Rundreise Panama - Nicaragua - Costa Rica

Oh, wie schön ist Mittelamerika

Eine der explosivsten Regionen der Erde sind Nicaragua, Costa Rica und Panama heute nicht mehr sozial und politisch, sondern wegen der vulkanischen Aktivitäten, die das Band zwischen Nord- und Südamerika und zwischen Pazifik und Karibik formten. Unzählige Krater, Seen und vulkanische Inseln prägen die Region, die nicht nur bei Janosch als einer der „Oh, wie schönsten“ Sehnsuchtsorte der Erde gilt.

Wir beginnen unsere Entdeckungsreise in Panama mit einer Teildurchquerung des monumentalen Kanals und einer Besichtigung von Panama-City, bevor wir nach Managua, in die Hauptstadt Nicaraguas fliegen. Weil hier aufgrund der politischen Verhältnisse wenig touristische Tradition existiert, treffen wir unberührte Natur und koloniales Erbe in besterhaltener Form an. Etwa in der Universitätsstadt Léon am Fuße des Cerro Negro Vulkans und besonders in Granada am Nicaraguasee mit seinen 365 vulkanischen Inseln - den Isletas. Die größte davon, die Zwillingsinsel Ometepe, ist das Ziel unserer Fährfahrt auf dem See. Mit Costa Rica, das wegen seiner  Stabilität und seiner Neutralität Neutralität auch Schweiz Südamerikas genannt wird, erkunden wir schließlich das dritte Land unserer Reise. Auch hier sind es die Naturschauplätze, die uns in ihren Bann ziehen werden. Etwa das Nebelwaldreservat von Selvatura, der Regenwald am Fuße des Vulkans Caio Negro mit seinen Thermalquellen oder die Traumstrände im Nationalpark Manuel Antonio, die wir am letzten Tag vor unserer Abreise genießen wollen. Oh, wie schön!

  • Teildurchfahrt Panamakanal
  • Auf einem Baumwipfelpfad durch den Regenwald
  • Badeaufenthalt im Manuel Antonio Nationalpark

Programm

1. Tag: Anreise nach Panama

Per Haustürtransfer werden Sie am Morgen zum Flughafen gebracht und fliegen mit Lufthansa über Frankfurt nach Panama City. Bereits am Flughafen empfängt Sie Ihre örtliche Reiseleitung. Gemeinsam fahren Sie in Ihr Hotel im Stadtzentrum von Panama. Erholen Sie sich vom Flug oder erkunden Sie zusammen mit Ihrer Reisebegleitung die Hauptstadt des mittelamerikanischen Staates.

Übernachtung im Tryp Panama Centro.

2. Tag: Teildurchfahrt Panamakanal

Am Morgen werden Sie an Ihrem Hotel abgeholt und zum Hafen der Isla Flamenco am Amador Causeway gefahren wo auch Ihre Tour beginnt. Ihre Reiseleiter informiert Sie über die technischen und historischen Hintergründe des Panamakanals. An Bord sind Softgetränke sowie Tee und Kaffee inklusive. Ein typisch, lokales Mittagsbuffet wird auch serviert, während Sie das technische Weltwunder hautnah erleben. Es ist ein einmaliges Erlebnis durch die Schleusen zu fahren, dicht gefolgt von einem großen Tanker, der mit Ihnen in der Schleuse ist.

Die Endstation Ihrer Kanaldurchquerung ist Gamboa Stadt, wo Sie das Schiff verlassen und mit einem Shuttle-Bus zurück zum Ausgangspunkt Ihrer Tour gebracht werden.

Hier startet Ihre Führung durch die Stadt. Sie besuchen die interessantesten Plätze der Stadt, dem Casco Viejo. In diesem Teil der Stadt wurde die Hauptstadt nach der Zerstörung Panama La Viejas im Jahre 1673 wieder aufgebaut. Das reizende, koloniale Stadtviertel bietet zahlreiche Attraktionen wie die Kirche Santo Domingo, der wunderschöne Goldaltar der San Jose Kirche, die Kathedrale auf dem Unabhängigkeitsplatz, der Präsidentenpalast sowie zahlreiche weitere koloniale Gebäude.

(Aufgrund Wassersparmaßnahmen, folgt der Panama Kanal strengen Richtlinien und wird uns den genauen Zeitpunkt für den Transit erst 24 Stunden vor der Tour informieren - sollte der Kanaltransit später als 11 Uhr beginnen, planen wir den Besuch des Kolonialviertels am Morgen)

Übernachtung im Tryp Panama Centro.

3. Tag: Panama - Manugua - Leon

Am Morgen fahren Sie vom Hotel in Panama Stadt zum Internationalen Flughafen und fliegen weiter nach Nicaragua. Bei Ankunft am int. Flughafen in Managua begrüßt Sie erneut lokaler Reiseleiter. Anschliessend fahren Sie in die Altstadt und besuchen die Plaza de la Revolución mit der alten Kathedrale und dem Kulturpalast in der Hauptstadt Nicaraguas. Weiter geht es auf den Hügel Loma de Tiscapa. Von oben hat man eine herrliche Aussicht auf den Tiscapa-Kratersee und die Stadt. Anschließend fahren Weiterfahrt in die universitäre Kolonialstadt Leon. Sie besichtigen das historische Zentrum von Leon mit historischer Universität  und der Kathedrale, die seit 2011 zum UNESCO Weltkulturerbe zählt. Außerdem besuchen wir das Museum des größten Dichters Lateinamerikas, Rubén Darío. 

Übernachtung im Hotel Austria.

4. Tag: Vulkan Cerro Negro - Pazifischer Ozean

Früh am Morgen nach dem Frühstück bereiten Sie sich darauf vor, einen der jüngsten und aktivsten Vulkane namens Cerro Negro zu erkunden. Spüren Sie das Adrenalin während Sie den Vulkan hinab gleiten. Der Cerro Negro ist einfach innerhalb einer Stunde zu besteigen. Vom Kraterrand aus können Sie die Aussicht auf die Vulkanketten Nicaraguas genießen.  Nach ein paar Anweisungen haben Sie die Wahl mit einer speziellen Bordausrüstung oder auch mit ihren Schuhen vom Kraterrand hinab zu gleiten. Ein unvergessliches Erlebnis, das sehr viel Spaß macht. Anschließend werden Sie an einem "Punto de Vida" bei einer lokalen Campesino-Familie im Schatten des Vulkans ein typisches leichtes Mittagessen genießen und das Leben der Landbevölkerung kennenlernen. Am Nachmittag Rückkehr nach Leon.

Übernachtung im Hotel Austria. 

5. Tag: Nationalpark Vulkan Masaya - Granada

Nach einem guten Frühstück fahren Sie am Morgen zum Nationalpark Vulkan Masaya, wo Sie den aktiven Krater Santiago besuchen, um die brodelnde Lava im Kratergrund zu sehen. Danach besuchen Sie den Kunsthandwerksmarkt in der Stadt Masaya ehe Sie am Nachmittag zum Aussichtspunkt über der Laguna de Apoyo in Catarina fahren. Hier ist die indigene Töpferschule Valentin Lopez in San Juan de Oriente nicht weit. Sie haben die Möglichkeit zum Kennenlernen der lebenden Nicaraguanischen Kultur "Punto de Vida". Am späten Nachmittag Ankunft in der Kolonialstadt Granada am großen Nicaragua See.

Übernachtung im Hotel Granada.

6. Tag: Granada - Isletas

Am Vormittag besichtigen Sie die wichtigsten Sehenswürdigkeiten der Kolonialstadt Granada, wie die im barocken Baustil errichtete Merced-Kirche, von wo aus Sie eine tolle Aussicht auf die Stadt genießen können, das heutige Stadtarchiv Casa de los Tres Mundos sowie das Convento & Museo San Fransisco mit Indiegna-Statuen von der Insel Zapatera. Sie tauchen später ein in den bunten Markt mit seiner großen Auswahl an frischen Lebensmitteln und Gebrauchsgegenständen. Hier können Sie exotische Früchte entdecken und die vielen Gerüche wahrnehmen. In einer bunt geschmückten Pferdekutsche werden Sie am Nachmittag zum Nicaraguasee gebracht, wo Sie mit dem Boot entlang der vorgelagerten Inselgruppe Las Isletas fahren, welche aus 300 sehr kleinen Inseln besteht, die bei einem Ausbruch des naheliegenden Vulkans Mombacho entstanden sind.

Übernachtung im Hotel Granada

7. Tag: Insel Ometepe

Nach einem zeitigen Frühstück werden Sie zum Seehafen San Jorge gebracht. Mit einem Fährschiff gelangen Sie auf die Insel Ometepe. Sie besuchen das malerische Inseldorf Moyogalpa und  fahren danach mit dem Bus weiter sagenumwobenen Lagune Charco Verde. Bei einer kleinen Wanderung um die Lagune können Sie mit etwas Glück Brüllaffen hören und sehen den Schmetterlingsgarten. Später besuchen Sie das Archäologische Museum der Insel. Am Nachmittag erreichen Sie Ihr Hotel in der Mitte der Insel zwischen den beiden Vulkanen Die Legende sagt, dass der Nicaragua See (8.264 km2 Fläche) aus den Tränen einer Indianerin entstanden ist. Das ist auch der Grund, dass der See heilig gehalten wurde. Die beiden Vulkane der Insel Maderas (1.382 m) und Concepción (1.630 m) beeindrucken bis heute durch ihre majestätische Erhebung aus dem See.

Übernachtung im Hotel Villa Paraiso

8. Tag: Peñas Blancas - Monteverde

Nach einem frühen und guten Frühstück fahren Sie mit dem Bus zum Hafen und mit der Fähre zurück auf das Festland. Entlang dem Nicaragua See geht es auf der Panamerikanischen Landstrasse zur Nicaraguanisch-Costa-Ricanischen Grenze in Peñas Blanca. Erledigung der Grenzformalitäten. Anschließend begeben Sie sich mit Ihrem lokalen costaricanischen Reiseleiter in kühlere Gefilde: Die Fahrt führt Sie nach Süden und über eine holprige Schotterstraße in die Nebelwaldregion Monteverde. Die gemütliche, rustikale Lodge liegt am Waldrand etwas abseits des Dorfes und verfügt über bunte Gärten und eigene Wanderwege. Der restliche Nachmittag steht Ihnen zur freien Verfügung.

Übernachtung Poco a Poco Lodge.

9. Tag: Santa Elena Nebelwaldreservat

Zusammen mit Ihrem Reiseleiter besuchen Sie heute das Santa Elena Nebelwaldreservat. Hoch in den Hängen der Cordillera de Tilarán (1.500 m) gelegen, besteht das Santa Elena Reservat aus einem Gebiet von 310 Hektar.  Die unternommenen Anstrengungen zum Schutz der Region konzentrieren sich auf den Aufbau von Waldkorridoren, die gleichzeitig auch die Fauna der Gegend schützt: der Quetzal, Pumas, Jaguare, Ozelots und Rotmazamas, die ein großes Territorium benötigen, um nach Futter zu suchen und Nachwuchs aufzuziehen. Am Nachmittag genießen Sie einen Spaziergang durch den Himmel - „Selvatura“ ist ein privates Naturschutzgebiet im Herzen der Monteverde-Nebelwaldregion. Der Waldbestand ist zum großen Teil nahezu unberührter Bergnebelwald der sich durch dichten Bromelien- und Moosbewuchs der Bäume auszeichnet. Hunderte von Vogelarten sowie zahlreiche Säugetiere sind hier heimisch. Ein System von 8 sicheren und stabilen Hängebrücken bis zu 160 m Höhe ermöglicht dem Besucher einen Blick auf die Baumkronen und Tierwelt dieses Naturparadieses. Die einzelnen Hängebrücken sind durch gut ausgebaute, ebene Wanderwege verbunden.

Übernachtung Poco a Poco Lodge.

10. Tag: Monteverde - La Fortuna und der Vulkan Arenal

Heute lernen Sie ihn endlich kennen: den perfekt geformten Bilderbuchvulkan „Arenal“, welcher mit 1633m in die Höhe ragt! Am Morgen fahren Sie von Monteverde in das kleine Städtchen La Fortuna am Fuße des Vulkans Arenal. Den Nachmittag nutzen Sie zu einem Rundgang im  bekannten Thermal-Städtchen. Am Abend (ab 17:00 Uhr) genießen Sie ein Bad in den heißen, schwefelhaltigen Thermalquellen  und lassen die Erlebnisse der letzten Tage bei einem entspannenden Bad in den heißen Quellen Revue passieren. Das Thermalwasser ist reich an Mineralien und wirkt sich positiv auf die Entspannung der Muskulatur, die Reinigung der Haut und die Reduzierung von Stress aus.

Übernachtung im Thermalhotel Montaña de Fuego Arenal

11. Tag: Caño Negro

Nach einem guten Frühstück geht es mit dem Bus zum Regenwald-Sumpfgebiet Caño Negro. Dort geht es mit dem Boot zwischen grossen Urwaldbäumen und Sumpfgras zur Naturbeobachtung.  Es braucht ein wenig Geduld und Glück, um exotische Tukane, Tigerreiher und Brüllaffen zu sehen. Am Nachmittag Rückkehr nach La Fortuna.

Übernachtung im Thermalhotel Montaña de Fuego Arenal  

12. Tag: Fahrt in den Nationalpark Manuel Antonio

Vormittags verlassen Sie den majestätischen Vulkan Arenal und Fahrt auf der Interamericana nach Süden bis Puntarenas. Von dort aus geht es entlang der südlichen Küstenstraße bis zum Nationalpark und den Stränden von Manuel Antonio. Der Rest des Tages steht Ihnen zur freien Verfügung.

Übernachtung im Hotel San Bada direkt am Nationalpark

13. Tag: Im Nationalpark Manuel Antonio

Sind Sie bereit für Palmen, Strand und Affen? Eine Wanderung im Park führt Sie zu den Traumstränden und durch den Regenwald des Parks. Mit großer Wahrscheinlichkeit begegnen Ihnen unterwegs Kapuzineraffen, Faultiere, Landkrabben und zahlreiche Vogelarten, mit etwas Glück sehen Sie vielleicht sogar einen Ameisenbären oder eine harmlose Riesenschlange. Anschließend können Sie die feinsandigen, hellen und palmenbewachsenen Strände des Nationalparks und die Fluten des Pazifiks genießen.

Übernachtung im Hotel San Bada direkt am Nationalpark

14. & 15. Tag: Badeaufenthalt

Genießen Sie die letzten Tage in Mittelamerika und entspannen Sie in den Fluten das Pazifik oder genießen eine Auszeit ein den feinsandigen Stränden. In der Umgebung finden Sie außerdem ein großes Angebot an Wassersport- und Outdooraktivitäten wie Kanufahren, Tauchen, Reiten oder Angeln.

 Übernachtung im Hotel San Bada direkt am Nationalpark

16. & 17. Tag: Rückreise nach Deutschland

Mit einer Vielzahl von Eindrücken und Entdeckungen reisen Sie zurück nach Deutschland. Mit Lufthansa fliegen Sie von San José über Frankfurt zu Ihrem Heimatflughafen, wo Sie unser Chauffeur bereits erwartet und bequem nach Hause bringt.

ab4159 

Beförderung

  • Haustürtransfer in Region*
  • Flug mit Lufthansa nach Panama City und zurck von San José in der Economy Class (Umsteigeverbindung)
  • Flug Panama City - Managua in der Economy Class
  • Transfers Flughafen - Hotel - Flughafen
  • Fährüberfahrt zur Insel Olmetepe und zurück

Hotels & Verpflegung

  • 2 Übernachtungen im 4*-Hotel TRYP by Windham Panama Centro
  • 2 Übernachtungen im 3*-Hotel Austria in Leon
  • 2 Übernachtungen im 3*-Hotel Granada in Granada
  • 1 Übernachtung im 3*-Hotel Villa Paraiso auf der Insel Olmetepe
  • 2 Übernachtungen im 4*-Hotel Poco a Poco in Monteverde
  • 2 Übernachtungen im 3*-Hotel Montaña de Fuego Arenal in La Fortuna
  • 4 Übernachtungen im 4*-Hotel San Bada am Manuel Antonio Nationalpark
  • 15 x Frühstück
  • 1 x leichtes Mittagessen
  • 1 x Abendessen

Ausflüge & Besichtigungen

  • Stadtrundfahrten/ - rundgänge: Panama City, Managua, Leon, Granada, La Fortuna
  • Besichtigungen: Museum Rubén Darío, Archäologisches Museum Olmetepe
  • Wanderung mit Tierbeobachtungen in den Nationalparks Cerro Negro, Masaya, Monteverde mit Santa Elena Naturreservat, Manuel Antonio
  • Teildurchfahrt des Panamakanals
  • Bootsfahrt durch das Regenwald-Sumpfgebiet Cano Negro
  • Marktbesuche in Granada und im Masaya-Nationalpark
  • Besuch einer Campesino-Familie und einer Töpferschule
  • Thermalbad La Fortuna
  • Alle Eintritte laut Programm

Zusätzlich inklusive

  • Aktuelle Steuern und Sicherheitsgebühren
  • Ein- und Ausreisegebühren Nicaragua
  • 1 Reiseführer pro Buchung
  • Örtlich wechselnde Reiseleitung 1. - 14. Tag

sz-Reisebegleitung

ab4159 

Zielland

Panama

Landesdaten

Lage

Die Republik Panama bildet die Brücke zwischen Mittel- und Südamerika. Sie grenzt im Westen an Costa Rica, im Süden an den Pazifischen Ozean, im Osten an Kolumbien und im Norden an den Atlantischen Ozean.

Fläche: 75.517 km² (davon Kanalzone 1.432 km²).

Es gibt in Panama 9 Provinzen und 3 Regionen.

Einwohner

Bevölkerung: ca. 3,4 Millionen

Städte:

Panama City (Hauptstadt) ca. 430.300

San Miguelito ca. 315.000

Colón mit Vororten ca. 206.600

Ciudad David 82.900

Santiago ca. 89.000

Penonemé ca. 85.700

Chitré ca. 50.700

Sprache

In Panama wird Spanisch gesprochen. Außerdem ist Englisch ein wenig in der Hauptstadt in Gebrauch, im Landesinneren ist Englisch jedoch kaum hilfreich. Grundlegende Sprachkenntnisse im Spanischen sind empfehlenswert, um sich dort einigermaßen zu verständigen. Zum Teil werden noch indianische Dialekte gesprochen.

Zeitverschiebung

Mitteleuropäische Zeit (MEZ) -6 Stunden

Während der europäischen Sommerzeit beträgt der Zeitunterschied -7 Stunden.

Stromspannung

110 Volt Wechselstrom, 60 Hertz; in Panama City 120 V. Es empfiehlt sich, einen Adapter mitzunehmen.

Telefon/Post

Post

Luftpost nach Europa ist 5-10 Tage unterwegs, die größeren Postämter nehmen postlagernde Sendungen entgegen und bieten einen Express-Service für Postzustellungen an.

Telefon

Die Vorwahl von Deutschland, Österreich und der Schweiz nach Panama ist 00507, die Rufnummer ist unmittelbar danach zu wählen. Von Panama nach Deutschland wählt man 0049, nach Österreich 0043 und in die Schweiz 0041.

Telefaxgeräte stehen in manchen Hotels sowie in den Hauptpostämtern zur Verfügung. Telegrammaufgabe in Panama City und in größeren Hotels sowie den Hauptpostämtern.

NOTRUFNUMMERN: 991 oder Polizei 104, Unfallrettung und Feuerwehr 103.

Mobilfunk

Netztechnik: GSM 850, GSM 1900.

Für die Netztechnik GSM 850 wird ein Quadband-Handy benötigt.

Derzeit gibt es Roamingverträge mit Anbietern in Panama von E-Plus, O2, Telekom Deutschland und Vodafone.

Internet

Länderkürzel: .pa

Internetcafés gibt es in allen größeren Städten.

Feiertage

1. Januar (Neujahr), 9. Januar (Tag der Märtyrer), 5. März (Faschingsdienstag), 18. April (Gründonnerstag), 19. April (Karfreitag), 1. Mai (Tag der Arbeit), 15. August (Gründungstag von Panama City; der nur dort begangen wird), 3. November (Nationalfeiertag; Jahrestag der Unabhängigkeit von Kolumbien), 5. November (Unabhängigkeitstag; nur in Colón), 10. November (Erster Aufruf zur Unabhängigkeit), 28. November (Tag der Unabhängigkeit von Spanien), 8. Dezember (Muttertag), 25. Dezember (Weihnachten).

Fällt ein Feiertag auf einen Sonntag, kann er am darauffolgenden Montag begangen werden.

Schulferien sind von Mitte Dezember bis Anfang März. Bevorzugte Urlaubszeit in Privatunternehmen ist die Zeit um Weihnachten und Ostern.

Öffnungszeiten

Banken: Mo bis Fr 8-14 Uhr, Sa 8.30-12 Uhr;

Geschäfte: im Allgemeinen Mo bis Sa 8-18 Uhr durchgehend;

Büros: Mo bis Fr i. Allg. 9-17 Uhr (Mittagspause zu unterschiedlichen Zeiten);

Behörden: Mo bis Fr 8-16 Uhr (Mittagspause zu unterschiedlichen Zeiten);

Postämter: Mo bis Fr 6.30-17.45 Uhr, Sa 7-17 Uhr.

Kleidung

Das ganze Jahr über sollte man leichte Sommerkleidung mitnehmen. Diese sollte jedoch immer gut waschbar und atmungsaktiv sein. Bei Aufenthalt in den Bergen sind auch leichtere Wollsachen notwendig.

Außerdem empfiehlt es sich, während des ganzen Jahres einen Regenmantel oder einen anderen Regenschutz dabeizuhaben.

Geschichte/Politik

Die Stadt Panama wurde 1519 gegründet; es war ein Fischerdorf, aus dem ein Regierungssitz wurde, den man 1542 dem Vizekönigreich Peru zuteilte. 1597 gründeten die Spanier an der karibischen Küste die Stadt Portobelo, die schnell zu einem großen Handelsplatz wurde. Das lockte so viele Piraten an, die Portobelo plünderten, dass die Spanier 1739 den Hafen schlossen. Der Handel war zu Ende, Panama hatte keine Bedeutung mehr.

1821 schloss sich Panama der Republik Groß-Kolumbien an. 1903 wurde es im Zusammenhang mit dem Bau des Panamakanals von Kolumbien gelöst und wurde eine selbstständige Republik. Zum 1.1.2000 wurde der Panamakanal von den USA an Panama übergeben.

Panamas innenpolitische Situation war seit den Tagen der Selbstständigkeit bis 1989 sehr turbulent. Sogar die USA mussten eingreifen, damit die Ruhe wieder hergestellt wurde. 1994 fanden neue Präsidentschaftswahlen ohne Einfluss des panamesischen Militärs statt.

Wirtschaft

Über 50 Prozent des Landes werden landwirtschaftlich genutzt. Für den Export werden vor allem Bananen, Zuckerrohr und Kaffee angepflanzt. Auch Reis, Mais und Bohnen werden angebaut. Panamas Fischgründe sind gut; man exportiert vor allem Garnelen.

Rohöl wird importiert und verarbeitet wieder exportiert. In der Leichtindustrie überwiegt die Herstellung von Textilien, Papier und Baumaterialien sowie die Verarbeitung von Nahrungsmitteln. Aber vor allem schlagen die Benutzungsgebühren für den Panama-Kanal wirtschaftlich zu Buche.

Der Tourismus spielt noch keine große Rolle. Er besteht vorwiegend aus Landgängern der Kreuzfahrten, die durch den Kanal führen.

Religion

96 Prozent der Bevölkerung sind Katholiken, von denen sich viele noch Bräuche der indianischen Religionen bewahrt haben. Weitere zwei Prozent sind Protestanten, daneben gibt es noch eine muslimische Minderheit.

Vegetation

In den Küstengebieten am karibischen Meer sowie im Tiefland von Darien steht tropischer Regenwald. Der wird im Gebirge ab einer Höhe von 2.500 m durch Nebelwald abgelöst. In der Nähe der Pazifischen Küsten erstrecken sich Trockenwälder und Savannen. An den sumpfigen Küsten am Karibischen Meer und im Golf von Panama wachsen Mangroven.

Tierwelt

In den dichten Wäldern Panamas leben noch Jaguare, Pumas, Ozelote, Tapire, Affen, aber auch Krokodile und Alligatoren. An Vögeln sieht man vor allem Papageien, Kolibris und Tukane.

Kulinarisches

Landesspezialitäten sind "Ceviche" (Fisch in Limonensaft mit Zwiebeln und Paprikaschoten), "Palacones de Platano" (gebratene Kochbananen), "Sancocho" (Eintopf aus Huhn, Fleisch und Gemüse), "Tamales" (gewürzte Pastete, in Bananenblätter gewickelt), "Carimanolas" und "Empanadas" (Pfannkuchen mit Fleisch, Huhn oder Käse gefüllt). Überall gibt es eine große Auswahl an Bier, Wein und Spirituosen.

Sitten und Gebräuche

Panama ist ein ungezwungenes Land. Die Fiestas von Panama sind farbenreicher, fröhlicher und spanischer als in vielen anderen mittelamerikanischen Ländern. Hingegen gibt es auch noch Indianer, die in traditioneller Schlichtheit ganz für sich leben -zum Beispiel die Cunas auf den San-Blas-Inseln.

Man kleidet sich zwanglos. Die einheimische Kultur entspricht einer lebendigen Mischung aus spanischem und amerikanischem Lebensstil.

Souvenirs

Beliebte Mitbringsel sind Lederartikel, gemusterte Perlenhals- und -armbänder (wie sie von den Guaymi-Indios hergestellt werden; sie sollen Glück bringen), Stücke der Nationaltrachten, Holzschnitzereien, Keramiken sowie Gegenstände aus Makramee und Pappmaché sowie Schüsseln aus Mahagoni.

Klimainformationen

Die Temperaturen im tropischen Panama sind das ganze Jahr über verhältnismäßig gleichbleibend. Es herrscht eine hohe Luftfeuchtigkeit. Die Durchschnittstemperaturen am Meer und im Flachland liegen zwischen 27 und 30°C. Gegen Mittag wird es stets sehr heiß, nachts kühlt es grundsätzlich ab. In den Bergen ist das Klima frühlingshaft, von November bis April ist es morgens, abends und nachts kühl.

Mit Ausnahme der Monate Dezember bis April ist täglich mit Niederschlägen zu rechnen. Meist sind die Regenfälle jedoch nur von kurzer Dauer.

Panama kann in der Hurrikan-Saison (Juni bis November) von Hurrikans betroffen sein.

Beste Reisezeit

Dezember bis April.

Vorgeschriebene Impfungen

Keine.

Empfohlene Impfungen

Hepatitis A, Typhus, Gelbfieber.

Informationen zur Malaria

Malaria

Risiko nur regional, dort allgemeine SCHUTZMASSNAHMEN.

- In den Abend- und Nachtstunden im Freien möglichst helle langärmelige Kleidung und lange Hosen tragen.

- Unbedeckte Hautstellen mit einem mückenabwehrenden Mittel einreiben.

- In klimatisierten Räumen Türen und Fenster geschlossen halten.

- Wenn Moskitos in den Schlafraum gelangen können, unbedingt ein intaktes Moskitonetz verwenden. Es ist darauf zu achten, dass es allseits unter die Matratze geschlagen wird.

- Abends im Schlafraum ein Insektenvertilgungsmittel sprühen.

Medikament zur Behandlung von Malaria MALARIA T mitführen.

Keine Chemoprophylaxe empfohlen, Medikamente zur Notfallbehandlung (Stand-by-Therapie)

Mefloquin (Lariam) oder Atovaquon-Proguanil (Malarone) oder Artemether-Lumefantrin (Riamet).

Verbreitung

Kein Malariarisiko ist in Panama City zu verzeichnen. Ein mäßiges Malariarisiko besteht ganzjährig in ländlichen Regionen entlang der Atlantikküste und in den Grenzgebieten zu Costa Rica und Kolumbien. In der Kanalzone gibt es kein bis sehr geringes Übertragungsrisiko.

Malaria wird durch den Stich eines Moskitos meist in der Zeit zwischen Abenddämmerung und Sonnenaufgang auf den Menschen übertragen.

Ärztliche Hilfe

PANAMA CITY: Centro Medico Paitilla, Dr. Jaime Espinosa (spricht Deutsch), Av. Balboa y Calle 53,, Panama City, Tel. 63 79 77, 69 52 22;

Hopital del Nino, Dr. Claude Verges Lopez (spricht Englisch), Panama City, Tel. 233 38 47.

Währung

Währungseinheit

Währungseinheit: Balboa (B/.)

1 Balboa = 100 Centésimos.

Derzeitiger Kurs:

1 Euro = ca. 1,13 B/.

Hinweise

Neben dem Balboa (der nur in Form von Münzen im Umlauf ist) ist der US-Dollar (in Banknoten) gesetzliches Zahlungsmittel.

Bei den unten aufgeführten Umrechnungskursen handelt es sich um Devisenkurse der Deutschen Bundesbank, die die Preisnotierung des Euro und des US-Dollar in der Währung des Reiselandes angibt. Mit Devisenkursen werden z.B. Rechnungen unterschiedlicher Währungen gegeneinander verrechnet. (Im Gegensatz zum Sortenkurs wird hier jedoch nicht der Wert angegeben, den man in Deutschland am Bankschalter für einen Euro oder US-Dollar erhält.)

Devisenbestimmungen/Umtausch

Einfuhr Fremdwährung: bis 10.000 US-$ oder Gegenwert in anderen Währungen erlaubt; US-$ in Noten empfohlen.

Einfuhr Landeswährung: unbeschränkt.

Ausfuhr Fremdwährung: bis 10.000 US-$ oder Gegenwert in anderen Währungen erlaubt.

Ausfuhr Landeswährung: unbeschränkt.

Umtausch: Es kann direkt mit US-$ bezahlt werden (kein Umtausch nötig). Es sollten überwiegend US-$-Banknoten in kleinen Stückelungen (20 US-$) als Zahlungsmittel vorhanden sein, da Banknoten mit einem höheren Wert oftmals nicht akzeptiert werden. Euro als Bargeld kann nicht umgetauscht werden.

Internationale Kreditkarten: Ja - werden meist in größeren Städten Panamas akzeptiert (bei Hotelbuchung nachfragen). Außerhalb der Städte kann man in der Regel nur mit Bargeld bezahlen.

Geldautomat: Ja - An vielen Geldautomaten in gut besuchten Reisezielen können US-$ mit Kreditkarte abgehoben werden. Es empfiehlt sich jedoch, sich nicht auf Kartenauszahlung zu verlassen, da dies offenbar nicht in allen Fällen funktioniert.

Auskunftstellen

Im Reiseland

für allgemeine wirtschaftliche Anfragen im zentralamerikanischen Raum:

Deutsch-Panamaische Industrie- und Handelskammer

(Camára de Comercio e Industria Panameña Alemana)
Area Bancaria, Edificio Magna Corp.

Piso 4, Oficina 411
Panama City
Deutsch-Panamaische Industrie- und Handelskammer

(Camára de Comercio e Industria Panameña Alemana)
Apartado Postal 0831-02537, Paitilla
Panama City/Republik Panama
(00507) 269 93 59
(00507) 269 93 58
www.ahkzakk.com/panama
info@panama.ahk.de

Deutsch-Regionale Industrie- und Handelskammer

für Zentralamerika und die Karibik

(Cámara de Comercio e Industria Alemana

Regional para Centroamerica y el Caribe)
6a Avenida 20-25, zona 10

Edificio Plaza Maritima, Oficina 3-3
01010
Ciudad de Guatemala /Guatemala
(00502) 23 33 70 44
(00502) 23 67 55 52
www.ahkzakk.com
ahkregion@ahkzakk.com

Autoridad de Turismo de Panama
c/o Lieb Management Beteiligungs GmbH

Bavariaring 38
80336
München
(0 89) 45 21 86
(0 89) 45 21 86 17
www.ipat.gob.pa; www.papamainfo.com; www.visitpanama.com
panama@lieb-management.de

Autoridad de Turismo de Panama
Aeropuerto Internacional de Tocumen
Panama City /Republik Panama
(00507) 238 36 86
www.ipat.gob.pa; www.papamainfo.com; www.visitpanama.com
Visit Panama:

Balboa Avenue and Aquilino De La Guardia, BICSA Financial Center

29. Etage

Panama City

Tel. (00507) 526 70 00

E-Mail: contact@visitpanama.com

Internet: www.visitpanama.com

Botschaften und Konsulate

In Deutschland

FRANKFURT/Main siehe Erzhausen

Generalkonsulat der Republik Panama
Gänsemarkt 44, 5. Etage
20354
Hamburg
(0 40) 35 37 71
(0 40) 34 02 18, 34 36 16
info@panahamburg.com
Mo bis Fr 9-13 Uhr

Honorarkonsulat der Republik Panama
Moltkestraße 6
24105
Kiel
(04 31) 519 97 35
(04 31) 519 97 33
bettiens@arcor.de
Mo bis Fr 9-12 Uhr
(keine Visumerteilung)

In Deutschland

MÜNCHEN siehe Sauerlach

Honorarkonsulat der Republik Panama
Robert-Bosch-Straße 14
82054
Sauerlach
(0 81 04) 908 60 70
(0 81 04) 90 86 00, 908 60 79
info@konsulat-panama.de
Mo bis Fr 9-13 Uhr
(keine Visumerteilung)

Embajada de la República Federal de Alemania
Calle 53 E, Urbanizacion Marbella

Edificio World Trade Center

Piso 20
Panama City
Embajada de la República Federal de Alemania
Apdo. 0832-0536, World Trade Center
Panama City/Republik Panama
(00507) 223 66 64
(00507) 263 77 33
www.embajada-alemana.panama.org
info@pana.diplo.de
Amtsbezirk: Republik Panama

Consulado Honorario General

de la República Federal de Alemania
Edificio Erikan, Planta Alta Calle A Sur

entre Ave. 2a y 3a
David /Chiriquí/Republic of Panama
(00507) 774 04 74
david@hk-diplo.de
Zuständig für die Provinz Chiriquí

Übergeordnete Auslandsvertretung:

Deutsche Botschaft in Panama City

Botschaft der Republik Panama

(mit Konsularabteilung)
Wichmannstraße 6 (Lützow-Center)
10787
Berlin
(0 30) 22 60 58 12
(0 30) 22 60 58 11
www.konsulatpanama.de
panaemba@t-online.de
Botschaft: Mo bis Fr 10-16 Uhr

Konsularabteilung: Mo bis Fr 11-13 Uhr
Geschäftsbereich Konsularabteilung: Bundesgebiet mit Ausnahme der Länder Bremen, Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen und Schleswig-Holstein

Honorarkonsulat der Republik Panama
Prager Straße 8a
01069
Dresden
(03 51) 490 60 92
(03 51) 32 01 97 08
honorarkonsul@gmx.de
nach telefonischer Vereinbarung
(keine Visumerteilung)

Ärztliche Hilfe

PANAMA CITY: Centro Medico Paitilla, Dr. Jaime Espinosa (spricht Deutsch), Av. Balboa y Calle 53,, Panama City, Tel. 63 79 77, 69 52 22;

Hopital del Nino, Dr. Claude Verges Lopez (spricht Englisch), Panama City, Tel. 233 38 47.

Sehenswertes

Ciudad de Panama

Im alten Teil der Hauptstadt findet man die schönsten Sehenswürdigkeiten - darunter die Plaza de Francia, den Justizpalast und die Kirche Santo Domingo. Gleich daneben liegt das sehenswerte Museum für koloniale religiöse Kunst. Ganz in der Nähe sieht man die Ruinen von Panama Viejo, dem alten, ursprünglichen Panama.

Panama-Kanal

Seit 1885 gab es zwischen dem Karibischen Meer und dem Indischen Ozean eine Eisenbahnverbindung. Die funktionierte für die Handelsverbindungen von Ozean zu Ozean so gut, dass man auf die Idee mit dem Kanalbau kam. Das erste Projekt, 1879 begonnen, scheiterte am Geldmangel. Dann griffen die USA wirtschaftlich ein - und 1914 wurde der Kanal fertig. Am 1.1.2000 wurden die Hoheitsrechte des Kanals von den USA an Panama übergeben.

Der Kanal ist 64 km lang und wird ohne Pause benutzt. Jedes Jahr passieren ihn über 13.000 Schiffe unter den Flaggen von fast 70 Nationen. Und gleich am Kanal erstreckt sich ein weitläufiges, üppiges Tropengebiet, in dem 15.000 Pflanzenarten gedeihen. Es gibt in Miraflores und in Gatun gute Gelegenheiten den Betrieb auf dem Kanal zu beobachten, wo auch mehrsprachige Führer zur Stelle sind, um alles zu erklären. Im Museum steht ein Modell des Kanals.

Man kann den Kanal auch mit einem kleinen Passagierboot befahren. Solch eine Fahrt vom Pazifik zur Karibischen Küste dauert rund acht Stunden.

Strände

Panama gehört zu den Ländern, die zwei Ozeane zur Wahl haben. Pazifik und Atlantik. Der Strand an der pazifischen Seite ist angenehm, doch die Küste am Karibischen Meer bietet mehr Möglichkeiten - darunter Riffe für Taucher und Schnorchler. Bei Boca del Toro liegen Riffe, die vor allem Tieftaucher erfreuen.

Portobelo

Der Nationalpark läuft entlang der Küste und verbindet sich im Süden mit dem Nationalpark Chagres. In der Mitte des Portobelo-Parks steht dick und undurchdringlich der tropische Regenwald. An seinen Rändern trifft man auf mächtige Bauwerke aus spanischer Zeit und einige historische Ruinen. Ein Drittel des Parks liegt am und im Karibischen Meer, an einem 70 km langen Küstenabschnitt.

Taboga

Diese Insel liegt im Stillen Ozean, gleich vor der Küste von Panama. "Blumeninsel" sagen die Bewohner im schönsten Ort, der "Pueblo" heißt. Alle denkbaren Blüten vom Jasmin bis zum Oleander schmücken dort die bunten Häuser in den schmalen, winkeligen Gassen. Dahinter beginnt der immergrüne Tropenwald. Viele Künstler, unter ihnen Paul Gauguin, haben hier schon gelebt. Es gibt feine Sandstrände und gute Hotels.

Reisehinweise

Wegen des vom 22. bis zum 27. Januar 2019 stattfindenden katholischen Weltjugendtages in Panama City sind erhebliche Reisebeeinträchtigungen einzuplanen.

Ausweispflicht:

In Panama müssen sich Ausländer jederzeit ausweisen können. Oft wird auch eine Kopie des Reisepasses akzeptiert.

Demonstrationen:

Immer wieder kommt es zu Demonstrationen, die auch schon zu Ausschreitungen und Straßensperren geführt haben.

Diese Menschenansammlungen nutzen auch Kriminelle, um zu plündern oder Autos auszurauben.

Überfälle:

Um nicht Opfer eines Raubüberfalls zu werden, sollten ausländische Reisende in jedem Fall notwendige Vorsichtsmaßnahmen (in der Dunkelheit nicht unterwegs sein, wenig Bargeld mitnehmen u.Ä.) treffen. Dies gilt vor allem für folgende Stadtgebiete von Panama City: Tocumen, Juan Diaz, 24 de Diciembre, El Chorillo, Calidonia, Curundú, San Miguelito, Santa Ana, Pacora sowie rund um Panama City.

In Colón ist die Raubüberfallquote auch tagsüber sehr hoch.

Ein großes Überfallrisiko besteht ebenso für den Osten und Süden der Provinz Darién, vor allem an der Grenze zu Kolumbien. Das Auswärtige Amt rät von Aufenthalten in diesen Gebieten dringend ab.

Am Flughafen Tocumen sowie in Panama City sollten nur registrierte Taxis benutzt werden, um das Risiko, Opfer eines Überfalls zu werden, zu reduzieren.

Waffen sind in Panama gängig. Deshalb werden sie auch bei Überfällen schnell eingesetzt. Bei einem Überfall sollten die verlangten Gegenstände oder Geld ohne Widerstand abgegeben werden. Reisende sollten stets nur geringe Geldbeträge dabeihaben.

Weitere Informationen zur Sicherheitssituation im Reiseland sind auf den Internetseiten des Auswärtigen Amtes zu finden.

Allgemeine Vorsichtsmaßnahmen

Drogen ein- oder auszuführen, damit zu handeln oder zu konsumieren ist strengstens verboten. Der Verdacht alleine kann schon zur Verhaftung führen.

Hurrikan-Saison: In den Bundesstaaten im Süden der USA, in Mexiko, Zentralamerika sowie in der Karibik ist jeweils in der Zeit von Juni bis November mit Hurrikans zu rechnen. Kennzeichen dieser tropischen Wirbelstürme sind u.a. Windgeschwindigkeiten in Orkanstärke, starke Regenfälle und unter Umständen auch Erdrutsche. Informationen dazu gibt es bei Wettervorhersagen in den jeweiligen Ländern oder im Internet, beispielsweise unter www.nhc.noaa.gov und www.wunderground.com/tropical. Den Anordnungen der Sicherheitsbehörden ist Folge zu leisten.

SPERR-NOTRUF: Deutsche können ihre Girocards, Kreditkarten, Handys und einige andere elektronische Berechtigungen über die Sperr-Notruf-Nummer ++49 116 116 (aus dem Ausland neben ++49 116 116 auch ++49 30 4050 4050 wählbar) rund um die Uhr sperren lassen. Der Anrufer wird mit den Herausgebern der jeweiligen Medien verbunden, sofern diese sich dem Sperr-Notruf angeschlossen haben. Eine Liste der angeschlossenen Herausgeber ist im Internet unter www.sperr-notruf.de zu finden.

Ebenso ist es möglich, die Online-Ausweisfunktion (elektronischer Identitätsnachweis - eID) des neuen Personalausweises unter den oben genannten Nummern sowie unter 0180 1 333 333 (Bürgerservice des Bundesinnenministeriums) sperren zu lassen.

Nicaragua

Landesdaten

Lage

Nicaragua liegt in Mittelamerika. Es grenzt im Norden an Honduras, im Osten an das Karibische Meer, im Süden an Costa Rica und im Westen am Pazifischen Ozean.

Fläche: ca. 120.254 km².

Verwaltungsstruktur: 15 Departamentos (Boaco, Carazo, Chinandega, Chontales, Esteli, Granada, Jinotega, Leon, Madriz, Managua, Masaya, Matagalpa, Nueva Segovia, Rio San Juan, Rivas)

und 2 autonome Regionen (Atlantico Norte, Atlantico Sur).

Einwohner

Bevölkerung: ca. 5,7 Millionen

Städte:

Managua (Hauptstadt) ca. 1 Million

León ca. 147.200

Estelí 102.900

Tipitapa 98.500

Matagalpa ca. 96.100

Masaya ca. 92.700

Chinandega ca. 92.200

Granada ca. 83.100

Sprache

In Nicaragua wird Spanisch gesprochen. Außerdem sind indianische Sprachen in Gebrauch. Grundkenntnisse des Spanischen sind erforderlich, da Englisch nicht weit verbreitet ist.

Zeitverschiebung

Mitteleuropäische Zeit (MEZ) -7 Stunden.

Während der europäischen Sommerzeit beträgt der Zeitunterschied -8 Stunden.

Stromspannung

120 Volt Wechselstrom, 60 Hertz.

Es empfiehlt sich, einen Adapter für amerikanische Flachstecker mitzunehmen.

Telefon/Post

Post

Luftpost nach Europa ist ein bis zwei Wochen unterwegs.

Telefon

Die Vorwahl von Deutschland, Österreich und der Schweiz nach Nicaragua ist 00505, von Nicaragua nach Deutschland wählt man 0049, nach Österreich 0043 und in die Schweiz 0041.

NOTRUFNUMMERN: Polizei 118; Unfallrettung 128; Feuerwehr 115 (von Mobiltelefonen 911); Touristenpolizei 101 (von Mobiltelefonen).

Mobilfunk

Netztechnik: GSM 850/1900 und 3G 850.

GSM 1900-fähig sind Triband- oder Quadband-Handys. Für die Netztechnik GSM 850 wird ein Quadband-Handy benötigt.

Derzeit gibt es Roamingverträge mit Anbietern in Nicaragua von Telekom Deutschland, O2 und Vodafone.

Internet

Länderkürzel: .ni

Internetcafés gibt es in den größeren Städten.

Feiertage

1. Januar (Neujahr), 29. März (Gründonnerstag), 30. März (Karfreitag), 1. Mai (Tag der Arbeit), 19. Juli (Tag der Befreiung), 1. + 10. August (Fiestas de Santo Domingo de Guzman; nur in Managua), 14. September (Schlacht von San Jacinto), 15. September (Nationalfeiertag; Unabhängigkeitstag), 2. November (Allerseelen), 8. Dezember (Mariä Empfängnis), 25. Dezember (Weihnachten)

Die Hauptferienzeit in Nicaragua ist die Osterwoche. Schulferien sind von Anfang Dezember bis Mitte Februar sowie eine Juli-Woche.

Öffnungszeiten

Banken: Mo bis Fr 8-12 Uhr und 14-16 Uhr;

Geschäfte: Mo bis Fr 8.30-18 Uhr, Sa 9-13 Uhr. Lebensmittelgeschäfte und Supermärkte haben Mo bis Sa 9-20 Uhr geöffnet;

Post: Mo bis Sa 9-17.30 Uhr.

Kleidung

Leichte, gut waschbare Sommerkleidung aus atmungsaktiven Materialien ist das ganze Jahr über angebracht. Etwas wärmere Kleidung sollte man für Aufenthalte in höheren Lagen mitnehmen. Regenschutz ist für die Zeit von Mai bis Oktober unbedingt erforderlich, und gute Sonnenbrillen sind jederzeit unerlässlich.

Geschichte/Politik

Zwar entdeckte Kolumbus schon 1502 die Gegend des heutigen Nicaragua. Aber erst 1524 wurde das Land vom Spanier Francesco de Hernández de Córdoba erobert. Bereits er gründete die beiden Städte León und Granada - heute die zweit- und drittgrößten in Nicaragua. In León wurde das erste zentralamerikanische Bistum eingerichtet.

1821 wurde Nicaragua unabhängig. Die USA besetzten das Land von 1912 bis 1925 und dann noch einmal bis 1933. Als sie dann abgezogen waren, blieb ein Erbe, der "amerikahörige" Anastasio Somoza Garcia, zurück. Der Somoza-Clan herrschte diktatorisch mehr als vier Jahrzehnte lang über Nicaragua. Es folgte ein Bürgerkrieg, der bis 1990 dauerte. Seitdem ist es im Land, das sich "präsidiale Republik" nennt, erheblich ruhiger.

Wirtschaft

Während der langen Jahrzehnte, in denen Diktatur und Bürgerkrieg das Land heimsuchten, litt die Wirtschaft erheblich. Die Bodenschätze des Landes werden nur teilweise genutzt. Man setzt vor allem auf den Abbau von Kupfer, Silber, Gold und auf Halbedelsteine. Doch für den Export sorgt nicht etwa der Bergbau sondern hauptsächlich die Landwirtschaft, indem sie Baumwolle und Kaffee, Zuckerrohr und Bananen, Tabak und Kakao anbietet. Nach Kaffee und Baumwolle gehört Fleisch zu den wichtigsten Exportgütern des Landes. Mais und Reis, Hirse und Maniok, dazu die allgegenwärtigen Bohnen werden für den inländischen Markt angepflanzt. Die Rinderzucht ist in den letzten Jahren zwar zurückgegangen, jedoch will man diesen Sektor wieder mehr forcieren. Das überlegt man auch bei der Fischwirtschaft, die bisher kaum Bedeutung hat. Allerdings werden Langusten und Krabben exportiert. Der Tourismus spielt wirtschaftlich kaum eine Rolle.

Religion

Etwa 90 Prozent der Bewohner hängen dem römisch-katholischen Glauben an. Es gibt aber auch kleinere protestantische Gemeinden.

Vegetation

Im östlichen Tiefland, von der karibischen Küste landeinwärts, findet man immergrünen, sehr artenreichen Regenwald. Dort wachsen Mandel- und Walnuss-, Eisenholz- und Guajak-Bäume, auch Mahagoni und Zeder. Große Teile des Regenwaldes wurden abgeholzt. Dort wachsen inzwischen weite Kiefernwälder. Direkt an der karibischen Küste findet man Sümpfe mit Mangroven und Palmen. Viele der früher weiten Trockenwälder wurden dem Ackerbau geopfert. Der Raubbau zerstörte vor allem im nördlichen Teil der Atlantikküste sehr viel. Innerhalb von 30 Jahren blieben von 8.000 km² Wald nur 5.000 km² übrig.

In den Bergen in Höhen über 600 m, wird der tropische Regenwald durch immergrünen Bergwald abgelöst. Noch höher, etwa ab 800 m, findet man Mischwald mit Kiefern und Eichen.

Tierwelt

In den Wäldern sind kaum noch Jaguare und Pumas zu finden (heute sind sie fast ausgerottet). Es gibt jedoch Affen, Nabelschweine, auch Schildkröten, Alligatoren und Schlangen. Unter den Vögeln fallen die Tukane, die Papageien und die Pelikane auf.

Kulinarisches

Nicaraguas Küche ist kreolisch. Man liebt Hühner- und Schweinefleisch, zu dem es Bohnen und Mais oder Reis gibt, auch gebratene Kochbananen. Man trinkt Bier und Rum - diesen oft gemischt, vor allem mit Cola. Ein besonders guter Rum ist der "Flor de Cana", die "Blume des Zuckerrohrs".

Sitten und Gebräuche

Die Chohorotegen und die Nicarao (nach denen das Land "Nicaragua" heißt) pflegten interessante Traditionen. Dazu gehörte unter anderem das Formen bunter fratzenhafter Masken und die Herstellung farbiger Gefäße. Diese Traditionen sind weitgehend ausgestorben.

Klimainformationen

Im Allgemeinen hat Nicaragua tropisches Klima mit hoher Luftfeuchtigkeit. An der Pazifikküste ist es heiß und trocken, im zentralen Hochland angenehm warm, an der Karibikküste ist es feuchtwarm.

In Managua beträgt die durchschnittliche Temperatur tagsüber ca. 30°C. Nachts sinken sie Temperaturen üblicherweise auf etwa 25°C ab. In Höhenlagen liegen die Temperaturen entsprechend niedriger. Die heißesten Monate sind März/April und Mai mit Temperaturen bis zu 45°C.

Die meisten Regenfälle treten in den Monaten Mai bis Oktober auf.

Das ganze Jahr über herrscht hohe Luftfeuchtigkeit. So kann die Luftfeuchtigkeit morgens zwischen 80 und 90 Prozent liegen. Mittags sinkt sie dann meist etwas ab und liegt bei etwa 65 bis 80 Prozent. In der Hauptstadt Managua ist es das ganze Jahr über sehr schwül.

Beste Reisezeit

Von November bis März.

Vorgeschriebene Impfungen

Keine.

Empfohlene Impfungen

Hepatitis A, zusätzlich für Individualreisende Typhus.

Informationen zur Malaria

Malaria

Risiko nur regional, dort allgemeine SCHUTZMASSNAHMEN.

- In den Abend- und Nachtstunden im Freien möglichst helle langärmelige Kleidung und lange Hosen tragen.

- Unbedeckte Hautstellen mit einem mückenabwehrenden Mittel einreiben.

- In klimatisierten Räumen Türen und Fenster geschlossen halten.

- Wenn Moskitos in den Schlafraum gelangen können, unbedingt ein intaktes Moskitonetz verwenden. Es ist darauf zu achten, dass es allseits unter die Matratze geschlagen wird.

- Abends im Schlafraum ein Insektenvertilgungsmittel sprühen.

Medikament (Stand-by-Therapie) zur Behandlung von Malaria MALARIA CT mitführen.

Keine Chemoprophylaxe empfohlen, Medikament zur Notfallbehandlung (Stand-by-Therapie):

Chloroquin (Resochin, Weimerquin)

Verbreitung

Ein Malariarisiko besteht ganzjährig, mit einem etwas erhöhten Risiko von Juni bis Dezember, in Stadtrand- bzw. ländlichen Gebieten unterhalb 1.000 m in Chinandega, Léon, Managua, Matagalpa, der Región Autónoma del Atlántico Norte und Región Autónoma del Atlántico Sur.

Malaria wird durch den Stich eines Moskitos meist in der Zeit zwischen Abenddämmerung und Sonnenaufgang auf den Menschen übertragen.

Ärztliche Hilfe

MANAGUA: Dr. E. Sanchez-Delgado (spricht Deutsch), Managua, Tel. 7 45 23, 7 91 34;

Dr. Emilio Alvarez-Montalvan (spricht Deutsch), Managua, Tel. 22 28 48 64.

Währung

Währungseinheit

Währungseinheit: Córdoba (C$)

1 Córdoba = 100 Centavos.

Derzeitiger Kurs:

1 Euro = ca. 36,57 C$

1 US-$ = ca. 32,19 C$

Hinweise

Bei den unten aufgeführten Umrechnungskursen handelt es sich um Devisenkurse der Deutschen Bundesbank, die die Preisnotierung des Euro und des US-Dollar in der Währung des Reiselandes angibt. Mit Devisenkursen werden z.B. Rechnungen unterschiedlicher Währungen gegeneinander verrechnet. (Im Gegensatz zum Sortenkurs wird hier jedoch nicht der Wert angegeben, den man in Deutschland am Bankschalter für einen Euro oder US-Dollar erhält.)

Devisenbestimmungen/Umtausch

Einfuhr Fremdwährung: unbeschränkt

Einfuhr Landeswährung: unbeschränkt

Deklaration: Ja - bei der Ein- und Ausfuhr von Fremd- oder Landeswährung im Gesamtwert über 10.000 US-$

Ausfuhr Fremdwährung: unbeschränkt

Ausfuhr Landeswährung: unbeschränkt

Umtauschempfehlung: im Reiseland

Umtausch: Es empfiehlt sich die Mitnahme von US-Dollar (umgetauscht werden Euro nur bei der "BAC Nicaragua"). US-Dollar können in Banken, Wechselstuben ("Casas de Cambio"), in großen Supermärkten beim Kauf von Gegenständen (auch von Kleinigkeiten) sowie an der Rezeption größerer Hotels umgetauscht werden. >>> Bargeld (US-Dollar in kleiner Stückelung) sollte auf mehrere Stellen verteilt mitgeführt werden. Dabei sollten verschiedene Möglichkeiten wie Brustbeutel, Geldgürtel, Geldbörse etc. gleichermaßen genutzt werden. >>> Eine sehr schnelle und sichere Geldversorgung ist im Notfall per Transfer durch die Western Union (www.westernunion.de) über die Reise-Bank AG (www.reisebank.de) oder die Postbank (www.postbank.de) möglich.

Internationale Kreditkarten: Ja (Visa, EuroCard/MasterCard) - werden fast überall akzeptiert. Es kommt zu vermehrten Betrügereien mit Kreditkarten. Gelegentlich gibt es auch Probleme bei der Liquiditätsabfrage. Es ist empfehlenswert, die Kreditkarte immer im Auge zu behalten und evtl. die Bedienung zur Kasse zu begleiten. Bei Überfällen in Taxis werden die Opfer häufig gezwungen, ihre PIN-Nummer preiszugeben. (In diesem Zusammenhang ist darauf hinzuweisen, dass es gefährlich sein kann, eine Kreditkarte mitzuführen, deren PIN-Nummer man nicht kennt!)

Geldautomat: Ja - mit Kreditkarten kann an Geldautomaten in größeren Städten Geld abgehoben werden (mit Girocard mit Maestro-Logo nur bei einigen Banken).

Reiseschecks: Nein

Rücktausch: nur gegen Vorlage der Umtauschbescheinigungen möglich.

Auskunftstellen

El Instituto Nicaragüense de Turismo (INTUR)

(Nicaraguan Institute of Tourism)
Hotel Crowne Plaza

1c Sur, 1c. Oeste
Managua
Instituto Nicaragüense de Turismo (INTUR)
P.O.Box 5088
Managua/Nicaragua
(00505) 22 22 66 10
(00505) 22 54 51 91
www.intur.gob.ni
In Problemfällen steht die Touristenpolizei mit englischsprachigen Ansprechpartnern zur Verfügung: Notruf 101 (täglich 24 Stunden).

Deutsch-Regionale Industrie- und Handelskammer

für Zentralamerika und die Karibik

(Cámara de Comercio e Industria Alemana

Regional para Centroamerica y el Caribe)
6a Avenida 20-25, zona 10

Edificio Plaza Maritima, Oficina 3-3
01010
Ciudad de Guatemala /Guatemala
(00502) 23 33 70 44
(00502) 23 67 55 52
www.ahkzakk.com
ahkregion@ahkzakk.com

Deutsch-Nicaraguanische Industrie- und Handelskammer

(Cámara de Comercio e Industria Nicaraguense Alemana)
Los Robles, Casa No. 84 B
Managua
Deutsch-Nicaraguanische Industrie- und Handelskammer

(Camára de Comercio e Industria Nicaraguense Alemana)
Apartado Postal 1125
Managua/Nicaragua
(00505) 22 70 52 69
(00505) 22 70 19 23, 22 70 52 69
www.ahkzakk.com/nicaragua
info@deinternational.com.ni

Cámara de Comercio y Servicios de Nicaragua
Rotonda El Güegüense 400 metros

al Sur 20 varas al este
Managua /Nicaragua
(00505) 22 68 36 00
(00505) 22 68 35 05
comercio@ccsn.org.ni

Botschaften und Konsulate

Botschaft der Republik Nicaragua

(mit Konsularabteilung)
Werftstraße 2
10775
Berlin
(0 30) 20 38 64 16
(0 30) 206 43 80
embajada.berlin@embanic.de
Mo bis Fr 9-16 Uhr
Österreich, Schweiz

Honorarkonsulat der Republik Nicaragua
Bertha-von-Suttner-Ring 20
60598
Frankfurt/M.
(0 69) 68 60 89 32
(0 69) 68 60 89 31
martha_buhl@hotmail.com
Mo bis Fr 8-12 Uhr
(keine Visumerteilung)

Honorarkonsulat der Republik Nicaragua
Osterwaldstraße 95
80805
München
(0 89) 25 54 25 40
(0 89) 25 54 25 30
h.engler@konsulat-nicaragua.de
Mo, Mi und Fr 10-13 Uhr
(keine Visumerteilung)

Embajada de la Repùblica Federal de Alemania
km 5 Carretera a Masaya

del Colegio Teresiano 1c. al sur, 1 c. abajo

Calle Erasmus de Rotterdam
Managua
Embajada de la Repùblica Federal de Alemania
Apartado Postal 29
Managua /Nicaragua
(00505) 22 55 69 23
(00505) 22 55 69 20/21/22
www.embajada-managua.org
info@managua.diplo.de
Amtsbezirk: Nicaragua

Ärztliche Hilfe

MANAGUA: Dr. E. Sanchez-Delgado (spricht Deutsch), Managua, Tel. 7 45 23, 7 91 34;

Dr. Emilio Alvarez-Montalvan (spricht Deutsch), Managua, Tel. 22 28 48 64.

Sehenswertes

Managua

Die Hauptstadt Nicaraguas wurde 1972 durch ein Erdbeben zerstört. Da erkannte man erst, dass der Kern der Stadt sehr ungünstig gebaut wurde: genau auf einer Erdbebenfalte. Beim Wiederaufbau Managuas hat man im Kreis um das Gebiet des alten Zentrums herumgebaut, was zu einem ungewöhnlichen Stadtplan geführt hat.

Die mächtige Kathedrale von Managua mit ihrer breiten, von zwei Türmen flankierten Westfassade, die im 18. und 19. Jahrhundert in klassizistischen Formen entstand, hat das Erdbeben überstanden.

Granada

Nicaraguas drittgrößte Stadt am "Lago de Nicaragua" ist - 1524 gegründet - eine der ältesten Städte in Amerika. Vor 1858 war es zeitweilig die Hauptstadt von Nicaragua. Die Kirche Merced, die um 1781 als dreischiffige Basilika gebaut wurde und eine große Kuppel sowie eine klassizistische Fassade hat, ist eine der ältesten Kirchen in Mittelamerika.

León

In der alten, großen Stadt steht eine riesige Kathedrale. Sie wurde in der Barockzeit gebaut. Nicaraguas zweitgrößte Stadt war bis zum Jahre 1852 die Hauptstadt des Landes. Das Stadtbild spiegelt noch ganz den kolonialistischen Stil der Architektur wieder.

Lago de Nicaragua

Dieser "See von Nicaragua" (er wird manchmal auch "Cocibolca" genannt) ist groß: 148 km lang, 55 km breit. Und der einzige Binnensee der Welt, in dem Haie leben. In diesem Gewässer liegen 310 große und kleine Inseln. Die größte ist die Isla de Ometepe. Sie trägt zwei Vulkane, von denen einer fast 1.600 m hoch ist. Schöner ist jedoch die Inselgruppe Solentiname im Südzipfel des Sees. Diese Inseln sind dicht bewachsen, viele Tiere - vor allem Affen und Papageien -leben dort und teilen das Paradies mit eingeborenen Fischern. Von dieser Inselgruppe ging übrigens die bemerkenswerte naive Malerei Nicaraguas aus.

Reisehinweise

Das Auswärtige Amt rät bei Reisen nach Nicaragua zu besonderer Vorsicht.

Landesweit sind seit Mitte April 2018 bei Protesten gegen die Regierung zahlreiche Menschen ums Leben gekommen. Inzwischen haben die Demonstrationen zwar nachgelassen, nach wie vor kommt es jedoch zu Ausschreitungen und Festnahmen.

Kurzfristige Flugplanänderungen sind jederzeit möglich. Für Ausländer ist es verboten, sich politisch zu betätigen.

Reisende sollten vor allem bei Dunkelheit große Vorsicht walten lassen, sich über die Medien auf dem Laufenden halten und allen Menschenansammlungen fern bleiben, auch wenn sie friedlich erscheinen.

Sicherheitslage:

- Die Sicherheitslage der nicaraguanischen Gebiete an der Pazifikküste ist vergleichsweise gut. Zu Überfällen und Diebstählen kommt es jedoch auch hier. Reisende sollten in den Abend- und Nachtstunden nicht unterwegs sein.

- Reisen in nachfolgende Gebiete sollten wenn möglich gemieden werden (dies gilt jedoch nicht für die Benutzung der Carretera Panamericana); der Einsatz von Schusswaffen kommt hier verstärkt zum Einsatz:

- Der weitgehend unerschlossene Norden des Landes mit den Autonomen Gebieten Atlantico Norte, Atlantico Surden sowie den Departamentos Esteli, Jinotega, Madriz, Matagalpa, Nueva Segovia kann von den Sicherheitskräften nicht kontrolliert werden. Eine Infrastruktur fehlt über weite Gebiete.

Im Departamento Jinotega ist die Rate der Überfälle besonders hoch.

- Im Städte-Dreieck Siuna, Bonanza und La Rosita kommt es ebenfalls gehäuft zu Überfällen. Zudem sind Demonstrationen und blockierte Straßen jederzeit möglich.

- Bei Reisen an der südlichen Atlantikküste mit den Touristenmagneten Bluefields Corn Island, Pearl Lagoon sollten für Abstecher in entlegene Regionen besondere Vorsichtsmaßnahmen getroffen werden, da in diesem Teil des Landes extrem viele Personen durch Schusswaffen getötet werden. Frauen sollten auch tagsüber nur in Begleitung unterwegs sein.

Gesundheits-Überprüfung durch Wärmebildkameras am Flughafen:

Am Flughafen in Managua kommt es bei Einreise nach wie vor zu Kontrollen durch Wärmebildkameras, um die Ausbreitung von Erkrankungsfällen durch Ebola und neuerdings durch den Chikungunya-Virus zu vermeiden. Reisende mit auch nur leicht erhöhter Körpertemperatur müssen damit rechnen, unter Quarantäne gestellt zu werden.

Managua - Taxis:

Reisende werden im Großraum Managua bei der Benutzung von Taxis immer wieder Opfer von Raubüberfällen - auch mit Waffengewalt. Taxis zählen in Nicaragua nicht zu den sicheren Transportmitteln. Es sollten deshalb am Straßenrand keine Taxis angehalten werden, sondern nur sogenannte Radio-Taxis, besser noch Hotel-Taxis oder Flughafentaxis benutzt werden.

Schiffsfahrten:

Die Sicherheitsstandards der Schiffe/Boote, die die Verbindung vom Festland zu Little Corn Island und Big Corn Island herstellen, sind in bedenklichem Zustand.

Vulkane:

Die Vulkane Nicaraguas weisen derzeit erhöhte Tätigkeiten auf. Dies zeigt sich in vulkanischen Beben, Schwefeldioxid-Austritt etc. Es empfiehlt sich, sich vor einem Aufenthalt in Nicaragua darüber genau zu informieren.

Weitere Informationen: Instituto Nicaragüense De Estudios Territoriales (Ineter), www.ineter.gob.ni.

Bitte den Abschnitt "Allgemeine Vorsichtsmaßnahmen" beachten.

Allgemeine Vorsichtsmaßnahmen

FOTOGRAFIEREN/FILMEN: Das Fotografieren und Filmen von Militär- und Polizeieinrichtungen und von Personen in Uniform sowie von Gefängnissen ist verboten. Die Beschlagnahme der Geräte sowie Haftstrafen sind die Folgen.

KRIMINALITÄT: Die Kriminalitätsrate ist relativ hoch.

Zu Diebstählen und Raubüberfällen kommt es verstärkt in Managua, besonders an belebten Plätzen wie Märkten (vor allem der Mercado Oriental), Busbahnhöfen und in den Bezirken Dimitrov, Los Torres und 19 de Julio.

Raubüberfälle gibt es ebenso gehäuft in Granada, Léon und San Juan del Sur sowie an der "Laguna de Apoyo".

TAXIS: Reisende sollten sich generell bei der Benutzung von Taxis in Acht nehmen. Sehr oft werden Taxis überfallen, wobei auch Schusswaffen eingesetzt werden. Die Gefahr besteht bei Tageslicht und selbst dann, wenn mehrere Personen sich zusammenschließen, um Taxis und Autos von "Bekannten" zu benutzen - auch in diesen Fällen kommt es zu Überfällen.

Es sollten daher nur sogenannte Radio-Taxis, besser noch Hotel-Taxis oder Flughafentaxis benutzt werden.

Bei Überfällen in Taxis werden die Opfer häufig gezwungen, ihre PIN-Nummer preiszugeben. Es kann lebensgefährlich sein, eine Kreditkarte mitzuführen, deren PIN-Nummer man nicht kennt!

AUTOUNFÄLLE: Autofahrer, die in schwere Unfälle verwickelt sind, werden häufig festgenommen.

SCHIFFSÜBERFAHRTEN: Die vom Festland zu den Corn Islands verkehrenden Schiffe weisen erhebliche Sicherheitsmängel auf. Zudem sind sie oft überladen und es herrschen mangelhafte Hygienebedingungen an Bord.

SPERR-NOTRUF: Deutsche können ihre Girocards, Kreditkarten, Handys und einige andere elektronische Berechtigungen über die Sperr-Notruf-Nummer ++49 116 116 (aus dem Ausland neben ++49 116 116 auch ++49 30 4050 4050 wählbar) rund um die Uhr sperren lassen. Der Anrufer wird mit den Herausgebern der jeweiligen Medien verbunden, sofern diese sich dem Sperr-Notruf angeschlossen haben. Eine Liste der angeschlossenen Herausgeber ist im Internet unter www.sperr-notruf.de zu finden.

Ebenso ist es möglich, die Online-Ausweisfunktion (elektronischer Identitätsnachweis - eID) des neuen Personalausweises unter den oben genannten Nummern sowie unter 0180 1 333 333 (Bürgerservice des Bundesinnenministeriums) sperren zu lassen.

Costa Rica

Landesdaten

Lage

Costa Rica liegt im Süden Mittelamerikas und grenzt im Südosten an Panama, im Norden an Nicaragua. Es wird im Osten vom Atlantischen Ozean, dem Karibischen Meer, begrenzt, im Westen vom Pazifischen Ozean.

Die Küste am Karibischen Meer erstreckt sich über rund 210 km, am Pazifischen Ozean über 1.250 km. An der schmalsten Stelle beträgt die Entfernung zwischen beiden Ozeanen nur etwa 119 km. Höchste Erhebung des Landes ist der in der "Cordillera de Talamanca" gelegene Chiripó, der 3.820 m hoch ist. Zwei weitere Gebirgsketten, die "Cordillera de Guanacaste" und die "Cordillera Central" weisen zahlreiche Vulkane auf, deren höchster, der Irazú, eine Höhe von 3.432 m erreicht.

Zu Costa Rica gehören auch einige kleine Inseln: La Noita im Karibischen Meer, Chira, Isla del Caño und Isla del Coco im Pazifik.

Fläche: 51.100 km².

Verwaltungsstruktur: 7 Provinzen (Alajuela, Cartago, Guanacaste, Heredia, Limón, Puntarenas, San José).

Einwohner

Bevölkerung: ca. 4,8 Millionen

Städte:

San José (Hauptstadt) ca. 336.800

Limón ca. 61.600

San Francisco ca. 55.500

Alajuela ca. 47.300

Desemparados ca. 36.800

Sprache

Die Amtssprache Costa Ricas ist Spanisch. In den Hotels und Touristengebieten wird vielfach auch Englisch gesprochen.

Zeitverschiebung

Mitteleuropäische Zeit (MEZ) -7 Stunden

Während der europäischen Sommerzeit beträgt der Zeitunterschied -8 Stunden.

Stromspannung

110 Volt Wechselstrom, 60 Hertz. Mitnahme eines Adapters wird empfohlen.

Telefon/Post

Telefon

Die Vorwahl von Deutschland, Österreich und der Schweiz nach Costa Rica ist 00506, die Rufnummer ist unmittelbar danach zu wählen. Die Vorwahl von Costa Rica nach Deutschland ist 0049, nach Österreich 0043 und in die Schweiz 0041.

Öffentliche Telefone funktionieren teils mit Münzgeld, teils mit Telefonkarten.

NOTRUFNUMMERN: Polizei, Unfallrettung und Feuerwehr 911.

Mobilfunk

Netztechnik: GSM 1800.

Derzeit gibt es Roamingverträge mit Anbietern in Costa Rica von E-Plus, O2, Telekom Deutschland und Vodafone.

Internet

Länderkürzel: .cr

In Costa Rica sind Internet-Cafés weit verbreitet.

Feiertage

1. Januar (Neujahr), 11. April (Jahrestag der Schlacht von Rivas), 18. April (Gründonnerstag), 19. April (Karfreitag), 1. Mai (Tag der Arbeit), 25. Juli (Anschluss von Guanacaste), 2. August (Jungfrau von Los Angeles), 15. August (Muttertag), 15. September (Unabhängigkeitstag), 12. Oktober (Tag der Kulturen), 25. Dezember (Weihnachten).

Die Hauptferienzeiten fallen in die Zeit um Ostern und zwischen Weihnachten und Neujahr.

Öffnungszeiten

Banken: Mo bis Fr 8.30-15 Uhr, teilweise bis 17 Uhr;

Büros: Mo bis Fr 8-16 Uhr;

Geschäfte: Mo bis Sa 8-18 Uhr, Supermärkte und Shopping-Zentren haben oft länger geöffnet, auch an Sonntagen.

Kleidung

Während des ganzen Jahres reicht es, wenn man leichte Sommerkleidung mitnimmt, die gut waschbar und atmungsaktiv sein sollte. Für die Abende, an denen es immer etwas abkühlt, sollte man jedoch auch immer leichte Wollsachen dabeihaben. Für die kühleren Monate Dezember, Januar und Februar empfiehlt es sich, auch Übergangskleidung mitzunehmen, wenn man in die höheren Lagen reist. Eine Regenjacke oder etwas Ähnliches sind genauso wie eine Sonnenbrille unbedingt erforderlich.

Geschichte/Politik

Es gilt als gesichert, dass schon 9000 v.Chr die ersten Menschen auf der Halbinsel Nicoya siedelten. Bis zu seiner Kolonialisierung war die Bevölkerungsdichte des Landes jedoch sehr gering, da Costa Rica hauptsächlich als Durchzugsland nach Südamerika diente.

1502 entdeckte Kolumbus auf seiner vierten Reise die Küste Costa Ricas. Um 1560 eroberten die Spanier das Land und begannen das Valle Central zu besiedeln. 1821 löste sich Costa Rica friedlich von Spanien, das an dem Land nun kein Interesse mehr hatte. Kurze Zeit war Costa Rica daraufhin Teil der Zentralamerikanischen Föderation (zusammen mit El Salvador, Honduras und Nicaragua) bevor es am 14. November 1838 seine staatliche Souveränität erklärte. In den folgenden Jahren entwickelte sich Costa Rica, vor allem unter amerikanischem Einfluss, zu dem Staat, der Inbegriff einer Bananenrepublik wurde. So breiteten sich Großplantagen aus, wo einst Klein- und Mittelbauern lebten und arbeiteten. Nach einigen Wirren, wie etwa dem Bürgerkrieg von 1948, ist Costa Rica heute eine gut funktionierende Demokratie.

Wirtschaft

Costa Rica gehört zu den Ländern, die traditionell vorwiegend Landwirtschaft betreiben. Wichtige landwirtschaftliche Exportgüter sind Kaffee, Bananen und Kakao. Mittlerweile hat jedoch die Bedeutung des Industrie- und Dienstleistungssektors stark zugenommen.

Der größte Devisenbringer Costa Ricas ist der Tourismus. Man baut behutsam den Fremdenverkehr auf, hat inzwischen eine Reihe guter Hotels und verzeichnet eine rege Nachfrage, vor allem im Bereich des Ökotourismus.

Religion

Etwa 88 Prozent der Bevölkerung sind Katholiken, der protestantischen Kirche gehören ca. 8 Prozent an.

Vegetation

"Garten zwischen zwei Ozeanen" wurde Costa Rica schon genannt. Es gibt in diesem Land zwischen Pazifik und Atlantik rund 12.000 Pflanzenarten. Erst knapp 1.300 Baumarten sind bisher bestimmt worden. Die Natur ist ungemein variationsreich - und damit der größte touristische Aktivposten des Landes, zumal die Einwohner selbst große Naturfreunde sind. Dies kann man schon daraus entnehmen, dass es in Costa Rica inzwischen 40 Nationalparks und eine Reihe weiterer Schutzgebiete gibt. Auf Ausflügen kann man eine Vielfalt an Flora und Fauna erleben, die einmalig ist. So findet man tropischen Regenwald und auch Trockenwald, mannshohe Farne und prächtige Orchideen. Die größte Ansammlung von Nationalparks findet man im Gebiet der Cordilleren von Talamanca im Südosten des Landes, das an der Grenze zu Panama liegt.

Tierwelt

Eine Vielzahl an Tieren kann man in Costa Rica antreffen, vor allem wenn man einen der vielen Nationalparks besucht. So sieht man Affen der unterschiedlichsten Familien, Bären und Faultiere, Fischotter und Gürteltiere, Schweine und Hirsche, aber auch zauberhafte Schmetterlinge und über hundert Fledermausarten. Außerdem gibt es in Costa Rica unzählige exotische Fische und Reptilien. Ob man allerdings die sehr seltenen Jaguare, Tigerkatzen und Ozelots zu sehen bekommt, ist jedoch fraglich. Der Vogelreichtum, den Costa Rica Vogelfreunden zu bieten hat, ist unerschöpflich. Das Land hat etwa 1.200 Vogelarten aufzuweisen, mehr als die USA und Kanada zusammen.

Kulinarisches

Die Küche von Costa Rica scheint zunächst etwas eintönig: Bohnen, Mais, Reis und gegrilltes Rindfleisch. Doch das sind nur die Grundbestandteile. Zutaten kommen hinzu - beispielsweise gebratene Bananen, Eier, Huhn, allerlei Arten von Gemüse, Tomaten, Kartoffeln. Aus dem Mais macht man auch Fladen oder kleine Pfannkuchen.

Man trinkt Bier, Kaffee, Tee, Mineralwasser, Fruchtsäfte. Und Ron Rico, einen kräftigen Rum.

Sitten und Gebräuche

Bei der "Fiesta de los Diablitos", dem Teufelsfest, verkleiden sich die Boruca-Indianer zum Jahresende mit Masken als Teufel und kämpfen gegen einen Stier. Der Stier symbolisiert die spanischen Eroberer im 16. Jh. und wird bei der Fiesta natürlich besiegt.

Zu Weihnachten gibt es überall große Feste - jedes Dorf feiert seinen eigenen Heiligen. Aber am Bedeutendsten ist im August das Fest mit der "Jungfrau der Engel", wenn viele tausend Costaricaner zur "Virgen de los Angeles" in Cartago (südlich von San José) pilgern.

Außerdem wird viel "Carneval" gefeiert - keineswegs nur in der üblichen Faschingszeit. So gibt es - unter anderem - den "Carneval de Limon", bei dem in Puerto Limon ein großes kulturelles Volksfest mit Musik, Tanz und Theater stattfindet. Dazu kommen Besucher aus dem ganzen Land.

Souvenirs

Costa Rica hat schöne, nützliche und sehr preiswerte Lederwaren anzubieten, außerdem allerlei modische Bekleidung, die hier für große europäische Häuser hergestellt wird. Ohne das weltberühmte Etikett kann man sie zu einem Bruchteil des bei uns üblichen Preises kaufen. Gute Einkaufsstädte sind San José (mit den Vororten) sowie Sarchi, nordwestlich von der Hauptstadt, wo es hervorragend hergestelltes kleines Mobiliar wie hölzerne Tische und Stühle zu kaufen gibt. Sehr hübsch sind kleine Nachahmungen präkolumbianischer Goldkunst, die man im Nationalmuseum von San José erwerben kann.

Klimainformationen

Im Allgemeinen werden drei Klimazonen Costa Ricas unterschieden: die tropische Tiefebene an beiden Küsten (bis 600 m Höhe), die Hochebene im Landesinnern (Meseta Central), die 800-1.600 m hoch liegt, und das Hochgebirge.

Die Niederungen an der Karibikküste sind tropisch und feuchtheiß (Jahresdurchschnitt ca. 28°C). Die Monate Juli und Dezember sind klimatisch am anstrengendsten. Die Gebiete entlang der Pazifikküste sind von November bis ca. Mai heiß und meist trocken. In den übrigen Monaten muss mit heftigen Regenschauern (meist am frühen Nachmittag) gerechnet werden. Die Temperaturen liegen hier, ähnlich wie an der Karibikküste, bei ca. 27 bis ca. 34°C.

Die Hochebene der Meseta Central hat subtropisches Klima mit durchschnittlichen Temperaturen von 20°C, das durch eine ständig wehende Brise auch an heißen Tagen angenehm ist. Die Temperaturen in dieser Zone sind einigermaßen ausgeglichen. Im Hochgebirge über 1.600 m beträgt die durchschnittliche Temperatur 12°C.

In San José, der Hauptstadt des Landes, beginnt die Trockenzeit im Dezember, die heißesten Monate sind die Wochen von März bis Juni. Die Regenzeit dauert üblicherweise von Mai bis November. Die Luftfeuchtigkeit ist im Allgemeinen hoch; im Durchschnitt etwa 80 Prozent. In San José liegt die durchschnittliche Luftfeuchtigkeit morgens bei ca. 86 Prozent. Mittags ist sie mit etwa 68 Prozent niedriger.

Beste Reisezeit

Am besten besucht man Costa Rica in der Trockenzeit von Dezember bis April.

Vorgeschriebene Impfungen

Keine bei Einreise direkt aus Europa.

Gelbfieber bei Einreise aus ENDEMIEGEBIETEN (hiervon ausgenommen Argentinien und Panama).

GELBFIEBER-ENDEMIEGEBIETE

In AFRIKA:

Äquatorialguinea, Äthiopien, Angola, Benin, Burkina Faso, Burundi, Côte d`Ivoire, Demokratische Republik Kongo (Kinshasa), Gabun, Gambia, Ghana, Guinea, Guinea-Bissau, Kamerun, Kenia, Kongo, Liberia, Mali, Mauretanien, Niger, Nigeria, Ruanda, Senegal, Sierra Leone, Südsudan, Sudan, Togo, Tschad, Uganda, Zentralafrikanische Republik.

In SÜD- und MITTELAMERIKA:

Argentinien, Bolivien, Brasilien, Ecuador, Franz. Guayana, Guyana, Kolumbien, Panama, Paraguay, Peru, Surinam, Trinidad + Tobago, Venezuela.

Empfohlene Impfungen

Hepatitis A, Typhus.

Informationen zur Malaria

Malaria

Risiko nur regional, dort allgemeine SCHUTZMASSNAHMEN. Medikament (Stand-by-Therapie) zur Behandlung von Malaria mitführen.

- In den Abend- und Nachtstunden im Freien möglichst helle langärmelige Kleidung und lange Hosen tragen.

- Unbedeckte Hautstellen mit einem mückenabwehrenden Mittel einreiben.

- In klimatisierten Räumen Türen und Fenster geschlossen halten.

- Wenn Moskitos in den Schlafraum gelangen können, unbedingt ein intaktes Moskitonetz verwenden. Es ist darauf zu achten, dass es allseits unter die Matratze geschlagen wird.

- Abends im Schlafraum ein Insektenvertilgungsmittel sprühen.

mitführen.MALARIA CT. Medikament (Stand-by-Therapie) zur Behandlung von Malaria

Keine Chemoprophylaxe empfohlen, Medikament zur Notfallbehandlung (Stand-by-Therapie):

Chloroquin (Resochin, Weimerquin)

Verbreitung

Ein mäßiges Malariarisiko besteht ganzjährig in ländlichen Gebieten der Provinz Limon. Die Hauptstadt San José ist malaria-frei.

Malaria wird durch den Stich eines Moskitos meist in der Zeit zwischen Abenddämmerung und Sonnenaufgang auf den Menschen übertragen.

Ärztliche Hilfe

SAN JOSÉ: Dr. Jorge Quesada Vargas, Centro Medico Internacional, Avenida 14, Calles 3 y 5,, San José, Tel. 22 57 28 90 (spricht deutsch).

Währung

Währungseinheit

Währungseinheit: Costa-Rica-Colón (CRC)

1 Costa-Rica-Colón = 100 Centimos.

Derzeitiger Kurs:

1 Euro = ca. 685,06 CRC

1 US-$ = ca. 603,10 CRC

Devisenbestimmungen/Umtausch

Einfuhr Fremdwährung: unbeschränkt. Es sollten US-$ zum Umtausch mitgeführt werden.

Einfuhr Landeswährung: unbeschränkt.

Deklaration: Ja - bei Beträgen ab 10.000 US-$

Ausfuhr Fremdwährung: unbeschränkt.

Ausfuhr Landeswährung: unbeschränkt.

Umtausch: ist möglich mit Euro und US-$ (am einfachsten). Zum Teil kann auch direkt mit US-$ bezahlt werden.

Internationale Kreditkarten: Ja (Visa) - werden von größeren Hotels, Restaurants und Geschäften akzeptiert.

Geldautomat: Ja - überall vorhanden, nehmen zum Teil jedoch nur lokale Karten. Reisende sollten sich vor Abreise bei ihrer Hausbank über eventuelle Beschränkungen bei der Bargeldbeschaffung mit der Girocard informieren.

Reiseschecks: Ja - werden nur in US-$ angenommen. Bitte beachten: Grundsätzlich ist die Akzeptanz von Reiseschecks weltweit rückläufig.

Rücktausch: Sollte man schon vor der Ausreise erledigen. Am Flughafen werden manchmal nicht mehr als 50 US-$ zurückgetauscht.

Auskunftstellen

Im Reiseland

für allgemeine wirtschaftliche Anfragen im zentralamerikanischen Raum:

Deutsch-Regionale Industrie- und Handelskammer

für Zentralamerika und die Karibik

(Cámara de Comercio e Industria Alemana

Regional para Centroamerica y el Caribe)
6a Avenida 20-25, zona 10

Edificio Plaza Maritima, Oficina 3-3
01010
Ciudad de Guatemala /Guatemala
(00502) 23 33 70 44
(00502) 23 67 55 52
www.ahkzakk.com
ahkregion@ahkzakk.com

Deutsch-Costaricanische Industrie- und Handelskammer

(Cámara de Comercio e Industria Costarricense Alemana)
Condominio Miracruz No 1
San José
Deutsch-Costaricanische Industrie-und Handelskammer

(Cámara de Comercio e Industria Costarricense Alemana)
Apartado Postal 10746
1000 San José/Costa Rica
(00506) 22 20 30 64
(00506) 22 90 76 21
www.ahkzakk.com/costarica
melanie.hoffmann@ahk.cr
(für spezielle wirtschaftliche Anfragen Costa Rica betreffend)

Cámara de Comercio de Costa Rica

Costa Rica Chamber of Commerce
Barrio Tournón, del Centro Comercial el Pueblo, 125 metros Noroeste, Goicoechea
San José
Cámara de Comercio de Costa Rica
Apartado 1114
1000 San José/Costa Rica
(00506) 22 33 70 91
(00506) 22 21 00 05
www.tourism-costarica.com
camara@camara-comercio.com

Botschaft der Republik Costa Rica
Reinhardtstraße 47a
10117
Berlin
(0 30) 26 55 72 10
(0 30) 26 39 89 90
consulado@botschaft-costarica.de
Botschaft - Mo bis Do 9-16, Fr 9-15 Uhr, Konsularabt. - telefonisch Mo bis Fr 10-13 Uhr, persönlich nur nach Vereinbarung

Instituto Costaricense de Turismo
Costado Este del Puente Juan Pablo II, sobre Autopista General Cañas
San José
Instituto Costaricense de Turismo
Apartado 777
1000 San José/Costa Rica
(00506) 22 99 56 57
(00506) 22 99 58 00
www.tourism-costarica.com

Botschaften und Konsulate

Botschaft der Republik Costa Rica
Reinhardtstraße 47a
10117
Berlin
(0 30) 26 55 72 10
(0 30) 26 39 89 90
consulado@botschaft-costarica.de
Botschaft - Mo bis Do 9-16, Fr 9-15 Uhr, Konsularabt. - telefonisch Mo bis Fr 10-13 Uhr, persönlich nur nach Vereinbarung

Honorarkonsulat der Republik Costa Rica
Nieder Kirchweg 22
65934
Frankfurt/M.
(0 69) 39 10 26
(0 69) 39 04 36 56
drjdressler@t-online.de
Mo und Mi 10-13 Uhr

Honorargeneralkonsulat der Republik Costa Rica
Meyerhofstraße 8
22609
Hamburg
(0 40) 80 99 59 43
(0 40) 80 13 95 (Di u. Do 10-12 Uhr)
rica@congenricahh.de
nur nach telefonischer Vereinbarung

Honorarkonsulat der Republik Costa Rica
Marienstraße 8
30171
Hannover
(05 11) 283 41 11
(05 11) 28 11 27
Di und Fr 12-14 Uhr (auch telefonisch)

Honorarkonsulat der Republik Costa Rica
Industriehof 4
77933
Lahr
(0 78 21) 93 97 85
(0 78 21) 93 97 84
info@costarica-lahr.de
Di und Do 10-13 Uhr

Honorarkonsulat der Republik Costa Rica
Brandvorwerkstraße 52 - 54
04275
Leipzig
(03 41) 909 67 33
(03 41) 909 67 32
www.konsulat-costa-rica.de
leipzig@konsulat-costa-rica.de
Mo und Do 9-12 Uhr

Embajada de la República Federal de Alemania
Edifico "Torre La Sabana", 8° piso, Sabana Norte
San José
Embajada de la República Federal de Alemania
Apartado 4017
1000 San José/Costa Rica
(00506) 22 31 64 03
(00506) 22 90 90 91/92/93
www.embajada-alemana-costarica.org
Amtsbezirk: Costa Rica

Ärztliche Hilfe

SAN JOSÉ: Dr. Jorge Quesada Vargas, Centro Medico Internacional, Avenida 14, Calles 3 y 5,, San José, Tel. 22 57 28 90 (spricht deutsch).

Sehenswertes

San José

San José ist nicht nur die Hauptstadt, sondern das absolute Zentrum Costa Ricas. Hier findet man alle Verwaltungsstellen und hier beginnen praktisch alle Ausflüge ins Landesinnere. Die Stadt ist sehr modern. Zentrum der Stadt ist die Plaza de la Cultura. Hier trifft sich alles: Geschäftsleute und Künstler, Touristen und Straßenmusikanten. An diesem Platz findet man auch zwei Sehenswürdigkeiten. Die eine ist das im neoklassizistischen Stil erbaute Nationaltheater von 1894, das prächtigste und luxuriöseste Gebäude des ganzen Landes. Der Zuschauerraum dieses Theaters, in dem 1.000 Menschen Platz finden, kann in einen Ballsaal verwandelt werden.

Die zweite Sehenswürdigkeit an der Plaza de la Cultura ist das Goldmuseum, das die wertvollsten Goldschätze des Landes aufweisen kann. Hier fasziniert nicht so sehr der aufgehäufte sagenhafte Reichtum, sondern vielmehr die zauberhafte Ausstrahlung der feingearbeiteten Figuren und Schmuckstücke.

Cartago

In dem nahe der Hauptstadt gelegenen Ort steht die berühmte "Basilica de Nuestra Señora de los Angeles", eine 1926 erbaute Wallfahrtskirche. Im 17. Jahrhundert fand ein Indianermädchen an der Stelle, wo nun die Kirche steht, eine kleine Marienfigur. Obwohl man diese Figur zweimal von dem Ort entfernte, kam die Figur immer wieder zurück. Seitdem gilt der Ort als heilig, und die Quelle hinter der Kirche als heilkräftig. Gläubige aus ganz Südamerika pilgern hierher um Buße zu tun, zu beten und sich Hilfe bei Krankheiten zu erbitten.

Vulkan Arenal

Die drei Krater dieses Vulkans sind noch heute aktiv und stoßen immer wieder Lava sowie Gesteinsbrocken aus. Deshalb sollte man sie nur aus sicherer Entfernung beobachten. Ausbrüche werden stets durch gewaltiges Getöse angekündigt und man kann dann bei Nacht (klares Wetter vorausgesetzt) sehen, wie rotglühende Lava über die Hänge herabfließt. Das Smithsonian Institute hat eine "Arenal Observatory Station" aufgebaut, eine Überwachungsstation, von der man den besten Blick auf das Naturschauspiel hat. In der Station kann man auch übernachten und sogar gut essen.

Baden in Costa Rica

An der pazifischen Küste finden Costa Rica-Urlauber gute Bademöglichkeiten. Die Sandstrände und Hotels genügen europäischen Ansprüchen. Die atlantische (karibische) Küste hingegen ist weithin sumpfig und bietet kaum Bademöglichkeiten. Costa Rica ist das ideale Urlaubsland für Urlauber, die einen Badeurlaub mit Ausflügen in wunderschöne Landstriche kombinieren möchten. So sind von San José aus viele interessante Ziele (zur Naturbeobachtung wie zum Baden) durch Auto- oder auch Busausflüge ohne stundenlanges Herumfahren bequem zu erreichen.

Nationalpark Tortuguero

Der Park im Nordosten des Landes ist nur auf dem Wasser- und Luftweg zu erreichen. Diese Abgeschiedenheit führte dazu, dass sich in dem Regenwaldgebiet viele seltene Tiere und Pflanzen erhalten haben. Die Zahl der Tierarten im Nationalpark Tortuguero ist groß (es gibt dort allein über 300 Vogelarten). Man kann Affen wie Wickelbären, Seekühe und Krokodile sehen. Außerdem gibt es auch Reiher und Papageien und natürlich die Schildkröten, von denen der Park seinen Namen hat. Das 19 Hektar große Gebiet ist von Flüssen, Lagunen und Kanälen durchzogen. Am Meer liegt ein Schildkrötenstrand, den die Grünen Schildkröten im Sommer aufsuchen, um Eier zu legen. Außer diesen kommen aber auch die Karett- und die gewichtigen Lederschildkröten hierher.

Nationalpark Braulio Carillo

Der Park liegt nicht weit von der Hauptstadt San José, ist aber wild und wenig erschlossen. In dieser Ursprünglichkeit will man ihn auch belassen. Obwohl die dort lebenden Tiere nicht registriert sind, weiß man von Jaguaren, Quetzales, Wildkatzen und zahllosen anderen interessanten Tierarten. Um sich sicher zurecht zu finden sollte man immer einen Führer dabeihaben. Sehr empfehlenswert ist, weil ganz gefahrlos und deshalb auch für Kinder geeignet, eine Fahrt in der "Aerial Tram", einer Schwebebahn, die weit über dem Boden durch den Wald führt. In den offenen Gondeln haben ein Führer und vier Gäste Platz. Man schwebt über Bäume und Wasser, sieht Affen, Wickelbären und viele andere Tiere, die sich längst an die Gondeln gewöhnt haben. Die etwa 1 1/2 km lange Schwebetour dauert 1 1/2 Stunden und kann, wenn man eine Tageskarte kauft, beliebig oft wiederholt werden.

Nationalpark Vulkan Poás

Von dem 2.708 m hohen Vulkan, der anderthalb Autostunden von San José entfernt gelegen ist, blieb ein mächtiger Hauptkrater, der eineinhalb km Durchmesser hat. Noch sind dort vulkanische Aktivitäten bemerkbar: So schießt der gelbgrüne See im Inneren des Kraters immer wieder eine Fontäne heißen Wassers in die Luft. Manchmal allerdings blubbert er nur. Der letzte große Ausbruch des Poás war vor 90 Jahren. Ein zweiter benachbarter Krater mit einem kleinen blauen See ist völlig erloschen.

Nationalpark Vulkan Irazu

Hier, eine Autostunde von San José entfernt, findet man vier vulkanische Krater. In dem fast kreisrunden Hauptkrater des Irazú mit seinen rund 1.000 m Durchmesser liegt ein grellgrüner See. Der Krater erwacht immer wieder zum Leben und speit dann Feuer. An den mächtigen Hängen des Kraters entladen sich fast täglich Regenwolken, die vom Atlantik heranziehen. Auf diese Weise bildet sich hier eine Reihe wichtiger Flüsse, die eine große Rolle für die Bewässerung des Landes spielen.

Reisehinweise

Zurzeit liegt kein Reisehinweis vor.

Informationen zur Sicherheitssituation im Reiseland sind auf den Internetseiten des Auswärtigen Amts zu finden.

Bitte beachten Sie auch den Abschnitt "Allgemeine Vorsichtsmaßnahmen".

Allgemeine Vorsichtsmaßnahmen

Reisende sollten ihre Wertsachen direkt am Körper tragen und auf Schmuckstücke ganz verzichten.

Reisegepäck sollte immer direkt im Fußbereich platziert und im Auge behalten werden.

Im Falle eines Überfalls wird schnell von der Schusswaffe Gebrauch gemacht, daher sollte man sich nicht zur Wehr setzen.

Die Touristenpolizei ist unter der kostenloser Telefonnummer 911 erreichbar. Das Tourismusinstitut (ICT) steht unter den Telefonnummern 800 88 68 74 76 und 800 88 87 47 66 ratsuchenden Touristen (ebenfalls kostenlos) zur Verfügung.

Weitere Informationen zur Sicherheitssituation sind auf den Internetseiten des Auswärtigen Amts zu finden.

Im Straßenverkehr empfiehlt sich ein zurückhaltender Fahrstil, da die Straßenverkehrsordnung von Einheimischen nur wenig beachtet wird.

Zur eigenen Sicherheit sollten Reisende, wenn sie andere Fahrzeuge mit einer Panne am Straßenrand sehen, ihre Fahrt fortsetzen. Solche Pannen werden oft inszeniert, um das Gepäck von Touristen zu entwenden.

Auf Autofahrten nach der Abenddämmerung sollte man verzichten. Das Unfallrisiko ist zu groß.

In Costa Rica besteht die Gefahr von Erdbeben und Vulkanausbrüchen.

Hurrikan-Saison: In den Bundesstaaten im Süden der USA, in Mexiko, Zentralamerika sowie in der Karibik ist jeweils in der Zeit von Juni bis November mit Hurrikans zu rechnen. Kennzeichen dieser tropischen Wirbelstürme sind u.a. Windgeschwindigkeiten in Orkanstärke, starke Regenfälle und unter Umständen auch Erdrutsche. Informationen dazu gibt es bei örtlichen Wettervorhersagen oder im Internet, beispielsweise unter www.nhc.noaa.gov und www.wunderground.com/tropical. Den Anordnungen der Sicherheitsbehörden ist Folge zu leisten.

Aufgrund der gegebenen Unfallgefahr wird dazu geraten Rafting- und Kanufahrten nur bei seriösen Tourismusanbietern zu buchen und auf die Sicherheitsvorkehrungen sowie Versicherungsgbestimmungen zu achten.

Vor der Küste Costa Ricas gibt es starke Meeresströmungen, die beim Schwimmen von Touristen oft unterschätzt werden und öfters schon Todesfälle zur Folge hatten. Sicherheitsvorkehrungen sind nicht im gleichen Maße wie an europäischen Küsten vorhanden.

SPERR-NOTRUF: Deutsche können ihre Girocards, Kreditkarten, Handys und einige andere elektronische Berechtigungen über die Sperr-Notruf-Nummer ++49 116 116 (aus dem Ausland neben ++49 116 116 auch ++49 30 4050 4050 wählbar) rund um die Uhr sperren lassen. Der Anrufer wird mit den Herausgebern der jeweiligen Medien verbunden, sofern diese sich dem Sperr-Notruf angeschlossen haben. Eine Liste der angeschlossenen Herausgeber ist im Internet unter www.sperr-notruf.de zu finden.

Ebenso ist es möglich, die Online-Ausweisfunktion (elektronischer Identitätsnachweis - eID) des neuen Personalausweises unter den oben genannten Nummern sowie unter 0180 1 333 333 (Bürgerservice des Bundesinnenministeriums) sperren zu lassen.

ab4159 

Hinweis zu den Ausflügen:

Alle Ausflüge und Führungen finden in deutscher Sprache statt, soweit nichts anderes angegeben ist. Bitte beachten Sie, dass sich die angegebene Reihenfolge der Ausflüge ändern kann. 

Einreisebestimmungen für deutsche Staatsangehörige (Reisedokumente / Visum / Impfung):

Deutsche Staatsangehörige benötigen für diese Reise gültige Ausweisdokumente. Die Reise kann sonst nicht angetreten werden!
Je nach Reiseland kann es sein, dass ein Visum erforderlich ist. In einigen Ländern sind ggf. auch Impfvorschriften zu beachten. Ausführliche Einreisebestimmungen finden Sie online bei der jeweiligen Reise unter der Rubrik „Länder“. Außerdem erhalten Sie diese Infos auch in Ihren zugesandten Reise-Vertragsunterlagen.
Wir empfehlen Ihnen dringend, sich schon vor der Buchung einer Reise über Ihre Einreisebestimmungen zu informieren. Bitte erkundigen Sie sich dabei auch über mögliche Bearbeitungszeiten für ggf. benötigte Visa, um eine rechtzeitige Bearbeitung vor Abreise zu gewährleisten sowie über notwendige Impfungen.
Bitte beachten Sie, dass seit dem 26. Juni 2012 jedes Kind, welches ins Ausland reist, unabhängig vom Alter ein eigenes Reisedokument benötigt. Eintragungen im Reisepass der Eltern werden nicht mehr anerkannt. Bitte beantragen Sie das notwendige Reisedokument bei den zuständigen Behörden.

Einreisebestimmungen für nicht-deutsche Staatsangehörige (Reisedokumente / Visum / Impfung):

Falls Personen ohne deutsche bzw. mit nicht ausschließlich deutscher Staatsbürgerschaft mitreisen, beachten Sie bitte, dass in diesem Fall andere bzw. gesonderte Einreisebestimmungen für Ihr gewähltes Reiseland gelten können. Hierüber geben die jeweiligen Auslandsvertretungen bzw. zuständigen Konsulate entsprechend Auskunft. Wir empfehlen Ihnen dringend, sich schon vor der Buchung einer Reise über Ihre Einreisebestimmungen zu informieren. Bitte erkundigen Sie sich dabei auch über mögliche Bearbeitungszeiten für ggf. benötigte Visa, um eine rechtzeitige Bearbeitung vor Abreise zu gewährleisten.
Sollten Sie in diesem Zusammenhang Fragen haben, helfen wir Ihnen gerne weiter. Bitte kontaktieren Sie uns unter unserer kostenfreien Service-Hotline 0800 250 00 00 (Mo-Fr 9-19 Uhr).

Absagefrist durch den Reiseveranstalter sz-Reisen:

Falls die Mindesteilnehmerzahl für Ihren Reisetermin nicht erreicht werden sollte, behält sich sz-Reisen vor, bis spätestens 4 Wochen vor Reiseantritt (bei Tagesfahrten bis zu 2 Wochen) die Reise abzusagen bzw. vom Reisevertrag zurückzutreten. Weitere Informationen hierzu finden Sie in den Allgemeinen Geschäftsbedingungen unter §7.

Hinweis für Menschen mit eingeschränkter Mobilität:

sz-Reisen sind nicht geeignet für Gäste mit eingeschränkter Mobilität. sz-Reisen sind meistens Reisen in Bewegung: Um alle Besichtigungen, Rundgänge und Ausflüge in vollem Umfang miterleben zu können, sollten Sie „gut zu Fuß“ sein. Auch so manch ein Hotel ist noch nicht auf Rollatoren oder weitergehende Mobilitätsbeschränkungen eingestellt. Daher sind unsere Reisen für schwer gehbehinderte Gäste sowie für Gäste im Rollstuhl oder mit starker Sehbehinderung nicht geeignet (auch Gehörlosigkeit oder allg. Reisebehinderung).
Im Zweifel können wir vorab für Sie prüfen, ob eine Teilnahme möglich ist. Bitte fragen Sie uns vor der Buchung, ob diese Reise für Sie geeignet ist. Wir beraten Sie gern unter unserer kostenlosen Service-Hotline 0800 250 00 00 (Mo-Fr 9-19 Uhr).

Zahlung & Reiserücktritt bei sz-Reisen:

Ausführliche Informationen zu Zahlung und zum Reiserücktritt finden Sie in den Allgemeinen Geschäftsbedingungen SZ-Reisen GmbH unter § 2. + 5. + 7. + 8.

Hinweis bei Hotelaufenthalt:

Die angegebene Hotelklassifizierung ist landestypisch.

ab4159 

Reisedaten

Reise/Reiseziel:
Rundreise Panama - Nicaragua - Costa Rica
Veranstalter:
SZ-Reisen GmbH, Ostra-Allee 20, 01067 Dresden
Mindestteilnehmerzahl:
15
Ungefähre Gruppengröße:
18
  • auf/zu

    Flughafen:

    • Transferregionen
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    weitere Informationen:

    • Weitere Flughäfen auf Anfrage buchbar
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Reiseversicherung

Wir empfehlen Ihnen den sofortigen Abschluss einer Reiserücktrittsversicherung (Reiserücktritt und Reiseabbruch), sowie bei Auslandsreisen eine zusätzliche private Auslandskrankenversicherung.

Wir helfen Ihnen dabei, den optimalen Versicherungsschutz für Sie zu finden. Lesen Sie das Produktinformationsblatt und wählen Sie die gewünschte Versicherung aus.
Wir werden Sie vor der Buchung zu den Konditionen beraten.
Hier finden Sie vorab eine aktuelle Tarifübersicht.

Die Versicherungskosten sind abhängig vom Reisepreis pro Person. Bei Versicherungskosten über 200 € pro Person müssen Reisekunden seit Februar 2018 den gewünschten Reiseschutz direkt bei der ERV buchen. Nach Abschluss der Reisebuchung können Sie hier Ihre Versicherung hinzubuchen.

Sonstiges

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