MSC SPLENDIDA: Karibik – Im Zickzack durch das Paradies

Fort-de-France - Bridgetown - Port of Spain - Kingstown - Philipsburg - Roseau - Basseterre - St. John's

Zweifelsohne repräsentiert die Karibik schon immer eines der wunderschönsten und faszinierendsten Reiseziele der Welt.

Ein Traum für jeden Kreuzfahrer, der sich in einer herrlichen Landschaft entspannen möchte – an langen, weißen, sandigen Stränden mit Palmen, exotischen Früchten, Korallenriffen, belebt mit bunten tropischen Fischen und türkisenem Meer.

Auf einer Karibik-Kreuzfahrt ist es schier unmöglich nicht ins Staunen zu kommen, während man das Schauspiel bewundert, das dieses Paradies zu bieten hat: Es zieht sich von Martinique nach Barbados über Trinidad und Tobago nach St. Lucia, von Guadeloupe nach St. Marteen und zu vielen weiteren Trauminseln.

  • sz-Reisen PLUS: All Inclusive Getränkepaket Easy
  • Trauminseln in der Karibik 
  • Weiße Strände, tropische Früchte und türkises Meer
  • Kinder bis 17 Jahre in der Kabine frei 

Programm

ReiseverlaufOrtAnkunftAbfahrt
1. Tag:Fort-de-France 23:00
2. Tag:Pointe-à-Pitre08:0019:00
3. Tag:Castries08:0018:00
4. Tag:Bridgetown08:0020:00
5. Tag:Port of Spain09:0018:00
6. Tag:Saint George08:0018:00
7. Tag:Kingstown09:0018:00
8. Tag:Fort-de-France08:0023:00
9. Tag:Pointe-à-Pitre08:0019:00
10. Tag:Road Town10:0019:00
11. Tag:Philipsburg08:0019:00
12. Tag:Roseau09:0019:00
13. Tag:Basseterre09:0019:00
14. Tag:St. John’s08:0018:00
15. Tag:Fort-de-France08:00 
16. Tag: Ankunft in Deutschland  
Fahrplanänderungen vorbehalten

MQ-FF01

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MSC Splendida

Das Öko-Schiff MSC Splendida entführt Sie in stylischem Luxus zu den begehrtesten Kreuzfahrtzielen der Welt. Dabei ist das Schiff selbst schon ein wundervolles Ziel. 

Sie werden die Live-Musik und die außergewöhnliche Vielfalt an Bars und Restaurants mit ihrer reichhaltigen Auswahl an Gourmet-Speisen, von authentischen mediterranen Spezialitäten bis zum amerikanischen Steakhouse Erlebnis, lieben. Der Abend wird perfekt mit einer Weltklasse-Show im The Strand Theater, einer Glückssträhne im Royal Palm Casino oder einem Tänzchen in der Club 33 Disco. 
Außerdem steht Ihnen eine große Vielfalt an Sporteinrichtungen zur Verfügung, einschließlich vier Pools, einem Jogging-Pfad, einem Squash-Court und einem ultramodernen Fitnessraum.  

Nach dem Training können Sie im MSC Aurea Spa bei einer Balinesischen Massage, einer Thalasso-Therapie, hervorragenden Schönheitsbehandlungen, im Türkischen Bad, in der Sauna, dem Whirlpool oder dem Solarium genussvoll entspannen.   

Oder gönnen Sie sich in Ruhe und angenehmer Privatsphäre ein Sonnenbad auf dem Top 18 Sonnendeck, von wo aus sich Ihnen ein herrlicher Blick aufs Meer bietet. Nehmen Sie den speziellen Spa-Service dieses Bereichs in Anspruch und wählen Sie von der Bar-Speisekarte – inklusive kostenlosen Fruchtspießen. Ihre Kinder und Teenager können neben diesem Angebot auch andere tolle Einrichtungen und eigene Clubs nutzen. 

Kuscheln Sie sich ein auf den vornehmen Vorderdecks, wo sich der exklusive MSC Yacht Club befindet, ein luxuriöses Schiff-im-Schiff, mit 71 großzügig geschnittenen Suiten und einer eigenen Rezeption mit Concierge, einem 24-Stunden Butler-Service, der privaten Top Sail Lounge sowie einem Pool-Deck und einer Bar. 

Mit solch einer Vielfalt an Bord wird jeder Tag auf der MSC Splendida für Reisende aller Altersklassen zu einer einmaligen Entdeckungsreise.

Kabinen

Jeder hat seine eigenen Vorstellungen von Komfort. Geräumige Suite oder verbundene Familienunterkunft-Wählen Sie die Kabine, die auf Ihre Bedürfnisse zugeschnitten ist. 
Sie entscheiden, ob Sie in einer Außenkabine durch ein Panoramafenster den Blick aufs Meer genießen oder auf Ihrem eigenen Balkon im Whirlpool entspannen wollen. 

In den verschiedenen Suiten des MSC Yacht Clubs bieten wir Ihnen einen ganz besonderen Luxus mit Interieur aus Echtholz und Mamorbad sowie exklusivem rund um die Uhr Butlerservice. 

Für welche Kabine Sie sich auch entscheiden, wir sorgen dafür, dass Sie sich wohlfühlen durch das Designer Dekor der Kabinen, die komfortablen Premium Matratzen und Kissen von Dorelan, Bad mit Badewanne und/oder Dusche, Kleiderschrank, Breitbild- Satelliten-TV**, Klimaanlage, Telefon, W-Lan (gegen Gebühr), Safe und gut bestückter Minibar. 

Internet an Board

Egal wann, egal wie: Mit MSC bleiben Sie stets in Verbindung. Auch auf hoher See haben Sie Netzzugang und können Ihre besonderen Momente mit Freunden und Familie teilen - dank dem starken Internetzugang via Satellit, den wir auf unserer gesamten Flotte anbieten. 

Internetzugang steht Ihnen 24 Stunden am Tag und fast überall an Bord (inklusive der öffentlichen Bereiche) via Smartphone, Tablet oder Laptop zur Verfügung. Außerdem können Sie die Computer inklusive Drucker in unseren Internetcafés nutzen, die rund um die Uhr für Sie geöffnet haben. 

Wir bieten eine Auswahl an vier verschiedenen Paketen, maßgeschneidert für die unterschiedlichen Wünsche unserer Gäste, an. Jedes dieser Pakete ist entweder pro Tag oder für die gesamte Kreuzfahrt buchbar. 

Sport an Board

Auf einer Reise mit MSC Kreuzfahrten haben Sie die Zeit und die Möglichkeiten, um sich fit zu halten. Dafür sorgt eine breite Auswahl an Sporteinrichtungen und ein topmodernes Sportzentrum mit fantastischem Meerblick. 
So können Sie bei herrlichem Panoramablick überschüssige Kalorien verbrennen und in Form bleiben. 
Ob Sie lieber allein oder zusammen mit anderen trainieren oder sich im sportlichen Wettkampf beweisen wollen – Sie finden garantiert das Passende.

Anmerkung

Die Fenster sind generell nicht zu öffnen, es sei denn es ist explizit ausgeschrieben. 

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Beförderung

  • Haustürtransfer zum/ab Schiff in ausgewählten Regionen
  • Flug nach Fort-de-France in Economy Class und zurück (Umsteigeverbindung)
  • Transfer Flughafen – Hafen – Flughafen
  • Einschiffung in Fort-de-France
  • Ausschiffung in Fort-de-France

sz-Reisen Plus

  • All Inclusive Getränkepaket Easy bereits inkludiert

Kabine & Verpflegung

  • 14 Übernachtungen in gebuchter Kabinenkategorie
  • Vollpension
  • All-Inclusive Getränkepaket Easy: ausgewählte Weine & Prosecco (glasweise), Fassbier, Longdrinks, Cocktails, Softdrinks, Säfte, Mineralwasser und klassische Heißgetränke und zusätzlich alle Getränke der Barkarte bis 6 €

Zusätzlich inklusive

  • Gepäckbeförderung vom Anlegeplatz in die Kabine und zurück
  • Nutzung der Bordeinrichtungen
  • Bühnenshows im Theater
  • Umfangreiches Freizeit- und Unterhaltungsprogramm für Erwachsene und Kinder
  • Ein- & Ausschiffungsgebühren
  • Informationsmaterial zur Reise
  • Deutsch sprech. Bordreiseleitung

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Zielland

Martinique

Landesdaten


Lage


Die Insel Martinique sowie die Inselgruppe Guadeloupe bilden Französisch Westindien; als Übersee-Département gelten sie als Teil des französischen Mutterlandes.


Die Inseln liegen im Karibischen Meer und gehören zu den Kleinen Antillen. Im Norden von Martinique liegt die Insel Dominica (Entfernung ca. 25 km), im Süden liegt die Insel St. Lucia (Entfernung ca. 37 km).


FLÄCHE: Martinique - ca. 1.106 km².


Einwohner


Bevölkerung: ca. 396.400 Einwohner


Städte:


Fort-de-France (Hauptstadt) ca. 90.300


Le Lamentin ca. 39.800


Le Robert ca. 23.900


Schoelcher ca. 21.400


Sainte-Marie ca. 19.500


Le François ca. 19.200


Sprache


Amtssprache ist Französisch; Creole (Kreolisch) gilt als Umgangssprache.


Zeitverschiebung


Mitteleuropäische Zeit (MEZ) -5 Stunden (während der europäischen Sommerzeit -6 Stunden).


Stromspannung


220 Volt Wechselstrom, 50 Hz. Im Gebrauch sind französische Stecker (es empfehlen sich Adapter).


Telefon/Post


Telefon


Die Vorwahl von Deutschland, Österreich und der Schweiz nach Martinique ist 00596, danach ist unmittelbar die mit "596" beginnende Telefonnummer zu wählen. Für Telefonate innerhalb von Martinique sowie von Frankreich oder vom Archipel Guadeloupe aus wählt man nur die 10-stellige Teilnehmernummer, die mit "0596" beginnt. In den Telefonzellen werden überwiegend Telefonkarten akzeptiert, die in Shops mit der Aufschrift "télécarte en vente ici" erhältlich sind. Telefonauskünfte erhält man unter Tel. 12.


Die Vorwahl von Martinique nach Deutschland ist 0049, nach Österreich 0043 und die der Schweiz 0041.


NOTRUFNUMMERN: Polizei 17, Unfallrettung 15, Feuerwehr 18, Wasserschutzpolizei 71 92 92.


Mobilfunk


Netztechnik: GSM 900/1800.


Derzeit gibt es Roamingverträge mit Anbietern in Martinique von E-Plus, O2, Telekom Deutschland und Vodafone.


Internet


Länderkürzel: .mq


Feiertage


1. Januar (Neujahr), 22. April (Ostermontag), 1. Mai (Tag der Arbeit), 8. Mai (Tag des Sieges 1945), 22. Mai (Tag der Abschaffung der Sklaverei), 30. Mai (Christi Himmelfahrt), 10. Juni (Pfingstmontag), 14. Juli (Nationalfeiertag; Erstürmung der Bastille), 15. August (Mariä Himmelfahrt), 1. November (Allerheiligen), 11. November (Waffenstillstand von 1918), 25. Dezember (Weihnachten), Höhepunkt der Karnevalszeit ist jeweils eine Woche vor Aschermittwoch.


Öffnungszeiten


Banken: Mo bis Fr 8-12, 14-16 Uhr


Geschäfte: Mo bis Sa 9/10-17 Uhr


Einkaufszentren: Mo bis Sa 9-20/22 Uhr


Post: Mo bis Fr 8-18 Uhr, Sa 8-12 Uhr


Kleidung


Leichte, atmungsaktive Sommerkleidung ist das ganze Jahr über ausreichend. Für die Abende und Ausflüge in die Berge sollten auch leichte Wollsachen mitgenommen werden. Gute Sonnenbrillen und Regenschutz sind ebenso empfehlenswert.

Geschichte/Politik


Im Jahre 1502 entdeckte Kolumbus die Insel Martinique. Hundert Jahre später nahm die französische "Compagnie des Iles d'Ameriques" die Insel in Besitz und siedelte dort Franzosen an. 1674 wurde Martinique französische Kronkolonie. Das Plantagensystem wurde verändert; statt Baumwolle und Tabak baute man nun Zuckerrohr, später auch Kaffee an. Im 17. und 18. Jahrhundert wollten die Briten und auch die Niederländer Martinique haben, aber 1816 wurde die Insel endgültig französischer Besitz. 1854 bekam sie eine gewisse innere Autonomie, seit 1946 ist sie ein französisches Übersee-Departement.


Wirtschaft


Rund ein Viertel des Landes wird landwirtschaftlich bearbeitet. Man erntet vor allem Zuckerrohr und Bananen: Aber auch Ananas, Kakao und Kaffee werden angebaut. Bananen, Zucker und der aus Zucker hergestellte Rum sind denn auch die Hauptexportgüter der Insel. Die Viehzucht spielt eine große Rolle, denn ein Fünftel der Insel besteht aus natürlichem Weideland. Der Wald hingegen kann kaum genutzt werden. Er ist praktisch undurchdringlich.


Industrieunternehmen verarbeiten hauptsächlich Agrarprodukte: Zuckerfabriken, Rumdestillerien und Ananas-Konserven-Firmen. Auch eine Erdölraffinerie arbeitet auf Martinique.


Der Tourismus hat in den vergangenen Jahren zunehmend an Bedeutung gewonnen. Inzwischen ist er die hauptsächliche Einnahmequelle auf Martinique.


Religion


Etwa 88 Prozent der Bevölkerung sind katholisch, eine weitere Religionsgemeinschaft sind die Adventisten.


Vegetation


An vielen Küstenabschnitten wachsen Mangroven. Im Norden der Insel, an der windzugewandten Seite mit relativ viel Regen, steht dichter tropischer Regenwald. An der Leeseite der Berge beträgt der Niederschlag nur ein Fünftel. Dort erstrecken sich Dornstrauch-Savannen. Aber zwischen den Dornenhecken sieht man immer wieder grüne Plantagen. Geradezu üppig ist in manchen Ecken dieser Insel die Blumenpracht. Die Arawak-Indianer, die ersten Bewohner, nannten sie "Madinina", die Blumeninsel. In der Tat gibt es kaum ein Stück Erde, auf dem es nicht grünt und blüht, keinen Hausgarten, der nicht Blumen in üppiger Fülle trägt. Hibiskus, Anthurium, Orchideen, Lilien, Flammenblumen, Lorbeerrosen und andere Tropenblumen gedeihen im Überfluss.


Tierwelt


Wildkaninchen leben hier, auch einige Mungos. Die Zahl der Vögel, die hier zuhause sind, ist weit größer. Vor allem sieht man mehrere Arten von Tauben.

Kulinarisches


Auf Martinique isst man vorzugsweise kreolisch und nach Möglichkeit nicht ohne Rum, der zur Verfeinerung schmackhafter Fleisch-, Fisch- und Gemüsegerichte gerne und viel benutzt wird. Ein auf Martinique typisches Gericht ist Ziegen- oder Lammcurry. Das besteht aus Fleisch, Zwiebeln, Knoblauch, Mango, Kartoffeln, Kürbis und Zucchini. Das Fleisch wird in Erdnussöl angeschmort, mit Weißwein abgelöscht. Dann kommt das Gemüse dazu - und eine gehörige Menge brauner Rum. Als Nachtisch gibt es vielleicht, eine Kokos-Rum-Creme mit allerlei Früchten.


Auch getrunken wird vor allem Rum, der hier in sehr guter Qualität aus dem einheimischen Zuckerrohr produziert wird. Nach alter Tradition trinkt man zur Mittagszeit ein Glas weißen Rum mit Limone, nach Geschmack mit Zuckersirup oder braunem Rohrzucker, das heißt Ti Punch.


Sitten und Gebräuche


Auch auf Martinique bestimmt Musik den Rhythmus des Jahres. Trommeln und Schlaginstrumente spielen dabei eine bestimmende Rolle, denn den Rhythmus brachten einst die Sklaven aus ihrer Heimat mit in die Karibik. Trommeln gaben den Arbeitstakt auf den Feldern an und Klanghölzer begleiteten den Gesang und das rhythmische Singen und Klatschen. Diese urwüchsige, handgemachte Musik kann man heute bei Konzerten, in Folkloreshows und gelegentlich auch ganz ungezwungen am Strand erleben.


Auf die Sklavenzeit zurück geht auch der kreolische Schmuckstil. Die traditionelle Kleidung der Kreolinnen sieht man noch oft bei Folklore-Veranstaltungen oder Festen. Über einem langen weißen Baumwollkleid mit Lochstickerei wird ein bunt karierter Überrock getragen. Diese bunt karierten Stoffe schmücken auch den Kopf der Kreolin. Dabei gibt es viele Arten, die Kopftücher flott, frech oder traditionell zu binden. Endet der Kopftuchknoten mit einem Zipfel, signalisiert dies: "Mein Herz ist noch frei". Stehen zwei Tuchzipfel in die Höhe, heißt die Botschaft: "Mein Herz ist vergeben, aber versuch´s doch mal!" Drei Zipfel sagen klar: "Mein Herz ist nicht mehr frei" und vier Zipfel signalisieren: "Wer mag, findet immer ein Plätzchen."


Souvenirs


Es gibt auf Martinique schöne kunsthandwerkliche Artikel, vor allem aber traditionellen kreolischen Schmuck aus Gold, der seit der Sklavenzeit hier hergestellt wird.


Duty Free


Einreise aus EU-Ländern


Bei unmittelbarer Einreise aus den anderen EU-Ländern (innergemeinschaftlicher Reiseverkehr; trifft nicht zu für die Kanarischen Inseln, außerdem nicht für die britischen Kanalinseln und nicht für Grönland) bestehen keine Beschränkungen/Formalitäten abgabenrechtlicher Art für das Reisegepäck und ausschließlich zu privaten Zwecken mitgeführte Waren. Ausgenommen sind verbotene Waren wie Drogen, Waffen usw. (Besonderheiten s.u.; für Waren zu gewerblichen Zwecken s. Abschnitt "Geschäftsreisende").


Im EU-Mitgliedstaat eingekaufte, bereits versteuerte (sog. verbrauchssteuerpflichtige) Waren können von Privatpersonen (ohne nochmalige Besteuerung) problemlos mitgeführt werden, wenn sie ausschließlich für ihren Eigenbedarf, d.h. nicht zu gewerblichen/kommerziellen Zwecken, erworben wurden.


Für folgende Waren gilt als Richtmenge für den Eigenbedarf:


TABAKWAREN: 800 Zigaretten, 400 Zigarillos (Zigarren mit einem Stückgewicht von höchstens 3 g), 200 Zigarren, 1.000 g Rauchtabak;


ALKOHOLISCHE GETRÄNKE: 10 Liter Spirituosen, 20 Liter sog. Zwischenerzeugnisse (z.B. Campari, Port, Madeira, Sherry), 90 Liter Wein (davon höchstens 60 Liter Schaumwein), 110 Liter Bier.


Eine Überschreitung dieser Richtmengen ist im Einzelfall möglich, wenn nachgewiesen wird, dass auch die größere Menge ausschließlich für den privaten Eigenbedarf bestimmt ist.


Bei anderen mitgeführten, verbrauchssteuerpflichtigen Waren kann bei der Einreise nach bestimmten Kriterien (u.a. die Gründe für den Besitz, Beförderungsart, Unterlagen über die Menge der Waren) geprüft werden, ob sie ggf. zu gewerblichen Zwecken bestimmt sind.


KRAFTSTOFFE für Motorfahrzeuge, die nicht im Hauptbehälter des Fahrzeugs oder in einem geeigneten Reservebehälter mitgeführt werden, können ggf. erneut besteuert werden.


REISENDEN UNTER 17 JAHREN wird keine Steuerbefreiung für Spirituosen und Tabakwaren gewährt.


Einreise aus Drittländern


Bei der Einreise aus anderen als EU-Ländern (Drittländern) ist die zum persönlichen Gebrauch während der Reise benötigte und zur Wiederausfuhr bestimmte Reiseausrüstung sowie der Reiseproviant von Eingangsabgaben befreit.


Ferner sind Waren, die Reisende gelegentlich und ausschließlich zum persönlichen Ge- oder Verbrauch oder für ihren Haushalt oder als Geschenk in ihrem persönlichen Reisegepäck einführen, im Rahmen folgender Mengen und Wertgrenzen abgabenfrei:


200 Zigaretten oder 100 Zigarillos (Zigarren mit einem Stückgewicht von höchstens 3 g) oder 50 Zigarren oder 250 g Rauchtabak;


16 Liter Bier;


4 Liter nicht schäumende Weine;


1 Liter Spirituosen mit einem Alkoholgehalt von mehr als 22 Volumenprozent ODER 2 Liter Spirituosen, Aperitifs aus Wein oder Alkohol, Tafia, Sake oder ähnliche Getränke, mit einem Alkoholgehalt von 22 Volumenprozent oder weniger, oder Schaumwein oder Likörwein;


eine dem persönlichen Bedarf des Reisenden entsprechende Menge an Arzneimitteln;


10 Liter Kraftstoff je Motorfahrzeug im Reservekanister;


andere Waren bis zu einem Gesamtwert von 430 Euro für Flug- und Seereisende, für Einreisende auf anderen Verkehrswegenbis zu einem Gesamtwert von 300 Euro; für Reisende unter 15 Jahren gilt die Freimenge von 150 Euro unabhängig vom Einreiseweg.


DIE ABGABENBEFREIUNG WIRD NICHT GEWÄHRT:


Reisenden unter 17 Jahren für Tabakwaren, Spirituosen, Wein, Schaumwein, Likörwein, Aperitifs und ähnliche alkoholische Getränke.

Klimainformationen


Es herrscht subtropisches Klima. Die durchschnittliche Temperatur schwankt zwischen 22 und 30°C. Es besteht eine hohe Luftfeuchtigkeit. Die heißesten Monate sind Juli bis September. Durch die ständig wehenden Seewinde sind die Temperaturen jedoch gut erträglich. In den Bergen ist es angenehm kühler. Die regenreichste Zeit ist Juli bis November. Mit vielen Niederschlägen ist besonders in den Hochlagen und an den Küsten zu rechnen, die auf der Windseite liegen.


Beste Reisezeit


Martinique ist das ganze Jahr über für Reisen geeignet. Hauptsaison ist während der Monate von Dezember bis April.

Vorgeschriebene Impfungen



Keine bei Einreise direkt aus Europa.


Gelbfieber bei Einreise aus ENDEMIEGEBIETEN.


GELBFIEBER-ENDEMIEGEBIETE


In AFRIKA:


Äquatorialguinea, Äthiopien, Angola, Benin, Burkina Faso, Burundi, Côte d`Ivoire, Demokratische Republik Kongo (Kinshasa), Gabun, Gambia, Ghana, Guinea, Guinea-Bissau, Kamerun, Kenia, Kongo, Liberia, Mali, Mauretanien, Niger, Nigeria, Ruanda, Senegal, Sierra Leone, Südsudan, Sudan, Togo, Tschad, Uganda, Zentralafrikanische Republik.


In SÜD- und MITTELAMERIKA:


Argentinien, Bolivien, Brasilien, Ecuador, Franz. Guayana, Guyana, Kolumbien, Panama, Paraguay, Peru, Surinam, Trinidad + Tobago, Venezuela.




Empfohlene Impfungen


Hepatitis A, zusätzlich für Individualreisende Typhus.


Informationen zur Malaria


Malaria


Keine.


Verbreitung


Martinique ist malariafrei.


Ärztliche Hilfe


FORT-DE-FRANCE: Hopital Pierre Zobda Quitmann, Route de Chateauboeuf, 97200 Fort-de-France/Martinique, Tel. (00596) 596 55 20 00.

Währung


Währungseinheit


Währungseinheit: Euro ( EUR)


1 Euro = 100 Cent.


Derzeitiger Kurs:


1 US-$ = ca. 0,87 EUR


Hinweise


Bei den unten aufgeführten Umrechnungskursen handelt es sich um Devisenkurse der Deutschen Bundesbank, die die Preisnotierung des Euro und des US-Dollar in der Währung des Reiselandes angibt. Mit Devisenkursen werden z.B. Rechnungen unterschiedlicher Währungen gegeneinander verrechnet. (Im Gegensatz zum Sortenkurs wird hier jedoch nicht der Wert angegeben, den man in Deutschland am Bankschalter für einen Euro oder US-Dollar erhält.)


Devisenbestimmungen/Umtausch


Einfuhr Fremdwährung: unbeschränkt


Einfuhr Landeswährung: unbeschränkt


Deklaration: Ja - schriftliche Deklaration bei Ein- und Ausreise ab einem Wert von 10.000 Euro (auch in anderen Währungen, Reiseschecks oder auf Dritte ausgestellte Schecks, Zahlungsanweisungen etc.).


Ausfuhr Fremdwährung: unbeschränkt


Ausfuhr Landeswährung: unbeschränkt


Internationale Kreditkarten: Ja - werden von größeren Hotels, den meisten Geschäften, internationalen Autovermietern akzeptiert.


Geldautomat: Ja - in den größeren Orten vorhanden; Abhebung von Bargeld mit Kreditkarte oder Girocard (mit Maestro-Logo) ist möglich.


Reiseschecks: Nein

Auskunftstellen


Comité Martiniquais du Tourisme
Rond-point des Ecoles
Schoelcher /Martinique
Comité Martiniquais du Tourisme
B.P 7135
Schoelcher/Martinique
(00596) 596 61 83 93
(00596) 596 61 83 92
infos.cmt@martiniquetourisme.com


Chambre de Commerce et d'Industrie de la Martinique
50, Rue Ernest Deproge
97200
Fort-de-France /Martinique
(00596) 596 60 66 68
(00596) 596 55 28 00
contact@martinique.cci.fr


Botschaften und Konsulate


In Deutschland


Visa-Erteilung in Deutschland durch die folgende französische Vertretung:


Französisches Generalkonsulat
Zeppelinallee 35
60325
Frankfurt/M.
(0 69) 79 50 96 46
(0 69) 795 09 60
www.consulatfrance.de/francfort
info@consulfrance-francfort.org
Mo bis Fr 8.45-12 Uhr, außerdem Do 14-15.30 Uhr
(für Visa-Angelegenheiten Bundesrepublik Deutschland)


Von Deutschland



zuständig Paris/Frankreich:


Ambassade de la République fédérale d'Allemagne
24 rue Marbeau
75116
Paris
Ambassade de la République fédérale d’Allemagne
BP 30 221
75364 Paris CEDEX 08 /Frankreich
(0033 1) 53 83 45 02
(0033 1) 53 83 45 00
www.amb-allemagne.fr
Amtsbezirk: Frankreich


Konsularischer Amtsbezirk: Départements Aisne, Calvados, Cher, Côtes-d'Armor, Essonne, Eure, Eure-et-Loir, Finistère, Hauts-de-Seine, Ille-et-Vilaine, Indre, Indre-et-Loire, Loire-Atlantique, Loiret, Loir-et-Cher, Maine-et-Loire, Manche, Mayenne, Morbihan, Nord, Oise, Orne, Paris (Ville de), Pas-de-Calais, Sarthe, Seine-et-Marne, Seine-Maritime, Seine-Saint-Denis, Somme, Val-de-Marne, Val-d'Oise, Vendée, Yvelines;


außerdem die Übersee-Départements Französisch-Guayana, Guadeloupe, Martinique, Mayotte und Réunion;


die Übersee-Territorien Französisch-Polynesien, Neukaledonien, St. Pierre und Miquelon, Wallis und Futuna.


(Zuständige Visabehörde für St. Pierre und Miquelon ist das Generalkonsulat in Montreal/Kanada, für die französischen Hoheitsgebiete im Südpazifik die Botschaft Wellington/Neuseeland.)


Der Leiter der Vertretung ist zugleich als Botschafter in Monaco mit Sitz in Paris akkreditiert.



Von Deutschland


in Visa-Angelegenheiten zuständig:


Embassy of the Federal Republic of Germany
90-92 Hobson Street, Thorndon
6011
Wellington
Embassy of the Federal Republic of Germany
P.O. Box 1687
Wellington 6140/Neuseeland
(0064 4) 473 60 69
(0064 4) 473 60 63
www.deutschebotschaftwellington.co.nz
Amtsbezirk: Neuseeland, Cook-Inseln, Fidschi, Kiribati, Niue, Samoa, Tokelau, Tonga, Tuvalu und das britische Überseegebiet Pitcairn


Ärztliche Hilfe


FORT-DE-FRANCE: Hopital Pierre Zobda Quitmann, Route de Chateauboeuf, 97200 Fort-de-France/Martinique, Tel. (00596) 596 55 20 00.

Sehenswertes


Fort-de-France


In der Hauptstadt Fort-de-France wohnt die Hälfte der gesamten Inselbevölkerung. Die Altstadt wirkt noch ganz ursprünglich. Die Straßen mit den zwei- und dreigeschossigen Häusern sind von quirlendem Leben erfüllt. Sehr reizvoll ist die Markthalle mit eine überwältigenden Vielfalt an Farben, Gerüchen und Geräuschen. In lautem Kreolisch rufen die Händler ihre Früchte und Gewürze aus. Ein Stück weiter nördlich liegt der Fischmarkt. Hier werden Thunfisch, Goldbrassen, Langusten und Krabben frisch vom Fang hergebracht und angepriesen. Aber Fort-de-France bietet mehr. Die Franzosen nennen es "Das Pariser Schaufenster der Karibik", da sich in einigen Straßen Boutiquen und edle Luxusläden aneinander reihen.


Caravelle


Die Halbinsel im Osten von Martinique ist ein Naturreservat. Das Gebiet wurde einst von der Planzer- und Schmugglerfamilie Dubuc bewohnt. Mit falschen Leuchtfeuern führten sie reich beladene Schiffe in die Irre, um sie in der Bucht anzugreifen und auszurauben. Die heißt noch heute "Baie du Trésor" ("Schatzbucht"). Vom Chateau der Dubucs stehen noch Reste. Es gibt in dem Reservat sehr schöne Wanderwege. Der Park ist vor allem von tropischem Trockenwald bestanden, allerdings sind es nicht mehr die ursprünglichen Bäume; hier wurden andere gepflanzt. Der goldbraun und schwarz gefiederte Carouge kann entdeckt werden, eine Vogelart, die fast nur auf Martinique heimisch ist - ebenso wie das seltene Weißkehlchen. Doch am bekanntesten ist ein auffallend gelb-schwarzer Vogel, der Sucrier. Er wird auch in vielen Hausgärten zahm gehalten.


Les Trois-Ilets


Auf dem Landsitz Pagerie ging vor 200 Jahren Joséphine, die spätere Frau Napoleons und Kaiserin Frankreichs, spazieren. Dies war der Besitz ihrer Familie, hier wurde sie als Marie Josephe Tascher de la Pagerie geboren, verbrachte Kindheit und Jugend. Auf dem Anwesen, das liebevoll restauriert wurde, hat man ein Joséphine-Museum untergebracht. Es gibt auch einen Überblick über das Leben auf einer Plantage im 18. Jahrhundert.


Auf dem Gelände legte Golf-Spezialist Robert Trent Jones einen 18-Loch-Golfplatz an, der allerlei natürlich gewachsene Hindernisse wie Flussläufe, Baumgruppen und Wasserstellen einbezieht.


Wandern auf Martinique


Auf Martinique hat man eine ganze Reihe Fußwandertouren ausgearbeitet, die zwischen einem und 22 km lang sind. Die Wege tragen - ganz europäisch - bunte Markierungen. Zum Teil bringen sie einen zu Bademöglichkeiten in Dschungelflüssen. Eine der Wanderungen führt auf den Vauclin, den ältesten (längst erloschenen) Vulkan auf Martinique. Auch Exkursionen durch den tropischen Regenwald sind üblich geworden. Dort gibt es auch Kletterpartien durch Bachläufe abwärts - inklusive dem Rutsch durch einen Wasserfall. Dafür empfiehlt es sich, einen erfahrenen Führer mitzunehmen.


Tauchen vor Martinique


In der Bucht von Saint-Pierre liegt Interessantes für die Taucher auf dem Meeresboden: 15 Schiffswracks. Die Schiffe gingen 1902 unter, als der Vulkan Mont Pelée ausbrach und seine Lava ins Wasser der Bucht schoss. Damals wurde auch die damalige Hauptstadt Saint-Pierre zerstört.


Rumproduktion


Die Geschichte Martiniques ist eng mit dem Zuckerrohr und der Rumproduktion verbunden. Eine Zuckermühle gibt es noch auf der Insel, dazu acht zum Teil große Destillerien mit imposanten Kellergewölben. Man kann sie besuchen und erfährt dort viel über die Geschichte der Zucker- und Rumproduktion sowie über die Menschen, die vom Zucker lebten oder als Plantagenbesitzer wohlhabend wurden. Pointe Vatable ist solch eine ehemalige Destillerie. Dort zeigt man in einem kleinen Museum die Beziehungen zwischen der Insel, dem Zuckerrohr und den Bewohnern.

Reisehinweise


Zurzeit liegt kein Reisehinweis vor.


Allgemeine Vorsichtsmaßnahmen


Hurrikan-Saison: In den Bundesstaaten im Süden der USA, in Mexiko, Zentralamerika sowie in der Karibik ist jeweils in der Zeit von Juni bis November mit Hurrikans zu rechnen. Kennzeichen dieser tropischen Wirbelstürme sind u.a. Windgeschwindigkeiten in Orkanstärke, starke Regenfälle und unter Umständen auch Erdrutsche. Informationen dazu gibt es bei örtlichen Wettervorhersagen oder im Internet, beispielsweise unter www.nhc.noaa.gov und www.wunderground.com/tropical. Den Anordnungen der Sicherheitsbehörden ist Folge zu leisten.


SPERR-NOTRUF: Deutsche können ihre Girocards, Kreditkarten, Handys und einige andere elektronische Berechtigungen über die Sperr-Notruf-Nummer ++49 116 116 (aus dem Ausland neben ++49 116 116 auch ++49 30 4050 4050 wählbar) rund um die Uhr sperren lassen. Der Anrufer wird mit den Herausgebern der jeweiligen Medien verbunden, sofern diese sich dem Sperr-Notruf angeschlossen haben. Eine Liste der angeschlossenen Herausgeber ist im Internet unter www.sperr-notruf.de zu finden.


Ebenso ist es möglich, die Online-Ausweisfunktion (elektronischer Identitätsnachweis - eID) des neuen Personalausweises unter den oben genannten Nummern sowie unter 0180 1 333 333 (Bürgerservice des Bundesinnenministeriums) sperren zu lassen.

Guadeloupe

Landesdaten


Lage


Die Inselgruppe Guadeloupe und die Insel Martinique bilden Französisch Westindien; als Übersee-Departement gelten sie als Teil des französischen Mutterlandes.


Die Hauptinsel Guadeloupe besteht aus den beiden Teilen Basse-Terre und Grande-Terre. Unmittelbar zu Guadeloupe zählen noch die Inseln La Désirade, Marie-Galante und Les Saintes. Bis 2007 gehörten auch St. Barthélemy sowie der nördliche Teil der Insel St. Martin zu Guadeloupe, sie sind jetzt eigene überseeische Gebietskörperschaften.


Die Inseln liegen im Karibischen Meer und gehören zu den Kleinen Antillen.


Fläche: Guadeloupe und die dazugehörigen Inseln ca. 1.630 km².


Einwohner


Bevölkerung: ca. 404.400 (Guadeloupe und dazugehörige Inseln)


Inseln:


Basse-Terre ca. 187.800


Grande-Terre ca. 197.700


Marie-Galante ca. 11.900


Les Saintes ca. 2.900


La Désirade ca. 1.600


Sprache


Die Amtssprache ist Französisch. Als Umgangsprache wird Creole (Kreolisch) gesprochen.


Zeitverschiebung


Mitteleuropäische Zeit (MEZ) -5 Stunden


Während der europäischen Sommerzeit beträgt der Zeitunterschied -6 Stunden.


Stromspannung


220 Volt Wechselstrom, 50 Hertz.


In Guadeloupe werden französische Stecker verwendet. Es empfiehlt sich, einen Adapter mitzunehmen.


Telefon/Post


Post


Es gelten die gleichen Postgebühren wie in Frankreich. Briefmarken sind in den Postämtern und an einigen Zeitungskiosken erhältlich.


Telefon


Die Vorwahl von Deutschland, Österreich und der Schweiz nach Guadeloupe ist 00590, danach ist die mit "590" beginnende Telefonnummer zu wählen. Von Guadeloupe nach Deutschland wählt man 0049, nach Österreich 0043 und in die Schweiz 0041. Für Telefonate innerhalb des Archipels Guadeloupe sowie von Frankreich oder Martinique aus wählt man nur die 10-stellige Teilnehmernummer, die mit "0590" beginnt. Es gibt Telefonkarten auf Guadeloupe, die man in Tabakläden, bei der Post, an Tankstellen und in einigen Geschäften bekommt. Viele öffentliche Telefone funktionieren auch mit Kreditkarten.


NOTRUFNUMMERN: 112 (europäische Notrufnummer) oder Polizei 17, Unfallrettung (SAMU) 15, Feuerwehr 18.


Mobilfunk


Netztechnik: GSM 900/ 1800.


Derzeit gibt es Roamingverträge mit Anbietern in Guadeloupe von E-Plus, O2, Telekom Deutschland und Vodafone.


Internet


Länderkürzel: .gp


Feiertage


1. Januar (Neujahr), 22. April (Ostermontag), 1. Mai (Tag der Arbeit), 8. Mai (Siegestag), 27. Mai (Tag der Abschaffung der Sklaverei), 30. Mai (Christi Himmelfahrt), 10. Juni (Pfingstmontag), 14. Juli (Erstürmung der Bastille), 15. August (Mariä Himmelfahrt), 1. November (Allerheiligen), 11. November (Waffenstillstand von 1918), 25. Dezember (Weihnachten).


Die Karnevalszeit 2019 beginnt auf Guadeloupe etwa am 4. März und dauert bis Aschermittwoch-Abend.


Öffnungszeiten


Banken: Mo bis Fr 8-12, 14-16 Uhr;


Geschäfte: meist Mo bis Fr 9-13, 14-17 Uhr, Sa 9-12 Uhr, Einkaufszentren: häufig Mo bis Sa 9-20/22 Uhr.


Kleidung


Das ganze Jahr über ist leichte, atmungsaktive Sommerkleidung ausreichend. Für die manchmal kühleren Abende und für Ausflüge in die Berge sollte man aber auch leichte Wollsachen mitnehmen. Gute Sonnenbrillen sind unerlässlich. Auch sollte Regenbekleidung nicht vergessen werden.

Geschichte/Politik


Zwar hatte Kolumbus schon 1493 hier angelegt und die Insel zu Ehren eines Heiligtums "Santa Maria de Guadeloupe" getauft, aber die ersten europäischen Kolonisten, meist Franzosen, siedelten sich erst im 17. Jahrhundert an. Immer wieder gab es Streit zwischen Franzosen und Engländern um den Besitz der Insel, aber 1763 wurde entschieden, dass Guadeloupe zu Frankreich gehören sollte. Die Engländer besetzten die Insel noch dreimal: 1794, von 1810 bis 1814 und von 1815 bis 1816. Dann jedoch blieb Guadeloupe in französischem Besitz. Ab 1871 war die Insel im dortigen Parlament vertreten, seit 1946 ist sie ein französisches Übersee-Departement.


Wirtschaft


Auf Guadeloupe gibt es etwa 25.000 Unternehmen - aber fast alle sind klein. Landwirtschaft und das Nahrungsmittel verarbeitende Gewerbe stehen dabei ganz vorn. Zuckerrohr und Bananen waren auf Guadeloupe seit Jahrhunderten die dominierenden Pflanzen, doch mit deren Export geht es abwärts. Man versucht es nun mit der Kultivierung anderer Pflanzen - zum Beispiel mit der Melone, mit der Yamswurzel und dem Maniok.


Inzwischen ist der Fremdenverkehr einer der wichtigsten Sektoren in der Wirtschaft von Guadeloupe. Innerhalb von zehn Jahren stiegen die Einnahmen aus dem Tourismus um 40 Prozent; der Archipel gehört jetzt zu den am stärksten besuchten Zielen der Kleinen Antillen.


Religion


Die Bevölkerung ist mehrheitlich katholisch (ca. 79 Prozent).


Vegetation


Die Pflanzenwelt auf Guadeloupe ist äußerst vielfältig; es gibt rund 300 Baumarten und einige Regenwälder mit tropischen Hölzern. Kokospalme, Königspalme, Riesenbambus, Flammenbaum, Jasminbaum - alles ist vertreten. Hinzu kommen die Blumen wie Hibiskus, Oleander, Bougainvillea, Anthurium, Teerosen und viele andere. Die Mangroven treten in ihrer roten und weißen Hauptart auf. In manchen Küstenzonen wachsen auch wenig bekannte Pflanzen wie der Gift- oder Todesbaum, dessen Stengel, Blätter und Früchte giftigen Latex enthalten.


Tierwelt


Dem Waschbär kann man auf Guadeloupe häufig begegnen. Es gibt aber auch Mangusten, Iguane, Landschildkröten. Originell sind die urzeitlich wirkenden Leguane auf der Nachbarinsel Terre-de-Haut. Außerdem gibt es zahlreiche Vögel, darunter den Schwarzspecht, vier verschiedene Amseln, die schlanke Ringeltaube und auch Perlhühner.

Kulinarisches


Auf Guadeloupe wird vor allem kreolisch gekocht: mit aromatischen Gemüsesorten, tropischen Früchten und der vielseitigen Palette exotischer Gewürze. Hier findet sich der Einfluss vieler Völker auf der Speisekarte wieder; so wird eine typisch französische Soße mit einem indischen Gewürz verfeinert.


Ein guter Einstieg in die kreolische Küche ist die "assiette créole", der kreolische Vorspeisenteller. Ihn zieren unter anderem "accras" (frittierte Stockfischbällchen) und "boudin créole" (fein gewürzte Blutwurst vom schwarzen Schwein). Daneben gibt es auch die "d´Oeuvres à la francaise": mit Krabben gefüllte Avocados oder Papayas. Frische Meeresfrüchte stehen obenan auf jeder Speisekarte. Langusten und Süßwasserkrebse kommen auf den Grill oder werden in Rum, vielleicht auch in Kokosnuss-Soße zubereitet. Es gibt hier sogar eine "Nouvelle cuisine créole", bei der die Spitzenköche der Inseln im Archipel von Guadeloupe zu Wettbewerben antreten.


Was trinkt man? Karibischen Rum. Ob als Apéritif oder Digestif, im Punsch oder als "Planteur" mit Obstsaft. Der "Rum agricole" wird auf den Inseln hergestellt.


Sitten und Gebräuche


Auf Guadeloupe wird viel gesungen und getanzt. Es sind unter anderem Arbeitslieder der Zuckerrohr-Sklaven, die sich mit karibischen und europäischen Melodien verbunden haben. In Guadeloupe sind in den letzten Jahren berühmte Tanz- und Musikgruppen entstanden, die auch in Europa bekannt wurden. Der Höhepunkt traditioneller Festlichkeiten ist der Karneval "Vaval", der mit kostümierten, melasseverschmierten Gestalten gefeiert wird, die wild gestikulierend durch die Straßen rennen. Es gibt dann Zirkusvorführungen, Schönheits- und Tanzwettbewerbe. Eigentlich aber wird auf Guadeloupe das ganze Jahr über gefeiert: In jedem Dorf gibt es am Namenstag des Patrons ein Fest.


Die Landestracht ist noch lebendig - vor allem an Fest-und Feiertagen. Sie ist eine Anpassung alter französischer Provinztrachten an die Gewohnheiten der Antillen: die schwarzen Sklaven übernahmen die Tracht ihrer Herrinnen und Herren und arbeiteten sie nach eigenem Geschmack um. Die Damen tragen zu einem langen Kleid mit sehr weitem Rock, der auf einer Seite geschlitzt ist, Schultertuch und Haube. Diese kann mehrere Spitzen haben. Eine Spitze bedeutet "mein Herz ist noch frei", zwei Spitzen sagen "mein Herz ist nicht mehr frei", drei Spitzen bedeuten "ich habe eine Unmenge von Liebhabern". Auf der Nachbarinsel Martinique ist die Sprache der Zipfel etwas anders.


Souvenirs


Auf den Inseln des Archipels werden Korbwaren hergestellt, kreolische Puppen, Stickereien und Töpferwaren. Das alles wird auf den Straßen, in Ateliers und in kunterbunten Straßenlädchen angeboten. Typisch für die Inseln sind auch Rum-Produkte.


Duty Free


Einreise aus EU-Ländern


Bei unmittelbarer Einreise aus den anderen EU-Ländern (innergemeinschaftlicher Reiseverkehr; trifft nicht zu für die Kanarischen Inseln, außerdem nicht für die britischen Kanalinseln und nicht für Grönland) bestehen keine Beschränkungen/Formalitäten abgabenrechtlicher Art für das Reisegepäck und ausschließlich zu privaten Zwecken mitgeführte Waren. Ausgenommen sind verbotene Waren wie Drogen, Waffen usw. (Besonderheiten s.u.; für Waren zu gewerblichen Zwecken s. Abschnitt "Geschäftsreisende").


Im EU-Mitgliedstaat eingekaufte, bereits versteuerte (sog. verbrauchssteuerpflichtige) Waren können von Privatpersonen (ohne nochmalige Besteuerung) problemlos mitgeführt werden, wenn sie ausschließlich für ihren Eigenbedarf, d.h. nicht zu gewerblichen/kommerziellen Zwecken, erworben wurden.


Für folgende Waren gilt als Richtmenge für den Eigenbedarf:


TABAKWAREN: 800 Zigaretten, 400 Zigarillos (Zigarren mit einem Stückgewicht von höchstens 3 g), 200 Zigarren, 1.000 g Rauchtabak;


ALKOHOLISCHE GETRÄNKE: 10 Liter Spirituosen, 20 Liter sog. Zwischenerzeugnisse (z.B. Campari, Port, Madeira, Sherry), 90 Liter Wein (davon höchstens 60 Liter Schaumwein), 110 Liter Bier.


Eine Überschreitung dieser Richtmengen ist im Einzelfall möglich, wenn nachgewiesen wird, dass auch die größere Menge ausschließlich für den privaten Eigenbedarf bestimmt ist.


Bei anderen mitgeführten, verbrauchssteuerpflichtigen Waren kann bei der Einreise nach bestimmten Kriterien (u.a. die Gründe für den Besitz, Beförderungsart, Unterlagen über die Menge der Waren) geprüft werden, ob sie ggf. zu gewerblichen Zwecken bestimmt sind.


KRAFTSTOFFE für Motorfahrzeuge, die nicht im Hauptbehälter des Fahrzeugs oder in einem geeigneten Reservebehälter mitgeführt werden, können ggf. erneut besteuert werden.


REISENDEN UNTER 17 JAHREN wird keine Steuerbefreiung für Spirituosen und Tabakwaren gewährt.


Einreise aus Drittländern


Bei der Einreise aus anderen als EU-Ländern (Drittländern) ist die zum persönlichen Gebrauch während der Reise benötigte und zur Wiederausfuhr bestimmte Reiseausrüstung sowie der Reiseproviant von Eingangsabgaben befreit.


Ferner sind Waren, die Reisende gelegentlich und ausschließlich zum persönlichen Ge- oder Verbrauch oder für ihren Haushalt oder als Geschenk in ihrem persönlichen Reisegepäck einführen, im Rahmen folgender Mengen und Wertgrenzen abgabenfrei:


200 Zigaretten oder 100 Zigarillos (Zigarren mit einem Stückgewicht von höchstens 3 g) oder 50 Zigarren oder 250 g Rauchtabak;


16 Liter Bier;


4 Liter nicht schäumende Weine;


1 Liter Spirituosen mit einem Alkoholgehalt von mehr als 22 Volumenprozent ODER 2 Liter Spirituosen, Aperitifs aus Wein oder Alkohol, Tafia, Sake oder ähnliche Getränke, mit einem Alkoholgehalt von 22 Volumenprozent oder weniger, oder Schaumwein oder Likörwein;


eine dem persönlichen Bedarf des Reisenden entsprechende Menge an Arzneimitteln;


10 Liter Kraftstoff je Motorfahrzeug im Reservekanister;


andere Waren bis zu einem Gesamtwert von 430 Euro für Flug- und Seereisende, für Einreisende auf anderen Verkehrswegenbis zu einem Gesamtwert von 300 Euro; für Reisende unter 15 Jahren gilt die Freimenge von 150 Euro unabhängig vom Einreiseweg.


DIE ABGABENBEFREIUNG WIRD NICHT GEWÄHRT:


Reisenden unter 17 Jahren für Tabakwaren, Spirituosen, Wein, Schaumwein, Likörwein, Aperitifs und ähnliche alkoholische Getränke.

Klimainformationen


Guadeloupe besitzt subtropisches Klima. Die durchschnittlichen Temperaturen schwanken zwischen 22 und 30°C, und die Luftfeuchtigkeit ist hoch. Die heißesten Monate sind die Monate von Juli bis September. Die ständig wehenden Seewinde mildern die Temperaturen jedoch. In den Bergen ist es angenehm und kühler. Die regenreichste Zeit ist der Zeitraum von Juli bis November, wobei es besonders viel in den Hochlagen und an den Küsten, die auf der Windseite liegen, regnet.


Beste Reisezeit


Guadeloupe ist das ganze Jahr über für Reisen geeignet. Hauptsaison ist während der europäischen Wintermonate Dezember bis April.

Vorgeschriebene Impfungen



Keine bei Einreise direkt aus Europa.


Gelbfieber bei Einreise aus ENDEMIEGEBIETEN.


GELBFIEBER-ENDEMIEGEBIETE


In AFRIKA:


Äquatorialguinea, Äthiopien, Angola, Benin, Burkina Faso, Burundi, Côte d`Ivoire, Demokratische Republik Kongo (Kinshasa), Gabun, Gambia, Ghana, Guinea, Guinea-Bissau, Kamerun, Kenia, Kongo, Liberia, Mali, Mauretanien, Niger, Nigeria, Ruanda, Senegal, Sierra Leone, Südsudan, Sudan, Togo, Tschad, Uganda, Zentralafrikanische Republik.


In SÜD- und MITTELAMERIKA:


Argentinien, Bolivien, Brasilien, Ecuador, Franz. Guayana, Guyana, Kolumbien, Panama, Paraguay, Peru, Surinam, Trinidad + Tobago, Venezuela.




Empfohlene Impfungen


Hepatitis A, zusätzlich für Individualreisende Typhus.


Informationen zur Malaria


Malaria


Keine.


Verbreitung


Guadeloupe ist malaria-frei.


Ärztliche Hilfe


POINTE-À-PITRE: Dr. Monique Gouranton, 41 Rue Paul Lacave,, Pointe-à-Pitre/Guadeloupe, Tel. 82 57 09.

Währung


Währungseinheit


Währungseinheit: Euro (EUR)


1 Euro = 100 Cent.


Derzeitiger Kurs:


1 US-$ = ca. 0,87 EUR


Hinweise


Anmerkung: Auf den Inseln Saint-Martin und Saint-Barthélemy werden neben Euro auch US-Dollar akzeptiert.


Devisenbestimmungen/Umtausch


Einfuhr Fremdwährung: unbeschränkt


Einfuhr Landeswährung: unbeschränkt


Deklaration: Ja - schriftliche Deklaration bei Ein- und Ausreise ab einem Wert von 10.000 Euro (auch in anderen Währungen, Reiseschecks oder auf Dritte ausgestellte Schecks, Zahlungsanweisungen etc.).


Ausfuhr Fremdwährung: unbeschränkt


Ausfuhr Landeswährung: unbeschränkt


Internationale Kreditkarten: Ja - werden von größeren Hotels (bei Buchung abklären), den meisten Geschäften und internationalen Autovermietern akzeptiert.


Geldautomat: Ja - sind in den meisten größeren Orten vorhanden; die Abhebung von Bargeld ist mit Kreditkarte oder Girocard (mit Maestro-Logo) möglich. Reisende sollten sich vor Abreise bei Ihrer Hausbank über eventuelle Beschränkungen bei der Bargeldbeschaffung mit der Girocard informieren.

Auskunftstellen



Fremdenverkehrsbüro von Guadeloupe
Stuttgart
Fremdenverkehrsbüro von Guadeloupe
Postfach 140212
70072 Stuttgart
(07 11) 505 35 12
(07 11) 505 35 11
www.guadeloupe.karibik.org
info@guadeloupe-inseln.com
(kein Publikumsverkehr, nur telefonische oder schriftliche Auskünfte)


Comité du Tourisme des Iles de Guadeloupe
5, square de la Banque
97116
Pointe-à-Pitre
Office du Tourisme de la Guadeloupe
B.P. 555
97166 Pointe-à-Pitre/Guadeloupe/Französisch Westindien
(00590) 590 83 89 22
(00590) 590 82 09 30
info@lesilesdeguadeloupe.com


Office du Tousime intercommunal du Sud Basse-Terre
46 Rue Baudot
97100
Basse-Terre /Französisch Westindien
(00590) 590 81 34 58
(00590) 590 80 56 56
otisbt@hotmail.fr


Office du Tourisme de Marie-Galante
Rue du Fort
97112
Grand Bourg de Marie-Galante
Office du Tourisme de Marie-Galante
B.P. 15
97112 Grand Bourg de Marie-Galante/Französisch Westindien
(00590) 590 97 56 54
(00590) 590 97 56 51
info@ot-mariegalante.com


Office du Tourisme de La Désirade
La Captiainerie


Beausejour
97127
La Désirade /Französisch Westindien
(00590) 590 85 00 86
(00590) 590 85 00 86
otladesirade@gmail.com


Office municipal du tourisme de Terre-de-Haut
Place du débarcdère
97137
Terre-de-Haut/Les Saintes /Französisch Westindien
(00590) 590 99 58 61
tourisme@lessaintes.fr



Botschaften und Konsulate


Von Deutschland



zuständig Paris/Frankreich:


Ambassade de la République fédérale d'Allemagne
24 rue Marbeau
75116
Paris
Ambassade de la République fédérale d’Allemagne
BP 30 221
75364 Paris CEDEX 08 /Frankreich
(0033 1) 53 83 45 02
(0033 1) 53 83 45 00
www.amb-allemagne.fr
Amtsbezirk: Frankreich


Konsularischer Amtsbezirk: Départements Aisne, Calvados, Cher, Côtes-d'Armor, Essonne, Eure, Eure-et-Loir, Finistère, Hauts-de-Seine, Ille-et-Vilaine, Indre, Indre-et-Loire, Loire-Atlantique, Loiret, Loir-et-Cher, Maine-et-Loire, Manche, Mayenne, Morbihan, Nord, Oise, Orne, Paris (Ville de), Pas-de-Calais, Sarthe, Seine-et-Marne, Seine-Maritime, Seine-Saint-Denis, Somme, Val-de-Marne, Val-d'Oise, Vendée, Yvelines;


außerdem die Übersee-Départements Französisch-Guayana, Guadeloupe, Martinique, Mayotte und Réunion;


die Übersee-Territorien Französisch-Polynesien, Neukaledonien, St. Pierre und Miquelon, Wallis und Futuna.


(Zuständige Visabehörde für St. Pierre und Miquelon ist das Generalkonsulat in Montreal/Kanada, für die französischen Hoheitsgebiete im Südpazifik die Botschaft Wellington/Neuseeland.)


Der Leiter der Vertretung ist zugleich als Botschafter in Monaco mit Sitz in Paris akkreditiert.


Ambassade de la République fédérale d'Allemagne


Service Consulaire/Konsularabteilung der Botschaft
28, rue Marbeau
75116
Paris
Ambassade de la République fédérale d’Allemagne
BP 30 221
75364 Paris CEDEX 08/Frankreich
(0033 1) 53 64 76 88
(0033 1) 53 64 76 70
Konsularischer Amtsbezirk:


siehe Botschaft



Von Deutschland



außerdem in Guadeloupe:


Consul Honoraire de la République fédérale d'Allemagne
c/o ETS Claude Blandin


Immeuble entre Deux Mers


Zac Moudong Sud
97122
Baie-Mahault /Guadeloupe/Französisch Westindien
(00590) 590 26 83 16
(00590) 590 38 93 93
baie-mahault@hk-diplo.de
Amtsbezirk: Guadeloupe und Martinique


Übergeordnete Auslandsvertretung: Botschaft Paris


Französisches Generalkonsulat
Zeppelinallee 35
60325
Frankfurt/M.
(0 69) 79 50 96 46
(0 69) 795 09 60
www.consulatfrance.de/francfort
info@consulfrance-francfort.org
Mo bis Fr 8.45-12 Uhr, außerdem Do 14-15.30 Uhr
(für Visa-Angelegenheiten Bundesrepublik Deutschland)



Ärztliche Hilfe


POINTE-À-PITRE: Dr. Monique Gouranton, 41 Rue Paul Lacave,, Pointe-à-Pitre/Guadeloupe, Tel. 82 57 09.

Sehenswertes


Basse-Terre


Am Südeingang der alten Inselhauptstadt erhebt sich auf einem Felsvorsprung über der Galion-Mündung das Fort Louis Delgrès. Der massive Festungsbau aus dem 17. Jahrhundert wurde anderthalb Jahrhunderte lang mit Brustwehren und Basteien bestückt und zu einer sternförmigen Festung ausgebaut. Hier fanden erbitterte Kämpfe zwischen Engländern und Franzosen statt. Im restaurierten Teil ist ein historisches Museum untergebracht.


Trois-Rivières


In Trois-Rivières an der Südspitze von Basse-Terre befindet sich eines der bedeutendsten und zugleich ältesten Kulturdenkmäler Guadeloupes: Der "Parc Archéologique des Roches Gravées". In dem steinigen Gelände stößt man auf eindrucksvolle Felszeichnungen aus dem 3. und 4. Jahrhundert, die wohl von den Arawaks stammen, den karibischen Ureinwohnern. Ergänzend hat man in der Felslandschaft einen botanischen Garten angelegt, der einen Überblick über die wichtigsten hier gedeihenden tropischen Nutzpflanzen gibt.


La Soufrière


Der Nationalpark von Guadeloupe ist mit 17.300 ha der umfangreichste der Antillen. Er wurde 1989 gegründet, um einen der schönsten Regenwälder dieser karibischen Inselwelt zu schützen. 300 Baumarten haben hier ihre Heimat. Der Wald erstreckt sich rund um den Vulkan La Soufrière, der als einziger auf Guadeloupe noch aktiv ist. Sein Hauptkrater ist von weiteren Bergkegeln umgeben, sein Gipfel meist in Wolken gehüllt. Bis auf 600 m reicht der Regenwald hinauf. Es gibt 300 km markierte Wanderwege.


Petit-Bourg


Eingebettet in die schattigen Täler von Petit-Bourg liegt der Blumenpark der Domaine de Valombreuse. Das ist ein Naturparadies. Hier gedeihen zahllose Blumenarten; 300 Vogelarten leben hier.


Bouillante


Hier wurde in 450 m Höhe ein Tierpark und botanischer Garten mit atemberaubendem Panorama und üppiger Vegetation angelegt. Dieses Naturschutzgebiet ist reich an Baum- und Straucharten, aber auch an Tieren - vor allem an Landschildkröten und Waschbären.


Pointe-à-Pitre


Pointe-à-Pitre ist das industrielle und wirtschaftliche Zentrum Guadeloupes. Mittelpunkt der schönen Stadt ist der Place de la Victoire. Südlich der Stadt liegt der Jachthafen von Bas-du-Fort und daneben steht das Aquarium von Guadeloupe. In riesigen Becken entfaltet sich eine faszinierende Welt. Das Aquarium wurde 1993 renoviert und um viele neue Becken (wie auch Fischarten) erweitert.


Sainte-Rose


Interessantes zum Thema Rum: Im Gut Severin kann man eine authentische Destillerie besuchen, die noch mit einem großen Flügelrad betrieben wird. Die verschiedenen Schritte der Rumherstellung lassen sich hier verfolgen - vom Zerkleinern des Zuckerrohrs bis zum Destillieren. Nahebei, in Bellevue-Sainte-Rose, wurde ein Rum-Museum eröffnet. Man kann drei Jahrhunderte Zuckerrohrgeschichte studieren, aber auch zeitgenössische wie archaische Utensilien der Rumherstellung betrachten, mit denen die unterschiedlichen Anbaumethoden und Entwicklungsphasen dokumentiert werden.


Les Saintes


Das ist eine kleine Inselgruppe vor Guadeloupe - ehedem ein idealer Schlupfwinkel für französische und englische Freibeuter, die im 17. und 18. Jahrhundert die Meere unsicher machten. Der kleine Archipel besteht aus den Inseln Terre-de-Haut und Terre-de-Bas sowie einer Reihe von unbewohnten Felsen. Die Einheimischen auf Terre-de-Haut haben eine eigene Methode des Bootsbaus entwickelt. Im Fischerviertel sieht man die bunten, acht m langen Kähne liegen.


An der Nordküste von Terre-de-Haut befindet sich das Fort Napoléon aus dem 19. Jahrhundert in einer Höhe von 120 m. Es steht unter Denkmalschutz. Der Aufstieg lohnt sich vor allem wegen des Blicks über die Inselwelt.


Marie-Galante


Kolumbus taufte die Nachbarinsel nach einer seiner Karavellen. Hier wächst Zuckerrohr bis zum Horizont. Es gibt da die historische Destillerie Poisson, aber auch andere Brennereien, die man besuchen kann. Der weiße Rum Marie-Galantes ist hochprozentig, sehr fruchtig und gehört zu den besten der Welt.


La Désirade


Die Insel, nur wenige Kilometer von der östlichen Spitze Guadeloupes entfernt, wurde von Kolumbus "die Ersehnte" getauft, weil er vor ihr lange kein Land mehr gesehen hatte. Durch das spezielle Klima - die Trockenzeit ist sehr lang - kann La Désirade nicht als grüne Tropeninsel gelten. Doch ist die Tier- und Pflanzenwelt erstaunlich reich und mannigfaltig. Man sieht blühende Kakteen, seltene Orchideen und grünschimmernde Olivenbäume.

Reisehinweise


Guadeloupe befindet sich in der durch Hurrikane gefährdeten Zone (Saison: etwa Juni bis November).


Allgemeine Vorsichtsmaßnahmen


HURRIKAN-SAISON: In den Bundesstaaten im Süden der USA, in Mexiko, Zentralamerika sowie in der Karibik ist jeweils in der Zeit von Juni bis November mit Hurrikans zu rechnen. Kennzeichen dieser tropischen Wirbelstürme sind u.a. Windgeschwindigkeiten in Orkanstärke, starke Regenfälle und unter Umständen auch Erdrutsche. Informationen dazu gibt es bei örtlichen Wettervorhersagen oder im Internet, beispielsweise unter www.nhc.noaa.gov und www.wunderground.com/tropical. Den Anordnungen der Sicherheitsbehörden ist Folge zu leisten.


SPERR-NOTRUF: Deutsche können ihre Girocards, Kreditkarten, Handys und einige andere elektronische Berechtigungen über die Sperr-Notruf-Nummer ++49 116 116 (aus dem Ausland neben ++49 116 116 auch ++49 30 4050 4050 wählbar) rund um die Uhr sperren lassen. Der Anrufer wird mit den Herausgebern der jeweiligen Medien verbunden, sofern diese sich dem Sperr-Notruf angeschlossen haben. Eine Liste der angeschlossenen Herausgeber ist im Internet unter www.sperr-notruf.de zu finden.


Ebenso ist es möglich, die Online-Ausweisfunktion (elektronischer Identitätsnachweis - eID) des neuen Personalausweises unter den oben genannten Nummern sowie unter 0180 1 333 333 (Bürgerservice des Bundesinnenministeriums) sperren zu lassen.

Barbados

Aufgrund mehrerer bekannt gewordener Sexualvergehen an Ausländerinnen wird Frauen angeraten, Zufallsbekanntschaften mit Vorsicht zu begegnen. Ein vorgetäuschter Ehering kann manchmal Wunder bewirken, doch Urlauberinnen müssen sich häufig selbst in männlicher Begleitung auf lästige Anmachen von einheimischen Männern einstellen.
Allgemein gilt eine erhöhte Sicherheitsgefährdung. Eine Zunahme von Taschendiebstählen und bewaffneten Überfällen ist zu beobachten, weshalb unbelebte Viertel, Stadtparks oder Strände insbesondere im Dunkeln gemieden werden sollten. Die Nelson Street in der Hauptstadt gilt in den nächtlichen Stunden als besonders gefährlich für Touristen. In der Öffentlichkeit sollte das Tragen von Schmuck und das unnötige Mitführen von Wertsachen tunlichst vermieden werden. Wichtige Dokumente wie Reisepass und Flugschein sollten nur in Form von Kopien mitgenommen und die Originale sicher im Hotelsafe aufbewahrt werden.
Im Vergleich zu anderen karibischen Regionen ist die medizinische Versorgung auf Barbados relativ gut, entspricht allerdings in technischer und hygienischer Hinsicht nicht immer den europäischen Standards. Arztrechnungen müssen i.d.R. in bar vor Ort beglichen werden und nach Beendigung der Reise zwecks Rückerstattung beim jeweiligen Versicherungsinstitut eingereicht werden. Vor Reiseantritt sollte unbedingt eine Auslandsreise-Krankenversicherung mit Rückholoption abgeschlossen werden. Jeder sollte eine kleine Reiseapotheke im Gepäck haben - wer auf eine besondere (z.B. betäubungsmittelhaltige) Medikation angewiesen ist, sollte sich vorab bei der für Barbados zuständigen Behörde über die Erlaubnis der Einfuhr erkundigen.
Die Vorwahl von Barbados ist die 001264, ins Ausland telefoniert man vor Ort über die internationale Vorwahl 011 und der anschließenden Landesvorwahl, wie bspw. der 0049 nach Deutschland, der 0043 nach Österreich und der 0041 in die Schweiz. Münz- und Kartentelefone gibt es immer seltener, sie sind aber auf ganz Barbados noch vorhanden. Telefonkarten sind in den meisten Supermärkten und an Tankstellen erhältlich. Mobiltelefone werden über GSM 900/1800/1900 betrieben (Tri-Band-Handys sind für alle drei Frequenzen empfänglich). Zu den führenden Anbietern gehören Lime (http://www.lime.com) und Digicel (http://www.digicelbarbados.com), wobei Digicel über ein Roamingabkommen mit deutschen, österreichischen und schweizerischen Mobilfunkanbietern verfügt.
Eine behindertenfreundliche Gestaltung öffentlicher Einrichtungen ist auf den Karibischen Inseln i.A. noch wenig verbreitet. Im Verhältnis zu den anderen Inseln geht Barbados jedoch mit gutem Beispiel voran. Einige öffentliche Gebäude wie der Flughafen und manche Hotels sind bereits barrierefrei eingerichtet, Toiletten zunehmend rollstuhlgerecht gestaltet und die Bordsteine in größeren Städten häufig abgesenkt worden.
Deutsches Honorarkonsulat
Bridgetown Pasea Financial Building, Suite 1
Corner Harts Gap and Dayrells Road
Christ Church BB14030
Barbados, W.I.
Tel.: +1246-427-1876
Fax: +1246-427-1876
E-Mail: bridgetown@hk-diplo.de
Web: http://www.auswaertiges-amt.de
Das Konsulat liegt im Zuständigkeitsbereich der Deutschen Botschaft in Trinidad und Tobago.

Österreichisches Honorarkonsulat
Knowlton
Exeter Road
Navy Gardens Gap
Christ Church
Barbados, W.I.
Tel.: +1246-439-3000
Fax: +1246-439-2020
E-Mail: mschwaiger@caribsurf.com
Web: http://www.bmeia.gv.at
Das Konsulat liegt im Zuständigkeitsbereich der Österreichischen Botschaft in Venezuela.

Da die Schweiz keine Vertretung auf Barbados unterhält, ist die Botschaft in Venezuela zuständig:

Schweizerische Botschaft Caracas
Centro Letonia
Torre Ing-Bank, piso 15
Av. Eugenio Mendoza y San Felipe
La Castellana
Caracas 1060
Venezuela
Tel.: +58-212-2679585
Fax: +58-212-2677745
E-Mail: car.vertretung@eda.admin.ch
Web: https://www.eda.admin.ch/caracas
New Year's Day (Neujahr, 1. Januar); Errol Barrow Day (21. Januar); Good Friday (Karfreitag, März/April); Easter Monday (Ostermontag, März/April); National Heroes' Day (Tag der Volkshelden, 28. April); May Day (Maifeiertag, Mai); Whit Monday (Pfingstmontag, Mai/Juni); Emancipation Day (Tag der Befreiung, 1. August); Kadooment Day (1. Montag im August); Independence Day (Unabhängigkeitstag, 30. November); Christmas Day & Boxing Day (Weihnachten, 25. & 26. Dezember). Fällt ein Feiertag auf das Wochenende, wird er am nächsten Werktag nachgeholt.
Für die Einreise ist ein Visum weder für Deutsche, noch für Österreicher oder Schweizer erforderlich. Allgemein müssen Reisende jedoch über einen noch mindestens 6 weitere Monate gültigen Reisepass und ein Rück- oder Weiterflugticket verfügen und eine Unterkunftsadresse auf Barbados vorweisen können. Eine Miteintragung von Kindern im Reisepass der Eltern wird seit dem 26.02.2012 nicht mehr akzeptiert. Einreisenden wird vorerst eine Aufenthaltsdauer von mindestens 28, aber nicht mehr als 90 Tagen gewährt. Wer mehr Zeit auf Barbados verbringen möchte, kann die Aufenthaltsgenehmigung bei der Einwanderungsbehörde verlängern lassen.
Da sich Einreisebestimmungen kurzfristig ändern können, ist es ratsam, die aktuellen Vorschriften vor der Reise direkt bei der jeweiligen Botschaft oder konsularischen Vertretung zu erfragen.
Banken haben von Montag bis Donnerstag zwischen 9 und 15 Uhr durchgehend geöffnet. Freitags sind Bankkunden zwischen 9 und 17 Uhr willkommen, wobei zwischen 13 und 15 Uhr Mittagspause ist. Geschäfte sind in aller Regel von Montag bis Freitag zwischen 9 und 17 Uhr und samstags zwischen 9 und 14 Uhr offen, wobei Supermärkte samstags häufig längere Öffnungszeiten und teilweise auch sonntags geöffnet haben. Büros und Behörden können von Montag bis Freitag zwischen 8 und 16 Uhr besucht werden. Postämter hingegen haben von Montag bis Freitag zwischen 8 und 15 Uhr geöffnet und zwischen 12 und 13 Uhr zwecks Mittagspause geschlossen.
Es liegen keine besonderen Impfvorschriften für Deutsche, Österreicher und Schweizer vor. Bei Einreise aus einem Gelbfieberendemiegebiet ist für Reisende ab dem ersten Lebensjahr der Nachweis einer gültigen Gelbfieberimpfung vorgeschrieben.
Es wird zudem empfohlen, die vom Robert-Koch-Institut (RKI) ausgewiesenen Standardimpfungen aufzufrischen oder zu vervollständigen. Dazu zählen für Erwachsene u.a. Impfungen gegen Tetanus, Diphtherie, Pertussis, Mumps, Masern, Röteln, Hepatitis A und Influenza. Bei Langzeitaufenthalten werden weiterhin Impfungen gegen Hepatitis B und Typhus empfohlen. Barbados ist zwar kein Malariagebiet, aber Mücken können hier Denguefieber übertragen, weshalb helle, körperbedeckende Kleidung und Insektenschutzmittel für den Aufenthalt unabdingbar sind. Das Leitungswasser ist stark gechlort und zum Verzehr ungeeignet. Deshalb und aufgrund weit verbreiteter Durchfallerkrankungen sollte es nicht getrunken und beim Verzehr von Obst, Gemüse, Fleisch, Fisch und Meeresfrüchten auf entsprechende Hygienemaßnahmen geachtet werden.
Da sich Impfvorschriften kurzfristig ändern können, ist es ratsam, die aktuellen Vorschriften vor der Reise direkt bei der jeweiligen Botschaft oder konsularischen Vertretung des Ziellandes zu erfragen. Bitte erkundigen Sie sich zusätzlich auf den Internetseiten Ihres Auswärtigen Amtes über mögliche aktuelle medizinische Risiken für Reisen ins jeweilige Land.
Homosexualität ist auf Barbados gesetzlich verboten, wird allerdings kaum noch strafrechtlich verfolgt. Homosexuelle Paare, die sich in der Öffentlichkeit diskret verhalten, haben i.d.R nichts zu befürchten.
Die Polizei ist über die Kurzwahl 211, die Feuerwehr über die 311 und der Notarzt über die 511 zu erreichen.
Die Vorwahl von Barbados ist die 001264. Ins Ausland telefoniert man vor Ort über die internationale Vorwahl 011 und der anschließenden Landesvorwahl, wie bspw. der 0049 nach Deutschland, der 0043 nach Österreich und der 0041 in die Schweiz, wobei die 00 jeweils weggelassen wird. Münz- und Kartentelefone gibt es immer seltener, sie sind aber auf ganz Barbados noch vorhanden. Telefonkarten sind in den meisten Supermärkten und an Tankstellen erhältlich. Mobiltelefone werden über GSM 900/1800/1900 betrieben (Tri-Band-Handys sind für alle drei Frequenzen empfänglich). Zu den führenden Anbietern gehören Lime (http://www.lime.com) und Digicel (http://www.digicelbarbados.com), wobei Digicel über ein Roamingabkommen mit deutschen, österreichischen und schweizerischen Mobilfunkanbietern verfügt.
Auf Restaurant- und Hotelrechnungen kommt ein Bedienungszuschlag von 10 % hinzu. Es wird ein zusätzliches Trinkgeld von 10 % des Rechnungsbetrages erwartet, wie es z.B. auch bei Taxifahrten üblich ist.
Es ist erlaubt, Gegenstände für den persönlichen Bedarf, 1 l Spirituosen oder Wein, eine geringe Menge Parfum, Souvenirs im Wert von bis zu 100 BBD sowie 200 Zigaretten oder 100 Zigarren oder 230 g losen Tabak zollfrei einzuführen. Landes- und Fremdwährung kann unbeschränkt mitgenommen werden, unterliegt allerdings einer Deklarationspflicht. Die Ausfuhr der Landeswährung ist verboten, wohingegen Fremdwährung bis zu dem bei der Einreise deklarierten Betrag wieder ausgeführt werden darf. Es ist nicht erlaubt, mit Rauschmitteln, aus Tarnmaterial gefertigten Waren sowie frischen Lebensmitteln und Pflanzen einzureisen, für Waffen wie Taucher- und Bootssignalpistolen wird eine Genehmigung benötigt.
Bei der Wiedereinreise in die EU dürfen über 17-jährige 200 Zigaretten oder 100 Zigarillos mit einem Höchstgewicht von 3 g pro Stück oder 50 Zigarren oder 250 g Tabak zollfrei mit sich führen. An alkoholischen Getränken sind bei der Rückreise in die EU 1 l Spirituosen, 2 l Zwischenerzeugnisse, 4 l nicht schäumender Wein und 16 l Bier sowie andere Waren, wie Parfüm, Kaffee, Tee und Elektrogeräte bis zu einem Wert von 300 EUR zollfrei erlaubt, wobei die Wertgrenze für Jugendliche unter 15 Jahre bei 175 EUR und für Flug- und Schiffsreisende bei 430 EUR liegt. Bei der Wiedereinreise in die Schweiz dürfen über 17-jährige 250 Zigaretten oder Zigarren oder 250 g anderer Tabakfabrikate sowie 5 l alkoholische Getränke mit einem Alkoholgehalt bis 18 Vol.-% und 1 l alkoholische Getränke mit einem Alkoholgehalt über 18 Vol.-% zollfrei einführen. Die Wertfreigrenze aller eingekauften Waren beträgt 300 CHF (inklusive Geschenke, Alkohol und Tabakerzeugnisse).
Da sich Zollbestimmungen kurzfristig ändern können, ist es ratsam, die aktuellen Vorschriften kurz vor der Reise direkt bei der jeweiligen Botschaft zu erfragen.
Die Stromspannung beträgt 115 V bei 50 Hz. Auf Barbados sind Stecker des Typs A und des Typs B in Gebrauch, weshalb für deutsche, österreichische und schweizerische Geräte ein entsprechender Zwischenstecker erforderlich ist. Viele Hotels stellen ihren Gästen diesen zur Verfügung.
Um auf Barbados ein Fahrzeug selbst steuern zu dürfen, wird ein einheimisches Führerscheindokument benötigt. Touristen erhalten nach der Vorlage des Internationalen Führerscheins und der Entrichtung einer entsprechenden Gebühr von etwa 10 BBD eine „Visitors Driver’s Licence“, eine Art Besucher-Führerschein, der für zwei Monate gültig ist. Das Dokument kann in den Büros des Ministry of Transport, am Flughafen und auf Polizeirevieren beantragt werden. Autovermietungen sind bei der Vermittlung häufig behilflich und bestimmen auch das Mindestalter der Personen, die ein Fahrzeug mieten dürfen. In den meisten Fällen liegt das Mindestalter entweder bei 21 oder bei 25 Jahren. Es ist auch möglich, einen Mietwagen mit Fahrer zu buchen, was hinsichtlich des Linksverkehrs, der chaotischen Fahrweise der Einheimischen und aufgrund der freilaufenden Tiere sinnvoll erscheint. Das Straßennetz ist gut ausgebaut, die Straßen sind meist zweispurig, aber eng und sehr kurvenreich.
Öffentliche Verkehrsmittel sind auf der Insel vorhanden. In Bridgetown selbst gibt es ein geschlossenes Linienbussystem und von Bridgetown verkehren jeden Tag zwischen 6 Uhr in der Früh bis spät in die Nacht öffentliche Busse in alle Teile der Insel (http://transportboard.com). Neben diesen Bussen sind auch Mini-Busse mit dem Kennzeichen „ZR“ im Einsatz, die auf der ganzen Insel umherfahren und jederzeit angehalten werden können.
Wer sich mit dem Taxi fortbewegt, sollte wissen, dass die Fahrzeuge nicht mit einem Taxameter ausgestattet sind. Deshalb lohnt es sich, bspw. im Hotel oder im Informationszentrum für Touristen vorab die regulären Tarife für die gewünschte Route zu erfragen und mit dem Taxifahrer vor dem Fahrtantritt einen Festpreis auszuhandeln.
Auf Barbados wird der Handel mit und der Konsum von Drogen und Rauschmitteln bereits in geringen Mengen mit hohen Geld- und Gefängnisstrafen belegt, weshalb man sein Gepäck auf der gesamten Urlaubsreise nicht unbeaufsichtigt lassen und vorsichtig mit der Entgegennahme fremder Pakete sein sollte. Auch das Tragen von Kleidungsstücken in Tarnfarben oder -mustern ist streng verboten, da es ausschließlich dem Militär vorbehalten ist. Badebekleidung gehört nur an den Strand, wo FKK übrigens nicht erlaubt ist.
Das ganze Jahr über scheint die Sonne über Barbados und erhitzt die Luft auf Temperaturen zwischen 20 und 30 °C bei hoher Luftfeuchtigkeit. Kühle, dauerhaft wehende Passatwinde schwächen die hohen Temperaturen ab und sorgen für angenehme klimatische Bedingungen, die gemeinsam mit einer durchschnittlichen Wassertemperatur von 26 °C beste Voraussetzungen für einen Badeurlaub schaffen. Zwischen Juni und November herrscht jedoch Regenzeit und auch Hurrikane sind dann möglich. Die beste Zeit für eine Barbados-Reise liegt zwischen Dezember und Mitte April.
Januar Nationale und internationale Musiker, Songwriter und Sänger, die in verschiedenen Kategorien der Barbados Music Awards nominiert sind, geben sich am Tag der Verleihung die Ehre vor großem Publikum ihre Preise entgegen zu nehmen (http://thebarbadosmusicawards.com).
Februar Das Holetown Festival in der gleichnamigen Stadt erinnert jedes Jahr eine Woche um den 17. Februar herum mit traditionellen Tänzen, festlichen Paraden, musikalischen Darbietungen, einheimischen Märkten und Rummelplätzen an die Ankunft der ersten Siedler im Jahr 1627 (http://www.holetownfestivalbarbados.org).
Oistins Fish Festival Beim Oistins Fish Festival am Osterwochenende treten Oistins Fischer in unterschiedlichen Disziplinen wie Krabben- und Bootsrennen gegeneinander an, während die Zuschauer zusätzlich mit musikalischen Performances unterhalten werden und an mehreren Verkaufsständen einheimische Waren und kulinarische Köstlichkeiten erwerben können.
Mai Magische Momente verspricht das über mehrere Tage hinweg stattfindende Gospelfest, bei dem verschiedene Gospelartisten teilweise sogar kostenfrei auftreten (http://www.barbadosgospelfest.com).
Mai-August Das Crop Over Festival ist ein Event zum Ende der Zuckerrohrernte in Bridgetown, das mit bunten Kostümparaden, Musikauftritten und prachtvollen Festwagen zelebriert wird (http://www.barbadoscropoverfestival.com).
November Einen ganzen Monat lang finden beim National Independence Festival of the Creative Arts bis zum Unabhängigkeitstag am 30. November Wettkämpfe zwischen Bajans aller Altersklassen u.a. in den Bereichen Tanz, Musik, Drama, Literatur, Kulinarisches, Kunst und Fotografie statt.
Tropisch exotisch - so lässt es sich auf Barbados schlemmen. Reichlich einheimisches Obst, wie Papaya, Mango, Paw-Paw, Sour Sop, Avocado und Kokosnuss sind zu jeder Tageszeit und überall erhältlich. Barbados' Küche ist von Fisch und Meeresfrüchten geprägt und so wundert es nicht, dass der in den Gewässern vor der Insel weit verbreitete fliegende Fisch als Nationalgericht gilt. Aber auch Markrele, Hummer, Garnelen, Red Snapper, Thun- und Schwertfisch, Mahi-Mahi, Schildkröten und viele andere Meerestiere wie ein Fisch namens Dolphin, der aber nicht mit dem gleichnamigen Meeressäuger verwandt ist, stehen auf der Speisekarte. Gewürzt wird gerne mit einer Mischung aus Chili und Tymian, die Brotfrucht bildet die Basis verschiedener Gerichte.
Als besondere Delikatesse gelten die Eier des weißen Seeigels, aber auch die durch afrikanische Sklaven beeinflussten Gerichte werden gerne gegessen, wie z.B. Pepperpot-Stew, ein Eintopf aus verschiedenen Fleischsorten und Gemüse, der mit Chili, Nelken und Zimt verfeinert wird oder Cou Cou, ein Maispüree mit Okraschoten, das häufig als Beilage serviert wird. Zu den gängigen Nachspeisen zählen Foo Foo aus Kochbananen und das im Bananenblatt gedünstete Conkies aus Maismehl, Süßkartoffel, Kokosnuss, Kürbis und Rosinen.
Der Barbados-Rum ist Nationalgetränk und gehört zu den besten Rumsorten der Welt. Er wird entweder auf Eis oder als Cocktail getrunken. Empfehlenswert sind auch die frisch gepressten Fruchtshakes und Mauby, ein bitter-süßes Getränk, das aus dem Sud gekochten Rindenextraktes gewonnen wird.
Amtssprache: Englisch
Bevölkerung: rund 295.000 Einwohner
Fläche: 431 km²
Hauptstadt: Bridgetown (rund 100.000 Einwohner)
Landesvorwahl: +1246
Währung: Barbados-Dollar (Abk.: BDS$; ISO-4217-Code: BBD)
Zeitzone: Atlantic Standard Time (AST). Der Unterschied zur Mitteleuropäischen Zeit (MEZ) beträgt -5 Std., zur Mitteleuropäischen Sommerzeit (MESZ) -6 Std. und zur Koordinierten Weltzeit, der Universal Time Coordinated (UTC) -4 Std. Keine Umstellung auf Sommerzeit.

Grenada

Während Hotels und Restaurants häufig einen Bedienungszuschlag in die Endrechnung einbeziehen, erwarten Taxifahrer ein kleines Trinkgeld. Zusätzliche Trinkgelder werden gerne gesehen.
Alleinreisende Frauen sind auch auf Grenada nicht vor aufdringlichen Verehrern gefeit, aber ein vorgetäuschter Ehering kann manchmal wahre Wunder bewirken. Urlauberinnen sollten allgemein zurückhaltend, aufmerksam und vorsichtig sein und sich nicht an unbelebten Plätzen aufhalten. Das barbusige Sonnen wird nur ungerne gesehen und sollte aus Respekt vor den Einheimischen, aber auch aus Gründen des Selbstschutzes unterlassen werden. Das Betreten von Geschäften in Badekleidung oder Minishorts ist nicht gestattet.
Die Stromspannung beträgt 220 Volt bei 50 Hertz. Es werden dreipolige Stecker des G-Typs verwendet, weshalb für den Betrieb von deutschen, österreichischen und schweizerischen Geräten ein Adapter benötigt wird.
Manche Hotels und Restaurants sind bereits behindertengerecht ausgestattet. Die bergige Landschaft und die unvorteilhafte Infrastruktur stellen allerdings ein Problem für Rollstuhlfahrer dar und auch viele Sehenswürdigkeiten sind für sie häufig nur schlecht oder gar nicht zugänglich. Die Einheimischen scheuen i.d.R. keine Mühe, Personen mit Behinderung im Bereich des Möglichen weiterzuhelfen.
Für die Einreise nach Grenada wird generell ein Weiter- oder Rückflugticket, ein Nachweis über ausreichende Geldmittel und ein noch mindestens sechs Monate gültiger Reisepass benötigt. Miteintragungen von Kindern im Reisepass der Eltern haben am 26.06.2012 ihre Gültigkeit verloren, weshalb Kinder über ein eigenes Reisedokument verfügen müssen. Vor Abflug sollte bei der jeweiligen Fluggesellschaft erfragt werden, welche Dokumente vorzulegen sind, da die Regelungen teilweise von den staatlichen Vorschriften abweichen. Deutsche, Österreicher und Schweizer brauchen für einen Aufenthalt von bis zu drei Monaten kein Visum zu beantragen. Wer über die USA einreist, muss die dort geltenden Einreisevorschriften berücksichtigen. Bei der Ausreise wird eine Flughafensteuer von etwa 50 XCD für Erwachsene und ca. die Hälfte für Kinder fällig, die vor Ort entrichtet werden muss. Es empfiehlt sich, etwa zwei Stunden vor Abflug am Flughafen einzuchecken, um bei Überbuchung das Anrecht auf den eigenen Flug nicht zu verlieren.
Da sich Einreisebestimmungen kurzfristig ändern können, ist es ratsam, die aktuellen Vorschriften vor der Reise direkt bei der jeweiligen Botschaft oder konsularischen Vertretung zu erfragen.
Geschäfte haben von Mo-Fr 8-16 Uhr und Sa 8-12 Uhr geöffnet, Supermärkte bis 19 Uhr, manche auch bis 21 Uhr und sonntags bis 16 Uhr. Die Post ist üblicherweise Mo-Fr 8-16 Uhr zugänglich und Banken öffnen Mo-Do 8-14/15 Uhr, Fr 8-17 Uhr.
Die Landesvorwahl von Grenada ist 001473. Von Grenada nach Deutschland wird die 01149, nach Österreich die 01143 und in die Schweiz die 01141 vorgewählt. Karten- und Münztelefone sind weit verbreitet und an manchen Telefonzellen ist es sogar möglich, die Gesprächseinheiten per Kreditkarte zu bezahlen. Telefonkarten sind u.a. in Büros der Cable & Wireless Grenada Ltd. erhältlich (http://www.candw.gd). Wer mobil telefonieren möchte, sollte über ein Tri- oder Quadbandhandy verfügen, da das Mobilfunknetz über GSM 850/900/1800/1900 und ein TDMA-Netz betrieben wird. Zu den bedeutendsten Mobilfunkanbietern Grenadas gehören Lime (http://www.time4lime.com/gd) und Digicel (http://www.digicelgrenada.com).
Neujahr (1. Januar); Unabhängigkeitstag (7. Februar); Karfreitag, Ostermontag (März/April); Tag der Arbeit (1. Mai); Pfingsten (Mai/Juni); Fronleichnam (Mai/Juni); Tag der Sklavenbefreiung (1. Montag im August); Karneval (2. Montag und Dienstag im August); Erntedankfest (25. Oktober); Weihnachten (25. und 26. Dezember)
Als allgemeine Notrufnummer gilt 911.
Für Reisende aus Deutschland, Österreich und der Schweiz sind keine verpflichtenden Impfungen vorgesehen. Nur wenn die Einreise aus einem gelbfieberendemischen Gebiet erfolgt, muss eine entsprechende Impfung gegen Gelbfieber nachgewiesen werden. Allgemein sollte jedoch ein ausreichender Impfschutz für Standardimpfungen wie gegen Hepatitis A, Tetanus, Polio und Diphtherie sowie bei Langzeitaufenthalten oder besonderer Exposition eventuell auch gegen Hepatitis B und Typhus bestehen. Grenada ist zwar kein Malariagebiet, allerdings kann Denguefieber von Mücken übertragen werden, weshalb ein Mückenschutz in Form von Insektenschutzmitteln, Moskitonetz und heller, hautbedeckender Kleidung sinnvoll ist. HIV und Aids sind weit verbreitet; bei Geschlechtsverkehr mit Urlaubsbekanntschaften, Bluttransfusionen und unsauberen Spritzen ist daher Vorsicht geboten. Das Leitungswasser ist nicht zum Verzehr geeignet, weswegen Lebensmittel nur in gekochtem, geschältem oder desinfiziertem Zustand gegessen und Getränke ohne Eiswürfel getrunken werden sollten.
Da sich Impfvorschriften kurzfristig ändern können, ist es ratsam, die aktuellen Vorschriften vor der Reise direkt bei der jeweiligen Botschaft oder konsularischen Vertretung des Ziellandes zu erfragen. Bitte erkundigen Sie sich zusätzlich auf den Internetseiten Ihres Auswärtigen Amtes über mögliche aktuelle medizinische Risiken für Reisen ins jeweilige Land.
Homosexuelle Handlungen sind illegal. Strafrechtliche Verfolgungen kommen zwar nur selten vor, sollten allerdings nicht durch ein provokantes Verhalten in der Öffentlichkeit riskiert werden. Die Akzeptanz von Homosexualität in der Gesellschaft geht gegen Null.
Die medizinische Versorgung ist sehr schlecht und kann nicht überall gewährleistet werden. Krankenhäuser sind in St. George’s sowie auf Mirabeau und Carriacou vorhanden. Urlauber sollten trotzdem unbedingt eine Auslandsreise-Krankenversicherung mit Rückholoption abschließen, um im Notfall eine gute Versorgung im eigenen Heimatland zu erhalten. Es empfiehlt sich, zusätzlich eine kleine Reiseapotheke mitzunehmen. Wer auf spezielle Medikamente angewiesen ist, sollte diese in ausreichender Menge einpacken und sich vorab bei einer entsprechenden Behörde über Einfuhrverbote von Medikamenten aufgrund ihrer Inhaltsstoffe erkundigen.
Gegenstände des persönlichen Bedarfs, ¼ l Eau de Toilette und eine geringe Menge Parfum können zollfrei eingeführt werden. Personen über 18 Jahren dürfen zusätzlich 200 Zigaretten oder 250 g Tabak und 1 l Spirituosen oder Wein mitnehmen, ohne diese anzugeben. Landeswährung und Devisen können in unbegrenzter Menge ein- und ausgeführt werden, Waffen jeglicher Art bedürfen jedoch einer Einfuhrgenehmigung.
Bei der Wiedereinreise in die EU und die Schweiz dürfen Personen über 17 Jahre 200 Zigaretten oder 100 Zigarillos mit einem Höchstgewicht von 3 g pro Stück oder 50 Zigarren oder 250 g Tabak zollfrei mit sich führen. An alkoholischen Getränken sind bei der Rückreise in die EU 1 l Spirituosen, 2 l Zwischenerzeugnisse, 4 l nicht schäumender Wein und 16 l Bier sowie andere Waren, wie Parfüm, Kaffee, Tee und Elektrogeräte bis zu einem Wert von 300 EUR zollfrei erlaubt, wobei die Wertgrenze für Jugendliche unter 15 Jahre bei 175 EUR und für Flug- und Schiffsreisende bei 430 EUR liegt. Bei der Wiedereinreise in die Schweiz dürfen über 17-jährige 250 Zigaretten oder Zigarren oder 250 g anderer Tabakfabrikate sowie 5 l alkoholische Getränke mit einem Alkoholgehalt bis 18 Vol.-% und 1 l alkoholische Getränke mit einem Alkoholgehalt über 18 Vol.-% zollfrei einführen. Die Wertfreigrenze aller eingekauften Waren beträgt 300 CHF (inkl. Geschenke, Alkohol und Tabakerzeugnisse). Es wird empfohlen, auf tierische und pflanzliche Souvenirs ganz zu verzichten, um nicht (ungewollt) gegen das Artenschutzabkommen zu verstoßen.
Da sich Zollbestimmungen kurzfristig ändern können, ist es ratsam, die aktuellen Vorschriften kurz vor der Reise direkt bei der jeweiligen Botschaft zu erfragen.
Deutsches Honorarkonsulat
St. George's Bay Gardens
Grenada
Tel.: +1473-4407260
E-Mail: st-georges@hk-diplo.de
Das Konsulat liegt im Zuständigkeitsbereich der Deutschen Botschaft in Trinidad und Tobago.

Österreichische Botschaft Caracas
Avenida Orinoco (entre Mucuchíes y Perijá)
Las Mercedes
Torre D & D - Piso PT - Oficina PT-N
1060 Caracas
Venezuela
Tel.: +58-212-9991211
Fax: +58-212-9932753
E-Mail: caracas-ob@bmeia.gv.at
Web: http://www.aussenministerium.at/caracas
In St. George’s auf Grenada gibt es ein Honorarkonsulat, das allerdings vorübergehend geschlossen ist.

Honorarkonsulat St. George's
Le Phare Bleu Boutique Hotel & Marina
Petit Calivigny Bay
St. George’s
Grenada
Tel.: +1473-409-7187
E-Mail: car.vertretung@eda.admin.ch
Web: https://www.eda.admin.ch
Die dazugehörige Botschaft befindet sich in Caracas, Venezuela.
Grenadas befestigtes Straßennetz umfasst etwa 1.050 km und ist insgesamt in einem recht guten Zustand. Enge, kurvige Straßen, eine chaotische Fahrweise der Einheimischen und der vorherrschende Linksverkehr erschweren allerdings die Bedingungen für das eigenständige Lenken eines PKW. Wer trotzdem selbst fahren möchte, benötigt einen befristeten lokalen Führerschein, der gegen Vorlage des eigenen Führerscheins und ggfs. der internationalen Version bei einer Mietwagenfirma oder der zentralen Polizeistation am Hafen/Carenage erhältlich ist. Das Mindestalter für das Ausleihen eines Fahrzeuges beträgt 21 Jahre, einige Vermieter erteilen die Erlaubnis sogar erst ab einem Alter von 25 oder 30 Jahren. Kreditkarten werden nicht von allen Autovermietungen akzeptiert. Falls Fahrten ins Landesinnere oder zu abgelegenen Stränden geplant sind, ist ein Fahrzeug mit Allradantrieb zu empfehlen.
Minibusse sind das wahrscheinlich meistgenutzte Verkehrsmittel auf Grenada. Der Busbetrieb findet regulär von Montag bis Freitag zwischen 7 und 19 Uhr statt. Die Fahrten sind zeitintensiv, aber auch sehr preisgünstig und oft sehr unterhaltsam: Nicht selten wird man bereits mit lauter Reggae-Musik empfangen, nimmt zwischen all den einheimischen Fahrgästen Platz und wird von einem gut gelaunten Busfahrer durch den karibischen Straßendschungel chauffiert. Alle Busse sind mit Aufklebern gekennzeichnet, die den Zielort benennen. Das macht es einfacher, den richtigen Bus zu finden. Allgemein werden die Busse per Handzeichen gestoppt; nur in der Hauptstadt und Umgebung sind Haltestellen vorhanden. In St. George’s befindet sich am westlichen Ende der Granby Street der Hauptbusbahnhof Esplanade, an dem verschiedene Buslinien in alle Teile der Insel abfahren. Ein regelmäßiger Pendelverkehr findet auf der landschaftlich reizvollen Strecke zwischen Grand Anse und St. George’s statt. Auf Carriacou fahren Busse vom Flughafen in die Innenstadt von Hillsborough und von dort nach Windward und Tyrell Bay. Um dem Busfahrer zu signalisieren, dass man aussteigen möchte, genügt der Ausruf „drop one!“ oder ein lautes Klopfen an die Buswand.
Taxis sind die einzige Möglichkeit, um vom Flughafen auf der Hauptinsel in die Innenstadt zu gelangen, denn Busse verkehren hier nicht. Die Fahrpreise sind staatlich geregelt; mit Taxameter sind die Autos allerdings nicht ausgestattet. Der Fahrpreis für die gewünschte Strecke sollte deshalb vorab bei einem Ortskundigen erfragt und vor Fahrtantritt mit dem Fahrer vereinbart werden. Private Sightseeing-Touren sind mit Taxis möglich und werden üblicherweise im Stundentakt abgerechnet.
Bunt bemalte Wassertaxis verkehren zwischen Grand Anse und dem Hafen von St. Georges. Der Fahrpreis für eine Fahrt mit den kleinen Motorbooten richtet sich nach der Anzahl der Personen.
Nationale Flugverbindungen bestehen zwischen dem Maurice Bishop International Airport (http://www.mbiagrenada.com) auf Grenada Island und dem Lauriston Airport auf Carriacou. Die Fluggesellschaft St. Vincent Grenadines Air bietet täglich Flüge zwischen den beiden Flughäfen an (http://www.svgair.com).
Die Fährgesellschaft Osprey Lines Ltd. verbindet Grenada Island, Carriacou und Petite Martinique miteinander (http://www.ospreylines.com). Frachtschiffe und Katamarane pendeln zwischen Grenada Island und Carriacou hin und her. Während der große Frachter für die Strecke etwa 3-4 Std. braucht, benötigt der Katamaran gerade einmal 1,5-2 Std. Allerdings ist die rasche Fahrt auch doppelt so teuer. Für kurze Strecken zu den nahegelegenen Inseln können auch private Boote gechartert werden. Nach Petite Martinique, der kleinen Insel, die man sehr gut zu Fuß erkunden kann, legen von Grenada Island und Carriacou regelmäßig Schiffe ab.
Auf der Reise sollte beachtet werden, dass das Tragen von Camouflage-Mustern verboten ist. Drogenkonsum oder -besitz wird schon in geringen Mengen mit hohen Geld- und Haftstrafen belegt. Eine Freilassung auf Kaution ist unwahrscheinlich.
Amtssprache: Englisch
Bevölkerung: rund 108.000 Einwohner
Fläche: 344 km²
Hauptstadt: St. George's (rund 37.000 Einwohner)
Landesvorwahl: +1473
Währung: Ostkaribischer Dollar (Abk.: EC$; ISO-4217-Code: XCD)
Zeitzone: Atlantic Standard Time (AST). Der Unterschied zur Mitteleuropäischen Zeit (MEZ) beträgt -5 Std., zur Mitteleuropäischen Sommerzeit (MESZ) -6 Std. und zur Koordinierten Weltzeit, der Universal Time Coordinated (UTC) -4 Std. Keine Umstellung auf Sommerzeit.
Januar Anlässlich des Grenada Sailing Festivals treffen am Great Anse Beach in St. George’s jedes Jahr zahlreiche Segelteams zusammen, um sich auf den Wellen der karibischen See Rennen zu liefern, während für die Zuschauer zusätzlich reichlich Unterhaltung an Land geboten wird (http://www.grenadasailingfestival.com).
Ein sechsstelliger Gewinn, der dem Sieger des Budget Marine Spice Island Billfish Tournament‘s gebührt, lockt jedes Jahr im Januar Menschen aus allen Regionen der Karibik und sogar aus Nordamerika zum Wettangeln nach St. George’s (http://www.sibtgrenada.com).
Februar/März Auf Carriacou wird kurz vor dem Beginn der Fastenzeit mehrere Tage lang mit farbenprächtigen Kostümparaden und verschiedenen Wettbewerben ausgelassen Karneval gefeiert.
März Bereits einige Tage vor dem eigentlichen St. Patrick’s Day am 17. März bereitet man sich in Sauteurs mit Festlichkeiten, Ausstellungen und Märkten auf den eigentlichen Feiertag vor.
April Theatergruppen und Comedians unterhalten auf dem Grenada Spice Laugh Festival ein großes Publikum mit lustig verpackten Szenen aus dem karibischen Alltag.
April/Mai Das Carriacou Maroon and String Band Music Festival bringt Besuchern die afrikanische Kultur näher und beeindruckt mit spielerischen, musikalischen und tänzerischen Programmpunkten (http://www.carriacoumaroon.com).
Mai Heiße Trommelrhytmen erwarten einen auf Grenadas Drum Festival, bei dem die Tivoli Drummers ihr außergewöhnliches Können zum Besten geben (http://www.grenadadrumfestival.com).
Juni-August Zwischen Juni und August ist auf Grenada Island „Spicemas-Time“ - ausgelassen, schrill, laut und bunt wird Tag und Nacht getanzt und gefeiert, als ob es kein Morgen gäbe (http://www.spicemasgrenada.com).
August Das Rainbow City Festival in Grenville auf Grenada verbindet am 1. Sonntag im August Kunst und Handwerk mit leckerem Essen, facettenreicher Musik und verschiedenen Performances, z.B. aus dem Bereich Street-Dance.
Dezember Am Wochenende vor Weihnachten finden sich zahlreiche Menschen auf dem Carriacou Parang Festival ein, das mit einem abwechslungsreichen und unterhaltsamen Bühnenprogramm begeistert (http://carriacouparangfestival.com).
Ganzjährig lacht die Sonne am Himmel über Grenada und beschert tropisch warme Temperaturen um 27 °C, die zum Baden im Karibischen Meer einladen. Zwischen Juni und August erreicht das Quecksilber oft Spitzenwerte um 30 °C, die von Passatwinden aus dem Nordosten abgeschwächt und von vielen Touristen noch als angenehm empfunden werden. Zwischen November und Februar ist es bei durchschnittlich 24 °C etwas kühler und ab Januar setzt die Trockenzeit ein, die bis Mai andauert. Im Juni beginnt die Regenzeit, die von teils heftigen Niederschlägen und zwischen Juli und Oktober von tropischen Wirbelstürme geprägt ist. Die beste Zeit für eine Reise nach Grenada ist von Januar bis Mai, wenn es nur selten regnet und angenehm warm ist.
Die karibische Küche ist exotisch und reich an Fisch und Meeresfrüchten. Auf Grenada kommen westindische und afrikanische Einflüsse hinzu. Den Genuss von verschiedenen Muschelarten, großen Taschenkrebsen, Tropenfischen und dem kostbaren Kaviar des weißen Seeigels sollte man sich nicht entgehen lassen. Besonders empfehlenswert ist Crab and Callaloo, eine Speise aus zartem Krebsfleisch, das mit einer Art Spinat serviert wird. Aber auch Lambie Souse, ein Muschelgericht, das bei richtiger Zubereitung fleischähnlich schmeckt und der aus gut gewürzten Fleischsorten bestehende Pepperpot oder die mit Kartoffeln und Fisch bzw. Fleisch gefüllten Rôti-Teigtaschen sind ein wahrer Gaumenschmaus. Als Nationalgericht werden die traditionell hergestellten Oil-down-Eintöpfe gereicht, in denen neben Pökelfleisch auch die Brotfrucht, verschiedene Gemüsesorten und Kokosmilch geschmacksgebend sind. Eine Vielfalt an Gewürzen gedeiht auf der Inselgruppe und verleiht den pikant bis scharf angemachten Speisen eine unverwechselbare Note. Muskatnuss findet sich in beinah jedem Gericht wieder, aber auch Lorbeer, Piment, Paprika, Pfeffer, Zimt, Gelbwurz, Gewürznelken und Ingwer kommen häufig zum Einsatz. Zu den Beilagen zählen Süßkartoffeln, Hülsenfrüchte und Reis, während frische Früchte und Muskateis sich ideal als Nachspeise eignen. Erfrischende Fruchtsäfte sowie rumhaltige und alkoholfreie Cocktails sind in nahezu jedem Lokal erhältlich.

Antigua und Barbuda

Karte Antigua und Barbuda

Landesdaten


Lage


Antigua und Barbuda ist ein selbstständiger Staat im britischen Commonwealth und liegt in der Karibik, und zwar im nördlichen Teil der Kleinen Antillen. Die nächsten Nachbarn sind im Norden die Jungfern-Inseln und im Süden Guadeloupe/Martinique und Dominica. Die Insel Barbuda liegt etwa 40 km nördlich von Antigua.


Fläche: 442 km².


Verwaltungsstruktur: 6 Bezirke (Saint George, Saint John´s, Saint Mary, Saint Paul, Saint Peter, Saint Philip), 2 Dependencies (Barbuda, Redonda).


Einwohner


Bevölkerung: ca. 88.000


Städte: St. John´s (Hauptstadt) ca. 24.500, Codrington auf Barbuda ca.2.000.


Sprache


Die Amtssprache ist Englisch; Umgangssprache ist jedoch Kreolisch.


Zeitverschiebung


Mitteleuropäische Zeit (MEZ) -5 Stunden


Während der europäischen Sommerzeit beträgt der Zeitabstand -6 Stunden.


Stromspannung


220 und 110 Volt Wechselstrom, 60 Hertz.


Auf Antigua/Barbuda werden meist amerikanische Blattstecker verwendet. Man sollte deswegen auf jeden Fall einen Adapter mitführen.


Telefon/Post


Telefon


Die Vorwahl von Deutschland, Österreich und der Schweiz nach Antigua ist 001268, die Vorwahl von Antigua und Barbuda nach Deutschland ist 01149, nach Österreich 01143 und in die Schweiz wählt man 01141 vor. Telefonieren kann man von den Hotels aus und in Telefonzellen. Münztelefone sind selten, es überwiegen Kartentelefone.


NOTRUFNUMMERN: Polizei, Unfallrettung und Feuerwehr 999, 991 oder 911.


Mobilfunk


Netztechnik: GSM 850/900/1900.


Derzeit gibt es Roamingverträge mit Anbietern in Antigua und Barbuda von E-Plus, O2, Telekom Deutschland und Vodafone.


Für die Netztechnik GSM 1900 wird ein Triband- oder Quadband-Handy benötigt.


GSM 850-fähig sind nur Quadband-Handys.


Internet


Länderkürzel: .ag


Feiertage


1. Januar (Neujahr), 6. April (Karfreitag), 9. April (Ostermontag), 7. Mai (Tag der Arbeit), 28. Mai (Pfingstmontag), 1. Juli (Gedenktag für V.C. Bird), 6. u. 7. August (Karneval, erster Montag und erster Dienstag im August), 1. November (Unabhängigkeitstag), 25. und 26. Dezember (Weihnachten).


Die Hauptferienzeit ist zwischen Mitte Juli und Mitte September.


Öffnungszeiten


Banken: Mo bis Do 9-15 Uhr, Fr 9-16 Uhr;


Geschäfte: Mo bis Sa 8.30-12, 13-17 Uhr (manche Läden haben donnerstags und samstags nur vormittags geöffnet);


Behörden: Mo bis Do 8-16.30 Uhr, Fr 8-15 Uhr;


sonstige Büros: Mo bis Fr 8-12, 13-16.30 Uhr


Kleidung


Das ganze Jahr über sollte man leichte Sommerkleidung mitnehmen, die atmungsaktiv und leicht waschbar sein sollte. Für die Abende, besonders von Dezember bis März, sind leichte Wollsachen nicht unpraktisch, da es abends doch manchmal etwas kühl werden kann. In erstklassigen Hotels und in Kasinos benötigen Herren abends Jackett und Krawatte. Auch Regenbekleidung sollte man ganzjährig mitnehmen. Eine gute Sonnenbrille ist unerlässlich. Bade- und Strandkleidung sollte man nur am Strand oder am Swimming-Pool tragen.

Karte Antigua und Barbuda

Geschichte/Politik


Früher gehörten Antigua und Barbuda zusammen mit St. Kitts und Nevis zu den British Leeward Inseln und damit zum Britischen Commonwealth. Die Ureinwohner, die Kariben-Indianer, wurden im Laufe der Auseinandersetzungen der Kolonialmächte ausgerottet. Seit 1981 sind die Inseln unabhängig.


Wirtschaft


Anfang der 60er Jahre begann der Ausbau des Tourismus auf Antigua. Nach einer großen Bauphase Ende der 80er Jahre ist heute der Tourismus der wichtigste Devisenbringer des Landes. Um eine Diversifizierung zu erreichen, werden andere Industrien, wie die Landwirtschaft, die Textilindustrie, die Rumproduktion und das Finanzwesen, verstärkt gefördert. In der Landwirtschaft wird vor allem Zuckerrohr angebaut.


Religion


Die Bevölkerung der Inseln sind überwiegend Christen. Die verschiedenen Konfessionen, die es auf den Inseln gibt, sind die Anglikaner, Katholiken, Baptisten und Methodisten.


Vegetation


Auf der Insel wachsen fast alle tropischen Früchte, darunter auch Papayas, Mangos und Guaven. Sie gedeihen im Schutz mächtiger Blätterdächer aus Flammenbäumen, Hibisken und Jakarandas. Natürlich gibt es auf den Inseln Dutzende verschiedener Palmenarten.


Tierwelt


Bemerkenswert ist die Unterwasserwelt der Korallenriffe der beiden Inseln.

Karte Antigua und Barbuda

Kulinarisches


Neben der internationalen Küche gibt es zahlreiche einheimische Spezialitäten, die oft würzig scharf sind. Spezialitäten aus dem Meer sind Hummer und Schnapperfisch. Typisch ist auch der Eintopf "Pepperpot", ein Maisbrei mit Salzfisch "Funghi" und "Goatwater" (Eintopf mit Ziegen- und Hammelfleisch). Bei den Getränken ist der Rum selbstverständlich, oft als Mixgetränk mit frischen Fruchtsäften. Es gibt auf den Inseln ein einheimisches, aus Meerwasser gebrautes Bier, "Wadadli".


Sitten und Gebräuche


Der wichtigste Höhepunkt des Jahres ist der Karneval, der Ende Juli/Anfang August als Mitsommerfest gefeiert wird. 10 Tage lang gibt es auf Antigua Paraden, Umzüge, farbenprächtigste Kostüme der Mitwirkenden bei typisch karibischen Klängen. Der erste Montag und Dienstag im August sind die Höhepunkte dieses Festes, das in seinem Ursprung an die Abschaffung der Sklaverei 1834 erinnert. Bereits in der Nacht zum Montag beginnt um 4 Uhr morgens der wichtigste Umzug, der "J´Ouvert".


Auf Barbuda wird der Karneval, nicht minder ausgelassen, bereits im Juni gefeiert.


Souvenirs


Besonderheiten der Inseln sind Strohartikel, Tonwaren und Stoffe in Batik oder Siebdruck. Liebhaber naiver Malerei finden hier schöne Bilder. Schmuck mit Halbedelsteinen aus Antigua werden gerne gekauft. Zu günstigen Preisen wird auch englisches Porzellan angeboten. Es gibt zwei Shopping-Center, in denen Duty Free eingekauft werden kann: Heritage Quay und Redcliffe Quay.

Klimadiagramm
Karte Antigua und Barbuda

Klimainformationen


Antigua und Barbuda haben subtropisches Klima, das durch die ständig wehenden Seewinde angenehm beeinflusst wird. Die durchschnittlichen Temperaturen im Januar und im Februar liegen bei 25°C, im August und September werden durchschnittlich 28°C gemessen. Die durchschnittliche Luftfeuchtigkeit liegt bei 79 Prozent. Antigua und Barbuda gelten als verhältnismäßig trockene Inseln. Die höchste Regenmenge fällt, meist in Schauern, in der Zeit von September bis Dezember.


Beste Reisezeit


Die Hochsaison auf Antigua/Barbuda ist von Mitte Dezember bis Mitte April, da in dieser Zeit kaum Regenschauer auftreten.

Karte Antigua und Barbuda

Vorgeschriebene Impfungen



Keine bei Einreise direkt aus Europa.


Gelbfieber bei Einreise aus INFEKTIONSGEBIETEN.


GELBFIEBER-INFEKTIONSGEBIETE


ACHTUNG:


Alle Länder innerhalb der Gelbfieber-Endemiezonen können von den Einreisebehörden als INFEKTIONSGEBIETE angesehen werden. Deswegen ist, aus folgenden Ländern kommend, eine Impfung gegen Gelbfieber ratsam.


In AFRIKA:


Angola, Äquatorialguinea, Äthiopien, Benin, Burkina Faso, Burundi, Côte d`Ivoire, Demokratische Republik Kongo, Gabun, Gambia, Ghana, Guinea, Guinea-Bissau, Kamerun, Kenia, Kongo, Liberia, Mali, Niger, Nigeria, Ruanda, Sambia, Sao Tomé + Principe, Senegal, Sierra Leone, Somalia, Sudan, Tansania, Togo, Tschad, Uganda, Zentralafrikanische Republik.


In SÜD- und MITTELAMERIKA:


Argentinien, Bolivien, Brasilien, Ecuador, Französisch Guayana, Guyana, Kolumbien, Panama, Paraguay, Peru, Suriname, Trinidad und Tobago, Venezuela.




Empfohlene Impfungen


Hepatitis A, zusätzlich für Individualreisende Typhus.


Informationen zur Malaria


Malaria


Keine.


Verbreitung


Antigua und Barbuda sind malaria-frei.


Ärztliche Hilfe


ANTIGUA: Dr. Rodney E.L. Williams, Upper Long Street,, St. John´s/Antigua, Tel. 462 21 56.

Karte Antigua und Barbuda

Währung


Währungseinheit


Währungseinheit: Ostkaribischer Dollar (EC$)


1 Ostkaribischer Dollar = 100 Cents.


Derzeitiger Kurs:


1 Euro = ca. 3,10 EC$


1 US-$ = ca. 2,42 EC$


Hinweise


Bei den unten aufgeführten Umrechnungskursen handelt es sich um reine Sortenkurse für den Bargeldtausch am Bankschalter, d.h. sie nennen den aktuellen Wert, den der Reisende beim Umtausch am Bankschalter (Schalterkurse in Deutschland) erhält. Hinzu kommen dann noch die von der jeweiligen Bank abhängigen Umtauschgebühren. Die Kurse sind nicht geeignet zur Umrechnung von Rechnungen etc., da hierfür meist "Devisenkurse" zugrunde gelegt werden.


Devisenbestimmungen/Umtausch


Einfuhr Fremdwährung: unbeschränkt, US-$ empfohlen.


Einfuhr Landeswährung: unbeschränkt


Deklaration: Ja - bei Ein- und Ausfuhr von Landes- und Fremdwährung erforderlich.


Ausfuhr Fremdwährung: in Höhe der deklarierten Einfuhr


Ausfuhr Landeswährung: in Höhe der deklarierten Einfuhr


Internationale Kreditkarten: Ja - werden von den meisten Hotels, internationalen Autovermietern, zahlreichen Restaurants und etlichen Geschäften akzeptiert.


Reiseschecks: Ja - in US-$

Karte Antigua und Barbuda

Auskunftstellen




Antigua and Barbuda Department of Tourism


Queen Elizabeth Highway


St. John´s /Antigua


Antigua and Barbuda Department of Tourism


P.O. Box 363


St. John´s/Antigua, W.I.


(001 268) 462 24 83


(001 268) 462 04 80


www.interknowledge.com/antigua-barbuda


deptourism@antigua.gov.ag






Antigua and Barbuda Chamber of Commerce


7 Redcliffe Street,


St. John´s /Antigua


Antigua and Barbuda Chamber of Commerce


P.O. Box 774


St. John´s/Antigua W.I.


(001 268) 462 45 75


(001 268) 462 07 43


www.interknowledge.com/antigua-barbuda


chamcom@candw.ag




Botschaften und Konsulate


Von Deutschland


zuständig Port-of-Spain/Trinidad und Tobago:


Von Deutschland



außerdem in Antigua und Barbuda:



High Commission for Antigua and Barbuda


45 Crawford Place, 2nd floor


London W1H 4LP/Großbritannien


(0044 20) 72 58 74 86


(0044 20) 72 58 00 70


www.antigua-barbuda.com


enquiries@antigua-barbuda.com






Honorarkonsulat von Antigua und Barbuda


Postfach 1636


61286


Bad Homburg


(0 61 72) 215 13


(0 61 72) 48 85 00


konsulat@antigua-barbuda.de


Di und Do 9-12 Uhr nach telefon. Vereinbarung


(keine Visumerteilung)




Ärztliche Hilfe


ANTIGUA: Dr. Rodney E.L. Williams, Upper Long Street,, St. John´s/Antigua, Tel. 462 21 56.

Karte Antigua und Barbuda

Sehenswertes


Antigua


Zu den Sehenswürdigkeiten der Hauptstadt St. John´s zählt die mächtige Kathedrale, die Mitte des 19. Jahrhunderts als dreischiffige Basilika erbaut wurde. Der weit verzweigte Naturhafen von English Harbour wurde niemals eingenommen. Die früheren Docks und Magazine, auch die Wirkungsstätten von Admiral Nelson, können besichtigt werden.


Barbuda


Die Oberfläche Barbudas besteht aus einem flachen Korallenplateau. Nordwestlich der Insel gibt es hervorragende Tauchmöglichkeiten in den Lagunen und Riffgebieten vor der Insel.

Karte Antigua und Barbuda

Reisehinweise


In Antigua und Barbuda nimmt die Gewaltkriminalität zu. In wenig belebten Vierteln und in Parks größerer Städte wird, besonders in der Zeit nach Sonnenuntergang, zu Vorsicht geraten.


Bitte beachten Sie auch den Abschnitt "Allgemeine Vorsichtsmaßnahmen".


Allgemeine Vorsichtsmaßnahmen


Bargeld und Wertgegenstände sollten nur im notwenigen Umfang mitgenommen werden. Dieses gilt besonders auf Märkten, bei Karnevalveranstaltungen und anderen größeren Menschenansammlungen.


Es wird empfohlen, wichtige Dokumente als Kopie mit sich zu führen und die Originale im Hotelsafe aufzubewahren.


In der Ostkaribik kommt es gelegentlich zu Fällen von Piraterie und Raubüberfällen auf Schiffe. Zuverlässiger als Dringlichkeitsrufe über mobilen Seefunk sind eventuell Notrufe an die Polizei/Küstenwache über 911.


Bei Verstößen gegen die Drogengesetzgebung drohen hohe Geld- oder Haftstrafen. Von Fremden sollten keine Pakete angenommen werden, und Gepäck sollte nicht unbeaufsichtigt stehen gelassen werden.


Hurrikan-Saison: In den Bundesstaaten im Süden der USA, in Mexiko, Zentralamerika sowie in der Karibik ist jeweils in der Zeit von Juni bis November mit Hurrikans zu rechnen. Kennzeichen dieser tropischen Wirbelstürme sind u.a. Windgeschwindigkeiten in Orkanstärke, starke Regenfälle und unter Umständen auch Erdrutsche. Informationen dazu gibt es bei örtlichen Wettervorhersagen oder im Internet, beispielsweise unter www.nhc.noaa.gov und www.wunderground.com/tropical. Den Anordnungen der Sicherheitsbehörden ist Folge zu leisten.


SPERR-NOTRUF: Deutsche können ihre EC-Karten, Kreditkarten, Handys und einige andere elektronische Berechtigungen über die Sperr-Notruf-Nummer ++49 116 116 (aus dem Ausland neben ++49 116 116 auch ++49 30 4050 4050 wählbar) rund um die Uhr sperren lassen. Der Anrufer wird mit den Herausgebern der jeweiligen Medien verbunden, sofern diese sich dem Sperr-Notruf angeschlossen haben. Eine Liste der angeschlossenen Herausgeber ist im Internet unter www.sperr-ev.de zu finden.


Ebenso ist es möglich, die Online-Ausweisfunktion (elektronischer Identitätsnachweis - eID) des neuen Personalausweises unter den oben genannten Nummern sowie unter 0180 1 333 333 (Bürgerservice des Bundesinnenministeriums) sperren zu lassen.

Ausflugsland

Martinique

Landesdaten


Lage


Die Insel Martinique sowie die Inselgruppe Guadeloupe bilden Französisch Westindien; als Übersee-Département gelten sie als Teil des französischen Mutterlandes.


Die Inseln liegen im Karibischen Meer und gehören zu den Kleinen Antillen. Im Norden von Martinique liegt die Insel Dominica (Entfernung ca. 25 km), im Süden liegt die Insel St. Lucia (Entfernung ca. 37 km).


FLÄCHE: Martinique - ca. 1.106 km².


Einwohner


Bevölkerung: ca. 396.400 Einwohner


Städte:


Fort-de-France (Hauptstadt) ca. 90.300


Le Lamentin ca. 39.800


Le Robert ca. 23.900


Schoelcher ca. 21.400


Sainte-Marie ca. 19.500


Le François ca. 19.200


Sprache


Amtssprache ist Französisch; Creole (Kreolisch) gilt als Umgangssprache.


Zeitverschiebung


Mitteleuropäische Zeit (MEZ) -5 Stunden (während der europäischen Sommerzeit -6 Stunden).


Stromspannung


220 Volt Wechselstrom, 50 Hz. Im Gebrauch sind französische Stecker (es empfehlen sich Adapter).


Telefon/Post


Telefon


Die Vorwahl von Deutschland, Österreich und der Schweiz nach Martinique ist 00596, danach ist unmittelbar die mit "596" beginnende Telefonnummer zu wählen. Für Telefonate innerhalb von Martinique sowie von Frankreich oder vom Archipel Guadeloupe aus wählt man nur die 10-stellige Teilnehmernummer, die mit "0596" beginnt. In den Telefonzellen werden überwiegend Telefonkarten akzeptiert, die in Shops mit der Aufschrift "télécarte en vente ici" erhältlich sind. Telefonauskünfte erhält man unter Tel. 12.


Die Vorwahl von Martinique nach Deutschland ist 0049, nach Österreich 0043 und die der Schweiz 0041.


NOTRUFNUMMERN: Polizei 17, Unfallrettung 15, Feuerwehr 18, Wasserschutzpolizei 71 92 92.


Mobilfunk


Netztechnik: GSM 900/1800.


Derzeit gibt es Roamingverträge mit Anbietern in Martinique von E-Plus, O2, Telekom Deutschland und Vodafone.


Internet


Länderkürzel: .mq


Feiertage


1. Januar (Neujahr), 22. April (Ostermontag), 1. Mai (Tag der Arbeit), 8. Mai (Tag des Sieges 1945), 22. Mai (Tag der Abschaffung der Sklaverei), 30. Mai (Christi Himmelfahrt), 10. Juni (Pfingstmontag), 14. Juli (Nationalfeiertag; Erstürmung der Bastille), 15. August (Mariä Himmelfahrt), 1. November (Allerheiligen), 11. November (Waffenstillstand von 1918), 25. Dezember (Weihnachten), Höhepunkt der Karnevalszeit ist jeweils eine Woche vor Aschermittwoch.


Öffnungszeiten


Banken: Mo bis Fr 8-12, 14-16 Uhr


Geschäfte: Mo bis Sa 9/10-17 Uhr


Einkaufszentren: Mo bis Sa 9-20/22 Uhr


Post: Mo bis Fr 8-18 Uhr, Sa 8-12 Uhr


Kleidung


Leichte, atmungsaktive Sommerkleidung ist das ganze Jahr über ausreichend. Für die Abende und Ausflüge in die Berge sollten auch leichte Wollsachen mitgenommen werden. Gute Sonnenbrillen und Regenschutz sind ebenso empfehlenswert.

Geschichte/Politik


Im Jahre 1502 entdeckte Kolumbus die Insel Martinique. Hundert Jahre später nahm die französische "Compagnie des Iles d'Ameriques" die Insel in Besitz und siedelte dort Franzosen an. 1674 wurde Martinique französische Kronkolonie. Das Plantagensystem wurde verändert; statt Baumwolle und Tabak baute man nun Zuckerrohr, später auch Kaffee an. Im 17. und 18. Jahrhundert wollten die Briten und auch die Niederländer Martinique haben, aber 1816 wurde die Insel endgültig französischer Besitz. 1854 bekam sie eine gewisse innere Autonomie, seit 1946 ist sie ein französisches Übersee-Departement.


Wirtschaft


Rund ein Viertel des Landes wird landwirtschaftlich bearbeitet. Man erntet vor allem Zuckerrohr und Bananen: Aber auch Ananas, Kakao und Kaffee werden angebaut. Bananen, Zucker und der aus Zucker hergestellte Rum sind denn auch die Hauptexportgüter der Insel. Die Viehzucht spielt eine große Rolle, denn ein Fünftel der Insel besteht aus natürlichem Weideland. Der Wald hingegen kann kaum genutzt werden. Er ist praktisch undurchdringlich.


Industrieunternehmen verarbeiten hauptsächlich Agrarprodukte: Zuckerfabriken, Rumdestillerien und Ananas-Konserven-Firmen. Auch eine Erdölraffinerie arbeitet auf Martinique.


Der Tourismus hat in den vergangenen Jahren zunehmend an Bedeutung gewonnen. Inzwischen ist er die hauptsächliche Einnahmequelle auf Martinique.


Religion


Etwa 88 Prozent der Bevölkerung sind katholisch, eine weitere Religionsgemeinschaft sind die Adventisten.


Vegetation


An vielen Küstenabschnitten wachsen Mangroven. Im Norden der Insel, an der windzugewandten Seite mit relativ viel Regen, steht dichter tropischer Regenwald. An der Leeseite der Berge beträgt der Niederschlag nur ein Fünftel. Dort erstrecken sich Dornstrauch-Savannen. Aber zwischen den Dornenhecken sieht man immer wieder grüne Plantagen. Geradezu üppig ist in manchen Ecken dieser Insel die Blumenpracht. Die Arawak-Indianer, die ersten Bewohner, nannten sie "Madinina", die Blumeninsel. In der Tat gibt es kaum ein Stück Erde, auf dem es nicht grünt und blüht, keinen Hausgarten, der nicht Blumen in üppiger Fülle trägt. Hibiskus, Anthurium, Orchideen, Lilien, Flammenblumen, Lorbeerrosen und andere Tropenblumen gedeihen im Überfluss.


Tierwelt


Wildkaninchen leben hier, auch einige Mungos. Die Zahl der Vögel, die hier zuhause sind, ist weit größer. Vor allem sieht man mehrere Arten von Tauben.

Kulinarisches


Auf Martinique isst man vorzugsweise kreolisch und nach Möglichkeit nicht ohne Rum, der zur Verfeinerung schmackhafter Fleisch-, Fisch- und Gemüsegerichte gerne und viel benutzt wird. Ein auf Martinique typisches Gericht ist Ziegen- oder Lammcurry. Das besteht aus Fleisch, Zwiebeln, Knoblauch, Mango, Kartoffeln, Kürbis und Zucchini. Das Fleisch wird in Erdnussöl angeschmort, mit Weißwein abgelöscht. Dann kommt das Gemüse dazu - und eine gehörige Menge brauner Rum. Als Nachtisch gibt es vielleicht, eine Kokos-Rum-Creme mit allerlei Früchten.


Auch getrunken wird vor allem Rum, der hier in sehr guter Qualität aus dem einheimischen Zuckerrohr produziert wird. Nach alter Tradition trinkt man zur Mittagszeit ein Glas weißen Rum mit Limone, nach Geschmack mit Zuckersirup oder braunem Rohrzucker, das heißt Ti Punch.


Sitten und Gebräuche


Auch auf Martinique bestimmt Musik den Rhythmus des Jahres. Trommeln und Schlaginstrumente spielen dabei eine bestimmende Rolle, denn den Rhythmus brachten einst die Sklaven aus ihrer Heimat mit in die Karibik. Trommeln gaben den Arbeitstakt auf den Feldern an und Klanghölzer begleiteten den Gesang und das rhythmische Singen und Klatschen. Diese urwüchsige, handgemachte Musik kann man heute bei Konzerten, in Folkloreshows und gelegentlich auch ganz ungezwungen am Strand erleben.


Auf die Sklavenzeit zurück geht auch der kreolische Schmuckstil. Die traditionelle Kleidung der Kreolinnen sieht man noch oft bei Folklore-Veranstaltungen oder Festen. Über einem langen weißen Baumwollkleid mit Lochstickerei wird ein bunt karierter Überrock getragen. Diese bunt karierten Stoffe schmücken auch den Kopf der Kreolin. Dabei gibt es viele Arten, die Kopftücher flott, frech oder traditionell zu binden. Endet der Kopftuchknoten mit einem Zipfel, signalisiert dies: "Mein Herz ist noch frei". Stehen zwei Tuchzipfel in die Höhe, heißt die Botschaft: "Mein Herz ist vergeben, aber versuch´s doch mal!" Drei Zipfel sagen klar: "Mein Herz ist nicht mehr frei" und vier Zipfel signalisieren: "Wer mag, findet immer ein Plätzchen."


Souvenirs


Es gibt auf Martinique schöne kunsthandwerkliche Artikel, vor allem aber traditionellen kreolischen Schmuck aus Gold, der seit der Sklavenzeit hier hergestellt wird.


Duty Free


Einreise aus EU-Ländern


Bei unmittelbarer Einreise aus den anderen EU-Ländern (innergemeinschaftlicher Reiseverkehr; trifft nicht zu für die Kanarischen Inseln, außerdem nicht für die britischen Kanalinseln und nicht für Grönland) bestehen keine Beschränkungen/Formalitäten abgabenrechtlicher Art für das Reisegepäck und ausschließlich zu privaten Zwecken mitgeführte Waren. Ausgenommen sind verbotene Waren wie Drogen, Waffen usw. (Besonderheiten s.u.; für Waren zu gewerblichen Zwecken s. Abschnitt "Geschäftsreisende").


Im EU-Mitgliedstaat eingekaufte, bereits versteuerte (sog. verbrauchssteuerpflichtige) Waren können von Privatpersonen (ohne nochmalige Besteuerung) problemlos mitgeführt werden, wenn sie ausschließlich für ihren Eigenbedarf, d.h. nicht zu gewerblichen/kommerziellen Zwecken, erworben wurden.


Für folgende Waren gilt als Richtmenge für den Eigenbedarf:


TABAKWAREN: 800 Zigaretten, 400 Zigarillos (Zigarren mit einem Stückgewicht von höchstens 3 g), 200 Zigarren, 1.000 g Rauchtabak;


ALKOHOLISCHE GETRÄNKE: 10 Liter Spirituosen, 20 Liter sog. Zwischenerzeugnisse (z.B. Campari, Port, Madeira, Sherry), 90 Liter Wein (davon höchstens 60 Liter Schaumwein), 110 Liter Bier.


Eine Überschreitung dieser Richtmengen ist im Einzelfall möglich, wenn nachgewiesen wird, dass auch die größere Menge ausschließlich für den privaten Eigenbedarf bestimmt ist.


Bei anderen mitgeführten, verbrauchssteuerpflichtigen Waren kann bei der Einreise nach bestimmten Kriterien (u.a. die Gründe für den Besitz, Beförderungsart, Unterlagen über die Menge der Waren) geprüft werden, ob sie ggf. zu gewerblichen Zwecken bestimmt sind.


KRAFTSTOFFE für Motorfahrzeuge, die nicht im Hauptbehälter des Fahrzeugs oder in einem geeigneten Reservebehälter mitgeführt werden, können ggf. erneut besteuert werden.


REISENDEN UNTER 17 JAHREN wird keine Steuerbefreiung für Spirituosen und Tabakwaren gewährt.


Einreise aus Drittländern


Bei der Einreise aus anderen als EU-Ländern (Drittländern) ist die zum persönlichen Gebrauch während der Reise benötigte und zur Wiederausfuhr bestimmte Reiseausrüstung sowie der Reiseproviant von Eingangsabgaben befreit.


Ferner sind Waren, die Reisende gelegentlich und ausschließlich zum persönlichen Ge- oder Verbrauch oder für ihren Haushalt oder als Geschenk in ihrem persönlichen Reisegepäck einführen, im Rahmen folgender Mengen und Wertgrenzen abgabenfrei:


200 Zigaretten oder 100 Zigarillos (Zigarren mit einem Stückgewicht von höchstens 3 g) oder 50 Zigarren oder 250 g Rauchtabak;


16 Liter Bier;


4 Liter nicht schäumende Weine;


1 Liter Spirituosen mit einem Alkoholgehalt von mehr als 22 Volumenprozent ODER 2 Liter Spirituosen, Aperitifs aus Wein oder Alkohol, Tafia, Sake oder ähnliche Getränke, mit einem Alkoholgehalt von 22 Volumenprozent oder weniger, oder Schaumwein oder Likörwein;


eine dem persönlichen Bedarf des Reisenden entsprechende Menge an Arzneimitteln;


10 Liter Kraftstoff je Motorfahrzeug im Reservekanister;


andere Waren bis zu einem Gesamtwert von 430 Euro für Flug- und Seereisende, für Einreisende auf anderen Verkehrswegenbis zu einem Gesamtwert von 300 Euro; für Reisende unter 15 Jahren gilt die Freimenge von 150 Euro unabhängig vom Einreiseweg.


DIE ABGABENBEFREIUNG WIRD NICHT GEWÄHRT:


Reisenden unter 17 Jahren für Tabakwaren, Spirituosen, Wein, Schaumwein, Likörwein, Aperitifs und ähnliche alkoholische Getränke.

Klimainformationen


Es herrscht subtropisches Klima. Die durchschnittliche Temperatur schwankt zwischen 22 und 30°C. Es besteht eine hohe Luftfeuchtigkeit. Die heißesten Monate sind Juli bis September. Durch die ständig wehenden Seewinde sind die Temperaturen jedoch gut erträglich. In den Bergen ist es angenehm kühler. Die regenreichste Zeit ist Juli bis November. Mit vielen Niederschlägen ist besonders in den Hochlagen und an den Küsten zu rechnen, die auf der Windseite liegen.


Beste Reisezeit


Martinique ist das ganze Jahr über für Reisen geeignet. Hauptsaison ist während der Monate von Dezember bis April.

Vorgeschriebene Impfungen



Keine bei Einreise direkt aus Europa.


Gelbfieber bei Einreise aus ENDEMIEGEBIETEN.


GELBFIEBER-ENDEMIEGEBIETE


In AFRIKA:


Äquatorialguinea, Äthiopien, Angola, Benin, Burkina Faso, Burundi, Côte d`Ivoire, Demokratische Republik Kongo (Kinshasa), Gabun, Gambia, Ghana, Guinea, Guinea-Bissau, Kamerun, Kenia, Kongo, Liberia, Mali, Mauretanien, Niger, Nigeria, Ruanda, Senegal, Sierra Leone, Südsudan, Sudan, Togo, Tschad, Uganda, Zentralafrikanische Republik.


In SÜD- und MITTELAMERIKA:


Argentinien, Bolivien, Brasilien, Ecuador, Franz. Guayana, Guyana, Kolumbien, Panama, Paraguay, Peru, Surinam, Trinidad + Tobago, Venezuela.




Empfohlene Impfungen


Hepatitis A, zusätzlich für Individualreisende Typhus.


Informationen zur Malaria


Malaria


Keine.


Verbreitung


Martinique ist malariafrei.


Ärztliche Hilfe


FORT-DE-FRANCE: Hopital Pierre Zobda Quitmann, Route de Chateauboeuf, 97200 Fort-de-France/Martinique, Tel. (00596) 596 55 20 00.

Währung


Währungseinheit


Währungseinheit: Euro ( EUR)


1 Euro = 100 Cent.


Derzeitiger Kurs:


1 US-$ = ca. 0,87 EUR


Hinweise


Bei den unten aufgeführten Umrechnungskursen handelt es sich um Devisenkurse der Deutschen Bundesbank, die die Preisnotierung des Euro und des US-Dollar in der Währung des Reiselandes angibt. Mit Devisenkursen werden z.B. Rechnungen unterschiedlicher Währungen gegeneinander verrechnet. (Im Gegensatz zum Sortenkurs wird hier jedoch nicht der Wert angegeben, den man in Deutschland am Bankschalter für einen Euro oder US-Dollar erhält.)


Devisenbestimmungen/Umtausch


Einfuhr Fremdwährung: unbeschränkt


Einfuhr Landeswährung: unbeschränkt


Deklaration: Ja - schriftliche Deklaration bei Ein- und Ausreise ab einem Wert von 10.000 Euro (auch in anderen Währungen, Reiseschecks oder auf Dritte ausgestellte Schecks, Zahlungsanweisungen etc.).


Ausfuhr Fremdwährung: unbeschränkt


Ausfuhr Landeswährung: unbeschränkt


Internationale Kreditkarten: Ja - werden von größeren Hotels, den meisten Geschäften, internationalen Autovermietern akzeptiert.


Geldautomat: Ja - in den größeren Orten vorhanden; Abhebung von Bargeld mit Kreditkarte oder Girocard (mit Maestro-Logo) ist möglich.


Reiseschecks: Nein

Auskunftstellen


Comité Martiniquais du Tourisme
Rond-point des Ecoles
Schoelcher /Martinique
Comité Martiniquais du Tourisme
B.P 7135
Schoelcher/Martinique
(00596) 596 61 83 93
(00596) 596 61 83 92
infos.cmt@martiniquetourisme.com


Chambre de Commerce et d'Industrie de la Martinique
50, Rue Ernest Deproge
97200
Fort-de-France /Martinique
(00596) 596 60 66 68
(00596) 596 55 28 00
contact@martinique.cci.fr


Botschaften und Konsulate


In Deutschland


Visa-Erteilung in Deutschland durch die folgende französische Vertretung:


Französisches Generalkonsulat
Zeppelinallee 35
60325
Frankfurt/M.
(0 69) 79 50 96 46
(0 69) 795 09 60
www.consulatfrance.de/francfort
info@consulfrance-francfort.org
Mo bis Fr 8.45-12 Uhr, außerdem Do 14-15.30 Uhr
(für Visa-Angelegenheiten Bundesrepublik Deutschland)


Von Deutschland



zuständig Paris/Frankreich:


Ambassade de la République fédérale d'Allemagne
24 rue Marbeau
75116
Paris
Ambassade de la République fédérale d’Allemagne
BP 30 221
75364 Paris CEDEX 08 /Frankreich
(0033 1) 53 83 45 02
(0033 1) 53 83 45 00
www.amb-allemagne.fr
Amtsbezirk: Frankreich


Konsularischer Amtsbezirk: Départements Aisne, Calvados, Cher, Côtes-d'Armor, Essonne, Eure, Eure-et-Loir, Finistère, Hauts-de-Seine, Ille-et-Vilaine, Indre, Indre-et-Loire, Loire-Atlantique, Loiret, Loir-et-Cher, Maine-et-Loire, Manche, Mayenne, Morbihan, Nord, Oise, Orne, Paris (Ville de), Pas-de-Calais, Sarthe, Seine-et-Marne, Seine-Maritime, Seine-Saint-Denis, Somme, Val-de-Marne, Val-d'Oise, Vendée, Yvelines;


außerdem die Übersee-Départements Französisch-Guayana, Guadeloupe, Martinique, Mayotte und Réunion;


die Übersee-Territorien Französisch-Polynesien, Neukaledonien, St. Pierre und Miquelon, Wallis und Futuna.


(Zuständige Visabehörde für St. Pierre und Miquelon ist das Generalkonsulat in Montreal/Kanada, für die französischen Hoheitsgebiete im Südpazifik die Botschaft Wellington/Neuseeland.)


Der Leiter der Vertretung ist zugleich als Botschafter in Monaco mit Sitz in Paris akkreditiert.



Von Deutschland


in Visa-Angelegenheiten zuständig:


Embassy of the Federal Republic of Germany
90-92 Hobson Street, Thorndon
6011
Wellington
Embassy of the Federal Republic of Germany
P.O. Box 1687
Wellington 6140/Neuseeland
(0064 4) 473 60 69
(0064 4) 473 60 63
www.deutschebotschaftwellington.co.nz
Amtsbezirk: Neuseeland, Cook-Inseln, Fidschi, Kiribati, Niue, Samoa, Tokelau, Tonga, Tuvalu und das britische Überseegebiet Pitcairn


Ärztliche Hilfe


FORT-DE-FRANCE: Hopital Pierre Zobda Quitmann, Route de Chateauboeuf, 97200 Fort-de-France/Martinique, Tel. (00596) 596 55 20 00.

Sehenswertes


Fort-de-France


In der Hauptstadt Fort-de-France wohnt die Hälfte der gesamten Inselbevölkerung. Die Altstadt wirkt noch ganz ursprünglich. Die Straßen mit den zwei- und dreigeschossigen Häusern sind von quirlendem Leben erfüllt. Sehr reizvoll ist die Markthalle mit eine überwältigenden Vielfalt an Farben, Gerüchen und Geräuschen. In lautem Kreolisch rufen die Händler ihre Früchte und Gewürze aus. Ein Stück weiter nördlich liegt der Fischmarkt. Hier werden Thunfisch, Goldbrassen, Langusten und Krabben frisch vom Fang hergebracht und angepriesen. Aber Fort-de-France bietet mehr. Die Franzosen nennen es "Das Pariser Schaufenster der Karibik", da sich in einigen Straßen Boutiquen und edle Luxusläden aneinander reihen.


Caravelle


Die Halbinsel im Osten von Martinique ist ein Naturreservat. Das Gebiet wurde einst von der Planzer- und Schmugglerfamilie Dubuc bewohnt. Mit falschen Leuchtfeuern führten sie reich beladene Schiffe in die Irre, um sie in der Bucht anzugreifen und auszurauben. Die heißt noch heute "Baie du Trésor" ("Schatzbucht"). Vom Chateau der Dubucs stehen noch Reste. Es gibt in dem Reservat sehr schöne Wanderwege. Der Park ist vor allem von tropischem Trockenwald bestanden, allerdings sind es nicht mehr die ursprünglichen Bäume; hier wurden andere gepflanzt. Der goldbraun und schwarz gefiederte Carouge kann entdeckt werden, eine Vogelart, die fast nur auf Martinique heimisch ist - ebenso wie das seltene Weißkehlchen. Doch am bekanntesten ist ein auffallend gelb-schwarzer Vogel, der Sucrier. Er wird auch in vielen Hausgärten zahm gehalten.


Les Trois-Ilets


Auf dem Landsitz Pagerie ging vor 200 Jahren Joséphine, die spätere Frau Napoleons und Kaiserin Frankreichs, spazieren. Dies war der Besitz ihrer Familie, hier wurde sie als Marie Josephe Tascher de la Pagerie geboren, verbrachte Kindheit und Jugend. Auf dem Anwesen, das liebevoll restauriert wurde, hat man ein Joséphine-Museum untergebracht. Es gibt auch einen Überblick über das Leben auf einer Plantage im 18. Jahrhundert.


Auf dem Gelände legte Golf-Spezialist Robert Trent Jones einen 18-Loch-Golfplatz an, der allerlei natürlich gewachsene Hindernisse wie Flussläufe, Baumgruppen und Wasserstellen einbezieht.


Wandern auf Martinique


Auf Martinique hat man eine ganze Reihe Fußwandertouren ausgearbeitet, die zwischen einem und 22 km lang sind. Die Wege tragen - ganz europäisch - bunte Markierungen. Zum Teil bringen sie einen zu Bademöglichkeiten in Dschungelflüssen. Eine der Wanderungen führt auf den Vauclin, den ältesten (längst erloschenen) Vulkan auf Martinique. Auch Exkursionen durch den tropischen Regenwald sind üblich geworden. Dort gibt es auch Kletterpartien durch Bachläufe abwärts - inklusive dem Rutsch durch einen Wasserfall. Dafür empfiehlt es sich, einen erfahrenen Führer mitzunehmen.


Tauchen vor Martinique


In der Bucht von Saint-Pierre liegt Interessantes für die Taucher auf dem Meeresboden: 15 Schiffswracks. Die Schiffe gingen 1902 unter, als der Vulkan Mont Pelée ausbrach und seine Lava ins Wasser der Bucht schoss. Damals wurde auch die damalige Hauptstadt Saint-Pierre zerstört.


Rumproduktion


Die Geschichte Martiniques ist eng mit dem Zuckerrohr und der Rumproduktion verbunden. Eine Zuckermühle gibt es noch auf der Insel, dazu acht zum Teil große Destillerien mit imposanten Kellergewölben. Man kann sie besuchen und erfährt dort viel über die Geschichte der Zucker- und Rumproduktion sowie über die Menschen, die vom Zucker lebten oder als Plantagenbesitzer wohlhabend wurden. Pointe Vatable ist solch eine ehemalige Destillerie. Dort zeigt man in einem kleinen Museum die Beziehungen zwischen der Insel, dem Zuckerrohr und den Bewohnern.

Reisehinweise


Zurzeit liegt kein Reisehinweis vor.


Allgemeine Vorsichtsmaßnahmen


Hurrikan-Saison: In den Bundesstaaten im Süden der USA, in Mexiko, Zentralamerika sowie in der Karibik ist jeweils in der Zeit von Juni bis November mit Hurrikans zu rechnen. Kennzeichen dieser tropischen Wirbelstürme sind u.a. Windgeschwindigkeiten in Orkanstärke, starke Regenfälle und unter Umständen auch Erdrutsche. Informationen dazu gibt es bei örtlichen Wettervorhersagen oder im Internet, beispielsweise unter www.nhc.noaa.gov und www.wunderground.com/tropical. Den Anordnungen der Sicherheitsbehörden ist Folge zu leisten.


SPERR-NOTRUF: Deutsche können ihre Girocards, Kreditkarten, Handys und einige andere elektronische Berechtigungen über die Sperr-Notruf-Nummer ++49 116 116 (aus dem Ausland neben ++49 116 116 auch ++49 30 4050 4050 wählbar) rund um die Uhr sperren lassen. Der Anrufer wird mit den Herausgebern der jeweiligen Medien verbunden, sofern diese sich dem Sperr-Notruf angeschlossen haben. Eine Liste der angeschlossenen Herausgeber ist im Internet unter www.sperr-notruf.de zu finden.


Ebenso ist es möglich, die Online-Ausweisfunktion (elektronischer Identitätsnachweis - eID) des neuen Personalausweises unter den oben genannten Nummern sowie unter 0180 1 333 333 (Bürgerservice des Bundesinnenministeriums) sperren zu lassen.

Guadeloupe

Landesdaten


Lage


Die Inselgruppe Guadeloupe und die Insel Martinique bilden Französisch Westindien; als Übersee-Departement gelten sie als Teil des französischen Mutterlandes.


Die Hauptinsel Guadeloupe besteht aus den beiden Teilen Basse-Terre und Grande-Terre. Unmittelbar zu Guadeloupe zählen noch die Inseln La Désirade, Marie-Galante und Les Saintes. Bis 2007 gehörten auch St. Barthélemy sowie der nördliche Teil der Insel St. Martin zu Guadeloupe, sie sind jetzt eigene überseeische Gebietskörperschaften.


Die Inseln liegen im Karibischen Meer und gehören zu den Kleinen Antillen.


Fläche: Guadeloupe und die dazugehörigen Inseln ca. 1.630 km².


Einwohner


Bevölkerung: ca. 404.400 (Guadeloupe und dazugehörige Inseln)


Inseln:


Basse-Terre ca. 187.800


Grande-Terre ca. 197.700


Marie-Galante ca. 11.900


Les Saintes ca. 2.900


La Désirade ca. 1.600


Sprache


Die Amtssprache ist Französisch. Als Umgangsprache wird Creole (Kreolisch) gesprochen.


Zeitverschiebung


Mitteleuropäische Zeit (MEZ) -5 Stunden


Während der europäischen Sommerzeit beträgt der Zeitunterschied -6 Stunden.


Stromspannung


220 Volt Wechselstrom, 50 Hertz.


In Guadeloupe werden französische Stecker verwendet. Es empfiehlt sich, einen Adapter mitzunehmen.


Telefon/Post


Post


Es gelten die gleichen Postgebühren wie in Frankreich. Briefmarken sind in den Postämtern und an einigen Zeitungskiosken erhältlich.


Telefon


Die Vorwahl von Deutschland, Österreich und der Schweiz nach Guadeloupe ist 00590, danach ist die mit "590" beginnende Telefonnummer zu wählen. Von Guadeloupe nach Deutschland wählt man 0049, nach Österreich 0043 und in die Schweiz 0041. Für Telefonate innerhalb des Archipels Guadeloupe sowie von Frankreich oder Martinique aus wählt man nur die 10-stellige Teilnehmernummer, die mit "0590" beginnt. Es gibt Telefonkarten auf Guadeloupe, die man in Tabakläden, bei der Post, an Tankstellen und in einigen Geschäften bekommt. Viele öffentliche Telefone funktionieren auch mit Kreditkarten.


NOTRUFNUMMERN: 112 (europäische Notrufnummer) oder Polizei 17, Unfallrettung (SAMU) 15, Feuerwehr 18.


Mobilfunk


Netztechnik: GSM 900/ 1800.


Derzeit gibt es Roamingverträge mit Anbietern in Guadeloupe von E-Plus, O2, Telekom Deutschland und Vodafone.


Internet


Länderkürzel: .gp


Feiertage


1. Januar (Neujahr), 22. April (Ostermontag), 1. Mai (Tag der Arbeit), 8. Mai (Siegestag), 27. Mai (Tag der Abschaffung der Sklaverei), 30. Mai (Christi Himmelfahrt), 10. Juni (Pfingstmontag), 14. Juli (Erstürmung der Bastille), 15. August (Mariä Himmelfahrt), 1. November (Allerheiligen), 11. November (Waffenstillstand von 1918), 25. Dezember (Weihnachten).


Die Karnevalszeit 2019 beginnt auf Guadeloupe etwa am 4. März und dauert bis Aschermittwoch-Abend.


Öffnungszeiten


Banken: Mo bis Fr 8-12, 14-16 Uhr;


Geschäfte: meist Mo bis Fr 9-13, 14-17 Uhr, Sa 9-12 Uhr, Einkaufszentren: häufig Mo bis Sa 9-20/22 Uhr.


Kleidung


Das ganze Jahr über ist leichte, atmungsaktive Sommerkleidung ausreichend. Für die manchmal kühleren Abende und für Ausflüge in die Berge sollte man aber auch leichte Wollsachen mitnehmen. Gute Sonnenbrillen sind unerlässlich. Auch sollte Regenbekleidung nicht vergessen werden.

Geschichte/Politik


Zwar hatte Kolumbus schon 1493 hier angelegt und die Insel zu Ehren eines Heiligtums "Santa Maria de Guadeloupe" getauft, aber die ersten europäischen Kolonisten, meist Franzosen, siedelten sich erst im 17. Jahrhundert an. Immer wieder gab es Streit zwischen Franzosen und Engländern um den Besitz der Insel, aber 1763 wurde entschieden, dass Guadeloupe zu Frankreich gehören sollte. Die Engländer besetzten die Insel noch dreimal: 1794, von 1810 bis 1814 und von 1815 bis 1816. Dann jedoch blieb Guadeloupe in französischem Besitz. Ab 1871 war die Insel im dortigen Parlament vertreten, seit 1946 ist sie ein französisches Übersee-Departement.


Wirtschaft


Auf Guadeloupe gibt es etwa 25.000 Unternehmen - aber fast alle sind klein. Landwirtschaft und das Nahrungsmittel verarbeitende Gewerbe stehen dabei ganz vorn. Zuckerrohr und Bananen waren auf Guadeloupe seit Jahrhunderten die dominierenden Pflanzen, doch mit deren Export geht es abwärts. Man versucht es nun mit der Kultivierung anderer Pflanzen - zum Beispiel mit der Melone, mit der Yamswurzel und dem Maniok.


Inzwischen ist der Fremdenverkehr einer der wichtigsten Sektoren in der Wirtschaft von Guadeloupe. Innerhalb von zehn Jahren stiegen die Einnahmen aus dem Tourismus um 40 Prozent; der Archipel gehört jetzt zu den am stärksten besuchten Zielen der Kleinen Antillen.


Religion


Die Bevölkerung ist mehrheitlich katholisch (ca. 79 Prozent).


Vegetation


Die Pflanzenwelt auf Guadeloupe ist äußerst vielfältig; es gibt rund 300 Baumarten und einige Regenwälder mit tropischen Hölzern. Kokospalme, Königspalme, Riesenbambus, Flammenbaum, Jasminbaum - alles ist vertreten. Hinzu kommen die Blumen wie Hibiskus, Oleander, Bougainvillea, Anthurium, Teerosen und viele andere. Die Mangroven treten in ihrer roten und weißen Hauptart auf. In manchen Küstenzonen wachsen auch wenig bekannte Pflanzen wie der Gift- oder Todesbaum, dessen Stengel, Blätter und Früchte giftigen Latex enthalten.


Tierwelt


Dem Waschbär kann man auf Guadeloupe häufig begegnen. Es gibt aber auch Mangusten, Iguane, Landschildkröten. Originell sind die urzeitlich wirkenden Leguane auf der Nachbarinsel Terre-de-Haut. Außerdem gibt es zahlreiche Vögel, darunter den Schwarzspecht, vier verschiedene Amseln, die schlanke Ringeltaube und auch Perlhühner.

Kulinarisches


Auf Guadeloupe wird vor allem kreolisch gekocht: mit aromatischen Gemüsesorten, tropischen Früchten und der vielseitigen Palette exotischer Gewürze. Hier findet sich der Einfluss vieler Völker auf der Speisekarte wieder; so wird eine typisch französische Soße mit einem indischen Gewürz verfeinert.


Ein guter Einstieg in die kreolische Küche ist die "assiette créole", der kreolische Vorspeisenteller. Ihn zieren unter anderem "accras" (frittierte Stockfischbällchen) und "boudin créole" (fein gewürzte Blutwurst vom schwarzen Schwein). Daneben gibt es auch die "d´Oeuvres à la francaise": mit Krabben gefüllte Avocados oder Papayas. Frische Meeresfrüchte stehen obenan auf jeder Speisekarte. Langusten und Süßwasserkrebse kommen auf den Grill oder werden in Rum, vielleicht auch in Kokosnuss-Soße zubereitet. Es gibt hier sogar eine "Nouvelle cuisine créole", bei der die Spitzenköche der Inseln im Archipel von Guadeloupe zu Wettbewerben antreten.


Was trinkt man? Karibischen Rum. Ob als Apéritif oder Digestif, im Punsch oder als "Planteur" mit Obstsaft. Der "Rum agricole" wird auf den Inseln hergestellt.


Sitten und Gebräuche


Auf Guadeloupe wird viel gesungen und getanzt. Es sind unter anderem Arbeitslieder der Zuckerrohr-Sklaven, die sich mit karibischen und europäischen Melodien verbunden haben. In Guadeloupe sind in den letzten Jahren berühmte Tanz- und Musikgruppen entstanden, die auch in Europa bekannt wurden. Der Höhepunkt traditioneller Festlichkeiten ist der Karneval "Vaval", der mit kostümierten, melasseverschmierten Gestalten gefeiert wird, die wild gestikulierend durch die Straßen rennen. Es gibt dann Zirkusvorführungen, Schönheits- und Tanzwettbewerbe. Eigentlich aber wird auf Guadeloupe das ganze Jahr über gefeiert: In jedem Dorf gibt es am Namenstag des Patrons ein Fest.


Die Landestracht ist noch lebendig - vor allem an Fest-und Feiertagen. Sie ist eine Anpassung alter französischer Provinztrachten an die Gewohnheiten der Antillen: die schwarzen Sklaven übernahmen die Tracht ihrer Herrinnen und Herren und arbeiteten sie nach eigenem Geschmack um. Die Damen tragen zu einem langen Kleid mit sehr weitem Rock, der auf einer Seite geschlitzt ist, Schultertuch und Haube. Diese kann mehrere Spitzen haben. Eine Spitze bedeutet "mein Herz ist noch frei", zwei Spitzen sagen "mein Herz ist nicht mehr frei", drei Spitzen bedeuten "ich habe eine Unmenge von Liebhabern". Auf der Nachbarinsel Martinique ist die Sprache der Zipfel etwas anders.


Souvenirs


Auf den Inseln des Archipels werden Korbwaren hergestellt, kreolische Puppen, Stickereien und Töpferwaren. Das alles wird auf den Straßen, in Ateliers und in kunterbunten Straßenlädchen angeboten. Typisch für die Inseln sind auch Rum-Produkte.


Duty Free


Einreise aus EU-Ländern


Bei unmittelbarer Einreise aus den anderen EU-Ländern (innergemeinschaftlicher Reiseverkehr; trifft nicht zu für die Kanarischen Inseln, außerdem nicht für die britischen Kanalinseln und nicht für Grönland) bestehen keine Beschränkungen/Formalitäten abgabenrechtlicher Art für das Reisegepäck und ausschließlich zu privaten Zwecken mitgeführte Waren. Ausgenommen sind verbotene Waren wie Drogen, Waffen usw. (Besonderheiten s.u.; für Waren zu gewerblichen Zwecken s. Abschnitt "Geschäftsreisende").


Im EU-Mitgliedstaat eingekaufte, bereits versteuerte (sog. verbrauchssteuerpflichtige) Waren können von Privatpersonen (ohne nochmalige Besteuerung) problemlos mitgeführt werden, wenn sie ausschließlich für ihren Eigenbedarf, d.h. nicht zu gewerblichen/kommerziellen Zwecken, erworben wurden.


Für folgende Waren gilt als Richtmenge für den Eigenbedarf:


TABAKWAREN: 800 Zigaretten, 400 Zigarillos (Zigarren mit einem Stückgewicht von höchstens 3 g), 200 Zigarren, 1.000 g Rauchtabak;


ALKOHOLISCHE GETRÄNKE: 10 Liter Spirituosen, 20 Liter sog. Zwischenerzeugnisse (z.B. Campari, Port, Madeira, Sherry), 90 Liter Wein (davon höchstens 60 Liter Schaumwein), 110 Liter Bier.


Eine Überschreitung dieser Richtmengen ist im Einzelfall möglich, wenn nachgewiesen wird, dass auch die größere Menge ausschließlich für den privaten Eigenbedarf bestimmt ist.


Bei anderen mitgeführten, verbrauchssteuerpflichtigen Waren kann bei der Einreise nach bestimmten Kriterien (u.a. die Gründe für den Besitz, Beförderungsart, Unterlagen über die Menge der Waren) geprüft werden, ob sie ggf. zu gewerblichen Zwecken bestimmt sind.


KRAFTSTOFFE für Motorfahrzeuge, die nicht im Hauptbehälter des Fahrzeugs oder in einem geeigneten Reservebehälter mitgeführt werden, können ggf. erneut besteuert werden.


REISENDEN UNTER 17 JAHREN wird keine Steuerbefreiung für Spirituosen und Tabakwaren gewährt.


Einreise aus Drittländern


Bei der Einreise aus anderen als EU-Ländern (Drittländern) ist die zum persönlichen Gebrauch während der Reise benötigte und zur Wiederausfuhr bestimmte Reiseausrüstung sowie der Reiseproviant von Eingangsabgaben befreit.


Ferner sind Waren, die Reisende gelegentlich und ausschließlich zum persönlichen Ge- oder Verbrauch oder für ihren Haushalt oder als Geschenk in ihrem persönlichen Reisegepäck einführen, im Rahmen folgender Mengen und Wertgrenzen abgabenfrei:


200 Zigaretten oder 100 Zigarillos (Zigarren mit einem Stückgewicht von höchstens 3 g) oder 50 Zigarren oder 250 g Rauchtabak;


16 Liter Bier;


4 Liter nicht schäumende Weine;


1 Liter Spirituosen mit einem Alkoholgehalt von mehr als 22 Volumenprozent ODER 2 Liter Spirituosen, Aperitifs aus Wein oder Alkohol, Tafia, Sake oder ähnliche Getränke, mit einem Alkoholgehalt von 22 Volumenprozent oder weniger, oder Schaumwein oder Likörwein;


eine dem persönlichen Bedarf des Reisenden entsprechende Menge an Arzneimitteln;


10 Liter Kraftstoff je Motorfahrzeug im Reservekanister;


andere Waren bis zu einem Gesamtwert von 430 Euro für Flug- und Seereisende, für Einreisende auf anderen Verkehrswegenbis zu einem Gesamtwert von 300 Euro; für Reisende unter 15 Jahren gilt die Freimenge von 150 Euro unabhängig vom Einreiseweg.


DIE ABGABENBEFREIUNG WIRD NICHT GEWÄHRT:


Reisenden unter 17 Jahren für Tabakwaren, Spirituosen, Wein, Schaumwein, Likörwein, Aperitifs und ähnliche alkoholische Getränke.

Klimainformationen


Guadeloupe besitzt subtropisches Klima. Die durchschnittlichen Temperaturen schwanken zwischen 22 und 30°C, und die Luftfeuchtigkeit ist hoch. Die heißesten Monate sind die Monate von Juli bis September. Die ständig wehenden Seewinde mildern die Temperaturen jedoch. In den Bergen ist es angenehm und kühler. Die regenreichste Zeit ist der Zeitraum von Juli bis November, wobei es besonders viel in den Hochlagen und an den Küsten, die auf der Windseite liegen, regnet.


Beste Reisezeit


Guadeloupe ist das ganze Jahr über für Reisen geeignet. Hauptsaison ist während der europäischen Wintermonate Dezember bis April.

Vorgeschriebene Impfungen



Keine bei Einreise direkt aus Europa.


Gelbfieber bei Einreise aus ENDEMIEGEBIETEN.


GELBFIEBER-ENDEMIEGEBIETE


In AFRIKA:


Äquatorialguinea, Äthiopien, Angola, Benin, Burkina Faso, Burundi, Côte d`Ivoire, Demokratische Republik Kongo (Kinshasa), Gabun, Gambia, Ghana, Guinea, Guinea-Bissau, Kamerun, Kenia, Kongo, Liberia, Mali, Mauretanien, Niger, Nigeria, Ruanda, Senegal, Sierra Leone, Südsudan, Sudan, Togo, Tschad, Uganda, Zentralafrikanische Republik.


In SÜD- und MITTELAMERIKA:


Argentinien, Bolivien, Brasilien, Ecuador, Franz. Guayana, Guyana, Kolumbien, Panama, Paraguay, Peru, Surinam, Trinidad + Tobago, Venezuela.




Empfohlene Impfungen


Hepatitis A, zusätzlich für Individualreisende Typhus.


Informationen zur Malaria


Malaria


Keine.


Verbreitung


Guadeloupe ist malaria-frei.


Ärztliche Hilfe


POINTE-À-PITRE: Dr. Monique Gouranton, 41 Rue Paul Lacave,, Pointe-à-Pitre/Guadeloupe, Tel. 82 57 09.

Währung


Währungseinheit


Währungseinheit: Euro (EUR)


1 Euro = 100 Cent.


Derzeitiger Kurs:


1 US-$ = ca. 0,87 EUR


Hinweise


Anmerkung: Auf den Inseln Saint-Martin und Saint-Barthélemy werden neben Euro auch US-Dollar akzeptiert.


Devisenbestimmungen/Umtausch


Einfuhr Fremdwährung: unbeschränkt


Einfuhr Landeswährung: unbeschränkt


Deklaration: Ja - schriftliche Deklaration bei Ein- und Ausreise ab einem Wert von 10.000 Euro (auch in anderen Währungen, Reiseschecks oder auf Dritte ausgestellte Schecks, Zahlungsanweisungen etc.).


Ausfuhr Fremdwährung: unbeschränkt


Ausfuhr Landeswährung: unbeschränkt


Internationale Kreditkarten: Ja - werden von größeren Hotels (bei Buchung abklären), den meisten Geschäften und internationalen Autovermietern akzeptiert.


Geldautomat: Ja - sind in den meisten größeren Orten vorhanden; die Abhebung von Bargeld ist mit Kreditkarte oder Girocard (mit Maestro-Logo) möglich. Reisende sollten sich vor Abreise bei Ihrer Hausbank über eventuelle Beschränkungen bei der Bargeldbeschaffung mit der Girocard informieren.

Auskunftstellen



Fremdenverkehrsbüro von Guadeloupe
Stuttgart
Fremdenverkehrsbüro von Guadeloupe
Postfach 140212
70072 Stuttgart
(07 11) 505 35 12
(07 11) 505 35 11
www.guadeloupe.karibik.org
info@guadeloupe-inseln.com
(kein Publikumsverkehr, nur telefonische oder schriftliche Auskünfte)


Comité du Tourisme des Iles de Guadeloupe
5, square de la Banque
97116
Pointe-à-Pitre
Office du Tourisme de la Guadeloupe
B.P. 555
97166 Pointe-à-Pitre/Guadeloupe/Französisch Westindien
(00590) 590 83 89 22
(00590) 590 82 09 30
info@lesilesdeguadeloupe.com


Office du Tousime intercommunal du Sud Basse-Terre
46 Rue Baudot
97100
Basse-Terre /Französisch Westindien
(00590) 590 81 34 58
(00590) 590 80 56 56
otisbt@hotmail.fr


Office du Tourisme de Marie-Galante
Rue du Fort
97112
Grand Bourg de Marie-Galante
Office du Tourisme de Marie-Galante
B.P. 15
97112 Grand Bourg de Marie-Galante/Französisch Westindien
(00590) 590 97 56 54
(00590) 590 97 56 51
info@ot-mariegalante.com


Office du Tourisme de La Désirade
La Captiainerie


Beausejour
97127
La Désirade /Französisch Westindien
(00590) 590 85 00 86
(00590) 590 85 00 86
otladesirade@gmail.com


Office municipal du tourisme de Terre-de-Haut
Place du débarcdère
97137
Terre-de-Haut/Les Saintes /Französisch Westindien
(00590) 590 99 58 61
tourisme@lessaintes.fr



Botschaften und Konsulate


Von Deutschland



zuständig Paris/Frankreich:


Ambassade de la République fédérale d'Allemagne
24 rue Marbeau
75116
Paris
Ambassade de la République fédérale d’Allemagne
BP 30 221
75364 Paris CEDEX 08 /Frankreich
(0033 1) 53 83 45 02
(0033 1) 53 83 45 00
www.amb-allemagne.fr
Amtsbezirk: Frankreich


Konsularischer Amtsbezirk: Départements Aisne, Calvados, Cher, Côtes-d'Armor, Essonne, Eure, Eure-et-Loir, Finistère, Hauts-de-Seine, Ille-et-Vilaine, Indre, Indre-et-Loire, Loire-Atlantique, Loiret, Loir-et-Cher, Maine-et-Loire, Manche, Mayenne, Morbihan, Nord, Oise, Orne, Paris (Ville de), Pas-de-Calais, Sarthe, Seine-et-Marne, Seine-Maritime, Seine-Saint-Denis, Somme, Val-de-Marne, Val-d'Oise, Vendée, Yvelines;


außerdem die Übersee-Départements Französisch-Guayana, Guadeloupe, Martinique, Mayotte und Réunion;


die Übersee-Territorien Französisch-Polynesien, Neukaledonien, St. Pierre und Miquelon, Wallis und Futuna.


(Zuständige Visabehörde für St. Pierre und Miquelon ist das Generalkonsulat in Montreal/Kanada, für die französischen Hoheitsgebiete im Südpazifik die Botschaft Wellington/Neuseeland.)


Der Leiter der Vertretung ist zugleich als Botschafter in Monaco mit Sitz in Paris akkreditiert.


Ambassade de la République fédérale d'Allemagne


Service Consulaire/Konsularabteilung der Botschaft
28, rue Marbeau
75116
Paris
Ambassade de la République fédérale d’Allemagne
BP 30 221
75364 Paris CEDEX 08/Frankreich
(0033 1) 53 64 76 88
(0033 1) 53 64 76 70
Konsularischer Amtsbezirk:


siehe Botschaft



Von Deutschland



außerdem in Guadeloupe:


Consul Honoraire de la République fédérale d'Allemagne
c/o ETS Claude Blandin


Immeuble entre Deux Mers


Zac Moudong Sud
97122
Baie-Mahault /Guadeloupe/Französisch Westindien
(00590) 590 26 83 16
(00590) 590 38 93 93
baie-mahault@hk-diplo.de
Amtsbezirk: Guadeloupe und Martinique


Übergeordnete Auslandsvertretung: Botschaft Paris


Französisches Generalkonsulat
Zeppelinallee 35
60325
Frankfurt/M.
(0 69) 79 50 96 46
(0 69) 795 09 60
www.consulatfrance.de/francfort
info@consulfrance-francfort.org
Mo bis Fr 8.45-12 Uhr, außerdem Do 14-15.30 Uhr
(für Visa-Angelegenheiten Bundesrepublik Deutschland)



Ärztliche Hilfe


POINTE-À-PITRE: Dr. Monique Gouranton, 41 Rue Paul Lacave,, Pointe-à-Pitre/Guadeloupe, Tel. 82 57 09.

Sehenswertes


Basse-Terre


Am Südeingang der alten Inselhauptstadt erhebt sich auf einem Felsvorsprung über der Galion-Mündung das Fort Louis Delgrès. Der massive Festungsbau aus dem 17. Jahrhundert wurde anderthalb Jahrhunderte lang mit Brustwehren und Basteien bestückt und zu einer sternförmigen Festung ausgebaut. Hier fanden erbitterte Kämpfe zwischen Engländern und Franzosen statt. Im restaurierten Teil ist ein historisches Museum untergebracht.


Trois-Rivières


In Trois-Rivières an der Südspitze von Basse-Terre befindet sich eines der bedeutendsten und zugleich ältesten Kulturdenkmäler Guadeloupes: Der "Parc Archéologique des Roches Gravées". In dem steinigen Gelände stößt man auf eindrucksvolle Felszeichnungen aus dem 3. und 4. Jahrhundert, die wohl von den Arawaks stammen, den karibischen Ureinwohnern. Ergänzend hat man in der Felslandschaft einen botanischen Garten angelegt, der einen Überblick über die wichtigsten hier gedeihenden tropischen Nutzpflanzen gibt.


La Soufrière


Der Nationalpark von Guadeloupe ist mit 17.300 ha der umfangreichste der Antillen. Er wurde 1989 gegründet, um einen der schönsten Regenwälder dieser karibischen Inselwelt zu schützen. 300 Baumarten haben hier ihre Heimat. Der Wald erstreckt sich rund um den Vulkan La Soufrière, der als einziger auf Guadeloupe noch aktiv ist. Sein Hauptkrater ist von weiteren Bergkegeln umgeben, sein Gipfel meist in Wolken gehüllt. Bis auf 600 m reicht der Regenwald hinauf. Es gibt 300 km markierte Wanderwege.


Petit-Bourg


Eingebettet in die schattigen Täler von Petit-Bourg liegt der Blumenpark der Domaine de Valombreuse. Das ist ein Naturparadies. Hier gedeihen zahllose Blumenarten; 300 Vogelarten leben hier.


Bouillante


Hier wurde in 450 m Höhe ein Tierpark und botanischer Garten mit atemberaubendem Panorama und üppiger Vegetation angelegt. Dieses Naturschutzgebiet ist reich an Baum- und Straucharten, aber auch an Tieren - vor allem an Landschildkröten und Waschbären.


Pointe-à-Pitre


Pointe-à-Pitre ist das industrielle und wirtschaftliche Zentrum Guadeloupes. Mittelpunkt der schönen Stadt ist der Place de la Victoire. Südlich der Stadt liegt der Jachthafen von Bas-du-Fort und daneben steht das Aquarium von Guadeloupe. In riesigen Becken entfaltet sich eine faszinierende Welt. Das Aquarium wurde 1993 renoviert und um viele neue Becken (wie auch Fischarten) erweitert.


Sainte-Rose


Interessantes zum Thema Rum: Im Gut Severin kann man eine authentische Destillerie besuchen, die noch mit einem großen Flügelrad betrieben wird. Die verschiedenen Schritte der Rumherstellung lassen sich hier verfolgen - vom Zerkleinern des Zuckerrohrs bis zum Destillieren. Nahebei, in Bellevue-Sainte-Rose, wurde ein Rum-Museum eröffnet. Man kann drei Jahrhunderte Zuckerrohrgeschichte studieren, aber auch zeitgenössische wie archaische Utensilien der Rumherstellung betrachten, mit denen die unterschiedlichen Anbaumethoden und Entwicklungsphasen dokumentiert werden.


Les Saintes


Das ist eine kleine Inselgruppe vor Guadeloupe - ehedem ein idealer Schlupfwinkel für französische und englische Freibeuter, die im 17. und 18. Jahrhundert die Meere unsicher machten. Der kleine Archipel besteht aus den Inseln Terre-de-Haut und Terre-de-Bas sowie einer Reihe von unbewohnten Felsen. Die Einheimischen auf Terre-de-Haut haben eine eigene Methode des Bootsbaus entwickelt. Im Fischerviertel sieht man die bunten, acht m langen Kähne liegen.


An der Nordküste von Terre-de-Haut befindet sich das Fort Napoléon aus dem 19. Jahrhundert in einer Höhe von 120 m. Es steht unter Denkmalschutz. Der Aufstieg lohnt sich vor allem wegen des Blicks über die Inselwelt.


Marie-Galante


Kolumbus taufte die Nachbarinsel nach einer seiner Karavellen. Hier wächst Zuckerrohr bis zum Horizont. Es gibt da die historische Destillerie Poisson, aber auch andere Brennereien, die man besuchen kann. Der weiße Rum Marie-Galantes ist hochprozentig, sehr fruchtig und gehört zu den besten der Welt.


La Désirade


Die Insel, nur wenige Kilometer von der östlichen Spitze Guadeloupes entfernt, wurde von Kolumbus "die Ersehnte" getauft, weil er vor ihr lange kein Land mehr gesehen hatte. Durch das spezielle Klima - die Trockenzeit ist sehr lang - kann La Désirade nicht als grüne Tropeninsel gelten. Doch ist die Tier- und Pflanzenwelt erstaunlich reich und mannigfaltig. Man sieht blühende Kakteen, seltene Orchideen und grünschimmernde Olivenbäume.

Reisehinweise


Guadeloupe befindet sich in der durch Hurrikane gefährdeten Zone (Saison: etwa Juni bis November).


Allgemeine Vorsichtsmaßnahmen


HURRIKAN-SAISON: In den Bundesstaaten im Süden der USA, in Mexiko, Zentralamerika sowie in der Karibik ist jeweils in der Zeit von Juni bis November mit Hurrikans zu rechnen. Kennzeichen dieser tropischen Wirbelstürme sind u.a. Windgeschwindigkeiten in Orkanstärke, starke Regenfälle und unter Umständen auch Erdrutsche. Informationen dazu gibt es bei örtlichen Wettervorhersagen oder im Internet, beispielsweise unter www.nhc.noaa.gov und www.wunderground.com/tropical. Den Anordnungen der Sicherheitsbehörden ist Folge zu leisten.


SPERR-NOTRUF: Deutsche können ihre Girocards, Kreditkarten, Handys und einige andere elektronische Berechtigungen über die Sperr-Notruf-Nummer ++49 116 116 (aus dem Ausland neben ++49 116 116 auch ++49 30 4050 4050 wählbar) rund um die Uhr sperren lassen. Der Anrufer wird mit den Herausgebern der jeweiligen Medien verbunden, sofern diese sich dem Sperr-Notruf angeschlossen haben. Eine Liste der angeschlossenen Herausgeber ist im Internet unter www.sperr-notruf.de zu finden.


Ebenso ist es möglich, die Online-Ausweisfunktion (elektronischer Identitätsnachweis - eID) des neuen Personalausweises unter den oben genannten Nummern sowie unter 0180 1 333 333 (Bürgerservice des Bundesinnenministeriums) sperren zu lassen.

Barbados

Aufgrund mehrerer bekannt gewordener Sexualvergehen an Ausländerinnen wird Frauen angeraten, Zufallsbekanntschaften mit Vorsicht zu begegnen. Ein vorgetäuschter Ehering kann manchmal Wunder bewirken, doch Urlauberinnen müssen sich häufig selbst in männlicher Begleitung auf lästige Anmachen von einheimischen Männern einstellen.
Allgemein gilt eine erhöhte Sicherheitsgefährdung. Eine Zunahme von Taschendiebstählen und bewaffneten Überfällen ist zu beobachten, weshalb unbelebte Viertel, Stadtparks oder Strände insbesondere im Dunkeln gemieden werden sollten. Die Nelson Street in der Hauptstadt gilt in den nächtlichen Stunden als besonders gefährlich für Touristen. In der Öffentlichkeit sollte das Tragen von Schmuck und das unnötige Mitführen von Wertsachen tunlichst vermieden werden. Wichtige Dokumente wie Reisepass und Flugschein sollten nur in Form von Kopien mitgenommen und die Originale sicher im Hotelsafe aufbewahrt werden.
Im Vergleich zu anderen karibischen Regionen ist die medizinische Versorgung auf Barbados relativ gut, entspricht allerdings in technischer und hygienischer Hinsicht nicht immer den europäischen Standards. Arztrechnungen müssen i.d.R. in bar vor Ort beglichen werden und nach Beendigung der Reise zwecks Rückerstattung beim jeweiligen Versicherungsinstitut eingereicht werden. Vor Reiseantritt sollte unbedingt eine Auslandsreise-Krankenversicherung mit Rückholoption abgeschlossen werden. Jeder sollte eine kleine Reiseapotheke im Gepäck haben - wer auf eine besondere (z.B. betäubungsmittelhaltige) Medikation angewiesen ist, sollte sich vorab bei der für Barbados zuständigen Behörde über die Erlaubnis der Einfuhr erkundigen.
Die Vorwahl von Barbados ist die 001264, ins Ausland telefoniert man vor Ort über die internationale Vorwahl 011 und der anschließenden Landesvorwahl, wie bspw. der 0049 nach Deutschland, der 0043 nach Österreich und der 0041 in die Schweiz. Münz- und Kartentelefone gibt es immer seltener, sie sind aber auf ganz Barbados noch vorhanden. Telefonkarten sind in den meisten Supermärkten und an Tankstellen erhältlich. Mobiltelefone werden über GSM 900/1800/1900 betrieben (Tri-Band-Handys sind für alle drei Frequenzen empfänglich). Zu den führenden Anbietern gehören Lime (http://www.lime.com) und Digicel (http://www.digicelbarbados.com), wobei Digicel über ein Roamingabkommen mit deutschen, österreichischen und schweizerischen Mobilfunkanbietern verfügt.
Eine behindertenfreundliche Gestaltung öffentlicher Einrichtungen ist auf den Karibischen Inseln i.A. noch wenig verbreitet. Im Verhältnis zu den anderen Inseln geht Barbados jedoch mit gutem Beispiel voran. Einige öffentliche Gebäude wie der Flughafen und manche Hotels sind bereits barrierefrei eingerichtet, Toiletten zunehmend rollstuhlgerecht gestaltet und die Bordsteine in größeren Städten häufig abgesenkt worden.
Deutsches Honorarkonsulat
Bridgetown Pasea Financial Building, Suite 1
Corner Harts Gap and Dayrells Road
Christ Church BB14030
Barbados, W.I.
Tel.: +1246-427-1876
Fax: +1246-427-1876
E-Mail: bridgetown@hk-diplo.de
Web: http://www.auswaertiges-amt.de
Das Konsulat liegt im Zuständigkeitsbereich der Deutschen Botschaft in Trinidad und Tobago.

Österreichisches Honorarkonsulat
Knowlton
Exeter Road
Navy Gardens Gap
Christ Church
Barbados, W.I.
Tel.: +1246-439-3000
Fax: +1246-439-2020
E-Mail: mschwaiger@caribsurf.com
Web: http://www.bmeia.gv.at
Das Konsulat liegt im Zuständigkeitsbereich der Österreichischen Botschaft in Venezuela.

Da die Schweiz keine Vertretung auf Barbados unterhält, ist die Botschaft in Venezuela zuständig:

Schweizerische Botschaft Caracas
Centro Letonia
Torre Ing-Bank, piso 15
Av. Eugenio Mendoza y San Felipe
La Castellana
Caracas 1060
Venezuela
Tel.: +58-212-2679585
Fax: +58-212-2677745
E-Mail: car.vertretung@eda.admin.ch
Web: https://www.eda.admin.ch/caracas
New Year's Day (Neujahr, 1. Januar); Errol Barrow Day (21. Januar); Good Friday (Karfreitag, März/April); Easter Monday (Ostermontag, März/April); National Heroes' Day (Tag der Volkshelden, 28. April); May Day (Maifeiertag, Mai); Whit Monday (Pfingstmontag, Mai/Juni); Emancipation Day (Tag der Befreiung, 1. August); Kadooment Day (1. Montag im August); Independence Day (Unabhängigkeitstag, 30. November); Christmas Day & Boxing Day (Weihnachten, 25. & 26. Dezember). Fällt ein Feiertag auf das Wochenende, wird er am nächsten Werktag nachgeholt.
Für die Einreise ist ein Visum weder für Deutsche, noch für Österreicher oder Schweizer erforderlich. Allgemein müssen Reisende jedoch über einen noch mindestens 6 weitere Monate gültigen Reisepass und ein Rück- oder Weiterflugticket verfügen und eine Unterkunftsadresse auf Barbados vorweisen können. Eine Miteintragung von Kindern im Reisepass der Eltern wird seit dem 26.02.2012 nicht mehr akzeptiert. Einreisenden wird vorerst eine Aufenthaltsdauer von mindestens 28, aber nicht mehr als 90 Tagen gewährt. Wer mehr Zeit auf Barbados verbringen möchte, kann die Aufenthaltsgenehmigung bei der Einwanderungsbehörde verlängern lassen.
Da sich Einreisebestimmungen kurzfristig ändern können, ist es ratsam, die aktuellen Vorschriften vor der Reise direkt bei der jeweiligen Botschaft oder konsularischen Vertretung zu erfragen.
Banken haben von Montag bis Donnerstag zwischen 9 und 15 Uhr durchgehend geöffnet. Freitags sind Bankkunden zwischen 9 und 17 Uhr willkommen, wobei zwischen 13 und 15 Uhr Mittagspause ist. Geschäfte sind in aller Regel von Montag bis Freitag zwischen 9 und 17 Uhr und samstags zwischen 9 und 14 Uhr offen, wobei Supermärkte samstags häufig längere Öffnungszeiten und teilweise auch sonntags geöffnet haben. Büros und Behörden können von Montag bis Freitag zwischen 8 und 16 Uhr besucht werden. Postämter hingegen haben von Montag bis Freitag zwischen 8 und 15 Uhr geöffnet und zwischen 12 und 13 Uhr zwecks Mittagspause geschlossen.
Es liegen keine besonderen Impfvorschriften für Deutsche, Österreicher und Schweizer vor. Bei Einreise aus einem Gelbfieberendemiegebiet ist für Reisende ab dem ersten Lebensjahr der Nachweis einer gültigen Gelbfieberimpfung vorgeschrieben.
Es wird zudem empfohlen, die vom Robert-Koch-Institut (RKI) ausgewiesenen Standardimpfungen aufzufrischen oder zu vervollständigen. Dazu zählen für Erwachsene u.a. Impfungen gegen Tetanus, Diphtherie, Pertussis, Mumps, Masern, Röteln, Hepatitis A und Influenza. Bei Langzeitaufenthalten werden weiterhin Impfungen gegen Hepatitis B und Typhus empfohlen. Barbados ist zwar kein Malariagebiet, aber Mücken können hier Denguefieber übertragen, weshalb helle, körperbedeckende Kleidung und Insektenschutzmittel für den Aufenthalt unabdingbar sind. Das Leitungswasser ist stark gechlort und zum Verzehr ungeeignet. Deshalb und aufgrund weit verbreiteter Durchfallerkrankungen sollte es nicht getrunken und beim Verzehr von Obst, Gemüse, Fleisch, Fisch und Meeresfrüchten auf entsprechende Hygienemaßnahmen geachtet werden.
Da sich Impfvorschriften kurzfristig ändern können, ist es ratsam, die aktuellen Vorschriften vor der Reise direkt bei der jeweiligen Botschaft oder konsularischen Vertretung des Ziellandes zu erfragen. Bitte erkundigen Sie sich zusätzlich auf den Internetseiten Ihres Auswärtigen Amtes über mögliche aktuelle medizinische Risiken für Reisen ins jeweilige Land.
Homosexualität ist auf Barbados gesetzlich verboten, wird allerdings kaum noch strafrechtlich verfolgt. Homosexuelle Paare, die sich in der Öffentlichkeit diskret verhalten, haben i.d.R nichts zu befürchten.
Die Polizei ist über die Kurzwahl 211, die Feuerwehr über die 311 und der Notarzt über die 511 zu erreichen.
Die Vorwahl von Barbados ist die 001264. Ins Ausland telefoniert man vor Ort über die internationale Vorwahl 011 und der anschließenden Landesvorwahl, wie bspw. der 0049 nach Deutschland, der 0043 nach Österreich und der 0041 in die Schweiz, wobei die 00 jeweils weggelassen wird. Münz- und Kartentelefone gibt es immer seltener, sie sind aber auf ganz Barbados noch vorhanden. Telefonkarten sind in den meisten Supermärkten und an Tankstellen erhältlich. Mobiltelefone werden über GSM 900/1800/1900 betrieben (Tri-Band-Handys sind für alle drei Frequenzen empfänglich). Zu den führenden Anbietern gehören Lime (http://www.lime.com) und Digicel (http://www.digicelbarbados.com), wobei Digicel über ein Roamingabkommen mit deutschen, österreichischen und schweizerischen Mobilfunkanbietern verfügt.
Auf Restaurant- und Hotelrechnungen kommt ein Bedienungszuschlag von 10 % hinzu. Es wird ein zusätzliches Trinkgeld von 10 % des Rechnungsbetrages erwartet, wie es z.B. auch bei Taxifahrten üblich ist.
Es ist erlaubt, Gegenstände für den persönlichen Bedarf, 1 l Spirituosen oder Wein, eine geringe Menge Parfum, Souvenirs im Wert von bis zu 100 BBD sowie 200 Zigaretten oder 100 Zigarren oder 230 g losen Tabak zollfrei einzuführen. Landes- und Fremdwährung kann unbeschränkt mitgenommen werden, unterliegt allerdings einer Deklarationspflicht. Die Ausfuhr der Landeswährung ist verboten, wohingegen Fremdwährung bis zu dem bei der Einreise deklarierten Betrag wieder ausgeführt werden darf. Es ist nicht erlaubt, mit Rauschmitteln, aus Tarnmaterial gefertigten Waren sowie frischen Lebensmitteln und Pflanzen einzureisen, für Waffen wie Taucher- und Bootssignalpistolen wird eine Genehmigung benötigt.
Bei der Wiedereinreise in die EU dürfen über 17-jährige 200 Zigaretten oder 100 Zigarillos mit einem Höchstgewicht von 3 g pro Stück oder 50 Zigarren oder 250 g Tabak zollfrei mit sich führen. An alkoholischen Getränken sind bei der Rückreise in die EU 1 l Spirituosen, 2 l Zwischenerzeugnisse, 4 l nicht schäumender Wein und 16 l Bier sowie andere Waren, wie Parfüm, Kaffee, Tee und Elektrogeräte bis zu einem Wert von 300 EUR zollfrei erlaubt, wobei die Wertgrenze für Jugendliche unter 15 Jahre bei 175 EUR und für Flug- und Schiffsreisende bei 430 EUR liegt. Bei der Wiedereinreise in die Schweiz dürfen über 17-jährige 250 Zigaretten oder Zigarren oder 250 g anderer Tabakfabrikate sowie 5 l alkoholische Getränke mit einem Alkoholgehalt bis 18 Vol.-% und 1 l alkoholische Getränke mit einem Alkoholgehalt über 18 Vol.-% zollfrei einführen. Die Wertfreigrenze aller eingekauften Waren beträgt 300 CHF (inklusive Geschenke, Alkohol und Tabakerzeugnisse).
Da sich Zollbestimmungen kurzfristig ändern können, ist es ratsam, die aktuellen Vorschriften kurz vor der Reise direkt bei der jeweiligen Botschaft zu erfragen.
Die Stromspannung beträgt 115 V bei 50 Hz. Auf Barbados sind Stecker des Typs A und des Typs B in Gebrauch, weshalb für deutsche, österreichische und schweizerische Geräte ein entsprechender Zwischenstecker erforderlich ist. Viele Hotels stellen ihren Gästen diesen zur Verfügung.
Um auf Barbados ein Fahrzeug selbst steuern zu dürfen, wird ein einheimisches Führerscheindokument benötigt. Touristen erhalten nach der Vorlage des Internationalen Führerscheins und der Entrichtung einer entsprechenden Gebühr von etwa 10 BBD eine „Visitors Driver’s Licence“, eine Art Besucher-Führerschein, der für zwei Monate gültig ist. Das Dokument kann in den Büros des Ministry of Transport, am Flughafen und auf Polizeirevieren beantragt werden. Autovermietungen sind bei der Vermittlung häufig behilflich und bestimmen auch das Mindestalter der Personen, die ein Fahrzeug mieten dürfen. In den meisten Fällen liegt das Mindestalter entweder bei 21 oder bei 25 Jahren. Es ist auch möglich, einen Mietwagen mit Fahrer zu buchen, was hinsichtlich des Linksverkehrs, der chaotischen Fahrweise der Einheimischen und aufgrund der freilaufenden Tiere sinnvoll erscheint. Das Straßennetz ist gut ausgebaut, die Straßen sind meist zweispurig, aber eng und sehr kurvenreich.
Öffentliche Verkehrsmittel sind auf der Insel vorhanden. In Bridgetown selbst gibt es ein geschlossenes Linienbussystem und von Bridgetown verkehren jeden Tag zwischen 6 Uhr in der Früh bis spät in die Nacht öffentliche Busse in alle Teile der Insel (http://transportboard.com). Neben diesen Bussen sind auch Mini-Busse mit dem Kennzeichen „ZR“ im Einsatz, die auf der ganzen Insel umherfahren und jederzeit angehalten werden können.
Wer sich mit dem Taxi fortbewegt, sollte wissen, dass die Fahrzeuge nicht mit einem Taxameter ausgestattet sind. Deshalb lohnt es sich, bspw. im Hotel oder im Informationszentrum für Touristen vorab die regulären Tarife für die gewünschte Route zu erfragen und mit dem Taxifahrer vor dem Fahrtantritt einen Festpreis auszuhandeln.
Auf Barbados wird der Handel mit und der Konsum von Drogen und Rauschmitteln bereits in geringen Mengen mit hohen Geld- und Gefängnisstrafen belegt, weshalb man sein Gepäck auf der gesamten Urlaubsreise nicht unbeaufsichtigt lassen und vorsichtig mit der Entgegennahme fremder Pakete sein sollte. Auch das Tragen von Kleidungsstücken in Tarnfarben oder -mustern ist streng verboten, da es ausschließlich dem Militär vorbehalten ist. Badebekleidung gehört nur an den Strand, wo FKK übrigens nicht erlaubt ist.
Das ganze Jahr über scheint die Sonne über Barbados und erhitzt die Luft auf Temperaturen zwischen 20 und 30 °C bei hoher Luftfeuchtigkeit. Kühle, dauerhaft wehende Passatwinde schwächen die hohen Temperaturen ab und sorgen für angenehme klimatische Bedingungen, die gemeinsam mit einer durchschnittlichen Wassertemperatur von 26 °C beste Voraussetzungen für einen Badeurlaub schaffen. Zwischen Juni und November herrscht jedoch Regenzeit und auch Hurrikane sind dann möglich. Die beste Zeit für eine Barbados-Reise liegt zwischen Dezember und Mitte April.
Januar Nationale und internationale Musiker, Songwriter und Sänger, die in verschiedenen Kategorien der Barbados Music Awards nominiert sind, geben sich am Tag der Verleihung die Ehre vor großem Publikum ihre Preise entgegen zu nehmen (http://thebarbadosmusicawards.com).
Februar Das Holetown Festival in der gleichnamigen Stadt erinnert jedes Jahr eine Woche um den 17. Februar herum mit traditionellen Tänzen, festlichen Paraden, musikalischen Darbietungen, einheimischen Märkten und Rummelplätzen an die Ankunft der ersten Siedler im Jahr 1627 (http://www.holetownfestivalbarbados.org).
Oistins Fish Festival Beim Oistins Fish Festival am Osterwochenende treten Oistins Fischer in unterschiedlichen Disziplinen wie Krabben- und Bootsrennen gegeneinander an, während die Zuschauer zusätzlich mit musikalischen Performances unterhalten werden und an mehreren Verkaufsständen einheimische Waren und kulinarische Köstlichkeiten erwerben können.
Mai Magische Momente verspricht das über mehrere Tage hinweg stattfindende Gospelfest, bei dem verschiedene Gospelartisten teilweise sogar kostenfrei auftreten (http://www.barbadosgospelfest.com).
Mai-August Das Crop Over Festival ist ein Event zum Ende der Zuckerrohrernte in Bridgetown, das mit bunten Kostümparaden, Musikauftritten und prachtvollen Festwagen zelebriert wird (http://www.barbadoscropoverfestival.com).
November Einen ganzen Monat lang finden beim National Independence Festival of the Creative Arts bis zum Unabhängigkeitstag am 30. November Wettkämpfe zwischen Bajans aller Altersklassen u.a. in den Bereichen Tanz, Musik, Drama, Literatur, Kulinarisches, Kunst und Fotografie statt.
Tropisch exotisch - so lässt es sich auf Barbados schlemmen. Reichlich einheimisches Obst, wie Papaya, Mango, Paw-Paw, Sour Sop, Avocado und Kokosnuss sind zu jeder Tageszeit und überall erhältlich. Barbados' Küche ist von Fisch und Meeresfrüchten geprägt und so wundert es nicht, dass der in den Gewässern vor der Insel weit verbreitete fliegende Fisch als Nationalgericht gilt. Aber auch Markrele, Hummer, Garnelen, Red Snapper, Thun- und Schwertfisch, Mahi-Mahi, Schildkröten und viele andere Meerestiere wie ein Fisch namens Dolphin, der aber nicht mit dem gleichnamigen Meeressäuger verwandt ist, stehen auf der Speisekarte. Gewürzt wird gerne mit einer Mischung aus Chili und Tymian, die Brotfrucht bildet die Basis verschiedener Gerichte.
Als besondere Delikatesse gelten die Eier des weißen Seeigels, aber auch die durch afrikanische Sklaven beeinflussten Gerichte werden gerne gegessen, wie z.B. Pepperpot-Stew, ein Eintopf aus verschiedenen Fleischsorten und Gemüse, der mit Chili, Nelken und Zimt verfeinert wird oder Cou Cou, ein Maispüree mit Okraschoten, das häufig als Beilage serviert wird. Zu den gängigen Nachspeisen zählen Foo Foo aus Kochbananen und das im Bananenblatt gedünstete Conkies aus Maismehl, Süßkartoffel, Kokosnuss, Kürbis und Rosinen.
Der Barbados-Rum ist Nationalgetränk und gehört zu den besten Rumsorten der Welt. Er wird entweder auf Eis oder als Cocktail getrunken. Empfehlenswert sind auch die frisch gepressten Fruchtshakes und Mauby, ein bitter-süßes Getränk, das aus dem Sud gekochten Rindenextraktes gewonnen wird.
Amtssprache: Englisch
Bevölkerung: rund 295.000 Einwohner
Fläche: 431 km²
Hauptstadt: Bridgetown (rund 100.000 Einwohner)
Landesvorwahl: +1246
Währung: Barbados-Dollar (Abk.: BDS$; ISO-4217-Code: BBD)
Zeitzone: Atlantic Standard Time (AST). Der Unterschied zur Mitteleuropäischen Zeit (MEZ) beträgt -5 Std., zur Mitteleuropäischen Sommerzeit (MESZ) -6 Std. und zur Koordinierten Weltzeit, der Universal Time Coordinated (UTC) -4 Std. Keine Umstellung auf Sommerzeit.

Grenada

Während Hotels und Restaurants häufig einen Bedienungszuschlag in die Endrechnung einbeziehen, erwarten Taxifahrer ein kleines Trinkgeld. Zusätzliche Trinkgelder werden gerne gesehen.
Alleinreisende Frauen sind auch auf Grenada nicht vor aufdringlichen Verehrern gefeit, aber ein vorgetäuschter Ehering kann manchmal wahre Wunder bewirken. Urlauberinnen sollten allgemein zurückhaltend, aufmerksam und vorsichtig sein und sich nicht an unbelebten Plätzen aufhalten. Das barbusige Sonnen wird nur ungerne gesehen und sollte aus Respekt vor den Einheimischen, aber auch aus Gründen des Selbstschutzes unterlassen werden. Das Betreten von Geschäften in Badekleidung oder Minishorts ist nicht gestattet.
Die Stromspannung beträgt 220 Volt bei 50 Hertz. Es werden dreipolige Stecker des G-Typs verwendet, weshalb für den Betrieb von deutschen, österreichischen und schweizerischen Geräten ein Adapter benötigt wird.
Manche Hotels und Restaurants sind bereits behindertengerecht ausgestattet. Die bergige Landschaft und die unvorteilhafte Infrastruktur stellen allerdings ein Problem für Rollstuhlfahrer dar und auch viele Sehenswürdigkeiten sind für sie häufig nur schlecht oder gar nicht zugänglich. Die Einheimischen scheuen i.d.R. keine Mühe, Personen mit Behinderung im Bereich des Möglichen weiterzuhelfen.
Für die Einreise nach Grenada wird generell ein Weiter- oder Rückflugticket, ein Nachweis über ausreichende Geldmittel und ein noch mindestens sechs Monate gültiger Reisepass benötigt. Miteintragungen von Kindern im Reisepass der Eltern haben am 26.06.2012 ihre Gültigkeit verloren, weshalb Kinder über ein eigenes Reisedokument verfügen müssen. Vor Abflug sollte bei der jeweiligen Fluggesellschaft erfragt werden, welche Dokumente vorzulegen sind, da die Regelungen teilweise von den staatlichen Vorschriften abweichen. Deutsche, Österreicher und Schweizer brauchen für einen Aufenthalt von bis zu drei Monaten kein Visum zu beantragen. Wer über die USA einreist, muss die dort geltenden Einreisevorschriften berücksichtigen. Bei der Ausreise wird eine Flughafensteuer von etwa 50 XCD für Erwachsene und ca. die Hälfte für Kinder fällig, die vor Ort entrichtet werden muss. Es empfiehlt sich, etwa zwei Stunden vor Abflug am Flughafen einzuchecken, um bei Überbuchung das Anrecht auf den eigenen Flug nicht zu verlieren.
Da sich Einreisebestimmungen kurzfristig ändern können, ist es ratsam, die aktuellen Vorschriften vor der Reise direkt bei der jeweiligen Botschaft oder konsularischen Vertretung zu erfragen.
Geschäfte haben von Mo-Fr 8-16 Uhr und Sa 8-12 Uhr geöffnet, Supermärkte bis 19 Uhr, manche auch bis 21 Uhr und sonntags bis 16 Uhr. Die Post ist üblicherweise Mo-Fr 8-16 Uhr zugänglich und Banken öffnen Mo-Do 8-14/15 Uhr, Fr 8-17 Uhr.
Die Landesvorwahl von Grenada ist 001473. Von Grenada nach Deutschland wird die 01149, nach Österreich die 01143 und in die Schweiz die 01141 vorgewählt. Karten- und Münztelefone sind weit verbreitet und an manchen Telefonzellen ist es sogar möglich, die Gesprächseinheiten per Kreditkarte zu bezahlen. Telefonkarten sind u.a. in Büros der Cable & Wireless Grenada Ltd. erhältlich (http://www.candw.gd). Wer mobil telefonieren möchte, sollte über ein Tri- oder Quadbandhandy verfügen, da das Mobilfunknetz über GSM 850/900/1800/1900 und ein TDMA-Netz betrieben wird. Zu den bedeutendsten Mobilfunkanbietern Grenadas gehören Lime (http://www.time4lime.com/gd) und Digicel (http://www.digicelgrenada.com).
Neujahr (1. Januar); Unabhängigkeitstag (7. Februar); Karfreitag, Ostermontag (März/April); Tag der Arbeit (1. Mai); Pfingsten (Mai/Juni); Fronleichnam (Mai/Juni); Tag der Sklavenbefreiung (1. Montag im August); Karneval (2. Montag und Dienstag im August); Erntedankfest (25. Oktober); Weihnachten (25. und 26. Dezember)
Als allgemeine Notrufnummer gilt 911.
Für Reisende aus Deutschland, Österreich und der Schweiz sind keine verpflichtenden Impfungen vorgesehen. Nur wenn die Einreise aus einem gelbfieberendemischen Gebiet erfolgt, muss eine entsprechende Impfung gegen Gelbfieber nachgewiesen werden. Allgemein sollte jedoch ein ausreichender Impfschutz für Standardimpfungen wie gegen Hepatitis A, Tetanus, Polio und Diphtherie sowie bei Langzeitaufenthalten oder besonderer Exposition eventuell auch gegen Hepatitis B und Typhus bestehen. Grenada ist zwar kein Malariagebiet, allerdings kann Denguefieber von Mücken übertragen werden, weshalb ein Mückenschutz in Form von Insektenschutzmitteln, Moskitonetz und heller, hautbedeckender Kleidung sinnvoll ist. HIV und Aids sind weit verbreitet; bei Geschlechtsverkehr mit Urlaubsbekanntschaften, Bluttransfusionen und unsauberen Spritzen ist daher Vorsicht geboten. Das Leitungswasser ist nicht zum Verzehr geeignet, weswegen Lebensmittel nur in gekochtem, geschältem oder desinfiziertem Zustand gegessen und Getränke ohne Eiswürfel getrunken werden sollten.
Da sich Impfvorschriften kurzfristig ändern können, ist es ratsam, die aktuellen Vorschriften vor der Reise direkt bei der jeweiligen Botschaft oder konsularischen Vertretung des Ziellandes zu erfragen. Bitte erkundigen Sie sich zusätzlich auf den Internetseiten Ihres Auswärtigen Amtes über mögliche aktuelle medizinische Risiken für Reisen ins jeweilige Land.
Homosexuelle Handlungen sind illegal. Strafrechtliche Verfolgungen kommen zwar nur selten vor, sollten allerdings nicht durch ein provokantes Verhalten in der Öffentlichkeit riskiert werden. Die Akzeptanz von Homosexualität in der Gesellschaft geht gegen Null.
Die medizinische Versorgung ist sehr schlecht und kann nicht überall gewährleistet werden. Krankenhäuser sind in St. George’s sowie auf Mirabeau und Carriacou vorhanden. Urlauber sollten trotzdem unbedingt eine Auslandsreise-Krankenversicherung mit Rückholoption abschließen, um im Notfall eine gute Versorgung im eigenen Heimatland zu erhalten. Es empfiehlt sich, zusätzlich eine kleine Reiseapotheke mitzunehmen. Wer auf spezielle Medikamente angewiesen ist, sollte diese in ausreichender Menge einpacken und sich vorab bei einer entsprechenden Behörde über Einfuhrverbote von Medikamenten aufgrund ihrer Inhaltsstoffe erkundigen.
Gegenstände des persönlichen Bedarfs, ¼ l Eau de Toilette und eine geringe Menge Parfum können zollfrei eingeführt werden. Personen über 18 Jahren dürfen zusätzlich 200 Zigaretten oder 250 g Tabak und 1 l Spirituosen oder Wein mitnehmen, ohne diese anzugeben. Landeswährung und Devisen können in unbegrenzter Menge ein- und ausgeführt werden, Waffen jeglicher Art bedürfen jedoch einer Einfuhrgenehmigung.
Bei der Wiedereinreise in die EU und die Schweiz dürfen Personen über 17 Jahre 200 Zigaretten oder 100 Zigarillos mit einem Höchstgewicht von 3 g pro Stück oder 50 Zigarren oder 250 g Tabak zollfrei mit sich führen. An alkoholischen Getränken sind bei der Rückreise in die EU 1 l Spirituosen, 2 l Zwischenerzeugnisse, 4 l nicht schäumender Wein und 16 l Bier sowie andere Waren, wie Parfüm, Kaffee, Tee und Elektrogeräte bis zu einem Wert von 300 EUR zollfrei erlaubt, wobei die Wertgrenze für Jugendliche unter 15 Jahre bei 175 EUR und für Flug- und Schiffsreisende bei 430 EUR liegt. Bei der Wiedereinreise in die Schweiz dürfen über 17-jährige 250 Zigaretten oder Zigarren oder 250 g anderer Tabakfabrikate sowie 5 l alkoholische Getränke mit einem Alkoholgehalt bis 18 Vol.-% und 1 l alkoholische Getränke mit einem Alkoholgehalt über 18 Vol.-% zollfrei einführen. Die Wertfreigrenze aller eingekauften Waren beträgt 300 CHF (inkl. Geschenke, Alkohol und Tabakerzeugnisse). Es wird empfohlen, auf tierische und pflanzliche Souvenirs ganz zu verzichten, um nicht (ungewollt) gegen das Artenschutzabkommen zu verstoßen.
Da sich Zollbestimmungen kurzfristig ändern können, ist es ratsam, die aktuellen Vorschriften kurz vor der Reise direkt bei der jeweiligen Botschaft zu erfragen.
Deutsches Honorarkonsulat
St. George's Bay Gardens
Grenada
Tel.: +1473-4407260
E-Mail: st-georges@hk-diplo.de
Das Konsulat liegt im Zuständigkeitsbereich der Deutschen Botschaft in Trinidad und Tobago.

Österreichische Botschaft Caracas
Avenida Orinoco (entre Mucuchíes y Perijá)
Las Mercedes
Torre D & D - Piso PT - Oficina PT-N
1060 Caracas
Venezuela
Tel.: +58-212-9991211
Fax: +58-212-9932753
E-Mail: caracas-ob@bmeia.gv.at
Web: http://www.aussenministerium.at/caracas
In St. George’s auf Grenada gibt es ein Honorarkonsulat, das allerdings vorübergehend geschlossen ist.

Honorarkonsulat St. George's
Le Phare Bleu Boutique Hotel & Marina
Petit Calivigny Bay
St. George’s
Grenada
Tel.: +1473-409-7187
E-Mail: car.vertretung@eda.admin.ch
Web: https://www.eda.admin.ch
Die dazugehörige Botschaft befindet sich in Caracas, Venezuela.
Grenadas befestigtes Straßennetz umfasst etwa 1.050 km und ist insgesamt in einem recht guten Zustand. Enge, kurvige Straßen, eine chaotische Fahrweise der Einheimischen und der vorherrschende Linksverkehr erschweren allerdings die Bedingungen für das eigenständige Lenken eines PKW. Wer trotzdem selbst fahren möchte, benötigt einen befristeten lokalen Führerschein, der gegen Vorlage des eigenen Führerscheins und ggfs. der internationalen Version bei einer Mietwagenfirma oder der zentralen Polizeistation am Hafen/Carenage erhältlich ist. Das Mindestalter für das Ausleihen eines Fahrzeuges beträgt 21 Jahre, einige Vermieter erteilen die Erlaubnis sogar erst ab einem Alter von 25 oder 30 Jahren. Kreditkarten werden nicht von allen Autovermietungen akzeptiert. Falls Fahrten ins Landesinnere oder zu abgelegenen Stränden geplant sind, ist ein Fahrzeug mit Allradantrieb zu empfehlen.
Minibusse sind das wahrscheinlich meistgenutzte Verkehrsmittel auf Grenada. Der Busbetrieb findet regulär von Montag bis Freitag zwischen 7 und 19 Uhr statt. Die Fahrten sind zeitintensiv, aber auch sehr preisgünstig und oft sehr unterhaltsam: Nicht selten wird man bereits mit lauter Reggae-Musik empfangen, nimmt zwischen all den einheimischen Fahrgästen Platz und wird von einem gut gelaunten Busfahrer durch den karibischen Straßendschungel chauffiert. Alle Busse sind mit Aufklebern gekennzeichnet, die den Zielort benennen. Das macht es einfacher, den richtigen Bus zu finden. Allgemein werden die Busse per Handzeichen gestoppt; nur in der Hauptstadt und Umgebung sind Haltestellen vorhanden. In St. George’s befindet sich am westlichen Ende der Granby Street der Hauptbusbahnhof Esplanade, an dem verschiedene Buslinien in alle Teile der Insel abfahren. Ein regelmäßiger Pendelverkehr findet auf der landschaftlich reizvollen Strecke zwischen Grand Anse und St. George’s statt. Auf Carriacou fahren Busse vom Flughafen in die Innenstadt von Hillsborough und von dort nach Windward und Tyrell Bay. Um dem Busfahrer zu signalisieren, dass man aussteigen möchte, genügt der Ausruf „drop one!“ oder ein lautes Klopfen an die Buswand.
Taxis sind die einzige Möglichkeit, um vom Flughafen auf der Hauptinsel in die Innenstadt zu gelangen, denn Busse verkehren hier nicht. Die Fahrpreise sind staatlich geregelt; mit Taxameter sind die Autos allerdings nicht ausgestattet. Der Fahrpreis für die gewünschte Strecke sollte deshalb vorab bei einem Ortskundigen erfragt und vor Fahrtantritt mit dem Fahrer vereinbart werden. Private Sightseeing-Touren sind mit Taxis möglich und werden üblicherweise im Stundentakt abgerechnet.
Bunt bemalte Wassertaxis verkehren zwischen Grand Anse und dem Hafen von St. Georges. Der Fahrpreis für eine Fahrt mit den kleinen Motorbooten richtet sich nach der Anzahl der Personen.
Nationale Flugverbindungen bestehen zwischen dem Maurice Bishop International Airport (http://www.mbiagrenada.com) auf Grenada Island und dem Lauriston Airport auf Carriacou. Die Fluggesellschaft St. Vincent Grenadines Air bietet täglich Flüge zwischen den beiden Flughäfen an (http://www.svgair.com).
Die Fährgesellschaft Osprey Lines Ltd. verbindet Grenada Island, Carriacou und Petite Martinique miteinander (http://www.ospreylines.com). Frachtschiffe und Katamarane pendeln zwischen Grenada Island und Carriacou hin und her. Während der große Frachter für die Strecke etwa 3-4 Std. braucht, benötigt der Katamaran gerade einmal 1,5-2 Std. Allerdings ist die rasche Fahrt auch doppelt so teuer. Für kurze Strecken zu den nahegelegenen Inseln können auch private Boote gechartert werden. Nach Petite Martinique, der kleinen Insel, die man sehr gut zu Fuß erkunden kann, legen von Grenada Island und Carriacou regelmäßig Schiffe ab.
Auf der Reise sollte beachtet werden, dass das Tragen von Camouflage-Mustern verboten ist. Drogenkonsum oder -besitz wird schon in geringen Mengen mit hohen Geld- und Haftstrafen belegt. Eine Freilassung auf Kaution ist unwahrscheinlich.
Amtssprache: Englisch
Bevölkerung: rund 108.000 Einwohner
Fläche: 344 km²
Hauptstadt: St. George's (rund 37.000 Einwohner)
Landesvorwahl: +1473
Währung: Ostkaribischer Dollar (Abk.: EC$; ISO-4217-Code: XCD)
Zeitzone: Atlantic Standard Time (AST). Der Unterschied zur Mitteleuropäischen Zeit (MEZ) beträgt -5 Std., zur Mitteleuropäischen Sommerzeit (MESZ) -6 Std. und zur Koordinierten Weltzeit, der Universal Time Coordinated (UTC) -4 Std. Keine Umstellung auf Sommerzeit.
Januar Anlässlich des Grenada Sailing Festivals treffen am Great Anse Beach in St. George’s jedes Jahr zahlreiche Segelteams zusammen, um sich auf den Wellen der karibischen See Rennen zu liefern, während für die Zuschauer zusätzlich reichlich Unterhaltung an Land geboten wird (http://www.grenadasailingfestival.com).
Ein sechsstelliger Gewinn, der dem Sieger des Budget Marine Spice Island Billfish Tournament‘s gebührt, lockt jedes Jahr im Januar Menschen aus allen Regionen der Karibik und sogar aus Nordamerika zum Wettangeln nach St. George’s (http://www.sibtgrenada.com).
Februar/März Auf Carriacou wird kurz vor dem Beginn der Fastenzeit mehrere Tage lang mit farbenprächtigen Kostümparaden und verschiedenen Wettbewerben ausgelassen Karneval gefeiert.
März Bereits einige Tage vor dem eigentlichen St. Patrick’s Day am 17. März bereitet man sich in Sauteurs mit Festlichkeiten, Ausstellungen und Märkten auf den eigentlichen Feiertag vor.
April Theatergruppen und Comedians unterhalten auf dem Grenada Spice Laugh Festival ein großes Publikum mit lustig verpackten Szenen aus dem karibischen Alltag.
April/Mai Das Carriacou Maroon and String Band Music Festival bringt Besuchern die afrikanische Kultur näher und beeindruckt mit spielerischen, musikalischen und tänzerischen Programmpunkten (http://www.carriacoumaroon.com).
Mai Heiße Trommelrhytmen erwarten einen auf Grenadas Drum Festival, bei dem die Tivoli Drummers ihr außergewöhnliches Können zum Besten geben (http://www.grenadadrumfestival.com).
Juni-August Zwischen Juni und August ist auf Grenada Island „Spicemas-Time“ - ausgelassen, schrill, laut und bunt wird Tag und Nacht getanzt und gefeiert, als ob es kein Morgen gäbe (http://www.spicemasgrenada.com).
August Das Rainbow City Festival in Grenville auf Grenada verbindet am 1. Sonntag im August Kunst und Handwerk mit leckerem Essen, facettenreicher Musik und verschiedenen Performances, z.B. aus dem Bereich Street-Dance.
Dezember Am Wochenende vor Weihnachten finden sich zahlreiche Menschen auf dem Carriacou Parang Festival ein, das mit einem abwechslungsreichen und unterhaltsamen Bühnenprogramm begeistert (http://carriacouparangfestival.com).
Ganzjährig lacht die Sonne am Himmel über Grenada und beschert tropisch warme Temperaturen um 27 °C, die zum Baden im Karibischen Meer einladen. Zwischen Juni und August erreicht das Quecksilber oft Spitzenwerte um 30 °C, die von Passatwinden aus dem Nordosten abgeschwächt und von vielen Touristen noch als angenehm empfunden werden. Zwischen November und Februar ist es bei durchschnittlich 24 °C etwas kühler und ab Januar setzt die Trockenzeit ein, die bis Mai andauert. Im Juni beginnt die Regenzeit, die von teils heftigen Niederschlägen und zwischen Juli und Oktober von tropischen Wirbelstürme geprägt ist. Die beste Zeit für eine Reise nach Grenada ist von Januar bis Mai, wenn es nur selten regnet und angenehm warm ist.
Die karibische Küche ist exotisch und reich an Fisch und Meeresfrüchten. Auf Grenada kommen westindische und afrikanische Einflüsse hinzu. Den Genuss von verschiedenen Muschelarten, großen Taschenkrebsen, Tropenfischen und dem kostbaren Kaviar des weißen Seeigels sollte man sich nicht entgehen lassen. Besonders empfehlenswert ist Crab and Callaloo, eine Speise aus zartem Krebsfleisch, das mit einer Art Spinat serviert wird. Aber auch Lambie Souse, ein Muschelgericht, das bei richtiger Zubereitung fleischähnlich schmeckt und der aus gut gewürzten Fleischsorten bestehende Pepperpot oder die mit Kartoffeln und Fisch bzw. Fleisch gefüllten Rôti-Teigtaschen sind ein wahrer Gaumenschmaus. Als Nationalgericht werden die traditionell hergestellten Oil-down-Eintöpfe gereicht, in denen neben Pökelfleisch auch die Brotfrucht, verschiedene Gemüsesorten und Kokosmilch geschmacksgebend sind. Eine Vielfalt an Gewürzen gedeiht auf der Inselgruppe und verleiht den pikant bis scharf angemachten Speisen eine unverwechselbare Note. Muskatnuss findet sich in beinah jedem Gericht wieder, aber auch Lorbeer, Piment, Paprika, Pfeffer, Zimt, Gelbwurz, Gewürznelken und Ingwer kommen häufig zum Einsatz. Zu den Beilagen zählen Süßkartoffeln, Hülsenfrüchte und Reis, während frische Früchte und Muskateis sich ideal als Nachspeise eignen. Erfrischende Fruchtsäfte sowie rumhaltige und alkoholfreie Cocktails sind in nahezu jedem Lokal erhältlich.

Antigua und Barbuda

Karte Antigua und Barbuda

Landesdaten


Lage


Antigua und Barbuda ist ein selbstständiger Staat im britischen Commonwealth und liegt in der Karibik, und zwar im nördlichen Teil der Kleinen Antillen. Die nächsten Nachbarn sind im Norden die Jungfern-Inseln und im Süden Guadeloupe/Martinique und Dominica. Die Insel Barbuda liegt etwa 40 km nördlich von Antigua.


Fläche: 442 km².


Verwaltungsstruktur: 6 Bezirke (Saint George, Saint John´s, Saint Mary, Saint Paul, Saint Peter, Saint Philip), 2 Dependencies (Barbuda, Redonda).


Einwohner


Bevölkerung: ca. 88.000


Städte: St. John´s (Hauptstadt) ca. 24.500, Codrington auf Barbuda ca.2.000.


Sprache


Die Amtssprache ist Englisch; Umgangssprache ist jedoch Kreolisch.


Zeitverschiebung


Mitteleuropäische Zeit (MEZ) -5 Stunden


Während der europäischen Sommerzeit beträgt der Zeitabstand -6 Stunden.


Stromspannung


220 und 110 Volt Wechselstrom, 60 Hertz.


Auf Antigua/Barbuda werden meist amerikanische Blattstecker verwendet. Man sollte deswegen auf jeden Fall einen Adapter mitführen.


Telefon/Post


Telefon


Die Vorwahl von Deutschland, Österreich und der Schweiz nach Antigua ist 001268, die Vorwahl von Antigua und Barbuda nach Deutschland ist 01149, nach Österreich 01143 und in die Schweiz wählt man 01141 vor. Telefonieren kann man von den Hotels aus und in Telefonzellen. Münztelefone sind selten, es überwiegen Kartentelefone.


NOTRUFNUMMERN: Polizei, Unfallrettung und Feuerwehr 999, 991 oder 911.


Mobilfunk


Netztechnik: GSM 850/900/1900.


Derzeit gibt es Roamingverträge mit Anbietern in Antigua und Barbuda von E-Plus, O2, Telekom Deutschland und Vodafone.


Für die Netztechnik GSM 1900 wird ein Triband- oder Quadband-Handy benötigt.


GSM 850-fähig sind nur Quadband-Handys.


Internet


Länderkürzel: .ag


Feiertage


1. Januar (Neujahr), 6. April (Karfreitag), 9. April (Ostermontag), 7. Mai (Tag der Arbeit), 28. Mai (Pfingstmontag), 1. Juli (Gedenktag für V.C. Bird), 6. u. 7. August (Karneval, erster Montag und erster Dienstag im August), 1. November (Unabhängigkeitstag), 25. und 26. Dezember (Weihnachten).


Die Hauptferienzeit ist zwischen Mitte Juli und Mitte September.


Öffnungszeiten


Banken: Mo bis Do 9-15 Uhr, Fr 9-16 Uhr;


Geschäfte: Mo bis Sa 8.30-12, 13-17 Uhr (manche Läden haben donnerstags und samstags nur vormittags geöffnet);


Behörden: Mo bis Do 8-16.30 Uhr, Fr 8-15 Uhr;


sonstige Büros: Mo bis Fr 8-12, 13-16.30 Uhr


Kleidung


Das ganze Jahr über sollte man leichte Sommerkleidung mitnehmen, die atmungsaktiv und leicht waschbar sein sollte. Für die Abende, besonders von Dezember bis März, sind leichte Wollsachen nicht unpraktisch, da es abends doch manchmal etwas kühl werden kann. In erstklassigen Hotels und in Kasinos benötigen Herren abends Jackett und Krawatte. Auch Regenbekleidung sollte man ganzjährig mitnehmen. Eine gute Sonnenbrille ist unerlässlich. Bade- und Strandkleidung sollte man nur am Strand oder am Swimming-Pool tragen.

Karte Antigua und Barbuda

Geschichte/Politik


Früher gehörten Antigua und Barbuda zusammen mit St. Kitts und Nevis zu den British Leeward Inseln und damit zum Britischen Commonwealth. Die Ureinwohner, die Kariben-Indianer, wurden im Laufe der Auseinandersetzungen der Kolonialmächte ausgerottet. Seit 1981 sind die Inseln unabhängig.


Wirtschaft


Anfang der 60er Jahre begann der Ausbau des Tourismus auf Antigua. Nach einer großen Bauphase Ende der 80er Jahre ist heute der Tourismus der wichtigste Devisenbringer des Landes. Um eine Diversifizierung zu erreichen, werden andere Industrien, wie die Landwirtschaft, die Textilindustrie, die Rumproduktion und das Finanzwesen, verstärkt gefördert. In der Landwirtschaft wird vor allem Zuckerrohr angebaut.


Religion


Die Bevölkerung der Inseln sind überwiegend Christen. Die verschiedenen Konfessionen, die es auf den Inseln gibt, sind die Anglikaner, Katholiken, Baptisten und Methodisten.


Vegetation


Auf der Insel wachsen fast alle tropischen Früchte, darunter auch Papayas, Mangos und Guaven. Sie gedeihen im Schutz mächtiger Blätterdächer aus Flammenbäumen, Hibisken und Jakarandas. Natürlich gibt es auf den Inseln Dutzende verschiedener Palmenarten.


Tierwelt


Bemerkenswert ist die Unterwasserwelt der Korallenriffe der beiden Inseln.

Karte Antigua und Barbuda

Kulinarisches


Neben der internationalen Küche gibt es zahlreiche einheimische Spezialitäten, die oft würzig scharf sind. Spezialitäten aus dem Meer sind Hummer und Schnapperfisch. Typisch ist auch der Eintopf "Pepperpot", ein Maisbrei mit Salzfisch "Funghi" und "Goatwater" (Eintopf mit Ziegen- und Hammelfleisch). Bei den Getränken ist der Rum selbstverständlich, oft als Mixgetränk mit frischen Fruchtsäften. Es gibt auf den Inseln ein einheimisches, aus Meerwasser gebrautes Bier, "Wadadli".


Sitten und Gebräuche


Der wichtigste Höhepunkt des Jahres ist der Karneval, der Ende Juli/Anfang August als Mitsommerfest gefeiert wird. 10 Tage lang gibt es auf Antigua Paraden, Umzüge, farbenprächtigste Kostüme der Mitwirkenden bei typisch karibischen Klängen. Der erste Montag und Dienstag im August sind die Höhepunkte dieses Festes, das in seinem Ursprung an die Abschaffung der Sklaverei 1834 erinnert. Bereits in der Nacht zum Montag beginnt um 4 Uhr morgens der wichtigste Umzug, der "J´Ouvert".


Auf Barbuda wird der Karneval, nicht minder ausgelassen, bereits im Juni gefeiert.


Souvenirs


Besonderheiten der Inseln sind Strohartikel, Tonwaren und Stoffe in Batik oder Siebdruck. Liebhaber naiver Malerei finden hier schöne Bilder. Schmuck mit Halbedelsteinen aus Antigua werden gerne gekauft. Zu günstigen Preisen wird auch englisches Porzellan angeboten. Es gibt zwei Shopping-Center, in denen Duty Free eingekauft werden kann: Heritage Quay und Redcliffe Quay.

Klimadiagramm
Karte Antigua und Barbuda

Klimainformationen


Antigua und Barbuda haben subtropisches Klima, das durch die ständig wehenden Seewinde angenehm beeinflusst wird. Die durchschnittlichen Temperaturen im Januar und im Februar liegen bei 25°C, im August und September werden durchschnittlich 28°C gemessen. Die durchschnittliche Luftfeuchtigkeit liegt bei 79 Prozent. Antigua und Barbuda gelten als verhältnismäßig trockene Inseln. Die höchste Regenmenge fällt, meist in Schauern, in der Zeit von September bis Dezember.


Beste Reisezeit


Die Hochsaison auf Antigua/Barbuda ist von Mitte Dezember bis Mitte April, da in dieser Zeit kaum Regenschauer auftreten.

Karte Antigua und Barbuda

Vorgeschriebene Impfungen



Keine bei Einreise direkt aus Europa.


Gelbfieber bei Einreise aus INFEKTIONSGEBIETEN.


GELBFIEBER-INFEKTIONSGEBIETE


ACHTUNG:


Alle Länder innerhalb der Gelbfieber-Endemiezonen können von den Einreisebehörden als INFEKTIONSGEBIETE angesehen werden. Deswegen ist, aus folgenden Ländern kommend, eine Impfung gegen Gelbfieber ratsam.


In AFRIKA:


Angola, Äquatorialguinea, Äthiopien, Benin, Burkina Faso, Burundi, Côte d`Ivoire, Demokratische Republik Kongo, Gabun, Gambia, Ghana, Guinea, Guinea-Bissau, Kamerun, Kenia, Kongo, Liberia, Mali, Niger, Nigeria, Ruanda, Sambia, Sao Tomé + Principe, Senegal, Sierra Leone, Somalia, Sudan, Tansania, Togo, Tschad, Uganda, Zentralafrikanische Republik.


In SÜD- und MITTELAMERIKA:


Argentinien, Bolivien, Brasilien, Ecuador, Französisch Guayana, Guyana, Kolumbien, Panama, Paraguay, Peru, Suriname, Trinidad und Tobago, Venezuela.




Empfohlene Impfungen


Hepatitis A, zusätzlich für Individualreisende Typhus.


Informationen zur Malaria


Malaria


Keine.


Verbreitung


Antigua und Barbuda sind malaria-frei.


Ärztliche Hilfe


ANTIGUA: Dr. Rodney E.L. Williams, Upper Long Street,, St. John´s/Antigua, Tel. 462 21 56.

Karte Antigua und Barbuda

Währung


Währungseinheit


Währungseinheit: Ostkaribischer Dollar (EC$)


1 Ostkaribischer Dollar = 100 Cents.


Derzeitiger Kurs:


1 Euro = ca. 3,10 EC$


1 US-$ = ca. 2,42 EC$


Hinweise


Bei den unten aufgeführten Umrechnungskursen handelt es sich um reine Sortenkurse für den Bargeldtausch am Bankschalter, d.h. sie nennen den aktuellen Wert, den der Reisende beim Umtausch am Bankschalter (Schalterkurse in Deutschland) erhält. Hinzu kommen dann noch die von der jeweiligen Bank abhängigen Umtauschgebühren. Die Kurse sind nicht geeignet zur Umrechnung von Rechnungen etc., da hierfür meist "Devisenkurse" zugrunde gelegt werden.


Devisenbestimmungen/Umtausch


Einfuhr Fremdwährung: unbeschränkt, US-$ empfohlen.


Einfuhr Landeswährung: unbeschränkt


Deklaration: Ja - bei Ein- und Ausfuhr von Landes- und Fremdwährung erforderlich.


Ausfuhr Fremdwährung: in Höhe der deklarierten Einfuhr


Ausfuhr Landeswährung: in Höhe der deklarierten Einfuhr


Internationale Kreditkarten: Ja - werden von den meisten Hotels, internationalen Autovermietern, zahlreichen Restaurants und etlichen Geschäften akzeptiert.


Reiseschecks: Ja - in US-$

Karte Antigua und Barbuda

Auskunftstellen




Antigua and Barbuda Department of Tourism


Queen Elizabeth Highway


St. John´s /Antigua


Antigua and Barbuda Department of Tourism


P.O. Box 363


St. John´s/Antigua, W.I.


(001 268) 462 24 83


(001 268) 462 04 80


www.interknowledge.com/antigua-barbuda


deptourism@antigua.gov.ag






Antigua and Barbuda Chamber of Commerce


7 Redcliffe Street,


St. John´s /Antigua


Antigua and Barbuda Chamber of Commerce


P.O. Box 774


St. John´s/Antigua W.I.


(001 268) 462 45 75


(001 268) 462 07 43


www.interknowledge.com/antigua-barbuda


chamcom@candw.ag




Botschaften und Konsulate


Von Deutschland


zuständig Port-of-Spain/Trinidad und Tobago:


Von Deutschland



außerdem in Antigua und Barbuda:



High Commission for Antigua and Barbuda


45 Crawford Place, 2nd floor


London W1H 4LP/Großbritannien


(0044 20) 72 58 74 86


(0044 20) 72 58 00 70


www.antigua-barbuda.com


enquiries@antigua-barbuda.com






Honorarkonsulat von Antigua und Barbuda


Postfach 1636


61286


Bad Homburg


(0 61 72) 215 13


(0 61 72) 48 85 00


konsulat@antigua-barbuda.de


Di und Do 9-12 Uhr nach telefon. Vereinbarung


(keine Visumerteilung)




Ärztliche Hilfe


ANTIGUA: Dr. Rodney E.L. Williams, Upper Long Street,, St. John´s/Antigua, Tel. 462 21 56.

Karte Antigua und Barbuda

Sehenswertes


Antigua


Zu den Sehenswürdigkeiten der Hauptstadt St. John´s zählt die mächtige Kathedrale, die Mitte des 19. Jahrhunderts als dreischiffige Basilika erbaut wurde. Der weit verzweigte Naturhafen von English Harbour wurde niemals eingenommen. Die früheren Docks und Magazine, auch die Wirkungsstätten von Admiral Nelson, können besichtigt werden.


Barbuda


Die Oberfläche Barbudas besteht aus einem flachen Korallenplateau. Nordwestlich der Insel gibt es hervorragende Tauchmöglichkeiten in den Lagunen und Riffgebieten vor der Insel.

Karte Antigua und Barbuda

Reisehinweise


In Antigua und Barbuda nimmt die Gewaltkriminalität zu. In wenig belebten Vierteln und in Parks größerer Städte wird, besonders in der Zeit nach Sonnenuntergang, zu Vorsicht geraten.


Bitte beachten Sie auch den Abschnitt "Allgemeine Vorsichtsmaßnahmen".


Allgemeine Vorsichtsmaßnahmen


Bargeld und Wertgegenstände sollten nur im notwenigen Umfang mitgenommen werden. Dieses gilt besonders auf Märkten, bei Karnevalveranstaltungen und anderen größeren Menschenansammlungen.


Es wird empfohlen, wichtige Dokumente als Kopie mit sich zu führen und die Originale im Hotelsafe aufzubewahren.


In der Ostkaribik kommt es gelegentlich zu Fällen von Piraterie und Raubüberfällen auf Schiffe. Zuverlässiger als Dringlichkeitsrufe über mobilen Seefunk sind eventuell Notrufe an die Polizei/Küstenwache über 911.


Bei Verstößen gegen die Drogengesetzgebung drohen hohe Geld- oder Haftstrafen. Von Fremden sollten keine Pakete angenommen werden, und Gepäck sollte nicht unbeaufsichtigt stehen gelassen werden.


Hurrikan-Saison: In den Bundesstaaten im Süden der USA, in Mexiko, Zentralamerika sowie in der Karibik ist jeweils in der Zeit von Juni bis November mit Hurrikans zu rechnen. Kennzeichen dieser tropischen Wirbelstürme sind u.a. Windgeschwindigkeiten in Orkanstärke, starke Regenfälle und unter Umständen auch Erdrutsche. Informationen dazu gibt es bei örtlichen Wettervorhersagen oder im Internet, beispielsweise unter www.nhc.noaa.gov und www.wunderground.com/tropical. Den Anordnungen der Sicherheitsbehörden ist Folge zu leisten.


SPERR-NOTRUF: Deutsche können ihre EC-Karten, Kreditkarten, Handys und einige andere elektronische Berechtigungen über die Sperr-Notruf-Nummer ++49 116 116 (aus dem Ausland neben ++49 116 116 auch ++49 30 4050 4050 wählbar) rund um die Uhr sperren lassen. Der Anrufer wird mit den Herausgebern der jeweiligen Medien verbunden, sofern diese sich dem Sperr-Notruf angeschlossen haben. Eine Liste der angeschlossenen Herausgeber ist im Internet unter www.sperr-ev.de zu finden.


Ebenso ist es möglich, die Online-Ausweisfunktion (elektronischer Identitätsnachweis - eID) des neuen Personalausweises unter den oben genannten Nummern sowie unter 0180 1 333 333 (Bürgerservice des Bundesinnenministeriums) sperren zu lassen.

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Bitte beachten Sie, dass diese Reise ohne die im Katalog ausgeschriebene sz-Reisebegleitung stattfindet.

Sie erhalten dafür einen Preisnachlass über 150€ p.P.! 

Einreisebestimmungen für deutsche Staatsangehörige (Reisedokumente / Visum / Impfung):

Deutsche Staatsangehörige benötigen für diese Reise gültige Ausweisdokumente. Die Reise kann sonst nicht angetreten werden!
Je nach Reiseland kann es sein, dass ein Visum erforderlich ist. In einigen Ländern sind ggf. auch Impfvorschriften zu beachten. Ausführliche Einreisebestimmungen finden Sie online bei der jeweiligen Reise unter der Rubrik „Länder“. Außerdem erhalten Sie diese Infos auch in Ihren zugesandten Reise-Vertragsunterlagen.
Wir empfehlen Ihnen dringend, sich schon vor der Buchung einer Reise über Ihre Einreisebestimmungen zu informieren. Bitte erkundigen Sie sich dabei auch über mögliche Bearbeitungszeiten für ggf. benötigte Visa, um eine rechtzeitige Bearbeitung vor Abreise zu gewährleisten sowie über notwendige Impfungen.
Bitte beachten Sie, dass seit dem 26. Juni 2012 jedes Kind, welches ins Ausland reist, unabhängig vom Alter ein eigenes Reisedokument benötigt. Eintragungen im Reisepass der Eltern werden nicht mehr anerkannt. Bitte beantragen Sie das notwendige Reisedokument bei den zuständigen Behörden.

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Falls Personen ohne deutsche bzw. mit nicht ausschließlich deutscher Staatsbürgerschaft mitreisen, beachten Sie bitte, dass in diesem Fall andere bzw. gesonderte Einreisebestimmungen für Ihr gewähltes Reiseland gelten können. Hierüber geben die jeweiligen Auslandsvertretungen bzw. zuständigen Konsulate entsprechend Auskunft. Wir empfehlen Ihnen dringend, sich schon vor der Buchung einer Reise über Ihre Einreisebestimmungen zu informieren. Bitte erkundigen Sie sich dabei auch über mögliche Bearbeitungszeiten für ggf. benötigte Visa, um eine rechtzeitige Bearbeitung vor Abreise zu gewährleisten.
Sollten Sie in diesem Zusammenhang Fragen haben, helfen wir Ihnen gerne weiter. Bitte kontaktieren Sie uns unter unserer kostenfreien Service-Hotline 0800 250 00 00 (Mo-Fr 9-19 Uhr).

Hinweis zu den Ausflügen:

Alle Ausflüge und Führungen finden in deutscher Sprache statt, soweit nichts anderes angegeben ist. Bitte beachten Sie, dass sich die angegebene Reihenfolge der Ausflüge ändern kann. 

Hinweis für Menschen mit eingeschränkter Mobilität:

sz-Reisen sind nicht geeignet für Gäste mit eingeschränkter Mobilität. sz-Reisen sind meistens Reisen in Bewegung: Um alle Besichtigungen, Rundgänge und Ausflüge in vollem Umfang miterleben zu können, sollten Sie „gut zu Fuß“ sein. Auch so manch ein Hotel ist noch nicht auf Rollatoren oder weitergehende Mobilitätsbeschränkungen eingestellt. Daher sind unsere Reisen für schwer gehbehinderte Gäste sowie für Gäste im Rollstuhl oder mit starker Sehbehinderung nicht geeignet (auch Gehörlosigkeit oder allg. Reisebehinderung).
Im Zweifel können wir vorab für Sie prüfen, ob eine Teilnahme möglich ist. Bitte fragen Sie uns vor der Buchung, ob diese Reise für Sie geeignet ist. Wir beraten Sie gern unter unserer kostenlosen Service-Hotline 0800 250 00 00 (Mo-Fr 9-19 Uhr).

Hinweis zu Reisen in „Corona-Zeiten“:

Bitte beachten Sie, dass wir die aufgeführten Leistungen einer Reise nur dann bzw. in dem Rahmen erbringen können, wie es die behördlichen Vorschriften in Deutschland und in Ihrem Urlaubsland rechtlich zulassen. Davon können unmittelbar von uns angebotene Leistungsbestandteile betroffen sein (z.B. eingeschränkte Poolnutzung, Menü statt Buffet), aber auch Einschränkungen bei der Einreise (z.B. vorgeschriebene Fieber- oder Corona-Tests) sowie allgemein vor Ort (z.B. Maskenpflicht in Geschäften oder eingeschränkter Zutritt zu Sehenswürdigkeiten). Ihre gesetzlichen Gewährleistungsansprüche bleiben hiervon unberührt. 
 

Absagefrist durch den Reiseveranstalter sz-Reisen:

Falls die Mindesteilnehmerzahl für Ihren Reisetermin nicht erreicht werden sollte, behält sich sz-Reisen vor, bis spätestens 4 Wochen vor Reiseantritt (bei Tagesfahrten bis zu 2 Wochen) die Reise abzusagen bzw. vom Reisevertrag zurückzutreten. Weitere Informationen hierzu finden Sie in den Allgemeinen Geschäftsbedingungen unter §7.

Zahlung & Reiserücktritt bei sz-Reisen:

Ausführliche Informationen zu Zahlung und zum Reiserücktritt finden Sie in den Allgemeinen Geschäftsbedingungen SZ-Reisen GmbH unter § 2. + 5. + 7. + 8.

Kreuzfahrten mit MSC

Ihr Reiseveranstalter ist die SZ-Reisen GmbH. Wir arbeiten bei dieser Kreuzfahrt mit der Reederei MSC zusammen. Aus diesem Grund erhalten sie innerhalb der sz-Reisen Reiseunterlagen die Kreuzfahrt-Unterlagen von MSC.

Hinweis bei Hotelaufenthalt:

Die angegebene Hotelklassifizierung ist landestypisch.

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