MS VASCO DA GAMA: Nordkap - Island und Spitzbergen

Bremerhaven - Heimaey - Reykjavik - Isafjördur - Akureyri - Spitzbergen - Honningsvag (Nordkap) - Leknes - Alesund - Geiranger - Rosendahl - Kiel

Kurs Nord, über die grünen Westmännerinseln nach Island, wo die Landschaft ständig in Bewegung ist. Weiter durch die Westfjorde bei Isafjördur am Rande der Zivilisation. Vorbei an Jan Mayen hinein in die faszinierende Stille und Majestät von Spitzbergens Fjorden und Gletschern. Longyearbyen, die mit 2000 Einwohnern größte Siedlung der Inselgruppe, bietet interessante Einblicke in die entbehrungsreiche Existenz der Menschen in der arktischen Einsamkeit. Nordkap folgt, nördlichstes Festland Europas. Der Geirangerfjord und die entzückende Baronie Rosendal sind Highlights auf dem Heimweg und kommen uns beinahe südlich vor.

  • sz-Reisen PLUS: Premium Getränkepaket im Wert von 400 € p. P. inklusive

Programm

ReiseverlaufHafenAnkunftAbfahrt

1. Tag:

Bremerhaven/Deutschland-17:00

2. Tag:

Urlaub auf See

3. Tag:

Urlaub auf See

4. Tag:

Heimaey/Island ®13:0020:00

5. Tag:

Reykjvaík/Island07:0018:00

6. Tag:

Passage Isa- & Skutulsfjord
Isafjördur/Island08:3018:00

7. Tag:

Akureyri/Island07:0017:00
Passage Eyafjord

8. Tag:

Passage Jan Mayen

9. Tag:

Urlaub auf See

10. Tag:

Longyearbyen/Spitzbergen/Norwegen13:0020:00

11. Tag:

Barentsburg/Spitzbergen/Norwegen ®08:0012:00

12. Tag:

Passage Nordkap
Honningsvag/Norwegen22:00 

13. Tag:

Honningsvag/Norwegen 03:00

14. Tag:

Leknes (Lofoten)/Norwegen11:3020:00

15. Tag:

Urlaub auf See

16. Tag:

Alesund/Norwegen06:0007:00
Passage Stor- & Sunnylvsfjord
Passage Geirangerfjord
Geiranger/Norwegen ®13:0019:00

17. Tag:

Rosendahl/Norwegen14:3021:00

18. Tag:

Urlaub auf See

19. Tag:

Kiel/Deutschland09:30-

D-BR90

» Für diese Reise stehen im Moment keine Termine zur Verfügung.

MS VASCO DA GAMA

149 Balkonkabinen und -suiten ermöglichen private Aussichten bei frischer Meeresbrise. Darüber hinaus zeichnet sich die VASCO DA GAMA durch ein hervorragendes Passagier-Raum-Verhältnis aus. Nach sehr umfangreichem Umbau im Jahr 2015 begeistert das Schiff mit einem stylischen Ambiente, einer Vielzahl von atmosphärisch ganz unterschiedlichen Lounges, Bars und Restaurants und einem bestens ausgestatteten Wellness-Bereich.

Über neun Decks erstrecken sich die weitläufigen Passagierbereiche mit viel Raum für Ihre ganz persönlichen Lieblingsplätze. Einer davon wird ganz bestimmt im 'Dome' sein, der maritim gestylten Aussichtslounge auf dem obersten Deck. Das Fitness-Center belohnt mit Kapitänsblick, Basketball und Tennis sorgen für sportive Abwechslung und unser Wellness-Bereich für die dazugehörige Entspannung. Stilvoll Speisen bei freier Platzwahl in den drei Waterfront Restaurants mit mediterraner und fernöstlicher Variante. Und im Club Bistro laden wir Sie jeden Tag zu einer kleinen Weltreise der Gaumenfreuden ein.

Kabinen

219 Meter Komfort vom Bug bis zum Heck, 31 Meter angenehmer Luxus zwischen Steuerbord und Backbord. Großzügig geschnittene Kabinen, 80% außen, viele mit Balkon. 23 Kabinen-Kategorien stehen zur Auswahl mit einer Größe von 16,32 Quadratmetern in einer Standard-Innenkabine bis zu 101,73 Quadratmetern in der Royal Penthouse Suite. Die durchschnittliche Kabinengröße auf der VASCO DA GAMA beträgt eindrucksvolle 18,79 Quadratmeter.
An Bord finden Sie 120 geräumige Superior- und Premium-Balkon Kabinen und 29 De Luxe-Balkon-Suiten, darunter die beeindruckende Penthouse Suite. In der Mehrzahl der Zweibettkabinen lassen sich die zwei Einzelbetten in ein Doppelbett umwandeln, einige verfügen auch über Verbindungstüren und eignen sich für Familien oder Gruppen.
Alle Kabinen sind mit einer individuell regulierbaren Klimaanlage ausgestattet sowie mit TV-Flachbildschirm, Radio, Telefon, Föhn und Safe.

Anmerkung

Die Fenster sind generell nicht zu öffnen, es sei denn es ist explizit ausgeschrieben. 

D-BR90

» Für diese Reise stehen im Moment keine Termine zur Verfügung.

Beförderung

  • Haustürtransfer in Region A/B zum/ab Schiff
  • Einschiffung in Bremerhaven
  • Ausschiffung in Kiel

Kabine & Verpflegung

  • 18 Übernachtungen in gebuchter Kabinenkategorie
  • Vollpension
  • Willkommensdrink
  • Festliches Galadinner im Rahmen der VP
  • Bademantel

Zusätzlich inklusive

  • Premium Getränkepaket im Wert von 400 € p. P. inklusive
  • Gepäckbeförderung vom Anlegeplatz in die Kabine und zurück
  • Nutzung der Bordeinrichtungen
  • Ein- und Ausschiffungsgebühren
  • Informationsmaterial zur Reise
  • Deutsch sprech. Bordreiseleitung
  • SZ-Reisebegleitung

D-BR90

» Für diese Reise stehen im Moment keine Termine zur Verfügung.

Zielland

Deutschland

Es sind keine speziellen Impfungen für die Einreise nach Deutschland vorgeschrieben. Sinnvoll sind jedoch immer die vom Robert-Koch-Institut (RKI) empfohlenen Standardimpfungen gegen Tetanus, Diphtherie, Pertussis (Keuchhusten), ggfs. auch gegen Mumps, Masern, Röteln (MMR) und Influenza). Vor allem bei Reisen zwischen April und Oktober in die Risikogebiete im Süden Deutschlands (Teile Bayerns und Baden-Württembergs) und bei vermehrtem Aufenthalt in freier Natur sollte man über eine Impfung gegen die durch Zeckenbisse übertragene Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME) nachdenken.
Da sich Impfvorschriften kurzfristig ändern können, ist es ratsam, die aktuellen Vorschriften vor der Reise direkt bei der jeweiligen Botschaft oder konsularischen Vertretung des Ziellandes zu erfragen.
Um nach Deutschland einreisen zu können, genügt ein gültiger Personalausweis bzw. die Identitätskarte; europäische Staatsangehörige außerhalb der EU benötigen einen Reisepass. Obwohl es für EU-Bürger keine Grenzkontrollen mehr gibt, muss man sich jederzeit mit einem gültigen Dokument ausweisen können. Einträge von Kindern im Reisepass der Eltern sind nicht mehr gültig,, jedes Kind benötigt ein eigenes Ausweisdokument.
Da sich Einreisebestimmungen kurzfristig ändern können, ist es ratsam, die aktuellen Vorschriften kurz vor der Reise direkt bei der jeweiligen Botschaft zu erfragen.
Für allein reisende Frauen ist Deutschland ein sicheres Reiseziel, besondere Vorsichtsmaßnahmen müssen nicht ergriffen werden. Wie in anderen europäischen Ländern auch, sollte auf Trampen ohne Partner oder nächtliche Spaziergänge auf einsamen Straßen oder in Parks verzichtet werden.
Die meisten gesetzlichen Feiertage gelten bundesweit, einige nur in einzelnen Bundesländern: Neujahr (1. Januar); Heilige Drei Könige (6. Januar, in Bayern, Baden-Württemberg und Sachsen-Anhalt); Karfreitag (März/April); Ostermontag (März/April); Maifeiertag (1. Mai); Christi Himmelfahrt (Mai); Pfingstmontag (Mai/Juni); Fronleichnam (Mai/Juni, in Bayern, Baden-Württemberg, Hessen, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz und Saarland); Mariä Himmelfahrt (15. August, in katholischen Gemeinden Bayerns und im Saarland); Tag der Deutschen Einheit (3. Oktober); Reformationstag (31. Oktober, in Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen); Allerheiligen (1. November, in Bayern, Baden-Württemberg, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, Niedersachsen); Buß- und Bettag (November, nur in Sachsen); 1. und 2. Weihnachtsfeiertag (25./26. Dezember).
Banken haben meist Mo-Mi und Fr von 8.30 bis 12.30 und von 14 bis 16 Uhr, Do abends bis 18 Uhr geöffnet. Geschäfte sind in der Regel von Mo-Fr zwischen 9 und 18.30 Uhr, samstags von 9 bis 13 Uhr für ihre Kunden da; kleinere Läden machen oft eine Mittagspause. Die Öffnungszeiten von Kaufhäusern und vielen Geschäften in Innenstadtlage liegt Mo-Sa zwischen 9 und 20 Uhr, Supermärkte öffnen früher und schließen später. Museen sind meist montags geschlossen und Di-So von 9/10-17/18 Uhr zugänglich.
Deutschland ist i.A. recht gut auf die Bedürfnisse von Menschen mit Behinderung eingestellt. Zahlreiche öffentliche Einrichtungen, Touristenattraktionen und Hotels verfügen über behindertengerechte Zugänge. Weitere Auskünfte erteilt die Organisation Mobility International oder Procap Reisen:

Mobility International Schweiz
Rötzmattweg 51
4600 Olten
Tel.: +41-62-2126740
Fax: +41-62-2126739
E-Mail: info@mis-ch.ch
Web: http://www.mis-ch.ch

Procap-Reisen
Froburgstraße 4
4601 Olten
Tel.: +41-62-2068830
Fax: +41-62-2068839
E-Mail: info@procap.ch
Web: http://www.procap-reisen.ch
Öffnungszeiten: Do 9-12 und 13.30-16:30 Uhr, Mi 13.30-16.30 Uhr, Fr 9-12 und 13.30-15.30 Uhr
Die landesweite Notrufnummer für die Polizei lautet 110, für Feuerwehr und Rettungsdienst 112.
Im Bereich der persönlichen Dienstleistungen ist ein Trinkgeld angemessen. In Restaurants und Cafés erhält das Service-Personal bei Zufriedenheit ca. 10 % des Rechnungsbetrags, bei Taxifahrten rundet man die Summe auf.
Homosexualität wird in Deutschland von der überwiegenden Bevölkerungsmehrheit, vor allem in der jungen Generation, toleriert und akzeptiert. Das Austauschen gleichgeschlechtlicher Zärtlichkeiten wie Küssen oder Händehalten in der Öffentlichkeit ruft in der Regel keine diskriminierenden Reaktionen hervor. Großstädte wie Frankfurt oder Berlin verfügen mit einschlägigen Bars und Clubs über eine lebendige Homosexuellen- und Transvestitenszene. Seit 2001 war die „Eingetragene Partnerschaft" als eheähnliche, rechtliche Absicherung der Beziehung gleichgeschlechtlicher Paare möglich, seit 1. Oktober 2017 ist nun auch die Homo-Ehe erlaubt.
Die medizinische Versorgung in Deutschland ist flächendeckend gut, der Standard allgemein hoch. Für Schweizer und EU-Bürger, mit deren Heimatländern ein Sozialabkommen besteht, erfolgt eine ärztliche Behandlung über die Krankenversicherungskarte (EHIC), ansonsten muss die Rechnung zunächst privat bezahlt werden. In diesem Fall ist es ratsam, eine Reisekrankenversicherung abzuschließen, welche die Kosten gegen Vorlage der Rechnung erstattet.
Waren für den persönlichen Gebrauch, die in einem EU-Land mit allen Abgaben gekauft wurden, können ohne Beschränkungen innerhalb der EU mitgeführt werden. Als Richtmengen gelten: 800 Zigaretten, 400 Zigarillos, 200 Zigarren, 1 kg Tabak, 10 l Spirituosen bzw. alkoholhaltige Süßgetränke (Alkopops), 20 l Zwischenerzeugnisse, 60 l Schaumwein und 110 l. Wein darf für private Zwecke aus anderen EU-Ländern in unbegrenzter Menge nach Deutschland eingeführt werden. Kaffee und kaffeehaltige Erzeugnisse sind bis 10 kg ebenfalls zollfrei. Bargeld und gleichgestellte Zahlungsmittel (z.B. Sparbücher, Schecks/Reiseschecks) können innerhalb der EU in unbegrenzter Höhe mitgeführt werden, müssen aber ab einem Wert von 10.000 EUR auf Anfrage beim Zoll angegeben werden. Für Parfüm gelten innerhalb der EU keine Mengenbegrenzungen.
Aus Nicht-EU-Ländern (z.B. Schweiz) dürfen 200 Zigaretten oder 100 Zigarillos oder 50 Zigarren oder 250 g Tabak sowie 1 l Spirituosen (über 22 Vol.-% Alkoholgehalt) oder 2 l Zwischenerzeugnisse (bis 22 Vol.-% Alkoholgehalt), 4 l nicht schäumender Wein und 16 l Bier eingeführt werden, außerdem Waren (Geschenke) bis zu einem Wert von 300 EUR, wobei die Grenze für Flug- und Seereisende bei 430 EUR und für Reisende unter 15 Jahre bei 175 EUR liegt. Die Nordseeinsel Helgoland und Büsingen am Hochrhein gehören nicht zum Zollgebiet der EU, daher gelten hier besondere Bestimmungen.
Bei der Wiedereinreise in die Schweiz dürfen über 17-jährige 250 Zigaretten oder Zigarren oder 250 g anderer Tabakfabrikate sowie 5 l alkoholische Getränke mit einem Alkoholgehalt bis 18 Vol.-% und 1 l alkoholische Getränke mit einem Alkoholgehalt über 18 Vol.-% zollfrei einführen. Die Wertfreigrenze aller eingekauften Waren beträgt 300 CHF (inkl. Geschenke, Alkohol und Tabakerzeugnisse).
Da sich Zollbestimmungen kurzfristig ändern können, ist es ratsam, die aktuellen Vorschriften kurz vor der Reise direkt bei der jeweiligen Botschaft zu erfragen. Weitere Informationen auch unter http://www.zoll.de.
Die Netzspannung beträgt 230 Volt Wechselstrom.
Österreichische Botschaft
Stauffenbergstraße 1
10785 Berlin
Tel.: +49-30-202870
Fax: +49-30-2290569
E-Mail: berlin-ob@bmeia.gv.at
Web: https://www.bmeia.gv.at/oeb-berlin
Öffnungszeiten: Mo, Di, Do, Fr 9-13 Uhr, Mi 12-16 Uhr

Schweizerische Botschaft
Otto-von-Bismarck-Allee 4A
10557 Berlin
Tel.: +49-30-3904000
Fax: +49-30-3911030
E-Mail: ber.vertretung@eda.admin.ch
Web: https://www.eda.admin.ch/berlin
Öffnungszeiten: Mo-Fr 9-12 Uhr
ICE im Hauptbahnhof Frankfurt am Main
Deutschland verfügt über ein hervorragend ausgebautes und engmaschiges Verkehrsnetz mit sehr guten Autobahn- und Zugverbindungen von Süd nach Nord und Ost nach West. Dem Rhein-Main- und Ruhrgebiet kommt dabei eine wichtige Stellung als zentrale Verkehrsknotenpunkte zu.
Hochgeschwindigkeitszüge (ICE) der Deutschen Bahn verbinden die großen Städte miteinander; wer frühzeitig bucht oder eine BahnCard besitzt, kommt in den Genuss überaus günstiger Preise.
Seit 2013 haben sich mehr und mehr Fernbusunternehmen am Markt etabliert, die ebenfalls Verbindungen in alle größeren und auch in kleinere Städte zu konkurrenzlos günstigen Preisen anbieten. Bekannte Anbieter sind z.B. Flixbus (https://www.flixbus.de) oder - altbewährt - die Deutsche Touring (Eurolines, https://www.eurolines.de).
Auf regionaler Ebene gibt es zahlreiche Verkehrsverbände, die mit guten Verbindungen und einheitlichen Tickets für S-Bahn, U-Bahn, Tram und Linienbusse eine gute Abdeckung erreichen und auch entlegenere Ziele an den öffentlichen Nahverkehr anbinden.
Inlandsflüge sind durch die Dumpingpreise verschiedener Anbieter in den letzten Jahren immer beliebter geworden, jedoch zeichnet sich aus Umweltgründen zur Zeit eine Kehrtwende ab. Ohnehin lohnt sich ein Flug innerhalb Deutschlands oft erst ab einer Entfernung von mind. 500 km, da viele Flughäfen weit außerhalb der großen Städte liegen.
Für alle, die das Land individuell mit dem Auto erkunden möchten, gibt es ein Netz aus etwa 150 ausgewiesenen „Ferienstraßen“, die sich auf bestimmte Themen oder Landschaften beziehen, z.B. die Deutsche Märchenstraße von Hanau nach Bremen oder die (ehemalige) Deutsche Ferienroute Alpen-Ostsee von Berchtesgaden (Königssee) bis Puttgarden auf der Ostseeinsel Fehmarn. Die längste unter ihnen ist die Deutsche Alleenstraße zwischen Rügen und dem Bodensee. All diese Touristikstraßen haben eine Gemeinsamkeit: Sie führen vorbei an besonders sehenswerten Natur- und Kulturlandschaften und kulturhistorisch bedeutsamen Orten und umfahren dabei die oft verstopften Hauptverkehrsadern des Landes (weitere Infos unter https://www.ferienstrassen.info).
Ein besonderes Vergnügen, nicht erst seit Aufkommen von E-Bikes und Pedelecs, stellen die unzähligen Fernradwege innerhalb Deutschlands dar, die häufig entlang malerischer Flusslandschaften oder durch sehenswerte Täler und Gebirge führen.
Wichtig für Autofahrer: In zahlreichen deutschen Städten wurden und werden Umweltzonen eingeführt, die nur noch mit Fahrzeugen mit entsprechender Kennzeichnung (Umweltplakette) befahren werden dürfen. Weitere Infos unter https://www.umwelt-plakette.de.
Deutschland, zwischen Atlantik und dem vom Kontinentalklima geprägten Osteuropa gelegen, befindet sich in der gemäßigt-kühlen Westwindzone. An der Küste sind die Jahreszeiten (warme Sommer, kalte Winter) weniger stark ausgeprägt als im Landesinneren und das Wetter ist insgesamt wechselhafter. In den Wintermonaten führen Tiefausläufer vom Atlantischen Ozean zu häufigen Niederschlägen im Alpenraum und westlich der Mittelgebirge. Kalte Polarluft sorgt bisweilen für Schneefälle bis in die Niederungen. In den Sommermonaten herrscht meist angenehmes Hochdruckwetter mit trocken-warmen Winden aus östlicher Richtung oder feucht-schwüler Luft aus dem Südwesten. Am wärmsten wird es in Deutschland im Oberrheingraben im Südwesten und im Alpenvorland, wenn ein trockener, warmer Fallwind (Föhn) aus südlicher Richtung weht.
Die beste Reisezeit hängt davon ab, welche Region man bereisen möchte und welche Aktivitäten für einen Urlaub in Deutschland geplant sind. Nord- und Ostseeküste locken von Juni bis September mit überwiegend schönem Wetter und herrlichen Sandstränden. Die besten Bedingungen für Wintersport herrschen in den Alpen von Dezember bis März. Aktivurlauber wie Radfahrer und Wanderer gehen ihrer Leidenschaft am besten zwischen April/Mai und Oktober nach. Ein Kultururlaub mit Stadtbesichtigungen bietet sich das ganze Jahr über an.
Kettenkarussell auf dem Oktoberfest
Februar Der Kölner Rosenmontagszug, Höhepunkt der Karnevalssaison, ist der größte Karnevalszug Deutschlands. Vier Stunden ziehen Musikkapellen und Wagen durch die Kölner Innenstadt (https://koelnerkarneval.de).
April-Mai In der Nacht auf den 1. Mai tanzt ganz Deutschland traditionsgemäß auf großen Veranstaltungen und in Diskotheken in den Mai.
Mai-September Beim Feuerwerksspektakel "Rhein in Flammen" werden zu unterschiedlichen Terminen Großfeuerwerke entlang des Rheins entzündet: in Bonn, Rüdesheim, Bingen, Koblenz, Oberwesel und St. Goar (https://www.rhein-in-flammen.com).
Juni Ein gigantisches Sommerfest wird alljährlich in Kiel veranstaltet. Die sogenannte Kieler Woche ist das größte Segelsportereignis der Welt (https://www.kieler-woche.de).
Juni-Juli Das Schützenfest Hannover ist das weltgrößte Schützenfest. Die Spaßmeile der Kirmes erstreckt sich über 5 km (http://schuetzenfest-hannover.de).
Mitte Juni-Anfang September In Ralswiek wird bei den Störtebeker Festspielen spektakuläres Open-Air-Theater geboten (https://stoertebeker.de).
Juli Das Kaltenberger Ritterturnier ist das größte Ritterturnier der Welt und findet auf Schloss Kaltenberg im gleichnamigen Dorf Kaltenberg in Oberbayern statt (https://www.ritterturnier.de).
August Am ersten Augustwochenende herrscht im Hunsrück der Ausnahmezustand. Auf der ehemaligen Raketenstation Pydna steigt jährlich "Nature One", das größte europäische Festival der elektronischen Tanzmusik (https://www.nature-one.de).
Das letzte Augustwochenende wird in Frankfurt am Main mit einem der größten europäischen Kulturfestivals, dem Museumsuferfest, begangen. Neben zahlreichen Künstlern und Musikern, die auf den Bühnen entlang des Mainufers performen, können auch einige Museen gratis besucht werden (https://www.museumsuferfest.de).
September-Oktober Das Münchener Oktoberfest auf der Theresienwiese ist das größte Volksfest der Welt. Die sogenannten Wiesn beginnen dann, wenn es wieder heißt: O'zapft is! (https://www.oktoberfest.de)
November-Dezember Eine ganz besondere Adventsstimmung vermittelt der Nürnberger Christkindlesmarkt (https://www.christkindlesmarkt.de).
Zünftige deutsche Kost
Traditionell gilt die deutsche Küche als eher deftig. Eines der Nationalgerichte ist Sauerkraut mit Eisbein bzw. Schweinshaxe oder mit Bratwürstchen. Des Deutschen liebste Beilage sind Kartoffeln, egal ob als Salzkartoffeln, Pellkartoffeln, Bratkartoffeln, Kartoffelpüree, Kartoffelpuffer oder Kroketten. Als Snack essen die Deutschen gerne rohes Fleisch, wie z.B. Schweine-Mett oder Rinder-Tatar auf einer ordentlich gebutterten Scheibe Graubrot oder einer Brötchenhälfte mit rohen Zwiebeln. Den kleinen Hunger stillt man auch gerne mit belegten Brötchen, einem Heringssalat oder einer Scheibe Brot mit Harzer Käse, d.h. Sauermilchkäse.
Zum Essen trinkt der Deutsche entweder Bier, vorzugsweise Pils, oder Wein. Beliebte Weinsorten sind Riesling, Müller-Thurgau und Silvaner. In einigen Regionen, vor allem in Hessen, wird auch gerne Apfelwein getrunken. Zum sogenannten Gläschen Ebbelwoi für zwischendurch wird häufig eine Laugenbrezel gereicht. Zum Nachtisch werden Kuchen mit Äpfeln, Pflaumen, Erdbeeren oder Rhabarber angeboten. Dazu wird gern Kaffee getrunken. In Ostfriesland bevorzugt man hingegen Tee.
Amtssprache: Deutsch
Bevölkerung: rund 82,5 Mio. Einwohner
Fläche: 357.340 km²
Hauptstadt: Berlin (rund 3,7 Mio. Einwohner)
Landesvorwahl: +49
Währung: Euro (Abk.: €; ISO-4217-Code: EUR)
Zeitzone: Mitteleuropäische Zeit (MEZ)
Es sind keine speziellen Impfungen für die Einreise nach Deutschland vorgeschrieben. Sinnvoll sind jedoch immer die vom Robert-Koch-Institut (RKI) empfohlenen Standardimpfungen gegen Tetanus, Diphtherie, Pertussis (Keuchhusten), ggfs. auch gegen Mumps, Masern, Röteln (MMR) und Influenza. Vor allem bei Reisen zwischen April und Oktober in die Risikogebiete im Süden Deutschlands (Teile Bayerns und Baden-Württembergs) und bei vermehrtem Aufenthalt in freier Natur sollte man über eine Impfung gegen die durch Zeckenbisse übertragene Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME) nachdenken.
Da sich Impfvorschriften kurzfristig ändern können, ist es ratsam, die aktuellen Vorschriften vor der Reise direkt bei der jeweiligen Botschaft oder konsularischen Vertretung des Ziellandes zu erfragen. Bitte erkundigen Sie sich zusätzlich auf den Internetseiten Ihres Auswärtigen Amtes über mögliche aktuelle medizinische Risiken für Reisen ins jeweilige Land.

Island

In Island erreicht man bei Notfällen über die 112 sowohl Polizei als auch Ambulanz und Feuerwehr. Die örtliche Polizeistelle in der Hauptstadt ist außerdem unter der +354-551-1166 zu erreichen.
Eine spezielle Impfung ist für eine Reise nach Island nicht nötig. Allerdings sollte für Kinder und Erwachsene vor Auslandsreisen generell ein ausreichender Standard-Impfschutz bestehen, so z.B. gegen Tetanus, Diphtherie, Pertussis, Polio, MMR und Hepatitis, eventuell auch gegen Influenza. Für längere Aufenthalte sollte auch eine Impfung gegen Meningokokkenmeningitis C in Erwägung gezogen werden.
Da sich Impfvorschriften kurzfristig ändern können, ist es ratsam, die aktuellen Vorschriften vor der Reise direkt bei der jeweiligen Botschaft oder konsularischen Vertretung des Ziellandes zu erfragen. Bitte erkundigen Sie sich zusätzlich auf den Internetseiten Ihres Auswärtigen Amtes über mögliche aktuelle medizinische Risiken für Reisen ins jeweilige Land.
Island ist Mitglied des Schengener Abkommens, daher benötigen Schweizer und EU-Bürger für die Reise nur ihren bei Ausreise noch mindestens drei Monate gültigen Personalausweis oder Reisepass. Kindereinträge im Reisepass eines Elternteils sind nicht mehr gültig. Jedes Kind benötigt ein eigenes Ausweisdokument. Ein Visum ist nicht erforderlich. Touristen europäischer Staaten können sich bis zu drei Monate ohne Meldepflicht bzw. ohne Visum in Island aufhalten.
Da sich Einreisebestimmungen kurzfristig ändern können, ist es ratsam, die aktuellen Vorschriften kurz vor der Reise direkt bei der jeweiligen Botschaft zu erfragen.
In größeren Städten sollte es besonders für körperlich eingeschränkte Personen keine Probleme geben. Problematisch könnte es für Rollstuhlfahrer allerdings bei Ausflügen aufs Land werden, da die Straßen oft aus unbefestigten Kies- und Schotterwegen bestehen. Es empfiehlt sich eventuell mit einer auf Behinderte ausgerichteten Agentur zu reisen. So bietet die Reisefirma Fjallagras bspw. Reisen für Menschen mit Behinderung an (http://www.fjallagras-island.de).
Trinkgelder sind in Island eher unüblich, da ein Servicezuschlag in den meisten Rechnungen bereits enthalten ist. Reiseleiter und dazugehörige Busfahrer sollten dennoch mit einem finanziellen Extra für ihre Arbeit belohnt werden.
Neujahr (1. Januar); Ostern (März/April); 1. Sommertag (3. Donnerstag im April); Tag der Arbeit (1. Mai); Nationalfeiertag (17. Juni); Christi Himmelfahrt und Pfingsten (Mai/Juni); Handelsfeiertag (1. Montag im August); Weihnachten (25. & 26. Dezember); Silvester (31. Dezember, ab mittags).
Island ist Homosexuellen gegenüber recht liberal und offen eingestellt. Die gleichgeschlechtliche Liebe ist seit den 1940ern straffrei und es existiert ein Antidiskriminierungsgesetz. Zudem gibt es vor allem in der Hauptstadt LGBT-Communities und jährlich einen Christopher Street Day.
Island gilt gemeinhin als sehr sicheres Reiseziel, in dem sich auch Frauen problemlos alleine bewegen können. Wichtig ist für Alleinreisende generell, dass sie sich besonders vor Ausflügen auf die wechselhaften Wetterbedingungen einstellen und dementsprechend gut vorbereiten. Wärmende Kleidung, Ausrüstung und Lebensmittel sowie aktuelle Karten gehören auf jeden Fall ins Wandergepäck.
Für Telefonate ins Ausland gelten die jeweiligen Ländervorwahlen. Für Deutschland ist das die 0049, für die Schweiz die 0041 und für Österreich die 0043. Island hat die Landesvorwahl 00354. Für günstigere Tarife kann jeweils auch die 11 vorgewählt werden (11-0049, 11-0043, 11-0041).
GSM-Mobiltelefone können genutzt werden; es bestehen internationale Roaming-Verträge. Für Vieltelefonierer kann sich eine Prepaid-Karte eines nationalen Anbieters lohnen. Mobilfunkgesellschaften sind Island Telekom (http://www.siminn.is) und Og Vodafone (http://www.vodafone.is).
Wer hohe Roaming-Kosten vermeiden will, dem empfiehlt sich alternativ die Nutzung von Telefonanlagen in Post- oder Telefonämtern. Öffentliche Telefonzellen funktionieren mit Münzen oder Telefonkarten, die an Kiosken und Tankstellen erhältlich sind.
Weit verbreitet ist in Island auch die Internet-Telefonie; Internet-Cafés gibt es in größeren Orten. Wer ins Hochland reist, sollte sich ein GSM- oder NMT-Telefon mieten, da andere Geräte dort oben kaum Empfang haben.
Geschäfte haben montags bis freitags von 9-18 Uhr und samstags von 10-13 bzw. 14 oder auch 16 Uhr geöffnet, Supermärkte in der Regel weitaus länger. Postämter öffnen montags bis freitags von 8.30-16.30 Uhr und samstags von 10-14 Uhr. Banken haben Öffnungszeiten von 9.15-16 Uhr und sind am Wochenende geschlossen. Behörden und andere Büros arbeiten montags bis freitags von 8/9.30-16 Uhr.
Die medizinische Versorgung ist sehr gut und mit deutschen, österreichischen und schweizerischen Standards zu vergleichen. Die Behandlungskosten sind allerdings sehr hoch, daher sollte man stets eine europäische Versicherungskarte der jeweiligen Krankenversicherung bei sich tragen. Zudem sollte vor der Reise geprüft werden, ob Auslandsreisen und Rücktransporte von der Versicherung getragen werden. Bei Arztbesuchen muss jeweils eine Praxisgebühr von mindestens 1.000 ISK (etwa 7 EUR, je nach Art der Behandlung) aus eigener Tasche gezahlt werden.
Zollfrei nach Island einführen dürfen Reisende neben Kleidung und Reisegepäck für den persönlichen Gebrauch folgende Waren: 200 Zigaretten oder 250 g Tabak (ab 18 Jahre), 1 l Spirituosen und 1 l Wein oder 1 l Spirituosen und 6 l Bier oder 1,5 l Wein und 6 l Bier oder 3 l Wein (ab 20 Jahre), 3 kg Lebensmittel bis zum Wert von 150 EUR. Nicht eingeführt werden dürfen Narkotika, Waffen und Munition, rohes Fleisch, Rohmilchprodukte, Butter, rohe Eier und andere Geflügelprodukte, Schnupf- und Kautabak. Besondere Bestimmungen gibt es in Island für Angel- und Reitausrüstungen, die nur desinfiziert oder original verpackt eingeführt werden dürfen.
Zollfreigrenzen bei der Wiedereinreise nach Deutschland und Österreich sind 200 Zigaretten, 1 l Spirituosen oder 2 l Wein sowie Geschenke bis 300 EUR (Flug- und Schiffsreisende: 430 EUR, Jugendliche unter 15 Jahren: 175 EUR). Bei der Wiedereinreise in die Schweiz dürfen über 17-jährige 250 Zigaretten oder Zigarren oder 250 g anderer Tabakfabrikate sowie 5 l alkoholische Getränke mit einem Alkoholgehalt bis 18 Vol.-% und 1 l alkoholische Getränke mit einem Alkoholgehalt über 18 Vol.-% zollfrei einführen. Die Wertfreigrenze aller eingekauften Waren beträgt 300 CHF (inkl. Geschenke, Alkohol und Tabakerzeugnisse).
Bestimmte Waren wie Arznei- und Betäubungsmittel, jugendgefährdende und verfassungswidrige Medien, Fälschungen oder Produkte aus der Tier- und Pflanzenwelt (z.B. Elfenbein oder Krokodilleder) unterliegen Genehmigungspflichten oder Verboten. Dies betrifft insbesondere Walfleisch, dessen Einfuhr in die EU und viele weitere Nationen verboten ist.
Da sich Zollbestimmungen kurzfristig ändern können, ist es ratsam, die aktuellen Vorschriften kurz vor der Reise direkt bei der jeweiligen Botschaft zu erfragen. Weitere Infos auch unter http://www.zoll.de.
Deutsche Botschaft
Laufásvegur 31
101 Reykjavík
Tel.: +354-530-1100
Fax: +354-530-1101
E-Mail: info@reykjavik.diplo.de
Web: http://www.reykjavik.diplo.de

Österreichisches Honorargeneralkonsulat
Orrahólar 5
111 Reykjavik
Tel.: +354-557-5464
E-Mail: arni-siemsen@simnet.is
Die zuständige Botschaft befindet sich in Kopenhagen/Dänemark.

Schweizerisches Generalkonsulat
Laugavegi 13
101 Reykjavik
Tel.: +354-551-7172
Fax: +354-551-7179
E-Mail: reykjavik@honrep.ch
Die zuständige Botschaft befindet sich in Oslo/Norwegen.
Die Stromspannung beträgt 220 Volt Wechselstrom. Die Mitnahme eines Adapters wird empfohlen, da Schukostecker nicht immer passen.
Die ausgebauten Straßen Islands befinden sich generell in einem guten Zustand. Es gibt zwar keine kompletten Autobahnabschnitte, aber in und um Reykjavík stehen einige wenige mehrspurige Stadtautobahnen zur Verfügung. Außerhalb der großen Städte findet man noch viele nicht asphaltierte Schotterstraßen, die zudem sehr kurvenreich und unübersichtlich sein können. Viele Bergstraßen sind nur im Sommer befahrbar, manche selbst dann nur mit Allradantrieb. Zum Schutz der äußerst empfindlichen isländischen Naturlandschaften ist es verboten, die ausgewiesene Fahrbahn zu verlassen.
Mietwagen können über Reisebüros, Fluggesellschaften, an Flughäfen und in größeren Städten ausgeliehen werden; das Mindestalter liegt bei 20 Jahre. Ein nationaler Führerschein reicht i.d.R. aus. Es wird empfohlen, die Internationale Grüne Versicherungskarte mitzunehmen. Innerhalb geschlossener Ortschaften gilt eine Geschwindigkeitsbegrenzung von 50 km/h, außerhalb von 90 auf befestigten und von 80 km/h auf unbefestigten Straßen. Achten Sie stets auf die Tempo-Limits vor Ort.
Schienenverkehr ist auf Island in Planung, gibt es bisher aber nicht. Daher sind für Inlandsreisen vor allem Flugzeuge (Air Iceland, Air Atlanta Icelandic) und Fernbusse (BSI Travel) zuständig. Bei Überlandbussen kann man zwischen zwei Tarifen wählen, die entweder für eine komplette Inselrundreise oder für eine ganze Woche gelten. Wer die Insel auf eigene Faust erkunden möchte, der sollte unbedingt entsprechende Kleidung, Ausrüstung und Karten mit sich führen.
Zünftig geht es in Islands Küchen zu: Kartoffeln, Getreide- und Milchprodukte, doch vor allem Fleisch und Fisch stehen auf der traditionellen Speisekarte. Auch Obst und Gemüse sind verfügbar und erfreuen sich steigender Beliebtheit. Im Supermarkt erhält man unter anderem Fleisch vom Fohlen und beim Geflügel werden lundi (Papageitaucher) und svartfugl (Tordalk) angeboten, deren bunte Eier zur Brutzeit ebenfalls erhältlich sind. Fangfrischen Fisch kauft man am besten direkt an den Fischereihäfen ein.
Besonderheiten beim Frühstück sind Cornflakes mit súrmjólk (Dickmilch) und braunem Zucker sowie síld (eingelegte Heringshappen). Mittags isst der Isländer besonders gerne gegrillten oder gedünsteten ýsa (Schellfisch), Þorskur (Kabeljau) und karfi (Rotbarsch). Das nachmittägliche Buffet bietet neben mächtigen Sahnetorten und pönnukökur (gefüllte Crêpes) auch Deftiges, wie flatbrauð (Roggenpfannkuchen) mit einer dünnen Scheibe hangikjöt (geräuchertes Lammfleisch) oder rækja (Krabbensandwich) mit Mayonnaise. Die wichtigste Mahlzeit ist jedoch das Abendessen. Besonders empfehlenswert sind Wildlachs, Reyktur silungur (über Wachholder geräucherte Forelle), lamb von freilaufenden Lämmern und hreindýr (Rentier). Eine besondere Delikatesse ist auch der Gröndlandhai, der bis zu 6 m groß wird und nur nach einer speziellen Zubereitung gegessen werden kann.
Als Dessert eignen sich insbesondere die schmackhaften Schmalzgebäcke, auch Kleinur genannt, oder Skyr, eine joghurtähnliche Speise, die mit Milch, Zucker und Grütze verfeinert serviert wird.
Nach jeder Mahlzeit wird Kaffee gereicht, das Nationalgetränk der Isländer, das bei keinem geselligen Treffen fehlen darf. Um den Tag ausklingen zu lassen, wird er mit Cognac oder Likör verfeinert. Speziell zu Weihnachten gibt es das Jóla-öl, eine etwas ungewöhnliche Mischung aus Limonade und Malzbier.
Amtssprache: Isländisch
Bevölkerung: rund 357.000 Einwohner
Fläche: 103.125 km²
Hauptstadt: Reykjavík (rund 130.000 Einwohner)
Landesvorwahl: +354
Religion: Evangelisch-lutherisch (79 %); katholisch (3 %)
Regierungsform: Republik, parlamentarische Demokratie
Währung: Isländische Krone (Abk.: Kr, ikr; ISO-4217-Code: ISK)
Zeitzone: Greenwich Mean Time (GMT=UTC); Mitteleuropäische Zeit (MEZ) -1 Stunde
Im Norden ist es durch den Einfluss des Grönlandstroms vergleichsweise kühl; die Winter sind schneereich. Verglichen mit anderen Regionen dieser Breitengrade ist das Klima im Süden der Insel jedoch recht mild. Dank des warmen Golfstroms schneit es an der südlichen Küste auch im Winter nur selten. In Reykjavík, der südwestlich gelegenen Hauptstadt, fällt die Temperatur in der kalten Jahreszeit nur knapp unter den Gefrierpunkt. Bei durchschnittlich 20 Regentagen braucht man im Winter recht häufig den Regenschirm. Von November bis Januar wird die Hauptstadt gar nicht oder nur eine Stunde am Tag von der Sonne verwöhnt.
Als Reisezeit empfehlen sich die Sommermonate. Dann erreichen die Temperaturen Werte um 15 °C. Von Mai bis Juli genießt man die meisten Sonnenstunden (durschnittlich 6) und muss mit etwa 15 Regentagen vergleichsweise „selten“ mit Niederschlag rechnen.
Rund ums Jahr ist die Mitnahme warmer Kleidung zu empfehlen. Im Sommer kann es in einigen Regionen auch über 20 °C warm werden, doch gerade in Küstennähe fegt öfters ein kühles Lüftchen über die Insel.
Januar Eine besondere Parade findet jedes Jahr am 6. Januar statt. Denn dann ziehen die Weihnachtsmänner zurück in die Berge, wo sie sich aufs neue Jahr vorbereiten.
Februar/März Beim isländischen Karneval ziehen Kinder verkleidet durch die Dörfer und singen für Süßigkeiten. Am Rosenmontag und Veilchendienstag kann man allerorts leckere, typisch isländische Spezialitäten genießen.
April Den 1. Sommertag des neuen Jahres feiern die Isländer mit bunten Paraden. Jede noch so kleine Gemeinde stellt dabei ihren ganz eigenen Umzug.
Juni In Hafnarfjörður berufen sich die Isländer auf ihre Vorfahren und feiern das traditionelle Wikingerfest.
August Der Christopher Street Day verwandelt das Zentrum der Hauptstadt in eine farbenprächtige Partyzone mit lauter Musik und einer Menge fröhlicher Menschen.
August Am dritten Wochenende im August findet in Reykjavík jährlich die Kulturnacht statt. Museen, Buch- und Kunstläden haben die ganze Nacht offen. Zusätzlich gibt es rund um das Zentrum zahlreiche Veranstaltungen und Performances sowie ein riesiges Feuerwerk.
Oktober/November Beim Iceland Airwaves Festival haben in- und ausländische Newcomer der Musikszene eine reelle Chance, den internationalen Durchbruch zu schaffen. Aber auch bereits bekannte Bands spielen in den Clubs und Bars von Reykjavík (https://icelandairwaves.is).

Norwegen

Die Landes- und Fremdwährung darf bis zu einem Betrag von 25.000 NOK eingeführt werden, höhere Beträge sind registrierungspflichtig. Erlaubte Einfuhrmengen für Reisende ab 20 Jahren: 1 l Spirituosen (bis 60 Vol.-%) plus 1,5 l Spirituosen (bis 22 Vol.-%) und 2 l Bier; ab 18 Jahren: 2 l Bier und 3 l Spirituosen (bis zu 22 Vol.-%), 200 Zigaretten oder 250 g Tabak, 10 kg Frischfleisch, Obst, Käse etc. Insgesamt darf der Wert der mitgebrachten Waren - inkl. Genussmittel - den Wert von 6.000 NOK nicht übersteigen. Bei der Ausreise ist zu beachten, dass Angeltouristen die Ausfuhr von max. 15 kg Fisch pro Person gestattet ist.
Zollfreigrenzen bei der Wiedereinreise nach Deutschland und Österreich sind 200 Zigaretten oder 100 Zigarillos mit einem Höchstgewicht von 3 g pro Stück oder 50 Zigarren oder 250 g Tabak sowie 1 l Spirituosen, 2 l Zwischenerzeugnisse, 4 l nicht schäumender Wein und 16 l Bier sowie 1 l Spirituosen oder 2 l Wein und Geschenke bis 300 EUR (Schiffs- und Flugreisende 430 EUR, Jugendliche unter 15 Jahre 175 EUR).
Bei der Rückreise in die Schweiz dürfen Personen über 17 Jahre 250 Zigaretten oder Zigarren oder 250 g anderer Tabakfabrikate sowie 5 l alkoholische Getränke mit einem Alkoholgehalt bis 18 Vol.-% und 1 l alkoholische Getränke mit einem Alkoholgehalt über 18 Vol.-% zollfrei einführen. Die Wertfreigrenze aller eingekauften Waren beträgt 300 CHF (inkl. Geschenke, Alkohol und Tabakerzeugnisse).
Da sich Zollbestimmungen kurzfristig ändern können, ist es ratsam, die aktuellen Vorschriften kurz vor der Reise direkt bei der jeweiligen Botschaft zu erfragen. Weitere Informationen erhält man auch unter http://www.toll.no und http://www.zoll.de.
Impfvorschriften für die Einreise nach Norwegen bestehen nicht. Sinnvoll kann aber eine Impfung gegen Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME) sein, die in einigen Landesteilen v.a. zwischen April und Oktober durch Zeckenbisse übertragen werden kann.
Da sich Impfvorschriften kurzfristig ändern können, ist es ratsam, die aktuellen Vorschriften vor der Reise direkt bei der jeweiligen Botschaft oder konsularischen Vertretung des Ziellandes zu erfragen. Bitte erkundigen Sie sich zusätzlich auf den Internetseiten Ihres Auswärtigen Amtes über mögliche aktuelle medizinische Risiken für Reisen ins jeweilige Land.
Feuerwehr: 110; Polizei und Rettungszentrale: 112; Krankenwagen und medizinische Nothilfe: 113; Pannenhilfe (Viking): 06000; Schreibtelefon für gehörlose und schwerhörige Menschen: 1412 TDD.
Die Diskriminierung gleichgeschlechtlicher Orientierung ist seit 1981 in Norwegen gesetzlich verboten. Mit Ausnahme einer Adoption haben lesbische und homosexuelle Paare seit 1993 die gleichen Rechte wie heterosexuelle Ehepaare; seit 2008 ist die Homo-Ehe in Norwegen zugelassen, seit 2008 ist die Homo-Ehe in Norwegen zugelassen. Grundsätzlich ist die Haltung gegenüber Homosexuellen in weiten Kreisen der Bevölkerung sehr tolerant.
Sexuelle Aktivität ist ab 16 Jahren erlaubt. Gleichgeschlechtliche Zärtlichkeiten wie Küssen oder Händchenhalten werden in der Öffentlichkeit toleriert. In den größeren Städten existiert eine eigene Szene, zudem mischt sich in vielen Bars homo- und heterosexuelles Publikum.
Auf Behinderte wird in der norwegischen Gesellschaft große Rücksicht genommen. Öffentliche Gebäude und viele Hotels sind barrierefrei, ebenso die Züge der Norwegischen Staatsbahn. Es gibt auch behindertengerecht gestaltete Fährschiffe. Der norwegische Behindertenverband bietet detaillierte Informationen: Norges Handikapforbund, Schweigaardsgt. 12, Postboks 9217 Grønland, 0134 Oslo, Tel.: +47-24102400, Fax: +47-24102499, http://www.nhf.no, E-Mail: nhf@nhf.no.
Nyttårsdag (Neujahr, 1. Januar); Palmesøndag (Palmsonntag, März/April); Skjærtorsdag (Gründonnerstag, März/April); Langfredag (Karfreitag, März/April); Første påskedag & Andre påskedag (Ostersonntag und -montag, März/April); Første mai (Tag der Arbeit, 1. Mai); Grunnlovsdagen (Tag der Verfassung, 17. Mai); Kristi himmelfartsdag (Christi Himmelfahrt, Mai); Første pinsedag & Andre pinsedag (Pfingstsonntag und -montag, Mai/Juni); Første juledag & Andre juledag (1. und 2. Weihnachtsfeiertag, 25.-26. Dezember).
In Norwegen gibt es keine Ortsvorwahl. Alle Telefonnummern sind achtstellig. Die Vorwahl von Norwegen ist 0047. Beim Telefonieren aus Norwegen wählt man 00 + Landeskennzahl (Deutschland 49, Österreich 43, Schweiz 41) + Ortsvorwahl ohne 0 + Teilnehmernummer. Handys funktionieren in Norwegen problemlos. Genutzt werden können die Systeme NMT 54, GSM 900 und 1800. In der Wildnis muss man trotz großer Netzabdeckung mit Funklöchern rechnen. Es ist ratsam, sein Handy für das internationale Roaming anzumelden, trotzdem können hohe Kosten entstehen. Günstiger ist es, ein lokales Handy oder eine norwegische SIM-Karte zu mieten, z.B. bei Cellomobile (http://www.cellomobile.com) oder Range Roamer (http://www.rangeroamer.com). Eine weitere kostensparende Option ist die Kommunikation über das Internet, z.B. in Hotels oder Internetcafés.
Staatsangehörige der EU und der Schweiz benötigen für einen Aufenthalt von max. drei Monaten zur Einreise einen gültigen Reisepass oder einen Personalausweis bzw. die Identitätskarte. Kindereinträge im Reisepass eines Elternteils sind nicht mehr gültig. Jedes Kind benötigt ein eigenes Ausweisdokument. Viele norwegische Behörden und zum Beispiel Banken erkennen den Personalausweis nicht an. Deshalb sollte man für einen längeren Aufenthalt mit dem Reisepass einreisen. Deutsche Staatsangehörige, die sich länger als drei Monate in Norwegen aufhalten wollen, müssen eine Aufenthaltsgenehmigung bei der norwegischen Polizei beantragen. Nähere Informationen erteilt die Königliche Norwegische Botschaft (http://www.norwegen.no/info/embassy.htm) und das norwegische Ausländerzentralamt UDI (http://www.udi.no).
Da sich Einreisebestimmungen kurzfristig ändern können, ist es ratsam, die aktuellen Vorschriften kurz vor der Reise direkt bei der jeweiligen Botschaft zu erfragen.
Die ärztliche Versorgung in Norwegen entspricht mitteleuropäischem Standard. In allen Städten und größeren Dörfern existieren Arztstationen. Reisende, die auf regelmäßige medizinische Betreuung angewiesen sind, sollten sich vorher über die bestehenden Möglichkeiten in dem dünn besiedelten Land informieren, da es regional unterschiedlich im Gesundheitswesen in einigen Bereichen zu Engpässen kommen kann. Außerhalb der regelmäßigen Dienstzeiten von 8 bis 15/16 Uhr können die örtlichen Notfallzentralen (legevakt) kontaktiert werden. Prüfen Sie vor der Reise Ihren Versicherungsschutz im Krankheitsfall. Es ist ratsam, eine private Auslandskrankenversicherung abzuschließen, die den medizinisch notwendigen bzw. besser noch den medizinisch sinnvollen Rücktransport abdeckt.
Frauen können in Norwegen sicher und problemlos alleine reisen. Allgemeine Gefahrensituationen wie Trampen oder nächtliche Spaziergänge in wenig belebten Stadtvierteln oder Parkanlagen sind - wie in anderen europäischen Ländern auch - zu vermeiden.
Bedienungsgeld und Mehrwertsteuer in Restaurants, Hotels und Gasthäusern sind im Preis bereits inbegriffen. Dennoch sind 10 % Trinkgeld üblich. Der Portier erhält in Hotels der Luxusklasse bei der Abreise etwa 1-5 NOK pro Person, der Hoteldiener ca. 5-10 NOK. Im Taxi wird der Fahrpreis auf die nächsten 5 oder 10 NOK aufgerundet.
Die Netzspannung beträgt 220 Volt Wechselstrom. Standard sind Steckdosen der Kategorien "C" und "F". Ein Adapter ist für Deutsche und Österreicher daher nicht erforderlich, Schweizern ist die Mitnahme jedoch zu empfehlen.
Banken: Mo-Fr 9-15.30, Do bis 17 Uhr. Geschäfte: Mo-Fr meistens 10-16/18 Uhr, in Großstädten bis 20 h, Sa 10-14/16 Uhr, in Großstädten bis 18 Uhr. Supermärkte Mo-Fr 10-20 Uhr, in Großstädten bis 22 Uhr, Sa 10-18 Uhr, in Großstädten bis 20 Uhr und gelegentlich auch So. Bei Museen und Sehenswürdigkeiten variieren die Öffnungszeiten stark zwischen Sommer und Winter sowie Wochentagen und -enden. Erkundigen Sie sich am besten vor einem Besuch im nächstgelegenen Touristenbüro.
Deutsche Botschaft
Oscars gate 45
0244 Oslo
Tel.: +47-23-275400
Fax: +47-22-447672
E-Mail: info@oslo.diplo.de
Web: http://www.oslo.diplo.de
Öffnungszeiten: Mo-Fr 8.30-11.30 Uhr

Österreichische Botschaft
Thomas Heftyesgate 19-21
0244 Oslo
Tel.: +47-22-540200
Fax: +47-22-554361
E-Mail: oslo-ob@bmeia.gv.at
Web: http://www.bmaa.gv.at
Öffnungszeiten: Mo-Fr 9-12 Uhr

Schweizerische Botschaft
Bygdøynesveien 13
0244 Oslo
Tel.: +47-22-542390
E-Mail: osl.vertretung@eda.admin.ch
Web: http://www.eda.admin.ch/oslo
Die Schweizerische Botschaft in Oslo hat keine Zuständigkeit für Registrierungs-, Pass- und Visa-Angelegenheiten. Hierfür muss die Schweizerische Botschaft in Stockholm kontaktiert werden.
Hurtigruten in Ålesund
Norwegen ist - dem Nordseeöl sei Dank - eine reiche Nation. Das merkt man bei Reisen im Land vor allem am hervorragend gepflegten, teilweise mautpflichtigen Straßennetz und an den aufwendig gebauten Brücken und Tunnels, die viele bisher nur mit Fähren erreichbare Inseln ans Festland anbinden. Die Hauptverkehrsader für den Straßenverkehr ist die Europastraße E6, die von Oslo bis Kirkenes führt. Den Facettenreichtum Norwegens erschließen mehrere ausgewiesene Erlebnissstraßen, an denen meist ein touristisches Programm angeboten wird. Beispiele sind die Atlantikstraße an der Westküste (http://www.atlanterhavsveien.no) oder die Abenteuerstraße Hallingdal von Oslo nach Bergen (http://www.eventyrveien.no).
Das norwegische Eisenbahnnetz schafft mit modernen Zügen Verbindungen zwischen den größeren Städten wie Oslo, Bergen, Stavanger und Trondheim bis hinauf nach Bodø. Noch weiter nördlich verkehrt die Ofotbahn zwischen Narvik und Kiruna in Schweden (sie hat keine Anbindung ans norwegische Schienennetz). Viele Abschnitte des rund 4.000 km langen Bahnnetzes zählen zu den reizvollsten Strecken in Europa, so die Bergenbahn von Oslo nach Bergen, dem „Tor zu den Fjorden". Während der 6,5 bis 7-stündigen Fahrt auf Nordeuropas höchstgelegener Bahnstrecke lassen sich auf entspannte Weise alle norwegischen Landschaftsformen erleben. Für die norwegischen und die skandinavischen Bahnnetze hat man die Wahl zwischen mehreren attraktiven Sparpässen, Bahncards und Billigtickets (http://www.nsb.no, http://www.scandinavianrail.com). Die meisten Orte im Norden wie auch im ganzen Land erreicht man recht gut mit bequemen Bussen, die relativ häufig verkehren und auch lange Strecken fahren. Infos bei NOR-WAY Bussekspress (http://nor-way.no).
Als „schönste Schiffsreise der Welt" wird die Fahrt mit den tagtäglich verkehrenden Postschiffen der Hurtigruten gerühmt (http://www.hurtigruten.de). Die meisten Schiffe der Flotte gehören zur sog. Neuen Generation und bieten auf der faszinierenden Reise von Bergen bis Kirkenes hoch im Norden modernsten Komfort. In bestimmten Küstenabschnitten und Fjorden sind zudem die Schiffe vieler kleinerer Reedereien unterwegs. Konkurrenz machen den Schiffen in den letzten Jahrzehnten zunehmend die innernorwegischen Fluglinien, die besonders im hohen Norden eine Vielzahl von kleinen Flugplätzen anfliegen (http://www.sas.no, http://www.wideroe.no, http://norwegian.no).
Amtssprache: Norwegisch
Bevölkerung: rund 5 Mio. Einwohner
Fläche: 385.199 km²
Hauptstadt: Oslo (rund 634.000 Einwohner)
Landesvorwahl: +47
Währung: Norwegische Krone (Abk.: kr, nkr; ISO-4217-Code: NOK)
Zeitzone: Mitteleuropäische Zeit (MEZ)
Januar Das Jahr beginnt mit dem bedeutenden Tromsø Film Festival (http://www.tiff.no).
Februar Die Vinterspillene bzw. die kulturellen Winterspiele finden in Lillehammer statt. Kulisse für die Konzerte bietet der gefrorene und bläulich illuminierte Wasserfall des Flusses Mesnaelva.
Die Küstenstadt Kristiansund lockt mit einem zweiwöchigen Opernfestival.
Juni Das Bjørgvin Mittelalterfestival findet auf dem Fløyberg statt (http://www.bjorgvinmarknad.no).
Auf dem Programm des Nordkapfestivals stehen u.a. Konzerte und Theateraufführungen (http://www.nordkappfestivalen.no).
August Das größte Rockfestival Oslos ist das Øyafestival. Das Fest im Middelalderpark erstreckt sich über vier Tage (http://www.oyafestivalen.com).
Oktober-November Auf dem international bekannten Oslo World Music Festival treten weltberühmte Stars auf. Das Festival erstreckt sich über sechs Tage, Veranstaltungsort ist die Innenstadt von Oslo (http://www.rikskonsertene.no).
Dezember Der schönste Weihnachtsmarkt des Landes findet alljährlich in Lillehammer statt.
Teile Norwegens haben ein ungewöhnlich mildes Klima. Das ist bemerkenswert für ein Land, das so hoch im Norden liegt. Dank des warmen Golfstroms bleiben die Häfen an der Westküste das ganze Jahr über eisfrei, während auf vergleichbarer nördlicher Breite längst alles eingefroren ist. In den Fjorden an der Westküste sorgt der Golfstrom im Sommer für ein Mikroklima, das zum Beispiel im Hardanger- und Sognefjord sogar den Anbau von Obst und Gemüse zulässt. Im Landesinneren, wo größere Temperaturunterschiede als an der Küste herrschen, kann es im Sommer bis zu 30 °C warm werden, dafür sind die Winter bitterkalt. Ausgiebige Schneefälle sorgen vielerorts für ideale Wintersportbedingungen, die man auf beleuchteten Loipen und Skipisten genießt.
Für eine Sommerreise nach Norwegen bieten sich die Monate Juni bis August an, wobei im Juli, wenn die meisten Norweger Ferien haben, an den beliebtesten Urlaubsorten fast so etwas wie Trubel herrscht. Wer zum Wintersport nach Norwegen fährt, sollte das Frühjahr ins Auge fassen. Dann liegt noch genügend Schnee, die Zeiten mit Tageslicht sind viel länger und der schlimmste Frost ist abgeklungen. Allerdings tummelt sich um Ostern herum halb Norwegen auf Loipen und Pisten.
In Norwegen ein Muss: Räucherlachs
Eine typische Vorspeise ist Räucherlachs, serviert mit einer Dill-Senfsoße. Nationalgerichte sind Fleischklopse in einer dunklen Soße, Hammelfleisch mit Kohl, eingelegter Stockfisch sowie gepökelte Lammrippen. Im Norden des Landes isst man besonders gerne geräucherten Schafskopf. Feinschmecker dürfen sich auch auf Wild, wie z.B. Elch, Rentier oder Wildgeflügel freuen. Dazu werden in der Regel süß-saure Soßen und Wacholderbeeren gereicht. Auf den Fischkarten findet man Rakfisk, fermentierte Forelle, Seelachs, Dorsch, Hering, Kabeljau, Sardinen, Makrelen und Garnelen. Zum Essen wird vorzugsweise Bier getrunken. Eine typische Nachspeise ist Rømmegrøt, ein Brei aus Sauerrahm und Grieß mit Zimt und Zucker. Weitere Desserts, die man auf vielen Speisekarten finden wird, sind Riskrem, ein sahniger Reisbrei mit einer Himbeer- oder Erdbeersoße, Multekrem, eine Sahnespeise mit Moltebeeren und Lefse, hauchdünne Fladenbrote mit Sirup und Kardamom.

Ausflugsland

Deutschland

Es sind keine speziellen Impfungen für die Einreise nach Deutschland vorgeschrieben. Sinnvoll sind jedoch immer die vom Robert-Koch-Institut (RKI) empfohlenen Standardimpfungen gegen Tetanus, Diphtherie, Pertussis (Keuchhusten), ggfs. auch gegen Mumps, Masern, Röteln (MMR) und Influenza). Vor allem bei Reisen zwischen April und Oktober in die Risikogebiete im Süden Deutschlands (Teile Bayerns und Baden-Württembergs) und bei vermehrtem Aufenthalt in freier Natur sollte man über eine Impfung gegen die durch Zeckenbisse übertragene Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME) nachdenken.
Da sich Impfvorschriften kurzfristig ändern können, ist es ratsam, die aktuellen Vorschriften vor der Reise direkt bei der jeweiligen Botschaft oder konsularischen Vertretung des Ziellandes zu erfragen.
Um nach Deutschland einreisen zu können, genügt ein gültiger Personalausweis bzw. die Identitätskarte; europäische Staatsangehörige außerhalb der EU benötigen einen Reisepass. Obwohl es für EU-Bürger keine Grenzkontrollen mehr gibt, muss man sich jederzeit mit einem gültigen Dokument ausweisen können. Einträge von Kindern im Reisepass der Eltern sind nicht mehr gültig,, jedes Kind benötigt ein eigenes Ausweisdokument.
Da sich Einreisebestimmungen kurzfristig ändern können, ist es ratsam, die aktuellen Vorschriften kurz vor der Reise direkt bei der jeweiligen Botschaft zu erfragen.
Für allein reisende Frauen ist Deutschland ein sicheres Reiseziel, besondere Vorsichtsmaßnahmen müssen nicht ergriffen werden. Wie in anderen europäischen Ländern auch, sollte auf Trampen ohne Partner oder nächtliche Spaziergänge auf einsamen Straßen oder in Parks verzichtet werden.
Die meisten gesetzlichen Feiertage gelten bundesweit, einige nur in einzelnen Bundesländern: Neujahr (1. Januar); Heilige Drei Könige (6. Januar, in Bayern, Baden-Württemberg und Sachsen-Anhalt); Karfreitag (März/April); Ostermontag (März/April); Maifeiertag (1. Mai); Christi Himmelfahrt (Mai); Pfingstmontag (Mai/Juni); Fronleichnam (Mai/Juni, in Bayern, Baden-Württemberg, Hessen, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz und Saarland); Mariä Himmelfahrt (15. August, in katholischen Gemeinden Bayerns und im Saarland); Tag der Deutschen Einheit (3. Oktober); Reformationstag (31. Oktober, in Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen); Allerheiligen (1. November, in Bayern, Baden-Württemberg, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, Niedersachsen); Buß- und Bettag (November, nur in Sachsen); 1. und 2. Weihnachtsfeiertag (25./26. Dezember).
Banken haben meist Mo-Mi und Fr von 8.30 bis 12.30 und von 14 bis 16 Uhr, Do abends bis 18 Uhr geöffnet. Geschäfte sind in der Regel von Mo-Fr zwischen 9 und 18.30 Uhr, samstags von 9 bis 13 Uhr für ihre Kunden da; kleinere Läden machen oft eine Mittagspause. Die Öffnungszeiten von Kaufhäusern und vielen Geschäften in Innenstadtlage liegt Mo-Sa zwischen 9 und 20 Uhr, Supermärkte öffnen früher und schließen später. Museen sind meist montags geschlossen und Di-So von 9/10-17/18 Uhr zugänglich.
Deutschland ist i.A. recht gut auf die Bedürfnisse von Menschen mit Behinderung eingestellt. Zahlreiche öffentliche Einrichtungen, Touristenattraktionen und Hotels verfügen über behindertengerechte Zugänge. Weitere Auskünfte erteilt die Organisation Mobility International oder Procap Reisen:

Mobility International Schweiz
Rötzmattweg 51
4600 Olten
Tel.: +41-62-2126740
Fax: +41-62-2126739
E-Mail: info@mis-ch.ch
Web: http://www.mis-ch.ch

Procap-Reisen
Froburgstraße 4
4601 Olten
Tel.: +41-62-2068830
Fax: +41-62-2068839
E-Mail: info@procap.ch
Web: http://www.procap-reisen.ch
Öffnungszeiten: Do 9-12 und 13.30-16:30 Uhr, Mi 13.30-16.30 Uhr, Fr 9-12 und 13.30-15.30 Uhr
Die landesweite Notrufnummer für die Polizei lautet 110, für Feuerwehr und Rettungsdienst 112.
Im Bereich der persönlichen Dienstleistungen ist ein Trinkgeld angemessen. In Restaurants und Cafés erhält das Service-Personal bei Zufriedenheit ca. 10 % des Rechnungsbetrags, bei Taxifahrten rundet man die Summe auf.
Homosexualität wird in Deutschland von der überwiegenden Bevölkerungsmehrheit, vor allem in der jungen Generation, toleriert und akzeptiert. Das Austauschen gleichgeschlechtlicher Zärtlichkeiten wie Küssen oder Händehalten in der Öffentlichkeit ruft in der Regel keine diskriminierenden Reaktionen hervor. Großstädte wie Frankfurt oder Berlin verfügen mit einschlägigen Bars und Clubs über eine lebendige Homosexuellen- und Transvestitenszene. Seit 2001 war die „Eingetragene Partnerschaft" als eheähnliche, rechtliche Absicherung der Beziehung gleichgeschlechtlicher Paare möglich, seit 1. Oktober 2017 ist nun auch die Homo-Ehe erlaubt.
Die medizinische Versorgung in Deutschland ist flächendeckend gut, der Standard allgemein hoch. Für Schweizer und EU-Bürger, mit deren Heimatländern ein Sozialabkommen besteht, erfolgt eine ärztliche Behandlung über die Krankenversicherungskarte (EHIC), ansonsten muss die Rechnung zunächst privat bezahlt werden. In diesem Fall ist es ratsam, eine Reisekrankenversicherung abzuschließen, welche die Kosten gegen Vorlage der Rechnung erstattet.
Waren für den persönlichen Gebrauch, die in einem EU-Land mit allen Abgaben gekauft wurden, können ohne Beschränkungen innerhalb der EU mitgeführt werden. Als Richtmengen gelten: 800 Zigaretten, 400 Zigarillos, 200 Zigarren, 1 kg Tabak, 10 l Spirituosen bzw. alkoholhaltige Süßgetränke (Alkopops), 20 l Zwischenerzeugnisse, 60 l Schaumwein und 110 l. Wein darf für private Zwecke aus anderen EU-Ländern in unbegrenzter Menge nach Deutschland eingeführt werden. Kaffee und kaffeehaltige Erzeugnisse sind bis 10 kg ebenfalls zollfrei. Bargeld und gleichgestellte Zahlungsmittel (z.B. Sparbücher, Schecks/Reiseschecks) können innerhalb der EU in unbegrenzter Höhe mitgeführt werden, müssen aber ab einem Wert von 10.000 EUR auf Anfrage beim Zoll angegeben werden. Für Parfüm gelten innerhalb der EU keine Mengenbegrenzungen.
Aus Nicht-EU-Ländern (z.B. Schweiz) dürfen 200 Zigaretten oder 100 Zigarillos oder 50 Zigarren oder 250 g Tabak sowie 1 l Spirituosen (über 22 Vol.-% Alkoholgehalt) oder 2 l Zwischenerzeugnisse (bis 22 Vol.-% Alkoholgehalt), 4 l nicht schäumender Wein und 16 l Bier eingeführt werden, außerdem Waren (Geschenke) bis zu einem Wert von 300 EUR, wobei die Grenze für Flug- und Seereisende bei 430 EUR und für Reisende unter 15 Jahre bei 175 EUR liegt. Die Nordseeinsel Helgoland und Büsingen am Hochrhein gehören nicht zum Zollgebiet der EU, daher gelten hier besondere Bestimmungen.
Bei der Wiedereinreise in die Schweiz dürfen über 17-jährige 250 Zigaretten oder Zigarren oder 250 g anderer Tabakfabrikate sowie 5 l alkoholische Getränke mit einem Alkoholgehalt bis 18 Vol.-% und 1 l alkoholische Getränke mit einem Alkoholgehalt über 18 Vol.-% zollfrei einführen. Die Wertfreigrenze aller eingekauften Waren beträgt 300 CHF (inkl. Geschenke, Alkohol und Tabakerzeugnisse).
Da sich Zollbestimmungen kurzfristig ändern können, ist es ratsam, die aktuellen Vorschriften kurz vor der Reise direkt bei der jeweiligen Botschaft zu erfragen. Weitere Informationen auch unter http://www.zoll.de.
Die Netzspannung beträgt 230 Volt Wechselstrom.
Österreichische Botschaft
Stauffenbergstraße 1
10785 Berlin
Tel.: +49-30-202870
Fax: +49-30-2290569
E-Mail: berlin-ob@bmeia.gv.at
Web: https://www.bmeia.gv.at/oeb-berlin
Öffnungszeiten: Mo, Di, Do, Fr 9-13 Uhr, Mi 12-16 Uhr

Schweizerische Botschaft
Otto-von-Bismarck-Allee 4A
10557 Berlin
Tel.: +49-30-3904000
Fax: +49-30-3911030
E-Mail: ber.vertretung@eda.admin.ch
Web: https://www.eda.admin.ch/berlin
Öffnungszeiten: Mo-Fr 9-12 Uhr
ICE im Hauptbahnhof Frankfurt am Main
Deutschland verfügt über ein hervorragend ausgebautes und engmaschiges Verkehrsnetz mit sehr guten Autobahn- und Zugverbindungen von Süd nach Nord und Ost nach West. Dem Rhein-Main- und Ruhrgebiet kommt dabei eine wichtige Stellung als zentrale Verkehrsknotenpunkte zu.
Hochgeschwindigkeitszüge (ICE) der Deutschen Bahn verbinden die großen Städte miteinander; wer frühzeitig bucht oder eine BahnCard besitzt, kommt in den Genuss überaus günstiger Preise.
Seit 2013 haben sich mehr und mehr Fernbusunternehmen am Markt etabliert, die ebenfalls Verbindungen in alle größeren und auch in kleinere Städte zu konkurrenzlos günstigen Preisen anbieten. Bekannte Anbieter sind z.B. Flixbus (https://www.flixbus.de) oder - altbewährt - die Deutsche Touring (Eurolines, https://www.eurolines.de).
Auf regionaler Ebene gibt es zahlreiche Verkehrsverbände, die mit guten Verbindungen und einheitlichen Tickets für S-Bahn, U-Bahn, Tram und Linienbusse eine gute Abdeckung erreichen und auch entlegenere Ziele an den öffentlichen Nahverkehr anbinden.
Inlandsflüge sind durch die Dumpingpreise verschiedener Anbieter in den letzten Jahren immer beliebter geworden, jedoch zeichnet sich aus Umweltgründen zur Zeit eine Kehrtwende ab. Ohnehin lohnt sich ein Flug innerhalb Deutschlands oft erst ab einer Entfernung von mind. 500 km, da viele Flughäfen weit außerhalb der großen Städte liegen.
Für alle, die das Land individuell mit dem Auto erkunden möchten, gibt es ein Netz aus etwa 150 ausgewiesenen „Ferienstraßen“, die sich auf bestimmte Themen oder Landschaften beziehen, z.B. die Deutsche Märchenstraße von Hanau nach Bremen oder die (ehemalige) Deutsche Ferienroute Alpen-Ostsee von Berchtesgaden (Königssee) bis Puttgarden auf der Ostseeinsel Fehmarn. Die längste unter ihnen ist die Deutsche Alleenstraße zwischen Rügen und dem Bodensee. All diese Touristikstraßen haben eine Gemeinsamkeit: Sie führen vorbei an besonders sehenswerten Natur- und Kulturlandschaften und kulturhistorisch bedeutsamen Orten und umfahren dabei die oft verstopften Hauptverkehrsadern des Landes (weitere Infos unter https://www.ferienstrassen.info).
Ein besonderes Vergnügen, nicht erst seit Aufkommen von E-Bikes und Pedelecs, stellen die unzähligen Fernradwege innerhalb Deutschlands dar, die häufig entlang malerischer Flusslandschaften oder durch sehenswerte Täler und Gebirge führen.
Wichtig für Autofahrer: In zahlreichen deutschen Städten wurden und werden Umweltzonen eingeführt, die nur noch mit Fahrzeugen mit entsprechender Kennzeichnung (Umweltplakette) befahren werden dürfen. Weitere Infos unter https://www.umwelt-plakette.de.
Deutschland, zwischen Atlantik und dem vom Kontinentalklima geprägten Osteuropa gelegen, befindet sich in der gemäßigt-kühlen Westwindzone. An der Küste sind die Jahreszeiten (warme Sommer, kalte Winter) weniger stark ausgeprägt als im Landesinneren und das Wetter ist insgesamt wechselhafter. In den Wintermonaten führen Tiefausläufer vom Atlantischen Ozean zu häufigen Niederschlägen im Alpenraum und westlich der Mittelgebirge. Kalte Polarluft sorgt bisweilen für Schneefälle bis in die Niederungen. In den Sommermonaten herrscht meist angenehmes Hochdruckwetter mit trocken-warmen Winden aus östlicher Richtung oder feucht-schwüler Luft aus dem Südwesten. Am wärmsten wird es in Deutschland im Oberrheingraben im Südwesten und im Alpenvorland, wenn ein trockener, warmer Fallwind (Föhn) aus südlicher Richtung weht.
Die beste Reisezeit hängt davon ab, welche Region man bereisen möchte und welche Aktivitäten für einen Urlaub in Deutschland geplant sind. Nord- und Ostseeküste locken von Juni bis September mit überwiegend schönem Wetter und herrlichen Sandstränden. Die besten Bedingungen für Wintersport herrschen in den Alpen von Dezember bis März. Aktivurlauber wie Radfahrer und Wanderer gehen ihrer Leidenschaft am besten zwischen April/Mai und Oktober nach. Ein Kultururlaub mit Stadtbesichtigungen bietet sich das ganze Jahr über an.
Kettenkarussell auf dem Oktoberfest
Februar Der Kölner Rosenmontagszug, Höhepunkt der Karnevalssaison, ist der größte Karnevalszug Deutschlands. Vier Stunden ziehen Musikkapellen und Wagen durch die Kölner Innenstadt (https://koelnerkarneval.de).
April-Mai In der Nacht auf den 1. Mai tanzt ganz Deutschland traditionsgemäß auf großen Veranstaltungen und in Diskotheken in den Mai.
Mai-September Beim Feuerwerksspektakel "Rhein in Flammen" werden zu unterschiedlichen Terminen Großfeuerwerke entlang des Rheins entzündet: in Bonn, Rüdesheim, Bingen, Koblenz, Oberwesel und St. Goar (https://www.rhein-in-flammen.com).
Juni Ein gigantisches Sommerfest wird alljährlich in Kiel veranstaltet. Die sogenannte Kieler Woche ist das größte Segelsportereignis der Welt (https://www.kieler-woche.de).
Juni-Juli Das Schützenfest Hannover ist das weltgrößte Schützenfest. Die Spaßmeile der Kirmes erstreckt sich über 5 km (http://schuetzenfest-hannover.de).
Mitte Juni-Anfang September In Ralswiek wird bei den Störtebeker Festspielen spektakuläres Open-Air-Theater geboten (https://stoertebeker.de).
Juli Das Kaltenberger Ritterturnier ist das größte Ritterturnier der Welt und findet auf Schloss Kaltenberg im gleichnamigen Dorf Kaltenberg in Oberbayern statt (https://www.ritterturnier.de).
August Am ersten Augustwochenende herrscht im Hunsrück der Ausnahmezustand. Auf der ehemaligen Raketenstation Pydna steigt jährlich "Nature One", das größte europäische Festival der elektronischen Tanzmusik (https://www.nature-one.de).
Das letzte Augustwochenende wird in Frankfurt am Main mit einem der größten europäischen Kulturfestivals, dem Museumsuferfest, begangen. Neben zahlreichen Künstlern und Musikern, die auf den Bühnen entlang des Mainufers performen, können auch einige Museen gratis besucht werden (https://www.museumsuferfest.de).
September-Oktober Das Münchener Oktoberfest auf der Theresienwiese ist das größte Volksfest der Welt. Die sogenannten Wiesn beginnen dann, wenn es wieder heißt: O'zapft is! (https://www.oktoberfest.de)
November-Dezember Eine ganz besondere Adventsstimmung vermittelt der Nürnberger Christkindlesmarkt (https://www.christkindlesmarkt.de).
Zünftige deutsche Kost
Traditionell gilt die deutsche Küche als eher deftig. Eines der Nationalgerichte ist Sauerkraut mit Eisbein bzw. Schweinshaxe oder mit Bratwürstchen. Des Deutschen liebste Beilage sind Kartoffeln, egal ob als Salzkartoffeln, Pellkartoffeln, Bratkartoffeln, Kartoffelpüree, Kartoffelpuffer oder Kroketten. Als Snack essen die Deutschen gerne rohes Fleisch, wie z.B. Schweine-Mett oder Rinder-Tatar auf einer ordentlich gebutterten Scheibe Graubrot oder einer Brötchenhälfte mit rohen Zwiebeln. Den kleinen Hunger stillt man auch gerne mit belegten Brötchen, einem Heringssalat oder einer Scheibe Brot mit Harzer Käse, d.h. Sauermilchkäse.
Zum Essen trinkt der Deutsche entweder Bier, vorzugsweise Pils, oder Wein. Beliebte Weinsorten sind Riesling, Müller-Thurgau und Silvaner. In einigen Regionen, vor allem in Hessen, wird auch gerne Apfelwein getrunken. Zum sogenannten Gläschen Ebbelwoi für zwischendurch wird häufig eine Laugenbrezel gereicht. Zum Nachtisch werden Kuchen mit Äpfeln, Pflaumen, Erdbeeren oder Rhabarber angeboten. Dazu wird gern Kaffee getrunken. In Ostfriesland bevorzugt man hingegen Tee.
Amtssprache: Deutsch
Bevölkerung: rund 82,5 Mio. Einwohner
Fläche: 357.340 km²
Hauptstadt: Berlin (rund 3,7 Mio. Einwohner)
Landesvorwahl: +49
Währung: Euro (Abk.: €; ISO-4217-Code: EUR)
Zeitzone: Mitteleuropäische Zeit (MEZ)
Es sind keine speziellen Impfungen für die Einreise nach Deutschland vorgeschrieben. Sinnvoll sind jedoch immer die vom Robert-Koch-Institut (RKI) empfohlenen Standardimpfungen gegen Tetanus, Diphtherie, Pertussis (Keuchhusten), ggfs. auch gegen Mumps, Masern, Röteln (MMR) und Influenza. Vor allem bei Reisen zwischen April und Oktober in die Risikogebiete im Süden Deutschlands (Teile Bayerns und Baden-Württembergs) und bei vermehrtem Aufenthalt in freier Natur sollte man über eine Impfung gegen die durch Zeckenbisse übertragene Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME) nachdenken.
Da sich Impfvorschriften kurzfristig ändern können, ist es ratsam, die aktuellen Vorschriften vor der Reise direkt bei der jeweiligen Botschaft oder konsularischen Vertretung des Ziellandes zu erfragen. Bitte erkundigen Sie sich zusätzlich auf den Internetseiten Ihres Auswärtigen Amtes über mögliche aktuelle medizinische Risiken für Reisen ins jeweilige Land.

Island

In Island erreicht man bei Notfällen über die 112 sowohl Polizei als auch Ambulanz und Feuerwehr. Die örtliche Polizeistelle in der Hauptstadt ist außerdem unter der +354-551-1166 zu erreichen.
Eine spezielle Impfung ist für eine Reise nach Island nicht nötig. Allerdings sollte für Kinder und Erwachsene vor Auslandsreisen generell ein ausreichender Standard-Impfschutz bestehen, so z.B. gegen Tetanus, Diphtherie, Pertussis, Polio, MMR und Hepatitis, eventuell auch gegen Influenza. Für längere Aufenthalte sollte auch eine Impfung gegen Meningokokkenmeningitis C in Erwägung gezogen werden.
Da sich Impfvorschriften kurzfristig ändern können, ist es ratsam, die aktuellen Vorschriften vor der Reise direkt bei der jeweiligen Botschaft oder konsularischen Vertretung des Ziellandes zu erfragen. Bitte erkundigen Sie sich zusätzlich auf den Internetseiten Ihres Auswärtigen Amtes über mögliche aktuelle medizinische Risiken für Reisen ins jeweilige Land.
Island ist Mitglied des Schengener Abkommens, daher benötigen Schweizer und EU-Bürger für die Reise nur ihren bei Ausreise noch mindestens drei Monate gültigen Personalausweis oder Reisepass. Kindereinträge im Reisepass eines Elternteils sind nicht mehr gültig. Jedes Kind benötigt ein eigenes Ausweisdokument. Ein Visum ist nicht erforderlich. Touristen europäischer Staaten können sich bis zu drei Monate ohne Meldepflicht bzw. ohne Visum in Island aufhalten.
Da sich Einreisebestimmungen kurzfristig ändern können, ist es ratsam, die aktuellen Vorschriften kurz vor der Reise direkt bei der jeweiligen Botschaft zu erfragen.
In größeren Städten sollte es besonders für körperlich eingeschränkte Personen keine Probleme geben. Problematisch könnte es für Rollstuhlfahrer allerdings bei Ausflügen aufs Land werden, da die Straßen oft aus unbefestigten Kies- und Schotterwegen bestehen. Es empfiehlt sich eventuell mit einer auf Behinderte ausgerichteten Agentur zu reisen. So bietet die Reisefirma Fjallagras bspw. Reisen für Menschen mit Behinderung an (http://www.fjallagras-island.de).
Trinkgelder sind in Island eher unüblich, da ein Servicezuschlag in den meisten Rechnungen bereits enthalten ist. Reiseleiter und dazugehörige Busfahrer sollten dennoch mit einem finanziellen Extra für ihre Arbeit belohnt werden.
Neujahr (1. Januar); Ostern (März/April); 1. Sommertag (3. Donnerstag im April); Tag der Arbeit (1. Mai); Nationalfeiertag (17. Juni); Christi Himmelfahrt und Pfingsten (Mai/Juni); Handelsfeiertag (1. Montag im August); Weihnachten (25. & 26. Dezember); Silvester (31. Dezember, ab mittags).
Island ist Homosexuellen gegenüber recht liberal und offen eingestellt. Die gleichgeschlechtliche Liebe ist seit den 1940ern straffrei und es existiert ein Antidiskriminierungsgesetz. Zudem gibt es vor allem in der Hauptstadt LGBT-Communities und jährlich einen Christopher Street Day.
Island gilt gemeinhin als sehr sicheres Reiseziel, in dem sich auch Frauen problemlos alleine bewegen können. Wichtig ist für Alleinreisende generell, dass sie sich besonders vor Ausflügen auf die wechselhaften Wetterbedingungen einstellen und dementsprechend gut vorbereiten. Wärmende Kleidung, Ausrüstung und Lebensmittel sowie aktuelle Karten gehören auf jeden Fall ins Wandergepäck.
Für Telefonate ins Ausland gelten die jeweiligen Ländervorwahlen. Für Deutschland ist das die 0049, für die Schweiz die 0041 und für Österreich die 0043. Island hat die Landesvorwahl 00354. Für günstigere Tarife kann jeweils auch die 11 vorgewählt werden (11-0049, 11-0043, 11-0041).
GSM-Mobiltelefone können genutzt werden; es bestehen internationale Roaming-Verträge. Für Vieltelefonierer kann sich eine Prepaid-Karte eines nationalen Anbieters lohnen. Mobilfunkgesellschaften sind Island Telekom (http://www.siminn.is) und Og Vodafone (http://www.vodafone.is).
Wer hohe Roaming-Kosten vermeiden will, dem empfiehlt sich alternativ die Nutzung von Telefonanlagen in Post- oder Telefonämtern. Öffentliche Telefonzellen funktionieren mit Münzen oder Telefonkarten, die an Kiosken und Tankstellen erhältlich sind.
Weit verbreitet ist in Island auch die Internet-Telefonie; Internet-Cafés gibt es in größeren Orten. Wer ins Hochland reist, sollte sich ein GSM- oder NMT-Telefon mieten, da andere Geräte dort oben kaum Empfang haben.
Geschäfte haben montags bis freitags von 9-18 Uhr und samstags von 10-13 bzw. 14 oder auch 16 Uhr geöffnet, Supermärkte in der Regel weitaus länger. Postämter öffnen montags bis freitags von 8.30-16.30 Uhr und samstags von 10-14 Uhr. Banken haben Öffnungszeiten von 9.15-16 Uhr und sind am Wochenende geschlossen. Behörden und andere Büros arbeiten montags bis freitags von 8/9.30-16 Uhr.
Die medizinische Versorgung ist sehr gut und mit deutschen, österreichischen und schweizerischen Standards zu vergleichen. Die Behandlungskosten sind allerdings sehr hoch, daher sollte man stets eine europäische Versicherungskarte der jeweiligen Krankenversicherung bei sich tragen. Zudem sollte vor der Reise geprüft werden, ob Auslandsreisen und Rücktransporte von der Versicherung getragen werden. Bei Arztbesuchen muss jeweils eine Praxisgebühr von mindestens 1.000 ISK (etwa 7 EUR, je nach Art der Behandlung) aus eigener Tasche gezahlt werden.
Zollfrei nach Island einführen dürfen Reisende neben Kleidung und Reisegepäck für den persönlichen Gebrauch folgende Waren: 200 Zigaretten oder 250 g Tabak (ab 18 Jahre), 1 l Spirituosen und 1 l Wein oder 1 l Spirituosen und 6 l Bier oder 1,5 l Wein und 6 l Bier oder 3 l Wein (ab 20 Jahre), 3 kg Lebensmittel bis zum Wert von 150 EUR. Nicht eingeführt werden dürfen Narkotika, Waffen und Munition, rohes Fleisch, Rohmilchprodukte, Butter, rohe Eier und andere Geflügelprodukte, Schnupf- und Kautabak. Besondere Bestimmungen gibt es in Island für Angel- und Reitausrüstungen, die nur desinfiziert oder original verpackt eingeführt werden dürfen.
Zollfreigrenzen bei der Wiedereinreise nach Deutschland und Österreich sind 200 Zigaretten, 1 l Spirituosen oder 2 l Wein sowie Geschenke bis 300 EUR (Flug- und Schiffsreisende: 430 EUR, Jugendliche unter 15 Jahren: 175 EUR). Bei der Wiedereinreise in die Schweiz dürfen über 17-jährige 250 Zigaretten oder Zigarren oder 250 g anderer Tabakfabrikate sowie 5 l alkoholische Getränke mit einem Alkoholgehalt bis 18 Vol.-% und 1 l alkoholische Getränke mit einem Alkoholgehalt über 18 Vol.-% zollfrei einführen. Die Wertfreigrenze aller eingekauften Waren beträgt 300 CHF (inkl. Geschenke, Alkohol und Tabakerzeugnisse).
Bestimmte Waren wie Arznei- und Betäubungsmittel, jugendgefährdende und verfassungswidrige Medien, Fälschungen oder Produkte aus der Tier- und Pflanzenwelt (z.B. Elfenbein oder Krokodilleder) unterliegen Genehmigungspflichten oder Verboten. Dies betrifft insbesondere Walfleisch, dessen Einfuhr in die EU und viele weitere Nationen verboten ist.
Da sich Zollbestimmungen kurzfristig ändern können, ist es ratsam, die aktuellen Vorschriften kurz vor der Reise direkt bei der jeweiligen Botschaft zu erfragen. Weitere Infos auch unter http://www.zoll.de.
Deutsche Botschaft
Laufásvegur 31
101 Reykjavík
Tel.: +354-530-1100
Fax: +354-530-1101
E-Mail: info@reykjavik.diplo.de
Web: http://www.reykjavik.diplo.de

Österreichisches Honorargeneralkonsulat
Orrahólar 5
111 Reykjavik
Tel.: +354-557-5464
E-Mail: arni-siemsen@simnet.is
Die zuständige Botschaft befindet sich in Kopenhagen/Dänemark.

Schweizerisches Generalkonsulat
Laugavegi 13
101 Reykjavik
Tel.: +354-551-7172
Fax: +354-551-7179
E-Mail: reykjavik@honrep.ch
Die zuständige Botschaft befindet sich in Oslo/Norwegen.
Die Stromspannung beträgt 220 Volt Wechselstrom. Die Mitnahme eines Adapters wird empfohlen, da Schukostecker nicht immer passen.
Die ausgebauten Straßen Islands befinden sich generell in einem guten Zustand. Es gibt zwar keine kompletten Autobahnabschnitte, aber in und um Reykjavík stehen einige wenige mehrspurige Stadtautobahnen zur Verfügung. Außerhalb der großen Städte findet man noch viele nicht asphaltierte Schotterstraßen, die zudem sehr kurvenreich und unübersichtlich sein können. Viele Bergstraßen sind nur im Sommer befahrbar, manche selbst dann nur mit Allradantrieb. Zum Schutz der äußerst empfindlichen isländischen Naturlandschaften ist es verboten, die ausgewiesene Fahrbahn zu verlassen.
Mietwagen können über Reisebüros, Fluggesellschaften, an Flughäfen und in größeren Städten ausgeliehen werden; das Mindestalter liegt bei 20 Jahre. Ein nationaler Führerschein reicht i.d.R. aus. Es wird empfohlen, die Internationale Grüne Versicherungskarte mitzunehmen. Innerhalb geschlossener Ortschaften gilt eine Geschwindigkeitsbegrenzung von 50 km/h, außerhalb von 90 auf befestigten und von 80 km/h auf unbefestigten Straßen. Achten Sie stets auf die Tempo-Limits vor Ort.
Schienenverkehr ist auf Island in Planung, gibt es bisher aber nicht. Daher sind für Inlandsreisen vor allem Flugzeuge (Air Iceland, Air Atlanta Icelandic) und Fernbusse (BSI Travel) zuständig. Bei Überlandbussen kann man zwischen zwei Tarifen wählen, die entweder für eine komplette Inselrundreise oder für eine ganze Woche gelten. Wer die Insel auf eigene Faust erkunden möchte, der sollte unbedingt entsprechende Kleidung, Ausrüstung und Karten mit sich führen.
Zünftig geht es in Islands Küchen zu: Kartoffeln, Getreide- und Milchprodukte, doch vor allem Fleisch und Fisch stehen auf der traditionellen Speisekarte. Auch Obst und Gemüse sind verfügbar und erfreuen sich steigender Beliebtheit. Im Supermarkt erhält man unter anderem Fleisch vom Fohlen und beim Geflügel werden lundi (Papageitaucher) und svartfugl (Tordalk) angeboten, deren bunte Eier zur Brutzeit ebenfalls erhältlich sind. Fangfrischen Fisch kauft man am besten direkt an den Fischereihäfen ein.
Besonderheiten beim Frühstück sind Cornflakes mit súrmjólk (Dickmilch) und braunem Zucker sowie síld (eingelegte Heringshappen). Mittags isst der Isländer besonders gerne gegrillten oder gedünsteten ýsa (Schellfisch), Þorskur (Kabeljau) und karfi (Rotbarsch). Das nachmittägliche Buffet bietet neben mächtigen Sahnetorten und pönnukökur (gefüllte Crêpes) auch Deftiges, wie flatbrauð (Roggenpfannkuchen) mit einer dünnen Scheibe hangikjöt (geräuchertes Lammfleisch) oder rækja (Krabbensandwich) mit Mayonnaise. Die wichtigste Mahlzeit ist jedoch das Abendessen. Besonders empfehlenswert sind Wildlachs, Reyktur silungur (über Wachholder geräucherte Forelle), lamb von freilaufenden Lämmern und hreindýr (Rentier). Eine besondere Delikatesse ist auch der Gröndlandhai, der bis zu 6 m groß wird und nur nach einer speziellen Zubereitung gegessen werden kann.
Als Dessert eignen sich insbesondere die schmackhaften Schmalzgebäcke, auch Kleinur genannt, oder Skyr, eine joghurtähnliche Speise, die mit Milch, Zucker und Grütze verfeinert serviert wird.
Nach jeder Mahlzeit wird Kaffee gereicht, das Nationalgetränk der Isländer, das bei keinem geselligen Treffen fehlen darf. Um den Tag ausklingen zu lassen, wird er mit Cognac oder Likör verfeinert. Speziell zu Weihnachten gibt es das Jóla-öl, eine etwas ungewöhnliche Mischung aus Limonade und Malzbier.
Amtssprache: Isländisch
Bevölkerung: rund 357.000 Einwohner
Fläche: 103.125 km²
Hauptstadt: Reykjavík (rund 130.000 Einwohner)
Landesvorwahl: +354
Religion: Evangelisch-lutherisch (79 %); katholisch (3 %)
Regierungsform: Republik, parlamentarische Demokratie
Währung: Isländische Krone (Abk.: Kr, ikr; ISO-4217-Code: ISK)
Zeitzone: Greenwich Mean Time (GMT=UTC); Mitteleuropäische Zeit (MEZ) -1 Stunde
Im Norden ist es durch den Einfluss des Grönlandstroms vergleichsweise kühl; die Winter sind schneereich. Verglichen mit anderen Regionen dieser Breitengrade ist das Klima im Süden der Insel jedoch recht mild. Dank des warmen Golfstroms schneit es an der südlichen Küste auch im Winter nur selten. In Reykjavík, der südwestlich gelegenen Hauptstadt, fällt die Temperatur in der kalten Jahreszeit nur knapp unter den Gefrierpunkt. Bei durchschnittlich 20 Regentagen braucht man im Winter recht häufig den Regenschirm. Von November bis Januar wird die Hauptstadt gar nicht oder nur eine Stunde am Tag von der Sonne verwöhnt.
Als Reisezeit empfehlen sich die Sommermonate. Dann erreichen die Temperaturen Werte um 15 °C. Von Mai bis Juli genießt man die meisten Sonnenstunden (durschnittlich 6) und muss mit etwa 15 Regentagen vergleichsweise „selten“ mit Niederschlag rechnen.
Rund ums Jahr ist die Mitnahme warmer Kleidung zu empfehlen. Im Sommer kann es in einigen Regionen auch über 20 °C warm werden, doch gerade in Küstennähe fegt öfters ein kühles Lüftchen über die Insel.
Januar Eine besondere Parade findet jedes Jahr am 6. Januar statt. Denn dann ziehen die Weihnachtsmänner zurück in die Berge, wo sie sich aufs neue Jahr vorbereiten.
Februar/März Beim isländischen Karneval ziehen Kinder verkleidet durch die Dörfer und singen für Süßigkeiten. Am Rosenmontag und Veilchendienstag kann man allerorts leckere, typisch isländische Spezialitäten genießen.
April Den 1. Sommertag des neuen Jahres feiern die Isländer mit bunten Paraden. Jede noch so kleine Gemeinde stellt dabei ihren ganz eigenen Umzug.
Juni In Hafnarfjörður berufen sich die Isländer auf ihre Vorfahren und feiern das traditionelle Wikingerfest.
August Der Christopher Street Day verwandelt das Zentrum der Hauptstadt in eine farbenprächtige Partyzone mit lauter Musik und einer Menge fröhlicher Menschen.
August Am dritten Wochenende im August findet in Reykjavík jährlich die Kulturnacht statt. Museen, Buch- und Kunstläden haben die ganze Nacht offen. Zusätzlich gibt es rund um das Zentrum zahlreiche Veranstaltungen und Performances sowie ein riesiges Feuerwerk.
Oktober/November Beim Iceland Airwaves Festival haben in- und ausländische Newcomer der Musikszene eine reelle Chance, den internationalen Durchbruch zu schaffen. Aber auch bereits bekannte Bands spielen in den Clubs und Bars von Reykjavík (https://icelandairwaves.is).

Norwegen

Die Landes- und Fremdwährung darf bis zu einem Betrag von 25.000 NOK eingeführt werden, höhere Beträge sind registrierungspflichtig. Erlaubte Einfuhrmengen für Reisende ab 20 Jahren: 1 l Spirituosen (bis 60 Vol.-%) plus 1,5 l Spirituosen (bis 22 Vol.-%) und 2 l Bier; ab 18 Jahren: 2 l Bier und 3 l Spirituosen (bis zu 22 Vol.-%), 200 Zigaretten oder 250 g Tabak, 10 kg Frischfleisch, Obst, Käse etc. Insgesamt darf der Wert der mitgebrachten Waren - inkl. Genussmittel - den Wert von 6.000 NOK nicht übersteigen. Bei der Ausreise ist zu beachten, dass Angeltouristen die Ausfuhr von max. 15 kg Fisch pro Person gestattet ist.
Zollfreigrenzen bei der Wiedereinreise nach Deutschland und Österreich sind 200 Zigaretten oder 100 Zigarillos mit einem Höchstgewicht von 3 g pro Stück oder 50 Zigarren oder 250 g Tabak sowie 1 l Spirituosen, 2 l Zwischenerzeugnisse, 4 l nicht schäumender Wein und 16 l Bier sowie 1 l Spirituosen oder 2 l Wein und Geschenke bis 300 EUR (Schiffs- und Flugreisende 430 EUR, Jugendliche unter 15 Jahre 175 EUR).
Bei der Rückreise in die Schweiz dürfen Personen über 17 Jahre 250 Zigaretten oder Zigarren oder 250 g anderer Tabakfabrikate sowie 5 l alkoholische Getränke mit einem Alkoholgehalt bis 18 Vol.-% und 1 l alkoholische Getränke mit einem Alkoholgehalt über 18 Vol.-% zollfrei einführen. Die Wertfreigrenze aller eingekauften Waren beträgt 300 CHF (inkl. Geschenke, Alkohol und Tabakerzeugnisse).
Da sich Zollbestimmungen kurzfristig ändern können, ist es ratsam, die aktuellen Vorschriften kurz vor der Reise direkt bei der jeweiligen Botschaft zu erfragen. Weitere Informationen erhält man auch unter http://www.toll.no und http://www.zoll.de.
Impfvorschriften für die Einreise nach Norwegen bestehen nicht. Sinnvoll kann aber eine Impfung gegen Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME) sein, die in einigen Landesteilen v.a. zwischen April und Oktober durch Zeckenbisse übertragen werden kann.
Da sich Impfvorschriften kurzfristig ändern können, ist es ratsam, die aktuellen Vorschriften vor der Reise direkt bei der jeweiligen Botschaft oder konsularischen Vertretung des Ziellandes zu erfragen. Bitte erkundigen Sie sich zusätzlich auf den Internetseiten Ihres Auswärtigen Amtes über mögliche aktuelle medizinische Risiken für Reisen ins jeweilige Land.
Feuerwehr: 110; Polizei und Rettungszentrale: 112; Krankenwagen und medizinische Nothilfe: 113; Pannenhilfe (Viking): 06000; Schreibtelefon für gehörlose und schwerhörige Menschen: 1412 TDD.
Die Diskriminierung gleichgeschlechtlicher Orientierung ist seit 1981 in Norwegen gesetzlich verboten. Mit Ausnahme einer Adoption haben lesbische und homosexuelle Paare seit 1993 die gleichen Rechte wie heterosexuelle Ehepaare; seit 2008 ist die Homo-Ehe in Norwegen zugelassen, seit 2008 ist die Homo-Ehe in Norwegen zugelassen. Grundsätzlich ist die Haltung gegenüber Homosexuellen in weiten Kreisen der Bevölkerung sehr tolerant.
Sexuelle Aktivität ist ab 16 Jahren erlaubt. Gleichgeschlechtliche Zärtlichkeiten wie Küssen oder Händchenhalten werden in der Öffentlichkeit toleriert. In den größeren Städten existiert eine eigene Szene, zudem mischt sich in vielen Bars homo- und heterosexuelles Publikum.
Auf Behinderte wird in der norwegischen Gesellschaft große Rücksicht genommen. Öffentliche Gebäude und viele Hotels sind barrierefrei, ebenso die Züge der Norwegischen Staatsbahn. Es gibt auch behindertengerecht gestaltete Fährschiffe. Der norwegische Behindertenverband bietet detaillierte Informationen: Norges Handikapforbund, Schweigaardsgt. 12, Postboks 9217 Grønland, 0134 Oslo, Tel.: +47-24102400, Fax: +47-24102499, http://www.nhf.no, E-Mail: nhf@nhf.no.
Nyttårsdag (Neujahr, 1. Januar); Palmesøndag (Palmsonntag, März/April); Skjærtorsdag (Gründonnerstag, März/April); Langfredag (Karfreitag, März/April); Første påskedag & Andre påskedag (Ostersonntag und -montag, März/April); Første mai (Tag der Arbeit, 1. Mai); Grunnlovsdagen (Tag der Verfassung, 17. Mai); Kristi himmelfartsdag (Christi Himmelfahrt, Mai); Første pinsedag & Andre pinsedag (Pfingstsonntag und -montag, Mai/Juni); Første juledag & Andre juledag (1. und 2. Weihnachtsfeiertag, 25.-26. Dezember).
In Norwegen gibt es keine Ortsvorwahl. Alle Telefonnummern sind achtstellig. Die Vorwahl von Norwegen ist 0047. Beim Telefonieren aus Norwegen wählt man 00 + Landeskennzahl (Deutschland 49, Österreich 43, Schweiz 41) + Ortsvorwahl ohne 0 + Teilnehmernummer. Handys funktionieren in Norwegen problemlos. Genutzt werden können die Systeme NMT 54, GSM 900 und 1800. In der Wildnis muss man trotz großer Netzabdeckung mit Funklöchern rechnen. Es ist ratsam, sein Handy für das internationale Roaming anzumelden, trotzdem können hohe Kosten entstehen. Günstiger ist es, ein lokales Handy oder eine norwegische SIM-Karte zu mieten, z.B. bei Cellomobile (http://www.cellomobile.com) oder Range Roamer (http://www.rangeroamer.com). Eine weitere kostensparende Option ist die Kommunikation über das Internet, z.B. in Hotels oder Internetcafés.
Staatsangehörige der EU und der Schweiz benötigen für einen Aufenthalt von max. drei Monaten zur Einreise einen gültigen Reisepass oder einen Personalausweis bzw. die Identitätskarte. Kindereinträge im Reisepass eines Elternteils sind nicht mehr gültig. Jedes Kind benötigt ein eigenes Ausweisdokument. Viele norwegische Behörden und zum Beispiel Banken erkennen den Personalausweis nicht an. Deshalb sollte man für einen längeren Aufenthalt mit dem Reisepass einreisen. Deutsche Staatsangehörige, die sich länger als drei Monate in Norwegen aufhalten wollen, müssen eine Aufenthaltsgenehmigung bei der norwegischen Polizei beantragen. Nähere Informationen erteilt die Königliche Norwegische Botschaft (http://www.norwegen.no/info/embassy.htm) und das norwegische Ausländerzentralamt UDI (http://www.udi.no).
Da sich Einreisebestimmungen kurzfristig ändern können, ist es ratsam, die aktuellen Vorschriften kurz vor der Reise direkt bei der jeweiligen Botschaft zu erfragen.
Die ärztliche Versorgung in Norwegen entspricht mitteleuropäischem Standard. In allen Städten und größeren Dörfern existieren Arztstationen. Reisende, die auf regelmäßige medizinische Betreuung angewiesen sind, sollten sich vorher über die bestehenden Möglichkeiten in dem dünn besiedelten Land informieren, da es regional unterschiedlich im Gesundheitswesen in einigen Bereichen zu Engpässen kommen kann. Außerhalb der regelmäßigen Dienstzeiten von 8 bis 15/16 Uhr können die örtlichen Notfallzentralen (legevakt) kontaktiert werden. Prüfen Sie vor der Reise Ihren Versicherungsschutz im Krankheitsfall. Es ist ratsam, eine private Auslandskrankenversicherung abzuschließen, die den medizinisch notwendigen bzw. besser noch den medizinisch sinnvollen Rücktransport abdeckt.
Frauen können in Norwegen sicher und problemlos alleine reisen. Allgemeine Gefahrensituationen wie Trampen oder nächtliche Spaziergänge in wenig belebten Stadtvierteln oder Parkanlagen sind - wie in anderen europäischen Ländern auch - zu vermeiden.
Bedienungsgeld und Mehrwertsteuer in Restaurants, Hotels und Gasthäusern sind im Preis bereits inbegriffen. Dennoch sind 10 % Trinkgeld üblich. Der Portier erhält in Hotels der Luxusklasse bei der Abreise etwa 1-5 NOK pro Person, der Hoteldiener ca. 5-10 NOK. Im Taxi wird der Fahrpreis auf die nächsten 5 oder 10 NOK aufgerundet.
Die Netzspannung beträgt 220 Volt Wechselstrom. Standard sind Steckdosen der Kategorien "C" und "F". Ein Adapter ist für Deutsche und Österreicher daher nicht erforderlich, Schweizern ist die Mitnahme jedoch zu empfehlen.
Banken: Mo-Fr 9-15.30, Do bis 17 Uhr. Geschäfte: Mo-Fr meistens 10-16/18 Uhr, in Großstädten bis 20 h, Sa 10-14/16 Uhr, in Großstädten bis 18 Uhr. Supermärkte Mo-Fr 10-20 Uhr, in Großstädten bis 22 Uhr, Sa 10-18 Uhr, in Großstädten bis 20 Uhr und gelegentlich auch So. Bei Museen und Sehenswürdigkeiten variieren die Öffnungszeiten stark zwischen Sommer und Winter sowie Wochentagen und -enden. Erkundigen Sie sich am besten vor einem Besuch im nächstgelegenen Touristenbüro.
Deutsche Botschaft
Oscars gate 45
0244 Oslo
Tel.: +47-23-275400
Fax: +47-22-447672
E-Mail: info@oslo.diplo.de
Web: http://www.oslo.diplo.de
Öffnungszeiten: Mo-Fr 8.30-11.30 Uhr

Österreichische Botschaft
Thomas Heftyesgate 19-21
0244 Oslo
Tel.: +47-22-540200
Fax: +47-22-554361
E-Mail: oslo-ob@bmeia.gv.at
Web: http://www.bmaa.gv.at
Öffnungszeiten: Mo-Fr 9-12 Uhr

Schweizerische Botschaft
Bygdøynesveien 13
0244 Oslo
Tel.: +47-22-542390
E-Mail: osl.vertretung@eda.admin.ch
Web: http://www.eda.admin.ch/oslo
Die Schweizerische Botschaft in Oslo hat keine Zuständigkeit für Registrierungs-, Pass- und Visa-Angelegenheiten. Hierfür muss die Schweizerische Botschaft in Stockholm kontaktiert werden.
Hurtigruten in Ålesund
Norwegen ist - dem Nordseeöl sei Dank - eine reiche Nation. Das merkt man bei Reisen im Land vor allem am hervorragend gepflegten, teilweise mautpflichtigen Straßennetz und an den aufwendig gebauten Brücken und Tunnels, die viele bisher nur mit Fähren erreichbare Inseln ans Festland anbinden. Die Hauptverkehrsader für den Straßenverkehr ist die Europastraße E6, die von Oslo bis Kirkenes führt. Den Facettenreichtum Norwegens erschließen mehrere ausgewiesene Erlebnissstraßen, an denen meist ein touristisches Programm angeboten wird. Beispiele sind die Atlantikstraße an der Westküste (http://www.atlanterhavsveien.no) oder die Abenteuerstraße Hallingdal von Oslo nach Bergen (http://www.eventyrveien.no).
Das norwegische Eisenbahnnetz schafft mit modernen Zügen Verbindungen zwischen den größeren Städten wie Oslo, Bergen, Stavanger und Trondheim bis hinauf nach Bodø. Noch weiter nördlich verkehrt die Ofotbahn zwischen Narvik und Kiruna in Schweden (sie hat keine Anbindung ans norwegische Schienennetz). Viele Abschnitte des rund 4.000 km langen Bahnnetzes zählen zu den reizvollsten Strecken in Europa, so die Bergenbahn von Oslo nach Bergen, dem „Tor zu den Fjorden". Während der 6,5 bis 7-stündigen Fahrt auf Nordeuropas höchstgelegener Bahnstrecke lassen sich auf entspannte Weise alle norwegischen Landschaftsformen erleben. Für die norwegischen und die skandinavischen Bahnnetze hat man die Wahl zwischen mehreren attraktiven Sparpässen, Bahncards und Billigtickets (http://www.nsb.no, http://www.scandinavianrail.com). Die meisten Orte im Norden wie auch im ganzen Land erreicht man recht gut mit bequemen Bussen, die relativ häufig verkehren und auch lange Strecken fahren. Infos bei NOR-WAY Bussekspress (http://nor-way.no).
Als „schönste Schiffsreise der Welt" wird die Fahrt mit den tagtäglich verkehrenden Postschiffen der Hurtigruten gerühmt (http://www.hurtigruten.de). Die meisten Schiffe der Flotte gehören zur sog. Neuen Generation und bieten auf der faszinierenden Reise von Bergen bis Kirkenes hoch im Norden modernsten Komfort. In bestimmten Küstenabschnitten und Fjorden sind zudem die Schiffe vieler kleinerer Reedereien unterwegs. Konkurrenz machen den Schiffen in den letzten Jahrzehnten zunehmend die innernorwegischen Fluglinien, die besonders im hohen Norden eine Vielzahl von kleinen Flugplätzen anfliegen (http://www.sas.no, http://www.wideroe.no, http://norwegian.no).
Amtssprache: Norwegisch
Bevölkerung: rund 5 Mio. Einwohner
Fläche: 385.199 km²
Hauptstadt: Oslo (rund 634.000 Einwohner)
Landesvorwahl: +47
Währung: Norwegische Krone (Abk.: kr, nkr; ISO-4217-Code: NOK)
Zeitzone: Mitteleuropäische Zeit (MEZ)
Januar Das Jahr beginnt mit dem bedeutenden Tromsø Film Festival (http://www.tiff.no).
Februar Die Vinterspillene bzw. die kulturellen Winterspiele finden in Lillehammer statt. Kulisse für die Konzerte bietet der gefrorene und bläulich illuminierte Wasserfall des Flusses Mesnaelva.
Die Küstenstadt Kristiansund lockt mit einem zweiwöchigen Opernfestival.
Juni Das Bjørgvin Mittelalterfestival findet auf dem Fløyberg statt (http://www.bjorgvinmarknad.no).
Auf dem Programm des Nordkapfestivals stehen u.a. Konzerte und Theateraufführungen (http://www.nordkappfestivalen.no).
August Das größte Rockfestival Oslos ist das Øyafestival. Das Fest im Middelalderpark erstreckt sich über vier Tage (http://www.oyafestivalen.com).
Oktober-November Auf dem international bekannten Oslo World Music Festival treten weltberühmte Stars auf. Das Festival erstreckt sich über sechs Tage, Veranstaltungsort ist die Innenstadt von Oslo (http://www.rikskonsertene.no).
Dezember Der schönste Weihnachtsmarkt des Landes findet alljährlich in Lillehammer statt.
Teile Norwegens haben ein ungewöhnlich mildes Klima. Das ist bemerkenswert für ein Land, das so hoch im Norden liegt. Dank des warmen Golfstroms bleiben die Häfen an der Westküste das ganze Jahr über eisfrei, während auf vergleichbarer nördlicher Breite längst alles eingefroren ist. In den Fjorden an der Westküste sorgt der Golfstrom im Sommer für ein Mikroklima, das zum Beispiel im Hardanger- und Sognefjord sogar den Anbau von Obst und Gemüse zulässt. Im Landesinneren, wo größere Temperaturunterschiede als an der Küste herrschen, kann es im Sommer bis zu 30 °C warm werden, dafür sind die Winter bitterkalt. Ausgiebige Schneefälle sorgen vielerorts für ideale Wintersportbedingungen, die man auf beleuchteten Loipen und Skipisten genießt.
Für eine Sommerreise nach Norwegen bieten sich die Monate Juni bis August an, wobei im Juli, wenn die meisten Norweger Ferien haben, an den beliebtesten Urlaubsorten fast so etwas wie Trubel herrscht. Wer zum Wintersport nach Norwegen fährt, sollte das Frühjahr ins Auge fassen. Dann liegt noch genügend Schnee, die Zeiten mit Tageslicht sind viel länger und der schlimmste Frost ist abgeklungen. Allerdings tummelt sich um Ostern herum halb Norwegen auf Loipen und Pisten.
In Norwegen ein Muss: Räucherlachs
Eine typische Vorspeise ist Räucherlachs, serviert mit einer Dill-Senfsoße. Nationalgerichte sind Fleischklopse in einer dunklen Soße, Hammelfleisch mit Kohl, eingelegter Stockfisch sowie gepökelte Lammrippen. Im Norden des Landes isst man besonders gerne geräucherten Schafskopf. Feinschmecker dürfen sich auch auf Wild, wie z.B. Elch, Rentier oder Wildgeflügel freuen. Dazu werden in der Regel süß-saure Soßen und Wacholderbeeren gereicht. Auf den Fischkarten findet man Rakfisk, fermentierte Forelle, Seelachs, Dorsch, Hering, Kabeljau, Sardinen, Makrelen und Garnelen. Zum Essen wird vorzugsweise Bier getrunken. Eine typische Nachspeise ist Rømmegrøt, ein Brei aus Sauerrahm und Grieß mit Zimt und Zucker. Weitere Desserts, die man auf vielen Speisekarten finden wird, sind Riskrem, ein sahniger Reisbrei mit einer Himbeer- oder Erdbeersoße, Multekrem, eine Sahnespeise mit Moltebeeren und Lefse, hauchdünne Fladenbrote mit Sirup und Kardamom.
D-BR90

» Für diese Reise stehen im Moment keine Termine zur Verfügung.

Ausführliche Einreisebestimmungen

Ausführliche Einreisebestimmungen finden Sie hier.

Geburtstagsspecial:

Wer 2019 einen runden Geburtstag feiert oder während der Reise Geburtstag hat, erhält ein Bordguthaben in Höhe von 50 €.
 

Hochzeitsspecial:

Wer 2019 Silberne oder Goldene Hochzeit feiert oder Hochzeitstag während der Reise hat, erhält pro Person ein Bordguthaben in Höhe von 50 €.

Premium-Getränkepaket:

Das Premium-Getränkepaket beinhaltet

  • 1 Flasche Wein zur Begrüßung (pro Kabine)
  • Auswahl an alkoholfreien Getränken
  • Getränke in den Bars (ausgenommen Premium-Getränke)
  • Hauswein (weiß, rosé und rot)
  • 50% Ermäßigung auf Premium-Getränke in den Bars
  • 30% Ermäßigung auf Premium-Weinkarte 

Absagefrist durch den Reiseveranstalter sz-Reisen:

Falls die Mindesteilnehmerzahl für Ihren Reisetermin nicht erreicht werden sollte, behält sich sz-Reisen vor, bis spätestens 4 Wochen vor Reiseantritt (bei Tagesfahrten bis zu 2 Wochen) die Reise abzusagen bzw. vom Reisevertrag zurückzutreten. Weitere Informationen hierzu finden Sie in den Allgemeinen Geschäftsbedingungen unter §7.

Einreisebestimmungen für deutsche Staatsangehörige (Reisedokumente / Visum / Impfung):

Deutsche Staatsangehörige benötigen für diese Reise gültige Ausweisdokumente. Die Reise kann sonst nicht angetreten werden!
Je nach Reiseland kann es sein, dass ein Visum erforderlich ist. In einigen Ländern sind ggf. auch Impfvorschriften zu beachten. Ausführliche Einreisebestimmungen finden Sie online bei der jeweiligen Reise unter der Rubrik „Länder“. Außerdem erhalten Sie diese Infos auch in Ihren zugesandten Reise-Vertragsunterlagen.
Wir empfehlen Ihnen dringend, sich schon vor der Buchung einer Reise über Ihre Einreisebestimmungen zu informieren. Bitte erkundigen Sie sich dabei auch über mögliche Bearbeitungszeiten für ggf. benötigte Visa, um eine rechtzeitige Bearbeitung vor Abreise zu gewährleisten sowie über notwendige Impfungen.
Bitte beachten Sie, dass seit dem 26. Juni 2012 jedes Kind, welches ins Ausland reist, unabhängig vom Alter ein eigenes Reisedokument benötigt. Eintragungen im Reisepass der Eltern werden nicht mehr anerkannt. Bitte beantragen Sie das notwendige Reisedokument bei den zuständigen Behörden.

Einreisebestimmungen für nicht-deutsche Staatsangehörige (Reisedokumente / Visum / Impfung):

Falls Personen ohne deutsche bzw. mit nicht ausschließlich deutscher Staatsbürgerschaft mitreisen, beachten Sie bitte, dass in diesem Fall andere bzw. gesonderte Einreisebestimmungen für Ihr gewähltes Reiseland gelten können. Hierüber geben die jeweiligen Auslandsvertretungen bzw. zuständigen Konsulate entsprechend Auskunft. Wir empfehlen Ihnen dringend, sich schon vor der Buchung einer Reise über Ihre Einreisebestimmungen zu informieren. Bitte erkundigen Sie sich dabei auch über mögliche Bearbeitungszeiten für ggf. benötigte Visa, um eine rechtzeitige Bearbeitung vor Abreise zu gewährleisten.
Sollten Sie in diesem Zusammenhang Fragen haben, helfen wir Ihnen gerne weiter. Bitte kontaktieren Sie uns unter unserer kostenfreien Service-Hotline 0800 250 00 00 (Mo-Fr 9-19 Uhr).

Hinweis zu den Ausflügen:

Alle Ausflüge und Führungen finden in deutscher Sprache statt, soweit nichts anderes angegeben ist. Bitte beachten Sie, dass sich die angegebene Reihenfolge der Ausflüge ändern kann. 

Hinweis für Menschen mit eingeschränkter Mobilität:

sz-Reisen sind nicht geeignet für Gäste mit eingeschränkter Mobilität. sz-Reisen sind meistens Reisen in Bewegung: Um alle Besichtigungen, Rundgänge und Ausflüge in vollem Umfang miterleben zu können, sollten Sie „gut zu Fuß“ sein. Auch so manch ein Hotel ist noch nicht auf Rollatoren oder weitergehende Mobilitätsbeschränkungen eingestellt. Daher sind unsere Reisen für schwer gehbehinderte Gäste sowie für Gäste im Rollstuhl oder mit starker Sehbehinderung nicht geeignet (auch Gehörlosigkeit oder allg. Reisebehinderung).
Im Zweifel können wir vorab für Sie prüfen, ob eine Teilnahme möglich ist. Bitte fragen Sie uns vor der Buchung, ob diese Reise für Sie geeignet ist. Wir beraten Sie gern unter unserer kostenlosen Service-Hotline 0800 250 00 00 (Mo-Fr 9-19 Uhr).

Hinweis zu Reisen in „Corona-Zeiten“:

Bitte beachten Sie, dass wir die aufgeführten Leistungen einer Reise nur dann bzw. in dem Rahmen erbringen können, wie es die behördlichen Vorschriften in Deutschland und in Ihrem Urlaubsland rechtlich zulassen. Davon können unmittelbar von uns angebotene Leistungsbestandteile betroffen sein (z.B. eingeschränkte Poolnutzung, Menü statt Buffet), aber auch Einschränkungen bei der Einreise (z.B. vorgeschriebene Fieber- oder Corona-Tests) sowie allgemein vor Ort (z.B. Maskenpflicht in Geschäften oder eingeschränkter Zutritt zu Sehenswürdigkeiten). Ihre gesetzlichen Gewährleistungsansprüche bleiben hiervon unberührt. 
 

Zahlung & Reiserücktritt bei sz-Reisen:

Ausführliche Informationen zu Zahlung und zum Reiserücktritt finden Sie in den Allgemeinen Geschäftsbedingungen SZ-Reisen GmbH unter § 2. + 5. + 7. + 8.

Hinweis bei Hotelaufenthalt:

Die angegebene Hotelklassifizierung ist landestypisch.

D-BR90

» Für diese Reise stehen im Moment keine Termine zur Verfügung.

D-BR90

» Für diese Reise stehen im Moment keine Termine zur Verfügung.

Reise weiterempfehlen

X
Reise weiterempfehlen

Die mit * gekennzeichneten Felder sind erforderlich.

*
*
*

Datenschutzhinweis: Unsere ausführlichen Hinweise zu Datenschutz und Widerspruchsrecht finden Sie hier.

Reise drucken

X

PLZ-Suche