Südamerika: Vom Machu Picchu zur Copacabana

Peru - Bolivien - Chile - Argentinien - Brasilien

Sie denken bei Südamerika an die Copacabana mit ihren braungebrannten Bikini-Schönheiten und den weißen Sandstrand in Rio de Janeiro? Geduld – die brasilianische Hauptstadt steht am Ende Ihrer Rundreise selbstverständlich ausgiebig auf dem Programm. Zuvor aber entdecken Sie mit Peru, Bolivien, Chile und Argentinien vier weitere Länder des Halbkontinents und erhalten damit einen umfassenden Eindruck der vielfältigen Kultur und Geschichte – von den Hochzeiten der Inka bis heute.

So liegen neben den modernen Metropolen Lima, La Paz, Santiago de Chile, Buenos Aires und Rio de Janeiro mit alle ihren Sehenswürdigkeiten selbstverständlich auch die herausragenden Naturphänomene und Kulturstätten der fünf Länder auf Ihrem Weg. Die größten Wasserfälle der Welt in Iguassu, die Inka-Stadt Machu Picchu, eines der modernen 7 Weltwunder, der Titicacasee mit der Sonnen- und Mondinsel, die Hochgebirgswelt der Anden im Lauca-Nationalpark und die mondänen Seebäder der Pazifikküste.

Beim Besuch einer typischen Tangoshow erleben Sie, mit welcher Leidenschaft sich die Porteños in Buenos Aires diesem Tanz hingeben, der auch ein ganz besonderes Lebensgefühl widerspiegelt. Und was wäre eine Reise nach Rio ohne den „Samba de Janeiro“. Nach einem typischen Currascaria-Abendessen, nehmen Sie die Tänzerinnen und Tänzer bei einer Sambashow mit auf die kulturelle Reise durch brasilianische Musik- und Tanztraditionen.

Bevor es dann nach Hause geht, stehen die versprochenen Bikini-Schönheiten auf dem Programm, haben Sie doch Freizeit, um den weißen Sandstrand der Copacabana zu erleben.

  • Machu Picchu, Titicacasee, Lauca-NP & Iguassu-Wasserfälle
  • Besuch einer Tango-Show in Buenos Aires
  • Currascaria-Abendessen und Samba-Show in Rio de Janeiro

Programm

1. Tag: Transfer zum Flughafen – Flug nach Lima 

Ihre Reise beginnt für Sie bequem per Haustürtransfer. Von Berlin fliegen Sie mit Iberia via Madrid nach Lima, wo Sie am Abend ankommen. Nach Erledigung der Einreiseformalitäten werden Sie zu Ihrem Hotel gebracht.

2. Tag: Bootsfahrt Palomino-Inseln – Besuch Larco-Herrera-Museum – Panorama-Rundfahrt Miraflores-Viertel

Nach dem Frühstück erleben Sie bei Ihrem Ausflug zu den der Küste Limas vorgelagerten Palomino-Inseln einen ersten Reisehöhepunkt der tierischen Art. Zunächst kommen Sie an der größten Insel San Lorenzo vorbei, auf der sich heute eine Marinebasis und das Sommerhaus des peruanischen Präsidenten befindet. Die nächste Insel ist El Frontón, die in der Vergangenheit u.a. als Gefängnisinsel diente. Von hier aus dauert es noch ca. 30 Minuten zu den Inseln Cabinzas und Palomino. Die Felseninseln Cabinzas bevölkern zahlreiche Seevögel, darunter Pelikane, Tölpel und Humboldt-Pinguine. Und an den Palomino-Inseln leben hunderte Seelöwen, mit denen Sie dort auch schwimmen können, also Badesachen nicht vergessen!

Bei der Bootsrückfahrt nach Lima genießen Sie einen kleinen Imbiss.

Anschließend besuchen Sie das bekannte Larco-Herrera-Museum mit seiner Sammlung präkolumbischer Kunst und unternehmen eine Stadtführung durch das moderne und historische Lima. Letzteres wurde 1988 zum UNESCO-Weltkulturerbe ernannt.

Den Tag schließen Sie mit einer Panorama-Rundfahrt durch das Miraflores-Viertel und einem leckeren Abendessen im Café del Museo Larco ab.

3. Tag: Flug von Lima nach Cusco – Stadtrundfahrt Cusco mit Festung Sacsayhuamán – Weiterfahrt ins Heilige Tal

Am Morgen fliegen Sie von Lima nach Cusco. Bei einer Stadtrundfahrt lernen Sie das historische Zentrum Cuscos kennen, welches insbesondere für seine spanische Kolonialarchitektur, aber auch durch Mauerruinen aus der Inka-Zeit bekannt ist.

Im Anschluss fahren Sie zu den Ruinen der Inka-Festung Sacsayhuaman. Diese liegt am Rande der Stadt und sollte wohl als militärische Befestigung den am meisten gefährdeten Zugang zur Stadt schützen.

Weiter geht es nach Kenko, eine Kultstätte im Heiligen Tal (Valle Sagrado). Die Tour führt Sie nun nach Puca Pucara, einem aus großen Mauern, Terrassen und Freitreppen bestehenden militärischen Bauwerk.

Zum Schluss begeben Sie sich zur Ruinenstatte Tambo Machay, die sich auf einer Höhe von 3.700 Metern befindet. Die Anlage wurde zu Zeiten der Inka auf vier terrassenförmigen Ebenen errichtet und könnte neben der Nutzung als Wasserheiligtum auch der Erholung oder Jagd gedient haben.

4. Tag: Transfer zum Bahnhof – Zugfahrt nach Aguas Calientes – Besichtigung von Machu Picchu – Rückfahrt nach Cusco

Eines der Reisehighlights – Machu Picchu –  steht für Sie auf dem Reiseprogramm.

Am zeitigen Morgen fahren Sie zunächst zum Bahnhof in Ollantaytambo. Die Zugfahrt durch das heilige Urubamba-Tal bringt Sie nach Aguas Calientes. Dort steigen Sie in einen Bus, der sich die steilen Serpentinen bis zum Eingang der Zitadelle hinaufarbeitet. Während der geführten Besichtigung durch die Anlange erleben Sie die einzigartige Lage und das architektonische Genie, das in den Bau einfloss und Machu Picchu zu einem der sieben modernen Weltwunder macht.

Anschließend geht es für Sie zurück nach Cusco, wo Sie erneut übernachten.

5. Tag: Panorama-Fahrt von Cusco nach Puno durch das Altiplano

Sie fahren auf einer atemberaubend schönen Strecke von Cuzco nach Puno. Auf dieser spektakulären Tagesfahrt überqueren Sie den Altiplano, vorbei an verschneiten Bergen, winzigen Dörfern und Herden von Lamas und Vikunjas.

Unterwegs legen Sie einen Stopp in Andahuaylillas ein, wo Sie die auch als „Sixtinische Kapelle der Anden“ bekannte Kirche besuchen. Einen Halt sind uns auch die Präinkastätte Raqchi, der La Raya Pass (4.335 m) sowie der kleine Ort Pukara Wert.

Und auch um die Verköstigung müssen Sie sich keine Gedanken machen, ein Mittagessen ist unterwegs für Sie mit eingeplant.

Sie übernachten in Puno.

6. Tag: Bootsausflug Titicacasee inkl. schwimmende Inseln der Uros und Besuch Sonnen- und Mondinsel – Busfahrt nach La Paz

Freuen Sie sich auf einen Bootsausflug auf dem Titicacasee, auf einer Höhe von 3.800 Metern gelegen und umgeben von einer kargen Landschaft mit geradezu magischer Ausstrahlung.

Dieser Ausflug wird Ihnen u.a. die Kultur der Uros näherbringen, die noch heute auf ihren schwimmenden Inseln im See wohnen. Diese werden aus Binsen errichtet und ermöglichen ein Leben im Einklang mit der Natur.

Bei einem Stopp auf der zu Bolivien gehörenden Sonneninsel besuchen Sie u.a. die „Escalera del Inca“, eine von den Inkas errichtete Steintreppe, die noch heute genutzt wird. Am Heiligen Brunnen haben Sie anschließend die Möglichkeit, das Wasser zu probieren, das für ewige Jugend und Glück sorgen soll.

Im archäologischen Restaurant „Uma Kollu“ genießen Sie Ihr Mittagessen, bevor es im Anschluss weiter geht zur Mondinsel, wo Sie den Tempel der Jungfrauen der Sonne "Inak Uyu" anschauen.

Ihr Ausflug auf dem Titicacasees endet mit der Fahrt per Tragflächenboot nach Cocotoni. Von dort reisen Sie per Bus über Huatajata weiter nach La Paz.

7. Tag: Stadtrundfahrt La Paz mit Ausflug ins Mondtal – Seilbahnfahrt von La Paz nach El Alto

Ihr Tag beginnt mit einem Abstecher in das nur rund 10 Kilometer entfernte Valle de la Luna, das Mondtal. Hier befinden sich tausende bizarre Felsformationen und Erdhügel, die an Türme und Pyramiden erinnern. Diese Wunderwerke der Natur entstanden durch Erosion des Lehmbodens.

Anschließend erkunden Sie die modernen und kolonialen Stadtteile von La Paz, der in einem engen Tal auf rund 3.500 Metern Höhe gelegenen Verwaltungshauptstadt Boliviens. Und Sie erleben auf einem der großen Märkte die quirlige Atmosphäre der Stadt.

Zum Abschluss der Besichtigung fahren Sie mit der Seilbahn Mi Teleférico von La Paz nach El Alto. Diese wurde 2014 durch das österreichische Unternehmen Doppelmayr errichtet und bietet eine sehr bequeme und einmal andere Möglichkeit, die Stadt zu erkunden. Bei schönem Wetter genießen Sie dabei einen tollen Panoramablick über La Paz bis hin zum schneebedeckten 6.438 Meter hohen Berg Illimani.

8. Tag: Fahrt zur chilenischen Grenze – Buswechsel – Besuch des Lauca Nationalparks

Am frühen Morgen brechen Sie auf zur chilenischen Grenze. Dort verabschieden Sie sich von Ihrem bolivianischen Busfahrer, weiter geht es mit einem chilenischen Bus in den Lauca Nationalpark.

Dieser nördlichste Nationalpark Chiles, gleichzeitig auch Biospärenreservat der UNESCO, ist insbesondere durch die Gebirgskette der Anden geprägt. Der Park ist u.a. umgeben von zahlreichen Bergen und Vulkanen, die z.T. mehr als 6.000 Meter in den Himmel ragen. Trotz der großen Höhe ist die Tierwelt sehr vielfältig. Mit Glück kann man u.a. Guanacos, Vikunjas, Pumas und Andenkondore beobachten.

Zunächst besuchen Sie den auf 4.520 Metern Höhe gelegenen kobaltblauen Chungará-See, der zu den höchstgelegenen Seen der Welt gehört. Von hier aus bietet sich Ihnen bei guter Sicht ein toller Blick auf die berühmten Payachatas-Vulkane (Zwillinge) und bei ausreichendem Wasserstand können Sie Fotos des sich im Wasser spiegelnden Vulkanes Parinacota machen.

Nach einem Stop am Aussichtspunkt Laguna Cotacotani, inmitten der Bofedalen (eine typische Landschaft des chilenischen Hochlandes) gelegen, fahren Sie weiter nach Parinacota. In diesem zum Nationalmonument erklärten Dorf können Sie einen Eindruck von der Adobe-Bauweise des bolivianischen Altiplano gewinnen.

Am Tagesende erreichen Sie Putre, wo Sie zu Abend essen und auch übernachten.

9. Tag: Socoroma und Pukara de Copaquilla – San Miguel – Geoglyphen von Alto Ramirez – Arica – Flug nach Santiago de Chile

Am Morgen besuchen Sie zunächst das von unzähligen grünen Terrassenfeldern umrahmte Dörfchen Socoroma, bekannt für den Oregano-Anbau. Es stammt noch aus präkolumbianischer Zeit, die Kirche aus dem 16. Jahrhundert, die kleinen Gassen und weißen Lehmhäuser bieten einen Einblick in das Leben der Aymara.

Über Pukara de Copaquilla, eine heute verlassene Festung aus der prä-inka-Zeit, geht es an Kandelaberkakteen und Lamas vorbei nach San Miguel.

Beim Besuch des archäologischen Museums sehen Sie u.a. die Mumien von Chicorro, die wohl ältesten Mumien der Welt (ca. 7.000 vor Christus). Auch ein gemeinsames Mittagessen steht heute noch für Sie auf der Tagesordnung.

Anschließend bewundern Sie die Geoglyphen (Scharrbilder) von Alto Ramirez. Diese stellen u.a. Menschen und Tiere, darunter Lamas und Schlangen, dar.

Nach einer kurzen Stadtrundfahrt durch Arica werden Sie zum Flughafen gebracht und fliegen nach Santiago de Chile, wo Sie heute übernachten.

10. Tag: Tagesausflug nach Valparaíso

Sie unternehmen von Santiago de Chile aus einen Ausflug nach Valparaiso, den ältesten Hafen Chiles. Auch Kongress und Senat residieren in dieser lebhaften Hafenstadt, die auch als kulturelle Hauptstadt Chiles gilt. Der obere und untere Teil der Stadt sind mit 16 Schrägaufzügen verbunden, die am Ende des 19. Jahrhunderts konstruiert wurden ─ und zum Teil heute noch tagaus, tagein ihren Dienst erfüllen.

Bei Ihrer Besichtigung sehen Sie u.a. den von der UNESCO zum Weltkulturerbe ernannten historischen Stadtkern mit seiner Architektur des 19. und 20. Jahrhunderts. Und vielleicht sind Sie nach dem Besuch „im Paradiestal“ genauso von den zahlreichen Treppen der Stadt fasziniert, wie es der chilenische Nationaldichter Pablo Neruda war, der hier lebt.

Die Übernachtung erfolgt wieder in Santiago de Chile.

11. Tag: Stadtrundfahrt Santiago de Chile – Flug von Santiago nach Buenos Aires

Vormittags erkunden Sie bei einer Stadtrundfahrt die chilenische Hauptstadt, in der fünf der siebzehn Millionen Einwohner Chiles leben. Neben dem historischen Teil der Stadt um die Plaza de Armas, wo sich u.a. die Kathedrale und die rosafarbene Hauptpost befinden, besuchen Sie auch das moderne Stadtviertel Providencia. Dieser Stadtteil ist geprägt von gläsernen Bürotürmen, angesagten Restaurants und Geschäften, die zum Bummeln einladen.

Anschließend fahren Sie zum Flughafen und fliegen nach Argentinien.

12. Tag: Stadtrundfahrt in Buenos Aires – Tango-Show mit Abendessen

Während einer Stadtrundfahrt haben Sie die Möglichkeit, sich einen Überblick über diese Metropole zu verschaffen: Neben der Casa Rosada, dem rosafarbenen Präsidentenpalast, und dem malerischen Hafenviertel La Boca mit seinen bunten Häusern, besuchen Sie auch das Künstler- und Musikerviertel San Telmo, die „Kinderstube des Tangos“.

Und natürlich können Sie nicht in der „Welthauptstadt des Tangos“ gewesen sein, ohne sich eine der legendären Tango-Shows anzuschauen. Frisch gestärkt nach einem leckeren Abendessen genießen Sie in Ruhe die Tanzvorführung.

13. Tag: Freizeit oder fakultativer Ausflug zu einer typischen Estancia mit Mittagessen

Heute haben Sie die Wahl zwischen individuellen Entdeckungen in Buenos Aires – wir empfehlen Ihnen zum Beispiel den Besuch des Friedhofes Recoleta, wo u.a. Eva Peron begraben liegt - oder der Teilnahme an einem optionalen Tagesausflug in die argentinische Pampa.

Weites Land, wilde Rinder, vollmundiger Wein, saftige Steaks und die verwegenen Gauchos, wie man die Cowboys Argentiniens nennt, lernen Sie auf diesem ganztägigen Ausflug zu einer Estancia vor den Toren von Buenos Aires kennen.

Und ein Mittagessen auf dieser Estancia ist für Sie bereits im Ausflugspreis inkludiert.

14. Tag: Flug von Buenos Aires nach Iguassu – argentinische Seite der Wasserfälle

Am Vormittag fliegen Sie von Buenos Aires nach Iguassu.

Freuen Sie sich nun auf 20 große und 255 kleinere Wasserfälle, die zusammen den größten Wasserfall der Welt, den Iguassu bilden. Die an der Grenze zwischen Argentinien und Brasilien liegenden Wasserfälle sind bis zu drei Kilometer breit. Rund 1,3 Millionen Liter Wasser fließen pro Sekunde durch die Wasserfälle – „Große Wasser“ (so heißt Iguassu aus der Sprache der Guarani-Indianer übersetzt) fürwahr. N

ach der Ankunft unternehmen Sie eine geführte Wanderung auf der argentinischen Seite der Fälle. Hier liegen rund 80% der Wasserfälle, die ihre Fluten in eine subtropische Landschaft ergießen.

Anschließend fahren Sie über die Grenze zu Ihrem Hotel in Foz do Iguacu.

15. Tag: brasilianische Seite der Wasserfälle – Flug von Iguassu nach Rio de Janeiro

Sie nehmen an einer Wanderung auf der brasilianischen Seite der Fälle teil. Da der überwiegende Teil der Wasserfälle im Nachbarland liegen, sind die Ausblicke von der brasilianischen Seite besonders beeindruckend.

Mit zahlreichen Fotos der Wasserfälle im Gepäck geht es am Nachmittag zum Flughafen in Iguassu. Von hier aus fliegen Sie zur letzten Station Ihrer Reise nach Rio de Janeiro.

16. Tag: Stadtrundfahrt Rio mit Seilbahnfahrt auf den Zuckerhut

Bei einer Rundfahrt erleben Sie heute, warum Rio de Janeiro auch als „Cidade Maravilhosa“ – wunderbare Stadt – bezeichnet wird. Am azurblauen Atlantik gelegen, reihen sich kleine Buchten mit weißen Stränden aneinander und überragt wird das Ganze von zerklüfteten Bergen.

Neben den bedeutendsten Sehenswürdigkeiten Rios, darunter dem berühmten Sambodrom, wartet mit dem Zuckerhut eines der Wahrzeichen der Metropole auf Sie. Diesen erklimmen Sie per Panorama-Seilbahn und genießen von der Spitze auf 396 Metern Höhe einen unvergesslichen Panoramablick.  

17. Tag: Corcovado mit der Christusstatue – Santa Tereza – Currascaria-Abendessen und Samba-Show

Auf dem Reiseprogramm steht für Sie zunächst die Auffahrt auf den rund 700 Meter hohen Corcovado. Der Hausberg Rios wird von einer 38 Meter hohen Christusstatue gekrönt, die 2007 zu einem der Sieben Neuen Weltwunder gewählt wurde. Der Weg auf den Corcovado ist steil und so nehmen Sie die einzige Zahnradbahn Brasiliens, die in einer halben Stunde durch dichten Regenwald auf den Gipfel führt.

Im Anschluss besuchen Sie das Bohemienviertel Santa Tereza.

Noch einmal steht ein Höhepunkt für Sie bevor. Sie erleben mit Ihrer Reisegruppe ein typisches Churrascaria-Abendessen und beenden beim Besuch einer Samba-Show Ihre Reise leidenschaftlich.

18. Tag: Freizeit für einen Bummel an der Copacabana – abends Transfer zum Flughafen – Flug nach Madrid

Bis zum Abflug haben Sie noch etwas Zeit für eigene Unternehmungen ─ trinken Sie doch einen Kaffee an der Copacabana und genießen Sie echtes Rio-Flair sowie einen Blick auf die braungebrannten Bikini-Schönheiten, die wir Ihnen zum Reisebeginn versprochen haben.

Am späten Nachmittag fahren Sie zum Flughafen, von wo aus Sie den Rückflug in die Heimat antreten.

19. Tag: Flug von Madrid nach Berlin/Tegel – Transfer nach Hause

Via Madrid geht es für Sie zurück zum Flughafen in Berlin. Dort erwartet Sie bereits der Transfer nach Hause. Eine schöne Reise mit zahlreichen Erinnerungen geht für Sie entspannt zu Ende.

PE-LI10

» Für diese Reise stehen im Moment keine Termine zur Verfügung.

Beförderung

  • Haustürtransfer
  • Flug mit Iberia via Madrid nach Lima und zurück von Rio de Janeiro via Madrid
  • Flug von Lima nach Cusco; von Arica nach Santiago; von Santiago nach Buenos Aires; von Buenos Aires nach Iguassu; von Iguassu nach Rio de Janeiro (
  • alle Flüge in Economy Class)
  • Transfers Flughafen – Hotel – Flughafen
  • Fahrt im Reisebus während der Rundreise

Hotels & Verpflegung

  • 2 Ü im 3*-Hotel El Tambo Dos in Lima
  • 1 Ü im 3*-Hotel Agustos in Urubamba
  • 1 Ü im 3*-Hotel Los Portales in Cusco
  • 1 Ü im 3*-Hotel Hacienda Puno in Puno
  • 2 Ü im 4*+-Hotel Presidente in La Paz
  • 1 Ü im 4*-Hotel Q´Antati in Putre
  • 2 Ü im 4*-Hotel Eurotel Providencia in Santiago
  • 3 Ü im 4*-Hotel Eurobuilding in Buenos Aires
  • 1 Ü im 4*-Hotel Recanto Cataratas in Iguassu
  • 3 Ü im 4*-Hotel Windsor Excelsior in Rio de Janeiro
  • 17 x Frühstück
  • 3 x Mittagessen, davon 1x als Lunchbox
  • 4 x Abendessen, davon 1x Abschiedsabendessen in einer typischen Churrascaria in Rio de Janeiro

Eintritte & Besichtigungen

  • Ausflüge: ins Heilige Tal, zum Machu Picchu, ins Mondtal (Valle de la Luna), in den Lauca-Nationalpark mit Chungara-See, Lagune Cotacotani und Parinacota, nach Valparaíso
  • Stadtrundfahrten/-gänge: Cusco, La Paz, Arica, Santiago de Chile, Buenos Aires, Rio de Janeiro
  • Panoramafahrt: Miraflores-Viertel in Lima
  • Zugfahrt mit dem Vistadom-Zug von Ollantaytambo nach Aguas Calientes
  • Schifffahrten: Palomino-Inseln; Titicacasee
  • Seilbahnfahrten: von La Paz nach El Alto, auf den Zuckerhut
  • Wanderungen: auf der argentinischen und brasilianischen Seite der Iguassu-Wasserfälle
  • Besuche: Dörfer Socoroma und Pukarade Copaquilla, Geoglyphen von Alto Ramirez, Corcovado und Stadtviertel Santa Tereza in Rio de Janeiro
  • Eintritte: Larco-Herrera-Museum in Lima, Festung Sacsayhuamán, Ausgrabungsstätte Kenko, Puca Pucará, Ruinenstätte Tambo Machay, Machu Picchu, archäologisches Museum in San Miguel, Iguassu-Wasserfälle

Zusätzlich inklusive

  • Aktuelle Steuern & Sicherheitsgebühren
  • Imbiss beim Ausflug Palomino-Insel
  • Tango-Show in Buenos Aires, Samba-Show in Rio de Janeiro
  • 1 Reisetaschenbuch pro Buchung
  • Örtliche Reiseleitung (wechselnd von Ort zu Ort): 2.-12. und 14.-17. Tag
  • sz-Reisebegleitung

    PE-LI10

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    Zielland

    Peru

    Die Netzspannung beträgt 220 Volt bei 60 Hertz, gelegentlich auch 110 Volt bzw. 50 Hertz. Flachsteckdosen erfordern jedoch immer entprechende Adapter.
    Wer nach Peru telefonieren will, der wählt die 0051 vor. Die Vorwahl für Deutschland lautet 0049, für Österreich 0043, für die Schweiz 0041. Telefonieren kann man in Hotels, Callshops und von öffentlichen Münz- und Kartentelefonen. Achtung: Die Telefonkarten, die in Kiosken und Supermärkten verkauft werden, müssen zu der jeweiligen Telefongesellschaft passen, zu der das Telefon gehört. Unabhängig von der Gesellschaft lautet die Nummer der Auskunft 103. Mobiltelefone können in Lima und größeren Städten bei Telefónica del Peru auf begrenzte Zeit gemietet werden. Die Entwicklung der Mobiltelefonnetze verbesserte sich in den vergangenen Jahren enorm, die wichtigsten Regionen des Landes werden abgedeckt. In Peru wird ein Triband-Netz, GSM 1900, verwendet.
    Año Nuevo (Neujahr, 1. Januar); La Pascua (Ostern, März/April); Día del Trabajo (Tag der Arbeit, 1. Mai); Día del Corpus (Fronleichnam, Mai/Juni); Día de los Campesinos (Tag der Bauern, 14. Juni); Día de San Pedro y San Pablo (St. Peter und Paul, 29. Juni); Fiestas Patrias en el Perú (Unabhängigkeitstage, 28./29. Juli); Virgen de la Asunción (Mariä Himmelfahrt, 15. August); Santa Rosa de Lima (Tag der Hl. Rosa von Lima, 30. August); Combate Naval de Angamos (Tag der Marine, 8. Oktober); Día de la Dignidad Nacional (Tag der Nationalen Würde, 9. Oktober); Día de Todos los Santos (Allerheiligen 1. November); Virgen de la Concepción (Mariä Empfängnis, 8. Dezember); Navidad (Weihnachten, 25. Dezember).
    Eine Peru-Rundreise stellt definitiv eine größere Herausforderung dar als ein Trip innerhalb Europas. Aber dennoch gibt es immer wieder positive Beispiele, sogar professionelle Reiseveranstalter, die diese Herausforderung annehmen. Mit guten Betreuern lässt sich sogar Machu Picchu im Rollstuhl erleben. So bietet z.B. der Rollstuhlreisen-Veranstalter Grabo Tours jedes Jahr Reisen nach Süd- und Mittelamerika an (http://www.grabo-tours.de).
    Generell sind die Öffnungszeiten für öffentliche Büros oder private Unternehmen von 9-17 Uhr. Banken haben Mo-Fr von 9 bis 12.30 Uhr und von 15 bis 18 Uhr auf, Postämter Mo-Fr von 8-19 Uhr und am Samstag von 8-13 Uhr. Geschäfte und Handelsgesellschaften öffnen werktags in der Regel um 9 Uhr und schließen um 20 Uhr. Es gibt jedoch auch Geschäfte, die 24 Stunden geöffnet haben.
    Eine Gelbfieberimpfung ist von den peruanischen Einreisebehörden nicht vorgeschrieben, wird jedoch dringend empfohlen - insbesondere bei Reisen in das Amazonasgebiet. Eine Typhusimpfung wird bei Rucksackreisen und Langzeitaufenthalten empfohlen; das Gleiche gilt für Kinderlähmung (Polio) sowie Hepatitis A und B. Individualreisende, die entlegene Dörfer aufsuchen oder im Amazonasgebiet unterwegs sind, sollten sich zusätzlich gegen Tollwut impfen lassen.
    Im ganzen Land (unter 2.000 m) besteht ein geringes Malariarisiko, v.a. in Ayacucho, Junín, Loreto, Madre de Dios, San Martin, Puerto Maldonado und in Iquitos. Im Einzelfall kann eine Chemoprophylaxe, d.h. eine Tabletteneinnahme, sinnvoll sein. In jedem Fall sollte man auf ausreichenden Mückenschutz achten.
    Da sich Impfvorschriften kurzfristig ändern können, ist es ratsam, die aktuellen Vorschriften vor der Reise direkt bei der jeweiligen Botschaft oder konsularischen Vertretung des Ziellandes zu erfragen. Bitte erkundigen Sie sich zusätzlich auf den Internetseiten Ihres Auswärtigen Amtes über mögliche aktuelle medizinische Risiken für Reisen ins jeweilige Land.
    Der 24 Stunden unter der Nummer 01-5748000 erreichbare und kostenlose Telefondienst für Touristen ist eine einmalige Einrichtung. Der Notruf der Touristenpolizei Lima-Nord ist 01-4242053, für die Touristenpolizei Lima-Süd wählt man 01-4604525. In Notfällen können Urlauber hier Unterstützung finden. Die allgemeine Notrufnummer der Polizei lautet 105, die der Ambulanz (SAMU) 117, die der Feuerwehr 116.
    In den teureren Restaurants ist der Service meist inklusive bzw. wird automatisch verlangt. In günstigeren Etablissements freut man sich, wenn der Betrag ein bisschen aufgerundet wird, ein größeres Trinkgeld wird jedoch meist nicht erwartet. Taxifahrern gibt man kein Trinkgeld, vielmehr wird im Voraus ein fester Preis verhandelt. Auf Trekkingtouren ist es üblich, die Dienste des Führers, des Kochs und der Träger zusätzlich zum Grundpreis zu honorieren. Feste Regeln existieren diesbezüglich jedoch nicht.
    In Peru gibt es keinerlei Gesetze gegen Homosexualität, demzufolge auch keine Strafverfolgung. Zudem bietet ein Antidiskriminierungsgesetz Schutz für Schwule und Lesben. Doch ein Politikerskandal vor einigen Jahren offenbarte, dass Homosexualität keinesfalls zur Normalität in Peru gehört und nach wie vor geächtet wird. Dementsprechend sei homosexuellen Pärchen Zurückhaltung auf der Reise angeraten. Eine breite Informationsplattform bietet http://www.gayperutravel.com.
    EU-Staatsbürger und Schweizer müssen für einen touristischen Aufenthalt von maximal 183 Tagen kein Visum beantragen, dieses wird bei Einreise ausgestellt. Die Einreise erfolgt mit einem noch mindestens sechs Monate gültigen Reisepass. Kinderausweise und -pässe werden akzeptiert. Kindereinträge im Reisepass eines Elternteils sind nicht mehr gültig. Jedes Kind benötigt ein eigenes Ausweisdokument. Man sollte darauf achten, dass die maximale Aufenthaltsdauer im Pass und auf dem Einreisezettel vermerkt wird. Bei Ausreise auf dem Luftweg ist eine Flughafensteuer in USD (bar) am Flughafen zu entrichten, die jedoch zumindest an den großen Flughäfen in Lima und Cusco schon im Preis für das Flugticket enthalten ist.
    Da sich Einreisebestimmungen kurzfristig ändern können, ist es ratsam, die aktuellen Vorschriften kurz vor der Reise direkt bei der jeweiligen Botschaft zu erfragen.
    In Peru gilt, was auch andere südamerikanische Länder betrifft: Der Machismo ist stark ausgeprägt und bricht sich naturgemäß allein reisenden Frauen gegenüber am meisten Bahn. Wer eine Ehe und Kinder erwähnt oder vorschützt, wird als potenzielles „Opfer" von verbalen Anzüglichkeiten und Kontaktversuchen gleich deutlich uninteressanter. Von Flügen über die Nazca-Linien wird abgeraten, da es bereits mehrmals (fast) zu Flugunfällen gekommen ist. In der Region um Ica und Arequipa ist es jüngst mehrfach zu Überfällen auf Touristenbusse gekommen, bei denen die Touristen sämtlicher Wertsachen beraubt wurden. In Großstädten wie Lima und Cusco sollte man sich als Frau nachts nicht alleine im Freien aufhalten und generell nur offizielle, registrierte und wenn möglich telefonisch vorbestellte Taxis benutzen.
    Landes- und Fremdwährung darf in unbegrenzter Höhe ein- und ausgeführt werden. 400 Zigaretten oder 50 Zigarren oder 250 g Tabak, drei Flaschen alkoholische Getränke (bis 3 l), 2 kg Lebensmittel sowie andere Waren und Geschenke bis zu einem Gesamtwert von 300 USD dürfen von Personen über 18 Jahren zollfrei eingeführt werden. Für Wurstwaren und Käse wird eine Sondergenehmigung benötigt. Aus geschützten Tieren und Pflanzen hergestellte Souvenirs stehen ebenso wie präkolumbische Artefakte auf der Verbotsliste, sowohl bei der Ein- als auch bei der Ausfuhr.
    Bei der Rückreise in die EU dürfen Personen über 17 Jahre 200 Zigaretten oder 100 Zigarillos mit einem Höchstgewicht von 3 g pro Stück oder 50 Zigarren oder 250 g Tabak sowie 1 l Spirituosen, 2 l Zwischenerzeugnisse, 4 l nicht schäumenden Wein und 16 l Bier sowie andere Waren, wie Parfüm, Kaffee, Tee und Elektrogeräte bis zu einem Wert von 300 EUR zollfrei einführen, wobei die Wertgrenze für Jugendliche unter 15 Jahre bei 175 EUR und für Flug- und Schiffsreisende bei 430 EUR liegt. Bei der Wiedereinreise in die Schweiz dürfen über 17-jährige 250 Zigaretten oder Zigarren oder 250 g anderer Tabakfabrikate sowie 5 l alkoholische Getränke mit einem Alkoholgehalt bis 18 Vol.-% und 1 l alkoholische Getränke mit einem Alkoholgehalt über 18 Vol.-% zollfrei einführen. Die Wertfreigrenze aller eingekauften Waren beträgt 300 CHF (inkl. Geschenke, Alkohol und Tabakerzeugnisse). Bei der Wiedereinreise ins Heimatland werden selbst kleine Mengen von losem oder auch abgepacktem Koka-Tee vom Zoll beschlagnahmt und können Bußgeldverfahren nach sich ziehen.
    Da sich Zollbestimmungen kurzfristig ändern können, ist es ratsam, die aktuellen Vorschriften kurz vor der Reise direkt bei der jeweiligen Botschaft zu erfragen. Weitere Informationen über die Zollvorschriften in Peru enthält auch die Webseite der peruanischen Obersten Zollbehörde: http://www.aduanet.gob.pe.
    Die medizinische Versorgung lässt sich nur in teuren Privatkliniken der Großstädte mit europäischen Verhältnissen vergleichen und ist vor allem in ländlichen Gebieten problematisch. Überall jedoch müssen medizinische Behandlungen sofort bezahlt werden. Um etwaige Kosten erstattet zu bekommen, wird der Abschluss einer Auslandskranken- und Reiserückholversicherung dringend empfohlen. Eine individuelle Reiseapotheke sollte stets mitgenommen und unterwegs den Temperaturen entsprechend geschützt werden. Ein häufig auftretendes Problem stellt die Höhenkrankheit dar; die dünne Luft oberhalb von 3.000 m kann einem schwer zusetzen. Schwere Kopfschmerzen, Atemnot, Herzklopfen, Übelkeit, Appetit- und Schlaflosigkeit sind Warnzeichen einer drohenden Höhenkrankheit. Dann helfen nur mehr die Beatmung mit Sauerstoff und ein rascher Abtransport in tiefer gelegene Gebiete.
    Deutsche Botschaft
    Av. Dionisio Derteano 144
    Edificio Alto Caral - Pisos 7 & 8
    San Isidro - Lima 27
    Tel.: +51-1-2035940
    Fax: +51-1-4224813
    E-Mail: infoi@lima.diplo.de
    Web: http://www.lima.diplo.de/Vertretung/lima/de/Startseite.html

    Österreichische Botschaft
    Avenida Republica de Colombia/ex Avenida Central 643, piso 5
    Lima 27, San Isidro
    Tel.: +51-1-4420503
    Fax: +51-1-4428851
    E-Mail: lima-ob@bmeia.gv.at
    Web: http://www.bmeia.gv.at/botschaft/lima.html

    Schweizerische Botschaft
    Avenida Salaverry 3240
    Lima 27, San Isidro
    Tel.: +51-1-2640305
    E-Mail: lim.vertretung@eda.admin.ch
    Web: http://www.eda.admin.ch/lima
    Die Sicherheitslage in Peru hat sich in den vergangenen Jahren zunehmend verbessert. Nichtsdestotrotz kommt es bisweilen zu Ausschreitungen, die auch zu Straßenblockaden führen können. So besteht etwa auf der Panamericana laut Auswärtigem Amt in der jüngsten Vergangenheit erhöhte Überfallgefahr, insbesondere in den Regionen um Ica und Arequipa. In Lima und Cusco sollte man speziell abends und nachts erhöhte Vorsicht walten lassen und sich, wenn möglich, nicht alleine in der Innenstadt aufhalten. Es ist ratsam, sich vor Reisebeginn über die aktuelle Sicherheitssituation zu informieren. Häufiger als Gewaltdelikte sind Diebstähle.
    Für einen Mietwagen sind ein internationaler Führerschein, eine Kreditkarte und ein Mindestalter von 21 Jahren notwendig. Zahlreiche Buslinien bieten günstige Transportmöglichkeiten in Luxusbussen an und sind oft die bessere Alternative zum Zug. Tipp: Rechtzeitig die Tickets besorgen, am besten einen Tag vorher. Das ist bei Sammeltaxis (colectivos) nicht nötig, sie fahren einfach los, wenn die 6-8 Plätze besetzt sind. Als Städteverbindung an der Küste sind sie durchaus üblich - und günstig. Taxis sind ebenfalls preiswert, Sie sollten aber darauf achten, dass das Taxi registriert ist und den Fahrpreis im Voraus aushandeln. Mit dem Flugzeug zu reisen ist in Peru weit verbreitet und wesentlich billiger als in Mitteleuropa. Im Regenwald kommen vornehmlich Boote zum Einsatz.
    Reisenden wird empfohlen, sich vor Überlandreisen bei den Behörden oder Reiseagenturen über die aktuelle Lage zu informieren. Stellen Sie sich auch auf Streiks bei innerstädtischem Transport ein.
    Das Klima Perus gestaltet sich regional sehr unterschiedlich und reicht von tropischem Klima in Amazonien bis zum arktischen Klima in den Hochgebirgsregionen der Anden. Generell unterscheidet man zwischen Regen- und Trockenzeit, die jedoch je nach Landesteil variieren. Von April/Mai bis September/Oktober ist es in den Bergen klar und nachts z.T. sehr frisch (warme Kleidung!). In den Küstengebieten kann es dagegen oft neblig sein, da der unter dem Namen Garúa bekannte Küstennebel viele Berghänge der Sierra einhüllt.
    Zur gleichen Zeit herrschen hingegen ideale, sonnige und überwiegend trockene Bedingungen für Amazonas-Touren vor. Zwischen November und April ist es genau andersherum. Dann erlebt das Gebiet an der Küste und um die Hauptstadt Lima die schönste und trockenste Periode, während in den Bergen und in Amazonien Regenzeit herrscht. Trotz saisonaler Unterschiede: Die Luftfeuchtigkeit im Regenwald ist stets hoch, und die Temperaturen der Küstenebene liegen ganzjährig relativ konstant bei 20 °C. Die Sonne ist in den Bergen immer sehr intensiv, daher gehören Sonnenbrille, -hut und -creme mit hohem Lichtschutzfaktor unbedingt ins Gepäck.
    Februar Im ganzen Land feiert man Feste mit Tanz und Gesang zu Ehren der Schutzheiligen des jeweiligen Ortes, so z.B. im Februar die Fiesta de la Virgen de la Candelaria in Puno (http://virgencandelaria.com). Insbesondere im Zusammenhang mit den sich anschließenden Karnevalsfeierlichkeiten wird die Diablada aufgeführt, ein Maskentanz, der den Kampf zwischen Gut und Böse, zwischen Engel und Teufel, versinnbildlicht.
    März/April In Arequipa, Ayacucho und Cusco finden am Ostersonntag farbenfrohe Prozessionen statt.
    23./24. Juni Im Amazonasgebiet feiert man das Fest des Schutzheiligen Johannes mit rituellen Waschungen und fröhlichen Partys.
    24. Juni Die Sonnenwendfeier der Inka (Inti Raymi) wird in Sacsayhuamán, einer ehemaligen Inka-Festung mit Theaterdarstellungen und historischen Kostümen gefeiert.
    4. Oktober In allen peruanischen Kolonialstädten mit Franziskanerkirchen und -klöstern finden Feierlichkeiten anlässlich des Patronatstags von San Francisco statt.
    November In Puno wird in Gedenken an den ersten Inka, der hier an Land ging (Manco Capac), ein Folklorefest veranstaltet.
    Man sollte schon etwas experimentierfreudig sein, um die landestypischen Gerichte Perus kennenzulernen. Gerichte mit Lama (llama) und Alpaka (alpaca) stehen, vor allem im Hinterland, ebenso auf der Speisekarte wie solche mit Meerschweinchen (cuy) und Hähnchen (pollo). Hauptbestandteile der peruanischen Küche sind Reis, Kartoffeln, Mais und Quinoa. An den Straßenständen, an denen man übrigens sehr preisgünstig essen kann, werden oft Anticuchos (Spieße mit Rinderherz) angeboten. Weit verbreitet ist auch Lomo saltado, eine Grillpfanne mit Rindfleisch, Kartoffeln, Tomaten und Zwiebeln. Eine scharfe Spezialität ist Rocoto, eine Paprikasorte, die oft gefüllt serviert wird. In der Küstenregion gibt es Gerichte mit Fisch und Meeresfrüchten in Hülle und Fülle, darunter Ceviche (marinierter Fisch mit Mais, Kartoffeln und Zwiebeln) oder Escabeche (eine Vorspeise aus gekochtem Fisch).
    Als Getränke beliebt sind Chicha (Maisbier), Pisco (aus Traubenmost hergestelltes Destillat), Inka Cola, Säfte (jugos) und Milchmixgetränke (liquado con leche). Man sollte bedenken, dass viele Restaurants in Peru abends bereits um 18 Uhr ihre Pforten schließen, touristisch ausgerichtete Lokale haben auch in den Abendstunden geöffnet.
    Amtssprache: Spanisch
    Bevölkerung: rund 30,8 Mio. Einwohner
    Hauptstadt: Lima (rund 9,6 Mio. Einwohner)
    Fläche: 1.285.220 km²
    Landesvorwahl: +51
    Währung: Nuevo Sol (Abk.: S/., ISO-4217-Code: PEN)
    Zeitzone: Peru Time (PET), Mitteleuropäische Zeit (MEZ) -6 Stunden (MESZ-7), keine Umstellung auf Sommerzeit

    Bolivien

    Wenn gelbfieberendemische Gebiete wie das Tiefland östlich der Anden bereist werden, müssen Erwachsene und Kinder, die älter als 12 Monate sind, eine entsprechende Impfung vorweisen. Die Standardimpfungen gegen Tetanus, Diphtherie, Pertussis und Hepatitis A sollten auf dem neuesten Stand sein und bei Langzeitaufenthalten können auch Impfungen gegen Hepatitis B, Tollwut und Typhus sinnvoll sein. Da insbesondere in den Tieflagen Boliviens die Gefahr einer Ansteckung mit Malaria und Denguefieber besteht, sollten Reisende stets auf Insektenschutzmittel, helle und bedeckende Kleidung sowie ggfs. eine Malariaprophylaxe zurückgreifen. Dengue ist besonders in den Departements Santa Cruz, Beni, Cochabamba, Pando und in den Yungas im Departement La Paz weit verbreitet. Die Mücken Boliviens übertragen auch die gefährliche Malaria tropica, die nicht selten tödlich verläuft und deren Symptome noch mehrere Wochen und Monate nach einer Infektion auftreten können. Ein hohes Malariainfektionsrisiko besteht im nördlichen Grenzgebiet zu Brasilien, in den Departements Pando und Beni, vor allem in der Region von Guayaramerin, Riberalta und Puerto Rico, aber auch in den tieferen Lagen von Tarija, Cochabamba und La Paz. In anderen ländlichen Orten, die unter 2.500 m gelegen sind, besteht ein mittleres Ansteckungsrisiko. In Städten, aber auch im Oruro-Departement, in den Provinzen Ingavi, Los Andes, Omasuyos und Pacajes sowie im Potosi-Departement, ist die Infektionswahrscheinlichkeit gering. Der mit der Höhenlage des Landes einhergehende Sauerstoffmangel kann Symptome der Höhenkrankheit hervorrufen, weshalb vor allem in den ersten Urlaubstagen von intensiven körperlichen Belastungen abzuraten ist. Durchfallerkrankungen und Cholera lassen sich durch lebensmittel- und trinkwasserhygienische Maßnahmen wie Kochen, Schälen und Desinfizieren weitgehend vermeiden.
    Da sich Impfvorschriften kurzfristig ändern können, ist es ratsam, die aktuellen Vorschriften vor der Reise direkt bei der jeweiligen Botschaft oder konsularischen Vertretung des Ziellandes zu erfragen. Bitte erkundigen Sie sich zusätzlich auf den Internetseiten Ihres Auswärtigen Amtes über mögliche aktuelle medizinische Risiken für Reisen ins jeweilige Land.
    Die Post hat montags bis freitags zwischen 8 und 15 Uhr und samstags von 8 bis 19 Uhr geöffnet, während Geschäfte wochentags i.d.R. von 9.30 bis 12.30 Uhr und von 15 bis 19.30 Uhr öffnen. Manche Läden bedienen ihre Kunden aber auch bis 20 Uhr und samstags von 10 bis 15 Uhr. Die Zentralbank bietet ihren Service durchgehend zwischen 9 und 16 Uhr an, die Geschäftszeiten der meisten Bankfilialen liegen jedoch von Montag bis Freitag zwischen 8.30 und 18 Uhr mit einer Mittagspause von 12 bis 14.30 Uhr.
    In Bolivien ist Homosexualität legal, allerdings werden gleichgeschlechtliche Partnerschaften noch nicht anerkannt und ein Großteil der Bevölkerung steht homosexuellen Handlungen eher konservativ gegenüber. Auf den Austausch von Zärtlichkeiten in der Öffentlichkeit sollten gleichgeschlechtliche Paare daher besser verzichten.
    Año Nuevo (Neujahr, 1. Januar); Carnaval (Karneval, Februar/März); Viernes Santo (Karfreitag, März/April); Dia del trabajo (Tag der Arbeit, 1. Mai); Corpus Cristi (Fronleichnam, Mai/Juni); Día de la Revolución Agraria, Productiva y Comunitaria (Tag der Agrarrevolution, 2. August); Dia de la Patria (Unabhängigkeitstag, 6. August); Todos Santos (Allerheiligen, 1.November); Navidad (Weihnachten, 25. Dezember).
    Ebenso wie in anderen Entwicklungsländern gibt es in Bolivien kaum Vorrichtungen für Menschen mit Behinderung. Rollstuhlrampen, abgesenkte Bordsteine und gesonderte sanitäre Einrichtungen sind noch immer die Ausnahme und auch der Transport von Rollstühlen ist mit den zur Verfügung stehenden Verkehrsmitteln nur schlecht möglich. Einige Hotels haben sich bereits auf Rollstuhlfahrer eingestellt. Insgesamt ist das Reisen durch Bolivien für Menschen mit einer Behinderung jedoch eher mühsam und besonders in den Hochebenen nur schwierig umzusetzen.
    Die Vorwahl von Bolivien ist 00591. Um von Bolivien nach Deutschland, Österreich oder in die Schweiz zu telefonieren, wird der eigentlichen Ortsvorwahl und Telefonnummer die 0049 bzw. nach Österreich die 0043 oder in die Schweiz die 0041 vorangestellt. In den zahlreich vorhandenen Teleshops gibt es oft sehr preisgünstige Angebote an Telefonverbindungen ins Ausland. Eine andere recht gute Variante zum billigen Telefonieren ist das Kartentelefon. Telefonkarten werden z.B. von der großen bolivianischen Telefongesellschaft Entel angeboten, die Überseegespräche nach Deutschland, Österreich oder in die Schweiz ermöglichen. Wer mobil telefonieren möchte, muss über ein tribandfähiges Gerät verfügen. In Bolivien werden Mobiltelefone nämlich über GSM 850/1900 und UMTS 850 betrieben. Zu den gängigsten Mobilfunkanbietern zählen Entel (http://www.entel.bo), Tigo (http://www.tigo.com.bo) und Nuevatel (http://www.nuevatel.com). Wer sein Smartphone benutzen möchte, sollte sich beim Mobilfunkanbieter nach speziellen Auslandstarifen erkundigen. Eine günstige Möglichkeit der Kommunikation bietet selbstverständlich auch das Internet, z.B. in Internet-Cafés größerer Städte oder in Hotels.
    Für die Polizei, den Notarzt und die Feuerwehr gilt die Kurzwahl 911. Die Polizei ist zusätzlich unter 110 und die Ambulanz unter 118 zu erreichen.
    Für Deutsche, Österreicher und Schweizer ist es nicht erforderlich, ein Visum zu beantragen. Die Einreise erfordert lediglich einen Nachweis über die Wiederausreise, genügend Geldmittel für den Aufenthalt sowie einen noch mindestens sechs Monate gültigen Reisepass. Miteintragungen von Kindern im Reisepass der Eltern werden nicht mehr akzeptiert, weshalb jedes Kind einen eigenen Reisepass benötigt. Touristen bekommen i.d.R. einen Aufenthalt von 90 Tagen genehmigt. Manchmal werden jedoch nur 30 Tage in den Reisepass eingetragen. Diese Beschränkung kann bei den Migrationsbehörden in größeren Städten auf 90 Tage erweitert werden.
    Da sich Einreisebestimmungen kurzfristig ändern können, ist es ratsam, die aktuellen Vorschriften vor der Reise direkt bei der jeweiligen Botschaft oder konsularischen Vertretung zu erfragen.
    Allein reisende Frauen, aber auch Männer, sind in Bolivien einer erhöhten Gefahr ausgesetzt, Opfer von sog. „Express-Entführungen“ zu werden, bei denen sie (z.B. am Busbahnhof in La Paz oder am Flughafen von El Alto) von vermeintlichen Taxifahrern abgefangen, an einen unbekannten Ort gebracht und auf trickreiche Art und Weise - unter Einsatz vermeintlicher Polizisten - zur Herausgabe ihrer Kreditkarte gezwungen werden. Es gab vermehrt Fälle, in denen Touristen auch einige Tage festgehalten wurden. Generell sollte man nur registrierte Taxis nutzen, die man am besten per Telefon bestellt hat. Vom Aufenthalt in verlassenen Gegenden der Großstädte, v.a. nach Einbruch der Dunkelheit wird generell abgeraten. Auch sollte man als Frau in Bolivien keinesfalls per Anhalter fahren.
    Deutsche Botschaft
    Avenida Arce 2395,
    Ecke Calle Belisario Salinas
    La Paz
    Tel.: +591-2-2440066
    Fax: +591-2-2441441
    E-Mail: info@lapa.diplo.de
    Web: http://www.la-paz.diplo.de
    Öffnungszeiten: Mo-Fr 9-12 Uhr

    Österreichisches Honorargeneralkonsulat
    Calle Montevideo 130,
    Edificio Requima, Etage 6,
    La Paz
    Tel.: +591-2-2442094
    Fax: +591-2-2442035
    E-Mail: austroko@acelerate.com
    Web: http://www.bmeia.gv.at
    Öffnungszeiten: Mo-Fr 14.30-16 Uhr
    Das Konsulat liegt im Zuständigkeitsbereich der Österreichischen Botschaft in Peru.

    Schweizerische Botschaft
    Calle 13, No. 455
    Ecke 14 de Septiembre
    Obrajes, La Paz
    Tel: +591-2-2751225
    Fax: +591-2-2140885
    E-Mail: paz.vertretung@eda.admin.ch
    Web: http://www.eda.admin.ch/lapaz
    Öffnungszeiten: Mo-Fr 9-12 Uhr
    Personen über 18 Jahre dürfen neben Gegenständen für den persönlichen Bedarf auch 400 Zigaretten oder 50 Zigarren oder 500 g Tabak, 3 l Alkohol und Waren in einem Wert von bis zu 1.000 USD zollfrei nach Bolivien mitnehmen. Landes- und Fremdwährung kann in uneingeschränkter Menge ein- und ausgeführt werden, muss aber ab einem Wert von 50.000 USD oder dem Gegenwert in einer anderen Währung von der bolivianischen Zentralbank genehmigt werden. Reisenden aus Deutschland, Österreich und der Schweiz ist es untersagt, Coca-Tee oder andere Produkte aus Kokablättern mit nach Hause zu nehmen.
    Bei der Wiedereinreise in die EU dürfen Personen über 17 Jahre 200 Zigaretten oder 100 Zigarillos mit einem Höchstgewicht von 3 g pro Stück oder 50 Zigarren oder 250 g Tabak zollfrei mit sich führen. An alkoholischen Getränken sind bei der Rückreise in die EU 1 l Spirituosen, 2 l Zwischenerzeugnisse, 4 l nicht schäumender Wein und 16 l Bier sowie andere Waren, wie Parfüm, Kaffee, Tee und Elektrogeräte, bis zu einem Wert von 300 EUR zollfrei erlaubt, wobei die Wertgrenze für Jugendliche unter 15 Jahre bei 175 EUR und für Flug- und Schiffsreisende bei 430 EUR liegt. Bei der Wiedereinreise in die Schweiz dürfen über 17-jährige 250 Zigaretten oder Zigarren oder 250 g anderer Tabakfabrikate sowie 5 l alkoholische Getränke mit einem Alkoholgehalt bis 18 Vol.-% und 1 l alkoholische Getränke mit einem Alkoholgehalt über 18 Vol.-% zollfrei einführen. Die Wertfreigrenze aller eingekauften Waren beträgt 300 CHF (inkl. Geschenke, Alkohol und Tabakerzeugnisse).
    Da sich Zollbestimmungen kurzfristig ändern können, ist es ratsam, die aktuellen Vorschriften kurz vor der Reise direkt bei der jeweiligen Botschaft zu erfragen.
    In Hotel- und Restaurantrechnungen ist häufig bereits eine Servicepauschale von 10 % enthalten. Zusätzliche Trinkgelder werden gerne gesehen, sind aber nicht unbedingt erforderlich. Im Gegensatz zu Taxifahrern, die i.d.R. kein Trinkgeld bekommen, erwarten Gepäckträger eine Kleinigkeit als Anerkennung ihrer Dienste.
    Die medizinische Versorgung in Bolivien entspricht weder technisch noch apparativ oder hygienisch dem europäischen Standard. In ländlichen Gegenden kann eine adäquate Versorgung nicht immer gewährleistet werden. Deshalb sollte unbedingt eine Reisekrankenversicherung mit Rückholoption abgeschlossen werden. Wer auf die Einnahme bestimmter Medikamente angewiesen ist, nimmt diese am besten in ausreichender Menge mit. Aufgrund von möglichen Verboten oder Beschränkungen bei verschiedenen in Arzneimitteln eingesetzten Substanzen, sollte vorab jedoch beim zuständigen Konsulat abgeklärt werden, ob das jeweilige Medikament uneingeschränkt eingeführt werden darf.
    In La Paz beträgt die Stromspannung 110 und in anderen Teilen Boliviens vorwiegend 220 Volt bei 50 Hertz. Da neben C-Steckern (Eurosteckern) auch Stecker vom Typ A im Einsatz sind, ist für Reisende aus Deutschland, Österreich und der Schweiz ein Adapter notwendig.
    Amtssprache: Spanisch
    Bevölkerung: rund 10,5 Mio. Einwohner
    Fläche: 1.098.580 km²
    Hauptstadt: Sucre (rund 260.000 Einwohner)
    Landesvorwahl: +591
    Währung: Boliviano (Abk.: Bs; ISO-4217-Code: BOB)
    Zeitzone: Bolivia Time (BOT). Unterschied zur Mitteleuropäischen Zeit (MEZ): -5 Stunden (Mitteleuropäische Sommerzeit (MESZ) -6 Stunden); keine Umstellung auf Sommerzeit
    Viele Orte sind aufgrund ihrer geografischen Lage am besten per Flugzeug zu erreichen. Die Fluggesellschaften Amaszonas (http://www.amaszonas.com) und TAM (http://www.tam.com.br) betreiben einen Großteil des inländischen Flugverkehrs. Verspätungen und Flugausfälle sind keine Seltenheit und von jedem Passagier wird eine kleine Flughafengebühr verlangt. Trotzdem ist das Flugzeug eines der geeignetsten Fortbewegungsmittel, um sich ganz Bolivien zu erschließen.
    Das Straßenverkehrsnetz ist nicht besonders fortschrittlich. Es mangelt an asphaltierten Straßen und die reichlich vorhandenen Schotterpisten und Geröllwege sind während der Regenzeit häufig wegen Überschwemmungen und der Gefahr von Erdrutschen gesperrt. Ein allradgetriebenes Fahrzeug ist empfehlenswert, wobei nicht nur die Straßenzustände, sondern auch eine unzureichende Beschilderung und eine schlechte Wegausleuchtung das Fahren erschweren. Wer sich trotzdem auf das Abenteuer Selbstfahren einlassen möchte, benötigt einen gültigen Reisepass und einen internationalen Führerschein, um in einer der größeren Städte wie La Paz einen Mietwagen zu leihen. Je nach Anbieter liegt das Mindestalter für die Anmietung eines Kfz zwischen 21 und 25 Jahren. Viele Firmen ermöglichen die zusätzliche Buchung eines Fahrers. Aus Sicherheitsgründen sollte von nächtlichen Überlandfahrten abgesehen und eine vorsichtige und vorausschauende Fahrweise an den Tag gelegt werden. Problematisch wird es mit einem ausländischen Kennzeichen. Es gibt nämlich ein Gesetz, das für ausländische PKW höhere Benzinpreise vorsieht. Da dies für die Tankwarte einen größeren Verwaltungsaufwand bedeutet, weigern sich diese manchmal, an ausländische Fahrzeuge Benzin zu verkaufen.
    Per Bus können alle größeren Orte Boliviens erreicht werden. Immer wieder kommt es jedoch zu schweren Busunglücken mit zahlreichen Toten. Deshalb ist es ratsam, bei der Wahl von Reisebüros und Transportunternehmen vorsichtig zu sein und nur mit renommierten Anbietern zu fahren. Auch Lastwagen sind ein verbreitetes Reisemittel. Die Lastwagenfahrt ist zwar preisgünstiger als eine Busfahrt, jedoch nicht gerade sehr komfortabel.
    Das Eisenbahnnetz verbindet nur einen kleinen Teil von Bolivien, weshalb es sich für längere Reisen nicht unbedingt eignet. Das westliche Bahnnetz wird von der Empresa Ferroviaria Andina S.A. betrieben (http://www.fca.com.bo). Die Linie Red Occidental fährt die Streckenund Uyuni-Avaroa ab. Das östliche Bahnnetz wird von der Empresa Ferroviaria Oriental S.A. betrieben (http://www.fo.com.bo). Neben Überfüllung und Unpünktlichkeit sprechen auch lange Fahrtzeiten gegen eine Bahnreise. Mit dem Bus kann man sich deutlich schneller fortbewegen.
    Auf dem Titicacasee besteht ein reger Schiffsverkehr, und so gelangt man bspw. von Copacabana zur im See gelegenen Isla del Sol oder nach Huatajata und Puno in Peru. Auch Ausflugsfahrten werden auf dem See angeboten.
    In den größeren Städten Boliviens sind verschiedene öffentliche Verkehrsmittel in Betrieb. Geläufig sind die sogenannten Micros. Das sind Kleinbusse, die auf festgelegten Routen verkehren und per Handzeichen gestoppt werden. In La Paz und Cochabamba bieten auch Sammeltaxis, die als Colectivos oder Trufis bekannt sind, ihre Dienste auf bestimmten Strecken an. Taxis haben fixe Fahrpreise und werden oft mit weiteren Fahrgästen geteilt.
    In und um La Paz haben gewaltsame Übergriffe auf Touristen stark zugenommen. Sogenannte Express-Entführungen in öffentlichen Verkehrsmitteln, bei denen Urlaubern ihre Kreditkarten entwendet werden, dringen immer häufiger an die Öffentlichkeit. Es ist empfehlenswert, nur auf bekannte (registrierte) Linienbus- und Taxiunternehmen zurückzugreifen. Mit unbekannten Minivans sollte man nicht mitfahren und auch auf das Heranwinken von Taxis verzichten. Am Busbahnhof von La Paz und am Flughafen El Alto gab es Überfälle von als Polizisten verkleideten Betrügern, die Ankömmlinge unter dem Vorwand einer Drogenkontrolle verschleppt und ausgeraubt haben. Vorsicht ist insbesondere im Raum von La Paz und El Alto, in Copacabana, Sucre, Cochabamba sowie in Santa Cruz geboten.
    So abwechslungsreich wie die Landschaft ist auch das Wetter im Land. Die klimatische Bandbreite reicht von tropischen Verhältnissen in den Tiefebenen des Nordens und der zentralen Tiefebene im Landesinneren über kühle Temperaturen im Altiplano bis hin zu einem polarähnlichen Hochgebirgsklima in den hohen Anden. Als Faustregel gilt: Je höher die Lage, desto niedriger die Temperatur, wobei unabhängig von der Region extreme Temperaturunterschiede zwischen Tag und Nacht möglich sind. In den Hochebenen wird die massive Sonneneinstrahlung in Verbindung mit der geringen Sauerstoffsättigung von vielen Urlaubern als sehr unangenehm empfunden. Beide Faktoren sollten bei der Planung von Aktivitäten unbedingt bedacht werden.
    Landesweit herrscht im Sommer Regenzeit und so fällt in den Monaten von November bis April der meiste Regen. Schwere Überschwemmungen führen in dieser Jahreszeit häufiger zu Einschränkungen beim Passieren der Wege und können so manche Reiseplanungen buchstäblich ins Wasser fallen lassen. Der Regen bringt auch vermehrt Moskitos mit sich, die Dengue und Malaria übertragen können. Deshalb und aufgrund der europäischen und nordamerikanischen Sommerferien ist von Ende Juni bis Anfang September mit den meisten Touristen zu rechnen, obwohl bereits ab Mai bis einschließlich Oktober trockene und warme Tage für einen gelungen Urlaub sorgen.
    Januar Während der ersten Januarwoche feiern die Bewohner von La Paz das Achocalla Festival, bei dem mit traditionellen Tarqueada-Tänzen der Göttin Pachamama gehuldigt wird, um ein gutes Erntejahr zu erbitten.
    Das Achachairú Festival in Porongo nahe Santa Cruz wird zu Ehren der lokal angebauten Mangostan-Frucht ausgerichtet; mittlerweile nehmen Akteure aus der ganzen Welt daran teil, um Geschäfte abzuschließen.
    Januar/Februar In La Paz beginnt jedes Jahr am 24. Januar das mehrwöchige Alasitas Festival, bei dem zahlreiche Händler Ekkekko-Statuen und zugehörige in Handarbeit hergestellte Miniaturwaren veräußern, um Wünsche für das kommende Jahr in Erfüllung gehen zu lassen.
    Februar Mit farbenfrohen Paraden und Musik wird am 2. Februar in Copacabana am Titicaca-See feuchtfröhlich die Fiesta de La Virgen de La Candelaria begangen.
    Am 9. Februar wird in La Paz der Jisk'a Anata Karneval gefeiert, wobei auch andernorts, z.B. in Tarija und Santa Cruz, karnevalistische Veranstaltungen stattfinden und in Oruro an acht unterschiedlichen Tagen im Februar die größte Karnevalsfete von Bolivien ausgerichtet wird.
    März In Tarabuco findet jeden zweiten Sonntag im März anlässlich des Triumphes über die Spanier im Jahr 1816 das Phujllay-Fest statt, das mit einer Messe in der katholischen Kirche, Musik und Tanz gefeiert wird.
    An drei Tagen im März bringt die Fiesta de la Uva in Tarija zahlreiche Weinliebhaber zusammen, um gemeinsam wertvolle Tropfen der Region zu verkosten und das eine oder andere Fläschchen käuflich zu erwerben.
    April Eines der größten landwirtschaftlichen Feste des Landes findet jedes Jahr im April in Huari in der Oruro-Region statt, bei dem Verkäufer aus allen Regionen Boliviens mit ihren Produkten vertreten sind.
    Mai/Juni Ende Mai beginnt in La Paz eines der größten Festivals in den Anden, die Fiesta del Gran Poder, bei der zu Ehren von Jesus Christus über 50 Tanzgruppen in traditionellen Tänzen wie der Morenada, dem Tinku und der Kullawada gegeneinander antreten.
    Juni In Tiwanaku bei La Paz begeht man am 24. Juni mit kulturellen Zeremonien und historischen Kostümen das Fest Inti Raymi, eine Sonnenwendefeier der Inka.
    In den Regionen Oruro und Beni wird vielerorts ein gemütliches Lagerfeuer entfacht, an dem zahlreiche Menschen zusammentreffen, um zu musizieren, zu singen und gemeinsam Karten zu spielen.
    Juli Zu Ehren der Seefahrer-Schutzpatronin Virgen del Carmen wird am 16. Juli in mehreren Ortschaften der Region La Paz ein Fest mit Tanzwettbewerben und Musik ausgerichtet.
    Am 22. Juli feiert man in Magdalena ein religiöses Folklorefest, bei dem neben traditionellen Tänzen auch Stierkämpfe und verschiedene Spiele stattfinden.
    August Virgen de Copacabana ist ein großes Wallfahrtsfest zum Gedenken an die schwarze Madonna, das vom 5. bis 6. August in Copacabana am Titicaca-See mit Musik und traditionellem Tanz gefeiert wird.
    Die dritte Augustwoche wird in Quillacollo in der Provinz Cochabamba mit dem wichtigen Kirchenfest Virgen de Urkupiña begangen, bei dem die katholische Messe ebenso dazu gehört wie der Verkauf von glückbringendem Miniaturhandwerk und die Aufführung verschiedener Folkloretänze.
    Immer am letzten Sonntag im August feiert Santa Cruz den Santa Cruz Traditions Day mit Folklore, typisch bolivianischem Essen und Verkaufsständen, an denen Kunsthandwerk angeboten wird.
    September Das Fest Virgen de Guadalupe am 8. September feiern sowohl die Einwohner von Vallegrande in Santa Cruz als auch die von Viacha in La Paz und von Sucre in Chuquisaca fröhlich laut mit Musik und Tanz, Gesangswettbewerben, Stierkämpfen und landestypischen kulinarischen Delikatessen.
    In und um die Ruinenstätte Tiahuanaco in der Provinz La Paz wird am 21. September eines der wichtigsten indigenen Feste gefeiert, bei dem bereits in den frühen Morgenstunden die ersten Sonnenstrahlen am Tempel von Kalasasaya begrüßt werden, um den Frühlingsbeginn gebührend zu feiern.
    Oktober Das International Culture Festival in Sucre und Potosi ist Treffpunkt für die verschiedensten ethnischen Gruppen aus aller Welt, um Malerei, Musik, Literatur, Theater, Kino u.v.m. zu vereinen.
    In Bolivien, dem Land der Extreme, kommt reichlich Exotisches auf den Tisch. Und so ist es keine Besonderheit, dass vielerorts bereits zum Frühstück eine für den europäischen Geschmack eher gewöhnungsbedürftige Speise gegessen wird: die Caldo de Cabeza, eine Suppe mit Kartoffeln und einem halben Schafskopf als Einlage. Aber keine Sorge, auch Toast und Marmelade sind während der Morgenstunden überall erhältlich. Auf den Speisekarten finden sich reichlich Fleisch- und in wasserreichen Regionen auch vielfältige Fischgerichte wieder. Am Titicacasee oder im nahegelegenen La Paz fällt die Entscheidung aufgrund der großen Fischauswahl nicht immer ganz leicht, aber das Forellengericht Trucha oder der Königsfisch Pejerrey sind eigentlich immer eine gute Wahl. Zu den landestypischen Fleischgerichten gehören u.a. Lechón al horno, Spanferkel mit Süßkartoffeln und Kochbananen, Empanada Salteña, in Teig gebackene Stücke von Fleisch, Kartoffeln und Paprika mit scharfer Soße, Lomo montado, Steaks mit Eiern, Reis und gebratenen Bananen sowie Picante de Pollo, Hähnchen mit Bratkartoffeln, Reis und Salat mit Chili. Feurig-scharf wird es erst recht, wenn Ilajhua ins Spiel kommt, eine häufig zu Fleischgerichten gereichte Soße aus frischen Tomaten und jeder Menge Chili. Neben den gängigen Fleischsorten von Schaf, Rind und Geflügel sind manchmal Meerschweinchen- und Alpakafleisch im Angebot. Sie gelten als Delikatesse und sollten unbedingt probiert werden. Typische Beilagen sind Reis, Kartoffeln, Mais und Quinoa, eine besondere Getreideart. Als Vorspeise wird die weltweit bekannte Guacamole oft mit knusprigen Kartoffelchips kombiniert. Eine schmackhafte Nachspeise ist der in ganz Lateinamerika beliebte Flan, ein Karamellpudding, der einem selbst nach einer deftigen Speise nicht schwer im Magen liegt. Zu den überwiegend gehaltvollen Gerichten wird gerne bolivianisches Bier wie das bekannte Cruzena getrunken. Aber auch das Nationalgetränk Chicha, das aus Getreide und Mais hergestellt wird, ist geschmacklich sehr zu empfehlen.

    Chile

    Die Vorwahlen lauten 0056 für Chile, 0049 für Deutschland, 0043 für Österreich und 0041 für die Schweiz. Um das eigene Handy in Chile benutzen zu können, muss man ggfs. International Roaming beantragen, es funktioniert aber meist automatisch. Die Gebühren können jedoch relativ hoch ausfallen, am besten man erkundigt sich vorher danach und nach spezieffeln Auslandstarifen. Oder man kauft an einem Kiosk eine Prepaid-Karte für öffentliche Fernsprecher - das ist meist noch günstiger, ebenso wie die Kommunikation über das Internet in Internetcafés oder im Hotel.
    Año Nuevo (Neujahr, 1. Januar); Viernes Santo (Karfreitag, März/April); Sábado Santo (Karsamstag, März/April); Día del Trabajo (Tag der Arbeit, 1. Mai); Día de las Glorias Navales (Tag der Marine, 21. Mai); San Pedro y San Pablo (St. Peter und Paul, Ende Juni/Anfang Juli); Día de la Virgen del Carmen (Unsere Liebe Frau vom Berge Karmel-Tag, Mitte Juli); Asunción de la Virgen (Mariä Himmelfahrt, 15. August); Primera Junta Nacional de Gobierno (Unabhängigkeitstag von 1818, 18. Sept.); Día del Ejército (Ehrentag des Heeres, 19. Sept.); Día del Descubrimiento de Dos Mundos (Kolumbus-Tag, 12. Okt.); Todos Los Santos (Allerheiligen, 1. November); Inmaculada Concepción (Unbefleckte Empfängnis, 8. Dezember); Navidad (Weihnachten, 25. Dezember).
    Bauvorschriften regeln die Konstruktion von Rollstuhlrampen für öffentliche Gebäude in Chile. Auf Flughäfen und in Einkaufszentren gibt es Aufzüge. Immer mehr Hotels stellen um auf behindertengerechte Installationen; man sollte bei der Buchung erfragen, inwiefern das auch auf das gewünschte Hotel zutrifft.
    Es gibt kein offizielles Ladenschlussgesetz. Die Geschäfte stehen meist von 10-21 Uhr offen, manche öffnen auch früher, Ladengalerien in Großstädten und Supermärkte schließen oft später.
    Banken und Behörden mit Publikumsverkehr arbeiten von 8 oder 9 bis 14 Uhr, die Post legt generell eine Mittagspause ein - Ausnahme ist die Zentralpost in Santiago.
    Im Nachbarland Argentinien ist die Ehe unter Homosexuellen möglich - davon ist Chile weit entfernt. Auf abfällige Blicke und Äußerungen müssen sich Schwule und Lesben einstellen, obwohl auch hier zu den Schwulenparaden „Orgullo Gay" zehntausende Teilnehmer kommen und es die Organisation Movilh gibt, die sich um die Anerkennung Homosexueller kümmert. Homosexuelle Handlungen sind in Chile seit 1998 legal.
    Bei Einreise aus einem Gelbfiebergebiet auf die Osterinseln ist eine Gelbfieber-Impfung vorgeschrieben. Ansonsten sind für Chile bei Einreise aus Europa zur Zeit keine Imfpungen unbedingt erforderlich. Sinnvoll ist jedoch ein Impfschutz gegen Tetanus, Diphtherie sowie gegen Hepatitis A, bei längeren Aufenthalten auch gegen Typhus und Hepatitis B. Tropenkrankheiten kommen in Chile in der Regel nicht vor.
    Da sich Impfvorschriften kurzfristig ändern können, ist es ratsam, die aktuellen Vorschriften vor der Reise direkt bei der jeweiligen Botschaft oder konsularischen Vertretung des Ziellandes zu erfragen. Bitte erkundigen Sie sich zusätzlich auf den Internetseiten Ihres Auswärtigen Amtes über mögliche aktuelle medizinische Risiken für Reisen ins jeweilige Land.
    Bürger aus der Bundesrepublik, aus Österreich und der Schweiz benötigen für einen Aufenthalt von bis zu 90 Tagen kein Visum. Der Reisepass muss eine Gültigkeit von mindestens sechs Monaten nach Einreisedatum aufweisen. Kindereinträge im Reisepass eines Elternteils sind nicht mehr gültig; jedes Kind benötigt ein eigenes Ausweisdokument, dieses ist in Chile zwar nicht offiziell anerkannt, wird aber akzeptiert. Bei der Einreise (z.B. im Flugzeug) wird eine Touristenkarte („Tarjeta de Turismo") ausgeteilt, die ausgefüllt im Pass verbleibt und bei der Ausreise abzugeben ist.
    Da sich Einreisebestimmungen kurzfristig ändern können, ist es ratsam, die aktuellen Vorschriften vor der Reise direkt bei der jeweiligen Botschaft oder konsularischen Vertretung zu erfragen.
    Polizei (auch Carabineros, Straßenpolizei): 133, Feuerwehr: 132, Ambulanz: 131, Privater Rettungsdienst: 800800911. Wer mit dem Mietwagen unterwegs ist, bekommt von der Verleihfirma Nummern von Dienstleistern genannt, die für Pannenhilfe etc. zuständig sind.
    Chilenen gelten neben den Argentiniern als Meister des pirópos, des - meist geschmackvollen - Kompliments. Richtig grobe Anmache bzw. Berührungen sind normalerweise nicht zu befürchten. Aber Ansprechen, Pfiffe und Kommentare gehören sehr wohl zum männlichen Repertoire, mit dem alleinreisende Frauen bedacht werden, was sich in der Regel aber nicht in verbale Aggressionen oder penetrante Aufdringlichkeit ausweitet. Hilft immer: auf Ehemann und Kinder verweisen, auch wenn man sie nicht hat. Eine gewisse Vorsicht, auch bei der Kleiderwahl, ist nie verkehrt.
    Es ist üblich, Trinkgeld zu geben und zwar: beim Restaurantbesuch, dem Zimmermädchen im Hotel und dem Reiseleiter bei Exkursionen. Die Höhe hängt von der Zufriedenheit des Kunden ab. Wenn auf der Restaurantrechnung ein gesonderter Trinkgeldbetrag aufgeführt wird, entfällt die zusätzliche Zahlung (üblich sind 10 %).
    In den Großstädten stehen gute Kliniken zur Verfügung, die Ausbildung des medizinischen Personals gilt als eine der besten in Südamerika. Privatkliniken, z.B. in Santiago oder Puerto Montt, genügen internationalen Standards. Die zahlreichen Apotheken(-ketten) sind gut ausgestattet, an Sonntagen stehen sie nach einem Zeitturnus offen.
    Im Normalfall übernehmen die Versicherungen keine Behandungs- und Krankentransportkosten im außereuropäischen Ausland, also sollte man unbedingt eine Reisekrankenversicherung abschließen.
    Die Ein- und Ausfuhr von Devisen ist unbegrenzt möglich, Bargeld oder Wertpapiere müssen bei der Einreise ab einem Wert von 10.000 USD und Neuwaren ab einem Wert von 500 USD deklariert werden. Es dürfen maximal 400 Zigaretten, 50 Zigarren, 500 g Tabak und 2,5 l Branntwein zollfrei eingeführt werden. Streng untersagt ist die Einfuhr von Nahrungsmitteln, geschützten Tieren, Pflanzen, Saatgut, Drogen und pornografischem Material. Die Geldstrafen beim kleinsten Vergehen sind nicht unerheblich. Importgeschäfte sind erlaubt, ab einem Betrag von 500 USD (FOB) muss jedoch ein Zollagent eingeschaltet werden.
    Bei der Rückreise nach Europa und in die USA dürfen weder Kaktusholz bzw. Kunsthandwerk aus Kaktusholz noch Alerce oder Kunsthandwerk aus Alerceholz eingeführt werden (Washingtoner Artenschutz-Abkommen). Weiterhin dürfen über 17-Jährige in die EU 200 Zigaretten oder 100 Zigarillos mit einem Höchstgewicht von 3 g pro Stück oder 50 Zigarren oder 250 g Tabak sowie 1 l Spirituosen, 2 l Zwischenerzeugnisse, 4 l nicht schäumenden Wein und 16 l Bier sowie andere Waren, wie Parfüm, Kaffee, Tee und Elektrogeräte, bis zu einem Wert von 300 EUR zollfrei einführen, wobei die Wertgrenze vom jeweiligen EU-Mitgliedsstaat bei Jugendlichen unter 15 Jahren auf 150 EUR herabgesetzt werden kann und für Flug- und Schiffsreisende bei 430 EUR liegt. Bei der Wiedereinreise in die Schweiz dürfen über 17-jährige 250 Zigaretten oder Zigarren oder 250 g anderer Tabakfabrikate sowie 5 l alkoholische Getränke mit einem Alkoholgehalt bis 18 Vol.-% und 1 l alkoholische Getränke mit einem Alkoholgehalt über 18 Vol.-% zollfrei einführen. Die Wertfreigrenze aller eingekauften Waren beträgt 300 CHF (inkl. Geschenke, Alkohol und Tabakerzeugnisse).
    Da sich Zollbestimmungen kurzfristig ändern können, ist es ratsam, die aktuellen Vorschriften kurz vor der Reise direkt bei der jeweiligen Botschaft zu erfragen.
    Die Spannung beträgt 220 Volt bei 50 Hertz. Die in Deutschland, Österreich und der Schweiz gebräuchlichen Eurostecker (Typ C) können meist problemlos verwendet werden; für die runden Schukostecker des Typs F benötigt man einen Adapter. Ein solcher ist in Eisenwarenhandlungen und im Elektrohandel erhältlich. Viele Hotels stellen sie ihren Gästen zur Verfügung.
    Deutsche Botschaft
    Las Hualtatas 5677
    Casilla 220, Correo 30
    Vitacura
    Santiago de Chile
    Tel.: +56-2-4632500
    Fax: +56-2-24632525
    Web: http://www.santiago.diplo.de
    Öffnungszeiten: Di, Do, Fr 9-12 Uhr, Mi 9-12 und 14-16 Uhr

    Österreichische Botschaft
    Barros Errázuriz 1968, 3. Stock
    Providencia
    Santiago de Chile
    Tel.: +56-2-2234774
    Fax: +56-2-22049382
    E-Mail: santiago-de-chile-ob@bmeia.gv.at
    Web: http://www.bmeia.gv.at/botschaft/santiago-de-chile

    Schweizerische Botschaft
    Américo Vespucio Sur 100, 14. Stock
    Las Condes
    Santiago de Chile
    Tel.: +56-2-29280100
    Fax: +56-2-29280135
    E-Mail: san.vertretung@eda.admin.ch
    Web: http://www.eda.admin.ch/santiago
    Öffnungszeiten: Mo-Fr 10-12 Uhr
    Bei den immensen Strecken, die des zu überwinden gilt, um das ganze Land zu sehen, empfiehlt sich der South America Air Pass von LAN. Er enthält je nach Reisewunsch verschiedene Coupons für Strecken, deren Abfolge vor Reiseantritt fixiert sein muss. Die Preise liegen relativ niedrig, die Osterinsel ist nicht eingeschlossen. Man kann ihn nicht im Land selbst erwerben, sondern muss bereits vor Antritt der Reise gebucht werden (http://www.lan.com).
    Das Busnetz ist gut ausgebaut und pünktlich, besonders zwischen größeren Städten gibt es teilweise stündliche Abfahrten. Die Busse sind bequem und gepflegt, die Stationen oft mit Imbissrestaurants, kleinen Geschäften und Toiletten ausgestattet. Coche-cama (Bettwagen) nennt sich die komfortabelste Klasse, es folgen semi-cama und Pullman.
    Eine mautpflichtige Autobahn verbindet auf 1.500 km La Serena mit Puerto Montt und verläuft vom Kleinen Norden über die Zentralzone bis zum Großen Süden. Für die Carretera Austral braucht man ein robustes Fahrzeug.
    Januar Das Theaterfestival Santiago a Mil bringt Artisten aus aller Welt zusammen, die auf den Straßen und Bühnen von Santiago ein meisterhaftes Programm darbieten (http://www.santiagoamil.cl).
    Neben chilenischer Volksmusik wird auf dem Olmué Folk Festival im El Patagual Park von Olmué auch der nationale Folkloretanz Cueca vorgeführt (http://www.festivaldelhuaso.cl).
    Februar Am Brava-Strand und andernorts in Iquique wird die Karnevalszeit mit bunten Kostümparaden, Musik und Tanz ausgelassen gefeiert.
    März/April Im Mittelpunkt des Loolapooza Festivals im O’Higgins Park von Santiago stehen Konzerte bekannter Pop- und Rock-Bands. Zusätzlich runden verschiedene Freizeitangebote das Festivalprogramm ab und eine Kinderzone sorgt für das Vergnügen der jungen Gäste (http://www.lollapaloozacl.com).
    Der Marathon de Santiago lockt jedes Jahr etliche Läufer mit einem hohen Preisgeld an den Start (http://www.maratondesantiago.com).
    Juli Jedes Jahr im Juli lädt La Tirana zur Fiesta de La Tirana, ein Kunst- und Musikevent, auf dem die Einheimischen ihr Gesicht hinter Teufelsmasken verstecken und der Jungfrau Carmen mit skurrilen Tänzen gedenken.
    August Neben der Ausstrahlung nationaler und internationaler Filmproduktionen stehen Diskussionen, Ausstellungen und verschiedene Wettbewerbe auf dem Programm des Santiago International Film Festivals (http://www.sanfic.com).
    September Am chilenischen Nationalfeiertag Dieciocho werden allerorts große Feste organisiert, die bis spät in die Nacht mit traditionellem Essen, reichlich Wein und dem chilenischen Cueca-Tanz gefeiert werden.
    Oktober Am 12. Oktober gedenkt Santiago dem Nationalhelden Kolumbus mit Trachtenparaden, die quer durch die Stadt führen.
    Dezember Zur Jahreswende pilgern mehrere hunderttausend Menschen nach Valparaíso, um sich den besten Blick auf das gigantische Feuerwerk über der Hafenbucht zu sichern.
    Das Klima auf der südlichen Halbkugel verhält sich genau umgekehrt zum europäischen: tiefster Winter herrscht im Juli/August. Im Süden ist es kälter als im Norden. Während man den Norden des Landes eigentlich ganzjährig bereisen kann, weil er Wüstenklima mit kühlen Nächten aufweist, ist der Süden von Januar bis Ende März am angenehmsten. Die südliche Zentralzone und der Kleine Süden haben eher mediterranes Klima, wobei die Küste oft nebelverhangen ist, was zu niedrigeren Temperaturen führt. Die Niederschlagsmenge nimmt nach Süden hin zu. Auch die Isla de Pascua (Osterinsel) ist ein ganzjähriges Ferienziel mit subtropischen Temperaturen.
    Die lange Pazifikküste, das andine Hochland sowie indianische und deutsche (!) Traditionen prägen die chilenische Küche. Fisch, Meeresfrüchte, sogar Algen und Eintöpfe mit Rindfleisch, Ziege und den indianischen Gemüsesorten Mais, Karotten und Kartoffeln sowie dem Mapuche-Gewürz merquén repräsentieren am besten die Küche des Landes. Deutsche Akzente setzen im Süden Blechkuchen (kuchen) und das Frühstück mit Ei, Wurst und Käse. Auf der Isla de Chiloé begeht man mit einem in der Erde gegarten Gericht, dem curanto, alle Festivitäten. Sehr beliebt sind empanadas mit Muschelfleisch, im Zentrum Chiles füllt man sie eher mit pino, einer orientalisch gewürzten Hackfleischmasse, die auch für die Zubereitung des Nationalgerichts pastel de choclo, einem Maisauflauf, verwendet wird. Das sehr gute patagonische Lamm wird vorzugsweise „a fuego lento" (ganz langsam) gebraten.
    Die chilenischen Weine genießen Weltruf. Das Nationalgetränk allerdings wird aus einem Schnaps gemixt, dem Trester Pisco, der mit Zitronensaft, Eischaum und Zimt zum Pisco Sour wird.
    Amtssprache: Spanisch
    Bevölkerung: rund 18 Mio. Einwohner
    Fläche: 756.098 km² (ohne Antarktisanteile)
    Hauptstadt: Santiago de Chile (rund 6,5 Mio. Einwohner)
    Landesvorwahl: +56
    Religion: 67 % katholisch, 17 % Protestanten, 12 % Andersgläubige bzw. ohne Religion
    Währung: Chilenischer Peso (Abk.: chil$; ISO-4217-Code: CPL)
    Zeitzone: Chile Time (CLT; MEZ -5 Stunden). Im chilenischen Sommer (Aug./Sept./Okt. bis März/April/Mai) gilt die Chile Summer Time (CLST; MEZ -4 Stunden).

    Argentinien

    In Restaurants sind 5-10 % Trinkgeld üblich, oft wird aber nur aufgerundet. Koffer- und Hotelboys erhalten einen Peso pro Gepäckstück, Zimmermädchen freuen sich über fünf Pesos pro Tag. Bei Taxifahrern rundet man allenfalls leicht auf.
    Empfehlenswert für Telefonate nach Europa sind die noch in den kleinsten Orten zu findenden Telefonläden (Locutorios) mit Kabinen und mitlaufendem elektronischem Gebührenzähler. Man kann sich dort auch zurückrufen lassen. Von privaten Festnetzanschlüssen kann man auch spezielle Telefonkarten (Tarjetas telefónicas prepagas) nutzen. An öffentlichen Telefonen funktionieren diese meist nicht. Man wählt eine gebührenfreie 0800-Nummer und gibt den freigerubbelten Code ein. Für ein Direktgespräch wählt man zuerst die 00, danach die Länderkennung und Vorwahl jeweils ohne Null, zum Beispiel 0041 für die Schweiz, 0043 für Österreich und 0049 für Deutschland.
    Europäische Tri- und Quadband-Handys funktionieren im argentinischen Mobilfunknetzen (GSM 1900), doch ist Roaming sehr teuer. Wesentlich preisgünstiger ist eine argentinische Prepaid-Karte, z.B. von Movistar, Claro und Personal (http://www.movistar.com.ar, http://www.claro.com.ar,http://www.personal.com.ar). Man bekommt sie in Locutorios und an vielen Kiosken. Dort sind auch die entsprechenden Aufladekarten erhältlich. Die Nummern aller Mobiltelefone in Argentinien beginnen mit 15.
    Reisende mit Behinderungen müssen in Argentinien mit manchen technischen Problemen rechnen. Dafür sind die Argentinier sehr hilfsbereit. Rollstuhlfahrer tun sich mit den oft holprigen Gehwegen schwer. Auch öffentliche Verkehrsmittel sind nur unzureichend auf die Bedürfnisse von Rollstuhlfahrern eingestellt. Neue Hotels müssen per Gesetz zumindest ein rollstuhlgerechtes Zimmer haben. Viele Sehenswürdigkeiten sind barrierefrei oder verfügen über einen gesonderten Zugang.
    Buenos Aires, besonders Recoleta, Palermo, Barrio Norte und San Telmo, gilt als besonders schwulenfreundlich. Anfang November findet in Buenos Aires die größte Gay Parade Südamerikas statt: die „Marcha de Orgullo Gay". In der Provinz, besonders im traditionellen Gaucholand, ist die Toleranz wesentlich geringer. Bei diskretem Verhalten gibt es aber kaum Probleme. 2010 hat Argentinien als erstes Land in Lateinamerika die Heirat zwischen gleichgeschlechtlichen Paaren legalisiert.
    Der landesweite Notruf für den medizinischen Notfall ist 107, für die Feuerwehr 100 und für die Polizei 101. In Buenos Aires kann man sich in Notfällen an die Comisaría del Turista, Av. Corrientes 436, Tel. 0800-9995000 (kostenlos), E-Mail: turista@policiafederal.gov.ar wenden. Die Beamten sprechen Englisch.
    Argentinien ist ein Land mit einer relativ hohen Kriminalitätsrate; besonders in Buenos Aires ist daher für Frauen und Männer erhöhte Vorsicht geboten. Davon abgesehen ist Argentinien für Frauen aber nicht unbedingt gefährlicher als für Männer. Zwar ist auch in Argentinien der Machismo weit verbreitet, tritt allerdings weniger aggressiv in Erscheinung als in anderen Ländern Südamerikas. Attraktive Touristinnen müssen auf der Straße mit Flirtversuchen, Hinterherpfeifen und Piropos (anzügliche Komplimente) rechnen, aber argentinische Männer werden nur sehr selten handgreiflich. Ein klares „No" wird fast immer akzeptiert. Auf der anderen Seite sind Höflichkeiten gegenüber Frauen wie Türaufhalten oder Sitzanbieten selbstverständlich. Baden „oben ohne" oder gar FKK ist verpönt. Auch einen BH sollte frau immer tragen. Sexy Kleidung ist aber bei Argentinierinnen durchaus üblich.
    Año Nuevo (Neujahr, 1. Januar); Día Nacional de la Memoria por la Verdad y la Justicia (Tag der Wahrheit und Gerechtigkeit, 24. März); Día de las Malvinas (Tag der Falklandinseln, 2. April); Viernes Santo (Karfreitag, April); Día del Trabajo (Tag der Arbeit, 1. Mai); Primer Gobierno Patrio (Mai-Revolution, 25. Mai); Día de la Bandera (Tag der Flagge, 20. Juni); Día de la Independencia (Unabhängigkeitstag, 9. Juli); Día de San Martín (Gedenktag für José de San Martin, August); Día de la Diversidad Cultural Americana (Kolumbustag, Oktober); Día de la Inmaculada Concepción (Unbefleckte Empfängnis, 8. Dezember); Navidad (Weihnachten, 25. Dezember).
    Für die Einreise nach Argentinien sind derzeit keine Impfungen vorgeschrieben. Zu empfehlen ist jedoch ein Impfschutz gegen Hepatitis A und B, bei Langzeitaufenthalt u.U. auch Typhus und Tollwut. Für Reisen in Gelbfieber-Endemiegebiete, darunter die Iguaçu-Wasserfälle, wird eine Impfung gegen Gelbfieber empfohlen.
    Da sich Impfvorschriften kurzfristig ändern können, ist es ratsam, die aktuellen Vorschriften vor der Reise direkt bei der jeweiligen Botschaft oder konsularischen Vertretung des Ziellandes zu erfragen. Bitte erkundigen Sie sich zusätzlich auf den Internetseiten Ihres Auswärtigen Amtes über mögliche aktuelle medizinische Risiken für Reisen ins jeweilige Land.
    Für einen touristischen Aufenthalt benötigen Reisende aus EU-Staaten und der Schweiz lediglich einen noch mindestens drei Monate gültigen Reisepass. Kindereinträge im Reisepass eines Elternteils sind nicht mehr gültig. Jedes Kind benötigt ein eigenes Ausweisdokument.
    Bei der Einreise werden 90 Tage Aufenthalt gewährt. Eine Verlängerung der Aufenthaltsgenehmigung bis zu insgesamt 6 Monaten ist vor Ort bei der Ausländerbehörde möglich. Ein Anspruch auf eine Verlängerung besteht jedoch nicht. Von einem jeden Einreisenden werden die Fingerabdrücke digital eingescannt und ein digitales Proträtfoto erstellt.
    Da sich Einreisebestimmungen kurzfristig ändern können, ist es ratsam, die aktuellen Vorschriften kurz vor der Reise direkt bei der jeweiligen Botschaft zu erfragen.
    Kleinere Lebensmittelläden öffnen meist gegen 8 Uhr, schließen zwischen 13 und 15/16 Uhr für eine Siesta und sind abends bis 20 oder 21 Uhr geöffnet. Sonstige Geschäfte sind meist durchgehend zwischen 10 und 19 Uhr geöffnet, manche auch später. Banken, Behörden und Versicherungen haben Mo-Fr 8/9-14 Uhr geöffnet, die Post zusätzlich nachmittags von 16-18 Uhr. Banken und Wechselstuben haben gewöhnlich von 10-15 Uhr geöffnet, manche Wechselstuben öffnen auch samstags. Museen sind generell täglich außer Mo 10-18 Uhr geöffnet. Essenszeit in den Restaurants ist 12-15 und 20-23 Uhr. Nightclubs öffnen oft erst gegen Mitternacht.
    Gegenstände für den persönlichen Bedarf dürfen zollfrei in Argentinien eingeführt werden, darunter pro Person eine Fotokamera mit Filmen, ein MP3-Player, eine Videokamera, ein Notebook, ein tragbares Fernsehgerät, ein Radio, ein Fernglas und ein Musikinstrument. Notebooks sollten mit Seriennummer registriert werden. Wer nicht aus einem Anrainerstaat Argentiniens einreist, darf bis zu 400 Zigaretten oder 100 Zigarillos oder 50 Zigarren oder 250 g Tabak, 1 l Spirituosen über 22 Vol.-% Alkoholgehalt oder 2 l Spirituosen unter 22 Vol.-% Alkoholgehalt oder 2 l Schaumwein, 10 ml Parfüm und bis zu 5 kg Lebensmittel mitbringen. Bargeldsummen über 10.000 USD sind zu deklarieren. Bei der Ausreise nach Chile dürfen keine Lebensmittel, insbesondere kein Obst und Gemüse mit über die Grenze genommen werden.
    Bei der Wiedereinreise in die EU dürfen über 17-jährige 200 Zigaretten oder 100 Zigarillos mit einem Höchstgewicht von 3 g pro Stück oder 50 Zigarren oder 250 g Tabak zollfrei mit sich führen. An alkoholischen Getränken sind bei der Rückreise in die EU 1 l Spirituosen, 2 l Zwischenerzeugnisse, 4 l nicht schäumender Wein und 16 l Bier sowie andere Waren, wie Parfüm, Kaffee, Tee und Elektrogeräte bis zu einem Wert von 300 EUR zollfrei erlaubt, wobei die Wertgrenze für Jugendliche unter 15 Jahre bei 175 EUR und für Flug- und Schiffsreisende bei 430 EUR liegt. Bei der Wiedereinreise in die Schweiz dürfen über 17-jährige 250 Zigaretten oder Zigarren oder 250 g anderer Tabakfabrikate sowie 5 l alkoholische Getränke mit einem Alkoholgehalt bis 18 Vol.-% und 1 l alkoholische Getränke mit einem Alkoholgehalt über 18 Vol.-% zollfrei einführen. Die Wertfreigrenze aller eingekauften Waren beträgt 300 CHF (inkl. Geschenke, Alkohol und Tabakerzeugnisse).
    Da sich Zollbestimmungen kurzfristig ändern können, ist es ratsam, die aktuellen Vorschriften kurz vor der Reise direkt bei der jeweiligen Botschaft zu erfragen.
    Deutsche Botschaft
    Calle Villanueva 1055
    C1426BMC Buenos Aires
    Tel.: +54-11-47782500
    Fax: +54-11-47782550
    E-Mail: info@buenos-aires.diplo.de
    Web: http:// www.buenos-aires.diplo.de

    Österreichische Botschaft
    French 3671
    1425 Buenos Aires
    Tel.: +54-11-48095800
    Fax: +54-11-48054016
    E-Mail: buenos-aires-ob@bmeia.gv.at
    Web: http://www.bmeia.gv.at/botschaft/buenos-aires.html

    Schweizerische Botschaft
    Av. Santa Fe 846 Piso 12
    1059 Buenos Aires
    Tel.: +54-11-43116491
    Fax: +54-43132998
    E-Mail: bue.vertretung@eda.admin.ch
    Web: http://www.eda.admin.ch/buenosaires
    Die Netzspannung beträgt 220 V bei 50 Hz. Es sind Stecker vom Typ C und I in Verwendung, sodass die Mitnahme eines entsprechenden Adapters zu empfehlen ist .
    Die stationäre und ambulante ärztliche Versorgung in den großen Städten ist gut - in Buenos Aires sogar sehr gut -, in der Provinz erreicht sie aber nicht europäische Standards. Viele Apotheken (farmacias) sind 24 Std. geöffnet und führen alle gängigen Medikamente, allerdings oft unter anderem Namen. Die öffentlichen Krankenhäuser sind gratis. In Notfällen sind private Kliniken aber vorzuziehen, deren für argentinische Verhältnisse hohe Kosten in der Regel die Reisekrankenversicherung abdeckt. Diese sollte man unbedingt vor Antritt der Reise abschließen. Der medizinisch sinnvolle Rücktransport sollte eingeschlossen sein. Einen besonders guten Ruf genießt das private Hospital Alemán (Pueyrredón 1640, Buenos Aires, Tel. +54-(0)11-48277000, http://www.hospitalaleman.org.ar).
    Das argentinische Bussystem ist sehr zuverlässig, preiswert und komfortabel. Mit Nachtfahrten in sehr bequemen Schlafsitzen überbrückt man die oft riesigen Distanzen. Zu den besten Gesellschaften zählen Andesmar, Chevallier, Flecha Bus, Via Bariloche, TAC und La Estrella/El Cóndor. Lange Strecken kann man mit Inlandsflügen überbrücken, die zumeist in Buenos Aires am Flughafen Aeroparque Jorge Newbery starten. Das beste Streckennetz für Inlandsflüge hat die seit 2009 wieder staatliche Aerolíneas Argentinas (mit Tochtergesellschaft Austral), zuverlässiger ist allerdings LAN Argentina. Weitere Fluglinien sind Andes und LADE. Für Ausflüge vor Ort empfiehlt sich ein Mietwagen. Besonders häufig vertreten sind die Autovermietungen Alamo, Avis, Budget, Hertz und Localiza. Jedoch sollte man im Straßenverkehr erhöhte Vorsicht walten lassen; Unfälle sind deutlich häufiger als in Mitteleuropa.
    Die Eisenbahn spielt kaum noch eine Rolle. Interessant sind aber Fahrten mit dem komfortablen Tren Patagónico von Viedma an der Atlantikküste quer durch Patagonien bis San Carlos de Bariloche sowie mit dem spektakulären Tren a las Nubes von Salta hinauf nach San Antonio de los Cobres. Zwischen Buenos Aires und Uruguay (Colonia del Sacramento und Montevideo) bestehen Fährverbindungen. Im Sommer verkehren auch auf den patagonischen Seen Fähren und Ausflugsboote. Bergbesteigungen und Wanderungen müssen in bestimmten Gebieten vom Ministerium für Tourismus genehmigt werden und sollten aufgrund der spontan möglichen Witterungsänderungen in Begleitung eines erfahrenen Führers unternommen werden.
    Die beste Reisezeit für ganz Argentinien ist von November bis März. Dann sind die Temperaturen nach einem kalten Winter in Buenos Aires bereits wieder angenehm warm. In diesem Zeitraum lässt sich das gesamte Land problemlos bereisen. Im Nordosten wird es aber bei Werten über 35 °C schwülheiß, im trockenen, sonnigen Nordwesten wechseln sich heiße Tage mit kühlen Nächten ab. Im patagonischen Seengebiet erinnert das Wetter an Mitteleuropa, während in Südpatagonien und Feuerland eher „skandinavische“ Verhältnisse mit sehr wechselhafter kühler Witterung und heftigen Winden vorherrschen, die mit bis zu 160 km/h über die baumlosen Ebenen fegen. In Buenos Aires führt v.a. zwischen Oktober und Januar der aus Südosten kommende stürmische Pampero zu Temperaturstürzen, während der Sommerwind Norte feuchtheiße Meeresluft aus dem Norden bringt. Im Frühjahr und im Winter wiederum sorgt der Sudestada für klamme Tage und beschert v.a. der Pampa-Region heftige Regenfälle mit gelegentlichen Überschwemmungen. Rund um Mendoza bläst zwischen Mai und November der Zonda, ein heißer, trockener Föhnwind, der bis zu 12 Std. anhalten kann.
    Noch immer sind die Argentinier auf die besten Steaks der Welt spezialisiert. Der Asado, die argentinische Form des Barbecue, gerät dabei zu einer kunstvollen Inszenierung, die wenigstens drei Stunden zu dauern hat. Besonders lecker und butterweich sind Bife de Lomo (Lendensteak), Ojo de Bife Ancho (Ribeye) und Bife de Chorizo (Rumpsteak), die keine Parrilla (Steakrestaurant) unter einem Gewicht von 500 g zu servieren wagt. In Patagonien isst man auch gerne Lammbraten (cordero), im Nordwesten kommen nicht nur Zicklein (chivo), sondern viele Spezialitäten mit indigenen Traditionen auf den Tisch, darunter der Puchero, ein Eintopf aus Kartoffeln, Süßkartoffeln, Karotten, Kürbis, Maiskolben, Porree, Petersilie und verschiedene Fleischsorten, sowie der Locro, ein mit Chili gewürzter Gemüse- und Getreideeintopf, der mit Mais, Maniok, Kartoffeln und Rind- oder Ziegenfleisch- bzw. Wursteinlage zubereitet wird. Aus Spanien stammen die in Argentinien allgegenwärtigen Empanadas: ausgebackene Teigtaschen, die traditionell mit Rind- oder Hühnerfleisch gefüllt sind. Im subtropischen Zweistromland liebt man Süßwasserfische, in Patagonien gibt es Forellen (trucha) und Lachs (salmón). Auf Feuerland ist die Centolla (Königskrebs) eine echte Delikatesse.
    Den vielen italienischen Einwanderern verdankt die argentinische Küche Pasta, Pizza und Eiskrem. In Buenos Aires sehr „in" ist derzeit peruanisch-japanische Fusionsküche. Beliebteste Nachspeise ist Dulce de Leche.
    Argentiniens bekannteste Biermarke heißt Quilmés, ein Lagerbier. Im Nordwesten trinkt man eher Salta. In Patagonien und Feuerland gibt es sehr gute Mikrobrauereien. Von erstklassiger Qualität ist argentinischer Rotwein, wobei die hier zur Hochform auflaufende Malbec-Traube dominiert. Die größten Anbaugebiete findet man rund um Mendoza und San Juan. Unverwechselbar argentinisch ist der Mate: ein etwas bitterer, mit heißem Wasser aufgegossener Sud, den man mit einem metallenem Saugröhrchen (bombilla) aus einem gefüllten Kürbisbecher trinkt, der im Freundeskreis von Gast zu Gast gereicht wird.
    Amtssprache: Spanisch
    Bevölkerung: rund 41 Mio. Einwohner
    Fläche: 2.776.890 km²
    Hauptstadt: Buenos Aires (rund 3 Mio. Einwohner, Großraum rund 13 Mio.)
    Landesvorwahl: +54
    Währung: Argentinischer Peso (Abk.: arg$, ISO-4217-Code: ARS)
    Zeitzone: Argentina Time (ART). Unterschied zur Mitteleuropäischen Zeit (MEZ): -4 Std., zur Mitteleuropäischen Sommerzeit (MESZ) -5 Std., keine Umstellung auf Sommerzeit
    Januar Hinter dem Namen Fiesta Nacional del Folklore verbirgt sich das größte Folklorefestival in Lateinamerika, das jährlich in Cosquin/Córdoba stattfindet (http://www.aquicosquin.org).
    Januar-März Karnevalsumzüge gibt es an ausgewählten Samstagen in Gualeguaychu in der Provinz Entre Ríos.
    Februar-März Die Rockbands auf dem Cosquin Rockfestival heizen ihrem Publikum jedes Jahr ordentlich ein, sodass die Luft auf dem Open-Air-Gelände förmlich zu brennen beginnt (http://www.cosquinrock.net).
    Bei der Fiesta de la Pachamama wird über mehrere Tage zu Ehren der Mutter Erde in Amaichá del Valle/Tucumán getanzt, gesungen und gelacht.
    Anfang März Die dreitägige Fiesta Nacional de la Vendimia in Mendoza ist ein fröhliches Weinfest mit großem Abschluss im Stadion (http://www.vendimia.mendoza.gov.ar).
    März-April Klassische Musik auf hohem Niveau wird auf dem Festival Internacional de Ushuaia geboten (http://www.festivaldeushuaia.com).
    August-September Die Mundial de Tango in Buenos Aires ist eine Veranstaltung für alle Tangoliebhaber, die neben atemberaubenden Tanzdarbietungen und Konzerten auch eine Tango-Messe bereithält (http://www.tangobuenosaires.gob.ar).
    Oktober Die Fiesta de la Cerveza in Villa General Belgrano/Córdoba ist das argentinische Pendant zum deutschen Oktoberfest in München.
    November Beim Buenos Aires International Jazz Festival treten lokale und internationale Musiker auf mehreren Bühnen der Stadt auf.
    Fans elektronischer Musik erleben auf der Creamfields die Creme de la Creme international bekannter DJs. (http://www.creamfieldsba.com)

    Brasilien

    Polizei (policia): 190, Krankenwagen (ambulância): 192, Feuerwehr (bombeiros): 193
    2013 öffnete Brasilien den Weg für die Homo-Ehe. Besonders in den großen Städten zeigt man sich gegenüber schwulen und lesbischen Reisenden recht aufgeschlossen. In den ländlichen Regionen geht es konservativer zu; daher empfiehlt sich dort ein diskreteres Verhalten. In Rio de Janeiro und São Paulo gibt es eine gut entwickelte Szene, und auch Salvador ist ein beliebtes Ziel für Gays. Lokale Informationen liefert der Rio Gay Guide (http://www.riogayguide.com). Am São Paulo Pride March im Mai nehmen über 2 Mio. Menschen teil, und auch der Rio de Janeiro Pride March im Juni an der Copacabana ist außerordentlich populär. Ein weiteres Gay-Festival ist Mix Brasil (https://www.mixbrasil.org.br).
    Nachdem es in jüngster Zeit vermehrt zu Fällen von Gelbfiebererkrankungen gekommen ist, rät das Centrum für Reisemedizin (CRM) in Düsseldorf derzeit dringend dazu, sich vor einer Reise nach Brasilien gegen Gelbfieber impfen zu lassen.
    Zu empfehlen ist weiterhin ein Impfschutz gegen Tetanus, Diphtherie, Keuchhusten, Mumps, Masern Röteln (MMR), Influenza und Hepatitis A, bei Langzeitaufenthalt von über vier Wochen auch gegen Hepatitis B, Tollwut und Typhus. Ein hohes Risiko für Malaria besteht in den Provinzen Acre, Rondônia und Roraima bzw. ein geringes Risiko in Amapà, Amazonas, Maranhao (W), Mato Grosso (N), Parà (außer Belèm City), Tocantins (W) und den Außenbezirken der Städte Pôrto Velho, Boa Vista, Macapà Manaus, Santarém, Maraba, Rio Branco und Cruzeiro do Sul. Die Städte an der Ostküste (inklusive Fortaleza) sind malariafrei. Gegen das in letzter Zeit wieder verstärkt auftretende Denguefieber, Malaria und Chikungunya hilft nur ein konsequenter Mückenschutz.
    Da sich Impfvorschriften kurzfristig ändern können, ist es ratsam, die aktuellen Vorschriften vor der Reise direkt bei der jeweiligen Botschaft oder konsularischen Vertretung des Ziellandes zu erfragen. Bitte erkundigen Sie sich zusätzlich auf den Internetseiten Ihres Auswärtigen Amtes über mögliche aktuelle medizinische Risiken für Reisen ins jeweilige Land.
    Allgemeine Öffnungszeiten: Mo-Fr von 9-18 Uhr mit einer Mittagspause irgendwann zwischen 11.30 Uhr und 14 Uhr. Geschäfte öffnen auch am Samstag bis etwa 13 Uhr. Die großen Einkaufszentren haben wesentlich länger, 10-22 Uhr, und auch am Sonntag, 14-18 Uhr, geöffnet. Behörden öffnen Mo-Fr von 11-18 Uhr, Postämter Mo-Fr von 9-17 Uhr und Sa von 9-13 Uhr. Banken haben Mo-Fr von 10-16 Uhr oder 16.30 Uhr geöffnet. Geldautomaten sind in der Regel zwischen 6 und 20/22 Uhr in Betrieb. Museen sind meist am Montag und an Feiertagen geschlossen.
    Besucher aus der EU und der Schweiz benötigen einen für noch mindestens sechs weitere Monate gültigen Reisepass. Kindereinträge im Reisepass eines Elternteils sind nicht mehr gültig. Jedes Kind benötigt ein eigenes Ausweisdokument. Bei der Einreise füllt man eine Einreisekarte (Cartão de Entrada/Saída) aus, die bis zur Ausreise aufbewahrt werden muss (am besten getrennt vom Pass). Der Aufenthalt als Tourist in Brasilien wird für 90 Tage gewährt, kann aber vor Ablauf dieser Frist bei der Polícia Federal einmal um weitere 90 Tage verlängert werden. Den brasilianischen Behörden steht es allerdings zu, die geplante Aufenthaltsdauer zu verkürzen. Ist ein Aufenthalt von über 90 Tagen geplant, sollte vor Reiseantritt unbedingt ein Visum beantragt werden. Deutsche mit der zusätzlichen brasilianischen Staatsbürgerschaft müssen mit dem brasilianischen Reisepass einreisen. Allerdings erlischt die deutsche Staatsbürgerschaft beim Wiedererwerb der brasilianischen Staatsbürgerschaft (wenn bspw. ein brasilianischer Reisepass oder Personalausweis beantragt wird) ohne der vorherigen schriftlichen Genehmigung durch die zuständige deutsche Behörde. Allein oder in Begleitung Dritter bzw. eines Elternteils reisende Minderjährige mit brasilianischer Staatsangehörigkeit benötigen eine schriftliche Reisegenehmigung der Eltern, die von einem brasilianischen Konsularbeamten, einer brasilianischen Auslandsvertretung oder einem brasilianischen Notariat (Cartório) beglaubigt sein muss. Alle Reisenden müssen über ein Rückflug- oder Weiterreiseticket sowie genügend Geldmittel für den Aufenthalt verfügen.
    Da sich Einreisebestimmungen kurzfristig ändern können, ist es ratsam, die aktuellen Vorschriften kurz vor der Reise direkt bei der jeweiligen Botschaft zu erfragen.
    Ano Novo (Neujahr, 1. Januar); Carnaval (Februar/März); Paixão de Cristo (Karfreitag, März/April); Tiradentes (Gedenktag für den Nationalhelden Tiradentes, 21. April); Dia do Trabalhador (Tag der Arbeit, 1. Mai); Corpus Christi (Fronleichnam, Mai/Juni); Independência do Brasil (Unabhängigkeitstag, 7. September); Nossa Senhora da Aparecida (Maria Erscheinung - Schutzpatronin Brasiliens, 12. Oktober); Finados (Allerseelen, 2. November); Proclamação da República (Tag der Proklamation der Republik, 15. November); Natal (Weihnachten, 25. Dezember).
    An den gesetzlichen Feiertagen haben Schulen, Banken, Behörden und Fabriken geschlossen; viele Supermärkte, Apotheken und kleinere Geschäfte bleiben jedoch geöffnet.
    Alleinreisende Frauen müssen sich auch in Brasilien auf eine gehörige Dosis lateinamerikanischen Machismo gefasst machen, der hier jedoch etwas milder ausfällt als beispielsweise in den nördlichen und westlichen Nachbarländern. Es empfiehlt sich, die Kleidung trotz des warmen Klimas nicht so knapp und provokant zu wählen wie die Brasilianerinnen, die es gelernt haben, mit anzüglichen Sprüchen und plumper Anmache souverän umzugehen. Auf die allgegenwärtige Frage, wo denn der Ehemann abgeblieben sei, sollte Frau stets eine schlagfertige Antwort parat haben (wahr muss sie ja nicht sein). Auch wenn es dem Ego schmerzt, sollte sich jede Frau im Klaren darüber sein, dass mancher spontane Heiratsantrag eher dem Geldbeutel als dem umwerfenden Aussehen gilt. Alles in allem ist Brasilien für weibliche Singles aber kein Problem. Ausgehen sollten Frauen abends allerdings doch lieber mit ein paar vertrauenswürdigen Bekannten. Regel Nummer eins: Eine humorvolle Abfuhr wird viel leichter hingenommen als eine aggressiv-direkte.
    Auch in Brasilien sind behindertengerechte Einrichtungen im Kommen, besonders in beliebten Urlaubsorten und Touristenhotels. Einige Metrostationen sind behindertengerecht gestaltet, leider aber nicht die Busse. Besonders abseits der touristischen Zentren stoßen Rollstuhlfahrer auf erhebliche Probleme. Dafür sind die Brasilianer in der Regel sehr hilfsbereit. Ein positives Beispiel für behindertengerechten Zugang bieten der Zuckerhut in Rio de Janeiro und der Corcovado.

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    Öffnungszeiten: Mo-Fr 8.30-12 Uhr, 13.15-16.30 Uhr
    Das brasilianische Telefonnetz ist gut ausgebaut und privatisiert. Es gibt viele regionale und einige nationale Telefonanbieter. Bei Ferngesprächen muss daher nach der Null die Kennzahl einer Telefongesellschaft eingesetzt werden. Am besten verwendet man die Kennzahlen 21 (Embratel), 23 (Intelig) oder 31 (Oi), mit denen man in ganz Brasilien und ins Ausland telefonieren kann. Ein Beispiel: Wer die Nummer 12345678 in Rio anrufen möchte, müsste 0xx21-12345678 wählen, wobei die Platzhalter für die Kennzahl der gewählten Telefongesellschaft stehen. Hat man sich beispielsweise für Intelig entschieden, müsste man 02321-12345678 wählen. Die Ortsvorwahl ist in Brasilien immer zweistellig. Rio de Janeiro hat z.B. die Vorwahl 21, São Paulo 11. Alle Festnetz- und Handynummern sind achtstellig.
    Öffentliche Telefonzellen stehen an jeder Straßenecke. Wegen ihrer Form heißen sie im Volksmund Orelhão („großes Ohr"). Sie funktionieren mit Telefonkarten, die man an Kiosken oder in Geschäften kaufen kann. Üblicherweise enthalten die Telefonkarten 20, 40 oder 50 Einheiten. Wer mit dem eigenen (simlockfreien) Handy telefonieren will, besorgt sich am besten bei einer brasilianischen Mobiltelefongesellschaft eine Prepaidkarte. Manchmal wird Ausländern der Verkauf verweigert, weil diese nicht die vorgeschriebene CPF-Steuernummer angeben können. Dann hilft aber meist ein brasilianischer Freund weiter. Die großen vier Mobiltelefonanbieter sind: Tim (http://www.tim.com.br), Vivo (http://www.vivo.com.br), Claro (http://www.claro.com.br) und Oi (http://www.oi.com.br). Handynummern beginnen mit den Ziffern 8 oder 9. Sie tragen die Vorwahl des Ortes, in dem der Chip gekauft wurde. Die kostengünstigste Kommunikationsmöglichkeit ist die über das Internet; in vielen Hotels stehen W-LAN-Verbindungen zur Verfügung.
    Die privatärztliche Versorgung in Krankenhäusern und Praxen ist in den größeren Städten auf europäischem Niveau, auf dem Land dagegen nicht. Der Abschluss einer weltweit gültigen Reisekrankenversicherung inklusive Rücktransport ins Heimatland ist unabdingbar. Meist muss man die oft hohen Kosten im Land erst einmal selbst begleichen. Die Botschaften Deutschlands, Österreichs und der Schweiz stellen vor Ort auf Wunsch Listen der ihnen bekannten deutsch- und englischsprachigen Ärzte zur Verfügung.
    Die Stromspannung schwankt je nach Region zwischen 110 Volt und 220 Volt, im Zweifel sollte man besser nachfragen. Große Hotels haben oft beide Anschlüsse. Sicherheitshalber sollte man einen Adapter für US-Stecker mitnehmen.
    Die meisten Restaurants berechnen automatisch 10 % Trinkgeld. Es gilt als arrogant, Münzen auf dem Tisch zurückzulassen. Die besseren Hotels schlagen oft Service-Gebühren von 5-15 % auf den Endbetrag auf. Ist die (offiziell eigentlich freiwillige) Taxa de Serviço (Trinkgeld) enthalten, entfallen weitere Zahlungen. In Taxis und bei kleineren Dienstleistungen rundet man auf den nächsten vollen Real auf. Träger am Flughafen und im Hotel erwarten etwa 2 BRL pro Gepäckstück.
    Deutsche Botschaft
    SES (Setor de Embaixadas Sul)
    Avenida das Nações, Quadra 807, Lote 25
    70415-900 Brasília-DF
    Tel.: +55-61-34427000
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    Web: http://www.brasilia.diplo.de

    Österreichische Botschaft
    SES (Setor de Embaixadas Sul)
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    70426-900 Brasília-DF
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    Web: http://www.bmeia.gv.at/botschaft/brasilia.html

    Schweizerische Botschaft
    SES (Setor de Embaixadas Sul)
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    Web: http://www.eda.admin.ch/brasilia
    Kleidung und Gegenstände des persönlichen Gebrauchs dürfen in Brasilien zollfrei eingeführt werden, ebenso Gegenstände bzw. Geschenke bis zum Wert von 500 USD (bei Einreise auf dem Land- oder Wasserweg 300 BRL) sowie Duty-free-Artikel im Wert von bis zu 500 USD (aktuelle Infos auf Englisch unter http://www.receita.fazenda.gov.br/principal/Ingles/faq.htm). Weiterhin ist die Einfuhr von 400 Zigaretten oder 250 g Tabak oder 25 Zigarren und 2 l alkoholischen Getränken zollfrei möglich. Pro Person darf ein elektronisches Gerät (z.B. Digitalkamera) abgabefrei eingeführt werden. Nicht in Brasilien hergestellte Notebooks oder Handys müssen offiziell bei der Einreise registriert und auch wieder ausgeführt werden. Bei Verlust oder Diebstahl ist ein polizeiliches Dokument (boletim de ocorrência) beizubringen. Die Einfuhr von Bargeld im Wert von über 10.000 BRL muss deklariert werden. Die Einfuhr von Nahrungsmitteln und von exportiertem brasilianischem Alkohol ist grundsätzlich verboten, Tiere und Pflanzen unterliegen bestimmten Restriktionen.
    Die Ausfuhr von ungeschliffenen Edelsteinen, bestimmten Mineralien, Fossilien, einheimischen Samen, wild lebenden Tieren (z.B. Papageien) und Pflanzen ist nicht erlaubt. Auch harmlos erscheinende Souvenirs aus seltenen Tier- und Pflanzenarten, die unter das Washingtoner Artenschutzabkommen fallen, sind illegal. In Brasilien für den Privatgebrauch erworbene Güter dürfen bis zu einem Betrag von 2.000 USD als Gepäck ausgeführt werden. Zollfreigrenzen bei der Wiedereinreise nach Deutschland und Österreich sind 200 Zigaretten oder 100 Zigarillos mit einem Höchstgewicht von 3 g pro Stück oder 50 Zigarren oder 250 g Tabak sowie 1 l Spirituosen, 2 l Zwischenerzeugnisse, 4 l nicht schäumender Wein und 16 l Bier sowie 1 l Spirituosen oder 2 l Wein und Geschenke bis 300 EUR (Schiffs- und Flugreisende 430 EUR). Bei der Wiedereinreise in die Schweiz dürfen über 17-jährige 250 Zigaretten oder Zigarren oder 250 g anderer Tabakfabrikate sowie 5 l alkoholische Getränke mit einem Alkoholgehalt bis 18 Vol.-% und 1 l alkoholische Getränke mit einem Alkoholgehalt über 18 Vol.-% zollfrei einführen. Die Wertfreigrenze aller eingekauften Waren beträgt 300 CHF (inkl. Geschenke, Alkohol und Tabakerzeugnisse).
    Da sich Zollbestimmungen kurzfristig ändern können, ist es ratsam, die aktuellen Vorschriften kurz vor der Reise direkt bei der jeweiligen Botschaft zu erfragen.
    Wer mehrere Inlandsflüge plant, kann (nur vor Reiseantritt im Heimatland) zusammen mit dem Langstreckenflug den nicht übertragbaren Brasil Airpass der brasilianischen Fluggesellschaft TAM erwerben (leichter Aufpreis, wenn der Langstreckenflug nicht mit der TAM gebucht wird). Dieser gilt für fast das gesamte brasilianische Streckennetz der TAM und berechtigt zu vier bis höchstens neun Inlandsflügen beliebiger Reichweite. Detaillierte Informationen unter http://www.brol.com. Weitere brasilianische Fluggesellschaften sind Avianca, Azul, Gol und Trip. Außerdem gibt es regionale Fluglinien wie Meta, Pantanal, Puma Air, Rico, TAF und Webjet.
    Die Fernbusse der großen Busgesellschaften sind topmodern und komfortabel, am luxuriösesten sind die nachts verkehrenden Leito-Busse (Liegebusse). Auch die Semi-Leitos („Halb-Liegebusse") mit geringerem Neigungswinkel sind gut, einfacher dagegen die Typen Executivo und Convencional. Die vorderen Plätze sind stets die besten. Für den Passagierschein wird die Reisepassnummer benötigt. Die Klimaanlagen sind oft eisig. Bei den meisten Busgesellschaften ist inzwischen ein Ticketkauf übers Internet möglich. Wichtige Busgesellschaften sind Águia Branca, Bomfim, Eucatur, Guanabara, Gontijo, Itapemirim, Kaiowa, Expresso Nordeste, Autoviação Progresso, Real Expresso.
    Auf dem Amazonas sowie im Parnaiba-Delta, auf dem Rio São Francisco sowie auf einigen Abschnitten des Rio Paraná verkehren Schiffe (auf Fahrtüchtigkeit achten!). Geschlafen wird meist in Hängematten an Deck, größere Boote haben auch Kajüten.
    Die Eisenbahn spielt in Brasilien für Passagierverkehr kaum eine Rolle. Ausnahmen sind die Touristenstrecken zwischen Curitiba und Paranaguá bzw. die Pantanal-Bahn (http://www.serraverdeexpress.com.br).
    Einen Mietwagen sollte man nur für Strecken in Betracht ziehen, die mit öffentlichen Verkehrsmitteln schlecht zu erreichen sind. Autofahren ist aus vielen Gründen in Brasilien wesentlich gefährlicher als in Deutschland. Der internationale Führerschein ist vorgeschrieben, die Promillegrenze liegt bei 0,0 %.
    Die Großstädte Rio de Janeiro, São Paulo, Recife und Porto Alegre haben ein gut funktionierendes U-Bahn-Netz. Taxifahren ist in der Regel billiger als in Mitteleuropa.
    Besucher des Bundesstaates Maranhão im Nordosten von Brasilien sollten keine Busse benutzen und vor allem in der Hauptstadt São Luis erhöhte Vorsicht walten lassen, denn hier kam es in letzter Zeit immer wieder zu Angriffen auf Polizeistationen und öffentliche Verkehrsmittel.
    Amtssprache: Brasilianisches Portugiesisch
    Bevölkerung: rund 201 Mio. Einwohner
    Fläche: ca. 8.5 Mio. km²
    Hauptstadt: Brasilia (450.000 Mio Einwohner)
    Landesvorwahl: +55
    Währung: Brasilianischer Real (Abk.: R$; ISO-4217-Code: BRL)
    Zeitzone: Brasilien teilt sich in folgende drei Zeitzonen auf: Brasília Official Time (BRT; MEZ -4 Std.), Brasília Time -1 (MEZ -5 Std.) und Brasília Time +1 (MEZ -3 Std.). Zwischen Mitte Oktober und Mitte Februar wird in einigen Teilen Brasiliens auf Sommerzeit (+1 Std.) umgestellt.
    Brasilien liegt zum allergrößten Teil in tropischen Regionen. Die Jahreszeiten sind denen in Europa entgegengesetzt, allerdings deutlich weniger ausgeprägt. Die südlichen und südöstlichen Regionen - inklusive Rio und São Paulo - besucht man am besten in den Monaten März und November/Mitte Dezember. Zwischen Ende Dezember und Februar ist es meist heiß, aber auch feucht. Außerdem ist in der Zeit zwischen Weihnachten und Karneval halb Brasilien im Urlaub, was die Preise in die Höhe schießen lässt. Die Wintermonate (Juni bis September) fallen in São Paulo und Belo Horizonte recht kühl aus. In Rio kann dann ein Tag grau und regnerisch, der nächste aber warm und sonnig sein. Den Pantanal besucht man am besten in der Trockenzeit zwischen April und September. Am Amazonas ist es eigentlich immer heiß und feucht. Hauptregenzeit ist zwischen Januar und April. Am wenigsten regnet es zwischen Juli und November, die Flüsse erreichen ihre Höchststände zwischen März und Juni.
    Der Nordosten zwischen Porto Seguro und Natal bleibt das ganze Jahr über warm, wobei gerade die Paulistas im Juli gerne ihrem Winter entfliehen, um hier Urlaub zu machen. An der Küste fallen die heftigsten Niederschläge zwischen Mai und Juli, während es an der Nordküste zwischen Natal und São Luis zwischen Januar und Mai am meisten regnet. Die beste Reisezeit ist zwischen August und Mitte Dezember sowie von März bis Juni.
    São Paulo und Rio de Janeiro sind inzwischen kulinarische Hochburgen Südamerikas, und allmählich entdecken junge brasilianische Küchenchefs die reichen gastronomischen Traditionen ihres großen Landes. Hier mischen sich indianische, afrikanische und portugiesische Einflüsse. Zwar sind saftige Steaks und der herzhafte Bohneneintopf Feijoada noch immer Leibspeisen der Einheimischen, doch liebt man inzwischen auch im Süden die aus Salvador stammende Art, Meeresfrüchte „afrikanisch“ mit Kokosmilch, Dendê-Palmöl und viel Pfeffer zuzubereiten. Besonders gut schmecken Gerichte aus Belém, wo ungemein leckere Amazonasfische, Büffelkäse und Pato no tucupi (Ente in einer gelben Brühe aus Maniokwurzeln) auf den Tisch kommen.
    In São Paulo, wo eine große Gemeinde japanischer Einwanderer lebt, liebt man natürlich Sushi und Sashimi, doch auch die italienische Küche feiert hier Triumphe, und als besonders „in“ gilt die peruanische Küche. Nachspeisen bereitet man in Brasilien oft mit exotischen Früchten zu. Als Abschluss darf der starke Cafezinho, ein schwarzer Espresso, natürlich nicht fehlen.
    Getrunken wird gutes, einheimisches Bier wie Bohemia, Antárctica, Brahma und Devassa, und das gerne als „chope" frisch vom Fass. Auch die berühmte Caipirinha, die man in Brasilien auch mit anderen Früchten als Limetten kombiniert sowie erfrischende Säfte und Batidas aus exotischen Früchten, werden gern getrunken. An Strandbuden ist das frische, eisgekühlte Kokoswasser nicht zu schlagen, doch wird hier auch so manch ein Gläschen Cachaça (Zuckerrohrschnaps) pur weggeschluckt. Der Süden des Landes bringt sehr bemerkenswerte Weine hervor.
    Festlich geschmückte Samba-Tänzerinnen beim Karneval in Rio
    1. Januar Procissão de Nosso Senhor Bom Jesus dos Navegantes wird in Salvador de Bahia mit einer großen Schiffsprozession vom alten Hafen bis zur Kirche Igreja e Hospício da Boa Viagem begangen, wo das eigentliche Fest mit Tanz, verschiedenen Aufführungen und jeder Menge traditionellem Essen stattfindet.
    Lavagem do Bonfim ist eine der wichtigsten christlich-afrikanischen Veranstaltungen im Jahr mit anschließendem Volksfest, bei der die Einwohner von Salvador de Bahia ihre blütenweiße Candomblé-Kleidung anziehen, einen 8 km langen Marsch durch die Stadt vornehmen und die Treppenstufen der Bonfim-Kirche rituell reinigen.
    Februar Am 2. Februar versammeln sich zu Ehren der Meeresgöttin zahlreiche Menschen am Strand von Salvador de Bahia, um gemeinsam die Festa de Iemanjá zu begehen, indem sie Opfergaben zu Wasser lassen und anschließend ein großes Fest mit Musik, Tanz, Speis und Trank veranstalten.
    Der farbenfrohe und für seine heißen Rhythmen, Tänze sowie fröhliche Musik bekannte brasilianische Karneval wird am größten in Rio de Janeiro, Salvador de Bahia, Recife/Olinda und São Paulo gefeiert.
    März/April Das Festival de Teatro ist ein mehrtägiges Theater-Festival in Curitiba, das wundervolle Inszenierungen brasilianischer Künstler hervorbringt (http://festivaldecuritiba.com.br).
    Freunde der Oper zieht es zum Festival Amazonas de Ópera in Manaus, wo sie mit einem umfangreichen Aufführungsangebot empfangen werden.
    Auf der São Paul Fashion Week, dem größten Modeevent Südamerikas, werden alljährlich die neuesten Modekreationen präsentiert (http://ffw.com.br/spfw).
    Mai Ganz São Paulo steht im Zeichen der Virada Cultural, einem großen Kulturfest, das am ersten Mai-Wochenende mit Konzerten und Theateraufführungen veranstaltet wird (http://viradacultural.prefeitura.sp.gov.br).
    Mai/Juni Während der Festa do Divino Espírito Santo verwandelt sich Pirenópolis in einen mittelalterlichen Schauplatz mit Turnieren, Tänzen und der Aufführung der Geschichte des Festes.
    Juni Im Juni werden im ganzen Land die Festas Juninas ausgerichtet, auf denen Folklore getanzt, Spiele gespielt und reichlich traditionelles Essen verzehrt wird.
    Im Maranhão-Gebiet gehören die Bumba-meu-boi-Feste, auf denen mit traditionellen Instrumenten musiziert und eine Theatervorführung mit Ochsenkostümen zum Besten gegeben wird, zu den spektakulärsten Veranstaltungen im Jahr.
    Juli Fortal ist eine mehrtägige Samba-Veranstaltung in Fortaleza, die stark an den brasilianischen Karneval erinnert.
    Das Festival de Dança in Joinville versetzt jedes Jahr mit hochkarätigen Tanzaufführungen aus unterschiedlichen Kategorien wie Ballett und Folklore zahlreiche Zuschauer in Begeisterung (http://www.festivaldedanca.com.br).
    August Das Festival de Gramado in der gleichnamigen Stadt ist das größte Filmfest Lateinamerikas und zeigt sowohl nationale als auch internationale Produktionen (http://www.festivaldegramado.net).
    Oktober Am zweiten Sonntag im Oktober findet die berühmte Procissão do Círio de Nazaré in Belém statt, auf der die festliche Prozession den Höhepunkt bildet.
    Auch in Brasilien ist das Oktoberfest bereits angekommen und wird mit Dirndl und Co. jedes Jahr in Blumenau gefeiert.
    Dezember Unter dem Namen Carnatal findet in Natal auch im Dezember noch ein großes Karnevalsspektakel statt.
    Am 4. Dezember wird in Salvador de Bahia die Festa de Santa Bárbara ausgerichtet, ein traditionelles Straßenfest mit farbenprächtigen Umzügen.
    Zu Réveillon, dem brasilianischen Silvester, werden im ganzen Land große Feste organisiert; die Copacabana-Strandparty in Rio de Janeiro ist legendär.

    Transitland

    Deutschland

    Es sind keine speziellen Impfungen für die Einreise nach Deutschland vorgeschrieben. Sinnvoll sind jedoch immer die vom Robert-Koch-Institut (RKI) empfohlenen Standardimpfungen gegen Tetanus, Diphtherie, Pertussis (Keuchhusten), ggfs. auch gegen Mumps, Masern, Röteln (MMR) und Influenza). Vor allem bei Reisen zwischen April und Oktober in die Risikogebiete im Süden Deutschlands (Teile Bayerns und Baden-Württembergs) und bei vermehrtem Aufenthalt in freier Natur sollte man über eine Impfung gegen die durch Zeckenbisse übertragene Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME) nachdenken.
    Da sich Impfvorschriften kurzfristig ändern können, ist es ratsam, die aktuellen Vorschriften vor der Reise direkt bei der jeweiligen Botschaft oder konsularischen Vertretung des Ziellandes zu erfragen.
    Um nach Deutschland einreisen zu können, genügt ein gültiger Personalausweis bzw. die Identitätskarte; europäische Staatsangehörige außerhalb der EU benötigen einen Reisepass. Obwohl es für EU-Bürger keine Grenzkontrollen mehr gibt, muss man sich jederzeit mit einem gültigen Dokument ausweisen können. Einträge von Kindern im Reisepass der Eltern sind nicht mehr gültig,, jedes Kind benötigt ein eigenes Ausweisdokument.
    Da sich Einreisebestimmungen kurzfristig ändern können, ist es ratsam, die aktuellen Vorschriften kurz vor der Reise direkt bei der jeweiligen Botschaft zu erfragen.
    Für allein reisende Frauen ist Deutschland ein sicheres Reiseziel, besondere Vorsichtsmaßnahmen müssen nicht ergriffen werden. Wie in anderen europäischen Ländern auch, sollte auf Trampen ohne Partner oder nächtliche Spaziergänge auf einsamen Straßen oder in Parks verzichtet werden.
    Die meisten gesetzlichen Feiertage gelten bundesweit, einige nur in einzelnen Bundesländern: Neujahr (1. Januar); Heilige Drei Könige (6. Januar, in Bayern, Baden-Württemberg und Sachsen-Anhalt); Karfreitag (März/April); Ostermontag (März/April); Maifeiertag (1. Mai); Christi Himmelfahrt (Mai); Pfingstmontag (Mai/Juni); Fronleichnam (Mai/Juni, in Bayern, Baden-Württemberg, Hessen, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz und Saarland); Mariä Himmelfahrt (15. August, in katholischen Gemeinden Bayerns und im Saarland); Tag der Deutschen Einheit (3. Oktober); Reformationstag (31. Oktober, in Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen); Allerheiligen (1. November, in Bayern, Baden-Württemberg, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, Niedersachsen); Buß- und Bettag (November, nur in Sachsen); 1. und 2. Weihnachtsfeiertag (25./26. Dezember).
    Banken haben meist Mo-Mi und Fr von 8.30 bis 12.30 und von 14 bis 16 Uhr, Do abends bis 18 Uhr geöffnet. Geschäfte sind in der Regel von Mo-Fr zwischen 9 und 18.30 Uhr, samstags von 9 bis 13 Uhr für ihre Kunden da; kleinere Läden machen oft eine Mittagspause. Die Öffnungszeiten von Kaufhäusern und vielen Geschäften in Innenstadtlage liegt Mo-Sa zwischen 9 und 20 Uhr, Supermärkte öffnen früher und schließen später. Museen sind meist montags geschlossen und Di-So von 9/10-17/18 Uhr zugänglich.
    Deutschland ist i.A. recht gut auf die Bedürfnisse von Menschen mit Behinderung eingestellt. Zahlreiche öffentliche Einrichtungen, Touristenattraktionen und Hotels verfügen über behindertengerechte Zugänge. Weitere Auskünfte erteilt die Organisation Mobility International oder Procap Reisen:

    Mobility International Schweiz
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    Tel.: +41-62-2126740
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    E-Mail: info@mis-ch.ch
    Web: http://www.mis-ch.ch

    Procap-Reisen
    Froburgstraße 4
    4601 Olten
    Tel.: +41-62-2068830
    Fax: +41-62-2068839
    E-Mail: info@procap.ch
    Web: http://www.procap-reisen.ch
    Öffnungszeiten: Do 9-12 und 13.30-16:30 Uhr, Mi 13.30-16.30 Uhr, Fr 9-12 und 13.30-15.30 Uhr
    Die landesweite Notrufnummer für die Polizei lautet 110, für Feuerwehr und Rettungsdienst 112.
    Im Bereich der persönlichen Dienstleistungen ist ein Trinkgeld angemessen. In Restaurants und Cafés erhält das Service-Personal bei Zufriedenheit ca. 10 % des Rechnungsbetrags, bei Taxifahrten rundet man die Summe auf.
    Homosexualität wird in Deutschland von der überwiegenden Bevölkerungsmehrheit, vor allem in der jungen Generation, toleriert und akzeptiert. Das Austauschen gleichgeschlechtlicher Zärtlichkeiten wie Küssen oder Händehalten in der Öffentlichkeit ruft in der Regel keine diskriminierenden Reaktionen hervor. Großstädte wie Frankfurt oder Berlin verfügen mit einschlägigen Bars und Clubs über eine lebendige Homosexuellen- und Transvestitenszene. Seit 2001 war die „Eingetragene Partnerschaft" als eheähnliche, rechtliche Absicherung der Beziehung gleichgeschlechtlicher Paare möglich, seit 1. Oktober 2017 ist nun auch die Homo-Ehe erlaubt.
    Die medizinische Versorgung in Deutschland ist flächendeckend gut, der Standard allgemein hoch. Für Schweizer und EU-Bürger, mit deren Heimatländern ein Sozialabkommen besteht, erfolgt eine ärztliche Behandlung über die Krankenversicherungskarte (EHIC), ansonsten muss die Rechnung zunächst privat bezahlt werden. In diesem Fall ist es ratsam, eine Reisekrankenversicherung abzuschließen, welche die Kosten gegen Vorlage der Rechnung erstattet.
    Waren für den persönlichen Gebrauch, die in einem EU-Land mit allen Abgaben gekauft wurden, können ohne Beschränkungen innerhalb der EU mitgeführt werden. Als Richtmengen gelten: 800 Zigaretten, 400 Zigarillos, 200 Zigarren, 1 kg Tabak, 10 l Spirituosen bzw. alkoholhaltige Süßgetränke (Alkopops), 20 l Zwischenerzeugnisse, 60 l Schaumwein und 110 l. Wein darf für private Zwecke aus anderen EU-Ländern in unbegrenzter Menge nach Deutschland eingeführt werden. Kaffee und kaffeehaltige Erzeugnisse sind bis 10 kg ebenfalls zollfrei. Bargeld und gleichgestellte Zahlungsmittel (z.B. Sparbücher, Schecks/Reiseschecks) können innerhalb der EU in unbegrenzter Höhe mitgeführt werden, müssen aber ab einem Wert von 10.000 EUR auf Anfrage beim Zoll angegeben werden. Für Parfüm gelten innerhalb der EU keine Mengenbegrenzungen.
    Aus Nicht-EU-Ländern (z.B. Schweiz) dürfen 200 Zigaretten oder 100 Zigarillos oder 50 Zigarren oder 250 g Tabak sowie 1 l Spirituosen (über 22 Vol.-% Alkoholgehalt) oder 2 l Zwischenerzeugnisse (bis 22 Vol.-% Alkoholgehalt), 4 l nicht schäumender Wein und 16 l Bier eingeführt werden, außerdem Waren (Geschenke) bis zu einem Wert von 300 EUR, wobei die Grenze für Flug- und Seereisende bei 430 EUR und für Reisende unter 15 Jahre bei 175 EUR liegt. Die Nordseeinsel Helgoland und Büsingen am Hochrhein gehören nicht zum Zollgebiet der EU, daher gelten hier besondere Bestimmungen.
    Bei der Wiedereinreise in die Schweiz dürfen über 17-jährige 250 Zigaretten oder Zigarren oder 250 g anderer Tabakfabrikate sowie 5 l alkoholische Getränke mit einem Alkoholgehalt bis 18 Vol.-% und 1 l alkoholische Getränke mit einem Alkoholgehalt über 18 Vol.-% zollfrei einführen. Die Wertfreigrenze aller eingekauften Waren beträgt 300 CHF (inkl. Geschenke, Alkohol und Tabakerzeugnisse).
    Da sich Zollbestimmungen kurzfristig ändern können, ist es ratsam, die aktuellen Vorschriften kurz vor der Reise direkt bei der jeweiligen Botschaft zu erfragen. Weitere Informationen auch unter http://www.zoll.de.
    Die Netzspannung beträgt 230 Volt Wechselstrom.
    Österreichische Botschaft
    Stauffenbergstraße 1
    10785 Berlin
    Tel.: +49-30-202870
    Fax: +49-30-2290569
    E-Mail: berlin-ob@bmeia.gv.at
    Web: https://www.bmeia.gv.at/oeb-berlin
    Öffnungszeiten: Mo, Di, Do, Fr 9-13 Uhr, Mi 12-16 Uhr

    Schweizerische Botschaft
    Otto-von-Bismarck-Allee 4A
    10557 Berlin
    Tel.: +49-30-3904000
    Fax: +49-30-3911030
    E-Mail: ber.vertretung@eda.admin.ch
    Web: https://www.eda.admin.ch/berlin
    Öffnungszeiten: Mo-Fr 9-12 Uhr
    ICE im Hauptbahnhof Frankfurt am Main
    Deutschland verfügt über ein hervorragend ausgebautes und engmaschiges Verkehrsnetz mit sehr guten Autobahn- und Zugverbindungen von Süd nach Nord und Ost nach West. Dem Rhein-Main- und Ruhrgebiet kommt dabei eine wichtige Stellung als zentrale Verkehrsknotenpunkte zu.
    Hochgeschwindigkeitszüge (ICE) der Deutschen Bahn verbinden die großen Städte miteinander; wer frühzeitig bucht oder eine BahnCard besitzt, kommt in den Genuss überaus günstiger Preise.
    Seit 2013 haben sich mehr und mehr Fernbusunternehmen am Markt etabliert, die ebenfalls Verbindungen in alle größeren und auch in kleinere Städte zu konkurrenzlos günstigen Preisen anbieten. Bekannte Anbieter sind z.B. Flixbus (https://www.flixbus.de) oder - altbewährt - die Deutsche Touring (Eurolines, https://www.eurolines.de).
    Auf regionaler Ebene gibt es zahlreiche Verkehrsverbände, die mit guten Verbindungen und einheitlichen Tickets für S-Bahn, U-Bahn, Tram und Linienbusse eine gute Abdeckung erreichen und auch entlegenere Ziele an den öffentlichen Nahverkehr anbinden.
    Inlandsflüge sind durch die Dumpingpreise verschiedener Anbieter in den letzten Jahren immer beliebter geworden, jedoch zeichnet sich aus Umweltgründen zur Zeit eine Kehrtwende ab. Ohnehin lohnt sich ein Flug innerhalb Deutschlands oft erst ab einer Entfernung von mind. 500 km, da viele Flughäfen weit außerhalb der großen Städte liegen.
    Für alle, die das Land individuell mit dem Auto erkunden möchten, gibt es ein Netz aus etwa 150 ausgewiesenen „Ferienstraßen“, die sich auf bestimmte Themen oder Landschaften beziehen, z.B. die Deutsche Märchenstraße von Hanau nach Bremen oder die (ehemalige) Deutsche Ferienroute Alpen-Ostsee von Berchtesgaden (Königssee) bis Puttgarden auf der Ostseeinsel Fehmarn. Die längste unter ihnen ist die Deutsche Alleenstraße zwischen Rügen und dem Bodensee. All diese Touristikstraßen haben eine Gemeinsamkeit: Sie führen vorbei an besonders sehenswerten Natur- und Kulturlandschaften und kulturhistorisch bedeutsamen Orten und umfahren dabei die oft verstopften Hauptverkehrsadern des Landes (weitere Infos unter https://www.ferienstrassen.info).
    Ein besonderes Vergnügen, nicht erst seit Aufkommen von E-Bikes und Pedelecs, stellen die unzähligen Fernradwege innerhalb Deutschlands dar, die häufig entlang malerischer Flusslandschaften oder durch sehenswerte Täler und Gebirge führen.
    Wichtig für Autofahrer: In zahlreichen deutschen Städten wurden und werden Umweltzonen eingeführt, die nur noch mit Fahrzeugen mit entsprechender Kennzeichnung (Umweltplakette) befahren werden dürfen. Weitere Infos unter https://www.umwelt-plakette.de.
    Deutschland, zwischen Atlantik und dem vom Kontinentalklima geprägten Osteuropa gelegen, befindet sich in der gemäßigt-kühlen Westwindzone. An der Küste sind die Jahreszeiten (warme Sommer, kalte Winter) weniger stark ausgeprägt als im Landesinneren und das Wetter ist insgesamt wechselhafter. In den Wintermonaten führen Tiefausläufer vom Atlantischen Ozean zu häufigen Niederschlägen im Alpenraum und westlich der Mittelgebirge. Kalte Polarluft sorgt bisweilen für Schneefälle bis in die Niederungen. In den Sommermonaten herrscht meist angenehmes Hochdruckwetter mit trocken-warmen Winden aus östlicher Richtung oder feucht-schwüler Luft aus dem Südwesten. Am wärmsten wird es in Deutschland im Oberrheingraben im Südwesten und im Alpenvorland, wenn ein trockener, warmer Fallwind (Föhn) aus südlicher Richtung weht.
    Die beste Reisezeit hängt davon ab, welche Region man bereisen möchte und welche Aktivitäten für einen Urlaub in Deutschland geplant sind. Nord- und Ostseeküste locken von Juni bis September mit überwiegend schönem Wetter und herrlichen Sandstränden. Die besten Bedingungen für Wintersport herrschen in den Alpen von Dezember bis März. Aktivurlauber wie Radfahrer und Wanderer gehen ihrer Leidenschaft am besten zwischen April/Mai und Oktober nach. Ein Kultururlaub mit Stadtbesichtigungen bietet sich das ganze Jahr über an.
    Kettenkarussell auf dem Oktoberfest
    Februar Der Kölner Rosenmontagszug, Höhepunkt der Karnevalssaison, ist der größte Karnevalszug Deutschlands. Vier Stunden ziehen Musikkapellen und Wagen durch die Kölner Innenstadt (https://koelnerkarneval.de).
    April-Mai In der Nacht auf den 1. Mai tanzt ganz Deutschland traditionsgemäß auf großen Veranstaltungen und in Diskotheken in den Mai.
    Mai-September Beim Feuerwerksspektakel "Rhein in Flammen" werden zu unterschiedlichen Terminen Großfeuerwerke entlang des Rheins entzündet: in Bonn, Rüdesheim, Bingen, Koblenz, Oberwesel und St. Goar (https://www.rhein-in-flammen.com).
    Juni Ein gigantisches Sommerfest wird alljährlich in Kiel veranstaltet. Die sogenannte Kieler Woche ist das größte Segelsportereignis der Welt (https://www.kieler-woche.de).
    Juni-Juli Das Schützenfest Hannover ist das weltgrößte Schützenfest. Die Spaßmeile der Kirmes erstreckt sich über 5 km (http://schuetzenfest-hannover.de).
    Mitte Juni-Anfang September In Ralswiek wird bei den Störtebeker Festspielen spektakuläres Open-Air-Theater geboten (https://stoertebeker.de).
    Juli Das Kaltenberger Ritterturnier ist das größte Ritterturnier der Welt und findet auf Schloss Kaltenberg im gleichnamigen Dorf Kaltenberg in Oberbayern statt (https://www.ritterturnier.de).
    August Am ersten Augustwochenende herrscht im Hunsrück der Ausnahmezustand. Auf der ehemaligen Raketenstation Pydna steigt jährlich "Nature One", das größte europäische Festival der elektronischen Tanzmusik (https://www.nature-one.de).
    Das letzte Augustwochenende wird in Frankfurt am Main mit einem der größten europäischen Kulturfestivals, dem Museumsuferfest, begangen. Neben zahlreichen Künstlern und Musikern, die auf den Bühnen entlang des Mainufers performen, können auch einige Museen gratis besucht werden (https://www.museumsuferfest.de).
    September-Oktober Das Münchener Oktoberfest auf der Theresienwiese ist das größte Volksfest der Welt. Die sogenannten Wiesn beginnen dann, wenn es wieder heißt: O'zapft is! (https://www.oktoberfest.de)
    November-Dezember Eine ganz besondere Adventsstimmung vermittelt der Nürnberger Christkindlesmarkt (https://www.christkindlesmarkt.de).
    Zünftige deutsche Kost
    Traditionell gilt die deutsche Küche als eher deftig. Eines der Nationalgerichte ist Sauerkraut mit Eisbein bzw. Schweinshaxe oder mit Bratwürstchen. Des Deutschen liebste Beilage sind Kartoffeln, egal ob als Salzkartoffeln, Pellkartoffeln, Bratkartoffeln, Kartoffelpüree, Kartoffelpuffer oder Kroketten. Als Snack essen die Deutschen gerne rohes Fleisch, wie z.B. Schweine-Mett oder Rinder-Tatar auf einer ordentlich gebutterten Scheibe Graubrot oder einer Brötchenhälfte mit rohen Zwiebeln. Den kleinen Hunger stillt man auch gerne mit belegten Brötchen, einem Heringssalat oder einer Scheibe Brot mit Harzer Käse, d.h. Sauermilchkäse.
    Zum Essen trinkt der Deutsche entweder Bier, vorzugsweise Pils, oder Wein. Beliebte Weinsorten sind Riesling, Müller-Thurgau und Silvaner. In einigen Regionen, vor allem in Hessen, wird auch gerne Apfelwein getrunken. Zum sogenannten Gläschen Ebbelwoi für zwischendurch wird häufig eine Laugenbrezel gereicht. Zum Nachtisch werden Kuchen mit Äpfeln, Pflaumen, Erdbeeren oder Rhabarber angeboten. Dazu wird gern Kaffee getrunken. In Ostfriesland bevorzugt man hingegen Tee.
    Amtssprache: Deutsch
    Bevölkerung: rund 82,5 Mio. Einwohner
    Fläche: 357.340 km²
    Hauptstadt: Berlin (rund 3,7 Mio. Einwohner)
    Landesvorwahl: +49
    Währung: Euro (Abk.: €; ISO-4217-Code: EUR)
    Zeitzone: Mitteleuropäische Zeit (MEZ)
    Es sind keine speziellen Impfungen für die Einreise nach Deutschland vorgeschrieben. Sinnvoll sind jedoch immer die vom Robert-Koch-Institut (RKI) empfohlenen Standardimpfungen gegen Tetanus, Diphtherie, Pertussis (Keuchhusten), ggfs. auch gegen Mumps, Masern, Röteln (MMR) und Influenza. Vor allem bei Reisen zwischen April und Oktober in die Risikogebiete im Süden Deutschlands (Teile Bayerns und Baden-Württembergs) und bei vermehrtem Aufenthalt in freier Natur sollte man über eine Impfung gegen die durch Zeckenbisse übertragene Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME) nachdenken.
    Da sich Impfvorschriften kurzfristig ändern können, ist es ratsam, die aktuellen Vorschriften vor der Reise direkt bei der jeweiligen Botschaft oder konsularischen Vertretung des Ziellandes zu erfragen. Bitte erkundigen Sie sich zusätzlich auf den Internetseiten Ihres Auswärtigen Amtes über mögliche aktuelle medizinische Risiken für Reisen ins jeweilige Land.
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    Ausführliche Einreisebestimmungen

    Ausführliche Einreisebestimmungen finden Sie hier.

    Einreisebestimmungen für deutsche Staatsangehörige (Reisedokumente / Visum / Impfung):

    Deutsche Staatsangehörige benötigen für diese Reise gültige Ausweisdokumente. Die Reise kann sonst nicht angetreten werden!
    Je nach Reiseland kann es sein, dass ein Visum erforderlich ist. In einigen Ländern sind ggf. auch Impfvorschriften zu beachten. Ausführliche Einreisebestimmungen finden Sie online bei der jeweiligen Reise unter der Rubrik „Länder“. Außerdem erhalten Sie diese Infos auch in Ihren zugesandten Reise-Vertragsunterlagen.
    Wir empfehlen Ihnen dringend, sich schon vor der Buchung einer Reise über Ihre Einreisebestimmungen zu informieren. Bitte erkundigen Sie sich dabei auch über mögliche Bearbeitungszeiten für ggf. benötigte Visa, um eine rechtzeitige Bearbeitung vor Abreise zu gewährleisten sowie über notwendige Impfungen.
    Bitte beachten Sie, dass seit dem 26. Juni 2012 jedes Kind, welches ins Ausland reist, unabhängig vom Alter ein eigenes Reisedokument benötigt. Eintragungen im Reisepass der Eltern werden nicht mehr anerkannt. Bitte beantragen Sie das notwendige Reisedokument bei den zuständigen Behörden.

    Einreisebestimmungen für nicht-deutsche Staatsangehörige (Reisedokumente / Visum / Impfung):

    Falls Personen ohne deutsche bzw. mit nicht ausschließlich deutscher Staatsbürgerschaft mitreisen, beachten Sie bitte, dass in diesem Fall andere bzw. gesonderte Einreisebestimmungen für Ihr gewähltes Reiseland gelten können. Hierüber geben die jeweiligen Auslandsvertretungen bzw. zuständigen Konsulate entsprechend Auskunft. Wir empfehlen Ihnen dringend, sich schon vor der Buchung einer Reise über Ihre Einreisebestimmungen zu informieren. Bitte erkundigen Sie sich dabei auch über mögliche Bearbeitungszeiten für ggf. benötigte Visa, um eine rechtzeitige Bearbeitung vor Abreise zu gewährleisten.
    Sollten Sie in diesem Zusammenhang Fragen haben, helfen wir Ihnen gerne weiter. Bitte kontaktieren Sie uns unter unserer kostenfreien Service-Hotline 0800 250 00 00 (Mo-Fr 9-19 Uhr).

    Absagefrist durch den Reiseveranstalter sz-Reisen:

    Falls die Mindesteilnehmerzahl für Ihren Reisetermin nicht erreicht werden sollte, behält sich sz-Reisen vor, bis spätestens 4 Wochen vor Reiseantritt (bei Tagesfahrten bis zu 2 Wochen) die Reise abzusagen bzw. vom Reisevertrag zurückzutreten. Weitere Informationen hierzu finden Sie in den Allgemeinen Geschäftsbedingungen unter §7.

    Hinweis für Menschen mit eingeschränkter Mobilität:

    sz-Reisen sind nicht geeignet für Gäste mit eingeschränkter Mobilität. sz-Reisen sind meistens Reisen in Bewegung: Um alle Besichtigungen, Rundgänge und Ausflüge in vollem Umfang miterleben zu können, sollten Sie „gut zu Fuß“ sein. Auch so manch ein Hotel ist noch nicht auf Rollatoren oder weitergehende Mobilitätsbeschränkungen eingestellt. Daher sind unsere Reisen für schwer gehbehinderte Gäste sowie für Gäste im Rollstuhl oder mit starker Sehbehinderung nicht geeignet (auch Gehörlosigkeit oder allg. Reisebehinderung).
    Im Zweifel können wir vorab für Sie prüfen, ob eine Teilnahme möglich ist. Bitte fragen Sie uns vor der Buchung, ob diese Reise für Sie geeignet ist. Wir beraten Sie gern unter unserer kostenlosen Service-Hotline 0800 250 00 00 (Mo-Fr 9-19 Uhr).

    Hinweis zu Reisen in „Corona-Zeiten“:

    Bitte beachten Sie, dass wir die aufgeführten Leistungen einer Reise nur dann bzw. in dem Rahmen erbringen können, wie es die behördlichen Vorschriften in Deutschland und in Ihrem Urlaubsland rechtlich zulassen. Davon können unmittelbar von uns angebotene Leistungsbestandteile betroffen sein (z.B. eingeschränkte Poolnutzung, Menü statt Buffet), aber auch Einschränkungen bei der Einreise (z.B. vorgeschriebene Fieber- oder Corona-Tests) sowie allgemein vor Ort (z.B. Maskenpflicht in Geschäften oder eingeschränkter Zutritt zu Sehenswürdigkeiten). Ihre gesetzlichen Gewährleistungsansprüche bleiben hiervon unberührt. 
     

    Hinweis zu den Ausflügen:

    Alle Ausflüge und Führungen finden in deutscher Sprache statt, soweit nichts anderes angegeben ist. Bitte beachten Sie, dass sich die angegebene Reihenfolge der Ausflüge ändern kann. 

    Zahlung & Reiserücktritt bei sz-Reisen:

    Ausführliche Informationen zu Zahlung und zum Reiserücktritt finden Sie in den Allgemeinen Geschäftsbedingungen SZ-Reisen GmbH unter § 2. + 5. + 7. + 8.

    Hinweis bei Hotelaufenthalt:

    Die angegebene Hotelklassifizierung ist landestypisch.

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