MSC Seaside: Winterferien unter karibischer Sonne

Miami - Puerto Rico - St. Thomas - Bahamas - Miami - Jamaika - Cayman Islands - Mexiko - Bahamas - Miami

Entfliehen Sie dem grauen, deutschen Winter und begeben Sie sich an Bord der MSC Seaside durch die traumhafte, karibische Inselwelt. Von Miami aus nehmen Sie Kurs Richtung Puerto Rico. Ihr schwimmendes Hotel bringt Sie weiter Richtung Jungferninseln und Bahamas - elfenbeinfarbene Strände und türkisblaues Wasser erwarten Sie.

Die 2. Woche Ihrer Kreuzfahrt führt Sie u.a. nach Jamaika, wo Sie die beeindruckenden Landschaften im Reggae Rhythmus erleben. In Mexiko können Sie die Maya-Stätte Tulum bewundern oder die bunte Unterwasserwelt auf einem Schnorchel-Ausflug bestaunen. Auf dem Heimflug haben Sie dann eine Menge Eindrücke von dieser erlebnisreichen Reise im Gepäck.

  • Reisebegleitung auf gesamter Reise!
  • sz-Reisen Plus: Miami inkl. Stadtrundfahrt
  • Kinder bis 17 Jahre in Kabine frei (ab/an Hafen)*
  • Frühbucherpreise verlängert bis 30.09.2019!

Programm

ReiseverlaufOrtAnkunftAbfahrt

1. Tag:

Hinflug Miami/Florida
Übernachtung in Mittelklasse-Hotel
  

2. Tag:

Miami Einschiffung 17:00

3. Tag:

Urlaub auf See

4. Tag:

San Juan, Puerto Rico17:00 

5. Tag:

San Juan, Puerto Rico 01:00
Charlotte Amalie/St. Thomas, Virgin Island07:0017:00

6. Tag:

Urlaub auf See

7. Tag:

Nassau, Bahamas12:0020:00

8. Tag:

Ocean Cay MSC Marine Reserve, Bahamas09:0023:55

9. Tag:

Miami/Florida, USA07:0019:00

10. Tag:

Urlaub auf See

11. Tag:

Costa Maja, Mexiko07:0015:00

12. Tag:

George Town, Cayman Islands08:0016:00

13. Tag:

Ocho Rios, Jamaika09:0017:00

14. Tag:

Urlaub auf See

15. Tag:

Ocean Cay MSC Marine Reserve, Bahamas09:0023:55

16. Tag:

Miami/Florida, USA
Rückflug
07:00 

17. Tag:

Ankunft in Deutschland  
geringfügige Fahrplanänderungen vorbehalten
Das ausführliche Landausflugsprogramm finden Sie hier. Sie können das Landausflugsprogramm vorab bis ca. 4 Wochen vor Reisebeginn in Abhängigkeit der Verfügbarkeit verbindlich buchen.

US-MI07

» Für diese Reise stehen im Moment keine Termine zur Verfügung.

MSC Seaside

MSC Seaside

Allgemeine Informationen:

Mit der MSC Seaside können Ihre Kunden von Miami aus die Karibik und die französischen Antillen entdecken. Unsere Gäste haben die Möglichkeit, Zeit im Freien zu verbringen und im karibischen Sonnenschein zu essen, zu trinken und zu entspannen und dabei den besten Meerblick der Welt zu genießen. Zudem können sie den Vorzug einer höheren Anzahl an Balkonkabinen, vermehrtem Meerblick und größeren öffentlichen Bereichen genießen.

Highlights: 

  • MSC Waterfront Boadwalk, der einen Großteil des Schiffes umgibt und Zugang zu einer Vielzahl an Restaurants, Bars und Boutiquen bietet
  • Innovatives verglastes 4-Deck Atrium mit Live-Unterhaltung und einem atemberaubenden Meerblick
  • Großer Vergnügungsbereich für Familien und Kinder mit einem 5D Kino, Seilrutsche, Bowling Bahn und Aqua Park mit Doppelwasserrutsche
  • Panoramalift und verglaster Skywalk sowie ein Miami Beach Pool
  • À la carte Restaurant sowie ein Buffetrestaurant mit Meerblick
  • Großzügiger MSC Yacht Club sorgt für Privatsphäre, Luxus und Exklusivität
  • Kulinarische Vielfalt für Gourmets und Genießer mit unterschiedlichen Spezialitätenrestaurants

Innenkabine (Kat. I1_, I2_)

Die Kabine ist ausgestattet mit einem Doppelbett (auf Wunsch als Einzelbetten verfügbar), geräumigem Kleiderschrank, Badezimmer mit Dusche, interaktivem TV, Telefon, W-LAN (gegen Gebühr), Minibar, Safe und Klimaanlage. Größe zwischen ca. 14m² und 28m².

Kabine mit Meerblick (Kat. O1_, O2_)

Die Kabine ist ausgestattet mit einem Doppelbett (auf Wunsch als Einzelbetten verfügbar), geräumigem Kleiderschrank, Badezimmer mit Dusche, interaktivem TV, Telefon, W-LAN (gegen Gebühr), Minibar, Safe und Klimaanlage. Größe ca. 17m².

Balkonkabine (Kat. B1_, B2_, B3_)

Die Kabine ist ausgestattet mit einem Doppelbett (auf Wunsch als Einzelbetten verfügbar), geräumigem Kleiderschrank, Badezimmer mit Dusche, interaktivem TV, Telefon, WLAN (gegen Gebühr), Minibar, Safe und Klimaanlage. Größe ca. 17m² mit Balkon.

Suite (Kat. S2_, S3_)

Die Suite ist ausgestattet mit einem Doppelbett (auf Wunsch als Einzelbetten verfügbar), Klimaanlage, geräumigem Kleiderschrank, Bad mit Badewanne, interaktivem TV, Telefon, WLAN (gegen Gebühr), Minibar und Safe. Größe ca. 17m² - 28m².

Ihre verschiedenen Erlebniswelten an Bord der MSC Seaside

BELLA Erlebniswelt

Mit der BELLA Erlebniswelt entdecken Ihre Kunden an jedem Tag ihrer Reise ein neues Zielgebiet. Während der Fahrt zum nächsten Hafen genießen sie an Bord den Komfort und Service eines eleganten modernen Kreuzfahrtschiffes. Ein tolles Preis-Leistungs-Verhältnis!

Eingeschlossene Leistungen:

Komfort

✓ Elegante Kabinen, ausgestattet mit Stil und Komfort

✓ Abendlicher Turndown-Service (Vorbereitung der Betten für die Nacht)

✓ Frühstück in der Kabine*✓ 24-Stunden Kabinenservice*

Speisen & Getränke

✓ Täglich bis zu 20 Stunden geöffnetes Buffet Restaurant (Menüs für jede Tageszeit)  

Flexibilität

✓ Beim Abendessen haben Sie die Wahl zwischen der frühen und der späten Tischzeit. Nach Angabe werden die Tischzeit und das Restaurant an Bord rückbestätigt (vorbehaltlich Verfügbarkeit).** 

Sport & Aktivitäten

✓ Bühnenshows im Theater (fast täglich)

✓ Zugang zum Pool-Bereich

✓ Sportanlagen auf dem Oberdeck (Power-Walking-Pfad, Basketball u.v.m.)

✓ Modern ausgestattetes Fitnesscenter mit Panoramablick

✓ Umfangreiches Freizeit- und Unterhaltungsprogramm für Erwachsene und Kinder

✓ 5 verschiedene Kinderclubs mit altersgerechten Veranstaltungen für Kinder und Teenager*** 

Serviceleistungen

✓ Qualifiziertes, mehrsprachiges Personal 

Privilegien

✓ Sammeln von MSC Club Punkten, damit man auf der nächsten Kreuzfahrt noch mehr Vorteile genießen kann 

*Für Kabinenservice sowie Frühstück in der Kabine fallen zusätzliche Kosten von €/$ 3,50 an.

**Die bevorzugte Tischzeit gilt vorbehaltlich der Verfügbarkeit und Bestätigung an Bord.

***Spezielle Events für Kinder sind nicht inbegriffen (weitere Informationen direkt beim Mini Club).

FANTASTICA Erlebsniswelt

Die FANTASTICA Erlebniswelt bietet Premium Kabinen und Services mit Stil und Komfort sowie maximale Flexibilität.

Eingeschlossene Leistungen:

Komfort

✓ Auswahl gehobener Kabinentypen auf den oberen Decks in bevorzugter Lage

✓ Buchung einer Super-Familienkabine (nach Verfügbarkeit)

✓ Abendlicher Turndown-Service (Vorbereitung der Betten für die Nacht)

✓ Frühstück in der Kabine

✓ 24-Stunden Kabinenservice* 

Speisen & Getränke

✓ Täglich bis zu 20 Stunden geöffnetes Buffet Restaurant (Menüs für jede Tageszeit)

Flexibilität

✓ Mehr Flexibilität bei der Gestaltung des Abendessens, da die angegebene Tischzeit (frühe Tischzeit/späte Tischzeit) nach erfolgter Buchung an Bord geändert werden kann (vorbehaltlich Verfügbarkeit).**

Sport & Aktivitäten

✓ Bühnenshows im Theater (fast täglich)

✓ Zugang zum Pool-Bereich

✓ Sportanlagen auf dem Oberdeck (Power-Walking-Pfad, Basketball u.v.m.)

✓ Modern ausgestattetes Fitnesscenter mit Panoramablick

✓ 50% Rabatt auf Fitnesskurse (z.B. Yoga) und Personal Trainer (vorbehaltlich der Verfügbarkeit und nur für Erwachsene)

✓ Umfangreiches Freizeit- und Unterhaltungsprogramm für Erwachsene und Kinder

✓ 5 verschiedene Kinderclubs mit altersgerechten Veranstaltungen für Kinder und Teenager, wie z.B. Kinderkochkurse (nach Verfügbarkeit)

Serviceleistungen

✓ Qualifiziertes, mehrsprachiges Personal 

Privilegien

✓ Sammeln von MSC Club Punkten, damit man auf der nächsten Kreuzfahrt noch mehr Vorteile genießen kann 

*Auf unseren Karibik-Kreuzfahrten fällt eine geringe Servicegebühr für unseren Kabinenservice zwischen 23:00 und 06:00 Uhr an.

**Die bevorzugte Tischzeit gilt vorbehaltlich der Verfügbarkeit und Bestätigung an Bord.

AUREA Erlebsniswelt

Die AUREA Preise bieten Ihren Kunden eine All-Inclusive Kreuzfahrt in Premium-Kabinen in Kombination mit einem Wellness-Verwöhnpaket. Neben dem bevorzugten Zugang zum Spa-Bereich an Bord genießen unsere gemeinsamen Kunden eine Reihe entspannender Anwendungen für Körper und Geist.

Eingeschlossene Leistungen:

 Komfort

✓ Premiumkabinen auf den höheren Decks

✓ Frühstück in der Kabine

✓ 24-Stunden Kabinenservice*

 Speisen & Getränke

✓ Täglich bis zu 20 Stunden geöffnetes Buffet Restaurant

✓ Premium All-Inclusive Getränkepaket. Ihre Getränke sind in allen Bars, Selbstbedienungsbuffets und Restaurants verfügbar** 

 Flexibilität

✓ My Choice Dining Modell - Gäste haben die Möglichkeit, das Abendessen zu einer selbst gewählten Zeit in einem speziell reservierten Bereich des Restaurants einzunehmen

 Sport & Aktivitäten

✓ Bühnenshows im Theater (fast täglich)

✓ Zugang zum Pool-Bereich

✓ Sportanlagen auf dem Oberdeck (Power-Walking-Pfad, Basketball u.v.m.)

✓ Modern ausgestattetes Fitnesscenter mit Panoramablick

✓ 50% Rabatt auf Fitnesskurse (z.B. Yoga) und Personal Trainer (vorbehaltlich der Verfügbarkeit und nur für Erwachsene)

✓ Umfangreiches Freizeit- und Unterhaltungsprogramm für Erwachsene und Kinder

✓ Altersgerechte Veranstaltungen für 3- bis 11-jährige Kinder, z.B. Doremi Chef Kinderkochkurse oder Sprachkurse (nach Verfügbarkeit)

 Entspannung & Wellness

✓ Aurea Spa-Paket*** inklusive einer 60-minütigen Massage nach Wahl, Solarium, Begrüßungscocktail, persönlicher Beratung und freiem Zugang zum Thermalbereich (nur für Erwachsene)

✓ Raumduft "Med by MSC"

✓ Bademantel und Hausschuhe in jeder Kabine

 Serviceleistungen

✓ Qualifiziertes, mehrsprachiges Personal

 Privilegien

✓ Priority Check-in und Gepäcktransport bei der Einschiffung in MSC-Heimathäfen

✓ Freier Zutritt zum exklusiven TOP Sonnendeck

✓ Sammeln von MSC Club Punkten, damit man auf der nächsten Kreuzfahrt noch mehr Vorteile genießen kann

 *Auf unseren Karibik-Kreuzfahrten fällt eine geringe Servicegebühr für unseren Kabinenservice zwischen 23:00 und 06:00 Uhr an.

**Das inkludierte Getränkepaket ist entweder das "Premium All-Inclusive Getränkepaket" oder das "Premium All-Inclusive Classic Getränkepaket", je nach Reiseziel.

***Das Aurea Spa-Paket sollte spätestens am zweiten Tag der Kreuzfahrt gebucht werden. Die "Four-Hands-Bali-Massage" ist nicht im Preis enthalten.

Technische Informationen:  

  • Baujahr: 2017
  • BRZ: ca. 154.000 Tonnen
  • Länge: 323m
  • Breite: 41 m
  • Höhe: 72 m
  • Anzahl der Kabinen: 2.017
  • Anzahl der Passagiere: 4.034 (bei 2-Bett Belegung)
  • Pools: 4

US-MI07

» Für diese Reise stehen im Moment keine Termine zur Verfügung.

Beförderung

  • Haustürtransfer in ausgewählten Regionen                                         
  • Flug nach Miami und zurück (Umsteigeverbindung) in Economy Class
  • Transfer Flughafen – Hafen – Flughafen
  • Einschiffung in Miami
  • Ausschiffung in Miami

sz-Reisen Plus

  • Vorprogramm in Miami 

Kabine & Verpflegung

  • 14 Übernachtungen in gebuchter Kabinenkategorie                                 
  • Vollpension
  • 24-h-Kabinenservice (Fantastica Erlebniswelt)
  • 1 Ü/F im Mittelklasse Hotel in Miami

Zusätzlich

  • Gepäckbeförderung vom Anlegeplatz in die Kabine und zurück            
  • Nutzung der Bordeinrichtungen
  • Theatershows auf höchstem Niveau
  • Kochkurse für Kinder (Fantastica Erlebniswelt)
  • Bildungs- und Freizeitaktivitäten für Kinder und Jugendliche (Fantastica Erlebniswelt)
  • Ein- & Ausschiffungsgebühren
  • Aktuelle Steuern & Sicherheitsgebühren
  • Informationsmaterial zur Reise
  • Deutsch sprech. Bordreiseleitung
  • Einreisegebühr USA
  • sz-Reisebegleitung

US-MI07

» Für diese Reise stehen im Moment keine Termine zur Verfügung.

Zielland

USA

Die gesamten USA haben die Vorwahl 001. Um aus den USA nach Hause zu telefonieren, wählt man die 01141 in die Schweiz, 01143 nach Österreich und 01149 nach Deutschland und anschließend die Ortskennzahl ohne 0 und die Rufnummer. Am preisgünstigsten telefoniert man national wie international mit Telefonkarten, die in Delis oder Zeitschriftenläden erhältlich sind. Innerhalb der Vereinigten Staaten sind Rufnummern, die mit 1-800 beginnen, gebührenfrei. Bei Fragen und Problemen hilft der Operator unter der „0" weiter. Mit dem Handy aus dem Heimatland kann man in den USA nur dann telefonieren, wenn es sich um ein Tri- oder Quadbandgerät handelt. Je nach Anbieter können hohe Roaming-Gebühren anfallen. Eine gute Alternative ist das Telefonieren über das Internet (z.B. via Skype).
Deutsche Botschaft
4645 Reservoir Road NW
Washington, DC20007
Tel.: +1-202-2984000
Web: http://www.germany.info/Vertretung/usa/de/Startseite.html

Österreichische Botschaft
3524 International Court N.W.
Washington, D.C. 20008
Tel.: +1-202-8956700
Fax: +1-202-8956750
E-Mail: consularsection@austria.org
Web: http://www.austria.org

Schweizerische Botschaft
2900 Cathedral Avenue N.W.
Washington, D.C. 20008
Tel.: +1-202-7457900
Fax: +1-202-3872564
E-Mail: was.vertretung@eda.admin.ch
Web: http://www.swissemb.org
Zollfrei eingeführt werden dürfen jegliche Gebrauchsgegenstände persönlicher Art, darunter 200 Zigaretten oder 50 Zigarren oder 2 Kilo Tabak sowie 1 l Alkohol. Geschenke im Wert von bis zu 100 USD sind ebenfalls zollfrei. Nicht mitgebracht werden dürfen Blumen und Lebensmittel aus pflanzlichen und tierischen Erzeugnissen. Landes- und Fremdwährung darf unbegrenzt ein- und ausgeführt werden, ab 10.000 USD besteht aber Deklarationspflicht. Auch Goldmünzen und Gold müssen deklariert werden.
Zollfreigrenzen bei der Wiedereinreise nach Deutschland und Österreich sind 200 Zigaretten oder 100 Zigarillos mit einem Höchstgewicht von 3 g pro Stück oder 50 Zigarren oder 250 g Tabak sowie 1 l Spirituosen, 2 l Zwischenerzeugnisse, 4 l nicht schäumender Wein und 16 l Bier sowie 1 l Spirituosen oder 2 l Wein und Geschenke bis 300 EUR (Schiffs- und Flugreisende 430 EUR).
Bei der Rückreise in die Schweiz dürfen über 17-Jährige 250 Zigaretten oder Zigarren oder 250 g anderer Tabakfabrikate sowie 5 l alkoholische Getränke mit einem Alkoholgehalt bis 18 % Vol. und 1 l alkoholische Getränke mit einem Alkoholgehalt über 18 % Vol. zollfrei einführen. Die Wertfreigrenze aller eingekauften Waren beträgt 300 CHF (inklusive Geschenke, Alkohol und Tabakerzeugnisse).
Da sich Zollbestimmungen kurzfristig ändern können, ist es ratsam, die aktuellen Vorschriften kurz vor der Reise direkt bei der jeweiligen Botschaft zu erfragen. Ausführliche Infos unter http://www.cbp.gov/xp/cgov/travel.
New Year’s Day (Neujahr, 1. Januar); Martin Luther King Day (Gedenk- und Feiertag für den 1968 ermordeten Martin Luther King, 3. Montag im Januar); Washington's Birthday/Presidents' Day (Feiertag zu Ehren aller US-Präsidenten, 3. Montag im Februar); Memorial Day (Heldengedenktag, letzter Montag im Mai); Independence Day (Tag der Unabhängigkeit, 4. Juli); Tag der Arbeit (Labor Day, 1. Montag im September); Columbus Day (Gedenktag zur Entdeckung Amerikas, 2. Montag im Oktober); Veterans Day (Tag der Veteranen, 11. November); Thanksgiving Day (Erntedankfest, 4. Donnerstag im November); Christmas Day (Weihnachten, 25. Dezember).
Fallen Neujahr, der Unabhängigkeitstag oder Weihnachten auf einen Sonntag, so ist der darauffolgende Montag ebenfalls ein Feiertag, fallen diese Feiertage auf einen Samstag, wird der Freitag davor zum Feiertag.
Die Notrufnummer für Feuerwehr, Krankenwagen und Polizei lautet landesweit 911. Auch der Operator, erreichbar unter Tel. 0, hilft in Notfällen.
Generell empfiehlt sich anlässlich einer Reise die Überprüfung bzw. Erweiterung der Standardimpfungen (v.a. gegen Tetanus, Diphtherie, Keuchhusten, ggfs. auch gegen Polio (Kinderlähmung), Mumps, Masern, Röteln, Pneumokokken und Influenza).
Darüber hinaus kann eine Impfung gegen Hepatitis A sinnvoll sein, bei längeren Aufenthalten und/oder besonderer Exposition auch gegen Hepatitis B, Tollwut und Typhus.
Es besteht ein geringes Risiko, sich in den USA mit dem West-Nil-Fieber zu infizieren. Da es keine entsprechende Impfung gibt, ist auf einen ausreichenden Mückenschutz zu achten.
Da sich Impfvorschriften kurzfristig ändern können, ist es ratsam, die aktuellen Vorschriften vor der Reise direkt bei der jeweiligen Botschaft oder konsularischen Vertretung des Ziellandes zu erfragen. Bitte erkundigen Sie sich zusätzlich auf den Internetseiten Ihres Auswärtigen Amtes über mögliche aktuelle medizinische Risiken für Reisen ins jeweilige Land.
Bürger aus Staaten, die am Visa Waiver Program teilnehmen (darunter Deutschland, Österreich und die Schweiz) benötigen zur Einreise einen mindestens für die Dauer der Reise gültigen maschinenlesbaren Reisepass (roter EU-Pass; s. auch http://www.auswaertiges-amt.de). Kinderreisepässe werden zur visumfreien Einreise nur dann anerkannt, wenn sie ein Foto enthalten, vor dem 26.10.2006 ausgestellt worden sind und ab diesem Datum nicht verlängert wurden. Ansonsten sollte man rechtzeitig vor der Reise einen regulären Reisepass für ein Kind beantragen.
Ein Visum ist nicht erforderlich, wenn der Aufenthalt nicht mehr als 90 Tage beträgt und Sie ein gültiges Rückflugticket vorweisen. Deutsche und Schweizer, die mit einem vorläufigen Reisepass in die USA einreisen wollen, benötigen zusätzlich ein Visum. Ab Oktober 2006 müssen neu ausgestellte Pässe zudem biometrische Daten in Chipform (sog. E-passport) enthalten. Seit Anfang 2009 gibt es ein neues elektronisches System der Einreisegenehmigung (ESTA).
Wer ohne Visum in die USA einreisen möchte, benötigt eine ESTA-Genehmigung. Die Einreiseerlaubnis ist unter https://esta.cbp.dhs.gov erhältlich, zwei Jahre für beliebig viele Reisen in die USA gültig und vor der Anreise anzufordern. Es werden 14 USD erhoben, die Bezahlung erfolgt per Kreditkarte im Inter-net oder über Dritte (z.B. Reisebüro). Zudem sind alle Fluggesellschaften dazu verpflichtet, persönliche Daten ihrer Gäste auf Flügen in die USA zu registrieren und vor Abflug an die US-Behörden zu übermitteln.
Wer länger als 90 Tage in den USA bleiben will, muss bei der zuständigen Botschaft oder dem Konsulat im Heimatland ein Visum beantragen. Alle Antragsteller müssen ein ausgefülltes und unterschriebenes elektronisches Visaantragsformular (EVAF) DS-156 einreichen. Es ist in deutscher und englischer Sprache unter http://evisaforms.state.gov verfügbar. Die Sicherheitsbestimmungen bei Flugreisen in die USA sind verschärft. Ergänzend zu den bereits regulär durchgeführten Kontrollen sollten sich Reisende auf zusätzliche Personen- und Gepäckkontrollen am boarding gate/Abflugsteig einstellen. Sie sollten daher überpünktlich am Flughafen sein und genug Zeit für die zusätzlichen Sicherheitskontrollen einplanen. Informationen unter http://www.drv.de oder bei Ihrer Fluggesellschaft. Bei Problemen mit der Einreise in die USA, können Reisende sich an das Department of Homeland Security wenden. Hier gibt es das sog. Traveler Redress Inquiry Program (DHS TRIP) unter http://www.dhs.gov. Auf der Webseite der US-Botschaft in Berlin findet man ausführliche Hinweise zu den Einreisebestimmungen und zum Visumverfahren (https://de.usembassy.gov/de/visa).
Da sich Einreisebestimmungen kurzfristig ändern können, ist es ratsam, die aktuellen Vorschriften kurz vor der Reise direkt bei der jeweiligen Botschaft zu erfragen.
Obwohl die homosexuelle Bewegung in der Christopher Street in New York ihren Anfang nahm und ein Bundesgesetz Diskriminierung aufgrund von Rasse und Geschlecht verbietet, werden Homosexuelle von weiten Teilen der Bevölkerung immer noch nicht akzeptiert. Der Gipfel der Intoleranz äußert sich in so genannten „hate crimes" (Verbrechen aus Hass), denen immer wieder Homosexuelle zum Opfer fallen. In manchen Städten und Stadtvierteln ist es kein Problem, seine Homosexualität offen zu zeigen, in anderen und in ländlichen Regionen sollte man vorsichtig sein. In einem so großen Land wie den USA ist das individuell zu entscheiden. Im Juni 2015 wurde die Homo-Ehe für alle Bundesstaaten der USA eingeführt.
In den USA ist es üblich, Trinkgeld („Tip“ oder „Gratuity“) zu geben (vor allem in Restaurants, Casinos und im Tourismussektor). In vielen Berufsfeldern macht das Trinkgeld einen wichtigen Bestandteil des Einkommens aus und garantiert ebenfalls die Qualität der Dienstleistung.

Als Hilfe können Sie sich an den hier angegebenen Maßstäben orientieren:
- Restaurants: 15-20 % des Gesamtbetrags (außer in Fast Food Ketten)
- Bars: 10-20 % des Gesamtbetrags
- Taxis: 10-15 % des Betrags, der auf dem Taxibarometer angezeigt wird (bestehen Sie darauf, dass dieses immer mitläuft)
- Musiker: $ 1.00

Bei einer Gruppenreise müssen Sie kein Trinkgeld mehr für die Mahlzeiten geben, die bereits inklusive sind (außer in einigen Casinos).

Fahrer und Reiseleiter
Die Erfahrung, Professionalität und Kompetenz Ihres Fahrers und Reiseleiters tragen zu dem Erfolg der Reise bei und machen sie zu einem unvergesslichen Erlebnis. Es ist in der amerikanischen Kultur selbstverständlich, dem Fahrer und Reiseleiter am Ende der Reise ein Trinkgeld zu geben. Am besten geben Sie beiden einen separaten Umschlag. Das Trinkgeld sollte wie folgt berechnet werden:  
- Reiseführer: $ 4.00 - $ 5.00 pro Tag und pro Person
- Fahrer: $ 3.00 - $ 4.00 pro Tag und pro Person
- Ortsansässiger Fahrer für Flughafentransfers oder Ausflüge: zwischen $ 0.50 und $ 1.00 (ein wenig mehr, wenn Koffer aus dem Kofferraum des Autos gehoben werden müssen)
- Ortsansässiger Reiseführer: $ 1.00 pro Besuch
Frauen, die in den USA alleine reisen, haben in der Regel nichts zu befürchten. Trotzdem sollten sie sich, wie auch in anderen Ländern, nachts nicht alleine an menschenleeren Plätzen und in einsamen Gegenden aufhalten. Auch vom Trampen - besonders in ländlichen Gegenden - wird generell abgeraten.
Die USA sind ein behindertenfreundliches Reiseland. Die Tourist Offices der einzelnen Staaten geben Auskunft über behindertengerechte Transport- und Unterkunftsmöglichkeiten. Ausführliche Informationen erhält man auch bei der weltweit arbeitenden Society for Accessible Travel & Hospitality, 347 Fifth Ave, Suite 605, New York, NY 10016, Tel.: +1-212-4477284, E-Mail: sathtravel@aol.com, Web: http://www.sath.org.
In den USA gibt es kein Ladenschlussgesetz und somit können Geschäfte ihre Öffnungszeiten selbst festlegen. Kleinere Geschäfte haben meist Mo-Sa 9.30-17 Uhr, Supermärkte oft 24 Stunden täglich und Shopping Malls auch sonntags geöffnet. Banken sind für den Kundenverkehr meist Mo-Fr 9-15 und zusätzlich an einem Wochentag bis 18 Uhr geöffnet, die Post besetzt ihre Schalter Mo-Fr 8-18, Sa 8-12 Uhr. In den Großstädten sind die Hauptpostämter 24 Stunden lang geöffnet. Museen haben zu den unterschiedlichsten Zeiten geöffnet, oft sind sie montags geschlossen.
Die medizinische Versorgung in den USA ist ausgezeichnet. Ausländische Besucher werden jedoch als Privatpatienten behandelt, d.h. ärztliche Leistungen müssen sofort bar oder mit Kreditkarte bezahlt werden. Aus diesem Grund empfiehlt es sich auf jeden Fall, eine private Reisekrankenversicherung abzuschließen.
Die Netzspannung in den Vereinigten Staaten beträgt 120 Volt (60 Hz). Um elektrische Geräte benutzen zu können, benötigt man einen Adapter, den der Fachhandel im Heimatland vorrätig hat.
Mit dem Wohnmobil durch die Rocky Mountains
Bei einer Rundreise sollte man sich bereits bei der Buchung des Transatlantikfluges über die Möglichkeit informieren, einen Stop-Over einzulegen bzw. seinen Heimflug von einem anderen Flughafen innerhalb der USA anzutreten. Dies ist oft billiger als das Buchen von Inlandsflügen vor Ort.
Für das Zurücklegen von größeren Strecken stehen Reisenden ebenso die Dienste der halbstaatlichen Eisenbahngesellschaft AMTRAK (http://www.amtrak.com) zur Verfügung. Hier empfiehlt sich für Vielfahrer der nur außerhalb der USA erhältliche USA Railpass für eine bestimmte Reisedauer. In den AMTRAK-Zügen besteht Reservierungspflicht. Das meistbenutzte öffentliche Verkehrsmittel in den USA ist der Bus - am bekanntesten ist das Unternehmen Greyhound (http://www.greyhound.com) Sein Streckennetz ist dichter als das der Bahn. Auch gibt es für Reisende einen nur im Ausland erhältlichen Vielfahrerpass (Ameripass). Am flexibelsten ist man, wenn man sich ein Auto oder gar einen Camper mietet und das Land auf eigene Faust erkundet.
Januar/Februar Das Chinese New Year wird in den Chinatowns von San Francisco, New York und Los Angeles mit Drachenparaden und Feuerwerken gefeiert.
März Ein Megaevent sind die im ganzen Land veranstalteten St. Patrick’s Day Parades.
April-Mai Ein bedeutendes Ereignis ist das San Francisco International Film Festival (http://www.sffs.org).
4. Juli Ausgelassen feiert man im ganzen Land den Fourth of July, den amerikanischen Unabhängigkeitstag, mit Paraden und Feuerwerken.
Oktober Bunter, schriller, spaßiger und hipper als beim Fantasy Fest in Key West geht es kaum. Es ist eine Halloweenparty der Superlative für Kinder und Erwachsene. Besonders beliebt ist dieses Event in der Gay-Szene (http://www.fantasyfest.net).
31. Dezember An Silvester steigt am Times Square eine der größten Neujahrspartys der Welt. Besonderes Highlight ist das spektakuläre Feuerwerk, das jährlich abertausende Menschen in seinen Bann zieht.
Die USA gliedern sich in fünf Klimazonen. Während auf Hawaii subtropisches Klima herrscht, sorgt an der Pazifikküste ozeanisches Klima für geringe Niederschläge im Winter und eine nahezu regenlose Zeit im Sommer. Milde Winter und heiße Sommer zeichnen das Golfgebiet und den Bundesstaat Florida aus. Nördlich von Florida, an der Atlantikküste, ist das Klima von warmen Sommern und kalten Wintern geprägt, die zum Teil starken Niederschläge verteilen sich über das ganze Jahr. Im Landesinneren herrscht ein recht trockenes Klima, wobei Temperaturen und Niederschlagsmengen stark von der Höhenlage abhängen.
Die beste Reisezeit für Besucher des Sunshine States Florida ist der Winter, während Sonnenhungrige in Kalifornien und auf Hawaii das ganze Jahr über auf ihre Kosten kommen. Sehr beliebt als Reisezeit ist auch der Herbst, wenn in der Zeit von September bis November der Indian Summer den Nordosten der USA mit seinem bunten Laub in ein fantastisches Farbenmeer verwandelt.
Amtssprache: Englisch
Bevölkerung: rund 311,6 Mio. Einwohner
Fläche: 9.629,091 km²
Hauptstadt: Washington, D.C. (rund 620.000 Einwohner)
Landesvorwahl: +1
Währung: US-Dollar (Abk.: $, ISO-4217-Code: USD)
Zeitzone: Die USA teilen sich in folgende sechs Zeitzonen auf: Eastern Standard Time (EST; MEZ -6 Stunden), Central Standard Time (CST; MEZ -7), Mountain Time (MT; MEZ -8), Pacific Standard Time (PST; MEZ -9), Alaska Standard Time (AKST; MEZ -10), Hawaii Standard Time (HST; MEZ -11). Im Sommer gilt die Sommerzeit, d.h. der Zeitunterschied zur Mitteleuropäischen Sommerzeit (MESZ) bleibt gleich (Ausnahme: Arizona, Hawaii)
Amerikanisches Frühstück: Blueberry Pancakes mit Ahornsirup
Ein typisch amerikanisches Frühstück besteht aus Rühr- oder Spiegelei, Bacon, Toastbrot oder Bagels mit Butter, kleinen Würstchen sowie Pancakes mit Ahornsirup. Romana-Salat, Croutons, Parmesan und eine spezielle Vinaigrette sind die Hauptzutaten des klassischen Caesar Salads. Zu einem richtigen Barbecue gehören Steaks, Spareribs und Burger sowie Baked Potatoes mit Sour Cream, Coleslaw, Krautsalat, und Baked Beans, weiße Bohnen in Tomatensoße.
Weitere beliebte Gerichte sind Chop Suey, gemischtes Gemüse mit Schweine- Rind- oder Hühnerfleisch, Chili con Carne, ein Eintopf mit Bohnen und Fleisch, und Clam Chowder, ein Muscheleintopf. Für den kleinen Hunger zwischendurch bieten sich Hot Dogs oder amerikanische Sandwiches an. Brownies, Donuts, Chocolate Chip Cookies, Ice Cream und Muffins sind von den Dessertkarten nicht mehr wegzudenken. Wer sich statt einem Dessert lieber einen Cocktail gönnen möchte, sollte unbedingt den Cosmopolitan oder Long Island Iced Tea probieren.

Mexiko

Zur visumsfreien Einreise nach Mexiko wird ein Reisepass benötigt, der noch mindestens sechs Monate über den Rückreisetermin hinaus gültig ist. Kindereinträge im Reisepass eines Elternteils sind nicht mehr gültig. Jedes Kind benötigt ein eigenes Ausweisdokument. Die Fluggesellschaften verteilen eine Touristenkarte (FMT) an jeden Einreisenden. Diese muss ausgefüllt und bei der Immigration abgegeben werden. Ein Abriss der Karte muss bei der Ausreise wieder vorgelegt werden. Die Aufenthaltsdauer ist auf 90 Tage beschränkt, kann aber um weitere 90 Tage verlängert werden.
Da sich Einreisebestimmungen kurzfristig ändern können, ist es ratsam, die aktuellen Vorschriften kurz vor der Reise direkt bei der jeweiligen Botschaft zu erfragen.
Die meisten Mexikaner haben ein relativ entspanntes Verhältnis zur Homosexualität, Diskriminierungen kommen eher selten vor. Ab 2014 öffneten einzelne Bundesstaaten nach und nach die Ehe für gleichgeschlechtliche Paare, in vielen anderen werden Homo-Ehen anerkannt.
Eine aktive Szene verzeichnen Großstädte wie Mexiko-Stadt, Acapulco, Guadalajara, Monterrey oder Puerto Vallarta. Weitere Informationen vermittelt die Webseite https://www.gaymexicomap.com.
Zollfrei nach Mexiko eingeführt werden können Gegenstände für den persönlichen Gebrauch sowie Geschenke im Wert von bis zu 500 USD. Gegenstände für den persönlichen Bedarf können zollfrei eingeführt werden, darunter 1 Laptop, 3 Handys, 2 Foto- oder Videokameras, 2 Sport­geräte, 1 Zelt inkl. Zubehör sowie 2 Musikinstrumente inkl. Alkohol, Benzin und zerschnitzelter Tabak können nicht eingeführt werden. Es dürfen keinerlei Nahrungsmittel, Pflanzen oder Tiere eingeführt werden. Die Ausfuhr von Gold (außer Goldschmuck), Kakteen, Antiquitäten und archäologischen Gegenständen ist nicht gestattet. Das Washingtoner Artenschutzabkommen verbietet die Einfuhr von Schwarzer Koralle und Schildpatt nach Europa. Die Landeswährung ist ab einem Betrag von 10.000 USD deklarationspflichtig, die Mitnahme von Fremdwährung ist ohne Begrenzung erlaubt, aber generell deklarationspflichtig.
Bei der Rückreise in die EU dürfen Personen über 17 Jahre 200 Zigaretten oder 100 Zigarillos mit einem Höchstgewicht von 3 g pro Stück oder 50 Zigarren oder 250 g Tabak sowie 1 l Spirituosen, 2 l Zwischenerzeugnisse, 4 l nicht schäumenden Wein und 16 l Bier sowie andere Waren, wie Parfüm, Kaffee, Tee und Elektrogeräte bis zu einem Wert von 300 EUR zollfrei einführen, wobei die Wertgrenze für Jugendliche unter 15 Jahre bei 175 EUR und für Flug- und Schiffsreisende bei 430 EUR liegt. Bei der Wiedereinreise in die Schweiz dürfen über 17-jährige 250 Zigaretten oder Zigarren oder 250 g anderer Tabakfabrikate sowie 5 l alkoholische Getränke mit einem Alkoholgehalt bis 18 Vol.-% und 1 l alkoholische Getränke mit einem Alkoholgehalt über 18 Vol.-% zollfrei einführen. Die Wertfreigrenze aller eingekauften Waren beträgt 300 CHF (inkl. Geschenke, Alkohol und Tabakerzeugnisse).
Da sich Zollbestimmungen kurzfristig ändern können, ist es ratsam, die aktuellen Vorschriften kurz vor der Reise direkt bei der jeweiligen Botschaft zu erfragen.
Die meisten Geschäfte haben in Mexiko die ganze Woche über von 10-20 Uhr geöffnet, in Touristengebieten abends häufig auch länger. Manche machen zwischen 14 und 17 Uhr eine „siesta“ (Pause). Archäologische Stätten sind i.d.R. von 8-17 Uhr zugänglich. Museen können täglich außer montags von 10-17/18 Uhr besucht werden, teilweise auch bis 20 Uhr. Banken und Behörden sind für gewöhnlich Mo-Fr von 10-13 Uhr, manche auch nachmittags für ihre Kunden da.
Den zentralen Notruf erreicht man in Mexiko unter 911, die Polizei unter 080, Ambulanz und Feuerwehr unter 060. Der Notruf der Touristenpolizei lautet 061.
Die Netzspannung in Mexiko beträgt 110 Volt. Für alle Geräte, die nicht mit einem US-amerikanischen Flachstecker ausgestattet sind, benötigt man einen Adapter.
Año Nuevo (Neujahr, 1. Januar); Día del Trabajo (Tag der Arbeit, 1. Mai); Día de la Independencia (Unabhängigkeitstag, 16. September); Día de Navidad (Weihnachten, 25. Dezember).

Bewegliche Feiertage: Día de la Constitución Mexicana (Tag der Verfassung, Februar); Natalicio de Benito Juárez (Geburtstag von Benito Juárez, März); Semana Santa (Karwoche/Ostern, März/April); Revolución Mexicana (Tag der Revolution, November)
Mexiko hat die Landesvorwahl 0052, für Ferngespräche innerhalb des Landes muss man die 01 vorwählen. Um von Mexiko nach Deutschland anzurufen, wählt man die 0049, nach Österreich die 0043 und in die Schweiz die 0041 vor. Telefonieren vom Hotel aus ist nach wie vor sehr teuer, etwas günstiger sind öffentliche Münz- oder Kartentelefone; für letztere benötigt man eine „tarjeta telefónica“, die man am Kiosk oder in verschiedenen Geschäften erhält.
Wer das eigene Handy nutzen möchte, dem empfiehlt sich der Kauf einer mexikanischen SIM-Karte der Anbieter Telcel oder Movistar, die direkt ein bestimmtes Guthaben bzw. Datenvolumen umfassen (https://www.telcel.com, https://www.movistar.com.mx). Mit dem Smartphone kann man dann auch, z.B. per Skype, über das Internet telefonieren. Den Tarif aus dem Heimatland zu nutzen, ist in den meisten Fällen unverhältnismäßig teuer. Öffentliche Einrichtungen und Unterkünfte bieten inzwischen auch häufig kostenloses WiFi an.
Spezielle Impfungen sind für eine Reise nach Mexiko nicht erforderlich. Allerdings ist ein Impfschutz gegen Hepatitis A, Tetanus und Diphtherie bei Kurzreisen und gegen Hepatitis B, Typhus und Tollwut bei längeren Aufenthalten empfehlenswert.
Es besteht ein ganzjähriges mittleres Malariarisiko in den südlichen Regenwaldgebieten; die Städte, Höhenlagen und Küstenregionen gelten als malariafrei. Um sich vor Malaria und vor dem auch in Touristenzentren auftretenden Dengue-Fieber zu schützen, ist auf ausreichenden Mückenschutz zu achten. Es gibt keine entsprechende Impfung.
Da sich Impfvorschriften kurzfristig ändern können, ist es ratsam, die aktuellen Vorschriften vor der Reise direkt bei der jeweiligen Botschaft oder konsularischen Vertretung des Ziellandes zu erfragen. Bitte erkundigen Sie sich zusätzlich auf den Internetseiten Ihres Auswärtigen Amtes über mögliche aktuelle medizinische Risiken für Reisen ins jeweilige Land.
Deutsche Botschaft
Horacio 1506
Col. Los Morales, Sección Alameda
11510 México, D.F.
Tel.: +52-55-52832200
Fax: +52-55-52812588
E-Mail: info@mexi.diplo.de
Web: http://www.mexiko.diplo.de
Öffnungszeiten: Mo-Fr 8.30-11.30 Uhr

Österreichische Botschaft
Sierra Tarahumara Pte.420
Col. Lomas de Chapultepec
11000 México, D.F.
Tel.: +52-55-52510806
Fax: +52-55-52450198
E-Mail: mexiko-ob@bmeia.gv.at
Web: http://www.bmeia.gv.at/botschaft/mexiko.html
Öffnungszeiten: Mo-Fr 9-12 Uhr

Schweizerische Botschaft
Torre Optima, piso 11
Paseo de las Palmas No. 405
Lomas de Chapultepec
11000 México, D.F.
Tel.: +52-55-91784370
Fax: +52-55-55208685
E-Mail: mex.vertretung@eda.admin.ch
Web: http://www.eda.admin.ch/mexico
Menschen mit körperlicher Einschränkung, insbesondere Rollstuhlfahrer, haben es in Mexiko eher schwer: Hohe Bordsteinkanten, schlecht asphaltierte Straßen und Bürgersteige sowie das Fehlen behindertengerechter Einrichtungen erschweren das Vorankommen. Innerstädtische Linienbusse sind häufig maßlos überfüllt und verfügen über einen hohen Einstieg, so dass diese Art der Fortbewegung für Rollstuhlfahrer eher nicht in Frage kommt. Hilfreiche Informationen vermittelt z.B. Mobility International:

Mobility International Schweiz (MIS)
c/o Procap Reisen und Sport
Frohburgstrasse 4
4600 Olten
Tel.: +41-62-2126740
Fax: +41-62-2126739
E-Mail: info@mis-ch.ch
Web: http://www.mis-ch.ch
Dem allgegenwärtigen „machismo“ wird man sich als allein reisende Frau in Mexiko kaum entziehen können. Blicke, Pfiffe, eindeutige Gesten oder Anmachen sind an der Tagesordnung. Meist reicht es schon aus, den Blickkontakt zu vermeiden und zielstrebig weiterzugehen; im Zweifel wird auch ein klares „No“ gut verstanden. Grundsätzlich sollten Frauen sich nicht bei Dunkelheit an abgelegenen Orten aufhalten oder alleine per Anhalter fahren. In den sog. „cantinas“ sind Frauen generell nicht erwünscht. Restaurants, Cafés oder Cocktailbars können aber problemlos besucht werden.
In Mexiko-Stadt sollte man nur Taxis von offiziellen Taxiständen (sitios) nutzen oder solche, die man vorab telefonisch bestellt hat. Individuelle Reisen in abgelegene Regionen sollten nur mit einem erfahrenen Guide durchgeführt werden, der einen offiziellen Ausweis des Tourismusministeriums SECTUR besitzt.
Da der Rechnungspreis normalerweise kein Trinkgeld enthält, sind 10-15 Prozent als „propina“ bei Zufriedenheit angemessen. In den Touristengebieten geht man jedoch mehr und mehr dazu über, nach amerikanischer Manier einen Servicezuschlag zu erheben. Man sollte die Rechnung daher jeweils eingehend prüfen.
Die Qualität der medizinischen Ausstattung unterscheidet sich von Region zu Region stark, ist jedoch in größeren Städten und Touristengebieten meist gut. Hier gibt es Krankenhäuser und englisch-, manchmal sogar deutschsprachige Ärzte. Private Behandlungen muss man direkt vor Ort bezahlen, weshalb der Abschluss einer Auslandsreisekrankenversicherung inkl. medizinisch notwendigem Rücktransport unbedingt zu empfehlen ist. In den Apotheken (farmacias) erhält man viele Medikamente ohne Rezept und auch Drogerieartikel werden hier verkauft.
Bunt und fröhlich: Karneval in Mexiko
1. Januar Das Neujahrsfest wird vielerorts mit farbenfrohen Umzügen gefeiert.
Februar/März Besonders farbenprächtige Karnevalsumzüge sind in Acapulco, Cozumel, Ensenada, La Paz, Mazatlán, Mérida, San Cristóbal de las Casas und Veracruz zu bestaunen.
März In Mexiko-Stadt feiert man das Festival del Centro Histórico. Auf dem Programm stehen Konzerte, Opern, Kabarett und Tanzdarbietungen.
März/April Die Karwoche, Semana Santa, begeht man landesweit mit Prozessionen und Passionsspielen.
Tanz, Theater, Musik und Kunst sind die Schwerpunkte des mexikanischen Festes Festival Cultural Zacatecas (http://www.festivalculturalzacatecas.com).
Juli In Oaxaca werden auf dem Guelaguetza-Fest Stammestänze dargeboten.
14./15. August Vielerorts begeht man Mariä Himmelfahrt mit Wallfahrten.
Oktober/November Das Festival Internacional Cervantino ist ein Kulturfestival in Guanajuato. Opern, Theateraufführungen, Tanzdarbietungen, Lesungen und Ausstellungen sind fester Bestandteil des Festivals (http://www.festivalcervantino.gob.mx).
1./2. November Den Día de los Muertos, den Tag der Toten, feiern die Mexikaner mit Musik, lachenden Skeletten aus Pappmachée, Süßigkeiten und allem, was das Herz des Toten einst begehrte. Ein fröhliches Fest für die Verstorbenen.
Um in Mexiko von A nach B zu gelangen und dabei größere Distanzen in kurzer Zeit zu überwinden, kann man selbstverständlich das Flugzeug nehmen. Die nationale Fluggesellschaft Aeroméxico fliegt die wichtigsten touristischen Destinationen an (https://aeromexico.com/es-mx).
Das wahre „Mexiko-Feeling“ stellt sich jedoch erst bei einer Busreise ein. Das mexikanische Bussystem ist hervorragend ausgebaut und auch zu entlegenen Zielen bestehen Verbindungen. Auf den wichtigsten Strecken verkehren komfortable, klimatisierte Pullman-Busse und wer nachts unterwegs ist, spart sich zugleich das Hotel. Erkundigen Sie sich nach speziellen Spar-Coupons!
Nachdem die mexikanische Eisenbahn privatisiert wurde, ist der Schienenverkehr fast ausschließlich auf den Gütertransport beschränkt. Es gibt jedoch zwei berühmte Passagierstrecken: zum einen zwischen Chihuahua und Los Mochis durch den Kupfercanyon (Barranca del Cobre, https://www.nativetrails.de) und jene zwischen Guadalajara und Amatitán, die mit dem Tequila Express bedient wird (https://www.tequilaexpress.mx).
Mietwagen sind verhältnismäßig teuer; in jedem Fall empfiehlt sich eine umfassende Versicherung. Eher einsame Gegenden, wie die Halbinsel Baja California im Nordwesten des Landes, bereist man am besten mit einem Mietwagen, um die herrliche Landschaft aus Kakteenwäldern, Wüste, Gebirge und Meer bequem und flexibel zu erkunden.
In die Welt der Maya entführt ein Besuch auf der Halbinsel Yucatán und in der Provinz Chiapas. Vor Ort werden von den Touristinformationen (auch mehrtätige) geführte Touren angeboten. Rund um Cancún finden sich außerdem traumhafte Sandstrände für einen unbeschwerten Badetag am Karibischen Meer. Schnorchler und Taucher sind fasziniert von der hiesigen Unterwasserwelt.
Von Mai bis November kann es zu Tropenstürmen (Hurrikanen), starken Regenfällen, Überschwemmungen und Erdrutschen kommen. Überall im Land, insbesondere aber in Mexiko-Stadt und den mittleren und nördlichen Bundesstaaten, in Acapulco und Monterrey, ist mit erhöhter Gewaltkriminalität zu rechnen.
Auch in Mexiko kennt man die spanischen Ausdrücke für die vier Jahreszeiten Frühling, Sommer, Herbst und Winter, doch auf das Wetter bezogen unterscheidet man eher nur zwei: die Regenzeit von Mai/Juni bis Oktober und die Trockenzeit von November bis April. Selbst in der Regenzeit ist Mexiko immer eine Reise wert, denn dann präsentiert sich die Natur besonders üppig und farbenfroh. Zudem regnet es oft nur nachmittags für wenige Stunden, bevor die Sonne wieder die Wolken verdrängt. Zwischen August und Oktober besteht allerdings eine erhöhte Wirbelsturmgefahr, vor allem an der Karibikküste.
Aufgrund der großen Ausdehnung des Landes unterscheiden sich auch die klimatischen Verhältnisse in den verschiedenen Regionen. Die kühlsten Temperaturen herrschen in der „tierra fría“, den höheren Lagen ab 1.700 m, wo es vor allem nachts unangenehm kalt werden kann. Am Meer und in der „tierra caliente“, den tieferen Lagen bis zu 700 m, wird es hingegen richtig heiß und auch bis in die Nacht hinein bleibt es angenehm warm. In den mittleren Lagen, der „tierra templada“ zwischen 700 und 1.700 m, liegen die jährlichen Durchschnittstemperaturen zwischen 18 und 25 °C. Wer verschiedene Regionen des Landes bereisen möchte, sollte für jede Wetterlage die passende Kleidung im Gepäck haben. Wichtig ist auch gutes Schuhwerk für die teils schlecht asphaltierten, aber auch sehr steilen Wege, z.B. zu den Pyramiden.
Traditionelles mexikanisches Essen
In der mexikanischen Küche geht es feurig zu: Chili ist ein zentraler Bestandteil vieler Gerichte, häufig in Kombination mit Maisfladen (tortillas) und Bohnen (frijoles). Doch der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt und so entstehen die exotischsten Kreationen und Geschmackskombinationen. Süßer „mole poblano“, der hauptsächlich aus Schokolade besteht, wird zu pikant-würzigem Hühnchenfleisch gereicht und auf ein köstliches Kokoseis träufelt man eine feine Soße aus Chili und Limone. Für viele Mitteleuropäer (noch) eher ungewöhnlich sind die gerösteten Heuschrecken, die in Mexiko als Delikatesse gelten. Wer sich unvoreingenommen auf die Gaumenfreuden der mexikanischen Küche einlässt, wird sicher die eine oder andere Überraschung jenseits von Tacos und Tortillas erleben.
Amtssprache: Spanisch
Bevölkerung: rund 122 Mio. Einwohner
Fläche: 1.972.550 km²
Hauptstadt: Mexiko-Stadt bzw. Ciudad de México (rund 9 Mio. Einwohner)
Landesvorwahl: +52
Währung: Mexikanischer Peso (Abk.: $; ISO-4217-Code: MXN)
Zeitzonen: Central Standard Time (CST; MEZ -7 Std.), Mountain Standard Time (MST; MEZ -8 Std.), Pacific Standard Time (PST; MEZ -9 Std.)

Bahamas

New Year’s Day (Neujahr, 1. Januar); Good Friday (Karfreitag, März/April); Easter Monday (Ostermontag, März/April); Whit Monday (Pfingstmontag, Mai/Juni); Labour Day (Tag der Arbeit, 1. Freitag im Juni); Independence Day (Unabhängigkeitstag, 10. Juli); Emancipation Day (Tag der Sklavenbefreiung, 1. Montag im August); Discovery Day (Tag der Entdeckung, 12. Oktober); Christmas Day & Boxing Day (Weihnachten, 25. & 26. Dezember).
Da die Landschaft auf den Bahamas i.A. sehr flach ist, ist die Fortbewegung im Rollstuhl relativ einfach. Es gibt verschiedene Organisationen, die behindertengerechte Reisen anbieten, wie z.B. Flying Wheels Travel (http://www.flyingwheelstravel.com) oder Accessible Journeys (http://www.disabilitytravel.com). Vor Ort sind mehrere öffentliche Gebäude wie der Flughafen Nassau und viele Hotelanlagen bereits behindertengerecht ausgestattet. Mit dem „Blue Flag“-Zertifikat (http://www.blueflag.org) ausgezeichnete Häfen sind mit Rollstuhlrampen u.Ä. versehen und an manchen Stränden ist das Ausleihen von speziellen Rollstühlen für einen Strandspaziergang möglich. In Nassau gibt es Transportagenturen wie Courteous Transfers & Tours (http://www.courteoustaxibahamas.com), die Rollstuhlfahrer in geeigneten Vans von einem Ort zum anderen bringen.
Deutsches Honorarkonsulat
Nassau Sandyport Office Center
Lagoon Court Building Suite 115
Nassau
Tel.: +1242-3271163
Fax: +1242-3271173
E-Mail: nassau@hk-diplo.de
Das Konsulat liegt im Zuständigkeitsbereich der Deutschen Botschaft in Jamaika.

Österreichisches Honorarkonsulat
Winton Meadows
Everglades Road No. 14
Nassau
Tel.: +1242-3560000
Fax: +1242-3643297
E-Mail: konsulatofaustria.bs@live.com
Das Konsulat liegt im Zuständigkeitsbereich der Österreichischen Botschaft in den USA.

Schweizerische Botschaft
Die Schweiz unterhält keine Vertretung auf den Bahamas, zuständig ist die Botschaft in Kanada:
5 Marlborough Avenue
Ottawa, ON, K1N 8E6
Canada
Tel.: +1-613-2351837
Fax: +1-613-5631394
E-Mail: ott.vertretung@eda.admin.ch
Web: https://www.eda.admin.ch/ottawa
Für D-A-CH-Bürger sind keine verpflichtenden Impfungen vorgesehen. Nur wer aus einem gelbfieberendemischen Gebiet einreist und über ein Jahr alt ist, muss eine entsprechende Impfung nachweisen. Grundsätzlich sollten jedoch Standardimpfungen wie die gegen Tetanus, Diphtherie, ggfs. auch gegen Pertussis, MMR und Influenza auf dem neuesten Stand sein. Zusätzlich empfiehlt sich eine Reiseimpfung gegen Hepatitis A und bei Langzeitaufenthalten oder besonderer Exposition auch gegen Hepatitis B und Tollwut. Die Gefahr, an Malaria zu erkranken ist auf den Bahamas verschwindend gering. Aufgrund von Dengue-Fieber ist der Schutz vor Mückenstichen jedoch sinnvoll und kann durch Insektenschutzmittel, helle und bedeckende Kleidung sowie ein Moskitonetz gewährleistet werden. Das Leitungswasser ist nicht zum Verzehr geeignet und kann schwere Durchfallerkrankungen hervorrufen, weshalb Getränke ohne Eiswürfel getrunken und Lebensmittel nur in gekochtem oder geschältem Zustand verspeist werden sollten. Ungeschützter Geschlechtsverkehr, unsaubere Spritzen und Kanülen sowie Bluttransfusionen bergen i.A. ein Risiko, sich mit HIV zu infizieren; auf den Bahamas ist das Infektionsrisiko erhöht, da die Krankheit recht weit verbreitet ist.
Da sich Impfvorschriften kurzfristig ändern können, ist es ratsam, die aktuellen Vorschriften vor der Reise direkt bei der jeweiligen Botschaft oder konsularischen Vertretung des Ziellandes zu erfragen. Bitte erkundigen Sie sich zusätzlich auf den Internetseiten Ihres Auswärtigen Amtes über mögliche aktuelle medizinische Risiken für Reisen ins jeweilige Land.
Ambulanz, Polizei und Feuerwehr sind über die zentralen Notrufnummern 919 und 911 erreichbar.
Deutsche und Österreicher brauchen für einen Aufenthalt von bis zu drei Monaten und Schweizer für einen Aufenthalt von bis zu acht Monaten kein Visum zu beantragen, müssen aber über einen für mindestens noch sechs Monate gültigen Reisepass, ein Weiter- oder Rückflugticket und ausreichend Geldmittel (ca. 200 USD pro Tag) verfügen. Auch Kinder benötigen einen eigenen Reisepass, da die Miteintragung im Reisepass der Eltern seit dem 26.06.2012 nicht mehr akzeptiert wird. Noch im Flugzeug muss jeder Passagier einen Einreiseantrag ausfüllen, in dem u.a. nach der Aufenthaltsadresse im Zielland gefragt wird. Generell empfiehlt es sich, die Hotelbuchung oder - falls in einer privaten Unterkunft übernachtet wird - ein Einladungsschreiben griffbereit zu haben, da die Zollbeamten manchmal einen Nachweis über den Aufenthaltsort auf den Bahamas sehen möchten. Bei der Ausreise wird eine Flughafensteuer erhoben und es ist sinnvoll, etwa zwei Stunden vor Abflug am Flughafen einzuchecken, um sicher zu gehen, dass die eigene Reservierung im Fall einer Überbuchung nicht verloren geht. Wer über die USA an- oder abreist, sollte sich vor Reiseantritt zusätzlich über die dort geltenden Ein- bzw. Ausreisebestimmungen informieren. Das eigene Gepäck sollte nicht aus den Augen gelassen und Gegenstände von unbekannten Personen nicht mitgenommen werden, da gezielte Handlungen von Drogenschmugglern nicht auszuschließen sind.
Da sich Einreisebestimmungen kurzfristig ändern können, ist es ratsam, die aktuellen Vorschriften vor der Reise direkt bei der jeweiligen Botschaft oder konsularischen Vertretung zu erfragen.
Reisende können Gegenstände für den eigenen Bedarf und ab 18 Jahren 1 l Spirituosen, 1 l Wein und 200 Zigaretten oder 50 Zigarren oder 450 g Tabak zollfrei einführen. Während die Mitnahme von Landeswährung nur mit einer Sondergenehmigung erlaubt ist und bei der Ausreise auf 70 BSD beschränkt ist, kann Fremdwährung in unbegrenzter Höhe ein- und ausgeführt werden. Agarprodukte unterliegen bestimmten Einfuhrbschränkungen und Waffen, zu denen auch Schreckschuss-, Taucher- und Bootssignalpistolen zählen, benötigen eine Einfuhrgenehmigung.
Bei der Wiedereinreise in die EU dürfen über 17-jährige 200 Zigaretten oder 100 Zigarillos mit einem Höchstgewicht von 3 g pro Stück oder 50 Zigarren oder 250 g Tabak zollfrei mit sich führen. An alkoholischen Getränken sind bei der Rückreise in die EU 1 l Spirituosen, 2 l Zwischenerzeugnisse, 4 l nicht schäumender Wein und 16 l Bier sowie andere Waren, wie Parfüm, Kaffee, Tee und Elektrogeräte bis zu einem Wert von 300 EUR zollfrei erlaubt, wobei die Wertgrenze für Jugendliche unter 15 Jahre bei 175 EUR und für Flug- und Schiffsreisende bei 430 EUR liegt. Bei der Wiedereinreise in die Schweiz dürfen über 17-jährige 250 Zigaretten oder Zigarren oder 250 g anderer Tabakfabrikate sowie 5 l alkoholische Getränke mit einem Alkoholgehalt bis 18 Vol.-% und 1 l alkoholische Getränke mit einem Alkoholgehalt über 18 Vol.-% zollfrei einführen. Die Wertfreigrenze aller eingekauften Waren beträgt 300 CHF (inklusive Geschenke, Alkohol und Tabakerzeugnisse).
Da sich Zollbestimmungen kurzfristig ändern können, ist es ratsam, die aktuellen Vorschriften kurz vor der Reise direkt bei der jeweiligen Botschaft zu erfragen.
Die Vorwahl der Bahamas ist 001242. Um von den Bahamas nach Deutschland, Österreich oder in die Schweiz zu telefonieren, wird der eigentlichen Ortsvorwahl und Telefonnummer die 0049 bzw. nach Österreich die 0043 oder in die Schweiz die 0041 vorangestellt. Von Hotels und Münztelefonen können Ferngespräche sehr teuer sein, weshalb es sich empfiehlt, eine der ausreichend vorhandenen Kartentelefonzellen aufzusuchen. Entsprechende Telefonkarten sind u.a. in Postämtern erhältlich. Mobiltelefone werden auf den Bahamas über GSM 1900 betrieben und müssen vorab bei der federführenden Telefongesellschaft BaTelCo (The Bahamas Telecommunications Corporation) angemeldet werden (http://www.batelco.com). Um sicher zu gehen, dass Ihr Netz auch auf den Bahamas funktioniert, kontaktieren Sie vor Reisebeginn Ihren Mobilfunkanbieter.
Auf den Bahamas wurde Homosexualität bereits im Jahr 1991 entkriminalisiert. Der Inselstaat gilt im Vergleich zu anderen Karibikstaaten als ein wenig toleranter gegenüber Homosexuellen. Allerdings reagieren viele Einwohner auch heute noch stark homophob: So wurde z.B. im Jahr 2005 einer lesbischen Schönheitskönigin die Krone abgesprochen, im Jahr 2006 die Ausstrahlung des Kinofilms Brokeback Mountain verboten und im Jahr 2009 ein Mann frei gesprochen, der einen Homosexuellen ausgeraubt und getötet hatte. Auch Protestaktionen gegen Homo-Kreuzfahrtschiffe sind bekannt und Übergriffe auf Homosexuelle sind generell nicht auszuschließen, weshalb in der Öffentlichkeit ein diskretes Verhalten angebracht ist.
Auf den Bahamas müssen weder Frauen noch Männer besondere Sicherheitsvorkehrungen treffen. Allgemeingültige Vorsichtsmaßnahmen sollte man jedoch einhalten und das Hotel z.B. ohne sichtbaren Schmuck und mit wenig Bargeld verlassen oder Dokumente nur als Kopie bei sich tragen. Da kleinkriminelle Handlungen und Gewaltverbrechen zugenommen haben, sind der Aufenthalt auf unbelebten Straßen oder einsamen Plätzen und das Verlassen der Hotelanlagen auf New Providence und Grand Bahama bei Nacht nicht angebracht. Bei einem Raubüberfall sollte möglichst wenig Widerstand geleistet werden, da die Gewaltbereitschaft der Täter meist sehr hoch ist.
Die Stromspannung beträgt zwischen 120 und 208 Volt bei 60 Hertz. Amerikanische Steckdosen sind auf den Bahamas weit verbreitet, weshalb Deutsche, Österreicher und Schweizer für die Verwendung ihrer Geräte einen zu amerikanischen Flachsteckdosen kompatiblen Adapter benötigen.
Ob Kofferträger, Zimmermädchen, Kellner oder Fahrer - Trinkgelder sind auf den Bahamas für alle Dienstleistungen üblich. Ein Hotelpage oder Gepäckträger erhält i.d.R. 1 BSD pro getragenem Gepäckstück und Taxifahrer etwa 10 % des Rechnungsbetrages. Auf Hotel- und Restaurantrechnungen ist häufig bereits ein Bedienungszuschlag von 15 % aufgeführt, wobei ein zusätzliches Trinkgeld gerne gesehen ist.
Bankfilialen sind regulär von Mo-Do zwischen 9.30 und 15 Uhr und freitags von 9.30 bis 17 Uhr für ihre Kunden da. Die Post ist wochentags zwischen 8.30 und 17.30 Uhr und in Nassau und Freeport auch am Samstag von 8.30 und 12.30 zugänglich. Die meisten Geschäfte sind von Mo-Sa zwischen 9 und 17 Uhr geöffnet.
Die medizinische Versorgung auf den Bahamas ist qualitativ recht gut, kann allerdings außerhalb von Nassau und Freeport nicht immer gewährleistet werden. Der Abschluss einer Auslandsreise-Krankenversicherung mit Rückholoption ist in jedem Fall sinnvoll und auch die Mitnahme einer kleinen Reiseapotheke ist zu empfehlen. Wer auf besondere Medikamente angewiesen ist, sollte vor Reiseantritt die zuständige Behörde kontaktieren und sich nach Einfuhrbeschränkungen erkundigen.
Amtssprache: Englisch
Bevölkerung: rund 377.000 Einwohner
Hauptstadt: Nassau (rund 244.000 Einwohner)
Fläche: 13.940 km²
Vorwahl: +1242
Verwaltung: Seit 1973 sind die Bahamas ein souveräner Staat. Staatsoberhaupt ist die britische Königin, die durch eine Generalgouverneurin vertreten wird. Regierungschef ist der Premierminister.
Währung: Bahama-Dollar (Abk.: B$; ISO-4217-Code: BSD)
Zeitzone: Eastern Standard Time (EST). Unterschied zur Mitteleuropäischen Zeit (MEZ): -6 Stunden; zwischen März und November wird die Uhr eine Stunde zurückgestellt.
Taxis haben gesetzlich festgelegte Fahrpreise, weshalb wenig Spielraum für Verhandlungen besteht. Bahamahost-Aufkleber symbolisieren einen über Land und Leute sachkundigen Taxifahrer, der während der Fahrt gerne sein Wissen weitergibt. Neben Wasser- und Straßentaxis gibt es auch ein Busnetz, welches bis 19 Uhr abends von verschiedenen Anbietern bedient wird. Die konkurrierenden Minivans, die auch Jitney genannt werden, fahren von der Bay Street aus für kleines Geld verschiedene Inselrouten ab. Entsprechende Streckenpläne sind oft sichtbar an den Fahrzeugen angebracht - falls nicht, helfen die freundlichen Einwohner gerne weiter. Die Bustickets sollten mit dem passenden Kleingeld bezahlt werden, denn Wechselgeld ist hier nicht üblich. Wer einen Mietwagen oder andere Fahrzeuge wie Motorroller oder Fahrräder leihen möchte, findet Anbieter häufig in größeren Hotelanlagen und am Flughafen vor, muss sich aber auf den vorherrschenden Linksverkehr einstellen. Aufgrund der chaotischen Fahrweise ist allerdings vom Fahrradfahren im Stadtgebiet abzuraten. Das Straßennetz ist relativ gut ausgebaut. Wegen der vielen Schlaglöcher, herumstreunenden Tieren sowie der unorthodoxen Fahrweise wird zu Vorsicht im Straßenverkehr angeraten. Motorräder und -roller sollten trotz der tropischen Temperaturen nur mit entsprechender Schutzkleidung benutzt werden. Relativ preisgünstige Taxis stehen zur Verfügung.
Das Straßenverkehrsnetz ist zwar relativ gut ausgebaut, die Straßenbeschaffenheit lässt aber häufig zu wünschen übrig. Zusätzlich zu Schlaglöchern, schlechter Beleuchtung in der Nacht und anderen Straßenmängeln erschweren auch der Linksverkehr und der chaotische Fahrstil der Einheimischen das eigenständige Fahren auf den Bahamas. Wer sich trotzdem mit einem Mietwagen fortbewegen möchte, sollte sich unbedingt an die Tempolimits halten: Außerorts sind max. 45 mph bzw. 70 km/h erlaubt und innerorts gerade einmal 25 mph bzw. 40 km/h. Um ein Auto mieten zu dürfen, muss man je nach Anbieter mind. 21 oder 25 Jahre alt und im Besitz eines nationalen Führerscheins sein. Manchmal wird zusätzlich ein internationaler Führerschein verlangt. Für Motorroller und -räder besteht eine Helmpflicht; meistens können sie tageweise gemietet werden. Ein Büro von AVIS befindet sich in der Cumberland Street 1 westlich des Hafens (http://www.avis.com.bs).
Die Bahamas liegen in der subtropischen Klimazone; die Temperaturen im Sommer betragen durchschnittlich 28 °C, im Winter sinken sie selten unter 20 °C. Die fast ständig wehenden Passatwinde sorgen für ein angenehm warmes Klima mit geringen jahreszeitlichen Schwankungen. Die Wassertemperaturen bewegen sich dank des warmen Golfstroms zwischen 23 °C (im Februar) und 29 °C (im August).
Die beste Reisezeit liegt zwischen September und Mai; die Temperaturen erreichen dann Durchschnittswerte von 21 bis 27 °C, wobei es auf den nördlichen Inseln durchweg etwa 5 °C kühler sein kann als auf den südlichen. In den Sommermonaten muss man sich auf eine höhere Luftfeuchtigkeit und Temperaturen von bis zu 29 °C einstellen.
Wie zu erwarten, stehen Gerichte mit Fisch und Meeresfrüchten in der Küche der Bahamas auf der Speisekarte ganz oben - zum Beispiel in Form von gepökelten Seemuscheln, gedämpftem Fischfilet mit Jakobsmuscheln oder Muscheln in Eierteig. Auch überbackene Langusten, karibischer Seebarsch oder Red Snapper mit Zwiebeln und Tomaten sind beliebte Speisen. Als Nationalgericht gilt die „Conch“, eine rosafarbene Muschel, deren Fleisch man als Salat, kleingehackt in der Suppe, in Fett gebraten oder mit Zwiebeln, Tomaten und Peporoni als Conch-Burger verzehrt. Auch der „Grouper“, ein Zackenbarsch mit Risotto und Hülsenfrüchten, ist eine Spezialität auf den Bahamas.
Ein für die Bahamas typisches Dessert ist der „Guava Duff“, eine Mehlspeise nach althergebrachtem englischem Rezept, und der „Johnny Cake“, ein mit Butter überzogenes Maisbrot. Sehr schmackhaft sind auch der Kokosnuss-Rum-Pudding oder Seafood Crêpes, die es als pikante oder süße Variante gibt. Weißer Rum ist das beliebteste alkoholische Getränk der Bahamas - besonders der auf den Bahamas hergestellte Nassau Royal Rum wird gerne pur, zusammen mit Kaffee oder als Bestandteil verschiedener Cocktails genossen. Die meisten Lokale mit einheimischer Küche, aber auch zahlreiche internationale Restaurants befinden sich in der Hauptstadt Nassau auf Providence Island.
Januar Wer am 26. Dezember des Vorjahres noch nicht auf einer der Inseln war, hat Glück, denn die prächtigen Junkanoo-Paraden werden am 1. Januar erneut zum Besten gegeben. Das Junkanoo-Fest begeistert mit traditionellem Tanz und Musik nicht nur waschechte Karneval-Fans, sondern auch kulturell Interessierte allen Alters.
Am letzten Wochenende des Monats stellen lokale Künstler anlässlich des Abaco Art Festivals ihre auch käuflich zu erwerbenden Werke im Abaco Beach Resort aus.
Juni Die Long Island Regatta in Salt Pond auf Long Island ist ein eindrucksvolles Bootsrennen, das von Musik, einheimischen Köstlichkeiten und einer karnevalistischen Atmosphäre begleitet wird.
In Andros Town wird das beliebte All Andros Crab Fest veranstaltet, bei dem die frischesten Krabben in allen Variationen zubereitet und verkauft werden.
Juli Das Junkanoo Summer Festival veranlasst die Menschen auf den Bahamas, u.a. in Nassau, Grand Bahama, Marsh Harbour, Abaco und Georgetown, zur Ausrichtung farbenfroher Feste, bei denen maskierte und verkleidete Menschen sich rhythmisch zu Trommel-Klängen bewegen und eine sorglose und vergnügte Stimmung verbreiten.
Jedes Jahr findet am Treasure Cay in Abaco auf den Abaco-Inseln das North Abaco Summer Festival & Power Boat Race statt, bei dem reichlich Unterhaltung für die ganze Familie geboten und ein großes Bootsrennen veranstaltet wird.
Oktober/November Das Governor's Harbour Homecoming Festival bereitet seinen Gästen jedes Jahr mit festlichen Junkanoo-Umzügen, Live-Musik und Spielen große Freude.
November Der Annual Conchman Triathlon beginnt jedes Jahr damit, dass sich die Teilnehmer am Taino Beach in die Wellen stürzen, um sich anschließend im Radfahren und im Streckenlauf zu messen (http://www.conchman.com).
In Bimini geben sich Hochseeangler beim Big Game Fishing Club Wahoo Smackdown alljährlich die Ehre, einen der schnellsten Fische der Welt zu fangen (http://www.biggameclubbimini.com).
Dezember Anfang Dezember werden bei der North Abaco Christmas Celebration am Marsh Harbour auf den Abaco-Inseln zahlreiche Kinder von Santa mit Geschenken beglückt und die ganze Familie mit Musik, Feuerwerk und bunten Junkanoo- sowie Boots-Paraden bestens unterhalten.
Am 26. Dezember ist Tag des Junkanoo, des karibischen Karnevals, zu dem sich das Volk der Bahamas verkleidet und maskiert, bereits in den frühen Morgenstunden durch die Straßen zieht, Paraden veranstaltet und bei Musik und Tanz ausgelassen feiert.

Puerto Rico

Homosexualität ist in den USA und somit auch in Puerto Rico straffrei. Das Thema ist in der puertoricanischen Gesellschaft auch längst nicht mehr tabu, so gibt es beispielsweise mit dem „Puerto Rico Queer Filmfest“ seit einigen Jahren ein eigenes LGBT-Filmfestival (www.puertoricoqueerfilmfest.com).
Generell können sich allein reisende Frauen frei und sicher in Puerto Rico bewegen, vor allem in den Touristenhochburgen. In abgelegenen Gegenden sollte man sich nach Einbruch der Dunkelheit jedoch nicht alleine aufhalten. Zudem ist es ratsam, immer auf sein Getränk zu achten und keine Drinks von Fremden anzunehmen. Das größte Problem dürften für Frauen die mitunter recht aufdringlichen, einheimischen Männer sein, dies gilt besonders für Strandverkäufer. Schmuck und andere Kostbarkeiten sollten besser im Hotel bleiben, zumindest aber nicht offen am Körper getragen werden.
In den Touristenhochburgen ist eine gute ärztliche Versorgung gewährleistet. Medizinische Behandlungen müssen jedoch stets vor Ort bar bezahlt werden, daher sollte man für solche Notfälle eine belastbare Kreditkarte bereithalten. Um die Kosten von der Krankenkasse erstattet zu bekommen, sollte vor der Reise unbedingt geprüft werden, ob die Versicherung Auslandsreisen und eventuelle Rücktransporte mit einschließt.
Für Menschen mit Behinderung, insbesondere für körperlich eingeschränkte Personen, dürfte eine Puerto Rico-Reise relativ problemlos verlaufen. Vom internationalen Flughafen über Hotels bis hin zu öffentlichen Einrichtungen ist ein Großteil der Gebäude behindertengerecht ausgebaut. Weitere nützliche Informationen erhält man beispielsweise über die Homepage http://www.seepuertorico.com (unter „travelers with special needs") oder über das deutschsprachige Puerto Rico Tourism Office in Wiesbaden (Tel.: +49-611-2676710).
Schweizer und EU-Bürger benötigen für die Einreise einen noch sechs weitere Monate gültigen Reisepass, einen Nachweis ausreichender Geldmittel sowie ein Weiter- bzw. Rückflugticket. Kindereinträge im Reisepass eines Elternteils sind nicht mehr gültig. Jedes Kind benötigt ein eigenes Ausweisdokument. Kinderreisepässe werden zur visumfreien Einreise nur dann anerkannt, wenn sie ein Foto enthalten, vor dem 26.10.2006 ausgestellt worden sind und ab diesem Datum nicht verlängert wurden. Ansonsten sollte man rechtzeitig vor der Reise einen regulären Reisepass für ein Kind beantragen.
Zudem wird die elektronische Einreiseerlaubnis ESTA (https://esta.cbp.dhs.gov) benötigt. Diese Erlaubnis, die für zwei Jahre für beliebig viele Reisen gültig ist, kostet etwa 14 USD und sollte spätestens 72 Stunden vor der Reise eingeholt werden. Im Rahmen des „Visa Waiver Programs“ der USA können sich Reisende dann bis zu 90 Tage ohne Visum im Land aufhalten.
Da sich Einreisebestimmungen kurzfristig ändern können, ist es ratsam, die aktuellen Vorschriften vor der Reise direkt bei der jeweiligen Botschaft oder konsularischen Vertretung zu erfragen.
Für Polizei, Ambulanz und Feuerwehr gilt die Notrufnummer 911.
Für Telefonate ins Ausland gilt neben den jeweiligen Ländervorwahlen die Vorwahl 0011. Für Deutschland ist das die 001149, für die Schweiz die 001141 und für Österreich die 001143. Puerto Rico hat die Landesvorwahl 001-787 (001-939). Die Roaminggebühren beim mobilen Telefonieren ins Ausland können sehr hoch sein. Sehr viel günstiger sind hier Telefonate von öffentlichen Telefonzellen aus. Telefonkarten sind überall erhältlich, u.a. an Tankstellen oder in Postämtern. Außerdem lohnt es sich für Vieltelefonierer, vor Ort eine Prepaidkarte zu kaufen oder sich beim eigenen Mobilfunkanbieter über spezielle Auslandstarife zu informieren. Die günstigste Kommunikation läuft über das Internet. Hierfür können W-Lan-Verbindungen in einigen Hotels genutzt werden oder man lässt sein Smartphone für die Nutzung in Puerto Rico freischalten. Nützlich kann auch ein Surfstick sein, der den Internetanschluss mitgebrachter Laptops oder Tablets sichert.
Año Nuevo (Neujahr, 1. Januar); Día de Reyes (Heilige Drei Könige, 6. Januar); Natalicio de Eugenio María de Hostos (Geburtstag von Eugenio Maria de Hostos, 11. Januar); Natalicio de Martin Luther King, Jr. (Gedenk- und Feiertag für den 1968 ermordeten Martin Luther King, 16. Januar); Día de los Presidentes/Natalicio de Washington (Feiertag zu Ehren aller US-Präsidenten, Februar); Natalicio de Luis Muñoz Marín (Geburtstag von Luis Muñoz Marín, 18. Februar); Día de la Abolición de Esclavitud (Tag der Emanzipation, 22. März); Viernes Santo (Karfreitag, März/April); Natalicio de José de Diego (Geburtstag José de Diego, 16. April); Recordación de los Muertos de la Guerra (Volkstrauertag, Mai); Día de la Independencia de los Estados Unidos (Unabhängigkeitstag der USA, 4. Juli); Natalicio de Don Luis Muñoz Rivera (Geburtstag Luis Muñoz Rivera, Juli); Constitución de Puerto Rico (Tag der Verfassung, 25. Juli); Natalicio de Dr. José Celso Barbosa (Geburtstag José Celso Barbosa, 27. Juli); Día del Trabajo (Tag der Arbeit, September); Día de la Raza/Descubrimiento de América (Kolumbustag, Oktober); Día del Veterano (Veteranen-Tag, 11. November); Día del Descubrimiento de Puerto Rico (Tag der Entdeckung Puerto Ricos, 19. November); Acción de Gracias (Erntedankfest, November); Día de Noche Buena (Heiligabend, 24. Dezember); Día de Navidad (Weihnachten, 25. Dezember).
Geschäfte öffnen montags bis samstags von 9-17 Uhr. Große Supermärkte und Einkaufszentren haben meist etwas länger und zusätzlich auch sonntags von 11-17 Uhr geöffnet. Banken arbeiten montags bis freitags von 9-15.30 Uhr. Behörden und Postämter sind montags bis freitags von etwa 8-16 Uhr zu erreichen, letztere auch samstags von 8.30-12 Uhr.
Für eine Reise nach Puerto Rico gibt es keine besonderen Impfvorschriften. Generell sollten Kinder und Erwachsene vor Auslandsreisen aber auf einen ausreichenden Standard-Impfschutz achten. Dazu zählen vor allem Impfungen gegen Tetanus, Diphtherie, MMR, Polio und Hepatitis B. Da sich das West-Nil-Fieber seit einigen Jahren auch in Teilen der USA ausbreitet, ist es trotz vergleichsweise geringer Ansteckungsgefahr ratsam, stets auf ausreichenden Insektenschutz zu achten. Ein Mückenschutz ist in jedem Fall dringend zu empfehlen, um eine Ansteckung mit Denge-Fieber zu vermeiden, das in jüngster Zeit vermehrt aufgetreten ist.
Da sich Impfvorschriften kurzfristig ändern können, ist es ratsam, die aktuellen Vorschriften vor der Reise direkt bei der jeweiligen Botschaft oder konsularischen Vertretung des Ziellandes zu erfragen. Bitte erkundigen Sie sich zusätzlich auf den Internetseiten Ihres Auswärtigen Amtes über mögliche aktuelle medizinische Risiken für Reisen ins jeweilige Land.
Die Netzspannung beträgt 110/120 Volt. Da in Puerto Rico zwei- und dreipolige Flach-Stecker (Typ A, B) Standard sind, benötigen Schweizer, Österreicher und Deutsche einen Reiseadapter.
Deutsches Honorarkonsulat
Copters Hangar Lot #1, South Access
Isla Grande Airport
Puerto Rico 00907
San Juan
Tel.: +1-787-6001071
Fax: +1-787-7228346
E-Mail: san-juan@hk-diplo.de
Das zuständige Generalkonsulat befindet sich in Los Angeles (USA). Die zuständige Botschaft befindet sich in Washington, D.C. (USA).

Österreichisches Honorarkonsulat
525 F. D. Roosevelt Ave.
Plaza Las Américas Tower, Local 24B-
Puerto Rico 00918
San Juan
Tel.: +1-787-6253118
Fax: +1-787-9995029
E-Mail: austripr@aol.com
Die zuständige Botschaft befindet sich in Washington, D.C. (USA).

Schweizerisches Honorarkonsulat
816 Calle Diana
Urb. Dos Pinos
Puerto Rico 00923-2334
San Juan
Tel./Fax: +1-787-7513182
E-Mail: sanjuan@honrep.ch
Web: http://www.eda.admin.ch/newyork
Das zuständige Generalkonsulat befindet sich in New York (USA). Die zuständige Botschaft befindet sich in Washington, D.C. (USA).
Trinkgeld (tip) zu geben ist hier fast schon Pflicht. Das Servicepersonal erhält oftmals nur einen sehr geringen Lohn und ist auf das finanzielle Extra angewiesen. Üblich sind dabei Trinkgelder in Höhe von 15-20 %. Um das Rechnen zu erleichtern, schreiben einige Restaurants bereits den höchsten und den niedrigsten möglichen „tip“ mit auf die Rechnung. Auch Taxifahrer erwarten ein Trinkgeld.
Gegenstände für den persönlichen Bedarf dürfen zollfrei eingeführt werden. Dazu gehören für Personen ab 21 Jahren 200 Zigaretten oder 50 Zigarren oder 2 kg Tabak sowie 1 l Alkohol. Fleischprodukte und Pflanzen unterliegen dem Einfuhrverbot. Devisen ab 10.000 USD und Gold/Goldmünzen müssen bei der Einreise deklariert werden. Bestimmte Waren wie Arznei- und Betäubungsmittel, jugendgefährdende und verfassungswidrige Medien, Fälschungen oder Produkte aus der Tier- und Pflanzenwelt (z.B. Elfenbein oder Krokodilleder) unterliegen Genehmigungspflichten oder Verboten.
Bei der Rückreise in die EU dürfen Personen über 17 Jahre 200 Zigaretten oder 100 Zigarillos mit einem Höchstgewicht von 3 g pro Stück oder 50 Zigarren oder 250 g Tabak sowie 1 l Spirituosen, 2 l Zwischenerzeugnisse, 4 l nicht schäumenden Wein und 16 l Bier sowie andere Waren, wie Parfüm, Kaffee, Tee und Elektrogeräte bis zu einem Wert von 300 EUR zollfrei einführen, wobei die Wertgrenze für Jugendliche unter 15 Jahre bei 175 EUR und für Flug- und Schiffsreisende bei 430 EUR liegt. Bei der Wiedereinreise in die Schweiz dürfen über 17-jährige 250 Zigaretten oder Zigarren oder 250 g anderer Tabakfabrikate sowie 5 l alkoholische Getränke mit einem Alkoholgehalt bis 18 Vol.-% und 1 l alkoholische Getränke mit einem Alkoholgehalt über 18 Vol.-% zollfrei einführen. Die Wertfreigrenze aller eingekauften Waren beträgt 300 CHF (inkl. Geschenke, Alkohol und Tabakerzeugnisse).
Da sich Zollbestimmungen kurzfristig ändern können, ist es ratsam, die aktuellen Vorschriften kurz vor der Reise direkt bei der jeweiligen Botschaft zu erfragen.
Die Straßen der Insel befinden sich, vor allem in den Großstädten, in einem guten Zustand. Wer Puerto Rico auf eigene Faust erkunden möchte, der kann gleich am Flughafen oder bei zahlreichen Car Rental Services einen Wagen vergleichsweise günstig anmieten. Dafür wird zusätzlich zum nationalen meist auch der internationale Führerschein benötigt.
Für alle, die lieber fahren lassen, stehen zahlreiche Taxis, die „taxis turísticos“, oder auch kleine Sammelbusse, die „públicos“, bereit. In Touristenhochburgen sind die Preise bereits festgelegt und auf einem Plan ausgehängt. Außerhalb dieser sollte man vor der Fahrt mit dem Fahrer einen festen Preis ausmachen. Einen regelmäßig verkehrenden öffentlichen Nahverkehr mit Bus („Guaguas“) und Bahn („Tren Urbano“) gibt es eigentlich nur in und um die Hauptstadt San Juan. Zu den umliegenden Inseln wie Vieques Island oder Culebra Island gelangt man am schnellsten mit der Fähre von San Juan oder Fajardo.
Amtssprache: Spanisch, Englisch
Bevölkerung: rund 4 Mio. Einwohner
Fläche: 8.870 km²
Hauptstadt: San Juan (rund 400.000 Einwohner)
Landesvorwahl: +1-787 (seltener, aber auch möglich: +1-939)
Währung: US-Dollar (Abk.: $, ISO-4217-Code: USD)
Zeitzone: Atlantic Standard Time (AST), Mitteleuropäische Zeit (MEZ ) -5 Std., keine Umstellung auf Sommerzeit
Auf der karibischen Insel herrscht das ganze Jahr über tropisches Klima, das für stets heiße Temperaturen um die 30 °C sorgt. Die Hurrikan-Saison geht von Juni bis Oktober; zu dieser Zeit ist es vor allem an der Nordküste außerdem sehr schwül.
Der Rest des Jahres bietet ein weitaus angenehmeres Klima und ist daher ideal für eine Reise nach Puerto Rico. Doch auch dann sollten lockere, atmungsaktive Kleidung und Sonnen- sowie Regenschutz nicht im Koffer fehlen. Zudem empfiehlt es sich, für klimatisierte Räume und kühlere Nächte eine Jacke dabei zu haben.
Januar Eines der größten und wichtigsten Feste der Insel ist das „Festival de la Calle de San Sebastían“. An drei Tagen füllen sich die Straßen der Hauptstadt San Juan dabei mit bunten Paraden, Folklore-Tänzern, einheimischen Musikern sowie zahlreichen Handwerks- und Imbissständen.
Februar Karnevalsfeiern gibt es hier bis zum Aschermittwoch unzählige, jedes kleine Dorf hat seinen eigenen Umzug. Die größte, älteste und sehenswerteste Parade findet man aber beim „Ponce Carnival“ in der gleichnamigen Stadt. Hier lohnt es sich, früh da zu sein, denn die Feierlichkeiten ziehen tausende einheimische und ausländische Besucher an.
März Das wohl größte Jazz-Festival der Karibik findet jährlich in San Juan statt. An vier Tagen kann man im Amphitheater der Stadt den Klängen nationaler und internationaler Jazzmusiker lauschen (http://www.prheinekenjazz.com).
Trotz seiner langen Zugehörigkeit zu den USA hat sich die puertoricanische Küche kaum von der amerikanischen beeinflussen lassen und sich vielmehr die frühen kulinarischen Einflüsse der spanischen Eroberer bewahrt. So verwundert es nicht, dass man etwa die beliebte Reispfanne „Paella“, die ursprünglich aus Valencia kam, an beinahe jeder Ecke findet.
Reis, Geflügel, frischer Fisch und andere Meeresfrüchte isst man hier aber auch in zahlreichen anderen Variationen sehr gerne. So ist „Asopao“, das Nationalgericht Puerto Ricos, ebenfalls ein Reisgericht, welches wahlweise mit Fisch, Krabben oder Huhn zubereitet wird. Dazu werden ofenfrisches Brot, das „pan de agua“, und gelegentlich auch „Jueyes“ (gewürzte Krebse) oder „Conches“ (Schneckenmuscheln) serviert. Als Erfrischungsgetränk findet man häufig Zuckerrohrsaft. Abends gibt es dagegen fruchtige Cocktails oder den beliebten karibischen Rum, den Barrilito.

Großbritannien

Impfungen sind für eine Reise nach Großbritannien nicht vorgeschrieben. Sinnvoll ist aber generell vor Auslandsreisen eine Überprüfung bzw. Auffrischung der Standardimpfungen Tetanus, Diphtherie, Pertussis (Keuchhusten), ggfs. auch Mumps, Masern, Röteln (MMR) und Influenza. Für Langzeitaufenthalte wird vom britischen Gesundheitsministerium eine Impfung gegen Meningokokken C für Kinder und Jugendliche bis zum 24. Lebensjahr empfohlen.
Da sich Impfvorschriften kurzfristig ändern können, ist es ratsam, die aktuellen Vorschriften vor der Reise direkt bei der jeweiligen Botschaft oder konsularischen Vertretung des Ziellandes zu erfragen. Bitte erkundigen Sie sich zusätzlich auf den Internetseiten Ihres Auswärtigen Amtes über mögliche aktuelle medizinische Risiken für Reisen ins jeweilige Land.
Informationen erteilt Disability Rights UK, eine Vereinigung von Disability Alliance, Radar und National Centre for Independent Living, die auch eine Reihe hilfreicher Publikationen herausgibt:

Disability Rights UK
Ground Floor
CAN Mezzanine
49-51 East Rd
N1 6AH London
Tel.: +44-20-72508181
E-Mail: enquiries@disabilityrightsuk.org
Web: https://www.disabilityrightsuk.org
Staatsangehörige der EU benötigen zur Einreise einen gültigen Reisepass oder Personalausweis. Auch nach dem Brexit soll sich an den Einreisebestimmungen für Reisende aus der EU bis mind. 2021 nichts ändern. Kindereinträge im Reisepass eines Elternteils sind nicht mehr gültig. Jedes Kind benötigt ein eigenes Ausweisdokument. Großbritannien ist kein Schengenland ohne Passkontrolle.
Schweizer können entweder mit gültigem Reisepass oder der Identitätskarte einreisen. Die Anforderungen einzelner Fluggesellschaften an die von ihren Passagieren mitzuführenden Dokumente weichen z.T. von den staatlichen Regelungen ab, weshalb man sich vor Reisebeginn bei der jeweiligen Fluggesellschaft darüber informieren sollte, welche Dokumente akzeptiert werden.
Da sich Einreisebestimmungen kurzfristig ändern können, ist es ratsam, die aktuellen Vorschriften kurz vor der Reise direkt bei der jeweiligen Botschaft zu erfragen.
Großbritannien ist für Frauen ein sicheres Reiseland. Die allgemeingültigen Vorsichtsmaßnahmen sollten beachtet werden, z.B. sollte man nicht ohne Partner trampen oder sich nachts alleine an wenig belebten Orten aufhalten. Außergewöhnliche Annäherungsversuche, Pfiffe und Gesten sind eher nicht zu erwarten.
In London und größeren Städten wie Manchester und Brighton gibt es eine lebendige LGTBQ-Szene mit einschlägigen Clubs, Pubs und Veranstaltungen. Den Höhepunkt stellt die jährlich Ende Juni in London stattfindende Pride Parade, das größte Festival der Szene, dar (https://prideinlondon.org). Seit der Einführung eines Antidiskriminierungsgesetzes im Jahr 2004 sind in Großbritannien eingetragene Partnerschaften möglich, seit 2013 dürfen gleichgeschlechtliche Paare in England, Wales und Schottland auch heiraten.
Es gilt der Euro-Notruf 112, Feuerwehr, Krankenwagen und Polizei erreicht man im ganzen Land unter der 999.
New Year's Day (Neujahr, 1. Januar); Good Friday (Karfreitag, März/April); Easter (Ostern, März/April); Easter Monday (Ostermontag, März/April); May Day (Maifeiertag, Mai - außer Schottland); Spring Bank Holiday (Frühlingsfeiertag, Mai/Juni); Summer Bank Holiday (Sommerfeiertag, August - außer Schottland); Christmas Day und Boxing Day (1. und 2. Weihnachtstag, 25./26. Dezember).
Die oben genannten Feiertage beziehen sich auf England und Wales. Hinzu kommen in Nordirland St. Patrick's Day (Feiertag zu Ehren des Nationalheiligen, 17. März), Easter Tuesday (Osterdienstag), Orangeman's Day (Feier zu Ehren des Sieges Wilhelms von Oranien, 12. Juli) und in Schottland Second Day of New Year (Tag nach Neujahr, 2. Januar), St. Andrew's Day (Feiertag zu Ehren des Nationalheiligen, 30. November).
Fällt der Feiertag auf einen Samstag oder Sonntag, gilt der darauffolgende Montag als Ersatzfeiertag.
Deutsche Botschaft
23 Belgrave Square/Chesham Place
SW1X 8PZ London
Tel.: +44-20-78241300
Fax: +44-20-78241449
E-Mail: info@london.diplo.de
Web: https://uk.diplo.de/uk-en
Öffnungszeiten: Nach Absprache

Österreichische Botschaft
18 Belgrave Mews West
SW1X 8HU London
Tel.: +44-20-73443250
Fax: +44-20-73440292
E-Mail: london-ob@bmeia.gv.at
Web: https://www.bmeia.gv.at/oeb-london
Öffnungszeiten: Mo-Fr 9-12 Uhr

Schweizerische Botschaft
16-18 Montagu Place
W1H 2BQ London
Tel.: +44-20-76166000
Fax: +44-20-77247001
E-Mail: london@eda.admin.ch
Web: http://www.eda.admin.ch/london
Öffnungszeiten: Mo-Fr 9-12 Uhr
Sofern der Service laut Karte nicht im Preis inbegriffen ist („Service not included"), sind 10-15 % des Rechnungsbetrags im Restaurant und bei Taxifahrten angemessen. In allen anderen Bereichen liegt es im persönlichen Ermessen, ob man ein Trinkgeld ("tip") gibt. In Pubs ist Trinkgeld generell nicht üblich, Kofferträger freuen sich über 50-75 p. pro Gepäckstück.
Die meisten Telefonzellen der British Telecom sind mit kombinierten Münz-/Kartentelefonen ausgestattet, z.T. akzeptieren die Geräte Kreditkarten. Man braucht Münzen zu 10, 20 oder 50 p. bzw. 1 GBP oder Telefonkarten, „Phonecards", die man bei Postämtern, Touristinformationen und in diversen Geschäften kaufen kann. Vorwahl Deutschland: 0049; Vorwahl Österreich: 0043; Vorwahl Schweiz: 0041; Auskunft Inland: 118118 oder 118500 oder 192; Auskunft Ausland: 118505. Mitgebrachte Handys funktionieren in Großbritannien problemlos und die Roaming-Gebühren wurden 2017 in der gesamten EU abgeschafft. Die kostengünstigste Art der Kommunikation ist die über das Internet. W-LAN-Verbindung gibt es in den meisten Hotels, in einigen Cafés und an manchen öffentlichen Plätzen.
Banken haben i.d.R. von Mo-Fr 9-17 Uhr, Sa vereinzelt auch 9-12.30 Uhr geöffnet. Postämter sind von Mo-Fr 9-17 Uhr, Hauptpostämter auch Sa 9-12.30 Uhr für ihre Kunden da. Die Öffnungszeiten von Geschäften bewegen sich Mo-Sa zwischen 10 und 18.30 Uhr, So zwischen 11 und 17 Uhr, in großen Warenhäusern kann man teilweise bis 22 Uhr, in Supermärkten Mo-So 9-22 Uhr einkaufen. Museen öffnen ihre Türen Mo-Sa 10-17/18 Uhr und So mittags bis 17.30 Uhr. Pubs dürfen oft 24 Stunden ausschenken, haben aber meist nur von 11-23 Uhr geöffnet und sind vor allem auf dem Land häufig nachmittags geschlossen.
Waren für den persönlichen Gebrauch, die in einem EU-Land mit allen Abgaben gekauft wurden, können ohne Beschränkungen innerhalb der EU mitgeführt werden, solange es sich um Gegenstände des persönlichen Gebrauchs handelt. Richtwerte sind 800 Zigaretten, 400 Zigarillos, 200 Zigarren, 1 kg Tabak, 10 l Spirituosen, 20 l Zwischenerzeugnisse, 90 l Wein, wovon max. 60 l Schaumwein sein dürfen, und 110 l Bier. Das Mitführen von Waffen jeder Art ist - auch beim Durchqueren des Eurotunnels - verboten. Für das britische Überseegebiet Gibraltar gelten gesonderte Bestimmungen.
Folgende abgabefreie Höchstgrenzen sind für Einreisende aus Nicht-EU-Ländern verbindlich: 200 Zigaretten oder 100 Zigarillos oder 50 Zigarren oder 250 g Tabak sowie 1 l Spirituosen, 2 l Zwischenerzeugnisse, 4 l nicht schäumender Wein und 16 l Bier, 60 ml Parfüm oder 250 ml Eau de Toilette. Bei der Wiedereinreise in die Schweiz dürfen über 17-jährige 250 Zigaretten oder Zigarren oder 250 g anderer Tabakfabrikate sowie 5 l alkoholische Getränke mit einem Alkoholgehalt bis 18 Vol.-% und 1 l alkoholische Getränke mit einem Alkoholgehalt über 18 Vol.-% zollfrei einführen. Die Wertfreigrenze aller eingekauften Waren beträgt 300 CHF (inkl. Geschenke, Alkohol und Tabakerzeugnisse).
Da sich Zollbestimmungen kurzfristig ändern können, ist es ratsam, die aktuellen Vorschriften kurz vor der Reise direkt bei der jeweiligen Botschaft zu erfragen. Weitere Infos auch unter https://www.zoll.de.
Die Netzspannung beträgt 230 Volt bei 50 Hertz Wechselstrom. Für mitgebrachte Geräte benötigt man dreipolige Zwischenstecker (Typen G/D/M), die man in britischen Kaufhäusern und Elektro-Fachgeschäften erwerben kann.
Gegen Vorlage der Europäischen Krankenversicherungskarte (EHIC bzw. einer vorläufigen Ersatzbescheinigung) haben EU-Bürger auch nach dem Brexit noch bis mind. 2021 Anspruch auf medizinische Behandlung. Kosten für Behandlung und Medikamente übernimmt die gesetzliche Krankenkasse nur in der Höhe, die den britischen Regelungen entsprechen. Prüfen Sie vor der Reise Ihren Versicherungsschutz, meist ist der Abschluss einer Auslandskrankenversicherung, die auch einen medizinisch notwendigen Rücktransport abdeckt, ratsam. In Notfällen werden Reisende in Krankenhäusern (hospitals) und bei Ärzten (doctors), die dem staatlichen Gesundheitsdienst National Health Service (NHS) angeschlossen sind, unentgeltlich behandelt. Adressen von Ärzten und Krankenhäusern erfragt man bei der Telefonauskunft unter Tel. 192 (gebührenfrei). Rezepte bekommt man auch ausgestellt und erneuert bei den privaten Medicentres (https://www.medicentres.com), Medikamente verkaufen die Apotheken (pharmacies), die oft auch Drogerien (drug stores), z.B. den Filialen von „Boots the Chemist", angeschlossen sind.
Ffestiniog Railway - die älteste aktive Schmalspurbahn weltweit
Großbritannien verfügt über ein gut ausgebautes Busnetz, die beiden größten Unternehmen sind National Express und Scottish City Link. Die Fernbusse steuern ausschließlich Busbahnhöfe an, Überlandbusse im Regionalverkehr auch Haltestellen auf der Strecke, z.T. halten sie auf dem Land auch nach Bedarf. Großbritanniens Eisenbahnen verbinden täglich über 2.000 Bahnhöfe miteinander, allerdings werden viele Strecken seit der Bahnprivatisierung von mehreren Gesellschaften bedient. Deshalb sind große Fahrpreis- und -zeitunterschiede keine Seltenheit. Sowohl für Eisenbahn als auch Bus werden zeitlich befristete Sondertickets angeboten, mit denen man das entsprechende Streckennetz befahren kann: der BritRail Pass (https://de.britrail.net), den man nur im Heimatland vor Reiseantritt erwerben kann, oder der Brit Xplorer (in drei Varianten, mehr Infos unter: https://www.nationalexpress.com) von National Express bzw. der Scottish Citylink Explorer Pass (https://www.citylink.co.uk). Zwischen den großen Städten und zu den Inseln werden Inlandsflüge angeboten. Fähren verbinden die kleinen Inseln mit der britischen Hauptinsel.
Wer ein Auto mieten möchte, muss über 21 (evtl. sogar über 23 bzw. 25) Jahre alt sein und eine Kreditkarte besitzen. Ohne Kreditkarte ist die Automiete nur über ein Reisebüro im Heimatland möglich. Der Linksverkehr ist gewöhnungsbedürftig, passen Sie vor allem an Ausfahrten und beim Abbiegen auf. Radfahrer finden verkehrsarme, reizvolle Nebenstraßen, brauchen aber eine recht gute Kondition und müssen auf starken Gegenwind sowie rasche Wetterwechsel gefasst sein.
In Großbritannien herrscht ein gemäßigtes Klima mit feucht-warmen Sommern und nass-kühlen Wintern. Da die Insel recht groß ist, gibt es allerdings zum Teil erhebliche regionale Unterschiede. Den meisten Niederschlag verzeichnen die Westküste und die Hochlagen, während es nach Osten hin deutlich trockener wird. Die Temperaturen schwanken im Jahresverlauf relativ wenig. Zwischen November und Februar zeigt sich das Wetter am unbeständigsten, dann sind auch die Tage sehr kurz. In der Übergangszeit (März und Oktober) scheint aber durchaus häufig die Sonne. Im Winter bleibt es dank des Einflusses des Golfstroms recht mild und im Sommer wird es oft nur knapp über 20 °C warm, es kann aber auch zu ausgeprägten Hitzeperioden kommen.
Als beste Reisezeit für England und Wales gilt der Mai, wenn die Natur zu neuem Leben erwacht und der Frühling für angenehme Temperaturen sorgt. Doch auch im Sommer ist es in diesen Landesteilen sehr angenehm und warm. In Schottland geht die Hauptreisesaison von Ende Juni bis Anfang September, doch auch in dieser Zeit ist mit schnellem Wetterwechsel und starken Winden zu rechnen. In ganz Großbritannien kann es immer wieder einmal unerwartet regnen, aber wirklich starke Regengüsse kommen selten vor. Regenkleidung sollte dennoch immer einen Platz im Reisegepäck finden.
Die moderne britische Küche verwendet hochwertige regionale Zutaten bei schonender Zubereitung und kombiniert traditionelle Rezepte mit französischen, mediterranen und asiatischen Einflüssen. Die traditionelle britische Küche gilt als eher deftig. Das schottische Nationalgericht Haggis ist ein Schafsmagen, der mit gehackten Innereien, Zwiebeln, Gewürzen und Hafermehl gefüllt ist. In England sind Steak & Kidney Pie (Steak und Lammnieren im Teigmantel) oder Fish & Chips sehr beliebt. Hauptzutaten des irischen Eintopfs Irish Stew sind Lammfleisch, Kartoffeln, Zwiebeln und Petersilie. Typisch für die Inselküche sind die guten Fischgerichte mit fangfrischen Zutaten. Gerne isst man auch Sandwiches, die man sich frisch belegen lassen kann, sowie herzhaft oder süß gefüllte Pies (Pasteten).
In den Großstädten wird eine sehr abwechslungsreiche Restaurantauswahl geboten: von indisch, chinesisch, afrikanisch, südamerikanisch bis vietnamesischist praktisch für jeden Geschmack etwas dabei. Gemütliche Pubs gibt es eigentlich überall, zu beachten ist der frühe Schankschluss (um 23 oder 24 Uhr). In den meisten Pubs kann man auch etwas essen. Eine regionale Getränkespezialität ist der Scotch Whisky, der in den Highlands produziert wird. Köstlich ist auch der alkoholhaltige Apfelmost Cider, den man probieren sollte. Als englisches Nationalgetränk gilt Schwarzer Tee.
Januar In London findet mit der London Parade Europas größte Neujahrsparade statt (https://lnydp.com).
Januar/Februar Beim Celtic Connections Festival in Glasgow kann man sich von keltischen Klängen wärmen lassen (https://www.celticconnections.com).
Februar/März Das Glasgow Film Festival bietet feinste internationale Filmkunst (https://glasgowfilm.org).
April In Belfast findet das Belfast Film Festival statt (https://belfastfilmfestival.org).
Mai/Juni Das Bath International Music Fest ist ein renommiertes Musikfestival. Geboten werden u.a. Klassikkonzerte, Weltmusik, Jazz und Kammermusik (https://bathfestivals.org.uk).
Juni Trooping the Colour heißt die in London stattfindende Geburtstagsparade für Queen Elizabeth II. (http://trooping-the-colour.co.uk).
Jazzliebhaber kommen beim Glasgow International Jazz Festival voll auf ihre Kosten (http://www.jazzfest.co.uk).
Juni/Juli Tennis mit Erdbeeren und Regen: Die Wimbledon Championships finden in London statt (http://www.wimbledon.com).
Juli/August Das Speyfest in Fochabers/Moray ist das größte Festival für keltische Musik (http://www.speyfest.com).
August Der Notting Hill Carnival ist ein beliebter multikultureller Karneval am letzten Wochenende im August (https://nhcarnival.org).
August/September Konzerte, Opern, Tanz und Theater bietet das Edinburgh International Festival (https://www.eif.co.uk).
Anfang September Traditionelle schottische Wettkämpfe zu Dudelsackklängen kann man bei The Braemar Gathering erleben (https://www.braemargathering.org).
September Eine Gaumenfreude ist das alljährliche Yorker Food Festival (https://www.yorkfoodfestival.com).
Die Veranstaltungen des Blas Festival finden überall im Hochland statt, darunter keltische Musikdarbietungen und andere kulturelle Events, die das schottische Hochland feiert (https://www.blas-festival.com).
Amtssprache: Englisch
Bevölkerung: rund 66 Mio. Einwohner
Fläche: 243.820 km²
Hauptstadt: London (rund 8,5 Mio. Einwohner)
Landesvorwahl: +44
Währung: Pfund Sterling (Abk.: £; ISO-4217-Code: GBP)
Zeitzone: Greenwich Mean Time (GMT); Mitteleuropäische Zeit (MEZ) & Mitteleuropäische Sommerzeit (MESZ): -1 Stunde

Jamaika

Eine Impfbescheinigung gegen Gelbfieber ist nur dann Pflicht, wenn man aus Infektionsgebieten anreist. Ein Impfschutz gegen Hepatitis A wird empfohlen; gegen das durch Stechmücken übertragene Dengue-Fieber gibt es keine Impfung. Hier hilft nur Mückenschutz und notfalls ein Gang zum Arzt. Auch gegen die durch Moskitos übertragene Malariainfektion sollte man sich mit Hilfe von körperbedeckender Kleidung, Insektenschutzmittel und Moskitonetzen schützen und sich bereits im Heimatland beim Tropenarzt über eine Malariaprophylaxe informieren. Anstatt gechlortes Leitungswasser zu trinken, kauft man besser abgefülltes Wasser im Supermarkt. HIV-Infektionen sind, wie auch auf anderen Karibikinseln, relativ weit verbreitet.
Da sich Impfvorschriften kurzfristig ändern können, ist es ratsam, die aktuellen Vorschriften vor der Reise direkt bei der jeweiligen Botschaft oder konsularischen Vertretung des Ziellandes zu erfragen. Bitte erkundigen Sie sich zusätzlich auf den Internetseiten Ihres Auswärtigen Amtes über mögliche aktuelle medizinische Risiken für Reisen ins jeweilige Land.
Reisebüros können i.d.R. Auskunft über behindertengerechte Hotels geben und verfügen über entsprechende Datenbanken, in denen sie nach bestimmten Kriterien filtern können. Menschen mit Behinderung haben auch die Möglichkeit, sich bei Selbsthilfegruppen im eigenen Land nach den Erfahrungen anderer Mitglieder zu erkundigen. Hilfreiche Informationen erteilt außerdem Mobility International Schweiz. Abgesenkte Bordsteine und sonstige Vorkehrungen für Rollstuhlfahrer sind auf Jamaika kaum zu finden, dafür sind die Einheimischen ein sehr freundliches und hilfsbereites Volk.

Mobility International Schweiz
c/o Procap Reisen und Sport
Frohburgstrasse 4
4600 Olten
Tel.: + +41-62-2126740
E-Mail: info@mis-ch.ch
Web: http://www.mis-ch.ch
Neujahr (1. Januar); Aschermittwoch (Februar/März); Karfreitag (März/April); Ostermontag (März/April); Tag der Arbeit (22. Mai); Tag der Sklavenbefreiung (1. August); Unabhängigkeitstag (erster Montag im August); Tag der Nationalhelden (dritter Montag im Oktober); Weihnachten (25./26. Dezember).
Eine Tochtergesellschaft der amerikanischen Firma Cable & Wireless betreibt das jamaikanische Telefonnetz. In größeren Orten findet man im Zentrum Büros von C & W, in denen man Telefonkarten für internationale Gespräche kaufen sowie telefonieren kann. Auslandsgespräche vom Hotel aus sind erheblich teurer. „Crediphones" heißen Telefonzellen, in denen man mit Kreditkarte bezahlen kann. Vorwahlen: Jamaika 001876, Schweiz 01141, Österreich 01143, Deutschland 01149. Im Bereich der Mobiltelefonie sollte man sich vor Antritt der Reise beim jeweiligen Mobilfunkanbieter über die Roaming-Gebühren informieren bzw. entsprechende Tarifoptionen für Jamaika buchen. Darüber hinaus kann es sinnvoll sein, sich vor Ort eine Prepaid-Karte eines nationalen Anbieters (z.B. Digicel: https://www.digicelgroup.com) zu besorgen.
Touristen können sich bis zu 90 Tage ohne Visum auf Jamaika aufhalten. Erwachsene benötigen einen Reisepass. Kindereinträge im Reisepass eines Elternteils sind nicht mehr gültig. Jedes Kind benötigt ein eigenes Ausweisdokument. Haustiere dürfen nicht einreisen, weil Jamaika tollwutfreies Gebiet ist. Ausreichende finanzielle Mittel und ein Weiter- bzw. Rückflugticket sind nachzuweisen. Bei der Ausreise wird eine Gebühr von 1.000 JMD fällig, die aber in der Regel im Preis des Flugtickets schon enthalten ist und von den Fluggesellschaften abgeführt wird (bei der Buchung nachfragen!). Bei Einreise aus einem Gelbfiebergebiet wird der Nachweis für eine gültige Gelbfieberimpfung verlangt.
Da sich Einreisebestimmungen kurzfristig ändern können, ist es ratsam, die aktuellen Vorschriften kurz vor der Reise direkt bei der jeweiligen Botschaft zu erfragen.
Polizei, Luft- und Seerettung erreicht man unter 119, Krankenwagen und Feuerwehr unter 110, für Hurrikanwarnungen ruft man die 116 an.
Wenn man mit einer Dienstleistung zufrieden war, sollte man auf Jamaika in jedem Fall ein Trinkgeld (ca. 10 Prozent) geben, zumal das Servicepersonal zu niedrigen Löhnen arbeitet. In Hotels und Restaurants ist ein Bedienzuschlag (service charge) von 10-15 Prozent vorgesehen. Man sollte von Fall zu Fall prüfen, ob dieser bereits im Preis für Speisen und Zimmer enthalten ist oder noch extra berechnet wird.
Für Drogen, Waffen, Landeswährung, Produkte aus Ziegenleder, Tiere und Pflanzen, pornografisches Material und obszöne Bilder besteht Ein- und Ausfuhrverbot. Ansonsten dürfen 200 Zigaretten oder 50 Zigarren oder 230 g Tabak, 1 l Alkohol, 170 ml Parfüm und 340 ml Eau de Toilette sowie Fremdwährung in unbegrenzter Höhe mitgebracht werden, wobei diese bei der Einreise angegeben werden müssen. Bei der Rückreise in die EU dürfen Personen über 17 Jahre 200 Zigaretten oder 100 Zigarillos mit einem Höchstgewicht von 3 g pro Stück oder 50 Zigarren oder 250 g Tabak sowie 1 l Spirituosen, 2 l Zwischenerzeugnisse, 4 l nicht schäumenden Wein und 16 l Bier sowie andere Waren, wie Parfüm, Kaffee, Tee und Elektrogeräte bis zu einem Wert von 300 EUR zollfrei einführen, wobei die Wertgrenze für Jugendliche unter 15 Jahre bei 175 EUR und für Flug- und Schiffsreisende bei 430 EUR liegt. Bei der Wiedereinreise in die Schweiz dürfen über 17-jährige 250 Zigaretten oder Zigarren oder 250 g anderer Tabakfabrikate sowie 5 l alkoholische Getränke mit einem Alkoholgehalt bis 18 Vol.-% und 1 l alkoholische Getränke mit einem Alkoholgehalt über 18 Vol.-% zollfrei einführen. Die Wertfreigrenze aller eingekauften Waren beträgt 300 CHF (inkl. Geschenke, Alkohol und Tabakerzeugnisse).
Da sich Zollbestimmungen kurzfristig ändern können, ist es ratsam, die aktuellen Vorschriften kurz vor der Reise direkt bei der jeweiligen Botschaft zu erfragen.
Die meisten Geschäfte öffnen Mo-Fr von 8.30-16.30/17 Uhr und Sa bis 15 oder 16 Uhr. Postämter können Mo-Fr 9-17 Uhr, Banken Mo-Fr 9-16 Uhr aufgesucht werden. Ämter und Behörden sind i.d.R. Mo-Fr 8.30/9 bis 16/16.30 Uhr für den Publikumsverkehr geöffnet.
Homosexuelle Handlungen zwischen Männern sind auf Jamaika per Gesetz verboten und werden mit bis zu 10 Jahren Haft bestraft. Gleichgeschlechtliche Liebe wird auch von der Gesellschaft kaum akzeptiert und in vielen Hotels sind Homosexuelle nicht willkommen. In der Öffentlichkeit ist in jedem Fall Zurückhaltung angebracht und von gegenseitigen Zuneigungsbekundungen abzusehen.
Mit Sexualität geht man auf Jamaika locker um und Frauen, die Jamaika alleine bereisen, sollten sich auf häufige Annäherungsversuche einstellen. Manch einheimischer Mann verdient sein Geld als „Boy“ für Touristinnen. Sollte ein solcher Gigolo Sie z.B. bei einer Stadtbesichtigung oder am Strand umwerben, hat er für gewöhnlich rein geschäftliche Absichten. Ein klares „no, thanks“ oder der Verweis auf einen vermeintlichen Freund oder Ehemann wird i.d.R. verstanden; bei allzu aufdringlichen Verehrern kann es hilfreich sein, sich an jamaikanische Frauen zu wenden. Die Mitarbeiter im Hotel können meist Tipps geben, welche Gegenden man lieber meiden sollte. Nachts sollte man als Frau nicht alleine ausgehen.
Die Netzspannung beträgt in der Regel 110, in großen Hotels auch 220 Volt. Man benötigt einen Adapter für US-amerikanische Flachstecker, der von manchen Hotels bereitgestellt wird.
In Kingston und größeren Städten wie Montego Bay, Ocho Rios, Negril, Mandeville, St. Thomas und Port Antonio gibt es private und öffentliche Krankenhäuser. Kompliziertere Krankheiten oder Verletzungen lässt man besser im Heimatland behandeln. Reisende sollten in jedem Fall vorab prüfen, ob eine medizinische Versorgung im Ausland von der Versicherung hinreichend abgedeckt ist und eine Rücktransportversicherung für den Notfall abschließen.
Deutsche Botschaft
10 Waterloo Road
Kingston 10
Tel.: +1876-926-6728
Fax: +1876-620-5457
Web: http://www.kingston.diplo.de

Österreichisches Honorargeneralkonsulat
2 Ardenne Road
Kingston 10
Tel.: +1876-940-2404
Fax: +1876-956-7505
E-Mail: josef@roundhilljamaica.com

Schweizerisches Generalkonsulat
c/o Swiss Stores Ltd.
107 Harbour Street
Kingston
Tel.: +1876-948-9656
Fax: +1876-922-8403
E-Mail: kingston@honorarvertretung.ch
Web: http://www.eda.admin.ch/eda/de/home/reps/zameri/vjam/afojam.html
Wer mit einem Mietwagen die Insel erkunden möchte, muss abseits der Hauptstraßen auf schlechte Straßenverhältnisse gefasst sein. Auch der Linksverkehr stellt Besucher anfangs vor beträchtliche Probleme. An den Flughäfen von Kingston und Montego Bay gibt es zahlreiche Autovermietungen, in der Hauptsaison ist es ratsam, vor Antritt der Reise zu reservieren. Um ein Auto zu mieten, muss man einen nationalen Führerschein und Kreditkarte vorweisen und mindestens 25 Jahre alt sein.
Bei einer Fahrt mit dem Taxi sollte man auf zwei Dinge achten: Der Fahrpreis sollte immer vor Antritt der Fahrt ausgehandelt werden, außerdem empfiehlt es sich, nur mit lizenzierten Taxis zu fahren. Diese sind mit den Buchstaben PPV (Public Passenger Vehicle) gekennzeichnet. Günstig, wenngleich wenig komfortabel, sind Busse und Minibusse, die fast jeden Ort auf Jamaica ansteuern, jedoch häufig überfüllt sind. Flüge innerhalb Jamaikas sind mit Caribbean Airlines möglich, die Airline fliegt Kingston und Montego Bay an (https://www.caribbean-airlines.com). Daneben gibt es Chartergesellschaften, die Flüge zu verschiedenen Zielen auf Jamaika anbieten.
Internationale Transatlantikverbindungen, vor allem nach Kingston und Montego Bay, werden von British Airways und Air Jamaica (ab London) sowie beispielsweise von Condor (ab Frankfurt; https://www.condor.com) bedient.
Im Flachland und an der Küste ist es das ganze Jahr über sommerlich warm mit durchschnittlichen Temperaturen zwischen 27 und 32 °C, in den Bergen ist es etwa 7 °C kühler. Die Wassertemperatur liegt kontinuierlich bei herrlich angenehmen 25-28 °C – perfekte Bedingungen für einen Badeurlaub! Am meisten Niederschlag fällt im September und Oktober, wobei im August und September vereinzelt Hurrikane zu erwarten sind. Wirklich schwere Stürme gibt es aber nur ungefähr alle 10 Jahre. Im Sommer sollte man dennoch stets den Wetterbericht verfolgen. Jamaika liegt in einer seismisch aktiven Zone und es kann zu Erdbeben kommen.
Die beste Reisezeit geht von Dezember bis April – dann ist Hochsaison und auch die Preise gehen entsprechend in die Höhe. Stetige Winde machen die recht hohe Luftfeuchtigkeit erträglich. Es empfiehlt sich atmungsaktive Kleidung aus Naturfasern, aber auch eine leichte Jacke oder ein Pullover für die Abendstunden. Wer Bergwanderungen unternehmen möchte, sollte wind- und regendichte Kleidung und festes Schuhwerk im Reisegepäck haben. Innenstädte und Restaurants sollten nicht im Strand-Outfit besucht werden.
Amtssprache: Englisch
Bevölkerung: rund 2,9 Mio. Einwohner
Fläche: 10.991 km²
Hauptstadt: Kingston (rund 900.000 Einwohner)
Landesvorwahl: +1876
Währung: Jamaika-Dollar (Abk.: J$; ISO-4217-Code: JMD)
Zeitzone: Eastern Standard Time (EST); Mitteleuropäische Zeit (MEZ) -6 Stunden; Mitteleuropäische Sommerzeit (MESZ) -7 Stunden; keine Umstellung auf Sommerzeit
Januar Das Maroon Festival in Accompong ist ein großes Straßenfest mit viel Musik, Tanz und gutem Essen.
6. Februar Vielerorts feiert man am Geburtstag Bob Marleys einen Bob Marley Birthday Bash.
April Am Jamaica Carnival finden in Kingston, Montego Bay, Negril und Ocho Rios besonders farbenprächtige Paraden mit Tänzern und Musikern statt (http://carnivalinjamaica.com).
Juni Das Ocho Rios Jazz Festival erstreckt sich über eine Woche (http://www.ochoriosjazz.com).
Juli Reggae-Fans sollten auf keinen Fall das einwöchige Reggae Sumfest in Montego Bay verpassen (http://www.reggaesumfest.com).
6. August Anlässlich des Unabhängigkeitstages wird in Kingston eine große Parade veranstaltet.
September/Oktober Der Hochseeangelwettbewerb, Port Antonio International Marlin Tournament, zählt zu den ältesten in der Karibik.
Oktober Sogar in Kingston auf Jamaika wird alljährlich ein typisch deutsches Oktoberfest veranstaltet.
Dezember In diesem Monat findet in Negril der Reggae Marathon statt (https://www.reggaemarathon.com).
In der jamaikanischen Küche vereinen sich afrikanische, asiatische und europäische Einflüsse. Jamaikanische Delikatessen sind Jerk, gegrilltes oder geräuchertes, mariniertes Schweine- oder Hühnerfleisch, Saltfish and Ackee, getrockneter Kabeljau mit gekochter Ackee-Frucht oder Jamaican Pepperpot, ein scharfer Eintopf mit gepökeltem Rind- sowie Schweinefleisch und Okra. Weitere Gerichte, die man auf den Speisekarten findet, sind Spanferkel, gefüllt mit Reis, Paprika, Yamswurzeln, geraspelter Kokosnuss und Maismehl oder Reis mit Bohnen, Schalotten, Kokosmilch und Kokosöl. Als Snack für zwischendurch bieten sich gebratene Kochbananen, mit Hackfleisch gefüllte Blätterteigpasteten oder Johnny Cake, Fladen aus Maismehl, an. Zum Nachtisch darf man sich auf tropische Früchte freuen, wie z.B. Ananas, Melonen, Mangos, Papayas und Bananen. Ein weltweit verkaufter Rum ist der jamaikanische Captain Morgan.

Ausflugsland

USA

Die gesamten USA haben die Vorwahl 001. Um aus den USA nach Hause zu telefonieren, wählt man die 01141 in die Schweiz, 01143 nach Österreich und 01149 nach Deutschland und anschließend die Ortskennzahl ohne 0 und die Rufnummer. Am preisgünstigsten telefoniert man national wie international mit Telefonkarten, die in Delis oder Zeitschriftenläden erhältlich sind. Innerhalb der Vereinigten Staaten sind Rufnummern, die mit 1-800 beginnen, gebührenfrei. Bei Fragen und Problemen hilft der Operator unter der „0" weiter. Mit dem Handy aus dem Heimatland kann man in den USA nur dann telefonieren, wenn es sich um ein Tri- oder Quadbandgerät handelt. Je nach Anbieter können hohe Roaming-Gebühren anfallen. Eine gute Alternative ist das Telefonieren über das Internet (z.B. via Skype).
Deutsche Botschaft
4645 Reservoir Road NW
Washington, DC20007
Tel.: +1-202-2984000
Web: http://www.germany.info/Vertretung/usa/de/Startseite.html

Österreichische Botschaft
3524 International Court N.W.
Washington, D.C. 20008
Tel.: +1-202-8956700
Fax: +1-202-8956750
E-Mail: consularsection@austria.org
Web: http://www.austria.org

Schweizerische Botschaft
2900 Cathedral Avenue N.W.
Washington, D.C. 20008
Tel.: +1-202-7457900
Fax: +1-202-3872564
E-Mail: was.vertretung@eda.admin.ch
Web: http://www.swissemb.org
Zollfrei eingeführt werden dürfen jegliche Gebrauchsgegenstände persönlicher Art, darunter 200 Zigaretten oder 50 Zigarren oder 2 Kilo Tabak sowie 1 l Alkohol. Geschenke im Wert von bis zu 100 USD sind ebenfalls zollfrei. Nicht mitgebracht werden dürfen Blumen und Lebensmittel aus pflanzlichen und tierischen Erzeugnissen. Landes- und Fremdwährung darf unbegrenzt ein- und ausgeführt werden, ab 10.000 USD besteht aber Deklarationspflicht. Auch Goldmünzen und Gold müssen deklariert werden.
Zollfreigrenzen bei der Wiedereinreise nach Deutschland und Österreich sind 200 Zigaretten oder 100 Zigarillos mit einem Höchstgewicht von 3 g pro Stück oder 50 Zigarren oder 250 g Tabak sowie 1 l Spirituosen, 2 l Zwischenerzeugnisse, 4 l nicht schäumender Wein und 16 l Bier sowie 1 l Spirituosen oder 2 l Wein und Geschenke bis 300 EUR (Schiffs- und Flugreisende 430 EUR).
Bei der Rückreise in die Schweiz dürfen über 17-Jährige 250 Zigaretten oder Zigarren oder 250 g anderer Tabakfabrikate sowie 5 l alkoholische Getränke mit einem Alkoholgehalt bis 18 % Vol. und 1 l alkoholische Getränke mit einem Alkoholgehalt über 18 % Vol. zollfrei einführen. Die Wertfreigrenze aller eingekauften Waren beträgt 300 CHF (inklusive Geschenke, Alkohol und Tabakerzeugnisse).
Da sich Zollbestimmungen kurzfristig ändern können, ist es ratsam, die aktuellen Vorschriften kurz vor der Reise direkt bei der jeweiligen Botschaft zu erfragen. Ausführliche Infos unter http://www.cbp.gov/xp/cgov/travel.
New Year’s Day (Neujahr, 1. Januar); Martin Luther King Day (Gedenk- und Feiertag für den 1968 ermordeten Martin Luther King, 3. Montag im Januar); Washington's Birthday/Presidents' Day (Feiertag zu Ehren aller US-Präsidenten, 3. Montag im Februar); Memorial Day (Heldengedenktag, letzter Montag im Mai); Independence Day (Tag der Unabhängigkeit, 4. Juli); Tag der Arbeit (Labor Day, 1. Montag im September); Columbus Day (Gedenktag zur Entdeckung Amerikas, 2. Montag im Oktober); Veterans Day (Tag der Veteranen, 11. November); Thanksgiving Day (Erntedankfest, 4. Donnerstag im November); Christmas Day (Weihnachten, 25. Dezember).
Fallen Neujahr, der Unabhängigkeitstag oder Weihnachten auf einen Sonntag, so ist der darauffolgende Montag ebenfalls ein Feiertag, fallen diese Feiertage auf einen Samstag, wird der Freitag davor zum Feiertag.
Die Notrufnummer für Feuerwehr, Krankenwagen und Polizei lautet landesweit 911. Auch der Operator, erreichbar unter Tel. 0, hilft in Notfällen.
Generell empfiehlt sich anlässlich einer Reise die Überprüfung bzw. Erweiterung der Standardimpfungen (v.a. gegen Tetanus, Diphtherie, Keuchhusten, ggfs. auch gegen Polio (Kinderlähmung), Mumps, Masern, Röteln, Pneumokokken und Influenza).
Darüber hinaus kann eine Impfung gegen Hepatitis A sinnvoll sein, bei längeren Aufenthalten und/oder besonderer Exposition auch gegen Hepatitis B, Tollwut und Typhus.
Es besteht ein geringes Risiko, sich in den USA mit dem West-Nil-Fieber zu infizieren. Da es keine entsprechende Impfung gibt, ist auf einen ausreichenden Mückenschutz zu achten.
Da sich Impfvorschriften kurzfristig ändern können, ist es ratsam, die aktuellen Vorschriften vor der Reise direkt bei der jeweiligen Botschaft oder konsularischen Vertretung des Ziellandes zu erfragen. Bitte erkundigen Sie sich zusätzlich auf den Internetseiten Ihres Auswärtigen Amtes über mögliche aktuelle medizinische Risiken für Reisen ins jeweilige Land.
Bürger aus Staaten, die am Visa Waiver Program teilnehmen (darunter Deutschland, Österreich und die Schweiz) benötigen zur Einreise einen mindestens für die Dauer der Reise gültigen maschinenlesbaren Reisepass (roter EU-Pass; s. auch http://www.auswaertiges-amt.de). Kinderreisepässe werden zur visumfreien Einreise nur dann anerkannt, wenn sie ein Foto enthalten, vor dem 26.10.2006 ausgestellt worden sind und ab diesem Datum nicht verlängert wurden. Ansonsten sollte man rechtzeitig vor der Reise einen regulären Reisepass für ein Kind beantragen.
Ein Visum ist nicht erforderlich, wenn der Aufenthalt nicht mehr als 90 Tage beträgt und Sie ein gültiges Rückflugticket vorweisen. Deutsche und Schweizer, die mit einem vorläufigen Reisepass in die USA einreisen wollen, benötigen zusätzlich ein Visum. Ab Oktober 2006 müssen neu ausgestellte Pässe zudem biometrische Daten in Chipform (sog. E-passport) enthalten. Seit Anfang 2009 gibt es ein neues elektronisches System der Einreisegenehmigung (ESTA).
Wer ohne Visum in die USA einreisen möchte, benötigt eine ESTA-Genehmigung. Die Einreiseerlaubnis ist unter https://esta.cbp.dhs.gov erhältlich, zwei Jahre für beliebig viele Reisen in die USA gültig und vor der Anreise anzufordern. Es werden 14 USD erhoben, die Bezahlung erfolgt per Kreditkarte im Inter-net oder über Dritte (z.B. Reisebüro). Zudem sind alle Fluggesellschaften dazu verpflichtet, persönliche Daten ihrer Gäste auf Flügen in die USA zu registrieren und vor Abflug an die US-Behörden zu übermitteln.
Wer länger als 90 Tage in den USA bleiben will, muss bei der zuständigen Botschaft oder dem Konsulat im Heimatland ein Visum beantragen. Alle Antragsteller müssen ein ausgefülltes und unterschriebenes elektronisches Visaantragsformular (EVAF) DS-156 einreichen. Es ist in deutscher und englischer Sprache unter http://evisaforms.state.gov verfügbar. Die Sicherheitsbestimmungen bei Flugreisen in die USA sind verschärft. Ergänzend zu den bereits regulär durchgeführten Kontrollen sollten sich Reisende auf zusätzliche Personen- und Gepäckkontrollen am boarding gate/Abflugsteig einstellen. Sie sollten daher überpünktlich am Flughafen sein und genug Zeit für die zusätzlichen Sicherheitskontrollen einplanen. Informationen unter http://www.drv.de oder bei Ihrer Fluggesellschaft. Bei Problemen mit der Einreise in die USA, können Reisende sich an das Department of Homeland Security wenden. Hier gibt es das sog. Traveler Redress Inquiry Program (DHS TRIP) unter http://www.dhs.gov. Auf der Webseite der US-Botschaft in Berlin findet man ausführliche Hinweise zu den Einreisebestimmungen und zum Visumverfahren (https://de.usembassy.gov/de/visa).
Da sich Einreisebestimmungen kurzfristig ändern können, ist es ratsam, die aktuellen Vorschriften kurz vor der Reise direkt bei der jeweiligen Botschaft zu erfragen.
Obwohl die homosexuelle Bewegung in der Christopher Street in New York ihren Anfang nahm und ein Bundesgesetz Diskriminierung aufgrund von Rasse und Geschlecht verbietet, werden Homosexuelle von weiten Teilen der Bevölkerung immer noch nicht akzeptiert. Der Gipfel der Intoleranz äußert sich in so genannten „hate crimes" (Verbrechen aus Hass), denen immer wieder Homosexuelle zum Opfer fallen. In manchen Städten und Stadtvierteln ist es kein Problem, seine Homosexualität offen zu zeigen, in anderen und in ländlichen Regionen sollte man vorsichtig sein. In einem so großen Land wie den USA ist das individuell zu entscheiden. Im Juni 2015 wurde die Homo-Ehe für alle Bundesstaaten der USA eingeführt.
In den USA ist es üblich, Trinkgeld („Tip“ oder „Gratuity“) zu geben (vor allem in Restaurants, Casinos und im Tourismussektor). In vielen Berufsfeldern macht das Trinkgeld einen wichtigen Bestandteil des Einkommens aus und garantiert ebenfalls die Qualität der Dienstleistung.

Als Hilfe können Sie sich an den hier angegebenen Maßstäben orientieren:
- Restaurants: 15-20 % des Gesamtbetrags (außer in Fast Food Ketten)
- Bars: 10-20 % des Gesamtbetrags
- Taxis: 10-15 % des Betrags, der auf dem Taxibarometer angezeigt wird (bestehen Sie darauf, dass dieses immer mitläuft)
- Musiker: $ 1.00

Bei einer Gruppenreise müssen Sie kein Trinkgeld mehr für die Mahlzeiten geben, die bereits inklusive sind (außer in einigen Casinos).

Fahrer und Reiseleiter
Die Erfahrung, Professionalität und Kompetenz Ihres Fahrers und Reiseleiters tragen zu dem Erfolg der Reise bei und machen sie zu einem unvergesslichen Erlebnis. Es ist in der amerikanischen Kultur selbstverständlich, dem Fahrer und Reiseleiter am Ende der Reise ein Trinkgeld zu geben. Am besten geben Sie beiden einen separaten Umschlag. Das Trinkgeld sollte wie folgt berechnet werden:  
- Reiseführer: $ 4.00 - $ 5.00 pro Tag und pro Person
- Fahrer: $ 3.00 - $ 4.00 pro Tag und pro Person
- Ortsansässiger Fahrer für Flughafentransfers oder Ausflüge: zwischen $ 0.50 und $ 1.00 (ein wenig mehr, wenn Koffer aus dem Kofferraum des Autos gehoben werden müssen)
- Ortsansässiger Reiseführer: $ 1.00 pro Besuch
Frauen, die in den USA alleine reisen, haben in der Regel nichts zu befürchten. Trotzdem sollten sie sich, wie auch in anderen Ländern, nachts nicht alleine an menschenleeren Plätzen und in einsamen Gegenden aufhalten. Auch vom Trampen - besonders in ländlichen Gegenden - wird generell abgeraten.
Die USA sind ein behindertenfreundliches Reiseland. Die Tourist Offices der einzelnen Staaten geben Auskunft über behindertengerechte Transport- und Unterkunftsmöglichkeiten. Ausführliche Informationen erhält man auch bei der weltweit arbeitenden Society for Accessible Travel & Hospitality, 347 Fifth Ave, Suite 605, New York, NY 10016, Tel.: +1-212-4477284, E-Mail: sathtravel@aol.com, Web: http://www.sath.org.
In den USA gibt es kein Ladenschlussgesetz und somit können Geschäfte ihre Öffnungszeiten selbst festlegen. Kleinere Geschäfte haben meist Mo-Sa 9.30-17 Uhr, Supermärkte oft 24 Stunden täglich und Shopping Malls auch sonntags geöffnet. Banken sind für den Kundenverkehr meist Mo-Fr 9-15 und zusätzlich an einem Wochentag bis 18 Uhr geöffnet, die Post besetzt ihre Schalter Mo-Fr 8-18, Sa 8-12 Uhr. In den Großstädten sind die Hauptpostämter 24 Stunden lang geöffnet. Museen haben zu den unterschiedlichsten Zeiten geöffnet, oft sind sie montags geschlossen.
Die medizinische Versorgung in den USA ist ausgezeichnet. Ausländische Besucher werden jedoch als Privatpatienten behandelt, d.h. ärztliche Leistungen müssen sofort bar oder mit Kreditkarte bezahlt werden. Aus diesem Grund empfiehlt es sich auf jeden Fall, eine private Reisekrankenversicherung abzuschließen.
Die Netzspannung in den Vereinigten Staaten beträgt 120 Volt (60 Hz). Um elektrische Geräte benutzen zu können, benötigt man einen Adapter, den der Fachhandel im Heimatland vorrätig hat.
Mit dem Wohnmobil durch die Rocky Mountains
Bei einer Rundreise sollte man sich bereits bei der Buchung des Transatlantikfluges über die Möglichkeit informieren, einen Stop-Over einzulegen bzw. seinen Heimflug von einem anderen Flughafen innerhalb der USA anzutreten. Dies ist oft billiger als das Buchen von Inlandsflügen vor Ort.
Für das Zurücklegen von größeren Strecken stehen Reisenden ebenso die Dienste der halbstaatlichen Eisenbahngesellschaft AMTRAK (http://www.amtrak.com) zur Verfügung. Hier empfiehlt sich für Vielfahrer der nur außerhalb der USA erhältliche USA Railpass für eine bestimmte Reisedauer. In den AMTRAK-Zügen besteht Reservierungspflicht. Das meistbenutzte öffentliche Verkehrsmittel in den USA ist der Bus - am bekanntesten ist das Unternehmen Greyhound (http://www.greyhound.com) Sein Streckennetz ist dichter als das der Bahn. Auch gibt es für Reisende einen nur im Ausland erhältlichen Vielfahrerpass (Ameripass). Am flexibelsten ist man, wenn man sich ein Auto oder gar einen Camper mietet und das Land auf eigene Faust erkundet.
Januar/Februar Das Chinese New Year wird in den Chinatowns von San Francisco, New York und Los Angeles mit Drachenparaden und Feuerwerken gefeiert.
März Ein Megaevent sind die im ganzen Land veranstalteten St. Patrick’s Day Parades.
April-Mai Ein bedeutendes Ereignis ist das San Francisco International Film Festival (http://www.sffs.org).
4. Juli Ausgelassen feiert man im ganzen Land den Fourth of July, den amerikanischen Unabhängigkeitstag, mit Paraden und Feuerwerken.
Oktober Bunter, schriller, spaßiger und hipper als beim Fantasy Fest in Key West geht es kaum. Es ist eine Halloweenparty der Superlative für Kinder und Erwachsene. Besonders beliebt ist dieses Event in der Gay-Szene (http://www.fantasyfest.net).
31. Dezember An Silvester steigt am Times Square eine der größten Neujahrspartys der Welt. Besonderes Highlight ist das spektakuläre Feuerwerk, das jährlich abertausende Menschen in seinen Bann zieht.
Die USA gliedern sich in fünf Klimazonen. Während auf Hawaii subtropisches Klima herrscht, sorgt an der Pazifikküste ozeanisches Klima für geringe Niederschläge im Winter und eine nahezu regenlose Zeit im Sommer. Milde Winter und heiße Sommer zeichnen das Golfgebiet und den Bundesstaat Florida aus. Nördlich von Florida, an der Atlantikküste, ist das Klima von warmen Sommern und kalten Wintern geprägt, die zum Teil starken Niederschläge verteilen sich über das ganze Jahr. Im Landesinneren herrscht ein recht trockenes Klima, wobei Temperaturen und Niederschlagsmengen stark von der Höhenlage abhängen.
Die beste Reisezeit für Besucher des Sunshine States Florida ist der Winter, während Sonnenhungrige in Kalifornien und auf Hawaii das ganze Jahr über auf ihre Kosten kommen. Sehr beliebt als Reisezeit ist auch der Herbst, wenn in der Zeit von September bis November der Indian Summer den Nordosten der USA mit seinem bunten Laub in ein fantastisches Farbenmeer verwandelt.
Amtssprache: Englisch
Bevölkerung: rund 311,6 Mio. Einwohner
Fläche: 9.629,091 km²
Hauptstadt: Washington, D.C. (rund 620.000 Einwohner)
Landesvorwahl: +1
Währung: US-Dollar (Abk.: $, ISO-4217-Code: USD)
Zeitzone: Die USA teilen sich in folgende sechs Zeitzonen auf: Eastern Standard Time (EST; MEZ -6 Stunden), Central Standard Time (CST; MEZ -7), Mountain Time (MT; MEZ -8), Pacific Standard Time (PST; MEZ -9), Alaska Standard Time (AKST; MEZ -10), Hawaii Standard Time (HST; MEZ -11). Im Sommer gilt die Sommerzeit, d.h. der Zeitunterschied zur Mitteleuropäischen Sommerzeit (MESZ) bleibt gleich (Ausnahme: Arizona, Hawaii)
Amerikanisches Frühstück: Blueberry Pancakes mit Ahornsirup
Ein typisch amerikanisches Frühstück besteht aus Rühr- oder Spiegelei, Bacon, Toastbrot oder Bagels mit Butter, kleinen Würstchen sowie Pancakes mit Ahornsirup. Romana-Salat, Croutons, Parmesan und eine spezielle Vinaigrette sind die Hauptzutaten des klassischen Caesar Salads. Zu einem richtigen Barbecue gehören Steaks, Spareribs und Burger sowie Baked Potatoes mit Sour Cream, Coleslaw, Krautsalat, und Baked Beans, weiße Bohnen in Tomatensoße.
Weitere beliebte Gerichte sind Chop Suey, gemischtes Gemüse mit Schweine- Rind- oder Hühnerfleisch, Chili con Carne, ein Eintopf mit Bohnen und Fleisch, und Clam Chowder, ein Muscheleintopf. Für den kleinen Hunger zwischendurch bieten sich Hot Dogs oder amerikanische Sandwiches an. Brownies, Donuts, Chocolate Chip Cookies, Ice Cream und Muffins sind von den Dessertkarten nicht mehr wegzudenken. Wer sich statt einem Dessert lieber einen Cocktail gönnen möchte, sollte unbedingt den Cosmopolitan oder Long Island Iced Tea probieren.

Mexiko

Zur visumsfreien Einreise nach Mexiko wird ein Reisepass benötigt, der noch mindestens sechs Monate über den Rückreisetermin hinaus gültig ist. Kindereinträge im Reisepass eines Elternteils sind nicht mehr gültig. Jedes Kind benötigt ein eigenes Ausweisdokument. Die Fluggesellschaften verteilen eine Touristenkarte (FMT) an jeden Einreisenden. Diese muss ausgefüllt und bei der Immigration abgegeben werden. Ein Abriss der Karte muss bei der Ausreise wieder vorgelegt werden. Die Aufenthaltsdauer ist auf 90 Tage beschränkt, kann aber um weitere 90 Tage verlängert werden.
Da sich Einreisebestimmungen kurzfristig ändern können, ist es ratsam, die aktuellen Vorschriften kurz vor der Reise direkt bei der jeweiligen Botschaft zu erfragen.
Die meisten Mexikaner haben ein relativ entspanntes Verhältnis zur Homosexualität, Diskriminierungen kommen eher selten vor. Ab 2014 öffneten einzelne Bundesstaaten nach und nach die Ehe für gleichgeschlechtliche Paare, in vielen anderen werden Homo-Ehen anerkannt.
Eine aktive Szene verzeichnen Großstädte wie Mexiko-Stadt, Acapulco, Guadalajara, Monterrey oder Puerto Vallarta. Weitere Informationen vermittelt die Webseite https://www.gaymexicomap.com.
Zollfrei nach Mexiko eingeführt werden können Gegenstände für den persönlichen Gebrauch sowie Geschenke im Wert von bis zu 500 USD. Gegenstände für den persönlichen Bedarf können zollfrei eingeführt werden, darunter 1 Laptop, 3 Handys, 2 Foto- oder Videokameras, 2 Sport­geräte, 1 Zelt inkl. Zubehör sowie 2 Musikinstrumente inkl. Alkohol, Benzin und zerschnitzelter Tabak können nicht eingeführt werden. Es dürfen keinerlei Nahrungsmittel, Pflanzen oder Tiere eingeführt werden. Die Ausfuhr von Gold (außer Goldschmuck), Kakteen, Antiquitäten und archäologischen Gegenständen ist nicht gestattet. Das Washingtoner Artenschutzabkommen verbietet die Einfuhr von Schwarzer Koralle und Schildpatt nach Europa. Die Landeswährung ist ab einem Betrag von 10.000 USD deklarationspflichtig, die Mitnahme von Fremdwährung ist ohne Begrenzung erlaubt, aber generell deklarationspflichtig.
Bei der Rückreise in die EU dürfen Personen über 17 Jahre 200 Zigaretten oder 100 Zigarillos mit einem Höchstgewicht von 3 g pro Stück oder 50 Zigarren oder 250 g Tabak sowie 1 l Spirituosen, 2 l Zwischenerzeugnisse, 4 l nicht schäumenden Wein und 16 l Bier sowie andere Waren, wie Parfüm, Kaffee, Tee und Elektrogeräte bis zu einem Wert von 300 EUR zollfrei einführen, wobei die Wertgrenze für Jugendliche unter 15 Jahre bei 175 EUR und für Flug- und Schiffsreisende bei 430 EUR liegt. Bei der Wiedereinreise in die Schweiz dürfen über 17-jährige 250 Zigaretten oder Zigarren oder 250 g anderer Tabakfabrikate sowie 5 l alkoholische Getränke mit einem Alkoholgehalt bis 18 Vol.-% und 1 l alkoholische Getränke mit einem Alkoholgehalt über 18 Vol.-% zollfrei einführen. Die Wertfreigrenze aller eingekauften Waren beträgt 300 CHF (inkl. Geschenke, Alkohol und Tabakerzeugnisse).
Da sich Zollbestimmungen kurzfristig ändern können, ist es ratsam, die aktuellen Vorschriften kurz vor der Reise direkt bei der jeweiligen Botschaft zu erfragen.
Die meisten Geschäfte haben in Mexiko die ganze Woche über von 10-20 Uhr geöffnet, in Touristengebieten abends häufig auch länger. Manche machen zwischen 14 und 17 Uhr eine „siesta“ (Pause). Archäologische Stätten sind i.d.R. von 8-17 Uhr zugänglich. Museen können täglich außer montags von 10-17/18 Uhr besucht werden, teilweise auch bis 20 Uhr. Banken und Behörden sind für gewöhnlich Mo-Fr von 10-13 Uhr, manche auch nachmittags für ihre Kunden da.
Den zentralen Notruf erreicht man in Mexiko unter 911, die Polizei unter 080, Ambulanz und Feuerwehr unter 060. Der Notruf der Touristenpolizei lautet 061.
Die Netzspannung in Mexiko beträgt 110 Volt. Für alle Geräte, die nicht mit einem US-amerikanischen Flachstecker ausgestattet sind, benötigt man einen Adapter.
Año Nuevo (Neujahr, 1. Januar); Día del Trabajo (Tag der Arbeit, 1. Mai); Día de la Independencia (Unabhängigkeitstag, 16. September); Día de Navidad (Weihnachten, 25. Dezember).

Bewegliche Feiertage: Día de la Constitución Mexicana (Tag der Verfassung, Februar); Natalicio de Benito Juárez (Geburtstag von Benito Juárez, März); Semana Santa (Karwoche/Ostern, März/April); Revolución Mexicana (Tag der Revolution, November)
Mexiko hat die Landesvorwahl 0052, für Ferngespräche innerhalb des Landes muss man die 01 vorwählen. Um von Mexiko nach Deutschland anzurufen, wählt man die 0049, nach Österreich die 0043 und in die Schweiz die 0041 vor. Telefonieren vom Hotel aus ist nach wie vor sehr teuer, etwas günstiger sind öffentliche Münz- oder Kartentelefone; für letztere benötigt man eine „tarjeta telefónica“, die man am Kiosk oder in verschiedenen Geschäften erhält.
Wer das eigene Handy nutzen möchte, dem empfiehlt sich der Kauf einer mexikanischen SIM-Karte der Anbieter Telcel oder Movistar, die direkt ein bestimmtes Guthaben bzw. Datenvolumen umfassen (https://www.telcel.com, https://www.movistar.com.mx). Mit dem Smartphone kann man dann auch, z.B. per Skype, über das Internet telefonieren. Den Tarif aus dem Heimatland zu nutzen, ist in den meisten Fällen unverhältnismäßig teuer. Öffentliche Einrichtungen und Unterkünfte bieten inzwischen auch häufig kostenloses WiFi an.
Spezielle Impfungen sind für eine Reise nach Mexiko nicht erforderlich. Allerdings ist ein Impfschutz gegen Hepatitis A, Tetanus und Diphtherie bei Kurzreisen und gegen Hepatitis B, Typhus und Tollwut bei längeren Aufenthalten empfehlenswert.
Es besteht ein ganzjähriges mittleres Malariarisiko in den südlichen Regenwaldgebieten; die Städte, Höhenlagen und Küstenregionen gelten als malariafrei. Um sich vor Malaria und vor dem auch in Touristenzentren auftretenden Dengue-Fieber zu schützen, ist auf ausreichenden Mückenschutz zu achten. Es gibt keine entsprechende Impfung.
Da sich Impfvorschriften kurzfristig ändern können, ist es ratsam, die aktuellen Vorschriften vor der Reise direkt bei der jeweiligen Botschaft oder konsularischen Vertretung des Ziellandes zu erfragen. Bitte erkundigen Sie sich zusätzlich auf den Internetseiten Ihres Auswärtigen Amtes über mögliche aktuelle medizinische Risiken für Reisen ins jeweilige Land.
Deutsche Botschaft
Horacio 1506
Col. Los Morales, Sección Alameda
11510 México, D.F.
Tel.: +52-55-52832200
Fax: +52-55-52812588
E-Mail: info@mexi.diplo.de
Web: http://www.mexiko.diplo.de
Öffnungszeiten: Mo-Fr 8.30-11.30 Uhr

Österreichische Botschaft
Sierra Tarahumara Pte.420
Col. Lomas de Chapultepec
11000 México, D.F.
Tel.: +52-55-52510806
Fax: +52-55-52450198
E-Mail: mexiko-ob@bmeia.gv.at
Web: http://www.bmeia.gv.at/botschaft/mexiko.html
Öffnungszeiten: Mo-Fr 9-12 Uhr

Schweizerische Botschaft
Torre Optima, piso 11
Paseo de las Palmas No. 405
Lomas de Chapultepec
11000 México, D.F.
Tel.: +52-55-91784370
Fax: +52-55-55208685
E-Mail: mex.vertretung@eda.admin.ch
Web: http://www.eda.admin.ch/mexico
Menschen mit körperlicher Einschränkung, insbesondere Rollstuhlfahrer, haben es in Mexiko eher schwer: Hohe Bordsteinkanten, schlecht asphaltierte Straßen und Bürgersteige sowie das Fehlen behindertengerechter Einrichtungen erschweren das Vorankommen. Innerstädtische Linienbusse sind häufig maßlos überfüllt und verfügen über einen hohen Einstieg, so dass diese Art der Fortbewegung für Rollstuhlfahrer eher nicht in Frage kommt. Hilfreiche Informationen vermittelt z.B. Mobility International:

Mobility International Schweiz (MIS)
c/o Procap Reisen und Sport
Frohburgstrasse 4
4600 Olten
Tel.: +41-62-2126740
Fax: +41-62-2126739
E-Mail: info@mis-ch.ch
Web: http://www.mis-ch.ch
Dem allgegenwärtigen „machismo“ wird man sich als allein reisende Frau in Mexiko kaum entziehen können. Blicke, Pfiffe, eindeutige Gesten oder Anmachen sind an der Tagesordnung. Meist reicht es schon aus, den Blickkontakt zu vermeiden und zielstrebig weiterzugehen; im Zweifel wird auch ein klares „No“ gut verstanden. Grundsätzlich sollten Frauen sich nicht bei Dunkelheit an abgelegenen Orten aufhalten oder alleine per Anhalter fahren. In den sog. „cantinas“ sind Frauen generell nicht erwünscht. Restaurants, Cafés oder Cocktailbars können aber problemlos besucht werden.
In Mexiko-Stadt sollte man nur Taxis von offiziellen Taxiständen (sitios) nutzen oder solche, die man vorab telefonisch bestellt hat. Individuelle Reisen in abgelegene Regionen sollten nur mit einem erfahrenen Guide durchgeführt werden, der einen offiziellen Ausweis des Tourismusministeriums SECTUR besitzt.
Da der Rechnungspreis normalerweise kein Trinkgeld enthält, sind 10-15 Prozent als „propina“ bei Zufriedenheit angemessen. In den Touristengebieten geht man jedoch mehr und mehr dazu über, nach amerikanischer Manier einen Servicezuschlag zu erheben. Man sollte die Rechnung daher jeweils eingehend prüfen.
Die Qualität der medizinischen Ausstattung unterscheidet sich von Region zu Region stark, ist jedoch in größeren Städten und Touristengebieten meist gut. Hier gibt es Krankenhäuser und englisch-, manchmal sogar deutschsprachige Ärzte. Private Behandlungen muss man direkt vor Ort bezahlen, weshalb der Abschluss einer Auslandsreisekrankenversicherung inkl. medizinisch notwendigem Rücktransport unbedingt zu empfehlen ist. In den Apotheken (farmacias) erhält man viele Medikamente ohne Rezept und auch Drogerieartikel werden hier verkauft.
Bunt und fröhlich: Karneval in Mexiko
1. Januar Das Neujahrsfest wird vielerorts mit farbenfrohen Umzügen gefeiert.
Februar/März Besonders farbenprächtige Karnevalsumzüge sind in Acapulco, Cozumel, Ensenada, La Paz, Mazatlán, Mérida, San Cristóbal de las Casas und Veracruz zu bestaunen.
März In Mexiko-Stadt feiert man das Festival del Centro Histórico. Auf dem Programm stehen Konzerte, Opern, Kabarett und Tanzdarbietungen.
März/April Die Karwoche, Semana Santa, begeht man landesweit mit Prozessionen und Passionsspielen.
Tanz, Theater, Musik und Kunst sind die Schwerpunkte des mexikanischen Festes Festival Cultural Zacatecas (http://www.festivalculturalzacatecas.com).
Juli In Oaxaca werden auf dem Guelaguetza-Fest Stammestänze dargeboten.
14./15. August Vielerorts begeht man Mariä Himmelfahrt mit Wallfahrten.
Oktober/November Das Festival Internacional Cervantino ist ein Kulturfestival in Guanajuato. Opern, Theateraufführungen, Tanzdarbietungen, Lesungen und Ausstellungen sind fester Bestandteil des Festivals (http://www.festivalcervantino.gob.mx).
1./2. November Den Día de los Muertos, den Tag der Toten, feiern die Mexikaner mit Musik, lachenden Skeletten aus Pappmachée, Süßigkeiten und allem, was das Herz des Toten einst begehrte. Ein fröhliches Fest für die Verstorbenen.
Um in Mexiko von A nach B zu gelangen und dabei größere Distanzen in kurzer Zeit zu überwinden, kann man selbstverständlich das Flugzeug nehmen. Die nationale Fluggesellschaft Aeroméxico fliegt die wichtigsten touristischen Destinationen an (https://aeromexico.com/es-mx).
Das wahre „Mexiko-Feeling“ stellt sich jedoch erst bei einer Busreise ein. Das mexikanische Bussystem ist hervorragend ausgebaut und auch zu entlegenen Zielen bestehen Verbindungen. Auf den wichtigsten Strecken verkehren komfortable, klimatisierte Pullman-Busse und wer nachts unterwegs ist, spart sich zugleich das Hotel. Erkundigen Sie sich nach speziellen Spar-Coupons!
Nachdem die mexikanische Eisenbahn privatisiert wurde, ist der Schienenverkehr fast ausschließlich auf den Gütertransport beschränkt. Es gibt jedoch zwei berühmte Passagierstrecken: zum einen zwischen Chihuahua und Los Mochis durch den Kupfercanyon (Barranca del Cobre, https://www.nativetrails.de) und jene zwischen Guadalajara und Amatitán, die mit dem Tequila Express bedient wird (https://www.tequilaexpress.mx).
Mietwagen sind verhältnismäßig teuer; in jedem Fall empfiehlt sich eine umfassende Versicherung. Eher einsame Gegenden, wie die Halbinsel Baja California im Nordwesten des Landes, bereist man am besten mit einem Mietwagen, um die herrliche Landschaft aus Kakteenwäldern, Wüste, Gebirge und Meer bequem und flexibel zu erkunden.
In die Welt der Maya entführt ein Besuch auf der Halbinsel Yucatán und in der Provinz Chiapas. Vor Ort werden von den Touristinformationen (auch mehrtätige) geführte Touren angeboten. Rund um Cancún finden sich außerdem traumhafte Sandstrände für einen unbeschwerten Badetag am Karibischen Meer. Schnorchler und Taucher sind fasziniert von der hiesigen Unterwasserwelt.
Von Mai bis November kann es zu Tropenstürmen (Hurrikanen), starken Regenfällen, Überschwemmungen und Erdrutschen kommen. Überall im Land, insbesondere aber in Mexiko-Stadt und den mittleren und nördlichen Bundesstaaten, in Acapulco und Monterrey, ist mit erhöhter Gewaltkriminalität zu rechnen.
Auch in Mexiko kennt man die spanischen Ausdrücke für die vier Jahreszeiten Frühling, Sommer, Herbst und Winter, doch auf das Wetter bezogen unterscheidet man eher nur zwei: die Regenzeit von Mai/Juni bis Oktober und die Trockenzeit von November bis April. Selbst in der Regenzeit ist Mexiko immer eine Reise wert, denn dann präsentiert sich die Natur besonders üppig und farbenfroh. Zudem regnet es oft nur nachmittags für wenige Stunden, bevor die Sonne wieder die Wolken verdrängt. Zwischen August und Oktober besteht allerdings eine erhöhte Wirbelsturmgefahr, vor allem an der Karibikküste.
Aufgrund der großen Ausdehnung des Landes unterscheiden sich auch die klimatischen Verhältnisse in den verschiedenen Regionen. Die kühlsten Temperaturen herrschen in der „tierra fría“, den höheren Lagen ab 1.700 m, wo es vor allem nachts unangenehm kalt werden kann. Am Meer und in der „tierra caliente“, den tieferen Lagen bis zu 700 m, wird es hingegen richtig heiß und auch bis in die Nacht hinein bleibt es angenehm warm. In den mittleren Lagen, der „tierra templada“ zwischen 700 und 1.700 m, liegen die jährlichen Durchschnittstemperaturen zwischen 18 und 25 °C. Wer verschiedene Regionen des Landes bereisen möchte, sollte für jede Wetterlage die passende Kleidung im Gepäck haben. Wichtig ist auch gutes Schuhwerk für die teils schlecht asphaltierten, aber auch sehr steilen Wege, z.B. zu den Pyramiden.
Traditionelles mexikanisches Essen
In der mexikanischen Küche geht es feurig zu: Chili ist ein zentraler Bestandteil vieler Gerichte, häufig in Kombination mit Maisfladen (tortillas) und Bohnen (frijoles). Doch der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt und so entstehen die exotischsten Kreationen und Geschmackskombinationen. Süßer „mole poblano“, der hauptsächlich aus Schokolade besteht, wird zu pikant-würzigem Hühnchenfleisch gereicht und auf ein köstliches Kokoseis träufelt man eine feine Soße aus Chili und Limone. Für viele Mitteleuropäer (noch) eher ungewöhnlich sind die gerösteten Heuschrecken, die in Mexiko als Delikatesse gelten. Wer sich unvoreingenommen auf die Gaumenfreuden der mexikanischen Küche einlässt, wird sicher die eine oder andere Überraschung jenseits von Tacos und Tortillas erleben.
Amtssprache: Spanisch
Bevölkerung: rund 122 Mio. Einwohner
Fläche: 1.972.550 km²
Hauptstadt: Mexiko-Stadt bzw. Ciudad de México (rund 9 Mio. Einwohner)
Landesvorwahl: +52
Währung: Mexikanischer Peso (Abk.: $; ISO-4217-Code: MXN)
Zeitzonen: Central Standard Time (CST; MEZ -7 Std.), Mountain Standard Time (MST; MEZ -8 Std.), Pacific Standard Time (PST; MEZ -9 Std.)

Bahamas

New Year’s Day (Neujahr, 1. Januar); Good Friday (Karfreitag, März/April); Easter Monday (Ostermontag, März/April); Whit Monday (Pfingstmontag, Mai/Juni); Labour Day (Tag der Arbeit, 1. Freitag im Juni); Independence Day (Unabhängigkeitstag, 10. Juli); Emancipation Day (Tag der Sklavenbefreiung, 1. Montag im August); Discovery Day (Tag der Entdeckung, 12. Oktober); Christmas Day & Boxing Day (Weihnachten, 25. & 26. Dezember).
Da die Landschaft auf den Bahamas i.A. sehr flach ist, ist die Fortbewegung im Rollstuhl relativ einfach. Es gibt verschiedene Organisationen, die behindertengerechte Reisen anbieten, wie z.B. Flying Wheels Travel (http://www.flyingwheelstravel.com) oder Accessible Journeys (http://www.disabilitytravel.com). Vor Ort sind mehrere öffentliche Gebäude wie der Flughafen Nassau und viele Hotelanlagen bereits behindertengerecht ausgestattet. Mit dem „Blue Flag“-Zertifikat (http://www.blueflag.org) ausgezeichnete Häfen sind mit Rollstuhlrampen u.Ä. versehen und an manchen Stränden ist das Ausleihen von speziellen Rollstühlen für einen Strandspaziergang möglich. In Nassau gibt es Transportagenturen wie Courteous Transfers & Tours (http://www.courteoustaxibahamas.com), die Rollstuhlfahrer in geeigneten Vans von einem Ort zum anderen bringen.
Deutsches Honorarkonsulat
Nassau Sandyport Office Center
Lagoon Court Building Suite 115
Nassau
Tel.: +1242-3271163
Fax: +1242-3271173
E-Mail: nassau@hk-diplo.de
Das Konsulat liegt im Zuständigkeitsbereich der Deutschen Botschaft in Jamaika.

Österreichisches Honorarkonsulat
Winton Meadows
Everglades Road No. 14
Nassau
Tel.: +1242-3560000
Fax: +1242-3643297
E-Mail: konsulatofaustria.bs@live.com
Das Konsulat liegt im Zuständigkeitsbereich der Österreichischen Botschaft in den USA.

Schweizerische Botschaft
Die Schweiz unterhält keine Vertretung auf den Bahamas, zuständig ist die Botschaft in Kanada:
5 Marlborough Avenue
Ottawa, ON, K1N 8E6
Canada
Tel.: +1-613-2351837
Fax: +1-613-5631394
E-Mail: ott.vertretung@eda.admin.ch
Web: https://www.eda.admin.ch/ottawa
Für D-A-CH-Bürger sind keine verpflichtenden Impfungen vorgesehen. Nur wer aus einem gelbfieberendemischen Gebiet einreist und über ein Jahr alt ist, muss eine entsprechende Impfung nachweisen. Grundsätzlich sollten jedoch Standardimpfungen wie die gegen Tetanus, Diphtherie, ggfs. auch gegen Pertussis, MMR und Influenza auf dem neuesten Stand sein. Zusätzlich empfiehlt sich eine Reiseimpfung gegen Hepatitis A und bei Langzeitaufenthalten oder besonderer Exposition auch gegen Hepatitis B und Tollwut. Die Gefahr, an Malaria zu erkranken ist auf den Bahamas verschwindend gering. Aufgrund von Dengue-Fieber ist der Schutz vor Mückenstichen jedoch sinnvoll und kann durch Insektenschutzmittel, helle und bedeckende Kleidung sowie ein Moskitonetz gewährleistet werden. Das Leitungswasser ist nicht zum Verzehr geeignet und kann schwere Durchfallerkrankungen hervorrufen, weshalb Getränke ohne Eiswürfel getrunken und Lebensmittel nur in gekochtem oder geschältem Zustand verspeist werden sollten. Ungeschützter Geschlechtsverkehr, unsaubere Spritzen und Kanülen sowie Bluttransfusionen bergen i.A. ein Risiko, sich mit HIV zu infizieren; auf den Bahamas ist das Infektionsrisiko erhöht, da die Krankheit recht weit verbreitet ist.
Da sich Impfvorschriften kurzfristig ändern können, ist es ratsam, die aktuellen Vorschriften vor der Reise direkt bei der jeweiligen Botschaft oder konsularischen Vertretung des Ziellandes zu erfragen. Bitte erkundigen Sie sich zusätzlich auf den Internetseiten Ihres Auswärtigen Amtes über mögliche aktuelle medizinische Risiken für Reisen ins jeweilige Land.
Ambulanz, Polizei und Feuerwehr sind über die zentralen Notrufnummern 919 und 911 erreichbar.
Deutsche und Österreicher brauchen für einen Aufenthalt von bis zu drei Monaten und Schweizer für einen Aufenthalt von bis zu acht Monaten kein Visum zu beantragen, müssen aber über einen für mindestens noch sechs Monate gültigen Reisepass, ein Weiter- oder Rückflugticket und ausreichend Geldmittel (ca. 200 USD pro Tag) verfügen. Auch Kinder benötigen einen eigenen Reisepass, da die Miteintragung im Reisepass der Eltern seit dem 26.06.2012 nicht mehr akzeptiert wird. Noch im Flugzeug muss jeder Passagier einen Einreiseantrag ausfüllen, in dem u.a. nach der Aufenthaltsadresse im Zielland gefragt wird. Generell empfiehlt es sich, die Hotelbuchung oder - falls in einer privaten Unterkunft übernachtet wird - ein Einladungsschreiben griffbereit zu haben, da die Zollbeamten manchmal einen Nachweis über den Aufenthaltsort auf den Bahamas sehen möchten. Bei der Ausreise wird eine Flughafensteuer erhoben und es ist sinnvoll, etwa zwei Stunden vor Abflug am Flughafen einzuchecken, um sicher zu gehen, dass die eigene Reservierung im Fall einer Überbuchung nicht verloren geht. Wer über die USA an- oder abreist, sollte sich vor Reiseantritt zusätzlich über die dort geltenden Ein- bzw. Ausreisebestimmungen informieren. Das eigene Gepäck sollte nicht aus den Augen gelassen und Gegenstände von unbekannten Personen nicht mitgenommen werden, da gezielte Handlungen von Drogenschmugglern nicht auszuschließen sind.
Da sich Einreisebestimmungen kurzfristig ändern können, ist es ratsam, die aktuellen Vorschriften vor der Reise direkt bei der jeweiligen Botschaft oder konsularischen Vertretung zu erfragen.
Reisende können Gegenstände für den eigenen Bedarf und ab 18 Jahren 1 l Spirituosen, 1 l Wein und 200 Zigaretten oder 50 Zigarren oder 450 g Tabak zollfrei einführen. Während die Mitnahme von Landeswährung nur mit einer Sondergenehmigung erlaubt ist und bei der Ausreise auf 70 BSD beschränkt ist, kann Fremdwährung in unbegrenzter Höhe ein- und ausgeführt werden. Agarprodukte unterliegen bestimmten Einfuhrbschränkungen und Waffen, zu denen auch Schreckschuss-, Taucher- und Bootssignalpistolen zählen, benötigen eine Einfuhrgenehmigung.
Bei der Wiedereinreise in die EU dürfen über 17-jährige 200 Zigaretten oder 100 Zigarillos mit einem Höchstgewicht von 3 g pro Stück oder 50 Zigarren oder 250 g Tabak zollfrei mit sich führen. An alkoholischen Getränken sind bei der Rückreise in die EU 1 l Spirituosen, 2 l Zwischenerzeugnisse, 4 l nicht schäumender Wein und 16 l Bier sowie andere Waren, wie Parfüm, Kaffee, Tee und Elektrogeräte bis zu einem Wert von 300 EUR zollfrei erlaubt, wobei die Wertgrenze für Jugendliche unter 15 Jahre bei 175 EUR und für Flug- und Schiffsreisende bei 430 EUR liegt. Bei der Wiedereinreise in die Schweiz dürfen über 17-jährige 250 Zigaretten oder Zigarren oder 250 g anderer Tabakfabrikate sowie 5 l alkoholische Getränke mit einem Alkoholgehalt bis 18 Vol.-% und 1 l alkoholische Getränke mit einem Alkoholgehalt über 18 Vol.-% zollfrei einführen. Die Wertfreigrenze aller eingekauften Waren beträgt 300 CHF (inklusive Geschenke, Alkohol und Tabakerzeugnisse).
Da sich Zollbestimmungen kurzfristig ändern können, ist es ratsam, die aktuellen Vorschriften kurz vor der Reise direkt bei der jeweiligen Botschaft zu erfragen.
Die Vorwahl der Bahamas ist 001242. Um von den Bahamas nach Deutschland, Österreich oder in die Schweiz zu telefonieren, wird der eigentlichen Ortsvorwahl und Telefonnummer die 0049 bzw. nach Österreich die 0043 oder in die Schweiz die 0041 vorangestellt. Von Hotels und Münztelefonen können Ferngespräche sehr teuer sein, weshalb es sich empfiehlt, eine der ausreichend vorhandenen Kartentelefonzellen aufzusuchen. Entsprechende Telefonkarten sind u.a. in Postämtern erhältlich. Mobiltelefone werden auf den Bahamas über GSM 1900 betrieben und müssen vorab bei der federführenden Telefongesellschaft BaTelCo (The Bahamas Telecommunications Corporation) angemeldet werden (http://www.batelco.com). Um sicher zu gehen, dass Ihr Netz auch auf den Bahamas funktioniert, kontaktieren Sie vor Reisebeginn Ihren Mobilfunkanbieter.
Auf den Bahamas wurde Homosexualität bereits im Jahr 1991 entkriminalisiert. Der Inselstaat gilt im Vergleich zu anderen Karibikstaaten als ein wenig toleranter gegenüber Homosexuellen. Allerdings reagieren viele Einwohner auch heute noch stark homophob: So wurde z.B. im Jahr 2005 einer lesbischen Schönheitskönigin die Krone abgesprochen, im Jahr 2006 die Ausstrahlung des Kinofilms Brokeback Mountain verboten und im Jahr 2009 ein Mann frei gesprochen, der einen Homosexuellen ausgeraubt und getötet hatte. Auch Protestaktionen gegen Homo-Kreuzfahrtschiffe sind bekannt und Übergriffe auf Homosexuelle sind generell nicht auszuschließen, weshalb in der Öffentlichkeit ein diskretes Verhalten angebracht ist.
Auf den Bahamas müssen weder Frauen noch Männer besondere Sicherheitsvorkehrungen treffen. Allgemeingültige Vorsichtsmaßnahmen sollte man jedoch einhalten und das Hotel z.B. ohne sichtbaren Schmuck und mit wenig Bargeld verlassen oder Dokumente nur als Kopie bei sich tragen. Da kleinkriminelle Handlungen und Gewaltverbrechen zugenommen haben, sind der Aufenthalt auf unbelebten Straßen oder einsamen Plätzen und das Verlassen der Hotelanlagen auf New Providence und Grand Bahama bei Nacht nicht angebracht. Bei einem Raubüberfall sollte möglichst wenig Widerstand geleistet werden, da die Gewaltbereitschaft der Täter meist sehr hoch ist.
Die Stromspannung beträgt zwischen 120 und 208 Volt bei 60 Hertz. Amerikanische Steckdosen sind auf den Bahamas weit verbreitet, weshalb Deutsche, Österreicher und Schweizer für die Verwendung ihrer Geräte einen zu amerikanischen Flachsteckdosen kompatiblen Adapter benötigen.
Ob Kofferträger, Zimmermädchen, Kellner oder Fahrer - Trinkgelder sind auf den Bahamas für alle Dienstleistungen üblich. Ein Hotelpage oder Gepäckträger erhält i.d.R. 1 BSD pro getragenem Gepäckstück und Taxifahrer etwa 10 % des Rechnungsbetrages. Auf Hotel- und Restaurantrechnungen ist häufig bereits ein Bedienungszuschlag von 15 % aufgeführt, wobei ein zusätzliches Trinkgeld gerne gesehen ist.
Bankfilialen sind regulär von Mo-Do zwischen 9.30 und 15 Uhr und freitags von 9.30 bis 17 Uhr für ihre Kunden da. Die Post ist wochentags zwischen 8.30 und 17.30 Uhr und in Nassau und Freeport auch am Samstag von 8.30 und 12.30 zugänglich. Die meisten Geschäfte sind von Mo-Sa zwischen 9 und 17 Uhr geöffnet.
Die medizinische Versorgung auf den Bahamas ist qualitativ recht gut, kann allerdings außerhalb von Nassau und Freeport nicht immer gewährleistet werden. Der Abschluss einer Auslandsreise-Krankenversicherung mit Rückholoption ist in jedem Fall sinnvoll und auch die Mitnahme einer kleinen Reiseapotheke ist zu empfehlen. Wer auf besondere Medikamente angewiesen ist, sollte vor Reiseantritt die zuständige Behörde kontaktieren und sich nach Einfuhrbeschränkungen erkundigen.
Amtssprache: Englisch
Bevölkerung: rund 377.000 Einwohner
Hauptstadt: Nassau (rund 244.000 Einwohner)
Fläche: 13.940 km²
Vorwahl: +1242
Verwaltung: Seit 1973 sind die Bahamas ein souveräner Staat. Staatsoberhaupt ist die britische Königin, die durch eine Generalgouverneurin vertreten wird. Regierungschef ist der Premierminister.
Währung: Bahama-Dollar (Abk.: B$; ISO-4217-Code: BSD)
Zeitzone: Eastern Standard Time (EST). Unterschied zur Mitteleuropäischen Zeit (MEZ): -6 Stunden; zwischen März und November wird die Uhr eine Stunde zurückgestellt.
Taxis haben gesetzlich festgelegte Fahrpreise, weshalb wenig Spielraum für Verhandlungen besteht. Bahamahost-Aufkleber symbolisieren einen über Land und Leute sachkundigen Taxifahrer, der während der Fahrt gerne sein Wissen weitergibt. Neben Wasser- und Straßentaxis gibt es auch ein Busnetz, welches bis 19 Uhr abends von verschiedenen Anbietern bedient wird. Die konkurrierenden Minivans, die auch Jitney genannt werden, fahren von der Bay Street aus für kleines Geld verschiedene Inselrouten ab. Entsprechende Streckenpläne sind oft sichtbar an den Fahrzeugen angebracht - falls nicht, helfen die freundlichen Einwohner gerne weiter. Die Bustickets sollten mit dem passenden Kleingeld bezahlt werden, denn Wechselgeld ist hier nicht üblich. Wer einen Mietwagen oder andere Fahrzeuge wie Motorroller oder Fahrräder leihen möchte, findet Anbieter häufig in größeren Hotelanlagen und am Flughafen vor, muss sich aber auf den vorherrschenden Linksverkehr einstellen. Aufgrund der chaotischen Fahrweise ist allerdings vom Fahrradfahren im Stadtgebiet abzuraten. Das Straßennetz ist relativ gut ausgebaut. Wegen der vielen Schlaglöcher, herumstreunenden Tieren sowie der unorthodoxen Fahrweise wird zu Vorsicht im Straßenverkehr angeraten. Motorräder und -roller sollten trotz der tropischen Temperaturen nur mit entsprechender Schutzkleidung benutzt werden. Relativ preisgünstige Taxis stehen zur Verfügung.
Das Straßenverkehrsnetz ist zwar relativ gut ausgebaut, die Straßenbeschaffenheit lässt aber häufig zu wünschen übrig. Zusätzlich zu Schlaglöchern, schlechter Beleuchtung in der Nacht und anderen Straßenmängeln erschweren auch der Linksverkehr und der chaotische Fahrstil der Einheimischen das eigenständige Fahren auf den Bahamas. Wer sich trotzdem mit einem Mietwagen fortbewegen möchte, sollte sich unbedingt an die Tempolimits halten: Außerorts sind max. 45 mph bzw. 70 km/h erlaubt und innerorts gerade einmal 25 mph bzw. 40 km/h. Um ein Auto mieten zu dürfen, muss man je nach Anbieter mind. 21 oder 25 Jahre alt und im Besitz eines nationalen Führerscheins sein. Manchmal wird zusätzlich ein internationaler Führerschein verlangt. Für Motorroller und -räder besteht eine Helmpflicht; meistens können sie tageweise gemietet werden. Ein Büro von AVIS befindet sich in der Cumberland Street 1 westlich des Hafens (http://www.avis.com.bs).
Die Bahamas liegen in der subtropischen Klimazone; die Temperaturen im Sommer betragen durchschnittlich 28 °C, im Winter sinken sie selten unter 20 °C. Die fast ständig wehenden Passatwinde sorgen für ein angenehm warmes Klima mit geringen jahreszeitlichen Schwankungen. Die Wassertemperaturen bewegen sich dank des warmen Golfstroms zwischen 23 °C (im Februar) und 29 °C (im August).
Die beste Reisezeit liegt zwischen September und Mai; die Temperaturen erreichen dann Durchschnittswerte von 21 bis 27 °C, wobei es auf den nördlichen Inseln durchweg etwa 5 °C kühler sein kann als auf den südlichen. In den Sommermonaten muss man sich auf eine höhere Luftfeuchtigkeit und Temperaturen von bis zu 29 °C einstellen.
Wie zu erwarten, stehen Gerichte mit Fisch und Meeresfrüchten in der Küche der Bahamas auf der Speisekarte ganz oben - zum Beispiel in Form von gepökelten Seemuscheln, gedämpftem Fischfilet mit Jakobsmuscheln oder Muscheln in Eierteig. Auch überbackene Langusten, karibischer Seebarsch oder Red Snapper mit Zwiebeln und Tomaten sind beliebte Speisen. Als Nationalgericht gilt die „Conch“, eine rosafarbene Muschel, deren Fleisch man als Salat, kleingehackt in der Suppe, in Fett gebraten oder mit Zwiebeln, Tomaten und Peporoni als Conch-Burger verzehrt. Auch der „Grouper“, ein Zackenbarsch mit Risotto und Hülsenfrüchten, ist eine Spezialität auf den Bahamas.
Ein für die Bahamas typisches Dessert ist der „Guava Duff“, eine Mehlspeise nach althergebrachtem englischem Rezept, und der „Johnny Cake“, ein mit Butter überzogenes Maisbrot. Sehr schmackhaft sind auch der Kokosnuss-Rum-Pudding oder Seafood Crêpes, die es als pikante oder süße Variante gibt. Weißer Rum ist das beliebteste alkoholische Getränk der Bahamas - besonders der auf den Bahamas hergestellte Nassau Royal Rum wird gerne pur, zusammen mit Kaffee oder als Bestandteil verschiedener Cocktails genossen. Die meisten Lokale mit einheimischer Küche, aber auch zahlreiche internationale Restaurants befinden sich in der Hauptstadt Nassau auf Providence Island.
Januar Wer am 26. Dezember des Vorjahres noch nicht auf einer der Inseln war, hat Glück, denn die prächtigen Junkanoo-Paraden werden am 1. Januar erneut zum Besten gegeben. Das Junkanoo-Fest begeistert mit traditionellem Tanz und Musik nicht nur waschechte Karneval-Fans, sondern auch kulturell Interessierte allen Alters.
Am letzten Wochenende des Monats stellen lokale Künstler anlässlich des Abaco Art Festivals ihre auch käuflich zu erwerbenden Werke im Abaco Beach Resort aus.
Juni Die Long Island Regatta in Salt Pond auf Long Island ist ein eindrucksvolles Bootsrennen, das von Musik, einheimischen Köstlichkeiten und einer karnevalistischen Atmosphäre begleitet wird.
In Andros Town wird das beliebte All Andros Crab Fest veranstaltet, bei dem die frischesten Krabben in allen Variationen zubereitet und verkauft werden.
Juli Das Junkanoo Summer Festival veranlasst die Menschen auf den Bahamas, u.a. in Nassau, Grand Bahama, Marsh Harbour, Abaco und Georgetown, zur Ausrichtung farbenfroher Feste, bei denen maskierte und verkleidete Menschen sich rhythmisch zu Trommel-Klängen bewegen und eine sorglose und vergnügte Stimmung verbreiten.
Jedes Jahr findet am Treasure Cay in Abaco auf den Abaco-Inseln das North Abaco Summer Festival & Power Boat Race statt, bei dem reichlich Unterhaltung für die ganze Familie geboten und ein großes Bootsrennen veranstaltet wird.
Oktober/November Das Governor's Harbour Homecoming Festival bereitet seinen Gästen jedes Jahr mit festlichen Junkanoo-Umzügen, Live-Musik und Spielen große Freude.
November Der Annual Conchman Triathlon beginnt jedes Jahr damit, dass sich die Teilnehmer am Taino Beach in die Wellen stürzen, um sich anschließend im Radfahren und im Streckenlauf zu messen (http://www.conchman.com).
In Bimini geben sich Hochseeangler beim Big Game Fishing Club Wahoo Smackdown alljährlich die Ehre, einen der schnellsten Fische der Welt zu fangen (http://www.biggameclubbimini.com).
Dezember Anfang Dezember werden bei der North Abaco Christmas Celebration am Marsh Harbour auf den Abaco-Inseln zahlreiche Kinder von Santa mit Geschenken beglückt und die ganze Familie mit Musik, Feuerwerk und bunten Junkanoo- sowie Boots-Paraden bestens unterhalten.
Am 26. Dezember ist Tag des Junkanoo, des karibischen Karnevals, zu dem sich das Volk der Bahamas verkleidet und maskiert, bereits in den frühen Morgenstunden durch die Straßen zieht, Paraden veranstaltet und bei Musik und Tanz ausgelassen feiert.

Puerto Rico

Homosexualität ist in den USA und somit auch in Puerto Rico straffrei. Das Thema ist in der puertoricanischen Gesellschaft auch längst nicht mehr tabu, so gibt es beispielsweise mit dem „Puerto Rico Queer Filmfest“ seit einigen Jahren ein eigenes LGBT-Filmfestival (www.puertoricoqueerfilmfest.com).
Generell können sich allein reisende Frauen frei und sicher in Puerto Rico bewegen, vor allem in den Touristenhochburgen. In abgelegenen Gegenden sollte man sich nach Einbruch der Dunkelheit jedoch nicht alleine aufhalten. Zudem ist es ratsam, immer auf sein Getränk zu achten und keine Drinks von Fremden anzunehmen. Das größte Problem dürften für Frauen die mitunter recht aufdringlichen, einheimischen Männer sein, dies gilt besonders für Strandverkäufer. Schmuck und andere Kostbarkeiten sollten besser im Hotel bleiben, zumindest aber nicht offen am Körper getragen werden.
In den Touristenhochburgen ist eine gute ärztliche Versorgung gewährleistet. Medizinische Behandlungen müssen jedoch stets vor Ort bar bezahlt werden, daher sollte man für solche Notfälle eine belastbare Kreditkarte bereithalten. Um die Kosten von der Krankenkasse erstattet zu bekommen, sollte vor der Reise unbedingt geprüft werden, ob die Versicherung Auslandsreisen und eventuelle Rücktransporte mit einschließt.
Für Menschen mit Behinderung, insbesondere für körperlich eingeschränkte Personen, dürfte eine Puerto Rico-Reise relativ problemlos verlaufen. Vom internationalen Flughafen über Hotels bis hin zu öffentlichen Einrichtungen ist ein Großteil der Gebäude behindertengerecht ausgebaut. Weitere nützliche Informationen erhält man beispielsweise über die Homepage http://www.seepuertorico.com (unter „travelers with special needs") oder über das deutschsprachige Puerto Rico Tourism Office in Wiesbaden (Tel.: +49-611-2676710).
Schweizer und EU-Bürger benötigen für die Einreise einen noch sechs weitere Monate gültigen Reisepass, einen Nachweis ausreichender Geldmittel sowie ein Weiter- bzw. Rückflugticket. Kindereinträge im Reisepass eines Elternteils sind nicht mehr gültig. Jedes Kind benötigt ein eigenes Ausweisdokument. Kinderreisepässe werden zur visumfreien Einreise nur dann anerkannt, wenn sie ein Foto enthalten, vor dem 26.10.2006 ausgestellt worden sind und ab diesem Datum nicht verlängert wurden. Ansonsten sollte man rechtzeitig vor der Reise einen regulären Reisepass für ein Kind beantragen.
Zudem wird die elektronische Einreiseerlaubnis ESTA (https://esta.cbp.dhs.gov) benötigt. Diese Erlaubnis, die für zwei Jahre für beliebig viele Reisen gültig ist, kostet etwa 14 USD und sollte spätestens 72 Stunden vor der Reise eingeholt werden. Im Rahmen des „Visa Waiver Programs“ der USA können sich Reisende dann bis zu 90 Tage ohne Visum im Land aufhalten.
Da sich Einreisebestimmungen kurzfristig ändern können, ist es ratsam, die aktuellen Vorschriften vor der Reise direkt bei der jeweiligen Botschaft oder konsularischen Vertretung zu erfragen.
Für Polizei, Ambulanz und Feuerwehr gilt die Notrufnummer 911.
Für Telefonate ins Ausland gilt neben den jeweiligen Ländervorwahlen die Vorwahl 0011. Für Deutschland ist das die 001149, für die Schweiz die 001141 und für Österreich die 001143. Puerto Rico hat die Landesvorwahl 001-787 (001-939). Die Roaminggebühren beim mobilen Telefonieren ins Ausland können sehr hoch sein. Sehr viel günstiger sind hier Telefonate von öffentlichen Telefonzellen aus. Telefonkarten sind überall erhältlich, u.a. an Tankstellen oder in Postämtern. Außerdem lohnt es sich für Vieltelefonierer, vor Ort eine Prepaidkarte zu kaufen oder sich beim eigenen Mobilfunkanbieter über spezielle Auslandstarife zu informieren. Die günstigste Kommunikation läuft über das Internet. Hierfür können W-Lan-Verbindungen in einigen Hotels genutzt werden oder man lässt sein Smartphone für die Nutzung in Puerto Rico freischalten. Nützlich kann auch ein Surfstick sein, der den Internetanschluss mitgebrachter Laptops oder Tablets sichert.
Año Nuevo (Neujahr, 1. Januar); Día de Reyes (Heilige Drei Könige, 6. Januar); Natalicio de Eugenio María de Hostos (Geburtstag von Eugenio Maria de Hostos, 11. Januar); Natalicio de Martin Luther King, Jr. (Gedenk- und Feiertag für den 1968 ermordeten Martin Luther King, 16. Januar); Día de los Presidentes/Natalicio de Washington (Feiertag zu Ehren aller US-Präsidenten, Februar); Natalicio de Luis Muñoz Marín (Geburtstag von Luis Muñoz Marín, 18. Februar); Día de la Abolición de Esclavitud (Tag der Emanzipation, 22. März); Viernes Santo (Karfreitag, März/April); Natalicio de José de Diego (Geburtstag José de Diego, 16. April); Recordación de los Muertos de la Guerra (Volkstrauertag, Mai); Día de la Independencia de los Estados Unidos (Unabhängigkeitstag der USA, 4. Juli); Natalicio de Don Luis Muñoz Rivera (Geburtstag Luis Muñoz Rivera, Juli); Constitución de Puerto Rico (Tag der Verfassung, 25. Juli); Natalicio de Dr. José Celso Barbosa (Geburtstag José Celso Barbosa, 27. Juli); Día del Trabajo (Tag der Arbeit, September); Día de la Raza/Descubrimiento de América (Kolumbustag, Oktober); Día del Veterano (Veteranen-Tag, 11. November); Día del Descubrimiento de Puerto Rico (Tag der Entdeckung Puerto Ricos, 19. November); Acción de Gracias (Erntedankfest, November); Día de Noche Buena (Heiligabend, 24. Dezember); Día de Navidad (Weihnachten, 25. Dezember).
Geschäfte öffnen montags bis samstags von 9-17 Uhr. Große Supermärkte und Einkaufszentren haben meist etwas länger und zusätzlich auch sonntags von 11-17 Uhr geöffnet. Banken arbeiten montags bis freitags von 9-15.30 Uhr. Behörden und Postämter sind montags bis freitags von etwa 8-16 Uhr zu erreichen, letztere auch samstags von 8.30-12 Uhr.
Für eine Reise nach Puerto Rico gibt es keine besonderen Impfvorschriften. Generell sollten Kinder und Erwachsene vor Auslandsreisen aber auf einen ausreichenden Standard-Impfschutz achten. Dazu zählen vor allem Impfungen gegen Tetanus, Diphtherie, MMR, Polio und Hepatitis B. Da sich das West-Nil-Fieber seit einigen Jahren auch in Teilen der USA ausbreitet, ist es trotz vergleichsweise geringer Ansteckungsgefahr ratsam, stets auf ausreichenden Insektenschutz zu achten. Ein Mückenschutz ist in jedem Fall dringend zu empfehlen, um eine Ansteckung mit Denge-Fieber zu vermeiden, das in jüngster Zeit vermehrt aufgetreten ist.
Da sich Impfvorschriften kurzfristig ändern können, ist es ratsam, die aktuellen Vorschriften vor der Reise direkt bei der jeweiligen Botschaft oder konsularischen Vertretung des Ziellandes zu erfragen. Bitte erkundigen Sie sich zusätzlich auf den Internetseiten Ihres Auswärtigen Amtes über mögliche aktuelle medizinische Risiken für Reisen ins jeweilige Land.
Die Netzspannung beträgt 110/120 Volt. Da in Puerto Rico zwei- und dreipolige Flach-Stecker (Typ A, B) Standard sind, benötigen Schweizer, Österreicher und Deutsche einen Reiseadapter.
Deutsches Honorarkonsulat
Copters Hangar Lot #1, South Access
Isla Grande Airport
Puerto Rico 00907
San Juan
Tel.: +1-787-6001071
Fax: +1-787-7228346
E-Mail: san-juan@hk-diplo.de
Das zuständige Generalkonsulat befindet sich in Los Angeles (USA). Die zuständige Botschaft befindet sich in Washington, D.C. (USA).

Österreichisches Honorarkonsulat
525 F. D. Roosevelt Ave.
Plaza Las Américas Tower, Local 24B-
Puerto Rico 00918
San Juan
Tel.: +1-787-6253118
Fax: +1-787-9995029
E-Mail: austripr@aol.com
Die zuständige Botschaft befindet sich in Washington, D.C. (USA).

Schweizerisches Honorarkonsulat
816 Calle Diana
Urb. Dos Pinos
Puerto Rico 00923-2334
San Juan
Tel./Fax: +1-787-7513182
E-Mail: sanjuan@honrep.ch
Web: http://www.eda.admin.ch/newyork
Das zuständige Generalkonsulat befindet sich in New York (USA). Die zuständige Botschaft befindet sich in Washington, D.C. (USA).
Trinkgeld (tip) zu geben ist hier fast schon Pflicht. Das Servicepersonal erhält oftmals nur einen sehr geringen Lohn und ist auf das finanzielle Extra angewiesen. Üblich sind dabei Trinkgelder in Höhe von 15-20 %. Um das Rechnen zu erleichtern, schreiben einige Restaurants bereits den höchsten und den niedrigsten möglichen „tip“ mit auf die Rechnung. Auch Taxifahrer erwarten ein Trinkgeld.
Gegenstände für den persönlichen Bedarf dürfen zollfrei eingeführt werden. Dazu gehören für Personen ab 21 Jahren 200 Zigaretten oder 50 Zigarren oder 2 kg Tabak sowie 1 l Alkohol. Fleischprodukte und Pflanzen unterliegen dem Einfuhrverbot. Devisen ab 10.000 USD und Gold/Goldmünzen müssen bei der Einreise deklariert werden. Bestimmte Waren wie Arznei- und Betäubungsmittel, jugendgefährdende und verfassungswidrige Medien, Fälschungen oder Produkte aus der Tier- und Pflanzenwelt (z.B. Elfenbein oder Krokodilleder) unterliegen Genehmigungspflichten oder Verboten.
Bei der Rückreise in die EU dürfen Personen über 17 Jahre 200 Zigaretten oder 100 Zigarillos mit einem Höchstgewicht von 3 g pro Stück oder 50 Zigarren oder 250 g Tabak sowie 1 l Spirituosen, 2 l Zwischenerzeugnisse, 4 l nicht schäumenden Wein und 16 l Bier sowie andere Waren, wie Parfüm, Kaffee, Tee und Elektrogeräte bis zu einem Wert von 300 EUR zollfrei einführen, wobei die Wertgrenze für Jugendliche unter 15 Jahre bei 175 EUR und für Flug- und Schiffsreisende bei 430 EUR liegt. Bei der Wiedereinreise in die Schweiz dürfen über 17-jährige 250 Zigaretten oder Zigarren oder 250 g anderer Tabakfabrikate sowie 5 l alkoholische Getränke mit einem Alkoholgehalt bis 18 Vol.-% und 1 l alkoholische Getränke mit einem Alkoholgehalt über 18 Vol.-% zollfrei einführen. Die Wertfreigrenze aller eingekauften Waren beträgt 300 CHF (inkl. Geschenke, Alkohol und Tabakerzeugnisse).
Da sich Zollbestimmungen kurzfristig ändern können, ist es ratsam, die aktuellen Vorschriften kurz vor der Reise direkt bei der jeweiligen Botschaft zu erfragen.
Die Straßen der Insel befinden sich, vor allem in den Großstädten, in einem guten Zustand. Wer Puerto Rico auf eigene Faust erkunden möchte, der kann gleich am Flughafen oder bei zahlreichen Car Rental Services einen Wagen vergleichsweise günstig anmieten. Dafür wird zusätzlich zum nationalen meist auch der internationale Führerschein benötigt.
Für alle, die lieber fahren lassen, stehen zahlreiche Taxis, die „taxis turísticos“, oder auch kleine Sammelbusse, die „públicos“, bereit. In Touristenhochburgen sind die Preise bereits festgelegt und auf einem Plan ausgehängt. Außerhalb dieser sollte man vor der Fahrt mit dem Fahrer einen festen Preis ausmachen. Einen regelmäßig verkehrenden öffentlichen Nahverkehr mit Bus („Guaguas“) und Bahn („Tren Urbano“) gibt es eigentlich nur in und um die Hauptstadt San Juan. Zu den umliegenden Inseln wie Vieques Island oder Culebra Island gelangt man am schnellsten mit der Fähre von San Juan oder Fajardo.
Amtssprache: Spanisch, Englisch
Bevölkerung: rund 4 Mio. Einwohner
Fläche: 8.870 km²
Hauptstadt: San Juan (rund 400.000 Einwohner)
Landesvorwahl: +1-787 (seltener, aber auch möglich: +1-939)
Währung: US-Dollar (Abk.: $, ISO-4217-Code: USD)
Zeitzone: Atlantic Standard Time (AST), Mitteleuropäische Zeit (MEZ ) -5 Std., keine Umstellung auf Sommerzeit
Auf der karibischen Insel herrscht das ganze Jahr über tropisches Klima, das für stets heiße Temperaturen um die 30 °C sorgt. Die Hurrikan-Saison geht von Juni bis Oktober; zu dieser Zeit ist es vor allem an der Nordküste außerdem sehr schwül.
Der Rest des Jahres bietet ein weitaus angenehmeres Klima und ist daher ideal für eine Reise nach Puerto Rico. Doch auch dann sollten lockere, atmungsaktive Kleidung und Sonnen- sowie Regenschutz nicht im Koffer fehlen. Zudem empfiehlt es sich, für klimatisierte Räume und kühlere Nächte eine Jacke dabei zu haben.
Januar Eines der größten und wichtigsten Feste der Insel ist das „Festival de la Calle de San Sebastían“. An drei Tagen füllen sich die Straßen der Hauptstadt San Juan dabei mit bunten Paraden, Folklore-Tänzern, einheimischen Musikern sowie zahlreichen Handwerks- und Imbissständen.
Februar Karnevalsfeiern gibt es hier bis zum Aschermittwoch unzählige, jedes kleine Dorf hat seinen eigenen Umzug. Die größte, älteste und sehenswerteste Parade findet man aber beim „Ponce Carnival“ in der gleichnamigen Stadt. Hier lohnt es sich, früh da zu sein, denn die Feierlichkeiten ziehen tausende einheimische und ausländische Besucher an.
März Das wohl größte Jazz-Festival der Karibik findet jährlich in San Juan statt. An vier Tagen kann man im Amphitheater der Stadt den Klängen nationaler und internationaler Jazzmusiker lauschen (http://www.prheinekenjazz.com).
Trotz seiner langen Zugehörigkeit zu den USA hat sich die puertoricanische Küche kaum von der amerikanischen beeinflussen lassen und sich vielmehr die frühen kulinarischen Einflüsse der spanischen Eroberer bewahrt. So verwundert es nicht, dass man etwa die beliebte Reispfanne „Paella“, die ursprünglich aus Valencia kam, an beinahe jeder Ecke findet.
Reis, Geflügel, frischer Fisch und andere Meeresfrüchte isst man hier aber auch in zahlreichen anderen Variationen sehr gerne. So ist „Asopao“, das Nationalgericht Puerto Ricos, ebenfalls ein Reisgericht, welches wahlweise mit Fisch, Krabben oder Huhn zubereitet wird. Dazu werden ofenfrisches Brot, das „pan de agua“, und gelegentlich auch „Jueyes“ (gewürzte Krebse) oder „Conches“ (Schneckenmuscheln) serviert. Als Erfrischungsgetränk findet man häufig Zuckerrohrsaft. Abends gibt es dagegen fruchtige Cocktails oder den beliebten karibischen Rum, den Barrilito.

Großbritannien

Impfungen sind für eine Reise nach Großbritannien nicht vorgeschrieben. Sinnvoll ist aber generell vor Auslandsreisen eine Überprüfung bzw. Auffrischung der Standardimpfungen Tetanus, Diphtherie, Pertussis (Keuchhusten), ggfs. auch Mumps, Masern, Röteln (MMR) und Influenza. Für Langzeitaufenthalte wird vom britischen Gesundheitsministerium eine Impfung gegen Meningokokken C für Kinder und Jugendliche bis zum 24. Lebensjahr empfohlen.
Da sich Impfvorschriften kurzfristig ändern können, ist es ratsam, die aktuellen Vorschriften vor der Reise direkt bei der jeweiligen Botschaft oder konsularischen Vertretung des Ziellandes zu erfragen. Bitte erkundigen Sie sich zusätzlich auf den Internetseiten Ihres Auswärtigen Amtes über mögliche aktuelle medizinische Risiken für Reisen ins jeweilige Land.
Informationen erteilt Disability Rights UK, eine Vereinigung von Disability Alliance, Radar und National Centre for Independent Living, die auch eine Reihe hilfreicher Publikationen herausgibt:

Disability Rights UK
Ground Floor
CAN Mezzanine
49-51 East Rd
N1 6AH London
Tel.: +44-20-72508181
E-Mail: enquiries@disabilityrightsuk.org
Web: https://www.disabilityrightsuk.org
Staatsangehörige der EU benötigen zur Einreise einen gültigen Reisepass oder Personalausweis. Auch nach dem Brexit soll sich an den Einreisebestimmungen für Reisende aus der EU bis mind. 2021 nichts ändern. Kindereinträge im Reisepass eines Elternteils sind nicht mehr gültig. Jedes Kind benötigt ein eigenes Ausweisdokument. Großbritannien ist kein Schengenland ohne Passkontrolle.
Schweizer können entweder mit gültigem Reisepass oder der Identitätskarte einreisen. Die Anforderungen einzelner Fluggesellschaften an die von ihren Passagieren mitzuführenden Dokumente weichen z.T. von den staatlichen Regelungen ab, weshalb man sich vor Reisebeginn bei der jeweiligen Fluggesellschaft darüber informieren sollte, welche Dokumente akzeptiert werden.
Da sich Einreisebestimmungen kurzfristig ändern können, ist es ratsam, die aktuellen Vorschriften kurz vor der Reise direkt bei der jeweiligen Botschaft zu erfragen.
Großbritannien ist für Frauen ein sicheres Reiseland. Die allgemeingültigen Vorsichtsmaßnahmen sollten beachtet werden, z.B. sollte man nicht ohne Partner trampen oder sich nachts alleine an wenig belebten Orten aufhalten. Außergewöhnliche Annäherungsversuche, Pfiffe und Gesten sind eher nicht zu erwarten.
In London und größeren Städten wie Manchester und Brighton gibt es eine lebendige LGTBQ-Szene mit einschlägigen Clubs, Pubs und Veranstaltungen. Den Höhepunkt stellt die jährlich Ende Juni in London stattfindende Pride Parade, das größte Festival der Szene, dar (https://prideinlondon.org). Seit der Einführung eines Antidiskriminierungsgesetzes im Jahr 2004 sind in Großbritannien eingetragene Partnerschaften möglich, seit 2013 dürfen gleichgeschlechtliche Paare in England, Wales und Schottland auch heiraten.
Es gilt der Euro-Notruf 112, Feuerwehr, Krankenwagen und Polizei erreicht man im ganzen Land unter der 999.
New Year's Day (Neujahr, 1. Januar); Good Friday (Karfreitag, März/April); Easter (Ostern, März/April); Easter Monday (Ostermontag, März/April); May Day (Maifeiertag, Mai - außer Schottland); Spring Bank Holiday (Frühlingsfeiertag, Mai/Juni); Summer Bank Holiday (Sommerfeiertag, August - außer Schottland); Christmas Day und Boxing Day (1. und 2. Weihnachtstag, 25./26. Dezember).
Die oben genannten Feiertage beziehen sich auf England und Wales. Hinzu kommen in Nordirland St. Patrick's Day (Feiertag zu Ehren des Nationalheiligen, 17. März), Easter Tuesday (Osterdienstag), Orangeman's Day (Feier zu Ehren des Sieges Wilhelms von Oranien, 12. Juli) und in Schottland Second Day of New Year (Tag nach Neujahr, 2. Januar), St. Andrew's Day (Feiertag zu Ehren des Nationalheiligen, 30. November).
Fällt der Feiertag auf einen Samstag oder Sonntag, gilt der darauffolgende Montag als Ersatzfeiertag.
Deutsche Botschaft
23 Belgrave Square/Chesham Place
SW1X 8PZ London
Tel.: +44-20-78241300
Fax: +44-20-78241449
E-Mail: info@london.diplo.de
Web: https://uk.diplo.de/uk-en
Öffnungszeiten: Nach Absprache

Österreichische Botschaft
18 Belgrave Mews West
SW1X 8HU London
Tel.: +44-20-73443250
Fax: +44-20-73440292
E-Mail: london-ob@bmeia.gv.at
Web: https://www.bmeia.gv.at/oeb-london
Öffnungszeiten: Mo-Fr 9-12 Uhr

Schweizerische Botschaft
16-18 Montagu Place
W1H 2BQ London
Tel.: +44-20-76166000
Fax: +44-20-77247001
E-Mail: london@eda.admin.ch
Web: http://www.eda.admin.ch/london
Öffnungszeiten: Mo-Fr 9-12 Uhr
Sofern der Service laut Karte nicht im Preis inbegriffen ist („Service not included"), sind 10-15 % des Rechnungsbetrags im Restaurant und bei Taxifahrten angemessen. In allen anderen Bereichen liegt es im persönlichen Ermessen, ob man ein Trinkgeld ("tip") gibt. In Pubs ist Trinkgeld generell nicht üblich, Kofferträger freuen sich über 50-75 p. pro Gepäckstück.
Die meisten Telefonzellen der British Telecom sind mit kombinierten Münz-/Kartentelefonen ausgestattet, z.T. akzeptieren die Geräte Kreditkarten. Man braucht Münzen zu 10, 20 oder 50 p. bzw. 1 GBP oder Telefonkarten, „Phonecards", die man bei Postämtern, Touristinformationen und in diversen Geschäften kaufen kann. Vorwahl Deutschland: 0049; Vorwahl Österreich: 0043; Vorwahl Schweiz: 0041; Auskunft Inland: 118118 oder 118500 oder 192; Auskunft Ausland: 118505. Mitgebrachte Handys funktionieren in Großbritannien problemlos und die Roaming-Gebühren wurden 2017 in der gesamten EU abgeschafft. Die kostengünstigste Art der Kommunikation ist die über das Internet. W-LAN-Verbindung gibt es in den meisten Hotels, in einigen Cafés und an manchen öffentlichen Plätzen.
Banken haben i.d.R. von Mo-Fr 9-17 Uhr, Sa vereinzelt auch 9-12.30 Uhr geöffnet. Postämter sind von Mo-Fr 9-17 Uhr, Hauptpostämter auch Sa 9-12.30 Uhr für ihre Kunden da. Die Öffnungszeiten von Geschäften bewegen sich Mo-Sa zwischen 10 und 18.30 Uhr, So zwischen 11 und 17 Uhr, in großen Warenhäusern kann man teilweise bis 22 Uhr, in Supermärkten Mo-So 9-22 Uhr einkaufen. Museen öffnen ihre Türen Mo-Sa 10-17/18 Uhr und So mittags bis 17.30 Uhr. Pubs dürfen oft 24 Stunden ausschenken, haben aber meist nur von 11-23 Uhr geöffnet und sind vor allem auf dem Land häufig nachmittags geschlossen.
Waren für den persönlichen Gebrauch, die in einem EU-Land mit allen Abgaben gekauft wurden, können ohne Beschränkungen innerhalb der EU mitgeführt werden, solange es sich um Gegenstände des persönlichen Gebrauchs handelt. Richtwerte sind 800 Zigaretten, 400 Zigarillos, 200 Zigarren, 1 kg Tabak, 10 l Spirituosen, 20 l Zwischenerzeugnisse, 90 l Wein, wovon max. 60 l Schaumwein sein dürfen, und 110 l Bier. Das Mitführen von Waffen jeder Art ist - auch beim Durchqueren des Eurotunnels - verboten. Für das britische Überseegebiet Gibraltar gelten gesonderte Bestimmungen.
Folgende abgabefreie Höchstgrenzen sind für Einreisende aus Nicht-EU-Ländern verbindlich: 200 Zigaretten oder 100 Zigarillos oder 50 Zigarren oder 250 g Tabak sowie 1 l Spirituosen, 2 l Zwischenerzeugnisse, 4 l nicht schäumender Wein und 16 l Bier, 60 ml Parfüm oder 250 ml Eau de Toilette. Bei der Wiedereinreise in die Schweiz dürfen über 17-jährige 250 Zigaretten oder Zigarren oder 250 g anderer Tabakfabrikate sowie 5 l alkoholische Getränke mit einem Alkoholgehalt bis 18 Vol.-% und 1 l alkoholische Getränke mit einem Alkoholgehalt über 18 Vol.-% zollfrei einführen. Die Wertfreigrenze aller eingekauften Waren beträgt 300 CHF (inkl. Geschenke, Alkohol und Tabakerzeugnisse).
Da sich Zollbestimmungen kurzfristig ändern können, ist es ratsam, die aktuellen Vorschriften kurz vor der Reise direkt bei der jeweiligen Botschaft zu erfragen. Weitere Infos auch unter https://www.zoll.de.
Die Netzspannung beträgt 230 Volt bei 50 Hertz Wechselstrom. Für mitgebrachte Geräte benötigt man dreipolige Zwischenstecker (Typen G/D/M), die man in britischen Kaufhäusern und Elektro-Fachgeschäften erwerben kann.
Gegen Vorlage der Europäischen Krankenversicherungskarte (EHIC bzw. einer vorläufigen Ersatzbescheinigung) haben EU-Bürger auch nach dem Brexit noch bis mind. 2021 Anspruch auf medizinische Behandlung. Kosten für Behandlung und Medikamente übernimmt die gesetzliche Krankenkasse nur in der Höhe, die den britischen Regelungen entsprechen. Prüfen Sie vor der Reise Ihren Versicherungsschutz, meist ist der Abschluss einer Auslandskrankenversicherung, die auch einen medizinisch notwendigen Rücktransport abdeckt, ratsam. In Notfällen werden Reisende in Krankenhäusern (hospitals) und bei Ärzten (doctors), die dem staatlichen Gesundheitsdienst National Health Service (NHS) angeschlossen sind, unentgeltlich behandelt. Adressen von Ärzten und Krankenhäusern erfragt man bei der Telefonauskunft unter Tel. 192 (gebührenfrei). Rezepte bekommt man auch ausgestellt und erneuert bei den privaten Medicentres (https://www.medicentres.com), Medikamente verkaufen die Apotheken (pharmacies), die oft auch Drogerien (drug stores), z.B. den Filialen von „Boots the Chemist", angeschlossen sind.
Ffestiniog Railway - die älteste aktive Schmalspurbahn weltweit
Großbritannien verfügt über ein gut ausgebautes Busnetz, die beiden größten Unternehmen sind National Express und Scottish City Link. Die Fernbusse steuern ausschließlich Busbahnhöfe an, Überlandbusse im Regionalverkehr auch Haltestellen auf der Strecke, z.T. halten sie auf dem Land auch nach Bedarf. Großbritanniens Eisenbahnen verbinden täglich über 2.000 Bahnhöfe miteinander, allerdings werden viele Strecken seit der Bahnprivatisierung von mehreren Gesellschaften bedient. Deshalb sind große Fahrpreis- und -zeitunterschiede keine Seltenheit. Sowohl für Eisenbahn als auch Bus werden zeitlich befristete Sondertickets angeboten, mit denen man das entsprechende Streckennetz befahren kann: der BritRail Pass (https://de.britrail.net), den man nur im Heimatland vor Reiseantritt erwerben kann, oder der Brit Xplorer (in drei Varianten, mehr Infos unter: https://www.nationalexpress.com) von National Express bzw. der Scottish Citylink Explorer Pass (https://www.citylink.co.uk). Zwischen den großen Städten und zu den Inseln werden Inlandsflüge angeboten. Fähren verbinden die kleinen Inseln mit der britischen Hauptinsel.
Wer ein Auto mieten möchte, muss über 21 (evtl. sogar über 23 bzw. 25) Jahre alt sein und eine Kreditkarte besitzen. Ohne Kreditkarte ist die Automiete nur über ein Reisebüro im Heimatland möglich. Der Linksverkehr ist gewöhnungsbedürftig, passen Sie vor allem an Ausfahrten und beim Abbiegen auf. Radfahrer finden verkehrsarme, reizvolle Nebenstraßen, brauchen aber eine recht gute Kondition und müssen auf starken Gegenwind sowie rasche Wetterwechsel gefasst sein.
In Großbritannien herrscht ein gemäßigtes Klima mit feucht-warmen Sommern und nass-kühlen Wintern. Da die Insel recht groß ist, gibt es allerdings zum Teil erhebliche regionale Unterschiede. Den meisten Niederschlag verzeichnen die Westküste und die Hochlagen, während es nach Osten hin deutlich trockener wird. Die Temperaturen schwanken im Jahresverlauf relativ wenig. Zwischen November und Februar zeigt sich das Wetter am unbeständigsten, dann sind auch die Tage sehr kurz. In der Übergangszeit (März und Oktober) scheint aber durchaus häufig die Sonne. Im Winter bleibt es dank des Einflusses des Golfstroms recht mild und im Sommer wird es oft nur knapp über 20 °C warm, es kann aber auch zu ausgeprägten Hitzeperioden kommen.
Als beste Reisezeit für England und Wales gilt der Mai, wenn die Natur zu neuem Leben erwacht und der Frühling für angenehme Temperaturen sorgt. Doch auch im Sommer ist es in diesen Landesteilen sehr angenehm und warm. In Schottland geht die Hauptreisesaison von Ende Juni bis Anfang September, doch auch in dieser Zeit ist mit schnellem Wetterwechsel und starken Winden zu rechnen. In ganz Großbritannien kann es immer wieder einmal unerwartet regnen, aber wirklich starke Regengüsse kommen selten vor. Regenkleidung sollte dennoch immer einen Platz im Reisegepäck finden.
Die moderne britische Küche verwendet hochwertige regionale Zutaten bei schonender Zubereitung und kombiniert traditionelle Rezepte mit französischen, mediterranen und asiatischen Einflüssen. Die traditionelle britische Küche gilt als eher deftig. Das schottische Nationalgericht Haggis ist ein Schafsmagen, der mit gehackten Innereien, Zwiebeln, Gewürzen und Hafermehl gefüllt ist. In England sind Steak & Kidney Pie (Steak und Lammnieren im Teigmantel) oder Fish & Chips sehr beliebt. Hauptzutaten des irischen Eintopfs Irish Stew sind Lammfleisch, Kartoffeln, Zwiebeln und Petersilie. Typisch für die Inselküche sind die guten Fischgerichte mit fangfrischen Zutaten. Gerne isst man auch Sandwiches, die man sich frisch belegen lassen kann, sowie herzhaft oder süß gefüllte Pies (Pasteten).
In den Großstädten wird eine sehr abwechslungsreiche Restaurantauswahl geboten: von indisch, chinesisch, afrikanisch, südamerikanisch bis vietnamesischist praktisch für jeden Geschmack etwas dabei. Gemütliche Pubs gibt es eigentlich überall, zu beachten ist der frühe Schankschluss (um 23 oder 24 Uhr). In den meisten Pubs kann man auch etwas essen. Eine regionale Getränkespezialität ist der Scotch Whisky, der in den Highlands produziert wird. Köstlich ist auch der alkoholhaltige Apfelmost Cider, den man probieren sollte. Als englisches Nationalgetränk gilt Schwarzer Tee.
Januar In London findet mit der London Parade Europas größte Neujahrsparade statt (https://lnydp.com).
Januar/Februar Beim Celtic Connections Festival in Glasgow kann man sich von keltischen Klängen wärmen lassen (https://www.celticconnections.com).
Februar/März Das Glasgow Film Festival bietet feinste internationale Filmkunst (https://glasgowfilm.org).
April In Belfast findet das Belfast Film Festival statt (https://belfastfilmfestival.org).
Mai/Juni Das Bath International Music Fest ist ein renommiertes Musikfestival. Geboten werden u.a. Klassikkonzerte, Weltmusik, Jazz und Kammermusik (https://bathfestivals.org.uk).
Juni Trooping the Colour heißt die in London stattfindende Geburtstagsparade für Queen Elizabeth II. (http://trooping-the-colour.co.uk).
Jazzliebhaber kommen beim Glasgow International Jazz Festival voll auf ihre Kosten (http://www.jazzfest.co.uk).
Juni/Juli Tennis mit Erdbeeren und Regen: Die Wimbledon Championships finden in London statt (http://www.wimbledon.com).
Juli/August Das Speyfest in Fochabers/Moray ist das größte Festival für keltische Musik (http://www.speyfest.com).
August Der Notting Hill Carnival ist ein beliebter multikultureller Karneval am letzten Wochenende im August (https://nhcarnival.org).
August/September Konzerte, Opern, Tanz und Theater bietet das Edinburgh International Festival (https://www.eif.co.uk).
Anfang September Traditionelle schottische Wettkämpfe zu Dudelsackklängen kann man bei The Braemar Gathering erleben (https://www.braemargathering.org).
September Eine Gaumenfreude ist das alljährliche Yorker Food Festival (https://www.yorkfoodfestival.com).
Die Veranstaltungen des Blas Festival finden überall im Hochland statt, darunter keltische Musikdarbietungen und andere kulturelle Events, die das schottische Hochland feiert (https://www.blas-festival.com).
Amtssprache: Englisch
Bevölkerung: rund 66 Mio. Einwohner
Fläche: 243.820 km²
Hauptstadt: London (rund 8,5 Mio. Einwohner)
Landesvorwahl: +44
Währung: Pfund Sterling (Abk.: £; ISO-4217-Code: GBP)
Zeitzone: Greenwich Mean Time (GMT); Mitteleuropäische Zeit (MEZ) & Mitteleuropäische Sommerzeit (MESZ): -1 Stunde

Jamaika

Eine Impfbescheinigung gegen Gelbfieber ist nur dann Pflicht, wenn man aus Infektionsgebieten anreist. Ein Impfschutz gegen Hepatitis A wird empfohlen; gegen das durch Stechmücken übertragene Dengue-Fieber gibt es keine Impfung. Hier hilft nur Mückenschutz und notfalls ein Gang zum Arzt. Auch gegen die durch Moskitos übertragene Malariainfektion sollte man sich mit Hilfe von körperbedeckender Kleidung, Insektenschutzmittel und Moskitonetzen schützen und sich bereits im Heimatland beim Tropenarzt über eine Malariaprophylaxe informieren. Anstatt gechlortes Leitungswasser zu trinken, kauft man besser abgefülltes Wasser im Supermarkt. HIV-Infektionen sind, wie auch auf anderen Karibikinseln, relativ weit verbreitet.
Da sich Impfvorschriften kurzfristig ändern können, ist es ratsam, die aktuellen Vorschriften vor der Reise direkt bei der jeweiligen Botschaft oder konsularischen Vertretung des Ziellandes zu erfragen. Bitte erkundigen Sie sich zusätzlich auf den Internetseiten Ihres Auswärtigen Amtes über mögliche aktuelle medizinische Risiken für Reisen ins jeweilige Land.
Reisebüros können i.d.R. Auskunft über behindertengerechte Hotels geben und verfügen über entsprechende Datenbanken, in denen sie nach bestimmten Kriterien filtern können. Menschen mit Behinderung haben auch die Möglichkeit, sich bei Selbsthilfegruppen im eigenen Land nach den Erfahrungen anderer Mitglieder zu erkundigen. Hilfreiche Informationen erteilt außerdem Mobility International Schweiz. Abgesenkte Bordsteine und sonstige Vorkehrungen für Rollstuhlfahrer sind auf Jamaika kaum zu finden, dafür sind die Einheimischen ein sehr freundliches und hilfsbereites Volk.

Mobility International Schweiz
c/o Procap Reisen und Sport
Frohburgstrasse 4
4600 Olten
Tel.: + +41-62-2126740
E-Mail: info@mis-ch.ch
Web: http://www.mis-ch.ch
Neujahr (1. Januar); Aschermittwoch (Februar/März); Karfreitag (März/April); Ostermontag (März/April); Tag der Arbeit (22. Mai); Tag der Sklavenbefreiung (1. August); Unabhängigkeitstag (erster Montag im August); Tag der Nationalhelden (dritter Montag im Oktober); Weihnachten (25./26. Dezember).
Eine Tochtergesellschaft der amerikanischen Firma Cable & Wireless betreibt das jamaikanische Telefonnetz. In größeren Orten findet man im Zentrum Büros von C & W, in denen man Telefonkarten für internationale Gespräche kaufen sowie telefonieren kann. Auslandsgespräche vom Hotel aus sind erheblich teurer. „Crediphones" heißen Telefonzellen, in denen man mit Kreditkarte bezahlen kann. Vorwahlen: Jamaika 001876, Schweiz 01141, Österreich 01143, Deutschland 01149. Im Bereich der Mobiltelefonie sollte man sich vor Antritt der Reise beim jeweiligen Mobilfunkanbieter über die Roaming-Gebühren informieren bzw. entsprechende Tarifoptionen für Jamaika buchen. Darüber hinaus kann es sinnvoll sein, sich vor Ort eine Prepaid-Karte eines nationalen Anbieters (z.B. Digicel: https://www.digicelgroup.com) zu besorgen.
Touristen können sich bis zu 90 Tage ohne Visum auf Jamaika aufhalten. Erwachsene benötigen einen Reisepass. Kindereinträge im Reisepass eines Elternteils sind nicht mehr gültig. Jedes Kind benötigt ein eigenes Ausweisdokument. Haustiere dürfen nicht einreisen, weil Jamaika tollwutfreies Gebiet ist. Ausreichende finanzielle Mittel und ein Weiter- bzw. Rückflugticket sind nachzuweisen. Bei der Ausreise wird eine Gebühr von 1.000 JMD fällig, die aber in der Regel im Preis des Flugtickets schon enthalten ist und von den Fluggesellschaften abgeführt wird (bei der Buchung nachfragen!). Bei Einreise aus einem Gelbfiebergebiet wird der Nachweis für eine gültige Gelbfieberimpfung verlangt.
Da sich Einreisebestimmungen kurzfristig ändern können, ist es ratsam, die aktuellen Vorschriften kurz vor der Reise direkt bei der jeweiligen Botschaft zu erfragen.
Polizei, Luft- und Seerettung erreicht man unter 119, Krankenwagen und Feuerwehr unter 110, für Hurrikanwarnungen ruft man die 116 an.
Wenn man mit einer Dienstleistung zufrieden war, sollte man auf Jamaika in jedem Fall ein Trinkgeld (ca. 10 Prozent) geben, zumal das Servicepersonal zu niedrigen Löhnen arbeitet. In Hotels und Restaurants ist ein Bedienzuschlag (service charge) von 10-15 Prozent vorgesehen. Man sollte von Fall zu Fall prüfen, ob dieser bereits im Preis für Speisen und Zimmer enthalten ist oder noch extra berechnet wird.
Für Drogen, Waffen, Landeswährung, Produkte aus Ziegenleder, Tiere und Pflanzen, pornografisches Material und obszöne Bilder besteht Ein- und Ausfuhrverbot. Ansonsten dürfen 200 Zigaretten oder 50 Zigarren oder 230 g Tabak, 1 l Alkohol, 170 ml Parfüm und 340 ml Eau de Toilette sowie Fremdwährung in unbegrenzter Höhe mitgebracht werden, wobei diese bei der Einreise angegeben werden müssen. Bei der Rückreise in die EU dürfen Personen über 17 Jahre 200 Zigaretten oder 100 Zigarillos mit einem Höchstgewicht von 3 g pro Stück oder 50 Zigarren oder 250 g Tabak sowie 1 l Spirituosen, 2 l Zwischenerzeugnisse, 4 l nicht schäumenden Wein und 16 l Bier sowie andere Waren, wie Parfüm, Kaffee, Tee und Elektrogeräte bis zu einem Wert von 300 EUR zollfrei einführen, wobei die Wertgrenze für Jugendliche unter 15 Jahre bei 175 EUR und für Flug- und Schiffsreisende bei 430 EUR liegt. Bei der Wiedereinreise in die Schweiz dürfen über 17-jährige 250 Zigaretten oder Zigarren oder 250 g anderer Tabakfabrikate sowie 5 l alkoholische Getränke mit einem Alkoholgehalt bis 18 Vol.-% und 1 l alkoholische Getränke mit einem Alkoholgehalt über 18 Vol.-% zollfrei einführen. Die Wertfreigrenze aller eingekauften Waren beträgt 300 CHF (inkl. Geschenke, Alkohol und Tabakerzeugnisse).
Da sich Zollbestimmungen kurzfristig ändern können, ist es ratsam, die aktuellen Vorschriften kurz vor der Reise direkt bei der jeweiligen Botschaft zu erfragen.
Die meisten Geschäfte öffnen Mo-Fr von 8.30-16.30/17 Uhr und Sa bis 15 oder 16 Uhr. Postämter können Mo-Fr 9-17 Uhr, Banken Mo-Fr 9-16 Uhr aufgesucht werden. Ämter und Behörden sind i.d.R. Mo-Fr 8.30/9 bis 16/16.30 Uhr für den Publikumsverkehr geöffnet.
Homosexuelle Handlungen zwischen Männern sind auf Jamaika per Gesetz verboten und werden mit bis zu 10 Jahren Haft bestraft. Gleichgeschlechtliche Liebe wird auch von der Gesellschaft kaum akzeptiert und in vielen Hotels sind Homosexuelle nicht willkommen. In der Öffentlichkeit ist in jedem Fall Zurückhaltung angebracht und von gegenseitigen Zuneigungsbekundungen abzusehen.
Mit Sexualität geht man auf Jamaika locker um und Frauen, die Jamaika alleine bereisen, sollten sich auf häufige Annäherungsversuche einstellen. Manch einheimischer Mann verdient sein Geld als „Boy“ für Touristinnen. Sollte ein solcher Gigolo Sie z.B. bei einer Stadtbesichtigung oder am Strand umwerben, hat er für gewöhnlich rein geschäftliche Absichten. Ein klares „no, thanks“ oder der Verweis auf einen vermeintlichen Freund oder Ehemann wird i.d.R. verstanden; bei allzu aufdringlichen Verehrern kann es hilfreich sein, sich an jamaikanische Frauen zu wenden. Die Mitarbeiter im Hotel können meist Tipps geben, welche Gegenden man lieber meiden sollte. Nachts sollte man als Frau nicht alleine ausgehen.
Die Netzspannung beträgt in der Regel 110, in großen Hotels auch 220 Volt. Man benötigt einen Adapter für US-amerikanische Flachstecker, der von manchen Hotels bereitgestellt wird.
In Kingston und größeren Städten wie Montego Bay, Ocho Rios, Negril, Mandeville, St. Thomas und Port Antonio gibt es private und öffentliche Krankenhäuser. Kompliziertere Krankheiten oder Verletzungen lässt man besser im Heimatland behandeln. Reisende sollten in jedem Fall vorab prüfen, ob eine medizinische Versorgung im Ausland von der Versicherung hinreichend abgedeckt ist und eine Rücktransportversicherung für den Notfall abschließen.
Deutsche Botschaft
10 Waterloo Road
Kingston 10
Tel.: +1876-926-6728
Fax: +1876-620-5457
Web: http://www.kingston.diplo.de

Österreichisches Honorargeneralkonsulat
2 Ardenne Road
Kingston 10
Tel.: +1876-940-2404
Fax: +1876-956-7505
E-Mail: josef@roundhilljamaica.com

Schweizerisches Generalkonsulat
c/o Swiss Stores Ltd.
107 Harbour Street
Kingston
Tel.: +1876-948-9656
Fax: +1876-922-8403
E-Mail: kingston@honorarvertretung.ch
Web: http://www.eda.admin.ch/eda/de/home/reps/zameri/vjam/afojam.html
Wer mit einem Mietwagen die Insel erkunden möchte, muss abseits der Hauptstraßen auf schlechte Straßenverhältnisse gefasst sein. Auch der Linksverkehr stellt Besucher anfangs vor beträchtliche Probleme. An den Flughäfen von Kingston und Montego Bay gibt es zahlreiche Autovermietungen, in der Hauptsaison ist es ratsam, vor Antritt der Reise zu reservieren. Um ein Auto zu mieten, muss man einen nationalen Führerschein und Kreditkarte vorweisen und mindestens 25 Jahre alt sein.
Bei einer Fahrt mit dem Taxi sollte man auf zwei Dinge achten: Der Fahrpreis sollte immer vor Antritt der Fahrt ausgehandelt werden, außerdem empfiehlt es sich, nur mit lizenzierten Taxis zu fahren. Diese sind mit den Buchstaben PPV (Public Passenger Vehicle) gekennzeichnet. Günstig, wenngleich wenig komfortabel, sind Busse und Minibusse, die fast jeden Ort auf Jamaica ansteuern, jedoch häufig überfüllt sind. Flüge innerhalb Jamaikas sind mit Caribbean Airlines möglich, die Airline fliegt Kingston und Montego Bay an (https://www.caribbean-airlines.com). Daneben gibt es Chartergesellschaften, die Flüge zu verschiedenen Zielen auf Jamaika anbieten.
Internationale Transatlantikverbindungen, vor allem nach Kingston und Montego Bay, werden von British Airways und Air Jamaica (ab London) sowie beispielsweise von Condor (ab Frankfurt; https://www.condor.com) bedient.
Im Flachland und an der Küste ist es das ganze Jahr über sommerlich warm mit durchschnittlichen Temperaturen zwischen 27 und 32 °C, in den Bergen ist es etwa 7 °C kühler. Die Wassertemperatur liegt kontinuierlich bei herrlich angenehmen 25-28 °C – perfekte Bedingungen für einen Badeurlaub! Am meisten Niederschlag fällt im September und Oktober, wobei im August und September vereinzelt Hurrikane zu erwarten sind. Wirklich schwere Stürme gibt es aber nur ungefähr alle 10 Jahre. Im Sommer sollte man dennoch stets den Wetterbericht verfolgen. Jamaika liegt in einer seismisch aktiven Zone und es kann zu Erdbeben kommen.
Die beste Reisezeit geht von Dezember bis April – dann ist Hochsaison und auch die Preise gehen entsprechend in die Höhe. Stetige Winde machen die recht hohe Luftfeuchtigkeit erträglich. Es empfiehlt sich atmungsaktive Kleidung aus Naturfasern, aber auch eine leichte Jacke oder ein Pullover für die Abendstunden. Wer Bergwanderungen unternehmen möchte, sollte wind- und regendichte Kleidung und festes Schuhwerk im Reisegepäck haben. Innenstädte und Restaurants sollten nicht im Strand-Outfit besucht werden.
Amtssprache: Englisch
Bevölkerung: rund 2,9 Mio. Einwohner
Fläche: 10.991 km²
Hauptstadt: Kingston (rund 900.000 Einwohner)
Landesvorwahl: +1876
Währung: Jamaika-Dollar (Abk.: J$; ISO-4217-Code: JMD)
Zeitzone: Eastern Standard Time (EST); Mitteleuropäische Zeit (MEZ) -6 Stunden; Mitteleuropäische Sommerzeit (MESZ) -7 Stunden; keine Umstellung auf Sommerzeit
Januar Das Maroon Festival in Accompong ist ein großes Straßenfest mit viel Musik, Tanz und gutem Essen.
6. Februar Vielerorts feiert man am Geburtstag Bob Marleys einen Bob Marley Birthday Bash.
April Am Jamaica Carnival finden in Kingston, Montego Bay, Negril und Ocho Rios besonders farbenprächtige Paraden mit Tänzern und Musikern statt (http://carnivalinjamaica.com).
Juni Das Ocho Rios Jazz Festival erstreckt sich über eine Woche (http://www.ochoriosjazz.com).
Juli Reggae-Fans sollten auf keinen Fall das einwöchige Reggae Sumfest in Montego Bay verpassen (http://www.reggaesumfest.com).
6. August Anlässlich des Unabhängigkeitstages wird in Kingston eine große Parade veranstaltet.
September/Oktober Der Hochseeangelwettbewerb, Port Antonio International Marlin Tournament, zählt zu den ältesten in der Karibik.
Oktober Sogar in Kingston auf Jamaika wird alljährlich ein typisch deutsches Oktoberfest veranstaltet.
Dezember In diesem Monat findet in Negril der Reggae Marathon statt (https://www.reggaemarathon.com).
In der jamaikanischen Küche vereinen sich afrikanische, asiatische und europäische Einflüsse. Jamaikanische Delikatessen sind Jerk, gegrilltes oder geräuchertes, mariniertes Schweine- oder Hühnerfleisch, Saltfish and Ackee, getrockneter Kabeljau mit gekochter Ackee-Frucht oder Jamaican Pepperpot, ein scharfer Eintopf mit gepökeltem Rind- sowie Schweinefleisch und Okra. Weitere Gerichte, die man auf den Speisekarten findet, sind Spanferkel, gefüllt mit Reis, Paprika, Yamswurzeln, geraspelter Kokosnuss und Maismehl oder Reis mit Bohnen, Schalotten, Kokosmilch und Kokosöl. Als Snack für zwischendurch bieten sich gebratene Kochbananen, mit Hackfleisch gefüllte Blätterteigpasteten oder Johnny Cake, Fladen aus Maismehl, an. Zum Nachtisch darf man sich auf tropische Früchte freuen, wie z.B. Ananas, Melonen, Mangos, Papayas und Bananen. Ein weltweit verkaufter Rum ist der jamaikanische Captain Morgan.
US-MI07

» Für diese Reise stehen im Moment keine Termine zur Verfügung.

Ausführliche Einreisebestimmungen

Ausführliche Einreisebestimmungen finden Sie hier.

* max. 2 Kinder bis 17 Jahre in Begleitung von 2 Vollzahlern frei (bei Unterbringung in gleicher Kabine), ab/an Hafen

Premium All-Inclusive Classic Getränkepaket

Reichhaltige Auswahl an Getränken der Bar- und Weinkarte, mit einer umfangreichen Auswahl an Cocktails (bis zu einem Preis von $ 8,-), einem breiten Angebot offener Weine (glasweise, Preis bis zu $ 7,50), Fass-, Flaschen- und Dosenbier sowie bestimmten Spirituosen (Preis bis zu $ 5,-), Energy Drinks, Alkopops, Softdrinks, Fruchtsäften, Mineralwasser, Auswahl an warmen und kalten kaffeehaltigen Getränken, heißer Schokolade sowie Eiscreme zum Mitnehmen in der Waffel oder im Becher. Die im Paket enthaltenen Getränke können in allen Bars, Restaurants und Spezialitätenrestaurants verzehrt werden.

Explorer Landausflugspaket

Drei Ausflüge in einem - Mit diesem speziellen Angebot bekommen Sie drei der schönsten Landausflüge auf jeder Kreuzfahrt zu einem Sonderpreis mit bis zu 15% Preisvorteil. Bitte beachten Sie, dass die Teilnehmerzahl für diese Angebot begrenzt ist.

Paket 1 enthält: Ocho Rios (OCH29), George Town (GCA35), Cozumel (COZ23)

Paket 2 enthält: San Juan (SJU01), Charlotte Amalie (STO16), Nassau (NAS02)

Die Beschreibungen der Landausflüge finden Sie im ausführlichen Landausflugsprogramm.

Hinweis zu den Ausflügen:

Alle Ausflüge und Führungen finden in deutscher Sprache statt, soweit nichts anderes angegeben ist. Bitte beachten Sie, dass sich die angegebene Reihenfolge der Ausflüge ändern kann. 

Einreisebestimmungen für deutsche Staatsangehörige (Reisedokumente / Visum / Impfung):

Deutsche Staatsangehörige benötigen für diese Reise gültige Ausweisdokumente. Die Reise kann sonst nicht angetreten werden!
Je nach Reiseland kann es sein, dass ein Visum erforderlich ist. In einigen Ländern sind ggf. auch Impfvorschriften zu beachten. Ausführliche Einreisebestimmungen finden Sie online bei der jeweiligen Reise unter der Rubrik „Länder“. Außerdem erhalten Sie diese Infos auch in Ihren zugesandten Reise-Vertragsunterlagen.
Wir empfehlen Ihnen dringend, sich schon vor der Buchung einer Reise über Ihre Einreisebestimmungen zu informieren. Bitte erkundigen Sie sich dabei auch über mögliche Bearbeitungszeiten für ggf. benötigte Visa, um eine rechtzeitige Bearbeitung vor Abreise zu gewährleisten sowie über notwendige Impfungen.
Bitte beachten Sie, dass seit dem 26. Juni 2012 jedes Kind, welches ins Ausland reist, unabhängig vom Alter ein eigenes Reisedokument benötigt. Eintragungen im Reisepass der Eltern werden nicht mehr anerkannt. Bitte beantragen Sie das notwendige Reisedokument bei den zuständigen Behörden.

Einreisebestimmungen für nicht-deutsche Staatsangehörige (Reisedokumente / Visum / Impfung):

Falls Personen ohne deutsche bzw. mit nicht ausschließlich deutscher Staatsbürgerschaft mitreisen, beachten Sie bitte, dass in diesem Fall andere bzw. gesonderte Einreisebestimmungen für Ihr gewähltes Reiseland gelten können. Hierüber geben die jeweiligen Auslandsvertretungen bzw. zuständigen Konsulate entsprechend Auskunft. Wir empfehlen Ihnen dringend, sich schon vor der Buchung einer Reise über Ihre Einreisebestimmungen zu informieren. Bitte erkundigen Sie sich dabei auch über mögliche Bearbeitungszeiten für ggf. benötigte Visa, um eine rechtzeitige Bearbeitung vor Abreise zu gewährleisten.
Sollten Sie in diesem Zusammenhang Fragen haben, helfen wir Ihnen gerne weiter. Bitte kontaktieren Sie uns unter unserer kostenfreien Service-Hotline 0800 250 00 00 (Mo-Fr 9-19 Uhr).

Hinweis für Menschen mit eingeschränkter Mobilität:

sz-Reisen sind nicht geeignet für Gäste mit eingeschränkter Mobilität. sz-Reisen sind meistens Reisen in Bewegung: Um alle Besichtigungen, Rundgänge und Ausflüge in vollem Umfang miterleben zu können, sollten Sie „gut zu Fuß“ sein. Auch so manch ein Hotel ist noch nicht auf Rollatoren oder weitergehende Mobilitätsbeschränkungen eingestellt. Daher sind unsere Reisen für schwer gehbehinderte Gäste sowie für Gäste im Rollstuhl oder mit starker Sehbehinderung nicht geeignet (auch Gehörlosigkeit oder allg. Reisebehinderung).
Im Zweifel können wir vorab für Sie prüfen, ob eine Teilnahme möglich ist. Bitte fragen Sie uns vor der Buchung, ob diese Reise für Sie geeignet ist. Wir beraten Sie gern unter unserer kostenlosen Service-Hotline 0800 250 00 00 (Mo-Fr 9-19 Uhr).

Hinweis zu Reisen in „Corona-Zeiten“:

Bitte beachten Sie, dass wir die aufgeführten Leistungen einer Reise nur dann bzw. in dem Rahmen erbringen können, wie es die behördlichen Vorschriften in Deutschland und in Ihrem Urlaubsland rechtlich zulassen. Davon können unmittelbar von uns angebotene Leistungsbestandteile betroffen sein (z.B. eingeschränkte Poolnutzung, Menü statt Buffet), aber auch Einschränkungen bei der Einreise (z.B. vorgeschriebene Fieber- oder Corona-Tests) sowie allgemein vor Ort (z.B. Maskenpflicht in Geschäften oder eingeschränkter Zutritt zu Sehenswürdigkeiten). Ihre gesetzlichen Gewährleistungsansprüche bleiben hiervon unberührt. 
 

Einreise USA (ESTA):

Deutsche Staatsangehörige benötigen einen maschinenlesbaren Reisepass (weinrot, kein vorläufiger, grüner Reisepass), der noch mindestens 6 Monate über das geplante Rückreisedatum hinaus gültig sein muss. Aufgrund geänderter Vorschriften zum Visa Waiver Program dürfen nur noch Inhaber elektronischer Reisepässe (Pässe mit integriertem elektronischen Chip) visumfrei in die USA einreisen. Zusätzlich werden Sie in den USA an einer Einreisestelle von einem Beamten der Zoll- und Grenzschutzbehörde überprüft.   Wir übernehmen die ESTA-Anmeldung für deutsche Staatsangehörige, die ihre USA-Reise über sz-Reisen buchen. Die Kosten in Höhe von derzeit 14 USD sind im Reisepreis enthalten. Bitte senden Sie die ausgefüllte und unterschriebene ESTA-Anmeldung bis spätestens 8 Wochen vor Reiseantritt an die SZ-Reisen GmbH, Ostra Allee 20, 01067 Dresden, zu Händen Kundenservice zurück.
Achtung: Reisende, welche sich am 01.03.2011 oder danach im Irak, Iran, Jemen, Libyen, Somalia, Syrien oder Sudan aufgehalten haben bzw. als Doppelstaater die Staatsangehörigkeit eines dieser Länder besitzen, sind von der Teilnahme am Visa Waiver Programm (Programm zur VISA-freien Einreise/ESTA) ausgeschlossen. Auch bereits erteilte ESTA-Reisegenehmigungen für diesen Personenkreis verlieren ab sofort ihre Gültigkeit. Dieser Personenkreis muss künftig für die Einreise in die USA ein Visum beantragen. Sollten Sie zu dem oben genannten Personenkreis gehören, empfehlen wir Ihnen daher dringend, bei entsprechenden Reiseplänen in die USA, in jedem Falle jedoch vor Antritt einer Reise in die USA und unabhängig vom Bestehen einer ESTA-Reisegenehmigung, Kontakt mit sz-reisen aufzunehmen. Gern beraten wir Sie hinsichtlich der nötigen VISA-Beantragung. Bitte beachten Sie, dass ein Visum mit zusätzlichen Kosten verbunden ist.

Absagefrist durch den Reiseveranstalter sz-Reisen:

Falls die Mindesteilnehmerzahl für Ihren Reisetermin nicht erreicht werden sollte, behält sich sz-Reisen vor, bis spätestens 4 Wochen vor Reiseantritt (bei Tagesfahrten bis zu 2 Wochen) die Reise abzusagen bzw. vom Reisevertrag zurückzutreten. Weitere Informationen hierzu finden Sie in den Allgemeinen Geschäftsbedingungen unter §7.

Zahlung & Reiserücktritt bei sz-Reisen:

Ausführliche Informationen zu Zahlung und zum Reiserücktritt finden Sie in den Allgemeinen Geschäftsbedingungen SZ-Reisen GmbH unter § 2. + 5. + 7. + 8.

Kreuzfahrten mit MSC

Ihr Reiseveranstalter ist die SZ-Reisen GmbH. Wir arbeiten bei dieser Kreuzfahrt mit der Reederei MSC zusammen. Aus diesem Grund erhalten sie innerhalb der sz-Reisen Reiseunterlagen die Kreuzfahrt-Unterlagen von MSC.

Hinweis bei Hotelaufenthalt:

Die angegebene Hotelklassifizierung ist landestypisch.

US-MI07

» Für diese Reise stehen im Moment keine Termine zur Verfügung.

US-MI07

» Für diese Reise stehen im Moment keine Termine zur Verfügung.

Reise weiterempfehlen

X
Reise weiterempfehlen

Die mit * gekennzeichneten Felder sind erforderlich.

*
*
*

Datenschutzhinweis: Unsere ausführlichen Hinweise zu Datenschutz und Widerspruchsrecht finden Sie hier.

Reise drucken

X

PLZ-Suche