MS HAMBURG: Zwischen Gletschern, Fjorden und Pinguinen

Ushuaia - Passage Beagle Kanal - Passage Kap Hoorn - Drake Passage - Antarktis - Stanley - Montevideo - Buenos Aires

Hören Sie schon den Ruf des Ewigen Eises? Im Abendlicht schlängeln Sie sich durch den Beagle-Kanal, umrunden das Kap Hoorn und gleiten durch die Drakestraße. In der Antarktis kreuzen Sie mit dem Zodiac durch schneeumrahmte Buchten und bestaunen die rostroten Felsklippen von Deception Island. Kaum zu glauben, aber diese Insel ist ein aktiver Vulkan! Auf den einsamen Falklandinseln begrüßen Sie fröhliche Albatrosse, putzige Robben und gesellige Pinguine, aber auch die südlichste anglikanische Kirche der Welt. Mit wohliger Wärme und südamerikanischem Großstadtflair versprechen Montevideo und Buenos Aires dazu einen sensationellen Kontrast!

  • sz-Reisen Plus: Bordguthaben 50 € p. P.
  • Frühbucher bis zum 29.03.2020 sparen!
  • Antarktis mit Zodiac-Anlandungen

Programm

ReiseverlaufHafenAnkunftAbfahrtAusflug (fakultativ)

1. Tag:

Flug nach Ushuaia   

2. Tag:

Ushuaia 19:00Einschiffung
Passage Beagle Kanal

3. Tag:

Passage Kap Hoorn   

4. Tag:

Drake Passage

5.-8. Tag:

Antarktis®
In der Antarktis gibt es zahlreiche Anlandestellen, die mit den bordeigenen Zodiacs erreicht werden können. Dazu gehören z. B. Half Moon Island, Deception Island, King  George Island, Paradise Bay, Cuverville Island, Neumeyer Kanal und Port Lockroy.  Welche Landestellen besucht werden, wird nach Wetter- und Eisverhältnissen entschieden. Es ist auch der Besuch einer wissenschaftlichen Forschungsstation geplant.

9.-10. Tag:

Erholung auf See

11. Tag:

Stanley/Falkland Inseln/Argentinien08:0017:00Stanley
Long Island Schaffarm
Schauplätze des Falkland Krieges
Pinguine der Bluff Cove Lagune

12.-14. Tag:

Erholung auf See

15. Tag:

Montevideo07:0018:00Stadtrundfahrt Montevideo

16. Tag:

Fahrt auf dem Rio de la Plata, Buenos Aires   
Rückflug nach Deutschland08:00Ausschiffung, Transfer zum Flughafen

17. Tag:

Ankunft in Dresden und Leipzig - Transfer nach Hause

® Schiff liegt auf Reede, Ausbooten wetterabhängig

geringfügige Fahrplanänderungen vorbehalten

ab4337 

MS Hamburg

Die HAMBURG schreibt ein Kapitel der unvergesslichen Kreuzfahrt. Sie steht für das Beste aus zwei Welten: Klein und fein. Komfortabel und leger. Individuell und kommunikativ. Stilvoll und sportlich. International und deutschsprachig. Weltoffen und privat.

Sie ist für Menschen gemacht, die gerne verwöhnt werden und trotzdem ihren eigenen Kopf haben. Die sich nicht über ihr Alter, sondern ihre Lebenslust definieren. Die nicht der Masse folgen, sondern Zeit als Kostbarkeit betrachten, die es mit unvergänglichen Erlebnissen zu füllen gilt.

Die goldenen Wasserhähne wurden durch goldene Momente ersetzt. Die Feierlichkeit klassischer Ozeanliner ist einem erfrischend herzlichen Stil gewichen, wo Gastfreundschaft nicht mit Verbeugungen, sondern einem Lächeln gelebt wird. Wo der persönliche Service im Mittelpunkt steht. Wo Zufriedenheit der Maßstab für die Erholung ist.

Die MS Hamburg kann aufgrund ihrer geringen Größe abgelegene polare Treibeisregionen oder große Flüsse, wie den St.-Lorenz-Strom befahren. Ebenso sind aufgrund des geringen Tiefgangs die großen Seen in Nordamerika ein mögliches Kreuzfahrtziel. Die MS Hamburg hat eine Länge von 144,13 Metern, ist 21,50 Meter breit, 6 Decks hoch und hat einen maximalen Tiefgang von 5,15 Meter. Maximal 400 Passagiere finden in 134 Außenkabinen (15 Quadratmeter), 63 Innenkabinen (13 Quadratmeter) und 8 Suiten (31 Quadratmeter) Platz. Neben einen Fitnessbereich mit Meerblick, einen Concierge-Service wird es auch Jeep-Safaris und Opernkarten für das Festland geben. Rund 170 Besatzungsmitglieder kümmern sich um das Wohl der Gäste an Bord der MS Hamburg.

An Bord:

Kabinenausstattung:
Täglich woanders, ohne die Koffer zu packen, das gehört zum Schönsten einer Kreuzfahrt. Und was dieses Gefühl noch steigert sind Kabinen so bequem wie ein richtiges Zuhause.
Großzügig geschnitten, mit oder ohne Fenster gleichermaßen gemütlich und ansprechend in Design und Ausstattung. Geräumige Kleiderschränke gehören selbstverständlich dazu wie das Duschbad mit WC und Föhn, der Bademantel, die Klimaanlage, die Sitzecke, Telefon, Safe und Minibar. 
Für jeden ist das Richtige dabei. Wählen Sie nach Ihrem Geschmack von der kuscheligen Innenkabine bis zu unseren Suiten mit eigener Veranda Ihr persönliches Zuhause auf großer Fahrt.

Ausstattung: 
Bars, Restaurants, Concierge-Service, Bordboutique,  Bordhospital, Sonnendeck, 6 Passagierdecks,  rund 170 Besatzungsmitglieder

Freizeit und Unterhaltung:
Bibliothek, Fitnessbereich mit Meerblick, Sauna, Friseur, Kosmetik, Massage, Fahrräder & Walkingstöcke für Ihren individuellen Landgang, Internet / E-Mail, Fotograf & Videoproduzent

Kabinenkategorien:

  • Kat.TI =  TOP Zwei-Bett innen (div.Decks)
  • Kat.TA = TOP Zwei-Bett außen (div.Decks)
  • Kat.1 =  Vier-Bett innen  (Deck 2)
  • Kat.2 =  Zwei-Bett innen (Deck 2)
  • Kat.2a = Einzel innen  (Deck 2)
  • Kat.3 = Zwei-Bett innen  (Deck 3)
  • Kat.4 = Zwei-Bett innen  (Deck 4 / 5)
  • Kat.5 = Zwei-Bett außen  (Deck 1)
  • Kat.6 = Zwei-Bett außen  (Deck 2 / 4)
  • Kat.6a = Einzel außen  (Deck 4)
  • Kat.7 = Zwei-Bett außen (Deck 2)
  • Kat.8 = Zwei-Bett außen  (Deck 3 / 4)
  • Kat.9 = Zwei-Bett außen  (Deck 4)
  • Kat.10 = Zwei-Bett außen  (Deck 5)
  • Kat.11 = Zwei-Bett Suite außen  (Deck 2)
  • Kat.12 = Zwei-Bett Suite außen  (Deck 4 / 5)
  • Kat.13 = Zwei-Bett Suite, mit Veranda  (Deck 4)

Ausflüge:
Sie bekommen die Landausflugsprogramme für die jeweiligen Reisen ca. 3 Monate vor Reisebeginn zugeschickt und können dann Vorausbuchungen vornehmen. Die Bezahlung erfolgt grundsätzlich über Ihr Kabinenkonto. An Bord können Sie im Büro der Kreuzfahrten-Reiseleitung noch Landausflüge dazubuchen (vorbehaltlich Verfügbarkeit). 

Bordsprache:
Deutsch

Zusatzkosten/ Nebenkosten:
Landausflüge, Getränke, Telefongespräche, Verzehr in den Bars, persönliche Serviceleistungen an Bord, wie zum Beispiel Friseur, Wäscheservice, ärztliche Behandlungen. Treibstoff-Zuschläge, die ggf. nachträglich von der Reederei erhoben werden.

Trinkgeld:
International ist es üblich, dem Bedienungspersonal als Ausdruck der Zufriedenheit mit dem gebotenen Service ein Trinkgeld zukommen zu lassen. Die Höhe ist selbstverständlich jedem Gast freigestellt und sollte die Anerkennung einer guten Leistung sein. Der auf Kreuzfahrtschiffen übliche Satz liegt bei € 6,- pro Person und Tag.
Die Schiffsleitung empfiehlt, den Betrag zwischen dem Kabinensteward, dem Tischsteward und dem Barpersonal aufzuteilen. Für die „unsichtbaren Geister“ finden Sie eine Box an der Rezeption. Die Besatzung von der HAMBURG bedankt sich herzlich.

Kleidung an Bord:
Die HAMBURG ist ein fröhliches Schiff mit einer legeren und gemütlichen
Atmosphäre. Wir empfehlen Ihnen daher tagsüber bequeme, sportliche Kleidung. Wir bitten Sie jedoch, Gesellschaftsräume und Restaurant nicht in Badekleidung zu betreten. Am Abend empfehlen wir dem Herrn im Restaurant sportlich-elegante Kleidung, Damen entsprechend. Auf jeder Kreuzfahrt gibt es in der Regel zwei festliche Abendveranstaltungen, bei denen um festliche Kleidung gebeten wird. 

Fahrstuhl
Alle Decks können über zwei Fahrstühle erreicht werden.

Zahlungsmittel an Bord:
Die offizielle Währung ist der Euro. Im Restaurant und an den Bars können Sie mit Ihrem Bordausweis bezahlen. Am Ende der Kreuzfahrt erhalten Sie dann an der Rezeption eine Gesamtrechnung, die Sie in bar, per EC-Karte oder per Kreditkarte (VISA, MASTER oder AMEX, Gültigkeit der Kreditkarte 2 Monate) begleichen können. Mit dieser Rechnung werden auch die Landausflüge bezahlt.

Allgemeines:
Für jeden Gast liegt in der Kabine ein Bademantel bereit.
In Ihrer Kabine steht Ihnen kostenlos ein Safe zur Verfügung.
Das gesamte Schiff ist klimatisiert. 

ab4337 

Beförderung

  • Haustürtransfer zum/ab Schiff in ausgewählten Regionen
  • Hinflug nach Ushuaia, Rückflug von Buenos Aires in Economy Class (Umsteigeverbindung)
  • Transfer Flughafen - Hafen – Flughafen
  • Einschiffung in Ushuaia
  • Ausschiffung in Buenos Aires

sz-Reisen Plus

  • 50€ Bordguthaben pro Person

Kabine & Verpflegung

  • 14 Übernachtungen in gebuchter Kabinenkategorie
  • Vollpension
  • Ganztägige Kaffe- und Tee-Station
  • Willkommens- und Abschiedsdrink
  • Kapitänsdinner am Anfang und am Ende der Reise im Rahmen der VP
  • Sekt zum Frühstück
  • Getränke nach Ausflugsrückkehr

Zusätzlich inklusive

  • Gepäckbeförderung vom Anlegeplatz in die Kabine und zurück
  • Nutzung der Bordeinrichtungen
  • Teilnahme Bordveranstaltungen
  • Ein- & Ausschiffungsgebühren
  • Ausführliche Informationen zu den Landausflügen
  • Lektorate über Ihre Reiseziele sowie thematische Vorträge
  • Informationsmaterial zur Reise
  • Deutsch sprech. Bordreiseleitung

ab4337 

Zielland

Argentinien

Landesdaten

Lage

Die Republik Argentinien ist das zweitgrößte Land Südamerikas. Es grenzt im Norden an Bolivien und Paraguay, im Osten an Brasilien, Uruguay und den Atlantik, im Westen an Chile und im Süden an das Südpolarmeer. Argentinien liegt zwischen dem 21. und 55. südlichen Breitengrad und dem 73. und 53. östlichen Längengrad.

Fläche: 2.791.810 km²; mit Antarktisanteil und atlantischen Inseln 3.761.274 km².

Verwaltungsstruktur: 23 Provinzen, Bundeshauptstadt Buenos Aires (Capital Federal).

Einwohner

Bevölkerung: ca. 43,6 Millionen

Städte:

Buenos Aires (Hauptstadt) 3,0 Millionen

La Matanza/San Justo ca. 1,8 Millionen

Córdoba ca. 1,57 Millionen

Rosario ca. 1,3 Millionen

La Plata ca. 834.000

Lomas de Zamora ca. 616.300

Mar del Plata ca. 594.500

Quilmes ca. 583.000

Almirante Brown ca. 552.000

San Miguel de Tucumán ca. 549.000

Merlo ca. 527.000

Salta ca. 523.700

Lanús ca. 460.000

Moreno ca. 451.000

Florencio Varela ca. 420.000

General San Martín ca. 415.000

Santa Fe ca. 400.000

Sprache

Die Amtssprache Argentiniens ist Spanisch (Castellano genannt).

Zeitverschiebung

Mitteleuropäische Zeit (MEZ) -4 Stunden.

Während der europäischen Sommerzeit beträgt der Zeitunterschied -5 Stunden.

Stromspannung

220 Volt Wechselstrom, 50 Hertz. Es wird empfohlen, einen Adapter mitzunehmen.

Telefon/Post

Post

Luftpostsendungen nach Europa sind etwa eine Woche unterwegs.

Telefon

Die Telefon-Vorwahl von Deutschland, Österreich und der Schweiz nach Argentinien ist 0054, von Argentinien nach Deutschland wählt man 0049, nach Österreich 0043 und in die Schweiz 0041.

Die öffentlichen Telefone funktionieren mit Telefonkarten (tarjetas telefónicas) oder Fernsprechmünzen (cospeles), die an Kiosken oder bei den Telefongesellschaften erhältlich sind. An einigen Telefonzellen kann auch mit Münzgeld bezahlt werden. Telefonate können außerdem von den Telefonzentralen aus geführt werden.

NOTRUFNUMMERN: Polizei, Ambulanz und Feuerwehr 911 oder (in den Provinzen Cordoba, Iguazu, Mendoza, Tierra del Fuego und Tucuman) 101, Bundespolizei 43 70 58 00, Touristenpolizei 800 999 50 00, Unfallrettung 104 / 107, Feuerwehr 100.

Mobilfunk

Netztechnik: GSM 850/1900 und iDEN.

Derzeit gibt es Roamingverträge mit Anbietern in Argentinien von Telekom Deutschland, E-Plus, O2 und Vodafone.

Für die Netztechnik GSM 1900 wird ein Triband- oder Quadband-Handy benötigt.

GSM 850-fähig sind nur Quadband-Handys.

Für die Netztechnik iDEN wird ein spezielles iDEN-Mobiltelefon benötigt.

Internet

Länderkürzel: .ar

Internetcafés findet man in allen Städten.

Feiertage

1. Januar (Neujahr), 4. u. 5. März (Karneval), 24. März (Tag des Gedenkens an die Wahrheit und die Gerechtigkeit), 2. April (Tag der Malwinen), 18. April (Gründonnerstag), 19. April (Karfreitag), 1. Mai (Tag der Arbeit), 25. Mai (Tag der Mai-Revolution), 17. Juni (Todestag von Martín Miguel de Güemes), 20. Juni (Tag der Flagge), 9. Juli (Unabhängigkeitstag), 17. August (Todestag von General San Martin, in der Regel dritter Montag im August), 12. Oktober (Dia del Respeto a la Diversidad Cultural), 18. November (Día de la Soberanía Nacional), 8. Dezember (Mariä Empfängnis), 25. Dezember (Weihnachten).

Die Hauptferienzeiten gehen von Mitte Dezember bis Anfang März und Mitte Juli bis Anfang August. Der am stärksten frequentierte Ferienmonat ist der Januar. Dies ist vor allem bei Geschäftsreisen zu beachten.

Öffnungszeiten

Banken: Mo bis Fr 10-15 Uhr;

Büros: Mo bis Fr 9-12 Uhr, 13-17 Uhr;

Geschäfte: Mo bis Fr 9/10-20 Uhr, Sa 9-13 Uhr. Große Supermärkte und Shopping-Zentren haben in der Regel auch samstags und sonntags geöffnet.

Kleidung

Reisende aus Europa können weitestgehend ihre gewohnte Kleidung mitnehmen. Nur für die heißen Monate von Dezember bis März sollte man leichtere Kleidung einpacken. Ferner darf man nicht vergessen, dass auch in Argentinien die Winter kalt sein können.

Argentinier selbst sind sehr modebewusst und legen Wert auf eine gepflegte Erscheinung.

Geschichte/Politik

Drei Länder in Südamerika hatten einen gemeinsamen Namen und lange Zeit hindurch eine gemeinsame Geschichte: die "La-Plata-Länder" Argentinien, Paraguay und Uruguay. 1492 entdeckte Kolumbus Amerika. Die Spanier drangen 1536 ins heutige Argentinien ein und bauten als erstes ein Fort, das sie "Puerto de Nuestra Señora de Santa Maria del Buen Aire" nannten. Daraus wurde Argentiniens heutige Hauptstadt Buenos Aires. 1776 wurde das spanische "Vizekönigreich Rio de la Plata" gegründet. Es umfasste die drei genannten Staaten. Als Anfang des 19. Jahrhunderts Spanien im Kampf gegen England seine Flotte verloren hatte, besetzten die Engländer Buenos Aires. Von da an wurde die innenpolitische Situation der La-Plata-Staaten unübersichtlich. Paraguay spaltete sich zuerst ab, später dann auch Uruguay. 1853 entstand aus der Föderation "Provincias Unidas del Rio de la Plata" die "Republik Argentinien". 1890 war Buenos Aires die größte und wichtigste Stadt in Lateinamerika.

Erst 1916 fanden in Argentinien die ersten Wahlen statt. 1944 führte Juan Domingo Perón, argentinischer Sozial- und Arbeitsminister, eine für Südamerika beispiellose Sozialpolitik ein - mit höheren Löhnen und fester Arbeitszeit. Die Armen des Landes sahen in ihm ihren Retter und wählten ihn 1946 zum Präsidenten. Er regierte weitgehend undemokratisch und starb 1974. Heute ist Argentinien eine demokratische Bundesrepublik.

Wirtschaft

In Argentinien sind rund 30 Prozent der Erwerbstätigen in der verarbeitenden Wirtschaft beschäftigt. In der Land- und Waldwirtschaft sowie in der Fischerei sind es 17 Prozent. Acht Zehntel Weideland machen die überragende Bedeutung der Viehwirtschaft klar. Den größten Anteil daran haben aber nicht Rinder, sondern Schafe. Auch die Schweinezucht spielt in einigen argentinischen Provinzen eine Rolle.

In den letzten Jahrzehnten ging es Argentinien hauptsächlich darum, eine eigene Industrie aufzubauen, um die Abhängigkeit vom Agrar-Weltmarkt zu verkleinern. Man begann mit der Einfuhr von Halbfabrikaten und deren Verarbeitung oder Montage. Nach dem Zweiten Weltkrieg entwickelte sich der Fahrzeug- und Karosseriebau. Führend wurde die Textil- und Bekleidungsindustrie, die auf eigene Rohstoffe zurückgreifen kann. Neben Buenos Aires wurde Rosario zur wichtigsten Industriestadt; dort liegt heute das Zentrum der chemischen Industrie. Auch der Bergbau - Erdöl, Erdgas, Eisen, Blei, Zink, Zinnerz, Schwefel und Kalk - ist viel wichtiger geworden.

Der Tourismus nimmt zu, spielt aber für die Wirtschaft des Landes noch keine große Rolle.

Religion

Die offizielle Religion ist römisch-katholisch. Daneben gibt es protestantische und russisch-orthodoxe Christen. Juden und Moslems sind in der Minderheit.

Vegetation

Ein großes Land wie Argentinien zeigt natürlich viele Vegetationsbilder. Allein im Iguazú-Nationalpark gibt es 2.000 Pflanzenarten - Riesenbäume, Farne, Lianen, Orchideen. Im Nordosten des Landes steht der subtropische immergrüne Regenwald. Die Zeder trifft man hier an, mehrere Arten von Bambus, Palmen sowie Lapacho-Bäume. An den Regenwald grenzen die Pampa und der Chaco. In die einstigen Naturlandschaften hat der Mensch allerdings stark eingegriffen. Die Pampa hat viele neu angesiedelte Gräser, aber auch angepflanzte Bäume, damit das weidende Vieh Schutz findet. Im Chaco sieht man dagegen mehr Pflanzenarten, auch immergrüne Trockenwälder und dorniges Buschwerk. In den höheren Regionen - in der Puna und den Kordilleren - ist die Vegetation in über 3.000 m Höhe dürftig; hier hat die Landschaft einen Wüstencharakter. Etwas tiefer sieht man dann schon wieder Buschwald, aber auch Büschelgräser und große Kakteen.

Südlich vom Rio Colorado, in Patagonien, erstreckt sich weithin eine Strauch- und Wüstensteppe. Und kommt man ganz nach Süden, nach Feuerland, so findet man eine Mischung aus ausgedehnten Laubwäldern, Steppen und Moorgebieten.

Tierwelt

Im Iguazú-Nationalpark kann man bis zu 400 verschiedene Vogelarten beobachten. Papageien, Kolibris, Tukane leben hier neben großen Tieren, wie Jaguare und Kaimane. Der Tierbestand in Argentinien wechselt natürlich von einem Naturraum zum anderen. Im Nordosten, im Gebiet des subtropischen Regenwalds, ist die Tierwelt sehr artenreich. Man kann Affen sehen, Gürteltiere und Wildkatzen, auch Papageien und Tukane, winzige Kolibris und viele Schmetterlinge. Doch einen Tapir oder Jaguar, die dort noch vorkommen, bekommt man kaum zu Gesicht. In der Pampa und im Chaco war die Tierwelt einst viel reicher. Auch der Nandu, ein Straußenvogel, und der Pampahirsch sind selten geworden. An der Grenze zu Paraguay leben noch Tapire und Affen. In den hochgelegenen Gegenden der Kordilleren leben Lamas, Alpakas, auch Vicuñas und Pumas. Kleinere Raubvögel sind nicht selten. Kondore, die dort leben, lassen sich kaum blicken, aber man wird den einen oder anderen Adler sehen.

Auf der Halbinsel Valdés an der Ostküste sieht man Seehunde, See-Elefanten und Wale.

Kulinarisches

Im Norden des Landes ist die Küche zwar etwas pikant aber sehr gut. Als Zutaten werden frische Maiskolben, kleine Paprika und Dörrfleisch verwendet. Eine Spezialität kommt aus Paraguay: "Locro norteno". Sie wird aus Fleisch, Mais, Kürbis und Mehl gekocht. Die "sopa paraquaya" ist keine Suppe, sondern ein Brot aus weißem Maismehl mit Käse, Zwiebel und Gewürzen. Ein typisches Getränk ist "Chicha" aus Maismehl und Wasser. Man lässt es in Tongefäßen gären und kocht es dann. Außerdem gibt es hier im Norden ausgezeichnete Weine. Doch ganz typisch ist der Mate - ein Getränke aus den Blättern eines Strauchs. Der Name bedeutet eigentlich die Kürbisschale, in die man die getrockneten Blätter wirft, um sie mit heißem Wasser aufzugießen. Man trinkt den Mate-Tee mit einem Röhrchen, das - wenn es fein sein soll - ein silbernes Mundstück hat.

Im Osten liebt man Lamm, vor allem die gefüllte Lammschulter. Beim "asado con cuero" wird das geschlachtete Kalb in Teile geschnitten und in eine Grube gelegt, in der vorher mehrere Stunden lang Feuer brannte. Obendrauf kommt Zinkblech, auf das man glühende Holzkohle legt. Es dauert Stunden, bis das Fleisch fertig ist. Das Geheimnis liegt in der Beherrschung des Feuers.

Aus dem Süden des Landes kommen viele Marmeladen und andere Süßigkeiten. Viele Früchte werden hier verarbeitet, auch Schokolade.

An der Küste bringt man außer den Fischen auch sehr viele Krebse auf den Tisch.

Sitten und Gebräuche

Im Nordosten des Landes werden prächtige Karnevalsfeste gefeiert. Ebenso interessant sind die Missionsfeste der Immigranten in Oberá und die Orchideenfeste in Montecarlo.

Man sieht viele Tänze und hört viel Volksmusik.

Souvenirs

Im Nordosten des Landes findet man gute Arbeiten indianischer Kunsthandwerker: Keramik, Masken und Stoffe aus Naturfasern. Auch Ledersachen werden angeboten sowie Halbedelsteine: Achate, Quarze, Amethyste. Im Norden gibt es Wandteppiche, aber auch Goldschmiedearbeiten sowie Skulpturen aus Palisanderholz. Bekannt ist die schwarze Keramik aus Cafayate und die rote Keramik aus San Lorenzo.

Im Osten kann man sehr gut Leder- und Sattlerarbeiten einkaufen, auch Schmuck für Pferde aus geflochtenem Leder. Im Süden gibt es Goldschmiedearbeiten, aber auch Stoffe aus Schafwolle. Originell sind kunsthandwerkliche Bilder, die aus echten Blumen und Blättern zusammengesetzt werden.

Klimainformationen

Argentinien erstreckt sich vom südlichen Wendekreis des Krebses bis zum antarktischen Meer und weist vom Westen zum Osten beträchtliche Höhenunterschiede auf, die von den 7.000 m hohen Anden bis zur Meereshöhe am Atlantischen Ozean reichen. Aus dieser geografischen Lage erklärt sich die klimatische Vielfalt Argentiniens. Im Norden ist es subtropisch, in der Pampa gemäßigt und in Patagonien kalt. In einigen Teilen des Landes gibt es häufige und sehr ergiebige Niederschläge, in anderen Teilen herrscht Trockenheit.

Die Jahreszeiten Argentiniens sind den europäischen entgegengesetzt. Die Monate Januar und Februar sind die heißesten Monate, in denen in Buenos Aires Temperaturen bis zu 38°C gemessen werden. Juli und August sind die kältesten Monate mit Temperaturen, die zwischen 1 und 15°C schwanken. Die durchschnittlichen Temperaturen in Buenos Aires sind: Sommer 23°C (hohe Luftfeuchtigkeit), Winter 12°C, Frühling und Herbst 17°C.

Beste Reisezeit

Den subtropischen Norden sollte man in dem Zeitraum von Mai bis September bereisen, während man für einen Besuch Südargentiniens (Patagonien und Feuerland) die Sommermonate von Dezember bis Februar/März wählen sollte.

Ansonsten gelten das Frühjahr (Oktober/November) und der Herbst (März/April) als die beste Reisezeit.

Vorgeschriebene Impfungen

Keine.

Empfohlene Impfungen

Hepatitis A, zusätzlich für Individualreisende Typhus.

Für Reisen nach Iguassu und in nördliche Provinzen in Grenzgebieten zu Paraguay und Brasilien, Gelbfieber.

Informationen zur Malaria

Malaria

Risiko nur regional, dort allgemeine SCHUTZMASSNAHMEN ausreichend.

- In den Abend- und Nachtstunden im Freien möglichst helle langärmelige Kleidung und lange Hosen tragen.

- Unbedeckte Hautstellen mit einem mückenabwehrenden Mittel einreiben.

- In klimatisierten Räumen Türen und Fenster geschlossen halten.

- Wenn Moskitos in den Schlafraum gelangen können, unbedingt ein intaktes Moskitonetz verwenden. Es ist darauf zu achten, dass es allseits unter die Matratze geschlagen wird.

- Abends im Schlafraum ein Insektenvertilgungsmittel sprühen.

Verbreitung

Ein geringes Malariarisiko besteht von Oktober bis Mai unterhalb 1.200 m in ländlichen Teilen des Grenzgebietes zu Bolivien (Provinz Salta, Provinz Jujuy) sowie in einzelnen Grenzgebieten zu Paraguay (Tiefebenen der Provinzen Misiones und Chaco). Alle übrigen Landesteile, auch das Gebiet um die Iguazú-Fälle, sind malaria-frei.

Malaria wird durch den Stich eines Moskitos meist in der Zeit zwischen Abenddämmerung und Sonnenaufgang auf den Menschen übertragen.

Ärztliche Hilfe

BUENOS AIRES: Deutsches Hospital, Avda. MAIPU 1179,, Buenos Aires, Tel. (11) 47 95 91 32.

Währung

Währungseinheit

Währungseinheit: Argentinischer Peso (arg$)

1 Argentinischer Peso = 100 Centavos.

Derzeitiger Kurs:

1 Euro = ca. 43,00 arg$

1 US-$ = ca. 37,72 arg$

Hinweise

Bei den unten aufgeführten Umrechnungskursen handelt es sich um Devisenkurse der Deutschen Bundesbank, die die Preisnotierung des Euro und des US-Dollar in der Währung des Reiselandes angibt. Mit Devisenkursen werden z.B. Rechnungen unterschiedlicher Währungen gegeneinander verrechnet. (Im Gegensatz zum Sortenkurs wird hier jedoch nicht der Wert angegeben, den man in Deutschland am Bankschalter für einen Euro oder US-Dollar erhält.)

Devisenbestimmungen/Umtausch

Einfuhr Fremdwährung: unbeschränkt. US-$ empfohlen.

Einfuhr Landeswährung: unbeschränkt

Deklaration: Ja - bei der Einfuhr von Fremd- oder Landeswährung (auch Reiseschecks) im Gegenwert von über 10.000 US-$ (für Reisende unter 16 Jahren 5.000 US-$).

Ausfuhr Fremdwährung: bis 10.000 US-$ oder Gegenwert in anderen Währungen (für Reisende unter 16 Jahren 5.000 US-$).

Ausfuhr Landeswährung: bis zum Gegenwert zu 10.000 US-$ (für Reisende unter 16 Jahren 5.000 US-$).

Umtausch: US-$ werden in Banken und Wechselstuben in Pesos problemlos getauscht, allerdings lehnen einige Banken den Umtausch für Nichtkunden ab. Der Umtausch von Euro hingegen ist nicht überall möglich.

Internationale Kreditkarten: Ja - werden von größeren Hotels und Geschäften und von den überregionalen Autovermietern meistens akzeptiert.

Geldautomat: Ja - Bargeldabhebung ist mit Kreditkarten und an Geldautomaten des Maestro-Systems auch mit der Girocard (mit Maestro-Logo) möglich, jedoch meistens nur bis zu einem Maximalbetrag von 300 arg$ pro Abhebung. Reisende sollten sich vor Abreise bei ihrer Hausbank über eventuelle Beschränkungen bei der Bargeldbeschaffung mit der Girocard informieren.

Reiseschecks: Nein - nicht empfehlenswert, da nur bei sehr wenigen Banken in Buenos Aires und gegen sehr hohe Gebühren zu wechseln.

Auskunftstellen

In Deutschland

Touristische Auskünfte über die Botschaft von Argentinien in Berlin:

Argentinische Botschaft

Tourismusabteilung
Kleiststraße 23-26, 4. Stock
10787
Berlin
(0 30) 229 14 00
(0 30) 22 66 89 20
www.argentinische-botschaft.de
turismo_ealem@mrecic.gov.ar

Secretaría de Turismo de la Nación
Av. Suipacha 1111
1368
Buenos Aires /Argentinien
(0054 11) 43 12 22 32, (0800) 555 00 16
www.turismo.gov.ar
info@turismo.gov.ar

Deutsch-Argentinische Industrie- und Handelskammer

(Cámara de Industria y Comercio Argentino-Alemana)
Avenida Corrientes 327, piso 23°
C1043AAD
Buenos Aires /Argentinien
(0054 11) 52 19 40 01
(0054 11) 52 19 40 00
www.cadicaa.com.ar
ahkargentina@ahkargentina.com.ar
Mo bis Fr 10-17 Uhr

Cámara Argentina de Comercio

(Argentina Chamber of Commerce)
Avenida Leandro N. Alem 36
C1003AAN
Buenos Aires /Argentinien
(0054 11) 53 00 90 58
(0054 11) 53 00 90 00

Botschaften und Konsulate

Botschaft der Republik Argentinien

mit Konsularabteilung
Kleiststraße 23-26, 4. Stock
10787
Berlin
(0 30) 229 14 00
(0 30) 226 68 90
www.argentinische-botschaft.de
ealem@mrecic.gov.ar
Konsularabt. Mo und Do 9-12 Uhr und 14-16 Uhr, Di, Mi und Fr 9-13 Uhr (telefonisch Mo und Do 12-13 Uhr, Di, Mi, Fr 9-13)
Geschäftsbereich der Konsularabt.:

Berlin, Brandenburg, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Thüringen

Konsulat von Argentinien
Robert-Koch-Straße 104

Venusberg
53127
Bonn
(02 28) 249 62 87
(02 28) 249 62 88, 249 63 84, 249 75 42, 249 75 43
consuladoargbonn@t-online.de
Mo bis Fr 9-14 Uhr (telefonisch bis 17 Uhr)

Generalkonsulat von Argentinien
Eschersheimer Landstraße 19-21
60322
Frankfurt/M.
(0 69) 17 54 19
(0 69) 972 00 30
cfran@mrecic.gov.ar
Mo bis Fr 9-13 Uhr

Generalkonsulat von Argentinien
Mönckebergstr. 22
20095
Hamburg
(0 40) 410 51 03
(0 40) 44 18 46 00
chamb@mrecic.gov.ar
Mo bis Fr 9-16 Uhr, Konsularabteilung 9-13 Uhr

Embajada de la República Federal de Alemania
Villanueva 1055
C1426BMC
Buenos Aires /Argentinien
(0054 11) 47 78 25 50
(0054 11) 47 78 25 00
www.embajada-alemana.org.ar
Amtsbezirk: Buenos Aires, La Pampa, La Rioja, Santa Fe und Entre Rios

Cónsul Honorario de la República Federal de Alemania
Eliseo Canton 1870, Barrio Villa Paez
X5003AHB
Córdoba /Argentinien
(0054 351) 489 08 09
(0054 351) 489 09 00
cordoba@hk-diplo.de
Amtsbezirk: Provinz Córdoba

Übergeordnete Auslandsvertretung: Botschaft Buenos Aires

Cónsul Honorario de la República Federal de Alemania
Marcelo T. de Alvear 2157
9405
El Calafate /Argentinien
(0054 29) 02 49 13 93
calafate@hk-diplo.de
Amtsbezirk: Provinz Santa Cruz

Übergeordnete Auslandsvertretung: Botschaft Buenos Aires

Cónsul Honorario de la República Federal de Alemania
Malvinas 1620
N3380EXD
Eldorado /Argentinien
(0054 3751) 42 40 77
(0054 3751) 42 32 14
eldorado@hk-diplo.de
Amtsbezirk: Von der Provinz Misiones die Departamentos Eldorado, Guaraní, Iguazú, General Manuel Belgrano, Monte Carlo, San Pedro

Übergeordnete Auslandsvertretung: Botschaft Buenos Aires

Cónsul Honorario de la República Federal de Alemania
Peatonal Sarmiento 165/199
5500
Mendoza /Argentinien
(0054 261) 429 66 09
(0054 261) 420 10 77
mendoza@hk-diplo.de
Amtsbezirk: Provinzen Mendoza, La Rioja, San Juan und San Luis

Übergeordnete Auslandsvertretung: Botschaft Buenos Aires

Cónsul Honorario de la República Federal de Alemania
Junin 1811, Piso 2°, Of. 1°
N3300MRM
Posadas /Prov. Misiones/Argentinien
(0054 3764) 43 05 70
(0054 3764) 43 55 08
posadas@hk-diplo.de
Amtsbezirk: Provinz Corrientes; von der Provinz Misiones die Departamentos Capital, Concepción, Apóstoles, Candelaria, Leandro N. Alem, Libertador General San Martin, San Javier, San Ignacio, 25 de Mayo, Cainguas, Provinz Chaco, Provinz Formosa

Übergeordnete Auslandsvertretung: Botschaft Buenos Aires

Cónsul Honorario de la República Federal de Alemania
Pasaje Mollinedo 332
4400
Salta /Argentinien
(0054 387) 492 11 84
(0054 387) 422 90 88
salta@hk-diplo.de
Amtsbezirk: Provinzen Jujuy und Salta

Übergeordnete Auslandsvertretung: Botschaft Buenos Aires

Cónsul Honorario de la República Federal de Alemania
Emilio Morales 460
R8400GHJ
San Carlos de Bariloche /Argentinien
(0054 2944) 42 50 17
(0054 2944) 42 56 95
bariloche@hk-diplo.de
Amtsbezirk: Provinzen Neuquén, Río Negro und Chubut

Übergeordnete Auslandsvertretung: Botschaft Buenos Aires

Cónsul Honorario de la República Federal de Alemania
Remedios de Escalda 650


4170
Yerba Buena Provincia de Tucumán /Argentinien
(0054 381) 425 55 28
tucuman@hk-diplo.de
Amtsbezirk: Provinzen Catamarca, Santiago del Estero und Tucumán

Übergeordnete Auslandsvertretung: Botschaft Buenos Aires

Cónsul Honorario de la República Federal de Alemania
Calle Marcos Zar 1338
9410
Ushuaia -TDF/Argentinien
(0054 2901) 42 28 51, 42 28 64, 42 45 46
ushuaia@hk-diplo.de
Amtsbezirk: Provinz Feuerland, Antarktis und Südatlantikinseln

Übergeordnete Auslandsvertretung: Botschaft Buenos Aires

Ärztliche Hilfe

BUENOS AIRES: Deutsches Hospital, Avda. MAIPU 1179,, Buenos Aires, Tel. (11) 47 95 91 32.

Sehenswertes

Buenos Aires

Buenos Aires ist eine der größten Städte der Welt. Bei aller moderner Struktur und dynamischer Aktivität gelang es dennoch, alte Traditionen und typische Winkel zu erhalten. Ganz besonders faszinierend ist die Verschiedenheit der einzelnen Stadtviertel.

Das Zentrum der riesigen Stadt ist die Plaza del Congreso. Von hier aus lohnt es sich, die Avenida de Mayo mit ihren prächtigen Gebäuden der verschiedensten Baustile entlang zu spazieren. Ganz in der Nähe liegt die Plaza de Mayo, die von symbolträchtigen Gebäuden gerahmt wird, beispielsweise von der Kathedrale und der Casa Rosada, dem Sitz des Präsidenten. Wenige Häuserblocks weiter liegen andere historische Bauten wie die Kirche San Ignacio, die älteste der Stadt.

Die Fußgängerstraße Florida ist ein wichtiges Einkaufszentrum, das mit der "City", dem Finanzzentrum des Landes, verbunden ist.

Eines der ältesten Stadtviertel ist San Telmo, in dessen restaurierten Kolonialhäusern Künstler und Kunsthandwerker leben. Dort gibt es auch zahlreiche Tango-Lokale und auf der Plaza Dorrego an jedem Sonntag den pittoresken Antiquitätenmarkt von San Pedro Telmo. Pittoresk ist auch das Viertel La Boca - die Gegend, in der die aus Genua eingewanderten Italiener lebten.

Feuerland

Ganz im Süden Argentiniens, abgeschnitten vom Festland durch die Magellan-Straße, befindet sich das Archipel Feuerland (Tierra del Fuego). Feuerland ist zweigeteilt, ein Teil gehört zu Argentinien, der andere zu Chile.

Auf argentinischer Seite liegt Ushuaia, die südlichste Stadt der Welt. Einen Besuch des "Museo del Fin del Mundo", einem Museum, das über die Geschichte, Völkerkunde und die Natur Feuerlands informiert, sollte man sich nicht entgehen lassen.

Sehenswert ist auch der Nationalpark Tierra del Fuego, der ganz in der Nähe von Ushuaia liegt. Seine abwechslungsreiche Landschaft, bestehend aus Gletschern, Seen, Moorgebieten und Wäldern, lädt zum Wandern ein. Wer möchte, kann auch ein paar Kilometer mit einer kleinen Eisenbahn, "Tren del Fin del Mundo" genannt, zurücklegen.

Salta

Von dieser Stadt mit ihren zahlreichen Spuren des Kolonialismus fährt von April bis November der "Zug in die Wolken" (Tren a las Nubes). Das ist eine abenteuerliche, 217 km lange Bahnfahrt, die kurz nach San Antonio des los Cobres am Viadukt La Polvorilla endet. Diese spektakuläre Stahlbrücke ist 224 m lang und liegt 63 m über den Talgrund. Hier, am Endpunkt der Fahrt, wird zudem mit 4.220 m die größte Höhe erreicht.

Iguazú-Wasserfälle

Hier stürzen sich auf 2,7 km Breite und aus 70 m Höhe die Wassermassen über 275 Kaskaden in die Tiefe. Im Iguazú-Nationalpark wurden viele Wege und Stege angelegt, die eine gute Aussicht auf die Fälle gewähren. Aber auch die üppige subtropische Vegetation und die Tierwelt sind beeindruckend.

Valdés

Dies ist eine Halbinsel an der Ostküste, zwischen dem Golf San José und dem Golfo Nuevo. Hier trifft man zwischen Mai und Dezember viele Meeres-Säugetiere. Kolonien von Seehunden spielen zwischen kleinen Inseln und Riffen, See-Elefanten haben auf der Halbinsel eine auf der Welt einzigartige Enklave. Dort finden sich auch pünktlich zur Paarung die Wale des Südens ein. Zum Paarungsritual der Glattwale gehört, dass sie ganz aus dem Wasser auftauchen und tonnenweise Schaum versprühen, um sich dann wieder ins Meer zurückfallen zu lassen.

Von Puerto Pirámide am Fuß der Halbinsel Valdés werden Exkursionen organisiert, um die Welt der Meerestiere zu besuchen. Aber auch bei Punta Pirámide selbst lagern und paaren sich Seelöwen. Und Punta Delgada, an der Südostecke der Halbinsel, ist ein Zufluchtsort für Seelöwen und See-Elefanten.

An der ganzen Halbinsel sieht man auch Pinguine und Guanakos, Maras und Nandus, die bei Ebbe von ihren Inseln in der Nachbarschaft herüberkommen. Bei Punta Norte, im Norden der Halbinsel, kann man die weithin größte Seelöwen-Kolonie besuchen.

Nationalpark Nahuel Huapi

Der See Nahuel Huapi, dessen Ausläufer in die Wälder des Nationalparks eindringen, entstand aus einem Gletscher. Am Ufer des Sees, in San Carlos de Bariloche, wurde ein erstklassiges Fremdenverkehrszentrum mit einem breiten kulturellen Angebot aufgebaut. Bariloche ist auch für seine Gastronomie berühmt. Es gibt dort Hirsch- und Wildschweinbraten, Zuchtforellen und -lachse - besonders aber Süßigkeiten: über 130 verschiedene Schokoladenarten locken den Feinschmecker.

Von Bariloche führen Rundfahrten zu den Anden-Bergen López, Otto und Tronador mit ihren berühmten Gletschern. Ferner werden Ausflüge zur Halbinsel Llao Llao angeboten. Von dort geht es über den See Nahuel Huapi bis nach Puerto Blest, zur Insel Victoria und zum nächsten Nationalpark am Lago Puelo.

Nationalpark Laguna Blanca

Westlich von Neuquén am Rio Negro liegt der Nationalpark Laguna Blanca. Hier kann man moderne Motorboote und Katamarane mieten, um über die zahlreichen Seen zu fahren. Man trifft im Naturpark auch auf Gruppen der Mapuche-Indianer. Die meisten wohnen an den Ufern des Rucharoi-Sees.

Reisehinweise

Es kommt landesweit immer wieder zu Streiks, die auch den öffentlichen Nah- und Fernverkehr betreffen. Reisende sollten sich bei ihrem Reiseveranstalter rechtzeitig über die aktuelle Lage informieren. Demonstrationen und Menschenansammlungen sollten aus Sicherheitsgründen gemieden werden.

Weitere Informationen zur Sicherheitslage in Argentinien sind auf den Internetseiten des Auswärtigen Amts zu finden.

Allgemeine Vorsichtsmaßnahmen

KRIMINALITÄT: Es wird wegen der Gefahr von Überfällen zu erhöhter Vorsicht geraten. Da die Täter vor Gewaltanwendung nicht zurückschrecken, ist es ratsam keinen Widerstand zu leisten. Wertgegenstände sollten nicht offen getragen und Bargeld nur in geringen Mengen mitgeführt werden. Ausweisdokumente sind von Bargeld getrennt und sicher z.B. im Hotelsafe aufzubewahren.

Bergtouren sollten nur in Begleitung eines anerkannten örtlichen Führers unternommen werden. Bergsteigen und Trekking ist in bestimmten Gegenden genehmigungspflichtig durch das Ministerium für Tourismus.

Besondere Aufmerksamkeit ist bei Bargeldabhebungen oder -tausch sowie an den touristischen Anziehungspunkten z.B. von Buenos Aires geboten. In Argentinien ist eine größere Menge gefälschter Banknoten, insbesondere 100-Peso-Noten, im Umlauf, die in Einzelfällen auch an Geldautomaten ausgegeben werden. In diesem Fall sollte umgehend die Bank bzw. eine Polizeistation benachrichtigt werden.

Drogenbesitz und -handel werden strafrechtlich verfolgt. Der Besitz selbst kleiner Mengen kann zu hohen Gefängnisstrafen führen.

SPERR-NOTRUF: Deutsche können ihre Girocards, Kreditkarten, Handys und einige andere elektronische Berechtigungen über die Sperr-Notruf-Nummer ++49 116 116 (aus dem Ausland neben ++49 116 116 auch ++49 30 4050 4050 wählbar) rund um die Uhr sperren lassen. Der Anrufer wird mit den Herausgebern der jeweiligen Medien verbunden, sofern diese sich dem Sperr-Notruf angeschlossen haben. Eine Liste der angeschlossenen Herausgeber ist im Internet unter www.sperr-notruf.de zu finden.

Ebenso ist es möglich, die Online-Ausweisfunktion (elektronischer Identitätsnachweis - eID) des neuen Personalausweises unter den oben genannten Nummern sowie unter 0180 1 333 333 (Bürgerservice des Bundesinnenministeriums) sperren zu lassen.

Uruguay

Landesdaten

Lage

Uruguay grenzt im Norden und Nordosten an Brasilien, im Osten an den Atlantischen Ozean, im Süden an den Atlantik und das Mündungsgebiet des Rio de la Plata, im Westen an Argentinien, wobei der Rio Uruguay die Grenze bildet.

Fläche: 176.215 km².

Verwaltungsstruktur: 19 Bezirksverwaltungen (Departamentos).

Einwohner

Bevölkerung: ca. 3,3 Millionen

Städte:

Montevideo (Hauptstadt) 1,3 Millionen

Salto ca. 104.000

Paysandú ca. 76.400

Las Piedras ca. 71.300

Rivera ca. 64.500

Maldonado ca. 62.600

Tacuarembó ca. 54.800

Melo ca. 51.800

Sprache

Die Landessprache ist Spanisch. Im Geschäftsverkehr wird auch Englisch gesprochen.

Zeitverschiebung

Mitteleuropäische Zeit (MEZ) -4 Stunden

Während der europäischen Sommerzeit ist der Zeitunterschied -5 Stunden. Uruguay hat in der Regel auch eine Sommerzeit, die üblicherweise von Mitte Dezember bis Mitte März dauert. Der genaue Termin wird jedes Jahr neu festgelegt.

Telefon/Post

Post

Luftpost ist im Allgemeinen fünf Tage nach Europa unterwegs.

Telefon

Vorwahl von Deutschland, Österreich und der Schweiz nach Uruguay: 00598. Vorwahl von Uruguay nach Deutschland: 0049, nach Österreich: 0043 und in die Schweiz: 0041. Für Telefonate in öffentlichen Telefonzellen benötigt man Telefonmünzen, die man in Antel-Filialen oder an Kiosken kaufen kann. Telefaxgeräte gibt es in größeren Hotels.

NOTRUFNUMMERN: Polizei, Unfallrettung und Feuerwehr 911.

Mobilfunk

Netztechnik: GSM 850/1800/1900.

Derzeit gibt es Roamingverträge mit Anbietern in Uruguay von E-Plus, O2, Telekom Deutschland und Vodafone.

GSM 1900-fähig sind Triband- oder Quadband-Handys. Für die Netztechnik GSM 850 wird ein Quadband-Handy benötigt.

Internet

Länderkürzel: .uy

Feiertage

1. Januar (Neujahr), 6. Januar (Heilige Drei Könige), 4. und 5. März (Karneval), 18. April (Gründonnerstag), 19. April (Karfreitag), 22. April (Landung der 33 Orientales), 1. Mai (Tag der Arbeit), 18. Mai (Gedenktag der Schlacht von Las Piedras), 19. Juni (Geburtstag von General Artigas und Día del Nunca Más - "Nie wieder" - in Gedenken an die Zeit der gewalttätigen Konflikte zwischen uruguayischer Militärdiktatur und Guerilla), 18. Juli (Tag der Verfassung), 25. August (Unabhängigkeitstag), 12. Oktober (Ibero-Amerika-Tag), 2. November (Allerseelen), 25. Dezember (Weihnachten).

(Ein Gesetz sieht die Verschiebung von drei Feiertagen vor, den 19. April, den 18. Mai und den 12. Oktober. Fallen diese Feiertage auf einen Dienstag oder Mittwoch, werden sie auf den vorangehenden Montag vorverlegt, fallen sie auf einen Donnerstag oder Freitag, werden sie auf den darauffolgenden Montag verschoben; auf Samstag oder Sonntag fallende Feiertage werden nicht verschoben.)

Im Januar und Februar sind in Uruguay üblicherweise Ferien. Aus diesem Grund eignet sich diese Zeit nicht für geschäftliche Besuche.

Öffnungszeiten

Geschäfte: Mo bis Sa 8/10-19/20 Uhr (Shopping-Center sind abends länger sowie auch Sonntag geöffnet);

Banken und Wechselstuben: Mo bis Fr 13 bis 17 Uhr (Montevideo und Canelones);

Büros: Mo bis Fr 8/9-17/19 Uhr

Behörden: Mitte März bis Mitte November Mo bis Fr 12-19 Uhr, Mitte November bis Mitte März Mo bis Fr 7-14 Uhr;

Post: Mo bis Fr 8-18 Uhr (Hauptpostamt in der Altstadt von Montevideo 8-22 Uhr).

Kleidung

Für die Sommermonate von Dezember bis März ist leichte, gut waschbare Kleidung angebracht. Im Winter braucht man Übergangskleidung und eine warme Jacke bzw. einen warmen Mantel. Wollsachen sowie einen Regenmantel sollte man das ganze Jahr über dabeihaben. Gute Restaurants und Hotels achten üblicherweise darauf, dass ihre männlichen Gäste angemessene Kleidung (Jackett und Krawatte) tragen.

Geschichte/Politik

Im Jahre 1516 wurden eindringende Spanier von den Charrua-Indianern zurückgeschlagen. Dies und die Tatsache, dass in dem Land weder Gold noch Silber zu holen waren, stoppte alle Kolonialisierungsversuche bis ins 17. Jahrhundert. Spanier brachten Rinder ins Land, die dort prächtig gediehen. So bekam Uruguay eine wirtschaftliche Zukunft. 1810 schloss sich das Land dem Aufstand der Argentinier gegen die spanische Herrschaft an. 1825 wurde die Unabhängigkeit Uruguays verkündet.

Das große Problem dieser Jahre war ein ständiger Bürgerkrieg zwischen einzelnen Gruppen im Lande. 1890 wurde zum erstenmal eine Demokratie eingeführt. 1973-1984 übernahm eine Militärdiktatur die Macht. An ihrem Ende war das ehedem wohlhabende Uruguay ein ruinierter Staat mit veralteten Produktionsmethoden in der Landwirtschaft wie in der Industrie. Uruguay ist eine präsidiale Republik mit demokratischem Aufbau - und dem festen Willen, seine weitreichenden wirtschaftlichen Probleme zu lösen.

Wirtschaft

Rund 87 Prozent der Landesfläche werden landwirtschaftlich genutzt. Das sind vor allem ausgedehnte Pampas, auf denen Vieh gehalten wird - rund 12 Millionen Rinder und 20 Millionen Schafe. Angepflanzt wird Weizen und Hafer, Mais und Flachs, Gerste, Roggen, Kartoffeln, Zuckerrüben und Zuckerrohr, Erdnüsse und Baumwolle. Außerdem Reis, der am Rio Uruguay und am Atlantischen Ozean wächst. Auch Obst und Wein wird angebaut.

Bereits seit einiger Zeit hat man entdeckt, dass der Tourismus ein wichtiger Wirtschaftszweig sein kann, und versucht, ihn entsprechend zu fördern.

Vegetation

Einst war Uruguay ein dicht bewaldetes Land. Davon blieb kaum etwas übrig. In den Niederungen des nordwestlichen Landesteiles findet man an den Flüssen noch schmale Feuchtwaldreviere. Das meiste Land ist für die Viehweide nutzbar gemacht worden.

Tierwelt

An Flussufern und in manchen Teilen des Landes, vor allem im Norden, treten noch Jaguare und Pumas auf, es gibt Füchse und Rotwild, auch Gürteltiere. Sonst gibt es kaum noch Wildtiere. Auch der Nandu, dieser straußenähnliche Vogel, der früher sehr häufig war, ist jetzt selten geworden.

Kulinarisches

In einem Land, das vom Fleisch lebt, steht Fleisch natürlich obenan auf jeder Speisekarte. Man isst es in riesigen Portionen fast ausschließlich vom Grill: Filets, auch Euter, Leber und Nieren - überwiegend vom Rind, oft vom Schaf.

Das Bier, das in Uruguay gebraut wird, schmeckt gut. Das gilt ebenso für den Wein.

In Uruguay wird sehr viel Mate getrunken, Tee aus den Blättern des Matestrauchs. In den Städten sieht man oft Menschen mit einer Thermosflasche (mit Wasser für den Mate) unterm Arm herumlaufen.

Sitten und Gebräuche

Die Ureinwohner spielen in Uruguay kaum noch eine Rolle. Man hat es fast nur mit Einwanderern zu tun (90% der Bevölkerung sind Weiße). Man kann deshalb keine traditionellen Bräuche erwarten, dafür aber sehr zivilisierte Verhältnisse: das fortschrittlichste Bildungssystem in Südamerika, kostenlose Bildungseinrichtungen bis hinauf zum Universitätsstudium. Über 80% der Bevölkerung leben in Städten.

Ein neuer liebgewordener Brauch ist das Fahren alter Autos. In kaum einem anderen Land der Erde sind so viele Oldtimer unterwegs. Erstens, weil das billiger ist als ein importierter Neuwagen. Zweitens, weil es Spass macht. Es gibt inzwischen einen ganzen Industriezweig, der sich nur damit beschäftigt, Ersatzteile für Autoveteranen herzustellen. Man hat sogar bestimmte Vorschriften erlassen, die es schwer machen, diese nostalgischen Autos an ausländische Sammler zu verkaufen.

Souvenirs

Die Chance, dass man ein altes Stück aus der Gauchozeit erwischt - eine goldene Gürtelschnalle oder den Griff einer Reitpeitsche aus vergoldetem Silber - ist gering, aber nicht ausgeschlossen.

Außerdem gibt es sehr viele Lederwaren aus Rinds-, Kalbs- und Schafleder. Man kann auch Zaumzeug, dekorative Sättel oder Messer in einer Lederscheide kaufen sowie kleine Kalebassen (ausgehöhlte Mini-Kürbisse) für den Mate-Tee.

Vor Jahrzehnten haben die Frauen in Uruguay Kooperativen gegründet, die sich um die Herstellung und den Vertrieb kunsthandwerklicher Wollwaren kümmern: "Manos del Uruguay" ("Hände von Uruguay"). Viele Frauen im Land beherrschen die Kunst des Webens und können sogar Webstühle selbst zusammenbauen. Sie stellen Pullover her und Kleider, Decken und Bezugsstoffe. Verkaufsgeschäfte von "Manos del Uruguay" findet man in allen touristischen Zentren. Die Waren sind preiswert.

Es gibt eine Reihe von Flohmärkten in Montevideo. Fast jedes Stadtviertel hat einen. Aber der interessanteste und bedeutendste ist der "Tristan Narvajo" (gegenüber der Nationalbibliothek). Hier findet man auch viele interessante Souvenirs.

Klimainformationen

Die Jahreszeiten Uruguays sind den europäischen Jahreszeiten entgegengesetzt.

Uruguay liegt in der gemäßigten Zone; es hat wechselhaftes, gemäßigt-warmes Klima. Eine ausgesprochene Regenzeit gibt es nicht, aber während der Wintermonate kommt es häufiger als sonst zu recht starken Regenfällen.

Im Sommer, von Dezember bis März, steigen die Temperaturen bis teilweise über 30°C; im Winter, der üblicherweise von Mai bis September dauert, liegt die durchschnittliche Temperatur bei 10°C.

Plötzliche Temperaturschwankungen und starke, kalte Südwestwinde sind für Uruguay charakteristisch.

In Montevideo liegen die durchschnittlichen Temperaturen um die Mittagszeit im Sommer zwischen 22 und 32°C, im Winter zwischen 5 und 15°C. Die relative Luftfeuchtigkeit in Montevideo beträgt je nach Monat morgens zwischen 73 und 89 Prozent, mittags zwischen 52 und 69 Prozent.

Beste Reisezeit

Die beste Zeit, um Uruguay zu bereisen, ist der Zeitraum von November bis April.

Vorgeschriebene Impfungen

Keine.

Empfohlene Impfungen

Hepatitis A, zusätzlich für Individualreisende Typhus.

Informationen zur Malaria

Malaria

Keine.

Verbreitung

Uruguay ist malaria-frei.

Ärztliche Hilfe

MONTEVIDEO: Hospital Evangelico, Dr. E. Garcia-Taibo (spricht Englisch), Batlle y Ordonez 2759,, Montevideo, Tel. (02) 47 23 19, 81 22 20.

Währung

Währungseinheit

Währungseinheit: Uruguayischer Peso (urug$)

1 Uruguayischer Peso = 100 Centésimos.

Derzeitiger Kurs:

1 Euro = ca. 36,41 urug$

1 US-$ = ca. 32,18 urug$

Hinweise

Bei den unten aufgeführten Umrechnungskursen handelt es sich um Devisenkurse der Deutschen Bundesbank, die die Preisnotierung des Euro und des US-Dollar in der Währung des Reiselandes angibt. Mit Devisenkursen werden z.B. Rechnungen unterschiedlicher Währungen gegeneinander verrechnet. (Im Gegensatz zum Sortenkurs wird hier jedoch nicht der Wert angegeben, den man in Deutschland am Bankschalter für einen Euro oder US-Dollar erhält.)

Devisenbestimmungen/Umtausch

Einfuhr Fremdwährung: unbeschränkt

Einfuhr Landeswährung: unbeschränkt

Deklaration: Ja - Sowohl Landes- als auch Fremdwährung über einem Wert von 10.000 US-$ muss bei der Einfuhr deklariert werden.

Ausfuhr Fremdwährung: unbeschränkt

Ausfuhr Landeswährung: unbeschränkt

Umtausch: US-Dollar in Banknoten oder Reiseschecks werden problemlos umgetauscht.

Internationale Kreditkarten: Ja (EuroCard/MasterCard, Visa, Diners Club) - werden von größeren Hotels und Geschäften akzeptiert.

Geldautomat: Ja - Mit Kreditkarten (und PIN-Nr.) sowie Girocard (mit Maestro-Logo) kann an Geldautomaten Bargeld abgehoben werden. Reisende sollten sich vor Abreise bei ihrer Hausbank über eventuelle Beschränkungen bei der Bargeldbeschaffung mit der Girocard informieren.

Auskunftstellen

Ministerio de Turismo
Rambla 25 de Agosto de 1825 esq. Yacaré S/N
11000
Montevideo /Uruguay
(00598) 18 85

Deutsch-Uruguayische Industrie- und Handelskammer

(Cámara de Comercio e Industria Uruguayo-Alemana)
Plaza Independencia 831, piso 2, of. 201/210
11100
Montevideo
Deutsch-Uruguayische Handelskammer

(Cámara de Comercio Uruguayo-Alemana)
Casilla de Correo 1499
11000 Montevideo/Uruguay
(00598 2) 908 56 66
(00598 2) 901 18 03, 901 05 75
www.ahk.mercosur.com.uy
camural@ahkurug.com.uy
Mo bis Fr 9-17 Uhr

Cámara Nacional de Comercio y Servicios del Uruguay

Uruguay Chamber of Commerce
Rincón 454, 2°piso
11000
Montevideo
Cámara Nacional de Comercio y Servicios del Uruguay
Casilla de Correo 1000
11000 Montevideo/Uruguay
(00598 2) 916 12 43
(00598 2) 916 12 77
www.camaradecomercio.com.uy

Botschaften und Konsulate

Botschaft der Republik Uruguay

mit Konsularabteilung
Budapester Straße 39, 3. OG
10787
Berlin
(0 30) 26 39 01 70
(0 30) 263 90 16
www.uruguaytotal.com.uy
urualemania@mrree.gub.uy
Mo bis Do 9.30-13, 14.30-17 Uhr, Fr 9-14 Uhr
Geschäftsbereich der Konsularabteilung:

Land Berlin

Honorarkonsulat der Republik Uruguay
Martinistr. 50-52
28195
Bremen
(04 21) 165 38 07
(04 21) 165 41 12, 165 41 00
bremen@conurale.de
Mo bis Fr 8.30-14.30 Uhr
(keine Visumerteilung)

Honorarkonsulat der Republik Uruguay
Alfredstraße 28
45130
Essen
(02 01) 729 31 07
(02 01) 85 78 98 99
essen@conuruale.de
Mo bis Fr 8.30-12.30 Uhr
(mit Ausnahme der Stadt Bonn)

Honorarkonsulat der Republik Uruguay
Kennedyallee 97
60596
Frankfurt/M.
(0 69) 53 86 43
(0 69) 51 85 10
frankfurt@conurale.de
Mo, Di, Do und Fr 9-13 Uhr

Generalkonsulat der Republik Uruguay
Hochallee 76
20149
Hamburg
(0 40) 410 84 01
(0 40) 410 65 42
hamburg@conuruale.de
Mo bis Fr 8.30-14.30 Uhr
(mit Ausnahme des Landes Berlin)

Honorarkonsulat der Republik Uruguay
Sendlinger-Tor-Platz 8, 6. Stock
80336
München
(0 89) 59 13 62
(0 89) 59 13 61
muenchen@conurale.de
Mo bis Fr 8.30-12.30 Uhr

Honorarkonsulat der Republik Uruguay
Roßhaustr. 4
70597
Stuttgart
(07 11) 76 96 46 77
(07 11) 76 96 46 15
stuttgart@conuruale.de
Di und Do 9-12 Uhr
(keine Visumerteilung)

Embajada de la República Federal de Alemania
La Cumparsita 1435

Plaza Alemania
11200
Montevideo /Uruguay
(00598) 29 02 34 22
(00598) 29 02 52 22
www.embajadaalemana-montevideo.info
Amtsbezirk: Uruguay

Cónsul Honorario de la República Federal de Alemania
Torre Alexander Boulevard

Parada 4 Playa Mansa

Boulevard Artigas/Patagonia
20100
Punta del Este /Uruguay
(00598) 93 99 62 16
www.embajadaalemana-montevideo.info
punta-del-este@hk-diplo.de
Amtsbezirke: Departamentos Maldonado und Rocha

Übergeordnete Auslandsvertretung: Botschaft Montevideo

Ärztliche Hilfe

MONTEVIDEO: Hospital Evangelico, Dr. E. Garcia-Taibo (spricht Englisch), Batlle y Ordonez 2759,, Montevideo, Tel. (02) 47 23 19, 81 22 20.

Sehenswertes

Montevideo

Die Hauptstadt am Rio de la Plata, der hier sehr breit ist, beherbergt fast die Hälfte aller Einwohner Uruguays. Man sieht ihr noch an, das Uruguay bis in die 50er Jahren ein sehr wohlhabendes Land war, die "Schweiz Südamerikas" genannt wurde.

Montevideo hat architektonisch viel zu bieten. Sehr beeindruckend ist der "Palacio Legislativo", das mächtige Parlamentsgebäude, dessen Mauern mit zwei Dutzend verschiedener Marmorarten verkleidet sind. Der restaurierte alte Englische Bahnhof am Hafen ist eine nostalgische Eisenkonstruktion, in dem nun ein Dutzend Restaurants untergebracht ist. In der Avenida 18 de Julio steht der "Palacio Salvo" - ein turmartiges Hochhaus, das in den 20er Jahren in einer etwas mißverstandenen Art von Jugendstil entstand. An der "Plaza Constitucion", dem Hauptplatz der Stadt, erhebt sich das historische Nationalmuseum, das über die Geschichte des Landes unterrichtet. An diesem Platz steht auch die 1804 erbaute Kathedrale mit einem sehenswerten Kachelboden sowie das ehemalige Rathaus, das wiederum ein sehr hübsches Zeugnis kolonialer Architektur ist.

Punta del Este

Östlich von Montevideo liegt dieser wohl berühmteste, sicherlich mondänste Badeort an der südamerikanischen Atlantik-Küste. Er besteht aus einer Fülle von wolkenkratzerartig gebauten, strahlend weißen Hotelbauten an einem riesigen Jachthafen. Auch zwei Spielkasinos und zahlreiche Diskotheken gibt es hier.

Punta del Este liegt auf einer Halbinsel, die wie ein Sporn geformt ist, ganz am Ende vom Mündungstrichter des Rio de la Plata. Die Mustersammlung von Hochhäusern ist fast ringsum von einem Strand umgeben, der insgesamt 40 km lang ist. Sehr viel Betrieb ist hier in der Badesaison zwischen Dezember und März.

Colonia del Sacramento

Die Stadt am Rio de la Plata ist eine der ältesten Ansiedlungen in Uruguay. Sie besitzt eine Altstadt, die von engen Gassen durchzogen wird, und sehr schöne Kolonialbauten aufweist. Das alles wirkt ein wenig museal, ist aber das ganze Jahr hindurch sehr belebt - besonders in der Ferienzeit, wenn viele Touristen aus Argentinien die Stadt besuchen.

Uruguay

Das Land hat seinen Namen von dem Fluss Uruguay, der die Westgrenze bildet. Am östlichen Ufer des Uruguay kann man 13 Festungen sehen, die entstanden, als der Staat Uruguay um die Selbständigkeit kämpfte. Einige wurden sorgfältig restauriert, um nun als eine Art Museum zu dienen.

Rio de la Plata

Der Fluss, an dessen breiter Mündung Montevideo liegt, wird seinem Namen "Silberfluss" nicht gerecht, doch die rotbraune Farbe des Wassers kommt von der Erde, die von Zuflüssen aus dem Landesinnern mitgebracht wird. Die Ufer des Rio de la Plata sind bis weit hinauf ein einziger Strand - meist feinsandig, immer wieder von Felsen unterbrochen. Diese Strände sind sehr sauber und haben Badekabinen, die man mieten kann. An manchen Stellen gibt sich der Rio de la Plata wie ein Meer und produziert eine kräftig schäumende Brandung.

Reisehinweise

Zurzeit liegt kein Reisehinweis vor.

Informationen zur Sicherheitssituation in Uruguay sind auf den Internetseiten des Auswärtigen Amts zu finden.

Allgemeine Vorsichtsmaßnahmen

KRIMINALITÄT: In den vergangenen Jahren kam es zu einem deutlichen Anstieg der Kriminalität. Raub- und Diebstahlsdelikte, zunehmend auch unter Waffengewalt kommen häufiger vor.

Besonders betroffen sind bestimmte Straßen und Viertel der Altstadt und des Zentrum der Hauptstadt Montevideo sowie auch die Ausgehviertel Punta Carretas, Pocitos und Carrasco. Die Regierung hat hierauf durch Einrichtung einer speziellen "Touristenpolizei" während der Hauptsaison mit verstärkter Präsenz in den einschlägigen Straßen reagiert. Reisende sollten sich möglichst zu Fuß in Gruppen von mehreren Personen bewegen und Handtaschen, Fotogeräte und Schmuck etc. gar nicht oder zumindest nicht sichtbar tragen.

DROGEN: Drogenhandel ist in Uruguay grundsätzlich verboten. "Gefälligkeitsmitnahmen" von dubiosen Päckchen sollten unbedingt vermieden werden, da man auf diese Weise unwissentlich als Drogenkurier missbraucht werden kann. Das Gesetz zu Regulierung, Vertrieb und kontrollierter Abgabe von Marihuana findet keine Anwendung für Touristen.

RAUCHVERBOT: In allen Restaurants gilt Rauchverbot.

SPERR-NOTRUF: Deutsche können ihre Girocards, Kreditkarten, Handys und einige andere elektronische Berechtigungen über die Sperr-Notruf-Nummer ++49 116 116 (aus dem Ausland neben ++49 116 116 auch ++49 30 4050 4050 wählbar) rund um die Uhr sperren lassen. Der Anrufer wird mit den Herausgebern der jeweiligen Medien verbunden, sofern diese sich dem Sperr-Notruf angeschlossen haben. Eine Liste der angeschlossenen Herausgeber ist im Internet unter www.sperr-notruf.de zu finden.

Ebenso ist es möglich, die Online-Ausweisfunktion (elektronischer Identitätsnachweis - eID) des neuen Personalausweises unter den oben genannten Nummern sowie unter 0180 1 333 333 (Bürgerservice des Bundesinnenministeriums) sperren zu lassen.

Ausflugsland

Argentinien

Landesdaten

Lage

Die Republik Argentinien ist das zweitgrößte Land Südamerikas. Es grenzt im Norden an Bolivien und Paraguay, im Osten an Brasilien, Uruguay und den Atlantik, im Westen an Chile und im Süden an das Südpolarmeer. Argentinien liegt zwischen dem 21. und 55. südlichen Breitengrad und dem 73. und 53. östlichen Längengrad.

Fläche: 2.791.810 km²; mit Antarktisanteil und atlantischen Inseln 3.761.274 km².

Verwaltungsstruktur: 23 Provinzen, Bundeshauptstadt Buenos Aires (Capital Federal).

Einwohner

Bevölkerung: ca. 43,6 Millionen

Städte:

Buenos Aires (Hauptstadt) 3,0 Millionen

La Matanza/San Justo ca. 1,8 Millionen

Córdoba ca. 1,57 Millionen

Rosario ca. 1,3 Millionen

La Plata ca. 834.000

Lomas de Zamora ca. 616.300

Mar del Plata ca. 594.500

Quilmes ca. 583.000

Almirante Brown ca. 552.000

San Miguel de Tucumán ca. 549.000

Merlo ca. 527.000

Salta ca. 523.700

Lanús ca. 460.000

Moreno ca. 451.000

Florencio Varela ca. 420.000

General San Martín ca. 415.000

Santa Fe ca. 400.000

Sprache

Die Amtssprache Argentiniens ist Spanisch (Castellano genannt).

Zeitverschiebung

Mitteleuropäische Zeit (MEZ) -4 Stunden.

Während der europäischen Sommerzeit beträgt der Zeitunterschied -5 Stunden.

Stromspannung

220 Volt Wechselstrom, 50 Hertz. Es wird empfohlen, einen Adapter mitzunehmen.

Telefon/Post

Post

Luftpostsendungen nach Europa sind etwa eine Woche unterwegs.

Telefon

Die Telefon-Vorwahl von Deutschland, Österreich und der Schweiz nach Argentinien ist 0054, von Argentinien nach Deutschland wählt man 0049, nach Österreich 0043 und in die Schweiz 0041.

Die öffentlichen Telefone funktionieren mit Telefonkarten (tarjetas telefónicas) oder Fernsprechmünzen (cospeles), die an Kiosken oder bei den Telefongesellschaften erhältlich sind. An einigen Telefonzellen kann auch mit Münzgeld bezahlt werden. Telefonate können außerdem von den Telefonzentralen aus geführt werden.

NOTRUFNUMMERN: Polizei, Ambulanz und Feuerwehr 911 oder (in den Provinzen Cordoba, Iguazu, Mendoza, Tierra del Fuego und Tucuman) 101, Bundespolizei 43 70 58 00, Touristenpolizei 800 999 50 00, Unfallrettung 104 / 107, Feuerwehr 100.

Mobilfunk

Netztechnik: GSM 850/1900 und iDEN.

Derzeit gibt es Roamingverträge mit Anbietern in Argentinien von Telekom Deutschland, E-Plus, O2 und Vodafone.

Für die Netztechnik GSM 1900 wird ein Triband- oder Quadband-Handy benötigt.

GSM 850-fähig sind nur Quadband-Handys.

Für die Netztechnik iDEN wird ein spezielles iDEN-Mobiltelefon benötigt.

Internet

Länderkürzel: .ar

Internetcafés findet man in allen Städten.

Feiertage

1. Januar (Neujahr), 4. u. 5. März (Karneval), 24. März (Tag des Gedenkens an die Wahrheit und die Gerechtigkeit), 2. April (Tag der Malwinen), 18. April (Gründonnerstag), 19. April (Karfreitag), 1. Mai (Tag der Arbeit), 25. Mai (Tag der Mai-Revolution), 17. Juni (Todestag von Martín Miguel de Güemes), 20. Juni (Tag der Flagge), 9. Juli (Unabhängigkeitstag), 17. August (Todestag von General San Martin, in der Regel dritter Montag im August), 12. Oktober (Dia del Respeto a la Diversidad Cultural), 18. November (Día de la Soberanía Nacional), 8. Dezember (Mariä Empfängnis), 25. Dezember (Weihnachten).

Die Hauptferienzeiten gehen von Mitte Dezember bis Anfang März und Mitte Juli bis Anfang August. Der am stärksten frequentierte Ferienmonat ist der Januar. Dies ist vor allem bei Geschäftsreisen zu beachten.

Öffnungszeiten

Banken: Mo bis Fr 10-15 Uhr;

Büros: Mo bis Fr 9-12 Uhr, 13-17 Uhr;

Geschäfte: Mo bis Fr 9/10-20 Uhr, Sa 9-13 Uhr. Große Supermärkte und Shopping-Zentren haben in der Regel auch samstags und sonntags geöffnet.

Kleidung

Reisende aus Europa können weitestgehend ihre gewohnte Kleidung mitnehmen. Nur für die heißen Monate von Dezember bis März sollte man leichtere Kleidung einpacken. Ferner darf man nicht vergessen, dass auch in Argentinien die Winter kalt sein können.

Argentinier selbst sind sehr modebewusst und legen Wert auf eine gepflegte Erscheinung.

Geschichte/Politik

Drei Länder in Südamerika hatten einen gemeinsamen Namen und lange Zeit hindurch eine gemeinsame Geschichte: die "La-Plata-Länder" Argentinien, Paraguay und Uruguay. 1492 entdeckte Kolumbus Amerika. Die Spanier drangen 1536 ins heutige Argentinien ein und bauten als erstes ein Fort, das sie "Puerto de Nuestra Señora de Santa Maria del Buen Aire" nannten. Daraus wurde Argentiniens heutige Hauptstadt Buenos Aires. 1776 wurde das spanische "Vizekönigreich Rio de la Plata" gegründet. Es umfasste die drei genannten Staaten. Als Anfang des 19. Jahrhunderts Spanien im Kampf gegen England seine Flotte verloren hatte, besetzten die Engländer Buenos Aires. Von da an wurde die innenpolitische Situation der La-Plata-Staaten unübersichtlich. Paraguay spaltete sich zuerst ab, später dann auch Uruguay. 1853 entstand aus der Föderation "Provincias Unidas del Rio de la Plata" die "Republik Argentinien". 1890 war Buenos Aires die größte und wichtigste Stadt in Lateinamerika.

Erst 1916 fanden in Argentinien die ersten Wahlen statt. 1944 führte Juan Domingo Perón, argentinischer Sozial- und Arbeitsminister, eine für Südamerika beispiellose Sozialpolitik ein - mit höheren Löhnen und fester Arbeitszeit. Die Armen des Landes sahen in ihm ihren Retter und wählten ihn 1946 zum Präsidenten. Er regierte weitgehend undemokratisch und starb 1974. Heute ist Argentinien eine demokratische Bundesrepublik.

Wirtschaft

In Argentinien sind rund 30 Prozent der Erwerbstätigen in der verarbeitenden Wirtschaft beschäftigt. In der Land- und Waldwirtschaft sowie in der Fischerei sind es 17 Prozent. Acht Zehntel Weideland machen die überragende Bedeutung der Viehwirtschaft klar. Den größten Anteil daran haben aber nicht Rinder, sondern Schafe. Auch die Schweinezucht spielt in einigen argentinischen Provinzen eine Rolle.

In den letzten Jahrzehnten ging es Argentinien hauptsächlich darum, eine eigene Industrie aufzubauen, um die Abhängigkeit vom Agrar-Weltmarkt zu verkleinern. Man begann mit der Einfuhr von Halbfabrikaten und deren Verarbeitung oder Montage. Nach dem Zweiten Weltkrieg entwickelte sich der Fahrzeug- und Karosseriebau. Führend wurde die Textil- und Bekleidungsindustrie, die auf eigene Rohstoffe zurückgreifen kann. Neben Buenos Aires wurde Rosario zur wichtigsten Industriestadt; dort liegt heute das Zentrum der chemischen Industrie. Auch der Bergbau - Erdöl, Erdgas, Eisen, Blei, Zink, Zinnerz, Schwefel und Kalk - ist viel wichtiger geworden.

Der Tourismus nimmt zu, spielt aber für die Wirtschaft des Landes noch keine große Rolle.

Religion

Die offizielle Religion ist römisch-katholisch. Daneben gibt es protestantische und russisch-orthodoxe Christen. Juden und Moslems sind in der Minderheit.

Vegetation

Ein großes Land wie Argentinien zeigt natürlich viele Vegetationsbilder. Allein im Iguazú-Nationalpark gibt es 2.000 Pflanzenarten - Riesenbäume, Farne, Lianen, Orchideen. Im Nordosten des Landes steht der subtropische immergrüne Regenwald. Die Zeder trifft man hier an, mehrere Arten von Bambus, Palmen sowie Lapacho-Bäume. An den Regenwald grenzen die Pampa und der Chaco. In die einstigen Naturlandschaften hat der Mensch allerdings stark eingegriffen. Die Pampa hat viele neu angesiedelte Gräser, aber auch angepflanzte Bäume, damit das weidende Vieh Schutz findet. Im Chaco sieht man dagegen mehr Pflanzenarten, auch immergrüne Trockenwälder und dorniges Buschwerk. In den höheren Regionen - in der Puna und den Kordilleren - ist die Vegetation in über 3.000 m Höhe dürftig; hier hat die Landschaft einen Wüstencharakter. Etwas tiefer sieht man dann schon wieder Buschwald, aber auch Büschelgräser und große Kakteen.

Südlich vom Rio Colorado, in Patagonien, erstreckt sich weithin eine Strauch- und Wüstensteppe. Und kommt man ganz nach Süden, nach Feuerland, so findet man eine Mischung aus ausgedehnten Laubwäldern, Steppen und Moorgebieten.

Tierwelt

Im Iguazú-Nationalpark kann man bis zu 400 verschiedene Vogelarten beobachten. Papageien, Kolibris, Tukane leben hier neben großen Tieren, wie Jaguare und Kaimane. Der Tierbestand in Argentinien wechselt natürlich von einem Naturraum zum anderen. Im Nordosten, im Gebiet des subtropischen Regenwalds, ist die Tierwelt sehr artenreich. Man kann Affen sehen, Gürteltiere und Wildkatzen, auch Papageien und Tukane, winzige Kolibris und viele Schmetterlinge. Doch einen Tapir oder Jaguar, die dort noch vorkommen, bekommt man kaum zu Gesicht. In der Pampa und im Chaco war die Tierwelt einst viel reicher. Auch der Nandu, ein Straußenvogel, und der Pampahirsch sind selten geworden. An der Grenze zu Paraguay leben noch Tapire und Affen. In den hochgelegenen Gegenden der Kordilleren leben Lamas, Alpakas, auch Vicuñas und Pumas. Kleinere Raubvögel sind nicht selten. Kondore, die dort leben, lassen sich kaum blicken, aber man wird den einen oder anderen Adler sehen.

Auf der Halbinsel Valdés an der Ostküste sieht man Seehunde, See-Elefanten und Wale.

Kulinarisches

Im Norden des Landes ist die Küche zwar etwas pikant aber sehr gut. Als Zutaten werden frische Maiskolben, kleine Paprika und Dörrfleisch verwendet. Eine Spezialität kommt aus Paraguay: "Locro norteno". Sie wird aus Fleisch, Mais, Kürbis und Mehl gekocht. Die "sopa paraquaya" ist keine Suppe, sondern ein Brot aus weißem Maismehl mit Käse, Zwiebel und Gewürzen. Ein typisches Getränk ist "Chicha" aus Maismehl und Wasser. Man lässt es in Tongefäßen gären und kocht es dann. Außerdem gibt es hier im Norden ausgezeichnete Weine. Doch ganz typisch ist der Mate - ein Getränke aus den Blättern eines Strauchs. Der Name bedeutet eigentlich die Kürbisschale, in die man die getrockneten Blätter wirft, um sie mit heißem Wasser aufzugießen. Man trinkt den Mate-Tee mit einem Röhrchen, das - wenn es fein sein soll - ein silbernes Mundstück hat.

Im Osten liebt man Lamm, vor allem die gefüllte Lammschulter. Beim "asado con cuero" wird das geschlachtete Kalb in Teile geschnitten und in eine Grube gelegt, in der vorher mehrere Stunden lang Feuer brannte. Obendrauf kommt Zinkblech, auf das man glühende Holzkohle legt. Es dauert Stunden, bis das Fleisch fertig ist. Das Geheimnis liegt in der Beherrschung des Feuers.

Aus dem Süden des Landes kommen viele Marmeladen und andere Süßigkeiten. Viele Früchte werden hier verarbeitet, auch Schokolade.

An der Küste bringt man außer den Fischen auch sehr viele Krebse auf den Tisch.

Sitten und Gebräuche

Im Nordosten des Landes werden prächtige Karnevalsfeste gefeiert. Ebenso interessant sind die Missionsfeste der Immigranten in Oberá und die Orchideenfeste in Montecarlo.

Man sieht viele Tänze und hört viel Volksmusik.

Souvenirs

Im Nordosten des Landes findet man gute Arbeiten indianischer Kunsthandwerker: Keramik, Masken und Stoffe aus Naturfasern. Auch Ledersachen werden angeboten sowie Halbedelsteine: Achate, Quarze, Amethyste. Im Norden gibt es Wandteppiche, aber auch Goldschmiedearbeiten sowie Skulpturen aus Palisanderholz. Bekannt ist die schwarze Keramik aus Cafayate und die rote Keramik aus San Lorenzo.

Im Osten kann man sehr gut Leder- und Sattlerarbeiten einkaufen, auch Schmuck für Pferde aus geflochtenem Leder. Im Süden gibt es Goldschmiedearbeiten, aber auch Stoffe aus Schafwolle. Originell sind kunsthandwerkliche Bilder, die aus echten Blumen und Blättern zusammengesetzt werden.

Klimainformationen

Argentinien erstreckt sich vom südlichen Wendekreis des Krebses bis zum antarktischen Meer und weist vom Westen zum Osten beträchtliche Höhenunterschiede auf, die von den 7.000 m hohen Anden bis zur Meereshöhe am Atlantischen Ozean reichen. Aus dieser geografischen Lage erklärt sich die klimatische Vielfalt Argentiniens. Im Norden ist es subtropisch, in der Pampa gemäßigt und in Patagonien kalt. In einigen Teilen des Landes gibt es häufige und sehr ergiebige Niederschläge, in anderen Teilen herrscht Trockenheit.

Die Jahreszeiten Argentiniens sind den europäischen entgegengesetzt. Die Monate Januar und Februar sind die heißesten Monate, in denen in Buenos Aires Temperaturen bis zu 38°C gemessen werden. Juli und August sind die kältesten Monate mit Temperaturen, die zwischen 1 und 15°C schwanken. Die durchschnittlichen Temperaturen in Buenos Aires sind: Sommer 23°C (hohe Luftfeuchtigkeit), Winter 12°C, Frühling und Herbst 17°C.

Beste Reisezeit

Den subtropischen Norden sollte man in dem Zeitraum von Mai bis September bereisen, während man für einen Besuch Südargentiniens (Patagonien und Feuerland) die Sommermonate von Dezember bis Februar/März wählen sollte.

Ansonsten gelten das Frühjahr (Oktober/November) und der Herbst (März/April) als die beste Reisezeit.

Vorgeschriebene Impfungen

Keine.

Empfohlene Impfungen

Hepatitis A, zusätzlich für Individualreisende Typhus.

Für Reisen nach Iguassu und in nördliche Provinzen in Grenzgebieten zu Paraguay und Brasilien, Gelbfieber.

Informationen zur Malaria

Malaria

Risiko nur regional, dort allgemeine SCHUTZMASSNAHMEN ausreichend.

- In den Abend- und Nachtstunden im Freien möglichst helle langärmelige Kleidung und lange Hosen tragen.

- Unbedeckte Hautstellen mit einem mückenabwehrenden Mittel einreiben.

- In klimatisierten Räumen Türen und Fenster geschlossen halten.

- Wenn Moskitos in den Schlafraum gelangen können, unbedingt ein intaktes Moskitonetz verwenden. Es ist darauf zu achten, dass es allseits unter die Matratze geschlagen wird.

- Abends im Schlafraum ein Insektenvertilgungsmittel sprühen.

Verbreitung

Ein geringes Malariarisiko besteht von Oktober bis Mai unterhalb 1.200 m in ländlichen Teilen des Grenzgebietes zu Bolivien (Provinz Salta, Provinz Jujuy) sowie in einzelnen Grenzgebieten zu Paraguay (Tiefebenen der Provinzen Misiones und Chaco). Alle übrigen Landesteile, auch das Gebiet um die Iguazú-Fälle, sind malaria-frei.

Malaria wird durch den Stich eines Moskitos meist in der Zeit zwischen Abenddämmerung und Sonnenaufgang auf den Menschen übertragen.

Ärztliche Hilfe

BUENOS AIRES: Deutsches Hospital, Avda. MAIPU 1179,, Buenos Aires, Tel. (11) 47 95 91 32.

Währung

Währungseinheit

Währungseinheit: Argentinischer Peso (arg$)

1 Argentinischer Peso = 100 Centavos.

Derzeitiger Kurs:

1 Euro = ca. 43,00 arg$

1 US-$ = ca. 37,72 arg$

Hinweise

Bei den unten aufgeführten Umrechnungskursen handelt es sich um Devisenkurse der Deutschen Bundesbank, die die Preisnotierung des Euro und des US-Dollar in der Währung des Reiselandes angibt. Mit Devisenkursen werden z.B. Rechnungen unterschiedlicher Währungen gegeneinander verrechnet. (Im Gegensatz zum Sortenkurs wird hier jedoch nicht der Wert angegeben, den man in Deutschland am Bankschalter für einen Euro oder US-Dollar erhält.)

Devisenbestimmungen/Umtausch

Einfuhr Fremdwährung: unbeschränkt. US-$ empfohlen.

Einfuhr Landeswährung: unbeschränkt

Deklaration: Ja - bei der Einfuhr von Fremd- oder Landeswährung (auch Reiseschecks) im Gegenwert von über 10.000 US-$ (für Reisende unter 16 Jahren 5.000 US-$).

Ausfuhr Fremdwährung: bis 10.000 US-$ oder Gegenwert in anderen Währungen (für Reisende unter 16 Jahren 5.000 US-$).

Ausfuhr Landeswährung: bis zum Gegenwert zu 10.000 US-$ (für Reisende unter 16 Jahren 5.000 US-$).

Umtausch: US-$ werden in Banken und Wechselstuben in Pesos problemlos getauscht, allerdings lehnen einige Banken den Umtausch für Nichtkunden ab. Der Umtausch von Euro hingegen ist nicht überall möglich.

Internationale Kreditkarten: Ja - werden von größeren Hotels und Geschäften und von den überregionalen Autovermietern meistens akzeptiert.

Geldautomat: Ja - Bargeldabhebung ist mit Kreditkarten und an Geldautomaten des Maestro-Systems auch mit der Girocard (mit Maestro-Logo) möglich, jedoch meistens nur bis zu einem Maximalbetrag von 300 arg$ pro Abhebung. Reisende sollten sich vor Abreise bei ihrer Hausbank über eventuelle Beschränkungen bei der Bargeldbeschaffung mit der Girocard informieren.

Reiseschecks: Nein - nicht empfehlenswert, da nur bei sehr wenigen Banken in Buenos Aires und gegen sehr hohe Gebühren zu wechseln.

Auskunftstellen

In Deutschland

Touristische Auskünfte über die Botschaft von Argentinien in Berlin:

Argentinische Botschaft

Tourismusabteilung
Kleiststraße 23-26, 4. Stock
10787
Berlin
(0 30) 229 14 00
(0 30) 22 66 89 20
www.argentinische-botschaft.de
turismo_ealem@mrecic.gov.ar

Secretaría de Turismo de la Nación
Av. Suipacha 1111
1368
Buenos Aires /Argentinien
(0054 11) 43 12 22 32, (0800) 555 00 16
www.turismo.gov.ar
info@turismo.gov.ar

Deutsch-Argentinische Industrie- und Handelskammer

(Cámara de Industria y Comercio Argentino-Alemana)
Avenida Corrientes 327, piso 23°
C1043AAD
Buenos Aires /Argentinien
(0054 11) 52 19 40 01
(0054 11) 52 19 40 00
www.cadicaa.com.ar
ahkargentina@ahkargentina.com.ar
Mo bis Fr 10-17 Uhr

Cámara Argentina de Comercio

(Argentina Chamber of Commerce)
Avenida Leandro N. Alem 36
C1003AAN
Buenos Aires /Argentinien
(0054 11) 53 00 90 58
(0054 11) 53 00 90 00

Botschaften und Konsulate

Botschaft der Republik Argentinien

mit Konsularabteilung
Kleiststraße 23-26, 4. Stock
10787
Berlin
(0 30) 229 14 00
(0 30) 226 68 90
www.argentinische-botschaft.de
ealem@mrecic.gov.ar
Konsularabt. Mo und Do 9-12 Uhr und 14-16 Uhr, Di, Mi und Fr 9-13 Uhr (telefonisch Mo und Do 12-13 Uhr, Di, Mi, Fr 9-13)
Geschäftsbereich der Konsularabt.:

Berlin, Brandenburg, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Thüringen

Konsulat von Argentinien
Robert-Koch-Straße 104

Venusberg
53127
Bonn
(02 28) 249 62 87
(02 28) 249 62 88, 249 63 84, 249 75 42, 249 75 43
consuladoargbonn@t-online.de
Mo bis Fr 9-14 Uhr (telefonisch bis 17 Uhr)

Generalkonsulat von Argentinien
Eschersheimer Landstraße 19-21
60322
Frankfurt/M.
(0 69) 17 54 19
(0 69) 972 00 30
cfran@mrecic.gov.ar
Mo bis Fr 9-13 Uhr

Generalkonsulat von Argentinien
Mönckebergstr. 22
20095
Hamburg
(0 40) 410 51 03
(0 40) 44 18 46 00
chamb@mrecic.gov.ar
Mo bis Fr 9-16 Uhr, Konsularabteilung 9-13 Uhr

Embajada de la República Federal de Alemania
Villanueva 1055
C1426BMC
Buenos Aires /Argentinien
(0054 11) 47 78 25 50
(0054 11) 47 78 25 00
www.embajada-alemana.org.ar
Amtsbezirk: Buenos Aires, La Pampa, La Rioja, Santa Fe und Entre Rios

Cónsul Honorario de la República Federal de Alemania
Eliseo Canton 1870, Barrio Villa Paez
X5003AHB
Córdoba /Argentinien
(0054 351) 489 08 09
(0054 351) 489 09 00
cordoba@hk-diplo.de
Amtsbezirk: Provinz Córdoba

Übergeordnete Auslandsvertretung: Botschaft Buenos Aires

Cónsul Honorario de la República Federal de Alemania
Marcelo T. de Alvear 2157
9405
El Calafate /Argentinien
(0054 29) 02 49 13 93
calafate@hk-diplo.de
Amtsbezirk: Provinz Santa Cruz

Übergeordnete Auslandsvertretung: Botschaft Buenos Aires

Cónsul Honorario de la República Federal de Alemania
Malvinas 1620
N3380EXD
Eldorado /Argentinien
(0054 3751) 42 40 77
(0054 3751) 42 32 14
eldorado@hk-diplo.de
Amtsbezirk: Von der Provinz Misiones die Departamentos Eldorado, Guaraní, Iguazú, General Manuel Belgrano, Monte Carlo, San Pedro

Übergeordnete Auslandsvertretung: Botschaft Buenos Aires

Cónsul Honorario de la República Federal de Alemania
Peatonal Sarmiento 165/199
5500
Mendoza /Argentinien
(0054 261) 429 66 09
(0054 261) 420 10 77
mendoza@hk-diplo.de
Amtsbezirk: Provinzen Mendoza, La Rioja, San Juan und San Luis

Übergeordnete Auslandsvertretung: Botschaft Buenos Aires

Cónsul Honorario de la República Federal de Alemania
Junin 1811, Piso 2°, Of. 1°
N3300MRM
Posadas /Prov. Misiones/Argentinien
(0054 3764) 43 05 70
(0054 3764) 43 55 08
posadas@hk-diplo.de
Amtsbezirk: Provinz Corrientes; von der Provinz Misiones die Departamentos Capital, Concepción, Apóstoles, Candelaria, Leandro N. Alem, Libertador General San Martin, San Javier, San Ignacio, 25 de Mayo, Cainguas, Provinz Chaco, Provinz Formosa

Übergeordnete Auslandsvertretung: Botschaft Buenos Aires

Cónsul Honorario de la República Federal de Alemania
Pasaje Mollinedo 332
4400
Salta /Argentinien
(0054 387) 492 11 84
(0054 387) 422 90 88
salta@hk-diplo.de
Amtsbezirk: Provinzen Jujuy und Salta

Übergeordnete Auslandsvertretung: Botschaft Buenos Aires

Cónsul Honorario de la República Federal de Alemania
Emilio Morales 460
R8400GHJ
San Carlos de Bariloche /Argentinien
(0054 2944) 42 50 17
(0054 2944) 42 56 95
bariloche@hk-diplo.de
Amtsbezirk: Provinzen Neuquén, Río Negro und Chubut

Übergeordnete Auslandsvertretung: Botschaft Buenos Aires

Cónsul Honorario de la República Federal de Alemania
Remedios de Escalda 650


4170
Yerba Buena Provincia de Tucumán /Argentinien
(0054 381) 425 55 28
tucuman@hk-diplo.de
Amtsbezirk: Provinzen Catamarca, Santiago del Estero und Tucumán

Übergeordnete Auslandsvertretung: Botschaft Buenos Aires

Cónsul Honorario de la República Federal de Alemania
Calle Marcos Zar 1338
9410
Ushuaia -TDF/Argentinien
(0054 2901) 42 28 51, 42 28 64, 42 45 46
ushuaia@hk-diplo.de
Amtsbezirk: Provinz Feuerland, Antarktis und Südatlantikinseln

Übergeordnete Auslandsvertretung: Botschaft Buenos Aires

Ärztliche Hilfe

BUENOS AIRES: Deutsches Hospital, Avda. MAIPU 1179,, Buenos Aires, Tel. (11) 47 95 91 32.

Sehenswertes

Buenos Aires

Buenos Aires ist eine der größten Städte der Welt. Bei aller moderner Struktur und dynamischer Aktivität gelang es dennoch, alte Traditionen und typische Winkel zu erhalten. Ganz besonders faszinierend ist die Verschiedenheit der einzelnen Stadtviertel.

Das Zentrum der riesigen Stadt ist die Plaza del Congreso. Von hier aus lohnt es sich, die Avenida de Mayo mit ihren prächtigen Gebäuden der verschiedensten Baustile entlang zu spazieren. Ganz in der Nähe liegt die Plaza de Mayo, die von symbolträchtigen Gebäuden gerahmt wird, beispielsweise von der Kathedrale und der Casa Rosada, dem Sitz des Präsidenten. Wenige Häuserblocks weiter liegen andere historische Bauten wie die Kirche San Ignacio, die älteste der Stadt.

Die Fußgängerstraße Florida ist ein wichtiges Einkaufszentrum, das mit der "City", dem Finanzzentrum des Landes, verbunden ist.

Eines der ältesten Stadtviertel ist San Telmo, in dessen restaurierten Kolonialhäusern Künstler und Kunsthandwerker leben. Dort gibt es auch zahlreiche Tango-Lokale und auf der Plaza Dorrego an jedem Sonntag den pittoresken Antiquitätenmarkt von San Pedro Telmo. Pittoresk ist auch das Viertel La Boca - die Gegend, in der die aus Genua eingewanderten Italiener lebten.

Feuerland

Ganz im Süden Argentiniens, abgeschnitten vom Festland durch die Magellan-Straße, befindet sich das Archipel Feuerland (Tierra del Fuego). Feuerland ist zweigeteilt, ein Teil gehört zu Argentinien, der andere zu Chile.

Auf argentinischer Seite liegt Ushuaia, die südlichste Stadt der Welt. Einen Besuch des "Museo del Fin del Mundo", einem Museum, das über die Geschichte, Völkerkunde und die Natur Feuerlands informiert, sollte man sich nicht entgehen lassen.

Sehenswert ist auch der Nationalpark Tierra del Fuego, der ganz in der Nähe von Ushuaia liegt. Seine abwechslungsreiche Landschaft, bestehend aus Gletschern, Seen, Moorgebieten und Wäldern, lädt zum Wandern ein. Wer möchte, kann auch ein paar Kilometer mit einer kleinen Eisenbahn, "Tren del Fin del Mundo" genannt, zurücklegen.

Salta

Von dieser Stadt mit ihren zahlreichen Spuren des Kolonialismus fährt von April bis November der "Zug in die Wolken" (Tren a las Nubes). Das ist eine abenteuerliche, 217 km lange Bahnfahrt, die kurz nach San Antonio des los Cobres am Viadukt La Polvorilla endet. Diese spektakuläre Stahlbrücke ist 224 m lang und liegt 63 m über den Talgrund. Hier, am Endpunkt der Fahrt, wird zudem mit 4.220 m die größte Höhe erreicht.

Iguazú-Wasserfälle

Hier stürzen sich auf 2,7 km Breite und aus 70 m Höhe die Wassermassen über 275 Kaskaden in die Tiefe. Im Iguazú-Nationalpark wurden viele Wege und Stege angelegt, die eine gute Aussicht auf die Fälle gewähren. Aber auch die üppige subtropische Vegetation und die Tierwelt sind beeindruckend.

Valdés

Dies ist eine Halbinsel an der Ostküste, zwischen dem Golf San José und dem Golfo Nuevo. Hier trifft man zwischen Mai und Dezember viele Meeres-Säugetiere. Kolonien von Seehunden spielen zwischen kleinen Inseln und Riffen, See-Elefanten haben auf der Halbinsel eine auf der Welt einzigartige Enklave. Dort finden sich auch pünktlich zur Paarung die Wale des Südens ein. Zum Paarungsritual der Glattwale gehört, dass sie ganz aus dem Wasser auftauchen und tonnenweise Schaum versprühen, um sich dann wieder ins Meer zurückfallen zu lassen.

Von Puerto Pirámide am Fuß der Halbinsel Valdés werden Exkursionen organisiert, um die Welt der Meerestiere zu besuchen. Aber auch bei Punta Pirámide selbst lagern und paaren sich Seelöwen. Und Punta Delgada, an der Südostecke der Halbinsel, ist ein Zufluchtsort für Seelöwen und See-Elefanten.

An der ganzen Halbinsel sieht man auch Pinguine und Guanakos, Maras und Nandus, die bei Ebbe von ihren Inseln in der Nachbarschaft herüberkommen. Bei Punta Norte, im Norden der Halbinsel, kann man die weithin größte Seelöwen-Kolonie besuchen.

Nationalpark Nahuel Huapi

Der See Nahuel Huapi, dessen Ausläufer in die Wälder des Nationalparks eindringen, entstand aus einem Gletscher. Am Ufer des Sees, in San Carlos de Bariloche, wurde ein erstklassiges Fremdenverkehrszentrum mit einem breiten kulturellen Angebot aufgebaut. Bariloche ist auch für seine Gastronomie berühmt. Es gibt dort Hirsch- und Wildschweinbraten, Zuchtforellen und -lachse - besonders aber Süßigkeiten: über 130 verschiedene Schokoladenarten locken den Feinschmecker.

Von Bariloche führen Rundfahrten zu den Anden-Bergen López, Otto und Tronador mit ihren berühmten Gletschern. Ferner werden Ausflüge zur Halbinsel Llao Llao angeboten. Von dort geht es über den See Nahuel Huapi bis nach Puerto Blest, zur Insel Victoria und zum nächsten Nationalpark am Lago Puelo.

Nationalpark Laguna Blanca

Westlich von Neuquén am Rio Negro liegt der Nationalpark Laguna Blanca. Hier kann man moderne Motorboote und Katamarane mieten, um über die zahlreichen Seen zu fahren. Man trifft im Naturpark auch auf Gruppen der Mapuche-Indianer. Die meisten wohnen an den Ufern des Rucharoi-Sees.

Reisehinweise

Es kommt landesweit immer wieder zu Streiks, die auch den öffentlichen Nah- und Fernverkehr betreffen. Reisende sollten sich bei ihrem Reiseveranstalter rechtzeitig über die aktuelle Lage informieren. Demonstrationen und Menschenansammlungen sollten aus Sicherheitsgründen gemieden werden.

Weitere Informationen zur Sicherheitslage in Argentinien sind auf den Internetseiten des Auswärtigen Amts zu finden.

Allgemeine Vorsichtsmaßnahmen

KRIMINALITÄT: Es wird wegen der Gefahr von Überfällen zu erhöhter Vorsicht geraten. Da die Täter vor Gewaltanwendung nicht zurückschrecken, ist es ratsam keinen Widerstand zu leisten. Wertgegenstände sollten nicht offen getragen und Bargeld nur in geringen Mengen mitgeführt werden. Ausweisdokumente sind von Bargeld getrennt und sicher z.B. im Hotelsafe aufzubewahren.

Bergtouren sollten nur in Begleitung eines anerkannten örtlichen Führers unternommen werden. Bergsteigen und Trekking ist in bestimmten Gegenden genehmigungspflichtig durch das Ministerium für Tourismus.

Besondere Aufmerksamkeit ist bei Bargeldabhebungen oder -tausch sowie an den touristischen Anziehungspunkten z.B. von Buenos Aires geboten. In Argentinien ist eine größere Menge gefälschter Banknoten, insbesondere 100-Peso-Noten, im Umlauf, die in Einzelfällen auch an Geldautomaten ausgegeben werden. In diesem Fall sollte umgehend die Bank bzw. eine Polizeistation benachrichtigt werden.

Drogenbesitz und -handel werden strafrechtlich verfolgt. Der Besitz selbst kleiner Mengen kann zu hohen Gefängnisstrafen führen.

SPERR-NOTRUF: Deutsche können ihre Girocards, Kreditkarten, Handys und einige andere elektronische Berechtigungen über die Sperr-Notruf-Nummer ++49 116 116 (aus dem Ausland neben ++49 116 116 auch ++49 30 4050 4050 wählbar) rund um die Uhr sperren lassen. Der Anrufer wird mit den Herausgebern der jeweiligen Medien verbunden, sofern diese sich dem Sperr-Notruf angeschlossen haben. Eine Liste der angeschlossenen Herausgeber ist im Internet unter www.sperr-notruf.de zu finden.

Ebenso ist es möglich, die Online-Ausweisfunktion (elektronischer Identitätsnachweis - eID) des neuen Personalausweises unter den oben genannten Nummern sowie unter 0180 1 333 333 (Bürgerservice des Bundesinnenministeriums) sperren zu lassen.

Uruguay

Landesdaten

Lage

Uruguay grenzt im Norden und Nordosten an Brasilien, im Osten an den Atlantischen Ozean, im Süden an den Atlantik und das Mündungsgebiet des Rio de la Plata, im Westen an Argentinien, wobei der Rio Uruguay die Grenze bildet.

Fläche: 176.215 km².

Verwaltungsstruktur: 19 Bezirksverwaltungen (Departamentos).

Einwohner

Bevölkerung: ca. 3,3 Millionen

Städte:

Montevideo (Hauptstadt) 1,3 Millionen

Salto ca. 104.000

Paysandú ca. 76.400

Las Piedras ca. 71.300

Rivera ca. 64.500

Maldonado ca. 62.600

Tacuarembó ca. 54.800

Melo ca. 51.800

Sprache

Die Landessprache ist Spanisch. Im Geschäftsverkehr wird auch Englisch gesprochen.

Zeitverschiebung

Mitteleuropäische Zeit (MEZ) -4 Stunden

Während der europäischen Sommerzeit ist der Zeitunterschied -5 Stunden. Uruguay hat in der Regel auch eine Sommerzeit, die üblicherweise von Mitte Dezember bis Mitte März dauert. Der genaue Termin wird jedes Jahr neu festgelegt.

Telefon/Post

Post

Luftpost ist im Allgemeinen fünf Tage nach Europa unterwegs.

Telefon

Vorwahl von Deutschland, Österreich und der Schweiz nach Uruguay: 00598. Vorwahl von Uruguay nach Deutschland: 0049, nach Österreich: 0043 und in die Schweiz: 0041. Für Telefonate in öffentlichen Telefonzellen benötigt man Telefonmünzen, die man in Antel-Filialen oder an Kiosken kaufen kann. Telefaxgeräte gibt es in größeren Hotels.

NOTRUFNUMMERN: Polizei, Unfallrettung und Feuerwehr 911.

Mobilfunk

Netztechnik: GSM 850/1800/1900.

Derzeit gibt es Roamingverträge mit Anbietern in Uruguay von E-Plus, O2, Telekom Deutschland und Vodafone.

GSM 1900-fähig sind Triband- oder Quadband-Handys. Für die Netztechnik GSM 850 wird ein Quadband-Handy benötigt.

Internet

Länderkürzel: .uy

Feiertage

1. Januar (Neujahr), 6. Januar (Heilige Drei Könige), 4. und 5. März (Karneval), 18. April (Gründonnerstag), 19. April (Karfreitag), 22. April (Landung der 33 Orientales), 1. Mai (Tag der Arbeit), 18. Mai (Gedenktag der Schlacht von Las Piedras), 19. Juni (Geburtstag von General Artigas und Día del Nunca Más - "Nie wieder" - in Gedenken an die Zeit der gewalttätigen Konflikte zwischen uruguayischer Militärdiktatur und Guerilla), 18. Juli (Tag der Verfassung), 25. August (Unabhängigkeitstag), 12. Oktober (Ibero-Amerika-Tag), 2. November (Allerseelen), 25. Dezember (Weihnachten).

(Ein Gesetz sieht die Verschiebung von drei Feiertagen vor, den 19. April, den 18. Mai und den 12. Oktober. Fallen diese Feiertage auf einen Dienstag oder Mittwoch, werden sie auf den vorangehenden Montag vorverlegt, fallen sie auf einen Donnerstag oder Freitag, werden sie auf den darauffolgenden Montag verschoben; auf Samstag oder Sonntag fallende Feiertage werden nicht verschoben.)

Im Januar und Februar sind in Uruguay üblicherweise Ferien. Aus diesem Grund eignet sich diese Zeit nicht für geschäftliche Besuche.

Öffnungszeiten

Geschäfte: Mo bis Sa 8/10-19/20 Uhr (Shopping-Center sind abends länger sowie auch Sonntag geöffnet);

Banken und Wechselstuben: Mo bis Fr 13 bis 17 Uhr (Montevideo und Canelones);

Büros: Mo bis Fr 8/9-17/19 Uhr

Behörden: Mitte März bis Mitte November Mo bis Fr 12-19 Uhr, Mitte November bis Mitte März Mo bis Fr 7-14 Uhr;

Post: Mo bis Fr 8-18 Uhr (Hauptpostamt in der Altstadt von Montevideo 8-22 Uhr).

Kleidung

Für die Sommermonate von Dezember bis März ist leichte, gut waschbare Kleidung angebracht. Im Winter braucht man Übergangskleidung und eine warme Jacke bzw. einen warmen Mantel. Wollsachen sowie einen Regenmantel sollte man das ganze Jahr über dabeihaben. Gute Restaurants und Hotels achten üblicherweise darauf, dass ihre männlichen Gäste angemessene Kleidung (Jackett und Krawatte) tragen.

Geschichte/Politik

Im Jahre 1516 wurden eindringende Spanier von den Charrua-Indianern zurückgeschlagen. Dies und die Tatsache, dass in dem Land weder Gold noch Silber zu holen waren, stoppte alle Kolonialisierungsversuche bis ins 17. Jahrhundert. Spanier brachten Rinder ins Land, die dort prächtig gediehen. So bekam Uruguay eine wirtschaftliche Zukunft. 1810 schloss sich das Land dem Aufstand der Argentinier gegen die spanische Herrschaft an. 1825 wurde die Unabhängigkeit Uruguays verkündet.

Das große Problem dieser Jahre war ein ständiger Bürgerkrieg zwischen einzelnen Gruppen im Lande. 1890 wurde zum erstenmal eine Demokratie eingeführt. 1973-1984 übernahm eine Militärdiktatur die Macht. An ihrem Ende war das ehedem wohlhabende Uruguay ein ruinierter Staat mit veralteten Produktionsmethoden in der Landwirtschaft wie in der Industrie. Uruguay ist eine präsidiale Republik mit demokratischem Aufbau - und dem festen Willen, seine weitreichenden wirtschaftlichen Probleme zu lösen.

Wirtschaft

Rund 87 Prozent der Landesfläche werden landwirtschaftlich genutzt. Das sind vor allem ausgedehnte Pampas, auf denen Vieh gehalten wird - rund 12 Millionen Rinder und 20 Millionen Schafe. Angepflanzt wird Weizen und Hafer, Mais und Flachs, Gerste, Roggen, Kartoffeln, Zuckerrüben und Zuckerrohr, Erdnüsse und Baumwolle. Außerdem Reis, der am Rio Uruguay und am Atlantischen Ozean wächst. Auch Obst und Wein wird angebaut.

Bereits seit einiger Zeit hat man entdeckt, dass der Tourismus ein wichtiger Wirtschaftszweig sein kann, und versucht, ihn entsprechend zu fördern.

Vegetation

Einst war Uruguay ein dicht bewaldetes Land. Davon blieb kaum etwas übrig. In den Niederungen des nordwestlichen Landesteiles findet man an den Flüssen noch schmale Feuchtwaldreviere. Das meiste Land ist für die Viehweide nutzbar gemacht worden.

Tierwelt

An Flussufern und in manchen Teilen des Landes, vor allem im Norden, treten noch Jaguare und Pumas auf, es gibt Füchse und Rotwild, auch Gürteltiere. Sonst gibt es kaum noch Wildtiere. Auch der Nandu, dieser straußenähnliche Vogel, der früher sehr häufig war, ist jetzt selten geworden.

Kulinarisches

In einem Land, das vom Fleisch lebt, steht Fleisch natürlich obenan auf jeder Speisekarte. Man isst es in riesigen Portionen fast ausschließlich vom Grill: Filets, auch Euter, Leber und Nieren - überwiegend vom Rind, oft vom Schaf.

Das Bier, das in Uruguay gebraut wird, schmeckt gut. Das gilt ebenso für den Wein.

In Uruguay wird sehr viel Mate getrunken, Tee aus den Blättern des Matestrauchs. In den Städten sieht man oft Menschen mit einer Thermosflasche (mit Wasser für den Mate) unterm Arm herumlaufen.

Sitten und Gebräuche

Die Ureinwohner spielen in Uruguay kaum noch eine Rolle. Man hat es fast nur mit Einwanderern zu tun (90% der Bevölkerung sind Weiße). Man kann deshalb keine traditionellen Bräuche erwarten, dafür aber sehr zivilisierte Verhältnisse: das fortschrittlichste Bildungssystem in Südamerika, kostenlose Bildungseinrichtungen bis hinauf zum Universitätsstudium. Über 80% der Bevölkerung leben in Städten.

Ein neuer liebgewordener Brauch ist das Fahren alter Autos. In kaum einem anderen Land der Erde sind so viele Oldtimer unterwegs. Erstens, weil das billiger ist als ein importierter Neuwagen. Zweitens, weil es Spass macht. Es gibt inzwischen einen ganzen Industriezweig, der sich nur damit beschäftigt, Ersatzteile für Autoveteranen herzustellen. Man hat sogar bestimmte Vorschriften erlassen, die es schwer machen, diese nostalgischen Autos an ausländische Sammler zu verkaufen.

Souvenirs

Die Chance, dass man ein altes Stück aus der Gauchozeit erwischt - eine goldene Gürtelschnalle oder den Griff einer Reitpeitsche aus vergoldetem Silber - ist gering, aber nicht ausgeschlossen.

Außerdem gibt es sehr viele Lederwaren aus Rinds-, Kalbs- und Schafleder. Man kann auch Zaumzeug, dekorative Sättel oder Messer in einer Lederscheide kaufen sowie kleine Kalebassen (ausgehöhlte Mini-Kürbisse) für den Mate-Tee.

Vor Jahrzehnten haben die Frauen in Uruguay Kooperativen gegründet, die sich um die Herstellung und den Vertrieb kunsthandwerklicher Wollwaren kümmern: "Manos del Uruguay" ("Hände von Uruguay"). Viele Frauen im Land beherrschen die Kunst des Webens und können sogar Webstühle selbst zusammenbauen. Sie stellen Pullover her und Kleider, Decken und Bezugsstoffe. Verkaufsgeschäfte von "Manos del Uruguay" findet man in allen touristischen Zentren. Die Waren sind preiswert.

Es gibt eine Reihe von Flohmärkten in Montevideo. Fast jedes Stadtviertel hat einen. Aber der interessanteste und bedeutendste ist der "Tristan Narvajo" (gegenüber der Nationalbibliothek). Hier findet man auch viele interessante Souvenirs.

Klimainformationen

Die Jahreszeiten Uruguays sind den europäischen Jahreszeiten entgegengesetzt.

Uruguay liegt in der gemäßigten Zone; es hat wechselhaftes, gemäßigt-warmes Klima. Eine ausgesprochene Regenzeit gibt es nicht, aber während der Wintermonate kommt es häufiger als sonst zu recht starken Regenfällen.

Im Sommer, von Dezember bis März, steigen die Temperaturen bis teilweise über 30°C; im Winter, der üblicherweise von Mai bis September dauert, liegt die durchschnittliche Temperatur bei 10°C.

Plötzliche Temperaturschwankungen und starke, kalte Südwestwinde sind für Uruguay charakteristisch.

In Montevideo liegen die durchschnittlichen Temperaturen um die Mittagszeit im Sommer zwischen 22 und 32°C, im Winter zwischen 5 und 15°C. Die relative Luftfeuchtigkeit in Montevideo beträgt je nach Monat morgens zwischen 73 und 89 Prozent, mittags zwischen 52 und 69 Prozent.

Beste Reisezeit

Die beste Zeit, um Uruguay zu bereisen, ist der Zeitraum von November bis April.

Vorgeschriebene Impfungen

Keine.

Empfohlene Impfungen

Hepatitis A, zusätzlich für Individualreisende Typhus.

Informationen zur Malaria

Malaria

Keine.

Verbreitung

Uruguay ist malaria-frei.

Ärztliche Hilfe

MONTEVIDEO: Hospital Evangelico, Dr. E. Garcia-Taibo (spricht Englisch), Batlle y Ordonez 2759,, Montevideo, Tel. (02) 47 23 19, 81 22 20.

Währung

Währungseinheit

Währungseinheit: Uruguayischer Peso (urug$)

1 Uruguayischer Peso = 100 Centésimos.

Derzeitiger Kurs:

1 Euro = ca. 36,41 urug$

1 US-$ = ca. 32,18 urug$

Hinweise

Bei den unten aufgeführten Umrechnungskursen handelt es sich um Devisenkurse der Deutschen Bundesbank, die die Preisnotierung des Euro und des US-Dollar in der Währung des Reiselandes angibt. Mit Devisenkursen werden z.B. Rechnungen unterschiedlicher Währungen gegeneinander verrechnet. (Im Gegensatz zum Sortenkurs wird hier jedoch nicht der Wert angegeben, den man in Deutschland am Bankschalter für einen Euro oder US-Dollar erhält.)

Devisenbestimmungen/Umtausch

Einfuhr Fremdwährung: unbeschränkt

Einfuhr Landeswährung: unbeschränkt

Deklaration: Ja - Sowohl Landes- als auch Fremdwährung über einem Wert von 10.000 US-$ muss bei der Einfuhr deklariert werden.

Ausfuhr Fremdwährung: unbeschränkt

Ausfuhr Landeswährung: unbeschränkt

Umtausch: US-Dollar in Banknoten oder Reiseschecks werden problemlos umgetauscht.

Internationale Kreditkarten: Ja (EuroCard/MasterCard, Visa, Diners Club) - werden von größeren Hotels und Geschäften akzeptiert.

Geldautomat: Ja - Mit Kreditkarten (und PIN-Nr.) sowie Girocard (mit Maestro-Logo) kann an Geldautomaten Bargeld abgehoben werden. Reisende sollten sich vor Abreise bei ihrer Hausbank über eventuelle Beschränkungen bei der Bargeldbeschaffung mit der Girocard informieren.

Auskunftstellen

Ministerio de Turismo
Rambla 25 de Agosto de 1825 esq. Yacaré S/N
11000
Montevideo /Uruguay
(00598) 18 85

Deutsch-Uruguayische Industrie- und Handelskammer

(Cámara de Comercio e Industria Uruguayo-Alemana)
Plaza Independencia 831, piso 2, of. 201/210
11100
Montevideo
Deutsch-Uruguayische Handelskammer

(Cámara de Comercio Uruguayo-Alemana)
Casilla de Correo 1499
11000 Montevideo/Uruguay
(00598 2) 908 56 66
(00598 2) 901 18 03, 901 05 75
www.ahk.mercosur.com.uy
camural@ahkurug.com.uy
Mo bis Fr 9-17 Uhr

Cámara Nacional de Comercio y Servicios del Uruguay

Uruguay Chamber of Commerce
Rincón 454, 2°piso
11000
Montevideo
Cámara Nacional de Comercio y Servicios del Uruguay
Casilla de Correo 1000
11000 Montevideo/Uruguay
(00598 2) 916 12 43
(00598 2) 916 12 77
www.camaradecomercio.com.uy

Botschaften und Konsulate

Botschaft der Republik Uruguay

mit Konsularabteilung
Budapester Straße 39, 3. OG
10787
Berlin
(0 30) 26 39 01 70
(0 30) 263 90 16
www.uruguaytotal.com.uy
urualemania@mrree.gub.uy
Mo bis Do 9.30-13, 14.30-17 Uhr, Fr 9-14 Uhr
Geschäftsbereich der Konsularabteilung:

Land Berlin

Honorarkonsulat der Republik Uruguay
Martinistr. 50-52
28195
Bremen
(04 21) 165 38 07
(04 21) 165 41 12, 165 41 00
bremen@conurale.de
Mo bis Fr 8.30-14.30 Uhr
(keine Visumerteilung)

Honorarkonsulat der Republik Uruguay
Alfredstraße 28
45130
Essen
(02 01) 729 31 07
(02 01) 85 78 98 99
essen@conuruale.de
Mo bis Fr 8.30-12.30 Uhr
(mit Ausnahme der Stadt Bonn)

Honorarkonsulat der Republik Uruguay
Kennedyallee 97
60596
Frankfurt/M.
(0 69) 53 86 43
(0 69) 51 85 10
frankfurt@conurale.de
Mo, Di, Do und Fr 9-13 Uhr

Generalkonsulat der Republik Uruguay
Hochallee 76
20149
Hamburg
(0 40) 410 84 01
(0 40) 410 65 42
hamburg@conuruale.de
Mo bis Fr 8.30-14.30 Uhr
(mit Ausnahme des Landes Berlin)

Honorarkonsulat der Republik Uruguay
Sendlinger-Tor-Platz 8, 6. Stock
80336
München
(0 89) 59 13 62
(0 89) 59 13 61
muenchen@conurale.de
Mo bis Fr 8.30-12.30 Uhr

Honorarkonsulat der Republik Uruguay
Roßhaustr. 4
70597
Stuttgart
(07 11) 76 96 46 77
(07 11) 76 96 46 15
stuttgart@conuruale.de
Di und Do 9-12 Uhr
(keine Visumerteilung)

Embajada de la República Federal de Alemania
La Cumparsita 1435

Plaza Alemania
11200
Montevideo /Uruguay
(00598) 29 02 34 22
(00598) 29 02 52 22
www.embajadaalemana-montevideo.info
Amtsbezirk: Uruguay

Cónsul Honorario de la República Federal de Alemania
Torre Alexander Boulevard

Parada 4 Playa Mansa

Boulevard Artigas/Patagonia
20100
Punta del Este /Uruguay
(00598) 93 99 62 16
www.embajadaalemana-montevideo.info
punta-del-este@hk-diplo.de
Amtsbezirke: Departamentos Maldonado und Rocha

Übergeordnete Auslandsvertretung: Botschaft Montevideo

Ärztliche Hilfe

MONTEVIDEO: Hospital Evangelico, Dr. E. Garcia-Taibo (spricht Englisch), Batlle y Ordonez 2759,, Montevideo, Tel. (02) 47 23 19, 81 22 20.

Sehenswertes

Montevideo

Die Hauptstadt am Rio de la Plata, der hier sehr breit ist, beherbergt fast die Hälfte aller Einwohner Uruguays. Man sieht ihr noch an, das Uruguay bis in die 50er Jahren ein sehr wohlhabendes Land war, die "Schweiz Südamerikas" genannt wurde.

Montevideo hat architektonisch viel zu bieten. Sehr beeindruckend ist der "Palacio Legislativo", das mächtige Parlamentsgebäude, dessen Mauern mit zwei Dutzend verschiedener Marmorarten verkleidet sind. Der restaurierte alte Englische Bahnhof am Hafen ist eine nostalgische Eisenkonstruktion, in dem nun ein Dutzend Restaurants untergebracht ist. In der Avenida 18 de Julio steht der "Palacio Salvo" - ein turmartiges Hochhaus, das in den 20er Jahren in einer etwas mißverstandenen Art von Jugendstil entstand. An der "Plaza Constitucion", dem Hauptplatz der Stadt, erhebt sich das historische Nationalmuseum, das über die Geschichte des Landes unterrichtet. An diesem Platz steht auch die 1804 erbaute Kathedrale mit einem sehenswerten Kachelboden sowie das ehemalige Rathaus, das wiederum ein sehr hübsches Zeugnis kolonialer Architektur ist.

Punta del Este

Östlich von Montevideo liegt dieser wohl berühmteste, sicherlich mondänste Badeort an der südamerikanischen Atlantik-Küste. Er besteht aus einer Fülle von wolkenkratzerartig gebauten, strahlend weißen Hotelbauten an einem riesigen Jachthafen. Auch zwei Spielkasinos und zahlreiche Diskotheken gibt es hier.

Punta del Este liegt auf einer Halbinsel, die wie ein Sporn geformt ist, ganz am Ende vom Mündungstrichter des Rio de la Plata. Die Mustersammlung von Hochhäusern ist fast ringsum von einem Strand umgeben, der insgesamt 40 km lang ist. Sehr viel Betrieb ist hier in der Badesaison zwischen Dezember und März.

Colonia del Sacramento

Die Stadt am Rio de la Plata ist eine der ältesten Ansiedlungen in Uruguay. Sie besitzt eine Altstadt, die von engen Gassen durchzogen wird, und sehr schöne Kolonialbauten aufweist. Das alles wirkt ein wenig museal, ist aber das ganze Jahr hindurch sehr belebt - besonders in der Ferienzeit, wenn viele Touristen aus Argentinien die Stadt besuchen.

Uruguay

Das Land hat seinen Namen von dem Fluss Uruguay, der die Westgrenze bildet. Am östlichen Ufer des Uruguay kann man 13 Festungen sehen, die entstanden, als der Staat Uruguay um die Selbständigkeit kämpfte. Einige wurden sorgfältig restauriert, um nun als eine Art Museum zu dienen.

Rio de la Plata

Der Fluss, an dessen breiter Mündung Montevideo liegt, wird seinem Namen "Silberfluss" nicht gerecht, doch die rotbraune Farbe des Wassers kommt von der Erde, die von Zuflüssen aus dem Landesinnern mitgebracht wird. Die Ufer des Rio de la Plata sind bis weit hinauf ein einziger Strand - meist feinsandig, immer wieder von Felsen unterbrochen. Diese Strände sind sehr sauber und haben Badekabinen, die man mieten kann. An manchen Stellen gibt sich der Rio de la Plata wie ein Meer und produziert eine kräftig schäumende Brandung.

Reisehinweise

Zurzeit liegt kein Reisehinweis vor.

Informationen zur Sicherheitssituation in Uruguay sind auf den Internetseiten des Auswärtigen Amts zu finden.

Allgemeine Vorsichtsmaßnahmen

KRIMINALITÄT: In den vergangenen Jahren kam es zu einem deutlichen Anstieg der Kriminalität. Raub- und Diebstahlsdelikte, zunehmend auch unter Waffengewalt kommen häufiger vor.

Besonders betroffen sind bestimmte Straßen und Viertel der Altstadt und des Zentrum der Hauptstadt Montevideo sowie auch die Ausgehviertel Punta Carretas, Pocitos und Carrasco. Die Regierung hat hierauf durch Einrichtung einer speziellen "Touristenpolizei" während der Hauptsaison mit verstärkter Präsenz in den einschlägigen Straßen reagiert. Reisende sollten sich möglichst zu Fuß in Gruppen von mehreren Personen bewegen und Handtaschen, Fotogeräte und Schmuck etc. gar nicht oder zumindest nicht sichtbar tragen.

DROGEN: Drogenhandel ist in Uruguay grundsätzlich verboten. "Gefälligkeitsmitnahmen" von dubiosen Päckchen sollten unbedingt vermieden werden, da man auf diese Weise unwissentlich als Drogenkurier missbraucht werden kann. Das Gesetz zu Regulierung, Vertrieb und kontrollierter Abgabe von Marihuana findet keine Anwendung für Touristen.

RAUCHVERBOT: In allen Restaurants gilt Rauchverbot.

SPERR-NOTRUF: Deutsche können ihre Girocards, Kreditkarten, Handys und einige andere elektronische Berechtigungen über die Sperr-Notruf-Nummer ++49 116 116 (aus dem Ausland neben ++49 116 116 auch ++49 30 4050 4050 wählbar) rund um die Uhr sperren lassen. Der Anrufer wird mit den Herausgebern der jeweiligen Medien verbunden, sofern diese sich dem Sperr-Notruf angeschlossen haben. Eine Liste der angeschlossenen Herausgeber ist im Internet unter www.sperr-notruf.de zu finden.

Ebenso ist es möglich, die Online-Ausweisfunktion (elektronischer Identitätsnachweis - eID) des neuen Personalausweises unter den oben genannten Nummern sowie unter 0180 1 333 333 (Bürgerservice des Bundesinnenministeriums) sperren zu lassen.

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Ausführliche Einreisebestimmungen

Ausführliche Einreisebestimmungen finden Sie hier.

Einreisebestimmungen für deutsche Staatsangehörige (Reisedokumente / Visum / Impfung):

Deutsche Staatsangehörige benötigen für diese Reise gültige Ausweisdokumente. Die Reise kann sonst nicht angetreten werden!
Je nach Reiseland kann es sein, dass ein Visum erforderlich ist. In einigen Ländern sind ggf. auch Impfvorschriften zu beachten. Ausführliche Einreisebestimmungen finden Sie online bei der jeweiligen Reise unter der Rubrik „Länder“. Außerdem erhalten Sie diese Infos auch in Ihren zugesandten Reise-Vertragsunterlagen.
Wir empfehlen Ihnen dringend, sich schon vor der Buchung einer Reise über Ihre Einreisebestimmungen zu informieren. Bitte erkundigen Sie sich dabei auch über mögliche Bearbeitungszeiten für ggf. benötigte Visa, um eine rechtzeitige Bearbeitung vor Abreise zu gewährleisten sowie über notwendige Impfungen.
Bitte beachten Sie, dass seit dem 26. Juni 2012 jedes Kind, welches ins Ausland reist, unabhängig vom Alter ein eigenes Reisedokument benötigt. Eintragungen im Reisepass der Eltern werden nicht mehr anerkannt. Bitte beantragen Sie das notwendige Reisedokument bei den zuständigen Behörden.

Einreisebestimmungen für nicht-deutsche Staatsangehörige (Reisedokumente / Visum / Impfung):

Falls Personen ohne deutsche bzw. mit nicht ausschließlich deutscher Staatsbürgerschaft mitreisen, beachten Sie bitte, dass in diesem Fall andere bzw. gesonderte Einreisebestimmungen für Ihr gewähltes Reiseland gelten können. Hierüber geben die jeweiligen Auslandsvertretungen bzw. zuständigen Konsulate entsprechend Auskunft. Wir empfehlen Ihnen dringend, sich schon vor der Buchung einer Reise über Ihre Einreisebestimmungen zu informieren. Bitte erkundigen Sie sich dabei auch über mögliche Bearbeitungszeiten für ggf. benötigte Visa, um eine rechtzeitige Bearbeitung vor Abreise zu gewährleisten.
Sollten Sie in diesem Zusammenhang Fragen haben, helfen wir Ihnen gerne weiter. Bitte kontaktieren Sie uns unter unserer kostenfreien Service-Hotline 0800 250 00 00 (Mo-Fr 9-19 Uhr).

Hinweis zu den Ausflügen:

Alle Ausflüge und Führungen finden in deutscher Sprache statt, soweit nichts anderes angegeben ist. Bitte beachten Sie, dass sich die angegebene Reihenfolge der Ausflüge ändern kann. 

Hinweis für Menschen mit eingeschränkter Mobilität:

sz-Reisen sind nicht geeignet für Gäste mit eingeschränkter Mobilität. sz-Reisen sind meistens Reisen in Bewegung: Um alle Besichtigungen, Rundgänge und Ausflüge in vollem Umfang miterleben zu können, sollten Sie „gut zu Fuß“ sein. Auch so manch ein Hotel ist noch nicht auf Rollatoren oder weitergehende Mobilitätsbeschränkungen eingestellt. Daher sind unsere Reisen für schwer gehbehinderte Gäste sowie für Gäste im Rollstuhl oder mit starker Sehbehinderung nicht geeignet (auch Gehörlosigkeit oder allg. Reisebehinderung).
Im Zweifel können wir vorab für Sie prüfen, ob eine Teilnahme möglich ist. Bitte fragen Sie uns vor der Buchung, ob diese Reise für Sie geeignet ist. Wir beraten Sie gern unter unserer kostenlosen Service-Hotline 0800 250 00 00 (Mo-Fr 9-19 Uhr).

Absagefrist durch den Reiseveranstalter sz-Reisen:

Falls die Mindesteilnehmerzahl für Ihren Reisetermin nicht erreicht werden sollte, behält sich sz-Reisen vor, bis spätestens 4 Wochen vor Reiseantritt (bei Tagesfahrten bis zu 2 Wochen) die Reise abzusagen bzw. vom Reisevertrag zurückzutreten. Weitere Informationen hierzu finden Sie in den Allgemeinen Geschäftsbedingungen unter §7.

Zahlung & Reiserücktritt bei sz-Reisen:

Ausführliche Informationen zu Zahlung und zum Reiserücktritt finden Sie in den Allgemeinen Geschäftsbedingungen SZ-Reisen GmbH unter § 2. + 5. + 7. + 8.

Kreuzfahrten mit Plantours

Ihr Reiseveranstalter ist die SZ-Reisen GmbH. Wir arbeiten bei dieser Kreuzfahrt mit der Reederei Plantours zusammen. Aus diesem Grund erhalten sie innerhalb der sz-Reisen Reiseunterlagen die Kreuzfahrt-Unterlagen von Plantours.

Hinweis bei Hotelaufenthalt:

Die angegebene Hotelklassifizierung ist landestypisch.

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Reisedaten

Reise/Reiseziel:
MS HAMBURG: Zwischen Gletschern, Fjorden und Pinguinen
Veranstalter:
SZ-Reisen GmbH, Ostra-Allee 20, 01067 Dresden
Mindestteilnehmerzahl:
10
  • auf/zu

    Flughafen:

    • Transferregionen
    • Transferregionen

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Reiseversicherung

Wir empfehlen Ihnen den sofortigen Abschluss einer Reiserücktrittsversicherung (Reiserücktritt und Reiseabbruch), sowie bei Auslandsreisen eine zusätzliche private Auslandskrankenversicherung.

Wir helfen Ihnen dabei, den optimalen Versicherungsschutz für Sie zu finden. Lesen Sie das Produktinformationsblatt und wählen Sie die gewünschte Versicherung aus.
Wir werden Sie vor der Buchung zu den Konditionen beraten.
Hier finden Sie vorab eine aktuelle Tarifübersicht.

Die Versicherungskosten sind abhängig vom Reisepreis pro Person. Bei Versicherungskosten über 200 € pro Person müssen Reisekunden seit Februar 2018 den gewünschten Reiseschutz direkt bei der ERV buchen. Nach Abschluss der Reisebuchung können Sie hier Ihre Versicherung hinzubuchen.

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