Ostertraditionen in Armenien & Georgien

Unvergessliche Ostern im Kaukasus

Ostern, das höchste Fest der Kirche, ist für viele Christen ein Grund, einmal im Leben der Ostermesse in Rom beizuwohnen. Für uns ein noch viel besserer, der Kirche dort auf den Grund zu gehen, wo ihre ersten Ursprünge liegen.

Armenien und Georgien sind die Länder, deren Herrscher sich bereits Anfang des 3. Jahrhunderts nach Christus vom Heiligen Georg und der Heiligen Nino bekehren ließen und das Christentum zur Staatsreligion erhoben. Die teils jahrtausendealten Klöster und Kirchen werden in beiden Ländern mit großem Eifer gepflegt und der Gaube im Alltag intensiv gelebt. Etwa in Chor Virap, dem im Schatten des Ararat gelegene Kloster, an dem einst die Arche Noah landete. Hier war der Heilige Georg 13 Jahre lang gefangen. Das Kloster Geghard gründete Georg der Überlieferung nach an einem Ort, der ihm von Jesus selbst in einer Vision gezeigt wurde.

Auf georgischer Seite besuchen wir unter anderem das Grab der Heiligen Nino im Nonnenkloster Bodbe und erleben während unserer Rundreise mindestens ein Dutzend weiterer Klöster und Kathedralen, von denen viele zum UNESCO Welterbe zählen und bedeutsame Reliquien wie eine Planke der Arche Noah oder das Leibtuch Jesu beherbergen. Wir erleben traditionelle Osterliturgien und festliche Theateraufführungen und lassen mit Weinproben in Georgien und Armenien, unseren Fahrten durch atemberaubende Landschaft, einem traditionellen armenischen Barbecue und den modernen Hauptstädten Jerewan und Tbilissi auch Spaß und Komfort nicht zu kurz kommen.

  • Vokalkonzert im Höhlenkloster Geghard
  • Traditionelle Ostereierbemalung
  • Vorführung „Ostern in Armenien“

Programm

1. Tag: Anreise

Entspannt werden Sie heute mit Ihrem Haustürtransfer zum Flughafen gebracht. Dort angekommen, werden Sie schon freudig von Ihrer sz-Reisebegleitung erwartet und begrüßt. Dann geht Ihre Reise nach Armenien und Georgien auch schon los.

2. Tag: Stadtrundfahrt Jerewan 

Sobald Sie die armenische Hauptstadt erreicht haben, werden Sie zuerst zu Ihrem Hotel gebracht, um sich dort nach dem Flug ein wenig frisch zu machen und sich bei einem reichhaltigen Frühstück für den anstehenden Tag zu stärken. Danach steht dann auch schon eine informative Stadtrundfahrt an. Wenn Sie durch die Stadt am Fuße des heiligen Berges Ararat fahren, werden Sie unter anderem den berühmten Platz der Republik mit einer traditionell armenischen Architektur bewundern können. Am Platz der Republik und dem sogenannten „Herzen der Stadt“ angekommen, unternehmen Sie dann noch einen kleinen Abstecher in das Historische Museum. Hier können Sie wichtige archäologische Sammlungen aus der Steinzeit bis hin zum Mittelalter bestaunen. Doch auch das Regierungshaus, die Nationale Gemäldegalerie und das Ministerium des Auswärtigen Amtes stehen noch auf Ihrem Programm. Wenn Sie sich dann einen ersten Überblick von der Stadt verschafft haben, findet noch ein gemütliches Willkommensabendessen in einem Restaurant statt, bevor Sie in Ihrem Hotel die erste Nacht in Armenien verbringen werden.

3. Tag: Ausflug Klöster Chor Virap & Noravank – Weinverkostung Weinfabrik Tuschpa

Nachdem Sie Ihr Frühstück zu sich genommen haben, fahren Sie zum Kloster Chor Virap. Dieses Kloster zeichnet sich durch eine sehr lange und bedeutsame Geschichte aus. Auch die Kulisse, in der sich das legendäre Kloster befindet, ist einzigartig, denn es liegt malerisch vor dem Ararat, einem sehr imposanten und beeindruckenden Gebirge. Für die christlichen Armenier ist dieser Ort sehr bedeutsam, denn hier wurde der christliche Glauben verbreitet und das Kloster wird noch heute als Symbol dafür angesehen. Nicht allzu weit von diesem entfernt, liegt ein weiteres sehr sehenswertes Kloster, das Kloster Noravank. Hier befand sich ca. im 12. Jahrhundert das religiöse sowie kulturelle Zentrum. Der Weg zum Kloster ist ein einzigartiges Erlebnis, denn sobald die Sonnenstrahlen auf die Klippen treffen, entsteht eine unvergleichliche Silhouette der Berge von Armenien. Allein deswegen lohnt sich schon ein Besuch dieses Ortes, denn den Ausblick von einer der schönsten Klöster Armeniens, werden Sie so schnell nicht vergessen. Was Sie auch nicht so schnell wieder vergessen werden, ist der leckere Geschmack des armenischen Weins, den Sie bei einer Weinverkostung in einer Weinfabrik in Tuschpa probieren werden.

4. Tag: Ausflug Kloster Saghmosawank – Weiterfahrt nach Aschtarak – Karmrawor-Kirche & Vorführung „Ostern in Armenien“ – Obstmarkt Jerewan

Heute stehen weitere bedeutsame Kloster und Kirchen auf Ihrem Plan. Zuerst geht es für Sie zum mittelalterlichen Kloster Saghmosawank. Auch dieses liegt wieder an einem sehr besonderen und sehenswerten Ort, denn direkt in der Nähe befindet sich die tiefe Schlucht von Aschtarak, wodurch Sie hier wieder eine fantastische Sicht auf die armenische Landschaft haben. Im Anschluss fahren Sie weiter nach Aschtarak, einer Industriestadt direkt am Fluss Kasagh gelegen. Hier in einer der ältesten Städte Armeniens befindet sich die Kirche Karmravor. Diese zählt zu den kleinsten pan-armenischen Kirchen des Landes und trotzdem versprüht sie so viel authentischen Christentum, wie die ganzen anderen großen Kirchen. Lassen Sie sich also von diesem Ambiente anstecken und genießen Sie die dazu passende Vorführung „Ostern in Armenien“. Bei diesem Theaterstück wird Ihnen die uralte armenische Kultur durch Lieder, Tanz und Spiel nähergebracht. Danach fahren Sie wieder zurück nach Jerewan und besuchen noch den bunten Obstmarkt mit seinem lebhaften Treiben. Auf diesem Markt finden Sie fast alles, was Sie sich auch nur vorstellen können, von lokalem Käse und Brot über Trockenfrüchte und exotischen Gewürzen. Vielleicht finden Sie ja sogar die ein oder andere Sache für zu Hause als kleines Andenken.

5. Tag: Tempel Garni – Höhlenkloster Geghard mit Vokalkonzert – Matenadaran in Jerewan

Am heutigen Tag steht für Sie ein absolutes Muss bei einer Armenien Rundreise an. Der heidnische Tempel Garni liegt inmitten einer einzigartigen Naturlandschaft. Die „Akropolis Armeniens“, wie dieser Tempel liebevoll genannt wird, ist vor allem für das Christentum wieder von großer Bedeutung. Deshalb ist es auch umso wichtiger, sich mit dieser Anlage auseinanderzusetzen, um mehr über die Religion und das Leben der Leute in diesem Land zu erfahren. Anschließend genießen Sie das leckere und traditionsreiche Fladenbrot „Lawasch“ und haben sogar die Möglichkeit bei der Zubereitung dabei zu sein. Nach dieser kleinen Stärkung kommen Sie in vollen Musikgenuss, denn Sie erleben ein Vokalkonzert im Höhlenkloster Geghard. Dieses UNESCO-Weltkulturerbe, welches teilweise verborgen im Felsen liegt, ist ohne Zweifel eines der unglaublichsten Tempelanlagen der Welt und wird Sie mit einer einmaligen Atmosphäre verzaubern. Also lauschen Sie den Klängen des Chores und lassen Sie alles in Ruhe auf sich wirken. Nach diesem Programmpunkt fahren Sie wieder zurück nach Jerewan. Doch bevor Sie wieder in Ihr gemütliches Hotel einkehren, steht noch ein Besuch des Matenadaran Museums an. Dieses von außen eher schlicht wirkende Gebäude, besitzt einen ganz besonderen Schatz im inneren. Hier drin befindet sich nämlich eine der größten Sammlungen von alten und kostbaren Handschriften. Es ist wirklich erstaunlich, wie viele dieser Sammlungen die Armenier vor zahlreichen Kriegen, Plünderungen und Zerstörungen retten konnten. Mittlerweile schätzt man die Werke auf rund 17.000. Seien Sie also gespannt, was Sie in diesen heiligen Hallen alles erwartet.

6. Tag: Etschmiadsin – Weiterfahrt Ruinenstätte Zvartnots – Kunstmarkt Jerewan – Osterabendessen

Sie beginnen Ihren Tag mit einer Fahrt nach Etschmiadsin. Diese, nur 20 km von Jerewan entfernte Stadt, besitzt zahlreiche Kirchen, die alle dem UNESCO-Weltkulturerbe angehören. Als besonderes Bauwerk dieses Ortes zählt ohne Zweifel die Kathedrale Etschmiadsin. Ihr Ursprung geht sogar auf das Jahr 485 zurück und somit ist sie eine der ersten Kreuzkuppelkirchen weltweit. Und in genau dieser Kathedrale werden Sie an einem Ostergottesdienst teilnehmen. Danach fahren Sie wieder zurück nach Jerewan. Doch auf dem Rückweg legen Sie noch einen kleinen Stopp bei der Kirche St. Hripsime ein, denn diese zählt zu den ältesten erhaltenen armenisch-apostolischen Kirchen des Landes. Im Anschluss halten Sie bei den Ruinen des Tempels Zvartnos. Bei dieser faszinierenden Ruinenstätte bekommen Sie einen Blick auf viele verschiedene Ausgrabungsfunde, welche die Überreste aus längst vergangenen Zeiten zeigen. Als Highlight unter diesen Funden gelten die Überreste von einer alten Kathedrale. Die gesamte Anlage hat für Armenien einen sehr hohen Stellenwert und stellt ein kulturelles sowie historisches Wahrzeichen da. Die UNESCO erkannte diesen hohen Stellenwert für die armenische Kultur an und vergab deshalb im Jahr 2000 den Titel der UNESCO Weltkulturerbestätte. Weiter geht Ihre Fahrt dann zum Kunstmarkt Jerewan. Dieser Vernissage-Markt ist perfekt für all diejenigen, die nach einem individuellen und interessanten Souvenir suchen. Doch auch allein ein Bummel oder Spaziergang lohnt sich, denn hier gibt es so viel zu sehen und zu entdecken. Von Antiquitäten, über Gemälde bis hin zu Kunsthandwerken, hier gibt es fast alles, was das Künstlerherz begehrt. Sobald Sie Ihre Taschen mit verschiedensten Souvenirs und Andenken gefüllt haben, wartet noch ein leckeres Osterabendessen in einem traditionellen Restaurant auf Sie.

7. Tag: Sewansee mit Kloster Sewanawank & Kloster Goschawank – Dilijan

Nachdem Sie sich die letzten Tage sehr stark auf die Architektur und Kultur Armeniens konzentriert haben, steht heute zuallererst die wundervolle Natur des Landes auf dem Programm. Sie fahren nämlich zum größten See Armeniens. Der Sewansee liegt auf ca. 2.000 Metern Höhe und erzielt damit auch den zweiten Platz der am höchsten gelegenen Süßwasserseen der Welt. Doch nicht nur damit kann er punkten, auch landschaftlich hat er einiges zu bieten. Der Sewansee liegt nämlich malerisch inmitten der imposanten Bergkulisse Armeniens und verzaubert mit seinem strahlend türkisfarbenen Wasser. Direkt am nordwestlichen Ufer des Sees liegt außerdem das Kloster Sewanawank. Dieses werden Sie im Anschluss direkt besuchen. Auch hierbei handelt es sich um ein UNESCO-Weltkulturerbe mit einer sehr bedeutsamen Geschichte. Heute steht außerdem ein weiteres mittelalterliches Kloster auf dem Programm, das Kloster Goschawank. Dieses befindet sich in der Provinz Tawusch im Nordosten von Armenien und spiegelt auf sensationelle Art und Weise die armenische Architektur wieder. Ihr letztes Ausflugsziel des Tages ist die Stadt Dilijan oder auch „die Stadt im Wald“, wie sie liebevoll genannt wird. Sie wundern sich jetzt sicherlich, was eine Stadt im Wald zu suchen hat. Die Antwort ist relativ simpel, alle Seiten der Stadt sind nämlich vom gleichnamigen Nationalpark umgeben und somit liegt sie tatsächlich in einem Wald. Der Nationalpark Dilijan verfügt über eine Vielzahl an verschiedenen Tier- und Pflanzenarten sowie zahlreichen Natur- und Kulturdenkmälern. Daher kommt es auch, dass dieser Ort ein sehr berühmter Kurort in Armenien ist. Hier können Sie die Schönheit der Natur des Landes hautnah erleben und entspannt den Alltag hinter sich lassen. Genau aus diesem Grund kommen Sie auch in den Genuss eine Nacht in Dilijan zu verbringen.

8. Tag: Ausflug Odzun mit Kuppelbasilika – Weiterfahrt Kloster Haghpat – Tbilissi

Heute besuchen Sie einen der wichtigsten und historisch bedeutsamsten Orte in der armenischen Provinz Lori. Hier befindet sich auch die sehenswerte Kathedrale von Odzun aus dem 7. Jahrhundert. Bei Ihrem Besuch können Sie sich diese Kuppelbasilika genauer anschauen und erkunden. Danach fahren Sie in das landschaftlich sehr reizvolle Tal am Fluss Debet. Hier versteckt sich ein weiteres UNESCO-Weltkulturerbe. Das Kloster Haghpat, welches ebenfalls eine Klosteranlage aus der Zeit des Mittelalters ist, besticht mit einer sehr gut erhaltenen Anlage inmitten einer wunderschönen Gras- und Blumenlandschaft. Dann heißt es auch schon Abschied nehmen von Ihrem ersten Land während Ihrer Reise. Geradewegs fahren Sie weiter zur Hauptstadt Georgiens nach Tbilissi. Sobald Sie die Landeshauptstadt erreicht haben, genießen Sie noch ein leckeres Abendessen in einem traditionellen Restaurant und lassen Ihren Abend entspannt in Ihrem Hotel zu Ende gehen.

9. Tag: Stadtrundgang Tbilissi

Ihren heutigen Tag widmen Sie voll und ganz der kulturreichen Hauptstadt Tbilissi. Auf Grund der Nähe der einzelnen Sehenswürdigkeiten zueinander, können Sie alles entspannt bei einem informativen Stadtrundgang besichtigen, denn die verschiedenen Kirchen, die Synagoge sowie die Kathedrale liegen dicht beieinander. Besonders sehenswert ist die Metechi Kirche aus dem 13. Jahrhundert von der aus Sie einen fantastischen Blick auf den Fluss Kura haben. Doch auch die Sioni Kathedrale sollten Sie nicht außer Acht lassen, denn diese ist für die Armenier von großer Bedeutung und besitzt dank der Gestalt einer Kreuzkuppelkirche einen ganz eigenen Charme. Spüren Sie in Tbilissi die tiefe Verbundenheit zu verschiedenen Religionen und Kulturen, denn in kaum einer anderen Stadt können Sie so viel Vielfalt an einem Ort erleben.

10. Tag: Ausflug Panoramaberg – Goldschmiedekunst-Werkstatt

Nach einem ausgiebigen Frühstück geht es auf zu Ihrem nächsten Reise-Highlight: Es steht ein Ausflug zum Panoramaberg mit herrlichem Blick über die Gegend und der Besuch einer traditionellen Goldschmiedekunst-Werkstatt auf dem Programm.

11. Tag: Stadtführung Mzcheta & Vorführung Ostereierbemalung bei einheimischer Familie

Auch wenn Mzcheta heute keine Landeshauptstadt mehr ist, zählt sie noch heute zu dem wichtigsten religiösen Zentrum Georgiens. Deshalb ist sie auch für viele Menschen das Highlight bei einer Rundreise durch dieses Land. Einer Legende nach soll sich hier nämlich auch der Leibrock Christi befinden. All dies sind nur einige Gründe dafür, wieso Sie heute diesen Ausflug an diesen religiösen Ort unternehmen. Seien Sie also gespannt, was für Geschichten und interessante Fakten Sie hier erwarten. Im Anschluss wartet ein weiterer traditioneller Höhepunkt auf Sie. Sie werden bei einer einheimischen Familie einkehren und ihnen bei der Rotfärbung der Eier über die Schulter schauen. Sicherlich haben Sie im Kindesalter oder sogar heute noch auch gerne zu Ostern die Eier gefärbt und bemalt, umso schöner wird es für Sie sein, zu sehen, wie andere Kulturen diese Tradition zelebrieren und durchführen.

12. Tag: Ausflug Höhlenkomplex David Garedscha

Den heutigen Tag werden Sie bei dem ältesten Kloster Georgiens verbringen. Das georgisch-orthodoxe Kloster David Garedscha liegt im Osten Georgiens und in der Näher zur Grenze zu Aserbaidschan. Außerdem befindet es sich direkt am Berg Udabno. Wie bei so vielen Kirchen und Klöstern, die Sie während Ihrer Reise bereits gesehen haben, haben Sie von hier oben aus einen fantastischen Blick auf die Landschaft des umliegenden Gebietes. Genießen Sie die einmalige Aussicht und erkunden Sie diesen geschichtsträchtigen Platz.

13. Tag: Weinanbaugebiet Kachetien – Nonnenkloster Bodbe – Spaziergang Signagi – Mittagessen mit kachetischem Wein – Freizeit in Tbilissi

Was sollte bei einer Reise nach Georgien abgesehen von Klöstern und Kirchen niemals fehlen? Richtig. Der georgische Wein! Einige von Ihnen wissen es vielleicht schon, dass der Weinbau in Georgien seit vielen tausend Jahren Tradition hat und der Wein mittlerweile sogar Platz zwei der wichtigsten Exportartikel des Landes einnimmt. Deshalb unternehmen Sie heute auch einen kleinen Abstecher in das Weinanbaugebiet Kachetien. Hier finden Sie nämlich nicht nur geschmackvollen Wein, sondern auch ein sehr bekanntes Nonnenkloster, das Kloster Bobde. Vor allem St. Nino machte es mit der Zeit sehr berühmt, denn Sie verbreitete damals das Christentum im ganzen Land und verbrachte ihre letzten Tage in Bobde. Deshalb ist sie vor allem für die Einwohner Georgiens eine äußerst bedeutsame Person gewesen, da sie deren Glauben und die Religion bedeutsam prägte. Nachdem Sie sich diesen Klosterkomplex genauer angeschaut haben, fahren Sie nach Signagi. Dort angekommen wird Ihnen sofort auffallen, dass Sie sich in einem sehr kleinen Städtchen befinden und dieses Empfinden ist auch richtig, Sie sind hier nämlich in einem der kleinsten Städte Georgiens. Trotzdem hat diese kleine Stadt jede Menge zu bieten. So werden Sie zum Beispiel bei Ihrem entspannten Spaziergang entlang der Stadtmauer Häuser mit klassisch süditalienischem Stil und georgischen Elementen bestaunen. Das besondere im Allgemeinen an Signagi ist, dass die komplette Stadt mit einer Doppelmauer und ca. 28 Türmen umgeben ist. Diese verleiht der Stadt ohne Zweifel einen ganz besonderen Charme. Zum Mittag lädt Sie dann herzlich eine Gastfamilie ein. Hier wird Ihnen zu den leckeren Speisen landestypischer Wein gereicht. Genießen Sie das nette Beisammensein in geselliger Runde und lassen Sie die letzten Tage Ihrer Rundreise durch Armenien und Georgien Revue passieren. Nach dieser Stärkung können Sie sich nochmals alleine in die Hauptstadt Georgiens begeben, denn Sie haben den restlichen Tag zur freien Verfügung.     

14. Tag: Heimreise

Nach dem Sie Ihr reichhaltiges Frühstück zu sich genommen haben, bringt Sie Ihr Transfer zum Flughafen und Sie treten gemeinsam die Rückreise nach Deutschland an.

ab2199 

Beförderung

  • Haustürtransfer in ausgewählten Regionen
  • Flug mit Lufthansa nach Jerewan und zurück von Tbilissi in der Economy Class (Umsteigeverbindung)
  • Transfers Flughafen – Hotel – Flughafen
  • Fahrt im Reisebus während der Rundreise, Buswechsel an der Grenze

Hotels & Verpflegung

  • 1 Zimmergestellung am Ankunftstag
  • 5 Übernachtungen im 4*-Hotel Ani Plaza in Jerewan
  • 1 Übernachtung im 4*-Hotel Best Western Paradise in Dilijan
  • 6 Übernachtungen im 3*-Hotel KMM in Tbilissi
  • 12 x Frühstück
  • 3 x Mittagessen in lokalen Restaurants
  • 1 x Mittagessen in einem Restaurant am Fuße des Schicksalsberges „Ararat“
  • 1 x Mittagessen mit Möglichkeit der Fladenbrot-Zubereitung „Lawasch“ in einem Restaurant in Garni
  • 1 x Mittagessen mit kachetischem Wein bei einer Gastfamilie in Signagi
  • 6 x Abendessen, z.T. in lokalen Restaurants
  • 1 x Osterabendessen in einem traditionellen Restaurant in Jerewan

Ausflüge & Besichtigungen

  • Stadtführungen: Jerewan, Dilijan, Tbilissi, Mzcheta und Signagi
  • Vorführung „Ostern in Armenien“ in Aschtarak
  • Vorführung „Ostern in Armenien“ mit traditionellen Liedern, Tänzen & Spielen in Aschtarak
  • Besuch des Kunstmarktes „Vernissage“ in Jerewan
  • Besuch einer Goldschmiedekunst-Werkstatt
  • Vorführung einer Ostereierbemalung bei einer einheimischen Familie in Mzcheta
  • Eintritte: Kloster Chor Virap, Kloster Noravank, Kloster Saghmosawank, Karmrawor-Kirche in Aschtarak, Tempel von Garni, Höhlenkloster Geghard, Zentralarchiv für alte Handschriften „Matenadaran“ in Jerewan, Kathedrale und St. Hripsime Kirche in Etschmiadsin, Ruinenstätte Zvartnots, Kloster Sevanavank am Sevansee, Kloster Goschawank in Gosch, Kuppelbasilika in Odzun, Kloster Haghpat, Schatzkammer des Historischen Museums in Tbilissi, Dschwari-Kirche und Swetizchoveli-Kathedrale in Mzcheta und Höhlenkomplex David Garedscha

Zusätzlich inklusive

  • Aktuelle Steuern & Sicherheitsgebühren
  • Weinverkostung in der Weinfabrik Tuschpa
  • Bei Interesse Möglichkeiten zur Teilnahme an verschiedenen orthodoxen Osterliturgien: z.B. am Oster-Gottesdienst in der Kathedrale in Etschmiadsin am 12.04.20 (kath. Ostersonntag), zur traditionellen Fußwaschung in der Sameba-Kirche in Tbilissi am 16.04.20 (orth. Gründonnerstag), an der Liturgie mit Kreuzabnahme und Grablegung in der Samtawro-Kirche in Mzcheta am 17.04.20 (orth. Karfreitag) und an einem Mitternachts-Oster-Gottesdienst in einer Kirche in Tbilissi am 18.04.20 (orth. Karsamstag)
  • 1 Reisetaschenbuch pro Buchung
  • Örtliche Reiseleitung (Reiseleiterwechsel an der Grenze): 2.-14. Tag
  • sz-Reisebegleitung

ab2199 

Zielland

Armenien

Landesdaten

Lage

Die Republik Armenien grenzt im Norden an Georgien, im Osten an Aserbaidschan, im Südosten an den Iran und im Südwesten an die Türkei.

Fläche: 29.800 km².

Verwaltungsstruktur: 11 Marser (Bezirke), wobei die Hauptstadt Yerevan (Eriwan) den Status eines Mars hat.

Einwohner

Bevölkerung: ca. 3,1 Millionen

Städte:

Yerevan/Eriwan (Hauptstadt) ca. 1,1 Millionen

Gyumri ca. 116.000

Vanadzor ca. 81.000

Sprache

Die Amtssprache ist Armenisch; Russisch ist weit verbreitet.

Zeitverschiebung

Mitteleuropäische Zeit (MEZ) +3 Stunden (da auch in Armenien Sommerzeit gilt, bleibt der Zeitunterschied immer erhalten).

Stromspannung

210/220 Volt Wechselstrom, 50 Hertz

Die Mitnahme eines Adapters empfiehlt sich. Teilweise kann es in Armenien zu erheblichen Spannungsschwankungen kommen (Vorsicht bei empfindlichen Geräten). Mit Stromausfällen muss immer wieder gerechnet werden.

Telefon/Post

Post

Beim Postversand ins Ausland muss mit langen Verzögerungen gerechnet werden. Die Sendungen unterliegen Zollkontrollen; es wird empfohlen, kein Geld oder Wertsachen zu versenden.

Telefon

Die Vorwahl von Deutschland, Österreich und der Schweiz nach Armenien ist 00374, von Armenien nach Deutschland wählt man 0049, nach Österreich 0043 und in die Schweiz 0041.

Auslandsgespräche sind von öffentlichen Kartentelefonen, Postämtern und auch von Internet-Cafés aus möglich.

NOTRUFNUMMERN: allgemeiner Notruf 911, Polizei 102, Unfallrettung 103, Feuerwehr 101.

Mobilfunk

Netztechnik: GSM 900/1800, 3G 2100.

Derzeit gibt es Roamingverträge mit Anbietern in Armenien von E-Plus, O2, Telekom Deutschland und Vodafone.

Internet

Länderkürzel: .am

Feiertage

1. u. 2. Januar (Neujahrsfeiertage), 6. und 7. Januar (armenische Weihnachten), 28. Januar (Tag der Armee), 8. März (internationaler Frauentag), 22. April (Ostermontag), 24. April (Gedenktag der Opfer des Genozids), 1. Mai (Tag der Arbeit), 9. Mai (Tag des Friedens), 28. Mai (Tag der Republik), 5. Juli (Tag der Verfassung), 21. September (Tag des Unabhängigkeitsreferendums), 31. Dezember (Silvester).

Die Hauptferienzeit geht von Anfang Juni bis Ende August.

Öffnungszeiten

Banken: Mo bis Fr 9-12, 13-18 Uhr (teilweise auch nur 9-12.30 Uhr);

Büros: Mo bis Fr 9-17.30 Uhr (eine Stunde Mittagspause ab ca. 12 bzw. 13 Uhr);

Geschäfte: Mo bis Sa 9-17 Uhr (zum Teil auch sonntags).

Kleidung

Für die Sommermonate sollte man leichte, gut waschbare Sommerkleidung dabeihaben. Da die Bevölkerung Armeniens eher konservativ ist, sollte man auch im Sommer eher dezente Sommerkleidung wählen. Ansonsten ist Übergangskleidung und für die Winterzeit (speziell auch im Nordwesten) warme Kleidung erforderlich.

Religion

Etwa 94 Prozent der Bevölkerung gehören der Armenisch-Apostolischen Kirche an. Religiöse Minderheiten sind u.a. die Anhänger der Armenisch-Katholischen Kirche und Zeugen Jehovas.

Klimainformationen

Bedingt durch die unterschiedlichen geografischen Gegebenheiten herrscht unterschiedliches Lokalklima. In den Tälern und im Gebirgsvorland, dazu zählt auch Yerevan, herrscht trockenes Kontinentalklima. In dieser Gegend sind die Sommer mit Temperaturen bis 40°C heiß. Im Nordwesten des Landes ist mit winterlichen Tiefstwerten von -40°C zu rechnen. Das ganze Jahr über fällt nur wenig Niederschlag.

Beste Reisezeit

April bis Juni und September bis Oktober.

Vorgeschriebene Impfungen

Keine.

Empfohlene Impfungen

Hepatitis A, zusätzlich für Individualreisende Typhus.

Informationen zur Malaria

Malaria

Keine.

Verbreitung

Armenien ist malariafrei.

Währung

Währungseinheit

Währungseinheit: Dram (ARD)

1 Dram = 100 Luma.

Derzeitiger Kurs:

1 Euro = ca. 551,76 ARD

1 US-$ = ca. 485,23 ARD

Hinweise

Bei den unten aufgeführten Umrechnungskursen handelt es sich um Devisenkurse der Deutschen Bundesbank, die die Preisnotierung des Euro und des US-Dollar in der Währung des Reiselandes angibt. Mit Devisenkursen werden z.B. Rechnungen unterschiedlicher Währungen gegeneinander verrechnet. (Im Gegensatz zum Sortenkurs wird hier jedoch nicht der Wert angegeben, den man in Deutschland am Bankschalter für einen Euro oder US-Dollar erhält.)

Devisenbestimmungen/Umtausch

Einfuhr Fremdwährung: unbegrenzt.

Einfuhr Landeswährung: unbegrenzt.

Deklaration: Ja - bei der Einfuhr von Fremdwährung im Wert von über 10.000 US-$.

Ausfuhr Fremdwährung: nur bis zu 10.000 US-$ oder dem Gegenwert in anderen Währungen erlaubt.

Ausfuhr Landeswährung: nur bis zu einem Gegenwert von 10.000 US-$ erlaubt.

Umtauschempfehlung: im Reiseland

Umtausch: US-$-Noten neueren Datums und Euro können bei vielen Banken und Wechselstellen (in Yerevan praktisch überall) in Bargeld getauscht werden.

Internationale Kreditkarten: Ja (Visa, American Express) - werden von einigen gehobenen Restaurants, Geschäften und Hotels akzeptiert (bei Buchung abklären).

Geldautomat: Ja - In Yerevan und in einigen kleineren Städten ist an Geldautomaten die Bargeldabhebung mit Kreditkarten möglich, zum Teil auch mit der Girocard (mit Maestro-Logo). Reisende sollten sich vor Abreise bei ihrer Hausbank über eventuelle Beschränkungen bei der Bargeldbeschaffung mit der Girocard informieren.

Reiseschecks: Ja - in Euro, werden in Yerevan von einzelnen Banken akzeptiert. Bitte beachten: Grundsätzlich ist die Akzeptanz von Reiseschecks weltweit rückläufig.

Auskunftstellen

Botschaft der Republik Armenien
Nussbaumallee 4
14050
Berlin
(0 30) 40 50 91 25
(0 30) 405 09 10
armgermanyembassy@mfa.am
Konsularabt. Mo, Di, Do 10-13 Uhr und Di 14:30-17 Uhr (telefonische Anfragen Mo, Mi, Do 15-17 Uhr)

Armenian Tourism Development Agency (ATDA)
3 Nalbandian Street
375010
Yerevan (Eriwan) /Armenien
(00374 10) 54 47 92
(00374 10) 54 23 03/06
www.tourismarmenia.net
help@armeniainfo.am

Chamber of Commerce and Industry of the Republic of Armenia
11 Khanjyan Street
375010
Yerevan (Eriwan) /Armenien
(00374 10) 58 78 71
(00374 10) 56 01 84, 56 01 96
armcci@arminco.com

Botschaften und Konsulate

Botschaft der Republik Armenien
Nussbaumallee 4
14050
Berlin
(0 30) 40 50 91 25
(0 30) 405 09 10
armgermanyembassy@mfa.am
Konsularabt. Mo, Di, Do 10-13 Uhr und Di 14:30-17 Uhr (telefonische Anfragen Mo, Mi, Do 15-17 Uhr)

Honorarkonsulat der Republik Armenien
An der Welle 4
60322
Frankfurt am Main
(069) 75 93 82 00
(069) 75 93 84 47
info@armenien-honorarkonsulat-hessen.de
Mo bis Do 9-11 Uhr
(keine Visumerteilung)

Honorarkonsulat der Republik Armenien
Südbeckenstraße 22
76189
Karlsruhe
(07 21) 47 17 87 11 88
(07 21) 47 17 87 11 82
mail@honorarkonsulat-armenien.de
Di und Do 11.30-13, 14-15.30 Uhr (telefonische Anfragen Mo bis Do 10-15 Uhr)
(keine Visumerteilung)

Honorarkonsulat der Republik Armenien
Stieglitzweg 27
39110
Magdeburg
(03 91) 56 39 06 06
nach Vereinbarung
(keine Visumerteilung)

Botschaft der Bundesrepublik Deutschland
29 Charents Street
0025
Yerevan (Eriwan) /Armenien
(00374 10) 52 47 81, (0049 30) 181 76 72 40
(00374 10) 52 32 79
www.deutschebotschaft-eriwan.am
Amtsbezirk: Armenien

Honorarkonsulat der Bundesrepublik Deutschland
Avn. Hachtanaki 25
3104
Gjumri /Armenien
(00374 312) 576 59
www.deutschebotschaft-eriwan.am
gjumri@hk-diplo.de
Amtsbezirk: Lori und Schirak

Reisehinweise

Wegen Anfang April 2016 ausgebrochener Kampfhandlungen rät das Auswärtige Amt von Reisen nach Berg-Karabach sowie in die Bezirke Agdam, Füsuli, Dschabrayil, Sangilan, Kubadli, Ladschin und Kalbadschar dringend ab.

M16 - Gefahr durch Schusswechsel: Auf der Landstraße M16 in der Nähe der Landesgrenze zu Aserbaidschan besteht die Gefahr durch Schusswechsel.

Konfliktregion Berg-Karabach: Hin und wieder kommt es an der Waffenstillstandslinie der umstrittenen Region zu Schusswechseln. Außerdem besteht in der Region Minengefahr. Das Auswärtige Amt rät von Reisen nach Berg-Karabach dringend ab.

Die Grenzen zu Aserbaidschan und zur Türkei sind für Reisende geschlossen.

Zudem sollte beachtet werden, dass Armenien in einem Erdbebengebiet liegt.

Weitere Informationen zur Sicherheitssituation im Reiseland sind auf den Internetseiten des Auswärtigen Amts zu finden.

Allgemeine Vorsichtsmaßnahmen

Es besteht ein Fotografierverbot für alle militärischen und polizeilichen Einrichtungen in Armenien. Auch sollten Grenzübergänge, die U-Bahn in Eriwan sowie andere Infrastruktureinrichtungen nicht fotografiert oder gefilmt werden.

Reisende, die in Armenien mit dem Auto fahren, sollten äußerst umsichtig und defensiv fahren. Im Vergleich zu Mitteleuropa besteht ein erhebliches Unfallrisiko. Zudem sind die Deckungssummen der Haftpflichtversicherung in Armenien sehr gering. Schadenersatzansprüche können oft nicht in entsprechender Höhe durchgesetzt werden. Auf einen ausreichenden Versicherungsschutz (Unfall- und Kaskoversicherung) sollte daher besonders geachtet werden.

SPERR-NOTRUF: Deutsche können ihre Girocards, Kreditkarten, Handys und einige andere elektronische Berechtigungen über die Sperr-Notruf-Nummer ++49 116 116 (aus dem Ausland neben ++49 116 116 auch ++49 30 4050 4050 wählbar) rund um die Uhr sperren lassen. Der Anrufer wird mit den Herausgebern der jeweiligen Medien verbunden, sofern diese sich dem Sperr-Notruf angeschlossen haben. Eine Liste der angeschlossenen Herausgeber ist im Internet unter www.sperr-notruf.de zu finden.

Ebenso ist es möglich, die Online-Ausweisfunktion (elektronischer Identitätsnachweis - eID) des neuen Personalausweises unter den oben genannten Nummern sowie unter 0180 1 333 333 (Bürgerservice des Bundesinnenministeriums) sperren zu lassen.

Georgien

Landesdaten

Lage

Georgien grenzt im Norden und Osten an die Russische Föderation; im Südosten an Aserbaidschan; im Süden an Armenien; im Südwesten an die Türkei und im Westen ans Schwarze Meer. Die höchsten Erhebungen Georgiens sind der Kasbek (5.047 m) und der Schchara (5.068 m) im Großen Kaukasus.

Zum Territorium gehören auch die Autonomen Republiken Abchasien, Adscharien und Südossetien.

Fläche: 69.700 km2.

Einwohner

Bevölkerung: ca. 4,8 Millionen

Städte:

Tiflis (Tbilisi, Hauptstadt) ca. 1,16 Millionen

Kutaisi ca. 194.700

Batumi (Hauptstadt Adschariens) ca. 124.300

Rustavi ca. 120.800

Suchumi (Hauptstadt Abchasiens) ca. 64.500

Gori ca. 54.600

Poti ca. 47.8100

Sprache

Amtssprache ist Georgisch. Daneben werden je nach Region diverse andere Sprachen gesprochen, unter anderem Aserbaidschanisch, Armenisch, Abchasisch und Ossetisch. Russisch und Englisch werden zum Teil verstanden.

Zeitverschiebung

Mitteleuropäische Zeit (MEZ) +3 Stunden.

Während der Mitteleuropäischen Sommerzeit (MESZ) +2 Stunden.

Stromspannung

220 Volt Wechselstrom, 50 Hertz.

Telefon/Post

Telefon

Die Telefon-Vorwahl von Deutschland, Österreich und der Schweiz nach Georgien ist 00995, von Georgien nach Deutschland wählt man 0049, nach Österreich 0043 und in die Schweiz 0041.

NOTRUFNUMMERN: Polizei, Unfallrettung, Feuerwehr 112.

Mobilfunk

Netztechnik: GSM 900/1800.

Derzeit gibt es Roamingverträge mit Anbietern in Georgien von E-Plus, O2, Telekom Deutschland und Vodafone.

Auch kann sich der Kauf einer georgischen SIM-Karte lohnen. Diese sind unter anderem am Flughafen von Tiflis erhältlich.

Internet

Länderkürzel: .ge

In Tiflis und in anderen größeren Städten gibt es Internetcafés. Zudem bieten viele Hotels und Gästehäuser einen kostenlosen WLAN-Zugang an.

Feiertage

1. und 2. Januar (Neujahr), 7. Januar (orthodoxes Weihnachtsfest), 19. Januar (Dreikönigstag; Epiphaneas), 3. März (Muttertag), 8. März (internationaler Frauentag), 9. April (Tag der Wiedererlangung der Unabhängigkeit), 26. April (Karfreitag, orthodox), 27. April (Karsamstag, orthodox), 28. und 29. April (Ostern, orthodox), 9. Mai (Tag des Sieges), 12. Mai (Tag des Heiligen Andreas), 26. Mai (Unabhängigkeitstag), 28. August (Mariä Himmelfahrt, orthodox), 14. Oktober (Svetitskovloba, Feiertag zum Gedenken an die erste christliche Kirche in Georgien), 23. November (Tag des Heiligen Georg).

Die Hauptferienzeit geht von Anfang Juli bis Ende August.

Öffnungszeiten

Geschäfte: Montag bis Samstag 10-17 Uhr, Lebensmittelgeschäfte haben oft länger geöffnet;

Banken: Montag bis Freitag 9.30-17.30 Uhr (mit Mittagspause);

Büros: Montag bis Freitag 9-18 Uhr (mit Mittagspause).

Geschichte/Politik

Die Griechen gründeten an der georgischen Schwarzmeerküste um 600 v.Chr. mehrere Kolonien; sie nannten die Gegend "Kolches". Im Osten Georgiens hingegen regierten die Perser. Kurz vor der Zeitenwende wurde Georgien römisch. Später dehnte sich das Land unter dem Einfluss einer mächtigen Dynastie - der Bagratiden - gewaltig aus und umfasste im 13. Jahrhundert den ganzen Kaukasus. Doch dann sorgten die Mongolen dafür, dass das Reich wieder zerfiel. 1783 stellte sich Georgien unter die Schutzherrschaft des russischen Zaren. Um 1800 wurde es ein Teil Russlands. 1918, nach der russischen Revolution, wurde Georgien wieder selbstständig. Doch 1921 marschierten sowjetische Truppen ein und ab 1936 war Georgien ein Teil der UdSSR. Nach deren Zerfall erlangte Georgien 1991 wieder die Unabhängigkeit, trat jedoch 1993 der GUS bei. Der Kaukasuskrieg, in dem Russland die Unabhängigkeitsbestrebungen der Gebiete Abchasien und Südossetien unterstützte, führte 2008 zum Austritt Georgiens aus der GUS.

Wirtschaft

Das wirtschaftlich gut funktionierende, einst wohlhabende Land hat durch andere Länder der GUS Probleme bekommen, da jene ihre Abnahmeversprechen für Güterlieferungen nicht einlösen konnten. Früher lieferte Georgien beispielsweise über 90 Prozent des Tees, die die Einwohner der UdSSR verbrauchten. Nun passiert das, was man in Georgien seit Jahrzehnten nicht kannte: Lebensmittel sind zuweilen knapp und die Inflationsrate ist hoch.

Georgien hat zwar Bodenschätze, so gibt es beispielsweise Erdöl und Erdgas aber auch Kohle und einige Metalle, doch die Landwirtschaft ist wichtiger für das Land. Diese muss sich wegen der Agrarstruktur auf Spezialkulturen beschränken: Tee, Tabak, Wein, Zitrusfrüchte, Getreide, Mais und Baumwolle. Die Weidewirtschaft spielt in höheren Lagen eine Rolle. An den Berghängen wird Forstwirtschaft betrieben.

Die Einnahmen durch den Tourismus, der in Georgien sehr gut angelaufen war, lassen gegenwärtig zu wünschen übrig.

Religion

Die Bevölkerung ist mehrheitlich georgisch-orthodox. Ansonsten gibt es Anhänger der armenisch-apostolischen Kirche, Muslime und eine Minderheit von Juden in Georgien.

Vegetation

Auf rund einem Drittel der Grundfläche Georgiens steht Wald. Im Rioni-Becken findet man sogar eine subtropische Vegetation mit Palmen und Bambussträuchern, Zypressen und Eukalyptus, Lack- und Zitrusbäumen. Einst standen hier Wälder aus Lianen, Eiben und Buchsbaum. Von denen blieben allerdings nur Reste übrig.

Im Osten Georgiens stehen Trockenwälder mit Wacholdersträuchern und Pistazienbäumen, dort breiten sich auch Steppen mit Feder- und Bartgras aus. An den Berghängen wachsen in den tieferen Lagen Mischwälder mit Eichen, Kastanien und Hainbuchen. Höher an den Bergen findet man vor allem Buchen, ab 1.900 m Höhe Nadelholz und Moorbirken. In Höhen über 2.100 m breiten sich alpine Mattenlandschaften aus.

Tierwelt

Unter den Tieren gibt es noch Arten, die man selten findet - Braunbären, Luchse und Wildkatzen. In den Bergen kann man Steinböcke sehen, auch Gemsen und Bezoarziegen. Dort sind auch Bart-, Gänse- und Kuttengeier zu Hause. In tieferen Regionen leben die üblichen europäischen Säugetiere: Hirsche, Rehe, Wildschweine und mit etwas Glück kann man Fasane, Trappen, Reb- und Birkhühner beobachten.

Kulinarisches

In den georgischen Städten, in denen jahrhundertelang Fremde ein- und ausgingen, findet man die außergewöhnlichsten Gerichte auf der Speisekarte, auch manches Asiatische. Die Küche des breiten Landes hingegen ist einfach. Doch weiß man mit Gewürzen, auch mit Paprika und Pfeffer, gut umzugehen. Typisches (es stammt aus der Gegend von Suchumi) ist beispielsweise "Elardschi", eine Art Polenta mit frischem Käse.

Sitten und Gebräuche

In Georgien leben überwiegend orthodoxe Christen, aber auch Moslems. Seit jeher gehören die Georgier zu den hochgebildeten Völkern im Osten. Im Land gibt es 20 Hochschulen, in Tiflis und Batumi zwei Universitäten.

Dennoch blieb eine ganze Reihe von heidnischen Bräuchen erhalten. Ein Beispiel: der sonderbare Kult um den Heiligen Georg (der dem Land den Namen gegeben hat). Jede Familie hat nämlich ihren eigenen Georg. Wenn man zu einem fremden Heiligen Georg betet, so bringt das Unglück.

Souvenirs

Beliebte Souvenirs sind Trinkhörner, Tongeschirr und Strickwaren.

Klimainformationen

In Georgien herrscht in den Küstenregionen mildes Meeresklima, im Landesinneren Kontinentalklima. In den Sommermonaten von Juni bis August können Temperaturen bis zu 40° C erreicht werden. Gelegentlich kommt es vor, dass Temperatur und Luftdruck stark schwanken. Der Winter, der sich üblicherweise auf die Monate von Dezember bis Februar erstreckt, ist in Tiflis und Umgebung nicht wesentlich kälter als in Mitteleuropa. In den Bergregionen wird es hingegen sehr kalt und schneereich.

Beste Reisezeit

Die besten Reisezeiten sind April bis Juni sowie September und Oktober.

Vorgeschriebene Impfungen

Keine.

Empfohlene Impfungen

Hepatitis A, zusätzlich für Individualreisende Typhus.

Informationen zur Malaria

Malaria

Risiko nur regional, dort keine medikamentöse Prophylaxe. Nur Malaria tertiana (P. vivax).

Verbreitung

Sehr geringes Übertragungsrisiko zwischen Juni und Oktober in südöstlichen Landesteilen.

Malaria wird durch den Stich eines Moskitos meist in der Zeit zwischen Abenddämmerung und Sonnenaufgang auf den Menschen übertragen.

Ärztliche Hilfe

TIFLIS: Dr. med A. Baas (spricht Deutsch), über die Deutsche Botschaft in Tiflis erreichbar, Tiflis.

Währung

Währungseinheit

Währungseinheit: Lari (GEL)

1 Lari = 100 Tetri.

Derzeitiger Kurs:

1 Euro = ca. 3,05 GEL

1 US-$ = ca. 2,68 GEL

Hinweise

Bei den unten aufgeführten Umrechnungskursen handelt es sich um Devisenkurse der Deutschen Bundesbank, die die Preisnotierung des Euro und des US-Dollar in der Währung des Reiselandes angibt. Mit Devisenkursen werden z.B. Rechnungen unterschiedlicher Währungen gegeneinander verrechnet. (Im Gegensatz zum Sortenkurs wird hier jedoch nicht der Wert angegeben, den man in Deutschland am Bankschalter für einen Euro oder US-Dollar erhält.)

Devisenbestimmungen/Umtausch

Einfuhr Fremdwährung: unbeschränkt. Euro oder US-$ in neuen Scheinen und in kleinen Stückelungen empfohlen.

Einfuhr Landeswährung: unbeschränkt

Deklaration: Ja - bei der Ein- und Ausfuhr von Landes- und Fremdwährung im Wert von insgesamt über 30.000 GEL

Ausfuhr Fremdwährung: bis zu maximal 500 US-$ bzw. in Höhe der deklarierten Einfuhr abzüglich der umgetauschten Beträge.

Ausfuhr Landeswährung: unbeschränkt

Umtauschempfehlung: im Reiseland

Internationale Kreditkarten: Ja - werden von größeren Hotels, Restaurants und einigen Geschäften in Tiiflis angenommen, außerhalb der Hauptstadt ist die Akzeptanz geringer.

Geldautomat: Ja - in den Städten kann mit Kreditkarten und zum Teil auch mit der Girocard mit Maestro-Logo Geld abgehoben werden. Reisende sollten sich vor Abreise bei ihrer Hausbank über eventuelle Beschränkungen bei der Bargeldbeschaffung mit der Girocard informieren.

Auskunftstellen

Botschaft von Georgien
Rauchstraße 11
10787
Berlin
(0 30) 48 49 07 20
(0 30) 484 90 70
www.botschaftvongeorgien.de
berlin.emb@mfa.gov.ge
Botschaft Mo bis Fr 9-13 Uhr u. 14-18 Uhr,

Konsularabteilung: telefonische Auskunft und Terminvergabe Mo, Di, Do u. Fr 9.30-13 Uhr; Besuchszeiten Mo, Di, Do u. Fr 9.30-13 Uhr

Georgian National Tourism Administration
4 Sanapiro Str.
0105
Tbilisi /Georgia
(00995 32) 243 69 87
(00995 32) 243 69 99
info@georgia.travel

Botschaften und Konsulate

Von Deutschland

Die Visa- und Konsularabteilung der Botschaft hat folgende Adresse:

Embassy of the Federal Republic of Germany

Visa and Consular Section
David Agmaschenebeli Prospekt 166
0112
Tiflis /Georgien
(00995 32) 291 16 51
(00995 32) 243 53 99
info@tiflis.diplo.de
Amtsbezirk: Republik Georgien

Botschaft von Georgien
Rauchstraße 11
10787
Berlin
(0 30) 48 49 07 20
(0 30) 484 90 70
www.botschaftvongeorgien.de
berlin.emb@mfa.gov.ge
Botschaft Mo bis Fr 9-13 Uhr u. 14-18 Uhr,

Konsularabteilung: telefonische Auskunft und Terminvergabe Mo, Di, Do u. Fr 9.30-13 Uhr; Besuchszeiten Mo, Di, Do u. Fr 9.30-13 Uhr

Generalkonsulat von Georgien
Bockenheimer Landstraße 97-99
60325
Frankfurt am Main
(0 69) 97 67 11 37
www.botschaftvongeorgien.de
frankfurt.con@mfa.gov.ge
nach Vereinbarung

Honorarkonsulat von Georgien
Luisenstraße 43, 2. Etage
80333
München
(089) 54 88 76 95
(089) 51 70 29 84
www.botschaftvongeorgien.de
georgischer-honorarkonsul@claus.hipp.de
Mo bis Fr 9-12 Uhr
(keine Visumerteilung)

Embassy of the Federal Republic of Germany
c/o Sheraton Metechi Palace Hotel

Telawi Str. 20
0103
Tiflis /Georgien
(00995 32) 244 73 64
(00995 32) 244 73 00
info@tiflis.diplo.de
Amtsbezirk: Republik Georgien

Ärztliche Hilfe

TIFLIS: Dr. med A. Baas (spricht Deutsch), über die Deutsche Botschaft in Tiflis erreichbar, Tiflis.

Sehenswertes

Tiflis

Die Stadt wird schon im vierten Jahrhundert als Festung genannt. 490 trat sie als Hauptstadt an die Stelle der alten Königsmetropole Mtscheta. Tiflis hatte Vorteile von seiner Lage an der Kreuzung der Straße von Zentralasien nach Kleinasien und von Russland nach Persien. Es gab dort einen lebhaften Handelsbetrieb. Die Tifliser Bäder mit ihren Schwefelquellen waren schon damals berühmt.

Tiflis war lange Zeit eine durchaus orientalische Stadt mit seinen luxuriösen Badehäusern und Basaren, die es auch noch heute gibt, allerdings längst nicht mehr so exotisch wie einst. Viele Dichter und Maler liebten die Stadt. Im elften und zwölften Jahrhundert, während des goldenen Zeitalters Georgiens, versammelte die damalige Königin Tamara die besten Künstler und Gelehrten in ihrer Residenz Tiflis. Die Emaille- und Mosaik-Kunst jener georgischen Renaissance zählt zu den größten Leistungen abendländischer Kunst überhaupt.

Seit 1917 hat sich für Tiflis auch der Name "Tbilissi" eingeführt. Das bedeutet auf Deutsch "Die Stadt des warmen Wassers" und bezieht sich auf die Schwefelquellen. Die Georgier benutzen keinen der beiden Namen; sie sprechen einfach von "Kalaki" - das bedeutet "Die Stadt".

Viele Überfälle und Plünderungen bewirkten, dass in Tiflis nur wenige historische Gebäude übrigblieben und die Stadt keine Einheit mehr bildet. Eines der Gebäude, das aus Tiflis Vergangenheit übrigblieb, ist die aus gelbem Stein errichtete Zionskathedrale, die im sechsten Jahrhundert gebaut wurde und in der Königin Tamara mit einem russischen Prinzen getraut wurde. Wenn man alte georgische Architektur sehen will, muss man sich in die Umgebung von Tiflis begeben. In Tiflis gibt es immer noch sehr eindrucksvolle Viertel mit alten orientalischen, gewundenen und steilen Straßen, mit malerischen Häusern, Holzbalkonen und schattigen kaukasischen Platanen.

Zum Mtatsminda, dem "Heiligen Berg", führt eine Seilbahn hinauf. Auf halber Höhe steht das Pantheon, in dem viele russische (nicht nur georgische) Größen begraben liegen. Der Gipfel des Mtatsminda ist als riesiger Park angelegt.

Auf dem Metechi-Hügel stehen zwei historische Bauten: ein Fort aus dem 13. Jahrhundert und eine Kirche. Die Kirche, die schon aus dem fünften Jahrhundert stammt, wurde schon häufig restauriert und zeigt mit ihrem zylindrischen Turm und dem Spitzdach die charakteristische Form georgischer Kultstätten. Unterhalb des Metechi-Hügels liegt das alte Awlabar-Viertel mit einem armenischen und einem persischen Basar.

Mtscheta

In der Nähe von Tiflis, an der sehr schönen georgischen Heerstraße, liegt die frühere Hauptstadt des Königreichs Iberien (wie einst das östliche Georgien hieß). Sie wurde von den Griechen "Armosica" genannt und ist über 3.000 Jahre alt. Dort steht die Sweti-Tschoweli-Kathedrale, die "Kathedrale des Lebensbaums". Sie wurde im vierten Jahrhundert dort errichtet, wo man angeblich das Gewand Jesu Christi fand. Der heutige Bau entstand allerdings erst im 15. Jahrhundert. Mehrere Könige Georgiens liegen hier begraben.

In der Kirche des alten Nonnenklosters Samtawro, die aus dem neunten Jahrhundert stammt, wurde, neben seiner Frau Nana, Mirian bestattet, der erste christliche König Iberiens. Der Weg zur Kirche ist mit Gräbern aus dem zehnten und elften Jahrhundert gesäumt. Auf einem Hügel thront die alte Festung Bebris Tsiche, die zwei Meter dicke Mauern hat. Und ganz in der Nähe liegt das Ausgrabungsgelände von Armazsihe. Hier standen ein antiker Ormus-Tempel und die Residenz der einstigen Fürsten von Mtscheta.

Suchumi

Diese im Norden Georgiens, an der Schwarzmeerküste gelegene Stadt ist die Hauptstadt der Provinz Abchasien, was auf Georgisch "Land der Seele" heißt. Dort kann man sehr gut baden, da das Wasser dort wärmer ist als überall sonst am Schwarzen Meer.

Abchasien ist landschaftlich sehr schön. Seine Hügel sind mit üppiger Vegetation bedeckt und es gibt dort viele subtropische Pflanzen. Hier wird vor allem Tee angepflanzt, aber auch die Seidenraupen- und Bienenzucht sind weit verbreitet. Auch Tabak wird dort in größerem Maßstab angebaut.

Suchumi ist eine der schönsten Städte am Schwarzen Meer - vor allem wegen seiner vielen Grünflächen und Parks mit Palmen, Bambussträuchern und anderen halbexotischen Pflanzen. Man sieht noch heute Bauten aus dem elften bis 13. Jahrhundert. Ein wenig außerhalb liegen die Ruinen einer Festung und eines Schlosses, auch die Überreste eines alten Tempels, eine uralte Brücke und, nicht weit entfernt, Reste der einst berühmten abchasischen Mauer, die im vierten Jahrhundert errichtet wurde und 160 km lang war.

Suchumi hat einen hübschen botanischen Garten, der 1840 gegründet wurde. Hier sieht man 800 verschiedene Baum- und Strauchsorten aus fast allen Winkeln der Erde. Spezialisiert ist man auf Bassins, in denen seltene Wasserpflanzen wachsen. Auch die Kaktus-Sammlung ist sehenswert.

Batumi

Batumi liegt in der breiten Tiefebene der historischen Kolchis, die von klassischen griechischen Autoren häufig beschrieben wurde. Dieses Gelände dicht an der türkischen Grenze, in dem subtropisches Klima herrscht, heißt heute "Adscharien". Der Hauptort Batumi ist eine blendend weiß aufgemauerte Stadt, die im Altertum "Bahys" hieß und im sechsten Jahrhundert zu Byzanz gehörte. Entlang der Küste erstreckt sich zwei km lang ein schöner Strandpark und in der Nähe liegen einige hübsche Badeorte.

Nördlich der Stadt öffnet sich der berühmteste botanische Garten der russischen Länder. Er wurde 1912 angelegt, um zu untersuchen, ob man am Schwarzen Meer tropische Pflanzen heimisch machen kann. Er besitzt zahlreiche Laboratorien und ein hervorragendes Museum mit exotischen Pflanzen und seltenen Baumarten.

Reisehinweise

Konfliktgebiete Südossetien und Abchasien:

Von Reisen nach Abchasien und Südossetien sowie in die unmittelbare Nähe dieser Konfliktgebiete rät das Auswärtige Amt dringend ab. Es ist nicht möglich, Deutschen dort konsularischen Schutz zu geben.

Beide Gebiete stehen nicht unter der Kontrolle der georgischen Regierung. Sie sind für den internationalen Reiseverkehr gesperrt und können nur mit Zustimmung der georgischen Regierung bereist werden. Einreisen von russischem Staatsgebiet aus werden von Georgien als illegale Grenzübertritte behandelt und streng bestraft.

Übriges Georgien: Im Gegensatz zu den Konfliktgebieten ist die Lage im übrigen Georgien ruhig.

Weitere Informationen zur Sicherheitssituation im Reiseland sind auf den Internetseiten des Auswärtigen Amts zu finden.

Allgemeine Vorsichtsmaßnahmen

Im Allgemeinen ist Georgien ein sicheres Reiseland. Die üblichen Vorsichtsmaßnahmen gegen Diebstahl sollten jedoch beachtet werden.

Die Straßenverhältnisse sind zum Teil sehr schlecht, und es gibt ein erhöhtes Unfallrisiko. Überlandreisen sollten nicht nach Einbruch der Dunkelheit stattfinden.

SPERR-NOTRUF: Deutsche können ihre Girocards, Kreditkarten, Handys und einige andere elektronische Berechtigungen über die Sperr-Notruf-Nummer ++49 116 116 (aus dem Ausland neben ++49 116 116 auch ++49 30 4050 4050 wählbar) rund um die Uhr sperren lassen. Der Anrufer wird mit den Herausgebern der jeweiligen Medien verbunden, sofern diese sich dem Sperr-Notruf angeschlossen haben. Eine Liste der angeschlossenen Herausgeber ist im Internet unter www.sperr-notruf.de zu finden.

Ebenso ist es möglich, die Online-Ausweisfunktion (elektronischer Identitätsnachweis - eID) des neuen Personalausweises unter den oben genannten Nummern sowie unter 0180 1 333 333 (Bürgerservice des Bundesinnenministeriums) sperren zu lassen.

ab2199 

Ausführliche Einreisebestimmungen

Ausführliche Einreisebestimmungen finden Sie hier.

Hinweis zu den Ausflügen:

Alle Ausflüge und Führungen finden in deutscher Sprache statt, soweit nichts anderes angegeben ist. Bitte beachten Sie, dass sich die angegebene Reihenfolge der Ausflüge ändern kann. 

Einreisebestimmungen für deutsche Staatsangehörige (Reisedokumente / Visum / Impfung):

Deutsche Staatsangehörige benötigen für diese Reise gültige Ausweisdokumente. Die Reise kann sonst nicht angetreten werden!
Je nach Reiseland kann es sein, dass ein Visum erforderlich ist. In einigen Ländern sind ggf. auch Impfvorschriften zu beachten. Ausführliche Einreisebestimmungen finden Sie online bei der jeweiligen Reise unter der Rubrik „Länder“. Außerdem erhalten Sie diese Infos auch in Ihren zugesandten Reise-Vertragsunterlagen.
Wir empfehlen Ihnen dringend, sich schon vor der Buchung einer Reise über Ihre Einreisebestimmungen zu informieren. Bitte erkundigen Sie sich dabei auch über mögliche Bearbeitungszeiten für ggf. benötigte Visa, um eine rechtzeitige Bearbeitung vor Abreise zu gewährleisten sowie über notwendige Impfungen.
Bitte beachten Sie, dass seit dem 26. Juni 2012 jedes Kind, welches ins Ausland reist, unabhängig vom Alter ein eigenes Reisedokument benötigt. Eintragungen im Reisepass der Eltern werden nicht mehr anerkannt. Bitte beantragen Sie das notwendige Reisedokument bei den zuständigen Behörden.

Einreisebestimmungen für nicht-deutsche Staatsangehörige (Reisedokumente / Visum / Impfung):

Falls Personen ohne deutsche bzw. mit nicht ausschließlich deutscher Staatsbürgerschaft mitreisen, beachten Sie bitte, dass in diesem Fall andere bzw. gesonderte Einreisebestimmungen für Ihr gewähltes Reiseland gelten können. Hierüber geben die jeweiligen Auslandsvertretungen bzw. zuständigen Konsulate entsprechend Auskunft. Wir empfehlen Ihnen dringend, sich schon vor der Buchung einer Reise über Ihre Einreisebestimmungen zu informieren. Bitte erkundigen Sie sich dabei auch über mögliche Bearbeitungszeiten für ggf. benötigte Visa, um eine rechtzeitige Bearbeitung vor Abreise zu gewährleisten.
Sollten Sie in diesem Zusammenhang Fragen haben, helfen wir Ihnen gerne weiter. Bitte kontaktieren Sie uns unter unserer kostenfreien Service-Hotline 0800 250 00 00 (Mo-Fr 9-19 Uhr).

Absagefrist durch den Reiseveranstalter sz-Reisen:

Falls die Mindesteilnehmerzahl für Ihren Reisetermin nicht erreicht werden sollte, behält sich sz-Reisen vor, bis spätestens 4 Wochen vor Reiseantritt (bei Tagesfahrten bis zu 2 Wochen) die Reise abzusagen bzw. vom Reisevertrag zurückzutreten. Weitere Informationen hierzu finden Sie in den Allgemeinen Geschäftsbedingungen unter §7.

Hinweis für Menschen mit eingeschränkter Mobilität:

sz-Reisen sind nicht geeignet für Gäste mit eingeschränkter Mobilität. sz-Reisen sind meistens Reisen in Bewegung: Um alle Besichtigungen, Rundgänge und Ausflüge in vollem Umfang miterleben zu können, sollten Sie „gut zu Fuß“ sein. Auch so manch ein Hotel ist noch nicht auf Rollatoren oder weitergehende Mobilitätsbeschränkungen eingestellt. Daher sind unsere Reisen für schwer gehbehinderte Gäste sowie für Gäste im Rollstuhl oder mit starker Sehbehinderung nicht geeignet (auch Gehörlosigkeit oder allg. Reisebehinderung).
Im Zweifel können wir vorab für Sie prüfen, ob eine Teilnahme möglich ist. Bitte fragen Sie uns vor der Buchung, ob diese Reise für Sie geeignet ist. Wir beraten Sie gern unter unserer kostenlosen Service-Hotline 0800 250 00 00 (Mo-Fr 9-19 Uhr).

Zahlung & Reiserücktritt bei sz-Reisen:

Ausführliche Informationen zu Zahlung und zum Reiserücktritt finden Sie in den Allgemeinen Geschäftsbedingungen SZ-Reisen GmbH unter § 2. + 5. + 7. + 8.

Hinweis bei Hotelaufenthalt:

Die angegebene Hotelklassifizierung ist landestypisch.

ab2199 

Reisedaten

Reise/Reiseziel:
Ostertraditionen in Armenien & Georgien
Veranstalter:
SZ-Reisen GmbH, Ostra-Allee 20, 01067 Dresden
Mindestteilnehmerzahl:
20
Ungefähre Gruppengröße:
25
  • auf/zu

    Flughafen:

    • Transferregionen

Buchungsanfrage

Persönliche Daten

Die mit * gekennzeichneten Felder sind erforderlich.

*
*
*
*
*
*
Kontaktieren Sie uns auch gerne telefonisch bei Gruppenanfragen: 0800 – 250 00 00 (Anruf kostenlos)
Sind alle Mitreisenden deutsche Staatsbürger (ohne doppelte Staatsbürgerschaft)?*

Reiseversicherung

Wir empfehlen Ihnen den sofortigen Abschluss einer Reiserücktrittsversicherung (Reiserücktritt und Reiseabbruch), sowie bei Auslandsreisen eine zusätzliche private Auslandskrankenversicherung.

Wir helfen Ihnen dabei, den optimalen Versicherungsschutz für Sie zu finden. Lesen Sie das Produktinformationsblatt und wählen Sie die gewünschte Versicherung aus.
Wir werden Sie vor der Buchung zu den Konditionen beraten.
Hier finden Sie vorab eine aktuelle Tarifübersicht.

Die Versicherungskosten sind abhängig vom Reisepreis pro Person. Bei Versicherungskosten über 200 € pro Person müssen Reisekunden seit Februar 2018 den gewünschten Reiseschutz direkt bei der ERV buchen. Nach Abschluss der Reisebuchung können Sie hier Ihre Versicherung hinzubuchen.

Sonstiges

AM-JE01

Reise weiterempfehlen

X
Reise weiterempfehlen

Die mit * gekennzeichneten Felder sind erforderlich.

*
*
*

Datenschutzhinweis: Unsere ausführlichen Hinweise zu Datenschutz und Widerspruchsrecht finden Sie hier.

Reise drucken

X

PLZ-Suche