Israel: Chanukka-Leuchten im Advent

Eine umfassende Rundreise durch bewegte Geschichte zum Advent

Lichtfestival zum Chanukka-Fest in Jaffa © www.goisrael.de Klagemauer in Jerusalem © Yonatan Sindel, info.goisrael.com Tempelberg von Jerusalem © Noam Chen, www.goisrael.com Blick auf Bahai-Gärten in Haifa © Itamar Grinberg; www.goisrael.com Golan © www.goisrael.com Yad Vashem © Noam Chen, www.goisrael.com Totes Meer © www.goisrael.com Lichtfestival im Jüdischen Viertel © www.goisrael.de

Während in Deutschland die Straßen festlich im Adventslicht glänzen, feiert man auch in Israel ein Fest der Lichter. Das Chanukka-Fest geht aber nicht auf die Geburt Jesu, sondern auf ein anderes „göttliches“ Wunder zurück. Als der Jerusalemer Tempel nach dem Makkabäeraufstand von den Juden zurückerobert wurde, und man den rituellen Leuchter entzünden wollte fand man dort nur geweihtes Öl für einen Tag. Dennoch brannte der Leuchter für acht Tage lang. Ein Wunder, dem man heute mit dem abendlichen Entzünden des Chanukkaleuchters in allen Fenstern gedenkt. Jeden Tag wird eine Kerze mehr entzündet bis am Ende alle acht Kerzen brennen. Dazu wird gesungen und gemeinsam gegessen-Sie können es bei einem Abendessen in einer jüdischen Familie selbst erleben.  
Überhaupt heißt das Motto dieser Reise Israel hautnah, denn Sie übernachten in Kibbutzen und lernen den Alltag der Kibbutzim kennen, Sie erkunden die vom Charakter her so  unterschiedlichen Städte Haifa, Jaffa, Tel Aviv und Jerusalem, Sie besuchen Jesu biblische Wirkungsstätten wie Kapernaum, den Berg der Seligpreisungen, See Genezareth und Nazareth und die christlichen und jüdischen Heiligtümer wie die Klagemauer, das Löwentor, die Grabeskirche und die Hurva Synagoge in Jerusalem. In der Gedenkstätte Yad Vashem wird bis heute daran gearbeitet, die Namen aller im Holocaust getöteten Juden zu sammeln und zu dokumentieren um Ihnen ein einiges Gedenken zu sichern. Auch dieser Besuch wird Sie nachhaltig beeindrucken, bevor Sie aus dem Licht des Chanukka ins Kerzenleuchten des Advents zurückkehren.

  • Chanukka-Leuchten in Jerusalem
  • Abendessen bei einer orthodoxen jüdischen Familie

Programm

1. Tag: Anreise nach Israel

Von Dresden oder Leipzig aus fliegen Sie über Frankfurt/Main oder München nach Tel Aviv. Nach Ankunft am Flughafen werden Sie durch Ihre örtliche, Deutsch sprechende Reiseleitung begrüßt und verbunden mit einer kurzen Stadtrundfahrt zu Ihrem Hotel gebracht.  Ein erstes gemeinsames Abendessen steht noch auf dem Programm, bevor Sie in Ihrem Hotel bei Tel Aviv übernachten. 

2. Tag: Tel Aviv - Cäsarea - Haifa - Tiberias

Sie starten die Rundreise in der malerischen Hafenstadt Altjaffa und genießen den Ausblick vom Gipfelgarten auf die Skyline Tel Avivs, bevor Sie über die antike Via Maris bis Cäsarea fahren. Die archäologischen Ausgrabungen zählen zu den bedeutendsten des Landes. Durch das Karmel-Gebirge fahren Sie bis Haifa, Israels größter Hafenstadt. Von hier haben Sie einen wunderschönen Ausblick auf die Bahai-Gärten. Dann steht der Besuch eines Weingutes auf dem Programm. Die besondere Bedeutung liegt im Konzept des Dorfes Kfar Tikva, das behinderte Menschen integriert. Abendessen und Übernachtung erfolgen in einem Kibbutzgästehaus in Galiläa.

3. Tag: See Genezareth - Berg der Seligpreisung - Kapernaum - Nazareth

Nach dem Frühstück unternehmen Sie zunächst eine Bootsfahrt über den See Genezareth, bevor es weiter zur Brotvermehrungskirche geht. Nicht weit entfernt liegt Kapernaum, das erste Zentrum des Wirken Jesu. Anschließend führt Sie die Reise weiter zum Berg der Seligpreisung. Genießen Sie die wunderbare Aussicht über den gesamten See. Nachmittags fahren Sie zum Ort der Verkündigung nach Nazareth und besichtigen die Verkündigungsbasilika. Im Anschluss haben Sie Gelegenheit zu einem Bummel in der arabisch-orientalischen  Altstadt Nazareths. Auch heute erfolgen Abendessen und Übernachtung im Kibbutz.

4. Tag: Zfat - Golan Höhen

Nach dem Frühstück fahren Sie in die Berge von Obergaliläa in eine der höchstgelegenen Städte Israels, nach Safed. Unter osmanischer Herrschaft siedelten sich hier Juden aus ganz Europa an, die Safed zur „Stadt der Synagogen“ machten. Im Zfat Kabbalah Center lernen Sie einige interessante Fakten über die Mystik des Judentums. Danach genießen Sie die Natur bei einem Spaziergang im Nationalpark Banias. Im Anschluss geht es auf die Golanhöhen. Der archäologische Park in Katzrin wird Ihnen einen Einblick in das Leben von jüdischen Familien zur Zeit des Talmuds gegeben. Abendessen und Übernachtung erfolgen erneut im Kibbutz.

5. Tag: Kibbutz - Massada - Totes Meer

Am Vormittag lernen Sie das Leben im Kibbutz etwas näher kennen. Ein Kibbutzmitglied stellt Ihnen den Kibbutz und die Besonderheiten dieser Lebensgemeinschaft vor. Durch das Jordantal fahren Sie anschließend hinunter in südlicher Richtung, zunächst vorbei an Qumran, dem Fundort der berühmten Schriftrollen. Von dort geht es mit der Seilbahn hinauf nach Massada, einer Felsenfestung aus der Zeit von Herodes. Ihr nächster Stopp ist am Toten Meer, 395 Meter unter NN gelegen. Der Nachmittag steht Ihnen hier zur freien Verfügung. Dank der gelösten Mineralien hat das Wasser eine große Heilwirkung und Sie haben Gelegenheit zu einem ganz speziellen Badeerlebnis. Am späten Nachmittag kommen Sie in Jerusalem an. Sie beziehen Ihr Hotel und essen zu Abend.

6. Tag: Jerusalem

Am Morgen beginnen Sie die Stadtbesichtigung auf dem Ölberg. Von hier haben Sie einen guten Ausblick über die Stadt mit dem Tempelberg und der Davidstadt. Durch das Löwentor gelangen Sie in die Altstadt. Es ist eines von 7 Toren der von den Türken im Mittelalter erbauten Mauer. Auf der Via Dolorosa folgen Sie den Stationen des Kreuzweges bis zur Grabeskirche. Auch das Israel Museum darf auf Ihrer Besichtigungstour durch die Stadt nicht fehlen. Nachmittags geht es dann zu Fuß durch die Jüdische Nachbarschaft Nachlaot. Hier erleben sie wie die Chanukka-Leuchter einer nacheinander angezündet werden. Abendessen und Übernachtung erfolgen im Hotel in Jerusalem.

7. Tag: Jerusalem

Heute Vormittag erkunden Sie das jüdische Viertel der Altstadt. Sie sehen die Klagemauer und die neu renovierte Hurva Synagoge inklusive einer Führung. Nach der Mittagspause besuchen Sie die Gedenkstätte Yad Vashem, die den Opfern des Holocaust gewidmet ist. Den heutigen Abend verbringen Sie bei einer orthodoxen jüdischen Familie. Hier bekommen Sie einen Einblick in das tägliche jüdische Leben, und genießen ein leckeres Abendessen mit der Familie zusammen. Übernachtung in Jerusalem. 

8. Tag: Abreise

Vor Ihrem Rückflug unternehmen Sie am Morgen einen gemütlichen Spaziergang über die Mauern der Altstadt und besichtigen die Ausgrabungen der David Stadt. Im Anschluss haben Sie noch etwas Zeit das ein oder andere Souvenir zu kaufen, oder einfach durch die Stadt zu Bummeln. Kein Markt ist dafür besser geeignet als der bunte Mahane Yehuda Markt. Danach fahren Sie zum Flughafen, fliegen über München zurück nach Dresden und werden von dort nach Hause gebracht. 

 

 

ab 1939 
IL-TV03 Buchungsanfrage

Beförderung

  • Transfer ab/an Haustür
  • Flug mit Lufthansa von Dresden bzw. Leipzig via Frankfurt/Main oder München nach Tel Aviv und zurück nach Dresden in der Economy Class
  • Transfer Flughafen – Hotel – Flughafen
  • Fahrt im klimatisierten Reisebus während der Rundreise

Hotels & Verpflegung

  • 1 Übernachtung im Mittelklassehotel in Tel Aviv
  • 3 Übernachtungen im Kibbutz-Gästehaus im Raum Galiläa
  • 3 Übernachtungen im Mittelklassehotel in Jerusalem
  • 7 x Frühstück als Büfett
  • 7 x Abendessen

Ausflüge & Besichtigungen
Alle in deutscher Sprache, soweit nicht anders angegeben.

  • Stadtrundfahrten/-gänge: Tel Aviv, 3 x Jerusalem
  • Besichtigungen: Haifa, Nazareth, Safed
  • Kleine Wanderung im Banias Naturschutzgebiet
  • Bootsfahrt über den See Genezareth
  • Seilbahnfahrt zur Felsenfestung Massada
  • Aufenthalte: Berg der Seligpreisung, Totes Meer
  • "Leben im Kibbuz" mit Erklärungen eines Kibbuzmitgliedes
  • Abendessen bei einer orthodoxen jüdischen Familie
  • Besuch eines Weingutes mit Weinprobe
  • Spaziergang durch jüdische Nachbarschaft Nachlaot zum Chanukka-Leuchten
  • Eintritte: Zfat Kabbalah Center in Safed, Heilige Stätte Kapernaum, Verkündigungsbasilika in Nazareth, Gan HaShlosha Nationalpark, Grabeskirche, Gedenkstätte Yad Vashem und Hurva Synagoge  in Jerusalem, Felsenfestung Massada

Zusätzlich

  • Aktuelle Steuern und Sicherheitsgebühren
  • 1 Reisetaschenbuch pro Buchung
  • Örtliche Reiseleitung: 1.-8. Tag
  • SZ-Reisebegleitung

Zielland

Israel

Einreise für Deutsche

Deutsche sind für einen Aufenthalt bis zu 3 Monaten visumfrei. Notwendig zur Einreise sind:

- mindestens noch 6 Monate über den geplanten Aufenthalt hinaus gültiger Reisepass

- Rück- oder Weiterreiseticket

- ausreichende Geldmittel

Reisende, die vor 1928 geboren sind, benötigen ein vorab zu besorgendes Visum.

Landesdaten

Lage

Israel liegt am östlichen Ende des Mittelmeeres. Es grenzt im Norden an Libanon und Syrien, im Osten an Jordanien, im Südwesten und Süden an Ägypten, mit der südlichsten Spitze an den Golf von Akaba am Roten Meer und im Westen mit einer 188 km langen Küste an das Mittelmeer.

Die Palästinensischen Autonomie-Gebiete befinden sich im Gaza-Streifen sowie im Westjordanland.

Fläche: 21.946 km².

Verwaltungsstruktur: 6 Distrikte; Gebiete mit palästinensischer Teilautonomie (Westjordanland und Gaza).

Einwohner

Bevölkerung: ca. 7,8 Millionen

Städte:

Jerusalem (Hauptstadt, mit Ost-Jerusalem) ca. 804.400

Tel Aviv-Jaffa ca. 404.800

Haifa ca. 270.300

Rishon LeZiyyon ca. 232.400

Ashdod ca. 212.300

Petah-Tiqwa ca. 210.400

Be´er Sheva ca. 196.300

Netanya ca. 189.700

Holon ca. 182.600

Nazareth ca. 73.700

Sprache

Die Amtssprachen Israels sind Hebräisch und Arabisch. Daneben werden vor allem Englisch, aber auch zahlreiche andere Sprachen wie Russisch und Französisch gesprochen.

Zeitverschiebung

Mitteleuropäische Zeit (MEZ) +1 Stunde.

Auch Israel hat mit einigen Tagen/Wochen Unterschied von März/April bis Ende August/September Sommerzeit (der Beginn, die Dauer, das Ende der Sommerzeit wechseln von Jahr zu Jahr - abhängig von Feiertagen, die in jedem Jahr neu festgelegt werden). Der Zeitunterschied bleibt deshalb im Wesentlichen das ganze Jahr über erhalten.

Stromspannung

220 Volt Wechselstrom, 50 Hertz.

Es sind dreipolige Stecker in Gebrauch. Es empfiehlt sich, einen Adapter mitzunehmen.

Telefon/Post

Telefon

Die Vorwahl für Ferngespräche von Deutschland, Österreich und der Schweiz nach Israel ist 00972.

Von Israel nach Deutschland wählt man 0049, nach Österreich 0043 und in die Schweiz 0041.

NOTRUFNUMMERN: Polizei 100, Unfallrettung 101, Feuerwehr 102, Touristen-Polizei in Tel Aviv: (00972 3) 516 53 82.

Mobilfunk

Netztechnik: GSM 900/1800, 3G 2100 und 3G 850/2100.

Derzeit gibt es Roamingverträge mit Anbietern in Israel von E-Plus, O2, Telekom Deutschland und Vodafone.

Internet

Länderkürzel: .il

Feiertage

Der jüdische Kalender bezieht sich, anders als der gregorianische, auf die Mondphasen. Die Termine werden von Jahr zu Jahr neu festgelegt. Die nachfolgend genannten Termine sind in einigen Fällen keine öffentlichen Feiertage (FT); es ist jedoch oftmals an diesen Tagen mit eingeschränktem Geschäftsleben zu rechnen (Banken können auch geschlossen sein).

Im Jahr 2018:

1. März (Purim; Losfest; kein FT; wird in Tel Aviv gefeiert)

2. März (Schuschan Purim; Losfest; kein FT; wird in Jerusalem gefeiert)

31. April (1. Tag Pessach)

1. bis 5. April (2. bis 6. Tag Pessach; sind Halb-FT)

6. April (letzter Pessach-Tag; Pessachfest)

12. April (Gedenktag für die Opfer des Holocaust; kein FT)

18. April (Gedenktag für die Gefallenen der Kriege Israels; kein FT)

19. April (Nationalfeiertag; Unabhängigkeitstag)

13. Mai (Jerusalem-Tag; wird nur in Jerusalem begangen, kein FT)

20. Mai (Schawuot; Wochenfest)

22. Juli (Tischa be-Aw; Fasttag; Gedenktag der Zerstörung des Tempels in Jerusalem; kein FT)

10. September (Rosch Haschana; jüdisches Neujahrsfest)

11. September (Feiertag zum jüdischen Neujahrsfest)

19. September (Jom Kippur; Versöhnungstag)

24. September (Sukkot; Laubhüttenfest)

25. bis 30. September (Feiertage zum Laubhüttenfest, Halb-FT)

1. Oktober (Simchat-Tora; Fest der Pentateuch-Freunde; Torafreudenfest)

3. bis 10. Dezember (Chanukka; Lichterfest; keine FT)

Die Hauptferienzeit dauert von Juli bis August. Während dieser Zeit sowie um das Neujahrsfest sind viele Geschäftsleute verreist.

Öffnungszeiten

Geschäfte: So bis Do 8.30/9-19.30/20 Uhr, Fr und vor Feiertagen 8.30/9 Uhr bis etwa 13 Uhr; Lebensmittel-Supermärkte - So bis Do 7-21 Uhr, Fr 7-15 Uhr;

Banken: So bis Do 8.30-12 Uhr, So, Di und Do auch 16-18 Uhr, Fr sowie an Tagen vor jüdischen Feiertagen 8.30-12 Uhr (am Ben-Gurion-Flughafen haben alle Banken durchgängig geöffnet);

Ämter: So bis Do 9.30-13 Uhr.

Sabbat: Israelischer Ruhetag (von Freitag/Sonnenuntergang bis Samstag/Sonnenuntergang). Behörden, Büros, Geschäfte und öffentliche Einrichtungen sind am Sabbat geschlossen. Der öffentliche Verkehr ist größtenteils eingestellt.

Kleidung

Für die Sommermonate sollte man leichte Sommerkleidung, Strandkleidung, Schwimmzeug, eine gute Sonnenbrille und Sandalen mitnehmen. Für kühle Abende in Gebirgsgegenden ist warme Bekleidung notwendig. Auf Rundfahrten und Ausflügen sind bequeme, zwanglose Kleidung und flache, geschlossene Schuhe angebracht.

Im Frühjahr und Herbst ist leichte Übergangskleidung ausreichend. Für die Wintermonate empfiehlt es sich, auch etwas wärmere Kleidung einzupacken.

Angemessene Kleidung ist bei einem Besuch der heiligen Stätten erforderlich. So sollten Männer dort nie mit freiem Oberkörper oder in kurzen Hosen herumlaufen. Tief ausgeschnittene oder ärmellose Tops sowie Miniröcke oder Shorts sind für Frauen unpassend.

Geschichte/Politik

Die Lage Palästinas als Landbrücke im Schnittpunkt bedeutender Verkehrsrouten zwischen Asien, Europa und Afrika ist die Hauptursache dafür, dass dieses Land zu den ältesten Kulturgebieten der Erde gehört und eine so wechselvolle Geschichte erlebte.

Die Geschichte Palästinas ist nur zu einem geringen Teil identisch mit der Geschichte der Juden. Nach der Zerstörung Jerusalems und des Tempels im Jahre 70 durch die Römer kann man zunächst nur über einzelne jüdische Siedlungen sprechen, die außerhalb Palästinas lagen oder noch heute liegen. Es gab große jüdische Gemeinden in fast allen Ländern Europas. Noch heute leben sechs Millionen Juden in den USA, während zeitweise nur 10.000 Juden in Palästina ansässig waren.

In Palästina wurden die Geschicke in den letzten zwei Jahrtausenden von den jeweils den Nahen Osten beherrschenden Großmächten bestimmt. Von der Geschichte eines jüdischen Staates kann erst wieder ab 1948 gesprochen werden, als die zu dieser Zeit in Palästina lebenden Juden unter David Ben Gurion den "Staat Israel" in dem überwiegend von Arabern bewohnten Palästina ausriefen.

In den folgenden Jahren gab es immer wieder Kriege zwischen Israel und seinen arabischen Nachbarn: der Sinai-Feldzug, der Sechs-Tage-Krieg oder der Jom-Kippur-Krieg. Auch innenpolitisch hatte Israel immer wieder mit der Organisation der Palästinenser, der PLO, zu kämpfen. In den 1990er Jahren kam ein Friedensprozess mit den Palästinensern in Gang, in dessen Zuge Teilautonomieabkommen für palästinensische Gebiete geschlossen wurden. Der Status Jerusalems bleibt jedoch immer wieder ein Konfliktpunkt, an dem alle Lösungen scheitern. Unterbrochen wird der Friedensprozess durch immer wieder aufflammende Gewalt auf beiden Seiten.

Wirtschaft

In Israel sind Industrie sowie Landwirtschaft stark ausgeprägt. Zur Industrie zählen die Stahl- und Maschinenproduktion, der Flugzeug- und Schiffsbau, der Bau elektronischer Geräte und der für die Wissenschaft erforderlichen Apparate, die Diamantenschleiferei und -polierung, die Herstellung synthetischer Fasern und die Verarbeitung verschiedener Rohstoffe. Für Konsumenten werden in der Industrie Lebensmittel und Bekleidung hergestellt, Möbel, elektrische Produkte jeglicher Art, Schmuck und Bücher. Viele dieser Produkte werden auch exportiert.

Israel importiert ferner so gut wie keine Nahrungsmittel, aber exportiert große Mengen landwirtschaftlicher Erzeugnisse wie etwa die bekannte Jaffa-Apfelsine. Etwas Besonderes in der Landwirtschaft und zunehmend auch in der Industrie stellen Siedlungsformen "Kibbuz" und "Moschaw" dar. Kibbuzim sind genossenschaftlich organisierte Kollektivdörfer, die sich in gemeinschaftlichem Besitz befinden. Geldmittel, aber auch die notwendige Arbeit werden an alle Mitglieder gleichberechtigt verteilt. Im Moschaw besitzt jede Familie eigenes Land, nutzt jedoch die genossenschaftlichen Vorteile gemeinschaftlicher Produktionsmittel oder des verbilligten Einkaufes.

Einer der größten Wirtschaftszweige ist außerdem der Tourismus, der schon aufgrund der geografischen Vielfalt, des Toten und Roten Meeres, der Strände am Mittelmeer sowie der religiösen und archäologischen Stätten viele Besucher anzieht.

Religion

Ca. 80 Prozent der Bevölkerung Israels sind Juden, ca. 20 Prozent sind Moslems. Die ca. 8,5 Prozent Christen sind meist arabischer Herkunft. Kleinere Religionsgemeinschaften in Israel sind die Drusen mit ca. 8,5 Prozent der Bevölkerung sowie die Anhänger der Baha'i.

Israel bezeichnet sich als jüdischen Staat, der jedoch verfassungsmäßig alle Religionen toleriert und allen Menschen freien Zugang zu religiösen Heiligtümern ermöglicht.

Das Judentum basiert im Wesentlichen auf zwei Säulen. Die "Thora" sind die fünf Bücher Mose, die in einem Schrein in jeder Synagoge aufbewahrt werden. Der "Talmud" enthält Lehrsätze und Kommentare zur Thora. An der Spitze der Religion stehen Rabbiner. Im Ober-Rabbinat sitzt je ein Vertreter der Aschkenasi (Juden europäischer Herkunft) und der Sephardim (Juden orientalischer Herkunft).

Vegetation

Die Vegetation ist gemäß den geographischen Regionen (Küstenebene, galiläische Berge, judäisches Bergland, Jordan-Senke und Negev-Wüste) höchst unterschiedlich. Man erntet eine Vielzahl verschiedener Früchte wie Orangen, Zitronen, Feigen, Oliven, Weintrauben, Granatäpfel, Aprikosen, Pfirsiche, Nüsse, Melonen und Pflaumen sowie Gemüse wie Tomaten, Gurken, Paprika, Avocados und Zwiebeln. Zu den Bäumen, die dort wachsen, gehören unter anderem Dattelpalmen, die Jerusalem-Kiefer, der Ölbaum, Pinien und Zypressen, der Eukalyptus-Baum, Akazien und Mandelbäume. In Israel kann man aber auch Blumen wie Orchideen, Iris, Oleander, Krokus, Hyazinthen, Tulpen, Lilien, Anemonen und Narzissen finden.

Tierwelt

Die Tierwelt Israels ist vielfältig, auch wenn man dies in einem Land mit großen Wüstengebieten kaum erwartet. Giftige und gefährliche Tiere gibt es nur in der Negev-Wüste und an der Küste: die Palästina-Viper (90 bis 130 cm lang) und den Jericho-Skorpion.

Am See Genezareth sieht man gelegentlich Störche und Pelikane. An der Küste des Roten Meeres erstreckt sich ein buntes Korallenriff mit einer schillernden exotischen Fischwelt. In den Bergen Galiläas leben noch vereinzelt Steinböcke, ebenso in der Judäischen Gebirgswüste. Hier trifft man auch noch auf Luchse, Gazellen und Wildkatzen. In der Negev-Wüste leben Hyänen und Schakale, abgesehen von den gezüchteten Kamelen und Ziegen. Auch die Vogelwelt ist vielseitig: Es lassen sich Adler, Geier, Käuze, Nektarvögel, Schwalben und andere entdecken.

In Jerusalem gibt es einen Biblischen Zoo, in dem nur die Tiere leben, die in der Bibel erwähnt werden. Tierparks gibt es auch in Tel Aviv und Elat, die "Safari" in Ramat Gan und das biblische Tierreservat Hai-Bar nördlich von Elat. In Elat gibt es auch eine der wenigen Unterwasser-Beobachtungsstationen der Welt.

Kulinarisches

Die israelische Küche besteht aus den besten orientalischen und westlichen Gerichten mit ihren jeweiligen eigenen Geschmacksnoten. Ungarisches Gulasch, russischer Borscht, Wiener Schnitzel, deutsches Bratenfleisch, amerikanische Hot-Dogs - alles findet man neben orientalischem Falafel, Tehina, Shashlik und Kebab oder typisch jüdischen Spezialitäten wie gehackte Leber und Hühnersuppe. Die israelischen Weine sind den europäischen ähnlich. Und es gibt eine große Auswahl lokaler Brandys und Liköre.

Ein Begriff, auf den man in Israel stößt, ist "koscher". Damit ist die jüdische Art der Speisezubereitung gemeint. Deren Regeln unterscheidet drei Arten von Esswaren: unverarbeitete Naturprodukte (Nüsse, Früchte, Gemüse, Kaffee), Fleisch (von Paarhufern und Wiederkäuern), das nach bestimmten Vorschriften zubereitet werden muss, und unreine Produkte, die nicht gegessen werden dürfen (Fische ohne Flossen oder Schuppen, Krebse sowie z.B. Schweinefleisch). Milch, Sahne oder Käse dürfen nicht zusammen mit Fleisch serviert werden. Man findet aber neben koscheren Restaurants auch gastronomische Betriebe mit anderen Essenszubereitungsarten (beispielsweise arabische Betriebe).

Sitten und Gebräuche

Die Verbindung von Religion und Volk ist der wesentliche Grund dafür, dass die Juden auch ohne eigenes Staatswesen und verstreut über weite Teile der Welt über Jahrtausende als Gemeinschaft existierten. Die Thora, der Talmud und die hebräische Sprache waren Mittelpunkte des kulturellen, religiösen und sozialen Lebens, wo immer Angehörige dieses Volkes lebten. An den Regeln des gemeinsamen sozialen wie religiösen Lebens hat sich bis heute kaum etwas geändert.

Die Heiligen Stätten sollten von Männern nicht in kurzen Hosen, von Frauen nur mit bedeckten Schultern und Armen, ohne tiefes Dekolletee und ebenfalls nicht mit kurzen Hosen betreten werden. In Synagogen muss man unbedingt eine Kopfbedeckung tragen. Männer mit kurzen Hosen dürfen die Grabeskirche nicht betreten, sie werden schon am Eingang zurückgewiesen.

Touristen können vielerorts Darbietungen sehen, die den Geist des alten und modernen Israel in Liedern und Tänzen zum Ausdruck bringen. Solche Folklore-Abende finden regelmäßig in Jerusalem, Tel Aviv, Haifa und Tiberias, oft auch in Ashqelon, Netanya, Elat und in den Hotels am Toten Meer statt.

Souvenirs

Israel bietet dem Besucher eine Fülle von interessanten Gegenständen unterschiedlichster Art und Preislage. Bedeutend ist die Diamant- und Schmuckindustrie. Ferner kann man Orientteppiche, Pelz- und Ledermode preisgünstig erwerben. Darüber hinaus sind kleine, echte Antiquitäten als Souvenirs attraktiv.

Zusätzlich findet man in den engen Gassen der alten Städte Jerusalem, Jaffa, Akko, Nazareth, Bethlehem und Hebron interessante orientalische Märkte und Basare. Hier werden handgemachte Kunstgewerbeartikel aus Olivenholz, kunstvolle Perlmutt-, Leder- und Bastarbeiten, aber auch mundgeblasene Glaswaren angeboten.

Klimainformationen

Es herrscht Mittelmeerklima, wie an der italienischen oder französischen Riviera, mit ausgeprägtem Gegensatz zwischen heißen, trockenen Sommern (April-Oktober) und relativ milden Wintern mit häufigen, kurzen Niederschlägen. Die klimatischen Bedingungen sind regional sehr unterschiedlich. So fällt in den Bergregionen (z.B. in Jerusalem) gelegentlich Schnee, insgesamt ist das Klima trockener und kühler als in den anderen Gebieten. In Eilat hingegen sind selbst die "Wintermonate" sonnig und warm, während man im Negev Wüstenklima vorfindet.

Beste Reisezeit

Am besten besuchen Reisende, die europäische Klimaverhältnisse gewohnt sind, Israel in der Zeit von Mitte März bis Mitte Mai oder in den Monaten Oktober und November.

Bei der Reiseplanung sollten jedoch an hohen religiösen Feiertagen die vielen Pilgerreisenden mit einbezogen sein (überfüllte Hotels, Warteschlangen vor Attraktionen etc.).

Vorgeschriebene Impfungen

Keine.

Empfohlene Impfungen

Für Individualreisende zusätzlich Hepatitis A und Typhus.

Informationen zur Malaria

Malaria

Keine.

Verbreitung

Israel ist malaria-frei.

Ärztliche Hilfe

In Israel besteht eine gute ärztliche Versorgung.

Währung

Währungseinheit

Währungseinheit: Neuer Schekel (NIS)

1 Neuer Schekel = 100 Agorot.

Derzeitiger Kurs:

1 Euro = ca. 4,33 NIS

1 US-$ = ca. 3,58 NIS

Hinweise

Bei den unten aufgeführten Umrechnungskursen handelt es sich um Devisenkurse der Deutschen Bundesbank, die die Preisnotierung des Euro und des US-Dollar in der Währung des Reiselandes angibt. Mit Devisenkursen werden z.B. Rechnungen unterschiedlicher Währungen gegeneinander verrechnet. (Im Gegensatz zum Sortenkurs wird hier jedoch nicht der Wert angegeben, den man in Deutschland am Bankschalter für einen Euro oder US-Dollar erhält.)

Devisenbestimmungen/Umtausch

Einfuhr Fremdwährung: unbeschränkt.

Einfuhr Landeswährung: unbeschränkt.

Deklaration: Ja - bei Ein- und Ausfuhr von Landeswährung und Devisen (Bargeld, Bank- und Reiseschecks) ab einem Wert von 100.000 Schekel.

Ausfuhr Fremdwährung: in Höhe der deklarierten Einfuhr abzüglich der umgetauschten Beträge (Belege).

Ausfuhr Landeswährung: nach Beantragung bei israelischer Bank vor dem Abflug unbeschränkt (nur geringe Beträge empfohlen, da sonst Kursverluste entstehen).

Umtauschempfehlung: im Reiseland

Internationale Kreditkarten: Ja - werden in größeren Hotels, zahlreichen Geschäften und bei größeren Autovermietern akzeptiert.

Geldautomat: Ja - mit Kreditkarten; an einigen Geldautomaten wird auch die Girocard (mit Maestro- oder V-Pay-Logo) akzeptiert.

Reiseschecks: Ja - Euro-/US-$-Reiseschecks werden für den Umtausch in vielen Banken akzeptiert. >>> Da die Akzeptanz von Reiseschecks in Banken jedoch rückläufig ist, sollten immer auch noch andere Zahlungsmittel (Bargeld, Kreditkarte etc.) für die Reise mitgeführt werden.

Rücktausch: bis zu einem Gegenwert von 500 US-$ bei Ausreise am Flughafen Ben Gurion problemlos möglich. Größere Summen nur gegen Vorlage von Bankquittungen (über den ursprünglichen Umtausch).

Auskunftstellen

Im Reiseland

Mitarbeiter des Tourismusministeriums informieren Israel-Besucher über touristische Belange, wie u.a. Grenzformalitäten, Visumbestimmungen sowie bei Notsituationen. Die Mitarbeiter sind auch am Wochenende erreichbar:

Ben Gurion Airport:

Entrance Hall

Tel.: (00972 3) 975 42 60

E-Mail: doritk@tourism.gov.il

Nazareth:

58 Casanova st.

Tel.: (00972 4) 675 05 55

E-mail: ronnye@tourism.gov.il

Eilat:

8 Beit Hagesher st.

Tel.: (00972 8) 630 91 11

E-Mail: eilatinfo@tourism.gov.il

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Israelisch-Deutsche Industrie- und Handelskammer
(Israeli-German Chamber of Industry and Commerce)
4, Kaufmann St., Sharbat House
9th Floor
Tel Aviv 6801296
Israelisch-Deutsche Industrie- und Handelskammer
(Israeli-German Chamber of Industry and Commerce)
P.O.B. 50150
Tel Aviv 6801296/Israel
(00972 3) 613 35 28
(00972 3) 680 68 00
www.ahkisrael.co.il
info@ahkisrael.co.il

Im Reiseland

außerdem in Ramallah/Palästinensische Gebiete:

"Delegiertenbüro der Deutschen Wirtschaft", Adresse siehe Darstellung "Palästinensische Gebiete".

Federation of Israeli Chambers of Commerce
84 Hahashmonaim Street
67132
Tel Aviv
Federation of Israeli Chambers of Commerce
P.O. Box 20027
61200 Tel Aviv/Israel
(00972 3) 561 90 27
(00972 3) 563 10 20
www.chamber.org.il
chamber@chamber.org.il

Ministry of Tourism
Tourist Information Center
Jaffa Gate
Omar Ibn Katab Square (Old City)
Jerusalem 91009/Israel
(00972 2) 673 35 92
(00972 2) 628 04 03, 627 14 22; 626 05 76
www.tourism.gov.il
info@goisrael.com

Botschaften und Konsulate

Von Deutschland

Außerdem in Ramallah/Palästinensische Gebiete:

"Representative Office of the Federal Republic of Germany"/"Vertretungsbüro der Bundesrepublik Deutschland", Adresse siehe Darstellung "Palästinensische Gebiete".

Botschaft des Staates Israel
(mit Konsularabteilung)
Auguste-Victoria-Straße 74-76
14193
Berlin
(0 30) 89 04 53 09
(0 30) 89 04 55 00
www.israel.de
botschaft@israel.de
Konsularabteilung:
Mo bis Do 9.30-13 Uhr, Fr 9.30-12.30 Uhr

Generalkonsulat des Staates Israel
Barer Straße 19
80333
München
Generalkonsulat des Staates Israel
Postfach 100855
80082 München
(0 89) 543 48 65 55
(0 89) 543 48 65 00
www.israel.de
info@munich.mfa.gov.il
Mo bis Do 9.30-12.30 Uhr, Fr 9.30-11.30 Uhr
(nur nach telefonischer Vereinbarung)

Embassy of the Federal Republic of Germany
3, Daniel Frisch Street, 19. Stock
6473104
Tel Aviv
Embassy of the Federal Republic of Germany
P.O. Box 16038
6116001 Tel Aviv/Israel
(00972 3) 696 92 17
(00972 3) 693 13 13
www.germanemb.org.il
Amtsbezirk: Israel

Honorary Consul of the Federal Republic of Germany
5, Neviot St.
88000
Eilat
Honorary Consul of the Federal Republic of Germany
P.O. Box 4061
88140 Eilat/Israel
(00972 8) 634 27 61
(00972 8) 637 45 36
eilat@hk-diplo.de
Amtsbezirk: Gemeinde Eilat und Kreis (Regional Council) Eilat
Übergeordnete Auslandsvertretung: Botschaft Tel Aviv

Honorary Consul General of the Federal Republic of Germany
98, Sderot Hanassi
31061
Haifa
Honorary Consul of the Federal Republic of Germany
P.O. Box 6240
31061 Haifa/Israel
(00972 4) 837 13 53
(00972 4) 838 14 08
haifa@hk-diplo
Amtsbezirk: Stadt und Hafen Haifa
Übergeordnete Auslandsvertretung: Botschaft Tel Aviv

Ärztliche Hilfe

In Israel besteht eine gute ärztliche Versorgung.

Sehenswertes

Jerusalem

Israels Hauptstadt, am Rand der Wüste und 800 m hoch in den Judäischen Bergen, heißt auf Deutsch "Stadt des Friedens". Aber die Geschichte der Stadt war bis zum heutigen Tag oft nicht friedlich. Immerhin sind nicht weniger als drei monotheistische Religionen mit dieser Stadt verflochten, und das führt oft zu heftigen Auseinandersetzungen zwischen Juden, Moslems und Christen. Alle drei kennen Pilgerfahrten zu den ihnen heiligen Stätten. Die Juden zieht es zur "Klagemauer", die noch ein Stück der westlichen Mauer des alttestamentarischen Tempels ist, der im Jahre 70 durch die Römer zerstört wurde. Die Moslems pilgern zu den prächtigen Moscheen am Gipfel des Berges Moriha in der Altstadt: zum Felsendom und zur Al Aqsa-Moschee, die Raum für über 5.000 Betende hat; es sind die nach den Städten Mekka und Medina bedeutendsten Zentren des Islam. Und die Christen ziehen zu den zahlreichen Kirchen, die an Stätten errichtet wurden, an denen Jesus wandelte, sowie zur Grabeskirche, die im 4. Jahrhundert über jenem Ort errichtet wurde, an dem Jesus gekreuzigt und begraben wurde und wieder auferstanden ist.

Insgesamt besitzt Jerusalem mehr als 5.000 Kirchen, Synagogen und Moscheen, die jährlich von mehr als einer Million Pilger besucht werden. Es gibt Führungen sowohl durch die Ausgrabungsstätten an der Klagemauer als auch durch das jüdische Viertel, durch die Altstadt, zum Ölberg und durch die Synagogen.

Tel Aviv/Jaffa

Im Jahr 1909 war Jaffa noch eine bedeutende Stadt, und Tel Aviv bestand gerade mal aus einer kleiner jüdischen Siedlung, deren Familien am 11. April den Grundstein für die neue Stadt legten. Heute ist es umgekehrt: Tel Aviv hat sich zur lebendigen Metropole entwickelt, ist mit ca. 400.000 Einwohner die zweitgrößte Stadt Israels, während Jaffa die romantische Altstadt beherbergt, die wegen ihrer Beschaulichkeit gern besucht wird.

Erste Siedlungsspuren Jaffas aufgrund archäologischer Ausgrabungen datieren auf 3.500 v.Chr. Am Tel Qasila, dem Yargon-Fluss, wurde ein Philister-Tempel freigelegt, den wahrscheinlich König David zerstört hat. Im Altertum wurde die Hafenstadt von den Phöniziern und danach von den Makkabäern beherrscht, bis sie von den Römern eingenommen wurde. Auch der Apostel Petrus lebte einige Zeit in Jaffa (Apostelgeschichte, Kapitel 9). Jaffa hatte in der Folge insbesondere auch zu Zeiten der Kreuzzüge militärisch und handelspolitisch als Hafenstadt an der Mittelmeerküste eine wichtige Rolle inne, da sie von Jerusalem nicht allzu weit entfernt liegt.

Tel Aviv erwuchs aus einer Ansiedlung namens Achuzat Bajit im heutigen südlichen Teil Tel Avivs ab den 1880er Jahren, nachdem in Jaffa bezahlbarer Siedlungsraum knapp wurde. Im Jahr 1909 wurde der Ort "Tel Aviv" offiziell gegründet, benannt nach einem biblischen Ort und dem gleichnamigen Titel des Buches von Theodor Herzl´s Roman "Altneuland". 1950 wurden Tel Aviv und Jaffa zur Stadt unter dem offiziellen Namen Tel Aviv-Jaffa vereint.

Tel Aviv entwickelte sich in rasantem Tempo zur Weltstadt. Heute bildet sie mit den Nachbarstädten Ramat Gan, Giw'atajim, Cholon, Bat Jam, Bnei Brak das größte Ballungsgebiet Israels. In Tel Aviv sind alle diplomatischen Vertretungen der meisten Länder zu finden, und unweit von Tel Aviv, in Lod, befindet sich der größte Flughafen des Landes. Darüber hinaus ist Tel Aviv unter anderem mit mehr als 20 Museen das kulturelle Zentrum des Landes. Strände und ein vielfältiges Vergnügungsangebot lassen für die Touristen keine Langeweile aufkommen. Daneben punktet Tel Aviv mit vielfältigen Architekturstilen: Besuchenswert sind schon allein die ca. 4.000 weißen Gebäude im so genannten Bauhausstil und Internationalen Stil, auch "Weiße Stadt" genannt, die von 1931 bis 1956 entstanden sind, sich zwischen den Straßen Allenby im Süden bis zum Jarkon-Fluss im Norden sowie zwischen dem Derekh Begin im Osten bis zum Mittelmeerufer im Westen der Stadt aneinanderreihen und 2003 zum Weltkulturerbe erklärt wurden.

Haifa

Die drittgrößte Stadt Israels ist durch und durch modern. Bis zum Beginn dieses Jahrhunderts war es ein Hafenstädtchen. Als aber 1905 ein Bahnanschluss nach Damaskus gebaut wurde, nahm Haifa einen fast abenteuerlichen Aufschwung. Immer neue Straßenzüge wurden wie Stufen in die Flanken des Karmelgebirges gekerbt. Geschäfts- und Wohnviertel wuchsen die Hänge empor. Oben auf der Hochfläche entstanden prächtige Garten-Vorstädte.

Der Blick vom Berg Karmel, besonders abends auf das Lichtermeer und den Hafen, ist eine der Attraktionen Haifas. Das künstlerisch Bedeutendste aber ist die goldene Kuppel über dem Schrein des Propheten Siyyid Ali Mohammed. Er war im vorigen Jahrhundert einer der bekanntesten Führer des Baha´i-Glaubens.

Auch Alttestamentarisches wird in Haifa geboten. Am Stadtrand, über der Yafo-Street - gleich neben dem Kloster, das sich hier befindet - liegt die enge Höhle, die im neunten Jahrhundert v.Chr. der Prophet Elias bewohnt haben soll. Gläubige dreier Religionen - Juden, Moslems und Christen, denn alle verehrten Elias - erbitten an dieser Stelle noch heute Fruchtbarkeit und ein gutes Jahr.

Wesentlich geräumiger ist eine weitere rauchschwarze Höhle: die "Schule des Propheten". An dieser Stelle pflegte Elias seine Schüler zu versammeln.

Nazareth

Die historische Stadt, in der Jesus mit seinen Eltern gewohnt hat, ist längst verschwunden. Das heutige Nazareth ist ein arabisches Städtchen - allerdings mit vielen Gedenkstätten für die Wallfahrer. Alle gründen sich auf fromme Legenden. Da gibt es das "Haus der Maria", über dem sich eine nagelneue Verkündigungskirche mit einer gewaltigen Kuppel erhebt. Und die Josephskirche steht an der Stelle, an der Marias Ehemann seine Schreinerei betrieben haben soll. Am Marienbrunnen pflegte die Mutter Wasser zu schöpfen; dort erschien ihr der Engel Gabriel mit der frohen Botschaft. Über der Quelle dieses Brunnens wurde deshalb die prachtvoll ausgestattete Kirche des heiligen Gabriel erbaut.

Massada

König Herodes ließ auf dem 450 Meter hohen Felsplateau die gewaltige Festung Massada bauen - halb Verteidigungswerk, halb Luxuspalast. Es gab einen Festsaal mit überladenem Zierrat, mit Fresken, Säulen und Mosaiken sowie etliche Prunkgebäude ohne jeden praktischen Nutzen.

Lange nach seinem Tod, als im Jahr 66 der jüdische Widerstand gegen die Römer ausgebrochen war, besetzten Zeloten die Burg. Diese Widerstandsgruppe hielt sich lange gegen die römischen Belagerer. Als ihre Lage aussichtslos wurde, verbrannten sie alle Wertgegenstände, töteten Frauen, Kinder und dann sich selbst. So wurde Massada zum nationalen Symbol des jüdischen Widerstandes.

Zu den Ruinen auf dem Fels führt heute eine Seilbahn. Etliche Schriftrollen, die bei Ausgrabungen gefunden wurden, werden im "Schrein des Buches" im Israel-Museum in Jerusalem aufbewahrt.

Eilat

An der nördlichen Spitze des Roten Meeres schuf die Natur diesen beeindruckenden Hafen, Eilat, hinter dem sich wie eine Kulisse das violett getönte Wüstengebirge erhebt. Der weiße Sandstrand wird vom glasklaren Meer umspült. Dort gedeihen unzählige Korallenblöcke. Die Wassertemperatur bleibt, über das Jahr verteilt, fast konstant. Im Februar beträgt sie 21 Grad, im Sommer steigt sie auf 25 Grad. Diese Wassertemperaturen sind nicht nur ideal für den Wassersport; in Verbindung mit dem relativ hohen Salzgehalt bieten sie ausgezeichnete Lebensbedingungen für die maritimen Bewohner. Taucher und Schnorchler können die Fische aus nächster Nähe beobachten. Außerdem werden Fahrten in Glasbodenbooten oder auch Unterseebooten veranstaltet.

Im Coral-Beach-Naturpark kann man das geschützte Riff von Eilat und unzählige Fische durch Fenster beobachten, ebenfalls ohne nass zu werden. Das Unterwasser-Observatorium zeigt außerdem verschiedene Lebensräume, in denen das reiche Meeresleben bewundert werden kann. Es gibt auch Becken für Haie, Rochen und Meeresschildkröten. Am Delfin-Riff kann man zusammen mit freilebenden Delfinen schwimmen.

Totes Meer

Bei 30 Prozent Salzgehalt lebt nichts mehr im Wasser oder am Strand. Rund um den See erstreckt sich leblose grauweiße Öde. Hinzu kommen Lufttemperaturen von 48 bis 50 Grad, im Sommer oft auch mehr.

Das Tote Meer liegt 400 Meter unter dem Meeresspiegel - in einem Grabenbruch, der vom Libanon bis zum Golf von Elat reicht. Früher glichen der Jordan und etliche Sturzbäche aus dem Gebirge im Winter die extreme Verdunstung in diesem Backofen aus. Heute zapfen Jordanien und Israel diese Zuflüsse für ihre Wasserversorgung an, so dass das Gleichgewicht gestört ist: Das Tote Meer schrumpft von Jahr zu Jahr, sein Salzgehalt nimmt zu.

Ein Bad im Toten Meer ist ein unvergessliches Erlebnis: Man schwimmt wie ein Stück Holz. Auch Nichtschwimmer können nicht untergehen. Für manche Hautkrankheiten ist das Wasser heilsam. Die meisten Hotels am Toten Meer bieten Kur- und Beauty-Wellness-Aufenthalte an.

Reisehinweise

Israel und Palästinensische Gebiete:

Von Reisen in die GRENZZONEN ZU SYRIEN (vor allem östlich der Straße 98) UND LIBANON rät das Auswärtige Amt ab.

Die Sicherheitslage in Israel und den Palästinensischen Gebieten ist von den israelisch-palästinensischen Auseinandersetzungen geprägt. Im Zuge dessen können auch Ausländer von Gewalttätigkeiten betroffen sein, wenngleich sie nicht Ziele der Auseinandersetzungen sind. Anschläge sind wegen der aktuellen Situation jederzeit möglich.

Reisende sollten sich über die Medien auf dem Laufenden halten.

ISRAEL

Tempelberg (Haram al-Sharif): Gewalttätige Auseinandersetzungen in der Umgebung des Tempelbergs (Haram al-Sharif) und den angrenzenden Stadtvierteln sind nicht auszuschließen. Das Auswärtige Amt rät von Besuchen des Tempelbergs (Haram al-Sharif) freitags und an jüdischen und muslimischen Feiertagen ab.

In JERUSALEM ist die Situation angespannt. Sowohl auf israelischer als auch auf palästinensischer Seite kommt es bei Auseinandersetzungen immer wieder zu Toten. Es ist insbesondere in der Altstadt Vorsicht angebracht. Dies gilt vor allem an islamischen und jüdischen Feiertagen. Empfehlenswert ist es, die Stadt in Begleitung von Personen zu erkunden, die sich vor Ort gut auskennen. Das Auswärtige Amt rät davon ab, die Altstadt in den Abend- und Nachtstunden zu besuchen.

Grenzgebiet Gazastreifen: Das Grenzgebiet zum Gazastreifen sollte gemieden werden, da ein Raketenbeschuss aus dem Gazastreifen nach wie vor möglich ist.

PALÄSTINENSISCHE GEBIETE: WESTJORDANLAND

Die Lage ist angespannt und kann sich jederzeit verschärfen. Gewalttätige Auseinandersetzungen zwischen den Sicherheitskräften Israels, Palästinensern und jüdischen Siedlern mit Toten und Verletzten kommen immer wieder vor.

Reisende sollten besondere Vorsicht walten lassen und sich von Menschenansammlungen jeglicher Art fernhalten.

Besondere Vorsicht ist bei Fahrten auf dem Highway 60 im Süden Bethlehems, bei Gush Etzion und Hebron sowie bei israelischen Siedlungen und Grenzstellen geboten. Fahrten bei Dunkelheiten sollten unterlassen werden. Es muss mit verstärkten Kontrollen an den Grenzstellen in ganz Westjordanland gerechnet werden.

PALÄSTINENSISCHE GEBIETE: GAZASTREIFEN

Das Auswärtige Amt warnt vor Reisen in den GAZASTREIFEN.

Bei Aufenthalten nahe des Grenzgebiets ist erhöhte Aufmerksamkeit und Vorsicht angebracht. Im Gazastreifen sind die Versorgungsnetze für die Strom- und Wasserversorgung sowie viele Straßen beschädigt. Es können sich dort weiterhin nicht explodierte Sprengmittel befinden.

Fahrten an der ÄGYPTISCH-ISRAELISCHE GRENZE entlang sollten nicht unternommen werden.

Bitte Abschnitt "Allgemeine Vorsichtsmaßnahmen" beachten!

Weitere Informationen zur Sicherheitssituation im Reiseland sind auf den Internetseiten des Auswärtigen Amtes zu finden.

Allgemeine Vorsichtsmaßnahmen

Sicherheitsmaßnahmen:

- Bei Reisen nach Israel sollten sich Reisende über die aktuelle Entwicklung der Sicherheitslage auf dem Laufenden halten. Informationen dazu gibt es u.a. bei der Deutschen Botschaft in Tel Aviv unter www.tel-aviv.diplo.de.

- Alle Reisenden sollten sich in die elektronische Deutschenliste ELEFAND (Elektronische Erfassung von Auslandsdeutschen) des Auswärtigen Amtes unter http://service.diplo.de/registrierungav eintragen.

- Sie sollten die Nachrichten in den Medien verfolgen und ihre Reiseplanung entsprechend anpassen.

- Demonstrationen und Menschenansammlungen sind generell weiträumig zu meiden.

- Bei der Nutzung des öffentlichen Personennahverkehrs ist besondere Vorsicht und Wachsamkeit angebracht.

- Reisende sollten sich an die Anweisungen von Sicherheitsbehörden halten.

SPERR-NOTRUF: Deutsche können ihre Girocards, Kreditkarten, Handys und einige andere elektronische Berechtigungen über die Sperr-Notruf-Nummer ++49 116 116 (aus dem Ausland neben ++49 116 116 auch ++49 30 4050 4050 wählbar) rund um die Uhr sperren lassen. Der Anrufer wird mit den Herausgebern der jeweiligen Medien verbunden, sofern diese sich dem Sperr-Notruf angeschlossen haben. Eine Liste der angeschlossenen Herausgeber ist im Internet unter www.sperr-notruf.de zu finden.

Ebenso ist es möglich, die Online-Ausweisfunktion (elektronischer Identitätsnachweis - eID) des neuen Personalausweises unter den oben genannten Nummern sowie unter 0180 1 333 333 (Bürgerservice des Bundesinnenministeriums) sperren zu lassen.

PDF-Download (Länder-Information)

Visum:
Deutsche Staatsangehörige, die nach dem 01.01.1928 geboren sind, benötigen bis zu einem Aufenthalt von drei Monaten kein Visum. 

Einreise:
Wer keinen Stempel im Pass wünscht, muss bei der Einreise das "Formular Nr. 17" verlangen. Manche arabischen Länder verweigern wegen eines israelischen Stempels im Pass die Einreise. Bei Stempeln arabischer Staaten (ausgenommen Ägypten und Jordanien) im Pass muss mit strenger Befragung durch israelische Sicherheitsbeamte gerechnet werden. Auch Deutsche palästinensischer und arabischer Herkunft müssen mit Schwierigkeiten, langen Wartezeiten und Befragungen rechnen. Deutsche Staatsangehörige, die auch eine palästinensische Personenkennziffer (ID-Nummer) haben, müssen mit einem palästinensischen Reisepass einreisen.

Badesachen:
Bitte denken Sie daran, Badesachen einzupacken. Bademöglichkeiten bestehen im Gan HaShlosha Nationalpark und am Toten Meer. Bitte denken Sie auch an ein kleines Handtuch.

Reisedokumente Reisepass 3 Monate

Für diese Reise benötigen deutsche Staatsbürger einen Reisepass mit einer Gültigkeit von mindestens 3 Monaten. Ohne gültige Ausweisdokumente kann die Reise nicht angetreten werden.

Bitte beachten Sie, dass seit dem 26. Juni 2012 jedes Kind, welches ins Ausland reist, unabhängig vom Alter ein eigenes Reisedokument benötigt. Eintragungen im Reisepass der Eltern werden nicht mehr anerkannt. Bitte beantragen Sie das notwendige Reisedokument bei den zuständigen Behörden.

Hinweise zu den Ausflügen:

Alle Ausflüge und Führungen finden in deutscher Sprache statt, soweit nichts anderes angegeben ist.

Bitte beachten Sie, dass sich die angegebene Reihenfolge der Ausflüge ändern kann.

Hinweise für Menschen mit eingeschränkter Mobilität:

Um alle Besichtigungen, Spaziergänge und Ausflüge in vollem Umfang miterleben zu können, sollten Sie „gut zu Fuß“ sein. Oft sind Sehenswürdigkeiten in den Reiseländern leider nicht barrierefrei. Auch so manch ein Hotel ist noch nicht auf Rollatoren oder weitergehende Mobilitätsbeschränkungen eingestellt. Daher sind unsere Reisen insbesondere für schwer gehbehinderte Gäste sowie für Gäste im Rollstuhl oder mit starker Sehbehinderung leider ungeeignet.

Je nach Umfang Ihrer Mobilitätseinschränkung und individuellem Programm der Reise können wir gern vorab für Sie prüfen, ob eine Teilnahme möglich ist – so dass Sie auch mit Behinderungen/ Einschränkungen auf Ihre Kosten kommen.

Bitte fragen Sie uns vor der Buchung, ob diese Reise für Sie geeignet ist. Wir beraten Sie gern unter unserer kostenlosen Service-Hotline.

Reisedaten

Reise/Reiseziel:
Israel: Chanukka-Leuchten im Advent
Veranstalter:
SZ-Reisen GmbH, Ostra-Allee 20, 01067 Dresden
Mindestteilnehmerzahl:
20
Ungefähre Gruppengröße:
25
  • auf/zu

    Flughafen:

    • Transferregionen
    • Transferregionen

Persönliche Daten

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Kontaktieren Sie uns auch gerne telefonisch bei Gruppenanfragen: 0800 – 250 00 00 (Anruf kostenlos)
Sind alle Mitreisenden deutsche Staatsbürger (ohne doppelte Staatsbürgerschaft)? *

Reiseversicherung

Wir empfehlen Ihnen den sofortigen Abschluss einer Reiserücktrittsversicherung (Reiserücktritt und Reiseabbruch), sowie bei Auslandsreisen eine zusätzliche private Auslandskrankenversicherung.

Wir helfen Ihnen dabei, den optimalen Versicherungsschutz für Sie zu finden. Lesen Sie das Produktinformationsblatt und wählen Sie die gewünschte Versicherung aus.
Wir werden Sie vor der Buchung zu den Konditionen beraten.
Hier finden Sie vorab eine aktuelle Tarifübersicht.

Die Versicherungskosten sind abhängig vom Reisepreis pro Person. Bei Versicherungskosten über 200 € pro Person müssen Reisekunden seit Februar 2018 den gewünschten Reiseschutz direkt bei der ERV buchen. Nach Abschluss der Reisebuchung können Sie hier Ihre Versicherung hinzubuchen.

Sonstiges

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