MS HAMBURG: Traumziel Amazonas Delta

Fort-de-France - Bridgetown - Bequia - Kingstown - Mayreau - St. George's - Port of Spain - Scarborough - Îles du Salut - Santana - Amazonasdelta - Breves-Kanäle - St. Helena Island - Brasilianische Küste - Fortaleza

In Martinique an Bord geschlendert, geht es gleich traumhaft los. Türkisblau, smaragdgrün, kristallklar – das Karibische Meer hat ebenso viele Gesichter, wie die vielen Inseln,die Sie hier entdecken können. Räkeln Sie sich unter den Palmen der Grenadinen oder brechen Sie auf zu den duftenden Gewürzplantagen von Grenada. Faulenzen Sie an der Maracas-Bucht und lassen Sie sich auf Îles du Salut von den Ruinen der französischen Strafkolonie faszinieren. Im brasilianischen Santana erwartet Sie das atemberaubende Amazonasdelta: Dichtes Dschungelgrün, duftende Blüten,exotische Tiere – solch ein fantastisches Naturparadies haben Sie bestimmt noch nie gesehen!

  • sz-Reisen PLUS: 50 € p.P. Bordguthaben
  • Glückskabinen-Sonderangebot zu nochmals reduzierten Preisen - limitiertes Kontingent

Programm

ReiseverlaufOrtAnkunftAbfahrtAusflug (fakultativ)

1. Tag:

Flug nach Fort-de-France/Martinique
Einschiffung

2. Tag:

Fort-de-France/Martinique 21:00Inselrundfahrt Martinique
Leguaninsel Chancel
Balata – Ausflug in die Botanik

3. Tag:

Bridgetown/Barbados08:0021:00Inselfahrt Barbados
Barbados von Küste zu Küste

4. Tag:

Bequia/St. Vincent u. d.
Grenadinen
07:0013:00Inselfahrt Bequia
Kingstown/St. Vincent u. d.
Grenadinen
14:3021:00Inselfahrt St. Vincent
Katamaran & Schnorcheln

5. Tag:

Mayreau/St. Vincent u. d.
Grenadinen
07:3022:30Tobago Cays
Inseln der Grenadinen

6. Tag:

St. George‘s/Grenada07:3020:00Große Inselrundfahrt
Gewürze & Regenwaldn
Grenada zum Probieren

7. Tag:

Port of Spain/Trinidad/Trindad
& Tobago
07:3022:00Trinidads Natur
Port of Spain

8. Tag:

Scarborough/Tobago/ Trindad
& Tobago
07:3019:00Tobago Inselfahrt
Die Atgyle-Wasserfälle

9. Tag:

Urlaub auf See

10. Tag:

Îles du Salut/Französisch Guyana07:0014:00Freier Landgang

11. Tag:

Urlaub auf See

12. Tag:

Santana/Amazonas11:0019:30Freier Landgang

13. Tag:

Amazonasdelta - Passage
Breves-Kanäle - Passage
St. Helena Island - Passage

14. Tag:

Brasilianische Küste - Passage

15. Tag:

Urlaub auf See

16. Tag:

Fortaleza/Brasilien
Ausschiffung und Rückflug
09:00  

17. Tag:

Ankunft in Deutschland
® Schiff auf Reede
Fahrplanänderungen vorbehalten

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MS Hamburg

Die MS HAMBURG schreibt ein Kapitel der unvergesslichen Kreuzfahrt. Sie steht für das Beste aus zwei Welten: Klein und fein. Komfortabel und leger. Individuell und kommunikativ. Stilvoll und sportlich. International und deutschsprachig. Weltoffen und privat.

Die MS Hamburg kann aufgrund ihrer geringen Größe abgelegene polare Treibeisregionen oder große Flüsse, wie den St.-Lorenz-Strom befahren. Ebenso sind aufgrund des geringen Tiefgangs die großen Seen in Nordamerika ein mögliches Kreuzfahrtziel. Die MS Hamburg hat eine Länge von 144,13 Metern, ist 21,50 Meter breit, 6 Decks hoch und hat einen maximalen Tiefgang von 5,15 Meter. Maximal 400 Passagiere finden in 134 Außenkabinen (15 Quadratmeter), 63 Innenkabinen (13 Quadratmeter) und 8 Suiten (31 Quadratmeter) Platz. Neben einen Fitnessbereich mit Meerblick, einen Concierge-Service wird es auch Jeep-Safaris und Opernkarten für das Festland geben. Rund 170 Besatzungsmitglieder kümmern sich um das Wohl der Gäste an Bord der MS Hamburg.

Lesen Sie hier mehr über die MS Hamburg.

Kabinenausstattung:
Täglich woanders, ohne die Koffer zu packen, das gehört zum Schönsten einer Kreuzfahrt. Und was dieses Gefühl noch steigert sind Kabinen so bequem wie ein richtiges Zuhause. Großzügig geschnitten, mit oder ohne Fenster gleichermaßen gemütlich und ansprechend in Design und Ausstattung. Geräumige Kleiderschränke gehören selbstverständlich dazu wie das Duschbad mit WC und Föhn, der Bademantel, die Klimaanlage, die Sitzecke, Telefon, Safe und Minibar. 
Für jeden ist das Richtige dabei. Wählen Sie nach Ihrem Geschmack von der kuscheligen Innenkabine bis zu unseren Suiten mit eigener Veranda Ihr persönliches Zuhause auf großer Fahrt.

Ausstattung: 
Bars, Restaurants, Concierge-Service, Bordboutique,  Bordhospital, Sonnendeck, 6 Passagierdecks,  rund 170 Besatzungsmitglieder

Freizeit und Unterhaltung:
Bibliothek, Fitnessbereich mit Meerblick, Sauna, Friseur, Kosmetik, Massage, Fahrräder & Walkingstöcke für Ihren individuellen Landgang, Internet / E-Mail, Fotograf & Videoproduzent

Kabinenkategorien:

  • Kat.TI =  TOP Zwei-Bett innen (div.Decks)
  • Kat.TA = TOP Zwei-Bett außen (div.Decks)
  • Kat.1 =  Vier-Bett innen  (Deck 2)
  • Kat.2 =  Zwei-Bett innen (Deck 2)
  • Kat.2a = Einzel innen  (Deck 2)
  • Kat.3 = Zwei-Bett innen  (Deck 3)
  • Kat.4 = Zwei-Bett innen  (Deck 4 / 5)
  • Kat.5 = Zwei-Bett außen  (Deck 1)
  • Kat.6 = Zwei-Bett außen  (Deck 2 / 4)
  • Kat.6a = Einzel außen  (Deck 4)
  • Kat.7 = Zwei-Bett außen (Deck 2)
  • Kat.8 = Zwei-Bett außen  (Deck 3 / 4)
  • Kat.9 = Zwei-Bett außen  (Deck 4)
  • Kat.10 = Zwei-Bett außen  (Deck 5)
  • Kat.11 = Zwei-Bett Suite außen  (Deck 2)
  • Kat.12 = Zwei-Bett Suite außen  (Deck 4 / 5)
  • Kat.13 = Zwei-Bett Suite, mit Veranda  (Deck 4)

Ausflüge:
Sie bekommen die Landausflugsprogramme für die jeweiligen Reisen ca. 3 Monate vor Reisebeginn zugeschickt und können dann Vorausbuchungen vornehmen. Die Bezahlung erfolgt grundsätzlich über Ihr Kabinenkonto. An Bord können Sie im Büro der Kreuzfahrten-Reiseleitung noch Landausflüge dazubuchen (vorbehaltlich Verfügbarkeit). 

Bordsprache:
Deutsch

Zusatzkosten/ Nebenkosten:
Landausflüge, Getränke, Telefongespräche, Verzehr in den Bars, persönliche Serviceleistungen an Bord, wie zum Beispiel Friseur, Wäscheservice, ärztliche Behandlungen. Treibstoff-Zuschläge, die ggf. nachträglich von der Reederei erhoben werden.

Trinkgeld:
International ist es üblich, dem Bedienungspersonal als Ausdruck der Zufriedenheit mit dem gebotenen Service ein Trinkgeld zukommen zu lassen. Die Höhe ist selbstverständlich jedem Gast freigestellt und sollte die Anerkennung einer guten Leistung sein. Der auf Kreuzfahrtschiffen übliche Satz liegt bei € 6,- pro Person und Tag.
Die Schiffsleitung empfiehlt, den Betrag zwischen dem Kabinensteward, dem Tischsteward und dem Barpersonal aufzuteilen. Für die „unsichtbaren Geister“ finden Sie eine Box an der Rezeption. Die Besatzung von der HAMBURG bedankt sich herzlich.

Kleidung an Bord:
Die HAMBURG ist ein fröhliches Schiff mit einer legeren und gemütlichen Atmosphäre. Wir empfehlen Ihnen daher tagsüber bequeme, sportliche Kleidung. Wir bitten Sie jedoch, Gesellschaftsräume und Restaurant nicht in Badekleidung zu betreten. Am Abend empfehlen wir dem Herrn im Restaurant sportlich-elegante Kleidung, Damen entsprechend. Auf jeder Kreuzfahrt gibt es in der Regel zwei festliche Abendveranstaltungen, bei denen um festliche Kleidung gebeten wird. 

Fahrstuhl:
Alle Decks können über zwei Fahrstühle erreicht werden.

Zahlungsmittel an Bord:
Die offizielle Währung ist der Euro. Im Restaurant und an den Bars können Sie mit Ihrem Bordausweis bezahlen. Am Ende der Kreuzfahrt erhalten Sie dann an der Rezeption eine Gesamtrechnung, die Sie in bar, per EC-Karte oder per Kreditkarte (VISA, MASTER oder AMEX, Gültigkeit der Kreditkarte 2 Monate) begleichen können. Mit dieser Rechnung werden auch die Landausflüge bezahlt.

Allgemeines:
Für jeden Gast liegt in der Kabine ein Bademantel bereit. In Ihrer Kabine steht Ihnen kostenlos ein Safe zur Verfügung. Das gesamte Schiff ist klimatisiert. 

Fenster: 
Die Fenster sind generell nicht zu öffnen, es sei denn es ist explizit ausgeschrieben. 

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Beförderung

  • Haustürtransfer in Region A/B zum/ab Schiff
  • Flug nach Fort-de-France und zurück von Fortaleza
    (Umsteigeverbindung) in der Economy Class
  • Transfer Flughafen – Hafen – Flughafen
  • Einschiffung in Fort-de-France
  • Ausschiffung in Fortaleza

Kabine & Verpflegung

  • 16 Ü in gebuchter Kabinenkategorie
  • Vollpension
  • Sekt zum Frühstück
  • Willkommensdrink
  • Festliches Galadinner im Rahmen der VP
  • Ganztägig Kaffee & Tee an der Kaffeestation

Zusätzlich inklusive

  • sz-Reisen PLUS: 50 € p.P. Bordguthaben
  • Gepäckbeförderung vom Anlegeplatz in die Kabine und zurück
  • Nutzung der Bordeinrichtung
  • Teilnahme an Bordveranstaltungen
  • Informationsmaterial zur Reise
  • Ein- & Ausschiffungsgebühren
  • Deutsch sprech. Bordreiseleitung

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Zielland

Grenada

Während Hotels und Restaurants häufig einen Bedienungszuschlag in die Endrechnung einbeziehen, erwarten Taxifahrer ein kleines Trinkgeld. Zusätzliche Trinkgelder werden gerne gesehen.
Alleinreisende Frauen sind auch auf Grenada nicht vor aufdringlichen Verehrern gefeit, aber ein vorgetäuschter Ehering kann manchmal wahre Wunder bewirken. Urlauberinnen sollten allgemein zurückhaltend, aufmerksam und vorsichtig sein und sich nicht an unbelebten Plätzen aufhalten. Das barbusige Sonnen wird nur ungerne gesehen und sollte aus Respekt vor den Einheimischen, aber auch aus Gründen des Selbstschutzes unterlassen werden. Das Betreten von Geschäften in Badekleidung oder Minishorts ist nicht gestattet.
Die Stromspannung beträgt 220 Volt bei 50 Hertz. Es werden dreipolige Stecker des G-Typs verwendet, weshalb für den Betrieb von deutschen, österreichischen und schweizerischen Geräten ein Adapter benötigt wird.
Manche Hotels und Restaurants sind bereits behindertengerecht ausgestattet. Die bergige Landschaft und die unvorteilhafte Infrastruktur stellen allerdings ein Problem für Rollstuhlfahrer dar und auch viele Sehenswürdigkeiten sind für sie häufig nur schlecht oder gar nicht zugänglich. Die Einheimischen scheuen i.d.R. keine Mühe, Personen mit Behinderung im Bereich des Möglichen weiterzuhelfen.
Für die Einreise nach Grenada wird generell ein Weiter- oder Rückflugticket, ein Nachweis über ausreichende Geldmittel und ein noch mindestens sechs Monate gültiger Reisepass benötigt. Miteintragungen von Kindern im Reisepass der Eltern haben am 26.06.2012 ihre Gültigkeit verloren, weshalb Kinder über ein eigenes Reisedokument verfügen müssen. Vor Abflug sollte bei der jeweiligen Fluggesellschaft erfragt werden, welche Dokumente vorzulegen sind, da die Regelungen teilweise von den staatlichen Vorschriften abweichen. Deutsche, Österreicher und Schweizer brauchen für einen Aufenthalt von bis zu drei Monaten kein Visum zu beantragen. Wer über die USA einreist, muss die dort geltenden Einreisevorschriften berücksichtigen. Bei der Ausreise wird eine Flughafensteuer von etwa 50 XCD für Erwachsene und ca. die Hälfte für Kinder fällig, die vor Ort entrichtet werden muss. Es empfiehlt sich, etwa zwei Stunden vor Abflug am Flughafen einzuchecken, um bei Überbuchung das Anrecht auf den eigenen Flug nicht zu verlieren.
Da sich Einreisebestimmungen kurzfristig ändern können, ist es ratsam, die aktuellen Vorschriften vor der Reise direkt bei der jeweiligen Botschaft oder konsularischen Vertretung zu erfragen.
Geschäfte haben von Mo-Fr 8-16 Uhr und Sa 8-12 Uhr geöffnet, Supermärkte bis 19 Uhr, manche auch bis 21 Uhr und sonntags bis 16 Uhr. Die Post ist üblicherweise Mo-Fr 8-16 Uhr zugänglich und Banken öffnen Mo-Do 8-14/15 Uhr, Fr 8-17 Uhr.
Die Landesvorwahl von Grenada ist 001473. Von Grenada nach Deutschland wird die 01149, nach Österreich die 01143 und in die Schweiz die 01141 vorgewählt. Karten- und Münztelefone sind weit verbreitet und an manchen Telefonzellen ist es sogar möglich, die Gesprächseinheiten per Kreditkarte zu bezahlen. Telefonkarten sind u.a. in Büros der Cable & Wireless Grenada Ltd. erhältlich (http://www.candw.gd). Wer mobil telefonieren möchte, sollte über ein Tri- oder Quadbandhandy verfügen, da das Mobilfunknetz über GSM 850/900/1800/1900 und ein TDMA-Netz betrieben wird. Zu den bedeutendsten Mobilfunkanbietern Grenadas gehören Lime (http://www.time4lime.com/gd) und Digicel (http://www.digicelgrenada.com).
Neujahr (1. Januar); Unabhängigkeitstag (7. Februar); Karfreitag, Ostermontag (März/April); Tag der Arbeit (1. Mai); Pfingsten (Mai/Juni); Fronleichnam (Mai/Juni); Tag der Sklavenbefreiung (1. Montag im August); Karneval (2. Montag und Dienstag im August); Erntedankfest (25. Oktober); Weihnachten (25. und 26. Dezember)
Als allgemeine Notrufnummer gilt 911.
Für Reisende aus Deutschland, Österreich und der Schweiz sind keine verpflichtenden Impfungen vorgesehen. Nur wenn die Einreise aus einem gelbfieberendemischen Gebiet erfolgt, muss eine entsprechende Impfung gegen Gelbfieber nachgewiesen werden. Allgemein sollte jedoch ein ausreichender Impfschutz für Standardimpfungen wie gegen Hepatitis A, Tetanus, Polio und Diphtherie sowie bei Langzeitaufenthalten oder besonderer Exposition eventuell auch gegen Hepatitis B und Typhus bestehen. Grenada ist zwar kein Malariagebiet, allerdings kann Denguefieber von Mücken übertragen werden, weshalb ein Mückenschutz in Form von Insektenschutzmitteln, Moskitonetz und heller, hautbedeckender Kleidung sinnvoll ist. HIV und Aids sind weit verbreitet; bei Geschlechtsverkehr mit Urlaubsbekanntschaften, Bluttransfusionen und unsauberen Spritzen ist daher Vorsicht geboten. Das Leitungswasser ist nicht zum Verzehr geeignet, weswegen Lebensmittel nur in gekochtem, geschältem oder desinfiziertem Zustand gegessen und Getränke ohne Eiswürfel getrunken werden sollten.
Da sich Impfvorschriften kurzfristig ändern können, ist es ratsam, die aktuellen Vorschriften vor der Reise direkt bei der jeweiligen Botschaft oder konsularischen Vertretung des Ziellandes zu erfragen. Bitte erkundigen Sie sich zusätzlich auf den Internetseiten Ihres Auswärtigen Amtes über mögliche aktuelle medizinische Risiken für Reisen ins jeweilige Land.
Homosexuelle Handlungen sind illegal. Strafrechtliche Verfolgungen kommen zwar nur selten vor, sollten allerdings nicht durch ein provokantes Verhalten in der Öffentlichkeit riskiert werden. Die Akzeptanz von Homosexualität in der Gesellschaft geht gegen Null.
Die medizinische Versorgung ist sehr schlecht und kann nicht überall gewährleistet werden. Krankenhäuser sind in St. George’s sowie auf Mirabeau und Carriacou vorhanden. Urlauber sollten trotzdem unbedingt eine Auslandsreise-Krankenversicherung mit Rückholoption abschließen, um im Notfall eine gute Versorgung im eigenen Heimatland zu erhalten. Es empfiehlt sich, zusätzlich eine kleine Reiseapotheke mitzunehmen. Wer auf spezielle Medikamente angewiesen ist, sollte diese in ausreichender Menge einpacken und sich vorab bei einer entsprechenden Behörde über Einfuhrverbote von Medikamenten aufgrund ihrer Inhaltsstoffe erkundigen.
Gegenstände des persönlichen Bedarfs, ¼ l Eau de Toilette und eine geringe Menge Parfum können zollfrei eingeführt werden. Personen über 18 Jahren dürfen zusätzlich 200 Zigaretten oder 250 g Tabak und 1 l Spirituosen oder Wein mitnehmen, ohne diese anzugeben. Landeswährung und Devisen können in unbegrenzter Menge ein- und ausgeführt werden, Waffen jeglicher Art bedürfen jedoch einer Einfuhrgenehmigung.
Bei der Wiedereinreise in die EU und die Schweiz dürfen Personen über 17 Jahre 200 Zigaretten oder 100 Zigarillos mit einem Höchstgewicht von 3 g pro Stück oder 50 Zigarren oder 250 g Tabak zollfrei mit sich führen. An alkoholischen Getränken sind bei der Rückreise in die EU 1 l Spirituosen, 2 l Zwischenerzeugnisse, 4 l nicht schäumender Wein und 16 l Bier sowie andere Waren, wie Parfüm, Kaffee, Tee und Elektrogeräte bis zu einem Wert von 300 EUR zollfrei erlaubt, wobei die Wertgrenze für Jugendliche unter 15 Jahre bei 175 EUR und für Flug- und Schiffsreisende bei 430 EUR liegt. Bei der Wiedereinreise in die Schweiz dürfen über 17-jährige 250 Zigaretten oder Zigarren oder 250 g anderer Tabakfabrikate sowie 5 l alkoholische Getränke mit einem Alkoholgehalt bis 18 Vol.-% und 1 l alkoholische Getränke mit einem Alkoholgehalt über 18 Vol.-% zollfrei einführen. Die Wertfreigrenze aller eingekauften Waren beträgt 300 CHF (inkl. Geschenke, Alkohol und Tabakerzeugnisse). Es wird empfohlen, auf tierische und pflanzliche Souvenirs ganz zu verzichten, um nicht (ungewollt) gegen das Artenschutzabkommen zu verstoßen.
Da sich Zollbestimmungen kurzfristig ändern können, ist es ratsam, die aktuellen Vorschriften kurz vor der Reise direkt bei der jeweiligen Botschaft zu erfragen.
Deutsches Honorarkonsulat
St. George's Bay Gardens
Grenada
Tel.: +1473-4407260
E-Mail: st-georges@hk-diplo.de
Das Konsulat liegt im Zuständigkeitsbereich der Deutschen Botschaft in Trinidad und Tobago.

Österreichische Botschaft Caracas
Avenida Orinoco (entre Mucuchíes y Perijá)
Las Mercedes
Torre D & D - Piso PT - Oficina PT-N
1060 Caracas
Venezuela
Tel.: +58-212-9991211
Fax: +58-212-9932753
E-Mail: caracas-ob@bmeia.gv.at
Web: http://www.aussenministerium.at/caracas
In St. George’s auf Grenada gibt es ein Honorarkonsulat, das allerdings vorübergehend geschlossen ist.

Honorarkonsulat St. George's
Le Phare Bleu Boutique Hotel & Marina
Petit Calivigny Bay
St. George’s
Grenada
Tel.: +1473-409-7187
E-Mail: car.vertretung@eda.admin.ch
Web: https://www.eda.admin.ch
Die dazugehörige Botschaft befindet sich in Caracas, Venezuela.
Grenadas befestigtes Straßennetz umfasst etwa 1.050 km und ist insgesamt in einem recht guten Zustand. Enge, kurvige Straßen, eine chaotische Fahrweise der Einheimischen und der vorherrschende Linksverkehr erschweren allerdings die Bedingungen für das eigenständige Lenken eines PKW. Wer trotzdem selbst fahren möchte, benötigt einen befristeten lokalen Führerschein, der gegen Vorlage des eigenen Führerscheins und ggfs. der internationalen Version bei einer Mietwagenfirma oder der zentralen Polizeistation am Hafen/Carenage erhältlich ist. Das Mindestalter für das Ausleihen eines Fahrzeuges beträgt 21 Jahre, einige Vermieter erteilen die Erlaubnis sogar erst ab einem Alter von 25 oder 30 Jahren. Kreditkarten werden nicht von allen Autovermietungen akzeptiert. Falls Fahrten ins Landesinnere oder zu abgelegenen Stränden geplant sind, ist ein Fahrzeug mit Allradantrieb zu empfehlen.
Minibusse sind das wahrscheinlich meistgenutzte Verkehrsmittel auf Grenada. Der Busbetrieb findet regulär von Montag bis Freitag zwischen 7 und 19 Uhr statt. Die Fahrten sind zeitintensiv, aber auch sehr preisgünstig und oft sehr unterhaltsam: Nicht selten wird man bereits mit lauter Reggae-Musik empfangen, nimmt zwischen all den einheimischen Fahrgästen Platz und wird von einem gut gelaunten Busfahrer durch den karibischen Straßendschungel chauffiert. Alle Busse sind mit Aufklebern gekennzeichnet, die den Zielort benennen. Das macht es einfacher, den richtigen Bus zu finden. Allgemein werden die Busse per Handzeichen gestoppt; nur in der Hauptstadt und Umgebung sind Haltestellen vorhanden. In St. George’s befindet sich am westlichen Ende der Granby Street der Hauptbusbahnhof Esplanade, an dem verschiedene Buslinien in alle Teile der Insel abfahren. Ein regelmäßiger Pendelverkehr findet auf der landschaftlich reizvollen Strecke zwischen Grand Anse und St. George’s statt. Auf Carriacou fahren Busse vom Flughafen in die Innenstadt von Hillsborough und von dort nach Windward und Tyrell Bay. Um dem Busfahrer zu signalisieren, dass man aussteigen möchte, genügt der Ausruf „drop one!“ oder ein lautes Klopfen an die Buswand.
Taxis sind die einzige Möglichkeit, um vom Flughafen auf der Hauptinsel in die Innenstadt zu gelangen, denn Busse verkehren hier nicht. Die Fahrpreise sind staatlich geregelt; mit Taxameter sind die Autos allerdings nicht ausgestattet. Der Fahrpreis für die gewünschte Strecke sollte deshalb vorab bei einem Ortskundigen erfragt und vor Fahrtantritt mit dem Fahrer vereinbart werden. Private Sightseeing-Touren sind mit Taxis möglich und werden üblicherweise im Stundentakt abgerechnet.
Bunt bemalte Wassertaxis verkehren zwischen Grand Anse und dem Hafen von St. Georges. Der Fahrpreis für eine Fahrt mit den kleinen Motorbooten richtet sich nach der Anzahl der Personen.
Nationale Flugverbindungen bestehen zwischen dem Maurice Bishop International Airport (http://www.mbiagrenada.com) auf Grenada Island und dem Lauriston Airport auf Carriacou. Die Fluggesellschaft St. Vincent Grenadines Air bietet täglich Flüge zwischen den beiden Flughäfen an (http://www.svgair.com).
Die Fährgesellschaft Osprey Lines Ltd. verbindet Grenada Island, Carriacou und Petite Martinique miteinander (http://www.ospreylines.com). Frachtschiffe und Katamarane pendeln zwischen Grenada Island und Carriacou hin und her. Während der große Frachter für die Strecke etwa 3-4 Std. braucht, benötigt der Katamaran gerade einmal 1,5-2 Std. Allerdings ist die rasche Fahrt auch doppelt so teuer. Für kurze Strecken zu den nahegelegenen Inseln können auch private Boote gechartert werden. Nach Petite Martinique, der kleinen Insel, die man sehr gut zu Fuß erkunden kann, legen von Grenada Island und Carriacou regelmäßig Schiffe ab.
Auf der Reise sollte beachtet werden, dass das Tragen von Camouflage-Mustern verboten ist. Drogenkonsum oder -besitz wird schon in geringen Mengen mit hohen Geld- und Haftstrafen belegt. Eine Freilassung auf Kaution ist unwahrscheinlich.
Amtssprache: Englisch
Bevölkerung: rund 108.000 Einwohner
Fläche: 344 km²
Hauptstadt: St. George's (rund 37.000 Einwohner)
Landesvorwahl: +1473
Währung: Ostkaribischer Dollar (Abk.: EC$; ISO-4217-Code: XCD)
Zeitzone: Atlantic Standard Time (AST). Der Unterschied zur Mitteleuropäischen Zeit (MEZ) beträgt -5 Std., zur Mitteleuropäischen Sommerzeit (MESZ) -6 Std. und zur Koordinierten Weltzeit, der Universal Time Coordinated (UTC) -4 Std. Keine Umstellung auf Sommerzeit.
Januar Anlässlich des Grenada Sailing Festivals treffen am Great Anse Beach in St. George’s jedes Jahr zahlreiche Segelteams zusammen, um sich auf den Wellen der karibischen See Rennen zu liefern, während für die Zuschauer zusätzlich reichlich Unterhaltung an Land geboten wird (http://www.grenadasailingfestival.com).
Ein sechsstelliger Gewinn, der dem Sieger des Budget Marine Spice Island Billfish Tournament‘s gebührt, lockt jedes Jahr im Januar Menschen aus allen Regionen der Karibik und sogar aus Nordamerika zum Wettangeln nach St. George’s (http://www.sibtgrenada.com).
Februar/März Auf Carriacou wird kurz vor dem Beginn der Fastenzeit mehrere Tage lang mit farbenprächtigen Kostümparaden und verschiedenen Wettbewerben ausgelassen Karneval gefeiert.
März Bereits einige Tage vor dem eigentlichen St. Patrick’s Day am 17. März bereitet man sich in Sauteurs mit Festlichkeiten, Ausstellungen und Märkten auf den eigentlichen Feiertag vor.
April Theatergruppen und Comedians unterhalten auf dem Grenada Spice Laugh Festival ein großes Publikum mit lustig verpackten Szenen aus dem karibischen Alltag.
April/Mai Das Carriacou Maroon and String Band Music Festival bringt Besuchern die afrikanische Kultur näher und beeindruckt mit spielerischen, musikalischen und tänzerischen Programmpunkten (http://www.carriacoumaroon.com).
Mai Heiße Trommelrhytmen erwarten einen auf Grenadas Drum Festival, bei dem die Tivoli Drummers ihr außergewöhnliches Können zum Besten geben (http://www.grenadadrumfestival.com).
Juni-August Zwischen Juni und August ist auf Grenada Island „Spicemas-Time“ - ausgelassen, schrill, laut und bunt wird Tag und Nacht getanzt und gefeiert, als ob es kein Morgen gäbe (http://www.spicemasgrenada.com).
August Das Rainbow City Festival in Grenville auf Grenada verbindet am 1. Sonntag im August Kunst und Handwerk mit leckerem Essen, facettenreicher Musik und verschiedenen Performances, z.B. aus dem Bereich Street-Dance.
Dezember Am Wochenende vor Weihnachten finden sich zahlreiche Menschen auf dem Carriacou Parang Festival ein, das mit einem abwechslungsreichen und unterhaltsamen Bühnenprogramm begeistert (http://carriacouparangfestival.com).
Ganzjährig lacht die Sonne am Himmel über Grenada und beschert tropisch warme Temperaturen um 27 °C, die zum Baden im Karibischen Meer einladen. Zwischen Juni und August erreicht das Quecksilber oft Spitzenwerte um 30 °C, die von Passatwinden aus dem Nordosten abgeschwächt und von vielen Touristen noch als angenehm empfunden werden. Zwischen November und Februar ist es bei durchschnittlich 24 °C etwas kühler und ab Januar setzt die Trockenzeit ein, die bis Mai andauert. Im Juni beginnt die Regenzeit, die von teils heftigen Niederschlägen und zwischen Juli und Oktober von tropischen Wirbelstürme geprägt ist. Die beste Zeit für eine Reise nach Grenada ist von Januar bis Mai, wenn es nur selten regnet und angenehm warm ist.
Die karibische Küche ist exotisch und reich an Fisch und Meeresfrüchten. Auf Grenada kommen westindische und afrikanische Einflüsse hinzu. Den Genuss von verschiedenen Muschelarten, großen Taschenkrebsen, Tropenfischen und dem kostbaren Kaviar des weißen Seeigels sollte man sich nicht entgehen lassen. Besonders empfehlenswert ist Crab and Callaloo, eine Speise aus zartem Krebsfleisch, das mit einer Art Spinat serviert wird. Aber auch Lambie Souse, ein Muschelgericht, das bei richtiger Zubereitung fleischähnlich schmeckt und der aus gut gewürzten Fleischsorten bestehende Pepperpot oder die mit Kartoffeln und Fisch bzw. Fleisch gefüllten Rôti-Teigtaschen sind ein wahrer Gaumenschmaus. Als Nationalgericht werden die traditionell hergestellten Oil-down-Eintöpfe gereicht, in denen neben Pökelfleisch auch die Brotfrucht, verschiedene Gemüsesorten und Kokosmilch geschmacksgebend sind. Eine Vielfalt an Gewürzen gedeiht auf der Inselgruppe und verleiht den pikant bis scharf angemachten Speisen eine unverwechselbare Note. Muskatnuss findet sich in beinah jedem Gericht wieder, aber auch Lorbeer, Piment, Paprika, Pfeffer, Zimt, Gelbwurz, Gewürznelken und Ingwer kommen häufig zum Einsatz. Zu den Beilagen zählen Süßkartoffeln, Hülsenfrüchte und Reis, während frische Früchte und Muskateis sich ideal als Nachspeise eignen. Erfrischende Fruchtsäfte sowie rumhaltige und alkoholfreie Cocktails sind in nahezu jedem Lokal erhältlich.

Frankreich

Jour de l'an (Neujahr, 1. Januar); Lundi de Pâques (Ostermontag, März/April); Fête du travail (Tag der Arbeit, 1. Mai); Fête de la Victoire (Ende des Zweiten Weltkrieges, 8. Mai); Ascension (Christi Himmelfahrt, Mai); Pentecôte (Pfingsten, Mai/Juni); Fête Nationale de la France (Nationalfeiertag, 14. Juli); Assomption (Mariä Himmelfahrt, 15. August); Toussaint (Allerheiligen, 1. November); Armistice 1918 (Waffenstillstand 1918, 11. November); Noël (Weihnachten, 25. Dezember). Nur im Elsass: Vendredi Saint (Karfreitag, März/April) und Lendemain de Noël (2. Weihnachtsfeiertag, 26. Dezember).
Polizei (Police): 17, Feuerwehr (Pompiers): 18, Notarzt und Krankenwagen (S.A.M.U.): 15, Zentrale Europäische Notrufnummer (Numéro d'appel d'urgence): 112
Für eine Reise nach Frankreich sind keine speziellen Impfungen vorgeschrieben. In den Sommermonaten (April-Oktober) sollte man aber generell über eine Impfung gegen die durch Zeckenbisse übertragene Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME) nachdenken. Risikogebiete sind hier vor allem die Rheinebene und das Elsass. Bei Reisen an die Mittelmeerküste und nach Korsika ist eine Impfung gegen Hepatitis A sinnvoll.
Darüber hinaus empfiehlt sich vor einer Auslandsreise eine Überprüfung bzw. Auffrischung der Standardimpfungen Tetanus, Diphtherie, Pertussis (Keuchhusten), ggfs. auch Mumps, Masern, Röteln (MMR) und Influenza.
In der Gegend um Nizza treten im Spätsommer vereinzelt Fälle von Dengue-Fieber auf. Einen Impfschutz gibt es nicht, hier hilft nur ein ausreichender Mückenschutz.
Da sich Impfvorschriften kurzfristig ändern können, ist es ratsam, die aktuellen Vorschriften vor der Reise direkt bei der jeweiligen Botschaft oder konsularischen Vertretung des Ziellandes zu erfragen. Bitte erkundigen Sie sich zusätzlich auf den Internetseiten Ihres Auswärtigen Amtes über mögliche aktuelle medizinische Risiken für Reisen ins jeweilige Land.
Viele Museen und andere touristische Einrichtungen sind mittlerweile behindertengerecht ausgestattet. Die oft überfüllten Zügen von Métro und RER sowie das komplette unterirdische Metrosystem in Paris sind jedoch für Menschen mit körperlicher Einschränkung kaum nutzbar. Im Schnellzug TGV gibt es immerhin einen Stellplatz für Rollstühle in den Wagen der 1. Klasse, die vom Rollstuhlfahrer und einer Begleitperson ohne Aufpreis, jedoch mit Reservierung, genutzt werden kann. Hotels und Einrichtungen mit dem Siegel „Tourisme et Handicap" listet die Webseite http://www.tourisme-handicaps.org auf.
Obwohl ein Bediengeld bereits in den Rechnungen enthalten ist („Services inclus") ist es üblich, den Betrag aufzurunden bzw. etwa 10 % des Rechnungsbetrags nach dem Bezahlen auf dem Tisch zu hinterlassen. Auch das Servicepersonal im Hotel und Taxifahrer etc. erwarten ein kleines Trinkgeld.
Frauen können Frankreich sicher und problemlos alleine bereisen. Bestimmte Vorkehrungen sind nicht zu treffen, jedoch sollte man den gesunden Menschenverstand walten lassen und z.B. auf das Trampen ohne Partner verzichten und sich nicht bei Dunkelheit alleine in abgelegenen Gegenden oder Parks aufhalten. Ein besonders aufdringliches Verhalten von Seiten der Männer ist nicht zu erwarten.
Die Ladenöffnungszeiten sind in Frankreich unterschiedlich. In der Regel haben die Geschäfte Mo-Sa von 9 bis 19 Uhr geöffnet, Supermärkte teilweise bis 22 Uhr, manche auch am Sonntag. Der Samstag wird normalerweise wie ein Werktag gehandhabt. Bäckereien öffnen spätestens um 7 Uhr ihre Türen. In kleineren Ortschaften und in der Nebensaison werden auch Mittagspausen eingelegt. Banken im Großraum Paris öffnen Mo-Fr von 9 bis 16.30 Uhr, in anderen Teilen des Landes Di-Sa von 10 bis 12 und von 14 bis 16 Uhr; Postämter sind Mo-Fr von 9 bis 18 und Sa von 9 bis 12 Uhr für ihre Kunden da.
Homosexualität wird in Frankreich von einem Großteil der Bevölkerung, insbesondere der jüngeren Generation, toleriert und akzeptiert. Der Austausch gleichgeschlechtlicher Zärtlichkeiten wie Küssen oder Händehalten in der Öffentlichkeit löst normalerweise keine diskriminierenden Reaktionen aus. Großstädte wie Paris und Marseille verfügen über eine lebendige LGBT-Szene mit einschlägigen Clubs und Bars. Auf der Nationalversammlung am 12.02.2013 in Paris stimmte die klare Mehrheit der Abgeordneten für die „Homo-Ehe" und das Recht auf Adoption für gleichgeschlechtliche Paare.
EU-Bürger und Schweizer müssen bei der Einreise einen Personalausweis bzw. eine Identitätskarte oder einen Reisepass mitführen. Ein Visum ist nicht erforderlich. Bei einem Aufenthalt von über 90 Tagen benötigt man allerdings eine Genehmigung, die bei der jeweils zuständigen Verwaltungsbehörde ausgestellt werden muss. Kindereinträge im Reisepass eines Elternteils sind nicht mehr gültig. Jedes Kind benötigt ein eigenes Ausweisdokument.
Da sich Einreisebestimmungen kurzfristig ändern können, ist es ratsam, die aktuellen Vorschriften kurz vor der Reise direkt bei der jeweiligen Botschaft zu erfragen.
Deutsche Botschaft
24 rue Marbeau
75116 Paris
Tel.: +33-1-53834500
Fax: +33-1-53834502
E-Mail: info@paris.diplo.de
Web: http://www.paris.diplo.de
Öffnungszeiten: Mo-Do 8.30-16.45 Uhr, Fr 8.30-14 Uhr

Österreichische Botschaft
6, Rue Fabert
75007 Paris
Tel.: +33-1-40633063
Fax: +33-145556365
E-Mail: paris-ob@bmeia.gv.at
Web: https://www.bmeia.gv.at/botschaft/paris.html
Öffnungszeiten: Mo-Fr 9-12 Uhr

Schweizerische Botschaft und Konsulat
142, rue de Grenelle
75007 Paris
Tel.: +33-1-49556700
Fax: +33-1-49556767
E-Mail: par.vertretung@eda.admin.ch
Web: https://www.eda.admin.ch/paris
Öffnungszeiten: Mo-Fr 9-12 Uhr
Die medizinische Versorgung in Frankreich ist gut und entspricht modernen Standards. Adressen von Krankenhäusern und ärztlichen Notdiensten erhält man bei Apotheken, in Zeitungen und im Internet. Apotheken erkennt man an einem Schild mit grünem Kreuz. Für Notfälle ist der S.A.M.U. (Service d'aide médicale urgente) zuständig, der unter der Nummer 15 gerufen werden kann. Bürger der EU und Staatsangehörige der Schweiz können sich zwar gegen Vorzeigen der Europäischen Krankenversicherungskarte (EHIC) behandeln lassen, wobei die Behandlung zunächst aus eigener Tasche gezahlt werden muss und später durch die französische Krankenkasse Caisse Primaire d'Assurance Maladie teilweise erstattet wird. Allerdings ist die Eigenbeteiligung relativ hoch, weshalb es ratsam ist, vorab zusätzlich eine private Auslandsreisekrankenversicherung abzuschließen. die alle Kosten übernimmt.
Generell gilt in Frankreich die 230-Volt-Spannung, es können aber auch die 110-Volt-Anschlüsse vorkommen. Die gängigen Stecker-Typen sind C und E, für letzteren ist ein Adapter notwendig.
Für Reisende aus EU-Ländern bestehen keine Einschränkungen für die Ein- und Ausfuhr von Waren, die für den Eigenbedarf erworben wurden, wohl aber Richtmengen: Für den privaten Verbrauch dürfen 800 Zigaretten, 400 Zigarillos, 200 Zigarren, 1 kg Tabak und 10 l Spirituosen, 20 l Zwischenerzeugnisse, 90 l Wein, davon max. 60 l Schaumwein, und 110 l Bier pro Person mitgenommen werden.
Aus Nicht-EU-Ländern dürfen 200 Zigaretten oder 100 Zigarillos oder 50 Zigarren oder 250 g Tabak sowie 1 l Spirituosen, 2 l Zwischenerzeugnisse, 4 l nicht schäumender Wein und 16 l Bier eingeführt werden. Mitgeführte Geldbeträge im Wert von über 10.000 EUR müssen vor der Einreise und auch bei der Ausreise beim französischen Zoll deklariert werden. Bei der Wiedereinreise in die Schweiz dürfen über 17-jährige 250 Zigaretten oder Zigarren oder 250 g anderer Tabakfabrikate sowie 5 l alkoholische Getränke mit einem Alkoholgehalt bis 18 Vol.-% und 1 l alkoholische Getränke mit einem Alkoholgehalt über 18 Vol.-% zollfrei einführen. Die Wertfreigrenze aller eingekauften Waren beträgt 300 CHF (inkl. Geschenke, Alkohol und Tabakerzeugnisse).
Bei Rückreise aus den französischen Überseedepartements (Martinique, Guadeloupe, Réunion und Französisch-Guayana) in die EU gelten dieselben Bestimmungen wie bei Einreise aus einem Nicht-EU-Land: Es dürfen 200 Zigaretten oder 100 Zigarillos oder 50 Zigarren oder 250 g Tabak sowie 1 l Spirituosen oder 2 l Zwischenerzeugnisse oder 4 l nicht schäumender Wein und 16 l Bier eingeführt werden.
Da sich Zollbestimmungen kurzfristig ändern können, ist es ratsam, die aktuellen Vorschriften kurz vor der Reise direkt bei der jeweiligen Botschaft zu erfragen. Weitere Infos auch unter http://www.zoll.de.
Die Autobahnen der Grande Nation sind mautpflichtig. Vor allem an den Wochenenden (Freitagnachmittag und Sonntagabend) und zu Beginn bzw. gegen Ende der Ferien kann es zu langen Staus kommen. Deshalb ist es ratsam, Anfang Juli und Ende August längere Fahrten auf die Werktage zu legen oder auf Nationalstraßen auszuweichen.
Das dichte Schienennetz der staatlichen Eisenbahn SNCF (http://www.sncf.com) läuft überwiegend via Paris. Der Hochgeschwindigkeitszug TGV ist bis spätestens eine Stunde vor Abfahrt reservierungspflichtig. Die Preise für Bahnfahrten richten sich sowohl nach dem Buchungs- als auch nach dem Fahrtzeitpunkt. Allerdings gibt es in abgelegenen Regionen oft keine oder kaum Möglichkeiten, sich mit dem Zug fortzubewegen, dafür werden hier aber alternative öffentliche Verkehrsmittel eingesetzt. Busse der SNCF und der privaten Unternehmen verkehren in ländlichen Gebieten dennoch oft nur einmal am Tag, zwischen den Großstädten häufiger. Bahnreisende sollten darauf achten, dass ihr Reisegepäck mit Namen und Anschrift gezeichnet ist. In vielen Bahnhöfen gibt es keine Möglichkeit der Gepäckaufbewahrung mehr. Auf Bahnhöfen und Flughäfen ist mit verstärkten Gepäck- und Personenkontrollen zu rechnen. Auch an Eingängen (z.B. Museen) kann es zu Handtaschenkontrollen kommen.
Die Promillegrenze liegt wie in Deutschland bei 0,5. Seit Juli 2012 sind alle Auto- und Motorradfahrer dazu verpflichtet, einen Alkohol-Schnelltest im Auto mit sich zu führen; bei Verstoß muss ein Bußgeld entrichtet werden.
Meeresfrüchte, eine französische Delikatesse
Frankreich ist bekannt für seine exquisite Küche. In der Picardie findet man köstliche Gemüsegerichte auf der Speisekarte. Eine Spezialität der Bretagne sind Belon-Austern, verschiedene Krebssorten und Hummer. Bretonische Artischocken sollte man unbedingt kosten. Crêpes, hauchdünne Pfannkuchen, werden entweder mit Käse und Schinken als herzhafte Mahlzeit oder mit Zucker und anderen süßen Zugaben als Nachspeise verzehrt. In der Weinbauregion Loire isst man gerne Wildgerichte oder Flussfische. Getrunken wird hier der eigene Sauvignon Blanc. Trüffelgerichte stehen in Aquitanien auf den Speisekarten. Das Elsass ist bekannt für seine Flamm- und Zwiebelkuchen. Burgund ist berühmt für seine edlen Weiß- und Rotweine. Fisch- und Fleischgerichte werden hier meist mit Weinsaucen serviert. Weinbergschnecken und der Senf aus Dijon sind hierzulande ebenfalls eine Delikatesse. An der französischen Küste wird natürlich hauptsächlich frischer Fisch gegessen. Die Küche der Provence ist geprägt von aromatischen Kräutern. In ganz Frankreich erhält man zum Dessert die weltbekannte Crème Brulée mit Karamellkruste.
Parade beim Karneval in Nizza
Januar Die Route der Monte Carlo Motor Rally führt entlang der Französischen Riviera und durch das Fürstentum von Monaco. Inzwischen gibt es auch eine E-Rallye im Oktober (http://www.acm.mc).
Februar Das Highlight des zwölftägigen Karnevals in Nizza ist der Faschingsdienstag. Blumenkorsos, Fackelzüge und ein großes Feuerwerk sorgen für prächtige Stimmung (http://www.nicecarnaval.com).
Februar/März Große, fantasievolle Figuren aus Orangen und Zitronen kann man bei der Fête du Citron in Menton bewundern (http://www.feteducitron.com).
April Der Marathon de Paris ist einer der größten Marathons in Europa. Start ist auf der Avenue des Champs-Élysées und Ziel ist am Arc de Triomphe (http://www.parismarathon.com).
Mai Viele Berühmtheiten halten sich in diesem Monat in Cannes auf. Das Cannes Film Festival ist eines der ältesten und beliebtesten Film Festivals der Welt (http://www.festival-cannes.com).
Juli Le Grand Tour de France, das bedeutendste Radrennen der Welt, führt durch zahlreiche Städte und Ortschaften des Landes und endet am Champs-Élysées in Paris (http://www.letour.fr).
Dezember Ganz Lyon leuchtet bei der Fête des Lumières (https://www.fetedeslumieres.lyon.fr).
Aufgrund der geografischen Ausdehnung zwischen Mittelmeer, europäischem Festland und Atlantik sowie der verschiedenen Landschaftstypen ist das Klima Frankreichs regional unterschiedlich. Milde, regenreiche Winter und heiße, trockene Sommer sind für die Mittelmeerküste typisch. Die beste Reisezeit reicht hier vom Frühjahr bis in den Spätherbst. Maritimes Klima mit ganzjährigen Niederschlägen sowie mäßig warmen Sommer- und kühlen Wintermonaten prägt die Atlantikküste und die Kanalzone. Dort dominieren feuchte Meeresluft und kräftige Winde das gesamte Jahr über. Wetterfeste Kleidung sollte unbedingt mitgebracht werden.
Das Zentrum und der Osten des Landes werden von einem Übergangsklima mit kalten, schneereichen Wintern und heißen Sommern bestimmt. Schönste Reisezeit für Wintersportler sind die Monate Dezember bis März und für Wanderer der Frühling und der Herbst. Wenn auch in Frankreich zwischen der zweiten Juli- und der letzten Augustwoche Ferienzeit ist, werden Unterkunftsmöglichkeiten knapp.
Amtssprache: Französisch
Bevölkerung: rund 67 Mio. Einwohner
Fläche: 543.965 km² (ohne Übersee-Departements)
Hauptstadt: Paris (rund 2,1 Mio. Einwohner)
Landesvorwahl: +33
Währung: Euro (Abk.: €; ISO-4217-Code: EUR)
Zeitzone: Mitteleuropäische Zeit (MEZ)

Brasilien

Polizei (policia): 190, Krankenwagen (ambulância): 192, Feuerwehr (bombeiros): 193
2013 öffnete Brasilien den Weg für die Homo-Ehe. Besonders in den großen Städten zeigt man sich gegenüber schwulen und lesbischen Reisenden recht aufgeschlossen. In den ländlichen Regionen geht es konservativer zu; daher empfiehlt sich dort ein diskreteres Verhalten. In Rio de Janeiro und São Paulo gibt es eine gut entwickelte Szene, und auch Salvador ist ein beliebtes Ziel für Gays. Lokale Informationen liefert der Rio Gay Guide (http://www.riogayguide.com). Am São Paulo Pride March im Mai nehmen über 2 Mio. Menschen teil, und auch der Rio de Janeiro Pride March im Juni an der Copacabana ist außerordentlich populär. Ein weiteres Gay-Festival ist Mix Brasil (https://www.mixbrasil.org.br).
Nachdem es in jüngster Zeit vermehrt zu Fällen von Gelbfiebererkrankungen gekommen ist, rät das Centrum für Reisemedizin (CRM) in Düsseldorf derzeit dringend dazu, sich vor einer Reise nach Brasilien gegen Gelbfieber impfen zu lassen.
Zu empfehlen ist weiterhin ein Impfschutz gegen Tetanus, Diphtherie, Keuchhusten, Mumps, Masern Röteln (MMR), Influenza und Hepatitis A, bei Langzeitaufenthalt von über vier Wochen auch gegen Hepatitis B, Tollwut und Typhus. Ein hohes Risiko für Malaria besteht in den Provinzen Acre, Rondônia und Roraima bzw. ein geringes Risiko in Amapà, Amazonas, Maranhao (W), Mato Grosso (N), Parà (außer Belèm City), Tocantins (W) und den Außenbezirken der Städte Pôrto Velho, Boa Vista, Macapà Manaus, Santarém, Maraba, Rio Branco und Cruzeiro do Sul. Die Städte an der Ostküste (inklusive Fortaleza) sind malariafrei. Gegen das in letzter Zeit wieder verstärkt auftretende Denguefieber, Malaria und Chikungunya hilft nur ein konsequenter Mückenschutz.
Da sich Impfvorschriften kurzfristig ändern können, ist es ratsam, die aktuellen Vorschriften vor der Reise direkt bei der jeweiligen Botschaft oder konsularischen Vertretung des Ziellandes zu erfragen. Bitte erkundigen Sie sich zusätzlich auf den Internetseiten Ihres Auswärtigen Amtes über mögliche aktuelle medizinische Risiken für Reisen ins jeweilige Land.
Allgemeine Öffnungszeiten: Mo-Fr von 9-18 Uhr mit einer Mittagspause irgendwann zwischen 11.30 Uhr und 14 Uhr. Geschäfte öffnen auch am Samstag bis etwa 13 Uhr. Die großen Einkaufszentren haben wesentlich länger, 10-22 Uhr, und auch am Sonntag, 14-18 Uhr, geöffnet. Behörden öffnen Mo-Fr von 11-18 Uhr, Postämter Mo-Fr von 9-17 Uhr und Sa von 9-13 Uhr. Banken haben Mo-Fr von 10-16 Uhr oder 16.30 Uhr geöffnet. Geldautomaten sind in der Regel zwischen 6 und 20/22 Uhr in Betrieb. Museen sind meist am Montag und an Feiertagen geschlossen.
Besucher aus der EU und der Schweiz benötigen einen für noch mindestens sechs weitere Monate gültigen Reisepass. Kindereinträge im Reisepass eines Elternteils sind nicht mehr gültig. Jedes Kind benötigt ein eigenes Ausweisdokument. Bei der Einreise füllt man eine Einreisekarte (Cartão de Entrada/Saída) aus, die bis zur Ausreise aufbewahrt werden muss (am besten getrennt vom Pass). Der Aufenthalt als Tourist in Brasilien wird für 90 Tage gewährt, kann aber vor Ablauf dieser Frist bei der Polícia Federal einmal um weitere 90 Tage verlängert werden. Den brasilianischen Behörden steht es allerdings zu, die geplante Aufenthaltsdauer zu verkürzen. Ist ein Aufenthalt von über 90 Tagen geplant, sollte vor Reiseantritt unbedingt ein Visum beantragt werden. Deutsche mit der zusätzlichen brasilianischen Staatsbürgerschaft müssen mit dem brasilianischen Reisepass einreisen. Allerdings erlischt die deutsche Staatsbürgerschaft beim Wiedererwerb der brasilianischen Staatsbürgerschaft (wenn bspw. ein brasilianischer Reisepass oder Personalausweis beantragt wird) ohne der vorherigen schriftlichen Genehmigung durch die zuständige deutsche Behörde. Allein oder in Begleitung Dritter bzw. eines Elternteils reisende Minderjährige mit brasilianischer Staatsangehörigkeit benötigen eine schriftliche Reisegenehmigung der Eltern, die von einem brasilianischen Konsularbeamten, einer brasilianischen Auslandsvertretung oder einem brasilianischen Notariat (Cartório) beglaubigt sein muss. Alle Reisenden müssen über ein Rückflug- oder Weiterreiseticket sowie genügend Geldmittel für den Aufenthalt verfügen.
Da sich Einreisebestimmungen kurzfristig ändern können, ist es ratsam, die aktuellen Vorschriften kurz vor der Reise direkt bei der jeweiligen Botschaft zu erfragen.
Ano Novo (Neujahr, 1. Januar); Carnaval (Februar/März); Paixão de Cristo (Karfreitag, März/April); Tiradentes (Gedenktag für den Nationalhelden Tiradentes, 21. April); Dia do Trabalhador (Tag der Arbeit, 1. Mai); Corpus Christi (Fronleichnam, Mai/Juni); Independência do Brasil (Unabhängigkeitstag, 7. September); Nossa Senhora da Aparecida (Maria Erscheinung - Schutzpatronin Brasiliens, 12. Oktober); Finados (Allerseelen, 2. November); Proclamação da República (Tag der Proklamation der Republik, 15. November); Natal (Weihnachten, 25. Dezember).
An den gesetzlichen Feiertagen haben Schulen, Banken, Behörden und Fabriken geschlossen; viele Supermärkte, Apotheken und kleinere Geschäfte bleiben jedoch geöffnet.
Alleinreisende Frauen müssen sich auch in Brasilien auf eine gehörige Dosis lateinamerikanischen Machismo gefasst machen, der hier jedoch etwas milder ausfällt als beispielsweise in den nördlichen und westlichen Nachbarländern. Es empfiehlt sich, die Kleidung trotz des warmen Klimas nicht so knapp und provokant zu wählen wie die Brasilianerinnen, die es gelernt haben, mit anzüglichen Sprüchen und plumper Anmache souverän umzugehen. Auf die allgegenwärtige Frage, wo denn der Ehemann abgeblieben sei, sollte Frau stets eine schlagfertige Antwort parat haben (wahr muss sie ja nicht sein). Auch wenn es dem Ego schmerzt, sollte sich jede Frau im Klaren darüber sein, dass mancher spontane Heiratsantrag eher dem Geldbeutel als dem umwerfenden Aussehen gilt. Alles in allem ist Brasilien für weibliche Singles aber kein Problem. Ausgehen sollten Frauen abends allerdings doch lieber mit ein paar vertrauenswürdigen Bekannten. Regel Nummer eins: Eine humorvolle Abfuhr wird viel leichter hingenommen als eine aggressiv-direkte.
Auch in Brasilien sind behindertengerechte Einrichtungen im Kommen, besonders in beliebten Urlaubsorten und Touristenhotels. Einige Metrostationen sind behindertengerecht gestaltet, leider aber nicht die Busse. Besonders abseits der touristischen Zentren stoßen Rollstuhlfahrer auf erhebliche Probleme. Dafür sind die Brasilianer in der Regel sehr hilfsbereit. Ein positives Beispiel für behindertengerechten Zugang bieten der Zuckerhut in Rio de Janeiro und der Corcovado.

Mobility International Schweiz
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Das brasilianische Telefonnetz ist gut ausgebaut und privatisiert. Es gibt viele regionale und einige nationale Telefonanbieter. Bei Ferngesprächen muss daher nach der Null die Kennzahl einer Telefongesellschaft eingesetzt werden. Am besten verwendet man die Kennzahlen 21 (Embratel), 23 (Intelig) oder 31 (Oi), mit denen man in ganz Brasilien und ins Ausland telefonieren kann. Ein Beispiel: Wer die Nummer 12345678 in Rio anrufen möchte, müsste 0xx21-12345678 wählen, wobei die Platzhalter für die Kennzahl der gewählten Telefongesellschaft stehen. Hat man sich beispielsweise für Intelig entschieden, müsste man 02321-12345678 wählen. Die Ortsvorwahl ist in Brasilien immer zweistellig. Rio de Janeiro hat z.B. die Vorwahl 21, São Paulo 11. Alle Festnetz- und Handynummern sind achtstellig.
Öffentliche Telefonzellen stehen an jeder Straßenecke. Wegen ihrer Form heißen sie im Volksmund Orelhão („großes Ohr"). Sie funktionieren mit Telefonkarten, die man an Kiosken oder in Geschäften kaufen kann. Üblicherweise enthalten die Telefonkarten 20, 40 oder 50 Einheiten. Wer mit dem eigenen (simlockfreien) Handy telefonieren will, besorgt sich am besten bei einer brasilianischen Mobiltelefongesellschaft eine Prepaidkarte. Manchmal wird Ausländern der Verkauf verweigert, weil diese nicht die vorgeschriebene CPF-Steuernummer angeben können. Dann hilft aber meist ein brasilianischer Freund weiter. Die großen vier Mobiltelefonanbieter sind: Tim (http://www.tim.com.br), Vivo (http://www.vivo.com.br), Claro (http://www.claro.com.br) und Oi (http://www.oi.com.br). Handynummern beginnen mit den Ziffern 8 oder 9. Sie tragen die Vorwahl des Ortes, in dem der Chip gekauft wurde. Die kostengünstigste Kommunikationsmöglichkeit ist die über das Internet; in vielen Hotels stehen W-LAN-Verbindungen zur Verfügung.
Die privatärztliche Versorgung in Krankenhäusern und Praxen ist in den größeren Städten auf europäischem Niveau, auf dem Land dagegen nicht. Der Abschluss einer weltweit gültigen Reisekrankenversicherung inklusive Rücktransport ins Heimatland ist unabdingbar. Meist muss man die oft hohen Kosten im Land erst einmal selbst begleichen. Die Botschaften Deutschlands, Österreichs und der Schweiz stellen vor Ort auf Wunsch Listen der ihnen bekannten deutsch- und englischsprachigen Ärzte zur Verfügung.
Die Stromspannung schwankt je nach Region zwischen 110 Volt und 220 Volt, im Zweifel sollte man besser nachfragen. Große Hotels haben oft beide Anschlüsse. Sicherheitshalber sollte man einen Adapter für US-Stecker mitnehmen.
Die meisten Restaurants berechnen automatisch 10 % Trinkgeld. Es gilt als arrogant, Münzen auf dem Tisch zurückzulassen. Die besseren Hotels schlagen oft Service-Gebühren von 5-15 % auf den Endbetrag auf. Ist die (offiziell eigentlich freiwillige) Taxa de Serviço (Trinkgeld) enthalten, entfallen weitere Zahlungen. In Taxis und bei kleineren Dienstleistungen rundet man auf den nächsten vollen Real auf. Träger am Flughafen und im Hotel erwarten etwa 2 BRL pro Gepäckstück.
Deutsche Botschaft
SES (Setor de Embaixadas Sul)
Avenida das Nações, Quadra 807, Lote 25
70415-900 Brasília-DF
Tel.: +55-61-34427000
Fax: +55-61-34437508
E-Mail: info@brasilia.diplo.de
Web: http://www.brasilia.diplo.de

Österreichische Botschaft
SES (Setor de Embaixadas Sul)
Avenida das Nações, Quadra 811, Lote 40
70426-900 Brasília-DF
Tel.: +55-61-34433111
Fax: +55-61-34435233
E-Mail: brasilia-ob@bmeia.gv.at
Web: http://www.bmeia.gv.at/botschaft/brasilia.html

Schweizerische Botschaft
SES (Setor de Embaixadas Sul)
Avenida das Nações, Quadra 811, Lote 41
70448-900 Brasília-DF
Tel.: +55-61-34435500
Fax: +55-61-34435711
E-Mail: bra.vertretung@eda.admin.ch
Web: http://www.eda.admin.ch/brasilia
Kleidung und Gegenstände des persönlichen Gebrauchs dürfen in Brasilien zollfrei eingeführt werden, ebenso Gegenstände bzw. Geschenke bis zum Wert von 500 USD (bei Einreise auf dem Land- oder Wasserweg 300 BRL) sowie Duty-free-Artikel im Wert von bis zu 500 USD (aktuelle Infos auf Englisch unter http://www.receita.fazenda.gov.br/principal/Ingles/faq.htm). Weiterhin ist die Einfuhr von 400 Zigaretten oder 250 g Tabak oder 25 Zigarren und 2 l alkoholischen Getränken zollfrei möglich. Pro Person darf ein elektronisches Gerät (z.B. Digitalkamera) abgabefrei eingeführt werden. Nicht in Brasilien hergestellte Notebooks oder Handys müssen offiziell bei der Einreise registriert und auch wieder ausgeführt werden. Bei Verlust oder Diebstahl ist ein polizeiliches Dokument (boletim de ocorrência) beizubringen. Die Einfuhr von Bargeld im Wert von über 10.000 BRL muss deklariert werden. Die Einfuhr von Nahrungsmitteln und von exportiertem brasilianischem Alkohol ist grundsätzlich verboten, Tiere und Pflanzen unterliegen bestimmten Restriktionen.
Die Ausfuhr von ungeschliffenen Edelsteinen, bestimmten Mineralien, Fossilien, einheimischen Samen, wild lebenden Tieren (z.B. Papageien) und Pflanzen ist nicht erlaubt. Auch harmlos erscheinende Souvenirs aus seltenen Tier- und Pflanzenarten, die unter das Washingtoner Artenschutzabkommen fallen, sind illegal. In Brasilien für den Privatgebrauch erworbene Güter dürfen bis zu einem Betrag von 2.000 USD als Gepäck ausgeführt werden. Zollfreigrenzen bei der Wiedereinreise nach Deutschland und Österreich sind 200 Zigaretten oder 100 Zigarillos mit einem Höchstgewicht von 3 g pro Stück oder 50 Zigarren oder 250 g Tabak sowie 1 l Spirituosen, 2 l Zwischenerzeugnisse, 4 l nicht schäumender Wein und 16 l Bier sowie 1 l Spirituosen oder 2 l Wein und Geschenke bis 300 EUR (Schiffs- und Flugreisende 430 EUR). Bei der Wiedereinreise in die Schweiz dürfen über 17-jährige 250 Zigaretten oder Zigarren oder 250 g anderer Tabakfabrikate sowie 5 l alkoholische Getränke mit einem Alkoholgehalt bis 18 Vol.-% und 1 l alkoholische Getränke mit einem Alkoholgehalt über 18 Vol.-% zollfrei einführen. Die Wertfreigrenze aller eingekauften Waren beträgt 300 CHF (inkl. Geschenke, Alkohol und Tabakerzeugnisse).
Da sich Zollbestimmungen kurzfristig ändern können, ist es ratsam, die aktuellen Vorschriften kurz vor der Reise direkt bei der jeweiligen Botschaft zu erfragen.
Wer mehrere Inlandsflüge plant, kann (nur vor Reiseantritt im Heimatland) zusammen mit dem Langstreckenflug den nicht übertragbaren Brasil Airpass der brasilianischen Fluggesellschaft TAM erwerben (leichter Aufpreis, wenn der Langstreckenflug nicht mit der TAM gebucht wird). Dieser gilt für fast das gesamte brasilianische Streckennetz der TAM und berechtigt zu vier bis höchstens neun Inlandsflügen beliebiger Reichweite. Detaillierte Informationen unter http://www.brol.com. Weitere brasilianische Fluggesellschaften sind Avianca, Azul, Gol und Trip. Außerdem gibt es regionale Fluglinien wie Meta, Pantanal, Puma Air, Rico, TAF und Webjet.
Die Fernbusse der großen Busgesellschaften sind topmodern und komfortabel, am luxuriösesten sind die nachts verkehrenden Leito-Busse (Liegebusse). Auch die Semi-Leitos („Halb-Liegebusse") mit geringerem Neigungswinkel sind gut, einfacher dagegen die Typen Executivo und Convencional. Die vorderen Plätze sind stets die besten. Für den Passagierschein wird die Reisepassnummer benötigt. Die Klimaanlagen sind oft eisig. Bei den meisten Busgesellschaften ist inzwischen ein Ticketkauf übers Internet möglich. Wichtige Busgesellschaften sind Águia Branca, Bomfim, Eucatur, Guanabara, Gontijo, Itapemirim, Kaiowa, Expresso Nordeste, Autoviação Progresso, Real Expresso.
Auf dem Amazonas sowie im Parnaiba-Delta, auf dem Rio São Francisco sowie auf einigen Abschnitten des Rio Paraná verkehren Schiffe (auf Fahrtüchtigkeit achten!). Geschlafen wird meist in Hängematten an Deck, größere Boote haben auch Kajüten.
Die Eisenbahn spielt in Brasilien für Passagierverkehr kaum eine Rolle. Ausnahmen sind die Touristenstrecken zwischen Curitiba und Paranaguá bzw. die Pantanal-Bahn (http://www.serraverdeexpress.com.br).
Einen Mietwagen sollte man nur für Strecken in Betracht ziehen, die mit öffentlichen Verkehrsmitteln schlecht zu erreichen sind. Autofahren ist aus vielen Gründen in Brasilien wesentlich gefährlicher als in Deutschland. Der internationale Führerschein ist vorgeschrieben, die Promillegrenze liegt bei 0,0 %.
Die Großstädte Rio de Janeiro, São Paulo, Recife und Porto Alegre haben ein gut funktionierendes U-Bahn-Netz. Taxifahren ist in der Regel billiger als in Mitteleuropa.
Besucher des Bundesstaates Maranhão im Nordosten von Brasilien sollten keine Busse benutzen und vor allem in der Hauptstadt São Luis erhöhte Vorsicht walten lassen, denn hier kam es in letzter Zeit immer wieder zu Angriffen auf Polizeistationen und öffentliche Verkehrsmittel.
Amtssprache: Brasilianisches Portugiesisch
Bevölkerung: rund 201 Mio. Einwohner
Fläche: ca. 8.5 Mio. km²
Hauptstadt: Brasilia (450.000 Mio Einwohner)
Landesvorwahl: +55
Währung: Brasilianischer Real (Abk.: R$; ISO-4217-Code: BRL)
Zeitzone: Brasilien teilt sich in folgende drei Zeitzonen auf: Brasília Official Time (BRT; MEZ -4 Std.), Brasília Time -1 (MEZ -5 Std.) und Brasília Time +1 (MEZ -3 Std.). Zwischen Mitte Oktober und Mitte Februar wird in einigen Teilen Brasiliens auf Sommerzeit (+1 Std.) umgestellt.
Brasilien liegt zum allergrößten Teil in tropischen Regionen. Die Jahreszeiten sind denen in Europa entgegengesetzt, allerdings deutlich weniger ausgeprägt. Die südlichen und südöstlichen Regionen - inklusive Rio und São Paulo - besucht man am besten in den Monaten März und November/Mitte Dezember. Zwischen Ende Dezember und Februar ist es meist heiß, aber auch feucht. Außerdem ist in der Zeit zwischen Weihnachten und Karneval halb Brasilien im Urlaub, was die Preise in die Höhe schießen lässt. Die Wintermonate (Juni bis September) fallen in São Paulo und Belo Horizonte recht kühl aus. In Rio kann dann ein Tag grau und regnerisch, der nächste aber warm und sonnig sein. Den Pantanal besucht man am besten in der Trockenzeit zwischen April und September. Am Amazonas ist es eigentlich immer heiß und feucht. Hauptregenzeit ist zwischen Januar und April. Am wenigsten regnet es zwischen Juli und November, die Flüsse erreichen ihre Höchststände zwischen März und Juni.
Der Nordosten zwischen Porto Seguro und Natal bleibt das ganze Jahr über warm, wobei gerade die Paulistas im Juli gerne ihrem Winter entfliehen, um hier Urlaub zu machen. An der Küste fallen die heftigsten Niederschläge zwischen Mai und Juli, während es an der Nordküste zwischen Natal und São Luis zwischen Januar und Mai am meisten regnet. Die beste Reisezeit ist zwischen August und Mitte Dezember sowie von März bis Juni.
São Paulo und Rio de Janeiro sind inzwischen kulinarische Hochburgen Südamerikas, und allmählich entdecken junge brasilianische Küchenchefs die reichen gastronomischen Traditionen ihres großen Landes. Hier mischen sich indianische, afrikanische und portugiesische Einflüsse. Zwar sind saftige Steaks und der herzhafte Bohneneintopf Feijoada noch immer Leibspeisen der Einheimischen, doch liebt man inzwischen auch im Süden die aus Salvador stammende Art, Meeresfrüchte „afrikanisch“ mit Kokosmilch, Dendê-Palmöl und viel Pfeffer zuzubereiten. Besonders gut schmecken Gerichte aus Belém, wo ungemein leckere Amazonasfische, Büffelkäse und Pato no tucupi (Ente in einer gelben Brühe aus Maniokwurzeln) auf den Tisch kommen.
In São Paulo, wo eine große Gemeinde japanischer Einwanderer lebt, liebt man natürlich Sushi und Sashimi, doch auch die italienische Küche feiert hier Triumphe, und als besonders „in“ gilt die peruanische Küche. Nachspeisen bereitet man in Brasilien oft mit exotischen Früchten zu. Als Abschluss darf der starke Cafezinho, ein schwarzer Espresso, natürlich nicht fehlen.
Getrunken wird gutes, einheimisches Bier wie Bohemia, Antárctica, Brahma und Devassa, und das gerne als „chope" frisch vom Fass. Auch die berühmte Caipirinha, die man in Brasilien auch mit anderen Früchten als Limetten kombiniert sowie erfrischende Säfte und Batidas aus exotischen Früchten, werden gern getrunken. An Strandbuden ist das frische, eisgekühlte Kokoswasser nicht zu schlagen, doch wird hier auch so manch ein Gläschen Cachaça (Zuckerrohrschnaps) pur weggeschluckt. Der Süden des Landes bringt sehr bemerkenswerte Weine hervor.
Festlich geschmückte Samba-Tänzerinnen beim Karneval in Rio
1. Januar Procissão de Nosso Senhor Bom Jesus dos Navegantes wird in Salvador de Bahia mit einer großen Schiffsprozession vom alten Hafen bis zur Kirche Igreja e Hospício da Boa Viagem begangen, wo das eigentliche Fest mit Tanz, verschiedenen Aufführungen und jeder Menge traditionellem Essen stattfindet.
Lavagem do Bonfim ist eine der wichtigsten christlich-afrikanischen Veranstaltungen im Jahr mit anschließendem Volksfest, bei der die Einwohner von Salvador de Bahia ihre blütenweiße Candomblé-Kleidung anziehen, einen 8 km langen Marsch durch die Stadt vornehmen und die Treppenstufen der Bonfim-Kirche rituell reinigen.
Februar Am 2. Februar versammeln sich zu Ehren der Meeresgöttin zahlreiche Menschen am Strand von Salvador de Bahia, um gemeinsam die Festa de Iemanjá zu begehen, indem sie Opfergaben zu Wasser lassen und anschließend ein großes Fest mit Musik, Tanz, Speis und Trank veranstalten.
Der farbenfrohe und für seine heißen Rhythmen, Tänze sowie fröhliche Musik bekannte brasilianische Karneval wird am größten in Rio de Janeiro, Salvador de Bahia, Recife/Olinda und São Paulo gefeiert.
März/April Das Festival de Teatro ist ein mehrtägiges Theater-Festival in Curitiba, das wundervolle Inszenierungen brasilianischer Künstler hervorbringt (http://festivaldecuritiba.com.br).
Freunde der Oper zieht es zum Festival Amazonas de Ópera in Manaus, wo sie mit einem umfangreichen Aufführungsangebot empfangen werden.
Auf der São Paul Fashion Week, dem größten Modeevent Südamerikas, werden alljährlich die neuesten Modekreationen präsentiert (http://ffw.com.br/spfw).
Mai Ganz São Paulo steht im Zeichen der Virada Cultural, einem großen Kulturfest, das am ersten Mai-Wochenende mit Konzerten und Theateraufführungen veranstaltet wird (http://viradacultural.prefeitura.sp.gov.br).
Mai/Juni Während der Festa do Divino Espírito Santo verwandelt sich Pirenópolis in einen mittelalterlichen Schauplatz mit Turnieren, Tänzen und der Aufführung der Geschichte des Festes.
Juni Im Juni werden im ganzen Land die Festas Juninas ausgerichtet, auf denen Folklore getanzt, Spiele gespielt und reichlich traditionelles Essen verzehrt wird.
Im Maranhão-Gebiet gehören die Bumba-meu-boi-Feste, auf denen mit traditionellen Instrumenten musiziert und eine Theatervorführung mit Ochsenkostümen zum Besten gegeben wird, zu den spektakulärsten Veranstaltungen im Jahr.
Juli Fortal ist eine mehrtägige Samba-Veranstaltung in Fortaleza, die stark an den brasilianischen Karneval erinnert.
Das Festival de Dança in Joinville versetzt jedes Jahr mit hochkarätigen Tanzaufführungen aus unterschiedlichen Kategorien wie Ballett und Folklore zahlreiche Zuschauer in Begeisterung (http://www.festivaldedanca.com.br).
August Das Festival de Gramado in der gleichnamigen Stadt ist das größte Filmfest Lateinamerikas und zeigt sowohl nationale als auch internationale Produktionen (http://www.festivaldegramado.net).
Oktober Am zweiten Sonntag im Oktober findet die berühmte Procissão do Círio de Nazaré in Belém statt, auf der die festliche Prozession den Höhepunkt bildet.
Auch in Brasilien ist das Oktoberfest bereits angekommen und wird mit Dirndl und Co. jedes Jahr in Blumenau gefeiert.
Dezember Unter dem Namen Carnatal findet in Natal auch im Dezember noch ein großes Karnevalsspektakel statt.
Am 4. Dezember wird in Salvador de Bahia die Festa de Santa Bárbara ausgerichtet, ein traditionelles Straßenfest mit farbenprächtigen Umzügen.
Zu Réveillon, dem brasilianischen Silvester, werden im ganzen Land große Feste organisiert; die Copacabana-Strandparty in Rio de Janeiro ist legendär.

Martinique

Landesdaten


Lage


Die Insel Martinique sowie die Inselgruppe Guadeloupe bilden Französisch Westindien; als Übersee-Département gelten sie als Teil des französischen Mutterlandes.


Die Inseln liegen im Karibischen Meer und gehören zu den Kleinen Antillen. Im Norden von Martinique liegt die Insel Dominica (Entfernung ca. 25 km), im Süden liegt die Insel St. Lucia (Entfernung ca. 37 km).


FLÄCHE: Martinique - ca. 1.106 km².


Einwohner


Bevölkerung: ca. 396.400 Einwohner


Städte:


Fort-de-France (Hauptstadt) ca. 90.300


Le Lamentin ca. 39.800


Le Robert ca. 23.900


Schoelcher ca. 21.400


Sainte-Marie ca. 19.500


Le François ca. 19.200


Sprache


Amtssprache ist Französisch; Creole (Kreolisch) gilt als Umgangssprache.


Zeitverschiebung


Mitteleuropäische Zeit (MEZ) -5 Stunden (während der europäischen Sommerzeit -6 Stunden).


Stromspannung


220 Volt Wechselstrom, 50 Hz. Im Gebrauch sind französische Stecker (es empfehlen sich Adapter).


Telefon/Post


Telefon


Die Vorwahl von Deutschland, Österreich und der Schweiz nach Martinique ist 00596, danach ist unmittelbar die mit "596" beginnende Telefonnummer zu wählen. Für Telefonate innerhalb von Martinique sowie von Frankreich oder vom Archipel Guadeloupe aus wählt man nur die 10-stellige Teilnehmernummer, die mit "0596" beginnt. In den Telefonzellen werden überwiegend Telefonkarten akzeptiert, die in Shops mit der Aufschrift "télécarte en vente ici" erhältlich sind. Telefonauskünfte erhält man unter Tel. 12.


Die Vorwahl von Martinique nach Deutschland ist 0049, nach Österreich 0043 und die der Schweiz 0041.


NOTRUFNUMMERN: Polizei 17, Unfallrettung 15, Feuerwehr 18, Wasserschutzpolizei 71 92 92.


Mobilfunk


Netztechnik: GSM 900/1800.


Derzeit gibt es Roamingverträge mit Anbietern in Martinique von E-Plus, O2, Telekom Deutschland und Vodafone.


Internet


Länderkürzel: .mq


Feiertage


1. Januar (Neujahr), 22. April (Ostermontag), 1. Mai (Tag der Arbeit), 8. Mai (Tag des Sieges 1945), 22. Mai (Tag der Abschaffung der Sklaverei), 30. Mai (Christi Himmelfahrt), 10. Juni (Pfingstmontag), 14. Juli (Nationalfeiertag; Erstürmung der Bastille), 15. August (Mariä Himmelfahrt), 1. November (Allerheiligen), 11. November (Waffenstillstand von 1918), 25. Dezember (Weihnachten), Höhepunkt der Karnevalszeit ist jeweils eine Woche vor Aschermittwoch.


Öffnungszeiten


Banken: Mo bis Fr 8-12, 14-16 Uhr


Geschäfte: Mo bis Sa 9/10-17 Uhr


Einkaufszentren: Mo bis Sa 9-20/22 Uhr


Post: Mo bis Fr 8-18 Uhr, Sa 8-12 Uhr


Kleidung


Leichte, atmungsaktive Sommerkleidung ist das ganze Jahr über ausreichend. Für die Abende und Ausflüge in die Berge sollten auch leichte Wollsachen mitgenommen werden. Gute Sonnenbrillen und Regenschutz sind ebenso empfehlenswert.

Geschichte/Politik


Im Jahre 1502 entdeckte Kolumbus die Insel Martinique. Hundert Jahre später nahm die französische "Compagnie des Iles d'Ameriques" die Insel in Besitz und siedelte dort Franzosen an. 1674 wurde Martinique französische Kronkolonie. Das Plantagensystem wurde verändert; statt Baumwolle und Tabak baute man nun Zuckerrohr, später auch Kaffee an. Im 17. und 18. Jahrhundert wollten die Briten und auch die Niederländer Martinique haben, aber 1816 wurde die Insel endgültig französischer Besitz. 1854 bekam sie eine gewisse innere Autonomie, seit 1946 ist sie ein französisches Übersee-Departement.


Wirtschaft


Rund ein Viertel des Landes wird landwirtschaftlich bearbeitet. Man erntet vor allem Zuckerrohr und Bananen: Aber auch Ananas, Kakao und Kaffee werden angebaut. Bananen, Zucker und der aus Zucker hergestellte Rum sind denn auch die Hauptexportgüter der Insel. Die Viehzucht spielt eine große Rolle, denn ein Fünftel der Insel besteht aus natürlichem Weideland. Der Wald hingegen kann kaum genutzt werden. Er ist praktisch undurchdringlich.


Industrieunternehmen verarbeiten hauptsächlich Agrarprodukte: Zuckerfabriken, Rumdestillerien und Ananas-Konserven-Firmen. Auch eine Erdölraffinerie arbeitet auf Martinique.


Der Tourismus hat in den vergangenen Jahren zunehmend an Bedeutung gewonnen. Inzwischen ist er die hauptsächliche Einnahmequelle auf Martinique.


Religion


Etwa 88 Prozent der Bevölkerung sind katholisch, eine weitere Religionsgemeinschaft sind die Adventisten.


Vegetation


An vielen Küstenabschnitten wachsen Mangroven. Im Norden der Insel, an der windzugewandten Seite mit relativ viel Regen, steht dichter tropischer Regenwald. An der Leeseite der Berge beträgt der Niederschlag nur ein Fünftel. Dort erstrecken sich Dornstrauch-Savannen. Aber zwischen den Dornenhecken sieht man immer wieder grüne Plantagen. Geradezu üppig ist in manchen Ecken dieser Insel die Blumenpracht. Die Arawak-Indianer, die ersten Bewohner, nannten sie "Madinina", die Blumeninsel. In der Tat gibt es kaum ein Stück Erde, auf dem es nicht grünt und blüht, keinen Hausgarten, der nicht Blumen in üppiger Fülle trägt. Hibiskus, Anthurium, Orchideen, Lilien, Flammenblumen, Lorbeerrosen und andere Tropenblumen gedeihen im Überfluss.


Tierwelt


Wildkaninchen leben hier, auch einige Mungos. Die Zahl der Vögel, die hier zuhause sind, ist weit größer. Vor allem sieht man mehrere Arten von Tauben.

Kulinarisches


Auf Martinique isst man vorzugsweise kreolisch und nach Möglichkeit nicht ohne Rum, der zur Verfeinerung schmackhafter Fleisch-, Fisch- und Gemüsegerichte gerne und viel benutzt wird. Ein auf Martinique typisches Gericht ist Ziegen- oder Lammcurry. Das besteht aus Fleisch, Zwiebeln, Knoblauch, Mango, Kartoffeln, Kürbis und Zucchini. Das Fleisch wird in Erdnussöl angeschmort, mit Weißwein abgelöscht. Dann kommt das Gemüse dazu - und eine gehörige Menge brauner Rum. Als Nachtisch gibt es vielleicht, eine Kokos-Rum-Creme mit allerlei Früchten.


Auch getrunken wird vor allem Rum, der hier in sehr guter Qualität aus dem einheimischen Zuckerrohr produziert wird. Nach alter Tradition trinkt man zur Mittagszeit ein Glas weißen Rum mit Limone, nach Geschmack mit Zuckersirup oder braunem Rohrzucker, das heißt Ti Punch.


Sitten und Gebräuche


Auch auf Martinique bestimmt Musik den Rhythmus des Jahres. Trommeln und Schlaginstrumente spielen dabei eine bestimmende Rolle, denn den Rhythmus brachten einst die Sklaven aus ihrer Heimat mit in die Karibik. Trommeln gaben den Arbeitstakt auf den Feldern an und Klanghölzer begleiteten den Gesang und das rhythmische Singen und Klatschen. Diese urwüchsige, handgemachte Musik kann man heute bei Konzerten, in Folkloreshows und gelegentlich auch ganz ungezwungen am Strand erleben.


Auf die Sklavenzeit zurück geht auch der kreolische Schmuckstil. Die traditionelle Kleidung der Kreolinnen sieht man noch oft bei Folklore-Veranstaltungen oder Festen. Über einem langen weißen Baumwollkleid mit Lochstickerei wird ein bunt karierter Überrock getragen. Diese bunt karierten Stoffe schmücken auch den Kopf der Kreolin. Dabei gibt es viele Arten, die Kopftücher flott, frech oder traditionell zu binden. Endet der Kopftuchknoten mit einem Zipfel, signalisiert dies: "Mein Herz ist noch frei". Stehen zwei Tuchzipfel in die Höhe, heißt die Botschaft: "Mein Herz ist vergeben, aber versuch´s doch mal!" Drei Zipfel sagen klar: "Mein Herz ist nicht mehr frei" und vier Zipfel signalisieren: "Wer mag, findet immer ein Plätzchen."


Souvenirs


Es gibt auf Martinique schöne kunsthandwerkliche Artikel, vor allem aber traditionellen kreolischen Schmuck aus Gold, der seit der Sklavenzeit hier hergestellt wird.


Duty Free


Einreise aus EU-Ländern


Bei unmittelbarer Einreise aus den anderen EU-Ländern (innergemeinschaftlicher Reiseverkehr; trifft nicht zu für die Kanarischen Inseln, außerdem nicht für die britischen Kanalinseln und nicht für Grönland) bestehen keine Beschränkungen/Formalitäten abgabenrechtlicher Art für das Reisegepäck und ausschließlich zu privaten Zwecken mitgeführte Waren. Ausgenommen sind verbotene Waren wie Drogen, Waffen usw. (Besonderheiten s.u.; für Waren zu gewerblichen Zwecken s. Abschnitt "Geschäftsreisende").


Im EU-Mitgliedstaat eingekaufte, bereits versteuerte (sog. verbrauchssteuerpflichtige) Waren können von Privatpersonen (ohne nochmalige Besteuerung) problemlos mitgeführt werden, wenn sie ausschließlich für ihren Eigenbedarf, d.h. nicht zu gewerblichen/kommerziellen Zwecken, erworben wurden.


Für folgende Waren gilt als Richtmenge für den Eigenbedarf:


TABAKWAREN: 800 Zigaretten, 400 Zigarillos (Zigarren mit einem Stückgewicht von höchstens 3 g), 200 Zigarren, 1.000 g Rauchtabak;


ALKOHOLISCHE GETRÄNKE: 10 Liter Spirituosen, 20 Liter sog. Zwischenerzeugnisse (z.B. Campari, Port, Madeira, Sherry), 90 Liter Wein (davon höchstens 60 Liter Schaumwein), 110 Liter Bier.


Eine Überschreitung dieser Richtmengen ist im Einzelfall möglich, wenn nachgewiesen wird, dass auch die größere Menge ausschließlich für den privaten Eigenbedarf bestimmt ist.


Bei anderen mitgeführten, verbrauchssteuerpflichtigen Waren kann bei der Einreise nach bestimmten Kriterien (u.a. die Gründe für den Besitz, Beförderungsart, Unterlagen über die Menge der Waren) geprüft werden, ob sie ggf. zu gewerblichen Zwecken bestimmt sind.


KRAFTSTOFFE für Motorfahrzeuge, die nicht im Hauptbehälter des Fahrzeugs oder in einem geeigneten Reservebehälter mitgeführt werden, können ggf. erneut besteuert werden.


REISENDEN UNTER 17 JAHREN wird keine Steuerbefreiung für Spirituosen und Tabakwaren gewährt.


Einreise aus Drittländern


Bei der Einreise aus anderen als EU-Ländern (Drittländern) ist die zum persönlichen Gebrauch während der Reise benötigte und zur Wiederausfuhr bestimmte Reiseausrüstung sowie der Reiseproviant von Eingangsabgaben befreit.


Ferner sind Waren, die Reisende gelegentlich und ausschließlich zum persönlichen Ge- oder Verbrauch oder für ihren Haushalt oder als Geschenk in ihrem persönlichen Reisegepäck einführen, im Rahmen folgender Mengen und Wertgrenzen abgabenfrei:


200 Zigaretten oder 100 Zigarillos (Zigarren mit einem Stückgewicht von höchstens 3 g) oder 50 Zigarren oder 250 g Rauchtabak;


16 Liter Bier;


4 Liter nicht schäumende Weine;


1 Liter Spirituosen mit einem Alkoholgehalt von mehr als 22 Volumenprozent ODER 2 Liter Spirituosen, Aperitifs aus Wein oder Alkohol, Tafia, Sake oder ähnliche Getränke, mit einem Alkoholgehalt von 22 Volumenprozent oder weniger, oder Schaumwein oder Likörwein;


eine dem persönlichen Bedarf des Reisenden entsprechende Menge an Arzneimitteln;


10 Liter Kraftstoff je Motorfahrzeug im Reservekanister;


andere Waren bis zu einem Gesamtwert von 430 Euro für Flug- und Seereisende, für Einreisende auf anderen Verkehrswegenbis zu einem Gesamtwert von 300 Euro; für Reisende unter 15 Jahren gilt die Freimenge von 150 Euro unabhängig vom Einreiseweg.


DIE ABGABENBEFREIUNG WIRD NICHT GEWÄHRT:


Reisenden unter 17 Jahren für Tabakwaren, Spirituosen, Wein, Schaumwein, Likörwein, Aperitifs und ähnliche alkoholische Getränke.

Klimainformationen


Es herrscht subtropisches Klima. Die durchschnittliche Temperatur schwankt zwischen 22 und 30°C. Es besteht eine hohe Luftfeuchtigkeit. Die heißesten Monate sind Juli bis September. Durch die ständig wehenden Seewinde sind die Temperaturen jedoch gut erträglich. In den Bergen ist es angenehm kühler. Die regenreichste Zeit ist Juli bis November. Mit vielen Niederschlägen ist besonders in den Hochlagen und an den Küsten zu rechnen, die auf der Windseite liegen.


Beste Reisezeit


Martinique ist das ganze Jahr über für Reisen geeignet. Hauptsaison ist während der Monate von Dezember bis April.

Vorgeschriebene Impfungen



Keine bei Einreise direkt aus Europa.


Gelbfieber bei Einreise aus ENDEMIEGEBIETEN.


GELBFIEBER-ENDEMIEGEBIETE


In AFRIKA:


Äquatorialguinea, Äthiopien, Angola, Benin, Burkina Faso, Burundi, Côte d`Ivoire, Demokratische Republik Kongo (Kinshasa), Gabun, Gambia, Ghana, Guinea, Guinea-Bissau, Kamerun, Kenia, Kongo, Liberia, Mali, Mauretanien, Niger, Nigeria, Ruanda, Senegal, Sierra Leone, Südsudan, Sudan, Togo, Tschad, Uganda, Zentralafrikanische Republik.


In SÜD- und MITTELAMERIKA:


Argentinien, Bolivien, Brasilien, Ecuador, Franz. Guayana, Guyana, Kolumbien, Panama, Paraguay, Peru, Surinam, Trinidad + Tobago, Venezuela.




Empfohlene Impfungen


Hepatitis A, zusätzlich für Individualreisende Typhus.


Informationen zur Malaria


Malaria


Keine.


Verbreitung


Martinique ist malariafrei.


Ärztliche Hilfe


FORT-DE-FRANCE: Hopital Pierre Zobda Quitmann, Route de Chateauboeuf, 97200 Fort-de-France/Martinique, Tel. (00596) 596 55 20 00.

Währung


Währungseinheit


Währungseinheit: Euro ( EUR)


1 Euro = 100 Cent.


Derzeitiger Kurs:


1 US-$ = ca. 0,87 EUR


Hinweise


Bei den unten aufgeführten Umrechnungskursen handelt es sich um Devisenkurse der Deutschen Bundesbank, die die Preisnotierung des Euro und des US-Dollar in der Währung des Reiselandes angibt. Mit Devisenkursen werden z.B. Rechnungen unterschiedlicher Währungen gegeneinander verrechnet. (Im Gegensatz zum Sortenkurs wird hier jedoch nicht der Wert angegeben, den man in Deutschland am Bankschalter für einen Euro oder US-Dollar erhält.)


Devisenbestimmungen/Umtausch


Einfuhr Fremdwährung: unbeschränkt


Einfuhr Landeswährung: unbeschränkt


Deklaration: Ja - schriftliche Deklaration bei Ein- und Ausreise ab einem Wert von 10.000 Euro (auch in anderen Währungen, Reiseschecks oder auf Dritte ausgestellte Schecks, Zahlungsanweisungen etc.).


Ausfuhr Fremdwährung: unbeschränkt


Ausfuhr Landeswährung: unbeschränkt


Internationale Kreditkarten: Ja - werden von größeren Hotels, den meisten Geschäften, internationalen Autovermietern akzeptiert.


Geldautomat: Ja - in den größeren Orten vorhanden; Abhebung von Bargeld mit Kreditkarte oder Girocard (mit Maestro-Logo) ist möglich.


Reiseschecks: Nein

Auskunftstellen


Comité Martiniquais du Tourisme
Rond-point des Ecoles
Schoelcher /Martinique
Comité Martiniquais du Tourisme
B.P 7135
Schoelcher/Martinique
(00596) 596 61 83 93
(00596) 596 61 83 92
infos.cmt@martiniquetourisme.com


Chambre de Commerce et d'Industrie de la Martinique
50, Rue Ernest Deproge
97200
Fort-de-France /Martinique
(00596) 596 60 66 68
(00596) 596 55 28 00
contact@martinique.cci.fr


Botschaften und Konsulate


In Deutschland


Visa-Erteilung in Deutschland durch die folgende französische Vertretung:


Französisches Generalkonsulat
Zeppelinallee 35
60325
Frankfurt/M.
(0 69) 79 50 96 46
(0 69) 795 09 60
www.consulatfrance.de/francfort
info@consulfrance-francfort.org
Mo bis Fr 8.45-12 Uhr, außerdem Do 14-15.30 Uhr
(für Visa-Angelegenheiten Bundesrepublik Deutschland)


Von Deutschland



zuständig Paris/Frankreich:


Ambassade de la République fédérale d'Allemagne
24 rue Marbeau
75116
Paris
Ambassade de la République fédérale d’Allemagne
BP 30 221
75364 Paris CEDEX 08 /Frankreich
(0033 1) 53 83 45 02
(0033 1) 53 83 45 00
www.amb-allemagne.fr
Amtsbezirk: Frankreich


Konsularischer Amtsbezirk: Départements Aisne, Calvados, Cher, Côtes-d'Armor, Essonne, Eure, Eure-et-Loir, Finistère, Hauts-de-Seine, Ille-et-Vilaine, Indre, Indre-et-Loire, Loire-Atlantique, Loiret, Loir-et-Cher, Maine-et-Loire, Manche, Mayenne, Morbihan, Nord, Oise, Orne, Paris (Ville de), Pas-de-Calais, Sarthe, Seine-et-Marne, Seine-Maritime, Seine-Saint-Denis, Somme, Val-de-Marne, Val-d'Oise, Vendée, Yvelines;


außerdem die Übersee-Départements Französisch-Guayana, Guadeloupe, Martinique, Mayotte und Réunion;


die Übersee-Territorien Französisch-Polynesien, Neukaledonien, St. Pierre und Miquelon, Wallis und Futuna.


(Zuständige Visabehörde für St. Pierre und Miquelon ist das Generalkonsulat in Montreal/Kanada, für die französischen Hoheitsgebiete im Südpazifik die Botschaft Wellington/Neuseeland.)


Der Leiter der Vertretung ist zugleich als Botschafter in Monaco mit Sitz in Paris akkreditiert.



Von Deutschland


in Visa-Angelegenheiten zuständig:


Embassy of the Federal Republic of Germany
90-92 Hobson Street, Thorndon
6011
Wellington
Embassy of the Federal Republic of Germany
P.O. Box 1687
Wellington 6140/Neuseeland
(0064 4) 473 60 69
(0064 4) 473 60 63
www.deutschebotschaftwellington.co.nz
Amtsbezirk: Neuseeland, Cook-Inseln, Fidschi, Kiribati, Niue, Samoa, Tokelau, Tonga, Tuvalu und das britische Überseegebiet Pitcairn


Ärztliche Hilfe


FORT-DE-FRANCE: Hopital Pierre Zobda Quitmann, Route de Chateauboeuf, 97200 Fort-de-France/Martinique, Tel. (00596) 596 55 20 00.

Sehenswertes


Fort-de-France


In der Hauptstadt Fort-de-France wohnt die Hälfte der gesamten Inselbevölkerung. Die Altstadt wirkt noch ganz ursprünglich. Die Straßen mit den zwei- und dreigeschossigen Häusern sind von quirlendem Leben erfüllt. Sehr reizvoll ist die Markthalle mit eine überwältigenden Vielfalt an Farben, Gerüchen und Geräuschen. In lautem Kreolisch rufen die Händler ihre Früchte und Gewürze aus. Ein Stück weiter nördlich liegt der Fischmarkt. Hier werden Thunfisch, Goldbrassen, Langusten und Krabben frisch vom Fang hergebracht und angepriesen. Aber Fort-de-France bietet mehr. Die Franzosen nennen es "Das Pariser Schaufenster der Karibik", da sich in einigen Straßen Boutiquen und edle Luxusläden aneinander reihen.


Caravelle


Die Halbinsel im Osten von Martinique ist ein Naturreservat. Das Gebiet wurde einst von der Planzer- und Schmugglerfamilie Dubuc bewohnt. Mit falschen Leuchtfeuern führten sie reich beladene Schiffe in die Irre, um sie in der Bucht anzugreifen und auszurauben. Die heißt noch heute "Baie du Trésor" ("Schatzbucht"). Vom Chateau der Dubucs stehen noch Reste. Es gibt in dem Reservat sehr schöne Wanderwege. Der Park ist vor allem von tropischem Trockenwald bestanden, allerdings sind es nicht mehr die ursprünglichen Bäume; hier wurden andere gepflanzt. Der goldbraun und schwarz gefiederte Carouge kann entdeckt werden, eine Vogelart, die fast nur auf Martinique heimisch ist - ebenso wie das seltene Weißkehlchen. Doch am bekanntesten ist ein auffallend gelb-schwarzer Vogel, der Sucrier. Er wird auch in vielen Hausgärten zahm gehalten.


Les Trois-Ilets


Auf dem Landsitz Pagerie ging vor 200 Jahren Joséphine, die spätere Frau Napoleons und Kaiserin Frankreichs, spazieren. Dies war der Besitz ihrer Familie, hier wurde sie als Marie Josephe Tascher de la Pagerie geboren, verbrachte Kindheit und Jugend. Auf dem Anwesen, das liebevoll restauriert wurde, hat man ein Joséphine-Museum untergebracht. Es gibt auch einen Überblick über das Leben auf einer Plantage im 18. Jahrhundert.


Auf dem Gelände legte Golf-Spezialist Robert Trent Jones einen 18-Loch-Golfplatz an, der allerlei natürlich gewachsene Hindernisse wie Flussläufe, Baumgruppen und Wasserstellen einbezieht.


Wandern auf Martinique


Auf Martinique hat man eine ganze Reihe Fußwandertouren ausgearbeitet, die zwischen einem und 22 km lang sind. Die Wege tragen - ganz europäisch - bunte Markierungen. Zum Teil bringen sie einen zu Bademöglichkeiten in Dschungelflüssen. Eine der Wanderungen führt auf den Vauclin, den ältesten (längst erloschenen) Vulkan auf Martinique. Auch Exkursionen durch den tropischen Regenwald sind üblich geworden. Dort gibt es auch Kletterpartien durch Bachläufe abwärts - inklusive dem Rutsch durch einen Wasserfall. Dafür empfiehlt es sich, einen erfahrenen Führer mitzunehmen.


Tauchen vor Martinique


In der Bucht von Saint-Pierre liegt Interessantes für die Taucher auf dem Meeresboden: 15 Schiffswracks. Die Schiffe gingen 1902 unter, als der Vulkan Mont Pelée ausbrach und seine Lava ins Wasser der Bucht schoss. Damals wurde auch die damalige Hauptstadt Saint-Pierre zerstört.


Rumproduktion


Die Geschichte Martiniques ist eng mit dem Zuckerrohr und der Rumproduktion verbunden. Eine Zuckermühle gibt es noch auf der Insel, dazu acht zum Teil große Destillerien mit imposanten Kellergewölben. Man kann sie besuchen und erfährt dort viel über die Geschichte der Zucker- und Rumproduktion sowie über die Menschen, die vom Zucker lebten oder als Plantagenbesitzer wohlhabend wurden. Pointe Vatable ist solch eine ehemalige Destillerie. Dort zeigt man in einem kleinen Museum die Beziehungen zwischen der Insel, dem Zuckerrohr und den Bewohnern.

Reisehinweise


Zurzeit liegt kein Reisehinweis vor.


Allgemeine Vorsichtsmaßnahmen


Hurrikan-Saison: In den Bundesstaaten im Süden der USA, in Mexiko, Zentralamerika sowie in der Karibik ist jeweils in der Zeit von Juni bis November mit Hurrikans zu rechnen. Kennzeichen dieser tropischen Wirbelstürme sind u.a. Windgeschwindigkeiten in Orkanstärke, starke Regenfälle und unter Umständen auch Erdrutsche. Informationen dazu gibt es bei örtlichen Wettervorhersagen oder im Internet, beispielsweise unter www.nhc.noaa.gov und www.wunderground.com/tropical. Den Anordnungen der Sicherheitsbehörden ist Folge zu leisten.


SPERR-NOTRUF: Deutsche können ihre Girocards, Kreditkarten, Handys und einige andere elektronische Berechtigungen über die Sperr-Notruf-Nummer ++49 116 116 (aus dem Ausland neben ++49 116 116 auch ++49 30 4050 4050 wählbar) rund um die Uhr sperren lassen. Der Anrufer wird mit den Herausgebern der jeweiligen Medien verbunden, sofern diese sich dem Sperr-Notruf angeschlossen haben. Eine Liste der angeschlossenen Herausgeber ist im Internet unter www.sperr-notruf.de zu finden.


Ebenso ist es möglich, die Online-Ausweisfunktion (elektronischer Identitätsnachweis - eID) des neuen Personalausweises unter den oben genannten Nummern sowie unter 0180 1 333 333 (Bürgerservice des Bundesinnenministeriums) sperren zu lassen.

Barbados

Aufgrund mehrerer bekannt gewordener Sexualvergehen an Ausländerinnen wird Frauen angeraten, Zufallsbekanntschaften mit Vorsicht zu begegnen. Ein vorgetäuschter Ehering kann manchmal Wunder bewirken, doch Urlauberinnen müssen sich häufig selbst in männlicher Begleitung auf lästige Anmachen von einheimischen Männern einstellen.
Allgemein gilt eine erhöhte Sicherheitsgefährdung. Eine Zunahme von Taschendiebstählen und bewaffneten Überfällen ist zu beobachten, weshalb unbelebte Viertel, Stadtparks oder Strände insbesondere im Dunkeln gemieden werden sollten. Die Nelson Street in der Hauptstadt gilt in den nächtlichen Stunden als besonders gefährlich für Touristen. In der Öffentlichkeit sollte das Tragen von Schmuck und das unnötige Mitführen von Wertsachen tunlichst vermieden werden. Wichtige Dokumente wie Reisepass und Flugschein sollten nur in Form von Kopien mitgenommen und die Originale sicher im Hotelsafe aufbewahrt werden.
Im Vergleich zu anderen karibischen Regionen ist die medizinische Versorgung auf Barbados relativ gut, entspricht allerdings in technischer und hygienischer Hinsicht nicht immer den europäischen Standards. Arztrechnungen müssen i.d.R. in bar vor Ort beglichen werden und nach Beendigung der Reise zwecks Rückerstattung beim jeweiligen Versicherungsinstitut eingereicht werden. Vor Reiseantritt sollte unbedingt eine Auslandsreise-Krankenversicherung mit Rückholoption abgeschlossen werden. Jeder sollte eine kleine Reiseapotheke im Gepäck haben - wer auf eine besondere (z.B. betäubungsmittelhaltige) Medikation angewiesen ist, sollte sich vorab bei der für Barbados zuständigen Behörde über die Erlaubnis der Einfuhr erkundigen.
Die Vorwahl von Barbados ist die 001264, ins Ausland telefoniert man vor Ort über die internationale Vorwahl 011 und der anschließenden Landesvorwahl, wie bspw. der 0049 nach Deutschland, der 0043 nach Österreich und der 0041 in die Schweiz. Münz- und Kartentelefone gibt es immer seltener, sie sind aber auf ganz Barbados noch vorhanden. Telefonkarten sind in den meisten Supermärkten und an Tankstellen erhältlich. Mobiltelefone werden über GSM 900/1800/1900 betrieben (Tri-Band-Handys sind für alle drei Frequenzen empfänglich). Zu den führenden Anbietern gehören Lime (http://www.lime.com) und Digicel (http://www.digicelbarbados.com), wobei Digicel über ein Roamingabkommen mit deutschen, österreichischen und schweizerischen Mobilfunkanbietern verfügt.
Eine behindertenfreundliche Gestaltung öffentlicher Einrichtungen ist auf den Karibischen Inseln i.A. noch wenig verbreitet. Im Verhältnis zu den anderen Inseln geht Barbados jedoch mit gutem Beispiel voran. Einige öffentliche Gebäude wie der Flughafen und manche Hotels sind bereits barrierefrei eingerichtet, Toiletten zunehmend rollstuhlgerecht gestaltet und die Bordsteine in größeren Städten häufig abgesenkt worden.
Deutsches Honorarkonsulat
Bridgetown Pasea Financial Building, Suite 1
Corner Harts Gap and Dayrells Road
Christ Church BB14030
Barbados, W.I.
Tel.: +1246-427-1876
Fax: +1246-427-1876
E-Mail: bridgetown@hk-diplo.de
Web: http://www.auswaertiges-amt.de
Das Konsulat liegt im Zuständigkeitsbereich der Deutschen Botschaft in Trinidad und Tobago.

Österreichisches Honorarkonsulat
Knowlton
Exeter Road
Navy Gardens Gap
Christ Church
Barbados, W.I.
Tel.: +1246-439-3000
Fax: +1246-439-2020
E-Mail: mschwaiger@caribsurf.com
Web: http://www.bmeia.gv.at
Das Konsulat liegt im Zuständigkeitsbereich der Österreichischen Botschaft in Venezuela.

Da die Schweiz keine Vertretung auf Barbados unterhält, ist die Botschaft in Venezuela zuständig:

Schweizerische Botschaft Caracas
Centro Letonia
Torre Ing-Bank, piso 15
Av. Eugenio Mendoza y San Felipe
La Castellana
Caracas 1060
Venezuela
Tel.: +58-212-2679585
Fax: +58-212-2677745
E-Mail: car.vertretung@eda.admin.ch
Web: https://www.eda.admin.ch/caracas
New Year's Day (Neujahr, 1. Januar); Errol Barrow Day (21. Januar); Good Friday (Karfreitag, März/April); Easter Monday (Ostermontag, März/April); National Heroes' Day (Tag der Volkshelden, 28. April); May Day (Maifeiertag, Mai); Whit Monday (Pfingstmontag, Mai/Juni); Emancipation Day (Tag der Befreiung, 1. August); Kadooment Day (1. Montag im August); Independence Day (Unabhängigkeitstag, 30. November); Christmas Day & Boxing Day (Weihnachten, 25. & 26. Dezember). Fällt ein Feiertag auf das Wochenende, wird er am nächsten Werktag nachgeholt.
Für die Einreise ist ein Visum weder für Deutsche, noch für Österreicher oder Schweizer erforderlich. Allgemein müssen Reisende jedoch über einen noch mindestens 6 weitere Monate gültigen Reisepass und ein Rück- oder Weiterflugticket verfügen und eine Unterkunftsadresse auf Barbados vorweisen können. Eine Miteintragung von Kindern im Reisepass der Eltern wird seit dem 26.02.2012 nicht mehr akzeptiert. Einreisenden wird vorerst eine Aufenthaltsdauer von mindestens 28, aber nicht mehr als 90 Tagen gewährt. Wer mehr Zeit auf Barbados verbringen möchte, kann die Aufenthaltsgenehmigung bei der Einwanderungsbehörde verlängern lassen.
Da sich Einreisebestimmungen kurzfristig ändern können, ist es ratsam, die aktuellen Vorschriften vor der Reise direkt bei der jeweiligen Botschaft oder konsularischen Vertretung zu erfragen.
Banken haben von Montag bis Donnerstag zwischen 9 und 15 Uhr durchgehend geöffnet. Freitags sind Bankkunden zwischen 9 und 17 Uhr willkommen, wobei zwischen 13 und 15 Uhr Mittagspause ist. Geschäfte sind in aller Regel von Montag bis Freitag zwischen 9 und 17 Uhr und samstags zwischen 9 und 14 Uhr offen, wobei Supermärkte samstags häufig längere Öffnungszeiten und teilweise auch sonntags geöffnet haben. Büros und Behörden können von Montag bis Freitag zwischen 8 und 16 Uhr besucht werden. Postämter hingegen haben von Montag bis Freitag zwischen 8 und 15 Uhr geöffnet und zwischen 12 und 13 Uhr zwecks Mittagspause geschlossen.
Es liegen keine besonderen Impfvorschriften für Deutsche, Österreicher und Schweizer vor. Bei Einreise aus einem Gelbfieberendemiegebiet ist für Reisende ab dem ersten Lebensjahr der Nachweis einer gültigen Gelbfieberimpfung vorgeschrieben.
Es wird zudem empfohlen, die vom Robert-Koch-Institut (RKI) ausgewiesenen Standardimpfungen aufzufrischen oder zu vervollständigen. Dazu zählen für Erwachsene u.a. Impfungen gegen Tetanus, Diphtherie, Pertussis, Mumps, Masern, Röteln, Hepatitis A und Influenza. Bei Langzeitaufenthalten werden weiterhin Impfungen gegen Hepatitis B und Typhus empfohlen. Barbados ist zwar kein Malariagebiet, aber Mücken können hier Denguefieber übertragen, weshalb helle, körperbedeckende Kleidung und Insektenschutzmittel für den Aufenthalt unabdingbar sind. Das Leitungswasser ist stark gechlort und zum Verzehr ungeeignet. Deshalb und aufgrund weit verbreiteter Durchfallerkrankungen sollte es nicht getrunken und beim Verzehr von Obst, Gemüse, Fleisch, Fisch und Meeresfrüchten auf entsprechende Hygienemaßnahmen geachtet werden.
Da sich Impfvorschriften kurzfristig ändern können, ist es ratsam, die aktuellen Vorschriften vor der Reise direkt bei der jeweiligen Botschaft oder konsularischen Vertretung des Ziellandes zu erfragen. Bitte erkundigen Sie sich zusätzlich auf den Internetseiten Ihres Auswärtigen Amtes über mögliche aktuelle medizinische Risiken für Reisen ins jeweilige Land.
Homosexualität ist auf Barbados gesetzlich verboten, wird allerdings kaum noch strafrechtlich verfolgt. Homosexuelle Paare, die sich in der Öffentlichkeit diskret verhalten, haben i.d.R nichts zu befürchten.
Die Polizei ist über die Kurzwahl 211, die Feuerwehr über die 311 und der Notarzt über die 511 zu erreichen.
Die Vorwahl von Barbados ist die 001264. Ins Ausland telefoniert man vor Ort über die internationale Vorwahl 011 und der anschließenden Landesvorwahl, wie bspw. der 0049 nach Deutschland, der 0043 nach Österreich und der 0041 in die Schweiz, wobei die 00 jeweils weggelassen wird. Münz- und Kartentelefone gibt es immer seltener, sie sind aber auf ganz Barbados noch vorhanden. Telefonkarten sind in den meisten Supermärkten und an Tankstellen erhältlich. Mobiltelefone werden über GSM 900/1800/1900 betrieben (Tri-Band-Handys sind für alle drei Frequenzen empfänglich). Zu den führenden Anbietern gehören Lime (http://www.lime.com) und Digicel (http://www.digicelbarbados.com), wobei Digicel über ein Roamingabkommen mit deutschen, österreichischen und schweizerischen Mobilfunkanbietern verfügt.
Auf Restaurant- und Hotelrechnungen kommt ein Bedienungszuschlag von 10 % hinzu. Es wird ein zusätzliches Trinkgeld von 10 % des Rechnungsbetrages erwartet, wie es z.B. auch bei Taxifahrten üblich ist.
Es ist erlaubt, Gegenstände für den persönlichen Bedarf, 1 l Spirituosen oder Wein, eine geringe Menge Parfum, Souvenirs im Wert von bis zu 100 BBD sowie 200 Zigaretten oder 100 Zigarren oder 230 g losen Tabak zollfrei einzuführen. Landes- und Fremdwährung kann unbeschränkt mitgenommen werden, unterliegt allerdings einer Deklarationspflicht. Die Ausfuhr der Landeswährung ist verboten, wohingegen Fremdwährung bis zu dem bei der Einreise deklarierten Betrag wieder ausgeführt werden darf. Es ist nicht erlaubt, mit Rauschmitteln, aus Tarnmaterial gefertigten Waren sowie frischen Lebensmitteln und Pflanzen einzureisen, für Waffen wie Taucher- und Bootssignalpistolen wird eine Genehmigung benötigt.
Bei der Wiedereinreise in die EU dürfen über 17-jährige 200 Zigaretten oder 100 Zigarillos mit einem Höchstgewicht von 3 g pro Stück oder 50 Zigarren oder 250 g Tabak zollfrei mit sich führen. An alkoholischen Getränken sind bei der Rückreise in die EU 1 l Spirituosen, 2 l Zwischenerzeugnisse, 4 l nicht schäumender Wein und 16 l Bier sowie andere Waren, wie Parfüm, Kaffee, Tee und Elektrogeräte bis zu einem Wert von 300 EUR zollfrei erlaubt, wobei die Wertgrenze für Jugendliche unter 15 Jahre bei 175 EUR und für Flug- und Schiffsreisende bei 430 EUR liegt. Bei der Wiedereinreise in die Schweiz dürfen über 17-jährige 250 Zigaretten oder Zigarren oder 250 g anderer Tabakfabrikate sowie 5 l alkoholische Getränke mit einem Alkoholgehalt bis 18 Vol.-% und 1 l alkoholische Getränke mit einem Alkoholgehalt über 18 Vol.-% zollfrei einführen. Die Wertfreigrenze aller eingekauften Waren beträgt 300 CHF (inklusive Geschenke, Alkohol und Tabakerzeugnisse).
Da sich Zollbestimmungen kurzfristig ändern können, ist es ratsam, die aktuellen Vorschriften kurz vor der Reise direkt bei der jeweiligen Botschaft zu erfragen.
Die Stromspannung beträgt 115 V bei 50 Hz. Auf Barbados sind Stecker des Typs A und des Typs B in Gebrauch, weshalb für deutsche, österreichische und schweizerische Geräte ein entsprechender Zwischenstecker erforderlich ist. Viele Hotels stellen ihren Gästen diesen zur Verfügung.
Um auf Barbados ein Fahrzeug selbst steuern zu dürfen, wird ein einheimisches Führerscheindokument benötigt. Touristen erhalten nach der Vorlage des Internationalen Führerscheins und der Entrichtung einer entsprechenden Gebühr von etwa 10 BBD eine „Visitors Driver’s Licence“, eine Art Besucher-Führerschein, der für zwei Monate gültig ist. Das Dokument kann in den Büros des Ministry of Transport, am Flughafen und auf Polizeirevieren beantragt werden. Autovermietungen sind bei der Vermittlung häufig behilflich und bestimmen auch das Mindestalter der Personen, die ein Fahrzeug mieten dürfen. In den meisten Fällen liegt das Mindestalter entweder bei 21 oder bei 25 Jahren. Es ist auch möglich, einen Mietwagen mit Fahrer zu buchen, was hinsichtlich des Linksverkehrs, der chaotischen Fahrweise der Einheimischen und aufgrund der freilaufenden Tiere sinnvoll erscheint. Das Straßennetz ist gut ausgebaut, die Straßen sind meist zweispurig, aber eng und sehr kurvenreich.
Öffentliche Verkehrsmittel sind auf der Insel vorhanden. In Bridgetown selbst gibt es ein geschlossenes Linienbussystem und von Bridgetown verkehren jeden Tag zwischen 6 Uhr in der Früh bis spät in die Nacht öffentliche Busse in alle Teile der Insel (http://transportboard.com). Neben diesen Bussen sind auch Mini-Busse mit dem Kennzeichen „ZR“ im Einsatz, die auf der ganzen Insel umherfahren und jederzeit angehalten werden können.
Wer sich mit dem Taxi fortbewegt, sollte wissen, dass die Fahrzeuge nicht mit einem Taxameter ausgestattet sind. Deshalb lohnt es sich, bspw. im Hotel oder im Informationszentrum für Touristen vorab die regulären Tarife für die gewünschte Route zu erfragen und mit dem Taxifahrer vor dem Fahrtantritt einen Festpreis auszuhandeln.
Auf Barbados wird der Handel mit und der Konsum von Drogen und Rauschmitteln bereits in geringen Mengen mit hohen Geld- und Gefängnisstrafen belegt, weshalb man sein Gepäck auf der gesamten Urlaubsreise nicht unbeaufsichtigt lassen und vorsichtig mit der Entgegennahme fremder Pakete sein sollte. Auch das Tragen von Kleidungsstücken in Tarnfarben oder -mustern ist streng verboten, da es ausschließlich dem Militär vorbehalten ist. Badebekleidung gehört nur an den Strand, wo FKK übrigens nicht erlaubt ist.
Das ganze Jahr über scheint die Sonne über Barbados und erhitzt die Luft auf Temperaturen zwischen 20 und 30 °C bei hoher Luftfeuchtigkeit. Kühle, dauerhaft wehende Passatwinde schwächen die hohen Temperaturen ab und sorgen für angenehme klimatische Bedingungen, die gemeinsam mit einer durchschnittlichen Wassertemperatur von 26 °C beste Voraussetzungen für einen Badeurlaub schaffen. Zwischen Juni und November herrscht jedoch Regenzeit und auch Hurrikane sind dann möglich. Die beste Zeit für eine Barbados-Reise liegt zwischen Dezember und Mitte April.
Januar Nationale und internationale Musiker, Songwriter und Sänger, die in verschiedenen Kategorien der Barbados Music Awards nominiert sind, geben sich am Tag der Verleihung die Ehre vor großem Publikum ihre Preise entgegen zu nehmen (http://thebarbadosmusicawards.com).
Februar Das Holetown Festival in der gleichnamigen Stadt erinnert jedes Jahr eine Woche um den 17. Februar herum mit traditionellen Tänzen, festlichen Paraden, musikalischen Darbietungen, einheimischen Märkten und Rummelplätzen an die Ankunft der ersten Siedler im Jahr 1627 (http://www.holetownfestivalbarbados.org).
Oistins Fish Festival Beim Oistins Fish Festival am Osterwochenende treten Oistins Fischer in unterschiedlichen Disziplinen wie Krabben- und Bootsrennen gegeneinander an, während die Zuschauer zusätzlich mit musikalischen Performances unterhalten werden und an mehreren Verkaufsständen einheimische Waren und kulinarische Köstlichkeiten erwerben können.
Mai Magische Momente verspricht das über mehrere Tage hinweg stattfindende Gospelfest, bei dem verschiedene Gospelartisten teilweise sogar kostenfrei auftreten (http://www.barbadosgospelfest.com).
Mai-August Das Crop Over Festival ist ein Event zum Ende der Zuckerrohrernte in Bridgetown, das mit bunten Kostümparaden, Musikauftritten und prachtvollen Festwagen zelebriert wird (http://www.barbadoscropoverfestival.com).
November Einen ganzen Monat lang finden beim National Independence Festival of the Creative Arts bis zum Unabhängigkeitstag am 30. November Wettkämpfe zwischen Bajans aller Altersklassen u.a. in den Bereichen Tanz, Musik, Drama, Literatur, Kulinarisches, Kunst und Fotografie statt.
Tropisch exotisch - so lässt es sich auf Barbados schlemmen. Reichlich einheimisches Obst, wie Papaya, Mango, Paw-Paw, Sour Sop, Avocado und Kokosnuss sind zu jeder Tageszeit und überall erhältlich. Barbados' Küche ist von Fisch und Meeresfrüchten geprägt und so wundert es nicht, dass der in den Gewässern vor der Insel weit verbreitete fliegende Fisch als Nationalgericht gilt. Aber auch Markrele, Hummer, Garnelen, Red Snapper, Thun- und Schwertfisch, Mahi-Mahi, Schildkröten und viele andere Meerestiere wie ein Fisch namens Dolphin, der aber nicht mit dem gleichnamigen Meeressäuger verwandt ist, stehen auf der Speisekarte. Gewürzt wird gerne mit einer Mischung aus Chili und Tymian, die Brotfrucht bildet die Basis verschiedener Gerichte.
Als besondere Delikatesse gelten die Eier des weißen Seeigels, aber auch die durch afrikanische Sklaven beeinflussten Gerichte werden gerne gegessen, wie z.B. Pepperpot-Stew, ein Eintopf aus verschiedenen Fleischsorten und Gemüse, der mit Chili, Nelken und Zimt verfeinert wird oder Cou Cou, ein Maispüree mit Okraschoten, das häufig als Beilage serviert wird. Zu den gängigen Nachspeisen zählen Foo Foo aus Kochbananen und das im Bananenblatt gedünstete Conkies aus Maismehl, Süßkartoffel, Kokosnuss, Kürbis und Rosinen.
Der Barbados-Rum ist Nationalgetränk und gehört zu den besten Rumsorten der Welt. Er wird entweder auf Eis oder als Cocktail getrunken. Empfehlenswert sind auch die frisch gepressten Fruchtshakes und Mauby, ein bitter-süßes Getränk, das aus dem Sud gekochten Rindenextraktes gewonnen wird.
Amtssprache: Englisch
Bevölkerung: rund 295.000 Einwohner
Fläche: 431 km²
Hauptstadt: Bridgetown (rund 100.000 Einwohner)
Landesvorwahl: +1246
Währung: Barbados-Dollar (Abk.: BDS$; ISO-4217-Code: BBD)
Zeitzone: Atlantic Standard Time (AST). Der Unterschied zur Mitteleuropäischen Zeit (MEZ) beträgt -5 Std., zur Mitteleuropäischen Sommerzeit (MESZ) -6 Std. und zur Koordinierten Weltzeit, der Universal Time Coordinated (UTC) -4 Std. Keine Umstellung auf Sommerzeit.

Ausflugsland

Grenada

Während Hotels und Restaurants häufig einen Bedienungszuschlag in die Endrechnung einbeziehen, erwarten Taxifahrer ein kleines Trinkgeld. Zusätzliche Trinkgelder werden gerne gesehen.
Alleinreisende Frauen sind auch auf Grenada nicht vor aufdringlichen Verehrern gefeit, aber ein vorgetäuschter Ehering kann manchmal wahre Wunder bewirken. Urlauberinnen sollten allgemein zurückhaltend, aufmerksam und vorsichtig sein und sich nicht an unbelebten Plätzen aufhalten. Das barbusige Sonnen wird nur ungerne gesehen und sollte aus Respekt vor den Einheimischen, aber auch aus Gründen des Selbstschutzes unterlassen werden. Das Betreten von Geschäften in Badekleidung oder Minishorts ist nicht gestattet.
Die Stromspannung beträgt 220 Volt bei 50 Hertz. Es werden dreipolige Stecker des G-Typs verwendet, weshalb für den Betrieb von deutschen, österreichischen und schweizerischen Geräten ein Adapter benötigt wird.
Manche Hotels und Restaurants sind bereits behindertengerecht ausgestattet. Die bergige Landschaft und die unvorteilhafte Infrastruktur stellen allerdings ein Problem für Rollstuhlfahrer dar und auch viele Sehenswürdigkeiten sind für sie häufig nur schlecht oder gar nicht zugänglich. Die Einheimischen scheuen i.d.R. keine Mühe, Personen mit Behinderung im Bereich des Möglichen weiterzuhelfen.
Für die Einreise nach Grenada wird generell ein Weiter- oder Rückflugticket, ein Nachweis über ausreichende Geldmittel und ein noch mindestens sechs Monate gültiger Reisepass benötigt. Miteintragungen von Kindern im Reisepass der Eltern haben am 26.06.2012 ihre Gültigkeit verloren, weshalb Kinder über ein eigenes Reisedokument verfügen müssen. Vor Abflug sollte bei der jeweiligen Fluggesellschaft erfragt werden, welche Dokumente vorzulegen sind, da die Regelungen teilweise von den staatlichen Vorschriften abweichen. Deutsche, Österreicher und Schweizer brauchen für einen Aufenthalt von bis zu drei Monaten kein Visum zu beantragen. Wer über die USA einreist, muss die dort geltenden Einreisevorschriften berücksichtigen. Bei der Ausreise wird eine Flughafensteuer von etwa 50 XCD für Erwachsene und ca. die Hälfte für Kinder fällig, die vor Ort entrichtet werden muss. Es empfiehlt sich, etwa zwei Stunden vor Abflug am Flughafen einzuchecken, um bei Überbuchung das Anrecht auf den eigenen Flug nicht zu verlieren.
Da sich Einreisebestimmungen kurzfristig ändern können, ist es ratsam, die aktuellen Vorschriften vor der Reise direkt bei der jeweiligen Botschaft oder konsularischen Vertretung zu erfragen.
Geschäfte haben von Mo-Fr 8-16 Uhr und Sa 8-12 Uhr geöffnet, Supermärkte bis 19 Uhr, manche auch bis 21 Uhr und sonntags bis 16 Uhr. Die Post ist üblicherweise Mo-Fr 8-16 Uhr zugänglich und Banken öffnen Mo-Do 8-14/15 Uhr, Fr 8-17 Uhr.
Die Landesvorwahl von Grenada ist 001473. Von Grenada nach Deutschland wird die 01149, nach Österreich die 01143 und in die Schweiz die 01141 vorgewählt. Karten- und Münztelefone sind weit verbreitet und an manchen Telefonzellen ist es sogar möglich, die Gesprächseinheiten per Kreditkarte zu bezahlen. Telefonkarten sind u.a. in Büros der Cable & Wireless Grenada Ltd. erhältlich (http://www.candw.gd). Wer mobil telefonieren möchte, sollte über ein Tri- oder Quadbandhandy verfügen, da das Mobilfunknetz über GSM 850/900/1800/1900 und ein TDMA-Netz betrieben wird. Zu den bedeutendsten Mobilfunkanbietern Grenadas gehören Lime (http://www.time4lime.com/gd) und Digicel (http://www.digicelgrenada.com).
Neujahr (1. Januar); Unabhängigkeitstag (7. Februar); Karfreitag, Ostermontag (März/April); Tag der Arbeit (1. Mai); Pfingsten (Mai/Juni); Fronleichnam (Mai/Juni); Tag der Sklavenbefreiung (1. Montag im August); Karneval (2. Montag und Dienstag im August); Erntedankfest (25. Oktober); Weihnachten (25. und 26. Dezember)
Als allgemeine Notrufnummer gilt 911.
Für Reisende aus Deutschland, Österreich und der Schweiz sind keine verpflichtenden Impfungen vorgesehen. Nur wenn die Einreise aus einem gelbfieberendemischen Gebiet erfolgt, muss eine entsprechende Impfung gegen Gelbfieber nachgewiesen werden. Allgemein sollte jedoch ein ausreichender Impfschutz für Standardimpfungen wie gegen Hepatitis A, Tetanus, Polio und Diphtherie sowie bei Langzeitaufenthalten oder besonderer Exposition eventuell auch gegen Hepatitis B und Typhus bestehen. Grenada ist zwar kein Malariagebiet, allerdings kann Denguefieber von Mücken übertragen werden, weshalb ein Mückenschutz in Form von Insektenschutzmitteln, Moskitonetz und heller, hautbedeckender Kleidung sinnvoll ist. HIV und Aids sind weit verbreitet; bei Geschlechtsverkehr mit Urlaubsbekanntschaften, Bluttransfusionen und unsauberen Spritzen ist daher Vorsicht geboten. Das Leitungswasser ist nicht zum Verzehr geeignet, weswegen Lebensmittel nur in gekochtem, geschältem oder desinfiziertem Zustand gegessen und Getränke ohne Eiswürfel getrunken werden sollten.
Da sich Impfvorschriften kurzfristig ändern können, ist es ratsam, die aktuellen Vorschriften vor der Reise direkt bei der jeweiligen Botschaft oder konsularischen Vertretung des Ziellandes zu erfragen. Bitte erkundigen Sie sich zusätzlich auf den Internetseiten Ihres Auswärtigen Amtes über mögliche aktuelle medizinische Risiken für Reisen ins jeweilige Land.
Homosexuelle Handlungen sind illegal. Strafrechtliche Verfolgungen kommen zwar nur selten vor, sollten allerdings nicht durch ein provokantes Verhalten in der Öffentlichkeit riskiert werden. Die Akzeptanz von Homosexualität in der Gesellschaft geht gegen Null.
Die medizinische Versorgung ist sehr schlecht und kann nicht überall gewährleistet werden. Krankenhäuser sind in St. George’s sowie auf Mirabeau und Carriacou vorhanden. Urlauber sollten trotzdem unbedingt eine Auslandsreise-Krankenversicherung mit Rückholoption abschließen, um im Notfall eine gute Versorgung im eigenen Heimatland zu erhalten. Es empfiehlt sich, zusätzlich eine kleine Reiseapotheke mitzunehmen. Wer auf spezielle Medikamente angewiesen ist, sollte diese in ausreichender Menge einpacken und sich vorab bei einer entsprechenden Behörde über Einfuhrverbote von Medikamenten aufgrund ihrer Inhaltsstoffe erkundigen.
Gegenstände des persönlichen Bedarfs, ¼ l Eau de Toilette und eine geringe Menge Parfum können zollfrei eingeführt werden. Personen über 18 Jahren dürfen zusätzlich 200 Zigaretten oder 250 g Tabak und 1 l Spirituosen oder Wein mitnehmen, ohne diese anzugeben. Landeswährung und Devisen können in unbegrenzter Menge ein- und ausgeführt werden, Waffen jeglicher Art bedürfen jedoch einer Einfuhrgenehmigung.
Bei der Wiedereinreise in die EU und die Schweiz dürfen Personen über 17 Jahre 200 Zigaretten oder 100 Zigarillos mit einem Höchstgewicht von 3 g pro Stück oder 50 Zigarren oder 250 g Tabak zollfrei mit sich führen. An alkoholischen Getränken sind bei der Rückreise in die EU 1 l Spirituosen, 2 l Zwischenerzeugnisse, 4 l nicht schäumender Wein und 16 l Bier sowie andere Waren, wie Parfüm, Kaffee, Tee und Elektrogeräte bis zu einem Wert von 300 EUR zollfrei erlaubt, wobei die Wertgrenze für Jugendliche unter 15 Jahre bei 175 EUR und für Flug- und Schiffsreisende bei 430 EUR liegt. Bei der Wiedereinreise in die Schweiz dürfen über 17-jährige 250 Zigaretten oder Zigarren oder 250 g anderer Tabakfabrikate sowie 5 l alkoholische Getränke mit einem Alkoholgehalt bis 18 Vol.-% und 1 l alkoholische Getränke mit einem Alkoholgehalt über 18 Vol.-% zollfrei einführen. Die Wertfreigrenze aller eingekauften Waren beträgt 300 CHF (inkl. Geschenke, Alkohol und Tabakerzeugnisse). Es wird empfohlen, auf tierische und pflanzliche Souvenirs ganz zu verzichten, um nicht (ungewollt) gegen das Artenschutzabkommen zu verstoßen.
Da sich Zollbestimmungen kurzfristig ändern können, ist es ratsam, die aktuellen Vorschriften kurz vor der Reise direkt bei der jeweiligen Botschaft zu erfragen.
Deutsches Honorarkonsulat
St. George's Bay Gardens
Grenada
Tel.: +1473-4407260
E-Mail: st-georges@hk-diplo.de
Das Konsulat liegt im Zuständigkeitsbereich der Deutschen Botschaft in Trinidad und Tobago.

Österreichische Botschaft Caracas
Avenida Orinoco (entre Mucuchíes y Perijá)
Las Mercedes
Torre D & D - Piso PT - Oficina PT-N
1060 Caracas
Venezuela
Tel.: +58-212-9991211
Fax: +58-212-9932753
E-Mail: caracas-ob@bmeia.gv.at
Web: http://www.aussenministerium.at/caracas
In St. George’s auf Grenada gibt es ein Honorarkonsulat, das allerdings vorübergehend geschlossen ist.

Honorarkonsulat St. George's
Le Phare Bleu Boutique Hotel & Marina
Petit Calivigny Bay
St. George’s
Grenada
Tel.: +1473-409-7187
E-Mail: car.vertretung@eda.admin.ch
Web: https://www.eda.admin.ch
Die dazugehörige Botschaft befindet sich in Caracas, Venezuela.
Grenadas befestigtes Straßennetz umfasst etwa 1.050 km und ist insgesamt in einem recht guten Zustand. Enge, kurvige Straßen, eine chaotische Fahrweise der Einheimischen und der vorherrschende Linksverkehr erschweren allerdings die Bedingungen für das eigenständige Lenken eines PKW. Wer trotzdem selbst fahren möchte, benötigt einen befristeten lokalen Führerschein, der gegen Vorlage des eigenen Führerscheins und ggfs. der internationalen Version bei einer Mietwagenfirma oder der zentralen Polizeistation am Hafen/Carenage erhältlich ist. Das Mindestalter für das Ausleihen eines Fahrzeuges beträgt 21 Jahre, einige Vermieter erteilen die Erlaubnis sogar erst ab einem Alter von 25 oder 30 Jahren. Kreditkarten werden nicht von allen Autovermietungen akzeptiert. Falls Fahrten ins Landesinnere oder zu abgelegenen Stränden geplant sind, ist ein Fahrzeug mit Allradantrieb zu empfehlen.
Minibusse sind das wahrscheinlich meistgenutzte Verkehrsmittel auf Grenada. Der Busbetrieb findet regulär von Montag bis Freitag zwischen 7 und 19 Uhr statt. Die Fahrten sind zeitintensiv, aber auch sehr preisgünstig und oft sehr unterhaltsam: Nicht selten wird man bereits mit lauter Reggae-Musik empfangen, nimmt zwischen all den einheimischen Fahrgästen Platz und wird von einem gut gelaunten Busfahrer durch den karibischen Straßendschungel chauffiert. Alle Busse sind mit Aufklebern gekennzeichnet, die den Zielort benennen. Das macht es einfacher, den richtigen Bus zu finden. Allgemein werden die Busse per Handzeichen gestoppt; nur in der Hauptstadt und Umgebung sind Haltestellen vorhanden. In St. George’s befindet sich am westlichen Ende der Granby Street der Hauptbusbahnhof Esplanade, an dem verschiedene Buslinien in alle Teile der Insel abfahren. Ein regelmäßiger Pendelverkehr findet auf der landschaftlich reizvollen Strecke zwischen Grand Anse und St. George’s statt. Auf Carriacou fahren Busse vom Flughafen in die Innenstadt von Hillsborough und von dort nach Windward und Tyrell Bay. Um dem Busfahrer zu signalisieren, dass man aussteigen möchte, genügt der Ausruf „drop one!“ oder ein lautes Klopfen an die Buswand.
Taxis sind die einzige Möglichkeit, um vom Flughafen auf der Hauptinsel in die Innenstadt zu gelangen, denn Busse verkehren hier nicht. Die Fahrpreise sind staatlich geregelt; mit Taxameter sind die Autos allerdings nicht ausgestattet. Der Fahrpreis für die gewünschte Strecke sollte deshalb vorab bei einem Ortskundigen erfragt und vor Fahrtantritt mit dem Fahrer vereinbart werden. Private Sightseeing-Touren sind mit Taxis möglich und werden üblicherweise im Stundentakt abgerechnet.
Bunt bemalte Wassertaxis verkehren zwischen Grand Anse und dem Hafen von St. Georges. Der Fahrpreis für eine Fahrt mit den kleinen Motorbooten richtet sich nach der Anzahl der Personen.
Nationale Flugverbindungen bestehen zwischen dem Maurice Bishop International Airport (http://www.mbiagrenada.com) auf Grenada Island und dem Lauriston Airport auf Carriacou. Die Fluggesellschaft St. Vincent Grenadines Air bietet täglich Flüge zwischen den beiden Flughäfen an (http://www.svgair.com).
Die Fährgesellschaft Osprey Lines Ltd. verbindet Grenada Island, Carriacou und Petite Martinique miteinander (http://www.ospreylines.com). Frachtschiffe und Katamarane pendeln zwischen Grenada Island und Carriacou hin und her. Während der große Frachter für die Strecke etwa 3-4 Std. braucht, benötigt der Katamaran gerade einmal 1,5-2 Std. Allerdings ist die rasche Fahrt auch doppelt so teuer. Für kurze Strecken zu den nahegelegenen Inseln können auch private Boote gechartert werden. Nach Petite Martinique, der kleinen Insel, die man sehr gut zu Fuß erkunden kann, legen von Grenada Island und Carriacou regelmäßig Schiffe ab.
Auf der Reise sollte beachtet werden, dass das Tragen von Camouflage-Mustern verboten ist. Drogenkonsum oder -besitz wird schon in geringen Mengen mit hohen Geld- und Haftstrafen belegt. Eine Freilassung auf Kaution ist unwahrscheinlich.
Amtssprache: Englisch
Bevölkerung: rund 108.000 Einwohner
Fläche: 344 km²
Hauptstadt: St. George's (rund 37.000 Einwohner)
Landesvorwahl: +1473
Währung: Ostkaribischer Dollar (Abk.: EC$; ISO-4217-Code: XCD)
Zeitzone: Atlantic Standard Time (AST). Der Unterschied zur Mitteleuropäischen Zeit (MEZ) beträgt -5 Std., zur Mitteleuropäischen Sommerzeit (MESZ) -6 Std. und zur Koordinierten Weltzeit, der Universal Time Coordinated (UTC) -4 Std. Keine Umstellung auf Sommerzeit.
Januar Anlässlich des Grenada Sailing Festivals treffen am Great Anse Beach in St. George’s jedes Jahr zahlreiche Segelteams zusammen, um sich auf den Wellen der karibischen See Rennen zu liefern, während für die Zuschauer zusätzlich reichlich Unterhaltung an Land geboten wird (http://www.grenadasailingfestival.com).
Ein sechsstelliger Gewinn, der dem Sieger des Budget Marine Spice Island Billfish Tournament‘s gebührt, lockt jedes Jahr im Januar Menschen aus allen Regionen der Karibik und sogar aus Nordamerika zum Wettangeln nach St. George’s (http://www.sibtgrenada.com).
Februar/März Auf Carriacou wird kurz vor dem Beginn der Fastenzeit mehrere Tage lang mit farbenprächtigen Kostümparaden und verschiedenen Wettbewerben ausgelassen Karneval gefeiert.
März Bereits einige Tage vor dem eigentlichen St. Patrick’s Day am 17. März bereitet man sich in Sauteurs mit Festlichkeiten, Ausstellungen und Märkten auf den eigentlichen Feiertag vor.
April Theatergruppen und Comedians unterhalten auf dem Grenada Spice Laugh Festival ein großes Publikum mit lustig verpackten Szenen aus dem karibischen Alltag.
April/Mai Das Carriacou Maroon and String Band Music Festival bringt Besuchern die afrikanische Kultur näher und beeindruckt mit spielerischen, musikalischen und tänzerischen Programmpunkten (http://www.carriacoumaroon.com).
Mai Heiße Trommelrhytmen erwarten einen auf Grenadas Drum Festival, bei dem die Tivoli Drummers ihr außergewöhnliches Können zum Besten geben (http://www.grenadadrumfestival.com).
Juni-August Zwischen Juni und August ist auf Grenada Island „Spicemas-Time“ - ausgelassen, schrill, laut und bunt wird Tag und Nacht getanzt und gefeiert, als ob es kein Morgen gäbe (http://www.spicemasgrenada.com).
August Das Rainbow City Festival in Grenville auf Grenada verbindet am 1. Sonntag im August Kunst und Handwerk mit leckerem Essen, facettenreicher Musik und verschiedenen Performances, z.B. aus dem Bereich Street-Dance.
Dezember Am Wochenende vor Weihnachten finden sich zahlreiche Menschen auf dem Carriacou Parang Festival ein, das mit einem abwechslungsreichen und unterhaltsamen Bühnenprogramm begeistert (http://carriacouparangfestival.com).
Ganzjährig lacht die Sonne am Himmel über Grenada und beschert tropisch warme Temperaturen um 27 °C, die zum Baden im Karibischen Meer einladen. Zwischen Juni und August erreicht das Quecksilber oft Spitzenwerte um 30 °C, die von Passatwinden aus dem Nordosten abgeschwächt und von vielen Touristen noch als angenehm empfunden werden. Zwischen November und Februar ist es bei durchschnittlich 24 °C etwas kühler und ab Januar setzt die Trockenzeit ein, die bis Mai andauert. Im Juni beginnt die Regenzeit, die von teils heftigen Niederschlägen und zwischen Juli und Oktober von tropischen Wirbelstürme geprägt ist. Die beste Zeit für eine Reise nach Grenada ist von Januar bis Mai, wenn es nur selten regnet und angenehm warm ist.
Die karibische Küche ist exotisch und reich an Fisch und Meeresfrüchten. Auf Grenada kommen westindische und afrikanische Einflüsse hinzu. Den Genuss von verschiedenen Muschelarten, großen Taschenkrebsen, Tropenfischen und dem kostbaren Kaviar des weißen Seeigels sollte man sich nicht entgehen lassen. Besonders empfehlenswert ist Crab and Callaloo, eine Speise aus zartem Krebsfleisch, das mit einer Art Spinat serviert wird. Aber auch Lambie Souse, ein Muschelgericht, das bei richtiger Zubereitung fleischähnlich schmeckt und der aus gut gewürzten Fleischsorten bestehende Pepperpot oder die mit Kartoffeln und Fisch bzw. Fleisch gefüllten Rôti-Teigtaschen sind ein wahrer Gaumenschmaus. Als Nationalgericht werden die traditionell hergestellten Oil-down-Eintöpfe gereicht, in denen neben Pökelfleisch auch die Brotfrucht, verschiedene Gemüsesorten und Kokosmilch geschmacksgebend sind. Eine Vielfalt an Gewürzen gedeiht auf der Inselgruppe und verleiht den pikant bis scharf angemachten Speisen eine unverwechselbare Note. Muskatnuss findet sich in beinah jedem Gericht wieder, aber auch Lorbeer, Piment, Paprika, Pfeffer, Zimt, Gelbwurz, Gewürznelken und Ingwer kommen häufig zum Einsatz. Zu den Beilagen zählen Süßkartoffeln, Hülsenfrüchte und Reis, während frische Früchte und Muskateis sich ideal als Nachspeise eignen. Erfrischende Fruchtsäfte sowie rumhaltige und alkoholfreie Cocktails sind in nahezu jedem Lokal erhältlich.

Frankreich

Jour de l'an (Neujahr, 1. Januar); Lundi de Pâques (Ostermontag, März/April); Fête du travail (Tag der Arbeit, 1. Mai); Fête de la Victoire (Ende des Zweiten Weltkrieges, 8. Mai); Ascension (Christi Himmelfahrt, Mai); Pentecôte (Pfingsten, Mai/Juni); Fête Nationale de la France (Nationalfeiertag, 14. Juli); Assomption (Mariä Himmelfahrt, 15. August); Toussaint (Allerheiligen, 1. November); Armistice 1918 (Waffenstillstand 1918, 11. November); Noël (Weihnachten, 25. Dezember). Nur im Elsass: Vendredi Saint (Karfreitag, März/April) und Lendemain de Noël (2. Weihnachtsfeiertag, 26. Dezember).
Polizei (Police): 17, Feuerwehr (Pompiers): 18, Notarzt und Krankenwagen (S.A.M.U.): 15, Zentrale Europäische Notrufnummer (Numéro d'appel d'urgence): 112
Für eine Reise nach Frankreich sind keine speziellen Impfungen vorgeschrieben. In den Sommermonaten (April-Oktober) sollte man aber generell über eine Impfung gegen die durch Zeckenbisse übertragene Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME) nachdenken. Risikogebiete sind hier vor allem die Rheinebene und das Elsass. Bei Reisen an die Mittelmeerküste und nach Korsika ist eine Impfung gegen Hepatitis A sinnvoll.
Darüber hinaus empfiehlt sich vor einer Auslandsreise eine Überprüfung bzw. Auffrischung der Standardimpfungen Tetanus, Diphtherie, Pertussis (Keuchhusten), ggfs. auch Mumps, Masern, Röteln (MMR) und Influenza.
In der Gegend um Nizza treten im Spätsommer vereinzelt Fälle von Dengue-Fieber auf. Einen Impfschutz gibt es nicht, hier hilft nur ein ausreichender Mückenschutz.
Da sich Impfvorschriften kurzfristig ändern können, ist es ratsam, die aktuellen Vorschriften vor der Reise direkt bei der jeweiligen Botschaft oder konsularischen Vertretung des Ziellandes zu erfragen. Bitte erkundigen Sie sich zusätzlich auf den Internetseiten Ihres Auswärtigen Amtes über mögliche aktuelle medizinische Risiken für Reisen ins jeweilige Land.
Viele Museen und andere touristische Einrichtungen sind mittlerweile behindertengerecht ausgestattet. Die oft überfüllten Zügen von Métro und RER sowie das komplette unterirdische Metrosystem in Paris sind jedoch für Menschen mit körperlicher Einschränkung kaum nutzbar. Im Schnellzug TGV gibt es immerhin einen Stellplatz für Rollstühle in den Wagen der 1. Klasse, die vom Rollstuhlfahrer und einer Begleitperson ohne Aufpreis, jedoch mit Reservierung, genutzt werden kann. Hotels und Einrichtungen mit dem Siegel „Tourisme et Handicap" listet die Webseite http://www.tourisme-handicaps.org auf.
Obwohl ein Bediengeld bereits in den Rechnungen enthalten ist („Services inclus") ist es üblich, den Betrag aufzurunden bzw. etwa 10 % des Rechnungsbetrags nach dem Bezahlen auf dem Tisch zu hinterlassen. Auch das Servicepersonal im Hotel und Taxifahrer etc. erwarten ein kleines Trinkgeld.
Frauen können Frankreich sicher und problemlos alleine bereisen. Bestimmte Vorkehrungen sind nicht zu treffen, jedoch sollte man den gesunden Menschenverstand walten lassen und z.B. auf das Trampen ohne Partner verzichten und sich nicht bei Dunkelheit alleine in abgelegenen Gegenden oder Parks aufhalten. Ein besonders aufdringliches Verhalten von Seiten der Männer ist nicht zu erwarten.
Die Ladenöffnungszeiten sind in Frankreich unterschiedlich. In der Regel haben die Geschäfte Mo-Sa von 9 bis 19 Uhr geöffnet, Supermärkte teilweise bis 22 Uhr, manche auch am Sonntag. Der Samstag wird normalerweise wie ein Werktag gehandhabt. Bäckereien öffnen spätestens um 7 Uhr ihre Türen. In kleineren Ortschaften und in der Nebensaison werden auch Mittagspausen eingelegt. Banken im Großraum Paris öffnen Mo-Fr von 9 bis 16.30 Uhr, in anderen Teilen des Landes Di-Sa von 10 bis 12 und von 14 bis 16 Uhr; Postämter sind Mo-Fr von 9 bis 18 und Sa von 9 bis 12 Uhr für ihre Kunden da.
Homosexualität wird in Frankreich von einem Großteil der Bevölkerung, insbesondere der jüngeren Generation, toleriert und akzeptiert. Der Austausch gleichgeschlechtlicher Zärtlichkeiten wie Küssen oder Händehalten in der Öffentlichkeit löst normalerweise keine diskriminierenden Reaktionen aus. Großstädte wie Paris und Marseille verfügen über eine lebendige LGBT-Szene mit einschlägigen Clubs und Bars. Auf der Nationalversammlung am 12.02.2013 in Paris stimmte die klare Mehrheit der Abgeordneten für die „Homo-Ehe" und das Recht auf Adoption für gleichgeschlechtliche Paare.
EU-Bürger und Schweizer müssen bei der Einreise einen Personalausweis bzw. eine Identitätskarte oder einen Reisepass mitführen. Ein Visum ist nicht erforderlich. Bei einem Aufenthalt von über 90 Tagen benötigt man allerdings eine Genehmigung, die bei der jeweils zuständigen Verwaltungsbehörde ausgestellt werden muss. Kindereinträge im Reisepass eines Elternteils sind nicht mehr gültig. Jedes Kind benötigt ein eigenes Ausweisdokument.
Da sich Einreisebestimmungen kurzfristig ändern können, ist es ratsam, die aktuellen Vorschriften kurz vor der Reise direkt bei der jeweiligen Botschaft zu erfragen.
Deutsche Botschaft
24 rue Marbeau
75116 Paris
Tel.: +33-1-53834500
Fax: +33-1-53834502
E-Mail: info@paris.diplo.de
Web: http://www.paris.diplo.de
Öffnungszeiten: Mo-Do 8.30-16.45 Uhr, Fr 8.30-14 Uhr

Österreichische Botschaft
6, Rue Fabert
75007 Paris
Tel.: +33-1-40633063
Fax: +33-145556365
E-Mail: paris-ob@bmeia.gv.at
Web: https://www.bmeia.gv.at/botschaft/paris.html
Öffnungszeiten: Mo-Fr 9-12 Uhr

Schweizerische Botschaft und Konsulat
142, rue de Grenelle
75007 Paris
Tel.: +33-1-49556700
Fax: +33-1-49556767
E-Mail: par.vertretung@eda.admin.ch
Web: https://www.eda.admin.ch/paris
Öffnungszeiten: Mo-Fr 9-12 Uhr
Die medizinische Versorgung in Frankreich ist gut und entspricht modernen Standards. Adressen von Krankenhäusern und ärztlichen Notdiensten erhält man bei Apotheken, in Zeitungen und im Internet. Apotheken erkennt man an einem Schild mit grünem Kreuz. Für Notfälle ist der S.A.M.U. (Service d'aide médicale urgente) zuständig, der unter der Nummer 15 gerufen werden kann. Bürger der EU und Staatsangehörige der Schweiz können sich zwar gegen Vorzeigen der Europäischen Krankenversicherungskarte (EHIC) behandeln lassen, wobei die Behandlung zunächst aus eigener Tasche gezahlt werden muss und später durch die französische Krankenkasse Caisse Primaire d'Assurance Maladie teilweise erstattet wird. Allerdings ist die Eigenbeteiligung relativ hoch, weshalb es ratsam ist, vorab zusätzlich eine private Auslandsreisekrankenversicherung abzuschließen. die alle Kosten übernimmt.
Generell gilt in Frankreich die 230-Volt-Spannung, es können aber auch die 110-Volt-Anschlüsse vorkommen. Die gängigen Stecker-Typen sind C und E, für letzteren ist ein Adapter notwendig.
Für Reisende aus EU-Ländern bestehen keine Einschränkungen für die Ein- und Ausfuhr von Waren, die für den Eigenbedarf erworben wurden, wohl aber Richtmengen: Für den privaten Verbrauch dürfen 800 Zigaretten, 400 Zigarillos, 200 Zigarren, 1 kg Tabak und 10 l Spirituosen, 20 l Zwischenerzeugnisse, 90 l Wein, davon max. 60 l Schaumwein, und 110 l Bier pro Person mitgenommen werden.
Aus Nicht-EU-Ländern dürfen 200 Zigaretten oder 100 Zigarillos oder 50 Zigarren oder 250 g Tabak sowie 1 l Spirituosen, 2 l Zwischenerzeugnisse, 4 l nicht schäumender Wein und 16 l Bier eingeführt werden. Mitgeführte Geldbeträge im Wert von über 10.000 EUR müssen vor der Einreise und auch bei der Ausreise beim französischen Zoll deklariert werden. Bei der Wiedereinreise in die Schweiz dürfen über 17-jährige 250 Zigaretten oder Zigarren oder 250 g anderer Tabakfabrikate sowie 5 l alkoholische Getränke mit einem Alkoholgehalt bis 18 Vol.-% und 1 l alkoholische Getränke mit einem Alkoholgehalt über 18 Vol.-% zollfrei einführen. Die Wertfreigrenze aller eingekauften Waren beträgt 300 CHF (inkl. Geschenke, Alkohol und Tabakerzeugnisse).
Bei Rückreise aus den französischen Überseedepartements (Martinique, Guadeloupe, Réunion und Französisch-Guayana) in die EU gelten dieselben Bestimmungen wie bei Einreise aus einem Nicht-EU-Land: Es dürfen 200 Zigaretten oder 100 Zigarillos oder 50 Zigarren oder 250 g Tabak sowie 1 l Spirituosen oder 2 l Zwischenerzeugnisse oder 4 l nicht schäumender Wein und 16 l Bier eingeführt werden.
Da sich Zollbestimmungen kurzfristig ändern können, ist es ratsam, die aktuellen Vorschriften kurz vor der Reise direkt bei der jeweiligen Botschaft zu erfragen. Weitere Infos auch unter http://www.zoll.de.
Die Autobahnen der Grande Nation sind mautpflichtig. Vor allem an den Wochenenden (Freitagnachmittag und Sonntagabend) und zu Beginn bzw. gegen Ende der Ferien kann es zu langen Staus kommen. Deshalb ist es ratsam, Anfang Juli und Ende August längere Fahrten auf die Werktage zu legen oder auf Nationalstraßen auszuweichen.
Das dichte Schienennetz der staatlichen Eisenbahn SNCF (http://www.sncf.com) läuft überwiegend via Paris. Der Hochgeschwindigkeitszug TGV ist bis spätestens eine Stunde vor Abfahrt reservierungspflichtig. Die Preise für Bahnfahrten richten sich sowohl nach dem Buchungs- als auch nach dem Fahrtzeitpunkt. Allerdings gibt es in abgelegenen Regionen oft keine oder kaum Möglichkeiten, sich mit dem Zug fortzubewegen, dafür werden hier aber alternative öffentliche Verkehrsmittel eingesetzt. Busse der SNCF und der privaten Unternehmen verkehren in ländlichen Gebieten dennoch oft nur einmal am Tag, zwischen den Großstädten häufiger. Bahnreisende sollten darauf achten, dass ihr Reisegepäck mit Namen und Anschrift gezeichnet ist. In vielen Bahnhöfen gibt es keine Möglichkeit der Gepäckaufbewahrung mehr. Auf Bahnhöfen und Flughäfen ist mit verstärkten Gepäck- und Personenkontrollen zu rechnen. Auch an Eingängen (z.B. Museen) kann es zu Handtaschenkontrollen kommen.
Die Promillegrenze liegt wie in Deutschland bei 0,5. Seit Juli 2012 sind alle Auto- und Motorradfahrer dazu verpflichtet, einen Alkohol-Schnelltest im Auto mit sich zu führen; bei Verstoß muss ein Bußgeld entrichtet werden.
Meeresfrüchte, eine französische Delikatesse
Frankreich ist bekannt für seine exquisite Küche. In der Picardie findet man köstliche Gemüsegerichte auf der Speisekarte. Eine Spezialität der Bretagne sind Belon-Austern, verschiedene Krebssorten und Hummer. Bretonische Artischocken sollte man unbedingt kosten. Crêpes, hauchdünne Pfannkuchen, werden entweder mit Käse und Schinken als herzhafte Mahlzeit oder mit Zucker und anderen süßen Zugaben als Nachspeise verzehrt. In der Weinbauregion Loire isst man gerne Wildgerichte oder Flussfische. Getrunken wird hier der eigene Sauvignon Blanc. Trüffelgerichte stehen in Aquitanien auf den Speisekarten. Das Elsass ist bekannt für seine Flamm- und Zwiebelkuchen. Burgund ist berühmt für seine edlen Weiß- und Rotweine. Fisch- und Fleischgerichte werden hier meist mit Weinsaucen serviert. Weinbergschnecken und der Senf aus Dijon sind hierzulande ebenfalls eine Delikatesse. An der französischen Küste wird natürlich hauptsächlich frischer Fisch gegessen. Die Küche der Provence ist geprägt von aromatischen Kräutern. In ganz Frankreich erhält man zum Dessert die weltbekannte Crème Brulée mit Karamellkruste.
Parade beim Karneval in Nizza
Januar Die Route der Monte Carlo Motor Rally führt entlang der Französischen Riviera und durch das Fürstentum von Monaco. Inzwischen gibt es auch eine E-Rallye im Oktober (http://www.acm.mc).
Februar Das Highlight des zwölftägigen Karnevals in Nizza ist der Faschingsdienstag. Blumenkorsos, Fackelzüge und ein großes Feuerwerk sorgen für prächtige Stimmung (http://www.nicecarnaval.com).
Februar/März Große, fantasievolle Figuren aus Orangen und Zitronen kann man bei der Fête du Citron in Menton bewundern (http://www.feteducitron.com).
April Der Marathon de Paris ist einer der größten Marathons in Europa. Start ist auf der Avenue des Champs-Élysées und Ziel ist am Arc de Triomphe (http://www.parismarathon.com).
Mai Viele Berühmtheiten halten sich in diesem Monat in Cannes auf. Das Cannes Film Festival ist eines der ältesten und beliebtesten Film Festivals der Welt (http://www.festival-cannes.com).
Juli Le Grand Tour de France, das bedeutendste Radrennen der Welt, führt durch zahlreiche Städte und Ortschaften des Landes und endet am Champs-Élysées in Paris (http://www.letour.fr).
Dezember Ganz Lyon leuchtet bei der Fête des Lumières (https://www.fetedeslumieres.lyon.fr).
Aufgrund der geografischen Ausdehnung zwischen Mittelmeer, europäischem Festland und Atlantik sowie der verschiedenen Landschaftstypen ist das Klima Frankreichs regional unterschiedlich. Milde, regenreiche Winter und heiße, trockene Sommer sind für die Mittelmeerküste typisch. Die beste Reisezeit reicht hier vom Frühjahr bis in den Spätherbst. Maritimes Klima mit ganzjährigen Niederschlägen sowie mäßig warmen Sommer- und kühlen Wintermonaten prägt die Atlantikküste und die Kanalzone. Dort dominieren feuchte Meeresluft und kräftige Winde das gesamte Jahr über. Wetterfeste Kleidung sollte unbedingt mitgebracht werden.
Das Zentrum und der Osten des Landes werden von einem Übergangsklima mit kalten, schneereichen Wintern und heißen Sommern bestimmt. Schönste Reisezeit für Wintersportler sind die Monate Dezember bis März und für Wanderer der Frühling und der Herbst. Wenn auch in Frankreich zwischen der zweiten Juli- und der letzten Augustwoche Ferienzeit ist, werden Unterkunftsmöglichkeiten knapp.
Amtssprache: Französisch
Bevölkerung: rund 67 Mio. Einwohner
Fläche: 543.965 km² (ohne Übersee-Departements)
Hauptstadt: Paris (rund 2,1 Mio. Einwohner)
Landesvorwahl: +33
Währung: Euro (Abk.: €; ISO-4217-Code: EUR)
Zeitzone: Mitteleuropäische Zeit (MEZ)

Brasilien

Polizei (policia): 190, Krankenwagen (ambulância): 192, Feuerwehr (bombeiros): 193
2013 öffnete Brasilien den Weg für die Homo-Ehe. Besonders in den großen Städten zeigt man sich gegenüber schwulen und lesbischen Reisenden recht aufgeschlossen. In den ländlichen Regionen geht es konservativer zu; daher empfiehlt sich dort ein diskreteres Verhalten. In Rio de Janeiro und São Paulo gibt es eine gut entwickelte Szene, und auch Salvador ist ein beliebtes Ziel für Gays. Lokale Informationen liefert der Rio Gay Guide (http://www.riogayguide.com). Am São Paulo Pride March im Mai nehmen über 2 Mio. Menschen teil, und auch der Rio de Janeiro Pride March im Juni an der Copacabana ist außerordentlich populär. Ein weiteres Gay-Festival ist Mix Brasil (https://www.mixbrasil.org.br).
Nachdem es in jüngster Zeit vermehrt zu Fällen von Gelbfiebererkrankungen gekommen ist, rät das Centrum für Reisemedizin (CRM) in Düsseldorf derzeit dringend dazu, sich vor einer Reise nach Brasilien gegen Gelbfieber impfen zu lassen.
Zu empfehlen ist weiterhin ein Impfschutz gegen Tetanus, Diphtherie, Keuchhusten, Mumps, Masern Röteln (MMR), Influenza und Hepatitis A, bei Langzeitaufenthalt von über vier Wochen auch gegen Hepatitis B, Tollwut und Typhus. Ein hohes Risiko für Malaria besteht in den Provinzen Acre, Rondônia und Roraima bzw. ein geringes Risiko in Amapà, Amazonas, Maranhao (W), Mato Grosso (N), Parà (außer Belèm City), Tocantins (W) und den Außenbezirken der Städte Pôrto Velho, Boa Vista, Macapà Manaus, Santarém, Maraba, Rio Branco und Cruzeiro do Sul. Die Städte an der Ostküste (inklusive Fortaleza) sind malariafrei. Gegen das in letzter Zeit wieder verstärkt auftretende Denguefieber, Malaria und Chikungunya hilft nur ein konsequenter Mückenschutz.
Da sich Impfvorschriften kurzfristig ändern können, ist es ratsam, die aktuellen Vorschriften vor der Reise direkt bei der jeweiligen Botschaft oder konsularischen Vertretung des Ziellandes zu erfragen. Bitte erkundigen Sie sich zusätzlich auf den Internetseiten Ihres Auswärtigen Amtes über mögliche aktuelle medizinische Risiken für Reisen ins jeweilige Land.
Allgemeine Öffnungszeiten: Mo-Fr von 9-18 Uhr mit einer Mittagspause irgendwann zwischen 11.30 Uhr und 14 Uhr. Geschäfte öffnen auch am Samstag bis etwa 13 Uhr. Die großen Einkaufszentren haben wesentlich länger, 10-22 Uhr, und auch am Sonntag, 14-18 Uhr, geöffnet. Behörden öffnen Mo-Fr von 11-18 Uhr, Postämter Mo-Fr von 9-17 Uhr und Sa von 9-13 Uhr. Banken haben Mo-Fr von 10-16 Uhr oder 16.30 Uhr geöffnet. Geldautomaten sind in der Regel zwischen 6 und 20/22 Uhr in Betrieb. Museen sind meist am Montag und an Feiertagen geschlossen.
Besucher aus der EU und der Schweiz benötigen einen für noch mindestens sechs weitere Monate gültigen Reisepass. Kindereinträge im Reisepass eines Elternteils sind nicht mehr gültig. Jedes Kind benötigt ein eigenes Ausweisdokument. Bei der Einreise füllt man eine Einreisekarte (Cartão de Entrada/Saída) aus, die bis zur Ausreise aufbewahrt werden muss (am besten getrennt vom Pass). Der Aufenthalt als Tourist in Brasilien wird für 90 Tage gewährt, kann aber vor Ablauf dieser Frist bei der Polícia Federal einmal um weitere 90 Tage verlängert werden. Den brasilianischen Behörden steht es allerdings zu, die geplante Aufenthaltsdauer zu verkürzen. Ist ein Aufenthalt von über 90 Tagen geplant, sollte vor Reiseantritt unbedingt ein Visum beantragt werden. Deutsche mit der zusätzlichen brasilianischen Staatsbürgerschaft müssen mit dem brasilianischen Reisepass einreisen. Allerdings erlischt die deutsche Staatsbürgerschaft beim Wiedererwerb der brasilianischen Staatsbürgerschaft (wenn bspw. ein brasilianischer Reisepass oder Personalausweis beantragt wird) ohne der vorherigen schriftlichen Genehmigung durch die zuständige deutsche Behörde. Allein oder in Begleitung Dritter bzw. eines Elternteils reisende Minderjährige mit brasilianischer Staatsangehörigkeit benötigen eine schriftliche Reisegenehmigung der Eltern, die von einem brasilianischen Konsularbeamten, einer brasilianischen Auslandsvertretung oder einem brasilianischen Notariat (Cartório) beglaubigt sein muss. Alle Reisenden müssen über ein Rückflug- oder Weiterreiseticket sowie genügend Geldmittel für den Aufenthalt verfügen.
Da sich Einreisebestimmungen kurzfristig ändern können, ist es ratsam, die aktuellen Vorschriften kurz vor der Reise direkt bei der jeweiligen Botschaft zu erfragen.
Ano Novo (Neujahr, 1. Januar); Carnaval (Februar/März); Paixão de Cristo (Karfreitag, März/April); Tiradentes (Gedenktag für den Nationalhelden Tiradentes, 21. April); Dia do Trabalhador (Tag der Arbeit, 1. Mai); Corpus Christi (Fronleichnam, Mai/Juni); Independência do Brasil (Unabhängigkeitstag, 7. September); Nossa Senhora da Aparecida (Maria Erscheinung - Schutzpatronin Brasiliens, 12. Oktober); Finados (Allerseelen, 2. November); Proclamação da República (Tag der Proklamation der Republik, 15. November); Natal (Weihnachten, 25. Dezember).
An den gesetzlichen Feiertagen haben Schulen, Banken, Behörden und Fabriken geschlossen; viele Supermärkte, Apotheken und kleinere Geschäfte bleiben jedoch geöffnet.
Alleinreisende Frauen müssen sich auch in Brasilien auf eine gehörige Dosis lateinamerikanischen Machismo gefasst machen, der hier jedoch etwas milder ausfällt als beispielsweise in den nördlichen und westlichen Nachbarländern. Es empfiehlt sich, die Kleidung trotz des warmen Klimas nicht so knapp und provokant zu wählen wie die Brasilianerinnen, die es gelernt haben, mit anzüglichen Sprüchen und plumper Anmache souverän umzugehen. Auf die allgegenwärtige Frage, wo denn der Ehemann abgeblieben sei, sollte Frau stets eine schlagfertige Antwort parat haben (wahr muss sie ja nicht sein). Auch wenn es dem Ego schmerzt, sollte sich jede Frau im Klaren darüber sein, dass mancher spontane Heiratsantrag eher dem Geldbeutel als dem umwerfenden Aussehen gilt. Alles in allem ist Brasilien für weibliche Singles aber kein Problem. Ausgehen sollten Frauen abends allerdings doch lieber mit ein paar vertrauenswürdigen Bekannten. Regel Nummer eins: Eine humorvolle Abfuhr wird viel leichter hingenommen als eine aggressiv-direkte.
Auch in Brasilien sind behindertengerechte Einrichtungen im Kommen, besonders in beliebten Urlaubsorten und Touristenhotels. Einige Metrostationen sind behindertengerecht gestaltet, leider aber nicht die Busse. Besonders abseits der touristischen Zentren stoßen Rollstuhlfahrer auf erhebliche Probleme. Dafür sind die Brasilianer in der Regel sehr hilfsbereit. Ein positives Beispiel für behindertengerechten Zugang bieten der Zuckerhut in Rio de Janeiro und der Corcovado.

Mobility International Schweiz
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4600 Olten
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Das brasilianische Telefonnetz ist gut ausgebaut und privatisiert. Es gibt viele regionale und einige nationale Telefonanbieter. Bei Ferngesprächen muss daher nach der Null die Kennzahl einer Telefongesellschaft eingesetzt werden. Am besten verwendet man die Kennzahlen 21 (Embratel), 23 (Intelig) oder 31 (Oi), mit denen man in ganz Brasilien und ins Ausland telefonieren kann. Ein Beispiel: Wer die Nummer 12345678 in Rio anrufen möchte, müsste 0xx21-12345678 wählen, wobei die Platzhalter für die Kennzahl der gewählten Telefongesellschaft stehen. Hat man sich beispielsweise für Intelig entschieden, müsste man 02321-12345678 wählen. Die Ortsvorwahl ist in Brasilien immer zweistellig. Rio de Janeiro hat z.B. die Vorwahl 21, São Paulo 11. Alle Festnetz- und Handynummern sind achtstellig.
Öffentliche Telefonzellen stehen an jeder Straßenecke. Wegen ihrer Form heißen sie im Volksmund Orelhão („großes Ohr"). Sie funktionieren mit Telefonkarten, die man an Kiosken oder in Geschäften kaufen kann. Üblicherweise enthalten die Telefonkarten 20, 40 oder 50 Einheiten. Wer mit dem eigenen (simlockfreien) Handy telefonieren will, besorgt sich am besten bei einer brasilianischen Mobiltelefongesellschaft eine Prepaidkarte. Manchmal wird Ausländern der Verkauf verweigert, weil diese nicht die vorgeschriebene CPF-Steuernummer angeben können. Dann hilft aber meist ein brasilianischer Freund weiter. Die großen vier Mobiltelefonanbieter sind: Tim (http://www.tim.com.br), Vivo (http://www.vivo.com.br), Claro (http://www.claro.com.br) und Oi (http://www.oi.com.br). Handynummern beginnen mit den Ziffern 8 oder 9. Sie tragen die Vorwahl des Ortes, in dem der Chip gekauft wurde. Die kostengünstigste Kommunikationsmöglichkeit ist die über das Internet; in vielen Hotels stehen W-LAN-Verbindungen zur Verfügung.
Die privatärztliche Versorgung in Krankenhäusern und Praxen ist in den größeren Städten auf europäischem Niveau, auf dem Land dagegen nicht. Der Abschluss einer weltweit gültigen Reisekrankenversicherung inklusive Rücktransport ins Heimatland ist unabdingbar. Meist muss man die oft hohen Kosten im Land erst einmal selbst begleichen. Die Botschaften Deutschlands, Österreichs und der Schweiz stellen vor Ort auf Wunsch Listen der ihnen bekannten deutsch- und englischsprachigen Ärzte zur Verfügung.
Die Stromspannung schwankt je nach Region zwischen 110 Volt und 220 Volt, im Zweifel sollte man besser nachfragen. Große Hotels haben oft beide Anschlüsse. Sicherheitshalber sollte man einen Adapter für US-Stecker mitnehmen.
Die meisten Restaurants berechnen automatisch 10 % Trinkgeld. Es gilt als arrogant, Münzen auf dem Tisch zurückzulassen. Die besseren Hotels schlagen oft Service-Gebühren von 5-15 % auf den Endbetrag auf. Ist die (offiziell eigentlich freiwillige) Taxa de Serviço (Trinkgeld) enthalten, entfallen weitere Zahlungen. In Taxis und bei kleineren Dienstleistungen rundet man auf den nächsten vollen Real auf. Träger am Flughafen und im Hotel erwarten etwa 2 BRL pro Gepäckstück.
Deutsche Botschaft
SES (Setor de Embaixadas Sul)
Avenida das Nações, Quadra 807, Lote 25
70415-900 Brasília-DF
Tel.: +55-61-34427000
Fax: +55-61-34437508
E-Mail: info@brasilia.diplo.de
Web: http://www.brasilia.diplo.de

Österreichische Botschaft
SES (Setor de Embaixadas Sul)
Avenida das Nações, Quadra 811, Lote 40
70426-900 Brasília-DF
Tel.: +55-61-34433111
Fax: +55-61-34435233
E-Mail: brasilia-ob@bmeia.gv.at
Web: http://www.bmeia.gv.at/botschaft/brasilia.html

Schweizerische Botschaft
SES (Setor de Embaixadas Sul)
Avenida das Nações, Quadra 811, Lote 41
70448-900 Brasília-DF
Tel.: +55-61-34435500
Fax: +55-61-34435711
E-Mail: bra.vertretung@eda.admin.ch
Web: http://www.eda.admin.ch/brasilia
Kleidung und Gegenstände des persönlichen Gebrauchs dürfen in Brasilien zollfrei eingeführt werden, ebenso Gegenstände bzw. Geschenke bis zum Wert von 500 USD (bei Einreise auf dem Land- oder Wasserweg 300 BRL) sowie Duty-free-Artikel im Wert von bis zu 500 USD (aktuelle Infos auf Englisch unter http://www.receita.fazenda.gov.br/principal/Ingles/faq.htm). Weiterhin ist die Einfuhr von 400 Zigaretten oder 250 g Tabak oder 25 Zigarren und 2 l alkoholischen Getränken zollfrei möglich. Pro Person darf ein elektronisches Gerät (z.B. Digitalkamera) abgabefrei eingeführt werden. Nicht in Brasilien hergestellte Notebooks oder Handys müssen offiziell bei der Einreise registriert und auch wieder ausgeführt werden. Bei Verlust oder Diebstahl ist ein polizeiliches Dokument (boletim de ocorrência) beizubringen. Die Einfuhr von Bargeld im Wert von über 10.000 BRL muss deklariert werden. Die Einfuhr von Nahrungsmitteln und von exportiertem brasilianischem Alkohol ist grundsätzlich verboten, Tiere und Pflanzen unterliegen bestimmten Restriktionen.
Die Ausfuhr von ungeschliffenen Edelsteinen, bestimmten Mineralien, Fossilien, einheimischen Samen, wild lebenden Tieren (z.B. Papageien) und Pflanzen ist nicht erlaubt. Auch harmlos erscheinende Souvenirs aus seltenen Tier- und Pflanzenarten, die unter das Washingtoner Artenschutzabkommen fallen, sind illegal. In Brasilien für den Privatgebrauch erworbene Güter dürfen bis zu einem Betrag von 2.000 USD als Gepäck ausgeführt werden. Zollfreigrenzen bei der Wiedereinreise nach Deutschland und Österreich sind 200 Zigaretten oder 100 Zigarillos mit einem Höchstgewicht von 3 g pro Stück oder 50 Zigarren oder 250 g Tabak sowie 1 l Spirituosen, 2 l Zwischenerzeugnisse, 4 l nicht schäumender Wein und 16 l Bier sowie 1 l Spirituosen oder 2 l Wein und Geschenke bis 300 EUR (Schiffs- und Flugreisende 430 EUR). Bei der Wiedereinreise in die Schweiz dürfen über 17-jährige 250 Zigaretten oder Zigarren oder 250 g anderer Tabakfabrikate sowie 5 l alkoholische Getränke mit einem Alkoholgehalt bis 18 Vol.-% und 1 l alkoholische Getränke mit einem Alkoholgehalt über 18 Vol.-% zollfrei einführen. Die Wertfreigrenze aller eingekauften Waren beträgt 300 CHF (inkl. Geschenke, Alkohol und Tabakerzeugnisse).
Da sich Zollbestimmungen kurzfristig ändern können, ist es ratsam, die aktuellen Vorschriften kurz vor der Reise direkt bei der jeweiligen Botschaft zu erfragen.
Wer mehrere Inlandsflüge plant, kann (nur vor Reiseantritt im Heimatland) zusammen mit dem Langstreckenflug den nicht übertragbaren Brasil Airpass der brasilianischen Fluggesellschaft TAM erwerben (leichter Aufpreis, wenn der Langstreckenflug nicht mit der TAM gebucht wird). Dieser gilt für fast das gesamte brasilianische Streckennetz der TAM und berechtigt zu vier bis höchstens neun Inlandsflügen beliebiger Reichweite. Detaillierte Informationen unter http://www.brol.com. Weitere brasilianische Fluggesellschaften sind Avianca, Azul, Gol und Trip. Außerdem gibt es regionale Fluglinien wie Meta, Pantanal, Puma Air, Rico, TAF und Webjet.
Die Fernbusse der großen Busgesellschaften sind topmodern und komfortabel, am luxuriösesten sind die nachts verkehrenden Leito-Busse (Liegebusse). Auch die Semi-Leitos („Halb-Liegebusse") mit geringerem Neigungswinkel sind gut, einfacher dagegen die Typen Executivo und Convencional. Die vorderen Plätze sind stets die besten. Für den Passagierschein wird die Reisepassnummer benötigt. Die Klimaanlagen sind oft eisig. Bei den meisten Busgesellschaften ist inzwischen ein Ticketkauf übers Internet möglich. Wichtige Busgesellschaften sind Águia Branca, Bomfim, Eucatur, Guanabara, Gontijo, Itapemirim, Kaiowa, Expresso Nordeste, Autoviação Progresso, Real Expresso.
Auf dem Amazonas sowie im Parnaiba-Delta, auf dem Rio São Francisco sowie auf einigen Abschnitten des Rio Paraná verkehren Schiffe (auf Fahrtüchtigkeit achten!). Geschlafen wird meist in Hängematten an Deck, größere Boote haben auch Kajüten.
Die Eisenbahn spielt in Brasilien für Passagierverkehr kaum eine Rolle. Ausnahmen sind die Touristenstrecken zwischen Curitiba und Paranaguá bzw. die Pantanal-Bahn (http://www.serraverdeexpress.com.br).
Einen Mietwagen sollte man nur für Strecken in Betracht ziehen, die mit öffentlichen Verkehrsmitteln schlecht zu erreichen sind. Autofahren ist aus vielen Gründen in Brasilien wesentlich gefährlicher als in Deutschland. Der internationale Führerschein ist vorgeschrieben, die Promillegrenze liegt bei 0,0 %.
Die Großstädte Rio de Janeiro, São Paulo, Recife und Porto Alegre haben ein gut funktionierendes U-Bahn-Netz. Taxifahren ist in der Regel billiger als in Mitteleuropa.
Besucher des Bundesstaates Maranhão im Nordosten von Brasilien sollten keine Busse benutzen und vor allem in der Hauptstadt São Luis erhöhte Vorsicht walten lassen, denn hier kam es in letzter Zeit immer wieder zu Angriffen auf Polizeistationen und öffentliche Verkehrsmittel.
Amtssprache: Brasilianisches Portugiesisch
Bevölkerung: rund 201 Mio. Einwohner
Fläche: ca. 8.5 Mio. km²
Hauptstadt: Brasilia (450.000 Mio Einwohner)
Landesvorwahl: +55
Währung: Brasilianischer Real (Abk.: R$; ISO-4217-Code: BRL)
Zeitzone: Brasilien teilt sich in folgende drei Zeitzonen auf: Brasília Official Time (BRT; MEZ -4 Std.), Brasília Time -1 (MEZ -5 Std.) und Brasília Time +1 (MEZ -3 Std.). Zwischen Mitte Oktober und Mitte Februar wird in einigen Teilen Brasiliens auf Sommerzeit (+1 Std.) umgestellt.
Brasilien liegt zum allergrößten Teil in tropischen Regionen. Die Jahreszeiten sind denen in Europa entgegengesetzt, allerdings deutlich weniger ausgeprägt. Die südlichen und südöstlichen Regionen - inklusive Rio und São Paulo - besucht man am besten in den Monaten März und November/Mitte Dezember. Zwischen Ende Dezember und Februar ist es meist heiß, aber auch feucht. Außerdem ist in der Zeit zwischen Weihnachten und Karneval halb Brasilien im Urlaub, was die Preise in die Höhe schießen lässt. Die Wintermonate (Juni bis September) fallen in São Paulo und Belo Horizonte recht kühl aus. In Rio kann dann ein Tag grau und regnerisch, der nächste aber warm und sonnig sein. Den Pantanal besucht man am besten in der Trockenzeit zwischen April und September. Am Amazonas ist es eigentlich immer heiß und feucht. Hauptregenzeit ist zwischen Januar und April. Am wenigsten regnet es zwischen Juli und November, die Flüsse erreichen ihre Höchststände zwischen März und Juni.
Der Nordosten zwischen Porto Seguro und Natal bleibt das ganze Jahr über warm, wobei gerade die Paulistas im Juli gerne ihrem Winter entfliehen, um hier Urlaub zu machen. An der Küste fallen die heftigsten Niederschläge zwischen Mai und Juli, während es an der Nordküste zwischen Natal und São Luis zwischen Januar und Mai am meisten regnet. Die beste Reisezeit ist zwischen August und Mitte Dezember sowie von März bis Juni.
São Paulo und Rio de Janeiro sind inzwischen kulinarische Hochburgen Südamerikas, und allmählich entdecken junge brasilianische Küchenchefs die reichen gastronomischen Traditionen ihres großen Landes. Hier mischen sich indianische, afrikanische und portugiesische Einflüsse. Zwar sind saftige Steaks und der herzhafte Bohneneintopf Feijoada noch immer Leibspeisen der Einheimischen, doch liebt man inzwischen auch im Süden die aus Salvador stammende Art, Meeresfrüchte „afrikanisch“ mit Kokosmilch, Dendê-Palmöl und viel Pfeffer zuzubereiten. Besonders gut schmecken Gerichte aus Belém, wo ungemein leckere Amazonasfische, Büffelkäse und Pato no tucupi (Ente in einer gelben Brühe aus Maniokwurzeln) auf den Tisch kommen.
In São Paulo, wo eine große Gemeinde japanischer Einwanderer lebt, liebt man natürlich Sushi und Sashimi, doch auch die italienische Küche feiert hier Triumphe, und als besonders „in“ gilt die peruanische Küche. Nachspeisen bereitet man in Brasilien oft mit exotischen Früchten zu. Als Abschluss darf der starke Cafezinho, ein schwarzer Espresso, natürlich nicht fehlen.
Getrunken wird gutes, einheimisches Bier wie Bohemia, Antárctica, Brahma und Devassa, und das gerne als „chope" frisch vom Fass. Auch die berühmte Caipirinha, die man in Brasilien auch mit anderen Früchten als Limetten kombiniert sowie erfrischende Säfte und Batidas aus exotischen Früchten, werden gern getrunken. An Strandbuden ist das frische, eisgekühlte Kokoswasser nicht zu schlagen, doch wird hier auch so manch ein Gläschen Cachaça (Zuckerrohrschnaps) pur weggeschluckt. Der Süden des Landes bringt sehr bemerkenswerte Weine hervor.
Festlich geschmückte Samba-Tänzerinnen beim Karneval in Rio
1. Januar Procissão de Nosso Senhor Bom Jesus dos Navegantes wird in Salvador de Bahia mit einer großen Schiffsprozession vom alten Hafen bis zur Kirche Igreja e Hospício da Boa Viagem begangen, wo das eigentliche Fest mit Tanz, verschiedenen Aufführungen und jeder Menge traditionellem Essen stattfindet.
Lavagem do Bonfim ist eine der wichtigsten christlich-afrikanischen Veranstaltungen im Jahr mit anschließendem Volksfest, bei der die Einwohner von Salvador de Bahia ihre blütenweiße Candomblé-Kleidung anziehen, einen 8 km langen Marsch durch die Stadt vornehmen und die Treppenstufen der Bonfim-Kirche rituell reinigen.
Februar Am 2. Februar versammeln sich zu Ehren der Meeresgöttin zahlreiche Menschen am Strand von Salvador de Bahia, um gemeinsam die Festa de Iemanjá zu begehen, indem sie Opfergaben zu Wasser lassen und anschließend ein großes Fest mit Musik, Tanz, Speis und Trank veranstalten.
Der farbenfrohe und für seine heißen Rhythmen, Tänze sowie fröhliche Musik bekannte brasilianische Karneval wird am größten in Rio de Janeiro, Salvador de Bahia, Recife/Olinda und São Paulo gefeiert.
März/April Das Festival de Teatro ist ein mehrtägiges Theater-Festival in Curitiba, das wundervolle Inszenierungen brasilianischer Künstler hervorbringt (http://festivaldecuritiba.com.br).
Freunde der Oper zieht es zum Festival Amazonas de Ópera in Manaus, wo sie mit einem umfangreichen Aufführungsangebot empfangen werden.
Auf der São Paul Fashion Week, dem größten Modeevent Südamerikas, werden alljährlich die neuesten Modekreationen präsentiert (http://ffw.com.br/spfw).
Mai Ganz São Paulo steht im Zeichen der Virada Cultural, einem großen Kulturfest, das am ersten Mai-Wochenende mit Konzerten und Theateraufführungen veranstaltet wird (http://viradacultural.prefeitura.sp.gov.br).
Mai/Juni Während der Festa do Divino Espírito Santo verwandelt sich Pirenópolis in einen mittelalterlichen Schauplatz mit Turnieren, Tänzen und der Aufführung der Geschichte des Festes.
Juni Im Juni werden im ganzen Land die Festas Juninas ausgerichtet, auf denen Folklore getanzt, Spiele gespielt und reichlich traditionelles Essen verzehrt wird.
Im Maranhão-Gebiet gehören die Bumba-meu-boi-Feste, auf denen mit traditionellen Instrumenten musiziert und eine Theatervorführung mit Ochsenkostümen zum Besten gegeben wird, zu den spektakulärsten Veranstaltungen im Jahr.
Juli Fortal ist eine mehrtägige Samba-Veranstaltung in Fortaleza, die stark an den brasilianischen Karneval erinnert.
Das Festival de Dança in Joinville versetzt jedes Jahr mit hochkarätigen Tanzaufführungen aus unterschiedlichen Kategorien wie Ballett und Folklore zahlreiche Zuschauer in Begeisterung (http://www.festivaldedanca.com.br).
August Das Festival de Gramado in der gleichnamigen Stadt ist das größte Filmfest Lateinamerikas und zeigt sowohl nationale als auch internationale Produktionen (http://www.festivaldegramado.net).
Oktober Am zweiten Sonntag im Oktober findet die berühmte Procissão do Círio de Nazaré in Belém statt, auf der die festliche Prozession den Höhepunkt bildet.
Auch in Brasilien ist das Oktoberfest bereits angekommen und wird mit Dirndl und Co. jedes Jahr in Blumenau gefeiert.
Dezember Unter dem Namen Carnatal findet in Natal auch im Dezember noch ein großes Karnevalsspektakel statt.
Am 4. Dezember wird in Salvador de Bahia die Festa de Santa Bárbara ausgerichtet, ein traditionelles Straßenfest mit farbenprächtigen Umzügen.
Zu Réveillon, dem brasilianischen Silvester, werden im ganzen Land große Feste organisiert; die Copacabana-Strandparty in Rio de Janeiro ist legendär.

Martinique

Landesdaten


Lage


Die Insel Martinique sowie die Inselgruppe Guadeloupe bilden Französisch Westindien; als Übersee-Département gelten sie als Teil des französischen Mutterlandes.


Die Inseln liegen im Karibischen Meer und gehören zu den Kleinen Antillen. Im Norden von Martinique liegt die Insel Dominica (Entfernung ca. 25 km), im Süden liegt die Insel St. Lucia (Entfernung ca. 37 km).


FLÄCHE: Martinique - ca. 1.106 km².


Einwohner


Bevölkerung: ca. 396.400 Einwohner


Städte:


Fort-de-France (Hauptstadt) ca. 90.300


Le Lamentin ca. 39.800


Le Robert ca. 23.900


Schoelcher ca. 21.400


Sainte-Marie ca. 19.500


Le François ca. 19.200


Sprache


Amtssprache ist Französisch; Creole (Kreolisch) gilt als Umgangssprache.


Zeitverschiebung


Mitteleuropäische Zeit (MEZ) -5 Stunden (während der europäischen Sommerzeit -6 Stunden).


Stromspannung


220 Volt Wechselstrom, 50 Hz. Im Gebrauch sind französische Stecker (es empfehlen sich Adapter).


Telefon/Post


Telefon


Die Vorwahl von Deutschland, Österreich und der Schweiz nach Martinique ist 00596, danach ist unmittelbar die mit "596" beginnende Telefonnummer zu wählen. Für Telefonate innerhalb von Martinique sowie von Frankreich oder vom Archipel Guadeloupe aus wählt man nur die 10-stellige Teilnehmernummer, die mit "0596" beginnt. In den Telefonzellen werden überwiegend Telefonkarten akzeptiert, die in Shops mit der Aufschrift "télécarte en vente ici" erhältlich sind. Telefonauskünfte erhält man unter Tel. 12.


Die Vorwahl von Martinique nach Deutschland ist 0049, nach Österreich 0043 und die der Schweiz 0041.


NOTRUFNUMMERN: Polizei 17, Unfallrettung 15, Feuerwehr 18, Wasserschutzpolizei 71 92 92.


Mobilfunk


Netztechnik: GSM 900/1800.


Derzeit gibt es Roamingverträge mit Anbietern in Martinique von E-Plus, O2, Telekom Deutschland und Vodafone.


Internet


Länderkürzel: .mq


Feiertage


1. Januar (Neujahr), 22. April (Ostermontag), 1. Mai (Tag der Arbeit), 8. Mai (Tag des Sieges 1945), 22. Mai (Tag der Abschaffung der Sklaverei), 30. Mai (Christi Himmelfahrt), 10. Juni (Pfingstmontag), 14. Juli (Nationalfeiertag; Erstürmung der Bastille), 15. August (Mariä Himmelfahrt), 1. November (Allerheiligen), 11. November (Waffenstillstand von 1918), 25. Dezember (Weihnachten), Höhepunkt der Karnevalszeit ist jeweils eine Woche vor Aschermittwoch.


Öffnungszeiten


Banken: Mo bis Fr 8-12, 14-16 Uhr


Geschäfte: Mo bis Sa 9/10-17 Uhr


Einkaufszentren: Mo bis Sa 9-20/22 Uhr


Post: Mo bis Fr 8-18 Uhr, Sa 8-12 Uhr


Kleidung


Leichte, atmungsaktive Sommerkleidung ist das ganze Jahr über ausreichend. Für die Abende und Ausflüge in die Berge sollten auch leichte Wollsachen mitgenommen werden. Gute Sonnenbrillen und Regenschutz sind ebenso empfehlenswert.

Geschichte/Politik


Im Jahre 1502 entdeckte Kolumbus die Insel Martinique. Hundert Jahre später nahm die französische "Compagnie des Iles d'Ameriques" die Insel in Besitz und siedelte dort Franzosen an. 1674 wurde Martinique französische Kronkolonie. Das Plantagensystem wurde verändert; statt Baumwolle und Tabak baute man nun Zuckerrohr, später auch Kaffee an. Im 17. und 18. Jahrhundert wollten die Briten und auch die Niederländer Martinique haben, aber 1816 wurde die Insel endgültig französischer Besitz. 1854 bekam sie eine gewisse innere Autonomie, seit 1946 ist sie ein französisches Übersee-Departement.


Wirtschaft


Rund ein Viertel des Landes wird landwirtschaftlich bearbeitet. Man erntet vor allem Zuckerrohr und Bananen: Aber auch Ananas, Kakao und Kaffee werden angebaut. Bananen, Zucker und der aus Zucker hergestellte Rum sind denn auch die Hauptexportgüter der Insel. Die Viehzucht spielt eine große Rolle, denn ein Fünftel der Insel besteht aus natürlichem Weideland. Der Wald hingegen kann kaum genutzt werden. Er ist praktisch undurchdringlich.


Industrieunternehmen verarbeiten hauptsächlich Agrarprodukte: Zuckerfabriken, Rumdestillerien und Ananas-Konserven-Firmen. Auch eine Erdölraffinerie arbeitet auf Martinique.


Der Tourismus hat in den vergangenen Jahren zunehmend an Bedeutung gewonnen. Inzwischen ist er die hauptsächliche Einnahmequelle auf Martinique.


Religion


Etwa 88 Prozent der Bevölkerung sind katholisch, eine weitere Religionsgemeinschaft sind die Adventisten.


Vegetation


An vielen Küstenabschnitten wachsen Mangroven. Im Norden der Insel, an der windzugewandten Seite mit relativ viel Regen, steht dichter tropischer Regenwald. An der Leeseite der Berge beträgt der Niederschlag nur ein Fünftel. Dort erstrecken sich Dornstrauch-Savannen. Aber zwischen den Dornenhecken sieht man immer wieder grüne Plantagen. Geradezu üppig ist in manchen Ecken dieser Insel die Blumenpracht. Die Arawak-Indianer, die ersten Bewohner, nannten sie "Madinina", die Blumeninsel. In der Tat gibt es kaum ein Stück Erde, auf dem es nicht grünt und blüht, keinen Hausgarten, der nicht Blumen in üppiger Fülle trägt. Hibiskus, Anthurium, Orchideen, Lilien, Flammenblumen, Lorbeerrosen und andere Tropenblumen gedeihen im Überfluss.


Tierwelt


Wildkaninchen leben hier, auch einige Mungos. Die Zahl der Vögel, die hier zuhause sind, ist weit größer. Vor allem sieht man mehrere Arten von Tauben.

Kulinarisches


Auf Martinique isst man vorzugsweise kreolisch und nach Möglichkeit nicht ohne Rum, der zur Verfeinerung schmackhafter Fleisch-, Fisch- und Gemüsegerichte gerne und viel benutzt wird. Ein auf Martinique typisches Gericht ist Ziegen- oder Lammcurry. Das besteht aus Fleisch, Zwiebeln, Knoblauch, Mango, Kartoffeln, Kürbis und Zucchini. Das Fleisch wird in Erdnussöl angeschmort, mit Weißwein abgelöscht. Dann kommt das Gemüse dazu - und eine gehörige Menge brauner Rum. Als Nachtisch gibt es vielleicht, eine Kokos-Rum-Creme mit allerlei Früchten.


Auch getrunken wird vor allem Rum, der hier in sehr guter Qualität aus dem einheimischen Zuckerrohr produziert wird. Nach alter Tradition trinkt man zur Mittagszeit ein Glas weißen Rum mit Limone, nach Geschmack mit Zuckersirup oder braunem Rohrzucker, das heißt Ti Punch.


Sitten und Gebräuche


Auch auf Martinique bestimmt Musik den Rhythmus des Jahres. Trommeln und Schlaginstrumente spielen dabei eine bestimmende Rolle, denn den Rhythmus brachten einst die Sklaven aus ihrer Heimat mit in die Karibik. Trommeln gaben den Arbeitstakt auf den Feldern an und Klanghölzer begleiteten den Gesang und das rhythmische Singen und Klatschen. Diese urwüchsige, handgemachte Musik kann man heute bei Konzerten, in Folkloreshows und gelegentlich auch ganz ungezwungen am Strand erleben.


Auf die Sklavenzeit zurück geht auch der kreolische Schmuckstil. Die traditionelle Kleidung der Kreolinnen sieht man noch oft bei Folklore-Veranstaltungen oder Festen. Über einem langen weißen Baumwollkleid mit Lochstickerei wird ein bunt karierter Überrock getragen. Diese bunt karierten Stoffe schmücken auch den Kopf der Kreolin. Dabei gibt es viele Arten, die Kopftücher flott, frech oder traditionell zu binden. Endet der Kopftuchknoten mit einem Zipfel, signalisiert dies: "Mein Herz ist noch frei". Stehen zwei Tuchzipfel in die Höhe, heißt die Botschaft: "Mein Herz ist vergeben, aber versuch´s doch mal!" Drei Zipfel sagen klar: "Mein Herz ist nicht mehr frei" und vier Zipfel signalisieren: "Wer mag, findet immer ein Plätzchen."


Souvenirs


Es gibt auf Martinique schöne kunsthandwerkliche Artikel, vor allem aber traditionellen kreolischen Schmuck aus Gold, der seit der Sklavenzeit hier hergestellt wird.


Duty Free


Einreise aus EU-Ländern


Bei unmittelbarer Einreise aus den anderen EU-Ländern (innergemeinschaftlicher Reiseverkehr; trifft nicht zu für die Kanarischen Inseln, außerdem nicht für die britischen Kanalinseln und nicht für Grönland) bestehen keine Beschränkungen/Formalitäten abgabenrechtlicher Art für das Reisegepäck und ausschließlich zu privaten Zwecken mitgeführte Waren. Ausgenommen sind verbotene Waren wie Drogen, Waffen usw. (Besonderheiten s.u.; für Waren zu gewerblichen Zwecken s. Abschnitt "Geschäftsreisende").


Im EU-Mitgliedstaat eingekaufte, bereits versteuerte (sog. verbrauchssteuerpflichtige) Waren können von Privatpersonen (ohne nochmalige Besteuerung) problemlos mitgeführt werden, wenn sie ausschließlich für ihren Eigenbedarf, d.h. nicht zu gewerblichen/kommerziellen Zwecken, erworben wurden.


Für folgende Waren gilt als Richtmenge für den Eigenbedarf:


TABAKWAREN: 800 Zigaretten, 400 Zigarillos (Zigarren mit einem Stückgewicht von höchstens 3 g), 200 Zigarren, 1.000 g Rauchtabak;


ALKOHOLISCHE GETRÄNKE: 10 Liter Spirituosen, 20 Liter sog. Zwischenerzeugnisse (z.B. Campari, Port, Madeira, Sherry), 90 Liter Wein (davon höchstens 60 Liter Schaumwein), 110 Liter Bier.


Eine Überschreitung dieser Richtmengen ist im Einzelfall möglich, wenn nachgewiesen wird, dass auch die größere Menge ausschließlich für den privaten Eigenbedarf bestimmt ist.


Bei anderen mitgeführten, verbrauchssteuerpflichtigen Waren kann bei der Einreise nach bestimmten Kriterien (u.a. die Gründe für den Besitz, Beförderungsart, Unterlagen über die Menge der Waren) geprüft werden, ob sie ggf. zu gewerblichen Zwecken bestimmt sind.


KRAFTSTOFFE für Motorfahrzeuge, die nicht im Hauptbehälter des Fahrzeugs oder in einem geeigneten Reservebehälter mitgeführt werden, können ggf. erneut besteuert werden.


REISENDEN UNTER 17 JAHREN wird keine Steuerbefreiung für Spirituosen und Tabakwaren gewährt.


Einreise aus Drittländern


Bei der Einreise aus anderen als EU-Ländern (Drittländern) ist die zum persönlichen Gebrauch während der Reise benötigte und zur Wiederausfuhr bestimmte Reiseausrüstung sowie der Reiseproviant von Eingangsabgaben befreit.


Ferner sind Waren, die Reisende gelegentlich und ausschließlich zum persönlichen Ge- oder Verbrauch oder für ihren Haushalt oder als Geschenk in ihrem persönlichen Reisegepäck einführen, im Rahmen folgender Mengen und Wertgrenzen abgabenfrei:


200 Zigaretten oder 100 Zigarillos (Zigarren mit einem Stückgewicht von höchstens 3 g) oder 50 Zigarren oder 250 g Rauchtabak;


16 Liter Bier;


4 Liter nicht schäumende Weine;


1 Liter Spirituosen mit einem Alkoholgehalt von mehr als 22 Volumenprozent ODER 2 Liter Spirituosen, Aperitifs aus Wein oder Alkohol, Tafia, Sake oder ähnliche Getränke, mit einem Alkoholgehalt von 22 Volumenprozent oder weniger, oder Schaumwein oder Likörwein;


eine dem persönlichen Bedarf des Reisenden entsprechende Menge an Arzneimitteln;


10 Liter Kraftstoff je Motorfahrzeug im Reservekanister;


andere Waren bis zu einem Gesamtwert von 430 Euro für Flug- und Seereisende, für Einreisende auf anderen Verkehrswegenbis zu einem Gesamtwert von 300 Euro; für Reisende unter 15 Jahren gilt die Freimenge von 150 Euro unabhängig vom Einreiseweg.


DIE ABGABENBEFREIUNG WIRD NICHT GEWÄHRT:


Reisenden unter 17 Jahren für Tabakwaren, Spirituosen, Wein, Schaumwein, Likörwein, Aperitifs und ähnliche alkoholische Getränke.

Klimainformationen


Es herrscht subtropisches Klima. Die durchschnittliche Temperatur schwankt zwischen 22 und 30°C. Es besteht eine hohe Luftfeuchtigkeit. Die heißesten Monate sind Juli bis September. Durch die ständig wehenden Seewinde sind die Temperaturen jedoch gut erträglich. In den Bergen ist es angenehm kühler. Die regenreichste Zeit ist Juli bis November. Mit vielen Niederschlägen ist besonders in den Hochlagen und an den Küsten zu rechnen, die auf der Windseite liegen.


Beste Reisezeit


Martinique ist das ganze Jahr über für Reisen geeignet. Hauptsaison ist während der Monate von Dezember bis April.

Vorgeschriebene Impfungen



Keine bei Einreise direkt aus Europa.


Gelbfieber bei Einreise aus ENDEMIEGEBIETEN.


GELBFIEBER-ENDEMIEGEBIETE


In AFRIKA:


Äquatorialguinea, Äthiopien, Angola, Benin, Burkina Faso, Burundi, Côte d`Ivoire, Demokratische Republik Kongo (Kinshasa), Gabun, Gambia, Ghana, Guinea, Guinea-Bissau, Kamerun, Kenia, Kongo, Liberia, Mali, Mauretanien, Niger, Nigeria, Ruanda, Senegal, Sierra Leone, Südsudan, Sudan, Togo, Tschad, Uganda, Zentralafrikanische Republik.


In SÜD- und MITTELAMERIKA:


Argentinien, Bolivien, Brasilien, Ecuador, Franz. Guayana, Guyana, Kolumbien, Panama, Paraguay, Peru, Surinam, Trinidad + Tobago, Venezuela.




Empfohlene Impfungen


Hepatitis A, zusätzlich für Individualreisende Typhus.


Informationen zur Malaria


Malaria


Keine.


Verbreitung


Martinique ist malariafrei.


Ärztliche Hilfe


FORT-DE-FRANCE: Hopital Pierre Zobda Quitmann, Route de Chateauboeuf, 97200 Fort-de-France/Martinique, Tel. (00596) 596 55 20 00.

Währung


Währungseinheit


Währungseinheit: Euro ( EUR)


1 Euro = 100 Cent.


Derzeitiger Kurs:


1 US-$ = ca. 0,87 EUR


Hinweise


Bei den unten aufgeführten Umrechnungskursen handelt es sich um Devisenkurse der Deutschen Bundesbank, die die Preisnotierung des Euro und des US-Dollar in der Währung des Reiselandes angibt. Mit Devisenkursen werden z.B. Rechnungen unterschiedlicher Währungen gegeneinander verrechnet. (Im Gegensatz zum Sortenkurs wird hier jedoch nicht der Wert angegeben, den man in Deutschland am Bankschalter für einen Euro oder US-Dollar erhält.)


Devisenbestimmungen/Umtausch


Einfuhr Fremdwährung: unbeschränkt


Einfuhr Landeswährung: unbeschränkt


Deklaration: Ja - schriftliche Deklaration bei Ein- und Ausreise ab einem Wert von 10.000 Euro (auch in anderen Währungen, Reiseschecks oder auf Dritte ausgestellte Schecks, Zahlungsanweisungen etc.).


Ausfuhr Fremdwährung: unbeschränkt


Ausfuhr Landeswährung: unbeschränkt


Internationale Kreditkarten: Ja - werden von größeren Hotels, den meisten Geschäften, internationalen Autovermietern akzeptiert.


Geldautomat: Ja - in den größeren Orten vorhanden; Abhebung von Bargeld mit Kreditkarte oder Girocard (mit Maestro-Logo) ist möglich.


Reiseschecks: Nein

Auskunftstellen


Comité Martiniquais du Tourisme
Rond-point des Ecoles
Schoelcher /Martinique
Comité Martiniquais du Tourisme
B.P 7135
Schoelcher/Martinique
(00596) 596 61 83 93
(00596) 596 61 83 92
infos.cmt@martiniquetourisme.com


Chambre de Commerce et d'Industrie de la Martinique
50, Rue Ernest Deproge
97200
Fort-de-France /Martinique
(00596) 596 60 66 68
(00596) 596 55 28 00
contact@martinique.cci.fr


Botschaften und Konsulate


In Deutschland


Visa-Erteilung in Deutschland durch die folgende französische Vertretung:


Französisches Generalkonsulat
Zeppelinallee 35
60325
Frankfurt/M.
(0 69) 79 50 96 46
(0 69) 795 09 60
www.consulatfrance.de/francfort
info@consulfrance-francfort.org
Mo bis Fr 8.45-12 Uhr, außerdem Do 14-15.30 Uhr
(für Visa-Angelegenheiten Bundesrepublik Deutschland)


Von Deutschland



zuständig Paris/Frankreich:


Ambassade de la République fédérale d'Allemagne
24 rue Marbeau
75116
Paris
Ambassade de la République fédérale d’Allemagne
BP 30 221
75364 Paris CEDEX 08 /Frankreich
(0033 1) 53 83 45 02
(0033 1) 53 83 45 00
www.amb-allemagne.fr
Amtsbezirk: Frankreich


Konsularischer Amtsbezirk: Départements Aisne, Calvados, Cher, Côtes-d'Armor, Essonne, Eure, Eure-et-Loir, Finistère, Hauts-de-Seine, Ille-et-Vilaine, Indre, Indre-et-Loire, Loire-Atlantique, Loiret, Loir-et-Cher, Maine-et-Loire, Manche, Mayenne, Morbihan, Nord, Oise, Orne, Paris (Ville de), Pas-de-Calais, Sarthe, Seine-et-Marne, Seine-Maritime, Seine-Saint-Denis, Somme, Val-de-Marne, Val-d'Oise, Vendée, Yvelines;


außerdem die Übersee-Départements Französisch-Guayana, Guadeloupe, Martinique, Mayotte und Réunion;


die Übersee-Territorien Französisch-Polynesien, Neukaledonien, St. Pierre und Miquelon, Wallis und Futuna.


(Zuständige Visabehörde für St. Pierre und Miquelon ist das Generalkonsulat in Montreal/Kanada, für die französischen Hoheitsgebiete im Südpazifik die Botschaft Wellington/Neuseeland.)


Der Leiter der Vertretung ist zugleich als Botschafter in Monaco mit Sitz in Paris akkreditiert.



Von Deutschland


in Visa-Angelegenheiten zuständig:


Embassy of the Federal Republic of Germany
90-92 Hobson Street, Thorndon
6011
Wellington
Embassy of the Federal Republic of Germany
P.O. Box 1687
Wellington 6140/Neuseeland
(0064 4) 473 60 69
(0064 4) 473 60 63
www.deutschebotschaftwellington.co.nz
Amtsbezirk: Neuseeland, Cook-Inseln, Fidschi, Kiribati, Niue, Samoa, Tokelau, Tonga, Tuvalu und das britische Überseegebiet Pitcairn


Ärztliche Hilfe


FORT-DE-FRANCE: Hopital Pierre Zobda Quitmann, Route de Chateauboeuf, 97200 Fort-de-France/Martinique, Tel. (00596) 596 55 20 00.

Sehenswertes


Fort-de-France


In der Hauptstadt Fort-de-France wohnt die Hälfte der gesamten Inselbevölkerung. Die Altstadt wirkt noch ganz ursprünglich. Die Straßen mit den zwei- und dreigeschossigen Häusern sind von quirlendem Leben erfüllt. Sehr reizvoll ist die Markthalle mit eine überwältigenden Vielfalt an Farben, Gerüchen und Geräuschen. In lautem Kreolisch rufen die Händler ihre Früchte und Gewürze aus. Ein Stück weiter nördlich liegt der Fischmarkt. Hier werden Thunfisch, Goldbrassen, Langusten und Krabben frisch vom Fang hergebracht und angepriesen. Aber Fort-de-France bietet mehr. Die Franzosen nennen es "Das Pariser Schaufenster der Karibik", da sich in einigen Straßen Boutiquen und edle Luxusläden aneinander reihen.


Caravelle


Die Halbinsel im Osten von Martinique ist ein Naturreservat. Das Gebiet wurde einst von der Planzer- und Schmugglerfamilie Dubuc bewohnt. Mit falschen Leuchtfeuern führten sie reich beladene Schiffe in die Irre, um sie in der Bucht anzugreifen und auszurauben. Die heißt noch heute "Baie du Trésor" ("Schatzbucht"). Vom Chateau der Dubucs stehen noch Reste. Es gibt in dem Reservat sehr schöne Wanderwege. Der Park ist vor allem von tropischem Trockenwald bestanden, allerdings sind es nicht mehr die ursprünglichen Bäume; hier wurden andere gepflanzt. Der goldbraun und schwarz gefiederte Carouge kann entdeckt werden, eine Vogelart, die fast nur auf Martinique heimisch ist - ebenso wie das seltene Weißkehlchen. Doch am bekanntesten ist ein auffallend gelb-schwarzer Vogel, der Sucrier. Er wird auch in vielen Hausgärten zahm gehalten.


Les Trois-Ilets


Auf dem Landsitz Pagerie ging vor 200 Jahren Joséphine, die spätere Frau Napoleons und Kaiserin Frankreichs, spazieren. Dies war der Besitz ihrer Familie, hier wurde sie als Marie Josephe Tascher de la Pagerie geboren, verbrachte Kindheit und Jugend. Auf dem Anwesen, das liebevoll restauriert wurde, hat man ein Joséphine-Museum untergebracht. Es gibt auch einen Überblick über das Leben auf einer Plantage im 18. Jahrhundert.


Auf dem Gelände legte Golf-Spezialist Robert Trent Jones einen 18-Loch-Golfplatz an, der allerlei natürlich gewachsene Hindernisse wie Flussläufe, Baumgruppen und Wasserstellen einbezieht.


Wandern auf Martinique


Auf Martinique hat man eine ganze Reihe Fußwandertouren ausgearbeitet, die zwischen einem und 22 km lang sind. Die Wege tragen - ganz europäisch - bunte Markierungen. Zum Teil bringen sie einen zu Bademöglichkeiten in Dschungelflüssen. Eine der Wanderungen führt auf den Vauclin, den ältesten (längst erloschenen) Vulkan auf Martinique. Auch Exkursionen durch den tropischen Regenwald sind üblich geworden. Dort gibt es auch Kletterpartien durch Bachläufe abwärts - inklusive dem Rutsch durch einen Wasserfall. Dafür empfiehlt es sich, einen erfahrenen Führer mitzunehmen.


Tauchen vor Martinique


In der Bucht von Saint-Pierre liegt Interessantes für die Taucher auf dem Meeresboden: 15 Schiffswracks. Die Schiffe gingen 1902 unter, als der Vulkan Mont Pelée ausbrach und seine Lava ins Wasser der Bucht schoss. Damals wurde auch die damalige Hauptstadt Saint-Pierre zerstört.


Rumproduktion


Die Geschichte Martiniques ist eng mit dem Zuckerrohr und der Rumproduktion verbunden. Eine Zuckermühle gibt es noch auf der Insel, dazu acht zum Teil große Destillerien mit imposanten Kellergewölben. Man kann sie besuchen und erfährt dort viel über die Geschichte der Zucker- und Rumproduktion sowie über die Menschen, die vom Zucker lebten oder als Plantagenbesitzer wohlhabend wurden. Pointe Vatable ist solch eine ehemalige Destillerie. Dort zeigt man in einem kleinen Museum die Beziehungen zwischen der Insel, dem Zuckerrohr und den Bewohnern.

Reisehinweise


Zurzeit liegt kein Reisehinweis vor.


Allgemeine Vorsichtsmaßnahmen


Hurrikan-Saison: In den Bundesstaaten im Süden der USA, in Mexiko, Zentralamerika sowie in der Karibik ist jeweils in der Zeit von Juni bis November mit Hurrikans zu rechnen. Kennzeichen dieser tropischen Wirbelstürme sind u.a. Windgeschwindigkeiten in Orkanstärke, starke Regenfälle und unter Umständen auch Erdrutsche. Informationen dazu gibt es bei örtlichen Wettervorhersagen oder im Internet, beispielsweise unter www.nhc.noaa.gov und www.wunderground.com/tropical. Den Anordnungen der Sicherheitsbehörden ist Folge zu leisten.


SPERR-NOTRUF: Deutsche können ihre Girocards, Kreditkarten, Handys und einige andere elektronische Berechtigungen über die Sperr-Notruf-Nummer ++49 116 116 (aus dem Ausland neben ++49 116 116 auch ++49 30 4050 4050 wählbar) rund um die Uhr sperren lassen. Der Anrufer wird mit den Herausgebern der jeweiligen Medien verbunden, sofern diese sich dem Sperr-Notruf angeschlossen haben. Eine Liste der angeschlossenen Herausgeber ist im Internet unter www.sperr-notruf.de zu finden.


Ebenso ist es möglich, die Online-Ausweisfunktion (elektronischer Identitätsnachweis - eID) des neuen Personalausweises unter den oben genannten Nummern sowie unter 0180 1 333 333 (Bürgerservice des Bundesinnenministeriums) sperren zu lassen.

Barbados

Aufgrund mehrerer bekannt gewordener Sexualvergehen an Ausländerinnen wird Frauen angeraten, Zufallsbekanntschaften mit Vorsicht zu begegnen. Ein vorgetäuschter Ehering kann manchmal Wunder bewirken, doch Urlauberinnen müssen sich häufig selbst in männlicher Begleitung auf lästige Anmachen von einheimischen Männern einstellen.
Allgemein gilt eine erhöhte Sicherheitsgefährdung. Eine Zunahme von Taschendiebstählen und bewaffneten Überfällen ist zu beobachten, weshalb unbelebte Viertel, Stadtparks oder Strände insbesondere im Dunkeln gemieden werden sollten. Die Nelson Street in der Hauptstadt gilt in den nächtlichen Stunden als besonders gefährlich für Touristen. In der Öffentlichkeit sollte das Tragen von Schmuck und das unnötige Mitführen von Wertsachen tunlichst vermieden werden. Wichtige Dokumente wie Reisepass und Flugschein sollten nur in Form von Kopien mitgenommen und die Originale sicher im Hotelsafe aufbewahrt werden.
Im Vergleich zu anderen karibischen Regionen ist die medizinische Versorgung auf Barbados relativ gut, entspricht allerdings in technischer und hygienischer Hinsicht nicht immer den europäischen Standards. Arztrechnungen müssen i.d.R. in bar vor Ort beglichen werden und nach Beendigung der Reise zwecks Rückerstattung beim jeweiligen Versicherungsinstitut eingereicht werden. Vor Reiseantritt sollte unbedingt eine Auslandsreise-Krankenversicherung mit Rückholoption abgeschlossen werden. Jeder sollte eine kleine Reiseapotheke im Gepäck haben - wer auf eine besondere (z.B. betäubungsmittelhaltige) Medikation angewiesen ist, sollte sich vorab bei der für Barbados zuständigen Behörde über die Erlaubnis der Einfuhr erkundigen.
Die Vorwahl von Barbados ist die 001264, ins Ausland telefoniert man vor Ort über die internationale Vorwahl 011 und der anschließenden Landesvorwahl, wie bspw. der 0049 nach Deutschland, der 0043 nach Österreich und der 0041 in die Schweiz. Münz- und Kartentelefone gibt es immer seltener, sie sind aber auf ganz Barbados noch vorhanden. Telefonkarten sind in den meisten Supermärkten und an Tankstellen erhältlich. Mobiltelefone werden über GSM 900/1800/1900 betrieben (Tri-Band-Handys sind für alle drei Frequenzen empfänglich). Zu den führenden Anbietern gehören Lime (http://www.lime.com) und Digicel (http://www.digicelbarbados.com), wobei Digicel über ein Roamingabkommen mit deutschen, österreichischen und schweizerischen Mobilfunkanbietern verfügt.
Eine behindertenfreundliche Gestaltung öffentlicher Einrichtungen ist auf den Karibischen Inseln i.A. noch wenig verbreitet. Im Verhältnis zu den anderen Inseln geht Barbados jedoch mit gutem Beispiel voran. Einige öffentliche Gebäude wie der Flughafen und manche Hotels sind bereits barrierefrei eingerichtet, Toiletten zunehmend rollstuhlgerecht gestaltet und die Bordsteine in größeren Städten häufig abgesenkt worden.
Deutsches Honorarkonsulat
Bridgetown Pasea Financial Building, Suite 1
Corner Harts Gap and Dayrells Road
Christ Church BB14030
Barbados, W.I.
Tel.: +1246-427-1876
Fax: +1246-427-1876
E-Mail: bridgetown@hk-diplo.de
Web: http://www.auswaertiges-amt.de
Das Konsulat liegt im Zuständigkeitsbereich der Deutschen Botschaft in Trinidad und Tobago.

Österreichisches Honorarkonsulat
Knowlton
Exeter Road
Navy Gardens Gap
Christ Church
Barbados, W.I.
Tel.: +1246-439-3000
Fax: +1246-439-2020
E-Mail: mschwaiger@caribsurf.com
Web: http://www.bmeia.gv.at
Das Konsulat liegt im Zuständigkeitsbereich der Österreichischen Botschaft in Venezuela.

Da die Schweiz keine Vertretung auf Barbados unterhält, ist die Botschaft in Venezuela zuständig:

Schweizerische Botschaft Caracas
Centro Letonia
Torre Ing-Bank, piso 15
Av. Eugenio Mendoza y San Felipe
La Castellana
Caracas 1060
Venezuela
Tel.: +58-212-2679585
Fax: +58-212-2677745
E-Mail: car.vertretung@eda.admin.ch
Web: https://www.eda.admin.ch/caracas
New Year's Day (Neujahr, 1. Januar); Errol Barrow Day (21. Januar); Good Friday (Karfreitag, März/April); Easter Monday (Ostermontag, März/April); National Heroes' Day (Tag der Volkshelden, 28. April); May Day (Maifeiertag, Mai); Whit Monday (Pfingstmontag, Mai/Juni); Emancipation Day (Tag der Befreiung, 1. August); Kadooment Day (1. Montag im August); Independence Day (Unabhängigkeitstag, 30. November); Christmas Day & Boxing Day (Weihnachten, 25. & 26. Dezember). Fällt ein Feiertag auf das Wochenende, wird er am nächsten Werktag nachgeholt.
Für die Einreise ist ein Visum weder für Deutsche, noch für Österreicher oder Schweizer erforderlich. Allgemein müssen Reisende jedoch über einen noch mindestens 6 weitere Monate gültigen Reisepass und ein Rück- oder Weiterflugticket verfügen und eine Unterkunftsadresse auf Barbados vorweisen können. Eine Miteintragung von Kindern im Reisepass der Eltern wird seit dem 26.02.2012 nicht mehr akzeptiert. Einreisenden wird vorerst eine Aufenthaltsdauer von mindestens 28, aber nicht mehr als 90 Tagen gewährt. Wer mehr Zeit auf Barbados verbringen möchte, kann die Aufenthaltsgenehmigung bei der Einwanderungsbehörde verlängern lassen.
Da sich Einreisebestimmungen kurzfristig ändern können, ist es ratsam, die aktuellen Vorschriften vor der Reise direkt bei der jeweiligen Botschaft oder konsularischen Vertretung zu erfragen.
Banken haben von Montag bis Donnerstag zwischen 9 und 15 Uhr durchgehend geöffnet. Freitags sind Bankkunden zwischen 9 und 17 Uhr willkommen, wobei zwischen 13 und 15 Uhr Mittagspause ist. Geschäfte sind in aller Regel von Montag bis Freitag zwischen 9 und 17 Uhr und samstags zwischen 9 und 14 Uhr offen, wobei Supermärkte samstags häufig längere Öffnungszeiten und teilweise auch sonntags geöffnet haben. Büros und Behörden können von Montag bis Freitag zwischen 8 und 16 Uhr besucht werden. Postämter hingegen haben von Montag bis Freitag zwischen 8 und 15 Uhr geöffnet und zwischen 12 und 13 Uhr zwecks Mittagspause geschlossen.
Es liegen keine besonderen Impfvorschriften für Deutsche, Österreicher und Schweizer vor. Bei Einreise aus einem Gelbfieberendemiegebiet ist für Reisende ab dem ersten Lebensjahr der Nachweis einer gültigen Gelbfieberimpfung vorgeschrieben.
Es wird zudem empfohlen, die vom Robert-Koch-Institut (RKI) ausgewiesenen Standardimpfungen aufzufrischen oder zu vervollständigen. Dazu zählen für Erwachsene u.a. Impfungen gegen Tetanus, Diphtherie, Pertussis, Mumps, Masern, Röteln, Hepatitis A und Influenza. Bei Langzeitaufenthalten werden weiterhin Impfungen gegen Hepatitis B und Typhus empfohlen. Barbados ist zwar kein Malariagebiet, aber Mücken können hier Denguefieber übertragen, weshalb helle, körperbedeckende Kleidung und Insektenschutzmittel für den Aufenthalt unabdingbar sind. Das Leitungswasser ist stark gechlort und zum Verzehr ungeeignet. Deshalb und aufgrund weit verbreiteter Durchfallerkrankungen sollte es nicht getrunken und beim Verzehr von Obst, Gemüse, Fleisch, Fisch und Meeresfrüchten auf entsprechende Hygienemaßnahmen geachtet werden.
Da sich Impfvorschriften kurzfristig ändern können, ist es ratsam, die aktuellen Vorschriften vor der Reise direkt bei der jeweiligen Botschaft oder konsularischen Vertretung des Ziellandes zu erfragen. Bitte erkundigen Sie sich zusätzlich auf den Internetseiten Ihres Auswärtigen Amtes über mögliche aktuelle medizinische Risiken für Reisen ins jeweilige Land.
Homosexualität ist auf Barbados gesetzlich verboten, wird allerdings kaum noch strafrechtlich verfolgt. Homosexuelle Paare, die sich in der Öffentlichkeit diskret verhalten, haben i.d.R nichts zu befürchten.
Die Polizei ist über die Kurzwahl 211, die Feuerwehr über die 311 und der Notarzt über die 511 zu erreichen.
Die Vorwahl von Barbados ist die 001264. Ins Ausland telefoniert man vor Ort über die internationale Vorwahl 011 und der anschließenden Landesvorwahl, wie bspw. der 0049 nach Deutschland, der 0043 nach Österreich und der 0041 in die Schweiz, wobei die 00 jeweils weggelassen wird. Münz- und Kartentelefone gibt es immer seltener, sie sind aber auf ganz Barbados noch vorhanden. Telefonkarten sind in den meisten Supermärkten und an Tankstellen erhältlich. Mobiltelefone werden über GSM 900/1800/1900 betrieben (Tri-Band-Handys sind für alle drei Frequenzen empfänglich). Zu den führenden Anbietern gehören Lime (http://www.lime.com) und Digicel (http://www.digicelbarbados.com), wobei Digicel über ein Roamingabkommen mit deutschen, österreichischen und schweizerischen Mobilfunkanbietern verfügt.
Auf Restaurant- und Hotelrechnungen kommt ein Bedienungszuschlag von 10 % hinzu. Es wird ein zusätzliches Trinkgeld von 10 % des Rechnungsbetrages erwartet, wie es z.B. auch bei Taxifahrten üblich ist.
Es ist erlaubt, Gegenstände für den persönlichen Bedarf, 1 l Spirituosen oder Wein, eine geringe Menge Parfum, Souvenirs im Wert von bis zu 100 BBD sowie 200 Zigaretten oder 100 Zigarren oder 230 g losen Tabak zollfrei einzuführen. Landes- und Fremdwährung kann unbeschränkt mitgenommen werden, unterliegt allerdings einer Deklarationspflicht. Die Ausfuhr der Landeswährung ist verboten, wohingegen Fremdwährung bis zu dem bei der Einreise deklarierten Betrag wieder ausgeführt werden darf. Es ist nicht erlaubt, mit Rauschmitteln, aus Tarnmaterial gefertigten Waren sowie frischen Lebensmitteln und Pflanzen einzureisen, für Waffen wie Taucher- und Bootssignalpistolen wird eine Genehmigung benötigt.
Bei der Wiedereinreise in die EU dürfen über 17-jährige 200 Zigaretten oder 100 Zigarillos mit einem Höchstgewicht von 3 g pro Stück oder 50 Zigarren oder 250 g Tabak zollfrei mit sich führen. An alkoholischen Getränken sind bei der Rückreise in die EU 1 l Spirituosen, 2 l Zwischenerzeugnisse, 4 l nicht schäumender Wein und 16 l Bier sowie andere Waren, wie Parfüm, Kaffee, Tee und Elektrogeräte bis zu einem Wert von 300 EUR zollfrei erlaubt, wobei die Wertgrenze für Jugendliche unter 15 Jahre bei 175 EUR und für Flug- und Schiffsreisende bei 430 EUR liegt. Bei der Wiedereinreise in die Schweiz dürfen über 17-jährige 250 Zigaretten oder Zigarren oder 250 g anderer Tabakfabrikate sowie 5 l alkoholische Getränke mit einem Alkoholgehalt bis 18 Vol.-% und 1 l alkoholische Getränke mit einem Alkoholgehalt über 18 Vol.-% zollfrei einführen. Die Wertfreigrenze aller eingekauften Waren beträgt 300 CHF (inklusive Geschenke, Alkohol und Tabakerzeugnisse).
Da sich Zollbestimmungen kurzfristig ändern können, ist es ratsam, die aktuellen Vorschriften kurz vor der Reise direkt bei der jeweiligen Botschaft zu erfragen.
Die Stromspannung beträgt 115 V bei 50 Hz. Auf Barbados sind Stecker des Typs A und des Typs B in Gebrauch, weshalb für deutsche, österreichische und schweizerische Geräte ein entsprechender Zwischenstecker erforderlich ist. Viele Hotels stellen ihren Gästen diesen zur Verfügung.
Um auf Barbados ein Fahrzeug selbst steuern zu dürfen, wird ein einheimisches Führerscheindokument benötigt. Touristen erhalten nach der Vorlage des Internationalen Führerscheins und der Entrichtung einer entsprechenden Gebühr von etwa 10 BBD eine „Visitors Driver’s Licence“, eine Art Besucher-Führerschein, der für zwei Monate gültig ist. Das Dokument kann in den Büros des Ministry of Transport, am Flughafen und auf Polizeirevieren beantragt werden. Autovermietungen sind bei der Vermittlung häufig behilflich und bestimmen auch das Mindestalter der Personen, die ein Fahrzeug mieten dürfen. In den meisten Fällen liegt das Mindestalter entweder bei 21 oder bei 25 Jahren. Es ist auch möglich, einen Mietwagen mit Fahrer zu buchen, was hinsichtlich des Linksverkehrs, der chaotischen Fahrweise der Einheimischen und aufgrund der freilaufenden Tiere sinnvoll erscheint. Das Straßennetz ist gut ausgebaut, die Straßen sind meist zweispurig, aber eng und sehr kurvenreich.
Öffentliche Verkehrsmittel sind auf der Insel vorhanden. In Bridgetown selbst gibt es ein geschlossenes Linienbussystem und von Bridgetown verkehren jeden Tag zwischen 6 Uhr in der Früh bis spät in die Nacht öffentliche Busse in alle Teile der Insel (http://transportboard.com). Neben diesen Bussen sind auch Mini-Busse mit dem Kennzeichen „ZR“ im Einsatz, die auf der ganzen Insel umherfahren und jederzeit angehalten werden können.
Wer sich mit dem Taxi fortbewegt, sollte wissen, dass die Fahrzeuge nicht mit einem Taxameter ausgestattet sind. Deshalb lohnt es sich, bspw. im Hotel oder im Informationszentrum für Touristen vorab die regulären Tarife für die gewünschte Route zu erfragen und mit dem Taxifahrer vor dem Fahrtantritt einen Festpreis auszuhandeln.
Auf Barbados wird der Handel mit und der Konsum von Drogen und Rauschmitteln bereits in geringen Mengen mit hohen Geld- und Gefängnisstrafen belegt, weshalb man sein Gepäck auf der gesamten Urlaubsreise nicht unbeaufsichtigt lassen und vorsichtig mit der Entgegennahme fremder Pakete sein sollte. Auch das Tragen von Kleidungsstücken in Tarnfarben oder -mustern ist streng verboten, da es ausschließlich dem Militär vorbehalten ist. Badebekleidung gehört nur an den Strand, wo FKK übrigens nicht erlaubt ist.
Das ganze Jahr über scheint die Sonne über Barbados und erhitzt die Luft auf Temperaturen zwischen 20 und 30 °C bei hoher Luftfeuchtigkeit. Kühle, dauerhaft wehende Passatwinde schwächen die hohen Temperaturen ab und sorgen für angenehme klimatische Bedingungen, die gemeinsam mit einer durchschnittlichen Wassertemperatur von 26 °C beste Voraussetzungen für einen Badeurlaub schaffen. Zwischen Juni und November herrscht jedoch Regenzeit und auch Hurrikane sind dann möglich. Die beste Zeit für eine Barbados-Reise liegt zwischen Dezember und Mitte April.
Januar Nationale und internationale Musiker, Songwriter und Sänger, die in verschiedenen Kategorien der Barbados Music Awards nominiert sind, geben sich am Tag der Verleihung die Ehre vor großem Publikum ihre Preise entgegen zu nehmen (http://thebarbadosmusicawards.com).
Februar Das Holetown Festival in der gleichnamigen Stadt erinnert jedes Jahr eine Woche um den 17. Februar herum mit traditionellen Tänzen, festlichen Paraden, musikalischen Darbietungen, einheimischen Märkten und Rummelplätzen an die Ankunft der ersten Siedler im Jahr 1627 (http://www.holetownfestivalbarbados.org).
Oistins Fish Festival Beim Oistins Fish Festival am Osterwochenende treten Oistins Fischer in unterschiedlichen Disziplinen wie Krabben- und Bootsrennen gegeneinander an, während die Zuschauer zusätzlich mit musikalischen Performances unterhalten werden und an mehreren Verkaufsständen einheimische Waren und kulinarische Köstlichkeiten erwerben können.
Mai Magische Momente verspricht das über mehrere Tage hinweg stattfindende Gospelfest, bei dem verschiedene Gospelartisten teilweise sogar kostenfrei auftreten (http://www.barbadosgospelfest.com).
Mai-August Das Crop Over Festival ist ein Event zum Ende der Zuckerrohrernte in Bridgetown, das mit bunten Kostümparaden, Musikauftritten und prachtvollen Festwagen zelebriert wird (http://www.barbadoscropoverfestival.com).
November Einen ganzen Monat lang finden beim National Independence Festival of the Creative Arts bis zum Unabhängigkeitstag am 30. November Wettkämpfe zwischen Bajans aller Altersklassen u.a. in den Bereichen Tanz, Musik, Drama, Literatur, Kulinarisches, Kunst und Fotografie statt.
Tropisch exotisch - so lässt es sich auf Barbados schlemmen. Reichlich einheimisches Obst, wie Papaya, Mango, Paw-Paw, Sour Sop, Avocado und Kokosnuss sind zu jeder Tageszeit und überall erhältlich. Barbados' Küche ist von Fisch und Meeresfrüchten geprägt und so wundert es nicht, dass der in den Gewässern vor der Insel weit verbreitete fliegende Fisch als Nationalgericht gilt. Aber auch Markrele, Hummer, Garnelen, Red Snapper, Thun- und Schwertfisch, Mahi-Mahi, Schildkröten und viele andere Meerestiere wie ein Fisch namens Dolphin, der aber nicht mit dem gleichnamigen Meeressäuger verwandt ist, stehen auf der Speisekarte. Gewürzt wird gerne mit einer Mischung aus Chili und Tymian, die Brotfrucht bildet die Basis verschiedener Gerichte.
Als besondere Delikatesse gelten die Eier des weißen Seeigels, aber auch die durch afrikanische Sklaven beeinflussten Gerichte werden gerne gegessen, wie z.B. Pepperpot-Stew, ein Eintopf aus verschiedenen Fleischsorten und Gemüse, der mit Chili, Nelken und Zimt verfeinert wird oder Cou Cou, ein Maispüree mit Okraschoten, das häufig als Beilage serviert wird. Zu den gängigen Nachspeisen zählen Foo Foo aus Kochbananen und das im Bananenblatt gedünstete Conkies aus Maismehl, Süßkartoffel, Kokosnuss, Kürbis und Rosinen.
Der Barbados-Rum ist Nationalgetränk und gehört zu den besten Rumsorten der Welt. Er wird entweder auf Eis oder als Cocktail getrunken. Empfehlenswert sind auch die frisch gepressten Fruchtshakes und Mauby, ein bitter-süßes Getränk, das aus dem Sud gekochten Rindenextraktes gewonnen wird.
Amtssprache: Englisch
Bevölkerung: rund 295.000 Einwohner
Fläche: 431 km²
Hauptstadt: Bridgetown (rund 100.000 Einwohner)
Landesvorwahl: +1246
Währung: Barbados-Dollar (Abk.: BDS$; ISO-4217-Code: BBD)
Zeitzone: Atlantic Standard Time (AST). Der Unterschied zur Mitteleuropäischen Zeit (MEZ) beträgt -5 Std., zur Mitteleuropäischen Sommerzeit (MESZ) -6 Std. und zur Koordinierten Weltzeit, der Universal Time Coordinated (UTC) -4 Std. Keine Umstellung auf Sommerzeit.
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Geburtstagsgeschenk

Geburtstagskinder, die im Jahr ihrer Reise einen „runden Geburtstag“ (z.B. 50, 55, 60…) feiern, erhalten einen Preisnachlass von 200 €.

Achtung! Neuer Reiseverlauf: 
Leider wurde seitens der kubanischen Behörden der Liegeplatz in Havanna am Austauschtag  20.11.2019 ersatzlos gestrichen, weshalb eine Umroutung des ersten Reisteils, nun ab Fort-de-France/ Martinique, notwendig ist. 

Einreisebestimmungen für deutsche Staatsangehörige (Reisedokumente / Visum / Impfung):

Deutsche Staatsangehörige benötigen für diese Reise gültige Ausweisdokumente. Die Reise kann sonst nicht angetreten werden!
Je nach Reiseland kann es sein, dass ein Visum erforderlich ist. In einigen Ländern sind ggf. auch Impfvorschriften zu beachten. Ausführliche Einreisebestimmungen finden Sie online bei der jeweiligen Reise unter der Rubrik „Länder“. Außerdem erhalten Sie diese Infos auch in Ihren zugesandten Reise-Vertragsunterlagen.
Wir empfehlen Ihnen dringend, sich schon vor der Buchung einer Reise über Ihre Einreisebestimmungen zu informieren. Bitte erkundigen Sie sich dabei auch über mögliche Bearbeitungszeiten für ggf. benötigte Visa, um eine rechtzeitige Bearbeitung vor Abreise zu gewährleisten sowie über notwendige Impfungen.
Bitte beachten Sie, dass seit dem 26. Juni 2012 jedes Kind, welches ins Ausland reist, unabhängig vom Alter ein eigenes Reisedokument benötigt. Eintragungen im Reisepass der Eltern werden nicht mehr anerkannt. Bitte beantragen Sie das notwendige Reisedokument bei den zuständigen Behörden.

Einreisebestimmungen für nicht-deutsche Staatsangehörige (Reisedokumente / Visum / Impfung):

Falls Personen ohne deutsche bzw. mit nicht ausschließlich deutscher Staatsbürgerschaft mitreisen, beachten Sie bitte, dass in diesem Fall andere bzw. gesonderte Einreisebestimmungen für Ihr gewähltes Reiseland gelten können. Hierüber geben die jeweiligen Auslandsvertretungen bzw. zuständigen Konsulate entsprechend Auskunft. Wir empfehlen Ihnen dringend, sich schon vor der Buchung einer Reise über Ihre Einreisebestimmungen zu informieren. Bitte erkundigen Sie sich dabei auch über mögliche Bearbeitungszeiten für ggf. benötigte Visa, um eine rechtzeitige Bearbeitung vor Abreise zu gewährleisten.
Sollten Sie in diesem Zusammenhang Fragen haben, helfen wir Ihnen gerne weiter. Bitte kontaktieren Sie uns unter unserer kostenfreien Service-Hotline 0800 250 00 00 (Mo-Fr 9-19 Uhr).

Absagefrist durch den Reiseveranstalter sz-Reisen:

Falls die Mindesteilnehmerzahl für Ihren Reisetermin nicht erreicht werden sollte, behält sich sz-Reisen vor, bis spätestens 4 Wochen vor Reiseantritt (bei Tagesfahrten bis zu 2 Wochen) die Reise abzusagen bzw. vom Reisevertrag zurückzutreten. Weitere Informationen hierzu finden Sie in den Allgemeinen Geschäftsbedingungen unter §7.

Hinweis für Menschen mit eingeschränkter Mobilität:

sz-Reisen sind nicht geeignet für Gäste mit eingeschränkter Mobilität. sz-Reisen sind meistens Reisen in Bewegung: Um alle Besichtigungen, Rundgänge und Ausflüge in vollem Umfang miterleben zu können, sollten Sie „gut zu Fuß“ sein. Auch so manch ein Hotel ist noch nicht auf Rollatoren oder weitergehende Mobilitätsbeschränkungen eingestellt. Daher sind unsere Reisen für schwer gehbehinderte Gäste sowie für Gäste im Rollstuhl oder mit starker Sehbehinderung nicht geeignet (auch Gehörlosigkeit oder allg. Reisebehinderung).
Im Zweifel können wir vorab für Sie prüfen, ob eine Teilnahme möglich ist. Bitte fragen Sie uns vor der Buchung, ob diese Reise für Sie geeignet ist. Wir beraten Sie gern unter unserer kostenlosen Service-Hotline 0800 250 00 00 (Mo-Fr 9-19 Uhr).

Hinweis zu Reisen in „Corona-Zeiten“:

Bitte beachten Sie, dass wir die aufgeführten Leistungen einer Reise nur dann bzw. in dem Rahmen erbringen können, wie es die behördlichen Vorschriften in Deutschland und in Ihrem Urlaubsland rechtlich zulassen. Davon können unmittelbar von uns angebotene Leistungsbestandteile betroffen sein (z.B. eingeschränkte Poolnutzung, Menü statt Buffet), aber auch Einschränkungen bei der Einreise (z.B. vorgeschriebene Fieber- oder Corona-Tests) sowie allgemein vor Ort (z.B. Maskenpflicht in Geschäften oder eingeschränkter Zutritt zu Sehenswürdigkeiten). Ihre gesetzlichen Gewährleistungsansprüche bleiben hiervon unberührt. 
 

Hinweis zu den Ausflügen:

Alle Ausflüge und Führungen finden in deutscher Sprache statt, soweit nichts anderes angegeben ist. Bitte beachten Sie, dass sich die angegebene Reihenfolge der Ausflüge ändern kann. 

Zahlung & Reiserücktritt bei sz-Reisen:

Ausführliche Informationen zu Zahlung und zum Reiserücktritt finden Sie in den Allgemeinen Geschäftsbedingungen SZ-Reisen GmbH unter § 2. + 5. + 7. + 8.

Kreuzfahrten mit Plantours

Ihr Reiseveranstalter ist die SZ-Reisen GmbH. Wir arbeiten bei dieser Kreuzfahrt mit der Reederei Plantours zusammen. Aus diesem Grund erhalten sie innerhalb der sz-Reisen Reiseunterlagen die Kreuzfahrt-Unterlagen von Plantours.

Hinweis bei Hotelaufenthalt:

Die angegebene Hotelklassifizierung ist landestypisch.

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