MS ASARA: Donauglanzlichter

Bratislava - Belgrad - Giurgiu - Lom - Passage "Eisernes Tor" - Budapest - Wien

Die elegante Asara bringt Sie über den großen europäischen Strom von Passau bis zur Mündung und wieder zurück. Sie durchreisen die Länder Slowakei, Ungarn, Serbien, Rumänien, Bulgarien und Österreich, machen Halt in großartigen Metropolen mit zahlreichen Ausflugsmöglichkeiten und durchkreuzen landschaftliche Höhepunkte, wie die bezaubernde österreichische Donaulandschaft, die rumänisch-bulgarische Tiefebene, das “Eiserne Tor“ sowie das als Weltnaturerbe geschützte Donaudelta mit seiner besonderen Flora und Fauna. Genießen Sie das angenehme Bordleben und lassen Sie sich von der Schiffscrew verwöhnen. Diese abwechslungsreiche Reise wird Ihnen bestimmt lange in Erinnerung bleiben.

  • sz-Reisen Plus: DB-Fahrkarte 2.Klasse ab/an Heimatbahnhof inklusive
  • Großartiges Donaudelta
  • Donaudelta am Schwarzen Meer

Programm

ReiseverlaufOrtAnkunftAbfahrtGeplante Landausflüge (fak.)

1. Tag:

Passau 15:30 
Schlögener Schlinge (Durchfahrt)

2. Tag:

Flussfahrt auf der Donau
Bratislava14:0018:00Bratislava

3. Tag:

Solt08:3009:00Pusztafahrt
Kalocsa12:0014:00Pécs
Mohacs18:3020:00 
Kreuzen durch Kroatien

4. Tag:

Novi Sad07:0009:00Novi Sad und Krusedol (ab Novi Sad bis Belgrad)
Belgrad13:0023:00Belgrad mit Königspalast

5. Tag:

"Eisernes Tor" (Passage)

6. Tag:

Giurgiu08:3013:00Bukarest
Oltenita16:0017:00 

7. Tag:

Kreuzen im Donaudelta
Tulcea09:0014:00Bootsfahrt im rumänischen Donaudelta (exklusiv)

8. Tag:

Kreuzen durch die Walachei
Flussfahrt durch die Ebenen Rumäniens und Bulgariens
Rousse14:0019:30Rousse und Felsenkirche Ivanovo

9. Tag:

Lom13:0013:30Belogradschik
Vidin17:0019:30Belgrad mit Königspalast
Donaufahrt stromaufwärts

10. Tag:

"Eisernes Tor" (Serbien) (Passage)
Donji Milanovac10:0012:00Spaziergänge Lepenski Vir

11. Tag:

Mohacs15:0017:00 

12. Tag:

Budapest09:00 Budapest, Staatsoper und Markthalle

13. Tag:

Budapest 09:00Schönheiten der ungarischen Donau
Esztergom15:0016:00 

14. Tag:

Wien09:0024:00Wien mit Altstadtspaziergang, Schloss Schönbrunn

15. Tag:

Dürnstein13:0013:30Belogradschik
Flussfahrt durch die Wachau
Melk14:0016:00Stift Melk

16. Tag:

Passau09:00  
Fahrplanänderungen vorbehalten

D-PA72

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MS Asara

Unser stilvoller Neubau MS Asara setzt Maßstäbe in Komfort und Eleganz. Die großen Kabinen, überwiegend mit französischem Balkon, laden zum Entspannen und Erholen ein. Die schicken Räumlichkeiten sind lichtdurchflutet, stilvoll aber nicht überladen eingerichtet und bieten ein angenehmes Ambiente.Die MS Asara verfügt über 4 Passagierdecks, 74 geräumige Kabinen mit französichem Balkon, große und helle Räumlichkeiten, geschmackvolles, warmes Ambiente, sportlich-elegante Atmosphäre, reservierte Plätze zum Abendessen, Spezialitäten-Restaurant ohne Aufpreis.

Kabinen

Alle Kabinen liegen außen, sind komfortabel und elegant eingerichtet. Die Kabinen auf dem Orion- und Saturndeck mit französischem Balkon, auf dem Neptundeck mit kleinen Fenstern (nicht zu öffnen).Ausstattung: Dusche/WC, Fön, individuell regulierbare Klimaanlage, SAT-TV (Flachbildschirm), Radio, Minibar, Safe. Telefon und kleiner Tageszeitung, Stromspannung 230 V Wechselstrom.

Verpflegung

Reichhaltiges Frühstücksbuffet, mehrgängiges Mittag- und Abendessen, Nachmittagskaffee/Tee und Gebäck, Mitternachtssnack Zahlreiche Mitarbeiter in Küche und Restaurant sorgen täglich für Ihr leibliches Wohl an Bord. Genussvolle Menüs durch fest eingespielte Küchenteams werden für Sie zubereitet. "Essen, was das Herz begehrt" - Zahlreiche Mahlzeiten von früh bis spät - einschließlich Nachmittags-Kaffeezeit, Kapitänsempfang und Kapitäns-Dinner mit festlichem Menü. Auf Wunsch servieren wir Ihnen auch Gerichte für spezielle Diäten (Diabetiker, Glutenfrei, Laktosefrei etc.)

Bordunterhaltung

Sportlich-elegante Atmosphäre. Legere Kleidung: zum Kapitänsabend kleiden sich unsere Gäste gerne etwas eleganter (keine Abendgarderobe). Bordsprache deutsch. Bordwährung EURO, Girocard sowie Kreditkarten VISA/MasterCard werden akzeptiert. Erfahrene Phoenix-Reiseleitung. Das Rauchen ist nur in dem gekennzeichneten Bereich auf dem Sonnendeck gestattet. Brett- und Kartenspiele, Tanzabend mit Live-Musik.Während der Übernachtungsstopps gehen die Schiffe meistens in einem Ort vor Anker, der zum Abendspaziergang oder Bummel an Land einlädt.

Anmerkung

Die Fenster sind generell nicht zu öffnen, es sei denn es ist explizit ausgeschrieben. 

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Beförderung

  • Einschiffung in Passau
  • Ausschiffung in Passau

sz-Reisen Plus

  • DB-Fahrkarte 2.Klasse ab/an Heimatbahnhof inklusive

Kabine & Verpflegung

  • 15 Übernachtungen in gebuchter Kabinenkategorie
  • Vollpension
  • Festliches Galadinner im Rahmen der VP

Zusätzlich inklusive

  • Gepäckbeförderung vom Anlegeplatz in die Kabine und zurück
  • Nutzung der Bordeinrichtungen
  • Teilnahme an Bordveranstaltungen
  • Ein- und Ausschiffungsgebühren
  • Informationsmaterial zur Reise
  • Deutsch sprech. Bordreiseleitung

D-PA72

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Zielland

Deutschland

Es sind keine speziellen Impfungen für die Einreise nach Deutschland vorgeschrieben. Sinnvoll sind jedoch immer die vom Robert-Koch-Institut (RKI) empfohlenen Standardimpfungen gegen Tetanus, Diphtherie, Pertussis (Keuchhusten), ggfs. auch gegen Mumps, Masern, Röteln (MMR) und Influenza). Vor allem bei Reisen zwischen April und Oktober in die Risikogebiete im Süden Deutschlands (Teile Bayerns und Baden-Württembergs) und bei vermehrtem Aufenthalt in freier Natur sollte man über eine Impfung gegen die durch Zeckenbisse übertragene Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME) nachdenken.
Da sich Impfvorschriften kurzfristig ändern können, ist es ratsam, die aktuellen Vorschriften vor der Reise direkt bei der jeweiligen Botschaft oder konsularischen Vertretung des Ziellandes zu erfragen.
Um nach Deutschland einreisen zu können, genügt ein gültiger Personalausweis bzw. die Identitätskarte; europäische Staatsangehörige außerhalb der EU benötigen einen Reisepass. Obwohl es für EU-Bürger keine Grenzkontrollen mehr gibt, muss man sich jederzeit mit einem gültigen Dokument ausweisen können. Einträge von Kindern im Reisepass der Eltern sind nicht mehr gültig,, jedes Kind benötigt ein eigenes Ausweisdokument.
Da sich Einreisebestimmungen kurzfristig ändern können, ist es ratsam, die aktuellen Vorschriften kurz vor der Reise direkt bei der jeweiligen Botschaft zu erfragen.
Für allein reisende Frauen ist Deutschland ein sicheres Reiseziel, besondere Vorsichtsmaßnahmen müssen nicht ergriffen werden. Wie in anderen europäischen Ländern auch, sollte auf Trampen ohne Partner oder nächtliche Spaziergänge auf einsamen Straßen oder in Parks verzichtet werden.
Die meisten gesetzlichen Feiertage gelten bundesweit, einige nur in einzelnen Bundesländern: Neujahr (1. Januar); Heilige Drei Könige (6. Januar, in Bayern, Baden-Württemberg und Sachsen-Anhalt); Karfreitag (März/April); Ostermontag (März/April); Maifeiertag (1. Mai); Christi Himmelfahrt (Mai); Pfingstmontag (Mai/Juni); Fronleichnam (Mai/Juni, in Bayern, Baden-Württemberg, Hessen, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz und Saarland); Mariä Himmelfahrt (15. August, in katholischen Gemeinden Bayerns und im Saarland); Tag der Deutschen Einheit (3. Oktober); Reformationstag (31. Oktober, in Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen); Allerheiligen (1. November, in Bayern, Baden-Württemberg, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, Niedersachsen); Buß- und Bettag (November, nur in Sachsen); 1. und 2. Weihnachtsfeiertag (25./26. Dezember).
Banken haben meist Mo-Mi und Fr von 8.30 bis 12.30 und von 14 bis 16 Uhr, Do abends bis 18 Uhr geöffnet. Geschäfte sind in der Regel von Mo-Fr zwischen 9 und 18.30 Uhr, samstags von 9 bis 13 Uhr für ihre Kunden da; kleinere Läden machen oft eine Mittagspause. Die Öffnungszeiten von Kaufhäusern und vielen Geschäften in Innenstadtlage liegt Mo-Sa zwischen 9 und 20 Uhr, Supermärkte öffnen früher und schließen später. Museen sind meist montags geschlossen und Di-So von 9/10-17/18 Uhr zugänglich.
Deutschland ist i.A. recht gut auf die Bedürfnisse von Menschen mit Behinderung eingestellt. Zahlreiche öffentliche Einrichtungen, Touristenattraktionen und Hotels verfügen über behindertengerechte Zugänge. Weitere Auskünfte erteilt die Organisation Mobility International oder Procap Reisen:

Mobility International Schweiz
Rötzmattweg 51
4600 Olten
Tel.: +41-62-2126740
Fax: +41-62-2126739
E-Mail: info@mis-ch.ch
Web: http://www.mis-ch.ch

Procap-Reisen
Froburgstraße 4
4601 Olten
Tel.: +41-62-2068830
Fax: +41-62-2068839
E-Mail: info@procap.ch
Web: http://www.procap-reisen.ch
Öffnungszeiten: Do 9-12 und 13.30-16:30 Uhr, Mi 13.30-16.30 Uhr, Fr 9-12 und 13.30-15.30 Uhr
Die landesweite Notrufnummer für die Polizei lautet 110, für Feuerwehr und Rettungsdienst 112.
Im Bereich der persönlichen Dienstleistungen ist ein Trinkgeld angemessen. In Restaurants und Cafés erhält das Service-Personal bei Zufriedenheit ca. 10 % des Rechnungsbetrags, bei Taxifahrten rundet man die Summe auf.
Homosexualität wird in Deutschland von der überwiegenden Bevölkerungsmehrheit, vor allem in der jungen Generation, toleriert und akzeptiert. Das Austauschen gleichgeschlechtlicher Zärtlichkeiten wie Küssen oder Händehalten in der Öffentlichkeit ruft in der Regel keine diskriminierenden Reaktionen hervor. Großstädte wie Frankfurt oder Berlin verfügen mit einschlägigen Bars und Clubs über eine lebendige Homosexuellen- und Transvestitenszene. Seit 2001 war die „Eingetragene Partnerschaft" als eheähnliche, rechtliche Absicherung der Beziehung gleichgeschlechtlicher Paare möglich, seit 1. Oktober 2017 ist nun auch die Homo-Ehe erlaubt.
Die medizinische Versorgung in Deutschland ist flächendeckend gut, der Standard allgemein hoch. Für Schweizer und EU-Bürger, mit deren Heimatländern ein Sozialabkommen besteht, erfolgt eine ärztliche Behandlung über die Krankenversicherungskarte (EHIC), ansonsten muss die Rechnung zunächst privat bezahlt werden. In diesem Fall ist es ratsam, eine Reisekrankenversicherung abzuschließen, welche die Kosten gegen Vorlage der Rechnung erstattet.
Waren für den persönlichen Gebrauch, die in einem EU-Land mit allen Abgaben gekauft wurden, können ohne Beschränkungen innerhalb der EU mitgeführt werden. Als Richtmengen gelten: 800 Zigaretten, 400 Zigarillos, 200 Zigarren, 1 kg Tabak, 10 l Spirituosen bzw. alkoholhaltige Süßgetränke (Alkopops), 20 l Zwischenerzeugnisse, 60 l Schaumwein und 110 l. Wein darf für private Zwecke aus anderen EU-Ländern in unbegrenzter Menge nach Deutschland eingeführt werden. Kaffee und kaffeehaltige Erzeugnisse sind bis 10 kg ebenfalls zollfrei. Bargeld und gleichgestellte Zahlungsmittel (z.B. Sparbücher, Schecks/Reiseschecks) können innerhalb der EU in unbegrenzter Höhe mitgeführt werden, müssen aber ab einem Wert von 10.000 EUR auf Anfrage beim Zoll angegeben werden. Für Parfüm gelten innerhalb der EU keine Mengenbegrenzungen.
Aus Nicht-EU-Ländern (z.B. Schweiz) dürfen 200 Zigaretten oder 100 Zigarillos oder 50 Zigarren oder 250 g Tabak sowie 1 l Spirituosen (über 22 Vol.-% Alkoholgehalt) oder 2 l Zwischenerzeugnisse (bis 22 Vol.-% Alkoholgehalt), 4 l nicht schäumender Wein und 16 l Bier eingeführt werden, außerdem Waren (Geschenke) bis zu einem Wert von 300 EUR, wobei die Grenze für Flug- und Seereisende bei 430 EUR und für Reisende unter 15 Jahre bei 175 EUR liegt. Die Nordseeinsel Helgoland und Büsingen am Hochrhein gehören nicht zum Zollgebiet der EU, daher gelten hier besondere Bestimmungen.
Bei der Wiedereinreise in die Schweiz dürfen über 17-jährige 250 Zigaretten oder Zigarren oder 250 g anderer Tabakfabrikate sowie 5 l alkoholische Getränke mit einem Alkoholgehalt bis 18 Vol.-% und 1 l alkoholische Getränke mit einem Alkoholgehalt über 18 Vol.-% zollfrei einführen. Die Wertfreigrenze aller eingekauften Waren beträgt 300 CHF (inkl. Geschenke, Alkohol und Tabakerzeugnisse).
Da sich Zollbestimmungen kurzfristig ändern können, ist es ratsam, die aktuellen Vorschriften kurz vor der Reise direkt bei der jeweiligen Botschaft zu erfragen. Weitere Informationen auch unter http://www.zoll.de.
Die Netzspannung beträgt 230 Volt Wechselstrom.
Österreichische Botschaft
Stauffenbergstraße 1
10785 Berlin
Tel.: +49-30-202870
Fax: +49-30-2290569
E-Mail: berlin-ob@bmeia.gv.at
Web: https://www.bmeia.gv.at/oeb-berlin
Öffnungszeiten: Mo, Di, Do, Fr 9-13 Uhr, Mi 12-16 Uhr

Schweizerische Botschaft
Otto-von-Bismarck-Allee 4A
10557 Berlin
Tel.: +49-30-3904000
Fax: +49-30-3911030
E-Mail: ber.vertretung@eda.admin.ch
Web: https://www.eda.admin.ch/berlin
Öffnungszeiten: Mo-Fr 9-12 Uhr
ICE im Hauptbahnhof Frankfurt am Main
Deutschland verfügt über ein hervorragend ausgebautes und engmaschiges Verkehrsnetz mit sehr guten Autobahn- und Zugverbindungen von Süd nach Nord und Ost nach West. Dem Rhein-Main- und Ruhrgebiet kommt dabei eine wichtige Stellung als zentrale Verkehrsknotenpunkte zu.
Hochgeschwindigkeitszüge (ICE) der Deutschen Bahn verbinden die großen Städte miteinander; wer frühzeitig bucht oder eine BahnCard besitzt, kommt in den Genuss überaus günstiger Preise.
Seit 2013 haben sich mehr und mehr Fernbusunternehmen am Markt etabliert, die ebenfalls Verbindungen in alle größeren und auch in kleinere Städte zu konkurrenzlos günstigen Preisen anbieten. Bekannte Anbieter sind z.B. Flixbus (https://www.flixbus.de) oder - altbewährt - die Deutsche Touring (Eurolines, https://www.eurolines.de).
Auf regionaler Ebene gibt es zahlreiche Verkehrsverbände, die mit guten Verbindungen und einheitlichen Tickets für S-Bahn, U-Bahn, Tram und Linienbusse eine gute Abdeckung erreichen und auch entlegenere Ziele an den öffentlichen Nahverkehr anbinden.
Inlandsflüge sind durch die Dumpingpreise verschiedener Anbieter in den letzten Jahren immer beliebter geworden, jedoch zeichnet sich aus Umweltgründen zur Zeit eine Kehrtwende ab. Ohnehin lohnt sich ein Flug innerhalb Deutschlands oft erst ab einer Entfernung von mind. 500 km, da viele Flughäfen weit außerhalb der großen Städte liegen.
Für alle, die das Land individuell mit dem Auto erkunden möchten, gibt es ein Netz aus etwa 150 ausgewiesenen „Ferienstraßen“, die sich auf bestimmte Themen oder Landschaften beziehen, z.B. die Deutsche Märchenstraße von Hanau nach Bremen oder die (ehemalige) Deutsche Ferienroute Alpen-Ostsee von Berchtesgaden (Königssee) bis Puttgarden auf der Ostseeinsel Fehmarn. Die längste unter ihnen ist die Deutsche Alleenstraße zwischen Rügen und dem Bodensee. All diese Touristikstraßen haben eine Gemeinsamkeit: Sie führen vorbei an besonders sehenswerten Natur- und Kulturlandschaften und kulturhistorisch bedeutsamen Orten und umfahren dabei die oft verstopften Hauptverkehrsadern des Landes (weitere Infos unter https://www.ferienstrassen.info).
Ein besonderes Vergnügen, nicht erst seit Aufkommen von E-Bikes und Pedelecs, stellen die unzähligen Fernradwege innerhalb Deutschlands dar, die häufig entlang malerischer Flusslandschaften oder durch sehenswerte Täler und Gebirge führen.
Wichtig für Autofahrer: In zahlreichen deutschen Städten wurden und werden Umweltzonen eingeführt, die nur noch mit Fahrzeugen mit entsprechender Kennzeichnung (Umweltplakette) befahren werden dürfen. Weitere Infos unter https://www.umwelt-plakette.de.
Deutschland, zwischen Atlantik und dem vom Kontinentalklima geprägten Osteuropa gelegen, befindet sich in der gemäßigt-kühlen Westwindzone. An der Küste sind die Jahreszeiten (warme Sommer, kalte Winter) weniger stark ausgeprägt als im Landesinneren und das Wetter ist insgesamt wechselhafter. In den Wintermonaten führen Tiefausläufer vom Atlantischen Ozean zu häufigen Niederschlägen im Alpenraum und westlich der Mittelgebirge. Kalte Polarluft sorgt bisweilen für Schneefälle bis in die Niederungen. In den Sommermonaten herrscht meist angenehmes Hochdruckwetter mit trocken-warmen Winden aus östlicher Richtung oder feucht-schwüler Luft aus dem Südwesten. Am wärmsten wird es in Deutschland im Oberrheingraben im Südwesten und im Alpenvorland, wenn ein trockener, warmer Fallwind (Föhn) aus südlicher Richtung weht.
Die beste Reisezeit hängt davon ab, welche Region man bereisen möchte und welche Aktivitäten für einen Urlaub in Deutschland geplant sind. Nord- und Ostseeküste locken von Juni bis September mit überwiegend schönem Wetter und herrlichen Sandstränden. Die besten Bedingungen für Wintersport herrschen in den Alpen von Dezember bis März. Aktivurlauber wie Radfahrer und Wanderer gehen ihrer Leidenschaft am besten zwischen April/Mai und Oktober nach. Ein Kultururlaub mit Stadtbesichtigungen bietet sich das ganze Jahr über an.
Kettenkarussell auf dem Oktoberfest
Februar Der Kölner Rosenmontagszug, Höhepunkt der Karnevalssaison, ist der größte Karnevalszug Deutschlands. Vier Stunden ziehen Musikkapellen und Wagen durch die Kölner Innenstadt (https://koelnerkarneval.de).
April-Mai In der Nacht auf den 1. Mai tanzt ganz Deutschland traditionsgemäß auf großen Veranstaltungen und in Diskotheken in den Mai.
Mai-September Beim Feuerwerksspektakel "Rhein in Flammen" werden zu unterschiedlichen Terminen Großfeuerwerke entlang des Rheins entzündet: in Bonn, Rüdesheim, Bingen, Koblenz, Oberwesel und St. Goar (https://www.rhein-in-flammen.com).
Juni Ein gigantisches Sommerfest wird alljährlich in Kiel veranstaltet. Die sogenannte Kieler Woche ist das größte Segelsportereignis der Welt (https://www.kieler-woche.de).
Juni-Juli Das Schützenfest Hannover ist das weltgrößte Schützenfest. Die Spaßmeile der Kirmes erstreckt sich über 5 km (http://schuetzenfest-hannover.de).
Mitte Juni-Anfang September In Ralswiek wird bei den Störtebeker Festspielen spektakuläres Open-Air-Theater geboten (https://stoertebeker.de).
Juli Das Kaltenberger Ritterturnier ist das größte Ritterturnier der Welt und findet auf Schloss Kaltenberg im gleichnamigen Dorf Kaltenberg in Oberbayern statt (https://www.ritterturnier.de).
August Am ersten Augustwochenende herrscht im Hunsrück der Ausnahmezustand. Auf der ehemaligen Raketenstation Pydna steigt jährlich "Nature One", das größte europäische Festival der elektronischen Tanzmusik (https://www.nature-one.de).
Das letzte Augustwochenende wird in Frankfurt am Main mit einem der größten europäischen Kulturfestivals, dem Museumsuferfest, begangen. Neben zahlreichen Künstlern und Musikern, die auf den Bühnen entlang des Mainufers performen, können auch einige Museen gratis besucht werden (https://www.museumsuferfest.de).
September-Oktober Das Münchener Oktoberfest auf der Theresienwiese ist das größte Volksfest der Welt. Die sogenannten Wiesn beginnen dann, wenn es wieder heißt: O'zapft is! (https://www.oktoberfest.de)
November-Dezember Eine ganz besondere Adventsstimmung vermittelt der Nürnberger Christkindlesmarkt (https://www.christkindlesmarkt.de).
Zünftige deutsche Kost
Traditionell gilt die deutsche Küche als eher deftig. Eines der Nationalgerichte ist Sauerkraut mit Eisbein bzw. Schweinshaxe oder mit Bratwürstchen. Des Deutschen liebste Beilage sind Kartoffeln, egal ob als Salzkartoffeln, Pellkartoffeln, Bratkartoffeln, Kartoffelpüree, Kartoffelpuffer oder Kroketten. Als Snack essen die Deutschen gerne rohes Fleisch, wie z.B. Schweine-Mett oder Rinder-Tatar auf einer ordentlich gebutterten Scheibe Graubrot oder einer Brötchenhälfte mit rohen Zwiebeln. Den kleinen Hunger stillt man auch gerne mit belegten Brötchen, einem Heringssalat oder einer Scheibe Brot mit Harzer Käse, d.h. Sauermilchkäse.
Zum Essen trinkt der Deutsche entweder Bier, vorzugsweise Pils, oder Wein. Beliebte Weinsorten sind Riesling, Müller-Thurgau und Silvaner. In einigen Regionen, vor allem in Hessen, wird auch gerne Apfelwein getrunken. Zum sogenannten Gläschen Ebbelwoi für zwischendurch wird häufig eine Laugenbrezel gereicht. Zum Nachtisch werden Kuchen mit Äpfeln, Pflaumen, Erdbeeren oder Rhabarber angeboten. Dazu wird gern Kaffee getrunken. In Ostfriesland bevorzugt man hingegen Tee.
Amtssprache: Deutsch
Bevölkerung: rund 82,5 Mio. Einwohner
Fläche: 357.340 km²
Hauptstadt: Berlin (rund 3,7 Mio. Einwohner)
Landesvorwahl: +49
Währung: Euro (Abk.: €; ISO-4217-Code: EUR)
Zeitzone: Mitteleuropäische Zeit (MEZ)
Es sind keine speziellen Impfungen für die Einreise nach Deutschland vorgeschrieben. Sinnvoll sind jedoch immer die vom Robert-Koch-Institut (RKI) empfohlenen Standardimpfungen gegen Tetanus, Diphtherie, Pertussis (Keuchhusten), ggfs. auch gegen Mumps, Masern, Röteln (MMR) und Influenza. Vor allem bei Reisen zwischen April und Oktober in die Risikogebiete im Süden Deutschlands (Teile Bayerns und Baden-Württembergs) und bei vermehrtem Aufenthalt in freier Natur sollte man über eine Impfung gegen die durch Zeckenbisse übertragene Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME) nachdenken.
Da sich Impfvorschriften kurzfristig ändern können, ist es ratsam, die aktuellen Vorschriften vor der Reise direkt bei der jeweiligen Botschaft oder konsularischen Vertretung des Ziellandes zu erfragen. Bitte erkundigen Sie sich zusätzlich auf den Internetseiten Ihres Auswärtigen Amtes über mögliche aktuelle medizinische Risiken für Reisen ins jeweilige Land.

Slowakei

Für die Einreise benötigen Deutsche, Österreicher und Schweizer lediglich einen gültigen Personalausweis, Kinder- oder Reisepass. Kindereinträge im Reisepass eines Elternteils sind nicht mehr gültig. Jedes Kind benötigt ein eigenes Ausweisdokument. Österreicher sind verpflichtet, sich innerhalb von zehn Tagen beim örtlich zuständigen Polizeikommissariat zu melden. Wer eine Reise plant, die eine Dauer von drei Monaten überschreitet, muss sich in der Slowakei registrieren lassen. Haustiere benötigen für die Einreise einen EU-Heimtierausweis mit einer Eintragung über eine Tollwutimpfung sowie eine Kennzeichnung in Form einer Tätowierung oder eines Mikrochips.
Da sich Einreisebestimmungen kurzfristig ändern können, ist es ratsam, die aktuellen Vorschriften kurz vor der Reise direkt bei der jeweiligen Botschaft zu erfragen.
Homosexualität ist in der Slowakei nicht strafbar. Homosexuelle Partnerschaften werden allerdings nicht anerkannt.
Allgemeine Notrufnummer: 112, Polizei: 158, Feuerwehr: 150, Rettung: 155
Grundsätzlich wird eine Impfung gegen Hepatitis A empfohlen, bei Langzeitaufenthalten über vier Wochen oder bei besonderer Exposition auch gegen Hepatitis B und Tollwut. Von April bis Oktober kann es in Lagen unter 500 m zur Übertragung der Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME) durch Zecken kommen, weshalb rechtzeitig vor der Einreise eine Impfberatung eines Reisemediziners in Anspruch genommen werden sollte.
Da sich Impfvorschriften kurzfristig ändern können, ist es ratsam, die aktuellen Vorschriften vor der Reise direkt bei der jeweiligen Botschaft oder konsularischen Vertretung des Ziellandes zu erfragen. Bitte erkundigen Sie sich zusätzlich auf den Internetseiten Ihres Auswärtigen Amtes über mögliche aktuelle medizinische Risiken für Reisen ins jeweilige Land.
Eine behindertengerechte Bauweise öffentlicher Gebäude wird zunehmend umgesetzt. Begleitpersonen von Blinden und Rollstuhlfahrern werden von der slowakischen Staatsbahn unentgeltlich befördert.
Die Slowakei ist im Allgemeinen ein sicheres Reiseziel. Kleinkriminelle Handlungen, wie Taschendiebstähle und Autoeinbrüche, kommen in den Touristenzentren häufiger vor. In den Gebirgsregionen leben Braunbären, vor denen Vorsicht und Respekt geboten ist. Alleinreisende Frauen sind keinen besonderen Gefahren ausgesetzt. Dennoch sollte man einen gesunden Menschenverstand walten lassen und sich nicht nachts alleine in einsamen Gegenden aufhalten oder per Anhalter fahren.
Deň vzniku Slovenskej republiky (Neujahr und Gründungstag der Slowakischen Republik, 1. Januar); Zjavenie Pána (Heilige Drei Könige, 6. Januar); Veľký piatok (Karfreitag, März/April); Veľkonočný pondelok (Ostermontag, März/April); Sviatok práce (Tag der Arbeit, 1. Mai); Deň víťazstva nad fašizmom (Tag des Sieges über den Faschismus, 8. Mai); Sviatok svätého Cyrila a Metoda (Tag des Heiligen Kyrill u. Method, 5. Juli); Výročie SNP (Jahrestag des Slowakischen Nationalaufstandes, 29. August); Deň Ústavy Slovenskej republiky (Tag der Verfassung, 1. September); Sviatok Panny Márie Sedembolestnej, patrónky Slovenska (Feiertag der Muttergottes von den Sieben Schmerzen, Patronin der Slowakei, 15. September); Sviatok všetkých svätých (Allerheiligen, 1. November); Deň boja za slobodu a demokraciu (Tag des Kampfes für Freiheit und Demokratie, 17. November); Štedrý deň, 1. sviatok vianočný, 2. sviatok vianočný (Heiligabend, 1. Weihnachtstag, 2. Weihnachtstag, 24.-26. Dezember). Nicht alle Feiertage sind Staatsfeiertage und werden von Region zu Region unterschiedlich behandelt.
In der Regel ist der Service in Hotel- und Restaurantrechnungen inbegriffen. Üblich ist aber ein zusätzliches Trinkgeld von 10 % des Rechnungsbetrags. Auch für Taxifahrten sind 10 % Trinkgeld die Regel.
Die Slowakei hat die Vorwahl 00421 und von der Slowakei aus gilt die Vorwahl 0049 nach Deutschland, 0043 nach Österreich und 0041 in die Schweiz, wobei die erste Null der Ortsvorwahl entfällt. In der Slowakei gibt es spezielle Telefonzellen für Auslandsgespräche, die kostengünstigere Ferngespräche anbieten als Hotels. Telefonkarten können mit unterschiedlichen Wertgrenzen bei Postämtern, Tabak- und Telefongeschäften gekauft werden. Das Mobilfunknetz in der Slowakei nutzt die GSM 900/1800 Netztechnik. Wer sein Handy vor Ort nutzen möchte, sollte sich nach speziellen Auslandstarifen erkundigen. Über das Internet kommuniziert man am kostengünstigsten, z.B. über das W-Lan-Netz in Hotels, in Internetcafés oder dank der Freischaltung des eigenen Smartphones.
Waren für den persönlichen Gebrauch, die in einem EU-Land mit allen Abgaben gekauft wurden, können ohne Beschränkungen innerhalb der EU mitgeführt werden. Reisende innerhalb der EU können 800 Zigaretten, 400 Zigarillos mit einem Höchstgewicht von 3 g pro Stück, 200 Zigarren, 1 kg Tabak und 10 l Spirituosen, 20 l Zwischenerzeugnisse, 90 l Wein, davon max. 60 l Schaumwein, und 110 l Bier zollfrei mit sich führen.
Aus Nicht-EU-Ländern dürfen per Flugzeug 200 Zigaretten oder 100 Zigarillos oder 50 Zigarren oder 250 g Tabak sowie 1 l Spirituosen, 2 l Zwischenerzeugnisse, 4 l nicht schäumender Wein und 16 l Bier in die Slowakei eingeführt werden. Auf allen anderen Einreisewegen dürfen Reisende aus Drittstaaten 40 Zigaretten oder 20 Zigarillos oder 50 g Tabak sowie 1 l Spirituosen, 2 l Zwischenerzeugnisse, 4 l nicht schäumenden Wein und 16 l Bier einführen. Bargeld im Wert von 10.000 EUR oder mehr muss auf Befragen angegeben werden, auch wenn die Summe in Form von anderen Währungen oder anderen leicht konvertiblen Werten, wie Reiseschecks oder auf Dritte ausgestellte Schecks mitgeführt wird. Die Ausfuhr von mit mehr als 10 l Treibstoff gefüllten Benzinkanistern ist verboten und für die Ausfuhr von Kunstgegenständen mit Museumswert kann eine Bewilligung des zuständigen Amtes erforderlich sein.
Bei der Wiedereinreise in die Schweiz dürfen über 17-jährige 250 Zigaretten oder Zigarren oder 250 g anderer Tabakfabrikate sowie 5 l alkoholische Getränke mit einem Alkoholgehalt bis 18 Vol.-% und 1 l alkoholische Getränke mit einem Alkoholgehalt über 18 Vol.-% zollfrei einführen. Die Wertfreigrenze aller eingekauften Waren beträgt 300 CHF (inkl. Geschenke, Alkohol und Tabakerzeugnisse).
Da sich Zollbestimmungen kurzfristig ändern können, ist es ratsam, die aktuellen Vorschriften kurz vor der Reise direkt bei der jeweiligen Botschaft zu erfragen. Weitere Infos auch unter http://www.zoll.de.
Die medizinischen Fachkräfte der Slowakei sind in der Regel gut ausgebildet, leider fehlt in gesundheitlichen Einrichtungen häufig eine moderne technische Geräteausstattung. Der Abschluss einer Auslandskrankenversicherung mit Rückholoption in medizinischen Notfällen ist sinnvoll. Um eine kostengünstige medizinische Behandlung zu erhalten, sollten gesetzlich Versicherte im Besitz der European Health Insurance Card sein, für Personen aus Österreich ist auch die e-card ausreichend.
Banken: Mo-Fr 8-17 Uhr, Geschäfte: Mo-Fr 9-18 Uhr oder 10-19 Uhr, Sa 9-12 Uhr, zwischen 12 und 13 Uhr haben viele kleine Geschäfte geschlossen, manche Geschäfte öffnen auch So von 8-12 Uhr, Kaufhäuser und Einkaufszentren haben teilweise Do bis 21 Uhr geöffnet und Supermärkte in Großstädten sind häufig von Mo-So rund um die Uhr geöffnet. Die Post steht i.d.R. Mo-Fr 8-18 Uhr zur Verfügung. Abweichungen sind möglich.
In der Slowakei beträgt die Netzspannung 230 Volt bei 50 Hertz. Bei slowakischen Steckdosen ragt im oberen Drittel ein runder Stift heraus. Die in Deutschland, Österreich und der Schweiz gängigen dünnen, rechteckigen Stecker können hierfür verwendet werden. Für die Steckdose ausfüllenden Stecker benötigt man einen Adapter.
Die slowakischen Straßen befinden sich in einem überwiegend schlechten Zustand. Das ganze Jahr über muss mit Licht gefahren werden und für die Nutzung von Autobahnen und manchen Schnellstraßen werden entsprechende Vignetten (Nalepka) benötigt, die an Tankstellen und Postämtern erhältlich sind. Reist man mit einem Dienstfahrzeug oder einem Fahrzeug, dessen Halter eine andere Person ist, wird eine Ermächtigung des Halters benötigt. Das Mitführen einer grünen Versicherungskarte ist sinnvoll, die Promillegrenze liegt in der Slowakei bei 0,0 Promille und abbiegende Straßenbahnen haben immer Vorfahrt. Verstöße gegen die Verkehrsordnung können teuer bestraft werden und liegen im Ermessen des jeweiligen Polizeibeamten.
Bus- und Bahnfahrten innerhalb der Slowakei sind kostengünstig und die Verbindungsstrecken sind gut ausgebaut. Strecken, Tarife und Fahrplanauskünfte der Eisenbahn erteilt die Železničná spoločnosť Slovensko (http://www.zssk.sk). Bus- und Bahnfahrpläne kann man unter http://www.idos.cz einsehen. Inlandsflüge bedienen hauptsächlich die Strecke zwischen Bratislava (http://www.letiskobratislava.sk) und Košice (http://www.airportkosice.sk). Auf einer Reise durch die Slowakei sollte das dort bestehende Fotografieverbot für strategisch wichtige Einrichtungen, wie das Militär und Atomkraftwerke, beachtet und respektiert werden.
Deutsche Botschaft
Hviezdoslavovo nám. 10
81303 Bratislava
Tel.: +421-2-59204400, in Notfällen 0903444 633
Fax: +421-2-54419634
E-Mail: info@pressburg.diplo.de
Web: http://www.pressburg.diplo.de
Öffnungszeiten: Mo-Do 8.30-12 Uhr, Fr 8.30-11 Uhr

Österreichische Botschaft
Hodzovo námestie 1/A,
81106 Bratislava
Tel.: +421-2-59301500
Fax: +421-2-54432486
E-Mail: pressburg-ob(at)bmeia.gv.at
Web: http://www.aussenministerium.at/pressburg
Öffnungszeiten: Mo-Fr 9-12 Uhr

Schweizerische Botschaft
Michalska 12
81101 Bratislava
Tel.: +421-2-59301111
Fax: +421-2-59301100
E-Mail: bts.vertretung@eda.admin.ch
Web: http://www.eda.admin.ch/bratislava
In der Slowakei sind die verschiedenen Jahreszeiten aufgrund des gemäßigten Kontinentalklimas deutlich ausgeprägt. Die Sommer sind trocken und heiß, die Winter feucht und kalt. Die wärmsten Monate sind Juli und August mit bis zu 30 °C, die kältesten Monate sind Januar und Februar mit Durchschnittstemperaturen von -8 bis -10 °C. Die beste Zeit für eine Reise in die Slowakei ist zwischen Mai und September.
Februar Hundeschlittenrennen auf Donovaly, bei dem sibirische Hunderassen vor den Schlitten gespannt werden und gegeneinander antreten. Für ein kulturelles und kulinarisches Programm wird zusätzlich gesorgt.
Juni Die alljährlichen Krönungsfeierlichkeiten versetzen Bratislava drei Tage lang in eine mittelalterliche Atmosphäre. Schauspieler schlüpfen in die Rolle von Königen und Königinnen, Rittern, Aristokraten und Troubadouren und erinnern Tausende von neugierigen Zuschauern an die erste Krönung des ungarischen Königs Maximilian.
Juli Bažant Pohoda in Trenčín ist das größte slowakische Musikfestival unter freiem Himmel, bei dem auf mehreren Bühnen von Rock und Punk über Pop und Hip Hop bis hin zu Dance und Techno alles gespielt wird (http://www.pohodafestival.sk).
Auf dem Folklorefest unterhalb von Poľana können Besucher die traditionelle Volkskultur der Mittelslowakei, deren Musik, Gesang, Tänze und Bräuche erleben.
August Das Amateurtheater-Festival Scénická žatva in Martin ist das älteste Amateurtheater-Festival in Europa, bei dem auserwählte europäische Theatergruppen ihre Stücke aufführen und an der Jozef-Kroner-Preis-Verleihung teilnehmen. Das Festival wird von einem umfangreichen Begleitprogramm, bestehend aus Ausstellungen, Konzerten und Straßenauftritten ergänzt (www.nocka.sk).
Der Bartholomäusjahrmarkt in Ilava wird jährlich zur Feier einer reichen Ernte und des Sommerendes aufgebaut. Hier dominiert die Handwerkskunst in Form von zum Verkauf stehenden Töpferwaren, Drahtschmuck, Honigkuchengebäck u.v.m. Auch Musik-, Tanz- und Theateraufführungen werden auf dem Jahrmarkt geboten.
Oktober Während der Bratislava Jazztage geben Newcomer, aber auch altbekannte Weltstars vor internationalem Publikum ihr Können zum Besten (http://www.bjd.sk).
November/Dezember Der Weihnachtsmarkt von Bratislava findet jährlich auf dem historischen Hauptplatz der Altstadt mit einer Reihe von Ess-, Handwerks- und Kunstständen statt.
Auf den Musikfestspielen von Bratislava steht jährlich die klassische Musik im Vordergrund, wobei slowakische und internationale Ensembles mit niveauvollen Darbietungen für Begeisterung bei ihrem Publikum sorgen.
Amtssprache: Slowakisch
Bevölkerung: rund 5,4 Mio. Einwohner
Fläche: 49.030 km²
Hauptstadt: Bratislava/Pressburg (rund 415.000 Einwohner)
Landesvorwahl: +421
Währung: Euro (Abk.: €; ISO-4217-Code: EUR)
Zeitzone: Mitteleuropäische Zeit (MEZ), Umstellung auf Sommerzeit (MESZ)
Die böhmisch und ungarisch geprägte, deftige slowakische Küche ist reich an Fleischgerichten und die Portionen fallen üppig aus. Zu den Nationalgerichten gehören vor allem Bryndzové halušky, aus Kartoffeln hergestellte Nocken mit Bryndza-Käse aus Schafsmilch und Pirohy, süß oder deftig gefüllte Teigtaschen. Aber auch Suppen, gefüllte Paprika und Schweinegulasch werden häufig verzehrt. Slowakische Speisen sind in der Regel gut und pikant gewürzt. Beliebte Süßspeisen sind Obstknödel, Pfannkuchen, Buchteln, Apfelstrudel und Creme-Röllchen. Im Osten der Slowakei ist auch Klárka, ein Walnusskuchen, weit verbreitet. Zu den begehrten slowakischen Bieren gehören Smädný mních, Zlatý Bažant, Šariš und Corgoň. Einen gewissen Bekanntheitsgrad hat auch der im Gebiet Zemplínske vrchy hergestellte Tokajer-Wein.

Ungarn

In Budapest wurden in den letzten Jahren viele Einrichtungen behindertengerecht umgestaltet. Man sollte auf die entsprechenden Hinweise in Hotelprospekten und Katalogen achten. Im Allgemeinen ist das Reisen mit Handicap in Ungarn aber noch mit Schwierigkeiten verbunden, z.B. fehlen Absenkungen der hohen Gehsteigkanten und geeignete Eingänge für Rollstuhlfahrer in Museen.
Das Kartentelefon hat das Münztelefon weitgehend ersetzt. In den Postämtern, an Kiosken und Tankstellen bekommt man Telefonkarten zu verschiedenen Beträgen. Die Landesvorwahl von Ungarn ist 0036; nach Deutschland wählt man 0049, nach Österreich 0043 und in die Schweiz 0041 vor. In den Internet-Cafés kann man surfen und mailen zudem bieten viele Hotels W-LAN an. Die Benutzung von Handy oder Smartphone ist problemlos möglich. Über günstige Roamings und andere Möglichkeiten, das teure Telefonieren mit dem Handy zu vermeiden, informiert der jeweilige Mobilfunkanbieter.
Ungarn gehört zum sog. Schengen-Raum, d.h. Grenzkontrollen an den EU-Binnengrenzen zwischen Österreich und Ungarn sowie der Slowakei und Ungarn entfallen. Deutsche, Österreicher und Schweizer benötigen nur einen Personalausweis bzw. einen Reisepass als Reisedokument. Kindereinträge im Reisepass eines Elternteils sind nicht mehr gültig; jedes Kind benötigt ein eigenes Ausweisdokument.
Da sich Einreisebestimmungen kurzfristig ändern können, ist es ratsam, die aktuellen Vorschriften kurz vor der Reise direkt bei der jeweiligen Botschaft zu erfragen.
Spezielle Impfungen sind für die Einreise nach Ungarn nicht vorgeschrieben.
Generell empfiehlt sich anlässlich einer Reise jedoch die Überprüfung bzw. Auffrischung der Standardimpfungen (v.a. gegen Tetanus, Diphtherie, Keuchhusten), ggfs. auch gegen Polio (Kinderlähmung), Mumps, Masern, Röteln, Pneumokokken und Influenza).
Darüber hinaus kann eine Impfung gegen Hepatitis A sinnvoll sein, bei längeren Aufenthalten und/oder besonderer Exposition auch gegen Hepatitis B, Tollwut und FSME (Frühsommer-Meningoenzephalitis, die besonders in der Region um den Balaton zwischen April und Oktober durch Zeckenbisse übertragen werden kann).
Da sich Impfvorschriften kurzfristig ändern können, ist es ratsam, die aktuellen Vorschriften vor der Reise direkt bei der jeweiligen Botschaft oder konsularischen Vertretung des Ziellandes zu erfragen. Bitte erkundigen Sie sich zusätzlich auf den Internetseiten Ihres Auswärtigen Amtes über mögliche aktuelle medizinische Risiken für Reisen ins jeweilige Land.
Für allein reisende Frauen bestehen in Ungarn keinerlei Einschränkungen, wenn sie die für Reisende überall geltenden Vorsichtsmaßnahmen beachten.
In Ungarn gibt es seit 1989 keine gesetzliche Regelung der Ladenöffnungszeiten mehr. Die meisten Läden sind werktags zwischen 10 und 18 Uhr und samstags bis 13 Uhr geöffnet. Lebensmittelgeschäfte haben oft ab 7 Uhr geöffnet, viele Einkaufszentren sogar rund um die Uhr. Größere Kaufhäuser, Einkaufszentren und wichtige Einkaufstraßen haben auch sonntags geöffnet. Die Museen sind generell (außer Montag) von 10 bis 18 Uhr geöffnet, die Postämter in der Regel von 8 bis 18 Uhr (samstags bis 13 Uhr), die Banken werktags von 9 bis 15 Uhr.
Újév (Neujahr, 1. Januar); Nemzeti ünnep (Nationalfeiertag, 15. März); Húsvétvasárnap (Ostersonntag, März/April); Húsvéthétfő (Ostermontag, März/April); A munka ünnepe (Tag der Arbeit, 1. Mai); Pünkösdvasárnap (Pfingstsonntag, Mai/Juni); Pünkösdhétfő (Pfingstmontag, Mai/Juni); Szent István ünnepe (Tag der Verfassung/Tag des hl. Stephan, 20. August); Nemzeti ünnep (Tag der Republik/Gedenken an den Aufstand 1956, 23. Oktober); Mindenszentek (Allerheiligen, 1. November); Karácsony (Weihnachten, 25. Dezember); Karácsony másnapja (2. Weihnachtsfeiertag, 26. Dezember).
Deutsche Botschaft
Úri utca 64-66
1014 Budapest
Tel.: +36-1-4883500
Fax: +36-1-4883505
Web: http://www.budapest.diplo.de
Öffnungszeiten: Mo-Fr 9-12 Uhr, Do auch 13.30-15.30 Uhr

Österreichische Botschaft
Benczúr utca 16
1068 Budapest
Tel.: +36-1-4797010
Fax: +36-1-3528795
E-Mail: budapest-ob@bmeia.gv.at
Web: http://www.bmeia.gv.at/botschaft/budapest
Öffnungszeiten: Mo-Fr 9-11 Uhr

Schweizerische Botschaft
Stefánia ùt. 107
1143 Budapest
Tel.: +36-1-4607040
Fax: +36-1-3849492
E-Mail: bud.vertretung@eda.admin.ch

Konsulatsangelegenheiten (Ausstellung von Reisepass, Personalausweis, Visa etc.) werden vom Konsularzentrum der Schweizerischen Botschaft in Wien übernommen:

Konsularzentrum der Schweizerischen Botschaft
Kärntner Ring 12
1010 Wien
Tel.: +43-1-79505
Fax: +43-1-7950521
E-Mail: vie.rkc@eda.admin.ch
Notrufzentrale: 112, Polizei (Rendörség): 107, Feuerwehr (Tüzoltók): 105, Rettungsdienst (Mentök): 104, Notruf-Nummer für Touristen: 4388080
Auch wenn die öffentliche Diskussion um die Gleichberechtigung der Homosexuellen noch nicht sehr entwickelt ist, zeichnet sich das Verhältnis der Gesellschaft zu dieser Minderheit durch zunehmende Toleranz aus. Seit 2002 besteht ein Antidiskriminierungsgesetz. In Budapest existiert im 5., 6., 7. und 9. Bezirk eine lebhafte Szene. Eine breite Informationsplattform bietet http://www.hungary-gay.com.
Die Netzspannung beträgt überall in Ungarn 230 Volt. Es werden dieselben Steckertypen wie in Deutschland, Österreich und der Schweiz verwendet.
Waren für den persönlichen Gebrauch, die in einem EU-Land mit allen Abgaben gekauft wurden, können ohne Beschränkungen innerhalb der EU mitgeführt werden. Es gelten folgende Richtmengen für die zollfreie Einfuhr: 800 Zigaretten, 400 Zigarillos, 200 Zigarren, 1 kg Tabak sowie 10 l Spirituosen, 20 l Zwischenerzeugnisse, 90 l Wein, wovon max. 60 l Schaumwein sein dürfen, und 110 l Bier.
Bei der Einreise aus Nicht-EU-Staaten ist Bargeld in Höhe von über 10.000 EUR mittels Formular anzumelden (gilt auch für die Ausreise in ein Nicht-EU-Land). Zollfrei sind 40 Zigaretten oder 20 Zigarillos oder 10 Zigarren oder 50 g Tabak (bei Einreise auf dem Landweg) und 200 Zigaretten oder 100 Zigarillos oder 50 Zigarren oder 250 g Tabak (bei Einreise auf dem Luftweg) sowie 1 l Alkohol mit über 22 Vol.-% bzw. 2 l mit weniger Alkoholgehalt, 4 l Wein und 16 l Bier. Personen unter 15 Jahren dürfen darüber hinaus Waren im Gesamtwert von 175 EUR, Personen über 15 Jahre bis zu 300 EUR zollfrei einführen. Weitere Infos unter http://www.zoll.de.
Die Ausfuhr von Antiquitäten und Kunstgegenständen ist nur bei Vorlage einer Genehmigung möglich. Auskunft erteilen die städtischen Informationsbüros. Auch die Ausfuhr von Gold oder Silber muss man sich genehmigen lassen. Nähere Informationen bekommt man in Budapest bei Tourinform (Tel. +36-1-4388080 innerhalb Ungarns, +36-1-4388080 aus dem Ausland, http://www.tourinform.hu).
Da sich Zollbestimmungen kurzfristig ändern können, ist es ratsam, die aktuellen Vorschriften kurz vor der Reise direkt bei der jeweiligen Botschaft zu erfragen.
Es ist üblich, im Friseursalon, im Taxi und im Restaurant ein Trinkgeld in Höhe von 10 % des Rechnungsbetrages zu geben.
Die medizinische Betreuung hat in der Regel ein hohes Niveau, wenn auch Praxis- und Krankenhauseinrichtungen oft noch alt und einfach sind. Der landesweite Unfall- und Rettungsnotruf des Rettungsdienstes Mentök ist 104. Stationäre Behandlungen und Arzneimittel müssen meist bar bezahlt werden. Es empfiehlt sich daher, vor der Reise Kontakt mit Ihrer Krankenkassse aufzunehmen und den persönlichen Versicherungsschutz zu überprüfen. Als Nachweis für den im Heimatland bestehenden Krankenversicherungsschutz dient die Europäische Krankenversicherungskarte (EHIC). Medikamente bekommt man in den Apotheken auf Rezept (auch im Ausland ausgestellte Rezepte werden akzeptiert).
Ausflugsschiff auf der Donau
Reisen mit der Bahn ist in Ungarn günstig, das Streckennetz ist gut ausgebaut (http://www.elvira.hu). Für Expresszüge muss man einen Zuschlag bezahlen, im Sommer sollte man reservieren. Auch mit dem Bus sind die größeren Städte gut zu erreichen. Budapest nimmt im Busnetz eine zentrale Stellung ein. Busfahrkarten erhält man bei den Volánbusz-Büros (http://www.volanbusz.hu). Mit Passagierschiffen, welche auf der Donau, der Theiß und dem Plattensee verkehren, kommt man zwar wesentlich langsamer voran, hat so aber auch mehr Zeit, die schöne Umgebung zu genießen.
Die breiten Landstraßen und die vier zentral auf Budapest hin ausgerichteten Autobahnen (Mautpflicht) lassen bei der Fortbewegung mit dem Auto keine Wünsche offen. Besonders zu empfehlen ist die Fahrt mit dem eigenen Wagen für Urlauber, die auch die schönen Orte um Budapest herum flexibel - und vor allem ohne den ständigen Umweg über die Hauptstadt - bereisen möchten. Hinweis: Außerhalb der Ortschaften muss man auch tagsüber mit Abblendlicht fahren. Es gilt die Null-Promille-Grenze!
In Ungarn herrscht kontinentales Klima mit harten Wintern und heißen Sommern. Am wärmsten ist es in der Gegend um Pécs, wo sich der mediterrane Einfluss bemerkbar macht. Die angenehmste Reisezeit ist der Frühsommer oder der Frühherbst, wenn die Temperaturen gemäßigt sind und sich die Natur am reizvollsten zeigt. Wer nicht in der Hauptsaison (Juni-August) reist, erspart sich außerdem die kilometerlangen Staus auf der Autobahn sowie die hektische Abfertigung in den Lokalen.
Nach Budapest kann man natürlich zu jeder Jahreszeit reisen, doch herrscht hier im Sommer oft eine extreme Hitze, die durch die Autoabgase noch verschlimmert wird. Da die Budapester im Sommer zur heißesten Zeit Urlaub nehmen, gehört die Stadt in dieser Zeit weitgehend den Touristen. Auch am Plattensee ist in der Zeit von Juni bis August Hauptsaison. Die Lufttemperaturen liegen im Hochsommer oft über 30 °C und das Wasser erwärmt sich bis auf 28 °C. Die Badesaison dauert von Ende April bis September. Der vereiste und verschneite Balaton ist auch im Winter eine Reise wert.
Amtssprache: Ungarisch
Bevölkerung: rund 10 Mio. Einwohner
Fläche: 93.036 km²
Hauptstadt: Budapest (rund 1,8 Mio. Einwohner)
Landesvorwahl: +36
Währung: Forint (Abk.: Ft; ISO-4217-Code: HUF)
Zeitzone: Mitteleuropäische Zeit (MEZ), Umstellung auf Sommerzeit
Januar/Februar Das größte Faschingsfest des Landes wird in Mohács veranstaltet. Besonders beeindruckend sind die furchterregenden Masken der Umzugteilnehmer.
März/April Ostern sollte man in Hollokő verbringen. Das Fest wird hier nach alter Tradition und in Volkstracht gefeiert.
Auf dem Budapester Frühlingsfestival erwarten Sie Konzerte, Opern, Ausstellungen, Theateraufführungen und Tanzperformances (http://www.festivalcity.hu).
Juni In Miskolc findet das internationale Opernfestival statt (http://operafesztival.hu).
Juli In Visegrád werden die mittelalterlichen Burgfestspiele veranstaltet (http://www.palotajatekok.hu).
Das Balaton Sound Festival ist ein gigantisches Open Air Fest am Strand von Zamárdi (http://http://www.balatonsound.com).
August Nicht verpassen sollte man in diesem Monat den Debrecener Blumenkarneval.
Gefüllte Paprika
Die wohl bekanntesten Spezialitäten sind ungarische Gulaschsuppe sowie ungarische Salami. Die ungarische Küche hat aber noch weit mehr Delikatessen zu bieten, wie z.B. diverse Fischsuppen, Zander, Gänseleber oder Debreziner Kohlrouladen. Ein köstlicher Imbiss für zwischendurch sind Lángos, frittierte Hefeteigfladen mit Knoblauch, Käse und Sauerrahm.
Auf den Dessertkarten findet man Strudel, Schichttorten mit einer Schokoladencreme und Zuckerglasur, frittiertes Gebäck, Baumkuchen, Pürees aus Edelkastanien, Obstsuppen aus Kirschen oder Himbeeren, Pfannkuchen und Gundel Palacsinta, ein Palatschinken mit Nussfüllung. Als Getränk zum Essen empfiehlt sich Egri Bikavér, ein Rotwein aus der Weinbauregion Eger, und als Dessertwein Tokaji Aszú aus dem Tokajer Weingebiet. Gerne trinkt man in Ungarn auch Málnaszörp, einen mit Wasser verdünnten Himbeersirup.

Serbien

Landesdaten


Lage


Die Republik SERBIEN liegt mitten auf der Balkanhalbinsel. Sie grenzt im Norden an Ungarn, im Osten an Rumänien und Bulgarien, im Süden an Mazedonien, den Kosovo und Montenegro und im Westen an Bosnien-Herzegowina und Kroatien.


Fläche: ca. 55.968 km².


Zur Republik Serbien gehört die Provinz Vojvodina. Serbien ist eingeteilt in 24 Kreise.


Einwohner


Bevölkerung: 7,12 Millionen


Städte:


Beograd (Belgrad, Hauptstadt) ca. 1,64 Millionen


Novi Sad ca. 335.700


Nis ca. 257.900


Kragujevac ca. 177.500


Subotica ca. 140.400


Sprache


Die Amtssprache ist Serbisch.


Zeitverschiebung


Mitteleuropäische Zeit (MEZ). Auch in Serbien gilt die europäische Sommerzeit, die MEZ +1 Stunde entspricht.


Telefon/Post


Post


Luftpost nach Europa benötigt etwa ein bis zwei Wochen.


Telefon


Die Vorwahl von Deutschland, Österreich und der Schweiz nach Serbien ist 00381. Von Serbien nach Deutschland wählt man 0049, nach Österreich 0043 und in die Schweiz 0041. Telefonkarten gibt es in Postämtern und Tabakgeschäften.


NOTRUFNUMMERN: 112 oder Polizei 912, Unfallrettung 913, Feuerwehr 914.


Mobilfunk


Netztechnik: GSM 900/1800.


Derzeit gibt es Roamingverträge mit Anbietern in Serbien von E-Plus, O2, Telekom Deutschland und Vodafone. Die Mobilfunkerreichbarkeit umfasst nahezu das ganze Land.


Internet


Länderkürzel: .yu oder .rs


Feiertage


1. und 2. Januar (Neujahr), 7. Januar (Weihnachten - Ostkirche), 15. und 16. Februar (Tag der serbischen Verfassung), 26. April (Karfreitag - Ostkirche), 29. April (Ostermontag - Ostkirche), 1. und 2. Mai (Tag der Arbeit), 11. November (Tag des Waffenstillstandes).


Den wichtigsten Religionsgemeinschaften werden verschiedene Feiertage eingeräumt.


Wenn ein staatlicher Feiertag auf den Samstag oder Sonntag fällt, ist der nächste Arbeitstag frei. Liegt zwischen dem Wochenende und einem Feiertag nur ein Arbeitstag, wird es den Unternehmen freigestellt, diesen als Feiertag zu begehen.


Die Hauptferienmonate sind Juli und August.


Öffnungszeiten


Geschäfte: Mo bis Fr 8-19 Uhr, Sa 8-16 Uhr, Geschäfte in Stadtzentren täglich 8-21 Uhr; Lebensmittelgeschäfte oft ab 6 Uhr geöffnet;


Post: Mo bis Fr 8-19 Uhr, Sa 8-15 Uhr;


Banken: Mo bis Fr 8-19 Uhr, Sa 8-12 Uhr;


Firmen und Büros: Mo bis Fr 8.30 bis 16 Uhr;


Behörden: Mo bis Fr 8-15 Uhr oder 8.30 bis 16 Uhr..


Kleidung


Für einen Aufenthalt während des Sommers genügt es, wenn man leichte Sommerkleidung mitnimmt. Für die Gebirgsgegenden sollte man aber trotzdem noch Wollsachen einpacken. Für die anderen Jahreszeiten ist Übergangskleidung bzw. gute Winterkleidung angebracht. An Regenschutz sollte man denken.

Geschichte/Politik


Schon ab ca. 7.000 v. Chr. waren Teile des heutigen Gebietes von Serbien besiedelt. Thraker und Illyrer kamen im 1. Jahrtausend v. Chr., dann folgten im 6. Jahrhundert v. Chr. griechische Siedlungen. Ab dem 2. Jahrhundert v. Chr. kam die Region unter den Einfluss Roms und nach der Teilung des Römischen Reiches zu Ostrom.


In das langsam christianisierte Reich wanderten im 6. Jahrhundert n. Chr. Slawen ein. Das mittelalterliche Serbien wurde selbstständig und umfasste Mitte des 14. Jahrhunderts weite Teil des Balkans. Im 15. Jahrhundert unterlagen die Serben den Osmanen, und Serbien wurde osmanische Provinz. Nach verschiedenen Aufständen wurde Serbien 1817 autonome Provinz innerhalb des Osmanischen Reiches und 1882 unabhängiges Königreich. Aus den Wirren des Ersten Weltkrieges entstand das Königreich der Serben, Kroaten und Slowenen, das 1929 zu Jugoslawien wurde. Das Reich zerbrach 1941 und wurde 1945 unter Tito wieder geeint.


Nach dem Tod Titos begannen 1981 Unruhen in Teilrepubliken. Jugoslawien zerbrach 1991/92 in die unabhängigen Staaten Slowenien, Kroatien, Mazedonien, Bosnien-Herzegowina und die Bundesrepublik Jugoslawien mit den Teilrepubliken Serbien und Montenegro.


Am 21. Mai 2006 stimmten 55,5 Prozent der Montenegriner, die bei der Wahl teilgenommen hatten, für die Unabhängigkeit von Serbien - der letzte Staatenbunden des ehemaligen Jugoslawiens löste sich damit auf. Serbien gilt als der alleinige Rechtsnachfolger der Union. Als erstes Land hatte Island am 8. Juni 2006 Montenegro anerkannt, danach folgte u.a. die EU am 12. Juni und am 15. Juni 2006 Serbien.


Kosovo hat sich am 17. Februar 2008 für unabhängig erklärt. Die völkerrechtliche Anerkennung durch Deutschland ist am 21. Februar 2008 erfolgt. Die Anerkennung der EU und NATO erfolgte ebenfalls. Einige Staaten lehnen die Anerkennung ab, viele Staaten haben noch keine Stellung bezogen. Von Serbien wird die Unabhängigkeit nicht anerkannt.


Wirtschaft


Wichtigste Anbauprodukte in der Landwirtschaft sind Weizen, Mais, Zuckerrüben, Kartoffeln und Obst. Aus dem angebauten Wein werden zum Teil hervorragende Weine gekeltert. Wichtige Industriezweige sind Bergbau, Stahlproduktion, Maschinenbau und Zementproduktion. Durch die politischen Unruhen und den Zerfalls des alten Jugoslawiens sowie wegen anhaltender Sanktionen und Unruhen wurde und wird die Wirtschaft des Landes stark beeinträchtigt. Serbien hat eine Arbeitslosenquote von ca. 40 Prozent, dazu eine Inflationsrate über 100 Prozent.


Religion


Zwei Drittel der Bevölkerung sind serbisch-orthodoxe Christen. Minderheiten sind katholische Christen, Muslime und Juden.


Vegetation


Im Norden des Landes findet man Mischlaubwälder, weiter in Richtung Süden Hartlaubwälder.


Tierwelt


In den Wäldern von Serbien kann man noch Bären finden (z.B. den Braunbär), Wölfe, Luchse und Wildkatzen. Zahlreich sind Wildschweine, Rotwild und Füchse. Steinadler, das Auerhuhn und die Zwergohreule kann man besonders im Nationalpark Durmitor sehen.

Kulinarisches


Die Küche in Serbien ist so vielfältig wie die im Lande lebenden Volksgruppen. Bekannte heimische Spezialitäten sind Cevapcici (Hackfleischröllchen), Raznjici (Rind- und Schweinefleischspieße mit viel Zwiebeln), Sarma (Rindfleisch und Reis in Wein- und Sauerkrautblätter gerollt) und Pljeskavica (dünne Hackfleischfladen). Weit verbreitete Nationalgerichte sind auch Djuvec, serbisches Reisfleisch mit Gemüse, Pihtije (Schweine- oder Entenfleisch in Sülze) sowie Musaka, ein Auflauf aus Kartoffeln und Hackfleisch. Als Nachtisch werden oft Alva (gehackte Nüsse in Honig) oder Lokum (türkischer Honig) serviert. In Serbien werden über 300 Weinsorten angebaut, besonders bekannt sind Peljesac, ein roter schwerer Wein sowie der trockene weiße Grk. Von den vielen exzellenten Schnapssorten seien hier nur Slivovic, Maraskino und Pelinkovac erwähnt.


Sitten und Gebräuche


In Serbien sind vielfältige Kultureinflüsse präsent. Die Gastfreundlichkeit und Kontaktfreudigkeit der Menschen dort ist beinahe schon sprichwörtlich und oft wird man zu einem türkischen Kaffee oder einem Slivovic eingeladen. Die beste Gelegenheit, etwas über die unterschiedlichen Bräuche des Landes zu erfahren, sind die zahllosen Feste, die über das ganze Jahr verteilt in allen Regionen gefeiert werden. Traditionelle Tänze und Trachten, volkstümliche Musik und kulinarische Köstlichkeiten gehören immer dazu.


Souvenirs


Beliebte Souvenirs sind volkstümliche Gegenstände wie Schnitz- und Töpfereiarbeiten, Teppiche und Kelims sowie Kupfer- und Messinghandwerk. Ebenso beliebte Mitbringsel sind Dzezva, kleine Töpfchen mit langem Griff, in denen türkischer Kaffee zubereitet wird und filigrane Arbeiten aus Silber und Kupfer. Naive Malereien von Künstlern des Landes sind mittlerweile weit über die Grenzen des Landes bekannt und in allen Gegenden des Landes zu finden.

Klimainformationen


Im Norden Serbiens herrscht Kontinentalklima mit ausgeprägten Temperaturschwankungen zwischen den Jahreszeiten, im Süden ein eher gemäßigtes kontinentales Klima mit etwas geringeren Temperaturschwankungen. In den höheren Gebirgen des südlichen Landesteils ist das Klima entsprechend der Höhe kälter. Die Winter in Serbien sind im allgemeinen kurz, kalt und schneereich, die Sommer sind warm. Der kälteste Monat ist der Januar, der wärmste der Juli. Die durchschnittliche Jahrestemperatur liegt bei 10°C, die durchschnittliche Niederschlagsmenge bei 896 mm.


Beste Reisezeit


Die beste Zeit für Reisen nach Serbien ist das Frühjahr und der Herbst.

Vorgeschriebene Impfungen


Keine.


Empfohlene Impfungen


Für Individualreisende Hepatitis A.


Informationen zur Malaria


Malaria


Keine.


Verbreitung


Serbien ist malaria-frei.

Währung


Währungseinheit


Währungseinheit: Serbischer Dinar (RSD)


1 Serbischer Dinar = 100 Para


Derzeitiger Kurs:


1 Euro = ca. 118,67 RSD


1 US-$ = ca. 104,19 RSD


Hinweise


Bei den unten aufgeführten Umrechnungskursen handelt es sich um Devisenkurse der Deutschen Bundesbank, die die Preisnotierung des Euro und des US-Dollar in der Währung des Reiselandes angibt. Mit Devisenkursen werden z.B. Rechnungen unterschiedlicher Währungen gegeneinander verrechnet. (Im Gegensatz zum Sortenkurs wird hier jedoch nicht der Wert angegeben, den man in Deutschland am Bankschalter für einen Euro oder US-Dollar erhält.)


Devisenbestimmungen/Umtausch


Einfuhr Fremdwährung: unbeschränkt.


Einfuhr Landeswährung: bis zu einem Betrag im Wert von 10.000 Euro. Darüber hinausgehende Beträge können eingeführt werden, wenn eine Bankbescheinigung als Nachweis vorgelegt wird, dass die Geldsumme im Ausland gekauft wurde.


Deklaration: Ja - bei der Einfuhr von Fremdwährung.


Ausfuhr Fremdwährung: in Kombination mit Serbischen Dinaren bis zu einem Betrag im Wert von max. 10.000 Euro.


Ausfuhr Landeswährung: bis zu einem Betrag im Wert von 10.000 Euro.


Umtauschempfehlung: im Reiseland


Umtausch: Es empfiehlt sich unbedingt die Mitnahme von Bargeld in Euro und der Umtausch vor Ort. Da der Euro in Serbien nicht mehr als offizielles Zahlungsmittel gilt, sollten bereits an der Grenze ausreichend Euro in RSD getauscht werden.


Internationale Kreditkarten: Ja - In den großen Städten Serbiens können Kreditkarten ausländischer Banken fast überall als Zahlungsmittel verwendet werden.


Euroschecks: Nein


Geldautomat: Ja - In Städten gibt es ausreichend EC-Geldautomaten zur Bargeldbeschaffung (nur Karten mit Maestro-Zeichen werden akzeptiert). Zusätzlich sollte jedoch Bargeld mitgeführt werden, das an Wechselstuben ("Menjacnica") getauscht werden kann.


Reiseschecks: Nein - Reiseschecks können in Serbien nicht eingetauscht werden.

Auskunftstellen



Botschaft von Serbien
Taubertstraße 18
14193
Berlin
(0 30) 825 22 06
(0 30) 895 77 00, 895 77 02 22
www.konzulatiscg.de
info@botschaft-serbien.de
Mo bis Fr 8.30-16.30 Uhr


Konsularabteilung: Mo bis Fr 9-13 Uhr, Mi auch 15-18 Uhr
Geschäftsbereich der Konsularabt.: Berlin, Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen-Anhalt, Sachsen und Thüringen


National Tourism Organisation of Serbia (NTOS)
Cika-Ljubina 8
11000
Belgrad
National Tourism Organisation of Serbia (NTOS)
PO Box 90
11000 Belgrad / Serbien
(00381 11) 262 67 67
(00381 11) 655 71 00
www.serbia-tourism.org
office@serbia.travel


Nemacko-srpska privredna komora


Deutsch-Serbische Wirtschaftskammer
Str. Toplicin venac 19-21
11000
Belgrad /Serbien
(00381 11) 303 47 80
(00381 11) 202 80 10, 202 80 11
www.serbia-tourism.org
info@ahk.rs
Mo-Fr 8-16 Uhr



Botschaften und Konsulate



Botschaft von Serbien
Taubertstraße 18
14193
Berlin
(0 30) 825 22 06
(0 30) 895 77 00, 895 77 02 22
www.konzulatiscg.de
info@botschaft-serbien.de
Mo bis Fr 8.30-16.30 Uhr


Konsularabteilung: Mo bis Fr 9-13 Uhr, Mi auch 15-18 Uhr
Geschäftsbereich der Konsularabt.: Berlin, Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen-Anhalt, Sachsen und Thüringen


Generalkonsulat von Serbien
Klosterstraße 79
40211
Düsseldorf
(02 11) 679 86 36
(02 11) 239 55 02 74
info@gksrbijedis.de
Mo bis Fr 8.30-13 Uhr, Mi auch 15-18 Uhr


Generalkonsulat von Serbien
Thüringer Straße 3
60316
Frankfurt/M.
(0 69) 43 31 49
(0 69) 90 43 67 60
info@gksrbfra.de
Mo bis Fr 8.30-16 Uhr, Mi auch 15-18 Uhr


Generalkonsulat von Serbien
Harvestehuder Weg 101
20149
Hamburg
(0 40) 410 47 47
(0 40) 416 22 60
gk_hamburg@web.de
Mo bis Fr 8-16 Uhr, Mi auch 15-18 Uhr


Generalkonsulat von Serbien
Böhmerwaldplatz 2
81679
München
(0 89) 98 13 19
(0 89) 98 24 75 21, 982 47 50
gk-minhen@t-online.de
Mo bis Fr 8.30-13 Uhr, Mi auch 15-18 Uhr


Generalkonsulat von Serbien
Taubenstraße 4
70199
Stuttgart
(07 11) 649 40 48
(07 11) 601 70 60
gk-stutgart@t-online.de
Mo bis Fr 8.30-13 Uhr, Mi zusätzlich 15-18 Uhr


Embassy of Germany
Neznanog Junaka 1a



Konsularabteilung:


Kneza Milosa 75


11000 Belgrad
11040
Belgrad
Deutsche Botschaft
P.O.Box 48
11040 Belgrad/Serbien
(00381 11) 306 43 03
(00381 11) 306 43 00
Amtsbezirk: Serbien und Montenegro



Sehenswertes


Belgrad


Die Hauptstadt von Serbien liegt an der Mündung der Save in die Donau. Obwohl die Gegend um Belgrad vermutlich schon seit der Steinzeit besiedelt ist, sind nur wenige historische Gebäude zu sehen - Belgrad wurde über 40-mal in seiner Geschichte zerstört. Sehenswert ist die Belgrader Festung, ein einzigartiger Verteidigungskomplex, mit dessen Bau schon im ersten Jahrhundert n.Chr. begonnen wurde. Weitere Sehenswürdigkeiten sind das Alte und das Neue Schloss, die Bajrak-Moschee und die orthodoxe Kathedrale. Belgrad beherbergt über 50 Museen, unter anderem das Nationalmuseum, das Ethnografische Museum und das Museum für Moderne Kunst.


Kotor


Klöster


Viele Klöster aus dem Mittelalter zeugen noch heute von einer eigenständigen serbischen Bautradition.


Durmitor-Nationalpark

Reisehinweise


Grenzübergänge:


An den Grenzstellen wird verstärkt kontrolliert. Längere Wartezeiten sind möglich.


Keine Anhalter mitnehmen:


Reisende, die Serbien besuchen oder durchreisen, sollten keinesfalls unbekannte Anhalter mitnehmen. Im Hinblick auf die Flüchtlingssituation auf dem westlichen Balkan könnte dies bei Grenzübertritt nach serbischem Recht als Schleusung ausgelegt werden.


Allgemeine Hinweise:


Die Situation in Serbien ist entspannt. Reisende sollten sich jedoch im Vorfeld einer Reise nach Serbien und bei Aufenthalten dort über die Medien informieren. Gute Informationsmöglichkeiten über aktuelle Ereignisse in englischer Sprache bieten die Tageszeitung Blic unter http://english.blic.rs/ oder die Internetseiten des Fernsehsenders B92 unter www.b92.net


Demonstrationen und Menschenansammlungen sollten grundsätzlich gemieden werden.



Wegen der Gefahr von Diebstählen sollten Fahrzeuge am besten nur in verschlossenen Garagen oder auf bewachten Parkplätzen abgestellt werden. Reisedokumente, Wertsachen sollte man nicht im geparkten Fahrzeug zurücklassen, auch nicht im Kofferraum.


Es wird dringend davon abgeraten, an Raststätten oder Tankstellen entlang der Autobahn im Fahrzeug zu übernachten. Besonders während der Ferienzeiten kommt dabei es häufig zu Überfällen und Diebstählen von Geld und Reisedokumenten.


Allgemeine Vorsichtsmaßnahmen


KRIMINALITÄT: In Zügen, insbesondere in Nachtzügen, kommt es in Serbien häufig zu Taschendiebstählen. Auf Reisedokumente und Wertgegenstände sollte also besonders geachtet werden.


STRAFRECHT IN SERBIEN: Der Handel oder der Besitz von Drogen wird in Serbien streng strafrechtlich verfolgt. Auch geringe Mengen, z.B. für den Eigenbedarf, darf man nicht besitzen.


SPERR-NOTRUF: Deutsche können ihre Girocards, Kreditkarten, Handys und einige andere elektronische Berechtigungen über die Sperr-Notruf-Nummer ++49 116 116 (aus dem Ausland neben ++49 116 116 auch ++49 30 4050 4050 wählbar) rund um die Uhr sperren lassen. Der Anrufer wird mit den Herausgebern der jeweiligen Medien verbunden, sofern diese sich dem Sperr-Notruf angeschlossen haben. Eine Liste der angeschlossenen Herausgeber ist im Internet unter www.sperr-notruf.de zu finden.


Ebenso ist es möglich, die Online-Ausweisfunktion (elektronischer Identitätsnachweis - eID) des neuen Personalausweises unter den oben genannten Nummern sowie unter 0180 1 333 333 (Bürgerservice des Bundesinnenministeriums) sperren zu lassen.

Rumänien

Obwohl keine Impfung für die Einreise nach Rumänien vorgeschrieben ist, empfiehlt sich die Überprüfung und ggfs. Erweiterung der Standardimpfungen (z.B. gegen Diphtherie, Tetanus, Keuchhusten). Darüber hinaus kann eine Impfung gegen Hepatitis A und bei längeren Aufenthalten gegen Hepatitis B sowie zwischen April und Oktober gegen Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME) und Tollwut sinnvoll sein. Hinweis: Ungefiltertes Leitungswasser sollte nicht als Trinkwasser verwendet werden.
Da sich Impfvorschriften kurzfristig ändern können, ist es ratsam, die aktuellen Vorschriften vor der Reise direkt bei der jeweiligen Botschaft oder konsularischen Vertretung des Ziellandes zu erfragen. Bitte erkundigen Sie sich zusätzlich auf den Internetseiten Ihres Auswärtigen Amtes über mögliche aktuelle medizinische Risiken für Reisen ins jeweilige Land.
Öffentliche Einrichtungen sowie die Infrastruktur Rumäniens sind in den meisten Fällen nicht behindertengerecht angelegt. Insbesondere Rollstuhlfahrer haben es nicht selten schwer, ohne Hilfe in rumänischen Städten zurechtzukommen.
Der Großteil der rumänischen Bevölkerung steht diesem Thema mit einer sehr konservativen Haltung gegenüber. Homosexualität wurde 1996 im Privatbereich und 2001 in der Öffentlichkeit legalisiert. Zwar existiert ein Antidiskriminierungsgesetz bezüglich der persönlichen sexuellen Orientierung, trotzdem werden Homosexuelle in Rumänien in den meisten Fällen nicht akzeptiert und sogar angefeindet.
Anul Nou (Neujahr, 1. & 2. Januar); Paştele (orthodoxes Osterfest, März/April); Ziua muncii (Tag der Arbeit, 1. Mai); Rusaliile (orthodoxes Pfingstfest, Mai/Juni); Adormirea Maicii Domnului (Maria Himmelfahrt, 15. August); Sfântul Andrei (Tag des heiligen Andreas, 30. November); Ziua națională (Tag der Einheit - Vereinigung von Transsylvanien mit dem Altreich im Jahr 1918, 1. Dezember); Crăciunul (Weihnachten, 25./26. Dezember), Silvester (31. Dezember).
Das rumänische Telefonnetz hat bis auf einige Ausnahmen in entlegenen Dörfern europäischen Standard. Es gibt Münz- und Kartentelefone, von denen einige für Auslandsgespräche geeignet sind. Die Vorwahl für Rumänien ist 0040. Um nach Deutschland zu telefonieren, wählen Sie die 0049, nach Österreich die 0043 und in die Schweiz die 0041 vorweg. Die 0 der jeweiligen Ortsvorwahl entfällt danach.
Alle Handy-Nutzer sollten noch im Heimatland ihre Mailbox abschalten, um unnötige Roaming-Kosten während des Rumänien-Aufenthalts zu sparen, oder ihr Handy für die Auslandsnutzung freischalten lassen. Die günstigste Varainte der Kommunikation ist die über das Internet, z.B. möglich in Hotels oder Internetcafés.
Viele Geschäfte haben in Rumänien Mo-Fr 9-19 Uhr, Sa 9-16 Uhr, oft auch an Sonntagen und manchmal bis spät in die Nacht oder rund um die Uhr geöffnet. Restaurants sind in größeren Städten normalerweise ab Mittag bis in die frühen Morgenstunden geöffnet. Dasselbe gilt für Urlaubsregionen während der Saison. Danach reduzieren die meisten Inhaber ihre Öffnungszeiten oder schließen ihr Lokal bis zur nächsten Urlaubssaison. In kleineren Orten abseits der Touristenregionen gibt es nur bis etwa 22 Uhr warme Küche.
Die Öffnungszeiten der Banken liegen werktags zwischen 9-13 und 14-17 Uhr (einige Banken haben nur vormittags oder nur bis 15 Uhr geöffnet). Die Postämter haben montags bis freitags von 7.30-18 Uhr und samstags von 8-12 Uhr geöffnet. Tankstellen öffnen in der Regel um 6 Uhr früh und schließen um 21 Uhr; auf den internationalen Hauptverkehrsstraßen sind sie jedoch meist rund um die Uhr geöffnet.
Deutsche Botschaft
Strada Cpt. Av. Gheorghe Demetriade 6-8
011849 Bukarest
Tel.: +40-21-2029830
Fax: +40-21-2309731
E-Mail: info@bukarest.diplo.de
Web: http://www.bukarest.diplo.de
Öffnungszeiten: Mo-Do, Fr 8.30-11.30 Uhr, Mi 14-16 Uhr

Österreichische Botschaft mit Konsularabteilung
Dumbrava Rosie 7
020461 Bukarest
Tel.: +40-21-2015612/15/18
Fax: +40-21-2100885
E-Mail: bukarest-ob@bmeia.at
Web: http://www.bmeia.gv.at/botschaft/bukarest.html
Öffnungszeiten: Mo, Mi, Do 9-11 Uhr

Schweizerische Botschaft
Str. Grigore Alexandrescu 16-20
010626 Bukarest
Tel.: +40-21-2061600
Fax: +40-21-2061620
E-Mail: buc.vertretung@eda.admin.ch
Web: https://www.eda.admin.ch/bucarest
Öffnunsgzeiten: Mo-Fr 9-12 Uhr
Für die Einreise nach Rumänien benötigen EU-Bürger und Schweizer lediglich einen bis zur Ausreise gültigen Personalausweis (Identitätskarte), notfalls auch ein vorläufiger Personalausweis, wobei für eine Reisedauer von über 30 Tagen die Mitnahme eines Reisepasses zu empfehlen ist. Ein Visum ist nicht erforderlich. Kindereinträge im Reisepass eines Elternteils sind nicht mehr gültig; jedes Kind benötigt ein eigenes Ausweisdokument. Kinder, die zusätzlich über die rumänische Staatsbürgerschaft verfügen und allein oder im Beisein von nur einem Elternteil reisen, benötigen für die Einreise eine Vollmacht des/der nicht anwesenden Erziehungsberechtigten. Ist ein Aufenthalt von über 90 Tagen geplant, muss bei der zuständigen Verwaltungsbehörde vor Ort ein „Certifica de Inregistrare“ gegen eine kleine Gebühr eingeholt werden. Hierfür ist u.U. ein gültiger Reisepass notwendig. Alleinreisende Minderjährige und Minderjährige, die in Begleitung einer nicht sorgeberechtugten Person reisen, müssen eine Enverständniserklärung bzw. Vollmacht mit sich führen.
Da sich Einreisebestimmungen kurzfristig ändern können, ist es ratsam, die aktuellen Vorschriften vor der Reise direkt bei der jeweiligen Botschaft oder konsularischen Vertretung zu erfragen.
Rumänische Ärzte sind in der Regel sehr gut ausgebildet, das medizinische Gerät ist jedoch meist veraltet. Dennoch ist eine ausreichende Basisversorgung nahezu überall gewährleistet. Da zwischen Deutschland und Rumänien ein Sozialabkommen besteht, stellen die gesetzlichen Krankenkassen einen für Rumänien gültigen Auslandskrankenschein aus (Formular R/RFG 11), auf dem zudem die genauen Abrechnungsbestimmungen für medizinische Behandlungen vermerkt sind.
In Rumänien gilt der Euronotruf 112 für Polizei, Feuerwehr und Rettung.
Die Einfuhr von Fleisch oder Milchprodukten ist mit je 1 kg begrenzt. Jagd- und Schusswaffen, die zu sportlichen Zwecken genutzt werden, sowie Gaspistolen und die jeweils dazugehörige Munition müssen deklariert werden. Andere Waffen und Munition aller Art dürfen nicht nach Rumänien eingeführt werden. Die Einfuhr von Devisen ist in unbegrenzter Höhe möglich, jedoch müssen Beträge ab 10.000 EUR bei der Ein- und Ausreise auf Nachfrage angemeldet werden.
Deutsche dürfen bei ihrer Wiedereinreise nach Deutschland Arzneimittel des persönlichen Bedarfs für max. drei Monate einführen. Ob die Arzneimittel aus Deutschland stammen oder in Rumänien erworben wurden, spielt dabei keine Rolle. Feuerwerkskörper müssen bei der Einreise nach Deutschland gemeldet werden. Waren für den persönlichen Gebrauch, die in einem EU-Land mit allen Abgaben gekauft wurden, können ohne Beschränkungen innerhalb der EU mitgeführt werden. Es gelten folgende Richtmengen: 800 Zigaretten, 400 Zigarillos mit einem Höchstgewicht von 3 g pro Stück, 200 Zigarren, 1 kg Tabak sowie 10 l Spirituosen, 20 l Zwischenerzeugnisse, 90 l Wein, davon max. 60 l Schaumwein, und 110 l Bier.
Aus Nicht-EU-Ländern dürfen 200 Zigaretten oder 100 Zigarillos oder 50 Zigarren oder 250 g Tabak sowie 1 l Spirituosen, 2 l Zwischenerzeugnisse, 4 l nicht schäumender Wein und 16 l Bier eingeführt werden. Bei der Wiedereinreise in die Schweiz dürfen über 17-jährige 250 Zigaretten oder Zigarren oder 250 g anderer Tabakfabrikate sowie 5 l alkoholische Getränke mit einem Alkoholgehalt bis 18 Vol.-% und 1 l alkoholische Getränke mit einem Alkoholgehalt über 18 Vol.-% zollfrei einführen. Die Wertfreigrenze aller eingekauften Waren beträgt 300 CHF (inkl. Geschenke, Alkohol und Tabakerzeugnisse).
Da sich Zollbestimmungen kurzfristig ändern können, ist es ratsam, die aktuellen Vorschriften kurz vor der Reise direkt bei der jeweiligen Botschaft zu erfragen. Weitere Infos auch unter http://www.zoll.de.
In Restaurants ist es üblich, aber kein Muss, ein Trinkgeld in Höhe von 10 % der Gesamtrechnung zu geben.
Die Spannung beträgt allgemein 220 Volt Wechselstrom. Ein Adapter ist nicht nötig.
Rumänien überrascht mit abwechslungsreichen Ausflugszielen, wobei besonders die Städte Oradea, Timişoara, Cluj Napoca, Alba Iulia, Târgu Mureș, Sibiu und Brașov attraktive städtische Schauplätze sind. Sie bestechen allesamt mit einem architektonischen Cocktail aus mittelalterlichen, österreichisch-ungarischen, barocken und Jugendstil-Elementen.
Mobil unterwegs ist man als Rumänien-Tourist wegen der schlechten Straßen am besten mit der Bahn, deren Netz so gut ausgebaut ist, dass man die wichtigsten Städte problemlos erreicht. Jedoch sollte man sich beim Umsteigen auf lange Wartezeiten einstellen, da die meisten Züge nicht aufeinander abgestimmt sind.
In Rumänien sind Züge aus drei verschiedenen Kategorien unterwegs: Der Schnellzug „Rapid“ hält ausschließlich in größeren Städten, mittlere und kleinere Städte werden im Allgemeinen von dem Eilzug „Accelerat“ angefahren und die Anbindung an den Nahverkehr gewährleistet der „Personel“.
Nähere Informationen zum Fahrplan und den im Vergleich zu Deutschland sehr günstigen Preisen finden sich in englischer Sprache im Internet unter http://www.cfr.ro.
In Rumänien herrscht ein gemäßigtes Kontinentalklima mit Jahresdurchschnittstemperaturen zwischen 5 °C (in den Karpaten) und 11 °C (in den Küstenregionen). Im Sommer ist es bei durchschnittlichen Temperaturen um 25 °C meist recht warm, im Winter hingegen kann es mit -20 °C frostig kalt werden. Obwohl Rumänien das ganze Jahr über gerne besucht wird, ist die beste Reisezeit für Bade- und Aktivurlauber von Juni bis August. Wintersportler finden in den Bergen von Dezember bis März optimale Bedingungen vor. Naturliebhaber sollten ihre Reise im Frühling (April/Mai) antreten, wenn die Zugvögel das Donaudelta überqueren und die ganze Natur zu neuem Leben erwacht.
Gefüllte Paprika
Typisch rumänische Gerichte sind dicke Suppen, die eher an Eintöpfe erinnern. Es gibt sie in allen Varianten, von der klassischen Gemüsesuppe über Bohnensuppe bis hin zu verschiedenen Fleischsuppen. Ebenfalls gern gegessen werden Wild, vor allem als Braten, und Kalbfleisch, zum Beispiel in gefüllten Paprika. Als Beilage ist Maisbrei sehr beliebt.
In Rumänien gibt es eine Vielzahl von Weingebieten. Am häufigsten werden hier die Rebsorten Feteasca Alba und Feteasca Regala angebaut, die zu einem wunderbaren Weißwein verarbeitet werden. Die bekannteste Rotweintraube ist die Feteasca Neagra. Ihr Wein, ob rot oder rosé, wird in der Regel noch sehr jung getrunken.
Amtssprache: Rumänisch
Bevölkerung: rund 20 Mio. Einwohner
Fläche: 237.500 km²
Hauptstadt: Bukarest (ca. 1,8 Mio. Einwohner)
Landesvorwahl: +40
Währung: Rumänischer Leu (Abk. & ISO-4217-Code: RON)
Zeitzone: Osteuropäischen Zeitzone (OEZ). Unterschied zur Mitteleuropäischen Zeit (MEZ) & Mitteleuropäischen Sommerzeit (MESZ): +1 Std.
Mai/Juni Volkskünstler aus dem ganzen Land stellen bei der Bauern-Handwerksmesse im Dorfmuseum in Bukarest allerlei Handarbeit aus, z.B. Wollteppiche, Töpfer- und Webarbeiten, die man zum Teil auch käuflich erwerben kann.
Juli Zur Erinnerung an frühere Zeiten steigt in den Straßen der Hauptstadt das Alt-Bukarest-Festival. Viele kleiden sich hierfür in Kostümen, die genau wie Straßenmusik und Straßentheater, im Stil des 19. Jh. gehalten sind.
August Zum Volkstanzfestival „Hora de la Prislop“ führen Trachtengruppen aus dem ganzen Land traditionelle Tänze am Prisloppass vor.
In Mamaia am Schwarzen Meer feiern die Rumänen jährlich ein Schlagerfestival, bei dem stets das beste Lied Rumäniens gewählt wird.
31.Dezember/1. Januar In der Silvesternacht ziehen Kinder und Jugendliche in kleinen Gruppen von Haus zu Haus, um Lieder zu singen oder Gedichte aufzusagen. Üblicherweise bekommen sie von den Hausbesitzern eine kleine Geldspende als Dankeschön.

Bulgarien

Für eine Reise nach Bulgarien gibt es keine besonderen Impfvorschriften. Eine Impfung gegen Hepatitis A wird aber empfohlen. Bei Aufenthalt auf dem Land sollte man auch über eine Impfung gegen die durch Zecken übertragene FSME nachdenken. Generell ist es für Kinder und Erwachsene sinnvoll, ihren Schutz gegen Tetanus, Diphtherie und Polio ggfs. aufzufrischen und sich evtl. auch gegen Hepatitis B sowie bei längeren Aufenthalten gegen Tollwut impfen zu lassen.
Da sich Impfvorschriften kurzfristig ändern können, ist es ratsam, die aktuellen Vorschriften vor der Reise direkt bei der jeweiligen Botschaft oder konsularischen Vertretung des Ziellandes zu erfragen. Bitte erkundigen Sie sich zusätzlich auf den Internetseiten Ihres Auswärtigen Amtes über mögliche aktuelle medizinische Risiken für Reisen ins jeweilige Land.
Im Zuge der Liberalisierung wird das Thema Homosexualität inzwischen - wenigstens in den Großstädten - öffentlich diskutiert; seit 2003 besteht ein Antidiskriminierungsgesetz. Karrierehindernisse und Repressalien für Homosexuelle im öffentlichen Dienst werden - auch unter Druck der Europäischen Union - allmählich zurückgenommen. Gleichgeschlechtliche Ehen und eingetragene Partnerschaften sind nicht zugelassen und werden nicht anerkannt. Kleine LGBT-Communitys finden sich v.a. in größeren Städten wie Sofia und Warna. Informationen über einschlägige Einrichtungen gibt es z.B. unter https://gayguide.net/Europe/Bulgaria.
Neujahr (1. Januar); Nationalfeiertag (3. März); Orthodoxer Karfreitag (April/Mai); Orthodoxer Ostermontag (April/Mai); Tag der Arbeit (1. Mai); Tag der bulgarischen Armee (Georgstag, 6. Mai); Tag der bulgarischen Kultur („Kiril i Metodij", 24. Mai); Tag der Einheit (6. September); Tag der Unabhängigkeit (22. September); Gedenktag der Führer des nationalen Wiedererwachens (1. November); Weihnachten (25./26. Dezember).
In den von Muslimen bewohnten Regionen gelten die religiösen Festtage des Islam, in erster Linie das dreitägige Zuckerfest (Sheker Bayrami) am Ende des Fastenmonats Ramadan und das viertägige Opferfest (Kurban Bayrami).
Staatsangehörige der Länder Deutschland und Österreich müssen einen gültigen Reisepass oder Personalausweis mitführen, unterliegen aber keinen Grenzkontrollen. Kindereinträge im Reisepass eines Elternteils sind nicht mehr gültig. Jedes Kind benötigt ein eigenes Ausweisdokument. Schweizer benötigen für einen Aufenthalt von bis zu 90 Tagen einen gültigen Reisepass bzw. einen Personalausweis (Identitätskarte). Weder Deutsche, Österreicher noch Schweizer benötigen ein Visum, dürfen allerdings innerhalb eines halben Jahres für maximal 90 Tage einreisen. Wer dennoch einen Aufenthalt von über 90 Tagen plant, muss bei der örtlich zuständigen Verwaltungsbehörde eine „udostoverenie" (Anmeldebescheinigung) beantragen. Kinder mit der zusätzlichen bulgarischen Staatsangehörigkeit müssen, falls sie allein oder in Begleitung eines Dritten oder nur eines Elternteils reisen, eine bulgarischsprachige, notariell beglaubigte Reiseerlaubnis der Eltern oder des nicht mitreisenden Elternteils vorlegen können.
Da sich Einreisebestimmungen kurzfristig ändern können, ist es ratsam, die aktuellen Vorschriften kurz vor der Reise direkt bei der jeweiligen Botschaft zu erfragen.
Polizeinotruf: 166; Feuerwehr: 160; Unfallrettung/Notarzt: 150; Verkehrspolizei: 165; Pannenhilfe: 146, auch 112 (Polizei, Ambulanz, Feuerwehr)
Bulgarien ist für Menschen mit eingeschränkter Mobilität nicht gerade ein ideales Reiseziel. Obwohl bereits einige Hotels und Ferienanlagen, v.a. am Gold- und Sonnenstrand, auf die Bedürfnisse Behinderter ausgerichtet sind, müssen Rollstuhlfahrer mit den typischen Hindernissen (z.B. hohen Rezeptionstheken) rechnen. Eine Städtereise sollte nicht ohne eine Begleitperson angetreten werden.
Da momentan noch keine Kontaktadresse in Bulgarien existiert, wenden sich Menschen mit Behinderung am besten an Reiseveranstalter, die auf Reisen für Menschen mit Handicaps spezialisiert sind (z.B. unter http://www.procap.ch). Auskünfte erteilt auch Mobility International Schweiz, c/o Procap Reisen und Sport, Frohburgstrasse 4, 4600 Olten, Tel.: +41-62-2068830, E-Mail: info@mis-ch.ch, http://www.mis-ch.ch. Infos auch unter https://www.wato.de.
Kleinkriminelle Delikte wie Diebstahl sind in Bulgarien häufig, daher ist das Land für alleinreisende Frauen nur bedingt geeignet. Belästigungen anderer Art sind in der Regel jedoch nicht zu erwarten, sofern man sich auf seinen gesunden Menschenverstand verlässt und sich z.B. nicht nachts alleine an entlegenen Orten aufhält oder (alleine) per Anhalter fährt. Statt mit dem eigenen Auto sollten Frauen das Land besser mit öffentlichen Verkehrsmitteln oder aber einem Mietwagen eines lokalen Anbieters bereisen.
Ämter und Behörden arbeiten in Bulgarien meist Mo-Fr von 9 bis 17.30 Uhr, die Schalterzeiten der Banken liegen Mo-Fr zwischen 9 und 12 sowie zwischen 14/15 und 16/17 Uhr. Wechselstuben haben meist von 9 bis 20 Uhr geöffnet, Geschäfte, Supermärkte und Kaufhäuser in den Städten von 10 bis 20 Uhr, wobei kleinere Läden teilweise eine Mittagspause zwischen 12.30 und 16.30 Uhr einlegen. Tankstellen können von 6 bis 21 Uhr aufgesucht werden, die Post ist Mo-Sa zwischen 8.30 und 17.30 Uhr (z.T. mit Pause) für ihre Kunden da. Museen bleiben in der Regel montags geschlossen, Di-So sind sie meist von 9/10 bis 17/18 Uhr geöffnet, wobei die Mittagspausen unterschiedlich lange ausfallen können.
Waren für den persönlichen Gebrauch, die in einem EU-Land mit allen Abgaben gekauft wurden, können ohne Beschränkungen innerhalb der EU mitgeführt werden. Wertsachen (Kameras, TV, Computer, Schmuck u.Ä.) muss man aber bei der Einreise schriftlich deklarieren - und bei der Ausreise wieder mitnehmen! Landes- und Fremdwährung in Form von Bargeld und Wertpapieren muss ab einem Gesamtwert von 10.000 EUR an der bulgarischen Grenze deklariert werden. Die Ausfuhr von Geldbeträgen über 25.000 BGN bedarf einer Sondergenehmigung, wenn der Betrag höher ist als der, der bei der Einreise angegeben wurde.
Innerhalb der EU gelten die folgenden Richtmengen: 800 Zigaretten, 400 Zigarillos, 200 Zigarren, 1 kg Tabak sowie 10 l Spirituosen, 20 l Zwischenerzeugnisse, 90 l Wein, wovon maximal 60 l Schaumwein sein dürfen, und 110 l Bier. Aus Nicht-EU-Ländern dürfen 200 Zigaretten oder 100 Zigarillos oder 50 Zigarren oder 250 g Tabak sowie 1 l Spirituosen, 2 l Zwischenerzeugnisse, 4 l nicht schäumender Wein und 16 l Bier eingeführt werden.
Bei der Wiedereinreise in die Schweiz dürfen über 17-jährige 250 Zigaretten oder Zigarren oder 250 g anderer Tabakfabrikate sowie 5 l alkoholische Getränke mit einem Alkoholgehalt bis 18 % Vol. und 1 l alkoholische Getränke mit einem Alkoholgehalt über 18 % Vol. zollfrei einführen. Die Wertfreigrenze aller eingekauften Waren beträgt 300 CHF (inkl. Geschenke, Alkohol und Tabakerzeugnisse).
Zur Ausfuhr von Kunst und Antiquitäten sind eine Zoll- sowie eine Unbedenklichkeitsbescheinigung erforderlich - denn der Export von Kunstgegenständen (auch modernen!), die zum „Nationalerbe des Volkes" gehören, ist streng verboten.
Da sich Zollbestimmungen kurzfristig ändern können, ist es ratsam, die aktuellen Vorschriften kurz vor der Reise direkt bei der jeweiligen Botschaft zu erfragen.
Bei Zufriedenheit mit dem Service ist im Restaurant ein Trinkgeld von 5-10 Prozent des Rechnungsbetrags angemessen. Zimmermädchen, Hotelpagen etc. sollte man ebenfalls mit einem kleinen Extra belohnen.
Kliniken und Arztpraxen sind relativ modern ausgestattet und die medizinische Versorgung ist in den Touristengebieten gut. Dort findet man auch viele deutsch- und englischsprachige Mediziner. Eine Behandlung zahlt man zunächst bar und sollte sich eine Rechnung oder einen Zahlungsbeleg geben lassen, um die Kosten später von der Krankenkasse erstattet zu bekommen. Staatliche Krankenhäuser rechnen Notfallbehandlungen gegen Vorlage der Europäischen Krankenversicherungskarte (EHIC) zum Teil direkt über die Versicherung ab. In jedem Fall sollte man vor der Reise den Versicherungsschutz prüfen und ggf. eine Auslandsreisekrankenversicherung abschließen. Medikamente, die man regelmäßig einnehmen muss, sollte man in ausreichender Menge von zu Hause mitbringen. Welche Apotheken Dienst haben, erfährt man im Land unter der Telefonnummer 178.
Die Spannung liegt allgemein bei 230 Volt Wechselstrom, 50 Hz. Einen Adapter benötigt man in der Regel nicht.
Deutsche Botschaft
ulica Frédéric Joliot-Curie 25
1113 Sofia
Tel.: +359-2-918380
Fax: +359-2-9631658
E-Mail: reg1@sofi.diplo.de
Web: https://sofia.diplo.de

Österreichische Botschaft
Boulevard Zar Oswoboditel 13 / Ulica Chipka 4
1000 Sofia
Tel.: +359-2-9329032
Fax: +359-2-9810567
E-Mail: sofia-ob@bmeia.gv.at
Web: https://www.bmeia.gv.at

Schweizerische Botschaft
ulica Chipka 33
1504 Sofia
Tel.: +359-2-9420100
Fax: +359-2-9461622
E-Mail: sof.vertretung@eda.admin.ch
Web: https://www.eda.admin.ch/sofia

Konsularische Dienstleistungen (Ausweise, Visa usw.) der Schweizerischen Botschaft werden durch ein regionales Konsularcenter erbracht:

Regionales Konsularcenter Südosteuropa
Str. Grigore Alexandrescu 16-20
010626 Bukarest, Rumänien
Tel.: +40-21-2061600
Fax: +40-21-2061620
E-Mail: southeasterneurope@eda.admin.ch
Web: https://www.eda.admin.ch/bucarest
Malerisch: Bulgarisches Hinterland
Mit Bus und Bahn lässt sich Bulgarien gut bereisen, denn das hiesige Liniennetz ist gut erschlossen, vor allem in den Küstenregionen. Die Fahrpreise sind relativ günstig. Wer im Landesinneren öffentliche Verkehrsmittel nutzen möchte, der braucht ein wenig Geduld. Aber keine Sorge, die Verbindung von den Flughäfen zu den Touristenzentren ist ausgezeichnet. Passagierschiffe und Tragflügelboote verbinden die Küstenorte miteinander.
Wer den Wunsch hat, die Küste und das bulgarische Hinterland auf eigene Faust zu erkunden, für den steht die Option eines Mietwagens offen. So werden lange Wartezeiten an Haltestellen umgangen. Die Autobahnen und Landstraßen sind sehr gut ausgebaut, die Beschilderung erfolgt heute in lateinischer Schrift. Überall gibt es Tankstellen, die rund um die Uhr geöffnet haben. Die Preise für Mietwagen sind günstig, Anbieter finden sich in allen größeren Orten.
Bulgarien hat ein überwiegend kontinental-gemäßigtes Klima. Im Süden sowie an der Küste des Schwarzen Meeres sind auch mediterrane Einflüsse spürbar, die Sommermonate sind hier trocken und heiß. Für eine Rundreise in das Landesinnere eignen sich die Monate Mai bis Oktober hervorragend. Von Juni bis September ist die ideale Zeit für einen Badeurlaub an der Schwarzmeerküste, die Temperaturen bewegen sich zu dieser Zeit zwischen 20 und 27 °C. Auch im Hochsommer - Juli bis August - klettert das Thermometer nur selten über 30 °C. Eine frische Brise vom Meer sorgt immer für eine willkommene Abkühlung. Wer nicht in den Sommermonaten anreist, sollte immer eine winddichte Jacke im Gepäck haben.
Wintersportbegeisterte nutzen gerne die bulgarischen Berge für ihre Zwecke. Dafür sind das Rila- und Piringebirge wie geschaffen. Denn hier herrscht ein perfektes Hochgebirgsklima und von Dezember bis März kann ab 2.000 m eine dicke Schneedecke erwartet werden. Das Gebiet rundum ist gut vorbereitet auf die Winterferiengäste und so gibt es zahlreiche Liftanlagen und diverse Unterkunftsmöglichkeiten vor Ort.
Spezialitäten aus Bulgarien
Würzig bis scharf, aromatisch, aber auch fettreich - die Küche Bulgariens ist stark von den Nachbarländern Türkei und Griechenland beeinflusst. Lamm- und Hackfleisch, Fisch und Meeresfrüchte kommen häufig auf den Tisch, eine beliebte Gemüsebeilage ist der Schopska-Salat mit Schafskäse, Tomaten, Paprika und Zwiebeln. Der typisch bulgarische Joghurt fehlt fast bei keiner Mahlzeit. Zum Essen trinkt man gerne Bier oder (trockenen) Wein aus der Region, zum Abschluss mundet ein Sliwowitz (Obstbrand).
Amtssprache: Bulgarisch
Bevölkerung: rund 7 Mio. Einwohner
Fläche: 110.994 km²
Hauptstadt: Sofia (rund 1,3 Mio. Einwohner)
Landesvorwahl: +359
Währung: Lew (Abk.: лв, lv; ISO-4217-Code: BGN)
Zeitzone: Eastern European Time (EET); Mitteleuropäische Zeit (MEZ) & Mitteleuropäische Sommerzeit (MESZ): +1 Stunde
März Noch vor der Fastenzeit ziehen bunt kostümierte und mit großen Kuhglocken behangene Kukeri-Männer durch die Dörfer Bulgariens und führen auf den Dorfplätzen Fruchtbarkeitstänze auf, mit denen sie einerseits böse Geister vertreiben möchten und andererseits um Gesundheit und eine gute Ernte bitten.
Ebenfalls in diesem Monat findet das Internationale Filmfestival in Sofia statt, in dessen Rahmen sowohl die neuesten internationalen als auch bulgarischen Kinofilme vorgeführt werden (https://siff.bg).
Auf dem Programm der March Music Days in Ruse stehen vorwiegend Sinfonie- und Kammerkonzerte sowie Operetten und Orchesterauftritte von Künstlern aus ganz Europa (http://www.marchmusicdays.eu).
21. Mai Im Südosten des Landes werden an Nestinarstvo, dem Namenstag der Heiligen Elena und des Heiligen Konstantin, rituelle Feuertänze auf glühenden Kohlen dargeboten.
Mai-Juni In Karlovo und Kazanlak feiert man die Rosenernte mit dem folkloristischen Festival der Rosen, einer traditionellen Rosenernte und einer Vorführung ihrer Destillation zu erstklassigem Rosenöl.
August Das Folklorefestival in Koprivštica bereitet der ganzen Familie mit Popmusik und einem großen mittelalterlichen Jahrmarkt viele unterhaltsame Stunden.
Außerdem empfiehlt sich in diesem Monat ein Besuch auf dem internationalen Jazzfestival in Bansko, das über mehrere Tage für reichlich Stimmung sorgt (https://banskojazzfest.com).
Dezember Die Stände des Weihnachtsmarktes Kolidariya im Borisova Gradina Park von Sofia haben den ganzen Monat geöffnet und verbreiten auch nach Weihnachten noch eine festliche Stimmung.

Österreich

Auch in Österreich gilt der Euro-Notruf: 112; außerdem Polizeinotruf: 133; Feuerwehr: 122; Notarzt und Rettungswagen: 144; Ärzte: 141; Bergrettung: 140
Homosexualität wird von der Bevölkerungsmehrheit, vor allem der jungen Generation, toleriert und akzeptiert. Das Austauschen gleichgeschlechtlicher Zärtlichkeiten wie Küssen oder Händehalten in der Öffentlichkeit ruft in der Regel keine diskriminierenden Reaktionen der Gesellschaft hervor, aber teilweise noch immer Verwunderung, da es nicht üblich ist. Seit 2009 können homosexuelle Paare eine Lebenspartnerschaft eingehen, seit Januar 2019 auch heiraten. Großstädte wie Wien verfügen mit einschlägigen Bars und Clubs über eine lebendige Homosexuellen- und Transvestitenszene.
Deutsche Botschaft (Konsularabteilung)
Strohgasse 14c
1030 Wien
Tel.: +43-1-711540
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Web: https://wien.diplo.de
Öffnungszeiten: Mo, Mi-Fr 9-12 Uhr, Di 13-16 Uhr

Schweizerische Botschaft
Prinz Eugen-Straße 9a
1010 Wien
Tel.: +43-1-79505
Fax: +43-1-7950521
E-Mail: vie.vertretung@eda.admin.ch
Web: https://www.eda.admin.ch
Öffnungszeiten: Mo-Fr 9-12 Uhr
Waren für den persönlichen Gebrauch, die in einem EU-Land mit allen Abgaben gekauft wurden, können ohne Beschränkungen innerhalb der EU mitgeführt werden. Reisende dürfen innerhalb der EU 800 Zigaretten, 400 Zigarillos, 200 Zigarren, 1 kg Tabak und 10 l Spirituosen, 20 l Zwischenerzeugnisse, 90 l Wein, wovon max. 60 l Schaumwein sein dürfen, und 110 l Bier zollfrei über die Landesgrenzen mit sich führen.
Aus Nicht-EU-Ländern dürfen 200 Zigaretten oder 100 Zigarillos oder 50 Zigarren oder 250 g Tabak sowie 1 l Spirituosen, 2 l Zwischenerzeugnisse, 4 l nicht schäumender Wein und 16 l Bier eingeführt werden. Bei der Wiedereinreise in die Schweiz dürfen über 17-jährige 250 Zigaretten oder Zigarren oder 250 g anderer Tabakfabrikate sowie 5 l alkoholische Getränke mit einem Alkoholgehalt bis 18 Vol.-% und 1 l alkoholische Getränke mit einem Alkoholgehalt über 18 Vol.-% zollfrei einführen. Die Wertfreigrenze aller eingekauften Waren beträgt 300 CHF (inkl. Geschenke, Alkohol und Tabakerzeugnisse).
Da sich Zollbestimmungen kurzfristig ändern können, ist es ratsam, die aktuellen Vorschriften kurz vor der Reise direkt bei der jeweiligen Botschaft zu erfragen.
Auch wenn es keine speziellen Impfvorschriften für Reisen nach Österreich gibt, ist eine Überprüfung bzw. Auffrischung der Standardimpfungen (Tetanus, Diphtherie, Pertussis (Keuchhusten), Mumps, Masern und Röteln (MMR)) sinnvoll.
Findet die Reise in den Sommermonaten statt, sollte man außerdem über eine Impfung gegen Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME) nachdenken, die beinahe landesweit durch Zeckenbisse übertragen werden kann und für die auch in Österreich eine Impfempfehlung besteht.
Da sich Impfvorschriften kurzfristig ändern können, ist es ratsam, die aktuellen Vorschriften vor der Reise direkt bei der jeweiligen Botschaft oder konsularischen Vertretung des Ziellandes zu erfragen. Bitte erkundigen Sie sich zusätzlich auf den Internetseiten Ihres Auswärtigen Amtes über mögliche aktuelle medizinische Risiken für Reisen ins jeweilige Land.
Frauen können in Österreich sicher und problemlos alleine reisen. Außergewöhnliche Vorsichtsmaßnahmen sind nicht zu treffen. Allgemeine Gefahrensituationen wie Trampen ohne Partner oder nächtliche Spaziergänge allein auf der Straße oder im Park sind – wie in anderen europäischen Ländern auch – zu vermeiden. Bestimmte Reaktionen der Männer wie Pfiffe, Gesten und Rufe sind nicht zu erwarten, im Gegenteil: Gerade Österreicher der alten Schule sind ausgesprochen galant.
Österreich ist i.A. gut auf Menschen mit Behinderungen ausgerichtet. Öffentliche Einrichtungen und Hotels verfügen häufig über behindertengerechte Zugänge und in den Städten kommt man größtenteils gut zurecht. Weitere Infos bei der Österreich-Werbung, Tel.: +800-40020000, https://www.austria.info/de. Verband der Querschnittsgelähmten Österreichs, Tel./Fax: +43-1-6168678, http://www.vqo.at. Gute Infos auch unter https://www.wien.info (Reiseinfos > Barrierefrei).
In Wien sind viele Telefonzellen zu Multimedia-Stationen umgebaut worden, die neben einem Telefon auch Internetservice bieten und z.T. als Stromtankstellen dienen. Bezahlt wird mit Münzen, Telefonkarten oder - für das Aufladen mit Strom, z.B. von Elektrofahrrädern - per Handy. Telefongebühren in den Hotels sind relativ hoch. Vorwahl Schweiz: 0041, Deutschland: 0049. Die 0 der Ortsvorwahl entfällt jeweils. Wer das eigene Handy nutzen möchte, sollte sich auf hohe Roaminggebühren einstellen. Es lohnt sich, beim Mobilfunkanbieter im Heimatland nach kostensparenden Auslandstarifen zu fragen. Eine günstige Alternative bietet die Kommunikation über das Internet; Zugänge sind in den meisten Hotels (oft kostenlos) möglich, ansonsten in Internetcafés.
Neujahr (1. Januar); Heilige Drei Könige (6. Januar); Ostermontag (März/April); Staatsfeiertag (1. Mai); Christi Himmelfahrt (Mai); Pfingstmontag (Mai/Juni); Fronleichnam (Mai/Juni); Mariä Himmelfahrt (15. August); Nationalfeiertag (26. Oktober); Allerheiligen (1. November); Mariä Empfängnis (8. Dezember); Christtag (25. Dezember); Stefanitag (26. Dezember).
EU-Bürger sowie Schweizer müssen bei der Einreise einen gültigen Personalausweis bzw. eine gültige Identitätskarte oder den Reisepass vorweisen. Kindereinträge im Reisepass eines Elternteils sind nicht mehr gültig. Jedes Kind benötigt ein eigenes Ausweisdokument.
Da sich Einreisebestimmungen kurzfristig ändern können, ist es ratsam, die aktuellen Vorschriften kurz vor der Reise direkt bei der jeweiligen Botschaft zu erfragen.
Geschäfte: Mo-Fr 9-18/19 Uhr, Sa 9-13 Uhr, größere bis 18 Uhr, Einkaufszentren bis 20/21 Uhr. Banken: Mo, Di, Mi, Fr 8-15 Uhr, Do 8-17.30 Uhr, Filialen sind zwischen 12.30 Uhr und 13.30 Uhr geschlossen. Museen: Viele Museen sind montags oder dienstags geschlossen. Da die Öffnungszeiten höchst unterschiedlich sind, sollte man sich vor einem geplanten Besuch bei der Touristeninformation des jeweiligen Ortes informieren.
In Restaurants sind etwa 10 % Trinkgeld üblich. Auch im Hotel erwartet das Personal eine kleine Anerkennung für zusätzliche Dienste.
Die Netzspannung beträgt 230 Volt Wechselstrom.
Die medizinische Infrastruktur in Österreich ist sehr gut. Um finanziell abgesichert zu sein, prüfen Sie vor der Reise, ob Ihre Krankenversicherung die ärztliche Behandlung im Ausland abdeckt. Für Schweizer ist es empfehlenswert, sich von ihrer Krankenversicherung einen Urlaubskrankenschein geben zu lassen. Deutsche benötigen die europäische Krankenversicherungskarte (EHIC).
Straße durch die Alpen
Das Fernstraßennetz ist in Österreich auch in den alpinen Gebieten gut ausgebaut. Dabei ist zu beachten, dass Autobahnen und Schnellstraßen (z.T. auch Stadtautobahnen) generell mautpflichtig sind. Vor Fahrtantritt muss man eine Klebevignette („Pickerl") erwerben, die für unterschiedliche Zeitintervalle angeboten werden: zehn Tage, zwei Monate und ein Jahr. Mit Auto oder Motorrad kann man Österreich auch wunderschön abseits der Hauptrouten erfahren: Auf Erlebnisstraßen lernt man die landschaftliche und kulturelle Vielfalt der Alpenrepublik kennen, Sehenswürdigkeiten am Straßenrand laden zum Verweilen und Genießen ein. Die älteste und berühmteste ist die Großglockner-Hochalpenstraße, auf der eine Hochgebirgs-Panoramafahrt durch die unvergleichliche Naturschönheit des Nationalparks führt.
Die größeren Städte Österreichs kann man auch gut mit der Österreichischen Bundesbahn (ÖBB) erreichen, abgelegene Ziele mit Bussen der ÖBB (orange) oder der Post (gelb). Die ÖBB bietet auch zahlreiche Kombitickets an; auch gibt es verschiedene Möglichkeiten das Rad mitzunehmen bzw. Bahn und Schifffahrten zu kombinieren. Für Familien werden Ermäßigungen angeboten. Große Gebiete des österreichischen Alpenraums sind mit modernen Bergbahnen und Liften gut erschlossen, von denen die größeren ganzjährig in Betrieb sind. Romantisch ist schließlich eine Donauschifffahrt zwischen Wien und Passau oder auf Teilstrecken.
Januar Die Mozartwoche in Salzburg zählt zu den bedeutendsten Musikfesten Europas (http://www.mozarteum.at).
Februar Den Villacher Fasching sollte man sich nicht entgehen lassen (http://www.villacher-fasching.at).
Der Wiener Opernball ist das gesellschaftliche Ereignis des Jahres und zugleich Höhepunkt der Wiener Faschingssaison (http://www.wiener-staatsoper.at).
April-Mai Rund um den Wörthersee findet das Krone Seefest - Wörthersee Opening statt.
Mai-Juni Die Wiener Festwochen sind das Highlight für Kulturbegeisterte. Informationen zu Opern, Konzerten, Lesungen etc. sind auf der Homepage zu finden (http://www.festwochen.at).
Juli-August Zu den berühmtesten Kulturveranstaltungen des Landes gehören die Salzburger Festspiele. Auf dem Programm stehen Opern, Konzerte, Schauspielabende und Lesungen (http://www.salzburgerfestspiele.at).
Käsespätzle
Niederösterreichische Spezialitäten sind Mohnnudeln und Marchfelder Spargel. In der Steiermark wird der Schilcher Rosé angebaut. In Kärnten sollte man Kasnudeln, mit Topfen und Minze gefüllte Teigtaschen, probieren. Die beliebtesten Beilagen in Oberösterreich und Tirol sind Knödel. Tirol ist ebenfalls bekannt für seinen rohen Schinken. Im Vorarlberg wird gerne Flädlesuppe als Vorspeise serviert. Käsespätzle sind hierzulande auf fast jeder Speisekarte zu finden. Das echte Wiener Schnitzel stammt vom Kalb und wird zusammen mit einem Erdapfel-Salat serviert. Nicht minder köstlich ist Wiener Tafelspitz mit Röstkartoffeln, Schnittlauchsauce und Apfel- oder Semmelkren. Aus Wien stammen auch all die leckeren und mittlerweile weltbekannten Nachspeisen, wie z.B. Kaiserschmarrn, Apfelstrudel, Sachertorte, Palatschinken und natürlich Marillen- oder Germknödel.
Klimatische Unterschiede in einem doch relativ kleinen Land wie Österreich entstehen aufgrund der topografischen Gegebenheiten des Landes. Am Nordrand der Alpen stauen sich die vom Atlantik kommenden Luftmassen, steigen auf und regnen im Salzburger Land als so genannter „Schnürlregen" ab. Das Alpeninnere ist von raschem Wetterwechsel gekennzeichnet, Gewitter sind dabei keine Seltenheit. Auf der Alpensüdseite macht sich der Mittelmeereinfluss bemerkbar: Sonnenschein und ein blauer Himmel verwöhnen die Urlauber. Im Osten des Landes, im pannonischen Becken, wird das Klima deutlich kontinentaler, die Sommer sind heiß, die Winter dagegen eisig kalt und sehr trocken. Im Sommer sind es die grünen und satten Bergweiden, das Auf und Ab durch Berg und Tal, das Wanderer und Bergsportler erfreut. Im Winter sind die weißen Berge bei Snowboardern und Skifahrern allerdings nicht minder beliebt. Kurzum: In Österreich ist immer Saison.
Staatssprache: Deutsch
Minderheitensprachen: Kroatisch, Slowenisch und Ungarisch
Bevölkerung: rund 8,5 Mio. Einwohner
Fläche: 83.879 km²
Hauptstadt: Wien (rund 1,7 Mio. Einwohner)
Landesvorwahl: +43
Währung: Euro (Abk.: €; ISO-4217-Code: EUR)
Zeitzone: Mitteleuropäische Zeit (MEZ)

Ausflugsland

Deutschland

Es sind keine speziellen Impfungen für die Einreise nach Deutschland vorgeschrieben. Sinnvoll sind jedoch immer die vom Robert-Koch-Institut (RKI) empfohlenen Standardimpfungen gegen Tetanus, Diphtherie, Pertussis (Keuchhusten), ggfs. auch gegen Mumps, Masern, Röteln (MMR) und Influenza). Vor allem bei Reisen zwischen April und Oktober in die Risikogebiete im Süden Deutschlands (Teile Bayerns und Baden-Württembergs) und bei vermehrtem Aufenthalt in freier Natur sollte man über eine Impfung gegen die durch Zeckenbisse übertragene Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME) nachdenken.
Da sich Impfvorschriften kurzfristig ändern können, ist es ratsam, die aktuellen Vorschriften vor der Reise direkt bei der jeweiligen Botschaft oder konsularischen Vertretung des Ziellandes zu erfragen.
Um nach Deutschland einreisen zu können, genügt ein gültiger Personalausweis bzw. die Identitätskarte; europäische Staatsangehörige außerhalb der EU benötigen einen Reisepass. Obwohl es für EU-Bürger keine Grenzkontrollen mehr gibt, muss man sich jederzeit mit einem gültigen Dokument ausweisen können. Einträge von Kindern im Reisepass der Eltern sind nicht mehr gültig,, jedes Kind benötigt ein eigenes Ausweisdokument.
Da sich Einreisebestimmungen kurzfristig ändern können, ist es ratsam, die aktuellen Vorschriften kurz vor der Reise direkt bei der jeweiligen Botschaft zu erfragen.
Für allein reisende Frauen ist Deutschland ein sicheres Reiseziel, besondere Vorsichtsmaßnahmen müssen nicht ergriffen werden. Wie in anderen europäischen Ländern auch, sollte auf Trampen ohne Partner oder nächtliche Spaziergänge auf einsamen Straßen oder in Parks verzichtet werden.
Die meisten gesetzlichen Feiertage gelten bundesweit, einige nur in einzelnen Bundesländern: Neujahr (1. Januar); Heilige Drei Könige (6. Januar, in Bayern, Baden-Württemberg und Sachsen-Anhalt); Karfreitag (März/April); Ostermontag (März/April); Maifeiertag (1. Mai); Christi Himmelfahrt (Mai); Pfingstmontag (Mai/Juni); Fronleichnam (Mai/Juni, in Bayern, Baden-Württemberg, Hessen, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz und Saarland); Mariä Himmelfahrt (15. August, in katholischen Gemeinden Bayerns und im Saarland); Tag der Deutschen Einheit (3. Oktober); Reformationstag (31. Oktober, in Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen); Allerheiligen (1. November, in Bayern, Baden-Württemberg, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, Niedersachsen); Buß- und Bettag (November, nur in Sachsen); 1. und 2. Weihnachtsfeiertag (25./26. Dezember).
Banken haben meist Mo-Mi und Fr von 8.30 bis 12.30 und von 14 bis 16 Uhr, Do abends bis 18 Uhr geöffnet. Geschäfte sind in der Regel von Mo-Fr zwischen 9 und 18.30 Uhr, samstags von 9 bis 13 Uhr für ihre Kunden da; kleinere Läden machen oft eine Mittagspause. Die Öffnungszeiten von Kaufhäusern und vielen Geschäften in Innenstadtlage liegt Mo-Sa zwischen 9 und 20 Uhr, Supermärkte öffnen früher und schließen später. Museen sind meist montags geschlossen und Di-So von 9/10-17/18 Uhr zugänglich.
Deutschland ist i.A. recht gut auf die Bedürfnisse von Menschen mit Behinderung eingestellt. Zahlreiche öffentliche Einrichtungen, Touristenattraktionen und Hotels verfügen über behindertengerechte Zugänge. Weitere Auskünfte erteilt die Organisation Mobility International oder Procap Reisen:

Mobility International Schweiz
Rötzmattweg 51
4600 Olten
Tel.: +41-62-2126740
Fax: +41-62-2126739
E-Mail: info@mis-ch.ch
Web: http://www.mis-ch.ch

Procap-Reisen
Froburgstraße 4
4601 Olten
Tel.: +41-62-2068830
Fax: +41-62-2068839
E-Mail: info@procap.ch
Web: http://www.procap-reisen.ch
Öffnungszeiten: Do 9-12 und 13.30-16:30 Uhr, Mi 13.30-16.30 Uhr, Fr 9-12 und 13.30-15.30 Uhr
Die landesweite Notrufnummer für die Polizei lautet 110, für Feuerwehr und Rettungsdienst 112.
Im Bereich der persönlichen Dienstleistungen ist ein Trinkgeld angemessen. In Restaurants und Cafés erhält das Service-Personal bei Zufriedenheit ca. 10 % des Rechnungsbetrags, bei Taxifahrten rundet man die Summe auf.
Homosexualität wird in Deutschland von der überwiegenden Bevölkerungsmehrheit, vor allem in der jungen Generation, toleriert und akzeptiert. Das Austauschen gleichgeschlechtlicher Zärtlichkeiten wie Küssen oder Händehalten in der Öffentlichkeit ruft in der Regel keine diskriminierenden Reaktionen hervor. Großstädte wie Frankfurt oder Berlin verfügen mit einschlägigen Bars und Clubs über eine lebendige Homosexuellen- und Transvestitenszene. Seit 2001 war die „Eingetragene Partnerschaft" als eheähnliche, rechtliche Absicherung der Beziehung gleichgeschlechtlicher Paare möglich, seit 1. Oktober 2017 ist nun auch die Homo-Ehe erlaubt.
Die medizinische Versorgung in Deutschland ist flächendeckend gut, der Standard allgemein hoch. Für Schweizer und EU-Bürger, mit deren Heimatländern ein Sozialabkommen besteht, erfolgt eine ärztliche Behandlung über die Krankenversicherungskarte (EHIC), ansonsten muss die Rechnung zunächst privat bezahlt werden. In diesem Fall ist es ratsam, eine Reisekrankenversicherung abzuschließen, welche die Kosten gegen Vorlage der Rechnung erstattet.
Waren für den persönlichen Gebrauch, die in einem EU-Land mit allen Abgaben gekauft wurden, können ohne Beschränkungen innerhalb der EU mitgeführt werden. Als Richtmengen gelten: 800 Zigaretten, 400 Zigarillos, 200 Zigarren, 1 kg Tabak, 10 l Spirituosen bzw. alkoholhaltige Süßgetränke (Alkopops), 20 l Zwischenerzeugnisse, 60 l Schaumwein und 110 l. Wein darf für private Zwecke aus anderen EU-Ländern in unbegrenzter Menge nach Deutschland eingeführt werden. Kaffee und kaffeehaltige Erzeugnisse sind bis 10 kg ebenfalls zollfrei. Bargeld und gleichgestellte Zahlungsmittel (z.B. Sparbücher, Schecks/Reiseschecks) können innerhalb der EU in unbegrenzter Höhe mitgeführt werden, müssen aber ab einem Wert von 10.000 EUR auf Anfrage beim Zoll angegeben werden. Für Parfüm gelten innerhalb der EU keine Mengenbegrenzungen.
Aus Nicht-EU-Ländern (z.B. Schweiz) dürfen 200 Zigaretten oder 100 Zigarillos oder 50 Zigarren oder 250 g Tabak sowie 1 l Spirituosen (über 22 Vol.-% Alkoholgehalt) oder 2 l Zwischenerzeugnisse (bis 22 Vol.-% Alkoholgehalt), 4 l nicht schäumender Wein und 16 l Bier eingeführt werden, außerdem Waren (Geschenke) bis zu einem Wert von 300 EUR, wobei die Grenze für Flug- und Seereisende bei 430 EUR und für Reisende unter 15 Jahre bei 175 EUR liegt. Die Nordseeinsel Helgoland und Büsingen am Hochrhein gehören nicht zum Zollgebiet der EU, daher gelten hier besondere Bestimmungen.
Bei der Wiedereinreise in die Schweiz dürfen über 17-jährige 250 Zigaretten oder Zigarren oder 250 g anderer Tabakfabrikate sowie 5 l alkoholische Getränke mit einem Alkoholgehalt bis 18 Vol.-% und 1 l alkoholische Getränke mit einem Alkoholgehalt über 18 Vol.-% zollfrei einführen. Die Wertfreigrenze aller eingekauften Waren beträgt 300 CHF (inkl. Geschenke, Alkohol und Tabakerzeugnisse).
Da sich Zollbestimmungen kurzfristig ändern können, ist es ratsam, die aktuellen Vorschriften kurz vor der Reise direkt bei der jeweiligen Botschaft zu erfragen. Weitere Informationen auch unter http://www.zoll.de.
Die Netzspannung beträgt 230 Volt Wechselstrom.
Österreichische Botschaft
Stauffenbergstraße 1
10785 Berlin
Tel.: +49-30-202870
Fax: +49-30-2290569
E-Mail: berlin-ob@bmeia.gv.at
Web: https://www.bmeia.gv.at/oeb-berlin
Öffnungszeiten: Mo, Di, Do, Fr 9-13 Uhr, Mi 12-16 Uhr

Schweizerische Botschaft
Otto-von-Bismarck-Allee 4A
10557 Berlin
Tel.: +49-30-3904000
Fax: +49-30-3911030
E-Mail: ber.vertretung@eda.admin.ch
Web: https://www.eda.admin.ch/berlin
Öffnungszeiten: Mo-Fr 9-12 Uhr
ICE im Hauptbahnhof Frankfurt am Main
Deutschland verfügt über ein hervorragend ausgebautes und engmaschiges Verkehrsnetz mit sehr guten Autobahn- und Zugverbindungen von Süd nach Nord und Ost nach West. Dem Rhein-Main- und Ruhrgebiet kommt dabei eine wichtige Stellung als zentrale Verkehrsknotenpunkte zu.
Hochgeschwindigkeitszüge (ICE) der Deutschen Bahn verbinden die großen Städte miteinander; wer frühzeitig bucht oder eine BahnCard besitzt, kommt in den Genuss überaus günstiger Preise.
Seit 2013 haben sich mehr und mehr Fernbusunternehmen am Markt etabliert, die ebenfalls Verbindungen in alle größeren und auch in kleinere Städte zu konkurrenzlos günstigen Preisen anbieten. Bekannte Anbieter sind z.B. Flixbus (https://www.flixbus.de) oder - altbewährt - die Deutsche Touring (Eurolines, https://www.eurolines.de).
Auf regionaler Ebene gibt es zahlreiche Verkehrsverbände, die mit guten Verbindungen und einheitlichen Tickets für S-Bahn, U-Bahn, Tram und Linienbusse eine gute Abdeckung erreichen und auch entlegenere Ziele an den öffentlichen Nahverkehr anbinden.
Inlandsflüge sind durch die Dumpingpreise verschiedener Anbieter in den letzten Jahren immer beliebter geworden, jedoch zeichnet sich aus Umweltgründen zur Zeit eine Kehrtwende ab. Ohnehin lohnt sich ein Flug innerhalb Deutschlands oft erst ab einer Entfernung von mind. 500 km, da viele Flughäfen weit außerhalb der großen Städte liegen.
Für alle, die das Land individuell mit dem Auto erkunden möchten, gibt es ein Netz aus etwa 150 ausgewiesenen „Ferienstraßen“, die sich auf bestimmte Themen oder Landschaften beziehen, z.B. die Deutsche Märchenstraße von Hanau nach Bremen oder die (ehemalige) Deutsche Ferienroute Alpen-Ostsee von Berchtesgaden (Königssee) bis Puttgarden auf der Ostseeinsel Fehmarn. Die längste unter ihnen ist die Deutsche Alleenstraße zwischen Rügen und dem Bodensee. All diese Touristikstraßen haben eine Gemeinsamkeit: Sie führen vorbei an besonders sehenswerten Natur- und Kulturlandschaften und kulturhistorisch bedeutsamen Orten und umfahren dabei die oft verstopften Hauptverkehrsadern des Landes (weitere Infos unter https://www.ferienstrassen.info).
Ein besonderes Vergnügen, nicht erst seit Aufkommen von E-Bikes und Pedelecs, stellen die unzähligen Fernradwege innerhalb Deutschlands dar, die häufig entlang malerischer Flusslandschaften oder durch sehenswerte Täler und Gebirge führen.
Wichtig für Autofahrer: In zahlreichen deutschen Städten wurden und werden Umweltzonen eingeführt, die nur noch mit Fahrzeugen mit entsprechender Kennzeichnung (Umweltplakette) befahren werden dürfen. Weitere Infos unter https://www.umwelt-plakette.de.
Deutschland, zwischen Atlantik und dem vom Kontinentalklima geprägten Osteuropa gelegen, befindet sich in der gemäßigt-kühlen Westwindzone. An der Küste sind die Jahreszeiten (warme Sommer, kalte Winter) weniger stark ausgeprägt als im Landesinneren und das Wetter ist insgesamt wechselhafter. In den Wintermonaten führen Tiefausläufer vom Atlantischen Ozean zu häufigen Niederschlägen im Alpenraum und westlich der Mittelgebirge. Kalte Polarluft sorgt bisweilen für Schneefälle bis in die Niederungen. In den Sommermonaten herrscht meist angenehmes Hochdruckwetter mit trocken-warmen Winden aus östlicher Richtung oder feucht-schwüler Luft aus dem Südwesten. Am wärmsten wird es in Deutschland im Oberrheingraben im Südwesten und im Alpenvorland, wenn ein trockener, warmer Fallwind (Föhn) aus südlicher Richtung weht.
Die beste Reisezeit hängt davon ab, welche Region man bereisen möchte und welche Aktivitäten für einen Urlaub in Deutschland geplant sind. Nord- und Ostseeküste locken von Juni bis September mit überwiegend schönem Wetter und herrlichen Sandstränden. Die besten Bedingungen für Wintersport herrschen in den Alpen von Dezember bis März. Aktivurlauber wie Radfahrer und Wanderer gehen ihrer Leidenschaft am besten zwischen April/Mai und Oktober nach. Ein Kultururlaub mit Stadtbesichtigungen bietet sich das ganze Jahr über an.
Kettenkarussell auf dem Oktoberfest
Februar Der Kölner Rosenmontagszug, Höhepunkt der Karnevalssaison, ist der größte Karnevalszug Deutschlands. Vier Stunden ziehen Musikkapellen und Wagen durch die Kölner Innenstadt (https://koelnerkarneval.de).
April-Mai In der Nacht auf den 1. Mai tanzt ganz Deutschland traditionsgemäß auf großen Veranstaltungen und in Diskotheken in den Mai.
Mai-September Beim Feuerwerksspektakel "Rhein in Flammen" werden zu unterschiedlichen Terminen Großfeuerwerke entlang des Rheins entzündet: in Bonn, Rüdesheim, Bingen, Koblenz, Oberwesel und St. Goar (https://www.rhein-in-flammen.com).
Juni Ein gigantisches Sommerfest wird alljährlich in Kiel veranstaltet. Die sogenannte Kieler Woche ist das größte Segelsportereignis der Welt (https://www.kieler-woche.de).
Juni-Juli Das Schützenfest Hannover ist das weltgrößte Schützenfest. Die Spaßmeile der Kirmes erstreckt sich über 5 km (http://schuetzenfest-hannover.de).
Mitte Juni-Anfang September In Ralswiek wird bei den Störtebeker Festspielen spektakuläres Open-Air-Theater geboten (https://stoertebeker.de).
Juli Das Kaltenberger Ritterturnier ist das größte Ritterturnier der Welt und findet auf Schloss Kaltenberg im gleichnamigen Dorf Kaltenberg in Oberbayern statt (https://www.ritterturnier.de).
August Am ersten Augustwochenende herrscht im Hunsrück der Ausnahmezustand. Auf der ehemaligen Raketenstation Pydna steigt jährlich "Nature One", das größte europäische Festival der elektronischen Tanzmusik (https://www.nature-one.de).
Das letzte Augustwochenende wird in Frankfurt am Main mit einem der größten europäischen Kulturfestivals, dem Museumsuferfest, begangen. Neben zahlreichen Künstlern und Musikern, die auf den Bühnen entlang des Mainufers performen, können auch einige Museen gratis besucht werden (https://www.museumsuferfest.de).
September-Oktober Das Münchener Oktoberfest auf der Theresienwiese ist das größte Volksfest der Welt. Die sogenannten Wiesn beginnen dann, wenn es wieder heißt: O'zapft is! (https://www.oktoberfest.de)
November-Dezember Eine ganz besondere Adventsstimmung vermittelt der Nürnberger Christkindlesmarkt (https://www.christkindlesmarkt.de).
Zünftige deutsche Kost
Traditionell gilt die deutsche Küche als eher deftig. Eines der Nationalgerichte ist Sauerkraut mit Eisbein bzw. Schweinshaxe oder mit Bratwürstchen. Des Deutschen liebste Beilage sind Kartoffeln, egal ob als Salzkartoffeln, Pellkartoffeln, Bratkartoffeln, Kartoffelpüree, Kartoffelpuffer oder Kroketten. Als Snack essen die Deutschen gerne rohes Fleisch, wie z.B. Schweine-Mett oder Rinder-Tatar auf einer ordentlich gebutterten Scheibe Graubrot oder einer Brötchenhälfte mit rohen Zwiebeln. Den kleinen Hunger stillt man auch gerne mit belegten Brötchen, einem Heringssalat oder einer Scheibe Brot mit Harzer Käse, d.h. Sauermilchkäse.
Zum Essen trinkt der Deutsche entweder Bier, vorzugsweise Pils, oder Wein. Beliebte Weinsorten sind Riesling, Müller-Thurgau und Silvaner. In einigen Regionen, vor allem in Hessen, wird auch gerne Apfelwein getrunken. Zum sogenannten Gläschen Ebbelwoi für zwischendurch wird häufig eine Laugenbrezel gereicht. Zum Nachtisch werden Kuchen mit Äpfeln, Pflaumen, Erdbeeren oder Rhabarber angeboten. Dazu wird gern Kaffee getrunken. In Ostfriesland bevorzugt man hingegen Tee.
Amtssprache: Deutsch
Bevölkerung: rund 82,5 Mio. Einwohner
Fläche: 357.340 km²
Hauptstadt: Berlin (rund 3,7 Mio. Einwohner)
Landesvorwahl: +49
Währung: Euro (Abk.: €; ISO-4217-Code: EUR)
Zeitzone: Mitteleuropäische Zeit (MEZ)
Es sind keine speziellen Impfungen für die Einreise nach Deutschland vorgeschrieben. Sinnvoll sind jedoch immer die vom Robert-Koch-Institut (RKI) empfohlenen Standardimpfungen gegen Tetanus, Diphtherie, Pertussis (Keuchhusten), ggfs. auch gegen Mumps, Masern, Röteln (MMR) und Influenza. Vor allem bei Reisen zwischen April und Oktober in die Risikogebiete im Süden Deutschlands (Teile Bayerns und Baden-Württembergs) und bei vermehrtem Aufenthalt in freier Natur sollte man über eine Impfung gegen die durch Zeckenbisse übertragene Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME) nachdenken.
Da sich Impfvorschriften kurzfristig ändern können, ist es ratsam, die aktuellen Vorschriften vor der Reise direkt bei der jeweiligen Botschaft oder konsularischen Vertretung des Ziellandes zu erfragen. Bitte erkundigen Sie sich zusätzlich auf den Internetseiten Ihres Auswärtigen Amtes über mögliche aktuelle medizinische Risiken für Reisen ins jeweilige Land.

Slowakei

Für die Einreise benötigen Deutsche, Österreicher und Schweizer lediglich einen gültigen Personalausweis, Kinder- oder Reisepass. Kindereinträge im Reisepass eines Elternteils sind nicht mehr gültig. Jedes Kind benötigt ein eigenes Ausweisdokument. Österreicher sind verpflichtet, sich innerhalb von zehn Tagen beim örtlich zuständigen Polizeikommissariat zu melden. Wer eine Reise plant, die eine Dauer von drei Monaten überschreitet, muss sich in der Slowakei registrieren lassen. Haustiere benötigen für die Einreise einen EU-Heimtierausweis mit einer Eintragung über eine Tollwutimpfung sowie eine Kennzeichnung in Form einer Tätowierung oder eines Mikrochips.
Da sich Einreisebestimmungen kurzfristig ändern können, ist es ratsam, die aktuellen Vorschriften kurz vor der Reise direkt bei der jeweiligen Botschaft zu erfragen.
Homosexualität ist in der Slowakei nicht strafbar. Homosexuelle Partnerschaften werden allerdings nicht anerkannt.
Allgemeine Notrufnummer: 112, Polizei: 158, Feuerwehr: 150, Rettung: 155
Grundsätzlich wird eine Impfung gegen Hepatitis A empfohlen, bei Langzeitaufenthalten über vier Wochen oder bei besonderer Exposition auch gegen Hepatitis B und Tollwut. Von April bis Oktober kann es in Lagen unter 500 m zur Übertragung der Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME) durch Zecken kommen, weshalb rechtzeitig vor der Einreise eine Impfberatung eines Reisemediziners in Anspruch genommen werden sollte.
Da sich Impfvorschriften kurzfristig ändern können, ist es ratsam, die aktuellen Vorschriften vor der Reise direkt bei der jeweiligen Botschaft oder konsularischen Vertretung des Ziellandes zu erfragen. Bitte erkundigen Sie sich zusätzlich auf den Internetseiten Ihres Auswärtigen Amtes über mögliche aktuelle medizinische Risiken für Reisen ins jeweilige Land.
Eine behindertengerechte Bauweise öffentlicher Gebäude wird zunehmend umgesetzt. Begleitpersonen von Blinden und Rollstuhlfahrern werden von der slowakischen Staatsbahn unentgeltlich befördert.
Die Slowakei ist im Allgemeinen ein sicheres Reiseziel. Kleinkriminelle Handlungen, wie Taschendiebstähle und Autoeinbrüche, kommen in den Touristenzentren häufiger vor. In den Gebirgsregionen leben Braunbären, vor denen Vorsicht und Respekt geboten ist. Alleinreisende Frauen sind keinen besonderen Gefahren ausgesetzt. Dennoch sollte man einen gesunden Menschenverstand walten lassen und sich nicht nachts alleine in einsamen Gegenden aufhalten oder per Anhalter fahren.
Deň vzniku Slovenskej republiky (Neujahr und Gründungstag der Slowakischen Republik, 1. Januar); Zjavenie Pána (Heilige Drei Könige, 6. Januar); Veľký piatok (Karfreitag, März/April); Veľkonočný pondelok (Ostermontag, März/April); Sviatok práce (Tag der Arbeit, 1. Mai); Deň víťazstva nad fašizmom (Tag des Sieges über den Faschismus, 8. Mai); Sviatok svätého Cyrila a Metoda (Tag des Heiligen Kyrill u. Method, 5. Juli); Výročie SNP (Jahrestag des Slowakischen Nationalaufstandes, 29. August); Deň Ústavy Slovenskej republiky (Tag der Verfassung, 1. September); Sviatok Panny Márie Sedembolestnej, patrónky Slovenska (Feiertag der Muttergottes von den Sieben Schmerzen, Patronin der Slowakei, 15. September); Sviatok všetkých svätých (Allerheiligen, 1. November); Deň boja za slobodu a demokraciu (Tag des Kampfes für Freiheit und Demokratie, 17. November); Štedrý deň, 1. sviatok vianočný, 2. sviatok vianočný (Heiligabend, 1. Weihnachtstag, 2. Weihnachtstag, 24.-26. Dezember). Nicht alle Feiertage sind Staatsfeiertage und werden von Region zu Region unterschiedlich behandelt.
In der Regel ist der Service in Hotel- und Restaurantrechnungen inbegriffen. Üblich ist aber ein zusätzliches Trinkgeld von 10 % des Rechnungsbetrags. Auch für Taxifahrten sind 10 % Trinkgeld die Regel.
Die Slowakei hat die Vorwahl 00421 und von der Slowakei aus gilt die Vorwahl 0049 nach Deutschland, 0043 nach Österreich und 0041 in die Schweiz, wobei die erste Null der Ortsvorwahl entfällt. In der Slowakei gibt es spezielle Telefonzellen für Auslandsgespräche, die kostengünstigere Ferngespräche anbieten als Hotels. Telefonkarten können mit unterschiedlichen Wertgrenzen bei Postämtern, Tabak- und Telefongeschäften gekauft werden. Das Mobilfunknetz in der Slowakei nutzt die GSM 900/1800 Netztechnik. Wer sein Handy vor Ort nutzen möchte, sollte sich nach speziellen Auslandstarifen erkundigen. Über das Internet kommuniziert man am kostengünstigsten, z.B. über das W-Lan-Netz in Hotels, in Internetcafés oder dank der Freischaltung des eigenen Smartphones.
Waren für den persönlichen Gebrauch, die in einem EU-Land mit allen Abgaben gekauft wurden, können ohne Beschränkungen innerhalb der EU mitgeführt werden. Reisende innerhalb der EU können 800 Zigaretten, 400 Zigarillos mit einem Höchstgewicht von 3 g pro Stück, 200 Zigarren, 1 kg Tabak und 10 l Spirituosen, 20 l Zwischenerzeugnisse, 90 l Wein, davon max. 60 l Schaumwein, und 110 l Bier zollfrei mit sich führen.
Aus Nicht-EU-Ländern dürfen per Flugzeug 200 Zigaretten oder 100 Zigarillos oder 50 Zigarren oder 250 g Tabak sowie 1 l Spirituosen, 2 l Zwischenerzeugnisse, 4 l nicht schäumender Wein und 16 l Bier in die Slowakei eingeführt werden. Auf allen anderen Einreisewegen dürfen Reisende aus Drittstaaten 40 Zigaretten oder 20 Zigarillos oder 50 g Tabak sowie 1 l Spirituosen, 2 l Zwischenerzeugnisse, 4 l nicht schäumenden Wein und 16 l Bier einführen. Bargeld im Wert von 10.000 EUR oder mehr muss auf Befragen angegeben werden, auch wenn die Summe in Form von anderen Währungen oder anderen leicht konvertiblen Werten, wie Reiseschecks oder auf Dritte ausgestellte Schecks mitgeführt wird. Die Ausfuhr von mit mehr als 10 l Treibstoff gefüllten Benzinkanistern ist verboten und für die Ausfuhr von Kunstgegenständen mit Museumswert kann eine Bewilligung des zuständigen Amtes erforderlich sein.
Bei der Wiedereinreise in die Schweiz dürfen über 17-jährige 250 Zigaretten oder Zigarren oder 250 g anderer Tabakfabrikate sowie 5 l alkoholische Getränke mit einem Alkoholgehalt bis 18 Vol.-% und 1 l alkoholische Getränke mit einem Alkoholgehalt über 18 Vol.-% zollfrei einführen. Die Wertfreigrenze aller eingekauften Waren beträgt 300 CHF (inkl. Geschenke, Alkohol und Tabakerzeugnisse).
Da sich Zollbestimmungen kurzfristig ändern können, ist es ratsam, die aktuellen Vorschriften kurz vor der Reise direkt bei der jeweiligen Botschaft zu erfragen. Weitere Infos auch unter http://www.zoll.de.
Die medizinischen Fachkräfte der Slowakei sind in der Regel gut ausgebildet, leider fehlt in gesundheitlichen Einrichtungen häufig eine moderne technische Geräteausstattung. Der Abschluss einer Auslandskrankenversicherung mit Rückholoption in medizinischen Notfällen ist sinnvoll. Um eine kostengünstige medizinische Behandlung zu erhalten, sollten gesetzlich Versicherte im Besitz der European Health Insurance Card sein, für Personen aus Österreich ist auch die e-card ausreichend.
Banken: Mo-Fr 8-17 Uhr, Geschäfte: Mo-Fr 9-18 Uhr oder 10-19 Uhr, Sa 9-12 Uhr, zwischen 12 und 13 Uhr haben viele kleine Geschäfte geschlossen, manche Geschäfte öffnen auch So von 8-12 Uhr, Kaufhäuser und Einkaufszentren haben teilweise Do bis 21 Uhr geöffnet und Supermärkte in Großstädten sind häufig von Mo-So rund um die Uhr geöffnet. Die Post steht i.d.R. Mo-Fr 8-18 Uhr zur Verfügung. Abweichungen sind möglich.
In der Slowakei beträgt die Netzspannung 230 Volt bei 50 Hertz. Bei slowakischen Steckdosen ragt im oberen Drittel ein runder Stift heraus. Die in Deutschland, Österreich und der Schweiz gängigen dünnen, rechteckigen Stecker können hierfür verwendet werden. Für die Steckdose ausfüllenden Stecker benötigt man einen Adapter.
Die slowakischen Straßen befinden sich in einem überwiegend schlechten Zustand. Das ganze Jahr über muss mit Licht gefahren werden und für die Nutzung von Autobahnen und manchen Schnellstraßen werden entsprechende Vignetten (Nalepka) benötigt, die an Tankstellen und Postämtern erhältlich sind. Reist man mit einem Dienstfahrzeug oder einem Fahrzeug, dessen Halter eine andere Person ist, wird eine Ermächtigung des Halters benötigt. Das Mitführen einer grünen Versicherungskarte ist sinnvoll, die Promillegrenze liegt in der Slowakei bei 0,0 Promille und abbiegende Straßenbahnen haben immer Vorfahrt. Verstöße gegen die Verkehrsordnung können teuer bestraft werden und liegen im Ermessen des jeweiligen Polizeibeamten.
Bus- und Bahnfahrten innerhalb der Slowakei sind kostengünstig und die Verbindungsstrecken sind gut ausgebaut. Strecken, Tarife und Fahrplanauskünfte der Eisenbahn erteilt die Železničná spoločnosť Slovensko (http://www.zssk.sk). Bus- und Bahnfahrpläne kann man unter http://www.idos.cz einsehen. Inlandsflüge bedienen hauptsächlich die Strecke zwischen Bratislava (http://www.letiskobratislava.sk) und Košice (http://www.airportkosice.sk). Auf einer Reise durch die Slowakei sollte das dort bestehende Fotografieverbot für strategisch wichtige Einrichtungen, wie das Militär und Atomkraftwerke, beachtet und respektiert werden.
Deutsche Botschaft
Hviezdoslavovo nám. 10
81303 Bratislava
Tel.: +421-2-59204400, in Notfällen 0903444 633
Fax: +421-2-54419634
E-Mail: info@pressburg.diplo.de
Web: http://www.pressburg.diplo.de
Öffnungszeiten: Mo-Do 8.30-12 Uhr, Fr 8.30-11 Uhr

Österreichische Botschaft
Hodzovo námestie 1/A,
81106 Bratislava
Tel.: +421-2-59301500
Fax: +421-2-54432486
E-Mail: pressburg-ob(at)bmeia.gv.at
Web: http://www.aussenministerium.at/pressburg
Öffnungszeiten: Mo-Fr 9-12 Uhr

Schweizerische Botschaft
Michalska 12
81101 Bratislava
Tel.: +421-2-59301111
Fax: +421-2-59301100
E-Mail: bts.vertretung@eda.admin.ch
Web: http://www.eda.admin.ch/bratislava
In der Slowakei sind die verschiedenen Jahreszeiten aufgrund des gemäßigten Kontinentalklimas deutlich ausgeprägt. Die Sommer sind trocken und heiß, die Winter feucht und kalt. Die wärmsten Monate sind Juli und August mit bis zu 30 °C, die kältesten Monate sind Januar und Februar mit Durchschnittstemperaturen von -8 bis -10 °C. Die beste Zeit für eine Reise in die Slowakei ist zwischen Mai und September.
Februar Hundeschlittenrennen auf Donovaly, bei dem sibirische Hunderassen vor den Schlitten gespannt werden und gegeneinander antreten. Für ein kulturelles und kulinarisches Programm wird zusätzlich gesorgt.
Juni Die alljährlichen Krönungsfeierlichkeiten versetzen Bratislava drei Tage lang in eine mittelalterliche Atmosphäre. Schauspieler schlüpfen in die Rolle von Königen und Königinnen, Rittern, Aristokraten und Troubadouren und erinnern Tausende von neugierigen Zuschauern an die erste Krönung des ungarischen Königs Maximilian.
Juli Bažant Pohoda in Trenčín ist das größte slowakische Musikfestival unter freiem Himmel, bei dem auf mehreren Bühnen von Rock und Punk über Pop und Hip Hop bis hin zu Dance und Techno alles gespielt wird (http://www.pohodafestival.sk).
Auf dem Folklorefest unterhalb von Poľana können Besucher die traditionelle Volkskultur der Mittelslowakei, deren Musik, Gesang, Tänze und Bräuche erleben.
August Das Amateurtheater-Festival Scénická žatva in Martin ist das älteste Amateurtheater-Festival in Europa, bei dem auserwählte europäische Theatergruppen ihre Stücke aufführen und an der Jozef-Kroner-Preis-Verleihung teilnehmen. Das Festival wird von einem umfangreichen Begleitprogramm, bestehend aus Ausstellungen, Konzerten und Straßenauftritten ergänzt (www.nocka.sk).
Der Bartholomäusjahrmarkt in Ilava wird jährlich zur Feier einer reichen Ernte und des Sommerendes aufgebaut. Hier dominiert die Handwerkskunst in Form von zum Verkauf stehenden Töpferwaren, Drahtschmuck, Honigkuchengebäck u.v.m. Auch Musik-, Tanz- und Theateraufführungen werden auf dem Jahrmarkt geboten.
Oktober Während der Bratislava Jazztage geben Newcomer, aber auch altbekannte Weltstars vor internationalem Publikum ihr Können zum Besten (http://www.bjd.sk).
November/Dezember Der Weihnachtsmarkt von Bratislava findet jährlich auf dem historischen Hauptplatz der Altstadt mit einer Reihe von Ess-, Handwerks- und Kunstständen statt.
Auf den Musikfestspielen von Bratislava steht jährlich die klassische Musik im Vordergrund, wobei slowakische und internationale Ensembles mit niveauvollen Darbietungen für Begeisterung bei ihrem Publikum sorgen.
Amtssprache: Slowakisch
Bevölkerung: rund 5,4 Mio. Einwohner
Fläche: 49.030 km²
Hauptstadt: Bratislava/Pressburg (rund 415.000 Einwohner)
Landesvorwahl: +421
Währung: Euro (Abk.: €; ISO-4217-Code: EUR)
Zeitzone: Mitteleuropäische Zeit (MEZ), Umstellung auf Sommerzeit (MESZ)
Die böhmisch und ungarisch geprägte, deftige slowakische Küche ist reich an Fleischgerichten und die Portionen fallen üppig aus. Zu den Nationalgerichten gehören vor allem Bryndzové halušky, aus Kartoffeln hergestellte Nocken mit Bryndza-Käse aus Schafsmilch und Pirohy, süß oder deftig gefüllte Teigtaschen. Aber auch Suppen, gefüllte Paprika und Schweinegulasch werden häufig verzehrt. Slowakische Speisen sind in der Regel gut und pikant gewürzt. Beliebte Süßspeisen sind Obstknödel, Pfannkuchen, Buchteln, Apfelstrudel und Creme-Röllchen. Im Osten der Slowakei ist auch Klárka, ein Walnusskuchen, weit verbreitet. Zu den begehrten slowakischen Bieren gehören Smädný mních, Zlatý Bažant, Šariš und Corgoň. Einen gewissen Bekanntheitsgrad hat auch der im Gebiet Zemplínske vrchy hergestellte Tokajer-Wein.

Ungarn

In Budapest wurden in den letzten Jahren viele Einrichtungen behindertengerecht umgestaltet. Man sollte auf die entsprechenden Hinweise in Hotelprospekten und Katalogen achten. Im Allgemeinen ist das Reisen mit Handicap in Ungarn aber noch mit Schwierigkeiten verbunden, z.B. fehlen Absenkungen der hohen Gehsteigkanten und geeignete Eingänge für Rollstuhlfahrer in Museen.
Das Kartentelefon hat das Münztelefon weitgehend ersetzt. In den Postämtern, an Kiosken und Tankstellen bekommt man Telefonkarten zu verschiedenen Beträgen. Die Landesvorwahl von Ungarn ist 0036; nach Deutschland wählt man 0049, nach Österreich 0043 und in die Schweiz 0041 vor. In den Internet-Cafés kann man surfen und mailen zudem bieten viele Hotels W-LAN an. Die Benutzung von Handy oder Smartphone ist problemlos möglich. Über günstige Roamings und andere Möglichkeiten, das teure Telefonieren mit dem Handy zu vermeiden, informiert der jeweilige Mobilfunkanbieter.
Ungarn gehört zum sog. Schengen-Raum, d.h. Grenzkontrollen an den EU-Binnengrenzen zwischen Österreich und Ungarn sowie der Slowakei und Ungarn entfallen. Deutsche, Österreicher und Schweizer benötigen nur einen Personalausweis bzw. einen Reisepass als Reisedokument. Kindereinträge im Reisepass eines Elternteils sind nicht mehr gültig; jedes Kind benötigt ein eigenes Ausweisdokument.
Da sich Einreisebestimmungen kurzfristig ändern können, ist es ratsam, die aktuellen Vorschriften kurz vor der Reise direkt bei der jeweiligen Botschaft zu erfragen.
Spezielle Impfungen sind für die Einreise nach Ungarn nicht vorgeschrieben.
Generell empfiehlt sich anlässlich einer Reise jedoch die Überprüfung bzw. Auffrischung der Standardimpfungen (v.a. gegen Tetanus, Diphtherie, Keuchhusten), ggfs. auch gegen Polio (Kinderlähmung), Mumps, Masern, Röteln, Pneumokokken und Influenza).
Darüber hinaus kann eine Impfung gegen Hepatitis A sinnvoll sein, bei längeren Aufenthalten und/oder besonderer Exposition auch gegen Hepatitis B, Tollwut und FSME (Frühsommer-Meningoenzephalitis, die besonders in der Region um den Balaton zwischen April und Oktober durch Zeckenbisse übertragen werden kann).
Da sich Impfvorschriften kurzfristig ändern können, ist es ratsam, die aktuellen Vorschriften vor der Reise direkt bei der jeweiligen Botschaft oder konsularischen Vertretung des Ziellandes zu erfragen. Bitte erkundigen Sie sich zusätzlich auf den Internetseiten Ihres Auswärtigen Amtes über mögliche aktuelle medizinische Risiken für Reisen ins jeweilige Land.
Für allein reisende Frauen bestehen in Ungarn keinerlei Einschränkungen, wenn sie die für Reisende überall geltenden Vorsichtsmaßnahmen beachten.
In Ungarn gibt es seit 1989 keine gesetzliche Regelung der Ladenöffnungszeiten mehr. Die meisten Läden sind werktags zwischen 10 und 18 Uhr und samstags bis 13 Uhr geöffnet. Lebensmittelgeschäfte haben oft ab 7 Uhr geöffnet, viele Einkaufszentren sogar rund um die Uhr. Größere Kaufhäuser, Einkaufszentren und wichtige Einkaufstraßen haben auch sonntags geöffnet. Die Museen sind generell (außer Montag) von 10 bis 18 Uhr geöffnet, die Postämter in der Regel von 8 bis 18 Uhr (samstags bis 13 Uhr), die Banken werktags von 9 bis 15 Uhr.
Újév (Neujahr, 1. Januar); Nemzeti ünnep (Nationalfeiertag, 15. März); Húsvétvasárnap (Ostersonntag, März/April); Húsvéthétfő (Ostermontag, März/April); A munka ünnepe (Tag der Arbeit, 1. Mai); Pünkösdvasárnap (Pfingstsonntag, Mai/Juni); Pünkösdhétfő (Pfingstmontag, Mai/Juni); Szent István ünnepe (Tag der Verfassung/Tag des hl. Stephan, 20. August); Nemzeti ünnep (Tag der Republik/Gedenken an den Aufstand 1956, 23. Oktober); Mindenszentek (Allerheiligen, 1. November); Karácsony (Weihnachten, 25. Dezember); Karácsony másnapja (2. Weihnachtsfeiertag, 26. Dezember).
Deutsche Botschaft
Úri utca 64-66
1014 Budapest
Tel.: +36-1-4883500
Fax: +36-1-4883505
Web: http://www.budapest.diplo.de
Öffnungszeiten: Mo-Fr 9-12 Uhr, Do auch 13.30-15.30 Uhr

Österreichische Botschaft
Benczúr utca 16
1068 Budapest
Tel.: +36-1-4797010
Fax: +36-1-3528795
E-Mail: budapest-ob@bmeia.gv.at
Web: http://www.bmeia.gv.at/botschaft/budapest
Öffnungszeiten: Mo-Fr 9-11 Uhr

Schweizerische Botschaft
Stefánia ùt. 107
1143 Budapest
Tel.: +36-1-4607040
Fax: +36-1-3849492
E-Mail: bud.vertretung@eda.admin.ch

Konsulatsangelegenheiten (Ausstellung von Reisepass, Personalausweis, Visa etc.) werden vom Konsularzentrum der Schweizerischen Botschaft in Wien übernommen:

Konsularzentrum der Schweizerischen Botschaft
Kärntner Ring 12
1010 Wien
Tel.: +43-1-79505
Fax: +43-1-7950521
E-Mail: vie.rkc@eda.admin.ch
Notrufzentrale: 112, Polizei (Rendörség): 107, Feuerwehr (Tüzoltók): 105, Rettungsdienst (Mentök): 104, Notruf-Nummer für Touristen: 4388080
Auch wenn die öffentliche Diskussion um die Gleichberechtigung der Homosexuellen noch nicht sehr entwickelt ist, zeichnet sich das Verhältnis der Gesellschaft zu dieser Minderheit durch zunehmende Toleranz aus. Seit 2002 besteht ein Antidiskriminierungsgesetz. In Budapest existiert im 5., 6., 7. und 9. Bezirk eine lebhafte Szene. Eine breite Informationsplattform bietet http://www.hungary-gay.com.
Die Netzspannung beträgt überall in Ungarn 230 Volt. Es werden dieselben Steckertypen wie in Deutschland, Österreich und der Schweiz verwendet.
Waren für den persönlichen Gebrauch, die in einem EU-Land mit allen Abgaben gekauft wurden, können ohne Beschränkungen innerhalb der EU mitgeführt werden. Es gelten folgende Richtmengen für die zollfreie Einfuhr: 800 Zigaretten, 400 Zigarillos, 200 Zigarren, 1 kg Tabak sowie 10 l Spirituosen, 20 l Zwischenerzeugnisse, 90 l Wein, wovon max. 60 l Schaumwein sein dürfen, und 110 l Bier.
Bei der Einreise aus Nicht-EU-Staaten ist Bargeld in Höhe von über 10.000 EUR mittels Formular anzumelden (gilt auch für die Ausreise in ein Nicht-EU-Land). Zollfrei sind 40 Zigaretten oder 20 Zigarillos oder 10 Zigarren oder 50 g Tabak (bei Einreise auf dem Landweg) und 200 Zigaretten oder 100 Zigarillos oder 50 Zigarren oder 250 g Tabak (bei Einreise auf dem Luftweg) sowie 1 l Alkohol mit über 22 Vol.-% bzw. 2 l mit weniger Alkoholgehalt, 4 l Wein und 16 l Bier. Personen unter 15 Jahren dürfen darüber hinaus Waren im Gesamtwert von 175 EUR, Personen über 15 Jahre bis zu 300 EUR zollfrei einführen. Weitere Infos unter http://www.zoll.de.
Die Ausfuhr von Antiquitäten und Kunstgegenständen ist nur bei Vorlage einer Genehmigung möglich. Auskunft erteilen die städtischen Informationsbüros. Auch die Ausfuhr von Gold oder Silber muss man sich genehmigen lassen. Nähere Informationen bekommt man in Budapest bei Tourinform (Tel. +36-1-4388080 innerhalb Ungarns, +36-1-4388080 aus dem Ausland, http://www.tourinform.hu).
Da sich Zollbestimmungen kurzfristig ändern können, ist es ratsam, die aktuellen Vorschriften kurz vor der Reise direkt bei der jeweiligen Botschaft zu erfragen.
Es ist üblich, im Friseursalon, im Taxi und im Restaurant ein Trinkgeld in Höhe von 10 % des Rechnungsbetrages zu geben.
Die medizinische Betreuung hat in der Regel ein hohes Niveau, wenn auch Praxis- und Krankenhauseinrichtungen oft noch alt und einfach sind. Der landesweite Unfall- und Rettungsnotruf des Rettungsdienstes Mentök ist 104. Stationäre Behandlungen und Arzneimittel müssen meist bar bezahlt werden. Es empfiehlt sich daher, vor der Reise Kontakt mit Ihrer Krankenkassse aufzunehmen und den persönlichen Versicherungsschutz zu überprüfen. Als Nachweis für den im Heimatland bestehenden Krankenversicherungsschutz dient die Europäische Krankenversicherungskarte (EHIC). Medikamente bekommt man in den Apotheken auf Rezept (auch im Ausland ausgestellte Rezepte werden akzeptiert).
Ausflugsschiff auf der Donau
Reisen mit der Bahn ist in Ungarn günstig, das Streckennetz ist gut ausgebaut (http://www.elvira.hu). Für Expresszüge muss man einen Zuschlag bezahlen, im Sommer sollte man reservieren. Auch mit dem Bus sind die größeren Städte gut zu erreichen. Budapest nimmt im Busnetz eine zentrale Stellung ein. Busfahrkarten erhält man bei den Volánbusz-Büros (http://www.volanbusz.hu). Mit Passagierschiffen, welche auf der Donau, der Theiß und dem Plattensee verkehren, kommt man zwar wesentlich langsamer voran, hat so aber auch mehr Zeit, die schöne Umgebung zu genießen.
Die breiten Landstraßen und die vier zentral auf Budapest hin ausgerichteten Autobahnen (Mautpflicht) lassen bei der Fortbewegung mit dem Auto keine Wünsche offen. Besonders zu empfehlen ist die Fahrt mit dem eigenen Wagen für Urlauber, die auch die schönen Orte um Budapest herum flexibel - und vor allem ohne den ständigen Umweg über die Hauptstadt - bereisen möchten. Hinweis: Außerhalb der Ortschaften muss man auch tagsüber mit Abblendlicht fahren. Es gilt die Null-Promille-Grenze!
In Ungarn herrscht kontinentales Klima mit harten Wintern und heißen Sommern. Am wärmsten ist es in der Gegend um Pécs, wo sich der mediterrane Einfluss bemerkbar macht. Die angenehmste Reisezeit ist der Frühsommer oder der Frühherbst, wenn die Temperaturen gemäßigt sind und sich die Natur am reizvollsten zeigt. Wer nicht in der Hauptsaison (Juni-August) reist, erspart sich außerdem die kilometerlangen Staus auf der Autobahn sowie die hektische Abfertigung in den Lokalen.
Nach Budapest kann man natürlich zu jeder Jahreszeit reisen, doch herrscht hier im Sommer oft eine extreme Hitze, die durch die Autoabgase noch verschlimmert wird. Da die Budapester im Sommer zur heißesten Zeit Urlaub nehmen, gehört die Stadt in dieser Zeit weitgehend den Touristen. Auch am Plattensee ist in der Zeit von Juni bis August Hauptsaison. Die Lufttemperaturen liegen im Hochsommer oft über 30 °C und das Wasser erwärmt sich bis auf 28 °C. Die Badesaison dauert von Ende April bis September. Der vereiste und verschneite Balaton ist auch im Winter eine Reise wert.
Amtssprache: Ungarisch
Bevölkerung: rund 10 Mio. Einwohner
Fläche: 93.036 km²
Hauptstadt: Budapest (rund 1,8 Mio. Einwohner)
Landesvorwahl: +36
Währung: Forint (Abk.: Ft; ISO-4217-Code: HUF)
Zeitzone: Mitteleuropäische Zeit (MEZ), Umstellung auf Sommerzeit
Januar/Februar Das größte Faschingsfest des Landes wird in Mohács veranstaltet. Besonders beeindruckend sind die furchterregenden Masken der Umzugteilnehmer.
März/April Ostern sollte man in Hollokő verbringen. Das Fest wird hier nach alter Tradition und in Volkstracht gefeiert.
Auf dem Budapester Frühlingsfestival erwarten Sie Konzerte, Opern, Ausstellungen, Theateraufführungen und Tanzperformances (http://www.festivalcity.hu).
Juni In Miskolc findet das internationale Opernfestival statt (http://operafesztival.hu).
Juli In Visegrád werden die mittelalterlichen Burgfestspiele veranstaltet (http://www.palotajatekok.hu).
Das Balaton Sound Festival ist ein gigantisches Open Air Fest am Strand von Zamárdi (http://http://www.balatonsound.com).
August Nicht verpassen sollte man in diesem Monat den Debrecener Blumenkarneval.
Gefüllte Paprika
Die wohl bekanntesten Spezialitäten sind ungarische Gulaschsuppe sowie ungarische Salami. Die ungarische Küche hat aber noch weit mehr Delikatessen zu bieten, wie z.B. diverse Fischsuppen, Zander, Gänseleber oder Debreziner Kohlrouladen. Ein köstlicher Imbiss für zwischendurch sind Lángos, frittierte Hefeteigfladen mit Knoblauch, Käse und Sauerrahm.
Auf den Dessertkarten findet man Strudel, Schichttorten mit einer Schokoladencreme und Zuckerglasur, frittiertes Gebäck, Baumkuchen, Pürees aus Edelkastanien, Obstsuppen aus Kirschen oder Himbeeren, Pfannkuchen und Gundel Palacsinta, ein Palatschinken mit Nussfüllung. Als Getränk zum Essen empfiehlt sich Egri Bikavér, ein Rotwein aus der Weinbauregion Eger, und als Dessertwein Tokaji Aszú aus dem Tokajer Weingebiet. Gerne trinkt man in Ungarn auch Málnaszörp, einen mit Wasser verdünnten Himbeersirup.

Serbien

Landesdaten


Lage


Die Republik SERBIEN liegt mitten auf der Balkanhalbinsel. Sie grenzt im Norden an Ungarn, im Osten an Rumänien und Bulgarien, im Süden an Mazedonien, den Kosovo und Montenegro und im Westen an Bosnien-Herzegowina und Kroatien.


Fläche: ca. 55.968 km².


Zur Republik Serbien gehört die Provinz Vojvodina. Serbien ist eingeteilt in 24 Kreise.


Einwohner


Bevölkerung: 7,12 Millionen


Städte:


Beograd (Belgrad, Hauptstadt) ca. 1,64 Millionen


Novi Sad ca. 335.700


Nis ca. 257.900


Kragujevac ca. 177.500


Subotica ca. 140.400


Sprache


Die Amtssprache ist Serbisch.


Zeitverschiebung


Mitteleuropäische Zeit (MEZ). Auch in Serbien gilt die europäische Sommerzeit, die MEZ +1 Stunde entspricht.


Telefon/Post


Post


Luftpost nach Europa benötigt etwa ein bis zwei Wochen.


Telefon


Die Vorwahl von Deutschland, Österreich und der Schweiz nach Serbien ist 00381. Von Serbien nach Deutschland wählt man 0049, nach Österreich 0043 und in die Schweiz 0041. Telefonkarten gibt es in Postämtern und Tabakgeschäften.


NOTRUFNUMMERN: 112 oder Polizei 912, Unfallrettung 913, Feuerwehr 914.


Mobilfunk


Netztechnik: GSM 900/1800.


Derzeit gibt es Roamingverträge mit Anbietern in Serbien von E-Plus, O2, Telekom Deutschland und Vodafone. Die Mobilfunkerreichbarkeit umfasst nahezu das ganze Land.


Internet


Länderkürzel: .yu oder .rs


Feiertage


1. und 2. Januar (Neujahr), 7. Januar (Weihnachten - Ostkirche), 15. und 16. Februar (Tag der serbischen Verfassung), 26. April (Karfreitag - Ostkirche), 29. April (Ostermontag - Ostkirche), 1. und 2. Mai (Tag der Arbeit), 11. November (Tag des Waffenstillstandes).


Den wichtigsten Religionsgemeinschaften werden verschiedene Feiertage eingeräumt.


Wenn ein staatlicher Feiertag auf den Samstag oder Sonntag fällt, ist der nächste Arbeitstag frei. Liegt zwischen dem Wochenende und einem Feiertag nur ein Arbeitstag, wird es den Unternehmen freigestellt, diesen als Feiertag zu begehen.


Die Hauptferienmonate sind Juli und August.


Öffnungszeiten


Geschäfte: Mo bis Fr 8-19 Uhr, Sa 8-16 Uhr, Geschäfte in Stadtzentren täglich 8-21 Uhr; Lebensmittelgeschäfte oft ab 6 Uhr geöffnet;


Post: Mo bis Fr 8-19 Uhr, Sa 8-15 Uhr;


Banken: Mo bis Fr 8-19 Uhr, Sa 8-12 Uhr;


Firmen und Büros: Mo bis Fr 8.30 bis 16 Uhr;


Behörden: Mo bis Fr 8-15 Uhr oder 8.30 bis 16 Uhr..


Kleidung


Für einen Aufenthalt während des Sommers genügt es, wenn man leichte Sommerkleidung mitnimmt. Für die Gebirgsgegenden sollte man aber trotzdem noch Wollsachen einpacken. Für die anderen Jahreszeiten ist Übergangskleidung bzw. gute Winterkleidung angebracht. An Regenschutz sollte man denken.

Geschichte/Politik


Schon ab ca. 7.000 v. Chr. waren Teile des heutigen Gebietes von Serbien besiedelt. Thraker und Illyrer kamen im 1. Jahrtausend v. Chr., dann folgten im 6. Jahrhundert v. Chr. griechische Siedlungen. Ab dem 2. Jahrhundert v. Chr. kam die Region unter den Einfluss Roms und nach der Teilung des Römischen Reiches zu Ostrom.


In das langsam christianisierte Reich wanderten im 6. Jahrhundert n. Chr. Slawen ein. Das mittelalterliche Serbien wurde selbstständig und umfasste Mitte des 14. Jahrhunderts weite Teil des Balkans. Im 15. Jahrhundert unterlagen die Serben den Osmanen, und Serbien wurde osmanische Provinz. Nach verschiedenen Aufständen wurde Serbien 1817 autonome Provinz innerhalb des Osmanischen Reiches und 1882 unabhängiges Königreich. Aus den Wirren des Ersten Weltkrieges entstand das Königreich der Serben, Kroaten und Slowenen, das 1929 zu Jugoslawien wurde. Das Reich zerbrach 1941 und wurde 1945 unter Tito wieder geeint.


Nach dem Tod Titos begannen 1981 Unruhen in Teilrepubliken. Jugoslawien zerbrach 1991/92 in die unabhängigen Staaten Slowenien, Kroatien, Mazedonien, Bosnien-Herzegowina und die Bundesrepublik Jugoslawien mit den Teilrepubliken Serbien und Montenegro.


Am 21. Mai 2006 stimmten 55,5 Prozent der Montenegriner, die bei der Wahl teilgenommen hatten, für die Unabhängigkeit von Serbien - der letzte Staatenbunden des ehemaligen Jugoslawiens löste sich damit auf. Serbien gilt als der alleinige Rechtsnachfolger der Union. Als erstes Land hatte Island am 8. Juni 2006 Montenegro anerkannt, danach folgte u.a. die EU am 12. Juni und am 15. Juni 2006 Serbien.


Kosovo hat sich am 17. Februar 2008 für unabhängig erklärt. Die völkerrechtliche Anerkennung durch Deutschland ist am 21. Februar 2008 erfolgt. Die Anerkennung der EU und NATO erfolgte ebenfalls. Einige Staaten lehnen die Anerkennung ab, viele Staaten haben noch keine Stellung bezogen. Von Serbien wird die Unabhängigkeit nicht anerkannt.


Wirtschaft


Wichtigste Anbauprodukte in der Landwirtschaft sind Weizen, Mais, Zuckerrüben, Kartoffeln und Obst. Aus dem angebauten Wein werden zum Teil hervorragende Weine gekeltert. Wichtige Industriezweige sind Bergbau, Stahlproduktion, Maschinenbau und Zementproduktion. Durch die politischen Unruhen und den Zerfalls des alten Jugoslawiens sowie wegen anhaltender Sanktionen und Unruhen wurde und wird die Wirtschaft des Landes stark beeinträchtigt. Serbien hat eine Arbeitslosenquote von ca. 40 Prozent, dazu eine Inflationsrate über 100 Prozent.


Religion


Zwei Drittel der Bevölkerung sind serbisch-orthodoxe Christen. Minderheiten sind katholische Christen, Muslime und Juden.


Vegetation


Im Norden des Landes findet man Mischlaubwälder, weiter in Richtung Süden Hartlaubwälder.


Tierwelt


In den Wäldern von Serbien kann man noch Bären finden (z.B. den Braunbär), Wölfe, Luchse und Wildkatzen. Zahlreich sind Wildschweine, Rotwild und Füchse. Steinadler, das Auerhuhn und die Zwergohreule kann man besonders im Nationalpark Durmitor sehen.

Kulinarisches


Die Küche in Serbien ist so vielfältig wie die im Lande lebenden Volksgruppen. Bekannte heimische Spezialitäten sind Cevapcici (Hackfleischröllchen), Raznjici (Rind- und Schweinefleischspieße mit viel Zwiebeln), Sarma (Rindfleisch und Reis in Wein- und Sauerkrautblätter gerollt) und Pljeskavica (dünne Hackfleischfladen). Weit verbreitete Nationalgerichte sind auch Djuvec, serbisches Reisfleisch mit Gemüse, Pihtije (Schweine- oder Entenfleisch in Sülze) sowie Musaka, ein Auflauf aus Kartoffeln und Hackfleisch. Als Nachtisch werden oft Alva (gehackte Nüsse in Honig) oder Lokum (türkischer Honig) serviert. In Serbien werden über 300 Weinsorten angebaut, besonders bekannt sind Peljesac, ein roter schwerer Wein sowie der trockene weiße Grk. Von den vielen exzellenten Schnapssorten seien hier nur Slivovic, Maraskino und Pelinkovac erwähnt.


Sitten und Gebräuche


In Serbien sind vielfältige Kultureinflüsse präsent. Die Gastfreundlichkeit und Kontaktfreudigkeit der Menschen dort ist beinahe schon sprichwörtlich und oft wird man zu einem türkischen Kaffee oder einem Slivovic eingeladen. Die beste Gelegenheit, etwas über die unterschiedlichen Bräuche des Landes zu erfahren, sind die zahllosen Feste, die über das ganze Jahr verteilt in allen Regionen gefeiert werden. Traditionelle Tänze und Trachten, volkstümliche Musik und kulinarische Köstlichkeiten gehören immer dazu.


Souvenirs


Beliebte Souvenirs sind volkstümliche Gegenstände wie Schnitz- und Töpfereiarbeiten, Teppiche und Kelims sowie Kupfer- und Messinghandwerk. Ebenso beliebte Mitbringsel sind Dzezva, kleine Töpfchen mit langem Griff, in denen türkischer Kaffee zubereitet wird und filigrane Arbeiten aus Silber und Kupfer. Naive Malereien von Künstlern des Landes sind mittlerweile weit über die Grenzen des Landes bekannt und in allen Gegenden des Landes zu finden.

Klimainformationen


Im Norden Serbiens herrscht Kontinentalklima mit ausgeprägten Temperaturschwankungen zwischen den Jahreszeiten, im Süden ein eher gemäßigtes kontinentales Klima mit etwas geringeren Temperaturschwankungen. In den höheren Gebirgen des südlichen Landesteils ist das Klima entsprechend der Höhe kälter. Die Winter in Serbien sind im allgemeinen kurz, kalt und schneereich, die Sommer sind warm. Der kälteste Monat ist der Januar, der wärmste der Juli. Die durchschnittliche Jahrestemperatur liegt bei 10°C, die durchschnittliche Niederschlagsmenge bei 896 mm.


Beste Reisezeit


Die beste Zeit für Reisen nach Serbien ist das Frühjahr und der Herbst.

Vorgeschriebene Impfungen


Keine.


Empfohlene Impfungen


Für Individualreisende Hepatitis A.


Informationen zur Malaria


Malaria


Keine.


Verbreitung


Serbien ist malaria-frei.

Währung


Währungseinheit


Währungseinheit: Serbischer Dinar (RSD)


1 Serbischer Dinar = 100 Para


Derzeitiger Kurs:


1 Euro = ca. 118,67 RSD


1 US-$ = ca. 104,19 RSD


Hinweise


Bei den unten aufgeführten Umrechnungskursen handelt es sich um Devisenkurse der Deutschen Bundesbank, die die Preisnotierung des Euro und des US-Dollar in der Währung des Reiselandes angibt. Mit Devisenkursen werden z.B. Rechnungen unterschiedlicher Währungen gegeneinander verrechnet. (Im Gegensatz zum Sortenkurs wird hier jedoch nicht der Wert angegeben, den man in Deutschland am Bankschalter für einen Euro oder US-Dollar erhält.)


Devisenbestimmungen/Umtausch


Einfuhr Fremdwährung: unbeschränkt.


Einfuhr Landeswährung: bis zu einem Betrag im Wert von 10.000 Euro. Darüber hinausgehende Beträge können eingeführt werden, wenn eine Bankbescheinigung als Nachweis vorgelegt wird, dass die Geldsumme im Ausland gekauft wurde.


Deklaration: Ja - bei der Einfuhr von Fremdwährung.


Ausfuhr Fremdwährung: in Kombination mit Serbischen Dinaren bis zu einem Betrag im Wert von max. 10.000 Euro.


Ausfuhr Landeswährung: bis zu einem Betrag im Wert von 10.000 Euro.


Umtauschempfehlung: im Reiseland


Umtausch: Es empfiehlt sich unbedingt die Mitnahme von Bargeld in Euro und der Umtausch vor Ort. Da der Euro in Serbien nicht mehr als offizielles Zahlungsmittel gilt, sollten bereits an der Grenze ausreichend Euro in RSD getauscht werden.


Internationale Kreditkarten: Ja - In den großen Städten Serbiens können Kreditkarten ausländischer Banken fast überall als Zahlungsmittel verwendet werden.


Euroschecks: Nein


Geldautomat: Ja - In Städten gibt es ausreichend EC-Geldautomaten zur Bargeldbeschaffung (nur Karten mit Maestro-Zeichen werden akzeptiert). Zusätzlich sollte jedoch Bargeld mitgeführt werden, das an Wechselstuben ("Menjacnica") getauscht werden kann.


Reiseschecks: Nein - Reiseschecks können in Serbien nicht eingetauscht werden.

Auskunftstellen



Botschaft von Serbien
Taubertstraße 18
14193
Berlin
(0 30) 825 22 06
(0 30) 895 77 00, 895 77 02 22
www.konzulatiscg.de
info@botschaft-serbien.de
Mo bis Fr 8.30-16.30 Uhr


Konsularabteilung: Mo bis Fr 9-13 Uhr, Mi auch 15-18 Uhr
Geschäftsbereich der Konsularabt.: Berlin, Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen-Anhalt, Sachsen und Thüringen


National Tourism Organisation of Serbia (NTOS)
Cika-Ljubina 8
11000
Belgrad
National Tourism Organisation of Serbia (NTOS)
PO Box 90
11000 Belgrad / Serbien
(00381 11) 262 67 67
(00381 11) 655 71 00
www.serbia-tourism.org
office@serbia.travel


Nemacko-srpska privredna komora


Deutsch-Serbische Wirtschaftskammer
Str. Toplicin venac 19-21
11000
Belgrad /Serbien
(00381 11) 303 47 80
(00381 11) 202 80 10, 202 80 11
www.serbia-tourism.org
info@ahk.rs
Mo-Fr 8-16 Uhr



Botschaften und Konsulate



Botschaft von Serbien
Taubertstraße 18
14193
Berlin
(0 30) 825 22 06
(0 30) 895 77 00, 895 77 02 22
www.konzulatiscg.de
info@botschaft-serbien.de
Mo bis Fr 8.30-16.30 Uhr


Konsularabteilung: Mo bis Fr 9-13 Uhr, Mi auch 15-18 Uhr
Geschäftsbereich der Konsularabt.: Berlin, Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen-Anhalt, Sachsen und Thüringen


Generalkonsulat von Serbien
Klosterstraße 79
40211
Düsseldorf
(02 11) 679 86 36
(02 11) 239 55 02 74
info@gksrbijedis.de
Mo bis Fr 8.30-13 Uhr, Mi auch 15-18 Uhr


Generalkonsulat von Serbien
Thüringer Straße 3
60316
Frankfurt/M.
(0 69) 43 31 49
(0 69) 90 43 67 60
info@gksrbfra.de
Mo bis Fr 8.30-16 Uhr, Mi auch 15-18 Uhr


Generalkonsulat von Serbien
Harvestehuder Weg 101
20149
Hamburg
(0 40) 410 47 47
(0 40) 416 22 60
gk_hamburg@web.de
Mo bis Fr 8-16 Uhr, Mi auch 15-18 Uhr


Generalkonsulat von Serbien
Böhmerwaldplatz 2
81679
München
(0 89) 98 13 19
(0 89) 98 24 75 21, 982 47 50
gk-minhen@t-online.de
Mo bis Fr 8.30-13 Uhr, Mi auch 15-18 Uhr


Generalkonsulat von Serbien
Taubenstraße 4
70199
Stuttgart
(07 11) 649 40 48
(07 11) 601 70 60
gk-stutgart@t-online.de
Mo bis Fr 8.30-13 Uhr, Mi zusätzlich 15-18 Uhr


Embassy of Germany
Neznanog Junaka 1a



Konsularabteilung:


Kneza Milosa 75


11000 Belgrad
11040
Belgrad
Deutsche Botschaft
P.O.Box 48
11040 Belgrad/Serbien
(00381 11) 306 43 03
(00381 11) 306 43 00
Amtsbezirk: Serbien und Montenegro



Sehenswertes


Belgrad


Die Hauptstadt von Serbien liegt an der Mündung der Save in die Donau. Obwohl die Gegend um Belgrad vermutlich schon seit der Steinzeit besiedelt ist, sind nur wenige historische Gebäude zu sehen - Belgrad wurde über 40-mal in seiner Geschichte zerstört. Sehenswert ist die Belgrader Festung, ein einzigartiger Verteidigungskomplex, mit dessen Bau schon im ersten Jahrhundert n.Chr. begonnen wurde. Weitere Sehenswürdigkeiten sind das Alte und das Neue Schloss, die Bajrak-Moschee und die orthodoxe Kathedrale. Belgrad beherbergt über 50 Museen, unter anderem das Nationalmuseum, das Ethnografische Museum und das Museum für Moderne Kunst.


Kotor


Klöster


Viele Klöster aus dem Mittelalter zeugen noch heute von einer eigenständigen serbischen Bautradition.


Durmitor-Nationalpark

Reisehinweise


Grenzübergänge:


An den Grenzstellen wird verstärkt kontrolliert. Längere Wartezeiten sind möglich.


Keine Anhalter mitnehmen:


Reisende, die Serbien besuchen oder durchreisen, sollten keinesfalls unbekannte Anhalter mitnehmen. Im Hinblick auf die Flüchtlingssituation auf dem westlichen Balkan könnte dies bei Grenzübertritt nach serbischem Recht als Schleusung ausgelegt werden.


Allgemeine Hinweise:


Die Situation in Serbien ist entspannt. Reisende sollten sich jedoch im Vorfeld einer Reise nach Serbien und bei Aufenthalten dort über die Medien informieren. Gute Informationsmöglichkeiten über aktuelle Ereignisse in englischer Sprache bieten die Tageszeitung Blic unter http://english.blic.rs/ oder die Internetseiten des Fernsehsenders B92 unter www.b92.net


Demonstrationen und Menschenansammlungen sollten grundsätzlich gemieden werden.



Wegen der Gefahr von Diebstählen sollten Fahrzeuge am besten nur in verschlossenen Garagen oder auf bewachten Parkplätzen abgestellt werden. Reisedokumente, Wertsachen sollte man nicht im geparkten Fahrzeug zurücklassen, auch nicht im Kofferraum.


Es wird dringend davon abgeraten, an Raststätten oder Tankstellen entlang der Autobahn im Fahrzeug zu übernachten. Besonders während der Ferienzeiten kommt dabei es häufig zu Überfällen und Diebstählen von Geld und Reisedokumenten.


Allgemeine Vorsichtsmaßnahmen


KRIMINALITÄT: In Zügen, insbesondere in Nachtzügen, kommt es in Serbien häufig zu Taschendiebstählen. Auf Reisedokumente und Wertgegenstände sollte also besonders geachtet werden.


STRAFRECHT IN SERBIEN: Der Handel oder der Besitz von Drogen wird in Serbien streng strafrechtlich verfolgt. Auch geringe Mengen, z.B. für den Eigenbedarf, darf man nicht besitzen.


SPERR-NOTRUF: Deutsche können ihre Girocards, Kreditkarten, Handys und einige andere elektronische Berechtigungen über die Sperr-Notruf-Nummer ++49 116 116 (aus dem Ausland neben ++49 116 116 auch ++49 30 4050 4050 wählbar) rund um die Uhr sperren lassen. Der Anrufer wird mit den Herausgebern der jeweiligen Medien verbunden, sofern diese sich dem Sperr-Notruf angeschlossen haben. Eine Liste der angeschlossenen Herausgeber ist im Internet unter www.sperr-notruf.de zu finden.


Ebenso ist es möglich, die Online-Ausweisfunktion (elektronischer Identitätsnachweis - eID) des neuen Personalausweises unter den oben genannten Nummern sowie unter 0180 1 333 333 (Bürgerservice des Bundesinnenministeriums) sperren zu lassen.

Rumänien

Obwohl keine Impfung für die Einreise nach Rumänien vorgeschrieben ist, empfiehlt sich die Überprüfung und ggfs. Erweiterung der Standardimpfungen (z.B. gegen Diphtherie, Tetanus, Keuchhusten). Darüber hinaus kann eine Impfung gegen Hepatitis A und bei längeren Aufenthalten gegen Hepatitis B sowie zwischen April und Oktober gegen Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME) und Tollwut sinnvoll sein. Hinweis: Ungefiltertes Leitungswasser sollte nicht als Trinkwasser verwendet werden.
Da sich Impfvorschriften kurzfristig ändern können, ist es ratsam, die aktuellen Vorschriften vor der Reise direkt bei der jeweiligen Botschaft oder konsularischen Vertretung des Ziellandes zu erfragen. Bitte erkundigen Sie sich zusätzlich auf den Internetseiten Ihres Auswärtigen Amtes über mögliche aktuelle medizinische Risiken für Reisen ins jeweilige Land.
Öffentliche Einrichtungen sowie die Infrastruktur Rumäniens sind in den meisten Fällen nicht behindertengerecht angelegt. Insbesondere Rollstuhlfahrer haben es nicht selten schwer, ohne Hilfe in rumänischen Städten zurechtzukommen.
Der Großteil der rumänischen Bevölkerung steht diesem Thema mit einer sehr konservativen Haltung gegenüber. Homosexualität wurde 1996 im Privatbereich und 2001 in der Öffentlichkeit legalisiert. Zwar existiert ein Antidiskriminierungsgesetz bezüglich der persönlichen sexuellen Orientierung, trotzdem werden Homosexuelle in Rumänien in den meisten Fällen nicht akzeptiert und sogar angefeindet.
Anul Nou (Neujahr, 1. & 2. Januar); Paştele (orthodoxes Osterfest, März/April); Ziua muncii (Tag der Arbeit, 1. Mai); Rusaliile (orthodoxes Pfingstfest, Mai/Juni); Adormirea Maicii Domnului (Maria Himmelfahrt, 15. August); Sfântul Andrei (Tag des heiligen Andreas, 30. November); Ziua națională (Tag der Einheit - Vereinigung von Transsylvanien mit dem Altreich im Jahr 1918, 1. Dezember); Crăciunul (Weihnachten, 25./26. Dezember), Silvester (31. Dezember).
Das rumänische Telefonnetz hat bis auf einige Ausnahmen in entlegenen Dörfern europäischen Standard. Es gibt Münz- und Kartentelefone, von denen einige für Auslandsgespräche geeignet sind. Die Vorwahl für Rumänien ist 0040. Um nach Deutschland zu telefonieren, wählen Sie die 0049, nach Österreich die 0043 und in die Schweiz die 0041 vorweg. Die 0 der jeweiligen Ortsvorwahl entfällt danach.
Alle Handy-Nutzer sollten noch im Heimatland ihre Mailbox abschalten, um unnötige Roaming-Kosten während des Rumänien-Aufenthalts zu sparen, oder ihr Handy für die Auslandsnutzung freischalten lassen. Die günstigste Varainte der Kommunikation ist die über das Internet, z.B. möglich in Hotels oder Internetcafés.
Viele Geschäfte haben in Rumänien Mo-Fr 9-19 Uhr, Sa 9-16 Uhr, oft auch an Sonntagen und manchmal bis spät in die Nacht oder rund um die Uhr geöffnet. Restaurants sind in größeren Städten normalerweise ab Mittag bis in die frühen Morgenstunden geöffnet. Dasselbe gilt für Urlaubsregionen während der Saison. Danach reduzieren die meisten Inhaber ihre Öffnungszeiten oder schließen ihr Lokal bis zur nächsten Urlaubssaison. In kleineren Orten abseits der Touristenregionen gibt es nur bis etwa 22 Uhr warme Küche.
Die Öffnungszeiten der Banken liegen werktags zwischen 9-13 und 14-17 Uhr (einige Banken haben nur vormittags oder nur bis 15 Uhr geöffnet). Die Postämter haben montags bis freitags von 7.30-18 Uhr und samstags von 8-12 Uhr geöffnet. Tankstellen öffnen in der Regel um 6 Uhr früh und schließen um 21 Uhr; auf den internationalen Hauptverkehrsstraßen sind sie jedoch meist rund um die Uhr geöffnet.
Deutsche Botschaft
Strada Cpt. Av. Gheorghe Demetriade 6-8
011849 Bukarest
Tel.: +40-21-2029830
Fax: +40-21-2309731
E-Mail: info@bukarest.diplo.de
Web: http://www.bukarest.diplo.de
Öffnungszeiten: Mo-Do, Fr 8.30-11.30 Uhr, Mi 14-16 Uhr

Österreichische Botschaft mit Konsularabteilung
Dumbrava Rosie 7
020461 Bukarest
Tel.: +40-21-2015612/15/18
Fax: +40-21-2100885
E-Mail: bukarest-ob@bmeia.at
Web: http://www.bmeia.gv.at/botschaft/bukarest.html
Öffnungszeiten: Mo, Mi, Do 9-11 Uhr

Schweizerische Botschaft
Str. Grigore Alexandrescu 16-20
010626 Bukarest
Tel.: +40-21-2061600
Fax: +40-21-2061620
E-Mail: buc.vertretung@eda.admin.ch
Web: https://www.eda.admin.ch/bucarest
Öffnunsgzeiten: Mo-Fr 9-12 Uhr
Für die Einreise nach Rumänien benötigen EU-Bürger und Schweizer lediglich einen bis zur Ausreise gültigen Personalausweis (Identitätskarte), notfalls auch ein vorläufiger Personalausweis, wobei für eine Reisedauer von über 30 Tagen die Mitnahme eines Reisepasses zu empfehlen ist. Ein Visum ist nicht erforderlich. Kindereinträge im Reisepass eines Elternteils sind nicht mehr gültig; jedes Kind benötigt ein eigenes Ausweisdokument. Kinder, die zusätzlich über die rumänische Staatsbürgerschaft verfügen und allein oder im Beisein von nur einem Elternteil reisen, benötigen für die Einreise eine Vollmacht des/der nicht anwesenden Erziehungsberechtigten. Ist ein Aufenthalt von über 90 Tagen geplant, muss bei der zuständigen Verwaltungsbehörde vor Ort ein „Certifica de Inregistrare“ gegen eine kleine Gebühr eingeholt werden. Hierfür ist u.U. ein gültiger Reisepass notwendig. Alleinreisende Minderjährige und Minderjährige, die in Begleitung einer nicht sorgeberechtugten Person reisen, müssen eine Enverständniserklärung bzw. Vollmacht mit sich führen.
Da sich Einreisebestimmungen kurzfristig ändern können, ist es ratsam, die aktuellen Vorschriften vor der Reise direkt bei der jeweiligen Botschaft oder konsularischen Vertretung zu erfragen.
Rumänische Ärzte sind in der Regel sehr gut ausgebildet, das medizinische Gerät ist jedoch meist veraltet. Dennoch ist eine ausreichende Basisversorgung nahezu überall gewährleistet. Da zwischen Deutschland und Rumänien ein Sozialabkommen besteht, stellen die gesetzlichen Krankenkassen einen für Rumänien gültigen Auslandskrankenschein aus (Formular R/RFG 11), auf dem zudem die genauen Abrechnungsbestimmungen für medizinische Behandlungen vermerkt sind.
In Rumänien gilt der Euronotruf 112 für Polizei, Feuerwehr und Rettung.
Die Einfuhr von Fleisch oder Milchprodukten ist mit je 1 kg begrenzt. Jagd- und Schusswaffen, die zu sportlichen Zwecken genutzt werden, sowie Gaspistolen und die jeweils dazugehörige Munition müssen deklariert werden. Andere Waffen und Munition aller Art dürfen nicht nach Rumänien eingeführt werden. Die Einfuhr von Devisen ist in unbegrenzter Höhe möglich, jedoch müssen Beträge ab 10.000 EUR bei der Ein- und Ausreise auf Nachfrage angemeldet werden.
Deutsche dürfen bei ihrer Wiedereinreise nach Deutschland Arzneimittel des persönlichen Bedarfs für max. drei Monate einführen. Ob die Arzneimittel aus Deutschland stammen oder in Rumänien erworben wurden, spielt dabei keine Rolle. Feuerwerkskörper müssen bei der Einreise nach Deutschland gemeldet werden. Waren für den persönlichen Gebrauch, die in einem EU-Land mit allen Abgaben gekauft wurden, können ohne Beschränkungen innerhalb der EU mitgeführt werden. Es gelten folgende Richtmengen: 800 Zigaretten, 400 Zigarillos mit einem Höchstgewicht von 3 g pro Stück, 200 Zigarren, 1 kg Tabak sowie 10 l Spirituosen, 20 l Zwischenerzeugnisse, 90 l Wein, davon max. 60 l Schaumwein, und 110 l Bier.
Aus Nicht-EU-Ländern dürfen 200 Zigaretten oder 100 Zigarillos oder 50 Zigarren oder 250 g Tabak sowie 1 l Spirituosen, 2 l Zwischenerzeugnisse, 4 l nicht schäumender Wein und 16 l Bier eingeführt werden. Bei der Wiedereinreise in die Schweiz dürfen über 17-jährige 250 Zigaretten oder Zigarren oder 250 g anderer Tabakfabrikate sowie 5 l alkoholische Getränke mit einem Alkoholgehalt bis 18 Vol.-% und 1 l alkoholische Getränke mit einem Alkoholgehalt über 18 Vol.-% zollfrei einführen. Die Wertfreigrenze aller eingekauften Waren beträgt 300 CHF (inkl. Geschenke, Alkohol und Tabakerzeugnisse).
Da sich Zollbestimmungen kurzfristig ändern können, ist es ratsam, die aktuellen Vorschriften kurz vor der Reise direkt bei der jeweiligen Botschaft zu erfragen. Weitere Infos auch unter http://www.zoll.de.
In Restaurants ist es üblich, aber kein Muss, ein Trinkgeld in Höhe von 10 % der Gesamtrechnung zu geben.
Die Spannung beträgt allgemein 220 Volt Wechselstrom. Ein Adapter ist nicht nötig.
Rumänien überrascht mit abwechslungsreichen Ausflugszielen, wobei besonders die Städte Oradea, Timişoara, Cluj Napoca, Alba Iulia, Târgu Mureș, Sibiu und Brașov attraktive städtische Schauplätze sind. Sie bestechen allesamt mit einem architektonischen Cocktail aus mittelalterlichen, österreichisch-ungarischen, barocken und Jugendstil-Elementen.
Mobil unterwegs ist man als Rumänien-Tourist wegen der schlechten Straßen am besten mit der Bahn, deren Netz so gut ausgebaut ist, dass man die wichtigsten Städte problemlos erreicht. Jedoch sollte man sich beim Umsteigen auf lange Wartezeiten einstellen, da die meisten Züge nicht aufeinander abgestimmt sind.
In Rumänien sind Züge aus drei verschiedenen Kategorien unterwegs: Der Schnellzug „Rapid“ hält ausschließlich in größeren Städten, mittlere und kleinere Städte werden im Allgemeinen von dem Eilzug „Accelerat“ angefahren und die Anbindung an den Nahverkehr gewährleistet der „Personel“.
Nähere Informationen zum Fahrplan und den im Vergleich zu Deutschland sehr günstigen Preisen finden sich in englischer Sprache im Internet unter http://www.cfr.ro.
In Rumänien herrscht ein gemäßigtes Kontinentalklima mit Jahresdurchschnittstemperaturen zwischen 5 °C (in den Karpaten) und 11 °C (in den Küstenregionen). Im Sommer ist es bei durchschnittlichen Temperaturen um 25 °C meist recht warm, im Winter hingegen kann es mit -20 °C frostig kalt werden. Obwohl Rumänien das ganze Jahr über gerne besucht wird, ist die beste Reisezeit für Bade- und Aktivurlauber von Juni bis August. Wintersportler finden in den Bergen von Dezember bis März optimale Bedingungen vor. Naturliebhaber sollten ihre Reise im Frühling (April/Mai) antreten, wenn die Zugvögel das Donaudelta überqueren und die ganze Natur zu neuem Leben erwacht.
Gefüllte Paprika
Typisch rumänische Gerichte sind dicke Suppen, die eher an Eintöpfe erinnern. Es gibt sie in allen Varianten, von der klassischen Gemüsesuppe über Bohnensuppe bis hin zu verschiedenen Fleischsuppen. Ebenfalls gern gegessen werden Wild, vor allem als Braten, und Kalbfleisch, zum Beispiel in gefüllten Paprika. Als Beilage ist Maisbrei sehr beliebt.
In Rumänien gibt es eine Vielzahl von Weingebieten. Am häufigsten werden hier die Rebsorten Feteasca Alba und Feteasca Regala angebaut, die zu einem wunderbaren Weißwein verarbeitet werden. Die bekannteste Rotweintraube ist die Feteasca Neagra. Ihr Wein, ob rot oder rosé, wird in der Regel noch sehr jung getrunken.
Amtssprache: Rumänisch
Bevölkerung: rund 20 Mio. Einwohner
Fläche: 237.500 km²
Hauptstadt: Bukarest (ca. 1,8 Mio. Einwohner)
Landesvorwahl: +40
Währung: Rumänischer Leu (Abk. & ISO-4217-Code: RON)
Zeitzone: Osteuropäischen Zeitzone (OEZ). Unterschied zur Mitteleuropäischen Zeit (MEZ) & Mitteleuropäischen Sommerzeit (MESZ): +1 Std.
Mai/Juni Volkskünstler aus dem ganzen Land stellen bei der Bauern-Handwerksmesse im Dorfmuseum in Bukarest allerlei Handarbeit aus, z.B. Wollteppiche, Töpfer- und Webarbeiten, die man zum Teil auch käuflich erwerben kann.
Juli Zur Erinnerung an frühere Zeiten steigt in den Straßen der Hauptstadt das Alt-Bukarest-Festival. Viele kleiden sich hierfür in Kostümen, die genau wie Straßenmusik und Straßentheater, im Stil des 19. Jh. gehalten sind.
August Zum Volkstanzfestival „Hora de la Prislop“ führen Trachtengruppen aus dem ganzen Land traditionelle Tänze am Prisloppass vor.
In Mamaia am Schwarzen Meer feiern die Rumänen jährlich ein Schlagerfestival, bei dem stets das beste Lied Rumäniens gewählt wird.
31.Dezember/1. Januar In der Silvesternacht ziehen Kinder und Jugendliche in kleinen Gruppen von Haus zu Haus, um Lieder zu singen oder Gedichte aufzusagen. Üblicherweise bekommen sie von den Hausbesitzern eine kleine Geldspende als Dankeschön.

Bulgarien

Für eine Reise nach Bulgarien gibt es keine besonderen Impfvorschriften. Eine Impfung gegen Hepatitis A wird aber empfohlen. Bei Aufenthalt auf dem Land sollte man auch über eine Impfung gegen die durch Zecken übertragene FSME nachdenken. Generell ist es für Kinder und Erwachsene sinnvoll, ihren Schutz gegen Tetanus, Diphtherie und Polio ggfs. aufzufrischen und sich evtl. auch gegen Hepatitis B sowie bei längeren Aufenthalten gegen Tollwut impfen zu lassen.
Da sich Impfvorschriften kurzfristig ändern können, ist es ratsam, die aktuellen Vorschriften vor der Reise direkt bei der jeweiligen Botschaft oder konsularischen Vertretung des Ziellandes zu erfragen. Bitte erkundigen Sie sich zusätzlich auf den Internetseiten Ihres Auswärtigen Amtes über mögliche aktuelle medizinische Risiken für Reisen ins jeweilige Land.
Im Zuge der Liberalisierung wird das Thema Homosexualität inzwischen - wenigstens in den Großstädten - öffentlich diskutiert; seit 2003 besteht ein Antidiskriminierungsgesetz. Karrierehindernisse und Repressalien für Homosexuelle im öffentlichen Dienst werden - auch unter Druck der Europäischen Union - allmählich zurückgenommen. Gleichgeschlechtliche Ehen und eingetragene Partnerschaften sind nicht zugelassen und werden nicht anerkannt. Kleine LGBT-Communitys finden sich v.a. in größeren Städten wie Sofia und Warna. Informationen über einschlägige Einrichtungen gibt es z.B. unter https://gayguide.net/Europe/Bulgaria.
Neujahr (1. Januar); Nationalfeiertag (3. März); Orthodoxer Karfreitag (April/Mai); Orthodoxer Ostermontag (April/Mai); Tag der Arbeit (1. Mai); Tag der bulgarischen Armee (Georgstag, 6. Mai); Tag der bulgarischen Kultur („Kiril i Metodij", 24. Mai); Tag der Einheit (6. September); Tag der Unabhängigkeit (22. September); Gedenktag der Führer des nationalen Wiedererwachens (1. November); Weihnachten (25./26. Dezember).
In den von Muslimen bewohnten Regionen gelten die religiösen Festtage des Islam, in erster Linie das dreitägige Zuckerfest (Sheker Bayrami) am Ende des Fastenmonats Ramadan und das viertägige Opferfest (Kurban Bayrami).
Staatsangehörige der Länder Deutschland und Österreich müssen einen gültigen Reisepass oder Personalausweis mitführen, unterliegen aber keinen Grenzkontrollen. Kindereinträge im Reisepass eines Elternteils sind nicht mehr gültig. Jedes Kind benötigt ein eigenes Ausweisdokument. Schweizer benötigen für einen Aufenthalt von bis zu 90 Tagen einen gültigen Reisepass bzw. einen Personalausweis (Identitätskarte). Weder Deutsche, Österreicher noch Schweizer benötigen ein Visum, dürfen allerdings innerhalb eines halben Jahres für maximal 90 Tage einreisen. Wer dennoch einen Aufenthalt von über 90 Tagen plant, muss bei der örtlich zuständigen Verwaltungsbehörde eine „udostoverenie" (Anmeldebescheinigung) beantragen. Kinder mit der zusätzlichen bulgarischen Staatsangehörigkeit müssen, falls sie allein oder in Begleitung eines Dritten oder nur eines Elternteils reisen, eine bulgarischsprachige, notariell beglaubigte Reiseerlaubnis der Eltern oder des nicht mitreisenden Elternteils vorlegen können.
Da sich Einreisebestimmungen kurzfristig ändern können, ist es ratsam, die aktuellen Vorschriften kurz vor der Reise direkt bei der jeweiligen Botschaft zu erfragen.
Polizeinotruf: 166; Feuerwehr: 160; Unfallrettung/Notarzt: 150; Verkehrspolizei: 165; Pannenhilfe: 146, auch 112 (Polizei, Ambulanz, Feuerwehr)
Bulgarien ist für Menschen mit eingeschränkter Mobilität nicht gerade ein ideales Reiseziel. Obwohl bereits einige Hotels und Ferienanlagen, v.a. am Gold- und Sonnenstrand, auf die Bedürfnisse Behinderter ausgerichtet sind, müssen Rollstuhlfahrer mit den typischen Hindernissen (z.B. hohen Rezeptionstheken) rechnen. Eine Städtereise sollte nicht ohne eine Begleitperson angetreten werden.
Da momentan noch keine Kontaktadresse in Bulgarien existiert, wenden sich Menschen mit Behinderung am besten an Reiseveranstalter, die auf Reisen für Menschen mit Handicaps spezialisiert sind (z.B. unter http://www.procap.ch). Auskünfte erteilt auch Mobility International Schweiz, c/o Procap Reisen und Sport, Frohburgstrasse 4, 4600 Olten, Tel.: +41-62-2068830, E-Mail: info@mis-ch.ch, http://www.mis-ch.ch. Infos auch unter https://www.wato.de.
Kleinkriminelle Delikte wie Diebstahl sind in Bulgarien häufig, daher ist das Land für alleinreisende Frauen nur bedingt geeignet. Belästigungen anderer Art sind in der Regel jedoch nicht zu erwarten, sofern man sich auf seinen gesunden Menschenverstand verlässt und sich z.B. nicht nachts alleine an entlegenen Orten aufhält oder (alleine) per Anhalter fährt. Statt mit dem eigenen Auto sollten Frauen das Land besser mit öffentlichen Verkehrsmitteln oder aber einem Mietwagen eines lokalen Anbieters bereisen.
Ämter und Behörden arbeiten in Bulgarien meist Mo-Fr von 9 bis 17.30 Uhr, die Schalterzeiten der Banken liegen Mo-Fr zwischen 9 und 12 sowie zwischen 14/15 und 16/17 Uhr. Wechselstuben haben meist von 9 bis 20 Uhr geöffnet, Geschäfte, Supermärkte und Kaufhäuser in den Städten von 10 bis 20 Uhr, wobei kleinere Läden teilweise eine Mittagspause zwischen 12.30 und 16.30 Uhr einlegen. Tankstellen können von 6 bis 21 Uhr aufgesucht werden, die Post ist Mo-Sa zwischen 8.30 und 17.30 Uhr (z.T. mit Pause) für ihre Kunden da. Museen bleiben in der Regel montags geschlossen, Di-So sind sie meist von 9/10 bis 17/18 Uhr geöffnet, wobei die Mittagspausen unterschiedlich lange ausfallen können.
Waren für den persönlichen Gebrauch, die in einem EU-Land mit allen Abgaben gekauft wurden, können ohne Beschränkungen innerhalb der EU mitgeführt werden. Wertsachen (Kameras, TV, Computer, Schmuck u.Ä.) muss man aber bei der Einreise schriftlich deklarieren - und bei der Ausreise wieder mitnehmen! Landes- und Fremdwährung in Form von Bargeld und Wertpapieren muss ab einem Gesamtwert von 10.000 EUR an der bulgarischen Grenze deklariert werden. Die Ausfuhr von Geldbeträgen über 25.000 BGN bedarf einer Sondergenehmigung, wenn der Betrag höher ist als der, der bei der Einreise angegeben wurde.
Innerhalb der EU gelten die folgenden Richtmengen: 800 Zigaretten, 400 Zigarillos, 200 Zigarren, 1 kg Tabak sowie 10 l Spirituosen, 20 l Zwischenerzeugnisse, 90 l Wein, wovon maximal 60 l Schaumwein sein dürfen, und 110 l Bier. Aus Nicht-EU-Ländern dürfen 200 Zigaretten oder 100 Zigarillos oder 50 Zigarren oder 250 g Tabak sowie 1 l Spirituosen, 2 l Zwischenerzeugnisse, 4 l nicht schäumender Wein und 16 l Bier eingeführt werden.
Bei der Wiedereinreise in die Schweiz dürfen über 17-jährige 250 Zigaretten oder Zigarren oder 250 g anderer Tabakfabrikate sowie 5 l alkoholische Getränke mit einem Alkoholgehalt bis 18 % Vol. und 1 l alkoholische Getränke mit einem Alkoholgehalt über 18 % Vol. zollfrei einführen. Die Wertfreigrenze aller eingekauften Waren beträgt 300 CHF (inkl. Geschenke, Alkohol und Tabakerzeugnisse).
Zur Ausfuhr von Kunst und Antiquitäten sind eine Zoll- sowie eine Unbedenklichkeitsbescheinigung erforderlich - denn der Export von Kunstgegenständen (auch modernen!), die zum „Nationalerbe des Volkes" gehören, ist streng verboten.
Da sich Zollbestimmungen kurzfristig ändern können, ist es ratsam, die aktuellen Vorschriften kurz vor der Reise direkt bei der jeweiligen Botschaft zu erfragen.
Bei Zufriedenheit mit dem Service ist im Restaurant ein Trinkgeld von 5-10 Prozent des Rechnungsbetrags angemessen. Zimmermädchen, Hotelpagen etc. sollte man ebenfalls mit einem kleinen Extra belohnen.
Kliniken und Arztpraxen sind relativ modern ausgestattet und die medizinische Versorgung ist in den Touristengebieten gut. Dort findet man auch viele deutsch- und englischsprachige Mediziner. Eine Behandlung zahlt man zunächst bar und sollte sich eine Rechnung oder einen Zahlungsbeleg geben lassen, um die Kosten später von der Krankenkasse erstattet zu bekommen. Staatliche Krankenhäuser rechnen Notfallbehandlungen gegen Vorlage der Europäischen Krankenversicherungskarte (EHIC) zum Teil direkt über die Versicherung ab. In jedem Fall sollte man vor der Reise den Versicherungsschutz prüfen und ggf. eine Auslandsreisekrankenversicherung abschließen. Medikamente, die man regelmäßig einnehmen muss, sollte man in ausreichender Menge von zu Hause mitbringen. Welche Apotheken Dienst haben, erfährt man im Land unter der Telefonnummer 178.
Die Spannung liegt allgemein bei 230 Volt Wechselstrom, 50 Hz. Einen Adapter benötigt man in der Regel nicht.
Deutsche Botschaft
ulica Frédéric Joliot-Curie 25
1113 Sofia
Tel.: +359-2-918380
Fax: +359-2-9631658
E-Mail: reg1@sofi.diplo.de
Web: https://sofia.diplo.de

Österreichische Botschaft
Boulevard Zar Oswoboditel 13 / Ulica Chipka 4
1000 Sofia
Tel.: +359-2-9329032
Fax: +359-2-9810567
E-Mail: sofia-ob@bmeia.gv.at
Web: https://www.bmeia.gv.at

Schweizerische Botschaft
ulica Chipka 33
1504 Sofia
Tel.: +359-2-9420100
Fax: +359-2-9461622
E-Mail: sof.vertretung@eda.admin.ch
Web: https://www.eda.admin.ch/sofia

Konsularische Dienstleistungen (Ausweise, Visa usw.) der Schweizerischen Botschaft werden durch ein regionales Konsularcenter erbracht:

Regionales Konsularcenter Südosteuropa
Str. Grigore Alexandrescu 16-20
010626 Bukarest, Rumänien
Tel.: +40-21-2061600
Fax: +40-21-2061620
E-Mail: southeasterneurope@eda.admin.ch
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Malerisch: Bulgarisches Hinterland
Mit Bus und Bahn lässt sich Bulgarien gut bereisen, denn das hiesige Liniennetz ist gut erschlossen, vor allem in den Küstenregionen. Die Fahrpreise sind relativ günstig. Wer im Landesinneren öffentliche Verkehrsmittel nutzen möchte, der braucht ein wenig Geduld. Aber keine Sorge, die Verbindung von den Flughäfen zu den Touristenzentren ist ausgezeichnet. Passagierschiffe und Tragflügelboote verbinden die Küstenorte miteinander.
Wer den Wunsch hat, die Küste und das bulgarische Hinterland auf eigene Faust zu erkunden, für den steht die Option eines Mietwagens offen. So werden lange Wartezeiten an Haltestellen umgangen. Die Autobahnen und Landstraßen sind sehr gut ausgebaut, die Beschilderung erfolgt heute in lateinischer Schrift. Überall gibt es Tankstellen, die rund um die Uhr geöffnet haben. Die Preise für Mietwagen sind günstig, Anbieter finden sich in allen größeren Orten.
Bulgarien hat ein überwiegend kontinental-gemäßigtes Klima. Im Süden sowie an der Küste des Schwarzen Meeres sind auch mediterrane Einflüsse spürbar, die Sommermonate sind hier trocken und heiß. Für eine Rundreise in das Landesinnere eignen sich die Monate Mai bis Oktober hervorragend. Von Juni bis September ist die ideale Zeit für einen Badeurlaub an der Schwarzmeerküste, die Temperaturen bewegen sich zu dieser Zeit zwischen 20 und 27 °C. Auch im Hochsommer - Juli bis August - klettert das Thermometer nur selten über 30 °C. Eine frische Brise vom Meer sorgt immer für eine willkommene Abkühlung. Wer nicht in den Sommermonaten anreist, sollte immer eine winddichte Jacke im Gepäck haben.
Wintersportbegeisterte nutzen gerne die bulgarischen Berge für ihre Zwecke. Dafür sind das Rila- und Piringebirge wie geschaffen. Denn hier herrscht ein perfektes Hochgebirgsklima und von Dezember bis März kann ab 2.000 m eine dicke Schneedecke erwartet werden. Das Gebiet rundum ist gut vorbereitet auf die Winterferiengäste und so gibt es zahlreiche Liftanlagen und diverse Unterkunftsmöglichkeiten vor Ort.
Spezialitäten aus Bulgarien
Würzig bis scharf, aromatisch, aber auch fettreich - die Küche Bulgariens ist stark von den Nachbarländern Türkei und Griechenland beeinflusst. Lamm- und Hackfleisch, Fisch und Meeresfrüchte kommen häufig auf den Tisch, eine beliebte Gemüsebeilage ist der Schopska-Salat mit Schafskäse, Tomaten, Paprika und Zwiebeln. Der typisch bulgarische Joghurt fehlt fast bei keiner Mahlzeit. Zum Essen trinkt man gerne Bier oder (trockenen) Wein aus der Region, zum Abschluss mundet ein Sliwowitz (Obstbrand).
Amtssprache: Bulgarisch
Bevölkerung: rund 7 Mio. Einwohner
Fläche: 110.994 km²
Hauptstadt: Sofia (rund 1,3 Mio. Einwohner)
Landesvorwahl: +359
Währung: Lew (Abk.: лв, lv; ISO-4217-Code: BGN)
Zeitzone: Eastern European Time (EET); Mitteleuropäische Zeit (MEZ) & Mitteleuropäische Sommerzeit (MESZ): +1 Stunde
März Noch vor der Fastenzeit ziehen bunt kostümierte und mit großen Kuhglocken behangene Kukeri-Männer durch die Dörfer Bulgariens und führen auf den Dorfplätzen Fruchtbarkeitstänze auf, mit denen sie einerseits böse Geister vertreiben möchten und andererseits um Gesundheit und eine gute Ernte bitten.
Ebenfalls in diesem Monat findet das Internationale Filmfestival in Sofia statt, in dessen Rahmen sowohl die neuesten internationalen als auch bulgarischen Kinofilme vorgeführt werden (https://siff.bg).
Auf dem Programm der March Music Days in Ruse stehen vorwiegend Sinfonie- und Kammerkonzerte sowie Operetten und Orchesterauftritte von Künstlern aus ganz Europa (http://www.marchmusicdays.eu).
21. Mai Im Südosten des Landes werden an Nestinarstvo, dem Namenstag der Heiligen Elena und des Heiligen Konstantin, rituelle Feuertänze auf glühenden Kohlen dargeboten.
Mai-Juni In Karlovo und Kazanlak feiert man die Rosenernte mit dem folkloristischen Festival der Rosen, einer traditionellen Rosenernte und einer Vorführung ihrer Destillation zu erstklassigem Rosenöl.
August Das Folklorefestival in Koprivštica bereitet der ganzen Familie mit Popmusik und einem großen mittelalterlichen Jahrmarkt viele unterhaltsame Stunden.
Außerdem empfiehlt sich in diesem Monat ein Besuch auf dem internationalen Jazzfestival in Bansko, das über mehrere Tage für reichlich Stimmung sorgt (https://banskojazzfest.com).
Dezember Die Stände des Weihnachtsmarktes Kolidariya im Borisova Gradina Park von Sofia haben den ganzen Monat geöffnet und verbreiten auch nach Weihnachten noch eine festliche Stimmung.

Österreich

Auch in Österreich gilt der Euro-Notruf: 112; außerdem Polizeinotruf: 133; Feuerwehr: 122; Notarzt und Rettungswagen: 144; Ärzte: 141; Bergrettung: 140
Homosexualität wird von der Bevölkerungsmehrheit, vor allem der jungen Generation, toleriert und akzeptiert. Das Austauschen gleichgeschlechtlicher Zärtlichkeiten wie Küssen oder Händehalten in der Öffentlichkeit ruft in der Regel keine diskriminierenden Reaktionen der Gesellschaft hervor, aber teilweise noch immer Verwunderung, da es nicht üblich ist. Seit 2009 können homosexuelle Paare eine Lebenspartnerschaft eingehen, seit Januar 2019 auch heiraten. Großstädte wie Wien verfügen mit einschlägigen Bars und Clubs über eine lebendige Homosexuellen- und Transvestitenszene.
Deutsche Botschaft (Konsularabteilung)
Strohgasse 14c
1030 Wien
Tel.: +43-1-711540
Fax: +43-1-7138366
Web: https://wien.diplo.de
Öffnungszeiten: Mo, Mi-Fr 9-12 Uhr, Di 13-16 Uhr

Schweizerische Botschaft
Prinz Eugen-Straße 9a
1010 Wien
Tel.: +43-1-79505
Fax: +43-1-7950521
E-Mail: vie.vertretung@eda.admin.ch
Web: https://www.eda.admin.ch
Öffnungszeiten: Mo-Fr 9-12 Uhr
Waren für den persönlichen Gebrauch, die in einem EU-Land mit allen Abgaben gekauft wurden, können ohne Beschränkungen innerhalb der EU mitgeführt werden. Reisende dürfen innerhalb der EU 800 Zigaretten, 400 Zigarillos, 200 Zigarren, 1 kg Tabak und 10 l Spirituosen, 20 l Zwischenerzeugnisse, 90 l Wein, wovon max. 60 l Schaumwein sein dürfen, und 110 l Bier zollfrei über die Landesgrenzen mit sich führen.
Aus Nicht-EU-Ländern dürfen 200 Zigaretten oder 100 Zigarillos oder 50 Zigarren oder 250 g Tabak sowie 1 l Spirituosen, 2 l Zwischenerzeugnisse, 4 l nicht schäumender Wein und 16 l Bier eingeführt werden. Bei der Wiedereinreise in die Schweiz dürfen über 17-jährige 250 Zigaretten oder Zigarren oder 250 g anderer Tabakfabrikate sowie 5 l alkoholische Getränke mit einem Alkoholgehalt bis 18 Vol.-% und 1 l alkoholische Getränke mit einem Alkoholgehalt über 18 Vol.-% zollfrei einführen. Die Wertfreigrenze aller eingekauften Waren beträgt 300 CHF (inkl. Geschenke, Alkohol und Tabakerzeugnisse).
Da sich Zollbestimmungen kurzfristig ändern können, ist es ratsam, die aktuellen Vorschriften kurz vor der Reise direkt bei der jeweiligen Botschaft zu erfragen.
Auch wenn es keine speziellen Impfvorschriften für Reisen nach Österreich gibt, ist eine Überprüfung bzw. Auffrischung der Standardimpfungen (Tetanus, Diphtherie, Pertussis (Keuchhusten), Mumps, Masern und Röteln (MMR)) sinnvoll.
Findet die Reise in den Sommermonaten statt, sollte man außerdem über eine Impfung gegen Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME) nachdenken, die beinahe landesweit durch Zeckenbisse übertragen werden kann und für die auch in Österreich eine Impfempfehlung besteht.
Da sich Impfvorschriften kurzfristig ändern können, ist es ratsam, die aktuellen Vorschriften vor der Reise direkt bei der jeweiligen Botschaft oder konsularischen Vertretung des Ziellandes zu erfragen. Bitte erkundigen Sie sich zusätzlich auf den Internetseiten Ihres Auswärtigen Amtes über mögliche aktuelle medizinische Risiken für Reisen ins jeweilige Land.
Frauen können in Österreich sicher und problemlos alleine reisen. Außergewöhnliche Vorsichtsmaßnahmen sind nicht zu treffen. Allgemeine Gefahrensituationen wie Trampen ohne Partner oder nächtliche Spaziergänge allein auf der Straße oder im Park sind – wie in anderen europäischen Ländern auch – zu vermeiden. Bestimmte Reaktionen der Männer wie Pfiffe, Gesten und Rufe sind nicht zu erwarten, im Gegenteil: Gerade Österreicher der alten Schule sind ausgesprochen galant.
Österreich ist i.A. gut auf Menschen mit Behinderungen ausgerichtet. Öffentliche Einrichtungen und Hotels verfügen häufig über behindertengerechte Zugänge und in den Städten kommt man größtenteils gut zurecht. Weitere Infos bei der Österreich-Werbung, Tel.: +800-40020000, https://www.austria.info/de. Verband der Querschnittsgelähmten Österreichs, Tel./Fax: +43-1-6168678, http://www.vqo.at. Gute Infos auch unter https://www.wien.info (Reiseinfos > Barrierefrei).
In Wien sind viele Telefonzellen zu Multimedia-Stationen umgebaut worden, die neben einem Telefon auch Internetservice bieten und z.T. als Stromtankstellen dienen. Bezahlt wird mit Münzen, Telefonkarten oder - für das Aufladen mit Strom, z.B. von Elektrofahrrädern - per Handy. Telefongebühren in den Hotels sind relativ hoch. Vorwahl Schweiz: 0041, Deutschland: 0049. Die 0 der Ortsvorwahl entfällt jeweils. Wer das eigene Handy nutzen möchte, sollte sich auf hohe Roaminggebühren einstellen. Es lohnt sich, beim Mobilfunkanbieter im Heimatland nach kostensparenden Auslandstarifen zu fragen. Eine günstige Alternative bietet die Kommunikation über das Internet; Zugänge sind in den meisten Hotels (oft kostenlos) möglich, ansonsten in Internetcafés.
Neujahr (1. Januar); Heilige Drei Könige (6. Januar); Ostermontag (März/April); Staatsfeiertag (1. Mai); Christi Himmelfahrt (Mai); Pfingstmontag (Mai/Juni); Fronleichnam (Mai/Juni); Mariä Himmelfahrt (15. August); Nationalfeiertag (26. Oktober); Allerheiligen (1. November); Mariä Empfängnis (8. Dezember); Christtag (25. Dezember); Stefanitag (26. Dezember).
EU-Bürger sowie Schweizer müssen bei der Einreise einen gültigen Personalausweis bzw. eine gültige Identitätskarte oder den Reisepass vorweisen. Kindereinträge im Reisepass eines Elternteils sind nicht mehr gültig. Jedes Kind benötigt ein eigenes Ausweisdokument.
Da sich Einreisebestimmungen kurzfristig ändern können, ist es ratsam, die aktuellen Vorschriften kurz vor der Reise direkt bei der jeweiligen Botschaft zu erfragen.
Geschäfte: Mo-Fr 9-18/19 Uhr, Sa 9-13 Uhr, größere bis 18 Uhr, Einkaufszentren bis 20/21 Uhr. Banken: Mo, Di, Mi, Fr 8-15 Uhr, Do 8-17.30 Uhr, Filialen sind zwischen 12.30 Uhr und 13.30 Uhr geschlossen. Museen: Viele Museen sind montags oder dienstags geschlossen. Da die Öffnungszeiten höchst unterschiedlich sind, sollte man sich vor einem geplanten Besuch bei der Touristeninformation des jeweiligen Ortes informieren.
In Restaurants sind etwa 10 % Trinkgeld üblich. Auch im Hotel erwartet das Personal eine kleine Anerkennung für zusätzliche Dienste.
Die Netzspannung beträgt 230 Volt Wechselstrom.
Die medizinische Infrastruktur in Österreich ist sehr gut. Um finanziell abgesichert zu sein, prüfen Sie vor der Reise, ob Ihre Krankenversicherung die ärztliche Behandlung im Ausland abdeckt. Für Schweizer ist es empfehlenswert, sich von ihrer Krankenversicherung einen Urlaubskrankenschein geben zu lassen. Deutsche benötigen die europäische Krankenversicherungskarte (EHIC).
Straße durch die Alpen
Das Fernstraßennetz ist in Österreich auch in den alpinen Gebieten gut ausgebaut. Dabei ist zu beachten, dass Autobahnen und Schnellstraßen (z.T. auch Stadtautobahnen) generell mautpflichtig sind. Vor Fahrtantritt muss man eine Klebevignette („Pickerl") erwerben, die für unterschiedliche Zeitintervalle angeboten werden: zehn Tage, zwei Monate und ein Jahr. Mit Auto oder Motorrad kann man Österreich auch wunderschön abseits der Hauptrouten erfahren: Auf Erlebnisstraßen lernt man die landschaftliche und kulturelle Vielfalt der Alpenrepublik kennen, Sehenswürdigkeiten am Straßenrand laden zum Verweilen und Genießen ein. Die älteste und berühmteste ist die Großglockner-Hochalpenstraße, auf der eine Hochgebirgs-Panoramafahrt durch die unvergleichliche Naturschönheit des Nationalparks führt.
Die größeren Städte Österreichs kann man auch gut mit der Österreichischen Bundesbahn (ÖBB) erreichen, abgelegene Ziele mit Bussen der ÖBB (orange) oder der Post (gelb). Die ÖBB bietet auch zahlreiche Kombitickets an; auch gibt es verschiedene Möglichkeiten das Rad mitzunehmen bzw. Bahn und Schifffahrten zu kombinieren. Für Familien werden Ermäßigungen angeboten. Große Gebiete des österreichischen Alpenraums sind mit modernen Bergbahnen und Liften gut erschlossen, von denen die größeren ganzjährig in Betrieb sind. Romantisch ist schließlich eine Donauschifffahrt zwischen Wien und Passau oder auf Teilstrecken.
Januar Die Mozartwoche in Salzburg zählt zu den bedeutendsten Musikfesten Europas (http://www.mozarteum.at).
Februar Den Villacher Fasching sollte man sich nicht entgehen lassen (http://www.villacher-fasching.at).
Der Wiener Opernball ist das gesellschaftliche Ereignis des Jahres und zugleich Höhepunkt der Wiener Faschingssaison (http://www.wiener-staatsoper.at).
April-Mai Rund um den Wörthersee findet das Krone Seefest - Wörthersee Opening statt.
Mai-Juni Die Wiener Festwochen sind das Highlight für Kulturbegeisterte. Informationen zu Opern, Konzerten, Lesungen etc. sind auf der Homepage zu finden (http://www.festwochen.at).
Juli-August Zu den berühmtesten Kulturveranstaltungen des Landes gehören die Salzburger Festspiele. Auf dem Programm stehen Opern, Konzerte, Schauspielabende und Lesungen (http://www.salzburgerfestspiele.at).
Käsespätzle
Niederösterreichische Spezialitäten sind Mohnnudeln und Marchfelder Spargel. In der Steiermark wird der Schilcher Rosé angebaut. In Kärnten sollte man Kasnudeln, mit Topfen und Minze gefüllte Teigtaschen, probieren. Die beliebtesten Beilagen in Oberösterreich und Tirol sind Knödel. Tirol ist ebenfalls bekannt für seinen rohen Schinken. Im Vorarlberg wird gerne Flädlesuppe als Vorspeise serviert. Käsespätzle sind hierzulande auf fast jeder Speisekarte zu finden. Das echte Wiener Schnitzel stammt vom Kalb und wird zusammen mit einem Erdapfel-Salat serviert. Nicht minder köstlich ist Wiener Tafelspitz mit Röstkartoffeln, Schnittlauchsauce und Apfel- oder Semmelkren. Aus Wien stammen auch all die leckeren und mittlerweile weltbekannten Nachspeisen, wie z.B. Kaiserschmarrn, Apfelstrudel, Sachertorte, Palatschinken und natürlich Marillen- oder Germknödel.
Klimatische Unterschiede in einem doch relativ kleinen Land wie Österreich entstehen aufgrund der topografischen Gegebenheiten des Landes. Am Nordrand der Alpen stauen sich die vom Atlantik kommenden Luftmassen, steigen auf und regnen im Salzburger Land als so genannter „Schnürlregen" ab. Das Alpeninnere ist von raschem Wetterwechsel gekennzeichnet, Gewitter sind dabei keine Seltenheit. Auf der Alpensüdseite macht sich der Mittelmeereinfluss bemerkbar: Sonnenschein und ein blauer Himmel verwöhnen die Urlauber. Im Osten des Landes, im pannonischen Becken, wird das Klima deutlich kontinentaler, die Sommer sind heiß, die Winter dagegen eisig kalt und sehr trocken. Im Sommer sind es die grünen und satten Bergweiden, das Auf und Ab durch Berg und Tal, das Wanderer und Bergsportler erfreut. Im Winter sind die weißen Berge bei Snowboardern und Skifahrern allerdings nicht minder beliebt. Kurzum: In Österreich ist immer Saison.
Staatssprache: Deutsch
Minderheitensprachen: Kroatisch, Slowenisch und Ungarisch
Bevölkerung: rund 8,5 Mio. Einwohner
Fläche: 83.879 km²
Hauptstadt: Wien (rund 1,7 Mio. Einwohner)
Landesvorwahl: +43
Währung: Euro (Abk.: €; ISO-4217-Code: EUR)
Zeitzone: Mitteleuropäische Zeit (MEZ)
D-PA72

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Ausführliche Einreisebestimmungen

Ausführliche Einreisebestimmungen finden Sie hier.

Geburtstagsgeschenk

Wenn Sie 2019 einen runden Geburtstag feiern erhalten Sie eine Reisepreisreduzierung von 500€ (lim.Kontingent). Haben Sie im Monat der gebuchten Reise Geburtstag reduziert sich Ihr Reisepreis um 300€ (lim.Kontingent)

Absagefrist durch den Reiseveranstalter sz-Reisen:

Falls die Mindesteilnehmerzahl für Ihren Reisetermin nicht erreicht werden sollte, behält sich sz-Reisen vor, bis spätestens 4 Wochen vor Reiseantritt (bei Tagesfahrten bis zu 2 Wochen) die Reise abzusagen bzw. vom Reisevertrag zurückzutreten. Weitere Informationen hierzu finden Sie in den Allgemeinen Geschäftsbedingungen unter §7.

Einreisebestimmungen für deutsche Staatsangehörige (Reisedokumente / Visum / Impfung):

Deutsche Staatsangehörige benötigen für diese Reise gültige Ausweisdokumente. Die Reise kann sonst nicht angetreten werden!
Je nach Reiseland kann es sein, dass ein Visum erforderlich ist. In einigen Ländern sind ggf. auch Impfvorschriften zu beachten. Ausführliche Einreisebestimmungen finden Sie online bei der jeweiligen Reise unter der Rubrik „Länder“. Außerdem erhalten Sie diese Infos auch in Ihren zugesandten Reise-Vertragsunterlagen.
Wir empfehlen Ihnen dringend, sich schon vor der Buchung einer Reise über Ihre Einreisebestimmungen zu informieren. Bitte erkundigen Sie sich dabei auch über mögliche Bearbeitungszeiten für ggf. benötigte Visa, um eine rechtzeitige Bearbeitung vor Abreise zu gewährleisten sowie über notwendige Impfungen.
Bitte beachten Sie, dass seit dem 26. Juni 2012 jedes Kind, welches ins Ausland reist, unabhängig vom Alter ein eigenes Reisedokument benötigt. Eintragungen im Reisepass der Eltern werden nicht mehr anerkannt. Bitte beantragen Sie das notwendige Reisedokument bei den zuständigen Behörden.

Einreisebestimmungen für nicht-deutsche Staatsangehörige (Reisedokumente / Visum / Impfung):

Falls Personen ohne deutsche bzw. mit nicht ausschließlich deutscher Staatsbürgerschaft mitreisen, beachten Sie bitte, dass in diesem Fall andere bzw. gesonderte Einreisebestimmungen für Ihr gewähltes Reiseland gelten können. Hierüber geben die jeweiligen Auslandsvertretungen bzw. zuständigen Konsulate entsprechend Auskunft. Wir empfehlen Ihnen dringend, sich schon vor der Buchung einer Reise über Ihre Einreisebestimmungen zu informieren. Bitte erkundigen Sie sich dabei auch über mögliche Bearbeitungszeiten für ggf. benötigte Visa, um eine rechtzeitige Bearbeitung vor Abreise zu gewährleisten.
Sollten Sie in diesem Zusammenhang Fragen haben, helfen wir Ihnen gerne weiter. Bitte kontaktieren Sie uns unter unserer kostenfreien Service-Hotline 0800 250 00 00 (Mo-Fr 9-19 Uhr).

Hinweis für Menschen mit eingeschränkter Mobilität:

sz-Reisen sind nicht geeignet für Gäste mit eingeschränkter Mobilität. sz-Reisen sind meistens Reisen in Bewegung: Um alle Besichtigungen, Rundgänge und Ausflüge in vollem Umfang miterleben zu können, sollten Sie „gut zu Fuß“ sein. Auch so manch ein Hotel ist noch nicht auf Rollatoren oder weitergehende Mobilitätsbeschränkungen eingestellt. Daher sind unsere Reisen für schwer gehbehinderte Gäste sowie für Gäste im Rollstuhl oder mit starker Sehbehinderung nicht geeignet (auch Gehörlosigkeit oder allg. Reisebehinderung).
Im Zweifel können wir vorab für Sie prüfen, ob eine Teilnahme möglich ist. Bitte fragen Sie uns vor der Buchung, ob diese Reise für Sie geeignet ist. Wir beraten Sie gern unter unserer kostenlosen Service-Hotline 0800 250 00 00 (Mo-Fr 9-19 Uhr).

Hinweis zu Reisen in „Corona-Zeiten“:

Bitte beachten Sie, dass wir die aufgeführten Leistungen einer Reise nur dann bzw. in dem Rahmen erbringen können, wie es die behördlichen Vorschriften in Deutschland und in Ihrem Urlaubsland rechtlich zulassen. Davon können unmittelbar von uns angebotene Leistungsbestandteile betroffen sein (z.B. eingeschränkte Poolnutzung, Menü statt Buffet), aber auch Einschränkungen bei der Einreise (z.B. vorgeschriebene Fieber- oder Corona-Tests) sowie allgemein vor Ort (z.B. Maskenpflicht in Geschäften oder eingeschränkter Zutritt zu Sehenswürdigkeiten). Ihre gesetzlichen Gewährleistungsansprüche bleiben hiervon unberührt. 
 

Hinweis zu den Ausflügen:

Alle Ausflüge und Führungen finden in deutscher Sprache statt, soweit nichts anderes angegeben ist. Bitte beachten Sie, dass sich die angegebene Reihenfolge der Ausflüge ändern kann. 

Zahlung & Reiserücktritt bei sz-Reisen:

Ausführliche Informationen zu Zahlung und zum Reiserücktritt finden Sie in den Allgemeinen Geschäftsbedingungen SZ-Reisen GmbH unter § 2. + 5. + 7. + 8.

Hinweis bei Hotelaufenthalt:

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