Die neue MEIN SCHIFF 1: Wellengang im Reggaetakt

18 Tage Kreuzfahrt: Punta Cana - Isla Saona - La Romana - Ocho Rios - Montego Bay - Cozumel - Costa Maya - Belize City - Roatán - Puerto Limón - Colón - Cartagena - La Romana - Punta Cana

Karibik pur © Thaut Images - stock.adobe.com Ihr Reiseverlauf Karibiktraum Jamaika © A.Jedynak - Fotolia.com Karibik © Martin Valigursky - Fotolia.com Karibische Impressionen © pavel Chernobrivets - Fotolia.com

Bevor Sie an Bord gehen, können Sie im 4*-all inclusive-Hotel in Punta Cana und beim Ausflug zum Strand Ihrer Träume in Urlaubsstimmung kommen. Anschließend erleben Sie eine abwechslungsreiche Entdeckungsreise entlang der Küste Mittelamerikas. Neben insgesamt vier Tagen auf See können Sie sich auf wunderbar vielfältige Ziele in Mexiko, Belize, Honduras, Costa Rica, Panama, Kolumbien und auf Jamaika freuen. Lassen Sie sich verzaubern vom malerischen Montego Bay oder dem romantischen La Romana. Zwischen karibischem Flair und mittelamerikanischem Temperament werden Sie an Bord mit dem Premium Alles Inklusive-Konzept rundum verwöhnt.

  • Vorprogramm Punta Cana inkl. Ausflug Isla Saona

Programm

Reiseverlauf

Ort

Ankunft

Abfahrt

1. - 3. Tag:

Flug nach Punta Cana / Dom. Rep.

Transfer zum Hotel, am 2. Tag Ausflug Isla Saona

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3. Tag:

Transfer Hotel - Hafen La Romana, Einschiffung

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22:00

4. Tag:

Urlaub auf See

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5. Tag:

Ocho Rios / Jamaika

07:00

20:00

6. Tag:

Montego Bay / Jamaika

07:00

22:00

7. Tag:

Urlaub auf See

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8. Tag:


Cozumel / Mexiko

06:30

20:00

9. Tag:

Costa Maya

07:00

19:00

10. Tag:

Belize City / Belize

08:00

19:00

11. Tag:

Roatán / Honduras

08:00

18:00

12. Tag:

Urlaub auf See

-

-

13. Tag:

Puerto Limón / Costa Rica

08:00

18:00

14. Tag:

Colón / Panama

07:00

17:30

15. Tag:

Cartagena / Kolumbien

10:00

18:00

16. Tag:

Urlaub auf See

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17. Tag:

La Romana / Dom.Rep.

Ausschiffung ab 07:00 Uhr
Transfer nach Punta Cana, Rückflug

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18. Tag:

Ankunft in Berlin

Transfer nach Hause

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ab 3719 
DO-PC02 Buchungsanfrage

Die neue Mein Schiff 1

Die neue Mein Schiff 1 wurde im Frühjahr 2018 fertiggestellt. Die neue Nummer Eins der Mein Schiff-Flotte ist mit rund 315,7 Metern 20 Meter länger als ihre Vorgängerinnen und bietet damit noch mehr Platz zum Wohlfühlen. Neben einer größeren Auswahl an Kabinen und Suiten steht der Neuzugang ganz im Zeichen von Wohlfühlen im eigenen Körper und ist damit ein echtes Sport- und Wellness-Schiff.

Ganz weit weg und doch daheim. Damit Sie sich bei uns wohlfühlen, wurden intelligente Wohnkonzepte umgesetzt. So werden aus Räumen persönliche Freiräume mit optimaler Platzausnutzung. Unser Ziel: Schon beim Öffnen der Kabinentür sollen Sie sich wie zu Hause fühlen. Es erwartet Sie ein zeitlos stilvolles Ambiente mit lichten Farben und komfortabler Ausstattung.

Alle Kabinen und Suiten der Mein Schiff 1 sind für Sie hell, freundlich und zeitlos modern eingerichtet. Jede unserer Kabinen ist mit einer Reihe von Annehmlichkeiten ausgestattet, die Sie schätzen lernen werden. Von der kabineneigenen Espresso-Maschine bis hin zu Flachbildschirm-Fernseher, Bademänteln und mehr. Alle Suiten und Junior Suiten sowie die Familienkabinen sind zusätzlich mit einer Spielekonsole ausgestattet. Also kommen Sie doch einfach an Bord, packen Sie Ihre Koffer aus und genießen Sie Ihr neues Zuhause auf dem Meer.

 

Schiffsdaten:

Allgemeines
Werft:
 Meyer Turku Oy
Indienststellung: Frühjahr 2018
Schiffslänge: ca. 315,7 Meter lang
Schiffsbreite: ca. 35,8 Meter breit
Vermessung: ca. 111.500 BRZ
Tiefgang: ca.8 Meter tief 
Anzahl Decks: 16 
Anzahl Gäste: ca. 2.894 bei Doppelbelegung
Besatzungsstärke: ca. 1000 
Flagge: Malta

Technische Daten
Antrieb: dieselelektrisch
Antriebsleistung: ca. 28.000 kW
Geschwindigkeit: ca. 21 kn

Beförderung

  • Transfer ab/an Haustür in Region zum/ab Schiff
  • Flug nach Punta Cana und zurück in der Economy Class (Umsteigeverbindung)
  • Transfer Flughafen - Hafen - Flughafen
  • Einschiffung in La Romana
  • Ausschiffung in La Romana

Hotel, Kabine und Verpflegung

  • 2x Übernachtungen im 4*-Hotel in Punta Cana mit all inclusive
  • 14 Übernachtungen in gebuchter Kabinenkategorie
  • Premium All-Inklsuive: Alle Speisen sowie vielfältige Auswahl an Getränken - auch außerhalb  der Essenszeiten - in allen Bars und fast allen Restaurants inklusive

Zusätzlich inklusive

  • Ausflug Isla Saona - Strand der Träume
  • Gepäckbeförderung vom Anlegeplatz in die Kabine und zurück
  • Konzerte, Shows und Theateraufführungen von internationalem Format
  • Nutzung verschiedener Sport- und Gesundheitsangebote
  • SPA & Meer-Bereich, Saunalandschaft
  • Kinderbetreuung (Kids-Club, oder der Sturmfrei - Teenslounge mit ausgebildeten Betreuern)
  • Aktuelle Steuern und Sicherheitsgebühren
  • Ein- und Ausschiffungsgebühren
  • Deutsch sprechende Bordreiseleitung

Zielland

Dominikanische Republik

Einreise für Deutsche

Als Touristen 30 Tage visumfrei (Aufenthalt bis zu 90 Tagen möglich, dann wird jedoch bei der Ausreise eine zusätzliche Gebühr erhoben). Notwendig sind ein für die Dauer des Aufenthalts gültiger Reisepass sowie ein Rück- oder Weiterreiseticket.

Landesdaten

Lage

Die Dominikanische Republik liegt in der Karibik und nimmt knapp 2/3 der Insel Hispaniola ein. Sie grenzt im Westen an Haiti, im Norden an den Atlantischen Ozean, im Osten und Süden an das Karibische Meer.

Fläche: 48.422 km².

Verwaltungsstruktur: 31 Provinzen und ein Hauptstadtdistrikt.

Einwohner

Bevölkerung: ca. 10,2 Millionen

Städte:

Santo Domingo (Hauptstadt) ca. 2,5 Millionen

Santiago de los Caballeros ca. 550.800

Los Alcarrizos ca. 245.300

La Romana ca. 224.900

San Pedro de Macorís ca. 185.300

Higüey ca. 148.000

San Cristóbal ca. 138.500

Sprache

Die Landessprache ist Spanisch. In Touristenhotels/ -zentren wird auch Englisch und teilweise auch Deutsch gesprochen.

Zeitverschiebung

Mitteleuropäische Zeit (MEZ) -5 Stunden

Während der europäischen Sommerzeit ist der Zeitunterschied mit -6 Stunden noch größer.

Stromspannung

110/120 Volt Wechselstrom, 60 Hertz.

In der Dominikanischen Republik sind amerikanische Stecker üblich. Es empfiehlt sich deswegen, einen Adapter mitzunehmen.

Telefon/Post

Telefon

Die Vorwahl von Deutschland, Österreich und der Schweiz in die Dominikanische Republik ist die 001 809, neuere Telefonanschlüsse haben jedoch die Vorwahl 001 829. Zu beachten ist außerdem, dass auch bei Gesprächen innerhalb der Dominikanischen Republik die dreistellige Vorwahl 809 bzw. 829 vor der Teilnehmernummer zu wählen ist. Um von der Dominikanischen Republik nach Deutschland zu telefonieren, muss man die 01149 wählen, nach Österreich die 01143 und in die Schweiz die 01141.

Telefonkarten sind erhältlich; sie bieten die preiswerteste Möglichkeit, Europa anzurufen. Die Hotels haben keine einheitlichen Preise, doch sind diese durchweg höher.

NOTRUFNUMMERN: Polizei, Unfallrettung und Feuerwehr 911; Touristenpolizei (809) 200 35 00.

Mobilfunk

Netztechnik: GSM 900/1800/1900.

Derzeit gibt es Roamingverträge mit Anbietern in der Dominikanischen Republik von E-Plus, O2, Telekom Deutschland und Vodafone.

GSM 1900-fähig sind Triband- oder Quadband-Handys.

Internet

Länderkürzel: .do

In der Dominikanischen Republik gibt es viele Internetcafés.

Feiertage

Feiertage 2018:

1. Januar (Neujahr)

6. Januar (Dreikönigstag)

21. Januar (Madonna de Altagracia)

29. Januar (Geburtstag des Duarte)

27. Februar (Unabhängigkeitstag)

30. März (Karfreitag)

30. April (Tag der Arbeit)

31. Mai (Fronleichnam)

20. August (Tag der Restauration)

24. September (Señora de las Mercedes)

5. November (Tag der Verfassung)

25. Dezember (Weihnachten)

Hinweise: Fällt ein Feiertag auf einen Dienstag, Mittwoch, Donnerstag oder Freitag kann er auf den folgenden bzw. vorangehenden Montag verschoben werden.

Während der Osterwoche, der Semana Santa, sind die meisten Wassersportarten aus Sicherheitsgründen (überfüllte Strände) und wegen des Lärms verboten.

Die Hauptferienzeit der Dominikaner geht von Mitte Juli bis Mitte September. Die Osterwoche sowie die Weihnachtswoche sind nicht für Geschäftsbesuche geeignet.

Öffnungszeiten

Banken: Mo bis Fr 8-16 Uhr, Sa 9-13 Uhr;

Geschäfte: Mo bis Sa 8.30-18.30 Uhr (Supermärkte haben längere Öffnungszeiten).

Kleidung

Leichte, gut waschbare, atmungsaktive Kleidung ist das ganze Jahr über erforderlich. Für die Abende in den Monaten November bis Februar sowie für klimatisierte Räume sollte man dennoch auf jeden Fall auch einen leichten Pullover oder eine Jacke mitnehmen. Regen- und Sonnenschutz ist ganzjährig erforderlich. Jacken und Pullover werden auch bei Ausflügen in die Bergwelt der Dominikanischen Republik gebraucht. Pico Duarte liegt immerhin 3.175 m hoch, und die Temperaturen können dementsprechend niedrig sein.

Geschichte/Politik

Kolumbus entdeckte die Insel - die er "Hispaniola" nannte - 1492. Schon vier Jahre später wurde Santo Domingo de Guzman gegründet. 1697 teilten sich Frankreich und Spanien die Insel; Frankreichs Teil war das heutige Haiti, Spaniens Teil die heutige Dominikanische Republik. 1795 fiel der spanische Teil an Frankreich, 1809 nach Spanien zurück. 1821 war Santo Domingo - wie der ganze Inselteil damals hieß - vorübergehend unabhängig; dann 22 Jahre lang unter der Herrschaft von Haiti. 1844 kam die Unabhängigkeit und Santo Domingo wurde Republik. Nach 17 Jahren gelangte die Insel zunächst unter spanische, dann unter US-amerikanische Herrschaft. 1924 wurde Santo Domingo wieder unabhängig, war aber zunächst eine Militärdiktatur. 1966 wurde dann eine neue demokratische Verfassung verabschiedet.

Wirtschaft

Die Dominikanische Republik ist Rohstoff-Lieferant: Für den Export baut man Eisen, Gold und Silber ab. Auch die Landwirtschaft mit dem Anbau von Zuckerrohr spielt eine wichtige Rolle. Außerdem werden Kaffee, Kakao, Fleisch, Früchte und Gemüse exportiert. Die Viehwirtschaft beschränkt sich auf die Zucht von Rindern und Schweinen. Im ehemals holzreichen Land sank der Waldanteil auf 13 Prozent der Landesfläche. Heute versucht man, die Wälder wieder aufzuforsten.

Seit einigen Jahren boomt der Tourismus. Er ist heute die Hauptindustrie der Dominikanischen Republik und der wichtigste Devisenbringer. Der Fremdenverkehr wächst jährlich um rund 5 Prozent an, teilweise sogar darüber hinaus. Immerhin bietet die Dominikanische Republik die meisten Hotelbetten aller Reiseziele der Karibik an.

Religion

Etwa 90 Prozent der Bevölkerung sind Katholiken.

Vegetation

Tiefster Punkt der Dominikanischen Republik ist der Enriquillo-See, der 40 m unter dem Meeresspiegel liegt, wogegen der höchste Punkt der Gipfel des Pico Duarte (3.175 m) ist. Die unterschiedlichen Höhenlagen in abwechslungsreichem und ausreichend feuchtem Klima sorgen für zahlreiche Klimazonen - von der Steppe bis zum feuchten Dschungel.

Mit 8.000 Pflanzenarten, dreimal mehr als Europa hat, bietet die Insel eine erstaunliche Vielfalt. Die Pflanzenwelt ist überwiegend tropisch, üppig und vielfältig. Man sieht vor allem Königspalmen, Kokospalmen, Flammenbäume, Mangroven, Mango- und Orangenbäume sowie Zedern, dazu Karibische Pinien in den Bergen und Kakteen in den regenarmen Regionen des Südwestens und Nordwestens. Orchideen (rund 300 verschiedene Arten) blühen nahezu überall.

Tierwelt

Große wilde Tiere gibt es in freier Natur nicht mehr, wohl aber Leguane, Krokodile und viele Vögel - besonders Papageien, Kolibris, Störche, Pelikane und Nachtigallen. Schlangen sind zahlreich vorhanden; aber keine einzige ist giftig. Sehr reich ist die Tierwelt im Wasser. Außer Delfinen begegnet man Barracudas, Schildkröten und allen Arten von Krustentieren, Langusten, Thunfische, Sägebarsche und Garnelen. Die Bucht von Samana wird von Buckelwalen bevorzugt, die sich dort im Winter paaren.

Kulinarisches

Ihrer Land- und Viehwirtschaft sowie ihren fischreichen Gewässern verdankt die dominikanische Küche eine breite Palette guter Gerichte, bei denen auch indianische, europäische und afrikanische Einflüsse eine Rolle spielen.

Im Grund ist die Küche kreolisch, aber nur selten scharf gewürzt. Typische Gerichte sind Fisch mit Kokosnuss oder auch "La Bandera", das in vielen Familien tägliche Gericht aus Fleisch, Bohnen und Reis. "Chicharon de Cerdo" ist marinierte Schweineschwarte. "Chen Chen" besteht aus kleinen, in einer Gewürzmarinade weichgekochten Maisstückchen, die zu Ziegenfleisch serviert werden. "Chaca" ist eine Süßspeise aus Mais, Milch, Zucker, Zimt und Kokosnuss. Viele Spezialitäten haben die Kochbanane als Grundlage - man isst sie als Püree oder in der Form von Pasteten, die in Bananenblätter gewickelt und in Salzwasser gekocht werden.

Getrunken werden Fruchtsäfte, Papaya, Orangen, Ananas und Passionsfrucht; außerdem Kokosmilch. Es gibt gutes Bier, aber auch Rum, der oft gemischt als "Piña Colada" oder "Cuba-Libre" (mit Cola) getrunken wird.

Sitten und Gebräuche

Musik und Tanz bilden wesentliche Bestandteile im Leben der Dominikaner. Am besten merkt man das an der Merengue, die überall getanzt wird und längst auch in den Hotels auf der Insel selbstverständlich geworden ist.

Mehrere Einflüsse haben zu der speziell dominikanischen Musik und dem Tanz geführt - der französische Salon-Tanz ebenso wie die italienische Barcarola, wie alte Indianerlieder, afrikanische und natürlich auch spanische Elemente. Den afrikanischen Einfluss erkennt man vor allem bei den rituellen Tänzen.

Die Neigung zu ausdrucksstarker Musik und Tanz führt ganz von selbst zu vielen Festen, die überall im Land gefeiert werden. Am turbulentesten ist es beim Karneval mit kräftigen Farben, lauter Musik, aber auch starker Fröhlichkeit und religiösen Elementen. Denn ursprünglich war der Karneval auf der Insel ein religiöses Fest am Karfreitag. Jetzt beginnt er immer schon am 27. Februar, dem Tag der Unabhängigkeitserklärung. Der populärste Karneval wird in La Vega gefeiert. Er zieht regelmäßig tausende von Menschen an.

Einen weiteren wichtigen Platz im Leben der Dominikaner nimmt die Kunst ein. Viele ganz einsame Bewohner der Insel haben eine ausgeprägte künstlerische Ader, die sich in alltäglichen Dingen offenbart: in den buntbemalten Häusern ebenso wie im Arrangement eines Blumenstraußes.

Souvenirs

Ein typisches Souvenir ist Bernstein, der hier gefunden wird und in einzelnen Stücken, aber auch zu Ketten oder anderem Schmuck verarbeitet, verkauft wird. Manche Bernsteinbrocken, die man ausgräbt, sind so groß, dass daraus sogar kleine Behälter geschliffen werden können. Wie den Bernstein, so bekommt man auch den Larimar, einen himmelblau schimmernden Halbedelstein, in vielen Kunsthandwerksläden. Ihn wie den einzigartigen blauen Bernstein fand man bisher nur in der Dominikanischen Republik. Die haben allerdings ihren Preis.

Außerdem gibt es überall auf der Insel Töpferwaren, Korbflechtwaren und originelle kreolische Puppen. Auf Plätzen und am Straßenrand werden Bilder in allen Größen (bis hinunter zum Postkarten-Format) verkauft.

Klimainformationen

Die Dominikanische Republik hat tropisches Klima. Durch die Seewinde wird das feuchtheiße Küstenklima aber gemildert und erträglich. Die Zeit, in der die höchsten Temperaturen gemessen werden, ist der Zeitraum von Mai bis Oktober. Die Tagestemperaturen liegen dann zwischen 30 und 35°C, und die Luftfeuchtigkeit ist hoch. In der Regenzeit, von Mai bis September, kommt es auch immer wieder zu kurzen, aber heftigen Regenfällen.

In den Wintermonaten (Trockenzeit) beträgt die durchschnittliche Tagestemperatur 24 bis 28°C.

Beste Reisezeit

Als beste Reisezeit gelten die Monate von Dezember bis April.

Vorgeschriebene Impfungen

Keine.

Empfohlene Impfungen

Hepatitis A, zusätzlich für Individualreisende Typhus.

Informationen zur Malaria

Malaria

Risiko nur regional, dort allgemeine SCHUTZMASSNAHMEN sowie Medikament (Stand-by-Therapie) zur Behandlung von Malaria mitführen.

- In den Abend- und Nachtstunden im Freien möglichst helle langärmelige Kleidung und lange Hosen tragen.

- Unbedeckte Hautstellen mit einem mückenabwehrenden Mittel einreiben.

- In klimatisierten Räumen Türen und Fenster geschlossen halten.

- Wenn Moskitos in den Schlafraum gelangen können, unbedingt ein intaktes Moskitonetz verwenden. Es ist darauf zu achten, dass es allseits unter die Matratze geschlagen wird.

- Abends im Schlafraum ein Insektenvertilgungsmittel sprühen.

mitführen.MALARIA CT sowie Medikament (Stand-by-Therapie) zur Behandlung von Malaria

Keine Chemoprophylaxe empfohlen, Medikament zur Notfallbehandlung (Stand-by-Therapie):

Chloroquin (Resochin, Weimerquin)

In grenznahen Gebieten zu Haiti MALARIA CP.

Medikamentöse Malariaprophylaxe:

Chloroquin (z.B. Resochin, Weimerquin)

Einnahme: Eine Woche vor Einreise bis vier Wochen nach Verlassen des Malariagebiets.

Verbreitung

Ein geringes Malariarisiko besteht ganzjährig vorwiegend im ländlichen grenznahen Gebiet zu Haiti sowie der Provinz Altagracia. Sehr geringes oder vernachlässigbares Risiko in übrigen Landesteilen, auch Punta Cana. Santo Domingo und Santiago sind malariafrei.

Malaria wird durch den Stich eines Moskitos meist in der Zeit zwischen Abenddämmerung und Sonnenaufgang auf den Menschen übertragen.

Ärztliche Hilfe

SANTO DOMINGO: Dr. Rafael Guillen, Santo Domingo, Tel. 682 01 51 (Praxis); 688 66 41 (Klinik).

PUERTO PLATA:Dr. Jose N. Redondo, Grupo Medico Dr. Bournigal S.A., Puerto Plata, Tel. 586 41 40, 586 23 42.

Währung

Währungseinheit

Währungseinheit: Dominikanischer Peso (dom$)

1 Dominikanischer Peso = 100 Centavos.

Derzeitiger Kurs:

1 Euro = ca. 60,53 dom$

1 US-$ = ca. 49,70 dom$

Hinweise

Bei den unten aufgeführten Umrechnungskursen handelt es sich um Devisenkurse der Deutschen Bundesbank, die die Preisnotierung des Euro und des US-Dollar in der Währung des Reiselandes angibt. Mit Devisenkursen werden z.B. Rechnungen unterschiedlicher Währungen gegeneinander verrechnet. (Im Gegensatz zum Sortenkurs wird hier jedoch nicht der Wert angegeben, den man in Deutschland am Bankschalter für einen Euro oder US-Dollar erhält.)

Devisenbestimmungen/Umtausch

Einfuhr Fremdwährung: unbeschränkt. US-$ empfohlen.

Einfuhr Landeswährung: nicht erlaubt

Deklaration: Ja - bei der Ein- und Ausfuhr von Fremdwährung mit einem Wert von über 10.000 US-$. Dabei muss ein Nachweis über die Herkunft des Geldes erbracht werden.

Ausfuhr Fremdwährung: in Höhe der deklarierten Einfuhr abzüglich der umgetauschten Beträge.

Ausfuhr Landeswährung: nicht erlaubt

Umtauschempfehlung: im Reiseland

Umtausch: nur bei offiziellen Wechselstellen! Bitte beachten: 200-Euro- und 500-Euro-Scheine können abgelehnt werden. Daher möglichst kleinere Scheine mitnehmen.

Internationale Kreditkarten: Ja - werden von zahlreichen Hotels, Restaurants und Geschäften akzeptiert. Aus Sicherheitsgründen ist jedoch Barzahlung vorzuziehen. (Es sind wiederholt Kreditkartendaten illegal kopiert und missbraucht worden.)

Geldautomat: Ja - Bargeldabhebung ist mit Kreditkarten und an Geldautomaten des Maestro-Systems auch mit der Girocard (mit Maestro-Logo) möglich. In der Regel sind innerhalb von 24 Stunden Abhebungen im Gegenwert von höchstens 1.000 US-$ möglich. Reisende sollten sich vor Abreise bei ihrer Hausbank über eventuelle Beschränkungen bei der Bargeldbeschaffung mit der Girocard informieren.

Reiseschecks: Ja - in US-$ - können nicht in allen Banken getauscht werden. Bitte beachten: Grundsätzlich ist die Akzeptanz von Reiseschecks weltweit rückläufig.

Rücktausch: Achtung - Es können nur 30 Prozent der eingetauschten Pesos wieder in Auslandswährung zurückgewechselt werden (Umtauschbeleg der dominikanischen Bank vorlegen).

Auskunftstellen

Ministerio de Turismo
Av. Cayetano Germosén, esq. Av. Gral Gregorio Luperón,
sector Mirador sur
Santo Domingo /Dominikanische Republik
(001 809) 682 38 06
(001 809) 221 46 60
www.dominicana.com.do
info@sectur.gov.do; info@godominicanrepublic.com

Deutsch-Regionale Industrie- und Handelskammer
für Zentralamerika und die Karibik
(Cámara de Comercio e Industria Alemana
Regional para Centroamerica y el Caribe)
6a Avenida 20-25, zona 10
Edificio Plaza Maritima, Oficina 3-3
01010
Ciudad de Guatemala /Guatemala
(00502) 23 33 70 44
(00502) 23 67 55 52
www.ahkzakk.com
ahkregion@ahkzakk.com

Deutsch-Dominikanische Industrie- und Handelskammer
(Cámara de Comercio e Industria Dominico-Alemana)
Calle Isabel la Católica No. 212, Zona Colonial
Santo Domingo
Deutsch-Dominikanische Industrie- und Handelskammer
(Cámara de Comercio e Industria Dominico-Alemana)
Apartado Postal 8335
Santo Domingo/Dominikanische Republik
(001 809) 687 96 81
(001 809) 688 67 00
www.ahkzakk.com/republicadominicana
ccdomalemana@codetel.net.do
Mo bis Fr 9-13, 14-17 Uhr
(für spezielle wirtschaftliche Anfragen die Dominikanische Republik betreffend)

Botschaften und Konsulate

Botschaft der Dominikanischen Republik
mit Konsularabteilung
Cicerostr. 21
10709
Berlin
(030) 959 98 51 20
info@embajadadominicana.de; embajadom@t-online.de
Mo bis Fr 10-15 Uhr

Generalkonsulat der Dominikanischen Republik
Stiftstraße 2
60313
Frankfurt/M.
(0 69) 74 38 76 40
(0 69) 74 38 77 81, 74 38 77 83
conrdomffm@aol.com
Mo bis Fr 9-15 Uhr

Generalkonsulat der Dominikanischen Republik
Neuer Wall 39
20354
Hamburg
(0 40) 460 51 97
(0 40) 47 40 84
www.consuldom.de
info@consuldom.de, visa@consuldom.de
Mo bis Fr 10-15 Uhr
(mit Ausnahme von Berlin, Hessen und Rheinland-Pfalz)

Honorarkonsulat der Dominikanischen Republik
Waiblinger Straße 11
70372
Stuttgart
(07 11) 509 42 59
(07 11) 55 20 04
glaeser@glaeser-sbc.de
Mo bis Fr 8.30-12, 14-17 Uhr
(keine Visumerteilung; keine Touristenkarte)

Embajada de la República Federal de Alemania
Edificio GINAKA 2.0, pisos 5 y 6
Avenida Núñez de Cáceres No. 11 (e/ Sarasota y Rómulo Betancourt)
Ensanche Bella Vista
Santo Domingo /Dominikanische Republik
(001 809) 542 89 55
(001 809) 542 89 49/50
Amtsbezirk: Dominikanische Republik

Ärztliche Hilfe

SANTO DOMINGO: Dr. Rafael Guillen, Santo Domingo, Tel. 682 01 51 (Praxis); 688 66 41 (Klinik).

PUERTO PLATA:Dr. Jose N. Redondo, Grupo Medico Dr. Bournigal S.A., Puerto Plata, Tel. 586 41 40, 586 23 42.

Sehenswertes

Santo Domingo

Bartholomäus, der Bruder von Christoph Kolumbus, war der Begründer Santo Domingos. Die Stadt gilt als erste von Europäern gegründete Stadt in Amerika. Aus diesem Grund besitzt sie auch einige der ältesten Bauwerke der Kolonialgeschichte. Schon früh entstanden hier die ersten kulturellen und gesellschaftlichen Institutionen. In Santa Domingo erhoben sich die ersten Festungen, die ersten Kirchen, die erste Kathedrale, das erste Spital und die ersten Denkmäler der neuen Welt. Auch die erste Universität Amerikas wurde hier gegründet. Nicht zu Unrecht wurde deswegen auch die Altstadt von Santo Domingo von der UNESO zum Kulturerbe der Welt erklärt.

In eben dieser Altstadt gibt es kreuz und quer verlaufende Gassen, kleine schattige Plätze, hier und dort aber auch ein protziges Kolonialhaus. Überall trifft man auf antike Mauern, charmante kleine Cafés, hervorragend (oder halbfertig) restaurierte Bauten. Insgesamt besteht dieses kulturelle Erbe aus 300 verschiedene Monumenten, die genau registriert sind. Da gibt es die "Casa del Postado", die einstige Residenz des Erzbischofs, die jetzt ein Museum ist, die "Atarazana", eine Reihe von Gebäuden, die um das Jahr 1500 gebaut wurden und perfekt restauriert sind; dort findet man Kunstgalerien und für diese Gegend typische Restaurants. Die "Calle Las Damas" ist die älteste und am besten erhaltene Straße der Altstadt mit prachtvollen Kolonialhäusern, das "Kolumbus-Haus" der erster Wohnsitz in Santo Domingo. Der wunderschöne "Alcazar de Colon", den der Sohn von Kolumbus (er war Vizekönig der Insel) gebaut hat, beherbergt heute als Museum Möbel und andere Objekte aus jener Zeit.

Auch für Kinder sehr sehenswert ist das neue Bernstein-Museum. Der dominikanische Bernstein ist, was Tier-Einschlüsse betrifft, der reichste der Welt. In dem Museum sieht man, wie die Wissenschaftler den Bernstein untersuchen. Besucher können kleine Experimente durchführen und so die Geheimnisse des Bernsteins entdecken.

San Francisco

Das Kloster - Amerikas erstes - wurde im 16. Jahrhundert bei Santo Domingo gegründet. Heute ist es eine Ruine, die aber nach wie vor den Eindruck der majestätischen Großartigkeit jener Zeit vermittelt. Kirche, Kloster und Kapelle bilden einen wunderschönen Dreiklang. Grabungen, die in der Kapelle durchgeführt wurden, brachten Stücke der Mauer und des Giebels ans Licht, die zu einer Kirche gehörten, die um das Jahr 1510 dort stand.

Puerto Plata

Hier steht die älteste erhaltene Festung aus der Kolonialzeit: das Fort von San Felipe. Die große, wuchtige Befestigung wurde 1577 erbaut, um Angriffe vom Wasser her zu erschweren. Sie besitzt einen großen Waffenplatz und stumpfe Türme von gewaltiger Dicke; der größte Turm hat fast 30 m Durchmesser. Eine Zeitlang wurde er als Gefängnis benutzt. Die Festung hatte viel auszuhalten und wurde häufig angegriffen. Im 17. Jahrhundert wurde sie ringsum repariert und bekam den Namen "San Felipe" - zu Ehren von Felipe V., der damals König von Spanien war.

Höhlenmalereien

Die Tainos waren die indianischen Ureinwohner der Insel Hispaniola. Sie hinterließen an verschiedenen Stellen der Insel interessante Höhlenmalereien - beispielsweise im Nationalpark Los Haitises, in Las Maravillas und in der Pommier-Höhle. Rund um den Enriquillo-See kann man mehrfach die "kleinen Gesichter" sehen, die Ur-Indianer in den Fels gemeißelt haben.

Naturreservat Isabel de Torres

Das kleine, 22 km2 große Reservat von wissenschaftlicher Bedeutung wird von einem 800 m hohen Hügel beherrscht. Dessen oberste Zone wurde kunstvoll in einen botanischen Garten verwandelt. Dort findet man einen beachtlichen Bestand heimischer, teilweise gefährdeter Pflanzen - darunter Mahagonibäume, Sternapfel- und Trompetenbäume. Oben leben rund 30 Vogelarten, von denen fünf ausschließlich auf der Insel vorkommen - darunter die braungelblichen Palmenschwätzer, die die Nationalvögel der Dominikanischen Republik sind.

Nationalpark Sierra Bahoruco

Die Vielfalt der Natur in diesem 1.000 km² großen Park wird bedingt von den unterschiedlichen Höhenlagen auf denen sich der Park befindet. Bei Aguacate steigt das Parkgelände auf über 2.300 m. Hier sind zahlreiche Orchideenarten zu bewundern.

Nationalpark Jaragua

Das Klima ist trocken und der Pflanzenwuchs daher spärlich - ideal ist es aber für Kakteen. In der malerischen Lagune Oviedo mit der von Mangroven bewachsenen Insel Manglar leben zahllose Rote Flamingos. Am Strand finden sich vier Arten von Meeres-Schildkröten.

Unterwasser-Nationalpark La Caleta

La Caleta zeigt Tauchern und Schnorchlern in prächtigen Bildern eine exotische Unterwasserwelt. Vor der Küste liegen bei einer vorspringenden Landzunge mehrere ausgedehnte Korallenbänke. In diesem Revier leben viele exotisch-bunte Fische. Eine besondere Attraktion stellt das Schiff "Hickory" dar. Die "Group of Submarine Investigation" hat es vor 15 Jahren gekauft und bei Caleta auf Grund gesetzt. Damit haben nicht nur die Fische weitere Zufluchtsmöglichkeiten. Inzwischen überziehen auch Korallen das Schiff.

Nationalpark Monte Cristi

Hügeliges Land, eine Reihe von Lagunen, kleine Koralleninseln - der Park ist nicht nur naturkundlich interessant, sondern auch landschaftlich sehr eindrucksvoll.

Nationalparks Armando Bermúdez und José del Carmen Ramirez

Es handelt sich um ein einheitliches Gebiet von 1.530 km², aber mitten durch das Reservat verläuft eine Provinzgrenze. In dem Doppelpark ragen die höchsten Berge der Antillen auf: Pico Duarte (3.087 m), La Pelona (3.087 m), La Rusilla (3.038 m) und Pico Yaque (2.760 m). Auf den unterschiedlichen Höhenlagen sind jeweils verschiedene Formen von Flora und Fauna zu beobachten.

Nationalpark Lago Enriquillo

Der Enriquillo-See, fast schon an der Grenze zu Haiti gelegen, liegt weitab üblicher Routen. Hier gründete 1532 der Indianerhäuptling Enriquillo, nach dem der See benannt wurde, eine Republik. Der Freiheitskampf gegen die Spanier unter seiner Führung wurde zum ersten Unabhängigkeitskrieg in der Geschichte Amerikas.

An dem See gibt es Einmaliges zu sehen. Die Insel Cabritos - sie ist zwölf km lang und bis zu bis zu 2,5 km breit - ist zur Heimat von Tieren geworden, die man nur noch selten sieht: Rote Flamingos und Spitzkrokodile. Nirgendwo sonst auf der Welt leben so viele von ihnen wie hier. Auch einige Arten von Wirbelschwanz-Leguanen sind hier zuhause, die wie Kleinausgaben von Fabeldrachen aussehen - darunter die Nashorn-Leguane, halbmeterlange Echsen, die drei possierliche Hörnchen auf der Schnauze tragen.

Nationalpark Los Haitises

Er ist attraktiv, vielseitig und bietet auf 1.500 km² eine große Vielfalt an Tieren und Pflanzen. Das Gelände ist topografisch interessant und besteht hauptsächlich aus 200 bis 385 m hohen Hügeln. Die Täler dazwischen zeigen anschaulich tropischen Regenwald, ab und zu auch Mangrovensümpfe, für die der Park berühmt ist. Hier wachsen Mahagonibäume, Kapokbäume und amerikanische Zedern, aus denen man einst die duftenden Zigarrenkisten fertigte. In den Sümpfen gedeihen Mangroven in den Farben weiß und rot, dazu gibt es auch noch eine dunkle Variante.

Zu den dort lebenden Vögeln gehören vor allem die Braunen Pelikane, die scharenweise in den Sumpfgebieten nisten, die zimtfarbenen Blatthühnchen, Gelbstirn-Jassanas mit ihren gelbgrünen Schwingen, die weißen Rosen-Seeschwalben und die Pracht-Fregattvögel, die leicht an ihrem leuchtend rot-schwarzen Gefieder zu erkennen sind.

Reisehinweise

KRIMINALITÄT: In letzter Zeit kommt es in Santo Domingo und in den Touristengebieten an der Nordküste immer öfter zu Diebstählen und Raubüberfällen auf Touristen und andere Ausländer, zunehmend auch tagsüber. Sowohl Fußgänger als auch Autofahrer sind davon betroffen.

Bei Autofahrten sollte das Kraftfahrzeug während der Fahrt verriegelt sein, da Fahrzeuginsassen bei Stopps z.B. an Ampeln und im Stau überfallen werden könnten.

Reisende sollten sehr aufmerksam sein und ihren Geldbeutel sicher verstauen.

Das Auswärtige Amt rät dringend, Wertgegenstände in der Unterkunft zu lassen, Reisepässe und große Mengen Bargeld im Hotelsafe zu hinterlegen und dunkle Straßen sowie unsichere Wohngegenden zu meiden. Armenviertel sollten nur in Begleitung Ortskundiger betreten werden.

ERDBEBEN: Es kommt in unregelmäßigen Abständen zu Erdbeben, die jedoch meistens keine großen Schäden anrichten.

HURRIKAN-SAISON: In den Bundesstaaten im Süden der USA, in Mexiko, Zentralamerika sowie in der Karibik ist jeweils in der Zeit von Juni bis November mit Hurrikans zu rechnen. Kennzeichen dieser tropischen Wirbelstürme sind u.a. Windgeschwindigkeiten in Orkanstärke, starke Regenfälle und unter Umständen auch Erdrutsche. Informationen dazu gibt es bei örtlichen Wettervorhersagen oder im Internet, beispielsweise unter www.nhc.noaa.gov und www.wunderground.com/tropical. Den Anordnungen der Sicherheitsbehörden ist Folge zu leisten.

Weitere Informationen zur Sicherheitssituation in der Dominikanischen Republik sind auf den Internetseiten des Auswärtigen Amts zu finden.

Bitte beachten Sie auch den Abschnitt "Allgemeine Vorsichtsmaßnahmen".

Allgemeine Vorsichtsmaßnahmen

Reisende sollten Vorsicht walten lassen. Wertsachen sollten im Hotelsafe aufbewahrt und auf das Tragen von Schmuck sollte gänzlich verzichtet werden.

Bei Überfällen sollte keine Gegenwehr geleistet werden, da die Täter in der Regel bewaffnet sind und nicht davor zurückschrecken, Waffengewalt anzuwenden.

Getränke sollten nicht unbeaufsichtigt bleiben, da sonst die Gefahr besteht, dass von Kriminellen K.O.-Tropfen beigemischt werden.

Reisenden, die keine eingehende Ortskenntnis besitzen, wird von Überlandfahrten bei Nacht abgeraten.

SPERR-NOTRUF: Deutsche können ihre Girocards, Kreditkarten, Handys und einige andere elektronische Berechtigungen über die Sperr-Notruf-Nummer ++49 116 116 (aus dem Ausland neben ++49 116 116 auch ++49 30 4050 4050 wählbar) rund um die Uhr sperren lassen. Der Anrufer wird mit den Herausgebern der jeweiligen Medien verbunden, sofern diese sich dem Sperr-Notruf angeschlossen haben. Eine Liste der angeschlossenen Herausgeber ist im Internet unter www.sperr-notruf.de zu finden.

Ebenso ist es möglich, die Online-Ausweisfunktion (elektronischer Identitätsnachweis - eID) des neuen Personalausweises unter den oben genannten Nummern sowie unter 0180 1 333 333 (Bürgerservice des Bundesinnenministeriums) sperren zu lassen.

Jamaika

Einreise für Deutsche

Deutsche sind als Touristen für 90 Tage visumfrei. Notwendig sind:

- mindestens noch 6 Monate über den Aufenthalt hinaus gültiger Reisepass

- Rück- oder Weiterreiseticket

- ausreichende Geldmittel

Landesdaten

Lage

Jamaika, die drittgrößte Insel der Großen Antillen, liegt südlich von Kuba zwischen dem 15. und 20. Grad nördlicher Breite und dem 75. und 80. Grad westlicher Länge im Karibischen Meer.

Fläche: 10.991 km².

Verwaltungsstruktur: 14 Verwaltungsbezirke (parishes).

Einwohner

Bevölkerung: ca. 2,8 Millionen

Städte:

Kingston (Hauptstadt) ca. 948.700 (mit Vororten ca. 1,05 Millionen)

Spanish Town ca. 162.400

Montego Bay ca. 79.800

May Pen ca. 45.700

Sprache

Die Landessprache Jamaikas ist Englisch. Außerdem wird noch "Patois", das eine Mischung aus Englisch sowie afrikanischen und indianischen Dialekten darstellt, gesprochen.

Zeitverschiebung

Mitteleuropäische Zeit (MEZ) -6 Stunden

Während der europäischen Sommerzeit beträgt der Zeitunterschied -7 Stunden.

Stromspannung

110 Volt Wechselstrom, 50 Hertz.

In Jamaika sind US-amerikanisch Flachstecker üblich. Ein Adapter ist deshalb erforderlich.

Telefon/Post

Post

Luftpost nach Europa ist ca. 4 Tage unterwegs. Faxe können von Hotels von von Postämtern aus versandt werden.

Telefon

Die Vorwahl von Deutschland, Österreich und der Schweiz nach Jamaika ist 001 876, die Rufnummer ist unmittelbar danach zu wählen.

Von Jamaika nach Deutschland wählt man 01149, nach Österreich 01143 und in die Schweiz 01141.

NOTRUFNUMMER: Polizei, Unfallrettung, Feuerwehr 119.

Mobilfunk

Netztechnik: GSM 900/1800/1900.

Derzeit gibt es Roamingverträge mit Anbietern in Jamaika von E-Plus, O2, Telekom Deutschland und Vodafone.

GSM 1900-fähig sind Triband- oder Quadband-Handys.

Internet

Länderkürzel: .jm

Internetanschlüsse gibt es in Hotels und in der Stadtbücherei. Internetcafés gibt es vor allem in Kingston, auch in Einkaufszentren.

Feiertage

Im Jahr 2018:

1. Januar (Neujahr)

14. Februar (Aschermittwoch)

30. März (Karfreitag)

2. April (Ostermontag)

23. Mai (Tag der Arbeit)

1. August (Befreiungstag; Ende der Sklaverei)

6. August (Nationalfeiertag; Unabhängigkeitstag)

15. Oktober (Tag der nationalen Helden; dritter Montag im Oktober)

25. Dezember (Weihnachten)

26. Dezember (Boxing Day)

Fällt ein Feiertag auf einen Samstag oder Sonntag, wird er am darauffolgenden Montag nachgeholt.

Die Hauptferienzeit geht von Mitte Juli bis Mitte September.

Geschäftsbesuche sind in der Oster- und Weihnachtswoche wenig geeignet.

Öffnungszeiten

Banken: auf der ganzen Insel Mo bis Do 9-14 Uhr, Fr 9-16 Uhr;

Geschäfte: in Kingston werktags 9-16 Uhr (jedoch in Kingston Downtown Mi nur bis 12 Uhr, in New Kingston Do nur bis 12 Uhr), Montego Bay werktags 8.30 - 16 Uhr, Do nur bis 12 Uhr; Ocho Rios werktags 8.30-17 Uhr, Sa bis 18 Uhr;

Apotheken: täglich von 9-16 Uhr;

Büros: Mo bis Fr 8.30-16.30 Uhr;

Post: Mo bis Fr 8.30-16.30 Uhr.

Kleidung

Das ganze Jahr über ist leichte Sommerkleidung aus atmungsaktiven Materialien angebracht. Für die Abende, an denen es üblicherweise etwas abkühlt, sollte man auch leichte Wollsachen mitnehmen. Ebenfalls für einen Aufenthalt im Hochland sollte man Wollsachen dabeihaben. Eine Regenjacke sollte man, ebenso wie eine gute Sonnenbrille, immer mitnehmen.

Geschichte/Politik

Die Ureinwohner Jamaikas hießen Aruak. 1494 wurde die Insel von Christoph Kolumbus entdeckt, 1509 wurde sie spanische Kolonie. Spanish Town (Saint Iago de la Vega), das 1523 gegründet wurde, war die erste spanische Siedlung auf der Insel und 350 Jahre Hauptstadt des Landes. 1655 eroberte eine englische Flotte Jamaika, das 1670 dann offiziell britisch wurde. Im Laufe des 17. Jahrhunderts erreichte eine wachsende Zahl englischer Einwanderer Jamaika. Die Plantagenwirtschaft entwickelte sich schnell. Jamaika wurde zu einem weltweit bedeutenden Zentrum für den Handel mit afrikanischer Sklaven. 1838 wurde die Sklaverei per Gesetz abgeschafft, was zu einer Wirtschaftskrise führte. Eine Rebellion unter der schwarzen Bevölkerung im Jahr 1865 wurde von den Engländern brutal niedergeschlagen. Jamaika wurde zur Kronkolonie erklärt und verlor damit das Selbstverwaltungsrecht. 1884 wurde eine parlamentarische Regierung teilweise wiederhergestellt. 1962 errang Jamaika die Unabhängigkeit und war 1968 Gründungsmitglied der Caribbean Free Trade Area (CARIFTA, Karibische Freihandelszone). Nachdem sich Jamaika zunächst an Kuba und Fidel Castro angelehnt hatte, wurden danach enge Bindungen zu den USA geknüpft.

Wirtschaft

Die Wirtschaft Jamaikas ist in erster Linie landwirtschaftlich geprägt. Mit dem Bergbau, der Industrie und dem Tourismus wurden neue Wirtschaftszweige erschlossen. Über 20 Prozent aller Erwerbstätigen sind in der Landwirtschaft beschäftigt. Hauptanbauprodukt ist Zuckerrohr. Außerdem werden auch Bananen, Zitrusfrüchte, Tabak, Kakao, Kaffee, Kokosnüsse, Mais, Pfeffersorten, Ingwer, Mangos und Kartoffeln angebaut. Aus Jamaika stammt zudem beinahe der gesamte Weltbedarf an Piment. Neben Bauxitvorkommen, die zu den reichsten der Welt gehören, finden sich in Jamaika Gips, Blei und Salz. Die Fertigung industrieller Güter gewinnt für die jamaikanische Wirtschaft an Bedeutung und wird staatlich gefördert.

Jamaika ist mit etwa eineinhalb Millionen Gästen jährlich eines der beliebtesten Urlaubsziele in der Karibik. Der Tourismus ist die wichtigste Stütze der Wirtschaft Jamaikas und bringt einen großen Teil der Devisen ins Land.

Religion

Unter der christlichen Mehrheit finden sich zu ca. 61 Prozent Protestanten, unter anderem die Gemeinden der Church of God und der Baptisten sowie der anglikanischen und der römisch-katholischen Kirche (ca. 4 Prozent). Daneben gibt es Juden, Muslime und Hindus. Religiöse Bewegungen wie die Rastafari haben einen wichtigen Anteil am religiösen Leben der Insel.

Vegetation

Jamaikas Pflanzenwelt ist durch eine üppige Vegetation gekennzeichnet. Zu den einheimischen Bäumen gehören Zeder, Mahagoni, Blauholz, Rosenholz, Ebenholz, Kokospalme und Pimentbaum. Eingeführte Arten wie der Mangobaum, Brotfruchtbaum und Bananengewächse gedeihen ebenfalls auf der Insel.

Tierwelt

Zur Tierwelt Jamaikas gehört ein überaus großes Spektrum an Vogelarten, besonders Papageien, Kolibris und grüne Todis.

Kulinarisches

Jamaikas Küche lebt von den frischen Zutaten. Neben Fisch und Meeresfrüchten gibt es eine Vielzahl von exotischen Früchten und Gemüsen. Die scharfe Küche Jamaikas, in der viel Pfeffer und Gewürze verwendet werden - z.B. Jerk-Hühnchen oder Schweinefleisch, das über Pimentholz gegrillt wird - besitzt viele Anhänger. Weitere Spezialitäten sind Pepperpot soup eine Art würzige Spinatsuppe, Ackee, eine einheimische Frucht, die gebraten und gekocht zu gesalzenem Fisch gegessen wird, Currygoat (Ziegenfleisch mit Curry) und Matrimony, ein Desert aus frischen Früchten. Zum Abschluss gibt es einen der auf Jamaika hergestellten Liköre und einen Kaffee aus den Blue Mountains.

Souvenirs

Diamanten, Smaragde, Saphire und Rubine, Parfum sowie Skulpturen und Schnitzereien sind edele Mitbringsel aus Jamaika. Daneben gibt es jamaikanisches Kunsthandwerk wie beispielsweise Strohwaren, Perlen, Stickereien oder schöne Stoffe. Auch Spirituosen und Lebensmittel wie Rum, Likör oder Kaffee sind beliebte Souvenirs aus Jamaika.

Klimainformationen

Jamaika hat ein über das ganze Jahr hindurch gleichbleibendes Klima mit sehr viel Sonnenschein.

An der Küste werden während der Wintermonate von Mitte Dezember bis Mitte April im Durchschnitt Temperaturen von 26°C gemessen. Während der Sommermonate von Juni bis Ende Oktober steigt das Thermometer auf Temperaturen von etwa 30-35°C.

Im Flachland werden selten mehr als 33°C gemessen, bei Nacht sinkt das Thermometer selten unter 16°C.

Im Hochland der Blue Mountains liegen die durchschnittlichen Temperaturen bei etwa 10°C im Winter und bei rund 21°C im Sommer.

Mit Regenfällen (kurze, zum Teil heftige Regenschauer) ist zwischen Mai/Juni bis November/Dezember zu rechnen. Der meiste Regen fällt im September und Oktober. Zu dieser Zeit herrscht auch eine hohe Luftfeuchtigkeit.

Beste Reisezeit

Jamaika hat das ganze Jahr über Saison. Die beste Reisezeit ist im regenärmeren Winter von Dezember bis April.

Vorgeschriebene Impfungen

Keine bei Einreise direkt aus Europa.

Gelbfieber bei Einreise aus ENDEMIEGEBIETEN.

GELBFIEBER-ENDEMIEGEBIETE

In AFRIKA:

Äquatorialguinea, Äthiopien, Angola, Benin, Burkina Faso, Burundi, Côte d`Ivoire, Demokratische Republik Kongo (Kinshasa), Gabun, Gambia, Ghana, Guinea, Guinea-Bissau, Kamerun, Kenia, Kongo, Liberia, Mali, Mauretanien, Niger, Nigeria, Ruanda, Senegal, Sierra Leone, Südsudan, Sudan, Togo, Tschad, Uganda, Zentralafrikanische Republik.

In SÜD- und MITTELAMERIKA:

Argentinien, Bolivien, Brasilien, Ecuador, Franz. Guayana, Guyana, Kolumbien, Panama, Paraguay, Peru, Surinam, Trinidad + Tobago, Venezuela.

Empfohlene Impfungen

Hepatitis A, zusätzlich für Individualreisende Typhus.

Informationen zur Malaria

Malaria

Keine.

Verbreitung

Jamaika ist malaria-frei.

Ärztliche Hilfe

MONTEGO BAY: Dr. Ralf A. Ueker (spricht deutsch), Cornwall Regional Hospital,, Montego Bay, Tel. 952 51 00.

Währung

Währungseinheit

Währungseinheit: Jamaika-Dollar (J$)

1 Jamaika-Dollar = 100 Cents.

Derzeitiger Kurs:

1 Euro = ca. 159,14 J$

1 US-$ = ca. 135,44 J$

Hinweise

Bei den unten aufgeführten Umrechnungskursen handelt es sich um Devisenkurse der Deutschen Bundesbank, die die Preisnotierung des Euro und des US-Dollar in der Währung des Reiselandes angibt. Mit Devisenkursen werden z.B. Rechnungen unterschiedlicher Währungen gegeneinander verrechnet. (Im Gegensatz zum Sortenkurs wird hier jedoch nicht der Wert angegeben, den man in Deutschland am Bankschalter für einen Euro oder US-Dollar erhält.)

Devisenbestimmungen/Umtausch

Einfuhr Fremdwährung: unbeschränkt.

Einfuhr Landeswährung: nicht erlaubt.

Deklaration: Ja - bei der Einfuhr von Fremdwährung

Ausfuhr Fremdwährung: in Höhe der deklarierten Einfuhr abzüglich der umgetauschten Beträge

Ausfuhr Landeswährung: nicht erlaubt.

Umtausch: Geld kann in Banken oder größeren Hotels umgetauscht werden, am Flughafen in Kingston befindet sich außerdem eine Wechselstube. Man sollte darauf achten, dass man für jeden Geldumtausch Quittungen erhält; diese müssen für die Ausreise aufbewahrt werden.

Internationale Kreditkarten: Ja (American Express, Diners Club, EuroCard/MasterCard, Visa) - werden weitgehend akzeptiert.

Geldautomat: Ja - sind in den größeren Orten vorhanden; das Abheben von Bargeld ist mit Kreditkarte und Girocard (mit Maestro-Logo) vielerorts möglich.

Reiseschecks: Ja - in US-$; können bei Banken in Jamaika eingetauscht werden. >>> Da die Akzeptanz von Reiseschecks in Banken jedoch rückläufig ist, sollten immer auch noch andere Zahlungsmittel (Bargeld, Kreditkarte etc.) für die Reise mitgeführt werden.

Rücktausch: es ist die Vorlage jeder Umtauschquittung notwendig.

Auskunftstellen

Jamaica Tourist Board
64 Knutsford Boulevard
Kingston 5/Jamaica
(001 876) 929 93 75
(001 876) 929 92 00 19
www.jamaicatravel.com
info@visitjamaica.com

Botschaften und Konsulate

Botschaft von Jamaika
Schmargendorfer Straße 32
12159
Berlin
(0 30) 85 99 45 40
Botschaft: (0 30) 859 94 50
info@jamador.de
Botschaft Mo bis Fr 9-17 Uhr
Konsularabteilung Mo bis Fr 9-13 Uhr
Israel, Polen, Russische Föderation, Serbien, Slowakische Republik, Tschechische Republik, Ukraine und Ungarn

Honorarkonsulat von Jamaika
c/o Peter Harren Partner
Hermann-Hollerith-Straße 10
28355
Bremen
(04 21) 21 25 16
(04 21) 488 61 50
honorarkonsul.jm@hp-shipping.de
Di 9-13 Uhr, Do 15-17.30 Uhr

(keine Visumerteilung)

Honorarkonsulat von Jamaika
Stahnsdorfer Damm 65b
14532
Kleinmachnow bei Potsdam
(0 33 20) 380 45 67
hermann@gerbaulet.eu
nach telefonischer Vereinbarung
(keine Visumerteilung)

Honorarkonsulat von Jamaika
Ballindamm 1
20095
Hamburg
(0 40) 30 29 92 88
(0 40) 30 29 92 32
hk.jamaika.hh@behnmeyer.de
Mo bis Fr 10-12 Uhr

(keine Visumerteilung)

Honorarkonsulat von Jamaika
Freischützstraße 75
81927
München
(0 89) 96 05 30 37
office@jamaica-munich.com
nach telefonischer Vereinbarung
(keine Visumerteilung)

Embassy of the Federal Republic of Germany
10 Waterloo Road
Kingston 10
Embassy of the Federal Republic of Germany
P.O. Box 444
Kingston 10/Jamaika
(001 876) 620 54 57
(001 876) 631 79 35/36
info@kingston.diplo.de
Amtsbezirk: Jamaika sowie die Bahamas, die Cayman-Inseln, die Turks- und Caicos-Inseln

Ärztliche Hilfe

MONTEGO BAY: Dr. Ralf A. Ueker (spricht deutsch), Cornwall Regional Hospital,, Montego Bay, Tel. 952 51 00.

Sehenswertes

Kingston

Die Hauptstadt von Jamaika liegt am Fuße der Blue Mountains. Kingston ist das Verkehrs-, Handels- und Industriezentrum und der wichtigste Seehafen der Insel. Der große Hafen, ist ein beliebter Anlaufhafen für karibische Touristen- und Handelsschiffe. In Uptown liegt das moderne wirtschaftliche Zentrum, die Universität der Westindischen Inseln und das Regierungsviertel. In Downtown lebt die ärmere Bevölkerung. Die wirtschaftlichen und sozialen Unterschiede sind in Kingston unübersehbar. Dennoch hat die Stadt ein gutes kulturelles Angebot. Theater und Ballett sind zu empfehlen und es gibt zahlreiche Kunstgalerien, etwa die National Gallery of Art. Insbesondere spielt sich hier die Musikszene der Insel ab. Reggae entstand in Kingston und ist seit den 60er Jahren die nationale Musik schlechthin. Bob Marley, dem Reggae Idol, wurde ein Denkmal und ein Museum gewidmet. In der Nähe von Kingston befinden sich die teilweise verschütteten Ruinen der ehemaligen Hafenstadt Port Royal, die 1692 von einem Erdbeben zerstört wurde. Hier gibt es gute Restaurants, in denen vor allem Fisch serviert wird. Westlich von Kingston liegt Spanish Town, die alte Hauptstadt. In der Nähe kann man das White Marl Arawak Museum besuchen, das die Geschichte und Kultur der Arawak Indianer dokumentiert. Die Kriminalitätsrate in Kingston ist sehr hoch. Nach Einbruch der Dunkelheit sollte man es vermeiden in Downtown zu bummeln. Selbst im Auto ist man vor Übergriffen nicht gefeit.

Montego Bay

"MoBay", wie die zweitgrößte Stadt Jamaikas auch genannt wird, erstreckt sich an einer Bucht. Hier liegt der Flughafen für die Ferienreisenden, viele Ankömmlinge bleiben auch in diesem Teil der Insel. Montego Bay ist mit den meisten Hotels und Unterkünften das touristische Zentrum der Insel. Hier gibt es Sandstrände wie Doctor´s Cave und Cornwall Beach, Golfplätze, Yachthäfen und viele andere Freizeit- und Sporteinrichtungen. Bei den Überresten des alten Fort Montego über dem Hafen bietet die Markthalle Möglichkeiten zum Shopping. In der Nähe gibt es einige Herrenhäuser, die zu besichtigen sind, wie das Rosehall Great House, das heute als Museum dient und die koloniale Vergangenheit der Insel thematisiert.

Runaway Bay

Die Bucht ist bei den Touristen sehr beliebt, die Ruhe suchen oder gern Golf spielen. Weil es nicht so viele Hotels gibt, ist der Strand hier nie überlaufen. Dem "Jamaica-Jamaica Resort" ist ein 18-Loch-Golf-Platz angeschlossen, der für die Öffentlichkeit zugänglich ist. Touristen haben die Möglichkeit einen Einführungskurs zu belegen. Von der Runaway Bay aus kann man beispielsweise die Circle B Farm, wo exotische Früchte angebaut werden, oder Chukka Cove, wo man Reitunterricht nehmen kann, besuchen. Die Green Grotto Caves westlich der Bucht können im Rahmen geführter Touren besichtigt werden. Der Grottensee wird mit einem Boot befahren. Am Puerto Seco Beach in der Nähe der Runaway Bay ist ein öffentlicher Strand mit vielen Wassersportmöglichkeiten zu finden.

Blue Mountains

Diese Berglandschaft mit der Höhe von bis zu 2.166 Metern ist in der Karibik einmalig. Den kurvigen Straßen folgend durchfährt man unterschiedliche Klima- und Vegetationszonen. Hier kommen Wanderer auf ihre Kosten, die den Gipfel des Blue Mountain Peak erklimmen können. Die Blue Mountains sind auch berühmt durch den Kaffee, der in den halbhoch gelegenen feucht-tropischen Gebieten gut gedeiht.

Ocho Rios

Das ehemalige Fischerdorf ist heute ein modernes Urlaubszentrum. Ocho Rios hat nach Montego Bay die meisten Hotels und Unterkünfte zu bieten. Außerdem gibt es Boutiquen, Souvenirläden und einen Handwerkermarkt. Viele Freizeitaktivitäten werden hier geboten. So kann man Raften am White River oder Tiefseefischen und Golf spielen. Westlich von Ocho Rios findet man eine der großen touristischen Attraktionen Jamaikas, die Wasserfälle des Dunn´s River. In einer Reihe von Kaskaden stürzt der Fluss sanft hinab ins Meer. Touristen machen sich in Massen den Spaß, den Wasserfall hinaufzusteigen. Die, die dazu keine Lust haben, können die schöne Park- und Gartenlandschaft rundum genießen.

Reisehinweise

* Für die folgenden Gebiete gilt der Notstand:

- den Landkreis Saint James im Nordwesten von Jamaika, einschließlich dessen Hauptstadt Montego Bay

- St. Catherine North im Südosten von Jamaika mit den Schwerpunkten Spanish Town, Linstead und Bog Walk

- die folgenden Stadtviertel der Hauptstadt Kingston: Tivoli Gardens, Arnett Gardens, Trenchtown, Jones Town und Whitfield Town

Grund für die Maßnahme sind zahlreiche Gewalttaten wie Schießereien und Morde durch Kriminelle. Die Benutzung der Verkehrsverbindung zwischen dem Flughafen Montego Bay und den Anlegestellen der Kreuzfahrtschiffe ist durch zusätzliche Sicherheitsmaßnahmen sichergestellt. Mit verschärften Kontrollen ist zu rechnen. Reisende sollten besondere Vorsicht walten lassen.

* Kriminalität:

Besondere Vorsicht in Bezug auf kriminelle Delikte ist in den touristischen Hochburgen wie Ocho Rios, Montego Bay und Negril und vor allem in Kingston angebracht. Aber auch bei Fahrten durchs Land sind Diebstähle, Überfälle mit Waffengewalt und Entführungen nicht ausgeschlossen. Im Falle eines Raubüberfalls sollte kein Widerstand geleistet werden, da die Gefahr durch Schusswaffengebrauch durch Kriminelle besonders hoch ist.

Abendliche bzw. nächtliche Ausflüge abseits des Hotels sollten allein und zu Fuß wegen der hohen Kriminalitätsrate nicht unternommen werden.

* Drogen:

Drogen ein- oder auszuführen, damit zu handeln sowie zu konsumieren ist streng verboten. Drogendelikte sind an der Tagesordnung. Reisende sollten eventuelle Kontakte vermeiden, die sie in Berührung mit Drogen und Drogenhändlern bringen könnten. Cocktails, gemischt mit Drogen, sind abzulehnen.

Weitere Informationen zur Sicherheitssituation im Reiseland sind auf den Internetseiten des Auswärtigen Amtes zu finden.

Allgemeine Vorsichtsmaßnahmen

* In öffentlichen Gebäuden und öffentlichen Verkehrsmitteln sowie gastronomischen Einrichtungen darf nicht geraucht werden. Zuwiderhandlungen können bestraft werden.

* Die Haltung vieler Einheimischen gegenüber Homosexuellen ist ablehnend, zum Teil gibt es auch Gewaltaktionen.

* Hurrikan-Saison: In den Bundesstaaten im Süden der USA, in Mexiko, Zentralamerika sowie in der Karibik ist jeweils in der Zeit von Juni bis November mit Hurrikans zu rechnen. Kennzeichen dieser tropischen Wirbelstürme sind u.a. Windgeschwindigkeiten in Orkanstärke, starke Regenfälle und unter Umständen auch Erdrutsche. Informationen dazu gibt es bei örtlichen Wettervorhersagen oder im Internet, beispielsweise unter www.nhc.noaa.gov und www.wunderground.com/tropical. Den Anordnungen der Sicherheitsbehörden ist Folge zu leisten.

Bitte Abschnitt "Reisehinweise" beachten.

SPERR-NOTRUF: Deutsche können ihre Girocards, Kreditkarten, Handys und einige andere elektronische Berechtigungen über die Sperr-Notruf-Nummer ++49 116 116 (aus dem Ausland neben ++49 116 116 auch ++49 30 4050 4050 wählbar) rund um die Uhr sperren lassen. Der Anrufer wird mit den Herausgebern der jeweiligen Medien verbunden, sofern diese sich dem Sperr-Notruf angeschlossen haben. Eine Liste der angeschlossenen Herausgeber ist im Internet unter www.sperr-notruf.de zu finden.

Ebenso ist es möglich, die Online-Ausweisfunktion (elektronischer Identitätsnachweis - eID) des neuen Personalausweises unter den oben genannten Nummern sowie unter 0180 1 333 333 (Bürgerservice des Bundesinnenministeriums) sperren zu lassen.

Mexiko

Einreise für Deutsche

Deutsche sind als Touristen und Geschäftsreisende für einen Aufenthalt bis zu 180 Tagen visumfrei. Notwendig sind:

- FMM-Dokument (Forma Migratoria Múltiple; ist bei der Fluggesellschaft/Grenzbehörde erhältlich)

- ein bei Einreise noch mindestens 6 Monate gültiger Reisepass

- Rück- oder Weiterreiseticket

- ausreichende Geldmittel für den Aufenthalt

Als Geschäftsreisende oder Techniker nur unter folgenden Bedingungen:

- eine Einladung auf Spanisch mit dem Inhalt, dass Reisende Geschäftstätigkeiten in Mexiko im Auftrag eines Unternehmens eines EU-Landes, von Island, Liechtenstein, Norwegen, der Schweiz und den USA ausführen und das Gehalt für ihre Tätigkeit von diesem Unternehmen und nicht von mexikanischen Unternehmen beziehen

- eine Kopie des Ausweisdokuments des Unterzeichners der Einladung

- für mitgeführte Werkzeuge ein Schreiben, auf dem die Gegenstände aufgelistet sind (Modell, Seriennummer etc.) auf Spanisch oder Englisch

Landesdaten

Lage

Die Vereinigten Mexikanischen Staaten grenzen im Norden an die USA, im Osten an den Golf von Mexiko, im Südosten an Belize, im Süden an Guatemala und im Westen an den Pazifischen Ozean.

Mexiko (amtlich: Estados Unidos Mexicanos, Vereinigte Mexikanische Staaten) ist eine präsidiale Republik mit bundesstaatlicher Verwaltung.

Fläche: 1.958.201 km².

Verwaltungsstruktur: 31 Bundesstaaten (Aguascalientes, Baja California, Baja California Sur, Campeche, Chiapas, Chihuahua, Coahuila, Colima, Durango, México, Guanajuato, Guerrero, Hidalgo, Jalisco, Michoacán, Morelos, Nayarit, Nuevo León, Oaxaca, Puebla, Querétaro, Quintana Roo, San Luis Potosí, Sinaloa, Sonora, Tabasco, Tamaulipas, Tlaxcala, Veracruz, Yucatán, Zacatecas) und der Bundesdistrikt "Distrito Federal" mit der Hauptstadt Mexikos.

Einwohner

Bevölkerung: ca. 112,3 Millionen

Städte:

Mexico City (2.230 m ü. M., Hauptstadt), ca. 8,6 Millionen

Guadalajara (1.710 m), ca. 1,5 Millionen

Puebla (2.310 m), ca. 1,4 Millionen

Tijuana, ca. 1,3 Millionen

Ciudad Juárez (1.144 m), ca. 1,3 Millionen

León, ca. 1,2 Millionen

Nezahualcóyotl, ca. 1,1 Millionen

Monterrey (580 m), ca. 1,1 Millionen

Chihuahua (1.392 m), ca. 809.200

Mérida (Meereshöhe), ca. 777.600

San Luis Potosí (2.020 m), ca. 722.800

Aguascalientes, ca. 722.300

Hermosillo, ca. 715.100

Saltillo, ca. 709.700

Mexicali (Meereshöhe), ca. 689.800

Culiacán, ca. 675.800

Acapulco de Juárez (Meereshöhe), ca. 673.500

Querétaro, ca. 629.500

Torréon, ca. 608.800

Morelia, ca. 597.500

Veracruz, (Meereshöhe), ca. 554.800

Durango, ca. 518.700

Toluca de Lerdo, ca. 489.300

Mazatlán (Meereshöhe), ca. 381.600

Oaxaca (1.600 m), ca. 255.000

Sprache

Amtssprache ist Spanisch; Englisch wird in den Touristenorten verstanden. Außerdem werden noch über 80 indianische Sprachen gesprochen, die wichtigsten sind Náhuatl (Aztekisch), Maya-Dialekte, Mixtec und Zapotec (etwa 10 Prozent der Bevölkerung sprechen nur indianische Sprachen).

Zeitverschiebung

In Mexiko gibt es drei Zeitzonen:

- Nordwestliche Zone: Bundesstaat Baja California (MEZ -9)

- Pazifikzone: Bundesstaaten Baja California Sur, Chihuahua, Nayarit, Sinaloa, Sonora (MEZ -8)

- Zentralzone: die übrigen Bundesstaaten Mexikos einschließlich Mexiko-Stadt ("Distrito Federal") (MEZ -7)

In Mexiko gilt wie in Mitteleuropa in den meisten Landesteilen die Sommerzeit (April bis Oktober), der Zeitunterschied bleibt daher erhalten.

Stromspannung

110/120 Volt Wechselstrom, 60 Hertz.

Es sind Flachstecker wie in den USA üblich. Man sollte deshalb Adapter mitnehmen.

Telefon/Post

Post

Luftpost nach Europa ist bis zu einer Woche unterwegs.

Telefon

Die Vorwahl für Ferngespräche von Deutschland, Österreich und der Schweiz nach Mexiko ist 0052. Die Vorwahl von Mexiko nach Deutschland ist 0049, nach Österreich 0043 und in die Schweiz 0041.

Für Ferngespräche innerhalb Mexikos (Direktwahl) müssen die 01, die jeweilige Ortsvorwahl (Clave LADA) und Teilnehmernummer gewählt werden.

Auslandsgespräche lassen sich auch von einer Telefonzelle mit der Aufschrift "caseta de larga distancia" führen: Es wählt ein Operator die gewünschte Telefonnummer, bezahlt wird nach dem Gespräch.

Eine Telefonkarte, die sogenannte "tarjeta telefónica" ("Tarjeta Ladatel") bekommt man in Geschäften, in Kaufhäusern und an Zeitungsständen. Viele Apparate akzeptieren auch Kreditkarten. Ferngespräche aus Hotels sind meist sehr teuer.

NOTRUFNUMMERN: Polizei 066, Unfallrettung 065 und Feuerwehr 068; "Tourist Help Line": 078, Locatel (offizieller Informationsdienst in Mexico City; hilft auch im Falle von vermissten Personen weiter) (55) 56 58 11 11, Homepage: www.locatel.df.gob.mx.

Mobilfunk

Netztechnik: GSM 850/1900, GSM 1900, 3G 850 und 3G 850/1900.

GSM 1900-fähig sind Triband- und Quadband-Handys.

Derzeit gibt es Roamingverträge mit Anbietern in Mexiko von E-Plus, O2, Telekom Deutschland und Vodafone.

Internet

Länderkürzel: .mx

Feiertage

Im Jahr 2018:

1. Januar (Neujahr)

5. Februar (Tag der Verfassung)

19. März (Geburtstag von Benito Juárez)

1. Mai (Tag der Arbeit)

16. September (Nationalfeiertag; Unabhängigkeitstag)

19. November (Jahrestag der Revolution von 1910)

25. Dezember (Weihnachten)

31. Dezember (Silvester)

Fällt ein Feiertag auf einen Samstag oder Sonntag, wird er auf den darauffolgenden Arbeitstag verschoben.

An folgenden Tagen können Institutionen und einige Geschäfte geschlossen sein oder geänderte Öffnungszeiten haben:

6. Januar (Heilige Drei Könige)

29. März (Gründonnerstag)

30. März (Karfreitag)

5. Mai (Schlacht von Puebla)

2. November (Allerseelen)

12. Dezember (Tag der Jungfrau von Guadeloupe)

Schulferien sind von Mitte Juli bis Ende August. Haupturlaubszeiten für Geschäftsleute sind die zweiwöchigen Osterferien sowie Mitte bis Ende Dezember. Sofern Feiertage auf einen Dienstag oder Donnerstag fallen, wird dies häufig für ein verlängertes Wochenende genutzt.

Öffnungszeiten

- Banken: Mo bis Fr 9-17 Uhr (kleine Filialen bis 13.30 Uhr), einige wenige Filialen sind auch samstags 9-14 Uhr geöffnet

- Wechselstuben ("casa de cambio") in der Regel: Mo bis Fr 8.30-18 Uhr, Sa und So 8.30-14 Uhr

- Kaufhäuser und Supermärkte: Mo bis So 8/10-20/21 Uhr, immer mehr Supermärkte sind 24 Stunden geöffnet, kleinere Geschäfte sind meist zwischen 13 und 16 Uhr geschlossen

- Behörden: Mo bis Fr 9-13 Uhr. Ministerien und andere staatliche Institutionen: Mo bis Fr 10-14 Uhr, 16/17-20/21 Uhr

- Büros: Mo bis Fr 8-14 Uhr, 16-21 Uhr. Es gibt keine "offiziellen" Öffnungszeiten

- Post: Mo bis Fr 9-18 Uhr, Sa 9-12 Uhr

Kleidung

Je nach Jahreszeit, Klimazone und Höhenlage sollte man unterschiedliche Kleidung mitnehmen. Von Oktober bis Anfang März (Trockenzeit) ist wärmere Kleidung angebracht, während man von Mitte März bis Mai Sommerkleidung und von Juni bis September (Regenzeit) Sommer- und Übergangskleidung sowie Regenschutz dabeihaben sollte. In den höher gelegenen Orten, insbesondere in Mexico City, sollte man während des ganzen Jahres wegen der starken Temperaturschwankungen immer auch Wollsachen mitnehmen. Frauen sollten auf freizügige Kleidung (Trägerhemden, Shorts u.Ä.) verzichten, um Belästigungen zu vermeiden. Außerhalb der Touristenzentren sollte man möglichst nicht in kurzen Hosen oder gar in Badekleidung unterwegs sein. In Kirchen findet man mit kurzen Hosen und nackten Schultern gar keinen Einlass. In Hotels und Restaurants der gehobenen Kategorie ist für den Herrn Jackett und Krawatte erforderlich.

Geschichte/Politik

Archäologische Funde deuten darauf hin, dass die Besiedlung Mexikos schon um 20.000 v. Chr. begann. Vor dem Aztekenreich, das die Spanier unter ihrem Feldherren Cortés eroberten, gab es bereits viele hochentwickelte Kulturen. Die erste Hochkultur war die der Olmeken (1.500 bis 300 v. Chr.), die am Golf von Campeche entstand. In deren Epoche gab es die ersten pyramidenförmigen Tempelanlagen. Zu dieser Zeit entstanden im Hochland auch die ersten städtischen Siedlungen. Während der klassischen Kulturperiode (etwa 250 v. bis 900 n. Chr.) taten sich vor allem die Maya mit der Gründung ganzer Stadtstaaten in den Wäldern von Chiapas und auf Yucatán hervor. In der Zeit nach 900 lösten die Tolteken, Mixteken und zuletzt die Azteken, die sich bereits Mexica nannten, einander ab.

1517 erreichten spanische Seefahrer unter Hernández de Cordoba die Küste von Yucatán. Hernán Cortés, der 1519 im heutigen Veracruz an Land gegangen war, nahm bald darauf den Aztekenherrscher Moctezuma II. gefangen und tötete ihn. Kaiser Karl V. machte Cortés zum Gouverneur von "Neuspanien". Die indianische Bevölkerung wurde durch eingeschleppte Krankheiten, unmenschliche Arbeitsbedingungen und Misshandlungen drastisch reduziert. Spanische Missionsorden setzten gewaltsam die Christianisierung durch.

1821 wurde die Unabhängigkeit erklärt und ein Kaiser ausgerufen. Bereits 1823 wurde Mexiko Republik. Im Mexikanischen Krieg (1846 bis 1848) verlor Mexiko etwa die Hälfte seines Territoriums an die USA. Bis 1850 lösten sich annähernd 50 Regierungen ab.

Porfiro Diaz, der nach 1867 die Macht ergriff, regierte 30 Jahre lang als Diktator, der zwar das Land modernisierte, aber das Volk in immer tiefere Armut stürzte. Nach dem Bürgerkrieg, der von 1910 bis 1917 dauerte, wurde die mexikanische Verfassung proklamiert, die - mit wenigen Veränderungen - bis heute gilt. Ihre Hauptziele sind Bodenreform, soziale Gerechtigkeit, Ausbau des Bildungswesens und die Einschränkung kirchlicher Macht.

Nach dem Zweiten Weltkrieg, in dem Mexiko ab 1942 auf Seiten der Alliierten kämpfte, gab es einen weiteren Industrialisierungsschub. Die Abfolge ziviler Präsidenten seit 1946, die alle der Institutionalisierten Revolutionspartei (PRI) angehörten, zeugt politisch von einem gefestigten Staatswesen der präsidialen Bundesrepublik. Anfang der 80er begann jedoch eine wirtschaftliche Krise, durch Misswirtschaft und Korruption verursacht, die zu Umstrukturierungen in Politik und Wirtschaft sowie zu einem rigorosen Sparprogramm führten. Ausgelöst durch ethnische und soziale Konflikte kam es ab 1994 zum Aufstand der indianischen Landbevölkerung, der von der Zapatistischen Nationalen Befreiungsarmee (EZLN) geführt wurde.

Wirtschaft

Mexiko ist ein bedeutendes Bergbauland. Es besitzt zahlreiche Vorkommen an mineralischen Bodenschätzen. Sehr produktiv sind vor allem die kleineren und mittleren Bergbauunternehmen. Derzeit werden 45 unterschiedliche Metallerze und Mineralien gefördert.

Nach Russland, den USA und Saudi-Arabien ist Mexiko der viertgrößte Erdölproduzent. Allerdings ist der Erdölrausch der späten 70er Jahre, von dem die Mexikaner sich enorme Entwicklungsimpulse erhofft hatten, längst verflogen. Immerhin kam es durch die Expansion auf dem Erdölsektor zu einer eindrucksvollen Entwicklung des verarbeitenden Gewerbes.

Mexiko ist trotz der fortgeschrittenen Industrialisierung noch weitgehend landwirtschaftlich geprägt. Die mexikanische Landwirtschaft beschäftigt 40 Prozent der Arbeitskräfte, hat aber nur einen Anteil von etwa 9 Prozent am Bruttoinlandsprodukt. Die mexikanische Forstwirtschaft leidet unter einem Mangel an Produktivität. Auch die Wiederaufforstung liegt im Argen. Der Raubbau in den tropischen Regenwäldern des Südens nimmt beängstigende Formen an.

Beim Tourismus nimmt Mexiko im Bereich der Drittweltländer inzwischen eine Spitzenposition ein. Der Fremdenverkehr ist einer der wichtigsten Devisenbringer des Landes.

Religion

Knapp 90 Prozent der Einwohner Mexikos sind Anhänger des Katholizismus, der mit präkolumbianischen Glaubensvorstellungen durchsetzt ist, 5 Prozent sind Protestanten. Daneben gibt es Minderheiten, wie etwa Juden und Bahai.

Vegetation

Mexiko ist die Heimat von fast 30.000 Spezies blühender Pflanzen einschließlich 1.000 Orchideenarten. Es gibt 58 staatliche Parks und Biosphären-Naturschutzgebiete. Die Flora ist sehr artenreich. Viele europäische Nutzpflanzen wie Mais, Tomaten und Tabak stammen aus Mexiko.

In der Wüste und Halbwüste Mexikos gedeihen Arten, die in ihrem Gewebe große Feuchtigkeitsmengen speichern können. Zahlreich vertreten sind Feigenkakteen.

Die Gras- und Strauchsteppe zeigt demgegenüber stärkeren Bewuchs und kann sich nach ergiebigeren Niederschlägen in üppiges Gras verwandeln. Auch hier gibt es viele Arten von Kakteen, ferner Mesquitesträucher, Yuccapalmen und die "Chaparrales" genannten Dornensträucher, außerdem Agaven und den von den Indios "Peyotl" genannten, berauschend wirkenden Kaktus.

Die Westliche, die Östliche und die Südliche Sierra Madre sowie der Vulkangürtel, die das Zentrale Hochland einfassen, sind reich an Laub- und Nadelwald. Immergrüner Tropenwald steht nahe des südwestlichen Küstenstreifens am Golf von Mexiko. In den amphibischen Küstenbereichen gedeihen Sumpfpflanzen, Bambus und Mangroven. Ausgedehnte Buschvegetation prägt entlang der Pazifikküste Mittel- und Südmexikos sowie im Norden der Halbinsel Yucatán das Landschaftsbild.

Tropischen Regenwald findet man im Süden der Halbinsel Yucátan, in Chiapas, Tabasco und Veracruz.

Tierwelt

Viele der zahlreichen Schutzgebiete würden in Europa eher als Naherholungsgebiete oder Freizeitparks bezeichnet werden. Mexikos einstmals reiche und zum Teil einzigartige Fauna wurde durch rücksichtslose Jagd stark dezimiert. Die verbliebenen, offiziell geschützten Tierarten (Jaguar, Puma, Ozelot, Luchs, Ameisenbär und Luchs, um nur einige zu nennen) haben sich in die Berge und Urwälder zurückgezogen. Affen sowie Papageien, Kolibris, Pelikane und andere Wasser- und Sumpfvögel sind in freier Wildbahn noch reichlich vorhanden. Reptilien wie Leguane, Schildkröten und Schlangen (darunter einige sehr giftige) ebenfalls.

Die meisten Tiere bekommt man auf der Halbinsel Baja California zu sehen. Hier können Seelöwen, Robben, Seeotter, Pelikane, Meeresschildkröten und andere Küstenbewohner noch relativ unbehelligt leben. Im Frühjahr ist der Naturpark Ojo de Liebre an der Westküste (bei Guerro Negro) einen Besuch wert. Denn dorthin kommen trächtige Wale von weither, um zu kalben und ihre Jungen in der geschützten Bucht die ersten Wochen sicher zu umhegen.

An der Südküste von Yucatan und im Golf von Mexiko sind zutrauliche Delfine keine Seltenheit - oft begleiten sie Ausflugs- oder Fährboote bis zum Hafen.

Kulinarisches

Da Mexiko aus mehreren Regionen besteht, gibt es auch in der Küche regionale Unterschiede. Während in den Ebenen die deftig-scharfen Rindfleischgerichte vorherrschen, sind die Küstenregionen für ihre raffinierten Kompositionen aus Langusten, Garnelen und Fisch aller Art bekannt. Doch die Grundlage der meisten Gerichte ist die "Tortilla", dieser feine Fladen aus Maismehl. Die Tortilla ist Nahrung und Werkzeug zugleich. Tortillas sind sowohl Bestandteil von Suppen als auch von Gemüsegerichten. In Streifen geschnitten, ersetzt sie die Nudel oder ist, knusprig geröstet, Beilage zu Gerichten aus Schweinefleisch, Huhn, Rindfleisch oder den braunen "Frijoles" - den Bohnen, die in fast allen Gerichten verwendet werden.

In den Küchen Mexikos findet man die für den europäischen Gaumen oft überraschenden indianischen Spezialitäten, vermischt mit der Kochkunst der spanischen Eroberer. Die mexikanische Küche ist scharf - verursacht durch die 200 verschiedenen Chilisorten, die jedem Gericht eine eigene Note verleihen.

Mexikos Cantinas bieten eine reiche Auswahl an Biersorten. Man darf sich nicht wundern, wenn auf dem Rand einer Bierdose eine Prise Salz und etwas Zitronensaft gereicht werden. Das ist angesichts der Hitze als Ausgleich des Mineralstoff- und Vitaminhaushaltes gedacht.

Souvenirs

Die beste Einkaufsmöglichkeit, auch für Souvenirs, ist der Markt. Wer sich Zeit zum Herumstöbern nimmt, kann Kostbarkeiten finden. In den Läden und Kaufhäusern sind die Preise festgelegt, auf dem Markt kann (und soll) man handeln. Man kann nach Kunsthandwerk Ausschau halten. Dieses kann recht abwechslungsreich sein: farbenfroh, geheimnisvoll oder auch surrealistisch. Viele Materialien werden von den Handwerkern benutzt: Silber (Mexiko ist der weltgrößte Hersteller von Silbererzeugnissen), Gold (Schmuckstücke von erstaunlicher Verarbeitung zwischen 14 und 18 Karat), Kupfer (vom kleinen traditionellen Schmuckstück bis zum großen Küchengerät - in Santa Clara del Cobre befindet sich das Nationalmuseum für Kupferwaren), Onyx (ein marmor-ähnlicher Edelstein für Zierobjekte), Keramik (eine erstaunlich reiche Auswahl von gebrannter Keramik, die in Oaxaca schwarz und in Tlaquepaque rot ist, bis zu feinen Fayencen und Glaskeramik), Lackarbeiten (Schatullen, Tabletts und Möbel), Stoffe (Baumwolle, Wolle, Seide und alle sonstigen Naturfasern mit phantasievollen Stickereien, Kleidung und Teppiche) und auch Masken (eines der reizvollsten Kunsthandwerke in Mexiko: Abbilder von Göttern und Teufeln).

Klimainformationen

Im südlichen Landesteil und in Yucatán ist das Klima unterhalb 800 m heiß tropisch und feucht. Die durchschnittlichen Temperaturen liegen in dieser Gegend Mexikos über 25 °C.

Ab 800 m Höhe bis etwa 1.800 m ist das Klima gemäßigt. Es werden im Durchschnitt Temperaturen zwischen 18 und 22 °C gemessen, wobei die Temperaturen auf einer Höhe von 1.500 m am angenehmsten sind.

Die kalte Klimazone Mexikos beginnt ab einer Höhe von 2.000 m, auf der sich auch Mexiko City (2.240 m) befindet. In dieser Zone liegt die durchschnittliche Jahrestemperatur bei etwa 15 °C. Im Winter ist es tagsüber mit 20 bis 25 °C recht warm, nachts jedoch sogar frostig. Im Sommer von April bis Ende Juni ist es mittags mit Höchsttemperaturen zwischen 25 und 30 °C sehr warm. Die Trockenzeit dauert von Oktober bis Mai.

Zur Regenzeit zählen die Monate Juni bis September. In dieser Zeit regnet es meistens heftig (sehr schwül), jedoch nur selten für längere Zeit.

Bei einem Aufenthalt im Gebiet Mexico City muss die meiste Zeit mit sehr schlechter Luft gerechnet werden. Reisende mit Atemproblemen sollten sich mit Medikamenten entsprechend darauf einstellen.

Beste Reisezeit

Mexiko bietet ganzjährig je nach Reiseziel gute Gelegenheiten Urlaub zu machen.

Sehr gut sind die Bedingungen jedoch im Zeitraum von etwa Oktober bis April, in dem es warm und relativ trocken ist. Allerdings ist in dieser Zeit auch mit höheren Reisekosten zu rechnen.

Während der Regenzeit von Ende Mai bis September gibt es meist kurze Regenschauer am Nachmittag.

In den Küstenregionen ist es im Sommer sehr heiß und schwül. Dagegen herrscht auf den Hochplateaus über 2.000 m das ganze Jahr über angenehmes warmes und trockenes Klima.

Vorgeschriebene Impfungen

Keine.

Empfohlene Impfungen

Hepatitis A, Typhus.

Informationen zur Malaria

Malaria

Risiko nur regional, dort allgemeine SCHUTZMASSNAHMEN.

- In den Abend- und Nachtstunden im Freien möglichst helle langärmelige Kleidung und lange Hosen tragen.

- Unbedeckte Hautstellen mit einem mückenabwehrenden Mittel einreiben.

- In klimatisierten Räumen Türen und Fenster geschlossen halten.

- Wenn Moskitos in den Schlafraum gelangen können, unbedingt ein intaktes Moskitonetz verwenden. Es ist darauf zu achten, dass es allseits unter die Matratze geschlagen wird.

- Abends im Schlafraum ein Insektenvertilgungsmittel sprühen.

Medikament (Stand-by-Therapie) zur Behandlung von Malaria MALARIA CT mitführen.

Keine Chemoprophylaxe empfohlen, Medikament zur Notfallbehandlung (Stand-by-Therapie):

Chloroquin (Resochin, Weimerquin)

Verbreitung

Kein Übertragungsrisiko besteht in Stadtgebieten, z.B. Mexico City, in den Touristenzentren am Pazifik oder Golf von Mexiko (z.B. Acapulco, Cancún) sowie im zentralen Hochland (Sierra Madre).

Ein sehr geringes Risiko gibt es im Gebiet der Huatulco Bay in der Provinz Oaxaca.

Ein mäßiges Malariarisiko besteht ganzjährig in von Touristen selten besuchten, ländlichen Gebieten unterhalb von 1.000 Metern (z.B. Chiapas, Chihuahua, Oaxaca, Guerrero, Campeche, Quintana Roo, Sinaloa, Michoacan, Nayarit, Hidalgo, Colima, Tabasco). Erhöhtes Übertragungsrisiko in den Monaten höheren Niederschlags (Juni bis November). Nur Malaria tertiana (P. vivax).

Malaria wird durch den Stich eines Moskitos meist in der Zeit zwischen Abenddämmerung und Sonnenaufgang auf den Menschen übertragen.

Ärztliche Hilfe

MEXIKO-CITY: Dr. Armin Reimers Hauser (spricht Deutsch), Vito Allessio Robles 117/104,, Mexico City 20, Tel. (55) 56 61 90 23.

CANCÚN:Dr. Carlos M. Robles Cruz, Blvd. Luis Donaldo Colosio,, Cancún, Tel. (998) 71 47 09 85.

Währung

Währungseinheit

Währungseinheit: Mexikanischer Peso (mex$)

1 Mexikanischer Peso = 100 Centavos.

Derzeitiger Kurs:

1 Euro = ca. 21,86 mex$

1 US-$ = ca. 18,63 mex$

Hinweise

Bei den unten aufgeführten Umrechnungskursen handelt es sich um Devisenkurse der Deutschen Bundesbank, die die Preisnotierung des Euro und des US-Dollar in der Währung des Reiselandes angibt. Mit Devisenkursen werden z.B. Rechnungen unterschiedlicher Währungen gegeneinander verrechnet. (Im Gegensatz zum Sortenkurs wird hier jedoch nicht der Wert angegeben, den man in Deutschland am Bankschalter für einen Euro oder US-Dollar erhält.)

Devisenbestimmungen/Umtausch

Einfuhr Fremdwährung: unbeschränkt

Einfuhr Landeswährung: bis zum Gegenwert von 10.000 US-$

Deklaration: Ja - bei Einfuhr generell von Fremdwährung sowie bei der Einfuhr von Landeswährung im Gegenwert von über 10.000 US-$.

Ausfuhr Fremdwährung: deklarierte Beträge abzüglich Umtauschbeträge

Ausfuhr Landeswährung: bis zum Gegenwert von 10.000 US-$

Umtauschempfehlung: im Reiseland

Umtausch: US-$, Britische Pfund und Euro werden bei Banken und Wechselbüros ("casas de cambio") akzeptiert. Das Währungszeichen für den mexikanischen Peso in Mexiko ist "$". Darüber hinaus sind die Preise auch durch "M$", "MX$" oder "MN" (Moneda Nacional) gekennzeichnet. Preise in US-Dollars erkennt man durch die Kürzel "US$" oder "USD". Wechsel- und Einlösebelege sind aufzubewahren. Bargeld in Fremdwährung sollte nur in Höhe des unmittelbaren Bedarfs gewechselt werden. Banktransfers sollten wegen langer Überweisungsdauer vermieden werden.

Internationale Kreditkarten: Ja (EuroCard/MasterCard, Visa, American Express) - gängige Kreditkarten werden fast überall akzeptiert, allerdings kann es in Einzelfällen zu Zahlungsschwierigkeiten mit ausländischen Kreditkarten kommen. Bargeldauszahlungen sind gegen Vorlage der Kreditkarte und eines Ausweises bei Banken möglich.

Geldautomat: Ja - das Abheben von Bargeld mit den gängigen Kreditkarten und oftmals mit Girocard (mit Maestro-Logo) ist in den größeren Städten möglich. >>> Geld sollte aus Sicherheitsgründen nur in Begleitung sowie in öffentlichen Gebäuden (z.B. Hotels oder Bank) abgehoben werden, da es zu Überfällen mit Todesfolge auch von ausländischen Reisenden gekommen ist.

Auskunftstellen

Im Reiseland

Touristenhotlines:

- landesweit:

INFOTUR (Centro Integral de Atención al Turista; Ciat): Das Zentrum erteilt touristische Informationen und z.B. Hilfe bei Pannen unter der Telefonnummer 078 oder 0180 00 06 88 39 (jeweils 24 Stunden).

Homepage: www.sectur.gob.mx

- Mexiko City:

Tourism Secretary of Mexico City, kostenlose Hotline im Falle touristischer Fragen: Tel. 01 800 008 90 90

Deutsch-Mexikanische Industrie- und Handelskammer
(Cámara Mexicano-Alemana de Comercio e Industria, A.C.)
Ciudad de México
Deutsch-Mexikanische Industrie- und Handelskammer
(Cámara Mexicano-Alemana de Comercio e Industria, A.C.)
Apartado Postal 10-872
11002 Ciudad de México /Distrito Federal/Mexico
(0052 55) 15 00 59 10
(0052 55) 15 00 59 00
www.camexa.com.mx
info@ahkmexiko.com.mx

Confederación de Cámaras Nacionales de Comercio, Servicos y Turismo
(CONCANACO/SERVYTUR)
Mexico Chamber of Commerce
Balderas 144
Col. Centro
06070
México /Distrito Federal/Mexico
(0052 55) 57 09 11 52
(0052 55) 57 22 93 00
www.camexa.com.mx
comentarios@concanaco.com.mx

Turística de México
Viaducto Miguel Aleman No. 105
Col. Escandón
Del. Miguel Hidalgo
11580
Ciudad de México D.F./Mexiko
Turística de México
C.P. 11800
11580 Ciudad de México
(0052 55) 52 78 42 00
www.camexa.com.mx

Secretaria e Turismo (SECTUR)
Av. Presidente Masaryk 172, Piso 3
Col. Chapultepec Morales
Deleg. Miguel Hidalgo
11587
Ciudad de México
Secretaria e Turismo (SECTUR)
C.P. 11580
11587 Ciudad de México D.F./Mexico
(0052 55) 30 02 63 00
www.camexa.com.mx
contacto@sectur.gob.mx

Botschaften und Konsulate

Von Deutschland

MONTERREY s. San Pedro Garza García

Consulado Honorario de la República Federal de Alemania
Calle El Barniz 408
Col. San Felipe del Agua
68020
Oaxaca de Juárez/Mexico
(0052 951) 133 60 42
oaxaca@hk-diplo.de
Amtsbezirk: Bundesstaat Oaxaca
Übergeordnete Auslandsvertretung: Botschaft Mexico City

Consulado Honorario de la República Federal de Alemania
Calle Jalapa 151
Col. Independencia
72150
Puebla /Puebla/Mexico
(0052 222) 248 15 22
(0052 222) 248 81 99
puebla@hk-diplo.de
Amtsbezirk: Bundesstaaten Puebla und Tlaxcala
Übergeordnete Auslandsvertretung: Botschaft Mexico City

Consulado Honorario de la República Federal de Alemania
Río Rosas 400 Sur, Local 12 Planta Pista
Colonia del Valle
66220
San Pedro Garza García /Nuevo León/Mexico
(0052 81) 83 78 60 78
monterrey@hk-diplo.de
Amtsbezirk: Bundesstaaten Coahuila, Nuevo León und nördlicher Teil von Tamaulipas
Übergeordnete Auslandsvertretung: Botschaft Mexico City

Consulado Honorario de la República Federal de Alemania
Blvd. Agua Caliente 10611-1201 PH
Col. Aviación
Centro Corporativo Centura
22420
Tijuana /Baja California/Mexico
(0052 664) 609 50 17
(0052 664) 623 33 71
tijuana@hk-diplo.de
Amtsbezirk: Baja California, Baja California Sur und Sonora
Übergeordnete Auslandsvertretung: Botschaft Mexico City

Von Deutschland

VERACRUZ s. Boca del Río

Consulado Honorario de la República Federal de Alemania
Paseo Golondrinas No. 28
Campo de Golf Palma Real
40880
Zihuatanejo (Ixtapa) /Guerrero/Mexico
(0052 755) 554 28 68
(0052 755) 553 26 63
ixtapa-zihuatanejo@hk-diplo.de
Amtsbezirk: Bundesstaat Guerrero
Übergeordnete Auslandsvertretung: Botschaft Mexico City

Botschaft der Vereinigten
Mexikanischen Staaten
(mit Konsularabteilung)
Klingelhöfer Straße 3
10785
Berlin
(0 30) 269 32 37 00
(0 30) 269 32 30
www.embamex.de
mexale@sre.gob.mx
Mo bis Fr 9-18 Uhr

Geschäftsbereich der Konsularabteilung:
Berlin, Brandenburg, Bremen, Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Schleswig-Holstein, Thüringen

Honorarkonsulat der Vereinigten
Mexikanischen Staaten
Kap-Horn-Straße 18, 5. Stock
28237
Bremen
(04 21) 616 47 45
(04 21) 610 12 12
mex.honorarkonsulat@leschaco.de
Di bis Do 9-13 Uhr, nachmittags nach Vereinbarung
(keine Visumerteilung)

Honorarkonsulat der Vereinigten
Mexikanischen Staaten
c/o Messe Düsseldorf
Stockumer Kirchstraße 61
40474
Düsseldorf
(02 11) 45 60 75 00
(02 11) 456 01 03, 456 01 04
info@consulmexdus.com
Di bis Do 9-12 Uhr und zusätzlich Mi 13.30-16 Uhr
(keine Visumerteilung)

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Taunusanlage 21
60325
Frankfurt/M.
(0 69) 29 98 75 75
(0 69) 299 87 50
www.consulmexfrankfurt.org
info@consulmexfrankfurt.org
Mo bis Fr 9-13, 14-17 Uhr

Honorarkonsulat der Vereinigten
Mexikanischen Staaten
Landschaftstraße 6
30159
Hannover
(05 11) 32 81 89
(05 11) 32 81 88
www.consulmex-haj.de
adalid@consulmex-haj.de
Di bis Do 9-12 Uhr
(keine Visumerteilung)

Honorarkonsulat der Vereinigten
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Goerdelerring 5
04109
Leipzig
(0 32 12) 565 26 52
(0 15 20) 341 34 50
info@consulmexdus.com
Mo bis Do 18-21 Uhr nach vorheriger telefonischer Vereinbarung
(keine Visumerteilung)

Embajada de la República Federal de Alemania
Horacio 1506
Col. Los Morales, Sección Alameda
Startseite
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Consulado Honorario de la República Federal de Alemania
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Col. Ylang Ylang
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Boca del Río /Veracruz/Mexico
(0052 229) 927 06 56
(0052 229) 927 06 56
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Übergeordnete Auslandsvertretung:
Botschaft Mexico City

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(0052 998) 887 12 83
(0052 998) 884 53 33, 884 15 98, 884 18 98
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Amtsbezirk: Bundesstaat Quintana Roo
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Consulado Honorario de la República Federal de Alemania
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Chihuahua /Mexico
(0052 61) 44 13 73 37
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Amtsbezirk: Bundesstaat Chihuahua
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Consulado Honorario de la República Federal de Alemania
Calle 7 No. 319
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44440
Guadalajara /Jalisco/Mexico
(0052 33) 38 10 43 45
(0052 33) 38 10 21 46
guadalajara@hk-diplo.de
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Consulado Honorario de la República Federal de Alemania
Café Rothenburg
Blvd. Juan Alonso de Torres 602-1,
La Cantera
37178
León /Guanajuato/Mexico
(0052 61) 773 57 18
(0052 477) 773 57 18
leon@hk-diplo.de
Amtsbezirk: Bundesstaaten Aguascalientes, Guanajuato, Hidalgo, Queretaro, San Luis Potosi
Übergeordnete Auslandsvertretung: Botschaft Mexico City

Consulado Honorario de la República Federal de Alemania
Mérida Instituto Kresse, C 51 No 329 x 52x54
Fracc. Francisco de Montejo
97203
Mérida /Mexico
(0052 999) 944 32 52
merida@hk-diplo.de
Amtsbezirk: Campeche, Yucatán und Tabsco
Übergeordnete Auslandsvertretung: Botschaft Mexico City

Ärztliche Hilfe

MEXIKO-CITY: Dr. Armin Reimers Hauser (spricht Deutsch), Vito Allessio Robles 117/104,, Mexico City 20, Tel. (55) 56 61 90 23.

CANCÚN:Dr. Carlos M. Robles Cruz, Blvd. Luis Donaldo Colosio,, Cancún, Tel. (998) 71 47 09 85.

Sehenswertes

Mexiko City

Die Hauptstadt liegt in einem von über 2.200 m hohen, gewaltigen Bergzügen umgebenen Talkessel. In unmittelbarer Nähe der Stadt erheben sich eindrucksvoll zwei schneebedeckte Fünftausender: die Vulkane Popocatépetl und Ixtaccíhuatl. Die wichtigsten Sehenswürdigkeiten des denkmalgeschützten Centro Histórico de la Ciudad gruppieren sich um den Zócalo, den Hauptplatz, an dem der mächtige, 1523 begonnene Nationalpalast, die barocke Kathedrale (die größte Kirche Lateinamerikas) mit wertvoller Einrichtung und die Kirche Sagrario Metropolitano stehen. Darüber hinaus gibt es das Azteken-Ausgrabungsgebiet Templo Mayor (mit hochinteressantem Museum), die stimmungsvolle Plaza Santo Domingo, die Plaza Garibaldi (mit Markt und allabendlicher Mariachi-Musik) und den viel besuchten Alameda-Park, an dessen Ostseite der prunkvolle Palacio de Bellas Artes (Ballet Folklórico, Opern und Konzerte), der langsam in den sumpfigen Boden zu versinken droht.

Besuchenswert ist ferner der riesige Park Bosque de Chapultepec, die grüne Lunge der Stadt. Außer schönen alten Bäumen und vielen Freizeit-Attraktionen beherbergt er eine Anzahl erstklassiger Museen, darunter mit dem Anthropologischen Museum eines der schönsten Museen der Welt.

Yucatán

Diese im Osten Mexikos gelegene flache Halbinsel trennt den Golf von Mexiko von der Karibik. Die der Karibik zugewandte Seite ist durch ihre tropische Küstenlandschaft mit traumhaften weißen Sandstränden, Palmen sowie den vorgelagerten Inseln und Korallenriffen ein Paradies für Urlauber und die beliebteste Ferienregion Mexikos. Die Palette der Badeorte reicht dabei vom größten Badeort Cancún mit seinem karibischen Trubel über entlegenere Ferienzentren wie Pamul, Akumal und Xcaret bis hin zu verträumten Strandidyllen auf der Isla Mujeres. Fast überall laden Korallenriffe zum Tauchen inmitten exotischer Fischschwärme ein, besonders bekannt sind die Riffe der Isla de Cozumel. In Yucatán, auch "Land der Maya" genannt, befinden sich viele beeindruckende Maya-Ruinen, darunter die großartige Anlage von Chichén Itzá sowie die Ruinen von Tulum und Cobá.

Chiapas

Der südliche Bundesstaat Chiapas ist geprägt von zerklüftetem Hochland und subtropischem Regenwald. Er gehört landschaftlich gesehen zu den schönsten Mexikos. Hier befinden sich sechs sehenswerte Naturparks, unter ihnen der Cañón del Sumidero, Agua Azul und Lagunas de Montebello. Mittelpunkt des zentralen Hochlandes ist die bezaubernde Kolonialstadt San Cristóbal de las Casas, die mit alten Patiohäusern und engen, kopfsteingepflasterten Gassen ihr koloniales Bild in einer noch sehr ursprünglichen Region bewahrt hat und stark indianisch geprägt ist. In Chiapas befindet sich auch die Ruinenstadt Palenque, die zu den mächtigen Städten aus der klassischen Epoche der Maya-Zivilisation (300 - 900) gehört und als reizvollste Ausgrabungsstätte Mexikos gilt. Ursprüngliche Dschungellandschaft und anmutige Bauweise machen den besonderen Reiz dieser Anlage aus. Sehenswert sind vor allem der Tempel der Inschriften mit seinen über 600 in die Innenwand eingemeißelten Hieroglyphen, in der man erst 1949 die noch unversehrte Grabkammer des Priesterkönigs Pacal entdeckte, sowie das Museum, in dem unter anderem die Objekte aus dem Grab der Roten Königin gezeigt werden.

Baja California

Die 1.300 km lange Halbinsel Baja California, die im Norden Mexikos liegt und im Westen vom Pazifik im Osten vom Golf von Kalifornien begrenzt wird, war lange ein Geheimtipp bei Sportanglern aus der ganzen Welt. Mittlerweile weist Baja California schöne, mit Rücksicht auf die natürlichen Gegebenheiten erschlossene Ferienorte an traumhaften Sandstränden auf, wie etwa Tijuana, La Paz, Ensenada und San José del Cabo. Unter anderem in der Bahía Magdalena und der Laguna San Ignacio können ab Mitte Dezember Grauwale beobachtet werden, die hierherkommen, um sich zu paaren und zu kalben. Das Innere der Halbinsel ist dagegen sehr karg und beeindruckt mit einer grandiosen Landschaft, die durch Wüste, Kakteen, bizarre Canyons sowie verlassene Missionsorte gekennzeichnet ist und zu Wanderungen einlädt.

Oaxaca

Die Kolonialstadt Oaxaca liegt im gleichnamigen Bundesstaat inmitten eines ausgedehnten Hochplateaus zwischen steil aufragenden Gebirgszügen der Sierra Madre del Sur. Sie wurde 1529 von den Spaniern gegründet. Die gut erhaltenen Straßenzüge der schachbrettartig um den Zócalo angelegten Stadt mit ihren einstöckigen Patiohäusern aus der Kolonialzeit ließen Oaxaca zu einem Touristenklassiker werden. Der zentrale Platz der Stadt, der Zócalo, ist ideal für eine Ruhepause. Eingerahmt von spanischen Kolonnaden mit Restaurants und Straßencafés findet man in einer parkähnlichen Anlage Bänke, Schatten spendende Bäume sowie einen Musikpavillon, in dem abends Konzerte gegeben werden. An der Nordseite des Platzes steht die Kathedrale, die 1733 fertig gestellt wurde und deren barocke Fassade sehenswert ist. Im Museo Regional de Oaxaca, das im ehemaligen Kloster Santo Domingo untergebracht ist, werden eine umfangreiche ethnographische Ausstellung, präkolumbianische Stücke, Exponate aus der Kolonialzeit sowie zeitgenössische Kunst gezeigt. Hier befindet sich auch der berühmte Schatz aus dem Grab Nummer sieben von Monte Albán. Oaxaca ist nicht zuletzt der ideale Ausgangspunkt für einen Besuch der im Umkreis von 25 km gelegenen prähistorischen Ausgrabungsstätten Monte Albán, Mitla und Yagul.

Monte Albán

Monte Albán, die wichtigste Stätte der Zapoteken, befindet sich nur neun km südwestlich von Oaxaca. Um 500 v. Chr. wurde von den Olmeken auf einem eingeebneten Plateau (750 x 250 m) eine Kultstätte angelegt. Später befand sich dort der Tempelbezirk der zeitweise mit rund 35.000 Einwohnern bedeutendsten Stadt der Zapoteken, die bis rund 800 n. Chr bewohnt wurde. Dann wurde Monte Albán weitgehend verlassen; die Mixteken nutzen nur noch die alten Grabkammern als Begräbnisstätte für ihre Herrscher. Die ausgedehnte Ruinenanlage, die einen überwältigenden Blick auf das Tal von Oaxaca bietet, gruppiert sich um einen zentralen Platz, der von verschiedenen Gebäuden, Tempeln, einem Observatorium, Gräbern und Ballspielplätzen umgeben wird. Besonders sehenswert sind Los Danzantes (um 700 v. Chr.), Steinplatten mit Reliefs, die Menschen in seltsamen Verrenkungen darstellen.

Teotihuacán

Die Metropole im mexikanischen Hochland, die rund 45 Kilometer nördlich von Mexiko City liegt, war in der Zeit zwischen 100 v. Chr. und 700 n. Chr. die größte und bedeutendste Stadt Amerikas. Warum sie verlassen wurde - schon die nachfolgenden Tolteken fanden um 900 nur Ruinen vor -, weiß niemand genau. Die ausgegrabenen Pyramiden, Tempel und Heiligtümer sind sorgfältig restauriert und gehören zu den beeindruckendsten in ganz Mexiko. Sie geben, zusammen mit den zahlreichen Resten ehemaliger Wohnanlagen, ein gutes Bild der damaligen Zweihunderttausend-Einwohner-Stadt.

Guadalajara

Mexikos zweitgrößte Stadt liegt in knapp 1.600 m Höhe, hat ein sprichwörtlich angenehmes Klima und noch viel europäisch-koloniale Atmosphäre im Stadtkern. Man findet gepflegte Parkanlagen, elegante Wohnviertel sowie breite, freundliche Avenidas und Einkaufsstraßen. Sehenswert sind in Guadalajara außerdem die Wandbildmalereien von José Clemente Orozco, der zu den bedeutendsten Muralisten (Wandbildmalern) der Welt gehört.

Acapulco

Mexikos berühmtestes Seebad ist nichts für Freunde verträumter Fischerdörfer. Zunächst waren es amerikanische Urlauber, die den heruntergekommenen Hafenort an der schönen Hufeisenbucht entdeckten. Dann, in den späten 1950er Jahren, begann der internationale Touristenrummel. Hoteltürme schossen wie Pilze aus dem schmalen Streifen zwischen Strand und grünen Hügeln. Heute ist Acapulco ein Mekka für alle, die saubere Strände (es gibt zwanzig verschiedene) und warmes Wasser, kombiniert mit 24 Stunden Urlaubstreiben, suchen.

Puebla

Puebla besitzt einen historischen Kern mit spanisch-kolonialer Atmosphäre. Es gibt zahlreiche besuchenswerte Kirchen und Museen. Die Wände der Häuser aus dem 16. bis 18. Jahrhundert sind mit bunten Kacheln verziert. Um den prachtvollen Hauptplatz Zócalo gruppieren sich die interessantesten Bauten, darunter die riesige Kathedrale im Renaissance-Stil und das Bischöfliche Palais, beide mit kostbarer Barock-Ausstattung.

Taxco

Die wunderschön inmitten einer Hügellandschaft gelegene Stadt ist eine der am wenigsten berührten Kolonialstädte Mexikos, die komplett unter Denkmalschutz steht. Taxco war einst ein Zentrum des Silberbergbaus. Noch heute gibt es hier über hundert Silberschmiede-Werkstätten. Im Gewirr von teils steilen Kopfsteinpflaster-Gässchen entdeckt man zahllose malerische Winkel und intime Plätze mit blumengeschmückten Kolonialhäusern. Am kleinen Zócalo, dem Hauptplatz, erhebt sich die 1758 vollendete herrliche Kirche San Sebastián y Santa Prisca. Sie ist im typisch spanischen Stil des Churriguerismus verziert.

Xochicalco

Die über 12 Quadratmeter große festungsartige Ruinenstätte, deren Blütezeit als Handelszentrum und religiöse Metropole im Zeitraum vom siebten bis zehnten Jahrhundert lag, zeigt großartige Steinreliefs, die auf toltekischen Einfluss schließen lassen. Wenige kurvenreiche Kilometer südwestlich entfernt, verstecken sich die berühmten Grutas de Cacahuamilpa. Diese größten und sehenswertesten Tropfsteinhöhlen des Landes liegen mitten im Nationalpark gleichen Namens.

Uxmal

Hier kann man den klassischen Stil der Maya (siebtes bis zehntes Jahrhundert) am allerbesten studieren. Die Stadt war knapp einen Quadratkilometer groß und wird heute noch von der 38 m hohen "Pyramide des Wahrsagers" überragt, zu deren Spitze 118 extrem steile Stufen führen. Eindrucksvoll ist auch das um einen viereckigen Innenhof angelegte "Haus der Nonnen", in dem aber keine Nonnen wohnten, sondern vermutlich als Götter-Opfer ausgesuchte Jungfrauen ihre letzten Tage verbrachten.

Chichén Itzá

Dies ist die berühmteste, meistbesuchte und am besten restaurierte aller Mayastädte auf der Halbinsel Yucatán. Sie wurde von den Maya um 450 n. Chr. gegründet und um 1.000 von den Tolteken übernommen, die aus dem 1200 km entfernten Tollán bei Teotihuacán eingewandert waren. Mehr als hundert Jahre haben die Ausgrabungs- und Restaurierungsarbeiten der acht km² großen Anlage gedauert. Besonders eindrucksvoll sind die Pyramide "El Castillo", die als steinerner Kalender diente, der prächtige, von tausend Säulen umgebene Kriegertempel sowie der 145 m lange und 37 m breite Ballspielplatz, der größte und schönste, der je entdeckt wurde. Das rituelle Spiel der Maya verlangte, dass die Spieler einen Hartgummiball durch steinerne Ringe schlagen mussten - aber nicht etwa mit Hilfe von Händen oder Füßen, sondern lediglich mit Knie, Hüfte oder Ellbogen. Der Verlierer wurde den Göttern geopfert.

Cancún

Ganz Cancún ist ein Ferienzentrum neuesten Zuschnitts. 1970 lebten hier noch maximal 200 Menschen, heute sind es etwa 200.000, die vorwiegend vom Tourismus leben. Cancún besteht aus einem Zentrum etwas abseits des Meeres und einer schmalen, 20 km langen Landbrücke zwischen einer Lagune und dem Meer. Dieser schmale Streifen ist vollständig mit Hotels bebaut. Geboten wird alles, was den vorwiegend US-amerikanischen Urlaubern gefällt: endlos lange, blendend weiße Karibikstrände, türkisfarbene Lagunen, alle denkbaren Sportmöglichkeiten, fantasievoll konzipierte Hotelbauten, viel Abendunterhaltung, klimatisierte Einkaufszentren mit erlesenen Boutiquen und Feinschmecker-Restaurants.

Barranca del Cobre

Die "Kupferschlucht" ist eigentlich ein ganzes Netz von Schluchten, das sich durch die Sierra Tarahumara im Nordwesten Mexikos zieht. Mit ihren bis zu 1.500 m breiten und zum Teil mehr als einen Kilometer senkrecht abfallenden Felswänden ist dieses Naturwunder ums Vierfache größer als der weltberühmte Grand Canyon in den USA. 1961, nach neunjähriger Bauzeit, wurde die ungewöhnlich kühn angelegte Streckenanlage der Eisenbahn Chihuahua al Pacífico vollendet. Sie überwindet annähernd 2.500 Meter Höhenunterschied, führt über 39 Brücken und durch 86 Tunnel und bietet atemberaubende Ausblicke. Am Aussichtspunkt El Divisadero, einem der Höhepunkte der 13-stündigen Reise, hält der Zug eine Viertelstunde lang, damit sich die Passagiere in Ruhe umschauen und fotografieren können.

Reisehinweise

Sicherheitslage:

Die Sicherheitssituation des Landes verschlechtert sich derzeit. Sie ist durch die Zunahme der Kriminalität (auch Organisierte Kriminalität) geprägt: Erpressungen, Entführungen, Überfällen, Morde. Verbrechen werden auch bei Tag und überall verübt. Im Rahmen der gewaltsamen Kämpfen zwischen der Polizei und dem Militär auf der einen Seite und der Organisierten Kriminalität sowie den Drogenbanden auf der anderen Seite kamen schon viele Menschen ums Leben, auch Unbeteiligte. Polizisten können ebenfalls in die Verbrechen verwickelt sein.

Die Sicherheitslage kann sich jederzeit durch Anschläge gegen Politiker im Zusammenhang mit der Übergabe des Präsidentenamtes am 1. Dezember 2018 verschärfen.

Zu vermehrten Protesten kann es außerdem rund um den 2. Oktober anlässlich des Jahrestags des Massakers an friedlich demonstrierenden Studenten im Stadtteil von Mexiko City, Tlatelolco, vor 50 Jahren kommen. Demonstrationen sollten gemieden werden, da Gewalteskalationen nicht selten sind. Es kann zeitweise zur Blockade von Hauptverkehrsstraßen durch Demonstranten kommen.

Das Auswärtige Amt rät dringend ab von Reisen:

- in die Grenzgebiete USA/Mexiko

- in die Städte Acapulco (Zona Diamante und Pie de la Cuesta ist davon ausgenommen), Chihuahua, Ciudad Juarez, Culiacán, Tijuana

- in die Bundesstaaten:

> Colima (mit Ausnahme der Hafenstadt Manzanillo)

> Michoacán und Jalisco - dies gilt jeweils nur für die ländlichen Gebiete

> Guerrero - dies gilt nur für Überlandfahrten

> Sinaloa (davon ausgenommen sind die Stadt Mazatlán, die Region "Zona Dorada" und die Bahnstrecke von Ferrocarril Chihuahua al Pacífico, kurz "El Chepe" genannt)

> Tamaulipas

Von nächtlichen Aufenthalten im Zentrum von Stadt Cancún rät das Auswärtige Amt ab.

Zu besonderer Vorsicht wird in Guadalajara und Umgebung (Jalisco) geraten, da es hier derzeit zu Auseinandersetzungen zwischen der Organisierten Kriminalität und den Sicherheitskräften kommt.

Reisende sollte sich vor Ort genau über die Gefahrensituation informieren und sich durch entsprechende Vorsichtsmaßnahmen darauf einstellen (z.B. durch Meiden von Stadtteilen).

Frauen sollten wegen zunehmenden Übergriffen nachts oder in einsamen Gegenden nur in Begleitung unterwegs sein.

Bei Überlandfahrten wird auf vielen Strecken zu besonderer Vorsicht geraten.

Im Falle eines Überfalls sollte Reisende keine Gegenwehr leisten, um durch Waffen nicht verletzt zu werden. Die üblichen Sicherheitsmaßnahmen für Reisen (wichtige Dokumente in der Unterkunft verwahren etc.) sollte beachtet werden.

Gefahren durch Natureignisse:

- Hurrikan-Saison: In den Bundesstaaten im Süden der USA, in Mexiko, Zentralamerika sowie in der Karibik ist jeweils in der Zeit von Juni bis November mit Hurrikans zu rechnen. Kennzeichen dieser tropischen Wirbelstürme sind u.a. Windgeschwindigkeiten in Orkanstärke, starke Regenfälle und unter Umständen auch Erdrutsche. Informationen dazu gibt es bei Wettervorhersagen in den jeweiligen Ländern oder im Internet, beispielsweise unter www.nhc.noaa.gov, www.wunderground.com/tropical und www.proteccioncivil.gob.mx.

- Vulkan:

Wegen erhöhter Aktivität des Vulkans Popocatepetl muss die von den zuständigen Behörden verhängte Sicherheitszone mit einem Radius von 12 km um den Krater in jedem Fall gemieden werden. Hinweise sind abrufbar unter www.cenapred.gob.mx > Volcán Popocatépetl.

- Erdbeben:

Im September 2017 haben sich im Bundesstaat Oaxaca und Zentralmexiko zwei starke Erdbeben ereignet, die zu vielen Toten sowie großen Sachschäden geführt haben.

Mit weiteren Beben muss gerechnet werden (so geschehen Mitte Februar 2018 bei Mexiko-City), da sich das Land in einer Erdbebenzone befindet.

Informationen: www.atlasnacionalderiesgos.gob.mx, https://www.ready.gov/earthquakes.

Weitere Informationen zur Sicherheitssituation im Reiseland sind auf den Internetseiten des Auswärtigen Amtes zu finden.

Bitte auch den Abschnitt "Allgemeine Vorsichtsmaßnahmen" beachten.

Allgemeine Vorsichtsmaßnahmen

Ausweispflicht:

Reisende sollten bei Kontrollen neben dem Reisepass auch die Bescheinigung parat haben, die den Aufenthaltsstatus enthält (FMM oder FMI etc.).

Taxis:

Generell sollten nur Taxis benutzt werden, die sich an den offiziellen Taxiständen befinden. Alternativ können Taxis auch telefonisch angefordert werden. Taxis sollten jedoch nicht wegen Gefahr von Raubüberfällen an der Straße gestoppt werden.

Überlandreisen:

- Reisende, insbesondere Mietwagenfahrer, sind durch Raubüberfälle gefährdet. Sie sollten bei Reisen mit dem Auto nicht bei Dunkelheit unterwegs sein.

- Pausen etc. sollten nur an Autobahnhaltestellen, Tankstellen oder Haltebuchten gemacht werden, wenn sich auch andere Personen dort aufhalten.

- Wird man am Straßenrand darauf aufmerksam gemacht, Pannenhilfe zu leisten, sollte besser an der nächsten Tankstelle gehalten werden, um Unterstützung dafür anzufordern.

- Anhalter sollten nicht mitgenommen werden.

- Reisende, die abgelegene Bereiche des Landes erkunden wollen, sollten in diesen Fällen Fremdenführer in Anspruch nehmen, die mit Ausweisen von Sectur ("Secretaria de Turismo" - www.sectur.gob.mx) ausgestattet sind.

- Bei Überfällen sollte man sich nicht wehren, da die Kriminellen in der Regel daraufhin Gewalt anwenden und die Opfer verletzen oder gar töten.

Busse:

- Überfälle auf Busse stellen ebenso ein Risiko für Reisende dar.

Busse sind darüber hinaus in technischer Hinsicht oftmals ein Problem, da sie sich in schlechtem Zustand befinden. Davon ausgenommen sind Busse der Luxusklasse oder ersten Klasse, sie können daher als Reisemittel genutzt werden.

- Zur Ruinenstadt Teotihuacán sollten als Verkehrsmittel nur Touristenbusse, keine Linienbusse benutzt werden.

Drogen:

Drogen ein- und auszuführen, damit zu handeln sowie zu konsumieren ist streng verboten!

Fotografieren:

Fotos von Personen sollten nur mit deren persönlicher Erlaubnis gemacht werden.

Alkohol:

Es darf kein Alkohol abseits von Lokalen in der Öffentlichkeit konsumiert werden.

Bitte auch den Abschnitt "Reisehinweise" beachten.

SPERR-NOTRUF: Deutsche können ihre Girocards, Kreditkarten, Handys und einige andere elektronische Berechtigungen über die Sperr-Notruf-Nummer ++49 116 116 (aus dem Ausland neben ++49 116 116 auch ++49 30 4050 4050 wählbar) rund um die Uhr sperren lassen. Der Anrufer wird mit den Herausgebern der jeweiligen Medien verbunden, sofern diese sich dem Sperr-Notruf angeschlossen haben. Eine Liste der angeschlossenen Herausgeber ist im Internet unter www.sperr-notruf.de zu finden.

Ebenso ist es möglich, die Online-Ausweisfunktion (elektronischer Identitätsnachweis - eID) des neuen Personalausweises unter den oben genannten Nummern sowie unter 0180 1 333 333 (Bürgerservice des Bundesinnenministeriums) sperren zu lassen.

Belize

Einreise für Deutsche

Visumfrei für 30 Tage. Notwendig sind: mindestens 6 Monate über den Aufenthalt hinaus gültiger Reisepass, Rückreiseticket und ausreichende Geldmittel für den Aufenthalt (50 US-$/Tag).

Landesdaten

Lage

Der Staat Belize (Mitglied des Commonwealth) liegt in Mittelamerika. Er grenzt im Norden an Mexiko, im Osten an das Karibische Meer, im Süden und Westen an Guatemala.

Fläche: 22.965 km².

Verwaltungsstruktur: 6 Distrikte.

Einwohner

Bevölkerung: ca. 367.000

Städte:

Belmopan (Hauptstadt) ca. 20.700

Belize City ca. 62.000

San Ignacio/Santa Elena ca. 21.200

San Pedro ca. 17.500

Orange Walk Town ca. 13.700

Corozal ca. 12.000

Dangriga ca. 10.200

Benque Viejo del Carmen ca. 6.700

Punta Gorda ca. 5.400

Sprache

Die Amtssprache ist Englisch. Als Umgangssprache werden zum Teil Spanisch, zum Teil Kreolisch sowie Garifuna und Maya-Sprachen gesprochen. Deutsche Dialekte werden von den in Belize heimischen Mennoniten gesprochen.

Zeitverschiebung

Mitteleuropäische Zeit (MEZ) -7 Stunden

Während der europäischen Sommerzeit beträgt der Zeitunterschied -8 Stunden.

Stromspannung

110 Volt Wechselstrom, 60 Hertz

Es sind US-amerikanische Stecker üblich. Es empfiehlt sich deshalb, einen Adapter mitzunehmen. Man sollte außerdem damit rechnen, nicht überall Strom vorzufinden.

Telefon/Post

Telefon

Die Vorwahl für Ferngespräche von Deutschland, Österreich und der Schweiz nach Belize ist 00501, anschließend ist die 7-stellige Teilnehmernummer zu wählen. Die Vorwahl von Belize nach Deutschland ist 0049, nach Österreich 0043 und in die Schweiz 0041.

Öffentliche Telefone gibt es überall.

NOTRUFNUMMERN: Polizei, Unfallrettung und Feuerwehr 90 oder 911.

Mobilfunk

Netztechnik: GSM 1900.

Derzeit gibt es einen Roamingvertrag mit dem Anbieter Telekom Deutschland in Belize.

GSM 1900-fähig sind Triband- oder Quadband-Handys.

Es ist auch möglich, vor Ort ein Handy zu mieten und zwar am internationalen Flughafen von Belize City bei Belize Telemedia Ltd.

Internet

Länderkürzel: .bz

Internet-Cafés sind in allen größeren Städten und in touristischen Orten vorhanden.

Feiertage

Feiertage 2018:

1. Januar (Neujahr)

12. März (Tag der nationalen Helden)

30. März bis 2. April (Karfreitag bis Ostermontag)

1. Mai (Tag der Arbeit)

21. Mai (Commonwealth-Tag)

10. September (Nationalfeiertag)

21. September (Unabhängigkeitstag)

15. Oktober (Amerikatag)

19. November (Garifuna-Tag)

25. Dezember (Weihnachten)

26. Dezember (Boxing Day)

Fällt ein Feiertag auf einen Sonntag, ist der auf ihn folgende Montag arbeitsfrei.

Öffnungszeiten

Banken: Mo bis Do 8-13 Uhr, Fr 8-16 Uhr;

Geschäfte: Mo bis Fr 8-12 und 13-17 Uhr, teilweise auch Sa 8-12 Uhr;

Büros: Mo bis Fr 8-12, 13-17 Uhr.

Kleidung

Egal zu welcher Jahreszeit man Belize besucht, man sollte auf jeden Fall leichte, gut waschbare und atmungsaktive Sommerkleidung mitnehmen. Außerdem braucht man für Ausflüge ins Hochland oder für etwas kühlere Abende immer auch leichtere Wollsachen. Bei Ausflügen in den Dschungel empfiehlt es sich unbedingt, Jacken und Blusen mit langem Arm zu tragen, da solche Kleidungsstücke Schutz vor Insekten bieten. Außerdem sollte man immer festes Schuhwerk tragen. Eine Regenjacke oder sonstige Regenbekleidung sowie eine gute Sonnenbrille sind unbedingt erforderlich. Außerdem sollte man auf jeden Fall ein Insekten-Schutzmittel dabeihaben. Strandkleidung und kurze Hosen sollte man nicht in den Städten und Orten tragen.

Geschichte/Politik

Die Geschichte des Landes Belize beginnt vor 4.000 Jahren. Damals lebte dort das außergewöhnliche Volk der Maya, das Tempelanlagen baute, die für viele tausend Menschen gedacht waren. Obwohl diese Bauten heute verfallen und mit Schlingpflanzen überwuchert sind, beeindrucken sie immer noch jeden Besucher nachhaltig. Warum später das Reich der Maya unterging, gibt es bis heute nur Vermutungen.

Britische Seeräuber gründeten 1667 eine Siedlung, die heute die Hauptstadt Belize City ist. In späteren Jahren kam es zu Auseinandersetzung zwischen Engländern, Spaniern und Mexikanern, die um das Land stritten, weil sie dessen edle Hölzer - vor allem das Mahagoni - haben wollten. Die Engländer gaben dem Gebiet besitzergreifend den Namen "British Honduras"; nach dem Land Honduras, das südlich an es angrenzt. 1862 erhielt British-Honduras den Status einer Kolonie, war ab 1871 Kronkolonie und bekam 1884 einen eigenen Gouverneur. Seit 1981 ist Belize unabhängig und ein stabiler demokratischer Staat im Commonwealth of Nations.

Wirtschaft

Holz, vor allem Mahagoni, Zedern- und Kiefernholz, ist das Wichtigste für den Export. Moderne Sägewerke, die es vor allem in Belize City gibt, machten den Übergang vom Stammholz zum wirtschaftlicheren Export von Schnittholz möglich. Fast ein Viertel der Landesfläche ist versumpft, versauert oder ausgelaugt - man kann sie weder für die Wald- noch für die Landwirtschaft brauchen. Nur rund 2 Prozent des Bodens werden landwirtschaftlich genutzt. Zitrusfrüchte, Zuckerrohr, Bananen und Kakao gehen in den Export. Außer den Sägewerken gibt es auch noch andere Industriebetriebe, die sich hauptsächlich mit der Verarbeitung von Zitrusfrüchten und Zuckerrohr (aus dem teils Raffinade, teils Rum hergestellt wird) beschäftigen. Seit Belize City in den internationalen Flugverkehr eingebunden ist und gute Straßenverbindungen nach Mexiko und Guatemala bestehen, steigt die Zahl der Touristen, die Belize einen Besuch abstatten, von Jahr zu Jahr kontinuierlich an.

Religion

58 Prozent der Bevölkerung sind Katholiken, weitere 28 Prozent sind Protestanten. Daneben gibt es noch Minderheiten von Muslimen, Hindus, Juden und Bahai.

Vegetation

Über die Hälfte der Fläche des Landes wurde mittlerweile unter Naturschutz gestellt, um die Pflanzen- und Tierwelt Belizes zu erhalten. Die Vielfalt der Vegetation, die man dort findet, ist phantastisch. 4.000 Arten von Pflanzen, darunter 250 Orchideen- und 700 Baumarten wachsen in Belize. Man unterscheidet in Belize zwischen 70 Wald-Typen, darunter den Kiefern- und Savannenwald sowie den Mangroven- und den Regenwald. In den Wäldern wächst viel Mahagoni, der der Nationalbaum Belizes ist. Aber auch Ceiba, der heilige Baum der Maya, sowie der riesige Guancaste, der 40 m hoch werden und einen Durchmesser von 2 m erreichen kann, kann man in Belizes Wäldern finden.

Neben den teils immergrünen, teils laubabwerfenden tropischen Laubwäldern gibt es große, meist lichte Nieder- und Bergkiefernbestände mit sehr gutem Pitchpine-Holz. Man findet auch Palmsümpfe, während das Hügelland im Inneren des Landes weitgehend von Palmsavannen überzogen ist. An der von Lagunen und versumpften Flussmündungen durchsetzten Küste stehen Mangrovenwälder.

Tierwelt

Die Maya verehrten den Jaguar. Mit viel Glück kann man den einen oder anderen dieser nachtaktiven Jäger noch heute beobachten - vor allem im ersten eigens für Jaguare eingerichteten Schutzreservat der Welt, dem "Cockscomb Basin Wildlife Sanctuary". Ähnlich scheu wie der Jaguar sind der Ozelot, die Margey-Katze oder der Tapir. Alles andere als schüchtern sind hingegen die bunten Tukane, die eine der über 600 Vogelarten in Belize darstellen. Brüllaffen gibt es auch; und sehr schöne Schmetterlinge, wie den besonders beliebten stahlblauen Belizean Blue.

In Belize wurde Mittelamerikas erstes nationales Unterwasser-Naturschutzgebiet gegründet. Hier wächst und gedeiht die Unterwasserwelt ohne Fischer und Korallenjäger.

Kulinarisches

In Belize treffen die Kochkünste vieler Völker zusammen, aber es gibt auch ganz eindeutig belizianische Spezialitäten wie das Nationalgericht: Rice and Beans, mit Kokosraspeln gekochter Reis und Bohnen. Meist kommt Huhn dazu. Regelmäßig stehen auch Langusten, Meeresfrüchte und Barrakuda-Filets auf den Speisekarten.

Sitten und Gebräuche

In Belize wird gern und viel gefeiert. Dies beginnt mit dem Karneval im ganzen Land. San Pedro hat einen traditionellen "Mestizo Karneval" mit vielen originellen Tänzen. Im März wird Baron Bliss, der ein großer Wohltäter des Landes war, landesweit gefeiert. Vor dem Leuchtturm am Hafen von Belize City, wo sein Grab liegt, startet eine Regatta.

Im Mai feiert man in Crooked Tree Village das "Cashew Festival", ein Erntedankfest für die Cashew-Nuss mit Folklore, Spielen und viel Musik. Im Juni finden in Placencia Village und Caye Caulker große Hummer-Feste statt - zur Eröffnung der Hummer-Saison. Im August hat San Pedro sein "Costa-Maya-Festival", an dem Gäste aus allen benachbarten mittelamerikanischen Ländern teilnehmen. Und im September feiert Belize City noch einmal Karneval.

Souvenirs

Zum Kunsthandwerk, das in Belize gepflegt und auf dem Markt verkauft wird, gehören hübsche Holzschnitzereien und auch Flechtwerk. In Belize City wurde ein Zentrum eingerichtet, in dem allerlei Kunsthandwerkliches gezeigt wird. An Ostern gibt es überall im Land Märkte für einheimische Kunst und Kunsthandwerk. Sehr bekannt ist das "Festival of Art", der Ostermarkt in San Ignacio.

Klimainformationen

Belize hat subtropisches Klima. Im Jahresdurchschnitt werden Temperaturen von etwa 26°C gemessen. Die Monate November bis März sind ziemlich trocken, und die Temperaturen sind angenehm. Ab April bis Ende Mai ist es üblicherweise sehr warm und noch ziemlich trocken. Doch dann beginnt die Regenzeit, die üblicherweise bis Ende Juli dauert. Im August ist es dann relativ trocken. Erneuter Regen setzt erst wieder im September ein; im Norden sogar erst im Oktober. Die Stärke der jeweiligen Regenfälle nimmt im Allgemeinen von Nord nach Süd zu. Die höchste Luftfeuchtigkeit herrscht entlang der Küste zwischen Belize City und Punta Gorda sowie in den Dschungelgebieten. In Belize City werden durchschnittlich 83 Prozent gemessen, die aber durch Seewinde erträglicher werden. Bei Punta Gorda liegt die Luftfeuchtigkeit üblicherweise bei rund 88 Prozent, im Westen bei etwa 75 Prozent, und im Bergland ist sie bedeutend niedriger. Die durchschnittliche Temperatur, die üblicherweise in Belize City gemessen wird, beträgt rund 26°C. Die niedrigsten Temperaturen betragen dann etwa 10°C und die höchsten liegen bei 35°C. Die klimatisch angenehmste Zeit ist normalerweise der Zeitraum von November bis Januar, da zu dieser Zeit die Temperaturen nur etwa 24°C betragen.

Der Westen des Landes ist in den Monaten April und Mai am heißesten. Temperaturen von 37°C sind zu dieser Zeit keine Seltenheit. Im Bergland liegen die Tagestemperaturen in den Monaten November und Dezember bei unter 24°C, die Nachttemperaturen gehen bis auf 5°C herunter.

Beste Reisezeit

Am besten besucht man Belize in der Trockenzeit von Dezember bis Mai.

Vorgeschriebene Impfungen

Keine bei Einreise direkt aus Europa.

Gelbfieber bei Einreise aus ENDEMIEGEBIETEN.

GELBFIEBER-ENDEMIEGEBIETE

In AFRIKA:

Äquatorialguinea, Äthiopien, Angola, Benin, Burkina Faso, Burundi, Côte d`Ivoire, Demokratische Republik Kongo (Kinshasa), Gabun, Gambia, Ghana, Guinea, Guinea-Bissau, Kamerun, Kenia, Kongo, Liberia, Mali, Mauretanien, Niger, Nigeria, Ruanda, Senegal, Sierra Leone, Südsudan, Sudan, Togo, Tschad, Uganda, Zentralafrikanische Republik.

In SÜD- und MITTELAMERIKA:

Argentinien, Bolivien, Brasilien, Ecuador, Franz. Guayana, Guyana, Kolumbien, Panama, Paraguay, Peru, Surinam, Trinidad + Tobago, Venezuela.

Empfohlene Impfungen

Hepatitis A, Typhus.

Informationen zur Malaria

Malaria

Risiko nur regional, dort allgemeine SCHUTZMASSNAHMEN. Medikament (Stand-by-Therapie) zur Behandlung von Malaria mitführen.

- In den Abend- und Nachtstunden im Freien möglichst helle langärmelige Kleidung und lange Hosen tragen.

- Unbedeckte Hautstellen mit einem mückenabwehrenden Mittel einreiben.

- In klimatisierten Räumen Türen und Fenster geschlossen halten.

- Wenn Moskitos in den Schlafraum gelangen können, unbedingt ein intaktes Moskitonetz verwenden. Es ist darauf zu achten, dass es allseits unter die Matratze geschlagen wird.

- Abends im Schlafraum ein Insektenvertilgungsmittel sprühen.

mitführen.MALARIA CT. Medikament (Stand-by-Therapie) zur Behandlung von Malaria

Keine Chemoprophylaxe empfohlen, Medikament zur Notfallbehandlung (Stand-by-Therapie):

Chloroquin (Resochin, Weimerquin)

Verbreitung

Ein mäßiges Malariarisiko besteht prinzipiell ganzjährig im gesamten Land. Etwas erhöhtes Risiko in den Distrikten Toledo und Stan Creek.

Malaria-frei sind Belize-City sowie die Touristengebiete auf den vorgelagerten Inseln.

Malaria wird durch den Stich eines Moskitos meist in der Zeit zwischen Abenddämmerung und Sonnenaufgang auf den Menschen übertragen.

Währung

Währungseinheit

Währungseinheit: Belize-Dollar (Bz$)

1 Belize-Dollar = 100 Cents.

Derzeitiger Kurs:

1 Euro = ca. 2,36 Bz$

1 US-$ = ca. 2,01 Bz$

Hinweise

Bei den unten aufgeführten Umrechnungskursen handelt es sich um Devisenkurse der Deutschen Bundesbank, die die Preisnotierung des Euro und des US-Dollar in der Währung des Reiselandes angibt. Mit Devisenkursen werden z.B. Rechnungen unterschiedlicher Währungen gegeneinander verrechnet. (Im Gegensatz zum Sortenkurs wird hier jedoch nicht der Wert angegeben, den man in Deutschland am Bankschalter für einen Euro oder US-Dollar erhält.)

Devisenbestimmungen/Umtausch

Einfuhr Fremdwährung: unbeschränkt. US-$ in Noten oder Reiseschecks empfohlen.

Einfuhr Landeswährung: unbeschränkt

Deklaration: Ja - bei der Einfuhr von Landes- oder Fremdwährung mit einem Gegenwert über 20.000 Bz$.

Ausfuhr Fremdwährung: in Höhe der Einfuhr.

Ausfuhr Landeswährung: bis zum Betrag von 20.000 Bz$

Geldautomat: Ja - Bargeldabhebung ist mit international anerkannten Kreditkarten und vereinzelt auch mit Girocard (mit Maestro-Logo) möglich. Reisende sollten sich vor Abreise bei ihrer Hausbank über eventuelle Beschränkungen bei der Bargeldbeschaffung mit der Girocard informieren.

Reiseschecks: Ja - in US-$ - werden in einigen Banken getauscht. Bitte beachten: Grundsätzlich ist die Akzeptanz von Reiseschecks weltweit rückläufig.

Auskunftstellen

Honorargeneralkonsulat von Belize
Falkertstr. 10
70176
Stuttgart
Honorargeneralkonsulat von Belize
Postfach 15 51
74305 Bietigheim-Bissingen
(07 11) 90 71 09 99
(07 11) 90 71 09 52
w.kahles@belize-consulate.eu, wolfkahles@gmail.com
nach telefon. Vereinbarung
mit Ausnahme des Landes Hessen

Belize Tourism Board
64 Regent Street
Belize City
Belize Tourist Board
P.O. Box 325
Belize City/Belize
(00501) 227 24 23
(00501) 227 24 20
www.travelbelize.org
info@travelbelize.org

The Belize Chamber of Commerce and Industry
4792 Coney Drive
First Floor of Withfield Tower
Belize City
The Belize Chamber of Commerce and Industry
P.O. Box 291
Belize City/Belize
(00501) 223 53 33
(00501) 223 53 30/31
www.travelbelize.org
bcci@belize.org

Botschaften und Konsulate

Von Deutschland

zuständig Guatemala-Stadt/Guatemala:

Embajada de la República Federal de Alemania
Edificio Reforma 10, Nivel 10
Avenida La Reforma 9-55, Zona 10
Ciudad de Guatemala
Embajada de la República Federal de Alemania
Apartado Postal 87a
Ciudad de Guatemala/Guatemala
(00502) 23 65 22 70
(00502) 23 64 67 00
info@guatemala-stadt.diplo.de
Amtsbezirk: Guatemala und Belize

Von Deutschland

außerdem in Belize:

Honorary Consul of the Federal Republic of Germany
c/o Karl H. Menzies Co. Ltd.
104 Barrack Road
Belize City
Honorary Consul of the Federal Republic of Germany
c/o Karl H. Menzies Co. Ltd., 104 Barrack Road
P.O. Box 468
Belize City/Belize
(00501 2) 27 85 51
(00501 2) 23 08 96, 24 54 15
belize-stadt@hk-diplo.de
Amtsbezirk: Belize
Übergeordnete Auslandsvertretung:
Botschaft Guatemala City/Guatemala

Botschaft von Belize
Boulevard Brand Whitlock 136
1200
Brüssel /Belgien
(0032 2) 732 62 46
(0032 2) 732 62 04
embassy@embelizebrussels.be
(keine Visumerteilung)

Konsulat von Belize
Darmstädter Straße 24
64521
Groß-Gerau
(069) 25 47 24 42
a.holtermann@belize-consulate.eu
nach Vereinbarung

Honorargeneralkonsulat von Belize
Falkertstr. 10
70176
Stuttgart
Honorargeneralkonsulat von Belize
Postfach 15 51
74305 Bietigheim-Bissingen
(07 11) 90 71 09 99
(07 11) 90 71 09 52
w.kahles@belize-consulate.eu, wolfkahles@gmail.com
nach telefon. Vereinbarung
mit Ausnahme des Landes Hessen

Sehenswertes

Belmopan

Belmopan, seit August 1970 die Hauptstadt von Belize, wurde auf Urwaldrodungen an den Ausläufern des Maya-Gebirges im geografischen Mittelpunkt des kleinen mittelamerikanischen Landes errichtet. 84 Kilometer westlich von Belize City, der ehemaligen Hauptstadt und mit 67.000 Einwohnern größten Stadt des Landes, gelegen, ließ die Regierung mit Belmopan eine neue Hauptstadt im geschützten Landesinneren bauen, weil Wirbelstürme in Belize City immer wieder große Zerstörungen anrichteten.

Mit den circa 20.000 Einwohnern ist Belmopan heute die kleinste Hauptstadt der Welt. In einer wunderschönen Landschaft mit üppiger Vegetation angelegt, zeigt es sich den Besuchern als Gartenstadt. Belmopan hat wenige wirkliche Sehenswürdigkeiten zu bieten. Die Hauptattraktion liegt in zahlreichen Exponaten archäologischer Projekte des Landes, die im Archäologischen Department archiviert sind und in Führungen besichtigt werden können.

Belize-City

Wo vor über 300 Jahren Piraten Unterschlupf suchten, pulsiert heute das Leben in der über 60.000 Einwohner zählenden Stadt. Amerikanische, afrikanische, asiatische und europäische Kulturen mischen sich hier. Im Maritime Museum Terminal erfährt man viel über die nautische Vergangenheit von Belize. Noch interessanter ist das Kunsthandwerkliche Zentrum, in dem gezeigt wird, was die geschickten Bewohner von Belize anfertigen können. Sehenswert ist auch der Zoo von Belize, der 35 km außerhalb der Stadt bei Belmopan liegt. Man kann dort vor allem einheimische wilde Tiere sehen, darunter auch Jaguare, Tapire und Affen.

Caracol

Hier findet man die ältesten Spuren der geheimnisvollen Hochkultur der Maya. Mitten im Urwald dehnt sich die riesige Ruinenstadt Caracol aus. Über tausend archäologische Stätten hat man in der Umgebung bereits entdeckt, und jedes Jahr werden es mehr. Viele Funde, die erst in den letzten Jahren gemacht wurden, zeigen, dass Caracol wohl die wichtigste Maya-Siedlung in Belize war. Die Siedlung, die vor 1.200 Jahren vermutlich rund 180.000 Einwohner zählte, besitzt eine Pyramide, die 42,5 m hoch ist und immer noch als das höchste Gebäude im Land gilt.

Aufgrund der im ganzen Land ausgegrabenen Fundstücke, glaubt die Maya-Forschung in Belize das Zentrum der Maya-Kultur gefunden zu haben. Überall in der alten Maya-Stadt sieht man Archäologen an der Arbeit. Manchmal darf man sogar selbst unter professioneller Anleitung zu Schaufel und Pinsel greifen. Nachfahren des rätselhaften Volkes leben noch in vielen kleinen Dörfern. Wie ihre Vorfahren vor 1.100 Jahren sind sie Bauern, die ihre Häuser immer noch auf althergebrachte Art und Weise bauen. In manchen dieser Dörfer entstanden in letzter Zeit Gästehäuser, damit Besucher das schlichte Leben der Maya-Nachfahren, ihr kunstgewerbliches Geschick und ihre ererbten Erfahrungen in der Naturmedizin kennenlernen können. Der traditionelle Götterglaube der Maya war tief mit der Natur verbunden.

Altun Ha

Hier sind die Maya-Ausgrabungen am weitesten fortgeschritten. Altun Ha war wohl ein Zeremonien-Zentrum - aber, 10 km vom Meer entfernt, auch ein wichtiges Handelszentrum, das die Verbindungen von der Küste zu den Siedlungen im Inneren des Landes herstellte. Viele spektakuläre Funde der letzten Jahre bestätigen dies. Ein berühmter Ausgrabungsfund ist der Tempel des Grünen Grabes, in dem man menschliche Überreste fand, aber auch einen prachtvollen Schatz von kleinen Figuren, Perlen und Anhängern aus Jade.

Corozal

Die moderne Stadt Corozal entstand auf den Trümmern eines uralten Maya-Zentrums. Bei Corozal hat man einen Markt aus dem Jahr 1800 nachgebaut. Man sieht alte Gebäude, religiöse Statuen, Handwerkszeug, Kleidung und Gerätschaften. Manches kann man als Souvenir kaufen. Der Bezirk von Corozal ist außerdem für seinen Reichtum an Schmetterlingen bekannt. Fast 200 Arten kann man beobachten. Man hat bei Sarteneja ein Zuchtzentrum eingerichtet, in dem 25 gefährdete Arten besonders gepflegt werden.

Blue Hole

Vor Belizes Küste verläuft fast 300 km lang das größte Korallenriff der nördlichen Hemisphäre. In seinem Schutz liegen rund 500 Inseln, die "Cayes", und um sie herum zahllose kleinere Korallenbänke. Hier gibt es über 50 Korallen- und mehr als 400 Fischarten. Ständig sind Schnorchler unterwegs. Den Tauchern hat es besonders das "Blue Hole" angetan. Dieses "Blaue Loch" mitten im Riff ist kreisrund, hat 330 m Durchmesser und ist 130 m tief. Vor 10.000 Jahren war das "Blue Hole" eine Landhöhle, heute kann man Tropfsteine bewundern. Hier bietet man unter Anleitung von erfahrenen Tauchführern Tauch-Safaris an.

Wildschutzgebiet Crooked Tree

Der Park setzt sich aus einem System von Inland-Lagunen, Sümpfen und Wasserwegen zusammen. Zunächst wurde er zum Schutz einheimischer und durchziehender Vögel gegründet. Tatsächlich versammeln sich während der Trockensaison von Oktober bis Mai hier Tausende von Vögeln: Reiher und Taucher, Pelikane und Enten, Geier, Falken und Fischadler, Eisvögel und Seeschwalben sowie viele andere. Besonders beachtenswert ist der Jabiru-Storch, der mit einer Flügelspannweite bis zu 3,65 m der größte fliegende Vogel der westlichen Hemisphäre ist. Doch nicht nur Vögel kann man dort beobachten. Die Vielfalt der Landschaft hat auch andere Tiere angezogen: Brüllaffen und Nasenbären, Schildkröten und Krokodile.

Nationalpark Fünf Blaue Seen

Die fünf kleinen Seen, die in der Nähe von Belmopan liegen, sind ein Naturwunder. Dicht beieinanderliegend zeigen sie in ihrem Wasser fünf verschiedene blaue Schattierungen. Man kann dort Kanu fahren, aber auch Wanderpfade gibt es ausreichend.

Natur-Touren

Es gibt in Belize ein Guide-System, das den Besuchern des Landes sachkundige Begleiter garantiert, die auf Archäologie oder Vogelkunde, auf Kanutrips oder die Unterwasserwelt spezialisiert sind. Unter diesen Spezialisten sind auch Höhlenforscher, denn Belize ist auch ein Land der Höhlen. Mit dem Chiquibul-Komplex besitzt Belize sogar das größte Höhlensystem Amerikas.

Reisehinweise

Während der letzten Jahre ist die Kriminalität, besonders im Drogenumfeld, stark angestiegen.

Weitere Informationen zur Sicherheitssituation in Belize sind auf den Internetseiten des Auswärtigen Amts zu finden.

Allgemeine Vorsichtsmaßnahmen

Das Verhalten der anderen Verkehrsteilnehmer erfordert im Straßenverkehr von Belize erhöhte Vorsicht und einen vorausschauenden Fahrstil.

Leider kommt es in Belize immer wieder zu inszenierten Pannen am Straßenrand. Daher sollten Reisende zur eigenen Sicherheit ihre Fahrt fortsetzen.

Auf Überlandfahrten nach der Abenddämmerung sollte man verzichten.

Es wird geraten, keinen Schmuck zu tragen und Wertgegenstände im Hotelsafe aufzubewahren. Nach Sonnenuntergang sollten Reisende - besonders in Belize City - Vorsicht walten lassen. In Notfällen kann die Touristenpolizei TPU unter Tel. 00501 227 14 40 zur Hilfe gerufen werden.

Geld sollte nur offiziell umgetauscht werden, anderenfalls riskiert man eine Geldbuße bis hin zu einer Haftstrafe.

Der Waffenbesitz ohne Waffenschein ist in Belize strikt untersagt und wird mit einer Geldbuße geahndet, als Wiederholungstat, sogar mit einer Haftstrafe.

Der Handel und der Besitz von Drogen steht ebenfalls unter harter Strafe und wird mit einer Geldbuße und in manchen Fällen sogar mit zusätzlicher Inhaftierung und Abschiebung bestraft.

Hurrikan-Saison: In den Bundesstaaten im Süden der USA, in Mexiko, Zentralamerika sowie in der Karibik ist jeweils in der Zeit von Juni bis November mit Hurrikans zu rechnen. Kennzeichen dieser tropischen Wirbelstürme sind u.a. Windgeschwindigkeiten in Orkanstärke, starke Regenfälle und unter Umständen auch Erdrutsche. Informationen dazu gibt es bei örtlichen Wettervorhersagen oder im Internet, beispielsweise unter www.nhc.noaa.gov und www.wunderground.com/tropical. Den Anordnungen der Sicherheitsbehörden ist Folge zu leisten.

SPERR-NOTRUF: Deutsche können ihre Girocards, Kreditkarten, Handys und einige andere elektronische Berechtigungen über die Sperr-Notruf-Nummer ++49 116 116 (aus dem Ausland neben ++49 116 116 auch ++49 30 4050 4050 wählbar) rund um die Uhr sperren lassen. Der Anrufer wird mit den Herausgebern der jeweiligen Medien verbunden, sofern diese sich dem Sperr-Notruf angeschlossen haben. Eine Liste der angeschlossenen Herausgeber ist im Internet unter www.sperr-notruf.de zu finden.

Ebenso ist es möglich, die Online-Ausweisfunktion (elektronischer Identitätsnachweis - eID) des neuen Personalausweises unter den oben genannten Nummern sowie unter 0180 1 333 333 (Bürgerservice des Bundesinnenministeriums) sperren zu lassen.

Honduras

Einreise für Deutsche

Visumfrei als Touristen und Geschäftsreisende für 90 Tage. Notwendig sind: 6 Monate gültiger Reisepass, Rückreisetickets und ausreichende Geldmittel.

Landesdaten

Lage

Honduras ist die zweitgrößte der mittelamerikanischen Republiken. Sie grenzt im Norden an das Karibische Meer, im Osten an Nicaragua, im Süden an den Pazifischen Ozean und an El Salvador und im Westen an Guatemala.

Fläche: 112.492 km².

Verwaltungsstruktur: 18 Distrikte (departamentos) und Bundesdistrikt, 296 Gemeinden (municipios).

Einwohner

Bevölkerung: ca. 8,2 Millionen

Städte:

Tegucigalpa (Hauptstadt) ca. 990.600

San Pedro Sula ca. 646.300

Choloma ca. 223.900

La Ceiba ca. 172.900

El Progreso ca. 122.000

Choluteca ca. 91.000

Sprache

In Honduras wird Spanisch gesprochen. In den Küstenorten ist Englisch als Verkehrssprache in Gebrauch. Im Landesinnern werden noch vielfach indianische Dialekte gesprochen.

Zeitverschiebung

Mitteleuropäische Zeit (MEZ) -7 Stunden

Während der europäischen Sommerzeit beträgt der Zeitunterschied -8 Stunden.

Stromspannung

Teils 110, teils 220 Volt Wechselstrom, 60 Hertz.

Es sind amerikanische Stecker mit flachen Kontaktstiften gebräuchlich. Daher ist es empfehlenswert, einen Adapter mitzunehmen.

Telefon/Post

Telefon

Die Vorwahl von Deutschland, Österreich und der Schweiz nach Honduras ist 00504, die Rufnummer ist unmittelbar danach zu wählen. Die Vorwahl von Honduras nach Deutschland ist 0049, nach Österreich 0043 und in die Schweiz 0041.

NOTRUFNUMMERN: Polizei, Unfallrettung und Feuerwehr 911.

Mobilfunk

Netztechnik: GSM 850/1900.

Derzeit gibt es Roamingverträge mit Anbietern in Honduras von E-Plus, O2, Telekom Deutschland und Vodafone.

GSM 1900-fähig sind Triband- oder Quadband-Handys. Für die Netztechnik GSM 850 wird ein Quadband-Handy benötigt.

Internet

Länderkürzel: .hn

Internetcafés gibt es in vielen Städten.

Feiertage

Feiertage 2018

1. Januar (Neujahr)

29. bis 31. April (Ostern)

14. April (Amerika Tag)

1. Mai (Tag der Arbeit)

15. September (Unabhängigkeitstag)

3. Oktober (Tag des Soldaten)

12. Oktober (Ibero-America-Tag, Kolumbus-Tag)

21. Oktober (Tag der Streitkräfte)

25. Dezember (Weihnachten)

Für die Beschäftigten des öffentlichen Dienstes ist die gesamte Osterwoche arbeitsfrei.

Die Hauptferienzeiten sind die Osterwoche und die Zeit zwischen Weihnachten und Neujahr.

Öffnungszeiten

Banken: Mo bis Fr 9-15 Uhr. Es gibt Sonderschalter, die teilweise bis 19 Uhr und samstags von 9-12 Uhr geöffnet haben. An der Nordküste haben die Banken immer auch samstags von 8-11 Uhr geöffnet.

Büros und Behörden: Mo bis Fr 8-16.30/17.30 durchgehend, zum Teil auch Sa 8-11 Uhr.

Läden: Mo bis Fr 8-12, 14-18 Uhr, Sa 8-17 Uhr. Einzelne Supermärkte haben bis 21 Uhr geöffnet. An der Nordküste und in San Pedro Sula Mo bis Fr 7.30-12 Uhr, 13.30-18 Uhr. Post: Mo bis Fr 7-20 Uhr, Sa 8-12 Uhr.

Kleidung

Im Allgemeinen ist für einen Aufenthalt in niedrigeren Höhenlagen Sommerkleidung ausreichend, die atmungsaktiv und gut waschbar sein sollte. In höheren Lagen sollte man zusätzlich leichtere Wollsachen und eine Übergangsjacke dabeihaben. Auch Regenkleidung sollte mitgeführt werden.

Geschichte/Politik

Copán, eine bedeutende Stätte der Mayakultur, zeugt noch heute von der präkolumbianischen Geschichte Honduras. Doch nicht nur die nordamerikanischen Mayakulturen siedelten in Honduras, auch südamerikanische Macro- und Chibcha-Indianer entdeckten das Land für sich, und das heutige Honduras wurde zu einer Art Kontaktzone dieser beiden Kulturen.

1502 landete Kolumbus an der honduranischen Küste. 1526 wurde Honduras spanische Provinz, später dann an Guatemala angegliedert. An der Küste und in den fruchtbaren Tälern gründeten die Spanier ihre Siedlungen. Die Forts in Omoa, Gracias und Trujillo sind imposante Wahrzeichen ihrer militärischen Macht. 1821 erklärte Honduras seine Unabhängigkeit. 1876 begann man das heutige Parteiensystem zu entwickeln. Durch die liberale Konzessionspolitik des Landes gewannen ausländische Investoren - vor allem die USA - Einfluss auf Politik und Wirtschaft. Die jüngste politische Geschichte brachte Honduras mehr soziale Verbesserungen und eine schrittweise Demokratisierung.

Wirtschaft

Honduras ist ein Agrarland. Drei Viertel der Bevölkerung arbeiten in der Landwirtschaft im großflächigen Plantagenanbau. Bananen, Kaffee, Holz, Zucker und Fleisch sind dabei die Hauptdevisenbringer. Der Anteil der Bananen am Gesamtexport beträgt 70 Prozent. Allerdings wird nur eine Sorte ausgeführt, die Tischbanane. Die hervorragenden Arten zum Dünsten und Kochen finden in Europa keine Abnehmer. Diese hochgradige Monokultur ist für die Wirtschaft des Landes nicht ungefährlich.

Die reichen Bodenschätze des Landes (Gold, Silber, Blei, Zink, Antimon, in kleineren Mengen Cadmium, Quecksilber, Kalkstein) sind wenig erschlossen. Das Hauptproblem ist in diesem Zusammenhang die schwierige Verkehrssituation, die in Honduras herrscht.

Die honduranische Industrie erwirtschaftet nur etwa ein Viertel des Bruttosozialproduktes. Hauptzweige sind dabei die Pharma- und Zigarettenindustrie, Brauereien sowie Zucker- und Zementfabriken.

In der Grenzregion zu Guatemala leben die letzten direkten Nachfahren der Maya. Auch sie üben einen Einfluss auf die Wirtschaft des Landes aus. Hauptsächlich stellen sie kunsthandwerkliche Produkte her und sind in der Landwirtschaft tätig.

Die Regierung des Landes unternimmt in den letzten Jahren vermehrt Versuche, den Tourismus weiter auszubauen.

Religion

Der katholische Glaube ist bei 85 Prozent der honduranischen Bevölkerung verbreitet. Protestanten folgen mit 10 Prozent. Daneben haben sich viele traditionelle Riten erhalten, insbesondere auf dem Gebiet der Naturheilkunde.

Vegetation

Trotz des intensiven Holzeinschlags ist immer noch ein Drittel des Landes mit Wald bedeckt, in denen Zedern, Teakholz, Kastanien, Mahagoni-, Balsa- und Amberbäume, Küstenpinien, Öl- und Kokospalmen wachsen. Die weitverbreitete Kiefer ist Honduras Nationalpflanze. Da die Spanier große Mengen Holz für ihre Minen verbrauchten, sind die urspünglichen Wälder in der Zentralregion fast ganz verschwunden. Doch grüne Üppigkeit tropischer Vegetation herrscht noch im fast undurchdringlichen, von Menschenhand kaum berührten Dschungelgebiet Zentralamerikas, dem Feuchtwald der Mosquitia.

Der Süden ist savannenähnliches Buschland mit Resten der früher dichten tropischen Trockenwälder. Bizarre Kakteenbäume und Hartgräser prägen das landschaftliche Bild.

Große Tiefebenen kennzeichnen das Bild der Karibikküste. Der West- und Mittelteil ist von ausgedehnten Bananen-, Ananas- und Zitrusplantagen überzogen..

Tierwelt

Besonders im tropischen Regenwald des Nordostens, der Mosquitia, findet man große Sümpfe und Lagunen, ein Paradies für eine artenreiche Tierwelt. Zwischen Tegucigalpa nach San Pedro Sula liegt der fischreiche größte natürliche Binnensee des Landes, der Lago Yojoa. Diese Gegend ist auch Rückzugsgebiet für Großwild und Tiere aller Art wie Ozelots, Tapire, Gürteltiere, Affen, Kojoten und Krokodile, Reptilien und Insekten. Zu beobachten sind große bunte Schmetterlinge, winzige Kolibris und zahlreiche seltene Papageienarten, die auch in der Nähe menschlicher Zivilisation zu beobachten sind. Besonders empfindlich sind die Biotope der Korallenriffe um die Bahia-Inseln. Dort ist der Fischreichtum groß. Über 90 Prozent aller karibischen Korallenarten sind hier zu finden.

Kulinarisches

Die gute honduranische Küche besteht aus ausgezeichnetem Rindfleisch, frischem Fisch aus der Karibik oder dem Pazifischen Ozean und Frischwasser-Fischen aus den Seen und Flüssen. Das Gemüse kommt stets aus der nächsten Umgebung - wo man sich auch gerade befinden mag. Eine Spezialität ist "Comida Tipica" -mit Bohnen, Kochbananen, Fleisch, Fisch und Eiern. Gegenüber verschiedenen nationalen Biersorten wird Wein fast ausschließlich importiert. Regionale Spezialitäten sind Maisbier ("Danli"), Zuckerrohrschnaps ("Yuscarán") und an der Karibikküste Palmwein.

Sitten und Gebräuche

Es gibt viele frohe Feste im Land; der berühmteste Karneval wird in der munteren Hafenstadt La Ceiba gefeiert.

Souvenirs

Man findet viele Angebote des regionalen Kunsthandwerks: Bilder auf Baumrinde und Flechtarbeiten; Sombréro-Hüte, Keramik und Steinskulpturen, Korbwaren, Masken sowie Schmuck aus den Samen tropischer Früchte, Lederarbeiten und kunstvolles Schnitzwerk. Außerhalb moderner Einkaufszentren gilt überall: Handeln!

Klimainformationen

Die in Honduras gemessenen Temperaturen und Luftfeuchtigkeitswerte hängen entscheidend davon ab, wie hoch die jeweilige Region gelegen ist. Man unterscheidet die heiße Zone (tierra caliente, 0-600 m), die gemäßigte Zone (tierra templada, 600 bis 1.800 m) und die kalte Zone (tierra fria, über 1.800 m).

Die durchschnittliche Temperatur in der heißen Zone beträgt 25°C und die Luftfeuchtigkeit ist hoch. In der gemäßigten Zone werden üblicherweise 16-22°C gemessen.

Die Hauptstadt Tegucigalpa liegt 980 m hoch und hat, von den Monaten März und Mai abgesehen, das ganze Jahr über ein angenehmes Klima. Die Nächte sind meist kühl. Mit häufigen Regenfällen sollte man in der Hauptstadt in den Monaten von Mai bis Oktober rechnen.

Beste Reisezeit

November bis April sind angenehme Reisemonate.

Vorgeschriebene Impfungen

Keine bei Einreise direkt aus Europa.

Gelbfieber bei Einreise aus ENDEMIEGEBIETEN.

GELBFIEBER-ENDEMIEGEBIETE

In AFRIKA:

Äquatorialguinea, Äthiopien, Angola, Benin, Burkina Faso, Burundi, Côte d`Ivoire, Demokratische Republik Kongo (Kinshasa), Gabun, Gambia, Ghana, Guinea, Guinea-Bissau, Kamerun, Kenia, Kongo, Liberia, Mali, Mauretanien, Niger, Nigeria, Ruanda, Senegal, Sierra Leone, Südsudan, Sudan, Togo, Tschad, Uganda, Zentralafrikanische Republik.

In SÜD- und MITTELAMERIKA:

Argentinien, Bolivien, Brasilien, Ecuador, Franz. Guayana, Guyana, Kolumbien, Panama, Paraguay, Peru, Surinam, Trinidad + Tobago, Venezuela.

Empfohlene Impfungen

Hepatitis A, Typhus.

Informationen zur Malaria

Malaria

Risiko nur regional, dort allgemeine SCHUTZMASSNAHMEN. Medikament (Stand-by-Therapie) zur Behandlung von Malaria mitführen.

- In den Abend- und Nachtstunden im Freien möglichst helle langärmelige Kleidung und lange Hosen tragen.

- Unbedeckte Hautstellen mit einem mückenabwehrenden Mittel einreiben.

- In klimatisierten Räumen Türen und Fenster geschlossen halten.

- Wenn Moskitos in den Schlafraum gelangen können, unbedingt ein intaktes Moskitonetz verwenden. Es ist darauf zu achten, dass es allseits unter die Matratze geschlagen wird.

- Abends im Schlafraum ein Insektenvertilgungsmittel sprühen.

mitführen.MALARIA CT. Medikament (Stand-by-Therapie) zur Behandlung von Malaria

Keine Chemoprophylaxe empfohlen, Medikament zur Notfallbehandlung (Stand-by-Therapie):

Chloroquin (Resochin, Weimerquin)

Verbreitung

Ein Malariarisiko besteht ganzjährig vor allem in ländlichen Gebieten von Honduras unterhalb 1.000 m ü.M. Auch gelegentlich auf Roatan und anderen Bay-Inseln.

Kein Risiko in den Städten San Pedro Sula und Tecucigalpa.

Malaria wird durch den Stich eines Moskitos meist in der Zeit zwischen Abenddämmerung und Sonnenaufgang auf den Menschen übertragen.

Ärztliche Hilfe

TEGUCIGALPA: Clinica medicas, Dr. Rafael Zelaya (spricht Englisch), Tegucigalpa.

Währung

Währungseinheit

Währungseinheit: Lempira ( L)

1 Lempira = 100 Centavos.

Derzeitiger Kurs:

1 Euro = ca. 28,33 L

1 US-$ = ca. 24,14 L

Devisenbestimmungen/Umtausch

Einfuhr Fremdwährung: unbeschränkt. Nur US-$ in Noten und Reiseschecks mitführen (auf Barzahlung wird häufig Wert gelegt, daher auch ausreichend US-$ Bargeld mitführen); andere Währungen können nicht umgetauscht werden.

Einfuhr Landeswährung: unbeschränkt

Deklaration: Ja - bei Ein- und Ausfuhr von Landes- und Fremdwährung im Wert von über 10.000 US-$ erforderlich.

Ausfuhr Fremdwährung: in Höhe der deklarierten Einfuhr abzüglich der umgetauschten Beträge.

Ausfuhr Landeswährung: in Höhe der deklarierten Einfuhr abzüglich der umgetauschten Beträge.

Umtausch: von US-$-Noten und US-$-Reiseschecks ist möglich. Euro-Noten können nur in sehr wenigen Banken eingelöst werden. Geldwechsel ist in Banken, Welchselstuben und Hotel möglich (Straßenwechsler meiden).

Internationale Kreditkarten: Ja - werden von vielen größeren Hotels, Autovermietern und einigen großen Supermärkten akzeptiert.

Geldautomat: Ja - Bargeldabhebung ist mit Kreditkarten möglich, an einigen Geldautomaten auch mit der Girocard (mit Maestro-Logo). Reisende sollten sich vor Abreise bei Ihrer Hausbank über eventuelle Beschränkungen bei der Bargeldbeschaffung mit der Girocard informieren.

Reiseschecks: Ja - nur in US-$, werden von wenigen Banken eingelöst.

Bitte beachten: Grundsätzlich ist die Akzeptanz von Reiseschecks weltweit rückläufig.

Auskunftstellen

In Deutschland

zuständig:

Agencia de Promoción Turística de Centroamérica
CATA
Calle Capitán Haya No. 56, 1° "D"
28020
Madrid /Spanien
(0034 91) 57 162 57
(0034 91) 57 208 54/55
www.hondurastips.honduras
info@visitecentroamerica.com

Instituto Hondureño de Turismo
Edificio Europa, Piso 5, Colonia San Carlos
Tegucigalpa
Instituto Hondureño de Turismo
Apartado Postal 3261
Tegucigalpa/Honduras
(00504) 22 22 21 24, Durchwahl 500
(00504) 22 22 21 24
www.hondurastips.honduras
tourisminfo@iht.hn

Deutsch-Regionale Industrie- und Handelskammer
für Zentralamerika und die Karibik
(Cámara de Comercio e Industria Alemana
Regional para Centroamerica y el Caribe)
6a Avenida 20-25, zona 10
Edificio Plaza Maritima, Oficina 3-3
01010
Ciudad de Guatemala /Guatemala
(00502) 23 33 70 44
(00502) 23 67 55 52
www.ahkzakk.com
ahkregion@ahkzakk.com

Deutsch-Honduranische Industrie- und Handelskammer
(Cámara de Comercio e Industria Hondureño Alemana)
Edificio Plaza del Sol
Avenida La Paz No. 2326
Tegucigalpa
Deutsch-Honduranische Industrie- und Handelskammer
(Cámara de Comercio e Industria Hondureño Alemana)
Apartado Postal 3811
Tegucigalpa, M.D.C./Honduras
(00504) 22 32 53 71
(00504) 22 38 53 63, 22 38 06 72
www.ahkzakk.com/honduras
direccion@ahk.hn
(für spezielle Anfragen Honduras betreffend)

Botschaften und Konsulate

Botschaft der Republik Honduras
Cuxhavener Straße 14
10555
Berlin
(0 30) 39 74 97 09
informacion.embahonduras.de@gmail.com
Mo bis Fr 9-17 Uhr

Honorarkonsulat der Republik Honduras
Schifferstraße 196
47059
Duisburg
(02 03) 87 84 65 14
Mo bis Fr 9-12 Uhr
(keine Visumerteilung)

Honorarkonsulat der Republik Honduras
Admiralitätsstraße 10
20459
Hamburg
(0 40) 37 50 08 81
(0 40) 37 85 14 35
consulhonorariodehonduras@t-online.de
Mo bis Fr 9-12 Uhr und Mo bis Do 15-17 Uhr
(keine Visumerteilung)

Honorarkonsulat der Republik Honduras
Widenmayerstraße 6
80538
München
(0 89) 954 71 35 21
(0 89) 954 71 35 20
mail@chhmunich.de
Di und Do 11-13 Uhr
(keine Visumerteilung)

Embajada de la Republica Federal de Alemania
Avenida República Dominicana #925
Sendero Santo Domingo
Col. Lomas del Guijarro
Tegucigalpa, M.D.C.
Embajada de la Republica Federal de Alemania
Apartado Postal No. 3145
Tegucigalpa, M.D.C./Honduras
(00504) 22 32 90 18
(00504) 22 75 92 92
www.deutschebotschaft-tegucigalpa.org
info@tegucigalpa.diplo.de
Amtsbezirk: Honduras

Cónsul Honorario de la Republica Federal de Alemania
1era Calle, entre 8. y 9. Avenida S.O.
Antiguo Edificio Banco Sogerin
San Pedro Sula /Honduras
(00504) 25 53 18 68
(00504) 25 50 20 02
san-pedro-sula@hk-diplo.de
Amtsbezirk: Departamentos Atlántida, Colón, Copán, Cortés, Gracias a Diós, Santa Bárbara, Yoro, Islas de la Bahia.
Übergeordnete Auslandsvertretung: Botschaft Tegucigalpa.

Ärztliche Hilfe

TEGUCIGALPA: Clinica medicas, Dr. Rafael Zelaya (spricht Englisch), Tegucigalpa.

Sehenswertes

Tegucigalpa

Die Hauptstadt des Landes, die einst ein Indianerdorf war, liegt 1.000 m hoch. Ihr Name bedeutet "Silberhügel". Die Stadt hat ein sehenswertes Nationalmuseum zu bieten und zeigt bedeutende Beispiele kolonialer Baukunst. Kolonialstil und Moderne verbinden sich in dieser architektonisch wie kulturell interessanten Stadt, die den provinziellen Charakter eines ehemaligen Minenstädtchens nie verloren hat. Tegucigalpa ist zwar die Hauptstadt, das moderne Wirtschaftszentrum jedoch ist San Pedro Sula.

Comayagua

Die Kleinstadt war von 1570 bis 1880 die Landeshauptstadt. Schon im 16. Jahrhundert machten die Spanier das Indianerdorf zur königlichen Stadt. Einige sehenswerte Gebäude aus jener Zeit blieben erhalten, darunter die mächtige Kathedrale und der Bischofspalast, in dem einst eine Universität untergebracht war. Sie wurde 1632 gegründet und war die erste Universität Zentralamerikas.

Trujillo

Diese etwas abgelegene Stadt liegt ganz im Osten, dicht am Urwald der Mosquitia. Die Hauptstadt dieser Region ist kolonialhistorisch und architektonisch sehr interessant. Von hier aus kommt man schnell in die Mosquítia, das Gebiet des unendlichen Dschungels.

Copan

Heute ein verwinkeltes Dörfchen, war Copán einst mit 200.000 Einwohnern eine Großstadt, die südlichste der großen Maya-Städte, und ein geistiges Zentrum der Maya-Hochkulturen.

Für Honduras ist es die wichtigste archäologische Ausgrabungsstätte. In der von ganz überwucherten Bergen umgebenen Ebene kann man kilometerweit zwischen freigelegten Tempelanlagen wandern. Im heutigen archäologischen Park zeigt man Attraktionen wie eine Hieroglyphentreppe mit dem längsten Mayatext, der je gefunden wurde, und kunstvoll ziselierte Steinblöcke, so plastisch bearbeitet wie sonst nirgends. Neben dem einzigartig gut erhaltenen Ballspielplatz, dem größten seiner Art, sowie den eindrucksvollen Tempeln und Plazas wurden schon ganze Wohnbezirke freigelegt, die Auskunft über das soziale Leben der Mayas geben.

Die aus Stein errichteten Häuser und Tempel von Copán liegen in einem mehr als 3 km² großen Bereich. Dieser war den Priestern und der herrschenden Klasse vorbehalten.

Im nahen Dörfchen steht ein interessantes kleines Museum, das die empfindlichsten Skulpturen und Steinmetzarbeiten jener entschwundenen Zivilisation beherbergt. Auch ein 1,80 Meter langes menschliches Skelett, das auf etwa 400 v. Chr datiert wurde, wird dort aufbewahrt. Aufgrund seines Fundortes nimmt man an, dass es das Skelett eines zeremoniellen Führers, eines Medizinmanns oder gar eines Königs ist.

La Ceiba

Das Hafenstädtchen ist die nächstgelegene Siedlung am Urwald Pico Bonito. Von hier aus machte man Expeditionen in dessen reiche Tier- und Pflanzenwelt.

Lancetilla

Die ehemalige Versuchsfarm ist heute der bedeutendste Botanische Garten Mittelamerikas und beweist, dass sämtliche Zier- und Nutzpflanzen tropischer Zonen Afrikas und Asiens in Honduras gedeihen. Denn diese ergänzen die dortige Kollektion einheimischer Wild- und Kulturpflanzen.

Bahia-Archipel

Diese Inselwelt ist touristisch noch kaum erschlossen. Drei der Inseln sind besonders interessant. Die abgeschiedene Insel Utilla, die einst Piraten als Unterschlupf diente, ist eine Insel für Tauch- Individualisten. Die Hauptinsel ist Roatán, die mit vielen luxuriösen Tauchresorts, die sich in das üppige Grün der Landschaft einfügen, aufwarten kann. Die Ortschaften Roatáns haben ihr Gesicht kaum verändert. Guanaja ist die Heimat verwegener Seeleute, die der Hummertaucherei nachgehen, aber auch schnelle Boote für Ausflüge und Wassersport vermieten.

Reisehinweise

Kundgebungen und Menschenansammlungen sollten gemieden werden. Das Auswärtige Amt rät Reisenden außerdem dringend, sich umsichtig zu verhalten und die Berichterstattung in den Medien zu verfolgen.

Honduras befindet sich in der durch Hurrikane gefährdeten Zone (Saison: etwa Juni bis November).

Während der Hurrikan-Saison kommt es in Honduras auch häufig zu schweren Überschwemmungen, die die örtliche Infrastruktur stark beeinträchtigen können.

Die Kriminalitätsrate in Honduras ist sehr hoch. Auch ausländische Reisende sind einem erhöhten Risiko ausgesetzt. Es kommt zu vielen bewaffneten Raubüberfällen, bei denen die Täter nicht vor Gewaltanwendung zurückschrecken.

Das Risiko ist besonders hoch in den großen Städten und in den touristisch frequentierten Orten des Landes sowie in Wandergebieten, Naturparks und an Stränden.

Weitere Informationen zur Sicherheitssituation im Reiseland sind auf den Internetseiten des Auswärtigen Amts zu finden.

Allgemeine Vorsichtsmaßnahmen

Hurrikan-Saison: In den Bundesstaaten im Süden der USA, in Mexiko, Zentralamerika sowie in der Karibik ist jeweils in der Zeit von Juni bis November mit Hurrikans zu rechnen. Kennzeichen dieser tropischen Wirbelstürme sind u.a. Windgeschwindigkeiten in Orkanstärke, starke Regenfälle und unter Umständen auch Erdrutsche. Informationen dazu gibt es bei örtlichen Wettervorhersagen oder im Internet, beispielsweise unter www.nhc.noaa.gov und www.wunderground.com/tropical. Den Anordnungen der Sicherheitsbehörden ist Folge zu leisten.

SPERR-NOTRUF: Deutsche können ihre Girocards, Kreditkarten, Handys und einige andere elektronische Berechtigungen über die Sperr-Notruf-Nummer ++49 116 116 (aus dem Ausland neben ++49 116 116 auch ++49 30 4050 4050 wählbar) rund um die Uhr sperren lassen. Der Anrufer wird mit den Herausgebern der jeweiligen Medien verbunden, sofern diese sich dem Sperr-Notruf angeschlossen haben. Eine Liste der angeschlossenen Herausgeber ist im Internet unter www.sperr-notruf.de zu finden.

Ebenso ist es möglich, die Online-Ausweisfunktion (elektronischer Identitätsnachweis - eID) des neuen Personalausweises unter den oben genannten Nummern sowie unter 0180 1 333 333 (Bürgerservice des Bundesinnenministeriums) sperren zu lassen.

Costa Rica

Einreise für Deutsche

Visumfrei als Besucher, Touristen und Geschäftsreisende für 90 Tage. Notwendig sind: mindestens noch einen Tag gültiger Reisepass, Rückreisetickets und ausreichende Geldmittel.

Landesdaten

Lage

Costa Rica liegt im Süden Mittelamerikas und grenzt im Südosten an Panama, im Norden an Nicaragua. Es wird im Osten vom Atlantischen Ozean, dem Karibischen Meer, begrenzt, im Westen vom Pazifischen Ozean.

Die Küste am Karibischen Meer erstreckt sich über rund 210 km, am Pazifischen Ozean über 1.250 km. An der schmalsten Stelle beträgt die Entfernung zwischen beiden Ozeanen nur etwa 119 km. Höchste Erhebung des Landes ist der in der "Cordillera de Talamanca" gelegene Chiripó, der 3.820 m hoch ist. Zwei weitere Gebirgsketten, die "Cordillera de Guanacaste" und die "Cordillera Central" weisen zahlreiche Vulkane auf, deren höchster, der Irazú, eine Höhe von 3.432 m erreicht.

Zu Costa Rica gehören auch einige kleine Inseln: La Noita im Karibischen Meer, Chira, Isla del Caño und Isla del Coco im Pazifik.

Fläche: 51.100 km².

Verwaltungsstruktur: 7 Provinzen (Alajuela, Cartago, Guanacaste, Heredia, Limón, Puntarenas, San José).

Einwohner

Bevölkerung: ca. 4,8 Millionen

Städte:

San José (Hauptstadt) ca. 336.800

Limón ca. 61.600

San Francisco ca. 55.500

Alajuela ca. 47.300

Desemparados ca. 36.800

Sprache

Die Amtssprache Costa Ricas ist Spanisch. In den Hotels und Touristengebieten wird vielfach auch Englisch gesprochen.

Zeitverschiebung

Mitteleuropäische Zeit (MEZ) -7 Stunden

Während der europäischen Sommerzeit beträgt der Zeitunterschied -8 Stunden.

Stromspannung

110 Volt Wechselstrom, 60 Hertz. Mitnahme eines Adapters wird empfohlen.

Telefon/Post

Telefon

Die Vorwahl von Deutschland, Österreich und der Schweiz nach Costa Rica ist 00506, die Rufnummer ist unmittelbar danach zu wählen. Die Vorwahl von Costa Rica nach Deutschland ist 0049, nach Österreich 0043 und in die Schweiz 0041.

Öffentliche Telefone funktionieren teils mit Münzgeld, teils mit Telefonkarten.

NOTRUFNUMMERN: Polizei, Unfallrettung und Feuerwehr 911.

Mobilfunk

Netztechnik: GSM 1800.

Derzeit gibt es Roamingverträge mit Anbietern in Costa Rica von E-Plus, O2, Telekom Deutschland und Vodafone.

Internet

Länderkürzel: .cr

In Costa Rica sind Internet-Cafés weit verbreitet.

Feiertage

Feiertage 2018:

1. Januar (Neujahr)

29. März (Gründonnerstag)

30. März (Karfreitag)

11. April (Jahrestag der Schlacht von Rivas)

1. Mai (Tag der Arbeit)

25. Juli (Anschluss von Guanacaste)

2. August (Jungfrau von Los Angeles)

15. August (Muttertag)

15. September (Unabhängigkeitstag)

15. Oktober (Tag der Kulturen)

25. Dezember (Weihnachten)

Die Hauptferienzeiten fallen in die Zeit um Ostern und zwischen Weihnachten und Neujahr.

Öffnungszeiten

Banken: Mo bis Fr 8.30-15 Uhr, teilweise bis 17 Uhr;

Büros: Mo bis Fr 8-16 Uhr;

Geschäfte: Mo bis Sa 8-18 Uhr, Supermärkte und Shopping-Zentren haben oft länger geöffnet, auch an Sonntagen.

Kleidung

Während des ganzen Jahres reicht es, wenn man leichte Sommerkleidung mitnimmt, die gut waschbar und atmungsaktiv sein sollte. Für die Abende, an denen es immer etwas abkühlt, sollte man jedoch auch immer leichte Wollsachen dabeihaben. Für die kühleren Monate Dezember, Januar und Februar empfiehlt es sich, auch Übergangskleidung mitzunehmen, wenn man in die höheren Lagen reist. Eine Regenjacke oder etwas Ähnliches sind genauso wie eine Sonnenbrille unbedingt erforderlich.

Geschichte/Politik

Es gilt als gesichert, dass schon 9000 v.Chr die ersten Menschen auf der Halbinsel Nicoya siedelten. Bis zu seiner Kolonialisierung war die Bevölkerungsdichte des Landes jedoch sehr gering, da Costa Rica hauptsächlich als Durchzugsland nach Südamerika diente.

1502 entdeckte Kolumbus auf seiner vierten Reise die Küste Costa Ricas. Um 1560 eroberten die Spanier das Land und begannen das Valle Central zu besiedeln. 1821 löste sich Costa Rica friedlich von Spanien, das an dem Land nun kein Interesse mehr hatte. Kurze Zeit war Costa Rica daraufhin Teil der Zentralamerikanischen Föderation (zusammen mit El Salvador, Honduras und Nicaragua) bevor es am 14. November 1838 seine staatliche Souveränität erklärte. In den folgenden Jahren entwickelte sich Costa Rica, vor allem unter amerikanischem Einfluss, zu dem Staat, der Inbegriff einer Bananenrepublik wurde. So breiteten sich Großplantagen aus, wo einst Klein- und Mittelbauern lebten und arbeiteten. Nach einigen Wirren, wie etwa dem Bürgerkrieg von 1948, ist Costa Rica heute eine gut funktionierende Demokratie.

Wirtschaft

Costa Rica gehört zu den Ländern, die traditionell vorwiegend Landwirtschaft betreiben. Wichtige landwirtschaftliche Exportgüter sind Kaffee, Bananen und Kakao. Mittlerweile hat jedoch die Bedeutung des Industrie- und Dienstleistungssektors stark zugenommen.

Der größte Devisenbringer Costa Ricas ist der Tourismus. Man baut behutsam den Fremdenverkehr auf, hat inzwischen eine Reihe guter Hotels und verzeichnet eine rege Nachfrage, vor allem im Bereich des Ökotourismus.

Religion

Etwa 88 Prozent der Bevölkerung sind Katholiken, der protestantischen Kirche gehören ca. 8 Prozent an.

Vegetation

"Garten zwischen zwei Ozeanen" wurde Costa Rica schon genannt. Es gibt in diesem Land zwischen Pazifik und Atlantik rund 12.000 Pflanzenarten. Erst knapp 1.300 Baumarten sind bisher bestimmt worden. Die Natur ist ungemein variationsreich - und damit der größte touristische Aktivposten des Landes, zumal die Einwohner selbst große Naturfreunde sind. Dies kann man schon daraus entnehmen, dass es in Costa Rica inzwischen 40 Nationalparks und eine Reihe weiterer Schutzgebiete gibt. Auf Ausflügen kann man eine Vielfalt an Flora und Fauna erleben, die einmalig ist. So findet man tropischen Regenwald und auch Trockenwald, mannshohe Farne und prächtige Orchideen. Die größte Ansammlung von Nationalparks findet man im Gebiet der Cordilleren von Talamanca im Südosten des Landes, das an der Grenze zu Panama liegt.

Tierwelt

Eine Vielzahl an Tieren kann man in Costa Rica antreffen, vor allem wenn man einen der vielen Nationalparks besucht. So sieht man Affen der unterschiedlichsten Familien, Bären und Faultiere, Fischotter und Gürteltiere, Schweine und Hirsche, aber auch zauberhafte Schmetterlinge und über hundert Fledermausarten. Außerdem gibt es in Costa Rica unzählige exotische Fische und Reptilien. Ob man allerdings die sehr seltenen Jaguare, Tigerkatzen und Ozelots zu sehen bekommt, ist jedoch fraglich. Der Vogelreichtum, den Costa Rica Vogelfreunden zu bieten hat, ist unerschöpflich. Das Land hat etwa 1.200 Vogelarten aufzuweisen, mehr als die USA und Kanada zusammen.

Kulinarisches

Die Küche von Costa Rica scheint zunächst etwas eintönig: Bohnen, Mais, Reis und gegrilltes Rindfleisch. Doch das sind nur die Grundbestandteile. Zutaten kommen hinzu - beispielsweise gebratene Bananen, Eier, Huhn, allerlei Arten von Gemüse, Tomaten, Kartoffeln. Aus dem Mais macht man auch Fladen oder kleine Pfannkuchen.

Man trinkt Bier, Kaffee, Tee, Mineralwasser, Fruchtsäfte. Und Ron Rico, einen kräftigen Rum.

Sitten und Gebräuche

Bei der "Fiesta de los Diablitos", dem Teufelsfest, verkleiden sich die Boruca-Indianer zum Jahresende mit Masken als Teufel und kämpfen gegen einen Stier. Der Stier symbolisiert die spanischen Eroberer im 16. Jh. und wird bei der Fiesta natürlich besiegt.

Zu Weihnachten gibt es überall große Feste - jedes Dorf feiert seinen eigenen Heiligen. Aber am Bedeutendsten ist im August das Fest mit der "Jungfrau der Engel", wenn viele tausend Costaricaner zur "Virgen de los Angeles" in Cartago (südlich von San José) pilgern.

Außerdem wird viel "Carneval" gefeiert - keineswegs nur in der üblichen Faschingszeit. So gibt es - unter anderem - den "Carneval de Limon", bei dem in Puerto Limon ein großes kulturelles Volksfest mit Musik, Tanz und Theater stattfindet. Dazu kommen Besucher aus dem ganzen Land.

Souvenirs

Costa Rica hat schöne, nützliche und sehr preiswerte Lederwaren anzubieten, außerdem allerlei modische Bekleidung, die hier für große europäische Häuser hergestellt wird. Ohne das weltberühmte Etikett kann man sie zu einem Bruchteil des bei uns üblichen Preises kaufen. Gute Einkaufsstädte sind San José (mit den Vororten) sowie Sarchi, nordwestlich von der Hauptstadt, wo es hervorragend hergestelltes kleines Mobiliar wie hölzerne Tische und Stühle zu kaufen gibt. Sehr hübsch sind kleine Nachahmungen präkolumbianischer Goldkunst, die man im Nationalmuseum von San José erwerben kann.

Klimainformationen

Im Allgemeinen werden drei Klimazonen Costa Ricas unterschieden: die tropische Tiefebene an beiden Küsten (bis 600 m Höhe), die Hochebene im Landesinnern (Meseta Central), die 800-1.600 m hoch liegt, und das Hochgebirge.

Die Niederungen an der Karibikküste sind tropisch und feuchtheiß (Jahresdurchschnitt ca. 28°C). Die Monate Juli und Dezember sind klimatisch am anstrengendsten. Die Gebiete entlang der Pazifikküste sind von November bis ca. Mai heiß und meist trocken. In den übrigen Monaten muss mit heftigen Regenschauern (meist am frühen Nachmittag) gerechnet werden. Die Temperaturen liegen hier, ähnlich wie an der Karibikküste, bei ca. 27 bis ca. 34°C.

Die Hochebene der Meseta Central hat subtropisches Klima mit durchschnittlichen Temperaturen von 20°C, das durch eine ständig wehende Brise auch an heißen Tagen angenehm ist. Die Temperaturen in dieser Zone sind einigermaßen ausgeglichen. Im Hochgebirge über 1.600 m beträgt die durchschnittliche Temperatur 12°C.

In San José, der Hauptstadt des Landes, beginnt die Trockenzeit im Dezember, die heißesten Monate sind die Wochen von März bis Juni. Die Regenzeit dauert üblicherweise von Mai bis November. Die Luftfeuchtigkeit ist im Allgemeinen hoch; im Durchschnitt etwa 80 Prozent. In San José liegt die durchschnittliche Luftfeuchtigkeit morgens bei ca. 86 Prozent. Mittags ist sie mit etwa 68 Prozent niedriger.

Beste Reisezeit

Am besten besucht man Costa Rica in der Trockenzeit von Dezember bis April.

Vorgeschriebene Impfungen

Keine bei Einreise direkt aus Europa.

Gelbfieber bei Einreise aus ENDEMIEGEBIETEN (hiervon ausgenommen Argentinien und Panama).

GELBFIEBER-ENDEMIEGEBIETE

In AFRIKA:

Äquatorialguinea, Äthiopien, Angola, Benin, Burkina Faso, Burundi, Côte d`Ivoire, Demokratische Republik Kongo (Kinshasa), Gabun, Gambia, Ghana, Guinea, Guinea-Bissau, Kamerun, Kenia, Kongo, Liberia, Mali, Mauretanien, Niger, Nigeria, Ruanda, Senegal, Sierra Leone, Südsudan, Sudan, Togo, Tschad, Uganda, Zentralafrikanische Republik.

In SÜD- und MITTELAMERIKA:

Argentinien, Bolivien, Brasilien, Ecuador, Franz. Guayana, Guyana, Kolumbien, Panama, Paraguay, Peru, Surinam, Trinidad + Tobago, Venezuela.

Empfohlene Impfungen

Hepatitis A, Typhus.

Informationen zur Malaria

Malaria

Risiko nur regional, dort allgemeine SCHUTZMASSNAHMEN. Medikament (Stand-by-Therapie) zur Behandlung von Malaria mitführen.

- In den Abend- und Nachtstunden im Freien möglichst helle langärmelige Kleidung und lange Hosen tragen.

- Unbedeckte Hautstellen mit einem mückenabwehrenden Mittel einreiben.

- In klimatisierten Räumen Türen und Fenster geschlossen halten.

- Wenn Moskitos in den Schlafraum gelangen können, unbedingt ein intaktes Moskitonetz verwenden. Es ist darauf zu achten, dass es allseits unter die Matratze geschlagen wird.

- Abends im Schlafraum ein Insektenvertilgungsmittel sprühen.

mitführen.MALARIA CT. Medikament (Stand-by-Therapie) zur Behandlung von Malaria

Keine Chemoprophylaxe empfohlen, Medikament zur Notfallbehandlung (Stand-by-Therapie):

Chloroquin (Resochin, Weimerquin)

Verbreitung

Ein mäßiges Malariarisiko besteht ganzjährig in ländlichen Gebieten der Provinz Limon. Die Hauptstadt San José ist malaria-frei.

Malaria wird durch den Stich eines Moskitos meist in der Zeit zwischen Abenddämmerung und Sonnenaufgang auf den Menschen übertragen.

Ärztliche Hilfe

SAN JOSÉ: Dr. Jorge Quesada Vargas, Centro Medico Internacional, Avenida 14, Calles 3 y 5,, San José, Tel. 22 57 28 90 (spricht deutsch).

Währung

Währungseinheit

Währungseinheit: Costa-Rica-Colón (CRC)

1 Costa-Rica-Colón = 100 Centimos.

Derzeitiger Kurs:

1 Euro = ca. 669,03 CRC

1 US-$ = ca. 570,07 CRC

Devisenbestimmungen/Umtausch

Einfuhr Fremdwährung: unbeschränkt. Es sollten US-$ zum Umtausch mitgeführt werden.

Einfuhr Landeswährung: unbeschränkt.

Deklaration: Ja - bei Beträgen ab 10.000 US-$

Ausfuhr Fremdwährung: unbeschränkt.

Ausfuhr Landeswährung: unbeschränkt.

Umtausch: ist möglich mit Euro und US-$ (am einfachsten). Zum Teil kann auch direkt mit US-$ bezahlt werden.

Internationale Kreditkarten: Ja (Visa) - werden von größeren Hotels, Restaurants und Geschäften akzeptiert.

Geldautomat: Ja - überall vorhanden, nehmen zum Teil jedoch nur lokale Karten. Reisende sollten sich vor Abreise bei ihrer Hausbank über eventuelle Beschränkungen bei der Bargeldbeschaffung mit der Girocard informieren.

Reiseschecks: Ja - werden nur in US-$ angenommen. Bitte beachten: Grundsätzlich ist die Akzeptanz von Reiseschecks weltweit rückläufig.

Rücktausch: Sollte man schon vor der Ausreise erledigen. Am Flughafen werden manchmal nicht mehr als 50 US-$ zurückgetauscht.

Auskunftstellen

Im Reiseland

für allgemeine wirtschaftliche Anfragen im zentralamerikanischen Raum:

Deutsch-Regionale Industrie- und Handelskammer
für Zentralamerika und die Karibik
(Cámara de Comercio e Industria Alemana
Regional para Centroamerica y el Caribe)
6a Avenida 20-25, zona 10
Edificio Plaza Maritima, Oficina 3-3
01010
Ciudad de Guatemala /Guatemala
(00502) 23 33 70 44
(00502) 23 67 55 52
www.ahkzakk.com
ahkregion@ahkzakk.com

Deutsch-Costaricanische Industrie- und Handelskammer
(Cámara de Comercio e Industria Costarricense Alemana)
Condominio Miracruz No 1
San José
Deutsch-Costaricanische Industrie-und Handelskammer
(Cámara de Comercio e Industria Costarricense Alemana)
Apartado Postal 10746
1000 San José/Costa Rica
(00506) 22 20 30 64
(00506) 22 90 76 21
www.ahkzakk.com/costarica
melanie.hoffmann@ahk.cr
(für spezielle wirtschaftliche Anfragen Costa Rica betreffend)

Cámara de Comercio de Costa Rica
Costa Rica Chamber of Commerce
Barrio Tournón, del Centro Comercial el Pueblo, 125 metros Noroeste, Goicoechea
San José
Cámara de Comercio de Costa Rica
Apartado 1114
1000 San José/Costa Rica
(00506) 22 33 70 91
(00506) 22 21 00 05
www.tourism-costarica.com
camara@camara-comercio.com

Botschaft der Republik Costa Rica
Reinhardtstraße 47a
10117
Berlin
(0 30) 26 55 72 10
(0 30) 26 39 89 90
consulado@botschaft-costarica.de
Botschaft - Mo bis Do 9-16, Fr 9-15 Uhr, Konsularabt. - telefonisch Mo bis Fr 10-13 Uhr, persönlich nur nach Vereinbarung

Instituto Costaricense de Turismo
Costado Este del Puente Juan Pablo II, sobre Autopista General Cañas
San José
Instituto Costaricense de Turismo
Apartado 777
1000 San José/Costa Rica
(00506) 22 99 56 57
(00506) 22 99 58 00
www.tourism-costarica.com
info@visitecostarica.com

Botschaften und Konsulate

Botschaft der Republik Costa Rica
Reinhardtstraße 47a
10117
Berlin
(0 30) 26 55 72 10
(0 30) 26 39 89 90
consulado@botschaft-costarica.de
Botschaft - Mo bis Do 9-16, Fr 9-15 Uhr, Konsularabt. - telefonisch Mo bis Fr 10-13 Uhr, persönlich nur nach Vereinbarung

Honorarkonsulat der Republik Costa Rica
Nieder Kirchweg 22
65934
Frankfurt/M.
(0 69) 39 10 26
(0 69) 39 04 36 56
drjdressler@t-online.de
Mo und Mi 10-13 Uhr

Honorargeneralkonsulat der Republik Costa Rica
Meyerhofstraße 8
22609
Hamburg
(0 40) 80 99 59 43
(0 40) 80 13 95 (Di u. Do 10-12 Uhr)
rica@congenricahh.de
nur nach telefonischer Vereinbarung

Honorarkonsulat der Republik Costa Rica
Marienstraße 8
30171
Hannover
(05 11) 283 41 11
(05 11) 28 11 27
Di und Fr 12-14 Uhr (auch telefonisch)

Honorarkonsulat der Republik Costa Rica
Hermann-Waibel-Weg 4a
77933
Lahr
(0 78 21) 93 97 85
(0 78 21) 93 97 84
juan@llombart.de
Di und Do 10-13 Uhr

Honorarkonsulat der Republik Costa Rica
Brandvorwerkstraße 52 - 54
04275
Leipzig
(03 41) 909 67 33
(03 41) 909 67 32
www.konsulat-costa-rica.de
leipzig@konsulat-costa-rica.de
Mo und Do 9-12 Uhr

Embajada de la República Federal de Alemania
Edifico "Torre La Sabana", 8° piso, Sabana Norte
San José
Embajada de la República Federal de Alemania
Apartado 4017
1000 San José/Costa Rica
(00506) 22 31 64 03
(00506) 22 90 90 91/92/93
www.embajada-alemana-costarica.org
Amtsbezirk: Costa Rica

Ärztliche Hilfe

SAN JOSÉ: Dr. Jorge Quesada Vargas, Centro Medico Internacional, Avenida 14, Calles 3 y 5,, San José, Tel. 22 57 28 90 (spricht deutsch).

Sehenswertes

San José

San José ist nicht nur die Hauptstadt, sondern das absolute Zentrum Costa Ricas. Hier findet man alle Verwaltungsstellen und hier beginnen praktisch alle Ausflüge ins Landesinnere. Die Stadt ist sehr modern. Zentrum der Stadt ist die Plaza de la Cultura. Hier trifft sich alles: Geschäftsleute und Künstler, Touristen und Straßenmusikanten. An diesem Platz findet man auch zwei Sehenswürdigkeiten. Die eine ist das im neoklassizistischen Stil erbaute Nationaltheater von 1894, das prächtigste und luxuriöseste Gebäude des ganzen Landes. Der Zuschauerraum dieses Theaters, in dem 1.000 Menschen Platz finden, kann in einen Ballsaal verwandelt werden.

Die zweite Sehenswürdigkeit an der Plaza de la Cultura ist das Goldmuseum, das die wertvollsten Goldschätze des Landes aufweisen kann. Hier fasziniert nicht so sehr der aufgehäufte sagenhafte Reichtum, sondern vielmehr die zauberhafte Ausstrahlung der feingearbeiteten Figuren und Schmuckstücke.

Cartago

In dem nahe der Hauptstadt gelegenen Ort steht die berühmte "Basilica de Nuestra Señora de los Angeles", eine 1926 erbaute Wallfahrtskirche. Im 17. Jahrhundert fand ein Indianermädchen an der Stelle, wo nun die Kirche steht, eine kleine Marienfigur. Obwohl man diese Figur zweimal von dem Ort entfernte, kam die Figur immer wieder zurück. Seitdem gilt der Ort als heilig, und die Quelle hinter der Kirche als heilkräftig. Gläubige aus ganz Südamerika pilgern hierher um Buße zu tun, zu beten und sich Hilfe bei Krankheiten zu erbitten.

Vulkan Arenal

Die drei Krater dieses Vulkans sind noch heute aktiv und stoßen immer wieder Lava sowie Gesteinsbrocken aus. Deshalb sollte man sie nur aus sicherer Entfernung beobachten. Ausbrüche werden stets durch gewaltiges Getöse angekündigt und man kann dann bei Nacht (klares Wetter vorausgesetzt) sehen, wie rotglühende Lava über die Hänge herabfließt. Das Smithsonian Institute hat eine "Arenal Observatory Station" aufgebaut, eine Überwachungsstation, von der man den besten Blick auf das Naturschauspiel hat. In der Station kann man auch übernachten und sogar gut essen.

Baden in Costa Rica

An der pazifischen Küste finden Costa Rica-Urlauber gute Bademöglichkeiten. Die Sandstrände und Hotels genügen europäischen Ansprüchen. Die atlantische (karibische) Küste hingegen ist weithin sumpfig und bietet kaum Bademöglichkeiten. Costa Rica ist das ideale Urlaubsland für Urlauber, die einen Badeurlaub mit Ausflügen in wunderschöne Landstriche kombinieren möchten. So sind von San José aus viele interessante Ziele (zur Naturbeobachtung wie zum Baden) durch Auto- oder auch Busausflüge ohne stundenlanges Herumfahren bequem zu erreichen.

Nationalpark Tortuguero

Der Park im Nordosten des Landes ist nur auf dem Wasser- und Luftweg zu erreichen. Diese Abgeschiedenheit führte dazu, dass sich in dem Regenwaldgebiet viele seltene Tiere und Pflanzen erhalten haben. Die Zahl der Tierarten im Nationalpark Tortuguero ist groß (es gibt dort allein über 300 Vogelarten). Man kann Affen wie Wickelbären, Seekühe und Krokodile sehen. Außerdem gibt es auch Reiher und Papageien und natürlich die Schildkröten, von denen der Park seinen Namen hat. Das 19 Hektar große Gebiet ist von Flüssen, Lagunen und Kanälen durchzogen. Am Meer liegt ein Schildkrötenstrand, den die Grünen Schildkröten im Sommer aufsuchen, um Eier zu legen. Außer diesen kommen aber auch die Karett- und die gewichtigen Lederschildkröten hierher.

Nationalpark Braulio Carillo

Der Park liegt nicht weit von der Hauptstadt San José, ist aber wild und wenig erschlossen. In dieser Ursprünglichkeit will man ihn auch belassen. Obwohl die dort lebenden Tiere nicht registriert sind, weiß man von Jaguaren, Quetzales, Wildkatzen und zahllosen anderen interessanten Tierarten. Um sich sicher zurecht zu finden sollte man immer einen Führer dabeihaben. Sehr empfehlenswert ist, weil ganz gefahrlos und deshalb auch für Kinder geeignet, eine Fahrt in der "Aerial Tram", einer Schwebebahn, die weit über dem Boden durch den Wald führt. In den offenen Gondeln haben ein Führer und vier Gäste Platz. Man schwebt über Bäume und Wasser, sieht Affen, Wickelbären und viele andere Tiere, die sich längst an die Gondeln gewöhnt haben. Die etwa 1 1/2 km lange Schwebetour dauert 1 1/2 Stunden und kann, wenn man eine Tageskarte kauft, beliebig oft wiederholt werden.

Nationalpark Vulkan Poás

Von dem 2.708 m hohen Vulkan, der anderthalb Autostunden von San José entfernt gelegen ist, blieb ein mächtiger Hauptkrater, der eineinhalb km Durchmesser hat. Noch sind dort vulkanische Aktivitäten bemerkbar: So schießt der gelbgrüne See im Inneren des Kraters immer wieder eine Fontäne heißen Wassers in die Luft. Manchmal allerdings blubbert er nur. Der letzte große Ausbruch des Poás war vor 90 Jahren. Ein zweiter benachbarter Krater mit einem kleinen blauen See ist völlig erloschen.

Nationalpark Vulkan Irazu

Hier, eine Autostunde von San José entfernt, findet man vier vulkanische Krater. In dem fast kreisrunden Hauptkrater des Irazú mit seinen rund 1.000 m Durchmesser liegt ein grellgrüner See. Der Krater erwacht immer wieder zum Leben und speit dann Feuer. An den mächtigen Hängen des Kraters entladen sich fast täglich Regenwolken, die vom Atlantik heranziehen. Auf diese Weise bildet sich hier eine Reihe wichtiger Flüsse, die eine große Rolle für die Bewässerung des Landes spielen.

Reisehinweise

Zurzeit liegt kein Reisehinweis vor.

Informationen zur Sicherheitssituation im Reiseland sind auf den Internetseiten des Auswärtigen Amts zu finden.

Bitte beachten Sie auch den Abschnitt "Allgemeine Vorsichtsmaßnahmen".

Allgemeine Vorsichtsmaßnahmen

Reisende sollten ihre Wertsachen direkt am Körper tragen und auf Schmuckstücke ganz verzichten.

Reisegepäck sollte immer direkt im Fußbereich platziert und im Auge behalten werden.

Im Falle eines Überfalls wird schnell von der Schusswaffe Gebrauch gemacht, daher sollte man sich nicht zur Wehr setzen.

Die Touristenpolizei ist unter der kostenloser Telefonnummer 911 erreichbar. Das Tourismusinstitut (ICT) steht unter den Telefonnummern 800 88 68 74 76 und 800 88 87 47 66 ratsuchenden Touristen (ebenfalls kostenlos) zur Verfügung.

Weitere Informationen zur Sicherheitssituation sind auf den Internetseiten des Auswärtigen Amts zu finden.

Im Straßenverkehr empfiehlt sich ein zurückhaltender Fahrstil, da die Straßenverkehrsordnung von Einheimischen nur wenig beachtet wird.

Zur eigenen Sicherheit sollten Reisende, wenn sie andere Fahrzeuge mit einer Panne am Straßenrand sehen, ihre Fahrt fortsetzen. Solche Pannen werden oft inszeniert, um das Gepäck von Touristen zu entwenden.

Auf Autofahrten nach der Abenddämmerung sollte man verzichten. Das Unfallrisiko ist zu groß.

In Costa Rica besteht die Gefahr von Erdbeben und Vulkanausbrüchen.

Hurrikan-Saison: In den Bundesstaaten im Süden der USA, in Mexiko, Zentralamerika sowie in der Karibik ist jeweils in der Zeit von Juni bis November mit Hurrikans zu rechnen. Kennzeichen dieser tropischen Wirbelstürme sind u.a. Windgeschwindigkeiten in Orkanstärke, starke Regenfälle und unter Umständen auch Erdrutsche. Informationen dazu gibt es bei örtlichen Wettervorhersagen oder im Internet, beispielsweise unter www.nhc.noaa.gov und www.wunderground.com/tropical. Den Anordnungen der Sicherheitsbehörden ist Folge zu leisten.

Aufgrund der gegebenen Unfallgefahr wird dazu geraten Rafting- und Kanufahrten nur bei seriösen Tourismusanbietern zu buchen und auf die Sicherheitsvorkehrungen sowie Versicherungsgbestimmungen zu achten.

Vor der Küste Costa Ricas gibt es starke Meeresströmungen, die beim Schwimmen von Touristen oft unterschätzt werden und öfters schon Todesfälle zur Folge hatten. Sicherheitsvorkehrungen sind nicht im gleichen Maße wie an europäischen Küsten vorhanden.

SPERR-NOTRUF: Deutsche können ihre Girocards, Kreditkarten, Handys und einige andere elektronische Berechtigungen über die Sperr-Notruf-Nummer ++49 116 116 (aus dem Ausland neben ++49 116 116 auch ++49 30 4050 4050 wählbar) rund um die Uhr sperren lassen. Der Anrufer wird mit den Herausgebern der jeweiligen Medien verbunden, sofern diese sich dem Sperr-Notruf angeschlossen haben. Eine Liste der angeschlossenen Herausgeber ist im Internet unter www.sperr-notruf.de zu finden.

Ebenso ist es möglich, die Online-Ausweisfunktion (elektronischer Identitätsnachweis - eID) des neuen Personalausweises unter den oben genannten Nummern sowie unter 0180 1 333 333 (Bürgerservice des Bundesinnenministeriums) sperren zu lassen.

Panama

Einreise für Deutsche

Deutsche sind sowohl als Touristen als auch als Geschäftsreisende für einen Aufenthalt von max. 180 Tage visumfrei. Notwendig sind:

- der bei Einreise noch 6 Monate gültige Reisepass

- Rück- oder Weiterreiseticket

- ausreichende Geldmittel für den Aufenthalt (mindestens 500 US-$ oder Kreditkarte)

Landesdaten

Lage

Die Republik Panama bildet die Brücke zwischen Mittel- und Südamerika. Sie grenzt im Westen an Costa Rica, im Süden an den Pazifischen Ozean, im Osten an Kolumbien und im Norden an den Atlantischen Ozean.

Fläche: 75.517 km² (davon Kanalzone 1.432 km²).

Es gibt in Panama 9 Provinzen und 3 Regionen.

Einwohner

Bevölkerung: ca. 3,4 Millionen

Städte:

Panama City (Hauptstadt) ca. 430.300

San Miguelito ca. 315.000

Colón mit Vororten ca. 206.600

Ciudad David 82.900

Santiago ca. 89.000

Penonemé ca. 85.700

Chitré ca. 50.700

Sprache

In Panama wird Spanisch gesprochen. Außerdem ist Englisch ein wenig in der Hauptstadt in Gebrauch, im Landesinneren ist Englisch jedoch kaum hilfreich. Grundlegende Sprachkenntnisse im Spanischen sind empfehlenswert, um sich dort einigermaßen zu verständigen. Zum Teil werden noch indianische Dialekte gesprochen.

Zeitverschiebung

Mitteleuropäische Zeit (MEZ) -6 Stunden

Während der europäischen Sommerzeit beträgt der Zeitunterschied -7 Stunden.

Stromspannung

110 Volt Wechselstrom, 60 Hertz; in Panama City 120 V. Es empfiehlt sich, einen Adapter mitzunehmen.

Telefon/Post

Post

Luftpost nach Europa ist 5-10 Tage unterwegs, die größeren Postämter nehmen postlagernde Sendungen entgegen und bieten einen Express-Service für Postzustellungen an.

Telefon

Die Vorwahl von Deutschland, Österreich und der Schweiz nach Panama ist 00507, die Rufnummer ist unmittelbar danach zu wählen. Von Panama nach Deutschland wählt man 0049, nach Österreich 0043 und in die Schweiz 0041.

Telefaxgeräte stehen in manchen Hotels sowie in den Hauptpostämtern zur Verfügung. Telegrammaufgabe in Panama City und in größeren Hotels sowie den Hauptpostämtern.

NOTRUFNUMMERN: 991 oder Polizei 104, Unfallrettung und Feuerwehr 103.

Mobilfunk

Netztechnik: GSM 850, GSM 1900.

Für die Netztechnik GSM 850 wird ein Quadband-Handy benötigt.

Derzeit gibt es Roamingverträge mit Anbietern in Panama von E-Plus, O2, Telekom Deutschland und Vodafone.

Internet

Länderkürzel: .pa

Internetcafés gibt es in allen größeren Städten.

Feiertage

Im Jahr 2018:

1. Januar (Neujahr)

9. Januar (Tag der Märtyrer)

13. Februar (Faschingsdienstag)

30. März (Karfreitag)

1. Mai (Tag der Arbeit)

15. August (Gründungstag von Panama City; der nur dort begangen wird)

3. November (Nationalfeiertag; Jahrestag der Unabhängigkeit von Kolumbien)

5. November (Unabhängigkeitstag; nur in Colón)

10. November (Erster Aufruf zur Unabhängigkeit)

28. November (Tag der Unabhängigkeit von Spanien)

8. Dezember (Muttertag)

25. Dezember (Weihnachten)

Schulferien sind von Mitte Dezember bis Anfang März. Bevorzugte Urlaubszeit in Privatunternehmen ist die Zeit um Weihnachten und Ostern.

Öffnungszeiten

Banken: Mo bis Fr 8-14 Uhr, Sa 8.30-12 Uhr;

Geschäfte: im Allgemeinen Mo bis Sa 8-18 Uhr durchgehend;

Büros: Mo bis Fr i. Allg. 9-17 Uhr (Mittagspause zu unterschiedlichen Zeiten);

Behörden: Mo bis Fr 8-16 Uhr (Mittagspause zu unterschiedlichen Zeiten);

Postämter: Mo bis Fr 6.30-17.45 Uhr, Sa 7-17 Uhr.

Kleidung

Das ganze Jahr über sollte man leichte Sommerkleidung mitnehmen. Diese sollte jedoch immer gut waschbar und atmungsaktiv sein. Bei Aufenthalt in den Bergen sind auch leichtere Wollsachen notwendig.

Außerdem empfiehlt es sich, während des ganzen Jahres einen Regenmantel oder einen anderen Regenschutz dabeizuhaben.

Geschichte/Politik

Die Stadt Panama wurde 1519 gegründet; es war ein Fischerdorf, aus dem ein Regierungssitz wurde, den man 1542 dem Vizekönigreich Peru zuteilte. 1597 gründeten die Spanier an der karibischen Küste die Stadt Portobelo, die schnell zu einem großen Handelsplatz wurde. Das lockte so viele Piraten an, die Portobelo plünderten, dass die Spanier 1739 den Hafen schlossen. Der Handel war zu Ende, Panama hatte keine Bedeutung mehr.

1821 schloss sich Panama der Republik Groß-Kolumbien an. 1903 wurde es im Zusammenhang mit dem Bau des Panamakanals von Kolumbien gelöst und wurde eine selbstständige Republik. Zum 1.1.2000 wurde der Panamakanal von den USA an Panama übergeben.

Panamas innenpolitische Situation war seit den Tagen der Selbstständigkeit bis 1989 sehr turbulent. Sogar die USA mussten eingreifen, damit die Ruhe wieder hergestellt wurde. 1994 fanden neue Präsidentschaftswahlen ohne Einfluss des panamesischen Militärs statt.

Wirtschaft

Über 50 Prozent des Landes werden landwirtschaftlich genutzt. Für den Export werden vor allem Bananen, Zuckerrohr und Kaffee angepflanzt. Auch Reis, Mais und Bohnen werden angebaut. Panamas Fischgründe sind gut; man exportiert vor allem Garnelen.

Rohöl wird importiert und verarbeitet wieder exportiert. In der Leichtindustrie überwiegt die Herstellung von Textilien, Papier und Baumaterialien sowie die Verarbeitung von Nahrungsmitteln. Aber vor allem schlagen die Benutzungsgebühren für den Panama-Kanal wirtschaftlich zu Buche.

Der Tourismus spielt noch keine große Rolle. Er besteht vorwiegend aus Landgängern der Kreuzfahrten, die durch den Kanal führen.

Religion

96 Prozent der Bevölkerung sind Katholiken, von denen sich viele noch Bräuche der indianischen Religionen bewahrt haben. Weitere zwei Prozent sind Protestanten, daneben gibt es noch eine muslimische Minderheit.

Vegetation

In den Küstengebieten am karibischen Meer sowie im Tiefland von Darien steht tropischer Regenwald. Der wird im Gebirge ab einer Höhe von 2.500 m durch Nebelwald abgelöst. In der Nähe der Pazifischen Küsten erstrecken sich Trockenwälder und Savannen. An den sumpfigen Küsten am Karibischen Meer und im Golf von Panama wachsen Mangroven.

Tierwelt

In den dichten Wäldern Panamas leben noch Jaguare, Pumas, Ozelote, Tapire, Affen, aber auch Krokodile und Alligatoren. An Vögeln sieht man vor allem Papageien, Kolibris und Tukane.

Kulinarisches

Landesspezialitäten sind "Ceviche" (Fisch in Limonensaft mit Zwiebeln und Paprikaschoten), "Palacones de Platano" (gebratene Kochbananen), "Sancocho" (Eintopf aus Huhn, Fleisch und Gemüse), "Tamales" (gewürzte Pastete, in Bananenblätter gewickelt), "Carimanolas" und "Empanadas" (Pfannkuchen mit Fleisch, Huhn oder Käse gefüllt). Überall gibt es eine große Auswahl an Bier, Wein und Spirituosen.

Sitten und Gebräuche

Panama ist ein ungezwungenes Land. Die Fiestas von Panama sind farbenreicher, fröhlicher und spanischer als in vielen anderen mittelamerikanischen Ländern. Hingegen gibt es auch noch Indianer, die in traditioneller Schlichtheit ganz für sich leben -zum Beispiel die Cunas auf den San-Blas-Inseln.

Man kleidet sich zwanglos. Die einheimische Kultur entspricht einer lebendigen Mischung aus spanischem und amerikanischem Lebensstil.

Souvenirs

Beliebte Mitbringsel sind Lederartikel, gemusterte Perlenhals- und -armbänder (wie sie von den Guaymi-Indios hergestellt werden; sie sollen Glück bringen), Stücke der Nationaltrachten, Holzschnitzereien, Keramiken sowie Gegenstände aus Makramee und Pappmaché sowie Schüsseln aus Mahagoni.

Klimainformationen

Die Temperaturen im tropischen Panama sind das ganze Jahr über verhältnismäßig gleichbleibend. Es herrscht eine hohe Luftfeuchtigkeit. Die Durchschnittstemperaturen am Meer und im Flachland liegen zwischen 27 und 30°C. Gegen Mittag wird es stets sehr heiß, nachts kühlt es grundsätzlich ab. In den Bergen ist das Klima frühlingshaft, von November bis April ist es morgens, abends und nachts kühl.

Mit Ausnahme der Monate Dezember bis April ist täglich mit Niederschlägen zu rechnen. Meist sind die Regenfälle jedoch nur von kurzer Dauer.

Panama kann in der Hurrikan-Saison (Juni bis November) von Hurrikans betroffen sein.

Beste Reisezeit

Dezember bis April.

Vorgeschriebene Impfungen

Keine.

Empfohlene Impfungen

Hepatitis A, Typhus, Gelbfieber.

Informationen zur Malaria

Malaria

Risiko nur regional, dort allgemeine SCHUTZMASSNAHMEN.

- In den Abend- und Nachtstunden im Freien möglichst helle langärmelige Kleidung und lange Hosen tragen.

- Unbedeckte Hautstellen mit einem mückenabwehrenden Mittel einreiben.

- In klimatisierten Räumen Türen und Fenster geschlossen halten.

- Wenn Moskitos in den Schlafraum gelangen können, unbedingt ein intaktes Moskitonetz verwenden. Es ist darauf zu achten, dass es allseits unter die Matratze geschlagen wird.

- Abends im Schlafraum ein Insektenvertilgungsmittel sprühen.

Medikament zur Behandlung von Malaria MALARIA T mitführen.

Keine Chemoprophylaxe empfohlen, Medikamente zur Notfallbehandlung (Stand-by-Therapie)

Mefloquin (Lariam) oder Atovaquon-Proguanil (Malarone) oder Artemether-Lumefantrin (Riamet).

Verbreitung

Kein Malariarisiko ist in Panama City zu verzeichnen. Ein mäßiges Malariarisiko besteht ganzjährig in ländlichen Regionen entlang der Atlantikküste und in den Grenzgebieten zu Costa Rica und Kolumbien. In der Kanalzone gibt es kein bis sehr geringes Übertragungsrisiko.

Malaria wird durch den Stich eines Moskitos meist in der Zeit zwischen Abenddämmerung und Sonnenaufgang auf den Menschen übertragen.

Ärztliche Hilfe

PANAMA CITY: Centro Medico Paitilla, Dr. Jaime Espinosa (spricht Deutsch), Av. Balboa y Calle 53,, Panama City, Tel. 63 79 77, 69 52 22; Hopital del Nino, Dr. Claude Verges Lopez (spricht Englisch), Panama City, Tel. 233 38 47.

Währung

Währungseinheit

Währungseinheit: Balboa (B/.)

1 Balboa = 100 Centésimos.

Derzeitiger Kurs:

1 Euro = ca. 1,15 B/.

Hinweise

Neben dem Balboa (der nur in Form von Münzen im Umlauf ist) ist der US-Dollar (in Banknoten) gesetzliches Zahlungsmittel.

Bei den unten aufgeführten Umrechnungskursen handelt es sich um Devisenkurse der Deutschen Bundesbank, die die Preisnotierung des Euro und des US-Dollar in der Währung des Reiselandes angibt. Mit Devisenkursen werden z.B. Rechnungen unterschiedlicher Währungen gegeneinander verrechnet. (Im Gegensatz zum Sortenkurs wird hier jedoch nicht der Wert angegeben, den man in Deutschland am Bankschalter für einen Euro oder US-Dollar erhält.)

Devisenbestimmungen/Umtausch

Einfuhr Fremdwährung: bis 10.000 US-$ oder Gegenwert in anderen Währungen erlaubt; US-$ in Noten empfohlen.

Einfuhr Landeswährung: unbeschränkt.

Ausfuhr Fremdwährung: bis 10.000 US-$ oder Gegenwert in anderen Währungen erlaubt.

Ausfuhr Landeswährung: unbeschränkt.

Umtausch: Es kann direkt mit US-$ bezahlt werden (kein Umtausch nötig). Es sollten überwiegend US-$-Banknoten in kleinen Stückelungen (20 US-$) als Zahlungsmittel vorhanden sein, da Banknoten mit einem höheren Wert oftmals nicht akzeptiert werden. Euro als Bargeld kann nicht umgetauscht werden.

Internationale Kreditkarten: Ja - werden teilweise in größeren Städten Panamas akzeptiert (bei Hotelbuchung nachfragen). Außerhalb dieser Städte kann man in der Regel nur mit Bargeld bezahlen.

Geldautomat: Ja - An vielen Geldautomaten in gut besuchten Reisezielen können US-$ mit Kreditkarte abgehoben werden. Es empfiehlt sich jedoch, sich nicht auf Kartenauszahlung zu verlassen, da dies offenbar nicht in allen Fällen funktioniert.

Auskunftstellen

Im Reiseland

für allgemeine wirtschaftliche Anfragen im zentralamerikanischen Raum:

Deutsch-Panamaische Industrie- und Handelskammer
(Camára de Comercio e Industria Panameña Alemana)
Area Bancaria, Edificio Magna Corp.
Piso 4, Oficina 411
Panama City
Deutsch-Panamaische Industrie- und Handelskammer
(Camára de Comercio e Industria Panameña Alemana)
Apartado Postal 0831-02537, Paitilla
Panama City/Republik Panama
(00507) 269 93 59
(00507) 269 93 58
www.ahkzakk.com/panama
info@panama.ahk.de

Deutsch-Regionale Industrie- und Handelskammer
für Zentralamerika und die Karibik
(Cámara de Comercio e Industria Alemana
Regional para Centroamerica y el Caribe)
6a Avenida 20-25, zona 10
Edificio Plaza Maritima, Oficina 3-3
01010
Ciudad de Guatemala /Guatemala
(00502) 23 33 70 44
(00502) 23 67 55 52
www.ahkzakk.com
ahkregion@ahkzakk.com

Autoridad de Turismo de Panama
c/o Lieb Management Beteiligungs GmbH
Bavariaring 38
80336
München
(0 89) 45 21 86
(0 89) 45 21 86 17
www.ipat.gob.pa; www.papamainfo.com; www.visitpanama.com
panama@lieb-management.de

Autoridad de Turismo de Panama
Aeropuerto Internacional de Tocumen
Panama City /Republik Panama
(00507) 238 36 86
www.ipat.gob.pa; www.papamainfo.com; www.visitpanama.com
Visit Panama:
Balboa Avenue and Aquilino De La Guardia, BICSA Financial Center
29. Etage
Panama City
Tel. (00507) 526 70 00
E-Mail: contact@visitpanama.com
Internet: www.visitpanama.com

Botschaften und Konsulate

In Deutschland

FRANKFURT/Main siehe Erzhausen

Generalkonsulat der Republik Panama
Gänsemarkt 44, 5. Etage
20354
Hamburg
(0 40) 35 37 71
(0 40) 34 02 18, 34 36 16
info@panahamburg.com
Mo bis Fr 9-13 Uhr

Honorarkonsulat der Republik Panama
Moltkestraße 6
24105
Kiel
(04 31) 519 97 35
(04 31) 519 97 33
bettiens@arcor.de
Mo bis Fr 9-12 Uhr
(keine Visumerteilung)

In Deutschland

MÜNCHEN siehe Sauerlach

Honorarkonsulat der Republik Panama
Robert-Bosch-Straße 14
82054
Sauerlach
(0 81 04) 908 60 70
(0 81 04) 90 86 00, 908 60 79
info@konsulat-panama.de
Mo bis Fr 9-13 Uhr
(keine Visumerteilung)

Embajada de la República Federal de Alemania
Calle 53 E, Urbanizacion Marbella
Edificio World Trade Center
Piso 20
Panama City
Embajada de la República Federal de Alemania
Apdo. 0832-0536, World Trade Center
Panama City/Republik Panama
(00507) 223 66 64
(00507) 263 77 33
www.embajada-alemana.panama.org
info@pana.diplo.de
Amtsbezirk: Republik Panama

Consulado Honorario General
de la República Federal de Alemania
Edificio Erikan, Planta Alta Calle A Sur
entre Ave. 2a y 3a
David /Chiriquí/Republic of Panama
(00507) 774 04 74
david@hk-diplo.de
Zuständig für die Provinz Chiriquí

Übergeordnete Auslandsvertretung:
Deutsche Botschaft in Panama City

Botschaft der Republik Panama
(mit Konsularabteilung)
Wichmannstraße 6 (Lützow-Center)
10787
Berlin
(0 30) 22 60 58 12
(0 30) 22 60 58 11
www.konsulatpanama.de
panaemba@t-online.de
Botschaft: Mo bis Fr 10-16 Uhr
Konsularabteilung: Mo bis Fr 11-13 Uhr
Geschäftsbereich Konsularabteilung: Bundesgebiet mit Ausnahme der Länder Bremen, Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen und Schleswig-Holstein

Honorarkonsulat der Republik Panama
Prager Straße 8a
01069
Dresden
(03 51) 490 60 92
(03 51) 32 01 97 08
honorarkonsul@gmx.de
nach telefonischer Vereinbarung
(keine Visumerteilung)

Ärztliche Hilfe

PANAMA CITY: Centro Medico Paitilla, Dr. Jaime Espinosa (spricht Deutsch), Av. Balboa y Calle 53,, Panama City, Tel. 63 79 77, 69 52 22; Hopital del Nino, Dr. Claude Verges Lopez (spricht Englisch), Panama City, Tel. 233 38 47.

Sehenswertes

Ciudad de Panama

Im alten Teil der Hauptstadt findet man die schönsten Sehenswürdigkeiten - darunter die Plaza de Francia, den Justizpalast und die Kirche Santo Domingo. Gleich daneben liegt das sehenswerte Museum für koloniale religiöse Kunst. Ganz in der Nähe sieht man die Ruinen von Panama Viejo, dem alten, ursprünglichen Panama.

Panama-Kanal

Seit 1885 gab es zwischen dem Karibischen Meer und dem Indischen Ozean eine Eisenbahnverbindung. Die funktionierte für die Handelsverbindungen von Ozean zu Ozean so gut, dass man auf die Idee mit dem Kanalbau kam. Das erste Projekt, 1879 begonnen, scheiterte am Geldmangel. Dann griffen die USA wirtschaftlich ein - und 1914 wurde der Kanal fertig. Am 1.1.2000 wurden die Hoheitsrechte des Kanals von den USA an Panama übergeben.

Der Kanal ist 64 km lang und wird ohne Pause benutzt. Jedes Jahr passieren ihn über 13.000 Schiffe unter den Flaggen von fast 70 Nationen. Und gleich am Kanal erstreckt sich ein weitläufiges, üppiges Tropengebiet, in dem 15.000 Pflanzenarten gedeihen. Es gibt in Miraflores und in Gatun gute Gelegenheiten den Betrieb auf dem Kanal zu beobachten, wo auch mehrsprachige Führer zur Stelle sind, um alles zu erklären. Im Museum steht ein Modell des Kanals.

Man kann den Kanal auch mit einem kleinen Passagierboot befahren. Solch eine Fahrt vom Pazifik zur Karibischen Küste dauert rund acht Stunden.

Strände

Panama gehört zu den Ländern, die zwei Ozeane zur Wahl haben. Pazifik und Atlantik. Der Strand an der pazifischen Seite ist angenehm, doch die Küste am Karibischen Meer bietet mehr Möglichkeiten - darunter Riffe für Taucher und Schnorchler. Bei Boca del Toro liegen Riffe, die vor allem Tieftaucher erfreuen.

Portobelo

Der Nationalpark läuft entlang der Küste und verbindet sich im Süden mit dem Nationalpark Chagres. In der Mitte des Portobelo-Parks steht dick und undurchdringlich der tropische Regenwald. An seinen Rändern trifft man auf mächtige Bauwerke aus spanischer Zeit und einige historische Ruinen. Ein Drittel des Parks liegt am und im Karibischen Meer, an einem 70 km langen Küstenabschnitt.

Taboga

Diese Insel liegt im Stillen Ozean, gleich vor der Küste von Panama. "Blumeninsel" sagen die Bewohner im schönsten Ort, der "Pueblo" heißt. Alle denkbaren Blüten vom Jasmin bis zum Oleander schmücken dort die bunten Häuser in den schmalen, winkeligen Gassen. Dahinter beginnt der immergrüne Tropenwald. Viele Künstler, unter ihnen Paul Gauguin, haben hier schon gelebt. Es gibt feine Sandstrände und gute Hotels.

Reisehinweise

Ausweispflicht:

In Panama müssen sich Ausländer jederzeit ausweisen können. Oft wird auch eine Kopie des Reisepasses akzeptiert.

Demonstrationen:

Immer wieder kommt es zu Demonstrationen, die auch schon zu Ausschreitungen und Straßensperren geführt haben.

Diese Menschenansammlungen nutzen auch Kriminelle, um zu plündern oder Autos auszurauben.

Kriminalität:

In Panama gibt es derzeit vermehrt Delikte, die in Verbindung mit dem Drogenhandel stehen. Die Gefahr für ausländische Besucher, darin verwickelt zu werden, nimmt zu.

Überfälle:

Um nicht Opfer eines Raubüberfalls zu werden, sollten ausländische Reisende in jedem Fall notwendige Vorsichtsmaßnahmen (in der Dunkelheit nicht unterwegs sein, wenig Bargeld mitnehmen u.Ä.) treffen. Dies gilt vor allem für folgende Stadtgebiete von Panama City: Tocumen, Juan Diaz, 24 de Diciembre, El Chorillo, Calidonia, Curundú, San Miguelito, Santa Ana, Pacora sowie rund um Panama City.

In Colón ist die Raubüberfallquote auch tagsüber sehr hoch.

Ein großes Überfallrisiko besteht ebenso für den Osten und Süden der Provinz Darién, vor allem an der Grenze zu Kolumbien.

Am Flughafen Tocumen sowie in Panama City sollten nur registrierte Taxis benutzt werden, um das Risiko, Opfer eines Überfalls zu werden, zu reduzieren.

Waffen sind in Panama gängig. Deshalb werden sie auch bei Überfällen schnell eingesetzt. Bei einem Überfall sollten die verlangten Gegenstände oder Geld ohne Widerstand abgegeben werden. Reisende sollten stets nur geringe Geldbeträge dabeihaben.

Weitere Informationen zur Sicherheitssituation im Reiseland sind auf den Internetseiten des Auswärtigen Amtes zu finden.

Allgemeine Vorsichtsmaßnahmen

Drogen ein- oder auszuführen, damit zu handeln oder zu konsumieren ist strengstens verboten. Der Verdacht alleine kann schon zur Verhaftung führen.

Hurrikan-Saison: In den Bundesstaaten im Süden der USA, in Mexiko, Zentralamerika sowie in der Karibik ist jeweils in der Zeit von Juni bis November mit Hurrikans zu rechnen. Kennzeichen dieser tropischen Wirbelstürme sind u.a. Windgeschwindigkeiten in Orkanstärke, starke Regenfälle und unter Umständen auch Erdrutsche. Informationen dazu gibt es bei Wettervorhersagen in den jeweiligen Ländern oder im Internet, beispielsweise unter www.nhc.noaa.gov und www.wunderground.com/tropical. Den Anordnungen der Sicherheitsbehörden ist Folge zu leisten.

SPERR-NOTRUF: Deutsche können ihre Girocards, Kreditkarten, Handys und einige andere elektronische Berechtigungen über die Sperr-Notruf-Nummer ++49 116 116 (aus dem Ausland neben ++49 116 116 auch ++49 30 4050 4050 wählbar) rund um die Uhr sperren lassen. Der Anrufer wird mit den Herausgebern der jeweiligen Medien verbunden, sofern diese sich dem Sperr-Notruf angeschlossen haben. Eine Liste der angeschlossenen Herausgeber ist im Internet unter www.sperr-notruf.de zu finden.

Ebenso ist es möglich, die Online-Ausweisfunktion (elektronischer Identitätsnachweis - eID) des neuen Personalausweises unter den oben genannten Nummern sowie unter 0180 1 333 333 (Bürgerservice des Bundesinnenministeriums) sperren zu lassen.

Ausflugsland

Dominikanische Republik

Einreise für Deutsche

Als Touristen 30 Tage visumfrei (Aufenthalt bis zu 90 Tagen möglich, dann wird jedoch bei der Ausreise eine zusätzliche Gebühr erhoben). Notwendig sind ein für die Dauer des Aufenthalts gültiger Reisepass sowie ein Rück- oder Weiterreiseticket.

Landesdaten

Lage

Die Dominikanische Republik liegt in der Karibik und nimmt knapp 2/3 der Insel Hispaniola ein. Sie grenzt im Westen an Haiti, im Norden an den Atlantischen Ozean, im Osten und Süden an das Karibische Meer.

Fläche: 48.422 km².

Verwaltungsstruktur: 31 Provinzen und ein Hauptstadtdistrikt.

Einwohner

Bevölkerung: ca. 10,2 Millionen

Städte:

Santo Domingo (Hauptstadt) ca. 2,5 Millionen

Santiago de los Caballeros ca. 550.800

Los Alcarrizos ca. 245.300

La Romana ca. 224.900

San Pedro de Macorís ca. 185.300

Higüey ca. 148.000

San Cristóbal ca. 138.500

Sprache

Die Landessprache ist Spanisch. In Touristenhotels/ -zentren wird auch Englisch und teilweise auch Deutsch gesprochen.

Zeitverschiebung

Mitteleuropäische Zeit (MEZ) -5 Stunden

Während der europäischen Sommerzeit ist der Zeitunterschied mit -6 Stunden noch größer.

Stromspannung

110/120 Volt Wechselstrom, 60 Hertz.

In der Dominikanischen Republik sind amerikanische Stecker üblich. Es empfiehlt sich deswegen, einen Adapter mitzunehmen.

Telefon/Post

Telefon

Die Vorwahl von Deutschland, Österreich und der Schweiz in die Dominikanische Republik ist die 001 809, neuere Telefonanschlüsse haben jedoch die Vorwahl 001 829. Zu beachten ist außerdem, dass auch bei Gesprächen innerhalb der Dominikanischen Republik die dreistellige Vorwahl 809 bzw. 829 vor der Teilnehmernummer zu wählen ist. Um von der Dominikanischen Republik nach Deutschland zu telefonieren, muss man die 01149 wählen, nach Österreich die 01143 und in die Schweiz die 01141.

Telefonkarten sind erhältlich; sie bieten die preiswerteste Möglichkeit, Europa anzurufen. Die Hotels haben keine einheitlichen Preise, doch sind diese durchweg höher.

NOTRUFNUMMERN: Polizei, Unfallrettung und Feuerwehr 911; Touristenpolizei (809) 200 35 00.

Mobilfunk

Netztechnik: GSM 900/1800/1900.

Derzeit gibt es Roamingverträge mit Anbietern in der Dominikanischen Republik von E-Plus, O2, Telekom Deutschland und Vodafone.

GSM 1900-fähig sind Triband- oder Quadband-Handys.

Internet

Länderkürzel: .do

In der Dominikanischen Republik gibt es viele Internetcafés.

Feiertage

Feiertage 2018:

1. Januar (Neujahr)

6. Januar (Dreikönigstag)

21. Januar (Madonna de Altagracia)

29. Januar (Geburtstag des Duarte)

27. Februar (Unabhängigkeitstag)

30. März (Karfreitag)

30. April (Tag der Arbeit)

31. Mai (Fronleichnam)

20. August (Tag der Restauration)

24. September (Señora de las Mercedes)

5. November (Tag der Verfassung)

25. Dezember (Weihnachten)

Hinweise: Fällt ein Feiertag auf einen Dienstag, Mittwoch, Donnerstag oder Freitag kann er auf den folgenden bzw. vorangehenden Montag verschoben werden.

Während der Osterwoche, der Semana Santa, sind die meisten Wassersportarten aus Sicherheitsgründen (überfüllte Strände) und wegen des Lärms verboten.

Die Hauptferienzeit der Dominikaner geht von Mitte Juli bis Mitte September. Die Osterwoche sowie die Weihnachtswoche sind nicht für Geschäftsbesuche geeignet.

Öffnungszeiten

Banken: Mo bis Fr 8-16 Uhr, Sa 9-13 Uhr;

Geschäfte: Mo bis Sa 8.30-18.30 Uhr (Supermärkte haben längere Öffnungszeiten).

Kleidung

Leichte, gut waschbare, atmungsaktive Kleidung ist das ganze Jahr über erforderlich. Für die Abende in den Monaten November bis Februar sowie für klimatisierte Räume sollte man dennoch auf jeden Fall auch einen leichten Pullover oder eine Jacke mitnehmen. Regen- und Sonnenschutz ist ganzjährig erforderlich. Jacken und Pullover werden auch bei Ausflügen in die Bergwelt der Dominikanischen Republik gebraucht. Pico Duarte liegt immerhin 3.175 m hoch, und die Temperaturen können dementsprechend niedrig sein.

Geschichte/Politik

Kolumbus entdeckte die Insel - die er "Hispaniola" nannte - 1492. Schon vier Jahre später wurde Santo Domingo de Guzman gegründet. 1697 teilten sich Frankreich und Spanien die Insel; Frankreichs Teil war das heutige Haiti, Spaniens Teil die heutige Dominikanische Republik. 1795 fiel der spanische Teil an Frankreich, 1809 nach Spanien zurück. 1821 war Santo Domingo - wie der ganze Inselteil damals hieß - vorübergehend unabhängig; dann 22 Jahre lang unter der Herrschaft von Haiti. 1844 kam die Unabhängigkeit und Santo Domingo wurde Republik. Nach 17 Jahren gelangte die Insel zunächst unter spanische, dann unter US-amerikanische Herrschaft. 1924 wurde Santo Domingo wieder unabhängig, war aber zunächst eine Militärdiktatur. 1966 wurde dann eine neue demokratische Verfassung verabschiedet.

Wirtschaft

Die Dominikanische Republik ist Rohstoff-Lieferant: Für den Export baut man Eisen, Gold und Silber ab. Auch die Landwirtschaft mit dem Anbau von Zuckerrohr spielt eine wichtige Rolle. Außerdem werden Kaffee, Kakao, Fleisch, Früchte und Gemüse exportiert. Die Viehwirtschaft beschränkt sich auf die Zucht von Rindern und Schweinen. Im ehemals holzreichen Land sank der Waldanteil auf 13 Prozent der Landesfläche. Heute versucht man, die Wälder wieder aufzuforsten.

Seit einigen Jahren boomt der Tourismus. Er ist heute die Hauptindustrie der Dominikanischen Republik und der wichtigste Devisenbringer. Der Fremdenverkehr wächst jährlich um rund 5 Prozent an, teilweise sogar darüber hinaus. Immerhin bietet die Dominikanische Republik die meisten Hotelbetten aller Reiseziele der Karibik an.

Religion

Etwa 90 Prozent der Bevölkerung sind Katholiken.

Vegetation

Tiefster Punkt der Dominikanischen Republik ist der Enriquillo-See, der 40 m unter dem Meeresspiegel liegt, wogegen der höchste Punkt der Gipfel des Pico Duarte (3.175 m) ist. Die unterschiedlichen Höhenlagen in abwechslungsreichem und ausreichend feuchtem Klima sorgen für zahlreiche Klimazonen - von der Steppe bis zum feuchten Dschungel.

Mit 8.000 Pflanzenarten, dreimal mehr als Europa hat, bietet die Insel eine erstaunliche Vielfalt. Die Pflanzenwelt ist überwiegend tropisch, üppig und vielfältig. Man sieht vor allem Königspalmen, Kokospalmen, Flammenbäume, Mangroven, Mango- und Orangenbäume sowie Zedern, dazu Karibische Pinien in den Bergen und Kakteen in den regenarmen Regionen des Südwestens und Nordwestens. Orchideen (rund 300 verschiedene Arten) blühen nahezu überall.

Tierwelt

Große wilde Tiere gibt es in freier Natur nicht mehr, wohl aber Leguane, Krokodile und viele Vögel - besonders Papageien, Kolibris, Störche, Pelikane und Nachtigallen. Schlangen sind zahlreich vorhanden; aber keine einzige ist giftig. Sehr reich ist die Tierwelt im Wasser. Außer Delfinen begegnet man Barracudas, Schildkröten und allen Arten von Krustentieren, Langusten, Thunfische, Sägebarsche und Garnelen. Die Bucht von Samana wird von Buckelwalen bevorzugt, die sich dort im Winter paaren.

Kulinarisches

Ihrer Land- und Viehwirtschaft sowie ihren fischreichen Gewässern verdankt die dominikanische Küche eine breite Palette guter Gerichte, bei denen auch indianische, europäische und afrikanische Einflüsse eine Rolle spielen.

Im Grund ist die Küche kreolisch, aber nur selten scharf gewürzt. Typische Gerichte sind Fisch mit Kokosnuss oder auch "La Bandera", das in vielen Familien tägliche Gericht aus Fleisch, Bohnen und Reis. "Chicharon de Cerdo" ist marinierte Schweineschwarte. "Chen Chen" besteht aus kleinen, in einer Gewürzmarinade weichgekochten Maisstückchen, die zu Ziegenfleisch serviert werden. "Chaca" ist eine Süßspeise aus Mais, Milch, Zucker, Zimt und Kokosnuss. Viele Spezialitäten haben die Kochbanane als Grundlage - man isst sie als Püree oder in der Form von Pasteten, die in Bananenblätter gewickelt und in Salzwasser gekocht werden.

Getrunken werden Fruchtsäfte, Papaya, Orangen, Ananas und Passionsfrucht; außerdem Kokosmilch. Es gibt gutes Bier, aber auch Rum, der oft gemischt als "Piña Colada" oder "Cuba-Libre" (mit Cola) getrunken wird.

Sitten und Gebräuche

Musik und Tanz bilden wesentliche Bestandteile im Leben der Dominikaner. Am besten merkt man das an der Merengue, die überall getanzt wird und längst auch in den Hotels auf der Insel selbstverständlich geworden ist.

Mehrere Einflüsse haben zu der speziell dominikanischen Musik und dem Tanz geführt - der französische Salon-Tanz ebenso wie die italienische Barcarola, wie alte Indianerlieder, afrikanische und natürlich auch spanische Elemente. Den afrikanischen Einfluss erkennt man vor allem bei den rituellen Tänzen.

Die Neigung zu ausdrucksstarker Musik und Tanz führt ganz von selbst zu vielen Festen, die überall im Land gefeiert werden. Am turbulentesten ist es beim Karneval mit kräftigen Farben, lauter Musik, aber auch starker Fröhlichkeit und religiösen Elementen. Denn ursprünglich war der Karneval auf der Insel ein religiöses Fest am Karfreitag. Jetzt beginnt er immer schon am 27. Februar, dem Tag der Unabhängigkeitserklärung. Der populärste Karneval wird in La Vega gefeiert. Er zieht regelmäßig tausende von Menschen an.

Einen weiteren wichtigen Platz im Leben der Dominikaner nimmt die Kunst ein. Viele ganz einsame Bewohner der Insel haben eine ausgeprägte künstlerische Ader, die sich in alltäglichen Dingen offenbart: in den buntbemalten Häusern ebenso wie im Arrangement eines Blumenstraußes.

Souvenirs

Ein typisches Souvenir ist Bernstein, der hier gefunden wird und in einzelnen Stücken, aber auch zu Ketten oder anderem Schmuck verarbeitet, verkauft wird. Manche Bernsteinbrocken, die man ausgräbt, sind so groß, dass daraus sogar kleine Behälter geschliffen werden können. Wie den Bernstein, so bekommt man auch den Larimar, einen himmelblau schimmernden Halbedelstein, in vielen Kunsthandwerksläden. Ihn wie den einzigartigen blauen Bernstein fand man bisher nur in der Dominikanischen Republik. Die haben allerdings ihren Preis.

Außerdem gibt es überall auf der Insel Töpferwaren, Korbflechtwaren und originelle kreolische Puppen. Auf Plätzen und am Straßenrand werden Bilder in allen Größen (bis hinunter zum Postkarten-Format) verkauft.

Klimainformationen

Die Dominikanische Republik hat tropisches Klima. Durch die Seewinde wird das feuchtheiße Küstenklima aber gemildert und erträglich. Die Zeit, in der die höchsten Temperaturen gemessen werden, ist der Zeitraum von Mai bis Oktober. Die Tagestemperaturen liegen dann zwischen 30 und 35°C, und die Luftfeuchtigkeit ist hoch. In der Regenzeit, von Mai bis September, kommt es auch immer wieder zu kurzen, aber heftigen Regenfällen.

In den Wintermonaten (Trockenzeit) beträgt die durchschnittliche Tagestemperatur 24 bis 28°C.

Beste Reisezeit

Als beste Reisezeit gelten die Monate von Dezember bis April.

Vorgeschriebene Impfungen

Keine.

Empfohlene Impfungen

Hepatitis A, zusätzlich für Individualreisende Typhus.

Informationen zur Malaria

Malaria

Risiko nur regional, dort allgemeine SCHUTZMASSNAHMEN sowie Medikament (Stand-by-Therapie) zur Behandlung von Malaria mitführen.

- In den Abend- und Nachtstunden im Freien möglichst helle langärmelige Kleidung und lange Hosen tragen.

- Unbedeckte Hautstellen mit einem mückenabwehrenden Mittel einreiben.

- In klimatisierten Räumen Türen und Fenster geschlossen halten.

- Wenn Moskitos in den Schlafraum gelangen können, unbedingt ein intaktes Moskitonetz verwenden. Es ist darauf zu achten, dass es allseits unter die Matratze geschlagen wird.

- Abends im Schlafraum ein Insektenvertilgungsmittel sprühen.

mitführen.MALARIA CT sowie Medikament (Stand-by-Therapie) zur Behandlung von Malaria

Keine Chemoprophylaxe empfohlen, Medikament zur Notfallbehandlung (Stand-by-Therapie):

Chloroquin (Resochin, Weimerquin)

In grenznahen Gebieten zu Haiti MALARIA CP.

Medikamentöse Malariaprophylaxe:

Chloroquin (z.B. Resochin, Weimerquin)

Einnahme: Eine Woche vor Einreise bis vier Wochen nach Verlassen des Malariagebiets.

Verbreitung

Ein geringes Malariarisiko besteht ganzjährig vorwiegend im ländlichen grenznahen Gebiet zu Haiti sowie der Provinz Altagracia. Sehr geringes oder vernachlässigbares Risiko in übrigen Landesteilen, auch Punta Cana. Santo Domingo und Santiago sind malariafrei.

Malaria wird durch den Stich eines Moskitos meist in der Zeit zwischen Abenddämmerung und Sonnenaufgang auf den Menschen übertragen.

Ärztliche Hilfe

SANTO DOMINGO: Dr. Rafael Guillen, Santo Domingo, Tel. 682 01 51 (Praxis); 688 66 41 (Klinik).

PUERTO PLATA:Dr. Jose N. Redondo, Grupo Medico Dr. Bournigal S.A., Puerto Plata, Tel. 586 41 40, 586 23 42.

Währung

Währungseinheit

Währungseinheit: Dominikanischer Peso (dom$)

1 Dominikanischer Peso = 100 Centavos.

Derzeitiger Kurs:

1 Euro = ca. 60,53 dom$

1 US-$ = ca. 49,70 dom$

Hinweise

Bei den unten aufgeführten Umrechnungskursen handelt es sich um Devisenkurse der Deutschen Bundesbank, die die Preisnotierung des Euro und des US-Dollar in der Währung des Reiselandes angibt. Mit Devisenkursen werden z.B. Rechnungen unterschiedlicher Währungen gegeneinander verrechnet. (Im Gegensatz zum Sortenkurs wird hier jedoch nicht der Wert angegeben, den man in Deutschland am Bankschalter für einen Euro oder US-Dollar erhält.)

Devisenbestimmungen/Umtausch

Einfuhr Fremdwährung: unbeschränkt. US-$ empfohlen.

Einfuhr Landeswährung: nicht erlaubt

Deklaration: Ja - bei der Ein- und Ausfuhr von Fremdwährung mit einem Wert von über 10.000 US-$. Dabei muss ein Nachweis über die Herkunft des Geldes erbracht werden.

Ausfuhr Fremdwährung: in Höhe der deklarierten Einfuhr abzüglich der umgetauschten Beträge.

Ausfuhr Landeswährung: nicht erlaubt

Umtauschempfehlung: im Reiseland

Umtausch: nur bei offiziellen Wechselstellen! Bitte beachten: 200-Euro- und 500-Euro-Scheine können abgelehnt werden. Daher möglichst kleinere Scheine mitnehmen.

Internationale Kreditkarten: Ja - werden von zahlreichen Hotels, Restaurants und Geschäften akzeptiert. Aus Sicherheitsgründen ist jedoch Barzahlung vorzuziehen. (Es sind wiederholt Kreditkartendaten illegal kopiert und missbraucht worden.)

Geldautomat: Ja - Bargeldabhebung ist mit Kreditkarten und an Geldautomaten des Maestro-Systems auch mit der Girocard (mit Maestro-Logo) möglich. In der Regel sind innerhalb von 24 Stunden Abhebungen im Gegenwert von höchstens 1.000 US-$ möglich. Reisende sollten sich vor Abreise bei ihrer Hausbank über eventuelle Beschränkungen bei der Bargeldbeschaffung mit der Girocard informieren.

Reiseschecks: Ja - in US-$ - können nicht in allen Banken getauscht werden. Bitte beachten: Grundsätzlich ist die Akzeptanz von Reiseschecks weltweit rückläufig.

Rücktausch: Achtung - Es können nur 30 Prozent der eingetauschten Pesos wieder in Auslandswährung zurückgewechselt werden (Umtauschbeleg der dominikanischen Bank vorlegen).

Auskunftstellen

Ministerio de Turismo
Av. Cayetano Germosén, esq. Av. Gral Gregorio Luperón,
sector Mirador sur
Santo Domingo /Dominikanische Republik
(001 809) 682 38 06
(001 809) 221 46 60
www.dominicana.com.do
info@sectur.gov.do; info@godominicanrepublic.com

Deutsch-Regionale Industrie- und Handelskammer
für Zentralamerika und die Karibik
(Cámara de Comercio e Industria Alemana
Regional para Centroamerica y el Caribe)
6a Avenida 20-25, zona 10
Edificio Plaza Maritima, Oficina 3-3
01010
Ciudad de Guatemala /Guatemala
(00502) 23 33 70 44
(00502) 23 67 55 52
www.ahkzakk.com
ahkregion@ahkzakk.com

Deutsch-Dominikanische Industrie- und Handelskammer
(Cámara de Comercio e Industria Dominico-Alemana)
Calle Isabel la Católica No. 212, Zona Colonial
Santo Domingo
Deutsch-Dominikanische Industrie- und Handelskammer
(Cámara de Comercio e Industria Dominico-Alemana)
Apartado Postal 8335
Santo Domingo/Dominikanische Republik
(001 809) 687 96 81
(001 809) 688 67 00
www.ahkzakk.com/republicadominicana
ccdomalemana@codetel.net.do
Mo bis Fr 9-13, 14-17 Uhr
(für spezielle wirtschaftliche Anfragen die Dominikanische Republik betreffend)

Botschaften und Konsulate

Botschaft der Dominikanischen Republik
mit Konsularabteilung
Cicerostr. 21
10709
Berlin
(030) 959 98 51 20
info@embajadadominicana.de; embajadom@t-online.de
Mo bis Fr 10-15 Uhr

Generalkonsulat der Dominikanischen Republik
Stiftstraße 2
60313
Frankfurt/M.
(0 69) 74 38 76 40
(0 69) 74 38 77 81, 74 38 77 83
conrdomffm@aol.com
Mo bis Fr 9-15 Uhr

Generalkonsulat der Dominikanischen Republik
Neuer Wall 39
20354
Hamburg
(0 40) 460 51 97
(0 40) 47 40 84
www.consuldom.de
info@consuldom.de, visa@consuldom.de
Mo bis Fr 10-15 Uhr
(mit Ausnahme von Berlin, Hessen und Rheinland-Pfalz)

Honorarkonsulat der Dominikanischen Republik
Waiblinger Straße 11
70372
Stuttgart
(07 11) 509 42 59
(07 11) 55 20 04
glaeser@glaeser-sbc.de
Mo bis Fr 8.30-12, 14-17 Uhr
(keine Visumerteilung; keine Touristenkarte)

Embajada de la República Federal de Alemania
Edificio GINAKA 2.0, pisos 5 y 6
Avenida Núñez de Cáceres No. 11 (e/ Sarasota y Rómulo Betancourt)
Ensanche Bella Vista
Santo Domingo /Dominikanische Republik
(001 809) 542 89 55
(001 809) 542 89 49/50
Amtsbezirk: Dominikanische Republik

Ärztliche Hilfe

SANTO DOMINGO: Dr. Rafael Guillen, Santo Domingo, Tel. 682 01 51 (Praxis); 688 66 41 (Klinik).

PUERTO PLATA:Dr. Jose N. Redondo, Grupo Medico Dr. Bournigal S.A., Puerto Plata, Tel. 586 41 40, 586 23 42.

Sehenswertes

Santo Domingo

Bartholomäus, der Bruder von Christoph Kolumbus, war der Begründer Santo Domingos. Die Stadt gilt als erste von Europäern gegründete Stadt in Amerika. Aus diesem Grund besitzt sie auch einige der ältesten Bauwerke der Kolonialgeschichte. Schon früh entstanden hier die ersten kulturellen und gesellschaftlichen Institutionen. In Santa Domingo erhoben sich die ersten Festungen, die ersten Kirchen, die erste Kathedrale, das erste Spital und die ersten Denkmäler der neuen Welt. Auch die erste Universität Amerikas wurde hier gegründet. Nicht zu Unrecht wurde deswegen auch die Altstadt von Santo Domingo von der UNESO zum Kulturerbe der Welt erklärt.

In eben dieser Altstadt gibt es kreuz und quer verlaufende Gassen, kleine schattige Plätze, hier und dort aber auch ein protziges Kolonialhaus. Überall trifft man auf antike Mauern, charmante kleine Cafés, hervorragend (oder halbfertig) restaurierte Bauten. Insgesamt besteht dieses kulturelle Erbe aus 300 verschiedene Monumenten, die genau registriert sind. Da gibt es die "Casa del Postado", die einstige Residenz des Erzbischofs, die jetzt ein Museum ist, die "Atarazana", eine Reihe von Gebäuden, die um das Jahr 1500 gebaut wurden und perfekt restauriert sind; dort findet man Kunstgalerien und für diese Gegend typische Restaurants. Die "Calle Las Damas" ist die älteste und am besten erhaltene Straße der Altstadt mit prachtvollen Kolonialhäusern, das "Kolumbus-Haus" der erster Wohnsitz in Santo Domingo. Der wunderschöne "Alcazar de Colon", den der Sohn von Kolumbus (er war Vizekönig der Insel) gebaut hat, beherbergt heute als Museum Möbel und andere Objekte aus jener Zeit.

Auch für Kinder sehr sehenswert ist das neue Bernstein-Museum. Der dominikanische Bernstein ist, was Tier-Einschlüsse betrifft, der reichste der Welt. In dem Museum sieht man, wie die Wissenschaftler den Bernstein untersuchen. Besucher können kleine Experimente durchführen und so die Geheimnisse des Bernsteins entdecken.

San Francisco

Das Kloster - Amerikas erstes - wurde im 16. Jahrhundert bei Santo Domingo gegründet. Heute ist es eine Ruine, die aber nach wie vor den Eindruck der majestätischen Großartigkeit jener Zeit vermittelt. Kirche, Kloster und Kapelle bilden einen wunderschönen Dreiklang. Grabungen, die in der Kapelle durchgeführt wurden, brachten Stücke der Mauer und des Giebels ans Licht, die zu einer Kirche gehörten, die um das Jahr 1510 dort stand.

Puerto Plata

Hier steht die älteste erhaltene Festung aus der Kolonialzeit: das Fort von San Felipe. Die große, wuchtige Befestigung wurde 1577 erbaut, um Angriffe vom Wasser her zu erschweren. Sie besitzt einen großen Waffenplatz und stumpfe Türme von gewaltiger Dicke; der größte Turm hat fast 30 m Durchmesser. Eine Zeitlang wurde er als Gefängnis benutzt. Die Festung hatte viel auszuhalten und wurde häufig angegriffen. Im 17. Jahrhundert wurde sie ringsum repariert und bekam den Namen "San Felipe" - zu Ehren von Felipe V., der damals König von Spanien war.

Höhlenmalereien

Die Tainos waren die indianischen Ureinwohner der Insel Hispaniola. Sie hinterließen an verschiedenen Stellen der Insel interessante Höhlenmalereien - beispielsweise im Nationalpark Los Haitises, in Las Maravillas und in der Pommier-Höhle. Rund um den Enriquillo-See kann man mehrfach die "kleinen Gesichter" sehen, die Ur-Indianer in den Fels gemeißelt haben.

Naturreservat Isabel de Torres

Das kleine, 22 km2 große Reservat von wissenschaftlicher Bedeutung wird von einem 800 m hohen Hügel beherrscht. Dessen oberste Zone wurde kunstvoll in einen botanischen Garten verwandelt. Dort findet man einen beachtlichen Bestand heimischer, teilweise gefährdeter Pflanzen - darunter Mahagonibäume, Sternapfel- und Trompetenbäume. Oben leben rund 30 Vogelarten, von denen fünf ausschließlich auf der Insel vorkommen - darunter die braungelblichen Palmenschwätzer, die die Nationalvögel der Dominikanischen Republik sind.

Nationalpark Sierra Bahoruco

Die Vielfalt der Natur in diesem 1.000 km² großen Park wird bedingt von den unterschiedlichen Höhenlagen auf denen sich der Park befindet. Bei Aguacate steigt das Parkgelände auf über 2.300 m. Hier sind zahlreiche Orchideenarten zu bewundern.

Nationalpark Jaragua

Das Klima ist trocken und der Pflanzenwuchs daher spärlich - ideal ist es aber für Kakteen. In der malerischen Lagune Oviedo mit der von Mangroven bewachsenen Insel Manglar leben zahllose Rote Flamingos. Am Strand finden sich vier Arten von Meeres-Schildkröten.

Unterwasser-Nationalpark La Caleta

La Caleta zeigt Tauchern und Schnorchlern in prächtigen Bildern eine exotische Unterwasserwelt. Vor der Küste liegen bei einer vorspringenden Landzunge mehrere ausgedehnte Korallenbänke. In diesem Revier leben viele exotisch-bunte Fische. Eine besondere Attraktion stellt das Schiff "Hickory" dar. Die "Group of Submarine Investigation" hat es vor 15 Jahren gekauft und bei Caleta auf Grund gesetzt. Damit haben nicht nur die Fische weitere Zufluchtsmöglichkeiten. Inzwischen überziehen auch Korallen das Schiff.

Nationalpark Monte Cristi

Hügeliges Land, eine Reihe von Lagunen, kleine Koralleninseln - der Park ist nicht nur naturkundlich interessant, sondern auch landschaftlich sehr eindrucksvoll.

Nationalparks Armando Bermúdez und José del Carmen Ramirez

Es handelt sich um ein einheitliches Gebiet von 1.530 km², aber mitten durch das Reservat verläuft eine Provinzgrenze. In dem Doppelpark ragen die höchsten Berge der Antillen auf: Pico Duarte (3.087 m), La Pelona (3.087 m), La Rusilla (3.038 m) und Pico Yaque (2.760 m). Auf den unterschiedlichen Höhenlagen sind jeweils verschiedene Formen von Flora und Fauna zu beobachten.

Nationalpark Lago Enriquillo

Der Enriquillo-See, fast schon an der Grenze zu Haiti gelegen, liegt weitab üblicher Routen. Hier gründete 1532 der Indianerhäuptling Enriquillo, nach dem der See benannt wurde, eine Republik. Der Freiheitskampf gegen die Spanier unter seiner Führung wurde zum ersten Unabhängigkeitskrieg in der Geschichte Amerikas.

An dem See gibt es Einmaliges zu sehen. Die Insel Cabritos - sie ist zwölf km lang und bis zu bis zu 2,5 km breit - ist zur Heimat von Tieren geworden, die man nur noch selten sieht: Rote Flamingos und Spitzkrokodile. Nirgendwo sonst auf der Welt leben so viele von ihnen wie hier. Auch einige Arten von Wirbelschwanz-Leguanen sind hier zuhause, die wie Kleinausgaben von Fabeldrachen aussehen - darunter die Nashorn-Leguane, halbmeterlange Echsen, die drei possierliche Hörnchen auf der Schnauze tragen.

Nationalpark Los Haitises

Er ist attraktiv, vielseitig und bietet auf 1.500 km² eine große Vielfalt an Tieren und Pflanzen. Das Gelände ist topografisch interessant und besteht hauptsächlich aus 200 bis 385 m hohen Hügeln. Die Täler dazwischen zeigen anschaulich tropischen Regenwald, ab und zu auch Mangrovensümpfe, für die der Park berühmt ist. Hier wachsen Mahagonibäume, Kapokbäume und amerikanische Zedern, aus denen man einst die duftenden Zigarrenkisten fertigte. In den Sümpfen gedeihen Mangroven in den Farben weiß und rot, dazu gibt es auch noch eine dunkle Variante.

Zu den dort lebenden Vögeln gehören vor allem die Braunen Pelikane, die scharenweise in den Sumpfgebieten nisten, die zimtfarbenen Blatthühnchen, Gelbstirn-Jassanas mit ihren gelbgrünen Schwingen, die weißen Rosen-Seeschwalben und die Pracht-Fregattvögel, die leicht an ihrem leuchtend rot-schwarzen Gefieder zu erkennen sind.

Reisehinweise

KRIMINALITÄT: In letzter Zeit kommt es in Santo Domingo und in den Touristengebieten an der Nordküste immer öfter zu Diebstählen und Raubüberfällen auf Touristen und andere Ausländer, zunehmend auch tagsüber. Sowohl Fußgänger als auch Autofahrer sind davon betroffen.

Bei Autofahrten sollte das Kraftfahrzeug während der Fahrt verriegelt sein, da Fahrzeuginsassen bei Stopps z.B. an Ampeln und im Stau überfallen werden könnten.

Reisende sollten sehr aufmerksam sein und ihren Geldbeutel sicher verstauen.

Das Auswärtige Amt rät dringend, Wertgegenstände in der Unterkunft zu lassen, Reisepässe und große Mengen Bargeld im Hotelsafe zu hinterlegen und dunkle Straßen sowie unsichere Wohngegenden zu meiden. Armenviertel sollten nur in Begleitung Ortskundiger betreten werden.

ERDBEBEN: Es kommt in unregelmäßigen Abständen zu Erdbeben, die jedoch meistens keine großen Schäden anrichten.

HURRIKAN-SAISON: In den Bundesstaaten im Süden der USA, in Mexiko, Zentralamerika sowie in der Karibik ist jeweils in der Zeit von Juni bis November mit Hurrikans zu rechnen. Kennzeichen dieser tropischen Wirbelstürme sind u.a. Windgeschwindigkeiten in Orkanstärke, starke Regenfälle und unter Umständen auch Erdrutsche. Informationen dazu gibt es bei örtlichen Wettervorhersagen oder im Internet, beispielsweise unter www.nhc.noaa.gov und www.wunderground.com/tropical. Den Anordnungen der Sicherheitsbehörden ist Folge zu leisten.

Weitere Informationen zur Sicherheitssituation in der Dominikanischen Republik sind auf den Internetseiten des Auswärtigen Amts zu finden.

Bitte beachten Sie auch den Abschnitt "Allgemeine Vorsichtsmaßnahmen".

Allgemeine Vorsichtsmaßnahmen

Reisende sollten Vorsicht walten lassen. Wertsachen sollten im Hotelsafe aufbewahrt und auf das Tragen von Schmuck sollte gänzlich verzichtet werden.

Bei Überfällen sollte keine Gegenwehr geleistet werden, da die Täter in der Regel bewaffnet sind und nicht davor zurückschrecken, Waffengewalt anzuwenden.

Getränke sollten nicht unbeaufsichtigt bleiben, da sonst die Gefahr besteht, dass von Kriminellen K.O.-Tropfen beigemischt werden.

Reisenden, die keine eingehende Ortskenntnis besitzen, wird von Überlandfahrten bei Nacht abgeraten.

SPERR-NOTRUF: Deutsche können ihre Girocards, Kreditkarten, Handys und einige andere elektronische Berechtigungen über die Sperr-Notruf-Nummer ++49 116 116 (aus dem Ausland neben ++49 116 116 auch ++49 30 4050 4050 wählbar) rund um die Uhr sperren lassen. Der Anrufer wird mit den Herausgebern der jeweiligen Medien verbunden, sofern diese sich dem Sperr-Notruf angeschlossen haben. Eine Liste der angeschlossenen Herausgeber ist im Internet unter www.sperr-notruf.de zu finden.

Ebenso ist es möglich, die Online-Ausweisfunktion (elektronischer Identitätsnachweis - eID) des neuen Personalausweises unter den oben genannten Nummern sowie unter 0180 1 333 333 (Bürgerservice des Bundesinnenministeriums) sperren zu lassen.

Jamaika

Einreise für Deutsche

Deutsche sind als Touristen für 90 Tage visumfrei. Notwendig sind:

- mindestens noch 6 Monate über den Aufenthalt hinaus gültiger Reisepass

- Rück- oder Weiterreiseticket

- ausreichende Geldmittel

Landesdaten

Lage

Jamaika, die drittgrößte Insel der Großen Antillen, liegt südlich von Kuba zwischen dem 15. und 20. Grad nördlicher Breite und dem 75. und 80. Grad westlicher Länge im Karibischen Meer.

Fläche: 10.991 km².

Verwaltungsstruktur: 14 Verwaltungsbezirke (parishes).

Einwohner

Bevölkerung: ca. 2,8 Millionen

Städte:

Kingston (Hauptstadt) ca. 948.700 (mit Vororten ca. 1,05 Millionen)

Spanish Town ca. 162.400

Montego Bay ca. 79.800

May Pen ca. 45.700

Sprache

Die Landessprache Jamaikas ist Englisch. Außerdem wird noch "Patois", das eine Mischung aus Englisch sowie afrikanischen und indianischen Dialekten darstellt, gesprochen.

Zeitverschiebung

Mitteleuropäische Zeit (MEZ) -6 Stunden

Während der europäischen Sommerzeit beträgt der Zeitunterschied -7 Stunden.

Stromspannung

110 Volt Wechselstrom, 50 Hertz.

In Jamaika sind US-amerikanisch Flachstecker üblich. Ein Adapter ist deshalb erforderlich.

Telefon/Post

Post

Luftpost nach Europa ist ca. 4 Tage unterwegs. Faxe können von Hotels von von Postämtern aus versandt werden.

Telefon

Die Vorwahl von Deutschland, Österreich und der Schweiz nach Jamaika ist 001 876, die Rufnummer ist unmittelbar danach zu wählen.

Von Jamaika nach Deutschland wählt man 01149, nach Österreich 01143 und in die Schweiz 01141.

NOTRUFNUMMER: Polizei, Unfallrettung, Feuerwehr 119.

Mobilfunk

Netztechnik: GSM 900/1800/1900.

Derzeit gibt es Roamingverträge mit Anbietern in Jamaika von E-Plus, O2, Telekom Deutschland und Vodafone.

GSM 1900-fähig sind Triband- oder Quadband-Handys.

Internet

Länderkürzel: .jm

Internetanschlüsse gibt es in Hotels und in der Stadtbücherei. Internetcafés gibt es vor allem in Kingston, auch in Einkaufszentren.

Feiertage

Im Jahr 2018:

1. Januar (Neujahr)

14. Februar (Aschermittwoch)

30. März (Karfreitag)

2. April (Ostermontag)

23. Mai (Tag der Arbeit)

1. August (Befreiungstag; Ende der Sklaverei)

6. August (Nationalfeiertag; Unabhängigkeitstag)

15. Oktober (Tag der nationalen Helden; dritter Montag im Oktober)

25. Dezember (Weihnachten)

26. Dezember (Boxing Day)

Fällt ein Feiertag auf einen Samstag oder Sonntag, wird er am darauffolgenden Montag nachgeholt.

Die Hauptferienzeit geht von Mitte Juli bis Mitte September.

Geschäftsbesuche sind in der Oster- und Weihnachtswoche wenig geeignet.

Öffnungszeiten

Banken: auf der ganzen Insel Mo bis Do 9-14 Uhr, Fr 9-16 Uhr;

Geschäfte: in Kingston werktags 9-16 Uhr (jedoch in Kingston Downtown Mi nur bis 12 Uhr, in New Kingston Do nur bis 12 Uhr), Montego Bay werktags 8.30 - 16 Uhr, Do nur bis 12 Uhr; Ocho Rios werktags 8.30-17 Uhr, Sa bis 18 Uhr;

Apotheken: täglich von 9-16 Uhr;

Büros: Mo bis Fr 8.30-16.30 Uhr;

Post: Mo bis Fr 8.30-16.30 Uhr.

Kleidung

Das ganze Jahr über ist leichte Sommerkleidung aus atmungsaktiven Materialien angebracht. Für die Abende, an denen es üblicherweise etwas abkühlt, sollte man auch leichte Wollsachen mitnehmen. Ebenfalls für einen Aufenthalt im Hochland sollte man Wollsachen dabeihaben. Eine Regenjacke sollte man, ebenso wie eine gute Sonnenbrille, immer mitnehmen.

Geschichte/Politik

Die Ureinwohner Jamaikas hießen Aruak. 1494 wurde die Insel von Christoph Kolumbus entdeckt, 1509 wurde sie spanische Kolonie. Spanish Town (Saint Iago de la Vega), das 1523 gegründet wurde, war die erste spanische Siedlung auf der Insel und 350 Jahre Hauptstadt des Landes. 1655 eroberte eine englische Flotte Jamaika, das 1670 dann offiziell britisch wurde. Im Laufe des 17. Jahrhunderts erreichte eine wachsende Zahl englischer Einwanderer Jamaika. Die Plantagenwirtschaft entwickelte sich schnell. Jamaika wurde zu einem weltweit bedeutenden Zentrum für den Handel mit afrikanischer Sklaven. 1838 wurde die Sklaverei per Gesetz abgeschafft, was zu einer Wirtschaftskrise führte. Eine Rebellion unter der schwarzen Bevölkerung im Jahr 1865 wurde von den Engländern brutal niedergeschlagen. Jamaika wurde zur Kronkolonie erklärt und verlor damit das Selbstverwaltungsrecht. 1884 wurde eine parlamentarische Regierung teilweise wiederhergestellt. 1962 errang Jamaika die Unabhängigkeit und war 1968 Gründungsmitglied der Caribbean Free Trade Area (CARIFTA, Karibische Freihandelszone). Nachdem sich Jamaika zunächst an Kuba und Fidel Castro angelehnt hatte, wurden danach enge Bindungen zu den USA geknüpft.

Wirtschaft

Die Wirtschaft Jamaikas ist in erster Linie landwirtschaftlich geprägt. Mit dem Bergbau, der Industrie und dem Tourismus wurden neue Wirtschaftszweige erschlossen. Über 20 Prozent aller Erwerbstätigen sind in der Landwirtschaft beschäftigt. Hauptanbauprodukt ist Zuckerrohr. Außerdem werden auch Bananen, Zitrusfrüchte, Tabak, Kakao, Kaffee, Kokosnüsse, Mais, Pfeffersorten, Ingwer, Mangos und Kartoffeln angebaut. Aus Jamaika stammt zudem beinahe der gesamte Weltbedarf an Piment. Neben Bauxitvorkommen, die zu den reichsten der Welt gehören, finden sich in Jamaika Gips, Blei und Salz. Die Fertigung industrieller Güter gewinnt für die jamaikanische Wirtschaft an Bedeutung und wird staatlich gefördert.

Jamaika ist mit etwa eineinhalb Millionen Gästen jährlich eines der beliebtesten Urlaubsziele in der Karibik. Der Tourismus ist die wichtigste Stütze der Wirtschaft Jamaikas und bringt einen großen Teil der Devisen ins Land.

Religion

Unter der christlichen Mehrheit finden sich zu ca. 61 Prozent Protestanten, unter anderem die Gemeinden der Church of God und der Baptisten sowie der anglikanischen und der römisch-katholischen Kirche (ca. 4 Prozent). Daneben gibt es Juden, Muslime und Hindus. Religiöse Bewegungen wie die Rastafari haben einen wichtigen Anteil am religiösen Leben der Insel.

Vegetation

Jamaikas Pflanzenwelt ist durch eine üppige Vegetation gekennzeichnet. Zu den einheimischen Bäumen gehören Zeder, Mahagoni, Blauholz, Rosenholz, Ebenholz, Kokospalme und Pimentbaum. Eingeführte Arten wie der Mangobaum, Brotfruchtbaum und Bananengewächse gedeihen ebenfalls auf der Insel.

Tierwelt

Zur Tierwelt Jamaikas gehört ein überaus großes Spektrum an Vogelarten, besonders Papageien, Kolibris und grüne Todis.

Kulinarisches

Jamaikas Küche lebt von den frischen Zutaten. Neben Fisch und Meeresfrüchten gibt es eine Vielzahl von exotischen Früchten und Gemüsen. Die scharfe Küche Jamaikas, in der viel Pfeffer und Gewürze verwendet werden - z.B. Jerk-Hühnchen oder Schweinefleisch, das über Pimentholz gegrillt wird - besitzt viele Anhänger. Weitere Spezialitäten sind Pepperpot soup eine Art würzige Spinatsuppe, Ackee, eine einheimische Frucht, die gebraten und gekocht zu gesalzenem Fisch gegessen wird, Currygoat (Ziegenfleisch mit Curry) und Matrimony, ein Desert aus frischen Früchten. Zum Abschluss gibt es einen der auf Jamaika hergestellten Liköre und einen Kaffee aus den Blue Mountains.

Souvenirs

Diamanten, Smaragde, Saphire und Rubine, Parfum sowie Skulpturen und Schnitzereien sind edele Mitbringsel aus Jamaika. Daneben gibt es jamaikanisches Kunsthandwerk wie beispielsweise Strohwaren, Perlen, Stickereien oder schöne Stoffe. Auch Spirituosen und Lebensmittel wie Rum, Likör oder Kaffee sind beliebte Souvenirs aus Jamaika.

Klimainformationen

Jamaika hat ein über das ganze Jahr hindurch gleichbleibendes Klima mit sehr viel Sonnenschein.

An der Küste werden während der Wintermonate von Mitte Dezember bis Mitte April im Durchschnitt Temperaturen von 26°C gemessen. Während der Sommermonate von Juni bis Ende Oktober steigt das Thermometer auf Temperaturen von etwa 30-35°C.

Im Flachland werden selten mehr als 33°C gemessen, bei Nacht sinkt das Thermometer selten unter 16°C.

Im Hochland der Blue Mountains liegen die durchschnittlichen Temperaturen bei etwa 10°C im Winter und bei rund 21°C im Sommer.

Mit Regenfällen (kurze, zum Teil heftige Regenschauer) ist zwischen Mai/Juni bis November/Dezember zu rechnen. Der meiste Regen fällt im September und Oktober. Zu dieser Zeit herrscht auch eine hohe Luftfeuchtigkeit.

Beste Reisezeit

Jamaika hat das ganze Jahr über Saison. Die beste Reisezeit ist im regenärmeren Winter von Dezember bis April.

Vorgeschriebene Impfungen

Keine bei Einreise direkt aus Europa.

Gelbfieber bei Einreise aus ENDEMIEGEBIETEN.

GELBFIEBER-ENDEMIEGEBIETE

In AFRIKA:

Äquatorialguinea, Äthiopien, Angola, Benin, Burkina Faso, Burundi, Côte d`Ivoire, Demokratische Republik Kongo (Kinshasa), Gabun, Gambia, Ghana, Guinea, Guinea-Bissau, Kamerun, Kenia, Kongo, Liberia, Mali, Mauretanien, Niger, Nigeria, Ruanda, Senegal, Sierra Leone, Südsudan, Sudan, Togo, Tschad, Uganda, Zentralafrikanische Republik.

In SÜD- und MITTELAMERIKA:

Argentinien, Bolivien, Brasilien, Ecuador, Franz. Guayana, Guyana, Kolumbien, Panama, Paraguay, Peru, Surinam, Trinidad + Tobago, Venezuela.

Empfohlene Impfungen

Hepatitis A, zusätzlich für Individualreisende Typhus.

Informationen zur Malaria

Malaria

Keine.

Verbreitung

Jamaika ist malaria-frei.

Ärztliche Hilfe

MONTEGO BAY: Dr. Ralf A. Ueker (spricht deutsch), Cornwall Regional Hospital,, Montego Bay, Tel. 952 51 00.

Währung

Währungseinheit

Währungseinheit: Jamaika-Dollar (J$)

1 Jamaika-Dollar = 100 Cents.

Derzeitiger Kurs:

1 Euro = ca. 159,14 J$

1 US-$ = ca. 135,44 J$

Hinweise

Bei den unten aufgeführten Umrechnungskursen handelt es sich um Devisenkurse der Deutschen Bundesbank, die die Preisnotierung des Euro und des US-Dollar in der Währung des Reiselandes angibt. Mit Devisenkursen werden z.B. Rechnungen unterschiedlicher Währungen gegeneinander verrechnet. (Im Gegensatz zum Sortenkurs wird hier jedoch nicht der Wert angegeben, den man in Deutschland am Bankschalter für einen Euro oder US-Dollar erhält.)

Devisenbestimmungen/Umtausch

Einfuhr Fremdwährung: unbeschränkt.

Einfuhr Landeswährung: nicht erlaubt.

Deklaration: Ja - bei der Einfuhr von Fremdwährung

Ausfuhr Fremdwährung: in Höhe der deklarierten Einfuhr abzüglich der umgetauschten Beträge

Ausfuhr Landeswährung: nicht erlaubt.

Umtausch: Geld kann in Banken oder größeren Hotels umgetauscht werden, am Flughafen in Kingston befindet sich außerdem eine Wechselstube. Man sollte darauf achten, dass man für jeden Geldumtausch Quittungen erhält; diese müssen für die Ausreise aufbewahrt werden.

Internationale Kreditkarten: Ja (American Express, Diners Club, EuroCard/MasterCard, Visa) - werden weitgehend akzeptiert.

Geldautomat: Ja - sind in den größeren Orten vorhanden; das Abheben von Bargeld ist mit Kreditkarte und Girocard (mit Maestro-Logo) vielerorts möglich.

Reiseschecks: Ja - in US-$; können bei Banken in Jamaika eingetauscht werden. >>> Da die Akzeptanz von Reiseschecks in Banken jedoch rückläufig ist, sollten immer auch noch andere Zahlungsmittel (Bargeld, Kreditkarte etc.) für die Reise mitgeführt werden.

Rücktausch: es ist die Vorlage jeder Umtauschquittung notwendig.

Auskunftstellen

Jamaica Tourist Board
64 Knutsford Boulevard
Kingston 5/Jamaica
(001 876) 929 93 75
(001 876) 929 92 00 19
www.jamaicatravel.com
info@visitjamaica.com

Botschaften und Konsulate

Botschaft von Jamaika
Schmargendorfer Straße 32
12159
Berlin
(0 30) 85 99 45 40
Botschaft: (0 30) 859 94 50
info@jamador.de
Botschaft Mo bis Fr 9-17 Uhr
Konsularabteilung Mo bis Fr 9-13 Uhr
Israel, Polen, Russische Föderation, Serbien, Slowakische Republik, Tschechische Republik, Ukraine und Ungarn

Honorarkonsulat von Jamaika
c/o Peter Harren Partner
Hermann-Hollerith-Straße 10
28355
Bremen
(04 21) 21 25 16
(04 21) 488 61 50
honorarkonsul.jm@hp-shipping.de
Di 9-13 Uhr, Do 15-17.30 Uhr

(keine Visumerteilung)

Honorarkonsulat von Jamaika
Stahnsdorfer Damm 65b
14532
Kleinmachnow bei Potsdam
(0 33 20) 380 45 67
hermann@gerbaulet.eu
nach telefonischer Vereinbarung
(keine Visumerteilung)

Honorarkonsulat von Jamaika
Ballindamm 1
20095
Hamburg
(0 40) 30 29 92 88
(0 40) 30 29 92 32
hk.jamaika.hh@behnmeyer.de
Mo bis Fr 10-12 Uhr

(keine Visumerteilung)

Honorarkonsulat von Jamaika
Freischützstraße 75
81927
München
(0 89) 96 05 30 37
office@jamaica-munich.com
nach telefonischer Vereinbarung
(keine Visumerteilung)

Embassy of the Federal Republic of Germany
10 Waterloo Road
Kingston 10
Embassy of the Federal Republic of Germany
P.O. Box 444
Kingston 10/Jamaika
(001 876) 620 54 57
(001 876) 631 79 35/36
info@kingston.diplo.de
Amtsbezirk: Jamaika sowie die Bahamas, die Cayman-Inseln, die Turks- und Caicos-Inseln

Ärztliche Hilfe

MONTEGO BAY: Dr. Ralf A. Ueker (spricht deutsch), Cornwall Regional Hospital,, Montego Bay, Tel. 952 51 00.

Sehenswertes

Kingston

Die Hauptstadt von Jamaika liegt am Fuße der Blue Mountains. Kingston ist das Verkehrs-, Handels- und Industriezentrum und der wichtigste Seehafen der Insel. Der große Hafen, ist ein beliebter Anlaufhafen für karibische Touristen- und Handelsschiffe. In Uptown liegt das moderne wirtschaftliche Zentrum, die Universität der Westindischen Inseln und das Regierungsviertel. In Downtown lebt die ärmere Bevölkerung. Die wirtschaftlichen und sozialen Unterschiede sind in Kingston unübersehbar. Dennoch hat die Stadt ein gutes kulturelles Angebot. Theater und Ballett sind zu empfehlen und es gibt zahlreiche Kunstgalerien, etwa die National Gallery of Art. Insbesondere spielt sich hier die Musikszene der Insel ab. Reggae entstand in Kingston und ist seit den 60er Jahren die nationale Musik schlechthin. Bob Marley, dem Reggae Idol, wurde ein Denkmal und ein Museum gewidmet. In der Nähe von Kingston befinden sich die teilweise verschütteten Ruinen der ehemaligen Hafenstadt Port Royal, die 1692 von einem Erdbeben zerstört wurde. Hier gibt es gute Restaurants, in denen vor allem Fisch serviert wird. Westlich von Kingston liegt Spanish Town, die alte Hauptstadt. In der Nähe kann man das White Marl Arawak Museum besuchen, das die Geschichte und Kultur der Arawak Indianer dokumentiert. Die Kriminalitätsrate in Kingston ist sehr hoch. Nach Einbruch der Dunkelheit sollte man es vermeiden in Downtown zu bummeln. Selbst im Auto ist man vor Übergriffen nicht gefeit.

Montego Bay

"MoBay", wie die zweitgrößte Stadt Jamaikas auch genannt wird, erstreckt sich an einer Bucht. Hier liegt der Flughafen für die Ferienreisenden, viele Ankömmlinge bleiben auch in diesem Teil der Insel. Montego Bay ist mit den meisten Hotels und Unterkünften das touristische Zentrum der Insel. Hier gibt es Sandstrände wie Doctor´s Cave und Cornwall Beach, Golfplätze, Yachthäfen und viele andere Freizeit- und Sporteinrichtungen. Bei den Überresten des alten Fort Montego über dem Hafen bietet die Markthalle Möglichkeiten zum Shopping. In der Nähe gibt es einige Herrenhäuser, die zu besichtigen sind, wie das Rosehall Great House, das heute als Museum dient und die koloniale Vergangenheit der Insel thematisiert.

Runaway Bay

Die Bucht ist bei den Touristen sehr beliebt, die Ruhe suchen oder gern Golf spielen. Weil es nicht so viele Hotels gibt, ist der Strand hier nie überlaufen. Dem "Jamaica-Jamaica Resort" ist ein 18-Loch-Golf-Platz angeschlossen, der für die Öffentlichkeit zugänglich ist. Touristen haben die Möglichkeit einen Einführungskurs zu belegen. Von der Runaway Bay aus kann man beispielsweise die Circle B Farm, wo exotische Früchte angebaut werden, oder Chukka Cove, wo man Reitunterricht nehmen kann, besuchen. Die Green Grotto Caves westlich der Bucht können im Rahmen geführter Touren besichtigt werden. Der Grottensee wird mit einem Boot befahren. Am Puerto Seco Beach in der Nähe der Runaway Bay ist ein öffentlicher Strand mit vielen Wassersportmöglichkeiten zu finden.

Blue Mountains

Diese Berglandschaft mit der Höhe von bis zu 2.166 Metern ist in der Karibik einmalig. Den kurvigen Straßen folgend durchfährt man unterschiedliche Klima- und Vegetationszonen. Hier kommen Wanderer auf ihre Kosten, die den Gipfel des Blue Mountain Peak erklimmen können. Die Blue Mountains sind auch berühmt durch den Kaffee, der in den halbhoch gelegenen feucht-tropischen Gebieten gut gedeiht.

Ocho Rios

Das ehemalige Fischerdorf ist heute ein modernes Urlaubszentrum. Ocho Rios hat nach Montego Bay die meisten Hotels und Unterkünfte zu bieten. Außerdem gibt es Boutiquen, Souvenirläden und einen Handwerkermarkt. Viele Freizeitaktivitäten werden hier geboten. So kann man Raften am White River oder Tiefseefischen und Golf spielen. Westlich von Ocho Rios findet man eine der großen touristischen Attraktionen Jamaikas, die Wasserfälle des Dunn´s River. In einer Reihe von Kaskaden stürzt der Fluss sanft hinab ins Meer. Touristen machen sich in Massen den Spaß, den Wasserfall hinaufzusteigen. Die, die dazu keine Lust haben, können die schöne Park- und Gartenlandschaft rundum genießen.

Reisehinweise

* Für die folgenden Gebiete gilt der Notstand:

- den Landkreis Saint James im Nordwesten von Jamaika, einschließlich dessen Hauptstadt Montego Bay

- St. Catherine North im Südosten von Jamaika mit den Schwerpunkten Spanish Town, Linstead und Bog Walk

- die folgenden Stadtviertel der Hauptstadt Kingston: Tivoli Gardens, Arnett Gardens, Trenchtown, Jones Town und Whitfield Town

Grund für die Maßnahme sind zahlreiche Gewalttaten wie Schießereien und Morde durch Kriminelle. Die Benutzung der Verkehrsverbindung zwischen dem Flughafen Montego Bay und den Anlegestellen der Kreuzfahrtschiffe ist durch zusätzliche Sicherheitsmaßnahmen sichergestellt. Mit verschärften Kontrollen ist zu rechnen. Reisende sollten besondere Vorsicht walten lassen.

* Kriminalität:

Besondere Vorsicht in Bezug auf kriminelle Delikte ist in den touristischen Hochburgen wie Ocho Rios, Montego Bay und Negril und vor allem in Kingston angebracht. Aber auch bei Fahrten durchs Land sind Diebstähle, Überfälle mit Waffengewalt und Entführungen nicht ausgeschlossen. Im Falle eines Raubüberfalls sollte kein Widerstand geleistet werden, da die Gefahr durch Schusswaffengebrauch durch Kriminelle besonders hoch ist.

Abendliche bzw. nächtliche Ausflüge abseits des Hotels sollten allein und zu Fuß wegen der hohen Kriminalitätsrate nicht unternommen werden.

* Drogen:

Drogen ein- oder auszuführen, damit zu handeln sowie zu konsumieren ist streng verboten. Drogendelikte sind an der Tagesordnung. Reisende sollten eventuelle Kontakte vermeiden, die sie in Berührung mit Drogen und Drogenhändlern bringen könnten. Cocktails, gemischt mit Drogen, sind abzulehnen.

Weitere Informationen zur Sicherheitssituation im Reiseland sind auf den Internetseiten des Auswärtigen Amtes zu finden.

Allgemeine Vorsichtsmaßnahmen

* In öffentlichen Gebäuden und öffentlichen Verkehrsmitteln sowie gastronomischen Einrichtungen darf nicht geraucht werden. Zuwiderhandlungen können bestraft werden.

* Die Haltung vieler Einheimischen gegenüber Homosexuellen ist ablehnend, zum Teil gibt es auch Gewaltaktionen.

* Hurrikan-Saison: In den Bundesstaaten im Süden der USA, in Mexiko, Zentralamerika sowie in der Karibik ist jeweils in der Zeit von Juni bis November mit Hurrikans zu rechnen. Kennzeichen dieser tropischen Wirbelstürme sind u.a. Windgeschwindigkeiten in Orkanstärke, starke Regenfälle und unter Umständen auch Erdrutsche. Informationen dazu gibt es bei örtlichen Wettervorhersagen oder im Internet, beispielsweise unter www.nhc.noaa.gov und www.wunderground.com/tropical. Den Anordnungen der Sicherheitsbehörden ist Folge zu leisten.

Bitte Abschnitt "Reisehinweise" beachten.

SPERR-NOTRUF: Deutsche können ihre Girocards, Kreditkarten, Handys und einige andere elektronische Berechtigungen über die Sperr-Notruf-Nummer ++49 116 116 (aus dem Ausland neben ++49 116 116 auch ++49 30 4050 4050 wählbar) rund um die Uhr sperren lassen. Der Anrufer wird mit den Herausgebern der jeweiligen Medien verbunden, sofern diese sich dem Sperr-Notruf angeschlossen haben. Eine Liste der angeschlossenen Herausgeber ist im Internet unter www.sperr-notruf.de zu finden.

Ebenso ist es möglich, die Online-Ausweisfunktion (elektronischer Identitätsnachweis - eID) des neuen Personalausweises unter den oben genannten Nummern sowie unter 0180 1 333 333 (Bürgerservice des Bundesinnenministeriums) sperren zu lassen.

Mexiko

Einreise für Deutsche

Deutsche sind als Touristen und Geschäftsreisende für einen Aufenthalt bis zu 180 Tagen visumfrei. Notwendig sind:

- FMM-Dokument (Forma Migratoria Múltiple; ist bei der Fluggesellschaft/Grenzbehörde erhältlich)

- ein bei Einreise noch mindestens 6 Monate gültiger Reisepass

- Rück- oder Weiterreiseticket

- ausreichende Geldmittel für den Aufenthalt

Als Geschäftsreisende oder Techniker nur unter folgenden Bedingungen:

- eine Einladung auf Spanisch mit dem Inhalt, dass Reisende Geschäftstätigkeiten in Mexiko im Auftrag eines Unternehmens eines EU-Landes, von Island, Liechtenstein, Norwegen, der Schweiz und den USA ausführen und das Gehalt für ihre Tätigkeit von diesem Unternehmen und nicht von mexikanischen Unternehmen beziehen

- eine Kopie des Ausweisdokuments des Unterzeichners der Einladung

- für mitgeführte Werkzeuge ein Schreiben, auf dem die Gegenstände aufgelistet sind (Modell, Seriennummer etc.) auf Spanisch oder Englisch

Landesdaten

Lage

Die Vereinigten Mexikanischen Staaten grenzen im Norden an die USA, im Osten an den Golf von Mexiko, im Südosten an Belize, im Süden an Guatemala und im Westen an den Pazifischen Ozean.

Mexiko (amtlich: Estados Unidos Mexicanos, Vereinigte Mexikanische Staaten) ist eine präsidiale Republik mit bundesstaatlicher Verwaltung.

Fläche: 1.958.201 km².

Verwaltungsstruktur: 31 Bundesstaaten (Aguascalientes, Baja California, Baja California Sur, Campeche, Chiapas, Chihuahua, Coahuila, Colima, Durango, México, Guanajuato, Guerrero, Hidalgo, Jalisco, Michoacán, Morelos, Nayarit, Nuevo León, Oaxaca, Puebla, Querétaro, Quintana Roo, San Luis Potosí, Sinaloa, Sonora, Tabasco, Tamaulipas, Tlaxcala, Veracruz, Yucatán, Zacatecas) und der Bundesdistrikt "Distrito Federal" mit der Hauptstadt Mexikos.

Einwohner

Bevölkerung: ca. 112,3 Millionen

Städte:

Mexico City (2.230 m ü. M., Hauptstadt), ca. 8,6 Millionen

Guadalajara (1.710 m), ca. 1,5 Millionen

Puebla (2.310 m), ca. 1,4 Millionen

Tijuana, ca. 1,3 Millionen

Ciudad Juárez (1.144 m), ca. 1,3 Millionen

León, ca. 1,2 Millionen

Nezahualcóyotl, ca. 1,1 Millionen

Monterrey (580 m), ca. 1,1 Millionen

Chihuahua (1.392 m), ca. 809.200

Mérida (Meereshöhe), ca. 777.600

San Luis Potosí (2.020 m), ca. 722.800

Aguascalientes, ca. 722.300

Hermosillo, ca. 715.100

Saltillo, ca. 709.700

Mexicali (Meereshöhe), ca. 689.800

Culiacán, ca. 675.800

Acapulco de Juárez (Meereshöhe), ca. 673.500

Querétaro, ca. 629.500

Torréon, ca. 608.800

Morelia, ca. 597.500

Veracruz, (Meereshöhe), ca. 554.800

Durango, ca. 518.700

Toluca de Lerdo, ca. 489.300

Mazatlán (Meereshöhe), ca. 381.600

Oaxaca (1.600 m), ca. 255.000

Sprache

Amtssprache ist Spanisch; Englisch wird in den Touristenorten verstanden. Außerdem werden noch über 80 indianische Sprachen gesprochen, die wichtigsten sind Náhuatl (Aztekisch), Maya-Dialekte, Mixtec und Zapotec (etwa 10 Prozent der Bevölkerung sprechen nur indianische Sprachen).

Zeitverschiebung

In Mexiko gibt es drei Zeitzonen:

- Nordwestliche Zone: Bundesstaat Baja California (MEZ -9)

- Pazifikzone: Bundesstaaten Baja California Sur, Chihuahua, Nayarit, Sinaloa, Sonora (MEZ -8)

- Zentralzone: die übrigen Bundesstaaten Mexikos einschließlich Mexiko-Stadt ("Distrito Federal") (MEZ -7)

In Mexiko gilt wie in Mitteleuropa in den meisten Landesteilen die Sommerzeit (April bis Oktober), der Zeitunterschied bleibt daher erhalten.

Stromspannung

110/120 Volt Wechselstrom, 60 Hertz.

Es sind Flachstecker wie in den USA üblich. Man sollte deshalb Adapter mitnehmen.

Telefon/Post

Post

Luftpost nach Europa ist bis zu einer Woche unterwegs.

Telefon

Die Vorwahl für Ferngespräche von Deutschland, Österreich und der Schweiz nach Mexiko ist 0052. Die Vorwahl von Mexiko nach Deutschland ist 0049, nach Österreich 0043 und in die Schweiz 0041.

Für Ferngespräche innerhalb Mexikos (Direktwahl) müssen die 01, die jeweilige Ortsvorwahl (Clave LADA) und Teilnehmernummer gewählt werden.

Auslandsgespräche lassen sich auch von einer Telefonzelle mit der Aufschrift "caseta de larga distancia" führen: Es wählt ein Operator die gewünschte Telefonnummer, bezahlt wird nach dem Gespräch.

Eine Telefonkarte, die sogenannte "tarjeta telefónica" ("Tarjeta Ladatel") bekommt man in Geschäften, in Kaufhäusern und an Zeitungsständen. Viele Apparate akzeptieren auch Kreditkarten. Ferngespräche aus Hotels sind meist sehr teuer.

NOTRUFNUMMERN: Polizei 066, Unfallrettung 065 und Feuerwehr 068; "Tourist Help Line": 078, Locatel (offizieller Informationsdienst in Mexico City; hilft auch im Falle von vermissten Personen weiter) (55) 56 58 11 11, Homepage: www.locatel.df.gob.mx.

Mobilfunk

Netztechnik: GSM 850/1900, GSM 1900, 3G 850 und 3G 850/1900.

GSM 1900-fähig sind Triband- und Quadband-Handys.

Derzeit gibt es Roamingverträge mit Anbietern in Mexiko von E-Plus, O2, Telekom Deutschland und Vodafone.

Internet

Länderkürzel: .mx

Feiertage

Im Jahr 2018:

1. Januar (Neujahr)

5. Februar (Tag der Verfassung)

19. März (Geburtstag von Benito Juárez)

1. Mai (Tag der Arbeit)

16. September (Nationalfeiertag; Unabhängigkeitstag)

19. November (Jahrestag der Revolution von 1910)

25. Dezember (Weihnachten)

31. Dezember (Silvester)

Fällt ein Feiertag auf einen Samstag oder Sonntag, wird er auf den darauffolgenden Arbeitstag verschoben.

An folgenden Tagen können Institutionen und einige Geschäfte geschlossen sein oder geänderte Öffnungszeiten haben:

6. Januar (Heilige Drei Könige)

29. März (Gründonnerstag)

30. März (Karfreitag)

5. Mai (Schlacht von Puebla)

2. November (Allerseelen)

12. Dezember (Tag der Jungfrau von Guadeloupe)

Schulferien sind von Mitte Juli bis Ende August. Haupturlaubszeiten für Geschäftsleute sind die zweiwöchigen Osterferien sowie Mitte bis Ende Dezember. Sofern Feiertage auf einen Dienstag oder Donnerstag fallen, wird dies häufig für ein verlängertes Wochenende genutzt.

Öffnungszeiten

- Banken: Mo bis Fr 9-17 Uhr (kleine Filialen bis 13.30 Uhr), einige wenige Filialen sind auch samstags 9-14 Uhr geöffnet

- Wechselstuben ("casa de cambio") in der Regel: Mo bis Fr 8.30-18 Uhr, Sa und So 8.30-14 Uhr

- Kaufhäuser und Supermärkte: Mo bis So 8/10-20/21 Uhr, immer mehr Supermärkte sind 24 Stunden geöffnet, kleinere Geschäfte sind meist zwischen 13 und 16 Uhr geschlossen

- Behörden: Mo bis Fr 9-13 Uhr. Ministerien und andere staatliche Institutionen: Mo bis Fr 10-14 Uhr, 16/17-20/21 Uhr

- Büros: Mo bis Fr 8-14 Uhr, 16-21 Uhr. Es gibt keine "offiziellen" Öffnungszeiten

- Post: Mo bis Fr 9-18 Uhr, Sa 9-12 Uhr

Kleidung

Je nach Jahreszeit, Klimazone und Höhenlage sollte man unterschiedliche Kleidung mitnehmen. Von Oktober bis Anfang März (Trockenzeit) ist wärmere Kleidung angebracht, während man von Mitte März bis Mai Sommerkleidung und von Juni bis September (Regenzeit) Sommer- und Übergangskleidung sowie Regenschutz dabeihaben sollte. In den höher gelegenen Orten, insbesondere in Mexico City, sollte man während des ganzen Jahres wegen der starken Temperaturschwankungen immer auch Wollsachen mitnehmen. Frauen sollten auf freizügige Kleidung (Trägerhemden, Shorts u.Ä.) verzichten, um Belästigungen zu vermeiden. Außerhalb der Touristenzentren sollte man möglichst nicht in kurzen Hosen oder gar in Badekleidung unterwegs sein. In Kirchen findet man mit kurzen Hosen und nackten Schultern gar keinen Einlass. In Hotels und Restaurants der gehobenen Kategorie ist für den Herrn Jackett und Krawatte erforderlich.

Geschichte/Politik

Archäologische Funde deuten darauf hin, dass die Besiedlung Mexikos schon um 20.000 v. Chr. begann. Vor dem Aztekenreich, das die Spanier unter ihrem Feldherren Cortés eroberten, gab es bereits viele hochentwickelte Kulturen. Die erste Hochkultur war die der Olmeken (1.500 bis 300 v. Chr.), die am Golf von Campeche entstand. In deren Epoche gab es die ersten pyramidenförmigen Tempelanlagen. Zu dieser Zeit entstanden im Hochland auch die ersten städtischen Siedlungen. Während der klassischen Kulturperiode (etwa 250 v. bis 900 n. Chr.) taten sich vor allem die Maya mit der Gründung ganzer Stadtstaaten in den Wäldern von Chiapas und auf Yucatán hervor. In der Zeit nach 900 lösten die Tolteken, Mixteken und zuletzt die Azteken, die sich bereits Mexica nannten, einander ab.

1517 erreichten spanische Seefahrer unter Hernández de Cordoba die Küste von Yucatán. Hernán Cortés, der 1519 im heutigen Veracruz an Land gegangen war, nahm bald darauf den Aztekenherrscher Moctezuma II. gefangen und tötete ihn. Kaiser Karl V. machte Cortés zum Gouverneur von "Neuspanien". Die indianische Bevölkerung wurde durch eingeschleppte Krankheiten, unmenschliche Arbeitsbedingungen und Misshandlungen drastisch reduziert. Spanische Missionsorden setzten gewaltsam die Christianisierung durch.

1821 wurde die Unabhängigkeit erklärt und ein Kaiser ausgerufen. Bereits 1823 wurde Mexiko Republik. Im Mexikanischen Krieg (1846 bis 1848) verlor Mexiko etwa die Hälfte seines Territoriums an die USA. Bis 1850 lösten sich annähernd 50 Regierungen ab.

Porfiro Diaz, der nach 1867 die Macht ergriff, regierte 30 Jahre lang als Diktator, der zwar das Land modernisierte, aber das Volk in immer tiefere Armut stürzte. Nach dem Bürgerkrieg, der von 1910 bis 1917 dauerte, wurde die mexikanische Verfassung proklamiert, die - mit wenigen Veränderungen - bis heute gilt. Ihre Hauptziele sind Bodenreform, soziale Gerechtigkeit, Ausbau des Bildungswesens und die Einschränkung kirchlicher Macht.

Nach dem Zweiten Weltkrieg, in dem Mexiko ab 1942 auf Seiten der Alliierten kämpfte, gab es einen weiteren Industrialisierungsschub. Die Abfolge ziviler Präsidenten seit 1946, die alle der Institutionalisierten Revolutionspartei (PRI) angehörten, zeugt politisch von einem gefestigten Staatswesen der präsidialen Bundesrepublik. Anfang der 80er begann jedoch eine wirtschaftliche Krise, durch Misswirtschaft und Korruption verursacht, die zu Umstrukturierungen in Politik und Wirtschaft sowie zu einem rigorosen Sparprogramm führten. Ausgelöst durch ethnische und soziale Konflikte kam es ab 1994 zum Aufstand der indianischen Landbevölkerung, der von der Zapatistischen Nationalen Befreiungsarmee (EZLN) geführt wurde.

Wirtschaft

Mexiko ist ein bedeutendes Bergbauland. Es besitzt zahlreiche Vorkommen an mineralischen Bodenschätzen. Sehr produktiv sind vor allem die kleineren und mittleren Bergbauunternehmen. Derzeit werden 45 unterschiedliche Metallerze und Mineralien gefördert.

Nach Russland, den USA und Saudi-Arabien ist Mexiko der viertgrößte Erdölproduzent. Allerdings ist der Erdölrausch der späten 70er Jahre, von dem die Mexikaner sich enorme Entwicklungsimpulse erhofft hatten, längst verflogen. Immerhin kam es durch die Expansion auf dem Erdölsektor zu einer eindrucksvollen Entwicklung des verarbeitenden Gewerbes.

Mexiko ist trotz der fortgeschrittenen Industrialisierung noch weitgehend landwirtschaftlich geprägt. Die mexikanische Landwirtschaft beschäftigt 40 Prozent der Arbeitskräfte, hat aber nur einen Anteil von etwa 9 Prozent am Bruttoinlandsprodukt. Die mexikanische Forstwirtschaft leidet unter einem Mangel an Produktivität. Auch die Wiederaufforstung liegt im Argen. Der Raubbau in den tropischen Regenwäldern des Südens nimmt beängstigende Formen an.

Beim Tourismus nimmt Mexiko im Bereich der Drittweltländer inzwischen eine Spitzenposition ein. Der Fremdenverkehr ist einer der wichtigsten Devisenbringer des Landes.

Religion

Knapp 90 Prozent der Einwohner Mexikos sind Anhänger des Katholizismus, der mit präkolumbianischen Glaubensvorstellungen durchsetzt ist, 5 Prozent sind Protestanten. Daneben gibt es Minderheiten, wie etwa Juden und Bahai.

Vegetation

Mexiko ist die Heimat von fast 30.000 Spezies blühender Pflanzen einschließlich 1.000 Orchideenarten. Es gibt 58 staatliche Parks und Biosphären-Naturschutzgebiete. Die Flora ist sehr artenreich. Viele europäische Nutzpflanzen wie Mais, Tomaten und Tabak stammen aus Mexiko.

In der Wüste und Halbwüste Mexikos gedeihen Arten, die in ihrem Gewebe große Feuchtigkeitsmengen speichern können. Zahlreich vertreten sind Feigenkakteen.

Die Gras- und Strauchsteppe zeigt demgegenüber stärkeren Bewuchs und kann sich nach ergiebigeren Niederschlägen in üppiges Gras verwandeln. Auch hier gibt es viele Arten von Kakteen, ferner Mesquitesträucher, Yuccapalmen und die "Chaparrales" genannten Dornensträucher, außerdem Agaven und den von den Indios "Peyotl" genannten, berauschend wirkenden Kaktus.

Die Westliche, die Östliche und die Südliche Sierra Madre sowie der Vulkangürtel, die das Zentrale Hochland einfassen, sind reich an Laub- und Nadelwald. Immergrüner Tropenwald steht nahe des südwestlichen Küstenstreifens am Golf von Mexiko. In den amphibischen Küstenbereichen gedeihen Sumpfpflanzen, Bambus und Mangroven. Ausgedehnte Buschvegetation prägt entlang der Pazifikküste Mittel- und Südmexikos sowie im Norden der Halbinsel Yucatán das Landschaftsbild.

Tropischen Regenwald findet man im Süden der Halbinsel Yucátan, in Chiapas, Tabasco und Veracruz.

Tierwelt

Viele der zahlreichen Schutzgebiete würden in Europa eher als Naherholungsgebiete oder Freizeitparks bezeichnet werden. Mexikos einstmals reiche und zum Teil einzigartige Fauna wurde durch rücksichtslose Jagd stark dezimiert. Die verbliebenen, offiziell geschützten Tierarten (Jaguar, Puma, Ozelot, Luchs, Ameisenbär und Luchs, um nur einige zu nennen) haben sich in die Berge und Urwälder zurückgezogen. Affen sowie Papageien, Kolibris, Pelikane und andere Wasser- und Sumpfvögel sind in freier Wildbahn noch reichlich vorhanden. Reptilien wie Leguane, Schildkröten und Schlangen (darunter einige sehr giftige) ebenfalls.

Die meisten Tiere bekommt man auf der Halbinsel Baja California zu sehen. Hier können Seelöwen, Robben, Seeotter, Pelikane, Meeresschildkröten und andere Küstenbewohner noch relativ unbehelligt leben. Im Frühjahr ist der Naturpark Ojo de Liebre an der Westküste (bei Guerro Negro) einen Besuch wert. Denn dorthin kommen trächtige Wale von weither, um zu kalben und ihre Jungen in der geschützten Bucht die ersten Wochen sicher zu umhegen.

An der Südküste von Yucatan und im Golf von Mexiko sind zutrauliche Delfine keine Seltenheit - oft begleiten sie Ausflugs- oder Fährboote bis zum Hafen.

Kulinarisches

Da Mexiko aus mehreren Regionen besteht, gibt es auch in der Küche regionale Unterschiede. Während in den Ebenen die deftig-scharfen Rindfleischgerichte vorherrschen, sind die Küstenregionen für ihre raffinierten Kompositionen aus Langusten, Garnelen und Fisch aller Art bekannt. Doch die Grundlage der meisten Gerichte ist die "Tortilla", dieser feine Fladen aus Maismehl. Die Tortilla ist Nahrung und Werkzeug zugleich. Tortillas sind sowohl Bestandteil von Suppen als auch von Gemüsegerichten. In Streifen geschnitten, ersetzt sie die Nudel oder ist, knusprig geröstet, Beilage zu Gerichten aus Schweinefleisch, Huhn, Rindfleisch oder den braunen "Frijoles" - den Bohnen, die in fast allen Gerichten verwendet werden.

In den Küchen Mexikos findet man die für den europäischen Gaumen oft überraschenden indianischen Spezialitäten, vermischt mit der Kochkunst der spanischen Eroberer. Die mexikanische Küche ist scharf - verursacht durch die 200 verschiedenen Chilisorten, die jedem Gericht eine eigene Note verleihen.

Mexikos Cantinas bieten eine reiche Auswahl an Biersorten. Man darf sich nicht wundern, wenn auf dem Rand einer Bierdose eine Prise Salz und etwas Zitronensaft gereicht werden. Das ist angesichts der Hitze als Ausgleich des Mineralstoff- und Vitaminhaushaltes gedacht.

Souvenirs

Die beste Einkaufsmöglichkeit, auch für Souvenirs, ist der Markt. Wer sich Zeit zum Herumstöbern nimmt, kann Kostbarkeiten finden. In den Läden und Kaufhäusern sind die Preise festgelegt, auf dem Markt kann (und soll) man handeln. Man kann nach Kunsthandwerk Ausschau halten. Dieses kann recht abwechslungsreich sein: farbenfroh, geheimnisvoll oder auch surrealistisch. Viele Materialien werden von den Handwerkern benutzt: Silber (Mexiko ist der weltgrößte Hersteller von Silbererzeugnissen), Gold (Schmuckstücke von erstaunlicher Verarbeitung zwischen 14 und 18 Karat), Kupfer (vom kleinen traditionellen Schmuckstück bis zum großen Küchengerät - in Santa Clara del Cobre befindet sich das Nationalmuseum für Kupferwaren), Onyx (ein marmor-ähnlicher Edelstein für Zierobjekte), Keramik (eine erstaunlich reiche Auswahl von gebrannter Keramik, die in Oaxaca schwarz und in Tlaquepaque rot ist, bis zu feinen Fayencen und Glaskeramik), Lackarbeiten (Schatullen, Tabletts und Möbel), Stoffe (Baumwolle, Wolle, Seide und alle sonstigen Naturfasern mit phantasievollen Stickereien, Kleidung und Teppiche) und auch Masken (eines der reizvollsten Kunsthandwerke in Mexiko: Abbilder von Göttern und Teufeln).

Klimainformationen

Im südlichen Landesteil und in Yucatán ist das Klima unterhalb 800 m heiß tropisch und feucht. Die durchschnittlichen Temperaturen liegen in dieser Gegend Mexikos über 25 °C.

Ab 800 m Höhe bis etwa 1.800 m ist das Klima gemäßigt. Es werden im Durchschnitt Temperaturen zwischen 18 und 22 °C gemessen, wobei die Temperaturen auf einer Höhe von 1.500 m am angenehmsten sind.

Die kalte Klimazone Mexikos beginnt ab einer Höhe von 2.000 m, auf der sich auch Mexiko City (2.240 m) befindet. In dieser Zone liegt die durchschnittliche Jahrestemperatur bei etwa 15 °C. Im Winter ist es tagsüber mit 20 bis 25 °C recht warm, nachts jedoch sogar frostig. Im Sommer von April bis Ende Juni ist es mittags mit Höchsttemperaturen zwischen 25 und 30 °C sehr warm. Die Trockenzeit dauert von Oktober bis Mai.

Zur Regenzeit zählen die Monate Juni bis September. In dieser Zeit regnet es meistens heftig (sehr schwül), jedoch nur selten für längere Zeit.

Bei einem Aufenthalt im Gebiet Mexico City muss die meiste Zeit mit sehr schlechter Luft gerechnet werden. Reisende mit Atemproblemen sollten sich mit Medikamenten entsprechend darauf einstellen.

Beste Reisezeit

Mexiko bietet ganzjährig je nach Reiseziel gute Gelegenheiten Urlaub zu machen.

Sehr gut sind die Bedingungen jedoch im Zeitraum von etwa Oktober bis April, in dem es warm und relativ trocken ist. Allerdings ist in dieser Zeit auch mit höheren Reisekosten zu rechnen.

Während der Regenzeit von Ende Mai bis September gibt es meist kurze Regenschauer am Nachmittag.

In den Küstenregionen ist es im Sommer sehr heiß und schwül. Dagegen herrscht auf den Hochplateaus über 2.000 m das ganze Jahr über angenehmes warmes und trockenes Klima.

Vorgeschriebene Impfungen

Keine.

Empfohlene Impfungen

Hepatitis A, Typhus.

Informationen zur Malaria

Malaria

Risiko nur regional, dort allgemeine SCHUTZMASSNAHMEN.

- In den Abend- und Nachtstunden im Freien möglichst helle langärmelige Kleidung und lange Hosen tragen.

- Unbedeckte Hautstellen mit einem mückenabwehrenden Mittel einreiben.

- In klimatisierten Räumen Türen und Fenster geschlossen halten.

- Wenn Moskitos in den Schlafraum gelangen können, unbedingt ein intaktes Moskitonetz verwenden. Es ist darauf zu achten, dass es allseits unter die Matratze geschlagen wird.

- Abends im Schlafraum ein Insektenvertilgungsmittel sprühen.

Medikament (Stand-by-Therapie) zur Behandlung von Malaria MALARIA CT mitführen.

Keine Chemoprophylaxe empfohlen, Medikament zur Notfallbehandlung (Stand-by-Therapie):

Chloroquin (Resochin, Weimerquin)

Verbreitung

Kein Übertragungsrisiko besteht in Stadtgebieten, z.B. Mexico City, in den Touristenzentren am Pazifik oder Golf von Mexiko (z.B. Acapulco, Cancún) sowie im zentralen Hochland (Sierra Madre).

Ein sehr geringes Risiko gibt es im Gebiet der Huatulco Bay in der Provinz Oaxaca.

Ein mäßiges Malariarisiko besteht ganzjährig in von Touristen selten besuchten, ländlichen Gebieten unterhalb von 1.000 Metern (z.B. Chiapas, Chihuahua, Oaxaca, Guerrero, Campeche, Quintana Roo, Sinaloa, Michoacan, Nayarit, Hidalgo, Colima, Tabasco). Erhöhtes Übertragungsrisiko in den Monaten höheren Niederschlags (Juni bis November). Nur Malaria tertiana (P. vivax).

Malaria wird durch den Stich eines Moskitos meist in der Zeit zwischen Abenddämmerung und Sonnenaufgang auf den Menschen übertragen.

Ärztliche Hilfe

MEXIKO-CITY: Dr. Armin Reimers Hauser (spricht Deutsch), Vito Allessio Robles 117/104,, Mexico City 20, Tel. (55) 56 61 90 23.

CANCÚN:Dr. Carlos M. Robles Cruz, Blvd. Luis Donaldo Colosio,, Cancún, Tel. (998) 71 47 09 85.

Währung

Währungseinheit

Währungseinheit: Mexikanischer Peso (mex$)

1 Mexikanischer Peso = 100 Centavos.

Derzeitiger Kurs:

1 Euro = ca. 21,86 mex$

1 US-$ = ca. 18,63 mex$

Hinweise

Bei den unten aufgeführten Umrechnungskursen handelt es sich um Devisenkurse der Deutschen Bundesbank, die die Preisnotierung des Euro und des US-Dollar in der Währung des Reiselandes angibt. Mit Devisenkursen werden z.B. Rechnungen unterschiedlicher Währungen gegeneinander verrechnet. (Im Gegensatz zum Sortenkurs wird hier jedoch nicht der Wert angegeben, den man in Deutschland am Bankschalter für einen Euro oder US-Dollar erhält.)

Devisenbestimmungen/Umtausch

Einfuhr Fremdwährung: unbeschränkt

Einfuhr Landeswährung: bis zum Gegenwert von 10.000 US-$

Deklaration: Ja - bei Einfuhr generell von Fremdwährung sowie bei der Einfuhr von Landeswährung im Gegenwert von über 10.000 US-$.

Ausfuhr Fremdwährung: deklarierte Beträge abzüglich Umtauschbeträge

Ausfuhr Landeswährung: bis zum Gegenwert von 10.000 US-$

Umtauschempfehlung: im Reiseland

Umtausch: US-$, Britische Pfund und Euro werden bei Banken und Wechselbüros ("casas de cambio") akzeptiert. Das Währungszeichen für den mexikanischen Peso in Mexiko ist "$". Darüber hinaus sind die Preise auch durch "M$", "MX$" oder "MN" (Moneda Nacional) gekennzeichnet. Preise in US-Dollars erkennt man durch die Kürzel "US$" oder "USD". Wechsel- und Einlösebelege sind aufzubewahren. Bargeld in Fremdwährung sollte nur in Höhe des unmittelbaren Bedarfs gewechselt werden. Banktransfers sollten wegen langer Überweisungsdauer vermieden werden.

Internationale Kreditkarten: Ja (EuroCard/MasterCard, Visa, American Express) - gängige Kreditkarten werden fast überall akzeptiert, allerdings kann es in Einzelfällen zu Zahlungsschwierigkeiten mit ausländischen Kreditkarten kommen. Bargeldauszahlungen sind gegen Vorlage der Kreditkarte und eines Ausweises bei Banken möglich.

Geldautomat: Ja - das Abheben von Bargeld mit den gängigen Kreditkarten und oftmals mit Girocard (mit Maestro-Logo) ist in den größeren Städten möglich. >>> Geld sollte aus Sicherheitsgründen nur in Begleitung sowie in öffentlichen Gebäuden (z.B. Hotels oder Bank) abgehoben werden, da es zu Überfällen mit Todesfolge auch von ausländischen Reisenden gekommen ist.

Auskunftstellen

Im Reiseland

Touristenhotlines:

- landesweit:

INFOTUR (Centro Integral de Atención al Turista; Ciat): Das Zentrum erteilt touristische Informationen und z.B. Hilfe bei Pannen unter der Telefonnummer 078 oder 0180 00 06 88 39 (jeweils 24 Stunden).

Homepage: www.sectur.gob.mx

- Mexiko City:

Tourism Secretary of Mexico City, kostenlose Hotline im Falle touristischer Fragen: Tel. 01 800 008 90 90

Deutsch-Mexikanische Industrie- und Handelskammer
(Cámara Mexicano-Alemana de Comercio e Industria, A.C.)
Ciudad de México
Deutsch-Mexikanische Industrie- und Handelskammer
(Cámara Mexicano-Alemana de Comercio e Industria, A.C.)
Apartado Postal 10-872
11002 Ciudad de México /Distrito Federal/Mexico
(0052 55) 15 00 59 10
(0052 55) 15 00 59 00
www.camexa.com.mx
info@ahkmexiko.com.mx

Confederación de Cámaras Nacionales de Comercio, Servicos y Turismo
(CONCANACO/SERVYTUR)
Mexico Chamber of Commerce
Balderas 144
Col. Centro
06070
México /Distrito Federal/Mexico
(0052 55) 57 09 11 52
(0052 55) 57 22 93 00
www.camexa.com.mx
comentarios@concanaco.com.mx

Turística de México
Viaducto Miguel Aleman No. 105
Col. Escandón
Del. Miguel Hidalgo
11580
Ciudad de México D.F./Mexiko
Turística de México
C.P. 11800
11580 Ciudad de México
(0052 55) 52 78 42 00
www.camexa.com.mx

Secretaria e Turismo (SECTUR)
Av. Presidente Masaryk 172, Piso 3
Col. Chapultepec Morales
Deleg. Miguel Hidalgo
11587
Ciudad de México
Secretaria e Turismo (SECTUR)
C.P. 11580
11587 Ciudad de México D.F./Mexico
(0052 55) 30 02 63 00
www.camexa.com.mx
contacto@sectur.gob.mx

Botschaften und Konsulate

Von Deutschland

MONTERREY s. San Pedro Garza García

Consulado Honorario de la República Federal de Alemania
Calle El Barniz 408
Col. San Felipe del Agua
68020
Oaxaca de Juárez/Mexico
(0052 951) 133 60 42
oaxaca@hk-diplo.de
Amtsbezirk: Bundesstaat Oaxaca
Übergeordnete Auslandsvertretung: Botschaft Mexico City

Consulado Honorario de la República Federal de Alemania
Calle Jalapa 151
Col. Independencia
72150
Puebla /Puebla/Mexico
(0052 222) 248 15 22
(0052 222) 248 81 99
puebla@hk-diplo.de
Amtsbezirk: Bundesstaaten Puebla und Tlaxcala
Übergeordnete Auslandsvertretung: Botschaft Mexico City

Consulado Honorario de la República Federal de Alemania
Río Rosas 400 Sur, Local 12 Planta Pista
Colonia del Valle
66220
San Pedro Garza García /Nuevo León/Mexico
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monterrey@hk-diplo.de
Amtsbezirk: Bundesstaaten Coahuila, Nuevo León und nördlicher Teil von Tamaulipas
Übergeordnete Auslandsvertretung: Botschaft Mexico City

Consulado Honorario de la República Federal de Alemania
Blvd. Agua Caliente 10611-1201 PH
Col. Aviación
Centro Corporativo Centura
22420
Tijuana /Baja California/Mexico
(0052 664) 609 50 17
(0052 664) 623 33 71
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Amtsbezirk: Baja California, Baja California Sur und Sonora
Übergeordnete Auslandsvertretung: Botschaft Mexico City

Von Deutschland

VERACRUZ s. Boca del Río

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Übergeordnete Auslandsvertretung: Botschaft Mexico City

Botschaft der Vereinigten
Mexikanischen Staaten
(mit Konsularabteilung)
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10785
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(0 30) 269 32 37 00
(0 30) 269 32 30
www.embamex.de
mexale@sre.gob.mx
Mo bis Fr 9-18 Uhr

Geschäftsbereich der Konsularabteilung:
Berlin, Brandenburg, Bremen, Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Schleswig-Holstein, Thüringen

Honorarkonsulat der Vereinigten
Mexikanischen Staaten
Kap-Horn-Straße 18, 5. Stock
28237
Bremen
(04 21) 616 47 45
(04 21) 610 12 12
mex.honorarkonsulat@leschaco.de
Di bis Do 9-13 Uhr, nachmittags nach Vereinbarung
(keine Visumerteilung)

Honorarkonsulat der Vereinigten
Mexikanischen Staaten
c/o Messe Düsseldorf
Stockumer Kirchstraße 61
40474
Düsseldorf
(02 11) 45 60 75 00
(02 11) 456 01 03, 456 01 04
info@consulmexdus.com
Di bis Do 9-12 Uhr und zusätzlich Mi 13.30-16 Uhr
(keine Visumerteilung)

Generalkonsulat der Vereinigten
Mexikanischen Staaten
Taunusanlage 21
60325
Frankfurt/M.
(0 69) 29 98 75 75
(0 69) 299 87 50
www.consulmexfrankfurt.org
info@consulmexfrankfurt.org
Mo bis Fr 9-13, 14-17 Uhr

Honorarkonsulat der Vereinigten
Mexikanischen Staaten
Landschaftstraße 6
30159
Hannover
(05 11) 32 81 89
(05 11) 32 81 88
www.consulmex-haj.de
adalid@consulmex-haj.de
Di bis Do 9-12 Uhr
(keine Visumerteilung)

Honorarkonsulat der Vereinigten
Mexikanischen Staaten
Goerdelerring 5
04109
Leipzig
(0 32 12) 565 26 52
(0 15 20) 341 34 50
info@consulmexdus.com
Mo bis Do 18-21 Uhr nach vorheriger telefonischer Vereinbarung
(keine Visumerteilung)

Embajada de la República Federal de Alemania
Horacio 1506
Col. Los Morales, Sección Alameda
Startseite
Mexico City /Mexico
(0052 55) 52 81 25 88
(0052 55) 52 83 22 00
www.embajada-alemana.org.mx
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Amtsbezirk: Mexiko

Consulado Honorario de la República Federal de Alemania
World Trade Center, Blvd. Adolfo Ruiz Cortínez 3497
Col. Ylang Ylang
94290
Boca del Río /Veracruz/Mexico
(0052 229) 927 06 56
(0052 229) 927 06 56
veracruz@hk-diplo.de
Amtsbezirk: Bundesstaat Veracruz
Übergeordnete Auslandsvertretung:
Botschaft Mexico City

Consulado Honorario de la República Federal de Alemania
Punta Conoco No. 36, SM 24
77509
Cancún /Quintana Roo/Mexico
(0052 998) 887 12 83
(0052 998) 884 53 33, 884 15 98, 884 18 98
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Amtsbezirk: Bundesstaat Quintana Roo
Übergeordnete Auslandsvertretung: Botschaft Mexico City

Consulado Honorario de la República Federal de Alemania
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Col. Burocrata Estatal
31210
Chihuahua /Mexico
(0052 61) 44 13 73 37
chihuahua@hk-diplo.de
Amtsbezirk: Bundesstaat Chihuahua
Übergeordnete Auslandsvertretung: Botschaft Mexico City

Consulado Honorario de la República Federal de Alemania
Calle 7 No. 319
Colonia Ferrocarril
44440
Guadalajara /Jalisco/Mexico
(0052 33) 38 10 43 45
(0052 33) 38 10 21 46
guadalajara@hk-diplo.de
Amtsbezirk: Bundesstaaten Sinaloa, Jalisco, Michoacán, Nayarit, Zacatecas
Übergeordnete Auslandsvertretung: Botschaft Mexico City

Consulado Honorario de la República Federal de Alemania
Café Rothenburg
Blvd. Juan Alonso de Torres 602-1,
La Cantera
37178
León /Guanajuato/Mexico
(0052 61) 773 57 18
(0052 477) 773 57 18
leon@hk-diplo.de
Amtsbezirk: Bundesstaaten Aguascalientes, Guanajuato, Hidalgo, Queretaro, San Luis Potosi
Übergeordnete Auslandsvertretung: Botschaft Mexico City

Consulado Honorario de la República Federal de Alemania
Mérida Instituto Kresse, C 51 No 329 x 52x54
Fracc. Francisco de Montejo
97203
Mérida /Mexico
(0052 999) 944 32 52
merida@hk-diplo.de
Amtsbezirk: Campeche, Yucatán und Tabsco
Übergeordnete Auslandsvertretung: Botschaft Mexico City

Ärztliche Hilfe

MEXIKO-CITY: Dr. Armin Reimers Hauser (spricht Deutsch), Vito Allessio Robles 117/104,, Mexico City 20, Tel. (55) 56 61 90 23.

CANCÚN:Dr. Carlos M. Robles Cruz, Blvd. Luis Donaldo Colosio,, Cancún, Tel. (998) 71 47 09 85.

Sehenswertes

Mexiko City

Die Hauptstadt liegt in einem von über 2.200 m hohen, gewaltigen Bergzügen umgebenen Talkessel. In unmittelbarer Nähe der Stadt erheben sich eindrucksvoll zwei schneebedeckte Fünftausender: die Vulkane Popocatépetl und Ixtaccíhuatl. Die wichtigsten Sehenswürdigkeiten des denkmalgeschützten Centro Histórico de la Ciudad gruppieren sich um den Zócalo, den Hauptplatz, an dem der mächtige, 1523 begonnene Nationalpalast, die barocke Kathedrale (die größte Kirche Lateinamerikas) mit wertvoller Einrichtung und die Kirche Sagrario Metropolitano stehen. Darüber hinaus gibt es das Azteken-Ausgrabungsgebiet Templo Mayor (mit hochinteressantem Museum), die stimmungsvolle Plaza Santo Domingo, die Plaza Garibaldi (mit Markt und allabendlicher Mariachi-Musik) und den viel besuchten Alameda-Park, an dessen Ostseite der prunkvolle Palacio de Bellas Artes (Ballet Folklórico, Opern und Konzerte), der langsam in den sumpfigen Boden zu versinken droht.

Besuchenswert ist ferner der riesige Park Bosque de Chapultepec, die grüne Lunge der Stadt. Außer schönen alten Bäumen und vielen Freizeit-Attraktionen beherbergt er eine Anzahl erstklassiger Museen, darunter mit dem Anthropologischen Museum eines der schönsten Museen der Welt.

Yucatán

Diese im Osten Mexikos gelegene flache Halbinsel trennt den Golf von Mexiko von der Karibik. Die der Karibik zugewandte Seite ist durch ihre tropische Küstenlandschaft mit traumhaften weißen Sandstränden, Palmen sowie den vorgelagerten Inseln und Korallenriffen ein Paradies für Urlauber und die beliebteste Ferienregion Mexikos. Die Palette der Badeorte reicht dabei vom größten Badeort Cancún mit seinem karibischen Trubel über entlegenere Ferienzentren wie Pamul, Akumal und Xcaret bis hin zu verträumten Strandidyllen auf der Isla Mujeres. Fast überall laden Korallenriffe zum Tauchen inmitten exotischer Fischschwärme ein, besonders bekannt sind die Riffe der Isla de Cozumel. In Yucatán, auch "Land der Maya" genannt, befinden sich viele beeindruckende Maya-Ruinen, darunter die großartige Anlage von Chichén Itzá sowie die Ruinen von Tulum und Cobá.

Chiapas

Der südliche Bundesstaat Chiapas ist geprägt von zerklüftetem Hochland und subtropischem Regenwald. Er gehört landschaftlich gesehen zu den schönsten Mexikos. Hier befinden sich sechs sehenswerte Naturparks, unter ihnen der Cañón del Sumidero, Agua Azul und Lagunas de Montebello. Mittelpunkt des zentralen Hochlandes ist die bezaubernde Kolonialstadt San Cristóbal de las Casas, die mit alten Patiohäusern und engen, kopfsteingepflasterten Gassen ihr koloniales Bild in einer noch sehr ursprünglichen Region bewahrt hat und stark indianisch geprägt ist. In Chiapas befindet sich auch die Ruinenstadt Palenque, die zu den mächtigen Städten aus der klassischen Epoche der Maya-Zivilisation (300 - 900) gehört und als reizvollste Ausgrabungsstätte Mexikos gilt. Ursprüngliche Dschungellandschaft und anmutige Bauweise machen den besonderen Reiz dieser Anlage aus. Sehenswert sind vor allem der Tempel der Inschriften mit seinen über 600 in die Innenwand eingemeißelten Hieroglyphen, in der man erst 1949 die noch unversehrte Grabkammer des Priesterkönigs Pacal entdeckte, sowie das Museum, in dem unter anderem die Objekte aus dem Grab der Roten Königin gezeigt werden.

Baja California

Die 1.300 km lange Halbinsel Baja California, die im Norden Mexikos liegt und im Westen vom Pazifik im Osten vom Golf von Kalifornien begrenzt wird, war lange ein Geheimtipp bei Sportanglern aus der ganzen Welt. Mittlerweile weist Baja California schöne, mit Rücksicht auf die natürlichen Gegebenheiten erschlossene Ferienorte an traumhaften Sandstränden auf, wie etwa Tijuana, La Paz, Ensenada und San José del Cabo. Unter anderem in der Bahía Magdalena und der Laguna San Ignacio können ab Mitte Dezember Grauwale beobachtet werden, die hierherkommen, um sich zu paaren und zu kalben. Das Innere der Halbinsel ist dagegen sehr karg und beeindruckt mit einer grandiosen Landschaft, die durch Wüste, Kakteen, bizarre Canyons sowie verlassene Missionsorte gekennzeichnet ist und zu Wanderungen einlädt.

Oaxaca

Die Kolonialstadt Oaxaca liegt im gleichnamigen Bundesstaat inmitten eines ausgedehnten Hochplateaus zwischen steil aufragenden Gebirgszügen der Sierra Madre del Sur. Sie wurde 1529 von den Spaniern gegründet. Die gut erhaltenen Straßenzüge der schachbrettartig um den Zócalo angelegten Stadt mit ihren einstöckigen Patiohäusern aus der Kolonialzeit ließen Oaxaca zu einem Touristenklassiker werden. Der zentrale Platz der Stadt, der Zócalo, ist ideal für eine Ruhepause. Eingerahmt von spanischen Kolonnaden mit Restaurants und Straßencafés findet man in einer parkähnlichen Anlage Bänke, Schatten spendende Bäume sowie einen Musikpavillon, in dem abends Konzerte gegeben werden. An der Nordseite des Platzes steht die Kathedrale, die 1733 fertig gestellt wurde und deren barocke Fassade sehenswert ist. Im Museo Regional de Oaxaca, das im ehemaligen Kloster Santo Domingo untergebracht ist, werden eine umfangreiche ethnographische Ausstellung, präkolumbianische Stücke, Exponate aus der Kolonialzeit sowie zeitgenössische Kunst gezeigt. Hier befindet sich auch der berühmte Schatz aus dem Grab Nummer sieben von Monte Albán. Oaxaca ist nicht zuletzt der ideale Ausgangspunkt für einen Besuch der im Umkreis von 25 km gelegenen prähistorischen Ausgrabungsstätten Monte Albán, Mitla und Yagul.

Monte Albán

Monte Albán, die wichtigste Stätte der Zapoteken, befindet sich nur neun km südwestlich von Oaxaca. Um 500 v. Chr. wurde von den Olmeken auf einem eingeebneten Plateau (750 x 250 m) eine Kultstätte angelegt. Später befand sich dort der Tempelbezirk der zeitweise mit rund 35.000 Einwohnern bedeutendsten Stadt der Zapoteken, die bis rund 800 n. Chr bewohnt wurde. Dann wurde Monte Albán weitgehend verlassen; die Mixteken nutzen nur noch die alten Grabkammern als Begräbnisstätte für ihre Herrscher. Die ausgedehnte Ruinenanlage, die einen überwältigenden Blick auf das Tal von Oaxaca bietet, gruppiert sich um einen zentralen Platz, der von verschiedenen Gebäuden, Tempeln, einem Observatorium, Gräbern und Ballspielplätzen umgeben wird. Besonders sehenswert sind Los Danzantes (um 700 v. Chr.), Steinplatten mit Reliefs, die Menschen in seltsamen Verrenkungen darstellen.

Teotihuacán

Die Metropole im mexikanischen Hochland, die rund 45 Kilometer nördlich von Mexiko City liegt, war in der Zeit zwischen 100 v. Chr. und 700 n. Chr. die größte und bedeutendste Stadt Amerikas. Warum sie verlassen wurde - schon die nachfolgenden Tolteken fanden um 900 nur Ruinen vor -, weiß niemand genau. Die ausgegrabenen Pyramiden, Tempel und Heiligtümer sind sorgfältig restauriert und gehören zu den beeindruckendsten in ganz Mexiko. Sie geben, zusammen mit den zahlreichen Resten ehemaliger Wohnanlagen, ein gutes Bild der damaligen Zweihunderttausend-Einwohner-Stadt.

Guadalajara

Mexikos zweitgrößte Stadt liegt in knapp 1.600 m Höhe, hat ein sprichwörtlich angenehmes Klima und noch viel europäisch-koloniale Atmosphäre im Stadtkern. Man findet gepflegte Parkanlagen, elegante Wohnviertel sowie breite, freundliche Avenidas und Einkaufsstraßen. Sehenswert sind in Guadalajara außerdem die Wandbildmalereien von José Clemente Orozco, der zu den bedeutendsten Muralisten (Wandbildmalern) der Welt gehört.

Acapulco

Mexikos berühmtestes Seebad ist nichts für Freunde verträumter Fischerdörfer. Zunächst waren es amerikanische Urlauber, die den heruntergekommenen Hafenort an der schönen Hufeisenbucht entdeckten. Dann, in den späten 1950er Jahren, begann der internationale Touristenrummel. Hoteltürme schossen wie Pilze aus dem schmalen Streifen zwischen Strand und grünen Hügeln. Heute ist Acapulco ein Mekka für alle, die saubere Strände (es gibt zwanzig verschiedene) und warmes Wasser, kombiniert mit 24 Stunden Urlaubstreiben, suchen.

Puebla

Puebla besitzt einen historischen Kern mit spanisch-kolonialer Atmosphäre. Es gibt zahlreiche besuchenswerte Kirchen und Museen. Die Wände der Häuser aus dem 16. bis 18. Jahrhundert sind mit bunten Kacheln verziert. Um den prachtvollen Hauptplatz Zócalo gruppieren sich die interessantesten Bauten, darunter die riesige Kathedrale im Renaissance-Stil und das Bischöfliche Palais, beide mit kostbarer Barock-Ausstattung.

Taxco

Die wunderschön inmitten einer Hügellandschaft gelegene Stadt ist eine der am wenigsten berührten Kolonialstädte Mexikos, die komplett unter Denkmalschutz steht. Taxco war einst ein Zentrum des Silberbergbaus. Noch heute gibt es hier über hundert Silberschmiede-Werkstätten. Im Gewirr von teils steilen Kopfsteinpflaster-Gässchen entdeckt man zahllose malerische Winkel und intime Plätze mit blumengeschmückten Kolonialhäusern. Am kleinen Zócalo, dem Hauptplatz, erhebt sich die 1758 vollendete herrliche Kirche San Sebastián y Santa Prisca. Sie ist im typisch spanischen Stil des Churriguerismus verziert.

Xochicalco

Die über 12 Quadratmeter große festungsartige Ruinenstätte, deren Blütezeit als Handelszentrum und religiöse Metropole im Zeitraum vom siebten bis zehnten Jahrhundert lag, zeigt großartige Steinreliefs, die auf toltekischen Einfluss schließen lassen. Wenige kurvenreiche Kilometer südwestlich entfernt, verstecken sich die berühmten Grutas de Cacahuamilpa. Diese größten und sehenswertesten Tropfsteinhöhlen des Landes liegen mitten im Nationalpark gleichen Namens.

Uxmal

Hier kann man den klassischen Stil der Maya (siebtes bis zehntes Jahrhundert) am allerbesten studieren. Die Stadt war knapp einen Quadratkilometer groß und wird heute noch von der 38 m hohen "Pyramide des Wahrsagers" überragt, zu deren Spitze 118 extrem steile Stufen führen. Eindrucksvoll ist auch das um einen viereckigen Innenhof angelegte "Haus der Nonnen", in dem aber keine Nonnen wohnten, sondern vermutlich als Götter-Opfer ausgesuchte Jungfrauen ihre letzten Tage verbrachten.

Chichén Itzá

Dies ist die berühmteste, meistbesuchte und am besten restaurierte aller Mayastädte auf der Halbinsel Yucatán. Sie wurde von den Maya um 450 n. Chr. gegründet und um 1.000 von den Tolteken übernommen, die aus dem 1200 km entfernten Tollán bei Teotihuacán eingewandert waren. Mehr als hundert Jahre haben die Ausgrabungs- und Restaurierungsarbeiten der acht km² großen Anlage gedauert. Besonders eindrucksvoll sind die Pyramide "El Castillo", die als steinerner Kalender diente, der prächtige, von tausend Säulen umgebene Kriegertempel sowie der 145 m lange und 37 m breite Ballspielplatz, der größte und schönste, der je entdeckt wurde. Das rituelle Spiel der Maya verlangte, dass die Spieler einen Hartgummiball durch steinerne Ringe schlagen mussten - aber nicht etwa mit Hilfe von Händen oder Füßen, sondern lediglich mit Knie, Hüfte oder Ellbogen. Der Verlierer wurde den Göttern geopfert.

Cancún

Ganz Cancún ist ein Ferienzentrum neuesten Zuschnitts. 1970 lebten hier noch maximal 200 Menschen, heute sind es etwa 200.000, die vorwiegend vom Tourismus leben. Cancún besteht aus einem Zentrum etwas abseits des Meeres und einer schmalen, 20 km langen Landbrücke zwischen einer Lagune und dem Meer. Dieser schmale Streifen ist vollständig mit Hotels bebaut. Geboten wird alles, was den vorwiegend US-amerikanischen Urlaubern gefällt: endlos lange, blendend weiße Karibikstrände, türkisfarbene Lagunen, alle denkbaren Sportmöglichkeiten, fantasievoll konzipierte Hotelbauten, viel Abendunterhaltung, klimatisierte Einkaufszentren mit erlesenen Boutiquen und Feinschmecker-Restaurants.

Barranca del Cobre

Die "Kupferschlucht" ist eigentlich ein ganzes Netz von Schluchten, das sich durch die Sierra Tarahumara im Nordwesten Mexikos zieht. Mit ihren bis zu 1.500 m breiten und zum Teil mehr als einen Kilometer senkrecht abfallenden Felswänden ist dieses Naturwunder ums Vierfache größer als der weltberühmte Grand Canyon in den USA. 1961, nach neunjähriger Bauzeit, wurde die ungewöhnlich kühn angelegte Streckenanlage der Eisenbahn Chihuahua al Pacífico vollendet. Sie überwindet annähernd 2.500 Meter Höhenunterschied, führt über 39 Brücken und durch 86 Tunnel und bietet atemberaubende Ausblicke. Am Aussichtspunkt El Divisadero, einem der Höhepunkte der 13-stündigen Reise, hält der Zug eine Viertelstunde lang, damit sich die Passagiere in Ruhe umschauen und fotografieren können.

Reisehinweise

Sicherheitslage:

Die Sicherheitssituation des Landes verschlechtert sich derzeit. Sie ist durch die Zunahme der Kriminalität (auch Organisierte Kriminalität) geprägt: Erpressungen, Entführungen, Überfällen, Morde. Verbrechen werden auch bei Tag und überall verübt. Im Rahmen der gewaltsamen Kämpfen zwischen der Polizei und dem Militär auf der einen Seite und der Organisierten Kriminalität sowie den Drogenbanden auf der anderen Seite kamen schon viele Menschen ums Leben, auch Unbeteiligte. Polizisten können ebenfalls in die Verbrechen verwickelt sein.

Die Sicherheitslage kann sich jederzeit durch Anschläge gegen Politiker im Zusammenhang mit der Übergabe des Präsidentenamtes am 1. Dezember 2018 verschärfen.

Zu vermehrten Protesten kann es außerdem rund um den 2. Oktober anlässlich des Jahrestags des Massakers an friedlich demonstrierenden Studenten im Stadtteil von Mexiko City, Tlatelolco, vor 50 Jahren kommen. Demonstrationen sollten gemieden werden, da Gewalteskalationen nicht selten sind. Es kann zeitweise zur Blockade von Hauptverkehrsstraßen durch Demonstranten kommen.

Das Auswärtige Amt rät dringend ab von Reisen:

- in die Grenzgebiete USA/Mexiko

- in die Städte Acapulco (Zona Diamante und Pie de la Cuesta ist davon ausgenommen), Chihuahua, Ciudad Juarez, Culiacán, Tijuana

- in die Bundesstaaten:

> Colima (mit Ausnahme der Hafenstadt Manzanillo)

> Michoacán und Jalisco - dies gilt jeweils nur für die ländlichen Gebiete

> Guerrero - dies gilt nur für Überlandfahrten

> Sinaloa (davon ausgenommen sind die Stadt Mazatlán, die Region "Zona Dorada" und die Bahnstrecke von Ferrocarril Chihuahua al Pacífico, kurz "El Chepe" genannt)

> Tamaulipas

Von nächtlichen Aufenthalten im Zentrum von Stadt Cancún rät das Auswärtige Amt ab.

Zu besonderer Vorsicht wird in Guadalajara und Umgebung (Jalisco) geraten, da es hier derzeit zu Auseinandersetzungen zwischen der Organisierten Kriminalität und den Sicherheitskräften kommt.

Reisende sollte sich vor Ort genau über die Gefahrensituation informieren und sich durch entsprechende Vorsichtsmaßnahmen darauf einstellen (z.B. durch Meiden von Stadtteilen).

Frauen sollten wegen zunehmenden Übergriffen nachts oder in einsamen Gegenden nur in Begleitung unterwegs sein.

Bei Überlandfahrten wird auf vielen Strecken zu besonderer Vorsicht geraten.

Im Falle eines Überfalls sollte Reisende keine Gegenwehr leisten, um durch Waffen nicht verletzt zu werden. Die üblichen Sicherheitsmaßnahmen für Reisen (wichtige Dokumente in der Unterkunft verwahren etc.) sollte beachtet werden.

Gefahren durch Natureignisse:

- Hurrikan-Saison: In den Bundesstaaten im Süden der USA, in Mexiko, Zentralamerika sowie in der Karibik ist jeweils in der Zeit von Juni bis November mit Hurrikans zu rechnen. Kennzeichen dieser tropischen Wirbelstürme sind u.a. Windgeschwindigkeiten in Orkanstärke, starke Regenfälle und unter Umständen auch Erdrutsche. Informationen dazu gibt es bei Wettervorhersagen in den jeweiligen Ländern oder im Internet, beispielsweise unter www.nhc.noaa.gov, www.wunderground.com/tropical und www.proteccioncivil.gob.mx.

- Vulkan:

Wegen erhöhter Aktivität des Vulkans Popocatepetl muss die von den zuständigen Behörden verhängte Sicherheitszone mit einem Radius von 12 km um den Krater in jedem Fall gemieden werden. Hinweise sind abrufbar unter www.cenapred.gob.mx > Volcán Popocatépetl.

- Erdbeben:

Im September 2017 haben sich im Bundesstaat Oaxaca und Zentralmexiko zwei starke Erdbeben ereignet, die zu vielen Toten sowie großen Sachschäden geführt haben.

Mit weiteren Beben muss gerechnet werden (so geschehen Mitte Februar 2018 bei Mexiko-City), da sich das Land in einer Erdbebenzone befindet.

Informationen: www.atlasnacionalderiesgos.gob.mx, https://www.ready.gov/earthquakes.

Weitere Informationen zur Sicherheitssituation im Reiseland sind auf den Internetseiten des Auswärtigen Amtes zu finden.

Bitte auch den Abschnitt "Allgemeine Vorsichtsmaßnahmen" beachten.

Allgemeine Vorsichtsmaßnahmen

Ausweispflicht:

Reisende sollten bei Kontrollen neben dem Reisepass auch die Bescheinigung parat haben, die den Aufenthaltsstatus enthält (FMM oder FMI etc.).

Taxis:

Generell sollten nur Taxis benutzt werden, die sich an den offiziellen Taxiständen befinden. Alternativ können Taxis auch telefonisch angefordert werden. Taxis sollten jedoch nicht wegen Gefahr von Raubüberfällen an der Straße gestoppt werden.

Überlandreisen:

- Reisende, insbesondere Mietwagenfahrer, sind durch Raubüberfälle gefährdet. Sie sollten bei Reisen mit dem Auto nicht bei Dunkelheit unterwegs sein.

- Pausen etc. sollten nur an Autobahnhaltestellen, Tankstellen oder Haltebuchten gemacht werden, wenn sich auch andere Personen dort aufhalten.

- Wird man am Straßenrand darauf aufmerksam gemacht, Pannenhilfe zu leisten, sollte besser an der nächsten Tankstelle gehalten werden, um Unterstützung dafür anzufordern.

- Anhalter sollten nicht mitgenommen werden.

- Reisende, die abgelegene Bereiche des Landes erkunden wollen, sollten in diesen Fällen Fremdenführer in Anspruch nehmen, die mit Ausweisen von Sectur ("Secretaria de Turismo" - www.sectur.gob.mx) ausgestattet sind.

- Bei Überfällen sollte man sich nicht wehren, da die Kriminellen in der Regel daraufhin Gewalt anwenden und die Opfer verletzen oder gar töten.

Busse:

- Überfälle auf Busse stellen ebenso ein Risiko für Reisende dar.

Busse sind darüber hinaus in technischer Hinsicht oftmals ein Problem, da sie sich in schlechtem Zustand befinden. Davon ausgenommen sind Busse der Luxusklasse oder ersten Klasse, sie können daher als Reisemittel genutzt werden.

- Zur Ruinenstadt Teotihuacán sollten als Verkehrsmittel nur Touristenbusse, keine Linienbusse benutzt werden.

Drogen:

Drogen ein- und auszuführen, damit zu handeln sowie zu konsumieren ist streng verboten!

Fotografieren:

Fotos von Personen sollten nur mit deren persönlicher Erlaubnis gemacht werden.

Alkohol:

Es darf kein Alkohol abseits von Lokalen in der Öffentlichkeit konsumiert werden.

Bitte auch den Abschnitt "Reisehinweise" beachten.

SPERR-NOTRUF: Deutsche können ihre Girocards, Kreditkarten, Handys und einige andere elektronische Berechtigungen über die Sperr-Notruf-Nummer ++49 116 116 (aus dem Ausland neben ++49 116 116 auch ++49 30 4050 4050 wählbar) rund um die Uhr sperren lassen. Der Anrufer wird mit den Herausgebern der jeweiligen Medien verbunden, sofern diese sich dem Sperr-Notruf angeschlossen haben. Eine Liste der angeschlossenen Herausgeber ist im Internet unter www.sperr-notruf.de zu finden.

Ebenso ist es möglich, die Online-Ausweisfunktion (elektronischer Identitätsnachweis - eID) des neuen Personalausweises unter den oben genannten Nummern sowie unter 0180 1 333 333 (Bürgerservice des Bundesinnenministeriums) sperren zu lassen.

Belize

Einreise für Deutsche

Visumfrei für 30 Tage. Notwendig sind: mindestens 6 Monate über den Aufenthalt hinaus gültiger Reisepass, Rückreiseticket und ausreichende Geldmittel für den Aufenthalt (50 US-$/Tag).

Landesdaten

Lage

Der Staat Belize (Mitglied des Commonwealth) liegt in Mittelamerika. Er grenzt im Norden an Mexiko, im Osten an das Karibische Meer, im Süden und Westen an Guatemala.

Fläche: 22.965 km².

Verwaltungsstruktur: 6 Distrikte.

Einwohner

Bevölkerung: ca. 367.000

Städte:

Belmopan (Hauptstadt) ca. 20.700

Belize City ca. 62.000

San Ignacio/Santa Elena ca. 21.200

San Pedro ca. 17.500

Orange Walk Town ca. 13.700

Corozal ca. 12.000

Dangriga ca. 10.200

Benque Viejo del Carmen ca. 6.700

Punta Gorda ca. 5.400

Sprache

Die Amtssprache ist Englisch. Als Umgangssprache werden zum Teil Spanisch, zum Teil Kreolisch sowie Garifuna und Maya-Sprachen gesprochen. Deutsche Dialekte werden von den in Belize heimischen Mennoniten gesprochen.

Zeitverschiebung

Mitteleuropäische Zeit (MEZ) -7 Stunden

Während der europäischen Sommerzeit beträgt der Zeitunterschied -8 Stunden.

Stromspannung

110 Volt Wechselstrom, 60 Hertz

Es sind US-amerikanische Stecker üblich. Es empfiehlt sich deshalb, einen Adapter mitzunehmen. Man sollte außerdem damit rechnen, nicht überall Strom vorzufinden.

Telefon/Post

Telefon

Die Vorwahl für Ferngespräche von Deutschland, Österreich und der Schweiz nach Belize ist 00501, anschließend ist die 7-stellige Teilnehmernummer zu wählen. Die Vorwahl von Belize nach Deutschland ist 0049, nach Österreich 0043 und in die Schweiz 0041.

Öffentliche Telefone gibt es überall.

NOTRUFNUMMERN: Polizei, Unfallrettung und Feuerwehr 90 oder 911.

Mobilfunk

Netztechnik: GSM 1900.

Derzeit gibt es einen Roamingvertrag mit dem Anbieter Telekom Deutschland in Belize.

GSM 1900-fähig sind Triband- oder Quadband-Handys.

Es ist auch möglich, vor Ort ein Handy zu mieten und zwar am internationalen Flughafen von Belize City bei Belize Telemedia Ltd.

Internet

Länderkürzel: .bz

Internet-Cafés sind in allen größeren Städten und in touristischen Orten vorhanden.

Feiertage

Feiertage 2018:

1. Januar (Neujahr)

12. März (Tag der nationalen Helden)

30. März bis 2. April (Karfreitag bis Ostermontag)

1. Mai (Tag der Arbeit)

21. Mai (Commonwealth-Tag)

10. September (Nationalfeiertag)

21. September (Unabhängigkeitstag)

15. Oktober (Amerikatag)

19. November (Garifuna-Tag)

25. Dezember (Weihnachten)

26. Dezember (Boxing Day)

Fällt ein Feiertag auf einen Sonntag, ist der auf ihn folgende Montag arbeitsfrei.

Öffnungszeiten

Banken: Mo bis Do 8-13 Uhr, Fr 8-16 Uhr;

Geschäfte: Mo bis Fr 8-12 und 13-17 Uhr, teilweise auch Sa 8-12 Uhr;

Büros: Mo bis Fr 8-12, 13-17 Uhr.

Kleidung

Egal zu welcher Jahreszeit man Belize besucht, man sollte auf jeden Fall leichte, gut waschbare und atmungsaktive Sommerkleidung mitnehmen. Außerdem braucht man für Ausflüge ins Hochland oder für etwas kühlere Abende immer auch leichtere Wollsachen. Bei Ausflügen in den Dschungel empfiehlt es sich unbedingt, Jacken und Blusen mit langem Arm zu tragen, da solche Kleidungsstücke Schutz vor Insekten bieten. Außerdem sollte man immer festes Schuhwerk tragen. Eine Regenjacke oder sonstige Regenbekleidung sowie eine gute Sonnenbrille sind unbedingt erforderlich. Außerdem sollte man auf jeden Fall ein Insekten-Schutzmittel dabeihaben. Strandkleidung und kurze Hosen sollte man nicht in den Städten und Orten tragen.

Geschichte/Politik

Die Geschichte des Landes Belize beginnt vor 4.000 Jahren. Damals lebte dort das außergewöhnliche Volk der Maya, das Tempelanlagen baute, die für viele tausend Menschen gedacht waren. Obwohl diese Bauten heute verfallen und mit Schlingpflanzen überwuchert sind, beeindrucken sie immer noch jeden Besucher nachhaltig. Warum später das Reich der Maya unterging, gibt es bis heute nur Vermutungen.

Britische Seeräuber gründeten 1667 eine Siedlung, die heute die Hauptstadt Belize City ist. In späteren Jahren kam es zu Auseinandersetzung zwischen Engländern, Spaniern und Mexikanern, die um das Land stritten, weil sie dessen edle Hölzer - vor allem das Mahagoni - haben wollten. Die Engländer gaben dem Gebiet besitzergreifend den Namen "British Honduras"; nach dem Land Honduras, das südlich an es angrenzt. 1862 erhielt British-Honduras den Status einer Kolonie, war ab 1871 Kronkolonie und bekam 1884 einen eigenen Gouverneur. Seit 1981 ist Belize unabhängig und ein stabiler demokratischer Staat im Commonwealth of Nations.

Wirtschaft

Holz, vor allem Mahagoni, Zedern- und Kiefernholz, ist das Wichtigste für den Export. Moderne Sägewerke, die es vor allem in Belize City gibt, machten den Übergang vom Stammholz zum wirtschaftlicheren Export von Schnittholz möglich. Fast ein Viertel der Landesfläche ist versumpft, versauert oder ausgelaugt - man kann sie weder für die Wald- noch für die Landwirtschaft brauchen. Nur rund 2 Prozent des Bodens werden landwirtschaftlich genutzt. Zitrusfrüchte, Zuckerrohr, Bananen und Kakao gehen in den Export. Außer den Sägewerken gibt es auch noch andere Industriebetriebe, die sich hauptsächlich mit der Verarbeitung von Zitrusfrüchten und Zuckerrohr (aus dem teils Raffinade, teils Rum hergestellt wird) beschäftigen. Seit Belize City in den internationalen Flugverkehr eingebunden ist und gute Straßenverbindungen nach Mexiko und Guatemala bestehen, steigt die Zahl der Touristen, die Belize einen Besuch abstatten, von Jahr zu Jahr kontinuierlich an.

Religion

58 Prozent der Bevölkerung sind Katholiken, weitere 28 Prozent sind Protestanten. Daneben gibt es noch Minderheiten von Muslimen, Hindus, Juden und Bahai.

Vegetation

Über die Hälfte der Fläche des Landes wurde mittlerweile unter Naturschutz gestellt, um die Pflanzen- und Tierwelt Belizes zu erhalten. Die Vielfalt der Vegetation, die man dort findet, ist phantastisch. 4.000 Arten von Pflanzen, darunter 250 Orchideen- und 700 Baumarten wachsen in Belize. Man unterscheidet in Belize zwischen 70 Wald-Typen, darunter den Kiefern- und Savannenwald sowie den Mangroven- und den Regenwald. In den Wäldern wächst viel Mahagoni, der der Nationalbaum Belizes ist. Aber auch Ceiba, der heilige Baum der Maya, sowie der riesige Guancaste, der 40 m hoch werden und einen Durchmesser von 2 m erreichen kann, kann man in Belizes Wäldern finden.

Neben den teils immergrünen, teils laubabwerfenden tropischen Laubwäldern gibt es große, meist lichte Nieder- und Bergkiefernbestände mit sehr gutem Pitchpine-Holz. Man findet auch Palmsümpfe, während das Hügelland im Inneren des Landes weitgehend von Palmsavannen überzogen ist. An der von Lagunen und versumpften Flussmündungen durchsetzten Küste stehen Mangrovenwälder.

Tierwelt

Die Maya verehrten den Jaguar. Mit viel Glück kann man den einen oder anderen dieser nachtaktiven Jäger noch heute beobachten - vor allem im ersten eigens für Jaguare eingerichteten Schutzreservat der Welt, dem "Cockscomb Basin Wildlife Sanctuary". Ähnlich scheu wie der Jaguar sind der Ozelot, die Margey-Katze oder der Tapir. Alles andere als schüchtern sind hingegen die bunten Tukane, die eine der über 600 Vogelarten in Belize darstellen. Brüllaffen gibt es auch; und sehr schöne Schmetterlinge, wie den besonders beliebten stahlblauen Belizean Blue.

In Belize wurde Mittelamerikas erstes nationales Unterwasser-Naturschutzgebiet gegründet. Hier wächst und gedeiht die Unterwasserwelt ohne Fischer und Korallenjäger.

Kulinarisches

In Belize treffen die Kochkünste vieler Völker zusammen, aber es gibt auch ganz eindeutig belizianische Spezialitäten wie das Nationalgericht: Rice and Beans, mit Kokosraspeln gekochter Reis und Bohnen. Meist kommt Huhn dazu. Regelmäßig stehen auch Langusten, Meeresfrüchte und Barrakuda-Filets auf den Speisekarten.

Sitten und Gebräuche

In Belize wird gern und viel gefeiert. Dies beginnt mit dem Karneval im ganzen Land. San Pedro hat einen traditionellen "Mestizo Karneval" mit vielen originellen Tänzen. Im März wird Baron Bliss, der ein großer Wohltäter des Landes war, landesweit gefeiert. Vor dem Leuchtturm am Hafen von Belize City, wo sein Grab liegt, startet eine Regatta.

Im Mai feiert man in Crooked Tree Village das "Cashew Festival", ein Erntedankfest für die Cashew-Nuss mit Folklore, Spielen und viel Musik. Im Juni finden in Placencia Village und Caye Caulker große Hummer-Feste statt - zur Eröffnung der Hummer-Saison. Im August hat San Pedro sein "Costa-Maya-Festival", an dem Gäste aus allen benachbarten mittelamerikanischen Ländern teilnehmen. Und im September feiert Belize City noch einmal Karneval.

Souvenirs

Zum Kunsthandwerk, das in Belize gepflegt und auf dem Markt verkauft wird, gehören hübsche Holzschnitzereien und auch Flechtwerk. In Belize City wurde ein Zentrum eingerichtet, in dem allerlei Kunsthandwerkliches gezeigt wird. An Ostern gibt es überall im Land Märkte für einheimische Kunst und Kunsthandwerk. Sehr bekannt ist das "Festival of Art", der Ostermarkt in San Ignacio.

Klimainformationen

Belize hat subtropisches Klima. Im Jahresdurchschnitt werden Temperaturen von etwa 26°C gemessen. Die Monate November bis März sind ziemlich trocken, und die Temperaturen sind angenehm. Ab April bis Ende Mai ist es üblicherweise sehr warm und noch ziemlich trocken. Doch dann beginnt die Regenzeit, die üblicherweise bis Ende Juli dauert. Im August ist es dann relativ trocken. Erneuter Regen setzt erst wieder im September ein; im Norden sogar erst im Oktober. Die Stärke der jeweiligen Regenfälle nimmt im Allgemeinen von Nord nach Süd zu. Die höchste Luftfeuchtigkeit herrscht entlang der Küste zwischen Belize City und Punta Gorda sowie in den Dschungelgebieten. In Belize City werden durchschnittlich 83 Prozent gemessen, die aber durch Seewinde erträglicher werden. Bei Punta Gorda liegt die Luftfeuchtigkeit üblicherweise bei rund 88 Prozent, im Westen bei etwa 75 Prozent, und im Bergland ist sie bedeutend niedriger. Die durchschnittliche Temperatur, die üblicherweise in Belize City gemessen wird, beträgt rund 26°C. Die niedrigsten Temperaturen betragen dann etwa 10°C und die höchsten liegen bei 35°C. Die klimatisch angenehmste Zeit ist normalerweise der Zeitraum von November bis Januar, da zu dieser Zeit die Temperaturen nur etwa 24°C betragen.

Der Westen des Landes ist in den Monaten April und Mai am heißesten. Temperaturen von 37°C sind zu dieser Zeit keine Seltenheit. Im Bergland liegen die Tagestemperaturen in den Monaten November und Dezember bei unter 24°C, die Nachttemperaturen gehen bis auf 5°C herunter.

Beste Reisezeit

Am besten besucht man Belize in der Trockenzeit von Dezember bis Mai.

Vorgeschriebene Impfungen

Keine bei Einreise direkt aus Europa.

Gelbfieber bei Einreise aus ENDEMIEGEBIETEN.

GELBFIEBER-ENDEMIEGEBIETE

In AFRIKA:

Äquatorialguinea, Äthiopien, Angola, Benin, Burkina Faso, Burundi, Côte d`Ivoire, Demokratische Republik Kongo (Kinshasa), Gabun, Gambia, Ghana, Guinea, Guinea-Bissau, Kamerun, Kenia, Kongo, Liberia, Mali, Mauretanien, Niger, Nigeria, Ruanda, Senegal, Sierra Leone, Südsudan, Sudan, Togo, Tschad, Uganda, Zentralafrikanische Republik.

In SÜD- und MITTELAMERIKA:

Argentinien, Bolivien, Brasilien, Ecuador, Franz. Guayana, Guyana, Kolumbien, Panama, Paraguay, Peru, Surinam, Trinidad + Tobago, Venezuela.

Empfohlene Impfungen

Hepatitis A, Typhus.

Informationen zur Malaria

Malaria

Risiko nur regional, dort allgemeine SCHUTZMASSNAHMEN. Medikament (Stand-by-Therapie) zur Behandlung von Malaria mitführen.

- In den Abend- und Nachtstunden im Freien möglichst helle langärmelige Kleidung und lange Hosen tragen.

- Unbedeckte Hautstellen mit einem mückenabwehrenden Mittel einreiben.

- In klimatisierten Räumen Türen und Fenster geschlossen halten.

- Wenn Moskitos in den Schlafraum gelangen können, unbedingt ein intaktes Moskitonetz verwenden. Es ist darauf zu achten, dass es allseits unter die Matratze geschlagen wird.

- Abends im Schlafraum ein Insektenvertilgungsmittel sprühen.

mitführen.MALARIA CT. Medikament (Stand-by-Therapie) zur Behandlung von Malaria

Keine Chemoprophylaxe empfohlen, Medikament zur Notfallbehandlung (Stand-by-Therapie):

Chloroquin (Resochin, Weimerquin)

Verbreitung

Ein mäßiges Malariarisiko besteht prinzipiell ganzjährig im gesamten Land. Etwas erhöhtes Risiko in den Distrikten Toledo und Stan Creek.

Malaria-frei sind Belize-City sowie die Touristengebiete auf den vorgelagerten Inseln.

Malaria wird durch den Stich eines Moskitos meist in der Zeit zwischen Abenddämmerung und Sonnenaufgang auf den Menschen übertragen.

Währung

Währungseinheit

Währungseinheit: Belize-Dollar (Bz$)

1 Belize-Dollar = 100 Cents.

Derzeitiger Kurs:

1 Euro = ca. 2,36 Bz$

1 US-$ = ca. 2,01 Bz$

Hinweise

Bei den unten aufgeführten Umrechnungskursen handelt es sich um Devisenkurse der Deutschen Bundesbank, die die Preisnotierung des Euro und des US-Dollar in der Währung des Reiselandes angibt. Mit Devisenkursen werden z.B. Rechnungen unterschiedlicher Währungen gegeneinander verrechnet. (Im Gegensatz zum Sortenkurs wird hier jedoch nicht der Wert angegeben, den man in Deutschland am Bankschalter für einen Euro oder US-Dollar erhält.)

Devisenbestimmungen/Umtausch

Einfuhr Fremdwährung: unbeschränkt. US-$ in Noten oder Reiseschecks empfohlen.

Einfuhr Landeswährung: unbeschränkt

Deklaration: Ja - bei der Einfuhr von Landes- oder Fremdwährung mit einem Gegenwert über 20.000 Bz$.

Ausfuhr Fremdwährung: in Höhe der Einfuhr.

Ausfuhr Landeswährung: bis zum Betrag von 20.000 Bz$

Geldautomat: Ja - Bargeldabhebung ist mit international anerkannten Kreditkarten und vereinzelt auch mit Girocard (mit Maestro-Logo) möglich. Reisende sollten sich vor Abreise bei ihrer Hausbank über eventuelle Beschränkungen bei der Bargeldbeschaffung mit der Girocard informieren.

Reiseschecks: Ja - in US-$ - werden in einigen Banken getauscht. Bitte beachten: Grundsätzlich ist die Akzeptanz von Reiseschecks weltweit rückläufig.

Auskunftstellen

Honorargeneralkonsulat von Belize
Falkertstr. 10
70176
Stuttgart
Honorargeneralkonsulat von Belize
Postfach 15 51
74305 Bietigheim-Bissingen
(07 11) 90 71 09 99
(07 11) 90 71 09 52
w.kahles@belize-consulate.eu, wolfkahles@gmail.com
nach telefon. Vereinbarung
mit Ausnahme des Landes Hessen

Belize Tourism Board
64 Regent Street
Belize City
Belize Tourist Board
P.O. Box 325
Belize City/Belize
(00501) 227 24 23
(00501) 227 24 20
www.travelbelize.org
info@travelbelize.org

The Belize Chamber of Commerce and Industry
4792 Coney Drive
First Floor of Withfield Tower
Belize City
The Belize Chamber of Commerce and Industry
P.O. Box 291
Belize City/Belize
(00501) 223 53 33
(00501) 223 53 30/31
www.travelbelize.org
bcci@belize.org

Botschaften und Konsulate

Von Deutschland

zuständig Guatemala-Stadt/Guatemala:

Embajada de la República Federal de Alemania
Edificio Reforma 10, Nivel 10
Avenida La Reforma 9-55, Zona 10
Ciudad de Guatemala
Embajada de la República Federal de Alemania
Apartado Postal 87a
Ciudad de Guatemala/Guatemala
(00502) 23 65 22 70
(00502) 23 64 67 00
info@guatemala-stadt.diplo.de
Amtsbezirk: Guatemala und Belize

Von Deutschland

außerdem in Belize:

Honorary Consul of the Federal Republic of Germany
c/o Karl H. Menzies Co. Ltd.
104 Barrack Road
Belize City
Honorary Consul of the Federal Republic of Germany
c/o Karl H. Menzies Co. Ltd., 104 Barrack Road
P.O. Box 468
Belize City/Belize
(00501 2) 27 85 51
(00501 2) 23 08 96, 24 54 15
belize-stadt@hk-diplo.de
Amtsbezirk: Belize
Übergeordnete Auslandsvertretung:
Botschaft Guatemala City/Guatemala

Botschaft von Belize
Boulevard Brand Whitlock 136
1200
Brüssel /Belgien
(0032 2) 732 62 46
(0032 2) 732 62 04
embassy@embelizebrussels.be
(keine Visumerteilung)

Konsulat von Belize
Darmstädter Straße 24
64521
Groß-Gerau
(069) 25 47 24 42
a.holtermann@belize-consulate.eu
nach Vereinbarung

Honorargeneralkonsulat von Belize
Falkertstr. 10
70176
Stuttgart
Honorargeneralkonsulat von Belize
Postfach 15 51
74305 Bietigheim-Bissingen
(07 11) 90 71 09 99
(07 11) 90 71 09 52
w.kahles@belize-consulate.eu, wolfkahles@gmail.com
nach telefon. Vereinbarung
mit Ausnahme des Landes Hessen

Sehenswertes

Belmopan

Belmopan, seit August 1970 die Hauptstadt von Belize, wurde auf Urwaldrodungen an den Ausläufern des Maya-Gebirges im geografischen Mittelpunkt des kleinen mittelamerikanischen Landes errichtet. 84 Kilometer westlich von Belize City, der ehemaligen Hauptstadt und mit 67.000 Einwohnern größten Stadt des Landes, gelegen, ließ die Regierung mit Belmopan eine neue Hauptstadt im geschützten Landesinneren bauen, weil Wirbelstürme in Belize City immer wieder große Zerstörungen anrichteten.

Mit den circa 20.000 Einwohnern ist Belmopan heute die kleinste Hauptstadt der Welt. In einer wunderschönen Landschaft mit üppiger Vegetation angelegt, zeigt es sich den Besuchern als Gartenstadt. Belmopan hat wenige wirkliche Sehenswürdigkeiten zu bieten. Die Hauptattraktion liegt in zahlreichen Exponaten archäologischer Projekte des Landes, die im Archäologischen Department archiviert sind und in Führungen besichtigt werden können.

Belize-City

Wo vor über 300 Jahren Piraten Unterschlupf suchten, pulsiert heute das Leben in der über 60.000 Einwohner zählenden Stadt. Amerikanische, afrikanische, asiatische und europäische Kulturen mischen sich hier. Im Maritime Museum Terminal erfährt man viel über die nautische Vergangenheit von Belize. Noch interessanter ist das Kunsthandwerkliche Zentrum, in dem gezeigt wird, was die geschickten Bewohner von Belize anfertigen können. Sehenswert ist auch der Zoo von Belize, der 35 km außerhalb der Stadt bei Belmopan liegt. Man kann dort vor allem einheimische wilde Tiere sehen, darunter auch Jaguare, Tapire und Affen.

Caracol

Hier findet man die ältesten Spuren der geheimnisvollen Hochkultur der Maya. Mitten im Urwald dehnt sich die riesige Ruinenstadt Caracol aus. Über tausend archäologische Stätten hat man in der Umgebung bereits entdeckt, und jedes Jahr werden es mehr. Viele Funde, die erst in den letzten Jahren gemacht wurden, zeigen, dass Caracol wohl die wichtigste Maya-Siedlung in Belize war. Die Siedlung, die vor 1.200 Jahren vermutlich rund 180.000 Einwohner zählte, besitzt eine Pyramide, die 42,5 m hoch ist und immer noch als das höchste Gebäude im Land gilt.

Aufgrund der im ganzen Land ausgegrabenen Fundstücke, glaubt die Maya-Forschung in Belize das Zentrum der Maya-Kultur gefunden zu haben. Überall in der alten Maya-Stadt sieht man Archäologen an der Arbeit. Manchmal darf man sogar selbst unter professioneller Anleitung zu Schaufel und Pinsel greifen. Nachfahren des rätselhaften Volkes leben noch in vielen kleinen Dörfern. Wie ihre Vorfahren vor 1.100 Jahren sind sie Bauern, die ihre Häuser immer noch auf althergebrachte Art und Weise bauen. In manchen dieser Dörfer entstanden in letzter Zeit Gästehäuser, damit Besucher das schlichte Leben der Maya-Nachfahren, ihr kunstgewerbliches Geschick und ihre ererbten Erfahrungen in der Naturmedizin kennenlernen können. Der traditionelle Götterglaube der Maya war tief mit der Natur verbunden.

Altun Ha

Hier sind die Maya-Ausgrabungen am weitesten fortgeschritten. Altun Ha war wohl ein Zeremonien-Zentrum - aber, 10 km vom Meer entfernt, auch ein wichtiges Handelszentrum, das die Verbindungen von der Küste zu den Siedlungen im Inneren des Landes herstellte. Viele spektakuläre Funde der letzten Jahre bestätigen dies. Ein berühmter Ausgrabungsfund ist der Tempel des Grünen Grabes, in dem man menschliche Überreste fand, aber auch einen prachtvollen Schatz von kleinen Figuren, Perlen und Anhängern aus Jade.

Corozal

Die moderne Stadt Corozal entstand auf den Trümmern eines uralten Maya-Zentrums. Bei Corozal hat man einen Markt aus dem Jahr 1800 nachgebaut. Man sieht alte Gebäude, religiöse Statuen, Handwerkszeug, Kleidung und Gerätschaften. Manches kann man als Souvenir kaufen. Der Bezirk von Corozal ist außerdem für seinen Reichtum an Schmetterlingen bekannt. Fast 200 Arten kann man beobachten. Man hat bei Sarteneja ein Zuchtzentrum eingerichtet, in dem 25 gefährdete Arten besonders gepflegt werden.

Blue Hole

Vor Belizes Küste verläuft fast 300 km lang das größte Korallenriff der nördlichen Hemisphäre. In seinem Schutz liegen rund 500 Inseln, die "Cayes", und um sie herum zahllose kleinere Korallenbänke. Hier gibt es über 50 Korallen- und mehr als 400 Fischarten. Ständig sind Schnorchler unterwegs. Den Tauchern hat es besonders das "Blue Hole" angetan. Dieses "Blaue Loch" mitten im Riff ist kreisrund, hat 330 m Durchmesser und ist 130 m tief. Vor 10.000 Jahren war das "Blue Hole" eine Landhöhle, heute kann man Tropfsteine bewundern. Hier bietet man unter Anleitung von erfahrenen Tauchführern Tauch-Safaris an.

Wildschutzgebiet Crooked Tree

Der Park setzt sich aus einem System von Inland-Lagunen, Sümpfen und Wasserwegen zusammen. Zunächst wurde er zum Schutz einheimischer und durchziehender Vögel gegründet. Tatsächlich versammeln sich während der Trockensaison von Oktober bis Mai hier Tausende von Vögeln: Reiher und Taucher, Pelikane und Enten, Geier, Falken und Fischadler, Eisvögel und Seeschwalben sowie viele andere. Besonders beachtenswert ist der Jabiru-Storch, der mit einer Flügelspannweite bis zu 3,65 m der größte fliegende Vogel der westlichen Hemisphäre ist. Doch nicht nur Vögel kann man dort beobachten. Die Vielfalt der Landschaft hat auch andere Tiere angezogen: Brüllaffen und Nasenbären, Schildkröten und Krokodile.

Nationalpark Fünf Blaue Seen

Die fünf kleinen Seen, die in der Nähe von Belmopan liegen, sind ein Naturwunder. Dicht beieinanderliegend zeigen sie in ihrem Wasser fünf verschiedene blaue Schattierungen. Man kann dort Kanu fahren, aber auch Wanderpfade gibt es ausreichend.

Natur-Touren

Es gibt in Belize ein Guide-System, das den Besuchern des Landes sachkundige Begleiter garantiert, die auf Archäologie oder Vogelkunde, auf Kanutrips oder die Unterwasserwelt spezialisiert sind. Unter diesen Spezialisten sind auch Höhlenforscher, denn Belize ist auch ein Land der Höhlen. Mit dem Chiquibul-Komplex besitzt Belize sogar das größte Höhlensystem Amerikas.

Reisehinweise

Während der letzten Jahre ist die Kriminalität, besonders im Drogenumfeld, stark angestiegen.

Weitere Informationen zur Sicherheitssituation in Belize sind auf den Internetseiten des Auswärtigen Amts zu finden.

Allgemeine Vorsichtsmaßnahmen

Das Verhalten der anderen Verkehrsteilnehmer erfordert im Straßenverkehr von Belize erhöhte Vorsicht und einen vorausschauenden Fahrstil.

Leider kommt es in Belize immer wieder zu inszenierten Pannen am Straßenrand. Daher sollten Reisende zur eigenen Sicherheit ihre Fahrt fortsetzen.

Auf Überlandfahrten nach der Abenddämmerung sollte man verzichten.

Es wird geraten, keinen Schmuck zu tragen und Wertgegenstände im Hotelsafe aufzubewahren. Nach Sonnenuntergang sollten Reisende - besonders in Belize City - Vorsicht walten lassen. In Notfällen kann die Touristenpolizei TPU unter Tel. 00501 227 14 40 zur Hilfe gerufen werden.

Geld sollte nur offiziell umgetauscht werden, anderenfalls riskiert man eine Geldbuße bis hin zu einer Haftstrafe.

Der Waffenbesitz ohne Waffenschein ist in Belize strikt untersagt und wird mit einer Geldbuße geahndet, als Wiederholungstat, sogar mit einer Haftstrafe.

Der Handel und der Besitz von Drogen steht ebenfalls unter harter Strafe und wird mit einer Geldbuße und in manchen Fällen sogar mit zusätzlicher Inhaftierung und Abschiebung bestraft.

Hurrikan-Saison: In den Bundesstaaten im Süden der USA, in Mexiko, Zentralamerika sowie in der Karibik ist jeweils in der Zeit von Juni bis November mit Hurrikans zu rechnen. Kennzeichen dieser tropischen Wirbelstürme sind u.a. Windgeschwindigkeiten in Orkanstärke, starke Regenfälle und unter Umständen auch Erdrutsche. Informationen dazu gibt es bei örtlichen Wettervorhersagen oder im Internet, beispielsweise unter www.nhc.noaa.gov und www.wunderground.com/tropical. Den Anordnungen der Sicherheitsbehörden ist Folge zu leisten.

SPERR-NOTRUF: Deutsche können ihre Girocards, Kreditkarten, Handys und einige andere elektronische Berechtigungen über die Sperr-Notruf-Nummer ++49 116 116 (aus dem Ausland neben ++49 116 116 auch ++49 30 4050 4050 wählbar) rund um die Uhr sperren lassen. Der Anrufer wird mit den Herausgebern der jeweiligen Medien verbunden, sofern diese sich dem Sperr-Notruf angeschlossen haben. Eine Liste der angeschlossenen Herausgeber ist im Internet unter www.sperr-notruf.de zu finden.

Ebenso ist es möglich, die Online-Ausweisfunktion (elektronischer Identitätsnachweis - eID) des neuen Personalausweises unter den oben genannten Nummern sowie unter 0180 1 333 333 (Bürgerservice des Bundesinnenministeriums) sperren zu lassen.

Honduras

Einreise für Deutsche

Visumfrei als Touristen und Geschäftsreisende für 90 Tage. Notwendig sind: 6 Monate gültiger Reisepass, Rückreisetickets und ausreichende Geldmittel.

Landesdaten

Lage

Honduras ist die zweitgrößte der mittelamerikanischen Republiken. Sie grenzt im Norden an das Karibische Meer, im Osten an Nicaragua, im Süden an den Pazifischen Ozean und an El Salvador und im Westen an Guatemala.

Fläche: 112.492 km².

Verwaltungsstruktur: 18 Distrikte (departamentos) und Bundesdistrikt, 296 Gemeinden (municipios).

Einwohner

Bevölkerung: ca. 8,2 Millionen

Städte:

Tegucigalpa (Hauptstadt) ca. 990.600

San Pedro Sula ca. 646.300

Choloma ca. 223.900

La Ceiba ca. 172.900

El Progreso ca. 122.000

Choluteca ca. 91.000

Sprache

In Honduras wird Spanisch gesprochen. In den Küstenorten ist Englisch als Verkehrssprache in Gebrauch. Im Landesinnern werden noch vielfach indianische Dialekte gesprochen.

Zeitverschiebung

Mitteleuropäische Zeit (MEZ) -7 Stunden

Während der europäischen Sommerzeit beträgt der Zeitunterschied -8 Stunden.

Stromspannung

Teils 110, teils 220 Volt Wechselstrom, 60 Hertz.

Es sind amerikanische Stecker mit flachen Kontaktstiften gebräuchlich. Daher ist es empfehlenswert, einen Adapter mitzunehmen.

Telefon/Post

Telefon

Die Vorwahl von Deutschland, Österreich und der Schweiz nach Honduras ist 00504, die Rufnummer ist unmittelbar danach zu wählen. Die Vorwahl von Honduras nach Deutschland ist 0049, nach Österreich 0043 und in die Schweiz 0041.

NOTRUFNUMMERN: Polizei, Unfallrettung und Feuerwehr 911.

Mobilfunk

Netztechnik: GSM 850/1900.

Derzeit gibt es Roamingverträge mit Anbietern in Honduras von E-Plus, O2, Telekom Deutschland und Vodafone.

GSM 1900-fähig sind Triband- oder Quadband-Handys. Für die Netztechnik GSM 850 wird ein Quadband-Handy benötigt.

Internet

Länderkürzel: .hn

Internetcafés gibt es in vielen Städten.

Feiertage

Feiertage 2018

1. Januar (Neujahr)

29. bis 31. April (Ostern)

14. April (Amerika Tag)

1. Mai (Tag der Arbeit)

15. September (Unabhängigkeitstag)

3. Oktober (Tag des Soldaten)

12. Oktober (Ibero-America-Tag, Kolumbus-Tag)

21. Oktober (Tag der Streitkräfte)

25. Dezember (Weihnachten)

Für die Beschäftigten des öffentlichen Dienstes ist die gesamte Osterwoche arbeitsfrei.

Die Hauptferienzeiten sind die Osterwoche und die Zeit zwischen Weihnachten und Neujahr.

Öffnungszeiten

Banken: Mo bis Fr 9-15 Uhr. Es gibt Sonderschalter, die teilweise bis 19 Uhr und samstags von 9-12 Uhr geöffnet haben. An der Nordküste haben die Banken immer auch samstags von 8-11 Uhr geöffnet.

Büros und Behörden: Mo bis Fr 8-16.30/17.30 durchgehend, zum Teil auch Sa 8-11 Uhr.

Läden: Mo bis Fr 8-12, 14-18 Uhr, Sa 8-17 Uhr. Einzelne Supermärkte haben bis 21 Uhr geöffnet. An der Nordküste und in San Pedro Sula Mo bis Fr 7.30-12 Uhr, 13.30-18 Uhr. Post: Mo bis Fr 7-20 Uhr, Sa 8-12 Uhr.

Kleidung

Im Allgemeinen ist für einen Aufenthalt in niedrigeren Höhenlagen Sommerkleidung ausreichend, die atmungsaktiv und gut waschbar sein sollte. In höheren Lagen sollte man zusätzlich leichtere Wollsachen und eine Übergangsjacke dabeihaben. Auch Regenkleidung sollte mitgeführt werden.

Geschichte/Politik

Copán, eine bedeutende Stätte der Mayakultur, zeugt noch heute von der präkolumbianischen Geschichte Honduras. Doch nicht nur die nordamerikanischen Mayakulturen siedelten in Honduras, auch südamerikanische Macro- und Chibcha-Indianer entdeckten das Land für sich, und das heutige Honduras wurde zu einer Art Kontaktzone dieser beiden Kulturen.

1502 landete Kolumbus an der honduranischen Küste. 1526 wurde Honduras spanische Provinz, später dann an Guatemala angegliedert. An der Küste und in den fruchtbaren Tälern gründeten die Spanier ihre Siedlungen. Die Forts in Omoa, Gracias und Trujillo sind imposante Wahrzeichen ihrer militärischen Macht. 1821 erklärte Honduras seine Unabhängigkeit. 1876 begann man das heutige Parteiensystem zu entwickeln. Durch die liberale Konzessionspolitik des Landes gewannen ausländische Investoren - vor allem die USA - Einfluss auf Politik und Wirtschaft. Die jüngste politische Geschichte brachte Honduras mehr soziale Verbesserungen und eine schrittweise Demokratisierung.

Wirtschaft

Honduras ist ein Agrarland. Drei Viertel der Bevölkerung arbeiten in der Landwirtschaft im großflächigen Plantagenanbau. Bananen, Kaffee, Holz, Zucker und Fleisch sind dabei die Hauptdevisenbringer. Der Anteil der Bananen am Gesamtexport beträgt 70 Prozent. Allerdings wird nur eine Sorte ausgeführt, die Tischbanane. Die hervorragenden Arten zum Dünsten und Kochen finden in Europa keine Abnehmer. Diese hochgradige Monokultur ist für die Wirtschaft des Landes nicht ungefährlich.

Die reichen Bodenschätze des Landes (Gold, Silber, Blei, Zink, Antimon, in kleineren Mengen Cadmium, Quecksilber, Kalkstein) sind wenig erschlossen. Das Hauptproblem ist in diesem Zusammenhang die schwierige Verkehrssituation, die in Honduras herrscht.

Die honduranische Industrie erwirtschaftet nur etwa ein Viertel des Bruttosozialproduktes. Hauptzweige sind dabei die Pharma- und Zigarettenindustrie, Brauereien sowie Zucker- und Zementfabriken.

In der Grenzregion zu Guatemala leben die letzten direkten Nachfahren der Maya. Auch sie üben einen Einfluss auf die Wirtschaft des Landes aus. Hauptsächlich stellen sie kunsthandwerkliche Produkte her und sind in der Landwirtschaft tätig.

Die Regierung des Landes unternimmt in den letzten Jahren vermehrt Versuche, den Tourismus weiter auszubauen.

Religion

Der katholische Glaube ist bei 85 Prozent der honduranischen Bevölkerung verbreitet. Protestanten folgen mit 10 Prozent. Daneben haben sich viele traditionelle Riten erhalten, insbesondere auf dem Gebiet der Naturheilkunde.

Vegetation

Trotz des intensiven Holzeinschlags ist immer noch ein Drittel des Landes mit Wald bedeckt, in denen Zedern, Teakholz, Kastanien, Mahagoni-, Balsa- und Amberbäume, Küstenpinien, Öl- und Kokospalmen wachsen. Die weitverbreitete Kiefer ist Honduras Nationalpflanze. Da die Spanier große Mengen Holz für ihre Minen verbrauchten, sind die urspünglichen Wälder in der Zentralregion fast ganz verschwunden. Doch grüne Üppigkeit tropischer Vegetation herrscht noch im fast undurchdringlichen, von Menschenhand kaum berührten Dschungelgebiet Zentralamerikas, dem Feuchtwald der Mosquitia.

Der Süden ist savannenähnliches Buschland mit Resten der früher dichten tropischen Trockenwälder. Bizarre Kakteenbäume und Hartgräser prägen das landschaftliche Bild.

Große Tiefebenen kennzeichnen das Bild der Karibikküste. Der West- und Mittelteil ist von ausgedehnten Bananen-, Ananas- und Zitrusplantagen überzogen..

Tierwelt

Besonders im tropischen Regenwald des Nordostens, der Mosquitia, findet man große Sümpfe und Lagunen, ein Paradies für eine artenreiche Tierwelt. Zwischen Tegucigalpa nach San Pedro Sula liegt der fischreiche größte natürliche Binnensee des Landes, der Lago Yojoa. Diese Gegend ist auch Rückzugsgebiet für Großwild und Tiere aller Art wie Ozelots, Tapire, Gürteltiere, Affen, Kojoten und Krokodile, Reptilien und Insekten. Zu beobachten sind große bunte Schmetterlinge, winzige Kolibris und zahlreiche seltene Papageienarten, die auch in der Nähe menschlicher Zivilisation zu beobachten sind. Besonders empfindlich sind die Biotope der Korallenriffe um die Bahia-Inseln. Dort ist der Fischreichtum groß. Über 90 Prozent aller karibischen Korallenarten sind hier zu finden.

Kulinarisches

Die gute honduranische Küche besteht aus ausgezeichnetem Rindfleisch, frischem Fisch aus der Karibik oder dem Pazifischen Ozean und Frischwasser-Fischen aus den Seen und Flüssen. Das Gemüse kommt stets aus der nächsten Umgebung - wo man sich auch gerade befinden mag. Eine Spezialität ist "Comida Tipica" -mit Bohnen, Kochbananen, Fleisch, Fisch und Eiern. Gegenüber verschiedenen nationalen Biersorten wird Wein fast ausschließlich importiert. Regionale Spezialitäten sind Maisbier ("Danli"), Zuckerrohrschnaps ("Yuscarán") und an der Karibikküste Palmwein.

Sitten und Gebräuche

Es gibt viele frohe Feste im Land; der berühmteste Karneval wird in der munteren Hafenstadt La Ceiba gefeiert.

Souvenirs

Man findet viele Angebote des regionalen Kunsthandwerks: Bilder auf Baumrinde und Flechtarbeiten; Sombréro-Hüte, Keramik und Steinskulpturen, Korbwaren, Masken sowie Schmuck aus den Samen tropischer Früchte, Lederarbeiten und kunstvolles Schnitzwerk. Außerhalb moderner Einkaufszentren gilt überall: Handeln!

Klimainformationen

Die in Honduras gemessenen Temperaturen und Luftfeuchtigkeitswerte hängen entscheidend davon ab, wie hoch die jeweilige Region gelegen ist. Man unterscheidet die heiße Zone (tierra caliente, 0-600 m), die gemäßigte Zone (tierra templada, 600 bis 1.800 m) und die kalte Zone (tierra fria, über 1.800 m).

Die durchschnittliche Temperatur in der heißen Zone beträgt 25°C und die Luftfeuchtigkeit ist hoch. In der gemäßigten Zone werden üblicherweise 16-22°C gemessen.

Die Hauptstadt Tegucigalpa liegt 980 m hoch und hat, von den Monaten März und Mai abgesehen, das ganze Jahr über ein angenehmes Klima. Die Nächte sind meist kühl. Mit häufigen Regenfällen sollte man in der Hauptstadt in den Monaten von Mai bis Oktober rechnen.

Beste Reisezeit

November bis April sind angenehme Reisemonate.

Vorgeschriebene Impfungen

Keine bei Einreise direkt aus Europa.

Gelbfieber bei Einreise aus ENDEMIEGEBIETEN.

GELBFIEBER-ENDEMIEGEBIETE

In AFRIKA:

Äquatorialguinea, Äthiopien, Angola, Benin, Burkina Faso, Burundi, Côte d`Ivoire, Demokratische Republik Kongo (Kinshasa), Gabun, Gambia, Ghana, Guinea, Guinea-Bissau, Kamerun, Kenia, Kongo, Liberia, Mali, Mauretanien, Niger, Nigeria, Ruanda, Senegal, Sierra Leone, Südsudan, Sudan, Togo, Tschad, Uganda, Zentralafrikanische Republik.

In SÜD- und MITTELAMERIKA:

Argentinien, Bolivien, Brasilien, Ecuador, Franz. Guayana, Guyana, Kolumbien, Panama, Paraguay, Peru, Surinam, Trinidad + Tobago, Venezuela.

Empfohlene Impfungen

Hepatitis A, Typhus.

Informationen zur Malaria

Malaria

Risiko nur regional, dort allgemeine SCHUTZMASSNAHMEN. Medikament (Stand-by-Therapie) zur Behandlung von Malaria mitführen.

- In den Abend- und Nachtstunden im Freien möglichst helle langärmelige Kleidung und lange Hosen tragen.

- Unbedeckte Hautstellen mit einem mückenabwehrenden Mittel einreiben.

- In klimatisierten Räumen Türen und Fenster geschlossen halten.

- Wenn Moskitos in den Schlafraum gelangen können, unbedingt ein intaktes Moskitonetz verwenden. Es ist darauf zu achten, dass es allseits unter die Matratze geschlagen wird.

- Abends im Schlafraum ein Insektenvertilgungsmittel sprühen.

mitführen.MALARIA CT. Medikament (Stand-by-Therapie) zur Behandlung von Malaria

Keine Chemoprophylaxe empfohlen, Medikament zur Notfallbehandlung (Stand-by-Therapie):

Chloroquin (Resochin, Weimerquin)

Verbreitung

Ein Malariarisiko besteht ganzjährig vor allem in ländlichen Gebieten von Honduras unterhalb 1.000 m ü.M. Auch gelegentlich auf Roatan und anderen Bay-Inseln.

Kein Risiko in den Städten San Pedro Sula und Tecucigalpa.

Malaria wird durch den Stich eines Moskitos meist in der Zeit zwischen Abenddämmerung und Sonnenaufgang auf den Menschen übertragen.

Ärztliche Hilfe

TEGUCIGALPA: Clinica medicas, Dr. Rafael Zelaya (spricht Englisch), Tegucigalpa.

Währung

Währungseinheit

Währungseinheit: Lempira ( L)

1 Lempira = 100 Centavos.

Derzeitiger Kurs:

1 Euro = ca. 28,33 L

1 US-$ = ca. 24,14 L

Devisenbestimmungen/Umtausch

Einfuhr Fremdwährung: unbeschränkt. Nur US-$ in Noten und Reiseschecks mitführen (auf Barzahlung wird häufig Wert gelegt, daher auch ausreichend US-$ Bargeld mitführen); andere Währungen können nicht umgetauscht werden.

Einfuhr Landeswährung: unbeschränkt

Deklaration: Ja - bei Ein- und Ausfuhr von Landes- und Fremdwährung im Wert von über 10.000 US-$ erforderlich.

Ausfuhr Fremdwährung: in Höhe der deklarierten Einfuhr abzüglich der umgetauschten Beträge.

Ausfuhr Landeswährung: in Höhe der deklarierten Einfuhr abzüglich der umgetauschten Beträge.

Umtausch: von US-$-Noten und US-$-Reiseschecks ist möglich. Euro-Noten können nur in sehr wenigen Banken eingelöst werden. Geldwechsel ist in Banken, Welchselstuben und Hotel möglich (Straßenwechsler meiden).

Internationale Kreditkarten: Ja - werden von vielen größeren Hotels, Autovermietern und einigen großen Supermärkten akzeptiert.

Geldautomat: Ja - Bargeldabhebung ist mit Kreditkarten möglich, an einigen Geldautomaten auch mit der Girocard (mit Maestro-Logo). Reisende sollten sich vor Abreise bei Ihrer Hausbank über eventuelle Beschränkungen bei der Bargeldbeschaffung mit der Girocard informieren.

Reiseschecks: Ja - nur in US-$, werden von wenigen Banken eingelöst.

Bitte beachten: Grundsätzlich ist die Akzeptanz von Reiseschecks weltweit rückläufig.

Auskunftstellen

In Deutschland

zuständig:

Agencia de Promoción Turística de Centroamérica
CATA
Calle Capitán Haya No. 56, 1° "D"
28020
Madrid /Spanien
(0034 91) 57 162 57
(0034 91) 57 208 54/55
www.hondurastips.honduras
info@visitecentroamerica.com

Instituto Hondureño de Turismo
Edificio Europa, Piso 5, Colonia San Carlos
Tegucigalpa
Instituto Hondureño de Turismo
Apartado Postal 3261
Tegucigalpa/Honduras
(00504) 22 22 21 24, Durchwahl 500
(00504) 22 22 21 24
www.hondurastips.honduras
tourisminfo@iht.hn

Deutsch-Regionale Industrie- und Handelskammer
für Zentralamerika und die Karibik
(Cámara de Comercio e Industria Alemana
Regional para Centroamerica y el Caribe)
6a Avenida 20-25, zona 10
Edificio Plaza Maritima, Oficina 3-3
01010
Ciudad de Guatemala /Guatemala
(00502) 23 33 70 44
(00502) 23 67 55 52
www.ahkzakk.com
ahkregion@ahkzakk.com

Deutsch-Honduranische Industrie- und Handelskammer
(Cámara de Comercio e Industria Hondureño Alemana)
Edificio Plaza del Sol
Avenida La Paz No. 2326
Tegucigalpa
Deutsch-Honduranische Industrie- und Handelskammer
(Cámara de Comercio e Industria Hondureño Alemana)
Apartado Postal 3811
Tegucigalpa, M.D.C./Honduras
(00504) 22 32 53 71
(00504) 22 38 53 63, 22 38 06 72
www.ahkzakk.com/honduras
direccion@ahk.hn
(für spezielle Anfragen Honduras betreffend)

Botschaften und Konsulate

Botschaft der Republik Honduras
Cuxhavener Straße 14
10555
Berlin
(0 30) 39 74 97 09
informacion.embahonduras.de@gmail.com
Mo bis Fr 9-17 Uhr

Honorarkonsulat der Republik Honduras
Schifferstraße 196
47059
Duisburg
(02 03) 87 84 65 14
Mo bis Fr 9-12 Uhr
(keine Visumerteilung)

Honorarkonsulat der Republik Honduras
Admiralitätsstraße 10
20459
Hamburg
(0 40) 37 50 08 81
(0 40) 37 85 14 35
consulhonorariodehonduras@t-online.de
Mo bis Fr 9-12 Uhr und Mo bis Do 15-17 Uhr
(keine Visumerteilung)

Honorarkonsulat der Republik Honduras
Widenmayerstraße 6
80538
München
(0 89) 954 71 35 21
(0 89) 954 71 35 20
mail@chhmunich.de
Di und Do 11-13 Uhr
(keine Visumerteilung)

Embajada de la Republica Federal de Alemania
Avenida República Dominicana #925
Sendero Santo Domingo
Col. Lomas del Guijarro
Tegucigalpa, M.D.C.
Embajada de la Republica Federal de Alemania
Apartado Postal No. 3145
Tegucigalpa, M.D.C./Honduras
(00504) 22 32 90 18
(00504) 22 75 92 92
www.deutschebotschaft-tegucigalpa.org
info@tegucigalpa.diplo.de
Amtsbezirk: Honduras

Cónsul Honorario de la Republica Federal de Alemania
1era Calle, entre 8. y 9. Avenida S.O.
Antiguo Edificio Banco Sogerin
San Pedro Sula /Honduras
(00504) 25 53 18 68
(00504) 25 50 20 02
san-pedro-sula@hk-diplo.de
Amtsbezirk: Departamentos Atlántida, Colón, Copán, Cortés, Gracias a Diós, Santa Bárbara, Yoro, Islas de la Bahia.
Übergeordnete Auslandsvertretung: Botschaft Tegucigalpa.

Ärztliche Hilfe

TEGUCIGALPA: Clinica medicas, Dr. Rafael Zelaya (spricht Englisch), Tegucigalpa.

Sehenswertes

Tegucigalpa

Die Hauptstadt des Landes, die einst ein Indianerdorf war, liegt 1.000 m hoch. Ihr Name bedeutet "Silberhügel". Die Stadt hat ein sehenswertes Nationalmuseum zu bieten und zeigt bedeutende Beispiele kolonialer Baukunst. Kolonialstil und Moderne verbinden sich in dieser architektonisch wie kulturell interessanten Stadt, die den provinziellen Charakter eines ehemaligen Minenstädtchens nie verloren hat. Tegucigalpa ist zwar die Hauptstadt, das moderne Wirtschaftszentrum jedoch ist San Pedro Sula.

Comayagua

Die Kleinstadt war von 1570 bis 1880 die Landeshauptstadt. Schon im 16. Jahrhundert machten die Spanier das Indianerdorf zur königlichen Stadt. Einige sehenswerte Gebäude aus jener Zeit blieben erhalten, darunter die mächtige Kathedrale und der Bischofspalast, in dem einst eine Universität untergebracht war. Sie wurde 1632 gegründet und war die erste Universität Zentralamerikas.

Trujillo

Diese etwas abgelegene Stadt liegt ganz im Osten, dicht am Urwald der Mosquitia. Die Hauptstadt dieser Region ist kolonialhistorisch und architektonisch sehr interessant. Von hier aus kommt man schnell in die Mosquítia, das Gebiet des unendlichen Dschungels.

Copan

Heute ein verwinkeltes Dörfchen, war Copán einst mit 200.000 Einwohnern eine Großstadt, die südlichste der großen Maya-Städte, und ein geistiges Zentrum der Maya-Hochkulturen.

Für Honduras ist es die wichtigste archäologische Ausgrabungsstätte. In der von ganz überwucherten Bergen umgebenen Ebene kann man kilometerweit zwischen freigelegten Tempelanlagen wandern. Im heutigen archäologischen Park zeigt man Attraktionen wie eine Hieroglyphentreppe mit dem längsten Mayatext, der je gefunden wurde, und kunstvoll ziselierte Steinblöcke, so plastisch bearbeitet wie sonst nirgends. Neben dem einzigartig gut erhaltenen Ballspielplatz, dem größten seiner Art, sowie den eindrucksvollen Tempeln und Plazas wurden schon ganze Wohnbezirke freigelegt, die Auskunft über das soziale Leben der Mayas geben.

Die aus Stein errichteten Häuser und Tempel von Copán liegen in einem mehr als 3 km² großen Bereich. Dieser war den Priestern und der herrschenden Klasse vorbehalten.

Im nahen Dörfchen steht ein interessantes kleines Museum, das die empfindlichsten Skulpturen und Steinmetzarbeiten jener entschwundenen Zivilisation beherbergt. Auch ein 1,80 Meter langes menschliches Skelett, das auf etwa 400 v. Chr datiert wurde, wird dort aufbewahrt. Aufgrund seines Fundortes nimmt man an, dass es das Skelett eines zeremoniellen Führers, eines Medizinmanns oder gar eines Königs ist.

La Ceiba

Das Hafenstädtchen ist die nächstgelegene Siedlung am Urwald Pico Bonito. Von hier aus machte man Expeditionen in dessen reiche Tier- und Pflanzenwelt.

Lancetilla

Die ehemalige Versuchsfarm ist heute der bedeutendste Botanische Garten Mittelamerikas und beweist, dass sämtliche Zier- und Nutzpflanzen tropischer Zonen Afrikas und Asiens in Honduras gedeihen. Denn diese ergänzen die dortige Kollektion einheimischer Wild- und Kulturpflanzen.

Bahia-Archipel

Diese Inselwelt ist touristisch noch kaum erschlossen. Drei der Inseln sind besonders interessant. Die abgeschiedene Insel Utilla, die einst Piraten als Unterschlupf diente, ist eine Insel für Tauch- Individualisten. Die Hauptinsel ist Roatán, die mit vielen luxuriösen Tauchresorts, die sich in das üppige Grün der Landschaft einfügen, aufwarten kann. Die Ortschaften Roatáns haben ihr Gesicht kaum verändert. Guanaja ist die Heimat verwegener Seeleute, die der Hummertaucherei nachgehen, aber auch schnelle Boote für Ausflüge und Wassersport vermieten.

Reisehinweise

Kundgebungen und Menschenansammlungen sollten gemieden werden. Das Auswärtige Amt rät Reisenden außerdem dringend, sich umsichtig zu verhalten und die Berichterstattung in den Medien zu verfolgen.

Honduras befindet sich in der durch Hurrikane gefährdeten Zone (Saison: etwa Juni bis November).

Während der Hurrikan-Saison kommt es in Honduras auch häufig zu schweren Überschwemmungen, die die örtliche Infrastruktur stark beeinträchtigen können.

Die Kriminalitätsrate in Honduras ist sehr hoch. Auch ausländische Reisende sind einem erhöhten Risiko ausgesetzt. Es kommt zu vielen bewaffneten Raubüberfällen, bei denen die Täter nicht vor Gewaltanwendung zurückschrecken.

Das Risiko ist besonders hoch in den großen Städten und in den touristisch frequentierten Orten des Landes sowie in Wandergebieten, Naturparks und an Stränden.

Weitere Informationen zur Sicherheitssituation im Reiseland sind auf den Internetseiten des Auswärtigen Amts zu finden.

Allgemeine Vorsichtsmaßnahmen

Hurrikan-Saison: In den Bundesstaaten im Süden der USA, in Mexiko, Zentralamerika sowie in der Karibik ist jeweils in der Zeit von Juni bis November mit Hurrikans zu rechnen. Kennzeichen dieser tropischen Wirbelstürme sind u.a. Windgeschwindigkeiten in Orkanstärke, starke Regenfälle und unter Umständen auch Erdrutsche. Informationen dazu gibt es bei örtlichen Wettervorhersagen oder im Internet, beispielsweise unter www.nhc.noaa.gov und www.wunderground.com/tropical. Den Anordnungen der Sicherheitsbehörden ist Folge zu leisten.

SPERR-NOTRUF: Deutsche können ihre Girocards, Kreditkarten, Handys und einige andere elektronische Berechtigungen über die Sperr-Notruf-Nummer ++49 116 116 (aus dem Ausland neben ++49 116 116 auch ++49 30 4050 4050 wählbar) rund um die Uhr sperren lassen. Der Anrufer wird mit den Herausgebern der jeweiligen Medien verbunden, sofern diese sich dem Sperr-Notruf angeschlossen haben. Eine Liste der angeschlossenen Herausgeber ist im Internet unter www.sperr-notruf.de zu finden.

Ebenso ist es möglich, die Online-Ausweisfunktion (elektronischer Identitätsnachweis - eID) des neuen Personalausweises unter den oben genannten Nummern sowie unter 0180 1 333 333 (Bürgerservice des Bundesinnenministeriums) sperren zu lassen.

Costa Rica

Einreise für Deutsche

Visumfrei als Besucher, Touristen und Geschäftsreisende für 90 Tage. Notwendig sind: mindestens noch einen Tag gültiger Reisepass, Rückreisetickets und ausreichende Geldmittel.

Landesdaten

Lage

Costa Rica liegt im Süden Mittelamerikas und grenzt im Südosten an Panama, im Norden an Nicaragua. Es wird im Osten vom Atlantischen Ozean, dem Karibischen Meer, begrenzt, im Westen vom Pazifischen Ozean.

Die Küste am Karibischen Meer erstreckt sich über rund 210 km, am Pazifischen Ozean über 1.250 km. An der schmalsten Stelle beträgt die Entfernung zwischen beiden Ozeanen nur etwa 119 km. Höchste Erhebung des Landes ist der in der "Cordillera de Talamanca" gelegene Chiripó, der 3.820 m hoch ist. Zwei weitere Gebirgsketten, die "Cordillera de Guanacaste" und die "Cordillera Central" weisen zahlreiche Vulkane auf, deren höchster, der Irazú, eine Höhe von 3.432 m erreicht.

Zu Costa Rica gehören auch einige kleine Inseln: La Noita im Karibischen Meer, Chira, Isla del Caño und Isla del Coco im Pazifik.

Fläche: 51.100 km².

Verwaltungsstruktur: 7 Provinzen (Alajuela, Cartago, Guanacaste, Heredia, Limón, Puntarenas, San José).

Einwohner

Bevölkerung: ca. 4,8 Millionen

Städte:

San José (Hauptstadt) ca. 336.800

Limón ca. 61.600

San Francisco ca. 55.500

Alajuela ca. 47.300

Desemparados ca. 36.800

Sprache

Die Amtssprache Costa Ricas ist Spanisch. In den Hotels und Touristengebieten wird vielfach auch Englisch gesprochen.

Zeitverschiebung

Mitteleuropäische Zeit (MEZ) -7 Stunden

Während der europäischen Sommerzeit beträgt der Zeitunterschied -8 Stunden.

Stromspannung

110 Volt Wechselstrom, 60 Hertz. Mitnahme eines Adapters wird empfohlen.

Telefon/Post

Telefon

Die Vorwahl von Deutschland, Österreich und der Schweiz nach Costa Rica ist 00506, die Rufnummer ist unmittelbar danach zu wählen. Die Vorwahl von Costa Rica nach Deutschland ist 0049, nach Österreich 0043 und in die Schweiz 0041.

Öffentliche Telefone funktionieren teils mit Münzgeld, teils mit Telefonkarten.

NOTRUFNUMMERN: Polizei, Unfallrettung und Feuerwehr 911.

Mobilfunk

Netztechnik: GSM 1800.

Derzeit gibt es Roamingverträge mit Anbietern in Costa Rica von E-Plus, O2, Telekom Deutschland und Vodafone.

Internet

Länderkürzel: .cr

In Costa Rica sind Internet-Cafés weit verbreitet.

Feiertage

Feiertage 2018:

1. Januar (Neujahr)

29. März (Gründonnerstag)

30. März (Karfreitag)

11. April (Jahrestag der Schlacht von Rivas)

1. Mai (Tag der Arbeit)

25. Juli (Anschluss von Guanacaste)

2. August (Jungfrau von Los Angeles)

15. August (Muttertag)

15. September (Unabhängigkeitstag)

15. Oktober (Tag der Kulturen)

25. Dezember (Weihnachten)

Die Hauptferienzeiten fallen in die Zeit um Ostern und zwischen Weihnachten und Neujahr.

Öffnungszeiten

Banken: Mo bis Fr 8.30-15 Uhr, teilweise bis 17 Uhr;

Büros: Mo bis Fr 8-16 Uhr;

Geschäfte: Mo bis Sa 8-18 Uhr, Supermärkte und Shopping-Zentren haben oft länger geöffnet, auch an Sonntagen.

Kleidung

Während des ganzen Jahres reicht es, wenn man leichte Sommerkleidung mitnimmt, die gut waschbar und atmungsaktiv sein sollte. Für die Abende, an denen es immer etwas abkühlt, sollte man jedoch auch immer leichte Wollsachen dabeihaben. Für die kühleren Monate Dezember, Januar und Februar empfiehlt es sich, auch Übergangskleidung mitzunehmen, wenn man in die höheren Lagen reist. Eine Regenjacke oder etwas Ähnliches sind genauso wie eine Sonnenbrille unbedingt erforderlich.

Geschichte/Politik

Es gilt als gesichert, dass schon 9000 v.Chr die ersten Menschen auf der Halbinsel Nicoya siedelten. Bis zu seiner Kolonialisierung war die Bevölkerungsdichte des Landes jedoch sehr gering, da Costa Rica hauptsächlich als Durchzugsland nach Südamerika diente.

1502 entdeckte Kolumbus auf seiner vierten Reise die Küste Costa Ricas. Um 1560 eroberten die Spanier das Land und begannen das Valle Central zu besiedeln. 1821 löste sich Costa Rica friedlich von Spanien, das an dem Land nun kein Interesse mehr hatte. Kurze Zeit war Costa Rica daraufhin Teil der Zentralamerikanischen Föderation (zusammen mit El Salvador, Honduras und Nicaragua) bevor es am 14. November 1838 seine staatliche Souveränität erklärte. In den folgenden Jahren entwickelte sich Costa Rica, vor allem unter amerikanischem Einfluss, zu dem Staat, der Inbegriff einer Bananenrepublik wurde. So breiteten sich Großplantagen aus, wo einst Klein- und Mittelbauern lebten und arbeiteten. Nach einigen Wirren, wie etwa dem Bürgerkrieg von 1948, ist Costa Rica heute eine gut funktionierende Demokratie.

Wirtschaft

Costa Rica gehört zu den Ländern, die traditionell vorwiegend Landwirtschaft betreiben. Wichtige landwirtschaftliche Exportgüter sind Kaffee, Bananen und Kakao. Mittlerweile hat jedoch die Bedeutung des Industrie- und Dienstleistungssektors stark zugenommen.

Der größte Devisenbringer Costa Ricas ist der Tourismus. Man baut behutsam den Fremdenverkehr auf, hat inzwischen eine Reihe guter Hotels und verzeichnet eine rege Nachfrage, vor allem im Bereich des Ökotourismus.

Religion

Etwa 88 Prozent der Bevölkerung sind Katholiken, der protestantischen Kirche gehören ca. 8 Prozent an.

Vegetation

"Garten zwischen zwei Ozeanen" wurde Costa Rica schon genannt. Es gibt in diesem Land zwischen Pazifik und Atlantik rund 12.000 Pflanzenarten. Erst knapp 1.300 Baumarten sind bisher bestimmt worden. Die Natur ist ungemein variationsreich - und damit der größte touristische Aktivposten des Landes, zumal die Einwohner selbst große Naturfreunde sind. Dies kann man schon daraus entnehmen, dass es in Costa Rica inzwischen 40 Nationalparks und eine Reihe weiterer Schutzgebiete gibt. Auf Ausflügen kann man eine Vielfalt an Flora und Fauna erleben, die einmalig ist. So findet man tropischen Regenwald und auch Trockenwald, mannshohe Farne und prächtige Orchideen. Die größte Ansammlung von Nationalparks findet man im Gebiet der Cordilleren von Talamanca im Südosten des Landes, das an der Grenze zu Panama liegt.

Tierwelt

Eine Vielzahl an Tieren kann man in Costa Rica antreffen, vor allem wenn man einen der vielen Nationalparks besucht. So sieht man Affen der unterschiedlichsten Familien, Bären und Faultiere, Fischotter und Gürteltiere, Schweine und Hirsche, aber auch zauberhafte Schmetterlinge und über hundert Fledermausarten. Außerdem gibt es in Costa Rica unzählige exotische Fische und Reptilien. Ob man allerdings die sehr seltenen Jaguare, Tigerkatzen und Ozelots zu sehen bekommt, ist jedoch fraglich. Der Vogelreichtum, den Costa Rica Vogelfreunden zu bieten hat, ist unerschöpflich. Das Land hat etwa 1.200 Vogelarten aufzuweisen, mehr als die USA und Kanada zusammen.

Kulinarisches

Die Küche von Costa Rica scheint zunächst etwas eintönig: Bohnen, Mais, Reis und gegrilltes Rindfleisch. Doch das sind nur die Grundbestandteile. Zutaten kommen hinzu - beispielsweise gebratene Bananen, Eier, Huhn, allerlei Arten von Gemüse, Tomaten, Kartoffeln. Aus dem Mais macht man auch Fladen oder kleine Pfannkuchen.

Man trinkt Bier, Kaffee, Tee, Mineralwasser, Fruchtsäfte. Und Ron Rico, einen kräftigen Rum.

Sitten und Gebräuche

Bei der "Fiesta de los Diablitos", dem Teufelsfest, verkleiden sich die Boruca-Indianer zum Jahresende mit Masken als Teufel und kämpfen gegen einen Stier. Der Stier symbolisiert die spanischen Eroberer im 16. Jh. und wird bei der Fiesta natürlich besiegt.

Zu Weihnachten gibt es überall große Feste - jedes Dorf feiert seinen eigenen Heiligen. Aber am Bedeutendsten ist im August das Fest mit der "Jungfrau der Engel", wenn viele tausend Costaricaner zur "Virgen de los Angeles" in Cartago (südlich von San José) pilgern.

Außerdem wird viel "Carneval" gefeiert - keineswegs nur in der üblichen Faschingszeit. So gibt es - unter anderem - den "Carneval de Limon", bei dem in Puerto Limon ein großes kulturelles Volksfest mit Musik, Tanz und Theater stattfindet. Dazu kommen Besucher aus dem ganzen Land.

Souvenirs

Costa Rica hat schöne, nützliche und sehr preiswerte Lederwaren anzubieten, außerdem allerlei modische Bekleidung, die hier für große europäische Häuser hergestellt wird. Ohne das weltberühmte Etikett kann man sie zu einem Bruchteil des bei uns üblichen Preises kaufen. Gute Einkaufsstädte sind San José (mit den Vororten) sowie Sarchi, nordwestlich von der Hauptstadt, wo es hervorragend hergestelltes kleines Mobiliar wie hölzerne Tische und Stühle zu kaufen gibt. Sehr hübsch sind kleine Nachahmungen präkolumbianischer Goldkunst, die man im Nationalmuseum von San José erwerben kann.

Klimainformationen

Im Allgemeinen werden drei Klimazonen Costa Ricas unterschieden: die tropische Tiefebene an beiden Küsten (bis 600 m Höhe), die Hochebene im Landesinnern (Meseta Central), die 800-1.600 m hoch liegt, und das Hochgebirge.

Die Niederungen an der Karibikküste sind tropisch und feuchtheiß (Jahresdurchschnitt ca. 28°C). Die Monate Juli und Dezember sind klimatisch am anstrengendsten. Die Gebiete entlang der Pazifikküste sind von November bis ca. Mai heiß und meist trocken. In den übrigen Monaten muss mit heftigen Regenschauern (meist am frühen Nachmittag) gerechnet werden. Die Temperaturen liegen hier, ähnlich wie an der Karibikküste, bei ca. 27 bis ca. 34°C.

Die Hochebene der Meseta Central hat subtropisches Klima mit durchschnittlichen Temperaturen von 20°C, das durch eine ständig wehende Brise auch an heißen Tagen angenehm ist. Die Temperaturen in dieser Zone sind einigermaßen ausgeglichen. Im Hochgebirge über 1.600 m beträgt die durchschnittliche Temperatur 12°C.

In San José, der Hauptstadt des Landes, beginnt die Trockenzeit im Dezember, die heißesten Monate sind die Wochen von März bis Juni. Die Regenzeit dauert üblicherweise von Mai bis November. Die Luftfeuchtigkeit ist im Allgemeinen hoch; im Durchschnitt etwa 80 Prozent. In San José liegt die durchschnittliche Luftfeuchtigkeit morgens bei ca. 86 Prozent. Mittags ist sie mit etwa 68 Prozent niedriger.

Beste Reisezeit

Am besten besucht man Costa Rica in der Trockenzeit von Dezember bis April.

Vorgeschriebene Impfungen

Keine bei Einreise direkt aus Europa.

Gelbfieber bei Einreise aus ENDEMIEGEBIETEN (hiervon ausgenommen Argentinien und Panama).

GELBFIEBER-ENDEMIEGEBIETE

In AFRIKA:

Äquatorialguinea, Äthiopien, Angola, Benin, Burkina Faso, Burundi, Côte d`Ivoire, Demokratische Republik Kongo (Kinshasa), Gabun, Gambia, Ghana, Guinea, Guinea-Bissau, Kamerun, Kenia, Kongo, Liberia, Mali, Mauretanien, Niger, Nigeria, Ruanda, Senegal, Sierra Leone, Südsudan, Sudan, Togo, Tschad, Uganda, Zentralafrikanische Republik.

In SÜD- und MITTELAMERIKA:

Argentinien, Bolivien, Brasilien, Ecuador, Franz. Guayana, Guyana, Kolumbien, Panama, Paraguay, Peru, Surinam, Trinidad + Tobago, Venezuela.

Empfohlene Impfungen

Hepatitis A, Typhus.

Informationen zur Malaria

Malaria

Risiko nur regional, dort allgemeine SCHUTZMASSNAHMEN. Medikament (Stand-by-Therapie) zur Behandlung von Malaria mitführen.

- In den Abend- und Nachtstunden im Freien möglichst helle langärmelige Kleidung und lange Hosen tragen.

- Unbedeckte Hautstellen mit einem mückenabwehrenden Mittel einreiben.

- In klimatisierten Räumen Türen und Fenster geschlossen halten.

- Wenn Moskitos in den Schlafraum gelangen können, unbedingt ein intaktes Moskitonetz verwenden. Es ist darauf zu achten, dass es allseits unter die Matratze geschlagen wird.

- Abends im Schlafraum ein Insektenvertilgungsmittel sprühen.

mitführen.MALARIA CT. Medikament (Stand-by-Therapie) zur Behandlung von Malaria

Keine Chemoprophylaxe empfohlen, Medikament zur Notfallbehandlung (Stand-by-Therapie):

Chloroquin (Resochin, Weimerquin)

Verbreitung

Ein mäßiges Malariarisiko besteht ganzjährig in ländlichen Gebieten der Provinz Limon. Die Hauptstadt San José ist malaria-frei.

Malaria wird durch den Stich eines Moskitos meist in der Zeit zwischen Abenddämmerung und Sonnenaufgang auf den Menschen übertragen.

Ärztliche Hilfe

SAN JOSÉ: Dr. Jorge Quesada Vargas, Centro Medico Internacional, Avenida 14, Calles 3 y 5,, San José, Tel. 22 57 28 90 (spricht deutsch).

Währung

Währungseinheit

Währungseinheit: Costa-Rica-Colón (CRC)

1 Costa-Rica-Colón = 100 Centimos.

Derzeitiger Kurs:

1 Euro = ca. 669,03 CRC

1 US-$ = ca. 570,07 CRC

Devisenbestimmungen/Umtausch

Einfuhr Fremdwährung: unbeschränkt. Es sollten US-$ zum Umtausch mitgeführt werden.

Einfuhr Landeswährung: unbeschränkt.

Deklaration: Ja - bei Beträgen ab 10.000 US-$

Ausfuhr Fremdwährung: unbeschränkt.

Ausfuhr Landeswährung: unbeschränkt.

Umtausch: ist möglich mit Euro und US-$ (am einfachsten). Zum Teil kann auch direkt mit US-$ bezahlt werden.

Internationale Kreditkarten: Ja (Visa) - werden von größeren Hotels, Restaurants und Geschäften akzeptiert.

Geldautomat: Ja - überall vorhanden, nehmen zum Teil jedoch nur lokale Karten. Reisende sollten sich vor Abreise bei ihrer Hausbank über eventuelle Beschränkungen bei der Bargeldbeschaffung mit der Girocard informieren.

Reiseschecks: Ja - werden nur in US-$ angenommen. Bitte beachten: Grundsätzlich ist die Akzeptanz von Reiseschecks weltweit rückläufig.

Rücktausch: Sollte man schon vor der Ausreise erledigen. Am Flughafen werden manchmal nicht mehr als 50 US-$ zurückgetauscht.

Auskunftstellen

Im Reiseland

für allgemeine wirtschaftliche Anfragen im zentralamerikanischen Raum:

Deutsch-Regionale Industrie- und Handelskammer
für Zentralamerika und die Karibik
(Cámara de Comercio e Industria Alemana
Regional para Centroamerica y el Caribe)
6a Avenida 20-25, zona 10
Edificio Plaza Maritima, Oficina 3-3
01010
Ciudad de Guatemala /Guatemala
(00502) 23 33 70 44
(00502) 23 67 55 52
www.ahkzakk.com
ahkregion@ahkzakk.com

Deutsch-Costaricanische Industrie- und Handelskammer
(Cámara de Comercio e Industria Costarricense Alemana)
Condominio Miracruz No 1
San José
Deutsch-Costaricanische Industrie-und Handelskammer
(Cámara de Comercio e Industria Costarricense Alemana)
Apartado Postal 10746
1000 San José/Costa Rica
(00506) 22 20 30 64
(00506) 22 90 76 21
www.ahkzakk.com/costarica
melanie.hoffmann@ahk.cr
(für spezielle wirtschaftliche Anfragen Costa Rica betreffend)

Cámara de Comercio de Costa Rica
Costa Rica Chamber of Commerce
Barrio Tournón, del Centro Comercial el Pueblo, 125 metros Noroeste, Goicoechea
San José
Cámara de Comercio de Costa Rica
Apartado 1114
1000 San José/Costa Rica
(00506) 22 33 70 91
(00506) 22 21 00 05
www.tourism-costarica.com
camara@camara-comercio.com

Botschaft der Republik Costa Rica
Reinhardtstraße 47a
10117
Berlin
(0 30) 26 55 72 10
(0 30) 26 39 89 90
consulado@botschaft-costarica.de
Botschaft - Mo bis Do 9-16, Fr 9-15 Uhr, Konsularabt. - telefonisch Mo bis Fr 10-13 Uhr, persönlich nur nach Vereinbarung

Instituto Costaricense de Turismo
Costado Este del Puente Juan Pablo II, sobre Autopista General Cañas
San José
Instituto Costaricense de Turismo
Apartado 777
1000 San José/Costa Rica
(00506) 22 99 56 57
(00506) 22 99 58 00
www.tourism-costarica.com
info@visitecostarica.com

Botschaften und Konsulate

Botschaft der Republik Costa Rica
Reinhardtstraße 47a
10117
Berlin
(0 30) 26 55 72 10
(0 30) 26 39 89 90
consulado@botschaft-costarica.de
Botschaft - Mo bis Do 9-16, Fr 9-15 Uhr, Konsularabt. - telefonisch Mo bis Fr 10-13 Uhr, persönlich nur nach Vereinbarung

Honorarkonsulat der Republik Costa Rica
Nieder Kirchweg 22
65934
Frankfurt/M.
(0 69) 39 10 26
(0 69) 39 04 36 56
drjdressler@t-online.de
Mo und Mi 10-13 Uhr

Honorargeneralkonsulat der Republik Costa Rica
Meyerhofstraße 8
22609
Hamburg
(0 40) 80 99 59 43
(0 40) 80 13 95 (Di u. Do 10-12 Uhr)
rica@congenricahh.de
nur nach telefonischer Vereinbarung

Honorarkonsulat der Republik Costa Rica
Marienstraße 8
30171
Hannover
(05 11) 283 41 11
(05 11) 28 11 27
Di und Fr 12-14 Uhr (auch telefonisch)

Honorarkonsulat der Republik Costa Rica
Hermann-Waibel-Weg 4a
77933
Lahr
(0 78 21) 93 97 85
(0 78 21) 93 97 84
juan@llombart.de
Di und Do 10-13 Uhr

Honorarkonsulat der Republik Costa Rica
Brandvorwerkstraße 52 - 54
04275
Leipzig
(03 41) 909 67 33
(03 41) 909 67 32
www.konsulat-costa-rica.de
leipzig@konsulat-costa-rica.de
Mo und Do 9-12 Uhr

Embajada de la República Federal de Alemania
Edifico "Torre La Sabana", 8° piso, Sabana Norte
San José
Embajada de la República Federal de Alemania
Apartado 4017
1000 San José/Costa Rica
(00506) 22 31 64 03
(00506) 22 90 90 91/92/93
www.embajada-alemana-costarica.org
Amtsbezirk: Costa Rica

Ärztliche Hilfe

SAN JOSÉ: Dr. Jorge Quesada Vargas, Centro Medico Internacional, Avenida 14, Calles 3 y 5,, San José, Tel. 22 57 28 90 (spricht deutsch).

Sehenswertes

San José

San José ist nicht nur die Hauptstadt, sondern das absolute Zentrum Costa Ricas. Hier findet man alle Verwaltungsstellen und hier beginnen praktisch alle Ausflüge ins Landesinnere. Die Stadt ist sehr modern. Zentrum der Stadt ist die Plaza de la Cultura. Hier trifft sich alles: Geschäftsleute und Künstler, Touristen und Straßenmusikanten. An diesem Platz findet man auch zwei Sehenswürdigkeiten. Die eine ist das im neoklassizistischen Stil erbaute Nationaltheater von 1894, das prächtigste und luxuriöseste Gebäude des ganzen Landes. Der Zuschauerraum dieses Theaters, in dem 1.000 Menschen Platz finden, kann in einen Ballsaal verwandelt werden.

Die zweite Sehenswürdigkeit an der Plaza de la Cultura ist das Goldmuseum, das die wertvollsten Goldschätze des Landes aufweisen kann. Hier fasziniert nicht so sehr der aufgehäufte sagenhafte Reichtum, sondern vielmehr die zauberhafte Ausstrahlung der feingearbeiteten Figuren und Schmuckstücke.

Cartago

In dem nahe der Hauptstadt gelegenen Ort steht die berühmte "Basilica de Nuestra Señora de los Angeles", eine 1926 erbaute Wallfahrtskirche. Im 17. Jahrhundert fand ein Indianermädchen an der Stelle, wo nun die Kirche steht, eine kleine Marienfigur. Obwohl man diese Figur zweimal von dem Ort entfernte, kam die Figur immer wieder zurück. Seitdem gilt der Ort als heilig, und die Quelle hinter der Kirche als heilkräftig. Gläubige aus ganz Südamerika pilgern hierher um Buße zu tun, zu beten und sich Hilfe bei Krankheiten zu erbitten.

Vulkan Arenal

Die drei Krater dieses Vulkans sind noch heute aktiv und stoßen immer wieder Lava sowie Gesteinsbrocken aus. Deshalb sollte man sie nur aus sicherer Entfernung beobachten. Ausbrüche werden stets durch gewaltiges Getöse angekündigt und man kann dann bei Nacht (klares Wetter vorausgesetzt) sehen, wie rotglühende Lava über die Hänge herabfließt. Das Smithsonian Institute hat eine "Arenal Observatory Station" aufgebaut, eine Überwachungsstation, von der man den besten Blick auf das Naturschauspiel hat. In der Station kann man auch übernachten und sogar gut essen.

Baden in Costa Rica

An der pazifischen Küste finden Costa Rica-Urlauber gute Bademöglichkeiten. Die Sandstrände und Hotels genügen europäischen Ansprüchen. Die atlantische (karibische) Küste hingegen ist weithin sumpfig und bietet kaum Bademöglichkeiten. Costa Rica ist das ideale Urlaubsland für Urlauber, die einen Badeurlaub mit Ausflügen in wunderschöne Landstriche kombinieren möchten. So sind von San José aus viele interessante Ziele (zur Naturbeobachtung wie zum Baden) durch Auto- oder auch Busausflüge ohne stundenlanges Herumfahren bequem zu erreichen.

Nationalpark Tortuguero

Der Park im Nordosten des Landes ist nur auf dem Wasser- und Luftweg zu erreichen. Diese Abgeschiedenheit führte dazu, dass sich in dem Regenwaldgebiet viele seltene Tiere und Pflanzen erhalten haben. Die Zahl der Tierarten im Nationalpark Tortuguero ist groß (es gibt dort allein über 300 Vogelarten). Man kann Affen wie Wickelbären, Seekühe und Krokodile sehen. Außerdem gibt es auch Reiher und Papageien und natürlich die Schildkröten, von denen der Park seinen Namen hat. Das 19 Hektar große Gebiet ist von Flüssen, Lagunen und Kanälen durchzogen. Am Meer liegt ein Schildkrötenstrand, den die Grünen Schildkröten im Sommer aufsuchen, um Eier zu legen. Außer diesen kommen aber auch die Karett- und die gewichtigen Lederschildkröten hierher.

Nationalpark Braulio Carillo

Der Park liegt nicht weit von der Hauptstadt San José, ist aber wild und wenig erschlossen. In dieser Ursprünglichkeit will man ihn auch belassen. Obwohl die dort lebenden Tiere nicht registriert sind, weiß man von Jaguaren, Quetzales, Wildkatzen und zahllosen anderen interessanten Tierarten. Um sich sicher zurecht zu finden sollte man immer einen Führer dabeihaben. Sehr empfehlenswert ist, weil ganz gefahrlos und deshalb auch für Kinder geeignet, eine Fahrt in der "Aerial Tram", einer Schwebebahn, die weit über dem Boden durch den Wald führt. In den offenen Gondeln haben ein Führer und vier Gäste Platz. Man schwebt über Bäume und Wasser, sieht Affen, Wickelbären und viele andere Tiere, die sich längst an die Gondeln gewöhnt haben. Die etwa 1 1/2 km lange Schwebetour dauert 1 1/2 Stunden und kann, wenn man eine Tageskarte kauft, beliebig oft wiederholt werden.

Nationalpark Vulkan Poás

Von dem 2.708 m hohen Vulkan, der anderthalb Autostunden von San José entfernt gelegen ist, blieb ein mächtiger Hauptkrater, der eineinhalb km Durchmesser hat. Noch sind dort vulkanische Aktivitäten bemerkbar: So schießt der gelbgrüne See im Inneren des Kraters immer wieder eine Fontäne heißen Wassers in die Luft. Manchmal allerdings blubbert er nur. Der letzte große Ausbruch des Poás war vor 90 Jahren. Ein zweiter benachbarter Krater mit einem kleinen blauen See ist völlig erloschen.

Nationalpark Vulkan Irazu

Hier, eine Autostunde von San José entfernt, findet man vier vulkanische Krater. In dem fast kreisrunden Hauptkrater des Irazú mit seinen rund 1.000 m Durchmesser liegt ein grellgrüner See. Der Krater erwacht immer wieder zum Leben und speit dann Feuer. An den mächtigen Hängen des Kraters entladen sich fast täglich Regenwolken, die vom Atlantik heranziehen. Auf diese Weise bildet sich hier eine Reihe wichtiger Flüsse, die eine große Rolle für die Bewässerung des Landes spielen.

Reisehinweise

Zurzeit liegt kein Reisehinweis vor.

Informationen zur Sicherheitssituation im Reiseland sind auf den Internetseiten des Auswärtigen Amts zu finden.

Bitte beachten Sie auch den Abschnitt "Allgemeine Vorsichtsmaßnahmen".

Allgemeine Vorsichtsmaßnahmen

Reisende sollten ihre Wertsachen direkt am Körper tragen und auf Schmuckstücke ganz verzichten.

Reisegepäck sollte immer direkt im Fußbereich platziert und im Auge behalten werden.

Im Falle eines Überfalls wird schnell von der Schusswaffe Gebrauch gemacht, daher sollte man sich nicht zur Wehr setzen.

Die Touristenpolizei ist unter der kostenloser Telefonnummer 911 erreichbar. Das Tourismusinstitut (ICT) steht unter den Telefonnummern 800 88 68 74 76 und 800 88 87 47 66 ratsuchenden Touristen (ebenfalls kostenlos) zur Verfügung.

Weitere Informationen zur Sicherheitssituation sind auf den Internetseiten des Auswärtigen Amts zu finden.

Im Straßenverkehr empfiehlt sich ein zurückhaltender Fahrstil, da die Straßenverkehrsordnung von Einheimischen nur wenig beachtet wird.

Zur eigenen Sicherheit sollten Reisende, wenn sie andere Fahrzeuge mit einer Panne am Straßenrand sehen, ihre Fahrt fortsetzen. Solche Pannen werden oft inszeniert, um das Gepäck von Touristen zu entwenden.

Auf Autofahrten nach der Abenddämmerung sollte man verzichten. Das Unfallrisiko ist zu groß.

In Costa Rica besteht die Gefahr von Erdbeben und Vulkanausbrüchen.

Hurrikan-Saison: In den Bundesstaaten im Süden der USA, in Mexiko, Zentralamerika sowie in der Karibik ist jeweils in der Zeit von Juni bis November mit Hurrikans zu rechnen. Kennzeichen dieser tropischen Wirbelstürme sind u.a. Windgeschwindigkeiten in Orkanstärke, starke Regenfälle und unter Umständen auch Erdrutsche. Informationen dazu gibt es bei örtlichen Wettervorhersagen oder im Internet, beispielsweise unter www.nhc.noaa.gov und www.wunderground.com/tropical. Den Anordnungen der Sicherheitsbehörden ist Folge zu leisten.

Aufgrund der gegebenen Unfallgefahr wird dazu geraten Rafting- und Kanufahrten nur bei seriösen Tourismusanbietern zu buchen und auf die Sicherheitsvorkehrungen sowie Versicherungsgbestimmungen zu achten.

Vor der Küste Costa Ricas gibt es starke Meeresströmungen, die beim Schwimmen von Touristen oft unterschätzt werden und öfters schon Todesfälle zur Folge hatten. Sicherheitsvorkehrungen sind nicht im gleichen Maße wie an europäischen Küsten vorhanden.

SPERR-NOTRUF: Deutsche können ihre Girocards, Kreditkarten, Handys und einige andere elektronische Berechtigungen über die Sperr-Notruf-Nummer ++49 116 116 (aus dem Ausland neben ++49 116 116 auch ++49 30 4050 4050 wählbar) rund um die Uhr sperren lassen. Der Anrufer wird mit den Herausgebern der jeweiligen Medien verbunden, sofern diese sich dem Sperr-Notruf angeschlossen haben. Eine Liste der angeschlossenen Herausgeber ist im Internet unter www.sperr-notruf.de zu finden.

Ebenso ist es möglich, die Online-Ausweisfunktion (elektronischer Identitätsnachweis - eID) des neuen Personalausweises unter den oben genannten Nummern sowie unter 0180 1 333 333 (Bürgerservice des Bundesinnenministeriums) sperren zu lassen.

Panama

Einreise für Deutsche

Deutsche sind sowohl als Touristen als auch als Geschäftsreisende für einen Aufenthalt von max. 180 Tage visumfrei. Notwendig sind:

- der bei Einreise noch 6 Monate gültige Reisepass

- Rück- oder Weiterreiseticket

- ausreichende Geldmittel für den Aufenthalt (mindestens 500 US-$ oder Kreditkarte)

Landesdaten

Lage

Die Republik Panama bildet die Brücke zwischen Mittel- und Südamerika. Sie grenzt im Westen an Costa Rica, im Süden an den Pazifischen Ozean, im Osten an Kolumbien und im Norden an den Atlantischen Ozean.

Fläche: 75.517 km² (davon Kanalzone 1.432 km²).

Es gibt in Panama 9 Provinzen und 3 Regionen.

Einwohner

Bevölkerung: ca. 3,4 Millionen

Städte:

Panama City (Hauptstadt) ca. 430.300

San Miguelito ca. 315.000

Colón mit Vororten ca. 206.600

Ciudad David 82.900

Santiago ca. 89.000

Penonemé ca. 85.700

Chitré ca. 50.700

Sprache

In Panama wird Spanisch gesprochen. Außerdem ist Englisch ein wenig in der Hauptstadt in Gebrauch, im Landesinneren ist Englisch jedoch kaum hilfreich. Grundlegende Sprachkenntnisse im Spanischen sind empfehlenswert, um sich dort einigermaßen zu verständigen. Zum Teil werden noch indianische Dialekte gesprochen.

Zeitverschiebung

Mitteleuropäische Zeit (MEZ) -6 Stunden

Während der europäischen Sommerzeit beträgt der Zeitunterschied -7 Stunden.

Stromspannung

110 Volt Wechselstrom, 60 Hertz; in Panama City 120 V. Es empfiehlt sich, einen Adapter mitzunehmen.

Telefon/Post

Post

Luftpost nach Europa ist 5-10 Tage unterwegs, die größeren Postämter nehmen postlagernde Sendungen entgegen und bieten einen Express-Service für Postzustellungen an.

Telefon

Die Vorwahl von Deutschland, Österreich und der Schweiz nach Panama ist 00507, die Rufnummer ist unmittelbar danach zu wählen. Von Panama nach Deutschland wählt man 0049, nach Österreich 0043 und in die Schweiz 0041.

Telefaxgeräte stehen in manchen Hotels sowie in den Hauptpostämtern zur Verfügung. Telegrammaufgabe in Panama City und in größeren Hotels sowie den Hauptpostämtern.

NOTRUFNUMMERN: 991 oder Polizei 104, Unfallrettung und Feuerwehr 103.

Mobilfunk

Netztechnik: GSM 850, GSM 1900.

Für die Netztechnik GSM 850 wird ein Quadband-Handy benötigt.

Derzeit gibt es Roamingverträge mit Anbietern in Panama von E-Plus, O2, Telekom Deutschland und Vodafone.

Internet

Länderkürzel: .pa

Internetcafés gibt es in allen größeren Städten.

Feiertage

Im Jahr 2018:

1. Januar (Neujahr)

9. Januar (Tag der Märtyrer)

13. Februar (Faschingsdienstag)

30. März (Karfreitag)

1. Mai (Tag der Arbeit)

15. August (Gründungstag von Panama City; der nur dort begangen wird)

3. November (Nationalfeiertag; Jahrestag der Unabhängigkeit von Kolumbien)

5. November (Unabhängigkeitstag; nur in Colón)

10. November (Erster Aufruf zur Unabhängigkeit)

28. November (Tag der Unabhängigkeit von Spanien)

8. Dezember (Muttertag)

25. Dezember (Weihnachten)

Schulferien sind von Mitte Dezember bis Anfang März. Bevorzugte Urlaubszeit in Privatunternehmen ist die Zeit um Weihnachten und Ostern.

Öffnungszeiten

Banken: Mo bis Fr 8-14 Uhr, Sa 8.30-12 Uhr;

Geschäfte: im Allgemeinen Mo bis Sa 8-18 Uhr durchgehend;

Büros: Mo bis Fr i. Allg. 9-17 Uhr (Mittagspause zu unterschiedlichen Zeiten);

Behörden: Mo bis Fr 8-16 Uhr (Mittagspause zu unterschiedlichen Zeiten);

Postämter: Mo bis Fr 6.30-17.45 Uhr, Sa 7-17 Uhr.

Kleidung

Das ganze Jahr über sollte man leichte Sommerkleidung mitnehmen. Diese sollte jedoch immer gut waschbar und atmungsaktiv sein. Bei Aufenthalt in den Bergen sind auch leichtere Wollsachen notwendig.

Außerdem empfiehlt es sich, während des ganzen Jahres einen Regenmantel oder einen anderen Regenschutz dabeizuhaben.

Geschichte/Politik

Die Stadt Panama wurde 1519 gegründet; es war ein Fischerdorf, aus dem ein Regierungssitz wurde, den man 1542 dem Vizekönigreich Peru zuteilte. 1597 gründeten die Spanier an der karibischen Küste die Stadt Portobelo, die schnell zu einem großen Handelsplatz wurde. Das lockte so viele Piraten an, die Portobelo plünderten, dass die Spanier 1739 den Hafen schlossen. Der Handel war zu Ende, Panama hatte keine Bedeutung mehr.

1821 schloss sich Panama der Republik Groß-Kolumbien an. 1903 wurde es im Zusammenhang mit dem Bau des Panamakanals von Kolumbien gelöst und wurde eine selbstständige Republik. Zum 1.1.2000 wurde der Panamakanal von den USA an Panama übergeben.

Panamas innenpolitische Situation war seit den Tagen der Selbstständigkeit bis 1989 sehr turbulent. Sogar die USA mussten eingreifen, damit die Ruhe wieder hergestellt wurde. 1994 fanden neue Präsidentschaftswahlen ohne Einfluss des panamesischen Militärs statt.

Wirtschaft

Über 50 Prozent des Landes werden landwirtschaftlich genutzt. Für den Export werden vor allem Bananen, Zuckerrohr und Kaffee angepflanzt. Auch Reis, Mais und Bohnen werden angebaut. Panamas Fischgründe sind gut; man exportiert vor allem Garnelen.

Rohöl wird importiert und verarbeitet wieder exportiert. In der Leichtindustrie überwiegt die Herstellung von Textilien, Papier und Baumaterialien sowie die Verarbeitung von Nahrungsmitteln. Aber vor allem schlagen die Benutzungsgebühren für den Panama-Kanal wirtschaftlich zu Buche.

Der Tourismus spielt noch keine große Rolle. Er besteht vorwiegend aus Landgängern der Kreuzfahrten, die durch den Kanal führen.

Religion

96 Prozent der Bevölkerung sind Katholiken, von denen sich viele noch Bräuche der indianischen Religionen bewahrt haben. Weitere zwei Prozent sind Protestanten, daneben gibt es noch eine muslimische Minderheit.

Vegetation

In den Küstengebieten am karibischen Meer sowie im Tiefland von Darien steht tropischer Regenwald. Der wird im Gebirge ab einer Höhe von 2.500 m durch Nebelwald abgelöst. In der Nähe der Pazifischen Küsten erstrecken sich Trockenwälder und Savannen. An den sumpfigen Küsten am Karibischen Meer und im Golf von Panama wachsen Mangroven.

Tierwelt

In den dichten Wäldern Panamas leben noch Jaguare, Pumas, Ozelote, Tapire, Affen, aber auch Krokodile und Alligatoren. An Vögeln sieht man vor allem Papageien, Kolibris und Tukane.

Kulinarisches

Landesspezialitäten sind "Ceviche" (Fisch in Limonensaft mit Zwiebeln und Paprikaschoten), "Palacones de Platano" (gebratene Kochbananen), "Sancocho" (Eintopf aus Huhn, Fleisch und Gemüse), "Tamales" (gewürzte Pastete, in Bananenblätter gewickelt), "Carimanolas" und "Empanadas" (Pfannkuchen mit Fleisch, Huhn oder Käse gefüllt). Überall gibt es eine große Auswahl an Bier, Wein und Spirituosen.

Sitten und Gebräuche

Panama ist ein ungezwungenes Land. Die Fiestas von Panama sind farbenreicher, fröhlicher und spanischer als in vielen anderen mittelamerikanischen Ländern. Hingegen gibt es auch noch Indianer, die in traditioneller Schlichtheit ganz für sich leben -zum Beispiel die Cunas auf den San-Blas-Inseln.

Man kleidet sich zwanglos. Die einheimische Kultur entspricht einer lebendigen Mischung aus spanischem und amerikanischem Lebensstil.

Souvenirs

Beliebte Mitbringsel sind Lederartikel, gemusterte Perlenhals- und -armbänder (wie sie von den Guaymi-Indios hergestellt werden; sie sollen Glück bringen), Stücke der Nationaltrachten, Holzschnitzereien, Keramiken sowie Gegenstände aus Makramee und Pappmaché sowie Schüsseln aus Mahagoni.

Klimainformationen

Die Temperaturen im tropischen Panama sind das ganze Jahr über verhältnismäßig gleichbleibend. Es herrscht eine hohe Luftfeuchtigkeit. Die Durchschnittstemperaturen am Meer und im Flachland liegen zwischen 27 und 30°C. Gegen Mittag wird es stets sehr heiß, nachts kühlt es grundsätzlich ab. In den Bergen ist das Klima frühlingshaft, von November bis April ist es morgens, abends und nachts kühl.

Mit Ausnahme der Monate Dezember bis April ist täglich mit Niederschlägen zu rechnen. Meist sind die Regenfälle jedoch nur von kurzer Dauer.

Panama kann in der Hurrikan-Saison (Juni bis November) von Hurrikans betroffen sein.

Beste Reisezeit

Dezember bis April.

Vorgeschriebene Impfungen

Keine.

Empfohlene Impfungen

Hepatitis A, Typhus, Gelbfieber.

Informationen zur Malaria

Malaria

Risiko nur regional, dort allgemeine SCHUTZMASSNAHMEN.

- In den Abend- und Nachtstunden im Freien möglichst helle langärmelige Kleidung und lange Hosen tragen.

- Unbedeckte Hautstellen mit einem mückenabwehrenden Mittel einreiben.

- In klimatisierten Räumen Türen und Fenster geschlossen halten.

- Wenn Moskitos in den Schlafraum gelangen können, unbedingt ein intaktes Moskitonetz verwenden. Es ist darauf zu achten, dass es allseits unter die Matratze geschlagen wird.

- Abends im Schlafraum ein Insektenvertilgungsmittel sprühen.

Medikament zur Behandlung von Malaria MALARIA T mitführen.

Keine Chemoprophylaxe empfohlen, Medikamente zur Notfallbehandlung (Stand-by-Therapie)

Mefloquin (Lariam) oder Atovaquon-Proguanil (Malarone) oder Artemether-Lumefantrin (Riamet).

Verbreitung

Kein Malariarisiko ist in Panama City zu verzeichnen. Ein mäßiges Malariarisiko besteht ganzjährig in ländlichen Regionen entlang der Atlantikküste und in den Grenzgebieten zu Costa Rica und Kolumbien. In der Kanalzone gibt es kein bis sehr geringes Übertragungsrisiko.

Malaria wird durch den Stich eines Moskitos meist in der Zeit zwischen Abenddämmerung und Sonnenaufgang auf den Menschen übertragen.

Ärztliche Hilfe

PANAMA CITY: Centro Medico Paitilla, Dr. Jaime Espinosa (spricht Deutsch), Av. Balboa y Calle 53,, Panama City, Tel. 63 79 77, 69 52 22; Hopital del Nino, Dr. Claude Verges Lopez (spricht Englisch), Panama City, Tel. 233 38 47.

Währung

Währungseinheit

Währungseinheit: Balboa (B/.)

1 Balboa = 100 Centésimos.

Derzeitiger Kurs:

1 Euro = ca. 1,15 B/.

Hinweise

Neben dem Balboa (der nur in Form von Münzen im Umlauf ist) ist der US-Dollar (in Banknoten) gesetzliches Zahlungsmittel.

Bei den unten aufgeführten Umrechnungskursen handelt es sich um Devisenkurse der Deutschen Bundesbank, die die Preisnotierung des Euro und des US-Dollar in der Währung des Reiselandes angibt. Mit Devisenkursen werden z.B. Rechnungen unterschiedlicher Währungen gegeneinander verrechnet. (Im Gegensatz zum Sortenkurs wird hier jedoch nicht der Wert angegeben, den man in Deutschland am Bankschalter für einen Euro oder US-Dollar erhält.)

Devisenbestimmungen/Umtausch

Einfuhr Fremdwährung: bis 10.000 US-$ oder Gegenwert in anderen Währungen erlaubt; US-$ in Noten empfohlen.

Einfuhr Landeswährung: unbeschränkt.

Ausfuhr Fremdwährung: bis 10.000 US-$ oder Gegenwert in anderen Währungen erlaubt.

Ausfuhr Landeswährung: unbeschränkt.

Umtausch: Es kann direkt mit US-$ bezahlt werden (kein Umtausch nötig). Es sollten überwiegend US-$-Banknoten in kleinen Stückelungen (20 US-$) als Zahlungsmittel vorhanden sein, da Banknoten mit einem höheren Wert oftmals nicht akzeptiert werden. Euro als Bargeld kann nicht umgetauscht werden.

Internationale Kreditkarten: Ja - werden teilweise in größeren Städten Panamas akzeptiert (bei Hotelbuchung nachfragen). Außerhalb dieser Städte kann man in der Regel nur mit Bargeld bezahlen.

Geldautomat: Ja - An vielen Geldautomaten in gut besuchten Reisezielen können US-$ mit Kreditkarte abgehoben werden. Es empfiehlt sich jedoch, sich nicht auf Kartenauszahlung zu verlassen, da dies offenbar nicht in allen Fällen funktioniert.

Auskunftstellen

Im Reiseland

für allgemeine wirtschaftliche Anfragen im zentralamerikanischen Raum:

Deutsch-Panamaische Industrie- und Handelskammer
(Camára de Comercio e Industria Panameña Alemana)
Area Bancaria, Edificio Magna Corp.
Piso 4, Oficina 411
Panama City
Deutsch-Panamaische Industrie- und Handelskammer
(Camára de Comercio e Industria Panameña Alemana)
Apartado Postal 0831-02537, Paitilla
Panama City/Republik Panama
(00507) 269 93 59
(00507) 269 93 58
www.ahkzakk.com/panama
info@panama.ahk.de

Deutsch-Regionale Industrie- und Handelskammer
für Zentralamerika und die Karibik
(Cámara de Comercio e Industria Alemana
Regional para Centroamerica y el Caribe)
6a Avenida 20-25, zona 10
Edificio Plaza Maritima, Oficina 3-3
01010
Ciudad de Guatemala /Guatemala
(00502) 23 33 70 44
(00502) 23 67 55 52
www.ahkzakk.com
ahkregion@ahkzakk.com

Autoridad de Turismo de Panama
c/o Lieb Management Beteiligungs GmbH
Bavariaring 38
80336
München
(0 89) 45 21 86
(0 89) 45 21 86 17
www.ipat.gob.pa; www.papamainfo.com; www.visitpanama.com
panama@lieb-management.de

Autoridad de Turismo de Panama
Aeropuerto Internacional de Tocumen
Panama City /Republik Panama
(00507) 238 36 86
www.ipat.gob.pa; www.papamainfo.com; www.visitpanama.com
Visit Panama:
Balboa Avenue and Aquilino De La Guardia, BICSA Financial Center
29. Etage
Panama City
Tel. (00507) 526 70 00
E-Mail: contact@visitpanama.com
Internet: www.visitpanama.com

Botschaften und Konsulate

In Deutschland

FRANKFURT/Main siehe Erzhausen

Generalkonsulat der Republik Panama
Gänsemarkt 44, 5. Etage
20354
Hamburg
(0 40) 35 37 71
(0 40) 34 02 18, 34 36 16
info@panahamburg.com
Mo bis Fr 9-13 Uhr

Honorarkonsulat der Republik Panama
Moltkestraße 6
24105
Kiel
(04 31) 519 97 35
(04 31) 519 97 33
bettiens@arcor.de
Mo bis Fr 9-12 Uhr
(keine Visumerteilung)

In Deutschland

MÜNCHEN siehe Sauerlach

Honorarkonsulat der Republik Panama
Robert-Bosch-Straße 14
82054
Sauerlach
(0 81 04) 908 60 70
(0 81 04) 90 86 00, 908 60 79
info@konsulat-panama.de
Mo bis Fr 9-13 Uhr
(keine Visumerteilung)

Embajada de la República Federal de Alemania
Calle 53 E, Urbanizacion Marbella
Edificio World Trade Center
Piso 20
Panama City
Embajada de la República Federal de Alemania
Apdo. 0832-0536, World Trade Center
Panama City/Republik Panama
(00507) 223 66 64
(00507) 263 77 33
www.embajada-alemana.panama.org
info@pana.diplo.de
Amtsbezirk: Republik Panama

Consulado Honorario General
de la República Federal de Alemania
Edificio Erikan, Planta Alta Calle A Sur
entre Ave. 2a y 3a
David /Chiriquí/Republic of Panama
(00507) 774 04 74
david@hk-diplo.de
Zuständig für die Provinz Chiriquí

Übergeordnete Auslandsvertretung:
Deutsche Botschaft in Panama City

Botschaft der Republik Panama
(mit Konsularabteilung)
Wichmannstraße 6 (Lützow-Center)
10787
Berlin
(0 30) 22 60 58 12
(0 30) 22 60 58 11
www.konsulatpanama.de
panaemba@t-online.de
Botschaft: Mo bis Fr 10-16 Uhr
Konsularabteilung: Mo bis Fr 11-13 Uhr
Geschäftsbereich Konsularabteilung: Bundesgebiet mit Ausnahme der Länder Bremen, Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen und Schleswig-Holstein

Honorarkonsulat der Republik Panama
Prager Straße 8a
01069
Dresden
(03 51) 490 60 92
(03 51) 32 01 97 08
honorarkonsul@gmx.de
nach telefonischer Vereinbarung
(keine Visumerteilung)

Ärztliche Hilfe

PANAMA CITY: Centro Medico Paitilla, Dr. Jaime Espinosa (spricht Deutsch), Av. Balboa y Calle 53,, Panama City, Tel. 63 79 77, 69 52 22; Hopital del Nino, Dr. Claude Verges Lopez (spricht Englisch), Panama City, Tel. 233 38 47.

Sehenswertes

Ciudad de Panama

Im alten Teil der Hauptstadt findet man die schönsten Sehenswürdigkeiten - darunter die Plaza de Francia, den Justizpalast und die Kirche Santo Domingo. Gleich daneben liegt das sehenswerte Museum für koloniale religiöse Kunst. Ganz in der Nähe sieht man die Ruinen von Panama Viejo, dem alten, ursprünglichen Panama.

Panama-Kanal

Seit 1885 gab es zwischen dem Karibischen Meer und dem Indischen Ozean eine Eisenbahnverbindung. Die funktionierte für die Handelsverbindungen von Ozean zu Ozean so gut, dass man auf die Idee mit dem Kanalbau kam. Das erste Projekt, 1879 begonnen, scheiterte am Geldmangel. Dann griffen die USA wirtschaftlich ein - und 1914 wurde der Kanal fertig. Am 1.1.2000 wurden die Hoheitsrechte des Kanals von den USA an Panama übergeben.

Der Kanal ist 64 km lang und wird ohne Pause benutzt. Jedes Jahr passieren ihn über 13.000 Schiffe unter den Flaggen von fast 70 Nationen. Und gleich am Kanal erstreckt sich ein weitläufiges, üppiges Tropengebiet, in dem 15.000 Pflanzenarten gedeihen. Es gibt in Miraflores und in Gatun gute Gelegenheiten den Betrieb auf dem Kanal zu beobachten, wo auch mehrsprachige Führer zur Stelle sind, um alles zu erklären. Im Museum steht ein Modell des Kanals.

Man kann den Kanal auch mit einem kleinen Passagierboot befahren. Solch eine Fahrt vom Pazifik zur Karibischen Küste dauert rund acht Stunden.

Strände

Panama gehört zu den Ländern, die zwei Ozeane zur Wahl haben. Pazifik und Atlantik. Der Strand an der pazifischen Seite ist angenehm, doch die Küste am Karibischen Meer bietet mehr Möglichkeiten - darunter Riffe für Taucher und Schnorchler. Bei Boca del Toro liegen Riffe, die vor allem Tieftaucher erfreuen.

Portobelo

Der Nationalpark läuft entlang der Küste und verbindet sich im Süden mit dem Nationalpark Chagres. In der Mitte des Portobelo-Parks steht dick und undurchdringlich der tropische Regenwald. An seinen Rändern trifft man auf mächtige Bauwerke aus spanischer Zeit und einige historische Ruinen. Ein Drittel des Parks liegt am und im Karibischen Meer, an einem 70 km langen Küstenabschnitt.

Taboga

Diese Insel liegt im Stillen Ozean, gleich vor der Küste von Panama. "Blumeninsel" sagen die Bewohner im schönsten Ort, der "Pueblo" heißt. Alle denkbaren Blüten vom Jasmin bis zum Oleander schmücken dort die bunten Häuser in den schmalen, winkeligen Gassen. Dahinter beginnt der immergrüne Tropenwald. Viele Künstler, unter ihnen Paul Gauguin, haben hier schon gelebt. Es gibt feine Sandstrände und gute Hotels.

Reisehinweise

Ausweispflicht:

In Panama müssen sich Ausländer jederzeit ausweisen können. Oft wird auch eine Kopie des Reisepasses akzeptiert.

Demonstrationen:

Immer wieder kommt es zu Demonstrationen, die auch schon zu Ausschreitungen und Straßensperren geführt haben.

Diese Menschenansammlungen nutzen auch Kriminelle, um zu plündern oder Autos auszurauben.

Kriminalität:

In Panama gibt es derzeit vermehrt Delikte, die in Verbindung mit dem Drogenhandel stehen. Die Gefahr für ausländische Besucher, darin verwickelt zu werden, nimmt zu.

Überfälle:

Um nicht Opfer eines Raubüberfalls zu werden, sollten ausländische Reisende in jedem Fall notwendige Vorsichtsmaßnahmen (in der Dunkelheit nicht unterwegs sein, wenig Bargeld mitnehmen u.Ä.) treffen. Dies gilt vor allem für folgende Stadtgebiete von Panama City: Tocumen, Juan Diaz, 24 de Diciembre, El Chorillo, Calidonia, Curundú, San Miguelito, Santa Ana, Pacora sowie rund um Panama City.

In Colón ist die Raubüberfallquote auch tagsüber sehr hoch.

Ein großes Überfallrisiko besteht ebenso für den Osten und Süden der Provinz Darién, vor allem an der Grenze zu Kolumbien.

Am Flughafen Tocumen sowie in Panama City sollten nur registrierte Taxis benutzt werden, um das Risiko, Opfer eines Überfalls zu werden, zu reduzieren.

Waffen sind in Panama gängig. Deshalb werden sie auch bei Überfällen schnell eingesetzt. Bei einem Überfall sollten die verlangten Gegenstände oder Geld ohne Widerstand abgegeben werden. Reisende sollten stets nur geringe Geldbeträge dabeihaben.

Weitere Informationen zur Sicherheitssituation im Reiseland sind auf den Internetseiten des Auswärtigen Amtes zu finden.

Allgemeine Vorsichtsmaßnahmen

Drogen ein- oder auszuführen, damit zu handeln oder zu konsumieren ist strengstens verboten. Der Verdacht alleine kann schon zur Verhaftung führen.

Hurrikan-Saison: In den Bundesstaaten im Süden der USA, in Mexiko, Zentralamerika sowie in der Karibik ist jeweils in der Zeit von Juni bis November mit Hurrikans zu rechnen. Kennzeichen dieser tropischen Wirbelstürme sind u.a. Windgeschwindigkeiten in Orkanstärke, starke Regenfälle und unter Umständen auch Erdrutsche. Informationen dazu gibt es bei Wettervorhersagen in den jeweiligen Ländern oder im Internet, beispielsweise unter www.nhc.noaa.gov und www.wunderground.com/tropical. Den Anordnungen der Sicherheitsbehörden ist Folge zu leisten.

SPERR-NOTRUF: Deutsche können ihre Girocards, Kreditkarten, Handys und einige andere elektronische Berechtigungen über die Sperr-Notruf-Nummer ++49 116 116 (aus dem Ausland neben ++49 116 116 auch ++49 30 4050 4050 wählbar) rund um die Uhr sperren lassen. Der Anrufer wird mit den Herausgebern der jeweiligen Medien verbunden, sofern diese sich dem Sperr-Notruf angeschlossen haben. Eine Liste der angeschlossenen Herausgeber ist im Internet unter www.sperr-notruf.de zu finden.

Ebenso ist es möglich, die Online-Ausweisfunktion (elektronischer Identitätsnachweis - eID) des neuen Personalausweises unter den oben genannten Nummern sowie unter 0180 1 333 333 (Bürgerservice des Bundesinnenministeriums) sperren zu lassen.

Ausführliche Einreisebestimmungen

Ausführliche Einreisebestimmungen finden Sie hier.

Reisedokumente Personal- oder Reisepass für deutsche Staatsbürger:

Für diese Reise benötigen deutsche Staatsbürger einen gültigen  Personalausweis oder Reisepass. Ohne gültige Ausweisdokumente kann die Reise nicht angetreten werden.

Bitte beachten Sie, dass seit dem 26. Juni 2012 jedes Kind, welches ins Ausland reist, unabhängig vom Alter ein eigenes Reisedokument benötigt. Eintragungen im Reisepass der Eltern werden nicht mehr anerkannt. Bitte beantragen Sie das notwendige Reisedokument bei den zuständigen Behörden.

Einen Link zu den ausführlichen Einreisebestimmungen für deutsche Staatsbürger finden Sie am Ende der Seite.

Einreisebestimmungen für nicht-deutsche Staatsbürger:

Falls Personen ohne deutsche bzw. mit nicht ausschließlich deutscher Staatsbürgerschaft mitreisen, beachten Sie bitte, dass in diesem Fall andere bzw. gesonderte Einreisebestimmungen für Ihr gewähltes Reiseland gelten können.

Hierüber geben die jeweiligen Auslandsvertretungen bzw. zuständigen Konsulate entsprechend Auskunft. Wir empfehlen Ihnen dringend, sich schon vor der Buchung einer Reise über Ihre Einreisebestimmungen zu informieren. Bitte erkundigen Sie sich dabei auch über mögliche Bearbeitungszeiten für ggf. benötigte Visa, um eine rechtzeitige Bearbeitung vor Abreise zu gewährleisten.
Sollten Sie in diesem Zusammenhang Fragen haben, helfen wir Ihnen gerne weiter. Bitte kontaktieren Sie uns unter unserer kostenfreien Service-Hotline.

Absagefrist durch den Reiseveranstalter sz-Reisen:

Falls die Mindesteilnehmerzahl für Ihren Reisetermin nicht erreicht werden sollte, behält sich sz-Reisen vor, bis spätestens 4 Wochen vor Reiseantritt (bei Tagesfahrten bis zu 2 Wochen) die Reise abzusagen bzw. vom Reisevertrag zurückzutreten. Weitere Informationen hierzu in den Allgemeinen Geschäftsbedingungen unter §7.

Hinweise zu den Ausflügen:

Alle Ausflüge und Führungen finden in deutscher Sprache statt, soweit nichts anderes angegeben ist.

Bitte beachten Sie, dass sich die angegebene Reihenfolge der Ausflüge ändern kann.

Hinweise für Menschen mit eingeschränkter Mobilität:

Um alle Besichtigungen, Spaziergänge und Ausflüge in vollem Umfang miterleben zu können, sollten Sie „gut zu Fuß“ sein. Oft sind Sehenswürdigkeiten in den Reiseländern leider nicht barrierefrei. Auch so manch ein Hotel ist noch nicht auf Rollatoren oder weitergehende Mobilitätsbeschränkungen eingestellt. Daher sind unsere Reisen insbesondere für schwer gehbehinderte Gäste sowie für Gäste im Rollstuhl oder mit starker Sehbehinderung leider nicht geeignet.

Je nach Umfang Ihrer Mobilitätseinschränkung und individuellem Programm der Reise können wir gern vorab für Sie prüfen, ob eine Teilnahme möglich ist – so dass Sie auch mit Behinderungen/ Einschränkungen auf Ihre Kosten kommen.

Bitte fragen Sie uns vor der Buchung, ob diese Reise für Sie geeignet ist. Wir beraten Sie gern unter unserer kostenlosen Service-Hotline.

Impfungen:

Über Infektions- und Impfschutz sowie andere Prophylaxemaßnahmen für Ihr Wunschreiseziel sollten Sie sich rechtzeitig informieren und ggf. ärztlicher Rat, z.B. zu Thrombose und anderen Gesundheitsrisiken einholen. Wir verweisen dabei auf allgemeine Informationen, insbesondere bei den Gesundheitsämtern, reisemedizinisch erfahrenen Ärzten, Tropenmedizinern, reisemedizinischen Informationsdiensten oder der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung.

Bei Fragen kontaktieren Sie uns gern unter unserer Service-Hotline.

Zahlung & Reiserücktritt:

Informationen zur Zahlung und zum Reiserücktritt: siehe Allgemeine Geschäftsbedingungen SZ-Reisen GmbH, § 2. + 5. + 7. + 8.

Reisedaten

Reise/Reiseziel:
Die neue MEIN SCHIFF 1: Wellengang im Reggaetakt
Veranstalter:
SZ-Reisen GmbH, Ostra-Allee 20, 01067 Dresden
Mindestteilnehmerzahl:
15
  • auf/zu

    Flughafen:

    • Transferregionen

    Zustiegsorte:

    • ( Transferregionen)

    weitere Informationen:

    • Zusatzkosten: Touristenkarte Dominikanische Republik z. ZT. ca. 10 € p. P.

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Kontaktieren Sie uns auch gerne telefonisch bei Gruppenanfragen: 0800 – 250 00 00 (Anruf kostenlos)
Sind alle Mitreisenden deutsche Staatsbürger (ohne doppelte Staatsbürgerschaft)? *

Reiseversicherung

Wir empfehlen Ihnen den sofortigen Abschluss einer Reiserücktrittsversicherung (Reiserücktritt und Reiseabbruch), sowie bei Auslandsreisen eine zusätzliche private Auslandskrankenversicherung.

Wir helfen Ihnen dabei, den optimalen Versicherungsschutz für Sie zu finden. Lesen Sie das Produktinformationsblatt und wählen Sie die gewünschte Versicherung aus.
Wir werden Sie vor der Buchung zu den Konditionen beraten.
Hier finden Sie vorab eine aktuelle Tarifübersicht.

Die Versicherungskosten sind abhängig vom Reisepreis pro Person. Bei Versicherungskosten über 200 € pro Person müssen Reisekunden seit Februar 2018 den gewünschten Reiseschutz direkt bei der ERV buchen. Nach Abschluss der Reisebuchung können Sie hier Ihre Versicherung hinzubuchen.

Sonstiges

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