Australien: Traumzeit auf dem fünften Kontinent

Melbourne, Sydney, Ayers Rock, Great Barrier Reef und Queensland

Känguru, c: Tourism Australia, Greg Snell

Die "Traumzeit" ist ein zentraler Begriff in der Mythologie der australischen Ureinwohner und beschreibt den ewigen Schöpfungsprozess in einer raum- und zeitlosen Welt. Und obwohl Ihre Reise auf den fünften Kontinent zeitlich und räumlich begrenzt ist, versprechen auch wir Ihnen nicht weniger als eine Traumzeit. Mit dem Osten des Kontinents entdecken Sie den Großteil des bewohnten Australiens, denn im westlichen Teil des Landesinneren dominieren unwirtliche Steppen und Wüsten das Bild. 

Selbstverständlich gehört aber die Fahrt zum "Uluru", dem Ayers Rock und Heiligen Berg der Aboriginees zu Ihrer Reiseroute und auch eine Übernachtung im Outback wird nicht fehlen.

Das moderne Australien erleben Sie bei Ihren mehrtägigen Aufenthalten in Melbourne, Sydney und Cairns, wo ein Bad am Bondi Beach, ein Trip nach Chinatown, eine Hafenrundfahrt oder ein Besuch des Ausgehviertels Kings Cross nur vier der vielen Highlights bilden. 

Die faszinierende Unterwasserwelt des Great Barrier Reef vor Cairns präsentiert sich Ihnen vom Halb-U-Boot aus in ihrer ganzen Pracht. Mutige nehmen den Schnorchel und tauchen selbst hinab. Auf einer Regenwaldsafari und bei der Beobachtung von Känguruhs, Koala-Bären, Krokodilen und anderen Wildtieren erleben Sie die faszinierende und von vielen endemischen Arten geprägte Tier- und Pflanzenwelt des Landes.

Und über die prächtige Küstenstraße Great Ocean Road führt der Weg Sie zu den berühmten "12 Aposteln" - trutzigen Felsbrocken, die der erosiven Kraft des Meeres trotzen.

Freuen Sie sich auf eine Reise, von der Sie noch Ihr Leben lang träumen werden. Und so gesehen ist sie dann doch raum- und zeitlos!

  • Hafenrundfahrt und Besuch Opernhaus in Sydney 
  • Sonnenuntergangstour am Ayers Rock mit Sekt
  • Wooroonooran Regenwald Safari
  • Melbourne mit Ausflug zur Great Ocean Road und den 12 Aposteln

Programm

1. Tag: Abflug nach Dubai

Ihre Reise beginnt mit dem bequemen Transfer von Ihrer Haustür zum Flughafen nach Prag. Mit Emirates fliegen Sie nach Dubai. Sie werden zu Ihrem 4*-Hotel gebracht, wo Sie übernachten.

2. Tag: Stadtrundfahrt altes und neues Dubai und Weiterflug nach Melbourne

Im Hotel genießen Sie entspannt Ihr Frühstück und haben etwas Freizeit, bevor Sie gegen Mittag zur Stadtrundfahrt altes und neues Dubai aufbrechen. Dabei sehen Sie u.a. den Gold- und Gewürzsouk und fahren mit einem typischen Wassertaxi, dem Abra. Neben einem Fotostopp am Burj Al Arab und dem Atlantishotel steht auch ein Halt am Burj Khalifa auf dem Programm (Auffahrt nicht inkludiert, bitte mit Buchung reservieren).

Anschließend fahren Sie zum Restaurant Barjeel, am Dubai Creek gelegen (2018) bzw. zu einem traditionellen Restaurant im Bastakiya-Viertel (2019). Hier sind Sie zu einem traditionellen Abendessen eingeladen (Getränke exklusive).

Nach dem Abendessen geht es dann direkt zum Flughafen. Mit Emirates fliegen Sie nach Melbourne.

3. Tag: Ankunft in Melbourne

Am Abend kommen Sie in Melbourne an. Nach Erledigung der Einreiseformalitäten werden Sie zu Ihrem Hotel gebracht, wo Sie für 2 Nächte wohnen.

4. Tag: Great Ocean Road – 12 Apostel

Sie verlassen Melbourne und nehmen sich Zeit für die atemberaubende Natur Australiens.

Bei einem Ausflug entlang der Great Ocean Road sehen Sie die abwechslungsreiche Umgebung an einer der weltweit schönsten Küstenstraßen. Erleben Sie das wilde Meer, goldene Sandstrände, verschlafene Städtchen, gigantische Klippen und üppige Wälder. Im Informationszentrum haben Sie die Chance die Region und ihre Produkte besser kennen zu lernen. Und natürlich ist auch für das leibliche Wohl bei einem Mittagessen gesorgt.

Besonders sehenswert auf Ihrer Tour sind die bis zu 60 Meter hohen, im Meer stehenden Felsen aus Kalkstein. Die Formation mit dem Namen "12 Apostel" ist eines der bekanntesten Ziele an der Südküste und unterliegt durch natürliche Erosionsprozesse ständigen Veränderungen. Im richtigen Licht scheinen die Felsen fast zu leuchten und ziehen dabei jeden Besucher in den Bann. 

Sie übernachten erneut in Melbourne.

5. Tag: halbtägige Stadtrundfahrt Melbourne – Inlandsflug nach Sydney

Die Hauptstadt von Victoria ist kultureller Mittelpunkt der Region und bekannt für die schönen Dinge im Leben – Mode, Essen, Unterhaltung und Sport. Entdecken Sie die architektonische Vielfalt Melbournes während einer Rundfahrt. Diese führt Sie vorbei an Town Hall, St. Paul's Kathedrale, dem Princess und dem Regent Theater sowie dem Federation Square.

Sicher bleibt noch etwas Freizeit um den weitläufigen Fitzroy Garden oder den quirligen Victoria Market auf eigene Faust zu erleben bevor Sie am Nachmittag zum Flughafen fahren.

Ihr Flug bringt Sie von Melbourne aus direkt nach Sydney. Die Metropole an der Ostküste Australiens ist die wohl bekannteste Stadt des Landes und heißt Sie am Abend willkommen.

Sie übernachten 4x in Sydney.

6. Tag: halbtägige Stadtrundfahrt Sydney – Führung Opernhaus – Freizeit

Nach Ihrer gestrigen Ankunft lernen Sie heute die größte Stadt des Landes kennen. Der geschäftige Charakter des dynamischen Sydneys erfüllt all Ihre Wünsche - egal ob Sie Unterhaltung, Erlebnis oder Erholung suchen. Entdecken Sie Sydneys einzigartige Mischung aus Shopping- und Erholungsmöglichkeiten sowie die Vielfalt an kulinarischen Angeboten in einer der attraktivsten Stadtumgebungen der Welt. Sydneys funkelnder Hafen ist ein Juwel im Herzen der Stadt. Er wird umrandet von goldenen Stränden und Buschlandschaften und ist das Zuhause einer der berühmtesten Brücken der Welt.

Sie unternehmen eine Stadtrundfahrt und kommen vorbei am berühmten Opernhaus, der Harbour Bridge, Chinatown, Darling Harbour, Kings Cross und Watson Bay. Relaxen Sie bei einem kurzen Aufenthalt am Bondi Beach, bevor Sie zu Ihrem Hotel gebracht werden.

Später nehmen Sie an einer Führung durch das bekannte Opernhaus teil. Dieses ist eines der Wahrzeichen Sydneys und wurde mit mehr als einer Million extra aus Schweden importierter weißer Keramikfliesen verkleidet. Es gilt als das architektonische, aber nicht unumstrittene Meisterwerk des dänischen Architekten Jørn Oberg Utzon.

Hinweis: der Opernbesuch kann auch an Tag 8 erfolgen

Anschließend haben Sie Freizeit zum Entspannen oder für eigene Erkundungen der Hafenstadt. 

7. Tag: Blue Mountains und Featherdale Wildlife Park

Auf Ihrem Reiseprogramm steht ein ganztägiger Ausflug in die Blue Mountains. Auf dem Weg in die Blauen Berge halten Sie zunächst am Featherdale Wildlife Park. Hier erleben Sie einige der bekanntesten Tiere Australiens in ihrem natürlichen Umfeld, darunter Koalas, Kängurus, Wallabies und sogar ein mehr als 4,5 Meter langes Salzwasserkrokodil.

Anschließend stehen die Blue Mountains auf der Tagesordnung. Sie sind bekannt für spektakuläre Felsformationen, tiefe Schluchten, Wasserfälle und zahlreiche Aussichtspunkte. Mit etwas Glück können hier auch einheimische Tiere, darunter zahlreiche Vögel beobachtet werden. Bei Ihrem Besuch erfahren Sie hautnah, wie die Region zu ihrem Namen gekommen ist und genießen den betörenden Duft nach Eukalyptus, der hier in der Luft liegt.

Katoomba ist der Hauptort der Blue Mountains und besonders bekannt als Ausgangspunkt für Besuche bei den "Three Sisters", beeindruckenden Felsnadeln, die an drei Schwestern erinnern. Aber auch der Ort selbst bietet mit seinen vielen Gallerien, Cafes, Antiquitätenläden und charmanten Geschäften reichlich Interessantes für einen Bummel.

8. Tag: Hafenrundfahrt Sydney – Freizeit 

Am Vormittag unternehmen Sie eine Hafenrundfahrt durch Sydneys bekannten Hafen. Halten Sie Ihren Fotoapparat bereit, es bieten sich nämlich spektakuläre Blicke u.a. auf die bekannte Hafenbrücke, das Opernhaus sowie die zahlreichen luxuriösen Wohnhäuser entlang des Wassers. Während der Schifffahrt können Sie an Bord Tee, Kaffee und eine Auswahl an Gebäck genießen (Selbstbedienung).

Anschließend besuchen Sie eine Opal-Präsentation. Hier wird Ihnen viel Wissenswertes zu diesem häufig farbenprächtig schillernden Stein vermittelt. Und wenn Sie möchten, können Sie auch ein Schmuckstück als Souvenir erwerben.

Hinweis: die Opal-Präsentation kann auch am Tag 6 erfolgen.

Der Rest des Tages steht Ihnen für eigene Erkundungen zur freien Verfügung.

9. Tag: Inlandsflug nach Ayers Rock - Sonnenuntergang am Uluru

Von Sydney aus fliegen Sie heute zum Ayers Rock.

Anschließend besuchen Sie den Uluru-Kata Tjuta Nationalpark, wo sich die 36 roten, gigantischen Felsdome der Olgas befinden. Hier unternehmen Sie einen geführten Spaziergang durch die Schlucht Walpa Gorge, mit ihren hoch aufragenden roten Wänden. Dabei werden Sie mit Geschichten zur Entstehung der Felsdome unterhalten.

Hinweis: der Besuch des Uluru-Kata Tjuta Nationalparks kann auch am 10. Tag erfolgen.

Nun steht Ihnen ein weiterer Reisehöhepunkt bevor. Sie erleben den spektakulären Sonnenuntergang im Outback mit Blick auf den Ayers Rock. Seien Sie Zeuge, wenn die untergehende Sonne die Felsen in ein spektakuläres Meer aus Farben tauchen. Das Spektrum reicht von dunklem Blau bis zu feurigen Orange- und Rottönen. Dazu genießen Sie ein Glas Sekt.

Sie übernachten im Outback.

10. Tag: Sonnenaufgang Ayers Rock - Aboriginee Kulturzentrum – Fahrt nach Alice Springs

Heute heißt es zeitig aufstehen! Spätestens wenn die ersten Strahlen der aufgehenden Sonne den Uluru in ständig ändernde Farben tauchen, werden auch Sie vom Bann dieses heiligen Berges erfasst sein. Auf Ihrer Tour um den Ayers Rock sehen Sie Felsmalereien, Wasserlöcher und hören Geschichten, welche sich die Aboriginals über diese beeindruckende Region erzählen.

Anschließend besuchen Sie das Kulturzentrum der Aboriginals. Hier genießen Sie Ihr Frühstück bei einem atemberaubenden Blick auf den Uluru und erfahren außerdem viel Wissenswertes über die Kultur der australischen Ureinwohner.   

Über Curtin Springs sowie Erldunda und später über den bekannten Stuart Highway führt Sie Ihre Reise durch das Outback bis nach Alice Springs, wo Sie übernachten.

11. Tag: Stadtrundfahrt Alice Springs - Flug nach Cairns

Am Vormittag widmen Sie sich Alice Springs. Gerne wird Ihnen Ihr Driverguide davon berichten, wie sich Alice Springs über die Jahre von einer einfachen Telegrafenstation zu einer modernen, lebhaften Stadt entwickelt hat, die mit zahlreichen Geschäften und Hotels einen angenehmen Aufenthalt ermöglicht. 

Sie schauen sich das Besucherzentrum der bekannten fliegenden Ärzte an. Seitdem diese in den späten 70iger Jahren den Dienst aufnahmen, sind sie zu einer der bekanntesten Touristenattraktionen in Zentralaustralien geworden, nicht zuletzt dank der gleichnamigen Fernsehserie. Die Ärzte versorgen die weniger besiedelten, weit entfernten Gebiete ärztlich. Heutzutage gibt es 21 Basen, welche 7.150.000 Quadratkilometer abdecken. 

Später besuchen Sie das wohl größte Klassenzimmer der Welt, die Alice Springs School of the Air. Bereits 1951 begann der Unterricht, der einzigartig für Australien ist und es auch Kindern in entlegenen Gebieten ermöglichte am Unterricht - fernmündlich - teil zu nehmen. 

Und natürlich darf auch ein Stopp im alten Telegrafenamt nicht fehlen. Es wurde 1872 eingerichtet, um Nachrichten zwischen Darwin und Adelaide zu übermitteln. 

Von Alice Springs aus fliegen Sie nun in Richtung Cairns, wo Sie Ihr Hotel für die nächsten 5 Nächte beziehen.

12. Tag: Ganztagesausflug in den Regenwald nach Kuranda

Von Cairns brechen Sie zu einem Ganztagesausflug nach Kuranda auf. Erleben Sie eine entspannte Fahrt in authentischen roten Holzwagen durch atemberaubende Landschaften. Sie sehen dichten Regenwald, pittureske Wasserfälle und enge Schluchten im durch die UNESCO ins Weltkulturerbe aufgenommenen Barron Gorge Nationalpark. Per Bahn geht es in 1,5 Stunden von der Freshwater Station nach Kuranda. 

Das nächste Highlight ist die Fahrt mit der Regenwald-Seilbahn von Kuranda nach Caravonica. Über eine Entfernung von 7,5 Kilometern gleiten Sie in Gondeln, welche Platz für bis zu sechs Personen bieten, nur wenige Meter über den tropischen Regenwald. Die Bahn hält unterwegs zwei Mal. An der Red Peak Station erklären Ranger den tropischen Regenwald und an der Barron Falls Station gibt es Aussichtspunkte, von denen man einen schönen Blick in die Schlucht Barron Gorge werfen kann. An beiden Stopps haben Sie Freizeit.

Zum Abschluss des Tages lernen Sie mehr über die Aboriginals im Tjapukai Aboriginee Kulturpark. Tauchen Sie ein in diese fremde Kultur mit authentischer Musik, Tanz und Geschichten. Lernen Sie Didgeridoo spielen oder Boomerang-Werfen - ein unterhaltsames Abenteuer. 

Sie übernachten erneut in Cairns. 

13. Tag: Ganztägiger Katamarausflug zum Great Barrier Reef

Ein weiterer ganz besonderer Reisehöhepunkt wartet heute auf Sie, Ihre Katamaranfahrt zum Great Barrier Reef. Sie segeln mit dem luxuriösen 32 Meter langen Katamaran "Ocean Spirit" nach Michaelmas Cay. Das Sand-Inselchen ist von einem spektakulären Korallen-Riff umgeben und Heimat zahlreicher Wasservögel. Vom Strand aus kann jeder, egal ob Anfänger oder Profi, in Ruhe zum Schnorcheln starten und entsprechend eigener Vorstellungen die maritime Fauna und Flora selbstständig erkunden. Tauchen Sie ein in eine Wunderwelt unter Wasser und erhalten Sie einen Einblick in das Leben in einem der schönsten Korallenriffe der Welt. Die Schnorchelausrüstung wird Ihnen zur Verfügung gestellt. 

Sie haben auch die Möglichkeit, an einer Korallenrifftour im Halb-U-Boot teilzunehmen. Dabei sitzen Sie rund einen Meter unter der Wasseroberfläche und können durch die großen Fenster den gleichen Blick genießen, wie Taucher - nur ohne sich dabei nass zu machen!

Und auch für das leibliche Wohl ist gesorgt, sodass Sie einen rundum entspannten Tag auf See genießen.

14. Tag: Ganztägiger Ausflug Wooroonooran Regenwald-Safari

Ein anstrengender aber auch sehr beeindruckender Tag vervollständigt Ihre Cairns-Experience. Sie gehen auf eine ganztägige Regenwaldsafari im 24 Kilometer südlich von Cairns gelegenen Wooroonooran Nationalpark. Dort finden Sie einen der üppigsten und ältesten Regenwald der Erde. Diese Region mit ihrer unübertroffenen Schönheit weist außerdem die beiden höchsten Berge Queenslands auf, sowie unzählige Flüsse, Wasserfälle und Schwimmstellen. 

Ablauf 2018:

Sie werden vom Hotel in Cairns abgeholt und besuchen zunächst die Josephine Falls. Diese Badestelle liegt am Fuß des höchsten Berges von Queensland, dem Mt. Bartle Frere (1.622 Meter). Eine Serie von Wasserfällen fließt in die großen Pools, umgeben von massiven Felsblöcken. Ein kurzer Wanderweg (ca. 1/2 Stunde) führt zu den Wasserfällen inmitten des tropischen Regenwaldes, die zu einem Bad einladen. Ganz Mutigen bietet sich die Gelegenheit, eine natürliche Felsenrutsche auszuprobieren.

Ihr nächster Stopp ist in den Eubenangee Wetlands. Hierbei handelt es sich um eines der bedeutendsten Feuchtgebiete zwischen Cairns und Ingham, in denen rund 190 verschiedene Vogelarten leben, ein Paradies nicht nur für Ornithologen.

Nach dem Mittagessen besuchen Sie Babinda Boulders. An einem Flusslauf liegen dort malerisch große Felsbrocken und selbst bei hohen Temperaturen im Sommer, lädt das Wasser noch zu einem angenehm kühlen Bad ein.

Zum Abschluss des Ausfluges besteigen Sie ein Boot und nehmen an einem abenteuerlichen Ausflug zur Krokodilbeobachtung teil.

Der Tag endet für Sie mit dem Transfer zurück zum Hotel in Cairns. 

Ablauf 2019:

Sie werden vom Hotel in Cairns abgeholt und fahren zunächst zum Lake Barrine. Genießen Sie hier zunächst frisch gebackene Scones und einen Tee, bevor Sie sich auf eine 45-Minütige Bootstour auf dem Kratersee Lake Barrine begeben.

Anschließend besuchen Sie den Wooroonooran-Nationalpark, der 79.500 ha Regenwald umfasst. Über 500 verschiedene Baumarten kommen hier ebenso vor, wie das kleine Rattenkänguru.

Nach dem Mittagessen besuchen Sie den Curtain Fig Tree, einen der größten Bäume im tropischen Nord-Queensland und eine der bekanntesten Attraktionen im Atherton Tableland.

Der Tag endet für Sie mit dem Transfer zurück zum Hotel in Cairns. 

 

15. Tag: Captain Cook Highway - Schifffahrt Daintree River - Port Douglas - Freizeit in Cairns

Über den spektakulären Captain Cook Highway, der Cairns mit dem Daintree Nationalpark verbindet, geht es heute für Sie in nördlicher Richtung. Die Straße windet sich einerseits entlang der Küste und wird andererseits durch tropischen Regenwald begrenzt, sodass sich immer wieder unglaubliche Blicke ergeben.

Ziel des Ausfluges ist zunächst der südliche Teil des Daintree Nationalpark, Mossman Gorge. Hier schauen Sie sich das Besucherzentrum an.

Anschließend erleben Sie während einer Schiffstour den Daintree River. Dabei haben Sie die Gelegenheit Krokodile in ihrem natürlichen Umfeld zu beobachten und erfahren viele interessante Fakten über den Regenwald, der den Fluss umgibt. 

Am frühen Nachmittag erreichen Sie erneut Ihr Hotel in Cairns und haben ein bisschen Freizeit, bevor Sie zu Ihrer Sonnenuntergangs-Kreuzfahrt abgeholt werden. Genießen Sie einen Glas Sekt und wunderschöne Blicke auf Wasserstraßen, Mangroven und Berge im magischen Licht der Abendsonne. 

Ihr Abschiedsabendessen wird Ihnen in Dundee´s Restaurant serviert, direkt an der Hafenpromenade gelegen. Lassen Sie sich verwöhnen von typisch australischer Gastfreundschaft! 

16. Tag: Flug Cairns - Sydney - Dubai

Am Morgen haben Sie je nach Flugzeit noch ein wenig Freizeit in Cairns, bevor Sie zum Flughafen gebracht werden. Von hier aus startet Ihr Flug via Sydney nach Dubai.

17. Tag: Flug Dubai - Prag - Heimreise

Nach Ihrer Ankunft in Dubai fliegen Sie weiter nach Prag. Vom Flughafen geht es per Transfer zurück nach Hause. Eine schöne Reise geht für Sie zu Ende.

 

Hinweis: Flugzeitenänderungen vorbehalten!

ab 5999 
AU-ME01 Buchungsanfrage

Beförderung

  • Transfer ab/an Haustür
  • Flug mit Emirates nach Dubai und weiter von Dubai nach Melbourne und zurück von Cairns via Brisbane und Dubai
  • Flug von Melbourne nach Sydney, von Sydney nach Ayers Rock, von Alice Springs nach Cairns
  • Alle Flüge in der Economy Class
  • Transfers Flughafen – Hotel – Flughafen
  • Fahrt im Kleinbus während der Rundreise

Hotels & Verpflegung 

  • 1 Übernachtung im 4*-Hotel in Dubai
  • 2 Übernachtungen im 3*-Hotel in Melbourne
  • 4 Übernachtungen im 3*-Hotel in Sydney
  • 1 Übernachtung im 3*-Hotel in Yulara
  • 1 Übernachtung im 4*-Hotel in Alice Springs
  • 5 Übernachtungen im 3*-Hotel in Cairns
  • 14 x Frühstück
  • 3 x Mittagessen
  • 2 x Abendessen

Ausflüge & Besichtigungen

  • Ausflüge: Great Ocean Road, Blue Mountains, Olgas, Kuranda, Wooroonooran-Regenwaldsafari, Daintree/Mossmann
  • Stadtrundfahrten/-gänge: in Dubai, Melbourne, Sydney, Alice Springs
  • Orientierungsfahrt: Cairns
  • Aufenthalt: am Bondi Beach in Sydney
  • Sonnenunter- und -aufgangstour am Ayers Rock
  • Hafenrundfahrt in Sydney
  • Historische Eisenbahnfahrt von Cairns nach Kuranda
  • Seilbahnfahrt mit der "Skyrail Rainforest Cableway" durch den Regenwald nach Kuranda
  • Katamaranausflug zum Great Barrier Reef
  • Schifffahrten: Krokodilbeobachtung und Daintree River
  • Sonnenuntergangskreuzfahrt in Cairns
  • Eintritte: Twelve Apostles Marine Nationalpark, Oper in Sydney, Featherdale Wildlife Park, School of Air, Royal Flying Doctors Service, Telegraphenstation in Alice Springs, Uluru-Kata-Tjuta-Nationalpark, Tjapukai Aboriginal Culture Park, Mossman Gorge Nationalpark

Zusätzlich inklusive

  • Aktuelle Steuern & Sicherheitsgebühren
  • 1 Glas Sekt am Ayers Rock
  • 1 Begrüßungsgetränk bei der Sonnenuntergangs-Kreuzfahrt
  • Umweltgebühr Great Barrier Reef
  • Visabeschaffung für Australien
  • 1 Reisetaschenbuch pro Buchung
  • Örtliche Reiseleitung: 2.-8. und 12.-16. Tag
  • Örtlicher Driver Guide: 9.–11. Tag
  • SZ-Reisebegleitung

Zielland

Australien

Einreise für Deutsche

Visum notwendig, dazu ein mindestens für die Dauer des Aufenthalts gültiger Reisepass. Ausstellung als elektronische Einreisegenehmigung ETA ist über die meisten Reisebüros und Fluggesellschaften möglich.

Landesdaten

Lage

Australien - der kleinste Kontinent der Welt - liegt auf der südlichen Halbkugel, südöstlich des asiatischen Kontinents.

Fläche: 7.692.030 km² (einschließlich Tasmanien und den vorgelagerten Inseln).

Außenbesitzungen:

Norfolk Insel: Fläche 34,6 km², ca. 2.600 Einwohner, Hauptort Kingston.

Christmas-Island/Weihnachtsinsel: Fläche 135 km², ca. 1.500 Einwohner, Hauptort The Settlement.

Cocos- bzw. Keeling-Inseln: Fläche 14,2 km², 620 Einwohner, Hauptort West Island.

Coral Sea Islands Territory: verstreut über eine Fläche von ca. 1 Million km², Landanteil nur wenige km².

Verwaltungsstruktur: 6 Bundesstaaten (New South Wales, Queensland, South Australia, Tasmania, Victoria, Western Australia) und 2 Territorien (Australian Capital Territory, Northern Territory).

Einwohner

Bevölkerung: ca. 24 Millionen

Städte:

Canberra (Hauptstadt) ca. 400.000

Sydney ca. 4,8 Millionen

Melbourne ca. 4,5 Millionen

Brisbane ca. 2,3 Millionen

Perth ca. 1,9 Millionen

Adelaide ca. 1,3 Millionen

Gold Coast ca. 570.000

Newcastle ca. 439.000

Wollongong ca. 296.000

Hobart ca. 222.400

Außenbesitzungen:

Norfolk Insel: ca. 1.800, Hauptort Kingston

Christmas-Island/ Weihnachtsinsel: ca. 1.800, Hauptort The Settlement

Cocos- bzw. Keeling-Inseln: ca. 544, Hauptort West Island

Sprache

Die Landessprache Australiens ist Englisch.

Zeitverschiebung

Australien hat drei Zeitzonen. Abgesehen von Western Australia, Queensland und dem Northern Territory hat Australien von Oktober/November bis Ende März Sommerzeit (Uhren werden 1 Stunde vorgestellt).

WESTERN STANDARD TIME (in Westaustralien) Mitteleuropäische Zeit (MEZ) +7 Stunden.

Während der europäischen Sommerzeit (SZ) +6 Stunden; keine australische Sommerzeit;

CENTRAL STANDARD TIME in Südaustralien und Northern Territory MEZ +8 1/2 Stunden.

Während der europäischen SZ +7 1/2 Stunden, während der australischen SZ +9 1/2 Stunden, gilt nicht für Northern Territory;

EASTERN STANDARD TIME (in New South Wales, Queensland, Tasmanien, Victoria und im Australian Capital Territory) MEZ +9 Stunden. Während der europäischen SZ +8 Stunden; während der australischen SZ, nicht in Queensland, +10 Stunden.

Stromspannung

220/240 Volt Wechselstrom, 50 Hertz.

Dreipolige Flachstecker sind üblich; es wird deswegen empfohlen, auf jeden Fall einen passenden Adapter mitzunehmen.

Telefon/Post

Post

Briefmarken sind nicht nur in Postämtern, sondern auch in vielen Hotels und Motels sowie in einigen Geschäften erhältlich.

Telefon

Von Deutschland, Österreich und der Schweiz nach Australien wählt man 0061 (Norfolkinsel 006723). Bei Gesprächen von Australien nach Übersee wählt man zunächst die internationale Vorwahl (0011), dann die Ländernummer (Deutschland 49, Österreich 43, Schweiz 41), dann die Vorwahl der Stadt ohne die erste Null und anschließend die Teilnehmernummer. Öffentliche Telefonzellen sind oft auch für Telefon- und Kreditkarten eingerichtet. Telefonkarten sind in einigen Geschäften und Kiosken erhältlich.

NOTRUFNUMMERN: Polizei, Unfallrettung und Feuerwehr 000.

Mobilfunk

Netztechnik: GSM 900/1800, 3G 850.

Derzeit gibt es Roamingverträge mit Anbietern in Australien von Telekom Deutschland, E-Plus, 02 und Vodafone.

Außerhalb größerer Städte und abseits von wichtigen Verkehrsachsen ist das Mobilfunknetz kaum ausgebaut.

Internet

Länderkürzel: .au

Neben Internetcafés bieten auch viele Hotels, Herbergen und Bibliotheken einen Internetzugang an.

Feiertage

Feiertage 2018:

1. Januar (Neujahr)

26. Januar (Australien-Tag)

30. März (Karfreitag)

31. März (Ostersamstag)

2. April (Ostermontag)

25. April (Anzac-Tag)

11. Juni (Geburtstag der Königin, zweiter Montag im Juni; in Western Australia Ende September/Anfang Oktober)

6. August (Bank Holiday)

1. Oktober (Tag der Arbeit)

25. Dezember (Weihnachten)

26. Dezember (Boxing Day)

Außerdem gibt es noch zahlreiche Feiertage in den einzelnen Bundesstaaten.

Die Hauptferienzeit geht von Mitte Dezember bis Ende Januar. In dieser Zeit sollten Geschäftstermine bestätigt werden.

Öffnungszeiten

Geschäfte: Mo bis Fr 9-17.30 Uhr, Sa 9-13 Uhr (an einem Wochentag bis 21 Uhr, unterschiedliche Regelungen in den einzelnen Bundesstaaten; mehrere Kaufhäuser haben auch an allen Wochentagen geöffnet);

Büros: Mo bis Fr 9-17 Uhr;

Banken: Mo bis Do 9.30-16 Uhr, Fr 9.30-17 Uhr;

Post: Mo bis Fr 9-17 Uhr, in den Großstädten haben viele Postämter auch am Samstagvormittag geöffnet.

Kleidung

Bereist man den Norden Australiens (Darwin) genügt das ganze Jahr über leichte, atmungsaktive Sommerkleidung. Leichte Wollsachen werden nur ganz selten abends benötigt, aber man sollte auf jeden Fall Regenbekleidung einpacken. Für das Gebiet um Brisbane und Sydney ist für die Wintermonate leichte Wollkleidung oder ein leichter Mantel notwendig. Im Sommer braucht man auch unbedingt Regenschutz. Im Gebiet um Canberra, Melbourne und Hobart ist für die Herbst- und Wintermonate ebenfalls warme Kleidung erforderlich. Reisenden, die sich in Südaustralien - Adelaide - aufhalten, wird empfohlen, für die Sommerabende auch leichte Wollsachen und für den Winter warme Kleidung und Mantel/Jacke mitzunehmen. Für Perth wird im Winter etwas wärmere Kleidung sowie ein leichter Mantel benötigt, außerdem sollte man Regenbekleidung einpacken. Im Allgemeinen gilt: Für das Landesinnere (Outback) sollte man gutes Schuhwerk haben sowie ausreichend Sonnenschutz (auch Kopfbedeckung). Für das Great Barrier Reef sollte man an Turnschuhe mit guten Gummisohlen denken, denn die Korallen sind sehr scharf und können schwere Verletzungen herbeiführen.

Geschichte/Politik

Der englische Kapitän James Cook gilt als Entdecker Australiens. Mit der Errichtung einer Strafkolonie im Jahr 1788 begann die koloniale Geschichte des Landes. Erst 1901 wurde Australien ein föderativer, souveräner Bundesstaat. Die englischen Siedler trafen auf die Ureinwohner Australiens, die Aborigines, die durch ihre natürliche Lebensweise in dem überwiegend ariden Klima überleben konnten. Im Zuge der Besiedlung wurden die Aborigines verfolgt und viele von ihnen ermordet. Als Teil des britischen Empires nahm Australien am Burenkrieg und an den beiden Weltkriegen teil.

Wirtschaft

Australien hat einen der höchsten Lebensstandards der Welt. Die bedeutendsten Wirtschaftszweige sind die Landwirtschaft und der Bergbau. Das größte wirtschaftliche Problem des Landes ist, dass es vorwiegend Primärprodukte wie Wolle, Weizen, Rindfleisch und Mineralien ausführt, Fertigungserzeugnisse jedoch eingeführt werden müssen. Der Aufbau einer produzierenden Industrie wird daher vorangetrieben. Auch der Tourismus soll ausgebaut werden und somit der negativen Handelsbilanz entgegenwirken.

Religion

Die Mehrheit der Bevölkerung bezeichnet sich selbst zwar als Christen, doch die meisten praktizieren ihren Glauben nicht aktiv. Die größten christlichen Glaubensgemeinschaften bilden die römisch-katholische Kirche und die anglikanische Kirche (jeweils etwa 26 Prozent) sowie andere christliche Konfessionen. Neben orthodoxen Gemeinden der östlichen Kirchen bestehen jüdische, buddhistische und islamische Gemeinden.

Vegetation

Australien verfügt über eine eigene, sehr ausgeprägte Vegetation, die teilweise nur hier anzutreffen ist. Die Pflanzenwelt wird in drei Vegetationshauptzonen eingeteilt. Die tropische Zone mit überwiegend Laubbäumen, zum Teil in Form von Regenwäldern, die gemäßigte Zone mit Busch- und Waldlandschaften aus Hartlaubgehölzen und Savannenwäldern sowie die Trockenzone mit Savannen, Steppen und Grasflächen. Weite Landstriche sind jedoch praktisch vegetationslos. In Australien sind über 500 Akazienarten heimisch. Die Blüte der gelb blühenden australischen Akazie ist zur Nationalblume ernannt worden und erscheint auch auf dem offiziellen Landeswappen.

Tierwelt

Man geht davon aus, dass in Australien bis zu 300.000 verschiedene Tierarten existieren, von denen bislang nur etwa 100.000 wissenschaftlich erforscht und beschrieben wurden. Die australische Tierwelt ist einzigartig, zahlreiche Tierarten kommen ausschließlich in Australien vor und dokumentieren so die lange Isolierung des Kontinents von anderen Landmassen. Darunter sind beispielsweise die Beuteltiere (Känguruh, Koala, Beuteldachs), der Australische Ameisenigel und das Schnabeltier. Zu den in Australien lebenden Reptilien gehören zwei Krokodilarten und über 100 Arten von Giftschlangen. Die Gewässer haben eine große Vielfalt unterschiedlichster Fischarten und Meeressäugetiere aufzuweisen, darunter einige Walarten und Seehunde. Außergewöhnlich artenreich ist auch die australische Vogelwelt mit Emus, Laubenvögeln und Kakadus, Zaunkönigen, Lerchen und Schwalben sowie Seevögeln wie Möwen, Seeschwalben, Tölpeln, Albatrossen und Pinguinen.

Kulinarisches

Vor allem Einflüsse aus Asien und der Mittelmeerregion haben die australische Küche geprägt. In den Küstenregionen dominieren Fisch und Meeresfrüchte von geräucherter Forelle bis zu Felsen-Austern die Küche. Geräuchert, gegrillt mit roten Paprikaschoten und Olivenöl, gebraten mit Zitronenbuttersauce oder nach asiatischem Vorbild roh in dünnen Scheibchen mit Kokos-Chilli-Dressing angemacht, kommt der Fisch auf den Tisch.

Warrigal, Spinat in Haferkruste, ist eine exotische Gemüsespezialität. Känguruh- (es gibt genug davon, das Fleisch ist mager und schmeckt nach Wild) und Büffelfleisch komplettieren das Wild-Angebot. Zum Nachtisch sollte man "Macadamia-Nut" und "Wattle-Seed" Eiscreme, "Lamington" (einen Schichtkuchen mit Kokos-Dip) oder "Pavlova" (eine Art Meringue) versuchen.

Die internationale Küche erlangt vor allem in den Städten einen immer größeren Anteil. Die Preise sind überaus günstig und durch die Sitte des BYO (bring your own) kann man alkoholische Getränke in ein Lokal mitnehmen, was das Ausgehen noch einmal verbilligt.

Im zwei Autostunden nördlich Sydneys gelegenen Hunter Valley reifen Weine von internationaler Reputation, die unbedingt empfohlen werden können.

Sitten und Gebräuche

Australier aller Gesellschaftsschichten legen großen Wert auf ungezwungene Umgangsformen. Auf Kritik an vermeintlichen Unzulänglichkeiten des Landes reagieren Australier empfindlich, besser ist es, diese zu vermeiden.

Souvenirs

Man kann aus Australien mehr mitbringen als den Kuschelkoala oder das -känguruh. Interessant sind Schaffellprodukte, Buschhemden, Ölmäntel oder Surfbekleidung. Auch die Kunst der Aborigines, wie Malereien, Schnitzereien, Bumerangs o.ä., sind beliebte Reiseandenken. In den Museen- und Galerienshops ist für jeden ein Souvenir zu finden.

Klimainformationen

Die Klimaverhältnisse in Australien sind sehr unterschiedlich. Ein Drittel des Gebiets liegt in der tropischen Zone, zwei Drittel in der gemäßigten Zone. Im größten Teil Australiens ähnelt das Klima dem Südfrankreichs oder Italiens.

Die Jahreszeiten sind denen der nördlichen Halbkugel entgegengesetzt. Frühling ist von September bis November, Sommer von Dezember bis Februar. Der Herbst beginnt üblicherweise im März und der Winter im Juni.

Entsprechend der Nord-Süd-Ausdehnung und der Größe des Landes sind die Jahreszeiten sehr unterschiedlich.

NÖRDLICHSTER TEIL, GEBIET UM DARWIN: Man kann zwei Jahreszeiten ausmachen. Das Klima ist tropisch, mit einer Regenzeit von November bis April, während der man mit hohen Temperaturen und einer hohen Luftfeuchtigkeit rechnen sollte. Die Trockenzeit geht von April bis Oktober, wobei Juli der kühlste Monat ist. Die üblicherweise gemessenen Tagestemperaturen liegen zwischen 20 und 30°C.

GEBIET UM ALICE SPRINGS: Von April bis Oktober ist es tagsüber warm und nachts recht kalt (das Thermometer kann bis auf 6°C sinken). In den Sommermonaten von Dezember bis März, liegen die durchschnittlichen Temperaturen zwischen 20 und 37°C. Gelegentliche Regenfälle treten zwischen November und März auf.

Diese Gegend Australiens sollte man am besten in den Monaten von Mai bis September bereisen.

WESTAUSTRALIEN - PERTH: Das Klima dieser Gegend reicht von tropisch im Norden bis subtropisch im Süden. Perth hat ganzjährig ein angenehmes Klima. Der kälteste Monat ist üblicherweise der Juli mit durchschnittlichen Temperaturen von 13°C.

GEBIET UM ADELAIDE: Das Klima dieser Gegend ist gemäßigt und warm. Es gibt lange, trocken-heiße Sommer und kurze milde Winter. Während des kältesten Monats, dem Juli, liegen die Tiefsttemperaturen bei etwa 7°C.

GEBIET UM MELBOURNE: In dieser Gegend sind vor allem der Frühling und Herbst angenehm. Es treten während diesen Jahreszeiten zwar gelegentliche Regenschauer auf, jedoch sind die Tage meist sonnig. Die Sommertemperaturen liegen zwischen 24 und 30°C, während der Wintermonate liegen die Tiefsttemperaturen bei 13°C.

GEBIET UM CANBERRA: Man beobachtet in diesem Gebiet starke Unterschiede zwischen Sommer und Winter. Während der Sommermonate, von Dezember bis Februar, liegen die Tagestemperaturen bei 27°C, abends kühlt es dann stark ab. Von Juni bis August kommt es in den Nächten sogar hin und wieder zu Frost. Tagsüber steigt dann das Thermometer auf bis zu 12°C.

GEBIET UM SYDNEY: Das Klima um Sydney ist subtropisch. Während der meisten Tage ist die durchschnittliche Temperatur 23°C, im Winter liegen die Tiefsttemperaturen bei 10°C. Die Monate Januar bis März sind meist sehr warm, und es wird eine hohe Luftfeuchtigkeit gemessen. Gelegentlich treten schwere Regenfälle auf.

GEBIET UM BRISBANE UND ENTLANG DEM GREAT BARRIER REEF: Brisbane hat subtropisches Klima; auch die Wintermonate von Juni bis August sind angenehm warm. Von Dezember bis Februar ist es warm bis heiß mit hoher Luftfeuchtigkeit. Am Great Barrier Reef ist die mildeste und angenehmste Zeit vom späten April bis September/Oktober. Die Temperaturen liegen dann zwischen 23 und 29°C, Niederschläge sind selten. Regenzeit ist in den Monaten von Januar bis März. Während der Regenzeit kommt es oft zu heftigen Regenfällen, und die Luftfeuchtigkeit ist hoch. Die Temperaturen, die dann gemessen werden, liegen im Durchschnitt zwischen 28 und 31°C.

HOBART/TASMANIEN: Die Gegend hat ein angenehmes Klima. Die Sommertemperaturen liegen zwischen 14 und 25°C, im Winter zwischen 5 und 16°C, wobei im Juli und August in Höhen über 1.000 m mit Schneefall zu rechnen ist.

Beste Reisezeit

Der australische Winter ist für Reisende, die europäische Klimaverhältnisse gewohnt sind, sehr angenehm (in Australien ist dann Nebensaison). Die beste Zeit, um das Outback zu erkunden, ist der Zeitraum von April bis Oktober.

Vorgeschriebene Impfungen

Keine.

Empfohlene Impfungen

Keine.

Informationen zur Malaria

Malaria

Keine.

Verbreitung

Australien ist malaria-frei.

Ärztliche Hilfe

MELBOURNE: Dr. Sam Birman, Suite 11, 45 Collins Street,, Melbourne, Tel. (03) 96 50 43 93.

SYDNEY:Dr. G. Fulde (spricht deutsch), 23 Hardy Str., Dover Heights,, Sydney, Tel. (02) 93 71 83 28.

Währung

Währungseinheit

Währungseinheit: Australischer Dollar ($A)

1 Australischer Dollar = 100 Cents.

Derzeitiger Kurs:

1 Euro = ca. 1,57 $A

1 US-$ = ca. 1,35 $A

Hinweise

Bei den unten aufgeführten Umrechnungskursen handelt es sich um Devisenkurse der Deutschen Bundesbank, die die Preisnotierung des Euro und des US-Dollar in der Währung des Reiselandes angibt. Mit Devisenkursen werden z.B. Rechnungen unterschiedlicher Währungen gegeneinander verrechnet. (Im Gegensatz zum Sortenkurs wird hier jedoch nicht der Wert angegeben, den man in Deutschland am Bankschalter für einen Euro oder US-Dollar erhält.)

Devisenbestimmungen/Umtausch

Einfuhr Fremdwährung: unbeschränkt

Einfuhr Landeswährung: unbeschränkt

Deklaration: Ja - bei Beträgen über 10.000 $A (Landeswährung oder Devisen) Meldung gegenüber dem Australian Transaction Reports and Analysis Centre (AUSTRAC).

Ausfuhr Fremdwährung: unbeschränkt

Ausfuhr Landeswährung: unbeschränkt

Internationale Kreditkarten: Ja - Visa und Mastercard werden von vielen Hotels und Autovermietern sowie von zahlreichen Geschäften akzeptiert. Diners Club und American Express sind weniger verbreitet, werden aber zum Teil auch akzeptiert.

Geldautomat: Ja - Bargeldabhebung ist mit Kreditkarten und auch mit der Girocard (mit Maestro-Logo) möglich. Reisende sollten sich vor Abreise bei ihrer Hausbank über eventuelle Beschränkungen bei der Bargeldbeschaffung mit der Girocard informieren.

Reiseschecks: Ja - in $A oder Euro. Für Umtausch von Reiseschecks in Euro werden in der Regel hohe Gebühren verlangt. Bitte beachten: Grundsätzlich ist die Akzeptanz von Reiseschecks weltweit rückläufig.

Auskunftstellen

In Deutschland

Weitere Auskunftsstellen australischer Bundesstaaten:

Destination NSW
Level 6, Australia Centre
Strand
London WC2B 4LG
+44 20 7240 6690
+44 20 7438 4644 / 4643
www.tourism.nsw.gov.au
lisa.eyre@dnsw.com.au

Northern Territory Tourist Commission
Neue Mainzer Straße 22
60311
Frankfurt/Main
(069) 27 40 06 40
(069) 27 40 06 18
www.australias-northern-territory.de
info@australiasoutback.de

Tourism Queensland
c/o Global Spot GmbH
Oberbrunnerstr. 4
81475
München
(0 89) 759 69 88 10
(0 89) 759 69 88 69
www.queensland.de
germany@tq.com.au

South Australia Tourism Commission
Lieb Management Beteiligungs GmbH
Bavariaring 38
80336
München
(089) 689 06 38 39
(089) 689 06 38 18
www.southaustralia.com
christine@lieb-management.de

Tourism Tasmania
c/o Tourism Australia
Neue Mainzer Straße 22
60311
Frankfurt/Main
(069) 27 40 06 40
(069) 27 40 06 44
karen.wissing@tourism.tas.gov.au

Visit Victoria
Neue Mainzer Straße 22
60311
Frankfurt/Main
(069) 27 40 06 40
(069) 27 40 06 77
tvic.frankfurt@tvic.australia.com

Tourism Western Australia
c/o The Conjoint Marketing Group GmbH
Fraunhoferstr. 8 / Level 3
82152
Planegg
(0 89) 219 096 520
(089) 219 096 513
www.westernaustralia.net
rhett.logo@westernaustralia.com

Tourism Australia
Darling Park, Tower 2, Level 18
201 Sussex Street
Sydney NSW 2000/Australien
Tourism Australia
GPO Box 2721
Sydney NSW 1006/Australien
(0061 2) 93 61 13 88
(0061 2) 93 60 11 11
www.atc.australia.com
corpaffairs@tourism.australia.com

Deutsch-Australische Industrie- und Handelskammer
(German-Australian Chamber of Industry and Commerce)
Level 6, 8 Spring Street
Sydney NSW 2000/Australien
(0061 2) 82 96 04 11
(0061 2) 82 96 04 00
www.germany.org.au
info@germany.org.au
Mo bis Fr 9-17 Uhr

Deutsch-Australische Industrie- und Handelskammer
Zweigstelle Melbourne
(German-Australian Chamber of Industry and Commerce Melbourne Office)
Level 1, 480 Punt Road
South Yarra VIC 3141/Australien
(0061 3) 98 20 24 14
(0061 3) 98 64 68 20
gccmel@germany.org.au

Australian Chamber of Commerce and Industry (ACCI)
Commerce House
Level 3, 24 Brisbane Avenue
Barton ACT 2600
Australian Chamber of Commerce and Industry (ACCI)
P.O.Box 6005
Kingston ACT 2604/Australien
(0061 2) 62 73 32 86
(0061 2) 62 73 23 11
www.atc.australia.com
info@acci.asn.au

Australisches Fremdenverkehrsamt
Tourism Australia
Neue Mainzer Straße 22
60311
Frankfurt/M.
(0 69) 27 40 06 40
(0 69) 27 40 06 22, 27 40 06 55
www.australia.com

Botschaften und Konsulate

Australische Botschaft
Department of Immigration and Citizenship
Wallstraße 76-79
10179
Berlin
Botschaft (0 30) 880 08 82 10
(0 30) 880 08 80 automat. Ansagedienst mit Verweisungen auf Visa-Abteilungen
www.australian-embassy.de
info.berlin@dfat.gov.au
Botschaft Mo bis Fr 8.30-17 Uhr, Sprechzeit Visa-Abt.: Mo bis Fr 9-11 Uhr (telefonische Anfragen Mo bis Fr 10-13 Uhr)
Geschäftsbereich Visa-Abt.: Bundesrepublik Deutschland, Österreich, Schweiz
(auch Dänemark, Estland, Finnland, Island, Italien, Lettland, Liechtenstein, Litauen, Malta, Niederlande, Norwegen, Polen und Schweden)

Australisches Generalkonsulat - Austrade
(Australische Handelskommission)
Main Tower, 28. Stockwerk
Neue Mainzer Straße 52-58
60311
Frankfurt/M.
(0 69) 90 55 81 19
(0 69) 90 55 80
frankfurt.consulate@austrade.gov.au
Mo bis Do 9-16.30 Uhr, Fr 9-16 Uhr
(keine Visumerteilung, keine Einwanderungsfragen)
Austrade: Deutschland, Österreich, Schweiz
Geschäftsbereich Konsularabt.: Baden-Württemberg, Hessen, Nordrhein-Westfahlen, Rheinland-Pfalz, Saarland

Embassy of the Federal Republic of Germany
119 Empire Circuit, Yarralumla
Canberra ACT 2600/Australien
(0061 2) 62 70 19 51
(0061 2) 62 70 19 11
www.germanembassy-canberra.com
Amtsbezirk: Australien, Nauru, Papua-Neuguinea, Salomonen und Vanuatu.
Konsularischer Amtsbezirk: Das Gebiet der australischen Bundeshauptstadt (Australian Capital Territory - ACT) Der Leiter der Vertretung ist zugleich als Botschafter in Nauru, Papua-Neuguinea, Salomonen und Vanuatu mit Sitz in Canberra akkreditiert.

Honorary Consul of the Federal Republic of Germany
Suite 809, 147 Pirie Street
Adelaide SA 5000
Honorary Consul of the Federal Republic of Germany
P.O. Box 90, Rundle Mall
Adelaide SA 5000/Australien
(0061 8) 824 06 82
(0061 8) 824 06 82
adelaide@hk-diplo.de
Amtsbezirk: Bundesstaat Südaustralien
Übergeordnete Auslandsvertretung: Generalkonsulat Sydney

Honorary Consul of the Federal Republic of Germany
32/10 Eagle Street
Brisbane QLD 4000/Australien
(0061 7) 32 21 73 35
(0061 7) 32 21 78 19
brisbane@hk-diplo.de
Amtsbezirk: Southern Queensland
Übergeordnete Auslandsvertretung: Generalkonsulat Sydney

Honorary Consul of the Federal Republic of Germany
Shop 11 The Conservatory, 12 Lake Street
Cairns QLD 4870/Australien
(0061 7) 40 41 53 66
(0061 7) 40 41 53 44
cairns@hk-diplo.de
Amtsbezirk: Northern Queensland
Übergeordnete Auslandsvertretung: Generalkonsulat Sydney

Honorary Consul of the Federal Republic of Germany
51 A Smith Street
Darwin NT 0800
Honorary Consul of the Federal Republic of Germany
GPO Box 1767
Darwin NT 0801/Australien
(0061 8) 89 42 21 50
(0061 8) 89 81 20 10
darwin@hk-diplo.de
Amtsbezirk: Gebiet des Northern Territory
Übergeordnete Auslandsvertretung: Generalkonsulat Sydney

Honorary Consul of the Federal Republic of Germany
Level 2, 179 Murray St (RACT House)
Hobart TAS 7000/Australien
(0061 3) 62 31 03 52
(0061 3) 62 35 51 12
hobart@hk-diplo.de; germany@consulhobart.com
Amtsbezirk: Tasmanien
Übergeordnete Auslandsvertetung: Generalkonsulat Sydney

Honorary Consulate General of the Federal Republic of Germany
118 Queen Street
Level 4
Suite 8
Melbourne VIC 3000/Australien
(0061 3) 96 42 84 82
(0061 3) 96 42 80 88
info@melbourne.diplo.de
Amtsbezirk: Bundesstaat Victoria
Übergeordnete Auslandsvertretung: Generalkonsulat Sydney

Honorary Consul of the Federal Republic of Germany
1133 Hay Street
West Perth
Perth WA 6005/Australien
(0061 8) 93 21 19 60
(0061 8) 93 21 29 26
perth@hk-diplo.de
Amtsbezirk: Bundesstaat Westaustralien
Übergeordnete Auslandsvertetung: Generalkonsulat Sydney

Consulate General of the Federal Republic of Germany
Level 17, 100 William St
Woolloomooloo
Sydney NSW 2011/Australien
(0061 2) 83 02 49 40
(0061 2) 83 02 49 00
Amtsbezirk: Bundesstaaten New South Wales, Queensland
Konsularischer Amtsbezirk: Bundesstaaten New South Wales, Südaustralien, Queensland, Northern Territory, Westaustralien und Tasmanien sowie Nauru, Papua-Neuguinea, Salomonen und Vanuatu. Das Generalkonsulat nimmt alle Rechts- und Konsularaufgaben für Australien sowie Papua-Neuguinea, Nauru, Salomonen und Vanuatu wahr. Ausnahme: das Gebiet der australischen Bundeshauptstadt (Australian Capital Territory - ACT).

Ärztliche Hilfe

MELBOURNE: Dr. Sam Birman, Suite 11, 45 Collins Street,, Melbourne, Tel. (03) 96 50 43 93.

SYDNEY:Dr. G. Fulde (spricht deutsch), 23 Hardy Str., Dover Heights,, Sydney, Tel. (02) 93 71 83 28.

Sehenswertes

Canberra

Canberra, die achtgrößte Stadt des Landes, ist Australiens Hauptstadt und Sitz der Regierung und des Parlaments. Die Stadt, deren Name vom Aborigine-Begriff für "Versammlungsort bzw. Treffpunkt" abgeleitet wurde, gehört keinem Bundesstaat an, sondern liegt im Australian Capital Territory (ACT), auf einer Hochebene, etwa 600 Meter über dem Meeresspiegel. Mit ihrer Lage rund 150 Kilometer von der australischen Ostküste entfernt, ist sie die einzige größere Stadt Australiens, die sich nicht in Küstennähe befindet.

Die Retortenstadt vom Reißbrett verdankt ihre Gründung der Rivalität von Sydney und Melbourne bei der Wahl des australischen Regierungssitzes. Da sich die Gründerväter der Nation nicht auf eine der beiden Metropolen einigen konnten, fanden sie mit der Errichtung einer neuen Stadt eine Kompromisslösung. Wenn der Name auch von den Ureinwohnern des Landes entlehnt wurde, blieb der "Versammlungsort" zunächst nur Weißen vorbehalten. 1.700 Aborigines wurden beim Bau von Canberra vertrieben. Die Bauarbeiten begannen im Jahr 1913, den Status als Hauptstadt erhielt Canberra am 9. Mai 1927.

Mit dem Entwurf wurde der amerikanische Landschaftsarchitekt Walter Burley Griffin betraut, der Canberra als weitläufige Gartenstadt angelegt. Dementsprechend breitet sich die Stadt über eine weite Fläche aus - die Siedlungsfläche ist etwa so groß wie die von Berlin. Beim Konzept wurde eine Mischung aus Dreiecken, Karrees und konzentrischen Kreisen gewählt. Als Kernstück entwarf Griffin ein Dreieck mit dem Parlamentsgebäude an der Spitze und einem künstlichen See, dem Ginninderra-See, als Mittelpunkt. Bis zum Zweiten Weltkrieg blieb die Stadt ein eher bescheidenes Städtchen, das eher ländlich als urban geprägt war. Nach dem Krieg setzte jedoch ein starkes Bevölkerungswachstum ein. Von 1961 bis 1981 stieg die Einwohnerzahl von circa 59.000 auf 228.000 an.

Canberra wird gerne als "Beamtenstadt" bezeichnet und bekommt häufig das Etikett "langweilig" angeheftet. Und tatsächlich kann Canberra nicht mit den Metropolen dieser Welt konkurrieren. Sie ist aber gut als eine Zwischenstation auf der Route von Sydney nach Melbourne geeignet. Die Stadt hat andere Vorzüge. Ihre Einwohner schätzen die hohe Lebensqualität - das angenehme Klima, die ausgedehnten Parkflächen und besonders die Nähe zur Natur, inmitten eines prächtigen Buschlandes. Im Sommer laden die Seen zum Baden, im Winter sind die schneebedeckten Snowy Mountains nahe genug für Tagesausflüge zum Skifahren. Die weitläufigen, naturbelassenen Flächen wurden im Canberra-Naturpark zusammengeschlossen, was Canberra den Spitznamen "Busch-Hauptstadt" eingebracht hat.

Für einen Überblick über Canberra ist der Capital Hill im Regierungsviertel und im Osten der Mount Pleasant (663 Meter) zu empfehlen, von dessen Gipfel man bis zu den Snowy Mountains im Süden gucken kann. Sehenswert sind unter anderem das alte und neue Parlament, letzteres ein spektakuläres Gebäude, das 1988 eröffnet wurde. Für den Bau wurde die Kuppe eines Hügels abgetragen, das Gebäude als neue Kuppe angelegt und mit einem Rasendach versehen auf dem die Bürger der Stadt nun spazieren gehen können. Weitere Sehenswürdigkeiten sind der 1980 fertig gestellte Telstra Tower auf dem Black Mountain, das 1858 erbaute Blundell's Farmhouse, das eines der ältesten Gebäude der Stadt ist, die Australian National Gallery sowie das National Aquarium und der Botanische Garten. Rund 15 Kilometer nördlich vom Zentrum entfernt befindet sich das National Dinosaur Museum mit der größten prähistorischen Sammlung der südlichen Hemisphäre.

Von seiner Schokoladenseite zeigt sich Canberra jährlich beim farbenprächtigen "Floriade Festival", das von Mitte September bis Mitte Oktober stattfindet. Für Weinliebhaber gibt es zahlreiche Winzereien in der Canberra-Region, die höchstens 40 Minuten vom Stadtzentrum entfernt, rund um den hübschen Lake George, liegen. Die Golfplätze in der Nähe der City sind ausgezeichnet.

Sydney

Sydney ist zwar nicht die Hauptstadt Australiens, dafür aber die größte und die kosmopolitischste Stadt des Landes. "Sydney or the bush" charakterisiert treffend das Selbstwertgefühl der in Sydney lebenden Menschen. Für sie gibt es nur die Stadt, alles andere drumherum ist Wildnis. Klingt das auch etwas snobistisch, so hat Sydney doch tatsächlich viele Vorzüge. Eine der großartigsten Hafenlandschaften der Welt, die schönen Stränden an der 60 Kilometer langen Küstenlinie, das milde mediterrane Klima, die natürliche Umgebung mit Ozean und Nationalparks und der entspannte, ungezwungene Lebensstil der bunt gemischten, multikulturellen Bevölkerung lassen Sydney zu einem Lieblingsziel von Tausenden von Urlaubern werden.

Das Opernhaus als Wahrzeichen Sydneys steht für die bewegende Architektur der Stadt, die von der Kolonialzeit bis zur Moderne reicht. Die Macquarie Street, die Verbindung zwischen Opernhaus und Art Gallery, illustriert mit dem Konservatorium, den Royal Botanic Gardens, dem Landesparlament, dem Mint Museum sowie den Hyde Park Barracks das kulturelle Erbe der Stadt. Sydneys ältester Stadtteil, The Rocks, ist mit seinen Lagerhäusern und Zollgebäuden entlang des Ufers von Sydneys Cove zu finden und veranschaulicht mit seinen Theatern, Museen, Galerien, Läden, Pubs und Straßencafés die bunte Vielfalt der australischen Gesellschaft. Diese hat mit ihren asiatischen und mediterranen Einflüssen auch das kulinarische Angebot beeinflusst, das vielfältig und international ist. Die Kaufhäuser, Malls, Boutiquen und Märkte Sydneys setzen unter anderem in der Pitt - und Oxford Street den Möglichkeiten zum Shopping keine Grenzen.

Auch das kulturelle Leben kommt in Sydney nicht zu kurz, es wird alles geboten, was "in" ist. Sydney ist die Hauptstadt des australischen Theaters, das vom klassischen Drama bis zum Avantgarde Theater und vom Broadway Hit-Musical bis zum Cabaret reicht. Das Opernhaus bietet ein volles Programm mit einer atemberaubenden Auswahl an Oper, Ballett, Tanz, Drama sowie Sinfonie- und Kammerkonzerten. Das berühmteste Nachtviertel des Landes, Kings Cross, befindet sich in Sydney. Die junge Szene trifft sich in Darling Harbour während die Traditionalisten eher in The Rocks zusammenkommen. Oxford Street ist mit seinen Tanzclubs, Bars und Discos der Anziehungspunkt von Sydneys Avantgarde.

Mit seiner von Ozean und Nationalparks umgebenen Lage ist Sydney als Provinzhauptstadt auch das Tor zur atemberaubenden Landschaft und zur ländlichen Tradition von New South Wales. Die Strände, Berge und Hügel der Umgebung, die Nationalparks, darunter der Royal National Park am Südende Sydneys und der Ku-Ring-Gai Chase Nationalpark sowie die Blue Mountains bieten optimale Möglichkeiten für aktive Entspannung beim Wandern, Radfahren, Schwimmen, Tauchen oder Golfspielen.

Melbourne

Melbourne ist die Hauptstadt des Bundesstaates Victoria im Südosten Australiens. Die Stadt entwickelte sich rasch nach den Goldfunden 1851 zur größten und wichtigsten Stadt des Kontinentes. Melbourne ist Australiens wichtigstes Zentrum der Kunst und Kultur. Das ganze Jahr über finden hier Theater, Oper und Ballettaufführungen von Weltniveau statt. Die verschiedenen Festivals, darunter das Melbourne Festival im Oktober und das Comedy Festival im April locken Besucher aus aller Welt an. Im Melbourne Museum findet man neben Kunst aus dem 21. Jahrhundert die Geschichte der Aborigenes modern präsentiert. Den besten Blick auf die Stadt hat man vom Rialto Tower aus.

Fast alle Sehenswürdigkeiten der Stadt lassen sich mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichen. Die "City Circle Tram" fährt kostenlos um das Innenstadt-Rechteck im zehn-Minutentakt. Als Straßenbahnfan kann man auch in einem der drei zum Restaurants umgebauten Straßenbahnwagen während einer Rundfahrt ein stilvolles Mittag- oder Abendessen genießen.

In Melbourne spielt sich ein multikulturelles Leben ab mit Einwanderen aus 140 Ländern. Diese ethnische Vielfalt, die vor allem aus Briten, Deutschen, Italienern, Griechen und in jüngster Zeit Asiaten besteht, spiegelt sich vor allem in einer reichen kulinarischen Vielfalt.

Victoria

Einer der schönsten Küstenstraßen der Welt verläuft an der Küste von Victoria im Süden Australiens, die Great Ocean Road. Die Felsformationen, die von Wind und Wasser gestaltet wurden, gehören zu den am meisten fotografierten Landschaftsformen des Kontinentes, darunter die "Zwölf Apostel". An dieser Küste findet alljährlich um die Osterzeit ein Surfwettbewerb statt. Man kann Wale mit ihrem Nachwuchs beobachten oder auch durch die ehemaligen Fischerstädtchen bummeln. Im Mount Richmond Nationalpark und im Otway Nationalpark wandert man durch Regenwälder inmitten eine räußerst vielfältigen Vogel- und Blumenwelt. Für die gesamte Great Ocean Road sollte sich der Besucher drei Tage Zeit lassen.

Nördlich von Portland erheben sich die Grampians, ein Gebirge aus rotem Sandstein, das bis auf 1.100 Meter ansteigt und mit eine große lanschaftliche Vielfalt birgt. Viele Wanderwege führen durch diesen Nationalpark, in dem im Frühjahr über 1.000 verschiedene Pflanzenarten blühen. Kängurus und Koalas können hier beobachtet werden.

Der Murray River ist die nördliche Grenze des Staates Victoria. Durch den Fluss ist die Region ein Zetrum des Obst- und Weinanbaus. Auf dem Murray kann man Hausboote mieten und sich den Fluss hinab treiben lassen. Im Mungo Nationalpark, ein Weltkulturerbe der Unesco, haben sich große Sanddünen gebildet.

Naturliebhaber kommen um einen Besuch von Phillip Island nicht herum. Besonders sehenswert ist die allabendliche Parade der nur 33cm großen Pinguine, die sich nach dem Tag am Meer sammlen, um gemeinsam zu den Nistplätzen zu laufen.

Northern Territory

Die Region reicht von der Wüste im Zentrum des Landes (Red Center) bis an die Küste und die vorgelagerten Inseln des tropischen Nordens, dem Top End. Hauptanziehungspunkte für Touristen sind die mysteriösen Formen der Wüste wie etwa Ayers Rock und der Kakadu National Park mit seiner einzigartigen Wildnis und seinem Tierleben.

Der Besuchermagnet Ayers Rock liegt im Nationalpark Uluru, im Staat Nothern Territory. Der Monolith ist der heilige Berg der Ureinwohner Australiens, denen dieser Nationalpark gehört. Schon morgens klettert eine Schlage von Touristen an einer Eisenkette auf den roten Berg hinauf. Von dort ist der Blick auf die umgebende Landschaft einzigartig. Für die Bergtour ist jedoch gutes Schuhwerk sowie gute Kondition Voraussetzung. Wer es beschaulicher mag, kann sich auch einer "Base Tour" um den Fels herum anschließen, in deren Rahmen die Aborigines Einblicke in die uralten Traditionen des Naturvolkes geben. Eine Besonderheit sind die neuerdings angebotenen Kameltouren zum Sonnenaufgang am Felsen.

New South Wales

In dem "Premier State" landete 1770 Kapitän Cook. Bis heute hat der Bundesstaat im Osten des Landes mit Australiens größter Stadt Sydney die höchste Bevölkerungsdichte. Das Spektrum für den Urlauber ist breit, von städtischer Unterhaltung bis unberührter Natur wird alles geboten. Besonders die Coastel Lowlands mit ihrer fruchtbaren Ebene und den schönen Stränden sowie die Great Dividing Range mit den Blue und Snowy Mountains sind für Touristen zu empfehlen.

Great Barrier Reef

Das reichste Korallenriff der Erde erstreckt sich über Dreiviertel der Küste des Staates Queensland im Nordosten Australiens. Das 345.000 qkm große Riff gehört zum weltgrößten Meerespark und ist ein World Heritage-Gebiet. Das Riff erstreckt sich auf einer Länge von 2.000 km in den warmen Gewässern von Queensland zwischen Maryborough und Cape York. Das Riff fußt auf dem äußeren Rand des australischen Kontinentalsockels. Es reicht zum Teil bis auf 15 km an die Küste. Die durchschnittliche Wassertemperatur liegt je nach Jahreszeit zwischen 22 und 27°C. Ein Korallenriff entsteht in klarem salzigem Wasser von Temperaturen über 17,5°C, das nicht tiefer als 30 Meter ist. Die Meerespolypen sind Tiere, die duch die Produktion von Kalk eine feste Oberfläche bilden. Wenn der Polyp stirbt, bleibt die Kalkstruktur zurück. Das Great Barrier Reef ist an manchen Stellen bis zu 500 Meter dick und hat sich im Laufe von mehr als 10.000 Jahren gebildet. In diesem fantastischen Tauchrevier finden sich über 1.500 Fischarten und etwa 350 Korallensorten. Auf den Inseln im Riff finden sich Hotels und Resorts, die verschiedenartigste Unterkünfte anbieten. Von dort aus lassen sich auch Tauch-, Schnorchel- und Bootsausflüge organisieren.

Die Insel Fraser Island gehört nicht zum Riff, sie ist aber die größte Sandinsel der Welt und ebenfalls eine World Heritage-Stätte. Riesige Sanddünen umgeben kleine Süßwassersseen. Fraser Island ist mit dem Boot oder auch mit dem Flugzeug zu erreichen und bietet Unterkünfte für jeden Geldbeutel.

Südaustralien

Im Staat South-Australia leben ca. 1,4 Millionen Menschen, über 80 Prozent davon in Adelaide und Umgebung. Die Kultur dieses Gebietes zeigt starken europäischen Einfluss. In und um Adelaide sind die Sommer sehr warm und die Winter mild. Im Südosten herrscht ein feuchteres Klima, die Winter sind kühler und es fällt ganzjährig Regen. Im Norden des Südstaates beginnt das Outback mit trockenem Wüstenklima.

In Coober Pedy ist die größte und älteste Opalminensiedlung Australiens. Auf den ersten Blick nicht besonders einladend, erwartet den Besucher eine staubige Wüstenlandschaft im Outback mit verlassenen Schachteingängen und Schutthaufen. Heute stammen 80 Prozent aller Opale weltweit aus der Gegend um Coober Pedy. Die Hauptstraße ist gesäumt von Motels und Geschäften, in den Opale günstig verkauft werden. Besucher können aber auch selber unter die Erde kriechen bei geführten Minentouren. Zu den größten Sehenswürdigkeiten gehören die unterirdischen Behausungen, in denen ein gutes Drittel der Bevölkerung der Stadt lebt, zum Schutz gegen die Wüstenhitze. Selbstverständlich gibt es auch unterirdische Hotels, unterirdische Kirchen und kulturelle Ereignisse unter der Erde.

Tasmanien

"Tassie", Australiens kleinster Bundesstaat (240 km vom Festland entfernt) wirkt auf Besucher sehr einladend. Das liegt einerseits an der Beschaulichkeit und dem gemächlichen Lebensrhythmus der Inselbewohner und andererseits an dem gemäßigten Klima und der agrarisch genutzten Landschaft. Sehenswert sind die zahlreichen historischen Siedlungen und Bauten, die sich hier erhalten haben. So können beispielsweise die Ruinen der Strafkolonie Port Arthur besichtigt werden. Hobart, die Inselhauptstadt, ist klein und beschaulich, hat kulturell aber einiges zu bieten. In den Nationalparks (drei davon im Süden der Insel sind World Heritage Areas) kommen Naturliebhaber auf ihre Kosten.

Reisehinweise

Zurzeit liegt kein aktueller Reisehinweis vor.

Informationen zur Sicherheitssituation in Australien sind auf den Internetseiten des Auswärtigen Amts zu finden.

Bitte auch den Abschnitt "Allgemeine Vorsichtsmaßnahmen" beachten.

Allgemeine Vorsichtsmaßnahmen

Australien ist nach Einschätzung der australischen Regierung ein potenzielles Ziel von terroristischen Anschlägen. Aktuell gilt die ditthöchste Warnstufe von insgesamt fünf Stufen. Die Regierung hat die Bevölkerung daher zu erhöhter Wachsamkeit aufgerufen.

Australien ist ein verhältnismäßig sicheres Reiseland. Aber auch hier sollten gegen Diebstahl die üblichen Vorsichtsmaßnahmen getroffen werden.

In Alice Springs sollten Reisende wegen Überfällen auf ausländische Touristen besonders bei Dunkelheit Vorsicht walten lassen. Wohnmobile sollten nur auf überwachten Campingplätzen abgestellt werden.

Mit Trinkwasser sollte verantwortungsbewusst umgegangen werden. Aufgrund fehlenden Niederschlags ist die Nutzung von Trinkwasser in Teilen des Landes nur eingeschränkt möglich.

Bei REISEN INS OUTBACK wird dringend empfohlen, körperliche Anstrengung in der Mittagshitze zu vermeiden und ausreichend Trinkwasser mitzunehmen. Es wird geraten, ein Satellitentelefon mitzunehmen oder beim Veranstalter nachzufragen, ob ein Satellitentelefon für Notfälle verfügbar ist. Medizinische Versorgung ist in bestimmten Fällen erst nach mehreren Stunden am Einsatzort.

Vor dem fahren abgelegener Strecken im Outback wird empfohlen, sich und die geplante Reiseroute bei den örtlichen Behörden zu registrieren. Dies kann bei der Polizei erfolgen, teilweise auch in Tankstellen oder Geschäften. Die Registrierung ermöglicht es den Behörden, in Notfällen schneller helfen zu können.

Im australischen Sommer treten besonders im Süden und Osten des Landes immer wieder Busch- und Waldbrände auf, die in Verbindung mit starken Winden bedrohliche Ausmaße annehmen können. Solange sie den Sicherheitshinweisen von Polizei und Feuerwehr Folge leisten, besteht jedoch keine Gefahr für Reisende. Die staatlichen Ranger können Hinweise zu möglichen Gefährdungssituationen geben. Sie sind über die jeweiligen Tourismusbüros erreichbar. Außerdem sind aktuelle Hinweise des Department of Fire and Emergency Services unter www.dfes.wa.gov.au zu finden.

Durch starke Niederschläge kann es zu örtlichen Überschwemmungen kommen.

In den australischen Sommermonaten können tropische Wirbelstürme (Zyklone) die nördlichen Landesteile heimsuchen.

Informationen zu Naturkatastrophen in Australien sind auf der Regierungs-Website www.australia.gov.au/about-australia/australian-story/natural-disasters zu finden.

In öffentlichen Gebäuden, Transportmitteln, Einkaufszentren und den meisten Restaurants besteht ein Rauchverbot.

SPERR-NOTRUF: Deutsche können ihre Girocards, Kreditkarten, Handys und einige andere elektronische Berechtigungen über die Sperr-Notruf-Nummer ++49 116 116 (aus dem Ausland neben ++49 116 116 auch ++49 30 4050 4050 wählbar) rund um die Uhr sperren lassen. Der Anrufer wird mit den Herausgebern der jeweiligen Medien verbunden, sofern diese sich dem Sperr-Notruf angeschlossen haben. Eine Liste der angeschlossenen Herausgeber ist im Internet unter www.sperr-notruf.de zu finden.

Ebenso ist es möglich, die Online-Ausweisfunktion (elektronischer Identitätsnachweis - eID) des neuen Personalausweises unter den oben genannten Nummern sowie unter 0180 1 333 333 (Bürgerservice des Bundesinnenministeriums) sperren zu lassen.

Vereinigte Arabische Emirate

Einreise für Deutsche

Visumfrei für einen Aufenthalt bis zu 90 Tagen. Notwendig sind: bei Einreise mindestens 6 Monate gültiger Reisepass und Rück- oder Weiterreiseticket.

Landesdaten

Lage

Die Vereinigten Arabischen Emirate (VAE) bestehen aus sieben Emiraten: Abu Dhabi, Dubai, Sharjah, Ajman, Um al-Qawain, Ras al-Khaimah, Fujairah (geografische Reihenfolge und amtliche Schreibweise in den VAE). Sie liegen im nordöstlichen Teil der arabischen Halbinsel und grenzen im Norden an Katar und den Arabischen Golf, im Osten an den Golf von Oman und an den Oman, im Süden und Westen an Saudi-Arabien.

Fläche: ca. 90.000 km². Davon entfallen auf Abu Dhabi ca. 80.000 km², Dubai ca. 3.900 km², Sharjah, ca. 2.600 km², Ajman ca. 250 km², Um al-Qawain ca. 800 km², Ras al-Khaimah ca. 1.700 km², Fujairah ca. 1.300 km².

Verwaltungsstruktur: 7 Emirate (Abu Dhabi, Dubai, Sharjah, Ajman, Um al-Qaiwain, Fujairah, Ras al-Khaimah).

Einwohner

Bevölkerung: ca. 4,6 Millionen.

Hiervon sind etwa 25 Prozent Einheimische, der Rest sind ausländische Einwohner.

Städte:

Abu Dhabi City (offiziell die Hauptstadt der VAE) ca. 619.500 Einwohner,

Dubai City (Deira ist ein Stadtteil von Dubai City) 1,84 Millionen

Sharjah City 989.200

Khor Fakkan (Hafenstadt im Emirat Sharjah, am Indischen Ozean gelegen) 536.700

Al Ain (in der Ostprovinz des Emirats Abu Dhabi) 518.100

Ras al-Khaimah Town 125.800

Sprache

Die Amtssprache ist Arabisch. Im Geschäftsverkehr und in den Hotels wird auch Englisch gesprochen und verstanden.

Zeitverschiebung

Mitteleuropäische Zeit (MEZ) +3 Stunden

Während der europäischen Sommerzeit beträgt der Zeitunterschied +2 Stunden.

Telefon/Post

Post

Die Post in den Vereinigten Arabischen Emiraten arbeitet zuverlässig und schnell. Postämter gibt es in allen größeren Orten, die Briefkästen für Auslandspost sind rot. Hotelgäste können ihre Post auch an der Rezeption abgeben. Der Transport nach Europa dauert etwa 6 bis 10 Tage, während des Ramadans auch länger.

Telefon

Die Vorwahl für Ferngespräche von Deutschland, Österreich und der Schweiz in die Emirate ist 00971, aus den Emiraten nach Deutschland wählt man 0049, nach Österreich 0043 und in die Schweiz 0041.

NOTRUFNUMMERN: Polizei 999, Unfallrettung in Abu Dhabi, der Stadt Al-Ain, und Fujairah 998, in den übrigen Emiraten 999, Feuerwehr 997.

In Dubai gibt es eine Touristenpolizei, die z. B. Verhaltensempfehlungen gibt und auch im Fall eines Diebstahls oder Ähnlichem hilft, kostenlose Hotline unter Tel. 800 44 38.

Mobilfunk

Netztechnik: GSM 900/1800.

Derzeit gibt es Roamingverträge mit Anbietern in den VAE von E-Plus, O2, Telekom Deutschland und Vodafone.

Internet

Länderkürzel: .ae

Überall sind preiswerte und schnelle Internetverbindungen möglich (Dial, ISDN, ASDL, Circuit, auch Flatrates), in allen Städten gibt es Internetcafes.

Feiertage

Feiertage 2018:

1. Januar (Neujahr)

21. August (Arafat-Tag)

30. November (Tag der Märtyrer)

2. Dezember (Nationalfeiertag; der öffentliche Dienst feiert auch den Folgetag)

Islamische Feiertage (Verschiebungen um einen Tag, in seltenen Fällen zwei Tage, sind möglich!):

13. April (Mohammeds Himmelfahrt)

15. bis 17. Juni (Fastenbrechen am Ende des Ramadan)

22. bis 25. August (Opferfest)

11. September (Neujahr nach islamischer Zeitrechnung 1440)

20. November (Mohammeds Geburtstag)

Der Ramadan dauert im Jahr 2019 vom 6. Mai bis zum 3. Juni (die Daten können je nach Land um einen oder zwei Tage abweichen).

Die auf einen Freitag fallenden Feiertage werden durch den darauffolgenden Tag oder einen der Feiertagsfolge angehängten arbeitsfreien Tag abgegolten. Die einzelnen Emirate legen zusätzliche Feiertage fest. Die Arbeitswoche geht von Samstag bis Donnerstag. Für alle staatlichen Einrichtungen gelten Freitag/Samstag als Wochenende. Der wöchentliche Ruhetag ist der Freitag.

Die Hauptferienmonate sind Juli und August. Grundsätzlich sollte man sich vor Planungen von Geschäftsreisen erkundigen, ob in besagtem Zeitraum religiöse oder staatliche Feiertage stattfinden, denn über die Feiertage und natürlich auch in den Hauptferienzeiten machen viele Emiratis Urlaub.

Öffnungszeiten

Banken: Sa bis Do 8-13 Uhr, manche Institute sind auch nachmittags zwischen 16.30 und 18.30 Uhr geöffnet. Kostenlose Telefonauskünfte - HSBC (Tel. 800 4440); Mashreq Bank (Tel. 800 4800);

Post: Große Postämter haben So bis Do rund um die Uhr geöffnet, kleinere mit Mittagspause oder sogar nur vormittags. Postschalter gibt es auch an den Tankstellen der Kette "Emarat";

Geschäfte: Einzelhandel teilweise sechs oder sieben Tage in der Woche 8-13 Uhr und 16-20 oder 22 Uhr. Große Supermärkte öffnen in Abu Dhabi durchgehend von 8-23 Uhr (Dubai bis 24 Uhr). Einige Supermärkte haben 24 Stunden geöffnet, außer freitags 12.30-14.30 Uhr (Freitagsgebet);

Behörden: So bis Do 7.30-14.30 Uhr;

Private Firmen und Büros: Sa bis Do 8-13/14 Uhr, 16-19 Uhr; viele Firmen haben inzwischen auch samstags frei, wobei andere Donnerstag 8-13 Uhr arbeiten.

Während des islamischen Fastenmonats RAMADAN ruht das öffentliche und das geschäftliche Leben mehr oder weniger; der Einzelhandel öffnet später und länger.

Kleidung

Leichte, atmungsaktive Sommerkleidung ist fast das ganze Jahr über angebracht. Da alle öffentlichen Gebäude, Hotels und Supermärkte klimatisiert sind, empfiehlt es sich, auf jeden Fall auch leichte Pullover und Jacken dabeizuhaben. In den Wintermonaten benötigt man vor allem abends eine Jacke oder einen Pullover. Zu empfehlen sind außerdem auch bequeme Schuhe, eine gute Sonnenbrille, eine Kopfbedeckung gegen die Sonne, und viel Sonnenschutzcreme. In den Restaurants und Hotels gilt meist ein smart-casual Dresscode (sportlich-elegant).

Frauen sollten sich grundsätzlich zurückhaltend kleiden und bei einem Stadtbummel keine schulterfreien Tops oder Kleider sowie keine sehr kurzen Röcke oder Hotpants tragen. Bade- und Strandkleidung sind am Swimming-Pool oder am Hotel-Strand kein Problem. Shorts, Blusen/Kleider mit schmalen Trägern und Ähnlichem sind nur innerhalb der Hotelanlagen angebracht.

Geschichte/Politik

Die Emirate sind sieben historische autarke Scheichtümer, die noch heute jeweils von einem Scheich regiert werden. Im Nordosten konzentrieren sich sechs dieser Scheichtümer auf verhältnismäßig kleinem Raum. Der zehnmal so große südliche Teil gehört allein zum Scheichtum Abu Dhabi.

Bis 1971 standen diese Scheichtümer unter britischer Herrschaft. Dann wurden sie selbstständig und schlossen sich zum Bund der "Vereinigten Arabischen Emirate" zusammen. Das Emirat "Ras al Khaimah" folgte 1972.

Damals bestanden die Scheichtümer noch aus zerstreuten Dörfern. Der Beginn der Förderung des Erdöls führte zu drastischen Veränderungen der Region. Städte und Infrastruktur sind gut ausgebaut. Insbesondere Abu Dhabi besitzt Prachtbauten modernster Architektur.

Außenpolitisch treten die Emirate als Staatenbund auf. Doch jedes Scheichtum hat nach wie vor eigene (allerdings einander ähnliche) Gesetze. Beispielsweise verbieten die einen den Alkohol grundsätzlich, die anderen nur außerhalb der Touristenhotels und nur für Muslime.

Die provisorische Verfassung von 1971 wurde 1996 zur geltenden Verfassung erklärt. Der Sitz der Regierung ist Abu Dhabi, und der Präsident der VAE ist immer der Herrscher des Emirates Abu Dhabi.

Wirtschaft

Erdölfunde haben die wirtschaftliche Situation der Vereinigten Arabischen Emirate völlig verändert. Die noch vor wenigen Jahrzehnten ursprünglichen und armen Gegenden gehören nun zu den reichsten der Welt. Zwischen den sieben verschiedenen Emiraten gibt es keine Grenzen und keine Differenzen. Die drei reichen Emirate Dubai, Sharjah und Abu Dhabi unterstützen die vier anderen finanziell. Die Gewinne aus dem Öl erlauben beispielsweise Abu Dhabi, 50 Prozent aller Kosten sämtlicher Emirate zu übernehmen und diesen auch große Summen zu niedrigsten Zinssätzen zu leihen.

Dubai ist das wirtschaftliche und politische Zentrum der Vereinigten Emirate, weil es den einzigen natürlichen Hafen am Persischen Golf besitzt. Inzwischen ist dort auch ein künstlicher Hafen für Hochseeschiffe entstanden. Dubai hat einen internationalen Flugplatz, fördert Erdöl und ist einer der größten Gold-Umschlagplätze im Nahen Osten. Seit 1990 sind in allen Emiraten viele neue und moderne Industrien entstanden. Dubai ist zum Beispiel ein inzwischen anerkanntes IT-Zentrum geworden, Ras Al Khaimah besitzt die weltgrößte Keramikfabrik, auch die Emirate Ras Al Khaimah und Fujairah haben internationale Flugplätze.

Der Tourismus spielt in einigen der Emirate nun ebenfalls wirtschaftlich eine zumehmende Rolle. Die Emirate sind ein sehr gastfreundliches Land, in dem man fremde Besucher gern sieht. Auch in erstklassigen Hotels sind die Preise moderat geblieben. In den Ausbau des Tourismus wird sehr viel Geld investiert.

Religion

Der Islam und seine Wertvorstellungen beherrschen den Alltag in den Emiraten. 96 Prozent der Bevölkerung sind Muslime (Sunniten). Christlichen Kirchen wird die Ausübung ihrer Religion nicht verwehrt, Dubai und Sharjah haben verschiedene christliche Kirchen.

Vegetation

In den Oasen der Emirate wächst alles, was man sich in diesem Teil der Erde nur vorstellen kann; Palmen und Akazien, Tamarisken und Kamelhufbäume. Auch Bougainvillea und Oleander sind dort zu Hause.

Erstaunlich ist die gärtnerische Leistung, die in den Städten und größeren Orten vollbracht wird. Die Straßenränder und Parks sind für eine Wüstenlandschaft ungewöhnlich und großzügig begrünt. Die Bewohner in den Emiraten können es sich leisten, ihre Bäume, Büsche und Blumen - woher diese auch eingeführt wurden, der Flammenbaum aus Madagaskar, der Jacaranda aus Brasilien, den Korallenbaum aus Afrika - regelmäßig zu bewässern. Der Reichtum der Emirate gestattet große Meerwasser-Entsalzungsanlagen. Die kommen auch zahlreichen erst kürzlich in der Wüste angelegten Gemüse- und Obstplantagen sowie nagelneuen Dattelpalmen-Hainen zugute.

Tierwelt

Das typische Tier in diesen Gegenden ist das Dromedar, also das einhöckrige Kamel. Jedes Dromedar hat seinen Besitzer, seinen Betreuer. Auch die Kamele, denen der Besucher in den Wüstenregionen begegnet, sind nicht wild. Die Kamele werden als Last- und Reittiere benutzt. Kamelrennen sind bei den Beduinen sehr beliebt. Und die einprägsamsten Bilder des Landes gewinnt man auf den sehr belebten Kamelmärkten. Ein weiteres Tier, das seit urdenklichen Zeiten in der arabischen Welt zu Hause ist, ist das arabische Pferd. Mit ihren Pferden treiben die Araber einen regelrechten Kult. Im Übrigen sind es vor allem die Vögel, die in dieser Gegend auffallen. So gibt es Ibisse und Schmutzgeier, Wüstenraben und Raubwürger, Bienenfresser und viele andere Arten. Der arabische Leopard und verschiedene Fuchsarten kommen nur noch im Hajar-Gebirge an der Grenze zwischen Ras Al Khaimah und Oman (Halbinsel Mussandam) vor und stehen unter strengstem Naturschutz. In Sharjah werden große Anstrengungen unternommen, verschiedene Antilopenarten wieder anzusiedeln.

Kulinarisches

Die Vielfalt im Speisezettel ist groß. In den Emiraten speist man nicht nur arabisch, sondern auch indisch, persisch, chinesisch, deutsch, italienisch, mexikanisch - bis hin zum amerikanischen Fast Food. Die originale Küche der Emirate zeichnet sich vor allem durch die vielen Gewürze aus. Es gibt zahlreiche gut gewürzte typische Gerichte - vom Auberginen-Püree bis zu den mit Reis gefüllten Weinblättern, von den dicken Bohnen bis zu Lammfleisch mit Zimt. Man bekommt natürlich auch alle Arten von Fischen, Langusten und Hummerkrabben aus dem Arabischen Golf. Besonders die libanesische Küche ist in den VAE stark vertreten.

Bei den Getränken muss man sich daran gewöhnen, dass Alkohol jeglicher Art nicht landesüblich und zum Teil streng verboten ist. Man trinkt Kaffee und Tee, auch Obstsäfte. Vor allem aber: Wasser, das in Flaschen überall verkauft wird. Übrigens kann man in allen Hotels auch unbesorgt Wasser aus der Wasserleitung trinken.

Sitten und Gebräuche

Zu den wichtigen traditionellen Sportarten gehört in den Emiraten die Falknerei. Nicht selten sieht man Jagdfalken, die ihre Besitzer begleiten und dabei stolz auf dem handschuhgeschützen Handgelenk thronen.

Die Kamelrennen sind meist hochdotiert und haben viele Anhänger. Die Rennkamele sind außerordentlich wertvoll. In der Nähe der Rennbahnen kann man als Besucher Training und Pflege der Tiere beobachten.

Inzwischen ist man in den Emiraten längst so weit, dass am Strand Bikinis (nicht oben ohne!) möglich sind. Allerdings ist es für die Einheimischen an den öffentlichen Stränden nach wie vor üblich, bekleidet ins Wasser zu gehen. In den Städten sollte man darauf achten, keine Shorts und keine ärmellosen Kleider zu tragen. Die Vereinigten Emirate lassen auch keine pornografische Literatur zu, zu denen auch westliche Zeitschriften gezählt werden. Alkohol ist - dem Koran nach - für Muslime verboten. Doch in Hotelbars bekommt man (aber nicht überall!) auch einen Drink. Restaurants außerhalb der Hotels haben meist keine Lizenz, Alkohol auszuschenken, in Umm Al Qawain und Ras Al Khaimah gibt es Geschäfte (Baracuda Resort und Bin Majid beach Hotel), in denen alkoholische Getränke für den privaten Gebrauch erwerben kann. Offiziell ist allerdings der Transport von einem Eimirat in ein anderes an den Erwerb einer Lizenz gebunden, was aber selten kontrolliert wird.

In Zeiten des Ramadan ist das öffentliche Leben stark beeinflusst. In der Öffentlichkeit sollte - aus Respekt vor den Gläubigen - nichts gegessen, getrunken oder geraucht werden.

Umweltbewusstsein ist in den Emiraten seit jeher ausgeprägt. Das Wegwerfen von Papier oder Zigarettenstummeln wird auch bei Touristen bestraft.

Souvenirs

Besonders Waren aus der Elektronik-Branche können günstig gekauft werden. Aber auch die traditionellen Souvenirs sind preiswert: Teppiche, Silberwaren, Schmuck, Messingwaren, kunsthandwerkliche Gegenstände. Dabei kommt Silberschmuck beispielsweise überwiegend aus Jemen, Teppiche aus Afrika und Indien. Und die schönen alten arabischen Gebrauchsgegenstände wie Messingkannen oder Holzwaren sind kaum noch (oder nur sehr teuer) zu bekommen.

Dubai ist ein besonders guter Einkaufstipp. Viele Touristen fliegen nur zum Shopping nach Dubai (als Zwischenstopp sehr empfohlen). Die Stadt hat als eines der großen Goldhandelszentren der Welt sehr günstige Goldpreise.

Handeln ist beim Einkaufen üblich und geradezu ein Volksspaß, in den Basaren noch mehr als in den Geschäften. Ein Drittel herunterzuhandeln ist meist kein Problem - manchmal ist sogar die Hälfte möglich. Vor allem, wenn bar bezahlt wird.

Klimainformationen

Der größte Teil der VAE besteht aus flachen Küstengebieten mit trockenen Salzseen, die in Wüste übergehen. Im Osten teilen breite Geröllebenen die Berge von Oman von den Dünen der Rub al-Khali. Die Temperaturen im Sommer sind sehr hoch; zwischen April/Mai und September ist mit Tagestemperaturen von über 40°C im Schatten zu rechnen. Im Juli und August kann es sogar zu Temperaturen bis zu 50°C kommen. Ab Oktober wird es dann wieder angenehmer; die Temperaturen sinken wieder unter 35°C. Während des ganzen Sommers herrscht oftmals eine sehr hohe Luftfeuchtigkeit in den Küstengebieten. In dieser Zeit fällt auch kein Regen, dieses gilt jedoch nicht für den Osten, wo gelegentlich Sommerstürme auftreten.

Die Winter sind warm und zum größten Teil trocken. Es regnet sporadisch, manchmal in Form von Regenstürmen, bei denen der gesamte jährliche Regen (zwischen drei und zwölf cm) auf einmal niedergehen kann. Der meiste Regen fällt im Gebiet von Ras al-Khaimah. Im Januar und Februar sind bisweilen sehr kühle Nächte möglich, in denen die Temperatur auf 10 bis 13 °C sinken kann.

Beste Reisezeit

Am besten bereist man die Vereinigten Arabischen Emirate zwischen Oktober und April, da in dieser Zeit die Durchschnittstemperaturen mit 25 Grad am niedrigsten sind. In Küstennähe sorgt dann meist eine frische Meeresbrise für Kühlung.

Der von Mai bis September dauernde Sommer wird mit seinen Höchsttemperaturen von 35 bis 45 Grad im Schatten als unerträglich heiß empfunden. Auch die Luftfeuchtigkeit ist im Sommer hoch. An der Küste kann sie Werte von über 80 Prozent erreichen.

Vorgeschriebene Impfungen

Keine.

Empfohlene Impfungen

Hepatitis A.

Informationen zur Malaria

Malaria

Keine.

Verbreitung

Die Vereinigten Arabischen Emirate sind malariafrei.

Ärztliche Hilfe

ABU DHABI: Dr. Issac Zaju Dajani (spricht Englisch), Hamdan Street, Demarky Building,, Abu Dhabi, Tel. (02) 627 34 34.

DUBAI:Dr. C. Heidenreich (spricht Deutsch), German Medical Clinic, Al Batha Tower 10th floor,, Dubai, Tel. (00971 6) 575 02 80.

Währung

Währungseinheit

Währungseinheit: Dirham (Dh.)

1 Dirham = 100 Fils.

Derzeitiger Kurs:

1 Euro = ca. 4,28 Dh.

1 US-$ = ca. 3,67 Dh.

Hinweise

Bei den unten aufgeführten Umrechnungskursen handelt es sich um Devisenkurse der Deutschen Bundesbank, die die Preisnotierung des Euro und des US-Dollar in der Währung des Reiselandes angibt. Mit Devisenkursen werden z.B. Rechnungen unterschiedlicher Währungen gegeneinander verrechnet. (Im Gegensatz zum Sortenkurs wird hier jedoch nicht der Wert angegeben, den man in Deutschland am Bankschalter für einen Euro oder US-Dollar erhält.)

Devisenbestimmungen/Umtausch

Einfuhr Fremdwährung: unbeschränkt

Einfuhr Landeswährung: unbeschränkt

Ausfuhr Fremdwährung: unbeschränkt

Ausfuhr Landeswährung: unbeschränkt

Umtausch: Es gibt überall Wechselstellen. Devisen können bis zu einer Summe von 90.000 DH frei getauscht werden. Am günstigsten ist der Geldwechsel meist bei offiziellen Wechselbüros in den Souks. Banken sowie Wechselstuben befinden sich in den großen Städten, an den Flughäfen (24 Stunden geöffnet) und in allen großen Shopping Malls).

Internationale Kreditkarten: Ja - werden von Hotels, Autovermietern und zahlreichen größeren Geschäften akzeptiert. In kleineren Geschäften ist die Zahlung mit Kreditkarte oft nicht möglich.

Geldautomat: Ja - Barabhebung ist möglich. Die Automaten befinden sich überall in den Städten und in vielen Shopping-Malls. Reisende sollten sich vor Abreise bei ihrer Hausbank über eventuelle Beschränkungen bei der Bargeldbeschaffung mit der Girocard informieren.

Reiseschecks: Ja - Reiseschecks werden fast überall akzeptiert.

Bitte beachten: Grundsätzlich ist die Akzeptanz von Reiseschecks weltweit rückläufig.

Auskunftstellen

Government of Dubai
Department of Tourism and Commerce Marketing (DTCM)
Bockenheimer Landstraße 23
60325
Frankfurt/M.
(0 69) 71 00 02 34
(0 69) 710 00 20
www.dubaitourism.co.ae
dtcm_ge@dubaitourism.ae
Mo bis Fr 9-13 Uhr, 14-17 Uhr

Department of Culture and Tourism - Abu Dhabi
Bavariaring 38
80336
München
(0 89) 689 06 38 66
www.dubaitourism.co.ae
germany@tcaabudhabi.ae

Government of Sharjah
Sharjah Commerce Tourism Development Authority
c/o Eyes2market GmbH
Fasanenstraße 2
25462
Rellingen
(0 41 01) 37 07 33
(0 41 01) 370 92 40
www.dubaitourism.co.ae
sharjah@eyes2market.com
Mo bis Fr 9-13 Uhr, 14-17 Uhr

National Media Council - UAE
Abu Dhabi
National Media Council - UAE
P.O.Box 3790
Abu Dhabi/Vereinigte Arabische Emirate
(00971 2) 445 04 08
(00971 2) 404 43 33
www.uaeinteract.com
info@nmcuae.ae

Government of Dubai
Department of Tourism and Commerce Marketing (DTCM)
6th, 8th and 9thFloor, Al Fattan Plaza
Airport Road
Al Garhoud
Dubai
Government of Dubai
Department of Tourism and Commerce Marketing (DTCM)
P.O. Box 594
Dubai/Vereinigte Arabische Emirate
(00971 4) 223 00 22, (00971 4) 282 11 31
(00971) 600 555 559
info@dubaitourism.ae

Sharjah Commerce Tourism Development Authority
9th Floor, Crescent Tower
Buheirah Corniche
Sharjah
Sharjah Commerce Tourism Development Authority
P.O. Box 26661
Sharjah/Vereinigte Arabische Emirate
(00971 6) 556 30 00
(00971 6) 556 67 77
www.sharjah-welcome.com
info@sharjahtourism.ae

Deutsch-Emiratische Industrie- und Handelskammer (AHK)
(German Emirati Joint Council for Industry and Commerce (AHK))
Abu Dhabi Mall, The Towers at Trade Center, West Tower,
1st floor, Office No. 107
Abu Dhabi
Deutsch-Emiratische Industrie- und Handelskammer (AHK)
(German Emirati Joint Council for Industry and Commerce (AHK))
P.O. Box 54702
Abu Dhabi/Vereinigte Arabische Emirate
(00971 2) 645 71 00
(00971 2) 645 52 00
www.ahkdubai.com
dalia.samra@ahkuae.com
So bis Do 8-17 Uhr

Deutsch-Emiratische Industrie- und Handelskammer (AHK)
German Emirati Joint Council for Industry and Commerce (AHK))
U-BORA Office Tower
27th floor, Office 2701
Al Abraj Street (Masri Drive), Business Bay
Dubai
Deutsch-Emiratische Industrie- und Handelskammer (AHK)
German Emirati Joint Council for Industry and Commerce (AHK))
P.O. Box 7480
Dubai/Vereinigte Arabische Emirate
(00971 4) 447 01 01
(00971 4) 447 01 00
www.ahkdubai.com
info@ahkuae.com
So bis Do 9-17 Uhr

Botschaften und Konsulate

Botschaft der Vereinigten Arabischen Emirate
Hiroshimastraße 18-20
10785
Berlin
(0 30) 51 65 19 00
(0 30) 51 65 16
www.vae-botschaft.de
BerlinEMB@mofa.gov.ae
Mo bis Fr 9-16 Uhr, Konsularabteilung Mo bis Fr 9.30-12.30 Uhr
Dänemark, Finnland, Norwegen, Schweden

Botschaft der Vereinigten Arabischen Emirate
mit Konsularabteilung
Erste Fährgasse 6
53113
Bonn
(02 28) 267 07 14
(02 28) 26 70 70
Mo bis Fr 9-15 Uhr
(keine Visumerteilung)
Dänemark, Finnland, Norwegen, Schweden

Generalkonsulat der Vereinigten Arabischen Emirate
Lohengrinstraße 21
81925
München
(0 89) 41 20 02 80
(0 89) 412 00 10
munichcon.cans@mofaic.gov.ae
Mo bis Fr 9-12 Uhr

Embassy of the Federal Republic of Germany
The Tower at the Trade Center
West Tower, 14th Floor
Abu Dhabi Mall
Abu Dhabi
Embassy of the Federal Republic of Germany
P.O. Box 2591
Abu Dhabi/Vereinigte Arabische Emirate
(00971 2) 644 69 42
(00971 2) 596 77 00
www.germemb.org.ae
Amtsbezirk: Vereinigte Arabische Emirate

Consulate General of the Federal Republic of Germany
Dubai Street 14A, Jumeirah I (behind Dubai Zoo)
Dubai
Consulate General of the Federal Republic of Germany
P.O. Box 2247
Dubai/Vereinigte Arabische Emirate
(00971 4) 349 50 50
(00971 4) 349 88 88
www.germanconsulatedubai.org.ae
info@dubai.diplo.de
Amtsbezirk: Ajman, Dubai, Fujairah, Ras al-Khaimah, Sharjah, Um al-Qawain

Ärztliche Hilfe

ABU DHABI: Dr. Issac Zaju Dajani (spricht Englisch), Hamdan Street, Demarky Building,, Abu Dhabi, Tel. (02) 627 34 34.

DUBAI:Dr. C. Heidenreich (spricht Deutsch), German Medical Clinic, Al Batha Tower 10th floor,, Dubai, Tel. (00971 6) 575 02 80.

Sehenswertes

Abu Dhabi

Dieses Emirat ist das größte Scheichtum. Hinter der flachen Küste liegt ein breiter Streifen Sandwüste. Im Osten reicht das Emirat bis an das Oman-Gebirge, besiedelt sind eigentlich nur die Küstenabschnitte. Die Hauptstadt Abu Dhabi liegt auf einer Insel im Golf, ist aber durch eine Brücke mit dem Festland verbunden. Der Reichtum der Stadt ist überall spürbar.

Die Stadt Abu Dhabi ist faszinierend. Man hat sehr moderne Bauten angelegt, zwischen denen sich grüne Alleen hinziehen. Am Strand verläuft die sorgfältig angelegte "Corniche", der abendliche Promenadenweg.

Zu Abu Dhabi gehört die Oase Al-Ain im Osten: eine prächtige grüne Stadt mit einem berühmten Kamelmarkt, aber auch mit erstklassigen Hotels.

Dubai

Dubai ist die Hauptstadt des Emirates Dubai, dem zweitgrößten orientalischen Fürstentum der sieben Vereinigten Arabischen Emirate.

Vor rund 200 Jahren war Dubai noch eine kleine Siedlung, die von Fischern und Perlentauchern bewohnt wurde. Durch die schnell wachsenden Handelsbeziehungen wurde die Stadt rasch zum führenden Hafen der Golfküste. 1966 wurden Dubais Ölvorkommen entdeckt und man begann mit dem Ölexport. Heute ist Dubai eine "Boomtown" in der Wüste sowie wichtigstes Handels- und Tourismuszentrum von Nahost.

Dubai ist eine kosmopolitische Stadt mit einer einzigartigen Mischung kultureller Kontraste. Hier begegnen sich Orient, Asien und der Westen, Tradition und Moderne. Neben Moscheen und Lehm- und Korallensteinhäusern finden sich moderne Wolkenkrater aus Glas, Stahl und Beton, ultramoderne Shopping Malls und Jachthäfen mit weißen Luxusschiffen. Keine Stadt des Nahen Ostens ist so rastlos wie Dubai und so reich.

Durchzogen wird die Stadt vom Dubai Creek, einem natürlichen Meeresarm, der der historische und auch heutige Mittelpunkt des Lebens von Dubai City ist.

Dubai ist ein attraktives Reiseziel für sonnenhungrige und konsumfreudige Touristen geworden. Die Strände sind sauber, die Hotels luxuriös und wer es sich leisten kann, steigt im "Burj al Arab" ab, dem höchsten, teuersten und einzigen 7-Sterne-Hotel der Welt.

Für Aktivurlauber gibt es vorzügliche Sport- und Freizeiteinrichtungen, ob Golf oder Wassersport, Wüstensafari oder Dhow-Kreuzfahrt. Für Schnäppchenjäger bieten die historischen Souks und luxuriösen Einkaufskomplexe nach amerikanischem Vorbild pures Einkaufsvergnügen.

Sharjah

Das Emirat gehört zu den Großen. Es reicht vom Persischen Golf im Westen bis zum Golf von Oman im Osten, hat also zwei Küsten. Die Landschaft ist zum Teil Wüste, zum Teil angenehm grünes Land. Zudem ragen hier Teile des Oman-Gebirges auf. Es gibt viele gute, zum Teil luxuriöse Hotels, besonders an der Küste des Persischen Golfs, alle allerdings alkoholfrei.

Die Stadt Sharjah bietet ein buntes Gemisch aus Altem und Neuem, traditionelle Gasthöfe im Stil einer Karawanserei und ein altes Fort neben Hochhäusern, uralte Caféhäuser neben modernen Restaurants, farbenprächtige alte Souks mit verwinkelten engen Gassen, in denen aber auch die modernsten Elektronikartikel verkauft werden.

Zum Baden, Schnorcheln und Tauchen lädt die Küste bei Khor Fakkans am Indischen Ozean, einer nahe gelegenen kleinen Stadt, ein. Gleich dahinter ragt das Hajiar-Gebirge auf, in das Ausflüge unternommen werden können. Wüstensafaris sind ebenfalls möglich. Historisch Interessierte können bei der Ausgrabung Mileiha Fossilien betrachten, die 80 Millionen Jahre alt sind.

Ajman

Dieses Emirat ist besonders winzig - 260 Quadratkilometer groß. Haupterwerbszweige sind die Fischerei, der Anbau von Dattelpalmen und zunehmend maritime Dienstleistungen und verschiedene Industrien.

Um al-Qaiwain

Das winzige Scheichtum hat 40 Kilometer Küste, aber noch kaum Tourismus, der erst allmählich zunimmt.

Ras al-Khaimah

Das kleine Emirat - früher das grüne Zentrum der Arabischen Halbinsel - ist das geschichtsträchtigste Emirat der VAE. Seine Tradition der Herstellung von Keramiken setzt RAK Ceramiks, die weltgrößte Keramikfabrik fort. Ras Al Khaimah hat den ersten Tiefseehafen der VAE geschaffen. Fast 75 Prozent des gesamten Zementbedarfs werden etwa 20 km von der Stadt am Rande des Hajar-Gebirges hergestellt. Der Tourismus in Ras Al Khaimah wird zielstrebig entwickelt, um die natürlichen Potentiale des immer noch im klaren arabischen Stil lebenden Emirates zu nutzen.

Fujairah

Das Emirat besteht aus drei Gebieten am Golf von Oman. Der Hauptort liegt im kleineren südlichen Teil. Fujairah lebt vorwiegend von Gartenbau und Fischfang. Lange Zeit gehörte das Emirat zu Sharjah; erst 1951 löste es sich von dort. Heute ist Fujairah berühmt für seine Hafenanlagen und bekannt als Touristenzentrum.

Baden in den Emiraten

Kuor Fakkan ist eine kleine Stadt, die zu Sharjah gehört und am Golf von Oman - also am Indischen Ozean - liegt. Die Küste dort eignet sich sehr gut zum Baden, aber auch zum Schnorcheln und Tauchen. Der Strand ist schön und weit, die Landschaft interessant, weil gleich hinter dem Strand das Hajiar-Gebirge aufragt. Dorthin, aber auch in die Wüstengegenden werden - nicht nur - von der Stadt Sharjah aus spannende Ausflüge veranstaltet.

Aktiv-Urlaub

In den drei großen Emiraten - Abu Dhabi, Dubai und Sharjah - werden sämtliche Wassersportmöglichkeiten geboten: Segeln, Windsurfen, Wasserski, Schnorcheln, Tauchen. Auch viele andere Sportmöglichkeiten gibt es: Squash, Tennis, Reiten, Radfahren, Bogenschießen, Jeep-Safaris in die Wüste. Mit Picknick im Sand auf echten Teppichen. Fujairah und Ras Al Khaimah unternehmen erfolgreich große Anstrengungen, den Tourismus als Haupteinnahmequelle zu entwickeln.

Golfen in den Emiraten

Dieser Sport wird in den Emiraten immer beliebter. Vor etwa zehn Jahren wurde in Dubai der "Emirates Golf Platz" eröffnet, der 18-Loch hat und fünf etwas komplizierte Seen als Hindernisse. Inzwischen gibt es in der Nachbarschaft auch einen Neun-Loch-Platz mit Wasser-Hindernissen. Relativ neu ist der "Dubai Creek Golf" mit 18-Loch, bei dem es ebenfalls drei Seen sowie drei Meerwasser-Hindernisse gibt. Zu ihm gehört inzwischen auch ein Neun-Loch-Platz mit Flutlicht. (Hier werden auch Anfänger ohne Handicap unterrichtet.) Ein weiterer Golfplatz, einer der größten Flutlichtplätze der Welt: der "Dubai Golf and Racing Club" bei Dubai. Es ist ein Neun-Loch-Platz mit vier Seen. Ein weiterer Golfplatz entstand in Ras Al Khaimah.

Reisehinweise

Aktueller Hinweis:

Die Vereinigten Arabischen Emirate haben die diplomatischen Beziehungen zu Katar bis auf Weiteres abgebrochen. Der Luft- und Seeverkehr zwischen den beiden Ländern wurde eingestellt. Betroffene Reisende sollten Kontakt mit ihrer Fluggesellschaft oder ihrem Reiseveranstalter aufnehmen.

Da die Vereinigten Arabischen Emirate ein aktives Mitglied der Anti-ISIS-Koalition sind, muss in den VAE mit Anschlägen der Terrororganisation ISIS gerechnet werden. Das Auswärtige Amt empfiehlt Reisenden, sich besonders in größeren Menschenansammlungen sicherheitsbewusst und situationsgerecht verhalten.

Die Vereinigten Arabischen Emirate sind eines der sichersten Reiseländer im Nahen Osten. Die Kriminalitätsrate ist sehr gering, trotzdem können vereinzelt Taschendiebstähle, z.B. in großen Einkaufszentren oder bei großen Veranstaltungen, vorkommen. Besonders vorsichtig sein sollten alleinreisende Frauen und weibliche Jugendliche bei Taxifahrten oder auf Spaziergängen bei Dunkelheit. In diesen Situationen kam es in letzter Zeit häufiger zu Übergriffen.

Weitere Informationen zur Sicherheitssituation in den Vereinigten Arabischen Emiraten sind auf den Internetseiten des Auswärtigen Amts zu finden.

Bitte beachten Sie außerdem den Abschnitt "Allgemeine Vorsichtsmaßnahmen".

Allgemeine Vorsichtsmaßnahmen

Homosexualität, nichtehelicher Geschlechtsverkehr und Austausch von Zärtlichkeiten in der Öffentlichkeit sind in den VAE trotz des liberaleren Gesellschaftsklimas verboten. Dies kann im Extremfall bedeuten, dass es bei Anzeige einer Vergewaltigung zur strafrechtlichen Verfolgung des Opfers wegen "nichtehelichem" Geschlechtsverkehr kommen kann. Nicht-eheliche Schwangerschaften können bei Bekanntwerden, z.B. bei einem Arztbesuch, ebenfalls strafrechtlich verfolgt werden. Ledige Schwangere, die in die VAE reisen möchten, sollten sich bewusst sein, dass auch für sie diesbezüglich ein gewisses Risiko bestehen kann.

WÜSTENTOUREN: Bei einer Wüstentour auf eigene Faust müssen einige lebenswichtige Regeln beachtet werden

- Niemals alleine fahren, sondern immer mit mindestens zwei Fahrzeugen.

- Das Hotel vor der Abfahrt informieren (wohin man fahren wird und wann man ungefähr zurückkommen wird).

- Bei einer Autopanne immer zusammenbleiben und nur zu zweit losgehen, um Hilfe zu suchen.

- Genügend Trinkwasser mitnehmen (pro Person zehn Liter). Fehlen dürfen auch nicht: 20 Liter Kanister Benzin, Erste-Hilfe-Paket, Wolldecke, zwei Ersatzreifen, Abschleppseil, zwei Schaufeln, ein Ersatzkanister, Kompass und Uhr, Keilriemen!

Einige Reiseveranstalter bieten Kurse für das Fahren im Sand und in den Dünen an, um Touristen auf Wüstensafaris vorzubereiten.

Das FOTOGRAFIEREN und FILMEN (auch mit Mobiltelefonen) von militärischen Anlagen, Häfen, Flughäfen, Herrscherpalästen, öffentlichen Gebäuden, Botschaftsgebäuden, Brücken, Industrieanlagen sowie Ölförder- und Erdgasanlagen ist verboten. Auf die Fotografierverbote wird oft durch Warnschilder hingewiesen, die jedoch teilweise leicht übersehen werden können. Verstöße werden konsequent von den emiratischen Behörden geahndet.

Verboten ist auch die Verbreitung, Veröffentlichung und Speicherung von Fotos, Informationen, Kommentaren, Szenen oder Neuigkeiten in sozialen Medien ohne Einverständnis der betreffenden Person.

ALKOHOL: Das Trinken von Alkohol in der Öffentlichkeit ist verboten. Gekauft werden kann Alkohol, mit Ausnahme der Duty Free Shops am Flughafen, nur in lizenzierten Alkoholläden. Dazu ist eine Berechtigung (Liquor Licence) erforderlich, die nur von nichtmoslemischen Aufenthaltsberechtigten erworben werden kann. Alkohol wird zwar in einigen Hotels (meist Vier- und Fünf-Sterne-Hotels) angeboten, jedoch ist der Konsum ohne Lizenz nicht erlaubt. Bei Gesetzesverstößen kann der Reisepass abgenommen und es muss weiterhin mit Gerichtsverhandlung und Geldstrafe gerechnet werden. Im Emirat Sharjah herrscht ein totales Alkoholverbot, daher wird dort auch in Hotels kein Alkohol angeboten.

RAUCHEN: In den VAE herrscht ein generelles Rauchverbot in allen öffentlichen Einrichtungen und an allen öffentlichen Plätzen, in Shopping-Malls, Bildungseinrichtungen, Postämter, Büros, Internet-Cafés, Coiffeur-Salons, Restaurants und Kinos. Bei Zuwiderhandlungen können Geldstrafen verhängt werden.

DROGEN: Auf Drogenbesitz - auch zum Eigenbedarf, auch sog. weiche Drogen - in Kleinstmengen von weniger als 0,1 g in Reisegepäck, Kleidung oder Körper stehen in den Vereinigten Arabischem Emiraten langjährige Haftstrafen. Für Drogenhandel kann sogar die Todesstrafe verhängt werden. In Strafverfahren kann selbst einige Tage zurückliegender Konsum auch weicher Drogen durch Bluttests festgestellt und bestraft werden.

STRAFRECHT: Äußerungen zu religiösen Themen, die in Westeuropa unbedenklich wären, können in den VAE als Beleidigung des Islam oder des Propheten Mohammed strafrechtlich verfolgt und mit Geld-, evtl. sogar mit Freiheitsstrafen verfolgt werden. Die Missionierung von Muslimen ist verboten.

RAMADAN: Die Zeit des islamischen Fastenmonats Ramadan variiert von Jahr zu Jahr (2018 vom 16. Mai bis zum 14. Juni). Während dieser Zeit gilt für Muslime ein Fastengebot (Verzicht auf Speisen und Getränke und z.B. auch Rauchen) von Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang. Reisende sollten sich den Verhaltensregeln des islamisch geprägten Landes anpassen. Essen, Trinken und Rauchen in der Öffentlichkeit während der Tagesstunden ist im Ramadan verpönt. Außerdem ist mit Einschränkungen im Alltag (z.B. tagsüber Schließung von Restaurants außerhalb der Hotels, reduzierte Arbeitszeiten bei Behörden) zu rechnen.

SPERR-NOTRUF: Deutsche können ihre Girocards, Kreditkarten, Handys und einige andere elektronische Berechtigungen über die Sperr-Notruf-Nummer ++49 116 116 (aus dem Ausland neben ++49 116 116 auch ++49 30 4050 4050 wählbar) rund um die Uhr sperren lassen. Der Anrufer wird mit den Herausgebern der jeweiligen Medien verbunden, sofern diese sich dem Sperr-Notruf angeschlossen haben. Eine Liste der angeschlossenen Herausgeber ist im Internet unter www.sperr-notruf.de zu finden.

Ebenso ist es möglich, die Online-Ausweisfunktion (elektronischer Identitätsnachweis - eID) des neuen Personalausweises unter den oben genannten Nummern sowie unter 0180 1 333 333 (Bürgerservice des Bundesinnenministeriums) sperren zu lassen.

Transitland

Deutschland

Landesdaten

Lage

Die Bundesrepublik Deutschland grenzt im Norden an die Nordsee, Dänemark und die Ostsee, im Osten an Polen und die Tschechische Republik, im Südosten an Österreich, im Süden an die Schweiz und im Westen an Frankreich, Luxemburg, Belgien und die Niederlande.

Fläche: 357.027 km².

Einwohner

Bevölkerung: ca. 82,2 Millionen

Die größten Städte (und die Landeshauptstädte):

Berlin (Hauptstadt) ca. 3,5 Millionen

Hamburg ca. 1,79 Millionen

München ca. 1,43 Millionen

Köln ca. 1 Million

Frankfurt/M. ca. 717.700

Stuttgart ca. 612.400

Düsseldorf ca. 604.500

Dortmund ca. 580.500

Essen ca. 573.800

Bremen ca. 551.800

Leipzig ca. 544.500

Dresden ca. 536.300

Hannover ca. 523.700

Nürnberg ca. 501.100

Duisburg ca. 485.500

Bonn 318.900

Wiesbaden ca. 276.200

Kiel ca. 246.300

Magdeburg ca. 235.700

Erfurt ca. 210.100

Mainz ca. 209.800

Saarbrücken ca. 178.200

Potsdam ca. 167.700

Schwerin ca. 98.800

Sprache

Deutsch mit zahlreichen Dialekten. Englisch wird weitgehend verstanden.

Zeitverschiebung

Mitteleuropäische Zeit (MEZ) mit europäischer Sommerzeit.

Stromspannung

230 Volt Wechselstrom, 50 Hertz.

Telefon/Post

Post

Briefmarken können in Postämtern und an deren Automaten gekauft werden; in Ferienregionen sind sie auch in Souvenirläden erhältlich.

Telefon

Die Landesvorwahl nach Deutschland ist 0049, danach ist die Führungsnull der Ortsvorwahl wegzulassen. Von Deutschland nach Österreich wählt man 0043 und in die Schweiz 0041.

Münztelefone sind seltener geworden, die meisten öffentlichen Telefone funktionieren mit Telefonkarten der Deutschen Telekom, die auf jedem Postamt erhältlich sind. Für Auslandsgespräche sind in der Regel internationale Prepaid-Karten günstiger, die verschiedene privater Telefongesellschaften anbieten.

NOTRUFNUMMERN: Polizei 110, Unfallrettung 110, Feuerwehr 112.

Mobilfunk

Netztechnik: GSM 900/1800

Internet

Länderkürzel: .de

Feiertage

Feiertage 2018:

1. Januar (Neujahr)

30. März (Karfreitag)

2. April (Ostermontag)

1. Mai (Tag der Arbeit)

10. Mai (Christi Himmelfahrt)

21. Mai (Pfingstmontag)

3. Oktober (Tag der Einheit)

25. und 26. Dezember (Weihnachten)

Folgende regionale Feiertage gibt es zusätzlich:

6. Januar (Erscheinungsfest/Dreikönigstag) in Baden-Württemberg, Bayern und Sachsen-Anhalt;

31. Mai 2018 (Fronleichnam) in Baden-Württemberg, Bayern, Hessen, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, im Saarland sowie in einigen Gemeinden in Sachsen und Thüringen;

15. August (Mariä Himmelfahrt) in Gemeinden Bayerns mit überwiegend katholischer Bevölkerung und im Saarland;

31. Oktober (Reformationstag) in Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Schleswig-Holstein und in Teilen von Thüringen;

1. November (Allerheiligen) in Baden-Württemberg, Bayern, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, im Saarland und in Teilen von Türingen;

21. November 2018 (Buß- und Bettag) in Sachsen.

Faschingsmontag und -dienstag bzw. Rosenmontag und Fastnachtsdienstag (12. und 13. Februar 2018) sind keine gesetzlichen Feiertage. Wegen der Feiern, die in einigen Regionen das gesellschaftliche Leben stark dominieren, sollten Geschäftstermine an diesen Tagen zuvor bestätigt werden.

Die Hauptferienzeit geht von Mitte Juni bis Mitte September. Sie ist jedoch von Bundesland zu Bundesland unterschiedlich.

Öffnungszeiten

Banken: Mo bis Fr 8.30-13, 14.30-16 Uhr, Do bis 17.30 Uhr; einige Banken sind auch über Mittag und bis 18 Uhr geöffnet;

Geschäfte: größere Geschäfte - Mo bis Fr 9/10-20 Uhr, Sa 9/10-16/20 Uhr, kleinere Geschäfte - Mo bis Fr 9/10-18.30 Uhr, Sa 9-14 Uhr; Lebensmittelgeschäfte sind meist schon ab 7/8 Uhr geöffnet; in kleineren Städten sind die Geschäfte oft von 12.30-15 Uhr und am Mittwochnachmittag geschlossen.

Kleidung

Man sollte, den Jahreszeiten entsprechend, normale europäische Kleidung tragen. Auch im Sommer braucht man gegen Abend einen warmen Pullover. Im Winter sind warme Sachen unerlässlich.

Regenschutz sollte man während des ganzen Jahres bei sich haben.

Wirtschaft

Die wichtigsten Branchen der Industrie sind die Chemie, die Automobilbranche, der Maschinenbau und die Elektroindustrie. Deutschland ist eine der führenden Handelsnationen und ein hochentwickeltes Industrieland. Die Wiedervereinigung der beiden deutschen Länder brachte in den ostdeutschen Bundesländern zunächst erhebliche wirtschaftliche Probleme und eine enorme Arbeitslosigkeit mit sich. Obwohl die Industriebetriebe im Osten inzwischen modernisiert und wettbewerbsfähig sind, lässt der wirtschaftliche Aufschwung im Osten weiter auf sich warten. Der Energiebedarf Deutschlands wird zu 12,5 Prozent durch Kernkraft gedeckt. Der Anteil regenerativer Energien soll weiterhin ausgebaut werden.

Religion

Fast ein Drittel der deutschen Bevölkerung gehört der katholischen Kirche an, beinahe genauso viele Mitglieder zählen die evangelischen Landeskirchen. Darüber hinaus gibt es Anhänger einer Reihe weiterer Glaubensgemeinschaften wie z.B. Moslems, Juden und Buddhisten.

Vegetation

Durch die landwirtschaftliche Intensivierung wurde die natürliche Vegetation weitgehend verdrängt. Rund 30 Prozent der Fläche Deutschlands sind von Wäldern bedeckt; die meisten Wälder befinden sich im Süden Deutschlands (Bayern, Baden-Württemberg). Etwa zwei Drittel des Waldes besteht aus Fichten und anderen Nadelbäumen, der Rest aus Laubbäumen wie Buche, Birke und Eiche.

Tierwelt

Der Lebensraum der wild lebenden Tiere ist stark eingegrenzt. Häufige Arten sind Reh, Hirsch, Wildschwein, Hase, Wiesel, Dachs und Fuchs. In den Küstengewässern von Nord- und Ostsee finden sich Hering, Kabeljau und Flunder, in den Flüssen und Strömen des Landes Karpfen, Wels und Forelle. An den Küsten brüten jährlich über eine halbe Million Wasservögel.

Kulinarisches

Deutschland ist bekannt für seine wohl unübertroffene Vielfalt an Brotsorten. Brot und Brötchen werden zum Frühstück und zum Abendessen gegessen. Die Hauptmahlzeit ist das Mittagessen, das üblicherweise aus Fleisch mit Soße, Kartoffeln oder Klößen, Gemüse und Salat besteht. Selbstverständlich ist das Angebot an regionalen Besonderheiten äußerst vielfältig und von Ost nach West, von Nord nach Süd sehr unterschiedlich. Am Nachmittag wird Kaffee oder Tee mit einer reichhaltigen Auswahl an schmackhaften Kuchen und Torten angeboten. Cafes gibt es überall, im Sommer mit Außenterrassen.

Bier ist das Nationalgetränk der Deutschen und wird nach deutschem Reinheitsgebot gebraut. Es gibt extrem unterschiedliche Sorten, vom süddeutschen Weizenbier bis zum bitteren Pils, dem dunklen Bockbier bis hin zu alkoholfreien Sorten, die sich zunehmender Beliebtheit erfreuen. Deutsche Weine, insbesondere die Weißweine gehören zu den besten der Welt. Am bekanntesten sind die Weine von Rhein und Mosel sowie die Fränkischen Weine.

Souvenirs

Es gibt regional sehr spezifische Besonderheiten. So sind die Musikinstrumente Ostdeutschlands berühmt. Im Erzgebirge werden handgeschnitztes Holzspielzeug und Weihnachtsschmuck hergestellt. Die Meißner Porzellanmanufaktur kann sogar besichtigt werden. In Bayern ist besonders die typische Lodenmode begehrt. Darüber hinaus sind optische Geräte (Fotoapparate, Ferngläser), Silber- und Stahlwaren, Messer und Sportartikel von bester Qualität.

Duty Free

Einreise aus EU-Ländern

Bei unmittelbarer Einreise aus den anderen EU-Ländern (innergemeinschaftlicher Reiseverkehr; trifft nicht zu für die Kanarischen Inseln, außerdem nicht für die britischen Kanalinseln und nicht für Grönland) bestehen keine Beschränkungen/Formalitäten abgabenrechtlicher Art für das Reisegepäck und ausschließlich zu privaten Zwecken mitgeführte Waren. Ausgenommen sind verbotene Waren wie Drogen, Waffen usw. (Besonderheiten s.u.; für Waren zu gewerblichen Zwecken s. Abschnitt "Geschäftsreisende").

Im EU-Mitgliedstaat eingekaufte, bereits versteuerte (sog. verbrauchssteuerpflichtige) Waren können von Privatpersonen (ohne nochmalige Besteuerung) problemlos mitgeführt werden, wenn sie ausschließlich für ihren Eigenbedarf, d.h. nicht zu gewerblichen/kommerziellen Zwecken, erworben wurden.

Für folgende Waren gilt als Richtmenge für den Eigenbedarf:

TABAKWAREN: 800 Zigaretten, 400 Zigarillos (Zigarren mit einem Stückgewicht von höchstens 3 g), 200 Zigarren, 1.000 g Rauchtabak;

ALKOHOLISCHE GETRÄNKE: 10 Liter Spirituosen, 20 Liter sog. Zwischenerzeugnisse (z.B. Campari, Port, Madeira, Sherry), 90 Liter Wein (davon höchstens 60 Liter Schaumwein), 110 Liter Bier.

Eine Überschreitung dieser Richtmengen ist im Einzelfall möglich, wenn nachgewiesen wird, dass auch die größere Menge ausschließlich für den privaten Eigenbedarf bestimmt ist.

Bei anderen mitgeführten, verbrauchssteuerpflichtigen Waren kann bei der Einreise nach bestimmten Kriterien (u.a. die Gründe für den Besitz, Beförderungsart, Unterlagen über die Menge der Waren) geprüft werden, ob sie ggf. zu gewerblichen Zwecken bestimmt sind.

KRAFTSTOFFE für Motorfahrzeuge, die nicht im Hauptbehälter des Fahrzeugs oder in einem geeigneten Reservebehälter mitgeführt werden, können ggf. erneut besteuert werden.

REISENDEN UNTER 17 JAHREN wird keine Steuerbefreiung für Spirituosen und Tabakwaren gewährt.

Einreise aus Drittländern

Bei der Einreise aus anderen als EU-Ländern (Drittländern) sind die zum persönlichen Gebrauch während der Reise benötigte und zur Wiederausfuhr bestimmte Reiseausrüstung sowie der Reiseproviant von Eingangsabgaben befreit.

Ferner sind Waren, die Reisende gelegentlich und ausschließlich zum persönlichen Ge- oder Verbrauch oder für ihren Haushalt oder als Geschenk in ihrem persönlichen Reisegepäck einführen, im Rahmen folgender Mengen und Wertgrenzen abgabenfrei:

- 200 Zigaretten oder 100 Zigarillos (Zigarren mit einem Stückgewicht von höchstens 3 g) oder 50 Zigarren oder 250 g Rauchtabak;

- 16 Liter Bier;

- 4 Liter nicht schäumende Weine;

- 1 Liter Spirituosen mit einem Alkoholgehalt von mehr als 22 Volumenprozent oder 2 Liter Spirituosen, Aperitifs aus Wein oder Alkohol, Tafia, Sake oder ähnliche Getränke, mit einem Alkoholgehalt von 22 Volumenprozent oder weniger, oder Schaumwein oder Likörwein;

- eine dem persönlichen Bedarf des Reisenden entsprechende Menge an Arzneimitteln;

- andere Waren bei Einreise auf dem Luft- oder Seeweg bis zu einem Gesamtwert von 430 Euro, bei Einreise auf anderen Verkehrswegen bis zu einem Gesamtwert 300 Euro; für Reisende unter 15 Jahren gilt grundsätzlich die Freimenge von 175 Euro.

DIE ABGABENBEFREIUNG WIRD NICHT GEWÄHRT

- Reisenden unter 17 Jahren für Tabakwaren, Spirituosen, Wein, Schaumwein, Likörwein, Aperitifs und ähnliche alkoholische Getränke.

Klimainformationen

In Deutschland gibt es ausgeprägte Jahreszeiten. Die durchschnittlichen Temperaturen liegen im Sommer bei 25-30°C, im Winter bei 0 bis minus 5°C. Im Norden ist das Klima üblicherweise wechselhafter als im Süden Deutschlands.

Beste Reisezeit

Mai bis Oktober.

Vorgeschriebene Impfungen

Keine.

Empfohlene Impfungen

Saisonal FSME.

Informationen zur Malaria

Malaria

Keine.

Verbreitung

Die Bundesrepublik Deutschland ist malaria-frei.

Währung

Währungseinheit

Währungseinheit: Euro ( EUR)

1 Euro = 100 Cent.

Derzeitiger Kurs:

1 US-$ = ca. 0,85 EUR

Devisenbestimmungen/Umtausch

Einfuhr Fremdwährung: unbeschränkt

Einfuhr Landeswährung: unbeschränkt

Deklaration: Ja - schriftliche Deklaration bei Einreise aus einem Nicht-EU-Land sowie bei Ausreise in ein Nicht-EU-Land ab einem Wert von 10.000 Euro (auch in anderen Währungen, Reiseschecks oder auf Dritte ausgestellte Schecks, Zahlungsanweisungen etc.).

Ausfuhr Fremdwährung: unbeschränkt

Ausfuhr Landeswährung: unbeschränkt

Internationale Kreditkarten: Ja - werden von größeren Hotels, größeren Geschäften, größeren Restaurants und an den meisten Tankstellen akzeptiert.

Geldautomat: Ja - mit Kreditkarten oder Girocard (mit Maestro- oder V-Pay-Zeichen)

Auskunftstellen

In Deutschland

Tourismusverbände der Bundesländer:

Tourismus-Marketing GmbH Baden-Württemberg
Esslinger Straße 8
70182
Stuttgart
( 07 11) 238 58 98/99
(07 11) 23 85 80
www.tourismus-baden-wuerttemberg.de
info@tourismus-bw.de

Bayern Tourismus Marketing GmbH
Arabellastr. 17
81925
München
(0 89) 21 23 97 99
(0 89) 212 39 70
www.bayern.by
tourismus@bayern.info

Berlin Tourismus Kongress GmbH
Am Karlsbad 11
10785
Berlin
(0 30) 25 00 24 24
(030) 264 74 80
www.berlin-tourism.de
information@visitBerlin.de

Tourismus-Marketing Brandenburg GmbH
Am Neuen Markt 1
14467
Potsdam
(03 31) 298 73 73
(03 31) 29 87 30
www.reiseland-brandenburg.de
tmb@reiseland-brandenburg.de

Bremer Touristik-Zentrale
Gesellschaft für Marketing und Service mbH
Findorffstraße 105
28215
Bremen
(04 21) 308 00 30
(04 21) 308 00 10
www.bremen-tourism.de
btz@bremen-tourism.de

Hamburg Tourismus GmbH
Steinstr. 7
20095
Hamburg
(0 40) 30 05 13 33
(0 40) 30 05 13 00
www.hamburg-tourismus.de
info@hamburg-tourismus.de

HA Hessen Agentur GmbH
Tourismus- und Kongressmarketing
Konradinerallee 9
65189
Wiesbaden
(06 11) 95 017-81 40
(06 11) 95 017-81 91
www.hessen-tourismus.de
info@hessen-tourismus.de

Tourismusverband Mecklenburg-Vorpommern e.V.
Platz der Freundschaft 1
18059
Rostock
(03 81) 403 05 55
(03 81) 403 05 00
www.auf-nach-mv.de
info@auf-nach-mv.de

Tourismus Marketing Niedersachsen GmbH
Essener Str. 1
30173
Hannover
(05 11) 27 04 88 88
(05 11) 270 48 80
www.tourismus-niedersachsen.de
info@tourismusniedersachsen.de

Tourismus NRW e.V.
Völklinger Straße 4
40219
Düsseldorf
(02 11) 91 32 05 55
(02 11) 91 32 05 00
www.nrv-tourismus.de
info@nrw-tourismus.de

Rheinland-Pfalz Tourismus GmbH
Löhrstraße 103-105
56068
Koblenz
(02 61) 915 20 40
(02 61) 91 52 00
www.rlp-info.de
info@gastlandschaften.de

Tourismus Zentrale Saarland GmbH
Franz-Josef-Röder-Straße 17
66119
Saarbrücken
(06 81) 927 20 40
(06 81) 92 72 00
www.tourismus-saarland.de
info@tz-s.de

Tourismus Marketing Gesellschaft Sachsen mbH
Bautzner Straße 45/47
01099
Dresden
(03 51) 496 93 06
(03 51) 49 17 00
www.sachsen-tour.de
info@sachsen-tour.de

Investitions- und Marketinggesellschaft Sachsen-Anhalt mbH (IMG)
Am Alten Theater 6
39104
Magdeburg
(03 91) 562 83 811
(03 91) 562 83 820
www.sachsen-anhalt.de
tourismus@img-sachsen-anhalt.de

Tourismus-Agentur Schleswig-Holstein GmbH
Wall 55
24103
Kiel
(04 31) 600 58 44
(04 31) 60 05 83, 600 58 40
www.sh-tourismus.de
info@sh-tourismus.de

Thüringer Tourismus GmbH
Willy-Brandt-Platz 1
99084
Erfurt
Thüringer Tourismus GmbH
Postfach 900 407
99107 Erfurt
(03 61) 374 23 88
(03 61) 374 20
www.thueringen-tourismus.de
service@thueringen-tourismus.de

In Deutschland

Informationen u.a. zur Einreise nach Deutschland erteilt:

Auswärtiges Amt
Werderscher Markt 1
10117
Berlin
Auswärtiges Amt
11013 Berlin
(0 30) 18 17 34 02
(0 30) 181 70
www.auswaertiges-amt.de
buergerservice@diplo.de

In Deutschland

Informationen u.a. über regionale Industrie- und Handelskammern:

Deutscher Industrie- und Handelskammertag (DIHK)
Breite Straße 29
10178
Berlin
Deutscher Industrie- und Handelskammertag (DIHK)
11052 Berlin
(0 30) 203 08 10 00
(0 30) 20 30 80
www.diht.de
info@dihk.de

Deutsche Zentrale für Tourismus e.V. -DZT
Beethovenstraße 69
60325
Frankfurt/M.
(0 69) 75 19 03
(0 69) 97 46 40
www.deutschland-tourismus.de
info@germany.travel

Sehenswertes

Berlin

Berlin ist ein deutsches Bundesland und zugleich Hauptstadt und die größte Stadt Deutschlands.

Berlin wurde 1237 erstmals urkundlich erwähnt und war ab 1486 ständige Residenzstadt des brandenburgischen Kurfürsten. Davon zeugt heute noch das Charlottenburger Schloss mit der Reiterstatue des Großen Kurfürsten Friedrich Wilhelm. Den Grundstein für die kosmopolitische Stadt Berlin legte der Große Kurfürst mit der Einladung von Glaubensflüchtlingen nach Brandenburg und Berlin. Die Hugenotten brachten Küche, Lebensart und Sprache aus Frankreich. Architekten wie Karl Friedrich Schinkel oder Andreas Schlüter belebten die Architektur.

Ende des 19. Jahrhunderts war Berlin die größte Industriestadt des Kontinents. Auf die Zeit des ´Glanz und Gloria´ folgten als Meilensteine der Zusammenbruch 1945, die Teilung der Stadt 1961, der Fall der Mauer und die Wiedervereinigung 1989.

Seitdem hat sich viel verändert - die deutsche Hauptstadt ist wieder zur Drehscheibe zwischen Ost und West geworden. Das deutsche Parlament, der Bundesrat und die Bundesregierung haben ihren Sitz wieder in der Bundeshauptstadt. Das Reichstagsgebäude mit der gläsernen Kuppel von Sir Norman Foster ist über Nacht zu einer Attraktion für Berliner wie für Gäste aus aller Welt geworden. Auch die alte Mitte um die Straße ´Unter den Linden´ wurde kräftig herausgeputzt. Berlins Zentrum, der Potsdamer, Leipziger und Pariser Platz mit dem legendären Brandenburger Tor, wurde nach der Wiedervereinigung zur größten Baustelle Europas. Wohnen und Arbeiten stehen hier an erster Stelle, aber auch Unterhaltungszentren für Einheimische und Besucher sind entstanden. Rund um den Marlene-Dietrich-Platz locken Spielbanken, ein Varieté- und Musical-Theater sowie ein Großkino viele Besucher an.

Die Berliner Kulturlandschaft trägt durch Umfang, Vielfalt und Lebendigkeit zum unverwechselbaren Profil der Stadt entscheidend bei. Allein die 17 staatlichen Museen der Stiftung ´Preußischer Kulturbesitz´ bilden einen der größten Museumskomplexe Europas. Daneben ist Berlin die bedeutendste deutsche Theaterstadt. Zurzeit besitzt Berlin drei Opernhäuser, über 150 Theater und Bühnen sowie rund 170 Museen und Sammlungen, ferner etwa 300 kommunale und private Galerien, 265 Kinos und zahlreiche weitere kulturelle Einrichtungen. Im Sommer werden in den Parks große Open-Air-Veranstaltungen geboten. Festivals, wie der Karneval der Kulturen, die Love Week oder der Christopher Street Day, ziehen ein Millionen-Publikum aus der ganzen Welt an.

Berlin ist also "in" und am Puls der Zeit - nicht von ungefähr hat die Stadt im Jahr 2007 mehr als 17,3 Millionen Übernachtungen von Gästen aus dem In- und Ausland registriert. Im internationalen Vergleich steht Berlin ebenfalls gut da: etwa 140 Millionen Besuchstage konnte die deutsche Hauptstadt auf sich verbuchen - und rangiert nach London und Paris unter den Top 3 der europäischen Städtedestinationen.

Dresden

Wie Paris mit dem Eiffelturm, so ist Dresden mit dem Zwinger verbunden. Das prächtige Barockbauwerk wurde von August dem Starken errichtet. Mit großartigen Bauten und zahlreichen Kunstschätzen machte er Dresden zu einer Perle des deutschen Barocks. Nach dieser goldenen Ära setzte das silberne Zeitalter ein. Carl-Maria von Weber begründete die deutsche Nationaloper, und Caspar David Friedrich entwickelte den Stil der "Dresdner Frühromantik". Heute zeigt die Stadt dem Besucher ein Wechselspiel aus historischen Bauten und moderner Architektur. Das bedeutendste Symbol für den Wiederaufbau im während des Zweiten Weltkriegs stark zerstörten Dresden ist die Frauenkirche. Neben einem reichhaltigen Besichtigungsprogramm hat die Stadt auch ein umfangreiches kulturelles und ein gepflegtes Abendangebot. Durch die Universität mit ihren über 22 000 Studenten gibt es aber auch ein lockeres und entspanntes Unterhaltungsprogramm. Nach dem Stadtbesuch bietet sich Dresden als Ausgangspunkt für Ausflüge in das Osterzgebirge, das Lausitzer Bergland und die Sächsische Schweiz an.

Düsseldorf

Düsseldorf, die Landeshauptstadt Nordrhein-Westfalens, ist eine moderne Metropole mit einer mehr als 700-jährigen Tradition. Kontraste zwischen rheinischem Frohsinn und kosmopolitischem Charme prägen das Bild der lebendigen Stadt. Düsseldorf ist eine Einkaufsstadt - bereits seit dem 17. und 18. Jahrhundert hat die Mode hier ihren Platz. Heute ist Düsseldorf mehrmals im Jahr das Mekka der Modemacher und -einkäufer aus aller Welt. Die Königsallee hat sich einen Namen als erste Adresse in Sachen Mode und Shopping gemacht. Auch als Messe-, Geschäfts- und Kongressstadt hat Düsseldorf einen guten Ruf. Allein 24 der in Düsseldorf jährlich stattfindenden Messen zählen zu den weltweit führenden Branchenveranstaltungen. Für Kongresse, Tagungen und Seminare bietet das Congress Center Düsseldorf (CCD) das richtige Ambiente. Die Stadt hat mit ihren bekannten Museen, Galerien und dem Theater- und Musikprogramm auch viel an Kultur zu bieten. Zahlreiche Bräuche haben sich erhalten, so beispielsweise der Karneval, der im Februar zahlreiche Besucher in die Metropole am Rhein lockt.

Frankfurt/Main

Frankfurt am Main ist eine Stadt der Kontraste. Tradition und Moderne, Handel und Kultur sowie Geschäftigkeit und Beschaulichkeit liegen hier dicht beieinander. Das Messegeschehen, die Finanzgeschäfte und das Kulturleben geben Frankfurt den Charakter einer Weltstadt. Die berühmte Skyline mit ihren Hochhäusern verdankt die Metropole in erster Linie den vielen in- und ausländischen Banken, die sie zum Finanzplatz Nummer eins und zu einem führenden Dienstleistungszentrum in Deutschland gemacht haben. Die verkehrsgünstige Lage mit dem größten deutschen Flughafen trägt zur wirtschaftlichen Attraktivität erheblich bei.

Frankfurt ist auch eine Stadt der Geschichte, trat hier doch 1848 erstmals die deutsche Nationalversammlung in der Paulskirche zusammen. Die Paulskirche ist seitdem das Symbol der deutschen Demokratie. Auch das Kulturleben Frankfurts ist nicht zu verachten. Unter den zahlreichen Museen und dem vielseitigen Kultur- und Veranstaltungsangebot findet jeder der jährlich mehr als 2,5 Millionen Besucher etwas für seinen Geschmack. Nach einem Theater,- Kino- oder Konzertbesuch kann man hessische Gemütlichkeit in einer der vielen Apfelwein-Kneipen oder Livemusik-Lokale erleben.

Auch die unmittelbare Umgebung von Frankfurt hat ihren besonderen Reiz mit kleineren Gemeinden, größeren Städten und herrlichen Landschaften. Von den Ruinen römischer Bauwerke über Kurorte bis hin zu Natur und ausgedehnten Wäldern bietet sich dem Besucher ein breites Spektrum an Aktivitäten.

Hamburg

Hamburg - Das Tor zur Welt. Mit diesem Attribut schmückt sich Deutschlands zweitgrößte Stadt gerne - und das zu Recht. Der umtriebige Handel und die Reisenden aus allen Ländern sowie der Hamburger Hafen - der achtgrößte Containerhafen der Erde - haben die Stadt entscheidend geprägt. Die Freie und Hansestadt zählt zu den Topwirtschaftsstandorten in Europa und ist zugleich Deutschlands Medienmetropole Nummer Eins, in der unter anderem die Deutsche Presse-Agentur (dpa), der Norddeutsche Rundfunk, Großverlage sowie international renommierte Werbeagenturen ihren Sitz haben. Der Tourismus trägt außerdem zum Einkommen der Stadt erheblich bei.

Darüber hinaus ist Hamburg das kulturelle Zentrum in Norddeutschland. Rund 50 Museen, insgesamt über 300 Theater und Kleinkunstbühnen und die Hamburger Staatsoper genießen einen sehr guten Ruf und bieten Kunst und Kultur für Jedermann. Gleichzeitig findet man auf der weltberühmten Reeperbahn auf St. Pauli jede Art der Unterhaltung, von Kneipen, Diskotheken und Live-Musik-Clubs bis hin zu Erotik-Cabarets.

Mit vielen großzügigen Grünanlagen und der wunderbaren Lage an Alster und Elbe bietet Hamburg auch eine hohe Lebensqualität sowie genügend Freizeit- und Erholungsmöglichkeiten von anstrengenden Entdeckungstouren oder dem Nachtleben auf dem Kiez. "Alsterschippern" auf der Binnen- und Außenalster, vorbei an Villen mit Parkanlagen, urwüchsigen Uferpartien und Brücken, ist ein unvergessliches Erlebnis und sollte zum Pflichtprogramm eines jeden Hamburg-Besuches gehören.

Das Gesicht der Stadt selbst bestimmen postmoderne Glas- und Stahlfassaden genauso wie großbürgerliche Villen vergangener Jahrhunderte und zahllose Brücken die die Fleete und Kanäle überspannen. Besucher erleben bei einem Spaziergang eine Zeitreise zwischen Moderne und Geschichte. Bestes Beispiel hierfür ist die historische Speicherstadt im Freihafen, in deren unmittelbarer Nachbarschaft das moderne "Hanseatic Trade Center" entstand.

Hannover

Wer an Hannover denkt, denkt zunächst einmal an eine Messe- und Kongressstadt. Das ist auch durchaus berechtigt, hat sich Hannover doch durch seine zentrale Lage zwischen Nord und Süd sowie Ost und West zu einem anerkannten Messestandort gemausert. Als Messeplatz genießt die niedersächsische Hauptstadt eine hohe Reputation. Jahr für Jahr werden mit der Hannover Messe Industrie und der CeBit zwei internationale Messen veranstaltet. Die EXPO 2000 ´Mensch-Natur-Technik´, die Ende Oktober 2000 ihre Pforten schloss, hat das Ansehen der Stadt in Deutschland und der Welt weiter erhöht. Das Congress Centrum Stadtpark (CCS) und das neue Tagungszentrum Messe bieten beste Voraussetzungen für gut organisierte Kongresse.

Daneben bietet Hannover aber auch hohe Lebens- und Erlebniswerte. Das Stadtzentrum ist klein, überschaubar und besitzt malerische Winkel mit mittelalterlichen Fachwerkhäusern. Die vielen Straßenkunstwerke sind eine Besonderheit Hannovers. Sie werden seit 1970 auf rund 4.200 Metern durch den aufs Pflaster gemalten "Rote Faden" verbunden. Sehenswerte Museen erwarten die Besucher und zahlreiche kulturelle Veranstaltungen sorgen für Abwechslung vom harten Messealltag. Bei einem Bummel durch die Fußgängerzone mit ihren vornehmen Einkaufsgalerien, Warenhäusern, eleganten Boutiquen und Fachgeschäften findet sich sicher auch das ein oder andere Souvenir. Zum Verweilen und Ausruhen bieten sich die Herrenhäuser Gärten sowie ein Spaziergang am oder eine Bootsfahrt auf dem Maschsee an. Niedersachsens Hauptstadt ist auch ein guter Ausgangspunkt für interessante Ausflüge wie beispielsweise auf der "Deutschen Märchenstraße", der "Erikastraße" oder in den sagenumwobenen Harz.

Köln

Köln, die Stadt am Rhein, ist die größte Stadt des bevölkerungsreichsten deutschen Bundeslandes Nordrhein-Westfalen. Die Metropole ist römischen Ursprungs und blickt auf eine über 2000 Jahre alte Geschichte zurück. Als Hansestadt im Mittelalter zog sie Millionen von Händlern und Pilgern an. Das ist noch heute so. Dom, Kölnisch Wasser, Kölsch und Karneval ziehen die Touristen genauso an wie die historischen Bauwerke, die über 30 Museen und 120 Kunstgalerien sowie das kulturelle Angebot.

Der weltberühmte Kölner Dom und die zahlreichen romanischen Kirchen prägen das Stadtbild. Köln besitzt auf engstem Raum innerhalb des Verlaufs der mittelalterlichen Stadtmauern einen Kranz von zwölf großen romanischen Stifts- bzw. Klosterkirchen.

Das moderne Bild der Stadt mit dem Museumskomplex, dem als transparente Schiffsburg gestalteten Schokoladenmuseum und der neben der Messe gelegenen Kölnarena ist eingebettet in das historische Köln.

Neben den architektonischen Sehenswürdigkeiten ist Köln eine Einkaufs-, Vergnügungs-, Sport- und Businessstadt und ein bedeutender Medien- und Messeplatz. Der Freizeitwert der Stadt wird durch die zahlreichen Grünflächen im engeren Stadtgebiet noch erhöht. Der Rheinpark im Rechtsrheinischen, verbunden durch die Seilbahn mit dem Zoo und dem Botanischen Garten, der Flora, der neue Rheingarten in der Altstadt, die zahlreichen historischen Parks und der äußere Grüngürtel laden zum Verweilen und Bummeln im Grünen ein, wenn man von der Hektik der Stadt genug hat. Für einen Ausflug bieten sich auch eine Ausflugsfahrt mit einem Schiff auf dem Rhein oder der Besuch der Umgebung z.B. des Siebengebirges, des Bergischen Landes oder einer der benachbarten Städte wie Bonn oder Düsseldorf an.

Leizig

In Leipzig, dem Mittelpunkt der großräumigen Leipziger Tieflandsbucht und gleichzeitigem Zentrum des Mitteldeutschen Wirtschaftsraumes, pulsiert heute das Leben. Tradition und Fortschritt des 21. Jahrhunderts begegnet man hier auf Schritt und Tritt. Seit den Friedensgebeten in der Nikolaikirche und den friedlichen Massendemonstrationen, im Jahr 1998 ist Leipzig zum Symbol für die Wende und den Weg zur deutschen Einheit geworden. Die Stadt hat die neuen Entwicklungen gut verkraftet. Leipzig ist eine äußerst dynamische Großstadt geworden, in der die Wiedervereinigung besser und schneller verarbeitet und genutzt wurde, als anderswo in den neuen Bundesländern.

Das Stadtrecht und Marktprivileg wurde Leipzig bereits um das Jahr 1165 verliehen. Der Stadtname geht auf die sorbische Siedlung "Lipzk", was soviel wie Ort bei den Linden bedeutet, zurück. Die Nikolaikirche von 1175 ist eines der ältesten Gebäude der Stadt. Im Jahr 1212 folgte die Weihe der Thomaskirche.

Leipzig ist seit Jahrhunderten ein Mittelpunkt im internationalen Handel und seit 500 Jahren Messestadt. Noch heute geben wichtige Fachmessen den Takt im Wirtschaftsleben an. Mittlerweile hat sich die Stadt zum zweitgrößten deutschen Bankenplatz nach Frankfurt/Main heraus gemacht. Zum Ruf Leipzigs trugen Musiker wie Bach, Mendelssohn-Bertholdy und Schumann sowie Verleger wie Baedeker, Brockhaus und Reclam bei. Heute wirken noch zahlreiche Verlage, der Thomanerchor und das Gewandhausorchester. In Kunst, Kultur und Wissenschaft nimmt Leipzig eine wichtige Stellung in Deutschland ein: Die 1409 gegründete Universität Leipzig ist nach der Heidelberger die älteste in Deutschland.

Das historische Stadtzentrum, umgeben von einem grünen Promenadenring, bildet das lebendige historische Herz, in dem sich zahlreiche Sehenswürdigkeiten befinden.

Vor allem die Renaissance, das Barock und die Zeit der Jahrhundertwende verleihen dem "alten" Leipzig sein Gesicht, das heute durch zahlreiche moderne Neubauten erneuten Wandel erfährt. Ein Beispiel dafür ist das traditionelle Industrieviertel Leipzig-Plagwitz, das zu einem modernen Wohn- und Dienstleistungsstandort umgestaltet wurde.

München

München, die bayerische Hauptstadt, ist eine der großen europäischen Wirtschafts- und Medienmetropolen und zugleich kulturelles Zentrum des Bundeslandes Bayerns. Die Stadt wurde 1158 auf dem so genannten "Augsburger Schied" von Kaiser Friedrich Barbarossa zum ersten Mal urkundlich erwähnt. Der eigentliche Gründer ist Herzog Heinrich der Löwe, der um den einträglichen Salzhandel auf sein Gebiet umzuleiten, die Isarbrücke bei Föhring zerstörte und den Markt einige Kilometer isaraufwärts nach Munichen verlegte. Die Stadtbefestigung mit Isartor, Sendlinger Tor und Karlstor erfolgte im frühen 14. Jahrhundert unter Ludwig dem Bayern. Die älteste Kirche des Stadtzentrums ist St. Peter, deren Renaissanceturm als "Alter Peter" eines der Wahrzeichen der Stadt bildet.

Die Innenstadt ist überschaubar und leicht zu Fuß zu erkunden. Sie wird durch Karlsplatz, Sendlinger Tor, Isartor und Odeonsplatz begrenzt. In ihrem Zentrum liegt der Marienplatz, Münchens "gute Stube", von dem die Shopping-Meilen Richtung Stachus und Sendlinger Tor abgehen. Richtung Norden um den Max-Joseph-Platz und den Odeonsplatz liegen die "herrschaftlichen Bezirke" mit Residenz, Erzbischöflichem Palais und Hofgarten.

Abgesehen von der Innenstadt besteht München, vielleicht noch mehr als andere Großstädte, aus vielen "Dörfern", Stadtteilen mit jeweils eigenem Charakter.

Schwabing beispielsweise wird durch die Schickeria, das entsprechende Nightlife, die Cafés zum "Gesehen-Werden" sowie durch die lockere Atmosphäre um Universität und Englischen Garten geprägt. "Bogenhausen" heißt der angrenzende vornehme Wohnbezirk im Münchner Nordosten. Südlich davon, zwischen Ostbahnhof, Max-Weber-Platz und Rosenheimer Platz, liegt Haidhausen, ein Stadtviertel der "einfachen" Leute und der alternativen Lebensweisen. Entsprechend findet man hier Szene-Kneipen und Läden mit ausgefallenem Angebot.

Die Attraktionen Münchens freilich sind über das ganze Stadtgebiet verstreut. So liegt etwa das Olympiagelände im Norden, das Nymphenburger Schloss im Westen und der Zoo im Süden jeweils ein ganzes Stück von der Innenstadt entfernt.

Die Liegewiesen entlang der Isar, im Englischen Garten und an den Baggerseen unter anderem im Norden Münchens laden immer wieder zur Rast oder zum (Sonnen-)Bad ein.

Da München nicht weit von den Feriengebieten in den bayerischen Alpen am Starnberger See oder am Chiemsee entfernt liegt, lässt sich eine Städtereise im Winter gut mit einer Skiausfahrt oder im Sommer mit einem Aktivurlaub an den bayerischen Seen und in den Bergen verbinden.

Stuttgart

Stuttgart, die Hauptstadt Baden-Württembergs, ist eine Stadt der reizvollen Gegensätze, eine pulsierende lebensfrohe Metropole. Einerseits ist sie mit den Firmensitzen von Daimler Chrysler, Porsche und Bosch und mit den jährlich im November stattfindenden Stuttgarter Buchwochen eine Wirtschaftsmetropole und Verlagsstadt. Andererseits ist Stuttgart eine Großstadt mit einem sehr hohen Grünflächenanteil. Die Lage der Stadt ist einmalig, das Panorama herrlich. Stuttgart schmiegt sich in einen Talkessel. Die sie auf drei Seiten umgebenden grünen Hänge sind bis zu 200 Meter hoch. Hier wurde noch bis in das 19. Jahrhundert hinein Wein angebaut. Die "Stäffele", Treppen, die die Weinberge begehbar machen, tragen viel zur heimeligen Atmosphäre der Stadt bei. Im Grüngürtel, der sich vom Neckar bis in das Herz der Stadt hinein zieht, lässt sich ein ausgedehnter Spaziergang unternehmen. Für kulturinteressierte Besucher gibt es schöne Plätze, prächtige Schlösser und viele historische Bauten unterschiedlicher Architekturstile zu entdecken, und Naturliebhaber finden in der interessanten und vielseitigen Umgebung von Stuttgart ein ausgiebiges Betätigungsfeld.

Stuttgart hat mit seinem Flughafen, den Bahnverbindungen und Autobahnanschlüssen sowie dem ausgebreiteten Netz öffentlicher Verkehrsmittel eine erstklassige Infrastruktur, die sie auch als Messe- und Kongressstadt attraktiv gemacht hat. Seit Herbst 2007 ist die neue Messe auf den Fildern, direkt am Stuttgarter Flughafen, eröffnet.

Auch kulturell hat Stuttgart einiges zu bieten. Fröhliche Feste, wie das Sommerfest, das Stuttgarter Weindorf und das Cannstatter Volksfest, sorgen für Abwechslung. Neben zahlreichen sehenswerten Museen sind die Staatsgalerie Stuttgart und Haus der Geschichte Baden-Württemberg Anziehungspunkte für Einheimische und Touristen. Die Bühnen der Stadt bieten ein breites Spektrum von Klassik und Ballett bis hin zu Kabarett und Varieté. Aber auch die Musicaldarbietungen im SI-Centrum gehören zu den Topattraktionen. Eine regelrechte Unterhaltungskultur mit dem MaxX-Filmpalast und einer anspruchsvollen Gastronomie ist um die Musical-Hallen entstanden.

Weimar

Die Kulturstadt Weimar im Thüringer Becken gelegen, war ein Zentrum der deutschen Klassik. Die Epoche begann mit der Berufung von Christoph Martin Wieland durch Herzogin Anna Amalia im Jahr 1772 als Erzieher für den Sohn. Goethe kam drei Jahre später als Minister an den Weimarer Hof, Herder und Schiller folgten. Auch Luther, Bach und Lucas Cranach d.Ä. lebten zeitweilig in Weimar. Von den vielen bekannten Schriftstellern und Musikern, die im 19. Jahrhundert in Weimar wirkten, seien hier nur Franz Liszt, Hoffmann von Fallersleben und Richard Strauss genannt. Auch ein wichtiges Kapitel für die deutsche Geschichte wurde in Weimar geschrieben, als im Nationaltheater im August 1919 die deutsche Verfassung angenommen wurde, die die Grundlage für die Weimarer Republik wurde und die starke Stellung des Reichspräsidenten festschrieb. Noch heute sind die Auswirkungen der beschriebenen geschichtlichen Begebenheiten im Stadtbild und in den Sehenswürdigkeiten zu erkennen. Die Altstadt steht unter Denkmalschutz.

Im Jahr 1999 war Weimar eine der Kulturhauptstädte Europas. Gleichzeitig wurde dann auch dem 250. Geburtstag Johann Wolfgang von Goethes gedacht. Für diese Festlichkeiten wurden umfassende bauliche Veränderungen vorgenommen. Das Stadtschloß und der Marstall wurden grundlegend saniert und das frühere Landesmuseum zum Museum für zeitgenössische Kunst umgestaltet.

Der Nordwesten

Der Norden Deutschlands ist flach, sanfte Hügel, Seen und Sandstrände beherrschen die Landschaft. Die Hansestadt Hamburg ist die zweitgrößte Stadt des Landes. Hannover ist ein wichtiger Verkehrsknotenpunkt. Sehenswert sind im Norden auch Lübeck mit einer bemerkenswerten Altstadt, das Wikingermuseum Haithabu in der Nähe von Kiel und die Hafenstadt Bremen.

Die nord- und ostfriesischen Inseln sind beliebte Ferienziele. Die Inseln mit weiten Sandstränden sind zum Teil autofrei.

Ostfriesland ist das Land der Windmühlen, die überall an der Küste zu sehen sind. Neuerdings haben sich die modernen Windkraftanlagen dazugesellt, die hier ideale Windbedingungen gefunden haben und weit über das Land zu sehen sind. Ein malerisches Fischerdorf ist Greetsiel, wo gleich zwei Windmühlen am Ortseingang stehen. Von den sieben ostfriesischen Inseln ist Borkum ganz im Westen die größte. Das Auto kann auf der Fähre mitgenommen werden, Fahrräder können überall auf der Insel gemietet werden.

Die Nordfriesischen Inseln haben mit Sylt einen mondänen und bekannten Vertreter. Eine gemütlichere Insel mit einer grandiosen Dünenlandschaft ist Amrum. Am romantischsten ist der rote Felsen Helgolands, dessen Badedüne nur mit dem Schiff zu erreichen ist. Haushohe Wellen brechen sich an stürmischen Tagen an den Uferbefestigungen Helgolands - ein unvergessliches Naturschauspiel.

Zu Norddeutschland zählt auch das Erholungsgebiet der Lüneburger Heide sowie die Wandergebiete in Westfalen. Das Ruhrgebiet ist ein Ballungsraum aus mehreren Großstädten, der durch seine kulturelle Vielfalt von sich reden macht.

Der Nordosten

Die am meisten frequentierte Ferienregion Deutschlands erstreckt sich von Travemünde bis nach Flensburg. Überall an der Küste finden sich gepflegte Badeorte und kilometerlange Sandstrände. Die wichtigsten Inseln sind Hiddensee, Usedom und die Halbinsel Rügen. Die Kreidefelsen der Insel Rügen sind nicht erst seit Caspar David Friedrich bekannt. Die weißen Klippen des 47 Meter aufragenden Kap Arcona waren schon vor 100 Jahren ein besonderer Anziehungspunkt.

Kiel liegt am östlichen Ende des Nord-Ostseekanals, der meistbefahrenen künstlichen Wasserstraße der Welt. In Kiel finden alljählich Segelwettbewerbe statt.Greifswald, Schwerin und Rostock sind historische Städte, deren Stadtanlagen und Gebäude größtenteils erhalten geblieben sind. Berlin ist als Hauptstadt das neue Zentrum Deutschlands und nach wie vor eine lebendige Metropole. Potsdam ist mit dem Schloss Sanssouci sehenswert. In Sachsen-Anhalt sind Magdeburg, Quedlinburg und Wernigerode besuchenswert. Der Nationalpark Harz ist ein beliebtes Ausflugsziel.

Thüringen und Sachsen

In Thüringen liegt der berühmte, insgesamt 168 Kilometer lange Wanderweg Rennsteig. In der Luther-Stadt Erfurt sind noch viele Bürgerhäuser erhalten. Eisenach wird von der geschichtsträchtigen Wartburg überragt. Die Goethe-Stadt Weimar ist eine kulturelle Hochburg der Region. Dresden, Leipzig und Meißen sind weitere Städte in Sachsen, die man unbedingt besuchen sollte.

Entlang des Rheines

In Düsseldorf findet man auf der Einkaufsmeile "Kö" alle eleganten Modeadressen der Welt. Viele kulturelle Veranstaltungen finden hier statt. Wahrzeichen der Stadt Köln ist der Dom. In unmittelbarer Bahnhofsnähe befindet sich die neue Gemäldesammlung im Wallraf-Richartz-Museum. Der Karneval im Februar ist in Düsseldorf und Köln ein wichtiger gesellschaftlicher Höhepunkt. Sehenswerte Städte sind die Kaiserstadt Aachen, die Stadt Koblenz am Ende des Moseltales, die alte Römerstadt Trier und der Bischofssitz Mainz am Zusammenfluss von Main und Rhein.

Banken- und Wirtschaftszentrum Deutschlands ist Frankfurt am Main. In der Innenstadt sind die Paulskirche, der sog. Römer und die Oper historische Gebäude. Fulda ist ein Bischofssitz nordlich von Frankfurt, dessen Barockviertel in seiner Gesamtanlage für Deutschland einzigartig ist. Die Universitätsstadt Marburg und der Kurort Wiesbaden sind bedeutende Städte. Im Saarland macht sich der französische Einfluss deutlich bemerkbar.

Auf dem Rhein finden Flusskreuzfahrten statt, die auch die Zubringerflüsse Mosel, Saar, Main einschließen, weiter südlich sogar den Neckar. Besonders die Moselhänge gehören zu den bedeutendsten Weinanbaugebieten Deutschlands.

Der Südwesten

Die Universitätsstadt Heidelberg ist für in- und ausländische Touristen ein großer Anziehungspunkt. Den ganzen Neckar entlang finden sich kleine historische Städte, darunter Bad Wimpfen im Norden Heilbronns. Stuttgart ist die baden-württembergische Hauptstadt, die außerordentlich viele Parks zu bieten hat. In der näheren Umgebung sind Ludwigsburg, Weil der Stadt und Schwäbisch Gmünd sehenswert. Die Universitätsstadt Tübingen lockt mit dem pittoresken Stadtzentrum und vielen bemerkenswerten Ausstellungen in der Kunsthalle.

Der Schwarzwald gehört zu Deutschlands wichtigsten Mittelgebirgen. Die Tannenwälder, Schluchten und Seen und auch die Heilbäder begeistern die Besucher. In Triberg wurde das Wahrzeichen des Schwarzwaldes entwickelt, die Kuckucksuhr. Sie ist nach wie vor ein willkommenes Reiseandenken nicht nur für Amerikaner und Asiaten. Um Tribergs 160 Meter hohen Wasserfall rankt sich eine Sage. Mit der Bahn kann man auf einer romantischen Eisenbahnstrecke über Donaueschingen (Ursprung der Donau) bis nach Konstanz an den Bodensee fahren. Für Autoreisende und auch für Motorradfreunde ist die Schwarzwaldhochstraße eine Traumstrecke, die im eleganten Kurort Baden-Baden beginnt und bis ins Herz des Schwarzwaldes führt. Der Feldberg ist mit seinen 1493 Metern die höchste Erhebung des Schwarzwaldes und ist im Winter ein beliebtes Skirevier. Die Universitätsstadt Freiburg im Breisgau liegt im Südschwarzwald und ist mit ihrem bunten Treiben die heimliche Hauptstadt der Region. In vielen Städten des Schwarzwaldes, so auch in Rottweil, können Besucher in der Fasnachtszeit das Schauspiel einer alemannischen Fasnet erleben. Aus dem 16. Jahrhundert haben sich viele Masken und Gewänder erhalten, und auf einem malerischen Umzug wird mit Schellengerassel frühmorgens der Winter verjagt.

Das Münster in Ulm ist der höchste Kirchturm der Welt. Ein Spaziergang durch die Altstadt mit den historischen Fischergassen lohnt sich.

Der Bodensee befindet sich ganz im Süden Deutschlands und grenzt an die Schweiz und Österreich. Das gesamte Ufer des Sees ist touristisch erschlossen und auf dem See finden Bootsausflüge statt. Ein Besuch auf der Blumeninsel Mainau und der Reichenau mit Benediktinerabtei lohnt sich. Schöne Städte am Bodenseeufer sind Meersburg, Lindau und Konstanz. Der Rheinfall bei Schaffhausen ist ein beliebtes Ausflugsziel in der nahen Schweiz.

Der Südosten

Die Hauptstadt Bayerns ist München, die mit einem vielfältigen kulturellen Angebot aufwartet. Eine reiche Auswahl an Museen und Galerien, viele Theater und Veranstaltungen locken zahlreiche Besucher an. Das jährliche Oktoberfest ist ein Muss für die meisten ausländischen Besucher. Im Osten liegt an der tschechischen Grenze der Nationalpark Bayerischer Wald. Passau, Regensburg und Nürnberg sind beliebte Ausflugsziele. In Nürnberg ist der jährlich stattfindende Weihnachtsmarkt besonders stimmungsvoll. In Augsburg sind noch alte Kaufmannshäuser aus dem 16. Jh. zu sehen. In der Kaiser- und Bischofsstadt Bamberg ist der Dom aus dem 13. Jh. erhalten. Rothenburg ob der Tauber besitzt noch eine vollständig erhaltene Stadtmauer auf der man, wie auch in Nördlingen, die gesamte Stadt umrunden kann.

Der Süden Bayerns wird von den Alpen und dem Alpenvorland mit seinen vielen Seen bestimmt. Die Allgäuer Landschaft ist klimatisch angenehm und sehr stimmungsvoll. In den Bayrischen Alpen befinden sich mit der Zugspitze (2962 m) und dem Watzmann (2713 m) die höchsten Berge Deutschlands.

Nationalparks: Schleswig-Holsteinisches Wattenmeer

Der größte Nationalpark Mitteleuropas wurde um die größte zusammenhängende Wattlandschaft der Erde gebildet. Diese Landschaft reicht von der niederländischen Nordseeküste bis hinauf nach Dänemark. Das Wattenmeer, ein im Wirkungsbereich der Gezeiten liegender Streifen, der bei Flut vom Meerwasser überflutet wird und bei Ebbe trocken bleibt, ist weltweit einzigartig. Bis zu 3.200 Tierarten bevölkern das Wattenmeer. Am Ufer findet man Seesterne, Krebse, Schnecken, Muscheln und Wattwürmer. Als Nist- und Rastplatz einer großen Anzahl von Zugvögeln ist der Nationalpark alljährlich eine Besucherattraktion, besonders im Herbst. Auf den Salzwiesen gibt es eine vielfältige Pflanzenwelt, so finden sich hier der Strandflieder, Rotschwingel und Strandwegerich.

Von einem erfahrenen Wattführer kann man sich das Schauspiel von Ebbe und Flut zeigen lassen, wenn nach sechs Stunden das Meer zurückkehrt, und die Priele, tiefe Furchen in der Wattlandschaft, sich wieder mit Wasser füllen. Wattwanderungen mit Führung sind für die ganze Familie ein unvergessliches Erlebnis.

Zu den vielen Ausflugsmöglichkeiten gehören auch Aufenthalte in den kleinen Fischerdörfern des Nationalparks sowie eine Schifffahrt zu den Seehundbänken.

In Tönning befindet sich das Nationalparkhaus und das wissenschaftliche Zentrum der Nationalparks des Wattenmeeres. Das Multimar Wattforum Tönning ist außerordentlich sehenswert.

Hamburgisches Wattenmeer

Drei Inseln bestimmen das Landschaftsbild des Nationalparks Hamburgisches Wattenmeer, dem kleinsten der drei Wattenmeer-Nationalparke: Die grünflächige, von 40 Menschen bewohnte Insel Neuwerk, die Düneninsel Scharhörn und die künstlich aufgespülte Insel Nigehörn. Aufatmen ist angesagt auf dieser Inselgruppe, die sich direkt in der Elbmündung vor Cuxhafen befindet und aus ca. 12.000 ha Wattlandschaft besteht. Bei Ausflügen ins Watt kann man Bernstein suchen und große Kolonien von Zwerg-, Brand-, Fluss- und Küstenschwalben beobachten.

Die Geschichte der Insel Neuwerk ist seit 1299 urkundlich belegt. Die Wege auf dieser Insel führen durch begrüntes Eiland und vorbei an Zeugnissen der Geschichte, z.B. dem Wehrturm in der Elbmündung, einem deutlichen Zeichen der Hanse, sowie der Bastion, die Stützpunkt für die Bekämpfung der Seeräuberei war. Die ursprüngliche Sandbank Scharhörn ist vor allem wegen ihrer Seevogelkolonien eine Besucherattraktion. Wie auch die künstlich aufgespülte Vogelinsel Nigehörn, die für Besucher gesperrt ist, erstaunt Scharhörn durch riesige Flächen unberührter Natur.

Niedersächsisches Wattenmeer

An der Nordseeküste Niedersachsens befindet sich der Nationalpark "Niedersächsisches Wattenmeer". Er schützt das zwischen Ems und Elbe liegende Wattenmeer, einschließlich der vorgelagerten ostfriesischen Inseln. Hier gibt es beeindruckende Landschaftsformen, wie zum Beispiel die für die Region typischen Salzwiesen, das Steilufer bei Dangast sowie das "schwimmende Moor" bei Sehestedt, das einzige noch intakte Außendeichsmoor in Deutschland.

Zu einer der ausgefallensten Erscheinungen unter den dort lebenden Tieren gehört die Brandente, einer der schönsten Vögel der Küstenregion. Zwischen August und September bevölkern besonders viele Küstenvögel das Watt.

Zu den Höhepunkten des Parks gehören das Wattenmeerhaus in Wilhelmshaven, die Seehundstation in Norddeich, das Wasserschloss in Dornumsiel sowie das Deutsche Schifffahrtsmuseum in Bremerhaven. Auf der Insel Borkum kann das Feuerschiff und der Walknochenzaun bewundert werden. Auf Norderney steht das Fischerhausmuseum. Und auf Wangerooge ist der alte Leuchtturm sehenswert.

Jasmund

Im Nationalpark Jasmund im Nordosten Deutschlands findet man die unterschiedlichsten Landschaftsformen. Schön ist die Kreidelandschaft mit zahlreichen Mooren, Feuchtwiesen und Trockenrasen, deren bekanntester Punkt die weltberühmten Kreidefelsen um den Königsstuhl sind und die schon von dem berühmten Maler Caspar David Friedrich dargestellt wurden. Zu dem Nationalpark gehören außerdem die seit dem 13. Jh. vorhandenen Rotbuchenwälder auf dem Stubnitzplateau, einer überwiegend aus Kreide aufgebauten, eiszeitlich geprägten Hochfläche.

Neben dem Königsstuhl, dem höchsten Felsen der Kreideküste, beeindruckt die 10 km lange und bis zu 117 m hohe Kreideküste mit ihren aktiven und inaktiven Kliffs, die die Dynamik einer Steilküste veranschaulicht. Hier findet der aufmerksame Strandwanderer neben weißer Schreibkreide eiszeitliche Sedimente und Fossilien.

Die artenreiche Tier- und Pflanzenwelt des Nationalparks beherbergt beispielsweise Mehlschwalben, die in den Kreideriffs brüten oder den seltenen Seeadler.

Das Gebiet der Stubnitz ist nicht nur aufgrund seiner Kreidelandschaft einen Besuch wert. Auf den regelmäßig stattfindenden Führungen des Nationalparkamtes kann man näheres über die Germanengöttin Hertha oder den geheimnisvollen Piraten Störtebecker, der an diesem Ort angeblich einen Schatz vergraben hat, erfahren.

Ein Mehr an Geschichte bedeutet ein Besuch im Jagdschloss Granitz südlich von Binz. Bei einer Fahrt mit der Dampf-Kleinbahn "Rasender Roland" läßt sich die Landschaft besonders gut erschließen.

Höhepunkte des Nationalparks sind das Kap Arkona mit dem kleinen Ort Vitt, der Fischereihafen Saßnitz mit Fischereimuseum, die Piratenschlucht in Saßnitz, das Stadtmuseum in Greifswald mit einer Caspar-David-Friedrich-Ausstellung, die historischen Handwerkerstuben in Gingst und der Grümbke-Aussichtsturm bei Neuenkirchen.

Vorpommersche Boddenlandschaft

Im Nationalpark Vorpommersche Boddenlandschaft erstreckt sich von der Halbinsel Darß-Zingst bis zur Westküste Rügens eine Landschaft aus Steilküsten und Dünen, Nehrungen und Strandseen. Ihren Namen verdankt die noch weitgehend naturbelassene Landschaft den von der offenen Ostsee abgetrennten Lagunen, die Bodden genannt werden.

Die Vielfalt und Vielzahl der Tier- und Pflanzen dieses Naturraumes ist erstaunlich. Seltene Wildarten wie Rothirsche und Wildschweine können aus geringster Entfernung beobachtet werden.

Besondere internationale Bedeutung genießt der Nationalpark Vorpommersche Boddenlandschaft als größter Kranich-Rastplatz Europas. Alljährlich ist hier im Herbst der Anflug von ca. 30.000 Kranichen zu beobachten. Entlang der Reiserouten erreicht man u.a. den größten Sandhaken Rügens: Eine durch Kiefern und Birken gekennzeichnete Landschaft, mit vermoorten Strandseen und Beobachtungspunkten zur See- und Boddenseite mit Blick über Landschaft und Tierwelt.

Die vorgelagerte, autofreie Insel Hiddensee, die größte Insel des Nationalparks, mit sehenswerten Orten wie der Dünenheide mit gut ausgeschilderten Wanderwegen und den Dornbuschhöhen, zieht immer mehr Erholungssuchende an. Das Besucherhaus am Hauptweg informiert über die Besonderheiten des Nationalparks.

Müritz

Östlich des bekannten und größten Sees der Mecklenburgischen Seenplatte im Nordostdeutschen Tiefland liegt der Nationalpark Müritz. Die Wege mit einer Gesamtlänge von 660 km führen durch eine traumhafte Großseenlandschaft, die mehr als 130 Seen, uralte Buchenwälder und zauberhafte Moore umfasst.

Dieses von der Eiszeit geformte Naturgebiet ist insbesondere als Brutstätte für selten gewordene oder an anderen Orten schon ausgestorbene Großvögel von internationaler Bedeutung. Seeadler, Fischadler und Kraniche können auf extra angelegten Beobachtungsständen, die sich im östlichen Teil des Nationalparks, bei Serrahn, befinden, beobachtet werden.

Sehenswert sind das "Heinrich-Schliemann-Museum" in Ankershagen, die Stadt Waren mit ihrer Altstadt und besonders die Fischadlerpaare in Federow.

Neben Erkundungen zu Fuß, mit dem Rad oder dem Kanu sind auch Schiffsfahrten auf der Mecklenburger Groß- und Kleinseenplatte möglich, bei denen Fahrräder kostenlos transportiert werden.

Unteres Odertal

Dieser 60 km lange Auen-Nationalpark aus eindrucksvollen Oderhängen und blühendem Trockenrasen führt am deutschen und polnischen Ufer der Oder entlang.

Neben den besonderen und geschützten Vogelarten wie Seeadler, Schwarzstorch und Seggenrohrsänger, leben hier auch Biber, die ihre Staudämme errichten. Über 40 Fischarten und 50 verschiedene Säugetierarten komplettieren den Tierreichtum. Ein Erlebnis besonderer Art ist der Anflug von über 13.000 Kranichen auf ihre im Odertal gelegenen Rastplätze.

Besuchenswert sind der mittelalterliche Burgfried in Stolpe, die historischen Tabakscheunen bei Friedrichsthal, das Schloss bei Zützen, in Gartz die mittelalterliche Stadtbefestigung und die Stephans-Kirche sowie die spätgotische Dorfkirche in Criewen.

Harz

Der Nationalpark Harz ist eines der beliebtesten Wander- und Skiwandergebiete der deutschen Mittelgebirge.

Diese Landschaft in Granit zeugt von einer besonders vielfältigen Geologie. Entlang dem 700 km langen Wanderwegenetz durchquert man die für das Harzgebirge charakteristischen Bergfichten- und Buchenmischwälder, findet Hoch- und Übergangsmoore sowie Bäche. Es gibt Rothirsche, Rehe und Wildschweine. Während die bunte Vogelwelt mit Arten wie dem Schwarzspecht, der Ringdrossel und dem Zaunkönig ständig präsent bleibt, sieht man mit viel Glück auch Wildkatzen und Füchse.

Die über 20 Besucher- und Erlebnis-Bergwerke machen Ausflüge zu interessanten Höhepunkten. In Clausthal-Zellerfeld steht die größte Holzkirche Deutschlands.

Zu empfehlen sind Besichtigungen der verschiedenen Nationalparkhäuser, zum Beispiel in Altenau-Torfhaus und St. Andreasberg mit den mittelalterlichen Gebäuden und Besucherbergwerken, die einen tieferen Einblick in Geschichte und Kultur der Region gewähren.

Im Hochharz befindet sich der Brocken - der mit 1.142 Metern höchste Berg des Harzes. Der fast kahle Gipfel ist oft nur schemenhaft zu sehen, da er ca. 300 Tage im Jahr zeitweise im Nebel versinkt. Dieser besondere Umstand führte zu der Sage, dass hier die Hexen zu Hause seien und alljährlich wird hier die Walpurgisnacht mit dem Hexentanz gefeiert.

Die Schmalspurbahn mit einem Wegenetz von über 130 km führt zu mittelalterlichen Städten der Umgebung und auch auf den Brocken. Schön sind die Rübeländer Tropfsteinhöhlen, die Felsenschlucht im Bodetal und das Schloss Wernigerode. Die Stadt Quedlinburg ist dank ihrer an historischen Fachwerkhäusern reichen Bausubstanz zum Unesco-Weltkulturerbe erklärt worden.

Hainich

Vor wenigen Jahren noch militärische Sperrzone, wurde das von Rotbuchen dominierte Waldgebiet Hainich im Westen Thüringens zu Deutschlands jüngstem Nationalpark erklärt.

Eine Reise zwischen dem Kurort Bad Langensalza und der Wartburg-Stadt Eisenach führt in das größte zusammenhängende Laubmischwaldgebiet Europas, das auch als "Urwald in der Mitte Deutschlands" bezeichnet wird. Diese einzigartigen Wälder, auch Plenterwälder genannt, sind besonders naturschonend bewirtschaftete Wälder.

Rundwanderwege, vor allem der bekannteste Höhenwanderweg "Rennstieg", führen bis in die malerischen Städte der Region. In der Kurstadt Bad Langensalza steht das Schloss Dryberg und ein Heimatmuseum. In der Thomas-Müntzer-Stadt Mühlhausen stehen Bürgerhäuser aus sieben Jahrhunderten und eine begehbare Stadtmauer. Die Martin-Luther-Stadt Eisenach ist mit der Wartburg nicht nur für Kulturliebhaber einen Besuch wert. Die ca. 1.000-jährige "Betteleiche" und die "Steinernen Kreuze" dürfen auf dem Rennsteig nicht ausgelassen werden. Bei Bickenriede steht das sehenswerte Kloster Anrode.

Kellerwald-Edersee

Die ausgeprägte Waldlandschaft am Edersee in Hessen wurde 2004 als Nationalpark Kellerwald-Edersee ausgewiesen. Der Kellerwald gehört geologisch gesehen zum Rheinischen Schiefergebirge, das Landschaftsbild ist durch den Wechsel von tief eingeschnittene Tälern und Bergkuppen geprägt.

Der Nationalpark zeichnet sich vor allem durch seinen alten Baumbestand mit einem hohen Buchenanteil aus. Die Laub- und Mischwälder werden für westeuropäische Verhältnisse schon seit langer Zeit nicht mehr genutzt und sind daher in einem naturnahen Zustand.

Hier kann man erfahren, welche Bäume und andere Pflanzen sich je nach Gestein, Boden, Wind- und Lichtverhältnissen ansiedeln. So kann zum Beispiel die Rotbuche an sehr trockenen Standorten gedeihen, während Erlen und Weiden mehr Feuchtigkeit benötigen. Anderen Pflanzen wiederum wie die Sommer- und die Winterlinde macht eine steile Hanglage nichts aus.

Entlang der Flüsse gibt es auch Waldwiesen, ein Lebensraum ganz anderer Pflanzen und Tiere.

Zu den Säugetieren, die im Nationalpark Kellerwald-Edersee leben, zählen der Rothirsch, das Schwarzwild und das Muffelschaf, Füchse und Dachse sowie 13 Fledermausarten.

Sächsische Schweiz

Im Osten Deutschlands, Südöstlich von Dresden gelegen, schützt der Nationalpark Sächsische Schweiz, einen über 36.000 ha großen Teil des von der Elbe in 100 Millionen Jahren geschaffenen Elbsandsteingebirges.

Die einzigartige Formenwelt des Sandsteins und der Wechsel von Wald und offenem Land zeigen, daß die ursprüngliche Flusslandschaft keine reine Naturlandschaft mehr ist, sondern eine seit Jahrhunderten vom Menschen genutzte und gestaltete Kulturlandschaft. Selten gewordenen Tierarten wie Uhu, Fischotter und Siebenschläfer kann man beobachten. In der Vegetation sieht man ein durch den kleinräumigen Biotopwechsel entstandenes Umfeld an Farnpflanzen, Flechten und Moosen. Der Weg auf die "Bastei" wird mit einem wundervollen Ausblick über die Elbe belohnt. Auf der Fahrt mit einem gemieteten Ruderboot oder mit einem der zahlreichen Schiffe kann man die beeindruckende Landschaft vom Wasser aus erkunden. Zu empfehlen sind die romantischen Fahrten auf der Elbe mit einem der ältesten Raddampfer der Welt. Zum Lichtenhainer Wasserfall kann man mit der nostalgischen Kirnitzschtalbahn fahren. Weitere Highlights der Region sind die Festung Königstein und die Felsenbühne in Rathen.

Nationalpark Eifel

Der im Jahr 2004 ausgewiesene Nationalpark Eifel ist der erste Nationalpark Nordrhein-Westfalens. Er befindet sich im Mittelgebirge der Eifel und ist 11.000 ha groß. Er wird von dem Bach Rur und seinen Nebenbächen durchzogen, die die Bergrücken tief eingeschnitten haben. Während die kleinen Bäche meist Kerbtäler geschaffen haben, fließen die größeren mäandrierend auf breiten Talsohlen.

Der Nationalpark schützt in erster Linie Buchenwälder, die typische Vegetation für nährstoffarme und saure Böden. Große Areale werden aber von Fichten eingenommen, worin sich die ehemalige wirtschaftliche Nutzung widerspiegelt. In Zukunft sollen sich wieder Naturwälder entwickeln können.

Der Nationalpark Eifel beherbergt rund 240 geschützte Tierarten, darunter sind viele Insektenarten aber auch Uhus, Schwarzstörche, Rothirsche und Wildkatzen.

Nationalpark Bayerischer Wald

Der Nationalpark "Bayerischer Wald" im Südosten Deutschlands repräsentiert zusammen mit dem östlich angrenzenden Böhmerwald das größte zusammenhängende Waldgebiet Europas.

In den eindrucksvollen Urwäldern gibt es zahlreiche Rad- und Wanderwege, die zu Mooren, Bergbächen und Eiszeit-Seen führen.

Das eher rauhe Klima bedingt eine für die Region charakteristische Tierwelt. Neben dem wieder eingebürgerten Schwarzstorch gehören mittlerweile auch Uhu, Habichtskauz und Kohlrabe wieder zu den heimischen Vogelarten. Ebenso interessant zu beobachten sind die Rauhfuß-, Auer- und Haselhühner. Weiter entlang der Wege durch den Nationalpark erreicht man die "Glasstraße", auf der man in mehreren Hütten Glasmacher beobachten kann. In Frauenau befindet sich ein Glasmuseum, in der Glasstadt Zwiesel gibt es ein Bauernhausmuseum. Natürlich gehört die Burgruine Weißenstein zu einem Besuch im Bayerischen Wald dazu.

Touren durch die Urwaldgebiete Mittelsteighütte und Höllbachgespreng, Erlebniswege wie der "Watzlik-Hain" und "Schachten", ehemalige Almen des Bayerischen Waldes sowie ein Besuch der Informationszentren bei Neuschönau und Ludwigsthal sind entspannend und interessant.

Berchtesgaden

Diese Hochgebirgslandschaft in Bayern ist weitgehend vom Eingriff des Menschen verschont geblieben. Zu diesem Schutzgebiet gehört das Gebirgsmassiv des Watzmann, dessen Mittelspitze mit 2.713 m der höchste Punkt des Nationalparks Berchtesgaden ist. Die Landschaft wird vor allem von Felsenregionen, Schuttflächen, alpinen Matten, Latschenkiefern und Grünerlen geprägt. Der berühmte Königsee liegt zwischen Watzmann, Steinernem Meer und dem Hagengebirge. Alpine Arten wie Steinbock, Murmeltier, Adler, Schneehase und Alpensalamander leben hier in freier Wildbahn, auch der in Deutschland selten gewordenen Steinadler, der jedoch nur mit viel Glück zu entdecken ist. Ebenso schön wie vielseitig ist die Flora, zu denen beispielsweise das Pyrenäen-Drachenmaul, Hausmanns-Mannschild und die Zwerg-Alpenrose gehören.

Großer Beliebtheit bei den Besuchern erfreut sich besonders die "Jennerseilbahn", mit der man bis zur Nationalparkgrenze in 1.800 m Höhe gelangen kann. In Marktschellenberg kann eine Eishöhle besichtigt werden, in Berchtesgaden ist das begehbare Salzbergwerk ein Besuchermagnet.

Reisehinweise

Informationen zur Sicherheitssituation in Deutschland sind auf den Internetseiten des Bundesinnenministeriums zu finden: www.bmi.bund.de

Allgemeine Vorsichtsmaßnahmen

Die auf Reisen allgemein üblichen Vorsichtsmaßnahmen sind ausreichend.

RAUCHVERBOT: In allen öffentlichen Verkehrsmitteln (Bus, Bahn, Straßenbahn, auch Taxi) besteht Rauchverbot. Auf Flughäfen und in Bahnhöfen ist Rauchen auf ausgewiesenen Raucherbereiche beschränkt. Die einzelnen Bundesländer haben darüber hinaus unterschiedliche Rauchverbote erlassen, unter anderem für Gastronomie, Schulen, Sporthallen, Veranstaltungen, öffentliche Behörden. Die Altersgrenze für den Zigarettenerwerb ist auf 18 Jahre angehoben worden.

SPERR-NOTRUF: Deutsche können ihre Girocards, Kreditkarten, Handys und einige andere elektronische Berechtigungen über die Sperr-Notruf-Nummer ++49 116 116 (aus dem Ausland neben ++49 116 116 auch ++49 30 4050 4050 wählbar) rund um die Uhr sperren lassen. Der Anrufer wird mit den Herausgebern der jeweiligen Medien verbunden, sofern diese sich dem Sperr-Notruf angeschlossen haben. Eine Liste der angeschlossenen Herausgeber ist im Internet unter www.sperr-notruf.de zu finden.

Ebenso ist es möglich, die Online-Ausweisfunktion (elektronischer Identitätsnachweis - eID) des neuen Personalausweises unter den oben genannten Nummern sowie unter 0180 1 333 333 (Bürgerservice des Bundesinnenministeriums) sperren zu lassen.

Tschechische Republik

Cesky Krumlov
Karte Tschechische  Republik

Einreise für Deutsche

Visumfrei für einen unbegrenzten Aufenthalt. Notwendig ist der mindestens noch für die Aufenthaltsdauer gültige Reisepass, bei einem Aufenthalt bis zu 90 Tage genügt der gültige Personalausweis, ausreichende Geldmittel (ca. 50 Euro pro Person und Tag, nicht notwendig bei bereits bezahlten Hotel- und Reisevouchern) Für EU-Staatsangehörige genügt als Nachweis ihres EU-weiten Versicherungsschutzes die Europäische Krankenversicherungskarte, eventuell mit zusätzlicher Auslandsreise-Krankenversicherung.

Arbeitsaufnahme nach EU-Regelung ohne Besorgung einer Arbeitserlaubnis möglich.

Landesdaten

Lage

Die Tschechische Republik grenzt im Westen und Nordwesten an Deutschland, im Norden an Polen, im Osten an die Slowakische Republik, im Süden an Österreich.

Fläche: 78.864 km².

Verwaltungsstruktur: 13 Regionen (kraje) (Jihocesky Kraj, Jihomoravsky Kraj, Karlovarsky Kraj, Kralovehradecky Kraj, Liberecky Kraj, Moravskoslezsky Kraj, Olomoucky Kraj, Pardubicky Kraj, Plzensky Kraj, Stredocesky Kraj, Ustecky Kraj, Vysocina, Zlinsky Kraj) und die Hauptstadt Praha (Prag).

Einwohner

Bevölkerung: ca. 10,2 Millionen.

Städte: Prag (Hauptstadt) ca. 1,18 Millionen, Brno (Brünn) ca. 367.000, Ostrava (Ostrau) ca. 310.000, Plzen (Pilsen) ca. 163.000, Olomouc (Olmütz) ca. 100.000, Liberec (Reichenberg), ca. 98.000, Ceske Budejovice (Budweis) ca. 95.000, Hradec Králové (Königgrätz) ca. 94.000.

Sprache

Die Amtssprache des Landes ist Tschechisch. Englisch und Deutsch werden häufig verstanden.

Zeitverschiebung

Mitteleuropäische Zeit (MEZ) mit europäischer Sommerzeit (kein Zeitunterschied).

Telefon/Post

Telefon

Die Vorwahl für Ferngespräche von Deutschland, Österreich und der Schweiz in die Tschechische Republik ist 00420. Die Vorwahl von der Tschechischen Republik nach Deutschland ist 0049, nach Österreich 0043 und in die Schweiz 0041. Seit Herbst 2002 haben die nationalen Telefonnummern eine einheitliche Länge von neun Ziffern, die Ortsnetzkennzahl wurde dabei in die neunstellige Telefonnummer integriert. Bei Anrufen innerhalb der Tschechischen Republik wird vor der Nummer keine 0 gewählt, dies gilt auch für Mobiltelefone. Allgemeine Informationen zum Telefonieren in der Tschechischen Republik sowie Informationen zur Umnummerierung bieten die gebührenfreien Hotlines 800 111 111 oder 800 123 456. Telefonkarten gibt es in allen Verkaufsstellen der Telekom, aber auch an vielen Zeitungsständen. Ferngespräche von öffentlichen Telefonzellen sind erheblich preiswerter als aus dem Hotel.

NOTRUFNUMMERN: Polizei, Unfallrettung, und Feuerwehr 112.

Mobilfunk

Netztechnik: GSM 900/1800.

Derzeit gibt es Roamingverträge mit Anbietern in der Tschechischen Republik von E-Plus, O2, T-Mobile und Vodafone.

Internet

Länderkürzel: .cz

Feiertage

1. Januar (Neujahr, Tag der Gründung der Tschechischen Republik), 9. April (Ostermontag), 1. Mai (Tag der Arbeit), 8. Mai (Tag der Befreiung), 5. Juli (Tag der slawischen Glaubensboten Kyrill und Method), 6. Juli (Gedenktag für Magister Johannes Hus), 28. September (Staatsfeiertag), 28. Oktober (Nationalfeiertag), 17. November (Tag des Kampfes für Freiheit und Demokratie), 24. Dezember (Heiligabend), 25. und 26. Dezember (Weihnachten).

Die Hauptferienzeit geht von Anfang Juli bis Ende August.

Öffnungszeiten

Banken: Mo bis Fr 8/9-11 Uhr, 13-17 Uhr. Außerdem gibt es zahlreiche Wechselstuben, die teilweise rund um die Uhr geöffnet sind (diese verlangen allerdings zwei bis drei Prozent Kommission).

Geschäfte: in der Regel Mo bis Fr 8.30/9-18 Uhr, eine gesetzliche Ladenschlussregelung besteht jedoch nicht. Lebensmittelgeschäfte haben von 7 Uhr bis 18 Uhr geöffnet, in der Prager Innenstadt auch länger. Kleinere Geschäfte schließen teilweise für eine oder zwei Stunden über Mittag.

Große Kaufhäuser: Sa bis 18 Uhr, teilweise auch sonntags;

Büros: in der Regel werktags 8-18 Uhr, Fr nur bis 16 Uhr.

Behörden: Mo bis Fr 8-12/13, 13/14-16/17 Uhr.

Kleidung

Normale mitteleuropäische Sommer- und Winterkleidung. Regenschutz ist zu jeder Jahreszeit notwendig.

Burg Rozmberk, Südböhmen
Karte Tschechische  Republik

Geschichte/Politik

Im vierten Jahrhundert ließen sich im Gebiet der heutigen Tschechischen Republik mehrere Keltenstämme nieder. Der Stamm der Bojer hinterließ den Landesnamen "Böhmen". Später wanderten Slawen ein und im neunten Jahrhundert entstand das Staatsgebilde "Großmährisches Reich". Aus diesem ging der böhmische Staat hervor, der sich eine bedeutende Stellung in Mitteleuropa erwarb; seine Herrscher hatten die vererbbare Königswürde. Karl IV. war im 14. Jahrhundert böhmischer König und römischer Kaiser. Er gründete 1348 Europas älteste Universität, die Karls-Universität in Prag.

In jener Zeit entstanden viele romanische Bauten und zahlreiche Klöster, Zentren der Bildung, sowie Städte, von denen viele ihr mittelalterliches Aussehen bis heute erhalten haben.

Die Renaissance brachte italienische Künstler nach Böhmen; so entstanden zahlreiche Schlösser, Paläste und Stadtkomplexe. Dann kamen die Habsburger von 1526 bis 1918 auf den tschechischen Thron; Prag war wissenschaftliche und kulturelle Metropole Europas. Nach dem Ersten Weltkrieg entstand aus dem böhmischen Reich die Tschechische Republik. Diese gründete mit der benachbarten Slowakei einen Staatenverband: die Tschechoslowakei, die 1993 wieder auseinander ging. So entstand die gegenwärtige Tschechische Republik, die aus den Ländern Böhmen und dem südlich liegenden Mähren besteht.

Die Tschechische Republik ist seit 01. Mai 2004 Mitglied der Europäischen Union.

Wirtschaft

Der ehemals wichtige Wirtschaftsfaktor Bergbau ist zurückgegangen. Neben Erdöl und Erdgas bietet Braunkohle die Basis der Energiegewinnung. Wasserkraft spielt kaum eine Rolle. Doch die Industrie ist nach wie vor gut entwickelt. Im Wesentlichen handelt es sich um Grundstoff-Industrien, Schwerindustrie, Maschinenbau und chemische Industrie. Rund 50 Prozent des Exports entfallen auf Maschinen. In den letzten Jahren sind mehr als 80 Prozent des früheren tschechischen Staatseigentums in Privatbesitz übergegangen. Die Arbeitslosigkeit, zunächst niedrig, ging durch die Umstrukturierung in die Höhe; von 3,2 Prozent im Jahre 1994 auf 7,5 Prozent im Jahre 1998.

Die Landwirtschaft spielt eine erhebliche Rolle, wobei Viehwirtschaft und Ackerbau etwa gleichwertig sind. Nachdem landwirtschaftliche Maschinen immer mehr um sich greifen, gehen die Ackerflächen etwas zurück; man konzentriert sich auf die maschinell leichter zu bearbeitenden Böden, während man die Grenzertragsböden teils zu Weiden macht, teils aufforstet. Neben dem Anbau von Getreide und Futter spielt die Milch- und Fleischproduktion eine wesentliche Rolle, in den höheren Lagen ist es der Kartoffelanbau.

Tourismus hat in den vergangenen Jahren schrittweise zugenommen; das gilt vor allem für Prag und die Heilbadeorte.

Religion

Fast 40 Prozent der Bevölkerung sind konfessionslos, der Anteil der Katholiken liegt bei derzeit 39 Prozent. Religiöse Minderheiten sind Protestanten (2,5 Prozent), Hussiten (1,7 Prozent), Orthodoxe und Juden.

Vegetation

Die Flora in der Tschechischen Republik ist mitteleuropäisch, wobei das milde Klima und die Winde aus West und Nordwest, die Feuchtigkeit mit sich bringen, die Vegetation in einigen Gegenden geradezu üppig werden lassen. Rund 30 Prozent der Gesamtfläche sind mit Laub- und Nadelwald bedeckt. Diese Wälder und die weiten Wiesen machen die Landschaft sehr attraktiv. Es gibt sogar einige Urwald-Partien, worunter man sich freilich keinen Dschungel vorstellen darf, sondern nur unbearbeitete, kräftig wuchernde Waldstücke. Ein erhebliches Waldgebiet hat Böhmen mit Deutschland gemeinsam: den bayerischen Wald, der früher "Böhmerwald" hieß.

Tierwelt

Die berühmtesten Tiere der Tschechischen Republik sind die Fische, die in den südböhmischen Gewässern schwimmen - Gewässer, die teilweise schon im 16. Jahrhundert angelegt oder ausgebaut wurden. Hier schwimmen vor allem Schleien und südböhmische Karpfen.

Vlcnov, Süd-Mähren
Karte Tschechische  Republik

Kulinarisches

Das traditionelle tschechische Nationalgericht ist seit jeher Schweinebraten mit Semmelknödeln und Sauerkraut. Zu den Spezialitäten gehören ferner Gänse-, Reh- und Hasenbraten. Der Kaffee mit Kuchen ist wie in Österreich auch in der Tschechischen Republik ein Ritual, Sahnetorten und Obstkuchen werden von den zahlreichen Konditoreien auch Sonntags angeboten. Auch Obstknödel und Strudel sind sehr beliebt.

Berühmt ist das tschechische Bier, das in Böhmen schon gebraut wurde, bevor Amerika entdeckt war, und später ein wirkliches Volksgetränk wurde. Es gibt zahlreiche Brauereien, die jeweils eine eigene Geschmacksnote herausarbeiten. Die bekanntesten sind das Pilsner Urquell und das Budweiser. Spezialitäten unter den tschechischen Spirituosen sind der Becherovka, ein Magen-Kräuter-Likör, und der Sliwowitz, ein Pflaumenschnaps. Mähren dagegen ist ein Land des Weins.

Sitten und Gebräuche

Böhmen und Mähren feiern gern. Bekannt sind vor allem herbstliche Feste in Südmähren, während der Weinlese. Ostböhmen ist das Land der Volkstraditionen, der Märchen und Erzählungen, die dort noch heute lebendig sind. Die Heimat der tschechischen Glasmachertradition ist Nordböhmen, wo in vielen Orten noch heute mit veredeltem Sand gearbeitet wird, was Liebhaber wie Glasermeister aus der ganzen Welt anzieht.

Souvenirs

In Tschechien gibt es bei einigen Formen des Kunsthandwerks eine jahrhundertlange Tradition. Dazu gehören vor allem das Herstellen von geschliffenem Glas, Porzellan, Keramik und Spitzen sowie die Bearbeitung böhmischer Granat-Halbedelsteine. Man hat dort viele Galerien und Antiquitätenhandlungen, die Interessantes anbieten. Sehr originell sind die nach alten Mustern gefertigten ostböhmischen Weihnachtskrippen, die bis heute aus Lindenholz geschnitzt und zu beweglichen Szenerien zusammengesetzt werden.

Duty Free

Einreise aus EU-Ländern

Bei unmittelbarer Einreise aus den anderen EU-Ländern (innergemeinschaftlicher Reiseverkehr; trifft nicht zu für die Kanarischen Inseln, außerdem nicht für die britischen Kanalinseln und nicht für Grönland) bestehen keine Beschränkungen/Formalitäten abgabenrechtlicher Art für das Reisegepäck und ausschließlich zu privaten Zwecken mitgeführte Waren. Ausgenommen sind verbotene Waren wie Drogen, Waffen usw. (Besonderheiten s.u.; für Waren zu gewerblichen Zwecken s. Abschnitt "Geschäftsreisende").

Im EU-Mitgliedstaat eingekaufte, bereits versteuerte (sog. verbrauchssteuerpflichtige) Waren können von Privatpersonen (ohne nochmalige Besteuerung) problemlos mitgeführt werden, wenn sie ausschließlich für ihren Eigenbedarf, d.h. nicht zu gewerblichen/kommerziellen Zwecken, erworben wurden.

Für folgende Waren gilt als Richtmenge für den Eigenbedarf:

TABAKWAREN: 800 Zigaretten, 400 Zigarillos (Zigarren mit einem Stückgewicht von höchstens 3 g), 200 Zigarren, 1.000 g Rauchtabak;

ALKOHOLISCHE GETRÄNKE: 10 Liter Spirituosen, 20 Liter sog. Zwischenerzeugnisse (z.B. Campari, Port, Madeira, Sherry), 90 Liter Wein (davon höchstens 60 Liter Schaumwein), 110 Liter Bier.

Eine Überschreitung dieser Richtmengen ist im Einzelfall möglich, wenn nachgewiesen wird, dass auch die größere Menge ausschließlich für den privaten Eigenbedarf bestimmt ist.

Bei anderen mitgeführten, verbrauchssteuerpflichtigen Waren kann bei der Einreise nach bestimmten Kriterien (u.a. die Gründe für den Besitz, Beförderungsart, Unterlagen über die Menge der Waren) geprüft werden, ob sie ggf. zu gewerblichen Zwecken bestimmt sind.

KRAFTSTOFFE für Motorfahrzeuge, die nicht im Hauptbehälter des Fahrzeugs oder in einem geeigneten Reservebehälter mitgeführt werden, können ggf. erneut besteuert werden.

REISENDEN UNTER 17 JAHREN wird keine Steuerbefreiung für Spirituosen und Tabakwaren gewährt.

Einreise aus Drittländern

Bei der Einreise aus Nicht-EU-Ländern (Drittländern) ist die zum persönlichen Gebrauch während der Reise benötigte und zur Wiederausfuhr bestimmte Reiseausrüstung sowie der Reiseproviant von Eingangsabgaben befreit.

Ferner sind Waren, die Reisende gelegentlich und ausschließlich zum persönlichen Ge- oder Verbrauch, für ihren Haushalt oder als Geschenk in ihrem persönlichen Reisegepäck einführen, im Rahmen folgender Mengen und Wertgrenzen abgabenfrei:

200 Zigaretten oder 100 Zigarillos oder 50 Zigarren oder 250 g Tabak (nur Reisende ab 15 Jahren);

1 Liter Spirituosen und 4 Liter Wein (nur Reisende ab 18 Jahren);

16 Liter Bier (nur Reisende ab 18 Jahren);

eine dem persönlichen Bedarf des Reisenden entsprechende Menge an Arzneimitteln;

andere Waren/Geschenke bis zum Gesamtwert von 430 Euro für Flug- und Seereisende bzw. von 300 Euro für Einreisende auf dem Landweg. Für Kinder und Jugendliche unter 15 Jahren beträgt der Freibetrag grundsätzlich 175 Euro.

Bei der Ausfuhr von Kunstgegenständen, Antiquitäten usw. sollte das Zollamt kontaktiert werden.

Klimadiagramm
Karte Tschechische  Republik

Klimainformationen

Das Klima der Tschechischen Republik zeichnet sich durch einen ausgeprägten Wechsel zwischen den vier Jahreszeiten aus. Die Randerhebungen haben feuchtes Gebirgsklima, im Landesinnern gibt es warme Sommer und kalte Winter.

Beste Reisezeit

Die wärmsten Monate sind Juli und August mit Temperaturen bis 30°C. Die kältesten Monate sind der Januar und der Februar, während denen man mit durchschnittlichen Temperaturen von -4°C rechnen sollte.

Cesky Krumlov
Karte Tschechische  Republik

Vorgeschriebene Impfungen

Keine.

Empfohlene Impfungen

Keine.

Informationen zur Malaria

Malaria

Keine.

Verbreitung

Die Tschechische Republik ist malaria-frei.

Cesky Krumlov
Karte Tschechische  Republik

Währung

Währungseinheit

Währungseinheit: Tschechische Krone (Kc)

1 Tschechische Krone = 100 Heller.

Derzeitiger Kurs:

1 Euro = ca. 22,19 Kc

1 US-$ = ca. 17,37 Kc

Hinweise

Bei den unten aufgeführten Umrechnungskursen handelt es sich um reine Sortenkurse für den Bargeldtausch am Bankschalter, d.h. sie nennen den aktuellen Wert, den der Reisende beim Umtausch am Bankschalter (Schalterkurse in Deutschland) erhält. Hinzu kommen dann noch die von der jeweiligen Bank abhängigen Umtauschgebühren. Die Kurse sind nicht geeignet zur Umrechnung von Rechnungen etc., da hierfür meist "Devisenkurse" zugrunde gelegt werden.

Devisenbestimmungen/Umtausch

Einfuhr Fremdwährung: unbeschränkt

Einfuhr Landeswährung: unbeschränkt

Deklaration: Ja - schriftliche Deklaration bei Einreise in die Tschechische Republik aus einem Nicht-EU-Land sowie Ausreise aus der Tschechischen Republik in ein Nicht-EU-Land ab einem Wert von 10.000 Euro (auch in anderen Währungen, Reiseschecks oder auf Dritte ausgestellte Schecks, Zahlungsanweisungen etc.). Bei Ein- bzw. Ausreisen aus bzw. in andere EU-Länder besteht erst ab einem Betrag von 15.000 Euro oder Gegenwert in anderer Währung Deiklarationspflicht.

Ausfuhr Fremdwährung: unbeschränkt

Ausfuhr Landeswährung: unbeschränkt.

Umtauschempfehlung: im Reiseland

Umtausch: Geldwechsel ist in Banken, privaten Wechselstuben oder an Hotelrezeptionen möglich. In privaten Wechselstuben sollte erst nach dem Betrag gefragt werden, der ausgezahlt wird. Grundsätzlich sollte Geld nicht auf der Straße gewechselt werden.

Internationale Kreditkarten: Ja - werden von größeren Hotels und Geschäften und internationalen Autovermietern (in kleineren Orten und auf dem Land nur Barzahlung möglich).

Geldautomat: Ja - Girocard (mit Maestro- oder V-Pay Logo) und Kreditkarten werden generell akzeptiert Schwierigkeiten gab es vereinzelt mit American Express.

Reiseschecks: Ja - werden fast überall akzeptiert.

Cesky Krumlov
Karte Tschechische  Republik

Auskunftstellen

Tschechische Zentrale für Tourismus - Czech Tourism
Große Friedberger Straße 6
60313
Frankfurt/Main
(0 69) 21 99 85 88
(0 69) 21 99 85 87
www.czech-tourist.de; www.visitczechia.cz
roncak@czechtourism.com
Mo 14-18 Uhr, Di-Do 10-13 und 14-18 Uhr, Fr 10-13 Uhr und 14-16 Uhr (telefonische Sprechzeit Di bis Fr 10-13 Uhr)

Czech Tourism
Büro Berlin
Friedrichstraße 206
10969
Berlin
(0 30) 204 47 70
(0 30) 204 47 70
www.czech-tourist.de; www.visitczechia.cz
info1-de@czechtourism.com
Mo 14-18 Uhr, Di-Do 10-13 und 14-18 Uhr, Fr 10-13 Uhr und 14-16 Uhr (telefonische Sprechzeit Di bis Fr 10-13 Uhr)

Deutsch-Tschechische Industrie- und Handelskammer
(Cesko-nemecká obchodní a prumyslová komora)
Václavské nám 40
11000
Prag 1 /Tschechische Republik
(00420) 224 22 22 00
(00420) 224 22 12 00
www.dtihk.cz
info@dtihk.cz
Mo bis Fr 8.30-16.30 Uhr

Czech Republic Chamber of Commerce
Freyova 27
190 00
Prag 9 /Tschechische Republik
(00420) 296 64 62 21
(00420) 296 64 61 11
www.dtihk.cz
info@komora.cz

Botschaften und Konsulate

Botschaft der Tschechischen Republik
mit Konsularabteilung
Wilhelmstraße 44
10117
Berlin
(0 30) 22 63 81 69
Botschaft (0 30) 22 63 80
www.mfa.cz/berlin
berlin@embassy.mzv.cz
Mo bis Fr 8.30-11 Uhr
Geschäftsbereich Botschaft: Bundesrepublik Deutschland
Geschäftsbereich Visa-Abt.: Berlin, Brandenburg, Bremen, Hamburg, Hessen, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Schleswig-Holstein

Honorarkonsulat der Tschechischen Republik
Florianstraße 2
44139
Dortmund
(02 31) 533 07 38
(02 31) 533 06 10
heinz.fennekold@auslandsgesellschaft.de
Do und Fr 10-15 Uhr
(keine Visumerteilung)

Generalkonsulat der Tschechischen Republik
Erna-Berger-Straße 1
01097
Dresden -Neustadt
(03 51) 803 25 00
(03 51) 65 56 70
www.mzv.cz/dresden
dresden@embassy.mzv.cz
Mo bis Do 8.30-11 Uhr

Generalkonsulat der Tschechischen Republik
Martin-Luther-Platz 28
40212
Düsseldorf
(02 11) 56 69 42 29
(02 11) 56 69 42 39
www.mzv.cz/dresden
duesseldorf@embassy.mzv.cz
Di 12.30-16.30 Uhr und Mi 8.30-12.30 Uhr

Honorarkonsulat der Tschechischen Republik
Eschersheimer Landstraße 27
60322
Frankfurt/Main
(0 69) 95 95 73 01
(0 69) 95 95 73 00
Mo bis Fr 10-13 Uhr, Mi zusätzlich 14-16 Uhr
(keine Visumerteilung)

Honorarkonsulat der Tschechischen Republik
Feldbrunnenstraße 72
20148
Hamburg
(0 40) 410 73 55
(0 40) 41 35 24 96
pboue@officeline-hamburg.de
Mi 10-13 Uhr
(keine Visumerteilung)

Generalkonsulat der Tschechischen Republik
Libellenstraße 1
80939
München
(0 89) 950 36 88
(0 89) 95 83 72 32
www.mzv.cz/munich
munich@embassy.mzv.cz
Mo bis Fr 8.30-11 Uhr

Honorarkonsulat der Tschechischen Republik
Ostendstraße 100
90334
Nürnberg
(09 11) 531 60 01
(09 11) 531 60 00
nuremberg@honorary.mzv.cz
Mo bis Fr 8.30-11 Uhr
(keine Visumerteilung)

Honorarkonsulat der Tschechischen Republik
Friedrichstraße 1
18057
Rostock
(03 81) 459 13 12
(03 81) 459 13 11
cz@konsulat-hro.de
Di, Mi und Do 12-14 Uhr
(keine Visumerteilung)

Honorarkonsulat der Tschechischen Republik
Kernerstraße 50
70182
Stuttgart
(07 11) 224 17 11
(07 11) 22 41 70
cz-hk-stuttgart@t-online.de
Di bis Fr 8.30-11 Uhr, Do zusätzlich 13.30-16 Uhr
(keine Visumerteilung)

Velvyslanectvi Spolkové republiky Némecko
Vlasská 19
Malá Strana
11801
Prag 1
Velvyslanectvi Spolkové republiky Némecko
P.O. Box 88
11800 Prag 1/Tschechische Republik
(00420 2) 57 11 33 18
(00420 2) 57 53 14 81, 57 11 31 11
www.deutsche-botschaft.cz
info@prag.diplo.de
Amtsbezirk: Tschechische Republik

Karlsbrücke und Altstadt
Karte Tschechische  Republik

Sehenswertes

Prag

Prag, die Hauptstadt der Tschechischen Republik, hat bereits seit dem Mittelalter den Ruf, eine der schönsten Städte der Welt zu sein. Mit Sicherheit ist die ´Goldene Stadt´ heute eine der faszinierendsten Städte Mitteleuropas. Die Tristesse aus der Zeit des Sozialismus ist verflogen und das Stadtzentrum zeigt sich farbenprächtig und lebensfroh. Die Moldau, die das Stadtgebiet auf 30 Kilometern durchzieht, wird von 18 Brücken überspannt. Die gesamte Stadt stellt einen außergewöhnlichen Baudenkmalkomplex dar.

Da Prag die beiden Weltkriege nahezu unbeschadet überstanden hat, präsentiert sich das historische Zentrum als einzigartiges Freilichtmuseum. Hoch über dem Zentrum mit seinen kleinen verwinkelten Gassen thront die Prager Burg, die als nationales Kulturdenkmal Symbol der mehr als tausendjährigen Entwicklung des tschechischen Staates ist. Die größte Entwicklung des heutigen Stadtzentrums erfolgte während der Regierung von Kaiser und König Karl IV., der hier unter anderem im Jahre 1348 die Universität gegründet hat. Der historische Stadtkern erstreckt sich entlang des Moldau-Ufers und besteht aus sechs Teilen: der Altstadt, der Josefstadt (erhalten gebliebener Teil der ehemaligen Judenstadt), der Neustadt, der Kleinseite, dem Burgviertel Hradschin und Vysehrad. Hier sind auch die wichtigsten Sehenswürdigkeiten zu bewundern. Im Stadtbild macht das Nebeneinander der verschiedenen Baustile - zum Teil an einem Gebäude - den besonderen Reiz aus. Ist der Barock dominierend, so ist doch auch das 20. Jahrhundert durch Beispiele des Jugendstils und des Kubismus eindrucksvoll vertreten. Wegen seiner außergewöhnlichen Architektur wurde die historische Altstadt von Prag im Jahr 1992 in die Liste des UNESCO Kultur- und Naturerbes aufgenommen.

Prag ist auch eine große Kulturmetropole. Neben den zahlreichen Sehenswürdigkeiten, wie der Burg, der Karlsbrücke, der Tein-Kirche und dem Pulverturm, bietet die Stadt mit ihren schönen Museen, Galerien, Buchhandlungen, Antiquariaten und Antiquitätenhandlungen eine besondere kulturelle Atmosphäre, die durch ein reichhaltiges Eventprogramm noch untermauert wird. Klassische Konzerte, Ballett und Theater - jeden Abend stehen unzählige Veranstaltungen auf dem Programm. Eine Spezialität Prags ist dabei das so genannte ´Schwarze Theater´. Aber auch die Marionetten-, Musik- und Musicaltheater, wie beispielsweise die Opera Mozart, lohnen einen Besuch. Prag ist auch ein wichtiges Zentrum für internationale Festivals, Kongresse und Messen. Jedes Jahr finden international renommierte Festivals, wie beispielsweise der Prager Frühling, das Shakespeare-Sommer-Festival und das Verdi-Festival statt.

Pilsen

Nach Prag ist dies Böhmens größte Stadt. Zentrum des alten Teils ist ein großer Platz - 193 Meter lang, 139 Meter breit -, in den nicht nur zehn Straßen einmünden, sondern an dem auch etliche schöne Häuser aus der Renaissance- und Barockzeit stehen. Darunter ist das Rathaus in böhmischer Renaissance, das üppig mit Sgraffito-Malereien verziert ist.

Die Pilsner haben schon immer Bier gebraut und tun es heute noch. Die älteste und größte der Pilsner Brauereien - neben vielen kleinen - ist im "Bürgerlichen Brauhaus" in der Nähe vom Hauptbahnhof untergebracht; dort gibt es auch Kostproben. Das Bier-Restaurant dort heißt "Prazdroj" - und das bedeutet "Urquell".

Cheb (Eger)

Der alte Teil der einst sehr wohlhabenden Handelsstadt steht komplett unter Denkmalschutz - mit Recht. Besonders schön präsentiert sich der Marktplatz mit seinen prächtigen Häusern, die teils Erker aus Gotik und Renaissance tragen, teils barocke Fassaden haben. Hier lebten Egers reiche Kaufleute. Berühmt ist das "Stöckl", eine Gruppe von elf Häusern mit Marktbuden im Erdgeschoss, die aus dem 13. bis 16. Jahrhundert stammen und isoliert auf dem Platz stehen.

Dahinter finden Sie das Stadthaus aus dem 17. Jahrhundert und darin das Kreismuseum mit viel Interessantem aus Eger und dem Egerland - darunter auch mit dem Zimmer, in dem Wallenstein starb. In diesem Haus wurde er 1634 erstochen.

Als Schiller 1791 seinen " Wallenstein" schrieb, wohnte er am Marktplatz. Das ist nun das "Schillerhaus".

Karlovy Vary (Karlsbad)

Böhmen bietet eine Vielzahl von Mineral- und Thermalquellen, deren heilsame Wirkung seit Urzeiten bekannt ist. Einige wurden international bedeutende Heilzentren. Die bedeutendsten dieser Bäder bilden das "Westböhmische Kurbad-Dreieck" - Karlsbad, Marienbad und Franzensbad. In Karlsbad sprudeln zahlreiche alkalische Glaubersalzthermen. Man behauptet, Kaiser Karl IV. habe sie 1348 entdeckt und so Karlsbad gegründet, doch das ist überaus zweifelhaft. Wie auch immer: Noch heute ist es das berühmteste böhmische Bad. Und nach wie vor eine noble Kurstadt, die sich sehr nostalgisch gibt.

Marianske Lazne (Marienbad)

Rund 40 Glaubersalzquellen sprudeln hier, in denen man gegen allerlei Gebrechen Heilung findet. Lange Zeit war Marienbad neben Karlsbad Europas beliebtester Kurort. Es gibt allerlei historische Bauten und einen wunderschönen Kurpark. Doch das Schönste an Marienbad ist die Lage: In einem Tal am Südfuß des Kaiserwaldes.

Brno (Brünn)

Einst war es die Hauptstadt von Mähren, mit einem Bischof und einer Universität. Außerdem ist es tausend Jahre älter als Prag. Heute ist Brünn eine Industriestadt, aber im Kern recht gemütlich. Es gibt eine Reihe interessanter alter Bauten. Drei sind sehr sehenswert: die spätgotische Jakobskirche, das alte Rathaus mit seinem spätgotischen Portal und der Dom St. Peter und Paul. Kurioser ist die Kapuzinerkirche. In deren Gruft liegen 50 Mumien von Kapuzinermönchen und Stadtbürgern - neben dem Glassarg, in dem, von jedermann zu besichtigen, der historische österreichische Oberst Franz von der Trenck ruht, "Trenck, der Pandur"

Ceske Budejovice (Budweis)

Nach Linz an der Donau sind es 130 Kilometer. Das schaffte 1832 die allererste europäische Pferde-Eisenbahn in einem Tag. Diese frühe Verkehrsverbindung zeigt, dass Budweis einst eine bedeutende Stadt war. Dem großzügigen Marktplatz, der ringsum von Laubengängen eingerahmt wird, sieht man es noch heute an. Der ganze Stadtkern steht unter Denkmalschutz; schönster Bau ist das barocke dreitürmige Rathaus.

Cesky Krumlov

Die Stadt liegt sehr schön links und rechts des Moldauflusses. Außerdem ist die mittelalterliche, verwinkelte Anlage der Stadt unverändert erhalten. Nicht alles ist original, vieles wurde sachverständig restauriert. Doch eine große Reihe der Häuser von Cesky Krumlow sind architektonische Kostbarkeiten - wie auch die gotische Veitskirche.

Über allem thront Schloss Krummau (wie auch die Stadt früher hieß), ein Bau aus Gotik und Renaissance. Die Bibliothek ist ebenso berühmt wie das Chinesische Kabinett und der Maskensaal.

Karlstejn

Die Burg liegt nahe bei Prag und ist eine der schönsten in Böhmen. Erbaut wurde sie um 1350 von Kaiser Karl IV. Sie diente hauptsächlich zur Aufbewahrung der Reichskleinodien des Heiligen Römischen Reiches Deutscher Nation. Besonders beachtenswert ist die Heiligkreuz-Kapelle im Hohen Turm. Deren Wandverkleidung besteht aus eingelegten Halbedelsteinen, die von Goldblättchen eingefasst sind. Das Kreuzgewölbe ist vergoldet; 2.500 Edelsteine stellen den Sternenhimmel dar.

Pisek

Die Hirschbrücke aus dem 13. Jahrhundert ist Böhmens älteste Steinbrücke. Sie überquert die Otava mitten in der Stadt. Der Figurenschmuck stammt aus dem 17. oder 18. Jahrhundert Auf dem Marktplatz stehen die Reste einer Burg aus dem 13. Jahrhundert, in der heute das Stadtmuseum eingerichtet ist. Die äußerlich schlichte frühgotische Marienkirche wurde ebenfalls in jener Zeit gebaut. Ihre Einrichtung ist zwar neugotisch, doch an den Pfeilern des Mittelschiffs prangt ein Bilderzyklus aus dem 13. Jahrhundert.

Cesky Krumlov
Karte Tschechische  Republik

Reisehinweise

Aktueller Hinweis:

Auf tschechischen Autobahnen, insbesondere auf der D5, die vom deutsch-tschechischen Grenzübergang Waidhaus über Pilsen nach Prag führt, auf allen größeren Straßen rund um die Hauptstadt Prag sowie auf der Autobahnverbindung A17/D8 von Dresden nach Prag besteht die Gefahr von Überfällen auf autoreisende Touristen.

Hauptsächlich osteuropäische Banden in dunklen Luxuslimousinen verfolgen vorwiegend Fahrzeuge mit deutschem Kennzeichen und versuchen sie zum Halten zu zwingen, um sie anschließend auszurauben. Autofahrer in solch einer Situatioe sollten die Verfolger möglichst ignorieren und wenn möglich, einfach weiterfahren. Ist man bereits Opfer geworden, sollte man die örtliche Polizei unter der Notrufnummer 112 rufen.

Informationen zur aktuellen Sicherheitslage in deutscher und englischer Sprache sind unter folgender Telefonnummer erhältlich: Tel. 00420-2-1230

Diese Telefonnummer ist für Reisende gedacht, die sich bereits in der Tschechischen Republik befinden und von dort aus anrufen.

Informationen - auch über die derzeitigen touristischen Möglichkeiten - gibt außerdem das tschechische Fremdenverkehrsamt in Berlin, Tel. 030-204 4770, www.czech-tourist.de, mailto:tourinfo@czech-tourist.de.

Die Tschechische Republik zählt im Weltmaßstab zu den sicheren Reiseländern. Äußere und innere politische Stabilität sind gewährleistet.

Weitere Informationen zur Sicherheitssituation in der Tschechischen Republik sind auch auf den Internetseiten des Auswärtigen Amtes zu finden.

Allgemeine Vorsichtsmaßnahmen

Wegen häufig vorkommender Autodiebstähle und -aufbrüche sollten Fahrzeuge besonders bei längeren Aufenthalten auf bewachten Parkplätzen, z.B. auf Hotelparkplätzen abgestellt werden. Wertvolle Gegenstände sollten im Fahrzeuginneren nicht sichtbar liegen gelassen werden.

Taschendiebstahl kommt sehr häufig vor an beliebten touristischen Plätzen, z.B. rund um die Burg, in der Gegend um den Altstadtmarkt, die Karlsbrücke und den Wenzelsplatz; auch in öffentlichen Verkehrsmitteln wird zu Vorsicht geraten.

TAXI: Vor allem in touristischen Gegenden sollten nur offiziell lizenzierte Taxis gemietet werden, um überhöhten Preisforderungen vorzubeugen.

DROGEN: Bereits der Besitz kleinster Drogenmengen wird bestraft.

RAUCHEN: In öffentlichen Räumen, wie z.B. an Haltestellen öffentlicher Verkehrsmittel, in den Verkehrsmitteln selbst, an Bahnhöfen sowie in kulturellen Einrichtungen, ist das Rauchen verboten. In Restaurants ist der Betreiber verpflichtet, für eine Nichtraucherzone zu sorgen (ein abgetrennter Raum oder Nichtraucherzeiten zur Mittag- und Abendessenzeit).

ALKOHOLVERBOT: In Prag darf Alkohol in der Öffentlichkeit nur noch in Restaurants, Gaststätten, Biergärten oder auch an Kiosken, also an "genehmigten Schankflächen" getrunken werden. Wer mit einem Bier auf der Straße erwischt wird, wird mit einer Strafe bis zu 1.200 Euro belegt.

SPERR-NOTRUF: Deutsche können ihre EC-Karten, Kreditkarten, Handys und einige andere elektronische Berechtigungen über die Sperr-Notruf-Nummer ++49 116 116 (aus dem Ausland neben ++49 116 116 auch ++49 30 4050 4050 wählbar) rund um die Uhr sperren lassen. Der Anrufer wird mit den Herausgebern der jeweiligen Medien verbunden, sofern diese sich dem Sperr-Notruf angeschlossen haben. Eine Liste der angeschlossenen Herausgeber ist im Internet unter www.sperr-ev.de zu finden.

Ebenso ist es möglich, die Online-Ausweisfunktion (elektronischer Identitätsnachweis - eID) des neuen Personalausweises unter den oben genannten Nummern sowie unter 0180 1 333 333 (Bürgerservice des Bundesinnenministeriums) sperren zu lassen.

Ausführliche Einreisebestimmungen

Ausführliche Einreisebestimmungen finden Sie hier.

Programmänderungen:

Aufgrund örtlicher Gegebenheiten oder unvorhersehbarer Wetterverhältnisse können Programmänderungen erforderlich werden.

Abendessen:

In jedem Übernachtungsort gibt es zahlreiche Möglichkeiten zu Abend zu essen. Ihr Reiseleiter unterbreitet Ihnen dazu gern Vorschläge.

Wanderungen:

Für die ausgeschriebenen Wanderungen während dieser Reise ist festes Schuhwerk mit griffiger Profilsohle zu empfehlen.

Reisedokumente Reisepass:

Für diese Reise benötigen deutsche Staatsbürger einen Reisepass mit einer Gültigkeit von mindestens 6 Monaten. Ohne gültige Ausweisdokumente kann die Reise nicht angetreten werden.

Bitte beachten Sie, dass seit dem 26. Juni 2012 jedes Kind, welches ins Ausland reist, unabhängig vom Alter ein eigenes Reisedokument benötigt. Eintragungen im Reisepass der Eltern werden nicht mehr anerkannt. Bitte beantragen Sie das notwendige Reisedokument bei den zuständigen Behörden.

Einreisebestimmungen für nicht-deutsche Staatsbürger:

Falls Personen ohne deutsche bzw. mit nicht ausschließlich deutscher Staatsbürgerschaft mitreisen, beachten Sie bitte, dass in diesem Fall andere bzw. gesonderte Einreisebestimmungen für Ihr gewähltes Reiseland gelten können.

Hierüber geben die jeweiligen Auslandsvertretungen bzw. zuständigen Konsulate entsprechend Auskunft. Wir empfehlen Ihnen dringend, sich schon vor der Buchung einer Reise über Ihre Einreisebestimmungen zu informieren. Bitte erkundigen Sie sich dabei auch über mögliche Bearbeitungszeiten für ggf. benötigte Visa, um eine rechtzeitige Bearbeitung vor Abreise zu gewährleisten.
Sollten Sie in diesem Zusammenhang Fragen haben, helfen wir Ihnen gerne weiter. Bitte kontaktieren Sie uns unter unserer kostenfreien Service-Hotline.

Absagefrist durch den Reiseveranstalter sz-reisen:

Falls die Mindesteilnehmerzahl für Ihren Reisetermin nicht erreicht werden sollte, behält sich sz-reisen vor, bis spätestens 5 Wochen vor Reiseantritt (bei Tagesfahrten bis zu 2 Wochen) die Reise abzusagen bzw. vom Reisevertrag zurückzutreten. Weitere Informationen hierzu in den Allgemeinen Geschäftsbedingungen unter §7 Absatz 7.1.

Hinweise zu den Ausflügen:

Alle Ausflüge und Führungen finden in deutscher Sprache statt, soweit nichts anderes angegeben ist.

Bitte beachten Sie, dass sich die angegebene Reihenfolge der Ausflüge ändern kann.

Impfungen:

Über Infektions- und Impfschutz sowie andere Prophylaxemaßnahmen für Ihr Wunschreiseziel sollten Sie sich rechtzeitig informieren und ggf. ärztlicher Rat, z.B. zu Thrombose und anderen Gesundheitsrisiken einholen. Wir verweisen dabei auf allgemeine Informationen, insbesondere bei den Gesundheitsämtern, reisemedizinisch erfahrenen Ärzten, Tropenmedizinern, reisemedizinischen Informationsdiensten oder der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung.
Bei Fragen kontaktieren Sie uns gern unter unserer Service-Hotline.

Hinweise für Menschen mit eingeschränkter Mobilität:

Um alle Besichtigungen, Spaziergänge und Ausflüge in vollem Umfang miterleben zu können, sollten Sie „gut zu Fuß“ sein. Oft sind Sehenswürdigkeiten in den Reiseländern leider nicht barrierefrei. Auch so manch ein Hotel ist noch nicht auf Rollatoren oder weitergehende Mobilitätsbeschränkungen eingestellt. Daher sind unsere Reisen insbesondere für schwer gehbehinderte Gäste sowie für Gäste im Rollstuhl oder mit starker Sehbehinderung leider ungeeignet.

Je nach Umfang Ihrer Mobilitätseinschränkung und individuellem Programm der Reise können wir gern vorab für Sie prüfen, ob eine Teilnahme möglich ist – so dass Sie auch mit Behinderungen/ Einschränkungen auf Ihre Kosten kommen.
Bitte fragen Sie uns vor der Buchung, ob diese Reise für Sie geeignet ist. Wir beraten Sie gern unter unserer kostenlosen Service-Hotline.

Zahlung & Reiserücktritt:

Informationen zur Zahlung und zum Reiserücktritt: siehe Allgemeine Geschäftsbedingungen SZ-Reisen GmbH, § 2. + 5. + 7. + 8.

Visumbeschaffung:

Für diese Reise besteht Visumpflicht für deutsche Staatsangehörige.

Sollten Sie den Service der Visumbeschaffung durch sz reisen wünschen, so beachten Sie bitte folgenden Hinweis:

Ihnen werden ca. 10-8 Wochen vor Reiseantritt die notwendigen Formulare zugesandt. Bitte halten Sie ab diesem Zeitpunkt Ihren Reisepass zur Abgabe bereit. Den Reisepass mit eingeklebtem Visum erhalten Sie ca. 14 Tage vor Abreise oder direkt vom Reiseleiter am Abreisetag zurück. 

Eine Visumbeantragung bis 4 Wochen vor Reisebeginn ist nur noch auf Anfrage und mit Aufpreis möglich.

Unter 4 Wochen bis zum Reisebeginn ist die Beschaffung nicht mehr möglich.

Allgemeine Einreise-Informationen zum Reiseland können Sie unter "Länder" und weiter oben auf dieser Seite nachlesen.

Reisedaten

Reise/Reiseziel:
Australien: Traumzeit auf dem fünften Kontinent
Veranstalter:
SZ-Reisen GmbH, Ostra-Allee 20, 01067 Dresden
Mindestteilnehmerzahl:
15
Ungefähre Gruppengröße:
20
  • auf/zu

    Zusatzoptionen:

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Reiseversicherung

Wir empfehlen Ihnen den sofortigen Abschluss einer Reiserücktrittsversicherung (Reiserücktritt und Reiseabbruch), sowie bei Auslandsreisen eine zusätzliche private Auslandskrankenversicherung.

Wir helfen Ihnen dabei, den optimalen Versicherungsschutz für Sie zu finden. Lesen Sie das Produktinformationsblatt und wählen Sie die gewünschte Versicherung aus.
Wir werden Sie vor der Buchung zu den Konditionen beraten.
Hier finden Sie vorab eine aktuelle Tarifübersicht.

Die Versicherungskosten sind abhängig vom Reisepreis pro Person. Bei Versicherungskosten über 200 € pro Person müssen Reisekunden seit Februar 2018 den gewünschten Reiseschutz direkt bei der ERV buchen. Nach Abschluss der Reisebuchung können Sie hier Ihre Versicherung hinzubuchen.

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