MS HAMBURG: Cuba libre - Kuba pur

10 Tage Kreuzfahrt: Havanna - Punta Francés - Cayo Largo - Cienfuegos - Montego Bay - Santiago de Cuba - Antilla - Havanna

Den intensiven Zauber Kubas entdecken


Gleiten Sie auf Cayo Largo mit dem Katamaran durch das Canarreos-Archipel, bummeln Sie im historischen Cienfuegos die einladende Promenade an der Jaguar-Bucht entlang oder wandern Sie durch Kubas üppige Natur bis zum türkisblauen Wasserfall El Nicho. Ist er nicht atemberaubend schön?
Richtung Süden erspähen Sie Jamaika: Auf einem Bambusfloß den Martha Brae hinabgleiten, durch den smaragdgrünen Dschungel wandern, in der azurblauen Montego Bay die Unterwasserwelt bewundern – Jamaika kann es locker mit Kuba aufnehmen. Trotzdem zieht es Sie noch mal zurück zu Ihrer ersten großen Liebe: Im Hafen von Santiago de Cuba angelegt, erklimmen Sie den Aussichtspunkt Gran Piedra und blicken über die grandiosen Gebirgszüge oder von der Festung El Morro über die blaue Bucht, wo die Wellen sanft an die Küste rollen. Das macht Lust auf Meer: Am traumhaften Strand von Antilla bekommen Sie mehr als genug davon, so fällt der Abschied wenigstens nicht ganz so schwer.

  • mitreißende kubanische Lebensfreude und natürliche Vielfalt
  • Farbenfrohe Unterwasserwelt im Canarreos Archipel
  • Cienfuegos

Programm

Reiseverlauf

Hafen

Ankunft

Abfahrt

geplante Landausflüge

1.Tag:

Flug nach 
Havanna


Einschiffung

2.Tag:

Havanna

13.00

Stadtrundfahrt Havanna
Auf den Spuren Hemingways

3. Tag:

Maria la Gorda

08.00

14.00

Schnorcheltour

Vogelbeobachtung

4. Tag:

Cayo Largo

08.00

19.00

freier Landgang

5.Tag:

Cienfuegos

07.00

17.00

Trinidad Stadtrundfahrt

El Nicho Wanderung & Cienfuegos
Stadtrundfahrt Cienfuegos

6.Tag:

Montego Bay/Jamaika

14.00

18.30

Montego Bay & Greenwood Great House
Per Bambusfloß auf dem Martha Brae
Schnorchelausflug

7.Tag:

Santiago de Cuba

08.00

18.00

Santiago & El Cobre
Santiago & Festung El Morro
La Gran Piedra

8.Tag:

Antilla/Kuba /AR 

12.00

18.00

Holguin Stadtrundfahrt

Die Wurzeln Kubas

Freier Landgang (bei Termin 2019)
 

9.Tag:

Urlaub auf See
 

10. Tag:

Havanna
Rückflug 

08.00

Ausschiffung
 

11.Tag:

Ankunft in Deutschland
 

Das ausführliche Landausflugsprogramm finden Sie ca. 8 Wochen vor Reisebeginn hier.

Programmänderungen vorbehalten.

ab 2929 
KU-HA09 Buchungsanfrage
Luftaufnahme MS Hamburg © plantours & Partner Palmgarten © plantours & Partner Pool © plantours & Partner Restaurant © plantours & Partner Impressionen © plantours & Partner Rezeption © plantours & Partner Luftaufnahme MS Hamburg © plantours & Partner

MS Hamburg

Die HAMBURG schreibt ein Kapitel der unvergesslichen Kreuzfahrt. Sie steht für das Beste aus zwei Welten: Klein und fein. Komfortabel und leger. Individuell und kommunikativ. Stilvoll und sportlich. International und deutschsprachig. Weltoffen und privat.

Sie ist für Menschen gemacht, die gerne verwöhnt werden und trotzdem ihren eigenen Kopf haben. Die sich nicht über ihr Alter, sondern ihre Lebenslust definieren. Die nicht der Masse folgen, sondern Zeit als Kostbarkeit betrachten, die es mit unvergänglichen Erlebnissen zu füllen gilt.

Die goldenen Wasserhähne wurden durch goldene Momente ersetzt. Die Feierlichkeit klassischer Ozeanliner ist einem erfrischend herzlichen Stil gewichen, wo Gastfreundschaft nicht mit Verbeugungen, sondern einem Lächeln gelebt wird. Wo der persönliche Service im Mittelpunkt steht. Wo Zufriedenheit der Maßstab für die Erholung ist.

Die MS Hamburg kann aufgrund ihrer geringen Größe abgelegene polare Treibeisregionen oder große Flüsse, wie den St.-Lorenz-Strom befahren. Ebenso sind aufgrund des geringen Tiefgangs die großen Seen in Nordamerika ein mögliches Kreuzfahrtziel. Die MS Hamburg hat eine Länge von 144,13 Metern, ist 21,50 Meter breit, 6 Decks hoch und hat einen maximalen Tiefgang von 5,15 Meter. Maximal 400 Passagiere finden in 134 Außenkabinen (15 Quadratmeter), 63 Innenkabinen (13 Quadratmeter) und 8 Suiten (31 Quadratmeter) Platz. Neben einen Fitnessbereich mit Meerblick, einen Concierge-Service wird es auch Jeep-Safaris und Opernkarten für das Festland geben. Rund 170 Besatzungsmitglieder kümmern sich um das Wohl der Gäste an Bord der MS Hamburg.

An Bord:

Kabinenausstattung:
Täglich woanders, ohne die Koffer zu packen, das gehört zum Schönsten einer Kreuzfahrt. Und was dieses Gefühl noch steigert sind Kabinen so bequem wie ein richtiges Zuhause.
Großzügig geschnitten, mit oder ohne Fenster gleichermaßen gemütlich und ansprechend in Design und Ausstattung. Geräumige Kleiderschränke gehören selbstverständlich dazu wie das Duschbad mit WC und Föhn, der Bademantel, die Klimaanlage, die Sitzecke, Telefon, Safe und Minibar. 
Für jeden ist das Richtige dabei. Wählen Sie nach Ihrem Geschmack von der kuscheligen Innenkabine bis zu unseren Suiten mit eigener Veranda Ihr persönliches Zuhause auf großer Fahrt.

Ausstattung: 
Bars, Restaurants, Concierge-Service, Bordboutique,  Bordhospital, Sonnendeck, 6 Passagierdecks,  rund 170 Besatzungsmitglieder

Freizeit und Unterhaltung:
Bibliothek, Fitnessbereich mit Meerblick, Sauna, Friseur, Kosmetik, Massage, Fahrräder & Walkingstöcke für Ihren individuellen Landgang, Internet / E-Mail, Fotograf & Videoproduzent

Kabinenkategorien:

  • Kat.TI =  TOP Zwei-Bett innen (div.Decks)
  • Kat.TA = TOP Zwei-Bett außen (div.Decks)
  • Kat.1 =  Vier-Bett innen  (Deck 2)
  • Kat.2 =  Zwei-Bett innen (Deck 2)
  • Kat.2a = Einzel innen  (Deck 2)
  • Kat.3 = Zwei-Bett innen  (Deck 3)
  • Kat.4 = Zwei-Bett innen  (Deck 4 / 5)
  • Kat.5 = Zwei-Bett außen  (Deck 1)
  • Kat.6 = Zwei-Bett außen  (Deck 2 / 4)
  • Kat.6a = Einzel außen  (Deck 4)
  • Kat.7 = Zwei-Bett außen (Deck 2)
  • Kat.8 = Zwei-Bett außen  (Deck 3 / 4)
  • Kat.9 = Zwei-Bett außen  (Deck 4)
  • Kat.10 = Zwei-Bett außen  (Deck 5)
  • Kat.11 = Zwei-Bett Suite außen  (Deck 2)
  • Kat.12 = Zwei-Bett Suite außen  (Deck 4 / 5)
  • Kat.13 = Zwei-Bett Suite, mit Veranda  (Deck 4)

Ausflüge:
Sie bekommen die Landausflugsprogramme für die jeweiligen Reisen ca. 3 Monate vor Reisebeginn zugeschickt und können dann Vorausbuchungen vornehmen. Die Bezahlung erfolgt grundsätzlich über Ihr Kabinenkonto. An Bord können Sie im Büro der Kreuzfahrten-Reiseleitung noch Landausflüge dazubuchen (vorbehaltlich Verfügbarkeit). 

Bordsprache:
Deutsch

Zusatzkosten/ Nebenkosten:
Landausflüge, Getränke, Telefongespräche, Verzehr in den Bars, persönliche Serviceleistungen an Bord, wie zum Beispiel Friseur, Wäscheservice, ärztliche Behandlungen. Treibstoff-Zuschläge, die ggf. nachträglich von der Reederei erhoben werden.

Trinkgeld:
International ist es üblich, dem Bedienungspersonal als Ausdruck der Zufriedenheit mit dem gebotenen Service ein Trinkgeld zukommen zu lassen. Die Höhe ist selbstverständlich jedem Gast freigestellt und sollte die Anerkennung einer guten Leistung sein. Der auf Kreuzfahrtschiffen übliche Satz liegt bei € 6,- pro Person und Tag.
Die Schiffsleitung empfiehlt, den Betrag zwischen dem Kabinensteward, dem Tischsteward und dem Barpersonal aufzuteilen. Für die „unsichtbaren Geister“ finden Sie eine Box an der Rezeption. Die Besatzung von der HAMBURG bedankt sich herzlich.

Kleidung an Bord:
Die HAMBURG ist ein fröhliches Schiff mit einer legeren und gemütlichen
Atmosphäre. Wir empfehlen Ihnen daher tagsüber bequeme, sportliche Kleidung. Wir bitten Sie jedoch, Gesellschaftsräume und Restaurant nicht in Badekleidung zu betreten. Am Abend empfehlen wir dem Herrn im Restaurant sportlich-elegante Kleidung, Damen entsprechend. Auf jeder Kreuzfahrt gibt es in der Regel zwei festliche Abendveranstaltungen, bei denen um festliche Kleidung gebeten wird. 

Fahrstuhl
Alle Decks können über zwei Fahrstühle erreicht werden.

Zahlungsmittel an Bord:
Die offizielle Währung ist der Euro. Im Restaurant und an den Bars können Sie mit Ihrem Bordausweis bezahlen. Am Ende der Kreuzfahrt erhalten Sie dann an der Rezeption eine Gesamtrechnung, die Sie in bar, per EC-Karte oder per Kreditkarte (VISA, MASTER oder AMEX, Gültigkeit der Kreditkarte 2 Monate) begleichen können. Mit dieser Rechnung werden auch die Landausflüge bezahlt.

Allgemeines:
Für jeden Gast liegt in der Kabine ein Bademantel bereit.
In Ihrer Kabine steht Ihnen kostenlos ein Safe zur Verfügung.
Das gesamte Schiff ist klimatisiert. 

Beförderung

  • Transfer ab/an Haustür zum Schiff
  • Flug nach Havanna und zurück (Umsteigeverbindung) inklusive Transfer Flughafen - Hafen - Flughafen
  • Einschiffung in Havanna
  • Ausschiffung in Havanna

Kabine und Verpflegung

  • 9 Übernachtungen / Vollpension in gebuchter Kabinenkategorie
  • Willkommensdrink
  • Festliches Galadinner im Rahmen der VP
  • Ganztägig Kaffee & Tee an der Kaffeestation

SZ-Reisen PLUS

  • p.P. 50€ Bordguthaben 

Zusätzlich

  • Gepäckbeförderung vom Anlegeplatz in die Kabine und zurück
  • Nutzung der Bordeinrichtung
  • Teilnahme an Bordveranstaltungen
  • Ein- und Ausschiffungsgebühren
  • Aktuelle Steuern und Sicherheitsgebühren
  • Informationsmaterial zur Reise
  • Deutsch sprechende Bordreiseleitung
  • Kuba Intensiv
    - Salsa-Tänzer
    - Singende Cocktailmixer
    - Alles über Rum
    - Buena Vista Musik

Zielland

Kuba

Einreise für Deutsche

Zur Einreise ist eine Touristenkarte notwendig, die einige Reiseveranstalter für ihre Kunden besorgen. Ansonsten Beantragung gegen eine Gebühr bei einer Vertretung von Kuba ca. 3 Wochen vor Abreise, eventuell auch über Reisebüros. Mindestens 6 Monate über den Aufenthalt hinaus gültiger Reisepass, Unterkunftsnachweis, Rück- oder Weiterreisetickets, ausreichende Geldmittel und eine für die Dauer des Aufenthalts gültige Auslandsreisekrankenversicherung sind außerdem erforderlich. Die Touristenkarte berechtigt zu einem Aufenthalt von maximal 30 Tagen.

Geschäftsreisende benötigen ein Visum.

Landesdaten

Lage

Die Republik Kuba setzt sich aus der Insel Kuba, der Isla de la Juventud und weiteren kleineren Inseln zusammen. Sie ist die Hauptinsel der Großen Antillen und liegt zwischen dem 20. und 24. Grad nördlicher Breite im Karibischen Meer, nördlich Mittelamerikas.

Auf Kuba befindet sich der US-Marine-Stützpunkt Guantánamo, 111,9 km².

Fläche: 110.860 km².

Verwaltungsstruktur: 14 Provinzen und das Sonderverwaltungsgebiet "Isla de la Juventud".

Einwohner

Bevölkerung: ca. 11,2 Millionen

Städte:

La Habana (Havanna, Hauptstadt) ca. 2,1 Millionen

Santiago de Cuba ca. 425.900

Camaguey ca. 305.800

Holguin ca. 277.100

Guantánamo ca. 207.900

Santa Clara ca. 205.800

Las Tunas ca. 154.000

Bayamo ca. 147.600

Cienfuegos ca. 144.200

Pinar del Rio ca. 137.500

Matanzas ca. 132.700

Sprache

Die Landessprache ist Spanisch. In den Städten wird teilweise Englisch verstanden und gesprochen.

Zeitverschiebung

Mitteleuropäische Zeit (MEZ) -6 Stunden

Der Zeitunterschied bleibt normalerweise auch während der kubanischen Sommerzeit erhalten. In den letzten Jahren wurde allerdings auf die Rückumstellung auf Winterzeit verzichtet, so dass in diesem Fall während der europäischen Winterzeit nur noch fünf Stunden Differenz sind.

Stromspannung

110-120 Volt Wechselstrom, 60 Hertz. Manche neuere Hotels sind auch mit 220 Volt, 60 Hz ausgestattet.

Die meisten Hotels haben amerikanische zweipolige Flachstecker; Adapter sind erforderlich. Das Stromnetz ist weitgehend stabilisiert, gelegentliche Stromausfälle kommen dennoch vor.

Telefon/Post

Post

Luftpost von und nach Europa ist oft bis zu 6 Wochen unterwegs, ist oft auch unzuverlässig. Zu bevorzugen sind private Kurierdienste.

Telefon

Die Vorwahl von Deutschland, Österreich und der Schweiz nach Kuba ist 0053. Die Vorwahl von Kuba nach Deutschland ist 11949, nach Österreich 11943 und in die Schweiz 11941. Von den größeren Hotels kann man direkt bzw. über einen Operator (Ziffern 00 oder 110) nach Europa telefonieren.

Der Ortsvorwahl muss in Kuba noch eine 0 vorangestellt werden (außerhalb Havannas eine 01).

Je nach Telefon muss in kubanischen Pesos CUP oder in konvertiblen Pesos CUC bezahlt werden. Auslandsgespräche kann man etwas günstiger mit den öffentlichen blauen Kartentelefonen führen (muss in konvertiblen Pesos CUC bezahlt werden, Telefonkarten sind in vielen Hotels erhältlich).

Telefonieren in Kuba macht meist häufiges Anwählen erforderlich. Das System soll in naher Zukunft verbessert werden.

NOTRUFNUMMERN: Polizei 106, Unfallrettung 104, Feuerwehr 105.

Mobilfunk

Netztechnik: GSM 900 und TDMA.

Derzeit gibt es Roamingverträge mit Anbietern in Kuba von E-Plus, O2, Telekom Deutschland und Vodafone. Insbesondere das GSM-Netz wird weiter ausgebaut, so dass in den meisten Gegenden Kubas Empfang besteht.

Handies können auch vor Ort gemietet werden (recht teuer).

Internet

Länderkürzel: .cu

Internetzugang (immer sehr teuer) wird von einigen Hotels und einigen Internetcafés in Havanna angeboten. Auch die Telefongesellschaft ETECSA bietet Internetverbindungen an. Einige Internet-Seiten werden staatlich blockiert, auch E-Mail-Überwachung kann vorkommen.

Feiertage

Feiertage 2018:

1. und 2. Januar (Tag der Revolution)

30. März (Karfreitag)

1. Mai (Tag der Arbeit)

25. bis 27. Juli (Feiertage um den Gedenktag des Sturmes auf die Moncada-Kaserne)

10. Oktober (Beginn des Unabhängigkeitskrieges 1868)

25. Dezember (Weihnachten)

31. Dezember (Jahresende)

Fällt ein Feiertag auf einen Sonntag, ist der darauf folgende Montag arbeitsfrei.

Karneval ist in Havanna und Santiago de Cuba im Juli, in Matanzas und Pinar del Rio im August, in Varadero im Januar.

Es gibt keine ausgeprägte Urlaubssaison.

Öffnungszeiten

Banken und Wechselstellen: Mo bis Fr 8.30-12, 13.30-15 Uhr, Sa 8-10.30 Uhr (zum Teil durchgehend, z.B. in größeren Hotels);

Geschäfte: Mo bis Fr 9-18 Uhr, Sa 9-13 Uhr; größere Geschäfte und Touristenshops täglich 10-20/21 Uhr (manche auch 24 Stunden);

Behörden: Mo bis Fr 8.30-12.30, 13.30-16.30 Uhr;

Büros: Mo bis Fr 9-17 Uhr mit einer Stunde Mittag von 12-14 Uhr;

Postämter: Mo bis Sa 8.30-17 Uhr.

Kleidung

Das ganze Jahr über sollte man leichte, gut waschbare Sommerkleidung mitnehmen. Da viele Hotels klimatisiert sind, empfiehlt es sich, einen Pullover oder eine Jacke mitzunehmen. Im Winter sollte man zusätzlich für kühle Abende leichte Wollsachen dabeihaben. Shorts und freizügige Kleidung sollten nur innerhalb der Hotels oder am Strand getragen werden. Sonnenbrille und Kopfbedeckung gegen die starke Sonneneinstrahlung sowie Regenschutz sind erforderlich.

Geschichte/Politik

Die Insel wurde 1492 von Christoph Kolumbus entdeckt und Fernandina genannt. 1511 begann die Besiedlung durch die Spanier. Von einer kurzen britischen Unterbrechung abgesehen (1762/63) blieb Kuba bis 1898 unter spanischer Herrschaft. Im 18. Jahrhundert kam es durch intensiven Zuckerrohranbau und Sklavenhandel zu einem erheblichen wirtschaftlichen Aufschwung. Im Jahr 1898, nach dem spanisch-amerikanischen Krieg, wurde Kuba von Spanien an die USA abgetreten. 1902 wurde Kuba offiziell unabhängig, die USA behielten sich aber bis 1934 ein Interventionsrecht in die inneren Angelegenheiten vor und stützten die jeweiligen Regierungen. 1959 stürzten Guerillatruppen unter Fidel Castro und Che Guevara das Regime von General Batista, der das Land seit 1933 diktatorisch geführt hatte. Castro übernahm das Amt des Ministerpräsidenten. Kubas Bekenntnis zum Kommunismus, die Annäherung an die Sowjetunion und die Stationierung sowjetischer Raketen auf Kuba führten 1962 zwischen den USA und der Sowjetunion zur Kuba-Krise. Seit 1976 vereinigte Castro in seiner Person die Ämter des Staats- und Regierungschefs. Der Zusammenbruch der UdSSR und des Kommunismus in Osteuropa verschärfte die Wirtschaftsprobleme erheblich, da die Unterstützung ausblieb. 1992 wurden mit einer Verfassungsrevision erste Reformen, wie die direkte und geheime Wahl der Parlamentsabgeordneten und die Garantie der Religionsfreiheit, vorgenommen. Das Machtmonopol der Kommunistischen Partei blieb aber unangetastet. Im Februar 2008 legte Fidel Casto alle Ämter nieder.

Wirtschaft

Die 1959 an die Macht gekommene Revolutionsregierung verstaatlichte über 90 Prozent der Industrie und rund 70 Prozent des Agrarlands. Nach der erheblichen Finanzhilfe durch die Sowjetunion war deren Zusammenbruch für die Wirtschaft Kubas ein verheerender Schlag. Kuba gehört zu den führenden Zuckerproduzenten der Welt. Der Zucker bringt dem Land 75 bis 90 Prozent der Exportwerte. Zweites wichtiges Agrarerzeugnis ist der Tabak, der besonders in der Provinz Pinar del Río angebaut wird. Weitere landwirtschaftliche Erzeugnisse sind Kaffee, Zitrusfrüchte, Ananas, Reis, Kakao, Bohnen, Bananen, Mais, Baumwolle, Kartoffeln und Tomaten. Kuba verfügt über bedeutende Bodenschätze wie Nickel und Kupfererze, Chrom, Rohöl und Erdgas. Kubas Industrie ist hauptsächlich auf die Verarbeitung des Zuckerrohres ausgerichtet. Weitere industriell verarbeitete Produkte sind Tabak, Fleisch und Obst.

Religion

Rund 50 Prozent der Kubaner gehören keiner Religion an. Die Zahl der bekennenden römisch-katholischen Christen ist seit der Revolution um etwa die Hälfte gesunken. Rund ein Prozent der Bevölkerung ist protestantisch.

Vegetation

Die Savannen und der tropische Regenwald sind durch Rodung fast vollständig verschwunden. Immergrüner Feuchtwald wächst noch in den südöstlichen Gebirgen. Auf der Halbinsel Zapata kommen große Mangroven- und Sumpfwälder vor. Auf Kuba gibt es über 50 Palmenarten, darunter die Königspalme. Weitere einheimische Baumarten sind Mahagoni, Guajakbaum, Rosenholz und Zeder.

Tierwelt

Kubas Tierwelt hat über 300 Vogelarten. Der Kuba-Trogon ist der Nationalvogel der Insel. Krokodile gibt es nur noch in einigen Reservaten und Zuchtstationen auf der Halbinsel Zapata. In dem tropischen Klima finden viele Insektenarten einen idealen Lebensraum.

Kulinarisches

Die typische kubanische, d.h. kreolische Küche vereint indische, afrikanische und spanische Einflüsse. Grundlage der Gerichte sind Reis, Bohnen und Kochbananen. Daneben wird Yuca (Maniok), Süßkartoffel und Kürbis verwendet. Hühner- und Schweinefleisch sind mehr anzutreffen als Rindfleisch. In guten Restaurants erhält man auch kreolische Fischgerichte und Meeresfrüchte. Beliebte Nachspeise ist Flan, ein von den Spaniern übernommener Karamelpudding. Neben guten Säften gibt es auch Hochprozentiges. Das Nationalgetränk Kubas ist Rum, der in vielen Qualitäten pur oder als Cocktail angeboten wird. Gern getrunken wird auch Bier.

Sitten und Gebräuche

Auf angemessene Kleidung wird auf Kuba viel Wert gelegt. Shorts und Badekleidung sollte man außerhalb des Hotels und der Badestrände nicht tragen. FKK ist verboten.

Souvenirs

Beliebtestes Mitbringsel aus Kuba ist Rum. Zu empfehlen ist der Havanna Club, der sich gut für Mixgetränke eignet. Auch Zigarren aus dem guten Kuba-Tabak und Kaffee werden gern als Souvenir mitgenommen. Darüber hinaus gibt es für die Freunde der kubanischen Musik (Salsa, Rumba) Kassetten oder CD´s, Puppen mit typisch kubanischer Tracht, Keramik und Schmuck.

Klimainformationen

Auf Kuba herrscht das ganze Jahr über heißes, subtropisches Klima, das durch stetige Winde gemildert wird. Die Temperaturen im Sommer liegen bei etwa 25-30°C. Im Winter gibt es die geringsten Niederschläge und es werden Temperaturen von rund 20-25°C gemessen.

Beste Reisezeit

November bis April.

Vorgeschriebene Impfungen

Keine bei Einreise direkt aus Europa.

Gelbfieber bei Einreise aus ENDEMIEGEBIETEN.

GELBFIEBER-ENDEMIEGEBIETE

In AFRIKA:

Äquatorialguinea, Äthiopien, Angola, Benin, Burkina Faso, Burundi, Côte d`Ivoire, Demokratische Republik Kongo (Kinshasa), Gabun, Gambia, Ghana, Guinea, Guinea-Bissau, Kamerun, Kenia, Kongo, Liberia, Mali, Mauretanien, Niger, Nigeria, Ruanda, Senegal, Sierra Leone, Südsudan, Sudan, Togo, Tschad, Uganda, Zentralafrikanische Republik.

In SÜD- und MITTELAMERIKA:

Argentinien, Bolivien, Brasilien, Ecuador, Franz. Guayana, Guyana, Kolumbien, Panama, Paraguay, Peru, Surinam, Trinidad + Tobago, Venezuela.

Empfohlene Impfungen

Hepatitis A, zusätzlich für Individualreisende Typhus.

Informationen zur Malaria

Malaria

Keine.

Verbreitung

Kuba ist malaria-frei.

Ärztliche Hilfe

HAVANNA: Clinica Central, Dr. A.G. Ferrandez (spricht Englisch), Calle 20 No. 4101, esq. Av. 41, Playa,, La Habana, Tel. (07) 33 26 73, 33 28 11/14;

VARADERO:Policlinica International, Dr. Maria Gomez Diaz de Rada (spricht Englisch), Varadero, Tel. 621 22, 637 80.

Währung

Währungseinheit

Währungseinheit: Kubanischer Peso (kub$)

1 Kubanischer Peso = 100 Centavos.

Neben der Landeswährung gibt es noch den konvertiblen kubanischen Peso, der offizielles Zahlungsmittel für ausländische Reisende ist (Kurs zum US-$ 1:1).

In Varadero sowie auf den Inseln Cayo Largo del Sur und Jardines del Rey (Cayo Coco/Cayo Guillermo) wird auch der Euro als Zahlungsmittel von großen Hotels, Mietwagenfirmen usw. akzeptiert. Da es aber bei kleineren Betrieben Probleme geben kann, sollte man unbedingt auch konvertible kubanische Pesos mitführen.

Derzeitiger Kurs:

1 Euro = ca. 1,14 kub$

Hinweise

US-Dollar sind nicht als Zahlungsmittel anerkannt. Der Zahlungsverkehr wird nur über konvertible kubanische Pesos (Peso Convertible) abgewickelt. Barzahlungen in Euro sind nur vereinzelt möglich.

Devisenbestimmungen/Umtausch

Einfuhr Fremdwährung: unbeschränkt (von US-$ wird abgeraten).

Einfuhr Landeswährung: nicht erlaubt. Der kubanische Peso ist im Ausland nicht erhältlich.

Deklaration: Ja - bei der Einfuhr von Fremdwährung ab einem Wert von 5.000 US-$ obligatorisch.

Ausfuhr Fremdwährung: in Höhe der deklarierten Einfuhr.

Ausfuhr Landeswährung: nicht erlaubt

Umtauschempfehlung: im Reiseland

Umtausch: Für den Umtausch von US-$ fällt eine Gebühr von 10 Prozent an. Es ist ratsam, Bargeld in Euro mitzubringen, das bei allen Banken und Wechselstuben (CADECA) zum geltenden Tageskurs in Pesos Convertibles eingetauscht werden kann. In manchen Touristengebieten kann der Euro direkt als Zahlungsmittel eingesetzt werden.

Der Erwerb der neben dem Peso Convertible exisistierenden, nicht konvertiblen Landeswährung ("moneda nacional", "peso cubano") ist in der Regel nicht erforderlich. Der Wechselkurs des peso convertible zum peso cubano liegt bei 1:24; mit dem peso cubano werden z.B. die Waren an Bauernmärkten bezahlt.

Internationale Kreditkarten: Ja - ACHTUNG: Kreditkarten US-amerikanischer Bankinstitute (z.B. American Express, Diners) oder Kreditkarten von Tochtergesellschaften US-amerikanischer Banken werden nicht angenommen. Für die Benutzung deutscher Kreditkarten wird eine Gebühr von 3 Prozent erhoben. Es sollte beachtet werden, dass zusätzlich zu den anfallenden Gebühren der ausgebenden Institute noch die Gebühren des jeweiligen kubanischen Geldinstituts berechnet werden. Deren Höhe sollte direkt beim Institut vor Ort erfragt werden.

Geldautomat: Ja - eine Bargeldabhebung mit VISA-Kreditkarte und PIN ist in einigen Banken (z.B. Banco Financiero oder Banco Metropolitano) möglich. Jedoch ist dies nicht im ganzen Land möglich, sondern nur in einigen Bankfilialen.

Da nicht gewährleistet ist, dass die Bankautomaten funktionieren, sollte genügend Bargeld mitgeführt werden.

Rücktausch: Gegen Vorlage der Umtauschbescheinigung werden die Pesos Convertibles wieder in Fremdwährung zurückgetauscht.

Auskunftstellen

Ministerio de Turismo
Calle 19, Nr. 710, Entre Paseo y A, Vedado
La Habana /Kuba
(0053 7) 33 40 86
(0053 7) 33 40 87
www.cubatravel.cu
promo@mintur.mit.cma.net

Cámara de Comercio de Cuba
Cuba Chamber of Commerce
Calle 21, No. 661, Vedado
La Habana
Cámara de Comercio de Cuba
Apartado Postal 4237
La Habana/Kuba
(0053 7) 33 30 42
(0053 7) 55 13 21/2, 30 33 56/8
www.camaracuba.com
secgral@camara.com.cu

Botschaften und Konsulate

Botschaft der Republik Kuba
mit Konsularabteilung
Botschaft: Stavangerstr. 20
Konsularabt.: Gotlandstraße 15
10439
Berlin
(0 30) 916 45 53
(0 30) 44 71 73 19
www.botschaft-kuba.de
embacuba-berlin@botschaft-kuba.de
Mo, Di, Do und Fr 8.30-11.30 Uhr, Mi 14-16 Uhr

Außenstelle Bonn der Botschaft der Republik Kuba
Kennedyallee 24
53175
Bonn
(02 28) 30 92 44
(02 28) 30 92 24
recep-od-bonn@botschaft-kuba.de
Mo bis Do 9-12 Uhr (nach telefon. Vereinbarung, tel. Sprechzeit Mo bis Do 14-16 Uhr)
(nur für Touristenvisa)
ohne Geschäftsbereich der Botschaft

Embajada de la República Federal de Alemania
Calle 13, No. 652, Esquina a B
Vedado
La Habana
Embajada de la República Federal de Alemania
Apartado 6610
La Habana/Kuba
(0053 7) 833 15 86
(0053 7) 833 24 60, 833 25 39, 833 25 69
www.deutschebotschaft-havanna.cu
info@havanna.diplo.de
Amtsbezirk: Kuba

Ärztliche Hilfe

HAVANNA: Clinica Central, Dr. A.G. Ferrandez (spricht Englisch), Calle 20 No. 4101, esq. Av. 41, Playa,, La Habana, Tel. (07) 33 26 73, 33 28 11/14;

VARADERO:Policlinica International, Dr. Maria Gomez Diaz de Rada (spricht Englisch), Varadero, Tel. 621 22, 637 80.

Sehenswertes

Havanna

Havanna, die "Alte Dame der Karibik", ist das politische, wirtschaftliche und kulturelle Zentrum des Landes. Mehrere Akademien und Institute sind hier angesiedelt. Verschiedene Theater, die Oper mit Ballett und mehrere sehenswerte Museen bereichern das kulturelle Leben. Die Film-Szene hat oberes Niveau in Lateinamerika. Im Stadtbild Havannas, das an einem Naturhafen an der Nordküste der Insel liegt, ist noch heute der vergangene Ruhm und Glanz der Kolonialzeit zu erkennen. Dem Verfall der schönsten Gebäude wird heute mit Unterstützung der UNESCO entgegengewirkt. Sehenswert sind die Altstadt mit ihrem kolonialen Stadtkern, wo im Bereich der Plaza de Armas und der Plaza de la Catedral die Hauptattraktionen wie verschiedene koloniale Paläste, die Kathedrale und das Museo de Art Colonial zu finden sind. In der südlichen Altstadt gibt es ebenfalls viele interessante Stätten zu besichtigen: das Casa de Àfrica, das sich mit dem afrikanischen Erbe Kubas befasst, das Museo de Autos, das Cadillacs und Roll Royces ausstellt, die Iglesia de la Merced, das Viertel Santo Cristo del Buen Viaje sowie das Museo Histórico de las Ciencias Carlos J. Finlay und das Museo de Finanzas im unteren Stockwerk der Nationalbank Kubas.

Das 144 Kilometer von Havanna gelegene Varadero mit seinem langen Sandstrand (Playa de Varadero) ist das Touristenziel Nummer eins in Kuba. Es liegt an der Nordküste der Insel zwischen Cárdenas und Matanzas. Das Ferienziel bietet mit seiner guten touristischen Infrastruktur alles von Sonne und Strand über Sport- und Spielmöglichkeiten bis zu nächtlichen Vergnügungsstätten. Hier gibt es auch einige kulturelle Attraktionen wie das Museo Municipal, der Parque Retino Josone sowie die Cueva de Ambrosio, in der Felszeichnungen gefunden wurden. Ein Ausflug von Varadero bietet sich z.B. in das Archipel von Sanana an, wo es Segel-, Angel- und Tauchmöglichkeiten gibt.

Santa Clara

In der Provinzstadt Santa Clara ist Che Guevara der Held, hat er doch die entscheidende Schlacht, die zum Sieg der Revolution führte, hier geschlagen. An der Carretera de Camajuani steht als Erinnerung an das Gefecht das Monumento al Tren Blindado (Denkmal des gepanzerten Zuges) und am östlichen Stadtrand wurde ein Platz (Plaza de la revolución) mit einer Che Guevara-Statue angelegt. Weitere Sehenswürdigkeiten der Stadt sind der Parque Leoncio Vidal um den sich z. B. Theater, ein Kulturhaus und das Kolonialmuseum gruppieren sowie das Teatro de la Carida und das Museo de Artes Decorativas, eine Sammlung von Möbeln des 18. und 19. Jahrhunderts.

Santiago des Cuba

Santiago de Cuba hat trotz ihrer Größe - sie ist die zweitgrößte Stadt Kubas - ihr eher provinzielles Aussehen behalten. Das Klima ist in der Gegend um Santiago viel wärmer als im übrigen Land. Im Sommer ist es zum Teil unerträglich heiß. Die Stadt gilt als "Wiege der Revolution", haben hier doch die Unabhängigkeitsbestrebungen ihren Anfang genommen. Die historischen Sehenswürdigkeiten konzentrieren sich zum großen Teil um den Parque Céspedes. Hier steht die Kathedrale, die Casa Diego Velázquez mit dem ältesten erhaltenen Haus Kubas, Ayuntamiento, das ehemalige Rathaus der Stadt, und das Museo de Arte Colonial. In der Calle Heridia kann man das Casa de Vino besuchen, wo man regionale Weine probieren kann, oder aber im Museo de Carnaval einen Blick auf die Geschichte des Karnevals in Santiago (der berühmteste in Kuba) werfen. Eine Ausstellung zeigt zahlreiche Kostüme und Masken. In der Nähe des Hafens haben Besucher die Möglichkeit bei der Produktion von Zigarren zuzusehen oder eine Rumfabrik zu besuchen. In der Moncada-Kaserne außerhalb des Stadtzentrums sind noch heute die Einschusslöcher zu sehen, die beim fehlgeschlagenen Sturm von Castro und seinen Leuten im Juli 1953 entstanden sind. Heute ist in der Kaserne ein historisches Museum untergebracht, das im besonderen die Revolutionszeit behandelt.

In der Umgebung Santiagos sind u.a. die Festung El Morro an der Bucht von Santiago mit dem Museo de la Pirateria, die Wallfahrtskirche von El Cobre mit drei gelben Türmen, der Parque Nacional de Baconao mit seinen verschiedenen Freizeiteinrichtungen und das Valle de la Prehistoria (auch Jurassic Park genannt) mit seinen Nachbildungen von Dinosauriern und Steinzeitmenschen sehenswert.

Isla de la Juventud

Die Isla de la Juventud (Insel der Jugend) ist die größte Insel des Korallenarchipels Canarreos. Die Insel wurde zunächst als Gefängnisinsel genutzt. In dem 1928 erbauten Gefängnis wurde u.a. Fidel Castro nach dem missglückten Angriff auf die Moncada-Kaserne gefangen gehalten. Nach der Revolution wurde die Insel durch Tausende von Jugendlichen urbar gemacht, was ihr auch den Namen gab. Neben der Inselhauptstadt Nueva Gerona mit dem naturgeschichtlichen Museum und dem Planetarium, sind das Museo del Presidio, das heute als Museum eingerichtete ehemalige Gefängnis, sowie La Fé, eine von amerikanischen Kolonisten gegründete Siedlung, zu besichtigen. Touristisch hat sich die Insel in den vergangenen Jahren zusehends weiterentwickelt. Ihre Korallenriffe gelten als Paradies für Taucher und Unterwasserfotografen.

Trinidad/Valle de las Ingenios

Trinidad, eine der ältesten Städte Kubas, hatte ihre auf Sklavenhandel und Zuckerrohranbau gegründete Blütezeit im 17. und 18. Jahrhundert. Der Tourismus, insbesondere der Tagestourismus, ist heute eine der wichtigsten Einnahmequellen der Stadt. Beim Besuch der Stadt sollte man sich auch das angrenzende Valle de los Ingenios, wo heute noch Zuckerrohr angebaut wird, ansehen. Zu besichtigen sind hier der Torre de Iznaga, ein Turm, der zur Beaufsichtigung der Sklaven auf den Zuckerrohrfeldern gebaut wurde, und daneben die Hacienda der Familie Iznaga, in der heute ein Restaurant untergebracht ist. In Trinidad kann man besonders gut ein Souvenir kaufen, da hier das Kunsthandwerk noch gepflegt wird. Stickereien und Häkeleien sowie Holzarbeiten werden angeboten. Ansehen sollte man sich den Parque José Marti, um den sich sehenswerte Gebäude wie die Kathedrale und einige Museen, wie z. B. das Museo Romántico oder die Galeria de Arte Universal scharen. Das in einem der schönsten Gebäude Trinidads untergebrachte Stadtmuseum (Museo Municipal) zeigt Möbel und viele wertvolle Gegenstände aus der Kolonialzeit. Eine Ausstellung über die Geschichte des Zuckerrohranbaus behandelt auch die Sklaverei als Schattenseite des wirtschaftlichen Erfolges. Badeliebhaber sollten den zwölf Kilometer von Trinidad entfernten Sandstrand Playa Abcón besuchen. Von hier aus werden Touren in die karibische Unterwasserwelt angeboten.

Pinar del Rio

Mitten im besten Tabak-Anbaugebiet Kubas liegt die Stadt Pinar del Rio. Sie bietet wenig Sehenswürdigkeiten, liegt aber in einer einzigartig schönen Agrar- und Palmenlandschaft. Im Museo de las Ciencias Naturales kann man sich einen Überblick über die naturgeschichtliche Entwicklung der Region verschaffen. Interessenten an Kubas Zigarren können in einer Tabakfabrik in der Nähe der Plaza Independencia bei den verschiedenen Arbeitsvorgängen der Produktion zusehen und die ein oder andere Zigarre kaufen. In der Likörfabrik Casa Garay wird ein Likör aus Guaven, ein weiteres typisches Produkt der Region, hergestellt.

Reisehinweise

Hurrikan-Saison: In den Bundesstaaten im Süden der USA, in Mexiko, Zentralamerika sowie in der Karibik ist jeweils in der Zeit von Juni bis November mit Hurrikans zu rechnen. Kennzeichen dieser tropischen Wirbelstürme sind u.a. Windgeschwindigkeiten in Orkanstärke, starke Regenfälle und unter Umständen auch Erdrutsche. Informationen dazu gibt es bei Wettervorhersagen in den jeweiligen Ländern oder im Internet, beispielsweise unter www.nhc.noaa.gov und www.wunderground.com/tropical. Den Anordnungen der Sicherheitsbehörden ist Folge zu leisten.

Außerdem zählt Kuba zu den erdbebengefährdeten Länder.

Kuba gilt als vergleichsweise sicheres Reiseland, aber auch hier werden Touristen gelegentlich Opfer von Diebstählen und selten auch von Gewaltverbrechen.

Touristen sollten gewisse Vorsichtsmaßnahmen ergreifen:

Man sollte nur geringe Bargeldbeträge mit sich führen und diese auf verschiedene Stellen am Körper verteilen. Das restliche Bargeld und Wertgegenstände sollten im Hotelsafe gelassen werden.

Auch wird empfohlen, Taschen niemals unbeaufsichtigt zu lassen, und Wertgegenstände im Handgepäck statt im Koffer zu transportieren, da es vorgekommen ist, dass letztere aufgebrochen wurden.

Weitere Informationen zur Sicherheitslage im Reiseland sind auf den Internetseiten des Auswärtigen Amts zu finden.

Allgemeine Vorsichtsmaßnahmen

Es kommt immer wieder zu Stromengpässen, wobei der Strom dann aber meist nur außerhalb der Touristengebiete abgeschaltet wird.

Ausländer müssen sich jederzeit ausweisen können, wobei eine Reisepasskopie in der Regel ausreicht.

Vom Fotografieren von Käuferschlangen, verfallenden Häusern u.Ä., sollte am besten aus Respekt vor den betroffenen Personen abgesehen werden. Außerdem sollten keine militärischen Gebäude und Einrichtungen fotografiert werden.

Das Rauchen ist in abgeschlossenen öffentlichen Räumen (z.B. Geschäfte, Kinos, Büros, Taxis, Busse) verboten. In Restaurants darf nur in speziell eingerichteten Raucherzonen geraucht werden.

Bei einer Unterbringung in Privathaushalten sollte man sich vergewissern, dass hierfür ein behördliche Genehmigung vorliegt (Kubaner benötigen für jegliche Art privater Geschäfte eine solche), um Schwierigkeiten auf beiden Seiten, zu vermeiden.

BESONDERE STRAFRECHTLICHE VORSCHRIFTEN: Bei Drogendelikten drohen langjährige Haftstrafen, bei besonders schweren Fällen die Todesstrafe. Besucher sollten außerdem auf eine politischer Betätigung verzichten, auch diese werden mit hohen Strafen geahndet.

SPERR-NOTRUF: Deutsche können ihre Girocards, Kreditkarten, Handys und einige andere elektronische Berechtigungen über die Sperr-Notruf-Nummer ++49 116 116 (aus dem Ausland neben ++49 116 116 auch ++49 30 4050 4050 wählbar) rund um die Uhr sperren lassen. Der Anrufer wird mit den Herausgebern der jeweiligen Medien verbunden, sofern diese sich dem Sperr-Notruf angeschlossen haben. Eine Liste der angeschlossenen Herausgeber ist im Internet unter www.sperr-notruf.de zu finden.

Ebenso ist es möglich, die Online-Ausweisfunktion (elektronischer Identitätsnachweis - eID) des neuen Personalausweises unter den oben genannten Nummern sowie unter 0180 1 333 333 (Bürgerservice des Bundesinnenministeriums) sperren zu lassen.

Jamaika

Einreise für Deutsche

Deutsche sind als Touristen für 90 Tage visumfrei. Notwendig sind:

- mindestens noch 6 Monate über den Aufenthalt hinaus gültiger Reisepass

- Rück- oder Weiterreiseticket

- ausreichende Geldmittel

Landesdaten

Lage

Jamaika, die drittgrößte Insel der Großen Antillen, liegt südlich von Kuba zwischen dem 15. und 20. Grad nördlicher Breite und dem 75. und 80. Grad westlicher Länge im Karibischen Meer.

Fläche: 10.991 km².

Verwaltungsstruktur: 14 Verwaltungsbezirke (parishes).

Einwohner

Bevölkerung: ca. 2,8 Millionen

Städte:

Kingston (Hauptstadt) ca. 948.700 (mit Vororten ca. 1,05 Millionen)

Spanish Town ca. 162.400

Montego Bay ca. 79.800

May Pen ca. 45.700

Sprache

Die Landessprache Jamaikas ist Englisch. Außerdem wird noch "Patois", das eine Mischung aus Englisch sowie afrikanischen und indianischen Dialekten darstellt, gesprochen.

Zeitverschiebung

Mitteleuropäische Zeit (MEZ) -6 Stunden

Während der europäischen Sommerzeit beträgt der Zeitunterschied -7 Stunden.

Stromspannung

110 Volt Wechselstrom, 50 Hertz.

In Jamaika sind US-amerikanisch Flachstecker üblich. Ein Adapter ist deshalb erforderlich.

Telefon/Post

Post

Luftpost nach Europa ist ca. 4 Tage unterwegs. Faxe können von Hotels von von Postämtern aus versandt werden.

Telefon

Die Vorwahl von Deutschland, Österreich und der Schweiz nach Jamaika ist 001 876, die Rufnummer ist unmittelbar danach zu wählen.

Von Jamaika nach Deutschland wählt man 01149, nach Österreich 01143 und in die Schweiz 01141.

NOTRUFNUMMER: Polizei, Unfallrettung, Feuerwehr 119.

Mobilfunk

Netztechnik: GSM 900/1800/1900.

Derzeit gibt es Roamingverträge mit Anbietern in Jamaika von E-Plus, O2, Telekom Deutschland und Vodafone.

GSM 1900-fähig sind Triband- oder Quadband-Handys.

Internet

Länderkürzel: .jm

Internetanschlüsse gibt es in Hotels und in der Stadtbücherei. Internetcafés gibt es vor allem in Kingston, auch in Einkaufszentren.

Feiertage

Im Jahr 2018:

1. Januar (Neujahr)

14. Februar (Aschermittwoch)

30. März (Karfreitag)

2. April (Ostermontag)

23. Mai (Tag der Arbeit)

1. August (Befreiungstag; Ende der Sklaverei)

6. August (Nationalfeiertag; Unabhängigkeitstag)

15. Oktober (Tag der nationalen Helden; dritter Montag im Oktober)

25. Dezember (Weihnachten)

26. Dezember (Boxing Day)

Fällt ein Feiertag auf einen Samstag oder Sonntag, wird er am darauffolgenden Montag nachgeholt.

Die Hauptferienzeit geht von Mitte Juli bis Mitte September.

Geschäftsbesuche sind in der Oster- und Weihnachtswoche wenig geeignet.

Öffnungszeiten

Banken: auf der ganzen Insel Mo bis Do 9-14 Uhr, Fr 9-16 Uhr;

Geschäfte: in Kingston werktags 9-16 Uhr (jedoch in Kingston Downtown Mi nur bis 12 Uhr, in New Kingston Do nur bis 12 Uhr), Montego Bay werktags 8.30 - 16 Uhr, Do nur bis 12 Uhr; Ocho Rios werktags 8.30-17 Uhr, Sa bis 18 Uhr;

Apotheken: täglich von 9-16 Uhr;

Büros: Mo bis Fr 8.30-16.30 Uhr;

Post: Mo bis Fr 8.30-16.30 Uhr.

Kleidung

Das ganze Jahr über ist leichte Sommerkleidung aus atmungsaktiven Materialien angebracht. Für die Abende, an denen es üblicherweise etwas abkühlt, sollte man auch leichte Wollsachen mitnehmen. Ebenfalls für einen Aufenthalt im Hochland sollte man Wollsachen dabeihaben. Eine Regenjacke sollte man, ebenso wie eine gute Sonnenbrille, immer mitnehmen.

Geschichte/Politik

Die Ureinwohner Jamaikas hießen Aruak. 1494 wurde die Insel von Christoph Kolumbus entdeckt, 1509 wurde sie spanische Kolonie. Spanish Town (Saint Iago de la Vega), das 1523 gegründet wurde, war die erste spanische Siedlung auf der Insel und 350 Jahre Hauptstadt des Landes. 1655 eroberte eine englische Flotte Jamaika, das 1670 dann offiziell britisch wurde. Im Laufe des 17. Jahrhunderts erreichte eine wachsende Zahl englischer Einwanderer Jamaika. Die Plantagenwirtschaft entwickelte sich schnell. Jamaika wurde zu einem weltweit bedeutenden Zentrum für den Handel mit afrikanischer Sklaven. 1838 wurde die Sklaverei per Gesetz abgeschafft, was zu einer Wirtschaftskrise führte. Eine Rebellion unter der schwarzen Bevölkerung im Jahr 1865 wurde von den Engländern brutal niedergeschlagen. Jamaika wurde zur Kronkolonie erklärt und verlor damit das Selbstverwaltungsrecht. 1884 wurde eine parlamentarische Regierung teilweise wiederhergestellt. 1962 errang Jamaika die Unabhängigkeit und war 1968 Gründungsmitglied der Caribbean Free Trade Area (CARIFTA, Karibische Freihandelszone). Nachdem sich Jamaika zunächst an Kuba und Fidel Castro angelehnt hatte, wurden danach enge Bindungen zu den USA geknüpft.

Wirtschaft

Die Wirtschaft Jamaikas ist in erster Linie landwirtschaftlich geprägt. Mit dem Bergbau, der Industrie und dem Tourismus wurden neue Wirtschaftszweige erschlossen. Über 20 Prozent aller Erwerbstätigen sind in der Landwirtschaft beschäftigt. Hauptanbauprodukt ist Zuckerrohr. Außerdem werden auch Bananen, Zitrusfrüchte, Tabak, Kakao, Kaffee, Kokosnüsse, Mais, Pfeffersorten, Ingwer, Mangos und Kartoffeln angebaut. Aus Jamaika stammt zudem beinahe der gesamte Weltbedarf an Piment. Neben Bauxitvorkommen, die zu den reichsten der Welt gehören, finden sich in Jamaika Gips, Blei und Salz. Die Fertigung industrieller Güter gewinnt für die jamaikanische Wirtschaft an Bedeutung und wird staatlich gefördert.

Jamaika ist mit etwa eineinhalb Millionen Gästen jährlich eines der beliebtesten Urlaubsziele in der Karibik. Der Tourismus ist die wichtigste Stütze der Wirtschaft Jamaikas und bringt einen großen Teil der Devisen ins Land.

Religion

Unter der christlichen Mehrheit finden sich zu ca. 61 Prozent Protestanten, unter anderem die Gemeinden der Church of God und der Baptisten sowie der anglikanischen und der römisch-katholischen Kirche (ca. 4 Prozent). Daneben gibt es Juden, Muslime und Hindus. Religiöse Bewegungen wie die Rastafari haben einen wichtigen Anteil am religiösen Leben der Insel.

Vegetation

Jamaikas Pflanzenwelt ist durch eine üppige Vegetation gekennzeichnet. Zu den einheimischen Bäumen gehören Zeder, Mahagoni, Blauholz, Rosenholz, Ebenholz, Kokospalme und Pimentbaum. Eingeführte Arten wie der Mangobaum, Brotfruchtbaum und Bananengewächse gedeihen ebenfalls auf der Insel.

Tierwelt

Zur Tierwelt Jamaikas gehört ein überaus großes Spektrum an Vogelarten, besonders Papageien, Kolibris und grüne Todis.

Kulinarisches

Jamaikas Küche lebt von den frischen Zutaten. Neben Fisch und Meeresfrüchten gibt es eine Vielzahl von exotischen Früchten und Gemüsen. Die scharfe Küche Jamaikas, in der viel Pfeffer und Gewürze verwendet werden - z.B. Jerk-Hühnchen oder Schweinefleisch, das über Pimentholz gegrillt wird - besitzt viele Anhänger. Weitere Spezialitäten sind Pepperpot soup eine Art würzige Spinatsuppe, Ackee, eine einheimische Frucht, die gebraten und gekocht zu gesalzenem Fisch gegessen wird, Currygoat (Ziegenfleisch mit Curry) und Matrimony, ein Desert aus frischen Früchten. Zum Abschluss gibt es einen der auf Jamaika hergestellten Liköre und einen Kaffee aus den Blue Mountains.

Souvenirs

Diamanten, Smaragde, Saphire und Rubine, Parfum sowie Skulpturen und Schnitzereien sind edele Mitbringsel aus Jamaika. Daneben gibt es jamaikanisches Kunsthandwerk wie beispielsweise Strohwaren, Perlen, Stickereien oder schöne Stoffe. Auch Spirituosen und Lebensmittel wie Rum, Likör oder Kaffee sind beliebte Souvenirs aus Jamaika.

Klimainformationen

Jamaika hat ein über das ganze Jahr hindurch gleichbleibendes Klima mit sehr viel Sonnenschein.

An der Küste werden während der Wintermonate von Mitte Dezember bis Mitte April im Durchschnitt Temperaturen von 26°C gemessen. Während der Sommermonate von Juni bis Ende Oktober steigt das Thermometer auf Temperaturen von etwa 30-35°C.

Im Flachland werden selten mehr als 33°C gemessen, bei Nacht sinkt das Thermometer selten unter 16°C.

Im Hochland der Blue Mountains liegen die durchschnittlichen Temperaturen bei etwa 10°C im Winter und bei rund 21°C im Sommer.

Mit Regenfällen (kurze, zum Teil heftige Regenschauer) ist zwischen Mai/Juni bis November/Dezember zu rechnen. Der meiste Regen fällt im September und Oktober. Zu dieser Zeit herrscht auch eine hohe Luftfeuchtigkeit.

Beste Reisezeit

Jamaika hat das ganze Jahr über Saison. Die beste Reisezeit ist im regenärmeren Winter von Dezember bis April.

Vorgeschriebene Impfungen

Keine bei Einreise direkt aus Europa.

Gelbfieber bei Einreise aus ENDEMIEGEBIETEN.

GELBFIEBER-ENDEMIEGEBIETE

In AFRIKA:

Äquatorialguinea, Äthiopien, Angola, Benin, Burkina Faso, Burundi, Côte d`Ivoire, Demokratische Republik Kongo (Kinshasa), Gabun, Gambia, Ghana, Guinea, Guinea-Bissau, Kamerun, Kenia, Kongo, Liberia, Mali, Mauretanien, Niger, Nigeria, Ruanda, Senegal, Sierra Leone, Südsudan, Sudan, Togo, Tschad, Uganda, Zentralafrikanische Republik.

In SÜD- und MITTELAMERIKA:

Argentinien, Bolivien, Brasilien, Ecuador, Franz. Guayana, Guyana, Kolumbien, Panama, Paraguay, Peru, Surinam, Trinidad + Tobago, Venezuela.

Empfohlene Impfungen

Hepatitis A, zusätzlich für Individualreisende Typhus.

Informationen zur Malaria

Malaria

Keine.

Verbreitung

Jamaika ist malaria-frei.

Ärztliche Hilfe

MONTEGO BAY: Dr. Ralf A. Ueker (spricht deutsch), Cornwall Regional Hospital,, Montego Bay, Tel. 952 51 00.

Währung

Währungseinheit

Währungseinheit: Jamaika-Dollar (J$)

1 Jamaika-Dollar = 100 Cents.

Derzeitiger Kurs:

1 Euro = ca. 146,67 J$

1 US-$ = ca. 128,62 J$

Hinweise

Bei den unten aufgeführten Umrechnungskursen handelt es sich um Devisenkurse der Deutschen Bundesbank, die die Preisnotierung des Euro und des US-Dollar in der Währung des Reiselandes angibt. Mit Devisenkursen werden z.B. Rechnungen unterschiedlicher Währungen gegeneinander verrechnet. (Im Gegensatz zum Sortenkurs wird hier jedoch nicht der Wert angegeben, den man in Deutschland am Bankschalter für einen Euro oder US-Dollar erhält.)

Devisenbestimmungen/Umtausch

Einfuhr Fremdwährung: unbeschränkt.

Einfuhr Landeswährung: nicht erlaubt.

Deklaration: Ja - bei der Einfuhr von Fremdwährung

Ausfuhr Fremdwährung: in Höhe der deklarierten Einfuhr abzüglich der umgetauschten Beträge

Ausfuhr Landeswährung: nicht erlaubt.

Umtausch: Geld kann in Banken oder größeren Hotels umgetauscht werden, am Flughafen in Kingston befindet sich außerdem eine Wechselstube. Man sollte darauf achten, dass man für jeden Geldumtausch Quittungen erhält; diese müssen für die Ausreise aufbewahrt werden.

Internationale Kreditkarten: Ja (American Express, Diners Club, EuroCard/MasterCard, Visa) - werden weitgehend akzeptiert.

Geldautomat: Ja - sind in den größeren Orten vorhanden; das Abheben von Bargeld ist mit Kreditkarte und Girocard (mit Maestro-Logo) vielerorts möglich.

Reiseschecks: Ja - in US-$; können bei Banken in Jamaika eingetauscht werden. >>> Da die Akzeptanz von Reiseschecks in Banken jedoch rückläufig ist, sollten immer auch noch andere Zahlungsmittel (Bargeld, Kreditkarte etc.) für die Reise mitgeführt werden.

Rücktausch: es ist die Vorlage jeder Umtauschquittung notwendig.

Auskunftstellen

Jamaica Tourist Board
64 Knutsford Boulevard
Kingston 5/Jamaica
(001 876) 929 93 75
(001 876) 929 92 00 19
www.jamaicatravel.com
info@visitjamaica.com

Botschaften und Konsulate

Botschaft von Jamaika
Schmargendorfer Straße 32
12159
Berlin
(0 30) 85 99 45 40
Botschaft: (0 30) 859 94 50
info@jamador.de
Botschaft Mo bis Fr 9-17 Uhr
Konsularabteilung Mo bis Fr 9-13 Uhr
Israel, Polen, Russische Föderation, Serbien, Slowakische Republik, Slowenien, Tschechische Republik, Ukraine und Ungarn

Honorarkonsulat von Jamaika
c/o Peter Harren Partner
Hermann-Hollerith-Straße 10
28355
Bremen
(04 21) 21 25 16
(04 21) 488 61 50
honorarkonsul.jm@hp-shipping.de
Di 9-13 Uhr, Do 15-17.30 Uhr

(keine Visumerteilung)

Honorarkonsulat von Jamaika
Stahnsdorfer Damm 65b
14532
Kleinmachnow bei Potsdam
(0 33 20) 380 45 67
hermann@gerbaulet.eu
nach telefonischer Vereinbarung
(keine Visumerteilung)

Honorarkonsulat von Jamaika
Ballindamm 1
20095
Hamburg
(0 40) 30 29 92 88
(0 40) 30 29 92 32
hk.jamaika.hh@behnmeyer.de
Mo bis Fr 10-12 Uhr

(keine Visumerteilung)

Honorarkonsulat von Jamaika
Freischützstraße 75
81927
München
(0 89) 96 05 30 37
office@jamaica-munich.com
nach telefonischer Vereinbarung
(keine Visumerteilung)

Embassy of the Federal Republic of Germany
10 Waterloo Road
Kingston 10
Embassy of the Federal Republic of Germany
P.O. Box 444
Kingston 10/Jamaika
(001 876) 620 54 57
Digicel: (001 876) 619 31 32
info@kingston.diplo.de
Amtsbezirk: Jamaika sowie die Bahamas, die Cayman-Inseln, die Turks- und Caicos-Inseln

Ärztliche Hilfe

MONTEGO BAY: Dr. Ralf A. Ueker (spricht deutsch), Cornwall Regional Hospital,, Montego Bay, Tel. 952 51 00.

Sehenswertes

Kingston

Die Hauptstadt von Jamaika liegt am Fuße der Blue Mountains. Kingston ist das Verkehrs-, Handels- und Industriezentrum und der wichtigste Seehafen der Insel. Der große Hafen, ist ein beliebter Anlaufhafen für karibische Touristen- und Handelsschiffe. In Uptown liegt das moderne wirtschaftliche Zentrum, die Universität der Westindischen Inseln und das Regierungsviertel. In Downtown lebt die ärmere Bevölkerung. Die wirtschaftlichen und sozialen Unterschiede sind in Kingston unübersehbar. Dennoch hat die Stadt ein gutes kulturelles Angebot. Theater und Ballett sind zu empfehlen und es gibt zahlreiche Kunstgalerien, etwa die National Gallery of Art. Insbesondere spielt sich hier die Musikszene der Insel ab. Reggae entstand in Kingston und ist seit den 60er Jahren die nationale Musik schlechthin. Bob Marley, dem Reggae Idol, wurde ein Denkmal und ein Museum gewidmet. In der Nähe von Kingston befinden sich die teilweise verschütteten Ruinen der ehemaligen Hafenstadt Port Royal, die 1692 von einem Erdbeben zerstört wurde. Hier gibt es gute Restaurants, in denen vor allem Fisch serviert wird. Westlich von Kingston liegt Spanish Town, die alte Hauptstadt. In der Nähe kann man das White Marl Arawak Museum besuchen, das die Geschichte und Kultur der Arawak Indianer dokumentiert. Die Kriminalitätsrate in Kingston ist sehr hoch. Nach Einbruch der Dunkelheit sollte man es vermeiden in Downtown zu bummeln. Selbst im Auto ist man vor Übergriffen nicht gefeit.

Montego Bay

"MoBay", wie die zweitgrößte Stadt Jamaikas auch genannt wird, erstreckt sich an einer Bucht. Hier liegt der Flughafen für die Ferienreisenden, viele Ankömmlinge bleiben auch in diesem Teil der Insel. Montego Bay ist mit den meisten Hotels und Unterkünften das touristische Zentrum der Insel. Hier gibt es Sandstrände wie Doctor´s Cave und Cornwall Beach, Golfplätze, Yachthäfen und viele andere Freizeit- und Sporteinrichtungen. Bei den Überresten des alten Fort Montego über dem Hafen bietet die Markthalle Möglichkeiten zum Shopping. In der Nähe gibt es einige Herrenhäuser, die zu besichtigen sind, wie das Rosehall Great House, das heute als Museum dient und die koloniale Vergangenheit der Insel thematisiert.

Runaway Bay

Die Bucht ist bei den Touristen sehr beliebt, die Ruhe suchen oder gern Golf spielen. Weil es nicht so viele Hotels gibt, ist der Strand hier nie überlaufen. Dem "Jamaica-Jamaica Resort" ist ein 18-Loch-Golf-Platz angeschlossen, der für die Öffentlichkeit zugänglich ist. Touristen haben die Möglichkeit einen Einführungskurs zu belegen. Von der Runaway Bay aus kann man beispielsweise die Circle B Farm, wo exotische Früchte angebaut werden, oder Chukka Cove, wo man Reitunterricht nehmen kann, besuchen. Die Green Grotto Caves westlich der Bucht können im Rahmen geführter Touren besichtigt werden. Der Grottensee wird mit einem Boot befahren. Am Puerto Seco Beach in der Nähe der Runaway Bay ist ein öffentlicher Strand mit vielen Wassersportmöglichkeiten zu finden.

Blue Mountains

Diese Berglandschaft mit der Höhe von bis zu 2.166 Metern ist in der Karibik einmalig. Den kurvigen Straßen folgend durchfährt man unterschiedliche Klima- und Vegetationszonen. Hier kommen Wanderer auf ihre Kosten, die den Gipfel des Blue Mountain Peak erklimmen können. Die Blue Mountains sind auch berühmt durch den Kaffee, der in den halbhoch gelegenen feucht-tropischen Gebieten gut gedeiht.

Ocho Rios

Das ehemalige Fischerdorf ist heute ein modernes Urlaubszentrum. Ocho Rios hat nach Montego Bay die meisten Hotels und Unterkünfte zu bieten. Außerdem gibt es Boutiquen, Souvenirläden und einen Handwerkermarkt. Viele Freizeitaktivitäten werden hier geboten. So kann man Raften am White River oder Tiefseefischen und Golf spielen. Westlich von Ocho Rios findet man eine der großen touristischen Attraktionen Jamaikas, die Wasserfälle des Dunn´s River. In einer Reihe von Kaskaden stürzt der Fluss sanft hinab ins Meer. Touristen machen sich in Massen den Spaß, den Wasserfall hinaufzusteigen. Die, die dazu keine Lust haben, können die schöne Park- und Gartenlandschaft rundum genießen.

Reisehinweise

* Für die folgenden Gebiete gilt der Notstand:

- den Landkreis Saint James im Nordwesten von Jamaika, einschließlich dessen Hauptstadt Montego Bay

- St. Catherine North im Südosten von Jamaika mit den Schwerpunkten Spanish Town, Linstead und Bog Walk

- die folgenden Stadtviertel der Hauptstadt Kingston: Tivoli Gardens, Arnett Gardens, Trenchtown, Jones Town und Whitfield Town

Grund für die Maßnahme sind zahlreiche Gewalttaten wie Schießereien und Morde durch Kriminelle. Die Benutzung der Verkehrsverbindung zwischen dem Flughafen Montego Bay und den Anlegestellen der Kreuzfahrtschiffe ist durch zusätzliche Sicherheitsmaßnahmen sichergestellt. Mit verschärften Kontrollen ist zu rechnen. Reisende sollten besondere Vorsicht walten lassen.

* Kriminalität:

Besondere Vorsicht in Bezug auf kriminelle Delikte ist in den touristischen Hochburgen wie Ocho Rios, Montego Bay und Negril und vor allem in Kingston angebracht. Aber auch bei Fahrten durchs Land sind Diebstähle, Überfälle mit Waffengewalt und Entführungen nicht ausgeschlossen. Im Falle eines Raubüberfalls sollte kein Widerstand geleistet werden, da die Gefahr durch Schusswaffengebrauch durch Kriminelle besonders hoch ist.

Abendliche bzw. nächtliche Ausflüge abseits des Hotels sollten allein und zu Fuß wegen der hohen Kriminalitätsrate nicht unternommen werden.

* Drogen:

Drogen ein- oder auszuführen, damit zu handeln sowie zu konsumieren ist streng verboten. Drogendelikte sind an der Tagesordnung. Reisende sollten eventuelle Kontakte vermeiden, die sie in Berührung mit Drogen und Drogenhändlern bringen könnten. Cocktails, gemischt mit Drogen, sind abzulehnen.

Weitere Informationen zur Sicherheitssituation im Reiseland sind auf den Internetseiten des Auswärtigen Amtes zu finden.

Allgemeine Vorsichtsmaßnahmen

* In öffentlichen Gebäuden und öffentlichen Verkehrsmitteln sowie gastronomischen Einrichtungen darf nicht geraucht werden. Zuwiderhandlungen können bestraft werden.

* Die Haltung vieler Einheimischen gegenüber Homosexuellen ist ablehnend, zum Teil gibt es auch Gewaltaktionen.

* Hurrikan-Saison: In den Bundesstaaten im Süden der USA, in Mexiko, Zentralamerika sowie in der Karibik ist jeweils in der Zeit von Juni bis November mit Hurrikans zu rechnen. Kennzeichen dieser tropischen Wirbelstürme sind u.a. Windgeschwindigkeiten in Orkanstärke, starke Regenfälle und unter Umständen auch Erdrutsche. Informationen dazu gibt es bei örtlichen Wettervorhersagen oder im Internet, beispielsweise unter www.nhc.noaa.gov und www.wunderground.com/tropical. Den Anordnungen der Sicherheitsbehörden ist Folge zu leisten.

Bitte Abschnitt "Reisehinweise" beachten.

SPERR-NOTRUF: Deutsche können ihre Girocards, Kreditkarten, Handys und einige andere elektronische Berechtigungen über die Sperr-Notruf-Nummer ++49 116 116 (aus dem Ausland neben ++49 116 116 auch ++49 30 4050 4050 wählbar) rund um die Uhr sperren lassen. Der Anrufer wird mit den Herausgebern der jeweiligen Medien verbunden, sofern diese sich dem Sperr-Notruf angeschlossen haben. Eine Liste der angeschlossenen Herausgeber ist im Internet unter www.sperr-notruf.de zu finden.

Ebenso ist es möglich, die Online-Ausweisfunktion (elektronischer Identitätsnachweis - eID) des neuen Personalausweises unter den oben genannten Nummern sowie unter 0180 1 333 333 (Bürgerservice des Bundesinnenministeriums) sperren zu lassen.

Ausflugsland

Kuba

Einreise für Deutsche

Zur Einreise ist eine Touristenkarte notwendig, die einige Reiseveranstalter für ihre Kunden besorgen. Ansonsten Beantragung gegen eine Gebühr bei einer Vertretung von Kuba ca. 3 Wochen vor Abreise, eventuell auch über Reisebüros. Mindestens 6 Monate über den Aufenthalt hinaus gültiger Reisepass, Unterkunftsnachweis, Rück- oder Weiterreisetickets, ausreichende Geldmittel und eine für die Dauer des Aufenthalts gültige Auslandsreisekrankenversicherung sind außerdem erforderlich. Die Touristenkarte berechtigt zu einem Aufenthalt von maximal 30 Tagen.

Geschäftsreisende benötigen ein Visum.

Landesdaten

Lage

Die Republik Kuba setzt sich aus der Insel Kuba, der Isla de la Juventud und weiteren kleineren Inseln zusammen. Sie ist die Hauptinsel der Großen Antillen und liegt zwischen dem 20. und 24. Grad nördlicher Breite im Karibischen Meer, nördlich Mittelamerikas.

Auf Kuba befindet sich der US-Marine-Stützpunkt Guantánamo, 111,9 km².

Fläche: 110.860 km².

Verwaltungsstruktur: 14 Provinzen und das Sonderverwaltungsgebiet "Isla de la Juventud".

Einwohner

Bevölkerung: ca. 11,2 Millionen

Städte:

La Habana (Havanna, Hauptstadt) ca. 2,1 Millionen

Santiago de Cuba ca. 425.900

Camaguey ca. 305.800

Holguin ca. 277.100

Guantánamo ca. 207.900

Santa Clara ca. 205.800

Las Tunas ca. 154.000

Bayamo ca. 147.600

Cienfuegos ca. 144.200

Pinar del Rio ca. 137.500

Matanzas ca. 132.700

Sprache

Die Landessprache ist Spanisch. In den Städten wird teilweise Englisch verstanden und gesprochen.

Zeitverschiebung

Mitteleuropäische Zeit (MEZ) -6 Stunden

Der Zeitunterschied bleibt normalerweise auch während der kubanischen Sommerzeit erhalten. In den letzten Jahren wurde allerdings auf die Rückumstellung auf Winterzeit verzichtet, so dass in diesem Fall während der europäischen Winterzeit nur noch fünf Stunden Differenz sind.

Stromspannung

110-120 Volt Wechselstrom, 60 Hertz. Manche neuere Hotels sind auch mit 220 Volt, 60 Hz ausgestattet.

Die meisten Hotels haben amerikanische zweipolige Flachstecker; Adapter sind erforderlich. Das Stromnetz ist weitgehend stabilisiert, gelegentliche Stromausfälle kommen dennoch vor.

Telefon/Post

Post

Luftpost von und nach Europa ist oft bis zu 6 Wochen unterwegs, ist oft auch unzuverlässig. Zu bevorzugen sind private Kurierdienste.

Telefon

Die Vorwahl von Deutschland, Österreich und der Schweiz nach Kuba ist 0053. Die Vorwahl von Kuba nach Deutschland ist 11949, nach Österreich 11943 und in die Schweiz 11941. Von den größeren Hotels kann man direkt bzw. über einen Operator (Ziffern 00 oder 110) nach Europa telefonieren.

Der Ortsvorwahl muss in Kuba noch eine 0 vorangestellt werden (außerhalb Havannas eine 01).

Je nach Telefon muss in kubanischen Pesos CUP oder in konvertiblen Pesos CUC bezahlt werden. Auslandsgespräche kann man etwas günstiger mit den öffentlichen blauen Kartentelefonen führen (muss in konvertiblen Pesos CUC bezahlt werden, Telefonkarten sind in vielen Hotels erhältlich).

Telefonieren in Kuba macht meist häufiges Anwählen erforderlich. Das System soll in naher Zukunft verbessert werden.

NOTRUFNUMMERN: Polizei 106, Unfallrettung 104, Feuerwehr 105.

Mobilfunk

Netztechnik: GSM 900 und TDMA.

Derzeit gibt es Roamingverträge mit Anbietern in Kuba von E-Plus, O2, Telekom Deutschland und Vodafone. Insbesondere das GSM-Netz wird weiter ausgebaut, so dass in den meisten Gegenden Kubas Empfang besteht.

Handies können auch vor Ort gemietet werden (recht teuer).

Internet

Länderkürzel: .cu

Internetzugang (immer sehr teuer) wird von einigen Hotels und einigen Internetcafés in Havanna angeboten. Auch die Telefongesellschaft ETECSA bietet Internetverbindungen an. Einige Internet-Seiten werden staatlich blockiert, auch E-Mail-Überwachung kann vorkommen.

Feiertage

Feiertage 2018:

1. und 2. Januar (Tag der Revolution)

30. März (Karfreitag)

1. Mai (Tag der Arbeit)

25. bis 27. Juli (Feiertage um den Gedenktag des Sturmes auf die Moncada-Kaserne)

10. Oktober (Beginn des Unabhängigkeitskrieges 1868)

25. Dezember (Weihnachten)

31. Dezember (Jahresende)

Fällt ein Feiertag auf einen Sonntag, ist der darauf folgende Montag arbeitsfrei.

Karneval ist in Havanna und Santiago de Cuba im Juli, in Matanzas und Pinar del Rio im August, in Varadero im Januar.

Es gibt keine ausgeprägte Urlaubssaison.

Öffnungszeiten

Banken und Wechselstellen: Mo bis Fr 8.30-12, 13.30-15 Uhr, Sa 8-10.30 Uhr (zum Teil durchgehend, z.B. in größeren Hotels);

Geschäfte: Mo bis Fr 9-18 Uhr, Sa 9-13 Uhr; größere Geschäfte und Touristenshops täglich 10-20/21 Uhr (manche auch 24 Stunden);

Behörden: Mo bis Fr 8.30-12.30, 13.30-16.30 Uhr;

Büros: Mo bis Fr 9-17 Uhr mit einer Stunde Mittag von 12-14 Uhr;

Postämter: Mo bis Sa 8.30-17 Uhr.

Kleidung

Das ganze Jahr über sollte man leichte, gut waschbare Sommerkleidung mitnehmen. Da viele Hotels klimatisiert sind, empfiehlt es sich, einen Pullover oder eine Jacke mitzunehmen. Im Winter sollte man zusätzlich für kühle Abende leichte Wollsachen dabeihaben. Shorts und freizügige Kleidung sollten nur innerhalb der Hotels oder am Strand getragen werden. Sonnenbrille und Kopfbedeckung gegen die starke Sonneneinstrahlung sowie Regenschutz sind erforderlich.

Geschichte/Politik

Die Insel wurde 1492 von Christoph Kolumbus entdeckt und Fernandina genannt. 1511 begann die Besiedlung durch die Spanier. Von einer kurzen britischen Unterbrechung abgesehen (1762/63) blieb Kuba bis 1898 unter spanischer Herrschaft. Im 18. Jahrhundert kam es durch intensiven Zuckerrohranbau und Sklavenhandel zu einem erheblichen wirtschaftlichen Aufschwung. Im Jahr 1898, nach dem spanisch-amerikanischen Krieg, wurde Kuba von Spanien an die USA abgetreten. 1902 wurde Kuba offiziell unabhängig, die USA behielten sich aber bis 1934 ein Interventionsrecht in die inneren Angelegenheiten vor und stützten die jeweiligen Regierungen. 1959 stürzten Guerillatruppen unter Fidel Castro und Che Guevara das Regime von General Batista, der das Land seit 1933 diktatorisch geführt hatte. Castro übernahm das Amt des Ministerpräsidenten. Kubas Bekenntnis zum Kommunismus, die Annäherung an die Sowjetunion und die Stationierung sowjetischer Raketen auf Kuba führten 1962 zwischen den USA und der Sowjetunion zur Kuba-Krise. Seit 1976 vereinigte Castro in seiner Person die Ämter des Staats- und Regierungschefs. Der Zusammenbruch der UdSSR und des Kommunismus in Osteuropa verschärfte die Wirtschaftsprobleme erheblich, da die Unterstützung ausblieb. 1992 wurden mit einer Verfassungsrevision erste Reformen, wie die direkte und geheime Wahl der Parlamentsabgeordneten und die Garantie der Religionsfreiheit, vorgenommen. Das Machtmonopol der Kommunistischen Partei blieb aber unangetastet. Im Februar 2008 legte Fidel Casto alle Ämter nieder.

Wirtschaft

Die 1959 an die Macht gekommene Revolutionsregierung verstaatlichte über 90 Prozent der Industrie und rund 70 Prozent des Agrarlands. Nach der erheblichen Finanzhilfe durch die Sowjetunion war deren Zusammenbruch für die Wirtschaft Kubas ein verheerender Schlag. Kuba gehört zu den führenden Zuckerproduzenten der Welt. Der Zucker bringt dem Land 75 bis 90 Prozent der Exportwerte. Zweites wichtiges Agrarerzeugnis ist der Tabak, der besonders in der Provinz Pinar del Río angebaut wird. Weitere landwirtschaftliche Erzeugnisse sind Kaffee, Zitrusfrüchte, Ananas, Reis, Kakao, Bohnen, Bananen, Mais, Baumwolle, Kartoffeln und Tomaten. Kuba verfügt über bedeutende Bodenschätze wie Nickel und Kupfererze, Chrom, Rohöl und Erdgas. Kubas Industrie ist hauptsächlich auf die Verarbeitung des Zuckerrohres ausgerichtet. Weitere industriell verarbeitete Produkte sind Tabak, Fleisch und Obst.

Religion

Rund 50 Prozent der Kubaner gehören keiner Religion an. Die Zahl der bekennenden römisch-katholischen Christen ist seit der Revolution um etwa die Hälfte gesunken. Rund ein Prozent der Bevölkerung ist protestantisch.

Vegetation

Die Savannen und der tropische Regenwald sind durch Rodung fast vollständig verschwunden. Immergrüner Feuchtwald wächst noch in den südöstlichen Gebirgen. Auf der Halbinsel Zapata kommen große Mangroven- und Sumpfwälder vor. Auf Kuba gibt es über 50 Palmenarten, darunter die Königspalme. Weitere einheimische Baumarten sind Mahagoni, Guajakbaum, Rosenholz und Zeder.

Tierwelt

Kubas Tierwelt hat über 300 Vogelarten. Der Kuba-Trogon ist der Nationalvogel der Insel. Krokodile gibt es nur noch in einigen Reservaten und Zuchtstationen auf der Halbinsel Zapata. In dem tropischen Klima finden viele Insektenarten einen idealen Lebensraum.

Kulinarisches

Die typische kubanische, d.h. kreolische Küche vereint indische, afrikanische und spanische Einflüsse. Grundlage der Gerichte sind Reis, Bohnen und Kochbananen. Daneben wird Yuca (Maniok), Süßkartoffel und Kürbis verwendet. Hühner- und Schweinefleisch sind mehr anzutreffen als Rindfleisch. In guten Restaurants erhält man auch kreolische Fischgerichte und Meeresfrüchte. Beliebte Nachspeise ist Flan, ein von den Spaniern übernommener Karamelpudding. Neben guten Säften gibt es auch Hochprozentiges. Das Nationalgetränk Kubas ist Rum, der in vielen Qualitäten pur oder als Cocktail angeboten wird. Gern getrunken wird auch Bier.

Sitten und Gebräuche

Auf angemessene Kleidung wird auf Kuba viel Wert gelegt. Shorts und Badekleidung sollte man außerhalb des Hotels und der Badestrände nicht tragen. FKK ist verboten.

Souvenirs

Beliebtestes Mitbringsel aus Kuba ist Rum. Zu empfehlen ist der Havanna Club, der sich gut für Mixgetränke eignet. Auch Zigarren aus dem guten Kuba-Tabak und Kaffee werden gern als Souvenir mitgenommen. Darüber hinaus gibt es für die Freunde der kubanischen Musik (Salsa, Rumba) Kassetten oder CD´s, Puppen mit typisch kubanischer Tracht, Keramik und Schmuck.

Klimainformationen

Auf Kuba herrscht das ganze Jahr über heißes, subtropisches Klima, das durch stetige Winde gemildert wird. Die Temperaturen im Sommer liegen bei etwa 25-30°C. Im Winter gibt es die geringsten Niederschläge und es werden Temperaturen von rund 20-25°C gemessen.

Beste Reisezeit

November bis April.

Vorgeschriebene Impfungen

Keine bei Einreise direkt aus Europa.

Gelbfieber bei Einreise aus ENDEMIEGEBIETEN.

GELBFIEBER-ENDEMIEGEBIETE

In AFRIKA:

Äquatorialguinea, Äthiopien, Angola, Benin, Burkina Faso, Burundi, Côte d`Ivoire, Demokratische Republik Kongo (Kinshasa), Gabun, Gambia, Ghana, Guinea, Guinea-Bissau, Kamerun, Kenia, Kongo, Liberia, Mali, Mauretanien, Niger, Nigeria, Ruanda, Senegal, Sierra Leone, Südsudan, Sudan, Togo, Tschad, Uganda, Zentralafrikanische Republik.

In SÜD- und MITTELAMERIKA:

Argentinien, Bolivien, Brasilien, Ecuador, Franz. Guayana, Guyana, Kolumbien, Panama, Paraguay, Peru, Surinam, Trinidad + Tobago, Venezuela.

Empfohlene Impfungen

Hepatitis A, zusätzlich für Individualreisende Typhus.

Informationen zur Malaria

Malaria

Keine.

Verbreitung

Kuba ist malaria-frei.

Ärztliche Hilfe

HAVANNA: Clinica Central, Dr. A.G. Ferrandez (spricht Englisch), Calle 20 No. 4101, esq. Av. 41, Playa,, La Habana, Tel. (07) 33 26 73, 33 28 11/14;

VARADERO:Policlinica International, Dr. Maria Gomez Diaz de Rada (spricht Englisch), Varadero, Tel. 621 22, 637 80.

Währung

Währungseinheit

Währungseinheit: Kubanischer Peso (kub$)

1 Kubanischer Peso = 100 Centavos.

Neben der Landeswährung gibt es noch den konvertiblen kubanischen Peso, der offizielles Zahlungsmittel für ausländische Reisende ist (Kurs zum US-$ 1:1).

In Varadero sowie auf den Inseln Cayo Largo del Sur und Jardines del Rey (Cayo Coco/Cayo Guillermo) wird auch der Euro als Zahlungsmittel von großen Hotels, Mietwagenfirmen usw. akzeptiert. Da es aber bei kleineren Betrieben Probleme geben kann, sollte man unbedingt auch konvertible kubanische Pesos mitführen.

Derzeitiger Kurs:

1 Euro = ca. 1,14 kub$

Hinweise

US-Dollar sind nicht als Zahlungsmittel anerkannt. Der Zahlungsverkehr wird nur über konvertible kubanische Pesos (Peso Convertible) abgewickelt. Barzahlungen in Euro sind nur vereinzelt möglich.

Devisenbestimmungen/Umtausch

Einfuhr Fremdwährung: unbeschränkt (von US-$ wird abgeraten).

Einfuhr Landeswährung: nicht erlaubt. Der kubanische Peso ist im Ausland nicht erhältlich.

Deklaration: Ja - bei der Einfuhr von Fremdwährung ab einem Wert von 5.000 US-$ obligatorisch.

Ausfuhr Fremdwährung: in Höhe der deklarierten Einfuhr.

Ausfuhr Landeswährung: nicht erlaubt

Umtauschempfehlung: im Reiseland

Umtausch: Für den Umtausch von US-$ fällt eine Gebühr von 10 Prozent an. Es ist ratsam, Bargeld in Euro mitzubringen, das bei allen Banken und Wechselstuben (CADECA) zum geltenden Tageskurs in Pesos Convertibles eingetauscht werden kann. In manchen Touristengebieten kann der Euro direkt als Zahlungsmittel eingesetzt werden.

Der Erwerb der neben dem Peso Convertible exisistierenden, nicht konvertiblen Landeswährung ("moneda nacional", "peso cubano") ist in der Regel nicht erforderlich. Der Wechselkurs des peso convertible zum peso cubano liegt bei 1:24; mit dem peso cubano werden z.B. die Waren an Bauernmärkten bezahlt.

Internationale Kreditkarten: Ja - ACHTUNG: Kreditkarten US-amerikanischer Bankinstitute (z.B. American Express, Diners) oder Kreditkarten von Tochtergesellschaften US-amerikanischer Banken werden nicht angenommen. Für die Benutzung deutscher Kreditkarten wird eine Gebühr von 3 Prozent erhoben. Es sollte beachtet werden, dass zusätzlich zu den anfallenden Gebühren der ausgebenden Institute noch die Gebühren des jeweiligen kubanischen Geldinstituts berechnet werden. Deren Höhe sollte direkt beim Institut vor Ort erfragt werden.

Geldautomat: Ja - eine Bargeldabhebung mit VISA-Kreditkarte und PIN ist in einigen Banken (z.B. Banco Financiero oder Banco Metropolitano) möglich. Jedoch ist dies nicht im ganzen Land möglich, sondern nur in einigen Bankfilialen.

Da nicht gewährleistet ist, dass die Bankautomaten funktionieren, sollte genügend Bargeld mitgeführt werden.

Rücktausch: Gegen Vorlage der Umtauschbescheinigung werden die Pesos Convertibles wieder in Fremdwährung zurückgetauscht.

Auskunftstellen

Ministerio de Turismo
Calle 19, Nr. 710, Entre Paseo y A, Vedado
La Habana /Kuba
(0053 7) 33 40 86
(0053 7) 33 40 87
www.cubatravel.cu
promo@mintur.mit.cma.net

Cámara de Comercio de Cuba
Cuba Chamber of Commerce
Calle 21, No. 661, Vedado
La Habana
Cámara de Comercio de Cuba
Apartado Postal 4237
La Habana/Kuba
(0053 7) 33 30 42
(0053 7) 55 13 21/2, 30 33 56/8
www.camaracuba.com
secgral@camara.com.cu

Botschaften und Konsulate

Botschaft der Republik Kuba
mit Konsularabteilung
Botschaft: Stavangerstr. 20
Konsularabt.: Gotlandstraße 15
10439
Berlin
(0 30) 916 45 53
(0 30) 44 71 73 19
www.botschaft-kuba.de
embacuba-berlin@botschaft-kuba.de
Mo, Di, Do und Fr 8.30-11.30 Uhr, Mi 14-16 Uhr

Außenstelle Bonn der Botschaft der Republik Kuba
Kennedyallee 24
53175
Bonn
(02 28) 30 92 44
(02 28) 30 92 24
recep-od-bonn@botschaft-kuba.de
Mo bis Do 9-12 Uhr (nach telefon. Vereinbarung, tel. Sprechzeit Mo bis Do 14-16 Uhr)
(nur für Touristenvisa)
ohne Geschäftsbereich der Botschaft

Embajada de la República Federal de Alemania
Calle 13, No. 652, Esquina a B
Vedado
La Habana
Embajada de la República Federal de Alemania
Apartado 6610
La Habana/Kuba
(0053 7) 833 15 86
(0053 7) 833 24 60, 833 25 39, 833 25 69
www.deutschebotschaft-havanna.cu
info@havanna.diplo.de
Amtsbezirk: Kuba

Ärztliche Hilfe

HAVANNA: Clinica Central, Dr. A.G. Ferrandez (spricht Englisch), Calle 20 No. 4101, esq. Av. 41, Playa,, La Habana, Tel. (07) 33 26 73, 33 28 11/14;

VARADERO:Policlinica International, Dr. Maria Gomez Diaz de Rada (spricht Englisch), Varadero, Tel. 621 22, 637 80.

Sehenswertes

Havanna

Havanna, die "Alte Dame der Karibik", ist das politische, wirtschaftliche und kulturelle Zentrum des Landes. Mehrere Akademien und Institute sind hier angesiedelt. Verschiedene Theater, die Oper mit Ballett und mehrere sehenswerte Museen bereichern das kulturelle Leben. Die Film-Szene hat oberes Niveau in Lateinamerika. Im Stadtbild Havannas, das an einem Naturhafen an der Nordküste der Insel liegt, ist noch heute der vergangene Ruhm und Glanz der Kolonialzeit zu erkennen. Dem Verfall der schönsten Gebäude wird heute mit Unterstützung der UNESCO entgegengewirkt. Sehenswert sind die Altstadt mit ihrem kolonialen Stadtkern, wo im Bereich der Plaza de Armas und der Plaza de la Catedral die Hauptattraktionen wie verschiedene koloniale Paläste, die Kathedrale und das Museo de Art Colonial zu finden sind. In der südlichen Altstadt gibt es ebenfalls viele interessante Stätten zu besichtigen: das Casa de Àfrica, das sich mit dem afrikanischen Erbe Kubas befasst, das Museo de Autos, das Cadillacs und Roll Royces ausstellt, die Iglesia de la Merced, das Viertel Santo Cristo del Buen Viaje sowie das Museo Histórico de las Ciencias Carlos J. Finlay und das Museo de Finanzas im unteren Stockwerk der Nationalbank Kubas.

Das 144 Kilometer von Havanna gelegene Varadero mit seinem langen Sandstrand (Playa de Varadero) ist das Touristenziel Nummer eins in Kuba. Es liegt an der Nordküste der Insel zwischen Cárdenas und Matanzas. Das Ferienziel bietet mit seiner guten touristischen Infrastruktur alles von Sonne und Strand über Sport- und Spielmöglichkeiten bis zu nächtlichen Vergnügungsstätten. Hier gibt es auch einige kulturelle Attraktionen wie das Museo Municipal, der Parque Retino Josone sowie die Cueva de Ambrosio, in der Felszeichnungen gefunden wurden. Ein Ausflug von Varadero bietet sich z.B. in das Archipel von Sanana an, wo es Segel-, Angel- und Tauchmöglichkeiten gibt.

Santa Clara

In der Provinzstadt Santa Clara ist Che Guevara der Held, hat er doch die entscheidende Schlacht, die zum Sieg der Revolution führte, hier geschlagen. An der Carretera de Camajuani steht als Erinnerung an das Gefecht das Monumento al Tren Blindado (Denkmal des gepanzerten Zuges) und am östlichen Stadtrand wurde ein Platz (Plaza de la revolución) mit einer Che Guevara-Statue angelegt. Weitere Sehenswürdigkeiten der Stadt sind der Parque Leoncio Vidal um den sich z. B. Theater, ein Kulturhaus und das Kolonialmuseum gruppieren sowie das Teatro de la Carida und das Museo de Artes Decorativas, eine Sammlung von Möbeln des 18. und 19. Jahrhunderts.

Santiago des Cuba

Santiago de Cuba hat trotz ihrer Größe - sie ist die zweitgrößte Stadt Kubas - ihr eher provinzielles Aussehen behalten. Das Klima ist in der Gegend um Santiago viel wärmer als im übrigen Land. Im Sommer ist es zum Teil unerträglich heiß. Die Stadt gilt als "Wiege der Revolution", haben hier doch die Unabhängigkeitsbestrebungen ihren Anfang genommen. Die historischen Sehenswürdigkeiten konzentrieren sich zum großen Teil um den Parque Céspedes. Hier steht die Kathedrale, die Casa Diego Velázquez mit dem ältesten erhaltenen Haus Kubas, Ayuntamiento, das ehemalige Rathaus der Stadt, und das Museo de Arte Colonial. In der Calle Heridia kann man das Casa de Vino besuchen, wo man regionale Weine probieren kann, oder aber im Museo de Carnaval einen Blick auf die Geschichte des Karnevals in Santiago (der berühmteste in Kuba) werfen. Eine Ausstellung zeigt zahlreiche Kostüme und Masken. In der Nähe des Hafens haben Besucher die Möglichkeit bei der Produktion von Zigarren zuzusehen oder eine Rumfabrik zu besuchen. In der Moncada-Kaserne außerhalb des Stadtzentrums sind noch heute die Einschusslöcher zu sehen, die beim fehlgeschlagenen Sturm von Castro und seinen Leuten im Juli 1953 entstanden sind. Heute ist in der Kaserne ein historisches Museum untergebracht, das im besonderen die Revolutionszeit behandelt.

In der Umgebung Santiagos sind u.a. die Festung El Morro an der Bucht von Santiago mit dem Museo de la Pirateria, die Wallfahrtskirche von El Cobre mit drei gelben Türmen, der Parque Nacional de Baconao mit seinen verschiedenen Freizeiteinrichtungen und das Valle de la Prehistoria (auch Jurassic Park genannt) mit seinen Nachbildungen von Dinosauriern und Steinzeitmenschen sehenswert.

Isla de la Juventud

Die Isla de la Juventud (Insel der Jugend) ist die größte Insel des Korallenarchipels Canarreos. Die Insel wurde zunächst als Gefängnisinsel genutzt. In dem 1928 erbauten Gefängnis wurde u.a. Fidel Castro nach dem missglückten Angriff auf die Moncada-Kaserne gefangen gehalten. Nach der Revolution wurde die Insel durch Tausende von Jugendlichen urbar gemacht, was ihr auch den Namen gab. Neben der Inselhauptstadt Nueva Gerona mit dem naturgeschichtlichen Museum und dem Planetarium, sind das Museo del Presidio, das heute als Museum eingerichtete ehemalige Gefängnis, sowie La Fé, eine von amerikanischen Kolonisten gegründete Siedlung, zu besichtigen. Touristisch hat sich die Insel in den vergangenen Jahren zusehends weiterentwickelt. Ihre Korallenriffe gelten als Paradies für Taucher und Unterwasserfotografen.

Trinidad/Valle de las Ingenios

Trinidad, eine der ältesten Städte Kubas, hatte ihre auf Sklavenhandel und Zuckerrohranbau gegründete Blütezeit im 17. und 18. Jahrhundert. Der Tourismus, insbesondere der Tagestourismus, ist heute eine der wichtigsten Einnahmequellen der Stadt. Beim Besuch der Stadt sollte man sich auch das angrenzende Valle de los Ingenios, wo heute noch Zuckerrohr angebaut wird, ansehen. Zu besichtigen sind hier der Torre de Iznaga, ein Turm, der zur Beaufsichtigung der Sklaven auf den Zuckerrohrfeldern gebaut wurde, und daneben die Hacienda der Familie Iznaga, in der heute ein Restaurant untergebracht ist. In Trinidad kann man besonders gut ein Souvenir kaufen, da hier das Kunsthandwerk noch gepflegt wird. Stickereien und Häkeleien sowie Holzarbeiten werden angeboten. Ansehen sollte man sich den Parque José Marti, um den sich sehenswerte Gebäude wie die Kathedrale und einige Museen, wie z. B. das Museo Romántico oder die Galeria de Arte Universal scharen. Das in einem der schönsten Gebäude Trinidads untergebrachte Stadtmuseum (Museo Municipal) zeigt Möbel und viele wertvolle Gegenstände aus der Kolonialzeit. Eine Ausstellung über die Geschichte des Zuckerrohranbaus behandelt auch die Sklaverei als Schattenseite des wirtschaftlichen Erfolges. Badeliebhaber sollten den zwölf Kilometer von Trinidad entfernten Sandstrand Playa Abcón besuchen. Von hier aus werden Touren in die karibische Unterwasserwelt angeboten.

Pinar del Rio

Mitten im besten Tabak-Anbaugebiet Kubas liegt die Stadt Pinar del Rio. Sie bietet wenig Sehenswürdigkeiten, liegt aber in einer einzigartig schönen Agrar- und Palmenlandschaft. Im Museo de las Ciencias Naturales kann man sich einen Überblick über die naturgeschichtliche Entwicklung der Region verschaffen. Interessenten an Kubas Zigarren können in einer Tabakfabrik in der Nähe der Plaza Independencia bei den verschiedenen Arbeitsvorgängen der Produktion zusehen und die ein oder andere Zigarre kaufen. In der Likörfabrik Casa Garay wird ein Likör aus Guaven, ein weiteres typisches Produkt der Region, hergestellt.

Reisehinweise

Hurrikan-Saison: In den Bundesstaaten im Süden der USA, in Mexiko, Zentralamerika sowie in der Karibik ist jeweils in der Zeit von Juni bis November mit Hurrikans zu rechnen. Kennzeichen dieser tropischen Wirbelstürme sind u.a. Windgeschwindigkeiten in Orkanstärke, starke Regenfälle und unter Umständen auch Erdrutsche. Informationen dazu gibt es bei Wettervorhersagen in den jeweiligen Ländern oder im Internet, beispielsweise unter www.nhc.noaa.gov und www.wunderground.com/tropical. Den Anordnungen der Sicherheitsbehörden ist Folge zu leisten.

Außerdem zählt Kuba zu den erdbebengefährdeten Länder.

Kuba gilt als vergleichsweise sicheres Reiseland, aber auch hier werden Touristen gelegentlich Opfer von Diebstählen und selten auch von Gewaltverbrechen.

Touristen sollten gewisse Vorsichtsmaßnahmen ergreifen:

Man sollte nur geringe Bargeldbeträge mit sich führen und diese auf verschiedene Stellen am Körper verteilen. Das restliche Bargeld und Wertgegenstände sollten im Hotelsafe gelassen werden.

Auch wird empfohlen, Taschen niemals unbeaufsichtigt zu lassen, und Wertgegenstände im Handgepäck statt im Koffer zu transportieren, da es vorgekommen ist, dass letztere aufgebrochen wurden.

Weitere Informationen zur Sicherheitslage im Reiseland sind auf den Internetseiten des Auswärtigen Amts zu finden.

Allgemeine Vorsichtsmaßnahmen

Es kommt immer wieder zu Stromengpässen, wobei der Strom dann aber meist nur außerhalb der Touristengebiete abgeschaltet wird.

Ausländer müssen sich jederzeit ausweisen können, wobei eine Reisepasskopie in der Regel ausreicht.

Vom Fotografieren von Käuferschlangen, verfallenden Häusern u.Ä., sollte am besten aus Respekt vor den betroffenen Personen abgesehen werden. Außerdem sollten keine militärischen Gebäude und Einrichtungen fotografiert werden.

Das Rauchen ist in abgeschlossenen öffentlichen Räumen (z.B. Geschäfte, Kinos, Büros, Taxis, Busse) verboten. In Restaurants darf nur in speziell eingerichteten Raucherzonen geraucht werden.

Bei einer Unterbringung in Privathaushalten sollte man sich vergewissern, dass hierfür ein behördliche Genehmigung vorliegt (Kubaner benötigen für jegliche Art privater Geschäfte eine solche), um Schwierigkeiten auf beiden Seiten, zu vermeiden.

BESONDERE STRAFRECHTLICHE VORSCHRIFTEN: Bei Drogendelikten drohen langjährige Haftstrafen, bei besonders schweren Fällen die Todesstrafe. Besucher sollten außerdem auf eine politischer Betätigung verzichten, auch diese werden mit hohen Strafen geahndet.

SPERR-NOTRUF: Deutsche können ihre Girocards, Kreditkarten, Handys und einige andere elektronische Berechtigungen über die Sperr-Notruf-Nummer ++49 116 116 (aus dem Ausland neben ++49 116 116 auch ++49 30 4050 4050 wählbar) rund um die Uhr sperren lassen. Der Anrufer wird mit den Herausgebern der jeweiligen Medien verbunden, sofern diese sich dem Sperr-Notruf angeschlossen haben. Eine Liste der angeschlossenen Herausgeber ist im Internet unter www.sperr-notruf.de zu finden.

Ebenso ist es möglich, die Online-Ausweisfunktion (elektronischer Identitätsnachweis - eID) des neuen Personalausweises unter den oben genannten Nummern sowie unter 0180 1 333 333 (Bürgerservice des Bundesinnenministeriums) sperren zu lassen.

Jamaika

Einreise für Deutsche

Deutsche sind als Touristen für 90 Tage visumfrei. Notwendig sind:

- mindestens noch 6 Monate über den Aufenthalt hinaus gültiger Reisepass

- Rück- oder Weiterreiseticket

- ausreichende Geldmittel

Landesdaten

Lage

Jamaika, die drittgrößte Insel der Großen Antillen, liegt südlich von Kuba zwischen dem 15. und 20. Grad nördlicher Breite und dem 75. und 80. Grad westlicher Länge im Karibischen Meer.

Fläche: 10.991 km².

Verwaltungsstruktur: 14 Verwaltungsbezirke (parishes).

Einwohner

Bevölkerung: ca. 2,8 Millionen

Städte:

Kingston (Hauptstadt) ca. 948.700 (mit Vororten ca. 1,05 Millionen)

Spanish Town ca. 162.400

Montego Bay ca. 79.800

May Pen ca. 45.700

Sprache

Die Landessprache Jamaikas ist Englisch. Außerdem wird noch "Patois", das eine Mischung aus Englisch sowie afrikanischen und indianischen Dialekten darstellt, gesprochen.

Zeitverschiebung

Mitteleuropäische Zeit (MEZ) -6 Stunden

Während der europäischen Sommerzeit beträgt der Zeitunterschied -7 Stunden.

Stromspannung

110 Volt Wechselstrom, 50 Hertz.

In Jamaika sind US-amerikanisch Flachstecker üblich. Ein Adapter ist deshalb erforderlich.

Telefon/Post

Post

Luftpost nach Europa ist ca. 4 Tage unterwegs. Faxe können von Hotels von von Postämtern aus versandt werden.

Telefon

Die Vorwahl von Deutschland, Österreich und der Schweiz nach Jamaika ist 001 876, die Rufnummer ist unmittelbar danach zu wählen.

Von Jamaika nach Deutschland wählt man 01149, nach Österreich 01143 und in die Schweiz 01141.

NOTRUFNUMMER: Polizei, Unfallrettung, Feuerwehr 119.

Mobilfunk

Netztechnik: GSM 900/1800/1900.

Derzeit gibt es Roamingverträge mit Anbietern in Jamaika von E-Plus, O2, Telekom Deutschland und Vodafone.

GSM 1900-fähig sind Triband- oder Quadband-Handys.

Internet

Länderkürzel: .jm

Internetanschlüsse gibt es in Hotels und in der Stadtbücherei. Internetcafés gibt es vor allem in Kingston, auch in Einkaufszentren.

Feiertage

Im Jahr 2018:

1. Januar (Neujahr)

14. Februar (Aschermittwoch)

30. März (Karfreitag)

2. April (Ostermontag)

23. Mai (Tag der Arbeit)

1. August (Befreiungstag; Ende der Sklaverei)

6. August (Nationalfeiertag; Unabhängigkeitstag)

15. Oktober (Tag der nationalen Helden; dritter Montag im Oktober)

25. Dezember (Weihnachten)

26. Dezember (Boxing Day)

Fällt ein Feiertag auf einen Samstag oder Sonntag, wird er am darauffolgenden Montag nachgeholt.

Die Hauptferienzeit geht von Mitte Juli bis Mitte September.

Geschäftsbesuche sind in der Oster- und Weihnachtswoche wenig geeignet.

Öffnungszeiten

Banken: auf der ganzen Insel Mo bis Do 9-14 Uhr, Fr 9-16 Uhr;

Geschäfte: in Kingston werktags 9-16 Uhr (jedoch in Kingston Downtown Mi nur bis 12 Uhr, in New Kingston Do nur bis 12 Uhr), Montego Bay werktags 8.30 - 16 Uhr, Do nur bis 12 Uhr; Ocho Rios werktags 8.30-17 Uhr, Sa bis 18 Uhr;

Apotheken: täglich von 9-16 Uhr;

Büros: Mo bis Fr 8.30-16.30 Uhr;

Post: Mo bis Fr 8.30-16.30 Uhr.

Kleidung

Das ganze Jahr über ist leichte Sommerkleidung aus atmungsaktiven Materialien angebracht. Für die Abende, an denen es üblicherweise etwas abkühlt, sollte man auch leichte Wollsachen mitnehmen. Ebenfalls für einen Aufenthalt im Hochland sollte man Wollsachen dabeihaben. Eine Regenjacke sollte man, ebenso wie eine gute Sonnenbrille, immer mitnehmen.

Geschichte/Politik

Die Ureinwohner Jamaikas hießen Aruak. 1494 wurde die Insel von Christoph Kolumbus entdeckt, 1509 wurde sie spanische Kolonie. Spanish Town (Saint Iago de la Vega), das 1523 gegründet wurde, war die erste spanische Siedlung auf der Insel und 350 Jahre Hauptstadt des Landes. 1655 eroberte eine englische Flotte Jamaika, das 1670 dann offiziell britisch wurde. Im Laufe des 17. Jahrhunderts erreichte eine wachsende Zahl englischer Einwanderer Jamaika. Die Plantagenwirtschaft entwickelte sich schnell. Jamaika wurde zu einem weltweit bedeutenden Zentrum für den Handel mit afrikanischer Sklaven. 1838 wurde die Sklaverei per Gesetz abgeschafft, was zu einer Wirtschaftskrise führte. Eine Rebellion unter der schwarzen Bevölkerung im Jahr 1865 wurde von den Engländern brutal niedergeschlagen. Jamaika wurde zur Kronkolonie erklärt und verlor damit das Selbstverwaltungsrecht. 1884 wurde eine parlamentarische Regierung teilweise wiederhergestellt. 1962 errang Jamaika die Unabhängigkeit und war 1968 Gründungsmitglied der Caribbean Free Trade Area (CARIFTA, Karibische Freihandelszone). Nachdem sich Jamaika zunächst an Kuba und Fidel Castro angelehnt hatte, wurden danach enge Bindungen zu den USA geknüpft.

Wirtschaft

Die Wirtschaft Jamaikas ist in erster Linie landwirtschaftlich geprägt. Mit dem Bergbau, der Industrie und dem Tourismus wurden neue Wirtschaftszweige erschlossen. Über 20 Prozent aller Erwerbstätigen sind in der Landwirtschaft beschäftigt. Hauptanbauprodukt ist Zuckerrohr. Außerdem werden auch Bananen, Zitrusfrüchte, Tabak, Kakao, Kaffee, Kokosnüsse, Mais, Pfeffersorten, Ingwer, Mangos und Kartoffeln angebaut. Aus Jamaika stammt zudem beinahe der gesamte Weltbedarf an Piment. Neben Bauxitvorkommen, die zu den reichsten der Welt gehören, finden sich in Jamaika Gips, Blei und Salz. Die Fertigung industrieller Güter gewinnt für die jamaikanische Wirtschaft an Bedeutung und wird staatlich gefördert.

Jamaika ist mit etwa eineinhalb Millionen Gästen jährlich eines der beliebtesten Urlaubsziele in der Karibik. Der Tourismus ist die wichtigste Stütze der Wirtschaft Jamaikas und bringt einen großen Teil der Devisen ins Land.

Religion

Unter der christlichen Mehrheit finden sich zu ca. 61 Prozent Protestanten, unter anderem die Gemeinden der Church of God und der Baptisten sowie der anglikanischen und der römisch-katholischen Kirche (ca. 4 Prozent). Daneben gibt es Juden, Muslime und Hindus. Religiöse Bewegungen wie die Rastafari haben einen wichtigen Anteil am religiösen Leben der Insel.

Vegetation

Jamaikas Pflanzenwelt ist durch eine üppige Vegetation gekennzeichnet. Zu den einheimischen Bäumen gehören Zeder, Mahagoni, Blauholz, Rosenholz, Ebenholz, Kokospalme und Pimentbaum. Eingeführte Arten wie der Mangobaum, Brotfruchtbaum und Bananengewächse gedeihen ebenfalls auf der Insel.

Tierwelt

Zur Tierwelt Jamaikas gehört ein überaus großes Spektrum an Vogelarten, besonders Papageien, Kolibris und grüne Todis.

Kulinarisches

Jamaikas Küche lebt von den frischen Zutaten. Neben Fisch und Meeresfrüchten gibt es eine Vielzahl von exotischen Früchten und Gemüsen. Die scharfe Küche Jamaikas, in der viel Pfeffer und Gewürze verwendet werden - z.B. Jerk-Hühnchen oder Schweinefleisch, das über Pimentholz gegrillt wird - besitzt viele Anhänger. Weitere Spezialitäten sind Pepperpot soup eine Art würzige Spinatsuppe, Ackee, eine einheimische Frucht, die gebraten und gekocht zu gesalzenem Fisch gegessen wird, Currygoat (Ziegenfleisch mit Curry) und Matrimony, ein Desert aus frischen Früchten. Zum Abschluss gibt es einen der auf Jamaika hergestellten Liköre und einen Kaffee aus den Blue Mountains.

Souvenirs

Diamanten, Smaragde, Saphire und Rubine, Parfum sowie Skulpturen und Schnitzereien sind edele Mitbringsel aus Jamaika. Daneben gibt es jamaikanisches Kunsthandwerk wie beispielsweise Strohwaren, Perlen, Stickereien oder schöne Stoffe. Auch Spirituosen und Lebensmittel wie Rum, Likör oder Kaffee sind beliebte Souvenirs aus Jamaika.

Klimainformationen

Jamaika hat ein über das ganze Jahr hindurch gleichbleibendes Klima mit sehr viel Sonnenschein.

An der Küste werden während der Wintermonate von Mitte Dezember bis Mitte April im Durchschnitt Temperaturen von 26°C gemessen. Während der Sommermonate von Juni bis Ende Oktober steigt das Thermometer auf Temperaturen von etwa 30-35°C.

Im Flachland werden selten mehr als 33°C gemessen, bei Nacht sinkt das Thermometer selten unter 16°C.

Im Hochland der Blue Mountains liegen die durchschnittlichen Temperaturen bei etwa 10°C im Winter und bei rund 21°C im Sommer.

Mit Regenfällen (kurze, zum Teil heftige Regenschauer) ist zwischen Mai/Juni bis November/Dezember zu rechnen. Der meiste Regen fällt im September und Oktober. Zu dieser Zeit herrscht auch eine hohe Luftfeuchtigkeit.

Beste Reisezeit

Jamaika hat das ganze Jahr über Saison. Die beste Reisezeit ist im regenärmeren Winter von Dezember bis April.

Vorgeschriebene Impfungen

Keine bei Einreise direkt aus Europa.

Gelbfieber bei Einreise aus ENDEMIEGEBIETEN.

GELBFIEBER-ENDEMIEGEBIETE

In AFRIKA:

Äquatorialguinea, Äthiopien, Angola, Benin, Burkina Faso, Burundi, Côte d`Ivoire, Demokratische Republik Kongo (Kinshasa), Gabun, Gambia, Ghana, Guinea, Guinea-Bissau, Kamerun, Kenia, Kongo, Liberia, Mali, Mauretanien, Niger, Nigeria, Ruanda, Senegal, Sierra Leone, Südsudan, Sudan, Togo, Tschad, Uganda, Zentralafrikanische Republik.

In SÜD- und MITTELAMERIKA:

Argentinien, Bolivien, Brasilien, Ecuador, Franz. Guayana, Guyana, Kolumbien, Panama, Paraguay, Peru, Surinam, Trinidad + Tobago, Venezuela.

Empfohlene Impfungen

Hepatitis A, zusätzlich für Individualreisende Typhus.

Informationen zur Malaria

Malaria

Keine.

Verbreitung

Jamaika ist malaria-frei.

Ärztliche Hilfe

MONTEGO BAY: Dr. Ralf A. Ueker (spricht deutsch), Cornwall Regional Hospital,, Montego Bay, Tel. 952 51 00.

Währung

Währungseinheit

Währungseinheit: Jamaika-Dollar (J$)

1 Jamaika-Dollar = 100 Cents.

Derzeitiger Kurs:

1 Euro = ca. 146,67 J$

1 US-$ = ca. 128,62 J$

Hinweise

Bei den unten aufgeführten Umrechnungskursen handelt es sich um Devisenkurse der Deutschen Bundesbank, die die Preisnotierung des Euro und des US-Dollar in der Währung des Reiselandes angibt. Mit Devisenkursen werden z.B. Rechnungen unterschiedlicher Währungen gegeneinander verrechnet. (Im Gegensatz zum Sortenkurs wird hier jedoch nicht der Wert angegeben, den man in Deutschland am Bankschalter für einen Euro oder US-Dollar erhält.)

Devisenbestimmungen/Umtausch

Einfuhr Fremdwährung: unbeschränkt.

Einfuhr Landeswährung: nicht erlaubt.

Deklaration: Ja - bei der Einfuhr von Fremdwährung

Ausfuhr Fremdwährung: in Höhe der deklarierten Einfuhr abzüglich der umgetauschten Beträge

Ausfuhr Landeswährung: nicht erlaubt.

Umtausch: Geld kann in Banken oder größeren Hotels umgetauscht werden, am Flughafen in Kingston befindet sich außerdem eine Wechselstube. Man sollte darauf achten, dass man für jeden Geldumtausch Quittungen erhält; diese müssen für die Ausreise aufbewahrt werden.

Internationale Kreditkarten: Ja (American Express, Diners Club, EuroCard/MasterCard, Visa) - werden weitgehend akzeptiert.

Geldautomat: Ja - sind in den größeren Orten vorhanden; das Abheben von Bargeld ist mit Kreditkarte und Girocard (mit Maestro-Logo) vielerorts möglich.

Reiseschecks: Ja - in US-$; können bei Banken in Jamaika eingetauscht werden. >>> Da die Akzeptanz von Reiseschecks in Banken jedoch rückläufig ist, sollten immer auch noch andere Zahlungsmittel (Bargeld, Kreditkarte etc.) für die Reise mitgeführt werden.

Rücktausch: es ist die Vorlage jeder Umtauschquittung notwendig.

Auskunftstellen

Jamaica Tourist Board
64 Knutsford Boulevard
Kingston 5/Jamaica
(001 876) 929 93 75
(001 876) 929 92 00 19
www.jamaicatravel.com
info@visitjamaica.com

Botschaften und Konsulate

Botschaft von Jamaika
Schmargendorfer Straße 32
12159
Berlin
(0 30) 85 99 45 40
Botschaft: (0 30) 859 94 50
info@jamador.de
Botschaft Mo bis Fr 9-17 Uhr
Konsularabteilung Mo bis Fr 9-13 Uhr
Israel, Polen, Russische Föderation, Serbien, Slowakische Republik, Slowenien, Tschechische Republik, Ukraine und Ungarn

Honorarkonsulat von Jamaika
c/o Peter Harren Partner
Hermann-Hollerith-Straße 10
28355
Bremen
(04 21) 21 25 16
(04 21) 488 61 50
honorarkonsul.jm@hp-shipping.de
Di 9-13 Uhr, Do 15-17.30 Uhr

(keine Visumerteilung)

Honorarkonsulat von Jamaika
Stahnsdorfer Damm 65b
14532
Kleinmachnow bei Potsdam
(0 33 20) 380 45 67
hermann@gerbaulet.eu
nach telefonischer Vereinbarung
(keine Visumerteilung)

Honorarkonsulat von Jamaika
Ballindamm 1
20095
Hamburg
(0 40) 30 29 92 88
(0 40) 30 29 92 32
hk.jamaika.hh@behnmeyer.de
Mo bis Fr 10-12 Uhr

(keine Visumerteilung)

Honorarkonsulat von Jamaika
Freischützstraße 75
81927
München
(0 89) 96 05 30 37
office@jamaica-munich.com
nach telefonischer Vereinbarung
(keine Visumerteilung)

Embassy of the Federal Republic of Germany
10 Waterloo Road
Kingston 10
Embassy of the Federal Republic of Germany
P.O. Box 444
Kingston 10/Jamaika
(001 876) 620 54 57
Digicel: (001 876) 619 31 32
info@kingston.diplo.de
Amtsbezirk: Jamaika sowie die Bahamas, die Cayman-Inseln, die Turks- und Caicos-Inseln

Ärztliche Hilfe

MONTEGO BAY: Dr. Ralf A. Ueker (spricht deutsch), Cornwall Regional Hospital,, Montego Bay, Tel. 952 51 00.

Sehenswertes

Kingston

Die Hauptstadt von Jamaika liegt am Fuße der Blue Mountains. Kingston ist das Verkehrs-, Handels- und Industriezentrum und der wichtigste Seehafen der Insel. Der große Hafen, ist ein beliebter Anlaufhafen für karibische Touristen- und Handelsschiffe. In Uptown liegt das moderne wirtschaftliche Zentrum, die Universität der Westindischen Inseln und das Regierungsviertel. In Downtown lebt die ärmere Bevölkerung. Die wirtschaftlichen und sozialen Unterschiede sind in Kingston unübersehbar. Dennoch hat die Stadt ein gutes kulturelles Angebot. Theater und Ballett sind zu empfehlen und es gibt zahlreiche Kunstgalerien, etwa die National Gallery of Art. Insbesondere spielt sich hier die Musikszene der Insel ab. Reggae entstand in Kingston und ist seit den 60er Jahren die nationale Musik schlechthin. Bob Marley, dem Reggae Idol, wurde ein Denkmal und ein Museum gewidmet. In der Nähe von Kingston befinden sich die teilweise verschütteten Ruinen der ehemaligen Hafenstadt Port Royal, die 1692 von einem Erdbeben zerstört wurde. Hier gibt es gute Restaurants, in denen vor allem Fisch serviert wird. Westlich von Kingston liegt Spanish Town, die alte Hauptstadt. In der Nähe kann man das White Marl Arawak Museum besuchen, das die Geschichte und Kultur der Arawak Indianer dokumentiert. Die Kriminalitätsrate in Kingston ist sehr hoch. Nach Einbruch der Dunkelheit sollte man es vermeiden in Downtown zu bummeln. Selbst im Auto ist man vor Übergriffen nicht gefeit.

Montego Bay

"MoBay", wie die zweitgrößte Stadt Jamaikas auch genannt wird, erstreckt sich an einer Bucht. Hier liegt der Flughafen für die Ferienreisenden, viele Ankömmlinge bleiben auch in diesem Teil der Insel. Montego Bay ist mit den meisten Hotels und Unterkünften das touristische Zentrum der Insel. Hier gibt es Sandstrände wie Doctor´s Cave und Cornwall Beach, Golfplätze, Yachthäfen und viele andere Freizeit- und Sporteinrichtungen. Bei den Überresten des alten Fort Montego über dem Hafen bietet die Markthalle Möglichkeiten zum Shopping. In der Nähe gibt es einige Herrenhäuser, die zu besichtigen sind, wie das Rosehall Great House, das heute als Museum dient und die koloniale Vergangenheit der Insel thematisiert.

Runaway Bay

Die Bucht ist bei den Touristen sehr beliebt, die Ruhe suchen oder gern Golf spielen. Weil es nicht so viele Hotels gibt, ist der Strand hier nie überlaufen. Dem "Jamaica-Jamaica Resort" ist ein 18-Loch-Golf-Platz angeschlossen, der für die Öffentlichkeit zugänglich ist. Touristen haben die Möglichkeit einen Einführungskurs zu belegen. Von der Runaway Bay aus kann man beispielsweise die Circle B Farm, wo exotische Früchte angebaut werden, oder Chukka Cove, wo man Reitunterricht nehmen kann, besuchen. Die Green Grotto Caves westlich der Bucht können im Rahmen geführter Touren besichtigt werden. Der Grottensee wird mit einem Boot befahren. Am Puerto Seco Beach in der Nähe der Runaway Bay ist ein öffentlicher Strand mit vielen Wassersportmöglichkeiten zu finden.

Blue Mountains

Diese Berglandschaft mit der Höhe von bis zu 2.166 Metern ist in der Karibik einmalig. Den kurvigen Straßen folgend durchfährt man unterschiedliche Klima- und Vegetationszonen. Hier kommen Wanderer auf ihre Kosten, die den Gipfel des Blue Mountain Peak erklimmen können. Die Blue Mountains sind auch berühmt durch den Kaffee, der in den halbhoch gelegenen feucht-tropischen Gebieten gut gedeiht.

Ocho Rios

Das ehemalige Fischerdorf ist heute ein modernes Urlaubszentrum. Ocho Rios hat nach Montego Bay die meisten Hotels und Unterkünfte zu bieten. Außerdem gibt es Boutiquen, Souvenirläden und einen Handwerkermarkt. Viele Freizeitaktivitäten werden hier geboten. So kann man Raften am White River oder Tiefseefischen und Golf spielen. Westlich von Ocho Rios findet man eine der großen touristischen Attraktionen Jamaikas, die Wasserfälle des Dunn´s River. In einer Reihe von Kaskaden stürzt der Fluss sanft hinab ins Meer. Touristen machen sich in Massen den Spaß, den Wasserfall hinaufzusteigen. Die, die dazu keine Lust haben, können die schöne Park- und Gartenlandschaft rundum genießen.

Reisehinweise

* Für die folgenden Gebiete gilt der Notstand:

- den Landkreis Saint James im Nordwesten von Jamaika, einschließlich dessen Hauptstadt Montego Bay

- St. Catherine North im Südosten von Jamaika mit den Schwerpunkten Spanish Town, Linstead und Bog Walk

- die folgenden Stadtviertel der Hauptstadt Kingston: Tivoli Gardens, Arnett Gardens, Trenchtown, Jones Town und Whitfield Town

Grund für die Maßnahme sind zahlreiche Gewalttaten wie Schießereien und Morde durch Kriminelle. Die Benutzung der Verkehrsverbindung zwischen dem Flughafen Montego Bay und den Anlegestellen der Kreuzfahrtschiffe ist durch zusätzliche Sicherheitsmaßnahmen sichergestellt. Mit verschärften Kontrollen ist zu rechnen. Reisende sollten besondere Vorsicht walten lassen.

* Kriminalität:

Besondere Vorsicht in Bezug auf kriminelle Delikte ist in den touristischen Hochburgen wie Ocho Rios, Montego Bay und Negril und vor allem in Kingston angebracht. Aber auch bei Fahrten durchs Land sind Diebstähle, Überfälle mit Waffengewalt und Entführungen nicht ausgeschlossen. Im Falle eines Raubüberfalls sollte kein Widerstand geleistet werden, da die Gefahr durch Schusswaffengebrauch durch Kriminelle besonders hoch ist.

Abendliche bzw. nächtliche Ausflüge abseits des Hotels sollten allein und zu Fuß wegen der hohen Kriminalitätsrate nicht unternommen werden.

* Drogen:

Drogen ein- oder auszuführen, damit zu handeln sowie zu konsumieren ist streng verboten. Drogendelikte sind an der Tagesordnung. Reisende sollten eventuelle Kontakte vermeiden, die sie in Berührung mit Drogen und Drogenhändlern bringen könnten. Cocktails, gemischt mit Drogen, sind abzulehnen.

Weitere Informationen zur Sicherheitssituation im Reiseland sind auf den Internetseiten des Auswärtigen Amtes zu finden.

Allgemeine Vorsichtsmaßnahmen

* In öffentlichen Gebäuden und öffentlichen Verkehrsmitteln sowie gastronomischen Einrichtungen darf nicht geraucht werden. Zuwiderhandlungen können bestraft werden.

* Die Haltung vieler Einheimischen gegenüber Homosexuellen ist ablehnend, zum Teil gibt es auch Gewaltaktionen.

* Hurrikan-Saison: In den Bundesstaaten im Süden der USA, in Mexiko, Zentralamerika sowie in der Karibik ist jeweils in der Zeit von Juni bis November mit Hurrikans zu rechnen. Kennzeichen dieser tropischen Wirbelstürme sind u.a. Windgeschwindigkeiten in Orkanstärke, starke Regenfälle und unter Umständen auch Erdrutsche. Informationen dazu gibt es bei örtlichen Wettervorhersagen oder im Internet, beispielsweise unter www.nhc.noaa.gov und www.wunderground.com/tropical. Den Anordnungen der Sicherheitsbehörden ist Folge zu leisten.

Bitte Abschnitt "Reisehinweise" beachten.

SPERR-NOTRUF: Deutsche können ihre Girocards, Kreditkarten, Handys und einige andere elektronische Berechtigungen über die Sperr-Notruf-Nummer ++49 116 116 (aus dem Ausland neben ++49 116 116 auch ++49 30 4050 4050 wählbar) rund um die Uhr sperren lassen. Der Anrufer wird mit den Herausgebern der jeweiligen Medien verbunden, sofern diese sich dem Sperr-Notruf angeschlossen haben. Eine Liste der angeschlossenen Herausgeber ist im Internet unter www.sperr-notruf.de zu finden.

Ebenso ist es möglich, die Online-Ausweisfunktion (elektronischer Identitätsnachweis - eID) des neuen Personalausweises unter den oben genannten Nummern sowie unter 0180 1 333 333 (Bürgerservice des Bundesinnenministeriums) sperren zu lassen.

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Länder-Information

Ausführliche Einreisebestimmungen

Ausführliche Einreisebestimmungen finden Sie hier.

Deutsche Staatsangehörige benötigen einen Reisepass, der über das Reiseende hinaus noch mindestens 6 Monate gültig ist. Eine Einreise nach Kuba ist nur mit einer Touristenkarte möglich, die zusammen mit dem Reisepass die Einreise erlaubt (Kosten z. Z. ca. € 50,–). Die Touristenkarte erhalten Sie mit den Reiseunterlagen. Die Kosten dafür werden Ihrem Bordkonto belastet. Jeder Kubareisende ist verpflichtet, bei der Einreise einen gültigen Auslandskrankenversicherungsschutz für die vorgesehene Aufenthaltsdauer nachzuweisen (Stand 03/17)

Mindestteilnehmerzahl Vor- und Nachprogramm 25 Personen.

Einreisebestimmungen für deutsche Staatsangehörige (Reisedokumente / Visum / Impfung):

Deutsche Staatsangehörige benötigen für diese Reise gültige Ausweisdokumente. Die Reise kann sonst nicht angetreten werden!
Je nach Reiseland kann es sein, dass ein Visum erforderlich ist. In einigen Ländern sind ggf. auch Impfvorschriften zu beachten. Ausführliche Einreisebestimmungen finden Sie auf www.sz-reisen.de bei der jeweiligen Reise unter der Rubrik „Länder“. Außerdem erhalten Sie diese Infos auch in Ihren zugesandten Reise-Vertragsunterlagen.
Wir empfehlen Ihnen dringend, sich schon vor der Buchung einer Reise über Ihre Einreisebestimmungen zu informieren. Bitte erkundigen Sie sich dabei auch über mögliche Bearbeitungszeiten für ggf. benötigte Visa, um eine rechtzeitige Bearbeitung vor Abreise zu gewährleisten.
Bitte beachten Sie, dass seit dem 26. Juni 2012 jedes Kind, welches ins Ausland reist, unabhängig vom Alter ein eigenes Reisedokument benötigt. Eintragungen im Reisepass der Eltern werden nicht mehr anerkannt. Bitte beantragen Sie das notwendige Reisedokument bei den zuständigen Behörden.

Einreisebestimmungen für nicht-deutsche Staatsangehörige (Reisedokumente / Visum / Impfung):

Falls Personen ohne deutsche bzw. mit nicht ausschließlich deutscher Staatsbürgerschaft mitreisen, beachten Sie bitte, dass in diesem Fall andere bzw. gesonderte Einreisebestimmungen für Ihr gewähltes Reiseland gelten können. Hierüber geben die jeweiligen Auslandsvertretungen bzw. zuständigen Konsulate entsprechend Auskunft.
Wir empfehlen Ihnen dringend, sich schon vor der Buchung einer Reise über Ihre Einreisebestimmungen zu informieren. Bitte erkundigen Sie sich dabei auch über mögliche Bearbeitungszeiten für ggf. benötigte Visa, um eine rechtzeitige Bearbeitung vor Abreise zu gewährleisten.
Sollten Sie in diesem Zusammenhang Fragen haben, helfen wir Ihnen gerne weiter. Bitte kontaktieren Sie uns unter unserer kostenfreien Service-Hotline 0800 250 00 00 (Mo-Fr 9-19 Uhr).

Absagefrist durch den Reiseveranstalter sz-Reisen:

Falls die Mindesteilnehmerzahl für Ihren Reisetermin nicht erreicht werden sollte, behält sich sz-Reisen vor, bis spätestens 4 Wochen vor Reiseantritt (bei Tagesfahrten bis zu 2 Wochen) die Reise abzusagen bzw. vom Reisevertrag zurückzutreten. Weitere Informationen hierzu finden Sie in den Allgemeinen Geschäftsbedingungen unter §7.

Hinweis zu den Ausflügen:

Alle Ausflüge und Führungen finden in deutscher Sprache statt, soweit nichts anderes angegeben ist. Bitte beachten Sie, dass sich die angegebene Reihenfolge der Ausflüge ändern kann.

Hinweis für Menschen mit eingeschränkter Mobilität:

sz-Reisen sind nicht geeignet für Gäste mit eingeschränkter Mobilität. sz-Reisen sind meistens Reisen in Bewegung: Um alle Besichtigungen, Rundgänge und Ausflüge in vollem Umfang miterleben zu können, sollten Sie „gut zu Fuß“ sein. Auch so manch ein Hotel ist noch nicht auf Rollatoren oder weitergehende Mobilitätsbeschränkungen eingestellt. Daher sind unsere Reisen für schwer gehbehinderte Gäste sowie für Gäste im Rollstuhl oder mit starker Sehbehinderung nicht geeignet (auch Gehörlosigkeit oder allg. Reisebehinderung).
Im Zweifel können wir vorab für Sie prüfen, ob eine Teilnahme möglich ist. Bitte fragen Sie uns vor der Buchung, ob diese Reise für Sie geeignet ist. Wir beraten Sie gern unter unserer kostenlosen Service-Hotline 0800 250 00 00 (Mo-Fr 9-19 Uhr).

Hinweis zu Impfungen:

Über Infektions- und Impfschutz sowie andere Prophylaxemaßnahmen für Ihr Wunschreiseziel sollten Sie sich rechtzeitig informieren und ggf. ärztlicher Rat, z.B. zu Thrombose und anderen Gesundheitsrisiken einholen. Wir verweisen auch auf die Einreisebestimmungen des jeweiligen Ziellandes unter der Rubrik "Länder" auf www.sz-reisen.de und auf allgemeine Informationen von Gesundheitsämtern, reisemedizinisch erfahrenen Ärzten, Tropenmedizinern, reisemedizinischen Informationsdiensten oder der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung.
Bei Fragen kontaktieren Sie uns unter unserer kostenlosen Service-Hotline 0800 250 00 00 (Mo-Fr 9-19 Uhr).

Zahlung & Reiserücktritt sz-Reisen:

Ausführliche Informationen zu Zahlung und zum Reiserücktritt finden Sie in den Allgemeinen Geschäftsbedingungen SZ-Reisen GmbH unter § 2. + 5. + 7. + 8.

Reisedaten

Reise/Reiseziel:
MS HAMBURG: Cuba libre - Kuba pur
Veranstalter:
SZ-Reisen GmbH, Ostra-Allee 20, 01067 Dresden
Mindestteilnehmerzahl:
10
Ungefähre Gruppengröße:
10
  • auf/zu

    Zusatzoptionen:

    Flughafen:

    • Transferregionen

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Kontaktieren Sie uns auch gerne telefonisch bei Gruppenanfragen: 0800 – 250 00 00 (Anruf kostenlos)
Sind alle Mitreisenden deutsche Staatsbürger (ohne doppelte Staatsbürgerschaft)? *

Reiseversicherung

Wir empfehlen Ihnen den sofortigen Abschluss einer Reiserücktrittsversicherung (Reiserücktritt und Reiseabbruch), sowie bei Auslandsreisen eine zusätzliche private Auslandskrankenversicherung.

Wir helfen Ihnen dabei, den optimalen Versicherungsschutz für Sie zu finden. Lesen Sie das Produktinformationsblatt und wählen Sie die gewünschte Versicherung aus.
Wir werden Sie vor der Buchung zu den Konditionen beraten.
Hier finden Sie vorab eine aktuelle Tarifübersicht.

Die Versicherungskosten sind abhängig vom Reisepreis pro Person. Bei Versicherungskosten über 200 € pro Person müssen Reisekunden seit Februar 2018 den gewünschten Reiseschutz direkt bei der ERV buchen. Nach Abschluss der Reisebuchung können Sie hier Ihre Versicherung hinzubuchen.

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