MSC SPLENDIDA: Karibik – Im Zickzack durch das Paradies

Fort-de-France - Bridgetown - Port of Spain - Kingstown - Philipsburg - Roseau - Basseterre - St. John's

Zweifelsohne repräsentiert die Karibik schon immer eines der wunderschönsten und faszinierendsten Reiseziele der Welt.

Ein Traum für jeden Kreuzfahrer, der sich in einer herrlichen Landschaft entspannen möchte – an langen, weißen, sandigen Stränden mit Palmen, exotischen Früchten, Korallenriffen, belebt mit bunten tropischen Fischen und türkisenem Meer.

Auf einer Karibik-Kreuzfahrt ist es schier unmöglich nicht ins Staunen zu kommen, während man das Schauspiel bewundert, das dieses Paradies zu bieten hat: Es zieht sich von Martinique nach Barbados über Trinidad und Tobago nach St. Lucia, von Guadeloupe nach St. Marteen und zu vielen weiteren Trauminseln.

  • sz-Reisen PLUS: All Inclusive Getränkepaket Easy
  • Trauminseln in der Karibik 
  • Weiße Strände, tropische Früchte und türkises Meer
  • Kinder bis 17 Jahre in der Kabine frei 

Programm

ReiseverlaufOrtAnkunftAbfahrt
1. Tag:Fort-de-France 23:00
2. Tag:Pointe-à-Pitre08:0019:00
3. Tag:Castries08:0018:00
4. Tag:Bridgetown08:0020:00
5. Tag:Port of Spain09:0018:00
6. Tag:Saint George08:0018:00
7. Tag:Kingstown09:0018:00
8. Tag:Fort-de-France08:0023:00
9. Tag:Pointe-à-Pitre08:0019:00
10. Tag:Road Town10:0019:00
11. Tag:Philipsburg08:0019:00
12. Tag:Roseau09:0019:00
13. Tag:Basseterre09:0019:00
14. Tag:St. John’s08:0018:00
15. Tag:Fort-de-France08:00 
16. Tag: Ankunft in Deutschland  
Fahrplanänderungen vorbehalten

ab2619 

MSC Splendida

Das Öko-Schiff MSC Splendida entführt Sie in stylischem Luxus zu den begehrtesten Kreuzfahrtzielen der Welt. Dabei ist das Schiff selbst schon ein wundervolles Ziel. 

Sie werden die Live-Musik und die außergewöhnliche Vielfalt an Bars und Restaurants mit ihrer reichhaltigen Auswahl an Gourmet-Speisen, von authentischen mediterranen Spezialitäten bis zum amerikanischen Steakhouse Erlebnis, lieben. Der Abend wird perfekt mit einer Weltklasse-Show im The Strand Theater, einer Glückssträhne im Royal Palm Casino oder einem Tänzchen in der Club 33 Disco. 
Außerdem steht Ihnen eine große Vielfalt an Sporteinrichtungen zur Verfügung, einschließlich vier Pools, einem Jogging-Pfad, einem Squash-Court und einem ultramodernen Fitnessraum.  

Nach dem Training können Sie im MSC Aurea Spa bei einer Balinesischen Massage, einer Thalasso-Therapie, hervorragenden Schönheitsbehandlungen, im Türkischen Bad, in der Sauna, dem Whirlpool oder dem Solarium genussvoll entspannen.   

Oder gönnen Sie sich in Ruhe und angenehmer Privatsphäre ein Sonnenbad auf dem Top 18 Sonnendeck, von wo aus sich Ihnen ein herrlicher Blick aufs Meer bietet. Nehmen Sie den speziellen Spa-Service dieses Bereichs in Anspruch und wählen Sie von der Bar-Speisekarte – inklusive kostenlosen Fruchtspießen. Ihre Kinder und Teenager können neben diesem Angebot auch andere tolle Einrichtungen und eigene Clubs nutzen. 

Kuscheln Sie sich ein auf den vornehmen Vorderdecks, wo sich der exklusive MSC Yacht Club befindet, ein luxuriöses Schiff-im-Schiff, mit 71 großzügig geschnittenen Suiten und einer eigenen Rezeption mit Concierge, einem 24-Stunden Butler-Service, der privaten Top Sail Lounge sowie einem Pool-Deck und einer Bar. 

Mit solch einer Vielfalt an Bord wird jeder Tag auf der MSC Splendida für Reisende aller Altersklassen zu einer einmaligen Entdeckungsreise.

Kabinen

Jeder hat seine eigenen Vorstellungen von Komfort. Geräumige Suite oder verbundene Familienunterkunft-Wählen Sie die Kabine, die auf Ihre Bedürfnisse zugeschnitten ist. 
Sie entscheiden, ob Sie in einer Außenkabine durch ein Panoramafenster den Blick aufs Meer genießen oder auf Ihrem eigenen Balkon im Whirlpool entspannen wollen. 

In den verschiedenen Suiten des MSC Yacht Clubs bieten wir Ihnen einen ganz besonderen Luxus mit Interieur aus Echtholz und Mamorbad sowie exklusivem rund um die Uhr Butlerservice. 

Für welche Kabine Sie sich auch entscheiden, wir sorgen dafür, dass Sie sich wohlfühlen durch das Designer Dekor der Kabinen, die komfortablen Premium Matratzen und Kissen von Dorelan, Bad mit Badewanne und/oder Dusche, Kleiderschrank, Breitbild- Satelliten-TV**, Klimaanlage, Telefon, W-Lan (gegen Gebühr), Safe und gut bestückter Minibar. 

Internet an Board

Egal wann, egal wie: Mit MSC bleiben Sie stets in Verbindung. Auch auf hoher See haben Sie Netzzugang und können Ihre besonderen Momente mit Freunden und Familie teilen - dank dem starken Internetzugang via Satellit, den wir auf unserer gesamten Flotte anbieten. 

Internetzugang steht Ihnen 24 Stunden am Tag und fast überall an Bord (inklusive der öffentlichen Bereiche) via Smartphone, Tablet oder Laptop zur Verfügung. Außerdem können Sie die Computer inklusive Drucker in unseren Internetcafés nutzen, die rund um die Uhr für Sie geöffnet haben. 

Wir bieten eine Auswahl an vier verschiedenen Paketen, maßgeschneidert für die unterschiedlichen Wünsche unserer Gäste, an. Jedes dieser Pakete ist entweder pro Tag oder für die gesamte Kreuzfahrt buchbar. 

Sport an Board

Auf einer Reise mit MSC Kreuzfahrten haben Sie die Zeit und die Möglichkeiten, um sich fit zu halten. Dafür sorgt eine breite Auswahl an Sporteinrichtungen und ein topmodernes Sportzentrum mit fantastischem Meerblick. 
So können Sie bei herrlichem Panoramablick überschüssige Kalorien verbrennen und in Form bleiben. 
Ob Sie lieber allein oder zusammen mit anderen trainieren oder sich im sportlichen Wettkampf beweisen wollen – Sie finden garantiert das Passende.

ab2619 

Beförderung

  • Haustürtransfer zum/ab Schiff in ausgewählten Regionen
  • Flug nach Fort-de-France in Economy Class und zurück (Umsteigeverbindung)
  • Transfer Flughafen – Hafen – Flughafen
  • Einschiffung in Fort-de-France
  • Ausschiffung in Fort-de-France

sz-Reisen Plus

  • All Inclusive Getränkepaket Easy bereits inkludiert

Kabine & Verpflegung

  • 14 Übernachtungen in gebuchter Kabinenkategorie
  • Vollpension
  • All-Inclusive Getränkepaket Easy: ausgewählte Weine & Prosecco (glasweise), Fassbier, Longdrinks, Cocktails, Softdrinks, Säfte, Mineralwasser und klassische Heißgetränke und zusätzlich alle Getränke der Barkarte bis 6 €

Zusätzlich inklusive

  • Gepäckbeförderung vom Anlegeplatz in die Kabine und zurück
  • Nutzung der Bordeinrichtungen
  • Bühnenshows im Theater
  • Umfangreiches Freizeit- und Unterhaltungsprogramm für Erwachsene und Kinder
  • Ein- & Ausschiffungsgebühren
  • Informationsmaterial zur Reise
  • Deutsch sprech. Bordreiseleitung
  • sz-Reisebegleitung

ab2619 

Zielland

Martinique

Landesdaten

Lage

Die Insel Martinique sowie die Inselgruppe Guadeloupe bilden Französisch Westindien; als Übersee-Département gelten sie als Teil des französischen Mutterlandes.

Die Inseln liegen im Karibischen Meer und gehören zu den Kleinen Antillen. Im Norden von Martinique liegt die Insel Dominica (Entfernung ca. 25 km), im Süden liegt die Insel St. Lucia (Entfernung ca. 37 km).

FLÄCHE: Martinique - ca. 1.106 km².

Einwohner

Bevölkerung: ca. 396.400 Einwohner

Städte:

Fort-de-France (Hauptstadt) ca. 90.300

Le Lamentin ca. 39.800

Le Robert ca. 23.900

Schoelcher ca. 21.400

Sainte-Marie ca. 19.500

Le François ca. 19.200

Sprache

Amtssprache ist Französisch; Creole (Kreolisch) gilt als Umgangssprache.

Zeitverschiebung

Mitteleuropäische Zeit (MEZ) -5 Stunden (während der europäischen Sommerzeit -6 Stunden).

Stromspannung

220 Volt Wechselstrom, 50 Hz. Im Gebrauch sind französische Stecker (es empfehlen sich Adapter).

Telefon/Post

Telefon

Die Vorwahl von Deutschland, Österreich und der Schweiz nach Martinique ist 00596, danach ist unmittelbar die mit "596" beginnende Telefonnummer zu wählen. Für Telefonate innerhalb von Martinique sowie von Frankreich oder vom Archipel Guadeloupe aus wählt man nur die 10-stellige Teilnehmernummer, die mit "0596" beginnt. In den Telefonzellen werden überwiegend Telefonkarten akzeptiert, die in Shops mit der Aufschrift "télécarte en vente ici" erhältlich sind. Telefonauskünfte erhält man unter Tel. 12.

Die Vorwahl von Martinique nach Deutschland ist 0049, nach Österreich 0043 und die der Schweiz 0041.

NOTRUFNUMMERN: Polizei 17, Unfallrettung 15, Feuerwehr 18, Wasserschutzpolizei 71 92 92.

Mobilfunk

Netztechnik: GSM 900/1800.

Derzeit gibt es Roamingverträge mit Anbietern in Martinique von E-Plus, O2, Telekom Deutschland und Vodafone.

Internet

Länderkürzel: .mq

Feiertage

1. Januar (Neujahr), 22. April (Ostermontag), 1. Mai (Tag der Arbeit), 8. Mai (Tag des Sieges 1945), 22. Mai (Tag der Abschaffung der Sklaverei), 30. Mai (Christi Himmelfahrt), 10. Juni (Pfingstmontag), 14. Juli (Nationalfeiertag; Erstürmung der Bastille), 15. August (Mariä Himmelfahrt), 1. November (Allerheiligen), 11. November (Waffenstillstand von 1918), 25. Dezember (Weihnachten), Höhepunkt der Karnevalszeit ist jeweils eine Woche vor Aschermittwoch.

Öffnungszeiten

Banken: Mo bis Fr 8-12, 14-16 Uhr

Geschäfte: Mo bis Sa 9/10-17 Uhr

Einkaufszentren: Mo bis Sa 9-20/22 Uhr

Post: Mo bis Fr 8-18 Uhr, Sa 8-12 Uhr

Kleidung

Leichte, atmungsaktive Sommerkleidung ist das ganze Jahr über ausreichend. Für die Abende und Ausflüge in die Berge sollten auch leichte Wollsachen mitgenommen werden. Gute Sonnenbrillen und Regenschutz sind ebenso empfehlenswert.

Geschichte/Politik

Im Jahre 1502 entdeckte Kolumbus die Insel Martinique. Hundert Jahre später nahm die französische "Compagnie des Iles d'Ameriques" die Insel in Besitz und siedelte dort Franzosen an. 1674 wurde Martinique französische Kronkolonie. Das Plantagensystem wurde verändert; statt Baumwolle und Tabak baute man nun Zuckerrohr, später auch Kaffee an. Im 17. und 18. Jahrhundert wollten die Briten und auch die Niederländer Martinique haben, aber 1816 wurde die Insel endgültig französischer Besitz. 1854 bekam sie eine gewisse innere Autonomie, seit 1946 ist sie ein französisches Übersee-Departement.

Wirtschaft

Rund ein Viertel des Landes wird landwirtschaftlich bearbeitet. Man erntet vor allem Zuckerrohr und Bananen: Aber auch Ananas, Kakao und Kaffee werden angebaut. Bananen, Zucker und der aus Zucker hergestellte Rum sind denn auch die Hauptexportgüter der Insel. Die Viehzucht spielt eine große Rolle, denn ein Fünftel der Insel besteht aus natürlichem Weideland. Der Wald hingegen kann kaum genutzt werden. Er ist praktisch undurchdringlich.

Industrieunternehmen verarbeiten hauptsächlich Agrarprodukte: Zuckerfabriken, Rumdestillerien und Ananas-Konserven-Firmen. Auch eine Erdölraffinerie arbeitet auf Martinique.

Der Tourismus hat in den vergangenen Jahren zunehmend an Bedeutung gewonnen. Inzwischen ist er die hauptsächliche Einnahmequelle auf Martinique.

Religion

Etwa 88 Prozent der Bevölkerung sind katholisch, eine weitere Religionsgemeinschaft sind die Adventisten.

Vegetation

An vielen Küstenabschnitten wachsen Mangroven. Im Norden der Insel, an der windzugewandten Seite mit relativ viel Regen, steht dichter tropischer Regenwald. An der Leeseite der Berge beträgt der Niederschlag nur ein Fünftel. Dort erstrecken sich Dornstrauch-Savannen. Aber zwischen den Dornenhecken sieht man immer wieder grüne Plantagen. Geradezu üppig ist in manchen Ecken dieser Insel die Blumenpracht. Die Arawak-Indianer, die ersten Bewohner, nannten sie "Madinina", die Blumeninsel. In der Tat gibt es kaum ein Stück Erde, auf dem es nicht grünt und blüht, keinen Hausgarten, der nicht Blumen in üppiger Fülle trägt. Hibiskus, Anthurium, Orchideen, Lilien, Flammenblumen, Lorbeerrosen und andere Tropenblumen gedeihen im Überfluss.

Tierwelt

Wildkaninchen leben hier, auch einige Mungos. Die Zahl der Vögel, die hier zuhause sind, ist weit größer. Vor allem sieht man mehrere Arten von Tauben.

Kulinarisches

Auf Martinique isst man vorzugsweise kreolisch und nach Möglichkeit nicht ohne Rum, der zur Verfeinerung schmackhafter Fleisch-, Fisch- und Gemüsegerichte gerne und viel benutzt wird. Ein auf Martinique typisches Gericht ist Ziegen- oder Lammcurry. Das besteht aus Fleisch, Zwiebeln, Knoblauch, Mango, Kartoffeln, Kürbis und Zucchini. Das Fleisch wird in Erdnussöl angeschmort, mit Weißwein abgelöscht. Dann kommt das Gemüse dazu - und eine gehörige Menge brauner Rum. Als Nachtisch gibt es vielleicht, eine Kokos-Rum-Creme mit allerlei Früchten.

Auch getrunken wird vor allem Rum, der hier in sehr guter Qualität aus dem einheimischen Zuckerrohr produziert wird. Nach alter Tradition trinkt man zur Mittagszeit ein Glas weißen Rum mit Limone, nach Geschmack mit Zuckersirup oder braunem Rohrzucker, das heißt Ti Punch.

Sitten und Gebräuche

Auch auf Martinique bestimmt Musik den Rhythmus des Jahres. Trommeln und Schlaginstrumente spielen dabei eine bestimmende Rolle, denn den Rhythmus brachten einst die Sklaven aus ihrer Heimat mit in die Karibik. Trommeln gaben den Arbeitstakt auf den Feldern an und Klanghölzer begleiteten den Gesang und das rhythmische Singen und Klatschen. Diese urwüchsige, handgemachte Musik kann man heute bei Konzerten, in Folkloreshows und gelegentlich auch ganz ungezwungen am Strand erleben.

Auf die Sklavenzeit zurück geht auch der kreolische Schmuckstil. Die traditionelle Kleidung der Kreolinnen sieht man noch oft bei Folklore-Veranstaltungen oder Festen. Über einem langen weißen Baumwollkleid mit Lochstickerei wird ein bunt karierter Überrock getragen. Diese bunt karierten Stoffe schmücken auch den Kopf der Kreolin. Dabei gibt es viele Arten, die Kopftücher flott, frech oder traditionell zu binden. Endet der Kopftuchknoten mit einem Zipfel, signalisiert dies: "Mein Herz ist noch frei". Stehen zwei Tuchzipfel in die Höhe, heißt die Botschaft: "Mein Herz ist vergeben, aber versuch´s doch mal!" Drei Zipfel sagen klar: "Mein Herz ist nicht mehr frei" und vier Zipfel signalisieren: "Wer mag, findet immer ein Plätzchen."

Souvenirs

Es gibt auf Martinique schöne kunsthandwerkliche Artikel, vor allem aber traditionellen kreolischen Schmuck aus Gold, der seit der Sklavenzeit hier hergestellt wird.

Duty Free

Einreise aus EU-Ländern

Bei unmittelbarer Einreise aus den anderen EU-Ländern (innergemeinschaftlicher Reiseverkehr; trifft nicht zu für die Kanarischen Inseln, außerdem nicht für die britischen Kanalinseln und nicht für Grönland) bestehen keine Beschränkungen/Formalitäten abgabenrechtlicher Art für das Reisegepäck und ausschließlich zu privaten Zwecken mitgeführte Waren. Ausgenommen sind verbotene Waren wie Drogen, Waffen usw. (Besonderheiten s.u.; für Waren zu gewerblichen Zwecken s. Abschnitt "Geschäftsreisende").

Im EU-Mitgliedstaat eingekaufte, bereits versteuerte (sog. verbrauchssteuerpflichtige) Waren können von Privatpersonen (ohne nochmalige Besteuerung) problemlos mitgeführt werden, wenn sie ausschließlich für ihren Eigenbedarf, d.h. nicht zu gewerblichen/kommerziellen Zwecken, erworben wurden.

Für folgende Waren gilt als Richtmenge für den Eigenbedarf:

TABAKWAREN: 800 Zigaretten, 400 Zigarillos (Zigarren mit einem Stückgewicht von höchstens 3 g), 200 Zigarren, 1.000 g Rauchtabak;

ALKOHOLISCHE GETRÄNKE: 10 Liter Spirituosen, 20 Liter sog. Zwischenerzeugnisse (z.B. Campari, Port, Madeira, Sherry), 90 Liter Wein (davon höchstens 60 Liter Schaumwein), 110 Liter Bier.

Eine Überschreitung dieser Richtmengen ist im Einzelfall möglich, wenn nachgewiesen wird, dass auch die größere Menge ausschließlich für den privaten Eigenbedarf bestimmt ist.

Bei anderen mitgeführten, verbrauchssteuerpflichtigen Waren kann bei der Einreise nach bestimmten Kriterien (u.a. die Gründe für den Besitz, Beförderungsart, Unterlagen über die Menge der Waren) geprüft werden, ob sie ggf. zu gewerblichen Zwecken bestimmt sind.

KRAFTSTOFFE für Motorfahrzeuge, die nicht im Hauptbehälter des Fahrzeugs oder in einem geeigneten Reservebehälter mitgeführt werden, können ggf. erneut besteuert werden.

REISENDEN UNTER 17 JAHREN wird keine Steuerbefreiung für Spirituosen und Tabakwaren gewährt.

Einreise aus Drittländern

Bei der Einreise aus anderen als EU-Ländern (Drittländern) ist die zum persönlichen Gebrauch während der Reise benötigte und zur Wiederausfuhr bestimmte Reiseausrüstung sowie der Reiseproviant von Eingangsabgaben befreit.

Ferner sind Waren, die Reisende gelegentlich und ausschließlich zum persönlichen Ge- oder Verbrauch oder für ihren Haushalt oder als Geschenk in ihrem persönlichen Reisegepäck einführen, im Rahmen folgender Mengen und Wertgrenzen abgabenfrei:

200 Zigaretten oder 100 Zigarillos (Zigarren mit einem Stückgewicht von höchstens 3 g) oder 50 Zigarren oder 250 g Rauchtabak;

16 Liter Bier;

4 Liter nicht schäumende Weine;

1 Liter Spirituosen mit einem Alkoholgehalt von mehr als 22 Volumenprozent ODER 2 Liter Spirituosen, Aperitifs aus Wein oder Alkohol, Tafia, Sake oder ähnliche Getränke, mit einem Alkoholgehalt von 22 Volumenprozent oder weniger, oder Schaumwein oder Likörwein;

eine dem persönlichen Bedarf des Reisenden entsprechende Menge an Arzneimitteln;

10 Liter Kraftstoff je Motorfahrzeug im Reservekanister;

andere Waren bis zu einem Gesamtwert von 430 Euro für Flug- und Seereisende, für Einreisende auf anderen Verkehrswegenbis zu einem Gesamtwert von 300 Euro; für Reisende unter 15 Jahren gilt die Freimenge von 150 Euro unabhängig vom Einreiseweg.

DIE ABGABENBEFREIUNG WIRD NICHT GEWÄHRT:

Reisenden unter 17 Jahren für Tabakwaren, Spirituosen, Wein, Schaumwein, Likörwein, Aperitifs und ähnliche alkoholische Getränke.

Klimainformationen

Es herrscht subtropisches Klima. Die durchschnittliche Temperatur schwankt zwischen 22 und 30°C. Es besteht eine hohe Luftfeuchtigkeit. Die heißesten Monate sind Juli bis September. Durch die ständig wehenden Seewinde sind die Temperaturen jedoch gut erträglich. In den Bergen ist es angenehm kühler. Die regenreichste Zeit ist Juli bis November. Mit vielen Niederschlägen ist besonders in den Hochlagen und an den Küsten zu rechnen, die auf der Windseite liegen.

Beste Reisezeit

Martinique ist das ganze Jahr über für Reisen geeignet. Hauptsaison ist während der Monate von Dezember bis April.

Vorgeschriebene Impfungen

Keine bei Einreise direkt aus Europa.

Gelbfieber bei Einreise aus ENDEMIEGEBIETEN.

GELBFIEBER-ENDEMIEGEBIETE

In AFRIKA:

Äquatorialguinea, Äthiopien, Angola, Benin, Burkina Faso, Burundi, Côte d`Ivoire, Demokratische Republik Kongo (Kinshasa), Gabun, Gambia, Ghana, Guinea, Guinea-Bissau, Kamerun, Kenia, Kongo, Liberia, Mali, Mauretanien, Niger, Nigeria, Ruanda, Senegal, Sierra Leone, Südsudan, Sudan, Togo, Tschad, Uganda, Zentralafrikanische Republik.

In SÜD- und MITTELAMERIKA:

Argentinien, Bolivien, Brasilien, Ecuador, Franz. Guayana, Guyana, Kolumbien, Panama, Paraguay, Peru, Surinam, Trinidad + Tobago, Venezuela.

Empfohlene Impfungen

Hepatitis A, zusätzlich für Individualreisende Typhus.

Informationen zur Malaria

Malaria

Keine.

Verbreitung

Martinique ist malariafrei.

Ärztliche Hilfe

FORT-DE-FRANCE: Hopital Pierre Zobda Quitmann, Route de Chateauboeuf, 97200 Fort-de-France/Martinique, Tel. (00596) 596 55 20 00.

Währung

Währungseinheit

Währungseinheit: Euro ( EUR)

1 Euro = 100 Cent.

Derzeitiger Kurs:

1 US-$ = ca. 0,87 EUR

Hinweise

Bei den unten aufgeführten Umrechnungskursen handelt es sich um Devisenkurse der Deutschen Bundesbank, die die Preisnotierung des Euro und des US-Dollar in der Währung des Reiselandes angibt. Mit Devisenkursen werden z.B. Rechnungen unterschiedlicher Währungen gegeneinander verrechnet. (Im Gegensatz zum Sortenkurs wird hier jedoch nicht der Wert angegeben, den man in Deutschland am Bankschalter für einen Euro oder US-Dollar erhält.)

Devisenbestimmungen/Umtausch

Einfuhr Fremdwährung: unbeschränkt

Einfuhr Landeswährung: unbeschränkt

Deklaration: Ja - schriftliche Deklaration bei Ein- und Ausreise ab einem Wert von 10.000 Euro (auch in anderen Währungen, Reiseschecks oder auf Dritte ausgestellte Schecks, Zahlungsanweisungen etc.).

Ausfuhr Fremdwährung: unbeschränkt

Ausfuhr Landeswährung: unbeschränkt

Internationale Kreditkarten: Ja - werden von größeren Hotels, den meisten Geschäften, internationalen Autovermietern akzeptiert.

Geldautomat: Ja - in den größeren Orten vorhanden; Abhebung von Bargeld mit Kreditkarte oder Girocard (mit Maestro-Logo) ist möglich.

Reiseschecks: Nein

Auskunftstellen

Comité Martiniquais du Tourisme
Rond-point des Ecoles
Schoelcher /Martinique
Comité Martiniquais du Tourisme
B.P 7135
Schoelcher/Martinique
(00596) 596 61 83 93
(00596) 596 61 83 92
infos.cmt@martiniquetourisme.com

Chambre de Commerce et d'Industrie de la Martinique
50, Rue Ernest Deproge
97200
Fort-de-France /Martinique
(00596) 596 60 66 68
(00596) 596 55 28 00
contact@martinique.cci.fr

Botschaften und Konsulate

In Deutschland

Visa-Erteilung in Deutschland durch die folgende französische Vertretung:

Französisches Generalkonsulat
Zeppelinallee 35
60325
Frankfurt/M.
(0 69) 79 50 96 46
(0 69) 795 09 60
www.consulatfrance.de/francfort
info@consulfrance-francfort.org
Mo bis Fr 8.45-12 Uhr, außerdem Do 14-15.30 Uhr
(für Visa-Angelegenheiten Bundesrepublik Deutschland)

Von Deutschland

zuständig Paris/Frankreich:

Ambassade de la République fédérale d'Allemagne
24 rue Marbeau
75116
Paris
Ambassade de la République fédérale d’Allemagne
BP 30 221
75364 Paris CEDEX 08 /Frankreich
(0033 1) 53 83 45 02
(0033 1) 53 83 45 00
www.amb-allemagne.fr
Amtsbezirk: Frankreich

Konsularischer Amtsbezirk: Départements Aisne, Calvados, Cher, Côtes-d'Armor, Essonne, Eure, Eure-et-Loir, Finistère, Hauts-de-Seine, Ille-et-Vilaine, Indre, Indre-et-Loire, Loire-Atlantique, Loiret, Loir-et-Cher, Maine-et-Loire, Manche, Mayenne, Morbihan, Nord, Oise, Orne, Paris (Ville de), Pas-de-Calais, Sarthe, Seine-et-Marne, Seine-Maritime, Seine-Saint-Denis, Somme, Val-de-Marne, Val-d'Oise, Vendée, Yvelines;

außerdem die Übersee-Départements Französisch-Guayana, Guadeloupe, Martinique, Mayotte und Réunion;

die Übersee-Territorien Französisch-Polynesien, Neukaledonien, St. Pierre und Miquelon, Wallis und Futuna.

(Zuständige Visabehörde für St. Pierre und Miquelon ist das Generalkonsulat in Montreal/Kanada, für die französischen Hoheitsgebiete im Südpazifik die Botschaft Wellington/Neuseeland.)

Der Leiter der Vertretung ist zugleich als Botschafter in Monaco mit Sitz in Paris akkreditiert.

Von Deutschland

in Visa-Angelegenheiten zuständig:

Embassy of the Federal Republic of Germany
90-92 Hobson Street, Thorndon
6011
Wellington
Embassy of the Federal Republic of Germany
P.O. Box 1687
Wellington 6140/Neuseeland
(0064 4) 473 60 69
(0064 4) 473 60 63
www.deutschebotschaftwellington.co.nz
Amtsbezirk: Neuseeland, Cook-Inseln, Fidschi, Kiribati, Niue, Samoa, Tokelau, Tonga, Tuvalu und das britische Überseegebiet Pitcairn

Ärztliche Hilfe

FORT-DE-FRANCE: Hopital Pierre Zobda Quitmann, Route de Chateauboeuf, 97200 Fort-de-France/Martinique, Tel. (00596) 596 55 20 00.

Sehenswertes

Fort-de-France

In der Hauptstadt Fort-de-France wohnt die Hälfte der gesamten Inselbevölkerung. Die Altstadt wirkt noch ganz ursprünglich. Die Straßen mit den zwei- und dreigeschossigen Häusern sind von quirlendem Leben erfüllt. Sehr reizvoll ist die Markthalle mit eine überwältigenden Vielfalt an Farben, Gerüchen und Geräuschen. In lautem Kreolisch rufen die Händler ihre Früchte und Gewürze aus. Ein Stück weiter nördlich liegt der Fischmarkt. Hier werden Thunfisch, Goldbrassen, Langusten und Krabben frisch vom Fang hergebracht und angepriesen. Aber Fort-de-France bietet mehr. Die Franzosen nennen es "Das Pariser Schaufenster der Karibik", da sich in einigen Straßen Boutiquen und edle Luxusläden aneinander reihen.

Caravelle

Die Halbinsel im Osten von Martinique ist ein Naturreservat. Das Gebiet wurde einst von der Planzer- und Schmugglerfamilie Dubuc bewohnt. Mit falschen Leuchtfeuern führten sie reich beladene Schiffe in die Irre, um sie in der Bucht anzugreifen und auszurauben. Die heißt noch heute "Baie du Trésor" ("Schatzbucht"). Vom Chateau der Dubucs stehen noch Reste. Es gibt in dem Reservat sehr schöne Wanderwege. Der Park ist vor allem von tropischem Trockenwald bestanden, allerdings sind es nicht mehr die ursprünglichen Bäume; hier wurden andere gepflanzt. Der goldbraun und schwarz gefiederte Carouge kann entdeckt werden, eine Vogelart, die fast nur auf Martinique heimisch ist - ebenso wie das seltene Weißkehlchen. Doch am bekanntesten ist ein auffallend gelb-schwarzer Vogel, der Sucrier. Er wird auch in vielen Hausgärten zahm gehalten.

Les Trois-Ilets

Auf dem Landsitz Pagerie ging vor 200 Jahren Joséphine, die spätere Frau Napoleons und Kaiserin Frankreichs, spazieren. Dies war der Besitz ihrer Familie, hier wurde sie als Marie Josephe Tascher de la Pagerie geboren, verbrachte Kindheit und Jugend. Auf dem Anwesen, das liebevoll restauriert wurde, hat man ein Joséphine-Museum untergebracht. Es gibt auch einen Überblick über das Leben auf einer Plantage im 18. Jahrhundert.

Auf dem Gelände legte Golf-Spezialist Robert Trent Jones einen 18-Loch-Golfplatz an, der allerlei natürlich gewachsene Hindernisse wie Flussläufe, Baumgruppen und Wasserstellen einbezieht.

Wandern auf Martinique

Auf Martinique hat man eine ganze Reihe Fußwandertouren ausgearbeitet, die zwischen einem und 22 km lang sind. Die Wege tragen - ganz europäisch - bunte Markierungen. Zum Teil bringen sie einen zu Bademöglichkeiten in Dschungelflüssen. Eine der Wanderungen führt auf den Vauclin, den ältesten (längst erloschenen) Vulkan auf Martinique. Auch Exkursionen durch den tropischen Regenwald sind üblich geworden. Dort gibt es auch Kletterpartien durch Bachläufe abwärts - inklusive dem Rutsch durch einen Wasserfall. Dafür empfiehlt es sich, einen erfahrenen Führer mitzunehmen.

Tauchen vor Martinique

In der Bucht von Saint-Pierre liegt Interessantes für die Taucher auf dem Meeresboden: 15 Schiffswracks. Die Schiffe gingen 1902 unter, als der Vulkan Mont Pelée ausbrach und seine Lava ins Wasser der Bucht schoss. Damals wurde auch die damalige Hauptstadt Saint-Pierre zerstört.

Rumproduktion

Die Geschichte Martiniques ist eng mit dem Zuckerrohr und der Rumproduktion verbunden. Eine Zuckermühle gibt es noch auf der Insel, dazu acht zum Teil große Destillerien mit imposanten Kellergewölben. Man kann sie besuchen und erfährt dort viel über die Geschichte der Zucker- und Rumproduktion sowie über die Menschen, die vom Zucker lebten oder als Plantagenbesitzer wohlhabend wurden. Pointe Vatable ist solch eine ehemalige Destillerie. Dort zeigt man in einem kleinen Museum die Beziehungen zwischen der Insel, dem Zuckerrohr und den Bewohnern.

Reisehinweise

Zurzeit liegt kein Reisehinweis vor.

Allgemeine Vorsichtsmaßnahmen

Hurrikan-Saison: In den Bundesstaaten im Süden der USA, in Mexiko, Zentralamerika sowie in der Karibik ist jeweils in der Zeit von Juni bis November mit Hurrikans zu rechnen. Kennzeichen dieser tropischen Wirbelstürme sind u.a. Windgeschwindigkeiten in Orkanstärke, starke Regenfälle und unter Umständen auch Erdrutsche. Informationen dazu gibt es bei örtlichen Wettervorhersagen oder im Internet, beispielsweise unter www.nhc.noaa.gov und www.wunderground.com/tropical. Den Anordnungen der Sicherheitsbehörden ist Folge zu leisten.

SPERR-NOTRUF: Deutsche können ihre Girocards, Kreditkarten, Handys und einige andere elektronische Berechtigungen über die Sperr-Notruf-Nummer ++49 116 116 (aus dem Ausland neben ++49 116 116 auch ++49 30 4050 4050 wählbar) rund um die Uhr sperren lassen. Der Anrufer wird mit den Herausgebern der jeweiligen Medien verbunden, sofern diese sich dem Sperr-Notruf angeschlossen haben. Eine Liste der angeschlossenen Herausgeber ist im Internet unter www.sperr-notruf.de zu finden.

Ebenso ist es möglich, die Online-Ausweisfunktion (elektronischer Identitätsnachweis - eID) des neuen Personalausweises unter den oben genannten Nummern sowie unter 0180 1 333 333 (Bürgerservice des Bundesinnenministeriums) sperren zu lassen.

Guadeloupe

Landesdaten

Lage

Die Inselgruppe Guadeloupe und die Insel Martinique bilden Französisch Westindien; als Übersee-Departement gelten sie als Teil des französischen Mutterlandes.

Die Hauptinsel Guadeloupe besteht aus den beiden Teilen Basse-Terre und Grande-Terre. Unmittelbar zu Guadeloupe zählen noch die Inseln La Désirade, Marie-Galante und Les Saintes. Bis 2007 gehörten auch St. Barthélemy sowie der nördliche Teil der Insel St. Martin zu Guadeloupe, sie sind jetzt eigene überseeische Gebietskörperschaften.

Die Inseln liegen im Karibischen Meer und gehören zu den Kleinen Antillen.

Fläche: Guadeloupe und die dazugehörigen Inseln ca. 1.630 km².

Einwohner

Bevölkerung: ca. 404.400 (Guadeloupe und dazugehörige Inseln)

Inseln:

Basse-Terre ca. 187.800

Grande-Terre ca. 197.700

Marie-Galante ca. 11.900

Les Saintes ca. 2.900

La Désirade ca. 1.600

Sprache

Die Amtssprache ist Französisch. Als Umgangsprache wird Creole (Kreolisch) gesprochen.

Zeitverschiebung

Mitteleuropäische Zeit (MEZ) -5 Stunden

Während der europäischen Sommerzeit beträgt der Zeitunterschied -6 Stunden.

Stromspannung

220 Volt Wechselstrom, 50 Hertz.

In Guadeloupe werden französische Stecker verwendet. Es empfiehlt sich, einen Adapter mitzunehmen.

Telefon/Post

Post

Es gelten die gleichen Postgebühren wie in Frankreich. Briefmarken sind in den Postämtern und an einigen Zeitungskiosken erhältlich.

Telefon

Die Vorwahl von Deutschland, Österreich und der Schweiz nach Guadeloupe ist 00590, danach ist die mit "590" beginnende Telefonnummer zu wählen. Von Guadeloupe nach Deutschland wählt man 0049, nach Österreich 0043 und in die Schweiz 0041. Für Telefonate innerhalb des Archipels Guadeloupe sowie von Frankreich oder Martinique aus wählt man nur die 10-stellige Teilnehmernummer, die mit "0590" beginnt. Es gibt Telefonkarten auf Guadeloupe, die man in Tabakläden, bei der Post, an Tankstellen und in einigen Geschäften bekommt. Viele öffentliche Telefone funktionieren auch mit Kreditkarten.

NOTRUFNUMMERN: 112 (europäische Notrufnummer) oder Polizei 17, Unfallrettung (SAMU) 15, Feuerwehr 18.

Mobilfunk

Netztechnik: GSM 900/ 1800.

Derzeit gibt es Roamingverträge mit Anbietern in Guadeloupe von E-Plus, O2, Telekom Deutschland und Vodafone.

Internet

Länderkürzel: .gp

Feiertage

1. Januar (Neujahr), 22. April (Ostermontag), 1. Mai (Tag der Arbeit), 8. Mai (Siegestag), 27. Mai (Tag der Abschaffung der Sklaverei), 30. Mai (Christi Himmelfahrt), 10. Juni (Pfingstmontag), 14. Juli (Erstürmung der Bastille), 15. August (Mariä Himmelfahrt), 1. November (Allerheiligen), 11. November (Waffenstillstand von 1918), 25. Dezember (Weihnachten).

Die Karnevalszeit 2019 beginnt auf Guadeloupe etwa am 4. März und dauert bis Aschermittwoch-Abend.

Öffnungszeiten

Banken: Mo bis Fr 8-12, 14-16 Uhr;

Geschäfte: meist Mo bis Fr 9-13, 14-17 Uhr, Sa 9-12 Uhr, Einkaufszentren: häufig Mo bis Sa 9-20/22 Uhr.

Kleidung

Das ganze Jahr über ist leichte, atmungsaktive Sommerkleidung ausreichend. Für die manchmal kühleren Abende und für Ausflüge in die Berge sollte man aber auch leichte Wollsachen mitnehmen. Gute Sonnenbrillen sind unerlässlich. Auch sollte Regenbekleidung nicht vergessen werden.

Geschichte/Politik

Zwar hatte Kolumbus schon 1493 hier angelegt und die Insel zu Ehren eines Heiligtums "Santa Maria de Guadeloupe" getauft, aber die ersten europäischen Kolonisten, meist Franzosen, siedelten sich erst im 17. Jahrhundert an. Immer wieder gab es Streit zwischen Franzosen und Engländern um den Besitz der Insel, aber 1763 wurde entschieden, dass Guadeloupe zu Frankreich gehören sollte. Die Engländer besetzten die Insel noch dreimal: 1794, von 1810 bis 1814 und von 1815 bis 1816. Dann jedoch blieb Guadeloupe in französischem Besitz. Ab 1871 war die Insel im dortigen Parlament vertreten, seit 1946 ist sie ein französisches Übersee-Departement.

Wirtschaft

Auf Guadeloupe gibt es etwa 25.000 Unternehmen - aber fast alle sind klein. Landwirtschaft und das Nahrungsmittel verarbeitende Gewerbe stehen dabei ganz vorn. Zuckerrohr und Bananen waren auf Guadeloupe seit Jahrhunderten die dominierenden Pflanzen, doch mit deren Export geht es abwärts. Man versucht es nun mit der Kultivierung anderer Pflanzen - zum Beispiel mit der Melone, mit der Yamswurzel und dem Maniok.

Inzwischen ist der Fremdenverkehr einer der wichtigsten Sektoren in der Wirtschaft von Guadeloupe. Innerhalb von zehn Jahren stiegen die Einnahmen aus dem Tourismus um 40 Prozent; der Archipel gehört jetzt zu den am stärksten besuchten Zielen der Kleinen Antillen.

Religion

Die Bevölkerung ist mehrheitlich katholisch (ca. 79 Prozent).

Vegetation

Die Pflanzenwelt auf Guadeloupe ist äußerst vielfältig; es gibt rund 300 Baumarten und einige Regenwälder mit tropischen Hölzern. Kokospalme, Königspalme, Riesenbambus, Flammenbaum, Jasminbaum - alles ist vertreten. Hinzu kommen die Blumen wie Hibiskus, Oleander, Bougainvillea, Anthurium, Teerosen und viele andere. Die Mangroven treten in ihrer roten und weißen Hauptart auf. In manchen Küstenzonen wachsen auch wenig bekannte Pflanzen wie der Gift- oder Todesbaum, dessen Stengel, Blätter und Früchte giftigen Latex enthalten.

Tierwelt

Dem Waschbär kann man auf Guadeloupe häufig begegnen. Es gibt aber auch Mangusten, Iguane, Landschildkröten. Originell sind die urzeitlich wirkenden Leguane auf der Nachbarinsel Terre-de-Haut. Außerdem gibt es zahlreiche Vögel, darunter den Schwarzspecht, vier verschiedene Amseln, die schlanke Ringeltaube und auch Perlhühner.

Kulinarisches

Auf Guadeloupe wird vor allem kreolisch gekocht: mit aromatischen Gemüsesorten, tropischen Früchten und der vielseitigen Palette exotischer Gewürze. Hier findet sich der Einfluss vieler Völker auf der Speisekarte wieder; so wird eine typisch französische Soße mit einem indischen Gewürz verfeinert.

Ein guter Einstieg in die kreolische Küche ist die "assiette créole", der kreolische Vorspeisenteller. Ihn zieren unter anderem "accras" (frittierte Stockfischbällchen) und "boudin créole" (fein gewürzte Blutwurst vom schwarzen Schwein). Daneben gibt es auch die "d´Oeuvres à la francaise": mit Krabben gefüllte Avocados oder Papayas. Frische Meeresfrüchte stehen obenan auf jeder Speisekarte. Langusten und Süßwasserkrebse kommen auf den Grill oder werden in Rum, vielleicht auch in Kokosnuss-Soße zubereitet. Es gibt hier sogar eine "Nouvelle cuisine créole", bei der die Spitzenköche der Inseln im Archipel von Guadeloupe zu Wettbewerben antreten.

Was trinkt man? Karibischen Rum. Ob als Apéritif oder Digestif, im Punsch oder als "Planteur" mit Obstsaft. Der "Rum agricole" wird auf den Inseln hergestellt.

Sitten und Gebräuche

Auf Guadeloupe wird viel gesungen und getanzt. Es sind unter anderem Arbeitslieder der Zuckerrohr-Sklaven, die sich mit karibischen und europäischen Melodien verbunden haben. In Guadeloupe sind in den letzten Jahren berühmte Tanz- und Musikgruppen entstanden, die auch in Europa bekannt wurden. Der Höhepunkt traditioneller Festlichkeiten ist der Karneval "Vaval", der mit kostümierten, melasseverschmierten Gestalten gefeiert wird, die wild gestikulierend durch die Straßen rennen. Es gibt dann Zirkusvorführungen, Schönheits- und Tanzwettbewerbe. Eigentlich aber wird auf Guadeloupe das ganze Jahr über gefeiert: In jedem Dorf gibt es am Namenstag des Patrons ein Fest.

Die Landestracht ist noch lebendig - vor allem an Fest-und Feiertagen. Sie ist eine Anpassung alter französischer Provinztrachten an die Gewohnheiten der Antillen: die schwarzen Sklaven übernahmen die Tracht ihrer Herrinnen und Herren und arbeiteten sie nach eigenem Geschmack um. Die Damen tragen zu einem langen Kleid mit sehr weitem Rock, der auf einer Seite geschlitzt ist, Schultertuch und Haube. Diese kann mehrere Spitzen haben. Eine Spitze bedeutet "mein Herz ist noch frei", zwei Spitzen sagen "mein Herz ist nicht mehr frei", drei Spitzen bedeuten "ich habe eine Unmenge von Liebhabern". Auf der Nachbarinsel Martinique ist die Sprache der Zipfel etwas anders.

Souvenirs

Auf den Inseln des Archipels werden Korbwaren hergestellt, kreolische Puppen, Stickereien und Töpferwaren. Das alles wird auf den Straßen, in Ateliers und in kunterbunten Straßenlädchen angeboten. Typisch für die Inseln sind auch Rum-Produkte.

Duty Free

Einreise aus EU-Ländern

Bei unmittelbarer Einreise aus den anderen EU-Ländern (innergemeinschaftlicher Reiseverkehr; trifft nicht zu für die Kanarischen Inseln, außerdem nicht für die britischen Kanalinseln und nicht für Grönland) bestehen keine Beschränkungen/Formalitäten abgabenrechtlicher Art für das Reisegepäck und ausschließlich zu privaten Zwecken mitgeführte Waren. Ausgenommen sind verbotene Waren wie Drogen, Waffen usw. (Besonderheiten s.u.; für Waren zu gewerblichen Zwecken s. Abschnitt "Geschäftsreisende").

Im EU-Mitgliedstaat eingekaufte, bereits versteuerte (sog. verbrauchssteuerpflichtige) Waren können von Privatpersonen (ohne nochmalige Besteuerung) problemlos mitgeführt werden, wenn sie ausschließlich für ihren Eigenbedarf, d.h. nicht zu gewerblichen/kommerziellen Zwecken, erworben wurden.

Für folgende Waren gilt als Richtmenge für den Eigenbedarf:

TABAKWAREN: 800 Zigaretten, 400 Zigarillos (Zigarren mit einem Stückgewicht von höchstens 3 g), 200 Zigarren, 1.000 g Rauchtabak;

ALKOHOLISCHE GETRÄNKE: 10 Liter Spirituosen, 20 Liter sog. Zwischenerzeugnisse (z.B. Campari, Port, Madeira, Sherry), 90 Liter Wein (davon höchstens 60 Liter Schaumwein), 110 Liter Bier.

Eine Überschreitung dieser Richtmengen ist im Einzelfall möglich, wenn nachgewiesen wird, dass auch die größere Menge ausschließlich für den privaten Eigenbedarf bestimmt ist.

Bei anderen mitgeführten, verbrauchssteuerpflichtigen Waren kann bei der Einreise nach bestimmten Kriterien (u.a. die Gründe für den Besitz, Beförderungsart, Unterlagen über die Menge der Waren) geprüft werden, ob sie ggf. zu gewerblichen Zwecken bestimmt sind.

KRAFTSTOFFE für Motorfahrzeuge, die nicht im Hauptbehälter des Fahrzeugs oder in einem geeigneten Reservebehälter mitgeführt werden, können ggf. erneut besteuert werden.

REISENDEN UNTER 17 JAHREN wird keine Steuerbefreiung für Spirituosen und Tabakwaren gewährt.

Einreise aus Drittländern

Bei der Einreise aus anderen als EU-Ländern (Drittländern) ist die zum persönlichen Gebrauch während der Reise benötigte und zur Wiederausfuhr bestimmte Reiseausrüstung sowie der Reiseproviant von Eingangsabgaben befreit.

Ferner sind Waren, die Reisende gelegentlich und ausschließlich zum persönlichen Ge- oder Verbrauch oder für ihren Haushalt oder als Geschenk in ihrem persönlichen Reisegepäck einführen, im Rahmen folgender Mengen und Wertgrenzen abgabenfrei:

200 Zigaretten oder 100 Zigarillos (Zigarren mit einem Stückgewicht von höchstens 3 g) oder 50 Zigarren oder 250 g Rauchtabak;

16 Liter Bier;

4 Liter nicht schäumende Weine;

1 Liter Spirituosen mit einem Alkoholgehalt von mehr als 22 Volumenprozent ODER 2 Liter Spirituosen, Aperitifs aus Wein oder Alkohol, Tafia, Sake oder ähnliche Getränke, mit einem Alkoholgehalt von 22 Volumenprozent oder weniger, oder Schaumwein oder Likörwein;

eine dem persönlichen Bedarf des Reisenden entsprechende Menge an Arzneimitteln;

10 Liter Kraftstoff je Motorfahrzeug im Reservekanister;

andere Waren bis zu einem Gesamtwert von 430 Euro für Flug- und Seereisende, für Einreisende auf anderen Verkehrswegenbis zu einem Gesamtwert von 300 Euro; für Reisende unter 15 Jahren gilt die Freimenge von 150 Euro unabhängig vom Einreiseweg.

DIE ABGABENBEFREIUNG WIRD NICHT GEWÄHRT:

Reisenden unter 17 Jahren für Tabakwaren, Spirituosen, Wein, Schaumwein, Likörwein, Aperitifs und ähnliche alkoholische Getränke.

Klimainformationen

Guadeloupe besitzt subtropisches Klima. Die durchschnittlichen Temperaturen schwanken zwischen 22 und 30°C, und die Luftfeuchtigkeit ist hoch. Die heißesten Monate sind die Monate von Juli bis September. Die ständig wehenden Seewinde mildern die Temperaturen jedoch. In den Bergen ist es angenehm und kühler. Die regenreichste Zeit ist der Zeitraum von Juli bis November, wobei es besonders viel in den Hochlagen und an den Küsten, die auf der Windseite liegen, regnet.

Beste Reisezeit

Guadeloupe ist das ganze Jahr über für Reisen geeignet. Hauptsaison ist während der europäischen Wintermonate Dezember bis April.

Vorgeschriebene Impfungen

Keine bei Einreise direkt aus Europa.

Gelbfieber bei Einreise aus ENDEMIEGEBIETEN.

GELBFIEBER-ENDEMIEGEBIETE

In AFRIKA:

Äquatorialguinea, Äthiopien, Angola, Benin, Burkina Faso, Burundi, Côte d`Ivoire, Demokratische Republik Kongo (Kinshasa), Gabun, Gambia, Ghana, Guinea, Guinea-Bissau, Kamerun, Kenia, Kongo, Liberia, Mali, Mauretanien, Niger, Nigeria, Ruanda, Senegal, Sierra Leone, Südsudan, Sudan, Togo, Tschad, Uganda, Zentralafrikanische Republik.

In SÜD- und MITTELAMERIKA:

Argentinien, Bolivien, Brasilien, Ecuador, Franz. Guayana, Guyana, Kolumbien, Panama, Paraguay, Peru, Surinam, Trinidad + Tobago, Venezuela.

Empfohlene Impfungen

Hepatitis A, zusätzlich für Individualreisende Typhus.

Informationen zur Malaria

Malaria

Keine.

Verbreitung

Guadeloupe ist malaria-frei.

Ärztliche Hilfe

POINTE-À-PITRE: Dr. Monique Gouranton, 41 Rue Paul Lacave,, Pointe-à-Pitre/Guadeloupe, Tel. 82 57 09.

Währung

Währungseinheit

Währungseinheit: Euro (EUR)

1 Euro = 100 Cent.

Derzeitiger Kurs:

1 US-$ = ca. 0,87 EUR

Hinweise

Anmerkung: Auf den Inseln Saint-Martin und Saint-Barthélemy werden neben Euro auch US-Dollar akzeptiert.

Devisenbestimmungen/Umtausch

Einfuhr Fremdwährung: unbeschränkt

Einfuhr Landeswährung: unbeschränkt

Deklaration: Ja - schriftliche Deklaration bei Ein- und Ausreise ab einem Wert von 10.000 Euro (auch in anderen Währungen, Reiseschecks oder auf Dritte ausgestellte Schecks, Zahlungsanweisungen etc.).

Ausfuhr Fremdwährung: unbeschränkt

Ausfuhr Landeswährung: unbeschränkt

Internationale Kreditkarten: Ja - werden von größeren Hotels (bei Buchung abklären), den meisten Geschäften und internationalen Autovermietern akzeptiert.

Geldautomat: Ja - sind in den meisten größeren Orten vorhanden; die Abhebung von Bargeld ist mit Kreditkarte oder Girocard (mit Maestro-Logo) möglich. Reisende sollten sich vor Abreise bei Ihrer Hausbank über eventuelle Beschränkungen bei der Bargeldbeschaffung mit der Girocard informieren.

Auskunftstellen

Fremdenverkehrsbüro von Guadeloupe
Stuttgart
Fremdenverkehrsbüro von Guadeloupe
Postfach 140212
70072 Stuttgart
(07 11) 505 35 12
(07 11) 505 35 11
www.guadeloupe.karibik.org
info@guadeloupe-inseln.com
(kein Publikumsverkehr, nur telefonische oder schriftliche Auskünfte)

Comité du Tourisme des Iles de Guadeloupe
5, square de la Banque
97116
Pointe-à-Pitre
Office du Tourisme de la Guadeloupe
B.P. 555
97166 Pointe-à-Pitre/Guadeloupe/Französisch Westindien
(00590) 590 83 89 22
(00590) 590 82 09 30
info@lesilesdeguadeloupe.com

Office du Tousime intercommunal du Sud Basse-Terre
46 Rue Baudot
97100
Basse-Terre /Französisch Westindien
(00590) 590 81 34 58
(00590) 590 80 56 56
otisbt@hotmail.fr

Office du Tourisme de Marie-Galante
Rue du Fort
97112
Grand Bourg de Marie-Galante
Office du Tourisme de Marie-Galante
B.P. 15
97112 Grand Bourg de Marie-Galante/Französisch Westindien
(00590) 590 97 56 54
(00590) 590 97 56 51
info@ot-mariegalante.com

Office du Tourisme de La Désirade
La Captiainerie

Beausejour
97127
La Désirade /Französisch Westindien
(00590) 590 85 00 86
(00590) 590 85 00 86
otladesirade@gmail.com

Office municipal du tourisme de Terre-de-Haut
Place du débarcdère
97137
Terre-de-Haut/Les Saintes /Französisch Westindien
(00590) 590 99 58 61
tourisme@lessaintes.fr

Botschaften und Konsulate

Von Deutschland

zuständig Paris/Frankreich:

Ambassade de la République fédérale d'Allemagne
24 rue Marbeau
75116
Paris
Ambassade de la République fédérale d’Allemagne
BP 30 221
75364 Paris CEDEX 08 /Frankreich
(0033 1) 53 83 45 02
(0033 1) 53 83 45 00
www.amb-allemagne.fr
Amtsbezirk: Frankreich

Konsularischer Amtsbezirk: Départements Aisne, Calvados, Cher, Côtes-d'Armor, Essonne, Eure, Eure-et-Loir, Finistère, Hauts-de-Seine, Ille-et-Vilaine, Indre, Indre-et-Loire, Loire-Atlantique, Loiret, Loir-et-Cher, Maine-et-Loire, Manche, Mayenne, Morbihan, Nord, Oise, Orne, Paris (Ville de), Pas-de-Calais, Sarthe, Seine-et-Marne, Seine-Maritime, Seine-Saint-Denis, Somme, Val-de-Marne, Val-d'Oise, Vendée, Yvelines;

außerdem die Übersee-Départements Französisch-Guayana, Guadeloupe, Martinique, Mayotte und Réunion;

die Übersee-Territorien Französisch-Polynesien, Neukaledonien, St. Pierre und Miquelon, Wallis und Futuna.

(Zuständige Visabehörde für St. Pierre und Miquelon ist das Generalkonsulat in Montreal/Kanada, für die französischen Hoheitsgebiete im Südpazifik die Botschaft Wellington/Neuseeland.)

Der Leiter der Vertretung ist zugleich als Botschafter in Monaco mit Sitz in Paris akkreditiert.

Ambassade de la République fédérale d'Allemagne

Service Consulaire/Konsularabteilung der Botschaft
28, rue Marbeau
75116
Paris
Ambassade de la République fédérale d’Allemagne
BP 30 221
75364 Paris CEDEX 08/Frankreich
(0033 1) 53 64 76 88
(0033 1) 53 64 76 70
Konsularischer Amtsbezirk:

siehe Botschaft

Von Deutschland

außerdem in Guadeloupe:

Consul Honoraire de la République fédérale d'Allemagne
c/o ETS Claude Blandin

Immeuble entre Deux Mers

Zac Moudong Sud
97122
Baie-Mahault /Guadeloupe/Französisch Westindien
(00590) 590 26 83 16
(00590) 590 38 93 93
baie-mahault@hk-diplo.de
Amtsbezirk: Guadeloupe und Martinique

Übergeordnete Auslandsvertretung: Botschaft Paris

Französisches Generalkonsulat
Zeppelinallee 35
60325
Frankfurt/M.
(0 69) 79 50 96 46
(0 69) 795 09 60
www.consulatfrance.de/francfort
info@consulfrance-francfort.org
Mo bis Fr 8.45-12 Uhr, außerdem Do 14-15.30 Uhr
(für Visa-Angelegenheiten Bundesrepublik Deutschland)

Ärztliche Hilfe

POINTE-À-PITRE: Dr. Monique Gouranton, 41 Rue Paul Lacave,, Pointe-à-Pitre/Guadeloupe, Tel. 82 57 09.

Sehenswertes

Basse-Terre

Am Südeingang der alten Inselhauptstadt erhebt sich auf einem Felsvorsprung über der Galion-Mündung das Fort Louis Delgrès. Der massive Festungsbau aus dem 17. Jahrhundert wurde anderthalb Jahrhunderte lang mit Brustwehren und Basteien bestückt und zu einer sternförmigen Festung ausgebaut. Hier fanden erbitterte Kämpfe zwischen Engländern und Franzosen statt. Im restaurierten Teil ist ein historisches Museum untergebracht.

Trois-Rivières

In Trois-Rivières an der Südspitze von Basse-Terre befindet sich eines der bedeutendsten und zugleich ältesten Kulturdenkmäler Guadeloupes: Der "Parc Archéologique des Roches Gravées". In dem steinigen Gelände stößt man auf eindrucksvolle Felszeichnungen aus dem 3. und 4. Jahrhundert, die wohl von den Arawaks stammen, den karibischen Ureinwohnern. Ergänzend hat man in der Felslandschaft einen botanischen Garten angelegt, der einen Überblick über die wichtigsten hier gedeihenden tropischen Nutzpflanzen gibt.

La Soufrière

Der Nationalpark von Guadeloupe ist mit 17.300 ha der umfangreichste der Antillen. Er wurde 1989 gegründet, um einen der schönsten Regenwälder dieser karibischen Inselwelt zu schützen. 300 Baumarten haben hier ihre Heimat. Der Wald erstreckt sich rund um den Vulkan La Soufrière, der als einziger auf Guadeloupe noch aktiv ist. Sein Hauptkrater ist von weiteren Bergkegeln umgeben, sein Gipfel meist in Wolken gehüllt. Bis auf 600 m reicht der Regenwald hinauf. Es gibt 300 km markierte Wanderwege.

Petit-Bourg

Eingebettet in die schattigen Täler von Petit-Bourg liegt der Blumenpark der Domaine de Valombreuse. Das ist ein Naturparadies. Hier gedeihen zahllose Blumenarten; 300 Vogelarten leben hier.

Bouillante

Hier wurde in 450 m Höhe ein Tierpark und botanischer Garten mit atemberaubendem Panorama und üppiger Vegetation angelegt. Dieses Naturschutzgebiet ist reich an Baum- und Straucharten, aber auch an Tieren - vor allem an Landschildkröten und Waschbären.

Pointe-à-Pitre

Pointe-à-Pitre ist das industrielle und wirtschaftliche Zentrum Guadeloupes. Mittelpunkt der schönen Stadt ist der Place de la Victoire. Südlich der Stadt liegt der Jachthafen von Bas-du-Fort und daneben steht das Aquarium von Guadeloupe. In riesigen Becken entfaltet sich eine faszinierende Welt. Das Aquarium wurde 1993 renoviert und um viele neue Becken (wie auch Fischarten) erweitert.

Sainte-Rose

Interessantes zum Thema Rum: Im Gut Severin kann man eine authentische Destillerie besuchen, die noch mit einem großen Flügelrad betrieben wird. Die verschiedenen Schritte der Rumherstellung lassen sich hier verfolgen - vom Zerkleinern des Zuckerrohrs bis zum Destillieren. Nahebei, in Bellevue-Sainte-Rose, wurde ein Rum-Museum eröffnet. Man kann drei Jahrhunderte Zuckerrohrgeschichte studieren, aber auch zeitgenössische wie archaische Utensilien der Rumherstellung betrachten, mit denen die unterschiedlichen Anbaumethoden und Entwicklungsphasen dokumentiert werden.

Les Saintes

Das ist eine kleine Inselgruppe vor Guadeloupe - ehedem ein idealer Schlupfwinkel für französische und englische Freibeuter, die im 17. und 18. Jahrhundert die Meere unsicher machten. Der kleine Archipel besteht aus den Inseln Terre-de-Haut und Terre-de-Bas sowie einer Reihe von unbewohnten Felsen. Die Einheimischen auf Terre-de-Haut haben eine eigene Methode des Bootsbaus entwickelt. Im Fischerviertel sieht man die bunten, acht m langen Kähne liegen.

An der Nordküste von Terre-de-Haut befindet sich das Fort Napoléon aus dem 19. Jahrhundert in einer Höhe von 120 m. Es steht unter Denkmalschutz. Der Aufstieg lohnt sich vor allem wegen des Blicks über die Inselwelt.

Marie-Galante

Kolumbus taufte die Nachbarinsel nach einer seiner Karavellen. Hier wächst Zuckerrohr bis zum Horizont. Es gibt da die historische Destillerie Poisson, aber auch andere Brennereien, die man besuchen kann. Der weiße Rum Marie-Galantes ist hochprozentig, sehr fruchtig und gehört zu den besten der Welt.

La Désirade

Die Insel, nur wenige Kilometer von der östlichen Spitze Guadeloupes entfernt, wurde von Kolumbus "die Ersehnte" getauft, weil er vor ihr lange kein Land mehr gesehen hatte. Durch das spezielle Klima - die Trockenzeit ist sehr lang - kann La Désirade nicht als grüne Tropeninsel gelten. Doch ist die Tier- und Pflanzenwelt erstaunlich reich und mannigfaltig. Man sieht blühende Kakteen, seltene Orchideen und grünschimmernde Olivenbäume.

Reisehinweise

Guadeloupe befindet sich in der durch Hurrikane gefährdeten Zone (Saison: etwa Juni bis November).

Allgemeine Vorsichtsmaßnahmen

HURRIKAN-SAISON: In den Bundesstaaten im Süden der USA, in Mexiko, Zentralamerika sowie in der Karibik ist jeweils in der Zeit von Juni bis November mit Hurrikans zu rechnen. Kennzeichen dieser tropischen Wirbelstürme sind u.a. Windgeschwindigkeiten in Orkanstärke, starke Regenfälle und unter Umständen auch Erdrutsche. Informationen dazu gibt es bei örtlichen Wettervorhersagen oder im Internet, beispielsweise unter www.nhc.noaa.gov und www.wunderground.com/tropical. Den Anordnungen der Sicherheitsbehörden ist Folge zu leisten.

SPERR-NOTRUF: Deutsche können ihre Girocards, Kreditkarten, Handys und einige andere elektronische Berechtigungen über die Sperr-Notruf-Nummer ++49 116 116 (aus dem Ausland neben ++49 116 116 auch ++49 30 4050 4050 wählbar) rund um die Uhr sperren lassen. Der Anrufer wird mit den Herausgebern der jeweiligen Medien verbunden, sofern diese sich dem Sperr-Notruf angeschlossen haben. Eine Liste der angeschlossenen Herausgeber ist im Internet unter www.sperr-notruf.de zu finden.

Ebenso ist es möglich, die Online-Ausweisfunktion (elektronischer Identitätsnachweis - eID) des neuen Personalausweises unter den oben genannten Nummern sowie unter 0180 1 333 333 (Bürgerservice des Bundesinnenministeriums) sperren zu lassen.

St. Lucia

Landesdaten

Lage

St. Lucia ist ein selbständiger Staat im britischen Commonwealth und liegt in der Karibik, und zwar im nördlichen Teil der Kleinen Antillen. Die Entfernung zu Martinique im Norden beträgt ca. 34 km und zu St. Vincent im Süden ca. 42 km.

Fläche: 620 km².

Einwohner

Bevölkerung: ca. 172.500

Städte:

Castries (Hauptstadt) ca. 38.000

Bexon ca. 7.000

Babonneau ca. 5.000

Ciceron ca. 3.600

Dennery ca. 3.100

La Clery ca. 2.800

Vieux Fort ca. 2.800

Sprache

Die Amtssprache ist Englisch. Als Umgangssprache wird Patois (kreolisches Französisch) gesprochen.

Zeitverschiebung

Mitteleuropäische Zeit (MEZ) -5 Stunden

Während der europäischen Sommerzeit beträgt der Zeitunterschied -6 Stunden.

Telefon/Post

Telefon

Die Vorwahl von Deutschland, Österreich und der Schweiz nach St. Lucia ist 001758, die Rufnummer ist unmittelbar danach zu wählen. Von St. Lucia nach Deutschland wählt man 01149, nach Österreich 01143 und in die Schweiz 01141. Das Selbstwählverfahren ist auf der Insel weit verbreitet, telefonieren mit Telefon- und Kreditkarte ist in vielen Orten möglich.

NOTRUFNUMMERN: Polizei 999, Unfallrettung und Feuerwehr 911.

Mobilfunk

Netztechnik: GSM 850/900/1800/1900.

Derzeit gibt es Roamingverträge mit Anbietern auf St. Lucia von E-Plus, O2 und Telekom Deutschland.

GSM 1900-fähig sind Triband- oder Quadband-Handys. Für die Netztechnik GSM 850 wird ein Quadband-Handy benötigt.

Internet

Länderkürzel: .lc

Feiertage

1./2. Januar (Neujahr), 22. Februar (Unabhängigkeitstag), 19. April (Karfreitag), 22. April (Ostermontag), 1. Mai (Tag der Arbeit), 10. Juni (Pfingstmontag), 20. Juni (Fronleichnam), 1. August (Tag der Sklavenbefreiung), 7. Oktober (Erntedankfest), 13. Dezember (Nationalfeiertag), 25. und 26. Dezember (Weihnachten).

Fällt der Feiertag auf einen Sonntag, ist auch der Montag ein Feiertag.

Die Hauptferienzeit geht von Mitte Juli bis Mitte September. Geschäftsbesuche sind in der Oster- und Weihnachtswoche wenig geeignet.

Öffnungszeiten

Banken: Mo bis Do 8-15 Uhr, Fr 8-17 Uhr;

Geschäfte: Einkaufszentren Mo bis Sa 9-21 Uhr, ansonsten Mo bis Fr 8.30-12.30, 13.30-16 Uhr, Sa 8-12 Uhr;

Büros: Mo bis Fr 8-16.30 Uhr, Sa 8.30-12.30 Uhr;

Post: Mo bis Fr 8.30-16.30 Uhr, Sa 9-13.30 Uhr.

Kleidung

Das ganze Jahr über ist leichte, atmungsaktive Sommerkleidung angebracht. Für die Abende, besonders von Dezember bis März, sollte man auch leichte Wollsachen dabeihaben. In guten Hotels und Restaurants benötigen Herren abends ein Jackett und eine Krawatte.

Das ganze Jahr über empfiehlt es sich, eine Regenjacke oder einen anderen Regenschutz mitzunehmen. Auch eine gute Sonnenbrille ist das ganze Jahr über notwendig. Bade- und Strandbekleidung eignet sich nicht für Stadtbesuche und sollte deshalb auch nur am Strand oder am Swimmingpool getragen werden.

Geschichte/Politik

Archäologische Funde weisen auf eine Besiedlung der Insel um 200 n. Chr. durch Arauk-Indianer hin. Um 800 wurden diese von Kariben unterworfen und ausgerottet. 1605 setzten von den Bewohnern zunächst vereitelte englische Besiedlungsversuche ein und erst 1650 waren die Franzosen dabei erfolgreich. Danach entbrannte zwischen England und Frankreich ein erbitterter Kampf um die Vorherrschaft auf der Insel, der erst 1814 im Rahmen des Pariser Friedens zugunsten Englands entschieden wurde. Afrikanische Sklaven wurden zur Arbeit auf den Plantagen gezwungen. Erst 1951 bekamen die Lucianer allgemeines Wahlrecht, 1960 bekam St. Lucia einen eingeschränkten Autonomiestatus und 1967 die uneingeschränkte Selbstbestimmung in inneren Angelegenheiten zugestanden. Seit dem 22. Februar 1979 ist St. Lucia ein unabhängiger Staat im Commonwealth mit parlamentarischer Monarchie. Ein Generalgouverneur vertritt den britischen Monarch.

Wirtschaft

Die Landwirtschaft beschäftigt knapp ein Viertel der Bewohner, hauptsächlich werden Bananen und Kokospalmen angebaut. Aber auch Mangos, Zitrusfrüchte und Gewürze werden exportiert. Die wichtigsten Sektoren der Industrie sind die Lebensmittel- und Textilherstellung. Der Tourismus wird immer wichtiger für die Wirtschaft des Landes, annähernd 420.000 Besucher kommen jährlich auf die Insel.

Religion

Etwa 77 Prozent der Lucianer sind Katholiken, daneben gibt es Angehörige verschiedener protestantischer Konfessionen.

Vegetation

Vor allem in den Bergregionen gibt es noch ursprüngliche tropische Regenwälder, im Flachland bestimmen oft Bananenplantagen das Landschaftsbild. Palmen, Frangipanibäume, Orchideen, Jasmin, Hibiskus und Caesalpinen sind typisch für die artenreiche tropische Flora St. Lucias.

Tierwelt

Die Tierwelt St. Lucias ist sehr artenreich, es gibt viele endemische Arten wie den St.-Lucia Papagai, die St.-Lucia-Goldamsel und die St.-Lucia-Eidechse. Mehrere Papagaienarten, Kolibris und Fregattvögel, Leguane und Wasserschildkröten können beobachtet werden.

Kulinarisches

Neben Fisch spielen tropische Früchte in der Küche St. Lucias eine große Rolle, besonders Bananen (es gibt sechs verschiedene Sorten auf der Insel) sind Bestandteil vieler Gerichte. Die Inselküche hat französische wie indische Einflüsse aufgenommen. Das Nationalgericht ist die Callaloo-Suppe, die aus Krebsfleisch und einem dem Spinat ähnlichem Gemüse zubereitet wird.

Souvenirs

Landestypische Souvenirs sind Batikarbeiten und Textildrucke, Korb- und Flechtarbeiten sowie Töpfereiwaren. Eine besonders große Auswahl findet man davon in Castries.

Klimainformationen

St. Lucia hat tropisches Klima, das jedoch durch die ständig wehenden Seewinde angenehm beeinflusst wird. Der meiste Regen fällt in den Monaten August bis November. In dieser Zeit sollte man täglich mit starken Regenschauern rechnen. Die durchschnittlichen Temperaturen betragen 28-32°C. Die Wassertemperatur liegt konstant bei 25°C.

Beste Reisezeit

Hochsaison ist von Mitte Dezember bis Mitte April, da in dieser Zeit der wenigste Regen fällt.

Vorgeschriebene Impfungen

Keine bei Einreise direkt aus Europa.

Gelbfieber bei Einreise aus INFEKTIONSGEBIETEN.

GELBFIEBER-INFEKTIONSGEBIETE

ACHTUNG:

Alle Länder innerhalb der Gelbfieber-Endemiezonen können von den Einreisebehörden als INFEKTIONSGEBIETE angesehen werden. Deswegen ist, aus folgenden Ländern kommend, eine Impfung gegen Gelbfieber ratsam.

In AFRIKA:

Angola, Äquatorialguinea, Äthiopien, Benin, Burkina Faso, Burundi, Côte d`Ivoire, Demokratische Republik Kongo, Gabun, Gambia, Ghana, Guinea, Guinea-Bissau, Kamerun, Kenia, Kongo, Liberia, Mali, Niger, Nigeria, Ruanda, Sambia, Sao Tomé + Principe, Senegal, Sierra Leone, Somalia, Sudan, Tansania, Togo, Tschad, Uganda, Zentralafrikanische Republik.

In SÜD- und MITTELAMERIKA:

Argentinien, Bolivien, Brasilien, Ecuador, Französisch Guayana, Guyana, Kolumbien, Panama, Paraguay, Peru, Suriname, Trinidad und Tobago, Venezuela.

Empfohlene Impfungen

Hepatitis A, zusätzlich für Individualreisende Typhus.

Informationen zur Malaria

Malaria

Keine.

Verbreitung

St. Lucia ist malaria-frei.

Währung

Währungseinheit

Währungseinheit: Ostkaribischer Dollar (EC$)

1 Ostkaribischer Dollar = 100 Cents.

Derzeitiger Kurs:

1 Euro = ca. 3,08 EC$

1 US-$ = ca. 2,71 EC$

Hinweise

Bei den unten aufgeführten Umrechnungskursen handelt es sich um Devisenkurse der Deutschen Bundesbank, die die Preisnotierung des Euro und des US-Dollar in der Währung des Reiselandes angibt. Mit Devisenkursen werden z.B. Rechnungen unterschiedlicher Währungen gegeneinander verrechnet. (Im Gegensatz zum Sortenkurs wird hier jedoch nicht der Wert angegeben, den man in Deutschland am Bankschalter für einen Euro oder US-Dollar erhält.)

Devisenbestimmungen/Umtausch

Einfuhr Fremdwährung: unbeschränkt, US-$ in Noten und Reiseschecks empfohlen.

Einfuhr Landeswährung: unbeschränkt

Ausfuhr Fremdwährung: unbeschränkt

Ausfuhr Landeswährung: unbeschränkt

Internationale Kreditkarten: Ja - werden von größeren Hotels und Geschäften sowie von zahlreichen Autovermietern akzeptiert.

Geldautomat: Ja - Bargeldabhebung ist mit Kreditkarten in einigen Städten möglich, an wenigen Geldautomaten auch mit Girocard (mit Maestro-Logo). Reisende sollten sich vor Abreise bei ihrer Hausbank über eventuelle Beschränkungen bei der Bargeldbeschaffung mit der Girocard informieren.

Reiseschecks: Ja - Reiseschecks in US-$ werden von einigen Banken angenommen.

Bitte beachten: Grundsätzlich ist die Akzeptanz von Reiseschecks weltweit rückläufig.

Auskunftstellen

Saint Lucia Tourist Board
Kälberstücksweg 59
61350
Bad Homburg
(0 61 72) 499 41 39
(0 61 72) 499 41 38
www.stlucia.org
info@stlucia.org

Saint Lucia Tourist Board
1 Collingham Gardens London
London SW5 OHW /United Kingdom
(0044 20) 73 41 70 01
(0044 20) 73 41 70 00
www.stlucia.org

St. Lucia Tourist Board
P.O. Box 221
Castries /St. Lucia, W.I.
(001 758) 453 11 21
(001 758) 452 40 94
www.stlucia.org
iherman@stlucia.org

Botschaften und Konsulate

Von Deutschland

zuständig Port-of-Spain/Trinidad und Tobago

Embassy of the Federal Republic of Germany
19 St. Clair Avenue

St. Clair
Port-of-Spain
Embassy of the Federal Republic of Germany
P.O. Box 828
Port-of-Spain/Trinidad, W.I.
(001 868) 628 16 30/31/32
www.germanemb-portofspain.de
info@ports.diplo.de
Amtsbezirk: Anguilla, Antigua + Barbuda, Barbados, Brit. Jungferninseln, Dominica, Grenada, Guyana, Montserrat, St. Kitts + Nevis, St. Lucia, St. Vincent und die Grenadinen, Suriname, Trinidad + Tobago

Von Deutschland

außerdem in St. Lucia

Honorary Consul of the Federal Republic of Germany
Saphir Estate

Diamond
Soufrière
Honorary Consul of the Federal Republic of Germany
P.O. Box 234
Soufrière/St. Lucia, West Indies
(001 758) 459 79 77, 459 74 21
hcgermany@candw.lc
Amtsbezirk: St. Lucia

Übergeordnete Auslandsvertretung:

Botschaft Port-of-Spain/Trinidad + Tabago

High Commission of St. Lucia
1 Collingham Gardens
London SW5 0HW - Großbritannien
(0044 20) 73 70 71 23
enquiries@stluciahcuk.org

Honorarkonsulat von St. Lucia
Weidebornweg 21
61348
Bad Homburg
Honorarkonsulat von St. Lucia
Postfach 23 04
61293 Bad Homburg
(0 61 72) 30 53 14
(0 61 72) 30 23 24
consulate-st.lucia@t-online.de
Di und Do 9-12 Uhr, und nach telefon. Vereinbarung
(keine Visumerteilung)

Sehenswertes

Castries

Die Hauptstadt St. Lucias ist gleichzeitig der Haupthafen der Insel, der zu den landschaftlich schönsten der Antillen gehört und deshalb von vielen Kreuzfahrtschiffen und Jachten angelaufen wird. Die Stadt bietet ausgezeichnete Einkaufsmöglichkeiten in exklusiven Boutiquen und modernen Einkaufszentren. Der jede Woche samstags stattfindende bunte Wochenmarkt ist die größte Attraktion der Stadt, von Obst bis Kunsthandwerk kann man hier alles finden. Mehrere verheerende Brände, der letzte im Jahre 1948, haben fast alle historischen Gebäude zerstört. Sehenswert sind die wieder aufgebaute neugotische Kathedrale, die alte Markthalle und Gebäude im alten Regierungsviertel. Auf dem im Osten gelegenen Morne Fortune (255 m) haben sich Reste einer früheren Festung erhalten und von dort hat man einen fantastischen Blick über die gesamte Westküste.

Von Castries lohnt sich ein Ausflug zur der durch Hollywood-Filme berühmt gewordenen Marigot-Bay mit einem herrlichem Sandstrand.

Soufrière

In dieser 1713 von den Franzosen gegründeten Stadt sind trotz mehrerer Brände noch viele der schönen Holzhäuser aus der Kolonialzeit zu sehen. Die nahen, schon 1785 von den Franzosen erbauten Schwefelbäder der Diamond Mineral Baths sind eine der Attraktionen der Stadt. Unweit der Bäder befinden sich die Diamond-Wasserfälle mit beeindruckend farbigen Felsformationen. Auch der Soufrière-Krater, der einen Durchmesser von zehn Kilometer hat, ist einen Besuch wert. Es ist einer der wenigen "Drive-in-Vulkane" der Welt, direkt neben den Wegen gibt es aktive Schwefelquellen und brodelnde Schlammseen.

Ganz in der Nähe von Soufrière befinden sich auch die beiden Pitons, der Petit Piton (750 m) und der Gros Piton (798 m). Diese beiden grünen, steil aus dem Meer aufragenden Felsen sind eins der beliebtesten Fotomotive der ganzen Karibik. Erfahrene Bergsteiger können die erloschenen Vulkankrater erklimmen und eine beeindruckende Aussicht genießen, vom Meer aus hat man den besten Blick auf die Berge.

Im Regenwald Moule-à-Chique, der ebenfalls in der Nähe von Soufrière liegt, kann man mit etwas Glück die vom Aussterben bedrohten Blaumaskenamazonen beobachten.

Reisehinweise

Hurrikan-Saison: In den Bundesstaaten im Süden der USA, in Mexiko, Zentralamerika sowie in der Karibik ist jeweils in der Zeit von Juni bis November mit Hurrikans zu rechnen. Kennzeichen dieser tropischen Wirbelstürme sind u.a. Windgeschwindigkeiten in Orkanstärke, starke Regenfälle und unter Umständen auch Erdrutsche. Informationen dazu gibt es bei örtlichen Wettervorhersagen oder im Internet, beispielsweise unter www.nhc.noaa.gov und www.wunderground.com/tropical. Den Anordnungen der Sicherheitsbehörden ist Folge zu leisten.

In der östlichen Karibik wurden in den letzten Monaten eine höhere Vulkanaktivität verzeichnet. Reisende auf St. Lucia sollten sich über die lokalen Medien über die aktuelle Lage informieren. Mögliche Informationsquellen sind auch die Webseiten der US Federal Emergency Management Agency http://www.ready.gov/earthquakes und des Pacific Tsunami Warning Center http://ptwc.weather.gov/.

Hinweis für Segler: Hin und wieder werden Überfälle auf Schiffe um St. Lucia gemeldet, daher sollten besondere Vorsichtsmaßnahmen ergriffen werden, besonders nachts.

Weitere Informationen zur Sicherheitssituation im Reiseland sind auf den Internetseiten des Auswärtigen Amts zu finden.

Allgemeine Vorsichtsmaßnahmen

Die Gewaltkriminalität hat in letzter Zeit zugenommen, nicht nur in St. Lucia sondern in der ganzen Region. Reisende sollten ihre Ausweisdokumente zum Beispiel im Hotelsafe sicher aufbewahren und stattdessen eine beglaubigte Kopie mit sich führen (diese sollte auch die Seite mit dem Einreisestempel beinhalten). Gleiches gilt für andere wichtige Dokumente wie Flugtickets.

Bei Ausflügen sollten Wertsachen und Bargeld auf das Nötigste begrenzt werden.

Wenig belebte Stadtviertel und Parks sollten gemieden werden, insbesondere nachts.

Außerhalb der größeren Orte sollte nur abgefülltes oder abgekochtes Wasser konsumiert werden.

Hurrikan-Saison: In den Bundesstaaten im Süden der USA, in Mexiko, Zentralamerika sowie in der Karibik ist jeweils in der Zeit von Juni bis November mit Hurrikans zu rechnen. Kennzeichen dieser tropischen Wirbelstürme sind u.a. Windgeschwindigkeiten in Orkanstärke, starke Regenfälle und unter Umständen auch Erdrutsche. Informationen dazu gibt es bei örtlichen Wettervorhersagen oder im Internet, beispielsweise unter www.nhc.noaa.gov und www.wunderground.com/tropical. Den Anordnungen der Sicherheitsbehörden ist Folge zu leisten.

SPERR-NOTRUF: Deutsche können ihre Girocards, Kreditkarten, Handys und einige andere elektronische Berechtigungen über die Sperr-Notruf-Nummer ++49 116 116 (aus dem Ausland neben ++49 116 116 auch ++49 30 4050 4050 wählbar) rund um die Uhr sperren lassen. Der Anrufer wird mit den Herausgebern der jeweiligen Medien verbunden, sofern diese sich dem Sperr-Notruf angeschlossen haben. Eine Liste der angeschlossenen Herausgeber ist im Internet unter www.sperr-notruf.de zu finden.

Ebenso ist es möglich, die Online-Ausweisfunktion (elektronischer Identitätsnachweis - eID) des neuen Personalausweises unter den oben genannten Nummern sowie unter 0180 1 333 333 (Bürgerservice des Bundesinnenministeriums) sperren zu lassen.

Barbados

Landesdaten

Lage

Barbados ist die östlichste der Karibischen Inseln. Sie ist circa 34 km lang und an der weitesten Stelle rund 30 km breit. Barbados ist Mitglied des Commonwealth.

Fläche: 431 km²

Verwaltungsstruktur: 11 Distrikte.

Einwohner

Bevölkerung: ca. 285.000

Städte:

Bridgetown (Hauptstadt) etwa 93.000

Weitere größere Orte sind Speightstown ca. 2.200 und Holetown ca. 1.600.

Sprache

Die Amtssprache ist Englisch. Außerdem wird Bajan (barbadischer Dialekt) gesprochen.

Zeitverschiebung

Mitteleuropäische Zeit (MEZ) -5 Stunden.

Während der europäischen Sommerzeit beträgt der Zeitunterschied -6 Stunden.

Stromspannung

115 Volt Wechselstrom, 50 Hertz. Es empfiehlt sich, einen Adapter mitzuführen (amerikanische Flachstecker).

Telefon/Post

Telefon

Die Vorwahl von Deutschland, Österreich und der Schweiz für Ferngespräche nach Barbados ist 001246, die Vorwahl von Barbados nach Deutschland die 01149, nach Österreich die 01143 und in die Schweiz die 01141. Telefonkarten gibt es in jedem Supermarkt, auch an Tankstellen. Telefongespräche, die vom Hotel aus geführt werden, sind teurer.

NOTRUFNUMMERN: Polizei 211 (oder 430-7100), Unfallrettung 511 (oder 436-6450), Feuerwehr 311.

Mobilfunk

Netztechnik: GSM 850/1900.

Derzeit gibt es Roamingverträge mit Anbietern auf Barbados von E-Plus, O2 und Vodafone.

GSM 1900-fähig sind Triband- oder Quadband-Handys.

Internet

Länderkürzel: .bb

Internet-Cafés sind auf Barbados ausreichend vorhanden.

Feiertage

1. Januar (Neujahr), 22. Januar (Errol Barrow-Tag), 19. April (Karfreitag), 22. April (Ostermontag), 28./29. April (Heldentag), 1. Mai (Tag der Arbeit), 10. Juni (Pfingstmontag), 1. August (Tag der Sklavenbefreiung), 5. August (Kadooment-Tag), 30. November (Unabhängigkeitstag), 25. Dezember (Weihnachten), 26. Dezember (Boxing Day).

Feiertage, die auf ein Wochenende fallen, werden in der Regel am nächsten Werktag nachgefeiert.

Die Hauptferienzeit geht von Mitte Juli bis Mitte September.

Öffnungszeiten

Banken: Mo bis Do 9-15 Uhr, Fr 9-13 Uhr und 15-17 Uhr;

Büros und Behörden: Mo bis Fr 8-16 Uhr;

Geschäfte: Mo bis Fr 9-17 Uhr, Sa 8:30-16 Uhr;

Supermärkte teilweise länger.

Kleidung

Gut waschbare, atmungsaktive Sommerkleidung ist das ganze Jahr über ausreichend.

Für die Monate Dezember bis Mai sowie für die Abende ist es angebracht, auf jeden Fall auch leichte Wollsachen mitzunehmen. Die Kleidung, die abends in den Restaurants der gehobenen Klasse erwartet wird, ist etwas formell (Herren Jackett und Krawatte). Ein Regenschutz sollte auf jeden Fall mitgeführt werden. Bade- und Strandkleidung sollte nur am Strand getragen werden.

Auf das Tragen von militärähnlicher Kleidung sollte verzichtet werden, da das öffentliche Tragen militärischer Kleidung ausschließlich dem Militär vorbehalten ist.

Geschichte/Politik

Die ersten Bewohner von Barbados waren die Arawak- und Varib-Indianer. Sie lebten von Fischerei, Tabak- und Baumwollanbau. 1536 wurde die Insel von portugiesischen Seefahrern auf ihrem Weg nach Brasilien entdeckt. Sie tauften sie "Los Barbados", weil die Luftwurzeln der Bäume wie Bärte aussahen.

Wo die Indianer geblieben sind, ist bis heute ein Rätsel, denn als die Engländer 1625 auf Barbados landeten, lebte dort kein Einziger mehr. Vielleicht wurden sie als Sklaven verkauft.

Später spielten die Niederlande in der Geschichte von Barbados eine wichtige Rolle. Denn es waren niederländische Juden, die hier siedelten und im 17. Jahrhundert Zuckerrohr aus Brasilien einführten. Sie brachten den Briten den Zuckerrohranbau bei und bauten die ersten Windmühlen.

Bis 1966 war Barbados britisch. Dann wurde es unabhängiges Mitglied des Britischen Commonwealth. Staatsoberhaupt ist die englische Königin, deren Stellvertreter der Generalgouverneur von Barbados ist. Die Insel fühlt sich noch heute eng mit England verbunden. Nicht ohne Grund wird sie "Little England" genannt.

Wirtschaft

Barbados war früher fast ausschließlich landwirtschaftlich orientiert. Die Haupternte besteht noch heute aus Zuckerrohr, der zu Rum, Zucker und Molasse verarbeitet wird. Doch in letzter Zeit entstand eine sich stark entwickelnde Tourismusindustrie.

Sie dürfte heute die wichtigste Einnahmequelle des Landes sein, gefolgt von der Zucker- und Rumproduktion. Andere Wirtschaftszweige sind die Möbelherstellung, die Textilindustrie, die Zigarrenproduktion und das Bankwesen. Barbados zählt zu den wohlhabendsten Ländern in der Karibik.

Religion

Auf Barbados sind viele Religionen vertreten. Rund 40 Prozent der Bewohner sind Anglikaner. Daneben gibt es Pfingstler, Methodisten, Katholiken und Anhänger verschiedener anderer christlicher Kirchen und Sekten. Juden, Muslime und Hindus bilden Minderheiten.

Vegetation

Die Vegetation in Barbados ist besonders stark vom Niederschlag abhängig. In den Sommermonaten sieht die Insel recht dürr aus, aber von September bis April schmückt sie sich mit tropischer Pflanzenpracht.

Interessant ist die "Welchman Hall Golly", eine tiefe Schlucht, die vor 150 Jahren mit Zitrus- und Gewürzbäumen sowie vielen anderen seltenen Baumarten bepflanzt wurde. Dieses exotische Paradies wucherte lange Zeit unkontrolliert, bis es vor 40 Jahren behutsam so bearbeitet wurde, dass es heute einen großen Garten darstellt.

Auch im "Flower Forest" ("Wald der Blumen") und in den "Andromeda Gardens" (in St. Joseph) findet man sehr gepflegte Anlagen.

Tierwelt

In den Wildparks "Barbados Wildlife Reserve" und "Welchman Hall Gully" kann man wilde Affen in ihrer natürlichen Umgebung beobachten. Der "Oughterson National Wildlife Park" ist ein Naturlehrpark mit Affen, tropischen Vögeln, Krokodilen, Schlangen und Schildkröten.

Kulinarisches

Die einheimischen Spezialitäten gelten unter Feinschmeckern als guter Tipp. Besonders reichhaltig ist das Angebot an Fisch und Meeresfrüchten. In den karibischen Gewässern rund um Barbados sind nicht nur Hummer, Schwertfische, Snapper und Goldmakrelen zu Hause, sondern auch die unbestrittene Spezialität der Insel: der "Fliegende Fisch". Der wird keineswegs nur in (zahlreichen!) Gourmet-Restaurants, sondern auch in den gemütlichsten Hafenlokalen serviert.

Eine andere Spezialität der Insel sind Schwarzbauchlamm-Koteletts mit gerösteten Pinienkernen, Apfel-Chutney oder andere Varianten der einheimischen Küche. Weitere beliebte Speisen: Pepper-Pot und Spanferkel.

Darüber hinaus finden sich auf der ganzen Insel interessante Varianten internationaler Küche, die mit viel Fantasie immer wieder neu im Barbados-Stil kreiert werden.

Man hat eine reiche Auswahl verschiedener tropischer Früchte wie Mango, Paw-Paw, Sour Sop, Avocados, Kokosnüsse und die mehr familiären Bananen, Äpfel und Kirschen.

Das einheimische Getränk ist Barbados-Rum in verschiedenen Sorten: er zählt zum Besten der Welt. Rum wird auf Eisstücken, in langen Gläsern oder als Cocktail-Punsch serviert. Sehr erfrischend sind der kalte Fruchtpunsch und Mauby, ein bitter-süßes Getränk aus ausgekochtem Rindenextrakt.

Sitten und Gebräuche

Auf Barbados kleidet man sich etwas formeller als auf anderen karibischen Inseln. Diese Sitte stammt von den Engländern, die lange Jahre hindurch Land und Leute prägten. In manchen sehr vornehmen Restaurants trägt der Herr ein Dinnerjacket, die Dame ein Abendkleid. In anderen Restaurants der gehobenen Klasse genügen Sportjacke mit Schlips und Cocktailkleid. Wer sich gern lässiger kleidet, kann zwischen Strandbars und Hafenkneipen, Straßenrestaurants, Bistros und Weinbars wählen, die zumeist auch ein reichhaltiges Unterhaltungsangebot bieten.

In der Öffentlichkeit wird normale Straßenkleidung gewünscht; mit Badeanzügen oder sehr kurzen Shorts fällt man unangenehm auf.

Die dunkelhäutigen Leute auf Barbados lieben Festivals mit Gesang und Tanz. Das "Holetown Festival" erinnert an die Ankunft der ersten Siedler. Das zweitägige "Oistins Fish Festival" wird zu Ehren der Fischerei veranstaltet. Einheimische Fischer zeigen ihr Können in verschiedenen Wettbewerben. Ausgelassener Höhepunkt des Sommers ist das "Crops Over Festival", an dem die ganze Insel teilnimmt. Hier wird die Zuckerrohrernte mit Musik, Tanz und einheimischer Kultur gefeiert.

Souvenirs

Ein typisches Souvenir ist der Rum, der seit dem 15. Jahrhundert auf der Insel gebrannt wird. Außerdem bieten einheimische Künstler handgemachte Keramik und Mahagoni-Holzschnitzereien an.

Wer sich einkleiden will, hat die Wahl zwischen maßgeschneiderten Anzügen und Sportkleidung. Gold- und Silber-Ohrringe, Armbänder, Ketten, Ringe oder Artikel aus Stroh, Stoff, Holz, Muscheln und Koralle sind sehr hübsch. Strohmatten werden nach Maß angefertigt und den Gästen nach Hause geschickt.

Klimainformationen

Barbados hat zwar tropisches Klima, doch dieses wird durch die ständig wehenden Passatwinde sehr angenehm beeinflusst. Fast das ganze Jahr hindurch herrschen gleich bleibende, sehr angenehme Temperaturen. Im Jahresdurchschnitt liegen die Temperaturen zwischen 23°C (nachts) und 28°C (tagsüber). Ganz selten fallen sie unter 20°C oder steigen über 31°C. Die durchschnittliche Luftfeuchtigkeit auf Barbados beträgt 57-74 Prozent und die durchschnittliche Wassertemperatur liegt bei 26°C.

Es gibt keine Regenzeit auf Barbados. Es treten aber, vor allem in den Monaten von Juni bis September, häufiger tropische Regenschauer auf, die heftig sind, aber nicht lange anhalten.

Die Monate Dezember bis Mai haben die niedrigsten Temperaturen. In den Monaten Februar und März fällt am wenigsten Regen.

Beste Reisezeit

Mitte Dezember bis Mitte April.

Vorgeschriebene Impfungen

Keine bei Einreise direkt aus Europa.

Gelbfieber bei Einreise aus ENDEMIEGEBIETEN, ausgenommen Guyana und Trinidad/Tobago.

GELBFIEBER-ENDEMIEGEBIETE

In AFRIKA:

Äquatorialguinea, Äthiopien, Angola, Benin, Burkina Faso, Burundi, Côte d`Ivoire, Demokratische Republik Kongo (Kinshasa), Gabun, Gambia, Ghana, Guinea, Guinea-Bissau, Kamerun, Kenia, Kongo, Liberia, Mali, Mauretanien, Niger, Nigeria, Ruanda, Senegal, Sierra Leone, Südsudan, Sudan, Togo, Tschad, Uganda, Zentralafrikanische Republik.

In SÜD- und MITTELAMERIKA:

Argentinien, Bolivien, Brasilien, Ecuador, Franz. Guayana, Guyana, Kolumbien, Panama, Paraguay, Peru, Surinam, Trinidad + Tobago, Venezuela.

Empfohlene Impfungen

Hepatitis A, zusätzlich für Individualreisende Typhus.

Informationen zur Malaria

Malaria

Keine.

Verbreitung

Barbados ist malaria-frei.

Ärztliche Hilfe

ST. MICHAEL: Wellington Medical Clinic, Dr. Adrian Lorde (spricht Englisch), Wellington Street,, St. Michael, Tel. 436 93 60.

ST. JOSEPH:Horsehill Medical Clinic, Dr. Raymond Forde, St. Joseph, Tel. 433 38 89.

Währung

Währungseinheit

Währungseinheit: Barbados-Dollar (BDS$)

1 Barbados-Dollar = 100 Cents.

Derzeitiger Kurs:

1 Euro = ca. 2,30 BDS$

1 US-$ = ca. 2,02 BDS$

Hinweise

Bei den unten aufgeführten Umrechnungskursen handelt es sich um Devisenkurse der Deutschen Bundesbank, die die Preisnotierung des Euro und des US-Dollar in der Währung des Reiselandes angibt. Mit Devisenkursen werden z.B. Rechnungen unterschiedlicher Währungen gegeneinander verrechnet. (Im Gegensatz zum Sortenkurs wird hier jedoch nicht der Wert angegeben, den man in Deutschland am Bankschalter für einen Euro oder US-Dollar erhält.)

Devisenbestimmungen/Umtausch

Einfuhr Fremdwährung: unbeschränkt. US-$ empfohlen.

Einfuhr Landeswährung: unbeschränkt (jedoch nur kleine Beträge sinnvoll)

Deklaration: Ja - bei der Einfuhr von Fremd- und Landeswährung

Ausfuhr Fremdwährung: in Höhe der deklarierten Einfuhr abzüglich der umgetauschten Beträge. Für Einwohner von Barbados gelten andere Bestimmungen.

Ausfuhr Landeswährung: Nicht erlaubt für Nichteinwohner von Barbados. Für Einwohner von Barbados gelten andere Bestimmungen.

Umtauschempfehlung: im Reiseland

Umtausch: Es kann fast überall direkt in US-$ bezahlt werden.

Internationale Kreditkarten: Ja - werden von größeren Hotels und Geschäften in den Urlaubsgebieten akzeptiert.

Reiseschecks: Ja - in US-$ - werden von Banken, größeren Geschäften und Hotels angenommen. Bitte beachten: Grundsätzlich ist die Akzeptanz von Reiseschecks weltweit rückläufig.

Auskunftstellen

Barbados Tourism Authority
One Barbados Place

Warrens
St. Michael /Barbados, W.I. BB12001
(001 246) 535 37 99
(001 246) 535 37 00
www.barbados.org
btmiinfo@visitbarbados.org

Barbados Chamber of Commerce and Industry
Braemar Court

Deighton Road
St. Michael /Barbados, W.I.
(001 246) 620 29 07
(001 246) 620 47 50
www.barbados.org
bcci@barbadoschamber.com

Botschaften und Konsulate

Von Deutschland

zuständig Port-of-Spain/Trinidad+Tobago:

Embassy of the Federal Republic of Germany
19 St. Clair Avenue

St. Clair
Port-of-Spain
Embassy of the Federal Republic of Germany
P.O. Box 828
Port-of-Spain/Trinidad, W.I.
(001 868) 628 16 30/31/32
www.germanemb-portofspain.de
info@ports.diplo.de
Amtsbezirk: Anguilla, Antigua + Barbuda, Barbados, Brit. Jungferninseln, Dominica, Grenada, Guyana, Montserrat, St. Kitts + Nevis, St. Lucia, St. Vincent und die Grenadinen, Suriname, Trinidad + Tobago

Von Deutschland

außerdem in Barbados:

Honorary Consul of the Federal Republic of Germany
Pasea Financial Centre, Suite 1, Corner Harts Gap and Dayrells Road
BB14030
Christ Church /Barbados
(001 246) 427 18 76
bridgetown@hk-diplo.de
Amtsbezirk: Barbados

Übergeordnete Auslandsvertretung:

Botschaft Port-of-Spain/Trinidad und Tobago

Botschaft von Barbados
166, Avenue Franklin D. Roosevelt
1050
Brüssel /Belgien
(0032 2) 732 32 66
(0032 2) 737 11 70; 737 11 71
www.foreign.gov.bb
brussels@foreign.gov.bb
Mo bis Fr 10.30-15.30 Uhr

Honorargeneralkonsulat von Barbados
Seitzstraße 9-11
80538
München
Honorargeneralkonsulat von Barbados

c/o Regine Sixt
Zugspitzstr. 1
82049 Pullach
(0 89) 21 57 84 23
(0 89) 21 57 86 30
office@honoraryconsulgeneral-barbados.de
Mo bis Fr 9-17 Uhr
(keine Visumerteilung)

Ärztliche Hilfe

ST. MICHAEL: Wellington Medical Clinic, Dr. Adrian Lorde (spricht Englisch), Wellington Street,, St. Michael, Tel. 436 93 60.

ST. JOSEPH:Horsehill Medical Clinic, Dr. Raymond Forde, St. Joseph, Tel. 433 38 89.

Sehenswertes

Bridgetown

Die Hauptstadt wurde 1628 von britischen Kolonisten gegründet. Zentral liegt der Trafalgar Square, eine Miniaturausgabe des berühmten Londoner Platzes, die sogar eineine Statue von Admiral Nelson aufzuweisen hat. An diesem Platz steht auch das Parlamentsgebäude. Einen Spaziergang wert sind der "Queens Park", wo ein über tausend Jahre alter Baum steht, und die "Fountains Gardens". Deren Springbrunnen stammt aus dem Jahre 1865, die umliegenden Gärten wurden 17 Jahre später angelegt. In "Pelican Village" verkaufen einheimische Künstler ihre Werke.

Harrison´s Cave

Ein faszinierendes Naturschauspiel: Durchsickernde Regentropfen haben in einer unterirdischen Grotte einen eindrucksvollen steinernen Wald mit unzähligen Stalaktiten und Stalagmiten geschaffen. Man entdeckt auch Bäche, kleine Seen und Wasserfälle. Eine kleine Bahn führt den Besucher durch die Tropfsteinhöhlen.

Zuckermuseum

Im "Sugar Museum" in St. James erfährt man alles über die Geschichte der Zuckerrohrplantagen, aber auch, wie aus Zucker Rum hergestellt wird. Der wohl älteste noch vorhandene Rum der Welt ist hier der über 300 Jahre alte Mount Gay. In der Rumfabrik in St. Michael werden Besucher in die Geheimnisse des Destillierens eingeweiht.

Windmühlen

Früher drehten sich auf Barbados 400 Windmühlen. Sie wurden 1640 aus den Niederlanden eingeführt und zum Mahlen von Zuckerrohr benutzt. Die meisten Mühlen sind verschwunden oder teilweise abgerissen. Ein vollständig intaktes Exemplar ist die "Morgan Lewis Sugar Mill".

Plantagen

In mehreren großen, mit authentischen Möbeln eingerichteten Villen der Plantagenbesitzer kann man sich einen Eindruck verschaffen, wie die Zuckerbarone im Kolonialzeitalter lebten. Eine der ältesten Plantagen ist St. Nicholas Abbey (in St. Peter), andere Beispiele sind Villa Nova (in St. John) und Sunbury House (in St. Philip).

Golfen auf Barbados

Barbados hat drei Golfplätze an der Westküste. Die drei Plätze an der Westküste heißen Sany Lane (9 Loch), Westmoreland (27 Loch), Almond Beach (9 Loch). Ein vierter liegt im Süden der Insel. Dieser Platz heißt Club Rockley, ist ein neun-Loch Platz und ist kostenlos zu benützen. Auch die Golfschläger können kostenlos geliehen werden.

Piratenfahrten

Wer die Piratengeschichte von Barbados kennenlernen möchte, macht einen Ausflug mit der "Jolly Roger" oder der "Bajan Queen". Auf der Fahrt kann man sich wie ein waschechter Seeräuber an einem Tau vom Schiff herabschwingen und zu einem Schiffswrack tauchen.

Wassersport auf Barbados

Die Küste besteht zu 85 Prozent aus Stränden mit feinem, weißem Sand. Vor allem die West- und Südküste sind wegen der ruhigen See beliebt. Die Unterwasserwelt der Insel mit Korallenriffen und vielen bunt schillernden Fischen ist ein Paradies für Taucher. Drei Schiffswracks warten darauf, besucht zu werden: die "Stavronikita" im Folkstone Underwater Park bei St. James, ein Schlepper in Carlisle Bay und ein Dampfschiff. Viele Hotels bieten Tauchkurse an. Andere Wassersportarten sind Windsurfen, Katamaransegeln, Wasserski und Parasailing. Vor allem die Südküste eignet sich zum Windsurfen. Ein Begriff unter Wellensurfern ist das Fischerdorf Bathsheba in St. Joseph, wegen seiner schäumenden Brandung "Suppenschüssel für Surfer" genannt.

Reisehinweise

Segler sollten beachten, dass Raubüberfälle auf Schiffe sporadisch vorkommen. Notrufe über 211 (Polizei) oder 536 29 00 (Küstenwache) sind möglicherweise zuverlässiger als Rufe über mobilen Seefunk.

Weitere Informationen zur Sicherheitssituation im Reiseland sind auf den Internetseiten des Auswärtigen Amts zu finden.

Bitte beachten Sie auch den Abschnitt "Allgemeine Vorsichtsmaßnahmen".

Allgemeine Vorsichtsmaßnahmen

Bargeld und Wertgegenstände sollten nur im unbedingt erforderlichen Umfang mitgeführt werden. Dieses ist besonders auf Märkten, bei Karnevalveranstaltungen und anderen größeren Menschenansammlungen zu beachten. Auf das Tragen von Schmuck sollte verzichtet werden. Reisegepäck sollte nie unbeaufsichtigt bleiben.

Wichtige Dokumente sollten nur als Kopie mitgenommen und die Originale im Hotelsafe aufbewahrt werden.

Grundsätzlich wird zu Vorsicht bei Spaziergängen in wenig belebten Vierteln und Parks, besonders nach Einbruch der Dunkelheit, geraten.

Bei Verstößen gegen die Drogengesetzgebung drohen hohe Geld- oder Haftstrafen.

Es ist dringend zu empfehlen, ca. 2 Stunden vor dem planmäßigen Abflug am Flughafen einzuchecken.

Hurrikan-Saison: In den Bundesstaaten im Süden der USA, in Mexiko, Zentralamerika sowie in der Karibik ist jeweils in der Zeit von Juni bis November mit Hurrikans zu rechnen. Kennzeichen dieser tropischen Wirbelstürme sind u.a. Windgeschwindigkeiten in Orkanstärke, starke Regenfälle und unter Umständen auch Erdrutsche. Informationen dazu gibt es bei örtlichen Wettervorhersagen oder im Internet, beispielsweise unter www.nhc.noaa.gov und www.wunderground.com/tropical. Den Anordnungen der Sicherheitsbehörden ist Folge zu leisten.

SPERR-NOTRUF: Deutsche können ihre Girocards, Kreditkarten, Handys und einige andere elektronische Berechtigungen über die Sperr-Notruf-Nummer ++49 116 116 (aus dem Ausland neben ++49 116 116 auch ++49 30 4050 4050 wählbar) rund um die Uhr sperren lassen. Der Anrufer wird mit den Herausgebern der jeweiligen Medien verbunden, sofern diese sich dem Sperr-Notruf angeschlossen haben. Eine Liste der angeschlossenen Herausgeber ist im Internet unter www.sperr-notruf.de zu finden.

Ebenso ist es möglich, die Online-Ausweisfunktion (elektronischer Identitätsnachweis - eID) des neuen Personalausweises unter den oben genannten Nummern sowie unter 0180 1 333 333 (Bürgerservice des Bundesinnenministeriums) sperren zu lassen.

Grenada

Landesdaten

Lage

Grenada ist ein selbstständiger Staat im britischen Commonwealth und liegt in der Karibik, und zwar nördlich von Trinidad und Tobago und südlich von St. Vincent.

Der Staat Grenada besteht aus den Inseln Grenada, Carriacou und Petit Martinique.

Fläche: 344,5 km², davon die Insel Grenada 311 km².

Verwaltungsstruktur: 6 Verwaltungsbezirke.

Einwohner

Bevölkerung: ca. 103.300

Städte:

St. George´s (Hauptstadt) ca. 3.900

Gouyave ca. 3.000

Grenville ca. 2.000

Victoria ca. 2.000

Sprache

Die Amtssprache auf Grenada ist Englisch. Eine Bevölkerungsminderheit spricht Patois, eine französisch-afrikanische Mundart.

Zeitverschiebung

Mitteleuropäische Zeit (MEZ) -5 Stunden

Während der europäischen Sommerzeit beträgt der Zeitunterschied -6 Stunden.

Stromspannung

220 Volt Wechselstrom, 50 Hertz.

Es empfiehlt sich, einen Adapter mitzunehmen.

Telefon/Post

Telefon

Die Vorwahl für Ferngespräche von Deutschland, Österreich und der Schweiz nach Grenada ist 001473, die Rufnummer ist unmittelbar danach zu wählen. Die Vorwahl von Grenada nach Deutschland ist 01149, nach Österreich 01143 und in die Schweiz 01141.

Öffentliche Telefone funktionieren mit Münzgeld und Telefonkarten, zum Teil auch mit Kreditkarten.

NOTRUFNUMMERN: Polizei 911, Unfallrettung 434, Feuerwehr 911.

Mobilfunk

Netztechnik: GSM 850/900/1800/1900.

Derzeit gibt es Roamingverträge mit Anbietern in Grenada von E-Plus, O2 und Telekom Deutschland.

GSM 1900-fähig sind Triband- oder Quadband-Handys. Für die Netztechnik GSM 850 wird ein Quadband-Handy benötigt.

Internet

Länderkürzel: .gd

Feiertage

1. Januar (Neujahr), 7. Februar (Unabhängigkeitstag), 19. April (Karfreitag), 22. April (Ostermontag), 1. Mai (Tag der Arbeit), 10. Juni (Pfingstmontag), 20. Juni (Fronleichnam), 5. August (Tag der Sklavenbefreiung), 12. und 13. August (Karneval), 25. Oktober (Erntedankfest), 25. Dezember (Weihnachten), 26. Dezember (Boxing Day).

Die Hauptferienzeit geht von Mitte Juli bis Mitte September. Die Oster- und Weihnachtswoche sind für Geschäftsbesuche wenig geeignet.

Öffnungszeiten

Banken: Mo bis Do 8-15 Uhr, Fr 8-17;

Post: Mo bis Do 8-16 Uhr, Fr 8.16.30 Uhr;

Geschäfte: in der Regel Mo bis Fr 8-16 Uhr, Sa 8-13 Uhr;

Büros: Mo bis Fr 8-12, 13-16 Uhr

Kleidung

Leichte, atmungsaktive Sommerkleidung ist ganzjährig angebracht. Für die Abende, besonders von Dezember bis März, braucht man unter Umständen auch leichte Wollsachen oder eine Jacke. Eine gute Sonnenbrille sowie Regenschutz sollte in keinem Koffer fehlen. Bade- und Strandkleidung sollte nur am Strand getragen werden.

Geschichte/Politik

Es war im Jahre 1498, als Christoph Kolumbus als erster Europäer Grenada sichtete. Europäische Siedler kamen aber erst viel später auf die Insel. Während des 18. Jahrhunderts wechselten sich Briten und Franzosen als Besitzer der Insel mehrfach ab: 1674 wurde sie französische 1763 britische, 1779 wieder französische Kolonie. 1783 ging Grenada endgültig an die Briten über. Seit 1974 ist die Insel unabhängig, aber ein Mitglied im Commonwealth. Das Staatsoberhaupt, der Generalgouverneur, wird von der englischen Königin ernannt.

Wirtschaft

Die Insel hat kaum Industrie. Es gibt aber einige kleine Betriebe, die Agrarprodukte verarbeiten. Einiges Geld bringt der Schiffsbau auf den Nachbarinseln, vor allem auf Carriacou, ein.

Der Export von landwirtschaftlichen Produkten macht Schwierigkeiten, weil die Konkurrenz anderer Inseln groß ist. Man züchtet Muskatnüsse (ein Drittel der Weltproduktion), Bananen, Zitrusfrüchte, Kokosnüsse, Zuckerrohr und Kakao. In den letzten Jahren hat man sich wieder stärker auf die Fischereiwirtschaft besonnen.

Inzwischen spielt der Tourismus eine wichtige Rolle. Viele Kreuzfahrtschiffe legen auf Grenada an.

Religion

Etwa 53 Prozent der Bevölkerung sind katholisch, 14 Prozent sind Anglikaner. Ansonsten gibt es noch Adventisten und Pfingstler auf Grenada.

Vegetation

Grenada ist eine der tropischsten und vegetationsreichsten Inseln der Karibik. Der Bewuchs stellt zum Teil regelrechten Urwald dar, in dem zahllose Pflanzenarten zu Hause sind. Dazwischen erstrecken sich die Plantagen mit Muskat, Bananen, Mangos, Weintrauben, Papayas, Kakao und Zitrusfrüchten. Auch etwas Zuckerrohr wächst hier. An der Küste stehen rund um die Insel viele Palmen.

Außerdem ist Grenada seit langem als die Karibische Gewürzinsel bekannt. Dies rührt vor allem von den Muskatnüssen her, die von hier in alle Welt geliefert werden.

Tierwelt

Große, wild lebende Tiere sieht man auf Grenada nicht. Auf der Insel leben hauptsächlich Manicous (eine Art Opossum), Ägutis (hasengroße Nagetiere), Mona-Meerkatzen (die aus Afrika eingeführt wurden) und Mangusten (eine andere Katzenart). Es gibt aber auch Schildkröten und Krebse, außerdem viele Vogelarten.

Kulinarisches

In den kleinen Hotels und Restaurants auf Grenada wird die übliche karibische Küche serviert, vermischt mit internationalen Gerichten. Die Bewohner der Insel speisen sehr schlicht - vor allem Knollenpflanzen wie Bataten, Jams und Maniok, dazu viel Gemüse.

Sitten und Gebräuche

Leichte Sommerkleidung ist üblich, doch ist die englische Lebensart unverkennbar: In der Stadt St. George´s sollten Damen keine Shorts tragen. Beim Abendessen in einigen Hotels werden bei den Damen längere Kleider und bei Herren zumindest ein Schlips, in einigen Fällen auch ein Jackett erwartet.

Bei allem britischen Einfluss spürt man aber doch immer wieder, vor allem in der Musik, die alten Bräuche durch. Die Grenadiner hingen einst einem von Sklaven herübergebrachten westafrikanischen Kult an. Der hat sich inzwischen zwar mit dem Christentum vermischt, lässt aber in den Tänzen immer noch Erstaunliches und Fremdartiges erleben. Dies drückt sich besonders stark auf Grenadas Nachbarinsel Carriacou aus - beispielsweise, wenn die Nachkommen der Sklaven dort den großen Trommeltanz aufführen, den einst westafrikanische Zauberer vorführten.

Man feiert gern auf Grenada, wenn auch manchmal etwas ungewohnt: Karneval wird im August gefeiert, Weihnachtslieder singt man zum Rhythmus der Stahltrommeln.

Souvenirs

Die exotischsten Gewürze kann man als nette Mitbringsel überall kaufen - zum Teil originell verpackt.

Klimainformationen

Das Klima auf Grenada ist subtropisch bis tropisch. Die durchschnittliche Jahrestemperatur liegt bei etwa 28°C, wobei in den Monaten von November bis Februar die niedrigsten Temperaturen gemessen werden. Sie liegen dann im Durchschnitt bei etwa 24°C. Man kann auf Grenada zwei Jahreszeiten ausmachen. Die Trockenzeit erstreckt sich auf den Zeitraum von Januar bis Mai, die Regenzeit von Juni bis Dezember. Während der Regenzeit ist mit täglichen Regenschauern, die aber selten länger als 2 Stunden dauern, zu rechnen. Die Luftfeuchtigkeit ist zu dieser Zeit hoch.

Beste Reisezeit

Grenada kann das ganze Jahr über besucht werden. Hauptsaison ist von Mitte Dezember bis Mitte April.

Vorgeschriebene Impfungen

Keine bei Einreise direkt aus Europa.

Gelbfieber bei Einreise aus ENDEMIEGEBIETEN.

GELBFIEBER-ENDEMIEGEBIETE

In AFRIKA:

Äquatorialguinea, Äthiopien, Angola, Benin, Burkina Faso, Burundi, Côte d`Ivoire, Demokratische Republik Kongo (Kinshasa), Gabun, Gambia, Ghana, Guinea, Guinea-Bissau, Kamerun, Kenia, Kongo, Liberia, Mali, Mauretanien, Niger, Nigeria, Ruanda, Senegal, Sierra Leone, Südsudan, Sudan, Togo, Tschad, Uganda, Zentralafrikanische Republik.

In SÜD- und MITTELAMERIKA:

Argentinien, Bolivien, Brasilien, Ecuador, Franz. Guayana, Guyana, Kolumbien, Panama, Paraguay, Peru, Surinam, Trinidad + Tobago, Venezuela.

Empfohlene Impfungen

Hepatitis A, zusätzlich für Individualreisende Typhus.

Informationen zur Malaria

Malaria

Keine.

Verbreitung

Grenada ist malaria-frei.

Währung

Währungseinheit

Währungseinheit: Ostkaribischer Dollar (EC$)

1 Ostkaribischer Dollar = 100 Cents.

Derzeitiger Kurs:

1 Euro = ca. 3,08 EC$

1 US-$ = ca. 2,71 EC$

Hinweise

Bei den unten aufgeführten Umrechnungskursen handelt es sich um Devisenkurse der Deutschen Bundesbank, die die Preisnotierung des Euro und des US-Dollar in der Währung des Reiselandes angibt. Mit Devisenkursen werden z.B. Rechnungen unterschiedlicher Währungen gegeneinander verrechnet. (Im Gegensatz zum Sortenkurs wird hier jedoch nicht der Wert angegeben, den man in Deutschland am Bankschalter für einen Euro oder US-Dollar erhält.)

Devisenbestimmungen/Umtausch

Einfuhr Fremdwährung: unbeschränkt, US-$ in Noten und Reiseschecks empfohlen.

Einfuhr Landeswährung: unbeschränkt

Ausfuhr Fremdwährung: unbeschränkt

Ausfuhr Landeswährung: unbeschränkt

Internationale Kreditkarten: Ja - werden von größeren Hotels, Geschäften und Autovermietern akzeptiert.

Geldautomat: Ja - Bargeldabhebung ist mit Kreditkarten möglich an einigen Geldautomaten auch mit der Girocard (mit Maestro-Zeichen). Reisende sollten sich vor Abreise bei Ihrer Hausbank über eventuelle Beschränkungen bei der Bargeldbeschaffung mit der Girocard informieren.

Reiseschecks: Ja - in US-$ - werden in Banken getauscht. Bitte beachten: Grundsätzlich ist die Akzeptanz von Reiseschecks weltweit rückläufig.

Auskunftstellen

Grenada Board of Tourism
Burns Point
St. George´s
Grenada Board of Tourism


P.O. Box 293
St. George´s/Grenada/W.I.
(001 473) 440 66 37
(001 473) 440 20 01, 440 22 79
www.grenadagrenadines.com
info@puregrenada.com

Botschaften und Konsulate

Von Deutschland

zuständig Port-of-Spain/Trinidad und Tobago:

Embassy of the Federal Republic of Germany
19 St. Clair Avenue

St. Clair
Port-of-Spain
Embassy of the Federal Republic of Germany
P.O. Box 828
Port-of-Spain/Trinidad, W.I.
(001 868) 628 16 30/31/32
www.germanemb-portofspain.de
info@ports.diplo.de
Amtsbezirk: Anguilla, Antigua + Barbuda, Barbados, Brit. Jungferninseln, Dominica, Grenada, Guyana, Montserrat, St. Kitts + Nevis, St. Lucia, St. Vincent und die Grenadinen, Suriname, Trinidad + Tobago

Von Deutschland

außerdem auf Grenada:

Honorary Consulate of the Federal Republic of Germany
St. George´s Sugar Apple Hill

Calliste
St. George´s Fontenoy /Grenada
(001 473) 405 41 80
www.grenadagrenadines.com
grenada@hk-diplo.de
Amtsbezirk: Grenada

Übergeordnete Auslandsvertretung:

Botschaft Trinidad und Tobago

Grenada High Commission
The Chapel, Archel Road

West Kensington
London W14 9QH /Großbritannien
(0044 207) 381 48 07
(0044 207) 385 44 15
office@grenada-highcommission.co.uk
Mo bis Fr 9-17 Uhr (konsularische Anfragen Mo bis Fri 10-12 Uhr)

Sehenswertes

St. George´s

Die Hauptstadt ist eine der malerischsten Städte in der Karibik. Das gilt auch für den Hafen, eine lange Bucht, um die ringsum die wichtigsten Gebäude stehen. St. George´s wurde von Franzosen wie von Engländern erbaut; man sieht die unterschiedliche Architektur. Aus Frankreich kam ein Landhausstil des 18. Jahrhunderts, aus Großbritannien der Georgianische und Viktorianische Stil des 19. Jahrhunderts. Sehr farbenfroh und lebendig sind die Märkte in St. George´s. Hinter der Bucht erheben sich halbkreisförmig die Hügel der Stadt. Auf diesen Hügeln stehen aus französischer Kolonialzeit zwei solide Festungen - Fort George und Fort Frederick. Bei Fort George erlaubt die strategisch beherrschende Lage nun eine großartige Aussicht ringsum. Man sieht an den Bauten aber auch noch viel Festungsarchitektur - mit Tunnels, steilen Treppen und schmalen Gängen.

Grand Etang National Park

Hoch im tropischen Regenwald stößt man innerhalb der vulkanischen Bergwelt auf einen Kratersee, der von sehr exotischer Flora umgeben ist. Den Nationalpark hat man weniger aus ökologischen Gründen ausgesucht, sondern vor allem, um Besuchern die Natur der Insel zu erklären. Im Informationszentrum des Parks wird dies durch Bild und Ton unterstützt. Durch den Park führen Wanderwege.

Baden auf Grenada

Der größte und längste Strand auf Grenada, der keinen eigenen Namen hat, liegt am südlichen Ende der Insel, 5 km von der Hauptstadt St. George´s entfernt. Der Strand ist fast 4 km lang, besteht aus hellem Sand und wird in seiner vollen Länge von Palmen gesäumt, sodass man immer genügend Schatten findet. Der Strand fällt sehr flach ab, ist also für Nichtschwimmer und Kinder gefahrlos benutzbar. Brandung ist unbekannt. Es ist zwar der schönste, aber nur einer der zahlreichen Strände auf Grenada. Vorzugsweise an der West- und Südküste findet man viele Bademöglichkeiten; die Strände im Südwesten sind mit Hotels oder Ferienhäusern besiedelt. Im Norden und Osten liegen völlig menschenleere Strandabschnitte, nur ist es nicht ganz einfach, dort hinzukommen.

Golfen auf Grenada

In der Nähe des Grand Anse Beach liegt ein neun-Loch Golfplatz, der für alle Gäste der Insel zugänglich ist.

Carriacou

Auf Grenadas großer Nachbarinsel ist es interessant, den Bootsbauern zuzusehen, die heute, wie vor Generationen, hölzerne Schoner bauen und zu Wasser lassen. Die bunt bemalten Boote pendeln dann zwischen den Inseln und transportieren auf ihren vollen Decks Passagiere und Fracht, die großen weißen Segel im Wind aufgebläht. Die Insel hat mehrere Ortschaften. Die größte, eine kleine Stadt, heißt Hillsborough und liegt an einer weiten Bucht. Carriacou führt seit Jahrhunderten ein ganz ruhiges Dasein. Man trifft hier vor allem Segler, Angler und Taucher an.

Petit Martinique

Diese Nachbarinsel, die bisher kaum von Touristen besucht wird, ist sehr natürlich und unberührt. Einst war diese Insel ein Vulkan, von dem nur die Spitze aus dem Wasser schaut. Von deren höchster Stelle hat man einen großartigen Blick über die Grenadinen-Inseln.

Reisehinweise

Segler sollten beachten, dass Raubüberfälle auf Schiffe sporadisch vorkommen. Notrufe über 911 (Mobiltelefon) sind möglicherweise zuverlässiger als Rufe über mobilen Seefunk.

Weitere Informationen zur Sicherheitssituation im Reiseland sind auf den Internetseiten des Auswärtigen Amts zu finden.

Bitte beachten Sie auch den Abschnitt "Allgemeine Vorsichtsmaßnahmen".

Allgemeine Vorsichtsmaßnahmen

Die Kriminalitätsrate in Grenada verzeichnet vor allem bei Gewaltverbrechen einen deutlichen Anstieg.

Reisende sollten ihre Wertsachen eng am Körper tragen und auf Schmuckstücke ganz verzichten.

Außerdem wird dazu geraten, Original-Dokumente im Hotelsafe zu lassen und nur Kopien mit sich zu führen.

Einsame Gegenden sollten im Allgemeinen, aber besonders nach der Abenddämmerung, unbedingt gemieden werden.

Im Straßenverkehr von Grenada empfiehlt sich, aufgrund der engen und maroden Straßen und der chaotischen Fahrweise der einheimischen Verkehrsteilnehmer, ein zurückhaltender Fahrstil.

Der Konsum sowie der Handel mit Drogen, in jeglicher Form und Menge, ist strikt verboten. Es drohen hohe Geld- und Haftstrafen.

Hurrikan-Saison: In den Bundesstaaten im Süden der USA, in Mexiko, Zentralamerika sowie in der Karibik ist jeweils in der Zeit von Juni bis November mit Hurrikans zu rechnen. Kennzeichen dieser tropischen Wirbelstürme sind u.a. Windgeschwindigkeiten in Orkanstärke, starke Regenfälle und unter Umständen auch Erdrutsche. Informationen dazu gibt es bei örtlichen Wettervorhersagen oder im Internet, beispielsweise unter www.nhc.noaa.gov und www.wunderground.com/tropical. Den Anordnungen der Sicherheitsbehörden ist Folge zu leisten.

Seebeben und damit zusammenhängende Tsunamis können nicht ausgeschlossen werden, da Unterwasservulkane in der Nähe Grenadas derzeit aktiv sind. Reisende sollten sich über die lokalen Medien über die aktuelle Lage informieren. Mögliche Informationsquellen sind auch die Webseiten der US Federal Emergency Management Agency http://www.ready.gov/earthquakes und des Pacific Tsunami Warning Center http://ptwc.weather.gov/.

SPERR-NOTRUF: Deutsche können ihre Girocards, Kreditkarten, Handys und einige andere elektronische Berechtigungen über die Sperr-Notruf-Nummer ++49 116 116 (aus dem Ausland neben ++49 116 116 auch ++49 30 4050 4050 wählbar) rund um die Uhr sperren lassen. Der Anrufer wird mit den Herausgebern der jeweiligen Medien verbunden, sofern diese sich dem Sperr-Notruf angeschlossen haben. Eine Liste der angeschlossenen Herausgeber ist im Internet unter www.sperr-notruf.de zu finden.

Ebenso ist es möglich, die Online-Ausweisfunktion (elektronischer Identitätsnachweis - eID) des neuen Personalausweises unter den oben genannten Nummern sowie unter 0180 1 333 333 (Bürgerservice des Bundesinnenministeriums) sperren zu lassen.

Antigua und Barbuda

Karte Antigua und Barbuda

Landesdaten

Lage

Antigua und Barbuda ist ein selbstständiger Staat im britischen Commonwealth und liegt in der Karibik, und zwar im nördlichen Teil der Kleinen Antillen. Die nächsten Nachbarn sind im Norden die Jungfern-Inseln und im Süden Guadeloupe/Martinique und Dominica. Die Insel Barbuda liegt etwa 40 km nördlich von Antigua.

Fläche: 442 km².

Verwaltungsstruktur: 6 Bezirke (Saint George, Saint John´s, Saint Mary, Saint Paul, Saint Peter, Saint Philip), 2 Dependencies (Barbuda, Redonda).

Einwohner

Bevölkerung: ca. 88.000

Städte: St. John´s (Hauptstadt) ca. 24.500, Codrington auf Barbuda ca.2.000.

Sprache

Die Amtssprache ist Englisch; Umgangssprache ist jedoch Kreolisch.

Zeitverschiebung

Mitteleuropäische Zeit (MEZ) -5 Stunden

Während der europäischen Sommerzeit beträgt der Zeitabstand -6 Stunden.

Stromspannung

220 und 110 Volt Wechselstrom, 60 Hertz.

Auf Antigua/Barbuda werden meist amerikanische Blattstecker verwendet. Man sollte deswegen auf jeden Fall einen Adapter mitführen.

Telefon/Post

Telefon

Die Vorwahl von Deutschland, Österreich und der Schweiz nach Antigua ist 001268, die Vorwahl von Antigua und Barbuda nach Deutschland ist 01149, nach Österreich 01143 und in die Schweiz wählt man 01141 vor. Telefonieren kann man von den Hotels aus und in Telefonzellen. Münztelefone sind selten, es überwiegen Kartentelefone.

NOTRUFNUMMERN: Polizei, Unfallrettung und Feuerwehr 999, 991 oder 911.

Mobilfunk

Netztechnik: GSM 850/900/1900.

Derzeit gibt es Roamingverträge mit Anbietern in Antigua und Barbuda von E-Plus, O2, Telekom Deutschland und Vodafone.

Für die Netztechnik GSM 1900 wird ein Triband- oder Quadband-Handy benötigt.

GSM 850-fähig sind nur Quadband-Handys.

Internet

Länderkürzel: .ag

Feiertage

1. Januar (Neujahr), 6. April (Karfreitag), 9. April (Ostermontag), 7. Mai (Tag der Arbeit), 28. Mai (Pfingstmontag), 1. Juli (Gedenktag für V.C. Bird), 6. u. 7. August (Karneval, erster Montag und erster Dienstag im August), 1. November (Unabhängigkeitstag), 25. und 26. Dezember (Weihnachten).

Die Hauptferienzeit ist zwischen Mitte Juli und Mitte September.

Öffnungszeiten

Banken: Mo bis Do 9-15 Uhr, Fr 9-16 Uhr;

Geschäfte: Mo bis Sa 8.30-12, 13-17 Uhr (manche Läden haben donnerstags und samstags nur vormittags geöffnet);

Behörden: Mo bis Do 8-16.30 Uhr, Fr 8-15 Uhr;

sonstige Büros: Mo bis Fr 8-12, 13-16.30 Uhr

Kleidung

Das ganze Jahr über sollte man leichte Sommerkleidung mitnehmen, die atmungsaktiv und leicht waschbar sein sollte. Für die Abende, besonders von Dezember bis März, sind leichte Wollsachen nicht unpraktisch, da es abends doch manchmal etwas kühl werden kann. In erstklassigen Hotels und in Kasinos benötigen Herren abends Jackett und Krawatte. Auch Regenbekleidung sollte man ganzjährig mitnehmen. Eine gute Sonnenbrille ist unerlässlich. Bade- und Strandkleidung sollte man nur am Strand oder am Swimming-Pool tragen.

Karte Antigua und Barbuda

Geschichte/Politik

Früher gehörten Antigua und Barbuda zusammen mit St. Kitts und Nevis zu den British Leeward Inseln und damit zum Britischen Commonwealth. Die Ureinwohner, die Kariben-Indianer, wurden im Laufe der Auseinandersetzungen der Kolonialmächte ausgerottet. Seit 1981 sind die Inseln unabhängig.

Wirtschaft

Anfang der 60er Jahre begann der Ausbau des Tourismus auf Antigua. Nach einer großen Bauphase Ende der 80er Jahre ist heute der Tourismus der wichtigste Devisenbringer des Landes. Um eine Diversifizierung zu erreichen, werden andere Industrien, wie die Landwirtschaft, die Textilindustrie, die Rumproduktion und das Finanzwesen, verstärkt gefördert. In der Landwirtschaft wird vor allem Zuckerrohr angebaut.

Religion

Die Bevölkerung der Inseln sind überwiegend Christen. Die verschiedenen Konfessionen, die es auf den Inseln gibt, sind die Anglikaner, Katholiken, Baptisten und Methodisten.

Vegetation

Auf der Insel wachsen fast alle tropischen Früchte, darunter auch Papayas, Mangos und Guaven. Sie gedeihen im Schutz mächtiger Blätterdächer aus Flammenbäumen, Hibisken und Jakarandas. Natürlich gibt es auf den Inseln Dutzende verschiedener Palmenarten.

Tierwelt

Bemerkenswert ist die Unterwasserwelt der Korallenriffe der beiden Inseln.

Karte Antigua und Barbuda

Kulinarisches

Neben der internationalen Küche gibt es zahlreiche einheimische Spezialitäten, die oft würzig scharf sind. Spezialitäten aus dem Meer sind Hummer und Schnapperfisch. Typisch ist auch der Eintopf "Pepperpot", ein Maisbrei mit Salzfisch "Funghi" und "Goatwater" (Eintopf mit Ziegen- und Hammelfleisch). Bei den Getränken ist der Rum selbstverständlich, oft als Mixgetränk mit frischen Fruchtsäften. Es gibt auf den Inseln ein einheimisches, aus Meerwasser gebrautes Bier, "Wadadli".

Sitten und Gebräuche

Der wichtigste Höhepunkt des Jahres ist der Karneval, der Ende Juli/Anfang August als Mitsommerfest gefeiert wird. 10 Tage lang gibt es auf Antigua Paraden, Umzüge, farbenprächtigste Kostüme der Mitwirkenden bei typisch karibischen Klängen. Der erste Montag und Dienstag im August sind die Höhepunkte dieses Festes, das in seinem Ursprung an die Abschaffung der Sklaverei 1834 erinnert. Bereits in der Nacht zum Montag beginnt um 4 Uhr morgens der wichtigste Umzug, der "J´Ouvert".

Auf Barbuda wird der Karneval, nicht minder ausgelassen, bereits im Juni gefeiert.

Souvenirs

Besonderheiten der Inseln sind Strohartikel, Tonwaren und Stoffe in Batik oder Siebdruck. Liebhaber naiver Malerei finden hier schöne Bilder. Schmuck mit Halbedelsteinen aus Antigua werden gerne gekauft. Zu günstigen Preisen wird auch englisches Porzellan angeboten. Es gibt zwei Shopping-Center, in denen Duty Free eingekauft werden kann: Heritage Quay und Redcliffe Quay.

Klimadiagramm
Karte Antigua und Barbuda

Klimainformationen

Antigua und Barbuda haben subtropisches Klima, das durch die ständig wehenden Seewinde angenehm beeinflusst wird. Die durchschnittlichen Temperaturen im Januar und im Februar liegen bei 25°C, im August und September werden durchschnittlich 28°C gemessen. Die durchschnittliche Luftfeuchtigkeit liegt bei 79 Prozent. Antigua und Barbuda gelten als verhältnismäßig trockene Inseln. Die höchste Regenmenge fällt, meist in Schauern, in der Zeit von September bis Dezember.

Beste Reisezeit

Die Hochsaison auf Antigua/Barbuda ist von Mitte Dezember bis Mitte April, da in dieser Zeit kaum Regenschauer auftreten.

Karte Antigua und Barbuda

Vorgeschriebene Impfungen

Keine bei Einreise direkt aus Europa.

Gelbfieber bei Einreise aus INFEKTIONSGEBIETEN.

GELBFIEBER-INFEKTIONSGEBIETE

ACHTUNG:

Alle Länder innerhalb der Gelbfieber-Endemiezonen können von den Einreisebehörden als INFEKTIONSGEBIETE angesehen werden. Deswegen ist, aus folgenden Ländern kommend, eine Impfung gegen Gelbfieber ratsam.

In AFRIKA:

Angola, Äquatorialguinea, Äthiopien, Benin, Burkina Faso, Burundi, Côte d`Ivoire, Demokratische Republik Kongo, Gabun, Gambia, Ghana, Guinea, Guinea-Bissau, Kamerun, Kenia, Kongo, Liberia, Mali, Niger, Nigeria, Ruanda, Sambia, Sao Tomé + Principe, Senegal, Sierra Leone, Somalia, Sudan, Tansania, Togo, Tschad, Uganda, Zentralafrikanische Republik.

In SÜD- und MITTELAMERIKA:

Argentinien, Bolivien, Brasilien, Ecuador, Französisch Guayana, Guyana, Kolumbien, Panama, Paraguay, Peru, Suriname, Trinidad und Tobago, Venezuela.

Empfohlene Impfungen

Hepatitis A, zusätzlich für Individualreisende Typhus.

Informationen zur Malaria

Malaria

Keine.

Verbreitung

Antigua und Barbuda sind malaria-frei.

Ärztliche Hilfe

ANTIGUA: Dr. Rodney E.L. Williams, Upper Long Street,, St. John´s/Antigua, Tel. 462 21 56.

Karte Antigua und Barbuda

Währung

Währungseinheit

Währungseinheit: Ostkaribischer Dollar (EC$)

1 Ostkaribischer Dollar = 100 Cents.

Derzeitiger Kurs:

1 Euro = ca. 3,10 EC$

1 US-$ = ca. 2,42 EC$

Hinweise

Bei den unten aufgeführten Umrechnungskursen handelt es sich um reine Sortenkurse für den Bargeldtausch am Bankschalter, d.h. sie nennen den aktuellen Wert, den der Reisende beim Umtausch am Bankschalter (Schalterkurse in Deutschland) erhält. Hinzu kommen dann noch die von der jeweiligen Bank abhängigen Umtauschgebühren. Die Kurse sind nicht geeignet zur Umrechnung von Rechnungen etc., da hierfür meist "Devisenkurse" zugrunde gelegt werden.

Devisenbestimmungen/Umtausch

Einfuhr Fremdwährung: unbeschränkt, US-$ empfohlen.

Einfuhr Landeswährung: unbeschränkt

Deklaration: Ja - bei Ein- und Ausfuhr von Landes- und Fremdwährung erforderlich.

Ausfuhr Fremdwährung: in Höhe der deklarierten Einfuhr

Ausfuhr Landeswährung: in Höhe der deklarierten Einfuhr

Internationale Kreditkarten: Ja - werden von den meisten Hotels, internationalen Autovermietern, zahlreichen Restaurants und etlichen Geschäften akzeptiert.

Reiseschecks: Ja - in US-$

Karte Antigua und Barbuda

Auskunftstellen

Antigua and Barbuda Department of Tourism

Queen Elizabeth Highway

St. John´s /Antigua

Antigua and Barbuda Department of Tourism

P.O. Box 363

St. John´s/Antigua, W.I.

(001 268) 462 24 83

(001 268) 462 04 80

www.interknowledge.com/antigua-barbuda

deptourism@antigua.gov.ag

Antigua and Barbuda Chamber of Commerce

7 Redcliffe Street,

St. John´s /Antigua

Antigua and Barbuda Chamber of Commerce

P.O. Box 774

St. John´s/Antigua W.I.

(001 268) 462 45 75

(001 268) 462 07 43

www.interknowledge.com/antigua-barbuda

chamcom@candw.ag

Botschaften und Konsulate

Von Deutschland

zuständig Port-of-Spain/Trinidad und Tobago:

Von Deutschland

außerdem in Antigua und Barbuda:

High Commission for Antigua and Barbuda

45 Crawford Place, 2nd floor

London W1H 4LP/Großbritannien

(0044 20) 72 58 74 86

(0044 20) 72 58 00 70

www.antigua-barbuda.com

enquiries@antigua-barbuda.com

Honorarkonsulat von Antigua und Barbuda

Postfach 1636

61286

Bad Homburg

(0 61 72) 215 13

(0 61 72) 48 85 00

konsulat@antigua-barbuda.de

Di und Do 9-12 Uhr nach telefon. Vereinbarung

(keine Visumerteilung)

Ärztliche Hilfe

ANTIGUA: Dr. Rodney E.L. Williams, Upper Long Street,, St. John´s/Antigua, Tel. 462 21 56.

Karte Antigua und Barbuda

Sehenswertes

Antigua

Zu den Sehenswürdigkeiten der Hauptstadt St. John´s zählt die mächtige Kathedrale, die Mitte des 19. Jahrhunderts als dreischiffige Basilika erbaut wurde. Der weit verzweigte Naturhafen von English Harbour wurde niemals eingenommen. Die früheren Docks und Magazine, auch die Wirkungsstätten von Admiral Nelson, können besichtigt werden.

Barbuda

Die Oberfläche Barbudas besteht aus einem flachen Korallenplateau. Nordwestlich der Insel gibt es hervorragende Tauchmöglichkeiten in den Lagunen und Riffgebieten vor der Insel.

Karte Antigua und Barbuda

Reisehinweise

In Antigua und Barbuda nimmt die Gewaltkriminalität zu. In wenig belebten Vierteln und in Parks größerer Städte wird, besonders in der Zeit nach Sonnenuntergang, zu Vorsicht geraten.

Bitte beachten Sie auch den Abschnitt "Allgemeine Vorsichtsmaßnahmen".

Allgemeine Vorsichtsmaßnahmen

Bargeld und Wertgegenstände sollten nur im notwenigen Umfang mitgenommen werden. Dieses gilt besonders auf Märkten, bei Karnevalveranstaltungen und anderen größeren Menschenansammlungen.

Es wird empfohlen, wichtige Dokumente als Kopie mit sich zu führen und die Originale im Hotelsafe aufzubewahren.

In der Ostkaribik kommt es gelegentlich zu Fällen von Piraterie und Raubüberfällen auf Schiffe. Zuverlässiger als Dringlichkeitsrufe über mobilen Seefunk sind eventuell Notrufe an die Polizei/Küstenwache über 911.

Bei Verstößen gegen die Drogengesetzgebung drohen hohe Geld- oder Haftstrafen. Von Fremden sollten keine Pakete angenommen werden, und Gepäck sollte nicht unbeaufsichtigt stehen gelassen werden.

Hurrikan-Saison: In den Bundesstaaten im Süden der USA, in Mexiko, Zentralamerika sowie in der Karibik ist jeweils in der Zeit von Juni bis November mit Hurrikans zu rechnen. Kennzeichen dieser tropischen Wirbelstürme sind u.a. Windgeschwindigkeiten in Orkanstärke, starke Regenfälle und unter Umständen auch Erdrutsche. Informationen dazu gibt es bei örtlichen Wettervorhersagen oder im Internet, beispielsweise unter www.nhc.noaa.gov und www.wunderground.com/tropical. Den Anordnungen der Sicherheitsbehörden ist Folge zu leisten.

SPERR-NOTRUF: Deutsche können ihre EC-Karten, Kreditkarten, Handys und einige andere elektronische Berechtigungen über die Sperr-Notruf-Nummer ++49 116 116 (aus dem Ausland neben ++49 116 116 auch ++49 30 4050 4050 wählbar) rund um die Uhr sperren lassen. Der Anrufer wird mit den Herausgebern der jeweiligen Medien verbunden, sofern diese sich dem Sperr-Notruf angeschlossen haben. Eine Liste der angeschlossenen Herausgeber ist im Internet unter www.sperr-ev.de zu finden.

Ebenso ist es möglich, die Online-Ausweisfunktion (elektronischer Identitätsnachweis - eID) des neuen Personalausweises unter den oben genannten Nummern sowie unter 0180 1 333 333 (Bürgerservice des Bundesinnenministeriums) sperren zu lassen.

Ausflugsland

Martinique

Landesdaten

Lage

Die Insel Martinique sowie die Inselgruppe Guadeloupe bilden Französisch Westindien; als Übersee-Département gelten sie als Teil des französischen Mutterlandes.

Die Inseln liegen im Karibischen Meer und gehören zu den Kleinen Antillen. Im Norden von Martinique liegt die Insel Dominica (Entfernung ca. 25 km), im Süden liegt die Insel St. Lucia (Entfernung ca. 37 km).

FLÄCHE: Martinique - ca. 1.106 km².

Einwohner

Bevölkerung: ca. 396.400 Einwohner

Städte:

Fort-de-France (Hauptstadt) ca. 90.300

Le Lamentin ca. 39.800

Le Robert ca. 23.900

Schoelcher ca. 21.400

Sainte-Marie ca. 19.500

Le François ca. 19.200

Sprache

Amtssprache ist Französisch; Creole (Kreolisch) gilt als Umgangssprache.

Zeitverschiebung

Mitteleuropäische Zeit (MEZ) -5 Stunden (während der europäischen Sommerzeit -6 Stunden).

Stromspannung

220 Volt Wechselstrom, 50 Hz. Im Gebrauch sind französische Stecker (es empfehlen sich Adapter).

Telefon/Post

Telefon

Die Vorwahl von Deutschland, Österreich und der Schweiz nach Martinique ist 00596, danach ist unmittelbar die mit "596" beginnende Telefonnummer zu wählen. Für Telefonate innerhalb von Martinique sowie von Frankreich oder vom Archipel Guadeloupe aus wählt man nur die 10-stellige Teilnehmernummer, die mit "0596" beginnt. In den Telefonzellen werden überwiegend Telefonkarten akzeptiert, die in Shops mit der Aufschrift "télécarte en vente ici" erhältlich sind. Telefonauskünfte erhält man unter Tel. 12.

Die Vorwahl von Martinique nach Deutschland ist 0049, nach Österreich 0043 und die der Schweiz 0041.

NOTRUFNUMMERN: Polizei 17, Unfallrettung 15, Feuerwehr 18, Wasserschutzpolizei 71 92 92.

Mobilfunk

Netztechnik: GSM 900/1800.

Derzeit gibt es Roamingverträge mit Anbietern in Martinique von E-Plus, O2, Telekom Deutschland und Vodafone.

Internet

Länderkürzel: .mq

Feiertage

1. Januar (Neujahr), 22. April (Ostermontag), 1. Mai (Tag der Arbeit), 8. Mai (Tag des Sieges 1945), 22. Mai (Tag der Abschaffung der Sklaverei), 30. Mai (Christi Himmelfahrt), 10. Juni (Pfingstmontag), 14. Juli (Nationalfeiertag; Erstürmung der Bastille), 15. August (Mariä Himmelfahrt), 1. November (Allerheiligen), 11. November (Waffenstillstand von 1918), 25. Dezember (Weihnachten), Höhepunkt der Karnevalszeit ist jeweils eine Woche vor Aschermittwoch.

Öffnungszeiten

Banken: Mo bis Fr 8-12, 14-16 Uhr

Geschäfte: Mo bis Sa 9/10-17 Uhr

Einkaufszentren: Mo bis Sa 9-20/22 Uhr

Post: Mo bis Fr 8-18 Uhr, Sa 8-12 Uhr

Kleidung

Leichte, atmungsaktive Sommerkleidung ist das ganze Jahr über ausreichend. Für die Abende und Ausflüge in die Berge sollten auch leichte Wollsachen mitgenommen werden. Gute Sonnenbrillen und Regenschutz sind ebenso empfehlenswert.

Geschichte/Politik

Im Jahre 1502 entdeckte Kolumbus die Insel Martinique. Hundert Jahre später nahm die französische "Compagnie des Iles d'Ameriques" die Insel in Besitz und siedelte dort Franzosen an. 1674 wurde Martinique französische Kronkolonie. Das Plantagensystem wurde verändert; statt Baumwolle und Tabak baute man nun Zuckerrohr, später auch Kaffee an. Im 17. und 18. Jahrhundert wollten die Briten und auch die Niederländer Martinique haben, aber 1816 wurde die Insel endgültig französischer Besitz. 1854 bekam sie eine gewisse innere Autonomie, seit 1946 ist sie ein französisches Übersee-Departement.

Wirtschaft

Rund ein Viertel des Landes wird landwirtschaftlich bearbeitet. Man erntet vor allem Zuckerrohr und Bananen: Aber auch Ananas, Kakao und Kaffee werden angebaut. Bananen, Zucker und der aus Zucker hergestellte Rum sind denn auch die Hauptexportgüter der Insel. Die Viehzucht spielt eine große Rolle, denn ein Fünftel der Insel besteht aus natürlichem Weideland. Der Wald hingegen kann kaum genutzt werden. Er ist praktisch undurchdringlich.

Industrieunternehmen verarbeiten hauptsächlich Agrarprodukte: Zuckerfabriken, Rumdestillerien und Ananas-Konserven-Firmen. Auch eine Erdölraffinerie arbeitet auf Martinique.

Der Tourismus hat in den vergangenen Jahren zunehmend an Bedeutung gewonnen. Inzwischen ist er die hauptsächliche Einnahmequelle auf Martinique.

Religion

Etwa 88 Prozent der Bevölkerung sind katholisch, eine weitere Religionsgemeinschaft sind die Adventisten.

Vegetation

An vielen Küstenabschnitten wachsen Mangroven. Im Norden der Insel, an der windzugewandten Seite mit relativ viel Regen, steht dichter tropischer Regenwald. An der Leeseite der Berge beträgt der Niederschlag nur ein Fünftel. Dort erstrecken sich Dornstrauch-Savannen. Aber zwischen den Dornenhecken sieht man immer wieder grüne Plantagen. Geradezu üppig ist in manchen Ecken dieser Insel die Blumenpracht. Die Arawak-Indianer, die ersten Bewohner, nannten sie "Madinina", die Blumeninsel. In der Tat gibt es kaum ein Stück Erde, auf dem es nicht grünt und blüht, keinen Hausgarten, der nicht Blumen in üppiger Fülle trägt. Hibiskus, Anthurium, Orchideen, Lilien, Flammenblumen, Lorbeerrosen und andere Tropenblumen gedeihen im Überfluss.

Tierwelt

Wildkaninchen leben hier, auch einige Mungos. Die Zahl der Vögel, die hier zuhause sind, ist weit größer. Vor allem sieht man mehrere Arten von Tauben.

Kulinarisches

Auf Martinique isst man vorzugsweise kreolisch und nach Möglichkeit nicht ohne Rum, der zur Verfeinerung schmackhafter Fleisch-, Fisch- und Gemüsegerichte gerne und viel benutzt wird. Ein auf Martinique typisches Gericht ist Ziegen- oder Lammcurry. Das besteht aus Fleisch, Zwiebeln, Knoblauch, Mango, Kartoffeln, Kürbis und Zucchini. Das Fleisch wird in Erdnussöl angeschmort, mit Weißwein abgelöscht. Dann kommt das Gemüse dazu - und eine gehörige Menge brauner Rum. Als Nachtisch gibt es vielleicht, eine Kokos-Rum-Creme mit allerlei Früchten.

Auch getrunken wird vor allem Rum, der hier in sehr guter Qualität aus dem einheimischen Zuckerrohr produziert wird. Nach alter Tradition trinkt man zur Mittagszeit ein Glas weißen Rum mit Limone, nach Geschmack mit Zuckersirup oder braunem Rohrzucker, das heißt Ti Punch.

Sitten und Gebräuche

Auch auf Martinique bestimmt Musik den Rhythmus des Jahres. Trommeln und Schlaginstrumente spielen dabei eine bestimmende Rolle, denn den Rhythmus brachten einst die Sklaven aus ihrer Heimat mit in die Karibik. Trommeln gaben den Arbeitstakt auf den Feldern an und Klanghölzer begleiteten den Gesang und das rhythmische Singen und Klatschen. Diese urwüchsige, handgemachte Musik kann man heute bei Konzerten, in Folkloreshows und gelegentlich auch ganz ungezwungen am Strand erleben.

Auf die Sklavenzeit zurück geht auch der kreolische Schmuckstil. Die traditionelle Kleidung der Kreolinnen sieht man noch oft bei Folklore-Veranstaltungen oder Festen. Über einem langen weißen Baumwollkleid mit Lochstickerei wird ein bunt karierter Überrock getragen. Diese bunt karierten Stoffe schmücken auch den Kopf der Kreolin. Dabei gibt es viele Arten, die Kopftücher flott, frech oder traditionell zu binden. Endet der Kopftuchknoten mit einem Zipfel, signalisiert dies: "Mein Herz ist noch frei". Stehen zwei Tuchzipfel in die Höhe, heißt die Botschaft: "Mein Herz ist vergeben, aber versuch´s doch mal!" Drei Zipfel sagen klar: "Mein Herz ist nicht mehr frei" und vier Zipfel signalisieren: "Wer mag, findet immer ein Plätzchen."

Souvenirs

Es gibt auf Martinique schöne kunsthandwerkliche Artikel, vor allem aber traditionellen kreolischen Schmuck aus Gold, der seit der Sklavenzeit hier hergestellt wird.

Duty Free

Einreise aus EU-Ländern

Bei unmittelbarer Einreise aus den anderen EU-Ländern (innergemeinschaftlicher Reiseverkehr; trifft nicht zu für die Kanarischen Inseln, außerdem nicht für die britischen Kanalinseln und nicht für Grönland) bestehen keine Beschränkungen/Formalitäten abgabenrechtlicher Art für das Reisegepäck und ausschließlich zu privaten Zwecken mitgeführte Waren. Ausgenommen sind verbotene Waren wie Drogen, Waffen usw. (Besonderheiten s.u.; für Waren zu gewerblichen Zwecken s. Abschnitt "Geschäftsreisende").

Im EU-Mitgliedstaat eingekaufte, bereits versteuerte (sog. verbrauchssteuerpflichtige) Waren können von Privatpersonen (ohne nochmalige Besteuerung) problemlos mitgeführt werden, wenn sie ausschließlich für ihren Eigenbedarf, d.h. nicht zu gewerblichen/kommerziellen Zwecken, erworben wurden.

Für folgende Waren gilt als Richtmenge für den Eigenbedarf:

TABAKWAREN: 800 Zigaretten, 400 Zigarillos (Zigarren mit einem Stückgewicht von höchstens 3 g), 200 Zigarren, 1.000 g Rauchtabak;

ALKOHOLISCHE GETRÄNKE: 10 Liter Spirituosen, 20 Liter sog. Zwischenerzeugnisse (z.B. Campari, Port, Madeira, Sherry), 90 Liter Wein (davon höchstens 60 Liter Schaumwein), 110 Liter Bier.

Eine Überschreitung dieser Richtmengen ist im Einzelfall möglich, wenn nachgewiesen wird, dass auch die größere Menge ausschließlich für den privaten Eigenbedarf bestimmt ist.

Bei anderen mitgeführten, verbrauchssteuerpflichtigen Waren kann bei der Einreise nach bestimmten Kriterien (u.a. die Gründe für den Besitz, Beförderungsart, Unterlagen über die Menge der Waren) geprüft werden, ob sie ggf. zu gewerblichen Zwecken bestimmt sind.

KRAFTSTOFFE für Motorfahrzeuge, die nicht im Hauptbehälter des Fahrzeugs oder in einem geeigneten Reservebehälter mitgeführt werden, können ggf. erneut besteuert werden.

REISENDEN UNTER 17 JAHREN wird keine Steuerbefreiung für Spirituosen und Tabakwaren gewährt.

Einreise aus Drittländern

Bei der Einreise aus anderen als EU-Ländern (Drittländern) ist die zum persönlichen Gebrauch während der Reise benötigte und zur Wiederausfuhr bestimmte Reiseausrüstung sowie der Reiseproviant von Eingangsabgaben befreit.

Ferner sind Waren, die Reisende gelegentlich und ausschließlich zum persönlichen Ge- oder Verbrauch oder für ihren Haushalt oder als Geschenk in ihrem persönlichen Reisegepäck einführen, im Rahmen folgender Mengen und Wertgrenzen abgabenfrei:

200 Zigaretten oder 100 Zigarillos (Zigarren mit einem Stückgewicht von höchstens 3 g) oder 50 Zigarren oder 250 g Rauchtabak;

16 Liter Bier;

4 Liter nicht schäumende Weine;

1 Liter Spirituosen mit einem Alkoholgehalt von mehr als 22 Volumenprozent ODER 2 Liter Spirituosen, Aperitifs aus Wein oder Alkohol, Tafia, Sake oder ähnliche Getränke, mit einem Alkoholgehalt von 22 Volumenprozent oder weniger, oder Schaumwein oder Likörwein;

eine dem persönlichen Bedarf des Reisenden entsprechende Menge an Arzneimitteln;

10 Liter Kraftstoff je Motorfahrzeug im Reservekanister;

andere Waren bis zu einem Gesamtwert von 430 Euro für Flug- und Seereisende, für Einreisende auf anderen Verkehrswegenbis zu einem Gesamtwert von 300 Euro; für Reisende unter 15 Jahren gilt die Freimenge von 150 Euro unabhängig vom Einreiseweg.

DIE ABGABENBEFREIUNG WIRD NICHT GEWÄHRT:

Reisenden unter 17 Jahren für Tabakwaren, Spirituosen, Wein, Schaumwein, Likörwein, Aperitifs und ähnliche alkoholische Getränke.

Klimainformationen

Es herrscht subtropisches Klima. Die durchschnittliche Temperatur schwankt zwischen 22 und 30°C. Es besteht eine hohe Luftfeuchtigkeit. Die heißesten Monate sind Juli bis September. Durch die ständig wehenden Seewinde sind die Temperaturen jedoch gut erträglich. In den Bergen ist es angenehm kühler. Die regenreichste Zeit ist Juli bis November. Mit vielen Niederschlägen ist besonders in den Hochlagen und an den Küsten zu rechnen, die auf der Windseite liegen.

Beste Reisezeit

Martinique ist das ganze Jahr über für Reisen geeignet. Hauptsaison ist während der Monate von Dezember bis April.

Vorgeschriebene Impfungen

Keine bei Einreise direkt aus Europa.

Gelbfieber bei Einreise aus ENDEMIEGEBIETEN.

GELBFIEBER-ENDEMIEGEBIETE

In AFRIKA:

Äquatorialguinea, Äthiopien, Angola, Benin, Burkina Faso, Burundi, Côte d`Ivoire, Demokratische Republik Kongo (Kinshasa), Gabun, Gambia, Ghana, Guinea, Guinea-Bissau, Kamerun, Kenia, Kongo, Liberia, Mali, Mauretanien, Niger, Nigeria, Ruanda, Senegal, Sierra Leone, Südsudan, Sudan, Togo, Tschad, Uganda, Zentralafrikanische Republik.

In SÜD- und MITTELAMERIKA:

Argentinien, Bolivien, Brasilien, Ecuador, Franz. Guayana, Guyana, Kolumbien, Panama, Paraguay, Peru, Surinam, Trinidad + Tobago, Venezuela.

Empfohlene Impfungen

Hepatitis A, zusätzlich für Individualreisende Typhus.

Informationen zur Malaria

Malaria

Keine.

Verbreitung

Martinique ist malariafrei.

Ärztliche Hilfe

FORT-DE-FRANCE: Hopital Pierre Zobda Quitmann, Route de Chateauboeuf, 97200 Fort-de-France/Martinique, Tel. (00596) 596 55 20 00.

Währung

Währungseinheit

Währungseinheit: Euro ( EUR)

1 Euro = 100 Cent.

Derzeitiger Kurs:

1 US-$ = ca. 0,87 EUR

Hinweise

Bei den unten aufgeführten Umrechnungskursen handelt es sich um Devisenkurse der Deutschen Bundesbank, die die Preisnotierung des Euro und des US-Dollar in der Währung des Reiselandes angibt. Mit Devisenkursen werden z.B. Rechnungen unterschiedlicher Währungen gegeneinander verrechnet. (Im Gegensatz zum Sortenkurs wird hier jedoch nicht der Wert angegeben, den man in Deutschland am Bankschalter für einen Euro oder US-Dollar erhält.)

Devisenbestimmungen/Umtausch

Einfuhr Fremdwährung: unbeschränkt

Einfuhr Landeswährung: unbeschränkt

Deklaration: Ja - schriftliche Deklaration bei Ein- und Ausreise ab einem Wert von 10.000 Euro (auch in anderen Währungen, Reiseschecks oder auf Dritte ausgestellte Schecks, Zahlungsanweisungen etc.).

Ausfuhr Fremdwährung: unbeschränkt

Ausfuhr Landeswährung: unbeschränkt

Internationale Kreditkarten: Ja - werden von größeren Hotels, den meisten Geschäften, internationalen Autovermietern akzeptiert.

Geldautomat: Ja - in den größeren Orten vorhanden; Abhebung von Bargeld mit Kreditkarte oder Girocard (mit Maestro-Logo) ist möglich.

Reiseschecks: Nein

Auskunftstellen

Comité Martiniquais du Tourisme
Rond-point des Ecoles
Schoelcher /Martinique
Comité Martiniquais du Tourisme
B.P 7135
Schoelcher/Martinique
(00596) 596 61 83 93
(00596) 596 61 83 92
infos.cmt@martiniquetourisme.com

Chambre de Commerce et d'Industrie de la Martinique
50, Rue Ernest Deproge
97200
Fort-de-France /Martinique
(00596) 596 60 66 68
(00596) 596 55 28 00
contact@martinique.cci.fr

Botschaften und Konsulate

In Deutschland

Visa-Erteilung in Deutschland durch die folgende französische Vertretung:

Französisches Generalkonsulat
Zeppelinallee 35
60325
Frankfurt/M.
(0 69) 79 50 96 46
(0 69) 795 09 60
www.consulatfrance.de/francfort
info@consulfrance-francfort.org
Mo bis Fr 8.45-12 Uhr, außerdem Do 14-15.30 Uhr
(für Visa-Angelegenheiten Bundesrepublik Deutschland)

Von Deutschland

zuständig Paris/Frankreich:

Ambassade de la République fédérale d'Allemagne
24 rue Marbeau
75116
Paris
Ambassade de la République fédérale d’Allemagne
BP 30 221
75364 Paris CEDEX 08 /Frankreich
(0033 1) 53 83 45 02
(0033 1) 53 83 45 00
www.amb-allemagne.fr
Amtsbezirk: Frankreich

Konsularischer Amtsbezirk: Départements Aisne, Calvados, Cher, Côtes-d'Armor, Essonne, Eure, Eure-et-Loir, Finistère, Hauts-de-Seine, Ille-et-Vilaine, Indre, Indre-et-Loire, Loire-Atlantique, Loiret, Loir-et-Cher, Maine-et-Loire, Manche, Mayenne, Morbihan, Nord, Oise, Orne, Paris (Ville de), Pas-de-Calais, Sarthe, Seine-et-Marne, Seine-Maritime, Seine-Saint-Denis, Somme, Val-de-Marne, Val-d'Oise, Vendée, Yvelines;

außerdem die Übersee-Départements Französisch-Guayana, Guadeloupe, Martinique, Mayotte und Réunion;

die Übersee-Territorien Französisch-Polynesien, Neukaledonien, St. Pierre und Miquelon, Wallis und Futuna.

(Zuständige Visabehörde für St. Pierre und Miquelon ist das Generalkonsulat in Montreal/Kanada, für die französischen Hoheitsgebiete im Südpazifik die Botschaft Wellington/Neuseeland.)

Der Leiter der Vertretung ist zugleich als Botschafter in Monaco mit Sitz in Paris akkreditiert.

Von Deutschland

in Visa-Angelegenheiten zuständig:

Embassy of the Federal Republic of Germany
90-92 Hobson Street, Thorndon
6011
Wellington
Embassy of the Federal Republic of Germany
P.O. Box 1687
Wellington 6140/Neuseeland
(0064 4) 473 60 69
(0064 4) 473 60 63
www.deutschebotschaftwellington.co.nz
Amtsbezirk: Neuseeland, Cook-Inseln, Fidschi, Kiribati, Niue, Samoa, Tokelau, Tonga, Tuvalu und das britische Überseegebiet Pitcairn

Ärztliche Hilfe

FORT-DE-FRANCE: Hopital Pierre Zobda Quitmann, Route de Chateauboeuf, 97200 Fort-de-France/Martinique, Tel. (00596) 596 55 20 00.

Sehenswertes

Fort-de-France

In der Hauptstadt Fort-de-France wohnt die Hälfte der gesamten Inselbevölkerung. Die Altstadt wirkt noch ganz ursprünglich. Die Straßen mit den zwei- und dreigeschossigen Häusern sind von quirlendem Leben erfüllt. Sehr reizvoll ist die Markthalle mit eine überwältigenden Vielfalt an Farben, Gerüchen und Geräuschen. In lautem Kreolisch rufen die Händler ihre Früchte und Gewürze aus. Ein Stück weiter nördlich liegt der Fischmarkt. Hier werden Thunfisch, Goldbrassen, Langusten und Krabben frisch vom Fang hergebracht und angepriesen. Aber Fort-de-France bietet mehr. Die Franzosen nennen es "Das Pariser Schaufenster der Karibik", da sich in einigen Straßen Boutiquen und edle Luxusläden aneinander reihen.

Caravelle

Die Halbinsel im Osten von Martinique ist ein Naturreservat. Das Gebiet wurde einst von der Planzer- und Schmugglerfamilie Dubuc bewohnt. Mit falschen Leuchtfeuern führten sie reich beladene Schiffe in die Irre, um sie in der Bucht anzugreifen und auszurauben. Die heißt noch heute "Baie du Trésor" ("Schatzbucht"). Vom Chateau der Dubucs stehen noch Reste. Es gibt in dem Reservat sehr schöne Wanderwege. Der Park ist vor allem von tropischem Trockenwald bestanden, allerdings sind es nicht mehr die ursprünglichen Bäume; hier wurden andere gepflanzt. Der goldbraun und schwarz gefiederte Carouge kann entdeckt werden, eine Vogelart, die fast nur auf Martinique heimisch ist - ebenso wie das seltene Weißkehlchen. Doch am bekanntesten ist ein auffallend gelb-schwarzer Vogel, der Sucrier. Er wird auch in vielen Hausgärten zahm gehalten.

Les Trois-Ilets

Auf dem Landsitz Pagerie ging vor 200 Jahren Joséphine, die spätere Frau Napoleons und Kaiserin Frankreichs, spazieren. Dies war der Besitz ihrer Familie, hier wurde sie als Marie Josephe Tascher de la Pagerie geboren, verbrachte Kindheit und Jugend. Auf dem Anwesen, das liebevoll restauriert wurde, hat man ein Joséphine-Museum untergebracht. Es gibt auch einen Überblick über das Leben auf einer Plantage im 18. Jahrhundert.

Auf dem Gelände legte Golf-Spezialist Robert Trent Jones einen 18-Loch-Golfplatz an, der allerlei natürlich gewachsene Hindernisse wie Flussläufe, Baumgruppen und Wasserstellen einbezieht.

Wandern auf Martinique

Auf Martinique hat man eine ganze Reihe Fußwandertouren ausgearbeitet, die zwischen einem und 22 km lang sind. Die Wege tragen - ganz europäisch - bunte Markierungen. Zum Teil bringen sie einen zu Bademöglichkeiten in Dschungelflüssen. Eine der Wanderungen führt auf den Vauclin, den ältesten (längst erloschenen) Vulkan auf Martinique. Auch Exkursionen durch den tropischen Regenwald sind üblich geworden. Dort gibt es auch Kletterpartien durch Bachläufe abwärts - inklusive dem Rutsch durch einen Wasserfall. Dafür empfiehlt es sich, einen erfahrenen Führer mitzunehmen.

Tauchen vor Martinique

In der Bucht von Saint-Pierre liegt Interessantes für die Taucher auf dem Meeresboden: 15 Schiffswracks. Die Schiffe gingen 1902 unter, als der Vulkan Mont Pelée ausbrach und seine Lava ins Wasser der Bucht schoss. Damals wurde auch die damalige Hauptstadt Saint-Pierre zerstört.

Rumproduktion

Die Geschichte Martiniques ist eng mit dem Zuckerrohr und der Rumproduktion verbunden. Eine Zuckermühle gibt es noch auf der Insel, dazu acht zum Teil große Destillerien mit imposanten Kellergewölben. Man kann sie besuchen und erfährt dort viel über die Geschichte der Zucker- und Rumproduktion sowie über die Menschen, die vom Zucker lebten oder als Plantagenbesitzer wohlhabend wurden. Pointe Vatable ist solch eine ehemalige Destillerie. Dort zeigt man in einem kleinen Museum die Beziehungen zwischen der Insel, dem Zuckerrohr und den Bewohnern.

Reisehinweise

Zurzeit liegt kein Reisehinweis vor.

Allgemeine Vorsichtsmaßnahmen

Hurrikan-Saison: In den Bundesstaaten im Süden der USA, in Mexiko, Zentralamerika sowie in der Karibik ist jeweils in der Zeit von Juni bis November mit Hurrikans zu rechnen. Kennzeichen dieser tropischen Wirbelstürme sind u.a. Windgeschwindigkeiten in Orkanstärke, starke Regenfälle und unter Umständen auch Erdrutsche. Informationen dazu gibt es bei örtlichen Wettervorhersagen oder im Internet, beispielsweise unter www.nhc.noaa.gov und www.wunderground.com/tropical. Den Anordnungen der Sicherheitsbehörden ist Folge zu leisten.

SPERR-NOTRUF: Deutsche können ihre Girocards, Kreditkarten, Handys und einige andere elektronische Berechtigungen über die Sperr-Notruf-Nummer ++49 116 116 (aus dem Ausland neben ++49 116 116 auch ++49 30 4050 4050 wählbar) rund um die Uhr sperren lassen. Der Anrufer wird mit den Herausgebern der jeweiligen Medien verbunden, sofern diese sich dem Sperr-Notruf angeschlossen haben. Eine Liste der angeschlossenen Herausgeber ist im Internet unter www.sperr-notruf.de zu finden.

Ebenso ist es möglich, die Online-Ausweisfunktion (elektronischer Identitätsnachweis - eID) des neuen Personalausweises unter den oben genannten Nummern sowie unter 0180 1 333 333 (Bürgerservice des Bundesinnenministeriums) sperren zu lassen.

Guadeloupe

Landesdaten

Lage

Die Inselgruppe Guadeloupe und die Insel Martinique bilden Französisch Westindien; als Übersee-Departement gelten sie als Teil des französischen Mutterlandes.

Die Hauptinsel Guadeloupe besteht aus den beiden Teilen Basse-Terre und Grande-Terre. Unmittelbar zu Guadeloupe zählen noch die Inseln La Désirade, Marie-Galante und Les Saintes. Bis 2007 gehörten auch St. Barthélemy sowie der nördliche Teil der Insel St. Martin zu Guadeloupe, sie sind jetzt eigene überseeische Gebietskörperschaften.

Die Inseln liegen im Karibischen Meer und gehören zu den Kleinen Antillen.

Fläche: Guadeloupe und die dazugehörigen Inseln ca. 1.630 km².

Einwohner

Bevölkerung: ca. 404.400 (Guadeloupe und dazugehörige Inseln)

Inseln:

Basse-Terre ca. 187.800

Grande-Terre ca. 197.700

Marie-Galante ca. 11.900

Les Saintes ca. 2.900

La Désirade ca. 1.600

Sprache

Die Amtssprache ist Französisch. Als Umgangsprache wird Creole (Kreolisch) gesprochen.

Zeitverschiebung

Mitteleuropäische Zeit (MEZ) -5 Stunden

Während der europäischen Sommerzeit beträgt der Zeitunterschied -6 Stunden.

Stromspannung

220 Volt Wechselstrom, 50 Hertz.

In Guadeloupe werden französische Stecker verwendet. Es empfiehlt sich, einen Adapter mitzunehmen.

Telefon/Post

Post

Es gelten die gleichen Postgebühren wie in Frankreich. Briefmarken sind in den Postämtern und an einigen Zeitungskiosken erhältlich.

Telefon

Die Vorwahl von Deutschland, Österreich und der Schweiz nach Guadeloupe ist 00590, danach ist die mit "590" beginnende Telefonnummer zu wählen. Von Guadeloupe nach Deutschland wählt man 0049, nach Österreich 0043 und in die Schweiz 0041. Für Telefonate innerhalb des Archipels Guadeloupe sowie von Frankreich oder Martinique aus wählt man nur die 10-stellige Teilnehmernummer, die mit "0590" beginnt. Es gibt Telefonkarten auf Guadeloupe, die man in Tabakläden, bei der Post, an Tankstellen und in einigen Geschäften bekommt. Viele öffentliche Telefone funktionieren auch mit Kreditkarten.

NOTRUFNUMMERN: 112 (europäische Notrufnummer) oder Polizei 17, Unfallrettung (SAMU) 15, Feuerwehr 18.

Mobilfunk

Netztechnik: GSM 900/ 1800.

Derzeit gibt es Roamingverträge mit Anbietern in Guadeloupe von E-Plus, O2, Telekom Deutschland und Vodafone.

Internet

Länderkürzel: .gp

Feiertage

1. Januar (Neujahr), 22. April (Ostermontag), 1. Mai (Tag der Arbeit), 8. Mai (Siegestag), 27. Mai (Tag der Abschaffung der Sklaverei), 30. Mai (Christi Himmelfahrt), 10. Juni (Pfingstmontag), 14. Juli (Erstürmung der Bastille), 15. August (Mariä Himmelfahrt), 1. November (Allerheiligen), 11. November (Waffenstillstand von 1918), 25. Dezember (Weihnachten).

Die Karnevalszeit 2019 beginnt auf Guadeloupe etwa am 4. März und dauert bis Aschermittwoch-Abend.

Öffnungszeiten

Banken: Mo bis Fr 8-12, 14-16 Uhr;

Geschäfte: meist Mo bis Fr 9-13, 14-17 Uhr, Sa 9-12 Uhr, Einkaufszentren: häufig Mo bis Sa 9-20/22 Uhr.

Kleidung

Das ganze Jahr über ist leichte, atmungsaktive Sommerkleidung ausreichend. Für die manchmal kühleren Abende und für Ausflüge in die Berge sollte man aber auch leichte Wollsachen mitnehmen. Gute Sonnenbrillen sind unerlässlich. Auch sollte Regenbekleidung nicht vergessen werden.

Geschichte/Politik

Zwar hatte Kolumbus schon 1493 hier angelegt und die Insel zu Ehren eines Heiligtums "Santa Maria de Guadeloupe" getauft, aber die ersten europäischen Kolonisten, meist Franzosen, siedelten sich erst im 17. Jahrhundert an. Immer wieder gab es Streit zwischen Franzosen und Engländern um den Besitz der Insel, aber 1763 wurde entschieden, dass Guadeloupe zu Frankreich gehören sollte. Die Engländer besetzten die Insel noch dreimal: 1794, von 1810 bis 1814 und von 1815 bis 1816. Dann jedoch blieb Guadeloupe in französischem Besitz. Ab 1871 war die Insel im dortigen Parlament vertreten, seit 1946 ist sie ein französisches Übersee-Departement.

Wirtschaft

Auf Guadeloupe gibt es etwa 25.000 Unternehmen - aber fast alle sind klein. Landwirtschaft und das Nahrungsmittel verarbeitende Gewerbe stehen dabei ganz vorn. Zuckerrohr und Bananen waren auf Guadeloupe seit Jahrhunderten die dominierenden Pflanzen, doch mit deren Export geht es abwärts. Man versucht es nun mit der Kultivierung anderer Pflanzen - zum Beispiel mit der Melone, mit der Yamswurzel und dem Maniok.

Inzwischen ist der Fremdenverkehr einer der wichtigsten Sektoren in der Wirtschaft von Guadeloupe. Innerhalb von zehn Jahren stiegen die Einnahmen aus dem Tourismus um 40 Prozent; der Archipel gehört jetzt zu den am stärksten besuchten Zielen der Kleinen Antillen.

Religion

Die Bevölkerung ist mehrheitlich katholisch (ca. 79 Prozent).

Vegetation

Die Pflanzenwelt auf Guadeloupe ist äußerst vielfältig; es gibt rund 300 Baumarten und einige Regenwälder mit tropischen Hölzern. Kokospalme, Königspalme, Riesenbambus, Flammenbaum, Jasminbaum - alles ist vertreten. Hinzu kommen die Blumen wie Hibiskus, Oleander, Bougainvillea, Anthurium, Teerosen und viele andere. Die Mangroven treten in ihrer roten und weißen Hauptart auf. In manchen Küstenzonen wachsen auch wenig bekannte Pflanzen wie der Gift- oder Todesbaum, dessen Stengel, Blätter und Früchte giftigen Latex enthalten.

Tierwelt

Dem Waschbär kann man auf Guadeloupe häufig begegnen. Es gibt aber auch Mangusten, Iguane, Landschildkröten. Originell sind die urzeitlich wirkenden Leguane auf der Nachbarinsel Terre-de-Haut. Außerdem gibt es zahlreiche Vögel, darunter den Schwarzspecht, vier verschiedene Amseln, die schlanke Ringeltaube und auch Perlhühner.

Kulinarisches

Auf Guadeloupe wird vor allem kreolisch gekocht: mit aromatischen Gemüsesorten, tropischen Früchten und der vielseitigen Palette exotischer Gewürze. Hier findet sich der Einfluss vieler Völker auf der Speisekarte wieder; so wird eine typisch französische Soße mit einem indischen Gewürz verfeinert.

Ein guter Einstieg in die kreolische Küche ist die "assiette créole", der kreolische Vorspeisenteller. Ihn zieren unter anderem "accras" (frittierte Stockfischbällchen) und "boudin créole" (fein gewürzte Blutwurst vom schwarzen Schwein). Daneben gibt es auch die "d´Oeuvres à la francaise": mit Krabben gefüllte Avocados oder Papayas. Frische Meeresfrüchte stehen obenan auf jeder Speisekarte. Langusten und Süßwasserkrebse kommen auf den Grill oder werden in Rum, vielleicht auch in Kokosnuss-Soße zubereitet. Es gibt hier sogar eine "Nouvelle cuisine créole", bei der die Spitzenköche der Inseln im Archipel von Guadeloupe zu Wettbewerben antreten.

Was trinkt man? Karibischen Rum. Ob als Apéritif oder Digestif, im Punsch oder als "Planteur" mit Obstsaft. Der "Rum agricole" wird auf den Inseln hergestellt.

Sitten und Gebräuche

Auf Guadeloupe wird viel gesungen und getanzt. Es sind unter anderem Arbeitslieder der Zuckerrohr-Sklaven, die sich mit karibischen und europäischen Melodien verbunden haben. In Guadeloupe sind in den letzten Jahren berühmte Tanz- und Musikgruppen entstanden, die auch in Europa bekannt wurden. Der Höhepunkt traditioneller Festlichkeiten ist der Karneval "Vaval", der mit kostümierten, melasseverschmierten Gestalten gefeiert wird, die wild gestikulierend durch die Straßen rennen. Es gibt dann Zirkusvorführungen, Schönheits- und Tanzwettbewerbe. Eigentlich aber wird auf Guadeloupe das ganze Jahr über gefeiert: In jedem Dorf gibt es am Namenstag des Patrons ein Fest.

Die Landestracht ist noch lebendig - vor allem an Fest-und Feiertagen. Sie ist eine Anpassung alter französischer Provinztrachten an die Gewohnheiten der Antillen: die schwarzen Sklaven übernahmen die Tracht ihrer Herrinnen und Herren und arbeiteten sie nach eigenem Geschmack um. Die Damen tragen zu einem langen Kleid mit sehr weitem Rock, der auf einer Seite geschlitzt ist, Schultertuch und Haube. Diese kann mehrere Spitzen haben. Eine Spitze bedeutet "mein Herz ist noch frei", zwei Spitzen sagen "mein Herz ist nicht mehr frei", drei Spitzen bedeuten "ich habe eine Unmenge von Liebhabern". Auf der Nachbarinsel Martinique ist die Sprache der Zipfel etwas anders.

Souvenirs

Auf den Inseln des Archipels werden Korbwaren hergestellt, kreolische Puppen, Stickereien und Töpferwaren. Das alles wird auf den Straßen, in Ateliers und in kunterbunten Straßenlädchen angeboten. Typisch für die Inseln sind auch Rum-Produkte.

Duty Free

Einreise aus EU-Ländern

Bei unmittelbarer Einreise aus den anderen EU-Ländern (innergemeinschaftlicher Reiseverkehr; trifft nicht zu für die Kanarischen Inseln, außerdem nicht für die britischen Kanalinseln und nicht für Grönland) bestehen keine Beschränkungen/Formalitäten abgabenrechtlicher Art für das Reisegepäck und ausschließlich zu privaten Zwecken mitgeführte Waren. Ausgenommen sind verbotene Waren wie Drogen, Waffen usw. (Besonderheiten s.u.; für Waren zu gewerblichen Zwecken s. Abschnitt "Geschäftsreisende").

Im EU-Mitgliedstaat eingekaufte, bereits versteuerte (sog. verbrauchssteuerpflichtige) Waren können von Privatpersonen (ohne nochmalige Besteuerung) problemlos mitgeführt werden, wenn sie ausschließlich für ihren Eigenbedarf, d.h. nicht zu gewerblichen/kommerziellen Zwecken, erworben wurden.

Für folgende Waren gilt als Richtmenge für den Eigenbedarf:

TABAKWAREN: 800 Zigaretten, 400 Zigarillos (Zigarren mit einem Stückgewicht von höchstens 3 g), 200 Zigarren, 1.000 g Rauchtabak;

ALKOHOLISCHE GETRÄNKE: 10 Liter Spirituosen, 20 Liter sog. Zwischenerzeugnisse (z.B. Campari, Port, Madeira, Sherry), 90 Liter Wein (davon höchstens 60 Liter Schaumwein), 110 Liter Bier.

Eine Überschreitung dieser Richtmengen ist im Einzelfall möglich, wenn nachgewiesen wird, dass auch die größere Menge ausschließlich für den privaten Eigenbedarf bestimmt ist.

Bei anderen mitgeführten, verbrauchssteuerpflichtigen Waren kann bei der Einreise nach bestimmten Kriterien (u.a. die Gründe für den Besitz, Beförderungsart, Unterlagen über die Menge der Waren) geprüft werden, ob sie ggf. zu gewerblichen Zwecken bestimmt sind.

KRAFTSTOFFE für Motorfahrzeuge, die nicht im Hauptbehälter des Fahrzeugs oder in einem geeigneten Reservebehälter mitgeführt werden, können ggf. erneut besteuert werden.

REISENDEN UNTER 17 JAHREN wird keine Steuerbefreiung für Spirituosen und Tabakwaren gewährt.

Einreise aus Drittländern

Bei der Einreise aus anderen als EU-Ländern (Drittländern) ist die zum persönlichen Gebrauch während der Reise benötigte und zur Wiederausfuhr bestimmte Reiseausrüstung sowie der Reiseproviant von Eingangsabgaben befreit.

Ferner sind Waren, die Reisende gelegentlich und ausschließlich zum persönlichen Ge- oder Verbrauch oder für ihren Haushalt oder als Geschenk in ihrem persönlichen Reisegepäck einführen, im Rahmen folgender Mengen und Wertgrenzen abgabenfrei:

200 Zigaretten oder 100 Zigarillos (Zigarren mit einem Stückgewicht von höchstens 3 g) oder 50 Zigarren oder 250 g Rauchtabak;

16 Liter Bier;

4 Liter nicht schäumende Weine;

1 Liter Spirituosen mit einem Alkoholgehalt von mehr als 22 Volumenprozent ODER 2 Liter Spirituosen, Aperitifs aus Wein oder Alkohol, Tafia, Sake oder ähnliche Getränke, mit einem Alkoholgehalt von 22 Volumenprozent oder weniger, oder Schaumwein oder Likörwein;

eine dem persönlichen Bedarf des Reisenden entsprechende Menge an Arzneimitteln;

10 Liter Kraftstoff je Motorfahrzeug im Reservekanister;

andere Waren bis zu einem Gesamtwert von 430 Euro für Flug- und Seereisende, für Einreisende auf anderen Verkehrswegenbis zu einem Gesamtwert von 300 Euro; für Reisende unter 15 Jahren gilt die Freimenge von 150 Euro unabhängig vom Einreiseweg.

DIE ABGABENBEFREIUNG WIRD NICHT GEWÄHRT:

Reisenden unter 17 Jahren für Tabakwaren, Spirituosen, Wein, Schaumwein, Likörwein, Aperitifs und ähnliche alkoholische Getränke.

Klimainformationen

Guadeloupe besitzt subtropisches Klima. Die durchschnittlichen Temperaturen schwanken zwischen 22 und 30°C, und die Luftfeuchtigkeit ist hoch. Die heißesten Monate sind die Monate von Juli bis September. Die ständig wehenden Seewinde mildern die Temperaturen jedoch. In den Bergen ist es angenehm und kühler. Die regenreichste Zeit ist der Zeitraum von Juli bis November, wobei es besonders viel in den Hochlagen und an den Küsten, die auf der Windseite liegen, regnet.

Beste Reisezeit

Guadeloupe ist das ganze Jahr über für Reisen geeignet. Hauptsaison ist während der europäischen Wintermonate Dezember bis April.

Vorgeschriebene Impfungen

Keine bei Einreise direkt aus Europa.

Gelbfieber bei Einreise aus ENDEMIEGEBIETEN.

GELBFIEBER-ENDEMIEGEBIETE

In AFRIKA:

Äquatorialguinea, Äthiopien, Angola, Benin, Burkina Faso, Burundi, Côte d`Ivoire, Demokratische Republik Kongo (Kinshasa), Gabun, Gambia, Ghana, Guinea, Guinea-Bissau, Kamerun, Kenia, Kongo, Liberia, Mali, Mauretanien, Niger, Nigeria, Ruanda, Senegal, Sierra Leone, Südsudan, Sudan, Togo, Tschad, Uganda, Zentralafrikanische Republik.

In SÜD- und MITTELAMERIKA:

Argentinien, Bolivien, Brasilien, Ecuador, Franz. Guayana, Guyana, Kolumbien, Panama, Paraguay, Peru, Surinam, Trinidad + Tobago, Venezuela.

Empfohlene Impfungen

Hepatitis A, zusätzlich für Individualreisende Typhus.

Informationen zur Malaria

Malaria

Keine.

Verbreitung

Guadeloupe ist malaria-frei.

Ärztliche Hilfe

POINTE-À-PITRE: Dr. Monique Gouranton, 41 Rue Paul Lacave,, Pointe-à-Pitre/Guadeloupe, Tel. 82 57 09.

Währung

Währungseinheit

Währungseinheit: Euro (EUR)

1 Euro = 100 Cent.

Derzeitiger Kurs:

1 US-$ = ca. 0,87 EUR

Hinweise

Anmerkung: Auf den Inseln Saint-Martin und Saint-Barthélemy werden neben Euro auch US-Dollar akzeptiert.

Devisenbestimmungen/Umtausch

Einfuhr Fremdwährung: unbeschränkt

Einfuhr Landeswährung: unbeschränkt

Deklaration: Ja - schriftliche Deklaration bei Ein- und Ausreise ab einem Wert von 10.000 Euro (auch in anderen Währungen, Reiseschecks oder auf Dritte ausgestellte Schecks, Zahlungsanweisungen etc.).

Ausfuhr Fremdwährung: unbeschränkt

Ausfuhr Landeswährung: unbeschränkt

Internationale Kreditkarten: Ja - werden von größeren Hotels (bei Buchung abklären), den meisten Geschäften und internationalen Autovermietern akzeptiert.

Geldautomat: Ja - sind in den meisten größeren Orten vorhanden; die Abhebung von Bargeld ist mit Kreditkarte oder Girocard (mit Maestro-Logo) möglich. Reisende sollten sich vor Abreise bei Ihrer Hausbank über eventuelle Beschränkungen bei der Bargeldbeschaffung mit der Girocard informieren.

Auskunftstellen

Fremdenverkehrsbüro von Guadeloupe
Stuttgart
Fremdenverkehrsbüro von Guadeloupe
Postfach 140212
70072 Stuttgart
(07 11) 505 35 12
(07 11) 505 35 11
www.guadeloupe.karibik.org
info@guadeloupe-inseln.com
(kein Publikumsverkehr, nur telefonische oder schriftliche Auskünfte)

Comité du Tourisme des Iles de Guadeloupe
5, square de la Banque
97116
Pointe-à-Pitre
Office du Tourisme de la Guadeloupe
B.P. 555
97166 Pointe-à-Pitre/Guadeloupe/Französisch Westindien
(00590) 590 83 89 22
(00590) 590 82 09 30
info@lesilesdeguadeloupe.com

Office du Tousime intercommunal du Sud Basse-Terre
46 Rue Baudot
97100
Basse-Terre /Französisch Westindien
(00590) 590 81 34 58
(00590) 590 80 56 56
otisbt@hotmail.fr

Office du Tourisme de Marie-Galante
Rue du Fort
97112
Grand Bourg de Marie-Galante
Office du Tourisme de Marie-Galante
B.P. 15
97112 Grand Bourg de Marie-Galante/Französisch Westindien
(00590) 590 97 56 54
(00590) 590 97 56 51
info@ot-mariegalante.com

Office du Tourisme de La Désirade
La Captiainerie

Beausejour
97127
La Désirade /Französisch Westindien
(00590) 590 85 00 86
(00590) 590 85 00 86
otladesirade@gmail.com

Office municipal du tourisme de Terre-de-Haut
Place du débarcdère
97137
Terre-de-Haut/Les Saintes /Französisch Westindien
(00590) 590 99 58 61
tourisme@lessaintes.fr

Botschaften und Konsulate

Von Deutschland

zuständig Paris/Frankreich:

Ambassade de la République fédérale d'Allemagne
24 rue Marbeau
75116
Paris
Ambassade de la République fédérale d’Allemagne
BP 30 221
75364 Paris CEDEX 08 /Frankreich
(0033 1) 53 83 45 02
(0033 1) 53 83 45 00
www.amb-allemagne.fr
Amtsbezirk: Frankreich

Konsularischer Amtsbezirk: Départements Aisne, Calvados, Cher, Côtes-d'Armor, Essonne, Eure, Eure-et-Loir, Finistère, Hauts-de-Seine, Ille-et-Vilaine, Indre, Indre-et-Loire, Loire-Atlantique, Loiret, Loir-et-Cher, Maine-et-Loire, Manche, Mayenne, Morbihan, Nord, Oise, Orne, Paris (Ville de), Pas-de-Calais, Sarthe, Seine-et-Marne, Seine-Maritime, Seine-Saint-Denis, Somme, Val-de-Marne, Val-d'Oise, Vendée, Yvelines;

außerdem die Übersee-Départements Französisch-Guayana, Guadeloupe, Martinique, Mayotte und Réunion;

die Übersee-Territorien Französisch-Polynesien, Neukaledonien, St. Pierre und Miquelon, Wallis und Futuna.

(Zuständige Visabehörde für St. Pierre und Miquelon ist das Generalkonsulat in Montreal/Kanada, für die französischen Hoheitsgebiete im Südpazifik die Botschaft Wellington/Neuseeland.)

Der Leiter der Vertretung ist zugleich als Botschafter in Monaco mit Sitz in Paris akkreditiert.

Ambassade de la République fédérale d'Allemagne

Service Consulaire/Konsularabteilung der Botschaft
28, rue Marbeau
75116
Paris
Ambassade de la République fédérale d’Allemagne
BP 30 221
75364 Paris CEDEX 08/Frankreich
(0033 1) 53 64 76 88
(0033 1) 53 64 76 70
Konsularischer Amtsbezirk:

siehe Botschaft

Von Deutschland

außerdem in Guadeloupe:

Consul Honoraire de la République fédérale d'Allemagne
c/o ETS Claude Blandin

Immeuble entre Deux Mers

Zac Moudong Sud
97122
Baie-Mahault /Guadeloupe/Französisch Westindien
(00590) 590 26 83 16
(00590) 590 38 93 93
baie-mahault@hk-diplo.de
Amtsbezirk: Guadeloupe und Martinique

Übergeordnete Auslandsvertretung: Botschaft Paris

Französisches Generalkonsulat
Zeppelinallee 35
60325
Frankfurt/M.
(0 69) 79 50 96 46
(0 69) 795 09 60
www.consulatfrance.de/francfort
info@consulfrance-francfort.org
Mo bis Fr 8.45-12 Uhr, außerdem Do 14-15.30 Uhr
(für Visa-Angelegenheiten Bundesrepublik Deutschland)

Ärztliche Hilfe

POINTE-À-PITRE: Dr. Monique Gouranton, 41 Rue Paul Lacave,, Pointe-à-Pitre/Guadeloupe, Tel. 82 57 09.

Sehenswertes

Basse-Terre

Am Südeingang der alten Inselhauptstadt erhebt sich auf einem Felsvorsprung über der Galion-Mündung das Fort Louis Delgrès. Der massive Festungsbau aus dem 17. Jahrhundert wurde anderthalb Jahrhunderte lang mit Brustwehren und Basteien bestückt und zu einer sternförmigen Festung ausgebaut. Hier fanden erbitterte Kämpfe zwischen Engländern und Franzosen statt. Im restaurierten Teil ist ein historisches Museum untergebracht.

Trois-Rivières

In Trois-Rivières an der Südspitze von Basse-Terre befindet sich eines der bedeutendsten und zugleich ältesten Kulturdenkmäler Guadeloupes: Der "Parc Archéologique des Roches Gravées". In dem steinigen Gelände stößt man auf eindrucksvolle Felszeichnungen aus dem 3. und 4. Jahrhundert, die wohl von den Arawaks stammen, den karibischen Ureinwohnern. Ergänzend hat man in der Felslandschaft einen botanischen Garten angelegt, der einen Überblick über die wichtigsten hier gedeihenden tropischen Nutzpflanzen gibt.

La Soufrière

Der Nationalpark von Guadeloupe ist mit 17.300 ha der umfangreichste der Antillen. Er wurde 1989 gegründet, um einen der schönsten Regenwälder dieser karibischen Inselwelt zu schützen. 300 Baumarten haben hier ihre Heimat. Der Wald erstreckt sich rund um den Vulkan La Soufrière, der als einziger auf Guadeloupe noch aktiv ist. Sein Hauptkrater ist von weiteren Bergkegeln umgeben, sein Gipfel meist in Wolken gehüllt. Bis auf 600 m reicht der Regenwald hinauf. Es gibt 300 km markierte Wanderwege.

Petit-Bourg

Eingebettet in die schattigen Täler von Petit-Bourg liegt der Blumenpark der Domaine de Valombreuse. Das ist ein Naturparadies. Hier gedeihen zahllose Blumenarten; 300 Vogelarten leben hier.

Bouillante

Hier wurde in 450 m Höhe ein Tierpark und botanischer Garten mit atemberaubendem Panorama und üppiger Vegetation angelegt. Dieses Naturschutzgebiet ist reich an Baum- und Straucharten, aber auch an Tieren - vor allem an Landschildkröten und Waschbären.

Pointe-à-Pitre

Pointe-à-Pitre ist das industrielle und wirtschaftliche Zentrum Guadeloupes. Mittelpunkt der schönen Stadt ist der Place de la Victoire. Südlich der Stadt liegt der Jachthafen von Bas-du-Fort und daneben steht das Aquarium von Guadeloupe. In riesigen Becken entfaltet sich eine faszinierende Welt. Das Aquarium wurde 1993 renoviert und um viele neue Becken (wie auch Fischarten) erweitert.

Sainte-Rose

Interessantes zum Thema Rum: Im Gut Severin kann man eine authentische Destillerie besuchen, die noch mit einem großen Flügelrad betrieben wird. Die verschiedenen Schritte der Rumherstellung lassen sich hier verfolgen - vom Zerkleinern des Zuckerrohrs bis zum Destillieren. Nahebei, in Bellevue-Sainte-Rose, wurde ein Rum-Museum eröffnet. Man kann drei Jahrhunderte Zuckerrohrgeschichte studieren, aber auch zeitgenössische wie archaische Utensilien der Rumherstellung betrachten, mit denen die unterschiedlichen Anbaumethoden und Entwicklungsphasen dokumentiert werden.

Les Saintes

Das ist eine kleine Inselgruppe vor Guadeloupe - ehedem ein idealer Schlupfwinkel für französische und englische Freibeuter, die im 17. und 18. Jahrhundert die Meere unsicher machten. Der kleine Archipel besteht aus den Inseln Terre-de-Haut und Terre-de-Bas sowie einer Reihe von unbewohnten Felsen. Die Einheimischen auf Terre-de-Haut haben eine eigene Methode des Bootsbaus entwickelt. Im Fischerviertel sieht man die bunten, acht m langen Kähne liegen.

An der Nordküste von Terre-de-Haut befindet sich das Fort Napoléon aus dem 19. Jahrhundert in einer Höhe von 120 m. Es steht unter Denkmalschutz. Der Aufstieg lohnt sich vor allem wegen des Blicks über die Inselwelt.

Marie-Galante

Kolumbus taufte die Nachbarinsel nach einer seiner Karavellen. Hier wächst Zuckerrohr bis zum Horizont. Es gibt da die historische Destillerie Poisson, aber auch andere Brennereien, die man besuchen kann. Der weiße Rum Marie-Galantes ist hochprozentig, sehr fruchtig und gehört zu den besten der Welt.

La Désirade

Die Insel, nur wenige Kilometer von der östlichen Spitze Guadeloupes entfernt, wurde von Kolumbus "die Ersehnte" getauft, weil er vor ihr lange kein Land mehr gesehen hatte. Durch das spezielle Klima - die Trockenzeit ist sehr lang - kann La Désirade nicht als grüne Tropeninsel gelten. Doch ist die Tier- und Pflanzenwelt erstaunlich reich und mannigfaltig. Man sieht blühende Kakteen, seltene Orchideen und grünschimmernde Olivenbäume.

Reisehinweise

Guadeloupe befindet sich in der durch Hurrikane gefährdeten Zone (Saison: etwa Juni bis November).

Allgemeine Vorsichtsmaßnahmen

HURRIKAN-SAISON: In den Bundesstaaten im Süden der USA, in Mexiko, Zentralamerika sowie in der Karibik ist jeweils in der Zeit von Juni bis November mit Hurrikans zu rechnen. Kennzeichen dieser tropischen Wirbelstürme sind u.a. Windgeschwindigkeiten in Orkanstärke, starke Regenfälle und unter Umständen auch Erdrutsche. Informationen dazu gibt es bei örtlichen Wettervorhersagen oder im Internet, beispielsweise unter www.nhc.noaa.gov und www.wunderground.com/tropical. Den Anordnungen der Sicherheitsbehörden ist Folge zu leisten.

SPERR-NOTRUF: Deutsche können ihre Girocards, Kreditkarten, Handys und einige andere elektronische Berechtigungen über die Sperr-Notruf-Nummer ++49 116 116 (aus dem Ausland neben ++49 116 116 auch ++49 30 4050 4050 wählbar) rund um die Uhr sperren lassen. Der Anrufer wird mit den Herausgebern der jeweiligen Medien verbunden, sofern diese sich dem Sperr-Notruf angeschlossen haben. Eine Liste der angeschlossenen Herausgeber ist im Internet unter www.sperr-notruf.de zu finden.

Ebenso ist es möglich, die Online-Ausweisfunktion (elektronischer Identitätsnachweis - eID) des neuen Personalausweises unter den oben genannten Nummern sowie unter 0180 1 333 333 (Bürgerservice des Bundesinnenministeriums) sperren zu lassen.

St. Lucia

Landesdaten

Lage

St. Lucia ist ein selbständiger Staat im britischen Commonwealth und liegt in der Karibik, und zwar im nördlichen Teil der Kleinen Antillen. Die Entfernung zu Martinique im Norden beträgt ca. 34 km und zu St. Vincent im Süden ca. 42 km.

Fläche: 620 km².

Einwohner

Bevölkerung: ca. 172.500

Städte:

Castries (Hauptstadt) ca. 38.000

Bexon ca. 7.000

Babonneau ca. 5.000

Ciceron ca. 3.600

Dennery ca. 3.100

La Clery ca. 2.800

Vieux Fort ca. 2.800

Sprache

Die Amtssprache ist Englisch. Als Umgangssprache wird Patois (kreolisches Französisch) gesprochen.

Zeitverschiebung

Mitteleuropäische Zeit (MEZ) -5 Stunden

Während der europäischen Sommerzeit beträgt der Zeitunterschied -6 Stunden.

Telefon/Post

Telefon

Die Vorwahl von Deutschland, Österreich und der Schweiz nach St. Lucia ist 001758, die Rufnummer ist unmittelbar danach zu wählen. Von St. Lucia nach Deutschland wählt man 01149, nach Österreich 01143 und in die Schweiz 01141. Das Selbstwählverfahren ist auf der Insel weit verbreitet, telefonieren mit Telefon- und Kreditkarte ist in vielen Orten möglich.

NOTRUFNUMMERN: Polizei 999, Unfallrettung und Feuerwehr 911.

Mobilfunk

Netztechnik: GSM 850/900/1800/1900.

Derzeit gibt es Roamingverträge mit Anbietern auf St. Lucia von E-Plus, O2 und Telekom Deutschland.

GSM 1900-fähig sind Triband- oder Quadband-Handys. Für die Netztechnik GSM 850 wird ein Quadband-Handy benötigt.

Internet

Länderkürzel: .lc

Feiertage

1./2. Januar (Neujahr), 22. Februar (Unabhängigkeitstag), 19. April (Karfreitag), 22. April (Ostermontag), 1. Mai (Tag der Arbeit), 10. Juni (Pfingstmontag), 20. Juni (Fronleichnam), 1. August (Tag der Sklavenbefreiung), 7. Oktober (Erntedankfest), 13. Dezember (Nationalfeiertag), 25. und 26. Dezember (Weihnachten).

Fällt der Feiertag auf einen Sonntag, ist auch der Montag ein Feiertag.

Die Hauptferienzeit geht von Mitte Juli bis Mitte September. Geschäftsbesuche sind in der Oster- und Weihnachtswoche wenig geeignet.

Öffnungszeiten

Banken: Mo bis Do 8-15 Uhr, Fr 8-17 Uhr;

Geschäfte: Einkaufszentren Mo bis Sa 9-21 Uhr, ansonsten Mo bis Fr 8.30-12.30, 13.30-16 Uhr, Sa 8-12 Uhr;

Büros: Mo bis Fr 8-16.30 Uhr, Sa 8.30-12.30 Uhr;

Post: Mo bis Fr 8.30-16.30 Uhr, Sa 9-13.30 Uhr.

Kleidung

Das ganze Jahr über ist leichte, atmungsaktive Sommerkleidung angebracht. Für die Abende, besonders von Dezember bis März, sollte man auch leichte Wollsachen dabeihaben. In guten Hotels und Restaurants benötigen Herren abends ein Jackett und eine Krawatte.

Das ganze Jahr über empfiehlt es sich, eine Regenjacke oder einen anderen Regenschutz mitzunehmen. Auch eine gute Sonnenbrille ist das ganze Jahr über notwendig. Bade- und Strandbekleidung eignet sich nicht für Stadtbesuche und sollte deshalb auch nur am Strand oder am Swimmingpool getragen werden.

Geschichte/Politik

Archäologische Funde weisen auf eine Besiedlung der Insel um 200 n. Chr. durch Arauk-Indianer hin. Um 800 wurden diese von Kariben unterworfen und ausgerottet. 1605 setzten von den Bewohnern zunächst vereitelte englische Besiedlungsversuche ein und erst 1650 waren die Franzosen dabei erfolgreich. Danach entbrannte zwischen England und Frankreich ein erbitterter Kampf um die Vorherrschaft auf der Insel, der erst 1814 im Rahmen des Pariser Friedens zugunsten Englands entschieden wurde. Afrikanische Sklaven wurden zur Arbeit auf den Plantagen gezwungen. Erst 1951 bekamen die Lucianer allgemeines Wahlrecht, 1960 bekam St. Lucia einen eingeschränkten Autonomiestatus und 1967 die uneingeschränkte Selbstbestimmung in inneren Angelegenheiten zugestanden. Seit dem 22. Februar 1979 ist St. Lucia ein unabhängiger Staat im Commonwealth mit parlamentarischer Monarchie. Ein Generalgouverneur vertritt den britischen Monarch.

Wirtschaft

Die Landwirtschaft beschäftigt knapp ein Viertel der Bewohner, hauptsächlich werden Bananen und Kokospalmen angebaut. Aber auch Mangos, Zitrusfrüchte und Gewürze werden exportiert. Die wichtigsten Sektoren der Industrie sind die Lebensmittel- und Textilherstellung. Der Tourismus wird immer wichtiger für die Wirtschaft des Landes, annähernd 420.000 Besucher kommen jährlich auf die Insel.

Religion

Etwa 77 Prozent der Lucianer sind Katholiken, daneben gibt es Angehörige verschiedener protestantischer Konfessionen.

Vegetation

Vor allem in den Bergregionen gibt es noch ursprüngliche tropische Regenwälder, im Flachland bestimmen oft Bananenplantagen das Landschaftsbild. Palmen, Frangipanibäume, Orchideen, Jasmin, Hibiskus und Caesalpinen sind typisch für die artenreiche tropische Flora St. Lucias.

Tierwelt

Die Tierwelt St. Lucias ist sehr artenreich, es gibt viele endemische Arten wie den St.-Lucia Papagai, die St.-Lucia-Goldamsel und die St.-Lucia-Eidechse. Mehrere Papagaienarten, Kolibris und Fregattvögel, Leguane und Wasserschildkröten können beobachtet werden.

Kulinarisches

Neben Fisch spielen tropische Früchte in der Küche St. Lucias eine große Rolle, besonders Bananen (es gibt sechs verschiedene Sorten auf der Insel) sind Bestandteil vieler Gerichte. Die Inselküche hat französische wie indische Einflüsse aufgenommen. Das Nationalgericht ist die Callaloo-Suppe, die aus Krebsfleisch und einem dem Spinat ähnlichem Gemüse zubereitet wird.

Souvenirs

Landestypische Souvenirs sind Batikarbeiten und Textildrucke, Korb- und Flechtarbeiten sowie Töpfereiwaren. Eine besonders große Auswahl findet man davon in Castries.

Klimainformationen

St. Lucia hat tropisches Klima, das jedoch durch die ständig wehenden Seewinde angenehm beeinflusst wird. Der meiste Regen fällt in den Monaten August bis November. In dieser Zeit sollte man täglich mit starken Regenschauern rechnen. Die durchschnittlichen Temperaturen betragen 28-32°C. Die Wassertemperatur liegt konstant bei 25°C.

Beste Reisezeit

Hochsaison ist von Mitte Dezember bis Mitte April, da in dieser Zeit der wenigste Regen fällt.

Vorgeschriebene Impfungen

Keine bei Einreise direkt aus Europa.

Gelbfieber bei Einreise aus INFEKTIONSGEBIETEN.

GELBFIEBER-INFEKTIONSGEBIETE

ACHTUNG:

Alle Länder innerhalb der Gelbfieber-Endemiezonen können von den Einreisebehörden als INFEKTIONSGEBIETE angesehen werden. Deswegen ist, aus folgenden Ländern kommend, eine Impfung gegen Gelbfieber ratsam.

In AFRIKA:

Angola, Äquatorialguinea, Äthiopien, Benin, Burkina Faso, Burundi, Côte d`Ivoire, Demokratische Republik Kongo, Gabun, Gambia, Ghana, Guinea, Guinea-Bissau, Kamerun, Kenia, Kongo, Liberia, Mali, Niger, Nigeria, Ruanda, Sambia, Sao Tomé + Principe, Senegal, Sierra Leone, Somalia, Sudan, Tansania, Togo, Tschad, Uganda, Zentralafrikanische Republik.

In SÜD- und MITTELAMERIKA:

Argentinien, Bolivien, Brasilien, Ecuador, Französisch Guayana, Guyana, Kolumbien, Panama, Paraguay, Peru, Suriname, Trinidad und Tobago, Venezuela.

Empfohlene Impfungen

Hepatitis A, zusätzlich für Individualreisende Typhus.

Informationen zur Malaria

Malaria

Keine.

Verbreitung

St. Lucia ist malaria-frei.

Währung

Währungseinheit

Währungseinheit: Ostkaribischer Dollar (EC$)

1 Ostkaribischer Dollar = 100 Cents.

Derzeitiger Kurs:

1 Euro = ca. 3,08 EC$

1 US-$ = ca. 2,71 EC$

Hinweise

Bei den unten aufgeführten Umrechnungskursen handelt es sich um Devisenkurse der Deutschen Bundesbank, die die Preisnotierung des Euro und des US-Dollar in der Währung des Reiselandes angibt. Mit Devisenkursen werden z.B. Rechnungen unterschiedlicher Währungen gegeneinander verrechnet. (Im Gegensatz zum Sortenkurs wird hier jedoch nicht der Wert angegeben, den man in Deutschland am Bankschalter für einen Euro oder US-Dollar erhält.)

Devisenbestimmungen/Umtausch

Einfuhr Fremdwährung: unbeschränkt, US-$ in Noten und Reiseschecks empfohlen.

Einfuhr Landeswährung: unbeschränkt

Ausfuhr Fremdwährung: unbeschränkt

Ausfuhr Landeswährung: unbeschränkt

Internationale Kreditkarten: Ja - werden von größeren Hotels und Geschäften sowie von zahlreichen Autovermietern akzeptiert.

Geldautomat: Ja - Bargeldabhebung ist mit Kreditkarten in einigen Städten möglich, an wenigen Geldautomaten auch mit Girocard (mit Maestro-Logo). Reisende sollten sich vor Abreise bei ihrer Hausbank über eventuelle Beschränkungen bei der Bargeldbeschaffung mit der Girocard informieren.

Reiseschecks: Ja - Reiseschecks in US-$ werden von einigen Banken angenommen.

Bitte beachten: Grundsätzlich ist die Akzeptanz von Reiseschecks weltweit rückläufig.

Auskunftstellen

Saint Lucia Tourist Board
Kälberstücksweg 59
61350
Bad Homburg
(0 61 72) 499 41 39
(0 61 72) 499 41 38
www.stlucia.org
info@stlucia.org

Saint Lucia Tourist Board
1 Collingham Gardens London
London SW5 OHW /United Kingdom
(0044 20) 73 41 70 01
(0044 20) 73 41 70 00
www.stlucia.org

St. Lucia Tourist Board
P.O. Box 221
Castries /St. Lucia, W.I.
(001 758) 453 11 21
(001 758) 452 40 94
www.stlucia.org
iherman@stlucia.org

Botschaften und Konsulate

Von Deutschland

zuständig Port-of-Spain/Trinidad und Tobago

Embassy of the Federal Republic of Germany
19 St. Clair Avenue

St. Clair
Port-of-Spain
Embassy of the Federal Republic of Germany
P.O. Box 828
Port-of-Spain/Trinidad, W.I.
(001 868) 628 16 30/31/32
www.germanemb-portofspain.de
info@ports.diplo.de
Amtsbezirk: Anguilla, Antigua + Barbuda, Barbados, Brit. Jungferninseln, Dominica, Grenada, Guyana, Montserrat, St. Kitts + Nevis, St. Lucia, St. Vincent und die Grenadinen, Suriname, Trinidad + Tobago

Von Deutschland

außerdem in St. Lucia

Honorary Consul of the Federal Republic of Germany
Saphir Estate

Diamond
Soufrière
Honorary Consul of the Federal Republic of Germany
P.O. Box 234
Soufrière/St. Lucia, West Indies
(001 758) 459 79 77, 459 74 21
hcgermany@candw.lc
Amtsbezirk: St. Lucia

Übergeordnete Auslandsvertretung:

Botschaft Port-of-Spain/Trinidad + Tabago

High Commission of St. Lucia
1 Collingham Gardens
London SW5 0HW - Großbritannien
(0044 20) 73 70 71 23
enquiries@stluciahcuk.org

Honorarkonsulat von St. Lucia
Weidebornweg 21
61348
Bad Homburg
Honorarkonsulat von St. Lucia
Postfach 23 04
61293 Bad Homburg
(0 61 72) 30 53 14
(0 61 72) 30 23 24
consulate-st.lucia@t-online.de
Di und Do 9-12 Uhr, und nach telefon. Vereinbarung
(keine Visumerteilung)

Sehenswertes

Castries

Die Hauptstadt St. Lucias ist gleichzeitig der Haupthafen der Insel, der zu den landschaftlich schönsten der Antillen gehört und deshalb von vielen Kreuzfahrtschiffen und Jachten angelaufen wird. Die Stadt bietet ausgezeichnete Einkaufsmöglichkeiten in exklusiven Boutiquen und modernen Einkaufszentren. Der jede Woche samstags stattfindende bunte Wochenmarkt ist die größte Attraktion der Stadt, von Obst bis Kunsthandwerk kann man hier alles finden. Mehrere verheerende Brände, der letzte im Jahre 1948, haben fast alle historischen Gebäude zerstört. Sehenswert sind die wieder aufgebaute neugotische Kathedrale, die alte Markthalle und Gebäude im alten Regierungsviertel. Auf dem im Osten gelegenen Morne Fortune (255 m) haben sich Reste einer früheren Festung erhalten und von dort hat man einen fantastischen Blick über die gesamte Westküste.

Von Castries lohnt sich ein Ausflug zur der durch Hollywood-Filme berühmt gewordenen Marigot-Bay mit einem herrlichem Sandstrand.

Soufrière

In dieser 1713 von den Franzosen gegründeten Stadt sind trotz mehrerer Brände noch viele der schönen Holzhäuser aus der Kolonialzeit zu sehen. Die nahen, schon 1785 von den Franzosen erbauten Schwefelbäder der Diamond Mineral Baths sind eine der Attraktionen der Stadt. Unweit der Bäder befinden sich die Diamond-Wasserfälle mit beeindruckend farbigen Felsformationen. Auch der Soufrière-Krater, der einen Durchmesser von zehn Kilometer hat, ist einen Besuch wert. Es ist einer der wenigen "Drive-in-Vulkane" der Welt, direkt neben den Wegen gibt es aktive Schwefelquellen und brodelnde Schlammseen.

Ganz in der Nähe von Soufrière befinden sich auch die beiden Pitons, der Petit Piton (750 m) und der Gros Piton (798 m). Diese beiden grünen, steil aus dem Meer aufragenden Felsen sind eins der beliebtesten Fotomotive der ganzen Karibik. Erfahrene Bergsteiger können die erloschenen Vulkankrater erklimmen und eine beeindruckende Aussicht genießen, vom Meer aus hat man den besten Blick auf die Berge.

Im Regenwald Moule-à-Chique, der ebenfalls in der Nähe von Soufrière liegt, kann man mit etwas Glück die vom Aussterben bedrohten Blaumaskenamazonen beobachten.

Reisehinweise

Hurrikan-Saison: In den Bundesstaaten im Süden der USA, in Mexiko, Zentralamerika sowie in der Karibik ist jeweils in der Zeit von Juni bis November mit Hurrikans zu rechnen. Kennzeichen dieser tropischen Wirbelstürme sind u.a. Windgeschwindigkeiten in Orkanstärke, starke Regenfälle und unter Umständen auch Erdrutsche. Informationen dazu gibt es bei örtlichen Wettervorhersagen oder im Internet, beispielsweise unter www.nhc.noaa.gov und www.wunderground.com/tropical. Den Anordnungen der Sicherheitsbehörden ist Folge zu leisten.

In der östlichen Karibik wurden in den letzten Monaten eine höhere Vulkanaktivität verzeichnet. Reisende auf St. Lucia sollten sich über die lokalen Medien über die aktuelle Lage informieren. Mögliche Informationsquellen sind auch die Webseiten der US Federal Emergency Management Agency http://www.ready.gov/earthquakes und des Pacific Tsunami Warning Center http://ptwc.weather.gov/.

Hinweis für Segler: Hin und wieder werden Überfälle auf Schiffe um St. Lucia gemeldet, daher sollten besondere Vorsichtsmaßnahmen ergriffen werden, besonders nachts.

Weitere Informationen zur Sicherheitssituation im Reiseland sind auf den Internetseiten des Auswärtigen Amts zu finden.

Allgemeine Vorsichtsmaßnahmen

Die Gewaltkriminalität hat in letzter Zeit zugenommen, nicht nur in St. Lucia sondern in der ganzen Region. Reisende sollten ihre Ausweisdokumente zum Beispiel im Hotelsafe sicher aufbewahren und stattdessen eine beglaubigte Kopie mit sich führen (diese sollte auch die Seite mit dem Einreisestempel beinhalten). Gleiches gilt für andere wichtige Dokumente wie Flugtickets.

Bei Ausflügen sollten Wertsachen und Bargeld auf das Nötigste begrenzt werden.

Wenig belebte Stadtviertel und Parks sollten gemieden werden, insbesondere nachts.

Außerhalb der größeren Orte sollte nur abgefülltes oder abgekochtes Wasser konsumiert werden.

Hurrikan-Saison: In den Bundesstaaten im Süden der USA, in Mexiko, Zentralamerika sowie in der Karibik ist jeweils in der Zeit von Juni bis November mit Hurrikans zu rechnen. Kennzeichen dieser tropischen Wirbelstürme sind u.a. Windgeschwindigkeiten in Orkanstärke, starke Regenfälle und unter Umständen auch Erdrutsche. Informationen dazu gibt es bei örtlichen Wettervorhersagen oder im Internet, beispielsweise unter www.nhc.noaa.gov und www.wunderground.com/tropical. Den Anordnungen der Sicherheitsbehörden ist Folge zu leisten.

SPERR-NOTRUF: Deutsche können ihre Girocards, Kreditkarten, Handys und einige andere elektronische Berechtigungen über die Sperr-Notruf-Nummer ++49 116 116 (aus dem Ausland neben ++49 116 116 auch ++49 30 4050 4050 wählbar) rund um die Uhr sperren lassen. Der Anrufer wird mit den Herausgebern der jeweiligen Medien verbunden, sofern diese sich dem Sperr-Notruf angeschlossen haben. Eine Liste der angeschlossenen Herausgeber ist im Internet unter www.sperr-notruf.de zu finden.

Ebenso ist es möglich, die Online-Ausweisfunktion (elektronischer Identitätsnachweis - eID) des neuen Personalausweises unter den oben genannten Nummern sowie unter 0180 1 333 333 (Bürgerservice des Bundesinnenministeriums) sperren zu lassen.

Barbados

Landesdaten

Lage

Barbados ist die östlichste der Karibischen Inseln. Sie ist circa 34 km lang und an der weitesten Stelle rund 30 km breit. Barbados ist Mitglied des Commonwealth.

Fläche: 431 km²

Verwaltungsstruktur: 11 Distrikte.

Einwohner

Bevölkerung: ca. 285.000

Städte:

Bridgetown (Hauptstadt) etwa 93.000

Weitere größere Orte sind Speightstown ca. 2.200 und Holetown ca. 1.600.

Sprache

Die Amtssprache ist Englisch. Außerdem wird Bajan (barbadischer Dialekt) gesprochen.

Zeitverschiebung

Mitteleuropäische Zeit (MEZ) -5 Stunden.

Während der europäischen Sommerzeit beträgt der Zeitunterschied -6 Stunden.

Stromspannung

115 Volt Wechselstrom, 50 Hertz. Es empfiehlt sich, einen Adapter mitzuführen (amerikanische Flachstecker).

Telefon/Post

Telefon

Die Vorwahl von Deutschland, Österreich und der Schweiz für Ferngespräche nach Barbados ist 001246, die Vorwahl von Barbados nach Deutschland die 01149, nach Österreich die 01143 und in die Schweiz die 01141. Telefonkarten gibt es in jedem Supermarkt, auch an Tankstellen. Telefongespräche, die vom Hotel aus geführt werden, sind teurer.

NOTRUFNUMMERN: Polizei 211 (oder 430-7100), Unfallrettung 511 (oder 436-6450), Feuerwehr 311.

Mobilfunk

Netztechnik: GSM 850/1900.

Derzeit gibt es Roamingverträge mit Anbietern auf Barbados von E-Plus, O2 und Vodafone.

GSM 1900-fähig sind Triband- oder Quadband-Handys.

Internet

Länderkürzel: .bb

Internet-Cafés sind auf Barbados ausreichend vorhanden.

Feiertage

1. Januar (Neujahr), 22. Januar (Errol Barrow-Tag), 19. April (Karfreitag), 22. April (Ostermontag), 28./29. April (Heldentag), 1. Mai (Tag der Arbeit), 10. Juni (Pfingstmontag), 1. August (Tag der Sklavenbefreiung), 5. August (Kadooment-Tag), 30. November (Unabhängigkeitstag), 25. Dezember (Weihnachten), 26. Dezember (Boxing Day).

Feiertage, die auf ein Wochenende fallen, werden in der Regel am nächsten Werktag nachgefeiert.

Die Hauptferienzeit geht von Mitte Juli bis Mitte September.

Öffnungszeiten

Banken: Mo bis Do 9-15 Uhr, Fr 9-13 Uhr und 15-17 Uhr;

Büros und Behörden: Mo bis Fr 8-16 Uhr;

Geschäfte: Mo bis Fr 9-17 Uhr, Sa 8:30-16 Uhr;

Supermärkte teilweise länger.

Kleidung

Gut waschbare, atmungsaktive Sommerkleidung ist das ganze Jahr über ausreichend.

Für die Monate Dezember bis Mai sowie für die Abende ist es angebracht, auf jeden Fall auch leichte Wollsachen mitzunehmen. Die Kleidung, die abends in den Restaurants der gehobenen Klasse erwartet wird, ist etwas formell (Herren Jackett und Krawatte). Ein Regenschutz sollte auf jeden Fall mitgeführt werden. Bade- und Strandkleidung sollte nur am Strand getragen werden.

Auf das Tragen von militärähnlicher Kleidung sollte verzichtet werden, da das öffentliche Tragen militärischer Kleidung ausschließlich dem Militär vorbehalten ist.

Geschichte/Politik

Die ersten Bewohner von Barbados waren die Arawak- und Varib-Indianer. Sie lebten von Fischerei, Tabak- und Baumwollanbau. 1536 wurde die Insel von portugiesischen Seefahrern auf ihrem Weg nach Brasilien entdeckt. Sie tauften sie "Los Barbados", weil die Luftwurzeln der Bäume wie Bärte aussahen.

Wo die Indianer geblieben sind, ist bis heute ein Rätsel, denn als die Engländer 1625 auf Barbados landeten, lebte dort kein Einziger mehr. Vielleicht wurden sie als Sklaven verkauft.

Später spielten die Niederlande in der Geschichte von Barbados eine wichtige Rolle. Denn es waren niederländische Juden, die hier siedelten und im 17. Jahrhundert Zuckerrohr aus Brasilien einführten. Sie brachten den Briten den Zuckerrohranbau bei und bauten die ersten Windmühlen.

Bis 1966 war Barbados britisch. Dann wurde es unabhängiges Mitglied des Britischen Commonwealth. Staatsoberhaupt ist die englische Königin, deren Stellvertreter der Generalgouverneur von Barbados ist. Die Insel fühlt sich noch heute eng mit England verbunden. Nicht ohne Grund wird sie "Little England" genannt.

Wirtschaft

Barbados war früher fast ausschließlich landwirtschaftlich orientiert. Die Haupternte besteht noch heute aus Zuckerrohr, der zu Rum, Zucker und Molasse verarbeitet wird. Doch in letzter Zeit entstand eine sich stark entwickelnde Tourismusindustrie.

Sie dürfte heute die wichtigste Einnahmequelle des Landes sein, gefolgt von der Zucker- und Rumproduktion. Andere Wirtschaftszweige sind die Möbelherstellung, die Textilindustrie, die Zigarrenproduktion und das Bankwesen. Barbados zählt zu den wohlhabendsten Ländern in der Karibik.

Religion

Auf Barbados sind viele Religionen vertreten. Rund 40 Prozent der Bewohner sind Anglikaner. Daneben gibt es Pfingstler, Methodisten, Katholiken und Anhänger verschiedener anderer christlicher Kirchen und Sekten. Juden, Muslime und Hindus bilden Minderheiten.

Vegetation

Die Vegetation in Barbados ist besonders stark vom Niederschlag abhängig. In den Sommermonaten sieht die Insel recht dürr aus, aber von September bis April schmückt sie sich mit tropischer Pflanzenpracht.

Interessant ist die "Welchman Hall Golly", eine tiefe Schlucht, die vor 150 Jahren mit Zitrus- und Gewürzbäumen sowie vielen anderen seltenen Baumarten bepflanzt wurde. Dieses exotische Paradies wucherte lange Zeit unkontrolliert, bis es vor 40 Jahren behutsam so bearbeitet wurde, dass es heute einen großen Garten darstellt.

Auch im "Flower Forest" ("Wald der Blumen") und in den "Andromeda Gardens" (in St. Joseph) findet man sehr gepflegte Anlagen.

Tierwelt

In den Wildparks "Barbados Wildlife Reserve" und "Welchman Hall Gully" kann man wilde Affen in ihrer natürlichen Umgebung beobachten. Der "Oughterson National Wildlife Park" ist ein Naturlehrpark mit Affen, tropischen Vögeln, Krokodilen, Schlangen und Schildkröten.

Kulinarisches

Die einheimischen Spezialitäten gelten unter Feinschmeckern als guter Tipp. Besonders reichhaltig ist das Angebot an Fisch und Meeresfrüchten. In den karibischen Gewässern rund um Barbados sind nicht nur Hummer, Schwertfische, Snapper und Goldmakrelen zu Hause, sondern auch die unbestrittene Spezialität der Insel: der "Fliegende Fisch". Der wird keineswegs nur in (zahlreichen!) Gourmet-Restaurants, sondern auch in den gemütlichsten Hafenlokalen serviert.

Eine andere Spezialität der Insel sind Schwarzbauchlamm-Koteletts mit gerösteten Pinienkernen, Apfel-Chutney oder andere Varianten der einheimischen Küche. Weitere beliebte Speisen: Pepper-Pot und Spanferkel.

Darüber hinaus finden sich auf der ganzen Insel interessante Varianten internationaler Küche, die mit viel Fantasie immer wieder neu im Barbados-Stil kreiert werden.

Man hat eine reiche Auswahl verschiedener tropischer Früchte wie Mango, Paw-Paw, Sour Sop, Avocados, Kokosnüsse und die mehr familiären Bananen, Äpfel und Kirschen.

Das einheimische Getränk ist Barbados-Rum in verschiedenen Sorten: er zählt zum Besten der Welt. Rum wird auf Eisstücken, in langen Gläsern oder als Cocktail-Punsch serviert. Sehr erfrischend sind der kalte Fruchtpunsch und Mauby, ein bitter-süßes Getränk aus ausgekochtem Rindenextrakt.

Sitten und Gebräuche

Auf Barbados kleidet man sich etwas formeller als auf anderen karibischen Inseln. Diese Sitte stammt von den Engländern, die lange Jahre hindurch Land und Leute prägten. In manchen sehr vornehmen Restaurants trägt der Herr ein Dinnerjacket, die Dame ein Abendkleid. In anderen Restaurants der gehobenen Klasse genügen Sportjacke mit Schlips und Cocktailkleid. Wer sich gern lässiger kleidet, kann zwischen Strandbars und Hafenkneipen, Straßenrestaurants, Bistros und Weinbars wählen, die zumeist auch ein reichhaltiges Unterhaltungsangebot bieten.

In der Öffentlichkeit wird normale Straßenkleidung gewünscht; mit Badeanzügen oder sehr kurzen Shorts fällt man unangenehm auf.

Die dunkelhäutigen Leute auf Barbados lieben Festivals mit Gesang und Tanz. Das "Holetown Festival" erinnert an die Ankunft der ersten Siedler. Das zweitägige "Oistins Fish Festival" wird zu Ehren der Fischerei veranstaltet. Einheimische Fischer zeigen ihr Können in verschiedenen Wettbewerben. Ausgelassener Höhepunkt des Sommers ist das "Crops Over Festival", an dem die ganze Insel teilnimmt. Hier wird die Zuckerrohrernte mit Musik, Tanz und einheimischer Kultur gefeiert.

Souvenirs

Ein typisches Souvenir ist der Rum, der seit dem 15. Jahrhundert auf der Insel gebrannt wird. Außerdem bieten einheimische Künstler handgemachte Keramik und Mahagoni-Holzschnitzereien an.

Wer sich einkleiden will, hat die Wahl zwischen maßgeschneiderten Anzügen und Sportkleidung. Gold- und Silber-Ohrringe, Armbänder, Ketten, Ringe oder Artikel aus Stroh, Stoff, Holz, Muscheln und Koralle sind sehr hübsch. Strohmatten werden nach Maß angefertigt und den Gästen nach Hause geschickt.

Klimainformationen

Barbados hat zwar tropisches Klima, doch dieses wird durch die ständig wehenden Passatwinde sehr angenehm beeinflusst. Fast das ganze Jahr hindurch herrschen gleich bleibende, sehr angenehme Temperaturen. Im Jahresdurchschnitt liegen die Temperaturen zwischen 23°C (nachts) und 28°C (tagsüber). Ganz selten fallen sie unter 20°C oder steigen über 31°C. Die durchschnittliche Luftfeuchtigkeit auf Barbados beträgt 57-74 Prozent und die durchschnittliche Wassertemperatur liegt bei 26°C.

Es gibt keine Regenzeit auf Barbados. Es treten aber, vor allem in den Monaten von Juni bis September, häufiger tropische Regenschauer auf, die heftig sind, aber nicht lange anhalten.

Die Monate Dezember bis Mai haben die niedrigsten Temperaturen. In den Monaten Februar und März fällt am wenigsten Regen.

Beste Reisezeit

Mitte Dezember bis Mitte April.

Vorgeschriebene Impfungen

Keine bei Einreise direkt aus Europa.

Gelbfieber bei Einreise aus ENDEMIEGEBIETEN, ausgenommen Guyana und Trinidad/Tobago.

GELBFIEBER-ENDEMIEGEBIETE

In AFRIKA:

Äquatorialguinea, Äthiopien, Angola, Benin, Burkina Faso, Burundi, Côte d`Ivoire, Demokratische Republik Kongo (Kinshasa), Gabun, Gambia, Ghana, Guinea, Guinea-Bissau, Kamerun, Kenia, Kongo, Liberia, Mali, Mauretanien, Niger, Nigeria, Ruanda, Senegal, Sierra Leone, Südsudan, Sudan, Togo, Tschad, Uganda, Zentralafrikanische Republik.

In SÜD- und MITTELAMERIKA:

Argentinien, Bolivien, Brasilien, Ecuador, Franz. Guayana, Guyana, Kolumbien, Panama, Paraguay, Peru, Surinam, Trinidad + Tobago, Venezuela.

Empfohlene Impfungen

Hepatitis A, zusätzlich für Individualreisende Typhus.

Informationen zur Malaria

Malaria

Keine.

Verbreitung

Barbados ist malaria-frei.

Ärztliche Hilfe

ST. MICHAEL: Wellington Medical Clinic, Dr. Adrian Lorde (spricht Englisch), Wellington Street,, St. Michael, Tel. 436 93 60.

ST. JOSEPH:Horsehill Medical Clinic, Dr. Raymond Forde, St. Joseph, Tel. 433 38 89.

Währung

Währungseinheit

Währungseinheit: Barbados-Dollar (BDS$)

1 Barbados-Dollar = 100 Cents.

Derzeitiger Kurs:

1 Euro = ca. 2,30 BDS$

1 US-$ = ca. 2,02 BDS$

Hinweise

Bei den unten aufgeführten Umrechnungskursen handelt es sich um Devisenkurse der Deutschen Bundesbank, die die Preisnotierung des Euro und des US-Dollar in der Währung des Reiselandes angibt. Mit Devisenkursen werden z.B. Rechnungen unterschiedlicher Währungen gegeneinander verrechnet. (Im Gegensatz zum Sortenkurs wird hier jedoch nicht der Wert angegeben, den man in Deutschland am Bankschalter für einen Euro oder US-Dollar erhält.)

Devisenbestimmungen/Umtausch

Einfuhr Fremdwährung: unbeschränkt. US-$ empfohlen.

Einfuhr Landeswährung: unbeschränkt (jedoch nur kleine Beträge sinnvoll)

Deklaration: Ja - bei der Einfuhr von Fremd- und Landeswährung

Ausfuhr Fremdwährung: in Höhe der deklarierten Einfuhr abzüglich der umgetauschten Beträge. Für Einwohner von Barbados gelten andere Bestimmungen.

Ausfuhr Landeswährung: Nicht erlaubt für Nichteinwohner von Barbados. Für Einwohner von Barbados gelten andere Bestimmungen.

Umtauschempfehlung: im Reiseland

Umtausch: Es kann fast überall direkt in US-$ bezahlt werden.

Internationale Kreditkarten: Ja - werden von größeren Hotels und Geschäften in den Urlaubsgebieten akzeptiert.

Reiseschecks: Ja - in US-$ - werden von Banken, größeren Geschäften und Hotels angenommen. Bitte beachten: Grundsätzlich ist die Akzeptanz von Reiseschecks weltweit rückläufig.

Auskunftstellen

Barbados Tourism Authority
One Barbados Place

Warrens
St. Michael /Barbados, W.I. BB12001
(001 246) 535 37 99
(001 246) 535 37 00
www.barbados.org
btmiinfo@visitbarbados.org

Barbados Chamber of Commerce and Industry
Braemar Court

Deighton Road
St. Michael /Barbados, W.I.
(001 246) 620 29 07
(001 246) 620 47 50
www.barbados.org
bcci@barbadoschamber.com

Botschaften und Konsulate

Von Deutschland

zuständig Port-of-Spain/Trinidad+Tobago:

Embassy of the Federal Republic of Germany
19 St. Clair Avenue

St. Clair
Port-of-Spain
Embassy of the Federal Republic of Germany
P.O. Box 828
Port-of-Spain/Trinidad, W.I.
(001 868) 628 16 30/31/32
www.germanemb-portofspain.de
info@ports.diplo.de
Amtsbezirk: Anguilla, Antigua + Barbuda, Barbados, Brit. Jungferninseln, Dominica, Grenada, Guyana, Montserrat, St. Kitts + Nevis, St. Lucia, St. Vincent und die Grenadinen, Suriname, Trinidad + Tobago

Von Deutschland

außerdem in Barbados:

Honorary Consul of the Federal Republic of Germany
Pasea Financial Centre, Suite 1, Corner Harts Gap and Dayrells Road
BB14030
Christ Church /Barbados
(001 246) 427 18 76
bridgetown@hk-diplo.de
Amtsbezirk: Barbados

Übergeordnete Auslandsvertretung:

Botschaft Port-of-Spain/Trinidad und Tobago

Botschaft von Barbados
166, Avenue Franklin D. Roosevelt
1050
Brüssel /Belgien
(0032 2) 732 32 66
(0032 2) 737 11 70; 737 11 71
www.foreign.gov.bb
brussels@foreign.gov.bb
Mo bis Fr 10.30-15.30 Uhr

Honorargeneralkonsulat von Barbados
Seitzstraße 9-11
80538
München
Honorargeneralkonsulat von Barbados

c/o Regine Sixt
Zugspitzstr. 1
82049 Pullach
(0 89) 21 57 84 23
(0 89) 21 57 86 30
office@honoraryconsulgeneral-barbados.de
Mo bis Fr 9-17 Uhr
(keine Visumerteilung)

Ärztliche Hilfe

ST. MICHAEL: Wellington Medical Clinic, Dr. Adrian Lorde (spricht Englisch), Wellington Street,, St. Michael, Tel. 436 93 60.

ST. JOSEPH:Horsehill Medical Clinic, Dr. Raymond Forde, St. Joseph, Tel. 433 38 89.

Sehenswertes

Bridgetown

Die Hauptstadt wurde 1628 von britischen Kolonisten gegründet. Zentral liegt der Trafalgar Square, eine Miniaturausgabe des berühmten Londoner Platzes, die sogar eineine Statue von Admiral Nelson aufzuweisen hat. An diesem Platz steht auch das Parlamentsgebäude. Einen Spaziergang wert sind der "Queens Park", wo ein über tausend Jahre alter Baum steht, und die "Fountains Gardens". Deren Springbrunnen stammt aus dem Jahre 1865, die umliegenden Gärten wurden 17 Jahre später angelegt. In "Pelican Village" verkaufen einheimische Künstler ihre Werke.

Harrison´s Cave

Ein faszinierendes Naturschauspiel: Durchsickernde Regentropfen haben in einer unterirdischen Grotte einen eindrucksvollen steinernen Wald mit unzähligen Stalaktiten und Stalagmiten geschaffen. Man entdeckt auch Bäche, kleine Seen und Wasserfälle. Eine kleine Bahn führt den Besucher durch die Tropfsteinhöhlen.

Zuckermuseum

Im "Sugar Museum" in St. James erfährt man alles über die Geschichte der Zuckerrohrplantagen, aber auch, wie aus Zucker Rum hergestellt wird. Der wohl älteste noch vorhandene Rum der Welt ist hier der über 300 Jahre alte Mount Gay. In der Rumfabrik in St. Michael werden Besucher in die Geheimnisse des Destillierens eingeweiht.

Windmühlen

Früher drehten sich auf Barbados 400 Windmühlen. Sie wurden 1640 aus den Niederlanden eingeführt und zum Mahlen von Zuckerrohr benutzt. Die meisten Mühlen sind verschwunden oder teilweise abgerissen. Ein vollständig intaktes Exemplar ist die "Morgan Lewis Sugar Mill".

Plantagen

In mehreren großen, mit authentischen Möbeln eingerichteten Villen der Plantagenbesitzer kann man sich einen Eindruck verschaffen, wie die Zuckerbarone im Kolonialzeitalter lebten. Eine der ältesten Plantagen ist St. Nicholas Abbey (in St. Peter), andere Beispiele sind Villa Nova (in St. John) und Sunbury House (in St. Philip).

Golfen auf Barbados

Barbados hat drei Golfplätze an der Westküste. Die drei Plätze an der Westküste heißen Sany Lane (9 Loch), Westmoreland (27 Loch), Almond Beach (9 Loch). Ein vierter liegt im Süden der Insel. Dieser Platz heißt Club Rockley, ist ein neun-Loch Platz und ist kostenlos zu benützen. Auch die Golfschläger können kostenlos geliehen werden.

Piratenfahrten

Wer die Piratengeschichte von Barbados kennenlernen möchte, macht einen Ausflug mit der "Jolly Roger" oder der "Bajan Queen". Auf der Fahrt kann man sich wie ein waschechter Seeräuber an einem Tau vom Schiff herabschwingen und zu einem Schiffswrack tauchen.

Wassersport auf Barbados

Die Küste besteht zu 85 Prozent aus Stränden mit feinem, weißem Sand. Vor allem die West- und Südküste sind wegen der ruhigen See beliebt. Die Unterwasserwelt der Insel mit Korallenriffen und vielen bunt schillernden Fischen ist ein Paradies für Taucher. Drei Schiffswracks warten darauf, besucht zu werden: die "Stavronikita" im Folkstone Underwater Park bei St. James, ein Schlepper in Carlisle Bay und ein Dampfschiff. Viele Hotels bieten Tauchkurse an. Andere Wassersportarten sind Windsurfen, Katamaransegeln, Wasserski und Parasailing. Vor allem die Südküste eignet sich zum Windsurfen. Ein Begriff unter Wellensurfern ist das Fischerdorf Bathsheba in St. Joseph, wegen seiner schäumenden Brandung "Suppenschüssel für Surfer" genannt.

Reisehinweise

Segler sollten beachten, dass Raubüberfälle auf Schiffe sporadisch vorkommen. Notrufe über 211 (Polizei) oder 536 29 00 (Küstenwache) sind möglicherweise zuverlässiger als Rufe über mobilen Seefunk.

Weitere Informationen zur Sicherheitssituation im Reiseland sind auf den Internetseiten des Auswärtigen Amts zu finden.

Bitte beachten Sie auch den Abschnitt "Allgemeine Vorsichtsmaßnahmen".

Allgemeine Vorsichtsmaßnahmen

Bargeld und Wertgegenstände sollten nur im unbedingt erforderlichen Umfang mitgeführt werden. Dieses ist besonders auf Märkten, bei Karnevalveranstaltungen und anderen größeren Menschenansammlungen zu beachten. Auf das Tragen von Schmuck sollte verzichtet werden. Reisegepäck sollte nie unbeaufsichtigt bleiben.

Wichtige Dokumente sollten nur als Kopie mitgenommen und die Originale im Hotelsafe aufbewahrt werden.

Grundsätzlich wird zu Vorsicht bei Spaziergängen in wenig belebten Vierteln und Parks, besonders nach Einbruch der Dunkelheit, geraten.

Bei Verstößen gegen die Drogengesetzgebung drohen hohe Geld- oder Haftstrafen.

Es ist dringend zu empfehlen, ca. 2 Stunden vor dem planmäßigen Abflug am Flughafen einzuchecken.

Hurrikan-Saison: In den Bundesstaaten im Süden der USA, in Mexiko, Zentralamerika sowie in der Karibik ist jeweils in der Zeit von Juni bis November mit Hurrikans zu rechnen. Kennzeichen dieser tropischen Wirbelstürme sind u.a. Windgeschwindigkeiten in Orkanstärke, starke Regenfälle und unter Umständen auch Erdrutsche. Informationen dazu gibt es bei örtlichen Wettervorhersagen oder im Internet, beispielsweise unter www.nhc.noaa.gov und www.wunderground.com/tropical. Den Anordnungen der Sicherheitsbehörden ist Folge zu leisten.

SPERR-NOTRUF: Deutsche können ihre Girocards, Kreditkarten, Handys und einige andere elektronische Berechtigungen über die Sperr-Notruf-Nummer ++49 116 116 (aus dem Ausland neben ++49 116 116 auch ++49 30 4050 4050 wählbar) rund um die Uhr sperren lassen. Der Anrufer wird mit den Herausgebern der jeweiligen Medien verbunden, sofern diese sich dem Sperr-Notruf angeschlossen haben. Eine Liste der angeschlossenen Herausgeber ist im Internet unter www.sperr-notruf.de zu finden.

Ebenso ist es möglich, die Online-Ausweisfunktion (elektronischer Identitätsnachweis - eID) des neuen Personalausweises unter den oben genannten Nummern sowie unter 0180 1 333 333 (Bürgerservice des Bundesinnenministeriums) sperren zu lassen.

Grenada

Landesdaten

Lage

Grenada ist ein selbstständiger Staat im britischen Commonwealth und liegt in der Karibik, und zwar nördlich von Trinidad und Tobago und südlich von St. Vincent.

Der Staat Grenada besteht aus den Inseln Grenada, Carriacou und Petit Martinique.

Fläche: 344,5 km², davon die Insel Grenada 311 km².

Verwaltungsstruktur: 6 Verwaltungsbezirke.

Einwohner

Bevölkerung: ca. 103.300

Städte:

St. George´s (Hauptstadt) ca. 3.900

Gouyave ca. 3.000

Grenville ca. 2.000

Victoria ca. 2.000

Sprache

Die Amtssprache auf Grenada ist Englisch. Eine Bevölkerungsminderheit spricht Patois, eine französisch-afrikanische Mundart.

Zeitverschiebung

Mitteleuropäische Zeit (MEZ) -5 Stunden

Während der europäischen Sommerzeit beträgt der Zeitunterschied -6 Stunden.

Stromspannung

220 Volt Wechselstrom, 50 Hertz.

Es empfiehlt sich, einen Adapter mitzunehmen.

Telefon/Post

Telefon

Die Vorwahl für Ferngespräche von Deutschland, Österreich und der Schweiz nach Grenada ist 001473, die Rufnummer ist unmittelbar danach zu wählen. Die Vorwahl von Grenada nach Deutschland ist 01149, nach Österreich 01143 und in die Schweiz 01141.

Öffentliche Telefone funktionieren mit Münzgeld und Telefonkarten, zum Teil auch mit Kreditkarten.

NOTRUFNUMMERN: Polizei 911, Unfallrettung 434, Feuerwehr 911.

Mobilfunk

Netztechnik: GSM 850/900/1800/1900.

Derzeit gibt es Roamingverträge mit Anbietern in Grenada von E-Plus, O2 und Telekom Deutschland.

GSM 1900-fähig sind Triband- oder Quadband-Handys. Für die Netztechnik GSM 850 wird ein Quadband-Handy benötigt.

Internet

Länderkürzel: .gd

Feiertage

1. Januar (Neujahr), 7. Februar (Unabhängigkeitstag), 19. April (Karfreitag), 22. April (Ostermontag), 1. Mai (Tag der Arbeit), 10. Juni (Pfingstmontag), 20. Juni (Fronleichnam), 5. August (Tag der Sklavenbefreiung), 12. und 13. August (Karneval), 25. Oktober (Erntedankfest), 25. Dezember (Weihnachten), 26. Dezember (Boxing Day).

Die Hauptferienzeit geht von Mitte Juli bis Mitte September. Die Oster- und Weihnachtswoche sind für Geschäftsbesuche wenig geeignet.

Öffnungszeiten

Banken: Mo bis Do 8-15 Uhr, Fr 8-17;

Post: Mo bis Do 8-16 Uhr, Fr 8.16.30 Uhr;

Geschäfte: in der Regel Mo bis Fr 8-16 Uhr, Sa 8-13 Uhr;

Büros: Mo bis Fr 8-12, 13-16 Uhr

Kleidung

Leichte, atmungsaktive Sommerkleidung ist ganzjährig angebracht. Für die Abende, besonders von Dezember bis März, braucht man unter Umständen auch leichte Wollsachen oder eine Jacke. Eine gute Sonnenbrille sowie Regenschutz sollte in keinem Koffer fehlen. Bade- und Strandkleidung sollte nur am Strand getragen werden.

Geschichte/Politik

Es war im Jahre 1498, als Christoph Kolumbus als erster Europäer Grenada sichtete. Europäische Siedler kamen aber erst viel später auf die Insel. Während des 18. Jahrhunderts wechselten sich Briten und Franzosen als Besitzer der Insel mehrfach ab: 1674 wurde sie französische 1763 britische, 1779 wieder französische Kolonie. 1783 ging Grenada endgültig an die Briten über. Seit 1974 ist die Insel unabhängig, aber ein Mitglied im Commonwealth. Das Staatsoberhaupt, der Generalgouverneur, wird von der englischen Königin ernannt.

Wirtschaft

Die Insel hat kaum Industrie. Es gibt aber einige kleine Betriebe, die Agrarprodukte verarbeiten. Einiges Geld bringt der Schiffsbau auf den Nachbarinseln, vor allem auf Carriacou, ein.

Der Export von landwirtschaftlichen Produkten macht Schwierigkeiten, weil die Konkurrenz anderer Inseln groß ist. Man züchtet Muskatnüsse (ein Drittel der Weltproduktion), Bananen, Zitrusfrüchte, Kokosnüsse, Zuckerrohr und Kakao. In den letzten Jahren hat man sich wieder stärker auf die Fischereiwirtschaft besonnen.

Inzwischen spielt der Tourismus eine wichtige Rolle. Viele Kreuzfahrtschiffe legen auf Grenada an.

Religion

Etwa 53 Prozent der Bevölkerung sind katholisch, 14 Prozent sind Anglikaner. Ansonsten gibt es noch Adventisten und Pfingstler auf Grenada.

Vegetation

Grenada ist eine der tropischsten und vegetationsreichsten Inseln der Karibik. Der Bewuchs stellt zum Teil regelrechten Urwald dar, in dem zahllose Pflanzenarten zu Hause sind. Dazwischen erstrecken sich die Plantagen mit Muskat, Bananen, Mangos, Weintrauben, Papayas, Kakao und Zitrusfrüchten. Auch etwas Zuckerrohr wächst hier. An der Küste stehen rund um die Insel viele Palmen.

Außerdem ist Grenada seit langem als die Karibische Gewürzinsel bekannt. Dies rührt vor allem von den Muskatnüssen her, die von hier in alle Welt geliefert werden.

Tierwelt

Große, wild lebende Tiere sieht man auf Grenada nicht. Auf der Insel leben hauptsächlich Manicous (eine Art Opossum), Ägutis (hasengroße Nagetiere), Mona-Meerkatzen (die aus Afrika eingeführt wurden) und Mangusten (eine andere Katzenart). Es gibt aber auch Schildkröten und Krebse, außerdem viele Vogelarten.

Kulinarisches

In den kleinen Hotels und Restaurants auf Grenada wird die übliche karibische Küche serviert, vermischt mit internationalen Gerichten. Die Bewohner der Insel speisen sehr schlicht - vor allem Knollenpflanzen wie Bataten, Jams und Maniok, dazu viel Gemüse.

Sitten und Gebräuche

Leichte Sommerkleidung ist üblich, doch ist die englische Lebensart unverkennbar: In der Stadt St. George´s sollten Damen keine Shorts tragen. Beim Abendessen in einigen Hotels werden bei den Damen längere Kleider und bei Herren zumindest ein Schlips, in einigen Fällen auch ein Jackett erwartet.

Bei allem britischen Einfluss spürt man aber doch immer wieder, vor allem in der Musik, die alten Bräuche durch. Die Grenadiner hingen einst einem von Sklaven herübergebrachten westafrikanischen Kult an. Der hat sich inzwischen zwar mit dem Christentum vermischt, lässt aber in den Tänzen immer noch Erstaunliches und Fremdartiges erleben. Dies drückt sich besonders stark auf Grenadas Nachbarinsel Carriacou aus - beispielsweise, wenn die Nachkommen der Sklaven dort den großen Trommeltanz aufführen, den einst westafrikanische Zauberer vorführten.

Man feiert gern auf Grenada, wenn auch manchmal etwas ungewohnt: Karneval wird im August gefeiert, Weihnachtslieder singt man zum Rhythmus der Stahltrommeln.

Souvenirs

Die exotischsten Gewürze kann man als nette Mitbringsel überall kaufen - zum Teil originell verpackt.

Klimainformationen

Das Klima auf Grenada ist subtropisch bis tropisch. Die durchschnittliche Jahrestemperatur liegt bei etwa 28°C, wobei in den Monaten von November bis Februar die niedrigsten Temperaturen gemessen werden. Sie liegen dann im Durchschnitt bei etwa 24°C. Man kann auf Grenada zwei Jahreszeiten ausmachen. Die Trockenzeit erstreckt sich auf den Zeitraum von Januar bis Mai, die Regenzeit von Juni bis Dezember. Während der Regenzeit ist mit täglichen Regenschauern, die aber selten länger als 2 Stunden dauern, zu rechnen. Die Luftfeuchtigkeit ist zu dieser Zeit hoch.

Beste Reisezeit

Grenada kann das ganze Jahr über besucht werden. Hauptsaison ist von Mitte Dezember bis Mitte April.

Vorgeschriebene Impfungen

Keine bei Einreise direkt aus Europa.

Gelbfieber bei Einreise aus ENDEMIEGEBIETEN.

GELBFIEBER-ENDEMIEGEBIETE

In AFRIKA:

Äquatorialguinea, Äthiopien, Angola, Benin, Burkina Faso, Burundi, Côte d`Ivoire, Demokratische Republik Kongo (Kinshasa), Gabun, Gambia, Ghana, Guinea, Guinea-Bissau, Kamerun, Kenia, Kongo, Liberia, Mali, Mauretanien, Niger, Nigeria, Ruanda, Senegal, Sierra Leone, Südsudan, Sudan, Togo, Tschad, Uganda, Zentralafrikanische Republik.

In SÜD- und MITTELAMERIKA:

Argentinien, Bolivien, Brasilien, Ecuador, Franz. Guayana, Guyana, Kolumbien, Panama, Paraguay, Peru, Surinam, Trinidad + Tobago, Venezuela.

Empfohlene Impfungen

Hepatitis A, zusätzlich für Individualreisende Typhus.

Informationen zur Malaria

Malaria

Keine.

Verbreitung

Grenada ist malaria-frei.

Währung

Währungseinheit

Währungseinheit: Ostkaribischer Dollar (EC$)

1 Ostkaribischer Dollar = 100 Cents.

Derzeitiger Kurs:

1 Euro = ca. 3,08 EC$

1 US-$ = ca. 2,71 EC$

Hinweise

Bei den unten aufgeführten Umrechnungskursen handelt es sich um Devisenkurse der Deutschen Bundesbank, die die Preisnotierung des Euro und des US-Dollar in der Währung des Reiselandes angibt. Mit Devisenkursen werden z.B. Rechnungen unterschiedlicher Währungen gegeneinander verrechnet. (Im Gegensatz zum Sortenkurs wird hier jedoch nicht der Wert angegeben, den man in Deutschland am Bankschalter für einen Euro oder US-Dollar erhält.)

Devisenbestimmungen/Umtausch

Einfuhr Fremdwährung: unbeschränkt, US-$ in Noten und Reiseschecks empfohlen.

Einfuhr Landeswährung: unbeschränkt

Ausfuhr Fremdwährung: unbeschränkt

Ausfuhr Landeswährung: unbeschränkt

Internationale Kreditkarten: Ja - werden von größeren Hotels, Geschäften und Autovermietern akzeptiert.

Geldautomat: Ja - Bargeldabhebung ist mit Kreditkarten möglich an einigen Geldautomaten auch mit der Girocard (mit Maestro-Zeichen). Reisende sollten sich vor Abreise bei Ihrer Hausbank über eventuelle Beschränkungen bei der Bargeldbeschaffung mit der Girocard informieren.

Reiseschecks: Ja - in US-$ - werden in Banken getauscht. Bitte beachten: Grundsätzlich ist die Akzeptanz von Reiseschecks weltweit rückläufig.

Auskunftstellen

Grenada Board of Tourism
Burns Point
St. George´s
Grenada Board of Tourism


P.O. Box 293
St. George´s/Grenada/W.I.
(001 473) 440 66 37
(001 473) 440 20 01, 440 22 79
www.grenadagrenadines.com
info@puregrenada.com

Botschaften und Konsulate

Von Deutschland

zuständig Port-of-Spain/Trinidad und Tobago:

Embassy of the Federal Republic of Germany
19 St. Clair Avenue

St. Clair
Port-of-Spain
Embassy of the Federal Republic of Germany
P.O. Box 828
Port-of-Spain/Trinidad, W.I.
(001 868) 628 16 30/31/32
www.germanemb-portofspain.de
info@ports.diplo.de
Amtsbezirk: Anguilla, Antigua + Barbuda, Barbados, Brit. Jungferninseln, Dominica, Grenada, Guyana, Montserrat, St. Kitts + Nevis, St. Lucia, St. Vincent und die Grenadinen, Suriname, Trinidad + Tobago

Von Deutschland

außerdem auf Grenada:

Honorary Consulate of the Federal Republic of Germany
St. George´s Sugar Apple Hill

Calliste
St. George´s Fontenoy /Grenada
(001 473) 405 41 80
www.grenadagrenadines.com
grenada@hk-diplo.de
Amtsbezirk: Grenada

Übergeordnete Auslandsvertretung:

Botschaft Trinidad und Tobago

Grenada High Commission
The Chapel, Archel Road

West Kensington
London W14 9QH /Großbritannien
(0044 207) 381 48 07
(0044 207) 385 44 15
office@grenada-highcommission.co.uk
Mo bis Fr 9-17 Uhr (konsularische Anfragen Mo bis Fri 10-12 Uhr)

Sehenswertes

St. George´s

Die Hauptstadt ist eine der malerischsten Städte in der Karibik. Das gilt auch für den Hafen, eine lange Bucht, um die ringsum die wichtigsten Gebäude stehen. St. George´s wurde von Franzosen wie von Engländern erbaut; man sieht die unterschiedliche Architektur. Aus Frankreich kam ein Landhausstil des 18. Jahrhunderts, aus Großbritannien der Georgianische und Viktorianische Stil des 19. Jahrhunderts. Sehr farbenfroh und lebendig sind die Märkte in St. George´s. Hinter der Bucht erheben sich halbkreisförmig die Hügel der Stadt. Auf diesen Hügeln stehen aus französischer Kolonialzeit zwei solide Festungen - Fort George und Fort Frederick. Bei Fort George erlaubt die strategisch beherrschende Lage nun eine großartige Aussicht ringsum. Man sieht an den Bauten aber auch noch viel Festungsarchitektur - mit Tunnels, steilen Treppen und schmalen Gängen.

Grand Etang National Park

Hoch im tropischen Regenwald stößt man innerhalb der vulkanischen Bergwelt auf einen Kratersee, der von sehr exotischer Flora umgeben ist. Den Nationalpark hat man weniger aus ökologischen Gründen ausgesucht, sondern vor allem, um Besuchern die Natur der Insel zu erklären. Im Informationszentrum des Parks wird dies durch Bild und Ton unterstützt. Durch den Park führen Wanderwege.

Baden auf Grenada

Der größte und längste Strand auf Grenada, der keinen eigenen Namen hat, liegt am südlichen Ende der Insel, 5 km von der Hauptstadt St. George´s entfernt. Der Strand ist fast 4 km lang, besteht aus hellem Sand und wird in seiner vollen Länge von Palmen gesäumt, sodass man immer genügend Schatten findet. Der Strand fällt sehr flach ab, ist also für Nichtschwimmer und Kinder gefahrlos benutzbar. Brandung ist unbekannt. Es ist zwar der schönste, aber nur einer der zahlreichen Strände auf Grenada. Vorzugsweise an der West- und Südküste findet man viele Bademöglichkeiten; die Strände im Südwesten sind mit Hotels oder Ferienhäusern besiedelt. Im Norden und Osten liegen völlig menschenleere Strandabschnitte, nur ist es nicht ganz einfach, dort hinzukommen.

Golfen auf Grenada

In der Nähe des Grand Anse Beach liegt ein neun-Loch Golfplatz, der für alle Gäste der Insel zugänglich ist.

Carriacou

Auf Grenadas großer Nachbarinsel ist es interessant, den Bootsbauern zuzusehen, die heute, wie vor Generationen, hölzerne Schoner bauen und zu Wasser lassen. Die bunt bemalten Boote pendeln dann zwischen den Inseln und transportieren auf ihren vollen Decks Passagiere und Fracht, die großen weißen Segel im Wind aufgebläht. Die Insel hat mehrere Ortschaften. Die größte, eine kleine Stadt, heißt Hillsborough und liegt an einer weiten Bucht. Carriacou führt seit Jahrhunderten ein ganz ruhiges Dasein. Man trifft hier vor allem Segler, Angler und Taucher an.

Petit Martinique

Diese Nachbarinsel, die bisher kaum von Touristen besucht wird, ist sehr natürlich und unberührt. Einst war diese Insel ein Vulkan, von dem nur die Spitze aus dem Wasser schaut. Von deren höchster Stelle hat man einen großartigen Blick über die Grenadinen-Inseln.

Reisehinweise

Segler sollten beachten, dass Raubüberfälle auf Schiffe sporadisch vorkommen. Notrufe über 911 (Mobiltelefon) sind möglicherweise zuverlässiger als Rufe über mobilen Seefunk.

Weitere Informationen zur Sicherheitssituation im Reiseland sind auf den Internetseiten des Auswärtigen Amts zu finden.

Bitte beachten Sie auch den Abschnitt "Allgemeine Vorsichtsmaßnahmen".

Allgemeine Vorsichtsmaßnahmen

Die Kriminalitätsrate in Grenada verzeichnet vor allem bei Gewaltverbrechen einen deutlichen Anstieg.

Reisende sollten ihre Wertsachen eng am Körper tragen und auf Schmuckstücke ganz verzichten.

Außerdem wird dazu geraten, Original-Dokumente im Hotelsafe zu lassen und nur Kopien mit sich zu führen.

Einsame Gegenden sollten im Allgemeinen, aber besonders nach der Abenddämmerung, unbedingt gemieden werden.

Im Straßenverkehr von Grenada empfiehlt sich, aufgrund der engen und maroden Straßen und der chaotischen Fahrweise der einheimischen Verkehrsteilnehmer, ein zurückhaltender Fahrstil.

Der Konsum sowie der Handel mit Drogen, in jeglicher Form und Menge, ist strikt verboten. Es drohen hohe Geld- und Haftstrafen.

Hurrikan-Saison: In den Bundesstaaten im Süden der USA, in Mexiko, Zentralamerika sowie in der Karibik ist jeweils in der Zeit von Juni bis November mit Hurrikans zu rechnen. Kennzeichen dieser tropischen Wirbelstürme sind u.a. Windgeschwindigkeiten in Orkanstärke, starke Regenfälle und unter Umständen auch Erdrutsche. Informationen dazu gibt es bei örtlichen Wettervorhersagen oder im Internet, beispielsweise unter www.nhc.noaa.gov und www.wunderground.com/tropical. Den Anordnungen der Sicherheitsbehörden ist Folge zu leisten.

Seebeben und damit zusammenhängende Tsunamis können nicht ausgeschlossen werden, da Unterwasservulkane in der Nähe Grenadas derzeit aktiv sind. Reisende sollten sich über die lokalen Medien über die aktuelle Lage informieren. Mögliche Informationsquellen sind auch die Webseiten der US Federal Emergency Management Agency http://www.ready.gov/earthquakes und des Pacific Tsunami Warning Center http://ptwc.weather.gov/.

SPERR-NOTRUF: Deutsche können ihre Girocards, Kreditkarten, Handys und einige andere elektronische Berechtigungen über die Sperr-Notruf-Nummer ++49 116 116 (aus dem Ausland neben ++49 116 116 auch ++49 30 4050 4050 wählbar) rund um die Uhr sperren lassen. Der Anrufer wird mit den Herausgebern der jeweiligen Medien verbunden, sofern diese sich dem Sperr-Notruf angeschlossen haben. Eine Liste der angeschlossenen Herausgeber ist im Internet unter www.sperr-notruf.de zu finden.

Ebenso ist es möglich, die Online-Ausweisfunktion (elektronischer Identitätsnachweis - eID) des neuen Personalausweises unter den oben genannten Nummern sowie unter 0180 1 333 333 (Bürgerservice des Bundesinnenministeriums) sperren zu lassen.

Antigua und Barbuda

Karte Antigua und Barbuda

Landesdaten

Lage

Antigua und Barbuda ist ein selbstständiger Staat im britischen Commonwealth und liegt in der Karibik, und zwar im nördlichen Teil der Kleinen Antillen. Die nächsten Nachbarn sind im Norden die Jungfern-Inseln und im Süden Guadeloupe/Martinique und Dominica. Die Insel Barbuda liegt etwa 40 km nördlich von Antigua.

Fläche: 442 km².

Verwaltungsstruktur: 6 Bezirke (Saint George, Saint John´s, Saint Mary, Saint Paul, Saint Peter, Saint Philip), 2 Dependencies (Barbuda, Redonda).

Einwohner

Bevölkerung: ca. 88.000

Städte: St. John´s (Hauptstadt) ca. 24.500, Codrington auf Barbuda ca.2.000.

Sprache

Die Amtssprache ist Englisch; Umgangssprache ist jedoch Kreolisch.

Zeitverschiebung

Mitteleuropäische Zeit (MEZ) -5 Stunden

Während der europäischen Sommerzeit beträgt der Zeitabstand -6 Stunden.

Stromspannung

220 und 110 Volt Wechselstrom, 60 Hertz.

Auf Antigua/Barbuda werden meist amerikanische Blattstecker verwendet. Man sollte deswegen auf jeden Fall einen Adapter mitführen.

Telefon/Post

Telefon

Die Vorwahl von Deutschland, Österreich und der Schweiz nach Antigua ist 001268, die Vorwahl von Antigua und Barbuda nach Deutschland ist 01149, nach Österreich 01143 und in die Schweiz wählt man 01141 vor. Telefonieren kann man von den Hotels aus und in Telefonzellen. Münztelefone sind selten, es überwiegen Kartentelefone.

NOTRUFNUMMERN: Polizei, Unfallrettung und Feuerwehr 999, 991 oder 911.

Mobilfunk

Netztechnik: GSM 850/900/1900.

Derzeit gibt es Roamingverträge mit Anbietern in Antigua und Barbuda von E-Plus, O2, Telekom Deutschland und Vodafone.

Für die Netztechnik GSM 1900 wird ein Triband- oder Quadband-Handy benötigt.

GSM 850-fähig sind nur Quadband-Handys.

Internet

Länderkürzel: .ag

Feiertage

1. Januar (Neujahr), 6. April (Karfreitag), 9. April (Ostermontag), 7. Mai (Tag der Arbeit), 28. Mai (Pfingstmontag), 1. Juli (Gedenktag für V.C. Bird), 6. u. 7. August (Karneval, erster Montag und erster Dienstag im August), 1. November (Unabhängigkeitstag), 25. und 26. Dezember (Weihnachten).

Die Hauptferienzeit ist zwischen Mitte Juli und Mitte September.

Öffnungszeiten

Banken: Mo bis Do 9-15 Uhr, Fr 9-16 Uhr;

Geschäfte: Mo bis Sa 8.30-12, 13-17 Uhr (manche Läden haben donnerstags und samstags nur vormittags geöffnet);

Behörden: Mo bis Do 8-16.30 Uhr, Fr 8-15 Uhr;

sonstige Büros: Mo bis Fr 8-12, 13-16.30 Uhr

Kleidung

Das ganze Jahr über sollte man leichte Sommerkleidung mitnehmen, die atmungsaktiv und leicht waschbar sein sollte. Für die Abende, besonders von Dezember bis März, sind leichte Wollsachen nicht unpraktisch, da es abends doch manchmal etwas kühl werden kann. In erstklassigen Hotels und in Kasinos benötigen Herren abends Jackett und Krawatte. Auch Regenbekleidung sollte man ganzjährig mitnehmen. Eine gute Sonnenbrille ist unerlässlich. Bade- und Strandkleidung sollte man nur am Strand oder am Swimming-Pool tragen.

Karte Antigua und Barbuda

Geschichte/Politik

Früher gehörten Antigua und Barbuda zusammen mit St. Kitts und Nevis zu den British Leeward Inseln und damit zum Britischen Commonwealth. Die Ureinwohner, die Kariben-Indianer, wurden im Laufe der Auseinandersetzungen der Kolonialmächte ausgerottet. Seit 1981 sind die Inseln unabhängig.

Wirtschaft

Anfang der 60er Jahre begann der Ausbau des Tourismus auf Antigua. Nach einer großen Bauphase Ende der 80er Jahre ist heute der Tourismus der wichtigste Devisenbringer des Landes. Um eine Diversifizierung zu erreichen, werden andere Industrien, wie die Landwirtschaft, die Textilindustrie, die Rumproduktion und das Finanzwesen, verstärkt gefördert. In der Landwirtschaft wird vor allem Zuckerrohr angebaut.

Religion

Die Bevölkerung der Inseln sind überwiegend Christen. Die verschiedenen Konfessionen, die es auf den Inseln gibt, sind die Anglikaner, Katholiken, Baptisten und Methodisten.

Vegetation

Auf der Insel wachsen fast alle tropischen Früchte, darunter auch Papayas, Mangos und Guaven. Sie gedeihen im Schutz mächtiger Blätterdächer aus Flammenbäumen, Hibisken und Jakarandas. Natürlich gibt es auf den Inseln Dutzende verschiedener Palmenarten.

Tierwelt

Bemerkenswert ist die Unterwasserwelt der Korallenriffe der beiden Inseln.

Karte Antigua und Barbuda

Kulinarisches

Neben der internationalen Küche gibt es zahlreiche einheimische Spezialitäten, die oft würzig scharf sind. Spezialitäten aus dem Meer sind Hummer und Schnapperfisch. Typisch ist auch der Eintopf "Pepperpot", ein Maisbrei mit Salzfisch "Funghi" und "Goatwater" (Eintopf mit Ziegen- und Hammelfleisch). Bei den Getränken ist der Rum selbstverständlich, oft als Mixgetränk mit frischen Fruchtsäften. Es gibt auf den Inseln ein einheimisches, aus Meerwasser gebrautes Bier, "Wadadli".

Sitten und Gebräuche

Der wichtigste Höhepunkt des Jahres ist der Karneval, der Ende Juli/Anfang August als Mitsommerfest gefeiert wird. 10 Tage lang gibt es auf Antigua Paraden, Umzüge, farbenprächtigste Kostüme der Mitwirkenden bei typisch karibischen Klängen. Der erste Montag und Dienstag im August sind die Höhepunkte dieses Festes, das in seinem Ursprung an die Abschaffung der Sklaverei 1834 erinnert. Bereits in der Nacht zum Montag beginnt um 4 Uhr morgens der wichtigste Umzug, der "J´Ouvert".

Auf Barbuda wird der Karneval, nicht minder ausgelassen, bereits im Juni gefeiert.

Souvenirs

Besonderheiten der Inseln sind Strohartikel, Tonwaren und Stoffe in Batik oder Siebdruck. Liebhaber naiver Malerei finden hier schöne Bilder. Schmuck mit Halbedelsteinen aus Antigua werden gerne gekauft. Zu günstigen Preisen wird auch englisches Porzellan angeboten. Es gibt zwei Shopping-Center, in denen Duty Free eingekauft werden kann: Heritage Quay und Redcliffe Quay.

Klimadiagramm
Karte Antigua und Barbuda

Klimainformationen

Antigua und Barbuda haben subtropisches Klima, das durch die ständig wehenden Seewinde angenehm beeinflusst wird. Die durchschnittlichen Temperaturen im Januar und im Februar liegen bei 25°C, im August und September werden durchschnittlich 28°C gemessen. Die durchschnittliche Luftfeuchtigkeit liegt bei 79 Prozent. Antigua und Barbuda gelten als verhältnismäßig trockene Inseln. Die höchste Regenmenge fällt, meist in Schauern, in der Zeit von September bis Dezember.

Beste Reisezeit

Die Hochsaison auf Antigua/Barbuda ist von Mitte Dezember bis Mitte April, da in dieser Zeit kaum Regenschauer auftreten.

Karte Antigua und Barbuda

Vorgeschriebene Impfungen

Keine bei Einreise direkt aus Europa.

Gelbfieber bei Einreise aus INFEKTIONSGEBIETEN.

GELBFIEBER-INFEKTIONSGEBIETE

ACHTUNG:

Alle Länder innerhalb der Gelbfieber-Endemiezonen können von den Einreisebehörden als INFEKTIONSGEBIETE angesehen werden. Deswegen ist, aus folgenden Ländern kommend, eine Impfung gegen Gelbfieber ratsam.

In AFRIKA:

Angola, Äquatorialguinea, Äthiopien, Benin, Burkina Faso, Burundi, Côte d`Ivoire, Demokratische Republik Kongo, Gabun, Gambia, Ghana, Guinea, Guinea-Bissau, Kamerun, Kenia, Kongo, Liberia, Mali, Niger, Nigeria, Ruanda, Sambia, Sao Tomé + Principe, Senegal, Sierra Leone, Somalia, Sudan, Tansania, Togo, Tschad, Uganda, Zentralafrikanische Republik.

In SÜD- und MITTELAMERIKA:

Argentinien, Bolivien, Brasilien, Ecuador, Französisch Guayana, Guyana, Kolumbien, Panama, Paraguay, Peru, Suriname, Trinidad und Tobago, Venezuela.

Empfohlene Impfungen

Hepatitis A, zusätzlich für Individualreisende Typhus.

Informationen zur Malaria

Malaria

Keine.

Verbreitung

Antigua und Barbuda sind malaria-frei.

Ärztliche Hilfe

ANTIGUA: Dr. Rodney E.L. Williams, Upper Long Street,, St. John´s/Antigua, Tel. 462 21 56.

Karte Antigua und Barbuda

Währung

Währungseinheit

Währungseinheit: Ostkaribischer Dollar (EC$)

1 Ostkaribischer Dollar = 100 Cents.

Derzeitiger Kurs:

1 Euro = ca. 3,10 EC$

1 US-$ = ca. 2,42 EC$

Hinweise

Bei den unten aufgeführten Umrechnungskursen handelt es sich um reine Sortenkurse für den Bargeldtausch am Bankschalter, d.h. sie nennen den aktuellen Wert, den der Reisende beim Umtausch am Bankschalter (Schalterkurse in Deutschland) erhält. Hinzu kommen dann noch die von der jeweiligen Bank abhängigen Umtauschgebühren. Die Kurse sind nicht geeignet zur Umrechnung von Rechnungen etc., da hierfür meist "Devisenkurse" zugrunde gelegt werden.

Devisenbestimmungen/Umtausch

Einfuhr Fremdwährung: unbeschränkt, US-$ empfohlen.

Einfuhr Landeswährung: unbeschränkt

Deklaration: Ja - bei Ein- und Ausfuhr von Landes- und Fremdwährung erforderlich.

Ausfuhr Fremdwährung: in Höhe der deklarierten Einfuhr

Ausfuhr Landeswährung: in Höhe der deklarierten Einfuhr

Internationale Kreditkarten: Ja - werden von den meisten Hotels, internationalen Autovermietern, zahlreichen Restaurants und etlichen Geschäften akzeptiert.

Reiseschecks: Ja - in US-$

Karte Antigua und Barbuda

Auskunftstellen

Antigua and Barbuda Department of Tourism

Queen Elizabeth Highway

St. John´s /Antigua

Antigua and Barbuda Department of Tourism

P.O. Box 363

St. John´s/Antigua, W.I.

(001 268) 462 24 83

(001 268) 462 04 80

www.interknowledge.com/antigua-barbuda

deptourism@antigua.gov.ag

Antigua and Barbuda Chamber of Commerce

7 Redcliffe Street,

St. John´s /Antigua

Antigua and Barbuda Chamber of Commerce

P.O. Box 774

St. John´s/Antigua W.I.

(001 268) 462 45 75

(001 268) 462 07 43

www.interknowledge.com/antigua-barbuda

chamcom@candw.ag

Botschaften und Konsulate

Von Deutschland

zuständig Port-of-Spain/Trinidad und Tobago:

Von Deutschland

außerdem in Antigua und Barbuda:

High Commission for Antigua and Barbuda

45 Crawford Place, 2nd floor

London W1H 4LP/Großbritannien

(0044 20) 72 58 74 86

(0044 20) 72 58 00 70

www.antigua-barbuda.com

enquiries@antigua-barbuda.com

Honorarkonsulat von Antigua und Barbuda

Postfach 1636

61286

Bad Homburg

(0 61 72) 215 13

(0 61 72) 48 85 00

konsulat@antigua-barbuda.de

Di und Do 9-12 Uhr nach telefon. Vereinbarung

(keine Visumerteilung)

Ärztliche Hilfe

ANTIGUA: Dr. Rodney E.L. Williams, Upper Long Street,, St. John´s/Antigua, Tel. 462 21 56.

Karte Antigua und Barbuda

Sehenswertes

Antigua

Zu den Sehenswürdigkeiten der Hauptstadt St. John´s zählt die mächtige Kathedrale, die Mitte des 19. Jahrhunderts als dreischiffige Basilika erbaut wurde. Der weit verzweigte Naturhafen von English Harbour wurde niemals eingenommen. Die früheren Docks und Magazine, auch die Wirkungsstätten von Admiral Nelson, können besichtigt werden.

Barbuda

Die Oberfläche Barbudas besteht aus einem flachen Korallenplateau. Nordwestlich der Insel gibt es hervorragende Tauchmöglichkeiten in den Lagunen und Riffgebieten vor der Insel.

Karte Antigua und Barbuda

Reisehinweise

In Antigua und Barbuda nimmt die Gewaltkriminalität zu. In wenig belebten Vierteln und in Parks größerer Städte wird, besonders in der Zeit nach Sonnenuntergang, zu Vorsicht geraten.

Bitte beachten Sie auch den Abschnitt "Allgemeine Vorsichtsmaßnahmen".

Allgemeine Vorsichtsmaßnahmen

Bargeld und Wertgegenstände sollten nur im notwenigen Umfang mitgenommen werden. Dieses gilt besonders auf Märkten, bei Karnevalveranstaltungen und anderen größeren Menschenansammlungen.

Es wird empfohlen, wichtige Dokumente als Kopie mit sich zu führen und die Originale im Hotelsafe aufzubewahren.

In der Ostkaribik kommt es gelegentlich zu Fällen von Piraterie und Raubüberfällen auf Schiffe. Zuverlässiger als Dringlichkeitsrufe über mobilen Seefunk sind eventuell Notrufe an die Polizei/Küstenwache über 911.

Bei Verstößen gegen die Drogengesetzgebung drohen hohe Geld- oder Haftstrafen. Von Fremden sollten keine Pakete angenommen werden, und Gepäck sollte nicht unbeaufsichtigt stehen gelassen werden.

Hurrikan-Saison: In den Bundesstaaten im Süden der USA, in Mexiko, Zentralamerika sowie in der Karibik ist jeweils in der Zeit von Juni bis November mit Hurrikans zu rechnen. Kennzeichen dieser tropischen Wirbelstürme sind u.a. Windgeschwindigkeiten in Orkanstärke, starke Regenfälle und unter Umständen auch Erdrutsche. Informationen dazu gibt es bei örtlichen Wettervorhersagen oder im Internet, beispielsweise unter www.nhc.noaa.gov und www.wunderground.com/tropical. Den Anordnungen der Sicherheitsbehörden ist Folge zu leisten.

SPERR-NOTRUF: Deutsche können ihre EC-Karten, Kreditkarten, Handys und einige andere elektronische Berechtigungen über die Sperr-Notruf-Nummer ++49 116 116 (aus dem Ausland neben ++49 116 116 auch ++49 30 4050 4050 wählbar) rund um die Uhr sperren lassen. Der Anrufer wird mit den Herausgebern der jeweiligen Medien verbunden, sofern diese sich dem Sperr-Notruf angeschlossen haben. Eine Liste der angeschlossenen Herausgeber ist im Internet unter www.sperr-ev.de zu finden.

Ebenso ist es möglich, die Online-Ausweisfunktion (elektronischer Identitätsnachweis - eID) des neuen Personalausweises unter den oben genannten Nummern sowie unter 0180 1 333 333 (Bürgerservice des Bundesinnenministeriums) sperren zu lassen.

ab2619 

Einreisebestimmungen für deutsche Staatsangehörige (Reisedokumente / Visum / Impfung):

Deutsche Staatsangehörige benötigen für diese Reise gültige Ausweisdokumente. Die Reise kann sonst nicht angetreten werden!
Je nach Reiseland kann es sein, dass ein Visum erforderlich ist. In einigen Ländern sind ggf. auch Impfvorschriften zu beachten. Ausführliche Einreisebestimmungen finden Sie online bei der jeweiligen Reise unter der Rubrik „Länder“. Außerdem erhalten Sie diese Infos auch in Ihren zugesandten Reise-Vertragsunterlagen.
Wir empfehlen Ihnen dringend, sich schon vor der Buchung einer Reise über Ihre Einreisebestimmungen zu informieren. Bitte erkundigen Sie sich dabei auch über mögliche Bearbeitungszeiten für ggf. benötigte Visa, um eine rechtzeitige Bearbeitung vor Abreise zu gewährleisten sowie über notwendige Impfungen.
Bitte beachten Sie, dass seit dem 26. Juni 2012 jedes Kind, welches ins Ausland reist, unabhängig vom Alter ein eigenes Reisedokument benötigt. Eintragungen im Reisepass der Eltern werden nicht mehr anerkannt. Bitte beantragen Sie das notwendige Reisedokument bei den zuständigen Behörden.

Einreisebestimmungen für nicht-deutsche Staatsangehörige (Reisedokumente / Visum / Impfung):

Falls Personen ohne deutsche bzw. mit nicht ausschließlich deutscher Staatsbürgerschaft mitreisen, beachten Sie bitte, dass in diesem Fall andere bzw. gesonderte Einreisebestimmungen für Ihr gewähltes Reiseland gelten können. Hierüber geben die jeweiligen Auslandsvertretungen bzw. zuständigen Konsulate entsprechend Auskunft. Wir empfehlen Ihnen dringend, sich schon vor der Buchung einer Reise über Ihre Einreisebestimmungen zu informieren. Bitte erkundigen Sie sich dabei auch über mögliche Bearbeitungszeiten für ggf. benötigte Visa, um eine rechtzeitige Bearbeitung vor Abreise zu gewährleisten.
Sollten Sie in diesem Zusammenhang Fragen haben, helfen wir Ihnen gerne weiter. Bitte kontaktieren Sie uns unter unserer kostenfreien Service-Hotline 0800 250 00 00 (Mo-Fr 9-19 Uhr).

Hinweis zu den Ausflügen:

Alle Ausflüge und Führungen finden in deutscher Sprache statt, soweit nichts anderes angegeben ist. Bitte beachten Sie, dass sich die angegebene Reihenfolge der Ausflüge ändern kann. 

Hinweis für Menschen mit eingeschränkter Mobilität:

sz-Reisen sind nicht geeignet für Gäste mit eingeschränkter Mobilität. sz-Reisen sind meistens Reisen in Bewegung: Um alle Besichtigungen, Rundgänge und Ausflüge in vollem Umfang miterleben zu können, sollten Sie „gut zu Fuß“ sein. Auch so manch ein Hotel ist noch nicht auf Rollatoren oder weitergehende Mobilitätsbeschränkungen eingestellt. Daher sind unsere Reisen für schwer gehbehinderte Gäste sowie für Gäste im Rollstuhl oder mit starker Sehbehinderung nicht geeignet (auch Gehörlosigkeit oder allg. Reisebehinderung).
Im Zweifel können wir vorab für Sie prüfen, ob eine Teilnahme möglich ist. Bitte fragen Sie uns vor der Buchung, ob diese Reise für Sie geeignet ist. Wir beraten Sie gern unter unserer kostenlosen Service-Hotline 0800 250 00 00 (Mo-Fr 9-19 Uhr).

Absagefrist durch den Reiseveranstalter sz-Reisen:

Falls die Mindesteilnehmerzahl für Ihren Reisetermin nicht erreicht werden sollte, behält sich sz-Reisen vor, bis spätestens 4 Wochen vor Reiseantritt (bei Tagesfahrten bis zu 2 Wochen) die Reise abzusagen bzw. vom Reisevertrag zurückzutreten. Weitere Informationen hierzu finden Sie in den Allgemeinen Geschäftsbedingungen unter §7.

Zahlung & Reiserücktritt bei sz-Reisen:

Ausführliche Informationen zu Zahlung und zum Reiserücktritt finden Sie in den Allgemeinen Geschäftsbedingungen SZ-Reisen GmbH unter § 2. + 5. + 7. + 8.

Kreuzfahrten mit MSC

Ihr Reiseveranstalter ist die SZ-Reisen GmbH. Wir arbeiten bei dieser Kreuzfahrt mit der Reederei MSC zusammen. Aus diesem Grund erhalten sie innerhalb der sz-Reisen Reiseunterlagen die Kreuzfahrt-Unterlagen von MSC.

Hinweis bei Hotelaufenthalt:

Die angegebene Hotelklassifizierung ist landestypisch.

ab2619 

Reisedaten

Reise/Reiseziel:
MSC SPLENDIDA: Karibik – Im Zickzack durch das Paradies
Veranstalter:
SZ-Reisen GmbH, Ostra-Allee 20, 01067 Dresden
Mindestteilnehmerzahl:
25
  • auf/zu

    Zusatzoptionen:

    Flughafen:

    • Transferregionen
    • Transferregionen

    weitere Informationen:

    • Kinder bis 17 Jahre in der Kabine frei max. 2 Kinder in Begleitung von 2 VZ frei, ab/an Hafen

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Reiseversicherung

Wir empfehlen Ihnen den sofortigen Abschluss einer Reiserücktrittsversicherung (Reiserücktritt und Reiseabbruch), sowie bei Auslandsreisen eine zusätzliche private Auslandskrankenversicherung.

Wir helfen Ihnen dabei, den optimalen Versicherungsschutz für Sie zu finden. Lesen Sie das Produktinformationsblatt und wählen Sie die gewünschte Versicherung aus.
Wir werden Sie vor der Buchung zu den Konditionen beraten.
Hier finden Sie vorab eine aktuelle Tarifübersicht.

Die Versicherungskosten sind abhängig vom Reisepreis pro Person. Bei Versicherungskosten über 200 € pro Person müssen Reisekunden seit Februar 2018 den gewünschten Reiseschutz direkt bei der ERV buchen. Nach Abschluss der Reisebuchung können Sie hier Ihre Versicherung hinzubuchen.

Sonstiges

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