MS HAMBURG: Zwischen Gletschern und Pinguinen

Ushuaia - Passage Beagle Kanal - Drake Passage - Antarktis - Stanley - Mar del Plata - Montevideo - Rio de Janeiro

Das unverwechselbare Panorama von Ushuaia im Rücken, freuen Sie sich auf eine unvergessliche Reise: Genießen Sie die atemlose Stille, die Sie in der Antarktis umgibt. Bewundern
Sie schillernde Eisberge, die wie Hochhäuser in den Himmel ragen. Halten Sie Ihre Kamera bereit, falls Wale oder Robben unvermittelt aus dem eiskalten Meer auftauchen.
Entdecken Sie Pinguinkolonien in geselliger Runde oder vielleicht eine einsam gelegene Forschungsstation.

  • Frühbucher sparen bis zum 31.03.2021!
  • sz-Reisen PLUS: 50 € p.P. Bordguthaben 
  • Antarktis mit Zodiac-Anlandungen und wissenschaftlicher Begleitung
  • Einzigartige Tierwelt auf den Falklandinseln
  • Hochzeitbonus!

Programm

ReiseverlaufHafenAnkunftAbfahrtAusflug (fakultativ)

1. Tag:

Flug nach Ushuaia   

2. Tag:

Ushuaia 23:00Einschiffung

3. Tag:

Passage Beagle Kanal und Drake Passage

4. Tag:

Kreuzen in den Antarktischen Gewässern

5.-8. Tag:

Antarktis®
In der Antarktis gibt es zahlreiche Anlandestellen, die mit den bordeigenen Zodiacs erreicht werden können. Dazu gehören z. B. Vernadsky Station, Peterman Island, Port Lockroy, Paradise Bay, Cuverville Island, Deception Island und Half Moon Island. Welche Landestellen besucht werden, wird nach Wetter- und Eisverhältnissen entschieden. Es ist auch der Besuch einer wissenschaftlichen Forschungsstation geplant.

9.-10. Tag:

Kreuzen in den Antarktischen Gewässern, Drake Passage

11. Tag:

Stanley/Falkland Inseln/Argentinien ®08:001:00Stanley
Long Island Schaffarm
Schauplätze des Falkland Krieges
Pinguine der Bluff Cove Lagune

12.-13. Tag:

Erholung auf See

14. Tag:

Mar del Plata13:0019:00freier Landgang

15. Tag:

Montevideo09:0018:30Stadtrundfahrt Montevideo

16.-18. Tag:

Erholung auf See   

19. Tag:

Rio de Janeiro08:00 Ausschiffung, Transfer zum Flughafen, Rückflug nach Deutschland

20.Tag:

Ankunft in Dresden oder Leipzig, Transfer nach Hause

® Schiff liegt auf Reede, Ausbooten wetterabhängig

geringfügige Fahrplanänderungen vorbehalten, 

Anlandungen in der Antarktis und auf den Falklandinseln sind wind-, wetter- und eisabhängig, der genaue Fahrplan wird vom Kapitän vor Ort festgelegt

ab5029 

MS Hamburg

Die MS HAMBURG schreibt ein Kapitel der unvergesslichen Kreuzfahrt. Sie steht für das Beste aus zwei Welten: Klein und fein. Komfortabel und leger. Individuell und kommunikativ. Stilvoll und sportlich. International und deutschsprachig. Weltoffen und privat.

Die MS Hamburg kann aufgrund ihrer geringen Größe abgelegene polare Treibeisregionen oder große Flüsse, wie den St.-Lorenz-Strom befahren. Ebenso sind aufgrund des geringen Tiefgangs die großen Seen in Nordamerika ein mögliches Kreuzfahrtziel. Die MS Hamburg hat eine Länge von 144,13 Metern, ist 21,50 Meter breit, 6 Decks hoch und hat einen maximalen Tiefgang von 5,15 Meter. Maximal 400 Passagiere finden in 134 Außenkabinen (15 Quadratmeter), 63 Innenkabinen (13 Quadratmeter) und 8 Suiten (31 Quadratmeter) Platz. Neben einen Fitnessbereich mit Meerblick, einen Concierge-Service wird es auch Jeep-Safaris und Opernkarten für das Festland geben. Rund 170 Besatzungsmitglieder kümmern sich um das Wohl der Gäste an Bord der MS Hamburg.

Lesen Sie hier mehr über die MS Hamburg.

Kabinenausstattung:
Täglich woanders, ohne die Koffer zu packen, das gehört zum Schönsten einer Kreuzfahrt. Und was dieses Gefühl noch steigert sind Kabinen so bequem wie ein richtiges Zuhause. Großzügig geschnitten, mit oder ohne Fenster gleichermaßen gemütlich und ansprechend in Design und Ausstattung. Geräumige Kleiderschränke gehören selbstverständlich dazu wie das Duschbad mit WC und Föhn, der Bademantel, die Klimaanlage, die Sitzecke, Telefon, Safe und Minibar. 
Für jeden ist das Richtige dabei. Wählen Sie nach Ihrem Geschmack von der kuscheligen Innenkabine bis zu unseren Suiten mit eigener Veranda Ihr persönliches Zuhause auf großer Fahrt.

Ausstattung: 
Bars, Restaurants, Concierge-Service, Bordboutique,  Bordhospital, Sonnendeck, 6 Passagierdecks,  rund 170 Besatzungsmitglieder

Freizeit und Unterhaltung:
Bibliothek, Fitnessbereich mit Meerblick, Sauna, Friseur, Kosmetik, Massage, Fahrräder & Walkingstöcke für Ihren individuellen Landgang, Internet / E-Mail, Fotograf & Videoproduzent

Kabinenkategorien:

  • Kat.TI =  TOP Zwei-Bett innen (div.Decks)
  • Kat.TA = TOP Zwei-Bett außen (div.Decks)
  • Kat.1 =  Vier-Bett innen  (Deck 2)
  • Kat.2 =  Zwei-Bett innen (Deck 2)
  • Kat.2a = Einzel innen  (Deck 2)
  • Kat.3 = Zwei-Bett innen  (Deck 3)
  • Kat.4 = Zwei-Bett innen  (Deck 4 / 5)
  • Kat.5 = Zwei-Bett außen  (Deck 1)
  • Kat.6 = Zwei-Bett außen  (Deck 2 / 4)
  • Kat.6a = Einzel außen  (Deck 4)
  • Kat.7 = Zwei-Bett außen (Deck 2)
  • Kat.8 = Zwei-Bett außen  (Deck 3 / 4)
  • Kat.9 = Zwei-Bett außen  (Deck 4)
  • Kat.10 = Zwei-Bett außen  (Deck 5)
  • Kat.11 = Zwei-Bett Suite außen  (Deck 2)
  • Kat.12 = Zwei-Bett Suite außen  (Deck 4 / 5)
  • Kat.13 = Zwei-Bett Suite, mit Veranda  (Deck 4)

Ausflüge:
Sie bekommen die Landausflugsprogramme für die jeweiligen Reisen ca. 3 Monate vor Reisebeginn zugeschickt und können dann Vorausbuchungen vornehmen. Die Bezahlung erfolgt grundsätzlich über Ihr Kabinenkonto. An Bord können Sie im Büro der Kreuzfahrten-Reiseleitung noch Landausflüge dazubuchen (vorbehaltlich Verfügbarkeit). 

Bordsprache:
Deutsch

Zusatzkosten/ Nebenkosten:
Landausflüge, Getränke, Telefongespräche, Verzehr in den Bars, persönliche Serviceleistungen an Bord, wie zum Beispiel Friseur, Wäscheservice, ärztliche Behandlungen. Treibstoff-Zuschläge, die ggf. nachträglich von der Reederei erhoben werden.

Trinkgeld:
International ist es üblich, dem Bedienungspersonal als Ausdruck der Zufriedenheit mit dem gebotenen Service ein Trinkgeld zukommen zu lassen. Die Höhe ist selbstverständlich jedem Gast freigestellt und sollte die Anerkennung einer guten Leistung sein. Der auf Kreuzfahrtschiffen übliche Satz liegt bei € 6,- pro Person und Tag.
Die Schiffsleitung empfiehlt, den Betrag zwischen dem Kabinensteward, dem Tischsteward und dem Barpersonal aufzuteilen. Für die „unsichtbaren Geister“ finden Sie eine Box an der Rezeption. Die Besatzung von der HAMBURG bedankt sich herzlich.

Kleidung an Bord:
Die HAMBURG ist ein fröhliches Schiff mit einer legeren und gemütlichen Atmosphäre. Wir empfehlen Ihnen daher tagsüber bequeme, sportliche Kleidung. Wir bitten Sie jedoch, Gesellschaftsräume und Restaurant nicht in Badekleidung zu betreten. Am Abend empfehlen wir dem Herrn im Restaurant sportlich-elegante Kleidung, Damen entsprechend. Auf jeder Kreuzfahrt gibt es in der Regel zwei festliche Abendveranstaltungen, bei denen um festliche Kleidung gebeten wird. 

Fahrstuhl:
Alle Decks können über zwei Fahrstühle erreicht werden.

Zahlungsmittel an Bord:
Die offizielle Währung ist der Euro. Im Restaurant und an den Bars können Sie mit Ihrem Bordausweis bezahlen. Am Ende der Kreuzfahrt erhalten Sie dann an der Rezeption eine Gesamtrechnung, die Sie in bar, per EC-Karte oder per Kreditkarte (VISA, MASTER oder AMEX, Gültigkeit der Kreditkarte 2 Monate) begleichen können. Mit dieser Rechnung werden auch die Landausflüge bezahlt.

Allgemeines:
Für jeden Gast liegt in der Kabine ein Bademantel bereit. In Ihrer Kabine steht Ihnen kostenlos ein Safe zur Verfügung. Das gesamte Schiff ist klimatisiert. 

Fenster: 
Die Fenster sind generell nicht zu öffnen, es sei denn es ist explizit ausgeschrieben. 

ab5029 

Beförderung

  • Haustürtransfer zum/ab Schiff in ausgewählten Regionen
  • Hinflug nach Ushuaia, Rückflug von Buenos Aires in Economy Class (Umsteigeverbindung)
  • Transfer Flughafen - Hafen – Flughafen
  • Einschiffung in Ushuaia
  • Ausschiffung in Buenos Aires

sz-Reisen Plus

  • 50€ Bordguthaben pro Person

Kabine & Verpflegung

  • 18 Übernachtungen in gebuchter Kabinenkategorie
  • Vollpension
  • Ganztägige Kaffe- und Tee-Station
  • Willkommens- und Abschiedsdrink
  • Kapitänsdinner am Anfang und am Ende der Reise im Rahmen der VP
  • Sekt zum Frühstück
  • Getränke nach Ausflugsrückkehr

Zusätzlich inklusive

  • Gepäckbeförderung vom Anlegeplatz in die Kabine und zurück
  • Nutzung der Bordeinrichtungen
  • Teilnahme Bordveranstaltungen
  • Ein- & Ausschiffungsgebühren
  • Ausführliche Informationen zu den Landausflügen
  • Lektorate über Ihre Reiseziele sowie thematische Vorträge
  • Informationsmaterial zur Reise
  • Deutsch sprech. Bordreiseleitung

ab5029 

Zielland

Argentinien

In Restaurants sind 5-10 % Trinkgeld üblich, oft wird aber nur aufgerundet. Koffer- und Hotelboys erhalten einen Peso pro Gepäckstück, Zimmermädchen freuen sich über fünf Pesos pro Tag. Bei Taxifahrern rundet man allenfalls leicht auf.
Empfehlenswert für Telefonate nach Europa sind die noch in den kleinsten Orten zu findenden Telefonläden (Locutorios) mit Kabinen und mitlaufendem elektronischem Gebührenzähler. Man kann sich dort auch zurückrufen lassen. Von privaten Festnetzanschlüssen kann man auch spezielle Telefonkarten (Tarjetas telefónicas prepagas) nutzen. An öffentlichen Telefonen funktionieren diese meist nicht. Man wählt eine gebührenfreie 0800-Nummer und gibt den freigerubbelten Code ein. Für ein Direktgespräch wählt man zuerst die 00, danach die Länderkennung und Vorwahl jeweils ohne Null, zum Beispiel 0041 für die Schweiz, 0043 für Österreich und 0049 für Deutschland.
Europäische Tri- und Quadband-Handys funktionieren im argentinischen Mobilfunknetzen (GSM 1900), doch ist Roaming sehr teuer. Wesentlich preisgünstiger ist eine argentinische Prepaid-Karte, z.B. von Movistar, Claro und Personal (http://www.movistar.com.ar, http://www.claro.com.ar,http://www.personal.com.ar). Man bekommt sie in Locutorios und an vielen Kiosken. Dort sind auch die entsprechenden Aufladekarten erhältlich. Die Nummern aller Mobiltelefone in Argentinien beginnen mit 15.
Reisende mit Behinderungen müssen in Argentinien mit manchen technischen Problemen rechnen. Dafür sind die Argentinier sehr hilfsbereit. Rollstuhlfahrer tun sich mit den oft holprigen Gehwegen schwer. Auch öffentliche Verkehrsmittel sind nur unzureichend auf die Bedürfnisse von Rollstuhlfahrern eingestellt. Neue Hotels müssen per Gesetz zumindest ein rollstuhlgerechtes Zimmer haben. Viele Sehenswürdigkeiten sind barrierefrei oder verfügen über einen gesonderten Zugang.
Buenos Aires, besonders Recoleta, Palermo, Barrio Norte und San Telmo, gilt als besonders schwulenfreundlich. Anfang November findet in Buenos Aires die größte Gay Parade Südamerikas statt: die „Marcha de Orgullo Gay". In der Provinz, besonders im traditionellen Gaucholand, ist die Toleranz wesentlich geringer. Bei diskretem Verhalten gibt es aber kaum Probleme. 2010 hat Argentinien als erstes Land in Lateinamerika die Heirat zwischen gleichgeschlechtlichen Paaren legalisiert.
Der landesweite Notruf für den medizinischen Notfall ist 107, für die Feuerwehr 100 und für die Polizei 101. In Buenos Aires kann man sich in Notfällen an die Comisaría del Turista, Av. Corrientes 436, Tel. 0800-9995000 (kostenlos), E-Mail: turista@policiafederal.gov.ar wenden. Die Beamten sprechen Englisch.
Argentinien ist ein Land mit einer relativ hohen Kriminalitätsrate; besonders in Buenos Aires ist daher für Frauen und Männer erhöhte Vorsicht geboten. Davon abgesehen ist Argentinien für Frauen aber nicht unbedingt gefährlicher als für Männer. Zwar ist auch in Argentinien der Machismo weit verbreitet, tritt allerdings weniger aggressiv in Erscheinung als in anderen Ländern Südamerikas. Attraktive Touristinnen müssen auf der Straße mit Flirtversuchen, Hinterherpfeifen und Piropos (anzügliche Komplimente) rechnen, aber argentinische Männer werden nur sehr selten handgreiflich. Ein klares „No" wird fast immer akzeptiert. Auf der anderen Seite sind Höflichkeiten gegenüber Frauen wie Türaufhalten oder Sitzanbieten selbstverständlich. Baden „oben ohne" oder gar FKK ist verpönt. Auch einen BH sollte frau immer tragen. Sexy Kleidung ist aber bei Argentinierinnen durchaus üblich.
Año Nuevo (Neujahr, 1. Januar); Día Nacional de la Memoria por la Verdad y la Justicia (Tag der Wahrheit und Gerechtigkeit, 24. März); Día de las Malvinas (Tag der Falklandinseln, 2. April); Viernes Santo (Karfreitag, April); Día del Trabajo (Tag der Arbeit, 1. Mai); Primer Gobierno Patrio (Mai-Revolution, 25. Mai); Día de la Bandera (Tag der Flagge, 20. Juni); Día de la Independencia (Unabhängigkeitstag, 9. Juli); Día de San Martín (Gedenktag für José de San Martin, August); Día de la Diversidad Cultural Americana (Kolumbustag, Oktober); Día de la Inmaculada Concepción (Unbefleckte Empfängnis, 8. Dezember); Navidad (Weihnachten, 25. Dezember).
Für die Einreise nach Argentinien sind derzeit keine Impfungen vorgeschrieben. Zu empfehlen ist jedoch ein Impfschutz gegen Hepatitis A und B, bei Langzeitaufenthalt u.U. auch Typhus und Tollwut. Für Reisen in Gelbfieber-Endemiegebiete, darunter die Iguaçu-Wasserfälle, wird eine Impfung gegen Gelbfieber empfohlen.
Da sich Impfvorschriften kurzfristig ändern können, ist es ratsam, die aktuellen Vorschriften vor der Reise direkt bei der jeweiligen Botschaft oder konsularischen Vertretung des Ziellandes zu erfragen. Bitte erkundigen Sie sich zusätzlich auf den Internetseiten Ihres Auswärtigen Amtes über mögliche aktuelle medizinische Risiken für Reisen ins jeweilige Land.
Für einen touristischen Aufenthalt benötigen Reisende aus EU-Staaten und der Schweiz lediglich einen noch mindestens drei Monate gültigen Reisepass. Kindereinträge im Reisepass eines Elternteils sind nicht mehr gültig. Jedes Kind benötigt ein eigenes Ausweisdokument.
Bei der Einreise werden 90 Tage Aufenthalt gewährt. Eine Verlängerung der Aufenthaltsgenehmigung bis zu insgesamt 6 Monaten ist vor Ort bei der Ausländerbehörde möglich. Ein Anspruch auf eine Verlängerung besteht jedoch nicht. Von einem jeden Einreisenden werden die Fingerabdrücke digital eingescannt und ein digitales Proträtfoto erstellt.
Da sich Einreisebestimmungen kurzfristig ändern können, ist es ratsam, die aktuellen Vorschriften kurz vor der Reise direkt bei der jeweiligen Botschaft zu erfragen.
Kleinere Lebensmittelläden öffnen meist gegen 8 Uhr, schließen zwischen 13 und 15/16 Uhr für eine Siesta und sind abends bis 20 oder 21 Uhr geöffnet. Sonstige Geschäfte sind meist durchgehend zwischen 10 und 19 Uhr geöffnet, manche auch später. Banken, Behörden und Versicherungen haben Mo-Fr 8/9-14 Uhr geöffnet, die Post zusätzlich nachmittags von 16-18 Uhr. Banken und Wechselstuben haben gewöhnlich von 10-15 Uhr geöffnet, manche Wechselstuben öffnen auch samstags. Museen sind generell täglich außer Mo 10-18 Uhr geöffnet. Essenszeit in den Restaurants ist 12-15 und 20-23 Uhr. Nightclubs öffnen oft erst gegen Mitternacht.
Gegenstände für den persönlichen Bedarf dürfen zollfrei in Argentinien eingeführt werden, darunter pro Person eine Fotokamera mit Filmen, ein MP3-Player, eine Videokamera, ein Notebook, ein tragbares Fernsehgerät, ein Radio, ein Fernglas und ein Musikinstrument. Notebooks sollten mit Seriennummer registriert werden. Wer nicht aus einem Anrainerstaat Argentiniens einreist, darf bis zu 400 Zigaretten oder 100 Zigarillos oder 50 Zigarren oder 250 g Tabak, 1 l Spirituosen über 22 Vol.-% Alkoholgehalt oder 2 l Spirituosen unter 22 Vol.-% Alkoholgehalt oder 2 l Schaumwein, 10 ml Parfüm und bis zu 5 kg Lebensmittel mitbringen. Bargeldsummen über 10.000 USD sind zu deklarieren. Bei der Ausreise nach Chile dürfen keine Lebensmittel, insbesondere kein Obst und Gemüse mit über die Grenze genommen werden.
Bei der Wiedereinreise in die EU dürfen über 17-jährige 200 Zigaretten oder 100 Zigarillos mit einem Höchstgewicht von 3 g pro Stück oder 50 Zigarren oder 250 g Tabak zollfrei mit sich führen. An alkoholischen Getränken sind bei der Rückreise in die EU 1 l Spirituosen, 2 l Zwischenerzeugnisse, 4 l nicht schäumender Wein und 16 l Bier sowie andere Waren, wie Parfüm, Kaffee, Tee und Elektrogeräte bis zu einem Wert von 300 EUR zollfrei erlaubt, wobei die Wertgrenze für Jugendliche unter 15 Jahre bei 175 EUR und für Flug- und Schiffsreisende bei 430 EUR liegt. Bei der Wiedereinreise in die Schweiz dürfen über 17-jährige 250 Zigaretten oder Zigarren oder 250 g anderer Tabakfabrikate sowie 5 l alkoholische Getränke mit einem Alkoholgehalt bis 18 Vol.-% und 1 l alkoholische Getränke mit einem Alkoholgehalt über 18 Vol.-% zollfrei einführen. Die Wertfreigrenze aller eingekauften Waren beträgt 300 CHF (inkl. Geschenke, Alkohol und Tabakerzeugnisse).
Da sich Zollbestimmungen kurzfristig ändern können, ist es ratsam, die aktuellen Vorschriften kurz vor der Reise direkt bei der jeweiligen Botschaft zu erfragen.
Deutsche Botschaft
Calle Villanueva 1055
C1426BMC Buenos Aires
Tel.: +54-11-47782500
Fax: +54-11-47782550
E-Mail: info@buenos-aires.diplo.de
Web: http:// www.buenos-aires.diplo.de

Österreichische Botschaft
French 3671
1425 Buenos Aires
Tel.: +54-11-48095800
Fax: +54-11-48054016
E-Mail: buenos-aires-ob@bmeia.gv.at
Web: http://www.bmeia.gv.at/botschaft/buenos-aires.html

Schweizerische Botschaft
Av. Santa Fe 846 Piso 12
1059 Buenos Aires
Tel.: +54-11-43116491
Fax: +54-43132998
E-Mail: bue.vertretung@eda.admin.ch
Web: http://www.eda.admin.ch/buenosaires
Die Netzspannung beträgt 220 V bei 50 Hz. Es sind Stecker vom Typ C und I in Verwendung, sodass die Mitnahme eines entsprechenden Adapters zu empfehlen ist .
Die stationäre und ambulante ärztliche Versorgung in den großen Städten ist gut - in Buenos Aires sogar sehr gut -, in der Provinz erreicht sie aber nicht europäische Standards. Viele Apotheken (farmacias) sind 24 Std. geöffnet und führen alle gängigen Medikamente, allerdings oft unter anderem Namen. Die öffentlichen Krankenhäuser sind gratis. In Notfällen sind private Kliniken aber vorzuziehen, deren für argentinische Verhältnisse hohe Kosten in der Regel die Reisekrankenversicherung abdeckt. Diese sollte man unbedingt vor Antritt der Reise abschließen. Der medizinisch sinnvolle Rücktransport sollte eingeschlossen sein. Einen besonders guten Ruf genießt das private Hospital Alemán (Pueyrredón 1640, Buenos Aires, Tel. +54-(0)11-48277000, http://www.hospitalaleman.org.ar).
Das argentinische Bussystem ist sehr zuverlässig, preiswert und komfortabel. Mit Nachtfahrten in sehr bequemen Schlafsitzen überbrückt man die oft riesigen Distanzen. Zu den besten Gesellschaften zählen Andesmar, Chevallier, Flecha Bus, Via Bariloche, TAC und La Estrella/El Cóndor. Lange Strecken kann man mit Inlandsflügen überbrücken, die zumeist in Buenos Aires am Flughafen Aeroparque Jorge Newbery starten. Das beste Streckennetz für Inlandsflüge hat die seit 2009 wieder staatliche Aerolíneas Argentinas (mit Tochtergesellschaft Austral), zuverlässiger ist allerdings LAN Argentina. Weitere Fluglinien sind Andes und LADE. Für Ausflüge vor Ort empfiehlt sich ein Mietwagen. Besonders häufig vertreten sind die Autovermietungen Alamo, Avis, Budget, Hertz und Localiza. Jedoch sollte man im Straßenverkehr erhöhte Vorsicht walten lassen; Unfälle sind deutlich häufiger als in Mitteleuropa.
Die Eisenbahn spielt kaum noch eine Rolle. Interessant sind aber Fahrten mit dem komfortablen Tren Patagónico von Viedma an der Atlantikküste quer durch Patagonien bis San Carlos de Bariloche sowie mit dem spektakulären Tren a las Nubes von Salta hinauf nach San Antonio de los Cobres. Zwischen Buenos Aires und Uruguay (Colonia del Sacramento und Montevideo) bestehen Fährverbindungen. Im Sommer verkehren auch auf den patagonischen Seen Fähren und Ausflugsboote. Bergbesteigungen und Wanderungen müssen in bestimmten Gebieten vom Ministerium für Tourismus genehmigt werden und sollten aufgrund der spontan möglichen Witterungsänderungen in Begleitung eines erfahrenen Führers unternommen werden.
Die beste Reisezeit für ganz Argentinien ist von November bis März. Dann sind die Temperaturen nach einem kalten Winter in Buenos Aires bereits wieder angenehm warm. In diesem Zeitraum lässt sich das gesamte Land problemlos bereisen. Im Nordosten wird es aber bei Werten über 35 °C schwülheiß, im trockenen, sonnigen Nordwesten wechseln sich heiße Tage mit kühlen Nächten ab. Im patagonischen Seengebiet erinnert das Wetter an Mitteleuropa, während in Südpatagonien und Feuerland eher „skandinavische“ Verhältnisse mit sehr wechselhafter kühler Witterung und heftigen Winden vorherrschen, die mit bis zu 160 km/h über die baumlosen Ebenen fegen. In Buenos Aires führt v.a. zwischen Oktober und Januar der aus Südosten kommende stürmische Pampero zu Temperaturstürzen, während der Sommerwind Norte feuchtheiße Meeresluft aus dem Norden bringt. Im Frühjahr und im Winter wiederum sorgt der Sudestada für klamme Tage und beschert v.a. der Pampa-Region heftige Regenfälle mit gelegentlichen Überschwemmungen. Rund um Mendoza bläst zwischen Mai und November der Zonda, ein heißer, trockener Föhnwind, der bis zu 12 Std. anhalten kann.
Noch immer sind die Argentinier auf die besten Steaks der Welt spezialisiert. Der Asado, die argentinische Form des Barbecue, gerät dabei zu einer kunstvollen Inszenierung, die wenigstens drei Stunden zu dauern hat. Besonders lecker und butterweich sind Bife de Lomo (Lendensteak), Ojo de Bife Ancho (Ribeye) und Bife de Chorizo (Rumpsteak), die keine Parrilla (Steakrestaurant) unter einem Gewicht von 500 g zu servieren wagt. In Patagonien isst man auch gerne Lammbraten (cordero), im Nordwesten kommen nicht nur Zicklein (chivo), sondern viele Spezialitäten mit indigenen Traditionen auf den Tisch, darunter der Puchero, ein Eintopf aus Kartoffeln, Süßkartoffeln, Karotten, Kürbis, Maiskolben, Porree, Petersilie und verschiedene Fleischsorten, sowie der Locro, ein mit Chili gewürzter Gemüse- und Getreideeintopf, der mit Mais, Maniok, Kartoffeln und Rind- oder Ziegenfleisch- bzw. Wursteinlage zubereitet wird. Aus Spanien stammen die in Argentinien allgegenwärtigen Empanadas: ausgebackene Teigtaschen, die traditionell mit Rind- oder Hühnerfleisch gefüllt sind. Im subtropischen Zweistromland liebt man Süßwasserfische, in Patagonien gibt es Forellen (trucha) und Lachs (salmón). Auf Feuerland ist die Centolla (Königskrebs) eine echte Delikatesse.
Den vielen italienischen Einwanderern verdankt die argentinische Küche Pasta, Pizza und Eiskrem. In Buenos Aires sehr „in" ist derzeit peruanisch-japanische Fusionsküche. Beliebteste Nachspeise ist Dulce de Leche.
Argentiniens bekannteste Biermarke heißt Quilmés, ein Lagerbier. Im Nordwesten trinkt man eher Salta. In Patagonien und Feuerland gibt es sehr gute Mikrobrauereien. Von erstklassiger Qualität ist argentinischer Rotwein, wobei die hier zur Hochform auflaufende Malbec-Traube dominiert. Die größten Anbaugebiete findet man rund um Mendoza und San Juan. Unverwechselbar argentinisch ist der Mate: ein etwas bitterer, mit heißem Wasser aufgegossener Sud, den man mit einem metallenem Saugröhrchen (bombilla) aus einem gefüllten Kürbisbecher trinkt, der im Freundeskreis von Gast zu Gast gereicht wird.
Amtssprache: Spanisch
Bevölkerung: rund 41 Mio. Einwohner
Fläche: 2.776.890 km²
Hauptstadt: Buenos Aires (rund 3 Mio. Einwohner, Großraum rund 13 Mio.)
Landesvorwahl: +54
Währung: Argentinischer Peso (Abk.: arg$, ISO-4217-Code: ARS)
Zeitzone: Argentina Time (ART). Unterschied zur Mitteleuropäischen Zeit (MEZ): -4 Std., zur Mitteleuropäischen Sommerzeit (MESZ) -5 Std., keine Umstellung auf Sommerzeit
Januar Hinter dem Namen Fiesta Nacional del Folklore verbirgt sich das größte Folklorefestival in Lateinamerika, das jährlich in Cosquin/Córdoba stattfindet (http://www.aquicosquin.org).
Januar-März Karnevalsumzüge gibt es an ausgewählten Samstagen in Gualeguaychu in der Provinz Entre Ríos.
Februar-März Die Rockbands auf dem Cosquin Rockfestival heizen ihrem Publikum jedes Jahr ordentlich ein, sodass die Luft auf dem Open-Air-Gelände förmlich zu brennen beginnt (http://www.cosquinrock.net).
Bei der Fiesta de la Pachamama wird über mehrere Tage zu Ehren der Mutter Erde in Amaichá del Valle/Tucumán getanzt, gesungen und gelacht.
Anfang März Die dreitägige Fiesta Nacional de la Vendimia in Mendoza ist ein fröhliches Weinfest mit großem Abschluss im Stadion (http://www.vendimia.mendoza.gov.ar).
März-April Klassische Musik auf hohem Niveau wird auf dem Festival Internacional de Ushuaia geboten (http://www.festivaldeushuaia.com).
August-September Die Mundial de Tango in Buenos Aires ist eine Veranstaltung für alle Tangoliebhaber, die neben atemberaubenden Tanzdarbietungen und Konzerten auch eine Tango-Messe bereithält (http://www.tangobuenosaires.gob.ar).
Oktober Die Fiesta de la Cerveza in Villa General Belgrano/Córdoba ist das argentinische Pendant zum deutschen Oktoberfest in München.
November Beim Buenos Aires International Jazz Festival treten lokale und internationale Musiker auf mehreren Bühnen der Stadt auf.
Fans elektronischer Musik erleben auf der Creamfields die Creme de la Creme international bekannter DJs. (http://www.creamfieldsba.com)

Uruguay

Año Nuevo (Neujahr, 1. Januar); Epifanía (Heilige Drei Könige, 6. Januar); Carnaval (Februar/März); Viernes Santo (Karfreitag, März/April), Pascua (Ostern, März/April); Desembarco de los 33 Orientales (Rückkehr der 33 Exilanten, 1. April); Día del Trabajador (Tag der Arbeit, 1. Mai); Batalla de Las Piedras (Schlacht von Las Piedras, 18. Mai); Natalicio de Artigas (Geburtstag von José Artigas, 19. Juni); Jura de la Constitución (Schwur auf die Verfassung, 18. Juli); Declaratoria de la Independencia (Unabhängigkeitstag, 25. August); Día de la Raza (Tag des Columbus, 12. Oktober); Día de los Muertos (Allerseelen, 2. November); Navidad (Weihnachten, 25. Dezember).
Für die Polizei, die Ambulanz und die Feuerwehr gilt die einheitliche Notrufnummer 911.
Obwohl in den vergangenen Jahren ein leichter Anstieg der Kriminalität (in Form von Diebstahl und Raubüberfällen) verzeichnet wurde, ist Uruguay im Vergleich zu anderen südamerikanischen Ländern ein relativ sicheres Reiseziel, i.d.R. auch für allein reisende Frauen. Bestimmte Sicherheitsvorkehren sollten jedoch immer getroffen werden, z.B. sollte man als Frau, insbesondere nachts, nicht alleine unterwegs sein und generell nicht per Anhalter fahren. Bestimmte Gegenden von Montevideo (z.B. einige Straßen der Altstadt, das Ausgehviertel Pocitos, die Wohnviertel der Armen im Norden und Süden, der Vorort Carrasco) sollten nach Ladenschluss gemieden werden. In der Hauptreisezeit zwischen Dezember und März zeigt die Touristenpolizei eine verstärkte Präsenz. Wertvoller Schmuck sowie Handtaschen, Geldbörsen und Fotoapparate sollten besser verdeckt mitgeführt werden. Auch tagsüber ist von Abstechern in einsame, kleinen Gassen oder verlassene Gegenden abzusehen.
Das staatliche Telefonnetz ist gut ausgebaut und schnell. Am günstigsten telefoniert man von einem der zahlreichen „Locutorios“ (Fernsprecher) oder von einem Internetcafé, z.B. über Skype. Hier können meist auch Telefongespräche ins Ausland getätigt werden. Telefonzellen funktionieren mit Telefonmünzen, die z.B. in Filialen der staatlichen Telefongesellschaft Antel oder am Kiosk erhältlich sind. Die internationale Vorwahl für Uruguay ist 00598.Um von Uruguay ins Ausland zu telefonieren, wählt man vor der Ortsvorwahl und der Teilnehmernummer die internationale Vorwahl des Ziellandes vor, für Deutschland also z.B. die 0049, für Österreich die 0043 und für die Schweiz die 0041.

Das AMPS-Mobilfunknetz, betrieben durch Antel, läuft über die Netztechnik GSM 850/1800/1900. Triband- und Quadband-Handys sind GSM 1900-fähig, während man für GSM 850 ein Quadband-Handy benötigt. Mit Vertragshandys aus Deutschland, Österreich und der Schweiz kann man problemlos telefonieren. Günstiger ist es allerdings, sich vor Ort (z.B. am Kiosk) eine Prepaid-Karte eines lokalen Anbieters (z.B. Antel) zu besorgen. W-Lan gehört in Hotels und Pensionen inzwischen zum Standard.
Weder für Deutsche noch für Österreicher und Schweizer gibt es eine Impfvorschrift für die Reise nach Uruguay. Jedoch empfiehlt es sich, die vom Robert-Koch-Institut (RKI) herausgegebenen Basisschutzimpfungen gegen Diphtherie, Tetanus, Polio, Hepatitis A und bei Langzeitaufenthalten oder bei besonderer Exposition auch gegen Hepatitis B, Typhus und Tollwut zu vervollständigen oder auffrischen zu lassen. Wenn aus einem gelbfieberendemischen Gebiet eingereist wird, ist eine Impfung gegen Gelbfieber vorgeschrieben. Uruguay ist kein Malariagebiet, allerdings übertragen die Mücken in einigen Fällen das Dengue-Fieber, weshalb auf einen ausreichenden Mückenschutz wie helle, langärmelige Kleidung, Insektenschutzmittel und ggfs. ein Moskitonetz geachtet werden sollte. Weiterhin besteht die Gefahr einer Ansteckung mit Bruccellose, Echinokokkose und in ländlichen Gebieten auch mit der von Raubwanzen übertragenen Chagas-Krankheit.
Da sich Impfvorschriften kurzfristig ändern können, ist es ratsam, die aktuellen Vorschriften vor der Reise direkt bei der jeweiligen Botschaft oder konsularischen Vertretung des Ziellandes zu erfragen. Bitte erkundigen Sie sich zusätzlich auf den Internetseiten Ihres Auswärtigen Amtes über mögliche aktuelle medizinische Risiken für Reisen ins jeweilige Land.
Behinderte haben es in Uruguay nicht gerade leicht, sich ohne fremde Hilfe zurechtzufinden. Es wird derzeit aber einiges unternommen, um den besonderen Bedürfnissen körperlich eingeschränkter Menschen besser gerecht zu werden. So sind inzwischen viele größere Hotels und Museen barrierefrei zugänglich.

Reisen nach Uruguay sind zum Beispiel mit Esperanza Tours möglich:

Schillerstraße 11
71522 Backnang
Tel.: +49-251-28919425
E-Mail: info@esperanza-tours.de
Web: http://www.esperanza-tours.de
Deutsche, österreichische und schweizerische Bürger benötigen für die Einreise nach Urugay einen noch mindestens sechs Monate gültigen Reisepass, ein Weiter- oder Rückreiseticket und ausreichende Geldmittel. Ein vorläufiger Reisepass ist nicht ausreichend! Kinder benötigen ein eigenes Reisedokument; eine Miteintragung von Kindern im Reisepass der Eltern wird seit dem 26.02.2012 nicht mehr akzeptiert. Reisende aus der EU und der Schweiz benötigen kein Visum, bekommen allerdings bei der Einreise eine Einreisebestätigung ausgehändigt, die bei der Ausreise vorgezeigt werden muss und für einen Aufenthalt von bis zu 90 Tagen berechtigt. Das Dokument ist sorgfältig aufzubewahren, denn eine Neuausstellung kann sich sehr zeitaufwändig gestalten. Insbesondere wenn man aus den Nachbarländern Brasilien oder Argentinien einreist, sollte man darauf achten, dass die Grenzbeamten einen Einreisezettel mit Stempel ausstellen, um Probleme bei der Ausreise zu umgehen. Kommt einem auf der Reise durch Uruguay der Reisepass abhanden, muss dies unverzüglich der nächsten Polizeibehörde angezeigt werden, da die Anzeige für die Ausstellung eines neuen Ausweisdokumentes und die Ausreise benötigt wird.
Da sich Einreisebestimmungen kurzfristig ändern können, ist es ratsam, die aktuellen Vorschriften vor der Reise direkt bei der jeweiligen Botschaft oder konsularischen Vertretung zu erfragen.
Geschäfte und Supermärkte haben i.d.R. Mo-Sa 9-12 Uhr und 14-19 Uhr geöffnet, in größeren Städten bis 22 Uhr und oft auch sonntags. In Einkaufszentren und großen Supermärkten kann z.T. auch rund um die Uhr eingekauft werden. Die meisten Banken stehen ihren Kunden werktags zwischen 13 und 17 Uhr zur Verfügung, Postämter zwischen 8 und 18 Uhr.
In Bezug auf Homosexualität gehört Uruguay zu den liberalsten Staaten Südamerikas. Gleichgeschlechtliche Liebe ist gesellschaftlich akzeptiert und bereits seit 1934 legalisiert. Seit 2004 gibt es außerdem ein Antidiskriminierungsgesetz und seit 2007 eine Kommission, welche die Diskriminierung aufgrund der sexuellen Orientierung verfolgt. Die Eintragung gleichgeschlechtlicher Partnerschaften war seit 2008 möglich, 2013 wurde die Homo-Ehe eingeführt. Eine lebendige LGBT-Szene findet sich vor allem in der Hauptstadt Montevideo.
Im Restaurant werden rund 10 % des Rechnungsbetrages als Trinkgeld erwartet. Kofferträger, Zimmermädchen, Portiers, Schuhputzer und sonstige Servicekräfte sind oft auf ein Trinkgeld angewiesen und sollten ebenfalls mit ein paar Münzen oder Scheinen belohnt werden.
Die medizinische Versorgung in Montevideo ist relativ gut und in anderen den größeren Städten im Inland auf jeden Fall ausreichend vorhanden. Allerdings entspricht sie jedoch nicht den europäischen Standards und je tiefer man in ländliche Regionen vordringt, desto schlechter gestalten sich die Gegebenheiten für eine adäquate Behandlung, wobei Privatkliniken i.d.R. besser ausgestattet sind als staatliche. Der Abschluss einer Auslands-Krankenversicherung mit Rückholoption und die Mitnahme einer kleinen Reiseapotheke werden empfohlen. Wer auf besondere Medikamente angewiesen ist, sollte diese zusätzlich in ausreichender Menge bei sich führen und sich ggfs. vor Reisebeginn bei der für Uruguay zuständigen Behörde über eine Einfuhrerlaubnis erkundigen.
Gegenstände für den persönlichen Gebrauch, 2 l Alkohol und 400 Zigaretten oder 50 Zigarren oder 500 g Tabak können zollfrei nach Uruguay eingeführt werden. Bargeld darf bis zum Wert von 10.000 USD eingeführt werden. Für Samen, Früchte, Pflanzen, Tiere und Fleisch besteht Einfuhrverbot. Die Ausfuhr von Tabakwaren ist auf 100 Zigaretten und 25 Zigarren begrenzt, Kunstgegenstände werden streng kontrolliert.
Bei der Wiedereinreise in die EU und die Schweiz dürfen Personen über 17 Jahre 200 Zigaretten oder 100 Zigarillos mit einem Höchstgewicht von 3 g pro Stück oder 50 Zigarren oder 250 g Tabak zollfrei mit sich führen. An alkoholischen Getränken sind bei der Rückreise in die EU 1 l Spirituosen, 2 l Zwischenerzeugnisse, 4 l nicht schäumender Wein und 16 l Bier sowie andere Waren, wie Parfüm, Kaffee, Tee und Elektrogeräte bis zu einem Wert von 300 EUR zollfrei erlaubt, wobei die Wertgrenze für Jugendliche unter 15 Jahre bei 175 EUR und für Flug- und Schiffsreisende bei 430 EUR liegt. Bei der Wiedereinreise in die Schweiz dürfen über 17-jährige 250 Zigaretten oder Zigarren oder 250 g anderer Tabakfabrikate sowie 5 l alkoholische Getränke mit einem Alkoholgehalt bis 18 Vol.-% und 1 l alkoholische Getränke mit einem Alkoholgehalt über 18 Vol.-% zollfrei einführen. Die Wertfreigrenze aller eingekauften Waren beträgt 300 CHF (inkl. Geschenke, Alkohol und Tabakerzeugnisse).
Da sich Zollbestimmungen kurzfristig ändern können, ist es ratsam, die aktuellen Vorschriften kurz vor der Reise direkt bei der jeweiligen Botschaft zu erfragen.
Die Stromspannung beträgt 220 V bei 50 Hz. Da die in Uruguay verwendeten Steckertypen nicht einheitlich geregelt sind, empfiehlt es sich, einen internationalen Adapter mitzunehmen.
Deutsche Botschaft
Montevideo La Cumparsita 1435
Plaza Alemania
11200 Montevideo
Tel.: +598-29025222
Fax: +598-29023422
E-Mail:info@montevideo.diplo.de
Web: http://montevideo.diplo.de
Öffnungszeiten: Mo, Mi, Do, Fr 9-11.30 Uhr, Di 13-15.30 Uhr

Österreichisches Honorargeneralkonsulat
Misiones 1381
Oficina 102
11000 Montevideo
Tel.: +598-2-9155431
Fax: +598-2-9155431
E-Mail: consaustria_mvd@hotmail.com
Web: http://www.bmeia.gv.at
Öffnungszeiten: Di 10-12 Uhr, Do 15-17 Uhr

Schweizerische Botschaft
Calle Ing. Federico Abadie
2936/40 - Piso 11
11300 Montevideo, Uruguay
Tel.: +598-2-7115545
Fax: +598-2-7115031
E-Mail: mtv.vertretung@eda.admin.ch
Web: https://www.eda.admin.ch/montevideo
Das Hauptverkehrsmittel in Uruguay ist der Autobus, der zudem eine sehr sichere Art der Fortbewegung darstellt. Das Land verfügt über ein dichtes Netz an nationalen Buslinien, wobei die meisten Verbindungen am Bahnhof Tres Cruces in Montevideo beginnen oder enden. Hier treffen auch die Busse des internationalen Reiseverkehrs ein. Mit dem Bus gelangt man regelmäßig in alle Teile des Landes; für Überlandfahrten oft mit moderner Ausstattung und mit Klimaanlage.
Der binnenländische Flugverkehr spielt aufgrund der relativ geringen Ausdehnung des Landes eine eher untergeordnete Rolle und auch Züge verkehren nur wenige in der Gegend rund um Montevideo; diese werden vor allem von Pendlern genutzt. Es gibt einige wenige Touristenzüge, die allerdings keinem verlässlichen Fahrplan folgen.
Wer möchte, kann das Land auch mit einem Mietwagen erkunden. Man benötigt dazu lediglich den eigenen Führerschein, eine internationale Kreditkarte und muss mindestens 23 Jahre alt sein. Die Straßen sind größtenteils befestigt und befinden sich in einem überwiegend guten Zustand, jedoch sollte man damit rechnen, dass Verkehrsregeln (auch in Uruguay gilt rechts vor links!) nicht immer eingehalten werden und die Fahrweise der Einheimischen eher risikofreudig ist. Die Promillegrenze liegt bei 0,3. Nachts sollte man aus Sicherheitsgründen besser auf Überlandfahrten verzichten. Auch Taxifahren ist in Uruguay relativ sicher und mit rund 2 USD pro Kilometer verhältnismäßig günstig. Alle Taxis fahren mit Taxameter oder bieten Festpreise an (Preislisten sind beim Fahrer erhältlich). Es besteht auch die Möglichkeit, ein Taxi stundenweise zum Pauschalpreis zu mieten.
Das Klima Uruguays ist im Norden subtropisch, im Süden gemäßigt, wobei im Landesinneren, insbesondere entlang des Rio Uruguay, höhere Temperaturen herrschen als in den Küstenregionen. Hier liegen die Jahresdurchschnittstemperaturen bei 16,5 °C, im Inland etwas darüber. Für einen Strandurlaub sind die Sommermonate (Dezember bis März) ideal; dann ist es bei mittleren Höchstwerten um 28 °C meist angenehm warm. Die übrigen Jahreszeiten eignen sich vor allem für Städtebesichtigungen und ausgiebige Wanderungen durch die Natur; selbst in den Wintermonaten gibt es dafür noch ausreichend Sonnentage. Der wärmste Monat ist der Januar, der kühlste der Juni. Zwischen April und November kann es z.T. recht windig und regnerisch werden. Die Wintermonate (Juni-September) sind mit 6-15 °C relativ mild, es kann jedoch vereinzelt auch Frost geben.
Februar/März Wie in vielen südamerikanischen Staaten ist der Karneval auch in Uruguay eines der wichtigsten Feste im Veranstaltungskalender. Besonders prächtige, farbenfrohe Umzüge finden in der Hauptstadt Montevideo statt, die sogar als Karnevals-Hochburg Iberoamerikas angesehen wird.
März Die „Fiesta de la Patria Gaucha“, die in der ersten Märzwoche in der Laguna de las Lavenderas in Tacuarembó abgehalten wird, gilt als das größte Volksfest des Landes, dem jedes Jahr mehr als 60.000 Besucher beiwohnen. Eine Woche lang feiert man die Gaucho-Kultur mit viel Musik, Shows und Wettbewerben. Höhepunkt ist die Wahl des „Paisanito” und der „Paisanita”, des Landsmannes und der Landfrau, die dann zusammen mit den Rodeo-Gewinnern mit einem Umzug gefeiert werden (http://patriagaucha.com.uy).
März/April An Ostern treffen sich im Rahmen der „Semana Criolla“ seit 1925 die mutigsten Gauchos aus Uruguay, Argentinien und Brasilien, um beim größten Gaucho-Festival im Rodeo-Reiten gegeneinander anzutreten. Das nicht ganz ungefährliche Spektakel zieht jedes Jahr Tausende von Besuchern in die uruguayische Hauptstadt. Darüber hinaus wird ein umfangreiches Programm mit Musik, Tanz, Aufführungen, landestypischen Produkten und Handwerkskunst geboten.
Amtssprache: Spanisch
Bevölkerung: rund 3,38 Mio. Einwohner
Fläche: 176.215 km²
Hauptstadt: Montevideo (rund 1,33 Mio. Einwohner)
Landesvorwahl: +598
Währung: Uruguayischer Peso (Abk.: $ und $U; ISO-4217-Code: UYU)
Zeitzone: Uruguay Time (UYT), Mitteleuropäische Zeit (MEZ) -3 bzw. nach Umstellung auf uruguayische Sommerzeit -4 Stunden, Mitteleuropäische Sommerzeit (MESZ) -5 Stunden
Die uruguayische Küche ist stark europäisch beeinflusst; italienische und spanische Gerichte wie Pizza, Pasta und Meeresfrüchte dominieren die Speisekarte. Wenn man bedenkt, dass die Viehzucht ein wichtiger Wirtschaftsfaktor des Landes ist, verwundert es nicht, dass auch Rindfleisch hoch im Kurs steht. Zubereitet wird es in allen denkbaren Variationen, so z.B. vom Holzkohlegrill (als „Asado“, das Nationalgericht), als Filetsteak (Lomo), Rippchen (Asado de Tira) oder Rumpsteak (Bife de Chorrizo), wobei der Fantasie der zahlreichen Grillrestaurants (Parrilladas) keine Grenzen gesetzt sind. Für Vegetarier stellt das Land eher eine Herausforderung dar. Insgesamt ist die Kost meist relativ fettreich und frische Kräuter und Gewürze werden recht spärlich verwendet.
Den kleinen Hunger zwischendurch stillen die Einheimischen gerne mit Chivito, einer Art Burger mit Gemüse und dünnen Rindfleischscheiben, oder Empanadas, kleinen Küchlein mit Käse- oder Fleischfüllung. Als weiterer Snack wird in vielen Bars Gramajo, ein Gericht aus Bratkartoffeln, Eiern und Schinken serviert. Den krönenden Abschluss bilden zumeist süße Desserts mit Dulce de leche (Milch-Karamell).
Als Nationalgetränk gilt, wie auch in anderen Ländern Südamerikas, der Yerba Mate-Tee. Ein beliebtes, alkoholisches Erfrischungsgetränk (Refresco) ist der aus Fruchtsaft, Fruchtstückchen, Schaum- und Weißwein hergestellte Clericó. Probieren sollte man auch einen der hervorragenden Weine, die in Uruguay aus der Tannat-Traube gewonnen werden.

Brasilien

Polizei (policia): 190, Krankenwagen (ambulância): 192, Feuerwehr (bombeiros): 193
2013 öffnete Brasilien den Weg für die Homo-Ehe. Besonders in den großen Städten zeigt man sich gegenüber schwulen und lesbischen Reisenden recht aufgeschlossen. In den ländlichen Regionen geht es konservativer zu; daher empfiehlt sich dort ein diskreteres Verhalten. In Rio de Janeiro und São Paulo gibt es eine gut entwickelte Szene, und auch Salvador ist ein beliebtes Ziel für Gays. Lokale Informationen liefert der Rio Gay Guide (http://www.riogayguide.com). Am São Paulo Pride March im Mai nehmen über 2 Mio. Menschen teil, und auch der Rio de Janeiro Pride March im Juni an der Copacabana ist außerordentlich populär. Ein weiteres Gay-Festival ist Mix Brasil (https://www.mixbrasil.org.br).
Nachdem es in jüngster Zeit vermehrt zu Fällen von Gelbfiebererkrankungen gekommen ist, rät das Centrum für Reisemedizin (CRM) in Düsseldorf derzeit dringend dazu, sich vor einer Reise nach Brasilien gegen Gelbfieber impfen zu lassen.
Zu empfehlen ist weiterhin ein Impfschutz gegen Tetanus, Diphtherie, Keuchhusten, Mumps, Masern Röteln (MMR), Influenza und Hepatitis A, bei Langzeitaufenthalt von über vier Wochen auch gegen Hepatitis B, Tollwut und Typhus. Ein hohes Risiko für Malaria besteht in den Provinzen Acre, Rondônia und Roraima bzw. ein geringes Risiko in Amapà, Amazonas, Maranhao (W), Mato Grosso (N), Parà (außer Belèm City), Tocantins (W) und den Außenbezirken der Städte Pôrto Velho, Boa Vista, Macapà Manaus, Santarém, Maraba, Rio Branco und Cruzeiro do Sul. Die Städte an der Ostküste (inklusive Fortaleza) sind malariafrei. Gegen das in letzter Zeit wieder verstärkt auftretende Denguefieber, Malaria und Chikungunya hilft nur ein konsequenter Mückenschutz.
Da sich Impfvorschriften kurzfristig ändern können, ist es ratsam, die aktuellen Vorschriften vor der Reise direkt bei der jeweiligen Botschaft oder konsularischen Vertretung des Ziellandes zu erfragen. Bitte erkundigen Sie sich zusätzlich auf den Internetseiten Ihres Auswärtigen Amtes über mögliche aktuelle medizinische Risiken für Reisen ins jeweilige Land.
Allgemeine Öffnungszeiten: Mo-Fr von 9-18 Uhr mit einer Mittagspause irgendwann zwischen 11.30 Uhr und 14 Uhr. Geschäfte öffnen auch am Samstag bis etwa 13 Uhr. Die großen Einkaufszentren haben wesentlich länger, 10-22 Uhr, und auch am Sonntag, 14-18 Uhr, geöffnet. Behörden öffnen Mo-Fr von 11-18 Uhr, Postämter Mo-Fr von 9-17 Uhr und Sa von 9-13 Uhr. Banken haben Mo-Fr von 10-16 Uhr oder 16.30 Uhr geöffnet. Geldautomaten sind in der Regel zwischen 6 und 20/22 Uhr in Betrieb. Museen sind meist am Montag und an Feiertagen geschlossen.
Besucher aus der EU und der Schweiz benötigen einen für noch mindestens sechs weitere Monate gültigen Reisepass. Kindereinträge im Reisepass eines Elternteils sind nicht mehr gültig. Jedes Kind benötigt ein eigenes Ausweisdokument. Bei der Einreise füllt man eine Einreisekarte (Cartão de Entrada/Saída) aus, die bis zur Ausreise aufbewahrt werden muss (am besten getrennt vom Pass). Der Aufenthalt als Tourist in Brasilien wird für 90 Tage gewährt, kann aber vor Ablauf dieser Frist bei der Polícia Federal einmal um weitere 90 Tage verlängert werden. Den brasilianischen Behörden steht es allerdings zu, die geplante Aufenthaltsdauer zu verkürzen. Ist ein Aufenthalt von über 90 Tagen geplant, sollte vor Reiseantritt unbedingt ein Visum beantragt werden. Deutsche mit der zusätzlichen brasilianischen Staatsbürgerschaft müssen mit dem brasilianischen Reisepass einreisen. Allerdings erlischt die deutsche Staatsbürgerschaft beim Wiedererwerb der brasilianischen Staatsbürgerschaft (wenn bspw. ein brasilianischer Reisepass oder Personalausweis beantragt wird) ohne der vorherigen schriftlichen Genehmigung durch die zuständige deutsche Behörde. Allein oder in Begleitung Dritter bzw. eines Elternteils reisende Minderjährige mit brasilianischer Staatsangehörigkeit benötigen eine schriftliche Reisegenehmigung der Eltern, die von einem brasilianischen Konsularbeamten, einer brasilianischen Auslandsvertretung oder einem brasilianischen Notariat (Cartório) beglaubigt sein muss. Alle Reisenden müssen über ein Rückflug- oder Weiterreiseticket sowie genügend Geldmittel für den Aufenthalt verfügen.
Da sich Einreisebestimmungen kurzfristig ändern können, ist es ratsam, die aktuellen Vorschriften kurz vor der Reise direkt bei der jeweiligen Botschaft zu erfragen.
Ano Novo (Neujahr, 1. Januar); Carnaval (Februar/März); Paixão de Cristo (Karfreitag, März/April); Tiradentes (Gedenktag für den Nationalhelden Tiradentes, 21. April); Dia do Trabalhador (Tag der Arbeit, 1. Mai); Corpus Christi (Fronleichnam, Mai/Juni); Independência do Brasil (Unabhängigkeitstag, 7. September); Nossa Senhora da Aparecida (Maria Erscheinung - Schutzpatronin Brasiliens, 12. Oktober); Finados (Allerseelen, 2. November); Proclamação da República (Tag der Proklamation der Republik, 15. November); Natal (Weihnachten, 25. Dezember).
An den gesetzlichen Feiertagen haben Schulen, Banken, Behörden und Fabriken geschlossen; viele Supermärkte, Apotheken und kleinere Geschäfte bleiben jedoch geöffnet.
Alleinreisende Frauen müssen sich auch in Brasilien auf eine gehörige Dosis lateinamerikanischen Machismo gefasst machen, der hier jedoch etwas milder ausfällt als beispielsweise in den nördlichen und westlichen Nachbarländern. Es empfiehlt sich, die Kleidung trotz des warmen Klimas nicht so knapp und provokant zu wählen wie die Brasilianerinnen, die es gelernt haben, mit anzüglichen Sprüchen und plumper Anmache souverän umzugehen. Auf die allgegenwärtige Frage, wo denn der Ehemann abgeblieben sei, sollte Frau stets eine schlagfertige Antwort parat haben (wahr muss sie ja nicht sein). Auch wenn es dem Ego schmerzt, sollte sich jede Frau im Klaren darüber sein, dass mancher spontane Heiratsantrag eher dem Geldbeutel als dem umwerfenden Aussehen gilt. Alles in allem ist Brasilien für weibliche Singles aber kein Problem. Ausgehen sollten Frauen abends allerdings doch lieber mit ein paar vertrauenswürdigen Bekannten. Regel Nummer eins: Eine humorvolle Abfuhr wird viel leichter hingenommen als eine aggressiv-direkte.
Auch in Brasilien sind behindertengerechte Einrichtungen im Kommen, besonders in beliebten Urlaubsorten und Touristenhotels. Einige Metrostationen sind behindertengerecht gestaltet, leider aber nicht die Busse. Besonders abseits der touristischen Zentren stoßen Rollstuhlfahrer auf erhebliche Probleme. Dafür sind die Brasilianer in der Regel sehr hilfsbereit. Ein positives Beispiel für behindertengerechten Zugang bieten der Zuckerhut in Rio de Janeiro und der Corcovado.

Mobility International Schweiz
Rötzmattweg 51
4600 Olten
Tel.: +41-62-2126740
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E-Mail: info@mis-ch.ch
Web: http://www.mis-ch.ch
Öffnungszeiten: Mo-Fr 8.30-12 Uhr, 13.15-16.30 Uhr
Das brasilianische Telefonnetz ist gut ausgebaut und privatisiert. Es gibt viele regionale und einige nationale Telefonanbieter. Bei Ferngesprächen muss daher nach der Null die Kennzahl einer Telefongesellschaft eingesetzt werden. Am besten verwendet man die Kennzahlen 21 (Embratel), 23 (Intelig) oder 31 (Oi), mit denen man in ganz Brasilien und ins Ausland telefonieren kann. Ein Beispiel: Wer die Nummer 12345678 in Rio anrufen möchte, müsste 0xx21-12345678 wählen, wobei die Platzhalter für die Kennzahl der gewählten Telefongesellschaft stehen. Hat man sich beispielsweise für Intelig entschieden, müsste man 02321-12345678 wählen. Die Ortsvorwahl ist in Brasilien immer zweistellig. Rio de Janeiro hat z.B. die Vorwahl 21, São Paulo 11. Alle Festnetz- und Handynummern sind achtstellig.
Öffentliche Telefonzellen stehen an jeder Straßenecke. Wegen ihrer Form heißen sie im Volksmund Orelhão („großes Ohr"). Sie funktionieren mit Telefonkarten, die man an Kiosken oder in Geschäften kaufen kann. Üblicherweise enthalten die Telefonkarten 20, 40 oder 50 Einheiten. Wer mit dem eigenen (simlockfreien) Handy telefonieren will, besorgt sich am besten bei einer brasilianischen Mobiltelefongesellschaft eine Prepaidkarte. Manchmal wird Ausländern der Verkauf verweigert, weil diese nicht die vorgeschriebene CPF-Steuernummer angeben können. Dann hilft aber meist ein brasilianischer Freund weiter. Die großen vier Mobiltelefonanbieter sind: Tim (http://www.tim.com.br), Vivo (http://www.vivo.com.br), Claro (http://www.claro.com.br) und Oi (http://www.oi.com.br). Handynummern beginnen mit den Ziffern 8 oder 9. Sie tragen die Vorwahl des Ortes, in dem der Chip gekauft wurde. Die kostengünstigste Kommunikationsmöglichkeit ist die über das Internet; in vielen Hotels stehen W-LAN-Verbindungen zur Verfügung.
Die privatärztliche Versorgung in Krankenhäusern und Praxen ist in den größeren Städten auf europäischem Niveau, auf dem Land dagegen nicht. Der Abschluss einer weltweit gültigen Reisekrankenversicherung inklusive Rücktransport ins Heimatland ist unabdingbar. Meist muss man die oft hohen Kosten im Land erst einmal selbst begleichen. Die Botschaften Deutschlands, Österreichs und der Schweiz stellen vor Ort auf Wunsch Listen der ihnen bekannten deutsch- und englischsprachigen Ärzte zur Verfügung.
Die Stromspannung schwankt je nach Region zwischen 110 Volt und 220 Volt, im Zweifel sollte man besser nachfragen. Große Hotels haben oft beide Anschlüsse. Sicherheitshalber sollte man einen Adapter für US-Stecker mitnehmen.
Die meisten Restaurants berechnen automatisch 10 % Trinkgeld. Es gilt als arrogant, Münzen auf dem Tisch zurückzulassen. Die besseren Hotels schlagen oft Service-Gebühren von 5-15 % auf den Endbetrag auf. Ist die (offiziell eigentlich freiwillige) Taxa de Serviço (Trinkgeld) enthalten, entfallen weitere Zahlungen. In Taxis und bei kleineren Dienstleistungen rundet man auf den nächsten vollen Real auf. Träger am Flughafen und im Hotel erwarten etwa 2 BRL pro Gepäckstück.
Deutsche Botschaft
SES (Setor de Embaixadas Sul)
Avenida das Nações, Quadra 807, Lote 25
70415-900 Brasília-DF
Tel.: +55-61-34427000
Fax: +55-61-34437508
E-Mail: info@brasilia.diplo.de
Web: http://www.brasilia.diplo.de

Österreichische Botschaft
SES (Setor de Embaixadas Sul)
Avenida das Nações, Quadra 811, Lote 40
70426-900 Brasília-DF
Tel.: +55-61-34433111
Fax: +55-61-34435233
E-Mail: brasilia-ob@bmeia.gv.at
Web: http://www.bmeia.gv.at/botschaft/brasilia.html

Schweizerische Botschaft
SES (Setor de Embaixadas Sul)
Avenida das Nações, Quadra 811, Lote 41
70448-900 Brasília-DF
Tel.: +55-61-34435500
Fax: +55-61-34435711
E-Mail: bra.vertretung@eda.admin.ch
Web: http://www.eda.admin.ch/brasilia
Kleidung und Gegenstände des persönlichen Gebrauchs dürfen in Brasilien zollfrei eingeführt werden, ebenso Gegenstände bzw. Geschenke bis zum Wert von 500 USD (bei Einreise auf dem Land- oder Wasserweg 300 BRL) sowie Duty-free-Artikel im Wert von bis zu 500 USD (aktuelle Infos auf Englisch unter http://www.receita.fazenda.gov.br/principal/Ingles/faq.htm). Weiterhin ist die Einfuhr von 400 Zigaretten oder 250 g Tabak oder 25 Zigarren und 2 l alkoholischen Getränken zollfrei möglich. Pro Person darf ein elektronisches Gerät (z.B. Digitalkamera) abgabefrei eingeführt werden. Nicht in Brasilien hergestellte Notebooks oder Handys müssen offiziell bei der Einreise registriert und auch wieder ausgeführt werden. Bei Verlust oder Diebstahl ist ein polizeiliches Dokument (boletim de ocorrência) beizubringen. Die Einfuhr von Bargeld im Wert von über 10.000 BRL muss deklariert werden. Die Einfuhr von Nahrungsmitteln und von exportiertem brasilianischem Alkohol ist grundsätzlich verboten, Tiere und Pflanzen unterliegen bestimmten Restriktionen.
Die Ausfuhr von ungeschliffenen Edelsteinen, bestimmten Mineralien, Fossilien, einheimischen Samen, wild lebenden Tieren (z.B. Papageien) und Pflanzen ist nicht erlaubt. Auch harmlos erscheinende Souvenirs aus seltenen Tier- und Pflanzenarten, die unter das Washingtoner Artenschutzabkommen fallen, sind illegal. In Brasilien für den Privatgebrauch erworbene Güter dürfen bis zu einem Betrag von 2.000 USD als Gepäck ausgeführt werden. Zollfreigrenzen bei der Wiedereinreise nach Deutschland und Österreich sind 200 Zigaretten oder 100 Zigarillos mit einem Höchstgewicht von 3 g pro Stück oder 50 Zigarren oder 250 g Tabak sowie 1 l Spirituosen, 2 l Zwischenerzeugnisse, 4 l nicht schäumender Wein und 16 l Bier sowie 1 l Spirituosen oder 2 l Wein und Geschenke bis 300 EUR (Schiffs- und Flugreisende 430 EUR). Bei der Wiedereinreise in die Schweiz dürfen über 17-jährige 250 Zigaretten oder Zigarren oder 250 g anderer Tabakfabrikate sowie 5 l alkoholische Getränke mit einem Alkoholgehalt bis 18 Vol.-% und 1 l alkoholische Getränke mit einem Alkoholgehalt über 18 Vol.-% zollfrei einführen. Die Wertfreigrenze aller eingekauften Waren beträgt 300 CHF (inkl. Geschenke, Alkohol und Tabakerzeugnisse).
Da sich Zollbestimmungen kurzfristig ändern können, ist es ratsam, die aktuellen Vorschriften kurz vor der Reise direkt bei der jeweiligen Botschaft zu erfragen.
Wer mehrere Inlandsflüge plant, kann (nur vor Reiseantritt im Heimatland) zusammen mit dem Langstreckenflug den nicht übertragbaren Brasil Airpass der brasilianischen Fluggesellschaft TAM erwerben (leichter Aufpreis, wenn der Langstreckenflug nicht mit der TAM gebucht wird). Dieser gilt für fast das gesamte brasilianische Streckennetz der TAM und berechtigt zu vier bis höchstens neun Inlandsflügen beliebiger Reichweite. Detaillierte Informationen unter http://www.brol.com. Weitere brasilianische Fluggesellschaften sind Avianca, Azul, Gol und Trip. Außerdem gibt es regionale Fluglinien wie Meta, Pantanal, Puma Air, Rico, TAF und Webjet.
Die Fernbusse der großen Busgesellschaften sind topmodern und komfortabel, am luxuriösesten sind die nachts verkehrenden Leito-Busse (Liegebusse). Auch die Semi-Leitos („Halb-Liegebusse") mit geringerem Neigungswinkel sind gut, einfacher dagegen die Typen Executivo und Convencional. Die vorderen Plätze sind stets die besten. Für den Passagierschein wird die Reisepassnummer benötigt. Die Klimaanlagen sind oft eisig. Bei den meisten Busgesellschaften ist inzwischen ein Ticketkauf übers Internet möglich. Wichtige Busgesellschaften sind Águia Branca, Bomfim, Eucatur, Guanabara, Gontijo, Itapemirim, Kaiowa, Expresso Nordeste, Autoviação Progresso, Real Expresso.
Auf dem Amazonas sowie im Parnaiba-Delta, auf dem Rio São Francisco sowie auf einigen Abschnitten des Rio Paraná verkehren Schiffe (auf Fahrtüchtigkeit achten!). Geschlafen wird meist in Hängematten an Deck, größere Boote haben auch Kajüten.
Die Eisenbahn spielt in Brasilien für Passagierverkehr kaum eine Rolle. Ausnahmen sind die Touristenstrecken zwischen Curitiba und Paranaguá bzw. die Pantanal-Bahn (http://www.serraverdeexpress.com.br).
Einen Mietwagen sollte man nur für Strecken in Betracht ziehen, die mit öffentlichen Verkehrsmitteln schlecht zu erreichen sind. Autofahren ist aus vielen Gründen in Brasilien wesentlich gefährlicher als in Deutschland. Der internationale Führerschein ist vorgeschrieben, die Promillegrenze liegt bei 0,0 %.
Die Großstädte Rio de Janeiro, São Paulo, Recife und Porto Alegre haben ein gut funktionierendes U-Bahn-Netz. Taxifahren ist in der Regel billiger als in Mitteleuropa.
Besucher des Bundesstaates Maranhão im Nordosten von Brasilien sollten keine Busse benutzen und vor allem in der Hauptstadt São Luis erhöhte Vorsicht walten lassen, denn hier kam es in letzter Zeit immer wieder zu Angriffen auf Polizeistationen und öffentliche Verkehrsmittel.
Amtssprache: Brasilianisches Portugiesisch
Bevölkerung: rund 201 Mio. Einwohner
Fläche: ca. 8.5 Mio. km²
Hauptstadt: Brasilia (450.000 Mio Einwohner)
Landesvorwahl: +55
Währung: Brasilianischer Real (Abk.: R$; ISO-4217-Code: BRL)
Zeitzone: Brasilien teilt sich in folgende drei Zeitzonen auf: Brasília Official Time (BRT; MEZ -4 Std.), Brasília Time -1 (MEZ -5 Std.) und Brasília Time +1 (MEZ -3 Std.). Zwischen Mitte Oktober und Mitte Februar wird in einigen Teilen Brasiliens auf Sommerzeit (+1 Std.) umgestellt.
Brasilien liegt zum allergrößten Teil in tropischen Regionen. Die Jahreszeiten sind denen in Europa entgegengesetzt, allerdings deutlich weniger ausgeprägt. Die südlichen und südöstlichen Regionen - inklusive Rio und São Paulo - besucht man am besten in den Monaten März und November/Mitte Dezember. Zwischen Ende Dezember und Februar ist es meist heiß, aber auch feucht. Außerdem ist in der Zeit zwischen Weihnachten und Karneval halb Brasilien im Urlaub, was die Preise in die Höhe schießen lässt. Die Wintermonate (Juni bis September) fallen in São Paulo und Belo Horizonte recht kühl aus. In Rio kann dann ein Tag grau und regnerisch, der nächste aber warm und sonnig sein. Den Pantanal besucht man am besten in der Trockenzeit zwischen April und September. Am Amazonas ist es eigentlich immer heiß und feucht. Hauptregenzeit ist zwischen Januar und April. Am wenigsten regnet es zwischen Juli und November, die Flüsse erreichen ihre Höchststände zwischen März und Juni.
Der Nordosten zwischen Porto Seguro und Natal bleibt das ganze Jahr über warm, wobei gerade die Paulistas im Juli gerne ihrem Winter entfliehen, um hier Urlaub zu machen. An der Küste fallen die heftigsten Niederschläge zwischen Mai und Juli, während es an der Nordküste zwischen Natal und São Luis zwischen Januar und Mai am meisten regnet. Die beste Reisezeit ist zwischen August und Mitte Dezember sowie von März bis Juni.
São Paulo und Rio de Janeiro sind inzwischen kulinarische Hochburgen Südamerikas, und allmählich entdecken junge brasilianische Küchenchefs die reichen gastronomischen Traditionen ihres großen Landes. Hier mischen sich indianische, afrikanische und portugiesische Einflüsse. Zwar sind saftige Steaks und der herzhafte Bohneneintopf Feijoada noch immer Leibspeisen der Einheimischen, doch liebt man inzwischen auch im Süden die aus Salvador stammende Art, Meeresfrüchte „afrikanisch“ mit Kokosmilch, Dendê-Palmöl und viel Pfeffer zuzubereiten. Besonders gut schmecken Gerichte aus Belém, wo ungemein leckere Amazonasfische, Büffelkäse und Pato no tucupi (Ente in einer gelben Brühe aus Maniokwurzeln) auf den Tisch kommen.
In São Paulo, wo eine große Gemeinde japanischer Einwanderer lebt, liebt man natürlich Sushi und Sashimi, doch auch die italienische Küche feiert hier Triumphe, und als besonders „in“ gilt die peruanische Küche. Nachspeisen bereitet man in Brasilien oft mit exotischen Früchten zu. Als Abschluss darf der starke Cafezinho, ein schwarzer Espresso, natürlich nicht fehlen.
Getrunken wird gutes, einheimisches Bier wie Bohemia, Antárctica, Brahma und Devassa, und das gerne als „chope" frisch vom Fass. Auch die berühmte Caipirinha, die man in Brasilien auch mit anderen Früchten als Limetten kombiniert sowie erfrischende Säfte und Batidas aus exotischen Früchten, werden gern getrunken. An Strandbuden ist das frische, eisgekühlte Kokoswasser nicht zu schlagen, doch wird hier auch so manch ein Gläschen Cachaça (Zuckerrohrschnaps) pur weggeschluckt. Der Süden des Landes bringt sehr bemerkenswerte Weine hervor.
Festlich geschmückte Samba-Tänzerinnen beim Karneval in Rio
1. Januar Procissão de Nosso Senhor Bom Jesus dos Navegantes wird in Salvador de Bahia mit einer großen Schiffsprozession vom alten Hafen bis zur Kirche Igreja e Hospício da Boa Viagem begangen, wo das eigentliche Fest mit Tanz, verschiedenen Aufführungen und jeder Menge traditionellem Essen stattfindet.
Lavagem do Bonfim ist eine der wichtigsten christlich-afrikanischen Veranstaltungen im Jahr mit anschließendem Volksfest, bei der die Einwohner von Salvador de Bahia ihre blütenweiße Candomblé-Kleidung anziehen, einen 8 km langen Marsch durch die Stadt vornehmen und die Treppenstufen der Bonfim-Kirche rituell reinigen.
Februar Am 2. Februar versammeln sich zu Ehren der Meeresgöttin zahlreiche Menschen am Strand von Salvador de Bahia, um gemeinsam die Festa de Iemanjá zu begehen, indem sie Opfergaben zu Wasser lassen und anschließend ein großes Fest mit Musik, Tanz, Speis und Trank veranstalten.
Der farbenfrohe und für seine heißen Rhythmen, Tänze sowie fröhliche Musik bekannte brasilianische Karneval wird am größten in Rio de Janeiro, Salvador de Bahia, Recife/Olinda und São Paulo gefeiert.
März/April Das Festival de Teatro ist ein mehrtägiges Theater-Festival in Curitiba, das wundervolle Inszenierungen brasilianischer Künstler hervorbringt (http://festivaldecuritiba.com.br).
Freunde der Oper zieht es zum Festival Amazonas de Ópera in Manaus, wo sie mit einem umfangreichen Aufführungsangebot empfangen werden.
Auf der São Paul Fashion Week, dem größten Modeevent Südamerikas, werden alljährlich die neuesten Modekreationen präsentiert (http://ffw.com.br/spfw).
Mai Ganz São Paulo steht im Zeichen der Virada Cultural, einem großen Kulturfest, das am ersten Mai-Wochenende mit Konzerten und Theateraufführungen veranstaltet wird (http://viradacultural.prefeitura.sp.gov.br).
Mai/Juni Während der Festa do Divino Espírito Santo verwandelt sich Pirenópolis in einen mittelalterlichen Schauplatz mit Turnieren, Tänzen und der Aufführung der Geschichte des Festes.
Juni Im Juni werden im ganzen Land die Festas Juninas ausgerichtet, auf denen Folklore getanzt, Spiele gespielt und reichlich traditionelles Essen verzehrt wird.
Im Maranhão-Gebiet gehören die Bumba-meu-boi-Feste, auf denen mit traditionellen Instrumenten musiziert und eine Theatervorführung mit Ochsenkostümen zum Besten gegeben wird, zu den spektakulärsten Veranstaltungen im Jahr.
Juli Fortal ist eine mehrtägige Samba-Veranstaltung in Fortaleza, die stark an den brasilianischen Karneval erinnert.
Das Festival de Dança in Joinville versetzt jedes Jahr mit hochkarätigen Tanzaufführungen aus unterschiedlichen Kategorien wie Ballett und Folklore zahlreiche Zuschauer in Begeisterung (http://www.festivaldedanca.com.br).
August Das Festival de Gramado in der gleichnamigen Stadt ist das größte Filmfest Lateinamerikas und zeigt sowohl nationale als auch internationale Produktionen (http://www.festivaldegramado.net).
Oktober Am zweiten Sonntag im Oktober findet die berühmte Procissão do Círio de Nazaré in Belém statt, auf der die festliche Prozession den Höhepunkt bildet.
Auch in Brasilien ist das Oktoberfest bereits angekommen und wird mit Dirndl und Co. jedes Jahr in Blumenau gefeiert.
Dezember Unter dem Namen Carnatal findet in Natal auch im Dezember noch ein großes Karnevalsspektakel statt.
Am 4. Dezember wird in Salvador de Bahia die Festa de Santa Bárbara ausgerichtet, ein traditionelles Straßenfest mit farbenprächtigen Umzügen.
Zu Réveillon, dem brasilianischen Silvester, werden im ganzen Land große Feste organisiert; die Copacabana-Strandparty in Rio de Janeiro ist legendär.

Ausflugsland

Argentinien

In Restaurants sind 5-10 % Trinkgeld üblich, oft wird aber nur aufgerundet. Koffer- und Hotelboys erhalten einen Peso pro Gepäckstück, Zimmermädchen freuen sich über fünf Pesos pro Tag. Bei Taxifahrern rundet man allenfalls leicht auf.
Empfehlenswert für Telefonate nach Europa sind die noch in den kleinsten Orten zu findenden Telefonläden (Locutorios) mit Kabinen und mitlaufendem elektronischem Gebührenzähler. Man kann sich dort auch zurückrufen lassen. Von privaten Festnetzanschlüssen kann man auch spezielle Telefonkarten (Tarjetas telefónicas prepagas) nutzen. An öffentlichen Telefonen funktionieren diese meist nicht. Man wählt eine gebührenfreie 0800-Nummer und gibt den freigerubbelten Code ein. Für ein Direktgespräch wählt man zuerst die 00, danach die Länderkennung und Vorwahl jeweils ohne Null, zum Beispiel 0041 für die Schweiz, 0043 für Österreich und 0049 für Deutschland.
Europäische Tri- und Quadband-Handys funktionieren im argentinischen Mobilfunknetzen (GSM 1900), doch ist Roaming sehr teuer. Wesentlich preisgünstiger ist eine argentinische Prepaid-Karte, z.B. von Movistar, Claro und Personal (http://www.movistar.com.ar, http://www.claro.com.ar,http://www.personal.com.ar). Man bekommt sie in Locutorios und an vielen Kiosken. Dort sind auch die entsprechenden Aufladekarten erhältlich. Die Nummern aller Mobiltelefone in Argentinien beginnen mit 15.
Reisende mit Behinderungen müssen in Argentinien mit manchen technischen Problemen rechnen. Dafür sind die Argentinier sehr hilfsbereit. Rollstuhlfahrer tun sich mit den oft holprigen Gehwegen schwer. Auch öffentliche Verkehrsmittel sind nur unzureichend auf die Bedürfnisse von Rollstuhlfahrern eingestellt. Neue Hotels müssen per Gesetz zumindest ein rollstuhlgerechtes Zimmer haben. Viele Sehenswürdigkeiten sind barrierefrei oder verfügen über einen gesonderten Zugang.
Buenos Aires, besonders Recoleta, Palermo, Barrio Norte und San Telmo, gilt als besonders schwulenfreundlich. Anfang November findet in Buenos Aires die größte Gay Parade Südamerikas statt: die „Marcha de Orgullo Gay". In der Provinz, besonders im traditionellen Gaucholand, ist die Toleranz wesentlich geringer. Bei diskretem Verhalten gibt es aber kaum Probleme. 2010 hat Argentinien als erstes Land in Lateinamerika die Heirat zwischen gleichgeschlechtlichen Paaren legalisiert.
Der landesweite Notruf für den medizinischen Notfall ist 107, für die Feuerwehr 100 und für die Polizei 101. In Buenos Aires kann man sich in Notfällen an die Comisaría del Turista, Av. Corrientes 436, Tel. 0800-9995000 (kostenlos), E-Mail: turista@policiafederal.gov.ar wenden. Die Beamten sprechen Englisch.
Argentinien ist ein Land mit einer relativ hohen Kriminalitätsrate; besonders in Buenos Aires ist daher für Frauen und Männer erhöhte Vorsicht geboten. Davon abgesehen ist Argentinien für Frauen aber nicht unbedingt gefährlicher als für Männer. Zwar ist auch in Argentinien der Machismo weit verbreitet, tritt allerdings weniger aggressiv in Erscheinung als in anderen Ländern Südamerikas. Attraktive Touristinnen müssen auf der Straße mit Flirtversuchen, Hinterherpfeifen und Piropos (anzügliche Komplimente) rechnen, aber argentinische Männer werden nur sehr selten handgreiflich. Ein klares „No" wird fast immer akzeptiert. Auf der anderen Seite sind Höflichkeiten gegenüber Frauen wie Türaufhalten oder Sitzanbieten selbstverständlich. Baden „oben ohne" oder gar FKK ist verpönt. Auch einen BH sollte frau immer tragen. Sexy Kleidung ist aber bei Argentinierinnen durchaus üblich.
Año Nuevo (Neujahr, 1. Januar); Día Nacional de la Memoria por la Verdad y la Justicia (Tag der Wahrheit und Gerechtigkeit, 24. März); Día de las Malvinas (Tag der Falklandinseln, 2. April); Viernes Santo (Karfreitag, April); Día del Trabajo (Tag der Arbeit, 1. Mai); Primer Gobierno Patrio (Mai-Revolution, 25. Mai); Día de la Bandera (Tag der Flagge, 20. Juni); Día de la Independencia (Unabhängigkeitstag, 9. Juli); Día de San Martín (Gedenktag für José de San Martin, August); Día de la Diversidad Cultural Americana (Kolumbustag, Oktober); Día de la Inmaculada Concepción (Unbefleckte Empfängnis, 8. Dezember); Navidad (Weihnachten, 25. Dezember).
Für die Einreise nach Argentinien sind derzeit keine Impfungen vorgeschrieben. Zu empfehlen ist jedoch ein Impfschutz gegen Hepatitis A und B, bei Langzeitaufenthalt u.U. auch Typhus und Tollwut. Für Reisen in Gelbfieber-Endemiegebiete, darunter die Iguaçu-Wasserfälle, wird eine Impfung gegen Gelbfieber empfohlen.
Da sich Impfvorschriften kurzfristig ändern können, ist es ratsam, die aktuellen Vorschriften vor der Reise direkt bei der jeweiligen Botschaft oder konsularischen Vertretung des Ziellandes zu erfragen. Bitte erkundigen Sie sich zusätzlich auf den Internetseiten Ihres Auswärtigen Amtes über mögliche aktuelle medizinische Risiken für Reisen ins jeweilige Land.
Für einen touristischen Aufenthalt benötigen Reisende aus EU-Staaten und der Schweiz lediglich einen noch mindestens drei Monate gültigen Reisepass. Kindereinträge im Reisepass eines Elternteils sind nicht mehr gültig. Jedes Kind benötigt ein eigenes Ausweisdokument.
Bei der Einreise werden 90 Tage Aufenthalt gewährt. Eine Verlängerung der Aufenthaltsgenehmigung bis zu insgesamt 6 Monaten ist vor Ort bei der Ausländerbehörde möglich. Ein Anspruch auf eine Verlängerung besteht jedoch nicht. Von einem jeden Einreisenden werden die Fingerabdrücke digital eingescannt und ein digitales Proträtfoto erstellt.
Da sich Einreisebestimmungen kurzfristig ändern können, ist es ratsam, die aktuellen Vorschriften kurz vor der Reise direkt bei der jeweiligen Botschaft zu erfragen.
Kleinere Lebensmittelläden öffnen meist gegen 8 Uhr, schließen zwischen 13 und 15/16 Uhr für eine Siesta und sind abends bis 20 oder 21 Uhr geöffnet. Sonstige Geschäfte sind meist durchgehend zwischen 10 und 19 Uhr geöffnet, manche auch später. Banken, Behörden und Versicherungen haben Mo-Fr 8/9-14 Uhr geöffnet, die Post zusätzlich nachmittags von 16-18 Uhr. Banken und Wechselstuben haben gewöhnlich von 10-15 Uhr geöffnet, manche Wechselstuben öffnen auch samstags. Museen sind generell täglich außer Mo 10-18 Uhr geöffnet. Essenszeit in den Restaurants ist 12-15 und 20-23 Uhr. Nightclubs öffnen oft erst gegen Mitternacht.
Gegenstände für den persönlichen Bedarf dürfen zollfrei in Argentinien eingeführt werden, darunter pro Person eine Fotokamera mit Filmen, ein MP3-Player, eine Videokamera, ein Notebook, ein tragbares Fernsehgerät, ein Radio, ein Fernglas und ein Musikinstrument. Notebooks sollten mit Seriennummer registriert werden. Wer nicht aus einem Anrainerstaat Argentiniens einreist, darf bis zu 400 Zigaretten oder 100 Zigarillos oder 50 Zigarren oder 250 g Tabak, 1 l Spirituosen über 22 Vol.-% Alkoholgehalt oder 2 l Spirituosen unter 22 Vol.-% Alkoholgehalt oder 2 l Schaumwein, 10 ml Parfüm und bis zu 5 kg Lebensmittel mitbringen. Bargeldsummen über 10.000 USD sind zu deklarieren. Bei der Ausreise nach Chile dürfen keine Lebensmittel, insbesondere kein Obst und Gemüse mit über die Grenze genommen werden.
Bei der Wiedereinreise in die EU dürfen über 17-jährige 200 Zigaretten oder 100 Zigarillos mit einem Höchstgewicht von 3 g pro Stück oder 50 Zigarren oder 250 g Tabak zollfrei mit sich führen. An alkoholischen Getränken sind bei der Rückreise in die EU 1 l Spirituosen, 2 l Zwischenerzeugnisse, 4 l nicht schäumender Wein und 16 l Bier sowie andere Waren, wie Parfüm, Kaffee, Tee und Elektrogeräte bis zu einem Wert von 300 EUR zollfrei erlaubt, wobei die Wertgrenze für Jugendliche unter 15 Jahre bei 175 EUR und für Flug- und Schiffsreisende bei 430 EUR liegt. Bei der Wiedereinreise in die Schweiz dürfen über 17-jährige 250 Zigaretten oder Zigarren oder 250 g anderer Tabakfabrikate sowie 5 l alkoholische Getränke mit einem Alkoholgehalt bis 18 Vol.-% und 1 l alkoholische Getränke mit einem Alkoholgehalt über 18 Vol.-% zollfrei einführen. Die Wertfreigrenze aller eingekauften Waren beträgt 300 CHF (inkl. Geschenke, Alkohol und Tabakerzeugnisse).
Da sich Zollbestimmungen kurzfristig ändern können, ist es ratsam, die aktuellen Vorschriften kurz vor der Reise direkt bei der jeweiligen Botschaft zu erfragen.
Deutsche Botschaft
Calle Villanueva 1055
C1426BMC Buenos Aires
Tel.: +54-11-47782500
Fax: +54-11-47782550
E-Mail: info@buenos-aires.diplo.de
Web: http:// www.buenos-aires.diplo.de

Österreichische Botschaft
French 3671
1425 Buenos Aires
Tel.: +54-11-48095800
Fax: +54-11-48054016
E-Mail: buenos-aires-ob@bmeia.gv.at
Web: http://www.bmeia.gv.at/botschaft/buenos-aires.html

Schweizerische Botschaft
Av. Santa Fe 846 Piso 12
1059 Buenos Aires
Tel.: +54-11-43116491
Fax: +54-43132998
E-Mail: bue.vertretung@eda.admin.ch
Web: http://www.eda.admin.ch/buenosaires
Die Netzspannung beträgt 220 V bei 50 Hz. Es sind Stecker vom Typ C und I in Verwendung, sodass die Mitnahme eines entsprechenden Adapters zu empfehlen ist .
Die stationäre und ambulante ärztliche Versorgung in den großen Städten ist gut - in Buenos Aires sogar sehr gut -, in der Provinz erreicht sie aber nicht europäische Standards. Viele Apotheken (farmacias) sind 24 Std. geöffnet und führen alle gängigen Medikamente, allerdings oft unter anderem Namen. Die öffentlichen Krankenhäuser sind gratis. In Notfällen sind private Kliniken aber vorzuziehen, deren für argentinische Verhältnisse hohe Kosten in der Regel die Reisekrankenversicherung abdeckt. Diese sollte man unbedingt vor Antritt der Reise abschließen. Der medizinisch sinnvolle Rücktransport sollte eingeschlossen sein. Einen besonders guten Ruf genießt das private Hospital Alemán (Pueyrredón 1640, Buenos Aires, Tel. +54-(0)11-48277000, http://www.hospitalaleman.org.ar).
Das argentinische Bussystem ist sehr zuverlässig, preiswert und komfortabel. Mit Nachtfahrten in sehr bequemen Schlafsitzen überbrückt man die oft riesigen Distanzen. Zu den besten Gesellschaften zählen Andesmar, Chevallier, Flecha Bus, Via Bariloche, TAC und La Estrella/El Cóndor. Lange Strecken kann man mit Inlandsflügen überbrücken, die zumeist in Buenos Aires am Flughafen Aeroparque Jorge Newbery starten. Das beste Streckennetz für Inlandsflüge hat die seit 2009 wieder staatliche Aerolíneas Argentinas (mit Tochtergesellschaft Austral), zuverlässiger ist allerdings LAN Argentina. Weitere Fluglinien sind Andes und LADE. Für Ausflüge vor Ort empfiehlt sich ein Mietwagen. Besonders häufig vertreten sind die Autovermietungen Alamo, Avis, Budget, Hertz und Localiza. Jedoch sollte man im Straßenverkehr erhöhte Vorsicht walten lassen; Unfälle sind deutlich häufiger als in Mitteleuropa.
Die Eisenbahn spielt kaum noch eine Rolle. Interessant sind aber Fahrten mit dem komfortablen Tren Patagónico von Viedma an der Atlantikküste quer durch Patagonien bis San Carlos de Bariloche sowie mit dem spektakulären Tren a las Nubes von Salta hinauf nach San Antonio de los Cobres. Zwischen Buenos Aires und Uruguay (Colonia del Sacramento und Montevideo) bestehen Fährverbindungen. Im Sommer verkehren auch auf den patagonischen Seen Fähren und Ausflugsboote. Bergbesteigungen und Wanderungen müssen in bestimmten Gebieten vom Ministerium für Tourismus genehmigt werden und sollten aufgrund der spontan möglichen Witterungsänderungen in Begleitung eines erfahrenen Führers unternommen werden.
Die beste Reisezeit für ganz Argentinien ist von November bis März. Dann sind die Temperaturen nach einem kalten Winter in Buenos Aires bereits wieder angenehm warm. In diesem Zeitraum lässt sich das gesamte Land problemlos bereisen. Im Nordosten wird es aber bei Werten über 35 °C schwülheiß, im trockenen, sonnigen Nordwesten wechseln sich heiße Tage mit kühlen Nächten ab. Im patagonischen Seengebiet erinnert das Wetter an Mitteleuropa, während in Südpatagonien und Feuerland eher „skandinavische“ Verhältnisse mit sehr wechselhafter kühler Witterung und heftigen Winden vorherrschen, die mit bis zu 160 km/h über die baumlosen Ebenen fegen. In Buenos Aires führt v.a. zwischen Oktober und Januar der aus Südosten kommende stürmische Pampero zu Temperaturstürzen, während der Sommerwind Norte feuchtheiße Meeresluft aus dem Norden bringt. Im Frühjahr und im Winter wiederum sorgt der Sudestada für klamme Tage und beschert v.a. der Pampa-Region heftige Regenfälle mit gelegentlichen Überschwemmungen. Rund um Mendoza bläst zwischen Mai und November der Zonda, ein heißer, trockener Föhnwind, der bis zu 12 Std. anhalten kann.
Noch immer sind die Argentinier auf die besten Steaks der Welt spezialisiert. Der Asado, die argentinische Form des Barbecue, gerät dabei zu einer kunstvollen Inszenierung, die wenigstens drei Stunden zu dauern hat. Besonders lecker und butterweich sind Bife de Lomo (Lendensteak), Ojo de Bife Ancho (Ribeye) und Bife de Chorizo (Rumpsteak), die keine Parrilla (Steakrestaurant) unter einem Gewicht von 500 g zu servieren wagt. In Patagonien isst man auch gerne Lammbraten (cordero), im Nordwesten kommen nicht nur Zicklein (chivo), sondern viele Spezialitäten mit indigenen Traditionen auf den Tisch, darunter der Puchero, ein Eintopf aus Kartoffeln, Süßkartoffeln, Karotten, Kürbis, Maiskolben, Porree, Petersilie und verschiedene Fleischsorten, sowie der Locro, ein mit Chili gewürzter Gemüse- und Getreideeintopf, der mit Mais, Maniok, Kartoffeln und Rind- oder Ziegenfleisch- bzw. Wursteinlage zubereitet wird. Aus Spanien stammen die in Argentinien allgegenwärtigen Empanadas: ausgebackene Teigtaschen, die traditionell mit Rind- oder Hühnerfleisch gefüllt sind. Im subtropischen Zweistromland liebt man Süßwasserfische, in Patagonien gibt es Forellen (trucha) und Lachs (salmón). Auf Feuerland ist die Centolla (Königskrebs) eine echte Delikatesse.
Den vielen italienischen Einwanderern verdankt die argentinische Küche Pasta, Pizza und Eiskrem. In Buenos Aires sehr „in" ist derzeit peruanisch-japanische Fusionsküche. Beliebteste Nachspeise ist Dulce de Leche.
Argentiniens bekannteste Biermarke heißt Quilmés, ein Lagerbier. Im Nordwesten trinkt man eher Salta. In Patagonien und Feuerland gibt es sehr gute Mikrobrauereien. Von erstklassiger Qualität ist argentinischer Rotwein, wobei die hier zur Hochform auflaufende Malbec-Traube dominiert. Die größten Anbaugebiete findet man rund um Mendoza und San Juan. Unverwechselbar argentinisch ist der Mate: ein etwas bitterer, mit heißem Wasser aufgegossener Sud, den man mit einem metallenem Saugröhrchen (bombilla) aus einem gefüllten Kürbisbecher trinkt, der im Freundeskreis von Gast zu Gast gereicht wird.
Amtssprache: Spanisch
Bevölkerung: rund 41 Mio. Einwohner
Fläche: 2.776.890 km²
Hauptstadt: Buenos Aires (rund 3 Mio. Einwohner, Großraum rund 13 Mio.)
Landesvorwahl: +54
Währung: Argentinischer Peso (Abk.: arg$, ISO-4217-Code: ARS)
Zeitzone: Argentina Time (ART). Unterschied zur Mitteleuropäischen Zeit (MEZ): -4 Std., zur Mitteleuropäischen Sommerzeit (MESZ) -5 Std., keine Umstellung auf Sommerzeit
Januar Hinter dem Namen Fiesta Nacional del Folklore verbirgt sich das größte Folklorefestival in Lateinamerika, das jährlich in Cosquin/Córdoba stattfindet (http://www.aquicosquin.org).
Januar-März Karnevalsumzüge gibt es an ausgewählten Samstagen in Gualeguaychu in der Provinz Entre Ríos.
Februar-März Die Rockbands auf dem Cosquin Rockfestival heizen ihrem Publikum jedes Jahr ordentlich ein, sodass die Luft auf dem Open-Air-Gelände förmlich zu brennen beginnt (http://www.cosquinrock.net).
Bei der Fiesta de la Pachamama wird über mehrere Tage zu Ehren der Mutter Erde in Amaichá del Valle/Tucumán getanzt, gesungen und gelacht.
Anfang März Die dreitägige Fiesta Nacional de la Vendimia in Mendoza ist ein fröhliches Weinfest mit großem Abschluss im Stadion (http://www.vendimia.mendoza.gov.ar).
März-April Klassische Musik auf hohem Niveau wird auf dem Festival Internacional de Ushuaia geboten (http://www.festivaldeushuaia.com).
August-September Die Mundial de Tango in Buenos Aires ist eine Veranstaltung für alle Tangoliebhaber, die neben atemberaubenden Tanzdarbietungen und Konzerten auch eine Tango-Messe bereithält (http://www.tangobuenosaires.gob.ar).
Oktober Die Fiesta de la Cerveza in Villa General Belgrano/Córdoba ist das argentinische Pendant zum deutschen Oktoberfest in München.
November Beim Buenos Aires International Jazz Festival treten lokale und internationale Musiker auf mehreren Bühnen der Stadt auf.
Fans elektronischer Musik erleben auf der Creamfields die Creme de la Creme international bekannter DJs. (http://www.creamfieldsba.com)

Uruguay

Año Nuevo (Neujahr, 1. Januar); Epifanía (Heilige Drei Könige, 6. Januar); Carnaval (Februar/März); Viernes Santo (Karfreitag, März/April), Pascua (Ostern, März/April); Desembarco de los 33 Orientales (Rückkehr der 33 Exilanten, 1. April); Día del Trabajador (Tag der Arbeit, 1. Mai); Batalla de Las Piedras (Schlacht von Las Piedras, 18. Mai); Natalicio de Artigas (Geburtstag von José Artigas, 19. Juni); Jura de la Constitución (Schwur auf die Verfassung, 18. Juli); Declaratoria de la Independencia (Unabhängigkeitstag, 25. August); Día de la Raza (Tag des Columbus, 12. Oktober); Día de los Muertos (Allerseelen, 2. November); Navidad (Weihnachten, 25. Dezember).
Für die Polizei, die Ambulanz und die Feuerwehr gilt die einheitliche Notrufnummer 911.
Obwohl in den vergangenen Jahren ein leichter Anstieg der Kriminalität (in Form von Diebstahl und Raubüberfällen) verzeichnet wurde, ist Uruguay im Vergleich zu anderen südamerikanischen Ländern ein relativ sicheres Reiseziel, i.d.R. auch für allein reisende Frauen. Bestimmte Sicherheitsvorkehren sollten jedoch immer getroffen werden, z.B. sollte man als Frau, insbesondere nachts, nicht alleine unterwegs sein und generell nicht per Anhalter fahren. Bestimmte Gegenden von Montevideo (z.B. einige Straßen der Altstadt, das Ausgehviertel Pocitos, die Wohnviertel der Armen im Norden und Süden, der Vorort Carrasco) sollten nach Ladenschluss gemieden werden. In der Hauptreisezeit zwischen Dezember und März zeigt die Touristenpolizei eine verstärkte Präsenz. Wertvoller Schmuck sowie Handtaschen, Geldbörsen und Fotoapparate sollten besser verdeckt mitgeführt werden. Auch tagsüber ist von Abstechern in einsame, kleinen Gassen oder verlassene Gegenden abzusehen.
Das staatliche Telefonnetz ist gut ausgebaut und schnell. Am günstigsten telefoniert man von einem der zahlreichen „Locutorios“ (Fernsprecher) oder von einem Internetcafé, z.B. über Skype. Hier können meist auch Telefongespräche ins Ausland getätigt werden. Telefonzellen funktionieren mit Telefonmünzen, die z.B. in Filialen der staatlichen Telefongesellschaft Antel oder am Kiosk erhältlich sind. Die internationale Vorwahl für Uruguay ist 00598.Um von Uruguay ins Ausland zu telefonieren, wählt man vor der Ortsvorwahl und der Teilnehmernummer die internationale Vorwahl des Ziellandes vor, für Deutschland also z.B. die 0049, für Österreich die 0043 und für die Schweiz die 0041.

Das AMPS-Mobilfunknetz, betrieben durch Antel, läuft über die Netztechnik GSM 850/1800/1900. Triband- und Quadband-Handys sind GSM 1900-fähig, während man für GSM 850 ein Quadband-Handy benötigt. Mit Vertragshandys aus Deutschland, Österreich und der Schweiz kann man problemlos telefonieren. Günstiger ist es allerdings, sich vor Ort (z.B. am Kiosk) eine Prepaid-Karte eines lokalen Anbieters (z.B. Antel) zu besorgen. W-Lan gehört in Hotels und Pensionen inzwischen zum Standard.
Weder für Deutsche noch für Österreicher und Schweizer gibt es eine Impfvorschrift für die Reise nach Uruguay. Jedoch empfiehlt es sich, die vom Robert-Koch-Institut (RKI) herausgegebenen Basisschutzimpfungen gegen Diphtherie, Tetanus, Polio, Hepatitis A und bei Langzeitaufenthalten oder bei besonderer Exposition auch gegen Hepatitis B, Typhus und Tollwut zu vervollständigen oder auffrischen zu lassen. Wenn aus einem gelbfieberendemischen Gebiet eingereist wird, ist eine Impfung gegen Gelbfieber vorgeschrieben. Uruguay ist kein Malariagebiet, allerdings übertragen die Mücken in einigen Fällen das Dengue-Fieber, weshalb auf einen ausreichenden Mückenschutz wie helle, langärmelige Kleidung, Insektenschutzmittel und ggfs. ein Moskitonetz geachtet werden sollte. Weiterhin besteht die Gefahr einer Ansteckung mit Bruccellose, Echinokokkose und in ländlichen Gebieten auch mit der von Raubwanzen übertragenen Chagas-Krankheit.
Da sich Impfvorschriften kurzfristig ändern können, ist es ratsam, die aktuellen Vorschriften vor der Reise direkt bei der jeweiligen Botschaft oder konsularischen Vertretung des Ziellandes zu erfragen. Bitte erkundigen Sie sich zusätzlich auf den Internetseiten Ihres Auswärtigen Amtes über mögliche aktuelle medizinische Risiken für Reisen ins jeweilige Land.
Behinderte haben es in Uruguay nicht gerade leicht, sich ohne fremde Hilfe zurechtzufinden. Es wird derzeit aber einiges unternommen, um den besonderen Bedürfnissen körperlich eingeschränkter Menschen besser gerecht zu werden. So sind inzwischen viele größere Hotels und Museen barrierefrei zugänglich.

Reisen nach Uruguay sind zum Beispiel mit Esperanza Tours möglich:

Schillerstraße 11
71522 Backnang
Tel.: +49-251-28919425
E-Mail: info@esperanza-tours.de
Web: http://www.esperanza-tours.de
Deutsche, österreichische und schweizerische Bürger benötigen für die Einreise nach Urugay einen noch mindestens sechs Monate gültigen Reisepass, ein Weiter- oder Rückreiseticket und ausreichende Geldmittel. Ein vorläufiger Reisepass ist nicht ausreichend! Kinder benötigen ein eigenes Reisedokument; eine Miteintragung von Kindern im Reisepass der Eltern wird seit dem 26.02.2012 nicht mehr akzeptiert. Reisende aus der EU und der Schweiz benötigen kein Visum, bekommen allerdings bei der Einreise eine Einreisebestätigung ausgehändigt, die bei der Ausreise vorgezeigt werden muss und für einen Aufenthalt von bis zu 90 Tagen berechtigt. Das Dokument ist sorgfältig aufzubewahren, denn eine Neuausstellung kann sich sehr zeitaufwändig gestalten. Insbesondere wenn man aus den Nachbarländern Brasilien oder Argentinien einreist, sollte man darauf achten, dass die Grenzbeamten einen Einreisezettel mit Stempel ausstellen, um Probleme bei der Ausreise zu umgehen. Kommt einem auf der Reise durch Uruguay der Reisepass abhanden, muss dies unverzüglich der nächsten Polizeibehörde angezeigt werden, da die Anzeige für die Ausstellung eines neuen Ausweisdokumentes und die Ausreise benötigt wird.
Da sich Einreisebestimmungen kurzfristig ändern können, ist es ratsam, die aktuellen Vorschriften vor der Reise direkt bei der jeweiligen Botschaft oder konsularischen Vertretung zu erfragen.
Geschäfte und Supermärkte haben i.d.R. Mo-Sa 9-12 Uhr und 14-19 Uhr geöffnet, in größeren Städten bis 22 Uhr und oft auch sonntags. In Einkaufszentren und großen Supermärkten kann z.T. auch rund um die Uhr eingekauft werden. Die meisten Banken stehen ihren Kunden werktags zwischen 13 und 17 Uhr zur Verfügung, Postämter zwischen 8 und 18 Uhr.
In Bezug auf Homosexualität gehört Uruguay zu den liberalsten Staaten Südamerikas. Gleichgeschlechtliche Liebe ist gesellschaftlich akzeptiert und bereits seit 1934 legalisiert. Seit 2004 gibt es außerdem ein Antidiskriminierungsgesetz und seit 2007 eine Kommission, welche die Diskriminierung aufgrund der sexuellen Orientierung verfolgt. Die Eintragung gleichgeschlechtlicher Partnerschaften war seit 2008 möglich, 2013 wurde die Homo-Ehe eingeführt. Eine lebendige LGBT-Szene findet sich vor allem in der Hauptstadt Montevideo.
Im Restaurant werden rund 10 % des Rechnungsbetrages als Trinkgeld erwartet. Kofferträger, Zimmermädchen, Portiers, Schuhputzer und sonstige Servicekräfte sind oft auf ein Trinkgeld angewiesen und sollten ebenfalls mit ein paar Münzen oder Scheinen belohnt werden.
Die medizinische Versorgung in Montevideo ist relativ gut und in anderen den größeren Städten im Inland auf jeden Fall ausreichend vorhanden. Allerdings entspricht sie jedoch nicht den europäischen Standards und je tiefer man in ländliche Regionen vordringt, desto schlechter gestalten sich die Gegebenheiten für eine adäquate Behandlung, wobei Privatkliniken i.d.R. besser ausgestattet sind als staatliche. Der Abschluss einer Auslands-Krankenversicherung mit Rückholoption und die Mitnahme einer kleinen Reiseapotheke werden empfohlen. Wer auf besondere Medikamente angewiesen ist, sollte diese zusätzlich in ausreichender Menge bei sich führen und sich ggfs. vor Reisebeginn bei der für Uruguay zuständigen Behörde über eine Einfuhrerlaubnis erkundigen.
Gegenstände für den persönlichen Gebrauch, 2 l Alkohol und 400 Zigaretten oder 50 Zigarren oder 500 g Tabak können zollfrei nach Uruguay eingeführt werden. Bargeld darf bis zum Wert von 10.000 USD eingeführt werden. Für Samen, Früchte, Pflanzen, Tiere und Fleisch besteht Einfuhrverbot. Die Ausfuhr von Tabakwaren ist auf 100 Zigaretten und 25 Zigarren begrenzt, Kunstgegenstände werden streng kontrolliert.
Bei der Wiedereinreise in die EU und die Schweiz dürfen Personen über 17 Jahre 200 Zigaretten oder 100 Zigarillos mit einem Höchstgewicht von 3 g pro Stück oder 50 Zigarren oder 250 g Tabak zollfrei mit sich führen. An alkoholischen Getränken sind bei der Rückreise in die EU 1 l Spirituosen, 2 l Zwischenerzeugnisse, 4 l nicht schäumender Wein und 16 l Bier sowie andere Waren, wie Parfüm, Kaffee, Tee und Elektrogeräte bis zu einem Wert von 300 EUR zollfrei erlaubt, wobei die Wertgrenze für Jugendliche unter 15 Jahre bei 175 EUR und für Flug- und Schiffsreisende bei 430 EUR liegt. Bei der Wiedereinreise in die Schweiz dürfen über 17-jährige 250 Zigaretten oder Zigarren oder 250 g anderer Tabakfabrikate sowie 5 l alkoholische Getränke mit einem Alkoholgehalt bis 18 Vol.-% und 1 l alkoholische Getränke mit einem Alkoholgehalt über 18 Vol.-% zollfrei einführen. Die Wertfreigrenze aller eingekauften Waren beträgt 300 CHF (inkl. Geschenke, Alkohol und Tabakerzeugnisse).
Da sich Zollbestimmungen kurzfristig ändern können, ist es ratsam, die aktuellen Vorschriften kurz vor der Reise direkt bei der jeweiligen Botschaft zu erfragen.
Die Stromspannung beträgt 220 V bei 50 Hz. Da die in Uruguay verwendeten Steckertypen nicht einheitlich geregelt sind, empfiehlt es sich, einen internationalen Adapter mitzunehmen.
Deutsche Botschaft
Montevideo La Cumparsita 1435
Plaza Alemania
11200 Montevideo
Tel.: +598-29025222
Fax: +598-29023422
E-Mail:info@montevideo.diplo.de
Web: http://montevideo.diplo.de
Öffnungszeiten: Mo, Mi, Do, Fr 9-11.30 Uhr, Di 13-15.30 Uhr

Österreichisches Honorargeneralkonsulat
Misiones 1381
Oficina 102
11000 Montevideo
Tel.: +598-2-9155431
Fax: +598-2-9155431
E-Mail: consaustria_mvd@hotmail.com
Web: http://www.bmeia.gv.at
Öffnungszeiten: Di 10-12 Uhr, Do 15-17 Uhr

Schweizerische Botschaft
Calle Ing. Federico Abadie
2936/40 - Piso 11
11300 Montevideo, Uruguay
Tel.: +598-2-7115545
Fax: +598-2-7115031
E-Mail: mtv.vertretung@eda.admin.ch
Web: https://www.eda.admin.ch/montevideo
Das Hauptverkehrsmittel in Uruguay ist der Autobus, der zudem eine sehr sichere Art der Fortbewegung darstellt. Das Land verfügt über ein dichtes Netz an nationalen Buslinien, wobei die meisten Verbindungen am Bahnhof Tres Cruces in Montevideo beginnen oder enden. Hier treffen auch die Busse des internationalen Reiseverkehrs ein. Mit dem Bus gelangt man regelmäßig in alle Teile des Landes; für Überlandfahrten oft mit moderner Ausstattung und mit Klimaanlage.
Der binnenländische Flugverkehr spielt aufgrund der relativ geringen Ausdehnung des Landes eine eher untergeordnete Rolle und auch Züge verkehren nur wenige in der Gegend rund um Montevideo; diese werden vor allem von Pendlern genutzt. Es gibt einige wenige Touristenzüge, die allerdings keinem verlässlichen Fahrplan folgen.
Wer möchte, kann das Land auch mit einem Mietwagen erkunden. Man benötigt dazu lediglich den eigenen Führerschein, eine internationale Kreditkarte und muss mindestens 23 Jahre alt sein. Die Straßen sind größtenteils befestigt und befinden sich in einem überwiegend guten Zustand, jedoch sollte man damit rechnen, dass Verkehrsregeln (auch in Uruguay gilt rechts vor links!) nicht immer eingehalten werden und die Fahrweise der Einheimischen eher risikofreudig ist. Die Promillegrenze liegt bei 0,3. Nachts sollte man aus Sicherheitsgründen besser auf Überlandfahrten verzichten. Auch Taxifahren ist in Uruguay relativ sicher und mit rund 2 USD pro Kilometer verhältnismäßig günstig. Alle Taxis fahren mit Taxameter oder bieten Festpreise an (Preislisten sind beim Fahrer erhältlich). Es besteht auch die Möglichkeit, ein Taxi stundenweise zum Pauschalpreis zu mieten.
Das Klima Uruguays ist im Norden subtropisch, im Süden gemäßigt, wobei im Landesinneren, insbesondere entlang des Rio Uruguay, höhere Temperaturen herrschen als in den Küstenregionen. Hier liegen die Jahresdurchschnittstemperaturen bei 16,5 °C, im Inland etwas darüber. Für einen Strandurlaub sind die Sommermonate (Dezember bis März) ideal; dann ist es bei mittleren Höchstwerten um 28 °C meist angenehm warm. Die übrigen Jahreszeiten eignen sich vor allem für Städtebesichtigungen und ausgiebige Wanderungen durch die Natur; selbst in den Wintermonaten gibt es dafür noch ausreichend Sonnentage. Der wärmste Monat ist der Januar, der kühlste der Juni. Zwischen April und November kann es z.T. recht windig und regnerisch werden. Die Wintermonate (Juni-September) sind mit 6-15 °C relativ mild, es kann jedoch vereinzelt auch Frost geben.
Februar/März Wie in vielen südamerikanischen Staaten ist der Karneval auch in Uruguay eines der wichtigsten Feste im Veranstaltungskalender. Besonders prächtige, farbenfrohe Umzüge finden in der Hauptstadt Montevideo statt, die sogar als Karnevals-Hochburg Iberoamerikas angesehen wird.
März Die „Fiesta de la Patria Gaucha“, die in der ersten Märzwoche in der Laguna de las Lavenderas in Tacuarembó abgehalten wird, gilt als das größte Volksfest des Landes, dem jedes Jahr mehr als 60.000 Besucher beiwohnen. Eine Woche lang feiert man die Gaucho-Kultur mit viel Musik, Shows und Wettbewerben. Höhepunkt ist die Wahl des „Paisanito” und der „Paisanita”, des Landsmannes und der Landfrau, die dann zusammen mit den Rodeo-Gewinnern mit einem Umzug gefeiert werden (http://patriagaucha.com.uy).
März/April An Ostern treffen sich im Rahmen der „Semana Criolla“ seit 1925 die mutigsten Gauchos aus Uruguay, Argentinien und Brasilien, um beim größten Gaucho-Festival im Rodeo-Reiten gegeneinander anzutreten. Das nicht ganz ungefährliche Spektakel zieht jedes Jahr Tausende von Besuchern in die uruguayische Hauptstadt. Darüber hinaus wird ein umfangreiches Programm mit Musik, Tanz, Aufführungen, landestypischen Produkten und Handwerkskunst geboten.
Amtssprache: Spanisch
Bevölkerung: rund 3,38 Mio. Einwohner
Fläche: 176.215 km²
Hauptstadt: Montevideo (rund 1,33 Mio. Einwohner)
Landesvorwahl: +598
Währung: Uruguayischer Peso (Abk.: $ und $U; ISO-4217-Code: UYU)
Zeitzone: Uruguay Time (UYT), Mitteleuropäische Zeit (MEZ) -3 bzw. nach Umstellung auf uruguayische Sommerzeit -4 Stunden, Mitteleuropäische Sommerzeit (MESZ) -5 Stunden
Die uruguayische Küche ist stark europäisch beeinflusst; italienische und spanische Gerichte wie Pizza, Pasta und Meeresfrüchte dominieren die Speisekarte. Wenn man bedenkt, dass die Viehzucht ein wichtiger Wirtschaftsfaktor des Landes ist, verwundert es nicht, dass auch Rindfleisch hoch im Kurs steht. Zubereitet wird es in allen denkbaren Variationen, so z.B. vom Holzkohlegrill (als „Asado“, das Nationalgericht), als Filetsteak (Lomo), Rippchen (Asado de Tira) oder Rumpsteak (Bife de Chorrizo), wobei der Fantasie der zahlreichen Grillrestaurants (Parrilladas) keine Grenzen gesetzt sind. Für Vegetarier stellt das Land eher eine Herausforderung dar. Insgesamt ist die Kost meist relativ fettreich und frische Kräuter und Gewürze werden recht spärlich verwendet.
Den kleinen Hunger zwischendurch stillen die Einheimischen gerne mit Chivito, einer Art Burger mit Gemüse und dünnen Rindfleischscheiben, oder Empanadas, kleinen Küchlein mit Käse- oder Fleischfüllung. Als weiterer Snack wird in vielen Bars Gramajo, ein Gericht aus Bratkartoffeln, Eiern und Schinken serviert. Den krönenden Abschluss bilden zumeist süße Desserts mit Dulce de leche (Milch-Karamell).
Als Nationalgetränk gilt, wie auch in anderen Ländern Südamerikas, der Yerba Mate-Tee. Ein beliebtes, alkoholisches Erfrischungsgetränk (Refresco) ist der aus Fruchtsaft, Fruchtstückchen, Schaum- und Weißwein hergestellte Clericó. Probieren sollte man auch einen der hervorragenden Weine, die in Uruguay aus der Tannat-Traube gewonnen werden.

Brasilien

Polizei (policia): 190, Krankenwagen (ambulância): 192, Feuerwehr (bombeiros): 193
2013 öffnete Brasilien den Weg für die Homo-Ehe. Besonders in den großen Städten zeigt man sich gegenüber schwulen und lesbischen Reisenden recht aufgeschlossen. In den ländlichen Regionen geht es konservativer zu; daher empfiehlt sich dort ein diskreteres Verhalten. In Rio de Janeiro und São Paulo gibt es eine gut entwickelte Szene, und auch Salvador ist ein beliebtes Ziel für Gays. Lokale Informationen liefert der Rio Gay Guide (http://www.riogayguide.com). Am São Paulo Pride March im Mai nehmen über 2 Mio. Menschen teil, und auch der Rio de Janeiro Pride March im Juni an der Copacabana ist außerordentlich populär. Ein weiteres Gay-Festival ist Mix Brasil (https://www.mixbrasil.org.br).
Nachdem es in jüngster Zeit vermehrt zu Fällen von Gelbfiebererkrankungen gekommen ist, rät das Centrum für Reisemedizin (CRM) in Düsseldorf derzeit dringend dazu, sich vor einer Reise nach Brasilien gegen Gelbfieber impfen zu lassen.
Zu empfehlen ist weiterhin ein Impfschutz gegen Tetanus, Diphtherie, Keuchhusten, Mumps, Masern Röteln (MMR), Influenza und Hepatitis A, bei Langzeitaufenthalt von über vier Wochen auch gegen Hepatitis B, Tollwut und Typhus. Ein hohes Risiko für Malaria besteht in den Provinzen Acre, Rondônia und Roraima bzw. ein geringes Risiko in Amapà, Amazonas, Maranhao (W), Mato Grosso (N), Parà (außer Belèm City), Tocantins (W) und den Außenbezirken der Städte Pôrto Velho, Boa Vista, Macapà Manaus, Santarém, Maraba, Rio Branco und Cruzeiro do Sul. Die Städte an der Ostküste (inklusive Fortaleza) sind malariafrei. Gegen das in letzter Zeit wieder verstärkt auftretende Denguefieber, Malaria und Chikungunya hilft nur ein konsequenter Mückenschutz.
Da sich Impfvorschriften kurzfristig ändern können, ist es ratsam, die aktuellen Vorschriften vor der Reise direkt bei der jeweiligen Botschaft oder konsularischen Vertretung des Ziellandes zu erfragen. Bitte erkundigen Sie sich zusätzlich auf den Internetseiten Ihres Auswärtigen Amtes über mögliche aktuelle medizinische Risiken für Reisen ins jeweilige Land.
Allgemeine Öffnungszeiten: Mo-Fr von 9-18 Uhr mit einer Mittagspause irgendwann zwischen 11.30 Uhr und 14 Uhr. Geschäfte öffnen auch am Samstag bis etwa 13 Uhr. Die großen Einkaufszentren haben wesentlich länger, 10-22 Uhr, und auch am Sonntag, 14-18 Uhr, geöffnet. Behörden öffnen Mo-Fr von 11-18 Uhr, Postämter Mo-Fr von 9-17 Uhr und Sa von 9-13 Uhr. Banken haben Mo-Fr von 10-16 Uhr oder 16.30 Uhr geöffnet. Geldautomaten sind in der Regel zwischen 6 und 20/22 Uhr in Betrieb. Museen sind meist am Montag und an Feiertagen geschlossen.
Besucher aus der EU und der Schweiz benötigen einen für noch mindestens sechs weitere Monate gültigen Reisepass. Kindereinträge im Reisepass eines Elternteils sind nicht mehr gültig. Jedes Kind benötigt ein eigenes Ausweisdokument. Bei der Einreise füllt man eine Einreisekarte (Cartão de Entrada/Saída) aus, die bis zur Ausreise aufbewahrt werden muss (am besten getrennt vom Pass). Der Aufenthalt als Tourist in Brasilien wird für 90 Tage gewährt, kann aber vor Ablauf dieser Frist bei der Polícia Federal einmal um weitere 90 Tage verlängert werden. Den brasilianischen Behörden steht es allerdings zu, die geplante Aufenthaltsdauer zu verkürzen. Ist ein Aufenthalt von über 90 Tagen geplant, sollte vor Reiseantritt unbedingt ein Visum beantragt werden. Deutsche mit der zusätzlichen brasilianischen Staatsbürgerschaft müssen mit dem brasilianischen Reisepass einreisen. Allerdings erlischt die deutsche Staatsbürgerschaft beim Wiedererwerb der brasilianischen Staatsbürgerschaft (wenn bspw. ein brasilianischer Reisepass oder Personalausweis beantragt wird) ohne der vorherigen schriftlichen Genehmigung durch die zuständige deutsche Behörde. Allein oder in Begleitung Dritter bzw. eines Elternteils reisende Minderjährige mit brasilianischer Staatsangehörigkeit benötigen eine schriftliche Reisegenehmigung der Eltern, die von einem brasilianischen Konsularbeamten, einer brasilianischen Auslandsvertretung oder einem brasilianischen Notariat (Cartório) beglaubigt sein muss. Alle Reisenden müssen über ein Rückflug- oder Weiterreiseticket sowie genügend Geldmittel für den Aufenthalt verfügen.
Da sich Einreisebestimmungen kurzfristig ändern können, ist es ratsam, die aktuellen Vorschriften kurz vor der Reise direkt bei der jeweiligen Botschaft zu erfragen.
Ano Novo (Neujahr, 1. Januar); Carnaval (Februar/März); Paixão de Cristo (Karfreitag, März/April); Tiradentes (Gedenktag für den Nationalhelden Tiradentes, 21. April); Dia do Trabalhador (Tag der Arbeit, 1. Mai); Corpus Christi (Fronleichnam, Mai/Juni); Independência do Brasil (Unabhängigkeitstag, 7. September); Nossa Senhora da Aparecida (Maria Erscheinung - Schutzpatronin Brasiliens, 12. Oktober); Finados (Allerseelen, 2. November); Proclamação da República (Tag der Proklamation der Republik, 15. November); Natal (Weihnachten, 25. Dezember).
An den gesetzlichen Feiertagen haben Schulen, Banken, Behörden und Fabriken geschlossen; viele Supermärkte, Apotheken und kleinere Geschäfte bleiben jedoch geöffnet.
Alleinreisende Frauen müssen sich auch in Brasilien auf eine gehörige Dosis lateinamerikanischen Machismo gefasst machen, der hier jedoch etwas milder ausfällt als beispielsweise in den nördlichen und westlichen Nachbarländern. Es empfiehlt sich, die Kleidung trotz des warmen Klimas nicht so knapp und provokant zu wählen wie die Brasilianerinnen, die es gelernt haben, mit anzüglichen Sprüchen und plumper Anmache souverän umzugehen. Auf die allgegenwärtige Frage, wo denn der Ehemann abgeblieben sei, sollte Frau stets eine schlagfertige Antwort parat haben (wahr muss sie ja nicht sein). Auch wenn es dem Ego schmerzt, sollte sich jede Frau im Klaren darüber sein, dass mancher spontane Heiratsantrag eher dem Geldbeutel als dem umwerfenden Aussehen gilt. Alles in allem ist Brasilien für weibliche Singles aber kein Problem. Ausgehen sollten Frauen abends allerdings doch lieber mit ein paar vertrauenswürdigen Bekannten. Regel Nummer eins: Eine humorvolle Abfuhr wird viel leichter hingenommen als eine aggressiv-direkte.
Auch in Brasilien sind behindertengerechte Einrichtungen im Kommen, besonders in beliebten Urlaubsorten und Touristenhotels. Einige Metrostationen sind behindertengerecht gestaltet, leider aber nicht die Busse. Besonders abseits der touristischen Zentren stoßen Rollstuhlfahrer auf erhebliche Probleme. Dafür sind die Brasilianer in der Regel sehr hilfsbereit. Ein positives Beispiel für behindertengerechten Zugang bieten der Zuckerhut in Rio de Janeiro und der Corcovado.

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Öffnungszeiten: Mo-Fr 8.30-12 Uhr, 13.15-16.30 Uhr
Das brasilianische Telefonnetz ist gut ausgebaut und privatisiert. Es gibt viele regionale und einige nationale Telefonanbieter. Bei Ferngesprächen muss daher nach der Null die Kennzahl einer Telefongesellschaft eingesetzt werden. Am besten verwendet man die Kennzahlen 21 (Embratel), 23 (Intelig) oder 31 (Oi), mit denen man in ganz Brasilien und ins Ausland telefonieren kann. Ein Beispiel: Wer die Nummer 12345678 in Rio anrufen möchte, müsste 0xx21-12345678 wählen, wobei die Platzhalter für die Kennzahl der gewählten Telefongesellschaft stehen. Hat man sich beispielsweise für Intelig entschieden, müsste man 02321-12345678 wählen. Die Ortsvorwahl ist in Brasilien immer zweistellig. Rio de Janeiro hat z.B. die Vorwahl 21, São Paulo 11. Alle Festnetz- und Handynummern sind achtstellig.
Öffentliche Telefonzellen stehen an jeder Straßenecke. Wegen ihrer Form heißen sie im Volksmund Orelhão („großes Ohr"). Sie funktionieren mit Telefonkarten, die man an Kiosken oder in Geschäften kaufen kann. Üblicherweise enthalten die Telefonkarten 20, 40 oder 50 Einheiten. Wer mit dem eigenen (simlockfreien) Handy telefonieren will, besorgt sich am besten bei einer brasilianischen Mobiltelefongesellschaft eine Prepaidkarte. Manchmal wird Ausländern der Verkauf verweigert, weil diese nicht die vorgeschriebene CPF-Steuernummer angeben können. Dann hilft aber meist ein brasilianischer Freund weiter. Die großen vier Mobiltelefonanbieter sind: Tim (http://www.tim.com.br), Vivo (http://www.vivo.com.br), Claro (http://www.claro.com.br) und Oi (http://www.oi.com.br). Handynummern beginnen mit den Ziffern 8 oder 9. Sie tragen die Vorwahl des Ortes, in dem der Chip gekauft wurde. Die kostengünstigste Kommunikationsmöglichkeit ist die über das Internet; in vielen Hotels stehen W-LAN-Verbindungen zur Verfügung.
Die privatärztliche Versorgung in Krankenhäusern und Praxen ist in den größeren Städten auf europäischem Niveau, auf dem Land dagegen nicht. Der Abschluss einer weltweit gültigen Reisekrankenversicherung inklusive Rücktransport ins Heimatland ist unabdingbar. Meist muss man die oft hohen Kosten im Land erst einmal selbst begleichen. Die Botschaften Deutschlands, Österreichs und der Schweiz stellen vor Ort auf Wunsch Listen der ihnen bekannten deutsch- und englischsprachigen Ärzte zur Verfügung.
Die Stromspannung schwankt je nach Region zwischen 110 Volt und 220 Volt, im Zweifel sollte man besser nachfragen. Große Hotels haben oft beide Anschlüsse. Sicherheitshalber sollte man einen Adapter für US-Stecker mitnehmen.
Die meisten Restaurants berechnen automatisch 10 % Trinkgeld. Es gilt als arrogant, Münzen auf dem Tisch zurückzulassen. Die besseren Hotels schlagen oft Service-Gebühren von 5-15 % auf den Endbetrag auf. Ist die (offiziell eigentlich freiwillige) Taxa de Serviço (Trinkgeld) enthalten, entfallen weitere Zahlungen. In Taxis und bei kleineren Dienstleistungen rundet man auf den nächsten vollen Real auf. Träger am Flughafen und im Hotel erwarten etwa 2 BRL pro Gepäckstück.
Deutsche Botschaft
SES (Setor de Embaixadas Sul)
Avenida das Nações, Quadra 807, Lote 25
70415-900 Brasília-DF
Tel.: +55-61-34427000
Fax: +55-61-34437508
E-Mail: info@brasilia.diplo.de
Web: http://www.brasilia.diplo.de

Österreichische Botschaft
SES (Setor de Embaixadas Sul)
Avenida das Nações, Quadra 811, Lote 40
70426-900 Brasília-DF
Tel.: +55-61-34433111
Fax: +55-61-34435233
E-Mail: brasilia-ob@bmeia.gv.at
Web: http://www.bmeia.gv.at/botschaft/brasilia.html

Schweizerische Botschaft
SES (Setor de Embaixadas Sul)
Avenida das Nações, Quadra 811, Lote 41
70448-900 Brasília-DF
Tel.: +55-61-34435500
Fax: +55-61-34435711
E-Mail: bra.vertretung@eda.admin.ch
Web: http://www.eda.admin.ch/brasilia
Kleidung und Gegenstände des persönlichen Gebrauchs dürfen in Brasilien zollfrei eingeführt werden, ebenso Gegenstände bzw. Geschenke bis zum Wert von 500 USD (bei Einreise auf dem Land- oder Wasserweg 300 BRL) sowie Duty-free-Artikel im Wert von bis zu 500 USD (aktuelle Infos auf Englisch unter http://www.receita.fazenda.gov.br/principal/Ingles/faq.htm). Weiterhin ist die Einfuhr von 400 Zigaretten oder 250 g Tabak oder 25 Zigarren und 2 l alkoholischen Getränken zollfrei möglich. Pro Person darf ein elektronisches Gerät (z.B. Digitalkamera) abgabefrei eingeführt werden. Nicht in Brasilien hergestellte Notebooks oder Handys müssen offiziell bei der Einreise registriert und auch wieder ausgeführt werden. Bei Verlust oder Diebstahl ist ein polizeiliches Dokument (boletim de ocorrência) beizubringen. Die Einfuhr von Bargeld im Wert von über 10.000 BRL muss deklariert werden. Die Einfuhr von Nahrungsmitteln und von exportiertem brasilianischem Alkohol ist grundsätzlich verboten, Tiere und Pflanzen unterliegen bestimmten Restriktionen.
Die Ausfuhr von ungeschliffenen Edelsteinen, bestimmten Mineralien, Fossilien, einheimischen Samen, wild lebenden Tieren (z.B. Papageien) und Pflanzen ist nicht erlaubt. Auch harmlos erscheinende Souvenirs aus seltenen Tier- und Pflanzenarten, die unter das Washingtoner Artenschutzabkommen fallen, sind illegal. In Brasilien für den Privatgebrauch erworbene Güter dürfen bis zu einem Betrag von 2.000 USD als Gepäck ausgeführt werden. Zollfreigrenzen bei der Wiedereinreise nach Deutschland und Österreich sind 200 Zigaretten oder 100 Zigarillos mit einem Höchstgewicht von 3 g pro Stück oder 50 Zigarren oder 250 g Tabak sowie 1 l Spirituosen, 2 l Zwischenerzeugnisse, 4 l nicht schäumender Wein und 16 l Bier sowie 1 l Spirituosen oder 2 l Wein und Geschenke bis 300 EUR (Schiffs- und Flugreisende 430 EUR). Bei der Wiedereinreise in die Schweiz dürfen über 17-jährige 250 Zigaretten oder Zigarren oder 250 g anderer Tabakfabrikate sowie 5 l alkoholische Getränke mit einem Alkoholgehalt bis 18 Vol.-% und 1 l alkoholische Getränke mit einem Alkoholgehalt über 18 Vol.-% zollfrei einführen. Die Wertfreigrenze aller eingekauften Waren beträgt 300 CHF (inkl. Geschenke, Alkohol und Tabakerzeugnisse).
Da sich Zollbestimmungen kurzfristig ändern können, ist es ratsam, die aktuellen Vorschriften kurz vor der Reise direkt bei der jeweiligen Botschaft zu erfragen.
Wer mehrere Inlandsflüge plant, kann (nur vor Reiseantritt im Heimatland) zusammen mit dem Langstreckenflug den nicht übertragbaren Brasil Airpass der brasilianischen Fluggesellschaft TAM erwerben (leichter Aufpreis, wenn der Langstreckenflug nicht mit der TAM gebucht wird). Dieser gilt für fast das gesamte brasilianische Streckennetz der TAM und berechtigt zu vier bis höchstens neun Inlandsflügen beliebiger Reichweite. Detaillierte Informationen unter http://www.brol.com. Weitere brasilianische Fluggesellschaften sind Avianca, Azul, Gol und Trip. Außerdem gibt es regionale Fluglinien wie Meta, Pantanal, Puma Air, Rico, TAF und Webjet.
Die Fernbusse der großen Busgesellschaften sind topmodern und komfortabel, am luxuriösesten sind die nachts verkehrenden Leito-Busse (Liegebusse). Auch die Semi-Leitos („Halb-Liegebusse") mit geringerem Neigungswinkel sind gut, einfacher dagegen die Typen Executivo und Convencional. Die vorderen Plätze sind stets die besten. Für den Passagierschein wird die Reisepassnummer benötigt. Die Klimaanlagen sind oft eisig. Bei den meisten Busgesellschaften ist inzwischen ein Ticketkauf übers Internet möglich. Wichtige Busgesellschaften sind Águia Branca, Bomfim, Eucatur, Guanabara, Gontijo, Itapemirim, Kaiowa, Expresso Nordeste, Autoviação Progresso, Real Expresso.
Auf dem Amazonas sowie im Parnaiba-Delta, auf dem Rio São Francisco sowie auf einigen Abschnitten des Rio Paraná verkehren Schiffe (auf Fahrtüchtigkeit achten!). Geschlafen wird meist in Hängematten an Deck, größere Boote haben auch Kajüten.
Die Eisenbahn spielt in Brasilien für Passagierverkehr kaum eine Rolle. Ausnahmen sind die Touristenstrecken zwischen Curitiba und Paranaguá bzw. die Pantanal-Bahn (http://www.serraverdeexpress.com.br).
Einen Mietwagen sollte man nur für Strecken in Betracht ziehen, die mit öffentlichen Verkehrsmitteln schlecht zu erreichen sind. Autofahren ist aus vielen Gründen in Brasilien wesentlich gefährlicher als in Deutschland. Der internationale Führerschein ist vorgeschrieben, die Promillegrenze liegt bei 0,0 %.
Die Großstädte Rio de Janeiro, São Paulo, Recife und Porto Alegre haben ein gut funktionierendes U-Bahn-Netz. Taxifahren ist in der Regel billiger als in Mitteleuropa.
Besucher des Bundesstaates Maranhão im Nordosten von Brasilien sollten keine Busse benutzen und vor allem in der Hauptstadt São Luis erhöhte Vorsicht walten lassen, denn hier kam es in letzter Zeit immer wieder zu Angriffen auf Polizeistationen und öffentliche Verkehrsmittel.
Amtssprache: Brasilianisches Portugiesisch
Bevölkerung: rund 201 Mio. Einwohner
Fläche: ca. 8.5 Mio. km²
Hauptstadt: Brasilia (450.000 Mio Einwohner)
Landesvorwahl: +55
Währung: Brasilianischer Real (Abk.: R$; ISO-4217-Code: BRL)
Zeitzone: Brasilien teilt sich in folgende drei Zeitzonen auf: Brasília Official Time (BRT; MEZ -4 Std.), Brasília Time -1 (MEZ -5 Std.) und Brasília Time +1 (MEZ -3 Std.). Zwischen Mitte Oktober und Mitte Februar wird in einigen Teilen Brasiliens auf Sommerzeit (+1 Std.) umgestellt.
Brasilien liegt zum allergrößten Teil in tropischen Regionen. Die Jahreszeiten sind denen in Europa entgegengesetzt, allerdings deutlich weniger ausgeprägt. Die südlichen und südöstlichen Regionen - inklusive Rio und São Paulo - besucht man am besten in den Monaten März und November/Mitte Dezember. Zwischen Ende Dezember und Februar ist es meist heiß, aber auch feucht. Außerdem ist in der Zeit zwischen Weihnachten und Karneval halb Brasilien im Urlaub, was die Preise in die Höhe schießen lässt. Die Wintermonate (Juni bis September) fallen in São Paulo und Belo Horizonte recht kühl aus. In Rio kann dann ein Tag grau und regnerisch, der nächste aber warm und sonnig sein. Den Pantanal besucht man am besten in der Trockenzeit zwischen April und September. Am Amazonas ist es eigentlich immer heiß und feucht. Hauptregenzeit ist zwischen Januar und April. Am wenigsten regnet es zwischen Juli und November, die Flüsse erreichen ihre Höchststände zwischen März und Juni.
Der Nordosten zwischen Porto Seguro und Natal bleibt das ganze Jahr über warm, wobei gerade die Paulistas im Juli gerne ihrem Winter entfliehen, um hier Urlaub zu machen. An der Küste fallen die heftigsten Niederschläge zwischen Mai und Juli, während es an der Nordküste zwischen Natal und São Luis zwischen Januar und Mai am meisten regnet. Die beste Reisezeit ist zwischen August und Mitte Dezember sowie von März bis Juni.
São Paulo und Rio de Janeiro sind inzwischen kulinarische Hochburgen Südamerikas, und allmählich entdecken junge brasilianische Küchenchefs die reichen gastronomischen Traditionen ihres großen Landes. Hier mischen sich indianische, afrikanische und portugiesische Einflüsse. Zwar sind saftige Steaks und der herzhafte Bohneneintopf Feijoada noch immer Leibspeisen der Einheimischen, doch liebt man inzwischen auch im Süden die aus Salvador stammende Art, Meeresfrüchte „afrikanisch“ mit Kokosmilch, Dendê-Palmöl und viel Pfeffer zuzubereiten. Besonders gut schmecken Gerichte aus Belém, wo ungemein leckere Amazonasfische, Büffelkäse und Pato no tucupi (Ente in einer gelben Brühe aus Maniokwurzeln) auf den Tisch kommen.
In São Paulo, wo eine große Gemeinde japanischer Einwanderer lebt, liebt man natürlich Sushi und Sashimi, doch auch die italienische Küche feiert hier Triumphe, und als besonders „in“ gilt die peruanische Küche. Nachspeisen bereitet man in Brasilien oft mit exotischen Früchten zu. Als Abschluss darf der starke Cafezinho, ein schwarzer Espresso, natürlich nicht fehlen.
Getrunken wird gutes, einheimisches Bier wie Bohemia, Antárctica, Brahma und Devassa, und das gerne als „chope" frisch vom Fass. Auch die berühmte Caipirinha, die man in Brasilien auch mit anderen Früchten als Limetten kombiniert sowie erfrischende Säfte und Batidas aus exotischen Früchten, werden gern getrunken. An Strandbuden ist das frische, eisgekühlte Kokoswasser nicht zu schlagen, doch wird hier auch so manch ein Gläschen Cachaça (Zuckerrohrschnaps) pur weggeschluckt. Der Süden des Landes bringt sehr bemerkenswerte Weine hervor.
Festlich geschmückte Samba-Tänzerinnen beim Karneval in Rio
1. Januar Procissão de Nosso Senhor Bom Jesus dos Navegantes wird in Salvador de Bahia mit einer großen Schiffsprozession vom alten Hafen bis zur Kirche Igreja e Hospício da Boa Viagem begangen, wo das eigentliche Fest mit Tanz, verschiedenen Aufführungen und jeder Menge traditionellem Essen stattfindet.
Lavagem do Bonfim ist eine der wichtigsten christlich-afrikanischen Veranstaltungen im Jahr mit anschließendem Volksfest, bei der die Einwohner von Salvador de Bahia ihre blütenweiße Candomblé-Kleidung anziehen, einen 8 km langen Marsch durch die Stadt vornehmen und die Treppenstufen der Bonfim-Kirche rituell reinigen.
Februar Am 2. Februar versammeln sich zu Ehren der Meeresgöttin zahlreiche Menschen am Strand von Salvador de Bahia, um gemeinsam die Festa de Iemanjá zu begehen, indem sie Opfergaben zu Wasser lassen und anschließend ein großes Fest mit Musik, Tanz, Speis und Trank veranstalten.
Der farbenfrohe und für seine heißen Rhythmen, Tänze sowie fröhliche Musik bekannte brasilianische Karneval wird am größten in Rio de Janeiro, Salvador de Bahia, Recife/Olinda und São Paulo gefeiert.
März/April Das Festival de Teatro ist ein mehrtägiges Theater-Festival in Curitiba, das wundervolle Inszenierungen brasilianischer Künstler hervorbringt (http://festivaldecuritiba.com.br).
Freunde der Oper zieht es zum Festival Amazonas de Ópera in Manaus, wo sie mit einem umfangreichen Aufführungsangebot empfangen werden.
Auf der São Paul Fashion Week, dem größten Modeevent Südamerikas, werden alljährlich die neuesten Modekreationen präsentiert (http://ffw.com.br/spfw).
Mai Ganz São Paulo steht im Zeichen der Virada Cultural, einem großen Kulturfest, das am ersten Mai-Wochenende mit Konzerten und Theateraufführungen veranstaltet wird (http://viradacultural.prefeitura.sp.gov.br).
Mai/Juni Während der Festa do Divino Espírito Santo verwandelt sich Pirenópolis in einen mittelalterlichen Schauplatz mit Turnieren, Tänzen und der Aufführung der Geschichte des Festes.
Juni Im Juni werden im ganzen Land die Festas Juninas ausgerichtet, auf denen Folklore getanzt, Spiele gespielt und reichlich traditionelles Essen verzehrt wird.
Im Maranhão-Gebiet gehören die Bumba-meu-boi-Feste, auf denen mit traditionellen Instrumenten musiziert und eine Theatervorführung mit Ochsenkostümen zum Besten gegeben wird, zu den spektakulärsten Veranstaltungen im Jahr.
Juli Fortal ist eine mehrtägige Samba-Veranstaltung in Fortaleza, die stark an den brasilianischen Karneval erinnert.
Das Festival de Dança in Joinville versetzt jedes Jahr mit hochkarätigen Tanzaufführungen aus unterschiedlichen Kategorien wie Ballett und Folklore zahlreiche Zuschauer in Begeisterung (http://www.festivaldedanca.com.br).
August Das Festival de Gramado in der gleichnamigen Stadt ist das größte Filmfest Lateinamerikas und zeigt sowohl nationale als auch internationale Produktionen (http://www.festivaldegramado.net).
Oktober Am zweiten Sonntag im Oktober findet die berühmte Procissão do Círio de Nazaré in Belém statt, auf der die festliche Prozession den Höhepunkt bildet.
Auch in Brasilien ist das Oktoberfest bereits angekommen und wird mit Dirndl und Co. jedes Jahr in Blumenau gefeiert.
Dezember Unter dem Namen Carnatal findet in Natal auch im Dezember noch ein großes Karnevalsspektakel statt.
Am 4. Dezember wird in Salvador de Bahia die Festa de Santa Bárbara ausgerichtet, ein traditionelles Straßenfest mit farbenprächtigen Umzügen.
Zu Réveillon, dem brasilianischen Silvester, werden im ganzen Land große Feste organisiert; die Copacabana-Strandparty in Rio de Janeiro ist legendär.
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Ausführliche Einreisebestimmungen

Ausführliche Einreisebestimmungen finden Sie hier.

Hochzeitsbonus: 

Sie erhalten 300€ Preisnachlass pro Kabine wenn Sie 2022 Ihre Hochzeit, Silberhochzeit oder Goldene Hochzeit begehen!

 

Einreisebestimmungen für deutsche Staatsangehörige (Reisedokumente / Visum / Impfung):

Deutsche Staatsangehörige benötigen für diese Reise gültige Ausweisdokumente. Die Reise kann sonst nicht angetreten werden!
Je nach Reiseland kann es sein, dass ein Visum erforderlich ist. In einigen Ländern sind ggf. auch Impfvorschriften zu beachten. Ausführliche Einreisebestimmungen finden Sie online bei der jeweiligen Reise unter der Rubrik „Länder“. Außerdem erhalten Sie diese Infos auch in Ihren zugesandten Reise-Vertragsunterlagen.
Wir empfehlen Ihnen dringend, sich schon vor der Buchung einer Reise über Ihre Einreisebestimmungen zu informieren. Bitte erkundigen Sie sich dabei auch über mögliche Bearbeitungszeiten für ggf. benötigte Visa, um eine rechtzeitige Bearbeitung vor Abreise zu gewährleisten sowie über notwendige Impfungen.
Bitte beachten Sie, dass seit dem 26. Juni 2012 jedes Kind, welches ins Ausland reist, unabhängig vom Alter ein eigenes Reisedokument benötigt. Eintragungen im Reisepass der Eltern werden nicht mehr anerkannt. Bitte beantragen Sie das notwendige Reisedokument bei den zuständigen Behörden.

Einreisebestimmungen für nicht-deutsche Staatsangehörige (Reisedokumente / Visum / Impfung):

Falls Personen ohne deutsche bzw. mit nicht ausschließlich deutscher Staatsbürgerschaft mitreisen, beachten Sie bitte, dass in diesem Fall andere bzw. gesonderte Einreisebestimmungen für Ihr gewähltes Reiseland gelten können. Hierüber geben die jeweiligen Auslandsvertretungen bzw. zuständigen Konsulate entsprechend Auskunft. Wir empfehlen Ihnen dringend, sich schon vor der Buchung einer Reise über Ihre Einreisebestimmungen zu informieren. Bitte erkundigen Sie sich dabei auch über mögliche Bearbeitungszeiten für ggf. benötigte Visa, um eine rechtzeitige Bearbeitung vor Abreise zu gewährleisten.
Sollten Sie in diesem Zusammenhang Fragen haben, helfen wir Ihnen gerne weiter. Bitte kontaktieren Sie uns unter unserer kostenfreien Service-Hotline 0800 250 00 00 (Mo-Fr 9-19 Uhr).

Hinweis zu den Ausflügen:

Alle Ausflüge und Führungen finden in deutscher Sprache statt, soweit nichts anderes angegeben ist. Bitte beachten Sie, dass sich die angegebene Reihenfolge der Ausflüge ändern kann. 

Hinweis für Menschen mit eingeschränkter Mobilität:

sz-Reisen sind nicht geeignet für Gäste mit eingeschränkter Mobilität. sz-Reisen sind meistens Reisen in Bewegung: Um alle Besichtigungen, Rundgänge und Ausflüge in vollem Umfang miterleben zu können, sollten Sie „gut zu Fuß“ sein. Auch so manch ein Hotel ist noch nicht auf Rollatoren oder weitergehende Mobilitätsbeschränkungen eingestellt. Daher sind unsere Reisen für schwer gehbehinderte Gäste sowie für Gäste im Rollstuhl oder mit starker Sehbehinderung nicht geeignet (auch Gehörlosigkeit oder allg. Reisebehinderung).
Im Zweifel können wir vorab für Sie prüfen, ob eine Teilnahme möglich ist. Bitte fragen Sie uns vor der Buchung, ob diese Reise für Sie geeignet ist. Wir beraten Sie gern unter unserer kostenlosen Service-Hotline 0800 250 00 00 (Mo-Fr 9-19 Uhr).

Hinweis zu Reisen in „Corona-Zeiten“:

Bitte beachten Sie, dass wir die aufgeführten Leistungen einer Reise nur dann bzw. in dem Rahmen erbringen können, wie es die behördlichen Vorschriften in Deutschland und in Ihrem Urlaubsland rechtlich zulassen. Davon können unmittelbar von uns angebotene Leistungsbestandteile betroffen sein (z.B. eingeschränkte Poolnutzung, Menü statt Buffet), aber auch Einschränkungen bei der Einreise (z.B. vorgeschriebene Fieber- oder Corona-Tests) sowie allgemein vor Ort (z.B. Maskenpflicht in Geschäften oder eingeschränkter Zutritt zu Sehenswürdigkeiten). Ihre gesetzlichen Gewährleistungsansprüche bleiben hiervon unberührt. 
 

Absagefrist durch den Reiseveranstalter sz-Reisen:

Falls die Mindesteilnehmerzahl für Ihren Reisetermin nicht erreicht werden sollte, behält sich sz-Reisen vor, bis spätestens 4 Wochen vor Reiseantritt (bei Tagesfahrten bis zu 2 Wochen) die Reise abzusagen bzw. vom Reisevertrag zurückzutreten. Weitere Informationen hierzu finden Sie in den Allgemeinen Geschäftsbedingungen unter §7.

Zahlung & Reiserücktritt bei sz-Reisen:

Ausführliche Informationen zu Zahlung und zum Reiserücktritt finden Sie in den Allgemeinen Geschäftsbedingungen SZ-Reisen GmbH unter § 2. + 5. + 7. + 8.

Kreuzfahrten mit Plantours

Ihr Reiseveranstalter ist die SZ-Reisen GmbH. Wir arbeiten bei dieser Kreuzfahrt mit der Reederei Plantours zusammen. Aus diesem Grund erhalten sie innerhalb der sz-Reisen Reiseunterlagen die Kreuzfahrt-Unterlagen von Plantours.

Hinweis bei Hotelaufenthalt:

Die angegebene Hotelklassifizierung ist landestypisch.

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Reisedaten

Reise/Reiseziel:
MS HAMBURG: Zwischen Gletschern und Pinguinen
Veranstalter:
SZ-Reisen GmbH, Ostra-Allee 20, 01067 Dresden
Mindestteilnehmerzahl:
10
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Reiseversicherung

Wir empfehlen Ihnen den sofortigen Abschluss einer Reiserücktrittsversicherung (Reiserücktritt und Reiseabbruch), sowie bei Auslandsreisen eine zusätzliche private Auslandskrankenversicherung.

Wir helfen Ihnen dabei, den optimalen Versicherungsschutz für Sie zu finden. Lesen Sie das Produktinformationsblatt und wählen Sie die gewünschte Versicherung aus.
Wir werden Sie vor der Buchung zu den Konditionen beraten.
Hier finden Sie vorab eine aktuelle Tarifübersicht.

Die Versicherungskosten sind abhängig vom Reisepreis pro Person. Bei Versicherungskosten über 200 € pro Person müssen Reisekunden seit Februar 2018 den gewünschten Reiseschutz direkt bei der ERGO buchen. Nach Abschluss der Reisebuchung können Sie hier Ihre Versicherung hinzubuchen.

NEU: Ergänzungs-Versicherung Covid-19
Ab sofort ist die Ergänzungs-Versicherung Covid-19 schon ab 4 € pro Buchung (bis zu 9 Personen) in Kombination zu einer Reiserücktritts-Versicherung oder einem Rundum-Sorglos-Paket der ERGO Reiseversicherung (bei Neuabschluss oder bis 30 Tage vor Abreise für eine bereits abgeschlossene Einmal-Versicherung) buchbar. Ausführliche Informationen dazu finden Sie hier.

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