Tibet und Nepal: Göttliche Reise auf das Dach der Welt

Imposante Bergwelt und eindrucksvolle Mystik

„Intensiv“ beschreibt wohl am besten, was Sie auf unserer Reise zum Dach der Welt erwartet. Das beginnt bei unserer kleinen Gruppengröße, die uns eine individuelle Programmgestaltung ermöglicht. Intensiv sind die Naturerlebnisse, wenn wir zwischen den 8.000er-Gipfeln des Himalaya hindurchgleiten. Intensiv sind die Begegnungen mit den Menschen, die hier leben und ihrer tiefen Religiosität, die wir bei unseren Besuchen weltbekannter buddhistischer Klöster und hinduistischer Tempel erleben. Und intensiv ist vielleicht auch die Demut, die uns überkommen wird, wenn wir verstehen, dass Glück und materieller Reichtum so gar nichts miteinander zu tun haben.

Wir werden dem Mount Everest bei unserem Besuch des weltweit höchsten Klosters in Rongpu in fast 5.000 Metern Höhe atemberaubend nahekommen, besuchen in Tibet die einstige Sommerresidenz des im Exil lebenden Dalai Lama und nehmen die Route durch das sattgrüne Tal des Glücks, um auf dem Landweg die Grenze von Tibet nach Nepal zu überqueren. Neben dem chinesischen Chengdu mit seiner Panda-Aufzuchtstation und den tibetanischen und nepalesischen Hauptstädten Lhasa und Kathmandu erkunden wir auch kleinere Städte und Siedlungen entlang unseres Weges, besuchen eine Teeplantage und lernen, wie Landwirtschaft in 4.000 Metern Höhe gelingt und sehen mit der Boudha Weihestätte und dem pagodenumsäumten Durbar-Platz in Kathmandu zwei der beeindruckendsten UNESCO-Welterbestätten Asiens. Und wenn man Sie nach der Rückkehr fragt, wie es war, sagen Sie einfach: Intensiv!

  • Pandaaufzuchtstation in Chengdu
  • Teeplantage in Jiajiang
  • Potala-Palast in Lhasa
  • Buddhistische und hinduistische Tempel in Kathmandu

Programm

1. Tag: Abreise

Per Haustürtransfer fahren Sie zum Flughafen Frankfurt/Main, von wo aus Sie via Abu Dhabi über Nacht nach Chengdu fliegen.

2. Tag: Ankunft in Chengdu

In Chengdu angekommen, werden Sie am Flughafen von Ihrem örtlichen Reiseleiter in Empfang genommen und zum Hotel geleitet. Bei einem entspannten Abendessen haben Sie Gelegenheit, Ihre Reisegruppe kennenzulernen.

3. Tag: Panda Aufzuchtsstation, Stadterkundung Chengdu

Nach dem Frühstück brechen Sie zur Aufzuchtsstation des Großen Pandas in Chengdu auf. Im Jahr 1987 mit sechs Großen Pandas begonnen, sind es heute über 100 Tiere, die in der Forschungssation leben und jährlich Tausende Besucher aus aller Welt anlocken. Sie haben ausreichend Zeit, um die putzigen Gesellen in Ruhe zu beobachten und natürlich auch zu fotografieren.

Anschließend lernen Sie Chengdu, mit über 15 Millionen Einwohnern Hauptstadt der chinesischen Provinz Sinchuan, im Rahmen einer Stadtbesichtigung kennen. Unter anderem besichtigen Sie das Wenshu Kloster mit seinen romantischen Teegärten, prunkvoll ausgestatteten Hallen und historischen Kunstwerken. Des Weiteren schlendern Sie durch den Stadtpark, die historische Altstadt sowie das Tibetische Viertel und machen Halt in einem traditionellen Teehaus.

4. Tag: Teeplantage und Großer Buddha von Leshan

Der heutige Vormittag steht im Zeichen des Tees. Dem chinesischen grünen Tee werden die verschiedensten Eigenschaften nachgesagt. Nicht zuletzt soll der tägliche Genuss dafür verantwortlich sein, dass die Lebenserwartung der Chinesen zu einer der höchsten weltweit zählt. Nachdem Sie im Rahmen einer Führung durch die Teeplantage von Tianfu Wissenswertes über den Anbau, die Ernte und Verarbeitung des Tees erfahren haben, werde Sie auch vom einzigartigen Geschmack der grünen Blätter überzeugen können. Frisch harmonisiert nach einem Tässchen warmen Tee fahren Sie weiter nach Leshan, um den imposanten Großen Buddha (UNESCO-Welterbe) zu bewundern.

Die 71 Meter hohe Statue gilt als weltweit größte Skulptur eines Buddha aus Stein. Begonnen wurde der Bau um 713, mit der Zielsetzung den direkt angrenzenden Fluss zu besänftigen und so für eine gefahrenlose Schifffahrt zu sorgen. Die einst farbenfrohe Bemalung ist heute verblasst, doch dies hemmt die des Buddhas in keinster Weise.

Am späten Nachmittag kehren Sie zu Ihrem Hotel zurück.

5. Tag Flug von Chengdu nach Lhasa

Heute heben Sie ab in Richtung Lhasa. Die Hauptstadt Tibets erreichen Sie nach einer Flugzeit von etwa zwei Stunden. Der Rest des Tages steht Ihnen nach dem Transfer zu Ihrem Hotel zur freien Verfügung, um sich zunächst aklimatisieren zu können und um sich auf die kommenden Tage in luftigen Höhen vorzubereiten. Ihr Hotel für die kommenden drei Nächte befindet sich auf ca. 3.700 Metern Höhe und erwartet Sie am Abend mit einem ersten tibetischen Mahl.

6. Tag: Die “Drei Großen Klöster” und der Norbulinka Palast

Nach dem Frühstück beginnen Sie mit der Erkundung des kulturellen Reichtums der tibetischen Hauptstadt.

Sie besuchen zunächst die “Drei Großen Klöster” des Gelug-Ordens, der jüngsten Schule des tibetischen Buddhismus. Die Klöster Drepung, Nechung und Sera sind im Rahmen der Zerstörungen während der sogenannten chinesischen Kulturrevolution weitestgehend verschont geblieben, wohingegen andere Kulturschätze dem Erdboden gleich gemacht worden sind.

Auch der Norbulinka Palast (zu dt. “Juwelengarten”), den Sie am Nachmittag besichtigen werden, wurde nach seiner Zerstörung im Jahr 1959 vollends restauriert und ist heute in Form eines Museums der Öffentlichkeit zugänglich. Die einstige Sommerresidenz des Dalai Lama ist von einem 36 Hektar großen Park umgeben und gilt als UNESCO Weltkulturerbe.

7. Tag: Potala-Palast und Altstadt von Lhasa

Auch heute widmen Sie sich der bewegten Geschichte Tibets Hauptstadt. 130 Meter über Lhasa thront der imposante Potala-Palast, früherer Regierungssitz des Dalai Lama. Da der Palast der chinesischen Besatzungsarmee während der Kulturrevolution als Unterkunft diente, blieb er weitestgehend unversehrt und wurde im Jahr 2004 sogar liebevoll renoviert. Die insgesamt 999 Räume verteilen sich auf 13 Stockwerke, wobei sich die Privaträume des Dalai Lama in den obersten Stockwerken des Roten Palastes befinden. Unzählige Meditations- und Zeremonienhallen sowie Kapellen und Grab-Chörten warten darauf, von Ihnen entdeckt zu werden.

Am Nachmittag besichtigen Sie den Jokhang Tempel in der Altstadt von Lhasa. Zu diesem Zentralheiligtum der Tibeter sollte man mindestens einmal im Leben pilgern, um die zahlreichen Gebetsmühlen entlang des Wandelgangs zu drehen. Der heute unter UNESCO Weltkulturerbe-Schutz stehende Tempel wurde im Jahr 639 anstelle des trockengelegten Milchsees errichtet und besticht durch sein mit vergoldeten Bronzezieglen gedecktem Dach bereits von außen.

8. Tag: Fahrt nach Gyantse

Heute verlassen Sie Lhasa und fahren in südwestliche Richtung zum Yamdrok Tso See. Der in 4.440 Metern Höhe gelegene See erstreckt sich über eine Gesamtlänge von 130 Kilometer und speist das das größte Wasserkraftwerk Tibets nördlich des “grünen Jadesees”.

Im Anschluss überqueren Sie den Hochpass Karo La mit einer Passhöhe von 5.036 Metern. Einige Mani-Steine (mit Gebetsformeln verzierte Steine) und Chörten (Kultbau des tibetischen Buddhismus und Weiterentwicklung eines Stupa) unterstreichen die religiöse Bedeutung dieser Erhöhung mit atemberaubendem Blick auf die umgebende Lhagori-Kangri-Kette des nördlichen Himalaya.

Sie fahren weiter nach Gyantse, viertgrößter Ort Tibets und Anbaugebiet für Gemüse, Gerste und Hirse.

9.  Tag: Besichtigungen in Gyantse und Shigatse

Ihre heutige Besichtigungstour beginnen Sie mit dem Besuch des Klosters Pelkhor. Das vierstöckige Chörten des buddhistischen Klosters gilt mit 108 Kapellen als größter Stupa Tibets. Über 10.000 Wandbilder erzählen von religiösen Begebenheiten und dem Leben der einst hier lebenden Mönche.

Im Anschluss fahren Sie weiter nach Shigatse, mit rund 700.000 Einwohnern die zweitgrößte Stadt Tibets. In den Tälern dieser Region werden Raps, Weizen, Kartoffeln und Hochlandgerste angebaut. In trockeneren Gebieten sorgt die Viehwirtschaft (Schafe, Ziegen und Yaks) den Menschen als Lebensunterhalt.

Sie besichtigen das Tashilhunpo Kloster, traditioneller Sitz des Penchen Lama (zweithöchste Reinkarnationslinie des Gelug-Ordens) und renommierte Klosteruniversität. Einst von bis zu 7.000 Mönchen bewohnt, fiel ein Großteil des Klosters der Kulturrevolution zum Opfer. Der mühevolle Wiederaufbau wurde 1993 fertiggestellt. Glorreiches Heiligtum des Klosters bildet der in der zentralen Maitreya-Halle thronende 26 Meter hohe sitzende Buddha, der zweithöchste in einer Halle sitzende Buddha der Welt. Der mit Edelsteinen und Korallen verzierte Buddha wurde in 9 Jahren von 900 Arbeitern aus Gold und Bronze gegossen und gilt als Meisterwerk buddhistischer Kunst.

10. Tag: Sakya Kloster und Weiterfahrt nach Shegar

Heute besuchen Sie das bdeutendste Heiligtum der Sakya-Schule, das gleichnamige Sakya Kloster. Während der nördliche Teil des Klosters im Zuge der chinesischen Kulturrevolution fast vollkommen zerstört worden ist, blieb das sogenannte Südkloster weitgehend erhalten. Im Jahr 1248 als Mongolische Festungsanlage erbaut, beherbergt es noch heute eine historisch wertvolle Bibliothek sowie eindrucksvolle Wandmalereien aus der Mongolen-Zeit.

Im Anschluss an die Besichtigung fahren Sie weiter nach Shegar. Die 60 Kilometer nordwestlich des Mount Everest liegende Kleinstadt galt in den 1920er Jahren als bedeutender Zwischenstopp britischer Expeditionen von Darjeeling zur Nordseite des Everest.

11. Tag: Fahrt nach Rongpu

Der höchste Gipfel der Welt rückt heute noch näher, indem Sie die Fahrt nach Rongpu fortsetzen. 20 Kilometer von der gigantischen Nordwand des Mount Everest entfernt ist Rongpu Standort des weltweit höchstgelegenen Klosters. In einer Höhe von 4.980 Metern finden sich zahlreiche der Meditation dienende Eremitenhöhlen. Für in nepal lebende aus Tibet stammende Sherpas gilt das Kloster als bedeutendes Pilgerziel.

Die heutige Nacht verbringen Sie im einzigen Hotel des kleinen Ortes, im Angesicht des gewaltigen Mount Everests.

12. Tag: Fahrt nach Kyirong

Der heutige Tag beginnt vielversprechend: Sie passieren das “Tal des Glücks” und fahren nach Kyirong. Die Einzigartigkeit der hießigen Landschaft wird Sie in Ihren Bann ziehen: sattgrüne Wiesen und Felder umgeben von brachialen Berggipfeln des tibetischen und nepalesischen Himalayas. Auf Ihrem Weg passieren Sie die wichtigste Handelsstraße zwischen Tibet und Nepal.

13. Tag: Fahrt nach Battar Bazar (Nepal)

Heute verlassen Sie Tibet und überqueren die Grenze nach Nepal. Ehe Sie sich in den Großstadttrubel von Kathmandu begeben, legen Sie in Battar Bazar eine Verschnaufpause ein und erholen sich am kristallklaren Trishuli Fluss. Vielleicht steht Ihnen der Sinn auch nach einer kleinen Wanderung oder einem Erkundungsspaziergang. Zahlreiche hinduistische Tempel warten darauf, von Ihnen entdeckt zu werden.

Am Abend werden nepalesische Köstlichkeiten im Hotel serviert.

14. Tag: Kathmandu

Heute begeben Sie sich auf eine landschaftlich eindrucksvolle Weiterfahrt nach Kathmandu. Die Hauptstadt Nepals befindet sich mit knapp 1 Mio. Einwohner in einem 1.300 Meter hohen Talkessel. Sie werden ein Weilchen benötigen, um sich an das für westliche Maßstäbe herrschende Chaos auf den Straßen der Stadt und den vorherrschenden Linksverkehr zu gewöhnen. Herrkömmliche Straßenteilnehmer teilen sich die Wege mit Kühen, die selbst wildes Hupen nicht zu irritieren scheint. Das Leben in Kathmandu spielt sich auf der Straße ab. An jeder Ecke gibt es interessante Dinge zu entdecken, überall begegnen einem fremdartige aber köstliche Gerüche. Tauchen Sie ein in eine exotisch bunte Welt!

15. Tag: Stadtbesichtigung Kathmandu

Auf einem ausgiebigen Streifzug lernen Sie heute die Sehenswürdigkeiten Nepals Hauptstadt kennen. Begonnen mit der Weihestätte Boudha (UNESCO Weltkulturerbe), eines der bedeutendsten Ziele buddhistischer Pilger. In einem kleinen Vorort im Nordwesten Kathmadus erwaret Sie ein Stupa der besonderen Art. In Vollmondnächten erleuchten tausende Butterlämpchen in Form eines Mandalada den 36 Meter hohen Stupe. Insbesondere im Morgengrauen sowie in der Abenddämmerung umrunden tagtäglich zahlreiche Pilger das Bauwerk im Uhrzeigersinn.

Anschließend besuchen Sie die hinduistische Tempelstätte Pashupatinath, die zu Ehren des Gottes Shiva errichtet worden ist. Im Frühjahr wird hier das Fest Shivaratri, das höchste Fest der Shivaiten, zelebriert. Während der innere Teil des Temepls ausschließlich für Hindus zugänglich ist, kann der äußere Tempelbezirk, idyllisch am Bagmati-Fluss gelegen, von jedermann besichtigt werden. Ähnlich wie man es von Riten am Ganges kennt, werden auch hier Leichen, insbesodnere Verstorbene der höheren Kasten, verbrannt sowie heilige Waschungen durchgeführt.

Einen weiteren Höhepunkt bildet die Besichtigung des Tempelkomplexes Swoyambhu mit seinen zahlreichen Schreinen und einem prunkvollen Stupa, der in allen vier Himmelsrichtungen mit den Augen und Augenbrauen Buddhas verziert worden ist. Malerisch auf einer Anhöhe gelegen, umflattern zahlreiche Gebetsfahnen diesen heiligen Platz.

Am Nachmittag bummeln Sie über den ebenfalls zum UNESCO Weltkulturerbe deklarierten Durbar-Platz. Umgeben von zahlreichen Pagoden, Tempeln und Palästen ist dieser autofreie Platz ein Erlebnis für sich. Sie haben ausreichend Zeit, um das bunte Treiben zu beobachten: Hindus, die den unterschiedlichsten Gottheiten Ihre Opfergaben überbringen, Straßenhändler, die Ihre Ware feilbieten oder auch Gruppen von Frauen und Männern, die sich zum Schwatz zusammensetzen.

Bei einem gemütlichen Abschlussabendessen können Sie die verlebten Tage in China, Tibet und Nepal Revue passieren lassen.

16. Tag: Heimreise

Genießen Sie noch ein letztes Mal die nicht mehr ganz so fremde Stadt, ehe Sie zum Flughafen gebracht werden, um Ihren Rückflug via Abu Dhabi anzutreten.

17. Tag:  Ankunft in Deutschland

Ihr Flug landet in Frankfurt/Main und per Transfer fahren Sie zurück nach Hause. In Erinnerung an eine unvergessliche Reise auf das Dach dieser Welt, versehen mit Eindrücken einer Kultur, deren Grundfesten auch in unserem alltäglichen Leben für Bereicherung sorgen können.

CN-CT01

» Für diese Reise stehen im Moment keine Termine zur Verfügung.

Beförderung

  • Haustürtransfer in ausgewählten Regionen
  • Flug mit Etihad nach Chengdu und zurück von Kathmandu (Umsteigeverbindung)
  • Flug von Chengdu nach Lhasa (Alle Flüge in der Economy Class)
  • Transfers Flughafen – Hotel – Flughafen
  • Fahrt im Reisebus während der Rundreise

Hotels & Verpflegung

  • 3 Ü im 4*-Hotel in Chengdu
  • 3 Ü in Lhasa
  • 1 Ü in Gyantse
  • 1 Ü in Shigatse
  • 1 Ü in Shegar
  • 1 Ü in Rongpu
  • 1 Ü in Kyirong
  • 1 Ü in Battar Bazar
  • 2 Ü in Boutique Hotel in Kathmandu

(alle Ü in landestypischen Mittelklassehotels und Gästehäusern)

  • 14 x Frühstück
  • 14 x Abendessen

Ausflüge & Besichtigungen

  • Stadtbesichtigungen: Chengdu und Kathmandu
  • Eintritte: Wenshu Kloster in Chengdu, Großer Buddha von Leshan, Norbolinka Palast, Klöster Drepung, Nechung und Sera sowie Potala-Palast in Lhasa, Kloster Pelkhor in Gyantse, Klöster Tashilhunpo und Sakya in Shigatse, Weihestätte Boudha, Pashupatinath  und Swoyambhu Tempel in Kathmandu

Zusätzlich

  • Panda-Aufzuchtstation in Chengdu
  • Teeplantage in Jiajiang
  • Aktuelle Steuern & Sicherheitsgebühren
  • 1 Reisetaschenbuch pro Buchung
  • Örtliche Reiseleitung: 2. – 15. Tag
  • sz-Reisebegleitung

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Zielland

Volksrepublik China

Landesdaten


Lage


Die Volksrepublik China liegt in Asien und ist flächenmäßig das drittgrößte Land der Welt. Im Norden grenzt es an die Kirgisische Republik, an Kasachstan, die Mongolei und die Russische Föderation, im Osten an das Gelbe Meer und das Ostchinesische Meer sowie an Nord-Korea, im Süden an Vietnam, Laos, Myanmar, Indien, Bhutan und Nepal und im Westen an Tadschikistan, Afghanistan und Pakistan.


Fläche: 9.572.395 km².


Verwaltungsstruktur: 23 Provinzen (einschließlich Taiwan), 5 autonome Regionen, 4 Stadtbezirke (Peking, Tianjin, Shanghai, Chongqing) und 2 Sonderverwaltungsregionen (Hongkong, Macau).


Einwohner


Bevölkerung: ca. 1,4 Milliarden


Städte:


Beijing (Peking; Hauptstadt) ca. 20,4 Millionen


Shanghai ca. 23,7 Millionen


Chongquing ca. 13,3 Millionen


Guangzhou (Kanton) ca. 12,5 Millionen


Tianjin (Tientsin) ca. 11,2 Millionen


Shenzhen ca. 10,8 Millionen


Wuhan ca. 7,9 Millionen


Nanjing (Nanking) ca. 7,4 Millionen


Hongkong (Sonderverwaltungsregion) ca. 7,3 Millionen


Shenyang ca. 6,3 Millionen


Xi`an ca. 6 Millionen


Harbin ca. 5,4 Millionen


Changchun ca. 3,8 Millionen


Macau (Sonderverwaltungsregion) ca. 584.000


Lhasa (Hauptstadt von Tibet) ca. 450.000


Sprache


Chinesisch (Putonghua bzw. Guoyu). Daneben existieren zahlreiche Dialekte sowie Sprachen, die in autonomen Gebieten auch als Amtssprache zugelassen sind (dazu gehören z. B. Tibetisch, Uigurisch und Mongolisch).


Englisch ist als Geschäftssprache üblich. Außerhalb der Geschäftswelt und der Touristenzentren ist jedoch nur mit geringen oder gar keinen Englischkenntnissen zu rechnen.


Zeitverschiebung


Mitteleuropäische Zeit (MEZ) +7 Stunden


Während der europäischen Sommerzeit beträgt der Zeitunterschied nur noch +6 Stunden.


Stromspannung


220 Volt Wechselstrom, 50 Hertz.


Es wird empfohlen, einen Mehrfachadapter mitzunehmen.


Telefon/Post


Post


Luftpost ist ca. 10 Tage nach Europa unterwegs.


Telefon


Die Vorwahl von Deutschland, Österreich und der Schweiz nach China ist 0086, von China nach Deutschland wählt man 0049, nach Österreich 0043 und in die Schweiz 0041. Orts-, Fern- und auch Auslandsgespräche sind von öffentlichen Telefonen (funktionieren meistens mit Telefonkarten) aus möglich. Auch Hotels bieten diesen Service an, wobei die Gebühren abgesehen von den Ortsgesprächen, für die häufig sogar gar nichts berechnet wird, sehr hoch sind.


NOTRUFNUMMERN: Polizei 110, Verkehrspolizei 122, Unfallrettung 120, Feuerwehr 119.


Mobilfunk


Netztechnik: GSM 900.


Derzeit gibt es Roamingverträge mit Anbietern in der Volksrepublik China von E-Plus, O2, Telekom Deutschland und Vodafone. Telefonieren ist in Städten und deren näherer Umgebung möglich.


Internet


Länderkürzel: .cn


Der Internetzugang unterliegt einer Zensur, nicht alle Seiten sind zugänglich.


Feiertage


1. Januar (Neujahr), 4. bis 8. Februar (chinesisches Neujahrsfest), 5. April (Tag des Gräberfegens), 1. Mai (Tag der Arbeit), 7. Juni (Drachenbootfest), 13. September (Mittherbstfest), 1. bis 7. Oktober (Nationalfeiertage).


HINWEISE: Feiertage, die auf einen Samstag oder Sonntag fallen, werden am folgenden Werktag nachgefeiert.


Die letzte Entscheidung, wie viele Tage arbeitsfrei sind, wird zwei bis drei Wochen vor den jeweiligen Feiertagen auf lokaler Ebene getroffen, so dass es zu regionalen Abweichungen kommen kann. Außerdem ist zu beachten, dass die chinesischen Feiertagsperioden (chinesisches Neujahrsfest und Nationalfeiertage) offiziell zwar nur 3 Tage dauern, sie aber in der Regel auf 5 Tage erweitert werden (dafür wird am vorausgehenden oder folgenden Wochenende gearbeitet).


Geschäftsbesuche sollten mit Abstand zu den Feiertagen vereinbart werden.


Die Hauptferienzeiten gehen von Mitte Januar bis Mitte Februar und von Mitte Juli bis Ende August.


Öffnungszeiten


Banken: Mo bis Fr 9-12, 14-17 Uhr, Sa 8-11.30 Uhr;


Büros und Behörden: Mo bis Fr 8-12, 14-17 Uhr;


Geschäfte: Mo bis So 8-20 Uhr, im Winter von 10-21 Uhr;


Postämter: Mo bis Fr 8-18 Uhr, Sa 8-14 Uhr.


Kleidung


Wenn man den Norden Chinas bereist, sollte man für die Wintermonate auf jeden Fall Winterkleidung mitnehmen. Im Sommer trägt man am besten atmungsaktive Sommerkleidung. Leichte Jacken und Pullover sind, vor allem für die klimatisierten Hotels, nicht unpraktisch. Im Süden Chinas kommt man fast das ganze Jahr mit Sommerkleidung aus. Für die Monate von Dezember bis Februar sollte man jedoch auch einige wärmere Sachen mitnehmen. Regenkleidung ist das ganze Jahr über erforderlich.

Geschichte/Politik


Die Geschichte und Kultur Chinas lässt sich ab dem Jahr 2000 v.Chr. bis zum heutigen Tag nahtlos verfolgen. Anhand der Regierungszeit bestimmter Herrscherfamilien, auch Dynastien genannt, ist die Zeit von 2200 v.Chr. bis 1911 n.Chr. in zwölf Epochen eingeteilt. Die erste Dynastie, die Xia-Dynastie,legt man auf die Zeit von 2100 bis 1700 v. Chr. fest. Mit der Zhou-Dynastie begann 1100 v. Chr. Chinas klassisches Zeitalter, in dem unter anderem auch der Konfuzianismus und der Daoismus entstanden, die beiden großen Religionen Chinas. Bereits in der Qin-Dynastie (221 bis 207 v.Chr.) gab es eine einheitliche Schrift. In dieser Zeit wurde auch mit dem Bau des bekanntesten chinesischen Bauwerks, der Großen Chinesischen Mauer begonnen.


1280 bis 1368 (während der Yuan-Dynastie) wurde China weltweit bekannt. Es war Marco Polo, der zu dieser Zeit von seinen Reisen Erstaunliches aus dem Chinesischen Reich ins mittelalterliche Europa brachte. Die letzte Dynastie war die Qing-Dynastie (1644 bis 1911). 1911/12 schafften es bürgerliche Kräfte mit Hilfe rebellierender Truppen die herrschende Qing-Familie zu stürzen und eine Republik zu gründen. Der letzte Kaiser Pu Yi dankte am 12. Februar 1912 ab. 1916 zerfiel China in eine Reihe einzelner Territorien. Militärführer, sogenannte Warlords, hatten in ihnen die Macht und führten gegeneinander Krieg. 1923 schlossen die Nationalpartei (KTM) und die 1921 entstandene Kommunistische Partei (KP) ein Bündnis, um gemeinsam gegen die Warlords vorgehen zu können. Doch schon bald brach das Bündnis wieder und der Bürgerkrieg gegen die Warlords ging in einen Bürgerkrieg zwischen KTM und KP über. 1931 nutzte Japan die Wirren in China und besetzte die Mandschurei. 1937 begann dann der zweite Chinesisch-Japanische Krieg, bei dem es Japan vor allem darum ging, sich für die eigene Industrie die Bodenschätze Chinas zu sichern. Der Druck Japans führte dazu, dass sich die zwei großen Parteien, die sich kurz vorher noch in einem Bürgerkrieg bekämpft hatten, wieder zusammenschlossen. Der Krieg gegen Japan endete allerdings erst, als Japan 1945 kapitulierte, denn selbst mit vereinten Kräften von KTM und KP war es unmöglich gewesen, die Japaner zu schlagen. 1949 wurde das ganze Land kommunistisch. Es war Mao Tse-tung, der am 1. Oktober 1949 auf dem Platz des Himmlischen Friedens in Peking die Volksrepublik China ausrief.


Wirtschaft


Seit 1985 hat China das weltweit größte Wirtschaftswachstum aufzuweisen. Im Durchschnitt sind es jährlich an die 10 Prozent. Ein Reformprogramm der Regierung sieht vor, dass zwar viele Betriebe auch noch künftig in Staatsbesitz bleiben, die Betriebsführung jedoch nicht mehr zentral von oben gelenkt wird.


China besitzt alle für die Industrie nötigen Bodenschätze - vor allem Eisenerz, Steinkohle und Erdöl. Die chinesischen Vorkommen an Phosphat, Wolfram und Titan sind die größten der Welt. Zunächst war es vor allem die Schwer- und Investitionsgüter-Industrie, die mit großer Energie vorangetrieben wurde. In den letzten Jahren wuchs jedoch auch die Leichtindustrie sehr rasant. Die wichtigsten Zweige der chinesischen Industrie sind der Maschinen- und Fahrzeugbau, die elektrotechnische Industrie, die Textil- und Bekleidungsindustrie, die Metallerzeugung und -bearbeitung, sowie die Lebensmittelindustrie und die Baustoffindustrie und chemische Industrie.


Die Landwirtschaft produziert hauptsächlich für den eigenen Markt. Nur 10 Prozent des Staatsgebiets werden landwirtschaftlich genutzt; fast die Hälfte dieses Bodens muss bewässert werden. Man baut vor allem Getreide an (Reis, Weizen, Mais), aber auch Baumwolle, Jute, Hanf, Zuckerrüben, Tee, Tabak, Obst und Gemüse. In manchen Gegenden sind jedes Jahr drei Ernten möglich. Die Viehwirtschaft besteht fast ausschließlich aus Schweinezucht und Geflügelhaltung.


Der Tourismus in China nimmt zu, hat aber Schwierigkeiten, da in China größtenteils problematische Verkehrsbedingungen herrschen.


Religion


In China findet man die unterschiedlichsten Religionen: Viele Anhänger haben der Buddhismus und Taoismus, auch der Islam ist in China vertreten. Die Glaubensfreiheit ist in China in der Verfassung garantiert. Das gilt auch für das Christentum, mit dem China erstmals im 13. Jahrhundert in Berührung kam.


Vegetation


Ein so großes und geografisch vielfältiges Land wie China kann naturgemäß fast alle wichtigen Pflanzen- und Waldformen, die auf der Erde vorkommen aufweisen. So besitzt China nicht nur die tropische Regenwälder im Süden sondern hat auch sommergrüne Laubwälder und im hohen Norden sogar Nadelwälder zu bieten. Besonders vielfältig ist die Flora im Süden des Yangzi. Dort wachsen mindestens 60 verschiedene Baumarten - darunter auch Bambus, Ginkgo, Kampfer und Zeder.


Tierwelt


Im Nordosten des Landes leben Tiere wie der Elch, die Waldziegen-Antilope, das Ren, aber auch der Sibirische Tiger und der Amur-Leopard. Im Süden trifft man subtropische und tropische Tierarten wie den einst weit über Südchina verbreiteten Wildelefanten, das Java-Nashorn, den Bindewaran, sowie auch Tiger und Leoparden an. In der Autonomen Region Xinjiang leben die einzigen echten Urpferde, die es heute in freier Wildbahn noch gibt: die Przewalski-Pferde.


Zu den Raritäten der chinesischen Tierwelt gehören der am Unterlauf des Yangzi lebende Chinesische Alligator, genauso wie der bis zu 160 cm lang werdende Chinesische Riesensalamander, der der größte der Welt ist. Den Chinesischen Flussdelphin findet man besonders häufig in den Süßgewässern zwischen dem Dongting-See und dem Unterlauf des Yangzi.


Der Pandabär, auch Großer Panda oder Riesenpanda genannt, steht seit einem halben Jahrhundert unter besonderem Schutz und kann heute in zwölf Reservaten ungestört leben. Auch in den zoologischen Gärten fast aller chinesischer Großstädte ist er zu Hause.

Kulinarisches


Die chinesische Küche ist eine der vielfältigsten der ganzen Welt. Jede Provinz hat ihre Besonderheiten, vor allem aber ihre eigenen Geschmacksrichtungen, die durch die Zutaten (Fleisch, Gemüse und die Gewürze) bestimmt werden.


Die Küchen aus vier Gebieten sind besonders bekannt: die Kanton-Küche (mit geröstetem Spanferkel, Eintopfgerichten mit Schlangen und Hühnern), die Shandong-Küche (vor allem Meeresfrüchte wie Krabbengelb mit Haifischflossen oder geschmorte Seegurken), die Sechuan-Küche (mit sehr scharfen Gewürzen) und die Jiangsu-Küche (ebenfalls mit Meeresfrüchten wie Mandarinfisch in süßsaurer Soße).


Es gibt auch eine Reihe spezieller Küchen wie die Kaiserliche Palastküche (der größte kulinarische Luxus mit erlesenen Zutaten und Farbkombinationen), die vegetarische Küche (die nur aus Gemüse besteht, das mit Pflanzenöl gekocht wird, deshalb sehr nahrhaft und leicht verdaulich ist) sowie die Heilkräuter-Küche (Speisen mit bestimmten Heilkräutern gekocht).


Sitten und Gebräuche


Chinesische Feste sind immer bunt und fröhlich, einige auch außergewöhnlich laut. Im Juni finden Drachenboot-Rennen statt, in Südchina im März oder April das Wasserfest der Dai, während der Zeit des Frühlingsfestes der Blumenmarkt in Kanton und das Blumenfest in Chengdu - schließlich auch das Eislaternenfest in Harbin im Januar, bei dem ganze Paläste in Miniaturform aus Eis nachgebaut werden.


Große Bedeutung kommt in China den Symbolen zu. Die Vier steht bei den Chinesen für den Tod und sollte möglichst vermieden werden. Positiv dagegen ist die zwei, somit heißt es bei Gast- und Werbegeschenken gerne "chinese give double". Bei Präsenten sollte daher auf eine gerade Zahl geachtet werden. .


Souvenirs


In den chinesischen Städten kann man Kalligraphien, Rollbilder, Keramik, Lackarbeiten, Schmuck (vor allem aus Jade), Seidenstickereien und Teppiche kaufen. Alle diese Artikel gibt es auch antik. Wichtig ist aber, dass Antiquitäten nur dann erworben und ausgeführt werden dürfen, wenn sie ein amtliches rotes Exportsiegel tragen. Dafür ist das Antiquitätengeschäft zuständig. Ferner wichtig: Man kann hier und da Elfenbein oder Elfenbeinartikel kaufen, doch darf man diese nicht nach Deutschland einführen!

Klimainformationen


China ist sehr groß und hat deshalb auch die unterschiedlichsten Klimaverhältnisse aufzuweisen. Im Nordosten, dem Gebiet Shenyang/Harbin, schwanken die Temperaturen, die jeweils im Sommer und Winter gemessen werden, kaum. So klettert das Thermometer im Januar auf durchschnittliche Temperaturen von -12 bzw. -19°C und im Sommer auf Temperaturen von 21-25 bzw. 20-23°C.


In BEIJING dagegen liegen im Januar und Februar die durchschnittlichen Temperaturen bei -4,6/-2,2°C und es kann sein, dass es auch noch im März schneit. In den Monaten von Mai bis August steigen die Temperaturen im Durchschnitt auf 20 bis 26°C. Im Allgemeinen sind die Sommer in dieser Gegend sehr heiß, und es wird üblicherweise eine hohe Luftfeuchtigkeit gemessen. Im Juli und August kommt es außerdem oft zu starken Regenfällen. Der Frühling und der Herbst sind hier die beste Reisezeit.


Die Städte CHONGQING, NANJING und WUHAN am Yangtse sind im Sommer sehr heiß, und es regnet oft sehr stark.


SHANGHAI hat ganzjährig eine hohe Luftfeuchtigkeit aufzuweisen. Der heißeste Monat ist der August mit Temperaturen um die 35°C. Von Dezember bis März ist es verhältnismäßig kühl, im Schnitt werden 4-8°C gemessen. Mit Regen ist immer zu rechnen.


Im SÜDEN (ab Xiamen, in Guilin, Guangzhou) ist das Klima fast subtropisch. Die Temperaturen, die dort während der Wintermonate gemessen werden, sinken nie unter 10°C. Im Sommer ist es üblicherweise sehr heiß. Die Temperaturen liegen dann bei etwa 30°C. Die Luftfeuchtigkeit ist das ganze Jahr über sehr hoch. Die geringste Regenmenge fällt in den Monaten von Dezember bis Januar.


Beste Reisezeit


April bis Juni oder September bis November.

Vorgeschriebene Impfungen



Keine bei Einreise direkt aus Europa.


Gelbfieber bei Einreise aus ENDEMIEGEBIETEN.


GELBFIEBER-ENDEMIEGEBIETE


In AFRIKA:


Äquatorialguinea, Äthiopien, Angola, Benin, Burkina Faso, Burundi, Côte d`Ivoire, Demokratische Republik Kongo (Kinshasa), Gabun, Gambia, Ghana, Guinea, Guinea-Bissau, Kamerun, Kenia, Kongo, Liberia, Mali, Mauretanien, Niger, Nigeria, Ruanda, Senegal, Sierra Leone, Südsudan, Sudan, Togo, Tschad, Uganda, Zentralafrikanische Republik.


In SÜD- und MITTELAMERIKA:


Argentinien, Bolivien, Brasilien, Ecuador, Franz. Guayana, Guyana, Kolumbien, Panama, Paraguay, Peru, Surinam, Trinidad + Tobago, Venezuela.



Poliomyelitis, max. 1 Jahr alt, gefordert von den Staatsangehörigen von Afghanistan, Äquatorial-Guinea, Äthiopien, Irak, Nigeria, Kamerun, Pakistan, Somalia und Syrien.



Empfohlene Impfungen


Hepatitis A, zusätzlich für Individualreisende Typhus.


Informationen zur Malaria


Malaria



Risiko nur regional, dort allgemeine SCHUTZMASSNAHMEN. Medikament (Stand-by-Therapie) zur Behandlung von Malaria mitführen.


- In den Abend- und Nachtstunden im Freien möglichst helle langärmelige Kleidung und lange Hosen tragen.


- Unbedeckte Hautstellen mit einem mückenabwehrenden Mittel einreiben.


- In klimatisierten Räumen Türen und Fenster geschlossen halten.


- Wenn Moskitos in den Schlafraum gelangen können, unbedingt ein intaktes Moskitonetz verwenden. Es ist darauf zu achten, dass es allseits unter die Matratze geschlagen wird.


- Abends im Schlafraum ein Insektenvertilgungsmittel sprühen.


mitführen.MALARIA T. Medikament (Stand-by-Therapie) zur Behandlung von Malaria


Keine Chemoprophylaxe empfohlen, Medikamente zur Notfallbehandlung (Stand-by-Therapie)


Mefloquin (Lariam) oder Atovaquon-Proguanil (Malarone) oder Artemether-Lumefantrin (Riamet).




Verbreitung


Ein mäßiges, ganzjähriges Malariarisiko besteht in der Provinz Yunnan und der Insel Hainan. Ein geringes Malariarisiko besteht in ländlichen Gebieten der südlichen Provinzen wie Anhui, Henan, Hubei und Jiangsu.


Als malariafrei gelten Stadtgebiete (z.B. Peking/Beijing, Schanghai/Shanghai, Kanton/Guangzhou, Nanking/Nanjing). Das tibetische Hochland und praktisch die gesamte westliche Hälfte Chinas einschließlich der nördlichen Gebiete des Landes sind malaria-frei.


Malaria wird durch den Stich eines Moskitos meist in der Zeit zwischen Abenddämmerung und Sonnenaufgang auf den Menschen übertragen.


Ärztliche Hilfe


PEKING/BEIJING: Dr. Reinhard Krippner, Deutsche Botschaft Peking, , Klinik der Französischen Botschaft, Tianze Lu 60, Ecke Liangmaqiao Lu, 100 600 Beijing, Tel. (010) 85 31 21 39;


KANTON/GUANGZHOU:Dr. Richard Ong, Can AM International Medical Center, 5th floor, Garden Tower, Garden Hotel, 368 Huanshi Dong Lu,, Guangzhou, Tel. (020) 83 86 69 88, 13 53 874 31 96;


SCHANGHAI/SHANGHAI:World Link Medical Centers, Dr. Kurt Matthäus, 170, Dan Shui Lu,, Shanghai, Tel. (021) 63 85 93 83.

Währung


Währungseinheit


Währungseinheit: Renminbi ¥uan (RMB.¥)


1 Renminbi ¥uan = 10 Jiao = 100 Fen.


Derzeitiger Kurs:


1 Euro = ca. 7,89 RMB.¥


1 US-$ = ca. 6,93 RMB.¥


Hinweise


Bei den unten aufgeführten Umrechnungskursen handelt es sich um Devisenkurse der Deutschen Bundesbank, die die Preisnotierung des Euro und des US-Dollar in der Währung des Reiselandes angibt. Mit Devisenkursen werden z.B. Rechnungen unterschiedlicher Währungen gegeneinander verrechnet. (Im Gegensatz zum Sortenkurs wird hier jedoch nicht der Wert angegeben, den man in Deutschland am Bankschalter für einen Euro oder US-Dollar erhält.)


Devisenbestimmungen/Umtausch


Einfuhr Fremdwährung: unbeschränkt


Einfuhr Landeswährung: bis zum Betrag von 20.000 Yuan


Deklaration: Ja - bei der Einfuhr von Fremdwährungen über 5.000 US-$


Ausfuhr Fremdwährung: in Höhe der deklarierten Einfuhr abzüglich der umgetauschten Beträge.


Ausfuhr Landeswährung: bis zum Betrag von 20.000 Yuan


Umtauschempfehlung: im Reiseland


Umtausch: Ausländer können in allen größeren Hotels und bei den Wechselschaltern der Banken tauschen. Belege gut aufbewahren.


Internationale Kreditkarten: Ja - werden von größeren Hotels der Großstädte (bei Buchung abklären) und Touristenzentren sowie in für ausländische Reisende eingerichteten Geschäften akzeptiert. Im Landesinneren ist Barzahlung erforderlich.


Geldautomat: Ja - in größeren Städten vorhanden. Bargeldabhebung ist mit Kreditkarten und an einigen Geldautomaten (Cirrus-/Maestro-Symbol) auch mit der Girocard (mit Maestro-Logo) möglich. Reisende sollten sich vor Abreise bei ihrer Hausbank über eventuelle Beschränkungen bei der Bargeldbeschaffung mit der Girocard informieren.


Reiseschecks: Ja - in US-$. Jedoch im Landesinneren nur Barzahlung in Yuan möglich. Bitte beachten: Grundsätzlich ist die Akzeptanz von Reiseschecks weltweit rückläufig.


Rücktausch: am Bankschalter im Hotel problemlos möglich.

Auskunftstellen



Fremdenverkehrsamt der Volksrepublik China
Ilkenhansstraße 6
60433
Frankfurt/M.
(0 69) 52 84 90
(0 69) 52 01 35
www.fac.de
info@china-tourism.de
Zuständig für Deutschland, Niederlande, Österreich, Polen, Slowakei und Tschechische Republik.


China National Tourism Administration (CNTA)
9A, Jianguomennei Ave.
100 740
Beijing /Volksrepublik China
(0086 10) 65 13 78 71
(0086 10) 65 20 11 14
www.cnta.com
webmaster@cnta.gov.cn


China Tibet Tourism Bureau
rob Linkalu No. 3
850001
Lhasa /Tibet/Volksrepublik China
(0086 891) 683 43 13
(0086 891) 683 43 15
webmaster@xzta.gov.cn


Delegation der Deutschen Wirtschaft in Beijing/Peking


(Delegation of German Industry and Commerce Beijing)
Landmark Tower 2, Unit 0811, 8 North Dongsanhuan Road, Chaoyang District
100 004
Beijing /Volksrepublik China
(0086 10) 65 39 66 89
(0086 10) 65 39 66 88
www.ahk-china.org
info@bj.china.ahk.de


Delegation der Deutschen Wirtschaft in Guangzhou/Kanton


(Delegation of German Industry and Commerce in Guangzhou)
1903 Leatop Plaza, 32 Zhu Jiang East Road,


Tianhe
510 620
Guangzhou /Volksrepublik China
(0086 20) 87 55 18 89
(0086 20) 87 55 23 53
www.ahk-china.org
info@gz.china.ahk.de


Delegiationi der Deutschen Wirtschaft in Shanghai


(Delegation of German Industry and Commerce in Shanghai)
29/F Gopher Center, 757 Mengzi Road


Wuliqiao Sub-district Huangpu District
200023
Shanghai /Volksrepublik China
(0086 21) 50 81 20 09
(0086 21) 50 81 22 66
www.china-net.de
info@sh.china.ahk.de


China International Chamber of Commerce
c/o CCOIC Building, No.2 Huapichang Hutong,


Xicheng District
100 035
Beijing /Volksrepublik China
(0086 10) 82 21 78 98
(0086 10) 82 21 78 69
www.cnta.com
lixi@ccoic.cn



Botschaften und Konsulate



Botschaft der Volksrepublik China
Märkisches Ufer 54


Konsularabteilung: Brückenstr. 10
10179
Berlin
(0 30) 27 58 82 21
(0 30) 27 58 80
www.china-botschaft.de
chinaemb_de@mfa.gov.cn
Mo bis Fr 8.30-12.30, 13.30-17 Uhr


Sprechzeiten Konsularabteilung: Mo bis Fr 9-12
Geschäftsbereich der Konsularabt.:


Berlin, Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Thüringen.


Die Konsularabteilung nimmt nur Visum-Anträge für Hongkong und Macau an. Alle anderen Anträge (mit Ausnahme von Diplomaten- und Dienstvisa) müssen beim zuständigen Chinese Visa Application Service Center eingereicht werden!


Chinese Visa Application Service Center
Invalidenstraße 116-119
10115
Berlin
(030) 979 92 00 01
(030) 979 92 00 00
www.china-botschaft.de
berlincenter@visaforchina.org
Mo bis Fr, 9-16 Uhr, Einreichung von Anträgen 9-15 Uhr


Außenstelle der Botschaft der Volksrepublik China



Kurfürstenallee 12
53177
Bonn
(0228) 35 59 50
(0228) 94 37 37 78
www.china-embassy.ch
Mo bis Fr 9-12 Uhr und 14-17 Uhr


Generalkonsulat der Volksrepublik China
Schanzenstraße 131
40549
Düsseldorf
(0211) 90 99 63 66
(0211) 90 99 63 31
Mo bis Fr 9-12 Uhr und 13-18 Uhr
(keine Visumerteilung)


Chinese Visa Application Service Center
Pempelforter Strasse 50



40211
Düsseldorf
(02 11) 540 88 30
(02 11) 540 88 50
duesseldorfcenter@visaforchina.org
Mo bis Fr, 9-16 Uhr, Einreichung von Anträgen 9-15 Uhr


Generalkonsulat der Volksrepublik China
Stresemannallee 19-23
60596
Frankfurt/M.
frankfurt_konsular@mfa.gov.cn
Visa-Abt. Mo bis Fr 9-12 Uhr
Das Generalkonsulat nimmt nur Visum-Anträge für Hongkong und Macau an. Alle anderen Anträge (mit Ausnahme von Diplomaten- und Dienstvisa) müssen beim zuständigen Chinese Visa Application Service Center eingereicht werden!


Chinese Visa Application Service Center
Bockenheimer Landstraße 51



60325
Frankfurt/M.
(069) 26 91 91 50
(069) 26 91 91 30
frankfurtcenter@visaforchina.org
Mo bis Fr, 9-16 Uhr, Einreichung von Anträgen 9-12 Uhr


Generalkonsulat der Volksrepublik China
Elbchaussee 268
22605
Hamburg
(0 40) 822 62 31
(0 40) 822 76 00, 82 27 60 13
chinaconsul_ham_de@mfa.gov.cn
Mo bis Fr 9-12 Uhr (telefonische Auskunft nur Di und Do 14-16 Uhr)
Das Generalkonsulat nimmt nur Visum-Anträge für Hongkong und Macau an. Alle anderen Anträge (mit Ausnahme von Diplomaten- und Dienstvisa) müssen beim zuständigen Chinese Visa Application Service Center eingereicht werden!


Chinese Visa Application Service Center
Willy-Brandt-Straße 57, 5. OG
20457
Hamburg
(040) 323 10 60 01
(040) 323 10 60 00
hamburgcenter@visaforchina.org
Mo bis Fr 9-16 Uhr, Einreichung von Anträgen 9-12 Uhr


Generalkonsulat der Volksrepublik China
Romanstraße 107


Konsularabteilung: Hofmannstraße 55, 81379 München
80639
München
(0 89) 17 09 45 06
(0 89) 17 30 16 12/18
chinaconsul_mu_de@mfa.gov.cn
Mo bis Fr 9-12 Uhr, Visa-Angelegenheiten nach telefon. Vereinbarung
Das Generalkonsulat nimmt nur Visum-Anträge für Hongkong und Macau an. Alle anderen Anträge (mit Ausnahme von Diplomaten- und Dienstvisa) müssen beim zuständigen Chinese Visa Application Service Center eingereicht werden!


Chinese Visa Application Service Center
Lutzstraße 2
80687
München
(089) 589 27 46 28
(089) 58 92 74 60
munichcenter@cvsc.de
Mo bis Fr 9-16 Uhr, Einreichung von Anträgen 9-12 Uhr.


Embassy of the Federal Republic of Germany
17, Dongzhimenwai Dajie


Chaoyang District
100 600
Beijing /Volksrepublik China
(0086 10) 65 32 53 36
(0086 10) 85 32 90 00
www.deutschebotschaft-china.org
Amtsbezirk: Peking, Tianjin, Hebei, Hubei, Qinghai, Gansu, Xinjiang, Tibet, Innere Mongolei, Ningxia, Shaanxi, Shanxi, Hunan, Jiangxi und Shandong.


Consulate General of the Federal Republic of Germany
Western Tower, 25th Floor, 19, 4th Section Renmin Nan Road
610041
Chengdu /Volksrepublik China
(0086 28) 85 26 83 08
(0086 28) 85 28 08 00
www.shanghai.diplo.de
Amtsbezirk: Provinzen Sichuan, Guizhou, Yunnan und die Stadt Chongqing


Consulate General of the Federal Republic of Germany
14th floor, Teem Tower, 208 Tianhe Road, Tianhe District
510620
Guangzhou/Kanton /Volksrepublik China
(0086 20) 85 16 81 33
(0086 20) 83 13 00 00
www.deguangzhou.org
Amtsbezirk: Provinzen Fujian, Guangdong, Hainan sowie das Autonome Gebiet der Zhuang-Nationalität Guangxi


Consulate General of the Federal Republic of Germany
181, Yongfu lu


(Rechts- und Konsularreferat: 8/F SOHO Donghai Plaza, 299 Tongren lu, Shanghai 200040 )
200031
Shanghai /Volksrepublik China
(0086 21) 64 71 44 48
(0086 21) 34 01 01 06
www.shanghai.diplo.de
info@shanghai.diplo.de
Amtsbezirk: Die regierungsunmittelbare Stadt Shanghai sowie die Provinzen Jiangsu, Zhejiang und Anhui


Consulate General of the Federal Republic of Germany
21F CR Building


Qingnian Dajie 286
110004
Shenyang Heping District /Volksrepublik China
(0086 24) 83 89 91 99
(0086 24) 83 89 91 00
www.deguangzhou.org
Mo bis Fr 8.30-11.30 Uhr
Amtsbezirk: Provinzen Liaoning, Jilin und Heilongjiang


Übergeordnete Auslandsvertretung: Botschaft Beijing



Ärztliche Hilfe


PEKING/BEIJING: Dr. Reinhard Krippner, Deutsche Botschaft Peking, , Klinik der Französischen Botschaft, Tianze Lu 60, Ecke Liangmaqiao Lu, 100 600 Beijing, Tel. (010) 85 31 21 39;


KANTON/GUANGZHOU:Dr. Richard Ong, Can AM International Medical Center, 5th floor, Garden Tower, Garden Hotel, 368 Huanshi Dong Lu,, Guangzhou, Tel. (020) 83 86 69 88, 13 53 874 31 96;


SCHANGHAI/SHANGHAI:World Link Medical Centers, Dr. Kurt Matthäus, 170, Dan Shui Lu,, Shanghai, Tel. (021) 63 85 93 83.

Sehenswertes


Beijing


Beijing oder Peking ("Hauptstadt des Nordens") ist die Hauptstadt der Provinz Hebei und der Volksrepublik China. Beijing ist am Nordrand der chinesischen Ebene gelegen und grenzt im Westen an das Lößplateau und im Norden an die Hochebene der Inneren Mongolei. Vor 700.000 Jahren besiedelten die so genannten Pekingmenschen, die als direkte Vorfahren in der menschlichen Evolution gelten, den südwestlichen Rand des heutigen Beijing. Urkundlich erwähnt wurde Beijing zum ersten Mal 1121 v. Chr. Später wurde die Stadt das politische, wirtschaftliche und kulturelle Zentrum Chinas und diente zwischen 938 und 1911 zunächst als provisorischer Sitz der Liao-Dynastie und dann als Hauptstadt der Dynastien Jin, Yuan, Ming und Qing. Auf einer Fläche von 16.800 Quadratkilometern versammeln sich heute dank der 3.000-jährigen Geschichte viele bedeutsame Kulturdenkmäler und zahlreiche, höchst interessante Sehenswürdigkeiten.


Die Stadt verfügt über weltbekannte antike Gebäude und Gartenanlagen, gut erhaltene Kulturdenkmäler und liegt in einer malerischen Naturlandschaft. Beijing ist eine Stadt der Superlative. Sie beheimatet mit dem Kaiserpalast (auch Verbotene Stadt genannt) den besterhaltenen Palast der Welt, mit dem Himmelstempel den größten Opferaltar der Welt, mit dem Sommerpalast eine farbenprächtige kaiserliche Parkanlage und mit den dreizehn Ming-Gräbern historisch einmalige kaiserliche Grabanlagen. Der Tiananmen-Platz (Platz des Himmlischen Friedens) ist der größte innerstädtische Platz der Welt. Und in den letzten Jahren sind einige neue Anziehungspunkte wie der Weltpark und der Park der Nationalitäten hinzugekommen. Über 100 Museen zeigen Ausstellungen, und die ehemaligen Wohnsitze berühmter Persönlichkeiten bieten den Reisenden einen lebendigen Einblick in Pekings Geschichte. In der Nähe Beijings ragt das größte Bauwerk der Welt, die Große Mauer, auf, die sich mit ihren über 6.000 Kilometern wie ein Lindwurm über Berge und Gipfel windet.


Neben den vielen historischen Sehenswürdigkeiten ist Beijing aber auch das Abbild des modernen Chinas. Wer China kennen lernen möchte, sollte mit Beijing beginnen. Den Besucher erwartet eine Welt, die sich zwar in vielen Bereichen dem Westen geöffnet hat, in der die jahrtausendealten Traditionen aber immer noch ein fester und nicht zu vernachlässigender Bestandteil sind. Seit der Öffnung der Wirtschaft Ende der 70er-Jahre befindet sich Beijing im Aufschwung und in einem atemberaubenden Wandel. Noch Anfang der 80er Jahre bot die Stadt das Bild eines weit ausgedehnten Meeres der für Nordchina typischen Hutongs, die berühmten Gassen mit ihren viereckigen, von einer grauen Mauer umschlossenen einstöckigen Wohnhöfe. Seitdem wurden in einem rasanten Bauboom bis 1983 rund 50 Millionen Quadratmeter neuer Wohnraum erschlossen. Neue Gebäude, oft Hochhäuser, wurden geradezu aus dem Boden gestampft. Das Heer der Radfahrer wird immer mehr durch Kraftfahrzeuge ersetzt. Die Stadtinfrastruktur hat sich seitdem verbessert.


In Beijing gibt es mittlerweile eine ausreichende Zahl von First-Class-Hotels und das China World Trade Center bietet neben seinen Unterkünften auch gute Tagungsräumlichkeiten. Wegen der Überprägung der Stadt wurden einige der verbliebenen Hutongs inzwischen unter Denkmalschutz gestellt. Die meisten werden aber nur ihre Fassade behalten, denn dahinter soll mit modernen mehrstöckigen Häuser ein neues Beijing entstehen.


Shanghai


Die Stadt ist Chinas Wirtschafts- und Handelszentrum sowie ein Einkaufsparadies. In Chinas berühmtester Einkaufsstraße, der Nanjing Lu, findet man feine Boutiquen und außergewöhnlich exquisite Geschäfte. Auch die großen Kaufhäuser und prächtigen Passagen Shanghais befinden sich hier. Shanghai wurde schon in den 20er Jahren das "Paris des Ostens" genannt, denn hier hinterließen die Europäer mit ihren Jugendstil-Fassaden ein Stück ihrer Kultur. Auch heute noch sehen große Teile der Innenstadt wenig chinesisch aus. Sehenswert ist in diesem Zusammenhang vor allem das von einem Glockenturm gekrönte See-Zollamt von 1927 mit seiner beeindruckenden Eingangshalle. Aber auch die imposante Schalterhalle der Bank of China, die über drei Stockwerke reicht, ist einen Besuch wert. Den besten Blick über das Stadtzentrum hat man von den Aussichtsplattformen des Jin Mao Buildings und des Oriental Pearl Towers aus.


Die Atmosphäre des vorrevolutionären China, hingegen, spürt man im Longhua-Bezirk, der weitgehend restaurierten Altstadt. In den kleinen, verwinkelten Gassen dieses Stadtteils herrscht umtriebiges Leben. Im nördlichen Teil der Altstadt findet man den Yu-Garten, der im 16.Jahrhundert im klassischen südchinesischen Gartenstil angelegt wurde.


In Shanghai findet im Jahr 2010 die Weltausstellung von Mai bis Oktober statt. Bis zu diesem Termin wird auch die Infrastruktur ausgebaut, unter anderem wird der Flughafen erweitert.


Hongkong


Hongkong ist geprägt durch eine 5.000 Jahre währende chinesische Tradition, die mit den Einflüssen der 150 Jahre dauernden britischen Kolonialzeit verwoben wurde. Die Metropole ist ein Ort starker Kontraste - supermoderne Technik und chinesische Tradition, Großstadtleben und weltabgeschiedene Dörfer, internationale Kultur und einsame Berge liegen hier auf engstem Raum vereint. Man hat Respekt vor der Tradition; die Religion bestimmt noch immer das Alltagsleben.


Die Shopping-Möglichkeiten sind immer noch vielfältig, auch wenn Hongkong als Einkaufsparadies nach der chinesischen Machtübernahme 1997 an Reiz verloren hat. Kultur hat in der Metropole einen hohen Rang - Hongkong ist zweifelsohne die Veranstaltungshauptstadt Asiens. Alles, vom Broadway-Musical über eine Shakespeare-Inszenierung bis hin zu einem Konzert der Chinesischen Oper, ist möglich. Neben dem Großstadtleben weist Hongkong auch eine "natürliche" Seite auf. 70 Prozent der Fläche sind Ackerland, Wälder und Berge. 40 Prozent dieser Fläche sind in den 23 Naturparks als grüne halbtropische Schutzgebiete ausgewiesen. In ihnen erlebt der Besucher Natur pur mit exotischen Pflanzen, unberührten Stränden und dramatischen Meereslandschaften. Ausgewiesene Wanderwege laden zu Spaziergängen und Entdeckungstouren ein.


Chinesische Mauer


Wie ein Lindwurm windet sich die Große Mauer (in China heißt sie "Lange Mauer", sie misst über 6.000 km) über Berge und Gipfel. Sie beginnt beim Shan-Haiguan-Pass im Osten und endet beim Jiayugun-Pass im Westen. Ums Jahr 210 v.Chr. hat man mit ihrem Bau begonnen, zwischen dem 14. und 17. Jahrhundert wurde sie vollends ausgebaut. Sie war nie eine Grenzmarkierung, sondern ein militärisches Hindernis hinter der Grenze gegen anrückende Barbaren - worunter man damals jeden Menschen verstand, der nicht im "Reich der Mitte" lebte. Bei Badaling hat man einen Abschnitt perfekt restauriert.


Yangtse-Schluchten


Der Yangtse ist ein Gigant unter den großen Flüssen und Chinas bedeutendster Strom, der drittgrößte der Erde. An seinen Ufern lebt ein Zehntel der Weltbevölkerung. Drei seiner Schluchten sind berühmt: Kutang-, Wu- und Xiling-Schlucht.


Die Schleusen des gigantischen Projektes des Drei-Schluchten-Staudammes am Yangtse wurden 2003 geschlossen. Nach der endgültigen Füllung im Jahre 2006 wird der Pegel des Flusses auf einer Länge von 436 km angestiegen sein, an der tiefsten Stelle um 100 Meter auf insgesamt 175 Meter. Das im Jahre 2009 mit allen Generatoren endgültig abgeschlossene Stauprojekt besteht aus einem 1.983 Meter langen und 185 Meter hohen Damm mit Schleusen für die Schifffahrt. Der See wird ein Fassungsvermögen von ca. 39 Milliarden Kubikmeter haben mit einer jährlichen Leistung von ca. 84,7 Milliarden kWh.


Die Landschaft verändert sich, aus Halbinseln werden Inseln und neue Landschaften können mit dem Schiff erreicht werden. Für viele Sehenswürdigkeiten ändert sich wenig, dennoch versinken einige Städte und Bauwerke, andere historische Bauwerke werden durch Mauern geschützt oder an anderen Stellen wieder aufgebaut. Während der Füllung und auch danach können Schiffe durch die Landschaft der Drei-Schluchten fahren. Nur vom Schiff aus können diese Landschaft und die Bauwerke bewundert werden.


Gelber Fluss


Als Wiege der chinesischen Kultur gilt Huanghe, der Gelbe Fluss in der Mitte des Landes. Er durchfließt neun Provinzen, von denen Henan die kulturhistorisch interessanteste ist. Am Gelben Fluss liegen bedeutende Städte wie Kaifeng, die Metropole von sieben Dynastien, aber auch Zhengzhou, Luoyang und Sanmen Xia.


Guangzhou


In Südchina ist dies die größte Stadt. Sie ist am Südchinesischen Meer gelegen und besitzt eine Reihe von Tempeln. Berühmt ist die Stadt für ihre Blütenpracht. Die Chinesen nennen sie auch "Blumenstadt".


Guilin


Die Stadt am Lijiang-Fluss liegt in einer sehr schönen Landschaft, die man am besten bei einer Bootsfahrt auf dem Fluss erlebt. Einige in der Umgebung von Guilin gelegene Höhlen sind sehenswert.


Seidenstraße


Dies ist ein sagenumwobener Handelsweg zwischen Orient und Okzident. Hier wurden einst Luxusgüter wie Seide, Porzellan und Gewürze transportiert. Bis zur Erschließung der Seewege war dies die einzige Verbindung von China zum Mittelmeer. Die Seidenstraße war 7.000 km lang, von denen 4.000 km auf China entfielen. Sie gilt heute noch als interessanter Reiseweg, der mitten ins Herz Chinas und zu großen touristischen "highlights" führt - wie etwa zu den 7.000 Tonfiguren der Terrakotta-Armee des Kaisers in Xi'an.


Man kommt auf der Seidenstraße auch zu den weltbekannten Mogao-Grotten in Dunhuang, aber auch zu den Bingling- und Maiji-Grotten sowie zum westlichen Ende der Großen Mauer. In den Gebieten entlang der Seidenstraße liegen viele Dörfer, deren Bewohner sehr gastfreundlich sind und gern Einblick in ihre Sitten und Gebräuche geben.


Xian


In dieser Stadt beginnt die Seidenstraße. Hier findet man die berühmte Terrakotta-Armee, hier stehen die Pagoden der großen und der kleinen Wildgans und, ebenfalls sehenswert, ein historisches Museum.


Die kunsthandwerklichen Produkte, die in Xi'an hergestellt werden, wie beispielsweise die Nachbildungen der Terrakotta-Figuren, sind von altertümlicher Schönheit und Schlichtheit.

Reisehinweise


Die Region Xinjiang wird in letzter Zeit vermehrt durch Terroranschläge und gewaltsame Unruhen erschüttert.


Die chinesische Regierung hat die Sicherheitsmaßnahmen in der Region stark verschärft. Reisende in der Region sollten Vorsicht walten lassen und Menschenansammlungen meiden. Anweisungen der Sicherheitskräfte ist Folge zu leisten.


Wegen der landesweit vorhandenen Gefahr von Terroranschlägen rät das Auswärtige Amt zu erhöhter Wachsamkeit, besonders auf Bahnhöfen und Busbahnhöfen.


Reisen über Land/Kriminalität:


Selbst an gutbewachten Plätzen kann es zu Überfällen und anderen Gewaltstraftaten gegen Touristen kommen. Reisende sollten sich entsprechend vorsichtig verhalten.


Weitere Informationen zur Sicherheitssituation im Reiseland sind auf den Internetseiten des Auswärtigen Amts zu finden.


Bitte beachten Sie auch den Abschnitt "Allgemeine Vorsichtsmaßnahmen".


Allgemeine Vorsichtsmaßnahmen


Der Südwesten Chinas, insbesondere die Provinz Sichuan, ist erdbebengefährdet. In der Regenzeit (Juni bis September) kann es in den dortigen Bergregionen zudem zu schweren Erdrutschen kommen. Reisende sollten sich vorab in den lokalen Medien über die aktuelle Wetterlage und die Gefahrensituation informieren.


Die Küsten im Süden Chinas sind - besonders in den Monaten Mai bis Oktober - häufig tropischen Wirbelstürmen ausgesetzt. Unwetterwarnungen der chinesischen Behörden können auf der Website www.cma.gov.cn/en2014/ abgerufen werden.


Aufgrund der häufig rücksichtslosen Fahrweise und der Unerfahrenheit vieler Verkehrsteilnehmer, ist der Straßenverkehr in China besonders gefährlich. Daher wird zu großer Vorsicht im Straßenverkehr geraten.


Laut chinesischem Recht kann gegen Ausländer eine Ausreisesperre verhängt werden, wenn sie strafrechtlich angeklagt oder verdächtigt werden oder wenn sie in einen laufenden Zivilprozess involviert sind.


Die Polizei kann bei 238 Tatbeständen, die u.a. "Störung der öffentlichen Ordnung" und "Sittenwidrigkeit" umfassen, Bußgelder verhängen und ohne richterliches Urteil bis zu 15 Tagen Arrest anordnen.


Der Besitz und die Einfuhr von Drogen (auch in geringen Mengen) kann zu Gefängnisstrafen und sogar zur Todesstrafe führen. Das Auswärtige Amt warnt daher dringend vor der Mitnahme von Gegenständen mit unbekanntem Inhalt.


Das Fotografieren von militärischen Objekten ist verboten. Möchte man Personen fotografieren, sollte man zuvor um Erlaubnis fragen.


Auf Grund vermehrter Taschendiebstähle wird geraten, wichtige Dokumente wie Reisepass und Flugtickets im Hotel zu deponieren und nur eine beglaubigte Kopie mit sich zu führen.


SPERR-NOTRUF: Deutsche können ihre Girocards, Kreditkarten, Handys und einige andere elektronische Berechtigungen über die Sperr-Notruf-Nummer ++49 116 116 (aus dem Ausland neben ++49 116 116 auch ++49 30 4050 4050 wählbar) rund um die Uhr sperren lassen. Der Anrufer wird mit den Herausgebern der jeweiligen Medien verbunden, sofern diese sich dem Sperr-Notruf angeschlossen haben. Eine Liste der angeschlossenen Herausgeber ist im Internet unter www.sperr-notruf.de zu finden.


Ebenso ist es möglich, die Online-Ausweisfunktion (elektronischer Identitätsnachweis - eID) des neuen Personalausweises unter den oben genannten Nummern sowie unter 0180 1 333 333 (Bürgerservice des Bundesinnenministeriums) sperren zu lassen.

Nepal

Karte Nepal

Landesdaten


Lage


Nepal liegt in Asien im Gebiet des Himalaja. Es grenzt im Norden an die tibetische Grenze der VR China, im Osten, Süden und Westen an Indien. Es ist ein ausgesprochenes Hochgebirgsland und weist in seinem Gebiet die bedeutendsten Erhebungen der Erde auf (u.a. Mount Everest 8.848 m, Kangchendzönga 8.586 m, Lhotse 8.516 m).


Fläche: 147.181 km².


Verwaltungsstruktur: 14 Verwaltungszonen bestehend aus 5 Entwicklungsregionen und 75 Distrikten.


Einwohner


Bevölkerung: ca. 26,5 Millionen.


Städte:


Kathmandu (Hauptstadt - 1.500 m hoch) ca. 975.500


Pokhara ca. 255.500


Lalitpur ca. 220.800


Biratnagar ca. 201.100


Bharatpur ca. 143.800


Birganj ca. 135.900


Dharan ca. 116.200


Bhim Datta ca. 106.700


Sprache


Die Staatssprache Nepals ist Nepali, was allerdings nur von etwa der Hälfte der Bevölkerung gesprochen wird. Die Sprache wird in der Devanagari-Schrift geschrieben. Die über 50 Bevölkerungsgruppen haben sich ihre eigenen Sprachen bewahrt. Als Umgangssprachen sind auch verschiedene tibeto-birmanische Sprachen in Gebrauch. Im Geschäftsverkehr, in Hotels und auf den Touristenrouten wird Englisch gesprochen und verstanden.


Zeitverschiebung


Mitteleuropäische Zeit (MEZ) +4 Stunden und 45 Minuten.


Während der europäischen Sommerzeit beträgt der Zeitunterschied +3 Stunden und 45 Minuten. Der Zeitunterschied zu Indien beträgt +15 Minuten.


Stromspannung


220 Volt Wechselstrom, 50 Hertz.


Ein Adapter sollte mitgeführt werden (flache Stecker passen manchmal).


Mit stärkeren Spannungsschwankungen und Stromausfällen (örtlich bis zu ca. 15 Tagen) muss gerechnet werden. Es kann auch landesweit sog. "load shedding" geben, aufgrund dessen es Strom nur eine bestimmte Anzahl von Stunden pro Tag gibt.


Touristen sollten bedenken, dass Akkus nicht immer aufgeladen werden können.


In ländlichen Bereichen gibt es gebietsweise auch gar keine Elektrizität.


Telefon/Post


Post


Die Post ist unzuverlässig, Briefe müssen direkt bei der Post abgegeben werden.


Telefon


Die Vorwahl für Ferngespräche von Deutschland, Österreich und der Schweiz nach Nepal ist 00977, von Nepal nach Deutschland wählt man 0049, nach Österreich 0043 und in die Schweiz 0041. Selbstwählferndienst gibt es in Nepal nur nach Kathmandu. Auslandsgespräche müssen über das Fernamt geführt werden.


NOTRUFNUMMER: 100 (rund um die Uhr erreichbar)


Touristenpolizei: zuständig für Beschwerden und Probleme von Reisenden. Büros gibt es u.a. in Kathmandu, Bhrikutimandap sowie am Flughafen.


Touristpolizei, Bhrikutimandap, Kathmandu: Tel. (00977 1) 424 70 41 (rund um die Uhr erreichbar), E-Mail: policetourist@nepalpolice.gov.np, Internet: www.nepalpolice.gov.np (dort sind die weiteren Touristenpolizeidienststellen abrufbar)


Mobilfunk


Netztechnik: GSM 900/1800.


Derzeit gibt es Roamingverträge mit Anbietern in Nepal von Telekom Deutschland.


Internet


Länderkürzel: .np


Internetcafés gibt es in Kathmandu, Patan und Pokhara.


Feiertage


15. Januar (Maghi Parba), 30. Januar (Sahid Diwash; Märtyrer-Tag), 19. Februar (Rastraya Prajatantra Dibas; Tag der Demokratie), 8. März (Nari Dibas; Internationaler Tag der Frau), 24. April (Loktantra Diwas; Tag der Demokratie), 1. Mai (Tag der Arbeit), 29. Mai (Tag der Republik), 25. Dezember (Weihnachten).


Hinduistische/buddhistische Festtage:


21. Januar (Sonam Lhosar; Tamang-Neujahr), 17. Februar (Maha Shiva Ratri), 19. Februar (Gyalpyo Loshar), 28. März (Ramnawami/Chaitay Dashain), 13. April (Mahabir Jayanti), 14. April (Nepalesisches Neujahr), 4. Mai (Bhudda-Tag), 10. August (Janai Purnima), 17. August (Shree Krishna Janmasthami), 1. Oktober (Phulpati; Dashain-Festival), 2. Oktober (Astami; Dashain-Festival), 3. Oktober (Nawami; Dashain-Festival), 4. Oktober (Vijaya Dashami; Dashain-Festival), 5. Oktober (Ghatasthapan), 23. Oktober (Laxmi Puja; Tihar-Festival), 24. Oktober (Gobhardan Puja; Tihar-Festival), 25. Oktober (Bhai Tika; Tihar-Festival), 29. Oktober (Chhath Festival).


Darüber hinaus gibt es noch regionale Feiertage, die das tägliche Leben zum Teil stark beeinflussen können, z.B.: 15. Januar (Maghi Parba/Maghi Sangkranti), 8. März (Internationaler Frauentag), 15./16. März (Phagu Purnima; Holi), 30. März (Ghodejatra), 8. September (Indra Jatra)


Islamische Feiertage (werden ebenfalls regional gefeiert; Verschiebungen um einen Tag, in seltenen Fällen zwei Tage, sind möglich): 28./29. Juli (Fastenbrechen am Ende des Ramadan), 5. Oktober (Opferfest)


Die Hauptferienzeit geht von Mai bis Juli.


Öffnungszeiten


Geschäfte: So bis Fr 10-20 Uhr;


Banken: So bis Do 10-15 Uhr, Fr 10-13 Uhr;


Post: So bis Do 10-17, Fr 10-15 Uhr;


Regierungsstellen: So bis Fr 10-17 Uhr (im Winter 10-16 Uhr).


Samstag ist der wöchentliche Ruhetag.


Kleidung


Wärmere Kleidung sollte man zu jeder Jahreszeit, insbesondere aber in den Monaten November bis Februar mitnehmen. In den Sommermonaten braucht man tagsüber auch leichtere Sachen. Für Touren im alpinen Gelände ist warme Kleidung immer erforderlich, in größeren Höhen alpine Bergkleidung. Generell sollte die Kleidung dezent sein, Männer mit bedecktem Oberkörper und Frauen mit bedeckten Schenkeln.

Karte Nepal

Geschichte/Politik


Nepal stand bis 14. Jahrhundert unter indischer Rajputenherrschaft. Im Tal von Kathmandu wohnte schon damals der Stamm der Newar. Newar Jayasthiti Malla, gelang es, das Tal zu einigen und zu befreien. Es entstanden in der Folgezeit die Königreiche Kathmandu, Patan und Bhaktapur. Im Jahr 1768 wurde Nepal von den Gurkha-Kriegern unter Führung des Königs Prithvia Narayan Shah erobert, es entstand das hinduistische Königreich Nepal.


Nachdem sich der königliche Höfling Rana an die Macht intrigiert und die Shah-Könige somit entmachtet hatte (1846), betrachteten die Mitglieder des Rana-Clans das Amt des nepalesischen Ministerpräsidenten als Erbgut - ein Amt, das sie bis 1951 diktatorisch ausübten. Mit indischer Hilfe wurden die Ranas abgesetzt, sie sorgten für die Einsetzung einer Koalitionsregierung und die Wiederherstellung der Königsmacht. König Mahendra führte 1959 zum ersten Mal freie Parlamentswahlen ein. Schon 19 Monate später verbot er jedoch alle politischen Parteien. Stattdessen verordnete er seiner "Hindu-Monarchie" ein Parlament aus ihm genehmen Volksvertretern. Doch inzwischen setzte sich eine spürbare Demokratisierung durch.


Mit der Verabschiedung einer demokratischen Verfassung im Jahr 1990 wurde Nepal eine konstitutionelle Monarchie, die ersten Parlamentswahlen fanden 1991 statt. Jedoch führte dies nicht zu einer langfristigen politischen Beruhigung im Land. Es kam immer wieder zu gewaltsamen Auseinandersetzungen zwischen der Regierung und Maoisten, der sogenannten Communist Party of Nepal (CPN). Am 24. April 2006 fand nach Massenprotesten die Machtabtretung des Königs zugunsten der "Sieben-Parteien-Allianz" statt. November 2006 kam es zu einem Friedensabkommen zwischen Regierung/Sieben-Parteien-Allianz und den CPN-Maoisten. Am 15. Januar 2007 wurde eine Interimsverfassung verabschiedet und ein Interimsparlament mit Beteiligung der Maoisten eingesetzt. Die konstituierende Sitzung der verfassungsgebenden Versammlung fand am 28. Mai 2008 statt, die 240 Jahre dauernde Monarchie wurde damit abgeschafft. Nepal wurde mit großer Mehrheit zur Republik erklärt.


Wirtschaft


Wichtigste Einkommensquelle des Landes ist die Landwirtschaft. Sie beschäftigt 90 Prozent der Erwerbstätigen und stellt gleichzeitig 55 Prozent des Nationaleinkommens. Für ein Land, das nur 20 Prozent seiner Fläche landwirtschaftlich nutzen kann, ist das eine beachtliche Leistung.


Nepal gehört zu den ärmsten Ländern der Welt. Der Nahrungsmittelbedarf wird weitgehend von der eigenen Landwirtschaft gedeckt. Die Industrie ist bis jetzt unbedeutend, beschäftigt lediglich ein Prozent der Bevölkerung und erwirtschaftet 14 Prozent des Nationaleinkommens. Neben Öl- und Getreidemühlen, Jute- und Textilfabriken gibt es Betriebe, die Seife, Streichhölzer, Zigaretten und Likör herstellen. Baumaterialien werden sowohl in den traditionellen Ziegeleien als auch in neuen Zementfabriken hergestellt. Eine Bierfabrik kam als deutsche, eine Käsefabrik als schweizerische Entwicklungshilfe dazu. Die von der UNO seit 1961 geförderte Teppichknüpferei, die als Aufbauprogramm für die tibetischen Flüchtlinge ins Leben gerufen wurde, stellt heute einen beachtlichen Wirtschaftsfaktor dar.


Bis 1948 war Nepal das größte bewohnte Land der Erde, das so gut wie keine Europäer oder Amerikaner kannten. Mit der Öffnung des Landes für den Tourismus im Jahre 1951 änderte sich das schlagartig. Heute kommen jährlich hunderttausende von Touristen nach Nepal.


Religion


90 Prozent der Bevölkerung sind Hindus. Daneben gibt es Moslems, Christen und Buddhisten.


Vegetation


Das kleine Land Nepal hat drei verschiedene Klimazonen und damit drei botanische Regionen.


Im niedrigen Terai mit seinem subtropischen Charakter wächst eine Vielzahl von Pflanzen, vor allem der Sal-Baum, aus dessen Holz Türen und Fenster geschnitzt werden. Außerdem stehen hier Nanyan-Bäume mit ihren hängenden Wurzeln, Bodhi- und Kapokbäume. Im Terai-Dschungel findet man viele tropische Schlingpflanzen.


Im zentralen Bergland ist der häufigste Baum der Rhododendron. Auch der Magnolienbaum ist hier zu Hause. Vier verschiedene Eichensorten und aus Australien importierte Eukalyptusbäume sieht man ebenfalls. In höheren Lagen wachsen Koniferen, immer wieder kann man auch Orchideen antreffen. In den Gärten des Kathmandu-Tals findet sich eine Vielzahl auch in Europa bekannter Blumen: Begonien, Dahlien, Gardenia, Geranien, Jasmin, Hibiskus und viele andere. An Früchten erntet man im Kathmandu-Tal Bananen, Orangen, Pfirsiche, Guaven, Ananas und Papaya.


In der Himalaya-Region sieht man bis in 4.000 m Höhe Rhododendronbäume, daneben Pinien, Zedern und andere Nadelbäume. In der Langtang-Region gibt es sogar Edelweiß.


Durch den starken Bergtourismus wurde der ohnehin knappe Baumbestand weiter ausgedünnt. Inzwischen werden Wanderer angehalten, Benzin- oder Gaskocher mitzuführen und auf Holz als Brennstoff möglichst zu verzichten.


Tierwelt


Nepal beherbergt 30 Arten von größeren wild lebenden Tieren, über 800 Vogel- und 80 verschiedene Säugetierarten sowie zahllose Schmetterlinge. Der Tigerbestand wurde in den letzten Jahrzehnten stark dezimiert; die 30 bis 40 letzten Tiger stehen genauso wie das einhörnige Rhinozeros unter strengem Artenschutz.


In der Himalaya-Region leben Reh- und Hirscharten und in sehr abgelegenen Regionen diverse Bärenarten sowie Schneeleoparden, die man aber kaum zu Gesicht bekommt. Ein anderes Tier, das in höheren Regionen lebt, ist das Yak. Auch Dschungelkatzen, Schakale, Füchse und Hyänen sind hier zu finden sowie Pfaue, Kuckucke, Krähen, Adler, Geier und viele andere Vögel.


In manchen Gebieten wimmelt es von Rhesusaffen, die oft recht frech sind. Die Langurenaffen mit ihren schwarzen Gesichtern, die von weißen und grauen Haaren umrahmt sind, sind scheue Tiere.


Nepal galt bis vor Jahrzehnten noch als eines der artenreichsten Großwildgebiete der Erde. Allerdings wurde der Tierbestand inzwischen so stark dezimiert, dass man um die Überlebenschancen einiger Arten fürchten muss. So sah sich die nepalesische Regierung Anfang der siebziger Jahre (buchstäblich in letzter Minute) gezwungen, Nationalparks einzurichten und ein generelles Verbot für die Großwildjagd auszusprechen.


Nepals Nationalreservate sind keine Safariparks, man sollte sie nur mit kompetenter Führung besuchen. Gelegentlich zeigen sich Tiger, Nashörner und Kragenbären, die jedoch auch Besuchern gefährlich werden können.

Karte Nepal

Kulinarisches


Speisekarten in der Hauptstadt Kathmandu zeigen eine große Vielfalt. So findet man chinesische, indische, japanische, europäische, tibetische, nepalesische und andere Küchen - manchmal unter einem Dach oder in kleinen Restaurants dicht beisammen in winkligen Gassen. In anderen Gegenden kann es aber vorkommen, dass es einige Tage nur Dhai Bhaat zu essen gibt. Dieses Gericht besteht aus Reis, Linsenbrei und Gemüse. In höher gelegenen Regionen, in denen kein Reis wächst, wird er durch Kartoffeln oder Graupen ersetzt.


Kühe sind heilig; Rindfleisch wird von Hindus nicht gegessen. Als Ersatz dient das Fleisch des Wasserbüffels. Ziegen-, Hühner- und Schweinefleisch ist teuer. So sind die meisten Nepalesen schon aus finanziellen Gründen Vegetarier.


Spezialitäten der Gebirgsvölker sind Tsampa (geröstetes Gerstenmehl, das in Buttertee getaucht wird), getrocknetes Yakfleisch, Nudeleintöpfe und Momos (Fleischravioli).


Gegessen wird in Nepal mit den Fingern der rechten Hand. Zuweilen isst man im Beisein von Fremden auch mit dem Löffel (nicht aber mit Messer und Gabel).


In städtischen Restaurants und Bars sind importierte wie einheimische Spirituosen, Weine und Biere zu haben. Doch wird hauptsächlich Wasser getrunken, auch süßer Tee mit Milch. Am besten schmeckt Tee, der nur mit Milch aufgebrüht und mit Ingwer, Kardamom, Zimtblatt (Teipat) oder schwarzem Pfeffer gewürzt wird.


Sitten und Gebräuche


Die Religion bildet einen integralen, tief verwurzelten Bestandteil des nepalesischen Lebens. Als Zeichen der Achtung wird erwartet, dass jeder Besucher beim Betreten einer hinduistischen oder buddhistischen heiligen Stätte seine Schuhe auszieht. Wenn man Tempel oder Stupas besichtigt, erweisen sich Sandalen oder Slipper als praktisch. Lederwaren darf man nicht in das Innere eines Tempels mitnehmen!


Bei Frauen gelten Miniröcke, Shorts und knappe Sonnentops, bei Männern nackte Oberkörper und kurze Hosen (die in Nepal nur von Angehörigen der untersten Kasten getragen werden) als ungehörig - erst recht natürlich in religiösen Stätten. Die linke Hand gilt als unrein und sollte daher weder zur Begrüßung noch beim Essen benutzt werden.


Man darf es auch nicht übelnehmen, wenn eine nepalesische Dame zögert, die Hand zu geben. In Nepal legen die Menschen, besonders die Damen, bei der Begrüßung die Hände in einer dem Gebet ähnlichen Form aneinander und sagen dabei "Namaste".


Souvenirs


Auf den Hauptstraßen in Kathmandu finden sich zahlreiche große Geschäfte mit einem reichhaltigen Angebot an Schmuck, Plastiken, Teppichen, Textilien und typisch nepalesischer Handwerkskunst. Daneben gibt es kleinere Läden am Straßenrand, wo es noch möglich ist, alte Originalstücke und Textilien mit authentischen nepalesischen Mustern und Motiven zu erwerben. Und mancherorts wimmelt es von farbigen lebhaften Läden, wo man alles von Kunst bis Kitsch bekommen kann.


Viele Gegenstände des täglichen Gebrauchs bieten sich in Nepal als Souvenirs an: Handgewebte Teppiche, gewobene Jacken, Umhängetaschen aus schmalen gewebten Streifen, kleine Beutelchen aus Seide, Drucke auf Reispapier, Thangkas (religiöse Gemälde auf Stoff). Auch kleine Buddha- und Götterstatuen, Gebetsmühlen, Glocken, Lämpchen und andere Messingarbeiten sind beliebt. Holzschnitzereien aller Art werden angeboten, auch kleine Götterfiguren als Knochenschnitzarbeiten. Häufig sind sie aber nicht, wie behauptet, aus Yak-Knochen, sondern aus Plastik.

Klimadiagramm
Karte Nepal

Klimainformationen


Nepal weist unterschiedliche Klimazonen auf, die von der jeweiligen Höhenlage und durch die Monsunwinde geprägt werden. Das Spektrum reicht von der tropischen bis hin zur alpinen Zone.


Der Frühling in Nepal dauert von Mitte Februar bis Mitte Mai. Der Sommer von Mitte Juni bis Mitte September ist durch den Südostmonsun mit feuchten und warmen Winde regenreich, oft fällt tagelang Regen. Das Klima ist schwül-und feucht; in den Bergen (Schneegrenze im Himalaja: 5.000 bis 5.800 m) fällt Schnee (für Trekkingtouren ungeeignet). Der Herbst Oktober und November ist warm, oft mit klarem Himmel. Durch die Monsunwinde gelangt mit dem Nordwestmonsun im Winter von Dezember bis Februar trockene und kühle Luft aus dem Inneren Asiens.


Der südliche Teil des Landes (Terai-Gebiet) weist tropisches Klima auf, das sehr warm und feucht ist (mittlere Jahrestemperatur ca. 25 °C, Extremwerte: 44 °C bzw. 2 °C; jährliche Niederschlagmenge ca. 2.500 mm).


Im Mittelgebirgsbereich des Landes mit seinen zahlreichen Tälern (Siwalik-Kette; Vorgebirge bis zu 1.800 m mit unter anderem dem Kathmandu-Tal) herrscht gemäßigt-warmes Klima (Jahresmitteltemperaturen zwischen 16 und 21 °C; 500-2.000 mm pro Jahr).


In der Hauptstadt Kathmandu werden im Januar Mittelwerte von 10 °C gemessen, im Juli liegen sie bei 24 °C. Jährlich fällt eine Niederschlagsmenge von 1.400 mm. Angenehmste Reisezeit im Kathmandu-Tal sind mit Temperaturen um die 20 °C und guter Fernsicht die Monate Oktober und November sowie die Frühlingsmonate. Im Winter liegen die Temperaturen zwischen 20 °C tagsüber und 0 °C in den Nächten.


Der nördliche Teil (das Bergland des Vorderhimalaja, bis auf 4.000 m ansteigend) hat gemäßigt-kühles Klima, während der darauf folgende Hochhimalaja in Höhen über 4.000 m (unter anderem dort auch der mit 8.848 m höchste Berg der Welt, der Mount Everest) vom Hochgebirgsklima (kalte Winter und geringere Niederschläge als in den vorher genannten Gebieten) geprägt ist.


Beste Reisezeit


Das Kathmandu-Tal und Pokhara-Tal bereist man am besten zwischen Oktober und März. Die beste Reisezeit für Trekking-Touren in den Bergen ist von Oktober bis November sowie von Februar bis April.

Karte Nepal

Vorgeschriebene Impfungen



Keine bei Einreise direkt aus Europa.


Gelbfieber bei Einreise aus ENDEMIEGEBIETEN.


GELBFIEBER-ENDEMIEGEBIETE


In AFRIKA:


Äquatorialguinea, Äthiopien, Angola, Benin, Burkina Faso, Burundi, Côte d`Ivoire, Demokratische Republik Kongo (Kinshasa), Gabun, Gambia, Ghana, Guinea, Guinea-Bissau, Kamerun, Kenia, Kongo, Liberia, Mali, Niger, Nigeria, Ruanda, Senegal, Sierra Leone, Sudan, Togo, Tschad, Uganda, Zentralafrikanische Republik.


In SÜD- und MITTELAMERIKA:


Argentinien, Bolivien, Brasilien, Ecuador, Franz. Guayana, Guyana, Kolumbien, Panama, Paraguay, Peru, Surinam, Trinidad + Tobago, Venezuela.




Empfohlene Impfungen


Hepatitis A, Typhus, für Individualreisende zusätzlich Meningitis.


Informationen zur Malaria


Malaria



Risiko nur regional, dort allgemeine SCHUTZMASSNAHMEN.


- In den Abend- und Nachtstunden im Freien möglichst helle langärmelige Kleidung und lange Hosen tragen.


- Unbedeckte Hautstellen mit einem mückenabwehrenden Mittel einreiben.


- In klimatisierten Räumen Türen und Fenster geschlossen halten.


- Wenn Moskitos in den Schlafraum gelangen können, unbedingt ein intaktes Moskitonetz verwenden. Es ist darauf zu achten, dass es allseits unter die Matratze geschlagen wird.


- Abends im Schlafraum ein Insektenvertilgungsmittel sprühen.



Medikament (Stand-by-Therapie) zur Behandlung von Malaria MALARIA T mitführen.


Keine Chemoprophylaxe empfohlen, Medikamente zur Notfallbehandlung (Stand-by-Therapie)


Mefloquin (Lariam) oder Atovaquon-Proguanil (Malarone) oder Artemether-Lumefantrin (Riamet).




Verbreitung


Kathmandu, Patan, Bodnath, Pashupatinath, Bakthapur, Pokhara sowie sämtliche Gebirgsregionen Nepals oberhalb 1.200 m sind malaria-frei.


Ein ganzjähriges Malariarisiko besteht im südlichen Grenzgebiet zu Indien, d.h. in Bhim Datta, Dhangadi, Nepalgunj, Bhairahawa und Biratnagar. Der Royal Chitwan National Park gehört zu diesem Risikogebiet.


Malaria wird durch den Stich eines Moskitos meist in der Zeit zwischen Abenddämmerung und Sonnenaufgang auf den Menschen übertragen.


Ärztliche Hilfe


KATHMANDU: Dr. Badsanta Lall Shresta, 322 Naya Bazar,, Kathmandu, Tel. (01) 22 04 32, 52 27 91.

Karte Nepal

Währung


Währungseinheit


Währungseinheit: Nepalesische Rupie (NR)


1 Nepalesische Rupie = 100 Paisa.


Derzeitiger Kurs:


1 Euro = ca. 103,22 NR


1 US-$ = ca. 101,40 NR


Hinweise


Bei den unten aufgeführten Umrechnungskursen handelt es sich um reine Sortenkurse für den Bargeldtausch am Bankschalter, d.h. sie nennen den aktuellen Wert, den der Reisende beim Umtausch am Bankschalter (Schalterkurse in Deutschland) erhält. Hinzu kommen dann noch die von der jeweiligen Bank abhängigen Umtauschgebühren. Die Kurse sind nicht geeignet zur Umrechnung von Rechnungen etc., da hierfür meist "Devisenkurse" zugrunde gelegt werden.


Devisenbestimmungen/Umtausch


Einfuhr Fremdwährung: unbeschränkt


Einfuhr Landeswährung: unbeschränkt


Deklaration: Ja - bei der Einfuhr von Fremd- und Landeswährung im Wert ab 2.000 US-$.


Ausfuhr Fremdwährung: in Höhe der deklarierten Einfuhr abzüglich der umgetauschten Beträge.


Ausfuhr Landeswährung: in Höhe der deklarierten Einfuhr abzüglich der umgetauschten Beträge.


Umtausch: Alle Besucher (außer indische Reisende) müssen Zahlungen in Hotels, bei Fluggesellschaften, Reise- oder Trekking-Agenturen in Fremdwährung (US-$, Brit. Pfund oder Euro) tätigen.


Fremdwährungen dürfen nur bei Banken oder staatlich zugelassenen Geldwechselstellen umgetauscht werden.


Die Indische Rupie (iR) ist in Nepal frei konvertierbar, allerdings werden Scheine nur bis max. 100 iR-Noten akzeptiert.


Umtauschbelege sind sorgfältig aufzubewahren, da sie u.a. für Trekking-Genehmigungen erforderlich sind.


Internationale Kreditkarten: Ja - werden in den größeren Hotels akzeptiert (bei der Buchung abklären). Es empfiehlt sich jedoch die Mitnahme von Bargeld, da Kreditkarten und Reiseschecks oftmals nicht akzeptiert werden.


Geldautomat: Ja - aber sehr selten. Ausnahme: Im Kathmandu-Tal besteht die Möglichkeit, sich über Geldautomaten gut mit Bargeld zu versorgen. Die Automaten akzeptieren Visa- und Master-Kreditkarten und meist auch Girocards (mit Maestro-Logo). Achtung: Die Automaten der Himalaya-Bank sind gelegentlich unzuverlässig und Beträge, die fälschlicherweise abgebucht werden, werden unter Umständen nicht zurückgebucht.


Reiseschecks: Ja - Reiseschecks in US-$ werden von Banken und Wechselstuben in großen Städten akzeptiert. >>> Da die Akzeptanz von Reiseschecks jedoch rückläufig ist, sollten immer auch noch andere Zahlungsmittel (Bargeld, Kreditkarte) für die Reise mitgeführt werden.


Rücktausch: Beim Rücktausch ist die Vorlage einer "Currency Exchange-Card" (Deklaration) notwendig. Es können nur bis zu 10 Prozent des gewechselten Geldes wieder rückgetauscht werden!

Karte Nepal

Auskunftstellen


Im Reiseland



* Touristenpolizei: zuständig für Beschwerden und Probleme von Reisenden. Büros gibt es u.a. in Kathmandu, Bhrikutimandap sowie am Flughafen.


Touristpolizei, Bhrikutimandap, Kathmandu: Tel. (00977 1) 424 70 41 (rund um die Uhr erreichbar), E-Mail: policetourist@nepalpolice.gov.np, Internet: www.nepalpolice.gov.np (dort sind die weiteren Touristenpolizeidienststellen abrufbar)


* Shuttle-Bus-Service: Das Nepal Tourism Board (NTB) in Kathmandu setzt im Falle von Streiks o.Ä. Shuttle-Busse ein, die auch zum Flughafen fahren. Nähere Informationen dazu gibt es vor Ort.


NTB: E-mail: info@ntb.org.np, Internet: http://welcomenepal.com



Botschaft von Nepal


Guerickestraße 27, 2. Stock


Charlottenburg


10587


Berlin


(0 30) 34 35 99 06


(0 30) 34 35 99 20/21/22


www.nepalembassy-germany.com


berlin@nepalembassy.de


Mo bis Fr 9-13, 14-16 Uhr (14-17 Uhr im Sommer)


in Visa-Angelegenheiten Mo bis Fr 9.30-12.30 Uhr


Polen, Slowak. Rep., Slowenien, die Tschech. Rep. und Ungarn






Nepal Tourism Board


Bhrikuti Mandap


Kathmandu


Nepal Tourism Board


P.O. Box 11018


Kathmandu/Nepal


(00977 1) 425 69 10


(00977 1) 425 69 09


www.welcomenepal.com


info@ntb.org.np




Botschaften und Konsulate




Botschaft von Nepal


Guerickestraße 27, 2. Stock


Charlottenburg


10587


Berlin


(0 30) 34 35 99 06


(0 30) 34 35 99 20/21/22


www.nepalembassy-germany.com


berlin@nepalembassy.de


Mo bis Fr 9-13, 14-16 Uhr (14-17 Uhr im Sommer)


in Visa-Angelegenheiten Mo bis Fr 9.30-12.30 Uhr


Polen, Slowak. Rep., Slowenien, die Tschech. Rep. und Ungarn






Honorargeneralkonsulat von Nepal


Johanna-Melber-Weg 4


60599


Frankfurt/Main


(0 69) 62 70 06 11


(0 69) 62 70 06 08


generalkonsulat.nepal@daw-ev.de


Di, Do 10-12 Uhr und nach Vereinbarung






Honorargeneralkonsulat von Nepal


Hohenzollernring 26


50672


Köln


Honorarkonsulat von Nepal


Postfach 19 03 39


50500 Köln


(02 21) 233 83 82


(02 21) 233 83 81


www.konsulatnepal.de


konsul@konsulatnepal.de


Di, Do 10-12 Uhr






Honorargeneralkonsulat von Nepal


Residenzstraße 25


80333


München


(0 89) 25 54 98 27


(0 89) 44 10 92 59


l.a.greissl@web.de


Di 10-12 Uhr, Do 14-16 Uhr






Honorargeneralkonsulat von Nepal


Börsenstraße 3


70174


Stuttgart


(07 11) 181 26 85


(07 11) 181 26 83/84


hgknepal@t-online.de


Di bis Do 9-13 Uhr






Embassy of the Federal Republic of Germany


Gyaneshwar Marga 690


Gyaneshwor


Kathmandu


Embassy of the Federal Republic of Germany


Gyaneshwor Marga 690


Kathmandu/Nepal


(00977 1) 441 68 99


(00977 1) 421 72 00


www.deutschebotschaft-kathmandu.org.np


info@kathmandu.diplo.de


Amtsbezirk: Nepal




Ärztliche Hilfe


KATHMANDU: Dr. Badsanta Lall Shresta, 322 Naya Bazar,, Kathmandu, Tel. (01) 22 04 32, 52 27 91.

Karte Nepal

Sehenswertes


Kathmandu


Die einzige Großstadt Nepals ist die Hauptstadt des Landes. Sie liegt im größten Hochtal des Himalaya, dem 1.350 m hoch gelegenen Kathmandu Valley, in dem sich einst das Volk der Newar niederließ. Diese Ureinwohner des fruchtbaren Tals waren es, unter denen im 16. bis 18. Jahrhundert Kunst, Handwerk und Handel zum Blühen kam. Noch heute ist die von ihnen geschaffene Altstadt im Winkel zwischen den Flüssen Vishnumati und Bagmati ein faszinierendes Freilichtmuseum aus jener Zeit. Jedes Haus, jede Straße, jeder Tempel und jede Pagode ist ein Kunstwerk.


Mittelpunkt der Altstadt ist der Durbar Square (Palast-Platz), der Tempel und Palastbezirk. Hier steht der Königspalast, Hanuman Dhoka, mit dem 33 m hohen Wohnturm, dem noch höheren Shiva-Tempel (für Nicht-Hindus unzugänglich) und anderen Heiligtümern, die allenthalben mit kunstvollen Schnitzereien geschmückt sind. In den querverlaufenden Basarstraßen der Oberstadt mit ihrem geschäftigen Treiben liegen ebenfalls bedeutende Tempel, Gebäude und malerische Höfe.


Patan


Dicht bei Kathmandu liegt diese älteste Stadt Nepals. Neben dem Durbar Square mit dem alten Palastkomplex (auch er besitzt bedeutende Tempelbauten) sind die ehemals buddhistische Klosteranlage Hirany Varna Mahavihar, die größte des Landes, sowie mehrere andere Heiligtümer interessant. Im unmittelbar südwestlich gelegenen Dorf Jawalakhel gibt es eine mit schweizerischer Entwicklungshilfe geschaffene Teppichknüpferei. Hier kauft man günstig ein.


Bhaktapur


Das guterhaltene Stadtbild dieser im 14. bis 17. Jahrhundert entstandenen dritten Königsstadt im Kathmandu-Tal ist vorwiegend deutscher Entwicklungshilfe zu verdanken. Nicht nur die wertvollen Gebäude wurden originalgetreu restauriert, sondern auch die Gassen und Plätze erhielten wie einst Ziegelpflasterung - wenn auch mit unsichtbaren Wasser- und Abwasserleitungen darunter. Wie schon in Kathmandu und Patan ist der Palast- und Tempelkomplex am Durbar Square Mittel- und Höhepunkt der Altstadt.


Auf einem Berg nördlich von Bhaktapur thront der uralte Vishnu-Tempel Changu Narayan, der vor 300 Jahren mit Holzschnitzereien und Skulpturen überaus prachtvoll geschmückt wurde.


Bodnath


Aus Tibet geflüchtete buddhistische Lamas errichteten hier, gleich östlich von Kathmandu, den größten Stupa des Landes. Die Anlage mit dem typischen halbkugelförmigen Dach ist das Zentrum der tibetanischen Gemeinschaft in Nepal. In Bodnath residiert auch der China Lama, Stellvertreter des tibetanischen Dalai Lama.


Swayambhunath


Die Tempelanlage liegt auf einem Hügel, unmittelbar westlich von Kathmandu. Sie gehört zu den ältesten und wichtigsten buddhistischen Heiligtümern der Welt und wurde deshalb von der UNESCO zum "Welterbe der Menschheit" erklärt. Um 460 gegründet, erhielt sie tausend Jahre später ihr heutiges Aussehen. Besonders malerisch gibt sich die eindrucksvolle Anlage bei Sonnenuntergang, wenn die Mönche zum Klang von Trommeln und Hörnern ihre Gebete sprechen. Außer Mönchen leben hier noch zahlreiche diebische Rhesusaffen, die sich ungeniert aus allen unbewachten Taschen bedienen.


Pashupatinath


Am Ufer des heiligen Bagmati-Flusses liegt der Goldene Tempel, eines der wichtigsten Shiva-Heiligtümer. Nur Hindus dürfen den innersten Tempelbezirk betreten, doch vom gegenüberliegenden Flussufer bekommt man interessante Einblicke. Auch auf die Ghats, die Leichenverbrennungs-Scheiterhaufen, von denen fast immer einer brennt. Die Asche der Verstorbenen wird formlos dem Fluss übergeben, während Hindus nahebei ihre rituellen Waschungen zelebrieren. Wer diese für westliche Augen seltsamen Bräuche im Bilde festhalten möchte, sollte möglichst diskret vorgehen.


Royal Chitwan Nationalpark


Dieser 1.440 km² große Nationalpark entstand mit Unterstützung des World Wildlife Fund und der UN als erster in Nepal. Er wurde um das Parsa Wildlife Reserve, das frühere Jagdrevier der Rana-Könige, erweitert. Das Schutzgebiet liegt im subtropischen Süden des Landes und gilt eines der schönsten und größten in Asien. 40 verschiedene Säugetierarten leben hier, darunter auch einhörnige Nashörner, Bengal-Tiger, Leoparden, Kragenbären und einige wenige Elefanten. Die Vogelwelt umfasst rund 400 Arten. Besucher wohnen in Lodges und Pfahlhütten. Man kann an Elefantenausritten, Kanufahrten (zu den Krokodilen) und geführten Fußwanderungen teilnehmen.


Sagarmatha Nationalpark


Das an Tibet grenzende Schutzgebiet umfasst 1.450 km² der höchsten Himalaya-Region mit dem Mount Everest, den umliegenden Sherpa-Dörfern und einigen Klöstern. Die Landschaft ist atemberaubend: Zwischen den himmelhohen Bergen öffnen sich tiefe Gletscher- und Flusstäler. Die unterschiedliche Fauna - gämsenähnliche Goral und Serow, Murmeltiere, Schneeleoparden, Rote Pandas, Schwarzbären, Schakale, Murmeltiere und verschiedene Affenarten sowie Lämmergeier und andere Vogelarten - bewegen sich bis zu einer Höhe von 6.000 m. Der Park ist nur zu Fuß von Lamusangu aus erreichbar; Besucher müssen Zelte und Brennstoffe (möglichst kein Holz) selbst mitbringen.


Langtang


Das 1.710 km² große Gebiet an der chinesischen Grenze reicht von tiefer gelegen Nadel- und Eichenwäldern über alpine Tannen- und Birkenwälder bis hinauf in karg bewachsene Höhenregionen. In den Bergdörfern lebt das Volk der Tamang. Die Landschaft ist großartig, der Bestand an Leoparden, Wildhunden, Schwarzbären, Moschushirschen und anderen Gebirgstieren nicht allzu groß. Fasanen gibt es dagegen reichlich.


Shey Phoksundo Nationalpark


Dieser ist mit 3.555 km² der größte aller nepalesischen Nationalparks. Er liegt in Westnepal und überspannt den Himalaya von den Wäldern der südlichen Vorberge bis zum wüstenähnlichen tibetanischen Plateau im Norden des Gebirgszuges. Typische Tierarten sind Himalaya- und Tibetanischer Hase, Schneeleoparden (selten) sowie vereinzelt Bären und Wölfe.


Rara Nationalpark


Lake Rara ist mit 13 km² Nepals größter See. Er liegt 3.000 m hoch, inmitten noch viel höherer Berge, und ist für seinen Fischreichtum und die vielfältige Vogelwelt berühmt. 1976 wurde der nur wenig mehr als 100 km² große Nationalpark drumherum geschaffen. Er ist nur nach zweieinhalbtägigem Fußmarsch von Jumla aus zu erreichen. Schlafsack und Proviant müssen mitgebracht werden, wenn man im Guest House, dem Park-Hauptquartier, übernachten will.

Karte Nepal

Reisehinweise


Erdbeben:


Beben der Stärke 7,8 am 25. April 2015 und 7,2 am 12. Mai 2015 haben massive Schäden in Nepal verursacht und tausende Tote gefordert.


Zu besonderer Vorsicht wird bei Reisen in die nachfolgenden nepalesischen Distrikte geraten, da sie noch immer schwere Folgeschäden des Erdbebens (u.a. Infrastruktur) aufweisen: Dhading, Dolakha, Gorkha, Kavrepalanchok, Makwanpur, Nuwakot, Okhaldhunga, Ramechhap, Rasuwa (einschließlich Langtang-Nationalpark), Sindhuli und Sindhupalchok.


Das Auswärtige Amt rät von Reisen in die Regionen Langtang und Manaslu ab, da ein Zugang durch die Erdbebenschäden nach wie vor nicht möglich ist.


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Terai:


Von Reisen in die von Streiks und Protesten betroffenen Distrikte in der Region Terai rät das Auswärtige Amt ab.


Von den Aktionen, die mit der Verabschiedung der Verfassung am 20. September 2015 zusammenhängen, sind der Straßenverkehr sowie das öffentliche Leben betroffen. Zu Gewalttätigkeiten zwischen den Sicherheitskräften und den Streikenden ist es insbesondere in den östlichen sowie zentralen Distrikten des Terai gekommen, die auch Tote gefordert haben.


Weitere Eskalationen sind möglich. Insbesondere an den nepalesisch-indischen Grenzstellen ist mit Protesten zu rechnen. Sie können geschlossen sein.


Zu Auseinandersetzungen zwischen gewaltbereiten Gruppierungen und Sicherheitskräften ist es schon in den vergangenen Jahren im Terai, Tiefland im Süden Nepals an der Grenze zu Indien, gekommen, wovon auch Ausländer betroffen waren.


Energieknappheit/Einschränkungen im Alltagsleben:


Diesel, Benzin und Flaschengas sind durch die Sperrung einiger Grenzstellen zu Indien landesweit knapp, dies kann zu Rationierungen führen.


Die Energieengpässe haben nun zu starken Beeinträchtigungen im Alltagsleben geführt: Lebensmittel sind knapp geworden; die Lebenshaltungskosten haben sich erhöht; gastronomische Einrichtungen können vermehrt geschlossen sein; die Versorgung in Krankenhäusern ist schwieriger geworden; die Medikamentenversorgung ist nicht mehr gesichert; die Hälfte der Inlandsflüge wurde gestrichen; Rettungsflüge sind nur eingeschränkt möglich.


Monsun:


Von Mai bis September ist in Nepal Monsunzeit. Heftige Regenfälle können Erdrutsche, Überschwemmungen, Schlammlawinen auslösen und zu Schäden an Straßen und Strom- und Wasserversorgungsleitungen führen.


Sicherheitslage:


Die Unzufriedenheit einiger Gruppen in der Bevölkerung mit der am 20. September verabschiedeten neuen Verfassung trägt nicht zur Stabilisierung der Sicherheitslage bei.


Protestaktionen und Bombenschläge sind landesweit möglich. Reisende sollten achtsam sein und sich über die Sicherheitslage informiert halten. Kundgebungen und Menschenansammlungen sind zu meiden.


Frauen wird geraten, bei Aufenthalten in Gebieten KATHMANDUS, die von Touristen gern besucht werden, sowie in den Städten Jawalakhel und Sanepa besonders vorsichtig zu sein, da es dort in den letzten Jahren zu Vergewaltigungen gekommen ist. Frauen sollten auch abends und nachts nur in Begleitung unterwegs sein.


Flugsicherheit:


Die Flugzeuge nepalesischer Airlines sind sicherheitstechnisch nicht auf dem neuesten Stand. Es kommt immer wieder zu Flugzeugunglücken mit vielen Toten. Alle Fluggesellschaften Nepals stehen auf der "Schwarzen Liste" der EU und dürfen in Europa aufgrund von Sicherheitsmängeln weder starten noch landen (http://ec.europa.eu/transport/modes/air/safety/air-ban/doc/list_de.pdf).


Weitere Informationen zur Sicherheitssituation im Reiseland sind auf den Internetseiten des Auswärtigen Amtes zu finden.


Allgemeine Vorsichtsmaßnahmen


* Es kann immer wieder zu Erdbeben in der Himalaya-Region kommen.


* Von Juni bis Anfang Oktober ist in Nepal Monsunzeit: Mit Überschwemmungen (insbesondere im Grenzgebiet zu Indien) und Erdrutschen ist zu rechnen.


* Homosexuelle, die in der Öffentlichkeit ihre Zuneigung zu gleichgeschlechtlichen Partnern zeigen, können dafür bestraft werden.


* Drogendelikte werden streng bestraft.


* Die Region Himalaya befindet sich in einer Erdbebenzone. Da es vor Ort kaum Vorsorge-Regelungen für Menschen in Not im Falle eines Erdbebens gibt, sollten Reisende sich informieren, wie sie sich in solch einer Situation - soweit dies möglich ist - vor den Folgen schützen können.


* RAMADAN: Die Zeit des islamischen Fastenmonats Ramadan ändert sich von Jahr zu (2016: etwa 6. Juni bis ca. 5. Juli). Während dieser Zeit gilt für Muslime ein Fastengebot (Verzicht auf Speisen und Getränke und z.B. auch Rauchen) von Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang. Reisende sollten sich den Verhaltensregeln des islamisch geprägten Landes anpassen. Essen, Trinken und Rauchen in der Öffentlichkeit während der Tagesstunden ist im Ramadan verpönt. Außerdem ist mit Einschränkungen im Alltag (z.B. tagsüber Schließung von Restaurants außerhalb der Hotels, reduzierte Arbeitszeiten bei Behörden) zu rechnen.


SPERR-NOTRUF: Deutsche können ihre Girocards, Kreditkarten, Handys und einige andere elektronische Berechtigungen über die Sperr-Notruf-Nummer ++49 116 116 (aus dem Ausland neben ++49 116 116 auch ++49 30 4050 4050 wählbar) rund um die Uhr sperren lassen. Der Anrufer wird mit den Herausgebern der jeweiligen Medien verbunden, sofern diese sich dem Sperr-Notruf angeschlossen haben. Eine Liste der angeschlossenen Herausgeber ist im Internet unter www.sperr-ev.de zu finden.


Ebenso ist es möglich, die Online-Ausweisfunktion (elektronischer Identitätsnachweis - eID) des neuen Personalausweises unter den oben genannten Nummern sowie unter 0180 1 333 333 (Bürgerservice des Bundesinnenministeriums) sperren zu lassen.

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Ausführliche Einreisebestimmungen

Ausführliche Einreisebestimmungen finden Sie hier.

Diese Reise fordert von allen Teilnehmern ein hohes Maß an Kooperationsbereitschaft und Flexibilität. Eine stabile Gesundheit ist unbedingte Voraussetzung für die Teilnahme. Aus Erfahrung weisen wir Sie ausdrücklich darauf hin, dass die ungewohnte Höhenlage, insbesondere bei Vorerkrankungen, zu gesundheitlichen Problemen führen kann. Wir empfehlen Ihnen dringend einen Besuch beim Hausarzt vor Antritt der Reise. Wetter- und Straßenverhältnisse können in Tibet zudem immer zu kurzfristigen Streckenänderungen führen - mit Improvisationstalent und Teamgeist meistern Sie solche Herausforderungen ebenso wie die Unterbringung in teilweise einfachen Unterkünften.

Einreisebestimmungen für deutsche Staatsangehörige (Reisedokumente / Visum / Impfung):

Deutsche Staatsangehörige benötigen für diese Reise gültige Ausweisdokumente. Die Reise kann sonst nicht angetreten werden!
Je nach Reiseland kann es sein, dass ein Visum erforderlich ist. In einigen Ländern sind ggf. auch Impfvorschriften zu beachten. Ausführliche Einreisebestimmungen finden Sie online bei der jeweiligen Reise unter der Rubrik „Länder“. Außerdem erhalten Sie diese Infos auch in Ihren zugesandten Reise-Vertragsunterlagen.
Wir empfehlen Ihnen dringend, sich schon vor der Buchung einer Reise über Ihre Einreisebestimmungen zu informieren. Bitte erkundigen Sie sich dabei auch über mögliche Bearbeitungszeiten für ggf. benötigte Visa, um eine rechtzeitige Bearbeitung vor Abreise zu gewährleisten sowie über notwendige Impfungen.
Bitte beachten Sie, dass seit dem 26. Juni 2012 jedes Kind, welches ins Ausland reist, unabhängig vom Alter ein eigenes Reisedokument benötigt. Eintragungen im Reisepass der Eltern werden nicht mehr anerkannt. Bitte beantragen Sie das notwendige Reisedokument bei den zuständigen Behörden.

Einreisebestimmungen für nicht-deutsche Staatsangehörige (Reisedokumente / Visum / Impfung):

Falls Personen ohne deutsche bzw. mit nicht ausschließlich deutscher Staatsbürgerschaft mitreisen, beachten Sie bitte, dass in diesem Fall andere bzw. gesonderte Einreisebestimmungen für Ihr gewähltes Reiseland gelten können. Hierüber geben die jeweiligen Auslandsvertretungen bzw. zuständigen Konsulate entsprechend Auskunft. Wir empfehlen Ihnen dringend, sich schon vor der Buchung einer Reise über Ihre Einreisebestimmungen zu informieren. Bitte erkundigen Sie sich dabei auch über mögliche Bearbeitungszeiten für ggf. benötigte Visa, um eine rechtzeitige Bearbeitung vor Abreise zu gewährleisten.
Sollten Sie in diesem Zusammenhang Fragen haben, helfen wir Ihnen gerne weiter. Bitte kontaktieren Sie uns unter unserer kostenfreien Service-Hotline 0800 250 00 00 (Mo-Fr 9-19 Uhr).

Visumbeschaffung durch sz-Reisen:

Für diese Reise besteht Visumpflicht für deutsche Staatsangehörige. 
Sollten Sie den Service der Visumbeschaffung durch sz-Reisen wünschen, so beachten Sie bitte folgende Hinweise:
Ihnen werden ca. 10 - 8 Wochen vor Reiseantritt die notwendigen Formulare zugesandt. Bitte halten Sie ab diesem Zeitpunkt Ihren Reisepass bzw. ein Farbkopie und 1 biometrisches Passfoto zur Abgabe bereit. Den Reisepass mit eingeklebtem Visum bzw. das elektronische Visum erhalten Sie ca. 14 Tage vor Abreise mit den Reiseunterlagen oder direkt vom Reiseleiter am Abreisetag zurück. Eine Visumsbeantragung 8 bis 4 Wochen vor Reisebeginn ist nur noch auf Anfrage und mit Aufpreis möglich. Unter 4 Wochen bis zum Reisebeginn ist die Beschaffung nicht mehr möglich.
 

Einreise China:

Zur Einreise in die Volksrepublik China benötigen EU-Staatsangehörige einen Reisepass, der noch mindestens 6 Monate über das vertraglich vereinbarte Reiseende hinaus gültig sein muss und ein Touristen-Visum. Für die Einreise nach Hongkong und Hainan, ist es möglich, ein "Free-Visa" zu beantragen. Die dafür nötigen Gebühren sind bereits im Reisepreis enthalten und gehören zum Service von sz-Reisen.
Das Auswärtige Amt empfiehlt als sinnvollen Impfschutz: Schutz gegen Tetanus, Diphtherie, Poliomyelitis und Hepatitis A, bei Langzeitaufenthalt über vier Wochen oder besonderer Exposition auch gegen Hepatitis B, Tollwut, Japanische Enzephalitis und Typhus. 

Absagefrist durch den Reiseveranstalter sz-Reisen:

Falls die Mindesteilnehmerzahl für Ihren Reisetermin nicht erreicht werden sollte, behält sich sz-Reisen vor, bis spätestens 4 Wochen vor Reiseantritt (bei Tagesfahrten bis zu 2 Wochen) die Reise abzusagen bzw. vom Reisevertrag zurückzutreten. Weitere Informationen hierzu finden Sie in den Allgemeinen Geschäftsbedingungen unter §7.

Hinweis für Menschen mit eingeschränkter Mobilität:

sz-Reisen sind nicht geeignet für Gäste mit eingeschränkter Mobilität. sz-Reisen sind meistens Reisen in Bewegung: Um alle Besichtigungen, Rundgänge und Ausflüge in vollem Umfang miterleben zu können, sollten Sie „gut zu Fuß“ sein. Auch so manch ein Hotel ist noch nicht auf Rollatoren oder weitergehende Mobilitätsbeschränkungen eingestellt. Daher sind unsere Reisen für schwer gehbehinderte Gäste sowie für Gäste im Rollstuhl oder mit starker Sehbehinderung nicht geeignet (auch Gehörlosigkeit oder allg. Reisebehinderung).
Im Zweifel können wir vorab für Sie prüfen, ob eine Teilnahme möglich ist. Bitte fragen Sie uns vor der Buchung, ob diese Reise für Sie geeignet ist. Wir beraten Sie gern unter unserer kostenlosen Service-Hotline 0800 250 00 00 (Mo-Fr 9-19 Uhr).

Hinweis zu den Ausflügen:

Alle Ausflüge und Führungen finden in deutscher Sprache statt, soweit nichts anderes angegeben ist. Bitte beachten Sie, dass sich die angegebene Reihenfolge der Ausflüge ändern kann. 

Zahlung & Reiserücktritt bei sz-Reisen:

Ausführliche Informationen zu Zahlung und zum Reiserücktritt finden Sie in den Allgemeinen Geschäftsbedingungen SZ-Reisen GmbH unter § 2. + 5. + 7. + 8.

Hinweis bei Hotelaufenthalt:

Die angegebene Hotelklassifizierung ist landestypisch.

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