MS HAMBURG: Traumziel Amazonas Delta

Fort-de-France - Bridgetown - Bequia - Kingstown - Mayreau - St. George's - Port of Spain - Scarborough - Îles du Salut - Santana - Amazonasdelta - Breves-Kanäle - St. Helena Island - Brasilianische Küste - Fortaleza

In Martinique an Bord geschlendert, geht es gleich traumhaft los. Türkisblau, smaragdgrün, kristallklar – das Karibische Meer hat ebenso viele Gesichter, wie die vielen Inseln,die Sie hier entdecken können. Räkeln Sie sich unter den Palmen der Grenadinen oder brechen Sie auf zu den duftenden Gewürzplantagen von Grenada. Faulenzen Sie an der Maracas-Bucht und lassen Sie sich auf Îles du Salut von den Ruinen der französischen Strafkolonie faszinieren. Im brasilianischen Santana erwartet Sie das atemberaubende Amazonasdelta: Dichtes Dschungelgrün, duftende Blüten,exotische Tiere – solch ein fantastisches Naturparadies haben Sie bestimmt noch nie gesehen!

  • sz-Reisen PLUS: 50 € p.P. Bordguthaben
  • Glückskabinen-Sonderangebot zu nochmals reduzierten Preisen - limitiertes Kontingent

Programm

ReiseverlaufOrtAnkunftAbfahrtAusflug (fakultativ)

1. Tag:

Flug nach Fort-de-France/Martinique
Einschiffung

2. Tag:

Fort-de-France/Martinique 21:00Inselrundfahrt Martinique
Leguaninsel Chancel
Balata – Ausflug in die Botanik

3. Tag:

Bridgetown/Barbados08:0021:00Inselfahrt Barbados
Barbados von Küste zu Küste

4. Tag:

Bequia/St. Vincent u. d.
Grenadinen
07:0013:00Inselfahrt Bequia
Kingstown/St. Vincent u. d.
Grenadinen
14:3021:00Inselfahrt St. Vincent
Katamaran & Schnorcheln

5. Tag:

Mayreau/St. Vincent u. d.
Grenadinen
07:3022:30Tobago Cays
Inseln der Grenadinen

6. Tag:

St. George‘s/Grenada07:3020:00Große Inselrundfahrt
Gewürze & Regenwaldn
Grenada zum Probieren

7. Tag:

Port of Spain/Trinidad/Trindad
& Tobago
07:3022:00Trinidads Natur
Port of Spain

8. Tag:

Scarborough/Tobago/ Trindad
& Tobago
07:3019:00Tobago Inselfahrt
Die Atgyle-Wasserfälle

9. Tag:

Urlaub auf See

10. Tag:

Îles du Salut/Französisch Guyana07:0014:00Freier Landgang

11. Tag:

Urlaub auf See

12. Tag:

Santana/Amazonas11:0019:30Freier Landgang

13. Tag:

Amazonasdelta - Passage
Breves-Kanäle - Passage
St. Helena Island - Passage

14. Tag:

Brasilianische Küste - Passage

15. Tag:

Urlaub auf See

16. Tag:

Fortaleza/Brasilien
Ausschiffung und Rückflug
09:00  

17. Tag:

Ankunft in Deutschland
® Schiff auf Reede
Fahrplanänderungen vorbehalten

ab2473 

MS Hamburg

Die HAMBURG schreibt ein Kapitel der unvergesslichen Kreuzfahrt. Sie steht für das Beste aus zwei Welten: Klein und fein. Komfortabel und leger. Individuell und kommunikativ. Stilvoll und sportlich. International und deutschsprachig. Weltoffen und privat.

Sie ist für Menschen gemacht, die gerne verwöhnt werden und trotzdem ihren eigenen Kopf haben. Die sich nicht über ihr Alter, sondern ihre Lebenslust definieren. Die nicht der Masse folgen, sondern Zeit als Kostbarkeit betrachten, die es mit unvergänglichen Erlebnissen zu füllen gilt.

Die goldenen Wasserhähne wurden durch goldene Momente ersetzt. Die Feierlichkeit klassischer Ozeanliner ist einem erfrischend herzlichen Stil gewichen, wo Gastfreundschaft nicht mit Verbeugungen, sondern einem Lächeln gelebt wird. Wo der persönliche Service im Mittelpunkt steht. Wo Zufriedenheit der Maßstab für die Erholung ist.

Die MS Hamburg kann aufgrund ihrer geringen Größe abgelegene polare Treibeisregionen oder große Flüsse, wie den St.-Lorenz-Strom befahren. Ebenso sind aufgrund des geringen Tiefgangs die großen Seen in Nordamerika ein mögliches Kreuzfahrtziel. Die MS Hamburg hat eine Länge von 144,13 Metern, ist 21,50 Meter breit, 6 Decks hoch und hat einen maximalen Tiefgang von 5,15 Meter. Maximal 400 Passagiere finden in 134 Außenkabinen (15 Quadratmeter), 63 Innenkabinen (13 Quadratmeter) und 8 Suiten (31 Quadratmeter) Platz. Neben einen Fitnessbereich mit Meerblick, einen Concierge-Service wird es auch Jeep-Safaris und Opernkarten für das Festland geben. Rund 170 Besatzungsmitglieder kümmern sich um das Wohl der Gäste an Bord der MS Hamburg.

An Bord:

Kabinenausstattung:
Täglich woanders, ohne die Koffer zu packen, das gehört zum Schönsten einer Kreuzfahrt. Und was dieses Gefühl noch steigert sind Kabinen so bequem wie ein richtiges Zuhause.
Großzügig geschnitten, mit oder ohne Fenster gleichermaßen gemütlich und ansprechend in Design und Ausstattung. Geräumige Kleiderschränke gehören selbstverständlich dazu wie das Duschbad mit WC und Föhn, der Bademantel, die Klimaanlage, die Sitzecke, Telefon, Safe und Minibar. 
Für jeden ist das Richtige dabei. Wählen Sie nach Ihrem Geschmack von der kuscheligen Innenkabine bis zu unseren Suiten mit eigener Veranda Ihr persönliches Zuhause auf großer Fahrt.

Ausstattung: 
Bars, Restaurants, Concierge-Service, Bordboutique,  Bordhospital, Sonnendeck, 6 Passagierdecks,  rund 170 Besatzungsmitglieder

Freizeit und Unterhaltung:
Bibliothek, Fitnessbereich mit Meerblick, Sauna, Friseur, Kosmetik, Massage, Fahrräder & Walkingstöcke für Ihren individuellen Landgang, Internet / E-Mail, Fotograf & Videoproduzent

Kabinenkategorien:

  • Kat.TI =  TOP Zwei-Bett innen (div.Decks)
  • Kat.TA = TOP Zwei-Bett außen (div.Decks)
  • Kat.1 =  Vier-Bett innen  (Deck 2)
  • Kat.2 =  Zwei-Bett innen (Deck 2)
  • Kat.2a = Einzel innen  (Deck 2)
  • Kat.3 = Zwei-Bett innen  (Deck 3)
  • Kat.4 = Zwei-Bett innen  (Deck 4 / 5)
  • Kat.5 = Zwei-Bett außen  (Deck 1)
  • Kat.6 = Zwei-Bett außen  (Deck 2 / 4)
  • Kat.6a = Einzel außen  (Deck 4)
  • Kat.7 = Zwei-Bett außen (Deck 2)
  • Kat.8 = Zwei-Bett außen  (Deck 3 / 4)
  • Kat.9 = Zwei-Bett außen  (Deck 4)
  • Kat.10 = Zwei-Bett außen  (Deck 5)
  • Kat.11 = Zwei-Bett Suite außen  (Deck 2)
  • Kat.12 = Zwei-Bett Suite außen  (Deck 4 / 5)
  • Kat.13 = Zwei-Bett Suite, mit Veranda  (Deck 4)

Ausflüge:
Sie bekommen die Landausflugsprogramme für die jeweiligen Reisen ca. 3 Monate vor Reisebeginn zugeschickt und können dann Vorausbuchungen vornehmen. Die Bezahlung erfolgt grundsätzlich über Ihr Kabinenkonto. An Bord können Sie im Büro der Kreuzfahrten-Reiseleitung noch Landausflüge dazubuchen (vorbehaltlich Verfügbarkeit). 

Bordsprache:
Deutsch

Zusatzkosten/ Nebenkosten:
Landausflüge, Getränke, Telefongespräche, Verzehr in den Bars, persönliche Serviceleistungen an Bord, wie zum Beispiel Friseur, Wäscheservice, ärztliche Behandlungen. Treibstoff-Zuschläge, die ggf. nachträglich von der Reederei erhoben werden.

Trinkgeld:
International ist es üblich, dem Bedienungspersonal als Ausdruck der Zufriedenheit mit dem gebotenen Service ein Trinkgeld zukommen zu lassen. Die Höhe ist selbstverständlich jedem Gast freigestellt und sollte die Anerkennung einer guten Leistung sein. Der auf Kreuzfahrtschiffen übliche Satz liegt bei € 6,- pro Person und Tag.
Die Schiffsleitung empfiehlt, den Betrag zwischen dem Kabinensteward, dem Tischsteward und dem Barpersonal aufzuteilen. Für die „unsichtbaren Geister“ finden Sie eine Box an der Rezeption. Die Besatzung von der HAMBURG bedankt sich herzlich.

Kleidung an Bord:
Die HAMBURG ist ein fröhliches Schiff mit einer legeren und gemütlichen
Atmosphäre. Wir empfehlen Ihnen daher tagsüber bequeme, sportliche Kleidung. Wir bitten Sie jedoch, Gesellschaftsräume und Restaurant nicht in Badekleidung zu betreten. Am Abend empfehlen wir dem Herrn im Restaurant sportlich-elegante Kleidung, Damen entsprechend. Auf jeder Kreuzfahrt gibt es in der Regel zwei festliche Abendveranstaltungen, bei denen um festliche Kleidung gebeten wird. 

Fahrstuhl
Alle Decks können über zwei Fahrstühle erreicht werden.

Zahlungsmittel an Bord:
Die offizielle Währung ist der Euro. Im Restaurant und an den Bars können Sie mit Ihrem Bordausweis bezahlen. Am Ende der Kreuzfahrt erhalten Sie dann an der Rezeption eine Gesamtrechnung, die Sie in bar, per EC-Karte oder per Kreditkarte (VISA, MASTER oder AMEX, Gültigkeit der Kreditkarte 2 Monate) begleichen können. Mit dieser Rechnung werden auch die Landausflüge bezahlt.

Allgemeines:
Für jeden Gast liegt in der Kabine ein Bademantel bereit.
In Ihrer Kabine steht Ihnen kostenlos ein Safe zur Verfügung.
Das gesamte Schiff ist klimatisiert. 

ab2473 

Beförderung

  • Haustürtransfer in Region A/B zum/ab Schiff
  • Flug nach Fort-de-France und zurück von Fortaleza
    (Umsteigeverbindung) in der Economy Class
  • Transfer Flughafen – Hafen – Flughafen
  • Einschiffung in Fort-de-France
  • Ausschiffung in Fortaleza

Kabine & Verpflegung

  • 16 Ü in gebuchter Kabinenkategorie
  • Vollpension
  • Sekt zum Frühstück
  • Willkommensdrink
  • Festliches Galadinner im Rahmen der VP
  • Ganztägig Kaffee & Tee an der Kaffeestation

Zusätzlich inklusive

  • sz-Reisen PLUS: 50 € p.P. Bordguthaben
  • Gepäckbeförderung vom Anlegeplatz in die Kabine und zurück
  • Nutzung der Bordeinrichtung
  • Teilnahme an Bordveranstaltungen
  • Informationsmaterial zur Reise
  • Ein- & Ausschiffungsgebühren
  • Deutsch sprech. Bordreiseleitung

ab2473 

Zielland

Grenada

Landesdaten

Lage

Grenada ist ein selbstständiger Staat im britischen Commonwealth und liegt in der Karibik, und zwar nördlich von Trinidad und Tobago und südlich von St. Vincent.

Der Staat Grenada besteht aus den Inseln Grenada, Carriacou und Petit Martinique.

Fläche: 344,5 km², davon die Insel Grenada 311 km².

Verwaltungsstruktur: 6 Verwaltungsbezirke.

Einwohner

Bevölkerung: ca. 103.300

Städte:

St. George´s (Hauptstadt) ca. 3.900

Gouyave ca. 3.000

Grenville ca. 2.000

Victoria ca. 2.000

Sprache

Die Amtssprache auf Grenada ist Englisch. Eine Bevölkerungsminderheit spricht Patois, eine französisch-afrikanische Mundart.

Zeitverschiebung

Mitteleuropäische Zeit (MEZ) -5 Stunden

Während der europäischen Sommerzeit beträgt der Zeitunterschied -6 Stunden.

Stromspannung

220 Volt Wechselstrom, 50 Hertz.

Es empfiehlt sich, einen Adapter mitzunehmen.

Telefon/Post

Telefon

Die Vorwahl für Ferngespräche von Deutschland, Österreich und der Schweiz nach Grenada ist 001473, die Rufnummer ist unmittelbar danach zu wählen. Die Vorwahl von Grenada nach Deutschland ist 01149, nach Österreich 01143 und in die Schweiz 01141.

Öffentliche Telefone funktionieren mit Münzgeld und Telefonkarten, zum Teil auch mit Kreditkarten.

NOTRUFNUMMERN: Polizei 911, Unfallrettung 434, Feuerwehr 911.

Mobilfunk

Netztechnik: GSM 850/900/1800/1900.

Derzeit gibt es Roamingverträge mit Anbietern in Grenada von E-Plus, O2 und Telekom Deutschland.

GSM 1900-fähig sind Triband- oder Quadband-Handys. Für die Netztechnik GSM 850 wird ein Quadband-Handy benötigt.

Internet

Länderkürzel: .gd

Feiertage

1. Januar (Neujahr), 7. Februar (Unabhängigkeitstag), 19. April (Karfreitag), 22. April (Ostermontag), 1. Mai (Tag der Arbeit), 10. Juni (Pfingstmontag), 20. Juni (Fronleichnam), 5. August (Tag der Sklavenbefreiung), 12. und 13. August (Karneval), 25. Oktober (Erntedankfest), 25. Dezember (Weihnachten), 26. Dezember (Boxing Day).

Die Hauptferienzeit geht von Mitte Juli bis Mitte September. Die Oster- und Weihnachtswoche sind für Geschäftsbesuche wenig geeignet.

Öffnungszeiten

Banken: Mo bis Do 8-15 Uhr, Fr 8-17;

Post: Mo bis Do 8-16 Uhr, Fr 8.16.30 Uhr;

Geschäfte: in der Regel Mo bis Fr 8-16 Uhr, Sa 8-13 Uhr;

Büros: Mo bis Fr 8-12, 13-16 Uhr

Kleidung

Leichte, atmungsaktive Sommerkleidung ist ganzjährig angebracht. Für die Abende, besonders von Dezember bis März, braucht man unter Umständen auch leichte Wollsachen oder eine Jacke. Eine gute Sonnenbrille sowie Regenschutz sollte in keinem Koffer fehlen. Bade- und Strandkleidung sollte nur am Strand getragen werden.

Geschichte/Politik

Es war im Jahre 1498, als Christoph Kolumbus als erster Europäer Grenada sichtete. Europäische Siedler kamen aber erst viel später auf die Insel. Während des 18. Jahrhunderts wechselten sich Briten und Franzosen als Besitzer der Insel mehrfach ab: 1674 wurde sie französische 1763 britische, 1779 wieder französische Kolonie. 1783 ging Grenada endgültig an die Briten über. Seit 1974 ist die Insel unabhängig, aber ein Mitglied im Commonwealth. Das Staatsoberhaupt, der Generalgouverneur, wird von der englischen Königin ernannt.

Wirtschaft

Die Insel hat kaum Industrie. Es gibt aber einige kleine Betriebe, die Agrarprodukte verarbeiten. Einiges Geld bringt der Schiffsbau auf den Nachbarinseln, vor allem auf Carriacou, ein.

Der Export von landwirtschaftlichen Produkten macht Schwierigkeiten, weil die Konkurrenz anderer Inseln groß ist. Man züchtet Muskatnüsse (ein Drittel der Weltproduktion), Bananen, Zitrusfrüchte, Kokosnüsse, Zuckerrohr und Kakao. In den letzten Jahren hat man sich wieder stärker auf die Fischereiwirtschaft besonnen.

Inzwischen spielt der Tourismus eine wichtige Rolle. Viele Kreuzfahrtschiffe legen auf Grenada an.

Religion

Etwa 53 Prozent der Bevölkerung sind katholisch, 14 Prozent sind Anglikaner. Ansonsten gibt es noch Adventisten und Pfingstler auf Grenada.

Vegetation

Grenada ist eine der tropischsten und vegetationsreichsten Inseln der Karibik. Der Bewuchs stellt zum Teil regelrechten Urwald dar, in dem zahllose Pflanzenarten zu Hause sind. Dazwischen erstrecken sich die Plantagen mit Muskat, Bananen, Mangos, Weintrauben, Papayas, Kakao und Zitrusfrüchten. Auch etwas Zuckerrohr wächst hier. An der Küste stehen rund um die Insel viele Palmen.

Außerdem ist Grenada seit langem als die Karibische Gewürzinsel bekannt. Dies rührt vor allem von den Muskatnüssen her, die von hier in alle Welt geliefert werden.

Tierwelt

Große, wild lebende Tiere sieht man auf Grenada nicht. Auf der Insel leben hauptsächlich Manicous (eine Art Opossum), Ägutis (hasengroße Nagetiere), Mona-Meerkatzen (die aus Afrika eingeführt wurden) und Mangusten (eine andere Katzenart). Es gibt aber auch Schildkröten und Krebse, außerdem viele Vogelarten.

Kulinarisches

In den kleinen Hotels und Restaurants auf Grenada wird die übliche karibische Küche serviert, vermischt mit internationalen Gerichten. Die Bewohner der Insel speisen sehr schlicht - vor allem Knollenpflanzen wie Bataten, Jams und Maniok, dazu viel Gemüse.

Sitten und Gebräuche

Leichte Sommerkleidung ist üblich, doch ist die englische Lebensart unverkennbar: In der Stadt St. George´s sollten Damen keine Shorts tragen. Beim Abendessen in einigen Hotels werden bei den Damen längere Kleider und bei Herren zumindest ein Schlips, in einigen Fällen auch ein Jackett erwartet.

Bei allem britischen Einfluss spürt man aber doch immer wieder, vor allem in der Musik, die alten Bräuche durch. Die Grenadiner hingen einst einem von Sklaven herübergebrachten westafrikanischen Kult an. Der hat sich inzwischen zwar mit dem Christentum vermischt, lässt aber in den Tänzen immer noch Erstaunliches und Fremdartiges erleben. Dies drückt sich besonders stark auf Grenadas Nachbarinsel Carriacou aus - beispielsweise, wenn die Nachkommen der Sklaven dort den großen Trommeltanz aufführen, den einst westafrikanische Zauberer vorführten.

Man feiert gern auf Grenada, wenn auch manchmal etwas ungewohnt: Karneval wird im August gefeiert, Weihnachtslieder singt man zum Rhythmus der Stahltrommeln.

Souvenirs

Die exotischsten Gewürze kann man als nette Mitbringsel überall kaufen - zum Teil originell verpackt.

Klimainformationen

Das Klima auf Grenada ist subtropisch bis tropisch. Die durchschnittliche Jahrestemperatur liegt bei etwa 28°C, wobei in den Monaten von November bis Februar die niedrigsten Temperaturen gemessen werden. Sie liegen dann im Durchschnitt bei etwa 24°C. Man kann auf Grenada zwei Jahreszeiten ausmachen. Die Trockenzeit erstreckt sich auf den Zeitraum von Januar bis Mai, die Regenzeit von Juni bis Dezember. Während der Regenzeit ist mit täglichen Regenschauern, die aber selten länger als 2 Stunden dauern, zu rechnen. Die Luftfeuchtigkeit ist zu dieser Zeit hoch.

Beste Reisezeit

Grenada kann das ganze Jahr über besucht werden. Hauptsaison ist von Mitte Dezember bis Mitte April.

Vorgeschriebene Impfungen

Keine bei Einreise direkt aus Europa.

Gelbfieber bei Einreise aus ENDEMIEGEBIETEN.

GELBFIEBER-ENDEMIEGEBIETE

In AFRIKA:

Äquatorialguinea, Äthiopien, Angola, Benin, Burkina Faso, Burundi, Côte d`Ivoire, Demokratische Republik Kongo (Kinshasa), Gabun, Gambia, Ghana, Guinea, Guinea-Bissau, Kamerun, Kenia, Kongo, Liberia, Mali, Mauretanien, Niger, Nigeria, Ruanda, Senegal, Sierra Leone, Südsudan, Sudan, Togo, Tschad, Uganda, Zentralafrikanische Republik.

In SÜD- und MITTELAMERIKA:

Argentinien, Bolivien, Brasilien, Ecuador, Franz. Guayana, Guyana, Kolumbien, Panama, Paraguay, Peru, Surinam, Trinidad + Tobago, Venezuela.

Empfohlene Impfungen

Hepatitis A, zusätzlich für Individualreisende Typhus.

Informationen zur Malaria

Malaria

Keine.

Verbreitung

Grenada ist malaria-frei.

Währung

Währungseinheit

Währungseinheit: Ostkaribischer Dollar (EC$)

1 Ostkaribischer Dollar = 100 Cents.

Derzeitiger Kurs:

1 Euro = ca. 3,08 EC$

1 US-$ = ca. 2,71 EC$

Hinweise

Bei den unten aufgeführten Umrechnungskursen handelt es sich um Devisenkurse der Deutschen Bundesbank, die die Preisnotierung des Euro und des US-Dollar in der Währung des Reiselandes angibt. Mit Devisenkursen werden z.B. Rechnungen unterschiedlicher Währungen gegeneinander verrechnet. (Im Gegensatz zum Sortenkurs wird hier jedoch nicht der Wert angegeben, den man in Deutschland am Bankschalter für einen Euro oder US-Dollar erhält.)

Devisenbestimmungen/Umtausch

Einfuhr Fremdwährung: unbeschränkt, US-$ in Noten und Reiseschecks empfohlen.

Einfuhr Landeswährung: unbeschränkt

Ausfuhr Fremdwährung: unbeschränkt

Ausfuhr Landeswährung: unbeschränkt

Internationale Kreditkarten: Ja - werden von größeren Hotels, Geschäften und Autovermietern akzeptiert.

Geldautomat: Ja - Bargeldabhebung ist mit Kreditkarten möglich an einigen Geldautomaten auch mit der Girocard (mit Maestro-Zeichen). Reisende sollten sich vor Abreise bei Ihrer Hausbank über eventuelle Beschränkungen bei der Bargeldbeschaffung mit der Girocard informieren.

Reiseschecks: Ja - in US-$ - werden in Banken getauscht. Bitte beachten: Grundsätzlich ist die Akzeptanz von Reiseschecks weltweit rückläufig.

Auskunftstellen

Grenada Board of Tourism
Burns Point
St. George´s
Grenada Board of Tourism


P.O. Box 293
St. George´s/Grenada/W.I.
(001 473) 440 66 37
(001 473) 440 20 01, 440 22 79
www.grenadagrenadines.com
info@puregrenada.com

Botschaften und Konsulate

Von Deutschland

zuständig Port-of-Spain/Trinidad und Tobago:

Embassy of the Federal Republic of Germany
19 St. Clair Avenue

St. Clair
Port-of-Spain
Embassy of the Federal Republic of Germany
P.O. Box 828
Port-of-Spain/Trinidad, W.I.
(001 868) 628 16 30/31/32
www.germanemb-portofspain.de
info@ports.diplo.de
Amtsbezirk: Anguilla, Antigua + Barbuda, Barbados, Brit. Jungferninseln, Dominica, Grenada, Guyana, Montserrat, St. Kitts + Nevis, St. Lucia, St. Vincent und die Grenadinen, Suriname, Trinidad + Tobago

Von Deutschland

außerdem auf Grenada:

Honorary Consulate of the Federal Republic of Germany
St. George´s Sugar Apple Hill

Calliste
St. George´s Fontenoy /Grenada
(001 473) 405 41 80
www.grenadagrenadines.com
grenada@hk-diplo.de
Amtsbezirk: Grenada

Übergeordnete Auslandsvertretung:

Botschaft Trinidad und Tobago

Grenada High Commission
The Chapel, Archel Road

West Kensington
London W14 9QH /Großbritannien
(0044 207) 381 48 07
(0044 207) 385 44 15
office@grenada-highcommission.co.uk
Mo bis Fr 9-17 Uhr (konsularische Anfragen Mo bis Fri 10-12 Uhr)

Sehenswertes

St. George´s

Die Hauptstadt ist eine der malerischsten Städte in der Karibik. Das gilt auch für den Hafen, eine lange Bucht, um die ringsum die wichtigsten Gebäude stehen. St. George´s wurde von Franzosen wie von Engländern erbaut; man sieht die unterschiedliche Architektur. Aus Frankreich kam ein Landhausstil des 18. Jahrhunderts, aus Großbritannien der Georgianische und Viktorianische Stil des 19. Jahrhunderts. Sehr farbenfroh und lebendig sind die Märkte in St. George´s. Hinter der Bucht erheben sich halbkreisförmig die Hügel der Stadt. Auf diesen Hügeln stehen aus französischer Kolonialzeit zwei solide Festungen - Fort George und Fort Frederick. Bei Fort George erlaubt die strategisch beherrschende Lage nun eine großartige Aussicht ringsum. Man sieht an den Bauten aber auch noch viel Festungsarchitektur - mit Tunnels, steilen Treppen und schmalen Gängen.

Grand Etang National Park

Hoch im tropischen Regenwald stößt man innerhalb der vulkanischen Bergwelt auf einen Kratersee, der von sehr exotischer Flora umgeben ist. Den Nationalpark hat man weniger aus ökologischen Gründen ausgesucht, sondern vor allem, um Besuchern die Natur der Insel zu erklären. Im Informationszentrum des Parks wird dies durch Bild und Ton unterstützt. Durch den Park führen Wanderwege.

Baden auf Grenada

Der größte und längste Strand auf Grenada, der keinen eigenen Namen hat, liegt am südlichen Ende der Insel, 5 km von der Hauptstadt St. George´s entfernt. Der Strand ist fast 4 km lang, besteht aus hellem Sand und wird in seiner vollen Länge von Palmen gesäumt, sodass man immer genügend Schatten findet. Der Strand fällt sehr flach ab, ist also für Nichtschwimmer und Kinder gefahrlos benutzbar. Brandung ist unbekannt. Es ist zwar der schönste, aber nur einer der zahlreichen Strände auf Grenada. Vorzugsweise an der West- und Südküste findet man viele Bademöglichkeiten; die Strände im Südwesten sind mit Hotels oder Ferienhäusern besiedelt. Im Norden und Osten liegen völlig menschenleere Strandabschnitte, nur ist es nicht ganz einfach, dort hinzukommen.

Golfen auf Grenada

In der Nähe des Grand Anse Beach liegt ein neun-Loch Golfplatz, der für alle Gäste der Insel zugänglich ist.

Carriacou

Auf Grenadas großer Nachbarinsel ist es interessant, den Bootsbauern zuzusehen, die heute, wie vor Generationen, hölzerne Schoner bauen und zu Wasser lassen. Die bunt bemalten Boote pendeln dann zwischen den Inseln und transportieren auf ihren vollen Decks Passagiere und Fracht, die großen weißen Segel im Wind aufgebläht. Die Insel hat mehrere Ortschaften. Die größte, eine kleine Stadt, heißt Hillsborough und liegt an einer weiten Bucht. Carriacou führt seit Jahrhunderten ein ganz ruhiges Dasein. Man trifft hier vor allem Segler, Angler und Taucher an.

Petit Martinique

Diese Nachbarinsel, die bisher kaum von Touristen besucht wird, ist sehr natürlich und unberührt. Einst war diese Insel ein Vulkan, von dem nur die Spitze aus dem Wasser schaut. Von deren höchster Stelle hat man einen großartigen Blick über die Grenadinen-Inseln.

Reisehinweise

Segler sollten beachten, dass Raubüberfälle auf Schiffe sporadisch vorkommen. Notrufe über 911 (Mobiltelefon) sind möglicherweise zuverlässiger als Rufe über mobilen Seefunk.

Weitere Informationen zur Sicherheitssituation im Reiseland sind auf den Internetseiten des Auswärtigen Amts zu finden.

Bitte beachten Sie auch den Abschnitt "Allgemeine Vorsichtsmaßnahmen".

Allgemeine Vorsichtsmaßnahmen

Die Kriminalitätsrate in Grenada verzeichnet vor allem bei Gewaltverbrechen einen deutlichen Anstieg.

Reisende sollten ihre Wertsachen eng am Körper tragen und auf Schmuckstücke ganz verzichten.

Außerdem wird dazu geraten, Original-Dokumente im Hotelsafe zu lassen und nur Kopien mit sich zu führen.

Einsame Gegenden sollten im Allgemeinen, aber besonders nach der Abenddämmerung, unbedingt gemieden werden.

Im Straßenverkehr von Grenada empfiehlt sich, aufgrund der engen und maroden Straßen und der chaotischen Fahrweise der einheimischen Verkehrsteilnehmer, ein zurückhaltender Fahrstil.

Der Konsum sowie der Handel mit Drogen, in jeglicher Form und Menge, ist strikt verboten. Es drohen hohe Geld- und Haftstrafen.

Hurrikan-Saison: In den Bundesstaaten im Süden der USA, in Mexiko, Zentralamerika sowie in der Karibik ist jeweils in der Zeit von Juni bis November mit Hurrikans zu rechnen. Kennzeichen dieser tropischen Wirbelstürme sind u.a. Windgeschwindigkeiten in Orkanstärke, starke Regenfälle und unter Umständen auch Erdrutsche. Informationen dazu gibt es bei örtlichen Wettervorhersagen oder im Internet, beispielsweise unter www.nhc.noaa.gov und www.wunderground.com/tropical. Den Anordnungen der Sicherheitsbehörden ist Folge zu leisten.

Seebeben und damit zusammenhängende Tsunamis können nicht ausgeschlossen werden, da Unterwasservulkane in der Nähe Grenadas derzeit aktiv sind. Reisende sollten sich über die lokalen Medien über die aktuelle Lage informieren. Mögliche Informationsquellen sind auch die Webseiten der US Federal Emergency Management Agency http://www.ready.gov/earthquakes und des Pacific Tsunami Warning Center http://ptwc.weather.gov/.

SPERR-NOTRUF: Deutsche können ihre Girocards, Kreditkarten, Handys und einige andere elektronische Berechtigungen über die Sperr-Notruf-Nummer ++49 116 116 (aus dem Ausland neben ++49 116 116 auch ++49 30 4050 4050 wählbar) rund um die Uhr sperren lassen. Der Anrufer wird mit den Herausgebern der jeweiligen Medien verbunden, sofern diese sich dem Sperr-Notruf angeschlossen haben. Eine Liste der angeschlossenen Herausgeber ist im Internet unter www.sperr-notruf.de zu finden.

Ebenso ist es möglich, die Online-Ausweisfunktion (elektronischer Identitätsnachweis - eID) des neuen Personalausweises unter den oben genannten Nummern sowie unter 0180 1 333 333 (Bürgerservice des Bundesinnenministeriums) sperren zu lassen.

Frankreich

Landesdaten

Lage

Die Republik Frankreich ist im Norden durch den Ärmelkanal von Großbritannien getrennt und wird im Nordwesten und Westen vom Atlantischen Ozean begrenzt. Im Osten grenzt Frankreich an Belgien, Luxemburg und die Bundesrepublik Deutschland, im Süden an das Mittelmeer und Spanien, im Südosten an Italien und die Schweiz.

Fläche: 543.965 km² (einschließlich der 8.680 km² der Insel Korsika).

Verwaltungsstruktur: 22 Regionen, 96 Départements.

Einwohner

Bevölkerung: ca. 60,87 Millionen

Städte:

Paris (Hauptstadt) ca. 2,2 Millionen, mit Vororten ca. 10,2 Millionen

Marseille ca. 851.400

Lyon ca. 475.000

Toulouse ca. 439.600

Nizza (Nice) ca. 344.900

Nantes ca. 283.300

Strasbourg ca. 272.100

Montpellier ca. 253.000

Bordeaux ca. 235.900

Lille ca. 225.800

Rennes ca. 206.700

Reims ca. 181.500

Le Havre ca. 178.800

Saint- Étienne ca. 172.700

Toulon ca. 166.700

Grenoble ca. 156.700

Dijon ca. 151.600

Angers ca. 148.400

Sprache

Die Landessprache ist Französisch.

Zeitverschiebung

Mitteleuropäische Zeit (MEZ) mit europäischer Sommerzeit (kein Zeitunterschied).

Stromspannung

230 Volt Wechselstrom, 50 Hertz. Für Geräte mit sogenanntem Schukostecker (Rundstecker mit zwei runden Kontakten und zwei seitlichen flachen Schutzkontakten) kann ein Adapter erforderlich sein.

Telefon/Post

Post

Briefmarken sind auch in Tabak-Läden erhältlich.

Telefon

Wer von Deutschland, Österreich und der Schweiz nach Frankreich telefonieren will, wählt die Landesvorwahl 0033, dann die regionale Kennziffer, gefolgt von der 8-stelligen Rufnummer. Die Vorwahl von Frankreich nach Deutschland ist 0049, nach Österreich 0043 und in die Schweiz 0041. Wer innerhalb Frankreichs telefonieren möchte, wählt vor der regionalen Kennziffer noch die 0. Für den Nordwesten Frankreichs gilt die regionale Kennziffer 2, für den Nordosten die 3, für den Südosten die 4, für den Südwesten die 5 und für Paris die 1. Öffentliche Telefonzellen sind in Frankreich weit verbreitet. Auch viele Cafés und Bars stellen ihren Gästen Telefone zur Verfügung. Meist handelt es sich um Kartentelefone. Die Karten (télécarte) mit 50 oder 120 Einheiten erhält man bei der Post oder im Tabak-Laden.

NOTRUFNUMMERN: Europaweite Notrufnummer 112 oder Polizei 17, Unfallrettung 15, Feuerwehr 18.

Mobilfunk

Netztechnik: GSM 900/1800

Derzeit gibt es Roamingverträge mit Anbietern in Frankreich von E-Plus, O2, Telekom Deutschland und Vodafone.

Internet

Länderkürzel: .fr

Feiertage

1. Januar (Neujahr), 22. April (Ostermontag), 1. Mai (Tag der Arbeit), 8. Mai (Ende des Zweiten Weltkrieges), 30. Mai (Himmelfahrt), 10. Juni (Pfingstmontag), 14. Juli (Nationalfeiertag), 15. August (Mariä Himmelfahrt), 1. November (Allerheiligen), 11. November (Waffenstillstand 1918), 25. Dezember (Weihnachten).

In der Region Elsass und im Departement Moselle zusätzlich 19. April 2019 (Karfreitag) und 26. Dezember (zweiter Weihnachtsfeiertag).

Die Hauptferienzeit geht von Mitte Juli bis Ende August.

Geschäftstermine sollte man sich in dieser Zeit bestätigen lassen.

Öffnungszeiten

Banken: Mo bis Fr 8.30-16 Uhr (nicht einheitlich);

Post: Mo bis Fr 8-19 Uhr, Sa 8-12 Uhr (auf dem Land häufig mit Mittagspause);

Geschäfte: Große Geschäfte sind im Allgemeinen werktags von etwa 9.30-19 Uhr durchgehend geöffnet (Supermärkte haben oft bis 21/22 Uhr geöffnet). Kleine Geschäfte öffnen oft schon um 7 Uhr und sind abends oft über 19 Uhr hinaus geöffnet, schließen aber dafür in der Mittagszeit für 2 Stunden und an 1 bis 2 Tagen pro Woche. Kleine Lebensmittelgeschäfte haben auch häufig am Sonntagvormittag geöffnet und dafür montags geschlossen. Im Hauptferienmonat August sind in Paris viele Geschäfte geschlossen.

Kleidung

Normale europäische Kleidung entsprechend der Jahreszeit.

Geschichte/Politik

Archäologische Funde deuten darauf hin, dass es im Gebiet des heutigen Frankreich seit mindestens 100.000 Jahren menschliche Besiedlung gab. Die Errichtung des Frankenreiches unter den Merowingern und Karolingern, die von fünften bis neunten Jahrhundert regierten, und die Entwicklung des französischen Königtums hatte auf die Entwicklung Westeuropas entscheidenden Einfluss. Innenpolitische Auseinandersetzungen mit dem Adel und Kriege mit den Briten (etwa der 100-jährige Krieg) festigten nur noch die Zentralgewalt. Sie führten zur Herausbildung einer Monarchie, die in der Zeit des Absolutismus (Ludwig XIII. bis XVI.) ihren Höhepunkt erreichte. Der Sieg des Bürgertums in der Französischen Revolution von 1789 war im 19. Jahrhundert Anstoß für ähnliche Entwicklung in anderen europäischen Ländern. Nach dem Staatsstreich von Napoleon Bonaparte im Jahr 1799 und der Rückkehr zum Kaiserreich führte Napoleon von 1803 bis 1815 Kriege mit europäischen Mächten. Sie endeten mit der französischen Niederlage bei Waterloo im Jahr 1815. Im Ersten und Zweiten Weltkrieg stand Frankreich auf der Seite der siegreichen Alliierten. 1957 schloss sich Frankreich mit fünf weiteren westeuropäischen Mächten zur Europäischen Wirtschaftsgemeinschaft zusammen. Außenpolitisch konnte das Land den Zerfall seines Kolonialreiches nicht verhindern. Indochina musste 1954 aufgegeben werden. 1956 lösten sich Marokko und Tunesien los. Der Unabhängigkeitskrieg Algeriens, der 1954 begann, endete mit der Unabhängigkeit des Landes im April 1962. 1963 begründete der Deutsch-Französische Freundschaftsvertrag eine weitreichende Zusammenarbeit auf politischem, wirtschaftlichem und kulturellem Gebiet. Frankreich ist Mitglied der EU.

Wirtschaft

Bis zum Ende des Zweiten Weltkrieges war Frankreich ein Agrarland mit kleineren Industriezweigen. Noch heute ist das Land einer der größten Produzenten landwirtschaftlicher Erzeugnisse in Europa, auch wenn die Zahl der Erwerbstätigen in der Landwirtschaft seit dem Kriegsende erheblich abgenommen hat. Es werden vor allem Getreide, Fleisch, Molkereiprodukte, Gemüse, Obst, Wein und Tabak produziert. Der Weinbau, mit den wichtigsten Anbaugebieten Bourgogne, Champagne, Loiretal und Elsass ist ein besonders gewinnbringender Erwerbszweig. Im Mittelmeerraum werden vor allem Obst, Oliven und Blumen angebaut. Unter den Industriezweigen steht die Kraftfahrzeugherstellung an erster Stelle. In der Erzeugung verschiedener spezieller Produkte wie Parfüms, Handschuhe, Spitzen, Damenbekleidung, Glaswaren und weiterer Luxusartikel hat Frankreich internationale Bedeutung.

Der Tourismus gehört zu den wichtigsten Wirtschaftszweigen des Landes.

Religion

Rund 75 Prozent der Bevölkerung gehören der katholischen Kirche an, 4,5 Prozent sind Muslime. Daneben gibt es 1,4 Prozent Protestanten und etwa 1,3 Prozent Juden. Seit 1905 besteht eine Trennung zwischen Staat und Kirche.

Vegetation

Frankreichs Pflanzenwelt zeigt die charakteristische Vielfalt Europas. Sie reicht von alpinen Flechten und Moosen bis zu subtropischen Arten wie Oliven und Orangen. Im mediterranen Klimabereich wachsen außer Kiefern, Stein- und Korkeichen auch vielfach Zypressen und Platanen. Kultiviert werden Oliven, Mandeln und Wein. In den Alpen reicht die Höhenstufung von Eichen- und Buchenwäldern über Tannen- und Fichtenwälder bis zu baumfreien Matten. In den trockeneren Zentralalpen treten Fichten und Lärchen an die Stelle der Laubbäume. In der Bretagne, dem Aquitanischen und dem Pariser Becken sind Heidelandschaften vorherrschend.

Tierwelt

Im Niederwald gibt es Hasen, Fasane und Rebhühner. In den Hochwäldern leben Hirsche, Rehe, Wildschweine und Füchse. In den höheren Lagen der Alpen findet man Gämsen. Eine Besonderheit der französischen Tierwelt sind die in der Camargue heimischen Flamingos.

Kulinarisches

Die französische Küche ist weltberühmt und das nicht nur wegen ihrer Qualität, sondern auch wegen ihrer regionalen Vielfalt. Gebiete wie z.B. das Elsass, Burgund, Champagne-Ardenne oder Franche-Comté haben sich einen großen kulinarischen Ruf erworben. Spezialitäten wie Flammekuech, Gänseleberpastete, warmer Münster Käse und Wein im Elsass, der Wein und der Käse des Burgunds, Champagner und luftgetrockneter Schinken aus der Champagne-Ardenne Region oder der Comté-Käse aus Frankreichs grünster Region lassen vielen Gourmets das Wasser im Mund zusammenlaufen.

Eine besondere Stellung nimmt die provenzalische Küche ein, die die Zubereitung mit Olivenöl und Tomaten, Knoblauch, Zwiebeln, Basilikum und anderen Gewürzen bevorzugt. Spezialitäten sind u.a. die "Bouillabaisse", eine Fischsuppe mit Knoblauch, Rosmarin und Safran oder "Pissaladière", ein Zwiebelkuchen mit Oliven und Sardellen.

Zu den Mahlzeiten gibt es immer Brot und Wasser und dazu gehört beinah selbstverständlich auch einer der regionalen Weiß- und Rotweine, aber auch die elsässischen Biere sind sehr beliebt. Kaffee gibt es als café creme (Kaffee mit Sahne) oder als café au lait (Milchkaffee). Zum Abschluss des Mahls ist eines der vielen leckeren Desserts oder/und ein Happen der französischen Käsespezialitäten zu empfehlen.

Souvenirs

In Frankreich gibt es schöne Kunsthandwerkartikel, z.B. Keramik, Holzwaren, Spitzen oder Korbflechtereien. Parfums und Kräuteressenzen sind eine Spezialität der Provence, vor allem der Stadt Grasse. Natürlich zählen auch einige kulinarische Spezialitäten wie Wein oder eingelegte Speisen zu den beliebten Souvenirs aus Frankreich.

Duty Free

Einreise aus EU-Ländern

Bei unmittelbarer Einreise aus den anderen EU-Ländern (innergemeinschaftlicher Reiseverkehr; trifft nicht zu für die Kanarischen Inseln, außerdem nicht für die britischen Kanalinseln und nicht für Grönland) bestehen keine Beschränkungen/Formalitäten abgabenrechtlicher Art für das Reisegepäck und ausschließlich zu privaten Zwecken mitgeführte Waren. Ausgenommen sind verbotene Waren wie Drogen, Waffen usw. (Besonderheiten s.u.; für Waren zu gewerblichen Zwecken s. Abschnitt "Geschäftsreisende").

Im EU-Mitgliedstaat eingekaufte, bereits versteuerte (sog. verbrauchssteuerpflichtige) Waren können von Privatpersonen (ohne nochmalige Besteuerung) problemlos mitgeführt werden, wenn sie ausschließlich für ihren Eigenbedarf, d.h. nicht zu gewerblichen/kommerziellen Zwecken, erworben wurden.

Für folgende Waren gilt als Richtmenge für den Eigenbedarf:

TABAKWAREN: 800 Zigaretten, 400 Zigarillos (Zigarren mit einem Stückgewicht von höchstens 3 g), 200 Zigarren, 1.000 g Rauchtabak;

ALKOHOLISCHE GETRÄNKE: 10 Liter Spirituosen, 20 Liter sog. Zwischenerzeugnisse (z.B. Campari, Port, Madeira, Sherry), 90 Liter Wein (davon höchstens 60 Liter Schaumwein), 110 Liter Bier.

Eine Überschreitung dieser Richtmengen ist im Einzelfall möglich, wenn nachgewiesen wird, dass auch die größere Menge ausschließlich für den privaten Eigenbedarf bestimmt ist.

Bei anderen mitgeführten, verbrauchssteuerpflichtigen Waren kann bei der Einreise nach bestimmten Kriterien (u.a. die Gründe für den Besitz, Beförderungsart, Unterlagen über die Menge der Waren) geprüft werden, ob sie ggf. zu gewerblichen Zwecken bestimmt sind.

KRAFTSTOFFE für Motorfahrzeuge, die nicht im Hauptbehälter des Fahrzeugs oder in einem geeigneten Reservebehälter mitgeführt werden, können ggf. erneut besteuert werden.

REISENDEN UNTER 18 JAHREN wird keine Steuerbefreiung für Spirituosen und Tabakwaren gewährt.

*ACHTUNG! In Bulgarien, Kroatien, Lettland, Litauen oder Ungarn gekaufte Zigaretten dürfen nur bis zu einer Menge von 300 Stück steuerfrei nach Frankreich eingeführt werden.

Einreise aus Drittländern

Bei der Einreise aus anderen als EU-Ländern (Drittländern) ist die zum persönlichen Gebrauch während der Reise benötigte und zur Wiederausfuhr bestimmte Reiseausrüstung sowie der Reiseproviant von Eingangsabgaben befreit.

Ferner sind Waren, die Reisende gelegentlich und ausschließlich zum persönlichen Ge- oder Verbrauch oder für ihren Haushalt oder als Geschenk in ihrem persönlichen Reisegepäck einführen, im Rahmen folgender Mengen und Wertgrenzen abgabenfrei:

200 Zigaretten oder 100 Zigarillos (Zigarren mit einem Stückgewicht von höchstens 3 g) oder 50 Zigarren oder 250 g Rauchtabak;

16 Liter Bier;

4 Liter nicht schäumende Weine;

1 Liter Spirituosen mit einem Alkoholgehalt von mehr als 22 Volumenprozent ODER 2 Liter Spirituosen, Aperitifs aus Wein oder Alkohol, Tafia, Sake oder ähnliche Getränke, mit einem Alkoholgehalt von 22 Volumenprozent oder weniger, oder Schaumwein oder Likörwein;

eine dem persönlichen Bedarf des Reisenden entsprechende Menge an Arzneimitteln;

10 Liter Kraftstoff je Motorfahrzeug im Reservekanister;

andere Waren bis zu einem Gesamtwert von 430 Euro für Flug- und Seereisende, für Einreisende auf anderen Verkehrswegenbis zu einem Gesamtwert von 300 Euro; für Reisende unter 15 Jahren gilt die Freimenge von 150 Euro unabhängig vom Einreiseweg.

DIE ABGABENBEFREIUNG WIRD NICHT GEWÄHRT:

Reisenden unter 17 Jahren für Tabakwaren, Spirituosen, Wein, Schaumwein, Likörwein, Aperitifs und ähnliche alkoholische Getränke.

Klimainformationen

Das Klima Frankreichs ist geprägt von seiner geografischen Lage zwischen Mittelmeer, europäischem Festland und Atlantik. So wird das Klima im Süden stärker vom Mittelmeer beeinflusst, während das Flachland des Nordens und Westens ein ozeanisches Klima besitzt. Die doch teilweise sehr unterschiedlichen Höhenlagen der Regionen Frankreichs nehmen zusätzlich Einfluss auf das Klima. Im Allgemeinen werden vier Klimaregionen unterschieden:

In der 20 bis 60 km tiefen Zone am Mittelmeer herrscht ein für das Mittelmeer typisches Klima mit trocken-heißen Sommern und milden Wintern. So kann in Marseille, der Hafenstadt am Mittelmeer, an 3.000 Stunden im Jahr die Sonne scheinen.

Das Klima der Bretagne, der vom Atlantik umschlossenen Halbinsel, ist ozeanisch. Feuchte Meeresluft und kräftige Winden dominieren, und es regnet häufig. So werden in Brest etwa 1.126 mm Niederschlag pro Jahr gemessen. Die Temperaturen sind mit durchschnittlichen 6°C im Januar und 16°C im Juli gemäßigt.

Deutlich trockener als die Bretagne sind die Gegenden um Paris und Aquitanien. In diesen Beckenlandschaften wird nur etwa 600 mm Niederschlag im Jahr gemessen. Die Temperaturen steigen im Sommer im Durchschnitt auf 19°C, während sie im Januar 3°C betragen.

Die vierte Klimaregion Frankreichs ist die der Gebirgslagen im südlichen Teil des Landes, in der es sehr viel regnet und schneit. So kann es im Zentralmassiv an bis zu 50 Tagen im Jahr schneien. In den mittleren Gebirgslagen ist das Klima gemäßigt; es werden Temperaturen von -2°C im Januar und 17°C im Juli gemessen.

Beste Reisezeit

Für Paris Frühjahr und Herbst sowie Winter, für die Mittelmeerküste Frühjahr bis Spätherbst.

Skisaison: In den französischen Alpen und den Pyrenäen Dezember bis April.

Vorgeschriebene Impfungen

Keine.

Empfohlene Impfungen

Keine.

Informationen zur Malaria

Malaria

Keine.

Verbreitung

Frankreich ist malaria-frei.

Währung

Währungseinheit

Währungseinheit: Euro ( EUR)

1 Euro = 100 Cent.

Derzeitiger Kurs:

1 US-$ = ca. 0,87 EUR

Devisenbestimmungen/Umtausch

Einfuhr Fremdwährung: unbeschränkt

Einfuhr Landeswährung: unbeschränkt

Deklaration: Ja - schriftliche Deklaration bei Ein- und Ausreise ab einem Wert von 10.000 Euro (auch in anderen Währungen, Reiseschecks oder auf Dritte ausgestellte Schecks, Zahlungsanweisungen etc.).

Ausfuhr Fremdwährung: unbeschränkt

Ausfuhr Landeswährung: unbeschränkt

Internationale Kreditkarten: Ja

Geldautomat: Ja - mit Kreditkarten oder Girocard (mit Maestro- oder V-Pay-Zeichen) an den Automaten der Banken und Postämter.

Auskunftstellen

ATOUT France

(Agence de développement touristique

de la France)

Französische Zentrale für Tourismus
Frankfurt/M.
Postfach 100128
60001 Frankfurt/M.
(069) 74 55 56
www.franceguide.com

ATOUT France

(Agence de développement touristique

de la France)

Französische Zentrale für Tourismus
79/81, rue de Clichy
75009
Paris /Frankreich
(0033 1) 42 92 70 17
(0033 1) 42 96 70 00
www.franceguide.com
editorial@atout-france.fr

Deutsch-Französische Industrie- und Handelskammer

(Chambre Franco-Allemande de Commerce et d'Industrie)
18, rue Balard
75015
Paris /Frankreich
(0033 1) 45 75 47 39
(0033 1) 40 58 35 35
www.francoallemand.com
info@francoallemand.com
Mo bis Fr 9.30-12.30, 14-17 Uhr

Botschaften und Konsulate

Von Deutschland

VERTRETUNGEN BEI ÜBERSTAATLICHEN ORGANISATIONEN:

Ständige Vertretung der Bundesrepublik Deutschland bei der Organisation der Vereinten Nationen für Erziehung, Wissenschaft und Kultur (UNESCO)
13/15, Avenue Franklin D. Roosevelt
75008
Paris /Frankreich
Ständige Vertretung der Bundesrepublik Deutschland bei der Organisation der Vereinten Nationen für Erziehung, Wissenschaft und Kultur (UNESCO)
UNESCO House, Office MS1.18, 1, rue Miollis
75732 ParisCEDEX 15 /Frankreich
(0033 1) 53 83 46 67
(0033 1) 53 83 46 63
unesco@amb-allemagne.fr

Ständige Vertretung der Bundesrepublik Deutschland bei der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD)
9, rue Maspéro
75116
Paris /Frankreich
Ständige Vertretung der Bundesrepublik Deutschland bei der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD)
BP 30 221
75364 Paris CEDEX 08 /Frankreich
(0033 1) 55 74 57 40
(0033 1) 55 74 57 00

Ständige Vertretung der Bundesrepublik Deutschland beim Europarat
6 Quai Mullenheim
67000
Straßburg (Strasbourg) /Frankreich
Ständige Vertretung der Bundesrepublik Deutschland beim Europarat
Postfach 1170
77671 Kehl/Deutschland
(0033 3) 88 25 50 41
(0033 3) 88 24 67 30

Französische Botschaft

mit Konsularabteilung
Pariser Platz 5
10117
Berlin
(0 30) 590 03 91 10
(0 30) 590 03 90 00
www.botschaft-frankreich.de
Mo bis Fr 9-12 Uhr, Mi 14-17 Uhr
(keine Visumerteilung)
(für Visa-Angelegenheiten siehe Frankfurt/M.)

Französisches Honorarkonsulat
Deutsch-Französisches Institut

Theaterstraße 67
52062
Aachen
(02 41) 40 31 45
(02 41) 397 01
angelika.ivens@dfki-aachen.de
Do. 10-12 Uhr und nach Vereinbarung
(keine Visumerteilung; keine Passverlängerung)
(nur die Stadt Aachen und die Kreise Aachen, Düren, Euskirchen und Heinsberg)

Französisches Honorarkonsulat
c/o Kanzlei Lutz Abel

Depotstraße 5
86199
Augsburg
(08 21) 66 09 75 44
p.pelissier@consulhon-france-augsburg.de
Dienstag 11 bis 15 Uhr und nach Absprache
(keine Visumerteilung; keine Passverlängerung)
nur Regierungsbezirk Schwaben in Bayern sowie die Regionen Donau-Iller und Bodensee-Oberschwaben in Baden-Württemberg

Französisches Honorarkonsulat
c/o Eggers Franke Holding GmbH

Konsul-Smidt-Straße 8j
28217
Bremen
(04 21) 305 31 09
(04 21) 305 31 07
consulat@egFRA.de
Di, Mi, Do 9-12 Uhr
(keine Visumerteilung; keine Passverlängerung)

Französisches Generalkonsulat
Martin-Luther-Platz 26 (Schadow-Arkaden)
40212
Düsseldorf
(02 11) 82 85 46 16
(02 11) 828 54 60
www.consulatfrance.de
info@consulfrance-dusseldorf.org
Mo bis Fr 9-12 Uhr
(keine Visumerteilung)

Französisches Honorarkonsulat
c/o Thüringen-Tourismus GmbH

Willy-Brandt-Platz 1
99084
Erfurt
(03 61) 374 22 99
(03 61) 374 22 55
groenegres@thueringen-tourismus.de
Di 14-17 Uhr
(keine Visumerteilung; keine Passverlängerung)

Französisches Generalkonsulat
Zeppelinallee 35
60325
Frankfurt/M.
(0 69) 79 50 96 46
(0 69) 795 09 60
www.consulatfrance.de/francfort
info@consulfrance-francfort.org
Mo bis Fr 8.45-12 Uhr, außerdem Do 14-15.30 Uhr
(für Visa-Angelegenheiten Bundesrepublik Deutschland)

Französisches Honorarkonsulat
Münsterplatz 11 (Centre Culturel Français Freiburg)
79098
Freiburg i. Br.
(07 61) 207 39 13
michael.mack@consulhon-france.eu
Fr 10-12 Uhr und nach Vereinbarung
(keine Visumerteilung; keine Passverlängerung)
(nur die Reg.-Bez. Freiburg i. Br. und Tübingen)

Französisches Generalkonsulat
Heimhuder Straße 55
20148
Hamburg
(0 40) 41 33 25 71
(0 40) 413 32 50, 41 33 25 74
www.consulfrance-hambourg.de
info@consulfrance-hambourg.org
Mo bis Fr 9.30-12.30 Uhr, nachmittags nach Vereinbarung
(keine Visumerteilung)

Französisches Honorarkonsulat
Friedrichswall 10
30159
Hannover
(05 11) 51 96 08 49
(05 11) 51 96 08 40
contact@consulhon-paris.de
Di 12-16 Uhr
(keine Visumerteilung; keine Passverlängerung)

Französisches Honorarkonsulat
Humboldtstr. 25
04105
Leipzig
(03 41) 986 10 79
(03 41) 986 10 70
h.langenfeld@consulhon-france-leipzig.de
Mi 9-12 Uhr (nach Terminabsprache)
(keine Visumerteilung; keine Passverlängerung)

Französisches Honorarkonsulat
Rosengartenplatz 2
68161
Mannheim
(06 21) 49 09 35 99
(06 21) 49 09 35 92
f.zoeller@consulat-honoraire-france.de
nach Vereinbarung
(keine Visumerteilung; keine Passverlängerung)
(nur Verwaltungsbezirk der Stadt Mannheim)

Französisches Generalkonsulat
Heimeranstraße 31
80339
München
(0 89) 41 94 11 23
(0 89) 419 41 10
www.consulfrance-munich.de
info@consulfrance-munich.org
Mo, Di, Do und Fr 8.45-12 Uhr, Mi 13.30-17 Uhr


(keine Visumerteilung)

Französisches Honorarkonsulat
Friedrichstraße 1
48145
Münster
(02 11) 917 41 10 05
(02 11) 917 41 10 00
eckhard.forst@nrwbank.de
nur nach Terminabsprache
(keine Visumerteilung; keine Passverlängerung)
nur Verwaltungsbezirk der Stadt Münster in Nordrhein-Westfalen

Französisches Honorarkonsulat
Gleißbühlstraße 10
90402
Nürnberg
(09 11) 91 19 88 31 58
nuremberg@consulfrance-munich.org
nur nach Terminabsprache
(keine Visumerteilung; keine Passverlängerung)
nur Regierungsbezirke Unterfranken, Mittelfranken, Oberfranken und Oberpfalz

Französisches Generalkonsulat
Am Ludwigsplatz 10
66117
Saarbrücken
(06 81) 927 99 86 16
(06 81) 92 79 98 60
www.consulatfrance.de
info@consulfrance-sarrebruck.org
Mo bis Fr 9-12 Uhr, nachmittags nur auf Anfrage
(keine Visumerteilung)

Französisches Honorarkonsulat
Am Rathaus/Großer Markt 1
66740
Saarlouis
(068 31) 29 36
m.bouchon@consulhonoraire-france-saarlouis.de
Di 14.30-16.30 Uhr
(keine Visumerteilung; keine Passverlängerung)

Französisches Generalkonsulat
Schlossstraße 51
70174
Stuttgart
(07 11) 239 25 54
(07 11) 239 25 53
www.consulat.stuttgart.france.de
info@consulfrance-stuttgart.org
Mo bis Do 8.30-13, 14-17.15 Uhr, Fr 8.30-14 Uhr
(keine Visumerteilung)

Ambassade de la République fédérale d'Allemagne
24 rue Marbeau
75116
Paris
Ambassade de la République fédérale d’Allemagne
BP 30 221
75364 Paris CEDEX 08 /Frankreich
(0033 1) 53 83 45 02
(0033 1) 53 83 45 00
www.amb-allemagne.fr
Amtsbezirk: Frankreich

Konsularischer Amtsbezirk: Départements Aisne, Calvados, Cher, Côtes-d'Armor, Essonne, Eure, Eure-et-Loir, Finistère, Hauts-de-Seine, Ille-et-Vilaine, Indre, Indre-et-Loire, Loire-Atlantique, Loiret, Loir-et-Cher, Maine-et-Loire, Manche, Mayenne, Morbihan, Nord, Oise, Orne, Paris (Ville de), Pas-de-Calais, Sarthe, Seine-et-Marne, Seine-Maritime, Seine-Saint-Denis, Somme, Val-de-Marne, Val-d'Oise, Vendée, Yvelines;

außerdem die Übersee-Départements Französisch-Guayana, Guadeloupe, Martinique, Mayotte und Réunion;

die Übersee-Territorien Französisch-Polynesien, Neukaledonien, St. Pierre und Miquelon, Wallis und Futuna.

(Zuständige Visabehörde für St. Pierre und Miquelon ist das Generalkonsulat in Montreal/Kanada, für die französischen Hoheitsgebiete im Südpazifik die Botschaft Wellington/Neuseeland.)

Der Leiter der Vertretung ist zugleich als Botschafter in Monaco mit Sitz in Paris akkreditiert.

Ambassade de la République fédérale d'Allemagne

Service Consulaire/Konsularabteilung der Botschaft
28, rue Marbeau
75116
Paris
Ambassade de la République fédérale d’Allemagne
BP 30 221
75364 Paris CEDEX 08/Frankreich
(0033 1) 53 64 76 88
(0033 1) 53 64 76 70
Konsularischer Amtsbezirk:

siehe Botschaft

Consul Honoraire de la République fédérale d'Allemagne
5, rue Noël Biret
84000
Avignon /Frankreich
(0033 4) 90 81 00 42
(0033 4) 90 81 00 42
avignon@hk-diplo.de
Amtsbezirk: Départements Vaucluse und Gard

Übergeordnete Auslandsvertretung: Generalkonsulat Marseille

Consulat Général de la République fédérale d'Allemagne
35 Cours de Verdun
33000
Bordeaux /Frankreich
(0033 5) 56 42 32 65
(0033 5) 56 17 12 22
Amtsbezirk: Départements Ariège, Aveyron, Charente, Charente-Maritime, Corrèze, Creuse, Deux-Sèvres, Dordogne, Gers, Gironde, Haute-Garonne, Hautes-Pyrénées, Haute-Vienne, Landes, Lot, Lot-et-Garonne, Pyrénées-Atlantiques, Tarn, Tarn-et-Garonne, Vienne

Consul Honoraire de la République fédérale d'Allemagne
50, Esplanade de la Fraternité
Brest
Consul Honoraire de la République fédérale d'Allemagne
c/o Maison de l'International

245, cours Aimé Césaire
29200 Brest/Frankreich
(0033 6) 81 08 14 79
brest@hk-diplo.de
Amtsbezirk: Département Finistère

Übergeordnete Auslandsvertretung: Botschaft Paris

Consul Honoraire de la République fédérale d'Allemagne
Maison de Rhénanie-Palatinat

29, rue Buffon
21000
Dijon
Consul Honoraire de la Republique fédérale d'Allemagne
B.P. 32415
21024 Dijon Cedex/Frankreich
(0033 3) 80 68 07 04
(0033 3) 80 68 06 98, 80 68 07 01
dijon@hk-diplo.de
Amtsbezirk: Départements Côte-d'Or, Nièvre, Saône-et-Loire und Yonne Übergeordnete Auslandsvertretung: Generalkonsulat Lyon

Consul Honoraire de la République fédérale d'Allemagne
c/o Maison de l'International

1 Rue Hector Berlioz
38000
Grenoble /Frankreich
(0033 6) 85 46 45 40
grenoble@hk-diplo.de
Amtsbezirk: Départements Isère, Savoie und Haute-Savoie

Übergeordnete Auslandsvertretung: Generalkonsulat Lyon

Consul Honoraire de la République fédérale d'Allemagne
98, rue des Stations
59000
Lille /Frankreich
(0033 3) 20 85 81 17
(0033 3) 20 85 81 17
c.coulier@gmail.com
Amtsbezirk: Départements Nord und Pas-de-Calais, Stadt und Arrondissement Boulogne-sur-Mer

Übergeordnete Auslandsvertretung: Botschaft Paris

Consulat Général de la République fédérale d'Allemagne
33, Boulevard des Belges
69006
Lyon /Frankreich
(0033 4) 72 43 06 94
(0033 4) 72 69 98 98
Amtsbezirk: Départements Ain, Allier, Ardèche, Territoire de Belfort, Cantal, Côte-d'Or, Doubs, Drôme, Haute-Loire, Haute-Saône, Haute-Savoie, Isère, Jura, Loire, Nièvre, Puy-de-Dôme, Rhône, Saône-et-Loire, Savoie, Yonne

Consulat Général de la République fédérale d'Allemagne
10 Place de la Joliette

Les Docks, Hôtel de Direction, 1. Etage
13002
Marseille /Frankreich
(0033 4) 91 16 75 28
(0033 4) 91 16 75 20
Amtsbezirk: Départements Alpes-de-Haute-Provence, Alpes-Maritimes, Aude, Bouches-du-Rhône, Corse-du-Sud, Gard, Hautes-Alpes, Haute-Corse, Hérault, Lozère, Pyrénées-Orientales, Var, Vaucluse

Der Leiter der Vertretung ist zugleich Generalkonsul für das Fürstentum Monaco mit Sitz in Marseille.

Consul Honoraire de la République fédérale d'Allemagne
Maison des Relations Internationales

Esplanade Charles de Gaulle
34000
Montpellier
Consul Honoraire de la République fédérale d'Allemagne
Maison des Relations Internationales

14, Descente en Barrat
34000 Montpellier/Frankreich
(0033 4) 67 15 90 69
(0033 4) 67 60 75 46
montpellier@hk-diplo.de
Amtsbezirk: Département Hérault

Übergeordnete Auslandsvertretung: Generalkonsulat Marseille

Consul Honoraire de la République fédérale d'Allemagne
18 quai Ernest Renaud
44186
Nantes
18 quai Ernest Renaud, BP 18609, Cedex 4
44186 Nantes /Frankreich
(00 33 2) 40 44 20 16
nantes@hk-diplo.de
Amtsbezirk: Départements Loire-Atlantique, Maine-et-Loire, Mayenne und Vendée

Übergeordnete Auslandsvertretung: Botschaft Paris

Consul Honoraire de la République fédérale d'Allemagne
81, Rue de France -

L'Adriatic - 2ème étage
06000
Nizza (Nice) /Frankreich
(0033 4) 93 83 05 50
(0033 4) 93 83 55 25
nizza@hk-diplo.de
Amtsbezirk: Département Alpes-Maritimes

Übergeordnete Auslandsvertretung: Generalkonsulat Marseille

Consul Honoraire de la République fédérale d'Allemagne
CCI de Rennes

2, avenue de la Préfecture
35042
Rennes /Frankreich
(0033 2) 99 33 24 28
(0033 2) 99 33 66 95
rennes@hk-diplo.de
Amtsbezirk: Départements Ille-et-Vilaine, Côtes d´armor et Morbihan

Übergeordnete Auslandsvertretung: Botschaft Paris

Consulat Général de la République fédérale d'Allemagne
6, Quai Mullenheim
67000
Straßburg (Strasbourg) /Frankreich
(0033 3) 88 75 79 82
(0033 3) 88 24 67 00
Amtsbezirk: Départements Ardennes, Aube, Bas-Rhin, Haute-Marne, Haut-Rhin, Marne, Meurthe-et-Moselle, Meuse, Moselle, Vosges

Consul Honoraire de la République fédérale d'Allemagne
Naturopôle, bât. H

3, boulevard de Clairfont
66350
Toulouges /Frankreich
(0033 7) 86 77 06 57
perpignan@hk-diplo.de
Amtsbezirk: Département Pyrénées-Orientales

Übergeordnete Auslandsvertretung: Generalkonsulat Marseille

Consul Honoraire de la République fédérale d'Allemagne
24, rue de Metz
31000
Toulouse /Frankreich
(0033 5) 61 52 35 56, 62 27 50 51
(0033 5) 61 52 35 56, 62 27 50 50
toulouse@hk-diplo.de
Amtsbezirk: Départements Ariège, Aveyron, Gers, Haute-Garonne, Hautes-Pyrénées, Lot, Tarn, Tarn-et-Garonne

Übergeordnete Auslandsvertretung: Generalkonsulat Bordeaux

Consul Honoraire de la République fédérale d'Allemagne
c/o Centre Franco-Allemand de Touraine

18 rue Galpin Thiou
37000
Tours /Frankreich
(0033 2) 47 66 05 77
tours@hk-diplo.de
Amtsbezirk: Départements Indre-et-Loire, Loir-et-Cher, Loiret und Sarthe. Übergeordnete Auslandsvertretung: Botschaft Paris.

Sehenswertes

Paris

Paris, Hauptstadt sowie politisches, wirtschaftliches und kulturelles Zentrum Frankreichs, gehört zu den großen Metropolen der Erde. Weltberühmte Monumente wie der Eiffelturm, das Wahrzeichen der Stadt, bekannte Kirchen wie Notre Dame und Sacré Coeur, bedeutende Museen, allen voran der Louvre mit seiner Glaspyramide, futuristische Architektur, beispielsweise im Büroviertel La Défense und der Charme der "100 Dörfer" gehören genauso zur Stadt wie der Fluss Seine und der bisweilen chaotische Verkehr. Paris ist eine Stadt für Kunstliebhaber wie für Nachtschwärmer, für Mode-Fans wie für Gourmets, für Flaneure wie für Verliebte und sogar Naturliebhaber finden in den ausgedehnten Parks und Promenaden und in der umgebenden Kulturlandschaft der Île-de-France Ruhe und Entspannung. Auch für Kinder wird mit Disneyland de Paris, dem Parc Astérix und France Miniature in Elancourt einiges Interessantes geboten. In der näheren Umgebung von Paris sind die sieben Königsschlösser, von Fontainebleau bis Versailles, imposante Ausflugsziele.

Es kommt also nicht von ungefähr, dass sich der Tourismus seit Jahrzehnten als bedeutender Wirtschaftsfaktor etabliert hat - rund 15 Millionen Besucher aus aller Welt statten der französischen Hauptstadt jährlich einen Besuch ab. Für Touristen als besonders anziehend hat sich in den letzten Jahren der Pariser Osten entwickelt, der sich von einer traditionellen Arbeitergegend zu einem Künstler- und Kulturviertel gemausert hat.

Zur Orientierung: Die 20 Pariser Arrondissements (erkennbar an den letzten beiden Stellen der Postleitzahl) winden sich, angeordnet wie ein Schneckenhaus, um den Louvre im Mittelpunkt des ersten Stadtbezirks bis zum Friedhof Père Lachaise im Nordosten der Stadt im 20. Bezirk. Im Zentrum von Paris, vor allem vom 1. bis zum 9. Arrondissement, befinden sich die meisten großen touristischen Attraktionen. Aber auch in den äußeren Bezirken ist die eine oder andere berühmte Sehenswürdigkeit, wie zum Beispiel die Basilika Sacré Coeur, zu entdecken.

Marseille

Die älteste und nach Paris und Lyon drittgrößte französische Stadt, hat eine über 2.000 Jahre währende wechselhafte Geschichte hinter sich, was man auch im Stadtbild erkennen kann. Mit seinen 21 Museen hat Marseille kulturell mehr zu bieten als jede andere Stadt in der französischen Provinz. Sehenswert sind neben La Bourse (Börse), die Kirche Notre-Dame-de-la-Garde, das Palais Longchamp, der alte Hafen sowie der Parc du Pharo mit dem Schloss der Kaiserin Eugénie, in dem heute Freilichtspiele stattfinden.

Toulon

Die Altstadt von Toulon war im Zweiten Weltkrieg stark zerstört. Sehenswert sind die Kathedrale Ste-Marie-Majeure im Altstadtzentrum sowie das Museé Naval (Marinemuseum), in dem alte Schiffsmodelle, Stiche und Zeichnungen zu sehen sind.

St. Tropez

Das frühere Hafenstädtchen St. Tropez entwickelte sich nach dem Zweiten Weltkrieg zu einem Künstlertreffpunkt, der heute etwas an Charme verloren hat. Sehenswert sind die Zitadelle, in der das Musée de la Marine et de l´Histoire Locale (Museum für Seefahrts- und Ortsgeschichte) untergebracht ist sowie das Musée de l´Annonciade, eine Sammlung mit Werken zahlreicher moderner Künstler.

Cannes

Die Stadt Cannes hat ihren Ruhm zweifelsohne durch das dort jährlich stattfindende Filmfestival erlangt. Ein Besuch lohnt sich aber auch wegen des Boulevard de la Croissette, den Palästen und der provenzalisch geprägten Altstadt.

Provence

Die Provence mit ihren vielfältigen Landschaften und ihren bedeutenden Städten und Kulturdenkmälern zählt zu den am meisten besuchten Reisezielen Frankreichs. Symbolpflanze ist der Lavendel, der die Hochebenen überzieht.

Aix-en-Provence, die Provinzhauptstadt, beherbergt viele alte Paläste aus dem 17. und 18. Jahrhundert sowie Kunstschätze in Museen und Kirchen.

In Orange und seiner Umgebung sind viele Denkmäler aus der Römerzeit zu besichtigen etwa der Arc de Triomphe, das Théâtre Romain sowie ein römischer Tempel.

Auch in Arles zeugen römische und mittelalterliche Baudenkmäler von einer reichen Geschichte. Sehenswert sind u.a. das römische Amphitheater, das antike Theater, die Kathedrale St.-Trophime mit ihrem halb romanischen, halb gotischen Kreuzgang, die römische Badeanlage Thermes de Constantin sowie einige interessante Museen.

Salon-de-Provence wird vom Câteau de l´Empéri beherrscht, einer der besterhaltenen und größten Festungen der Provence. Neben der Kapelle Ste-Cathérine ist hier auch das ehemalige Wohnhaus des Kosmologen Nostradamus sehenswert, wo ein Museum eingerichtet wurde.

Auch die drei mittelalterlichen Zisterzienser-Abteien Sénanque im Tal der Sénancole, Silvacane in der Ebene südlich der Montagne du Lubéron und Le Thoronet sind einen Besuch wert. Naturliebhaber sollten sich die Camargue zwischen Grand Rhône und Petite Rhône, die eine Landschaft von besonderer Eigenart aufweist, ansehen. Seit mehreren Jahrhunderten schwemmt die Rhône hier Land an. Die jüngeren küstennahen Gebiete beherbergen zahlreiche Wasservögel, auch Flamingokolonien.

Côte d´Azur

Die Côte d´Azur (Azurblaue Küste) erstreckt sich am Ligurischen Meer zwischen Marseille und der italienischen Grenze bei Menton. Das landschaftlich besonders reizvolle Gebiet hat unter den Auswirkungen des Fremdenverkehrs, z.B. Zersiedelung, sehr zu leiden. Die besten Reisezeiten sind der Frühling, Herbst und Winter, da die Côte d´Azur dann nicht so überfüllt ist wie in den Sommermonaten. Wenn man nicht nur für einen Badeurlaub an die Côte d´Azur fährt, lässt sich auf einer Fahrt viel entdecken. Interessenten klassischer und moderner Kunst finden eine Reihe von sehenswerten Museen und Galerien u.a. in Marseille, Antibes, Biot, Menton, St. Tropez und Vallauris.

Das an historischem und kulturellem Erbe reiche Städtchen Grasse ist berühmt geworden durch seine Parfümindustrie, die im 16. Jahrhundert von Katharina von Medici eingeführt wurde und um die sich im Musée de la Parfumerie alles dreht.

Im Künstlerzentrum Saint-Paul-de-Vence, einem der schönsten Dörfer Frankreichs, ließen sich Chagall, Braque und Miró in ihrem Schaffen inspirieren.

Nizza, die Hauptstadt der Côte d´Azur hat sich mit ihren zahlreichen Veranstaltungen zum touristischen Anziehungspunkt der Region entwickelt.

Das Dorf Eze lohnt einen Besuch nicht nur wegen der zahlreichen Stände mit Kunsthandwerk, sondern auch wegen seines exotischen Gartens.

Elsass

Westlich des Oberrheins erstreckt sich die historische Landschaft des Elsass, französisch Alsace. An die Rheinebene schließt sich der klimatisch begünstigte Saum der Vogesen an, an dem sich eine Kette malerischer Städtchen und Weinorte entlang zieht. Hier kann man der Route der Weinstraße folgen und u.a. die historischen Weinstädtchen Molsheim, Obernai, Barr, Sélestat, Hunawihr und Riquewihr sowie Kaysersberg, Equisheim und Rouffach besuchen. Glanzpunkte eines Elsass-Besuchs sind zweifelsohne die Hauptstadt des Elsass Straßburg und die schöne Stadt Colmar. Sehenswürdigkeiten von Straßburg sind das Münster mit der berühmten astronomischen Uhr von Tobias Stimmer, das Maison Kammerzell, das heute ein Restaurant beherbergt, das Gerberviertel mit seinen malerischen Gassen und das Musée Alsacien, ein Volkskunstmuseum. In Colmar sollte man sich Zeit für das Musée d´Unterlinden mit dem Isenheimer Altar von Matthias Grünewald nehmen. Eine Reise in das Elsass ist immer aber auch ein kulinarisches Vergnügen. Ein gutes Essen mit elsässer Wein sollte man sich auf keinen Fall entgehen lassen.

Loire-Tal

Das Loire-Tal, besonders im mittleren Abschnitt, zählt mit seinen Burgen und Schlössern zu den beliebtesten Reisezielen Frankreichs. Sehenswert sind hier etwa Amboise mit seinem Schloss aus dem 17. Jahrhundert, von dem nur noch ein Viertel des ursprünglichen Gebäudes erhalten geblieben ist, und Angers mit seinem von starken Wehrmauern umgebenen Schloss, in dem in einer modernen Glasgalerie kostbare Schätze mittelalterlicher Gobelinkunst untergebracht sind. Von der "Tenture de l´Apocalypse" blieben 70 vollständige Szenen erhalten. Das mächtige Schloss Chambord liegt am Cosson, einem Nebenfluss der Loire. Es gilt mit seinen 440 Räumen als Vorläufer von Versailles. Der umgebende Park ist von einer 32 Kilometer langen Mauer umgeben, der längsten Mauer Frankreichs. Das große Schloss von Ussé ist das romantischste unter den Loire-Schlössern. In den zur Besichtigung freigegebenen Räumen werden altes Mobiliar, Gobelins und Waffen gezeigt. Das Dorf Villandry ist nicht nur wegen seines Schlosses und Museums bekannt, sondern auch wegen seiner Renaissance-Gartenanlage. Einen Abstecher wert ist auch die durch Jeanne d´Arc berühmt gewordene Stadt Orléans, die neben Tours die größte Stadt an der mittleren Loire ist. Sehenswert sind hier u.a. der Place du Martroi, die mächtige Kathedrale Ste-Croix mit der Orgel und den wunderschönen Holzschnitzarbeiten im Chor, das Maison Jeanne d´Arc, mit einem ihr gewidmeten Museum sowie das Musée Historique et Archéologique mit Fundstücken aus römischer Zeit und dem Mittelalter.

Korsika

Die Insel Korsika, die 180 km von der französischen und 80 km von der italienischen Küste entfernt liegt, ist nicht nur eine der schönsten, sondern auch die ärmste Region Frankreichs. Wegen der fehlenden Industrie ist sie stärker auf den Tourismus angewiesen als alle anderen Regionen Frankreichs. Schöne Sandstrände findet man im Nordwesten und im Osten der Insel. Hier bestehen gute Möglichkeiten zum Baden, Wasser- und Unterwassersport. Das im Monte Cinto ansteigende Hochgebirge lädt zu Wander- und Klettertouren und sogar zum Skilauf ein. Fast ein Drittel Korsikas besteht aus dem Parc naturel Régional, einem Naturpark aus Gebirgsmassiven, Wäldern und kleinen Gemeinden. Hier kann man wandern und die Natur und Tierwelt beobachten. Außer anderen Tieren kann man den Steinadler und den Kappenkleiber sehen und sich an einer Vielzahl von Schmetterlingen erfreuen. Ein weiterer touristischer Höhepunkt der Insel ist das Cap Corse mit seinen kleinen Häfen, an Hängen liegenden Dörfern und Weinterrassen. Ein Tagesausflug bietet sich zu Orten wie Canari an, deren Kirchen mit grünem Schiefer überdacht sind. Mit seinen Windverhältnissen ist das Cap auch ein Paradies für Segler. Auch Bastia, das wirtschaftliche Zentrum Korsikas, mit seinen schönen barocken und rokokoverzierten Kirchen lohnt einen Besuch. Besonders sehenswert ist der alte Hafen. Von der Hafenmole Jetée du Dragon hat man den besten Blick auf Bastia. Archäologieinteressierte Besucher sollten sich die Tempelburg Filitosa im Südwesten von Korsika ansehen.

Reisehinweise

Es ist weiterhin mit Behinderungen im Straßenverkehr sowie mit Einschränkungen im öffentlichen Nahverkehr - insbesondere an Samstagen in in den Städten, vor allem in Paris - zu rechnen, die durch Protestaktionen der sogenannten "Gelbwesten" verursacht werden. Dazu kommen gewalttätige Ausschreitungen mit Sachschäden an Geschäften und Fahrzeugen.

Das Auswärtige Amt rät dazu, vorsichtig zu sein und sich von Demonstrationen fernzuhalten.

Am 11. Dezember 2018 wurden bei einem Attentat in der Nähe des Weihnachtsmarkts in Straßburg mehrere Menschen durch Schüsse getötet und weitere verletzt. Die Sicherheitslage in Paris und anderen französischen Großstädten ist aktuell sehr angespannt. Das Auswärtige Amt rät Reisenden zu besonderer Vorsicht.

Seit Januar 2015 wurden in Frankreich mehrere Terroranschläge verübt (Januar und November 2015 in Paris, Juli 2016 in Nizza).

Mit verstärkten Sicherheitsmaßnahmen ist zu rechnen, u.a. Personenkontrollen in Metro-Stationen und Bahnhöfen, Militärpräsenz an Bahnhöfen, Zugangskontrollen an den Flughäfen und zu Thalys-Zügen.

Den Anweisungen der örtlichen Behörden ist Folge zu leisten.

Reisenden rät das Auswärtige Amt, sich in Frankreich umsichtig zu bewegen, ein Ausweisdokument (Personalausweis, Reisepass) mit sich zu führen und sich über die Medien zur Lageentwicklung informiert zu halten.

Derzeit werden Kontrollen an den französischen Landesgrenzen durchgeführt (auch Luft- und Seegrenzen). Es kann zu Einschränkungen im Reiseverkehr kommen.

Weitere Informationen zur Sicherheitssituation in Frankreich sind auf den Internetseiten des Auswärtigen Amts zu finden.

Bitte beachten Sie auch den Abschnitt "Allgemeine Vorsichtsmaßnahmen".

Allgemeine Vorsichtsmaßnahmen

In den Sommermonaten ist in Südfrankreich (einschließlich Korsika) mit dem vermehrten Auftreten von großflächigen Waldbränden zu rechnen, die von starken Winden angefacht werden und auch Ansiedlungen und Campingplätze betreffen können. Starke Sommerregenfälle können lokale Überschwemmungen zur Folge haben. In den Monaten September bis November kann es in dieser Region außerdem zu schweren Herbststürmen kommen.

RAUCHVERBOT: In Zügen, öffentlichen Gebäuden, an Arbeitsplätzen und auf überdachten Plätzen sowie in Räumen der Gastronomie wie Restaurants, Bars, Cafés und Diskotheken ist das Rauchen verboten. Nur in speziellen Raucherzimmern mit Dunstabzug darf geraucht werden.

SPERR-NOTRUF: Deutsche können ihre Girocards, Kreditkarten, Handys und einige andere elektronische Berechtigungen über die Sperr-Notruf-Nummer ++49 116 116 (aus dem Ausland neben ++49 116 116 auch ++49 30 4050 4050 wählbar) rund um die Uhr sperren lassen. Der Anrufer wird mit den Herausgebern der jeweiligen Medien verbunden, sofern diese sich dem Sperr-Notruf angeschlossen haben. Eine Liste der angeschlossenen Herausgeber ist im Internet unter www.sperr-notruf.de zu finden.

Ebenso ist es möglich, die Online-Ausweisfunktion (elektronischer Identitätsnachweis - eID) des neuen Personalausweises unter den oben genannten Nummern sowie unter 0180 1 333 333 (Bürgerservice des Bundesinnenministeriums) sperren zu lassen.

Brasilien

Einreise für Deutsche

Visumfrei als Touristen, Besucher und Geschäftsreisende (gilt nicht für Monteure und Techniker, nur für Besprechungen; die Tätigkeit darf nicht aus brasilianischen Quellen bezahlt werden) für einen Aufenthalt bis zu 90 Tage. Notwendig sind: 6 Monate gültiger Reisepass, Rückreiseticket und ausreichende Geldmittel.

Landesdaten

Lage

Brasilien grenzt im Norden an Venezuela, Guyana, Suriname, Französisch Guayana und den Atlantischen Ozean, der es auch im Osten begrenzt; im Süden an Uruguay und im Westen an Argentinien, Paraguay, Bolivien, Peru und Kolumbien.

Brasilien ist das fünft größte Land der Erde und bedeckt fast die Hälfte Südamerikas.

Fläche: 8,5 Mio km².

Verwaltungsstruktur: 26 Bundesstaaten und der Hauptstadtdistrikt Brasília.

Einwohner

Bevölkerung: ca. 207,7 Millionen

Städte:

Brasília (Hauptstadt) ca. 2,9 Millionen

São Paulo ca. 11,9 Millionen

Rio de Janeiro ca. 6,5 Millionen

Salvador ca. 2,9 Millionen

Belo Horizonte ca. 2,5 Millionen

Fortaleza ca. 2,6 Millionen

Manaus ca. 2,1 Millionen

Curitiba ca. 1,9 Millionen

Recife ca. 1,6 Millionen

Porto Alegre ca. 1,5 Millionen

Belém ca. 1,4 Millionen

Sprache

Die Landessprache Brasiliens ist Portugiesisch.

Zeitverschiebung

Brasilien hat 4 Zeitzonen. Im Größtteil Brasiliens (darunter auch die großen Städte Brasília, Belo Horizonte, Curitiba, Fortaleza, Recife, Rio de Janeiro, Salvador, São Paulo) beträgt der Zeitunterschied zur Mitteleuropäischen Zeit (MEZ) -4 Stunden. Während der europäischen Sommerzeit wird der Zeitabstand um eine Stunde größer.

Außerdem muss noch berücksichtigt werden, dass es auch in Brasilien eine Sommerzeit gibt, jedoch nicht in allen Bundesstaaten (sie werden jedes Jahr neu festgelegt); sie dauert etwa von Mitte Oktober bis Mitte Februar. In Rio de Janeiro und São Paulo beispielsweise beträgt der Zeitunterschied zur MEZ dann -3 Stunden.

Stromspannung

Die Stromspannung ist in Brasilien nicht einheitlich. Sie beträgt je nach Region 110, 127, 220 oder 240 Volt mit 60 Hertz Wechselspannung.

In Brasília liegt die Stromspannung bei 220 Volt, in Rio de Janeiro und São Paulo bei 110 Volt, in Salvador bei 127 Volt. In den Orten, wo 110-127 Volt üblich sind, gibt es in neueren Häusern und Hotels meistens auch Anschlüsse mit 220-240 Volt.

Die Steckdosen sind oft für mehrere Steckertypen gleichzeitig geeignet. Dennoch ist die Mitnahme eines Adapters sinnvoll.

Telefon/Post

Post

Luftpost nach Europa ist etwa vier bis sechs Tage unterwegs.

Telefon

Die Vorwahl von Deutschland, Österreich und der Schweiz für Ferngespräche nach Brasilien ist 0055, von Brasilien nach Deutschland wählt man 00xx49, nach Österreich 00xx43 und in die Schweiz 00xx41.

xx steht für die Nummer der Telefongesellschaft, die bei allen Gesprächen innerhalb Brasiliens und ins Ausland vor der Vorwahl gewählt werden muss. Auslandstelefonate sind mit Embratel (Nummer 21), Telemar (Nummer 31) und mit Intelig (Nummer 23) möglich. Für innerbrasilianische Gespräche stehen weitere Telefongesellschaften zur Verfügung.

Öffentliche Telefone (orelhões) funktionieren mit Telefonkarten. Möchte man ins Ausland telefonieren, so geht man am besten in Telefonämter oder Internet-Cafés, die diesen Service anbieten. Denn von nur wenigen öffentlichen Telefonen aus sind Auslandsgespräche möglich, zudem werden Telefonkarten mit entsprechend vielen Einheiten benötigt.

NOTRUFNUMMERN: Polizei 190, Unfallrettung 192, Feuerwehr 193.

Mobilfunk

Netztechnik: GSM 900/1800 und iDEN.

Derzeit gibt es Roamingverträge mit Anbietern in Brasilien von E-Plus, O2, Telekom Deutschland und Vodafone.

Für die Netztechnik iDEN wird ein spezielles iDEN-Mobiltelefon benötigt.

HINWEIS: Im Umkreis von 3 km von Flughäfen, insbesondere in Rio de Janeiro, Foz de Iguacu und Sao Paulo (hier auch teilweise übriges Stadtgebiet), sollten Handys, insbesondere des Systems TDMA, nicht eingeschaltet werden, um eine Klonung und unberechtigte Nutzung des Telefonanschlusses durch Dritte zu vermeiden. Die Systeme GSM und CDMA scheinen derzeit noch nicht betroffen zu sein.

Internet

Länderkürzel: .br

Internet-Cafés sind in Brasilien weit verbreitet.

Feiertage

Feiertage 2018:

1. Januar (Neujahr)

12. und 13. Februar (Karneval, hauptsächlich in Rio und São Paulo, beginnt am Freitag vor Faschingsdienstag und geht bis Aschermittwoch 12 Uhr)

30. März (Karfreitag)

21. April (Nationalfeiertag)

1. Mai (Tag der Arbeit)

31. Mai (Fronleichnam)

7. September (Tag der Unabhängigkeit)

12. Oktober (Nossa Senhora-Aparecida/Schutzpatronin Brasiliens)

2. November (Allerseelen)

15. November (Ausrufung der Republik)

25. Dezember (Weihnachten)

Feiertage 2019:

1. Januar (Neujahr)

5. März (Karneval, hauptsächlich in Rio und São Paulo, beginnt am Freitag vor Faschingsdienstag und geht bis Aschermittwoch 12 Uhr)

19. April (Karfreitag)

21. April (Nationalfeiertag)

1. Mai (Tag der Arbeit)

20. Juni (Fronleichnam)

7. September (Tag der Unabhängigkeit)

12. Oktober (Nossa Senhora-Aparecida/Schutzpatronin Brasiliens)

2. November (Allerseelen)

15. November (Ausrufung der Republik)

25. Dezember (Weihnachten)

Darüber hinaus gibt es in den einzelnen Bundesstaaten und Städten weitere Feiertage, darunter der Tag der Stadt São Paulo am 25. Januar.

Fällt ein Feiertag auf einen Dienstag oder Donnerstag haben einige Firmen und Geschäfte am vorherigen Montag bzw. am nachfolgenden Freitag geschlossen.

Die Hauptferienzeit beginnt Mitte Dezember und endet Ende Februar. Für Geschäftsreisen ist diese Zeit, sowie während der Karnevals- und Osterwoche, wenig geeignet. Ein traditioneller Ferienmonat ist der Juli.

Öffnungszeiten

Banken: Mo bis Fr 10-16 Uhr;

Geschäfte: in der Regel Mo bis Fr 9-18 Uhr, Sa 9-13 Uhr, zahlreiche Geschäfte schließen erst in den Abendstunden;

Shopping-Center: Mo bis Sa 8-22 Uhr, So 13-18 Uhr;

Post: Mo bis Fr 8-17 Uhr, Sa 8-12 Uhr.

Kleidung

Im Allgemeinen kommt man während des ganzen Jahres mit leichter Sommerkleidung aus.

Brasilianer kleiden sich gerne modisch und farbenfroh, vor allem an der Küste.

Für Reisen in die Amazonasregion oder den Pantanal sollten feste Schuhe und robuste Kleidung mitgenommen werden.

Geschichte/Politik

Bis ca. 8.000 v. Chr. lassen sich menschliche Spuren in Brasilien zurückverfolgen.

Der erste Europäer, der seinen Fuß auf brasilianischen Boden setzte, war der Portugiese Pedro Alvares Cabral. Im Jahre 1500 hisste er bei Porto Seguro die Flagge seines Heimatlandes, seither ist Portugiesisch Landessprache in Brasilien.

Mehrere Versuche anderer europäischer Staaten, sich in Brasilien festzusetzen, schlugen fehl. 1763 wurde Bahia, das seit 1541 Hauptstadt Brasiliens war, von Rio de Janeiro abgelöst, das seit 1808 (bis 1820) auch Regierungssitz des von Napoleon vertriebenen portugiesischen Königs Johannes VI war. 1821 überließ der König seinem Sohn, Pedro I, die Macht in Brasilien und kehrte in die Heimat zurück. Als Pedro sich weigerte, seinem Vater zu folgen, war damit praktisch die Unabhängigkeit Brasiliens erklärt. Es folgten 67 Jahre einer sehr beständigen Monarchie, deren Niedergang erst mit der Abschaffung der Sklaverei 1888 begann. 1889 stürzte das Militär Pedro II.

Marschall de Fonseca wurde der erste Staatspräsident. Nach dem Ersten Weltkrieg, an dem sich Brasilien seit 1917 gegen Deutschland beteiligte, kam es wegen schlechter wirtschaftlicher Verhältnisse zu Unruhen. Als 1930 die Preise für Kaffee, Brasiliens Hauptexportgut, stark fielen, wurde die Regierung durch einen Militärputsch gestürzt. Nach der Alleinherrschaft von G. Vargas folgten 18 Jahre beständigen wirtschaftlichen Wachstums. Ende der 50er Jahre wurde die neue Hauptstadt Brasilia gebaut. Anfang der 60er Jahre geriet die Regierung angesichts massiver Forderungen nach sozialem Wandel in Bedrängnis. Die Antwort war 1964 ein Militärputsch der Offiziere.

1985 fanden nach 21-jähriger diktatorischer Herrschaft erstmals wieder freie Präsidentschaftswahlen statt.

Die enormen natürlichen Ressourcen, über die Brasilien verfügt, sichern einerseits die Zukunft des Landes, stellen aber auch eine große Verantwortung gegenüber der Umwelt dar. Besonders bedroht ist der Regenwald im Amazonasgebiet, wo Bergwerksgesellschaften, Goldsucher, Rancher, Zellstofffabriken und Roheisenwerke die Natur bereits massiv zerstört haben.

Wirtschaft

Wirtschaftlich hat das moderne Brasilien Schwierigkeiten. Zwar besitzt es reiche Bodenschätze - von Eisenerz bis Gold - , aber sie werden nicht planmäßig abgebaut. Im Maschinenbau wird brasilianische Qualitätsarbeit geschätzt. Inzwischen gehört das Land zu den führenden Wirtschaftsnationen der Welt. Dennoch fehlt es ständig an Geld, die Löhne sind gering und die Inflationsraten hoch.

Brasilien ist nach wie vor ein riesiges landwirtschaftlich genutztes Gebiet. In der Produktion von Kaffee liegt es weit vorn, auch Kakao und Zuckerrohr bringen Geld ins Land, wobei aus dem Zuckerrohr neuerdings sogar alkoholreicher Treibstoff gewonnen wird. Auch die Rinderzucht spielt eine große Rolle.

Die Attraktivität der Landschaft kommt dem Tourismus zu Gute, der heute der zweitwichtigste Wirtschaftsfaktor ist. Die meisten Gäste kommen aus Argentinien, aus Deutschland immerhin rund sechs Prozent.

Religion

Etwa 75 Prozent der Bevölkerung sind Katholiken, von denen nicht wenige zugleich auch Anhänger afro-brasilianischer Kulte sind.

Ca. 15 Prozent der Brasilianer gehören der protestantischen Kirche an. Minderheiten bilden Buddhisten, Muslime und Juden.

Vegetation

Besondere Artenvielfalt zeigt der tropische Regenwald, der fast die Hälfte Brasiliens bedeckt. Im Amazonas-Regenwald wachsen dicht an dicht über 50 Meter hohe Bäume, unter denen viele kleinere Arten Schutz finden - ein tropisches Paradies, von dem leider schon große Teile abgeholzt wurden. Die brasilianische Regierung wollte das so gewonnene Land für den Ackerbau nutzen, doch der Regenwaldboden ist zu nährstoffarm, sodass der Plan nicht funktionierte. Ein großer Teil Brasiliens wird von ausgedehnten Steppen und Savannen eingenommen, die mit Sumpfgebieten abwechseln - prächtige Ausflugsgebiete. Und gleich bei Rio de Janeiro liegt der Nationalpark Floresta da Tijuca mit märchenhaften tropischen Bezirken, zu denen Wanderwege führen.

Tierwelt

In Brasilien leben viele Tiere: Pumas und Jaguare, Brüllaffen und Nachtäffchen, Kaimane und Anakondas. Der Pantanal, ein Nationalpark im Westen, gilt als Brasiliens Tierparadies. Er ist - ganz nach Jahreszeit - ein Trocken- oder ein Seengebiet mit vielen bewaldeten Inselchen, auf denen Zuchtrinder, aber auch wilde Tiere leben, darunter Wild- und Wasserschweine, Tapire und auch der Jaguar. Wenn nach der Regenzeit die Trockenperiode einsetzt, bleiben dennoch viele kleine Wasserläufe zurück, in denen es von Alligatoren und Piranhas wimmelt. Auch viele Wasservögel leben an diesen Gewässern.

Kulinarisches

Die Vielzahl von Einwanderern aus aller Welt fand auch gastronomischen Niederschlag: In jeder größeren Stadt findet man die für jene Fremden typischen Restaurants. Die Vielfalt gilt auch sonst: Ein solch großes Land wie Brasilien kennt Hunderte von lokalen Küchen. Meist sind die Gerichte leicht (weshalb man viel davon isst). Man hält sich an Gemüse, auch an Obst und Salat. Einige typisch brasilianische Gerichte sind überall bekannt - so das schlichte Prato Feito aus Rindfleisch, schwarzen Bohnen, Reis und Salat. Oder der Churrasco, Rindfleisch am Spieß. Baarado ist stundenlang in einem streng verschlossenen Topf geschmortes Ochsenfleisch. Und an der Küste wird viel Fisch gegessen.

Was trinkt man? Kaffee, das Nationalgetränk, Bier und viele Fruchtsäfte - sogar Wein aus Süd-Brasilien. Und Zuckerrohr-Schnaps, oft mit Fruchtsaft verdünnt, oder mit zerstoßenen Limonen und zerstoßenem Eis zur Caipirinha verfeinert.

Sitten und Gebräuche

Ein Land mit einer solchen Vielfalt von Menschen verschiedenartiger Nationen hatte nur wenig Gelegenheit, nationale Gebräuche zu entwickeln. Aber die Schwarzen mit ihrer Leidenschaft für das Feiern und die Feste haben Stimmung ins Land gebracht. Ohne sie wären weder der Samba noch der brasilianische Karneval weltweit so berühmt geworden. Der bunte, temperamentvolle Karneval in Rio ist wohlbekannt. Kenner schätzen den Karneval in Salvador de Bahia noch mehr (zumal da - ohne Eintrittsgeld - die ganze Stadt feiert, drei Tage und drei Nächte). Ein weiteres großes Fest: Silvester am kilometerlangen Strand der Copacabana von Rio.

Souvenirs

Sehr preiswert kauft man in Brasilien Textilien und Lederwaren, aber auch hübsche Schnitzereien aus Seifen- oder Speckstein. Ferner wird viel geschmackvolle Keramik angeboten, zum Teil mit uralten Mustern. In allen Städten gibt es Boutiquen und andere kleine Läden oder auch Märkte. CDs - vor allem mit brasilianischer Musik - sind unglaublich billig und eignen sich als Geschenke für die ganze Bekanntschaft.

Klimainformationen

In Brasilien sind die klimatischen Verhältnisse sehr unterschiedlich. Während sich der Norden in der Äquatorzone befindet, sind die Temperaturen im Süden niedriger; die Hochebenen haben ein milderes Klima als die Ebenen längs des Ozeans.

Man kann das Land in fünf klimatische Zonen einteilen (alle Zonen, ausgenommen die Äquatorzone, haben zwei Hauptjahreszeiten, eine trockene und eine Regenperiode):

Im Norden sind die Temperaturen während des ganzen Jahres hoch und es kommt häufig zu ergiebigen Regenfällen. Das Klima in dieser tropischen Zone Brasiliens ist für Europäer nur schwer erträglich.

Im Nordosten ist das Klima an der Küste noch tropisch feucht, während es im Inneren des Landes heiß und trocken ist.

Das Klima im Südosten (einschließlich der Staaten Minas Gerais, Espírito Santo, São Paulo und Rio de Janeiro) ist heiß und tropisch. Gemäßigter ist es im gebirgigen Innern des Landes.

Der Süden (einschließlich der Staaten Paraná und Rio Grande do Sul) hat, bedingt durch seine Lage - der Großteil des Gebiets ist Hochebene - im Allgemeinen ein mildes Klima. Im Winter kann es sogar zeitweise sehr kühl werden.

Im Westen (Mato Grosso-Plateau und die Becken der Flüsse Paraguay und Paraná) ist das Klima im Winter warm und trocken sowie feuchtheiß im Sommer. Zu dieser Zeit regnet es in dieser Gegend sehr häufig.

Beste Reisezeit

Die angenehmste Zeit sind die brasilianischen Frühlings- und Wintermonate April bis Oktober, in denen jedoch auch mit heftigen Regenfällen gerechnet werden muss.

Während des Sommers von Dezember bis Februar sind viele Brasilianer in den Ferien und das Reisen im Land ist dann schwierig und teuer.

Vorgeschriebene Impfungen

Keine bei Einreise direkt aus Europa.

Gelbfieber bei Einreise aus Angola oder der Demokratischen Republik Kongo.

Empfohlene Impfungen

Hepatitis A, Gelbfieber, zusätzlich für Individualreisende Typhus. Bei Reisen nach Pará und Maranhao evtl. Tollwut.

Informationen zur Malaria

Malaria

Risiko nur regional, dort allgemeine SCHUTZMASSNAHMEN sowie bei Aufenthalten in Acre, Amapá, Amazonas, Rondônia und Roraima medikamentöse Prophylaxe .

- In den Abend- und Nachtstunden im Freien möglichst helle langärmelige Kleidung und lange Hosen tragen.

- Unbedeckte Hautstellen mit einem mückenabwehrenden Mittel einreiben.

- In klimatisierten Räumen Türen und Fenster geschlossen halten.

- Wenn Moskitos in den Schlafraum gelangen können, unbedingt ein intaktes Moskitonetz verwenden. Es ist darauf zu achten, dass es allseits unter die Matratze geschlagen wird.

- Abends im Schlafraum ein Insektenvertilgungsmittel sprühen.

. MALARIA P sowie bei Aufenthalten in Acre, Amapá, Amazonas, Rondônia und Roraima medikamentöse Prophylaxe

Medikamentöse Malariaprophylaxe: Mefloquin (Lariam)

Mefloquin (Lariam):

Einnahme: eine Woche vor Einreise bis vier Wochen nach Verlassen des Malaria-Gebiets.

oder

Atovaquon-Proguanil (Malarone)

Einnahme: 1-2 Tage vor Einreise bis 7 Tage nach Verlassen des Malaria-Gebiets.

oder

Doxycyclin (für diese Indikation in der BRD nicht zugelassen)

Einnahme: 1-2 Tage vor Einreise bis 4 Wochen nach Verlassen des Malaria-Gebiets.

In anderen Gebieten Medikament (Stand-by-Therapie) zur Behandlung von Malaria MALARIA T mitführen.

Keine Chemoprophylaxe empfohlen, Medikamente zur Notfallbehandlung (Stand-by-Therapie)

Mefloquin (Lariam) oder Atovaquon-Proguanil (Malarone) oder Artemether-Lumefantrin (Riamet).

Verbreitung

Kein Übertragungsrisiko an der Ostküste Brasiliens, d. h. kein Risiko in Porto Alegre, São Paulo, Rio de Janeiro, Salvador, Recife. Ebenfalls kein Risiko in der Hauptstadt Brasília, im Gebiet der Iguassu-Wasserfälle.

Ein ganzjähriges Malariarisiko besteht in ländlichen Regionen unterhalb 1.000 m im gesamten Amazonasgebiet (Bundesstaaten Acre, Amazonas, Maranhao, Mato Grosso, Pará, Rondônia und Tocantin sowie in den Territorien von Amapá und Roraima). Geringes Risiko mittlerweile auch in Manaus und Boa Vista sowie weiterhin geringes Risiko in Porto Velho.

Medikamentöse Prophylaxe erforderlich bei Reisen in die Bundesstaaten Acre, Amapá, Amazonas, Rondônia und Roraima, insbesondere bei Aufenthalten in deren Minen- und Siedlungsgebieten.

Mitnahme eines Notfallmedikaments (Stand-by-Therapie) bei Reisen in Gebiete geringeren Risikos.

Malaria wird durch den Stich eines Moskitos meist in der Zeit zwischen Abenddämmerung und Sonnenaufgang auf den Menschen übertragen.

Ärztliche Hilfe

RIO: Dr. Bruno Hellmuth, (spricht deutsch, englisch), Rua Miguel Lemos, 44/sala 903, 22071-000 Rio de Janeiro /Copacabana, Tel. (021) 25 21 17 49.

SAO PAULO:Dr. Roberto Bammann (spricht Deutsch), Rua das Perobas, 244, 1° andar, Vila Parque Jabarquara,, São Paulo, Tel. (011) 50 18 46 10

RECIFE:Dr. Silvio Romero Maques, Rua Tenente Joao Cicero 300 Boa Viagem,, Recife, Tel. (081) 33 26 74 72.

Währung

Währungseinheit

Währungseinheit: Real (R$)

1 Real = 100 Centavos.

Derzeitiger Kurs:

1 Euro = ca. 4,38 R$

1 US-$ = ca. 3,86 R$

Hinweise

Bei den unten aufgeführten Umrechnungskursen handelt es sich um Devisenkurse der Deutschen Bundesbank, die die Preisnotierung des Euro und des US-Dollar in der Währung des Reiselandes angibt. Mit Devisenkursen werden z.B. Rechnungen unterschiedlicher Währungen gegeneinander verrechnet. (Im Gegensatz zum Sortenkurs wird hier jedoch nicht der Wert angegeben, den man in Deutschland am Bankschalter für einen Euro oder US-Dollar erhält.)

Devisenbestimmungen/Umtausch

Einfuhr Fremdwährung: unbeschränkt. Empfohlen werden Reiseschecks in US-$ oder Euro.

Einfuhr Landeswährung: unbeschränkt

Deklaration: Ja - bei der Ein- und Ausfuhr von Fremd- oder Landeswährung im Wert von über 10.000 R$

Ausfuhr Fremdwährung: unbeschränkt

Ausfuhr Landeswährung: unbeschränkt

Internationale Kreditkarten: Ja - werden von größeren Hotels und Geschäften angenommen, jedoch werden nicht alle internationalen Kreditkarten überall akzeptiert. Im Landesinneren ist Barzahlung die Regel.

Geldautomat: Ja - Bargeldabhebung ist mit internationalen Kreditkarten in vielen Städten, allerdings nicht an allen Geldautomaten, möglich. An einigen (derzeit wenigen) Geldautomaten mit Cirrus/Maestro-Symbol kann auch mit der Girocard (mit Maestro-Logo) Geld abgehoben werden. In der Regel sind innerhalb von 24 Stunden Abhebungen im Gegenwert von höchstens 1.000 R-$ möglich. In letzter Zeit ist der Höchstbetrag jedoch oftmals geringer. Reisende sollten sich vor Abreise bei ihrer Hausbank über eventuelle Beschränkungen bei der Bargeldbeschaffung mit der Girocard informieren.

Bei Barabhebungen wird wegen Betrügereien zur besonderen Vorsicht geraten. Auch bei fehlgeschlagenen Barabhebungen ist der Bankbeleg aufzubewahren, da manchmal trotzdem eine Belastung des deutschen Kontos erfolgt.

Reiseschecks: Ja - in US-$ oder Euro, werden jedoch nicht von jeder Bank akzeptiert. Bitte beachten: Grundsätzlich ist die Akzeptanz von Reiseschecks weltweit rückläufig.

Auskunftstellen

Im Reiseland

Außerdem gibt es noch Nebenstellen der Deutsch-Brasilianischen Industrie- und Handelskammer in Brasília, Blumenau, Goiânia und in Natal.

Brazilian Tourist Board - EMBRATUR
SCN, Quadra 02, Bloco G, sala T-13
70712-907
Brasília -DF/Brasilien
(0055 61) 34 29 79 60
(0055 61) 34 29 78 19
www.embratur.gov.br
joao.vasconcellos@embratur.gov.br

RIOTUR - City of Rio de Janeiro Tourism Authority
Praca Pio X, 119 - 9° andar - Centro
20040-020
Rio de Janeiro -RJ/Brasilien
(0055 21) 22 23 48 71
(0055 21) 22 71 70 04
riotur.riotur@pcrj.rj.gov.br

Deutsch-Brasilianische Industrie- und Handelskammer Rio de Janeiro
(Câmara de Comércio e Indústria Brasil-Alemanha Rio de Janeiro)
Avenida Graça Aranha, 01-6° andar
20030-002
Rio de Janeiro -RJ/Brasilien
(0055 21) 22 24 21 23
(0055 21) 22 24 21 23
www.ahk.com.br
info@ahk.com.br
Mo bis Fr 8-12.30, 14-17.30 Uhr

Deutsch-Brasilianische Industrie- und Handelskammer Porto Alegre
(Câmara de Comércio e Indústria Brasil-Alemanha Porto Alegre)
Rua Castro Alves, 600 - CEP
90430-130
Porto Alegre -RS
(0055 51) 32 22 55 56
(0055 51) 32 22 57 66
www.ahkpoa.com.br
ahkpoa@ahkpoa.com.br
Mo-Fr 8.30-12 Uhr, 13-17.30 Uhr

Deutsch-Brasilianische Industrie- und Handelskammer São Paulo
(Câmara de Comércio e Indústria Brasil-Alemanha São Paulo)
Rua Verbo Divino 1488 - 3° andar
04719-904
São Paulo - SP/Brasilien
(0055 11) 51 81 70 13
(0055 11) 51 87 51 00
www.ahkbrasil.com
secgeral@ahkbrasil.com
Mo bis Fr 8-12, 13-17 Uhr

Zweigstelle Curitiba der AHK São Paulo
(Câmara de Comércio e Indústria Brasil-Alemanha Sao Paulo, Filial Curitiba)
Rua Duque de Caxias, 150
80510-200
Curitiba -PR/Brasilien
(0055 41) 33 23 59 58
ahkcuritiba@ahkbrasil.com

Zweigstelle Belo Horizonte der AHK Rio de Janeiro
(Câmara de Comércio e Indústria Brasil-Alemanha Rio de Janeiro, Filial Belo Horizonte)
Rua Timbiras, 1200 - sala 704
30140-060
Belo Horizonte -MG/Brasilien
(0055 31) 32 73 93 68
(0055 31) 32 13 15 64
www.ahkbrasil.com
ahkmg@uai.com.br

Botschaften und Konsulate

Botschaft der Föderativen Republik Brasilien
Wallstraße 57
10179
Berlin
(0 30) 72 62 83 20/21
(0 30) 72 62 80, 72 62 82 00
www.brasilianische-botschaft.de
brasemb.berlim@itamaraty.gov.br
Mo, Mi, Do, Fr 8.30-12 Uhr, Di 13-15.30 Uhr
Geschäftsbereich Konsularabt.:
Berlin, Brandenburg, Bremen, Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Schleswig-Holstein

Honorarkonsulat der Föderativen Republik Brasilien
Reichsweg 19-42
52068
Aachen
(02 41) 510 91 05
(02 41) 510 91 78
Di 14-16 Uhr und nach telefon. Vereinbarung
(keine Visumerteilung, keine Pässe, keine Beglaubigungen)
(nur Reg.-Bez. Köln)

Honorarkonsulat der Föderativen Republik Brasilien
Schillerstraße 10
28195
Bremen
(04 21) 337 79 33
(04 21) 337 79 20
helms@dr-stankewitz.de
Mo bis Fr 9-13 Uhr
(keine Visumerteilung, keine Pässe, keine Beglaubigungen)

Honorarkonsulat der Föderativen Republik Brasilien
Prinz-Georg-Straße 91
40479
Düsseldorf
(02 11) 449 74 22
(02 11) 449 76 90
info@brasil-honorarkonsulat.de
Mi 10-13 Uhr
(keine Visumerteilung, keine Pässe, keine Beglaubigungen)
(nur Reg.-Bez. Düsseldorf, Münster und Detmold)

Generalkonsulat der Föderativen Republik Brasilien
Hansaallee 32 a+b
60322
Frankfurt/M.
(0 69) 92 07 42 30
(0 69) 920 74 20, 92 07 42 13
www.consbras-frankfurt.de
cg.frankfurt@itamaraty.gov.br
Mo bis Fr 9-13 Uhr, Di auch 14-16 Uhr;
telefonische Anfragen Mo und Do 14-16 Uhr
Dienstags werden keine Visumanträge angenommen.

Honorarkonsulat der Föderativen Republik Brasilien
Am Sandtorkai 41
20457
Hamburg
(040) 36 80 34 43 10
(040) 36 80 33 10
consbrasil.hamburg@taylorwessing.com
Mo bis Fr 9-12 Uhr
(keine Visumerteilung, keine Pässe, keine Beglaubigungen)

Honorarkonsulat der Föderativen Republik Brasilien
Schopenhauerstr. 12
30625
Hannover
(05 11) 228 47 47
(05 11) 55 51 79
sepp.d.heckmann@t-online.de
nach telefon. Vereinbarung
(keine Visumerteilung, keine Pässe, keine Beglaubigungen)

Generalkonsulat der Föderativen Republik Brasilien
Sonnenstr. 31, 4. Stock
80331
München
(0 89) 29 16 07 68
(0 89) 210 37 60
consular@consbras-munique.de
Mo bis Fr 10-14 Uhr; telefonische Anfragen Mo, Mi und Fr 10-14 Uhr

Honorarkonsulat der Föderativen Republik Brasilien
i. Fa. AG Faber-Castell
Nürnberger Straße 2
90546
Stein
(09 11) 996 53 01
(09 11) 68 21 11
katrin.ackermann@faber-castell.com
Mo bis Fr 9-18 Uhr (nur telefonisch)
(keine Visumerteilung, keine Pässe, keine Beglaubigungen)

Honorarkonsulat der Föderativen Republik Brasilien
Am Hauptbahnhof 9
70173
Stuttgart
(07 11) 12 44 75 68
(07 11) 12 44 27 32, 12 44 33 23
bras.konsulat@lbbw.de
Mo, Di, Do 9-12 Uhr und Mi 14-16 Uhr
(keine Visumerteilung, keine Pässe, keine Beglaubigungen)
mit Ausnahme des Regierungsbezirks Karlsruhe

Embaixada da República Federal da Alemanha
SES, Avenida das Nações, Lote 25, Quadra 807
70415-900
Brasília -DF
Embaixada da República Federal da Alemanha
Caixa Postal 030
70359-970 Brasília-DF/Brasilien
(0055 61) 34 42 70 20, 34 42 70 36
(0055 61) 34 42 70 00
www.embaixada-alemanha.org.br
Amtsbezirk: Brasilien
Konsularischer Amtsbezirk: Bundesdistrikt, Staaten Acre, Amapá, Amazonas, Goiás, Mato Grosso, Pará, Rondônia, Roraima, Tocantins

Cônsul Honorário da República Federal da Alemanha
Av. São Francisco de Assis 647, Qd 21 Lt 1 , Sala 05 - Bairro Jundiaí
75110-815
Anápolis /Brasilien
(0055 62) 37 01 27 33
anapolis@hk-diplo.de
Amtsbezirk: Bundesstaat Goiás
Übergeordnete Auslandsvertretung: Botschaft Brasília

Consulesa Honorária da República Federal da Alemanha
Rua Tiradentes 67, Sala 204
Bairro do Reduto
66053-330
Belém -PA/Brasilien
(0055 91) 32 12 83 66
(0055 91) 32 12 83 66, 32 12 56 34
belem@hk-diplo.de
Amtsbezirk: Bundesstaaten Pará und Amapá
Übergeordnete Auslandsvertretung: Botschaft Brasília

Cônsul Honorário da República Federal da Alemanha
Av. Protásio de Oliveira Penna, 366, sala 101
Bairro Buritis
30575-360
Belo Horizonte -MG/Brasilien
(0055 31) 32 13 15 68
belo-horizonte@hk-diplo.de
Amtsbezirk: Bundesstaat Minas Gerais
Übergeordnete Auslandsvertretung: Generalkonsulat Rio de Janeiro

Cônsul Honorário da República Federal da Alemanha
Rua Alwin Schrader, 01
Centro
89015-000
Blumenau -SC/Brasilien
(0055 47) 30 37 51 00
(0055 47) 33 22 11 72
Amtsbezirk: Im Bundesstaat Santa Catarina die Munizipien Blumenau, Pomerode, Luiz Alves, Picarras, Penha, Navegantes, Itajai, Camboriú, Itapema, Brusque, Gaspar, Ilhota, Guabiruba, Botuverá, Indaial, Vidal Ramos, Presidente Nereu, Ascurra, Florianópolis, Massaranduba, Rodeio, Benedito Novo, Rio dos Cedros und Timbó
Übergeordnete Auslandsvertretung: Generalkonsulat Porto Alegre

Cônsul Honorário da República Federal da Alemanha
Rua Vinte e Quatro de Outubro, 668
Bairro Vila Glória
79004-400
Campo Grande -MS/Brasilien
(0055 67) 33 21 55 55
campo-grande@hk-diplo.de
Amtsbezirk: Bundesstaat Mato Grosso do Sul.
Übergeordnete Auslandsvertretung: Generalkonsulat Sao Paulo

Cônsul Honorário da República
Federal da Alemanha
Avenida França 199, Bairro Santa Rosa
78040-170
Cuiabá -MT/Brasilien
(0055 65) 36 26 13 09, 36 26 20 73
cuiaba@hk-diplo.de
Amtsbezirk: Bundesstaat Mato Grosso
Übergeordnete Auslandsvertretung: Generalkonsulat São Paulo

Cônsul Honorário da República
Federal da Alemanha
Rua Duque de Caxias, 150
80510-200
Curitiba -PR/Brasilien
(0055 41) 32 22 03 22
(0055 41) 32 22 69 20
curitiba@hk-diplo.de
Amtsbezirk: Staat Paraná ausschließlich des Amtsbezirks des Honorarkonsulats in Rolândia
Übergeordnete Auslandsvertretung: Generalkonsulat São Paulo

Cônsul Honorário da República Federal da Alemanha
Fortaleza Centro Empresarial Washington Soares
Av. Washington Soares, 855 sala 302
60811-341
Fortaleza -CE/Brasilien
(0055 85) 32 41 41 66
fortaleza@hk-diplo.de
Amtsbezirk: Bundestaaten Ceará, Maranhão und Piauí
Übergeordnete Auslandsvertretung: Generalkonsulat Recife

Cônsul Honorário da República Federal da Alemanha
Rua Orestes Guimaraes, 876
Bairro America
89204-060
Joinville -SC/Brasilien
(0055 47) 34 22 28 16
joinville@hk-diplo.de
Amtsbezirk: Munizipien Joinville, Araquari, Barra Velha, Campo Alegre, Corupá, Garuva, Guaramirim, Itaiópolis, Itapoá, Jaraguá do Sul, Mafra, Rio Negrinho, São Bento do Sul, São Francisco do Sul e Schroeder
Übergeordnete Auslandsvertretung: Generalkonsulat Porto Alegre

Cônsul Honorário da República Federal da Alemanha
Rua Salvador 441, Loja 5, Adrianópolis
69057-040
Manaus -AM/Brasilien
(0055 92) 36 11 15 20
(0055 92) 41 01 10 10
manaus@hk-diplo.de
Amtsbezirk: Bundesstaaten Amazonas, Acre, Rondônia, Roraima
Übergeordnete Auslandsvertretung: Generalkonsulat Rio de Janeiro

Cônsul Honorário da República Federal da Alemanha
Esplanada Silva Jardim 04
2° andar, Ribeira

59001-970
Natal -RN/Brasilien
(0055 84) 32 22 35 95
(0055 84) 32 22 35 95, 32 22 35 96
natal@hk-diplo.de
Amtsbezirk: Bundesstaat Rio Grande do Norte
Übergeordnete Auslandsvertretung: Generalkonsulat Recife

Consulado Geral da República Federal da Alemanha
Rua Prof. Annes Dias 112, 11° andar
90020-090
Porto Alegre -RS/Brasilien
(0055 51) 32 26 49 09
(0055 51) 32 24 95 92, 32 24 92 55
www.alemanha.org.br/portoalegre
info@porto-alegre.diplo.de
Amtsbezirk: Bundesstaaten Rio Grande do Sul, Santa Catarina

Consulado Geral da República Federal da Alemanha
Ed. Empresarial Center III, Rua Antonio Lumack do Monte, 128, 16° andar
Boa Viagem
51020-350
Recife -PE/Brasilien
(0055 81) 34 65 40 84, (0049 30) 181 76 71 61
(0055 81) 34 63 53 50
www.alemanha.org.br/recife
Amtsbezirk: Bundesstaaten Alagoas, Bahia, Ceará, Maranhão, Paraiba, Pernambuco, Piaui, Rio Grande de Norte, Sergipe

Cônsul Honorário da República Federal da Alemanha
Rua Prof. Mario Roxo, 260
14025-460
Ribeirão Preto -CEP/Brasilien
(0055 16) 39 31 12 66
ribeirao@hk-diplo.de
Amtsbezirk: Innerhalb des Bundesstaates São Paulo die Munizipien Barretos, São Joaquim da Barra, Franca, Ribeirão Preto, Araquara und São Carlos .
Übergeordnete Auslandsvertretung: Generalkonsulat São Paulo

Consulado Geral da República Federal da Alemanha
Avenida Presidente Antônio Carlos, 58
20020-010
Rio de Janeiro -RJ/Brasilien
(0055 21) 33 80 37 09
(0055 21) 33 80 37 00
www.alemanha.org.br/riodejaneiro
info@rio-de-janeiro.diplo.de
Amtsbezirk: Bundesstaaten Espírito Santo, Minas Gerais, Rio de Janeiro sowie Bundesdistrikt, Staaten Acre, Amapá, Amazonas, Goiás, Mato Grosso, Pará, Roraima, Rondônia und Tocantins.

Cônsul Honorário da República Federal da Alemanha
Edificio Center Comerical de Rolândia, Avenida dos Expedicionários, 342, sala 72, 7° andar
86600-091
Rolândia -PR/Brasilien
(0055 43) 32 56 33 74
(0055 43) 32 56 19 31
rolandia@hk-diplo.de
Amtsbezirk: Munizipien Andirá, Apucarana, Bandeirantes, Barbosa Ferraz, Cambará, Cambira, Campina da Lagoa, Cândido Rondon, Cornélio Procopio, Fenix, Formosa, Goio Erê, Ibiporã, Iretama, Jataizinho, Kaloré, Londrina, Nova Cantú, Roncador, S.Pedro do Ivai, Santa Amélia, Toledo, Ubiratá, Urai und alle Munizipien nördlich von den oben genannten, und zwar bis zu den Grenzen von Paraguay und den brasilianischen Staaten Mato Grosso und São Paulo
Übergeordnete Auslandsvertretung: Generalkonsulat São Paulo

Cônsul Honorário da República Federal da Alemanha
Salvador Av. Sete de Setembro 1809
Corredor da Vitória
40080-002
Salvador -BA/Brasilien
(0055 71) 30 23 08 47, 33 74 08 47
salvador@hk-diplo.de
Amtsbezirk: Bundesstaaten Bahia und Sergipe
Übergeordnete Auslandsvertretung: Generalkonsulat Recife

Cônsul Honorário da República Federal da Alemanha
Rua Frei Gaspar 22, 10° andar, Sala 104
11010-909
Santos -SP/Brasilien
(0055 13) 32 19 50 92
santos@hk-diplo.de
Amtsbezirk: Munizipien Cananea, Iguape, Santos und Xiririca
Übergeordnete Auslandsvertretung: Generalkonsulat São Paulo

Consulado Geral da República Federal da Alemanha
Avenida Brigadeiro Faria Lima 2092, 12° andar
Jardim Paulistano
01451-905
São Paulo -SP
(0055 11) 38 15 75 38
(0055 11) 30 97 66 44
www.alemanha.org.br/saopaulo
info@sao-paulo.diplo.de
Amtsbezirk: Bundesstaaten São Paulo, Mato Grosso do Sul, Paraná

Ärztliche Hilfe

RIO: Dr. Bruno Hellmuth, (spricht deutsch, englisch), Rua Miguel Lemos, 44/sala 903, 22071-000 Rio de Janeiro /Copacabana, Tel. (021) 25 21 17 49.

SAO PAULO:Dr. Roberto Bammann (spricht Deutsch), Rua das Perobas, 244, 1° andar, Vila Parque Jabarquara,, São Paulo, Tel. (011) 50 18 46 10

RECIFE:Dr. Silvio Romero Maques, Rua Tenente Joao Cicero 300 Boa Viagem,, Recife, Tel. (081) 33 26 74 72.

Sehenswertes

Brasília

Seit 1960 ist Brasília die Hauptstadt Brasiliens. Weitab von anderen bewohnten Gegenden wurde die Stadt auf einer riesigen Urwaldrodung von den Architekten Lúcio Costa und Oscar Niemeyer gebaut. Brasiliens Hauptstadt ist sehr modern und avantgardistisch und deswegen auch sehr interessant für alle Besucher, die sich für futuristische Stadtplanung und Architektur interessieren. Der Grundriss von Brasilia hat die Form eines Flugzeugs. Brasília entstand ganz bewusst unter Verzicht auf alles Traditionelle und Volkstümliche, ohne eine Spur von urbanem Ambiente - die Stadt sollte als Symbol für den Aufbruch Brasiliens ins dritte Jahrtausend gelten. Besonders sehenswert: der Palacio dos Arcos (Außenministerium), die hochmoderne Kathedrale und der Praca dos Trés Poderes (Platz der drei Gewalten). Empfehlenswert: Brasília von oben, vom Funkturm aus betrachtet.

Rio de Janeiro

Die Millionenmetropole Rio de Janeiro ist eine der schönsten Städte der Welt und der Besucher braucht nicht lange um dieses festzustellen. Hier treffen Berge, Wälder, Strände, Lagunen und der Südatlantik zusammen und bilden ein einzigartiges Panorama und Schauspiel. Nicht umsonst wurde Rio der Beiname "cicade maravilhosa" - "wunderbare Stadt", verliehen. Und auch der Exilant Stefan Zweig schwärmte: "Es gibt keine schönere Stadt auf Erden." Am besten lässt sich dieses Szenario auf dem Wahrzeichen der Stadt, dem Zuckerhut ("Pão de Açúcar"), erleben.

Tamoio-Indianer waren die ersten Einwohner der riesigen Guanabara-Bucht, als dort im 16. Jahrhundert eine portugiesische Expedition unter Caspar de Lemos landete. Da man die Bucht für einen Fluss hielt und den Monat Januar schrieb, taufte man sie Rio de Janeiro, den Januar-Fluss. Am Westufer der Bucht entstand die Stadt Rio. Zunächst wurde sie im 18. Jahrhundert als Export- und Fischereisiedlung durch Goldfunde und im 19. Jahrhundert durch den Kaffeeboom wohlhabend. 1763 wurde Rio anstelle von Salvador die Hauptstadt Brasiliens, ein Status, den sie 1960 wieder verlor. Heute lebt die Stadt von einem riesigen Industriegebiet, in dem mehr als sechs Millionen Menschen arbeiten.

Dem Besucher offenbart sich Rio aber auch als eine Stadt mit viel Geschichte, Kunst, Kultur und Lebensfreude. Die Cariocas, die gastfreundlichen Einwohner, sind Menschen unterschiedlichster Herkunft, Sprache und Religion. An den Stränden, von denen Copacabana und Leme die bekanntesten sind, wird ein Körperkult betrieben, an den sich die "kühlen" Europäer erst gewöhnen müssen. Die Lebensfreude der Einwohner kommt am besten in den beiden großen Festen der Stadt, dem Karneval und dem Silvester-/Neujahrsfest "Réveillon", zum Ausdruck.

Alle Schönheit und Ausgelassenheit lassen aber nicht darüber hinwegtäuschen, dass in Rio Elend und Armut an der Tagesordnung sind. Auch auf schlafende Straßenkinder auf den Bürgersteigen, bettelnde Obdachlose vor Hotels, historischen Gebäuden und Banken sowie den Anblick der Elendsviertel Favelas sollten sich die Besucher Rios einstellen. Für den Tourismus in Rio de Janeiro wurde in den letzten Jahren viel getan. Die Strände sind sauberer geworden, und viele historische Gebäude und Sehenswürdigkeiten wurden restauriert. Bei einer Bootsfahrt auf dem ruhigen Wasser der Bucht können Inseln, historische Stätten und Sehenswürdigkeiten besichtigt werden.

Amazonas

Nordbrasilien heißt "Amazonien" - nach dem riesigen Amazonas mit seinen zahllosen Nebengewässern. Es ist ein äußerst dünn besiedeltes Gebiet von der Größe Europas mit dem größten Flusssystem und dem größten Tropenwald der Erde. Die beste Möglichkeit, Amazonien kennen zu lernen hat man auf einem der Flussdampfer, die in Belém - an der Amazonas-Mündung nahe der Ostküste - starten. Es gibt Schiffe, die über 300 Passagiere fassen, sowie viele kleinere Boote. Die Wasser-Routen gehen westwärts nach Santarem (etwa drei Tage) oder Manaus (fünf bis sechs Tage). Auch kürzere Strecken sind möglich. Einige Schiffe starten auch in Manaus und fahren dann ein Stück den Rio Negro hinauf. Empfehlenswert in Belém sind die Amazonas-Sammlungen sowie der Urwald-Park, beides im Museu Emilio Goeldi. In Manaus befindet sich Sehenswertes im Amazonas-Forschungsinstitut.

Bahia

Dieser Bundesstaat gilt als der exotischste Brasiliens, Salvador (die Hauptstadt) als die faszinierendste Metropole des ganzen Landes. Hier sind sehr viele Einwohner Nachfahren schwarzer Sklaven und hängen an ihren alten Überlieferungen und Riten. Auch die Musik, die hier entsteht (beispielsweise der Samba), ist schwarz: Alles zusammen ein Stück brasilianisch gefärbtes Afrika. Salvador (bis 1763 Brasiliens Hauptstadt) ist sehr sehenswert. Dort gibt es prächtige Bauten aus portugiesischer Zeit, viele alte und temperamentvoll belebte Viertel und Plätze, zahllose große und kleine Kirchen (es sollen 365 sein) sowie Straßenküchen mit Bahia-Spezialitäten. Die Oberstadt ist ein großer, geschlossenen ausgebauter barocker Bezirk, der leider zum Teil schon etwas verfallen ist. Musterhaft ist Praia do Forte, ein Naturschutzgebiet mit wunderschönen Stränden, von denen einige allerdings Rückzugsgebiete der brütenden Meeres-Schildkröten sind.

Iguacu

In der Ecke, an der Brasilien, Argentinien und Paraguay aneinandergrenzen, liegt die Stadt Foz do Iguacu. Von hier aus kann man, wenn man sich nach Osten wendet, zum Iguacu-Nationalpark gelangen, dessen sich die UNESCO angenommen hat. Es ist das größte Schutzgebiet im Süden von Brasilien. In diesem tropischen Regenwaldgebiet leben viele Tiere, darunter über tausend Arten von Vögeln. Zum Park gehören die Wasserfälle des Iguacu. Der Fluss strömt einen Kilometer breit durchs Land, verengt sich dann und stürzt mit brüllendem Getöse über einen riesigen felsigen Halbkreis in die Tiefe: rund 250 Kaskaden, von denen einige über hundert Meter tief herabstürzen. Per Hubschrauber kann dieses Schauspiel aus der Luft beobachtet werden. Es gibt aber auch Wanderpfade zu Aussichtspunkten. Der Iguacu speist das Wasserkraftwerk Itaipu. Ein Besuch dieser Anlage lohnt sich selbst für technisch weniger Interessierte, denn sie ist imponierend.

Pernambuco

Nördlich von Bahia liegt der Bundesstaat Pernambuco - ein Gebiet mit vielen schönen Stränden. Man spricht optimistisch von einer "Brasilianischen Riviera". Recife, die Hauptstadt, zeigt allerdings vor allem volksnahes Treiben, Rummel und Basar-Atmosphäre. Sieben Kilometer nördlich liegt das kleinere Olinda, eine der schönsten Städte Brasiliens, komplett unter Denkmalschutz und ein UNESCO-"Kulturdenkmal der Menschheit" - tropisch grün und mit hübschen alten Häusern. In der Oberstadt, am Platz Sao Francisco, steht die älteste Gruppe franziskanischer Bauwerke aus dem 16. Jahrhundert, die Brasilien zu bieten hat. In Olinda fühlen sich viele Künstler wohl.

Natal

Der Norden Brasiliens spricht vor allem die Besucher an, dieneben Besichtigungen auch Erholung im Sinn haben. Die Stadt Natal, in der nordöstlichen Ecke des Landes gelegen, bietet wenig Sehenswertes, aber nahebei mehr als ein Dutzend hervorragender Strände (die schönsten Brasiliens liegen hier, südlich von Natal). Nördlich von Natal sind Fahrten mit dem Strandbuggy über die weitgeschwungenen Dünen ein beliebter Spaß für Abenteuerlustige.

Raddampfer

Der Rio Sao Francisco im Osten des Landes galt einst als Frachtstraße. Raddampfer brachten die Waren aus der Gegend von Rio de Janeiro und Sao Paulo nordwärts in den Bundesstaat Bahia und zu dessen Häfen. Einen solchen Dampfer gibt es noch heute: die "Benjamin Guimaraes", die - 45 Meter lang, acht Meter breit - jetzt als Ausflugsschiff dient. Sie befährt allerdings, gemessen an früheren Frachtreisen, nur ein winziges Stück des Flusses: 250 Kilometer von Sao Francisco nach Pirapora. Die Reise durch eine oft einsame, aber sehr schöne Gegend mit kleinen alten Dörfern dauert drei Tage und vier Nächte. An Bord stehen rund ein Dutzend Kabinen mit Doppelbetten zur Verfügung.

Reisehinweise

Überfälle und Gewalttätigkeiten können in ganz Brasilien nicht ausgeschlossen werden. Besonders in den Großstädten ist die Kriminalitätsrate hoch. Vor allem nachts sollten unbelebte Gegenden gemieden werden. Vom Besuch der Favela genannten Armenviertel wird dringend abgeraten.

Nächtliche Fahrten mit Überlandbussen sollten im Nordosten von Brasilien wegen der Gefahr von bewaffneten Überfällen nicht unternommen werden.

In der Stadt Recife sind deswegen öffentliche Verkehrsmittel zu meiden. Stattdessen sollten Taxis benutzt werden.

Bei Überfällen sollte keine Gegenwehr geleistet werden.

Weitere Informationen zur Sicherheitssituation im Reiseland sind auf den Internetseiten des Auswärtigen Amts zu finden.

Allgemeine Vorsichtsmaßnahmen

Beim Bargeldabheben an Geldautomaten wird zu besonderer Vorsicht geraten, auch auf dem Hin- und Rückweg. Geldautomaten auf offener Straße sollten aus Sicherheitsgründen nicht benutzt werden. Sicherer sind Automaten in Banken und Einkaufszentren.

Von Drogenkonsum und Drogenhandel wird nachdrücklich abgeraten. Schon der Besitz relativ geringer Drogenmengen führt zu hohen Strafen.

Der sexuelle Missbrauch von Kindern und Jugendlichen wird mit hohen Strafen geahndet. Nach brasilianischen Recht sind auch einvernehmliche sexuelle Handlungen mit unter 18-Jährigen strafbar.

Baden "oben ohne" und das Wechseln der Kleidung in der Öffentlichkeit gilt in Brasilien als Erregung öffentlichen Ärgernisses und kann zur Festnahme bzw. zu einem Gerichtsverfahren führen.

Für Reisen in Indianerschutzgebiete werden Genehmigungen benötigt, die bei der FUNAI (Nationale Indianerstiftung) beantragt werden müssen.

In den Monaten Dezember bis Februar kommt es besonders im Süden und Südosten des Landes immer wieder aufgrund von starken Regenfällen zu Überschwemmungen und Verkehrsbehinderungen. Reisende sollten sich daher vorab über die aktuelle Wetterlage informieren.

SPERR-NOTRUF: Deutsche können ihre Girocards, Kreditkarten, Handys und einige andere elektronische Berechtigungen über die Sperr-Notruf-Nummer ++49 116 116 (aus dem Ausland neben ++49 116 116 auch ++49 30 4050 4050 wählbar) rund um die Uhr sperren lassen. Der Anrufer wird mit den Herausgebern der jeweiligen Medien verbunden, sofern diese sich dem Sperr-Notruf angeschlossen haben. Eine Liste der angeschlossenen Herausgeber ist im Internet unter www.sperr-notruf.de zu finden.

Ebenso ist es möglich, die Online-Ausweisfunktion (elektronischer Identitätsnachweis - eID) des neuen Personalausweises unter den oben genannten Nummern sowie unter 0180 1 333 333 (Bürgerservice des Bundesinnenministeriums) sperren zu lassen.

Martinique

Landesdaten

Lage

Die Insel Martinique sowie die Inselgruppe Guadeloupe bilden Französisch Westindien; als Übersee-Département gelten sie als Teil des französischen Mutterlandes.

Die Inseln liegen im Karibischen Meer und gehören zu den Kleinen Antillen. Im Norden von Martinique liegt die Insel Dominica (Entfernung ca. 25 km), im Süden liegt die Insel St. Lucia (Entfernung ca. 37 km).

FLÄCHE: Martinique - ca. 1.106 km².

Einwohner

Bevölkerung: ca. 396.400 Einwohner

Städte:

Fort-de-France (Hauptstadt) ca. 90.300

Le Lamentin ca. 39.800

Le Robert ca. 23.900

Schoelcher ca. 21.400

Sainte-Marie ca. 19.500

Le François ca. 19.200

Sprache

Amtssprache ist Französisch; Creole (Kreolisch) gilt als Umgangssprache.

Zeitverschiebung

Mitteleuropäische Zeit (MEZ) -5 Stunden (während der europäischen Sommerzeit -6 Stunden).

Stromspannung

220 Volt Wechselstrom, 50 Hz. Im Gebrauch sind französische Stecker (es empfehlen sich Adapter).

Telefon/Post

Telefon

Die Vorwahl von Deutschland, Österreich und der Schweiz nach Martinique ist 00596, danach ist unmittelbar die mit "596" beginnende Telefonnummer zu wählen. Für Telefonate innerhalb von Martinique sowie von Frankreich oder vom Archipel Guadeloupe aus wählt man nur die 10-stellige Teilnehmernummer, die mit "0596" beginnt. In den Telefonzellen werden überwiegend Telefonkarten akzeptiert, die in Shops mit der Aufschrift "télécarte en vente ici" erhältlich sind. Telefonauskünfte erhält man unter Tel. 12.

Die Vorwahl von Martinique nach Deutschland ist 0049, nach Österreich 0043 und die der Schweiz 0041.

NOTRUFNUMMERN: Polizei 17, Unfallrettung 15, Feuerwehr 18, Wasserschutzpolizei 71 92 92.

Mobilfunk

Netztechnik: GSM 900/1800.

Derzeit gibt es Roamingverträge mit Anbietern in Martinique von E-Plus, O2, Telekom Deutschland und Vodafone.

Internet

Länderkürzel: .mq

Feiertage

1. Januar (Neujahr), 22. April (Ostermontag), 1. Mai (Tag der Arbeit), 8. Mai (Tag des Sieges 1945), 22. Mai (Tag der Abschaffung der Sklaverei), 30. Mai (Christi Himmelfahrt), 10. Juni (Pfingstmontag), 14. Juli (Nationalfeiertag; Erstürmung der Bastille), 15. August (Mariä Himmelfahrt), 1. November (Allerheiligen), 11. November (Waffenstillstand von 1918), 25. Dezember (Weihnachten), Höhepunkt der Karnevalszeit ist jeweils eine Woche vor Aschermittwoch.

Öffnungszeiten

Banken: Mo bis Fr 8-12, 14-16 Uhr

Geschäfte: Mo bis Sa 9/10-17 Uhr

Einkaufszentren: Mo bis Sa 9-20/22 Uhr

Post: Mo bis Fr 8-18 Uhr, Sa 8-12 Uhr

Kleidung

Leichte, atmungsaktive Sommerkleidung ist das ganze Jahr über ausreichend. Für die Abende und Ausflüge in die Berge sollten auch leichte Wollsachen mitgenommen werden. Gute Sonnenbrillen und Regenschutz sind ebenso empfehlenswert.

Geschichte/Politik

Im Jahre 1502 entdeckte Kolumbus die Insel Martinique. Hundert Jahre später nahm die französische "Compagnie des Iles d'Ameriques" die Insel in Besitz und siedelte dort Franzosen an. 1674 wurde Martinique französische Kronkolonie. Das Plantagensystem wurde verändert; statt Baumwolle und Tabak baute man nun Zuckerrohr, später auch Kaffee an. Im 17. und 18. Jahrhundert wollten die Briten und auch die Niederländer Martinique haben, aber 1816 wurde die Insel endgültig französischer Besitz. 1854 bekam sie eine gewisse innere Autonomie, seit 1946 ist sie ein französisches Übersee-Departement.

Wirtschaft

Rund ein Viertel des Landes wird landwirtschaftlich bearbeitet. Man erntet vor allem Zuckerrohr und Bananen: Aber auch Ananas, Kakao und Kaffee werden angebaut. Bananen, Zucker und der aus Zucker hergestellte Rum sind denn auch die Hauptexportgüter der Insel. Die Viehzucht spielt eine große Rolle, denn ein Fünftel der Insel besteht aus natürlichem Weideland. Der Wald hingegen kann kaum genutzt werden. Er ist praktisch undurchdringlich.

Industrieunternehmen verarbeiten hauptsächlich Agrarprodukte: Zuckerfabriken, Rumdestillerien und Ananas-Konserven-Firmen. Auch eine Erdölraffinerie arbeitet auf Martinique.

Der Tourismus hat in den vergangenen Jahren zunehmend an Bedeutung gewonnen. Inzwischen ist er die hauptsächliche Einnahmequelle auf Martinique.

Religion

Etwa 88 Prozent der Bevölkerung sind katholisch, eine weitere Religionsgemeinschaft sind die Adventisten.

Vegetation

An vielen Küstenabschnitten wachsen Mangroven. Im Norden der Insel, an der windzugewandten Seite mit relativ viel Regen, steht dichter tropischer Regenwald. An der Leeseite der Berge beträgt der Niederschlag nur ein Fünftel. Dort erstrecken sich Dornstrauch-Savannen. Aber zwischen den Dornenhecken sieht man immer wieder grüne Plantagen. Geradezu üppig ist in manchen Ecken dieser Insel die Blumenpracht. Die Arawak-Indianer, die ersten Bewohner, nannten sie "Madinina", die Blumeninsel. In der Tat gibt es kaum ein Stück Erde, auf dem es nicht grünt und blüht, keinen Hausgarten, der nicht Blumen in üppiger Fülle trägt. Hibiskus, Anthurium, Orchideen, Lilien, Flammenblumen, Lorbeerrosen und andere Tropenblumen gedeihen im Überfluss.

Tierwelt

Wildkaninchen leben hier, auch einige Mungos. Die Zahl der Vögel, die hier zuhause sind, ist weit größer. Vor allem sieht man mehrere Arten von Tauben.

Kulinarisches

Auf Martinique isst man vorzugsweise kreolisch und nach Möglichkeit nicht ohne Rum, der zur Verfeinerung schmackhafter Fleisch-, Fisch- und Gemüsegerichte gerne und viel benutzt wird. Ein auf Martinique typisches Gericht ist Ziegen- oder Lammcurry. Das besteht aus Fleisch, Zwiebeln, Knoblauch, Mango, Kartoffeln, Kürbis und Zucchini. Das Fleisch wird in Erdnussöl angeschmort, mit Weißwein abgelöscht. Dann kommt das Gemüse dazu - und eine gehörige Menge brauner Rum. Als Nachtisch gibt es vielleicht, eine Kokos-Rum-Creme mit allerlei Früchten.

Auch getrunken wird vor allem Rum, der hier in sehr guter Qualität aus dem einheimischen Zuckerrohr produziert wird. Nach alter Tradition trinkt man zur Mittagszeit ein Glas weißen Rum mit Limone, nach Geschmack mit Zuckersirup oder braunem Rohrzucker, das heißt Ti Punch.

Sitten und Gebräuche

Auch auf Martinique bestimmt Musik den Rhythmus des Jahres. Trommeln und Schlaginstrumente spielen dabei eine bestimmende Rolle, denn den Rhythmus brachten einst die Sklaven aus ihrer Heimat mit in die Karibik. Trommeln gaben den Arbeitstakt auf den Feldern an und Klanghölzer begleiteten den Gesang und das rhythmische Singen und Klatschen. Diese urwüchsige, handgemachte Musik kann man heute bei Konzerten, in Folkloreshows und gelegentlich auch ganz ungezwungen am Strand erleben.

Auf die Sklavenzeit zurück geht auch der kreolische Schmuckstil. Die traditionelle Kleidung der Kreolinnen sieht man noch oft bei Folklore-Veranstaltungen oder Festen. Über einem langen weißen Baumwollkleid mit Lochstickerei wird ein bunt karierter Überrock getragen. Diese bunt karierten Stoffe schmücken auch den Kopf der Kreolin. Dabei gibt es viele Arten, die Kopftücher flott, frech oder traditionell zu binden. Endet der Kopftuchknoten mit einem Zipfel, signalisiert dies: "Mein Herz ist noch frei". Stehen zwei Tuchzipfel in die Höhe, heißt die Botschaft: "Mein Herz ist vergeben, aber versuch´s doch mal!" Drei Zipfel sagen klar: "Mein Herz ist nicht mehr frei" und vier Zipfel signalisieren: "Wer mag, findet immer ein Plätzchen."

Souvenirs

Es gibt auf Martinique schöne kunsthandwerkliche Artikel, vor allem aber traditionellen kreolischen Schmuck aus Gold, der seit der Sklavenzeit hier hergestellt wird.

Duty Free

Einreise aus EU-Ländern

Bei unmittelbarer Einreise aus den anderen EU-Ländern (innergemeinschaftlicher Reiseverkehr; trifft nicht zu für die Kanarischen Inseln, außerdem nicht für die britischen Kanalinseln und nicht für Grönland) bestehen keine Beschränkungen/Formalitäten abgabenrechtlicher Art für das Reisegepäck und ausschließlich zu privaten Zwecken mitgeführte Waren. Ausgenommen sind verbotene Waren wie Drogen, Waffen usw. (Besonderheiten s.u.; für Waren zu gewerblichen Zwecken s. Abschnitt "Geschäftsreisende").

Im EU-Mitgliedstaat eingekaufte, bereits versteuerte (sog. verbrauchssteuerpflichtige) Waren können von Privatpersonen (ohne nochmalige Besteuerung) problemlos mitgeführt werden, wenn sie ausschließlich für ihren Eigenbedarf, d.h. nicht zu gewerblichen/kommerziellen Zwecken, erworben wurden.

Für folgende Waren gilt als Richtmenge für den Eigenbedarf:

TABAKWAREN: 800 Zigaretten, 400 Zigarillos (Zigarren mit einem Stückgewicht von höchstens 3 g), 200 Zigarren, 1.000 g Rauchtabak;

ALKOHOLISCHE GETRÄNKE: 10 Liter Spirituosen, 20 Liter sog. Zwischenerzeugnisse (z.B. Campari, Port, Madeira, Sherry), 90 Liter Wein (davon höchstens 60 Liter Schaumwein), 110 Liter Bier.

Eine Überschreitung dieser Richtmengen ist im Einzelfall möglich, wenn nachgewiesen wird, dass auch die größere Menge ausschließlich für den privaten Eigenbedarf bestimmt ist.

Bei anderen mitgeführten, verbrauchssteuerpflichtigen Waren kann bei der Einreise nach bestimmten Kriterien (u.a. die Gründe für den Besitz, Beförderungsart, Unterlagen über die Menge der Waren) geprüft werden, ob sie ggf. zu gewerblichen Zwecken bestimmt sind.

KRAFTSTOFFE für Motorfahrzeuge, die nicht im Hauptbehälter des Fahrzeugs oder in einem geeigneten Reservebehälter mitgeführt werden, können ggf. erneut besteuert werden.

REISENDEN UNTER 17 JAHREN wird keine Steuerbefreiung für Spirituosen und Tabakwaren gewährt.

Einreise aus Drittländern

Bei der Einreise aus anderen als EU-Ländern (Drittländern) ist die zum persönlichen Gebrauch während der Reise benötigte und zur Wiederausfuhr bestimmte Reiseausrüstung sowie der Reiseproviant von Eingangsabgaben befreit.

Ferner sind Waren, die Reisende gelegentlich und ausschließlich zum persönlichen Ge- oder Verbrauch oder für ihren Haushalt oder als Geschenk in ihrem persönlichen Reisegepäck einführen, im Rahmen folgender Mengen und Wertgrenzen abgabenfrei:

200 Zigaretten oder 100 Zigarillos (Zigarren mit einem Stückgewicht von höchstens 3 g) oder 50 Zigarren oder 250 g Rauchtabak;

16 Liter Bier;

4 Liter nicht schäumende Weine;

1 Liter Spirituosen mit einem Alkoholgehalt von mehr als 22 Volumenprozent ODER 2 Liter Spirituosen, Aperitifs aus Wein oder Alkohol, Tafia, Sake oder ähnliche Getränke, mit einem Alkoholgehalt von 22 Volumenprozent oder weniger, oder Schaumwein oder Likörwein;

eine dem persönlichen Bedarf des Reisenden entsprechende Menge an Arzneimitteln;

10 Liter Kraftstoff je Motorfahrzeug im Reservekanister;

andere Waren bis zu einem Gesamtwert von 430 Euro für Flug- und Seereisende, für Einreisende auf anderen Verkehrswegenbis zu einem Gesamtwert von 300 Euro; für Reisende unter 15 Jahren gilt die Freimenge von 150 Euro unabhängig vom Einreiseweg.

DIE ABGABENBEFREIUNG WIRD NICHT GEWÄHRT:

Reisenden unter 17 Jahren für Tabakwaren, Spirituosen, Wein, Schaumwein, Likörwein, Aperitifs und ähnliche alkoholische Getränke.

Klimainformationen

Es herrscht subtropisches Klima. Die durchschnittliche Temperatur schwankt zwischen 22 und 30°C. Es besteht eine hohe Luftfeuchtigkeit. Die heißesten Monate sind Juli bis September. Durch die ständig wehenden Seewinde sind die Temperaturen jedoch gut erträglich. In den Bergen ist es angenehm kühler. Die regenreichste Zeit ist Juli bis November. Mit vielen Niederschlägen ist besonders in den Hochlagen und an den Küsten zu rechnen, die auf der Windseite liegen.

Beste Reisezeit

Martinique ist das ganze Jahr über für Reisen geeignet. Hauptsaison ist während der Monate von Dezember bis April.

Vorgeschriebene Impfungen

Keine bei Einreise direkt aus Europa.

Gelbfieber bei Einreise aus ENDEMIEGEBIETEN.

GELBFIEBER-ENDEMIEGEBIETE

In AFRIKA:

Äquatorialguinea, Äthiopien, Angola, Benin, Burkina Faso, Burundi, Côte d`Ivoire, Demokratische Republik Kongo (Kinshasa), Gabun, Gambia, Ghana, Guinea, Guinea-Bissau, Kamerun, Kenia, Kongo, Liberia, Mali, Mauretanien, Niger, Nigeria, Ruanda, Senegal, Sierra Leone, Südsudan, Sudan, Togo, Tschad, Uganda, Zentralafrikanische Republik.

In SÜD- und MITTELAMERIKA:

Argentinien, Bolivien, Brasilien, Ecuador, Franz. Guayana, Guyana, Kolumbien, Panama, Paraguay, Peru, Surinam, Trinidad + Tobago, Venezuela.

Empfohlene Impfungen

Hepatitis A, zusätzlich für Individualreisende Typhus.

Informationen zur Malaria

Malaria

Keine.

Verbreitung

Martinique ist malariafrei.

Ärztliche Hilfe

FORT-DE-FRANCE: Hopital Pierre Zobda Quitmann, Route de Chateauboeuf, 97200 Fort-de-France/Martinique, Tel. (00596) 596 55 20 00.

Währung

Währungseinheit

Währungseinheit: Euro ( EUR)

1 Euro = 100 Cent.

Derzeitiger Kurs:

1 US-$ = ca. 0,87 EUR

Hinweise

Bei den unten aufgeführten Umrechnungskursen handelt es sich um Devisenkurse der Deutschen Bundesbank, die die Preisnotierung des Euro und des US-Dollar in der Währung des Reiselandes angibt. Mit Devisenkursen werden z.B. Rechnungen unterschiedlicher Währungen gegeneinander verrechnet. (Im Gegensatz zum Sortenkurs wird hier jedoch nicht der Wert angegeben, den man in Deutschland am Bankschalter für einen Euro oder US-Dollar erhält.)

Devisenbestimmungen/Umtausch

Einfuhr Fremdwährung: unbeschränkt

Einfuhr Landeswährung: unbeschränkt

Deklaration: Ja - schriftliche Deklaration bei Ein- und Ausreise ab einem Wert von 10.000 Euro (auch in anderen Währungen, Reiseschecks oder auf Dritte ausgestellte Schecks, Zahlungsanweisungen etc.).

Ausfuhr Fremdwährung: unbeschränkt

Ausfuhr Landeswährung: unbeschränkt

Internationale Kreditkarten: Ja - werden von größeren Hotels, den meisten Geschäften, internationalen Autovermietern akzeptiert.

Geldautomat: Ja - in den größeren Orten vorhanden; Abhebung von Bargeld mit Kreditkarte oder Girocard (mit Maestro-Logo) ist möglich.

Reiseschecks: Nein

Auskunftstellen

Comité Martiniquais du Tourisme
Rond-point des Ecoles
Schoelcher /Martinique
Comité Martiniquais du Tourisme
B.P 7135
Schoelcher/Martinique
(00596) 596 61 83 93
(00596) 596 61 83 92
infos.cmt@martiniquetourisme.com

Chambre de Commerce et d'Industrie de la Martinique
50, Rue Ernest Deproge
97200
Fort-de-France /Martinique
(00596) 596 60 66 68
(00596) 596 55 28 00
contact@martinique.cci.fr

Botschaften und Konsulate

In Deutschland

Visa-Erteilung in Deutschland durch die folgende französische Vertretung:

Französisches Generalkonsulat
Zeppelinallee 35
60325
Frankfurt/M.
(0 69) 79 50 96 46
(0 69) 795 09 60
www.consulatfrance.de/francfort
info@consulfrance-francfort.org
Mo bis Fr 8.45-12 Uhr, außerdem Do 14-15.30 Uhr
(für Visa-Angelegenheiten Bundesrepublik Deutschland)

Von Deutschland

zuständig Paris/Frankreich:

Ambassade de la République fédérale d'Allemagne
24 rue Marbeau
75116
Paris
Ambassade de la République fédérale d’Allemagne
BP 30 221
75364 Paris CEDEX 08 /Frankreich
(0033 1) 53 83 45 02
(0033 1) 53 83 45 00
www.amb-allemagne.fr
Amtsbezirk: Frankreich

Konsularischer Amtsbezirk: Départements Aisne, Calvados, Cher, Côtes-d'Armor, Essonne, Eure, Eure-et-Loir, Finistère, Hauts-de-Seine, Ille-et-Vilaine, Indre, Indre-et-Loire, Loire-Atlantique, Loiret, Loir-et-Cher, Maine-et-Loire, Manche, Mayenne, Morbihan, Nord, Oise, Orne, Paris (Ville de), Pas-de-Calais, Sarthe, Seine-et-Marne, Seine-Maritime, Seine-Saint-Denis, Somme, Val-de-Marne, Val-d'Oise, Vendée, Yvelines;

außerdem die Übersee-Départements Französisch-Guayana, Guadeloupe, Martinique, Mayotte und Réunion;

die Übersee-Territorien Französisch-Polynesien, Neukaledonien, St. Pierre und Miquelon, Wallis und Futuna.

(Zuständige Visabehörde für St. Pierre und Miquelon ist das Generalkonsulat in Montreal/Kanada, für die französischen Hoheitsgebiete im Südpazifik die Botschaft Wellington/Neuseeland.)

Der Leiter der Vertretung ist zugleich als Botschafter in Monaco mit Sitz in Paris akkreditiert.

Von Deutschland

in Visa-Angelegenheiten zuständig:

Embassy of the Federal Republic of Germany
90-92 Hobson Street, Thorndon
6011
Wellington
Embassy of the Federal Republic of Germany
P.O. Box 1687
Wellington 6140/Neuseeland
(0064 4) 473 60 69
(0064 4) 473 60 63
www.deutschebotschaftwellington.co.nz
Amtsbezirk: Neuseeland, Cook-Inseln, Fidschi, Kiribati, Niue, Samoa, Tokelau, Tonga, Tuvalu und das britische Überseegebiet Pitcairn

Ärztliche Hilfe

FORT-DE-FRANCE: Hopital Pierre Zobda Quitmann, Route de Chateauboeuf, 97200 Fort-de-France/Martinique, Tel. (00596) 596 55 20 00.

Sehenswertes

Fort-de-France

In der Hauptstadt Fort-de-France wohnt die Hälfte der gesamten Inselbevölkerung. Die Altstadt wirkt noch ganz ursprünglich. Die Straßen mit den zwei- und dreigeschossigen Häusern sind von quirlendem Leben erfüllt. Sehr reizvoll ist die Markthalle mit eine überwältigenden Vielfalt an Farben, Gerüchen und Geräuschen. In lautem Kreolisch rufen die Händler ihre Früchte und Gewürze aus. Ein Stück weiter nördlich liegt der Fischmarkt. Hier werden Thunfisch, Goldbrassen, Langusten und Krabben frisch vom Fang hergebracht und angepriesen. Aber Fort-de-France bietet mehr. Die Franzosen nennen es "Das Pariser Schaufenster der Karibik", da sich in einigen Straßen Boutiquen und edle Luxusläden aneinander reihen.

Caravelle

Die Halbinsel im Osten von Martinique ist ein Naturreservat. Das Gebiet wurde einst von der Planzer- und Schmugglerfamilie Dubuc bewohnt. Mit falschen Leuchtfeuern führten sie reich beladene Schiffe in die Irre, um sie in der Bucht anzugreifen und auszurauben. Die heißt noch heute "Baie du Trésor" ("Schatzbucht"). Vom Chateau der Dubucs stehen noch Reste. Es gibt in dem Reservat sehr schöne Wanderwege. Der Park ist vor allem von tropischem Trockenwald bestanden, allerdings sind es nicht mehr die ursprünglichen Bäume; hier wurden andere gepflanzt. Der goldbraun und schwarz gefiederte Carouge kann entdeckt werden, eine Vogelart, die fast nur auf Martinique heimisch ist - ebenso wie das seltene Weißkehlchen. Doch am bekanntesten ist ein auffallend gelb-schwarzer Vogel, der Sucrier. Er wird auch in vielen Hausgärten zahm gehalten.

Les Trois-Ilets

Auf dem Landsitz Pagerie ging vor 200 Jahren Joséphine, die spätere Frau Napoleons und Kaiserin Frankreichs, spazieren. Dies war der Besitz ihrer Familie, hier wurde sie als Marie Josephe Tascher de la Pagerie geboren, verbrachte Kindheit und Jugend. Auf dem Anwesen, das liebevoll restauriert wurde, hat man ein Joséphine-Museum untergebracht. Es gibt auch einen Überblick über das Leben auf einer Plantage im 18. Jahrhundert.

Auf dem Gelände legte Golf-Spezialist Robert Trent Jones einen 18-Loch-Golfplatz an, der allerlei natürlich gewachsene Hindernisse wie Flussläufe, Baumgruppen und Wasserstellen einbezieht.

Wandern auf Martinique

Auf Martinique hat man eine ganze Reihe Fußwandertouren ausgearbeitet, die zwischen einem und 22 km lang sind. Die Wege tragen - ganz europäisch - bunte Markierungen. Zum Teil bringen sie einen zu Bademöglichkeiten in Dschungelflüssen. Eine der Wanderungen führt auf den Vauclin, den ältesten (längst erloschenen) Vulkan auf Martinique. Auch Exkursionen durch den tropischen Regenwald sind üblich geworden. Dort gibt es auch Kletterpartien durch Bachläufe abwärts - inklusive dem Rutsch durch einen Wasserfall. Dafür empfiehlt es sich, einen erfahrenen Führer mitzunehmen.

Tauchen vor Martinique

In der Bucht von Saint-Pierre liegt Interessantes für die Taucher auf dem Meeresboden: 15 Schiffswracks. Die Schiffe gingen 1902 unter, als der Vulkan Mont Pelée ausbrach und seine Lava ins Wasser der Bucht schoss. Damals wurde auch die damalige Hauptstadt Saint-Pierre zerstört.

Rumproduktion

Die Geschichte Martiniques ist eng mit dem Zuckerrohr und der Rumproduktion verbunden. Eine Zuckermühle gibt es noch auf der Insel, dazu acht zum Teil große Destillerien mit imposanten Kellergewölben. Man kann sie besuchen und erfährt dort viel über die Geschichte der Zucker- und Rumproduktion sowie über die Menschen, die vom Zucker lebten oder als Plantagenbesitzer wohlhabend wurden. Pointe Vatable ist solch eine ehemalige Destillerie. Dort zeigt man in einem kleinen Museum die Beziehungen zwischen der Insel, dem Zuckerrohr und den Bewohnern.

Reisehinweise

Zurzeit liegt kein Reisehinweis vor.

Allgemeine Vorsichtsmaßnahmen

Hurrikan-Saison: In den Bundesstaaten im Süden der USA, in Mexiko, Zentralamerika sowie in der Karibik ist jeweils in der Zeit von Juni bis November mit Hurrikans zu rechnen. Kennzeichen dieser tropischen Wirbelstürme sind u.a. Windgeschwindigkeiten in Orkanstärke, starke Regenfälle und unter Umständen auch Erdrutsche. Informationen dazu gibt es bei örtlichen Wettervorhersagen oder im Internet, beispielsweise unter www.nhc.noaa.gov und www.wunderground.com/tropical. Den Anordnungen der Sicherheitsbehörden ist Folge zu leisten.

SPERR-NOTRUF: Deutsche können ihre Girocards, Kreditkarten, Handys und einige andere elektronische Berechtigungen über die Sperr-Notruf-Nummer ++49 116 116 (aus dem Ausland neben ++49 116 116 auch ++49 30 4050 4050 wählbar) rund um die Uhr sperren lassen. Der Anrufer wird mit den Herausgebern der jeweiligen Medien verbunden, sofern diese sich dem Sperr-Notruf angeschlossen haben. Eine Liste der angeschlossenen Herausgeber ist im Internet unter www.sperr-notruf.de zu finden.

Ebenso ist es möglich, die Online-Ausweisfunktion (elektronischer Identitätsnachweis - eID) des neuen Personalausweises unter den oben genannten Nummern sowie unter 0180 1 333 333 (Bürgerservice des Bundesinnenministeriums) sperren zu lassen.

Barbados

Landesdaten

Lage

Barbados ist die östlichste der Karibischen Inseln. Sie ist circa 34 km lang und an der weitesten Stelle rund 30 km breit. Barbados ist Mitglied des Commonwealth.

Fläche: 431 km²

Verwaltungsstruktur: 11 Distrikte.

Einwohner

Bevölkerung: ca. 285.000

Städte:

Bridgetown (Hauptstadt) etwa 93.000

Weitere größere Orte sind Speightstown ca. 2.200 und Holetown ca. 1.600.

Sprache

Die Amtssprache ist Englisch. Außerdem wird Bajan (barbadischer Dialekt) gesprochen.

Zeitverschiebung

Mitteleuropäische Zeit (MEZ) -5 Stunden.

Während der europäischen Sommerzeit beträgt der Zeitunterschied -6 Stunden.

Stromspannung

115 Volt Wechselstrom, 50 Hertz. Es empfiehlt sich, einen Adapter mitzuführen (amerikanische Flachstecker).

Telefon/Post

Telefon

Die Vorwahl von Deutschland, Österreich und der Schweiz für Ferngespräche nach Barbados ist 001246, die Vorwahl von Barbados nach Deutschland die 01149, nach Österreich die 01143 und in die Schweiz die 01141. Telefonkarten gibt es in jedem Supermarkt, auch an Tankstellen. Telefongespräche, die vom Hotel aus geführt werden, sind teurer.

NOTRUFNUMMERN: Polizei 211 (oder 430-7100), Unfallrettung 511 (oder 436-6450), Feuerwehr 311.

Mobilfunk

Netztechnik: GSM 850/1900.

Derzeit gibt es Roamingverträge mit Anbietern auf Barbados von E-Plus, O2 und Vodafone.

GSM 1900-fähig sind Triband- oder Quadband-Handys.

Internet

Länderkürzel: .bb

Internet-Cafés sind auf Barbados ausreichend vorhanden.

Feiertage

1. Januar (Neujahr), 22. Januar (Errol Barrow-Tag), 19. April (Karfreitag), 22. April (Ostermontag), 28./29. April (Heldentag), 1. Mai (Tag der Arbeit), 10. Juni (Pfingstmontag), 1. August (Tag der Sklavenbefreiung), 5. August (Kadooment-Tag), 30. November (Unabhängigkeitstag), 25. Dezember (Weihnachten), 26. Dezember (Boxing Day).

Feiertage, die auf ein Wochenende fallen, werden in der Regel am nächsten Werktag nachgefeiert.

Die Hauptferienzeit geht von Mitte Juli bis Mitte September.

Öffnungszeiten

Banken: Mo bis Do 9-15 Uhr, Fr 9-13 Uhr und 15-17 Uhr;

Büros und Behörden: Mo bis Fr 8-16 Uhr;

Geschäfte: Mo bis Fr 9-17 Uhr, Sa 8:30-16 Uhr;

Supermärkte teilweise länger.

Kleidung

Gut waschbare, atmungsaktive Sommerkleidung ist das ganze Jahr über ausreichend.

Für die Monate Dezember bis Mai sowie für die Abende ist es angebracht, auf jeden Fall auch leichte Wollsachen mitzunehmen. Die Kleidung, die abends in den Restaurants der gehobenen Klasse erwartet wird, ist etwas formell (Herren Jackett und Krawatte). Ein Regenschutz sollte auf jeden Fall mitgeführt werden. Bade- und Strandkleidung sollte nur am Strand getragen werden.

Auf das Tragen von militärähnlicher Kleidung sollte verzichtet werden, da das öffentliche Tragen militärischer Kleidung ausschließlich dem Militär vorbehalten ist.

Geschichte/Politik

Die ersten Bewohner von Barbados waren die Arawak- und Varib-Indianer. Sie lebten von Fischerei, Tabak- und Baumwollanbau. 1536 wurde die Insel von portugiesischen Seefahrern auf ihrem Weg nach Brasilien entdeckt. Sie tauften sie "Los Barbados", weil die Luftwurzeln der Bäume wie Bärte aussahen.

Wo die Indianer geblieben sind, ist bis heute ein Rätsel, denn als die Engländer 1625 auf Barbados landeten, lebte dort kein Einziger mehr. Vielleicht wurden sie als Sklaven verkauft.

Später spielten die Niederlande in der Geschichte von Barbados eine wichtige Rolle. Denn es waren niederländische Juden, die hier siedelten und im 17. Jahrhundert Zuckerrohr aus Brasilien einführten. Sie brachten den Briten den Zuckerrohranbau bei und bauten die ersten Windmühlen.

Bis 1966 war Barbados britisch. Dann wurde es unabhängiges Mitglied des Britischen Commonwealth. Staatsoberhaupt ist die englische Königin, deren Stellvertreter der Generalgouverneur von Barbados ist. Die Insel fühlt sich noch heute eng mit England verbunden. Nicht ohne Grund wird sie "Little England" genannt.

Wirtschaft

Barbados war früher fast ausschließlich landwirtschaftlich orientiert. Die Haupternte besteht noch heute aus Zuckerrohr, der zu Rum, Zucker und Molasse verarbeitet wird. Doch in letzter Zeit entstand eine sich stark entwickelnde Tourismusindustrie.

Sie dürfte heute die wichtigste Einnahmequelle des Landes sein, gefolgt von der Zucker- und Rumproduktion. Andere Wirtschaftszweige sind die Möbelherstellung, die Textilindustrie, die Zigarrenproduktion und das Bankwesen. Barbados zählt zu den wohlhabendsten Ländern in der Karibik.

Religion

Auf Barbados sind viele Religionen vertreten. Rund 40 Prozent der Bewohner sind Anglikaner. Daneben gibt es Pfingstler, Methodisten, Katholiken und Anhänger verschiedener anderer christlicher Kirchen und Sekten. Juden, Muslime und Hindus bilden Minderheiten.

Vegetation

Die Vegetation in Barbados ist besonders stark vom Niederschlag abhängig. In den Sommermonaten sieht die Insel recht dürr aus, aber von September bis April schmückt sie sich mit tropischer Pflanzenpracht.

Interessant ist die "Welchman Hall Golly", eine tiefe Schlucht, die vor 150 Jahren mit Zitrus- und Gewürzbäumen sowie vielen anderen seltenen Baumarten bepflanzt wurde. Dieses exotische Paradies wucherte lange Zeit unkontrolliert, bis es vor 40 Jahren behutsam so bearbeitet wurde, dass es heute einen großen Garten darstellt.

Auch im "Flower Forest" ("Wald der Blumen") und in den "Andromeda Gardens" (in St. Joseph) findet man sehr gepflegte Anlagen.

Tierwelt

In den Wildparks "Barbados Wildlife Reserve" und "Welchman Hall Gully" kann man wilde Affen in ihrer natürlichen Umgebung beobachten. Der "Oughterson National Wildlife Park" ist ein Naturlehrpark mit Affen, tropischen Vögeln, Krokodilen, Schlangen und Schildkröten.

Kulinarisches

Die einheimischen Spezialitäten gelten unter Feinschmeckern als guter Tipp. Besonders reichhaltig ist das Angebot an Fisch und Meeresfrüchten. In den karibischen Gewässern rund um Barbados sind nicht nur Hummer, Schwertfische, Snapper und Goldmakrelen zu Hause, sondern auch die unbestrittene Spezialität der Insel: der "Fliegende Fisch". Der wird keineswegs nur in (zahlreichen!) Gourmet-Restaurants, sondern auch in den gemütlichsten Hafenlokalen serviert.

Eine andere Spezialität der Insel sind Schwarzbauchlamm-Koteletts mit gerösteten Pinienkernen, Apfel-Chutney oder andere Varianten der einheimischen Küche. Weitere beliebte Speisen: Pepper-Pot und Spanferkel.

Darüber hinaus finden sich auf der ganzen Insel interessante Varianten internationaler Küche, die mit viel Fantasie immer wieder neu im Barbados-Stil kreiert werden.

Man hat eine reiche Auswahl verschiedener tropischer Früchte wie Mango, Paw-Paw, Sour Sop, Avocados, Kokosnüsse und die mehr familiären Bananen, Äpfel und Kirschen.

Das einheimische Getränk ist Barbados-Rum in verschiedenen Sorten: er zählt zum Besten der Welt. Rum wird auf Eisstücken, in langen Gläsern oder als Cocktail-Punsch serviert. Sehr erfrischend sind der kalte Fruchtpunsch und Mauby, ein bitter-süßes Getränk aus ausgekochtem Rindenextrakt.

Sitten und Gebräuche

Auf Barbados kleidet man sich etwas formeller als auf anderen karibischen Inseln. Diese Sitte stammt von den Engländern, die lange Jahre hindurch Land und Leute prägten. In manchen sehr vornehmen Restaurants trägt der Herr ein Dinnerjacket, die Dame ein Abendkleid. In anderen Restaurants der gehobenen Klasse genügen Sportjacke mit Schlips und Cocktailkleid. Wer sich gern lässiger kleidet, kann zwischen Strandbars und Hafenkneipen, Straßenrestaurants, Bistros und Weinbars wählen, die zumeist auch ein reichhaltiges Unterhaltungsangebot bieten.

In der Öffentlichkeit wird normale Straßenkleidung gewünscht; mit Badeanzügen oder sehr kurzen Shorts fällt man unangenehm auf.

Die dunkelhäutigen Leute auf Barbados lieben Festivals mit Gesang und Tanz. Das "Holetown Festival" erinnert an die Ankunft der ersten Siedler. Das zweitägige "Oistins Fish Festival" wird zu Ehren der Fischerei veranstaltet. Einheimische Fischer zeigen ihr Können in verschiedenen Wettbewerben. Ausgelassener Höhepunkt des Sommers ist das "Crops Over Festival", an dem die ganze Insel teilnimmt. Hier wird die Zuckerrohrernte mit Musik, Tanz und einheimischer Kultur gefeiert.

Souvenirs

Ein typisches Souvenir ist der Rum, der seit dem 15. Jahrhundert auf der Insel gebrannt wird. Außerdem bieten einheimische Künstler handgemachte Keramik und Mahagoni-Holzschnitzereien an.

Wer sich einkleiden will, hat die Wahl zwischen maßgeschneiderten Anzügen und Sportkleidung. Gold- und Silber-Ohrringe, Armbänder, Ketten, Ringe oder Artikel aus Stroh, Stoff, Holz, Muscheln und Koralle sind sehr hübsch. Strohmatten werden nach Maß angefertigt und den Gästen nach Hause geschickt.

Klimainformationen

Barbados hat zwar tropisches Klima, doch dieses wird durch die ständig wehenden Passatwinde sehr angenehm beeinflusst. Fast das ganze Jahr hindurch herrschen gleich bleibende, sehr angenehme Temperaturen. Im Jahresdurchschnitt liegen die Temperaturen zwischen 23°C (nachts) und 28°C (tagsüber). Ganz selten fallen sie unter 20°C oder steigen über 31°C. Die durchschnittliche Luftfeuchtigkeit auf Barbados beträgt 57-74 Prozent und die durchschnittliche Wassertemperatur liegt bei 26°C.

Es gibt keine Regenzeit auf Barbados. Es treten aber, vor allem in den Monaten von Juni bis September, häufiger tropische Regenschauer auf, die heftig sind, aber nicht lange anhalten.

Die Monate Dezember bis Mai haben die niedrigsten Temperaturen. In den Monaten Februar und März fällt am wenigsten Regen.

Beste Reisezeit

Mitte Dezember bis Mitte April.

Vorgeschriebene Impfungen

Keine bei Einreise direkt aus Europa.

Gelbfieber bei Einreise aus ENDEMIEGEBIETEN, ausgenommen Guyana und Trinidad/Tobago.

GELBFIEBER-ENDEMIEGEBIETE

In AFRIKA:

Äquatorialguinea, Äthiopien, Angola, Benin, Burkina Faso, Burundi, Côte d`Ivoire, Demokratische Republik Kongo (Kinshasa), Gabun, Gambia, Ghana, Guinea, Guinea-Bissau, Kamerun, Kenia, Kongo, Liberia, Mali, Mauretanien, Niger, Nigeria, Ruanda, Senegal, Sierra Leone, Südsudan, Sudan, Togo, Tschad, Uganda, Zentralafrikanische Republik.

In SÜD- und MITTELAMERIKA:

Argentinien, Bolivien, Brasilien, Ecuador, Franz. Guayana, Guyana, Kolumbien, Panama, Paraguay, Peru, Surinam, Trinidad + Tobago, Venezuela.

Empfohlene Impfungen

Hepatitis A, zusätzlich für Individualreisende Typhus.

Informationen zur Malaria

Malaria

Keine.

Verbreitung

Barbados ist malaria-frei.

Ärztliche Hilfe

ST. MICHAEL: Wellington Medical Clinic, Dr. Adrian Lorde (spricht Englisch), Wellington Street,, St. Michael, Tel. 436 93 60.

ST. JOSEPH:Horsehill Medical Clinic, Dr. Raymond Forde, St. Joseph, Tel. 433 38 89.

Währung

Währungseinheit

Währungseinheit: Barbados-Dollar (BDS$)

1 Barbados-Dollar = 100 Cents.

Derzeitiger Kurs:

1 Euro = ca. 2,30 BDS$

1 US-$ = ca. 2,02 BDS$

Hinweise

Bei den unten aufgeführten Umrechnungskursen handelt es sich um Devisenkurse der Deutschen Bundesbank, die die Preisnotierung des Euro und des US-Dollar in der Währung des Reiselandes angibt. Mit Devisenkursen werden z.B. Rechnungen unterschiedlicher Währungen gegeneinander verrechnet. (Im Gegensatz zum Sortenkurs wird hier jedoch nicht der Wert angegeben, den man in Deutschland am Bankschalter für einen Euro oder US-Dollar erhält.)

Devisenbestimmungen/Umtausch

Einfuhr Fremdwährung: unbeschränkt. US-$ empfohlen.

Einfuhr Landeswährung: unbeschränkt (jedoch nur kleine Beträge sinnvoll)

Deklaration: Ja - bei der Einfuhr von Fremd- und Landeswährung

Ausfuhr Fremdwährung: in Höhe der deklarierten Einfuhr abzüglich der umgetauschten Beträge. Für Einwohner von Barbados gelten andere Bestimmungen.

Ausfuhr Landeswährung: Nicht erlaubt für Nichteinwohner von Barbados. Für Einwohner von Barbados gelten andere Bestimmungen.

Umtauschempfehlung: im Reiseland

Umtausch: Es kann fast überall direkt in US-$ bezahlt werden.

Internationale Kreditkarten: Ja - werden von größeren Hotels und Geschäften in den Urlaubsgebieten akzeptiert.

Reiseschecks: Ja - in US-$ - werden von Banken, größeren Geschäften und Hotels angenommen. Bitte beachten: Grundsätzlich ist die Akzeptanz von Reiseschecks weltweit rückläufig.

Auskunftstellen

Barbados Tourism Authority
One Barbados Place

Warrens
St. Michael /Barbados, W.I. BB12001
(001 246) 535 37 99
(001 246) 535 37 00
www.barbados.org
btmiinfo@visitbarbados.org

Barbados Chamber of Commerce and Industry
Braemar Court

Deighton Road
St. Michael /Barbados, W.I.
(001 246) 620 29 07
(001 246) 620 47 50
www.barbados.org
bcci@barbadoschamber.com

Botschaften und Konsulate

Von Deutschland

zuständig Port-of-Spain/Trinidad+Tobago:

Embassy of the Federal Republic of Germany
19 St. Clair Avenue

St. Clair
Port-of-Spain
Embassy of the Federal Republic of Germany
P.O. Box 828
Port-of-Spain/Trinidad, W.I.
(001 868) 628 16 30/31/32
www.germanemb-portofspain.de
info@ports.diplo.de
Amtsbezirk: Anguilla, Antigua + Barbuda, Barbados, Brit. Jungferninseln, Dominica, Grenada, Guyana, Montserrat, St. Kitts + Nevis, St. Lucia, St. Vincent und die Grenadinen, Suriname, Trinidad + Tobago

Von Deutschland

außerdem in Barbados:

Honorary Consul of the Federal Republic of Germany
Pasea Financial Centre, Suite 1, Corner Harts Gap and Dayrells Road
BB14030
Christ Church /Barbados
(001 246) 427 18 76
bridgetown@hk-diplo.de
Amtsbezirk: Barbados

Übergeordnete Auslandsvertretung:

Botschaft Port-of-Spain/Trinidad und Tobago

Botschaft von Barbados
166, Avenue Franklin D. Roosevelt
1050
Brüssel /Belgien
(0032 2) 732 32 66
(0032 2) 737 11 70; 737 11 71
www.foreign.gov.bb
brussels@foreign.gov.bb
Mo bis Fr 10.30-15.30 Uhr

Honorargeneralkonsulat von Barbados
Seitzstraße 9-11
80538
München
Honorargeneralkonsulat von Barbados

c/o Regine Sixt
Zugspitzstr. 1
82049 Pullach
(0 89) 21 57 84 23
(0 89) 21 57 86 30
office@honoraryconsulgeneral-barbados.de
Mo bis Fr 9-17 Uhr
(keine Visumerteilung)

Ärztliche Hilfe

ST. MICHAEL: Wellington Medical Clinic, Dr. Adrian Lorde (spricht Englisch), Wellington Street,, St. Michael, Tel. 436 93 60.

ST. JOSEPH:Horsehill Medical Clinic, Dr. Raymond Forde, St. Joseph, Tel. 433 38 89.

Sehenswertes

Bridgetown

Die Hauptstadt wurde 1628 von britischen Kolonisten gegründet. Zentral liegt der Trafalgar Square, eine Miniaturausgabe des berühmten Londoner Platzes, die sogar eineine Statue von Admiral Nelson aufzuweisen hat. An diesem Platz steht auch das Parlamentsgebäude. Einen Spaziergang wert sind der "Queens Park", wo ein über tausend Jahre alter Baum steht, und die "Fountains Gardens". Deren Springbrunnen stammt aus dem Jahre 1865, die umliegenden Gärten wurden 17 Jahre später angelegt. In "Pelican Village" verkaufen einheimische Künstler ihre Werke.

Harrison´s Cave

Ein faszinierendes Naturschauspiel: Durchsickernde Regentropfen haben in einer unterirdischen Grotte einen eindrucksvollen steinernen Wald mit unzähligen Stalaktiten und Stalagmiten geschaffen. Man entdeckt auch Bäche, kleine Seen und Wasserfälle. Eine kleine Bahn führt den Besucher durch die Tropfsteinhöhlen.

Zuckermuseum

Im "Sugar Museum" in St. James erfährt man alles über die Geschichte der Zuckerrohrplantagen, aber auch, wie aus Zucker Rum hergestellt wird. Der wohl älteste noch vorhandene Rum der Welt ist hier der über 300 Jahre alte Mount Gay. In der Rumfabrik in St. Michael werden Besucher in die Geheimnisse des Destillierens eingeweiht.

Windmühlen

Früher drehten sich auf Barbados 400 Windmühlen. Sie wurden 1640 aus den Niederlanden eingeführt und zum Mahlen von Zuckerrohr benutzt. Die meisten Mühlen sind verschwunden oder teilweise abgerissen. Ein vollständig intaktes Exemplar ist die "Morgan Lewis Sugar Mill".

Plantagen

In mehreren großen, mit authentischen Möbeln eingerichteten Villen der Plantagenbesitzer kann man sich einen Eindruck verschaffen, wie die Zuckerbarone im Kolonialzeitalter lebten. Eine der ältesten Plantagen ist St. Nicholas Abbey (in St. Peter), andere Beispiele sind Villa Nova (in St. John) und Sunbury House (in St. Philip).

Golfen auf Barbados

Barbados hat drei Golfplätze an der Westküste. Die drei Plätze an der Westküste heißen Sany Lane (9 Loch), Westmoreland (27 Loch), Almond Beach (9 Loch). Ein vierter liegt im Süden der Insel. Dieser Platz heißt Club Rockley, ist ein neun-Loch Platz und ist kostenlos zu benützen. Auch die Golfschläger können kostenlos geliehen werden.

Piratenfahrten

Wer die Piratengeschichte von Barbados kennenlernen möchte, macht einen Ausflug mit der "Jolly Roger" oder der "Bajan Queen". Auf der Fahrt kann man sich wie ein waschechter Seeräuber an einem Tau vom Schiff herabschwingen und zu einem Schiffswrack tauchen.

Wassersport auf Barbados

Die Küste besteht zu 85 Prozent aus Stränden mit feinem, weißem Sand. Vor allem die West- und Südküste sind wegen der ruhigen See beliebt. Die Unterwasserwelt der Insel mit Korallenriffen und vielen bunt schillernden Fischen ist ein Paradies für Taucher. Drei Schiffswracks warten darauf, besucht zu werden: die "Stavronikita" im Folkstone Underwater Park bei St. James, ein Schlepper in Carlisle Bay und ein Dampfschiff. Viele Hotels bieten Tauchkurse an. Andere Wassersportarten sind Windsurfen, Katamaransegeln, Wasserski und Parasailing. Vor allem die Südküste eignet sich zum Windsurfen. Ein Begriff unter Wellensurfern ist das Fischerdorf Bathsheba in St. Joseph, wegen seiner schäumenden Brandung "Suppenschüssel für Surfer" genannt.

Reisehinweise

Segler sollten beachten, dass Raubüberfälle auf Schiffe sporadisch vorkommen. Notrufe über 211 (Polizei) oder 536 29 00 (Küstenwache) sind möglicherweise zuverlässiger als Rufe über mobilen Seefunk.

Weitere Informationen zur Sicherheitssituation im Reiseland sind auf den Internetseiten des Auswärtigen Amts zu finden.

Bitte beachten Sie auch den Abschnitt "Allgemeine Vorsichtsmaßnahmen".

Allgemeine Vorsichtsmaßnahmen

Bargeld und Wertgegenstände sollten nur im unbedingt erforderlichen Umfang mitgeführt werden. Dieses ist besonders auf Märkten, bei Karnevalveranstaltungen und anderen größeren Menschenansammlungen zu beachten. Auf das Tragen von Schmuck sollte verzichtet werden. Reisegepäck sollte nie unbeaufsichtigt bleiben.

Wichtige Dokumente sollten nur als Kopie mitgenommen und die Originale im Hotelsafe aufbewahrt werden.

Grundsätzlich wird zu Vorsicht bei Spaziergängen in wenig belebten Vierteln und Parks, besonders nach Einbruch der Dunkelheit, geraten.

Bei Verstößen gegen die Drogengesetzgebung drohen hohe Geld- oder Haftstrafen.

Es ist dringend zu empfehlen, ca. 2 Stunden vor dem planmäßigen Abflug am Flughafen einzuchecken.

Hurrikan-Saison: In den Bundesstaaten im Süden der USA, in Mexiko, Zentralamerika sowie in der Karibik ist jeweils in der Zeit von Juni bis November mit Hurrikans zu rechnen. Kennzeichen dieser tropischen Wirbelstürme sind u.a. Windgeschwindigkeiten in Orkanstärke, starke Regenfälle und unter Umständen auch Erdrutsche. Informationen dazu gibt es bei örtlichen Wettervorhersagen oder im Internet, beispielsweise unter www.nhc.noaa.gov und www.wunderground.com/tropical. Den Anordnungen der Sicherheitsbehörden ist Folge zu leisten.

SPERR-NOTRUF: Deutsche können ihre Girocards, Kreditkarten, Handys und einige andere elektronische Berechtigungen über die Sperr-Notruf-Nummer ++49 116 116 (aus dem Ausland neben ++49 116 116 auch ++49 30 4050 4050 wählbar) rund um die Uhr sperren lassen. Der Anrufer wird mit den Herausgebern der jeweiligen Medien verbunden, sofern diese sich dem Sperr-Notruf angeschlossen haben. Eine Liste der angeschlossenen Herausgeber ist im Internet unter www.sperr-notruf.de zu finden.

Ebenso ist es möglich, die Online-Ausweisfunktion (elektronischer Identitätsnachweis - eID) des neuen Personalausweises unter den oben genannten Nummern sowie unter 0180 1 333 333 (Bürgerservice des Bundesinnenministeriums) sperren zu lassen.

Ausflugsland

Grenada

Landesdaten

Lage

Grenada ist ein selbstständiger Staat im britischen Commonwealth und liegt in der Karibik, und zwar nördlich von Trinidad und Tobago und südlich von St. Vincent.

Der Staat Grenada besteht aus den Inseln Grenada, Carriacou und Petit Martinique.

Fläche: 344,5 km², davon die Insel Grenada 311 km².

Verwaltungsstruktur: 6 Verwaltungsbezirke.

Einwohner

Bevölkerung: ca. 103.300

Städte:

St. George´s (Hauptstadt) ca. 3.900

Gouyave ca. 3.000

Grenville ca. 2.000

Victoria ca. 2.000

Sprache

Die Amtssprache auf Grenada ist Englisch. Eine Bevölkerungsminderheit spricht Patois, eine französisch-afrikanische Mundart.

Zeitverschiebung

Mitteleuropäische Zeit (MEZ) -5 Stunden

Während der europäischen Sommerzeit beträgt der Zeitunterschied -6 Stunden.

Stromspannung

220 Volt Wechselstrom, 50 Hertz.

Es empfiehlt sich, einen Adapter mitzunehmen.

Telefon/Post

Telefon

Die Vorwahl für Ferngespräche von Deutschland, Österreich und der Schweiz nach Grenada ist 001473, die Rufnummer ist unmittelbar danach zu wählen. Die Vorwahl von Grenada nach Deutschland ist 01149, nach Österreich 01143 und in die Schweiz 01141.

Öffentliche Telefone funktionieren mit Münzgeld und Telefonkarten, zum Teil auch mit Kreditkarten.

NOTRUFNUMMERN: Polizei 911, Unfallrettung 434, Feuerwehr 911.

Mobilfunk

Netztechnik: GSM 850/900/1800/1900.

Derzeit gibt es Roamingverträge mit Anbietern in Grenada von E-Plus, O2 und Telekom Deutschland.

GSM 1900-fähig sind Triband- oder Quadband-Handys. Für die Netztechnik GSM 850 wird ein Quadband-Handy benötigt.

Internet

Länderkürzel: .gd

Feiertage

1. Januar (Neujahr), 7. Februar (Unabhängigkeitstag), 19. April (Karfreitag), 22. April (Ostermontag), 1. Mai (Tag der Arbeit), 10. Juni (Pfingstmontag), 20. Juni (Fronleichnam), 5. August (Tag der Sklavenbefreiung), 12. und 13. August (Karneval), 25. Oktober (Erntedankfest), 25. Dezember (Weihnachten), 26. Dezember (Boxing Day).

Die Hauptferienzeit geht von Mitte Juli bis Mitte September. Die Oster- und Weihnachtswoche sind für Geschäftsbesuche wenig geeignet.

Öffnungszeiten

Banken: Mo bis Do 8-15 Uhr, Fr 8-17;

Post: Mo bis Do 8-16 Uhr, Fr 8.16.30 Uhr;

Geschäfte: in der Regel Mo bis Fr 8-16 Uhr, Sa 8-13 Uhr;

Büros: Mo bis Fr 8-12, 13-16 Uhr

Kleidung

Leichte, atmungsaktive Sommerkleidung ist ganzjährig angebracht. Für die Abende, besonders von Dezember bis März, braucht man unter Umständen auch leichte Wollsachen oder eine Jacke. Eine gute Sonnenbrille sowie Regenschutz sollte in keinem Koffer fehlen. Bade- und Strandkleidung sollte nur am Strand getragen werden.

Geschichte/Politik

Es war im Jahre 1498, als Christoph Kolumbus als erster Europäer Grenada sichtete. Europäische Siedler kamen aber erst viel später auf die Insel. Während des 18. Jahrhunderts wechselten sich Briten und Franzosen als Besitzer der Insel mehrfach ab: 1674 wurde sie französische 1763 britische, 1779 wieder französische Kolonie. 1783 ging Grenada endgültig an die Briten über. Seit 1974 ist die Insel unabhängig, aber ein Mitglied im Commonwealth. Das Staatsoberhaupt, der Generalgouverneur, wird von der englischen Königin ernannt.

Wirtschaft

Die Insel hat kaum Industrie. Es gibt aber einige kleine Betriebe, die Agrarprodukte verarbeiten. Einiges Geld bringt der Schiffsbau auf den Nachbarinseln, vor allem auf Carriacou, ein.

Der Export von landwirtschaftlichen Produkten macht Schwierigkeiten, weil die Konkurrenz anderer Inseln groß ist. Man züchtet Muskatnüsse (ein Drittel der Weltproduktion), Bananen, Zitrusfrüchte, Kokosnüsse, Zuckerrohr und Kakao. In den letzten Jahren hat man sich wieder stärker auf die Fischereiwirtschaft besonnen.

Inzwischen spielt der Tourismus eine wichtige Rolle. Viele Kreuzfahrtschiffe legen auf Grenada an.

Religion

Etwa 53 Prozent der Bevölkerung sind katholisch, 14 Prozent sind Anglikaner. Ansonsten gibt es noch Adventisten und Pfingstler auf Grenada.

Vegetation

Grenada ist eine der tropischsten und vegetationsreichsten Inseln der Karibik. Der Bewuchs stellt zum Teil regelrechten Urwald dar, in dem zahllose Pflanzenarten zu Hause sind. Dazwischen erstrecken sich die Plantagen mit Muskat, Bananen, Mangos, Weintrauben, Papayas, Kakao und Zitrusfrüchten. Auch etwas Zuckerrohr wächst hier. An der Küste stehen rund um die Insel viele Palmen.

Außerdem ist Grenada seit langem als die Karibische Gewürzinsel bekannt. Dies rührt vor allem von den Muskatnüssen her, die von hier in alle Welt geliefert werden.

Tierwelt

Große, wild lebende Tiere sieht man auf Grenada nicht. Auf der Insel leben hauptsächlich Manicous (eine Art Opossum), Ägutis (hasengroße Nagetiere), Mona-Meerkatzen (die aus Afrika eingeführt wurden) und Mangusten (eine andere Katzenart). Es gibt aber auch Schildkröten und Krebse, außerdem viele Vogelarten.

Kulinarisches

In den kleinen Hotels und Restaurants auf Grenada wird die übliche karibische Küche serviert, vermischt mit internationalen Gerichten. Die Bewohner der Insel speisen sehr schlicht - vor allem Knollenpflanzen wie Bataten, Jams und Maniok, dazu viel Gemüse.

Sitten und Gebräuche

Leichte Sommerkleidung ist üblich, doch ist die englische Lebensart unverkennbar: In der Stadt St. George´s sollten Damen keine Shorts tragen. Beim Abendessen in einigen Hotels werden bei den Damen längere Kleider und bei Herren zumindest ein Schlips, in einigen Fällen auch ein Jackett erwartet.

Bei allem britischen Einfluss spürt man aber doch immer wieder, vor allem in der Musik, die alten Bräuche durch. Die Grenadiner hingen einst einem von Sklaven herübergebrachten westafrikanischen Kult an. Der hat sich inzwischen zwar mit dem Christentum vermischt, lässt aber in den Tänzen immer noch Erstaunliches und Fremdartiges erleben. Dies drückt sich besonders stark auf Grenadas Nachbarinsel Carriacou aus - beispielsweise, wenn die Nachkommen der Sklaven dort den großen Trommeltanz aufführen, den einst westafrikanische Zauberer vorführten.

Man feiert gern auf Grenada, wenn auch manchmal etwas ungewohnt: Karneval wird im August gefeiert, Weihnachtslieder singt man zum Rhythmus der Stahltrommeln.

Souvenirs

Die exotischsten Gewürze kann man als nette Mitbringsel überall kaufen - zum Teil originell verpackt.

Klimainformationen

Das Klima auf Grenada ist subtropisch bis tropisch. Die durchschnittliche Jahrestemperatur liegt bei etwa 28°C, wobei in den Monaten von November bis Februar die niedrigsten Temperaturen gemessen werden. Sie liegen dann im Durchschnitt bei etwa 24°C. Man kann auf Grenada zwei Jahreszeiten ausmachen. Die Trockenzeit erstreckt sich auf den Zeitraum von Januar bis Mai, die Regenzeit von Juni bis Dezember. Während der Regenzeit ist mit täglichen Regenschauern, die aber selten länger als 2 Stunden dauern, zu rechnen. Die Luftfeuchtigkeit ist zu dieser Zeit hoch.

Beste Reisezeit

Grenada kann das ganze Jahr über besucht werden. Hauptsaison ist von Mitte Dezember bis Mitte April.

Vorgeschriebene Impfungen

Keine bei Einreise direkt aus Europa.

Gelbfieber bei Einreise aus ENDEMIEGEBIETEN.

GELBFIEBER-ENDEMIEGEBIETE

In AFRIKA:

Äquatorialguinea, Äthiopien, Angola, Benin, Burkina Faso, Burundi, Côte d`Ivoire, Demokratische Republik Kongo (Kinshasa), Gabun, Gambia, Ghana, Guinea, Guinea-Bissau, Kamerun, Kenia, Kongo, Liberia, Mali, Mauretanien, Niger, Nigeria, Ruanda, Senegal, Sierra Leone, Südsudan, Sudan, Togo, Tschad, Uganda, Zentralafrikanische Republik.

In SÜD- und MITTELAMERIKA:

Argentinien, Bolivien, Brasilien, Ecuador, Franz. Guayana, Guyana, Kolumbien, Panama, Paraguay, Peru, Surinam, Trinidad + Tobago, Venezuela.

Empfohlene Impfungen

Hepatitis A, zusätzlich für Individualreisende Typhus.

Informationen zur Malaria

Malaria

Keine.

Verbreitung

Grenada ist malaria-frei.

Währung

Währungseinheit

Währungseinheit: Ostkaribischer Dollar (EC$)

1 Ostkaribischer Dollar = 100 Cents.

Derzeitiger Kurs:

1 Euro = ca. 3,08 EC$

1 US-$ = ca. 2,71 EC$

Hinweise

Bei den unten aufgeführten Umrechnungskursen handelt es sich um Devisenkurse der Deutschen Bundesbank, die die Preisnotierung des Euro und des US-Dollar in der Währung des Reiselandes angibt. Mit Devisenkursen werden z.B. Rechnungen unterschiedlicher Währungen gegeneinander verrechnet. (Im Gegensatz zum Sortenkurs wird hier jedoch nicht der Wert angegeben, den man in Deutschland am Bankschalter für einen Euro oder US-Dollar erhält.)

Devisenbestimmungen/Umtausch

Einfuhr Fremdwährung: unbeschränkt, US-$ in Noten und Reiseschecks empfohlen.

Einfuhr Landeswährung: unbeschränkt

Ausfuhr Fremdwährung: unbeschränkt

Ausfuhr Landeswährung: unbeschränkt

Internationale Kreditkarten: Ja - werden von größeren Hotels, Geschäften und Autovermietern akzeptiert.

Geldautomat: Ja - Bargeldabhebung ist mit Kreditkarten möglich an einigen Geldautomaten auch mit der Girocard (mit Maestro-Zeichen). Reisende sollten sich vor Abreise bei Ihrer Hausbank über eventuelle Beschränkungen bei der Bargeldbeschaffung mit der Girocard informieren.

Reiseschecks: Ja - in US-$ - werden in Banken getauscht. Bitte beachten: Grundsätzlich ist die Akzeptanz von Reiseschecks weltweit rückläufig.

Auskunftstellen

Grenada Board of Tourism
Burns Point
St. George´s
Grenada Board of Tourism


P.O. Box 293
St. George´s/Grenada/W.I.
(001 473) 440 66 37
(001 473) 440 20 01, 440 22 79
www.grenadagrenadines.com
info@puregrenada.com

Botschaften und Konsulate

Von Deutschland

zuständig Port-of-Spain/Trinidad und Tobago:

Embassy of the Federal Republic of Germany
19 St. Clair Avenue

St. Clair
Port-of-Spain
Embassy of the Federal Republic of Germany
P.O. Box 828
Port-of-Spain/Trinidad, W.I.
(001 868) 628 16 30/31/32
www.germanemb-portofspain.de
info@ports.diplo.de
Amtsbezirk: Anguilla, Antigua + Barbuda, Barbados, Brit. Jungferninseln, Dominica, Grenada, Guyana, Montserrat, St. Kitts + Nevis, St. Lucia, St. Vincent und die Grenadinen, Suriname, Trinidad + Tobago

Von Deutschland

außerdem auf Grenada:

Honorary Consulate of the Federal Republic of Germany
St. George´s Sugar Apple Hill

Calliste
St. George´s Fontenoy /Grenada
(001 473) 405 41 80
www.grenadagrenadines.com
grenada@hk-diplo.de
Amtsbezirk: Grenada

Übergeordnete Auslandsvertretung:

Botschaft Trinidad und Tobago

Grenada High Commission
The Chapel, Archel Road

West Kensington
London W14 9QH /Großbritannien
(0044 207) 381 48 07
(0044 207) 385 44 15
office@grenada-highcommission.co.uk
Mo bis Fr 9-17 Uhr (konsularische Anfragen Mo bis Fri 10-12 Uhr)

Sehenswertes

St. George´s

Die Hauptstadt ist eine der malerischsten Städte in der Karibik. Das gilt auch für den Hafen, eine lange Bucht, um die ringsum die wichtigsten Gebäude stehen. St. George´s wurde von Franzosen wie von Engländern erbaut; man sieht die unterschiedliche Architektur. Aus Frankreich kam ein Landhausstil des 18. Jahrhunderts, aus Großbritannien der Georgianische und Viktorianische Stil des 19. Jahrhunderts. Sehr farbenfroh und lebendig sind die Märkte in St. George´s. Hinter der Bucht erheben sich halbkreisförmig die Hügel der Stadt. Auf diesen Hügeln stehen aus französischer Kolonialzeit zwei solide Festungen - Fort George und Fort Frederick. Bei Fort George erlaubt die strategisch beherrschende Lage nun eine großartige Aussicht ringsum. Man sieht an den Bauten aber auch noch viel Festungsarchitektur - mit Tunnels, steilen Treppen und schmalen Gängen.

Grand Etang National Park

Hoch im tropischen Regenwald stößt man innerhalb der vulkanischen Bergwelt auf einen Kratersee, der von sehr exotischer Flora umgeben ist. Den Nationalpark hat man weniger aus ökologischen Gründen ausgesucht, sondern vor allem, um Besuchern die Natur der Insel zu erklären. Im Informationszentrum des Parks wird dies durch Bild und Ton unterstützt. Durch den Park führen Wanderwege.

Baden auf Grenada

Der größte und längste Strand auf Grenada, der keinen eigenen Namen hat, liegt am südlichen Ende der Insel, 5 km von der Hauptstadt St. George´s entfernt. Der Strand ist fast 4 km lang, besteht aus hellem Sand und wird in seiner vollen Länge von Palmen gesäumt, sodass man immer genügend Schatten findet. Der Strand fällt sehr flach ab, ist also für Nichtschwimmer und Kinder gefahrlos benutzbar. Brandung ist unbekannt. Es ist zwar der schönste, aber nur einer der zahlreichen Strände auf Grenada. Vorzugsweise an der West- und Südküste findet man viele Bademöglichkeiten; die Strände im Südwesten sind mit Hotels oder Ferienhäusern besiedelt. Im Norden und Osten liegen völlig menschenleere Strandabschnitte, nur ist es nicht ganz einfach, dort hinzukommen.

Golfen auf Grenada

In der Nähe des Grand Anse Beach liegt ein neun-Loch Golfplatz, der für alle Gäste der Insel zugänglich ist.

Carriacou

Auf Grenadas großer Nachbarinsel ist es interessant, den Bootsbauern zuzusehen, die heute, wie vor Generationen, hölzerne Schoner bauen und zu Wasser lassen. Die bunt bemalten Boote pendeln dann zwischen den Inseln und transportieren auf ihren vollen Decks Passagiere und Fracht, die großen weißen Segel im Wind aufgebläht. Die Insel hat mehrere Ortschaften. Die größte, eine kleine Stadt, heißt Hillsborough und liegt an einer weiten Bucht. Carriacou führt seit Jahrhunderten ein ganz ruhiges Dasein. Man trifft hier vor allem Segler, Angler und Taucher an.

Petit Martinique

Diese Nachbarinsel, die bisher kaum von Touristen besucht wird, ist sehr natürlich und unberührt. Einst war diese Insel ein Vulkan, von dem nur die Spitze aus dem Wasser schaut. Von deren höchster Stelle hat man einen großartigen Blick über die Grenadinen-Inseln.

Reisehinweise

Segler sollten beachten, dass Raubüberfälle auf Schiffe sporadisch vorkommen. Notrufe über 911 (Mobiltelefon) sind möglicherweise zuverlässiger als Rufe über mobilen Seefunk.

Weitere Informationen zur Sicherheitssituation im Reiseland sind auf den Internetseiten des Auswärtigen Amts zu finden.

Bitte beachten Sie auch den Abschnitt "Allgemeine Vorsichtsmaßnahmen".

Allgemeine Vorsichtsmaßnahmen

Die Kriminalitätsrate in Grenada verzeichnet vor allem bei Gewaltverbrechen einen deutlichen Anstieg.

Reisende sollten ihre Wertsachen eng am Körper tragen und auf Schmuckstücke ganz verzichten.

Außerdem wird dazu geraten, Original-Dokumente im Hotelsafe zu lassen und nur Kopien mit sich zu führen.

Einsame Gegenden sollten im Allgemeinen, aber besonders nach der Abenddämmerung, unbedingt gemieden werden.

Im Straßenverkehr von Grenada empfiehlt sich, aufgrund der engen und maroden Straßen und der chaotischen Fahrweise der einheimischen Verkehrsteilnehmer, ein zurückhaltender Fahrstil.

Der Konsum sowie der Handel mit Drogen, in jeglicher Form und Menge, ist strikt verboten. Es drohen hohe Geld- und Haftstrafen.

Hurrikan-Saison: In den Bundesstaaten im Süden der USA, in Mexiko, Zentralamerika sowie in der Karibik ist jeweils in der Zeit von Juni bis November mit Hurrikans zu rechnen. Kennzeichen dieser tropischen Wirbelstürme sind u.a. Windgeschwindigkeiten in Orkanstärke, starke Regenfälle und unter Umständen auch Erdrutsche. Informationen dazu gibt es bei örtlichen Wettervorhersagen oder im Internet, beispielsweise unter www.nhc.noaa.gov und www.wunderground.com/tropical. Den Anordnungen der Sicherheitsbehörden ist Folge zu leisten.

Seebeben und damit zusammenhängende Tsunamis können nicht ausgeschlossen werden, da Unterwasservulkane in der Nähe Grenadas derzeit aktiv sind. Reisende sollten sich über die lokalen Medien über die aktuelle Lage informieren. Mögliche Informationsquellen sind auch die Webseiten der US Federal Emergency Management Agency http://www.ready.gov/earthquakes und des Pacific Tsunami Warning Center http://ptwc.weather.gov/.

SPERR-NOTRUF: Deutsche können ihre Girocards, Kreditkarten, Handys und einige andere elektronische Berechtigungen über die Sperr-Notruf-Nummer ++49 116 116 (aus dem Ausland neben ++49 116 116 auch ++49 30 4050 4050 wählbar) rund um die Uhr sperren lassen. Der Anrufer wird mit den Herausgebern der jeweiligen Medien verbunden, sofern diese sich dem Sperr-Notruf angeschlossen haben. Eine Liste der angeschlossenen Herausgeber ist im Internet unter www.sperr-notruf.de zu finden.

Ebenso ist es möglich, die Online-Ausweisfunktion (elektronischer Identitätsnachweis - eID) des neuen Personalausweises unter den oben genannten Nummern sowie unter 0180 1 333 333 (Bürgerservice des Bundesinnenministeriums) sperren zu lassen.

Frankreich

Landesdaten

Lage

Die Republik Frankreich ist im Norden durch den Ärmelkanal von Großbritannien getrennt und wird im Nordwesten und Westen vom Atlantischen Ozean begrenzt. Im Osten grenzt Frankreich an Belgien, Luxemburg und die Bundesrepublik Deutschland, im Süden an das Mittelmeer und Spanien, im Südosten an Italien und die Schweiz.

Fläche: 543.965 km² (einschließlich der 8.680 km² der Insel Korsika).

Verwaltungsstruktur: 22 Regionen, 96 Départements.

Einwohner

Bevölkerung: ca. 60,87 Millionen

Städte:

Paris (Hauptstadt) ca. 2,2 Millionen, mit Vororten ca. 10,2 Millionen

Marseille ca. 851.400

Lyon ca. 475.000

Toulouse ca. 439.600

Nizza (Nice) ca. 344.900

Nantes ca. 283.300

Strasbourg ca. 272.100

Montpellier ca. 253.000

Bordeaux ca. 235.900

Lille ca. 225.800

Rennes ca. 206.700

Reims ca. 181.500

Le Havre ca. 178.800

Saint- Étienne ca. 172.700

Toulon ca. 166.700

Grenoble ca. 156.700

Dijon ca. 151.600

Angers ca. 148.400

Sprache

Die Landessprache ist Französisch.

Zeitverschiebung

Mitteleuropäische Zeit (MEZ) mit europäischer Sommerzeit (kein Zeitunterschied).

Stromspannung

230 Volt Wechselstrom, 50 Hertz. Für Geräte mit sogenanntem Schukostecker (Rundstecker mit zwei runden Kontakten und zwei seitlichen flachen Schutzkontakten) kann ein Adapter erforderlich sein.

Telefon/Post

Post

Briefmarken sind auch in Tabak-Läden erhältlich.

Telefon

Wer von Deutschland, Österreich und der Schweiz nach Frankreich telefonieren will, wählt die Landesvorwahl 0033, dann die regionale Kennziffer, gefolgt von der 8-stelligen Rufnummer. Die Vorwahl von Frankreich nach Deutschland ist 0049, nach Österreich 0043 und in die Schweiz 0041. Wer innerhalb Frankreichs telefonieren möchte, wählt vor der regionalen Kennziffer noch die 0. Für den Nordwesten Frankreichs gilt die regionale Kennziffer 2, für den Nordosten die 3, für den Südosten die 4, für den Südwesten die 5 und für Paris die 1. Öffentliche Telefonzellen sind in Frankreich weit verbreitet. Auch viele Cafés und Bars stellen ihren Gästen Telefone zur Verfügung. Meist handelt es sich um Kartentelefone. Die Karten (télécarte) mit 50 oder 120 Einheiten erhält man bei der Post oder im Tabak-Laden.

NOTRUFNUMMERN: Europaweite Notrufnummer 112 oder Polizei 17, Unfallrettung 15, Feuerwehr 18.

Mobilfunk

Netztechnik: GSM 900/1800

Derzeit gibt es Roamingverträge mit Anbietern in Frankreich von E-Plus, O2, Telekom Deutschland und Vodafone.

Internet

Länderkürzel: .fr

Feiertage

1. Januar (Neujahr), 22. April (Ostermontag), 1. Mai (Tag der Arbeit), 8. Mai (Ende des Zweiten Weltkrieges), 30. Mai (Himmelfahrt), 10. Juni (Pfingstmontag), 14. Juli (Nationalfeiertag), 15. August (Mariä Himmelfahrt), 1. November (Allerheiligen), 11. November (Waffenstillstand 1918), 25. Dezember (Weihnachten).

In der Region Elsass und im Departement Moselle zusätzlich 19. April 2019 (Karfreitag) und 26. Dezember (zweiter Weihnachtsfeiertag).

Die Hauptferienzeit geht von Mitte Juli bis Ende August.

Geschäftstermine sollte man sich in dieser Zeit bestätigen lassen.

Öffnungszeiten

Banken: Mo bis Fr 8.30-16 Uhr (nicht einheitlich);

Post: Mo bis Fr 8-19 Uhr, Sa 8-12 Uhr (auf dem Land häufig mit Mittagspause);

Geschäfte: Große Geschäfte sind im Allgemeinen werktags von etwa 9.30-19 Uhr durchgehend geöffnet (Supermärkte haben oft bis 21/22 Uhr geöffnet). Kleine Geschäfte öffnen oft schon um 7 Uhr und sind abends oft über 19 Uhr hinaus geöffnet, schließen aber dafür in der Mittagszeit für 2 Stunden und an 1 bis 2 Tagen pro Woche. Kleine Lebensmittelgeschäfte haben auch häufig am Sonntagvormittag geöffnet und dafür montags geschlossen. Im Hauptferienmonat August sind in Paris viele Geschäfte geschlossen.

Kleidung

Normale europäische Kleidung entsprechend der Jahreszeit.

Geschichte/Politik

Archäologische Funde deuten darauf hin, dass es im Gebiet des heutigen Frankreich seit mindestens 100.000 Jahren menschliche Besiedlung gab. Die Errichtung des Frankenreiches unter den Merowingern und Karolingern, die von fünften bis neunten Jahrhundert regierten, und die Entwicklung des französischen Königtums hatte auf die Entwicklung Westeuropas entscheidenden Einfluss. Innenpolitische Auseinandersetzungen mit dem Adel und Kriege mit den Briten (etwa der 100-jährige Krieg) festigten nur noch die Zentralgewalt. Sie führten zur Herausbildung einer Monarchie, die in der Zeit des Absolutismus (Ludwig XIII. bis XVI.) ihren Höhepunkt erreichte. Der Sieg des Bürgertums in der Französischen Revolution von 1789 war im 19. Jahrhundert Anstoß für ähnliche Entwicklung in anderen europäischen Ländern. Nach dem Staatsstreich von Napoleon Bonaparte im Jahr 1799 und der Rückkehr zum Kaiserreich führte Napoleon von 1803 bis 1815 Kriege mit europäischen Mächten. Sie endeten mit der französischen Niederlage bei Waterloo im Jahr 1815. Im Ersten und Zweiten Weltkrieg stand Frankreich auf der Seite der siegreichen Alliierten. 1957 schloss sich Frankreich mit fünf weiteren westeuropäischen Mächten zur Europäischen Wirtschaftsgemeinschaft zusammen. Außenpolitisch konnte das Land den Zerfall seines Kolonialreiches nicht verhindern. Indochina musste 1954 aufgegeben werden. 1956 lösten sich Marokko und Tunesien los. Der Unabhängigkeitskrieg Algeriens, der 1954 begann, endete mit der Unabhängigkeit des Landes im April 1962. 1963 begründete der Deutsch-Französische Freundschaftsvertrag eine weitreichende Zusammenarbeit auf politischem, wirtschaftlichem und kulturellem Gebiet. Frankreich ist Mitglied der EU.

Wirtschaft

Bis zum Ende des Zweiten Weltkrieges war Frankreich ein Agrarland mit kleineren Industriezweigen. Noch heute ist das Land einer der größten Produzenten landwirtschaftlicher Erzeugnisse in Europa, auch wenn die Zahl der Erwerbstätigen in der Landwirtschaft seit dem Kriegsende erheblich abgenommen hat. Es werden vor allem Getreide, Fleisch, Molkereiprodukte, Gemüse, Obst, Wein und Tabak produziert. Der Weinbau, mit den wichtigsten Anbaugebieten Bourgogne, Champagne, Loiretal und Elsass ist ein besonders gewinnbringender Erwerbszweig. Im Mittelmeerraum werden vor allem Obst, Oliven und Blumen angebaut. Unter den Industriezweigen steht die Kraftfahrzeugherstellung an erster Stelle. In der Erzeugung verschiedener spezieller Produkte wie Parfüms, Handschuhe, Spitzen, Damenbekleidung, Glaswaren und weiterer Luxusartikel hat Frankreich internationale Bedeutung.

Der Tourismus gehört zu den wichtigsten Wirtschaftszweigen des Landes.

Religion

Rund 75 Prozent der Bevölkerung gehören der katholischen Kirche an, 4,5 Prozent sind Muslime. Daneben gibt es 1,4 Prozent Protestanten und etwa 1,3 Prozent Juden. Seit 1905 besteht eine Trennung zwischen Staat und Kirche.

Vegetation

Frankreichs Pflanzenwelt zeigt die charakteristische Vielfalt Europas. Sie reicht von alpinen Flechten und Moosen bis zu subtropischen Arten wie Oliven und Orangen. Im mediterranen Klimabereich wachsen außer Kiefern, Stein- und Korkeichen auch vielfach Zypressen und Platanen. Kultiviert werden Oliven, Mandeln und Wein. In den Alpen reicht die Höhenstufung von Eichen- und Buchenwäldern über Tannen- und Fichtenwälder bis zu baumfreien Matten. In den trockeneren Zentralalpen treten Fichten und Lärchen an die Stelle der Laubbäume. In der Bretagne, dem Aquitanischen und dem Pariser Becken sind Heidelandschaften vorherrschend.

Tierwelt

Im Niederwald gibt es Hasen, Fasane und Rebhühner. In den Hochwäldern leben Hirsche, Rehe, Wildschweine und Füchse. In den höheren Lagen der Alpen findet man Gämsen. Eine Besonderheit der französischen Tierwelt sind die in der Camargue heimischen Flamingos.

Kulinarisches

Die französische Küche ist weltberühmt und das nicht nur wegen ihrer Qualität, sondern auch wegen ihrer regionalen Vielfalt. Gebiete wie z.B. das Elsass, Burgund, Champagne-Ardenne oder Franche-Comté haben sich einen großen kulinarischen Ruf erworben. Spezialitäten wie Flammekuech, Gänseleberpastete, warmer Münster Käse und Wein im Elsass, der Wein und der Käse des Burgunds, Champagner und luftgetrockneter Schinken aus der Champagne-Ardenne Region oder der Comté-Käse aus Frankreichs grünster Region lassen vielen Gourmets das Wasser im Mund zusammenlaufen.

Eine besondere Stellung nimmt die provenzalische Küche ein, die die Zubereitung mit Olivenöl und Tomaten, Knoblauch, Zwiebeln, Basilikum und anderen Gewürzen bevorzugt. Spezialitäten sind u.a. die "Bouillabaisse", eine Fischsuppe mit Knoblauch, Rosmarin und Safran oder "Pissaladière", ein Zwiebelkuchen mit Oliven und Sardellen.

Zu den Mahlzeiten gibt es immer Brot und Wasser und dazu gehört beinah selbstverständlich auch einer der regionalen Weiß- und Rotweine, aber auch die elsässischen Biere sind sehr beliebt. Kaffee gibt es als café creme (Kaffee mit Sahne) oder als café au lait (Milchkaffee). Zum Abschluss des Mahls ist eines der vielen leckeren Desserts oder/und ein Happen der französischen Käsespezialitäten zu empfehlen.

Souvenirs

In Frankreich gibt es schöne Kunsthandwerkartikel, z.B. Keramik, Holzwaren, Spitzen oder Korbflechtereien. Parfums und Kräuteressenzen sind eine Spezialität der Provence, vor allem der Stadt Grasse. Natürlich zählen auch einige kulinarische Spezialitäten wie Wein oder eingelegte Speisen zu den beliebten Souvenirs aus Frankreich.

Duty Free

Einreise aus EU-Ländern

Bei unmittelbarer Einreise aus den anderen EU-Ländern (innergemeinschaftlicher Reiseverkehr; trifft nicht zu für die Kanarischen Inseln, außerdem nicht für die britischen Kanalinseln und nicht für Grönland) bestehen keine Beschränkungen/Formalitäten abgabenrechtlicher Art für das Reisegepäck und ausschließlich zu privaten Zwecken mitgeführte Waren. Ausgenommen sind verbotene Waren wie Drogen, Waffen usw. (Besonderheiten s.u.; für Waren zu gewerblichen Zwecken s. Abschnitt "Geschäftsreisende").

Im EU-Mitgliedstaat eingekaufte, bereits versteuerte (sog. verbrauchssteuerpflichtige) Waren können von Privatpersonen (ohne nochmalige Besteuerung) problemlos mitgeführt werden, wenn sie ausschließlich für ihren Eigenbedarf, d.h. nicht zu gewerblichen/kommerziellen Zwecken, erworben wurden.

Für folgende Waren gilt als Richtmenge für den Eigenbedarf:

TABAKWAREN: 800 Zigaretten, 400 Zigarillos (Zigarren mit einem Stückgewicht von höchstens 3 g), 200 Zigarren, 1.000 g Rauchtabak;

ALKOHOLISCHE GETRÄNKE: 10 Liter Spirituosen, 20 Liter sog. Zwischenerzeugnisse (z.B. Campari, Port, Madeira, Sherry), 90 Liter Wein (davon höchstens 60 Liter Schaumwein), 110 Liter Bier.

Eine Überschreitung dieser Richtmengen ist im Einzelfall möglich, wenn nachgewiesen wird, dass auch die größere Menge ausschließlich für den privaten Eigenbedarf bestimmt ist.

Bei anderen mitgeführten, verbrauchssteuerpflichtigen Waren kann bei der Einreise nach bestimmten Kriterien (u.a. die Gründe für den Besitz, Beförderungsart, Unterlagen über die Menge der Waren) geprüft werden, ob sie ggf. zu gewerblichen Zwecken bestimmt sind.

KRAFTSTOFFE für Motorfahrzeuge, die nicht im Hauptbehälter des Fahrzeugs oder in einem geeigneten Reservebehälter mitgeführt werden, können ggf. erneut besteuert werden.

REISENDEN UNTER 18 JAHREN wird keine Steuerbefreiung für Spirituosen und Tabakwaren gewährt.

*ACHTUNG! In Bulgarien, Kroatien, Lettland, Litauen oder Ungarn gekaufte Zigaretten dürfen nur bis zu einer Menge von 300 Stück steuerfrei nach Frankreich eingeführt werden.

Einreise aus Drittländern

Bei der Einreise aus anderen als EU-Ländern (Drittländern) ist die zum persönlichen Gebrauch während der Reise benötigte und zur Wiederausfuhr bestimmte Reiseausrüstung sowie der Reiseproviant von Eingangsabgaben befreit.

Ferner sind Waren, die Reisende gelegentlich und ausschließlich zum persönlichen Ge- oder Verbrauch oder für ihren Haushalt oder als Geschenk in ihrem persönlichen Reisegepäck einführen, im Rahmen folgender Mengen und Wertgrenzen abgabenfrei:

200 Zigaretten oder 100 Zigarillos (Zigarren mit einem Stückgewicht von höchstens 3 g) oder 50 Zigarren oder 250 g Rauchtabak;

16 Liter Bier;

4 Liter nicht schäumende Weine;

1 Liter Spirituosen mit einem Alkoholgehalt von mehr als 22 Volumenprozent ODER 2 Liter Spirituosen, Aperitifs aus Wein oder Alkohol, Tafia, Sake oder ähnliche Getränke, mit einem Alkoholgehalt von 22 Volumenprozent oder weniger, oder Schaumwein oder Likörwein;

eine dem persönlichen Bedarf des Reisenden entsprechende Menge an Arzneimitteln;

10 Liter Kraftstoff je Motorfahrzeug im Reservekanister;

andere Waren bis zu einem Gesamtwert von 430 Euro für Flug- und Seereisende, für Einreisende auf anderen Verkehrswegenbis zu einem Gesamtwert von 300 Euro; für Reisende unter 15 Jahren gilt die Freimenge von 150 Euro unabhängig vom Einreiseweg.

DIE ABGABENBEFREIUNG WIRD NICHT GEWÄHRT:

Reisenden unter 17 Jahren für Tabakwaren, Spirituosen, Wein, Schaumwein, Likörwein, Aperitifs und ähnliche alkoholische Getränke.

Klimainformationen

Das Klima Frankreichs ist geprägt von seiner geografischen Lage zwischen Mittelmeer, europäischem Festland und Atlantik. So wird das Klima im Süden stärker vom Mittelmeer beeinflusst, während das Flachland des Nordens und Westens ein ozeanisches Klima besitzt. Die doch teilweise sehr unterschiedlichen Höhenlagen der Regionen Frankreichs nehmen zusätzlich Einfluss auf das Klima. Im Allgemeinen werden vier Klimaregionen unterschieden:

In der 20 bis 60 km tiefen Zone am Mittelmeer herrscht ein für das Mittelmeer typisches Klima mit trocken-heißen Sommern und milden Wintern. So kann in Marseille, der Hafenstadt am Mittelmeer, an 3.000 Stunden im Jahr die Sonne scheinen.

Das Klima der Bretagne, der vom Atlantik umschlossenen Halbinsel, ist ozeanisch. Feuchte Meeresluft und kräftige Winden dominieren, und es regnet häufig. So werden in Brest etwa 1.126 mm Niederschlag pro Jahr gemessen. Die Temperaturen sind mit durchschnittlichen 6°C im Januar und 16°C im Juli gemäßigt.

Deutlich trockener als die Bretagne sind die Gegenden um Paris und Aquitanien. In diesen Beckenlandschaften wird nur etwa 600 mm Niederschlag im Jahr gemessen. Die Temperaturen steigen im Sommer im Durchschnitt auf 19°C, während sie im Januar 3°C betragen.

Die vierte Klimaregion Frankreichs ist die der Gebirgslagen im südlichen Teil des Landes, in der es sehr viel regnet und schneit. So kann es im Zentralmassiv an bis zu 50 Tagen im Jahr schneien. In den mittleren Gebirgslagen ist das Klima gemäßigt; es werden Temperaturen von -2°C im Januar und 17°C im Juli gemessen.

Beste Reisezeit

Für Paris Frühjahr und Herbst sowie Winter, für die Mittelmeerküste Frühjahr bis Spätherbst.

Skisaison: In den französischen Alpen und den Pyrenäen Dezember bis April.

Vorgeschriebene Impfungen

Keine.

Empfohlene Impfungen

Keine.

Informationen zur Malaria

Malaria

Keine.

Verbreitung

Frankreich ist malaria-frei.

Währung

Währungseinheit

Währungseinheit: Euro ( EUR)

1 Euro = 100 Cent.

Derzeitiger Kurs:

1 US-$ = ca. 0,87 EUR

Devisenbestimmungen/Umtausch

Einfuhr Fremdwährung: unbeschränkt

Einfuhr Landeswährung: unbeschränkt

Deklaration: Ja - schriftliche Deklaration bei Ein- und Ausreise ab einem Wert von 10.000 Euro (auch in anderen Währungen, Reiseschecks oder auf Dritte ausgestellte Schecks, Zahlungsanweisungen etc.).

Ausfuhr Fremdwährung: unbeschränkt

Ausfuhr Landeswährung: unbeschränkt

Internationale Kreditkarten: Ja

Geldautomat: Ja - mit Kreditkarten oder Girocard (mit Maestro- oder V-Pay-Zeichen) an den Automaten der Banken und Postämter.

Auskunftstellen

ATOUT France

(Agence de développement touristique

de la France)

Französische Zentrale für Tourismus
Frankfurt/M.
Postfach 100128
60001 Frankfurt/M.
(069) 74 55 56
www.franceguide.com

ATOUT France

(Agence de développement touristique

de la France)

Französische Zentrale für Tourismus
79/81, rue de Clichy
75009
Paris /Frankreich
(0033 1) 42 92 70 17
(0033 1) 42 96 70 00
www.franceguide.com
editorial@atout-france.fr

Deutsch-Französische Industrie- und Handelskammer

(Chambre Franco-Allemande de Commerce et d'Industrie)
18, rue Balard
75015
Paris /Frankreich
(0033 1) 45 75 47 39
(0033 1) 40 58 35 35
www.francoallemand.com
info@francoallemand.com
Mo bis Fr 9.30-12.30, 14-17 Uhr

Botschaften und Konsulate

Von Deutschland

VERTRETUNGEN BEI ÜBERSTAATLICHEN ORGANISATIONEN:

Ständige Vertretung der Bundesrepublik Deutschland bei der Organisation der Vereinten Nationen für Erziehung, Wissenschaft und Kultur (UNESCO)
13/15, Avenue Franklin D. Roosevelt
75008
Paris /Frankreich
Ständige Vertretung der Bundesrepublik Deutschland bei der Organisation der Vereinten Nationen für Erziehung, Wissenschaft und Kultur (UNESCO)
UNESCO House, Office MS1.18, 1, rue Miollis
75732 ParisCEDEX 15 /Frankreich
(0033 1) 53 83 46 67
(0033 1) 53 83 46 63
unesco@amb-allemagne.fr

Ständige Vertretung der Bundesrepublik Deutschland bei der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD)
9, rue Maspéro
75116
Paris /Frankreich
Ständige Vertretung der Bundesrepublik Deutschland bei der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD)
BP 30 221
75364 Paris CEDEX 08 /Frankreich
(0033 1) 55 74 57 40
(0033 1) 55 74 57 00

Ständige Vertretung der Bundesrepublik Deutschland beim Europarat
6 Quai Mullenheim
67000
Straßburg (Strasbourg) /Frankreich
Ständige Vertretung der Bundesrepublik Deutschland beim Europarat
Postfach 1170
77671 Kehl/Deutschland
(0033 3) 88 25 50 41
(0033 3) 88 24 67 30

Französische Botschaft

mit Konsularabteilung
Pariser Platz 5
10117
Berlin
(0 30) 590 03 91 10
(0 30) 590 03 90 00
www.botschaft-frankreich.de
Mo bis Fr 9-12 Uhr, Mi 14-17 Uhr
(keine Visumerteilung)
(für Visa-Angelegenheiten siehe Frankfurt/M.)

Französisches Honorarkonsulat
Deutsch-Französisches Institut

Theaterstraße 67
52062
Aachen
(02 41) 40 31 45
(02 41) 397 01
angelika.ivens@dfki-aachen.de
Do. 10-12 Uhr und nach Vereinbarung
(keine Visumerteilung; keine Passverlängerung)
(nur die Stadt Aachen und die Kreise Aachen, Düren, Euskirchen und Heinsberg)

Französisches Honorarkonsulat
c/o Kanzlei Lutz Abel

Depotstraße 5
86199
Augsburg
(08 21) 66 09 75 44
p.pelissier@consulhon-france-augsburg.de
Dienstag 11 bis 15 Uhr und nach Absprache
(keine Visumerteilung; keine Passverlängerung)
nur Regierungsbezirk Schwaben in Bayern sowie die Regionen Donau-Iller und Bodensee-Oberschwaben in Baden-Württemberg

Französisches Honorarkonsulat
c/o Eggers Franke Holding GmbH

Konsul-Smidt-Straße 8j
28217
Bremen
(04 21) 305 31 09
(04 21) 305 31 07
consulat@egFRA.de
Di, Mi, Do 9-12 Uhr
(keine Visumerteilung; keine Passverlängerung)

Französisches Generalkonsulat
Martin-Luther-Platz 26 (Schadow-Arkaden)
40212
Düsseldorf
(02 11) 82 85 46 16
(02 11) 828 54 60
www.consulatfrance.de
info@consulfrance-dusseldorf.org
Mo bis Fr 9-12 Uhr
(keine Visumerteilung)

Französisches Honorarkonsulat
c/o Thüringen-Tourismus GmbH

Willy-Brandt-Platz 1
99084
Erfurt
(03 61) 374 22 99
(03 61) 374 22 55
groenegres@thueringen-tourismus.de
Di 14-17 Uhr
(keine Visumerteilung; keine Passverlängerung)

Französisches Generalkonsulat
Zeppelinallee 35
60325
Frankfurt/M.
(0 69) 79 50 96 46
(0 69) 795 09 60
www.consulatfrance.de/francfort
info@consulfrance-francfort.org
Mo bis Fr 8.45-12 Uhr, außerdem Do 14-15.30 Uhr
(für Visa-Angelegenheiten Bundesrepublik Deutschland)

Französisches Honorarkonsulat
Münsterplatz 11 (Centre Culturel Français Freiburg)
79098
Freiburg i. Br.
(07 61) 207 39 13
michael.mack@consulhon-france.eu
Fr 10-12 Uhr und nach Vereinbarung
(keine Visumerteilung; keine Passverlängerung)
(nur die Reg.-Bez. Freiburg i. Br. und Tübingen)

Französisches Generalkonsulat
Heimhuder Straße 55
20148
Hamburg
(0 40) 41 33 25 71
(0 40) 413 32 50, 41 33 25 74
www.consulfrance-hambourg.de
info@consulfrance-hambourg.org
Mo bis Fr 9.30-12.30 Uhr, nachmittags nach Vereinbarung
(keine Visumerteilung)

Französisches Honorarkonsulat
Friedrichswall 10
30159
Hannover
(05 11) 51 96 08 49
(05 11) 51 96 08 40
contact@consulhon-paris.de
Di 12-16 Uhr
(keine Visumerteilung; keine Passverlängerung)

Französisches Honorarkonsulat
Humboldtstr. 25
04105
Leipzig
(03 41) 986 10 79
(03 41) 986 10 70
h.langenfeld@consulhon-france-leipzig.de
Mi 9-12 Uhr (nach Terminabsprache)
(keine Visumerteilung; keine Passverlängerung)

Französisches Honorarkonsulat
Rosengartenplatz 2
68161
Mannheim
(06 21) 49 09 35 99
(06 21) 49 09 35 92
f.zoeller@consulat-honoraire-france.de
nach Vereinbarung
(keine Visumerteilung; keine Passverlängerung)
(nur Verwaltungsbezirk der Stadt Mannheim)

Französisches Generalkonsulat
Heimeranstraße 31
80339
München
(0 89) 41 94 11 23
(0 89) 419 41 10
www.consulfrance-munich.de
info@consulfrance-munich.org
Mo, Di, Do und Fr 8.45-12 Uhr, Mi 13.30-17 Uhr


(keine Visumerteilung)

Französisches Honorarkonsulat
Friedrichstraße 1
48145
Münster
(02 11) 917 41 10 05
(02 11) 917 41 10 00
eckhard.forst@nrwbank.de
nur nach Terminabsprache
(keine Visumerteilung; keine Passverlängerung)
nur Verwaltungsbezirk der Stadt Münster in Nordrhein-Westfalen

Französisches Honorarkonsulat
Gleißbühlstraße 10
90402
Nürnberg
(09 11) 91 19 88 31 58
nuremberg@consulfrance-munich.org
nur nach Terminabsprache
(keine Visumerteilung; keine Passverlängerung)
nur Regierungsbezirke Unterfranken, Mittelfranken, Oberfranken und Oberpfalz

Französisches Generalkonsulat
Am Ludwigsplatz 10
66117
Saarbrücken
(06 81) 927 99 86 16
(06 81) 92 79 98 60
www.consulatfrance.de
info@consulfrance-sarrebruck.org
Mo bis Fr 9-12 Uhr, nachmittags nur auf Anfrage
(keine Visumerteilung)

Französisches Honorarkonsulat
Am Rathaus/Großer Markt 1
66740
Saarlouis
(068 31) 29 36
m.bouchon@consulhonoraire-france-saarlouis.de
Di 14.30-16.30 Uhr
(keine Visumerteilung; keine Passverlängerung)

Französisches Generalkonsulat
Schlossstraße 51
70174
Stuttgart
(07 11) 239 25 54
(07 11) 239 25 53
www.consulat.stuttgart.france.de
info@consulfrance-stuttgart.org
Mo bis Do 8.30-13, 14-17.15 Uhr, Fr 8.30-14 Uhr
(keine Visumerteilung)

Ambassade de la République fédérale d'Allemagne
24 rue Marbeau
75116
Paris
Ambassade de la République fédérale d’Allemagne
BP 30 221
75364 Paris CEDEX 08 /Frankreich
(0033 1) 53 83 45 02
(0033 1) 53 83 45 00
www.amb-allemagne.fr
Amtsbezirk: Frankreich

Konsularischer Amtsbezirk: Départements Aisne, Calvados, Cher, Côtes-d'Armor, Essonne, Eure, Eure-et-Loir, Finistère, Hauts-de-Seine, Ille-et-Vilaine, Indre, Indre-et-Loire, Loire-Atlantique, Loiret, Loir-et-Cher, Maine-et-Loire, Manche, Mayenne, Morbihan, Nord, Oise, Orne, Paris (Ville de), Pas-de-Calais, Sarthe, Seine-et-Marne, Seine-Maritime, Seine-Saint-Denis, Somme, Val-de-Marne, Val-d'Oise, Vendée, Yvelines;

außerdem die Übersee-Départements Französisch-Guayana, Guadeloupe, Martinique, Mayotte und Réunion;

die Übersee-Territorien Französisch-Polynesien, Neukaledonien, St. Pierre und Miquelon, Wallis und Futuna.

(Zuständige Visabehörde für St. Pierre und Miquelon ist das Generalkonsulat in Montreal/Kanada, für die französischen Hoheitsgebiete im Südpazifik die Botschaft Wellington/Neuseeland.)

Der Leiter der Vertretung ist zugleich als Botschafter in Monaco mit Sitz in Paris akkreditiert.

Ambassade de la République fédérale d'Allemagne

Service Consulaire/Konsularabteilung der Botschaft
28, rue Marbeau
75116
Paris
Ambassade de la République fédérale d’Allemagne
BP 30 221
75364 Paris CEDEX 08/Frankreich
(0033 1) 53 64 76 88
(0033 1) 53 64 76 70
Konsularischer Amtsbezirk:

siehe Botschaft

Consul Honoraire de la République fédérale d'Allemagne
5, rue Noël Biret
84000
Avignon /Frankreich
(0033 4) 90 81 00 42
(0033 4) 90 81 00 42
avignon@hk-diplo.de
Amtsbezirk: Départements Vaucluse und Gard

Übergeordnete Auslandsvertretung: Generalkonsulat Marseille

Consulat Général de la République fédérale d'Allemagne
35 Cours de Verdun
33000
Bordeaux /Frankreich
(0033 5) 56 42 32 65
(0033 5) 56 17 12 22
Amtsbezirk: Départements Ariège, Aveyron, Charente, Charente-Maritime, Corrèze, Creuse, Deux-Sèvres, Dordogne, Gers, Gironde, Haute-Garonne, Hautes-Pyrénées, Haute-Vienne, Landes, Lot, Lot-et-Garonne, Pyrénées-Atlantiques, Tarn, Tarn-et-Garonne, Vienne

Consul Honoraire de la République fédérale d'Allemagne
50, Esplanade de la Fraternité
Brest
Consul Honoraire de la République fédérale d'Allemagne
c/o Maison de l'International

245, cours Aimé Césaire
29200 Brest/Frankreich
(0033 6) 81 08 14 79
brest@hk-diplo.de
Amtsbezirk: Département Finistère

Übergeordnete Auslandsvertretung: Botschaft Paris

Consul Honoraire de la République fédérale d'Allemagne
Maison de Rhénanie-Palatinat

29, rue Buffon
21000
Dijon
Consul Honoraire de la Republique fédérale d'Allemagne
B.P. 32415
21024 Dijon Cedex/Frankreich
(0033 3) 80 68 07 04
(0033 3) 80 68 06 98, 80 68 07 01
dijon@hk-diplo.de
Amtsbezirk: Départements Côte-d'Or, Nièvre, Saône-et-Loire und Yonne Übergeordnete Auslandsvertretung: Generalkonsulat Lyon

Consul Honoraire de la République fédérale d'Allemagne
c/o Maison de l'International

1 Rue Hector Berlioz
38000
Grenoble /Frankreich
(0033 6) 85 46 45 40
grenoble@hk-diplo.de
Amtsbezirk: Départements Isère, Savoie und Haute-Savoie

Übergeordnete Auslandsvertretung: Generalkonsulat Lyon

Consul Honoraire de la République fédérale d'Allemagne
98, rue des Stations
59000
Lille /Frankreich
(0033 3) 20 85 81 17
(0033 3) 20 85 81 17
c.coulier@gmail.com
Amtsbezirk: Départements Nord und Pas-de-Calais, Stadt und Arrondissement Boulogne-sur-Mer

Übergeordnete Auslandsvertretung: Botschaft Paris

Consulat Général de la République fédérale d'Allemagne
33, Boulevard des Belges
69006
Lyon /Frankreich
(0033 4) 72 43 06 94
(0033 4) 72 69 98 98
Amtsbezirk: Départements Ain, Allier, Ardèche, Territoire de Belfort, Cantal, Côte-d'Or, Doubs, Drôme, Haute-Loire, Haute-Saône, Haute-Savoie, Isère, Jura, Loire, Nièvre, Puy-de-Dôme, Rhône, Saône-et-Loire, Savoie, Yonne

Consulat Général de la République fédérale d'Allemagne
10 Place de la Joliette

Les Docks, Hôtel de Direction, 1. Etage
13002
Marseille /Frankreich
(0033 4) 91 16 75 28
(0033 4) 91 16 75 20
Amtsbezirk: Départements Alpes-de-Haute-Provence, Alpes-Maritimes, Aude, Bouches-du-Rhône, Corse-du-Sud, Gard, Hautes-Alpes, Haute-Corse, Hérault, Lozère, Pyrénées-Orientales, Var, Vaucluse

Der Leiter der Vertretung ist zugleich Generalkonsul für das Fürstentum Monaco mit Sitz in Marseille.

Consul Honoraire de la République fédérale d'Allemagne
Maison des Relations Internationales

Esplanade Charles de Gaulle
34000
Montpellier
Consul Honoraire de la République fédérale d'Allemagne
Maison des Relations Internationales

14, Descente en Barrat
34000 Montpellier/Frankreich
(0033 4) 67 15 90 69
(0033 4) 67 60 75 46
montpellier@hk-diplo.de
Amtsbezirk: Département Hérault

Übergeordnete Auslandsvertretung: Generalkonsulat Marseille

Consul Honoraire de la République fédérale d'Allemagne
18 quai Ernest Renaud
44186
Nantes
18 quai Ernest Renaud, BP 18609, Cedex 4
44186 Nantes /Frankreich
(00 33 2) 40 44 20 16
nantes@hk-diplo.de
Amtsbezirk: Départements Loire-Atlantique, Maine-et-Loire, Mayenne und Vendée

Übergeordnete Auslandsvertretung: Botschaft Paris

Consul Honoraire de la République fédérale d'Allemagne
81, Rue de France -

L'Adriatic - 2ème étage
06000
Nizza (Nice) /Frankreich
(0033 4) 93 83 05 50
(0033 4) 93 83 55 25
nizza@hk-diplo.de
Amtsbezirk: Département Alpes-Maritimes

Übergeordnete Auslandsvertretung: Generalkonsulat Marseille

Consul Honoraire de la République fédérale d'Allemagne
CCI de Rennes

2, avenue de la Préfecture
35042
Rennes /Frankreich
(0033 2) 99 33 24 28
(0033 2) 99 33 66 95
rennes@hk-diplo.de
Amtsbezirk: Départements Ille-et-Vilaine, Côtes d´armor et Morbihan

Übergeordnete Auslandsvertretung: Botschaft Paris

Consulat Général de la République fédérale d'Allemagne
6, Quai Mullenheim
67000
Straßburg (Strasbourg) /Frankreich
(0033 3) 88 75 79 82
(0033 3) 88 24 67 00
Amtsbezirk: Départements Ardennes, Aube, Bas-Rhin, Haute-Marne, Haut-Rhin, Marne, Meurthe-et-Moselle, Meuse, Moselle, Vosges

Consul Honoraire de la République fédérale d'Allemagne
Naturopôle, bât. H

3, boulevard de Clairfont
66350
Toulouges /Frankreich
(0033 7) 86 77 06 57
perpignan@hk-diplo.de
Amtsbezirk: Département Pyrénées-Orientales

Übergeordnete Auslandsvertretung: Generalkonsulat Marseille

Consul Honoraire de la République fédérale d'Allemagne
24, rue de Metz
31000
Toulouse /Frankreich
(0033 5) 61 52 35 56, 62 27 50 51
(0033 5) 61 52 35 56, 62 27 50 50
toulouse@hk-diplo.de
Amtsbezirk: Départements Ariège, Aveyron, Gers, Haute-Garonne, Hautes-Pyrénées, Lot, Tarn, Tarn-et-Garonne

Übergeordnete Auslandsvertretung: Generalkonsulat Bordeaux

Consul Honoraire de la République fédérale d'Allemagne
c/o Centre Franco-Allemand de Touraine

18 rue Galpin Thiou
37000
Tours /Frankreich
(0033 2) 47 66 05 77
tours@hk-diplo.de
Amtsbezirk: Départements Indre-et-Loire, Loir-et-Cher, Loiret und Sarthe. Übergeordnete Auslandsvertretung: Botschaft Paris.

Sehenswertes

Paris

Paris, Hauptstadt sowie politisches, wirtschaftliches und kulturelles Zentrum Frankreichs, gehört zu den großen Metropolen der Erde. Weltberühmte Monumente wie der Eiffelturm, das Wahrzeichen der Stadt, bekannte Kirchen wie Notre Dame und Sacré Coeur, bedeutende Museen, allen voran der Louvre mit seiner Glaspyramide, futuristische Architektur, beispielsweise im Büroviertel La Défense und der Charme der "100 Dörfer" gehören genauso zur Stadt wie der Fluss Seine und der bisweilen chaotische Verkehr. Paris ist eine Stadt für Kunstliebhaber wie für Nachtschwärmer, für Mode-Fans wie für Gourmets, für Flaneure wie für Verliebte und sogar Naturliebhaber finden in den ausgedehnten Parks und Promenaden und in der umgebenden Kulturlandschaft der Île-de-France Ruhe und Entspannung. Auch für Kinder wird mit Disneyland de Paris, dem Parc Astérix und France Miniature in Elancourt einiges Interessantes geboten. In der näheren Umgebung von Paris sind die sieben Königsschlösser, von Fontainebleau bis Versailles, imposante Ausflugsziele.

Es kommt also nicht von ungefähr, dass sich der Tourismus seit Jahrzehnten als bedeutender Wirtschaftsfaktor etabliert hat - rund 15 Millionen Besucher aus aller Welt statten der französischen Hauptstadt jährlich einen Besuch ab. Für Touristen als besonders anziehend hat sich in den letzten Jahren der Pariser Osten entwickelt, der sich von einer traditionellen Arbeitergegend zu einem Künstler- und Kulturviertel gemausert hat.

Zur Orientierung: Die 20 Pariser Arrondissements (erkennbar an den letzten beiden Stellen der Postleitzahl) winden sich, angeordnet wie ein Schneckenhaus, um den Louvre im Mittelpunkt des ersten Stadtbezirks bis zum Friedhof Père Lachaise im Nordosten der Stadt im 20. Bezirk. Im Zentrum von Paris, vor allem vom 1. bis zum 9. Arrondissement, befinden sich die meisten großen touristischen Attraktionen. Aber auch in den äußeren Bezirken ist die eine oder andere berühmte Sehenswürdigkeit, wie zum Beispiel die Basilika Sacré Coeur, zu entdecken.

Marseille

Die älteste und nach Paris und Lyon drittgrößte französische Stadt, hat eine über 2.000 Jahre währende wechselhafte Geschichte hinter sich, was man auch im Stadtbild erkennen kann. Mit seinen 21 Museen hat Marseille kulturell mehr zu bieten als jede andere Stadt in der französischen Provinz. Sehenswert sind neben La Bourse (Börse), die Kirche Notre-Dame-de-la-Garde, das Palais Longchamp, der alte Hafen sowie der Parc du Pharo mit dem Schloss der Kaiserin Eugénie, in dem heute Freilichtspiele stattfinden.

Toulon

Die Altstadt von Toulon war im Zweiten Weltkrieg stark zerstört. Sehenswert sind die Kathedrale Ste-Marie-Majeure im Altstadtzentrum sowie das Museé Naval (Marinemuseum), in dem alte Schiffsmodelle, Stiche und Zeichnungen zu sehen sind.

St. Tropez

Das frühere Hafenstädtchen St. Tropez entwickelte sich nach dem Zweiten Weltkrieg zu einem Künstlertreffpunkt, der heute etwas an Charme verloren hat. Sehenswert sind die Zitadelle, in der das Musée de la Marine et de l´Histoire Locale (Museum für Seefahrts- und Ortsgeschichte) untergebracht ist sowie das Musée de l´Annonciade, eine Sammlung mit Werken zahlreicher moderner Künstler.

Cannes

Die Stadt Cannes hat ihren Ruhm zweifelsohne durch das dort jährlich stattfindende Filmfestival erlangt. Ein Besuch lohnt sich aber auch wegen des Boulevard de la Croissette, den Palästen und der provenzalisch geprägten Altstadt.

Provence

Die Provence mit ihren vielfältigen Landschaften und ihren bedeutenden Städten und Kulturdenkmälern zählt zu den am meisten besuchten Reisezielen Frankreichs. Symbolpflanze ist der Lavendel, der die Hochebenen überzieht.

Aix-en-Provence, die Provinzhauptstadt, beherbergt viele alte Paläste aus dem 17. und 18. Jahrhundert sowie Kunstschätze in Museen und Kirchen.

In Orange und seiner Umgebung sind viele Denkmäler aus der Römerzeit zu besichtigen etwa der Arc de Triomphe, das Théâtre Romain sowie ein römischer Tempel.

Auch in Arles zeugen römische und mittelalterliche Baudenkmäler von einer reichen Geschichte. Sehenswert sind u.a. das römische Amphitheater, das antike Theater, die Kathedrale St.-Trophime mit ihrem halb romanischen, halb gotischen Kreuzgang, die römische Badeanlage Thermes de Constantin sowie einige interessante Museen.

Salon-de-Provence wird vom Câteau de l´Empéri beherrscht, einer der besterhaltenen und größten Festungen der Provence. Neben der Kapelle Ste-Cathérine ist hier auch das ehemalige Wohnhaus des Kosmologen Nostradamus sehenswert, wo ein Museum eingerichtet wurde.

Auch die drei mittelalterlichen Zisterzienser-Abteien Sénanque im Tal der Sénancole, Silvacane in der Ebene südlich der Montagne du Lubéron und Le Thoronet sind einen Besuch wert. Naturliebhaber sollten sich die Camargue zwischen Grand Rhône und Petite Rhône, die eine Landschaft von besonderer Eigenart aufweist, ansehen. Seit mehreren Jahrhunderten schwemmt die Rhône hier Land an. Die jüngeren küstennahen Gebiete beherbergen zahlreiche Wasservögel, auch Flamingokolonien.

Côte d´Azur

Die Côte d´Azur (Azurblaue Küste) erstreckt sich am Ligurischen Meer zwischen Marseille und der italienischen Grenze bei Menton. Das landschaftlich besonders reizvolle Gebiet hat unter den Auswirkungen des Fremdenverkehrs, z.B. Zersiedelung, sehr zu leiden. Die besten Reisezeiten sind der Frühling, Herbst und Winter, da die Côte d´Azur dann nicht so überfüllt ist wie in den Sommermonaten. Wenn man nicht nur für einen Badeurlaub an die Côte d´Azur fährt, lässt sich auf einer Fahrt viel entdecken. Interessenten klassischer und moderner Kunst finden eine Reihe von sehenswerten Museen und Galerien u.a. in Marseille, Antibes, Biot, Menton, St. Tropez und Vallauris.

Das an historischem und kulturellem Erbe reiche Städtchen Grasse ist berühmt geworden durch seine Parfümindustrie, die im 16. Jahrhundert von Katharina von Medici eingeführt wurde und um die sich im Musée de la Parfumerie alles dreht.

Im Künstlerzentrum Saint-Paul-de-Vence, einem der schönsten Dörfer Frankreichs, ließen sich Chagall, Braque und Miró in ihrem Schaffen inspirieren.

Nizza, die Hauptstadt der Côte d´Azur hat sich mit ihren zahlreichen Veranstaltungen zum touristischen Anziehungspunkt der Region entwickelt.

Das Dorf Eze lohnt einen Besuch nicht nur wegen der zahlreichen Stände mit Kunsthandwerk, sondern auch wegen seines exotischen Gartens.

Elsass

Westlich des Oberrheins erstreckt sich die historische Landschaft des Elsass, französisch Alsace. An die Rheinebene schließt sich der klimatisch begünstigte Saum der Vogesen an, an dem sich eine Kette malerischer Städtchen und Weinorte entlang zieht. Hier kann man der Route der Weinstraße folgen und u.a. die historischen Weinstädtchen Molsheim, Obernai, Barr, Sélestat, Hunawihr und Riquewihr sowie Kaysersberg, Equisheim und Rouffach besuchen. Glanzpunkte eines Elsass-Besuchs sind zweifelsohne die Hauptstadt des Elsass Straßburg und die schöne Stadt Colmar. Sehenswürdigkeiten von Straßburg sind das Münster mit der berühmten astronomischen Uhr von Tobias Stimmer, das Maison Kammerzell, das heute ein Restaurant beherbergt, das Gerberviertel mit seinen malerischen Gassen und das Musée Alsacien, ein Volkskunstmuseum. In Colmar sollte man sich Zeit für das Musée d´Unterlinden mit dem Isenheimer Altar von Matthias Grünewald nehmen. Eine Reise in das Elsass ist immer aber auch ein kulinarisches Vergnügen. Ein gutes Essen mit elsässer Wein sollte man sich auf keinen Fall entgehen lassen.

Loire-Tal

Das Loire-Tal, besonders im mittleren Abschnitt, zählt mit seinen Burgen und Schlössern zu den beliebtesten Reisezielen Frankreichs. Sehenswert sind hier etwa Amboise mit seinem Schloss aus dem 17. Jahrhundert, von dem nur noch ein Viertel des ursprünglichen Gebäudes erhalten geblieben ist, und Angers mit seinem von starken Wehrmauern umgebenen Schloss, in dem in einer modernen Glasgalerie kostbare Schätze mittelalterlicher Gobelinkunst untergebracht sind. Von der "Tenture de l´Apocalypse" blieben 70 vollständige Szenen erhalten. Das mächtige Schloss Chambord liegt am Cosson, einem Nebenfluss der Loire. Es gilt mit seinen 440 Räumen als Vorläufer von Versailles. Der umgebende Park ist von einer 32 Kilometer langen Mauer umgeben, der längsten Mauer Frankreichs. Das große Schloss von Ussé ist das romantischste unter den Loire-Schlössern. In den zur Besichtigung freigegebenen Räumen werden altes Mobiliar, Gobelins und Waffen gezeigt. Das Dorf Villandry ist nicht nur wegen seines Schlosses und Museums bekannt, sondern auch wegen seiner Renaissance-Gartenanlage. Einen Abstecher wert ist auch die durch Jeanne d´Arc berühmt gewordene Stadt Orléans, die neben Tours die größte Stadt an der mittleren Loire ist. Sehenswert sind hier u.a. der Place du Martroi, die mächtige Kathedrale Ste-Croix mit der Orgel und den wunderschönen Holzschnitzarbeiten im Chor, das Maison Jeanne d´Arc, mit einem ihr gewidmeten Museum sowie das Musée Historique et Archéologique mit Fundstücken aus römischer Zeit und dem Mittelalter.

Korsika

Die Insel Korsika, die 180 km von der französischen und 80 km von der italienischen Küste entfernt liegt, ist nicht nur eine der schönsten, sondern auch die ärmste Region Frankreichs. Wegen der fehlenden Industrie ist sie stärker auf den Tourismus angewiesen als alle anderen Regionen Frankreichs. Schöne Sandstrände findet man im Nordwesten und im Osten der Insel. Hier bestehen gute Möglichkeiten zum Baden, Wasser- und Unterwassersport. Das im Monte Cinto ansteigende Hochgebirge lädt zu Wander- und Klettertouren und sogar zum Skilauf ein. Fast ein Drittel Korsikas besteht aus dem Parc naturel Régional, einem Naturpark aus Gebirgsmassiven, Wäldern und kleinen Gemeinden. Hier kann man wandern und die Natur und Tierwelt beobachten. Außer anderen Tieren kann man den Steinadler und den Kappenkleiber sehen und sich an einer Vielzahl von Schmetterlingen erfreuen. Ein weiterer touristischer Höhepunkt der Insel ist das Cap Corse mit seinen kleinen Häfen, an Hängen liegenden Dörfern und Weinterrassen. Ein Tagesausflug bietet sich zu Orten wie Canari an, deren Kirchen mit grünem Schiefer überdacht sind. Mit seinen Windverhältnissen ist das Cap auch ein Paradies für Segler. Auch Bastia, das wirtschaftliche Zentrum Korsikas, mit seinen schönen barocken und rokokoverzierten Kirchen lohnt einen Besuch. Besonders sehenswert ist der alte Hafen. Von der Hafenmole Jetée du Dragon hat man den besten Blick auf Bastia. Archäologieinteressierte Besucher sollten sich die Tempelburg Filitosa im Südwesten von Korsika ansehen.

Reisehinweise

Es ist weiterhin mit Behinderungen im Straßenverkehr sowie mit Einschränkungen im öffentlichen Nahverkehr - insbesondere an Samstagen in in den Städten, vor allem in Paris - zu rechnen, die durch Protestaktionen der sogenannten "Gelbwesten" verursacht werden. Dazu kommen gewalttätige Ausschreitungen mit Sachschäden an Geschäften und Fahrzeugen.

Das Auswärtige Amt rät dazu, vorsichtig zu sein und sich von Demonstrationen fernzuhalten.

Am 11. Dezember 2018 wurden bei einem Attentat in der Nähe des Weihnachtsmarkts in Straßburg mehrere Menschen durch Schüsse getötet und weitere verletzt. Die Sicherheitslage in Paris und anderen französischen Großstädten ist aktuell sehr angespannt. Das Auswärtige Amt rät Reisenden zu besonderer Vorsicht.

Seit Januar 2015 wurden in Frankreich mehrere Terroranschläge verübt (Januar und November 2015 in Paris, Juli 2016 in Nizza).

Mit verstärkten Sicherheitsmaßnahmen ist zu rechnen, u.a. Personenkontrollen in Metro-Stationen und Bahnhöfen, Militärpräsenz an Bahnhöfen, Zugangskontrollen an den Flughäfen und zu Thalys-Zügen.

Den Anweisungen der örtlichen Behörden ist Folge zu leisten.

Reisenden rät das Auswärtige Amt, sich in Frankreich umsichtig zu bewegen, ein Ausweisdokument (Personalausweis, Reisepass) mit sich zu führen und sich über die Medien zur Lageentwicklung informiert zu halten.

Derzeit werden Kontrollen an den französischen Landesgrenzen durchgeführt (auch Luft- und Seegrenzen). Es kann zu Einschränkungen im Reiseverkehr kommen.

Weitere Informationen zur Sicherheitssituation in Frankreich sind auf den Internetseiten des Auswärtigen Amts zu finden.

Bitte beachten Sie auch den Abschnitt "Allgemeine Vorsichtsmaßnahmen".

Allgemeine Vorsichtsmaßnahmen

In den Sommermonaten ist in Südfrankreich (einschließlich Korsika) mit dem vermehrten Auftreten von großflächigen Waldbränden zu rechnen, die von starken Winden angefacht werden und auch Ansiedlungen und Campingplätze betreffen können. Starke Sommerregenfälle können lokale Überschwemmungen zur Folge haben. In den Monaten September bis November kann es in dieser Region außerdem zu schweren Herbststürmen kommen.

RAUCHVERBOT: In Zügen, öffentlichen Gebäuden, an Arbeitsplätzen und auf überdachten Plätzen sowie in Räumen der Gastronomie wie Restaurants, Bars, Cafés und Diskotheken ist das Rauchen verboten. Nur in speziellen Raucherzimmern mit Dunstabzug darf geraucht werden.

SPERR-NOTRUF: Deutsche können ihre Girocards, Kreditkarten, Handys und einige andere elektronische Berechtigungen über die Sperr-Notruf-Nummer ++49 116 116 (aus dem Ausland neben ++49 116 116 auch ++49 30 4050 4050 wählbar) rund um die Uhr sperren lassen. Der Anrufer wird mit den Herausgebern der jeweiligen Medien verbunden, sofern diese sich dem Sperr-Notruf angeschlossen haben. Eine Liste der angeschlossenen Herausgeber ist im Internet unter www.sperr-notruf.de zu finden.

Ebenso ist es möglich, die Online-Ausweisfunktion (elektronischer Identitätsnachweis - eID) des neuen Personalausweises unter den oben genannten Nummern sowie unter 0180 1 333 333 (Bürgerservice des Bundesinnenministeriums) sperren zu lassen.

Brasilien

Einreise für Deutsche

Visumfrei als Touristen, Besucher und Geschäftsreisende (gilt nicht für Monteure und Techniker, nur für Besprechungen; die Tätigkeit darf nicht aus brasilianischen Quellen bezahlt werden) für einen Aufenthalt bis zu 90 Tage. Notwendig sind: 6 Monate gültiger Reisepass, Rückreiseticket und ausreichende Geldmittel.

Landesdaten

Lage

Brasilien grenzt im Norden an Venezuela, Guyana, Suriname, Französisch Guayana und den Atlantischen Ozean, der es auch im Osten begrenzt; im Süden an Uruguay und im Westen an Argentinien, Paraguay, Bolivien, Peru und Kolumbien.

Brasilien ist das fünft größte Land der Erde und bedeckt fast die Hälfte Südamerikas.

Fläche: 8,5 Mio km².

Verwaltungsstruktur: 26 Bundesstaaten und der Hauptstadtdistrikt Brasília.

Einwohner

Bevölkerung: ca. 207,7 Millionen

Städte:

Brasília (Hauptstadt) ca. 2,9 Millionen

São Paulo ca. 11,9 Millionen

Rio de Janeiro ca. 6,5 Millionen

Salvador ca. 2,9 Millionen

Belo Horizonte ca. 2,5 Millionen

Fortaleza ca. 2,6 Millionen

Manaus ca. 2,1 Millionen

Curitiba ca. 1,9 Millionen

Recife ca. 1,6 Millionen

Porto Alegre ca. 1,5 Millionen

Belém ca. 1,4 Millionen

Sprache

Die Landessprache Brasiliens ist Portugiesisch.

Zeitverschiebung

Brasilien hat 4 Zeitzonen. Im Größtteil Brasiliens (darunter auch die großen Städte Brasília, Belo Horizonte, Curitiba, Fortaleza, Recife, Rio de Janeiro, Salvador, São Paulo) beträgt der Zeitunterschied zur Mitteleuropäischen Zeit (MEZ) -4 Stunden. Während der europäischen Sommerzeit wird der Zeitabstand um eine Stunde größer.

Außerdem muss noch berücksichtigt werden, dass es auch in Brasilien eine Sommerzeit gibt, jedoch nicht in allen Bundesstaaten (sie werden jedes Jahr neu festgelegt); sie dauert etwa von Mitte Oktober bis Mitte Februar. In Rio de Janeiro und São Paulo beispielsweise beträgt der Zeitunterschied zur MEZ dann -3 Stunden.

Stromspannung

Die Stromspannung ist in Brasilien nicht einheitlich. Sie beträgt je nach Region 110, 127, 220 oder 240 Volt mit 60 Hertz Wechselspannung.

In Brasília liegt die Stromspannung bei 220 Volt, in Rio de Janeiro und São Paulo bei 110 Volt, in Salvador bei 127 Volt. In den Orten, wo 110-127 Volt üblich sind, gibt es in neueren Häusern und Hotels meistens auch Anschlüsse mit 220-240 Volt.

Die Steckdosen sind oft für mehrere Steckertypen gleichzeitig geeignet. Dennoch ist die Mitnahme eines Adapters sinnvoll.

Telefon/Post

Post

Luftpost nach Europa ist etwa vier bis sechs Tage unterwegs.

Telefon

Die Vorwahl von Deutschland, Österreich und der Schweiz für Ferngespräche nach Brasilien ist 0055, von Brasilien nach Deutschland wählt man 00xx49, nach Österreich 00xx43 und in die Schweiz 00xx41.

xx steht für die Nummer der Telefongesellschaft, die bei allen Gesprächen innerhalb Brasiliens und ins Ausland vor der Vorwahl gewählt werden muss. Auslandstelefonate sind mit Embratel (Nummer 21), Telemar (Nummer 31) und mit Intelig (Nummer 23) möglich. Für innerbrasilianische Gespräche stehen weitere Telefongesellschaften zur Verfügung.

Öffentliche Telefone (orelhões) funktionieren mit Telefonkarten. Möchte man ins Ausland telefonieren, so geht man am besten in Telefonämter oder Internet-Cafés, die diesen Service anbieten. Denn von nur wenigen öffentlichen Telefonen aus sind Auslandsgespräche möglich, zudem werden Telefonkarten mit entsprechend vielen Einheiten benötigt.

NOTRUFNUMMERN: Polizei 190, Unfallrettung 192, Feuerwehr 193.

Mobilfunk

Netztechnik: GSM 900/1800 und iDEN.

Derzeit gibt es Roamingverträge mit Anbietern in Brasilien von E-Plus, O2, Telekom Deutschland und Vodafone.

Für die Netztechnik iDEN wird ein spezielles iDEN-Mobiltelefon benötigt.

HINWEIS: Im Umkreis von 3 km von Flughäfen, insbesondere in Rio de Janeiro, Foz de Iguacu und Sao Paulo (hier auch teilweise übriges Stadtgebiet), sollten Handys, insbesondere des Systems TDMA, nicht eingeschaltet werden, um eine Klonung und unberechtigte Nutzung des Telefonanschlusses durch Dritte zu vermeiden. Die Systeme GSM und CDMA scheinen derzeit noch nicht betroffen zu sein.

Internet

Länderkürzel: .br

Internet-Cafés sind in Brasilien weit verbreitet.

Feiertage

Feiertage 2018:

1. Januar (Neujahr)

12. und 13. Februar (Karneval, hauptsächlich in Rio und São Paulo, beginnt am Freitag vor Faschingsdienstag und geht bis Aschermittwoch 12 Uhr)

30. März (Karfreitag)

21. April (Nationalfeiertag)

1. Mai (Tag der Arbeit)

31. Mai (Fronleichnam)

7. September (Tag der Unabhängigkeit)

12. Oktober (Nossa Senhora-Aparecida/Schutzpatronin Brasiliens)

2. November (Allerseelen)

15. November (Ausrufung der Republik)

25. Dezember (Weihnachten)

Feiertage 2019:

1. Januar (Neujahr)

5. März (Karneval, hauptsächlich in Rio und São Paulo, beginnt am Freitag vor Faschingsdienstag und geht bis Aschermittwoch 12 Uhr)

19. April (Karfreitag)

21. April (Nationalfeiertag)

1. Mai (Tag der Arbeit)

20. Juni (Fronleichnam)

7. September (Tag der Unabhängigkeit)

12. Oktober (Nossa Senhora-Aparecida/Schutzpatronin Brasiliens)

2. November (Allerseelen)

15. November (Ausrufung der Republik)

25. Dezember (Weihnachten)

Darüber hinaus gibt es in den einzelnen Bundesstaaten und Städten weitere Feiertage, darunter der Tag der Stadt São Paulo am 25. Januar.

Fällt ein Feiertag auf einen Dienstag oder Donnerstag haben einige Firmen und Geschäfte am vorherigen Montag bzw. am nachfolgenden Freitag geschlossen.

Die Hauptferienzeit beginnt Mitte Dezember und endet Ende Februar. Für Geschäftsreisen ist diese Zeit, sowie während der Karnevals- und Osterwoche, wenig geeignet. Ein traditioneller Ferienmonat ist der Juli.

Öffnungszeiten

Banken: Mo bis Fr 10-16 Uhr;

Geschäfte: in der Regel Mo bis Fr 9-18 Uhr, Sa 9-13 Uhr, zahlreiche Geschäfte schließen erst in den Abendstunden;

Shopping-Center: Mo bis Sa 8-22 Uhr, So 13-18 Uhr;

Post: Mo bis Fr 8-17 Uhr, Sa 8-12 Uhr.

Kleidung

Im Allgemeinen kommt man während des ganzen Jahres mit leichter Sommerkleidung aus.

Brasilianer kleiden sich gerne modisch und farbenfroh, vor allem an der Küste.

Für Reisen in die Amazonasregion oder den Pantanal sollten feste Schuhe und robuste Kleidung mitgenommen werden.

Geschichte/Politik

Bis ca. 8.000 v. Chr. lassen sich menschliche Spuren in Brasilien zurückverfolgen.

Der erste Europäer, der seinen Fuß auf brasilianischen Boden setzte, war der Portugiese Pedro Alvares Cabral. Im Jahre 1500 hisste er bei Porto Seguro die Flagge seines Heimatlandes, seither ist Portugiesisch Landessprache in Brasilien.

Mehrere Versuche anderer europäischer Staaten, sich in Brasilien festzusetzen, schlugen fehl. 1763 wurde Bahia, das seit 1541 Hauptstadt Brasiliens war, von Rio de Janeiro abgelöst, das seit 1808 (bis 1820) auch Regierungssitz des von Napoleon vertriebenen portugiesischen Königs Johannes VI war. 1821 überließ der König seinem Sohn, Pedro I, die Macht in Brasilien und kehrte in die Heimat zurück. Als Pedro sich weigerte, seinem Vater zu folgen, war damit praktisch die Unabhängigkeit Brasiliens erklärt. Es folgten 67 Jahre einer sehr beständigen Monarchie, deren Niedergang erst mit der Abschaffung der Sklaverei 1888 begann. 1889 stürzte das Militär Pedro II.

Marschall de Fonseca wurde der erste Staatspräsident. Nach dem Ersten Weltkrieg, an dem sich Brasilien seit 1917 gegen Deutschland beteiligte, kam es wegen schlechter wirtschaftlicher Verhältnisse zu Unruhen. Als 1930 die Preise für Kaffee, Brasiliens Hauptexportgut, stark fielen, wurde die Regierung durch einen Militärputsch gestürzt. Nach der Alleinherrschaft von G. Vargas folgten 18 Jahre beständigen wirtschaftlichen Wachstums. Ende der 50er Jahre wurde die neue Hauptstadt Brasilia gebaut. Anfang der 60er Jahre geriet die Regierung angesichts massiver Forderungen nach sozialem Wandel in Bedrängnis. Die Antwort war 1964 ein Militärputsch der Offiziere.

1985 fanden nach 21-jähriger diktatorischer Herrschaft erstmals wieder freie Präsidentschaftswahlen statt.

Die enormen natürlichen Ressourcen, über die Brasilien verfügt, sichern einerseits die Zukunft des Landes, stellen aber auch eine große Verantwortung gegenüber der Umwelt dar. Besonders bedroht ist der Regenwald im Amazonasgebiet, wo Bergwerksgesellschaften, Goldsucher, Rancher, Zellstofffabriken und Roheisenwerke die Natur bereits massiv zerstört haben.

Wirtschaft

Wirtschaftlich hat das moderne Brasilien Schwierigkeiten. Zwar besitzt es reiche Bodenschätze - von Eisenerz bis Gold - , aber sie werden nicht planmäßig abgebaut. Im Maschinenbau wird brasilianische Qualitätsarbeit geschätzt. Inzwischen gehört das Land zu den führenden Wirtschaftsnationen der Welt. Dennoch fehlt es ständig an Geld, die Löhne sind gering und die Inflationsraten hoch.

Brasilien ist nach wie vor ein riesiges landwirtschaftlich genutztes Gebiet. In der Produktion von Kaffee liegt es weit vorn, auch Kakao und Zuckerrohr bringen Geld ins Land, wobei aus dem Zuckerrohr neuerdings sogar alkoholreicher Treibstoff gewonnen wird. Auch die Rinderzucht spielt eine große Rolle.

Die Attraktivität der Landschaft kommt dem Tourismus zu Gute, der heute der zweitwichtigste Wirtschaftsfaktor ist. Die meisten Gäste kommen aus Argentinien, aus Deutschland immerhin rund sechs Prozent.

Religion

Etwa 75 Prozent der Bevölkerung sind Katholiken, von denen nicht wenige zugleich auch Anhänger afro-brasilianischer Kulte sind.

Ca. 15 Prozent der Brasilianer gehören der protestantischen Kirche an. Minderheiten bilden Buddhisten, Muslime und Juden.

Vegetation

Besondere Artenvielfalt zeigt der tropische Regenwald, der fast die Hälfte Brasiliens bedeckt. Im Amazonas-Regenwald wachsen dicht an dicht über 50 Meter hohe Bäume, unter denen viele kleinere Arten Schutz finden - ein tropisches Paradies, von dem leider schon große Teile abgeholzt wurden. Die brasilianische Regierung wollte das so gewonnene Land für den Ackerbau nutzen, doch der Regenwaldboden ist zu nährstoffarm, sodass der Plan nicht funktionierte. Ein großer Teil Brasiliens wird von ausgedehnten Steppen und Savannen eingenommen, die mit Sumpfgebieten abwechseln - prächtige Ausflugsgebiete. Und gleich bei Rio de Janeiro liegt der Nationalpark Floresta da Tijuca mit märchenhaften tropischen Bezirken, zu denen Wanderwege führen.

Tierwelt

In Brasilien leben viele Tiere: Pumas und Jaguare, Brüllaffen und Nachtäffchen, Kaimane und Anakondas. Der Pantanal, ein Nationalpark im Westen, gilt als Brasiliens Tierparadies. Er ist - ganz nach Jahreszeit - ein Trocken- oder ein Seengebiet mit vielen bewaldeten Inselchen, auf denen Zuchtrinder, aber auch wilde Tiere leben, darunter Wild- und Wasserschweine, Tapire und auch der Jaguar. Wenn nach der Regenzeit die Trockenperiode einsetzt, bleiben dennoch viele kleine Wasserläufe zurück, in denen es von Alligatoren und Piranhas wimmelt. Auch viele Wasservögel leben an diesen Gewässern.

Kulinarisches

Die Vielzahl von Einwanderern aus aller Welt fand auch gastronomischen Niederschlag: In jeder größeren Stadt findet man die für jene Fremden typischen Restaurants. Die Vielfalt gilt auch sonst: Ein solch großes Land wie Brasilien kennt Hunderte von lokalen Küchen. Meist sind die Gerichte leicht (weshalb man viel davon isst). Man hält sich an Gemüse, auch an Obst und Salat. Einige typisch brasilianische Gerichte sind überall bekannt - so das schlichte Prato Feito aus Rindfleisch, schwarzen Bohnen, Reis und Salat. Oder der Churrasco, Rindfleisch am Spieß. Baarado ist stundenlang in einem streng verschlossenen Topf geschmortes Ochsenfleisch. Und an der Küste wird viel Fisch gegessen.

Was trinkt man? Kaffee, das Nationalgetränk, Bier und viele Fruchtsäfte - sogar Wein aus Süd-Brasilien. Und Zuckerrohr-Schnaps, oft mit Fruchtsaft verdünnt, oder mit zerstoßenen Limonen und zerstoßenem Eis zur Caipirinha verfeinert.

Sitten und Gebräuche

Ein Land mit einer solchen Vielfalt von Menschen verschiedenartiger Nationen hatte nur wenig Gelegenheit, nationale Gebräuche zu entwickeln. Aber die Schwarzen mit ihrer Leidenschaft für das Feiern und die Feste haben Stimmung ins Land gebracht. Ohne sie wären weder der Samba noch der brasilianische Karneval weltweit so berühmt geworden. Der bunte, temperamentvolle Karneval in Rio ist wohlbekannt. Kenner schätzen den Karneval in Salvador de Bahia noch mehr (zumal da - ohne Eintrittsgeld - die ganze Stadt feiert, drei Tage und drei Nächte). Ein weiteres großes Fest: Silvester am kilometerlangen Strand der Copacabana von Rio.

Souvenirs

Sehr preiswert kauft man in Brasilien Textilien und Lederwaren, aber auch hübsche Schnitzereien aus Seifen- oder Speckstein. Ferner wird viel geschmackvolle Keramik angeboten, zum Teil mit uralten Mustern. In allen Städten gibt es Boutiquen und andere kleine Läden oder auch Märkte. CDs - vor allem mit brasilianischer Musik - sind unglaublich billig und eignen sich als Geschenke für die ganze Bekanntschaft.

Klimainformationen

In Brasilien sind die klimatischen Verhältnisse sehr unterschiedlich. Während sich der Norden in der Äquatorzone befindet, sind die Temperaturen im Süden niedriger; die Hochebenen haben ein milderes Klima als die Ebenen längs des Ozeans.

Man kann das Land in fünf klimatische Zonen einteilen (alle Zonen, ausgenommen die Äquatorzone, haben zwei Hauptjahreszeiten, eine trockene und eine Regenperiode):

Im Norden sind die Temperaturen während des ganzen Jahres hoch und es kommt häufig zu ergiebigen Regenfällen. Das Klima in dieser tropischen Zone Brasiliens ist für Europäer nur schwer erträglich.

Im Nordosten ist das Klima an der Küste noch tropisch feucht, während es im Inneren des Landes heiß und trocken ist.

Das Klima im Südosten (einschließlich der Staaten Minas Gerais, Espírito Santo, São Paulo und Rio de Janeiro) ist heiß und tropisch. Gemäßigter ist es im gebirgigen Innern des Landes.

Der Süden (einschließlich der Staaten Paraná und Rio Grande do Sul) hat, bedingt durch seine Lage - der Großteil des Gebiets ist Hochebene - im Allgemeinen ein mildes Klima. Im Winter kann es sogar zeitweise sehr kühl werden.

Im Westen (Mato Grosso-Plateau und die Becken der Flüsse Paraguay und Paraná) ist das Klima im Winter warm und trocken sowie feuchtheiß im Sommer. Zu dieser Zeit regnet es in dieser Gegend sehr häufig.

Beste Reisezeit

Die angenehmste Zeit sind die brasilianischen Frühlings- und Wintermonate April bis Oktober, in denen jedoch auch mit heftigen Regenfällen gerechnet werden muss.

Während des Sommers von Dezember bis Februar sind viele Brasilianer in den Ferien und das Reisen im Land ist dann schwierig und teuer.

Vorgeschriebene Impfungen

Keine bei Einreise direkt aus Europa.

Gelbfieber bei Einreise aus Angola oder der Demokratischen Republik Kongo.

Empfohlene Impfungen

Hepatitis A, Gelbfieber, zusätzlich für Individualreisende Typhus. Bei Reisen nach Pará und Maranhao evtl. Tollwut.

Informationen zur Malaria

Malaria

Risiko nur regional, dort allgemeine SCHUTZMASSNAHMEN sowie bei Aufenthalten in Acre, Amapá, Amazonas, Rondônia und Roraima medikamentöse Prophylaxe .

- In den Abend- und Nachtstunden im Freien möglichst helle langärmelige Kleidung und lange Hosen tragen.

- Unbedeckte Hautstellen mit einem mückenabwehrenden Mittel einreiben.

- In klimatisierten Räumen Türen und Fenster geschlossen halten.

- Wenn Moskitos in den Schlafraum gelangen können, unbedingt ein intaktes Moskitonetz verwenden. Es ist darauf zu achten, dass es allseits unter die Matratze geschlagen wird.

- Abends im Schlafraum ein Insektenvertilgungsmittel sprühen.

. MALARIA P sowie bei Aufenthalten in Acre, Amapá, Amazonas, Rondônia und Roraima medikamentöse Prophylaxe

Medikamentöse Malariaprophylaxe: Mefloquin (Lariam)

Mefloquin (Lariam):

Einnahme: eine Woche vor Einreise bis vier Wochen nach Verlassen des Malaria-Gebiets.

oder

Atovaquon-Proguanil (Malarone)

Einnahme: 1-2 Tage vor Einreise bis 7 Tage nach Verlassen des Malaria-Gebiets.

oder

Doxycyclin (für diese Indikation in der BRD nicht zugelassen)

Einnahme: 1-2 Tage vor Einreise bis 4 Wochen nach Verlassen des Malaria-Gebiets.

In anderen Gebieten Medikament (Stand-by-Therapie) zur Behandlung von Malaria MALARIA T mitführen.

Keine Chemoprophylaxe empfohlen, Medikamente zur Notfallbehandlung (Stand-by-Therapie)

Mefloquin (Lariam) oder Atovaquon-Proguanil (Malarone) oder Artemether-Lumefantrin (Riamet).

Verbreitung

Kein Übertragungsrisiko an der Ostküste Brasiliens, d. h. kein Risiko in Porto Alegre, São Paulo, Rio de Janeiro, Salvador, Recife. Ebenfalls kein Risiko in der Hauptstadt Brasília, im Gebiet der Iguassu-Wasserfälle.

Ein ganzjähriges Malariarisiko besteht in ländlichen Regionen unterhalb 1.000 m im gesamten Amazonasgebiet (Bundesstaaten Acre, Amazonas, Maranhao, Mato Grosso, Pará, Rondônia und Tocantin sowie in den Territorien von Amapá und Roraima). Geringes Risiko mittlerweile auch in Manaus und Boa Vista sowie weiterhin geringes Risiko in Porto Velho.

Medikamentöse Prophylaxe erforderlich bei Reisen in die Bundesstaaten Acre, Amapá, Amazonas, Rondônia und Roraima, insbesondere bei Aufenthalten in deren Minen- und Siedlungsgebieten.

Mitnahme eines Notfallmedikaments (Stand-by-Therapie) bei Reisen in Gebiete geringeren Risikos.

Malaria wird durch den Stich eines Moskitos meist in der Zeit zwischen Abenddämmerung und Sonnenaufgang auf den Menschen übertragen.

Ärztliche Hilfe

RIO: Dr. Bruno Hellmuth, (spricht deutsch, englisch), Rua Miguel Lemos, 44/sala 903, 22071-000 Rio de Janeiro /Copacabana, Tel. (021) 25 21 17 49.

SAO PAULO:Dr. Roberto Bammann (spricht Deutsch), Rua das Perobas, 244, 1° andar, Vila Parque Jabarquara,, São Paulo, Tel. (011) 50 18 46 10

RECIFE:Dr. Silvio Romero Maques, Rua Tenente Joao Cicero 300 Boa Viagem,, Recife, Tel. (081) 33 26 74 72.

Währung

Währungseinheit

Währungseinheit: Real (R$)

1 Real = 100 Centavos.

Derzeitiger Kurs:

1 Euro = ca. 4,38 R$

1 US-$ = ca. 3,86 R$

Hinweise

Bei den unten aufgeführten Umrechnungskursen handelt es sich um Devisenkurse der Deutschen Bundesbank, die die Preisnotierung des Euro und des US-Dollar in der Währung des Reiselandes angibt. Mit Devisenkursen werden z.B. Rechnungen unterschiedlicher Währungen gegeneinander verrechnet. (Im Gegensatz zum Sortenkurs wird hier jedoch nicht der Wert angegeben, den man in Deutschland am Bankschalter für einen Euro oder US-Dollar erhält.)

Devisenbestimmungen/Umtausch

Einfuhr Fremdwährung: unbeschränkt. Empfohlen werden Reiseschecks in US-$ oder Euro.

Einfuhr Landeswährung: unbeschränkt

Deklaration: Ja - bei der Ein- und Ausfuhr von Fremd- oder Landeswährung im Wert von über 10.000 R$

Ausfuhr Fremdwährung: unbeschränkt

Ausfuhr Landeswährung: unbeschränkt

Internationale Kreditkarten: Ja - werden von größeren Hotels und Geschäften angenommen, jedoch werden nicht alle internationalen Kreditkarten überall akzeptiert. Im Landesinneren ist Barzahlung die Regel.

Geldautomat: Ja - Bargeldabhebung ist mit internationalen Kreditkarten in vielen Städten, allerdings nicht an allen Geldautomaten, möglich. An einigen (derzeit wenigen) Geldautomaten mit Cirrus/Maestro-Symbol kann auch mit der Girocard (mit Maestro-Logo) Geld abgehoben werden. In der Regel sind innerhalb von 24 Stunden Abhebungen im Gegenwert von höchstens 1.000 R-$ möglich. In letzter Zeit ist der Höchstbetrag jedoch oftmals geringer. Reisende sollten sich vor Abreise bei ihrer Hausbank über eventuelle Beschränkungen bei der Bargeldbeschaffung mit der Girocard informieren.

Bei Barabhebungen wird wegen Betrügereien zur besonderen Vorsicht geraten. Auch bei fehlgeschlagenen Barabhebungen ist der Bankbeleg aufzubewahren, da manchmal trotzdem eine Belastung des deutschen Kontos erfolgt.

Reiseschecks: Ja - in US-$ oder Euro, werden jedoch nicht von jeder Bank akzeptiert. Bitte beachten: Grundsätzlich ist die Akzeptanz von Reiseschecks weltweit rückläufig.

Auskunftstellen

Im Reiseland

Außerdem gibt es noch Nebenstellen der Deutsch-Brasilianischen Industrie- und Handelskammer in Brasília, Blumenau, Goiânia und in Natal.

Brazilian Tourist Board - EMBRATUR
SCN, Quadra 02, Bloco G, sala T-13
70712-907
Brasília -DF/Brasilien
(0055 61) 34 29 79 60
(0055 61) 34 29 78 19
www.embratur.gov.br
joao.vasconcellos@embratur.gov.br

RIOTUR - City of Rio de Janeiro Tourism Authority
Praca Pio X, 119 - 9° andar - Centro
20040-020
Rio de Janeiro -RJ/Brasilien
(0055 21) 22 23 48 71
(0055 21) 22 71 70 04
riotur.riotur@pcrj.rj.gov.br

Deutsch-Brasilianische Industrie- und Handelskammer Rio de Janeiro
(Câmara de Comércio e Indústria Brasil-Alemanha Rio de Janeiro)
Avenida Graça Aranha, 01-6° andar
20030-002
Rio de Janeiro -RJ/Brasilien
(0055 21) 22 24 21 23
(0055 21) 22 24 21 23
www.ahk.com.br
info@ahk.com.br
Mo bis Fr 8-12.30, 14-17.30 Uhr

Deutsch-Brasilianische Industrie- und Handelskammer Porto Alegre
(Câmara de Comércio e Indústria Brasil-Alemanha Porto Alegre)
Rua Castro Alves, 600 - CEP
90430-130
Porto Alegre -RS
(0055 51) 32 22 55 56
(0055 51) 32 22 57 66
www.ahkpoa.com.br
ahkpoa@ahkpoa.com.br
Mo-Fr 8.30-12 Uhr, 13-17.30 Uhr

Deutsch-Brasilianische Industrie- und Handelskammer São Paulo
(Câmara de Comércio e Indústria Brasil-Alemanha São Paulo)
Rua Verbo Divino 1488 - 3° andar
04719-904
São Paulo - SP/Brasilien
(0055 11) 51 81 70 13
(0055 11) 51 87 51 00
www.ahkbrasil.com
secgeral@ahkbrasil.com
Mo bis Fr 8-12, 13-17 Uhr

Zweigstelle Curitiba der AHK São Paulo
(Câmara de Comércio e Indústria Brasil-Alemanha Sao Paulo, Filial Curitiba)
Rua Duque de Caxias, 150
80510-200
Curitiba -PR/Brasilien
(0055 41) 33 23 59 58
ahkcuritiba@ahkbrasil.com

Zweigstelle Belo Horizonte der AHK Rio de Janeiro
(Câmara de Comércio e Indústria Brasil-Alemanha Rio de Janeiro, Filial Belo Horizonte)
Rua Timbiras, 1200 - sala 704
30140-060
Belo Horizonte -MG/Brasilien
(0055 31) 32 73 93 68
(0055 31) 32 13 15 64
www.ahkbrasil.com
ahkmg@uai.com.br

Botschaften und Konsulate

Botschaft der Föderativen Republik Brasilien
Wallstraße 57
10179
Berlin
(0 30) 72 62 83 20/21
(0 30) 72 62 80, 72 62 82 00
www.brasilianische-botschaft.de
brasemb.berlim@itamaraty.gov.br
Mo, Mi, Do, Fr 8.30-12 Uhr, Di 13-15.30 Uhr
Geschäftsbereich Konsularabt.:
Berlin, Brandenburg, Bremen, Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Schleswig-Holstein

Honorarkonsulat der Föderativen Republik Brasilien
Reichsweg 19-42
52068
Aachen
(02 41) 510 91 05
(02 41) 510 91 78
Di 14-16 Uhr und nach telefon. Vereinbarung
(keine Visumerteilung, keine Pässe, keine Beglaubigungen)
(nur Reg.-Bez. Köln)

Honorarkonsulat der Föderativen Republik Brasilien
Schillerstraße 10
28195
Bremen
(04 21) 337 79 33
(04 21) 337 79 20
helms@dr-stankewitz.de
Mo bis Fr 9-13 Uhr
(keine Visumerteilung, keine Pässe, keine Beglaubigungen)

Honorarkonsulat der Föderativen Republik Brasilien
Prinz-Georg-Straße 91
40479
Düsseldorf
(02 11) 449 74 22
(02 11) 449 76 90
info@brasil-honorarkonsulat.de
Mi 10-13 Uhr
(keine Visumerteilung, keine Pässe, keine Beglaubigungen)
(nur Reg.-Bez. Düsseldorf, Münster und Detmold)

Generalkonsulat der Föderativen Republik Brasilien
Hansaallee 32 a+b
60322
Frankfurt/M.
(0 69) 92 07 42 30
(0 69) 920 74 20, 92 07 42 13
www.consbras-frankfurt.de
cg.frankfurt@itamaraty.gov.br
Mo bis Fr 9-13 Uhr, Di auch 14-16 Uhr;
telefonische Anfragen Mo und Do 14-16 Uhr
Dienstags werden keine Visumanträge angenommen.

Honorarkonsulat der Föderativen Republik Brasilien
Am Sandtorkai 41
20457
Hamburg
(040) 36 80 34 43 10
(040) 36 80 33 10
consbrasil.hamburg@taylorwessing.com
Mo bis Fr 9-12 Uhr
(keine Visumerteilung, keine Pässe, keine Beglaubigungen)

Honorarkonsulat der Föderativen Republik Brasilien
Schopenhauerstr. 12
30625
Hannover
(05 11) 228 47 47
(05 11) 55 51 79
sepp.d.heckmann@t-online.de
nach telefon. Vereinbarung
(keine Visumerteilung, keine Pässe, keine Beglaubigungen)

Generalkonsulat der Föderativen Republik Brasilien
Sonnenstr. 31, 4. Stock
80331
München
(0 89) 29 16 07 68
(0 89) 210 37 60
consular@consbras-munique.de
Mo bis Fr 10-14 Uhr; telefonische Anfragen Mo, Mi und Fr 10-14 Uhr

Honorarkonsulat der Föderativen Republik Brasilien
i. Fa. AG Faber-Castell
Nürnberger Straße 2
90546
Stein
(09 11) 996 53 01
(09 11) 68 21 11
katrin.ackermann@faber-castell.com
Mo bis Fr 9-18 Uhr (nur telefonisch)
(keine Visumerteilung, keine Pässe, keine Beglaubigungen)

Honorarkonsulat der Föderativen Republik Brasilien
Am Hauptbahnhof 9
70173
Stuttgart
(07 11) 12 44 75 68
(07 11) 12 44 27 32, 12 44 33 23
bras.konsulat@lbbw.de
Mo, Di, Do 9-12 Uhr und Mi 14-16 Uhr
(keine Visumerteilung, keine Pässe, keine Beglaubigungen)
mit Ausnahme des Regierungsbezirks Karlsruhe

Embaixada da República Federal da Alemanha
SES, Avenida das Nações, Lote 25, Quadra 807
70415-900
Brasília -DF
Embaixada da República Federal da Alemanha
Caixa Postal 030
70359-970 Brasília-DF/Brasilien
(0055 61) 34 42 70 20, 34 42 70 36
(0055 61) 34 42 70 00
www.embaixada-alemanha.org.br
Amtsbezirk: Brasilien
Konsularischer Amtsbezirk: Bundesdistrikt, Staaten Acre, Amapá, Amazonas, Goiás, Mato Grosso, Pará, Rondônia, Roraima, Tocantins

Cônsul Honorário da República Federal da Alemanha
Av. São Francisco de Assis 647, Qd 21 Lt 1 , Sala 05 - Bairro Jundiaí
75110-815
Anápolis /Brasilien
(0055 62) 37 01 27 33
anapolis@hk-diplo.de
Amtsbezirk: Bundesstaat Goiás
Übergeordnete Auslandsvertretung: Botschaft Brasília

Consulesa Honorária da República Federal da Alemanha
Rua Tiradentes 67, Sala 204
Bairro do Reduto
66053-330
Belém -PA/Brasilien
(0055 91) 32 12 83 66
(0055 91) 32 12 83 66, 32 12 56 34
belem@hk-diplo.de
Amtsbezirk: Bundesstaaten Pará und Amapá
Übergeordnete Auslandsvertretung: Botschaft Brasília

Cônsul Honorário da República Federal da Alemanha
Av. Protásio de Oliveira Penna, 366, sala 101
Bairro Buritis
30575-360
Belo Horizonte -MG/Brasilien
(0055 31) 32 13 15 68
belo-horizonte@hk-diplo.de
Amtsbezirk: Bundesstaat Minas Gerais
Übergeordnete Auslandsvertretung: Generalkonsulat Rio de Janeiro

Cônsul Honorário da República Federal da Alemanha
Rua Alwin Schrader, 01
Centro
89015-000
Blumenau -SC/Brasilien
(0055 47) 30 37 51 00
(0055 47) 33 22 11 72
Amtsbezirk: Im Bundesstaat Santa Catarina die Munizipien Blumenau, Pomerode, Luiz Alves, Picarras, Penha, Navegantes, Itajai, Camboriú, Itapema, Brusque, Gaspar, Ilhota, Guabiruba, Botuverá, Indaial, Vidal Ramos, Presidente Nereu, Ascurra, Florianópolis, Massaranduba, Rodeio, Benedito Novo, Rio dos Cedros und Timbó
Übergeordnete Auslandsvertretung: Generalkonsulat Porto Alegre

Cônsul Honorário da República Federal da Alemanha
Rua Vinte e Quatro de Outubro, 668
Bairro Vila Glória
79004-400
Campo Grande -MS/Brasilien
(0055 67) 33 21 55 55
campo-grande@hk-diplo.de
Amtsbezirk: Bundesstaat Mato Grosso do Sul.
Übergeordnete Auslandsvertretung: Generalkonsulat Sao Paulo

Cônsul Honorário da República
Federal da Alemanha
Avenida França 199, Bairro Santa Rosa
78040-170
Cuiabá -MT/Brasilien
(0055 65) 36 26 13 09, 36 26 20 73
cuiaba@hk-diplo.de
Amtsbezirk: Bundesstaat Mato Grosso
Übergeordnete Auslandsvertretung: Generalkonsulat São Paulo

Cônsul Honorário da República
Federal da Alemanha
Rua Duque de Caxias, 150
80510-200
Curitiba -PR/Brasilien
(0055 41) 32 22 03 22
(0055 41) 32 22 69 20
curitiba@hk-diplo.de
Amtsbezirk: Staat Paraná ausschließlich des Amtsbezirks des Honorarkonsulats in Rolândia
Übergeordnete Auslandsvertretung: Generalkonsulat São Paulo

Cônsul Honorário da República Federal da Alemanha
Fortaleza Centro Empresarial Washington Soares
Av. Washington Soares, 855 sala 302
60811-341
Fortaleza -CE/Brasilien
(0055 85) 32 41 41 66
fortaleza@hk-diplo.de
Amtsbezirk: Bundestaaten Ceará, Maranhão und Piauí
Übergeordnete Auslandsvertretung: Generalkonsulat Recife

Cônsul Honorário da República Federal da Alemanha
Rua Orestes Guimaraes, 876
Bairro America
89204-060
Joinville -SC/Brasilien
(0055 47) 34 22 28 16
joinville@hk-diplo.de
Amtsbezirk: Munizipien Joinville, Araquari, Barra Velha, Campo Alegre, Corupá, Garuva, Guaramirim, Itaiópolis, Itapoá, Jaraguá do Sul, Mafra, Rio Negrinho, São Bento do Sul, São Francisco do Sul e Schroeder
Übergeordnete Auslandsvertretung: Generalkonsulat Porto Alegre

Cônsul Honorário da República Federal da Alemanha
Rua Salvador 441, Loja 5, Adrianópolis
69057-040
Manaus -AM/Brasilien
(0055 92) 36 11 15 20
(0055 92) 41 01 10 10
manaus@hk-diplo.de
Amtsbezirk: Bundesstaaten Amazonas, Acre, Rondônia, Roraima
Übergeordnete Auslandsvertretung: Generalkonsulat Rio de Janeiro

Cônsul Honorário da República Federal da Alemanha
Esplanada Silva Jardim 04
2° andar, Ribeira

59001-970
Natal -RN/Brasilien
(0055 84) 32 22 35 95
(0055 84) 32 22 35 95, 32 22 35 96
natal@hk-diplo.de
Amtsbezirk: Bundesstaat Rio Grande do Norte
Übergeordnete Auslandsvertretung: Generalkonsulat Recife

Consulado Geral da República Federal da Alemanha
Rua Prof. Annes Dias 112, 11° andar
90020-090
Porto Alegre -RS/Brasilien
(0055 51) 32 26 49 09
(0055 51) 32 24 95 92, 32 24 92 55
www.alemanha.org.br/portoalegre
info@porto-alegre.diplo.de
Amtsbezirk: Bundesstaaten Rio Grande do Sul, Santa Catarina

Consulado Geral da República Federal da Alemanha
Ed. Empresarial Center III, Rua Antonio Lumack do Monte, 128, 16° andar
Boa Viagem
51020-350
Recife -PE/Brasilien
(0055 81) 34 65 40 84, (0049 30) 181 76 71 61
(0055 81) 34 63 53 50
www.alemanha.org.br/recife
Amtsbezirk: Bundesstaaten Alagoas, Bahia, Ceará, Maranhão, Paraiba, Pernambuco, Piaui, Rio Grande de Norte, Sergipe

Cônsul Honorário da República Federal da Alemanha
Rua Prof. Mario Roxo, 260
14025-460
Ribeirão Preto -CEP/Brasilien
(0055 16) 39 31 12 66
ribeirao@hk-diplo.de
Amtsbezirk: Innerhalb des Bundesstaates São Paulo die Munizipien Barretos, São Joaquim da Barra, Franca, Ribeirão Preto, Araquara und São Carlos .
Übergeordnete Auslandsvertretung: Generalkonsulat São Paulo

Consulado Geral da República Federal da Alemanha
Avenida Presidente Antônio Carlos, 58
20020-010
Rio de Janeiro -RJ/Brasilien
(0055 21) 33 80 37 09
(0055 21) 33 80 37 00
www.alemanha.org.br/riodejaneiro
info@rio-de-janeiro.diplo.de
Amtsbezirk: Bundesstaaten Espírito Santo, Minas Gerais, Rio de Janeiro sowie Bundesdistrikt, Staaten Acre, Amapá, Amazonas, Goiás, Mato Grosso, Pará, Roraima, Rondônia und Tocantins.

Cônsul Honorário da República Federal da Alemanha
Edificio Center Comerical de Rolândia, Avenida dos Expedicionários, 342, sala 72, 7° andar
86600-091
Rolândia -PR/Brasilien
(0055 43) 32 56 33 74
(0055 43) 32 56 19 31
rolandia@hk-diplo.de
Amtsbezirk: Munizipien Andirá, Apucarana, Bandeirantes, Barbosa Ferraz, Cambará, Cambira, Campina da Lagoa, Cândido Rondon, Cornélio Procopio, Fenix, Formosa, Goio Erê, Ibiporã, Iretama, Jataizinho, Kaloré, Londrina, Nova Cantú, Roncador, S.Pedro do Ivai, Santa Amélia, Toledo, Ubiratá, Urai und alle Munizipien nördlich von den oben genannten, und zwar bis zu den Grenzen von Paraguay und den brasilianischen Staaten Mato Grosso und São Paulo
Übergeordnete Auslandsvertretung: Generalkonsulat São Paulo

Cônsul Honorário da República Federal da Alemanha
Salvador Av. Sete de Setembro 1809
Corredor da Vitória
40080-002
Salvador -BA/Brasilien
(0055 71) 30 23 08 47, 33 74 08 47
salvador@hk-diplo.de
Amtsbezirk: Bundesstaaten Bahia und Sergipe
Übergeordnete Auslandsvertretung: Generalkonsulat Recife

Cônsul Honorário da República Federal da Alemanha
Rua Frei Gaspar 22, 10° andar, Sala 104
11010-909
Santos -SP/Brasilien
(0055 13) 32 19 50 92
santos@hk-diplo.de
Amtsbezirk: Munizipien Cananea, Iguape, Santos und Xiririca
Übergeordnete Auslandsvertretung: Generalkonsulat São Paulo

Consulado Geral da República Federal da Alemanha
Avenida Brigadeiro Faria Lima 2092, 12° andar
Jardim Paulistano
01451-905
São Paulo -SP
(0055 11) 38 15 75 38
(0055 11) 30 97 66 44
www.alemanha.org.br/saopaulo
info@sao-paulo.diplo.de
Amtsbezirk: Bundesstaaten São Paulo, Mato Grosso do Sul, Paraná

Ärztliche Hilfe

RIO: Dr. Bruno Hellmuth, (spricht deutsch, englisch), Rua Miguel Lemos, 44/sala 903, 22071-000 Rio de Janeiro /Copacabana, Tel. (021) 25 21 17 49.

SAO PAULO:Dr. Roberto Bammann (spricht Deutsch), Rua das Perobas, 244, 1° andar, Vila Parque Jabarquara,, São Paulo, Tel. (011) 50 18 46 10

RECIFE:Dr. Silvio Romero Maques, Rua Tenente Joao Cicero 300 Boa Viagem,, Recife, Tel. (081) 33 26 74 72.

Sehenswertes

Brasília

Seit 1960 ist Brasília die Hauptstadt Brasiliens. Weitab von anderen bewohnten Gegenden wurde die Stadt auf einer riesigen Urwaldrodung von den Architekten Lúcio Costa und Oscar Niemeyer gebaut. Brasiliens Hauptstadt ist sehr modern und avantgardistisch und deswegen auch sehr interessant für alle Besucher, die sich für futuristische Stadtplanung und Architektur interessieren. Der Grundriss von Brasilia hat die Form eines Flugzeugs. Brasília entstand ganz bewusst unter Verzicht auf alles Traditionelle und Volkstümliche, ohne eine Spur von urbanem Ambiente - die Stadt sollte als Symbol für den Aufbruch Brasiliens ins dritte Jahrtausend gelten. Besonders sehenswert: der Palacio dos Arcos (Außenministerium), die hochmoderne Kathedrale und der Praca dos Trés Poderes (Platz der drei Gewalten). Empfehlenswert: Brasília von oben, vom Funkturm aus betrachtet.

Rio de Janeiro

Die Millionenmetropole Rio de Janeiro ist eine der schönsten Städte der Welt und der Besucher braucht nicht lange um dieses festzustellen. Hier treffen Berge, Wälder, Strände, Lagunen und der Südatlantik zusammen und bilden ein einzigartiges Panorama und Schauspiel. Nicht umsonst wurde Rio der Beiname "cicade maravilhosa" - "wunderbare Stadt", verliehen. Und auch der Exilant Stefan Zweig schwärmte: "Es gibt keine schönere Stadt auf Erden." Am besten lässt sich dieses Szenario auf dem Wahrzeichen der Stadt, dem Zuckerhut ("Pão de Açúcar"), erleben.

Tamoio-Indianer waren die ersten Einwohner der riesigen Guanabara-Bucht, als dort im 16. Jahrhundert eine portugiesische Expedition unter Caspar de Lemos landete. Da man die Bucht für einen Fluss hielt und den Monat Januar schrieb, taufte man sie Rio de Janeiro, den Januar-Fluss. Am Westufer der Bucht entstand die Stadt Rio. Zunächst wurde sie im 18. Jahrhundert als Export- und Fischereisiedlung durch Goldfunde und im 19. Jahrhundert durch den Kaffeeboom wohlhabend. 1763 wurde Rio anstelle von Salvador die Hauptstadt Brasiliens, ein Status, den sie 1960 wieder verlor. Heute lebt die Stadt von einem riesigen Industriegebiet, in dem mehr als sechs Millionen Menschen arbeiten.

Dem Besucher offenbart sich Rio aber auch als eine Stadt mit viel Geschichte, Kunst, Kultur und Lebensfreude. Die Cariocas, die gastfreundlichen Einwohner, sind Menschen unterschiedlichster Herkunft, Sprache und Religion. An den Stränden, von denen Copacabana und Leme die bekanntesten sind, wird ein Körperkult betrieben, an den sich die "kühlen" Europäer erst gewöhnen müssen. Die Lebensfreude der Einwohner kommt am besten in den beiden großen Festen der Stadt, dem Karneval und dem Silvester-/Neujahrsfest "Réveillon", zum Ausdruck.

Alle Schönheit und Ausgelassenheit lassen aber nicht darüber hinwegtäuschen, dass in Rio Elend und Armut an der Tagesordnung sind. Auch auf schlafende Straßenkinder auf den Bürgersteigen, bettelnde Obdachlose vor Hotels, historischen Gebäuden und Banken sowie den Anblick der Elendsviertel Favelas sollten sich die Besucher Rios einstellen. Für den Tourismus in Rio de Janeiro wurde in den letzten Jahren viel getan. Die Strände sind sauberer geworden, und viele historische Gebäude und Sehenswürdigkeiten wurden restauriert. Bei einer Bootsfahrt auf dem ruhigen Wasser der Bucht können Inseln, historische Stätten und Sehenswürdigkeiten besichtigt werden.

Amazonas

Nordbrasilien heißt "Amazonien" - nach dem riesigen Amazonas mit seinen zahllosen Nebengewässern. Es ist ein äußerst dünn besiedeltes Gebiet von der Größe Europas mit dem größten Flusssystem und dem größten Tropenwald der Erde. Die beste Möglichkeit, Amazonien kennen zu lernen hat man auf einem der Flussdampfer, die in Belém - an der Amazonas-Mündung nahe der Ostküste - starten. Es gibt Schiffe, die über 300 Passagiere fassen, sowie viele kleinere Boote. Die Wasser-Routen gehen westwärts nach Santarem (etwa drei Tage) oder Manaus (fünf bis sechs Tage). Auch kürzere Strecken sind möglich. Einige Schiffe starten auch in Manaus und fahren dann ein Stück den Rio Negro hinauf. Empfehlenswert in Belém sind die Amazonas-Sammlungen sowie der Urwald-Park, beides im Museu Emilio Goeldi. In Manaus befindet sich Sehenswertes im Amazonas-Forschungsinstitut.

Bahia

Dieser Bundesstaat gilt als der exotischste Brasiliens, Salvador (die Hauptstadt) als die faszinierendste Metropole des ganzen Landes. Hier sind sehr viele Einwohner Nachfahren schwarzer Sklaven und hängen an ihren alten Überlieferungen und Riten. Auch die Musik, die hier entsteht (beispielsweise der Samba), ist schwarz: Alles zusammen ein Stück brasilianisch gefärbtes Afrika. Salvador (bis 1763 Brasiliens Hauptstadt) ist sehr sehenswert. Dort gibt es prächtige Bauten aus portugiesischer Zeit, viele alte und temperamentvoll belebte Viertel und Plätze, zahllose große und kleine Kirchen (es sollen 365 sein) sowie Straßenküchen mit Bahia-Spezialitäten. Die Oberstadt ist ein großer, geschlossenen ausgebauter barocker Bezirk, der leider zum Teil schon etwas verfallen ist. Musterhaft ist Praia do Forte, ein Naturschutzgebiet mit wunderschönen Stränden, von denen einige allerdings Rückzugsgebiete der brütenden Meeres-Schildkröten sind.

Iguacu

In der Ecke, an der Brasilien, Argentinien und Paraguay aneinandergrenzen, liegt die Stadt Foz do Iguacu. Von hier aus kann man, wenn man sich nach Osten wendet, zum Iguacu-Nationalpark gelangen, dessen sich die UNESCO angenommen hat. Es ist das größte Schutzgebiet im Süden von Brasilien. In diesem tropischen Regenwaldgebiet leben viele Tiere, darunter über tausend Arten von Vögeln. Zum Park gehören die Wasserfälle des Iguacu. Der Fluss strömt einen Kilometer breit durchs Land, verengt sich dann und stürzt mit brüllendem Getöse über einen riesigen felsigen Halbkreis in die Tiefe: rund 250 Kaskaden, von denen einige über hundert Meter tief herabstürzen. Per Hubschrauber kann dieses Schauspiel aus der Luft beobachtet werden. Es gibt aber auch Wanderpfade zu Aussichtspunkten. Der Iguacu speist das Wasserkraftwerk Itaipu. Ein Besuch dieser Anlage lohnt sich selbst für technisch weniger Interessierte, denn sie ist imponierend.

Pernambuco

Nördlich von Bahia liegt der Bundesstaat Pernambuco - ein Gebiet mit vielen schönen Stränden. Man spricht optimistisch von einer "Brasilianischen Riviera". Recife, die Hauptstadt, zeigt allerdings vor allem volksnahes Treiben, Rummel und Basar-Atmosphäre. Sieben Kilometer nördlich liegt das kleinere Olinda, eine der schönsten Städte Brasiliens, komplett unter Denkmalschutz und ein UNESCO-"Kulturdenkmal der Menschheit" - tropisch grün und mit hübschen alten Häusern. In der Oberstadt, am Platz Sao Francisco, steht die älteste Gruppe franziskanischer Bauwerke aus dem 16. Jahrhundert, die Brasilien zu bieten hat. In Olinda fühlen sich viele Künstler wohl.

Natal

Der Norden Brasiliens spricht vor allem die Besucher an, dieneben Besichtigungen auch Erholung im Sinn haben. Die Stadt Natal, in der nordöstlichen Ecke des Landes gelegen, bietet wenig Sehenswertes, aber nahebei mehr als ein Dutzend hervorragender Strände (die schönsten Brasiliens liegen hier, südlich von Natal). Nördlich von Natal sind Fahrten mit dem Strandbuggy über die weitgeschwungenen Dünen ein beliebter Spaß für Abenteuerlustige.

Raddampfer

Der Rio Sao Francisco im Osten des Landes galt einst als Frachtstraße. Raddampfer brachten die Waren aus der Gegend von Rio de Janeiro und Sao Paulo nordwärts in den Bundesstaat Bahia und zu dessen Häfen. Einen solchen Dampfer gibt es noch heute: die "Benjamin Guimaraes", die - 45 Meter lang, acht Meter breit - jetzt als Ausflugsschiff dient. Sie befährt allerdings, gemessen an früheren Frachtreisen, nur ein winziges Stück des Flusses: 250 Kilometer von Sao Francisco nach Pirapora. Die Reise durch eine oft einsame, aber sehr schöne Gegend mit kleinen alten Dörfern dauert drei Tage und vier Nächte. An Bord stehen rund ein Dutzend Kabinen mit Doppelbetten zur Verfügung.

Reisehinweise

Überfälle und Gewalttätigkeiten können in ganz Brasilien nicht ausgeschlossen werden. Besonders in den Großstädten ist die Kriminalitätsrate hoch. Vor allem nachts sollten unbelebte Gegenden gemieden werden. Vom Besuch der Favela genannten Armenviertel wird dringend abgeraten.

Nächtliche Fahrten mit Überlandbussen sollten im Nordosten von Brasilien wegen der Gefahr von bewaffneten Überfällen nicht unternommen werden.

In der Stadt Recife sind deswegen öffentliche Verkehrsmittel zu meiden. Stattdessen sollten Taxis benutzt werden.

Bei Überfällen sollte keine Gegenwehr geleistet werden.

Weitere Informationen zur Sicherheitssituation im Reiseland sind auf den Internetseiten des Auswärtigen Amts zu finden.

Allgemeine Vorsichtsmaßnahmen

Beim Bargeldabheben an Geldautomaten wird zu besonderer Vorsicht geraten, auch auf dem Hin- und Rückweg. Geldautomaten auf offener Straße sollten aus Sicherheitsgründen nicht benutzt werden. Sicherer sind Automaten in Banken und Einkaufszentren.

Von Drogenkonsum und Drogenhandel wird nachdrücklich abgeraten. Schon der Besitz relativ geringer Drogenmengen führt zu hohen Strafen.

Der sexuelle Missbrauch von Kindern und Jugendlichen wird mit hohen Strafen geahndet. Nach brasilianischen Recht sind auch einvernehmliche sexuelle Handlungen mit unter 18-Jährigen strafbar.

Baden "oben ohne" und das Wechseln der Kleidung in der Öffentlichkeit gilt in Brasilien als Erregung öffentlichen Ärgernisses und kann zur Festnahme bzw. zu einem Gerichtsverfahren führen.

Für Reisen in Indianerschutzgebiete werden Genehmigungen benötigt, die bei der FUNAI (Nationale Indianerstiftung) beantragt werden müssen.

In den Monaten Dezember bis Februar kommt es besonders im Süden und Südosten des Landes immer wieder aufgrund von starken Regenfällen zu Überschwemmungen und Verkehrsbehinderungen. Reisende sollten sich daher vorab über die aktuelle Wetterlage informieren.

SPERR-NOTRUF: Deutsche können ihre Girocards, Kreditkarten, Handys und einige andere elektronische Berechtigungen über die Sperr-Notruf-Nummer ++49 116 116 (aus dem Ausland neben ++49 116 116 auch ++49 30 4050 4050 wählbar) rund um die Uhr sperren lassen. Der Anrufer wird mit den Herausgebern der jeweiligen Medien verbunden, sofern diese sich dem Sperr-Notruf angeschlossen haben. Eine Liste der angeschlossenen Herausgeber ist im Internet unter www.sperr-notruf.de zu finden.

Ebenso ist es möglich, die Online-Ausweisfunktion (elektronischer Identitätsnachweis - eID) des neuen Personalausweises unter den oben genannten Nummern sowie unter 0180 1 333 333 (Bürgerservice des Bundesinnenministeriums) sperren zu lassen.

Martinique

Landesdaten

Lage

Die Insel Martinique sowie die Inselgruppe Guadeloupe bilden Französisch Westindien; als Übersee-Département gelten sie als Teil des französischen Mutterlandes.

Die Inseln liegen im Karibischen Meer und gehören zu den Kleinen Antillen. Im Norden von Martinique liegt die Insel Dominica (Entfernung ca. 25 km), im Süden liegt die Insel St. Lucia (Entfernung ca. 37 km).

FLÄCHE: Martinique - ca. 1.106 km².

Einwohner

Bevölkerung: ca. 396.400 Einwohner

Städte:

Fort-de-France (Hauptstadt) ca. 90.300

Le Lamentin ca. 39.800

Le Robert ca. 23.900

Schoelcher ca. 21.400

Sainte-Marie ca. 19.500

Le François ca. 19.200

Sprache

Amtssprache ist Französisch; Creole (Kreolisch) gilt als Umgangssprache.

Zeitverschiebung

Mitteleuropäische Zeit (MEZ) -5 Stunden (während der europäischen Sommerzeit -6 Stunden).

Stromspannung

220 Volt Wechselstrom, 50 Hz. Im Gebrauch sind französische Stecker (es empfehlen sich Adapter).

Telefon/Post

Telefon

Die Vorwahl von Deutschland, Österreich und der Schweiz nach Martinique ist 00596, danach ist unmittelbar die mit "596" beginnende Telefonnummer zu wählen. Für Telefonate innerhalb von Martinique sowie von Frankreich oder vom Archipel Guadeloupe aus wählt man nur die 10-stellige Teilnehmernummer, die mit "0596" beginnt. In den Telefonzellen werden überwiegend Telefonkarten akzeptiert, die in Shops mit der Aufschrift "télécarte en vente ici" erhältlich sind. Telefonauskünfte erhält man unter Tel. 12.

Die Vorwahl von Martinique nach Deutschland ist 0049, nach Österreich 0043 und die der Schweiz 0041.

NOTRUFNUMMERN: Polizei 17, Unfallrettung 15, Feuerwehr 18, Wasserschutzpolizei 71 92 92.

Mobilfunk

Netztechnik: GSM 900/1800.

Derzeit gibt es Roamingverträge mit Anbietern in Martinique von E-Plus, O2, Telekom Deutschland und Vodafone.

Internet

Länderkürzel: .mq

Feiertage

1. Januar (Neujahr), 22. April (Ostermontag), 1. Mai (Tag der Arbeit), 8. Mai (Tag des Sieges 1945), 22. Mai (Tag der Abschaffung der Sklaverei), 30. Mai (Christi Himmelfahrt), 10. Juni (Pfingstmontag), 14. Juli (Nationalfeiertag; Erstürmung der Bastille), 15. August (Mariä Himmelfahrt), 1. November (Allerheiligen), 11. November (Waffenstillstand von 1918), 25. Dezember (Weihnachten), Höhepunkt der Karnevalszeit ist jeweils eine Woche vor Aschermittwoch.

Öffnungszeiten

Banken: Mo bis Fr 8-12, 14-16 Uhr

Geschäfte: Mo bis Sa 9/10-17 Uhr

Einkaufszentren: Mo bis Sa 9-20/22 Uhr

Post: Mo bis Fr 8-18 Uhr, Sa 8-12 Uhr

Kleidung

Leichte, atmungsaktive Sommerkleidung ist das ganze Jahr über ausreichend. Für die Abende und Ausflüge in die Berge sollten auch leichte Wollsachen mitgenommen werden. Gute Sonnenbrillen und Regenschutz sind ebenso empfehlenswert.

Geschichte/Politik

Im Jahre 1502 entdeckte Kolumbus die Insel Martinique. Hundert Jahre später nahm die französische "Compagnie des Iles d'Ameriques" die Insel in Besitz und siedelte dort Franzosen an. 1674 wurde Martinique französische Kronkolonie. Das Plantagensystem wurde verändert; statt Baumwolle und Tabak baute man nun Zuckerrohr, später auch Kaffee an. Im 17. und 18. Jahrhundert wollten die Briten und auch die Niederländer Martinique haben, aber 1816 wurde die Insel endgültig französischer Besitz. 1854 bekam sie eine gewisse innere Autonomie, seit 1946 ist sie ein französisches Übersee-Departement.

Wirtschaft

Rund ein Viertel des Landes wird landwirtschaftlich bearbeitet. Man erntet vor allem Zuckerrohr und Bananen: Aber auch Ananas, Kakao und Kaffee werden angebaut. Bananen, Zucker und der aus Zucker hergestellte Rum sind denn auch die Hauptexportgüter der Insel. Die Viehzucht spielt eine große Rolle, denn ein Fünftel der Insel besteht aus natürlichem Weideland. Der Wald hingegen kann kaum genutzt werden. Er ist praktisch undurchdringlich.

Industrieunternehmen verarbeiten hauptsächlich Agrarprodukte: Zuckerfabriken, Rumdestillerien und Ananas-Konserven-Firmen. Auch eine Erdölraffinerie arbeitet auf Martinique.

Der Tourismus hat in den vergangenen Jahren zunehmend an Bedeutung gewonnen. Inzwischen ist er die hauptsächliche Einnahmequelle auf Martinique.

Religion

Etwa 88 Prozent der Bevölkerung sind katholisch, eine weitere Religionsgemeinschaft sind die Adventisten.

Vegetation

An vielen Küstenabschnitten wachsen Mangroven. Im Norden der Insel, an der windzugewandten Seite mit relativ viel Regen, steht dichter tropischer Regenwald. An der Leeseite der Berge beträgt der Niederschlag nur ein Fünftel. Dort erstrecken sich Dornstrauch-Savannen. Aber zwischen den Dornenhecken sieht man immer wieder grüne Plantagen. Geradezu üppig ist in manchen Ecken dieser Insel die Blumenpracht. Die Arawak-Indianer, die ersten Bewohner, nannten sie "Madinina", die Blumeninsel. In der Tat gibt es kaum ein Stück Erde, auf dem es nicht grünt und blüht, keinen Hausgarten, der nicht Blumen in üppiger Fülle trägt. Hibiskus, Anthurium, Orchideen, Lilien, Flammenblumen, Lorbeerrosen und andere Tropenblumen gedeihen im Überfluss.

Tierwelt

Wildkaninchen leben hier, auch einige Mungos. Die Zahl der Vögel, die hier zuhause sind, ist weit größer. Vor allem sieht man mehrere Arten von Tauben.

Kulinarisches

Auf Martinique isst man vorzugsweise kreolisch und nach Möglichkeit nicht ohne Rum, der zur Verfeinerung schmackhafter Fleisch-, Fisch- und Gemüsegerichte gerne und viel benutzt wird. Ein auf Martinique typisches Gericht ist Ziegen- oder Lammcurry. Das besteht aus Fleisch, Zwiebeln, Knoblauch, Mango, Kartoffeln, Kürbis und Zucchini. Das Fleisch wird in Erdnussöl angeschmort, mit Weißwein abgelöscht. Dann kommt das Gemüse dazu - und eine gehörige Menge brauner Rum. Als Nachtisch gibt es vielleicht, eine Kokos-Rum-Creme mit allerlei Früchten.

Auch getrunken wird vor allem Rum, der hier in sehr guter Qualität aus dem einheimischen Zuckerrohr produziert wird. Nach alter Tradition trinkt man zur Mittagszeit ein Glas weißen Rum mit Limone, nach Geschmack mit Zuckersirup oder braunem Rohrzucker, das heißt Ti Punch.

Sitten und Gebräuche

Auch auf Martinique bestimmt Musik den Rhythmus des Jahres. Trommeln und Schlaginstrumente spielen dabei eine bestimmende Rolle, denn den Rhythmus brachten einst die Sklaven aus ihrer Heimat mit in die Karibik. Trommeln gaben den Arbeitstakt auf den Feldern an und Klanghölzer begleiteten den Gesang und das rhythmische Singen und Klatschen. Diese urwüchsige, handgemachte Musik kann man heute bei Konzerten, in Folkloreshows und gelegentlich auch ganz ungezwungen am Strand erleben.

Auf die Sklavenzeit zurück geht auch der kreolische Schmuckstil. Die traditionelle Kleidung der Kreolinnen sieht man noch oft bei Folklore-Veranstaltungen oder Festen. Über einem langen weißen Baumwollkleid mit Lochstickerei wird ein bunt karierter Überrock getragen. Diese bunt karierten Stoffe schmücken auch den Kopf der Kreolin. Dabei gibt es viele Arten, die Kopftücher flott, frech oder traditionell zu binden. Endet der Kopftuchknoten mit einem Zipfel, signalisiert dies: "Mein Herz ist noch frei". Stehen zwei Tuchzipfel in die Höhe, heißt die Botschaft: "Mein Herz ist vergeben, aber versuch´s doch mal!" Drei Zipfel sagen klar: "Mein Herz ist nicht mehr frei" und vier Zipfel signalisieren: "Wer mag, findet immer ein Plätzchen."

Souvenirs

Es gibt auf Martinique schöne kunsthandwerkliche Artikel, vor allem aber traditionellen kreolischen Schmuck aus Gold, der seit der Sklavenzeit hier hergestellt wird.

Duty Free

Einreise aus EU-Ländern

Bei unmittelbarer Einreise aus den anderen EU-Ländern (innergemeinschaftlicher Reiseverkehr; trifft nicht zu für die Kanarischen Inseln, außerdem nicht für die britischen Kanalinseln und nicht für Grönland) bestehen keine Beschränkungen/Formalitäten abgabenrechtlicher Art für das Reisegepäck und ausschließlich zu privaten Zwecken mitgeführte Waren. Ausgenommen sind verbotene Waren wie Drogen, Waffen usw. (Besonderheiten s.u.; für Waren zu gewerblichen Zwecken s. Abschnitt "Geschäftsreisende").

Im EU-Mitgliedstaat eingekaufte, bereits versteuerte (sog. verbrauchssteuerpflichtige) Waren können von Privatpersonen (ohne nochmalige Besteuerung) problemlos mitgeführt werden, wenn sie ausschließlich für ihren Eigenbedarf, d.h. nicht zu gewerblichen/kommerziellen Zwecken, erworben wurden.

Für folgende Waren gilt als Richtmenge für den Eigenbedarf:

TABAKWAREN: 800 Zigaretten, 400 Zigarillos (Zigarren mit einem Stückgewicht von höchstens 3 g), 200 Zigarren, 1.000 g Rauchtabak;

ALKOHOLISCHE GETRÄNKE: 10 Liter Spirituosen, 20 Liter sog. Zwischenerzeugnisse (z.B. Campari, Port, Madeira, Sherry), 90 Liter Wein (davon höchstens 60 Liter Schaumwein), 110 Liter Bier.

Eine Überschreitung dieser Richtmengen ist im Einzelfall möglich, wenn nachgewiesen wird, dass auch die größere Menge ausschließlich für den privaten Eigenbedarf bestimmt ist.

Bei anderen mitgeführten, verbrauchssteuerpflichtigen Waren kann bei der Einreise nach bestimmten Kriterien (u.a. die Gründe für den Besitz, Beförderungsart, Unterlagen über die Menge der Waren) geprüft werden, ob sie ggf. zu gewerblichen Zwecken bestimmt sind.

KRAFTSTOFFE für Motorfahrzeuge, die nicht im Hauptbehälter des Fahrzeugs oder in einem geeigneten Reservebehälter mitgeführt werden, können ggf. erneut besteuert werden.

REISENDEN UNTER 17 JAHREN wird keine Steuerbefreiung für Spirituosen und Tabakwaren gewährt.

Einreise aus Drittländern

Bei der Einreise aus anderen als EU-Ländern (Drittländern) ist die zum persönlichen Gebrauch während der Reise benötigte und zur Wiederausfuhr bestimmte Reiseausrüstung sowie der Reiseproviant von Eingangsabgaben befreit.

Ferner sind Waren, die Reisende gelegentlich und ausschließlich zum persönlichen Ge- oder Verbrauch oder für ihren Haushalt oder als Geschenk in ihrem persönlichen Reisegepäck einführen, im Rahmen folgender Mengen und Wertgrenzen abgabenfrei:

200 Zigaretten oder 100 Zigarillos (Zigarren mit einem Stückgewicht von höchstens 3 g) oder 50 Zigarren oder 250 g Rauchtabak;

16 Liter Bier;

4 Liter nicht schäumende Weine;

1 Liter Spirituosen mit einem Alkoholgehalt von mehr als 22 Volumenprozent ODER 2 Liter Spirituosen, Aperitifs aus Wein oder Alkohol, Tafia, Sake oder ähnliche Getränke, mit einem Alkoholgehalt von 22 Volumenprozent oder weniger, oder Schaumwein oder Likörwein;

eine dem persönlichen Bedarf des Reisenden entsprechende Menge an Arzneimitteln;

10 Liter Kraftstoff je Motorfahrzeug im Reservekanister;

andere Waren bis zu einem Gesamtwert von 430 Euro für Flug- und Seereisende, für Einreisende auf anderen Verkehrswegenbis zu einem Gesamtwert von 300 Euro; für Reisende unter 15 Jahren gilt die Freimenge von 150 Euro unabhängig vom Einreiseweg.

DIE ABGABENBEFREIUNG WIRD NICHT GEWÄHRT:

Reisenden unter 17 Jahren für Tabakwaren, Spirituosen, Wein, Schaumwein, Likörwein, Aperitifs und ähnliche alkoholische Getränke.

Klimainformationen

Es herrscht subtropisches Klima. Die durchschnittliche Temperatur schwankt zwischen 22 und 30°C. Es besteht eine hohe Luftfeuchtigkeit. Die heißesten Monate sind Juli bis September. Durch die ständig wehenden Seewinde sind die Temperaturen jedoch gut erträglich. In den Bergen ist es angenehm kühler. Die regenreichste Zeit ist Juli bis November. Mit vielen Niederschlägen ist besonders in den Hochlagen und an den Küsten zu rechnen, die auf der Windseite liegen.

Beste Reisezeit

Martinique ist das ganze Jahr über für Reisen geeignet. Hauptsaison ist während der Monate von Dezember bis April.

Vorgeschriebene Impfungen

Keine bei Einreise direkt aus Europa.

Gelbfieber bei Einreise aus ENDEMIEGEBIETEN.

GELBFIEBER-ENDEMIEGEBIETE

In AFRIKA:

Äquatorialguinea, Äthiopien, Angola, Benin, Burkina Faso, Burundi, Côte d`Ivoire, Demokratische Republik Kongo (Kinshasa), Gabun, Gambia, Ghana, Guinea, Guinea-Bissau, Kamerun, Kenia, Kongo, Liberia, Mali, Mauretanien, Niger, Nigeria, Ruanda, Senegal, Sierra Leone, Südsudan, Sudan, Togo, Tschad, Uganda, Zentralafrikanische Republik.

In SÜD- und MITTELAMERIKA:

Argentinien, Bolivien, Brasilien, Ecuador, Franz. Guayana, Guyana, Kolumbien, Panama, Paraguay, Peru, Surinam, Trinidad + Tobago, Venezuela.

Empfohlene Impfungen

Hepatitis A, zusätzlich für Individualreisende Typhus.

Informationen zur Malaria

Malaria

Keine.

Verbreitung

Martinique ist malariafrei.

Ärztliche Hilfe

FORT-DE-FRANCE: Hopital Pierre Zobda Quitmann, Route de Chateauboeuf, 97200 Fort-de-France/Martinique, Tel. (00596) 596 55 20 00.

Währung

Währungseinheit

Währungseinheit: Euro ( EUR)

1 Euro = 100 Cent.

Derzeitiger Kurs:

1 US-$ = ca. 0,87 EUR

Hinweise

Bei den unten aufgeführten Umrechnungskursen handelt es sich um Devisenkurse der Deutschen Bundesbank, die die Preisnotierung des Euro und des US-Dollar in der Währung des Reiselandes angibt. Mit Devisenkursen werden z.B. Rechnungen unterschiedlicher Währungen gegeneinander verrechnet. (Im Gegensatz zum Sortenkurs wird hier jedoch nicht der Wert angegeben, den man in Deutschland am Bankschalter für einen Euro oder US-Dollar erhält.)

Devisenbestimmungen/Umtausch

Einfuhr Fremdwährung: unbeschränkt

Einfuhr Landeswährung: unbeschränkt

Deklaration: Ja - schriftliche Deklaration bei Ein- und Ausreise ab einem Wert von 10.000 Euro (auch in anderen Währungen, Reiseschecks oder auf Dritte ausgestellte Schecks, Zahlungsanweisungen etc.).

Ausfuhr Fremdwährung: unbeschränkt

Ausfuhr Landeswährung: unbeschränkt

Internationale Kreditkarten: Ja - werden von größeren Hotels, den meisten Geschäften, internationalen Autovermietern akzeptiert.

Geldautomat: Ja - in den größeren Orten vorhanden; Abhebung von Bargeld mit Kreditkarte oder Girocard (mit Maestro-Logo) ist möglich.

Reiseschecks: Nein

Auskunftstellen

Comité Martiniquais du Tourisme
Rond-point des Ecoles
Schoelcher /Martinique
Comité Martiniquais du Tourisme
B.P 7135
Schoelcher/Martinique
(00596) 596 61 83 93
(00596) 596 61 83 92
infos.cmt@martiniquetourisme.com

Chambre de Commerce et d'Industrie de la Martinique
50, Rue Ernest Deproge
97200
Fort-de-France /Martinique
(00596) 596 60 66 68
(00596) 596 55 28 00
contact@martinique.cci.fr

Botschaften und Konsulate

In Deutschland

Visa-Erteilung in Deutschland durch die folgende französische Vertretung:

Französisches Generalkonsulat
Zeppelinallee 35
60325
Frankfurt/M.
(0 69) 79 50 96 46
(0 69) 795 09 60
www.consulatfrance.de/francfort
info@consulfrance-francfort.org
Mo bis Fr 8.45-12 Uhr, außerdem Do 14-15.30 Uhr
(für Visa-Angelegenheiten Bundesrepublik Deutschland)

Von Deutschland

zuständig Paris/Frankreich:

Ambassade de la République fédérale d'Allemagne
24 rue Marbeau
75116
Paris
Ambassade de la République fédérale d’Allemagne
BP 30 221
75364 Paris CEDEX 08 /Frankreich
(0033 1) 53 83 45 02
(0033 1) 53 83 45 00
www.amb-allemagne.fr
Amtsbezirk: Frankreich

Konsularischer Amtsbezirk: Départements Aisne, Calvados, Cher, Côtes-d'Armor, Essonne, Eure, Eure-et-Loir, Finistère, Hauts-de-Seine, Ille-et-Vilaine, Indre, Indre-et-Loire, Loire-Atlantique, Loiret, Loir-et-Cher, Maine-et-Loire, Manche, Mayenne, Morbihan, Nord, Oise, Orne, Paris (Ville de), Pas-de-Calais, Sarthe, Seine-et-Marne, Seine-Maritime, Seine-Saint-Denis, Somme, Val-de-Marne, Val-d'Oise, Vendée, Yvelines;

außerdem die Übersee-Départements Französisch-Guayana, Guadeloupe, Martinique, Mayotte und Réunion;

die Übersee-Territorien Französisch-Polynesien, Neukaledonien, St. Pierre und Miquelon, Wallis und Futuna.

(Zuständige Visabehörde für St. Pierre und Miquelon ist das Generalkonsulat in Montreal/Kanada, für die französischen Hoheitsgebiete im Südpazifik die Botschaft Wellington/Neuseeland.)

Der Leiter der Vertretung ist zugleich als Botschafter in Monaco mit Sitz in Paris akkreditiert.

Von Deutschland

in Visa-Angelegenheiten zuständig:

Embassy of the Federal Republic of Germany
90-92 Hobson Street, Thorndon
6011
Wellington
Embassy of the Federal Republic of Germany
P.O. Box 1687
Wellington 6140/Neuseeland
(0064 4) 473 60 69
(0064 4) 473 60 63
www.deutschebotschaftwellington.co.nz
Amtsbezirk: Neuseeland, Cook-Inseln, Fidschi, Kiribati, Niue, Samoa, Tokelau, Tonga, Tuvalu und das britische Überseegebiet Pitcairn

Ärztliche Hilfe

FORT-DE-FRANCE: Hopital Pierre Zobda Quitmann, Route de Chateauboeuf, 97200 Fort-de-France/Martinique, Tel. (00596) 596 55 20 00.

Sehenswertes

Fort-de-France

In der Hauptstadt Fort-de-France wohnt die Hälfte der gesamten Inselbevölkerung. Die Altstadt wirkt noch ganz ursprünglich. Die Straßen mit den zwei- und dreigeschossigen Häusern sind von quirlendem Leben erfüllt. Sehr reizvoll ist die Markthalle mit eine überwältigenden Vielfalt an Farben, Gerüchen und Geräuschen. In lautem Kreolisch rufen die Händler ihre Früchte und Gewürze aus. Ein Stück weiter nördlich liegt der Fischmarkt. Hier werden Thunfisch, Goldbrassen, Langusten und Krabben frisch vom Fang hergebracht und angepriesen. Aber Fort-de-France bietet mehr. Die Franzosen nennen es "Das Pariser Schaufenster der Karibik", da sich in einigen Straßen Boutiquen und edle Luxusläden aneinander reihen.

Caravelle

Die Halbinsel im Osten von Martinique ist ein Naturreservat. Das Gebiet wurde einst von der Planzer- und Schmugglerfamilie Dubuc bewohnt. Mit falschen Leuchtfeuern führten sie reich beladene Schiffe in die Irre, um sie in der Bucht anzugreifen und auszurauben. Die heißt noch heute "Baie du Trésor" ("Schatzbucht"). Vom Chateau der Dubucs stehen noch Reste. Es gibt in dem Reservat sehr schöne Wanderwege. Der Park ist vor allem von tropischem Trockenwald bestanden, allerdings sind es nicht mehr die ursprünglichen Bäume; hier wurden andere gepflanzt. Der goldbraun und schwarz gefiederte Carouge kann entdeckt werden, eine Vogelart, die fast nur auf Martinique heimisch ist - ebenso wie das seltene Weißkehlchen. Doch am bekanntesten ist ein auffallend gelb-schwarzer Vogel, der Sucrier. Er wird auch in vielen Hausgärten zahm gehalten.

Les Trois-Ilets

Auf dem Landsitz Pagerie ging vor 200 Jahren Joséphine, die spätere Frau Napoleons und Kaiserin Frankreichs, spazieren. Dies war der Besitz ihrer Familie, hier wurde sie als Marie Josephe Tascher de la Pagerie geboren, verbrachte Kindheit und Jugend. Auf dem Anwesen, das liebevoll restauriert wurde, hat man ein Joséphine-Museum untergebracht. Es gibt auch einen Überblick über das Leben auf einer Plantage im 18. Jahrhundert.

Auf dem Gelände legte Golf-Spezialist Robert Trent Jones einen 18-Loch-Golfplatz an, der allerlei natürlich gewachsene Hindernisse wie Flussläufe, Baumgruppen und Wasserstellen einbezieht.

Wandern auf Martinique

Auf Martinique hat man eine ganze Reihe Fußwandertouren ausgearbeitet, die zwischen einem und 22 km lang sind. Die Wege tragen - ganz europäisch - bunte Markierungen. Zum Teil bringen sie einen zu Bademöglichkeiten in Dschungelflüssen. Eine der Wanderungen führt auf den Vauclin, den ältesten (längst erloschenen) Vulkan auf Martinique. Auch Exkursionen durch den tropischen Regenwald sind üblich geworden. Dort gibt es auch Kletterpartien durch Bachläufe abwärts - inklusive dem Rutsch durch einen Wasserfall. Dafür empfiehlt es sich, einen erfahrenen Führer mitzunehmen.

Tauchen vor Martinique

In der Bucht von Saint-Pierre liegt Interessantes für die Taucher auf dem Meeresboden: 15 Schiffswracks. Die Schiffe gingen 1902 unter, als der Vulkan Mont Pelée ausbrach und seine Lava ins Wasser der Bucht schoss. Damals wurde auch die damalige Hauptstadt Saint-Pierre zerstört.

Rumproduktion

Die Geschichte Martiniques ist eng mit dem Zuckerrohr und der Rumproduktion verbunden. Eine Zuckermühle gibt es noch auf der Insel, dazu acht zum Teil große Destillerien mit imposanten Kellergewölben. Man kann sie besuchen und erfährt dort viel über die Geschichte der Zucker- und Rumproduktion sowie über die Menschen, die vom Zucker lebten oder als Plantagenbesitzer wohlhabend wurden. Pointe Vatable ist solch eine ehemalige Destillerie. Dort zeigt man in einem kleinen Museum die Beziehungen zwischen der Insel, dem Zuckerrohr und den Bewohnern.

Reisehinweise

Zurzeit liegt kein Reisehinweis vor.

Allgemeine Vorsichtsmaßnahmen

Hurrikan-Saison: In den Bundesstaaten im Süden der USA, in Mexiko, Zentralamerika sowie in der Karibik ist jeweils in der Zeit von Juni bis November mit Hurrikans zu rechnen. Kennzeichen dieser tropischen Wirbelstürme sind u.a. Windgeschwindigkeiten in Orkanstärke, starke Regenfälle und unter Umständen auch Erdrutsche. Informationen dazu gibt es bei örtlichen Wettervorhersagen oder im Internet, beispielsweise unter www.nhc.noaa.gov und www.wunderground.com/tropical. Den Anordnungen der Sicherheitsbehörden ist Folge zu leisten.

SPERR-NOTRUF: Deutsche können ihre Girocards, Kreditkarten, Handys und einige andere elektronische Berechtigungen über die Sperr-Notruf-Nummer ++49 116 116 (aus dem Ausland neben ++49 116 116 auch ++49 30 4050 4050 wählbar) rund um die Uhr sperren lassen. Der Anrufer wird mit den Herausgebern der jeweiligen Medien verbunden, sofern diese sich dem Sperr-Notruf angeschlossen haben. Eine Liste der angeschlossenen Herausgeber ist im Internet unter www.sperr-notruf.de zu finden.

Ebenso ist es möglich, die Online-Ausweisfunktion (elektronischer Identitätsnachweis - eID) des neuen Personalausweises unter den oben genannten Nummern sowie unter 0180 1 333 333 (Bürgerservice des Bundesinnenministeriums) sperren zu lassen.

Barbados

Landesdaten

Lage

Barbados ist die östlichste der Karibischen Inseln. Sie ist circa 34 km lang und an der weitesten Stelle rund 30 km breit. Barbados ist Mitglied des Commonwealth.

Fläche: 431 km²

Verwaltungsstruktur: 11 Distrikte.

Einwohner

Bevölkerung: ca. 285.000

Städte:

Bridgetown (Hauptstadt) etwa 93.000

Weitere größere Orte sind Speightstown ca. 2.200 und Holetown ca. 1.600.

Sprache

Die Amtssprache ist Englisch. Außerdem wird Bajan (barbadischer Dialekt) gesprochen.

Zeitverschiebung

Mitteleuropäische Zeit (MEZ) -5 Stunden.

Während der europäischen Sommerzeit beträgt der Zeitunterschied -6 Stunden.

Stromspannung

115 Volt Wechselstrom, 50 Hertz. Es empfiehlt sich, einen Adapter mitzuführen (amerikanische Flachstecker).

Telefon/Post

Telefon

Die Vorwahl von Deutschland, Österreich und der Schweiz für Ferngespräche nach Barbados ist 001246, die Vorwahl von Barbados nach Deutschland die 01149, nach Österreich die 01143 und in die Schweiz die 01141. Telefonkarten gibt es in jedem Supermarkt, auch an Tankstellen. Telefongespräche, die vom Hotel aus geführt werden, sind teurer.

NOTRUFNUMMERN: Polizei 211 (oder 430-7100), Unfallrettung 511 (oder 436-6450), Feuerwehr 311.

Mobilfunk

Netztechnik: GSM 850/1900.

Derzeit gibt es Roamingverträge mit Anbietern auf Barbados von E-Plus, O2 und Vodafone.

GSM 1900-fähig sind Triband- oder Quadband-Handys.

Internet

Länderkürzel: .bb

Internet-Cafés sind auf Barbados ausreichend vorhanden.

Feiertage

1. Januar (Neujahr), 22. Januar (Errol Barrow-Tag), 19. April (Karfreitag), 22. April (Ostermontag), 28./29. April (Heldentag), 1. Mai (Tag der Arbeit), 10. Juni (Pfingstmontag), 1. August (Tag der Sklavenbefreiung), 5. August (Kadooment-Tag), 30. November (Unabhängigkeitstag), 25. Dezember (Weihnachten), 26. Dezember (Boxing Day).

Feiertage, die auf ein Wochenende fallen, werden in der Regel am nächsten Werktag nachgefeiert.

Die Hauptferienzeit geht von Mitte Juli bis Mitte September.

Öffnungszeiten

Banken: Mo bis Do 9-15 Uhr, Fr 9-13 Uhr und 15-17 Uhr;

Büros und Behörden: Mo bis Fr 8-16 Uhr;

Geschäfte: Mo bis Fr 9-17 Uhr, Sa 8:30-16 Uhr;

Supermärkte teilweise länger.

Kleidung

Gut waschbare, atmungsaktive Sommerkleidung ist das ganze Jahr über ausreichend.

Für die Monate Dezember bis Mai sowie für die Abende ist es angebracht, auf jeden Fall auch leichte Wollsachen mitzunehmen. Die Kleidung, die abends in den Restaurants der gehobenen Klasse erwartet wird, ist etwas formell (Herren Jackett und Krawatte). Ein Regenschutz sollte auf jeden Fall mitgeführt werden. Bade- und Strandkleidung sollte nur am Strand getragen werden.

Auf das Tragen von militärähnlicher Kleidung sollte verzichtet werden, da das öffentliche Tragen militärischer Kleidung ausschließlich dem Militär vorbehalten ist.

Geschichte/Politik

Die ersten Bewohner von Barbados waren die Arawak- und Varib-Indianer. Sie lebten von Fischerei, Tabak- und Baumwollanbau. 1536 wurde die Insel von portugiesischen Seefahrern auf ihrem Weg nach Brasilien entdeckt. Sie tauften sie "Los Barbados", weil die Luftwurzeln der Bäume wie Bärte aussahen.

Wo die Indianer geblieben sind, ist bis heute ein Rätsel, denn als die Engländer 1625 auf Barbados landeten, lebte dort kein Einziger mehr. Vielleicht wurden sie als Sklaven verkauft.

Später spielten die Niederlande in der Geschichte von Barbados eine wichtige Rolle. Denn es waren niederländische Juden, die hier siedelten und im 17. Jahrhundert Zuckerrohr aus Brasilien einführten. Sie brachten den Briten den Zuckerrohranbau bei und bauten die ersten Windmühlen.

Bis 1966 war Barbados britisch. Dann wurde es unabhängiges Mitglied des Britischen Commonwealth. Staatsoberhaupt ist die englische Königin, deren Stellvertreter der Generalgouverneur von Barbados ist. Die Insel fühlt sich noch heute eng mit England verbunden. Nicht ohne Grund wird sie "Little England" genannt.

Wirtschaft

Barbados war früher fast ausschließlich landwirtschaftlich orientiert. Die Haupternte besteht noch heute aus Zuckerrohr, der zu Rum, Zucker und Molasse verarbeitet wird. Doch in letzter Zeit entstand eine sich stark entwickelnde Tourismusindustrie.

Sie dürfte heute die wichtigste Einnahmequelle des Landes sein, gefolgt von der Zucker- und Rumproduktion. Andere Wirtschaftszweige sind die Möbelherstellung, die Textilindustrie, die Zigarrenproduktion und das Bankwesen. Barbados zählt zu den wohlhabendsten Ländern in der Karibik.

Religion

Auf Barbados sind viele Religionen vertreten. Rund 40 Prozent der Bewohner sind Anglikaner. Daneben gibt es Pfingstler, Methodisten, Katholiken und Anhänger verschiedener anderer christlicher Kirchen und Sekten. Juden, Muslime und Hindus bilden Minderheiten.

Vegetation

Die Vegetation in Barbados ist besonders stark vom Niederschlag abhängig. In den Sommermonaten sieht die Insel recht dürr aus, aber von September bis April schmückt sie sich mit tropischer Pflanzenpracht.

Interessant ist die "Welchman Hall Golly", eine tiefe Schlucht, die vor 150 Jahren mit Zitrus- und Gewürzbäumen sowie vielen anderen seltenen Baumarten bepflanzt wurde. Dieses exotische Paradies wucherte lange Zeit unkontrolliert, bis es vor 40 Jahren behutsam so bearbeitet wurde, dass es heute einen großen Garten darstellt.

Auch im "Flower Forest" ("Wald der Blumen") und in den "Andromeda Gardens" (in St. Joseph) findet man sehr gepflegte Anlagen.

Tierwelt

In den Wildparks "Barbados Wildlife Reserve" und "Welchman Hall Gully" kann man wilde Affen in ihrer natürlichen Umgebung beobachten. Der "Oughterson National Wildlife Park" ist ein Naturlehrpark mit Affen, tropischen Vögeln, Krokodilen, Schlangen und Schildkröten.

Kulinarisches

Die einheimischen Spezialitäten gelten unter Feinschmeckern als guter Tipp. Besonders reichhaltig ist das Angebot an Fisch und Meeresfrüchten. In den karibischen Gewässern rund um Barbados sind nicht nur Hummer, Schwertfische, Snapper und Goldmakrelen zu Hause, sondern auch die unbestrittene Spezialität der Insel: der "Fliegende Fisch". Der wird keineswegs nur in (zahlreichen!) Gourmet-Restaurants, sondern auch in den gemütlichsten Hafenlokalen serviert.

Eine andere Spezialität der Insel sind Schwarzbauchlamm-Koteletts mit gerösteten Pinienkernen, Apfel-Chutney oder andere Varianten der einheimischen Küche. Weitere beliebte Speisen: Pepper-Pot und Spanferkel.

Darüber hinaus finden sich auf der ganzen Insel interessante Varianten internationaler Küche, die mit viel Fantasie immer wieder neu im Barbados-Stil kreiert werden.

Man hat eine reiche Auswahl verschiedener tropischer Früchte wie Mango, Paw-Paw, Sour Sop, Avocados, Kokosnüsse und die mehr familiären Bananen, Äpfel und Kirschen.

Das einheimische Getränk ist Barbados-Rum in verschiedenen Sorten: er zählt zum Besten der Welt. Rum wird auf Eisstücken, in langen Gläsern oder als Cocktail-Punsch serviert. Sehr erfrischend sind der kalte Fruchtpunsch und Mauby, ein bitter-süßes Getränk aus ausgekochtem Rindenextrakt.

Sitten und Gebräuche

Auf Barbados kleidet man sich etwas formeller als auf anderen karibischen Inseln. Diese Sitte stammt von den Engländern, die lange Jahre hindurch Land und Leute prägten. In manchen sehr vornehmen Restaurants trägt der Herr ein Dinnerjacket, die Dame ein Abendkleid. In anderen Restaurants der gehobenen Klasse genügen Sportjacke mit Schlips und Cocktailkleid. Wer sich gern lässiger kleidet, kann zwischen Strandbars und Hafenkneipen, Straßenrestaurants, Bistros und Weinbars wählen, die zumeist auch ein reichhaltiges Unterhaltungsangebot bieten.

In der Öffentlichkeit wird normale Straßenkleidung gewünscht; mit Badeanzügen oder sehr kurzen Shorts fällt man unangenehm auf.

Die dunkelhäutigen Leute auf Barbados lieben Festivals mit Gesang und Tanz. Das "Holetown Festival" erinnert an die Ankunft der ersten Siedler. Das zweitägige "Oistins Fish Festival" wird zu Ehren der Fischerei veranstaltet. Einheimische Fischer zeigen ihr Können in verschiedenen Wettbewerben. Ausgelassener Höhepunkt des Sommers ist das "Crops Over Festival", an dem die ganze Insel teilnimmt. Hier wird die Zuckerrohrernte mit Musik, Tanz und einheimischer Kultur gefeiert.

Souvenirs

Ein typisches Souvenir ist der Rum, der seit dem 15. Jahrhundert auf der Insel gebrannt wird. Außerdem bieten einheimische Künstler handgemachte Keramik und Mahagoni-Holzschnitzereien an.

Wer sich einkleiden will, hat die Wahl zwischen maßgeschneiderten Anzügen und Sportkleidung. Gold- und Silber-Ohrringe, Armbänder, Ketten, Ringe oder Artikel aus Stroh, Stoff, Holz, Muscheln und Koralle sind sehr hübsch. Strohmatten werden nach Maß angefertigt und den Gästen nach Hause geschickt.

Klimainformationen

Barbados hat zwar tropisches Klima, doch dieses wird durch die ständig wehenden Passatwinde sehr angenehm beeinflusst. Fast das ganze Jahr hindurch herrschen gleich bleibende, sehr angenehme Temperaturen. Im Jahresdurchschnitt liegen die Temperaturen zwischen 23°C (nachts) und 28°C (tagsüber). Ganz selten fallen sie unter 20°C oder steigen über 31°C. Die durchschnittliche Luftfeuchtigkeit auf Barbados beträgt 57-74 Prozent und die durchschnittliche Wassertemperatur liegt bei 26°C.

Es gibt keine Regenzeit auf Barbados. Es treten aber, vor allem in den Monaten von Juni bis September, häufiger tropische Regenschauer auf, die heftig sind, aber nicht lange anhalten.

Die Monate Dezember bis Mai haben die niedrigsten Temperaturen. In den Monaten Februar und März fällt am wenigsten Regen.

Beste Reisezeit

Mitte Dezember bis Mitte April.

Vorgeschriebene Impfungen

Keine bei Einreise direkt aus Europa.

Gelbfieber bei Einreise aus ENDEMIEGEBIETEN, ausgenommen Guyana und Trinidad/Tobago.

GELBFIEBER-ENDEMIEGEBIETE

In AFRIKA:

Äquatorialguinea, Äthiopien, Angola, Benin, Burkina Faso, Burundi, Côte d`Ivoire, Demokratische Republik Kongo (Kinshasa), Gabun, Gambia, Ghana, Guinea, Guinea-Bissau, Kamerun, Kenia, Kongo, Liberia, Mali, Mauretanien, Niger, Nigeria, Ruanda, Senegal, Sierra Leone, Südsudan, Sudan, Togo, Tschad, Uganda, Zentralafrikanische Republik.

In SÜD- und MITTELAMERIKA:

Argentinien, Bolivien, Brasilien, Ecuador, Franz. Guayana, Guyana, Kolumbien, Panama, Paraguay, Peru, Surinam, Trinidad + Tobago, Venezuela.

Empfohlene Impfungen

Hepatitis A, zusätzlich für Individualreisende Typhus.

Informationen zur Malaria

Malaria

Keine.

Verbreitung

Barbados ist malaria-frei.

Ärztliche Hilfe

ST. MICHAEL: Wellington Medical Clinic, Dr. Adrian Lorde (spricht Englisch), Wellington Street,, St. Michael, Tel. 436 93 60.

ST. JOSEPH:Horsehill Medical Clinic, Dr. Raymond Forde, St. Joseph, Tel. 433 38 89.

Währung

Währungseinheit

Währungseinheit: Barbados-Dollar (BDS$)

1 Barbados-Dollar = 100 Cents.

Derzeitiger Kurs:

1 Euro = ca. 2,30 BDS$

1 US-$ = ca. 2,02 BDS$

Hinweise

Bei den unten aufgeführten Umrechnungskursen handelt es sich um Devisenkurse der Deutschen Bundesbank, die die Preisnotierung des Euro und des US-Dollar in der Währung des Reiselandes angibt. Mit Devisenkursen werden z.B. Rechnungen unterschiedlicher Währungen gegeneinander verrechnet. (Im Gegensatz zum Sortenkurs wird hier jedoch nicht der Wert angegeben, den man in Deutschland am Bankschalter für einen Euro oder US-Dollar erhält.)

Devisenbestimmungen/Umtausch

Einfuhr Fremdwährung: unbeschränkt. US-$ empfohlen.

Einfuhr Landeswährung: unbeschränkt (jedoch nur kleine Beträge sinnvoll)

Deklaration: Ja - bei der Einfuhr von Fremd- und Landeswährung

Ausfuhr Fremdwährung: in Höhe der deklarierten Einfuhr abzüglich der umgetauschten Beträge. Für Einwohner von Barbados gelten andere Bestimmungen.

Ausfuhr Landeswährung: Nicht erlaubt für Nichteinwohner von Barbados. Für Einwohner von Barbados gelten andere Bestimmungen.

Umtauschempfehlung: im Reiseland

Umtausch: Es kann fast überall direkt in US-$ bezahlt werden.

Internationale Kreditkarten: Ja - werden von größeren Hotels und Geschäften in den Urlaubsgebieten akzeptiert.

Reiseschecks: Ja - in US-$ - werden von Banken, größeren Geschäften und Hotels angenommen. Bitte beachten: Grundsätzlich ist die Akzeptanz von Reiseschecks weltweit rückläufig.

Auskunftstellen

Barbados Tourism Authority
One Barbados Place

Warrens
St. Michael /Barbados, W.I. BB12001
(001 246) 535 37 99
(001 246) 535 37 00
www.barbados.org
btmiinfo@visitbarbados.org

Barbados Chamber of Commerce and Industry
Braemar Court

Deighton Road
St. Michael /Barbados, W.I.
(001 246) 620 29 07
(001 246) 620 47 50
www.barbados.org
bcci@barbadoschamber.com

Botschaften und Konsulate

Von Deutschland

zuständig Port-of-Spain/Trinidad+Tobago:

Embassy of the Federal Republic of Germany
19 St. Clair Avenue

St. Clair
Port-of-Spain
Embassy of the Federal Republic of Germany
P.O. Box 828
Port-of-Spain/Trinidad, W.I.
(001 868) 628 16 30/31/32
www.germanemb-portofspain.de
info@ports.diplo.de
Amtsbezirk: Anguilla, Antigua + Barbuda, Barbados, Brit. Jungferninseln, Dominica, Grenada, Guyana, Montserrat, St. Kitts + Nevis, St. Lucia, St. Vincent und die Grenadinen, Suriname, Trinidad + Tobago

Von Deutschland

außerdem in Barbados:

Honorary Consul of the Federal Republic of Germany
Pasea Financial Centre, Suite 1, Corner Harts Gap and Dayrells Road
BB14030
Christ Church /Barbados
(001 246) 427 18 76
bridgetown@hk-diplo.de
Amtsbezirk: Barbados

Übergeordnete Auslandsvertretung:

Botschaft Port-of-Spain/Trinidad und Tobago

Botschaft von Barbados
166, Avenue Franklin D. Roosevelt
1050
Brüssel /Belgien
(0032 2) 732 32 66
(0032 2) 737 11 70; 737 11 71
www.foreign.gov.bb
brussels@foreign.gov.bb
Mo bis Fr 10.30-15.30 Uhr

Honorargeneralkonsulat von Barbados
Seitzstraße 9-11
80538
München
Honorargeneralkonsulat von Barbados

c/o Regine Sixt
Zugspitzstr. 1
82049 Pullach
(0 89) 21 57 84 23
(0 89) 21 57 86 30
office@honoraryconsulgeneral-barbados.de
Mo bis Fr 9-17 Uhr
(keine Visumerteilung)

Ärztliche Hilfe

ST. MICHAEL: Wellington Medical Clinic, Dr. Adrian Lorde (spricht Englisch), Wellington Street,, St. Michael, Tel. 436 93 60.

ST. JOSEPH:Horsehill Medical Clinic, Dr. Raymond Forde, St. Joseph, Tel. 433 38 89.

Sehenswertes

Bridgetown

Die Hauptstadt wurde 1628 von britischen Kolonisten gegründet. Zentral liegt der Trafalgar Square, eine Miniaturausgabe des berühmten Londoner Platzes, die sogar eineine Statue von Admiral Nelson aufzuweisen hat. An diesem Platz steht auch das Parlamentsgebäude. Einen Spaziergang wert sind der "Queens Park", wo ein über tausend Jahre alter Baum steht, und die "Fountains Gardens". Deren Springbrunnen stammt aus dem Jahre 1865, die umliegenden Gärten wurden 17 Jahre später angelegt. In "Pelican Village" verkaufen einheimische Künstler ihre Werke.

Harrison´s Cave

Ein faszinierendes Naturschauspiel: Durchsickernde Regentropfen haben in einer unterirdischen Grotte einen eindrucksvollen steinernen Wald mit unzähligen Stalaktiten und Stalagmiten geschaffen. Man entdeckt auch Bäche, kleine Seen und Wasserfälle. Eine kleine Bahn führt den Besucher durch die Tropfsteinhöhlen.

Zuckermuseum

Im "Sugar Museum" in St. James erfährt man alles über die Geschichte der Zuckerrohrplantagen, aber auch, wie aus Zucker Rum hergestellt wird. Der wohl älteste noch vorhandene Rum der Welt ist hier der über 300 Jahre alte Mount Gay. In der Rumfabrik in St. Michael werden Besucher in die Geheimnisse des Destillierens eingeweiht.

Windmühlen

Früher drehten sich auf Barbados 400 Windmühlen. Sie wurden 1640 aus den Niederlanden eingeführt und zum Mahlen von Zuckerrohr benutzt. Die meisten Mühlen sind verschwunden oder teilweise abgerissen. Ein vollständig intaktes Exemplar ist die "Morgan Lewis Sugar Mill".

Plantagen

In mehreren großen, mit authentischen Möbeln eingerichteten Villen der Plantagenbesitzer kann man sich einen Eindruck verschaffen, wie die Zuckerbarone im Kolonialzeitalter lebten. Eine der ältesten Plantagen ist St. Nicholas Abbey (in St. Peter), andere Beispiele sind Villa Nova (in St. John) und Sunbury House (in St. Philip).

Golfen auf Barbados

Barbados hat drei Golfplätze an der Westküste. Die drei Plätze an der Westküste heißen Sany Lane (9 Loch), Westmoreland (27 Loch), Almond Beach (9 Loch). Ein vierter liegt im Süden der Insel. Dieser Platz heißt Club Rockley, ist ein neun-Loch Platz und ist kostenlos zu benützen. Auch die Golfschläger können kostenlos geliehen werden.

Piratenfahrten

Wer die Piratengeschichte von Barbados kennenlernen möchte, macht einen Ausflug mit der "Jolly Roger" oder der "Bajan Queen". Auf der Fahrt kann man sich wie ein waschechter Seeräuber an einem Tau vom Schiff herabschwingen und zu einem Schiffswrack tauchen.

Wassersport auf Barbados

Die Küste besteht zu 85 Prozent aus Stränden mit feinem, weißem Sand. Vor allem die West- und Südküste sind wegen der ruhigen See beliebt. Die Unterwasserwelt der Insel mit Korallenriffen und vielen bunt schillernden Fischen ist ein Paradies für Taucher. Drei Schiffswracks warten darauf, besucht zu werden: die "Stavronikita" im Folkstone Underwater Park bei St. James, ein Schlepper in Carlisle Bay und ein Dampfschiff. Viele Hotels bieten Tauchkurse an. Andere Wassersportarten sind Windsurfen, Katamaransegeln, Wasserski und Parasailing. Vor allem die Südküste eignet sich zum Windsurfen. Ein Begriff unter Wellensurfern ist das Fischerdorf Bathsheba in St. Joseph, wegen seiner schäumenden Brandung "Suppenschüssel für Surfer" genannt.

Reisehinweise

Segler sollten beachten, dass Raubüberfälle auf Schiffe sporadisch vorkommen. Notrufe über 211 (Polizei) oder 536 29 00 (Küstenwache) sind möglicherweise zuverlässiger als Rufe über mobilen Seefunk.

Weitere Informationen zur Sicherheitssituation im Reiseland sind auf den Internetseiten des Auswärtigen Amts zu finden.

Bitte beachten Sie auch den Abschnitt "Allgemeine Vorsichtsmaßnahmen".

Allgemeine Vorsichtsmaßnahmen

Bargeld und Wertgegenstände sollten nur im unbedingt erforderlichen Umfang mitgeführt werden. Dieses ist besonders auf Märkten, bei Karnevalveranstaltungen und anderen größeren Menschenansammlungen zu beachten. Auf das Tragen von Schmuck sollte verzichtet werden. Reisegepäck sollte nie unbeaufsichtigt bleiben.

Wichtige Dokumente sollten nur als Kopie mitgenommen und die Originale im Hotelsafe aufbewahrt werden.

Grundsätzlich wird zu Vorsicht bei Spaziergängen in wenig belebten Vierteln und Parks, besonders nach Einbruch der Dunkelheit, geraten.

Bei Verstößen gegen die Drogengesetzgebung drohen hohe Geld- oder Haftstrafen.

Es ist dringend zu empfehlen, ca. 2 Stunden vor dem planmäßigen Abflug am Flughafen einzuchecken.

Hurrikan-Saison: In den Bundesstaaten im Süden der USA, in Mexiko, Zentralamerika sowie in der Karibik ist jeweils in der Zeit von Juni bis November mit Hurrikans zu rechnen. Kennzeichen dieser tropischen Wirbelstürme sind u.a. Windgeschwindigkeiten in Orkanstärke, starke Regenfälle und unter Umständen auch Erdrutsche. Informationen dazu gibt es bei örtlichen Wettervorhersagen oder im Internet, beispielsweise unter www.nhc.noaa.gov und www.wunderground.com/tropical. Den Anordnungen der Sicherheitsbehörden ist Folge zu leisten.

SPERR-NOTRUF: Deutsche können ihre Girocards, Kreditkarten, Handys und einige andere elektronische Berechtigungen über die Sperr-Notruf-Nummer ++49 116 116 (aus dem Ausland neben ++49 116 116 auch ++49 30 4050 4050 wählbar) rund um die Uhr sperren lassen. Der Anrufer wird mit den Herausgebern der jeweiligen Medien verbunden, sofern diese sich dem Sperr-Notruf angeschlossen haben. Eine Liste der angeschlossenen Herausgeber ist im Internet unter www.sperr-notruf.de zu finden.

Ebenso ist es möglich, die Online-Ausweisfunktion (elektronischer Identitätsnachweis - eID) des neuen Personalausweises unter den oben genannten Nummern sowie unter 0180 1 333 333 (Bürgerservice des Bundesinnenministeriums) sperren zu lassen.

ab2473 

Geburtstagsgeschenk

Geburtstagskinder, die im Jahr ihrer Reise einen „runden Geburtstag“ (z.B. 50, 55, 60…) feiern, erhalten einen Preisnachlass von 200 €.

Achtung! Neuer Reiseverlauf: 
Leider wurde seitens der kubanischen Behörden der Liegeplatz in Havanna am Austauschtag  20.11.2019 ersatzlos gestrichen, weshalb eine Umroutung des ersten Reisteils, nun ab Fort-de-France/ Martinique, notwendig ist. 

Einreisebestimmungen für deutsche Staatsangehörige (Reisedokumente / Visum / Impfung):

Deutsche Staatsangehörige benötigen für diese Reise gültige Ausweisdokumente. Die Reise kann sonst nicht angetreten werden!
Je nach Reiseland kann es sein, dass ein Visum erforderlich ist. In einigen Ländern sind ggf. auch Impfvorschriften zu beachten. Ausführliche Einreisebestimmungen finden Sie online bei der jeweiligen Reise unter der Rubrik „Länder“. Außerdem erhalten Sie diese Infos auch in Ihren zugesandten Reise-Vertragsunterlagen.
Wir empfehlen Ihnen dringend, sich schon vor der Buchung einer Reise über Ihre Einreisebestimmungen zu informieren. Bitte erkundigen Sie sich dabei auch über mögliche Bearbeitungszeiten für ggf. benötigte Visa, um eine rechtzeitige Bearbeitung vor Abreise zu gewährleisten sowie über notwendige Impfungen.
Bitte beachten Sie, dass seit dem 26. Juni 2012 jedes Kind, welches ins Ausland reist, unabhängig vom Alter ein eigenes Reisedokument benötigt. Eintragungen im Reisepass der Eltern werden nicht mehr anerkannt. Bitte beantragen Sie das notwendige Reisedokument bei den zuständigen Behörden.

Einreisebestimmungen für nicht-deutsche Staatsangehörige (Reisedokumente / Visum / Impfung):

Falls Personen ohne deutsche bzw. mit nicht ausschließlich deutscher Staatsbürgerschaft mitreisen, beachten Sie bitte, dass in diesem Fall andere bzw. gesonderte Einreisebestimmungen für Ihr gewähltes Reiseland gelten können. Hierüber geben die jeweiligen Auslandsvertretungen bzw. zuständigen Konsulate entsprechend Auskunft. Wir empfehlen Ihnen dringend, sich schon vor der Buchung einer Reise über Ihre Einreisebestimmungen zu informieren. Bitte erkundigen Sie sich dabei auch über mögliche Bearbeitungszeiten für ggf. benötigte Visa, um eine rechtzeitige Bearbeitung vor Abreise zu gewährleisten.
Sollten Sie in diesem Zusammenhang Fragen haben, helfen wir Ihnen gerne weiter. Bitte kontaktieren Sie uns unter unserer kostenfreien Service-Hotline 0800 250 00 00 (Mo-Fr 9-19 Uhr).

Absagefrist durch den Reiseveranstalter sz-Reisen:

Falls die Mindesteilnehmerzahl für Ihren Reisetermin nicht erreicht werden sollte, behält sich sz-Reisen vor, bis spätestens 4 Wochen vor Reiseantritt (bei Tagesfahrten bis zu 2 Wochen) die Reise abzusagen bzw. vom Reisevertrag zurückzutreten. Weitere Informationen hierzu finden Sie in den Allgemeinen Geschäftsbedingungen unter §7.

Hinweis für Menschen mit eingeschränkter Mobilität:

sz-Reisen sind nicht geeignet für Gäste mit eingeschränkter Mobilität. sz-Reisen sind meistens Reisen in Bewegung: Um alle Besichtigungen, Rundgänge und Ausflüge in vollem Umfang miterleben zu können, sollten Sie „gut zu Fuß“ sein. Auch so manch ein Hotel ist noch nicht auf Rollatoren oder weitergehende Mobilitätsbeschränkungen eingestellt. Daher sind unsere Reisen für schwer gehbehinderte Gäste sowie für Gäste im Rollstuhl oder mit starker Sehbehinderung nicht geeignet (auch Gehörlosigkeit oder allg. Reisebehinderung).
Im Zweifel können wir vorab für Sie prüfen, ob eine Teilnahme möglich ist. Bitte fragen Sie uns vor der Buchung, ob diese Reise für Sie geeignet ist. Wir beraten Sie gern unter unserer kostenlosen Service-Hotline 0800 250 00 00 (Mo-Fr 9-19 Uhr).

Hinweis zu den Ausflügen:

Alle Ausflüge und Führungen finden in deutscher Sprache statt, soweit nichts anderes angegeben ist. Bitte beachten Sie, dass sich die angegebene Reihenfolge der Ausflüge ändern kann. 

Zahlung & Reiserücktritt bei sz-Reisen:

Ausführliche Informationen zu Zahlung und zum Reiserücktritt finden Sie in den Allgemeinen Geschäftsbedingungen SZ-Reisen GmbH unter § 2. + 5. + 7. + 8.

Kreuzfahrten mit Plantours

Ihr Reiseveranstalter ist die SZ-Reisen GmbH. Wir arbeiten bei dieser Kreuzfahrt mit der Reederei Plantours zusammen. Aus diesem Grund erhalten sie innerhalb der sz-Reisen Reiseunterlagen die Kreuzfahrt-Unterlagen von Plantours.

Hinweis bei Hotelaufenthalt:

Die angegebene Hotelklassifizierung ist landestypisch.

ab2473 

Reisedaten

Reise/Reiseziel:
MS HAMBURG: Traumziel Amazonas Delta
Veranstalter:
SZ-Reisen GmbH, Ostra-Allee 20, 01067 Dresden
Mindestteilnehmerzahl:
10
  • auf/zu

    Flughafen:

    • Transferregionen
    • Transferregionen

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Sind alle Mitreisenden deutsche Staatsbürger (ohne doppelte Staatsbürgerschaft)?*

Reiseversicherung

Wir empfehlen Ihnen den sofortigen Abschluss einer Reiserücktrittsversicherung (Reiserücktritt und Reiseabbruch), sowie bei Auslandsreisen eine zusätzliche private Auslandskrankenversicherung.

Wir helfen Ihnen dabei, den optimalen Versicherungsschutz für Sie zu finden. Lesen Sie das Produktinformationsblatt und wählen Sie die gewünschte Versicherung aus.
Wir werden Sie vor der Buchung zu den Konditionen beraten.
Hier finden Sie vorab eine aktuelle Tarifübersicht.

Die Versicherungskosten sind abhängig vom Reisepreis pro Person. Bei Versicherungskosten über 200 € pro Person müssen Reisekunden seit Februar 2018 den gewünschten Reiseschutz direkt bei der ERV buchen. Nach Abschluss der Reisebuchung können Sie hier Ihre Versicherung hinzubuchen.

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