Peking, Tokio, Shanghai: Als Jet-Setter durch Asien

Drei Weltmetropolen mit ihren Highlights erleben

Den Flug nach Fernost nimmt man nicht oft im Leben auf sich. Da wäre es doch schade, wenn man sich zwischen Peking, Tokio und Shanghai entscheiden müsste, oder?

Müssen Sie aber nicht, denn auf dieser Reise ist alles drin. Zwei Jahrtausende alte Kulturen, die uns von Ferne so ähnlich erscheinen und aus der Nähe unterschiedlicher kaum sein könnten. Drei gigantische Metropolen, die gemeinsam etwa so viele Einwohner beherbergen wie Frankreich oder Großbritannien und von denen – vielleicht überraschend – Shanghai die größte ist. Vor allem aber erwarten Sie Sehenswürdigkeiten, die den Bogen schlagen über viele tausend Jahre menschlicher Baukunst. Die alten Tempel- und Palastanlagen der verbotenen Stadt in Peking, das Weltwunder Chinesische Mauer, der Meiji-Schrein oder der Kannon-Tempel in Tokio auf der einen und die waghalsigen Hochhäuser in Shanghai und das flirrende Nachtleben der Metropolen auf der anderen Seite.

Sie werden aber auch die völlig unterschiedlichen Mentalitäten der Chinesen und Japaner kennenlernen und vielleicht ein Gespür dafür erhalten, warum die beiden Kulturen und Reiche über Jahrhunderte immer wieder in kriegerische Konflikte gerieten. Und natürlich sollten Sie die Gelegenheit wahrnehmen, die kulinarischen Besonderheiten Chinas und Japans kennenzulernen. Ob in den Garküchen der Märkte oder im Sushi-Restaurant – seien Sie neugierig – auch mit dem Gaumen, denn trotz dreier Metropolen in acht Tagen haben wir auch viel Freizeit für Sie eingeplant!

  • Visumfrei nach China
  • Große Mauer und Verbotene Stadt in Peking
  • Meiji- und Asakusa-Tempel in Tokio
  • Yu-Garten und Jade-Buddha-Tempel in Shanghai

Programm

1. Tag: Abreise nach China

Per Haustürtransfer gelangen Sie zum internationalen Flughafen von Frankfurt am Main, von wo aus Sie mit Air China nach Peking fliegen.

2. Tag: Ankunft in Peking, Sommerpalast

Sie kommen am frühen Morgen in Peking an. Nach Erledigung der Einreiseformalitäten werden Sie durch Ihre örtliche Reiseleitung begrüßt und zu Ihrem Hotel gebracht. 

Das älteste Dokument besagt, dass Peking mit dem damaligen Namen Ji (= Schilf) vor etwa 3.000 Jahren gegründet wurde. In der Ming-Dynastie kam es mit dem Namen Beiping („nördlicher Friede“) als Regierungssitz zum heutigen Namen Beijing („Nördliche Hauptstadt“). Sie war 490 Jahre lang die Residenz von 24 Ming- und Qing-Kaisern. Entdecken Sie die einmaligen Kulturschätze, die fast alle zum Welterbe der UNESCO zählen.

Nach einem stärkenden Mittagessen entdecken Sie am frühen Nachmittag einen dieser Schätze. Der Sommerpalast liegt etwas außerhalb Pekings und war ursprünglich ein Privat-Garten, der in verschiedene Bereiche aufgeteilt ist. Mit 290 Hektar ist er der größte Park Chinas, den der Kaiser im Jahr 1153 unter dem Namen "Garten des goldenen Wassers" anlegen ließ. Prachtvolle Hallen, beeindruckende Tempel, Gärten der Harmonie, kunstvolle Brücken und das phantastische Marmorschiff sind nur einige Zeugen dieser kaiserlichen Wunderwelt.

3. Tag: "Verbotene Stadt" und Himmelstempel

Heute besuchen Sie den sagenumwobenen Kaiserpalast und den Himmelstempel. Der Kaiserpalast, oder auch die "Verbotene Stadt", ist das größte und bedeutendste Bauwerk Chinas und darf auf keiner Reise ins Reich der Mitte fehlen.

Nach einem chinesischen Mittagsschmaus besichtigen Sie den Himmelstempel aus dem Jahre 1420. Er symbolisiert Himmel und Erde und ist jener Ort, an dem der Kaiser für eine gute Ernte betete. Ohne einen einzigen Nagel erbaut, erhebt er sich oberhalb einer Marmorterrasse und glänzt mit seinem Dach aus 50.000 blauen Glasurziegeln.

4. Tag: Große Mauer und Geisterallee - Weiterreise nach Tokio

Zunächst besuchen Sie die Große Mauer, die auch aus dem Weltraum heraus zu erkennen ist. "Es ist kein wahrer Held, der nicht auf die Große Mauer gestiegen ist"; diese Volksweisheit zeugt von einem großen Respekt, den die Chinesen diesem Bauwerk erweisen.

Anschließend essen Sie zu Mittag, um wohl gesättigt zu einem weiteren Höhepunkt aufzubrechen: der zur kaiserlichen Nekropole führenden Geisterallee – im Volksmund auch "Allee der Tiere" genannt.

Auf der Rückfahrt nach Peking halten Sie noch am Olympiapark von 2008 an und bestaunen das "Vogelnest" oder den "Wasserwürfel" (beides von außen).

Danach erfolgt der Transfer zum Flughafen, um zu Ihrem nächsten Ziel zu gelangen: Tokio, die Hauptstadt Japans.

Am Nachmittag kommen Sie am Flughafen Haneda an, wo Sie nach Erledigung der Pass- und Zollformalitäten Ihre örtliche Reiseleitung begrüßt. Auf der Fahrt zu Ihrem Hotel sammeln Sie erste Eindrücke in der japanischen Metropole.

5. Tag: Meiji-Schrein, Rathaus von Shinjuku, Ginza und Asakusa

Am heutigen Tag unternehmen Sie eine Stadtrundfahrt, um die unterschiedlichen Gesichter der Mega-City Tokyo auf einem Ausflug kennenzulernen. Sie erreichen zuerst den Meiji-Schrein. Die in einen weitläufigen Park eingebettete Gedenkstätte erinnert an Kaiser Meiji und symbolisiert die starke Verbindung des Kaiserhauses mit dem Shintoismus, der alten Naturreligion Japans.

Einen imposanten Akzent der Vertikale setzt im Stadtteil Shinjuku das höchste Rathaus der Welt, ein Entwurf des Stararchitekten Kenzo Tange. Von der Aussichtsplattform auf über 200 Metern Höhe bietet sich ein großartiger Panoramablick. Bei entsprechender Wetterlage ist sogar der sagenumwobene Vulkan Fuji zu sehen.

Bei einem Bummel durch das vornehme Stadtviertel Ginza genießen Sie im Anschluss das modische Flair der eleganten Boutiquen und Geschäfte.

Schließlich erreichen Sie den traditionellen Stadtteil Asakusa, wo Sie sich unter die Gläubigen im Kannon-Tempel mischen. Das buddhistische Heiligtum ist der Göttin der Barmherzigkeit geweiht. Der Weg dorthin führt über die belebte Ladenstraße Nakamise-dori und durch das Donnertor mit seiner 750 Kilogramm schweren Laterne.

6. Tag: Freizeit in Tokio - Flug nach Shanghai

Dieser Tag steht Ihnen für eigene Erkundungen der japanischen Metropole zur freien Verfügung. Während Ihres Aufenthaltes in Tokio sollten Sie auf keinen Fall versäumen, dem neuen Fernsehturm "Tokio Sky Tree" einen Besuch abzustatten. Dieser ist mit 634 Metern Höhe aktuell das zweithöchstes Bauwerk der Welt und fast doppelt so hoch wie der Eiffelturm.

Am Nachmittag werden Sie zum Flughafen gebracht und fliegen zu Ihrem nächsten Ziel: Shanghai. Die größte Stadt Chinas ist ein "wahnsinnig" prosperierendes Handels- und Industriezentrum. Die bewegte Vergangenheit der Stadt mit Opium-Kriegen, Flüchtlingsströmen, Freihafen der Westmächte bis zur Modernität der Neuzeit lässt sich heute in Stadtteilen, Häusern, Fassaden und Namen nachvollziehen. So z.B. am "Bund", der berühmten Uferpromenade Zhongshan Lu.

Am frühen Abend unternehmen Sie einen Spaziergang am Bund und durch die Nanjinglu Einkaufsstraße und essen in einem lokalen Restaurant zu Abend.

7. Tag: Altstadt, Yu-Garten und Jade-Buddha-Tempel

Heute tauchen Sie in das traditionelle Shanghai ein und bummeln zunächst in der Altstadt durch schmale Straßen, vorbei an zahllosen Imbissbuden, prallgefüllten Läden und bunten Märkten. Ganz in der Nähe der Altstadt besuchen Sie den Yu-Garten, der noch aus der Ming-Zeit stammt und ein Beispiel der traditionellen chinesischen Gartenbaukunst ist.

nach einem Mittagessen besuchen Sie den Jade-Buddha-Tempel, in dem sich eine Buddha-Figur aus weißer Jade von unschätzbarem Wert befindet.

8. Tag: Shanghai - Deutschland

Am Morgen nehmen Sie Abschied von Shanghai und fahren zum Flughafen. Mit Air China geht es für Sie zurück nach Frankfurt/Main, wo Sie am gleichen Tag ankommen. Per Transfer endet Ihre aufregende Reise direkt vor Ihrer Haustür.

CA-PE10

» Für diese Reise stehen im Moment keine Termine zur Verfügung.

Beförderung

  • Haustürtransfer
  • Flug mit Air China von Frankfurt/Main nach Peking, von Peking nach Tokyo, von Tokyo nach Shanghai und von Shanghai zurück nach Frankfurt/Main in der Economy Class
  • Transfers Flughafen – Hotel – Flughafen  

Hotels & Verpflegung

  • 2 Übernachtungen im 4*-Hotel Park Plaza Science Park o.ä. in Peking
  • 2 Übernachtungen im 4*-Hotel Prince Sunshine City o.ä. in Tokyo
  • 2 Übernachtungen im 4*-Hotel Ambassador o.ä. in Shanghai
  • 6 x Frühstück 
  • 4 x Mittagessen
  • 1 x Abendessen

Ausflüge & Besichtigungen

  • Eintritte/Besichtigungen: Sommerpalast, „Verbotene Stadt“, Himmelstempel, Große Mauer und Allee der Tiere in Peking, Meiji-Schrein und Asakusa-Tempel in Tokyo, Altstadt, Yu-Garten und Jade-Buddha-Tempel in Shanghai
  • Bummel durch Ginza-Stadtviertel in Tokyo
  • Spaziergang entlang des Bund und der Nanjinglu Straße in Shanghai

Zusätzlich inklusive

  • Aktuelle Steuern & Sicherheitsgebühren
  • Auffahrt auf weltweit höchstes Rathaus in Shinjuku
  • 1 Reisetaschenbuch China pro Buchung
  • Örtliche Reiseleitung während der Ausflüge
  • sz-Reisebegleitung

CA-PE10

» Für diese Reise stehen im Moment keine Termine zur Verfügung.

Zielland

Tibet

Die Öffnungszeiten sind in Tibet nicht gesetzlich geregelt und variieren daher sehr stark. Geschäfte öffnen ab etwa 9 Uhr und schließen zwischen 18 und 22 Uhr, häufig auch an Feiertagen. Auf Märkten beginnt das Treiben oft schon um 6 Uhr und dauert bis etwa 21 Uhr. Banken sind meist von 9 -12 Uhr und von 14-17 Uhr geöffnet, Postämter von 8-19 Uhr und die meisten Museen von 10-17 Uhr.
Ärztlicher Rettungsdienst: 120, Polizei: 110, Feuerwehr: 119

Außerdem steht für Touristen die Global Doctor Chengdu Clinic bereit:

24-Stunden-Hotline: +86-028-85283638 oder +86-028-85283660
Notruf: 13982256966

No. 62 north of Kehua Road,
Lippo tower,Bereich S, 2. Stock 9-11,
Chengdu,Sichuan Province
610041, P.R.C

Fax:+86-028-85283667
E-mail: chengdu@globaldoctor.com.au
Trinkgelder sind in Tibet nicht die Regel. Doch in Tibet leben viele Menschen vom Tourismus und erwarten besonders in dieser Branche einen finanziellen Bonus. Hotelangestellte belohnt man für ihr Bemühen mit ein paar RMB. Reiseleiter oder Fahrern kann man, je nach Leistung, pro Tag bis zu 100 RMB Trinkgeld geben. In Restaurants und bei Taxifahrten sind Trinkgelder nicht üblich.
Homosexualität ist in China zwar nicht mehr per Gesetz verboten, bleibt aber weiterhin ein Tabuthema und wird von der Mehrheit der Gesellschaft nicht toleriert. Man sollte seine Homosexualität also nicht unbedingt in der Öffentlichkeit zeigen.
Bei der direkten Einreise aus Deutschland, Österreich und der Schweiz sind keine Pflichtimpfungen nötig. Reist man jedoch aus Gelbfieberinfektionsgebieten wie Teilen von Afrika oder Südamerika ein, wird eine gültige Gelbfieberimpfung verlangt.
Es empfiehlt sich im Allgemeinen ein ausreichender Impfschutz gegen folgende Krankheiten: Tetanus, Diphtherie, Keuchhusten, Kinderlähmung, Mumps, Masern, Röteln, Influenza und Rotavirus (für Säuglinge). Als besondere Reiseimpfung werden Hepatitis A und Thyphus sowie Hepatitis B, Tollwut und Japanische Enzephalitis (v.a. bei Langzeitaufenthalten und besonderer Exposition).
Da sich Impfvorschriften kurzfristig ändern können, ist es ratsam, die aktuellen Vorschriften vor der Reise direkt bei der jeweiligen Botschaft oder konsularischen Vertretung des Ziellandes zu erfragen. Bitte erkundigen Sie sich zusätzlich auf den Internetseiten Ihres Auswärtigen Amtes über mögliche aktuelle medizinische Risiken für Reisen ins jeweilige Land.
Um nach Tibet reisen zu können, benötigen alle Ausländer eine Spezialgenehmigung (TAR-Permit), die bei den chinesischen Auslandsvertretungen oder beim Tibetischen Reisebüro in Peking (118 Beisihuan Douglu in der 1. Etage des Tibet Gebäudes, Tel.: +86-10-64980373) beantragt werden kann. Dabei ist zu beachten, dass die Beauftragung eines vom tibetischen Reisebüro gestellten Fahrers bzw. Reiseführers Pflicht ist.
Für China herrscht Visumspflicht. Die Anträge kann man bei einer diplomatischen Vertretung Chinas im Heimatland anfordern, die Bearbeitungszeit beträgt einige Tage. Um ein Visum zu erhalten, muss man eine Einladung bzw. eine Hotelbuchung vorlegen können. Am Flughafen in Peking werden keine Einreisevisa ausgestellt. Teilnehmer von Gruppenreisen können das Visum über den Veranstalter besorgen lassen. Ein Touristenvisum gilt maximal drei Monate. Der Reisepass muss noch mindestens sechs Monate nach Reiseende Gültigkeit haben.
Kindereinträge im Reisepass eines Elternteils sind nicht mehr gültig. Jedes Kind benötigt ein eigenes Ausweisdokument. Der bürokratische Aufwand zur Einreise wird allmählich reduziert. Mittlerweile dürfen sich Ausländer in China ohne besondere Erlaubnis bewegen. Örtlich verhängte Sperren sind jedoch überall möglich. Genaueres über die aktuell gültigen Bestimmungen erfährt man bei den Botschaften. Für Ausländer besteht eine Meldepflicht bei der lokalen Polizei bei Aufenthalten über 24 Stunden an einem Ort. Das Hotel übernimmt diese Meldung automatisch. Für die Einreise nach Tibet benötigen ausländische Touristen und Bergsteiger, die sich bereits in China befinden, eine spezielle Genehmigung (TAR-permit), die mindestens 10 Tage vor der Einreise in die Autonome Region bei den chinesischen Auslandsvertretungen oder in Peking beim Tibetischen Reisebüro (118 Beisihuan Douglu in der 1. Etage des Tibet Gebäudes, Tel.: +86-10-6498-0373) beantragt werden muss. Für die Genehmigung ist der gültige Pass mit gültigem Visum sowie ein Reiseplan mit den bereits gebuchten Hotels vorzulegen.
Da sich Einreisebestimmungen kurzfristig ändern können, ist es ratsam, die aktuellen Vorschriften kurz vor der Reise direkt bei der jeweiligen Botschaft zu erfragen.
Neujahrsfest (1. Januar), Frühlingsfest (20./21. Januar), Laternenfest (Mitte/Ende Februar), Tag der Rau (8. März), Qingming-Fest (meist im April), Tag der Arbeit (1. Mai), Tag der Jugend (4. Mai), Tag des Kindes (1. Juni), Drachenbootfest (meist im Juni), Gründungstag der Kommunistischen Partei (1. Juli), Tag der Armee (1. August), Mondfest (im September), Chinesischer Nationalfeiertag (1. Oktober).
Die buddhistischen Feiertage richten sich nach dem Mondkalender und sind beweglich.
Das Mobilfunknetz ist recht gut ausgebaut. In den meisten größeren Städten kann man über die Betreiber China Mobile und China Telecom mit dem Handy telefonieren. Es ist ratsam, sich hierfür eine Prepaid-Karte vor Ort zu kaufen, um hohe Roamingkosten zu umgehen oder beim Mobilfunkanbieter nach günstigen Auslandstarifen zu fragen. Städte entlang der Hauptverkehrsstraßen sind meist auch an das Mobilfunknetz angebunden. Festnetz-Anrufe (i.d.R. nicht ins Ausland) können u.a. von Telefonzellen aus geführt werden, die sich am Straßenrand befinden. Internationale Anrufe können ohne eigenes Handy von Poststellen und Hotels aus getätigt werden. Um nach Deutschland zu telefonieren, muss die 0049, nach Österreich die 0043 und in die Schweiz die 0041 vorgewählt werden. Die internationale Vorwahl für Telefonate nach Tibet (China) lautet 0086. Preislich lohnenswert ist auch die Kommunikation über das Internet, z.B. im Hotel.
Die tibetische Infrastruktur ist kaum an die Bedürfnisse behinderter Menschen angepasst. Besonders die Mobilität körperlich Eingeschränkter wird durch die eher schlechten Straßenverhältnisse erschwert.
Die Sicherheitslage in Tibet gilt im Allgemeinen als gut. Dennoch sollten Reisende insbesondere bei größeren Menschenansammlungen und Gedränge wachsam sein, da es häufig zu Taschendiebstählen kommen kann. Das Auswärtige Amt meldet, dass Überfälle auf Ausländer eher selten, jedoch auch an gut bewachten Plätzen nicht auszuschließen sind. Vor allem Frauen sollten insbesondere nach Einbruch der Dunkelheit nicht allein unterwegs sein.
Die ärztliche Versorgung in Tibet entspricht nicht den europäischen Standards und weist häufig technische, apparative und/oder hygienische Mängel auf. Besonders auf dem Land spricht das Personal selten Englisch. Da Tibet mit Deutschland, Österreich und der Schweiz kein Sozialversicherungsabkommen im Bereich der Krankenversicherung besitzt, müssen Arzt- bzw. Krankenhausrechnungen meist direkt nach der Behandlung in bar bezahlt werden. Ein ausreichender und dort gültiger Krankenversicherungsschutz ist deshalb dringend zu empfehlen. Ratsam ist auch eine zuverlässige Reiserückholversicherung.
Deutsche Botschaft
17, Dongzhimenwai Dajie
Chaoyang District
Beijing 100600
Volksrepublik China
Tel.: +86-10-85329000
Fax: +86-10-6532-5336
Web: http://www.peking.diplo.de
Öffnungszeiten: Mo-Do 8-12 und 13-17.30, Fr 8-12 und 12.30-15 Uhr

Österreichische Botschaft
Jianguomenwai, Xiushui Nanjie 5
Beijing 100600
Volksrepublik China
Tel.: +86-10-65329869
Fax: +86-10-65321505
E-Mail: peking-ob@bmeia.gv.at
Web: http://www.bmeia.gv.at/botschaft/peking.html
Öffnungszeiten: Mo-Fr 9-12.30 Uhr und 13.30-17 Uhr

Schweizerische Botschaft
Sanlitun Dongwujie 3
Beijing 100600
Volksrepublik China
Tel.: +86-10-85328888
Fax: +86-10-65324353
E-Mail: bei.vertretung@eda.admin.ch und bei.visa@eda.admin.ch
Web: http://www.eda.admin.ch/beijing
Öffnungszeiten: Mo-Fr 9-12 Uhr
Bei der Einreise nach China dürfen pro Person 400 Zigaretten, 2 Flaschen (750 ml) Spirituosen sowie zu 5.000 USD bzw. dem entsprechenden Gegenwert in anderen Devisen von nicht-chinesischen Staatsangehörigen mitgebracht werden. Ansonsten ist eine Einfuhrerklärung vonnöten. Ferner dürfen RMD bis zu einer Summe von max. 20.000 eingeführt werden. Bei der Ausfuhr von Antiquitäten gelten strenge Regeln, die u.a. besagen, dass Münzen aus der Zeit vor 1949 nicht das Land verlassen dürfen. Die meisten anderen Antiquitäten dürfen nur ausgeführt werden, wenn sie mit dem roten Siegel des chinesischen Kulturamtes gekennzeichnet sind.
Bei der Rückreise in die EU dürfen Personen über 17 Jahre 200 Zigaretten oder 100 Zigarillos mit einem Höchstgewicht von 3 g pro Stück oder 50 Zigarren oder 250 g Tabak sowie 1 l Spirituosen, 2 l Zwischenerzeugnisse, 4 l nicht schäumenden Wein und 16 l Bier sowie andere Waren, wie Parfüm, Kaffee, Tee und Elektrogeräte bis zu einem Wert von 300 EUR zollfrei einführen, wobei die Wertgrenze für Jugendliche unter 15 Jahre bei 175 EUR und für Flug- und Schiffsreisende bei 430 EUR liegt. Bei der Wiedereinreise in die Schweiz dürfen über 17-jährige 250 Zigaretten oder Zigarren oder 250 g anderer Tabakfabrikate sowie 5 l alkoholische Getränke mit einem Alkoholgehalt bis 18 Vol.-% und 1 l alkoholische Getränke mit einem Alkoholgehalt über 18 Vol.-% zollfrei einführen. Die Wertfreigrenze aller eingekauften Waren beträgt 300 CHF (inkl. Geschenke, Alkohol und Tabakerzeugnisse).
Da sich Zollbestimmungen kurzfristig ändern können, ist es ratsam, die aktuellen Vorschriften kurz vor der Reise direkt bei der jeweiligen Botschaft zu erfragen.
In Tibet beträgt die Stromspannung genau wie in anderen chinesischen Regionen 220 Volt/50 Hertz. Es ist jedoch zu beachten, dass Stromausfälle besonders in kleinen Ortschaften keine Seltenheit sind und die Stromversorgung dort häufig nur wenige Stunden pro Tag gegeben ist. Da es überall in China kaum mehr einheitliche Steckdosen und Stecker, sondern solche aus Europa, Japan, Latein- und Nordamerika gibt, empfiehlt es sich unbedingt, einen Weltreiseadapter mitzunehmen.
In den Städten Lhasa, Xigazê und Zêtang verkehren Minibusse, Taxis und Dreiräder. Minibusse, die in der Regel überall auf einen Wink mit der Hand halten, gelten als Hauptverkehrsmittel zu den meisten Sehenswürdigkeiten. Eine Fahrt innerhalb der Stadt kostet wenige Yuan. Taxen, meist Santana (VW) und Xiali, sind teurer: um innerhalb der Stadt von A nach B zu kommen, zahlt man deutlich mehr. Einige Sehenswürdigkeiten sind nicht mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar. Um dorthin zu kommen, kann man bei Leasing-Firmen oder in Reisebüros ein Auto mieten. Wer es umweltschonend und sportlich mag, kann in vielen städtischen Hotels und Gasthäusern gegen (variierende) Gebühr ein Fahrrad leihen.
Die Lage in der nordwestchinesischen Stadt Urumqi, der Hauptstadt der Autonomen Region Xinjiang, ist weiterhin angespannt. Ein starkes Sicherheitsaufgebot ist präsent. Lassen Sie hier besondere Vorsicht walten und meiden Sie größere Menschenansammlungen.
Amtssprache: Chinesisch und Tibetisch
Bevölkerung: rund 2,7 Mio. Einwohner
Fläche: 2,5 Mio. km²
Hauptstadt: Lhasa (rund 250.000 Einwohner)
Landesvorwahl: +86
Verwaltung: Tibet steht als autonomer Teilstaat unter chinesischer Herrschaft
Währung: Renminbi (Abk.: RMB; ISO-4217-Code: CNY). Die Einheiten der Währung sind Yuán (1 Yuán = 10 Jiǎo = 100 Fēn).
Zeitzone: China Standard Time (CST). Unterschied zur Mitteleuropäischen Zeit (MEZ): +7 Stunden (Mitteleuropäische Sommerzeit (MESZ) +6 Stunden); keine Umstellung auf Sommerzeit
Tibet liegt auf einem etwa 4.000 m hohen Plateau. Daher herrscht Hochlandklima mit relativ extremen Temperaturschwankungen, die auch innerhalb eines Tages auftreten können. Auffallende Klimaunterschiede sind vor allem zwischen dem Norden und Süden Tibets zu beobachten. So liegt die durchschnittliche Jahrestemperatur im südlichen Teil des Landes bei etwa 8 °C, im Norden bei unter 0 °C. Auch die Luftfeuchtigkeit ist im Süden höher als im Norden. Die Sommer in Tibet sind mit Temperaturen im 20 °C-Bereich recht mild. Im Winter herrschen bei Eis und Schnee Temperaturen von bis zu -10 °C. Im Nordwesten kann es bis Juni winterlich kalt bleiben. Die beste Reisezeit liegt zwischen April und Oktober. Damit umgeht man die kältesten Monate, was angesichts der Tatsache, dass nur wenige Hotels über Heizungen verfügen, von Vorteil ist. Zudem sollte man beachten, dass zwischen Mai und September der Großteil der jährlichen Niederschläge fällt. Besonders Regionen im Osten des Landes sollten in den Monaten Juli und August gemieden werden, da es häufig zu Überschwemmungen und Erdrutschen kommt. Dieselben Monate gelten für den Norden als beste Reisezeit, da es dort zu dieser Zeit am wärmsten ist und es im Gegensatz zum Osten kaum regnet. Wer sich für einen Ausflug zum Mount Everest entscheidet und Wert auf eine klare Sicht legt, sollte entweder im frühen Mai bzw. Oktober reisen. Die Zeit dazwischen eignet sich kaum für Ausflüge zum höchsten Berg der Welt.
Traditionell tibetisches Essen ist mit dem der Chinesen kaum vergleichbar. In Tibet werden hauptsächlich Speisen auf Basis von Hochlandgerste verzehrt. Hinzu kommen verschiedene Fleisch-und Milchprodukte. Ein typisch tibetisches Getränk ist Yakbutter Tee, ein chinesischer Ziegeltee, der mit Yakbutter angereichert wird. Yak ist eine in Tibet beheimatete Ochsenart, deren Milch, Fleisch und Innereien wichtige Komponenten des tibetischen Speiseplans darstellen. Gemüse wird häufig sautiert zu Beilagen wie Kartoffeln, Nudeln oder in Form von Currys gegessen. Eine beliebte Süßspeise ist Bhatsu Mahku, Röstgerste mit braunem Zucker und Käse. Für eine kleine Zwischenmahlzeit eigenen sich Momos, gefüllte Teigtaschen mit Fleisch- und/oder Gemüsefüllung.
Februar/März Das fünftägige Gebetsfest ist das größte religiöse Event Tibets. Die Tradition besteht seit 1409 und findet jährlich zwischen Februar und März statt. Am letzten Tag feiern die Tibeter das Butterlampenfest. Gläubige Buddhisten ziehen an diesem Tag mit Weihrauchstäbchen zu verschiedenen Klöstern, um dort zu beten. Abends werden auf den Straßen Regale errichtet, auf denen bunte Figuren aus Butter ausgestellt sind. Wenn es dunkel ist, werden Butterlampen angezündet, die Glück bringen sollen. Im Schein dieser Lichter singen und tanzen die Tibeter bis in die Nacht. Das bunte Treiben kann u.a. auf dem Barkhor Bazaar in Lhasa miterlebt werden.
Mai/Juni Die beiden Sportarten Pferderennen und Bogenschießen erfreuen sich in Tibet großer Beliebtheit. Einmal im Jahr, meist zwischen Mai und Juni kommen prächtig gekleidete Tibeter zusammen, um gegeneinander anzutreten. Der genaue Zeitpunkt der Veranstaltung ist von Region zu Region verschieden. Die bekanntesten Feste sind u.a. Darma-Pferderennen in Gyangze und das Chashing-Pferderennen in Nagqu. Der Ablauf des zweiteiligen Wettbewerbs ist überall in etwa gleich: zuerst findet das Rennen statt. Die Teilnehmer legen auf ihren Pferden Strecken von mehreren Kilometern und von nur wenigen Metern zurück. Im zweiten Teil gilt es, vom Rücken des Pferdes aus mit Pfeilen z.B. auf Zielscheiben zu schießen und Holzblöcke zu spalten. Am Rande werden kleinere Wettbewerbe in Sportarten wie Tauziehen und Steinblock-Stemmen ausgetragen. Abends zündet man Lagerfeuer an und lässt den Tag singend und tanzend ausklingen.
August/September Das fünftägige gilt heute als größtes Massenevent Tibets und steigt zwischen August und September. Es beginnt mit einer Ausstellung von Bildnissen Buddhas. Im Laufe des Tages werden tibetische Opern und Theaterstücke gezeigt, Yakrennen veranstaltet und Reitkunstveranstaltungen abgehalten. Neben den vielen Kulturveranstaltungen können Besucher auch über viele verschiedene Märkte bummeln.

Japan

Bei Reisen auf die kleineren Inseln im Süden Japans, sollte man eine Impfung gegen Japanische Enzephalitis in Erwägung ziehen, da die Krankheit hier gelegentlich noch vorkommt. Darüber hinaus empfiehlt sich ein Schutz gegen Tetanus, Diphtherie, Polio und Hepatitis A, bei Langzeitaufenthalt auch gegen Hepatitis B.
Da sich Impfvorschriften kurzfristig ändern können, ist es ratsam, die aktuellen Vorschriften vor der Reise direkt bei der jeweiligen Botschaft oder konsularischen Vertretung des Ziellandes zu erfragen. Bitte erkundigen Sie sich zusätzlich auf den Internetseiten Ihres Auswärtigen Amtes über mögliche aktuelle medizinische Risiken für Reisen ins jeweilige Land.
Japan ist für allein reisende Frauen ein nahezu perfektes Reiseziel. Auch in entlegenen Regionen und zu späterer Stunde müssen Frauen nicht mit außergewöhnlichen Vorkommnissen rechnen. Dennoch ist eine gewisse Vorsicht auch hier immer angebracht.
EU-Bürgern und Schweizern genügt der gültige Reisepass, falls der Besuch die Dauer von 180 Tagen nicht überschreitet. Kindereinträge im Reisepass eines Elternteils sind nicht mehr gültig. Jedes Kind benötigt ein eigenes Ausweisdokument. Wer länger als 90 Tage im Land bleibt, unterliegt außerdem der Meldepflicht (beim jeweiligen Einwohnermeldeamt). Die im Pass vermerkte Aufenthaltsdauer muss von der Einwanderungsbehörde (Immigration Office) verlängert werden. Seit Juli 2012 erhält jeder Reisende, der einen Aufenthalt von mehr als 90 Tagen beabsichtigt, bei Einreise über den Flughafen eine „Residence Card" anstatt des ansonsten vom Einwohnermeldeamt ausgestellten „Certificate of Alien Registration“.
Japan erfasst von Ausländern biometrische Daten (Gesichtsfotos und Fingerabdrücke) bei der Einreise. Ausgenommen sind Personen unter 16 Jahren, Diplomaten und Staatsgäste. In Japan besteht ein Passzwang für Ausländer, sie müssen jederzeit ihren Reisepass mit sich führen.
Da sich Einreisebestimmungen kurzfristig ändern können, ist es ratsam, die aktuellen Vorschriften kurz vor der Reise direkt bei der jeweiligen Botschaft zu erfragen.
Gleichgeschlechtliche Liebe war in Japan von jeher legal und wurde in der Öffentlichkeit kaum diskutiert. Da Homosexuelle aber zum Teil noch mit Diskriminierungen rechnen müssen, halten die meisten ihre sexuelle Präferenz verborgen. Einige Kommunen geben Partnerschaftszertifikate an homosexuelle Paare heraus, die zwar eher Symbolcharakter haben, jedoch registrierte Partner im Ernstfall (z.B. bei einem Krankenhausbesuch oder bei der Wohnungssuche) als Angehörige ausweisen. Innerhalb der Familie ist Homosexualität nach wie vor meist ein Tabuthema.
Die Polizei ist unter 110, Ambulanz und Feuerwehr unter 119 zu erreichen. Nach einem Notruf sollte man seine diplomatische Vertretung kontaktieren. Allgemeine Unterstützung bietet auch das Tourist Information Center in Tokyo (Tel.: +81-3-32013331).
Deutsche Botschaft
4-5-10, Minami-Azabu
Minato-ku, Tokyo 106-0047
Tel.: +81-3-57917700
Fax: +81-3-57917773
Web: http://www.tokyo.diplo.de
Öffnungszeiten: Mo-Fr 8-11 Uhr, Do 14-16 Uhr (nur für deutsche Staatsangehörige)

Österreichische Botschaft
1-1-20 Moto Azabu
Minato-ku, Tokyo 106-0046
Tel.: +81-3-34518281
Fax: +81-3-34518283
E-Mail: tokio-ob@bmeia.gv.at
Web: https://www.bmeia.gv.at/oeb-tokio
Öffnungszeiten: Mo-Fr 9-12 Uhr

Schweizerische Botschaft
5-9-12 Minami-Azabu
Minato-ku, Tokyo 106-8589
Tel.: +81-3-54498400
Fax: +81-3-34736090
E-Mail: tok.vertretung@eda.admin.ch
Web: http://www.eda.admin.ch/tokyo
Öffnungszeiten: Mo-Fr 9-12 Uhr
Vorwahl von Japan aus: Deutschland: 0049, Österreich: 0043, Schweiz: 0041. Am günstigsten ist das Telefonieren zwischen 19 und 8 Uhr und am Wochenende. Vorwahl nach Japan: 0081, Vermittlung und Auskunft im Land: 0051 und 0057. Telefonate vom Hotelzimmer aus sind oft teuer. Touristen nutzen am besten das Internetangebot im Hotel oder suchen ein Internetcafé auf. Es lohnt zudem, sich beim Mobilfunkanbieter über spezielle Auslandstarife zu informieren. Des Weiteren können auch mobile WLAN-Router gemietet werden.
Ganjitsu (Neujahr, 1. Januar); Seijin-no-hi (Tag der Erwachsenen, 2. Montag im Januar); Kenkoku-kinen-bi (Tag der Staatsgründung, 11. Februar); Shumbun-no-hi (Frühlingsanfang, um den 21. März); Midori-no-hi (Tag der Umwelt, 29. April); Kempo-kinembi (Tag der Verfassung, 3. Mai); Brückentag (4. Mai); Kodomo-no-hi (Tag des Kindes, 5. Mai); Umi-no-hi (Tag des Meeres, 3. Montag im Juli); Keiro-no-hi (Tag der Ehrerbietung für die Älteren, 3. Montag im September); Shubun-no-hi (Herbstanfang, um den 23. September); Taiiku-no-hi (Tag des Sports, 2. Montag im Oktober); Bunka-no-hi (Tag der Kultur, 3. November); Kinro-kansha-no-hi (Arbeitsdanktag, 23. November); Tenno-tanjobi (Geburtstag des Kaisers, 23. Dezember).
Fällt ein Feiertag auf einen Sonntag, ist der folgende Montag frei. Am Jahresanfang (30. Dezember bis 5. Januar) und um das buddhistische Allerseelen-Fest (O-bon, 13.-15. August) sind Ämter und manche Geschäfte und Restaurants ganz oder teilweise geschlossen.
Mit dem Umgang mit Behinderungen hat man sich in Japan früher ziemlich schwer getan. Daran hat sich in letzter Zeit viel geändert, z.B. sind die Leitsysteme für Blinde in manchen Großstädten vorbildlich. Aufgrund der räumlichen Enge lässt die Situation für Rollstuhlfahrer - trotz zahlreicher Bestrebungen, sie schrittweise zu verbessern - allerdings noch immer zu wünschen übrig. Wenn möglich, sollte man es vermeiden, sich mit dem Rollstuhl zur Hauptverkehrszeit in größere Menschenansammlungen zu begeben.
Geschäfte öffnen in Japan i.d.R. um 9/10 Uhr und schließen um 17, 18 oder 19 Uhr, Kaufhäuser haben von 10-20 bzw. 21 Uhr geöffnet. Die Schalter der Banken sind Mo-Fr meist zwischen 9 und 15 Uhr, am ersten und letzten Samstag im Monat auch von 9-12 Uhr besetzt, Ämter und Behörden werktags von 8.30/9-16/17 Uhr, Postämter häufig auch Sa von 9-12.30 Uhr.
Guter Service ist in Japan üblich, Trinkgelder jedoch nicht. Ihre Bedienung im Restaurant, Zimmermädchen und Taxifahrer erwarten kein Trinkgeld.
Für den Busfahrer hingegen ist ein Trinkgeld von ca. 300 JPY pro Person/Tag üblich. Ihre deutsche Reiseleitung freut sich über eine persönliche Anerkennung. Entsprechend Ihrer Zufriedenheit schlagen wir Ihnen einen Betrag von ca. 25-30 EUR pro Person vor.
Die medizinische Versorgung hat in Japan einen hohen Standard, viele Ärzte sprechen zumindest ein bisschen Englisch. In öffentlichen Polikliniken wird man kostengünstig behandelt, muss allerdings lange Wartezeiten einplanen. Privatbehandlungen hingegen sind vergleichsweise teuer. Auf ausländische Patienten spezialisiert ist z.B. das St. Luke’s International Hospital in Tokyo (Tel.:+81-3-55507166 , http://hospital.luke.ac.jp); in Kyoto ist die Sakabe International Clinic auf internationale Patienten eingestellt (Tel.: +81-75-2311624, http://www.sakabeclinic.com). In jedem Fall ist eine private Auslandsreisekrankversicherung empfehlenswert.
Die Einfuhr von Gegenständen des normalen persönlichen Bedarfs ist frei, dazu zählen für Reisende ab 19 Jahren 400 Zigaretten bzw. 100 Zigarren oder 500 g Tabak, 60 ml Parfum und 3 Flaschen Spirituosen zu je 0,76 l sowie sonstige Güter bis zu einem Wert von 200.000 JPY.
Bei der Rückreise in die EU dürfen Personen über 17 Jahre 200 Zigaretten oder 100 Zigarillos mit einem Höchstgewicht von 3 g pro Stück oder 50 Zigarren oder 250 g Tabak sowie 1 l Spirituosen, 2 l Zwischenerzeugnisse, 4 l nicht schäumenden Wein und 16 l Bier sowie andere Waren, wie Parfüm, Kaffee, Tee und Elektrogeräte bis zu einem Wert von 300 EUR zollfrei einführen, wobei die Wertgrenze für Jugendliche unter 15 Jahre bei 175 EUR und für Flug- und Schiffsreisende bei 430 EUR liegt. Bei der Wiedereinreise in die Schweiz dürfen über 17-jährige 250 Zigaretten oder Zigarren oder 250 g anderer Tabakfabrikate sowie 5 l alkoholische Getränke mit einem Alkoholgehalt bis 18 Vol.-% und 1 l alkoholische Getränke mit einem Alkoholgehalt über 18 Vol.-% zollfrei einführen. Die Wertfreigrenze aller eingekauften Waren beträgt 300 CHF (inkl. Geschenke, Alkohol und Tabakerzeugnisse).
Da sich Zollbestimmungen kurzfristig ändern können, ist es ratsam, die aktuellen Vorschriften kurz vor der Reise direkt bei der jeweiligen Botschaft zu erfragen.
Die Stromspannung beträgt 100 Volt bei einer Frequenz von 50 Hertz, in Westjapan (einschließlich Nagoya, Kyoto und Osaka) sind es meist 60 Hertz. Steckdosen und Stecker entsprechen dem amerikanischen Standard, Adapter sind an der Hotelrezeption oder im Kaufhaus erhältlich.
Anzeigen in lateinischer Umschrift. In den wichtigen Fernzügen sind die Ansagen auch auf Englisch; in abgelegeneren Gebieten erweisen sich Eisenbahnpersonal und Passagiere meist als sehr hilfsbereit.
Das Netz des Superexpresszugs Shinkansen ist auf der Hauptinsel Honshu hervorragend ausgebaut. Osaka, Kyoto oder Hiroshima sind daher von Tokyo aus am bequemsten per Shinkansen erreichbar. Kleinere Orte werden außer von Japan Railways (JR) oft auch von kleineren, teils günstigeren Bahnlinien angefahren; v.a. in den Bergen gibt es ein zuverlässiges Bussystem. Wer in Japan auf eigene Faust reisen will, sollte sich schon im Heimatland den 7, 14 oder 21 Tage gültigen Japan Rail Pass besorgen, der für alle JR-Züge und Busse sowie die Tokyo Magnetbahn und die Fähre nach Miyajima gilt (allerdings nicht für „NOZOMI“- und „MIZUHO“-Züge auf den Tokaido-, Sanyo- und Kyushu-Shinkansen-Linien). Der Pass ist bei Mannweiler Reisen erhältlich; Informationen unter www.mannweiler-reisen.ch.
Hochgeschwindigkeitszug „Shinkansen-Bullet" vor dem Fuji-san
Innerhalb Japans reist man am besten mit dem Zug. Das Eisenbahnsystem zählt im Hinblick auf Sicherheit, Pünktlichkeit und Komfort zu einem der besten weltweit. Inzwischen finden sich meist überall Anzeigen in lateinischer Umschrift. In den wichtigen Fernzügen sind die Ansagen auch auf Englisch; in abgelegeneren Gebieten erweisen sich Eisenbahnpersonal und Passagiere meist als sehr hilfsbereit.
Das Netz des Superexpresszugs Shinkansen ist auf der Hauptinsel Honshu hervorragend ausgebaut. Osaka, Kyoto oder Hiroshima sind daher von Tokyo aus am bequemsten per Shinkansen erreichbar. Kleinere Orte werden außer von Japan Railways (JR) oft auch von kleineren, teils günstigeren Bahnlinien angefahren; v.a. in den Bergen gibt es ein zuverlässiges Bussystem. Wer in Japan auf eigene Faust reisen will, sollte sich schon im Heimatland den 7, 14 oder 21 Tage gültigen Japan Rail Pass besorgen, der für alle JR-Züge und Busse sowie die Tokyo Magnetbahn und die Fähre nach Miyajima gilt (allerdings nicht für „NOZOMI“- und „MIZUHO“-Züge auf den Tokaido-, Sanyo- und Kyushu-Shinkansen-Linien). Der Pass ist bei der Japan Airlines und in autorisierten Reisebüros erhältlich; Informationen unter http://www.japanrailpass.net.
Aufgrund des Seebebens, das am 11. März 2011 einen Tsunami an der Nordostküste auslöste, der wiederum zu einer Kernschmelze im Kernkraftwerk Fukushima I im Nordosten der Insel Honshu führte, besteht noch immer eine Teilreisewarnung des Auswärtigen Amtes. Das Gebiet im Umkreis von 20 km rund um das Kraftwerk sowie die Gegend um den Ort Iitate und Teile der Orte Katsurao, Kawamata und Minamisōma wurden gesperrt und sind bis auf weiteres nicht zugänglich. Die örtliche Medienberichterstattung sollte aufmerksam verfolgt werden.
Februar Das Snow Festival im Odori-Park in Sapporo wird alljährlich in der ersten Februarwoche veranstaltet. Die bunt beleuchteten Eisskulpturen verwandeln den Park in eine märchenhafte Winterlandschaft. Kinder dürfen sich auf riesige Eisrutschen freuen (http://www.snowfes.com).
März/April Das Kirschblütenfest ist das größte Volksfest Japans. In allen Parks wird geschlemmt, gesungen und der Frühling zelebriert.
Juli In Kyoto ist der Festumzug der Geishas, Gion Matsuri, zu bestaunen.
Ein absolutes Highlight ist auch das Sumida River Fireworks Festival in Tokyo (http://sumidagawa-hanabi.com).
Juli/August In Naeba wird das Fuji Rock Festival veranstaltet (https://www.fujirockfestival.com).
22. Oktober In Kyoto begeht man Jidai Matsuri, das Gedenkfest der Stadtgründung, mit feierlichen Prozessionen.
Oktober Spektakulär ist die in Osaka stattfindende Midosuji Parade mit fantasievollen Kostümen.
Die schönsten Reisemonate sind April und Mai sowie Mitte September bis Ende November. Zu dieser Zeit herrschen durchweg angenehme Temperaturen. Im Frühherbst ziehen nur noch manchmal Taifune heran, später entfaltet sich die Farbenpracht herbstlicher Laubwälder. Einen ganz besonderen Reiz hat der Frühling, wenn im ganzen Land die Kirschbäume blühen. Ende Mai/Anfang Juni setzt die Regenzeit ein, die bis in den Juli hinein andauert. Dann ist es meist bedeckt und unangenehm feucht. Juli und August sind heiß und auch wegen der teils heftigen Regengüsse als Reisemonate weniger zu empfehlen.
Da das Wetter sehr wechselhaft sein kann, sollte man kleidungsmäßig für alle Eventualitäten gewappnet sein. Ein Schirm ist auf jeden Fall zu empfehlen. Da die Schuhe in vielen Sehenswürdigkeiten und manchen Lokalen ausgezogen werden müssen, sollten diese bequem und leicht abzustreifen sein. In kühleren Monaten ist es gut, für solche Fälle ein dickes Sockenpaar dabei zu haben.
Sushi fehlt auf keiner Speisekarte in Japan
Es muss nicht immer Sushi sein! Auch Sukiyaki, Shabu-shabu (beides Rindfleisch-Gerichte), Yakitori-Hühnerspieße, Nudelgerichte oder die im Ei-Mehl-Mantel frittierten Tempura belegen die Vielfalt der japanischen Küche. Wenn das Essen mit Stäbchen zu sehr zur Herausforderung wird, kann man immer auch nach Messer, Gabel und Löffel fragen. Zum Bestellen sind japanische Sprachkenntnisse nicht vonnöten, da die Karten oft auch mit englischen „Untertiteln” versehen und die einzelnen Gerichte auf Fotos an den Wänden oder als Kunststoffnachbildungen ausgestellt sind.
Amtssprache: Japanisch
Bevölkerung: rund 126 Mio. Einwohner
Fläche: 377.930 km²
Hauptstadt: Tokyo (rund 13 Mio. Einwohner)
Landesvorwahl: +81
Währung: Yen (Abk.: ¥; ISO-4217-Code: JPY)
Zeitzone: Japan Standard Time (JST); Mitteleuropäische Zeit (MEZ): +8 Stunden; Mitteleuropäische Sommerzeit (MESZ): +7 Stunden; keine Umstellung auf Sommerzeit
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Ausführliche Einreisebestimmungen

Ausführliche Einreisebestimmungen finden Sie hier.

Empfohlene Impfungen:

Das Auswärtige Amt empfiehlt als sinnvollen Impfschutz: Schutz gegen Tetanus, Diphtherie, Poliomyelitis und Hepatitis A, bei Langzeitaufenthalt über vier Wochen oder besonderer Exposition auch gegen Hepatitis B, Tollwut, Japanische Enzephalitis und Typhus. Die Standardimpfungen für Erwachsene und Kinder entsprechen den Empfehlungen des Robert-Koch-Institutes.
In einigen Landesteilen kann auch ein Schutz vor Malaria sinnvoll sein. Lassen Sie sich vor einer Reise unbedingt durch einen Tropenmediziner/Reisemediziner bei einer tropenmedizinischen Beratungsstelle beraten! Für Ihre Gesundheit bleiben Sie selbst verantwortlich.

Einreisebestimmungen für deutsche Staatsangehörige (Reisedokumente / Visum / Impfung):

Deutsche Staatsangehörige benötigen für diese Reise gültige Ausweisdokumente. Die Reise kann sonst nicht angetreten werden!
Je nach Reiseland kann es sein, dass ein Visum erforderlich ist. In einigen Ländern sind ggf. auch Impfvorschriften zu beachten. Ausführliche Einreisebestimmungen finden Sie online bei der jeweiligen Reise unter der Rubrik „Länder“. Außerdem erhalten Sie diese Infos auch in Ihren zugesandten Reise-Vertragsunterlagen.
Wir empfehlen Ihnen dringend, sich schon vor der Buchung einer Reise über Ihre Einreisebestimmungen zu informieren. Bitte erkundigen Sie sich dabei auch über mögliche Bearbeitungszeiten für ggf. benötigte Visa, um eine rechtzeitige Bearbeitung vor Abreise zu gewährleisten sowie über notwendige Impfungen.
Bitte beachten Sie, dass seit dem 26. Juni 2012 jedes Kind, welches ins Ausland reist, unabhängig vom Alter ein eigenes Reisedokument benötigt. Eintragungen im Reisepass der Eltern werden nicht mehr anerkannt. Bitte beantragen Sie das notwendige Reisedokument bei den zuständigen Behörden.

Einreise China:

Zur Einreise in die Volksrepublik China benötigen EU-Staatsangehörige einen Reisepass, der noch mindestens 6 Monate über das vertraglich vereinbarte Reiseende hinaus gültig sein muss und ein Touristen-Visum. Für die Einreise nach Hongkong und Hainan, ist es möglich, ein "Free-Visa" zu beantragen. Die dafür nötigen Gebühren sind bereits im Reisepreis enthalten und gehören zum Service von sz-Reisen.
Das Auswärtige Amt empfiehlt als sinnvollen Impfschutz: Schutz gegen Tetanus, Diphtherie, Poliomyelitis und Hepatitis A, bei Langzeitaufenthalt über vier Wochen oder besonderer Exposition auch gegen Hepatitis B, Tollwut, Japanische Enzephalitis und Typhus. 

Einreise Japan:

Zur Einreise nach Japan ist ein gültiger Reisepass erforderlich. Für eine Aufenthaltsdauer bis zu 180 Tagen benötigen deutsche Touristen und Geschäftsreisende kein Visum, sofern sie weder einer Erwerbstätigkeit, einem Studium noch einer Berufsausbildung nachgehen wollen. Deutschen, die unter diesen Voraussetzungen ohne Visum anreisen, wird bei der Einreise am Flughafen eine Aufenthaltserlaubnis ("Landing Permission") als "Temporary Visitor" für zunächst 90 Tage erteilt.

Einreisebestimmungen für nicht-deutsche Staatsangehörige (Reisedokumente / Visum / Impfung):

Falls Personen ohne deutsche bzw. mit nicht ausschließlich deutscher Staatsbürgerschaft mitreisen, beachten Sie bitte, dass in diesem Fall andere bzw. gesonderte Einreisebestimmungen für Ihr gewähltes Reiseland gelten können. Hierüber geben die jeweiligen Auslandsvertretungen bzw. zuständigen Konsulate entsprechend Auskunft. Wir empfehlen Ihnen dringend, sich schon vor der Buchung einer Reise über Ihre Einreisebestimmungen zu informieren. Bitte erkundigen Sie sich dabei auch über mögliche Bearbeitungszeiten für ggf. benötigte Visa, um eine rechtzeitige Bearbeitung vor Abreise zu gewährleisten.
Sollten Sie in diesem Zusammenhang Fragen haben, helfen wir Ihnen gerne weiter. Bitte kontaktieren Sie uns unter unserer kostenfreien Service-Hotline 0800 250 00 00 (Mo-Fr 9-19 Uhr).

Absagefrist durch den Reiseveranstalter sz-Reisen:

Falls die Mindesteilnehmerzahl für Ihren Reisetermin nicht erreicht werden sollte, behält sich sz-Reisen vor, bis spätestens 4 Wochen vor Reiseantritt (bei Tagesfahrten bis zu 2 Wochen) die Reise abzusagen bzw. vom Reisevertrag zurückzutreten. Weitere Informationen hierzu finden Sie in den Allgemeinen Geschäftsbedingungen unter §7.

Hinweis zu den Ausflügen:

Alle Ausflüge und Führungen finden in deutscher Sprache statt, soweit nichts anderes angegeben ist. Bitte beachten Sie, dass sich die angegebene Reihenfolge der Ausflüge ändern kann. 

Hinweis für Menschen mit eingeschränkter Mobilität:

sz-Reisen sind nicht geeignet für Gäste mit eingeschränkter Mobilität. sz-Reisen sind meistens Reisen in Bewegung: Um alle Besichtigungen, Rundgänge und Ausflüge in vollem Umfang miterleben zu können, sollten Sie „gut zu Fuß“ sein. Auch so manch ein Hotel ist noch nicht auf Rollatoren oder weitergehende Mobilitätsbeschränkungen eingestellt. Daher sind unsere Reisen für schwer gehbehinderte Gäste sowie für Gäste im Rollstuhl oder mit starker Sehbehinderung nicht geeignet (auch Gehörlosigkeit oder allg. Reisebehinderung).
Im Zweifel können wir vorab für Sie prüfen, ob eine Teilnahme möglich ist. Bitte fragen Sie uns vor der Buchung, ob diese Reise für Sie geeignet ist. Wir beraten Sie gern unter unserer kostenlosen Service-Hotline 0800 250 00 00 (Mo-Fr 9-19 Uhr).

Hinweis zu Reisen in „Corona-Zeiten“:

Bitte beachten Sie, dass wir die aufgeführten Leistungen einer Reise nur dann bzw. in dem Rahmen erbringen können, wie es die behördlichen Vorschriften in Deutschland und in Ihrem Urlaubsland rechtlich zulassen. Davon können unmittelbar von uns angebotene Leistungsbestandteile betroffen sein (z.B. eingeschränkte Poolnutzung, Menü statt Buffet), aber auch Einschränkungen bei der Einreise (z.B. vorgeschriebene Fieber- oder Corona-Tests) sowie allgemein vor Ort (z.B. Maskenpflicht in Geschäften oder eingeschränkter Zutritt zu Sehenswürdigkeiten). Ihre gesetzlichen Gewährleistungsansprüche bleiben hiervon unberührt. 
 

Zahlung & Reiserücktritt bei sz-Reisen:

Ausführliche Informationen zu Zahlung und zum Reiserücktritt finden Sie in den Allgemeinen Geschäftsbedingungen SZ-Reisen GmbH unter § 2. + 5. + 7. + 8.

Hinweis bei Hotelaufenthalt:

Die angegebene Hotelklassifizierung ist landestypisch.

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