MS HAMBURG: Traumziel Amazonas Delta

17 Tage Kreuzfahrt: Havanna - Bahamas - Britische Jungferninseln - Grenada - Trinidad & Tobago - Franz. Guyana - Amazonas - St. Helena Island - Fortaleza (Programm lt. Ausschreibung)

In Havanna an Bord geschlendert, geht es gleich traumhaft los: Gerade noch sind Sie durch das idyllische Matthew Town gebummelt, da brechen Sie auf Tortola schon zu einem Segeltörn übers kristallklare Wasser auf. Nach einem Tag Erholung auf See erahnen Sie Südamerika am Horizont. Faulenzen Sie am schönsten Strand auf Trinidad und lassen Sie sich auf Îles du Salut von den Ruinen der französischen Strafkolonie faszinieren. Im brasilianischen Santana erwartet Sie das atemberaubende Amazonasdelta: Dichtes Dschungelgrün, duftende Blüten, exotische Tiere – solch ein fantastisches Naturparadies haben Sie bestimmt noch nie gesehen!

  • sz-reisen PLUS: 50 € p.P. Bordguthaben

Programm

Tag

Hafen

Ankunft

Abfahrt

Geplante Landausflüge (fak.)

1. Tag

Havanna/Kuba

-

17:00

 

2. Tag

Urlaub auf See

-

-

 

3. Tag

Matthew Town/Great Inagua/Bahamas ®

10:00

16:30

 

4. Tag

Urlaub auf See

-

-

 

5. Tag

Road Town/Tortola/Britische Jungferninseln

13:00

20:00

Inselfahrt Tortola, Tortolas Höhepunkte

6. Tag

Urlaub auf See

-

-

 

7. Tag

St. George’s/Grenada

08:00

19:00

Inselrundfahrt, Grenada zum Probieren

8. Tag

Port of Spain/Trinidad/Trinidad & Tobago

07:00

19:00

Trinidads Natur, Port of Spain

9. Tag

Urlaub auf See

-

-

 

10. Tag

Urlaub auf See

-

-

 

11. Tag

Iles du Salut/Französisch Guyana

07:00

14:00

 

12. Tag

Urlaub auf See

-

-

 

13. Tag

Santana/Amazonas ®

11:00

19:30

 

14. Tag

Amazonasdelta
Breves-Kanäle
St. Helena Island

-

-

-

-

-

-

 

15. Tag

Brasilianische Küste

-

-

 

16. Tag

Urlaub auf See

-

-

 

17. Tag

Fortaleza/Brasilien

09:00

-

 

18. Tag

Ankunft in Dresden oder  Leipzig

Programmänderungen vorbehalten, ® Schiff liegt auf Reede, Ausbooten wetterabhängig.

ab 3199 
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Luftaufnahme MS Hamburg © plantours & Partner Palmgarten © plantours & Partner Pool © plantours & Partner Restaurant © plantours & Partner Impressionen © plantours & Partner Rezeption © plantours & Partner Luftaufnahme MS Hamburg © plantours & Partner

MS Hamburg

Die HAMBURG schreibt ein Kapitel der unvergesslichen Kreuzfahrt. Sie steht für das Beste aus zwei Welten: Klein und fein. Komfortabel und leger. Individuell und kommunikativ. Stilvoll und sportlich. International und deutschsprachig. Weltoffen und privat.

Sie ist für Menschen gemacht, die gerne verwöhnt werden und trotzdem ihren eigenen Kopf haben. Die sich nicht über ihr Alter, sondern ihre Lebenslust definieren. Die nicht der Masse folgen, sondern Zeit als Kostbarkeit betrachten, die es mit unvergänglichen Erlebnissen zu füllen gilt.

Die goldenen Wasserhähne wurden durch goldene Momente ersetzt. Die Feierlichkeit klassischer Ozeanliner ist einem erfrischend herzlichen Stil gewichen, wo Gastfreundschaft nicht mit Verbeugungen, sondern einem Lächeln gelebt wird. Wo der persönliche Service im Mittelpunkt steht. Wo Zufriedenheit der Maßstab für die Erholung ist.

Die MS Hamburg kann aufgrund ihrer geringen Größe abgelegene polare Treibeisregionen oder große Flüsse, wie den St.-Lorenz-Strom befahren. Ebenso sind aufgrund des geringen Tiefgangs die großen Seen in Nordamerika ein mögliches Kreuzfahrtziel. Die MS Hamburg hat eine Länge von 144,13 Metern, ist 21,50 Meter breit, 6 Decks hoch und hat einen maximalen Tiefgang von 5,15 Meter. Maximal 400 Passagiere finden in 134 Außenkabinen (15 Quadratmeter), 63 Innenkabinen (13 Quadratmeter) und 8 Suiten (31 Quadratmeter) Platz. Neben einen Fitnessbereich mit Meerblick, einen Concierge-Service wird es auch Jeep-Safaris und Opernkarten für das Festland geben. Rund 170 Besatzungsmitglieder kümmern sich um das Wohl der Gäste an Bord der MS Hamburg.

An Bord:

Kabinenausstattung:
Täglich woanders, ohne die Koffer zu packen, das gehört zum Schönsten einer Kreuzfahrt. Und was dieses Gefühl noch steigert sind Kabinen so bequem wie ein richtiges Zuhause.
Großzügig geschnitten, mit oder ohne Fenster gleichermaßen gemütlich und ansprechend in Design und Ausstattung. Geräumige Kleiderschränke gehören selbstverständlich dazu wie das Duschbad mit WC und Föhn, der Bademantel, die Klimaanlage, die Sitzecke, Telefon, Safe und Minibar. 
Für jeden ist das Richtige dabei. Wählen Sie nach Ihrem Geschmack von der kuscheligen Innenkabine bis zu unseren Suiten mit eigener Veranda Ihr persönliches Zuhause auf großer Fahrt.

Ausstattung: 
Bars, Restaurants, Concierge-Service, Bordboutique,  Bordhospital, Sonnendeck, 6 Passagierdecks,  rund 170 Besatzungsmitglieder

Freizeit und Unterhaltung:
Bibliothek, Fitnessbereich mit Meerblick, Sauna, Friseur, Kosmetik, Massage, Fahrräder & Walkingstöcke für Ihren individuellen Landgang, Internet / E-Mail, Fotograf & Videoproduzent

Kabinenkategorien:

  • Kat.TI =  TOP Zwei-Bett innen (div.Decks)
  • Kat.TA = TOP Zwei-Bett außen (div.Decks)
  • Kat.1 =  Vier-Bett innen  (Deck 2)
  • Kat.2 =  Zwei-Bett innen (Deck 2)
  • Kat.2a = Einzel innen  (Deck 2)
  • Kat.3 = Zwei-Bett innen  (Deck 3)
  • Kat.4 = Zwei-Bett innen  (Deck 4 / 5)
  • Kat.5 = Zwei-Bett außen  (Deck 1)
  • Kat.6 = Zwei-Bett außen  (Deck 2 / 4)
  • Kat.6a = Einzel außen  (Deck 4)
  • Kat.7 = Zwei-Bett außen (Deck 2)
  • Kat.8 = Zwei-Bett außen  (Deck 3 / 4)
  • Kat.9 = Zwei-Bett außen  (Deck 4)
  • Kat.10 = Zwei-Bett außen  (Deck 5)
  • Kat.11 = Zwei-Bett Suite außen  (Deck 2)
  • Kat.12 = Zwei-Bett Suite außen  (Deck 4 / 5)
  • Kat.13 = Zwei-Bett Suite, mit Veranda  (Deck 4)

Ausflüge:
Sie bekommen die Landausflugsprogramme für die jeweiligen Reisen ca. 3 Monate vor Reisebeginn zugeschickt und können dann Vorausbuchungen vornehmen. Die Bezahlung erfolgt grundsätzlich über Ihr Kabinenkonto. An Bord können Sie im Büro der Kreuzfahrten-Reiseleitung noch Landausflüge dazubuchen (vorbehaltlich Verfügbarkeit). 

Bordsprache:
Deutsch

Zusatzkosten/ Nebenkosten:
Landausflüge, Getränke, Telefongespräche, Verzehr in den Bars, persönliche Serviceleistungen an Bord, wie zum Beispiel Friseur, Wäscheservice, ärztliche Behandlungen. Treibstoff-Zuschläge, die ggf. nachträglich von der Reederei erhoben werden.

Trinkgeld:
International ist es üblich, dem Bedienungspersonal als Ausdruck der Zufriedenheit mit dem gebotenen Service ein Trinkgeld zukommen zu lassen. Die Höhe ist selbstverständlich jedem Gast freigestellt und sollte die Anerkennung einer guten Leistung sein. Der auf Kreuzfahrtschiffen übliche Satz liegt bei € 6,- pro Person und Tag.
Die Schiffsleitung empfiehlt, den Betrag zwischen dem Kabinensteward, dem Tischsteward und dem Barpersonal aufzuteilen. Für die „unsichtbaren Geister“ finden Sie eine Box an der Rezeption. Die Besatzung von der HAMBURG bedankt sich herzlich.

Kleidung an Bord:
Die HAMBURG ist ein fröhliches Schiff mit einer legeren und gemütlichen
Atmosphäre. Wir empfehlen Ihnen daher tagsüber bequeme, sportliche Kleidung. Wir bitten Sie jedoch, Gesellschaftsräume und Restaurant nicht in Badekleidung zu betreten. Am Abend empfehlen wir dem Herrn im Restaurant sportlich-elegante Kleidung, Damen entsprechend. Auf jeder Kreuzfahrt gibt es in der Regel zwei festliche Abendveranstaltungen, bei denen um festliche Kleidung gebeten wird. 

Fahrstuhl
Alle Decks können über zwei Fahrstühle erreicht werden.

Zahlungsmittel an Bord:
Die offizielle Währung ist der Euro. Im Restaurant und an den Bars können Sie mit Ihrem Bordausweis bezahlen. Am Ende der Kreuzfahrt erhalten Sie dann an der Rezeption eine Gesamtrechnung, die Sie in bar, per EC-Karte oder per Kreditkarte (VISA, MASTER oder AMEX, Gültigkeit der Kreditkarte 2 Monate) begleichen können. Mit dieser Rechnung werden auch die Landausflüge bezahlt.

Allgemeines:
Für jeden Gast liegt in der Kabine ein Bademantel bereit.
In Ihrer Kabine steht Ihnen kostenlos ein Safe zur Verfügung.
Das gesamte Schiff ist klimatisiert. 

Beförderung

  • Haustürtransfer in Region A/B zum/ab Schiff
  • Flug nach Havanna und zurück von Fortaleza (Umsteigeverbindung) in der Economy Class
  • Transfer Flughafen – Hafen – Flughafen
  • Einschiffung in Havanna
  • Ausschiffung in Fortaleza

Kabine & Verpflegung

  • 16 Ü in gebuchter Kabinenkategorie
  • Vollpension
  • Sekt zum Frühstück
  • Willkommensdrink
  • Festliches Galadinner im Rahmen der VP
  • Ganztägig Kaffee & Tee an der Kaffeestation

Zusätzlich inklusive

  • 50 € p.P. Bordguthaben
  • Gepäckbeförderung vom Anlegeplatz in die Kabine und zurück
  • Nutzung der Bordeinrichtung
  • Teilnahme an Bordveranstaltungen
  • Informationsmaterial zur Reise
  • Ein- & Ausschiffungsgebühren
  • Deutsch sprech. Bordreiseleitung

Zielland

Kuba

Einreise für Deutsche

Zur Einreise ist eine Touristenkarte notwendig, die einige Reiseveranstalter für ihre Kunden besorgen. Ansonsten Beantragung gegen eine Gebühr bei einer Vertretung von Kuba ca. 3 Wochen vor Abreise, eventuell auch über Reisebüros. Mindestens 6 Monate über den Aufenthalt hinaus gültiger Reisepass, Unterkunftsnachweis, Rück- oder Weiterreisetickets, ausreichende Geldmittel und eine für die Dauer des Aufenthalts gültige Auslandsreisekrankenversicherung sind außerdem erforderlich. Die Touristenkarte berechtigt zu einem Aufenthalt von maximal 30 Tagen.

Geschäftsreisende benötigen ein Visum.

Landesdaten

Lage

Die Republik Kuba setzt sich aus der Insel Kuba, der Isla de la Juventud und weiteren kleineren Inseln zusammen. Sie ist die Hauptinsel der Großen Antillen und liegt zwischen dem 20. und 24. Grad nördlicher Breite im Karibischen Meer, nördlich Mittelamerikas.

Auf Kuba befindet sich der US-Marine-Stützpunkt Guantánamo, 111,9 km².

Fläche: 110.860 km².

Verwaltungsstruktur: 14 Provinzen und das Sonderverwaltungsgebiet "Isla de la Juventud".

Einwohner

Bevölkerung: ca. 11,2 Millionen

Städte:

La Habana (Havanna, Hauptstadt) ca. 2,1 Millionen

Santiago de Cuba ca. 425.900

Camaguey ca. 305.800

Holguin ca. 277.100

Guantánamo ca. 207.900

Santa Clara ca. 205.800

Las Tunas ca. 154.000

Bayamo ca. 147.600

Cienfuegos ca. 144.200

Pinar del Rio ca. 137.500

Matanzas ca. 132.700

Sprache

Die Landessprache ist Spanisch. In den Städten wird teilweise Englisch verstanden und gesprochen.

Zeitverschiebung

Mitteleuropäische Zeit (MEZ) -6 Stunden

Der Zeitunterschied bleibt normalerweise auch während der kubanischen Sommerzeit erhalten. In den letzten Jahren wurde allerdings auf die Rückumstellung auf Winterzeit verzichtet, so dass in diesem Fall während der europäischen Winterzeit nur noch fünf Stunden Differenz sind.

Stromspannung

110-120 Volt Wechselstrom, 60 Hertz. Manche neuere Hotels sind auch mit 220 Volt, 60 Hz ausgestattet.

Die meisten Hotels haben amerikanische zweipolige Flachstecker; Adapter sind erforderlich. Das Stromnetz ist weitgehend stabilisiert, gelegentliche Stromausfälle kommen dennoch vor.

Telefon/Post

Post

Luftpost von und nach Europa ist oft bis zu 6 Wochen unterwegs, ist oft auch unzuverlässig. Zu bevorzugen sind private Kurierdienste.

Telefon

Die Vorwahl von Deutschland, Österreich und der Schweiz nach Kuba ist 0053. Die Vorwahl von Kuba nach Deutschland ist 11949, nach Österreich 11943 und in die Schweiz 11941. Von den größeren Hotels kann man direkt bzw. über einen Operator (Ziffern 00 oder 110) nach Europa telefonieren.

Der Ortsvorwahl muss in Kuba noch eine 0 vorangestellt werden (außerhalb Havannas eine 01).

Je nach Telefon muss in kubanischen Pesos CUP oder in konvertiblen Pesos CUC bezahlt werden. Auslandsgespräche kann man etwas günstiger mit den öffentlichen blauen Kartentelefonen führen (muss in konvertiblen Pesos CUC bezahlt werden, Telefonkarten sind in vielen Hotels erhältlich).

Telefonieren in Kuba macht meist häufiges Anwählen erforderlich. Das System soll in naher Zukunft verbessert werden.

NOTRUFNUMMERN: Polizei 106, Unfallrettung 104, Feuerwehr 105.

Mobilfunk

Netztechnik: GSM 900 und TDMA.

Derzeit gibt es Roamingverträge mit Anbietern in Kuba von E-Plus, O2, Telekom Deutschland und Vodafone. Insbesondere das GSM-Netz wird weiter ausgebaut, so dass in den meisten Gegenden Kubas Empfang besteht.

Handies können auch vor Ort gemietet werden (recht teuer).

Internet

Länderkürzel: .cu

Internetzugang (immer sehr teuer) wird von einigen Hotels und einigen Internetcafés in Havanna angeboten. Auch die Telefongesellschaft ETECSA bietet Internetverbindungen an. Einige Internet-Seiten werden staatlich blockiert, auch E-Mail-Überwachung kann vorkommen.

Feiertage

Feiertage 2018:

1. und 2. Januar (Tag der Revolution)

30. März (Karfreitag)

1. Mai (Tag der Arbeit)

25. bis 27. Juli (Feiertage um den Gedenktag des Sturmes auf die Moncada-Kaserne)

10. Oktober (Beginn des Unabhängigkeitskrieges 1868)

25. Dezember (Weihnachten)

31. Dezember (Jahresende)

Fällt ein Feiertag auf einen Sonntag, ist der darauf folgende Montag arbeitsfrei.

Karneval ist in Havanna und Santiago de Cuba im Juli, in Matanzas und Pinar del Rio im August, in Varadero im Januar.

Es gibt keine ausgeprägte Urlaubssaison.

Öffnungszeiten

Banken und Wechselstellen: Mo bis Fr 8.30-12, 13.30-15 Uhr, Sa 8-10.30 Uhr (zum Teil durchgehend, z.B. in größeren Hotels);

Geschäfte: Mo bis Fr 9-18 Uhr, Sa 9-13 Uhr; größere Geschäfte und Touristenshops täglich 10-20/21 Uhr (manche auch 24 Stunden);

Behörden: Mo bis Fr 8.30-12.30, 13.30-16.30 Uhr;

Büros: Mo bis Fr 9-17 Uhr mit einer Stunde Mittag von 12-14 Uhr;

Postämter: Mo bis Sa 8.30-17 Uhr.

Kleidung

Das ganze Jahr über sollte man leichte, gut waschbare Sommerkleidung mitnehmen. Da viele Hotels klimatisiert sind, empfiehlt es sich, einen Pullover oder eine Jacke mitzunehmen. Im Winter sollte man zusätzlich für kühle Abende leichte Wollsachen dabeihaben. Shorts und freizügige Kleidung sollten nur innerhalb der Hotels oder am Strand getragen werden. Sonnenbrille und Kopfbedeckung gegen die starke Sonneneinstrahlung sowie Regenschutz sind erforderlich.

Geschichte/Politik

Die Insel wurde 1492 von Christoph Kolumbus entdeckt und Fernandina genannt. 1511 begann die Besiedlung durch die Spanier. Von einer kurzen britischen Unterbrechung abgesehen (1762/63) blieb Kuba bis 1898 unter spanischer Herrschaft. Im 18. Jahrhundert kam es durch intensiven Zuckerrohranbau und Sklavenhandel zu einem erheblichen wirtschaftlichen Aufschwung. Im Jahr 1898, nach dem spanisch-amerikanischen Krieg, wurde Kuba von Spanien an die USA abgetreten. 1902 wurde Kuba offiziell unabhängig, die USA behielten sich aber bis 1934 ein Interventionsrecht in die inneren Angelegenheiten vor und stützten die jeweiligen Regierungen. 1959 stürzten Guerillatruppen unter Fidel Castro und Che Guevara das Regime von General Batista, der das Land seit 1933 diktatorisch geführt hatte. Castro übernahm das Amt des Ministerpräsidenten. Kubas Bekenntnis zum Kommunismus, die Annäherung an die Sowjetunion und die Stationierung sowjetischer Raketen auf Kuba führten 1962 zwischen den USA und der Sowjetunion zur Kuba-Krise. Seit 1976 vereinigte Castro in seiner Person die Ämter des Staats- und Regierungschefs. Der Zusammenbruch der UdSSR und des Kommunismus in Osteuropa verschärfte die Wirtschaftsprobleme erheblich, da die Unterstützung ausblieb. 1992 wurden mit einer Verfassungsrevision erste Reformen, wie die direkte und geheime Wahl der Parlamentsabgeordneten und die Garantie der Religionsfreiheit, vorgenommen. Das Machtmonopol der Kommunistischen Partei blieb aber unangetastet. Im Februar 2008 legte Fidel Casto alle Ämter nieder.

Wirtschaft

Die 1959 an die Macht gekommene Revolutionsregierung verstaatlichte über 90 Prozent der Industrie und rund 70 Prozent des Agrarlands. Nach der erheblichen Finanzhilfe durch die Sowjetunion war deren Zusammenbruch für die Wirtschaft Kubas ein verheerender Schlag. Kuba gehört zu den führenden Zuckerproduzenten der Welt. Der Zucker bringt dem Land 75 bis 90 Prozent der Exportwerte. Zweites wichtiges Agrarerzeugnis ist der Tabak, der besonders in der Provinz Pinar del Río angebaut wird. Weitere landwirtschaftliche Erzeugnisse sind Kaffee, Zitrusfrüchte, Ananas, Reis, Kakao, Bohnen, Bananen, Mais, Baumwolle, Kartoffeln und Tomaten. Kuba verfügt über bedeutende Bodenschätze wie Nickel und Kupfererze, Chrom, Rohöl und Erdgas. Kubas Industrie ist hauptsächlich auf die Verarbeitung des Zuckerrohres ausgerichtet. Weitere industriell verarbeitete Produkte sind Tabak, Fleisch und Obst.

Religion

Rund 50 Prozent der Kubaner gehören keiner Religion an. Die Zahl der bekennenden römisch-katholischen Christen ist seit der Revolution um etwa die Hälfte gesunken. Rund ein Prozent der Bevölkerung ist protestantisch.

Vegetation

Die Savannen und der tropische Regenwald sind durch Rodung fast vollständig verschwunden. Immergrüner Feuchtwald wächst noch in den südöstlichen Gebirgen. Auf der Halbinsel Zapata kommen große Mangroven- und Sumpfwälder vor. Auf Kuba gibt es über 50 Palmenarten, darunter die Königspalme. Weitere einheimische Baumarten sind Mahagoni, Guajakbaum, Rosenholz und Zeder.

Tierwelt

Kubas Tierwelt hat über 300 Vogelarten. Der Kuba-Trogon ist der Nationalvogel der Insel. Krokodile gibt es nur noch in einigen Reservaten und Zuchtstationen auf der Halbinsel Zapata. In dem tropischen Klima finden viele Insektenarten einen idealen Lebensraum.

Kulinarisches

Die typische kubanische, d.h. kreolische Küche vereint indische, afrikanische und spanische Einflüsse. Grundlage der Gerichte sind Reis, Bohnen und Kochbananen. Daneben wird Yuca (Maniok), Süßkartoffel und Kürbis verwendet. Hühner- und Schweinefleisch sind mehr anzutreffen als Rindfleisch. In guten Restaurants erhält man auch kreolische Fischgerichte und Meeresfrüchte. Beliebte Nachspeise ist Flan, ein von den Spaniern übernommener Karamelpudding. Neben guten Säften gibt es auch Hochprozentiges. Das Nationalgetränk Kubas ist Rum, der in vielen Qualitäten pur oder als Cocktail angeboten wird. Gern getrunken wird auch Bier.

Sitten und Gebräuche

Auf angemessene Kleidung wird auf Kuba viel Wert gelegt. Shorts und Badekleidung sollte man außerhalb des Hotels und der Badestrände nicht tragen. FKK ist verboten.

Souvenirs

Beliebtestes Mitbringsel aus Kuba ist Rum. Zu empfehlen ist der Havanna Club, der sich gut für Mixgetränke eignet. Auch Zigarren aus dem guten Kuba-Tabak und Kaffee werden gern als Souvenir mitgenommen. Darüber hinaus gibt es für die Freunde der kubanischen Musik (Salsa, Rumba) Kassetten oder CD´s, Puppen mit typisch kubanischer Tracht, Keramik und Schmuck.

Klimainformationen

Auf Kuba herrscht das ganze Jahr über heißes, subtropisches Klima, das durch stetige Winde gemildert wird. Die Temperaturen im Sommer liegen bei etwa 25-30°C. Im Winter gibt es die geringsten Niederschläge und es werden Temperaturen von rund 20-25°C gemessen.

Beste Reisezeit

November bis April.

Vorgeschriebene Impfungen

Keine bei Einreise direkt aus Europa.

Gelbfieber bei Einreise aus ENDEMIEGEBIETEN.

GELBFIEBER-ENDEMIEGEBIETE

In AFRIKA:

Äquatorialguinea, Äthiopien, Angola, Benin, Burkina Faso, Burundi, Côte d`Ivoire, Demokratische Republik Kongo (Kinshasa), Gabun, Gambia, Ghana, Guinea, Guinea-Bissau, Kamerun, Kenia, Kongo, Liberia, Mali, Mauretanien, Niger, Nigeria, Ruanda, Senegal, Sierra Leone, Südsudan, Sudan, Togo, Tschad, Uganda, Zentralafrikanische Republik.

In SÜD- und MITTELAMERIKA:

Argentinien, Bolivien, Brasilien, Ecuador, Franz. Guayana, Guyana, Kolumbien, Panama, Paraguay, Peru, Surinam, Trinidad + Tobago, Venezuela.

Empfohlene Impfungen

Hepatitis A, zusätzlich für Individualreisende Typhus.

Informationen zur Malaria

Malaria

Keine.

Verbreitung

Kuba ist malaria-frei.

Ärztliche Hilfe

HAVANNA: Clinica Central, Dr. A.G. Ferrandez (spricht Englisch), Calle 20 No. 4101, esq. Av. 41, Playa,, La Habana, Tel. (07) 33 26 73, 33 28 11/14;

VARADERO:Policlinica International, Dr. Maria Gomez Diaz de Rada (spricht Englisch), Varadero, Tel. 621 22, 637 80.

Währung

Währungseinheit

Währungseinheit: Kubanischer Peso (kub$)

1 Kubanischer Peso = 100 Centavos.

Neben der Landeswährung gibt es noch den konvertiblen kubanischen Peso, der offizielles Zahlungsmittel für ausländische Reisende ist (Kurs zum US-$ 1:1).

In Varadero sowie auf den Inseln Cayo Largo del Sur und Jardines del Rey (Cayo Coco/Cayo Guillermo) wird auch der Euro als Zahlungsmittel von großen Hotels, Mietwagenfirmen usw. akzeptiert. Da es aber bei kleineren Betrieben Probleme geben kann, sollte man unbedingt auch konvertible kubanische Pesos mitführen.

Derzeitiger Kurs:

1 Euro = ca. 1,15 kub$

Hinweise

US-Dollar sind nicht als Zahlungsmittel anerkannt. Der Zahlungsverkehr wird nur über konvertible kubanische Pesos (Peso Convertible) abgewickelt. Barzahlungen in Euro sind nur vereinzelt möglich.

Devisenbestimmungen/Umtausch

Einfuhr Fremdwährung: unbeschränkt (von US-$ wird abgeraten).

Einfuhr Landeswährung: nicht erlaubt. Der kubanische Peso ist im Ausland nicht erhältlich.

Deklaration: Ja - bei der Einfuhr von Fremdwährung ab einem Wert von 5.000 US-$ obligatorisch.

Ausfuhr Fremdwährung: in Höhe der deklarierten Einfuhr.

Ausfuhr Landeswährung: nicht erlaubt

Umtauschempfehlung: im Reiseland

Umtausch: Für den Umtausch von US-$ fällt eine Gebühr von 10 Prozent an. Es ist ratsam, Bargeld in Euro mitzubringen, das bei allen Banken und Wechselstuben (CADECA) zum geltenden Tageskurs in Pesos Convertibles eingetauscht werden kann. In manchen Touristengebieten kann der Euro direkt als Zahlungsmittel eingesetzt werden.

Der Erwerb der neben dem Peso Convertible exisistierenden, nicht konvertiblen Landeswährung ("moneda nacional", "peso cubano") ist in der Regel nicht erforderlich. Der Wechselkurs des peso convertible zum peso cubano liegt bei 1:24; mit dem peso cubano werden z.B. die Waren an Bauernmärkten bezahlt.

Internationale Kreditkarten: Ja - ACHTUNG: Kreditkarten US-amerikanischer Bankinstitute (z.B. American Express, Diners) oder Kreditkarten von Tochtergesellschaften US-amerikanischer Banken werden nicht angenommen. Für die Benutzung deutscher Kreditkarten wird eine Gebühr von 3 Prozent erhoben. Es sollte beachtet werden, dass zusätzlich zu den anfallenden Gebühren der ausgebenden Institute noch die Gebühren des jeweiligen kubanischen Geldinstituts berechnet werden. Deren Höhe sollte direkt beim Institut vor Ort erfragt werden.

Geldautomat: Ja - eine Bargeldabhebung mit VISA-Kreditkarte und PIN ist in einigen Banken (z.B. Banco Financiero oder Banco Metropolitano) möglich. Jedoch ist dies nicht im ganzen Land möglich, sondern nur in einigen Bankfilialen.

Da nicht gewährleistet ist, dass die Bankautomaten funktionieren, sollte genügend Bargeld mitgeführt werden.

Rücktausch: Gegen Vorlage der Umtauschbescheinigung werden die Pesos Convertibles wieder in Fremdwährung zurückgetauscht.

Auskunftstellen

Ministerio de Turismo
Calle 19, Nr. 710, Entre Paseo y A, Vedado
La Habana /Kuba
(0053 7) 33 40 86
(0053 7) 33 40 87
www.cubatravel.cu
promo@mintur.mit.cma.net

Cámara de Comercio de Cuba
Cuba Chamber of Commerce
Calle 21, No. 661, Vedado
La Habana
Cámara de Comercio de Cuba
Apartado Postal 4237
La Habana/Kuba
(0053 7) 33 30 42
(0053 7) 55 13 21/2, 30 33 56/8
www.camaracuba.com
secgral@camara.com.cu

Botschaften und Konsulate

Botschaft der Republik Kuba
mit Konsularabteilung
Botschaft: Stavangerstr. 20
Konsularabt.: Gotlandstraße 15
10439
Berlin
(0 30) 916 45 53
(0 30) 44 71 73 19
www.botschaft-kuba.de
embacuba-berlin@botschaft-kuba.de
Mo, Di, Do und Fr 8.30-11.30 Uhr, Mi 14-16 Uhr

Außenstelle Bonn der Botschaft der Republik Kuba
Kennedyallee 24
53175
Bonn
(02 28) 30 92 44
(02 28) 30 92 24
recep-od-bonn@botschaft-kuba.de
Mo bis Do 9-12 Uhr (nach telefon. Vereinbarung, tel. Sprechzeit Mo bis Do 14-16 Uhr)
(nur für Touristenvisa)
ohne Geschäftsbereich der Botschaft

Embajada de la República Federal de Alemania
Calle 13, No. 652, Esquina a B
Vedado
La Habana
Embajada de la República Federal de Alemania
Apartado 6610
La Habana/Kuba
(0053 7) 833 15 86
(0053 7) 833 24 60, 833 25 39, 833 25 69
www.deutschebotschaft-havanna.cu
info@havanna.diplo.de
Amtsbezirk: Kuba

Ärztliche Hilfe

HAVANNA: Clinica Central, Dr. A.G. Ferrandez (spricht Englisch), Calle 20 No. 4101, esq. Av. 41, Playa,, La Habana, Tel. (07) 33 26 73, 33 28 11/14;

VARADERO:Policlinica International, Dr. Maria Gomez Diaz de Rada (spricht Englisch), Varadero, Tel. 621 22, 637 80.

Sehenswertes

Havanna

Havanna, die "Alte Dame der Karibik", ist das politische, wirtschaftliche und kulturelle Zentrum des Landes. Mehrere Akademien und Institute sind hier angesiedelt. Verschiedene Theater, die Oper mit Ballett und mehrere sehenswerte Museen bereichern das kulturelle Leben. Die Film-Szene hat oberes Niveau in Lateinamerika. Im Stadtbild Havannas, das an einem Naturhafen an der Nordküste der Insel liegt, ist noch heute der vergangene Ruhm und Glanz der Kolonialzeit zu erkennen. Dem Verfall der schönsten Gebäude wird heute mit Unterstützung der UNESCO entgegengewirkt. Sehenswert sind die Altstadt mit ihrem kolonialen Stadtkern, wo im Bereich der Plaza de Armas und der Plaza de la Catedral die Hauptattraktionen wie verschiedene koloniale Paläste, die Kathedrale und das Museo de Art Colonial zu finden sind. In der südlichen Altstadt gibt es ebenfalls viele interessante Stätten zu besichtigen: das Casa de Àfrica, das sich mit dem afrikanischen Erbe Kubas befasst, das Museo de Autos, das Cadillacs und Roll Royces ausstellt, die Iglesia de la Merced, das Viertel Santo Cristo del Buen Viaje sowie das Museo Histórico de las Ciencias Carlos J. Finlay und das Museo de Finanzas im unteren Stockwerk der Nationalbank Kubas.

Das 144 Kilometer von Havanna gelegene Varadero mit seinem langen Sandstrand (Playa de Varadero) ist das Touristenziel Nummer eins in Kuba. Es liegt an der Nordküste der Insel zwischen Cárdenas und Matanzas. Das Ferienziel bietet mit seiner guten touristischen Infrastruktur alles von Sonne und Strand über Sport- und Spielmöglichkeiten bis zu nächtlichen Vergnügungsstätten. Hier gibt es auch einige kulturelle Attraktionen wie das Museo Municipal, der Parque Retino Josone sowie die Cueva de Ambrosio, in der Felszeichnungen gefunden wurden. Ein Ausflug von Varadero bietet sich z.B. in das Archipel von Sanana an, wo es Segel-, Angel- und Tauchmöglichkeiten gibt.

Santa Clara

In der Provinzstadt Santa Clara ist Che Guevara der Held, hat er doch die entscheidende Schlacht, die zum Sieg der Revolution führte, hier geschlagen. An der Carretera de Camajuani steht als Erinnerung an das Gefecht das Monumento al Tren Blindado (Denkmal des gepanzerten Zuges) und am östlichen Stadtrand wurde ein Platz (Plaza de la revolución) mit einer Che Guevara-Statue angelegt. Weitere Sehenswürdigkeiten der Stadt sind der Parque Leoncio Vidal um den sich z. B. Theater, ein Kulturhaus und das Kolonialmuseum gruppieren sowie das Teatro de la Carida und das Museo de Artes Decorativas, eine Sammlung von Möbeln des 18. und 19. Jahrhunderts.

Santiago des Cuba

Santiago de Cuba hat trotz ihrer Größe - sie ist die zweitgrößte Stadt Kubas - ihr eher provinzielles Aussehen behalten. Das Klima ist in der Gegend um Santiago viel wärmer als im übrigen Land. Im Sommer ist es zum Teil unerträglich heiß. Die Stadt gilt als "Wiege der Revolution", haben hier doch die Unabhängigkeitsbestrebungen ihren Anfang genommen. Die historischen Sehenswürdigkeiten konzentrieren sich zum großen Teil um den Parque Céspedes. Hier steht die Kathedrale, die Casa Diego Velázquez mit dem ältesten erhaltenen Haus Kubas, Ayuntamiento, das ehemalige Rathaus der Stadt, und das Museo de Arte Colonial. In der Calle Heridia kann man das Casa de Vino besuchen, wo man regionale Weine probieren kann, oder aber im Museo de Carnaval einen Blick auf die Geschichte des Karnevals in Santiago (der berühmteste in Kuba) werfen. Eine Ausstellung zeigt zahlreiche Kostüme und Masken. In der Nähe des Hafens haben Besucher die Möglichkeit bei der Produktion von Zigarren zuzusehen oder eine Rumfabrik zu besuchen. In der Moncada-Kaserne außerhalb des Stadtzentrums sind noch heute die Einschusslöcher zu sehen, die beim fehlgeschlagenen Sturm von Castro und seinen Leuten im Juli 1953 entstanden sind. Heute ist in der Kaserne ein historisches Museum untergebracht, das im besonderen die Revolutionszeit behandelt.

In der Umgebung Santiagos sind u.a. die Festung El Morro an der Bucht von Santiago mit dem Museo de la Pirateria, die Wallfahrtskirche von El Cobre mit drei gelben Türmen, der Parque Nacional de Baconao mit seinen verschiedenen Freizeiteinrichtungen und das Valle de la Prehistoria (auch Jurassic Park genannt) mit seinen Nachbildungen von Dinosauriern und Steinzeitmenschen sehenswert.

Isla de la Juventud

Die Isla de la Juventud (Insel der Jugend) ist die größte Insel des Korallenarchipels Canarreos. Die Insel wurde zunächst als Gefängnisinsel genutzt. In dem 1928 erbauten Gefängnis wurde u.a. Fidel Castro nach dem missglückten Angriff auf die Moncada-Kaserne gefangen gehalten. Nach der Revolution wurde die Insel durch Tausende von Jugendlichen urbar gemacht, was ihr auch den Namen gab. Neben der Inselhauptstadt Nueva Gerona mit dem naturgeschichtlichen Museum und dem Planetarium, sind das Museo del Presidio, das heute als Museum eingerichtete ehemalige Gefängnis, sowie La Fé, eine von amerikanischen Kolonisten gegründete Siedlung, zu besichtigen. Touristisch hat sich die Insel in den vergangenen Jahren zusehends weiterentwickelt. Ihre Korallenriffe gelten als Paradies für Taucher und Unterwasserfotografen.

Trinidad/Valle de las Ingenios

Trinidad, eine der ältesten Städte Kubas, hatte ihre auf Sklavenhandel und Zuckerrohranbau gegründete Blütezeit im 17. und 18. Jahrhundert. Der Tourismus, insbesondere der Tagestourismus, ist heute eine der wichtigsten Einnahmequellen der Stadt. Beim Besuch der Stadt sollte man sich auch das angrenzende Valle de los Ingenios, wo heute noch Zuckerrohr angebaut wird, ansehen. Zu besichtigen sind hier der Torre de Iznaga, ein Turm, der zur Beaufsichtigung der Sklaven auf den Zuckerrohrfeldern gebaut wurde, und daneben die Hacienda der Familie Iznaga, in der heute ein Restaurant untergebracht ist. In Trinidad kann man besonders gut ein Souvenir kaufen, da hier das Kunsthandwerk noch gepflegt wird. Stickereien und Häkeleien sowie Holzarbeiten werden angeboten. Ansehen sollte man sich den Parque José Marti, um den sich sehenswerte Gebäude wie die Kathedrale und einige Museen, wie z. B. das Museo Romántico oder die Galeria de Arte Universal scharen. Das in einem der schönsten Gebäude Trinidads untergebrachte Stadtmuseum (Museo Municipal) zeigt Möbel und viele wertvolle Gegenstände aus der Kolonialzeit. Eine Ausstellung über die Geschichte des Zuckerrohranbaus behandelt auch die Sklaverei als Schattenseite des wirtschaftlichen Erfolges. Badeliebhaber sollten den zwölf Kilometer von Trinidad entfernten Sandstrand Playa Abcón besuchen. Von hier aus werden Touren in die karibische Unterwasserwelt angeboten.

Pinar del Rio

Mitten im besten Tabak-Anbaugebiet Kubas liegt die Stadt Pinar del Rio. Sie bietet wenig Sehenswürdigkeiten, liegt aber in einer einzigartig schönen Agrar- und Palmenlandschaft. Im Museo de las Ciencias Naturales kann man sich einen Überblick über die naturgeschichtliche Entwicklung der Region verschaffen. Interessenten an Kubas Zigarren können in einer Tabakfabrik in der Nähe der Plaza Independencia bei den verschiedenen Arbeitsvorgängen der Produktion zusehen und die ein oder andere Zigarre kaufen. In der Likörfabrik Casa Garay wird ein Likör aus Guaven, ein weiteres typisches Produkt der Region, hergestellt.

Reisehinweise

Hurrikan-Saison: In den Bundesstaaten im Süden der USA, in Mexiko, Zentralamerika sowie in der Karibik ist jeweils in der Zeit von Juni bis November mit Hurrikans zu rechnen. Kennzeichen dieser tropischen Wirbelstürme sind u.a. Windgeschwindigkeiten in Orkanstärke, starke Regenfälle und unter Umständen auch Erdrutsche. Informationen dazu gibt es bei Wettervorhersagen in den jeweiligen Ländern oder im Internet, beispielsweise unter www.nhc.noaa.gov und www.wunderground.com/tropical. Den Anordnungen der Sicherheitsbehörden ist Folge zu leisten.

Außerdem zählt Kuba zu den erdbebengefährdeten Länder.

Kuba gilt als vergleichsweise sicheres Reiseland, aber auch hier werden Touristen gelegentlich Opfer von Diebstählen und selten auch von Gewaltverbrechen.

Touristen sollten gewisse Vorsichtsmaßnahmen ergreifen:

Man sollte nur geringe Bargeldbeträge mit sich führen und diese auf verschiedene Stellen am Körper verteilen. Das restliche Bargeld und Wertgegenstände sollten im Hotelsafe gelassen werden.

Auch wird empfohlen, Taschen niemals unbeaufsichtigt zu lassen, und Wertgegenstände im Handgepäck statt im Koffer zu transportieren, da es vorgekommen ist, dass letztere aufgebrochen wurden.

Weitere Informationen zur Sicherheitslage im Reiseland sind auf den Internetseiten des Auswärtigen Amts zu finden.

Allgemeine Vorsichtsmaßnahmen

Es kommt immer wieder zu Stromengpässen, wobei der Strom dann aber meist nur außerhalb der Touristengebiete abgeschaltet wird.

Ausländer müssen sich jederzeit ausweisen können, wobei eine Reisepasskopie in der Regel ausreicht.

Vom Fotografieren von Käuferschlangen, verfallenden Häusern u.Ä., sollte am besten aus Respekt vor den betroffenen Personen abgesehen werden. Außerdem sollten keine militärischen Gebäude und Einrichtungen fotografiert werden.

Das Rauchen ist in abgeschlossenen öffentlichen Räumen (z.B. Geschäfte, Kinos, Büros, Taxis, Busse) verboten. In Restaurants darf nur in speziell eingerichteten Raucherzonen geraucht werden.

Bei einer Unterbringung in Privathaushalten sollte man sich vergewissern, dass hierfür ein behördliche Genehmigung vorliegt (Kubaner benötigen für jegliche Art privater Geschäfte eine solche), um Schwierigkeiten auf beiden Seiten, zu vermeiden.

BESONDERE STRAFRECHTLICHE VORSCHRIFTEN: Bei Drogendelikten drohen langjährige Haftstrafen, bei besonders schweren Fällen die Todesstrafe. Besucher sollten außerdem auf eine politischer Betätigung verzichten, auch diese werden mit hohen Strafen geahndet.

SPERR-NOTRUF: Deutsche können ihre Girocards, Kreditkarten, Handys und einige andere elektronische Berechtigungen über die Sperr-Notruf-Nummer ++49 116 116 (aus dem Ausland neben ++49 116 116 auch ++49 30 4050 4050 wählbar) rund um die Uhr sperren lassen. Der Anrufer wird mit den Herausgebern der jeweiligen Medien verbunden, sofern diese sich dem Sperr-Notruf angeschlossen haben. Eine Liste der angeschlossenen Herausgeber ist im Internet unter www.sperr-notruf.de zu finden.

Ebenso ist es möglich, die Online-Ausweisfunktion (elektronischer Identitätsnachweis - eID) des neuen Personalausweises unter den oben genannten Nummern sowie unter 0180 1 333 333 (Bürgerservice des Bundesinnenministeriums) sperren zu lassen.

Bahamas

Einreise für Deutsche

Visumfrei für 3 Monate. Notwendig sind: mindestens 6 Monate über den Aufenthalt hinaus gültiger Reisepass, Rück- oder Weiterreiseticket und -dokumente sowie ausreichender Geldmittel für den Aufenthalt.

Landesdaten

Lage

Die Bahamas, die zum Britischen Commonwealth gehören, bestehen sowohl aus etwa 700 Inseln, von denen nur rund 30 bewohnt sind, als auch aus fast 2.500 Cays (Korallenriffe). Die Inseln liegen etwa 80 km südöstlich vor der Küste von Florida/USA und erstrecken sich in einem rund 1.100 km langen Bogen bis in die Nähe der Antillen-Insel Hispaniola (Haiti/Dominikanische Republik).

Fläche: 13.939 km.

Verwaltungsstruktur: 31 Distrikte.

Einwohner

Bevölkerung: ca. 391.000

Städte:

Nassau (Hauptstadt) auf der Insel New Providence ca. 249.000

Freeport auf der Insel Grand Bahama ca. 26.900

Zu den Out Islands gehören Acklins und Crook Island, die Abaco-Inseln, Andros, Berry Islands, Bimini, Cat Island, Eleuthera mit Harbour Island, Exuma, Inagua, Long Island, Mayaguana und San Salvador.

Sprache

Die Landessprache der Bahamas ist Englisch; darüber hinaus wird kreolisch gesprochen.

Zeitverschiebung

Mitteleuropäische Zeit (MEZ) -6 Stunden

Da auf den Bahamas die Sommerzeit gilt (mit kleinen Abweichungen sowohl bei Beginn als auch am Ende), bleibt auch während der europäischen Sommerzeit der Zeitabstand gleich.

Stromspannung

120 Volt Wechselstrom, 60 Hertz.

Man sollte einen Adapter mitnehmen, da auf den Bahamas amerikanische Stecker üblich sind.

Telefon/Post

Post

Die Postbeförderung nach Europa dauert ca. 7-10 Tage.

Telefon

Die Vorwahl von Deutschland, Österreich und der Schweiz für die Bahamas lautet 001242, die Vorwahl nach Deutschland ist 01149, nach Österreich 01143 und in die Schweiz 01141. Auf den Bahamas sind ausreichend öffentliche Telefone vorhanden, von denen mit Telefonkarten auch Auslandsgespräche geführt werden können (günstig; die Telefongebühren von den Hotels aus sind dagegen sehr teuer).

NOTRUFNUMMERN: Polizei und Feuerwehr 919, Unfallrettung 367 40 82 oder 367 29 11, Krankenhaus 367 25 10.

Mobilfunk

Netztechnik: GSM 1900, 3G 850.

Derzeit gibt es einen Roamingvertrag mit dem Anbieter E-Plus auf den Bahamas.

GSM 1900-fähig sind Triband- oder Quadband-Handys.

Internet

Länderkürzel: .bs

Feiertage

Feiertage 2018:

1. Januar (Neujahr)

10. Januar (Tag des Mehrheitsprinzips)

30. März (Karfreitag)

2. April (Ostermontag)

21. Mai (Pfingstmontag)

1. Juni (Tag der Arbeit, erster Freitag im Juni)

10. Juli (Unabhängigkeitstag)

6. August (Emanzipationstag, erster Montag im August)

8. Oktober (Tag der Entdeckung)

25. Dezember (Weihnachten)

26. Dezember (Boxing Day)

Die bahamaische Hauptferienzeit geht von Mitte Juli bis Mitte September. Die Oster- und Weihnachtswoche ist für Geschäftsbesuche wenig geeignet.

Öffnungszeiten

Geschäfte: Mo bis Sa 9-17 Uhr;

Banken: Mo bis Do 9.30-15 Uhr, Fr 9.30-17 Uhr;

Post: Mo bis Fr 8.30-17.30 Uhr, Sa 8.30-12.30 Uhr (in Nassau und Freeport);

Büros: Mo bis Fr 9-17 Uhr.

Kleidung

Sommer- und Sportkleidung ist für den Tag angebracht. Leichte Wollsachen oder eine Sommerjacke sollte man für die doch recht kühlen Abende dabeihaben. In First-class Hotels und im Casino wird meist von männlichen Gästen verlangt, eine Krawatte und ein Jackett zu tragen. Im Sommer und Herbst ist es sinnvoll, einen Regenschirm oder Regenbekleidung mitzunehmen. Eine gute Sonnenbrille ist unerlässlich. Im Stadtzentrum von Nassau ist das Tragen von Badebekleidung nicht gestattet.

Geschichte/Politik

Die ersten Anzeichen einer Besiedelung der Bahamas lassen sich bereits auf das Jahr 500 v. Chr. zurückdatieren, als einige friedfertige Indianerstämme auf den bahamaischen Inseln lebten. 1492 landete Christoph Columbus auf dem Out-Island San Salvador; ein großes Kreuz in der Nähe von Cockburn Town auf San Salvador erinnert noch heute an dieses Ereignis. Columbus nannte die Inseln "West Indies" , entsprechend seiner Suche nach einem Seeweg nach Indien. Die Spanier tauften die Inseln später "baja mar", Inseln der flachen See, woraus der heutige Name Bahamas entstanden ist. Nachdem zwischen 1500 und 1520 beinahe die gesamte Inselbevölkerung von den Spaniern als Sklaven in die Gold- und Silberminen Südamerikas verschleppt worden war, blieben die Inseln lange Zeit fast unbewohnt. Um 1648 ließen sich dann sowohl englische Siedler auf der Suche nach Glaubensfreiheit als auch Siedler von den Bermuda-Inseln auf der Insel Eleuthera (das griechische Wort für Freiheit) nieder. Ab dem späten 18. Jahrhundert (circa ab 1785) kamen dann auch Aussiedler aus den Südstaaten der USA auf die Inseln, die mit der unabhängigen amerikanischen Nation nicht einverstanden waren.

Mehr als 200 Jahre waren die Bahamas britische Kronkolonie. Am 10. Juli 1973 erlangten die Bahamas auf friedlichem Wege die nationale Unabhängigkeit: Sie gehören jedoch weiterhin, wie die meisten ehemaligen britischen Kolonien, zum britischen Commonwealth.

Wirtschaft

Der größte Wirtschaftsfaktor der Bahamas ist der Tourismus. Die Besucherzahlen steigen kontinuierlich und liegen im Moment bei über drei Millionen Gästen im Jahr. Das Bankwesen ist der zweitwichtigste Wirtschaftsfaktor, da die Inseln bedeutende Steuervergünstigungen bieten (u.a. Zollfreiheit und keine Einkommens- oder Körperschaftssteuern). Daneben gibt es Fischfang und Fischverarbeitungsbetriebe, Lebensmittelexporte und Musikproduktionen.

Religion

Die Einwohner der Bahamas sind Christen unterschiedlicher Konfession. Dazu gehören Katholiken (ca. 20 Prozent), Baptisten und Anglikaner. Minderheiten sind Juden, Moslems und Anhänger von Naturreligionen.

Vegetation

Auf einigen Inseln gibt es große Pinienwälder, in den feuchteren Gebieten auch Kiefern; an den Küsten wachsen Mangroven. Die meisten Gebiete haben jedoch eine savannenartige Vegetation.

Tierwelt

Auch wenn die Bahamas insgesamt artenarm sind, so kann man in den verschiedenen Schutzgebieten der Inseln doch einige interessante Tiere entdecken wie zum Beispiel Leguane, Schildkröten und Delphine.

Beeindruckend ist die Vogelwelt der Bahamas, hier leben unter anderem Flamingos, der Nationalvogel der Bahamas, Kolibris und verschiedene Papageienarten.

Kulinarisches

Der berühmte Cocktail "Bahama Mama" ist selbstverständlich wie alle anderen Cocktails auf den Bahamas mit dem einheimischen weißen Rum. Die Bahama Mama enthält Rum, Amaretto, Orangensaft, Ananassaft, etwas Bier und etwas Grenadine. Die Küche der Bahamas besteht hauptsächlich aus Fischgerichten, gegrillt, gekocht oder fritiert. Dazu wird in den meisten Fällen eine würzige Mischung aus Reis mit Erbsen (Peas'n'Rice) gereicht. Besondere Spezialitäten sind "Conch" (eine große rosafarbene Meeresmuschel) und "Baked Crab" (gebackene Krebse). Frisches Obst, insbesondere tropische Früchte, fehlen nie. Süßspeisen sind "Guana Duff" und "Johnny Cake" (mit Butter überzogenes Maisbrot).

Sitten und Gebräuche

Die Musik ist das bestimmende Element des Lebens - überall wird gesungen und getrommelt. Der Calypso ist ein typischer Rhythmus, auch den Goombay hört man auf der mit Ziegenfell bespannten Holztrommel als Trommelrhythmus überall.

Souvenirs

Beliebte Artikel aus der Karibik sind Strohprodukte und bunte Batikstoffe. Schmuck aus Muscheln ist typisch für die Karibikinseln. In Nassau kann zollfrei eingekauft werden (Schmuck, Parfum und Kameras). Wegen der interessanten grafischen Gestaltung sind Münzen (quadratisch und sechseckig) und besonders die Drei-Dollar-Note der Bahamas beliebte Andenken und Mitbringsel für Sammler.

Klimainformationen

Das Klima auf den Bahamas ist eines der besten der Welt. Die durchschnittlichen Temperaturen, die während eines Jahres gemessen werden, betragen etwa 23 °C. Die meisten Tage sind sonnig und warm, die Nächte aber eher kühl. Auf den Bahamas regnet es nur selten. Der meiste Regen fällt in den Monaten Juni bis Oktober. Selbst dann treten aber auch nur kurze Regenschauer auf. Die durchschnittlichen Temperaturen im Juli und August liegen bei 27-28°C; selten wird es heißer als 32°C. Das Wasser hat im Sommer eine Durchschnittstemperatur von 27°C. Die südlichen Passatwinde sorgen in dieser eher heißen Zeit immer für eine angenehme Kühle.

Beste Reisezeit

Reisen auf den Bahamas sind das ganze Jahr angenehm. Die Hauptreisezeit ist von November bis April. Zu dieser Zeit herrschen auf den Bahamas durchschnittliche Temperaturen von 21 bis 26°C.

Vorgeschriebene Impfungen

Keine bei Einreise direkt aus Europa.

Gelbfieber bei Einreise aus ENDEMIEGEBIETEN.

GELBFIEBER-ENDEMIEGEBIETE

In AFRIKA:

Äquatorialguinea, Äthiopien, Angola, Benin, Burkina Faso, Burundi, Côte d`Ivoire, Demokratische Republik Kongo (Kinshasa), Gabun, Gambia, Ghana, Guinea, Guinea-Bissau, Kamerun, Kenia, Kongo, Liberia, Mali, Mauretanien, Niger, Nigeria, Ruanda, Senegal, Sierra Leone, Südsudan, Sudan, Togo, Tschad, Uganda, Zentralafrikanische Republik.

In SÜD- und MITTELAMERIKA:

Argentinien, Bolivien, Brasilien, Ecuador, Franz. Guayana, Guyana, Kolumbien, Panama, Paraguay, Peru, Surinam, Trinidad + Tobago, Venezuela.

Empfohlene Impfungen

Hepatitis A.

Informationen zur Malaria

Malaria

Keine (sehr selten auf Great Exuma).

Verbreitung

Die Bahamas sind malaria-frei; Ausnahme: sehr selten auf Great Exuma.

Währung

Währungseinheit

Währungseinheit: Bahama-Dollar (B$)

1 Bahama-Dollar = 100 Cents.

Derzeitiger Kurs:

1 Euro = ca. 1,18 B$

1 US-$ = ca. 1,01 B$

Hinweise

Bei den unten aufgeführten Umrechnungskursen handelt es sich um Devisenkurse der Deutschen Bundesbank, die die Preisnotierung des Euro und des US-Dollar in der Währung des Reiselandes angibt. Mit Devisenkursen werden z.B. Rechnungen unterschiedlicher Währungen gegeneinander verrechnet. (Im Gegensatz zum Sortenkurs wird hier jedoch nicht der Wert angegeben, den man in Deutschland am Bankschalter für einen Euro oder US-Dollar erhält.)

Devisenbestimmungen/Umtausch

Einfuhr Fremdwährung: unbeschränkt, US-$ empfohlen. Für Einwohner der Bahamas gelten andere Bestimmungen.

Einfuhr Landeswährung: nur nach vorheriger Genehmigung der Zentralbank der Bahamas erlaubt.

Deklaration: Ja - bei Ein- und Ausreise ab einem Gegenwert von 10.000 B$

Ausfuhr Fremdwährung: unbeschränkt. Für Einwohner der Bahamas gelten andere Bestimmungen.

Ausfuhr Landeswährung: bis zum Betrag von 200 B$ pro Person.

Umtausch: US-$ werden als Zahlungsmittel akzeptiert, kein Umtausch notwendig.

Internationale Kreditkarten: Ja - werden von größeren Hotels, Geschäften und Restaurants fast überall akzeptiert.

Geldautomat: Ja - Bargeldabhebung ist in größeren Orten mit Kreditkarten, zum Teil auch mit der Girocard (mit Maestro-Logo und PIN) möglich. Reisende sollten sich vor Abreise bei ihrer Hausbank über eventuelle Beschränkungen bei der Bargeldbeschaffung mit der Girocard informieren.

Reiseschecks: Ja - in US-$ - werden bei einigen Banken umgetauscht. Bitte beachten: Grundsätzlich ist die Akzeptanz von Reiseschecks weltweit rückläufig

Auskunftstellen

Bahamas Ministry of Tourism
Bolam House,
George St.
Nassau
Bahamas Ministry of Tourism
P.O. Box N-3701
Nassau/Bahamas
(001 242) 302 20 98
(001 242) 302 20 00
www.gobahamas.com
tourism@bahamas.com

The Bahamas Chamber of Commerce
Shirley Street Collins Avenue
Nassau
Bahamas Chamber of Commerce
P.O. Box N-665
Nassau/Bahamas
(001 242) 322 46 49
(001 242) 322 21 45
www.gobahamas.com
info@thebahamaschamber.com

Botschaften und Konsulate

In Deutschland

Visa-Anträge können in einem der folgenden drei "Visa Application Centres" eingereicht werden:

UK Visa Application Centre
TLScontact
Chausseestrasse 18/18a
10115
Berlin
www.britischebotschaft.de
Antragsabgabe mit via Website vereinbartem Termin (Mo bis Fr 8.30-11.30 Uhr und 12.30-14.30 Uhr)

UK Visa Application Centre
TLScontact
Bismarckstraße 101
40210
Düsseldorf
www.britischebotschaft.de
Antragsabgabe mit via Website vereinbartem Termin (Mo bis Fr 9-12 Uhr, 13.30-15 Uhr)

UK Visa Application Centre
TLScontact
Altheimer Eck 11
80331
München
www.britischebotschaft.de
Antragsabgabe mit via Website vereinbartem Termin (Mo bis Fri 9-14.30 Uhr)

Honorarkonsulat der Bahamas
Burggraben 6
65929
Frankfurt am Main
(069) 42 08 90 27
(069) 42 08 90 20
BahamasHC@herzog-hc.de
Mo, Di u Do 10-16 Uhr sowie nach Vereinbarung

Von Deutschland

zuständig Kingston/Jamaika:

Embassy of the Federal Republic of Germany
10 Waterloo Road
Kingston 10
Embassy of the Federal Republic of Germany
P.O. Box 444
Kingston 10/Jamaika
(001 876) 620 54 57
(001 876) 631 79 35/36
info@kingston.diplo.de
Amtsbezirk: Jamaika sowie die Bahamas, die Cayman-Inseln, die Turks- und Caicos-Inseln

Von Deutschland

außerdem in Nassau/Bahamas:

Honorary Consul of Germany
Sandyport Office Center
Lagoon Court Building
Suite 115
Nassau
Honorary Consul of Germany
P.O. Box N-1724
Nassau/New Providence/Bahamas
(001 242) 327 11 73
(001 242) 327 11 63
nassau@hk-diplo.de
Amtsbezirk: Bahamas
Übergeordnete Auslandsvertretung: Botschaft Kingston

Bahamas High Commission
10 Chesterfield Street
London W1J 5JL - Großbritannien
(0044 20) 74 99 99 37
(0044 20) 74 08 44 88, 76 59 08 29
information@bahamashclondon.net
u.a.

Sehenswertes

Nassau

Nassau, die Hauptstadt und "First Lady" der Bahamas, ist eine kleine, charmante Inselstadt im Nordosten der wirtschaftlich bedeutenden New Providence Island, die mit circa 700 Inseln sowie fast 2.500 Riffs die Bahamas bilden.

Die an einem sonnenüberfluteten Hügel am Meer gelegene Stadt ist der Regierungssitz der Bahamas, das Geschäftszentrum und zugleich die größte Stadt und das wirtschaftliche Zentrum der Inselgruppe sowie ein wichtiger internationaler Finanzplatz. Durch die vorgelagerten Inseln wird ein Schutzwall für den bedeutenden Hafen der Hauptstadt gebildet, an dem täglich riesige Kreuzfahrtschiffe anlegen.

Im Jahr 1660 als Charles Town gegründet, wurde Nassau 1690 nach dem englischen König Wilhelm III. von Oranien-Nassau umbenannt. Die lebhafte Vergangenheit der Bahamas ist in der Hauptstadt bis heute präsent. Das Britische Empire setzt noch immer die Akzente im Leben der modernen Stadt, deren Reiz durch eine interessante Mischung aus karibischem Lebensgefühl und kolonialem Charme gebildet wird. Alte Forts, pastellfarbene, historische Gebäude im englischen Kolonialstil und gemütliche alte Holzhäuser verleihen der Stadt ihr einzigartiges Ambiente. Einen schönen Blick über die Insel und bis nach Paradise Island gewährt Water Tower auf einer Anhöhe beim 1793 erbauten Fort Fincastle.

Die Bay Street ist ein beliebtes Ziel für einen Einkaufsbummel. An der pulsierenden Geschäftsader, die parallel zur Hafenpromenade verläuft, gibt es von englischen Stoffen über französische Parfums bis hin zu Schweizer Uhren und italienischer Mode alles zu kaufen, was das Herz begehrt - und das auch noch zollfrei. Einheimische Produkte werden vor allem auf dem Straw Market angeboten, der neben Lebensmitteln auch Kunsthandwerk in allen Variationen bietet. Schöne Souvenirs sind schmuckvolle Accessoires aus Stroh, wie Körbe, Taschen und Hüte, Batikarbeiten sowie bahamaischer Tee und Gewürze.

Abacos

Diese Inselgruppe gehört zu den Out Islands. Die hell gestrichenen Häuser der Siedlungen haben den Charme des ausgehenden 18. Jahrhunderts. Das Leben auf dieser Inselgruppe ist recht beschaulich. Auf der Insel Green Turtle Cay existiert sogar Fahrverbot für Pkws. Der rot-weiß-gestreifte Leuchtturm von Hope Town ist das Wahrzeichen der Abacos. Die klaren und ruhigen Gewässer und zahlreiche Riffe bieten Seglern, Tauchern und Anglern ideale Reviere.

Andros

Vor der größten Insel der Bahamas liegt das Andros Riff oder Great Barrier Reef. Es ist das zweitgrößte Riff der westlichen Hempisphäre und erstreckt sich über 229 Kilometer vor der Ostküste von Andros. Das Wasser ist klar und die Farbenpracht der Unterwasserwelt ist unvergleichlich. Taucher erforschen auch gerne die "Blue Holes", vom Wasser überspülte kreisrunde Felslöcher. Auf Andros soll der Schatz des Piraten Sir Henry Morgan versteckt sein, nach dem immer noch gesucht wird.

Biminis

Auf den von Nordamerika schnell zu erreichenden Inseln treffen sich die Sportangler aus aller Welt. Die Inseln sind sehr klein, zählen aber zu den besten Sportfischgebieten der Welt. Auch Ernest Hemingway angelte hier, sein Blue Marlin Cottage kann besichtigt werden. Zahlreiche Wracks vor den Küsten Biminis, u.a. vermutet man auch Reste der Sagenstadt Atlantis in zehn Metern Tiefe, bieten Tauchern genügend Gelegenheit, in der Tiefe zu forschen.

Eleuthera

Die erste im Jahre 1647 besiedelte Insel gilt als Heimat der Ananas, zu deren Ehren im Juni das "Pinapple Festival" abgehalten wird. Die kilometerlangen Strände sind rosafarben und eine außergewöhnliche Attraktion für die Besucher. Die malerischen Häfen und Dörfer sind touristische Anziehungspunkte ebenso wie Spanish Wells, das im Norden Eleutheras gelegen ist.

Heiraten auf den Bahamas

Die standesamtliche Trauung kann in Nassau oder in Freeport durch den Registrar General erfolgen (auf den Out Islands ist es der örtliche Commissioner). Einer der Partner muss dafür persönlich beim Registrar General einen Antrag stellen. Vorgeschrieben sind 14 Tage Mindestaufenthalt, die jedoch auf Antrag verkürzt werden kann. Folgende Dokumente müssen vorgelegt werden: Geburtsurkunde, Kopie der Meldebestätigung am Wohnort, Reisepass. Alle Dokumente müssen auf englisch übersetzt und beglaubigt sein oder direkt als internationale Dokumente ausgestellt sein. Die Hochzeiten mit Reservierungen, Trauzeugen, Übersetzungen werden gerne über das Fremdenverkehrsamt oder auch das Hotel organisiert. Zunächst sollte dazu das Fremdenverkehrsamt im Heimatland kontaktiert werden.

Reisehinweise

Hurrikan-Saison: In den Bundesstaaten im Süden der USA, in Mexiko, Zentralamerika sowie in der Karibik ist jeweils in der Zeit von Juni bis November mit Hurrikans zu rechnen. Kennzeichen dieser tropischen Wirbelstürme sind u.a. Windgeschwindigkeiten in Orkanstärke, starke Regenfälle und unter Umständen auch Erdrutsche. Informationen dazu gibt es bei örtlichen Wettervorhersagen oder im Internet, beispielsweise unter www.nhc.noaa.gov und www.wunderground.com/tropical sowie unter www.bahamas.gov.bs/nema/). Den Anordnungen der Sicherheitsbehörden ist Folge zu leisten.

Bitte beachten Sie auch den Abschnitt "Allgemeine Vorsichtsmaßnahmen".

Allgemeine Vorsichtsmaßnahmen

Es wird geraten, außerhalb von Hotels, vor allem bei größeren Menschenansammlungen wie auf Märkten oder Busbahnhöfen, keine Wertgegenstände und nur im benötigten Umfang Bargeld mitzunehmen.

Wichtige Dokumente wie Reisepass oder Flugticket sollten im Hotelsafe hinterlegt und nur in Kopie mitgenommen werden.

Bei Verstößen gegen die Drogengesetzgebung drohen hohe Geld- oder Haftstrafen.

SPERR-NOTRUF: Deutsche können ihre Girocards, Kreditkarten, Handys und einige andere elektronische Berechtigungen über die Sperr-Notruf-Nummer ++49 116 116 (aus dem Ausland neben ++49 116 116 auch ++49 30 4050 4050 wählbar) rund um die Uhr sperren lassen. Der Anrufer wird mit den Herausgebern der jeweiligen Medien verbunden, sofern diese sich dem Sperr-Notruf angeschlossen haben. Eine Liste der angeschlossenen Herausgeber ist im Internet unter www.sperr-notruf.de zu finden.

Ebenso ist es möglich, die Online-Ausweisfunktion (elektronischer Identitätsnachweis - eID) des neuen Personalausweises unter den oben genannten Nummern sowie unter 0180 1 333 333 (Bürgerservice des Bundesinnenministeriums) sperren zu lassen.

Großbritannien

Einreise für Deutsche

Visumfrei für einen unbegrenzten Aufenthalt. Notwendig ist der gültige Reisepass oder Personalausweis.

Arbeitsaufnahme nach EU-Regelung ohne Besorgung einer Arbeitserlaubnis möglich.

Landesdaten

Lage

Das Vereinigte Königreich von Großbritannien und Nordirland ist ein Inselreich und wird im Westen und Norden vom Atlantischen Ozean, im Osten von der Nordsee und im Süden vom Kanal (The Channel) und der Straße von Dover begrenzt.

Fläche: 242.432 km².

Verwaltungsstruktur -

England: 34 Grafschaften (Shire Counties), 40 Unitary Authorities, 6 Metropolitan Counties, Greater London;

Wales: 22 Unitary Authorities;

Schottland: 32 Unitary Authorities;

Nordirland: 26 Bezirke (District Council Areas).

Einwohner

Bevölkerung: ca. 62,6 Millionen

Städte:

London (Hauptstadt) mit Vororten ca. 8,28 Millionen

Birmingham ca. 2,28 Millionen

Manchester ca. 2,2 Millionen

Leeds ca. 1,5 Millionen

Glasgow ca. 1,2 Millionen

Liverpool ca. 816.000

Sheffield ca. 641.000

Belfast ca. 580.000

Bristol ca. 551.000

Bradford ca. 468.000

Edinburgh ca. 452.000

Cardiff ca. 328.000

Sprache

Die Landessprache ist Englisch. In Wales und Schottland spricht eine größere Zahl der Bevölkerung noch die keltische Regionalsprache Walisisch bzw. Gälisch.

Zeitverschiebung

Mitteleuropäische Zeit (MEZ) -1 Stunde

Da auch in Großbritannien die Sommerzeit gilt, bleibt der Zeitunterschied auch während dieser Zeit erhalten.

Stromspannung

240 Volt Wechselstrom, 50 Hertz.

Da in Großbritannien dreipolige Stecker mit flachen Kontaktstiften üblich sind, empfiehlt es sich, einen Adapter mitzunehmen.

Telefon/Post

Telefon

Die Vorwahl von Deutschland, Österreich und der Schweiz nach Großbritannien ist 0044, die Länderwahl von Großbritannien nach Deutschland 0049, nach Österreich 0043 und in die Schweiz 0041. Die sehenswerten roten Telefonhäuschen sind mittlerweile durch moderne Münzapparate ersetzt. Es werden 10 p, 20 p, 50 p sowie 1 £-Münzen angenommen. Ertönt während des Gesprächs ein Signal, müssen neue Münzen nachgeworfen werden, wenn man nicht unterbrochen werden möchte. Neben Münztelefonen gibt es Kartentelefone, die mit Phonecard oder mit Kreditkarte funktionieren. Es ist günstiger, wochentags nach 18 Uhr und am Wochenende zu telefonieren.

NOTRUFNUMMERN: Polizei, Unfallrettung und Feuerwehr 999 oder 112.

Mobilfunk

Netztechnik: GSM 900/1800.

Derzeit gibt es Roamingverträge mit Anbietern in Großbritannien von E-Plus, O2, Telekom Deutschland und Vodafone.

Internet

Länderkürzel: .uk (Guernsey: .gg, Isle of Man: .im, Jersey: .je)

Feiertage

Feiertage 2018:

1. Januar (Neujahr)

2. Januar (Neujahr, nur Schottland)

17. und 19. März (St. Patrick´s Day/nur Nordirland)

30. März (Karfreitag)

2. April (Ostermontag, nicht Schottland)

7. Mai (Early May Bank Holiday, erster Montag im Mai)

28. Mai (Spring Bank Holiday, letzter Montag im Mai)

12. Juli (Schlacht von Boyne/nur Nordirland)

6. August (Summer Bank Holiday, erster Montag im August/nur Schottland)

27. August (Summer Bank Holiday, letzter Montag im August/nicht Schottland)

30. November (St. Andrew's Day/nur Schottland)

25. und 26. Dezember (Weihnachten)

Fällt ein Feiertag auf ein Wochenende, ist der folgende Montag arbeitsfrei.

Die Hauptferienzeit geht von Juli bis September.

Öffnungszeiten

Banken: Mo bis Fr 9-17 Uhr, einige große Banken haben auch samstags 9-12.30 Uhr geöffnet;

Post: Mo bis Fr 9-17.30 Uhr, große Postämter auch Sa 9-12.30 Uhr;

Geschäfte, große Warenhäuser: Mo bis Sa 9-18 Uhr, teils bis 20 Uhr, manchmal auch bis 22 Uhr, kleine Läden und Warenhäuser haben teilweise auch sonntags geöffnet;

Büros: Mo bis Fr 9-17 Uhr (Mittagspause von etwa 13-14 Uhr).

Kleidung

Für einen Aufenthalt in Großbritannien gilt Folgendes:

Es gibt kein schlechtes Wetter, nur schlechte, unpassende Kleidung. Getreu diesem Grundsatz sollte man, gleichgültig zu welcher Jahreszeit, auf jeden Fall eine Regenjacke oder etwas Ähnliches mitnehmen.

Auch einen warmen Pullover sollte man immer dabeihaben. Ansonsten ist die normalerweise in Mitteleuropa passende Kleidung zu empfehlen.

Geschichte/Politik

Die älteste Besiedlung Großbritanniens geht bis in die Altsteinzeit zurück. 43 n. Chr. eroberten römische Legionen das Gebiet des heutigen Englands. Nach ständigen Kämpfen zwischen Aufständischen und Römern endete 410 die römische Herrschaft in Britannien. Gegen kriegerische Pikten und Skoten riefen die Britannier die Angeln und Sachsen zu Hilfe, die nach erfolgreichem Kampf die Macht übernahmen. Ab 1066 (Schlacht bei Hastings) etablierte sich die normannische Herrschaft unter Wilhelm dem Eroberer. Unter Heinrich II. wurde ein mächtiges Reich aufgebaut, das auch Gebiete Frankreichs umfasste. Der Anspruch auf den französischen Thron führte im Hundertjährigen Krieg (1338-1453) immer wieder zu Auseinandersetzungen mit Frankreich, die die Engländer für sich entscheiden konnten. Unter Heinrich VIII. und nach Auseinandersetzungen mit dem Papst trennte sich Britannien von Rom. Der König wurde zum Haupt der englischen Staatskirche. Elisabeth I. stärkte die Staatskirche und machte England zu einer protestantischen Vormacht. Der lange Krieg mit den Spaniern endete 1588 mit einem englischen Sieg über die spanische Armada.

Die Kolonialpolitik mit der Ausbeutung der überseeischen Kolonien machte Britannien zur führenden Handels- und Wirtschaftsmacht Europas. Die Industrielle Revolution im 18. Jahrhundert brachte mit der Schaffung eines Industrieproletariats erhebliche soziale Probleme mit sich, denen mit Reformen begegnet wurde. Alterserscheinungen in der englischen Industriewirtschaft führten das Land im letzten Drittel des 19. Jahrhunderts in die wirtschaftliche Krise. In den beiden Weltkriegen kämpfte Großbritannien auf der Seite der siegreichen Alliierten.

Erst 1973 trat Großbritannien der EU bei. Am 23. Juni 2016 hat die britische Bevölkerung in einem Referendum mehrheitlich für den Austritt aus der Europäischen Union (den sogenannten Brexit) gestimmt. Der Austritt Großbritanniens aus der EU wird sich vermutlich über einen Zeitraum von zwei Jahren erstrecken.

Wirtschaft

Nach dem Einbruch in der Wirtschafts- und Finanzkrise in den Jahren 2008/2009 zeigt die Wirtschaft Großbritanniens seit 2013 wieder eine deutlich aufsteigende Tendenz. Das Pfund ist wieder gestiegen, dies merken unter anderem auch Touristen, die jetzt tiefer in die Tasche greifen müssen, als noch vor einigen Jahren. Dennoch ist Großbritannien nach wie vor ein beliebtes Urlaubsland, und der Tourismus bleibt ein Wirtschaftszweig mit wachsender Bedeutung.

Die Arbeitslosigkeit, die zeitweise bei zehn Prozent lag, konnte auf rund sechs Prozent gesenkt werden.

Der Dienstleistungssektor erwirtschaftet mit 79 Prozent einen vergleichsweise hohen Anteil des Bruttoinlandsprodukts (BIP), dabei spielt der Finanzsektor eine wesentliche Rolle. Der Industriesektor macht einen Anteil von etwa 20 Prozent und die Landwirtschaft circa 1 Prozent des BIP aus.

Religion

In Großbritannien sind fast alle größeren Religionen der Welt vertreten. Es gibt zwei Staatskirchen, die anglikanische Kirche (Church of England) und die presbyterianische schottische Staatskirche (Church of Scotland). Etwa 50 Prozent der Bevölkerung gehören der anglikanischen Glaubensgemeinschaft an, rund 13 Prozent der Einwohner sind römisch-katholisch und circa vier Prozent presbyterianisch. Die jüdische Gemeinde ist mit rund 300.000 Mitgliedern die zweitgrößte jüdische Gemeinde Europas.

Vegetation

Die Pflanzenwelt Großbritanniens ist so vielfältig wie seine Landschaften. Jahrhunderte menschlicher Besiedlung haben die Vegetation stark geprägt. Nur im Süden des Landes hat sich noch ursprünglicher Wald erhalten. In Schottland, Südwestengland, Wales und Nordirland gibt es noch Heide- und Moorland. Zu den Pflanzen dieser Gegenden gehören Heidekraut, Ginster, Torfmoos, Vogelbeere und Blaubeere. Aber bereits vor über 200 Jahren wurde mit der Trockenlegung der großen Sumpfgebiete des Landes, wie den Fens in East Anglia und den Somerset Levels, begonnen. Seit 1945 führte der erhöhte Bedarf an Ackerland und Baugebieten zu umfangreichen Eingriffen auch in kleinere Moor- und Sumpfgebiete.

Tierwelt

Die einzigen wild lebenden Großsäugetiere Großbritanniens sind die Rothirsche, die in den schottischen Highlands und in Exmoor vorkommen sowie die Rehe in den Wäldern Schottlands und Südenglands. In Exmoor, auf den Shetland-Inseln und im New Forest trifft man noch auf halbwilde Ponys. Andere heimische Säugetiere sind außer dem Fuchs, noch Dachs, Wiesel, Marder, Iltis, Eichhörnchen, Igel, Maulwurf und Feldhase. Einige Tiere, wie z.B. das Hermelin, der Luchs oder auch das rote Eichhörnchen, sind vom Aussterben bedroht. Rund 200 Vogelarten sind auf den Inseln heimisch. Zu den selteneren Exemplaren gehören hierbei der Königsfischer, Zaunkönig und Specht. Die häufigsten Süßwasserfische sind der Lachs, die Forelle aber auch die Plötze, der Flussbarsch und der Hecht.

Kulinarisches

In Großbritannien frühstückt man wie ein König. Das reichhaltige Breakfast besteht aus Müsli, Spiegeleiern, Bacon, Würstchen, gegrillten Tomaten. Nicht fehlen darf auch die obligatorische Orangenmarmelade (marmelade) und Fruchtsaft. Ein preiswertes Mittagsmenü ist Fish´n´Chips mit oder ohne vinegar (Essig). Zum Dinner hat man die verschiedensten Auswahlmöglichkeiten, vom Steak mit Tiefkühlerbsen bis hin zu exquisiten Speisen. In größeren Städten, z.B. London, sollte man sich den Besuch eines indischen oder chinesischen Lokals nicht entgehen und den Commonwealth zumindest kulinarisch wieder aufleben lassen. Nationalgetränk ist natürlich Tee, den man zu jeder Gelegenheit zu sich nimmt. Zur nachmittäglichen Tea Time mit Süßigkeiten wie Kuchen oder Früchte und Sahne. Auch das englische Bier ist, wenn man sich erst einmal daran gewöhnt hat, sehr zu empfehlen.

Souvenirs

Das Einkaufen in England ist in der Regel für Besucher nicht gerade eine Schnäppchen-Jagd. In abgelegenen Gegenden kann man aber auch hier preisgünstig heimische Produkte kaufen, z.B. Schafwollpullover. In London locken "sales" im Januar und Juli, Second-Hand-Läden oder Flohmärkte mit günstigen Angeboten.

Duty Free

Einreise aus EU-Ländern

Bei unmittelbarer Einreise aus den anderen EU-Ländern (innergemeinschaftlicher Reiseverkehr; trifft nicht zu für die Kanarischen Inseln, außerdem nicht für die BRITISCHEN KANALINSELN und nicht für Grönland) bestehen keine Beschränkungen/Formalitäten abgabenrechtlicher Art für das Reisegepäck und ausschließlich zu privaten Zwecken mitgeführte Waren, ausgenommen sind verbotene Waren wie Drogen, Waffen usw. (Besonderheiten s. u.; für Waren zu gewerblichen Zwecken s. Abschnitt "Geschäftsreisende").

Im EU-Mitgliedstaat des Einkaufs bereits versteuerte (sog. verbrauchssteuerpflichtige) Waren können von Privatpersonen (ohne nochmalige Besteuerung) problemlos mitgeführt werden, wenn sie ausschließlich für ihren Eigenbedarf, d.h. nicht zu gewerblichen/kommerziellen Zwecken, erworben wurden.

Für folgende Waren gilt als Richtmenge für den Eigenbedarf:

TABAKWAREN: 800 Zigaretten, 400 Zigarillos (Zigarren mit einem Stückgewicht von höchstens 3 g), 200 Zigarren, 1 kg Rauchtabak;

ALKOHOLISCHE GETRÄNKE: 10 Liter Spirituosen, 20 Liter sog. Zwischenerzeugnisse (z. B. Campari, Port, Madeira, Sherry), 90 Liter Wein (davon höchstens 60 Liter Schaumwein), 110 Liter Bier.

Eine Überschreitung dieser Richtmengen ist im Einzelfall möglich, wenn nachgewiesen wird, dass auch die größere Menge ausschließlich für den privaten Eigenbedarf bestimmt ist.

Bei anderen mitgeführten verbrauchssteuerpflichtigen Waren kann bei der Einreise nach bestimmten Kriterien (u. a. die Gründe für den Besitz, Beförderungsart, Unterlagen über die Menge der Waren) geprüft werden, ob sie ggf. zu gewerblichen Zwecken bestimmt sind.

REISENDEN UNTER 17 JAHREN wird keine Steuerbefreiung für Spirituosen und Tabakwaren gewährt.

KRAFTSTOFFE in Reservebehältern können nicht eingeführt werden, da aus Sicherheitsgründen der Transport auf Fährschiffen und durch den Eurotunnel verboten ist.

Einreise aus Drittländern

Bei der Einreise aus anderen als EU-Ländern (Drittländer) ist die zum persönlichen Gebrauch während der Reise benötigte und zur Wiederausfuhr bestimmte Reiseausrüstung sowie der Reiseproviant von Eingangsabgaben befreit.

Ferner sind Waren, die Reisende gelegentlich und ausschließlich zum persönlichen Ge- oder Verbrauch oder für ihren Haushalt oder als Geschenk in ihrem persönlichen Reisegepäck einführen, im Rahmen folgender Mengen und Wertgrenzen abgabenfrei:

- 200 Zigaretten oder 100 Zigarillos (Zigarren mit einem Stückgewicht von höchstens 3 g) oder 50 Zigarren oder 250 g Rauchtabak;

- 16 Liter Bier;

- 4 Liter nicht schäumende Weine;

- 1 Liter Spirituosen mit einem Alkoholgehalt von mehr als 22 Volumenprozent ODER 2 Liter Schaumwein, Likörwein oder andere alkoholische Getränke mit einem Alkoholgehalt von 22 Volumenprozent oder weniger;

- eine dem persönlichen Bedarf entsprechende Menge an Arzneimitteln (das Mitführen eines Begleitbriefs des verschreibenden Arztes wird empfohlen.);

- andere Waren bis zu einem Gesamtwert von 390 £ (270 £ bei Einreise mit privatem Flugzeug/Boot).

REISENDEN UNTER 17 JAHREN wird die Abgabenbefreiung für Tabakwaren und alkoholische Getränke nicht gewährt.

Klimainformationen

Großbritannien und Nordirland haben das angenehmste Klima aller Länder dieses Breitengrades.

Die durchschnittlichen Temperaturen liegen im Sommer bei etwa 21°C. Gelegentlich kann das Thermometer bis auf 30°C steigen. Die tiefsten Temperaturen, die zu dieser Zeit gemessen werden können, liegen bei etwa 14°C. Dies kommt allerdings nur selten vor. Im Frühjahr und Herbst ist im Durchschnitt mit Temperaturen von etwa 8-10°C zu rechnen.

Beste Reisezeit

Die Monate April und Mai sowie September und Oktober gelten als beste Reisezeit.

Vorgeschriebene Impfungen

Keine.

Empfohlene Impfungen

Keine.

Informationen zur Malaria

Malaria

Keine.

Verbreitung

Großbritannien ist malaria-frei.

Währung

Währungseinheit

Währungseinheit: Pfund Sterling ( £)

1 Pfund Sterling = 100 Pence.

Derzeitiger Kurs:

1 Euro = ca. 0,89 £

1 US-$ = ca. 0,76 £

Hinweise

In Großbritannien gibt es bei Banknoten regionale Unterschiede. Das von der englischen Zentralbank herausgegebene Pfund Sterling ist in ganz Großbritannien gesetzliches Zahlungsmittel. Die nordirischen und schottischen Banknoten hingegen werden oft nur im jeweiligen Landesteil akzeptiert.

Bei den unten aufgeführten Umrechnungskursen handelt es sich um Devisenkurse der Deutschen Bundesbank, die die Preisnotierung des Euro und des US-Dollar in der Währung des Reiselandes angibt. Mit Devisenkursen werden z.B. Rechnungen unterschiedlicher Währungen gegeneinander verrechnet. (Im Gegensatz zum Sortenkurs wird hier jedoch nicht der Wert angegeben, den man in Deutschland am Bankschalter für einen Euro oder US-Dollar erhält.)

Devisenbestimmungen/Umtausch

Einfuhr Fremdwährung: unbeschränkt

Einfuhr Landeswährung: unbeschränkt

Deklaration: Ja - schriftliche Deklaration bei Einreise aus einem Nicht-EU-Land sowie bei Ausreise in ein Nicht-EU-Land ab einem Wert von 10.000 Euro (auch in anderen Währungen, Reiseschecks oder auf Dritte ausgestellte Schecks, Zahlungsanweisungen etc.).

Ausfuhr Fremdwährung: unbeschränkt

Ausfuhr Landeswährung: unbeschränkt

Umtausch: ist bei Banken und Wechselstuben, bei einigen Postfilialen und zum Teil auch in Hotels möglich. Kommerzielle Wechselstuben erheben teilweise eine hohe Grundgebühr.

Internationale Kreditkarten: Ja - werden in größeren Hotels und Geschäften akzeptiert.

Geldautomat: Ja - mit Kreditkarten und mit der Girocard (mit Maestro- oder V-Pay-Logo) ist Bargeldabhebung möglich.

Auskunftstellen

Visit Britain
Sanctuary Buildings, 20 Great Smith Street
Westminster
London SW1P 3BT/Großbritannien
(0044 20) 75 78 10 00
www.visitbritain.com
industry.relations@visitbritain.org
(kein Publikumsverkehr, nur telefonische oder schriftliche Auskünfte)

City Information Centre
St. Paul's Churchyard
London EC4M 8BX/Großbritannien
(0044 20) 73 32 38 49
www.visitbritain.com
cic@cityoflondon.gov.uk
Mo.-Fr. 9.30-17.30 Uhr; So. 10-16 Uhr

Deutsch-Britische Industrie- und Handelskammer
(German-British Chamber of Industry and Commerce)
Mecklenburg House, 16 Buckingham Gate
London SW1E 6LB/Großbritannien
(0044 20) 79 76 41 01
(0044 20) 79 76 41 00
www.ahk-london.co.uk
mail@ahk-london.co.uk

Botschaften und Konsulate

In Deutschland

Visa werden von der Behörde UK Immigration Visa ausgestellt, die in Deutschland in einer Partnerkooperation mit dem Dienstleistungsunternehmen TLScontact arbeitet. Es betreibt Visa Application Center in Berlin, Düsseldorf und München.

UK Visa Application Centre
TLScontact
Chausseestrasse 18/18a
10115
Berlin
www.britischebotschaft.de
Antragsabgabe mit via Website vereinbartem Termin (Mo bis Fr 8.30-11.30 Uhr und 12.30-14.30 Uhr)

UK Visa Application Centre
TLScontact
Bismarckstraße 101
40210
Düsseldorf
www.britischebotschaft.de
Antragsabgabe mit via Website vereinbartem Termin (Mo bis Fr 9-12 Uhr, 13.30-15 Uhr)

UK Visa Application Centre
TLScontact
Altheimer Eck 11
80331
München
www.britischebotschaft.de
Antragsabgabe mit via Website vereinbartem Termin (Mo bis Fri 9-14.30 Uhr)

Botschaft des Vereinigten Königreichs Großbritannien und Nordirland
Wilhelmstraße 70/71
10117
Berlin
(0 30) 20 45 70
www.britischebotschaft.de
ukingermany@fco.gov.uk
(keine Visumerteilung)
Geschäftsbereich der Konsularabt.: Berlin, Brandenburg, Bremen, Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Schleswig-Holstein, Thüringen
(alle Pass-Anfragen sind an das Generalkonsulat Düsseldorf, Visa-Anfragen an den Dienstleister TLScontact zu richten)

Britisches Honorarkonsulat
Herrlichkeit 5-6
28199
Bremen
(04 21) 590 71 09
(04 21) 59 07 08
s.mieling@british-consulate-hb.de
Mo bis Fr 9-12 Uhr, Mo bis Do 14-16 Uhr
(keine konsularischen Angelegenheiten)

Britisches Generalkonsulat
Oststraße 86
40210
Düsseldorf
(02 11) 944 80
www.britischebotschaft.de
ukingermany@fco.gov.uk
(keine Visumerteilung)
(für Pass-Angelegenheiten)
in anderen konsularischen Angelegenheiten: Hessen, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, Saarland

Britisches Honorarkonsulat
c/o Freshfields Bruckhaus Deringer
Bockenheimer Anlage 44
60322
Frankfurt/M.
(0 69) 27 30 88 60
(0 69) 27 30 88 00
andreas.fabritius@fconet.fco.gov.uk
Mo bis Fr 9-17 Uhr
(keine konsularischen Angelegenheiten)

Britisches Honorarkonsulat
Hohe Bleichen 12
20354
Hamburg
(0 40) 30 08 20 01
(0 40) 30 08 26 90
office@honcon-uk.de
Mo bis Fr 9.30-12.30, 14.30-16.30 Uhr
(keine konsularischen Angelegenheiten)

Britisches Honorarkonsulat
Friedrichswall 10
30159
Hannover
(05 11) 22 83 92 92
(05 11) 361 22 01
brithoncon@nordlb.de
Mo bis Fr 10-12 Uhr, Mo bis Do 13-15 Uhr
(keine konsularischen Angelegenheiten)

Britisches Honorarkonsulat
Maklerstraße 11-14
24159
Kiel
(04 31) 305 37 46
(04 31) 33 19 71
Mo bis Fr 9-12, 14-16 Uhr
(keine konsularische Angelegenheiten)

Britisches Generalkonsulat
Möhlstraße 5
81675
München
(0 89) 21 10 90
ukingermany@fco.gov.uk
(keine Visumerteilung)

Britisches Honorarkonsulat
Hadermühle 9-15
90402
Nürnberg
(09 11) 240 41 11
(09 11) 240 43 03
Mo bis Fr 9-12 Uhr, Mo bis Do 13-15 Uhr
(keine konsularischen Angelegenheiten)

Britisches Honorarkonsulat
Panoramastraße 29
70174
Stuttgart
(07 11) 518 923 43
(07 11) 518 923 41
fritz.oesterle@office-oesterle.de
Mo bis Fr 9-13 Uhr
(keine konsularischen Angelegenheiten)

Embassy of the Federal Republic of Germany
23 Belgrave Square
London SW1X 8PZ/Großbritannien
(0044 20) 78 24 14 35
(0044 20) 78 24 13 00
www.german-embassy.org.uk
info@london.diplo.de
Amtsbezirk: Vereinigtes Königreich von Großbritannien und Nordirland
Konsularischer Amtsbezirk: Avon, Bedfordshire, Berkshire, Bleanau Gwent, Bridgend, Buckinghamshire, Caerphilly, Cambridgeshire, Cardiff, Carmarthenshire, Ceredigion, Cheshire, Clwyd, Conwy, Cornwall, Denbighshire, Derbyshire, Devon, Dorset, Essex, Flintshire, Gloucestershire, Greater Manchester, Gwynedd, Hampshire, Hereford and Worcester, Hertfordshire, Humberside, Isle of Anglesey, Kent, Lancashire, Leicestershire, Lincolnshire, Greater London, Merseyside, Merthyr Tydfil, Monmouthshire, Neath Port Talbot, Newport, Norfolk, Northhamptonshire, Selby in North Yorkshire, Nottinghamshire, Oxfordshire, Pembrokeshire, Powys, Rhondda Cynon Taff, Salop, Somerset, Staffordshire, Suffolk, Surrey, East Sussex, West Sussex, Wrexham, Torfaen, Vale of Glamorgan, Swansea, Warwickshire, West Midlands, Isle of Wight, York, Wiltshire, West Yorkshire, South Yorkshire, Insel Man und Nordirland, Britische Kanalinseln, Gibraltar, Falkland Inseln (Malwinen)

Honorary Consul of the Federal Republic of Germany
Ledingham Chalmers LLP, Solicitors
Johnstone House
52-54 Rose Street
Aberdeen AB10 1HA, Schottland/Großbritannien
(0044 1224) 40 84 03
(0044 1224) 40 84 08; 40 86 08
aberdeen@hk-diplo.de
Amtsbezirk: Aberdeenshire
Übergeordnete Auslandsvertretung: Generalkonsulat Edinburgh

Honorary Consul of the Federal Republic of Germany
Wood Lea, Westoby Lane
Barrow upon Humber DN19 7DI/Großbritannien
(0044 1469) 53 16 48
(0044 1469) 53 13 88
barrow_upon_humber@hk-diplo.de
Amtsbezirk: East Riding of Yorkshire, Kingstone upon Hull, North Lincolnshire, North East Lincolnshire, Humberside, Lincolnshire und Nottinghamshire, Nottingham
Übergeordnete Auslandsvertretung: Botschaft London

Honorary Consul of the Federal Republic of Germany
32 Agherton Drive
Portstewart BT55 7JQ-Northern Ireland/Großbritannien
(0044 7906) 67 21 75
belfast@hk-diplo.de
Amtsbezirk: Nordirland
Übergeordnete Auslandsvertretung: Botschaft London

Honorary Consul of the Federal Republic of Germany
Burges Salmon LLP
One Glass Wharf
Bristol BS2 0ZX/Großbritannien
(0044 117) 939 22 84
bristol@hk-diplo.de
Amtsbezirk: Avon, Gloucestershire, Somerset
Übergeordnete Auslandsvertretung: Botschaft London

Honorary Consul of the Federal Republic of Germany
c/o Berry Smith Solicitors
Haywood House, Dumfries Place
Cardiff CF10 3GA/Großbritannien
(0044 29) 20 34 55 11
cardiff@hk-diplo.de
Amtsbezirk: Cardiff, Vale of Glamorgan, Swansea, Newport, Torfaen, Blaenau Gwent, Rhondda Cynon, Taff, Caerphilly, Merthyr Tydfil, Bridgend, Monmouthshire, Breconshire/Powys, Neath Port Talbot, Carmarthenshire, Pembrokeshire, Ceredigion
Übergeordnete Auslandsvertretung: Botschaft London

Honorary Consul of the Federal Republic of Germany
c/o E.ON UK plc
Westwood Way
Westwood Business Park
Coventry CV4 8LG/Großbritannien
(0044 24 76) 422 52 48
(0044 24 76) 19 30 00
coventry@hk-diplo.de
Amtsbezirk: West Midlands
Übergeordnete Auslandsvertretung: Botschaft London

Honorary Consul of the Federal Republic of Germany
c/o Dover South Services
Limekiln Street
Dover CT17 9EF/Großbritannien
(0044 1304) 24 03 74
0044 79 70 56 40 91
dover@hk-diplo.de
Amtsbezirk: Essex, Kent, East und West Sussex
Übergeordnete Auslandsvertretung: Botschaft London

Consulate General of the Federal Republic of Germany
16 Eglington Crescent
Edinburgh EH12 5DG-Schottland/Großbritannien
(0044 131) 346 15 78
(0044 131) 337 23 23
info@edinburgh.diplo.de
Amtsbezirk: Schottland, Regionen Cumbria, Darlington, Durham, Hartlepool, Middlesbrough, Northumberland, North Yorkshire ohne Selby, Redcar and Cleveland, Stockton on Tees, Tyne and Wear (Tyneside)

Honorary Consul of the Federal Republic of Germany
c/o Maclay Murray Spens LLP
1 George Square
Glasgow G2 1 AL-Schottland/Großbritannien
(0044 141) 248 58 19
(0044 141) 303 24 15
glasgow@hk-diplo.de
Amtsbezirk: Stadt und Hafen von Glasgow
Übergeordnete Auslandsvertretung: Generalkonsulat Edinburgh

Honorary Consul of the Federal Republic of Germany
Dunkirk, Shore Street
Kirkwall KW15 1LQ-Orkneys/Großbritannien
(0044 1856) 87 29 61
kirkwall@hk-diplo.de
Amtsbezirk: Orkney-Inseln
Übergeordnete Auslandsvertretung: Generalkonsulat Edinburgh

Honorary Consul of the Federal Republic of Germany
Gateley PLC
Minerva
29 East Parade
Leeds LS1 5PS/Großbritannien
(0044 113) 204 11 73
leeds@hk-diplo.de
Amtsbezirk: York, Bradford, Leeds, Calderdale, Kirklees, Wakefield, Doncaster, Barnsley, Sheffield, Rotherham, Manchester, Selby von North Yorkshire, West Yorkshire und South Yorkshire
Übergeordnete Auslandsvertretung: Botschaft London

Honorary Consul of the Federal Republic of Germany
43 Kantersted Road
Lerwick ZE1 0RJ-Shetland/Großbritannien
(0044 1595) 69 59 49
(0044 1595) 69 59 56
lerwick@hk-diplo.de
Amtsbezirk: Shetland-Inseln
Übergeordnete Auslandsvertretung: Generalkonsulat Edinburgh

Honorary Consul of the Federal Republic of Germany
35 Rodney Street
Liverpool L1 9EN/Großbritannien
(0044 7757) 37 26 41
liverpool@hk-diplo.de
Amtsbezirk: Grafschaften Cheshire, Conwy, Denbighshire, Flintshire, Gwyneed, Isle of Man, Isle of Anglesey und Wrexham sowie die unabhängigen Verwaltungsbezirke Halton, Knowsley, Liverpool, Sefton, St. Helens, Warrington und Wirral
Übergeordnete Auslandsvertretung: Botschaft London

Honorary Consul of the Federal Republic of Germany
Consular Offices
Newcastle Civic Centre
Registrar`s Entrance
Newcastle upon Tyne NE1 8PS/Großbritannien
0044-79 54 03 47 44
Amtsbezirk: Cumbria, Durham, Northumberland, North Yorkshire ohne Selby und Tyne und Wear
Übergeordnete Auslandsvertretung: Generalkonsulat Edinburgh

Honorary Consul of the Federal Republic of Germany
The Business Centre
2 Cattedown Road
Plymouth PL4 0EG/Großbritannien
(0044 75 82) 22 89 76
plymouth@hk-diplo.de
Amtsbezirk: Devon und Cornwall
Übergeordnete Auslandsvertretung: Botschaft London

Honorary Consul of the Federal Republic of Germany
Totton Eling Tennis Center
Aikman Lande, Totton
Southampton SO40 8FT/Großbritannien
(0044 23) 80 66 75 32
southampton@hk-diplo.de
Amtsbezirk: Dorset, Hampshire, Isle of Wight und Wiltshire
Übergeordnete Auslandsvertretung: Botschaft London

Honorary Consul of the Federal Republic of Germany
Les Palmiers, La Rue de Vignes, St. Peter
St. Helier /Jersey, Channel Islands JE3 7BE/Großbritannien
(0044 1534) 28 08 58
st-helier@hk-diplo.de
Amtsbezirk: Insel Jersey (Bailiwick of Jersey)
Übergeordnete Auslandsvertretung: Botschaft London

Honorary Consul of the Federal Republic of Germany
55 Le Bordage
St. Peter Port /Guernsey, GY1 1BP, Channel Islands/Großbritannien
(0044 14 81) 72 49 34
(0044 14 81) 72 51 15
st-peter-port@hk-diplo.de
Amtsbezirk: Autonomes Gebiet Guernsey (Bailiwick of Guernsey)
Übergeordnete Auslandsvertretung: Botschaft London

Sehenswertes

London

London, die an der Themse gelegene britische Hauptstadt, ist das Zentrum des Landes und ohne Frage "der" Anziehungspunkt für Touristen aus aller Welt. Die Metropole, die in insgesamt 32 Stadtbezirke (boroughs) eingeteilt ist, besteht aus vielen "Dörfern", die jeweils einen ganz eigenen Charakter und ein individuelles Flair bewahrt haben.

London ist eine Stadt mit Geschichte, Kunst und Kultur sowie die Stadt der Mode, des Designs, der Weltklasse-Restaurants und der Non-Stop-Unterhaltung. Die Stadt lebt von ihren Kontrasten. Futuristisch anmutende Gebäude stehen dicht neben historischen Denkmälern, und belebte Straßen enden in ruhigen Parks. Nicht umsonst kommen jedes Jahr Millionen von Besuchern in die flächenmäßig größte Stadt Europas, die ungefähr die Fläche von Gran Canaria aufweist.

Die Stadt entstand aus einer Siedlung am Nordufer der Themse, der heutigen City of London. Die kleine keltische Siedlung wurde von den Römern Mitte des 1. Jahrhunderts n. Chr. Londinium getauft. 886 nahmen die Sachsen die Stadt ein, die dann 1066 von den Normannen übernommen wurde. Wilhelm I. bestätigte die besonderen Rechte der seit dem 7. Jahrhundert als Lundeneric bezeichneten Siedlung. In der Neuzeit erlebte London eine wechselvolle Geschichte. Die Pestwelle von 1664/1665 dezimierte die Bevölkerung erheblich und die Feuerkatastrophe von 1666 verwüstete große Teile der Altstadt. Bis 1739 war London Bridge die einzige Brücke über die Themse, weshalb sich der größte Teil der Stadt nördlich des Flusses befindet. Mit dem Bau weiterer Brücken und dem Ausbau des Eisenbahnnetzes im 19. Jahrhundert begann sich die Metropole dann auch auf das Gebiet südlich der Themse auszudehnen. Die Bevölkerung wuchs kräftig. 1851 mit 2,65 Millionen Einwohnern war London die größte Stadt Europas. Der historische Höchststand wurde 1939 mit etwa 8,6 Millionen Einwohnern erreicht. Derzeit hat London eine Einwohnerzahl von ca. 8,28 Millionen.

Eine Fülle von unterschiedlichen Sehenswürdigkeiten und Attraktionen, von denen die berühmtesten der Buckingham Palace, Big Ben, St. Paul's Cathedral, der Tower of London und die Tower Bridge sind, warten auf die Besucher. Trotz des Trubels ist die britische Hauptstadt immer auch für einen Spaziergang gut. Rund 1.800 Parks, Grünflächen und Gärten bieten Erholung von der Hektik der Großstadt.

Das kulturelle Angebot sucht seinesgleichen. Kunst- und Kulturliebhaber kommen voll auf ihre Kosten. London besitzt rund 300 Museen und Galerien, fünfzig Theater sowie weltberühmte Orchester und Opernbühnen. Die Stadt avanciert zu einer Weltstadt des Musicals und der Popmusik. An einem beliebigen Abend gibt es in London bis zu 60.000 Plätze für kulturelle Veranstaltungen.

Daneben bietet London als - wenn auch teures - Shopping-Mekka weltbekannte Kaufhäuser und schöne Einkaufsstraßen sowie Straßen- und Antiquitätenmärkte.

Auch gehört die britische Hauptstadt zu den führenden Finanz- und Handelszentren der Welt.

London, die "millennium city", hat intensiv in die Jahrtausendwende investiert und bietet immer wieder Neues. Im Jahr 2000 entstand das Hightech Riesenrad, das British Airways London Eye, das einen großartigen Ausblick über die Stadt gewährt und die Besucher in Scharen anzieht. Seit Sommer 2012 fesselt die Gondelbahn Emirates Air Line während einer 5- bis 10-minütigen Fahrt über die Themse die Touristen.

Edinburgh

Edinburgh, die schottische Hauptstadt, beeindruckt bereits beim Anflug mit ihrem prächtigen Stadtbild und ihrer Lage auf mehreren vulkanischen Hügeln. An der höchsten Stelle erhebt sich dramatisch auf einem Felsflanken Edinburgh Castle, während sich die altertümlichen Gebäude der Old Town entlang der Royale Mile hinab zum Holyroodhouse Palast erstrecken. Jenseits der Grünanlagen von Princes Street Gardens wartet die im georgianischen Stil des 18. Jahrhunderts erbaute New Town.

Edinburgh ist eine Stadt der Kontraste. Sie ist historischer Schauplatz, an dem Geschichte und Tradition überall gegenwärtig sind, und zugleich eine moderne Weltstadt. Viele der Sehenswürdigkeiten befinden sich in der Stadtmitte und sind somit leicht zu erkunden. Die großartigen Kunstsammlungen und zahlreichen Museen dokumentieren lebendig die Vergangenheit der Stadt, die auch bekannt für ihre großen Philosophen und Schriftsteller ist. Sir Walter Scott, Sir Arthur Canon Doyle und Robert Louis Stevenson schrieben hier ihre Novellen, Gedichte und Kriminalgeschichten.

Edinburgh ist auch eine Festivalstadt. Die zahlreichen Veranstaltungen im Bereich der darstellenden Kunst, des ergreifenden Theaters, des Kinos und der Musik sind über Großbritannien hinaus bekannt und beliebt. Ist gerade mal kein Festival, dann sorgen Straßenkünstler und Dudelsackspieler auf den Plätzen und in den Gassen für eine entspannte Atmosphäre.

Das historische Zentrum von Edinburgh wurde von der UNESCO in die Liste des Weltkulturerbes aufgenommen.

Vor den Toren der Stadt erheben sich im Westen die ersten Hügel des weiten schottischen Hochlandes mit Loch Ness, Whisky-Brennereien, verfallenen Burgen und einsamen Hochmooren als interessante Besichtigungsziele.

Südengland

Der Süden Englands bietet eine große Auswahl an landschaftlichen und städtebaulichen Attraktionen. Landschaftlich reizvoll sind die Küstengebiete, wie etwa die berühmten weißen Felsen bei Dover. Außerdem gibt es weiße Sandstrände, idyllische Fischerdörfer und kleine Hafenstädte. Auch das Landesinnere lohnt sich zu erkunden, von den reetgedeckten Häusern in Kent bis zu den Moorgebieten in Devon und Cornwall. Hier bietet sich ein Aktivurlaub mit Wandern und Radfahren an. Die Städte in der Region sind das ganze Jahr über Schauplatz zahlreicher kultureller Veranstaltungen.

Der Südwesten Englands wird überwiegend landwirtschaftlich genutzt. Die Landschaft ist abwechslungsreich und das Klima mild. Neben Seebädern gibt es auch historisch bedeutsame Orte.

Die historische Markt- und Handelsstadt Salisbury besitzt eine frühgotische Kathedrale, die als erster Sakralbau Englands in rein englischem Stil errichtet wurde.

Der Dartmoor National Park schützt eine große Moorlandschaft, in der wilde Ponies leben.

Der Steinkreis von Stonehenge gibt auch heute noch Rätsel auf. Die Megalithen, die wahrscheinlich zwischen 3.000 und 1.000 v. Chr. als Kultstätte verwendet wurden, sind weithin sichtbar..

Der Exmoor National Park ist fast unbesiedelt. Er ist von vielen Wegen durchzogen, auf denen man diese außergewöhliche Landschaft mit ihren sanften Hügeln und einer schroffen Küste durchwandern kann.

Von den Badeorten an der Küste sind vor allem Bournemouth und Plymouth erwähnenswert.

Der Kurort Bath strahlt heute noch die Eleganz des 18. Jahrhunderts aus. Eine Zeit, in der Bath einer der Treffpunkte der feinen Gesellschaft war. Besonders schön ist der Royal Crescent, ein an einem kleinen Park liegender halbrunder Bau mit einer Säulenfassade.

Der Südosten Englands

Dieser Landesteil wird durch die Küstenstädte am Ärmelkanal und an der Mündung der Themse charakterisiert. Außerdem gibt es in dieser Gegend noch sehenswerte und historisch bedeutende Städte im Landesinneren..

Portsmouth und Southampten, an der Südküste gelegen, sind Städte, die in der Vergangenheit eine wichtige Rolle spielten, denn ihre Häfen waren Ausgangspunkte für historische Reisen. Unter anderem stach hier Admiral Nelson in See und die Titanic begab sich auf ihre erste und einzige Fahrt über den Ozean.

Brighton ist das berühmteste Seebad an der Kanalküste Englands und besitzt einen zehn km langen feinen Sandstrand. Sehenswert ist die breite Promenade, die von Bauwerken des 19. Jahrhunderts gesäumt wird, und die sehr lebendige Innenstadt lohnt immer einen Besuch.

Dover ist die wichtigste Verbindungsstadt zwischen dem europäischen Kontinent und Großbritannien. Die weißen Klippen sind charakteristisch für diesen Küstenabschnitt.

Canterbury liegt im Osten der Insel im Landesinneren. Die Kathedrale mit Bischofssitz ist seit dem 6. Jahrhundert ein bedeutendes Zentrum des europäischen Christentums.

Die ehemalige römische Siedlung und spätere Marktstadt Cambrigde hat ihre Bedeutung vor allem durch die Gründung der ersten Colleges der Universiät im 12. Jahrhundert erlangt. Gärten und Kapellen der Colleges stehen Besuchern offen, Bibliotheken und Speisesäle sind jedoch nur mit Voranmeldung zu besichtigen.

Die Midlands

Als Midlands werden die Gebiete des Landes bezeichnet, die sich nordwestlich Londons befinden.

Stratford-upon-Avon ist der Geburtsort Shakespeares und einer der meistbesuchten Orte Großbritanniens. Shakespeares Geburtshaus ist im Stile des 16. Jahrhunderts als Museum hergerichtet. Das Zentrum der Stadt ist von Fachwerkhäusern geprägt.

In der Grafschaft Gloucestershire kann man die Cotswold Hills erforschen, die besonders für Schafzucht genutzt werden. Von den sanften Hügeln aus hat man einen schönen Ausblick auf die malerischen Dörfer. Hübsche Städtchen sind Broadway, Bourton-on-the-Water und Cirencester.

Oxford liegt an den Ufern der Themse und ist eine der ältesten und berühmtesten Universitätsstädte der Welt. Die ersten Colleges stammen aus dem 12. Jahrhundert. Das studentische Leben prägt das Bild der Stadt und bringt ein hervorragendes kulturelles Angebot mit sich. Der Botanische Garten des Magdalen Colleges ist einer der ältesten des Landes.

Die Porzellanmanufakturen nördlich der Industriestadt Birmingham sind in dem künstlich zusammengefügtem Ort Stoke-on-Trent zu Hause. Hier haben so berühmte Firmen wie Wedgewood, Spode und Doulton ihre Wurzeln.

Um Ashbourne liegt der Peak District National Park. Er besteht aus einer baumlosen Moorlandschaft, die für Wanderer und Kletterer geeignet ist. In den Kalkstein im Süden haben Flüsse tiefe malerische Täler gegraben, wie z.B. den Dove Dale.

Der Norden Englands

Der Lake District liegt im Nordwesten Englands. Sanfte Hügel wechseln sich mit Seen und Wäldern ab. Lake Windermere, der größte See des Lake Districts ist gleichzeitig auch der größte See Englands und ist das beliebteste Ausflugsziel in dieser Landschaft. Das Dorf Windermere ist ein guter Ausgangspunkt für Erkundungen und im Sommer sehr belebt. Vom malerisch gelegenen Dorf Coniston aus kann man den Hügel Coniston Man erklimmen oder auf dem Coniston Water eine Fahrt mit dem Dampfschiff unternehmen.

Die Isle of Man liegt zwischen Irland und der englisch/schottischen Grenze im Atlantik. Die gebirgige Insel hat bewaldete Täler, sandige Buchten und Felsklippen. Der Badeort Douglas ist der Hauptort der Insel an der Ostküste. Die kleine Stadt Peel ist an der Westküste und hat sich aus einen Fischerdorf entwickelt. Die Stadt wird von einer Burg aus dem 16. Jh. überragt. Auf der gesamten Insel finden sich Wikingerkreuze, Begräbnisstätten und Runeninschriften.

Durham gehört zu den schönsten Städten Englands und liegt südlich von Newcastle am Fluss Wear. Die Kathedrale wurde auf einer felsigen Halbinsel gebaut. Die Colleges der Universität liegen über die ganze Stadt verteilt.

York präsentiert sich als mittelalterliche Stadt mit Fachwerkhäusern und Sakralbauten, darunter auch das Münster, das nach einem schweren Feuer in den 80er Jahren nun wieder in neuem Glanz erstrahlt.

Sheffield ist ein bedeutendes Handels- und Industriezentrum und liegt malerisch am Zusammenfluss der Flüsse Don und Sheaf. In der Innenstadt ist die Kathedrale sehenswert sowie das Industriemuseum.

Schottland

In Schottland kann man vor allem unberührte und weite Landschaft erleben. Im Süden Schottlands gibt es üppiges Ackerland, sanfte Hügel und zerklüftete Küstenlandschaft. In den Highlands kann man ausgedehnte Wanderungen unternehmen oder auf dem Whiskey-Trail traditionsreiche Destillerien besuchen. in Schottland sind Traditionen noch sehr lebendig. Bei Veranstaltungen trifft man Schotten häufig noch mit Kilts bekleidet an, den Schottenröcken mit den überlieferten Mustern der alten schottischen Familien. Die traditionelle Musik wird auf dem Dudelsack gespielt.

Edinburgh ist die Hauptstadt Schottlands. Die malerische Altstadt wird von einer imposanten Burg überragt. Edinburgh und Glasgow sind quirlige Städte, die mit Kulturfestspielen und lebhaften Innenstädten aufwarten können.

Die Stadt Aberdeen ist mehrfach für die Blumenanlagen und Parks ausgezeichnet worden. Die drittgrößte Stadt Schottlands hat eine denkmalgeschütze Altstadt mit Old Aberdeen und einen malerischen Fischereihafen. Im Süden liegen die Colleges von Old Aberdeen aus dem 15. und 16. Jahrhundert.

An der Ostküste der Fife-Halbinsel liegt das Städtchen St. Andrews mit dem ältesten Golfplatz der Welt, der aus dem 15. Jahrhundert stammt.

Inverness gilt als Hauptstadt des Schottischen Hochlandes. Sie liegt am Ufer des Flusses Ness. Weiter westlich liegt der See Ness, "Loch Ness", in dem das sagenhafte Monster leben soll. Im Informationszentrum sind Dokumente über die "Existenz" von Nessie ausgestellt, das seit dem 7. Jahrhundert bis heute immer wieder gesehen worden sein soll. Von Urquhart Castle aus hat man einen guten Blick auf den See.

Die schottischen Inseln

Die Orkney-Inseln liegen nur wenige Kilometer vor der Nordküste Schottlands. Die Vegetation der Inseln ist zwar ausgesprochen karg, dennoch sind sie wegen ihres großen Vogelreichtums ein beliebtes Ziel von Ornithologen und anderen Vogelliebhaber. Der schöne Hauptort Kirkwall auf der Insel Mainland hat eine große Kathedrale und einen sehr lebendigen Hafen. An der Westküste liegt die bedeutende prähistorische Stätte Skara Brae, ein Steinzeitdorf.

Die Shetland-Inseln liegen 100km nördlich der Orkney-Inseln. Die Inseln sind bergig und zerklüftet mit Küstenformationen, Moorlandschaften und Seen. Viele seltene Tierarten leben hier. Im Süden der Hauptinsel Mainland findet man bedeutende Zeugnisse aus drei Jahrtausenden Besiedlung durch die Wikinger.

Die Hebriden im Westen Schottlands bieten eine zerklüftete Landschaft mit Seen, Klippen und Bergen. Die Inseln mit dem rauhen Klima sind ein Paradies für Sportfischer. Auf der über eine Brücke leicht zugänglichen Isle of Skye kann man über die Cuillin Mountains wandern. Auf der Insel Mull sorgt der Golfstrom für eine reiche Pflanzenwelt. Die unbewohnte Insel Staffa ist schon seit dem 19. Jahrhundert ein beliebtes Ausflugsziel.

Wales

Wales liegt an der Westküste Großbritanniens und ist durch den Gebirgszug der Cambrian Mountains ein bergiges Land. Relikt der Schwerindustrie des 19. Jahrhunderts sind die heute bunt bemalten Schmalspurbahnen, auf denen man von den ehemaligen Stollen in kleine Dörfer fahren kann. Die Hafenorte haben sich zu schönen Urlaubsorten entwickelt. Die walisische Sprache hat sich sowohl bei der Bevölkerung als auch auf den Straßenschildern erhalten. Der Wettkampf der Barden "Eisteddfod" ist ein fester Bestandteil walisischer Kultur und wird regelmäßig in Llangollen ausgetragen.

Die Hauptstadt Cardiff ist eine moderne Stadt mit Einkaufsstraßen und einer im 19. Jahrhundert restaurierten Burg.

Der Brecon Beacon National Park wird von zwei Bergketten (Black Mountains) eingegrenzt und umfasst mit seiner Berglandschaft Laub- und Nadelwälder, Flüsse und Seen und Moore. Bei Llanndeilo steht das Carreg Cennen Castel, wo sich der Aufstieg wegen des fantastischen Ausblickes lohnt.

Im Snowdonia National Park wechseln sich hohe Bergketten auf über 900 m mit Moorlandschaften und Tälern ab. Im gesamten Park stehen Schlösser. In den malerischen Dörfern und auf den Höfen wird vor allem Viehzucht betrieben. Ein guter Ausgangspunkt für Touren in den Nationalpark ist die Stadt Dolgellau.

Die Kanalinseln

Jersey, Guernsey, Alderney, Sark und Herm - jede dieser Inseln hat ihren eigenen Charme. Die Kanalinseln haben ein mildes Klima und bieten viele Möglichkeiten zum Ausspannen und zu gutem Essen. Ein Aktivurlaub mit Wandern oder Radfahren ist genauso möglich, wie ein Kultururlaub mit dem Besuch einens Museums (das sehenswerte Jersey Museum oder auch das Guernsey Museum) oder die Besichtigung der historischen Gebäude (Elizabeth Castle, St. Aubin´s Fort auf Jersey oder Castle Cornet auf Guernsey). Die Inseln sind per Flugzeug, per Schiff und mit der Autofähre zu erreichen.

Parks und Gärten

Die Freude der Engländer an allem, was grünt und blüht, zeigt sich in ihren Gärten und Parks. Allein in London gibt es 1.700 Parks darunter der Hyde Park und die Kensington Gardens. Die Stilarten, in denen die Gärten und Parks angelegt sind, variieren. Vom strengen formellen Garten der elisabethanischen Zeit über die Landgärten bis zu den Naturgärten des Gartenkünstlers Capability Brown ist alles vertreten. Die meisten Gärten Großbritanniens sind von März bis Oktober geöffnet, die üppige Blütenpracht der Rhododendren im Mai und Juni zählt sicher zu den Höhepunkten.

Reisehinweise

Terroranschläge:

Am 14. August 2018 raste ein Autofahrer vor dem britischen Parlament in eine Absperrung und verletzte dabei 3 Personen. Die Behörden gehen davon aus, dass es sich bei der Tat um einen Terroranschlag handelt. Am 15. September 2017 wurden bei einer Explosion in London in der U-Bahn-Station Parsons Green mehrere Personen verletzt. Am 3. Juni 2017 forderte ein Anschlag auf der London Bridge viele Tote, am Burough Market wurde zudem mehrere Personen durch Messerstechereien verletzt. Am 22. Mai 2017 wurde bei einem Konzert in der Manchester Arena ein Anschlag verübt, am 22. März 2017 gab es einen Terroranschlag nahe des Parlaments in London.

Zurzeit gilt die zweithöchste der 5 Terrorwarnstufen ("severe") in Großbritannien (England, Wales, Schottland, Nordirland). Internet: www.gov.uk/terrorism-national-emergency.

Am 23. Juni 2016 hat die britische Bevölkerung mehrheitlich für den Austritt aus der Europäischen Union gestimmt, am 29. März 2017 hat die Regierung offiziell den Austritt aus der EU beantragt. Kurzfristige Änderungen der Einreisebestimmungen oder des Aufenthaltsrechts sind hierdurch jedoch nicht zu erwarten.

Weitere Informationen zur Sicherheitssituation im Reiseland sind auf den Internetseiten des Auswärtigen Amts zu finden.

Allgemeine Vorsichtsmaßnahmen

In den meisten öffentlichen Gebäuden ist das Rauchen verboten. Das gilt auch für Restaurants und Bars sowie Kinos und Theater, wobei Gastbetriebe abgetrennte Raucherzonen einrichten dürfen.

SPERR-NOTRUF: Deutsche können ihre Girocards, Kreditkarten, Handys und einige andere elektronische Berechtigungen über die Sperr-Notruf-Nummer ++49 116 116 (aus dem Ausland neben ++49 116 116 auch ++49 30 4050 4050 wählbar) rund um die Uhr sperren lassen. Der Anrufer wird mit den Herausgebern der jeweiligen Medien verbunden, sofern diese sich dem Sperr-Notruf angeschlossen haben. Eine Liste der angeschlossenen Herausgeber ist im Internet unter www.sperr-notruf.de zu finden.

Ebenso ist es möglich, die Online-Ausweisfunktion (elektronischer Identitätsnachweis - eID) des neuen Personalausweises unter den oben genannten Nummern sowie unter 0180 1 333 333 (Bürgerservice des Bundesinnenministeriums) sperren zu lassen.

Grenada

Einreise für Deutsche

Visumfrei für 90 Tage. Notwendig sind: mindestens 6 Monate gültiger Reisepass, Rückreiseticket und ausreichende Geldmittel.

Landesdaten

Lage

Grenada ist ein selbstständiger Staat im britischen Commonwealth und liegt in der Karibik, und zwar nördlich von Trinidad und Tobago und südlich von St. Vincent.

Der Staat Grenada besteht aus den Inseln Grenada, Carriacou und Petit Martinique.

Fläche: 344,5 km², davon die Insel Grenada 311 km².

Verwaltungsstruktur: 6 Verwaltungsbezirke.

Einwohner

Bevölkerung: ca. 103.300

Städte:

St. George´s (Hauptstadt) ca. 3.900

Gouyave ca. 3.000

Grenville ca. 2.000

Victoria ca. 2.000

Sprache

Die Amtssprache auf Grenada ist Englisch. Eine Bevölkerungsminderheit spricht Patois, eine französisch-afrikanische Mundart.

Zeitverschiebung

Mitteleuropäische Zeit (MEZ) -5 Stunden

Während der europäischen Sommerzeit beträgt der Zeitunterschied -6 Stunden.

Stromspannung

220 Volt Wechselstrom, 50 Hertz.

Es empfiehlt sich, einen Adapter mitzunehmen.

Telefon/Post

Telefon

Die Vorwahl für Ferngespräche von Deutschland, Österreich und der Schweiz nach Grenada ist 001473, die Rufnummer ist unmittelbar danach zu wählen. Die Vorwahl von Grenada nach Deutschland ist 01149, nach Österreich 01143 und in die Schweiz 01141.

Öffentliche Telefone funktionieren mit Münzgeld und Telefonkarten, zum Teil auch mit Kreditkarten.

NOTRUFNUMMERN: Polizei 911, Unfallrettung 434, Feuerwehr 911.

Mobilfunk

Netztechnik: GSM 850/900/1800/1900.

Derzeit gibt es Roamingverträge mit Anbietern in Grenada von E-Plus, O2 und Telekom Deutschland.

GSM 1900-fähig sind Triband- oder Quadband-Handys. Für die Netztechnik GSM 850 wird ein Quadband-Handy benötigt.

Internet

Länderkürzel: .gd

Feiertage

Feiertage 2018:

1. Januar (Neujahr)

7. Februar (Unabhängigkeitstag)

30. März (Karfreitag)

2. April (Ostermontag)

1. Mai (Tag der Arbeit)

21. Mai (Pfingstmontag)

31. Mai (Fronleichnam)

6. August (Tag der Sklavenbefreiung)

13. und 14. August (Karneval)

25. Oktober (Erntedankfest)

25. Dezember (Weihnachten)

26. Dezember (Boxing Day)

Die Hauptferienzeit geht von Mitte Juli bis Mitte September. Die Oster- und Weihnachtswoche ist für Geschäftsbesuche wenig geeignet.

Öffnungszeiten

Banken: Mo bis Do 8-15 Uhr, Fr 8-17;

Post: Mo bis Do 8-16 Uhr, Fr 8.16.30 Uhr;

Geschäfte: in der Regel Mo bis Fr 8-16 Uhr, Sa 8-13 Uhr;

Büros: Mo bis Fr 8-12, 13-16 Uhr

Kleidung

Leichte, atmungsaktive Sommerkleidung ist ganzjährig angebracht. Für die Abende, besonders von Dezember bis März, braucht man unter Umständen auch leichte Wollsachen oder eine Jacke. Eine gute Sonnenbrille sowie Regenschutz sollte in keinem Koffer fehlen. Bade- und Strandkleidung sollte nur am Strand getragen werden.

Geschichte/Politik

Es war im Jahre 1498, als Christoph Kolumbus als erster Europäer Grenada sichtete. Europäische Siedler kamen aber erst viel später auf die Insel. Während des 18. Jahrhunderts wechselten sich Briten und Franzosen als Besitzer der Insel mehrfach ab: 1674 wurde sie französische 1763 britische, 1779 wieder französische Kolonie. 1783 ging Grenada endgültig an die Briten über. Seit 1974 ist die Insel unabhängig, aber ein Mitglied im Commonwealth. Das Staatsoberhaupt, der Generalgouverneur, wird von der englischen Königin ernannt.

Wirtschaft

Die Insel hat kaum Industrie. Es gibt aber einige kleine Betriebe, die Agrarprodukte verarbeiten. Einiges Geld bringt der Schiffsbau auf den Nachbarinseln, vor allem auf Carriacou, ein.

Der Export von landwirtschaftlichen Produkten macht Schwierigkeiten, weil die Konkurrenz anderer Inseln groß ist. Man züchtet Muskatnüsse (ein Drittel der Weltproduktion), Bananen, Zitrusfrüchte, Kokosnüsse, Zuckerrohr und Kakao. In den letzten Jahren hat man sich wieder stärker auf die Fischereiwirtschaft besonnen.

Inzwischen spielt der Tourismus eine wichtige Rolle. Viele Kreuzfahrtschiffe legen auf Grenada an.

Religion

Etwa 53 Prozent der Bevölkerung sind katholisch, 14 Prozent sind Anglikaner. Ansonsten gibt es noch Adventisten und Pfingstler auf Grenada.

Vegetation

Grenada ist eine der tropischsten und vegetationsreichsten Inseln der Karibik. Der Bewuchs stellt zum Teil regelrechten Urwald dar, in dem zahllose Pflanzenarten zu Hause sind. Dazwischen erstrecken sich die Plantagen mit Muskat, Bananen, Mangos, Weintrauben, Papayas, Kakao und Zitrusfrüchten. Auch etwas Zuckerrohr wächst hier. An der Küste stehen rund um die Insel viele Palmen.

Außerdem ist Grenada seit langem als die Karibische Gewürzinsel bekannt. Dies rührt vor allem von den Muskatnüssen her, die von hier in alle Welt geliefert werden.

Tierwelt

Große, wild lebende Tiere sieht man auf Grenada nicht. Auf der Insel leben hauptsächlich Manicous (eine Art Opossum), Ägutis (hasengroße Nagetiere), Mona-Meerkatzen (die aus Afrika eingeführt wurden) und Mangusten (eine andere Katzenart). Es gibt aber auch Schildkröten und Krebse, außerdem viele Vogelarten.

Kulinarisches

In den kleinen Hotels und Restaurants auf Grenada wird die übliche karibische Küche serviert, vermischt mit internationalen Gerichten. Die Bewohner der Insel speisen sehr schlicht - vor allem Knollenpflanzen wie Bataten, Jams und Maniok, dazu viel Gemüse.

Sitten und Gebräuche

Leichte Sommerkleidung ist üblich, doch ist die englische Lebensart unverkennbar: In der Stadt St. George´s sollten Damen keine Shorts tragen. Beim Abendessen in einigen Hotels werden bei den Damen längere Kleider und bei Herren zumindest ein Schlips, in einigen Fällen auch ein Jackett erwartet.

Bei allem britischen Einfluss spürt man aber doch immer wieder, vor allem in der Musik, die alten Bräuche durch. Die Grenadiner hingen einst einem von Sklaven herübergebrachten westafrikanischen Kult an. Der hat sich inzwischen zwar mit dem Christentum vermischt, lässt aber in den Tänzen immer noch Erstaunliches und Fremdartiges erleben. Dies drückt sich besonders stark auf Grenadas Nachbarinsel Carriacou aus - beispielsweise, wenn die Nachkommen der Sklaven dort den großen Trommeltanz aufführen, den einst westafrikanische Zauberer vorführten.

Man feiert gern auf Grenada, wenn auch manchmal etwas ungewohnt: Karneval wird im August gefeiert, Weihnachtslieder singt man zum Rhythmus der Stahltrommeln.

Souvenirs

Die exotischsten Gewürze kann man als nette Mitbringsel überall kaufen - zum Teil originell verpackt.

Klimainformationen

Das Klima auf Grenada ist subtropisch bis tropisch. Die durchschnittliche Jahrestemperatur liegt bei etwa 28°C, wobei in den Monaten von November bis Februar die niedrigsten Temperaturen gemessen werden. Sie liegen dann im Durchschnitt bei etwa 24°C. Man kann auf Grenada zwei Jahreszeiten ausmachen. Die Trockenzeit erstreckt sich auf den Zeitraum von Januar bis Mai, die Regenzeit von Juni bis Dezember. Während der Regenzeit ist mit täglichen Regenschauern, die aber selten länger als 2 Stunden dauern, zu rechnen. Die Luftfeuchtigkeit ist zu dieser Zeit hoch.

Beste Reisezeit

Grenada kann das ganze Jahr über besucht werden. Hauptsaison ist von Mitte Dezember bis Mitte April.

Vorgeschriebene Impfungen

Keine bei Einreise direkt aus Europa.

Gelbfieber bei Einreise aus ENDEMIEGEBIETEN.

GELBFIEBER-ENDEMIEGEBIETE

In AFRIKA:

Äquatorialguinea, Äthiopien, Angola, Benin, Burkina Faso, Burundi, Côte d`Ivoire, Demokratische Republik Kongo (Kinshasa), Gabun, Gambia, Ghana, Guinea, Guinea-Bissau, Kamerun, Kenia, Kongo, Liberia, Mali, Mauretanien, Niger, Nigeria, Ruanda, Senegal, Sierra Leone, Südsudan, Sudan, Togo, Tschad, Uganda, Zentralafrikanische Republik.

In SÜD- und MITTELAMERIKA:

Argentinien, Bolivien, Brasilien, Ecuador, Franz. Guayana, Guyana, Kolumbien, Panama, Paraguay, Peru, Surinam, Trinidad + Tobago, Venezuela.

Empfohlene Impfungen

Hepatitis A, zusätzlich für Individualreisende Typhus.

Informationen zur Malaria

Malaria

Keine.

Verbreitung

Grenada ist malaria-frei.

Währung

Währungseinheit

Währungseinheit: Ostkaribischer Dollar (EC$)

1 Ostkaribischer Dollar = 100 Cents.

Derzeitiger Kurs:

1 Euro = ca. 3,18 EC$

1 US-$ = ca. 2,71 EC$

Hinweise

Bei den unten aufgeführten Umrechnungskursen handelt es sich um Devisenkurse der Deutschen Bundesbank, die die Preisnotierung des Euro und des US-Dollar in der Währung des Reiselandes angibt. Mit Devisenkursen werden z.B. Rechnungen unterschiedlicher Währungen gegeneinander verrechnet. (Im Gegensatz zum Sortenkurs wird hier jedoch nicht der Wert angegeben, den man in Deutschland am Bankschalter für einen Euro oder US-Dollar erhält.)

Devisenbestimmungen/Umtausch

Einfuhr Fremdwährung: unbeschränkt, US-$ in Noten und Reiseschecks empfohlen.

Einfuhr Landeswährung: unbeschränkt

Ausfuhr Fremdwährung: unbeschränkt

Ausfuhr Landeswährung: unbeschränkt

Internationale Kreditkarten: Ja - werden von größeren Hotels, Geschäften und Autovermietern akzeptiert.

Geldautomat: Ja - Bargeldabhebung ist mit Kreditkarten möglich an einigen Geldautomaten auch mit der Girocard (mit Maestro-Zeichen). Reisende sollten sich vor Abreise bei Ihrer Hausbank über eventuelle Beschränkungen bei der Bargeldbeschaffung mit der Girocard informieren.

Reiseschecks: Ja - in US-$ - werden in Banken getauscht. Bitte beachten: Grundsätzlich ist die Akzeptanz von Reiseschecks weltweit rückläufig.

Auskunftstellen

Grenada Board of Tourism
Burns Point
St. George´s
Grenada Board of Tourism

P.O. Box 293
St. George´s/Grenada/W.I.
(001 473) 440 66 37
(001 473) 440 20 01, 440 22 79
www.grenadagrenadines.com
info@puregrenada.com

Botschaften und Konsulate

Von Deutschland

zuständig Port-of-Spain/Trinidad und Tobago:

Embassy of the Federal Republic of Germany
19 St. Clair Avenue
St. Clair
Port-of-Spain
Embassy of the Federal Republic of Germany
P.O. Box 828
Port-of-Spain/Trinidad, W.I.
(001 868) 628 16 30/31/32
www.germanemb-portofspain.de
info@ports.diplo.de
Amtsbezirk: Anguilla, Antigua + Barbuda, Barbados, Brit. Jungferninseln, Dominica, Grenada, Guyana, Montserrat, St. Kitts + Nevis, St. Lucia, St. Vincent und die Grenadinen, Suriname, Trinidad + Tobago

Von Deutschland

außerdem auf Grenada:

Honorary Consulate of the Federal Republic of Germany
St. George´s Sugar Apple Hill
Calliste
St. George´s Fontenoy /Grenada
(001 473) 405 41 80
www.grenadagrenadines.com
grenada@hk-diplo.de
Amtsbezirk: Grenada
Übergeordnete Auslandsvertretung:
Botschaft Trinidad und Tobago

Grenada High Commission
The Chapel, Archel Road
West Kensington
London W14 9QH /Großbritannien
(0044 207) 381 48 07
(0044 207) 385 44 15
office@grenada-highcommission.co.uk
Mo bis Fr 9-17 Uhr (konsularische Anfragen Mo bis Fri 10-12 Uhr)

Sehenswertes

St. George´s

Die Hauptstadt ist eine der malerischsten Städte in der Karibik. Das gilt auch für den Hafen, eine lange Bucht, um die ringsum die wichtigsten Gebäude stehen. St. George´s wurde von Franzosen wie von Engländern erbaut; man sieht die unterschiedliche Architektur. Aus Frankreich kam ein Landhausstil des 18. Jahrhunderts, aus Großbritannien der Georgianische und Viktorianische Stil des 19. Jahrhunderts. Sehr farbenfroh und lebendig sind die Märkte in St. George´s. Hinter der Bucht erheben sich halbkreisförmig die Hügel der Stadt. Auf diesen Hügeln stehen aus französischer Kolonialzeit zwei solide Festungen - Fort George und Fort Frederick. Bei Fort George erlaubt die strategisch beherrschende Lage nun eine großartige Aussicht ringsum. Man sieht an den Bauten aber auch noch viel Festungsarchitektur - mit Tunnels, steilen Treppen und schmalen Gängen.

Grand Etang National Park

Hoch im tropischen Regenwald stößt man innerhalb der vulkanischen Bergwelt auf einen Kratersee, der von sehr exotischer Flora umgeben ist. Den Nationalpark hat man weniger aus ökologischen Gründen ausgesucht, sondern vor allem, um Besuchern die Natur der Insel zu erklären. Im Informationszentrum des Parks wird dies durch Bild und Ton unterstützt. Durch den Park führen Wanderwege.

Baden auf Grenada

Der größte und längste Strand auf Grenada, der keinen eigenen Namen hat, liegt am südlichen Ende der Insel, 5 km von der Hauptstadt St. George´s entfernt. Der Strand ist fast 4 km lang, besteht aus hellem Sand und wird in seiner vollen Länge von Palmen gesäumt, sodass man immer genügend Schatten findet. Der Strand fällt sehr flach ab, ist also für Nichtschwimmer und Kinder gefahrlos benutzbar. Brandung ist unbekannt. Es ist zwar der schönste, aber nur einer der zahlreichen Strände auf Grenada. Vorzugsweise an der West- und Südküste findet man viele Bademöglichkeiten; die Strände im Südwesten sind mit Hotels oder Ferienhäusern besiedelt. Im Norden und Osten liegen völlig menschenleere Strandabschnitte, nur ist es nicht ganz einfach, dort hinzukommen.

Golfen auf Grenada

In der Nähe des Grand Anse Beach liegt ein neun-Loch Golfplatz, der für alle Gäste der Insel zugänglich ist.

Carriacou

Auf Grenadas großer Nachbarinsel ist es interessant, den Bootsbauern zuzusehen, die heute, wie vor Generationen, hölzerne Schoner bauen und zu Wasser lassen. Die bunt bemalten Boote pendeln dann zwischen den Inseln und transportieren auf ihren vollen Decks Passagiere und Fracht, die großen weißen Segel im Wind aufgebläht. Die Insel hat mehrere Ortschaften. Die größte, eine kleine Stadt, heißt Hillsborough und liegt an einer weiten Bucht. Carriacou führt seit Jahrhunderten ein ganz ruhiges Dasein. Man trifft hier vor allem Segler, Angler und Taucher an.

Petit Martinique

Diese Nachbarinsel, die bisher kaum von Touristen besucht wird, ist sehr natürlich und unberührt. Einst war diese Insel ein Vulkan, von dem nur die Spitze aus dem Wasser schaut. Von deren höchster Stelle hat man einen großartigen Blick über die Grenadinen-Inseln.

Reisehinweise

Segler sollten beachten, dass Raubüberfälle auf Schiffe sporadisch vorkommen. Notrufe über 911 (Mobiltelefon) sind möglicherweise zuverlässiger als Rufe über mobilen Seefunk.

Weitere Informationen zur Sicherheitssituation im Reiseland sind auf den Internetseiten des Auswärtigen Amts zu finden.

Bitte beachten Sie auch den Abschnitt "Allgemeine Vorsichtsmaßnahmen".

Allgemeine Vorsichtsmaßnahmen

Die Kriminalitätsrate in Grenada verzeichnet vor allem bei Gewaltverbrechen einen deutlichen Anstieg.

Reisende sollten ihre Wertsachen eng am Körper tragen und auf Schmuckstücke ganz verzichten.

Außerdem wird dazu geraten, Original-Dokumente im Hotelsafe zu lassen und nur Kopien mit sich zu führen.

Einsame Gegenden sollten im Allgemeinen, aber besonders nach der Abenddämmerung, unbedingt gemieden werden.

Im Straßenverkehr von Grenada empfiehlt sich, aufgrund der engen und maroden Straßen und der chaotischen Fahrweise der einheimischen Verkehrsteilnehmer, ein zurückhaltender Fahrstil.

Der Konsum sowie der Handel mit Drogen, in jeglicher Form und Menge, ist strikt verboten. Es drohen hohe Geld- und Haftstrafen.

Hurrikan-Saison: In den Bundesstaaten im Süden der USA, in Mexiko, Zentralamerika sowie in der Karibik ist jeweils in der Zeit von Juni bis November mit Hurrikans zu rechnen. Kennzeichen dieser tropischen Wirbelstürme sind u.a. Windgeschwindigkeiten in Orkanstärke, starke Regenfälle und unter Umständen auch Erdrutsche. Informationen dazu gibt es bei örtlichen Wettervorhersagen oder im Internet, beispielsweise unter www.nhc.noaa.gov und www.wunderground.com/tropical. Den Anordnungen der Sicherheitsbehörden ist Folge zu leisten.

Seebeben und damit zusammenhängende Tsunamis können nicht ausgeschlossen werden, da Unterwasservulkane in der Nähe Grenadas derzeit aktiv sind. Reisende sollten sich über die lokalen Medien über die aktuelle Lage informieren. Mögliche Informationsquellen sind auch die Webseiten der US Federal Emergency Management Agency http://www.ready.gov/earthquakes und des Pacific Tsunami Warning Center http://ptwc.weather.gov/.

SPERR-NOTRUF: Deutsche können ihre Girocards, Kreditkarten, Handys und einige andere elektronische Berechtigungen über die Sperr-Notruf-Nummer ++49 116 116 (aus dem Ausland neben ++49 116 116 auch ++49 30 4050 4050 wählbar) rund um die Uhr sperren lassen. Der Anrufer wird mit den Herausgebern der jeweiligen Medien verbunden, sofern diese sich dem Sperr-Notruf angeschlossen haben. Eine Liste der angeschlossenen Herausgeber ist im Internet unter www.sperr-notruf.de zu finden.

Ebenso ist es möglich, die Online-Ausweisfunktion (elektronischer Identitätsnachweis - eID) des neuen Personalausweises unter den oben genannten Nummern sowie unter 0180 1 333 333 (Bürgerservice des Bundesinnenministeriums) sperren zu lassen.

Frankreich

Einreise für Deutsche

Visumfrei für einen unbegrenzten Aufenthalt. Notwendig ist der gültige Reisepass oder Personalausweis.

Arbeitsaufnahme nach EU-Regelung ohne Besorgung einer Arbeitserlaubnis möglich.

Landesdaten

Lage

Die Republik Frankreich ist im Norden durch den Ärmelkanal von Großbritannien getrennt und wird im Nordwesten und Westen vom Atlantischen Ozean begrenzt. Im Osten grenzt Frankreich an Belgien, Luxemburg und die Bundesrepublik Deutschland, im Süden an das Mittelmeer und Spanien, im Südosten an Italien und die Schweiz.

Fläche: 543.965 km² (einschließlich der 8.680 km² der Insel Korsika).

Verwaltungsstruktur: 22 Regionen, 96 Départements.

Einwohner

Bevölkerung: ca. 60,87 Millionen

Städte:

Paris (Hauptstadt) ca. 2,2 Millionen, mit Vororten ca. 10,2 Millionen

Marseille ca. 851.400

Lyon ca. 475.000

Toulouse ca. 439.600

Nizza (Nice) ca. 344.900

Nantes ca. 283.300

Strasbourg ca. 272.100

Montpellier ca. 253.000

Bordeaux ca. 235.900

Lille ca. 225.800

Rennes ca. 206.700

Reims ca. 181.500

Le Havre ca. 178.800

Saint- Étienne ca. 172.700

Toulon ca. 166.700

Grenoble ca. 156.700

Dijon ca. 151.600

Angers ca. 148.400

Sprache

Die Landessprache ist Französisch.

Zeitverschiebung

Mitteleuropäische Zeit (MEZ) mit europäischer Sommerzeit (kein Zeitunterschied).

Stromspannung

230 Volt Wechselstrom, 50 Hertz. Für Geräte mit sogenanntem Schukostecker (Rundstecker mit zwei runden Kontakten und zwei seitlichen flachen Schutzkontakten) kann ein Adapter erforderlich sein.

Telefon/Post

Post

Briefmarken sind auch in Tabak-Läden erhältlich.

Telefon

Wer von Deutschland, Österreich und der Schweiz nach Frankreich telefonieren will, wählt die Landesvorwahl 0033, dann die regionale Kennziffer, gefolgt von der 8-stelligen Rufnummer. Die Vorwahl von Frankreich nach Deutschland ist 0049, nach Österreich 0043 und in die Schweiz 0041. Wer innerhalb Frankreichs telefonieren möchte, wählt vor der regionalen Kennziffer noch die 0. Für den Nordwesten Frankreichs gilt die regionale Kennziffer 2, für den Nordosten die 3, für den Südosten die 4, für den Südwesten die 5 und für Paris die 1. Öffentliche Telefonzellen sind in Frankreich weit verbreitet. Auch viele Cafés und Bars stellen ihren Gästen Telefone zur Verfügung. Meist handelt es sich um Kartentelefone. Die Karten (télécarte) mit 50 oder 120 Einheiten erhält man bei der Post oder im Tabak-Laden.

NOTRUFNUMMERN: Europaweite Notrufnummer 112 oder Polizei 17, Unfallrettung 15, Feuerwehr 18.

Mobilfunk

Netztechnik: GSM 900/1800

Derzeit gibt es Roamingverträge mit Anbietern in Frankreich von E-Plus, O2, Telekom Deutschland und Vodafone.

Internet

Länderkürzel: .fr

Feiertage

Feiertage 2018:

1. Januar (Neujahr)

2. April (Ostermontag)

1. Mai (Tag der Arbeit)

8. Mai (Ende des Zweiten Weltkrieges)

10. Mai (Himmelfahrt)

21. Mai (Pfingstmontag)

14. Juli (Nationalfeiertag)

15. August (Mariä Himmelfahrt)

1. November (Allerheiligen)

11. November (Waffenstillstand 1918)

25. Dezember (Weihnachten)

In der Region Elsass und im Departement Moselle zusätzlich 30. März 2018 (Karfreitag) und 26. Dezember (zweiter Weihnachtsfeiertag).

Die Hauptferienzeit geht von Mitte Juli bis Ende August.

Geschäftstermine sollte man sich in dieser Zeit bestätigen lassen.

Öffnungszeiten

Banken: Mo bis Fr 8.30-16 Uhr (nicht einheitlich);

Post: Mo bis Fr 8-19 Uhr, Sa 8-12 Uhr (auf dem Land häufig mit Mittagspause);

Geschäfte: Große Geschäfte sind im Allgemeinen werktags von etwa 9.30-19 Uhr durchgehend geöffnet (Supermärkte haben oft bis 21/22 Uhr geöffnet). Kleine Geschäfte öffnen oft schon um 7 Uhr und sind abends oft über 19 Uhr hinaus geöffnet, schließen aber dafür in der Mittagszeit für 2 Stunden und an 1 bis 2 Tagen pro Woche. Kleine Lebensmittelgeschäfte haben auch häufig am Sonntagvormittag geöffnet und dafür montags geschlossen. Im Hauptferienmonat August sind in Paris viele Geschäfte geschlossen.

Kleidung

Normale europäische Kleidung entsprechend der Jahreszeit.

Geschichte/Politik

Archäologische Funde deuten darauf hin, dass es im Gebiet des heutigen Frankreich seit mindestens 100.000 Jahren menschliche Besiedlung gab. Die Errichtung des Frankenreiches unter den Merowingern und Karolingern, die von fünften bis neunten Jahrhundert regierten, und die Entwicklung des französischen Königtums hatte auf die Entwicklung Westeuropas entscheidenden Einfluss. Innenpolitische Auseinandersetzungen mit dem Adel und Kriege mit den Briten (etwa der 100-jährige Krieg) festigten nur noch die Zentralgewalt. Sie führten zur Herausbildung einer Monarchie, die in der Zeit des Absolutismus (Ludwig XIII. bis XVI.) ihren Höhepunkt erreichte. Der Sieg des Bürgertums in der Französischen Revolution von 1789 war im 19. Jahrhundert Anstoß für ähnliche Entwicklung in anderen europäischen Ländern. Nach dem Staatsstreich von Napoleon Bonaparte im Jahr 1799 und der Rückkehr zum Kaiserreich führte Napoleon von 1803 bis 1815 Kriege mit europäischen Mächten. Sie endeten mit der französischen Niederlage bei Waterloo im Jahr 1815. Im Ersten und Zweiten Weltkrieg stand Frankreich auf der Seite der siegreichen Alliierten. 1957 schloss sich Frankreich mit fünf weiteren westeuropäischen Mächten zur Europäischen Wirtschaftsgemeinschaft zusammen. Außenpolitisch konnte das Land den Zerfall seines Kolonialreiches nicht verhindern. Indochina musste 1954 aufgegeben werden. 1956 lösten sich Marokko und Tunesien los. Der Unabhängigkeitskrieg Algeriens, der 1954 begann, endete mit der Unabhängigkeit des Landes im April 1962. 1963 begründete der Deutsch-Französische Freundschaftsvertrag eine weitreichende Zusammenarbeit auf politischem, wirtschaftlichem und kulturellem Gebiet. Frankreich ist Mitglied der EU.

Wirtschaft

Bis zum Ende des Zweiten Weltkrieges war Frankreich ein Agrarland mit kleineren Industriezweigen. Noch heute ist das Land einer der größten Produzenten landwirtschaftlicher Erzeugnisse in Europa, auch wenn die Zahl der Erwerbstätigen in der Landwirtschaft seit dem Kriegsende erheblich abgenommen hat. Es werden vor allem Getreide, Fleisch, Molkereiprodukte, Gemüse, Obst, Wein und Tabak produziert. Der Weinbau, mit den wichtigsten Anbaugebieten Bourgogne, Champagne, Loiretal und Elsass ist ein besonders gewinnbringender Erwerbszweig. Im Mittelmeerraum werden vor allem Obst, Oliven und Blumen angebaut. Unter den Industriezweigen steht die Kraftfahrzeugherstellung an erster Stelle. In der Erzeugung verschiedener spezieller Produkte wie Parfüms, Handschuhe, Spitzen, Damenbekleidung, Glaswaren und weiterer Luxusartikel hat Frankreich internationale Bedeutung.

Der Tourismus gehört zu den wichtigsten Wirtschaftszweigen des Landes.

Religion

Rund 75 Prozent der Bevölkerung gehören der katholischen Kirche an, 4,5 Prozent sind Muslime. Daneben gibt es 1,4 Prozent Protestanten und etwa 1,3 Prozent Juden. Seit 1905 besteht eine Trennung zwischen Staat und Kirche.

Vegetation

Frankreichs Pflanzenwelt zeigt die charakteristische Vielfalt Europas. Sie reicht von alpinen Flechten und Moosen bis zu subtropischen Arten wie Oliven und Orangen. Im mediterranen Klimabereich wachsen außer Kiefern, Stein- und Korkeichen auch vielfach Zypressen und Platanen. Kultiviert werden Oliven, Mandeln und Wein. In den Alpen reicht die Höhenstufung von Eichen- und Buchenwäldern über Tannen- und Fichtenwälder bis zu baumfreien Matten. In den trockeneren Zentralalpen treten Fichten und Lärchen an die Stelle der Laubbäume. In der Bretagne, dem Aquitanischen und dem Pariser Becken sind Heidelandschaften vorherrschend.

Tierwelt

Im Niederwald gibt es Hasen, Fasane und Rebhühner. In den Hochwäldern leben Hirsche, Rehe, Wildschweine und Füchse. In den höheren Lagen der Alpen findet man Gämsen. Eine Besonderheit der französischen Tierwelt sind die in der Camargue heimischen Flamingos.

Kulinarisches

Die französische Küche ist weltberühmt und das nicht nur wegen ihrer Qualität, sondern auch wegen ihrer regionalen Vielfalt. Gebiete wie z.B. das Elsass, Burgund, Champagne-Ardenne oder Franche-Comté haben sich einen großen kulinarischen Ruf erworben. Spezialitäten wie Flammekuech, Gänseleberpastete, warmer Münster Käse und Wein im Elsass, der Wein und der Käse des Burgunds, Champagner und luftgetrockneter Schinken aus der Champagne-Ardenne Region oder der Comté-Käse aus Frankreichs grünster Region lassen vielen Gourmets das Wasser im Mund zusammenlaufen.

Eine besondere Stellung nimmt die provenzalische Küche ein, die die Zubereitung mit Olivenöl und Tomaten, Knoblauch, Zwiebeln, Basilikum und anderen Gewürzen bevorzugt. Spezialitäten sind u.a. die "Bouillabaisse", eine Fischsuppe mit Knoblauch, Rosmarin und Safran oder "Pissaladière", ein Zwiebelkuchen mit Oliven und Sardellen.

Zu den Mahlzeiten gibt es immer Brot und Wasser und dazu gehört beinah selbstverständlich auch einer der regionalen Weiß- und Rotweine, aber auch die elsässischen Biere sind sehr beliebt. Kaffee gibt es als café creme (Kaffee mit Sahne) oder als café au lait (Milchkaffee). Zum Abschluss des Mahls ist eines der vielen leckeren Desserts oder/und ein Happen der französischen Käsespezialitäten zu empfehlen.

Souvenirs

In Frankreich gibt es schöne Kunsthandwerkartikel, z.B. Keramik, Holzwaren, Spitzen oder Korbflechtereien. Parfums und Kräuteressenzen sind eine Spezialität der Provence, vor allem der Stadt Grasse. Natürlich zählen auch einige kulinarische Spezialitäten wie Wein oder eingelegte Speisen zu den beliebten Souvenirs aus Frankreich.

Duty Free

Einreise aus EU-Ländern

Bei unmittelbarer Einreise aus den anderen EU-Ländern (innergemeinschaftlicher Reiseverkehr; trifft nicht zu für die Kanarischen Inseln, außerdem nicht für die britischen Kanalinseln und nicht für Grönland) bestehen keine Beschränkungen/Formalitäten abgabenrechtlicher Art für das Reisegepäck und ausschließlich zu privaten Zwecken mitgeführte Waren. Ausgenommen sind verbotene Waren wie Drogen, Waffen usw. (Besonderheiten s.u.; für Waren zu gewerblichen Zwecken s. Abschnitt "Geschäftsreisende").

Im EU-Mitgliedstaat eingekaufte, bereits versteuerte (sog. verbrauchssteuerpflichtige) Waren können von Privatpersonen (ohne nochmalige Besteuerung) problemlos mitgeführt werden, wenn sie ausschließlich für ihren Eigenbedarf, d.h. nicht zu gewerblichen/kommerziellen Zwecken, erworben wurden.

Für folgende Waren gilt als Richtmenge für den Eigenbedarf:

TABAKWAREN: 800 Zigaretten, 400 Zigarillos (Zigarren mit einem Stückgewicht von höchstens 3 g), 200 Zigarren, 1.000 g Rauchtabak;

ALKOHOLISCHE GETRÄNKE: 10 Liter Spirituosen, 20 Liter sog. Zwischenerzeugnisse (z.B. Campari, Port, Madeira, Sherry), 90 Liter Wein (davon höchstens 60 Liter Schaumwein), 110 Liter Bier.

Eine Überschreitung dieser Richtmengen ist im Einzelfall möglich, wenn nachgewiesen wird, dass auch die größere Menge ausschließlich für den privaten Eigenbedarf bestimmt ist.

Bei anderen mitgeführten, verbrauchssteuerpflichtigen Waren kann bei der Einreise nach bestimmten Kriterien (u.a. die Gründe für den Besitz, Beförderungsart, Unterlagen über die Menge der Waren) geprüft werden, ob sie ggf. zu gewerblichen Zwecken bestimmt sind.

KRAFTSTOFFE für Motorfahrzeuge, die nicht im Hauptbehälter des Fahrzeugs oder in einem geeigneten Reservebehälter mitgeführt werden, können ggf. erneut besteuert werden.

REISENDEN UNTER 18 JAHREN wird keine Steuerbefreiung für Spirituosen und Tabakwaren gewährt.

*ACHTUNG! In Bulgarien, Kroatien, Lettland, Litauen oder Ungarn gekaufte Zigaretten dürfen nur bis zu einer Menge von 300 Stück steuerfrei nach Frankreich eingeführt werden.

Einreise aus Drittländern

Bei der Einreise aus anderen als EU-Ländern (Drittländern) ist die zum persönlichen Gebrauch während der Reise benötigte und zur Wiederausfuhr bestimmte Reiseausrüstung sowie der Reiseproviant von Eingangsabgaben befreit.

Ferner sind Waren, die Reisende gelegentlich und ausschließlich zum persönlichen Ge- oder Verbrauch oder für ihren Haushalt oder als Geschenk in ihrem persönlichen Reisegepäck einführen, im Rahmen folgender Mengen und Wertgrenzen abgabenfrei:

200 Zigaretten oder 100 Zigarillos (Zigarren mit einem Stückgewicht von höchstens 3 g) oder 50 Zigarren oder 250 g Rauchtabak;

16 Liter Bier;

4 Liter nicht schäumende Weine;

1 Liter Spirituosen mit einem Alkoholgehalt von mehr als 22 Volumenprozent ODER 2 Liter Spirituosen, Aperitifs aus Wein oder Alkohol, Tafia, Sake oder ähnliche Getränke, mit einem Alkoholgehalt von 22 Volumenprozent oder weniger, oder Schaumwein oder Likörwein;

eine dem persönlichen Bedarf des Reisenden entsprechende Menge an Arzneimitteln;

10 Liter Kraftstoff je Motorfahrzeug im Reservekanister;

andere Waren bis zu einem Gesamtwert von 430 Euro für Flug- und Seereisende, für Einreisende auf anderen Verkehrswegenbis zu einem Gesamtwert von 300 Euro; für Reisende unter 15 Jahren gilt die Freimenge von 150 Euro unabhängig vom Einreiseweg.

DIE ABGABENBEFREIUNG WIRD NICHT GEWÄHRT:

Reisenden unter 17 Jahren für Tabakwaren, Spirituosen, Wein, Schaumwein, Likörwein, Aperitifs und ähnliche alkoholische Getränke.

Klimainformationen

Das Klima Frankreichs ist geprägt von seiner geografischen Lage zwischen Mittelmeer, europäischem Festland und Atlantik. So wird das Klima im Süden stärker vom Mittelmeer beeinflusst, während das Flachland des Nordens und Westens ein ozeanisches Klima besitzt. Die doch teilweise sehr unterschiedlichen Höhenlagen der Regionen Frankreichs nehmen zusätzlich Einfluss auf das Klima. Im Allgemeinen werden vier Klimaregionen unterschieden:

In der 20 bis 60 km tiefen Zone am Mittelmeer herrscht ein für das Mittelmeer typisches Klima mit trocken-heißen Sommern und milden Wintern. So kann in Marseille, der Hafenstadt am Mittelmeer, an 3.000 Stunden im Jahr die Sonne scheinen.

Das Klima der Bretagne, der vom Atlantik umschlossenen Halbinsel, ist ozeanisch. Feuchte Meeresluft und kräftige Winden dominieren, und es regnet häufig. So werden in Brest etwa 1.126 mm Niederschlag pro Jahr gemessen. Die Temperaturen sind mit durchschnittlichen 6°C im Januar und 16°C im Juli gemäßigt.

Deutlich trockener als die Bretagne sind die Gegenden um Paris und Aquitanien. In diesen Beckenlandschaften wird nur etwa 600 mm Niederschlag im Jahr gemessen. Die Temperaturen steigen im Sommer im Durchschnitt auf 19°C, während sie im Januar 3°C betragen.

Die vierte Klimaregion Frankreichs ist die der Gebirgslagen im südlichen Teil des Landes, in der es sehr viel regnet und schneit. So kann es im Zentralmassiv an bis zu 50 Tagen im Jahr schneien. In den mittleren Gebirgslagen ist das Klima gemäßigt; es werden Temperaturen von -2°C im Januar und 17°C im Juli gemessen.

Beste Reisezeit

Für Paris Frühjahr und Herbst sowie Winter, für die Mittelmeerküste Frühjahr bis Spätherbst.

Skisaison: In den französischen Alpen und den Pyrenäen Dezember bis April.

Vorgeschriebene Impfungen

Keine.

Empfohlene Impfungen

Keine.

Informationen zur Malaria

Malaria

Keine.

Verbreitung

Frankreich ist malaria-frei.

Währung

Währungseinheit

Währungseinheit: Euro ( EUR)

1 Euro = 100 Cent.

Derzeitiger Kurs:

1 US-$ = ca. 0,86 EUR

Devisenbestimmungen/Umtausch

Einfuhr Fremdwährung: unbeschränkt

Einfuhr Landeswährung: unbeschränkt

Deklaration: Ja - schriftliche Deklaration bei Ein- und Ausreise ab einem Wert von 10.000 Euro (auch in anderen Währungen, Reiseschecks oder auf Dritte ausgestellte Schecks, Zahlungsanweisungen etc.).

Ausfuhr Fremdwährung: unbeschränkt

Ausfuhr Landeswährung: unbeschränkt

Internationale Kreditkarten: Ja

Geldautomat: Ja - mit Kreditkarten oder Girocard (mit Maestro- oder V-Pay-Zeichen) an den Automaten der Banken und Postämter.

Auskunftstellen

ATOUT France
(Agence de développement touristique
de la France)
Französische Zentrale für Tourismus
Frankfurt/M.
Postfach 100128
60001 Frankfurt/M.
(069) 74 55 56
www.franceguide.com

ATOUT France
(Agence de développement touristique
de la France)
Französische Zentrale für Tourismus
79/81, rue de Clichy
75009
Paris /Frankreich
(0033 1) 42 92 70 17
(0033 1) 42 96 70 00
www.franceguide.com
editorial@atout-france.fr

Deutsch-Französische Industrie- und Handelskammer
(Chambre Franco-Allemande de Commerce et d'Industrie)
18, rue Balard
75015
Paris /Frankreich
(0033 1) 45 75 47 39
(0033 1) 40 58 35 35
www.francoallemand.com
info@francoallemand.com
Mo bis Fr 9.30-12.30, 14-17 Uhr

Botschaften und Konsulate

Von Deutschland

VERTRETUNGEN BEI ÜBERSTAATLICHEN ORGANISATIONEN:

Ständige Vertretung der Bundesrepublik Deutschland bei der Organisation der Vereinten Nationen für Erziehung, Wissenschaft und Kultur (UNESCO)
13/15, Avenue Franklin D. Roosevelt
75008
Paris /Frankreich
Ständige Vertretung der Bundesrepublik Deutschland bei der Organisation der Vereinten Nationen für Erziehung, Wissenschaft und Kultur (UNESCO)
UNESCO House, Office MS1.18, 1, rue Miollis
75732 ParisCEDEX 15 /Frankreich
(0033 1) 53 83 46 67
(0033 1) 53 83 46 63
unesco@amb-allemagne.fr

Ständige Vertretung der Bundesrepublik Deutschland bei der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD)
9, rue Maspéro
75116
Paris /Frankreich
Ständige Vertretung der Bundesrepublik Deutschland bei der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD)
BP 30 221
75364 Paris CEDEX 08 /Frankreich
(0033 1) 55 74 57 40
(0033 1) 55 74 57 00

Ständige Vertretung der Bundesrepublik Deutschland beim Europarat
6 Quai Mullenheim
67000
Straßburg (Strasbourg) /Frankreich
Ständige Vertretung der Bundesrepublik Deutschland beim Europarat
Postfach 1170
77671 Kehl/Deutschland
(0033 3) 88 25 50 41
(0033 3) 88 24 67 30

Französische Botschaft
mit Konsularabteilung
Pariser Platz 5
10117
Berlin
(0 30) 590 03 91 10
(0 30) 590 03 90 00
www.botschaft-frankreich.de
Mo bis Fr 9-12 Uhr, Mi 14-17 Uhr
(keine Visumerteilung)
(für Visa-Angelegenheiten siehe Frankfurt/M.)

Französisches Honorarkonsulat
Deutsch-Französisches Institut
Theaterstraße 67
52062
Aachen
(02 41) 40 31 45
(02 41) 397 01
angelika.ivens@dfki-aachen.de
Do. 10-12 Uhr und nach Vereinbarung
(keine Visumerteilung; keine Passverlängerung)
(nur die Stadt Aachen und die Kreise Aachen, Düren, Euskirchen und Heinsberg)

Französisches Honorarkonsulat
c/o Kanzlei Lutz Abel
Depotstraße 5
86199
Augsburg
(08 21) 66 09 75 44
p.pelissier@consulhon-france-augsburg.de
Dienstag 11 bis 15 Uhr und nach Absprache
(keine Visumerteilung; keine Passverlängerung)
nur Regierungsbezirk Schwaben in Bayern sowie die Regionen Donau-Iller und Bodensee-Oberschwaben in Baden-Württemberg

Französisches Honorarkonsulat
c/o Eggers Franke Holding GmbH
Konsul-Smidt-Straße 8j
28217
Bremen
(04 21) 305 31 09
(04 21) 305 31 07
consulat@egFRA.de
Di, Mi, Do 9-12 Uhr
(keine Visumerteilung; keine Passverlängerung)

Französisches Generalkonsulat
Martin-Luther-Platz 26 (Schadow-Arkaden)
40212
Düsseldorf
(02 11) 82 85 46 16
(02 11) 828 54 60
www.consulatfrance.de
info@consulfrance-dusseldorf.org
Mo bis Fr 9-12 Uhr
(keine Visumerteilung)

Französisches Honorarkonsulat
c/o Thüringen-Tourismus GmbH
Willy-Brandt-Platz 1
99084
Erfurt
(03 61) 374 22 99
(03 61) 374 22 55
groenegres@thueringen-tourismus.de
Di 14-17 Uhr
(keine Visumerteilung; keine Passverlängerung)

Französisches Generalkonsulat
Zeppelinallee 35
60325
Frankfurt/M.
(0 69) 79 50 96 46
(0 69) 795 09 60
www.consulatfrance.de/francfort
info@consulfrance-francfort.org
Mo bis Fr 8.45-12 Uhr, außerdem Do 14-15.30 Uhr
(für Visa-Angelegenheiten Bundesrepublik Deutschland)

Französisches Honorarkonsulat
Münsterplatz 11 (Centre Culturel Français Freiburg)
79098
Freiburg i. Br.
(07 61) 207 39 13
michael.mack@consulhon-france.eu
Fr 10-12 Uhr und nach Vereinbarung
(keine Visumerteilung; keine Passverlängerung)
(nur die Reg.-Bez. Freiburg i. Br. und Tübingen)

Französisches Generalkonsulat
Heimhuder Straße 55
20148
Hamburg
(0 40) 41 33 25 71
(0 40) 413 32 50, 41 33 25 74
www.consulfrance-hambourg.de
info@consulfrance-hambourg.org
Mo bis Fr 9.30-12.30 Uhr, nachmittags nach Vereinbarung
(keine Visumerteilung)

Französisches Honorarkonsulat
Friedrichswall 10
30159
Hannover
(05 11) 51 96 08 49
(05 11) 51 96 08 40
contact@consulhon-paris.de
Di 12-16 Uhr
(keine Visumerteilung; keine Passverlängerung)

Französisches Honorarkonsulat
Hauptstraße 110 (2. OG links)
50996
Köln
(02 21) 39 61 61
(02 21) 39 55 50
info@laborde.de
Di 9.30 bis 13 Uhr und nach Vereinbarung
(keine Visumerteilung; keine Passverlängerung)
(nur kreisfreie Stadt Köln)

Französisches Honorarkonsulat
Humboldtstr. 25
04105
Leipzig
(03 41) 986 10 79
(03 41) 986 10 70
h.langenfeld@consulhon-france-leipzig.de
Mi 9-12 Uhr (nach Terminabsprache)
(keine Visumerteilung; keine Passverlängerung)

Französisches Honorarkonsulat
Rosengartenplatz 2
68161
Mannheim
(06 21) 49 09 35 99
(06 21) 49 09 35 92
f.zoeller@consulat-honoraire-france.de
nach Vereinbarung
(keine Visumerteilung; keine Passverlängerung)
(nur Verwaltungsbezirk der Stadt Mannheim)

Französisches Generalkonsulat
Heimeranstraße 31
80339
München
(0 89) 41 94 11 23
(0 89) 419 41 10
www.consulfrance-munich.de
info@consulfrance-munich.org
Mo, Di, Do und Fr 8.45-12 Uhr, Mi 13.30-17 Uhr

(keine Visumerteilung)

Französisches Honorarkonsulat
Friedrichstraße 1
48145
Münster
(02 11) 917 41 10 05
(02 11) 917 41 10 00
eckhard.forst@nrwbank.de
nur nach Terminabsprache
(keine Visumerteilung; keine Passverlängerung)
nur Verwaltungsbezirk der Stadt Münster in Nordrhein-Westfalen

Französisches Honorarkonsulat
Gleißbühlstraße 10
90402
Nürnberg
(09 11) 91 19 88 31 58
nuremberg@consulfrance-munich.org
nur nach Terminabsprache
(keine Visumerteilung; keine Passverlängerung)
nur Regierungsbezirke Unterfranken, Mittelfranken, Oberfranken und Oberpfalz

Französisches Generalkonsulat
Am Ludwigsplatz 10
66117
Saarbrücken
(06 81) 927 99 86 16
(06 81) 92 79 98 60
www.consulatfrance.de
info@consulfrance-sarrebruck.org
Mo bis Fr 9-12 Uhr, nachmittags nur auf Anfrage
(keine Visumerteilung)

Französisches Honorarkonsulat
Am Rathaus/Großer Markt 1
66740
Saarlouis
(068 31) 29 36
m.bouchon@consulhonoraire-france-saarlouis.de
Di 14.30-16.30 Uhr
(keine Visumerteilung; keine Passverlängerung)

Französisches Generalkonsulat
Schlossstraße 51
70174
Stuttgart
(07 11) 239 25 54
(07 11) 239 25 53
www.consulat.stuttgart.france.de
info@consulfrance-stuttgart.org
Mo bis Do 8.30-13, 14-17.15 Uhr, Fr 8.30-14 Uhr
(keine Visumerteilung)

Ambassade de la République fédérale d'Allemagne
24 rue Marbeau
75116
Paris
Ambassade de la République fédérale d’Allemagne
BP 30 221
75364 Paris CEDEX 08 /Frankreich
(0033 1) 53 83 45 02
(0033 1) 53 83 45 00
www.amb-allemagne.fr
Amtsbezirk: Frankreich
Konsularischer Amtsbezirk: Départements Aisne, Calvados, Cher, Côtes-d'Armor, Essonne, Eure, Eure-et-Loir, Finistère, Hauts-de-Seine, Ille-et-Vilaine, Indre, Indre-et-Loire, Loire-Atlantique, Loiret, Loir-et-Cher, Maine-et-Loire, Manche, Mayenne, Morbihan, Nord, Oise, Orne, Paris (Ville de), Pas-de-Calais, Sarthe, Seine-et-Marne, Seine-Maritime, Seine-Saint-Denis, Somme, Val-de-Marne, Val-d'Oise, Vendée, Yvelines;
außerdem die Übersee-Départements Französisch-Guayana, Guadeloupe, Martinique, Mayotte und Réunion;
die Übersee-Territorien Französisch-Polynesien, Neukaledonien, St. Pierre und Miquelon, Wallis und Futuna.
(Zuständige Visabehörde für St. Pierre und Miquelon ist das Generalkonsulat in Montreal/Kanada, für die französischen Hoheitsgebiete im Südpazifik die Botschaft Wellington/Neuseeland.)
Der Leiter der Vertretung ist zugleich als Botschafter in Monaco mit Sitz in Paris akkreditiert.

Ambassade de la République fédérale d'Allemagne
Service Consulaire/Konsularabteilung der Botschaft
28, rue Marbeau
75116
Paris
Ambassade de la République fédérale d’Allemagne
BP 30 221
75364 Paris CEDEX 08/Frankreich
(0033 1) 53 64 76 88
(0033 1) 53 64 76 70
Konsularischer Amtsbezirk:
siehe Botschaft

Consul Honoraire de la République fédérale d'Allemagne
5, rue Noël Biret
84000
Avignon /Frankreich
(0033 4) 90 81 00 42
(0033 4) 90 81 00 42
avignon@hk-diplo.de
Amtsbezirk: Départements Vaucluse und Gard
Übergeordnete Auslandsvertretung: Generalkonsulat Marseille

Consulat Général de la République fédérale d'Allemagne
35 Cours de Verdun
33000
Bordeaux /Frankreich
(0033 5) 56 42 32 65
(0033 5) 56 17 12 22
Amtsbezirk: Départements Ariège, Aveyron, Charente, Charente-Maritime, Corrèze, Creuse, Deux-Sèvres, Dordogne, Gers, Gironde, Haute-Garonne, Hautes-Pyrénées, Haute-Vienne, Landes, Lot, Lot-et-Garonne, Pyrénées-Atlantiques, Tarn, Tarn-et-Garonne, Vienne

Consul Honoraire de la République fédérale d'Allemagne
50, Esplanade de la Fraternité
Brest
Consul Honoraire de la République fédérale d'Allemagne
c/o Maison de l'International
245, cours Aimé Césaire
29200 Brest/Frankreich
(0033 6) 42 55 32 41
brest@hk-diplo.de
Amtsbezirk: Département Finistère
Übergeordnete Auslandsvertretung: Botschaft Paris

Consul Honoraire de la République fédérale d'Allemagne
Maison de Rhénanie-Palatinat
29, rue Buffon
21000
Dijon
Consul Honoraire de la Republique fédérale d'Allemagne
B.P. 32415
21024 Dijon Cedex/Frankreich
(0033 3) 80 68 07 04
(0033 3) 80 68 06 98, 80 68 07 01
dijon@hk-diplo.de
Amtsbezirk: Départements Côte-d'Or, Nièvre, Saône-et-Loire und Yonne Übergeordnete Auslandsvertretung: Generalkonsulat Lyon

Consul Honoraire de la République fédérale d'Allemagne
c/o Maison de l'International
1 Rue Hector Berlioz
38000
Grenoble /Frankreich
(0033 6) 85 46 45 40
grenoble@hk-diplo.de
Amtsbezirk: Départements Isère, Savoie und Haute-Savoie
Übergeordnete Auslandsvertretung: Generalkonsulat Lyon

Consul Honoraire de la République fédérale d'Allemagne
98, rue des Stations
59000
Lille /Frankreich
(0033 3) 20 85 81 17
(0033 3) 20 85 81 17
c.coulier@gmail.com
Amtsbezirk: Départements Nord und Pas-de-Calais, Stadt und Arrondissement Boulogne-sur-Mer
Übergeordnete Auslandsvertretung: Botschaft Paris

Consulat Général de la République fédérale d'Allemagne
33, Boulevard des Belges
69006
Lyon /Frankreich
(0033 4) 72 43 06 94
(0033 4) 72 69 98 98
Amtsbezirk: Départements Ain, Allier, Ardèche, Territoire de Belfort, Cantal, Côte-d'Or, Doubs, Drôme, Haute-Loire, Haute-Saône, Haute-Savoie, Isère, Jura, Loire, Nièvre, Puy-de-Dôme, Rhône, Saône-et-Loire, Savoie, Yonne

Consulat Général de la République fédérale d'Allemagne
10 Place de la Joliette
Les Docks, Hôtel de Direction, 1. Etage
13002
Marseille /Frankreich
(0033 4) 91 16 75 28
(0033 4) 91 16 75 20
Amtsbezirk: Départements Alpes-de-Haute-Provence, Alpes-Maritimes, Aude, Bouches-du-Rhône, Corse-du-Sud, Gard, Hautes-Alpes, Haute-Corse, Hérault, Lozère, Pyrénées-Orientales, Var, Vaucluse
Der Leiter der Vertretung ist zugleich Generalkonsul für das Fürstentum Monaco mit Sitz in Marseille.

Consul Honoraire de la République fédérale d'Allemagne
Maison des Relations Internationales
Esplanade Charles de Gaulle
34000
Montpellier
Consul Honoraire de la République fédérale d'Allemagne
Maison des Relations Internationales
14, Descente en Barrat
34000 Montpellier/Frankreich
(0033 4) 67 15 90 69
(0033 4) 67 60 75 46
montpellier@hk-diplo.de
Amtsbezirk: Département Hérault
Übergeordnete Auslandsvertretung: Generalkonsulat Marseille

Consul Honoraire de la République fédérale d'Allemagne
18 quai Ernest Renaud
44186
Nantes
18 quai Ernest Renaud, BP 18609, Cedex 4
44186 Nantes /Frankreich
(00 33 2) 40 44 20 16
nantes@hk-diplo.de
Amtsbezirk: Départements Loire-Atlantique, Maine-et-Loire, Mayenne und Vendée
Übergeordnete Auslandsvertretung: Botschaft Paris

Consul Honoraire de la République fédérale d'Allemagne
81, Rue de France -
L'Adriatic - 2ème étage
06000
Nizza (Nice) /Frankreich
(0033 4) 93 83 05 50
(0033 4) 93 83 55 25
nizza@hk-diplo.de
Amtsbezirk: Département Alpes-Maritimes
Übergeordnete Auslandsvertretung: Generalkonsulat Marseille

Consul Honoraire de la République fédérale d'Allemagne
CCI de Rennes
2, avenue de la Préfecture
35042
Rennes /Frankreich
(0033 2) 99 33 24 28
(0033 2) 99 33 66 95
rennes@hk-diplo.de
Amtsbezirk: Départements Ille-et-Vilaine, Côtes d´armor et Morbihan
Übergeordnete Auslandsvertretung: Botschaft Paris

Consulat Général de la République fédérale d'Allemagne
6, Quai Mullenheim
67000
Straßburg (Strasbourg) /Frankreich
Consulat Général de la République fédérale d'Allemagne
BP 402 02
67005 StraßbourgCedex
(0033 3) 88 75 79 82
(0033 3) 88 24 67 00
Amtsbezirk: Départements Ardennes, Aube, Bas-Rhin, Haute-Marne, Haut-Rhin, Marne, Meurthe-et-Moselle, Meuse, Moselle, Vosges

Consul Honoraire de la République fédérale d'Allemagne
Naturopôle, bât. H
3, boulevard de Clairfont
66350
Toulouges /Frankreich
(0033 7) 86 77 06 57
perpignan@hk-diplo.de
Amtsbezirk: Département Pyrénées-Orientales
Übergeordnete Auslandsvertretung: Generalkonsulat Marseille

Consul Honoraire de la République fédérale d'Allemagne
24, rue de Metz
31000
Toulouse /Frankreich
(0033 5) 61 52 35 56, 62 27 50 51
(0033 5) 61 52 35 56, 62 27 50 50
toulouse@hk-diplo.de
Amtsbezirk: Départements Ariège, Aveyron, Gers, Haute-Garonne, Hautes-Pyrénées, Lot, Tarn, Tarn-et-Garonne
Übergeordnete Auslandsvertretung: Generalkonsulat Bordeaux

Consul Honoraire de la République fédérale d'Allemagne
c/o Centre Franco-Allemand de Touraine
18 rue Galpin Thiou
37000
Tours /Frankreich
(0033 2) 47 66 05 77
tours@hk-diplo.de
Amtsbezirk: Départements Indre-et-Loire, Loir-et-Cher, Loiret und Sarthe. Übergeordnete Auslandsvertretung: Botschaft Paris.

Sehenswertes

Paris

Paris, Hauptstadt sowie politisches, wirtschaftliches und kulturelles Zentrum Frankreichs, gehört zu den großen Metropolen der Erde. Weltberühmte Monumente wie der Eiffelturm, das Wahrzeichen der Stadt, bekannte Kirchen wie Notre Dame und Sacré Coeur, bedeutende Museen, allen voran der Louvre mit seiner Glaspyramide, futuristische Architektur, beispielsweise im Büroviertel La Défense und der Charme der "100 Dörfer" gehören genauso zur Stadt wie der Fluss Seine und der bisweilen chaotische Verkehr. Paris ist eine Stadt für Kunstliebhaber wie für Nachtschwärmer, für Mode-Fans wie für Gourmets, für Flaneure wie für Verliebte und sogar Naturliebhaber finden in den ausgedehnten Parks und Promenaden und in der umgebenden Kulturlandschaft der Île-de-France Ruhe und Entspannung. Auch für Kinder wird mit Disneyland de Paris, dem Parc Astérix und France Miniature in Elancourt einiges Interessantes geboten. In der näheren Umgebung von Paris sind die sieben Königsschlösser, von Fontainebleau bis Versailles, imposante Ausflugsziele.

Es kommt also nicht von ungefähr, dass sich der Tourismus seit Jahrzehnten als bedeutender Wirtschaftsfaktor etabliert hat - rund 15 Millionen Besucher aus aller Welt statten der französischen Hauptstadt jährlich einen Besuch ab. Für Touristen als besonders anziehend hat sich in den letzten Jahren der Pariser Osten entwickelt, der sich von einer traditionellen Arbeitergegend zu einem Künstler- und Kulturviertel gemausert hat.

Zur Orientierung: Die 20 Pariser Arrondissements (erkennbar an den letzten beiden Stellen der Postleitzahl) winden sich, angeordnet wie ein Schneckenhaus, um den Louvre im Mittelpunkt des ersten Stadtbezirks bis zum Friedhof Père Lachaise im Nordosten der Stadt im 20. Bezirk. Im Zentrum von Paris, vor allem vom 1. bis zum 9. Arrondissement, befinden sich die meisten großen touristischen Attraktionen. Aber auch in den äußeren Bezirken ist die eine oder andere berühmte Sehenswürdigkeit, wie zum Beispiel die Basilika Sacré Coeur, zu entdecken.

Marseille

Die älteste und nach Paris und Lyon drittgrößte französische Stadt, hat eine über 2.000 Jahre währende wechselhafte Geschichte hinter sich, was man auch im Stadtbild erkennen kann. Mit seinen 21 Museen hat Marseille kulturell mehr zu bieten als jede andere Stadt in der französischen Provinz. Sehenswert sind neben La Bourse (Börse), die Kirche Notre-Dame-de-la-Garde, das Palais Longchamp, der alte Hafen sowie der Parc du Pharo mit dem Schloss der Kaiserin Eugénie, in dem heute Freilichtspiele stattfinden.

Toulon

Die Altstadt von Toulon war im Zweiten Weltkrieg stark zerstört. Sehenswert sind die Kathedrale Ste-Marie-Majeure im Altstadtzentrum sowie das Museé Naval (Marinemuseum), in dem alte Schiffsmodelle, Stiche und Zeichnungen zu sehen sind.

St. Tropez

Das frühere Hafenstädtchen St. Tropez entwickelte sich nach dem Zweiten Weltkrieg zu einem Künstlertreffpunkt, der heute etwas an Charme verloren hat. Sehenswert sind die Zitadelle, in der das Musée de la Marine et de l´Histoire Locale (Museum für Seefahrts- und Ortsgeschichte) untergebracht ist sowie das Musée de l´Annonciade, eine Sammlung mit Werken zahlreicher moderner Künstler.

Cannes

Die Stadt Cannes hat ihren Ruhm zweifelsohne durch das dort jährlich stattfindende Filmfestival erlangt. Ein Besuch lohnt sich aber auch wegen des Boulevard de la Croissette, den Palästen und der provenzalisch geprägten Altstadt.

Provence

Die Provence mit ihren vielfältigen Landschaften und ihren bedeutenden Städten und Kulturdenkmälern zählt zu den am meisten besuchten Reisezielen Frankreichs. Symbolpflanze ist der Lavendel, der die Hochebenen überzieht.

Aix-en-Provence, die Provinzhauptstadt, beherbergt viele alte Paläste aus dem 17. und 18. Jahrhundert sowie Kunstschätze in Museen und Kirchen.

In Orange und seiner Umgebung sind viele Denkmäler aus der Römerzeit zu besichtigen etwa der Arc de Triomphe, das Théâtre Romain sowie ein römischer Tempel.

Auch in Arles zeugen römische und mittelalterliche Baudenkmäler von einer reichen Geschichte. Sehenswert sind u.a. das römische Amphitheater, das antike Theater, die Kathedrale St.-Trophime mit ihrem halb romanischen, halb gotischen Kreuzgang, die römische Badeanlage Thermes de Constantin sowie einige interessante Museen.

Salon-de-Provence wird vom Câteau de l´Empéri beherrscht, einer der besterhaltenen und größten Festungen der Provence. Neben der Kapelle Ste-Cathérine ist hier auch das ehemalige Wohnhaus des Kosmologen Nostradamus sehenswert, wo ein Museum eingerichtet wurde.

Auch die drei mittelalterlichen Zisterzienser-Abteien Sénanque im Tal der Sénancole, Silvacane in der Ebene südlich der Montagne du Lubéron und Le Thoronet sind einen Besuch wert. Naturliebhaber sollten sich die Camargue zwischen Grand Rhône und Petite Rhône, die eine Landschaft von besonderer Eigenart aufweist, ansehen. Seit mehreren Jahrhunderten schwemmt die Rhône hier Land an. Die jüngeren küstennahen Gebiete beherbergen zahlreiche Wasservögel, auch Flamingokolonien.

Côte d´Azur

Die Côte d´Azur (Azurblaue Küste) erstreckt sich am Ligurischen Meer zwischen Marseille und der italienischen Grenze bei Menton. Das landschaftlich besonders reizvolle Gebiet hat unter den Auswirkungen des Fremdenverkehrs, z.B. Zersiedelung, sehr zu leiden. Die besten Reisezeiten sind der Frühling, Herbst und Winter, da die Côte d´Azur dann nicht so überfüllt ist wie in den Sommermonaten. Wenn man nicht nur für einen Badeurlaub an die Côte d´Azur fährt, lässt sich auf einer Fahrt viel entdecken. Interessenten klassischer und moderner Kunst finden eine Reihe von sehenswerten Museen und Galerien u.a. in Marseille, Antibes, Biot, Menton, St. Tropez und Vallauris.

Das an historischem und kulturellem Erbe reiche Städtchen Grasse ist berühmt geworden durch seine Parfümindustrie, die im 16. Jahrhundert von Katharina von Medici eingeführt wurde und um die sich im Musée de la Parfumerie alles dreht.

Im Künstlerzentrum Saint-Paul-de-Vence, einem der schönsten Dörfer Frankreichs, ließen sich Chagall, Braque und Miró in ihrem Schaffen inspirieren.

Nizza, die Hauptstadt der Côte d´Azur hat sich mit ihren zahlreichen Veranstaltungen zum touristischen Anziehungspunkt der Region entwickelt.

Das Dorf Eze lohnt einen Besuch nicht nur wegen der zahlreichen Stände mit Kunsthandwerk, sondern auch wegen seines exotischen Gartens.

Elsass

Westlich des Oberrheins erstreckt sich die historische Landschaft des Elsass, französisch Alsace. An die Rheinebene schließt sich der klimatisch begünstigte Saum der Vogesen an, an dem sich eine Kette malerischer Städtchen und Weinorte entlang zieht. Hier kann man der Route der Weinstraße folgen und u.a. die historischen Weinstädtchen Molsheim, Obernai, Barr, Sélestat, Hunawihr und Riquewihr sowie Kaysersberg, Equisheim und Rouffach besuchen. Glanzpunkte eines Elsass-Besuchs sind zweifelsohne die Hauptstadt des Elsass Straßburg und die schöne Stadt Colmar. Sehenswürdigkeiten von Straßburg sind das Münster mit der berühmten astronomischen Uhr von Tobias Stimmer, das Maison Kammerzell, das heute ein Restaurant beherbergt, das Gerberviertel mit seinen malerischen Gassen und das Musée Alsacien, ein Volkskunstmuseum. In Colmar sollte man sich Zeit für das Musée d´Unterlinden mit dem Isenheimer Altar von Matthias Grünewald nehmen. Eine Reise in das Elsass ist immer aber auch ein kulinarisches Vergnügen. Ein gutes Essen mit elsässer Wein sollte man sich auf keinen Fall entgehen lassen.

Loire-Tal

Das Loire-Tal, besonders im mittleren Abschnitt, zählt mit seinen Burgen und Schlössern zu den beliebtesten Reisezielen Frankreichs. Sehenswert sind hier etwa Amboise mit seinem Schloss aus dem 17. Jahrhundert, von dem nur noch ein Viertel des ursprünglichen Gebäudes erhalten geblieben ist, und Angers mit seinem von starken Wehrmauern umgebenen Schloss, in dem in einer modernen Glasgalerie kostbare Schätze mittelalterlicher Gobelinkunst untergebracht sind. Von der "Tenture de l´Apocalypse" blieben 70 vollständige Szenen erhalten. Das mächtige Schloss Chambord liegt am Cosson, einem Nebenfluss der Loire. Es gilt mit seinen 440 Räumen als Vorläufer von Versailles. Der umgebende Park ist von einer 32 Kilometer langen Mauer umgeben, der längsten Mauer Frankreichs. Das große Schloss von Ussé ist das romantischste unter den Loire-Schlössern. In den zur Besichtigung freigegebenen Räumen werden altes Mobiliar, Gobelins und Waffen gezeigt. Das Dorf Villandry ist nicht nur wegen seines Schlosses und Museums bekannt, sondern auch wegen seiner Renaissance-Gartenanlage. Einen Abstecher wert ist auch die durch Jeanne d´Arc berühmt gewordene Stadt Orléans, die neben Tours die größte Stadt an der mittleren Loire ist. Sehenswert sind hier u.a. der Place du Martroi, die mächtige Kathedrale Ste-Croix mit der Orgel und den wunderschönen Holzschnitzarbeiten im Chor, das Maison Jeanne d´Arc, mit einem ihr gewidmeten Museum sowie das Musée Historique et Archéologique mit Fundstücken aus römischer Zeit und dem Mittelalter.

Korsika

Die Insel Korsika, die 180 km von der französischen und 80 km von der italienischen Küste entfernt liegt, ist nicht nur eine der schönsten, sondern auch die ärmste Region Frankreichs. Wegen der fehlenden Industrie ist sie stärker auf den Tourismus angewiesen als alle anderen Regionen Frankreichs. Schöne Sandstrände findet man im Nordwesten und im Osten der Insel. Hier bestehen gute Möglichkeiten zum Baden, Wasser- und Unterwassersport. Das im Monte Cinto ansteigende Hochgebirge lädt zu Wander- und Klettertouren und sogar zum Skilauf ein. Fast ein Drittel Korsikas besteht aus dem Parc naturel Régional, einem Naturpark aus Gebirgsmassiven, Wäldern und kleinen Gemeinden. Hier kann man wandern und die Natur und Tierwelt beobachten. Außer anderen Tieren kann man den Steinadler und den Kappenkleiber sehen und sich an einer Vielzahl von Schmetterlingen erfreuen. Ein weiterer touristischer Höhepunkt der Insel ist das Cap Corse mit seinen kleinen Häfen, an Hängen liegenden Dörfern und Weinterrassen. Ein Tagesausflug bietet sich zu Orten wie Canari an, deren Kirchen mit grünem Schiefer überdacht sind. Mit seinen Windverhältnissen ist das Cap auch ein Paradies für Segler. Auch Bastia, das wirtschaftliche Zentrum Korsikas, mit seinen schönen barocken und rokokoverzierten Kirchen lohnt einen Besuch. Besonders sehenswert ist der alte Hafen. Von der Hafenmole Jetée du Dragon hat man den besten Blick auf Bastia. Archäologieinteressierte Besucher sollten sich die Tempelburg Filitosa im Südwesten von Korsika ansehen.

Reisehinweise

Am 20. April 2017 kam es zu einem Anschlag auf Polizeikräfte auf den Champs-Élysées in Paris. Die Sicherheitslage in Paris und anderen französischen Großstädten ist aktuell sehr angespannt. Das Auswärtige Amt rät Reisenden zu besonderer Vorsicht.

Seit Januar 2015 wurden in Frankreich mehrere Terroranschläge verübt (Januar und November 2015 in Paris, Juli 2016 in Nizza).

Mit verstärkten Sicherheitsmaßnahmen ist zu rechnen, u.a. Personenkontrollen in Metro-Stationen und Bahnhöfen, Militärpräsenz an Bahnhöfen, Zugangskontrollen an den Flughäfen und zu Thalys-Zügen.

Den Anweisungen der örtlichen Behörden ist Folge zu leisten.

Reisenden rät das Auswärtige Amt, sich in Frankreich umsichtig zu bewegen, ein Ausweisdokument (Personalausweis, Reisepass) mit sich zu führen und sich über die Medien zur Lageentwicklung informiert zu halten.

Derzeit werden Kontrollen an den französischen Landesgrenzen durchgeführt (auch Luft- und Seegrenzen). Es kann zu Einschränkungen im Reiseverkehr kommen.

Weitere Informationen zur Sicherheitssituation in Frankreich sind auf den Internetseiten des Auswärtigen Amts zu finden.

Bitte beachten Sie auch den Abschnitt "Allgemeine Vorsichtsmaßnahmen".

Allgemeine Vorsichtsmaßnahmen

In den Sommermonaten ist in Südfrankreich (einschließlich Korsika) mit dem vermehrten Auftreten von großflächigen Waldbränden zu rechnen, die von starken Winden angefacht werden und auch Ansiedlungen und Campingplätze betreffen können. Starke Sommerregenfälle können lokale Überschwemmungen zur Folge haben.

RAUCHVERBOT: In Zügen, öffentlichen Gebäuden, an Arbeitsplätzen und auf überdachten Plätzen sowie in Räumen der Gastronomie wie Restaurants, Bars, Cafés und Diskotheken ist das Rauchen verboten. Nur in speziellen Raucherzimmern mit Dunstabzug darf geraucht werden.

SPERR-NOTRUF: Deutsche können ihre Girocards, Kreditkarten, Handys und einige andere elektronische Berechtigungen über die Sperr-Notruf-Nummer ++49 116 116 (aus dem Ausland neben ++49 116 116 auch ++49 30 4050 4050 wählbar) rund um die Uhr sperren lassen. Der Anrufer wird mit den Herausgebern der jeweiligen Medien verbunden, sofern diese sich dem Sperr-Notruf angeschlossen haben. Eine Liste der angeschlossenen Herausgeber ist im Internet unter www.sperr-notruf.de zu finden.

Ebenso ist es möglich, die Online-Ausweisfunktion (elektronischer Identitätsnachweis - eID) des neuen Personalausweises unter den oben genannten Nummern sowie unter 0180 1 333 333 (Bürgerservice des Bundesinnenministeriums) sperren zu lassen.

Brasilien

Einreise für Deutsche

Visumfrei als Touristen, Besucher und Geschäftsreisende (gilt nicht für Monteure und Techniker, nur für Besprechungen; die Tätigkeit darf nicht aus brasilianischen Quellen bezahlt werden) für einen Aufenthalt bis zu 90 Tage. Notwendig sind: 6 Monate gültiger Reisepass, Rückreiseticket und ausreichende Geldmittel.

Landesdaten

Lage

Brasilien grenzt im Norden an Venezuela, Guyana, Suriname, Französisch Guayana und den Atlantischen Ozean, der es auch im Osten begrenzt; im Süden an Uruguay und im Westen an Argentinien, Paraguay, Bolivien, Peru und Kolumbien.

Brasilien ist das fünft größte Land der Erde und bedeckt fast die Hälfte Südamerikas.

Fläche: 8,5 Mio km².

Verwaltungsstruktur: 26 Bundesstaaten und der Hauptstadtdistrikt Brasília.

Einwohner

Bevölkerung: ca. 207,7 Millionen

Städte:

Brasília (Hauptstadt) ca. 2,9 Millionen

São Paulo ca. 11,9 Millionen

Rio de Janeiro ca. 6,5 Millionen

Salvador ca. 2,9 Millionen

Belo Horizonte ca. 2,5 Millionen

Fortaleza ca. 2,6 Millionen

Manaus ca. 2,1 Millionen

Curitiba ca. 1,9 Millionen

Recife ca. 1,6 Millionen

Porto Alegre ca. 1,5 Millionen

Belém ca. 1,4 Millionen

Sprache

Die Landessprache Brasiliens ist Portugiesisch.

Zeitverschiebung

Brasilien hat 4 Zeitzonen. Im Größtteil Brasiliens (darunter auch die großen Städte Brasília, Belo Horizonte, Curitiba, Fortaleza, Recife, Rio de Janeiro, Salvador, São Paulo) beträgt der Zeitunterschied zur Mitteleuropäischen Zeit (MEZ) -4 Stunden. Während der europäischen Sommerzeit wird der Zeitabstand um eine Stunde größer.

Außerdem muss noch berücksichtigt werden, dass es auch in Brasilien eine Sommerzeit gibt, jedoch nicht in allen Bundesstaaten (sie werden jedes Jahr neu festgelegt); sie dauert etwa von Mitte Oktober bis Mitte Februar. In Rio de Janeiro und São Paulo beispielsweise beträgt der Zeitunterschied zur MEZ dann -3 Stunden.

Stromspannung

Die Stromspannung ist in Brasilien nicht einheitlich. Sie beträgt je nach Region 110, 127, 220 oder 240 Volt mit 60 Hertz Wechselspannung.

In Brasília liegt die Stromspannung bei 220 Volt, in Rio de Janeiro und São Paulo bei 110 Volt, in Salvador bei 127 Volt. In den Orten, wo 110-127 Volt üblich sind, gibt es in neueren Häusern und Hotels meistens auch Anschlüsse mit 220-240 Volt.

Die Steckdosen sind oft für mehrere Steckertypen gleichzeitig geeignet. Dennoch ist die Mitnahme eines Adapters sinnvoll.

Telefon/Post

Post

Luftpost nach Europa ist etwa vier bis sechs Tage unterwegs.

Telefon

Die Vorwahl von Deutschland, Österreich und der Schweiz für Ferngespräche nach Brasilien ist 0055, von Brasilien nach Deutschland wählt man 00xx49, nach Österreich 00xx43 und in die Schweiz 00xx41.

xx steht für die Nummer der Telefongesellschaft, die bei allen Gesprächen innerhalb Brasiliens und ins Ausland vor der Vorwahl gewählt werden muss. Auslandstelefonate sind mit Embratel (Nummer 21), Telemar (Nummer 31) und mit Intelig (Nummer 23) möglich. Für innerbrasilianische Gespräche stehen weitere Telefongesellschaften zur Verfügung.

Öffentliche Telefone (orelhões) funktionieren mit Telefonkarten. Möchte man ins Ausland telefonieren, so geht man am besten in Telefonämter oder Internet-Cafés, die diesen Service anbieten. Denn von nur wenigen öffentlichen Telefonen aus sind Auslandsgespräche möglich, zudem werden Telefonkarten mit entsprechend vielen Einheiten benötigt.

NOTRUFNUMMERN: Polizei 190, Unfallrettung 192, Feuerwehr 193.

Mobilfunk

Netztechnik: GSM 900/1800 und iDEN.

Derzeit gibt es Roamingverträge mit Anbietern in Brasilien von E-Plus, O2, Telekom Deutschland und Vodafone.

Für die Netztechnik iDEN wird ein spezielles iDEN-Mobiltelefon benötigt.

HINWEIS: Im Umkreis von 3 km von Flughäfen, insbesondere in Rio de Janeiro, Foz de Iguazu und Sao Paulo (hier auch teilweise übriges Stadtgebiet), sollten Handys, insbesondere des Systems TDMA, nicht eingeschaltet werden, um eine Klonung und unberechtigte Nutzung des Telefonanschlusses durch Dritte zu vermeiden. Die Systeme GSM und CDMA scheinen derzeit noch nicht betroffen zu sein.

Internet

Länderkürzel: .br

Internet-Cafés sind in Brasilien weit verbreitet.

Feiertage

Feiertage 2018:

1. Januar (Neujahr)

12. und 13. Februar (Karneval, hauptsächlich in Rio und São Paulo, beginnt am Freitag vor Faschingsdienstag und geht bis Aschermittwoch 12 Uhr)

30. März (Karfreitag)

21. April (Nationalfeiertag)

1. Mai (Tag der Arbeit)

31. Mai (Fronleichnam)

7. September (Tag der Unabhängigkeit)

12. Oktober (Nossa Senhora-Aparecida/Schutzpatronin Brasiliens)

2. November (Allerseelen)

15. November (Ausrufung der Republik)

25. Dezember (Weihnachten)

Darüber hinaus gibt es in den einzelnen Bundesstaaten und Städten weitere Feiertage, darunter der Tag der Stadt São Paulo am 25. Januar.

Fällt ein Feiertag auf einen Dienstag oder Donnerstag haben einige Firmen und Geschäfte am vorherigen Montag bzw. am nachfolgenden Freitag geschlossen.

Die Hauptferienzeit beginnt Mitte Dezember und endet Ende Februar. Für Geschäftsreisen ist diese Zeit, sowie während der Karnevals- und Osterwoche, wenig geeignet. Ein traditioneller Ferienmonat ist der Juli.

Öffnungszeiten

Banken: Mo bis Fr 10-16 Uhr;

Geschäfte: in der Regel Mo bis Fr 9-18 Uhr, Sa 9-13 Uhr, zahlreiche Geschäfte schließen erst in den Abendstunden;

Shopping-Center: Mo bis Sa 8-22 Uhr, So 13-18 Uhr;

Post: Mo bis Fr 8-17 Uhr, Sa 8-12 Uhr.

Kleidung

Im Allgemeinen kommt man während des ganzen Jahres mit leichter Sommerkleidung aus.

Brasilianer kleiden sich gerne modisch und farbenfroh, vor allem an der Küste.

Für Reisen in die Amazonasregion oder den Pantanal sollten feste Schuhe und robuste Kleidung mitgenommen werden.

Geschichte/Politik

Bis ca. 8.000 v. Chr. lassen sich menschliche Spuren in Brasilien zurückverfolgen.

Der erste Europäer, der seinen Fuß auf brasilianischen Boden setzte, war der Portugiese Pedro Alvares Cabral. Im Jahre 1500 hisste er bei Porto Seguro die Flagge seines Heimatlandes, seither ist Portugiesisch Landessprache in Brasilien.

Mehrere Versuche anderer europäischer Staaten, sich in Brasilien festzusetzen, schlugen fehl. 1763 wurde Bahia, das seit 1541 Hauptstadt Brasiliens war, von Rio de Janeiro abgelöst, das seit 1808 (bis 1820) auch Regierungssitz des von Napoleon vertriebenen portugiesischen Königs Johannes VI war. 1821 überließ der König seinem Sohn, Pedro I, die Macht in Brasilien und kehrte in die Heimat zurück. Als Pedro sich weigerte, seinem Vater zu folgen, war damit praktisch die Unabhängigkeit Brasiliens erklärt. Es folgten 67 Jahre einer sehr beständigen Monarchie, deren Niedergang erst mit der Abschaffung der Sklaverei 1888 begann. 1889 stürzte das Militär Pedro II.

Marschall de Fonseca wurde der erste Staatspräsident. Nach dem Ersten Weltkrieg, an dem sich Brasilien seit 1917 gegen Deutschland beteiligte, kam es wegen schlechter wirtschaftlicher Verhältnisse zu Unruhen. Als 1930 die Preise für Kaffee, Brasiliens Hauptexportgut, stark fielen, wurde die Regierung durch einen Militärputsch gestürzt. Nach der Alleinherrschaft von G. Vargas folgten 18 Jahre beständigen wirtschaftlichen Wachstums. Ende der 50er Jahre wurde die neue Hauptstadt Brasilia gebaut. Anfang der 60er Jahre geriet die Regierung angesichts massiver Forderungen nach sozialem Wandel in Bedrängnis. Die Antwort war 1964 ein Militärputsch der Offiziere.

1985 fanden nach 21-jähriger diktatorischer Herrschaft erstmals wieder freie Präsidentschaftswahlen statt.

Die enormen natürlichen Ressourcen, über die Brasilien verfügt, sichern einerseits die Zukunft des Landes, stellen aber auch eine große Verantwortung gegenüber der Umwelt dar. Besonders bedroht ist der Regenwald im Amazonasgebiet, wo Bergwerksgesellschaften, Goldsucher, Rancher, Zellstofffabriken und Roheisenwerke die Natur bereits massiv zerstört haben.

Wirtschaft

Wirtschaftlich hat das moderne Brasilien Schwierigkeiten. Zwar besitzt es reiche Bodenschätze - von Eisenerz bis Gold - , aber sie werden nicht planmäßig abgebaut. Im Maschinenbau wird brasilianische Qualitätsarbeit geschätzt. Inzwischen gehört das Land zu den führenden Wirtschaftsnationen der Welt. Dennoch fehlt es ständig an Geld, die Löhne sind gering und die Inflationsraten hoch.

Brasilien ist nach wie vor ein riesiges landwirtschaftlich genutztes Gebiet. In der Produktion von Kaffee liegt es weit vorn, auch Kakao und Zuckerrohr bringen Geld ins Land, wobei aus dem Zuckerrohr neuerdings sogar alkoholreicher Treibstoff gewonnen wird. Auch die Rinderzucht spielt eine große Rolle.

Die Attraktivität der Landschaft kommt dem Tourismus zu Gute, der heute der zweitwichtigste Wirtschaftsfaktor ist. Die meisten Gäste kommen aus Argentinien, aus Deutschland immerhin rund sechs Prozent.

Religion

Etwa 75 Prozent der Bevölkerung sind Katholiken, von denen nicht wenige zugleich auch Anhänger afro-brasilianischer Kulte sind.

Ca. 15 Prozent der Brasilianer gehören der protestantischen Kirche an. Minderheiten bilden Buddhisten, Muslime und Juden.

Vegetation

Besondere Artenvielfalt zeigt der tropische Regenwald, der fast die Hälfte Brasiliens bedeckt. Im Amazonas-Regenwald wachsen dicht an dicht über 50 Meter hohe Bäume, unter denen viele kleinere Arten Schutz finden - ein tropisches Paradies, von dem leider schon große Teile abgeholzt wurden. Die brasilianische Regierung wollte das so gewonnene Land für den Ackerbau nutzen, doch der Regenwaldboden ist zu nährstoffarm, sodass der Plan nicht funktionierte. Ein großer Teil Brasiliens wird von ausgedehnten Steppen und Savannen eingenommen, die mit Sumpfgebieten abwechseln - prächtige Ausflugsgebiete. Und gleich bei Rio de Janeiro liegt der Nationalpark Floresta da Tijuca mit märchenhaften tropischen Bezirken, zu denen Wanderwege führen.

Tierwelt

In Brasilien leben viele Tiere: Pumas und Jaguare, Brüllaffen und Nachtäffchen, Kaimane und Anakondas. Der Pantanal, ein Nationalpark im Westen, gilt als Brasiliens Tierparadies. Er ist - ganz nach Jahreszeit - ein Trocken- oder ein Seengebiet mit vielen bewaldeten Inselchen, auf denen Zuchtrinder, aber auch wilde Tiere leben, darunter Wild- und Wasserschweine, Tapire und auch der Jaguar. Wenn nach der Regenzeit die Trockenperiode einsetzt, bleiben dennoch viele kleine Wasserläufe zurück, in denen es von Alligatoren und Piranhas wimmelt. Auch viele Wasservögel leben an diesen Gewässern.

Kulinarisches

Die Vielzahl von Einwanderern aus aller Welt fand auch gastronomischen Niederschlag: In jeder größeren Stadt findet man die für jene Fremden typischen Restaurants. Die Vielfalt gilt auch sonst: Ein solch großes Land wie Brasilien kennt Hunderte von lokalen Küchen. Meist sind die Gerichte leicht (weshalb man viel davon isst). Man hält sich an Gemüse, auch an Obst und Salat. Einige typisch brasilianische Gerichte sind überall bekannt - so das schlichte Prato Feito aus Rindfleisch, schwarzen Bohnen, Reis und Salat. Oder der Churrasco, Rindfleisch am Spieß. Baarado ist stundenlang in einem streng verschlossenen Topf geschmortes Ochsenfleisch. Und an der Küste wird viel Fisch gegessen.

Was trinkt man? Kaffee, das Nationalgetränk, Bier und viele Fruchtsäfte - sogar Wein aus Süd-Brasilien. Und Zuckerrohr-Schnaps, oft mit Fruchtsaft verdünnt, oder mit zerstoßenen Limonen und zerstoßenem Eis zur Caipirinha verfeinert.

Sitten und Gebräuche

Ein Land mit einer solchen Vielfalt von Menschen verschiedenartiger Nationen hatte nur wenig Gelegenheit, nationale Gebräuche zu entwickeln. Aber die Schwarzen mit ihrer Leidenschaft für das Feiern und die Feste haben Stimmung ins Land gebracht. Ohne sie wären weder der Samba noch der brasilianische Karneval weltweit so berühmt geworden. Der bunte, temperamentvolle Karneval in Rio ist wohlbekannt. Kenner schätzen den Karneval in Salvador de Bahia noch mehr (zumal da - ohne Eintrittsgeld - die ganze Stadt feiert, drei Tage und drei Nächte). Ein weiteres großes Fest: Silvester am kilometerlangen Strand der Copacabana von Rio.

Souvenirs

Sehr preiswert kauft man in Brasilien Textilien und Lederwaren, aber auch hübsche Schnitzereien aus Seifen- oder Speckstein. Ferner wird viel geschmackvolle Keramik angeboten, zum Teil mit uralten Mustern. In allen Städten gibt es Boutiquen und andere kleine Läden oder auch Märkte. CDs - vor allem mit brasilianischer Musik - sind unglaublich billig und eignen sich als Geschenke für die ganze Bekanntschaft.

Klimainformationen

In Brasilien sind die klimatischen Verhältnisse sehr unterschiedlich. Während sich der Norden in der Äquatorzone befindet, sind die Temperaturen im Süden niedriger; die Hochebenen haben ein milderes Klima als die Ebenen längs des Ozeans.

Man kann das Land in fünf klimatische Zonen einteilen (alle Zonen, ausgenommen die Äquatorzone, haben zwei Hauptjahreszeiten, eine trockene und eine Regenperiode):

Im Norden sind die Temperaturen während des ganzen Jahres hoch und es kommt häufig zu ergiebigen Regenfällen. Das Klima in dieser tropischen Zone Brasiliens ist für Europäer nur schwer erträglich.

Im Nordosten ist das Klima an der Küste noch tropisch feucht, während es im Inneren des Landes heiß und trocken ist.

Das Klima im Südosten (einschließlich der Staaten Minas Gerais, Espírito Santo, São Paulo und Rio de Janeiro) ist heiß und tropisch. Gemäßigter ist es im gebirgigen Innern des Landes.

Der Süden (einschließlich der Staaten Paraná und Rio Grande do Sul) hat, bedingt durch seine Lage - der Großteil des Gebiets ist Hochebene - im Allgemeinen ein mildes Klima. Im Winter kann es sogar zeitweise sehr kühl werden.

Im Westen (Mato Grosso-Plateau und die Becken der Flüsse Paraguay und Paraná) ist das Klima im Winter warm und trocken sowie feuchtheiß im Sommer. Zu dieser Zeit regnet es in dieser Gegend sehr häufig.

Beste Reisezeit

Die angenehmste Zeit sind die brasilianischen Frühlings- und Wintermonate April bis Oktober, in denen jedoch auch mit heftigen Regenfällen gerechnet werden muss.

Während des Sommers von Dezember bis Februar sind viele Brasilianer in den Ferien und das Reisen im Land ist dann schwierig und teuer.

Vorgeschriebene Impfungen

Keine bei Einreise direkt aus Europa.

Gelbfieber bei Einreise aus Angola oder der Demokratischen Republik Kongo.

Empfohlene Impfungen

Hepatitis A, Gelbfieber, zusätzlich für Individualreisende Typhus. Bei Reisen nach Pará und Maranhao evtl. Tollwut.

Informationen zur Malaria

Malaria

Risiko nur regional, dort allgemeine SCHUTZMASSNAHMEN sowie bei Aufenthalten in Acre, Amapá, Amazonas, Rondônia und Roraima medikamentöse Prophylaxe .

- In den Abend- und Nachtstunden im Freien möglichst helle langärmelige Kleidung und lange Hosen tragen.

- Unbedeckte Hautstellen mit einem mückenabwehrenden Mittel einreiben.

- In klimatisierten Räumen Türen und Fenster geschlossen halten.

- Wenn Moskitos in den Schlafraum gelangen können, unbedingt ein intaktes Moskitonetz verwenden. Es ist darauf zu achten, dass es allseits unter die Matratze geschlagen wird.

- Abends im Schlafraum ein Insektenvertilgungsmittel sprühen.

. MALARIA P sowie bei Aufenthalten in Acre, Amapá, Amazonas, Rondônia und Roraima medikamentöse Prophylaxe

Medikamentöse Malariaprophylaxe: Mefloquin (Lariam)

Mefloquin (Lariam):

Einnahme: eine Woche vor Einreise bis vier Wochen nach Verlassen des Malaria-Gebiets.

oder

Atovaquon-Proguanil (Malarone)

Einnahme: 1-2 Tage vor Einreise bis 7 Tage nach Verlassen des Malaria-Gebiets.

oder

Doxycyclin (für diese Indikation in der BRD nicht zugelassen)

Einnahme: 1-2 Tage vor Einreise bis 4 Wochen nach Verlassen des Malaria-Gebiets.

In anderen Gebieten Medikament (Stand-by-Therapie) zur Behandlung von Malaria MALARIA T mitführen.

Keine Chemoprophylaxe empfohlen, Medikamente zur Notfallbehandlung (Stand-by-Therapie)

Mefloquin (Lariam) oder Atovaquon-Proguanil (Malarone) oder Artemether-Lumefantrin (Riamet).

Verbreitung

Kein Übertragungsrisiko an der Ostküste Brasiliens, d. h. kein Risiko in Porto Alegre, São Paulo, Rio de Janeiro, Salvador, Recife. Ebenfalls kein Risiko in der Hauptstadt Brasília, im Gebiet der Iguassu-Wasserfälle.

Ein ganzjähriges Malariarisiko besteht in ländlichen Regionen unterhalb 1.000 m im gesamten Amazonasgebiet (Bundesstaaten Acre, Amazonas, Maranhao, Mato Grosso, Pará, Rondônia und Tocantin sowie in den Territorien von Amapá und Roraima). Geringes Risiko mittlerweile auch in Manaus und Boa Vista sowie weiterhin geringes Risiko in Porto Velho.

Medikamentöse Prophylaxe erforderlich bei Reisen in die Bundesstaaten Acre, Amapá, Amazonas, Rondônia und Roraima, insbesondere bei Aufenthalten in deren Minen- und Siedlungsgebieten.

Mitnahme eines Notfallmedikaments (Stand-by-Therapie) bei Reisen in Gebiete geringeren Risikos.

Malaria wird durch den Stich eines Moskitos meist in der Zeit zwischen Abenddämmerung und Sonnenaufgang auf den Menschen übertragen.

Ärztliche Hilfe

RIO: Dr. Bruno Hellmuth, (spricht deutsch, englisch), Rua Miguel Lemos, 44/sala 903, 22071-000 Rio de Janeiro /Copacabana, Tel. (021) 25 21 17 49.

SAO PAULO:Dr. Roberto Bammann (spricht Deutsch), Rua das Perobas, 244, 1° andar, Vila Parque Jabarquara,, São Paulo, Tel. (011) 50 18 46 10

RECIFE:Dr. Silvio Romero Maques, Rua Tenente Joao Cicero 300 Boa Viagem,, Recife, Tel. (081) 33 26 74 72.

Währung

Währungseinheit

Währungseinheit: Real (R$)

1 Real = 100 Centavos.

Derzeitiger Kurs:

1 Euro = ca. 4,39 R$

1 US-$ = ca. 3,75 R$

Hinweise

Bei den unten aufgeführten Umrechnungskursen handelt es sich um Devisenkurse der Deutschen Bundesbank, die die Preisnotierung des Euro und des US-Dollar in der Währung des Reiselandes angibt. Mit Devisenkursen werden z.B. Rechnungen unterschiedlicher Währungen gegeneinander verrechnet. (Im Gegensatz zum Sortenkurs wird hier jedoch nicht der Wert angegeben, den man in Deutschland am Bankschalter für einen Euro oder US-Dollar erhält.)

Devisenbestimmungen/Umtausch

Einfuhr Fremdwährung: unbeschränkt. Empfohlen werden Reiseschecks in US-$ oder Euro.

Einfuhr Landeswährung: unbeschränkt

Deklaration: Ja - bei der Ein- und Ausfuhr von Fremd- oder Landeswährung im Wert von über 10.000 R$

Ausfuhr Fremdwährung: unbeschränkt

Ausfuhr Landeswährung: unbeschränkt

Internationale Kreditkarten: Ja - werden von größeren Hotels und Geschäften angenommen, jedoch werden nicht alle internationalen Kreditkarten überall akzeptiert. Im Landesinneren ist Barzahlung die Regel.

Geldautomat: Ja - Bargeldabhebung ist mit internationalen Kreditkarten in vielen Städten, allerdings nicht an allen Geldautomaten, möglich. An einigen (derzeit wenigen) Geldautomaten mit Cirrus/Maestro-Symbol kann auch mit der Girocard (mit Maestro-Logo) Geld abgehoben werden. In der Regel sind innerhalb von 24 Stunden Abhebungen im Gegenwert von höchstens 1.000 R-$ möglich. In letzter Zeit ist der Höchstbetrag jedoch oftmals geringer. Reisende sollten sich vor Abreise bei ihrer Hausbank über eventuelle Beschränkungen bei der Bargeldbeschaffung mit der Girocard informieren.

Bei Barabhebungen wird wegen Betrügereien zur besonderen Vorsicht geraten. Auch bei fehlgeschlagenen Barabhebungen ist der Bankbeleg aufzubewahren, da manchmal trotzdem eine Belastung des deutschen Kontos erfolgt.

Reiseschecks: Ja - in US-$ oder Euro, werden jedoch nicht von jeder Bank akzeptiert. Bitte beachten: Grundsätzlich ist die Akzeptanz von Reiseschecks weltweit rückläufig.

Auskunftstellen

Im Reiseland

Außerdem gibt es noch Nebenstellen der Deutsch-Brasilianischen Industrie- und Handelskammer in Brasília, Blumenau, Goiânia und in Natal.

Brazilian Tourist Board - EMBRATUR
SCN, Quadra 02, Bloco G, sala T-13
70712-907
Brasília -DF/Brasilien
(0055 61) 34 29 79 60
(0055 61) 34 29 78 19
www.embratur.gov.br
joao.vasconcellos@embratur.gov.br

RIOTUR - City of Rio de Janeiro Tourism Authority
Praca Pio X, 119 - 9° andar - Centro
20040-020
Rio de Janeiro -RJ/Brasilien
(0055 21) 22 23 48 71
(0055 21) 22 71 70 04
riotur.riotur@pcrj.rj.gov.br

Deutsch-Brasilianische Industrie- und Handelskammer Rio de Janeiro
(Câmara de Comércio e Indústria Brasil-Alemanha Rio de Janeiro)
Avenida Graça Aranha, 01-6° andar
20030-002
Rio de Janeiro -RJ/Brasilien
(0055 21) 22 24 21 23
(0055 21) 22 24 21 23
www.ahk.com.br
info@ahk.com.br
Mo bis Fr 8-12.30, 14-17.30 Uhr

Deutsch-Brasilianische Industrie- und Handelskammer Porto Alegre
(Câmara de Comércio e Indústria Brasil-Alemanha Porto Alegre)
Rua Castro Alves, 600 - CEP
90430-130
Porto Alegre -RS
(0055 51) 32 22 55 56
(0055 51) 32 22 57 66
www.ahkpoa.com.br
ahkpoa@ahkpoa.com.br
Mo-Fr 8.30-12 Uhr, 13-17.30 Uhr

Deutsch-Brasilianische Industrie- und Handelskammer São Paulo
(Câmara de Comércio e Indústria Brasil-Alemanha São Paulo)
Rua Verbo Divino 1488 - 3° andar
04719-904
São Paulo - SP/Brasilien
(0055 11) 51 81 70 13
(0055 11) 51 87 51 00
www.ahkbrasil.com
secgeral@ahkbrasil.com
Mo bis Fr 8-12, 13-17 Uhr

Zweigstelle Curitiba der AHK São Paulo
(Câmara de Comércio e Indústria Brasil-Alemanha Sao Paulo, Filial Curitiba)
Rua Duque de Caxias, 150
80510-200
Curitiba -PR/Brasilien
(0055 41) 33 23 59 58
ahkcuritiba@ahkbrasil.com

Zweigstelle Belo Horizonte der AHK Rio de Janeiro
(Câmara de Comércio e Indústria Brasil-Alemanha Rio de Janeiro, Filial Belo Horizonte)
Rua Timbiras, 1200 - sala 704
30140-060
Belo Horizonte -MG/Brasilien
(0055 31) 32 73 93 68
(0055 31) 32 13 15 64
www.ahkbrasil.com
ahkmg@uai.com.br

Botschaften und Konsulate

Botschaft der Föderativen Republik Brasilien
Wallstraße 57
10179
Berlin
(0 30) 72 62 83 20/21
(0 30) 72 62 80, 72 62 82 00
www.brasilianische-botschaft.de
brasemb.berlim@itamaraty.gov.br
Mo, Mi, Do, Fr 8.30-12 Uhr, Di 13-15.30 Uhr
Geschäftsbereich Konsularabt.:
Berlin, Brandenburg, Bremen, Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Schleswig-Holstein

Honorarkonsulat der Föderativen Republik Brasilien
Reichsweg 19-42
52068
Aachen
(02 41) 510 91 05
(02 41) 510 91 78
Di 14-16 Uhr und nach telefon. Vereinbarung
(keine Visumerteilung, keine Pässe, keine Beglaubigungen)
(nur Reg.-Bez. Köln)

Honorarkonsulat der Föderativen Republik Brasilien
Schillerstraße 10
28195
Bremen
(04 21) 337 79 33
(04 21) 337 79 20
helms@dr-stankewitz.de
Mo bis Fr 9-13 Uhr
(keine Visumerteilung, keine Pässe, keine Beglaubigungen)

Honorarkonsulat der Föderativen Republik Brasilien
Prinz-Georg-Straße 91
40479
Düsseldorf
(02 11) 449 74 22
(02 11) 449 76 90
info@brasil-honorarkonsulat.de
Mi 10-13 Uhr
(keine Visumerteilung, keine Pässe, keine Beglaubigungen)
(nur Reg.-Bez. Düsseldorf, Münster und Detmold)

Generalkonsulat der Föderativen Republik Brasilien
Hansaallee 32 a+b
60322
Frankfurt/M.
(0 69) 92 07 42 30
(0 69) 920 74 20, 92 07 42 13
www.consbras-frankfurt.de
cg.frankfurt@itamaraty.gov.br
Mo bis Fr 9-13 Uhr, Di auch 14-16 Uhr;
telefonische Anfragen Mo und Do 14-16 Uhr
Dienstags werden keine Visumanträge angenommen.

Honorarkonsulat der Föderativen Republik Brasilien
Am Sandtorkai 41
20457
Hamburg
(040) 36 80 34 43 10
(040) 36 80 33 10
consbrasil.hamburg@taylorwessing.com
Mo bis Fr 9-12 Uhr
(keine Visumerteilung, keine Pässe, keine Beglaubigungen)

Honorarkonsulat der Föderativen Republik Brasilien
Schopenhauerstr. 12
30625
Hannover
(05 11) 228 47 47
(05 11) 55 51 79
sepp.d.heckmann@t-online.de
nach telefon. Vereinbarung
(keine Visumerteilung, keine Pässe, keine Beglaubigungen)

Generalkonsulat der Föderativen Republik Brasilien
Sonnenstr. 31, 4. Stock
80331
München
(0 89) 29 16 07 68
(0 89) 210 37 60
consular@consbras-munique.de
Mo bis Fr 10-14 Uhr; telefonische Anfragen Mo, Mi und Fr 10-14 Uhr

Honorarkonsulat der Föderativen Republik Brasilien
i. Fa. AG Faber-Castell
Nürnberger Straße 2
90546
Stein
(09 11) 996 53 01
(09 11) 68 21 11
katrin.ackermann@faber-castell.com
Mo bis Fr 9-18 Uhr (nur telefonisch)
(keine Visumerteilung, keine Pässe, keine Beglaubigungen)

Honorarkonsulat der Föderativen Republik Brasilien
Am Hauptbahnhof 9
70173
Stuttgart
(07 11) 12 44 75 68
(07 11) 12 44 27 32, 12 44 33 23
bras.konsulat@lbbw.de
Mo, Di, Do 9-12 Uhr und Mi 14-16 Uhr
(keine Visumerteilung, keine Pässe, keine Beglaubigungen)
mit Ausnahme des Regierungsbezirks Karlsruhe

Embaixada da República Federal da Alemanha
SES, Avenida das Nações, Lote 25, Quadra 807
70415-900
Brasília -DF
Embaixada da República Federal da Alemanha
Caixa Postal 030
70359-970 Brasília-DF/Brasilien
(0055 61) 34 42 70 20, 34 42 70 36
(0055 61) 34 42 70 00
www.embaixada-alemanha.org.br
Amtsbezirk: Brasilien
Konsularischer Amtsbezirk: Bundesdistrikt, Staaten Acre, Amapá, Amazonas, Goiás, Mato Grosso, Pará, Rondônia, Roraima, Tocantins

Cônsul Honorário da República Federal da Alemanha
Av. São Francisco de Assis 647, Qd 21 Lt 1 , Sala 05 - Bairro Jundiaí
75110-815
Anápolis /Brasilien
(0055 62) 37 01 27 33
anapolis@hk-diplo.de
Amtsbezirk: Bundesstaat Goiás
Übergeordnete Auslandsvertretung: Botschaft Brasília

Consulesa Honorária da República Federal da Alemanha
Rua Tiradentes 67, Sala 204
Bairro do Reduto
66053-330
Belém -PA/Brasilien
(0055 91) 32 12 83 66
(0055 91) 32 12 83 66, 32 12 56 34
belem@hk-diplo.de
Amtsbezirk: Bundesstaaten Pará und Amapá
Übergeordnete Auslandsvertretung: Botschaft Brasília

Cônsul Honorário da República Federal da Alemanha
Av. Protásio de Oliveira Penna, 366, sala 101
Bairro Buritis
30575-360
Belo Horizonte -MG/Brasilien
(0055 31) 32 13 15 68
belo-horizonte@hk-diplo.de
Amtsbezirk: Bundesstaat Minas Gerais
Übergeordnete Auslandsvertretung: Generalkonsulat Rio de Janeiro

Cônsul Honorário da República Federal da Alemanha
Rua Alwin Schrader, 01
Centro
89015-000
Blumenau -SC/Brasilien
(0055 47) 30 37 51 00
(0055 47) 33 22 11 72
Amtsbezirk: Im Bundesstaat Santa Catarina die Munizipien Blumenau, Pomerode, Luiz Alves, Picarras, Penha, Navegantes, Itajai, Camboriú, Itapema, Brusque, Gaspar, Ilhota, Guabiruba, Botuverá, Indaial, Vidal Ramos, Presidente Nereu, Ascurra, Florianópolis, Massaranduba, Rodeio, Benedito Novo, Rio dos Cedros und Timbó
Übergeordnete Auslandsvertretung: Generalkonsulat Porto Alegre

Cônsul Honorário da República Federal da Alemanha
Rua Vinte e Quatro de Outubro, 668
Bairro Vila Glória
79004-400
Campo Grande -MS/Brasilien
(0055 67) 33 21 55 55
campo-grande@hk-diplo.de
Amtsbezirk: Bundesstaat Mato Grosso do Sul.
Übergeordnete Auslandsvertretung: Generalkonsulat Sao Paulo

Cônsul Honorário da República
Federal da Alemanha
Avenida França 199, Bairro Santa Rosa
78040-170
Cuiabá -MT/Brasilien
(0055 65) 36 26 13 09, 36 26 20 73
cuiaba@hk-diplo.de
Amtsbezirk: Bundesstaat Mato Grosso
Übergeordnete Auslandsvertretung: Generalkonsulat São Paulo

Cônsul Honorário da República
Federal da Alemanha
Rua Duque de Caxias, 150
80510-200
Curitiba -PR/Brasilien
(0055 41) 32 22 03 22
(0055 41) 32 22 69 20
curitiba@hk-diplo.de
Amtsbezirk: Staat Paraná ausschließlich des Amtsbezirks des Honorarkonsulats in Rolândia
Übergeordnete Auslandsvertretung: Generalkonsulat São Paulo

Cônsul Honorário da República Federal da Alemanha
Fortaleza Centro Empresarial Washington Soares
Av. Washington Soares, 855 sala 302
60811-341
Fortaleza -CE/Brasilien
(0055 85) 32 41 41 66
fortaleza@hk-diplo.de
Amtsbezirk: Bundestaaten Ceará, Maranhão und Piauí
Übergeordnete Auslandsvertretung: Generalkonsulat Recife

Cônsul Honorário da República Federal da Alemanha
Rua Orestes Guimaraes, 876
Bairro America
89204-060
Joinville -SC/Brasilien
(0055 47) 34 22 28 16
joinville@hk-diplo.de
Amtsbezirk: Munizipien Joinville, Araquari, Barra Velha, Campo Alegre, Corupá, Garuva, Guaramirim, Itaiópolis, Itapoá, Jaraguá do Sul, Mafra, Rio Negrinho, São Bento do Sul, São Francisco do Sul e Schroeder
Übergeordnete Auslandsvertretung: Generalkonsulat Porto Alegre

Cônsul Honorário da República Federal da Alemanha
Rua Salvador 441, Loja 5, Adrianópolis
69057-040
Manaus -AM/Brasilien
(0055 92) 36 11 15 20
(0055 92) 41 01 10 10
manaus@hk-diplo.de
Amtsbezirk: Bundesstaaten Amazonas, Acre, Rondônia, Roraima
Übergeordnete Auslandsvertretung: Generalkonsulat Rio de Janeiro

Cônsul Honorário da República Federal da Alemanha
Esplanada Silva Jardim 04
2° andar, Ribeira

59001-970
Natal -RN/Brasilien
(0055 84) 32 22 35 95
(0055 84) 32 22 35 95, 32 22 35 96
natal@hk-diplo.de
Amtsbezirk: Bundesstaat Rio Grande do Norte
Übergeordnete Auslandsvertretung: Generalkonsulat Recife

Consulado Geral da República Federal da Alemanha
Rua Prof. Annes Dias 112, 11° andar
90020-090
Porto Alegre -RS/Brasilien
(0055 51) 32 26 49 09
(0055 51) 32 24 95 92, 32 24 92 55
www.alemanha.org.br/portoalegre
info@porto-alegre.diplo.de
Amtsbezirk: Bundesstaaten Rio Grande do Sul, Santa Catarina

Consulado Geral da República Federal da Alemanha
Ed. Empresarial Center III, Rua Antonio Lumack do Monte, 128, 16° andar
Boa Viagem
51020-350
Recife -PE/Brasilien
(0055 81) 34 65 40 84, (0049 30) 181 76 71 61
(0055 81) 34 63 53 50
www.alemanha.org.br/recife
Amtsbezirk: Bundesstaaten Alagoas, Bahia, Ceará, Maranhão, Paraiba, Pernambuco, Piaui, Rio Grande de Norte, Sergipe

Consulado Geral da República Federal da Alemanha
Avenida Presidente Antônio Carlos, 58
20020-010
Rio de Janeiro -RJ/Brasilien
(0055 21) 33 80 37 09
(0055 21) 33 80 37 00
www.alemanha.org.br/riodejaneiro
info@rio-de-janeiro.diplo.de
Amtsbezirk: Bundesstaaten Espírito Santo, Minas Gerais, Rio de Janeiro sowie Bundesdistrikt, Staaten Acre, Amapá, Amazonas, Goiás, Mato Grosso, Pará, Roraima, Rondônia und Tocantins.

Cônsul Honorário da República Federal da Alemanha
Edificio Center Comerical de Rolândia, Avenida dos Expedicionários, 342, sala 72, 7° andar
86600-091
Rolândia -PR/Brasilien
(0055 43) 32 56 33 74
(0055 43) 32 56 19 31
rolandia@hk-diplo.de
Amtsbezirk: Munizipien Andirá, Apucarana, Bandeirantes, Barbosa Ferraz, Cambará, Cambira, Campina da Lagoa, Cândido Rondon, Cornélio Procopio, Fenix, Formosa, Goio Erê, Ibiporã, Iretama, Jataizinho, Kaloré, Londrina, Nova Cantú, Roncador, S.Pedro do Ivai, Santa Amélia, Toledo, Ubiratá, Urai und alle Munizipien nördlich von den oben genannten, und zwar bis zu den Grenzen von Paraguay und den brasilianischen Staaten Mato Grosso und São Paulo
Übergeordnete Auslandsvertretung: Generalkonsulat São Paulo

Cônsul Honorário da República Federal da Alemanha
Salvador Av. Sete de Setembro 1809
Corredor da Vitória
40080-002
Salvador -BA/Brasilien
(0055 71) 30 23 08 47, 33 74 08 47
salvador@hk-diplo.de
Amtsbezirk: Bundesstaaten Bahia und Sergipe
Übergeordnete Auslandsvertretung: Generalkonsulat Recife

Cônsul Honorário da República Federal da Alemanha
Rua Frei Gaspar 22, 10° andar, Sala 104
11010-909
Santos -SP/Brasilien
(0055 13) 32 19 82 44
(0055 13) 32 19 50 92
santos@hk-diplo.de
Amtsbezirk: Munizipien Cananea, Iguape, Santos und Xiririca
Übergeordnete Auslandsvertretung: Generalkonsulat São Paulo

Consulado Geral da República Federal da Alemanha
Avenida Brigadeiro Faria Lima 2092, 12° andar
Jardim Paulistano
01451-905
São Paulo -SP
(0055 11) 38 15 75 38
(0055 11) 30 97 66 44
www.alemanha.org.br/saopaulo
info@sao-paulo.diplo.de
Amtsbezirk: Bundesstaaten São Paulo, Mato Grosso do Sul, Paraná

Ärztliche Hilfe

RIO: Dr. Bruno Hellmuth, (spricht deutsch, englisch), Rua Miguel Lemos, 44/sala 903, 22071-000 Rio de Janeiro /Copacabana, Tel. (021) 25 21 17 49.

SAO PAULO:Dr. Roberto Bammann (spricht Deutsch), Rua das Perobas, 244, 1° andar, Vila Parque Jabarquara,, São Paulo, Tel. (011) 50 18 46 10

RECIFE:Dr. Silvio Romero Maques, Rua Tenente Joao Cicero 300 Boa Viagem,, Recife, Tel. (081) 33 26 74 72.

Sehenswertes

Brasília

Seit 1960 ist Brasília die Hauptstadt Brasiliens. Weitab von anderen bewohnten Gegenden wurde die Stadt auf einer riesigen Urwaldrodung von den Architekten Lúcio Costa und Oscar Niemeyer gebaut. Brasiliens Hauptstadt ist sehr modern und avantgardistisch und deswegen auch sehr interessant für alle Besucher, die sich für futuristische Stadtplanung und Architektur interessieren. Der Grundriss von Brasilia hat die Form eines Flugzeugs. Brasília entstand ganz bewusst unter Verzicht auf alles Traditionelle und Volkstümliche, ohne eine Spur von urbanem Ambiente - die Stadt sollte als Symbol für den Aufbruch Brasiliens ins dritte Jahrtausend gelten. Besonders sehenswert: der Palacio dos Arcos (Außenministerium), die hochmoderne Kathedrale und der Praca dos Trés Poderes (Platz der drei Gewalten). Empfehlenswert: Brasília von oben, vom Funkturm aus betrachtet.

Rio de Janeiro

Die Millionenmetropole Rio de Janeiro ist eine der schönsten Städte der Welt und der Besucher braucht nicht lange um dieses festzustellen. Hier treffen Berge, Wälder, Strände, Lagunen und der Südatlantik zusammen und bilden ein einzigartiges Panorama und Schauspiel. Nicht umsonst wurde Rio der Beiname "cicade maravilhosa" - "wunderbare Stadt", verliehen. Und auch der Exilant Stefan Zweig schwärmte: "Es gibt keine schönere Stadt auf Erden." Am besten lässt sich dieses Szenario auf dem Wahrzeichen der Stadt, dem Zuckerhut ("Pão de Açúcar"), erleben.

Tamoio-Indianer waren die ersten Einwohner der riesigen Guanabara-Bucht, als dort im 16. Jahrhundert eine portugiesische Expedition unter Caspar de Lemos landete. Da man die Bucht für einen Fluss hielt und den Monat Januar schrieb, taufte man sie Rio de Janeiro, den Januar-Fluss. Am Westufer der Bucht entstand die Stadt Rio. Zunächst wurde sie im 18. Jahrhundert als Export- und Fischereisiedlung durch Goldfunde und im 19. Jahrhundert durch den Kaffeeboom wohlhabend. 1763 wurde Rio anstelle von Salvador die Hauptstadt Brasiliens, ein Status, den sie 1960 wieder verlor. Heute lebt die Stadt von einem riesigen Industriegebiet, in dem mehr als sechs Millionen Menschen arbeiten.

Dem Besucher offenbart sich Rio aber auch als eine Stadt mit viel Geschichte, Kunst, Kultur und Lebensfreude. Die Cariocas, die gastfreundlichen Einwohner, sind Menschen unterschiedlichster Herkunft, Sprache und Religion. An den Stränden, von denen Copacabana und Leme die bekanntesten sind, wird ein Körperkult betrieben, an den sich die "kühlen" Europäer erst gewöhnen müssen. Die Lebensfreude der Einwohner kommt am besten in den beiden großen Festen der Stadt, dem Karneval und dem Silvester-/Neujahrsfest "Réveillon", zum Ausdruck.

Alle Schönheit und Ausgelassenheit lassen aber nicht darüber hinwegtäuschen, dass in Rio Elend und Armut an der Tagesordnung sind. Auch auf schlafende Straßenkinder auf den Bürgersteigen, bettelnde Obdachlose vor Hotels, historischen Gebäuden und Banken sowie den Anblick der Elendsviertel Favelas sollten sich die Besucher Rios einstellen. Für den Tourismus in Rio de Janeiro wurde in den letzten Jahren viel getan. Die Strände sind sauberer geworden, und viele historische Gebäude und Sehenswürdigkeiten wurden restauriert. Bei einer Bootsfahrt auf dem ruhigen Wasser der Bucht können Inseln, historische Stätten und Sehenswürdigkeiten besichtigt werden.

Amazonas

Nordbrasilien heißt "Amazonien" - nach dem riesigen Amazonas mit seinen zahllosen Nebengewässern. Es ist ein äußerst dünn besiedeltes Gebiet von der Größe Europas mit dem größten Flusssystem und dem größten Tropenwald der Erde. Die beste Möglichkeit, Amazonien kennen zu lernen hat man auf einem der Flussdampfer, die in Belém - an der Amazonas-Mündung nahe der Ostküste - starten. Es gibt Schiffe, die über 300 Passagiere fassen, sowie viele kleinere Boote. Die Wasser-Routen gehen westwärts nach Santarem (etwa drei Tage) oder Manaus (fünf bis sechs Tage). Auch kürzere Strecken sind möglich. Einige Schiffe starten auch in Manaus und fahren dann ein Stück den Rio Negro hinauf. Empfehlenswert in Belém sind die Amazonas-Sammlungen sowie der Urwald-Park, beides im Museu Emilio Goeldi. In Manaus befindet sich Sehenswertes im Amazonas-Forschungsinstitut.

Bahia

Dieser Bundesstaat gilt als der exotischste Brasiliens, Salvador (die Hauptstadt) als die faszinierendste Metropole des ganzen Landes. Hier sind sehr viele Einwohner Nachfahren schwarzer Sklaven und hängen an ihren alten Überlieferungen und Riten. Auch die Musik, die hier entsteht (beispielsweise der Samba), ist schwarz: Alles zusammen ein Stück brasilianisch gefärbtes Afrika. Salvador (bis 1763 Brasiliens Hauptstadt) ist sehr sehenswert. Dort gibt es prächtige Bauten aus portugiesischer Zeit, viele alte und temperamentvoll belebte Viertel und Plätze, zahllose große und kleine Kirchen (es sollen 365 sein) sowie Straßenküchen mit Bahia-Spezialitäten. Die Oberstadt ist ein großer, geschlossenen ausgebauter barocker Bezirk, der leider zum Teil schon etwas verfallen ist. Musterhaft ist Praia do Forte, ein Naturschutzgebiet mit wunderschönen Stränden, von denen einige allerdings Rückzugsgebiete der brütenden Meeres-Schildkröten sind.

Iguacu

In der Ecke, an der Brasilien, Argentinien und Paraguay aneinandergrenzen, liegt die Stadt Foz do Iguacu. Von hier aus kann man, wenn man sich nach Osten wendet, zum Iguacu-Nationalpark gelangen, dessen sich die UNESCO angenommen hat. Es ist das größte Schutzgebiet im Süden von Brasilien. In diesem tropischen Regenwaldgebiet leben viele Tiere, darunter über tausend Arten von Vögeln. Zum Park gehören die Wasserfälle des Iguacu. Der Fluss strömt einen Kilometer breit durchs Land, verengt sich dann und stürzt mit brüllendem Getöse über einen riesigen felsigen Halbkreis in die Tiefe: rund 250 Kaskaden, von denen einige über hundert Meter tief herabstürzen. Per Hubschrauber kann dieses Schauspiel aus der Luft beobachtet werden. Es gibt aber auch Wanderpfade zu Aussichtspunkten. Der Iguacu speist das Wasserkraftwerk Itaipu. Ein Besuch dieser Anlage lohnt sich selbst für technisch weniger Interessierte, denn sie ist imponierend.

Pernambuco

Nördlich von Bahia liegt der Bundesstaat Pernambuco - ein Gebiet mit vielen schönen Stränden. Man spricht optimistisch von einer "Brasilianischen Riviera". Recife, die Hauptstadt, zeigt allerdings vor allem volksnahes Treiben, Rummel und Basar-Atmosphäre. Sieben Kilometer nördlich liegt das kleinere Olinda, eine der schönsten Städte Brasiliens, komplett unter Denkmalschutz und ein UNESCO-"Kulturdenkmal der Menschheit" - tropisch grün und mit hübschen alten Häusern. In der Oberstadt, am Platz Sao Francisco, steht die älteste Gruppe franziskanischer Bauwerke aus dem 16. Jahrhundert, die Brasilien zu bieten hat. In Olinda fühlen sich viele Künstler wohl.

Natal

Der Norden Brasiliens spricht vor allem die Besucher an, dieneben Besichtigungen auch Erholung im Sinn haben. Die Stadt Natal, in der nordöstlichen Ecke des Landes gelegen, bietet wenig Sehenswertes, aber nahebei mehr als ein Dutzend hervorragender Strände (die schönsten Brasiliens liegen hier, südlich von Natal). Nördlich von Natal sind Fahrten mit dem Strandbuggy über die weitgeschwungenen Dünen ein beliebter Spaß für Abenteuerlustige.

Raddampfer

Der Rio Sao Francisco im Osten des Landes galt einst als Frachtstraße. Raddampfer brachten die Waren aus der Gegend von Rio de Janeiro und Sao Paulo nordwärts in den Bundesstaat Bahia und zu dessen Häfen. Einen solchen Dampfer gibt es noch heute: die "Benjamin Guimaraes", die - 45 Meter lang, acht Meter breit - jetzt als Ausflugsschiff dient. Sie befährt allerdings, gemessen an früheren Frachtreisen, nur ein winziges Stück des Flusses: 250 Kilometer von Sao Francisco nach Pirapora. Die Reise durch eine oft einsame, aber sehr schöne Gegend mit kleinen alten Dörfern dauert drei Tage und vier Nächte. An Bord stehen rund ein Dutzend Kabinen mit Doppelbetten zur Verfügung.

Reisehinweise

Derzeit ist wegen der aktuellen politischen Situation nach wie vor mit (auch unangekündigten) Demonstrationen vor allem in den Großstädten Brasiliens zu rechnen, die zu Ausschreitungen führen können. Das Auswärtige Amt empfiehlt, Menschenansammlungen zu meiden und die Medien aufmerksam zu verfolgen. Den Anweisungen der örtlichen Behörden ist Folge zu leisten.

Überfälle und Gewalttätigkeiten können in ganz Brasilien nicht ausgeschlossen werden. Besonders in den Großstädten ist die Kriminalitätsrate hoch. Vor allem nachts sollten unbelebte Gegenden gemieden werden. Vom Besuch der Favela genannten Armenviertel wird dringend abgeraten.

Nächtliche Fahrten mit Überlandbussen sollten im Nordosten von Brasilien wegen der Gefahr von bewaffneten Überfällen nicht unternommen werden.

In der Stadt Recife sind deswegen öffentliche Verkehrsmittel zu meiden. Stattdessen sollten Taxis benutzt werden.

Bei Überfällen sollte keine Gegenwehr geleistet werden.

Weitere Informationen zur Sicherheitssituation im Reiseland sind auf den Internetseiten des Auswärtigen Amts zu finden.

Allgemeine Vorsichtsmaßnahmen

Beim Bargeldabheben an Geldautomaten wird zu besonderer Vorsicht geraten, auch auf dem Hin- und Rückweg. Geldautomaten auf offener Straße sollten aus Sicherheitsgründen nicht benutzt werden. Sicherer sind Automaten in Banken und Einkaufszentren.

Von Drogenkonsum und Drogenhandel wird nachdrücklich abgeraten. Schon der Besitz relativ geringer Drogenmengen führt zu hohen Strafen.

Der sexuelle Missbrauch von Kindern und Jugendlichen wird mit hohen Strafen geahndet. Nach brasilianischen Recht sind auch einvernehmliche sexuelle Handlungen mit unter 18-Jährigen strafbar.

Baden "oben ohne" und das Wechseln der Kleidung in der Öffentlichkeit gilt in Brasilien als Erregung öffentlichen Ärgernisses und kann zur Festnahme bzw. zu einem Gerichtsverfahren führen.

Für Reisen in Indianerschutzgebiete werden Genehmigungen benötigt, die bei der FUNAI (Nationale Indianerstiftung) beantragt werden müssen.

In den Monaten Dezember bis Februar kommt es besonders im Süden und Südosten des Landes immer wieder aufgrund von starken Regenfällen zu Überschwemmungen und Verkehrsbehinderungen. Reisende sollten sich daher vorab über die aktuelle Wetterlage informieren.

SPERR-NOTRUF: Deutsche können ihre Girocards, Kreditkarten, Handys und einige andere elektronische Berechtigungen über die Sperr-Notruf-Nummer ++49 116 116 (aus dem Ausland neben ++49 116 116 auch ++49 30 4050 4050 wählbar) rund um die Uhr sperren lassen. Der Anrufer wird mit den Herausgebern der jeweiligen Medien verbunden, sofern diese sich dem Sperr-Notruf angeschlossen haben. Eine Liste der angeschlossenen Herausgeber ist im Internet unter www.sperr-notruf.de zu finden.

Ebenso ist es möglich, die Online-Ausweisfunktion (elektronischer Identitätsnachweis - eID) des neuen Personalausweises unter den oben genannten Nummern sowie unter 0180 1 333 333 (Bürgerservice des Bundesinnenministeriums) sperren zu lassen.

Ausflugsland

Kuba

Einreise für Deutsche

Zur Einreise ist eine Touristenkarte notwendig, die einige Reiseveranstalter für ihre Kunden besorgen. Ansonsten Beantragung gegen eine Gebühr bei einer Vertretung von Kuba ca. 3 Wochen vor Abreise, eventuell auch über Reisebüros. Mindestens 6 Monate über den Aufenthalt hinaus gültiger Reisepass, Unterkunftsnachweis, Rück- oder Weiterreisetickets, ausreichende Geldmittel und eine für die Dauer des Aufenthalts gültige Auslandsreisekrankenversicherung sind außerdem erforderlich. Die Touristenkarte berechtigt zu einem Aufenthalt von maximal 30 Tagen.

Geschäftsreisende benötigen ein Visum.

Landesdaten

Lage

Die Republik Kuba setzt sich aus der Insel Kuba, der Isla de la Juventud und weiteren kleineren Inseln zusammen. Sie ist die Hauptinsel der Großen Antillen und liegt zwischen dem 20. und 24. Grad nördlicher Breite im Karibischen Meer, nördlich Mittelamerikas.

Auf Kuba befindet sich der US-Marine-Stützpunkt Guantánamo, 111,9 km².

Fläche: 110.860 km².

Verwaltungsstruktur: 14 Provinzen und das Sonderverwaltungsgebiet "Isla de la Juventud".

Einwohner

Bevölkerung: ca. 11,2 Millionen

Städte:

La Habana (Havanna, Hauptstadt) ca. 2,1 Millionen

Santiago de Cuba ca. 425.900

Camaguey ca. 305.800

Holguin ca. 277.100

Guantánamo ca. 207.900

Santa Clara ca. 205.800

Las Tunas ca. 154.000

Bayamo ca. 147.600

Cienfuegos ca. 144.200

Pinar del Rio ca. 137.500

Matanzas ca. 132.700

Sprache

Die Landessprache ist Spanisch. In den Städten wird teilweise Englisch verstanden und gesprochen.

Zeitverschiebung

Mitteleuropäische Zeit (MEZ) -6 Stunden

Der Zeitunterschied bleibt normalerweise auch während der kubanischen Sommerzeit erhalten. In den letzten Jahren wurde allerdings auf die Rückumstellung auf Winterzeit verzichtet, so dass in diesem Fall während der europäischen Winterzeit nur noch fünf Stunden Differenz sind.

Stromspannung

110-120 Volt Wechselstrom, 60 Hertz. Manche neuere Hotels sind auch mit 220 Volt, 60 Hz ausgestattet.

Die meisten Hotels haben amerikanische zweipolige Flachstecker; Adapter sind erforderlich. Das Stromnetz ist weitgehend stabilisiert, gelegentliche Stromausfälle kommen dennoch vor.

Telefon/Post

Post

Luftpost von und nach Europa ist oft bis zu 6 Wochen unterwegs, ist oft auch unzuverlässig. Zu bevorzugen sind private Kurierdienste.

Telefon

Die Vorwahl von Deutschland, Österreich und der Schweiz nach Kuba ist 0053. Die Vorwahl von Kuba nach Deutschland ist 11949, nach Österreich 11943 und in die Schweiz 11941. Von den größeren Hotels kann man direkt bzw. über einen Operator (Ziffern 00 oder 110) nach Europa telefonieren.

Der Ortsvorwahl muss in Kuba noch eine 0 vorangestellt werden (außerhalb Havannas eine 01).

Je nach Telefon muss in kubanischen Pesos CUP oder in konvertiblen Pesos CUC bezahlt werden. Auslandsgespräche kann man etwas günstiger mit den öffentlichen blauen Kartentelefonen führen (muss in konvertiblen Pesos CUC bezahlt werden, Telefonkarten sind in vielen Hotels erhältlich).

Telefonieren in Kuba macht meist häufiges Anwählen erforderlich. Das System soll in naher Zukunft verbessert werden.

NOTRUFNUMMERN: Polizei 106, Unfallrettung 104, Feuerwehr 105.

Mobilfunk

Netztechnik: GSM 900 und TDMA.

Derzeit gibt es Roamingverträge mit Anbietern in Kuba von E-Plus, O2, Telekom Deutschland und Vodafone. Insbesondere das GSM-Netz wird weiter ausgebaut, so dass in den meisten Gegenden Kubas Empfang besteht.

Handies können auch vor Ort gemietet werden (recht teuer).

Internet

Länderkürzel: .cu

Internetzugang (immer sehr teuer) wird von einigen Hotels und einigen Internetcafés in Havanna angeboten. Auch die Telefongesellschaft ETECSA bietet Internetverbindungen an. Einige Internet-Seiten werden staatlich blockiert, auch E-Mail-Überwachung kann vorkommen.

Feiertage

Feiertage 2018:

1. und 2. Januar (Tag der Revolution)

30. März (Karfreitag)

1. Mai (Tag der Arbeit)

25. bis 27. Juli (Feiertage um den Gedenktag des Sturmes auf die Moncada-Kaserne)

10. Oktober (Beginn des Unabhängigkeitskrieges 1868)

25. Dezember (Weihnachten)

31. Dezember (Jahresende)

Fällt ein Feiertag auf einen Sonntag, ist der darauf folgende Montag arbeitsfrei.

Karneval ist in Havanna und Santiago de Cuba im Juli, in Matanzas und Pinar del Rio im August, in Varadero im Januar.

Es gibt keine ausgeprägte Urlaubssaison.

Öffnungszeiten

Banken und Wechselstellen: Mo bis Fr 8.30-12, 13.30-15 Uhr, Sa 8-10.30 Uhr (zum Teil durchgehend, z.B. in größeren Hotels);

Geschäfte: Mo bis Fr 9-18 Uhr, Sa 9-13 Uhr; größere Geschäfte und Touristenshops täglich 10-20/21 Uhr (manche auch 24 Stunden);

Behörden: Mo bis Fr 8.30-12.30, 13.30-16.30 Uhr;

Büros: Mo bis Fr 9-17 Uhr mit einer Stunde Mittag von 12-14 Uhr;

Postämter: Mo bis Sa 8.30-17 Uhr.

Kleidung

Das ganze Jahr über sollte man leichte, gut waschbare Sommerkleidung mitnehmen. Da viele Hotels klimatisiert sind, empfiehlt es sich, einen Pullover oder eine Jacke mitzunehmen. Im Winter sollte man zusätzlich für kühle Abende leichte Wollsachen dabeihaben. Shorts und freizügige Kleidung sollten nur innerhalb der Hotels oder am Strand getragen werden. Sonnenbrille und Kopfbedeckung gegen die starke Sonneneinstrahlung sowie Regenschutz sind erforderlich.

Geschichte/Politik

Die Insel wurde 1492 von Christoph Kolumbus entdeckt und Fernandina genannt. 1511 begann die Besiedlung durch die Spanier. Von einer kurzen britischen Unterbrechung abgesehen (1762/63) blieb Kuba bis 1898 unter spanischer Herrschaft. Im 18. Jahrhundert kam es durch intensiven Zuckerrohranbau und Sklavenhandel zu einem erheblichen wirtschaftlichen Aufschwung. Im Jahr 1898, nach dem spanisch-amerikanischen Krieg, wurde Kuba von Spanien an die USA abgetreten. 1902 wurde Kuba offiziell unabhängig, die USA behielten sich aber bis 1934 ein Interventionsrecht in die inneren Angelegenheiten vor und stützten die jeweiligen Regierungen. 1959 stürzten Guerillatruppen unter Fidel Castro und Che Guevara das Regime von General Batista, der das Land seit 1933 diktatorisch geführt hatte. Castro übernahm das Amt des Ministerpräsidenten. Kubas Bekenntnis zum Kommunismus, die Annäherung an die Sowjetunion und die Stationierung sowjetischer Raketen auf Kuba führten 1962 zwischen den USA und der Sowjetunion zur Kuba-Krise. Seit 1976 vereinigte Castro in seiner Person die Ämter des Staats- und Regierungschefs. Der Zusammenbruch der UdSSR und des Kommunismus in Osteuropa verschärfte die Wirtschaftsprobleme erheblich, da die Unterstützung ausblieb. 1992 wurden mit einer Verfassungsrevision erste Reformen, wie die direkte und geheime Wahl der Parlamentsabgeordneten und die Garantie der Religionsfreiheit, vorgenommen. Das Machtmonopol der Kommunistischen Partei blieb aber unangetastet. Im Februar 2008 legte Fidel Casto alle Ämter nieder.

Wirtschaft

Die 1959 an die Macht gekommene Revolutionsregierung verstaatlichte über 90 Prozent der Industrie und rund 70 Prozent des Agrarlands. Nach der erheblichen Finanzhilfe durch die Sowjetunion war deren Zusammenbruch für die Wirtschaft Kubas ein verheerender Schlag. Kuba gehört zu den führenden Zuckerproduzenten der Welt. Der Zucker bringt dem Land 75 bis 90 Prozent der Exportwerte. Zweites wichtiges Agrarerzeugnis ist der Tabak, der besonders in der Provinz Pinar del Río angebaut wird. Weitere landwirtschaftliche Erzeugnisse sind Kaffee, Zitrusfrüchte, Ananas, Reis, Kakao, Bohnen, Bananen, Mais, Baumwolle, Kartoffeln und Tomaten. Kuba verfügt über bedeutende Bodenschätze wie Nickel und Kupfererze, Chrom, Rohöl und Erdgas. Kubas Industrie ist hauptsächlich auf die Verarbeitung des Zuckerrohres ausgerichtet. Weitere industriell verarbeitete Produkte sind Tabak, Fleisch und Obst.

Religion

Rund 50 Prozent der Kubaner gehören keiner Religion an. Die Zahl der bekennenden römisch-katholischen Christen ist seit der Revolution um etwa die Hälfte gesunken. Rund ein Prozent der Bevölkerung ist protestantisch.

Vegetation

Die Savannen und der tropische Regenwald sind durch Rodung fast vollständig verschwunden. Immergrüner Feuchtwald wächst noch in den südöstlichen Gebirgen. Auf der Halbinsel Zapata kommen große Mangroven- und Sumpfwälder vor. Auf Kuba gibt es über 50 Palmenarten, darunter die Königspalme. Weitere einheimische Baumarten sind Mahagoni, Guajakbaum, Rosenholz und Zeder.

Tierwelt

Kubas Tierwelt hat über 300 Vogelarten. Der Kuba-Trogon ist der Nationalvogel der Insel. Krokodile gibt es nur noch in einigen Reservaten und Zuchtstationen auf der Halbinsel Zapata. In dem tropischen Klima finden viele Insektenarten einen idealen Lebensraum.

Kulinarisches

Die typische kubanische, d.h. kreolische Küche vereint indische, afrikanische und spanische Einflüsse. Grundlage der Gerichte sind Reis, Bohnen und Kochbananen. Daneben wird Yuca (Maniok), Süßkartoffel und Kürbis verwendet. Hühner- und Schweinefleisch sind mehr anzutreffen als Rindfleisch. In guten Restaurants erhält man auch kreolische Fischgerichte und Meeresfrüchte. Beliebte Nachspeise ist Flan, ein von den Spaniern übernommener Karamelpudding. Neben guten Säften gibt es auch Hochprozentiges. Das Nationalgetränk Kubas ist Rum, der in vielen Qualitäten pur oder als Cocktail angeboten wird. Gern getrunken wird auch Bier.

Sitten und Gebräuche

Auf angemessene Kleidung wird auf Kuba viel Wert gelegt. Shorts und Badekleidung sollte man außerhalb des Hotels und der Badestrände nicht tragen. FKK ist verboten.

Souvenirs

Beliebtestes Mitbringsel aus Kuba ist Rum. Zu empfehlen ist der Havanna Club, der sich gut für Mixgetränke eignet. Auch Zigarren aus dem guten Kuba-Tabak und Kaffee werden gern als Souvenir mitgenommen. Darüber hinaus gibt es für die Freunde der kubanischen Musik (Salsa, Rumba) Kassetten oder CD´s, Puppen mit typisch kubanischer Tracht, Keramik und Schmuck.

Klimainformationen

Auf Kuba herrscht das ganze Jahr über heißes, subtropisches Klima, das durch stetige Winde gemildert wird. Die Temperaturen im Sommer liegen bei etwa 25-30°C. Im Winter gibt es die geringsten Niederschläge und es werden Temperaturen von rund 20-25°C gemessen.

Beste Reisezeit

November bis April.

Vorgeschriebene Impfungen

Keine bei Einreise direkt aus Europa.

Gelbfieber bei Einreise aus ENDEMIEGEBIETEN.

GELBFIEBER-ENDEMIEGEBIETE

In AFRIKA:

Äquatorialguinea, Äthiopien, Angola, Benin, Burkina Faso, Burundi, Côte d`Ivoire, Demokratische Republik Kongo (Kinshasa), Gabun, Gambia, Ghana, Guinea, Guinea-Bissau, Kamerun, Kenia, Kongo, Liberia, Mali, Mauretanien, Niger, Nigeria, Ruanda, Senegal, Sierra Leone, Südsudan, Sudan, Togo, Tschad, Uganda, Zentralafrikanische Republik.

In SÜD- und MITTELAMERIKA:

Argentinien, Bolivien, Brasilien, Ecuador, Franz. Guayana, Guyana, Kolumbien, Panama, Paraguay, Peru, Surinam, Trinidad + Tobago, Venezuela.

Empfohlene Impfungen

Hepatitis A, zusätzlich für Individualreisende Typhus.

Informationen zur Malaria

Malaria

Keine.

Verbreitung

Kuba ist malaria-frei.

Ärztliche Hilfe

HAVANNA: Clinica Central, Dr. A.G. Ferrandez (spricht Englisch), Calle 20 No. 4101, esq. Av. 41, Playa,, La Habana, Tel. (07) 33 26 73, 33 28 11/14;

VARADERO:Policlinica International, Dr. Maria Gomez Diaz de Rada (spricht Englisch), Varadero, Tel. 621 22, 637 80.

Währung

Währungseinheit

Währungseinheit: Kubanischer Peso (kub$)

1 Kubanischer Peso = 100 Centavos.

Neben der Landeswährung gibt es noch den konvertiblen kubanischen Peso, der offizielles Zahlungsmittel für ausländische Reisende ist (Kurs zum US-$ 1:1).

In Varadero sowie auf den Inseln Cayo Largo del Sur und Jardines del Rey (Cayo Coco/Cayo Guillermo) wird auch der Euro als Zahlungsmittel von großen Hotels, Mietwagenfirmen usw. akzeptiert. Da es aber bei kleineren Betrieben Probleme geben kann, sollte man unbedingt auch konvertible kubanische Pesos mitführen.

Derzeitiger Kurs:

1 Euro = ca. 1,15 kub$

Hinweise

US-Dollar sind nicht als Zahlungsmittel anerkannt. Der Zahlungsverkehr wird nur über konvertible kubanische Pesos (Peso Convertible) abgewickelt. Barzahlungen in Euro sind nur vereinzelt möglich.

Devisenbestimmungen/Umtausch

Einfuhr Fremdwährung: unbeschränkt (von US-$ wird abgeraten).

Einfuhr Landeswährung: nicht erlaubt. Der kubanische Peso ist im Ausland nicht erhältlich.

Deklaration: Ja - bei der Einfuhr von Fremdwährung ab einem Wert von 5.000 US-$ obligatorisch.

Ausfuhr Fremdwährung: in Höhe der deklarierten Einfuhr.

Ausfuhr Landeswährung: nicht erlaubt

Umtauschempfehlung: im Reiseland

Umtausch: Für den Umtausch von US-$ fällt eine Gebühr von 10 Prozent an. Es ist ratsam, Bargeld in Euro mitzubringen, das bei allen Banken und Wechselstuben (CADECA) zum geltenden Tageskurs in Pesos Convertibles eingetauscht werden kann. In manchen Touristengebieten kann der Euro direkt als Zahlungsmittel eingesetzt werden.

Der Erwerb der neben dem Peso Convertible exisistierenden, nicht konvertiblen Landeswährung ("moneda nacional", "peso cubano") ist in der Regel nicht erforderlich. Der Wechselkurs des peso convertible zum peso cubano liegt bei 1:24; mit dem peso cubano werden z.B. die Waren an Bauernmärkten bezahlt.

Internationale Kreditkarten: Ja - ACHTUNG: Kreditkarten US-amerikanischer Bankinstitute (z.B. American Express, Diners) oder Kreditkarten von Tochtergesellschaften US-amerikanischer Banken werden nicht angenommen. Für die Benutzung deutscher Kreditkarten wird eine Gebühr von 3 Prozent erhoben. Es sollte beachtet werden, dass zusätzlich zu den anfallenden Gebühren der ausgebenden Institute noch die Gebühren des jeweiligen kubanischen Geldinstituts berechnet werden. Deren Höhe sollte direkt beim Institut vor Ort erfragt werden.

Geldautomat: Ja - eine Bargeldabhebung mit VISA-Kreditkarte und PIN ist in einigen Banken (z.B. Banco Financiero oder Banco Metropolitano) möglich. Jedoch ist dies nicht im ganzen Land möglich, sondern nur in einigen Bankfilialen.

Da nicht gewährleistet ist, dass die Bankautomaten funktionieren, sollte genügend Bargeld mitgeführt werden.

Rücktausch: Gegen Vorlage der Umtauschbescheinigung werden die Pesos Convertibles wieder in Fremdwährung zurückgetauscht.

Auskunftstellen

Ministerio de Turismo
Calle 19, Nr. 710, Entre Paseo y A, Vedado
La Habana /Kuba
(0053 7) 33 40 86
(0053 7) 33 40 87
www.cubatravel.cu
promo@mintur.mit.cma.net

Cámara de Comercio de Cuba
Cuba Chamber of Commerce
Calle 21, No. 661, Vedado
La Habana
Cámara de Comercio de Cuba
Apartado Postal 4237
La Habana/Kuba
(0053 7) 33 30 42
(0053 7) 55 13 21/2, 30 33 56/8
www.camaracuba.com
secgral@camara.com.cu

Botschaften und Konsulate

Botschaft der Republik Kuba
mit Konsularabteilung
Botschaft: Stavangerstr. 20
Konsularabt.: Gotlandstraße 15
10439
Berlin
(0 30) 916 45 53
(0 30) 44 71 73 19
www.botschaft-kuba.de
embacuba-berlin@botschaft-kuba.de
Mo, Di, Do und Fr 8.30-11.30 Uhr, Mi 14-16 Uhr

Außenstelle Bonn der Botschaft der Republik Kuba
Kennedyallee 24
53175
Bonn
(02 28) 30 92 44
(02 28) 30 92 24
recep-od-bonn@botschaft-kuba.de
Mo bis Do 9-12 Uhr (nach telefon. Vereinbarung, tel. Sprechzeit Mo bis Do 14-16 Uhr)
(nur für Touristenvisa)
ohne Geschäftsbereich der Botschaft

Embajada de la República Federal de Alemania
Calle 13, No. 652, Esquina a B
Vedado
La Habana
Embajada de la República Federal de Alemania
Apartado 6610
La Habana/Kuba
(0053 7) 833 15 86
(0053 7) 833 24 60, 833 25 39, 833 25 69
www.deutschebotschaft-havanna.cu
info@havanna.diplo.de
Amtsbezirk: Kuba

Ärztliche Hilfe

HAVANNA: Clinica Central, Dr. A.G. Ferrandez (spricht Englisch), Calle 20 No. 4101, esq. Av. 41, Playa,, La Habana, Tel. (07) 33 26 73, 33 28 11/14;

VARADERO:Policlinica International, Dr. Maria Gomez Diaz de Rada (spricht Englisch), Varadero, Tel. 621 22, 637 80.

Sehenswertes

Havanna

Havanna, die "Alte Dame der Karibik", ist das politische, wirtschaftliche und kulturelle Zentrum des Landes. Mehrere Akademien und Institute sind hier angesiedelt. Verschiedene Theater, die Oper mit Ballett und mehrere sehenswerte Museen bereichern das kulturelle Leben. Die Film-Szene hat oberes Niveau in Lateinamerika. Im Stadtbild Havannas, das an einem Naturhafen an der Nordküste der Insel liegt, ist noch heute der vergangene Ruhm und Glanz der Kolonialzeit zu erkennen. Dem Verfall der schönsten Gebäude wird heute mit Unterstützung der UNESCO entgegengewirkt. Sehenswert sind die Altstadt mit ihrem kolonialen Stadtkern, wo im Bereich der Plaza de Armas und der Plaza de la Catedral die Hauptattraktionen wie verschiedene koloniale Paläste, die Kathedrale und das Museo de Art Colonial zu finden sind. In der südlichen Altstadt gibt es ebenfalls viele interessante Stätten zu besichtigen: das Casa de Àfrica, das sich mit dem afrikanischen Erbe Kubas befasst, das Museo de Autos, das Cadillacs und Roll Royces ausstellt, die Iglesia de la Merced, das Viertel Santo Cristo del Buen Viaje sowie das Museo Histórico de las Ciencias Carlos J. Finlay und das Museo de Finanzas im unteren Stockwerk der Nationalbank Kubas.

Das 144 Kilometer von Havanna gelegene Varadero mit seinem langen Sandstrand (Playa de Varadero) ist das Touristenziel Nummer eins in Kuba. Es liegt an der Nordküste der Insel zwischen Cárdenas und Matanzas. Das Ferienziel bietet mit seiner guten touristischen Infrastruktur alles von Sonne und Strand über Sport- und Spielmöglichkeiten bis zu nächtlichen Vergnügungsstätten. Hier gibt es auch einige kulturelle Attraktionen wie das Museo Municipal, der Parque Retino Josone sowie die Cueva de Ambrosio, in der Felszeichnungen gefunden wurden. Ein Ausflug von Varadero bietet sich z.B. in das Archipel von Sanana an, wo es Segel-, Angel- und Tauchmöglichkeiten gibt.

Santa Clara

In der Provinzstadt Santa Clara ist Che Guevara der Held, hat er doch die entscheidende Schlacht, die zum Sieg der Revolution führte, hier geschlagen. An der Carretera de Camajuani steht als Erinnerung an das Gefecht das Monumento al Tren Blindado (Denkmal des gepanzerten Zuges) und am östlichen Stadtrand wurde ein Platz (Plaza de la revolución) mit einer Che Guevara-Statue angelegt. Weitere Sehenswürdigkeiten der Stadt sind der Parque Leoncio Vidal um den sich z. B. Theater, ein Kulturhaus und das Kolonialmuseum gruppieren sowie das Teatro de la Carida und das Museo de Artes Decorativas, eine Sammlung von Möbeln des 18. und 19. Jahrhunderts.

Santiago des Cuba

Santiago de Cuba hat trotz ihrer Größe - sie ist die zweitgrößte Stadt Kubas - ihr eher provinzielles Aussehen behalten. Das Klima ist in der Gegend um Santiago viel wärmer als im übrigen Land. Im Sommer ist es zum Teil unerträglich heiß. Die Stadt gilt als "Wiege der Revolution", haben hier doch die Unabhängigkeitsbestrebungen ihren Anfang genommen. Die historischen Sehenswürdigkeiten konzentrieren sich zum großen Teil um den Parque Céspedes. Hier steht die Kathedrale, die Casa Diego Velázquez mit dem ältesten erhaltenen Haus Kubas, Ayuntamiento, das ehemalige Rathaus der Stadt, und das Museo de Arte Colonial. In der Calle Heridia kann man das Casa de Vino besuchen, wo man regionale Weine probieren kann, oder aber im Museo de Carnaval einen Blick auf die Geschichte des Karnevals in Santiago (der berühmteste in Kuba) werfen. Eine Ausstellung zeigt zahlreiche Kostüme und Masken. In der Nähe des Hafens haben Besucher die Möglichkeit bei der Produktion von Zigarren zuzusehen oder eine Rumfabrik zu besuchen. In der Moncada-Kaserne außerhalb des Stadtzentrums sind noch heute die Einschusslöcher zu sehen, die beim fehlgeschlagenen Sturm von Castro und seinen Leuten im Juli 1953 entstanden sind. Heute ist in der Kaserne ein historisches Museum untergebracht, das im besonderen die Revolutionszeit behandelt.

In der Umgebung Santiagos sind u.a. die Festung El Morro an der Bucht von Santiago mit dem Museo de la Pirateria, die Wallfahrtskirche von El Cobre mit drei gelben Türmen, der Parque Nacional de Baconao mit seinen verschiedenen Freizeiteinrichtungen und das Valle de la Prehistoria (auch Jurassic Park genannt) mit seinen Nachbildungen von Dinosauriern und Steinzeitmenschen sehenswert.

Isla de la Juventud

Die Isla de la Juventud (Insel der Jugend) ist die größte Insel des Korallenarchipels Canarreos. Die Insel wurde zunächst als Gefängnisinsel genutzt. In dem 1928 erbauten Gefängnis wurde u.a. Fidel Castro nach dem missglückten Angriff auf die Moncada-Kaserne gefangen gehalten. Nach der Revolution wurde die Insel durch Tausende von Jugendlichen urbar gemacht, was ihr auch den Namen gab. Neben der Inselhauptstadt Nueva Gerona mit dem naturgeschichtlichen Museum und dem Planetarium, sind das Museo del Presidio, das heute als Museum eingerichtete ehemalige Gefängnis, sowie La Fé, eine von amerikanischen Kolonisten gegründete Siedlung, zu besichtigen. Touristisch hat sich die Insel in den vergangenen Jahren zusehends weiterentwickelt. Ihre Korallenriffe gelten als Paradies für Taucher und Unterwasserfotografen.

Trinidad/Valle de las Ingenios

Trinidad, eine der ältesten Städte Kubas, hatte ihre auf Sklavenhandel und Zuckerrohranbau gegründete Blütezeit im 17. und 18. Jahrhundert. Der Tourismus, insbesondere der Tagestourismus, ist heute eine der wichtigsten Einnahmequellen der Stadt. Beim Besuch der Stadt sollte man sich auch das angrenzende Valle de los Ingenios, wo heute noch Zuckerrohr angebaut wird, ansehen. Zu besichtigen sind hier der Torre de Iznaga, ein Turm, der zur Beaufsichtigung der Sklaven auf den Zuckerrohrfeldern gebaut wurde, und daneben die Hacienda der Familie Iznaga, in der heute ein Restaurant untergebracht ist. In Trinidad kann man besonders gut ein Souvenir kaufen, da hier das Kunsthandwerk noch gepflegt wird. Stickereien und Häkeleien sowie Holzarbeiten werden angeboten. Ansehen sollte man sich den Parque José Marti, um den sich sehenswerte Gebäude wie die Kathedrale und einige Museen, wie z. B. das Museo Romántico oder die Galeria de Arte Universal scharen. Das in einem der schönsten Gebäude Trinidads untergebrachte Stadtmuseum (Museo Municipal) zeigt Möbel und viele wertvolle Gegenstände aus der Kolonialzeit. Eine Ausstellung über die Geschichte des Zuckerrohranbaus behandelt auch die Sklaverei als Schattenseite des wirtschaftlichen Erfolges. Badeliebhaber sollten den zwölf Kilometer von Trinidad entfernten Sandstrand Playa Abcón besuchen. Von hier aus werden Touren in die karibische Unterwasserwelt angeboten.

Pinar del Rio

Mitten im besten Tabak-Anbaugebiet Kubas liegt die Stadt Pinar del Rio. Sie bietet wenig Sehenswürdigkeiten, liegt aber in einer einzigartig schönen Agrar- und Palmenlandschaft. Im Museo de las Ciencias Naturales kann man sich einen Überblick über die naturgeschichtliche Entwicklung der Region verschaffen. Interessenten an Kubas Zigarren können in einer Tabakfabrik in der Nähe der Plaza Independencia bei den verschiedenen Arbeitsvorgängen der Produktion zusehen und die ein oder andere Zigarre kaufen. In der Likörfabrik Casa Garay wird ein Likör aus Guaven, ein weiteres typisches Produkt der Region, hergestellt.

Reisehinweise

Hurrikan-Saison: In den Bundesstaaten im Süden der USA, in Mexiko, Zentralamerika sowie in der Karibik ist jeweils in der Zeit von Juni bis November mit Hurrikans zu rechnen. Kennzeichen dieser tropischen Wirbelstürme sind u.a. Windgeschwindigkeiten in Orkanstärke, starke Regenfälle und unter Umständen auch Erdrutsche. Informationen dazu gibt es bei Wettervorhersagen in den jeweiligen Ländern oder im Internet, beispielsweise unter www.nhc.noaa.gov und www.wunderground.com/tropical. Den Anordnungen der Sicherheitsbehörden ist Folge zu leisten.

Außerdem zählt Kuba zu den erdbebengefährdeten Länder.

Kuba gilt als vergleichsweise sicheres Reiseland, aber auch hier werden Touristen gelegentlich Opfer von Diebstählen und selten auch von Gewaltverbrechen.

Touristen sollten gewisse Vorsichtsmaßnahmen ergreifen:

Man sollte nur geringe Bargeldbeträge mit sich führen und diese auf verschiedene Stellen am Körper verteilen. Das restliche Bargeld und Wertgegenstände sollten im Hotelsafe gelassen werden.

Auch wird empfohlen, Taschen niemals unbeaufsichtigt zu lassen, und Wertgegenstände im Handgepäck statt im Koffer zu transportieren, da es vorgekommen ist, dass letztere aufgebrochen wurden.

Weitere Informationen zur Sicherheitslage im Reiseland sind auf den Internetseiten des Auswärtigen Amts zu finden.

Allgemeine Vorsichtsmaßnahmen

Es kommt immer wieder zu Stromengpässen, wobei der Strom dann aber meist nur außerhalb der Touristengebiete abgeschaltet wird.

Ausländer müssen sich jederzeit ausweisen können, wobei eine Reisepasskopie in der Regel ausreicht.

Vom Fotografieren von Käuferschlangen, verfallenden Häusern u.Ä., sollte am besten aus Respekt vor den betroffenen Personen abgesehen werden. Außerdem sollten keine militärischen Gebäude und Einrichtungen fotografiert werden.

Das Rauchen ist in abgeschlossenen öffentlichen Räumen (z.B. Geschäfte, Kinos, Büros, Taxis, Busse) verboten. In Restaurants darf nur in speziell eingerichteten Raucherzonen geraucht werden.

Bei einer Unterbringung in Privathaushalten sollte man sich vergewissern, dass hierfür ein behördliche Genehmigung vorliegt (Kubaner benötigen für jegliche Art privater Geschäfte eine solche), um Schwierigkeiten auf beiden Seiten, zu vermeiden.

BESONDERE STRAFRECHTLICHE VORSCHRIFTEN: Bei Drogendelikten drohen langjährige Haftstrafen, bei besonders schweren Fällen die Todesstrafe. Besucher sollten außerdem auf eine politischer Betätigung verzichten, auch diese werden mit hohen Strafen geahndet.

SPERR-NOTRUF: Deutsche können ihre Girocards, Kreditkarten, Handys und einige andere elektronische Berechtigungen über die Sperr-Notruf-Nummer ++49 116 116 (aus dem Ausland neben ++49 116 116 auch ++49 30 4050 4050 wählbar) rund um die Uhr sperren lassen. Der Anrufer wird mit den Herausgebern der jeweiligen Medien verbunden, sofern diese sich dem Sperr-Notruf angeschlossen haben. Eine Liste der angeschlossenen Herausgeber ist im Internet unter www.sperr-notruf.de zu finden.

Ebenso ist es möglich, die Online-Ausweisfunktion (elektronischer Identitätsnachweis - eID) des neuen Personalausweises unter den oben genannten Nummern sowie unter 0180 1 333 333 (Bürgerservice des Bundesinnenministeriums) sperren zu lassen.

Bahamas

Einreise für Deutsche

Visumfrei für 3 Monate. Notwendig sind: mindestens 6 Monate über den Aufenthalt hinaus gültiger Reisepass, Rück- oder Weiterreiseticket und -dokumente sowie ausreichender Geldmittel für den Aufenthalt.

Landesdaten

Lage

Die Bahamas, die zum Britischen Commonwealth gehören, bestehen sowohl aus etwa 700 Inseln, von denen nur rund 30 bewohnt sind, als auch aus fast 2.500 Cays (Korallenriffe). Die Inseln liegen etwa 80 km südöstlich vor der Küste von Florida/USA und erstrecken sich in einem rund 1.100 km langen Bogen bis in die Nähe der Antillen-Insel Hispaniola (Haiti/Dominikanische Republik).

Fläche: 13.939 km.

Verwaltungsstruktur: 31 Distrikte.

Einwohner

Bevölkerung: ca. 391.000

Städte:

Nassau (Hauptstadt) auf der Insel New Providence ca. 249.000

Freeport auf der Insel Grand Bahama ca. 26.900

Zu den Out Islands gehören Acklins und Crook Island, die Abaco-Inseln, Andros, Berry Islands, Bimini, Cat Island, Eleuthera mit Harbour Island, Exuma, Inagua, Long Island, Mayaguana und San Salvador.

Sprache

Die Landessprache der Bahamas ist Englisch; darüber hinaus wird kreolisch gesprochen.

Zeitverschiebung

Mitteleuropäische Zeit (MEZ) -6 Stunden

Da auf den Bahamas die Sommerzeit gilt (mit kleinen Abweichungen sowohl bei Beginn als auch am Ende), bleibt auch während der europäischen Sommerzeit der Zeitabstand gleich.

Stromspannung

120 Volt Wechselstrom, 60 Hertz.

Man sollte einen Adapter mitnehmen, da auf den Bahamas amerikanische Stecker üblich sind.

Telefon/Post

Post

Die Postbeförderung nach Europa dauert ca. 7-10 Tage.

Telefon

Die Vorwahl von Deutschland, Österreich und der Schweiz für die Bahamas lautet 001242, die Vorwahl nach Deutschland ist 01149, nach Österreich 01143 und in die Schweiz 01141. Auf den Bahamas sind ausreichend öffentliche Telefone vorhanden, von denen mit Telefonkarten auch Auslandsgespräche geführt werden können (günstig; die Telefongebühren von den Hotels aus sind dagegen sehr teuer).

NOTRUFNUMMERN: Polizei und Feuerwehr 919, Unfallrettung 367 40 82 oder 367 29 11, Krankenhaus 367 25 10.

Mobilfunk

Netztechnik: GSM 1900, 3G 850.

Derzeit gibt es einen Roamingvertrag mit dem Anbieter E-Plus auf den Bahamas.

GSM 1900-fähig sind Triband- oder Quadband-Handys.

Internet

Länderkürzel: .bs

Feiertage

Feiertage 2018:

1. Januar (Neujahr)

10. Januar (Tag des Mehrheitsprinzips)

30. März (Karfreitag)

2. April (Ostermontag)

21. Mai (Pfingstmontag)

1. Juni (Tag der Arbeit, erster Freitag im Juni)

10. Juli (Unabhängigkeitstag)

6. August (Emanzipationstag, erster Montag im August)

8. Oktober (Tag der Entdeckung)

25. Dezember (Weihnachten)

26. Dezember (Boxing Day)

Die bahamaische Hauptferienzeit geht von Mitte Juli bis Mitte September. Die Oster- und Weihnachtswoche ist für Geschäftsbesuche wenig geeignet.

Öffnungszeiten

Geschäfte: Mo bis Sa 9-17 Uhr;

Banken: Mo bis Do 9.30-15 Uhr, Fr 9.30-17 Uhr;

Post: Mo bis Fr 8.30-17.30 Uhr, Sa 8.30-12.30 Uhr (in Nassau und Freeport);

Büros: Mo bis Fr 9-17 Uhr.

Kleidung

Sommer- und Sportkleidung ist für den Tag angebracht. Leichte Wollsachen oder eine Sommerjacke sollte man für die doch recht kühlen Abende dabeihaben. In First-class Hotels und im Casino wird meist von männlichen Gästen verlangt, eine Krawatte und ein Jackett zu tragen. Im Sommer und Herbst ist es sinnvoll, einen Regenschirm oder Regenbekleidung mitzunehmen. Eine gute Sonnenbrille ist unerlässlich. Im Stadtzentrum von Nassau ist das Tragen von Badebekleidung nicht gestattet.

Geschichte/Politik

Die ersten Anzeichen einer Besiedelung der Bahamas lassen sich bereits auf das Jahr 500 v. Chr. zurückdatieren, als einige friedfertige Indianerstämme auf den bahamaischen Inseln lebten. 1492 landete Christoph Columbus auf dem Out-Island San Salvador; ein großes Kreuz in der Nähe von Cockburn Town auf San Salvador erinnert noch heute an dieses Ereignis. Columbus nannte die Inseln "West Indies" , entsprechend seiner Suche nach einem Seeweg nach Indien. Die Spanier tauften die Inseln später "baja mar", Inseln der flachen See, woraus der heutige Name Bahamas entstanden ist. Nachdem zwischen 1500 und 1520 beinahe die gesamte Inselbevölkerung von den Spaniern als Sklaven in die Gold- und Silberminen Südamerikas verschleppt worden war, blieben die Inseln lange Zeit fast unbewohnt. Um 1648 ließen sich dann sowohl englische Siedler auf der Suche nach Glaubensfreiheit als auch Siedler von den Bermuda-Inseln auf der Insel Eleuthera (das griechische Wort für Freiheit) nieder. Ab dem späten 18. Jahrhundert (circa ab 1785) kamen dann auch Aussiedler aus den Südstaaten der USA auf die Inseln, die mit der unabhängigen amerikanischen Nation nicht einverstanden waren.

Mehr als 200 Jahre waren die Bahamas britische Kronkolonie. Am 10. Juli 1973 erlangten die Bahamas auf friedlichem Wege die nationale Unabhängigkeit: Sie gehören jedoch weiterhin, wie die meisten ehemaligen britischen Kolonien, zum britischen Commonwealth.

Wirtschaft

Der größte Wirtschaftsfaktor der Bahamas ist der Tourismus. Die Besucherzahlen steigen kontinuierlich und liegen im Moment bei über drei Millionen Gästen im Jahr. Das Bankwesen ist der zweitwichtigste Wirtschaftsfaktor, da die Inseln bedeutende Steuervergünstigungen bieten (u.a. Zollfreiheit und keine Einkommens- oder Körperschaftssteuern). Daneben gibt es Fischfang und Fischverarbeitungsbetriebe, Lebensmittelexporte und Musikproduktionen.

Religion

Die Einwohner der Bahamas sind Christen unterschiedlicher Konfession. Dazu gehören Katholiken (ca. 20 Prozent), Baptisten und Anglikaner. Minderheiten sind Juden, Moslems und Anhänger von Naturreligionen.

Vegetation

Auf einigen Inseln gibt es große Pinienwälder, in den feuchteren Gebieten auch Kiefern; an den Küsten wachsen Mangroven. Die meisten Gebiete haben jedoch eine savannenartige Vegetation.

Tierwelt

Auch wenn die Bahamas insgesamt artenarm sind, so kann man in den verschiedenen Schutzgebieten der Inseln doch einige interessante Tiere entdecken wie zum Beispiel Leguane, Schildkröten und Delphine.

Beeindruckend ist die Vogelwelt der Bahamas, hier leben unter anderem Flamingos, der Nationalvogel der Bahamas, Kolibris und verschiedene Papageienarten.

Kulinarisches

Der berühmte Cocktail "Bahama Mama" ist selbstverständlich wie alle anderen Cocktails auf den Bahamas mit dem einheimischen weißen Rum. Die Bahama Mama enthält Rum, Amaretto, Orangensaft, Ananassaft, etwas Bier und etwas Grenadine. Die Küche der Bahamas besteht hauptsächlich aus Fischgerichten, gegrillt, gekocht oder fritiert. Dazu wird in den meisten Fällen eine würzige Mischung aus Reis mit Erbsen (Peas'n'Rice) gereicht. Besondere Spezialitäten sind "Conch" (eine große rosafarbene Meeresmuschel) und "Baked Crab" (gebackene Krebse). Frisches Obst, insbesondere tropische Früchte, fehlen nie. Süßspeisen sind "Guana Duff" und "Johnny Cake" (mit Butter überzogenes Maisbrot).

Sitten und Gebräuche

Die Musik ist das bestimmende Element des Lebens - überall wird gesungen und getrommelt. Der Calypso ist ein typischer Rhythmus, auch den Goombay hört man auf der mit Ziegenfell bespannten Holztrommel als Trommelrhythmus überall.

Souvenirs

Beliebte Artikel aus der Karibik sind Strohprodukte und bunte Batikstoffe. Schmuck aus Muscheln ist typisch für die Karibikinseln. In Nassau kann zollfrei eingekauft werden (Schmuck, Parfum und Kameras). Wegen der interessanten grafischen Gestaltung sind Münzen (quadratisch und sechseckig) und besonders die Drei-Dollar-Note der Bahamas beliebte Andenken und Mitbringsel für Sammler.

Klimainformationen

Das Klima auf den Bahamas ist eines der besten der Welt. Die durchschnittlichen Temperaturen, die während eines Jahres gemessen werden, betragen etwa 23 °C. Die meisten Tage sind sonnig und warm, die Nächte aber eher kühl. Auf den Bahamas regnet es nur selten. Der meiste Regen fällt in den Monaten Juni bis Oktober. Selbst dann treten aber auch nur kurze Regenschauer auf. Die durchschnittlichen Temperaturen im Juli und August liegen bei 27-28°C; selten wird es heißer als 32°C. Das Wasser hat im Sommer eine Durchschnittstemperatur von 27°C. Die südlichen Passatwinde sorgen in dieser eher heißen Zeit immer für eine angenehme Kühle.

Beste Reisezeit

Reisen auf den Bahamas sind das ganze Jahr angenehm. Die Hauptreisezeit ist von November bis April. Zu dieser Zeit herrschen auf den Bahamas durchschnittliche Temperaturen von 21 bis 26°C.

Vorgeschriebene Impfungen

Keine bei Einreise direkt aus Europa.

Gelbfieber bei Einreise aus ENDEMIEGEBIETEN.

GELBFIEBER-ENDEMIEGEBIETE

In AFRIKA:

Äquatorialguinea, Äthiopien, Angola, Benin, Burkina Faso, Burundi, Côte d`Ivoire, Demokratische Republik Kongo (Kinshasa), Gabun, Gambia, Ghana, Guinea, Guinea-Bissau, Kamerun, Kenia, Kongo, Liberia, Mali, Mauretanien, Niger, Nigeria, Ruanda, Senegal, Sierra Leone, Südsudan, Sudan, Togo, Tschad, Uganda, Zentralafrikanische Republik.

In SÜD- und MITTELAMERIKA:

Argentinien, Bolivien, Brasilien, Ecuador, Franz. Guayana, Guyana, Kolumbien, Panama, Paraguay, Peru, Surinam, Trinidad + Tobago, Venezuela.

Empfohlene Impfungen

Hepatitis A.

Informationen zur Malaria

Malaria

Keine (sehr selten auf Great Exuma).

Verbreitung

Die Bahamas sind malaria-frei; Ausnahme: sehr selten auf Great Exuma.

Währung

Währungseinheit

Währungseinheit: Bahama-Dollar (B$)

1 Bahama-Dollar = 100 Cents.

Derzeitiger Kurs:

1 Euro = ca. 1,18 B$

1 US-$ = ca. 1,01 B$

Hinweise

Bei den unten aufgeführten Umrechnungskursen handelt es sich um Devisenkurse der Deutschen Bundesbank, die die Preisnotierung des Euro und des US-Dollar in der Währung des Reiselandes angibt. Mit Devisenkursen werden z.B. Rechnungen unterschiedlicher Währungen gegeneinander verrechnet. (Im Gegensatz zum Sortenkurs wird hier jedoch nicht der Wert angegeben, den man in Deutschland am Bankschalter für einen Euro oder US-Dollar erhält.)

Devisenbestimmungen/Umtausch

Einfuhr Fremdwährung: unbeschränkt, US-$ empfohlen. Für Einwohner der Bahamas gelten andere Bestimmungen.

Einfuhr Landeswährung: nur nach vorheriger Genehmigung der Zentralbank der Bahamas erlaubt.

Deklaration: Ja - bei Ein- und Ausreise ab einem Gegenwert von 10.000 B$

Ausfuhr Fremdwährung: unbeschränkt. Für Einwohner der Bahamas gelten andere Bestimmungen.

Ausfuhr Landeswährung: bis zum Betrag von 200 B$ pro Person.

Umtausch: US-$ werden als Zahlungsmittel akzeptiert, kein Umtausch notwendig.

Internationale Kreditkarten: Ja - werden von größeren Hotels, Geschäften und Restaurants fast überall akzeptiert.

Geldautomat: Ja - Bargeldabhebung ist in größeren Orten mit Kreditkarten, zum Teil auch mit der Girocard (mit Maestro-Logo und PIN) möglich. Reisende sollten sich vor Abreise bei ihrer Hausbank über eventuelle Beschränkungen bei der Bargeldbeschaffung mit der Girocard informieren.

Reiseschecks: Ja - in US-$ - werden bei einigen Banken umgetauscht. Bitte beachten: Grundsätzlich ist die Akzeptanz von Reiseschecks weltweit rückläufig

Auskunftstellen

Bahamas Ministry of Tourism
Bolam House,
George St.
Nassau
Bahamas Ministry of Tourism
P.O. Box N-3701
Nassau/Bahamas
(001 242) 302 20 98
(001 242) 302 20 00
www.gobahamas.com
tourism@bahamas.com

The Bahamas Chamber of Commerce
Shirley Street Collins Avenue
Nassau
Bahamas Chamber of Commerce
P.O. Box N-665
Nassau/Bahamas
(001 242) 322 46 49
(001 242) 322 21 45
www.gobahamas.com
info@thebahamaschamber.com

Botschaften und Konsulate

In Deutschland

Visa-Anträge können in einem der folgenden drei "Visa Application Centres" eingereicht werden:

UK Visa Application Centre
TLScontact
Chausseestrasse 18/18a
10115
Berlin
www.britischebotschaft.de
Antragsabgabe mit via Website vereinbartem Termin (Mo bis Fr 8.30-11.30 Uhr und 12.30-14.30 Uhr)

UK Visa Application Centre
TLScontact
Bismarckstraße 101
40210
Düsseldorf
www.britischebotschaft.de
Antragsabgabe mit via Website vereinbartem Termin (Mo bis Fr 9-12 Uhr, 13.30-15 Uhr)

UK Visa Application Centre
TLScontact
Altheimer Eck 11
80331
München
www.britischebotschaft.de
Antragsabgabe mit via Website vereinbartem Termin (Mo bis Fri 9-14.30 Uhr)

Honorarkonsulat der Bahamas
Burggraben 6
65929
Frankfurt am Main
(069) 42 08 90 27
(069) 42 08 90 20
BahamasHC@herzog-hc.de
Mo, Di u Do 10-16 Uhr sowie nach Vereinbarung

Von Deutschland

zuständig Kingston/Jamaika:

Embassy of the Federal Republic of Germany
10 Waterloo Road
Kingston 10
Embassy of the Federal Republic of Germany
P.O. Box 444
Kingston 10/Jamaika
(001 876) 620 54 57
(001 876) 631 79 35/36
info@kingston.diplo.de
Amtsbezirk: Jamaika sowie die Bahamas, die Cayman-Inseln, die Turks- und Caicos-Inseln

Von Deutschland

außerdem in Nassau/Bahamas:

Honorary Consul of Germany
Sandyport Office Center
Lagoon Court Building
Suite 115
Nassau
Honorary Consul of Germany
P.O. Box N-1724
Nassau/New Providence/Bahamas
(001 242) 327 11 73
(001 242) 327 11 63
nassau@hk-diplo.de
Amtsbezirk: Bahamas
Übergeordnete Auslandsvertretung: Botschaft Kingston

Bahamas High Commission
10 Chesterfield Street
London W1J 5JL - Großbritannien
(0044 20) 74 99 99 37
(0044 20) 74 08 44 88, 76 59 08 29
information@bahamashclondon.net
u.a.

Sehenswertes

Nassau

Nassau, die Hauptstadt und "First Lady" der Bahamas, ist eine kleine, charmante Inselstadt im Nordosten der wirtschaftlich bedeutenden New Providence Island, die mit circa 700 Inseln sowie fast 2.500 Riffs die Bahamas bilden.

Die an einem sonnenüberfluteten Hügel am Meer gelegene Stadt ist der Regierungssitz der Bahamas, das Geschäftszentrum und zugleich die größte Stadt und das wirtschaftliche Zentrum der Inselgruppe sowie ein wichtiger internationaler Finanzplatz. Durch die vorgelagerten Inseln wird ein Schutzwall für den bedeutenden Hafen der Hauptstadt gebildet, an dem täglich riesige Kreuzfahrtschiffe anlegen.

Im Jahr 1660 als Charles Town gegründet, wurde Nassau 1690 nach dem englischen König Wilhelm III. von Oranien-Nassau umbenannt. Die lebhafte Vergangenheit der Bahamas ist in der Hauptstadt bis heute präsent. Das Britische Empire setzt noch immer die Akzente im Leben der modernen Stadt, deren Reiz durch eine interessante Mischung aus karibischem Lebensgefühl und kolonialem Charme gebildet wird. Alte Forts, pastellfarbene, historische Gebäude im englischen Kolonialstil und gemütliche alte Holzhäuser verleihen der Stadt ihr einzigartiges Ambiente. Einen schönen Blick über die Insel und bis nach Paradise Island gewährt Water Tower auf einer Anhöhe beim 1793 erbauten Fort Fincastle.

Die Bay Street ist ein beliebtes Ziel für einen Einkaufsbummel. An der pulsierenden Geschäftsader, die parallel zur Hafenpromenade verläuft, gibt es von englischen Stoffen über französische Parfums bis hin zu Schweizer Uhren und italienischer Mode alles zu kaufen, was das Herz begehrt - und das auch noch zollfrei. Einheimische Produkte werden vor allem auf dem Straw Market angeboten, der neben Lebensmitteln auch Kunsthandwerk in allen Variationen bietet. Schöne Souvenirs sind schmuckvolle Accessoires aus Stroh, wie Körbe, Taschen und Hüte, Batikarbeiten sowie bahamaischer Tee und Gewürze.

Abacos

Diese Inselgruppe gehört zu den Out Islands. Die hell gestrichenen Häuser der Siedlungen haben den Charme des ausgehenden 18. Jahrhunderts. Das Leben auf dieser Inselgruppe ist recht beschaulich. Auf der Insel Green Turtle Cay existiert sogar Fahrverbot für Pkws. Der rot-weiß-gestreifte Leuchtturm von Hope Town ist das Wahrzeichen der Abacos. Die klaren und ruhigen Gewässer und zahlreiche Riffe bieten Seglern, Tauchern und Anglern ideale Reviere.

Andros

Vor der größten Insel der Bahamas liegt das Andros Riff oder Great Barrier Reef. Es ist das zweitgrößte Riff der westlichen Hempisphäre und erstreckt sich über 229 Kilometer vor der Ostküste von Andros. Das Wasser ist klar und die Farbenpracht der Unterwasserwelt ist unvergleichlich. Taucher erforschen auch gerne die "Blue Holes", vom Wasser überspülte kreisrunde Felslöcher. Auf Andros soll der Schatz des Piraten Sir Henry Morgan versteckt sein, nach dem immer noch gesucht wird.

Biminis

Auf den von Nordamerika schnell zu erreichenden Inseln treffen sich die Sportangler aus aller Welt. Die Inseln sind sehr klein, zählen aber zu den besten Sportfischgebieten der Welt. Auch Ernest Hemingway angelte hier, sein Blue Marlin Cottage kann besichtigt werden. Zahlreiche Wracks vor den Küsten Biminis, u.a. vermutet man auch Reste der Sagenstadt Atlantis in zehn Metern Tiefe, bieten Tauchern genügend Gelegenheit, in der Tiefe zu forschen.

Eleuthera

Die erste im Jahre 1647 besiedelte Insel gilt als Heimat der Ananas, zu deren Ehren im Juni das "Pinapple Festival" abgehalten wird. Die kilometerlangen Strände sind rosafarben und eine außergewöhnliche Attraktion für die Besucher. Die malerischen Häfen und Dörfer sind touristische Anziehungspunkte ebenso wie Spanish Wells, das im Norden Eleutheras gelegen ist.

Heiraten auf den Bahamas

Die standesamtliche Trauung kann in Nassau oder in Freeport durch den Registrar General erfolgen (auf den Out Islands ist es der örtliche Commissioner). Einer der Partner muss dafür persönlich beim Registrar General einen Antrag stellen. Vorgeschrieben sind 14 Tage Mindestaufenthalt, die jedoch auf Antrag verkürzt werden kann. Folgende Dokumente müssen vorgelegt werden: Geburtsurkunde, Kopie der Meldebestätigung am Wohnort, Reisepass. Alle Dokumente müssen auf englisch übersetzt und beglaubigt sein oder direkt als internationale Dokumente ausgestellt sein. Die Hochzeiten mit Reservierungen, Trauzeugen, Übersetzungen werden gerne über das Fremdenverkehrsamt oder auch das Hotel organisiert. Zunächst sollte dazu das Fremdenverkehrsamt im Heimatland kontaktiert werden.

Reisehinweise

Hurrikan-Saison: In den Bundesstaaten im Süden der USA, in Mexiko, Zentralamerika sowie in der Karibik ist jeweils in der Zeit von Juni bis November mit Hurrikans zu rechnen. Kennzeichen dieser tropischen Wirbelstürme sind u.a. Windgeschwindigkeiten in Orkanstärke, starke Regenfälle und unter Umständen auch Erdrutsche. Informationen dazu gibt es bei örtlichen Wettervorhersagen oder im Internet, beispielsweise unter www.nhc.noaa.gov und www.wunderground.com/tropical sowie unter www.bahamas.gov.bs/nema/). Den Anordnungen der Sicherheitsbehörden ist Folge zu leisten.

Bitte beachten Sie auch den Abschnitt "Allgemeine Vorsichtsmaßnahmen".

Allgemeine Vorsichtsmaßnahmen

Es wird geraten, außerhalb von Hotels, vor allem bei größeren Menschenansammlungen wie auf Märkten oder Busbahnhöfen, keine Wertgegenstände und nur im benötigten Umfang Bargeld mitzunehmen.

Wichtige Dokumente wie Reisepass oder Flugticket sollten im Hotelsafe hinterlegt und nur in Kopie mitgenommen werden.

Bei Verstößen gegen die Drogengesetzgebung drohen hohe Geld- oder Haftstrafen.

SPERR-NOTRUF: Deutsche können ihre Girocards, Kreditkarten, Handys und einige andere elektronische Berechtigungen über die Sperr-Notruf-Nummer ++49 116 116 (aus dem Ausland neben ++49 116 116 auch ++49 30 4050 4050 wählbar) rund um die Uhr sperren lassen. Der Anrufer wird mit den Herausgebern der jeweiligen Medien verbunden, sofern diese sich dem Sperr-Notruf angeschlossen haben. Eine Liste der angeschlossenen Herausgeber ist im Internet unter www.sperr-notruf.de zu finden.

Ebenso ist es möglich, die Online-Ausweisfunktion (elektronischer Identitätsnachweis - eID) des neuen Personalausweises unter den oben genannten Nummern sowie unter 0180 1 333 333 (Bürgerservice des Bundesinnenministeriums) sperren zu lassen.

Großbritannien

Einreise für Deutsche

Visumfrei für einen unbegrenzten Aufenthalt. Notwendig ist der gültige Reisepass oder Personalausweis.

Arbeitsaufnahme nach EU-Regelung ohne Besorgung einer Arbeitserlaubnis möglich.

Landesdaten

Lage

Das Vereinigte Königreich von Großbritannien und Nordirland ist ein Inselreich und wird im Westen und Norden vom Atlantischen Ozean, im Osten von der Nordsee und im Süden vom Kanal (The Channel) und der Straße von Dover begrenzt.

Fläche: 242.432 km².

Verwaltungsstruktur -

England: 34 Grafschaften (Shire Counties), 40 Unitary Authorities, 6 Metropolitan Counties, Greater London;

Wales: 22 Unitary Authorities;

Schottland: 32 Unitary Authorities;

Nordirland: 26 Bezirke (District Council Areas).

Einwohner

Bevölkerung: ca. 62,6 Millionen

Städte:

London (Hauptstadt) mit Vororten ca. 8,28 Millionen

Birmingham ca. 2,28 Millionen

Manchester ca. 2,2 Millionen

Leeds ca. 1,5 Millionen

Glasgow ca. 1,2 Millionen

Liverpool ca. 816.000

Sheffield ca. 641.000

Belfast ca. 580.000

Bristol ca. 551.000

Bradford ca. 468.000

Edinburgh ca. 452.000

Cardiff ca. 328.000

Sprache

Die Landessprache ist Englisch. In Wales und Schottland spricht eine größere Zahl der Bevölkerung noch die keltische Regionalsprache Walisisch bzw. Gälisch.

Zeitverschiebung

Mitteleuropäische Zeit (MEZ) -1 Stunde

Da auch in Großbritannien die Sommerzeit gilt, bleibt der Zeitunterschied auch während dieser Zeit erhalten.

Stromspannung

240 Volt Wechselstrom, 50 Hertz.

Da in Großbritannien dreipolige Stecker mit flachen Kontaktstiften üblich sind, empfiehlt es sich, einen Adapter mitzunehmen.

Telefon/Post

Telefon

Die Vorwahl von Deutschland, Österreich und der Schweiz nach Großbritannien ist 0044, die Länderwahl von Großbritannien nach Deutschland 0049, nach Österreich 0043 und in die Schweiz 0041. Die sehenswerten roten Telefonhäuschen sind mittlerweile durch moderne Münzapparate ersetzt. Es werden 10 p, 20 p, 50 p sowie 1 £-Münzen angenommen. Ertönt während des Gesprächs ein Signal, müssen neue Münzen nachgeworfen werden, wenn man nicht unterbrochen werden möchte. Neben Münztelefonen gibt es Kartentelefone, die mit Phonecard oder mit Kreditkarte funktionieren. Es ist günstiger, wochentags nach 18 Uhr und am Wochenende zu telefonieren.

NOTRUFNUMMERN: Polizei, Unfallrettung und Feuerwehr 999 oder 112.

Mobilfunk

Netztechnik: GSM 900/1800.

Derzeit gibt es Roamingverträge mit Anbietern in Großbritannien von E-Plus, O2, Telekom Deutschland und Vodafone.

Internet

Länderkürzel: .uk (Guernsey: .gg, Isle of Man: .im, Jersey: .je)

Feiertage

Feiertage 2018:

1. Januar (Neujahr)

2. Januar (Neujahr, nur Schottland)

17. und 19. März (St. Patrick´s Day/nur Nordirland)

30. März (Karfreitag)

2. April (Ostermontag, nicht Schottland)

7. Mai (Early May Bank Holiday, erster Montag im Mai)

28. Mai (Spring Bank Holiday, letzter Montag im Mai)

12. Juli (Schlacht von Boyne/nur Nordirland)

6. August (Summer Bank Holiday, erster Montag im August/nur Schottland)

27. August (Summer Bank Holiday, letzter Montag im August/nicht Schottland)

30. November (St. Andrew's Day/nur Schottland)

25. und 26. Dezember (Weihnachten)

Fällt ein Feiertag auf ein Wochenende, ist der folgende Montag arbeitsfrei.

Die Hauptferienzeit geht von Juli bis September.

Öffnungszeiten

Banken: Mo bis Fr 9-17 Uhr, einige große Banken haben auch samstags 9-12.30 Uhr geöffnet;

Post: Mo bis Fr 9-17.30 Uhr, große Postämter auch Sa 9-12.30 Uhr;

Geschäfte, große Warenhäuser: Mo bis Sa 9-18 Uhr, teils bis 20 Uhr, manchmal auch bis 22 Uhr, kleine Läden und Warenhäuser haben teilweise auch sonntags geöffnet;

Büros: Mo bis Fr 9-17 Uhr (Mittagspause von etwa 13-14 Uhr).

Kleidung

Für einen Aufenthalt in Großbritannien gilt Folgendes:

Es gibt kein schlechtes Wetter, nur schlechte, unpassende Kleidung. Getreu diesem Grundsatz sollte man, gleichgültig zu welcher Jahreszeit, auf jeden Fall eine Regenjacke oder etwas Ähnliches mitnehmen.

Auch einen warmen Pullover sollte man immer dabeihaben. Ansonsten ist die normalerweise in Mitteleuropa passende Kleidung zu empfehlen.

Geschichte/Politik

Die älteste Besiedlung Großbritanniens geht bis in die Altsteinzeit zurück. 43 n. Chr. eroberten römische Legionen das Gebiet des heutigen Englands. Nach ständigen Kämpfen zwischen Aufständischen und Römern endete 410 die römische Herrschaft in Britannien. Gegen kriegerische Pikten und Skoten riefen die Britannier die Angeln und Sachsen zu Hilfe, die nach erfolgreichem Kampf die Macht übernahmen. Ab 1066 (Schlacht bei Hastings) etablierte sich die normannische Herrschaft unter Wilhelm dem Eroberer. Unter Heinrich II. wurde ein mächtiges Reich aufgebaut, das auch Gebiete Frankreichs umfasste. Der Anspruch auf den französischen Thron führte im Hundertjährigen Krieg (1338-1453) immer wieder zu Auseinandersetzungen mit Frankreich, die die Engländer für sich entscheiden konnten. Unter Heinrich VIII. und nach Auseinandersetzungen mit dem Papst trennte sich Britannien von Rom. Der König wurde zum Haupt der englischen Staatskirche. Elisabeth I. stärkte die Staatskirche und machte England zu einer protestantischen Vormacht. Der lange Krieg mit den Spaniern endete 1588 mit einem englischen Sieg über die spanische Armada.

Die Kolonialpolitik mit der Ausbeutung der überseeischen Kolonien machte Britannien zur führenden Handels- und Wirtschaftsmacht Europas. Die Industrielle Revolution im 18. Jahrhundert brachte mit der Schaffung eines Industrieproletariats erhebliche soziale Probleme mit sich, denen mit Reformen begegnet wurde. Alterserscheinungen in der englischen Industriewirtschaft führten das Land im letzten Drittel des 19. Jahrhunderts in die wirtschaftliche Krise. In den beiden Weltkriegen kämpfte Großbritannien auf der Seite der siegreichen Alliierten.

Erst 1973 trat Großbritannien der EU bei. Am 23. Juni 2016 hat die britische Bevölkerung in einem Referendum mehrheitlich für den Austritt aus der Europäischen Union (den sogenannten Brexit) gestimmt. Der Austritt Großbritanniens aus der EU wird sich vermutlich über einen Zeitraum von zwei Jahren erstrecken.

Wirtschaft

Nach dem Einbruch in der Wirtschafts- und Finanzkrise in den Jahren 2008/2009 zeigt die Wirtschaft Großbritanniens seit 2013 wieder eine deutlich aufsteigende Tendenz. Das Pfund ist wieder gestiegen, dies merken unter anderem auch Touristen, die jetzt tiefer in die Tasche greifen müssen, als noch vor einigen Jahren. Dennoch ist Großbritannien nach wie vor ein beliebtes Urlaubsland, und der Tourismus bleibt ein Wirtschaftszweig mit wachsender Bedeutung.

Die Arbeitslosigkeit, die zeitweise bei zehn Prozent lag, konnte auf rund sechs Prozent gesenkt werden.

Der Dienstleistungssektor erwirtschaftet mit 79 Prozent einen vergleichsweise hohen Anteil des Bruttoinlandsprodukts (BIP), dabei spielt der Finanzsektor eine wesentliche Rolle. Der Industriesektor macht einen Anteil von etwa 20 Prozent und die Landwirtschaft circa 1 Prozent des BIP aus.

Religion

In Großbritannien sind fast alle größeren Religionen der Welt vertreten. Es gibt zwei Staatskirchen, die anglikanische Kirche (Church of England) und die presbyterianische schottische Staatskirche (Church of Scotland). Etwa 50 Prozent der Bevölkerung gehören der anglikanischen Glaubensgemeinschaft an, rund 13 Prozent der Einwohner sind römisch-katholisch und circa vier Prozent presbyterianisch. Die jüdische Gemeinde ist mit rund 300.000 Mitgliedern die zweitgrößte jüdische Gemeinde Europas.

Vegetation

Die Pflanzenwelt Großbritanniens ist so vielfältig wie seine Landschaften. Jahrhunderte menschlicher Besiedlung haben die Vegetation stark geprägt. Nur im Süden des Landes hat sich noch ursprünglicher Wald erhalten. In Schottland, Südwestengland, Wales und Nordirland gibt es noch Heide- und Moorland. Zu den Pflanzen dieser Gegenden gehören Heidekraut, Ginster, Torfmoos, Vogelbeere und Blaubeere. Aber bereits vor über 200 Jahren wurde mit der Trockenlegung der großen Sumpfgebiete des Landes, wie den Fens in East Anglia und den Somerset Levels, begonnen. Seit 1945 führte der erhöhte Bedarf an Ackerland und Baugebieten zu umfangreichen Eingriffen auch in kleinere Moor- und Sumpfgebiete.

Tierwelt

Die einzigen wild lebenden Großsäugetiere Großbritanniens sind die Rothirsche, die in den schottischen Highlands und in Exmoor vorkommen sowie die Rehe in den Wäldern Schottlands und Südenglands. In Exmoor, auf den Shetland-Inseln und im New Forest trifft man noch auf halbwilde Ponys. Andere heimische Säugetiere sind außer dem Fuchs, noch Dachs, Wiesel, Marder, Iltis, Eichhörnchen, Igel, Maulwurf und Feldhase. Einige Tiere, wie z.B. das Hermelin, der Luchs oder auch das rote Eichhörnchen, sind vom Aussterben bedroht. Rund 200 Vogelarten sind auf den Inseln heimisch. Zu den selteneren Exemplaren gehören hierbei der Königsfischer, Zaunkönig und Specht. Die häufigsten Süßwasserfische sind der Lachs, die Forelle aber auch die Plötze, der Flussbarsch und der Hecht.

Kulinarisches

In Großbritannien frühstückt man wie ein König. Das reichhaltige Breakfast besteht aus Müsli, Spiegeleiern, Bacon, Würstchen, gegrillten Tomaten. Nicht fehlen darf auch die obligatorische Orangenmarmelade (marmelade) und Fruchtsaft. Ein preiswertes Mittagsmenü ist Fish´n´Chips mit oder ohne vinegar (Essig). Zum Dinner hat man die verschiedensten Auswahlmöglichkeiten, vom Steak mit Tiefkühlerbsen bis hin zu exquisiten Speisen. In größeren Städten, z.B. London, sollte man sich den Besuch eines indischen oder chinesischen Lokals nicht entgehen und den Commonwealth zumindest kulinarisch wieder aufleben lassen. Nationalgetränk ist natürlich Tee, den man zu jeder Gelegenheit zu sich nimmt. Zur nachmittäglichen Tea Time mit Süßigkeiten wie Kuchen oder Früchte und Sahne. Auch das englische Bier ist, wenn man sich erst einmal daran gewöhnt hat, sehr zu empfehlen.

Souvenirs

Das Einkaufen in England ist in der Regel für Besucher nicht gerade eine Schnäppchen-Jagd. In abgelegenen Gegenden kann man aber auch hier preisgünstig heimische Produkte kaufen, z.B. Schafwollpullover. In London locken "sales" im Januar und Juli, Second-Hand-Läden oder Flohmärkte mit günstigen Angeboten.

Duty Free

Einreise aus EU-Ländern

Bei unmittelbarer Einreise aus den anderen EU-Ländern (innergemeinschaftlicher Reiseverkehr; trifft nicht zu für die Kanarischen Inseln, außerdem nicht für die BRITISCHEN KANALINSELN und nicht für Grönland) bestehen keine Beschränkungen/Formalitäten abgabenrechtlicher Art für das Reisegepäck und ausschließlich zu privaten Zwecken mitgeführte Waren, ausgenommen sind verbotene Waren wie Drogen, Waffen usw. (Besonderheiten s. u.; für Waren zu gewerblichen Zwecken s. Abschnitt "Geschäftsreisende").

Im EU-Mitgliedstaat des Einkaufs bereits versteuerte (sog. verbrauchssteuerpflichtige) Waren können von Privatpersonen (ohne nochmalige Besteuerung) problemlos mitgeführt werden, wenn sie ausschließlich für ihren Eigenbedarf, d.h. nicht zu gewerblichen/kommerziellen Zwecken, erworben wurden.

Für folgende Waren gilt als Richtmenge für den Eigenbedarf:

TABAKWAREN: 800 Zigaretten, 400 Zigarillos (Zigarren mit einem Stückgewicht von höchstens 3 g), 200 Zigarren, 1 kg Rauchtabak;

ALKOHOLISCHE GETRÄNKE: 10 Liter Spirituosen, 20 Liter sog. Zwischenerzeugnisse (z. B. Campari, Port, Madeira, Sherry), 90 Liter Wein (davon höchstens 60 Liter Schaumwein), 110 Liter Bier.

Eine Überschreitung dieser Richtmengen ist im Einzelfall möglich, wenn nachgewiesen wird, dass auch die größere Menge ausschließlich für den privaten Eigenbedarf bestimmt ist.

Bei anderen mitgeführten verbrauchssteuerpflichtigen Waren kann bei der Einreise nach bestimmten Kriterien (u. a. die Gründe für den Besitz, Beförderungsart, Unterlagen über die Menge der Waren) geprüft werden, ob sie ggf. zu gewerblichen Zwecken bestimmt sind.

REISENDEN UNTER 17 JAHREN wird keine Steuerbefreiung für Spirituosen und Tabakwaren gewährt.

KRAFTSTOFFE in Reservebehältern können nicht eingeführt werden, da aus Sicherheitsgründen der Transport auf Fährschiffen und durch den Eurotunnel verboten ist.

Einreise aus Drittländern

Bei der Einreise aus anderen als EU-Ländern (Drittländer) ist die zum persönlichen Gebrauch während der Reise benötigte und zur Wiederausfuhr bestimmte Reiseausrüstung sowie der Reiseproviant von Eingangsabgaben befreit.

Ferner sind Waren, die Reisende gelegentlich und ausschließlich zum persönlichen Ge- oder Verbrauch oder für ihren Haushalt oder als Geschenk in ihrem persönlichen Reisegepäck einführen, im Rahmen folgender Mengen und Wertgrenzen abgabenfrei:

- 200 Zigaretten oder 100 Zigarillos (Zigarren mit einem Stückgewicht von höchstens 3 g) oder 50 Zigarren oder 250 g Rauchtabak;

- 16 Liter Bier;

- 4 Liter nicht schäumende Weine;

- 1 Liter Spirituosen mit einem Alkoholgehalt von mehr als 22 Volumenprozent ODER 2 Liter Schaumwein, Likörwein oder andere alkoholische Getränke mit einem Alkoholgehalt von 22 Volumenprozent oder weniger;

- eine dem persönlichen Bedarf entsprechende Menge an Arzneimitteln (das Mitführen eines Begleitbriefs des verschreibenden Arztes wird empfohlen.);

- andere Waren bis zu einem Gesamtwert von 390 £ (270 £ bei Einreise mit privatem Flugzeug/Boot).

REISENDEN UNTER 17 JAHREN wird die Abgabenbefreiung für Tabakwaren und alkoholische Getränke nicht gewährt.

Klimainformationen

Großbritannien und Nordirland haben das angenehmste Klima aller Länder dieses Breitengrades.

Die durchschnittlichen Temperaturen liegen im Sommer bei etwa 21°C. Gelegentlich kann das Thermometer bis auf 30°C steigen. Die tiefsten Temperaturen, die zu dieser Zeit gemessen werden können, liegen bei etwa 14°C. Dies kommt allerdings nur selten vor. Im Frühjahr und Herbst ist im Durchschnitt mit Temperaturen von etwa 8-10°C zu rechnen.

Beste Reisezeit

Die Monate April und Mai sowie September und Oktober gelten als beste Reisezeit.

Vorgeschriebene Impfungen

Keine.

Empfohlene Impfungen

Keine.

Informationen zur Malaria

Malaria

Keine.

Verbreitung

Großbritannien ist malaria-frei.

Währung

Währungseinheit

Währungseinheit: Pfund Sterling ( £)

1 Pfund Sterling = 100 Pence.

Derzeitiger Kurs:

1 Euro = ca. 0,89 £

1 US-$ = ca. 0,76 £

Hinweise

In Großbritannien gibt es bei Banknoten regionale Unterschiede. Das von der englischen Zentralbank herausgegebene Pfund Sterling ist in ganz Großbritannien gesetzliches Zahlungsmittel. Die nordirischen und schottischen Banknoten hingegen werden oft nur im jeweiligen Landesteil akzeptiert.

Bei den unten aufgeführten Umrechnungskursen handelt es sich um Devisenkurse der Deutschen Bundesbank, die die Preisnotierung des Euro und des US-Dollar in der Währung des Reiselandes angibt. Mit Devisenkursen werden z.B. Rechnungen unterschiedlicher Währungen gegeneinander verrechnet. (Im Gegensatz zum Sortenkurs wird hier jedoch nicht der Wert angegeben, den man in Deutschland am Bankschalter für einen Euro oder US-Dollar erhält.)

Devisenbestimmungen/Umtausch

Einfuhr Fremdwährung: unbeschränkt

Einfuhr Landeswährung: unbeschränkt

Deklaration: Ja - schriftliche Deklaration bei Einreise aus einem Nicht-EU-Land sowie bei Ausreise in ein Nicht-EU-Land ab einem Wert von 10.000 Euro (auch in anderen Währungen, Reiseschecks oder auf Dritte ausgestellte Schecks, Zahlungsanweisungen etc.).

Ausfuhr Fremdwährung: unbeschränkt

Ausfuhr Landeswährung: unbeschränkt

Umtausch: ist bei Banken und Wechselstuben, bei einigen Postfilialen und zum Teil auch in Hotels möglich. Kommerzielle Wechselstuben erheben teilweise eine hohe Grundgebühr.

Internationale Kreditkarten: Ja - werden in größeren Hotels und Geschäften akzeptiert.

Geldautomat: Ja - mit Kreditkarten und mit der Girocard (mit Maestro- oder V-Pay-Logo) ist Bargeldabhebung möglich.

Auskunftstellen

Visit Britain
Sanctuary Buildings, 20 Great Smith Street
Westminster
London SW1P 3BT/Großbritannien
(0044 20) 75 78 10 00
www.visitbritain.com
industry.relations@visitbritain.org
(kein Publikumsverkehr, nur telefonische oder schriftliche Auskünfte)

City Information Centre
St. Paul's Churchyard
London EC4M 8BX/Großbritannien
(0044 20) 73 32 38 49
www.visitbritain.com
cic@cityoflondon.gov.uk
Mo.-Fr. 9.30-17.30 Uhr; So. 10-16 Uhr

Deutsch-Britische Industrie- und Handelskammer
(German-British Chamber of Industry and Commerce)
Mecklenburg House, 16 Buckingham Gate
London SW1E 6LB/Großbritannien
(0044 20) 79 76 41 01
(0044 20) 79 76 41 00
www.ahk-london.co.uk
mail@ahk-london.co.uk

Botschaften und Konsulate

In Deutschland

Visa werden von der Behörde UK Immigration Visa ausgestellt, die in Deutschland in einer Partnerkooperation mit dem Dienstleistungsunternehmen TLScontact arbeitet. Es betreibt Visa Application Center in Berlin, Düsseldorf und München.

UK Visa Application Centre
TLScontact
Chausseestrasse 18/18a
10115
Berlin
www.britischebotschaft.de
Antragsabgabe mit via Website vereinbartem Termin (Mo bis Fr 8.30-11.30 Uhr und 12.30-14.30 Uhr)

UK Visa Application Centre
TLScontact
Bismarckstraße 101
40210
Düsseldorf
www.britischebotschaft.de
Antragsabgabe mit via Website vereinbartem Termin (Mo bis Fr 9-12 Uhr, 13.30-15 Uhr)

UK Visa Application Centre
TLScontact
Altheimer Eck 11
80331
München
www.britischebotschaft.de
Antragsabgabe mit via Website vereinbartem Termin (Mo bis Fri 9-14.30 Uhr)

Botschaft des Vereinigten Königreichs Großbritannien und Nordirland
Wilhelmstraße 70/71
10117
Berlin
(0 30) 20 45 70
www.britischebotschaft.de
ukingermany@fco.gov.uk
(keine Visumerteilung)
Geschäftsbereich der Konsularabt.: Berlin, Brandenburg, Bremen, Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Schleswig-Holstein, Thüringen
(alle Pass-Anfragen sind an das Generalkonsulat Düsseldorf, Visa-Anfragen an den Dienstleister TLScontact zu richten)

Britisches Honorarkonsulat
Herrlichkeit 5-6
28199
Bremen
(04 21) 590 71 09
(04 21) 59 07 08
s.mieling@british-consulate-hb.de
Mo bis Fr 9-12 Uhr, Mo bis Do 14-16 Uhr
(keine konsularischen Angelegenheiten)

Britisches Generalkonsulat
Oststraße 86
40210
Düsseldorf
(02 11) 944 80
www.britischebotschaft.de
ukingermany@fco.gov.uk
(keine Visumerteilung)
(für Pass-Angelegenheiten)
in anderen konsularischen Angelegenheiten: Hessen, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, Saarland

Britisches Honorarkonsulat
c/o Freshfields Bruckhaus Deringer
Bockenheimer Anlage 44
60322
Frankfurt/M.
(0 69) 27 30 88 60
(0 69) 27 30 88 00
andreas.fabritius@fconet.fco.gov.uk
Mo bis Fr 9-17 Uhr
(keine konsularischen Angelegenheiten)

Britisches Honorarkonsulat
Hohe Bleichen 12
20354
Hamburg
(0 40) 30 08 20 01
(0 40) 30 08 26 90
office@honcon-uk.de
Mo bis Fr 9.30-12.30, 14.30-16.30 Uhr
(keine konsularischen Angelegenheiten)

Britisches Honorarkonsulat
Friedrichswall 10
30159
Hannover
(05 11) 22 83 92 92
(05 11) 361 22 01
brithoncon@nordlb.de
Mo bis Fr 10-12 Uhr, Mo bis Do 13-15 Uhr
(keine konsularischen Angelegenheiten)

Britisches Honorarkonsulat
Maklerstraße 11-14
24159
Kiel
(04 31) 305 37 46
(04 31) 33 19 71
Mo bis Fr 9-12, 14-16 Uhr
(keine konsularische Angelegenheiten)

Britisches Generalkonsulat
Möhlstraße 5
81675
München
(0 89) 21 10 90
ukingermany@fco.gov.uk
(keine Visumerteilung)

Britisches Honorarkonsulat
Hadermühle 9-15
90402
Nürnberg
(09 11) 240 41 11
(09 11) 240 43 03
Mo bis Fr 9-12 Uhr, Mo bis Do 13-15 Uhr
(keine konsularischen Angelegenheiten)

Britisches Honorarkonsulat
Panoramastraße 29
70174
Stuttgart
(07 11) 518 923 43
(07 11) 518 923 41
fritz.oesterle@office-oesterle.de
Mo bis Fr 9-13 Uhr
(keine konsularischen Angelegenheiten)

Embassy of the Federal Republic of Germany
23 Belgrave Square
London SW1X 8PZ/Großbritannien
(0044 20) 78 24 14 35
(0044 20) 78 24 13 00
www.german-embassy.org.uk
info@london.diplo.de
Amtsbezirk: Vereinigtes Königreich von Großbritannien und Nordirland
Konsularischer Amtsbezirk: Avon, Bedfordshire, Berkshire, Bleanau Gwent, Bridgend, Buckinghamshire, Caerphilly, Cambridgeshire, Cardiff, Carmarthenshire, Ceredigion, Cheshire, Clwyd, Conwy, Cornwall, Denbighshire, Derbyshire, Devon, Dorset, Essex, Flintshire, Gloucestershire, Greater Manchester, Gwynedd, Hampshire, Hereford and Worcester, Hertfordshire, Humberside, Isle of Anglesey, Kent, Lancashire, Leicestershire, Lincolnshire, Greater London, Merseyside, Merthyr Tydfil, Monmouthshire, Neath Port Talbot, Newport, Norfolk, Northhamptonshire, Selby in North Yorkshire, Nottinghamshire, Oxfordshire, Pembrokeshire, Powys, Rhondda Cynon Taff, Salop, Somerset, Staffordshire, Suffolk, Surrey, East Sussex, West Sussex, Wrexham, Torfaen, Vale of Glamorgan, Swansea, Warwickshire, West Midlands, Isle of Wight, York, Wiltshire, West Yorkshire, South Yorkshire, Insel Man und Nordirland, Britische Kanalinseln, Gibraltar, Falkland Inseln (Malwinen)

Honorary Consul of the Federal Republic of Germany
Ledingham Chalmers LLP, Solicitors
Johnstone House
52-54 Rose Street
Aberdeen AB10 1HA, Schottland/Großbritannien
(0044 1224) 40 84 03
(0044 1224) 40 84 08; 40 86 08
aberdeen@hk-diplo.de
Amtsbezirk: Aberdeenshire
Übergeordnete Auslandsvertretung: Generalkonsulat Edinburgh

Honorary Consul of the Federal Republic of Germany
Wood Lea, Westoby Lane
Barrow upon Humber DN19 7DI/Großbritannien
(0044 1469) 53 16 48
(0044 1469) 53 13 88
barrow_upon_humber@hk-diplo.de
Amtsbezirk: East Riding of Yorkshire, Kingstone upon Hull, North Lincolnshire, North East Lincolnshire, Humberside, Lincolnshire und Nottinghamshire, Nottingham
Übergeordnete Auslandsvertretung: Botschaft London

Honorary Consul of the Federal Republic of Germany
32 Agherton Drive
Portstewart BT55 7JQ-Northern Ireland/Großbritannien
(0044 7906) 67 21 75
belfast@hk-diplo.de
Amtsbezirk: Nordirland
Übergeordnete Auslandsvertretung: Botschaft London

Honorary Consul of the Federal Republic of Germany
Burges Salmon LLP
One Glass Wharf
Bristol BS2 0ZX/Großbritannien
(0044 117) 939 22 84
bristol@hk-diplo.de
Amtsbezirk: Avon, Gloucestershire, Somerset
Übergeordnete Auslandsvertretung: Botschaft London

Honorary Consul of the Federal Republic of Germany
c/o Berry Smith Solicitors
Haywood House, Dumfries Place
Cardiff CF10 3GA/Großbritannien
(0044 29) 20 34 55 11
cardiff@hk-diplo.de
Amtsbezirk: Cardiff, Vale of Glamorgan, Swansea, Newport, Torfaen, Blaenau Gwent, Rhondda Cynon, Taff, Caerphilly, Merthyr Tydfil, Bridgend, Monmouthshire, Breconshire/Powys, Neath Port Talbot, Carmarthenshire, Pembrokeshire, Ceredigion
Übergeordnete Auslandsvertretung: Botschaft London

Honorary Consul of the Federal Republic of Germany
c/o E.ON UK plc
Westwood Way
Westwood Business Park
Coventry CV4 8LG/Großbritannien
(0044 24 76) 422 52 48
(0044 24 76) 19 30 00
coventry@hk-diplo.de
Amtsbezirk: West Midlands
Übergeordnete Auslandsvertretung: Botschaft London

Honorary Consul of the Federal Republic of Germany
c/o Dover South Services
Limekiln Street
Dover CT17 9EF/Großbritannien
(0044 1304) 24 03 74
0044 79 70 56 40 91
dover@hk-diplo.de
Amtsbezirk: Essex, Kent, East und West Sussex
Übergeordnete Auslandsvertretung: Botschaft London

Consulate General of the Federal Republic of Germany
16 Eglington Crescent
Edinburgh EH12 5DG-Schottland/Großbritannien
(0044 131) 346 15 78
(0044 131) 337 23 23
info@edinburgh.diplo.de
Amtsbezirk: Schottland, Regionen Cumbria, Darlington, Durham, Hartlepool, Middlesbrough, Northumberland, North Yorkshire ohne Selby, Redcar and Cleveland, Stockton on Tees, Tyne and Wear (Tyneside)

Honorary Consul of the Federal Republic of Germany
c/o Maclay Murray Spens LLP
1 George Square
Glasgow G2 1 AL-Schottland/Großbritannien
(0044 141) 248 58 19
(0044 141) 303 24 15
glasgow@hk-diplo.de
Amtsbezirk: Stadt und Hafen von Glasgow
Übergeordnete Auslandsvertretung: Generalkonsulat Edinburgh

Honorary Consul of the Federal Republic of Germany
Dunkirk, Shore Street
Kirkwall KW15 1LQ-Orkneys/Großbritannien
(0044 1856) 87 29 61
kirkwall@hk-diplo.de
Amtsbezirk: Orkney-Inseln
Übergeordnete Auslandsvertretung: Generalkonsulat Edinburgh

Honorary Consul of the Federal Republic of Germany
Gateley PLC
Minerva
29 East Parade
Leeds LS1 5PS/Großbritannien
(0044 113) 204 11 73
leeds@hk-diplo.de
Amtsbezirk: York, Bradford, Leeds, Calderdale, Kirklees, Wakefield, Doncaster, Barnsley, Sheffield, Rotherham, Manchester, Selby von North Yorkshire, West Yorkshire und South Yorkshire
Übergeordnete Auslandsvertretung: Botschaft London

Honorary Consul of the Federal Republic of Germany
43 Kantersted Road
Lerwick ZE1 0RJ-Shetland/Großbritannien
(0044 1595) 69 59 49
(0044 1595) 69 59 56
lerwick@hk-diplo.de
Amtsbezirk: Shetland-Inseln
Übergeordnete Auslandsvertretung: Generalkonsulat Edinburgh

Honorary Consul of the Federal Republic of Germany
35 Rodney Street
Liverpool L1 9EN/Großbritannien
(0044 7757) 37 26 41
liverpool@hk-diplo.de
Amtsbezirk: Grafschaften Cheshire, Conwy, Denbighshire, Flintshire, Gwyneed, Isle of Man, Isle of Anglesey und Wrexham sowie die unabhängigen Verwaltungsbezirke Halton, Knowsley, Liverpool, Sefton, St. Helens, Warrington und Wirral
Übergeordnete Auslandsvertretung: Botschaft London

Honorary Consul of the Federal Republic of Germany
Consular Offices
Newcastle Civic Centre
Registrar`s Entrance
Newcastle upon Tyne NE1 8PS/Großbritannien
0044-79 54 03 47 44
Amtsbezirk: Cumbria, Durham, Northumberland, North Yorkshire ohne Selby und Tyne und Wear
Übergeordnete Auslandsvertretung: Generalkonsulat Edinburgh

Honorary Consul of the Federal Republic of Germany
The Business Centre
2 Cattedown Road
Plymouth PL4 0EG/Großbritannien
(0044 75 82) 22 89 76
plymouth@hk-diplo.de
Amtsbezirk: Devon und Cornwall
Übergeordnete Auslandsvertretung: Botschaft London

Honorary Consul of the Federal Republic of Germany
Totton Eling Tennis Center
Aikman Lande, Totton
Southampton SO40 8FT/Großbritannien
(0044 23) 80 66 75 32
southampton@hk-diplo.de
Amtsbezirk: Dorset, Hampshire, Isle of Wight und Wiltshire
Übergeordnete Auslandsvertretung: Botschaft London

Honorary Consul of the Federal Republic of Germany
Les Palmiers, La Rue de Vignes, St. Peter
St. Helier /Jersey, Channel Islands JE3 7BE/Großbritannien
(0044 1534) 28 08 58
st-helier@hk-diplo.de
Amtsbezirk: Insel Jersey (Bailiwick of Jersey)
Übergeordnete Auslandsvertretung: Botschaft London

Honorary Consul of the Federal Republic of Germany
55 Le Bordage
St. Peter Port /Guernsey, GY1 1BP, Channel Islands/Großbritannien
(0044 14 81) 72 49 34
(0044 14 81) 72 51 15
st-peter-port@hk-diplo.de
Amtsbezirk: Autonomes Gebiet Guernsey (Bailiwick of Guernsey)
Übergeordnete Auslandsvertretung: Botschaft London

Sehenswertes

London

London, die an der Themse gelegene britische Hauptstadt, ist das Zentrum des Landes und ohne Frage "der" Anziehungspunkt für Touristen aus aller Welt. Die Metropole, die in insgesamt 32 Stadtbezirke (boroughs) eingeteilt ist, besteht aus vielen "Dörfern", die jeweils einen ganz eigenen Charakter und ein individuelles Flair bewahrt haben.

London ist eine Stadt mit Geschichte, Kunst und Kultur sowie die Stadt der Mode, des Designs, der Weltklasse-Restaurants und der Non-Stop-Unterhaltung. Die Stadt lebt von ihren Kontrasten. Futuristisch anmutende Gebäude stehen dicht neben historischen Denkmälern, und belebte Straßen enden in ruhigen Parks. Nicht umsonst kommen jedes Jahr Millionen von Besuchern in die flächenmäßig größte Stadt Europas, die ungefähr die Fläche von Gran Canaria aufweist.

Die Stadt entstand aus einer Siedlung am Nordufer der Themse, der heutigen City of London. Die kleine keltische Siedlung wurde von den Römern Mitte des 1. Jahrhunderts n. Chr. Londinium getauft. 886 nahmen die Sachsen die Stadt ein, die dann 1066 von den Normannen übernommen wurde. Wilhelm I. bestätigte die besonderen Rechte der seit dem 7. Jahrhundert als Lundeneric bezeichneten Siedlung. In der Neuzeit erlebte London eine wechselvolle Geschichte. Die Pestwelle von 1664/1665 dezimierte die Bevölkerung erheblich und die Feuerkatastrophe von 1666 verwüstete große Teile der Altstadt. Bis 1739 war London Bridge die einzige Brücke über die Themse, weshalb sich der größte Teil der Stadt nördlich des Flusses befindet. Mit dem Bau weiterer Brücken und dem Ausbau des Eisenbahnnetzes im 19. Jahrhundert begann sich die Metropole dann auch auf das Gebiet südlich der Themse auszudehnen. Die Bevölkerung wuchs kräftig. 1851 mit 2,65 Millionen Einwohnern war London die größte Stadt Europas. Der historische Höchststand wurde 1939 mit etwa 8,6 Millionen Einwohnern erreicht. Derzeit hat London eine Einwohnerzahl von ca. 8,28 Millionen.

Eine Fülle von unterschiedlichen Sehenswürdigkeiten und Attraktionen, von denen die berühmtesten der Buckingham Palace, Big Ben, St. Paul's Cathedral, der Tower of London und die Tower Bridge sind, warten auf die Besucher. Trotz des Trubels ist die britische Hauptstadt immer auch für einen Spaziergang gut. Rund 1.800 Parks, Grünflächen und Gärten bieten Erholung von der Hektik der Großstadt.

Das kulturelle Angebot sucht seinesgleichen. Kunst- und Kulturliebhaber kommen voll auf ihre Kosten. London besitzt rund 300 Museen und Galerien, fünfzig Theater sowie weltberühmte Orchester und Opernbühnen. Die Stadt avanciert zu einer Weltstadt des Musicals und der Popmusik. An einem beliebigen Abend gibt es in London bis zu 60.000 Plätze für kulturelle Veranstaltungen.

Daneben bietet London als - wenn auch teures - Shopping-Mekka weltbekannte Kaufhäuser und schöne Einkaufsstraßen sowie Straßen- und Antiquitätenmärkte.

Auch gehört die britische Hauptstadt zu den führenden Finanz- und Handelszentren der Welt.

London, die "millennium city", hat intensiv in die Jahrtausendwende investiert und bietet immer wieder Neues. Im Jahr 2000 entstand das Hightech Riesenrad, das British Airways London Eye, das einen großartigen Ausblick über die Stadt gewährt und die Besucher in Scharen anzieht. Seit Sommer 2012 fesselt die Gondelbahn Emirates Air Line während einer 5- bis 10-minütigen Fahrt über die Themse die Touristen.

Edinburgh

Edinburgh, die schottische Hauptstadt, beeindruckt bereits beim Anflug mit ihrem prächtigen Stadtbild und ihrer Lage auf mehreren vulkanischen Hügeln. An der höchsten Stelle erhebt sich dramatisch auf einem Felsflanken Edinburgh Castle, während sich die altertümlichen Gebäude der Old Town entlang der Royale Mile hinab zum Holyroodhouse Palast erstrecken. Jenseits der Grünanlagen von Princes Street Gardens wartet die im georgianischen Stil des 18. Jahrhunderts erbaute New Town.

Edinburgh ist eine Stadt der Kontraste. Sie ist historischer Schauplatz, an dem Geschichte und Tradition überall gegenwärtig sind, und zugleich eine moderne Weltstadt. Viele der Sehenswürdigkeiten befinden sich in der Stadtmitte und sind somit leicht zu erkunden. Die großartigen Kunstsammlungen und zahlreichen Museen dokumentieren lebendig die Vergangenheit der Stadt, die auch bekannt für ihre großen Philosophen und Schriftsteller ist. Sir Walter Scott, Sir Arthur Canon Doyle und Robert Louis Stevenson schrieben hier ihre Novellen, Gedichte und Kriminalgeschichten.

Edinburgh ist auch eine Festivalstadt. Die zahlreichen Veranstaltungen im Bereich der darstellenden Kunst, des ergreifenden Theaters, des Kinos und der Musik sind über Großbritannien hinaus bekannt und beliebt. Ist gerade mal kein Festival, dann sorgen Straßenkünstler und Dudelsackspieler auf den Plätzen und in den Gassen für eine entspannte Atmosphäre.

Das historische Zentrum von Edinburgh wurde von der UNESCO in die Liste des Weltkulturerbes aufgenommen.

Vor den Toren der Stadt erheben sich im Westen die ersten Hügel des weiten schottischen Hochlandes mit Loch Ness, Whisky-Brennereien, verfallenen Burgen und einsamen Hochmooren als interessante Besichtigungsziele.

Südengland

Der Süden Englands bietet eine große Auswahl an landschaftlichen und städtebaulichen Attraktionen. Landschaftlich reizvoll sind die Küstengebiete, wie etwa die berühmten weißen Felsen bei Dover. Außerdem gibt es weiße Sandstrände, idyllische Fischerdörfer und kleine Hafenstädte. Auch das Landesinnere lohnt sich zu erkunden, von den reetgedeckten Häusern in Kent bis zu den Moorgebieten in Devon und Cornwall. Hier bietet sich ein Aktivurlaub mit Wandern und Radfahren an. Die Städte in der Region sind das ganze Jahr über Schauplatz zahlreicher kultureller Veranstaltungen.

Der Südwesten Englands wird überwiegend landwirtschaftlich genutzt. Die Landschaft ist abwechslungsreich und das Klima mild. Neben Seebädern gibt es auch historisch bedeutsame Orte.

Die historische Markt- und Handelsstadt Salisbury besitzt eine frühgotische Kathedrale, die als erster Sakralbau Englands in rein englischem Stil errichtet wurde.

Der Dartmoor National Park schützt eine große Moorlandschaft, in der wilde Ponies leben.

Der Steinkreis von Stonehenge gibt auch heute noch Rätsel auf. Die Megalithen, die wahrscheinlich zwischen 3.000 und 1.000 v. Chr. als Kultstätte verwendet wurden, sind weithin sichtbar..

Der Exmoor National Park ist fast unbesiedelt. Er ist von vielen Wegen durchzogen, auf denen man diese außergewöhliche Landschaft mit ihren sanften Hügeln und einer schroffen Küste durchwandern kann.

Von den Badeorten an der Küste sind vor allem Bournemouth und Plymouth erwähnenswert.

Der Kurort Bath strahlt heute noch die Eleganz des 18. Jahrhunderts aus. Eine Zeit, in der Bath einer der Treffpunkte der feinen Gesellschaft war. Besonders schön ist der Royal Crescent, ein an einem kleinen Park liegender halbrunder Bau mit einer Säulenfassade.

Der Südosten Englands

Dieser Landesteil wird durch die Küstenstädte am Ärmelkanal und an der Mündung der Themse charakterisiert. Außerdem gibt es in dieser Gegend noch sehenswerte und historisch bedeutende Städte im Landesinneren..

Portsmouth und Southampten, an der Südküste gelegen, sind Städte, die in der Vergangenheit eine wichtige Rolle spielten, denn ihre Häfen waren Ausgangspunkte für historische Reisen. Unter anderem stach hier Admiral Nelson in See und die Titanic begab sich auf ihre erste und einzige Fahrt über den Ozean.

Brighton ist das berühmteste Seebad an der Kanalküste Englands und besitzt einen zehn km langen feinen Sandstrand. Sehenswert ist die breite Promenade, die von Bauwerken des 19. Jahrhunderts gesäumt wird, und die sehr lebendige Innenstadt lohnt immer einen Besuch.

Dover ist die wichtigste Verbindungsstadt zwischen dem europäischen Kontinent und Großbritannien. Die weißen Klippen sind charakteristisch für diesen Küstenabschnitt.

Canterbury liegt im Osten der Insel im Landesinneren. Die Kathedrale mit Bischofssitz ist seit dem 6. Jahrhundert ein bedeutendes Zentrum des europäischen Christentums.

Die ehemalige römische Siedlung und spätere Marktstadt Cambrigde hat ihre Bedeutung vor allem durch die Gründung der ersten Colleges der Universiät im 12. Jahrhundert erlangt. Gärten und Kapellen der Colleges stehen Besuchern offen, Bibliotheken und Speisesäle sind jedoch nur mit Voranmeldung zu besichtigen.

Die Midlands

Als Midlands werden die Gebiete des Landes bezeichnet, die sich nordwestlich Londons befinden.

Stratford-upon-Avon ist der Geburtsort Shakespeares und einer der meistbesuchten Orte Großbritanniens. Shakespeares Geburtshaus ist im Stile des 16. Jahrhunderts als Museum hergerichtet. Das Zentrum der Stadt ist von Fachwerkhäusern geprägt.

In der Grafschaft Gloucestershire kann man die Cotswold Hills erforschen, die besonders für Schafzucht genutzt werden. Von den sanften Hügeln aus hat man einen schönen Ausblick auf die malerischen Dörfer. Hübsche Städtchen sind Broadway, Bourton-on-the-Water und Cirencester.

Oxford liegt an den Ufern der Themse und ist eine der ältesten und berühmtesten Universitätsstädte der Welt. Die ersten Colleges stammen aus dem 12. Jahrhundert. Das studentische Leben prägt das Bild der Stadt und bringt ein hervorragendes kulturelles Angebot mit sich. Der Botanische Garten des Magdalen Colleges ist einer der ältesten des Landes.

Die Porzellanmanufakturen nördlich der Industriestadt Birmingham sind in dem künstlich zusammengefügtem Ort Stoke-on-Trent zu Hause. Hier haben so berühmte Firmen wie Wedgewood, Spode und Doulton ihre Wurzeln.

Um Ashbourne liegt der Peak District National Park. Er besteht aus einer baumlosen Moorlandschaft, die für Wanderer und Kletterer geeignet ist. In den Kalkstein im Süden haben Flüsse tiefe malerische Täler gegraben, wie z.B. den Dove Dale.

Der Norden Englands

Der Lake District liegt im Nordwesten Englands. Sanfte Hügel wechseln sich mit Seen und Wäldern ab. Lake Windermere, der größte See des Lake Districts ist gleichzeitig auch der größte See Englands und ist das beliebteste Ausflugsziel in dieser Landschaft. Das Dorf Windermere ist ein guter Ausgangspunkt für Erkundungen und im Sommer sehr belebt. Vom malerisch gelegenen Dorf Coniston aus kann man den Hügel Coniston Man erklimmen oder auf dem Coniston Water eine Fahrt mit dem Dampfschiff unternehmen.

Die Isle of Man liegt zwischen Irland und der englisch/schottischen Grenze im Atlantik. Die gebirgige Insel hat bewaldete Täler, sandige Buchten und Felsklippen. Der Badeort Douglas ist der Hauptort der Insel an der Ostküste. Die kleine Stadt Peel ist an der Westküste und hat sich aus einen Fischerdorf entwickelt. Die Stadt wird von einer Burg aus dem 16. Jh. überragt. Auf der gesamten Insel finden sich Wikingerkreuze, Begräbnisstätten und Runeninschriften.

Durham gehört zu den schönsten Städten Englands und liegt südlich von Newcastle am Fluss Wear. Die Kathedrale wurde auf einer felsigen Halbinsel gebaut. Die Colleges der Universität liegen über die ganze Stadt verteilt.

York präsentiert sich als mittelalterliche Stadt mit Fachwerkhäusern und Sakralbauten, darunter auch das Münster, das nach einem schweren Feuer in den 80er Jahren nun wieder in neuem Glanz erstrahlt.

Sheffield ist ein bedeutendes Handels- und Industriezentrum und liegt malerisch am Zusammenfluss der Flüsse Don und Sheaf. In der Innenstadt ist die Kathedrale sehenswert sowie das Industriemuseum.

Schottland

In Schottland kann man vor allem unberührte und weite Landschaft erleben. Im Süden Schottlands gibt es üppiges Ackerland, sanfte Hügel und zerklüftete Küstenlandschaft. In den Highlands kann man ausgedehnte Wanderungen unternehmen oder auf dem Whiskey-Trail traditionsreiche Destillerien besuchen. in Schottland sind Traditionen noch sehr lebendig. Bei Veranstaltungen trifft man Schotten häufig noch mit Kilts bekleidet an, den Schottenröcken mit den überlieferten Mustern der alten schottischen Familien. Die traditionelle Musik wird auf dem Dudelsack gespielt.

Edinburgh ist die Hauptstadt Schottlands. Die malerische Altstadt wird von einer imposanten Burg überragt. Edinburgh und Glasgow sind quirlige Städte, die mit Kulturfestspielen und lebhaften Innenstädten aufwarten können.

Die Stadt Aberdeen ist mehrfach für die Blumenanlagen und Parks ausgezeichnet worden. Die drittgrößte Stadt Schottlands hat eine denkmalgeschütze Altstadt mit Old Aberdeen und einen malerischen Fischereihafen. Im Süden liegen die Colleges von Old Aberdeen aus dem 15. und 16. Jahrhundert.

An der Ostküste der Fife-Halbinsel liegt das Städtchen St. Andrews mit dem ältesten Golfplatz der Welt, der aus dem 15. Jahrhundert stammt.

Inverness gilt als Hauptstadt des Schottischen Hochlandes. Sie liegt am Ufer des Flusses Ness. Weiter westlich liegt der See Ness, "Loch Ness", in dem das sagenhafte Monster leben soll. Im Informationszentrum sind Dokumente über die "Existenz" von Nessie ausgestellt, das seit dem 7. Jahrhundert bis heute immer wieder gesehen worden sein soll. Von Urquhart Castle aus hat man einen guten Blick auf den See.

Die schottischen Inseln

Die Orkney-Inseln liegen nur wenige Kilometer vor der Nordküste Schottlands. Die Vegetation der Inseln ist zwar ausgesprochen karg, dennoch sind sie wegen ihres großen Vogelreichtums ein beliebtes Ziel von Ornithologen und anderen Vogelliebhaber. Der schöne Hauptort Kirkwall auf der Insel Mainland hat eine große Kathedrale und einen sehr lebendigen Hafen. An der Westküste liegt die bedeutende prähistorische Stätte Skara Brae, ein Steinzeitdorf.

Die Shetland-Inseln liegen 100km nördlich der Orkney-Inseln. Die Inseln sind bergig und zerklüftet mit Küstenformationen, Moorlandschaften und Seen. Viele seltene Tierarten leben hier. Im Süden der Hauptinsel Mainland findet man bedeutende Zeugnisse aus drei Jahrtausenden Besiedlung durch die Wikinger.

Die Hebriden im Westen Schottlands bieten eine zerklüftete Landschaft mit Seen, Klippen und Bergen. Die Inseln mit dem rauhen Klima sind ein Paradies für Sportfischer. Auf der über eine Brücke leicht zugänglichen Isle of Skye kann man über die Cuillin Mountains wandern. Auf der Insel Mull sorgt der Golfstrom für eine reiche Pflanzenwelt. Die unbewohnte Insel Staffa ist schon seit dem 19. Jahrhundert ein beliebtes Ausflugsziel.

Wales

Wales liegt an der Westküste Großbritanniens und ist durch den Gebirgszug der Cambrian Mountains ein bergiges Land. Relikt der Schwerindustrie des 19. Jahrhunderts sind die heute bunt bemalten Schmalspurbahnen, auf denen man von den ehemaligen Stollen in kleine Dörfer fahren kann. Die Hafenorte haben sich zu schönen Urlaubsorten entwickelt. Die walisische Sprache hat sich sowohl bei der Bevölkerung als auch auf den Straßenschildern erhalten. Der Wettkampf der Barden "Eisteddfod" ist ein fester Bestandteil walisischer Kultur und wird regelmäßig in Llangollen ausgetragen.

Die Hauptstadt Cardiff ist eine moderne Stadt mit Einkaufsstraßen und einer im 19. Jahrhundert restaurierten Burg.

Der Brecon Beacon National Park wird von zwei Bergketten (Black Mountains) eingegrenzt und umfasst mit seiner Berglandschaft Laub- und Nadelwälder, Flüsse und Seen und Moore. Bei Llanndeilo steht das Carreg Cennen Castel, wo sich der Aufstieg wegen des fantastischen Ausblickes lohnt.

Im Snowdonia National Park wechseln sich hohe Bergketten auf über 900 m mit Moorlandschaften und Tälern ab. Im gesamten Park stehen Schlösser. In den malerischen Dörfern und auf den Höfen wird vor allem Viehzucht betrieben. Ein guter Ausgangspunkt für Touren in den Nationalpark ist die Stadt Dolgellau.

Die Kanalinseln

Jersey, Guernsey, Alderney, Sark und Herm - jede dieser Inseln hat ihren eigenen Charme. Die Kanalinseln haben ein mildes Klima und bieten viele Möglichkeiten zum Ausspannen und zu gutem Essen. Ein Aktivurlaub mit Wandern oder Radfahren ist genauso möglich, wie ein Kultururlaub mit dem Besuch einens Museums (das sehenswerte Jersey Museum oder auch das Guernsey Museum) oder die Besichtigung der historischen Gebäude (Elizabeth Castle, St. Aubin´s Fort auf Jersey oder Castle Cornet auf Guernsey). Die Inseln sind per Flugzeug, per Schiff und mit der Autofähre zu erreichen.

Parks und Gärten

Die Freude der Engländer an allem, was grünt und blüht, zeigt sich in ihren Gärten und Parks. Allein in London gibt es 1.700 Parks darunter der Hyde Park und die Kensington Gardens. Die Stilarten, in denen die Gärten und Parks angelegt sind, variieren. Vom strengen formellen Garten der elisabethanischen Zeit über die Landgärten bis zu den Naturgärten des Gartenkünstlers Capability Brown ist alles vertreten. Die meisten Gärten Großbritanniens sind von März bis Oktober geöffnet, die üppige Blütenpracht der Rhododendren im Mai und Juni zählt sicher zu den Höhepunkten.

Reisehinweise

Terroranschläge:

Am 14. August 2018 raste ein Autofahrer vor dem britischen Parlament in eine Absperrung und verletzte dabei 3 Personen. Die Behörden gehen davon aus, dass es sich bei der Tat um einen Terroranschlag handelt. Am 15. September 2017 wurden bei einer Explosion in London in der U-Bahn-Station Parsons Green mehrere Personen verletzt. Am 3. Juni 2017 forderte ein Anschlag auf der London Bridge viele Tote, am Burough Market wurde zudem mehrere Personen durch Messerstechereien verletzt. Am 22. Mai 2017 wurde bei einem Konzert in der Manchester Arena ein Anschlag verübt, am 22. März 2017 gab es einen Terroranschlag nahe des Parlaments in London.

Zurzeit gilt die zweithöchste der 5 Terrorwarnstufen ("severe") in Großbritannien (England, Wales, Schottland, Nordirland). Internet: www.gov.uk/terrorism-national-emergency.

Am 23. Juni 2016 hat die britische Bevölkerung mehrheitlich für den Austritt aus der Europäischen Union gestimmt, am 29. März 2017 hat die Regierung offiziell den Austritt aus der EU beantragt. Kurzfristige Änderungen der Einreisebestimmungen oder des Aufenthaltsrechts sind hierdurch jedoch nicht zu erwarten.

Weitere Informationen zur Sicherheitssituation im Reiseland sind auf den Internetseiten des Auswärtigen Amts zu finden.

Allgemeine Vorsichtsmaßnahmen

In den meisten öffentlichen Gebäuden ist das Rauchen verboten. Das gilt auch für Restaurants und Bars sowie Kinos und Theater, wobei Gastbetriebe abgetrennte Raucherzonen einrichten dürfen.

SPERR-NOTRUF: Deutsche können ihre Girocards, Kreditkarten, Handys und einige andere elektronische Berechtigungen über die Sperr-Notruf-Nummer ++49 116 116 (aus dem Ausland neben ++49 116 116 auch ++49 30 4050 4050 wählbar) rund um die Uhr sperren lassen. Der Anrufer wird mit den Herausgebern der jeweiligen Medien verbunden, sofern diese sich dem Sperr-Notruf angeschlossen haben. Eine Liste der angeschlossenen Herausgeber ist im Internet unter www.sperr-notruf.de zu finden.

Ebenso ist es möglich, die Online-Ausweisfunktion (elektronischer Identitätsnachweis - eID) des neuen Personalausweises unter den oben genannten Nummern sowie unter 0180 1 333 333 (Bürgerservice des Bundesinnenministeriums) sperren zu lassen.

Grenada

Einreise für Deutsche

Visumfrei für 90 Tage. Notwendig sind: mindestens 6 Monate gültiger Reisepass, Rückreiseticket und ausreichende Geldmittel.

Landesdaten

Lage

Grenada ist ein selbstständiger Staat im britischen Commonwealth und liegt in der Karibik, und zwar nördlich von Trinidad und Tobago und südlich von St. Vincent.

Der Staat Grenada besteht aus den Inseln Grenada, Carriacou und Petit Martinique.

Fläche: 344,5 km², davon die Insel Grenada 311 km².

Verwaltungsstruktur: 6 Verwaltungsbezirke.

Einwohner

Bevölkerung: ca. 103.300

Städte:

St. George´s (Hauptstadt) ca. 3.900

Gouyave ca. 3.000

Grenville ca. 2.000

Victoria ca. 2.000

Sprache

Die Amtssprache auf Grenada ist Englisch. Eine Bevölkerungsminderheit spricht Patois, eine französisch-afrikanische Mundart.

Zeitverschiebung

Mitteleuropäische Zeit (MEZ) -5 Stunden

Während der europäischen Sommerzeit beträgt der Zeitunterschied -6 Stunden.

Stromspannung

220 Volt Wechselstrom, 50 Hertz.

Es empfiehlt sich, einen Adapter mitzunehmen.

Telefon/Post

Telefon

Die Vorwahl für Ferngespräche von Deutschland, Österreich und der Schweiz nach Grenada ist 001473, die Rufnummer ist unmittelbar danach zu wählen. Die Vorwahl von Grenada nach Deutschland ist 01149, nach Österreich 01143 und in die Schweiz 01141.

Öffentliche Telefone funktionieren mit Münzgeld und Telefonkarten, zum Teil auch mit Kreditkarten.

NOTRUFNUMMERN: Polizei 911, Unfallrettung 434, Feuerwehr 911.

Mobilfunk

Netztechnik: GSM 850/900/1800/1900.

Derzeit gibt es Roamingverträge mit Anbietern in Grenada von E-Plus, O2 und Telekom Deutschland.

GSM 1900-fähig sind Triband- oder Quadband-Handys. Für die Netztechnik GSM 850 wird ein Quadband-Handy benötigt.

Internet

Länderkürzel: .gd

Feiertage

Feiertage 2018:

1. Januar (Neujahr)

7. Februar (Unabhängigkeitstag)

30. März (Karfreitag)

2. April (Ostermontag)

1. Mai (Tag der Arbeit)

21. Mai (Pfingstmontag)

31. Mai (Fronleichnam)

6. August (Tag der Sklavenbefreiung)

13. und 14. August (Karneval)

25. Oktober (Erntedankfest)

25. Dezember (Weihnachten)

26. Dezember (Boxing Day)

Die Hauptferienzeit geht von Mitte Juli bis Mitte September. Die Oster- und Weihnachtswoche ist für Geschäftsbesuche wenig geeignet.

Öffnungszeiten

Banken: Mo bis Do 8-15 Uhr, Fr 8-17;

Post: Mo bis Do 8-16 Uhr, Fr 8.16.30 Uhr;

Geschäfte: in der Regel Mo bis Fr 8-16 Uhr, Sa 8-13 Uhr;

Büros: Mo bis Fr 8-12, 13-16 Uhr

Kleidung

Leichte, atmungsaktive Sommerkleidung ist ganzjährig angebracht. Für die Abende, besonders von Dezember bis März, braucht man unter Umständen auch leichte Wollsachen oder eine Jacke. Eine gute Sonnenbrille sowie Regenschutz sollte in keinem Koffer fehlen. Bade- und Strandkleidung sollte nur am Strand getragen werden.

Geschichte/Politik

Es war im Jahre 1498, als Christoph Kolumbus als erster Europäer Grenada sichtete. Europäische Siedler kamen aber erst viel später auf die Insel. Während des 18. Jahrhunderts wechselten sich Briten und Franzosen als Besitzer der Insel mehrfach ab: 1674 wurde sie französische 1763 britische, 1779 wieder französische Kolonie. 1783 ging Grenada endgültig an die Briten über. Seit 1974 ist die Insel unabhängig, aber ein Mitglied im Commonwealth. Das Staatsoberhaupt, der Generalgouverneur, wird von der englischen Königin ernannt.

Wirtschaft

Die Insel hat kaum Industrie. Es gibt aber einige kleine Betriebe, die Agrarprodukte verarbeiten. Einiges Geld bringt der Schiffsbau auf den Nachbarinseln, vor allem auf Carriacou, ein.

Der Export von landwirtschaftlichen Produkten macht Schwierigkeiten, weil die Konkurrenz anderer Inseln groß ist. Man züchtet Muskatnüsse (ein Drittel der Weltproduktion), Bananen, Zitrusfrüchte, Kokosnüsse, Zuckerrohr und Kakao. In den letzten Jahren hat man sich wieder stärker auf die Fischereiwirtschaft besonnen.

Inzwischen spielt der Tourismus eine wichtige Rolle. Viele Kreuzfahrtschiffe legen auf Grenada an.

Religion

Etwa 53 Prozent der Bevölkerung sind katholisch, 14 Prozent sind Anglikaner. Ansonsten gibt es noch Adventisten und Pfingstler auf Grenada.

Vegetation

Grenada ist eine der tropischsten und vegetationsreichsten Inseln der Karibik. Der Bewuchs stellt zum Teil regelrechten Urwald dar, in dem zahllose Pflanzenarten zu Hause sind. Dazwischen erstrecken sich die Plantagen mit Muskat, Bananen, Mangos, Weintrauben, Papayas, Kakao und Zitrusfrüchten. Auch etwas Zuckerrohr wächst hier. An der Küste stehen rund um die Insel viele Palmen.

Außerdem ist Grenada seit langem als die Karibische Gewürzinsel bekannt. Dies rührt vor allem von den Muskatnüssen her, die von hier in alle Welt geliefert werden.

Tierwelt

Große, wild lebende Tiere sieht man auf Grenada nicht. Auf der Insel leben hauptsächlich Manicous (eine Art Opossum), Ägutis (hasengroße Nagetiere), Mona-Meerkatzen (die aus Afrika eingeführt wurden) und Mangusten (eine andere Katzenart). Es gibt aber auch Schildkröten und Krebse, außerdem viele Vogelarten.

Kulinarisches

In den kleinen Hotels und Restaurants auf Grenada wird die übliche karibische Küche serviert, vermischt mit internationalen Gerichten. Die Bewohner der Insel speisen sehr schlicht - vor allem Knollenpflanzen wie Bataten, Jams und Maniok, dazu viel Gemüse.

Sitten und Gebräuche

Leichte Sommerkleidung ist üblich, doch ist die englische Lebensart unverkennbar: In der Stadt St. George´s sollten Damen keine Shorts tragen. Beim Abendessen in einigen Hotels werden bei den Damen längere Kleider und bei Herren zumindest ein Schlips, in einigen Fällen auch ein Jackett erwartet.

Bei allem britischen Einfluss spürt man aber doch immer wieder, vor allem in der Musik, die alten Bräuche durch. Die Grenadiner hingen einst einem von Sklaven herübergebrachten westafrikanischen Kult an. Der hat sich inzwischen zwar mit dem Christentum vermischt, lässt aber in den Tänzen immer noch Erstaunliches und Fremdartiges erleben. Dies drückt sich besonders stark auf Grenadas Nachbarinsel Carriacou aus - beispielsweise, wenn die Nachkommen der Sklaven dort den großen Trommeltanz aufführen, den einst westafrikanische Zauberer vorführten.

Man feiert gern auf Grenada, wenn auch manchmal etwas ungewohnt: Karneval wird im August gefeiert, Weihnachtslieder singt man zum Rhythmus der Stahltrommeln.

Souvenirs

Die exotischsten Gewürze kann man als nette Mitbringsel überall kaufen - zum Teil originell verpackt.

Klimainformationen

Das Klima auf Grenada ist subtropisch bis tropisch. Die durchschnittliche Jahrestemperatur liegt bei etwa 28°C, wobei in den Monaten von November bis Februar die niedrigsten Temperaturen gemessen werden. Sie liegen dann im Durchschnitt bei etwa 24°C. Man kann auf Grenada zwei Jahreszeiten ausmachen. Die Trockenzeit erstreckt sich auf den Zeitraum von Januar bis Mai, die Regenzeit von Juni bis Dezember. Während der Regenzeit ist mit täglichen Regenschauern, die aber selten länger als 2 Stunden dauern, zu rechnen. Die Luftfeuchtigkeit ist zu dieser Zeit hoch.

Beste Reisezeit

Grenada kann das ganze Jahr über besucht werden. Hauptsaison ist von Mitte Dezember bis Mitte April.

Vorgeschriebene Impfungen

Keine bei Einreise direkt aus Europa.

Gelbfieber bei Einreise aus ENDEMIEGEBIETEN.

GELBFIEBER-ENDEMIEGEBIETE

In AFRIKA:

Äquatorialguinea, Äthiopien, Angola, Benin, Burkina Faso, Burundi, Côte d`Ivoire, Demokratische Republik Kongo (Kinshasa), Gabun, Gambia, Ghana, Guinea, Guinea-Bissau, Kamerun, Kenia, Kongo, Liberia, Mali, Mauretanien, Niger, Nigeria, Ruanda, Senegal, Sierra Leone, Südsudan, Sudan, Togo, Tschad, Uganda, Zentralafrikanische Republik.

In SÜD- und MITTELAMERIKA:

Argentinien, Bolivien, Brasilien, Ecuador, Franz. Guayana, Guyana, Kolumbien, Panama, Paraguay, Peru, Surinam, Trinidad + Tobago, Venezuela.

Empfohlene Impfungen

Hepatitis A, zusätzlich für Individualreisende Typhus.

Informationen zur Malaria

Malaria

Keine.

Verbreitung

Grenada ist malaria-frei.

Währung

Währungseinheit

Währungseinheit: Ostkaribischer Dollar (EC$)

1 Ostkaribischer Dollar = 100 Cents.

Derzeitiger Kurs:

1 Euro = ca. 3,18 EC$

1 US-$ = ca. 2,71 EC$

Hinweise

Bei den unten aufgeführten Umrechnungskursen handelt es sich um Devisenkurse der Deutschen Bundesbank, die die Preisnotierung des Euro und des US-Dollar in der Währung des Reiselandes angibt. Mit Devisenkursen werden z.B. Rechnungen unterschiedlicher Währungen gegeneinander verrechnet. (Im Gegensatz zum Sortenkurs wird hier jedoch nicht der Wert angegeben, den man in Deutschland am Bankschalter für einen Euro oder US-Dollar erhält.)

Devisenbestimmungen/Umtausch

Einfuhr Fremdwährung: unbeschränkt, US-$ in Noten und Reiseschecks empfohlen.

Einfuhr Landeswährung: unbeschränkt

Ausfuhr Fremdwährung: unbeschränkt

Ausfuhr Landeswährung: unbeschränkt

Internationale Kreditkarten: Ja - werden von größeren Hotels, Geschäften und Autovermietern akzeptiert.

Geldautomat: Ja - Bargeldabhebung ist mit Kreditkarten möglich an einigen Geldautomaten auch mit der Girocard (mit Maestro-Zeichen). Reisende sollten sich vor Abreise bei Ihrer Hausbank über eventuelle Beschränkungen bei der Bargeldbeschaffung mit der Girocard informieren.

Reiseschecks: Ja - in US-$ - werden in Banken getauscht. Bitte beachten: Grundsätzlich ist die Akzeptanz von Reiseschecks weltweit rückläufig.

Auskunftstellen

Grenada Board of Tourism
Burns Point
St. George´s
Grenada Board of Tourism

P.O. Box 293
St. George´s/Grenada/W.I.
(001 473) 440 66 37
(001 473) 440 20 01, 440 22 79
www.grenadagrenadines.com
info@puregrenada.com

Botschaften und Konsulate

Von Deutschland

zuständig Port-of-Spain/Trinidad und Tobago:

Embassy of the Federal Republic of Germany
19 St. Clair Avenue
St. Clair
Port-of-Spain
Embassy of the Federal Republic of Germany
P.O. Box 828
Port-of-Spain/Trinidad, W.I.
(001 868) 628 16 30/31/32
www.germanemb-portofspain.de
info@ports.diplo.de
Amtsbezirk: Anguilla, Antigua + Barbuda, Barbados, Brit. Jungferninseln, Dominica, Grenada, Guyana, Montserrat, St. Kitts + Nevis, St. Lucia, St. Vincent und die Grenadinen, Suriname, Trinidad + Tobago

Von Deutschland

außerdem auf Grenada:

Honorary Consulate of the Federal Republic of Germany
St. George´s Sugar Apple Hill
Calliste
St. George´s Fontenoy /Grenada
(001 473) 405 41 80
www.grenadagrenadines.com
grenada@hk-diplo.de
Amtsbezirk: Grenada
Übergeordnete Auslandsvertretung:
Botschaft Trinidad und Tobago

Grenada High Commission
The Chapel, Archel Road
West Kensington
London W14 9QH /Großbritannien
(0044 207) 381 48 07
(0044 207) 385 44 15
office@grenada-highcommission.co.uk
Mo bis Fr 9-17 Uhr (konsularische Anfragen Mo bis Fri 10-12 Uhr)

Sehenswertes

St. George´s

Die Hauptstadt ist eine der malerischsten Städte in der Karibik. Das gilt auch für den Hafen, eine lange Bucht, um die ringsum die wichtigsten Gebäude stehen. St. George´s wurde von Franzosen wie von Engländern erbaut; man sieht die unterschiedliche Architektur. Aus Frankreich kam ein Landhausstil des 18. Jahrhunderts, aus Großbritannien der Georgianische und Viktorianische Stil des 19. Jahrhunderts. Sehr farbenfroh und lebendig sind die Märkte in St. George´s. Hinter der Bucht erheben sich halbkreisförmig die Hügel der Stadt. Auf diesen Hügeln stehen aus französischer Kolonialzeit zwei solide Festungen - Fort George und Fort Frederick. Bei Fort George erlaubt die strategisch beherrschende Lage nun eine großartige Aussicht ringsum. Man sieht an den Bauten aber auch noch viel Festungsarchitektur - mit Tunnels, steilen Treppen und schmalen Gängen.

Grand Etang National Park

Hoch im tropischen Regenwald stößt man innerhalb der vulkanischen Bergwelt auf einen Kratersee, der von sehr exotischer Flora umgeben ist. Den Nationalpark hat man weniger aus ökologischen Gründen ausgesucht, sondern vor allem, um Besuchern die Natur der Insel zu erklären. Im Informationszentrum des Parks wird dies durch Bild und Ton unterstützt. Durch den Park führen Wanderwege.

Baden auf Grenada

Der größte und längste Strand auf Grenada, der keinen eigenen Namen hat, liegt am südlichen Ende der Insel, 5 km von der Hauptstadt St. George´s entfernt. Der Strand ist fast 4 km lang, besteht aus hellem Sand und wird in seiner vollen Länge von Palmen gesäumt, sodass man immer genügend Schatten findet. Der Strand fällt sehr flach ab, ist also für Nichtschwimmer und Kinder gefahrlos benutzbar. Brandung ist unbekannt. Es ist zwar der schönste, aber nur einer der zahlreichen Strände auf Grenada. Vorzugsweise an der West- und Südküste findet man viele Bademöglichkeiten; die Strände im Südwesten sind mit Hotels oder Ferienhäusern besiedelt. Im Norden und Osten liegen völlig menschenleere Strandabschnitte, nur ist es nicht ganz einfach, dort hinzukommen.

Golfen auf Grenada

In der Nähe des Grand Anse Beach liegt ein neun-Loch Golfplatz, der für alle Gäste der Insel zugänglich ist.

Carriacou

Auf Grenadas großer Nachbarinsel ist es interessant, den Bootsbauern zuzusehen, die heute, wie vor Generationen, hölzerne Schoner bauen und zu Wasser lassen. Die bunt bemalten Boote pendeln dann zwischen den Inseln und transportieren auf ihren vollen Decks Passagiere und Fracht, die großen weißen Segel im Wind aufgebläht. Die Insel hat mehrere Ortschaften. Die größte, eine kleine Stadt, heißt Hillsborough und liegt an einer weiten Bucht. Carriacou führt seit Jahrhunderten ein ganz ruhiges Dasein. Man trifft hier vor allem Segler, Angler und Taucher an.

Petit Martinique

Diese Nachbarinsel, die bisher kaum von Touristen besucht wird, ist sehr natürlich und unberührt. Einst war diese Insel ein Vulkan, von dem nur die Spitze aus dem Wasser schaut. Von deren höchster Stelle hat man einen großartigen Blick über die Grenadinen-Inseln.

Reisehinweise

Segler sollten beachten, dass Raubüberfälle auf Schiffe sporadisch vorkommen. Notrufe über 911 (Mobiltelefon) sind möglicherweise zuverlässiger als Rufe über mobilen Seefunk.

Weitere Informationen zur Sicherheitssituation im Reiseland sind auf den Internetseiten des Auswärtigen Amts zu finden.

Bitte beachten Sie auch den Abschnitt "Allgemeine Vorsichtsmaßnahmen".

Allgemeine Vorsichtsmaßnahmen

Die Kriminalitätsrate in Grenada verzeichnet vor allem bei Gewaltverbrechen einen deutlichen Anstieg.

Reisende sollten ihre Wertsachen eng am Körper tragen und auf Schmuckstücke ganz verzichten.

Außerdem wird dazu geraten, Original-Dokumente im Hotelsafe zu lassen und nur Kopien mit sich zu führen.

Einsame Gegenden sollten im Allgemeinen, aber besonders nach der Abenddämmerung, unbedingt gemieden werden.

Im Straßenverkehr von Grenada empfiehlt sich, aufgrund der engen und maroden Straßen und der chaotischen Fahrweise der einheimischen Verkehrsteilnehmer, ein zurückhaltender Fahrstil.

Der Konsum sowie der Handel mit Drogen, in jeglicher Form und Menge, ist strikt verboten. Es drohen hohe Geld- und Haftstrafen.

Hurrikan-Saison: In den Bundesstaaten im Süden der USA, in Mexiko, Zentralamerika sowie in der Karibik ist jeweils in der Zeit von Juni bis November mit Hurrikans zu rechnen. Kennzeichen dieser tropischen Wirbelstürme sind u.a. Windgeschwindigkeiten in Orkanstärke, starke Regenfälle und unter Umständen auch Erdrutsche. Informationen dazu gibt es bei örtlichen Wettervorhersagen oder im Internet, beispielsweise unter www.nhc.noaa.gov und www.wunderground.com/tropical. Den Anordnungen der Sicherheitsbehörden ist Folge zu leisten.

Seebeben und damit zusammenhängende Tsunamis können nicht ausgeschlossen werden, da Unterwasservulkane in der Nähe Grenadas derzeit aktiv sind. Reisende sollten sich über die lokalen Medien über die aktuelle Lage informieren. Mögliche Informationsquellen sind auch die Webseiten der US Federal Emergency Management Agency http://www.ready.gov/earthquakes und des Pacific Tsunami Warning Center http://ptwc.weather.gov/.

SPERR-NOTRUF: Deutsche können ihre Girocards, Kreditkarten, Handys und einige andere elektronische Berechtigungen über die Sperr-Notruf-Nummer ++49 116 116 (aus dem Ausland neben ++49 116 116 auch ++49 30 4050 4050 wählbar) rund um die Uhr sperren lassen. Der Anrufer wird mit den Herausgebern der jeweiligen Medien verbunden, sofern diese sich dem Sperr-Notruf angeschlossen haben. Eine Liste der angeschlossenen Herausgeber ist im Internet unter www.sperr-notruf.de zu finden.

Ebenso ist es möglich, die Online-Ausweisfunktion (elektronischer Identitätsnachweis - eID) des neuen Personalausweises unter den oben genannten Nummern sowie unter 0180 1 333 333 (Bürgerservice des Bundesinnenministeriums) sperren zu lassen.

Frankreich

Einreise für Deutsche

Visumfrei für einen unbegrenzten Aufenthalt. Notwendig ist der gültige Reisepass oder Personalausweis.

Arbeitsaufnahme nach EU-Regelung ohne Besorgung einer Arbeitserlaubnis möglich.

Landesdaten

Lage

Die Republik Frankreich ist im Norden durch den Ärmelkanal von Großbritannien getrennt und wird im Nordwesten und Westen vom Atlantischen Ozean begrenzt. Im Osten grenzt Frankreich an Belgien, Luxemburg und die Bundesrepublik Deutschland, im Süden an das Mittelmeer und Spanien, im Südosten an Italien und die Schweiz.

Fläche: 543.965 km² (einschließlich der 8.680 km² der Insel Korsika).

Verwaltungsstruktur: 22 Regionen, 96 Départements.

Einwohner

Bevölkerung: ca. 60,87 Millionen

Städte:

Paris (Hauptstadt) ca. 2,2 Millionen, mit Vororten ca. 10,2 Millionen

Marseille ca. 851.400

Lyon ca. 475.000

Toulouse ca. 439.600

Nizza (Nice) ca. 344.900

Nantes ca. 283.300

Strasbourg ca. 272.100

Montpellier ca. 253.000

Bordeaux ca. 235.900

Lille ca. 225.800

Rennes ca. 206.700

Reims ca. 181.500

Le Havre ca. 178.800

Saint- Étienne ca. 172.700

Toulon ca. 166.700

Grenoble ca. 156.700

Dijon ca. 151.600

Angers ca. 148.400

Sprache

Die Landessprache ist Französisch.

Zeitverschiebung

Mitteleuropäische Zeit (MEZ) mit europäischer Sommerzeit (kein Zeitunterschied).

Stromspannung

230 Volt Wechselstrom, 50 Hertz. Für Geräte mit sogenanntem Schukostecker (Rundstecker mit zwei runden Kontakten und zwei seitlichen flachen Schutzkontakten) kann ein Adapter erforderlich sein.

Telefon/Post

Post

Briefmarken sind auch in Tabak-Läden erhältlich.

Telefon

Wer von Deutschland, Österreich und der Schweiz nach Frankreich telefonieren will, wählt die Landesvorwahl 0033, dann die regionale Kennziffer, gefolgt von der 8-stelligen Rufnummer. Die Vorwahl von Frankreich nach Deutschland ist 0049, nach Österreich 0043 und in die Schweiz 0041. Wer innerhalb Frankreichs telefonieren möchte, wählt vor der regionalen Kennziffer noch die 0. Für den Nordwesten Frankreichs gilt die regionale Kennziffer 2, für den Nordosten die 3, für den Südosten die 4, für den Südwesten die 5 und für Paris die 1. Öffentliche Telefonzellen sind in Frankreich weit verbreitet. Auch viele Cafés und Bars stellen ihren Gästen Telefone zur Verfügung. Meist handelt es sich um Kartentelefone. Die Karten (télécarte) mit 50 oder 120 Einheiten erhält man bei der Post oder im Tabak-Laden.

NOTRUFNUMMERN: Europaweite Notrufnummer 112 oder Polizei 17, Unfallrettung 15, Feuerwehr 18.

Mobilfunk

Netztechnik: GSM 900/1800

Derzeit gibt es Roamingverträge mit Anbietern in Frankreich von E-Plus, O2, Telekom Deutschland und Vodafone.

Internet

Länderkürzel: .fr

Feiertage

Feiertage 2018:

1. Januar (Neujahr)

2. April (Ostermontag)

1. Mai (Tag der Arbeit)

8. Mai (Ende des Zweiten Weltkrieges)

10. Mai (Himmelfahrt)

21. Mai (Pfingstmontag)

14. Juli (Nationalfeiertag)

15. August (Mariä Himmelfahrt)

1. November (Allerheiligen)

11. November (Waffenstillstand 1918)

25. Dezember (Weihnachten)

In der Region Elsass und im Departement Moselle zusätzlich 30. März 2018 (Karfreitag) und 26. Dezember (zweiter Weihnachtsfeiertag).

Die Hauptferienzeit geht von Mitte Juli bis Ende August.

Geschäftstermine sollte man sich in dieser Zeit bestätigen lassen.

Öffnungszeiten

Banken: Mo bis Fr 8.30-16 Uhr (nicht einheitlich);

Post: Mo bis Fr 8-19 Uhr, Sa 8-12 Uhr (auf dem Land häufig mit Mittagspause);

Geschäfte: Große Geschäfte sind im Allgemeinen werktags von etwa 9.30-19 Uhr durchgehend geöffnet (Supermärkte haben oft bis 21/22 Uhr geöffnet). Kleine Geschäfte öffnen oft schon um 7 Uhr und sind abends oft über 19 Uhr hinaus geöffnet, schließen aber dafür in der Mittagszeit für 2 Stunden und an 1 bis 2 Tagen pro Woche. Kleine Lebensmittelgeschäfte haben auch häufig am Sonntagvormittag geöffnet und dafür montags geschlossen. Im Hauptferienmonat August sind in Paris viele Geschäfte geschlossen.

Kleidung

Normale europäische Kleidung entsprechend der Jahreszeit.

Geschichte/Politik

Archäologische Funde deuten darauf hin, dass es im Gebiet des heutigen Frankreich seit mindestens 100.000 Jahren menschliche Besiedlung gab. Die Errichtung des Frankenreiches unter den Merowingern und Karolingern, die von fünften bis neunten Jahrhundert regierten, und die Entwicklung des französischen Königtums hatte auf die Entwicklung Westeuropas entscheidenden Einfluss. Innenpolitische Auseinandersetzungen mit dem Adel und Kriege mit den Briten (etwa der 100-jährige Krieg) festigten nur noch die Zentralgewalt. Sie führten zur Herausbildung einer Monarchie, die in der Zeit des Absolutismus (Ludwig XIII. bis XVI.) ihren Höhepunkt erreichte. Der Sieg des Bürgertums in der Französischen Revolution von 1789 war im 19. Jahrhundert Anstoß für ähnliche Entwicklung in anderen europäischen Ländern. Nach dem Staatsstreich von Napoleon Bonaparte im Jahr 1799 und der Rückkehr zum Kaiserreich führte Napoleon von 1803 bis 1815 Kriege mit europäischen Mächten. Sie endeten mit der französischen Niederlage bei Waterloo im Jahr 1815. Im Ersten und Zweiten Weltkrieg stand Frankreich auf der Seite der siegreichen Alliierten. 1957 schloss sich Frankreich mit fünf weiteren westeuropäischen Mächten zur Europäischen Wirtschaftsgemeinschaft zusammen. Außenpolitisch konnte das Land den Zerfall seines Kolonialreiches nicht verhindern. Indochina musste 1954 aufgegeben werden. 1956 lösten sich Marokko und Tunesien los. Der Unabhängigkeitskrieg Algeriens, der 1954 begann, endete mit der Unabhängigkeit des Landes im April 1962. 1963 begründete der Deutsch-Französische Freundschaftsvertrag eine weitreichende Zusammenarbeit auf politischem, wirtschaftlichem und kulturellem Gebiet. Frankreich ist Mitglied der EU.

Wirtschaft

Bis zum Ende des Zweiten Weltkrieges war Frankreich ein Agrarland mit kleineren Industriezweigen. Noch heute ist das Land einer der größten Produzenten landwirtschaftlicher Erzeugnisse in Europa, auch wenn die Zahl der Erwerbstätigen in der Landwirtschaft seit dem Kriegsende erheblich abgenommen hat. Es werden vor allem Getreide, Fleisch, Molkereiprodukte, Gemüse, Obst, Wein und Tabak produziert. Der Weinbau, mit den wichtigsten Anbaugebieten Bourgogne, Champagne, Loiretal und Elsass ist ein besonders gewinnbringender Erwerbszweig. Im Mittelmeerraum werden vor allem Obst, Oliven und Blumen angebaut. Unter den Industriezweigen steht die Kraftfahrzeugherstellung an erster Stelle. In der Erzeugung verschiedener spezieller Produkte wie Parfüms, Handschuhe, Spitzen, Damenbekleidung, Glaswaren und weiterer Luxusartikel hat Frankreich internationale Bedeutung.

Der Tourismus gehört zu den wichtigsten Wirtschaftszweigen des Landes.

Religion

Rund 75 Prozent der Bevölkerung gehören der katholischen Kirche an, 4,5 Prozent sind Muslime. Daneben gibt es 1,4 Prozent Protestanten und etwa 1,3 Prozent Juden. Seit 1905 besteht eine Trennung zwischen Staat und Kirche.

Vegetation

Frankreichs Pflanzenwelt zeigt die charakteristische Vielfalt Europas. Sie reicht von alpinen Flechten und Moosen bis zu subtropischen Arten wie Oliven und Orangen. Im mediterranen Klimabereich wachsen außer Kiefern, Stein- und Korkeichen auch vielfach Zypressen und Platanen. Kultiviert werden Oliven, Mandeln und Wein. In den Alpen reicht die Höhenstufung von Eichen- und Buchenwäldern über Tannen- und Fichtenwälder bis zu baumfreien Matten. In den trockeneren Zentralalpen treten Fichten und Lärchen an die Stelle der Laubbäume. In der Bretagne, dem Aquitanischen und dem Pariser Becken sind Heidelandschaften vorherrschend.

Tierwelt

Im Niederwald gibt es Hasen, Fasane und Rebhühner. In den Hochwäldern leben Hirsche, Rehe, Wildschweine und Füchse. In den höheren Lagen der Alpen findet man Gämsen. Eine Besonderheit der französischen Tierwelt sind die in der Camargue heimischen Flamingos.

Kulinarisches

Die französische Küche ist weltberühmt und das nicht nur wegen ihrer Qualität, sondern auch wegen ihrer regionalen Vielfalt. Gebiete wie z.B. das Elsass, Burgund, Champagne-Ardenne oder Franche-Comté haben sich einen großen kulinarischen Ruf erworben. Spezialitäten wie Flammekuech, Gänseleberpastete, warmer Münster Käse und Wein im Elsass, der Wein und der Käse des Burgunds, Champagner und luftgetrockneter Schinken aus der Champagne-Ardenne Region oder der Comté-Käse aus Frankreichs grünster Region lassen vielen Gourmets das Wasser im Mund zusammenlaufen.

Eine besondere Stellung nimmt die provenzalische Küche ein, die die Zubereitung mit Olivenöl und Tomaten, Knoblauch, Zwiebeln, Basilikum und anderen Gewürzen bevorzugt. Spezialitäten sind u.a. die "Bouillabaisse", eine Fischsuppe mit Knoblauch, Rosmarin und Safran oder "Pissaladière", ein Zwiebelkuchen mit Oliven und Sardellen.

Zu den Mahlzeiten gibt es immer Brot und Wasser und dazu gehört beinah selbstverständlich auch einer der regionalen Weiß- und Rotweine, aber auch die elsässischen Biere sind sehr beliebt. Kaffee gibt es als café creme (Kaffee mit Sahne) oder als café au lait (Milchkaffee). Zum Abschluss des Mahls ist eines der vielen leckeren Desserts oder/und ein Happen der französischen Käsespezialitäten zu empfehlen.

Souvenirs

In Frankreich gibt es schöne Kunsthandwerkartikel, z.B. Keramik, Holzwaren, Spitzen oder Korbflechtereien. Parfums und Kräuteressenzen sind eine Spezialität der Provence, vor allem der Stadt Grasse. Natürlich zählen auch einige kulinarische Spezialitäten wie Wein oder eingelegte Speisen zu den beliebten Souvenirs aus Frankreich.

Duty Free

Einreise aus EU-Ländern

Bei unmittelbarer Einreise aus den anderen EU-Ländern (innergemeinschaftlicher Reiseverkehr; trifft nicht zu für die Kanarischen Inseln, außerdem nicht für die britischen Kanalinseln und nicht für Grönland) bestehen keine Beschränkungen/Formalitäten abgabenrechtlicher Art für das Reisegepäck und ausschließlich zu privaten Zwecken mitgeführte Waren. Ausgenommen sind verbotene Waren wie Drogen, Waffen usw. (Besonderheiten s.u.; für Waren zu gewerblichen Zwecken s. Abschnitt "Geschäftsreisende").

Im EU-Mitgliedstaat eingekaufte, bereits versteuerte (sog. verbrauchssteuerpflichtige) Waren können von Privatpersonen (ohne nochmalige Besteuerung) problemlos mitgeführt werden, wenn sie ausschließlich für ihren Eigenbedarf, d.h. nicht zu gewerblichen/kommerziellen Zwecken, erworben wurden.

Für folgende Waren gilt als Richtmenge für den Eigenbedarf:

TABAKWAREN: 800 Zigaretten, 400 Zigarillos (Zigarren mit einem Stückgewicht von höchstens 3 g), 200 Zigarren, 1.000 g Rauchtabak;

ALKOHOLISCHE GETRÄNKE: 10 Liter Spirituosen, 20 Liter sog. Zwischenerzeugnisse (z.B. Campari, Port, Madeira, Sherry), 90 Liter Wein (davon höchstens 60 Liter Schaumwein), 110 Liter Bier.

Eine Überschreitung dieser Richtmengen ist im Einzelfall möglich, wenn nachgewiesen wird, dass auch die größere Menge ausschließlich für den privaten Eigenbedarf bestimmt ist.

Bei anderen mitgeführten, verbrauchssteuerpflichtigen Waren kann bei der Einreise nach bestimmten Kriterien (u.a. die Gründe für den Besitz, Beförderungsart, Unterlagen über die Menge der Waren) geprüft werden, ob sie ggf. zu gewerblichen Zwecken bestimmt sind.

KRAFTSTOFFE für Motorfahrzeuge, die nicht im Hauptbehälter des Fahrzeugs oder in einem geeigneten Reservebehälter mitgeführt werden, können ggf. erneut besteuert werden.

REISENDEN UNTER 18 JAHREN wird keine Steuerbefreiung für Spirituosen und Tabakwaren gewährt.

*ACHTUNG! In Bulgarien, Kroatien, Lettland, Litauen oder Ungarn gekaufte Zigaretten dürfen nur bis zu einer Menge von 300 Stück steuerfrei nach Frankreich eingeführt werden.

Einreise aus Drittländern

Bei der Einreise aus anderen als EU-Ländern (Drittländern) ist die zum persönlichen Gebrauch während der Reise benötigte und zur Wiederausfuhr bestimmte Reiseausrüstung sowie der Reiseproviant von Eingangsabgaben befreit.

Ferner sind Waren, die Reisende gelegentlich und ausschließlich zum persönlichen Ge- oder Verbrauch oder für ihren Haushalt oder als Geschenk in ihrem persönlichen Reisegepäck einführen, im Rahmen folgender Mengen und Wertgrenzen abgabenfrei:

200 Zigaretten oder 100 Zigarillos (Zigarren mit einem Stückgewicht von höchstens 3 g) oder 50 Zigarren oder 250 g Rauchtabak;

16 Liter Bier;

4 Liter nicht schäumende Weine;

1 Liter Spirituosen mit einem Alkoholgehalt von mehr als 22 Volumenprozent ODER 2 Liter Spirituosen, Aperitifs aus Wein oder Alkohol, Tafia, Sake oder ähnliche Getränke, mit einem Alkoholgehalt von 22 Volumenprozent oder weniger, oder Schaumwein oder Likörwein;

eine dem persönlichen Bedarf des Reisenden entsprechende Menge an Arzneimitteln;

10 Liter Kraftstoff je Motorfahrzeug im Reservekanister;

andere Waren bis zu einem Gesamtwert von 430 Euro für Flug- und Seereisende, für Einreisende auf anderen Verkehrswegenbis zu einem Gesamtwert von 300 Euro; für Reisende unter 15 Jahren gilt die Freimenge von 150 Euro unabhängig vom Einreiseweg.

DIE ABGABENBEFREIUNG WIRD NICHT GEWÄHRT:

Reisenden unter 17 Jahren für Tabakwaren, Spirituosen, Wein, Schaumwein, Likörwein, Aperitifs und ähnliche alkoholische Getränke.

Klimainformationen

Das Klima Frankreichs ist geprägt von seiner geografischen Lage zwischen Mittelmeer, europäischem Festland und Atlantik. So wird das Klima im Süden stärker vom Mittelmeer beeinflusst, während das Flachland des Nordens und Westens ein ozeanisches Klima besitzt. Die doch teilweise sehr unterschiedlichen Höhenlagen der Regionen Frankreichs nehmen zusätzlich Einfluss auf das Klima. Im Allgemeinen werden vier Klimaregionen unterschieden:

In der 20 bis 60 km tiefen Zone am Mittelmeer herrscht ein für das Mittelmeer typisches Klima mit trocken-heißen Sommern und milden Wintern. So kann in Marseille, der Hafenstadt am Mittelmeer, an 3.000 Stunden im Jahr die Sonne scheinen.

Das Klima der Bretagne, der vom Atlantik umschlossenen Halbinsel, ist ozeanisch. Feuchte Meeresluft und kräftige Winden dominieren, und es regnet häufig. So werden in Brest etwa 1.126 mm Niederschlag pro Jahr gemessen. Die Temperaturen sind mit durchschnittlichen 6°C im Januar und 16°C im Juli gemäßigt.

Deutlich trockener als die Bretagne sind die Gegenden um Paris und Aquitanien. In diesen Beckenlandschaften wird nur etwa 600 mm Niederschlag im Jahr gemessen. Die Temperaturen steigen im Sommer im Durchschnitt auf 19°C, während sie im Januar 3°C betragen.

Die vierte Klimaregion Frankreichs ist die der Gebirgslagen im südlichen Teil des Landes, in der es sehr viel regnet und schneit. So kann es im Zentralmassiv an bis zu 50 Tagen im Jahr schneien. In den mittleren Gebirgslagen ist das Klima gemäßigt; es werden Temperaturen von -2°C im Januar und 17°C im Juli gemessen.

Beste Reisezeit

Für Paris Frühjahr und Herbst sowie Winter, für die Mittelmeerküste Frühjahr bis Spätherbst.

Skisaison: In den französischen Alpen und den Pyrenäen Dezember bis April.

Vorgeschriebene Impfungen

Keine.

Empfohlene Impfungen

Keine.

Informationen zur Malaria

Malaria

Keine.

Verbreitung

Frankreich ist malaria-frei.

Währung

Währungseinheit

Währungseinheit: Euro ( EUR)

1 Euro = 100 Cent.

Derzeitiger Kurs:

1 US-$ = ca. 0,86 EUR

Devisenbestimmungen/Umtausch

Einfuhr Fremdwährung: unbeschränkt

Einfuhr Landeswährung: unbeschränkt

Deklaration: Ja - schriftliche Deklaration bei Ein- und Ausreise ab einem Wert von 10.000 Euro (auch in anderen Währungen, Reiseschecks oder auf Dritte ausgestellte Schecks, Zahlungsanweisungen etc.).

Ausfuhr Fremdwährung: unbeschränkt

Ausfuhr Landeswährung: unbeschränkt

Internationale Kreditkarten: Ja

Geldautomat: Ja - mit Kreditkarten oder Girocard (mit Maestro- oder V-Pay-Zeichen) an den Automaten der Banken und Postämter.

Auskunftstellen

ATOUT France
(Agence de développement touristique
de la France)
Französische Zentrale für Tourismus
Frankfurt/M.
Postfach 100128
60001 Frankfurt/M.
(069) 74 55 56
www.franceguide.com

ATOUT France
(Agence de développement touristique
de la France)
Französische Zentrale für Tourismus
79/81, rue de Clichy
75009
Paris /Frankreich
(0033 1) 42 92 70 17
(0033 1) 42 96 70 00
www.franceguide.com
editorial@atout-france.fr

Deutsch-Französische Industrie- und Handelskammer
(Chambre Franco-Allemande de Commerce et d'Industrie)
18, rue Balard
75015
Paris /Frankreich
(0033 1) 45 75 47 39
(0033 1) 40 58 35 35
www.francoallemand.com
info@francoallemand.com
Mo bis Fr 9.30-12.30, 14-17 Uhr

Botschaften und Konsulate

Von Deutschland

VERTRETUNGEN BEI ÜBERSTAATLICHEN ORGANISATIONEN:

Ständige Vertretung der Bundesrepublik Deutschland bei der Organisation der Vereinten Nationen für Erziehung, Wissenschaft und Kultur (UNESCO)
13/15, Avenue Franklin D. Roosevelt
75008
Paris /Frankreich
Ständige Vertretung der Bundesrepublik Deutschland bei der Organisation der Vereinten Nationen für Erziehung, Wissenschaft und Kultur (UNESCO)
UNESCO House, Office MS1.18, 1, rue Miollis
75732 ParisCEDEX 15 /Frankreich
(0033 1) 53 83 46 67
(0033 1) 53 83 46 63
unesco@amb-allemagne.fr

Ständige Vertretung der Bundesrepublik Deutschland bei der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD)
9, rue Maspéro
75116
Paris /Frankreich
Ständige Vertretung der Bundesrepublik Deutschland bei der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD)
BP 30 221
75364 Paris CEDEX 08 /Frankreich
(0033 1) 55 74 57 40
(0033 1) 55 74 57 00

Ständige Vertretung der Bundesrepublik Deutschland beim Europarat
6 Quai Mullenheim
67000
Straßburg (Strasbourg) /Frankreich
Ständige Vertretung der Bundesrepublik Deutschland beim Europarat
Postfach 1170
77671 Kehl/Deutschland
(0033 3) 88 25 50 41
(0033 3) 88 24 67 30

Französische Botschaft
mit Konsularabteilung
Pariser Platz 5
10117
Berlin
(0 30) 590 03 91 10
(0 30) 590 03 90 00
www.botschaft-frankreich.de
Mo bis Fr 9-12 Uhr, Mi 14-17 Uhr
(keine Visumerteilung)
(für Visa-Angelegenheiten siehe Frankfurt/M.)

Französisches Honorarkonsulat
Deutsch-Französisches Institut
Theaterstraße 67
52062
Aachen
(02 41) 40 31 45
(02 41) 397 01
angelika.ivens@dfki-aachen.de
Do. 10-12 Uhr und nach Vereinbarung
(keine Visumerteilung; keine Passverlängerung)
(nur die Stadt Aachen und die Kreise Aachen, Düren, Euskirchen und Heinsberg)

Französisches Honorarkonsulat
c/o Kanzlei Lutz Abel
Depotstraße 5
86199
Augsburg
(08 21) 66 09 75 44
p.pelissier@consulhon-france-augsburg.de
Dienstag 11 bis 15 Uhr und nach Absprache
(keine Visumerteilung; keine Passverlängerung)
nur Regierungsbezirk Schwaben in Bayern sowie die Regionen Donau-Iller und Bodensee-Oberschwaben in Baden-Württemberg

Französisches Honorarkonsulat
c/o Eggers Franke Holding GmbH
Konsul-Smidt-Straße 8j
28217
Bremen
(04 21) 305 31 09
(04 21) 305 31 07
consulat@egFRA.de
Di, Mi, Do 9-12 Uhr
(keine Visumerteilung; keine Passverlängerung)

Französisches Generalkonsulat
Martin-Luther-Platz 26 (Schadow-Arkaden)
40212
Düsseldorf
(02 11) 82 85 46 16
(02 11) 828 54 60
www.consulatfrance.de
info@consulfrance-dusseldorf.org
Mo bis Fr 9-12 Uhr
(keine Visumerteilung)

Französisches Honorarkonsulat
c/o Thüringen-Tourismus GmbH
Willy-Brandt-Platz 1
99084
Erfurt
(03 61) 374 22 99
(03 61) 374 22 55
groenegres@thueringen-tourismus.de
Di 14-17 Uhr
(keine Visumerteilung; keine Passverlängerung)

Französisches Generalkonsulat
Zeppelinallee 35
60325
Frankfurt/M.
(0 69) 79 50 96 46
(0 69) 795 09 60
www.consulatfrance.de/francfort
info@consulfrance-francfort.org
Mo bis Fr 8.45-12 Uhr, außerdem Do 14-15.30 Uhr
(für Visa-Angelegenheiten Bundesrepublik Deutschland)

Französisches Honorarkonsulat
Münsterplatz 11 (Centre Culturel Français Freiburg)
79098
Freiburg i. Br.
(07 61) 207 39 13
michael.mack@consulhon-france.eu
Fr 10-12 Uhr und nach Vereinbarung
(keine Visumerteilung; keine Passverlängerung)
(nur die Reg.-Bez. Freiburg i. Br. und Tübingen)

Französisches Generalkonsulat
Heimhuder Straße 55
20148
Hamburg
(0 40) 41 33 25 71
(0 40) 413 32 50, 41 33 25 74
www.consulfrance-hambourg.de
info@consulfrance-hambourg.org
Mo bis Fr 9.30-12.30 Uhr, nachmittags nach Vereinbarung
(keine Visumerteilung)

Französisches Honorarkonsulat
Friedrichswall 10
30159
Hannover
(05 11) 51 96 08 49
(05 11) 51 96 08 40
contact@consulhon-paris.de
Di 12-16 Uhr
(keine Visumerteilung; keine Passverlängerung)

Französisches Honorarkonsulat
Hauptstraße 110 (2. OG links)
50996
Köln
(02 21) 39 61 61
(02 21) 39 55 50
info@laborde.de
Di 9.30 bis 13 Uhr und nach Vereinbarung
(keine Visumerteilung; keine Passverlängerung)
(nur kreisfreie Stadt Köln)

Französisches Honorarkonsulat
Humboldtstr. 25
04105
Leipzig
(03 41) 986 10 79
(03 41) 986 10 70
h.langenfeld@consulhon-france-leipzig.de
Mi 9-12 Uhr (nach Terminabsprache)
(keine Visumerteilung; keine Passverlängerung)

Französisches Honorarkonsulat
Rosengartenplatz 2
68161
Mannheim
(06 21) 49 09 35 99
(06 21) 49 09 35 92
f.zoeller@consulat-honoraire-france.de
nach Vereinbarung
(keine Visumerteilung; keine Passverlängerung)
(nur Verwaltungsbezirk der Stadt Mannheim)

Französisches Generalkonsulat
Heimeranstraße 31
80339
München
(0 89) 41 94 11 23
(0 89) 419 41 10
www.consulfrance-munich.de
info@consulfrance-munich.org
Mo, Di, Do und Fr 8.45-12 Uhr, Mi 13.30-17 Uhr

(keine Visumerteilung)

Französisches Honorarkonsulat
Friedrichstraße 1
48145
Münster
(02 11) 917 41 10 05
(02 11) 917 41 10 00
eckhard.forst@nrwbank.de
nur nach Terminabsprache
(keine Visumerteilung; keine Passverlängerung)
nur Verwaltungsbezirk der Stadt Münster in Nordrhein-Westfalen

Französisches Honorarkonsulat
Gleißbühlstraße 10
90402
Nürnberg
(09 11) 91 19 88 31 58
nuremberg@consulfrance-munich.org
nur nach Terminabsprache
(keine Visumerteilung; keine Passverlängerung)
nur Regierungsbezirke Unterfranken, Mittelfranken, Oberfranken und Oberpfalz

Französisches Generalkonsulat
Am Ludwigsplatz 10
66117
Saarbrücken
(06 81) 927 99 86 16
(06 81) 92 79 98 60
www.consulatfrance.de
info@consulfrance-sarrebruck.org
Mo bis Fr 9-12 Uhr, nachmittags nur auf Anfrage
(keine Visumerteilung)

Französisches Honorarkonsulat
Am Rathaus/Großer Markt 1
66740
Saarlouis
(068 31) 29 36
m.bouchon@consulhonoraire-france-saarlouis.de
Di 14.30-16.30 Uhr
(keine Visumerteilung; keine Passverlängerung)

Französisches Generalkonsulat
Schlossstraße 51
70174
Stuttgart
(07 11) 239 25 54
(07 11) 239 25 53
www.consulat.stuttgart.france.de
info@consulfrance-stuttgart.org
Mo bis Do 8.30-13, 14-17.15 Uhr, Fr 8.30-14 Uhr
(keine Visumerteilung)

Ambassade de la République fédérale d'Allemagne
24 rue Marbeau
75116
Paris
Ambassade de la République fédérale d’Allemagne
BP 30 221
75364 Paris CEDEX 08 /Frankreich
(0033 1) 53 83 45 02
(0033 1) 53 83 45 00
www.amb-allemagne.fr
Amtsbezirk: Frankreich
Konsularischer Amtsbezirk: Départements Aisne, Calvados, Cher, Côtes-d'Armor, Essonne, Eure, Eure-et-Loir, Finistère, Hauts-de-Seine, Ille-et-Vilaine, Indre, Indre-et-Loire, Loire-Atlantique, Loiret, Loir-et-Cher, Maine-et-Loire, Manche, Mayenne, Morbihan, Nord, Oise, Orne, Paris (Ville de), Pas-de-Calais, Sarthe, Seine-et-Marne, Seine-Maritime, Seine-Saint-Denis, Somme, Val-de-Marne, Val-d'Oise, Vendée, Yvelines;
außerdem die Übersee-Départements Französisch-Guayana, Guadeloupe, Martinique, Mayotte und Réunion;
die Übersee-Territorien Französisch-Polynesien, Neukaledonien, St. Pierre und Miquelon, Wallis und Futuna.
(Zuständige Visabehörde für St. Pierre und Miquelon ist das Generalkonsulat in Montreal/Kanada, für die französischen Hoheitsgebiete im Südpazifik die Botschaft Wellington/Neuseeland.)
Der Leiter der Vertretung ist zugleich als Botschafter in Monaco mit Sitz in Paris akkreditiert.

Ambassade de la République fédérale d'Allemagne
Service Consulaire/Konsularabteilung der Botschaft
28, rue Marbeau
75116
Paris
Ambassade de la République fédérale d’Allemagne
BP 30 221
75364 Paris CEDEX 08/Frankreich
(0033 1) 53 64 76 88
(0033 1) 53 64 76 70
Konsularischer Amtsbezirk:
siehe Botschaft

Consul Honoraire de la République fédérale d'Allemagne
5, rue Noël Biret
84000
Avignon /Frankreich
(0033 4) 90 81 00 42
(0033 4) 90 81 00 42
avignon@hk-diplo.de
Amtsbezirk: Départements Vaucluse und Gard
Übergeordnete Auslandsvertretung: Generalkonsulat Marseille

Consulat Général de la République fédérale d'Allemagne
35 Cours de Verdun
33000
Bordeaux /Frankreich
(0033 5) 56 42 32 65
(0033 5) 56 17 12 22
Amtsbezirk: Départements Ariège, Aveyron, Charente, Charente-Maritime, Corrèze, Creuse, Deux-Sèvres, Dordogne, Gers, Gironde, Haute-Garonne, Hautes-Pyrénées, Haute-Vienne, Landes, Lot, Lot-et-Garonne, Pyrénées-Atlantiques, Tarn, Tarn-et-Garonne, Vienne

Consul Honoraire de la République fédérale d'Allemagne
50, Esplanade de la Fraternité
Brest
Consul Honoraire de la République fédérale d'Allemagne
c/o Maison de l'International
245, cours Aimé Césaire
29200 Brest/Frankreich
(0033 6) 42 55 32 41
brest@hk-diplo.de
Amtsbezirk: Département Finistère
Übergeordnete Auslandsvertretung: Botschaft Paris

Consul Honoraire de la République fédérale d'Allemagne
Maison de Rhénanie-Palatinat
29, rue Buffon
21000
Dijon
Consul Honoraire de la Republique fédérale d'Allemagne
B.P. 32415
21024 Dijon Cedex/Frankreich
(0033 3) 80 68 07 04
(0033 3) 80 68 06 98, 80 68 07 01
dijon@hk-diplo.de
Amtsbezirk: Départements Côte-d'Or, Nièvre, Saône-et-Loire und Yonne Übergeordnete Auslandsvertretung: Generalkonsulat Lyon

Consul Honoraire de la République fédérale d'Allemagne
c/o Maison de l'International
1 Rue Hector Berlioz
38000
Grenoble /Frankreich
(0033 6) 85 46 45 40
grenoble@hk-diplo.de
Amtsbezirk: Départements Isère, Savoie und Haute-Savoie
Übergeordnete Auslandsvertretung: Generalkonsulat Lyon

Consul Honoraire de la République fédérale d'Allemagne
98, rue des Stations
59000
Lille /Frankreich
(0033 3) 20 85 81 17
(0033 3) 20 85 81 17
c.coulier@gmail.com
Amtsbezirk: Départements Nord und Pas-de-Calais, Stadt und Arrondissement Boulogne-sur-Mer
Übergeordnete Auslandsvertretung: Botschaft Paris

Consulat Général de la République fédérale d'Allemagne
33, Boulevard des Belges
69006
Lyon /Frankreich
(0033 4) 72 43 06 94
(0033 4) 72 69 98 98
Amtsbezirk: Départements Ain, Allier, Ardèche, Territoire de Belfort, Cantal, Côte-d'Or, Doubs, Drôme, Haute-Loire, Haute-Saône, Haute-Savoie, Isère, Jura, Loire, Nièvre, Puy-de-Dôme, Rhône, Saône-et-Loire, Savoie, Yonne

Consulat Général de la République fédérale d'Allemagne
10 Place de la Joliette
Les Docks, Hôtel de Direction, 1. Etage
13002
Marseille /Frankreich
(0033 4) 91 16 75 28
(0033 4) 91 16 75 20
Amtsbezirk: Départements Alpes-de-Haute-Provence, Alpes-Maritimes, Aude, Bouches-du-Rhône, Corse-du-Sud, Gard, Hautes-Alpes, Haute-Corse, Hérault, Lozère, Pyrénées-Orientales, Var, Vaucluse
Der Leiter der Vertretung ist zugleich Generalkonsul für das Fürstentum Monaco mit Sitz in Marseille.

Consul Honoraire de la République fédérale d'Allemagne
Maison des Relations Internationales
Esplanade Charles de Gaulle
34000
Montpellier
Consul Honoraire de la République fédérale d'Allemagne
Maison des Relations Internationales
14, Descente en Barrat
34000 Montpellier/Frankreich
(0033 4) 67 15 90 69
(0033 4) 67 60 75 46
montpellier@hk-diplo.de
Amtsbezirk: Département Hérault
Übergeordnete Auslandsvertretung: Generalkonsulat Marseille

Consul Honoraire de la République fédérale d'Allemagne
18 quai Ernest Renaud
44186
Nantes
18 quai Ernest Renaud, BP 18609, Cedex 4
44186 Nantes /Frankreich
(00 33 2) 40 44 20 16
nantes@hk-diplo.de
Amtsbezirk: Départements Loire-Atlantique, Maine-et-Loire, Mayenne und Vendée
Übergeordnete Auslandsvertretung: Botschaft Paris

Consul Honoraire de la République fédérale d'Allemagne
81, Rue de France -
L'Adriatic - 2ème étage
06000
Nizza (Nice) /Frankreich
(0033 4) 93 83 05 50
(0033 4) 93 83 55 25
nizza@hk-diplo.de
Amtsbezirk: Département Alpes-Maritimes
Übergeordnete Auslandsvertretung: Generalkonsulat Marseille

Consul Honoraire de la République fédérale d'Allemagne
CCI de Rennes
2, avenue de la Préfecture
35042
Rennes /Frankreich
(0033 2) 99 33 24 28
(0033 2) 99 33 66 95
rennes@hk-diplo.de
Amtsbezirk: Départements Ille-et-Vilaine, Côtes d´armor et Morbihan
Übergeordnete Auslandsvertretung: Botschaft Paris

Consulat Général de la République fédérale d'Allemagne
6, Quai Mullenheim
67000
Straßburg (Strasbourg) /Frankreich
Consulat Général de la République fédérale d'Allemagne
BP 402 02
67005 StraßbourgCedex
(0033 3) 88 75 79 82
(0033 3) 88 24 67 00
Amtsbezirk: Départements Ardennes, Aube, Bas-Rhin, Haute-Marne, Haut-Rhin, Marne, Meurthe-et-Moselle, Meuse, Moselle, Vosges

Consul Honoraire de la République fédérale d'Allemagne
Naturopôle, bât. H
3, boulevard de Clairfont
66350
Toulouges /Frankreich
(0033 7) 86 77 06 57
perpignan@hk-diplo.de
Amtsbezirk: Département Pyrénées-Orientales
Übergeordnete Auslandsvertretung: Generalkonsulat Marseille

Consul Honoraire de la République fédérale d'Allemagne
24, rue de Metz
31000
Toulouse /Frankreich
(0033 5) 61 52 35 56, 62 27 50 51
(0033 5) 61 52 35 56, 62 27 50 50
toulouse@hk-diplo.de
Amtsbezirk: Départements Ariège, Aveyron, Gers, Haute-Garonne, Hautes-Pyrénées, Lot, Tarn, Tarn-et-Garonne
Übergeordnete Auslandsvertretung: Generalkonsulat Bordeaux

Consul Honoraire de la République fédérale d'Allemagne
c/o Centre Franco-Allemand de Touraine
18 rue Galpin Thiou
37000
Tours /Frankreich
(0033 2) 47 66 05 77
tours@hk-diplo.de
Amtsbezirk: Départements Indre-et-Loire, Loir-et-Cher, Loiret und Sarthe. Übergeordnete Auslandsvertretung: Botschaft Paris.

Sehenswertes

Paris

Paris, Hauptstadt sowie politisches, wirtschaftliches und kulturelles Zentrum Frankreichs, gehört zu den großen Metropolen der Erde. Weltberühmte Monumente wie der Eiffelturm, das Wahrzeichen der Stadt, bekannte Kirchen wie Notre Dame und Sacré Coeur, bedeutende Museen, allen voran der Louvre mit seiner Glaspyramide, futuristische Architektur, beispielsweise im Büroviertel La Défense und der Charme der "100 Dörfer" gehören genauso zur Stadt wie der Fluss Seine und der bisweilen chaotische Verkehr. Paris ist eine Stadt für Kunstliebhaber wie für Nachtschwärmer, für Mode-Fans wie für Gourmets, für Flaneure wie für Verliebte und sogar Naturliebhaber finden in den ausgedehnten Parks und Promenaden und in der umgebenden Kulturlandschaft der Île-de-France Ruhe und Entspannung. Auch für Kinder wird mit Disneyland de Paris, dem Parc Astérix und France Miniature in Elancourt einiges Interessantes geboten. In der näheren Umgebung von Paris sind die sieben Königsschlösser, von Fontainebleau bis Versailles, imposante Ausflugsziele.

Es kommt also nicht von ungefähr, dass sich der Tourismus seit Jahrzehnten als bedeutender Wirtschaftsfaktor etabliert hat - rund 15 Millionen Besucher aus aller Welt statten der französischen Hauptstadt jährlich einen Besuch ab. Für Touristen als besonders anziehend hat sich in den letzten Jahren der Pariser Osten entwickelt, der sich von einer traditionellen Arbeitergegend zu einem Künstler- und Kulturviertel gemausert hat.

Zur Orientierung: Die 20 Pariser Arrondissements (erkennbar an den letzten beiden Stellen der Postleitzahl) winden sich, angeordnet wie ein Schneckenhaus, um den Louvre im Mittelpunkt des ersten Stadtbezirks bis zum Friedhof Père Lachaise im Nordosten der Stadt im 20. Bezirk. Im Zentrum von Paris, vor allem vom 1. bis zum 9. Arrondissement, befinden sich die meisten großen touristischen Attraktionen. Aber auch in den äußeren Bezirken ist die eine oder andere berühmte Sehenswürdigkeit, wie zum Beispiel die Basilika Sacré Coeur, zu entdecken.

Marseille

Die älteste und nach Paris und Lyon drittgrößte französische Stadt, hat eine über 2.000 Jahre währende wechselhafte Geschichte hinter sich, was man auch im Stadtbild erkennen kann. Mit seinen 21 Museen hat Marseille kulturell mehr zu bieten als jede andere Stadt in der französischen Provinz. Sehenswert sind neben La Bourse (Börse), die Kirche Notre-Dame-de-la-Garde, das Palais Longchamp, der alte Hafen sowie der Parc du Pharo mit dem Schloss der Kaiserin Eugénie, in dem heute Freilichtspiele stattfinden.

Toulon

Die Altstadt von Toulon war im Zweiten Weltkrieg stark zerstört. Sehenswert sind die Kathedrale Ste-Marie-Majeure im Altstadtzentrum sowie das Museé Naval (Marinemuseum), in dem alte Schiffsmodelle, Stiche und Zeichnungen zu sehen sind.

St. Tropez

Das frühere Hafenstädtchen St. Tropez entwickelte sich nach dem Zweiten Weltkrieg zu einem Künstlertreffpunkt, der heute etwas an Charme verloren hat. Sehenswert sind die Zitadelle, in der das Musée de la Marine et de l´Histoire Locale (Museum für Seefahrts- und Ortsgeschichte) untergebracht ist sowie das Musée de l´Annonciade, eine Sammlung mit Werken zahlreicher moderner Künstler.

Cannes

Die Stadt Cannes hat ihren Ruhm zweifelsohne durch das dort jährlich stattfindende Filmfestival erlangt. Ein Besuch lohnt sich aber auch wegen des Boulevard de la Croissette, den Palästen und der provenzalisch geprägten Altstadt.

Provence

Die Provence mit ihren vielfältigen Landschaften und ihren bedeutenden Städten und Kulturdenkmälern zählt zu den am meisten besuchten Reisezielen Frankreichs. Symbolpflanze ist der Lavendel, der die Hochebenen überzieht.

Aix-en-Provence, die Provinzhauptstadt, beherbergt viele alte Paläste aus dem 17. und 18. Jahrhundert sowie Kunstschätze in Museen und Kirchen.

In Orange und seiner Umgebung sind viele Denkmäler aus der Römerzeit zu besichtigen etwa der Arc de Triomphe, das Théâtre Romain sowie ein römischer Tempel.

Auch in Arles zeugen römische und mittelalterliche Baudenkmäler von einer reichen Geschichte. Sehenswert sind u.a. das römische Amphitheater, das antike Theater, die Kathedrale St.-Trophime mit ihrem halb romanischen, halb gotischen Kreuzgang, die römische Badeanlage Thermes de Constantin sowie einige interessante Museen.

Salon-de-Provence wird vom Câteau de l´Empéri beherrscht, einer der besterhaltenen und größten Festungen der Provence. Neben der Kapelle Ste-Cathérine ist hier auch das ehemalige Wohnhaus des Kosmologen Nostradamus sehenswert, wo ein Museum eingerichtet wurde.

Auch die drei mittelalterlichen Zisterzienser-Abteien Sénanque im Tal der Sénancole, Silvacane in der Ebene südlich der Montagne du Lubéron und Le Thoronet sind einen Besuch wert. Naturliebhaber sollten sich die Camargue zwischen Grand Rhône und Petite Rhône, die eine Landschaft von besonderer Eigenart aufweist, ansehen. Seit mehreren Jahrhunderten schwemmt die Rhône hier Land an. Die jüngeren küstennahen Gebiete beherbergen zahlreiche Wasservögel, auch Flamingokolonien.

Côte d´Azur

Die Côte d´Azur (Azurblaue Küste) erstreckt sich am Ligurischen Meer zwischen Marseille und der italienischen Grenze bei Menton. Das landschaftlich besonders reizvolle Gebiet hat unter den Auswirkungen des Fremdenverkehrs, z.B. Zersiedelung, sehr zu leiden. Die besten Reisezeiten sind der Frühling, Herbst und Winter, da die Côte d´Azur dann nicht so überfüllt ist wie in den Sommermonaten. Wenn man nicht nur für einen Badeurlaub an die Côte d´Azur fährt, lässt sich auf einer Fahrt viel entdecken. Interessenten klassischer und moderner Kunst finden eine Reihe von sehenswerten Museen und Galerien u.a. in Marseille, Antibes, Biot, Menton, St. Tropez und Vallauris.

Das an historischem und kulturellem Erbe reiche Städtchen Grasse ist berühmt geworden durch seine Parfümindustrie, die im 16. Jahrhundert von Katharina von Medici eingeführt wurde und um die sich im Musée de la Parfumerie alles dreht.

Im Künstlerzentrum Saint-Paul-de-Vence, einem der schönsten Dörfer Frankreichs, ließen sich Chagall, Braque und Miró in ihrem Schaffen inspirieren.

Nizza, die Hauptstadt der Côte d´Azur hat sich mit ihren zahlreichen Veranstaltungen zum touristischen Anziehungspunkt der Region entwickelt.

Das Dorf Eze lohnt einen Besuch nicht nur wegen der zahlreichen Stände mit Kunsthandwerk, sondern auch wegen seines exotischen Gartens.

Elsass

Westlich des Oberrheins erstreckt sich die historische Landschaft des Elsass, französisch Alsace. An die Rheinebene schließt sich der klimatisch begünstigte Saum der Vogesen an, an dem sich eine Kette malerischer Städtchen und Weinorte entlang zieht. Hier kann man der Route der Weinstraße folgen und u.a. die historischen Weinstädtchen Molsheim, Obernai, Barr, Sélestat, Hunawihr und Riquewihr sowie Kaysersberg, Equisheim und Rouffach besuchen. Glanzpunkte eines Elsass-Besuchs sind zweifelsohne die Hauptstadt des Elsass Straßburg und die schöne Stadt Colmar. Sehenswürdigkeiten von Straßburg sind das Münster mit der berühmten astronomischen Uhr von Tobias Stimmer, das Maison Kammerzell, das heute ein Restaurant beherbergt, das Gerberviertel mit seinen malerischen Gassen und das Musée Alsacien, ein Volkskunstmuseum. In Colmar sollte man sich Zeit für das Musée d´Unterlinden mit dem Isenheimer Altar von Matthias Grünewald nehmen. Eine Reise in das Elsass ist immer aber auch ein kulinarisches Vergnügen. Ein gutes Essen mit elsässer Wein sollte man sich auf keinen Fall entgehen lassen.

Loire-Tal

Das Loire-Tal, besonders im mittleren Abschnitt, zählt mit seinen Burgen und Schlössern zu den beliebtesten Reisezielen Frankreichs. Sehenswert sind hier etwa Amboise mit seinem Schloss aus dem 17. Jahrhundert, von dem nur noch ein Viertel des ursprünglichen Gebäudes erhalten geblieben ist, und Angers mit seinem von starken Wehrmauern umgebenen Schloss, in dem in einer modernen Glasgalerie kostbare Schätze mittelalterlicher Gobelinkunst untergebracht sind. Von der "Tenture de l´Apocalypse" blieben 70 vollständige Szenen erhalten. Das mächtige Schloss Chambord liegt am Cosson, einem Nebenfluss der Loire. Es gilt mit seinen 440 Räumen als Vorläufer von Versailles. Der umgebende Park ist von einer 32 Kilometer langen Mauer umgeben, der längsten Mauer Frankreichs. Das große Schloss von Ussé ist das romantischste unter den Loire-Schlössern. In den zur Besichtigung freigegebenen Räumen werden altes Mobiliar, Gobelins und Waffen gezeigt. Das Dorf Villandry ist nicht nur wegen seines Schlosses und Museums bekannt, sondern auch wegen seiner Renaissance-Gartenanlage. Einen Abstecher wert ist auch die durch Jeanne d´Arc berühmt gewordene Stadt Orléans, die neben Tours die größte Stadt an der mittleren Loire ist. Sehenswert sind hier u.a. der Place du Martroi, die mächtige Kathedrale Ste-Croix mit der Orgel und den wunderschönen Holzschnitzarbeiten im Chor, das Maison Jeanne d´Arc, mit einem ihr gewidmeten Museum sowie das Musée Historique et Archéologique mit Fundstücken aus römischer Zeit und dem Mittelalter.

Korsika

Die Insel Korsika, die 180 km von der französischen und 80 km von der italienischen Küste entfernt liegt, ist nicht nur eine der schönsten, sondern auch die ärmste Region Frankreichs. Wegen der fehlenden Industrie ist sie stärker auf den Tourismus angewiesen als alle anderen Regionen Frankreichs. Schöne Sandstrände findet man im Nordwesten und im Osten der Insel. Hier bestehen gute Möglichkeiten zum Baden, Wasser- und Unterwassersport. Das im Monte Cinto ansteigende Hochgebirge lädt zu Wander- und Klettertouren und sogar zum Skilauf ein. Fast ein Drittel Korsikas besteht aus dem Parc naturel Régional, einem Naturpark aus Gebirgsmassiven, Wäldern und kleinen Gemeinden. Hier kann man wandern und die Natur und Tierwelt beobachten. Außer anderen Tieren kann man den Steinadler und den Kappenkleiber sehen und sich an einer Vielzahl von Schmetterlingen erfreuen. Ein weiterer touristischer Höhepunkt der Insel ist das Cap Corse mit seinen kleinen Häfen, an Hängen liegenden Dörfern und Weinterrassen. Ein Tagesausflug bietet sich zu Orten wie Canari an, deren Kirchen mit grünem Schiefer überdacht sind. Mit seinen Windverhältnissen ist das Cap auch ein Paradies für Segler. Auch Bastia, das wirtschaftliche Zentrum Korsikas, mit seinen schönen barocken und rokokoverzierten Kirchen lohnt einen Besuch. Besonders sehenswert ist der alte Hafen. Von der Hafenmole Jetée du Dragon hat man den besten Blick auf Bastia. Archäologieinteressierte Besucher sollten sich die Tempelburg Filitosa im Südwesten von Korsika ansehen.

Reisehinweise

Am 20. April 2017 kam es zu einem Anschlag auf Polizeikräfte auf den Champs-Élysées in Paris. Die Sicherheitslage in Paris und anderen französischen Großstädten ist aktuell sehr angespannt. Das Auswärtige Amt rät Reisenden zu besonderer Vorsicht.

Seit Januar 2015 wurden in Frankreich mehrere Terroranschläge verübt (Januar und November 2015 in Paris, Juli 2016 in Nizza).

Mit verstärkten Sicherheitsmaßnahmen ist zu rechnen, u.a. Personenkontrollen in Metro-Stationen und Bahnhöfen, Militärpräsenz an Bahnhöfen, Zugangskontrollen an den Flughäfen und zu Thalys-Zügen.

Den Anweisungen der örtlichen Behörden ist Folge zu leisten.

Reisenden rät das Auswärtige Amt, sich in Frankreich umsichtig zu bewegen, ein Ausweisdokument (Personalausweis, Reisepass) mit sich zu führen und sich über die Medien zur Lageentwicklung informiert zu halten.

Derzeit werden Kontrollen an den französischen Landesgrenzen durchgeführt (auch Luft- und Seegrenzen). Es kann zu Einschränkungen im Reiseverkehr kommen.

Weitere Informationen zur Sicherheitssituation in Frankreich sind auf den Internetseiten des Auswärtigen Amts zu finden.

Bitte beachten Sie auch den Abschnitt "Allgemeine Vorsichtsmaßnahmen".

Allgemeine Vorsichtsmaßnahmen

In den Sommermonaten ist in Südfrankreich (einschließlich Korsika) mit dem vermehrten Auftreten von großflächigen Waldbränden zu rechnen, die von starken Winden angefacht werden und auch Ansiedlungen und Campingplätze betreffen können. Starke Sommerregenfälle können lokale Überschwemmungen zur Folge haben.

RAUCHVERBOT: In Zügen, öffentlichen Gebäuden, an Arbeitsplätzen und auf überdachten Plätzen sowie in Räumen der Gastronomie wie Restaurants, Bars, Cafés und Diskotheken ist das Rauchen verboten. Nur in speziellen Raucherzimmern mit Dunstabzug darf geraucht werden.

SPERR-NOTRUF: Deutsche können ihre Girocards, Kreditkarten, Handys und einige andere elektronische Berechtigungen über die Sperr-Notruf-Nummer ++49 116 116 (aus dem Ausland neben ++49 116 116 auch ++49 30 4050 4050 wählbar) rund um die Uhr sperren lassen. Der Anrufer wird mit den Herausgebern der jeweiligen Medien verbunden, sofern diese sich dem Sperr-Notruf angeschlossen haben. Eine Liste der angeschlossenen Herausgeber ist im Internet unter www.sperr-notruf.de zu finden.

Ebenso ist es möglich, die Online-Ausweisfunktion (elektronischer Identitätsnachweis - eID) des neuen Personalausweises unter den oben genannten Nummern sowie unter 0180 1 333 333 (Bürgerservice des Bundesinnenministeriums) sperren zu lassen.

Brasilien

Einreise für Deutsche

Visumfrei als Touristen, Besucher und Geschäftsreisende (gilt nicht für Monteure und Techniker, nur für Besprechungen; die Tätigkeit darf nicht aus brasilianischen Quellen bezahlt werden) für einen Aufenthalt bis zu 90 Tage. Notwendig sind: 6 Monate gültiger Reisepass, Rückreiseticket und ausreichende Geldmittel.

Landesdaten

Lage

Brasilien grenzt im Norden an Venezuela, Guyana, Suriname, Französisch Guayana und den Atlantischen Ozean, der es auch im Osten begrenzt; im Süden an Uruguay und im Westen an Argentinien, Paraguay, Bolivien, Peru und Kolumbien.

Brasilien ist das fünft größte Land der Erde und bedeckt fast die Hälfte Südamerikas.

Fläche: 8,5 Mio km².

Verwaltungsstruktur: 26 Bundesstaaten und der Hauptstadtdistrikt Brasília.

Einwohner

Bevölkerung: ca. 207,7 Millionen

Städte:

Brasília (Hauptstadt) ca. 2,9 Millionen

São Paulo ca. 11,9 Millionen

Rio de Janeiro ca. 6,5 Millionen

Salvador ca. 2,9 Millionen

Belo Horizonte ca. 2,5 Millionen

Fortaleza ca. 2,6 Millionen

Manaus ca. 2,1 Millionen

Curitiba ca. 1,9 Millionen

Recife ca. 1,6 Millionen

Porto Alegre ca. 1,5 Millionen

Belém ca. 1,4 Millionen

Sprache

Die Landessprache Brasiliens ist Portugiesisch.

Zeitverschiebung

Brasilien hat 4 Zeitzonen. Im Größtteil Brasiliens (darunter auch die großen Städte Brasília, Belo Horizonte, Curitiba, Fortaleza, Recife, Rio de Janeiro, Salvador, São Paulo) beträgt der Zeitunterschied zur Mitteleuropäischen Zeit (MEZ) -4 Stunden. Während der europäischen Sommerzeit wird der Zeitabstand um eine Stunde größer.

Außerdem muss noch berücksichtigt werden, dass es auch in Brasilien eine Sommerzeit gibt, jedoch nicht in allen Bundesstaaten (sie werden jedes Jahr neu festgelegt); sie dauert etwa von Mitte Oktober bis Mitte Februar. In Rio de Janeiro und São Paulo beispielsweise beträgt der Zeitunterschied zur MEZ dann -3 Stunden.

Stromspannung

Die Stromspannung ist in Brasilien nicht einheitlich. Sie beträgt je nach Region 110, 127, 220 oder 240 Volt mit 60 Hertz Wechselspannung.

In Brasília liegt die Stromspannung bei 220 Volt, in Rio de Janeiro und São Paulo bei 110 Volt, in Salvador bei 127 Volt. In den Orten, wo 110-127 Volt üblich sind, gibt es in neueren Häusern und Hotels meistens auch Anschlüsse mit 220-240 Volt.

Die Steckdosen sind oft für mehrere Steckertypen gleichzeitig geeignet. Dennoch ist die Mitnahme eines Adapters sinnvoll.

Telefon/Post

Post

Luftpost nach Europa ist etwa vier bis sechs Tage unterwegs.

Telefon

Die Vorwahl von Deutschland, Österreich und der Schweiz für Ferngespräche nach Brasilien ist 0055, von Brasilien nach Deutschland wählt man 00xx49, nach Österreich 00xx43 und in die Schweiz 00xx41.

xx steht für die Nummer der Telefongesellschaft, die bei allen Gesprächen innerhalb Brasiliens und ins Ausland vor der Vorwahl gewählt werden muss. Auslandstelefonate sind mit Embratel (Nummer 21), Telemar (Nummer 31) und mit Intelig (Nummer 23) möglich. Für innerbrasilianische Gespräche stehen weitere Telefongesellschaften zur Verfügung.

Öffentliche Telefone (orelhões) funktionieren mit Telefonkarten. Möchte man ins Ausland telefonieren, so geht man am besten in Telefonämter oder Internet-Cafés, die diesen Service anbieten. Denn von nur wenigen öffentlichen Telefonen aus sind Auslandsgespräche möglich, zudem werden Telefonkarten mit entsprechend vielen Einheiten benötigt.

NOTRUFNUMMERN: Polizei 190, Unfallrettung 192, Feuerwehr 193.

Mobilfunk

Netztechnik: GSM 900/1800 und iDEN.

Derzeit gibt es Roamingverträge mit Anbietern in Brasilien von E-Plus, O2, Telekom Deutschland und Vodafone.

Für die Netztechnik iDEN wird ein spezielles iDEN-Mobiltelefon benötigt.

HINWEIS: Im Umkreis von 3 km von Flughäfen, insbesondere in Rio de Janeiro, Foz de Iguazu und Sao Paulo (hier auch teilweise übriges Stadtgebiet), sollten Handys, insbesondere des Systems TDMA, nicht eingeschaltet werden, um eine Klonung und unberechtigte Nutzung des Telefonanschlusses durch Dritte zu vermeiden. Die Systeme GSM und CDMA scheinen derzeit noch nicht betroffen zu sein.

Internet

Länderkürzel: .br

Internet-Cafés sind in Brasilien weit verbreitet.

Feiertage

Feiertage 2018:

1. Januar (Neujahr)

12. und 13. Februar (Karneval, hauptsächlich in Rio und São Paulo, beginnt am Freitag vor Faschingsdienstag und geht bis Aschermittwoch 12 Uhr)

30. März (Karfreitag)

21. April (Nationalfeiertag)

1. Mai (Tag der Arbeit)

31. Mai (Fronleichnam)

7. September (Tag der Unabhängigkeit)

12. Oktober (Nossa Senhora-Aparecida/Schutzpatronin Brasiliens)

2. November (Allerseelen)

15. November (Ausrufung der Republik)

25. Dezember (Weihnachten)

Darüber hinaus gibt es in den einzelnen Bundesstaaten und Städten weitere Feiertage, darunter der Tag der Stadt São Paulo am 25. Januar.

Fällt ein Feiertag auf einen Dienstag oder Donnerstag haben einige Firmen und Geschäfte am vorherigen Montag bzw. am nachfolgenden Freitag geschlossen.

Die Hauptferienzeit beginnt Mitte Dezember und endet Ende Februar. Für Geschäftsreisen ist diese Zeit, sowie während der Karnevals- und Osterwoche, wenig geeignet. Ein traditioneller Ferienmonat ist der Juli.

Öffnungszeiten

Banken: Mo bis Fr 10-16 Uhr;

Geschäfte: in der Regel Mo bis Fr 9-18 Uhr, Sa 9-13 Uhr, zahlreiche Geschäfte schließen erst in den Abendstunden;

Shopping-Center: Mo bis Sa 8-22 Uhr, So 13-18 Uhr;

Post: Mo bis Fr 8-17 Uhr, Sa 8-12 Uhr.

Kleidung

Im Allgemeinen kommt man während des ganzen Jahres mit leichter Sommerkleidung aus.

Brasilianer kleiden sich gerne modisch und farbenfroh, vor allem an der Küste.

Für Reisen in die Amazonasregion oder den Pantanal sollten feste Schuhe und robuste Kleidung mitgenommen werden.

Geschichte/Politik

Bis ca. 8.000 v. Chr. lassen sich menschliche Spuren in Brasilien zurückverfolgen.

Der erste Europäer, der seinen Fuß auf brasilianischen Boden setzte, war der Portugiese Pedro Alvares Cabral. Im Jahre 1500 hisste er bei Porto Seguro die Flagge seines Heimatlandes, seither ist Portugiesisch Landessprache in Brasilien.

Mehrere Versuche anderer europäischer Staaten, sich in Brasilien festzusetzen, schlugen fehl. 1763 wurde Bahia, das seit 1541 Hauptstadt Brasiliens war, von Rio de Janeiro abgelöst, das seit 1808 (bis 1820) auch Regierungssitz des von Napoleon vertriebenen portugiesischen Königs Johannes VI war. 1821 überließ der König seinem Sohn, Pedro I, die Macht in Brasilien und kehrte in die Heimat zurück. Als Pedro sich weigerte, seinem Vater zu folgen, war damit praktisch die Unabhängigkeit Brasiliens erklärt. Es folgten 67 Jahre einer sehr beständigen Monarchie, deren Niedergang erst mit der Abschaffung der Sklaverei 1888 begann. 1889 stürzte das Militär Pedro II.

Marschall de Fonseca wurde der erste Staatspräsident. Nach dem Ersten Weltkrieg, an dem sich Brasilien seit 1917 gegen Deutschland beteiligte, kam es wegen schlechter wirtschaftlicher Verhältnisse zu Unruhen. Als 1930 die Preise für Kaffee, Brasiliens Hauptexportgut, stark fielen, wurde die Regierung durch einen Militärputsch gestürzt. Nach der Alleinherrschaft von G. Vargas folgten 18 Jahre beständigen wirtschaftlichen Wachstums. Ende der 50er Jahre wurde die neue Hauptstadt Brasilia gebaut. Anfang der 60er Jahre geriet die Regierung angesichts massiver Forderungen nach sozialem Wandel in Bedrängnis. Die Antwort war 1964 ein Militärputsch der Offiziere.

1985 fanden nach 21-jähriger diktatorischer Herrschaft erstmals wieder freie Präsidentschaftswahlen statt.

Die enormen natürlichen Ressourcen, über die Brasilien verfügt, sichern einerseits die Zukunft des Landes, stellen aber auch eine große Verantwortung gegenüber der Umwelt dar. Besonders bedroht ist der Regenwald im Amazonasgebiet, wo Bergwerksgesellschaften, Goldsucher, Rancher, Zellstofffabriken und Roheisenwerke die Natur bereits massiv zerstört haben.

Wirtschaft

Wirtschaftlich hat das moderne Brasilien Schwierigkeiten. Zwar besitzt es reiche Bodenschätze - von Eisenerz bis Gold - , aber sie werden nicht planmäßig abgebaut. Im Maschinenbau wird brasilianische Qualitätsarbeit geschätzt. Inzwischen gehört das Land zu den führenden Wirtschaftsnationen der Welt. Dennoch fehlt es ständig an Geld, die Löhne sind gering und die Inflationsraten hoch.

Brasilien ist nach wie vor ein riesiges landwirtschaftlich genutztes Gebiet. In der Produktion von Kaffee liegt es weit vorn, auch Kakao und Zuckerrohr bringen Geld ins Land, wobei aus dem Zuckerrohr neuerdings sogar alkoholreicher Treibstoff gewonnen wird. Auch die Rinderzucht spielt eine große Rolle.

Die Attraktivität der Landschaft kommt dem Tourismus zu Gute, der heute der zweitwichtigste Wirtschaftsfaktor ist. Die meisten Gäste kommen aus Argentinien, aus Deutschland immerhin rund sechs Prozent.

Religion

Etwa 75 Prozent der Bevölkerung sind Katholiken, von denen nicht wenige zugleich auch Anhänger afro-brasilianischer Kulte sind.

Ca. 15 Prozent der Brasilianer gehören der protestantischen Kirche an. Minderheiten bilden Buddhisten, Muslime und Juden.

Vegetation

Besondere Artenvielfalt zeigt der tropische Regenwald, der fast die Hälfte Brasiliens bedeckt. Im Amazonas-Regenwald wachsen dicht an dicht über 50 Meter hohe Bäume, unter denen viele kleinere Arten Schutz finden - ein tropisches Paradies, von dem leider schon große Teile abgeholzt wurden. Die brasilianische Regierung wollte das so gewonnene Land für den Ackerbau nutzen, doch der Regenwaldboden ist zu nährstoffarm, sodass der Plan nicht funktionierte. Ein großer Teil Brasiliens wird von ausgedehnten Steppen und Savannen eingenommen, die mit Sumpfgebieten abwechseln - prächtige Ausflugsgebiete. Und gleich bei Rio de Janeiro liegt der Nationalpark Floresta da Tijuca mit märchenhaften tropischen Bezirken, zu denen Wanderwege führen.

Tierwelt

In Brasilien leben viele Tiere: Pumas und Jaguare, Brüllaffen und Nachtäffchen, Kaimane und Anakondas. Der Pantanal, ein Nationalpark im Westen, gilt als Brasiliens Tierparadies. Er ist - ganz nach Jahreszeit - ein Trocken- oder ein Seengebiet mit vielen bewaldeten Inselchen, auf denen Zuchtrinder, aber auch wilde Tiere leben, darunter Wild- und Wasserschweine, Tapire und auch der Jaguar. Wenn nach der Regenzeit die Trockenperiode einsetzt, bleiben dennoch viele kleine Wasserläufe zurück, in denen es von Alligatoren und Piranhas wimmelt. Auch viele Wasservögel leben an diesen Gewässern.

Kulinarisches

Die Vielzahl von Einwanderern aus aller Welt fand auch gastronomischen Niederschlag: In jeder größeren Stadt findet man die für jene Fremden typischen Restaurants. Die Vielfalt gilt auch sonst: Ein solch großes Land wie Brasilien kennt Hunderte von lokalen Küchen. Meist sind die Gerichte leicht (weshalb man viel davon isst). Man hält sich an Gemüse, auch an Obst und Salat. Einige typisch brasilianische Gerichte sind überall bekannt - so das schlichte Prato Feito aus Rindfleisch, schwarzen Bohnen, Reis und Salat. Oder der Churrasco, Rindfleisch am Spieß. Baarado ist stundenlang in einem streng verschlossenen Topf geschmortes Ochsenfleisch. Und an der Küste wird viel Fisch gegessen.

Was trinkt man? Kaffee, das Nationalgetränk, Bier und viele Fruchtsäfte - sogar Wein aus Süd-Brasilien. Und Zuckerrohr-Schnaps, oft mit Fruchtsaft verdünnt, oder mit zerstoßenen Limonen und zerstoßenem Eis zur Caipirinha verfeinert.

Sitten und Gebräuche

Ein Land mit einer solchen Vielfalt von Menschen verschiedenartiger Nationen hatte nur wenig Gelegenheit, nationale Gebräuche zu entwickeln. Aber die Schwarzen mit ihrer Leidenschaft für das Feiern und die Feste haben Stimmung ins Land gebracht. Ohne sie wären weder der Samba noch der brasilianische Karneval weltweit so berühmt geworden. Der bunte, temperamentvolle Karneval in Rio ist wohlbekannt. Kenner schätzen den Karneval in Salvador de Bahia noch mehr (zumal da - ohne Eintrittsgeld - die ganze Stadt feiert, drei Tage und drei Nächte). Ein weiteres großes Fest: Silvester am kilometerlangen Strand der Copacabana von Rio.

Souvenirs

Sehr preiswert kauft man in Brasilien Textilien und Lederwaren, aber auch hübsche Schnitzereien aus Seifen- oder Speckstein. Ferner wird viel geschmackvolle Keramik angeboten, zum Teil mit uralten Mustern. In allen Städten gibt es Boutiquen und andere kleine Läden oder auch Märkte. CDs - vor allem mit brasilianischer Musik - sind unglaublich billig und eignen sich als Geschenke für die ganze Bekanntschaft.

Klimainformationen

In Brasilien sind die klimatischen Verhältnisse sehr unterschiedlich. Während sich der Norden in der Äquatorzone befindet, sind die Temperaturen im Süden niedriger; die Hochebenen haben ein milderes Klima als die Ebenen längs des Ozeans.

Man kann das Land in fünf klimatische Zonen einteilen (alle Zonen, ausgenommen die Äquatorzone, haben zwei Hauptjahreszeiten, eine trockene und eine Regenperiode):

Im Norden sind die Temperaturen während des ganzen Jahres hoch und es kommt häufig zu ergiebigen Regenfällen. Das Klima in dieser tropischen Zone Brasiliens ist für Europäer nur schwer erträglich.

Im Nordosten ist das Klima an der Küste noch tropisch feucht, während es im Inneren des Landes heiß und trocken ist.

Das Klima im Südosten (einschließlich der Staaten Minas Gerais, Espírito Santo, São Paulo und Rio de Janeiro) ist heiß und tropisch. Gemäßigter ist es im gebirgigen Innern des Landes.

Der Süden (einschließlich der Staaten Paraná und Rio Grande do Sul) hat, bedingt durch seine Lage - der Großteil des Gebiets ist Hochebene - im Allgemeinen ein mildes Klima. Im Winter kann es sogar zeitweise sehr kühl werden.

Im Westen (Mato Grosso-Plateau und die Becken der Flüsse Paraguay und Paraná) ist das Klima im Winter warm und trocken sowie feuchtheiß im Sommer. Zu dieser Zeit regnet es in dieser Gegend sehr häufig.

Beste Reisezeit

Die angenehmste Zeit sind die brasilianischen Frühlings- und Wintermonate April bis Oktober, in denen jedoch auch mit heftigen Regenfällen gerechnet werden muss.

Während des Sommers von Dezember bis Februar sind viele Brasilianer in den Ferien und das Reisen im Land ist dann schwierig und teuer.

Vorgeschriebene Impfungen

Keine bei Einreise direkt aus Europa.

Gelbfieber bei Einreise aus Angola oder der Demokratischen Republik Kongo.

Empfohlene Impfungen

Hepatitis A, Gelbfieber, zusätzlich für Individualreisende Typhus. Bei Reisen nach Pará und Maranhao evtl. Tollwut.

Informationen zur Malaria

Malaria

Risiko nur regional, dort allgemeine SCHUTZMASSNAHMEN sowie bei Aufenthalten in Acre, Amapá, Amazonas, Rondônia und Roraima medikamentöse Prophylaxe .

- In den Abend- und Nachtstunden im Freien möglichst helle langärmelige Kleidung und lange Hosen tragen.

- Unbedeckte Hautstellen mit einem mückenabwehrenden Mittel einreiben.

- In klimatisierten Räumen Türen und Fenster geschlossen halten.

- Wenn Moskitos in den Schlafraum gelangen können, unbedingt ein intaktes Moskitonetz verwenden. Es ist darauf zu achten, dass es allseits unter die Matratze geschlagen wird.

- Abends im Schlafraum ein Insektenvertilgungsmittel sprühen.

. MALARIA P sowie bei Aufenthalten in Acre, Amapá, Amazonas, Rondônia und Roraima medikamentöse Prophylaxe

Medikamentöse Malariaprophylaxe: Mefloquin (Lariam)

Mefloquin (Lariam):

Einnahme: eine Woche vor Einreise bis vier Wochen nach Verlassen des Malaria-Gebiets.

oder

Atovaquon-Proguanil (Malarone)

Einnahme: 1-2 Tage vor Einreise bis 7 Tage nach Verlassen des Malaria-Gebiets.

oder

Doxycyclin (für diese Indikation in der BRD nicht zugelassen)

Einnahme: 1-2 Tage vor Einreise bis 4 Wochen nach Verlassen des Malaria-Gebiets.

In anderen Gebieten Medikament (Stand-by-Therapie) zur Behandlung von Malaria MALARIA T mitführen.

Keine Chemoprophylaxe empfohlen, Medikamente zur Notfallbehandlung (Stand-by-Therapie)

Mefloquin (Lariam) oder Atovaquon-Proguanil (Malarone) oder Artemether-Lumefantrin (Riamet).

Verbreitung

Kein Übertragungsrisiko an der Ostküste Brasiliens, d. h. kein Risiko in Porto Alegre, São Paulo, Rio de Janeiro, Salvador, Recife. Ebenfalls kein Risiko in der Hauptstadt Brasília, im Gebiet der Iguassu-Wasserfälle.

Ein ganzjähriges Malariarisiko besteht in ländlichen Regionen unterhalb 1.000 m im gesamten Amazonasgebiet (Bundesstaaten Acre, Amazonas, Maranhao, Mato Grosso, Pará, Rondônia und Tocantin sowie in den Territorien von Amapá und Roraima). Geringes Risiko mittlerweile auch in Manaus und Boa Vista sowie weiterhin geringes Risiko in Porto Velho.

Medikamentöse Prophylaxe erforderlich bei Reisen in die Bundesstaaten Acre, Amapá, Amazonas, Rondônia und Roraima, insbesondere bei Aufenthalten in deren Minen- und Siedlungsgebieten.

Mitnahme eines Notfallmedikaments (Stand-by-Therapie) bei Reisen in Gebiete geringeren Risikos.

Malaria wird durch den Stich eines Moskitos meist in der Zeit zwischen Abenddämmerung und Sonnenaufgang auf den Menschen übertragen.

Ärztliche Hilfe

RIO: Dr. Bruno Hellmuth, (spricht deutsch, englisch), Rua Miguel Lemos, 44/sala 903, 22071-000 Rio de Janeiro /Copacabana, Tel. (021) 25 21 17 49.

SAO PAULO:Dr. Roberto Bammann (spricht Deutsch), Rua das Perobas, 244, 1° andar, Vila Parque Jabarquara,, São Paulo, Tel. (011) 50 18 46 10

RECIFE:Dr. Silvio Romero Maques, Rua Tenente Joao Cicero 300 Boa Viagem,, Recife, Tel. (081) 33 26 74 72.

Währung

Währungseinheit

Währungseinheit: Real (R$)

1 Real = 100 Centavos.

Derzeitiger Kurs:

1 Euro = ca. 4,39 R$

1 US-$ = ca. 3,75 R$

Hinweise

Bei den unten aufgeführten Umrechnungskursen handelt es sich um Devisenkurse der Deutschen Bundesbank, die die Preisnotierung des Euro und des US-Dollar in der Währung des Reiselandes angibt. Mit Devisenkursen werden z.B. Rechnungen unterschiedlicher Währungen gegeneinander verrechnet. (Im Gegensatz zum Sortenkurs wird hier jedoch nicht der Wert angegeben, den man in Deutschland am Bankschalter für einen Euro oder US-Dollar erhält.)

Devisenbestimmungen/Umtausch

Einfuhr Fremdwährung: unbeschränkt. Empfohlen werden Reiseschecks in US-$ oder Euro.

Einfuhr Landeswährung: unbeschränkt

Deklaration: Ja - bei der Ein- und Ausfuhr von Fremd- oder Landeswährung im Wert von über 10.000 R$

Ausfuhr Fremdwährung: unbeschränkt

Ausfuhr Landeswährung: unbeschränkt

Internationale Kreditkarten: Ja - werden von größeren Hotels und Geschäften angenommen, jedoch werden nicht alle internationalen Kreditkarten überall akzeptiert. Im Landesinneren ist Barzahlung die Regel.

Geldautomat: Ja - Bargeldabhebung ist mit internationalen Kreditkarten in vielen Städten, allerdings nicht an allen Geldautomaten, möglich. An einigen (derzeit wenigen) Geldautomaten mit Cirrus/Maestro-Symbol kann auch mit der Girocard (mit Maestro-Logo) Geld abgehoben werden. In der Regel sind innerhalb von 24 Stunden Abhebungen im Gegenwert von höchstens 1.000 R-$ möglich. In letzter Zeit ist der Höchstbetrag jedoch oftmals geringer. Reisende sollten sich vor Abreise bei ihrer Hausbank über eventuelle Beschränkungen bei der Bargeldbeschaffung mit der Girocard informieren.

Bei Barabhebungen wird wegen Betrügereien zur besonderen Vorsicht geraten. Auch bei fehlgeschlagenen Barabhebungen ist der Bankbeleg aufzubewahren, da manchmal trotzdem eine Belastung des deutschen Kontos erfolgt.

Reiseschecks: Ja - in US-$ oder Euro, werden jedoch nicht von jeder Bank akzeptiert. Bitte beachten: Grundsätzlich ist die Akzeptanz von Reiseschecks weltweit rückläufig.

Auskunftstellen

Im Reiseland

Außerdem gibt es noch Nebenstellen der Deutsch-Brasilianischen Industrie- und Handelskammer in Brasília, Blumenau, Goiânia und in Natal.

Brazilian Tourist Board - EMBRATUR
SCN, Quadra 02, Bloco G, sala T-13
70712-907
Brasília -DF/Brasilien
(0055 61) 34 29 79 60
(0055 61) 34 29 78 19
www.embratur.gov.br
joao.vasconcellos@embratur.gov.br

RIOTUR - City of Rio de Janeiro Tourism Authority
Praca Pio X, 119 - 9° andar - Centro
20040-020
Rio de Janeiro -RJ/Brasilien
(0055 21) 22 23 48 71
(0055 21) 22 71 70 04
riotur.riotur@pcrj.rj.gov.br

Deutsch-Brasilianische Industrie- und Handelskammer Rio de Janeiro
(Câmara de Comércio e Indústria Brasil-Alemanha Rio de Janeiro)
Avenida Graça Aranha, 01-6° andar
20030-002
Rio de Janeiro -RJ/Brasilien
(0055 21) 22 24 21 23
(0055 21) 22 24 21 23
www.ahk.com.br
info@ahk.com.br
Mo bis Fr 8-12.30, 14-17.30 Uhr

Deutsch-Brasilianische Industrie- und Handelskammer Porto Alegre
(Câmara de Comércio e Indústria Brasil-Alemanha Porto Alegre)
Rua Castro Alves, 600 - CEP
90430-130
Porto Alegre -RS
(0055 51) 32 22 55 56
(0055 51) 32 22 57 66
www.ahkpoa.com.br
ahkpoa@ahkpoa.com.br
Mo-Fr 8.30-12 Uhr, 13-17.30 Uhr

Deutsch-Brasilianische Industrie- und Handelskammer São Paulo
(Câmara de Comércio e Indústria Brasil-Alemanha São Paulo)
Rua Verbo Divino 1488 - 3° andar
04719-904
São Paulo - SP/Brasilien
(0055 11) 51 81 70 13
(0055 11) 51 87 51 00
www.ahkbrasil.com
secgeral@ahkbrasil.com
Mo bis Fr 8-12, 13-17 Uhr

Zweigstelle Curitiba der AHK São Paulo
(Câmara de Comércio e Indústria Brasil-Alemanha Sao Paulo, Filial Curitiba)
Rua Duque de Caxias, 150
80510-200
Curitiba -PR/Brasilien
(0055 41) 33 23 59 58
ahkcuritiba@ahkbrasil.com

Zweigstelle Belo Horizonte der AHK Rio de Janeiro
(Câmara de Comércio e Indústria Brasil-Alemanha Rio de Janeiro, Filial Belo Horizonte)
Rua Timbiras, 1200 - sala 704
30140-060
Belo Horizonte -MG/Brasilien
(0055 31) 32 73 93 68
(0055 31) 32 13 15 64
www.ahkbrasil.com
ahkmg@uai.com.br

Botschaften und Konsulate

Botschaft der Föderativen Republik Brasilien
Wallstraße 57
10179
Berlin
(0 30) 72 62 83 20/21
(0 30) 72 62 80, 72 62 82 00
www.brasilianische-botschaft.de
brasemb.berlim@itamaraty.gov.br
Mo, Mi, Do, Fr 8.30-12 Uhr, Di 13-15.30 Uhr
Geschäftsbereich Konsularabt.:
Berlin, Brandenburg, Bremen, Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Schleswig-Holstein

Honorarkonsulat der Föderativen Republik Brasilien
Reichsweg 19-42
52068
Aachen
(02 41) 510 91 05
(02 41) 510 91 78
Di 14-16 Uhr und nach telefon. Vereinbarung
(keine Visumerteilung, keine Pässe, keine Beglaubigungen)
(nur Reg.-Bez. Köln)

Honorarkonsulat der Föderativen Republik Brasilien
Schillerstraße 10
28195
Bremen
(04 21) 337 79 33
(04 21) 337 79 20
helms@dr-stankewitz.de
Mo bis Fr 9-13 Uhr
(keine Visumerteilung, keine Pässe, keine Beglaubigungen)

Honorarkonsulat der Föderativen Republik Brasilien
Prinz-Georg-Straße 91
40479
Düsseldorf
(02 11) 449 74 22
(02 11) 449 76 90
info@brasil-honorarkonsulat.de
Mi 10-13 Uhr
(keine Visumerteilung, keine Pässe, keine Beglaubigungen)
(nur Reg.-Bez. Düsseldorf, Münster und Detmold)

Generalkonsulat der Föderativen Republik Brasilien
Hansaallee 32 a+b
60322
Frankfurt/M.
(0 69) 92 07 42 30
(0 69) 920 74 20, 92 07 42 13
www.consbras-frankfurt.de
cg.frankfurt@itamaraty.gov.br
Mo bis Fr 9-13 Uhr, Di auch 14-16 Uhr;
telefonische Anfragen Mo und Do 14-16 Uhr
Dienstags werden keine Visumanträge angenommen.

Honorarkonsulat der Föderativen Republik Brasilien
Am Sandtorkai 41
20457
Hamburg
(040) 36 80 34 43 10
(040) 36 80 33 10
consbrasil.hamburg@taylorwessing.com
Mo bis Fr 9-12 Uhr
(keine Visumerteilung, keine Pässe, keine Beglaubigungen)

Honorarkonsulat der Föderativen Republik Brasilien
Schopenhauerstr. 12
30625
Hannover
(05 11) 228 47 47
(05 11) 55 51 79
sepp.d.heckmann@t-online.de
nach telefon. Vereinbarung
(keine Visumerteilung, keine Pässe, keine Beglaubigungen)

Generalkonsulat der Föderativen Republik Brasilien
Sonnenstr. 31, 4. Stock
80331
München
(0 89) 29 16 07 68
(0 89) 210 37 60
consular@consbras-munique.de
Mo bis Fr 10-14 Uhr; telefonische Anfragen Mo, Mi und Fr 10-14 Uhr

Honorarkonsulat der Föderativen Republik Brasilien
i. Fa. AG Faber-Castell
Nürnberger Straße 2
90546
Stein
(09 11) 996 53 01
(09 11) 68 21 11
katrin.ackermann@faber-castell.com
Mo bis Fr 9-18 Uhr (nur telefonisch)
(keine Visumerteilung, keine Pässe, keine Beglaubigungen)

Honorarkonsulat der Föderativen Republik Brasilien
Am Hauptbahnhof 9
70173
Stuttgart
(07 11) 12 44 75 68
(07 11) 12 44 27 32, 12 44 33 23
bras.konsulat@lbbw.de
Mo, Di, Do 9-12 Uhr und Mi 14-16 Uhr
(keine Visumerteilung, keine Pässe, keine Beglaubigungen)
mit Ausnahme des Regierungsbezirks Karlsruhe

Embaixada da República Federal da Alemanha
SES, Avenida das Nações, Lote 25, Quadra 807
70415-900
Brasília -DF
Embaixada da República Federal da Alemanha
Caixa Postal 030
70359-970 Brasília-DF/Brasilien
(0055 61) 34 42 70 20, 34 42 70 36
(0055 61) 34 42 70 00
www.embaixada-alemanha.org.br
Amtsbezirk: Brasilien
Konsularischer Amtsbezirk: Bundesdistrikt, Staaten Acre, Amapá, Amazonas, Goiás, Mato Grosso, Pará, Rondônia, Roraima, Tocantins

Cônsul Honorário da República Federal da Alemanha
Av. São Francisco de Assis 647, Qd 21 Lt 1 , Sala 05 - Bairro Jundiaí
75110-815
Anápolis /Brasilien
(0055 62) 37 01 27 33
anapolis@hk-diplo.de
Amtsbezirk: Bundesstaat Goiás
Übergeordnete Auslandsvertretung: Botschaft Brasília

Consulesa Honorária da República Federal da Alemanha
Rua Tiradentes 67, Sala 204
Bairro do Reduto
66053-330
Belém -PA/Brasilien
(0055 91) 32 12 83 66
(0055 91) 32 12 83 66, 32 12 56 34
belem@hk-diplo.de
Amtsbezirk: Bundesstaaten Pará und Amapá
Übergeordnete Auslandsvertretung: Botschaft Brasília

Cônsul Honorário da República Federal da Alemanha
Av. Protásio de Oliveira Penna, 366, sala 101
Bairro Buritis
30575-360
Belo Horizonte -MG/Brasilien
(0055 31) 32 13 15 68
belo-horizonte@hk-diplo.de
Amtsbezirk: Bundesstaat Minas Gerais
Übergeordnete Auslandsvertretung: Generalkonsulat Rio de Janeiro

Cônsul Honorário da República Federal da Alemanha
Rua Alwin Schrader, 01
Centro
89015-000
Blumenau -SC/Brasilien
(0055 47) 30 37 51 00
(0055 47) 33 22 11 72
Amtsbezirk: Im Bundesstaat Santa Catarina die Munizipien Blumenau, Pomerode, Luiz Alves, Picarras, Penha, Navegantes, Itajai, Camboriú, Itapema, Brusque, Gaspar, Ilhota, Guabiruba, Botuverá, Indaial, Vidal Ramos, Presidente Nereu, Ascurra, Florianópolis, Massaranduba, Rodeio, Benedito Novo, Rio dos Cedros und Timbó
Übergeordnete Auslandsvertretung: Generalkonsulat Porto Alegre

Cônsul Honorário da República Federal da Alemanha
Rua Vinte e Quatro de Outubro, 668
Bairro Vila Glória
79004-400
Campo Grande -MS/Brasilien
(0055 67) 33 21 55 55
campo-grande@hk-diplo.de
Amtsbezirk: Bundesstaat Mato Grosso do Sul.
Übergeordnete Auslandsvertretung: Generalkonsulat Sao Paulo

Cônsul Honorário da República
Federal da Alemanha
Avenida França 199, Bairro Santa Rosa
78040-170
Cuiabá -MT/Brasilien
(0055 65) 36 26 13 09, 36 26 20 73
cuiaba@hk-diplo.de
Amtsbezirk: Bundesstaat Mato Grosso
Übergeordnete Auslandsvertretung: Generalkonsulat São Paulo

Cônsul Honorário da República
Federal da Alemanha
Rua Duque de Caxias, 150
80510-200
Curitiba -PR/Brasilien
(0055 41) 32 22 03 22
(0055 41) 32 22 69 20
curitiba@hk-diplo.de
Amtsbezirk: Staat Paraná ausschließlich des Amtsbezirks des Honorarkonsulats in Rolândia
Übergeordnete Auslandsvertretung: Generalkonsulat São Paulo

Cônsul Honorário da República Federal da Alemanha
Fortaleza Centro Empresarial Washington Soares
Av. Washington Soares, 855 sala 302
60811-341
Fortaleza -CE/Brasilien
(0055 85) 32 41 41 66
fortaleza@hk-diplo.de
Amtsbezirk: Bundestaaten Ceará, Maranhão und Piauí
Übergeordnete Auslandsvertretung: Generalkonsulat Recife

Cônsul Honorário da República Federal da Alemanha
Rua Orestes Guimaraes, 876
Bairro America
89204-060
Joinville -SC/Brasilien
(0055 47) 34 22 28 16
joinville@hk-diplo.de
Amtsbezirk: Munizipien Joinville, Araquari, Barra Velha, Campo Alegre, Corupá, Garuva, Guaramirim, Itaiópolis, Itapoá, Jaraguá do Sul, Mafra, Rio Negrinho, São Bento do Sul, São Francisco do Sul e Schroeder
Übergeordnete Auslandsvertretung: Generalkonsulat Porto Alegre

Cônsul Honorário da República Federal da Alemanha
Rua Salvador 441, Loja 5, Adrianópolis
69057-040
Manaus -AM/Brasilien
(0055 92) 36 11 15 20
(0055 92) 41 01 10 10
manaus@hk-diplo.de
Amtsbezirk: Bundesstaaten Amazonas, Acre, Rondônia, Roraima
Übergeordnete Auslandsvertretung: Generalkonsulat Rio de Janeiro

Cônsul Honorário da República Federal da Alemanha
Esplanada Silva Jardim 04
2° andar, Ribeira

59001-970
Natal -RN/Brasilien
(0055 84) 32 22 35 95
(0055 84) 32 22 35 95, 32 22 35 96
natal@hk-diplo.de
Amtsbezirk: Bundesstaat Rio Grande do Norte
Übergeordnete Auslandsvertretung: Generalkonsulat Recife

Consulado Geral da República Federal da Alemanha
Rua Prof. Annes Dias 112, 11° andar
90020-090
Porto Alegre -RS/Brasilien
(0055 51) 32 26 49 09
(0055 51) 32 24 95 92, 32 24 92 55
www.alemanha.org.br/portoalegre
info@porto-alegre.diplo.de
Amtsbezirk: Bundesstaaten Rio Grande do Sul, Santa Catarina

Consulado Geral da República Federal da Alemanha
Ed. Empresarial Center III, Rua Antonio Lumack do Monte, 128, 16° andar
Boa Viagem
51020-350
Recife -PE/Brasilien
(0055 81) 34 65 40 84, (0049 30) 181 76 71 61
(0055 81) 34 63 53 50
www.alemanha.org.br/recife
Amtsbezirk: Bundesstaaten Alagoas, Bahia, Ceará, Maranhão, Paraiba, Pernambuco, Piaui, Rio Grande de Norte, Sergipe

Consulado Geral da República Federal da Alemanha
Avenida Presidente Antônio Carlos, 58
20020-010
Rio de Janeiro -RJ/Brasilien
(0055 21) 33 80 37 09
(0055 21) 33 80 37 00
www.alemanha.org.br/riodejaneiro
info@rio-de-janeiro.diplo.de
Amtsbezirk: Bundesstaaten Espírito Santo, Minas Gerais, Rio de Janeiro sowie Bundesdistrikt, Staaten Acre, Amapá, Amazonas, Goiás, Mato Grosso, Pará, Roraima, Rondônia und Tocantins.

Cônsul Honorário da República Federal da Alemanha
Edificio Center Comerical de Rolândia, Avenida dos Expedicionários, 342, sala 72, 7° andar
86600-091
Rolândia -PR/Brasilien
(0055 43) 32 56 33 74
(0055 43) 32 56 19 31
rolandia@hk-diplo.de
Amtsbezirk: Munizipien Andirá, Apucarana, Bandeirantes, Barbosa Ferraz, Cambará, Cambira, Campina da Lagoa, Cândido Rondon, Cornélio Procopio, Fenix, Formosa, Goio Erê, Ibiporã, Iretama, Jataizinho, Kaloré, Londrina, Nova Cantú, Roncador, S.Pedro do Ivai, Santa Amélia, Toledo, Ubiratá, Urai und alle Munizipien nördlich von den oben genannten, und zwar bis zu den Grenzen von Paraguay und den brasilianischen Staaten Mato Grosso und São Paulo
Übergeordnete Auslandsvertretung: Generalkonsulat São Paulo

Cônsul Honorário da República Federal da Alemanha
Salvador Av. Sete de Setembro 1809
Corredor da Vitória
40080-002
Salvador -BA/Brasilien
(0055 71) 30 23 08 47, 33 74 08 47
salvador@hk-diplo.de
Amtsbezirk: Bundesstaaten Bahia und Sergipe
Übergeordnete Auslandsvertretung: Generalkonsulat Recife

Cônsul Honorário da República Federal da Alemanha
Rua Frei Gaspar 22, 10° andar, Sala 104
11010-909
Santos -SP/Brasilien
(0055 13) 32 19 82 44
(0055 13) 32 19 50 92
santos@hk-diplo.de
Amtsbezirk: Munizipien Cananea, Iguape, Santos und Xiririca
Übergeordnete Auslandsvertretung: Generalkonsulat São Paulo

Consulado Geral da República Federal da Alemanha
Avenida Brigadeiro Faria Lima 2092, 12° andar
Jardim Paulistano
01451-905
São Paulo -SP
(0055 11) 38 15 75 38
(0055 11) 30 97 66 44
www.alemanha.org.br/saopaulo
info@sao-paulo.diplo.de
Amtsbezirk: Bundesstaaten São Paulo, Mato Grosso do Sul, Paraná

Ärztliche Hilfe

RIO: Dr. Bruno Hellmuth, (spricht deutsch, englisch), Rua Miguel Lemos, 44/sala 903, 22071-000 Rio de Janeiro /Copacabana, Tel. (021) 25 21 17 49.

SAO PAULO:Dr. Roberto Bammann (spricht Deutsch), Rua das Perobas, 244, 1° andar, Vila Parque Jabarquara,, São Paulo, Tel. (011) 50 18 46 10

RECIFE:Dr. Silvio Romero Maques, Rua Tenente Joao Cicero 300 Boa Viagem,, Recife, Tel. (081) 33 26 74 72.

Sehenswertes

Brasília

Seit 1960 ist Brasília die Hauptstadt Brasiliens. Weitab von anderen bewohnten Gegenden wurde die Stadt auf einer riesigen Urwaldrodung von den Architekten Lúcio Costa und Oscar Niemeyer gebaut. Brasiliens Hauptstadt ist sehr modern und avantgardistisch und deswegen auch sehr interessant für alle Besucher, die sich für futuristische Stadtplanung und Architektur interessieren. Der Grundriss von Brasilia hat die Form eines Flugzeugs. Brasília entstand ganz bewusst unter Verzicht auf alles Traditionelle und Volkstümliche, ohne eine Spur von urbanem Ambiente - die Stadt sollte als Symbol für den Aufbruch Brasiliens ins dritte Jahrtausend gelten. Besonders sehenswert: der Palacio dos Arcos (Außenministerium), die hochmoderne Kathedrale und der Praca dos Trés Poderes (Platz der drei Gewalten). Empfehlenswert: Brasília von oben, vom Funkturm aus betrachtet.

Rio de Janeiro

Die Millionenmetropole Rio de Janeiro ist eine der schönsten Städte der Welt und der Besucher braucht nicht lange um dieses festzustellen. Hier treffen Berge, Wälder, Strände, Lagunen und der Südatlantik zusammen und bilden ein einzigartiges Panorama und Schauspiel. Nicht umsonst wurde Rio der Beiname "cicade maravilhosa" - "wunderbare Stadt", verliehen. Und auch der Exilant Stefan Zweig schwärmte: "Es gibt keine schönere Stadt auf Erden." Am besten lässt sich dieses Szenario auf dem Wahrzeichen der Stadt, dem Zuckerhut ("Pão de Açúcar"), erleben.

Tamoio-Indianer waren die ersten Einwohner der riesigen Guanabara-Bucht, als dort im 16. Jahrhundert eine portugiesische Expedition unter Caspar de Lemos landete. Da man die Bucht für einen Fluss hielt und den Monat Januar schrieb, taufte man sie Rio de Janeiro, den Januar-Fluss. Am Westufer der Bucht entstand die Stadt Rio. Zunächst wurde sie im 18. Jahrhundert als Export- und Fischereisiedlung durch Goldfunde und im 19. Jahrhundert durch den Kaffeeboom wohlhabend. 1763 wurde Rio anstelle von Salvador die Hauptstadt Brasiliens, ein Status, den sie 1960 wieder verlor. Heute lebt die Stadt von einem riesigen Industriegebiet, in dem mehr als sechs Millionen Menschen arbeiten.

Dem Besucher offenbart sich Rio aber auch als eine Stadt mit viel Geschichte, Kunst, Kultur und Lebensfreude. Die Cariocas, die gastfreundlichen Einwohner, sind Menschen unterschiedlichster Herkunft, Sprache und Religion. An den Stränden, von denen Copacabana und Leme die bekanntesten sind, wird ein Körperkult betrieben, an den sich die "kühlen" Europäer erst gewöhnen müssen. Die Lebensfreude der Einwohner kommt am besten in den beiden großen Festen der Stadt, dem Karneval und dem Silvester-/Neujahrsfest "Réveillon", zum Ausdruck.

Alle Schönheit und Ausgelassenheit lassen aber nicht darüber hinwegtäuschen, dass in Rio Elend und Armut an der Tagesordnung sind. Auch auf schlafende Straßenkinder auf den Bürgersteigen, bettelnde Obdachlose vor Hotels, historischen Gebäuden und Banken sowie den Anblick der Elendsviertel Favelas sollten sich die Besucher Rios einstellen. Für den Tourismus in Rio de Janeiro wurde in den letzten Jahren viel getan. Die Strände sind sauberer geworden, und viele historische Gebäude und Sehenswürdigkeiten wurden restauriert. Bei einer Bootsfahrt auf dem ruhigen Wasser der Bucht können Inseln, historische Stätten und Sehenswürdigkeiten besichtigt werden.

Amazonas

Nordbrasilien heißt "Amazonien" - nach dem riesigen Amazonas mit seinen zahllosen Nebengewässern. Es ist ein äußerst dünn besiedeltes Gebiet von der Größe Europas mit dem größten Flusssystem und dem größten Tropenwald der Erde. Die beste Möglichkeit, Amazonien kennen zu lernen hat man auf einem der Flussdampfer, die in Belém - an der Amazonas-Mündung nahe der Ostküste - starten. Es gibt Schiffe, die über 300 Passagiere fassen, sowie viele kleinere Boote. Die Wasser-Routen gehen westwärts nach Santarem (etwa drei Tage) oder Manaus (fünf bis sechs Tage). Auch kürzere Strecken sind möglich. Einige Schiffe starten auch in Manaus und fahren dann ein Stück den Rio Negro hinauf. Empfehlenswert in Belém sind die Amazonas-Sammlungen sowie der Urwald-Park, beides im Museu Emilio Goeldi. In Manaus befindet sich Sehenswertes im Amazonas-Forschungsinstitut.

Bahia

Dieser Bundesstaat gilt als der exotischste Brasiliens, Salvador (die Hauptstadt) als die faszinierendste Metropole des ganzen Landes. Hier sind sehr viele Einwohner Nachfahren schwarzer Sklaven und hängen an ihren alten Überlieferungen und Riten. Auch die Musik, die hier entsteht (beispielsweise der Samba), ist schwarz: Alles zusammen ein Stück brasilianisch gefärbtes Afrika. Salvador (bis 1763 Brasiliens Hauptstadt) ist sehr sehenswert. Dort gibt es prächtige Bauten aus portugiesischer Zeit, viele alte und temperamentvoll belebte Viertel und Plätze, zahllose große und kleine Kirchen (es sollen 365 sein) sowie Straßenküchen mit Bahia-Spezialitäten. Die Oberstadt ist ein großer, geschlossenen ausgebauter barocker Bezirk, der leider zum Teil schon etwas verfallen ist. Musterhaft ist Praia do Forte, ein Naturschutzgebiet mit wunderschönen Stränden, von denen einige allerdings Rückzugsgebiete der brütenden Meeres-Schildkröten sind.

Iguacu

In der Ecke, an der Brasilien, Argentinien und Paraguay aneinandergrenzen, liegt die Stadt Foz do Iguacu. Von hier aus kann man, wenn man sich nach Osten wendet, zum Iguacu-Nationalpark gelangen, dessen sich die UNESCO angenommen hat. Es ist das größte Schutzgebiet im Süden von Brasilien. In diesem tropischen Regenwaldgebiet leben viele Tiere, darunter über tausend Arten von Vögeln. Zum Park gehören die Wasserfälle des Iguacu. Der Fluss strömt einen Kilometer breit durchs Land, verengt sich dann und stürzt mit brüllendem Getöse über einen riesigen felsigen Halbkreis in die Tiefe: rund 250 Kaskaden, von denen einige über hundert Meter tief herabstürzen. Per Hubschrauber kann dieses Schauspiel aus der Luft beobachtet werden. Es gibt aber auch Wanderpfade zu Aussichtspunkten. Der Iguacu speist das Wasserkraftwerk Itaipu. Ein Besuch dieser Anlage lohnt sich selbst für technisch weniger Interessierte, denn sie ist imponierend.

Pernambuco

Nördlich von Bahia liegt der Bundesstaat Pernambuco - ein Gebiet mit vielen schönen Stränden. Man spricht optimistisch von einer "Brasilianischen Riviera". Recife, die Hauptstadt, zeigt allerdings vor allem volksnahes Treiben, Rummel und Basar-Atmosphäre. Sieben Kilometer nördlich liegt das kleinere Olinda, eine der schönsten Städte Brasiliens, komplett unter Denkmalschutz und ein UNESCO-"Kulturdenkmal der Menschheit" - tropisch grün und mit hübschen alten Häusern. In der Oberstadt, am Platz Sao Francisco, steht die älteste Gruppe franziskanischer Bauwerke aus dem 16. Jahrhundert, die Brasilien zu bieten hat. In Olinda fühlen sich viele Künstler wohl.

Natal

Der Norden Brasiliens spricht vor allem die Besucher an, dieneben Besichtigungen auch Erholung im Sinn haben. Die Stadt Natal, in der nordöstlichen Ecke des Landes gelegen, bietet wenig Sehenswertes, aber nahebei mehr als ein Dutzend hervorragender Strände (die schönsten Brasiliens liegen hier, südlich von Natal). Nördlich von Natal sind Fahrten mit dem Strandbuggy über die weitgeschwungenen Dünen ein beliebter Spaß für Abenteuerlustige.

Raddampfer

Der Rio Sao Francisco im Osten des Landes galt einst als Frachtstraße. Raddampfer brachten die Waren aus der Gegend von Rio de Janeiro und Sao Paulo nordwärts in den Bundesstaat Bahia und zu dessen Häfen. Einen solchen Dampfer gibt es noch heute: die "Benjamin Guimaraes", die - 45 Meter lang, acht Meter breit - jetzt als Ausflugsschiff dient. Sie befährt allerdings, gemessen an früheren Frachtreisen, nur ein winziges Stück des Flusses: 250 Kilometer von Sao Francisco nach Pirapora. Die Reise durch eine oft einsame, aber sehr schöne Gegend mit kleinen alten Dörfern dauert drei Tage und vier Nächte. An Bord stehen rund ein Dutzend Kabinen mit Doppelbetten zur Verfügung.

Reisehinweise

Derzeit ist wegen der aktuellen politischen Situation nach wie vor mit (auch unangekündigten) Demonstrationen vor allem in den Großstädten Brasiliens zu rechnen, die zu Ausschreitungen führen können. Das Auswärtige Amt empfiehlt, Menschenansammlungen zu meiden und die Medien aufmerksam zu verfolgen. Den Anweisungen der örtlichen Behörden ist Folge zu leisten.

Überfälle und Gewalttätigkeiten können in ganz Brasilien nicht ausgeschlossen werden. Besonders in den Großstädten ist die Kriminalitätsrate hoch. Vor allem nachts sollten unbelebte Gegenden gemieden werden. Vom Besuch der Favela genannten Armenviertel wird dringend abgeraten.

Nächtliche Fahrten mit Überlandbussen sollten im Nordosten von Brasilien wegen der Gefahr von bewaffneten Überfällen nicht unternommen werden.

In der Stadt Recife sind deswegen öffentliche Verkehrsmittel zu meiden. Stattdessen sollten Taxis benutzt werden.

Bei Überfällen sollte keine Gegenwehr geleistet werden.

Weitere Informationen zur Sicherheitssituation im Reiseland sind auf den Internetseiten des Auswärtigen Amts zu finden.

Allgemeine Vorsichtsmaßnahmen

Beim Bargeldabheben an Geldautomaten wird zu besonderer Vorsicht geraten, auch auf dem Hin- und Rückweg. Geldautomaten auf offener Straße sollten aus Sicherheitsgründen nicht benutzt werden. Sicherer sind Automaten in Banken und Einkaufszentren.

Von Drogenkonsum und Drogenhandel wird nachdrücklich abgeraten. Schon der Besitz relativ geringer Drogenmengen führt zu hohen Strafen.

Der sexuelle Missbrauch von Kindern und Jugendlichen wird mit hohen Strafen geahndet. Nach brasilianischen Recht sind auch einvernehmliche sexuelle Handlungen mit unter 18-Jährigen strafbar.

Baden "oben ohne" und das Wechseln der Kleidung in der Öffentlichkeit gilt in Brasilien als Erregung öffentlichen Ärgernisses und kann zur Festnahme bzw. zu einem Gerichtsverfahren führen.

Für Reisen in Indianerschutzgebiete werden Genehmigungen benötigt, die bei der FUNAI (Nationale Indianerstiftung) beantragt werden müssen.

In den Monaten Dezember bis Februar kommt es besonders im Süden und Südosten des Landes immer wieder aufgrund von starken Regenfällen zu Überschwemmungen und Verkehrsbehinderungen. Reisende sollten sich daher vorab über die aktuelle Wetterlage informieren.

SPERR-NOTRUF: Deutsche können ihre Girocards, Kreditkarten, Handys und einige andere elektronische Berechtigungen über die Sperr-Notruf-Nummer ++49 116 116 (aus dem Ausland neben ++49 116 116 auch ++49 30 4050 4050 wählbar) rund um die Uhr sperren lassen. Der Anrufer wird mit den Herausgebern der jeweiligen Medien verbunden, sofern diese sich dem Sperr-Notruf angeschlossen haben. Eine Liste der angeschlossenen Herausgeber ist im Internet unter www.sperr-notruf.de zu finden.

Ebenso ist es möglich, die Online-Ausweisfunktion (elektronischer Identitätsnachweis - eID) des neuen Personalausweises unter den oben genannten Nummern sowie unter 0180 1 333 333 (Bürgerservice des Bundesinnenministeriums) sperren zu lassen.

Ausführliche Einreisebestimmungen

Ausführliche Einreisebestimmungen finden Sie hier.

Geburtstagsgeschenk

Geburtstagskinder, die im Jahr ihrer Reise einen „runden Geburtstag“ (z.B. 50, 55, 60…) feiern, erhalten einen Preisnachlass von 200 €.

Reisedokumente Personal- oder Reisepass für deutsche Staatsbürger:

Für diese Reise benötigen deutsche Staatsbürger einen gültigen  Personalausweis oder Reisepass. Ohne gültige Ausweisdokumente kann die Reise nicht angetreten werden.

Bitte beachten Sie, dass seit dem 26. Juni 2012 jedes Kind, welches ins Ausland reist, unabhängig vom Alter ein eigenes Reisedokument benötigt. Eintragungen im Reisepass der Eltern werden nicht mehr anerkannt. Bitte beantragen Sie das notwendige Reisedokument bei den zuständigen Behörden.

Einen Link zu den ausführlichen Einreisebestimmungen für deutsche Staatsbürger finden Sie am Ende der Seite.

Einreisebestimmungen für nicht-deutsche Staatsbürger:

Falls Personen ohne deutsche bzw. mit nicht ausschließlich deutscher Staatsbürgerschaft mitreisen, beachten Sie bitte, dass in diesem Fall andere bzw. gesonderte Einreisebestimmungen für Ihr gewähltes Reiseland gelten können.

Hierüber geben die jeweiligen Auslandsvertretungen bzw. zuständigen Konsulate entsprechend Auskunft. Wir empfehlen Ihnen dringend, sich schon vor der Buchung einer Reise über Ihre Einreisebestimmungen zu informieren. Bitte erkundigen Sie sich dabei auch über mögliche Bearbeitungszeiten für ggf. benötigte Visa, um eine rechtzeitige Bearbeitung vor Abreise zu gewährleisten.
Sollten Sie in diesem Zusammenhang Fragen haben, helfen wir Ihnen gerne weiter. Bitte kontaktieren Sie uns unter unserer kostenfreien Service-Hotline.

Absagefrist durch den Reiseveranstalter sz-Reisen:

Falls die Mindesteilnehmerzahl für Ihren Reisetermin nicht erreicht werden sollte, behält sich sz-Reisen vor, bis spätestens 4 Wochen vor Reiseantritt (bei Tagesfahrten bis zu 2 Wochen) die Reise abzusagen bzw. vom Reisevertrag zurückzutreten. Weitere Informationen hierzu in den Allgemeinen Geschäftsbedingungen unter §7.

Hinweise zu den Ausflügen:

Alle Ausflüge und Führungen finden in deutscher Sprache statt, soweit nichts anderes angegeben ist.

Bitte beachten Sie, dass sich die angegebene Reihenfolge der Ausflüge ändern kann.

Hinweise für Menschen mit eingeschränkter Mobilität:

Um alle Besichtigungen, Spaziergänge und Ausflüge in vollem Umfang miterleben zu können, sollten Sie „gut zu Fuß“ sein. Oft sind Sehenswürdigkeiten in den Reiseländern leider nicht barrierefrei. Auch so manch ein Hotel ist noch nicht auf Rollatoren oder weitergehende Mobilitätsbeschränkungen eingestellt. Daher sind unsere Reisen insbesondere für schwer gehbehinderte Gäste sowie für Gäste im Rollstuhl oder mit starker Sehbehinderung leider nicht geeignet.

Je nach Umfang Ihrer Mobilitätseinschränkung und individuellem Programm der Reise können wir gern vorab für Sie prüfen, ob eine Teilnahme möglich ist – so dass Sie auch mit Behinderungen/ Einschränkungen auf Ihre Kosten kommen.

Bitte fragen Sie uns vor der Buchung, ob diese Reise für Sie geeignet ist. Wir beraten Sie gern unter unserer kostenlosen Service-Hotline.

Impfungen:

Über Infektions- und Impfschutz sowie andere Prophylaxemaßnahmen für Ihr Wunschreiseziel sollten Sie sich rechtzeitig informieren und ggf. ärztlicher Rat, z.B. zu Thrombose und anderen Gesundheitsrisiken einholen. Wir verweisen dabei auf allgemeine Informationen, insbesondere bei den Gesundheitsämtern, reisemedizinisch erfahrenen Ärzten, Tropenmedizinern, reisemedizinischen Informationsdiensten oder der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung.

Bei Fragen kontaktieren Sie uns gern unter unserer Service-Hotline.

Zahlung & Reiserücktritt:

Informationen zur Zahlung und zum Reiserücktritt: siehe Allgemeine Geschäftsbedingungen SZ-Reisen GmbH, § 2. + 5. + 7. + 8.

Reisedaten

Reise/Reiseziel:
MS HAMBURG: Traumziel Amazonas Delta
Veranstalter:
SZ-Reisen GmbH, Ostra-Allee 20, 01067 Dresden
Mindestteilnehmerzahl:
10
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    Zusatzoptionen:

    Flughafen:

    • Transferregionen
    • Transferregionen

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Reiseversicherung

Wir empfehlen Ihnen den sofortigen Abschluss einer Reiserücktrittsversicherung (Reiserücktritt und Reiseabbruch), sowie bei Auslandsreisen eine zusätzliche private Auslandskrankenversicherung.

Wir helfen Ihnen dabei, den optimalen Versicherungsschutz für Sie zu finden. Lesen Sie das Produktinformationsblatt und wählen Sie die gewünschte Versicherung aus.
Wir werden Sie vor der Buchung zu den Konditionen beraten.
Hier finden Sie vorab eine aktuelle Tarifübersicht.

Die Versicherungskosten sind abhängig vom Reisepreis pro Person. Bei Versicherungskosten über 200 € pro Person müssen Reisekunden seit Februar 2018 den gewünschten Reiseschutz direkt bei der ERV buchen. Nach Abschluss der Reisebuchung können Sie hier Ihre Versicherung hinzubuchen.

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