Drei Länder – ein Hochgenuss!

Dreiländereck Österreich-Schweiz-Liechtenstein

Liechtenstein, Schloss Vaduz © stock.adobe.com, c_rh2010 Ihr Reiseverlauf Feldkirch © Vorarlberg Tourismus, Dietmar Walser Bregenz © Vorarlberg Tourismus, Andreas Uher Hafen in Bregenz © Vorarlberg Tourismus, Popp Hackner Festspielhaus in Bregenz © Vorarlberg Tourismus, Marco Mathis St. Gallen © Switzerland Tourism, swiss-image.com, Heinz Schwab Silvretta Hochalpenstraße, Montafon © Vorarlberg Tourismus, Dietmar Denger Bregenzerwald © Vorarlberg Tourismus, Popp Hackner Schwarzenberg im Bregenzerwald © Vorarlberg Tourismus, Peter Mathis

Das Besondere an der Bodenseeregion? Da wäre zum einen natürlich der Bodensee selbst zu nennen. Zum anderen das angrenzende Panorama der Alpen mit seinen hunderten Gipfeln, Höhenstraßen und bewaldeten Hängen. Und weil all das nicht erst seit gestern hier steht, ist die Region ein seit Jahrtausenden beliebter Siedlungsraum mit vielfältigen kulturellen und wirtschaftlichen Sehenswürdigkeiten. Überdies finden unweit des Sees gleich vier Länder zueinander – als da wären Deutschland, Österreich, die Schweiz und, na? Genau, Liechtenstein, das man auf der Europakarte mit der Lupe sucht, wenn man dort ist, aber umso großartiger findet. Denn der sechstkleinste Staat der Welt bietet mit dem wunderschönen Schloss der Hauptstadt Vaduz einen atemberaubenden Aussichtspunkt auf die umliegenden Nachbarländer.

Beginnen werden wir unsere Reise aber am Bodensee selbst – im wunderschönen Bregenz, wo nicht nur die bekannte Seebühne der Festspiele steht, sondern auch die Auffahrt mit der Bergbahn zum Aussichtspunkt auf dem Pfänder möglich ist.

Mit St. Gallen und Appenzell liegen zwei der bei Touristen beliebtesten Schweizer Städte auf unserer Route – und in letzterer lernen wir, dass man Appenzeller Käse am besten mit dem Appenzeller Alpenbitter verdaut. Auf österreichischer Seite machen wir mit unserem romantischen Gasthofaufenthalt in Feldkirch, der idyllischen Stadt Bludenz, dem Silvretta-Stausee und dem Bregenzerwald unser Album alpiner Faszinationen komplett. 

  • Fahrt mit dem Wälderbähnle im Bregenzerwald
  • Fahrt über die Silvretta Hochalpenstraße

Programm

1. Tag: Anreise nach Feldkirch

Im bequemen Reisebus fahren Sie in das westlichste Bundesland Österreichs nach Vorarlberg. Gemeinsam mit der Schweiz schließt Österreich hier den sechstkleinsten Staat der Welt ein. In der Nähe dieses Dreiländerecks liegt Feldkirch, der Standort Ihres Hotels und idealer Ausgangspunkt für Ihre Ausflüge.

2. Tag: Bregenz

Bregenz, das Kleinod zwischen See und Berg, ist Ihr heutiges Ziel. Gemeinsam mit einem Stadtführer entdecken Sie den facettenreichen Austragungsort der berühmten Bregenzer Festspiele. Seien Sie bei Ihrem Rundgang besonders aufmerksam und übersehen Sie nicht die schmalste Hausfassade Europas. Diese Bregenzer Kuriosität ist lediglich 57 cm breit und befindet sich in der Kirchstraße 29. Bregenz wird Sie aber auch mit zeitgenössischer Architektur und einer verträumten Altstadt überraschen. Nutzen Sie Ihre anschließende Freizeit z. B. für eine Fahrt mit der Pfänderbahn auf den Bregenzer Hausberg. Von hier aus haben Sie einen einmaligen Ausblick auf die Stadt, den Bodensee und über 200 Alpengipfel.

3. Tag: St. Gallen – Appenzell

Die Grenze zwischen Österreich und der Schweiz ist gleichzeitig auch der Übergang der Ost- in die Westalpen. Somit fahren Sie heute in die Westalpen, welche insgesamt deutlich höher sind als die Ostalpen. Zuerst besuchen Sie St. Gallen, welches Sie zusammen mit einem örtlichen Gästeführer erkunden. Dabei werden Sie durch die prächtige Altstadt mit ihren engen Gassen und prunkvollen Erkern geführt. Natürlich darf auch der Stiftsbezirk, der seit 1983 zum UNESCO-Weltkulturerbe gehört, bei Ihrer Besichtigung nicht fehlen. Die barocke Kathedrale mit ihrer Doppelturmfassade ist das Wahrzeichen der Stadt und eine der letzten monumentalen Klosterbauten des Barocks.

Am Nachmittag besuchen Sie Appenzell, das Sie in erster Linie wohl mit seinem geheimnisvollen, würzigen Käse verbinden. Der kleine Ort hat allerdings viel mehr zu bieten: verträumte Ecken, historische Gebäude, hübsche Malereien, gemütliche Restaurants und Gärten. Die Hauptgasse mit ihren schmucken, farbenfrohen Häusern ist ein einzigartiger Anblick. Hinter den wunderschön bemalten Fassaden laden Geschäfte aller Art zum gemütlichen Einkaufsbummel ein.

Ähnlich geheimnisvoll wie das Rezept des Appenzeller Käses ist das des Appenzeller Alpenbitters. Dabei haben beide eins gemeinsam: Kräuter und deren richtige Mischung. Bei der Besichtigung der Produktionsstätte des Appenzeller Alpenbitters kommen Sie seinem Geheimnis ein Stück näher.

4. Tag: Silvretta Hochalpenstraße – Bludenz

Die Silvretta Hochalpenstraße ist eine der schönsten und beliebtesten Panoramastraßen der Alpen. Sie liegt im Süden Vorarlbergs im Montafon und schlängelt sich über 34 Kurven hinauf zur Bielerhöhe. Die spektakuläre Bergkulisse und die direkt am Wegesrand liegenden Seen Vermunt und Silvretta werden Sie in ihren Bann ziehen.

Auf dem Rückweg legen Sie einen Zwischenstopp in der kleinen historischen Alpenstadt Bludenz ein. Sie liegt malerisch eingebettet zwischen Lechquellengebirge, Verwallgruppe und Rätikon und ist der Schnittpunkt der Täler Walgau, Brandnertal, Klostertal und Montafon, welches Sie bei Ihrer Fahrt entlang der Silvretta Hochalpenstraße durchquert haben.

5. Tag: Liechtenstein mit Vaduz

Bekanntermaßen sind alle guten Dinge drei. Deshalb steht nach Ausflügen in Österreich und in die Schweiz heute das Fürstentum Liechtenstein auf Ihrem Besichtigungsprogramm. Der sechstkleinste Staat der Welt wurde am 23. Januar 1719 in den Status eines Reichsfürstentums erhoben und feiert somit im Jahr 2019 seinen 300. Geburtstag. Vaduz, den Hauptort des Fürstentums, Sitz der Behörden, des Landtags und fürstliche Residenz, erkunden Sie mit dem Citytrain. Auf der Städtletour – Städtle wird das Zentrum von Vaduz genannt – sehen Sie Vaduz mit all seinem Charme. Sie erfahren während der Fahrt das Wichtigste, sowohl über Land und Fürstenhaus, wie auch über Historisches und Aktuelles. Unterhalb des Roten Hauses legt der Citytrain einen kurzen Stopp ein, denn von dort aus haben Sie einen schönen Panoramablick auf Schloss Vaduz. Das Schloss thront rund 120 Meter über der Hauptstadt Liechtensteins, sodass das Wahrzeichen schon von weit her sichtbar ist.

Am Nachmittag haben Sie Zeit für freien Verfügung in Feldkirch.

6. Tag: Bregenzerwald – Wälderbähnle

Der Bregenzerwald ist nicht nur, wie es der Name bereits vermuten lässt, ein Wald, sondern ein Gebiet voller grüner Hügel, Almen und Flusstäler mit gebirgiger Kulisse, das Sie im Rahmen einer Rundfahrt erkunden. Während Ihrer Rundfahrt passieren Sie auch einige der 22 ursprünglichen Dörfer mit bäuerlichen Traditionen und einer interessanten Mischung aus alter und neuer Architektur. Eines dieser Dörfer ist Schwarzenberg. Durch die verkehrsgünstigen Lage und der guten Anbindung an die Städte im Rheintal hatte Schwarzenberg schon immer eine wichtige Position als Handelszentrum. Daher ist es auch nicht verwunderlich, dass hier die einstige Schmalspurbahn von Bezau nach Bregenz Halt machte. Nach einem Felssturz, der das Aus des durchgehenden Bahnbetriebs nach sich zog, wird heute nur noch das Teilstück von Bezau nach Schwarzenberg vom sogenannten "Wälderbähnle" befahren. Dieses nostalgische Vergnügen wird auch Ihnen zuteil und so fahren Sie mit der Museumsbahn auf den "Spuren der guten alten Zeit" durch die malerische Landschaft des Bregenzerwalds.

7. Tag: Heimreise

Mit neuen Eindrücken aus 3 Ländern fahren Sie heute wieder der Heimat entgegen.

ab 759 
Außenansicht © Hotel Gasthof Löwen Zimmerbeispiel © Hotel Gasthof Löwen Gaststube © Hotel Gasthof Löwen

3*-Hotel Gasthof Löwen

Lage

Das typische Vorarlberger Hotel liegt am Stadtrand von Feldkirch. Das mittelalterliche Stadtzentrum von Feldkirch ist ca. 2,5 km entfernt. Es bietet sich als zentraler Ausgangspunkt für Ausflüge in die Ferienregionen Bodensee, Bregenzerwald und Montafon an sowie für Ausflüge in die Nachbarländer Schweiz und Liechtenstein.

Zimmer

Alle Zimmer sind mit Bad oder Dusche/WC, TV, Radio und Telefon ausgestattet.

Hoteleinrichtung

Ein großzügiger Restaurantbereich, unterteilt in Nichtraucher- und Raucherbereich, eine überdachte Terrasse, ein schattiger Gastgarten sowie vier Sportkegelbahnen laden zum Verweilen ein. Eine kleine Wohlfühloase mit Sauna und Dampfbad ist ebenfalls vorhanden.

Weitere Informationen finden Sie unter: www.hotel-loewen.at

PDF-Download (Hotel-Information)

Beförderung

  • Transfer ab/an Haustür
  • Fahrt im modernen Reisebus

Hotels & Verpflegung

  • 6 Übernachtungen im 3*-Hotel Gasthof Löwen in Feldkirch
  • 6 x Frühstück
  • 6 x Abendessen

Ausflüge & Besichtigungen

  • Ausflüge: Bregenzerwald, Liechtenstein, Schweiz
  • Stadtführungen: Bregenz und St. Gallen mit örtlicher Reiseleitung
  • Fahrt mit dem Wälderbähnle
  • Fahrt mit dem Citytrain in Vaduz
  • Besichtigung Appenzeller Kräuterbitter

Zusätzlich

  • Maut Silvretta Hochalpenstraße
  • Ortstaxe
  • SZ-Reiseleitung

Zielland

Oesterreich

Einreise für Deutsche

Deutsche sind für einen unbegrenzten Aufenthalt visumfrei. Notwendig sind für die Dauer des Aufenthalts gültiger Reisepass (für einen Aufenthalt bis zu 3 Monaten ist auch der für die Dauer des Aufenthalts gültige Personalausweis ausreichend).

Als Nachweis des EU-weiten Versicherungsschutzes sollte die Europäische Krankenversicherungskarte mitgeführt werden (eine private Auslandsreisekrankenversicherung wird zusätzlich empfohlen).

Landesdaten

Lage

Die Republik Österreich grenzt im Norden an die Bundesrepublik Deutschland und die Tschechische Republik, im Osten an die Slowakische Republik und Ungarn, im Süden an Slowenien und Italien und im Westen an Liechtenstein und die Schweiz.

Fläche: 83.858 km².

Verwaltungsstruktur: 9 Bundesländer (Burgenland, Kärnten, Niederösterreich, Oberösterreich, Salzburg, Steiermark, Tirol, Vorarlberg, Wien).

Einwohner

Bevölkerung: ca. 8,5 Millionen

Städte:

Wien (Hauptstadt) ca. 1,7 Millionen

Graz ca. 265.300

Linz ca. 191.100

Salzburg ca. 148.500

Innsbruck ca. 121.300

Klagenfurt ca. 94.800

St. Pölten ca. 52.000

Dornbirn ca. 46.000

Sprache

In Österreich wird Deutsch gesprochen.

Zeitverschiebung

Mitteleuropäische Zeit (MEZ) mit europäischer Sommerzeit (kein Zeitunterschied).

Stromspannung

Fast überall 220 Volt Wechselstrom, 50 Hertz.

Telefon/Post

Telefon

Die Vorwahl für Ferngespräche von Deutschland nach Österreich ist 0043, die Vorwahl von Österreich nach Deutschland 0049. In Österreich gibt es Telefonkarten, die man bei der Post, am Kiosk und teilweise an Tankstellen bekommt. Ferngespräche von dort aus sind preiswerter als aus den Hotels.

NOTRUFNUMMERN: Europaweite Notrufnummer 112 oder Polizei 133; Unfallrettung 144; Feuerwehr 122.

Mobilfunk

Netztechnik: GSM 900/1800 und 3G 2100.

Derzeit gibt es Roamingverträge mit Anbietern in Österreich von E-Plus, O2, Telekom Deutschland und Vodafone.

Internet

Länderkürzel: .at

Feiertage

Im Jahr 2018:

1. Januar (Neujahr)

6. Januar (Heilige Drei Könige)

19. März (Joseph-Tag; nur in den Bundesländern Kärnten, Steiermark, Tirol, Vorarlberg)

2. April (Ostermontag)

1. Mai (Tag der Arbeit)

4. Mai (St. Florian; nur im Bundesland Oberösterreich)

10. Mai (Christi Himmelfahrt)

21. Mai (Pfingstmontag)

31. Mai (Fronleichnam)

15. August (Mariä Himmelfahrt)

24. September (Rupert, nur im Bundesland Salzburg)

10. Oktober (Tag der Volksabstimmung; nur in Kärnten)

26. Oktober (Nationalfeiertag)

1. November (Allerheiligen)

11. November (St. Martin; nur im Bundesland Burgenland)

15. November (St. Leopold; nur in den Bundesländern Niederösterreich, Wien)

8. Dezember (Mariä Empfängnis)

25. Dezember (Weihnachten)

26. Dezember (Weihnachten; Stefanitag)

Die Hauptferienzeit geht von Anfang Juli bis Anfang September. Auch die Weihnachts- und Osterferien werden gern zu Urlaubszwecken genutzt.

Öffnungszeiten

Banken: in der Regel Mo, Di, Mi, Fr 8/9-12.30 Uhr, 13.30-15 Uhr, Do 8/9-12.30, 13.30-17.30 Uhr; am Wiener Westbahnhof Mo-Fr 7-22 Uhr;

Post: Mo bis Fr 8-12, 14-18 Uhr, Sa entweder geschlossen oder 9-12 Uhr geöffnet; die Wiener Postämter an Bahnhöfen haben längere Öffnungszeiten; die Filiale am Fleischmarkt Mo bis Fr 10-19 Uhr;

Geschäfte: Mo bis Fr 8/9-18/19 Uhr, Sa 8/9-12/13 Uhr; in großen Städten sind Einkaufszentren und Läden entlang großer Einkaufsstraßen Mo bis Fr bis 19 Uhr, Sa bis 18 Uhr geöffnet.

Kleidung

Normale Kleidung der Jahreszeit entsprechend. Für die Wintermonate sollte man warme Kleidung und gutes Schuhwerk mitnehmen.

Geschichte/Politik

Schon ums Jahr 700 lebten Bajuwaren im Wienerwald. Als Otto der Große 955 die Ungarn aus dem Donaugebiet vertrieb, strömten Bayern nach und festigten die "Ostmark", das Grenzbollwerk nach Osten.

Als Deutschland, zu dem damals auch Österreich gehörte, 1273 einen neuen König brauchte, wählte man den Schweizer Rudolf von Habsburg. Dieser ließ sich in Wien nieder, weshalb die Habsburger nach Österreich kamen. 1452 sicherten sich die Habsburger auch die Kaiserwürde.

Österreich bekam Schwierigkeiten, als im 18. Jahrhundert die Türken in das Reich einfielen. Sie zogen mehrfach vor die Mauern von Wien, bis Prinz Eugen sie aus dem Abendland vertrieb.

Nach langen Kriegen zwischen Friedrich von Preußen und Maria Theresia gab es zwei deutsche Großmächte: Österreich und Preußen.

Das Ende der Habsburger kündigte sich an, als Preußen 1866 in der Schlacht von Königgräz siegte und nun einen eigenen Kaiser krönte. Österreich wandte sich seinen östlichen Besitzungen zu, aber gerade dort - in Sarajewo, einer bosnischen Stadt - fiel der Startschuss für den Ersten Weltkrieg. Österreich musste Stück für Stück seine Besitzungen abgeben: Ungarn, Böhmen, Südtirol, Teile des ehemaligen Jugoslawiens.

Wirtschaft

Die Wirtschaftsstruktur Österreichs ist sehr modern, die Industrie vielseitig. Ein hoher Anteil verstaatlichter Betriebe ist charakteristisch. Knapp die Hälfte der Staatsfläche wird landwirtschaftlich genutzt. Man baut vor allem Getreide, Zuckerrüben und Kartoffeln an. Im Alpen- und Voralpengebiet herrschen Viehzucht und Milchwirtschaft vor. Holz wird vor allem aus der Steiermark und Kärnten exportiert; dort beträgt die Waldfläche jeweils mehr als 50 Prozent.

An Bodenschätzen besitzt Österreich Braunkohle, Eisen-, Blei- und Zink-Erze, aber auch einiges an Erdöl und Erdgas. Magnesit kommt reichlich vor. Allerdings geht die Förderung durchweg leicht zurück. Die bedeutendsten Industriebetriebe gehören zur Eisen- und Stahlbranche, zum Maschinenbau, der chemischen und der Lebensmittelindustrie. In neuester Zeit spielt auch die Elektronik eine große Rolle.

In Österreich ist der Tourismus einer der wichtigsten Wirtschaftszweige, im Winter wie im Sommer. Auch der Städtetourismus gewinnt immer mehr an Bedeutung.

Religion

Ca. 74 Prozent der Bevölkerung Österreichs sind römisch-katholisch, 5 Prozent protestantisch, 4 Prozent Muslime und 12 Prozent sind konfessionslos. Darüber hinaus gibt es eine Reihe von Anhängern anderer kirchlicher Bekenntnisse; es existieren allein fünf Richtungen der orthodoxen Kirche, israelische und islamische Glaubensgemeinschaften sowie viele andere. Nach dem österreichischen "Gesetz über die religiöse Kindererziehung" kann jeder Jugendliche ab seinem 14. Lebensjahr bestimmen, welcher Religion er angehören möchte.

Vegetation

Die Vielfalt des geologischen Reliefs und des Klimas bewirkt eine artenreiche Pflanzenwelt. Für den mitteleuropäischen Pflanzenbestand, wie man ihn in Österreich antrifft, ist der Eichen-Buchenwald charakteristisch, in Höhen über 500 m der Buchen-Fichten-Mischwald. Ab 1.200 m herrscht die Fichte vor, darüber findet man noch Lärchen und Zirben.

Österreich zählt zu den waldreichsten Ländern Europas. Der Waldanteil an der Gesamtfläche beträgt rund 46 Prozent. Im Alpenvorland wurde der Wald vielfach durch Äcker abgelöst. Besonders am Nordrand der Alpen, etwa ab 600 m Höhe, dominiert das Grünland. Für manche Gebiete sind Buschwald, Laubmischwald und Steppenheiden typisch. Östlich des Neusiedler Sees findet man eine spezielle Salzsteppen-Flora.

Tierwelt

In Österreich überwiegt die mitteleuropäische Tierwelt: Reh, Hirsch, Hase, Fasan, Rebhuhn, Fuchs, Dachs, Marder und Eichhörnchen. Typische Vertreter der alpinen Fauna sind Gämse, Murmeltier und Bergdohle. Der Steinbock, ehedem in dieser Gegend heimisch, wurde wieder angesiedelt. Die Zahl der Vogelarten, die man in Österreich antrifft, ist groß. Am Neusiedler See, Europas einzigem Steppensee, findet man den Purpurreiher und den Silberschnäbler, außerdem auch beachtenswerte Löfflerkolonien.

Kulinarisches

Die Wiener Küche ist eine der besten der Welt. Es gibt zwei Dutzend verschiedene Arten von gekochtem Rindfleisch, drei Dutzend Sorten von Schnitzeln, vier Dutzend verschiedene Nuancen von Kaffee und hunderte von Mehlspeisen. Die Wiener Küche ist so vielseitig, weil das österreichische Kaiserreich viele südeuropäische Einflüsse aufnahm.

Der Wiener Küche begegnet man überall, doch findet man auch in den Regionen viel Eigenständiges, Charakteristisches. Im Burgenland isst man ländlich und mit deutlich ungarischem Akzent: Fisch und Paprika, dicke Bohnensuppe, Gänsebraten. Auch die Steiermärker kochen herzhaft und rustikal: Schwein, Hammel, Wild. Dort kommt auch Buchweizengrütze auf den Tisch. In Kärnten isst man viel Fisch; ein typisches Gericht sind dort aber auch die Käsenudeln - mit Quark gefüllte Teigtaschen.

Im Land Salzburg wurden die "Salzburger Nockerln" erfunden, ein durchs Backen aufgetriebenes Gemenge aus Eischnee, Zucker, Butter und Mehl.

In Tirol hat sich als typische Zubereitungsart das "Gröstl" erhalten - Kartoffeln, Fleisch, Zwiebeln und vieles andere wird mit Schmalz in der Pfanne gebraten.

Bei den Schnäpsen ist der Marillengeist aus Aprikosen berühmt. Eigentlich aber ist Österreich ein Weinland. Der beste Rotwein wächst im warmen Burgenland. Der beste Weißwein gedeiht in Niederösterreich: im Weinviertel, im Donautal oder dicht bei Wien, in der Gegend von Klosterneuburg und bei Gumpoldskirchen.

Sitten und Gebräuche

Einiges ist erstaunlich vielen Österreichern (und Österreicherinnen) gemeinsam: Charme, Witz und Geist, dazu Heiterkeit, Gelassenheit und ein großes Talent zur Diplomatie. Sicher ist, dass man mit liebenswürdiger Höflichkeit in Österreich vielleicht nicht am schnellsten, aber am weitesten vorankommt. Wichtig ist die Bedeutung der akademischen Titel - die in der Anrede nie weggelassen werden sollten.

Souvenirs

Nach wie vor gibt es in Österreich viele Werkstätten, die typische Erzeugnisse einheimischer Handwerkskunst herstellen. Dazu gehören Kunstschmiedearbeiten und Holzschnitzereien ebenso wie Keramik und Textilien. In Vorarlberg ist man stolz auf seine Stickereien, in der Steiermark, Salzburg und Kärnten auf die Kunstschmiederei, aber auch auf Trachtenschmuck, Zinn und Keramik. In den Landeshauptstädten gibt es sogenannte Heimatwerke, die lokale Volkskunst zeigen. Typisch sind auch die hausgebrannten Obstschnäpse in künstlerisch verzierten Flaschen.

Duty Free

Einreise aus EU-Ländern

Bei unmittelbarer Einreise aus den anderen EU-Ländern (innergemeinschaftlicher Reiseverkehr; trifft nicht zu für die Kanarischen Inseln, außerdem nicht für die britischen Kanalinseln und nicht für Grönland) bestehen keine Beschränkungen/Formalitäten abgabenrechtlicher Art für das Reisegepäck und ausschließlich zu privaten Zwecken mitgeführte Waren. Ausgenommen sind verbotene Waren wie Drogen, Waffen usw. (Besonderheiten s.u.; für Waren zu gewerblichen Zwecken s. Abschnitt "Geschäftsreisende").

Im EU-Mitgliedstaat eingekaufte, bereits versteuerte (sog. verbrauchssteuerpflichtige) Waren können von Privatpersonen (ohne nochmalige Besteuerung) problemlos mitgeführt werden, wenn sie ausschließlich für ihren Eigenbedarf, d.h. nicht zu gewerblichen/kommerziellen Zwecken, erworben wurden.

Für folgende Waren gilt als Richtmenge für den Eigenbedarf:

TABAKWAREN: 800 Zigaretten, 400 Zigarillos (Zigarren mit einem Stückgewicht von höchstens 3 g), 200 Zigarren, 1.000 g Rauchtabak;

ALKOHOLISCHE GETRÄNKE: 10 Liter Spirituosen, 20 Liter sog. Zwischenerzeugnisse (z.B. Campari, Port, Madeira, Sherry), 90 Liter Wein (davon höchstens 60 Liter Schaumwein), 110 Liter Bier.

Eine Überschreitung dieser Richtmengen ist im Einzelfall möglich, wenn nachgewiesen wird, dass auch die größere Menge ausschließlich für den privaten Eigenbedarf bestimmt ist.

Bei anderen mitgeführten, verbrauchssteuerpflichtigen Waren kann bei der Einreise nach bestimmten Kriterien (u.a. die Gründe für den Besitz, Beförderungsart, Unterlagen über die Menge der Waren) geprüft werden, ob sie ggf. zu gewerblichen Zwecken bestimmt sind.

KRAFTSTOFFE für Motorfahrzeuge, die nicht im Hauptbehälter des Fahrzeugs oder in einem geeigneten Reservebehälter mitgeführt werden, können ggf. erneut besteuert werden.

REISENDEN UNTER 17 JAHREN wird keine Steuerbefreiung für Spirituosen und Tabakwaren gewährt.

Änderung der Zollbestimmungen - seit dem 1. März 2014 gilt folgende Ausnahmeregelung:

In Bulgarien, Kroatien, Lettland, Litauen, Rumänien oder Ungarn gekaufte Zigaretten dürfen nur noch bis zu einer Menge von 300 Stück steuerfrei in Österreich eingeführt werden.

Einreise aus Drittländern

Bei der Einreise aus anderen als EU-Ländern (Drittländern, einschl. Kanarische Inseln) sind die zum persönlichen Gebrauch während der Reise benötigte und zur Wiederausfuhr bestimmte Reiseausrüstung sowie der Reiseproviant von Eingangsabgaben befreit.

Ferner sind Waren, die Reisende gelegentlich und ausschließlich zum persönlichen Ge- oder Verbrauch oder für ihren Haushalt oder als Geschenk in ihrem persönlichen Reisegepäck einführen, im Rahmen folgender Mengen und Wertgrenzen abgabenfrei:

- 200 Zigaretten oder 100 Zigarillos (Zigarren mit einem Stückgewicht von höchstens 3 g) oder 50 Zigarren oder 250 g Rauchtabak;

- 1 Liter Spirituosen mit einem Alkoholgehalt von mehr als 22 Volumenprozent ODER 2 Liter Spirituosen, Aperitifs aus Wein oder Alkohol, Taffia, Sake oder ähnliche Getränke, mit einem Alkoholgehalt von 22 Volumenprozent oder weniger;

- 4 Liter nicht schäumende Weine;

- 16 Liter Bier;

- eine dem persönlichen Bedarf des Reisenden entsprechende Menge an Arzneimitteln;

- andere Waren bis zu einem Gesamtwert von 300 Euro bei Einreise auf dem Landweg und Flüssen oder 430 Euro für Flugreisende; jeweils 150 Euro für Reisende unter 15 Jahren.

Die Abgabenbefreiung wird nicht gewährt:

- Reisenden unter 17 Jahren für Tabakwaren, Spirituosen, Wein, Schaumwein, Likörwein, Aperitifs und ähnliche alkoholische Getränke.

Außerdem dürfen bis zu 10 l Treibstoff in Reservekanistern eingeführt werden.

Bei der Einfuhr bestimmter Lebensmittel (u.a. Molkereiprodukte, Eiprodukte, Wurst- und Fleischwaren, Fischereierzeugnisse, Obst) gelten aus veterinärmedizinischen und phytosanitären Gründen Mengenbegrenzungen.

Klimainformationen

Österreich liegt im Übergangsbereich von atlantisch beeinflusstem und kontinental ausgeprägtem mitteleuropäischem Klima mit warmen Sommern und kalten Wintern. Die durchschnittlichen Temperaturen liegen im Juli bei 20°C und im Winter bei 0°C. Die im Sommer gemessenen Höchsttemperaturen liegen bei 35°C. Im Winter kann es in bestimmten Regionen sehr kalt werden. Das Thermometer fällt dann mitunter auf -20°C.

Beste Reisezeit

Die beste Reisezeit ist zur Frühlingszeit April/Mai oder bei sommerlichen Temperaturen von Juni bis gelegentlich in den Oktober hinein. Beste Wintersportmöglichkeiten gibt es von Januar bis April.

Vorgeschriebene Impfungen

Keine.

Empfohlene Impfungen

Saisonal FSME.

Informationen zur Malaria

Malaria

Keine.

Verbreitung

Österreich ist malaria-frei.

Währung

Währungseinheit

Währungseinheit: Euro ( EUR)

1 Euro = 100 Cent.

Derzeitiger Kurs:

1 US-$ = ca. 0,85 EUR

Devisenbestimmungen/Umtausch

Einfuhr Fremdwährung: unbeschränkt

Einfuhr Landeswährung: unbeschränkt

Deklaration: Ja - schriftliche Deklaration bei Einreise in Österreich aus einem Nicht-EU-Land sowie Ausreise aus Österreich in ein Nicht-EU-Land ab einem Wert von 10.000 Euro (auch in anderen Währungen, Reiseschecks oder auf Dritte ausgestellte Schecks, Zahlungsanweisungen etc.).

Ausfuhr Fremdwährung: unbeschränkt

Ausfuhr Landeswährung: unbeschränkt

Internationale Kreditkarten: Ja - sie werden in größeren Hotels und Geschäften akzeptiert.

Geldautomat: Ja - es gibt zahlreiche für die Girocard (mit Maestro- oder V-Pay-Logo) und Kreditkarten geeignete Automaten.

Auskunftstellen

Österreich Werbung Deutschland
Klosterstraße 64
10179
Berlin
(0 30) 21 91 48 50
(0 30) 219 14 80
www.austria-tourism.com
deutschland@austria.info
Urlaubsservice: Tel. 00800 400 200 00 (gebührenfrei)
E-Mail: urlaub@austria.info

Österreich Werbung
Margaretenstraße 1
1040
Wien /Österreich
Österreich Werbung
Postfach 83
1043 Wien
(01) 588 66 40
00800 400 200 00 (gebührenfrei)
www.austria-tourism.com
urlaub@austria.info

Deutsche Handelskammer in Österreich
Schwarzenbergplatz 5 Top 3/1
1030
Wien /Österreich
(0043 1) 545 22 59
(0043 1) 545 14 17
www.dhk.at
office@dhk.at
Mo bis Fr 9-16 Uhr

Deutsche Handelskammer in Österreich
Zweigstelle Salzburg
Residenzplatz 7
5020
Salzburg /Österreich
(0043 662) 84 05 89
(0043 662) 84 79 52
salzburg@dhk.at
Mo bis Fr 9-16 Uhr

Wirtschaftskammer Österreich
Stubenring 8-10
1010
Wien /Österreich
(0043 1) 513 77 87
(0043 1) 51 45 00
www.dhk.at
postbox@wkw.at

Internationale Handelskammer - ICC Austria
Wiedner Hauptstraße 57
1040
Wien /Österreich
(0043 1) 504 83 00 37 03
(0043 1) 504 83 00
www.dhk.at
icc@icc-austria.org

Botschaften und Konsulate

Österreichische Botschaft
(mit Konsularabteilung)
Stauffenbergstraße 1
10785
Berlin
(0 30) 229 05 69
(0 30) 20 28 70
www.oesterreichische-botschaft.de
berlin-ob@bmeia.gv.at
Botschaft: Mo, Di, Do, Fr 9-13 Uhr, Mi 12-16 Uhr
Konsular-Abteilung: Mo, Di, Do und Fr 9-13, Mi 12-16 Uhr
Geschäftsbereich Konsularabteilung:
Berlin, Brandenburg, Bremen, Hamburg, Hessen, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, Saarland, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Thüringen

Österreichisches Honorarkonsulat
Auf dem Dreieck 5
28197
Bremen
Österreichisches Honorarkonsulat
Postfach 140214
28089 Bremen
(04 21) 536 86 78
(04 21) 536 86 79
oesterr.konsulat@thb-bremen.de
Mo bis Do 9-12 Uhr
(keine Visumerteilung)

Österreichisches Honorarkonsulat
An der Frauenkirche 12
01067
Dresden
(03 51) 481 70 41
(03 51) 481 70 40
oesterreich@konsulat-dresden.de
Di bis Do 9-12 Uhr
(keine Visumerteilung)

Österreichisches Honorarkonsulat
Unterlindau 21-29
60323
Frankfurt
(0 69) 15 43 52 41
(0 69) 15 34 54 51
info@konsulat-frankfurt.at
Mo 9-12, 14-18 Uhr, Di bis Do 9-12 Uhr
(keine Visumerteilung)

Österreichisches Honorarkonsulat
c/o hightech metal investment GmbH
Frankenstraße 12
90762
Fürth
(09 11) 72 30 17 93 45
(09 11) 72 30 17 93 33
info@oesterr-honorarkonsul-nuernberg.com
Mo bis Fr 9-12 Uhr
(keine Visumerteilung)
(nur Regierungsbezirke Oberfranken, Mittelfranken, Unterfranken und Oberpfalz)

Österreichisches Honorarkonsulat
Kurze Mühren 1
20095
Hamburg
(0 40) 30 80 12 12
(0 40) 30 80 12 05
honorarkonsulat@austria-hamburg.de
Mo bis Do 9-12 Uhr
(keine Visumerteilung)

Österreichisches Honorarkonsulat
VHV Platz 1
(im Gebäude der VHV-Versicherung)
30177
Hannover
(05 11) 907 48 06
(05 11) 907 48 70
honorarkonsulat@vhv.de
Mo bis Fr 9-12 Uhr
(keine Visumerteilung)

Österreichisches Honorarkonsulat
Bergstraße 2
24103
Kiel
(04 31) 519 27 36
(04 31) 55 25 05
austriahoko-kiel@t-online.de
Mo bis Do 15-16.30 Uhr
(keine Visumerteilung)
(jedoch nicht Stadt Lübeck und Kreise Herzogtum Lauenburg, Stormarn, Ostholstein)

Österreichisches Honorarkonsulat
Gertrudenstraße 15
23568
Lübeck
(04 51) 310 01 42
(04 51) 310 01 50
www.austroko.ffm.de
honorarkonsul@brueggen.com
Mo bis Fr 9-12 Uhr
(keine Visumerteilung)
(jedoch nur Stadt Lübeck und die Landkreise Herzogtum Lauenburg, Stormarn und Ostholstein)

Österreichisches Generalkonsulat
Ismaninger Straße 136
81675
München
Österreichisches Generalkonsulat
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Österreichisches Honorarkonsulat
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Österreichisches Honorarkonsulat
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(06 81) 958 15 18
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Mo bis Fr 9-12.30 Uhr
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(0043 1) 71 15 40
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Amtsbezirk: Österreich
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Honorarkonsulat der Bundesrepublik Deutschland
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6020
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(0043 732) 79 77 01
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Übergeordnete Auslandsvertretung: Botschaft Wien

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(0043 662) 880 20 11 21
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Amtsbezirk: Bundesland Salzburg
Übergeordnete Auslandsvertretung: Botschaft Wien

Wien

Wien, die österreichische Hauptstadt, ist sicher eines der klassischen Ziele für Städtereisen schlechthin. Eingebettet in Hügel, Wälder und Felder und durchströmt von der schönen blauen Donau lag die Kaiserstadt, von hier aus regierten die Habsburger Kaiser, seit jeher an bedeutenden Verkehrswegen im Brennpunkt unterschiedlicher mitteleuropäischer Kulturen. Die Schlösser und Palais jener Zeit, wie die kaiserliche Sommerresidenz Schönbrunn, Belvedere oder die Hofburg, prägen noch heute das Stadtbild. Breite Prachtstraßen und Alleen, Oper und Theater, Museen, kaiserliche Geschäfte, Restaurants, Kaffeehäuser, Konditoreien und prunkvolle Staats- und Verwaltungsgebäude ziehen jährlich Millionen von Besuchern an. Trotz aller Pracht bleibt Wien aber locker überschaubar. Das Ambiente der Kaiserstadt verbindet sich mit einem modernen unbeschwerten Lebensgefühl, das dafür sorgt, dass der Besucher sich in Wien wohl fühlt.

Mit Sehenswürdigkeiten und kulturellen Veranstaltungen jeder Art ist das Angebot in der Stadt das ganze Jahr über äußerst vielfältig - selbst für Familien mit Kindern. Neben den unzähligen Sehenswürdigkeiten - allein 100 Museen gibt es in der Stadt zu besichtigen - sorgt eine kulinarische Vielfalt von Feinschmeckerlokalen über die Kaffeehaus-Kultur bis zum Heurigen für Abwechslung. Ausgedehnte Shopping-Möglichkeiten, die vom traditionell Gediegenen bis zum exquisit Ausgefallenem reichen, lassen das Herz eines jeden Einkaufsfans höher schlagen.

Wien ist vor allem aber eine Unterhaltungs-Metropole. Die Kunstszene prägt ein Wechselspiel von Tradition und Moderne. Wien ist die Stadt der Meister der Musik: Mozart komponierte hier seine Meisterwerke, Beethoven schrieb seine großen Symphonien. Haydn, Schubert, Bruckner, Brahms, Strauß, Mahler und Schönberg haben in Wien gelebt und gewirkt. Aus dieser Tradition heraus pflegt Wien heute eine einzigartige Musikszene, die von der Klassik über das Musical bis hin zur modernen, elektronischen Musik reicht.

Die umfangreiche Museumslandschaft Wiens wurde im Frühjahr 2001 durch die Eröffnung des MuseumsQuartiers, einer der zehn ausgedehntesten Kulturbezirke der Welt und der Wiedereröffnung der Albertina, der größten grafischen Sammlung weltweit, für Besucher noch interessanter und vielseitiger.

Und wem das Besichtigungsprogramm zu groß wird, der kann sich in den Parks und Gärten, im Wienerwald und der Donau-Mitte entspannen. Zu Ausflügen lädt der rund 50 Kilometer südöstlich von Wien gelegene Neusiedler See, das "Meer der Wiener" mit seinen Freizeitmöglichkeiten ein. Empfehlenswerte Ausflugsziele im Burgenland sind Rust, die Stadt der Störche, Mörbisch und Eisenstadt mit seinem prächtigen Stadtschloss.

Zur Orientierung: Wien ist in Bezirke gegliedert, die dem Besucher eine schnelle Orientierung erlauben. Der erste Bezirk ist die Stadtmitte mit dem Stephansdom im Zentrum. Der zweite ist die Leopoldstadt mit Prater und Messegelände im Nordosten. Von dort aus zählen die inneren Bezirke (2. bis 9.) im Uhrzeigersinn um den Stadtkern nach oben. Entsprechend ist die Josefstadt im Westen des Stadtkerns der 8. Bezirk. Ein zweiter Ring umfasst die Außenbezirke (10. bis 23.). Die zweite und dritte Stelle der Postleitzahl repräsentieren den Bezirk (1010 = 1. Bezirk; 1080 = 8.; 1170 = 17.; 1200 = 20).

Salzburg

Salzburg ist Mozart-, Universitäts-, Kultur- und auch Kongressstadt. Barock, Kultur und Bildung sowie Geschichte prägen die Hauptstadt des gleichnamigen österreichischen Bundeslandes. Berühmtester Sohn der Stadt ist Wolfgang Amadeus Mozart. Er ist nicht nur während der Zeit der Festspiele im Sommer, wenn Mozart-Opern und Theater-Inszenierungen von Weltruf aufgeführt werden, in der Stadt präsent. Sein Geburtshaus in der Getreidegasse Nr. 9 ist Kultstätte. Der nach ihm benannte Platz mit seinem Denkmal von Ludwig Schwanthaler liegt im Zentrum Salzburgs. Wahrzeichen der Stadt ist die Festung Hohensalzburg, die man zu Fuß erklimmen oder aber bequemer mit der Festungsbahn erreichen kann. Die Altstadt Salzburgs ist Weltkulturerbe der UNESCO und innerhalb eines Spaziergangs in Ruhe zu entdecken. Sehenswert sind unter anderem das Schloss Mirabell im Mirabellgarten, das Rathaus und der Alte Markt sowie der Kapuzinerberg mit dem Kloster. Das frühbarocke Lustschloss Hellbrunn im Süden der Stadt gehört zweifelsohne zu den schönsten Bauwerken Salzburgs. Berühmt ist der weitläufige Park mit den Wasserspielen und der bereits seit dem 15. Jahrhundert bestehende Tiergarten. Salzburg besitzt auch hervorragende Museen, die einen Besuch lohnen. Darüber hinaus gilt Salzburg als das "schönstes Einkaufszentrum" Österreichs mit einem breiten Angebot von der Tracht bis zur schrillsten Mode. Zur Erholung laden die Kaffeehäuser mit Tradition ein.

Das ganze Jahr über bietet Salzburg Kulturelles für höchste Ansprüche. Die weltberühmten Sommerfestspiele, die Osterfestspiele, die Pfingstkonzerte, die Mozart-Woche, die Salzburger Kulturtage, die Festungskonzerte, die Mozartserenaden sowie die Kirchenkonzerte stehen auf dem umfangreichen kulturellen Programm. Neben den traditionsreichen Spielorten wie dem Festspielhaus finden viele Veranstaltungen auch im Freien statt. Für "Nicht-Klassik-Liebhaber" bietet die Sommerszene Salzburg Open-Air-Rockkonzerte und lebendiges Theater.

Im grünen Umland von Salzburg gibt es nicht nur für Sportler, wie Wanderer und Fahrradfahrer, jede Menge zu entdecken. Kultur- und Geschichtsinteressierten bietet sich ein Besuch im Freilichtmuseum in Großgmain, im Keltermuseum in Hallern und im Salzbergwerk am Dürrnberg an. In der weiteren Umgebung liegt das Salzkammergut mit Wolfgangs- und Fuschlsee.

Graz

Die Hauptstadt der Steiermark hat die größte, am besten erhaltene Altstadt im deutschen Sprachraum, sachverständig konserviert und vom steilen Schlossberg überragt - eine Stadt wie aus dem Spielzeugkasten. Im "Landhaus", in dem Landtag und Landesregierung untergebracht sind, sieht man den prachtvollsten Arkadenhof von ganz Österreich: drei übereinanderliegende Bogengänge, eine dekorative Freitreppe und eine kunstvoll geschmiedete Brunnenlaube aus Bronze. Das Landeszeughaus - es stammt von 1645 - ist eine vierstöckige Rüstkammer mit einem kompletten Waffenarsenal aus dem 15. bis 17. Jahrhundert. Die noch heute vorhandenen Hieb-, Stich- und Schusswaffen, die Rüstungen und Prunkharnische reichten aus, um ein mehrere tausend Mann starkes Heer auszurüsten.

Die Domkirche - ein ursprünglich spätgotischer, später barockisierter Hallenbau - trägt an der Südfassade ein verwittertes Fresko aus dem 15. Jahrhundert, das "Landplagenbild" (Türken, Pest und Heuschrecken).

Innsbruck

Innsbruck, die "Stadt im Gebirg" ist eine der schönsten der Welt - wenn man sich auf den Stadtkern beschränkt. Der, mit seinen Bauten aus Spätgotik, Renaissance und Rokoko, mit Barockkuppeln und Zwiebeltürmen, ist schön geblieben, voller Charme und Beschwingtheit.

Die Maria-Theresien-Straße ist Innsbrucks breite Prunkstraße mit eleganten Schaufenstern in barocken Fassaden. Die anschließende Herzog-Friedrich-Straße ist noch schöner - mit vielen stattlichen Bürgerhäusern. Über den Laubengängen sieht man, fast an jedem Gebäude, hübsche Fassadenmalereien und reliefgeschmückte Erker aus der Renaissancezeit.

Das "Goldene Dachl" schmückt den "Neuen Hof": ein Prunkerker, der mit rund 3.000 vergoldeten Kupferschindeln gedeckt ist. Um 1500 wurde er von Kaiser Maximilian als Zuschauerloge für Belustigungen auf dem Stadtplatz gebaut. Der Reliefschmuck des Erkers gehört zu den bedeutendsten Kunstwerken des Mittelalters.

Die äußerst schlichte Hofkirche enthält ein prunkvolles Grabmal für jenen Maximilian, der allerdings nicht dort, sondern in der Wiener Neustadt, seiner Geburtstadt, begraben ist. Es zählt zu den prächtigsten, die je einem deutschen Kaiser zugedacht waren.

Bregenz

Vorarlbergs Hauptstadt ist nicht groß. Das Landesmuseum am Kornmarktplatz zeigt Historisches: von römischen Mosaiken über karolingische Funde bis zu alten Montafoner Bauernstuben. Etwas erhöht liegt die mittelalterliche Altstadt mit hübschen Fachwerkhäusern und Resten der ehemaligen Stadtbefestigung.

Im Bodensee, 30 m vom Ufer entfernt, liegt die größte Seebühne der Welt. Hier finden alljährlich im Juli und August die Bregenzer Festspiele statt - mit Opern, Operetten und Ballett-Aufführungen.

Eine Gondelbahn führt auf den Pfänder, der 1.064 m hoch und ein berühmter Aussichtsberg mit umfassendem Rundblick ist. Man sieht den Bodensee, die Allgäuer, die Schweizer und die Vorarlberger Alpen.

Wachau

Geologisch betrachtet ist die Wachau nur der Durchbruch der Donau zwischen den Ausläufern der Alpen und dem böhmischen Granitplateau - und nur 32 km lang. Aber sie gehört zu den schönsten Landschaften Österreichs. Man kann sie, immer neben der Donau, der Länge nach durchfahren. Links und rechts auf den weinbestandenen Hängen thronen Burgen und Schlösser, Klöster und Ruinen. Dazwischen machen sich felsige Waldhänge breit.

Wer genügend Zeit hat, fährt die Strecke von Melk nach Krems auf der Donau. Melk ist ein auf einem Felsriff hoch über der Donau weithin sichtbares, langgestrecktes Benediktinerstift - eines der großartigsten Barockklöster Europas.

Krems ist eine ausgesprochen hübsche kleine Stadt mit einem Renaissance-Rathaus, mehreren Kirchen und zahlreichen wohlerhaltenen Bürgerhäusern, die teils noch aus dem späten Mittelalter stammen. Viele der Häuser haben Lauben und Erker; zwei tragen reichen Sgraffito-Schmuck - historische und biblische Bilder. Auffallend viele dekorative Brunnen und Säulen schmücken die Plätze und Straßen.

Hochosterwitz

So sieht eine Burg im Märchen aus: Hochosterwitz bei Brüdel in Kärnten. Auf der Spitze eines 160 m hohen Felssockels ragen umfangreiche Befestigungsanlagen aus dem 16. Jahrhundert auf; es gibt eine Burgkapelle mit Fresken aus der Renaissance, allerlei historische Sammlungen und einen steilen, geschlängelten Weg, der durch 14 Torgebäude hinaufführt. Die Märchenburg war so wehrhaft, dass sie nie eingenommen wurde.

Neusiedler See

Er ist Österreichs größter See, auch wenn ein Stückchen davon zu Ungarn gehört.: 36 km lang ist er und sieben bis 14 km breit, sofern man den kilometerbreiten Schilfgürtel mitrechnet, der sich fast um den ganzen See zieht. Nur bei Podersdorf findet man Sandstrand. Baden kann man allerdings auch bei Rust, Neusiedl und anderen Uferorten. Dort führen lange Holzstege ins Wasser.

Der See ist an seiner tiefsten Stelle nur knapp zwei Meter tief. Über große Flächen ist er kaum einen Meter tief. Daher kommt es, dass er sich im Sommer auf eine Badewannentemperatur von 30 Grad erwärmt und im Winter oft völlig zufriert.

Zur Tier- und Pflanzenwelt, die sich im Schilfgürtel und in den Uferzonen eingenistet hat, zählen europäische Raritäten. Deshalb stehen viele Uferstücke unter Naturschutz.

Ein noch bedeutenderes Naturschutzgebiet ist der Seewinkel, östlich vom Neusiedler See. Er umfasst mehrere Dutzend Teiche, Tümpel, Salzlaken und Seen inmitten der flachen Puszta. Seine "Lange Lacke" ist Österreichs berühmtestes Vogelschutzgebiet. Viele der Pflanzen sind für Mitteleuropa einmalig.

Wolfgangsee

Dies ist der größte See des Salzburger Landes und einer der hübschesten. Elf km lang ist er und stellenweise über 2 km breit. Der Ort St. Wolfgang liegt dort, wo sich der See auf einen halben Kilometer verengt. Operettenfreunde kennen ihn wegen des Singspiels "Im weißen Rössl", Kunstliebhaber wegen des von Michael Pacher im späten 15. Jahrhundert geschaffenen Flügelaltars in der Pfarrkirche St. Wolfgang, der ein wahres Wunderwerk an Schnitzkunst und Tafelmalerei darstellt.

Wörthersee

Er ist groß und für einen Alpensee äußerst warm. Von Ende Mai bis Ende September kann man in ihm baden. Am Westrand liegt Velden, das recht mondän im Riviera-Stil erbaut ist und Bars, Boutiquen sowie ein Spielkasino bietet. Im Norden liegt Pörtschach mit einer weithin bekannten Segelschule. Am Südrand liegt der schönste Ort, Maria Wörth, ein malerisch auf einer felsigen Halbinsel hingestrecktes altes Dorf mit zwei sehenswerten Kirchen; die kleinere besitzt berühmte romanische Fresken.

Großglockner-Hochalpenstraße

Seit ihrer Eröffnung 1935 wurde dieser großartigste aller Alpenübergänge ständig ausgebaut. Wer es im Auto auf dem Weg durch Österreichs höchstes Gebirgsmassiv nicht sehr eilig hat, kann zwei Abstecher einplanen: die Edelweiß- und die Gletscherstraße. Die erste ist nicht ganz zwei km lang und führt zum Parkplatz Edelweißspitze mit einem Aussichtsturm, von dessen Plattform man bei guter Sicht 37 Dreitausender und knapp 20 Gletscher sieht. Der zweite Abstecher führt von Guttal in vielen Kehren neun km lang zur Franz-Josephs-Höhe. Diesen Abstecher sollte man nur bei gutem Wetter fahren - belohnt wird man mit einem überwältigenden Blick auf den endlos scheinenden Pasterzengletscher.

Reisehinweise

Zurzeit liegt kein Reisehinweis vor.

Bitte beachten Sie auch den Abschnitt "Allgemeine Vorsichtsmaßnahmen".

Weitere Informationen zur Sicherheitssituation im Reiseland sind auf den Internetseiten des Auswärtigen Amts zu finden.

Allgemeine Vorsichtsmaßnahmen

- In Österreich ist das Rauchen in öffentlichen Gebäuden (u.a. Bahnhöfe) verboten, in Gaststätten, Kneipen und Diskotheken kann es eingeschränkt sein.

- Es ist verboten, an öffentlichen Orten das Gesicht durch Tücher oder Gegenstände zu bedecken.

SPERR-NOTRUF: Deutsche können ihre Girocards, Kreditkarten, Handys und einige andere elektronische Berechtigungen über die Sperr-Notruf-Nummer ++49 116 116 (aus dem Ausland neben ++49 116 116 auch ++49 30 4050 4050 wählbar) rund um die Uhr sperren lassen. Der Anrufer wird mit den Herausgebern der jeweiligen Medien verbunden, sofern diese sich dem Sperr-Notruf angeschlossen haben. Eine Liste der angeschlossenen Herausgeber ist im Internet unter www.sperr-notruf.de zu finden.

Ebenso ist es möglich, die Online-Ausweisfunktion (elektronischer Identitätsnachweis - eID) des neuen Personalausweises unter den oben genannten Nummern sowie unter 0180 1 333 333 (Bürgerservice des Bundesinnenministeriums) sperren zu lassen.

Transitland

Deutschland

Landesdaten

Lage

Die Bundesrepublik Deutschland grenzt im Norden an die Nordsee, Dänemark und die Ostsee, im Osten an Polen und die Tschechische Republik, im Südosten an Österreich, im Süden an die Schweiz und im Westen an Frankreich, Luxemburg, Belgien und die Niederlande.

Fläche: 357.027 km².

Einwohner

Bevölkerung: ca. 82,2 Millionen

Die größten Städte (und die Landeshauptstädte):

Berlin (Hauptstadt) ca. 3,5 Millionen

Hamburg ca. 1,79 Millionen

München ca. 1,43 Millionen

Köln ca. 1 Million

Frankfurt/M. ca. 717.700

Stuttgart ca. 612.400

Düsseldorf ca. 604.500

Dortmund ca. 580.500

Essen ca. 573.800

Bremen ca. 551.800

Leipzig ca. 544.500

Dresden ca. 536.300

Hannover ca. 523.700

Nürnberg ca. 501.100

Duisburg ca. 485.500

Bonn 318.900

Wiesbaden ca. 276.200

Kiel ca. 246.300

Magdeburg ca. 235.700

Erfurt ca. 210.100

Mainz ca. 209.800

Saarbrücken ca. 178.200

Potsdam ca. 167.700

Schwerin ca. 98.800

Sprache

Deutsch mit zahlreichen Dialekten. Englisch wird weitgehend verstanden.

Zeitverschiebung

Mitteleuropäische Zeit (MEZ) mit europäischer Sommerzeit.

Stromspannung

230 Volt Wechselstrom, 50 Hertz.

Telefon/Post

Post

Briefmarken können in Postämtern und an deren Automaten gekauft werden; in Ferienregionen sind sie auch in Souvenirläden erhältlich.

Telefon

Die Landesvorwahl nach Deutschland ist 0049, danach ist die Führungsnull der Ortsvorwahl wegzulassen. Von Deutschland nach Österreich wählt man 0043 und in die Schweiz 0041.

Münztelefone sind seltener geworden, die meisten öffentlichen Telefone funktionieren mit Telefonkarten der Deutschen Telekom, die auf jedem Postamt erhältlich sind. Für Auslandsgespräche sind in der Regel internationale Prepaid-Karten günstiger, die verschiedene privater Telefongesellschaften anbieten.

NOTRUFNUMMERN: Polizei 110, Unfallrettung 110, Feuerwehr 112.

Mobilfunk

Netztechnik: GSM 900/1800

Internet

Länderkürzel: .de

Feiertage

Feiertage 2018:

1. Januar (Neujahr)

30. März (Karfreitag)

2. April (Ostermontag)

1. Mai (Tag der Arbeit)

10. Mai (Christi Himmelfahrt)

21. Mai (Pfingstmontag)

3. Oktober (Tag der Einheit)

25. und 26. Dezember (Weihnachten)

Folgende regionale Feiertage gibt es zusätzlich:

6. Januar (Erscheinungsfest/Dreikönigstag) in Baden-Württemberg, Bayern und Sachsen-Anhalt;

31. Mai 2018 (Fronleichnam) in Baden-Württemberg, Bayern, Hessen, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, im Saarland sowie in einigen Gemeinden in Sachsen und Thüringen;

15. August (Mariä Himmelfahrt) in Gemeinden Bayerns mit überwiegend katholischer Bevölkerung und im Saarland;

31. Oktober (Reformationstag) in Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Schleswig-Holstein und in Teilen von Thüringen;

1. November (Allerheiligen) in Baden-Württemberg, Bayern, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, im Saarland und in Teilen von Türingen;

21. November 2018 (Buß- und Bettag) in Sachsen.

Faschingsmontag und -dienstag bzw. Rosenmontag und Fastnachtsdienstag (12. und 13. Februar 2018) sind keine gesetzlichen Feiertage. Wegen der Feiern, die in einigen Regionen das gesellschaftliche Leben stark dominieren, sollten Geschäftstermine an diesen Tagen zuvor bestätigt werden.

Die Hauptferienzeit geht von Mitte Juni bis Mitte September. Sie ist jedoch von Bundesland zu Bundesland unterschiedlich.

Öffnungszeiten

Banken: Mo bis Fr 8.30-13, 14.30-16 Uhr, Do bis 17.30 Uhr; einige Banken sind auch über Mittag und bis 18 Uhr geöffnet;

Geschäfte: größere Geschäfte - Mo bis Fr 9/10-20 Uhr, Sa 9/10-16/20 Uhr, kleinere Geschäfte - Mo bis Fr 9/10-18.30 Uhr, Sa 9-14 Uhr; Lebensmittelgeschäfte sind meist schon ab 7/8 Uhr geöffnet; in kleineren Städten sind die Geschäfte oft von 12.30-15 Uhr und am Mittwochnachmittag geschlossen.

Kleidung

Man sollte, den Jahreszeiten entsprechend, normale europäische Kleidung tragen. Auch im Sommer braucht man gegen Abend einen warmen Pullover. Im Winter sind warme Sachen unerlässlich.

Regenschutz sollte man während des ganzen Jahres bei sich haben.

Wirtschaft

Die wichtigsten Branchen der Industrie sind die Chemie, die Automobilbranche, der Maschinenbau und die Elektroindustrie. Deutschland ist eine der führenden Handelsnationen und ein hochentwickeltes Industrieland. Die Wiedervereinigung der beiden deutschen Länder brachte in den ostdeutschen Bundesländern zunächst erhebliche wirtschaftliche Probleme und eine enorme Arbeitslosigkeit mit sich. Obwohl die Industriebetriebe im Osten inzwischen modernisiert und wettbewerbsfähig sind, lässt der wirtschaftliche Aufschwung im Osten weiter auf sich warten. Der Energiebedarf Deutschlands wird zu 12,5 Prozent durch Kernkraft gedeckt. Der Anteil regenerativer Energien soll weiterhin ausgebaut werden.

Religion

Fast ein Drittel der deutschen Bevölkerung gehört der katholischen Kirche an, beinahe genauso viele Mitglieder zählen die evangelischen Landeskirchen. Darüber hinaus gibt es Anhänger einer Reihe weiterer Glaubensgemeinschaften wie z.B. Moslems, Juden und Buddhisten.

Vegetation

Durch die landwirtschaftliche Intensivierung wurde die natürliche Vegetation weitgehend verdrängt. Rund 30 Prozent der Fläche Deutschlands sind von Wäldern bedeckt; die meisten Wälder befinden sich im Süden Deutschlands (Bayern, Baden-Württemberg). Etwa zwei Drittel des Waldes besteht aus Fichten und anderen Nadelbäumen, der Rest aus Laubbäumen wie Buche, Birke und Eiche.

Tierwelt

Der Lebensraum der wild lebenden Tiere ist stark eingegrenzt. Häufige Arten sind Reh, Hirsch, Wildschwein, Hase, Wiesel, Dachs und Fuchs. In den Küstengewässern von Nord- und Ostsee finden sich Hering, Kabeljau und Flunder, in den Flüssen und Strömen des Landes Karpfen, Wels und Forelle. An den Küsten brüten jährlich über eine halbe Million Wasservögel.

Kulinarisches

Deutschland ist bekannt für seine wohl unübertroffene Vielfalt an Brotsorten. Brot und Brötchen werden zum Frühstück und zum Abendessen gegessen. Die Hauptmahlzeit ist das Mittagessen, das üblicherweise aus Fleisch mit Soße, Kartoffeln oder Klößen, Gemüse und Salat besteht. Selbstverständlich ist das Angebot an regionalen Besonderheiten äußerst vielfältig und von Ost nach West, von Nord nach Süd sehr unterschiedlich. Am Nachmittag wird Kaffee oder Tee mit einer reichhaltigen Auswahl an schmackhaften Kuchen und Torten angeboten. Cafes gibt es überall, im Sommer mit Außenterrassen.

Bier ist das Nationalgetränk der Deutschen und wird nach deutschem Reinheitsgebot gebraut. Es gibt extrem unterschiedliche Sorten, vom süddeutschen Weizenbier bis zum bitteren Pils, dem dunklen Bockbier bis hin zu alkoholfreien Sorten, die sich zunehmender Beliebtheit erfreuen. Deutsche Weine, insbesondere die Weißweine gehören zu den besten der Welt. Am bekanntesten sind die Weine von Rhein und Mosel sowie die Fränkischen Weine.

Souvenirs

Es gibt regional sehr spezifische Besonderheiten. So sind die Musikinstrumente Ostdeutschlands berühmt. Im Erzgebirge werden handgeschnitztes Holzspielzeug und Weihnachtsschmuck hergestellt. Die Meißner Porzellanmanufaktur kann sogar besichtigt werden. In Bayern ist besonders die typische Lodenmode begehrt. Darüber hinaus sind optische Geräte (Fotoapparate, Ferngläser), Silber- und Stahlwaren, Messer und Sportartikel von bester Qualität.

Duty Free

Einreise aus EU-Ländern

Bei unmittelbarer Einreise aus den anderen EU-Ländern (innergemeinschaftlicher Reiseverkehr; trifft nicht zu für die Kanarischen Inseln, außerdem nicht für die britischen Kanalinseln und nicht für Grönland) bestehen keine Beschränkungen/Formalitäten abgabenrechtlicher Art für das Reisegepäck und ausschließlich zu privaten Zwecken mitgeführte Waren. Ausgenommen sind verbotene Waren wie Drogen, Waffen usw. (Besonderheiten s.u.; für Waren zu gewerblichen Zwecken s. Abschnitt "Geschäftsreisende").

Im EU-Mitgliedstaat eingekaufte, bereits versteuerte (sog. verbrauchssteuerpflichtige) Waren können von Privatpersonen (ohne nochmalige Besteuerung) problemlos mitgeführt werden, wenn sie ausschließlich für ihren Eigenbedarf, d.h. nicht zu gewerblichen/kommerziellen Zwecken, erworben wurden.

Für folgende Waren gilt als Richtmenge für den Eigenbedarf:

TABAKWAREN: 800 Zigaretten, 400 Zigarillos (Zigarren mit einem Stückgewicht von höchstens 3 g), 200 Zigarren, 1.000 g Rauchtabak;

ALKOHOLISCHE GETRÄNKE: 10 Liter Spirituosen, 20 Liter sog. Zwischenerzeugnisse (z.B. Campari, Port, Madeira, Sherry), 90 Liter Wein (davon höchstens 60 Liter Schaumwein), 110 Liter Bier.

Eine Überschreitung dieser Richtmengen ist im Einzelfall möglich, wenn nachgewiesen wird, dass auch die größere Menge ausschließlich für den privaten Eigenbedarf bestimmt ist.

Bei anderen mitgeführten, verbrauchssteuerpflichtigen Waren kann bei der Einreise nach bestimmten Kriterien (u.a. die Gründe für den Besitz, Beförderungsart, Unterlagen über die Menge der Waren) geprüft werden, ob sie ggf. zu gewerblichen Zwecken bestimmt sind.

KRAFTSTOFFE für Motorfahrzeuge, die nicht im Hauptbehälter des Fahrzeugs oder in einem geeigneten Reservebehälter mitgeführt werden, können ggf. erneut besteuert werden.

REISENDEN UNTER 17 JAHREN wird keine Steuerbefreiung für Spirituosen und Tabakwaren gewährt.

Einreise aus Drittländern

Bei der Einreise aus anderen als EU-Ländern (Drittländern) sind die zum persönlichen Gebrauch während der Reise benötigte und zur Wiederausfuhr bestimmte Reiseausrüstung sowie der Reiseproviant von Eingangsabgaben befreit.

Ferner sind Waren, die Reisende gelegentlich und ausschließlich zum persönlichen Ge- oder Verbrauch oder für ihren Haushalt oder als Geschenk in ihrem persönlichen Reisegepäck einführen, im Rahmen folgender Mengen und Wertgrenzen abgabenfrei:

- 200 Zigaretten oder 100 Zigarillos (Zigarren mit einem Stückgewicht von höchstens 3 g) oder 50 Zigarren oder 250 g Rauchtabak;

- 16 Liter Bier;

- 4 Liter nicht schäumende Weine;

- 1 Liter Spirituosen mit einem Alkoholgehalt von mehr als 22 Volumenprozent oder 2 Liter Spirituosen, Aperitifs aus Wein oder Alkohol, Tafia, Sake oder ähnliche Getränke, mit einem Alkoholgehalt von 22 Volumenprozent oder weniger, oder Schaumwein oder Likörwein;

- eine dem persönlichen Bedarf des Reisenden entsprechende Menge an Arzneimitteln;

- andere Waren bei Einreise auf dem Luft- oder Seeweg bis zu einem Gesamtwert von 430 Euro, bei Einreise auf anderen Verkehrswegen bis zu einem Gesamtwert 300 Euro; für Reisende unter 15 Jahren gilt grundsätzlich die Freimenge von 175 Euro.

DIE ABGABENBEFREIUNG WIRD NICHT GEWÄHRT

- Reisenden unter 17 Jahren für Tabakwaren, Spirituosen, Wein, Schaumwein, Likörwein, Aperitifs und ähnliche alkoholische Getränke.

Klimainformationen

In Deutschland gibt es ausgeprägte Jahreszeiten. Die durchschnittlichen Temperaturen liegen im Sommer bei 25-30°C, im Winter bei 0 bis minus 5°C. Im Norden ist das Klima üblicherweise wechselhafter als im Süden Deutschlands.

Beste Reisezeit

Mai bis Oktober.

Vorgeschriebene Impfungen

Keine.

Empfohlene Impfungen

Saisonal FSME.

Informationen zur Malaria

Malaria

Keine.

Verbreitung

Die Bundesrepublik Deutschland ist malaria-frei.

Währung

Währungseinheit

Währungseinheit: Euro ( EUR)

1 Euro = 100 Cent.

Derzeitiger Kurs:

1 US-$ = ca. 0,85 EUR

Devisenbestimmungen/Umtausch

Einfuhr Fremdwährung: unbeschränkt

Einfuhr Landeswährung: unbeschränkt

Deklaration: Ja - schriftliche Deklaration bei Einreise aus einem Nicht-EU-Land sowie bei Ausreise in ein Nicht-EU-Land ab einem Wert von 10.000 Euro (auch in anderen Währungen, Reiseschecks oder auf Dritte ausgestellte Schecks, Zahlungsanweisungen etc.).

Ausfuhr Fremdwährung: unbeschränkt

Ausfuhr Landeswährung: unbeschränkt

Internationale Kreditkarten: Ja - werden von größeren Hotels, größeren Geschäften, größeren Restaurants und an den meisten Tankstellen akzeptiert.

Geldautomat: Ja - mit Kreditkarten oder Girocard (mit Maestro- oder V-Pay-Zeichen)

Auskunftstellen

In Deutschland

Tourismusverbände der Bundesländer:

Tourismus-Marketing GmbH Baden-Württemberg
Esslinger Straße 8
70182
Stuttgart
( 07 11) 238 58 98/99
(07 11) 23 85 80
www.tourismus-baden-wuerttemberg.de
info@tourismus-bw.de

Bayern Tourismus Marketing GmbH
Arabellastr. 17
81925
München
(0 89) 21 23 97 99
(0 89) 212 39 70
www.bayern.by
tourismus@bayern.info

Berlin Tourismus Kongress GmbH
Am Karlsbad 11
10785
Berlin
(0 30) 25 00 24 24
(030) 264 74 80
www.berlin-tourism.de
information@visitBerlin.de

Tourismus-Marketing Brandenburg GmbH
Am Neuen Markt 1
14467
Potsdam
(03 31) 298 73 73
(03 31) 29 87 30
www.reiseland-brandenburg.de
tmb@reiseland-brandenburg.de

Bremer Touristik-Zentrale
Gesellschaft für Marketing und Service mbH
Findorffstraße 105
28215
Bremen
(04 21) 308 00 30
(04 21) 308 00 10
www.bremen-tourism.de
btz@bremen-tourism.de

Hamburg Tourismus GmbH
Steinstr. 7
20095
Hamburg
(0 40) 30 05 13 33
(0 40) 30 05 13 00
www.hamburg-tourismus.de
info@hamburg-tourismus.de

HA Hessen Agentur GmbH
Tourismus- und Kongressmarketing
Konradinerallee 9
65189
Wiesbaden
(06 11) 95 017-81 40
(06 11) 95 017-81 91
www.hessen-tourismus.de
info@hessen-tourismus.de

Tourismusverband Mecklenburg-Vorpommern e.V.
Platz der Freundschaft 1
18059
Rostock
(03 81) 403 05 55
(03 81) 403 05 00
www.auf-nach-mv.de
info@auf-nach-mv.de

Tourismus Marketing Niedersachsen GmbH
Essener Str. 1
30173
Hannover
(05 11) 27 04 88 88
(05 11) 270 48 80
www.tourismus-niedersachsen.de
info@tourismusniedersachsen.de

Tourismus NRW e.V.
Völklinger Straße 4
40219
Düsseldorf
(02 11) 91 32 05 55
(02 11) 91 32 05 00
www.nrv-tourismus.de
info@nrw-tourismus.de

Rheinland-Pfalz Tourismus GmbH
Löhrstraße 103-105
56068
Koblenz
(02 61) 915 20 40
(02 61) 91 52 00
www.rlp-info.de
info@gastlandschaften.de

Tourismus Zentrale Saarland GmbH
Franz-Josef-Röder-Straße 17
66119
Saarbrücken
(06 81) 927 20 40
(06 81) 92 72 00
www.tourismus-saarland.de
info@tz-s.de

Tourismus Marketing Gesellschaft Sachsen mbH
Bautzner Straße 45/47
01099
Dresden
(03 51) 496 93 06
(03 51) 49 17 00
www.sachsen-tour.de
info@sachsen-tour.de

Investitions- und Marketinggesellschaft Sachsen-Anhalt mbH (IMG)
Am Alten Theater 6
39104
Magdeburg
(03 91) 562 83 811
(03 91) 562 83 820
www.sachsen-anhalt.de
tourismus@img-sachsen-anhalt.de

Tourismus-Agentur Schleswig-Holstein GmbH
Wall 55
24103
Kiel
(04 31) 600 58 44
(04 31) 60 05 83, 600 58 40
www.sh-tourismus.de
info@sh-tourismus.de

Thüringer Tourismus GmbH
Willy-Brandt-Platz 1
99084
Erfurt
Thüringer Tourismus GmbH
Postfach 900 407
99107 Erfurt
(03 61) 374 23 88
(03 61) 374 20
www.thueringen-tourismus.de
service@thueringen-tourismus.de

In Deutschland

Informationen u.a. zur Einreise nach Deutschland erteilt:

Auswärtiges Amt
Werderscher Markt 1
10117
Berlin
Auswärtiges Amt
11013 Berlin
(0 30) 18 17 34 02
(0 30) 181 70
www.auswaertiges-amt.de
buergerservice@diplo.de

In Deutschland

Informationen u.a. über regionale Industrie- und Handelskammern:

Deutscher Industrie- und Handelskammertag (DIHK)
Breite Straße 29
10178
Berlin
Deutscher Industrie- und Handelskammertag (DIHK)
11052 Berlin
(0 30) 203 08 10 00
(0 30) 20 30 80
www.diht.de
info@dihk.de

Deutsche Zentrale für Tourismus e.V. -DZT
Beethovenstraße 69
60325
Frankfurt/M.
(0 69) 75 19 03
(0 69) 97 46 40
www.deutschland-tourismus.de
info@germany.travel

Sehenswertes

Berlin

Berlin ist ein deutsches Bundesland und zugleich Hauptstadt und die größte Stadt Deutschlands.

Berlin wurde 1237 erstmals urkundlich erwähnt und war ab 1486 ständige Residenzstadt des brandenburgischen Kurfürsten. Davon zeugt heute noch das Charlottenburger Schloss mit der Reiterstatue des Großen Kurfürsten Friedrich Wilhelm. Den Grundstein für die kosmopolitische Stadt Berlin legte der Große Kurfürst mit der Einladung von Glaubensflüchtlingen nach Brandenburg und Berlin. Die Hugenotten brachten Küche, Lebensart und Sprache aus Frankreich. Architekten wie Karl Friedrich Schinkel oder Andreas Schlüter belebten die Architektur.

Ende des 19. Jahrhunderts war Berlin die größte Industriestadt des Kontinents. Auf die Zeit des ´Glanz und Gloria´ folgten als Meilensteine der Zusammenbruch 1945, die Teilung der Stadt 1961, der Fall der Mauer und die Wiedervereinigung 1989.

Seitdem hat sich viel verändert - die deutsche Hauptstadt ist wieder zur Drehscheibe zwischen Ost und West geworden. Das deutsche Parlament, der Bundesrat und die Bundesregierung haben ihren Sitz wieder in der Bundeshauptstadt. Das Reichstagsgebäude mit der gläsernen Kuppel von Sir Norman Foster ist über Nacht zu einer Attraktion für Berliner wie für Gäste aus aller Welt geworden. Auch die alte Mitte um die Straße ´Unter den Linden´ wurde kräftig herausgeputzt. Berlins Zentrum, der Potsdamer, Leipziger und Pariser Platz mit dem legendären Brandenburger Tor, wurde nach der Wiedervereinigung zur größten Baustelle Europas. Wohnen und Arbeiten stehen hier an erster Stelle, aber auch Unterhaltungszentren für Einheimische und Besucher sind entstanden. Rund um den Marlene-Dietrich-Platz locken Spielbanken, ein Varieté- und Musical-Theater sowie ein Großkino viele Besucher an.

Die Berliner Kulturlandschaft trägt durch Umfang, Vielfalt und Lebendigkeit zum unverwechselbaren Profil der Stadt entscheidend bei. Allein die 17 staatlichen Museen der Stiftung ´Preußischer Kulturbesitz´ bilden einen der größten Museumskomplexe Europas. Daneben ist Berlin die bedeutendste deutsche Theaterstadt. Zurzeit besitzt Berlin drei Opernhäuser, über 150 Theater und Bühnen sowie rund 170 Museen und Sammlungen, ferner etwa 300 kommunale und private Galerien, 265 Kinos und zahlreiche weitere kulturelle Einrichtungen. Im Sommer werden in den Parks große Open-Air-Veranstaltungen geboten. Festivals, wie der Karneval der Kulturen, die Love Week oder der Christopher Street Day, ziehen ein Millionen-Publikum aus der ganzen Welt an.

Berlin ist also "in" und am Puls der Zeit - nicht von ungefähr hat die Stadt im Jahr 2007 mehr als 17,3 Millionen Übernachtungen von Gästen aus dem In- und Ausland registriert. Im internationalen Vergleich steht Berlin ebenfalls gut da: etwa 140 Millionen Besuchstage konnte die deutsche Hauptstadt auf sich verbuchen - und rangiert nach London und Paris unter den Top 3 der europäischen Städtedestinationen.

Dresden

Wie Paris mit dem Eiffelturm, so ist Dresden mit dem Zwinger verbunden. Das prächtige Barockbauwerk wurde von August dem Starken errichtet. Mit großartigen Bauten und zahlreichen Kunstschätzen machte er Dresden zu einer Perle des deutschen Barocks. Nach dieser goldenen Ära setzte das silberne Zeitalter ein. Carl-Maria von Weber begründete die deutsche Nationaloper, und Caspar David Friedrich entwickelte den Stil der "Dresdner Frühromantik". Heute zeigt die Stadt dem Besucher ein Wechselspiel aus historischen Bauten und moderner Architektur. Das bedeutendste Symbol für den Wiederaufbau im während des Zweiten Weltkriegs stark zerstörten Dresden ist die Frauenkirche. Neben einem reichhaltigen Besichtigungsprogramm hat die Stadt auch ein umfangreiches kulturelles und ein gepflegtes Abendangebot. Durch die Universität mit ihren über 22 000 Studenten gibt es aber auch ein lockeres und entspanntes Unterhaltungsprogramm. Nach dem Stadtbesuch bietet sich Dresden als Ausgangspunkt für Ausflüge in das Osterzgebirge, das Lausitzer Bergland und die Sächsische Schweiz an.

Düsseldorf

Düsseldorf, die Landeshauptstadt Nordrhein-Westfalens, ist eine moderne Metropole mit einer mehr als 700-jährigen Tradition. Kontraste zwischen rheinischem Frohsinn und kosmopolitischem Charme prägen das Bild der lebendigen Stadt. Düsseldorf ist eine Einkaufsstadt - bereits seit dem 17. und 18. Jahrhundert hat die Mode hier ihren Platz. Heute ist Düsseldorf mehrmals im Jahr das Mekka der Modemacher und -einkäufer aus aller Welt. Die Königsallee hat sich einen Namen als erste Adresse in Sachen Mode und Shopping gemacht. Auch als Messe-, Geschäfts- und Kongressstadt hat Düsseldorf einen guten Ruf. Allein 24 der in Düsseldorf jährlich stattfindenden Messen zählen zu den weltweit führenden Branchenveranstaltungen. Für Kongresse, Tagungen und Seminare bietet das Congress Center Düsseldorf (CCD) das richtige Ambiente. Die Stadt hat mit ihren bekannten Museen, Galerien und dem Theater- und Musikprogramm auch viel an Kultur zu bieten. Zahlreiche Bräuche haben sich erhalten, so beispielsweise der Karneval, der im Februar zahlreiche Besucher in die Metropole am Rhein lockt.

Frankfurt/Main

Frankfurt am Main ist eine Stadt der Kontraste. Tradition und Moderne, Handel und Kultur sowie Geschäftigkeit und Beschaulichkeit liegen hier dicht beieinander. Das Messegeschehen, die Finanzgeschäfte und das Kulturleben geben Frankfurt den Charakter einer Weltstadt. Die berühmte Skyline mit ihren Hochhäusern verdankt die Metropole in erster Linie den vielen in- und ausländischen Banken, die sie zum Finanzplatz Nummer eins und zu einem führenden Dienstleistungszentrum in Deutschland gemacht haben. Die verkehrsgünstige Lage mit dem größten deutschen Flughafen trägt zur wirtschaftlichen Attraktivität erheblich bei.

Frankfurt ist auch eine Stadt der Geschichte, trat hier doch 1848 erstmals die deutsche Nationalversammlung in der Paulskirche zusammen. Die Paulskirche ist seitdem das Symbol der deutschen Demokratie. Auch das Kulturleben Frankfurts ist nicht zu verachten. Unter den zahlreichen Museen und dem vielseitigen Kultur- und Veranstaltungsangebot findet jeder der jährlich mehr als 2,5 Millionen Besucher etwas für seinen Geschmack. Nach einem Theater,- Kino- oder Konzertbesuch kann man hessische Gemütlichkeit in einer der vielen Apfelwein-Kneipen oder Livemusik-Lokale erleben.

Auch die unmittelbare Umgebung von Frankfurt hat ihren besonderen Reiz mit kleineren Gemeinden, größeren Städten und herrlichen Landschaften. Von den Ruinen römischer Bauwerke über Kurorte bis hin zu Natur und ausgedehnten Wäldern bietet sich dem Besucher ein breites Spektrum an Aktivitäten.

Hamburg

Hamburg - Das Tor zur Welt. Mit diesem Attribut schmückt sich Deutschlands zweitgrößte Stadt gerne - und das zu Recht. Der umtriebige Handel und die Reisenden aus allen Ländern sowie der Hamburger Hafen - der achtgrößte Containerhafen der Erde - haben die Stadt entscheidend geprägt. Die Freie und Hansestadt zählt zu den Topwirtschaftsstandorten in Europa und ist zugleich Deutschlands Medienmetropole Nummer Eins, in der unter anderem die Deutsche Presse-Agentur (dpa), der Norddeutsche Rundfunk, Großverlage sowie international renommierte Werbeagenturen ihren Sitz haben. Der Tourismus trägt außerdem zum Einkommen der Stadt erheblich bei.

Darüber hinaus ist Hamburg das kulturelle Zentrum in Norddeutschland. Rund 50 Museen, insgesamt über 300 Theater und Kleinkunstbühnen und die Hamburger Staatsoper genießen einen sehr guten Ruf und bieten Kunst und Kultur für Jedermann. Gleichzeitig findet man auf der weltberühmten Reeperbahn auf St. Pauli jede Art der Unterhaltung, von Kneipen, Diskotheken und Live-Musik-Clubs bis hin zu Erotik-Cabarets.

Mit vielen großzügigen Grünanlagen und der wunderbaren Lage an Alster und Elbe bietet Hamburg auch eine hohe Lebensqualität sowie genügend Freizeit- und Erholungsmöglichkeiten von anstrengenden Entdeckungstouren oder dem Nachtleben auf dem Kiez. "Alsterschippern" auf der Binnen- und Außenalster, vorbei an Villen mit Parkanlagen, urwüchsigen Uferpartien und Brücken, ist ein unvergessliches Erlebnis und sollte zum Pflichtprogramm eines jeden Hamburg-Besuches gehören.

Das Gesicht der Stadt selbst bestimmen postmoderne Glas- und Stahlfassaden genauso wie großbürgerliche Villen vergangener Jahrhunderte und zahllose Brücken die die Fleete und Kanäle überspannen. Besucher erleben bei einem Spaziergang eine Zeitreise zwischen Moderne und Geschichte. Bestes Beispiel hierfür ist die historische Speicherstadt im Freihafen, in deren unmittelbarer Nachbarschaft das moderne "Hanseatic Trade Center" entstand.

Hannover

Wer an Hannover denkt, denkt zunächst einmal an eine Messe- und Kongressstadt. Das ist auch durchaus berechtigt, hat sich Hannover doch durch seine zentrale Lage zwischen Nord und Süd sowie Ost und West zu einem anerkannten Messestandort gemausert. Als Messeplatz genießt die niedersächsische Hauptstadt eine hohe Reputation. Jahr für Jahr werden mit der Hannover Messe Industrie und der CeBit zwei internationale Messen veranstaltet. Die EXPO 2000 ´Mensch-Natur-Technik´, die Ende Oktober 2000 ihre Pforten schloss, hat das Ansehen der Stadt in Deutschland und der Welt weiter erhöht. Das Congress Centrum Stadtpark (CCS) und das neue Tagungszentrum Messe bieten beste Voraussetzungen für gut organisierte Kongresse.

Daneben bietet Hannover aber auch hohe Lebens- und Erlebniswerte. Das Stadtzentrum ist klein, überschaubar und besitzt malerische Winkel mit mittelalterlichen Fachwerkhäusern. Die vielen Straßenkunstwerke sind eine Besonderheit Hannovers. Sie werden seit 1970 auf rund 4.200 Metern durch den aufs Pflaster gemalten "Rote Faden" verbunden. Sehenswerte Museen erwarten die Besucher und zahlreiche kulturelle Veranstaltungen sorgen für Abwechslung vom harten Messealltag. Bei einem Bummel durch die Fußgängerzone mit ihren vornehmen Einkaufsgalerien, Warenhäusern, eleganten Boutiquen und Fachgeschäften findet sich sicher auch das ein oder andere Souvenir. Zum Verweilen und Ausruhen bieten sich die Herrenhäuser Gärten sowie ein Spaziergang am oder eine Bootsfahrt auf dem Maschsee an. Niedersachsens Hauptstadt ist auch ein guter Ausgangspunkt für interessante Ausflüge wie beispielsweise auf der "Deutschen Märchenstraße", der "Erikastraße" oder in den sagenumwobenen Harz.

Köln

Köln, die Stadt am Rhein, ist die größte Stadt des bevölkerungsreichsten deutschen Bundeslandes Nordrhein-Westfalen. Die Metropole ist römischen Ursprungs und blickt auf eine über 2000 Jahre alte Geschichte zurück. Als Hansestadt im Mittelalter zog sie Millionen von Händlern und Pilgern an. Das ist noch heute so. Dom, Kölnisch Wasser, Kölsch und Karneval ziehen die Touristen genauso an wie die historischen Bauwerke, die über 30 Museen und 120 Kunstgalerien sowie das kulturelle Angebot.

Der weltberühmte Kölner Dom und die zahlreichen romanischen Kirchen prägen das Stadtbild. Köln besitzt auf engstem Raum innerhalb des Verlaufs der mittelalterlichen Stadtmauern einen Kranz von zwölf großen romanischen Stifts- bzw. Klosterkirchen.

Das moderne Bild der Stadt mit dem Museumskomplex, dem als transparente Schiffsburg gestalteten Schokoladenmuseum und der neben der Messe gelegenen Kölnarena ist eingebettet in das historische Köln.

Neben den architektonischen Sehenswürdigkeiten ist Köln eine Einkaufs-, Vergnügungs-, Sport- und Businessstadt und ein bedeutender Medien- und Messeplatz. Der Freizeitwert der Stadt wird durch die zahlreichen Grünflächen im engeren Stadtgebiet noch erhöht. Der Rheinpark im Rechtsrheinischen, verbunden durch die Seilbahn mit dem Zoo und dem Botanischen Garten, der Flora, der neue Rheingarten in der Altstadt, die zahlreichen historischen Parks und der äußere Grüngürtel laden zum Verweilen und Bummeln im Grünen ein, wenn man von der Hektik der Stadt genug hat. Für einen Ausflug bieten sich auch eine Ausflugsfahrt mit einem Schiff auf dem Rhein oder der Besuch der Umgebung z.B. des Siebengebirges, des Bergischen Landes oder einer der benachbarten Städte wie Bonn oder Düsseldorf an.

Leizig

In Leipzig, dem Mittelpunkt der großräumigen Leipziger Tieflandsbucht und gleichzeitigem Zentrum des Mitteldeutschen Wirtschaftsraumes, pulsiert heute das Leben. Tradition und Fortschritt des 21. Jahrhunderts begegnet man hier auf Schritt und Tritt. Seit den Friedensgebeten in der Nikolaikirche und den friedlichen Massendemonstrationen, im Jahr 1998 ist Leipzig zum Symbol für die Wende und den Weg zur deutschen Einheit geworden. Die Stadt hat die neuen Entwicklungen gut verkraftet. Leipzig ist eine äußerst dynamische Großstadt geworden, in der die Wiedervereinigung besser und schneller verarbeitet und genutzt wurde, als anderswo in den neuen Bundesländern.

Das Stadtrecht und Marktprivileg wurde Leipzig bereits um das Jahr 1165 verliehen. Der Stadtname geht auf die sorbische Siedlung "Lipzk", was soviel wie Ort bei den Linden bedeutet, zurück. Die Nikolaikirche von 1175 ist eines der ältesten Gebäude der Stadt. Im Jahr 1212 folgte die Weihe der Thomaskirche.

Leipzig ist seit Jahrhunderten ein Mittelpunkt im internationalen Handel und seit 500 Jahren Messestadt. Noch heute geben wichtige Fachmessen den Takt im Wirtschaftsleben an. Mittlerweile hat sich die Stadt zum zweitgrößten deutschen Bankenplatz nach Frankfurt/Main heraus gemacht. Zum Ruf Leipzigs trugen Musiker wie Bach, Mendelssohn-Bertholdy und Schumann sowie Verleger wie Baedeker, Brockhaus und Reclam bei. Heute wirken noch zahlreiche Verlage, der Thomanerchor und das Gewandhausorchester. In Kunst, Kultur und Wissenschaft nimmt Leipzig eine wichtige Stellung in Deutschland ein: Die 1409 gegründete Universität Leipzig ist nach der Heidelberger die älteste in Deutschland.

Das historische Stadtzentrum, umgeben von einem grünen Promenadenring, bildet das lebendige historische Herz, in dem sich zahlreiche Sehenswürdigkeiten befinden.

Vor allem die Renaissance, das Barock und die Zeit der Jahrhundertwende verleihen dem "alten" Leipzig sein Gesicht, das heute durch zahlreiche moderne Neubauten erneuten Wandel erfährt. Ein Beispiel dafür ist das traditionelle Industrieviertel Leipzig-Plagwitz, das zu einem modernen Wohn- und Dienstleistungsstandort umgestaltet wurde.

München

München, die bayerische Hauptstadt, ist eine der großen europäischen Wirtschafts- und Medienmetropolen und zugleich kulturelles Zentrum des Bundeslandes Bayerns. Die Stadt wurde 1158 auf dem so genannten "Augsburger Schied" von Kaiser Friedrich Barbarossa zum ersten Mal urkundlich erwähnt. Der eigentliche Gründer ist Herzog Heinrich der Löwe, der um den einträglichen Salzhandel auf sein Gebiet umzuleiten, die Isarbrücke bei Föhring zerstörte und den Markt einige Kilometer isaraufwärts nach Munichen verlegte. Die Stadtbefestigung mit Isartor, Sendlinger Tor und Karlstor erfolgte im frühen 14. Jahrhundert unter Ludwig dem Bayern. Die älteste Kirche des Stadtzentrums ist St. Peter, deren Renaissanceturm als "Alter Peter" eines der Wahrzeichen der Stadt bildet.

Die Innenstadt ist überschaubar und leicht zu Fuß zu erkunden. Sie wird durch Karlsplatz, Sendlinger Tor, Isartor und Odeonsplatz begrenzt. In ihrem Zentrum liegt der Marienplatz, Münchens "gute Stube", von dem die Shopping-Meilen Richtung Stachus und Sendlinger Tor abgehen. Richtung Norden um den Max-Joseph-Platz und den Odeonsplatz liegen die "herrschaftlichen Bezirke" mit Residenz, Erzbischöflichem Palais und Hofgarten.

Abgesehen von der Innenstadt besteht München, vielleicht noch mehr als andere Großstädte, aus vielen "Dörfern", Stadtteilen mit jeweils eigenem Charakter.

Schwabing beispielsweise wird durch die Schickeria, das entsprechende Nightlife, die Cafés zum "Gesehen-Werden" sowie durch die lockere Atmosphäre um Universität und Englischen Garten geprägt. "Bogenhausen" heißt der angrenzende vornehme Wohnbezirk im Münchner Nordosten. Südlich davon, zwischen Ostbahnhof, Max-Weber-Platz und Rosenheimer Platz, liegt Haidhausen, ein Stadtviertel der "einfachen" Leute und der alternativen Lebensweisen. Entsprechend findet man hier Szene-Kneipen und Läden mit ausgefallenem Angebot.

Die Attraktionen Münchens freilich sind über das ganze Stadtgebiet verstreut. So liegt etwa das Olympiagelände im Norden, das Nymphenburger Schloss im Westen und der Zoo im Süden jeweils ein ganzes Stück von der Innenstadt entfernt.

Die Liegewiesen entlang der Isar, im Englischen Garten und an den Baggerseen unter anderem im Norden Münchens laden immer wieder zur Rast oder zum (Sonnen-)Bad ein.

Da München nicht weit von den Feriengebieten in den bayerischen Alpen am Starnberger See oder am Chiemsee entfernt liegt, lässt sich eine Städtereise im Winter gut mit einer Skiausfahrt oder im Sommer mit einem Aktivurlaub an den bayerischen Seen und in den Bergen verbinden.

Stuttgart

Stuttgart, die Hauptstadt Baden-Württembergs, ist eine Stadt der reizvollen Gegensätze, eine pulsierende lebensfrohe Metropole. Einerseits ist sie mit den Firmensitzen von Daimler Chrysler, Porsche und Bosch und mit den jährlich im November stattfindenden Stuttgarter Buchwochen eine Wirtschaftsmetropole und Verlagsstadt. Andererseits ist Stuttgart eine Großstadt mit einem sehr hohen Grünflächenanteil. Die Lage der Stadt ist einmalig, das Panorama herrlich. Stuttgart schmiegt sich in einen Talkessel. Die sie auf drei Seiten umgebenden grünen Hänge sind bis zu 200 Meter hoch. Hier wurde noch bis in das 19. Jahrhundert hinein Wein angebaut. Die "Stäffele", Treppen, die die Weinberge begehbar machen, tragen viel zur heimeligen Atmosphäre der Stadt bei. Im Grüngürtel, der sich vom Neckar bis in das Herz der Stadt hinein zieht, lässt sich ein ausgedehnter Spaziergang unternehmen. Für kulturinteressierte Besucher gibt es schöne Plätze, prächtige Schlösser und viele historische Bauten unterschiedlicher Architekturstile zu entdecken, und Naturliebhaber finden in der interessanten und vielseitigen Umgebung von Stuttgart ein ausgiebiges Betätigungsfeld.

Stuttgart hat mit seinem Flughafen, den Bahnverbindungen und Autobahnanschlüssen sowie dem ausgebreiteten Netz öffentlicher Verkehrsmittel eine erstklassige Infrastruktur, die sie auch als Messe- und Kongressstadt attraktiv gemacht hat. Seit Herbst 2007 ist die neue Messe auf den Fildern, direkt am Stuttgarter Flughafen, eröffnet.

Auch kulturell hat Stuttgart einiges zu bieten. Fröhliche Feste, wie das Sommerfest, das Stuttgarter Weindorf und das Cannstatter Volksfest, sorgen für Abwechslung. Neben zahlreichen sehenswerten Museen sind die Staatsgalerie Stuttgart und Haus der Geschichte Baden-Württemberg Anziehungspunkte für Einheimische und Touristen. Die Bühnen der Stadt bieten ein breites Spektrum von Klassik und Ballett bis hin zu Kabarett und Varieté. Aber auch die Musicaldarbietungen im SI-Centrum gehören zu den Topattraktionen. Eine regelrechte Unterhaltungskultur mit dem MaxX-Filmpalast und einer anspruchsvollen Gastronomie ist um die Musical-Hallen entstanden.

Weimar

Die Kulturstadt Weimar im Thüringer Becken gelegen, war ein Zentrum der deutschen Klassik. Die Epoche begann mit der Berufung von Christoph Martin Wieland durch Herzogin Anna Amalia im Jahr 1772 als Erzieher für den Sohn. Goethe kam drei Jahre später als Minister an den Weimarer Hof, Herder und Schiller folgten. Auch Luther, Bach und Lucas Cranach d.Ä. lebten zeitweilig in Weimar. Von den vielen bekannten Schriftstellern und Musikern, die im 19. Jahrhundert in Weimar wirkten, seien hier nur Franz Liszt, Hoffmann von Fallersleben und Richard Strauss genannt. Auch ein wichtiges Kapitel für die deutsche Geschichte wurde in Weimar geschrieben, als im Nationaltheater im August 1919 die deutsche Verfassung angenommen wurde, die die Grundlage für die Weimarer Republik wurde und die starke Stellung des Reichspräsidenten festschrieb. Noch heute sind die Auswirkungen der beschriebenen geschichtlichen Begebenheiten im Stadtbild und in den Sehenswürdigkeiten zu erkennen. Die Altstadt steht unter Denkmalschutz.

Im Jahr 1999 war Weimar eine der Kulturhauptstädte Europas. Gleichzeitig wurde dann auch dem 250. Geburtstag Johann Wolfgang von Goethes gedacht. Für diese Festlichkeiten wurden umfassende bauliche Veränderungen vorgenommen. Das Stadtschloß und der Marstall wurden grundlegend saniert und das frühere Landesmuseum zum Museum für zeitgenössische Kunst umgestaltet.

Der Nordwesten

Der Norden Deutschlands ist flach, sanfte Hügel, Seen und Sandstrände beherrschen die Landschaft. Die Hansestadt Hamburg ist die zweitgrößte Stadt des Landes. Hannover ist ein wichtiger Verkehrsknotenpunkt. Sehenswert sind im Norden auch Lübeck mit einer bemerkenswerten Altstadt, das Wikingermuseum Haithabu in der Nähe von Kiel und die Hafenstadt Bremen.

Die nord- und ostfriesischen Inseln sind beliebte Ferienziele. Die Inseln mit weiten Sandstränden sind zum Teil autofrei.

Ostfriesland ist das Land der Windmühlen, die überall an der Küste zu sehen sind. Neuerdings haben sich die modernen Windkraftanlagen dazugesellt, die hier ideale Windbedingungen gefunden haben und weit über das Land zu sehen sind. Ein malerisches Fischerdorf ist Greetsiel, wo gleich zwei Windmühlen am Ortseingang stehen. Von den sieben ostfriesischen Inseln ist Borkum ganz im Westen die größte. Das Auto kann auf der Fähre mitgenommen werden, Fahrräder können überall auf der Insel gemietet werden.

Die Nordfriesischen Inseln haben mit Sylt einen mondänen und bekannten Vertreter. Eine gemütlichere Insel mit einer grandiosen Dünenlandschaft ist Amrum. Am romantischsten ist der rote Felsen Helgolands, dessen Badedüne nur mit dem Schiff zu erreichen ist. Haushohe Wellen brechen sich an stürmischen Tagen an den Uferbefestigungen Helgolands - ein unvergessliches Naturschauspiel.

Zu Norddeutschland zählt auch das Erholungsgebiet der Lüneburger Heide sowie die Wandergebiete in Westfalen. Das Ruhrgebiet ist ein Ballungsraum aus mehreren Großstädten, der durch seine kulturelle Vielfalt von sich reden macht.

Der Nordosten

Die am meisten frequentierte Ferienregion Deutschlands erstreckt sich von Travemünde bis nach Flensburg. Überall an der Küste finden sich gepflegte Badeorte und kilometerlange Sandstrände. Die wichtigsten Inseln sind Hiddensee, Usedom und die Halbinsel Rügen. Die Kreidefelsen der Insel Rügen sind nicht erst seit Caspar David Friedrich bekannt. Die weißen Klippen des 47 Meter aufragenden Kap Arcona waren schon vor 100 Jahren ein besonderer Anziehungspunkt.

Kiel liegt am östlichen Ende des Nord-Ostseekanals, der meistbefahrenen künstlichen Wasserstraße der Welt. In Kiel finden alljählich Segelwettbewerbe statt.Greifswald, Schwerin und Rostock sind historische Städte, deren Stadtanlagen und Gebäude größtenteils erhalten geblieben sind. Berlin ist als Hauptstadt das neue Zentrum Deutschlands und nach wie vor eine lebendige Metropole. Potsdam ist mit dem Schloss Sanssouci sehenswert. In Sachsen-Anhalt sind Magdeburg, Quedlinburg und Wernigerode besuchenswert. Der Nationalpark Harz ist ein beliebtes Ausflugsziel.

Thüringen und Sachsen

In Thüringen liegt der berühmte, insgesamt 168 Kilometer lange Wanderweg Rennsteig. In der Luther-Stadt Erfurt sind noch viele Bürgerhäuser erhalten. Eisenach wird von der geschichtsträchtigen Wartburg überragt. Die Goethe-Stadt Weimar ist eine kulturelle Hochburg der Region. Dresden, Leipzig und Meißen sind weitere Städte in Sachsen, die man unbedingt besuchen sollte.

Entlang des Rheines

In Düsseldorf findet man auf der Einkaufsmeile "Kö" alle eleganten Modeadressen der Welt. Viele kulturelle Veranstaltungen finden hier statt. Wahrzeichen der Stadt Köln ist der Dom. In unmittelbarer Bahnhofsnähe befindet sich die neue Gemäldesammlung im Wallraf-Richartz-Museum. Der Karneval im Februar ist in Düsseldorf und Köln ein wichtiger gesellschaftlicher Höhepunkt. Sehenswerte Städte sind die Kaiserstadt Aachen, die Stadt Koblenz am Ende des Moseltales, die alte Römerstadt Trier und der Bischofssitz Mainz am Zusammenfluss von Main und Rhein.

Banken- und Wirtschaftszentrum Deutschlands ist Frankfurt am Main. In der Innenstadt sind die Paulskirche, der sog. Römer und die Oper historische Gebäude. Fulda ist ein Bischofssitz nordlich von Frankfurt, dessen Barockviertel in seiner Gesamtanlage für Deutschland einzigartig ist. Die Universitätsstadt Marburg und der Kurort Wiesbaden sind bedeutende Städte. Im Saarland macht sich der französische Einfluss deutlich bemerkbar.

Auf dem Rhein finden Flusskreuzfahrten statt, die auch die Zubringerflüsse Mosel, Saar, Main einschließen, weiter südlich sogar den Neckar. Besonders die Moselhänge gehören zu den bedeutendsten Weinanbaugebieten Deutschlands.

Der Südwesten

Die Universitätsstadt Heidelberg ist für in- und ausländische Touristen ein großer Anziehungspunkt. Den ganzen Neckar entlang finden sich kleine historische Städte, darunter Bad Wimpfen im Norden Heilbronns. Stuttgart ist die baden-württembergische Hauptstadt, die außerordentlich viele Parks zu bieten hat. In der näheren Umgebung sind Ludwigsburg, Weil der Stadt und Schwäbisch Gmünd sehenswert. Die Universitätsstadt Tübingen lockt mit dem pittoresken Stadtzentrum und vielen bemerkenswerten Ausstellungen in der Kunsthalle.

Der Schwarzwald gehört zu Deutschlands wichtigsten Mittelgebirgen. Die Tannenwälder, Schluchten und Seen und auch die Heilbäder begeistern die Besucher. In Triberg wurde das Wahrzeichen des Schwarzwaldes entwickelt, die Kuckucksuhr. Sie ist nach wie vor ein willkommenes Reiseandenken nicht nur für Amerikaner und Asiaten. Um Tribergs 160 Meter hohen Wasserfall rankt sich eine Sage. Mit der Bahn kann man auf einer romantischen Eisenbahnstrecke über Donaueschingen (Ursprung der Donau) bis nach Konstanz an den Bodensee fahren. Für Autoreisende und auch für Motorradfreunde ist die Schwarzwaldhochstraße eine Traumstrecke, die im eleganten Kurort Baden-Baden beginnt und bis ins Herz des Schwarzwaldes führt. Der Feldberg ist mit seinen 1493 Metern die höchste Erhebung des Schwarzwaldes und ist im Winter ein beliebtes Skirevier. Die Universitätsstadt Freiburg im Breisgau liegt im Südschwarzwald und ist mit ihrem bunten Treiben die heimliche Hauptstadt der Region. In vielen Städten des Schwarzwaldes, so auch in Rottweil, können Besucher in der Fasnachtszeit das Schauspiel einer alemannischen Fasnet erleben. Aus dem 16. Jahrhundert haben sich viele Masken und Gewänder erhalten, und auf einem malerischen Umzug wird mit Schellengerassel frühmorgens der Winter verjagt.

Das Münster in Ulm ist der höchste Kirchturm der Welt. Ein Spaziergang durch die Altstadt mit den historischen Fischergassen lohnt sich.

Der Bodensee befindet sich ganz im Süden Deutschlands und grenzt an die Schweiz und Österreich. Das gesamte Ufer des Sees ist touristisch erschlossen und auf dem See finden Bootsausflüge statt. Ein Besuch auf der Blumeninsel Mainau und der Reichenau mit Benediktinerabtei lohnt sich. Schöne Städte am Bodenseeufer sind Meersburg, Lindau und Konstanz. Der Rheinfall bei Schaffhausen ist ein beliebtes Ausflugsziel in der nahen Schweiz.

Der Südosten

Die Hauptstadt Bayerns ist München, die mit einem vielfältigen kulturellen Angebot aufwartet. Eine reiche Auswahl an Museen und Galerien, viele Theater und Veranstaltungen locken zahlreiche Besucher an. Das jährliche Oktoberfest ist ein Muss für die meisten ausländischen Besucher. Im Osten liegt an der tschechischen Grenze der Nationalpark Bayerischer Wald. Passau, Regensburg und Nürnberg sind beliebte Ausflugsziele. In Nürnberg ist der jährlich stattfindende Weihnachtsmarkt besonders stimmungsvoll. In Augsburg sind noch alte Kaufmannshäuser aus dem 16. Jh. zu sehen. In der Kaiser- und Bischofsstadt Bamberg ist der Dom aus dem 13. Jh. erhalten. Rothenburg ob der Tauber besitzt noch eine vollständig erhaltene Stadtmauer auf der man, wie auch in Nördlingen, die gesamte Stadt umrunden kann.

Der Süden Bayerns wird von den Alpen und dem Alpenvorland mit seinen vielen Seen bestimmt. Die Allgäuer Landschaft ist klimatisch angenehm und sehr stimmungsvoll. In den Bayrischen Alpen befinden sich mit der Zugspitze (2962 m) und dem Watzmann (2713 m) die höchsten Berge Deutschlands.

Nationalparks: Schleswig-Holsteinisches Wattenmeer

Der größte Nationalpark Mitteleuropas wurde um die größte zusammenhängende Wattlandschaft der Erde gebildet. Diese Landschaft reicht von der niederländischen Nordseeküste bis hinauf nach Dänemark. Das Wattenmeer, ein im Wirkungsbereich der Gezeiten liegender Streifen, der bei Flut vom Meerwasser überflutet wird und bei Ebbe trocken bleibt, ist weltweit einzigartig. Bis zu 3.200 Tierarten bevölkern das Wattenmeer. Am Ufer findet man Seesterne, Krebse, Schnecken, Muscheln und Wattwürmer. Als Nist- und Rastplatz einer großen Anzahl von Zugvögeln ist der Nationalpark alljährlich eine Besucherattraktion, besonders im Herbst. Auf den Salzwiesen gibt es eine vielfältige Pflanzenwelt, so finden sich hier der Strandflieder, Rotschwingel und Strandwegerich.

Von einem erfahrenen Wattführer kann man sich das Schauspiel von Ebbe und Flut zeigen lassen, wenn nach sechs Stunden das Meer zurückkehrt, und die Priele, tiefe Furchen in der Wattlandschaft, sich wieder mit Wasser füllen. Wattwanderungen mit Führung sind für die ganze Familie ein unvergessliches Erlebnis.

Zu den vielen Ausflugsmöglichkeiten gehören auch Aufenthalte in den kleinen Fischerdörfern des Nationalparks sowie eine Schifffahrt zu den Seehundbänken.

In Tönning befindet sich das Nationalparkhaus und das wissenschaftliche Zentrum der Nationalparks des Wattenmeeres. Das Multimar Wattforum Tönning ist außerordentlich sehenswert.

Hamburgisches Wattenmeer

Drei Inseln bestimmen das Landschaftsbild des Nationalparks Hamburgisches Wattenmeer, dem kleinsten der drei Wattenmeer-Nationalparke: Die grünflächige, von 40 Menschen bewohnte Insel Neuwerk, die Düneninsel Scharhörn und die künstlich aufgespülte Insel Nigehörn. Aufatmen ist angesagt auf dieser Inselgruppe, die sich direkt in der Elbmündung vor Cuxhafen befindet und aus ca. 12.000 ha Wattlandschaft besteht. Bei Ausflügen ins Watt kann man Bernstein suchen und große Kolonien von Zwerg-, Brand-, Fluss- und Küstenschwalben beobachten.

Die Geschichte der Insel Neuwerk ist seit 1299 urkundlich belegt. Die Wege auf dieser Insel führen durch begrüntes Eiland und vorbei an Zeugnissen der Geschichte, z.B. dem Wehrturm in der Elbmündung, einem deutlichen Zeichen der Hanse, sowie der Bastion, die Stützpunkt für die Bekämpfung der Seeräuberei war. Die ursprüngliche Sandbank Scharhörn ist vor allem wegen ihrer Seevogelkolonien eine Besucherattraktion. Wie auch die künstlich aufgespülte Vogelinsel Nigehörn, die für Besucher gesperrt ist, erstaunt Scharhörn durch riesige Flächen unberührter Natur.

Niedersächsisches Wattenmeer

An der Nordseeküste Niedersachsens befindet sich der Nationalpark "Niedersächsisches Wattenmeer". Er schützt das zwischen Ems und Elbe liegende Wattenmeer, einschließlich der vorgelagerten ostfriesischen Inseln. Hier gibt es beeindruckende Landschaftsformen, wie zum Beispiel die für die Region typischen Salzwiesen, das Steilufer bei Dangast sowie das "schwimmende Moor" bei Sehestedt, das einzige noch intakte Außendeichsmoor in Deutschland.

Zu einer der ausgefallensten Erscheinungen unter den dort lebenden Tieren gehört die Brandente, einer der schönsten Vögel der Küstenregion. Zwischen August und September bevölkern besonders viele Küstenvögel das Watt.

Zu den Höhepunkten des Parks gehören das Wattenmeerhaus in Wilhelmshaven, die Seehundstation in Norddeich, das Wasserschloss in Dornumsiel sowie das Deutsche Schifffahrtsmuseum in Bremerhaven. Auf der Insel Borkum kann das Feuerschiff und der Walknochenzaun bewundert werden. Auf Norderney steht das Fischerhausmuseum. Und auf Wangerooge ist der alte Leuchtturm sehenswert.

Jasmund

Im Nationalpark Jasmund im Nordosten Deutschlands findet man die unterschiedlichsten Landschaftsformen. Schön ist die Kreidelandschaft mit zahlreichen Mooren, Feuchtwiesen und Trockenrasen, deren bekanntester Punkt die weltberühmten Kreidefelsen um den Königsstuhl sind und die schon von dem berühmten Maler Caspar David Friedrich dargestellt wurden. Zu dem Nationalpark gehören außerdem die seit dem 13. Jh. vorhandenen Rotbuchenwälder auf dem Stubnitzplateau, einer überwiegend aus Kreide aufgebauten, eiszeitlich geprägten Hochfläche.

Neben dem Königsstuhl, dem höchsten Felsen der Kreideküste, beeindruckt die 10 km lange und bis zu 117 m hohe Kreideküste mit ihren aktiven und inaktiven Kliffs, die die Dynamik einer Steilküste veranschaulicht. Hier findet der aufmerksame Strandwanderer neben weißer Schreibkreide eiszeitliche Sedimente und Fossilien.

Die artenreiche Tier- und Pflanzenwelt des Nationalparks beherbergt beispielsweise Mehlschwalben, die in den Kreideriffs brüten oder den seltenen Seeadler.

Das Gebiet der Stubnitz ist nicht nur aufgrund seiner Kreidelandschaft einen Besuch wert. Auf den regelmäßig stattfindenden Führungen des Nationalparkamtes kann man näheres über die Germanengöttin Hertha oder den geheimnisvollen Piraten Störtebecker, der an diesem Ort angeblich einen Schatz vergraben hat, erfahren.

Ein Mehr an Geschichte bedeutet ein Besuch im Jagdschloss Granitz südlich von Binz. Bei einer Fahrt mit der Dampf-Kleinbahn "Rasender Roland" läßt sich die Landschaft besonders gut erschließen.

Höhepunkte des Nationalparks sind das Kap Arkona mit dem kleinen Ort Vitt, der Fischereihafen Saßnitz mit Fischereimuseum, die Piratenschlucht in Saßnitz, das Stadtmuseum in Greifswald mit einer Caspar-David-Friedrich-Ausstellung, die historischen Handwerkerstuben in Gingst und der Grümbke-Aussichtsturm bei Neuenkirchen.

Vorpommersche Boddenlandschaft

Im Nationalpark Vorpommersche Boddenlandschaft erstreckt sich von der Halbinsel Darß-Zingst bis zur Westküste Rügens eine Landschaft aus Steilküsten und Dünen, Nehrungen und Strandseen. Ihren Namen verdankt die noch weitgehend naturbelassene Landschaft den von der offenen Ostsee abgetrennten Lagunen, die Bodden genannt werden.

Die Vielfalt und Vielzahl der Tier- und Pflanzen dieses Naturraumes ist erstaunlich. Seltene Wildarten wie Rothirsche und Wildschweine können aus geringster Entfernung beobachtet werden.

Besondere internationale Bedeutung genießt der Nationalpark Vorpommersche Boddenlandschaft als größter Kranich-Rastplatz Europas. Alljährlich ist hier im Herbst der Anflug von ca. 30.000 Kranichen zu beobachten. Entlang der Reiserouten erreicht man u.a. den größten Sandhaken Rügens: Eine durch Kiefern und Birken gekennzeichnete Landschaft, mit vermoorten Strandseen und Beobachtungspunkten zur See- und Boddenseite mit Blick über Landschaft und Tierwelt.

Die vorgelagerte, autofreie Insel Hiddensee, die größte Insel des Nationalparks, mit sehenswerten Orten wie der Dünenheide mit gut ausgeschilderten Wanderwegen und den Dornbuschhöhen, zieht immer mehr Erholungssuchende an. Das Besucherhaus am Hauptweg informiert über die Besonderheiten des Nationalparks.

Müritz

Östlich des bekannten und größten Sees der Mecklenburgischen Seenplatte im Nordostdeutschen Tiefland liegt der Nationalpark Müritz. Die Wege mit einer Gesamtlänge von 660 km führen durch eine traumhafte Großseenlandschaft, die mehr als 130 Seen, uralte Buchenwälder und zauberhafte Moore umfasst.

Dieses von der Eiszeit geformte Naturgebiet ist insbesondere als Brutstätte für selten gewordene oder an anderen Orten schon ausgestorbene Großvögel von internationaler Bedeutung. Seeadler, Fischadler und Kraniche können auf extra angelegten Beobachtungsständen, die sich im östlichen Teil des Nationalparks, bei Serrahn, befinden, beobachtet werden.

Sehenswert sind das "Heinrich-Schliemann-Museum" in Ankershagen, die Stadt Waren mit ihrer Altstadt und besonders die Fischadlerpaare in Federow.

Neben Erkundungen zu Fuß, mit dem Rad oder dem Kanu sind auch Schiffsfahrten auf der Mecklenburger Groß- und Kleinseenplatte möglich, bei denen Fahrräder kostenlos transportiert werden.

Unteres Odertal

Dieser 60 km lange Auen-Nationalpark aus eindrucksvollen Oderhängen und blühendem Trockenrasen führt am deutschen und polnischen Ufer der Oder entlang.

Neben den besonderen und geschützten Vogelarten wie Seeadler, Schwarzstorch und Seggenrohrsänger, leben hier auch Biber, die ihre Staudämme errichten. Über 40 Fischarten und 50 verschiedene Säugetierarten komplettieren den Tierreichtum. Ein Erlebnis besonderer Art ist der Anflug von über 13.000 Kranichen auf ihre im Odertal gelegenen Rastplätze.

Besuchenswert sind der mittelalterliche Burgfried in Stolpe, die historischen Tabakscheunen bei Friedrichsthal, das Schloss bei Zützen, in Gartz die mittelalterliche Stadtbefestigung und die Stephans-Kirche sowie die spätgotische Dorfkirche in Criewen.

Harz

Der Nationalpark Harz ist eines der beliebtesten Wander- und Skiwandergebiete der deutschen Mittelgebirge.

Diese Landschaft in Granit zeugt von einer besonders vielfältigen Geologie. Entlang dem 700 km langen Wanderwegenetz durchquert man die für das Harzgebirge charakteristischen Bergfichten- und Buchenmischwälder, findet Hoch- und Übergangsmoore sowie Bäche. Es gibt Rothirsche, Rehe und Wildschweine. Während die bunte Vogelwelt mit Arten wie dem Schwarzspecht, der Ringdrossel und dem Zaunkönig ständig präsent bleibt, sieht man mit viel Glück auch Wildkatzen und Füchse.

Die über 20 Besucher- und Erlebnis-Bergwerke machen Ausflüge zu interessanten Höhepunkten. In Clausthal-Zellerfeld steht die größte Holzkirche Deutschlands.

Zu empfehlen sind Besichtigungen der verschiedenen Nationalparkhäuser, zum Beispiel in Altenau-Torfhaus und St. Andreasberg mit den mittelalterlichen Gebäuden und Besucherbergwerken, die einen tieferen Einblick in Geschichte und Kultur der Region gewähren.

Im Hochharz befindet sich der Brocken - der mit 1.142 Metern höchste Berg des Harzes. Der fast kahle Gipfel ist oft nur schemenhaft zu sehen, da er ca. 300 Tage im Jahr zeitweise im Nebel versinkt. Dieser besondere Umstand führte zu der Sage, dass hier die Hexen zu Hause seien und alljährlich wird hier die Walpurgisnacht mit dem Hexentanz gefeiert.

Die Schmalspurbahn mit einem Wegenetz von über 130 km führt zu mittelalterlichen Städten der Umgebung und auch auf den Brocken. Schön sind die Rübeländer Tropfsteinhöhlen, die Felsenschlucht im Bodetal und das Schloss Wernigerode. Die Stadt Quedlinburg ist dank ihrer an historischen Fachwerkhäusern reichen Bausubstanz zum Unesco-Weltkulturerbe erklärt worden.

Hainich

Vor wenigen Jahren noch militärische Sperrzone, wurde das von Rotbuchen dominierte Waldgebiet Hainich im Westen Thüringens zu Deutschlands jüngstem Nationalpark erklärt.

Eine Reise zwischen dem Kurort Bad Langensalza und der Wartburg-Stadt Eisenach führt in das größte zusammenhängende Laubmischwaldgebiet Europas, das auch als "Urwald in der Mitte Deutschlands" bezeichnet wird. Diese einzigartigen Wälder, auch Plenterwälder genannt, sind besonders naturschonend bewirtschaftete Wälder.

Rundwanderwege, vor allem der bekannteste Höhenwanderweg "Rennstieg", führen bis in die malerischen Städte der Region. In der Kurstadt Bad Langensalza steht das Schloss Dryberg und ein Heimatmuseum. In der Thomas-Müntzer-Stadt Mühlhausen stehen Bürgerhäuser aus sieben Jahrhunderten und eine begehbare Stadtmauer. Die Martin-Luther-Stadt Eisenach ist mit der Wartburg nicht nur für Kulturliebhaber einen Besuch wert. Die ca. 1.000-jährige "Betteleiche" und die "Steinernen Kreuze" dürfen auf dem Rennsteig nicht ausgelassen werden. Bei Bickenriede steht das sehenswerte Kloster Anrode.

Kellerwald-Edersee

Die ausgeprägte Waldlandschaft am Edersee in Hessen wurde 2004 als Nationalpark Kellerwald-Edersee ausgewiesen. Der Kellerwald gehört geologisch gesehen zum Rheinischen Schiefergebirge, das Landschaftsbild ist durch den Wechsel von tief eingeschnittene Tälern und Bergkuppen geprägt.

Der Nationalpark zeichnet sich vor allem durch seinen alten Baumbestand mit einem hohen Buchenanteil aus. Die Laub- und Mischwälder werden für westeuropäische Verhältnisse schon seit langer Zeit nicht mehr genutzt und sind daher in einem naturnahen Zustand.

Hier kann man erfahren, welche Bäume und andere Pflanzen sich je nach Gestein, Boden, Wind- und Lichtverhältnissen ansiedeln. So kann zum Beispiel die Rotbuche an sehr trockenen Standorten gedeihen, während Erlen und Weiden mehr Feuchtigkeit benötigen. Anderen Pflanzen wiederum wie die Sommer- und die Winterlinde macht eine steile Hanglage nichts aus.

Entlang der Flüsse gibt es auch Waldwiesen, ein Lebensraum ganz anderer Pflanzen und Tiere.

Zu den Säugetieren, die im Nationalpark Kellerwald-Edersee leben, zählen der Rothirsch, das Schwarzwild und das Muffelschaf, Füchse und Dachse sowie 13 Fledermausarten.

Sächsische Schweiz

Im Osten Deutschlands, Südöstlich von Dresden gelegen, schützt der Nationalpark Sächsische Schweiz, einen über 36.000 ha großen Teil des von der Elbe in 100 Millionen Jahren geschaffenen Elbsandsteingebirges.

Die einzigartige Formenwelt des Sandsteins und der Wechsel von Wald und offenem Land zeigen, daß die ursprüngliche Flusslandschaft keine reine Naturlandschaft mehr ist, sondern eine seit Jahrhunderten vom Menschen genutzte und gestaltete Kulturlandschaft. Selten gewordenen Tierarten wie Uhu, Fischotter und Siebenschläfer kann man beobachten. In der Vegetation sieht man ein durch den kleinräumigen Biotopwechsel entstandenes Umfeld an Farnpflanzen, Flechten und Moosen. Der Weg auf die "Bastei" wird mit einem wundervollen Ausblick über die Elbe belohnt. Auf der Fahrt mit einem gemieteten Ruderboot oder mit einem der zahlreichen Schiffe kann man die beeindruckende Landschaft vom Wasser aus erkunden. Zu empfehlen sind die romantischen Fahrten auf der Elbe mit einem der ältesten Raddampfer der Welt. Zum Lichtenhainer Wasserfall kann man mit der nostalgischen Kirnitzschtalbahn fahren. Weitere Highlights der Region sind die Festung Königstein und die Felsenbühne in Rathen.

Nationalpark Eifel

Der im Jahr 2004 ausgewiesene Nationalpark Eifel ist der erste Nationalpark Nordrhein-Westfalens. Er befindet sich im Mittelgebirge der Eifel und ist 11.000 ha groß. Er wird von dem Bach Rur und seinen Nebenbächen durchzogen, die die Bergrücken tief eingeschnitten haben. Während die kleinen Bäche meist Kerbtäler geschaffen haben, fließen die größeren mäandrierend auf breiten Talsohlen.

Der Nationalpark schützt in erster Linie Buchenwälder, die typische Vegetation für nährstoffarme und saure Böden. Große Areale werden aber von Fichten eingenommen, worin sich die ehemalige wirtschaftliche Nutzung widerspiegelt. In Zukunft sollen sich wieder Naturwälder entwickeln können.

Der Nationalpark Eifel beherbergt rund 240 geschützte Tierarten, darunter sind viele Insektenarten aber auch Uhus, Schwarzstörche, Rothirsche und Wildkatzen.

Nationalpark Bayerischer Wald

Der Nationalpark "Bayerischer Wald" im Südosten Deutschlands repräsentiert zusammen mit dem östlich angrenzenden Böhmerwald das größte zusammenhängende Waldgebiet Europas.

In den eindrucksvollen Urwäldern gibt es zahlreiche Rad- und Wanderwege, die zu Mooren, Bergbächen und Eiszeit-Seen führen.

Das eher rauhe Klima bedingt eine für die Region charakteristische Tierwelt. Neben dem wieder eingebürgerten Schwarzstorch gehören mittlerweile auch Uhu, Habichtskauz und Kohlrabe wieder zu den heimischen Vogelarten. Ebenso interessant zu beobachten sind die Rauhfuß-, Auer- und Haselhühner. Weiter entlang der Wege durch den Nationalpark erreicht man die "Glasstraße", auf der man in mehreren Hütten Glasmacher beobachten kann. In Frauenau befindet sich ein Glasmuseum, in der Glasstadt Zwiesel gibt es ein Bauernhausmuseum. Natürlich gehört die Burgruine Weißenstein zu einem Besuch im Bayerischen Wald dazu.

Touren durch die Urwaldgebiete Mittelsteighütte und Höllbachgespreng, Erlebniswege wie der "Watzlik-Hain" und "Schachten", ehemalige Almen des Bayerischen Waldes sowie ein Besuch der Informationszentren bei Neuschönau und Ludwigsthal sind entspannend und interessant.

Berchtesgaden

Diese Hochgebirgslandschaft in Bayern ist weitgehend vom Eingriff des Menschen verschont geblieben. Zu diesem Schutzgebiet gehört das Gebirgsmassiv des Watzmann, dessen Mittelspitze mit 2.713 m der höchste Punkt des Nationalparks Berchtesgaden ist. Die Landschaft wird vor allem von Felsenregionen, Schuttflächen, alpinen Matten, Latschenkiefern und Grünerlen geprägt. Der berühmte Königsee liegt zwischen Watzmann, Steinernem Meer und dem Hagengebirge. Alpine Arten wie Steinbock, Murmeltier, Adler, Schneehase und Alpensalamander leben hier in freier Wildbahn, auch der in Deutschland selten gewordenen Steinadler, der jedoch nur mit viel Glück zu entdecken ist. Ebenso schön wie vielseitig ist die Flora, zu denen beispielsweise das Pyrenäen-Drachenmaul, Hausmanns-Mannschild und die Zwerg-Alpenrose gehören.

Großer Beliebtheit bei den Besuchern erfreut sich besonders die "Jennerseilbahn", mit der man bis zur Nationalparkgrenze in 1.800 m Höhe gelangen kann. In Marktschellenberg kann eine Eishöhle besichtigt werden, in Berchtesgaden ist das begehbare Salzbergwerk ein Besuchermagnet.

Reisehinweise

Informationen zur Sicherheitssituation in Deutschland sind auf den Internetseiten des Bundesinnenministeriums zu finden: www.bmi.bund.de

Allgemeine Vorsichtsmaßnahmen

Die auf Reisen allgemein üblichen Vorsichtsmaßnahmen sind ausreichend.

RAUCHVERBOT: In allen öffentlichen Verkehrsmitteln (Bus, Bahn, Straßenbahn, auch Taxi) besteht Rauchverbot. Auf Flughäfen und in Bahnhöfen ist Rauchen auf ausgewiesenen Raucherbereiche beschränkt. Die einzelnen Bundesländer haben darüber hinaus unterschiedliche Rauchverbote erlassen, unter anderem für Gastronomie, Schulen, Sporthallen, Veranstaltungen, öffentliche Behörden. Die Altersgrenze für den Zigarettenerwerb ist auf 18 Jahre angehoben worden.

SPERR-NOTRUF: Deutsche können ihre Girocards, Kreditkarten, Handys und einige andere elektronische Berechtigungen über die Sperr-Notruf-Nummer ++49 116 116 (aus dem Ausland neben ++49 116 116 auch ++49 30 4050 4050 wählbar) rund um die Uhr sperren lassen. Der Anrufer wird mit den Herausgebern der jeweiligen Medien verbunden, sofern diese sich dem Sperr-Notruf angeschlossen haben. Eine Liste der angeschlossenen Herausgeber ist im Internet unter www.sperr-notruf.de zu finden.

Ebenso ist es möglich, die Online-Ausweisfunktion (elektronischer Identitätsnachweis - eID) des neuen Personalausweises unter den oben genannten Nummern sowie unter 0180 1 333 333 (Bürgerservice des Bundesinnenministeriums) sperren zu lassen.

Ausflugsland

Schweiz

Geschichte/Politik

Vom 8. bis 4. Jh. vor Chr. wanderten die Kelten, Vorfahren der Helvetier, in das Gebiet der heutigen Schweiz ein, ab 58 vor Chr. wurden deren Siedlungsgebiete (Mittel- und Westschweiz) und die der Räter (Ostschweiz) zu römischen Provinzen.

Nachdem im 5. Jh. nach Chr. auch Alemannen und Burgunder im Gebiet der heutigen Schweiz lebten, und im 6. Jh. nach Chr. ein Großteil des Gebietes von den Franken beherrscht wurde, fiel 890 der Westen an das Königreich Burgund, der übrige Landesteil an das Herzogtum Schwaben. 1231 konnte Uri von Kaiser Friedrich II (1194-1250) die Reichsunmittelbarkeit erwerben.

1291 wurde zwischen Uri, Schwyz und Unterwalden der sog. "Ewige Bund" zur Verteidigung gegen habsburgische Gebietsansprüche geschlossen. Diese "Urkantone" besiegten die Habsburger in der Schlacht am Morgarten. In den kommenden 200 Jahren erweiterte sich der Bund kontinuierlich, setzte sich gegen die Widersacher durch und löste sich 1499 vom Heiligen Römischen Reich. Das nun folgende Reformationszeitalter stand unter dem Zeichen gewaltsamer Auseinandersetzungen zwischen Protestanten und Katholiken. Die beiden bedeutenden Schweizer Reformatoren waren Johannes Calvin (1509-1564, französischsprachige Schweiz) und Huldrych Zwingli (1484-1431, Zürich, Basel und Bern). Genf wurden Zentrum des Calvinismus. Der Westfälische Friede (1648), der den 30jährigen Krieg beendete, garantierte der Schweiz volle Souveränität, der fehlende Zusammenhalt zwischen zwischen den Kantonen führte jedoch regelmäßig zu Konflikten.

1798 fiel Napoleon Bonaparte (1769-1821) in die Schweiz ein und erklärte sie zur "Helvetischen Republik". Sie erhielt die erste Verfassung nach französischem Vorbild. Die neue Konstitution von 1803 stellte die Einheit der 13 alten Kantone wieder her, zugleich kamen das Gebiet um Graubünden sowie fünf ehemalige Untertanengebiete (Aargau, Thurgau, Tessin, Waadt und St. Gallen) als Kantone hinzu. Ihre Anzahl erhöhte sich 1814 auf 22 (Genf, Wallis, Neuenburg), 1974/75 wurde der Kanton Jura nach einer regionalen Abstimmung geschaffen. Auf dem Wiener Kongress 1814/15 wurde der Schweiz Neutralität gewährt, 1848 gab sich die Schweiz eine bundesstaatliche Verfassung. Trotz Mobilmachung des Heeres im 1. Weltkrieg wurde die Neutralität der Schweiz respektiert. 1924 schloss die Schweiz eine Zollunion mit Liechtenstein. Im 2. Weltkrieg blieb das Land ebenfalls neutral, war aber großem außenpolitischem Druck seitens des Deutschen Reiches ausgesetzt.

Die Eidgenossenschaft wurde 1945 zwar kein UNO-Mitglied, beteiligte sich aber an anderen internationalen Organisationen. 1960 war sie Gründungsmitglied der EFTA, 1963 folgte der Beitritt zum Europarat und 1966 zum internationalen Zollabkommen GATT (ab 1995 Welthandelsorganisation WTO). 1992 wurde per Volksabstimmung der Beitritt zum Internationalen Währungsfond (IWF) und zur Weltbank beschlossen. Eine Mitgliedschaft in der EU lehnte die Bevölkerung in einem Referendum ab.

1998 wurden die bilateralen Verträge zwischen der Schweiz und der EU abgeschlossen. 1999 erfolgte eine Revision der Schweizer Bundesverfassung, die am 1. Januar 2000 in Kraft trat. Ebenfalls im Jahr 2000 nahm das Volk die bilateralen Verträge zwischen der Schweiz und der EU an. 2002 trat die Schweiz der UNO bei, 2005 erfolgte im Rahmen der bilateralen Abkommen mit der EU die Zustimmung des Volkes zu den Abkommen von Schengen und Dublin.

Wirtschaft

Die Schweiz hat sich, obwohl Rohstoffe fast ganz fehlen, zu einer wichtigen Industrienation entwickelt. In ihrer Industrie sind 24 Prozent aller Beschäftigen tätig. Hauptsächlich wird in der Metall- und Maschinenbranche gearbeitet. Die Spezialität: Präzisionsinstrumente. Den zweiten Platz belegt die chemisch-pharmazeutische Industrie. Als bekanntester Industriezweig gilt jedoch die Uhrenherstellung, bei der nun auch immer mehr die Mikroelektronik Bedeutung gewinnt.

Die Landwirtschaft wird sehr gepflegt. Etwa auf einem Viertel der Gesamtfläche wird angebaut, zum größten Teil Futter für das Vieh, aber auch Getreide wie Hafer, Gerste und Weizen, dazu Mais, Zuckerrüben und Kartoffeln. An den Ufern der Seen liegen zum Teil weite Rebkulturen. Im Bergland und in den Alpen spielt die Viehzucht eine große Rolle und mit ihr die Milchwirtschaft.

Der Tourismus ist seit vielen Jahrzehnten ein zuverlässiger und wichtiger Wirtschaftszweig.

Vegetation

Bis zu 600 oder 800 m findet man vor allem Laub- und Mischwald, im Tessin auch Feigen-, Mandel-, Lorbeerbäume und Zypressen sowie ausgedehnte Weinpflanzungen. Höher in den Bergen folgt bis etwa 1.200 m der Berglaubwald mit Eiche und Buche, Ahorn und Esche. Weiter oben wächst Nadelwald: Tannen, Kiefern, Fichten, Lärchen, Zirbeln. Die Waldgrenze liegt bei 1.600 bis 2.300 m. Darüber sind Legföhren und Alpenrosen verbreitet, aber auch Alpwiesen, die für die Viehzucht wichtig sind.

Tierwelt

In den Bergregionen sieht man Gämsen und Murmeltiere, Alpenhasen und Rothirsche, Auer- und Birkhühner, aber auch Bergdohlen, Steinadler und Lämmergeier. Luchse und Steinböcke, die einst hier zu Hause waren, hat man wieder eingebürgert.

Kulinarisches

Über die Schweizer Küche lässt sich Vieles und Gutes sagen - vorausgesetzt, man ist sich darüber klar, was darunter zu verstehen ist. Es gibt zwei Arten von Schweizer Küche: die angestammte und die dazugelernte. Als Bergland ist die Schweiz landwirtschaftlich nicht so gesegnet wie andere Länder. Auf den Almen weidet vor allem Vieh. Darum gibt sich die urschweizer Küche vor allem mit schlichten, aber herzhaften Fleisch- und Milchprodukten ab. Das sind kalorienreiche Suppen, Käsegerichte, Dörrfleisch und Würste. Dazu kommt eine Vielfalt an Brot, Kuchen und Desserts. Die vielen Käsesorten und auch die mannigfaltigen Würste zeigen unverwechselbaren Charakter: herb und verlässlich.

Dies also gehört zur urschweizerischen Küche - dazu aber noch manches andere. Zum Beispiel das Frühstück, wie es in manchen Bergdörfern noch heute üblich ist: Grütze oder Haferbrei, geräucherter Speck, Milchkaffee und Rösti. Die Rösti sind eine Spezialität, die erfunden wurde, um so viele Kohlehydrate und Fett in einer Pfanne zu vereinigen, wie nur möglich ist: Rohe oder angekochte Kartoffeln werden gerieben und mit gehackten Zwiebeln so lange fest in brutzelnde Butter gedrückt, bis dieser Kartoffelpfannkuchen braun ist. Die Berner Platte ist ebenfalls ein Gericht aus der guten alten Zeit: Zahlreiche Fleisch- und Wurstsorten, die mit Sauerkraut und Bohnen serviert werden. Aber die Schweiz ist ja gleichzeitig ein Land, das seit Jahrhunderten vom Tourismus lebt. Hoteliers und Restaurateure haben es daher verstanden, Rezepte aus aller Welt (vor allem aus Frankreich und Italien) zu importieren und mit Schweizerischer Sorgfalt dem heimischen Speisezettel anzupassen. Deshalb findet man überall auch eine hochklassige (und hochpreisige) Gourmet-Küche.

Die bekanntesten Schweizer Weine kommen aus dem Wallis - vor allem der weiße Fendant und der rote Dòle. Aber auch im Waadtland, am Neuenburger- und Bielersee wachsen edle Reben.

Sitten und Gebräuche

Ein vielseitiges Land wie die Schweiz bringt eine Vielfalt an Typen hervor. Dennoch haben sie bei aller Verschiedenheit eine Reihe ausgeprägter Züge gemeinsam. Zum Beispiel: die Zuverlässigkeit. "Der Schweizer Eigenschaft ist nachbarliche Freundlichkeit und in der Not Standhaftigkeit", sagte Johann Fischart schon im 16. Jahrhundert. Zum Beispiel auch: Vernunft. Ein Schweizer bewegt sich vernünftig, spricht vernünftig, handelt vernünftig. Zum Beispiel schließlich: das Selbstbewusstsein. Ein Volk, das seit Jahrhunderten mit seiner Lebensart Erfolg hat, wird selbstsicher. Gipfel der nationalen Selbstsicherheit ist die Tatsache, dass jeder Schweizer zu Hause sein Militär-Gewehr im Schrank hat.

Souvenirs

Das Schweizer Heimatwerk hat in mehreren Städten und touristischen Orten Ausstellungsräume eingerichtet. Dort wird gezeigt, was an Souvenirs interessant sein kann: hölzerne Gefäße und Bestecke, Holzschnitzereien und Spieldosen, Trachtenpuppen, Keramik, Bergkristalle und ähnliches. Ein kostbareres Souvenir ist eine original Schweizer Uhr, ein originelles eines der roten Schweizer Armeemesser, die zahllose Klingen haben und die es fast überall zu kaufen gibt.

Klimainformationen

Das Klima in der Schweiz ist auf Grund der unterschiedlichen Höhenlagen in den einzelnen Gebieten sehr unterschiedlich.

Nord- und Nordwest-Schweiz: Im Sommer ist das Klima in diesen Gebieten gemäßigt. Die durchschnittlichen Temperaturen liegen zwischen 15 bis 20°C. In den Wintermonaten fällt das Thermometer im Durchschnitt auf Temperaturen von 0°C bis -2°C.

Schweizer Alpen: Die durchschnittlichen Temperaturen im Sommer und Winter liegen unter denen der Nordschweiz. Durch die Höhenlage bedingt kann man fast das ganze Jahr über - von Ausnahmen abgesehen - mit Sonne rechnen.

Südschweiz - Tessin: Diese Gegend hat fast Mittelmeerklima. Im Sommer ist es sehr warm und sonnig, die Winter sind mild und es scheint ebenfalls sehr viel die Sonne.

Beste Reisezeit

Sommer - Mai bis September; Winter - Dezember bis März.

Vorgeschriebene Impfungen

Keine.

Empfohlene Impfungen

Keine.

Informationen zur Malaria

Malaria

Keine.

Verbreitung

Die Schweiz ist malaria-frei.

Währung

Währungseinheit

Währungseinheit: Schweizer Franken (sfr)

1 Schweizer Franken = 100 Rappen bzw. 100 Centimes.

Derzeitiger Kurs:

1 Euro = ca. 1,15 sfr

1 US-$ = ca. 0,99 sfr

Hinweise

Bei den unten aufgeführten Umrechnungskursen handelt es sich um Devisenkurse der Deutschen Bundesbank, die die Preisnotierung des Euro und des US-Dollar in der Währung des Reiselandes angibt. Mit Devisenkursen werden z.B. Rechnungen unterschiedlicher Währungen gegeneinander verrechnet. (Im Gegensatz zum Sortenkurs wird hier jedoch nicht der Wert angegeben, den man in Deutschland am Bankschalter für einen Euro oder US-Dollar erhält.)

Devisenbestimmungen/Umtausch

Einfuhr Fremdwährung: unbeschränkt

Einfuhr Landeswährung: unbeschränkt

Deklaration: Nein - jedoch: Bei Einfuhr von Beträgen im Wert von 10.000 Schweizer Franken und mehr müssen Fragen zur Person, zu Verwendungszweck und Herkunft des Geldes beantwortet werden. Bei Barmitteln in dieser Höhe wird zudem ein Eintrag in das Informationssystem der Zollverwaltung vorgenommen. Mit Kontrollen muss gerechnet werden.

Ausfuhr Fremdwährung: unbeschränkt

Ausfuhr Landeswährung: unbeschränkt

Umtauschempfehlung: im Reiseland

Umtausch: In Banken, an Flughäfen und den meisten Bahnhöfen kann man Geld wechseln. Geschäfte (u.a. die meisten Hotels, einige Restaurants und Souvenirshops) im ganzen Land akzeptieren auch den Euro. Wechselgeld erhält man in Schweizer Franken zum aktuellen Tageskurs zurück.

Internationale Kreditkarten: Ja - Die Akzeptanz von Kreditkarten ist in der Schweiz weit verbreitet.

Geldautomat: Ja - Girocard (mit Maestro- oder V-Pay-Logo) und Kreditkarten werden generell akzeptiert.

Auskunftstellen

Schweiz Tourismus
Rossmarkt 23
60311
Frankfurt/M.
Schweiz Tourismus
Postfach 16 07 54
60070 Frankfurt/M.
(00800) 100 200 31 kostenlos
(00800) 100 200 29 kostenlos
www.myswitzerland.com
info@myswitzerland.com
(kein Publikumsverkehr, nur telefonische oder schriftliche Auskünfte)

Schweiz Tourismus
Tödistrasse 7
8002
Zürich
Schweiz Tourismus
Postfach 2077
8027 Zürich/Schweiz
(044) 288 12 05
(044) 288 11 11
www.myswitzerland.com
info@myswitzerland.com
(kein Publikumsverkehr, nur telefonische oder schriftliche Auskünfte)

Handelskammer Deutschland-Schweiz
Tödistrasse 60
8002
Zürich
(0041 44) 283 61 00
(0041 1) 283 61 61
www.handelskammer-d-ch.ch
auskunft@handelskammer-d-ch.ch
Mo bis Fr 8-17.30 Uhr

Internationale Handelskammer Schweiz
(Switzerland Chamber of Commerce)
Hegibachstrasse 47
8032
Zürich
Internationale Handelskammer Schweiz
Postfach 1072
8032 Zürich/Schweiz
(0041 44) 421 34 88
(0041 44) 421 34 50
www.handelskammer-d-ch.ch
info@icc-switzerland.ch

Botschaften und Konsulate

Schweizerische Botschaft
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Schweizerisches Honrorarkonsulat
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(Besuchereingang: Swisshotel Hillmann Passage)
28195
Bremen
(0 30) 391 10 30
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(03 51) 43 83 29 91
(03 51) 43 83 29 90
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Schweizerisches Honrorarkonsulat
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duesseldorf@honrep.ch
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(076 41) 92 41 12
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Di, Mi und Fr 9-12.30 Uhr
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(0 69) 17 33 89
(0 69) 170 02 80
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fra.vertretung@eda.admin.ch
Mo bis Fr 9-12 Uhr oder nach telefon. Vereinbarung
Telefon. Auskünfte: Mo bis Do 8-12.30 Uhr, 13.30-17 Uhr, Fr 8-12.30, 13.30-15.30 Uhr

Schweizerisches Honrorarkonsulat
Flughafenstraße 1-3
Gebäude 245
22335
Hamburg
(0 40) 50 75 29 90
(0 40) 50 75 29 30
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nach telefonischer Vereinbarung
(keine Visumerteilung)

Schweizerisches Generalkonsulat
Prinzregentenstraße 20 (2. OG)
80538
München
(0 89) 28 05 79 61
(0 89) 286 62 00 (Mo bis Do 8-17, Fr 8-15 Uhr)
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mun.vertretung@eda.admin.ch
Mo bis Fr 9-12 Uhr oder nach telefon. Vereinbarung

Schweizerisches Honrorarkonsulat
c/o Stiftung Staatstheater Nürnberg
Richard-Wagner-Platz 2-10
90443
Nürnberg
(09 11) 231 25 22
(09 11) 231 35 23, 231 35 75
www.konsulat-schweiz.de
nuernberg@honrep.ch
Mo bis Fr 10-12 Uhr
(keine Visumerteilung)

Schweizerisches Generalkonsulat
Hirschstraße 22 (Eingang Neue Brücke)
70173
Stuttgart
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(07 11) 222 94 30
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stu.vertretung@eda.admin.ch
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Telefon. Auskünfte Mo bis Do 9-12.30, 13.30-16 Uhr, Fr 9-12.30, 13.30-15.30 Uhr

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Amtsbezirk: Schweiz und Liechtenstein
Konsularischer Amtsbezirk: Kantone Aargau, Appenzell-Ausserrhoden, Appenzell-Innerrhoden, Basel-Stadt, Basel-Land, Bern, Freiburg, Glarus, Graubünden, Jura, Luzern, Neuchatel, Nidwalden, Obwalden, Schaffhausen, Schwyz, St. Gallen, Solothurn, Tessin, Thurgau, Uri, Zürich, Zug sowie Fürstentum Liechtenstein. Der Leiter der Vertretung ist zugleich als Botschafter im Fürstentum Liechtenstein mit Sitz in Bern akkreditiert.

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Übergeordnete Auslandsvertretung:
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4058
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Honorarkonsul der Bundesrepublik Deutschland
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4016 Basel/Schweiz
(0041 61) 693 33 06
(0041 61) 693 33 03
basel@hk-diplo.de
Amtsbezirk: Kantone Basel-Stadt und Basel-Land
Übergeordnete Auslandsvertretung:
Botschaft Bern

Honorarkonsulat der Bundesrepublik Deutschland
Via Soave 9
6900
Lugano /Schweiz
(0041 91) 922 78 82
Amtsbezirk: Kantone Graubünden un Tessin
Übergeordnete Auslandsvertretung: Botschaft Bern

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Witikonerstraße 15
8032
Zürich /Schweiz
(0041 44) 201 72 29
(0041 44) 201 72 22
zuerich@hk-diplo.de
Amtsbezirk: Kantone Schwyz, Zürich
Übergeordnete Auslandsvertretung: Botschaft Bern

Sehenswertes

Bern

Die verträumte Hauptstadt der Schweiz ist ein städtebauliches Kleinod, wie es in Europa nur noch wenige gibt. Sieben Kilometer Laubengänge, Blumen an allen Fenstern, Brunnen und Türme, Gassen und Brücken. Dazu das Münster - ein Hauptwerk der Schweizer Spätgotik. Und im Bärengraben leben wirklich und wahrhaftig die Wappentiere der Stadt: Bären.

Zürich

"Live it. Love it" lautet der Werbeslogan von Zürich, der größten Stadt der Schweiz. Und tatsächlich, ein Stadtbesuch in der Metropole mit der weltweit höchsten Lebensqualität ist ein Genuss, den man so schnell nicht vergisst. Die schöne Stadt ist voll von alter Geschichte und jungem Leben. Gleichzeitig ist Zürich auch das bedeutendste Wirtschaftszentrum der Schweiz mit Banken und Versicherungen sowie der nach New York, London und Tokio viertwichtigsten Börse der Welt und dem weltweit größten Goldumschlagplatz.

Die herrliche Lage Zürichs am nördlichen Ende des Zürichsees und die vielen schönen Wasser- und Grünflächen sind charakteristisch. Auf kleinstem Raum bietet Zürich und seine Umgebung sanfte Hügel, ruhige Wälder, ein imposantes Alpenpanorama, faszinierende Parkanlagen und saubere Wasserflächen. Als Städte in der unmittelbaren Umgebung laden unter anderem das idyllische Baden und das musische Winterthur mit vielen interessanten Museen zu Besuchen ein.

Daneben gibt es vielfältige kulturelle Genüsse auf den Bühnen für Musik, Oper, Ballett, Musical und Theater. Das Opernhaus gilt als eine der wichtigsten Opernbühnen überhaupt. 14 Theater und eine aktive freie Theaterszene, 30 Museen, ein renommiertes Kunsthaus, viele Galerien und Auktionshäuser machen Zürich zu einem kulturell attraktiven Reiseziel. Die Stadt ist übrigens mit seinen rund 50 Kinos auch ein Mekka für Cineasten.

All diese Vorzüge sorgten dafür, dass immer mehr Touristen Zürich besuchen. Über zwei Millionen Übernachtungen werden jährlich gezählt, von denen zwei Drittel von ausländischen Gästen getätigt werden. Dazu kommen circa 25 Millionen Tagestouristen. Auch sie sorgten mit ihrem Flair dafür, das Zürich sich in den letzten Jahrzehnten zu einer Kleinstadt mit Weltformat und nahezu mediterranem Touch entwickelt hat.

Basel

Basel beherbergt die älteste Universität des Landes und ist die kunstreichste Stadt der Schweiz. Es gibt ein Historisches Museum und das Kunstmuseum enthält eine der umfangreichsten und bedeutendsten Gemäldesammlungen Europas. In der Altstadt findet man bemerkenswerte historische Bauten; am schönsten ist das Münster aus dem 9. bis 15. Jahrhundert. Noch interessanter ist der Basler Zoo, einer der besten der Welt - mit prachtvollen Anlagen und fast sensationellen Zuchterfolgen.

Lugano

Eine liebenswürdige, heitere und elegante Stadt - Jahrmarkt der Eitelkeiten während der Saison, behaglich und versponnen zu anderen Jahreszeiten. Dreierlei lohnt sich auf jeden Fall. Erstens: eine Schifffahrt, denn der verwinkelte Luganer See ist erstaunlich vielseitig. Zweitens: die Seil- und Zahnradbahnfahrten auf den Monte Generoso, den Monte Bré oder den Monte San Salvatore - der Aussicht wegen. Drittens: nach Gandria, Morcote oder in eines der anderen Fischerdörfer am See zu fahren, sich in ein "Grotto" zu setzen (das sind, trotz des Namens, keine Grotten, sondern weinüberwachsene Gartenterrassen), Fisch zu essen und kühlen Wein zu trinken.

Schaffhausen

In dem ehedem reichsfreien Städtchen am Rhein findet man alte, wohlhabende Häuser, eine mächtige Rundfestung, die Albrecht Dürer entworfen hat, ein romanisches Benediktinerkloster (das jetzt eine Reihe von Museen beherbergt) und ein stilvolles Münster. Obwohl etwas außerhalb bei Neuhausen gelegen, ist die Hauptattraktion der Stadt der Rheinfall, Mitteleuropas breitester Wasserfall. Die Höhe, 21 m, ist schwindelerregend. Den schönsten Blick hat man entweder vom Schloss Laufen - man steigt durch den Schlosspark hinunter -, oder aus dem Motorboot, das beim Schloss startet.

Stein am Rhein

Die besterhaltenste, geschlossenste mittelalterliche Kleinstadt der Schweiz: Fachwerkbauten mit reich bemalten Häuserfronten, Erkern und Türmchen. Dazu blumengeschmückte Brunnen, eine romanische Stadtkirche und ein schönes Benediktinerkloster aus dem 11. bis 16. Jahrhundert. Selbst die mittelalterliche Burg fehlt nicht: Hohenklingen, auf einem Hügel nördlich der Stadt.

Genfer See

Genf ist eine elegante und internationale Stadt um Ufer des Sees gelegen. Der beste Aussichtsplatz, um auf ihn herabzuschauen, ist der Nordturm der Kathedrale St. Pierre.

Die zweite wichtige Stadt am Genfer See ist Lausanne. Hier steht die sehr alte Kathedrale, eines der bedeutendsten gotischen Bauwerke der Schweiz. Die Corniche de Lavaux, die am östlichen Ende der Stadt beginnt, führt nach Vevey. Wer dort fährt, hat vor sich den See und das vielgerühmte Montblanc-Massiv, hinter sich die Rebhänge mit den ebenso gerühmten Weinlagen.

Vierwaldstätter See

Durch Wilhelm Tell ist uns Alles dort wohlbekannt: die Rütli-Wiese (wo - laut Schiller - ein einig Volk von Brüdern beschworen wurde) und die hohle Gasse in Küssnacht. Es gibt eine Tells-Kapelle, eine Tells-Platte und in Altdorf neben einem Telldenkmal auch ein Tellspielhaus, in dem das Freiheitsdrama in Permanenz geboten wird. Denn in Altdorf geschah die Sache mit dem Apfelschuss. Der See besteht aus lauter Fjorden, an denen man vorbei fahren kann. Landschaftlich besonders interessant ist die Axenstraße. Am Nordufer des Sees steht der Rigi, der Schweiz berühmtester Aussichtsberg. Drei Bahnen führen hinauf, und oben in 1.800 m Höhe, findet man schöne Spazierwege.

Luzern liegt am See und ist eine der schönsten Schweizer Städte: teils alt und malerisch mit winkeligen Gässchen, teils sehr modern - mit großzügigen Fußgängerzonen. Mehrere Sehenswürdigkeiten gibt es, darunter zwei berühmte überdachte Holzbrücken (darunter die älteste Europas) nebst einem Wasserturm aus dem 13. Jahrhundert, und die Fahrt auf den 2.121 m hohen Pilatus - der Aussicht wegen: hinauf mit der Schwebebahn, zurück mit der Zahnradbahn.

Jura-Seen

Schön ist eine Fahrt auf den drei Jura-Seen (Murten-, Neuenburger- und Bieler See), die durch Kanäle raffiniert verbunden sind. Die See-Reise ist allerdings zeitraubend in ihrer Beschaulichkeit - und am Ufer sind das vornehme Neuchatel, das mittelalterliche Murten und das hübsche Biel.

Oberengadiner Seen

Sie liegen in einer Reihe: St. Moritzer See, Champferer, Silvaplaner und Silser See - teils still, teils belebt, sehr stimmungsvoll und von zahllosen Wanderwegen umgeben. Das Schönste an St. Moritz ist das Bewusstsein, dass hier beständig viele reiche und feine Leute anzutreffen sind, die sich fast so normal benehmen wie andere Menschen auch.

Matterhorn

Das Matterhorn ist so prominent, dass es sich zu seinen Füßen den störenden Autobetrieb verbittet: In Täsch endet die Straße. Nach Zermatt, dem Hauptort am Ende des Tals, fahren nur noch elektrische Schmalspurbahnen. Weiter, zum Matterhorn und in die anliegenden Berge, kommt man ohne Anstrengung: Es gibt rund 30 Bahnen und Lifte. Eine der schönsten Fahrten führt - per Zahnradbahn - auf den Felskamm über den Gornergletscher.

Eiger, Mönch, Jungfrau

Drei berühmte Berge sind es, die beisammen stehen: Eiger, Mönch und Jungfrau, die einen imposanten Anblick geben. Die Talstationen für eine Bahnfahrt auf die Kleine Scheidegg, den höchsten Bahnhof Europas, sind Grindelwald oder Lauterbrunnen. Von der Kleinen Scheidegg erreicht man mit einer Zahnradbahn sehr bequem das Jungfraujoch in 3.454 m Höhe. Von den einzelnen Bahnhöfen der Jungfraubahn aus kommt man zum Eigergletscher, zur Eigerwand und zum Eismeer in der Eigersüdwand. Auf dem Jungfraujoch schließlich findet man einen ganzen glazialen Unterhaltungspark: Sommerskimöglichkeiten, Schlittenfahrten mit Polarhunden, Skulpturen und Gänge im Eis und einen kompletten Eislaufplatz im Innern des Gletschers.

Reisehinweise

Zurzeit liegt kein Reisehinweis vor.

Bitte beachten Sie auch den Abschnitt "Allgemeine Vorsichtsmaßnahmen".

Allgemeine Vorsichtsmaßnahmen

KRIMINALITÄT: Im Allgemeinen ist die Kriminalitätsrate in der Schweiz sehr gering. In den Stadtzentren, an Bahnhöfen, auf Flughäfen und in öffentlichen Verkehrsmitteln kommt es allerdings in letzter Zeit vermehrt zu Kleinkriminalität in Form von Taschendiebstählen und Trickbetrug. Es sollten die üblichen Vorsichtsmaßnahmen gegen Kleinkriminalität getroffen und auf die Sicherheitshinweise der lokalen Polizei geachtet werden. Bei Reisen in Nachtzügen droht ebenfalls die Gefahr von Gelegenheitsdiebstählen. Deshalb sollte unbedingt auf verschlossene Zugabteile geachtet werden. Eine Verwicklung in Drogendelikte aller Art sollte vermieden werden.

RAUCHVERBOT: In der gesamten Schweiz ist das Rauchen in den meisten Restaurants und Bars sowie auch in geschlossenen öffentlichen Räumen, wie Kinos, Einkaufszentren oder Schulen, und Arbeitsräumen verboten. Es sind jedoch Ausnahmen möglich. So können gastronomische Einrichtungen mit einer Größe von weniger als 80 qm als Raucherlokale zugelassen werden. In größeren Lokalen können auch spezielle Raucherräume, sog. "Fumoirs", eingerichtet werden. 15 der 20 Schweizer Kantone haben jedoch schärfere Regelungen.

SPERR-NOTRUF: Deutsche können ihre Girocards, Kreditkarten, Handys und einige andere elektronische Berechtigungen über die Sperr-Notruf-Nummer ++49 116 116 (aus dem Ausland neben ++49 116 116 auch ++49 30 4050 4050 wählbar) rund um die Uhr sperren lassen. Der Anrufer wird mit den Herausgebern der jeweiligen Medien verbunden, sofern diese sich dem Sperr-Notruf angeschlossen haben. Eine Liste der angeschlossenen Herausgeber ist im Internet unter www.sperr-notruf.de zu finden.

Ebenso ist es möglich, die Online-Ausweisfunktion (elektronischer Identitätsnachweis - eID) des neuen Personalausweises unter den oben genannten Nummern sowie unter 0180 1 333 333 (Bürgerservice des Bundesinnenministeriums) sperren zu lassen.

Einreise für Deutsche

Visumfrei für 90 Tage innerhalb von 6 Monaten. Notwendig sind: Gültiger Reisepass oder Personalausweis sowie ausreichende Geldmittel.

Landesdaten

Lage

Die Schweiz grenzt im Westen an Frankreich, im Norden an die Bundesrepublik Deutschland, im Osten an Liechtenstein und an Österreich und im Süden an Italien.

Fläche: 41.284 km².

Verwaltungsstruktur: 20 Kantone und 6 Halbkantone.

Einwohner

Bevölkerung: ca. 7.96 Millionen

Städte:

Bern (Hauptstadt) ca. 123.800

Zürich ca. 371.600

Genf ca. 187.300

Basel ca. 167.500

Lausanne ca. 127.000

Winterthur ca. 101.000

Luzern ca. 77.200

St. Gallen ca. 72.900

Sprache

Es gibt vier Landessprachen: Deutsch, Französisch, Italienisch, Rätoromanisch.

Zeitverschiebung

Mitteleuropäische Zeit (MEZ) mit europäischer Sommerzeit (kein Zeitunterschied).

Telefon/Post

Telefon

Die Vorwahl für Ferngespräche von Deutschland und Österreich in die Schweiz ist 0041, die Vorwahl aus der Schweiz nach Deutschland 0049 und nach Österreich 0043. Die örtliche Vorwahl muss auch bei kommunalen Gesprächen immer mitgewählt werden. In der Schweiz sind Telefonkarten üblich, es gibt aber auch Münzapparate. Man bekommt die Karten bei der Post, an Kiosken und in vielen Geschäften.

NOTRUFNUMMERN: Polizei 117; Unfallrettung 144 oder über die Polizei; Feuerwehr 118; aus dem Mobilfunknetz 112.

Mobilfunk

Netztechnik: GSM 900/1800.

Derzeit gibt es Roamingverträge mit Anbietern in der Schweiz von E-Plus, O2, Telekom Deutschland und Vodafone.

Internet

Länderkürzel: .ch

Feiertage

Im Jahr 2018:

1. Januar (Neujahr)

30. März (Karfreitag)

2. April (Ostermontag)

10. Mai (Christi Himmelfahrt)

21. Mai (Pfingstmontag)

1. August (Tag der Eidgenossenschaft, Nationalfeiertag)

25. und 26. Dezember (Weihnachten)

Kantonal gibt es noch weitere Feiertage (halbtags oder ganztags frei). Am weitesten verbreitet sind:

2. Januar (Berchtoldstag)

6. Januar (Heilige Drei Könige)

1. Mai (Tag der Arbeit)

31. Mai (Fronleichnam)

15. August (Mariä Himmelfahrt)

1. November (Allerheiligen)

8. Dezember (Mariä Empfängnis)

26. Dezember (Stephanstag)

Die Hauptferienzeit geht von Anfang Juli bis Mitte August. Geschäftsleute sind häufig in der Februarferienwoche verreist

und daher bei unangemeldeten Besuchen nicht anzutreffen.

Öffnungszeiten

Geschäfte: Mo bis Fr 9-18.30 Uhr, Sa 8-17 Uhr; in den größeren Städten sind Geschäfte Mo bis Fr durchgehend 9-19/20 Uhr, samstags 9-17 Uhr geöffnet.

Banken: Mo bis Fr 9-16/18 Uhr.

Büros und Behörden: Mo bis Fr 8-12 Uhr, 14-17 Uhr (fast überall gleitende Arbeitszeit).

Post: Mo bis Fr 8-12, 14-17 Uhr, Sa häufig 8.30-11/12 Uhr.

Kleidung

Normale mitteleuropäische Kleidung. Reist man in die Berge, sollte man auf jeden Fall zu jeder Jahreszeit zusätzlich warme Kleidung mitführen.

Ausführliche Einreisebestimmungen

Ausführliche Einreisebestimmungen finden Sie hier.

Liechtenstein - Währung:

Offizielle Währung in Liechtenstein ist der Schweizer Franken (CHF), Euro werden an den meisten Orten akzeptiert.

Schweiz - Währung:

Bitte beachten Sie, dass in der Schweiz die Schweizer Franken (CHF) alleiniges Zahlungsmittel sind.

Hinweise zu den Ausflügen:

Alle Ausflüge und Führungen finden in deutscher Sprache statt, soweit nichts anderes angegeben ist.

Bitte beachten Sie, dass sich die angegebene Reihenfolge der Ausflüge ändern kann.

Reisedokumente Personal- oder Reisepass für deutsche Staatsbürger:

Für diese Reise benötigen deutsche Staatsbürger einen gültigen  Personalausweis oder Reisepass. Ohne gültige Ausweisdokumente kann die Reise nicht angetreten werden.

Bitte beachten Sie, dass seit dem 26. Juni 2012 jedes Kind, welches ins Ausland reist, unabhängig vom Alter ein eigenes Reisedokument benötigt. Eintragungen im Reisepass der Eltern werden nicht mehr anerkannt. Bitte beantragen Sie das notwendige Reisedokument bei den zuständigen Behörden.

Einen Link zu den ausführlichen Einreisebestimmungen für deutsche Staatsbürger finden Sie am Ende der Seite.

Einreisebestimmungen für nicht-deutsche Staatsbürger:

Falls Personen ohne deutsche bzw. mit nicht ausschließlich deutscher Staatsbürgerschaft mitreisen, beachten Sie bitte, dass in diesem Fall andere bzw. gesonderte Einreisebestimmungen für Ihr gewähltes Reiseland gelten können.

Hierüber geben die jeweiligen Auslandsvertretungen bzw. zuständigen Konsulate entsprechend Auskunft. Wir empfehlen Ihnen dringend, sich schon vor der Buchung einer Reise über Ihre Einreisebestimmungen zu informieren. Bitte erkundigen Sie sich dabei auch über mögliche Bearbeitungszeiten für ggf. benötigte Visa, um eine rechtzeitige Bearbeitung vor Abreise zu gewährleisten.
Sollten Sie in diesem Zusammenhang Fragen haben, helfen wir Ihnen gerne weiter. Bitte kontaktieren Sie uns unter unserer kostenfreien Service-Hotline.

Absagefrist durch den Reiseveranstalter sz-reisen:

Falls die Mindesteilnehmerzahl für Ihren Reisetermin nicht erreicht werden sollte, behält sich sz-reisen vor, bis spätestens 5 Wochen vor Reiseantritt (bei Tagesfahrten bis zu 2 Wochen) die Reise abzusagen bzw. vom Reisevertrag zurückzutreten. Weitere Informationen hierzu in den Allgemeinen Geschäftsbedingungen unter §7 Absatz 7.1.

Impfungen:

Über Infektions- und Impfschutz sowie andere Prophylaxemaßnahmen für Ihr Wunschreiseziel sollten Sie sich rechtzeitig informieren und ggf. ärztlicher Rat, z.B. zu Thrombose und anderen Gesundheitsrisiken einholen. Wir verweisen dabei auf allgemeine Informationen, insbesondere bei den Gesundheitsämtern, reisemedizinisch erfahrenen Ärzten, Tropenmedizinern, reisemedizinischen Informationsdiensten oder der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung.
Bei Fragen kontaktieren Sie uns gern unter unserer Service-Hotline.

Hinweise für Menschen mit eingeschränkter Mobilität:

Um alle Besichtigungen, Spaziergänge und Ausflüge in vollem Umfang miterleben zu können, sollten Sie „gut zu Fuß“ sein. Oft sind Sehenswürdigkeiten in den Reiseländern leider nicht barrierefrei. Auch so manch ein Hotel ist noch nicht auf Rollatoren oder weitergehende Mobilitätsbeschränkungen eingestellt. Daher sind unsere Reisen insbesondere für schwer gehbehinderte Gäste sowie für Gäste im Rollstuhl oder mit starker Sehbehinderung leider ungeeignet.

Je nach Umfang Ihrer Mobilitätseinschränkung und individuellem Programm der Reise können wir gern vorab für Sie prüfen, ob eine Teilnahme möglich ist – so dass Sie auch mit Behinderungen/ Einschränkungen auf Ihre Kosten kommen.
Bitte fragen Sie uns vor der Buchung, ob diese Reise für Sie geeignet ist. Wir beraten Sie gern unter unserer kostenlosen Service-Hotline.

Zahlung & Reiserücktritt:

Informationen zur Zahlung und zum Reiserücktritt: siehe Allgemeine Geschäftsbedingungen SZ-Reisen GmbH, § 2. + 5. + 7. + 8.

Reisedaten

Reise/Reiseziel:
Drei Länder – ein Hochgenuss!
Veranstalter:
SZ-Reisen GmbH, Ostra-Allee 20, 01067 Dresden
Mindestteilnehmerzahl:
25
Ungefähre Gruppengröße:
30
  • auf/zu

    Zustiegsorte:

    • ( Transferregionen)
  • auf/zu

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Reiseversicherung

Wir empfehlen Ihnen den sofortigen Abschluss einer Reiserücktrittsversicherung (Reiserücktritt und Reiseabbruch), sowie bei Auslandsreisen eine zusätzliche private Auslandskrankenversicherung.

Wir helfen Ihnen dabei, den optimalen Versicherungsschutz für Sie zu finden. Lesen Sie das Produktinformationsblatt und wählen Sie die gewünschte Versicherung aus.
Wir werden Sie vor der Buchung zu den Konditionen beraten.
Hier finden Sie vorab eine aktuelle Tarifübersicht.

Die Versicherungskosten sind abhängig vom Reisepreis pro Person. Bei Versicherungskosten über 200 € pro Person müssen Reisekunden seit Februar 2018 den gewünschten Reiseschutz direkt bei der ERV buchen. Nach Abschluss der Reisebuchung können Sie hier Ihre Versicherung hinzubuchen.

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