NACHHALTIGE HILFE FÜR MENSCHEN IN NOT

Unsere Kooperation mit arche noVa e.V.

Weil wir uns unserer Verantwortung als Reiseveranstalter gegenüber Mensch und Umwelt bewusst sind, unterstützen wir seit Jahren die Dresdner Hilfsorganisation arche noVa e.V. - Initiative für Menschen in Not

Gemeinsam haben wir 2015 die sog. sz-Reisen Brunnenaktie ins Leben gerufen. 

SO KÖNNEN SIE UNS UNTERSTÜTZEN

Mit den sz-Reisen Brunnenaktien

Mit einem Klick auf unsere Brunnenaktien gelangen Sie auf die Partnerseite von sz-Reisen und arche noVa. Dort können Sie ganz einfach Ihr persönliches Spendenzertifikat bestellen sowie Hinweise zur Spendenbescheinigung und zum Datenschutz nachlesen.

Unser Tipp: Spenden Sie im Namen Ihrer Liebsten und verschenken Sie das exklusive und persönliche Spendenzertifikat. 

  • Gemeinsam nachhaltig helfen

Diese Brunnenaktien können Sie im Wert von 10 €, 25 € oder 50 € erwerben. Gemeinsam mit der jährlichen Spendensumme der SZ-Reisen GmbH an arche noVa e.V. landet alles in einem Topf, aus dem das aktuelle Hilfsprojekt unterstützt wird. In welchem Land gerade welches Projekt unterstützt wird, erfahren Sie hier auf dieser Seite oder immer im aktuellen Katalog. 

  • Über arche noVa e.V.

arche noVa – Initiative für Menschen in Not e.V. unterstützt Menschen, die durch Krisen, Konflikte und Naturkatastrophen unverschuldet in Not geraten sind.
Im Mittelpunkt der Arbeit stehen Projekte im Bereich WASH (Wasser, Sanitär, Hygiene), d.h. der nachhaltige Zugang zu sauberem Trinkwasser, die Verbesserung der Sanitärversorgung sowie Präventionsprogramme im Hygienebereich. 



UNSERE UNTERSTÜTZUNG VON 2015 BIS HEUTE


Unsere Unterstützung ab 2019

Aktuelles Projekt: Wasser, Sanitär- und Hygieneinfrastruktur am Viktoria-See

  • Obwohl der Viktoriasee stark verunreinigt ist, nutzen noch immer viele Menschen im Distrikt Mukono das Seewasser für den täglichen Bedarf, selbst zum Kochen. Mit gravierenden Folgen für die Gesundheit. Oft fehlt den Menschen das Wissen darüber, welche Konsequenzen die Verunreinigung des Wassers und der anschließende Konsum haben. Denjenigen, die dieses Wissen haben, fehlen in der Regel die finanziellen Mittel, um an ihrer Situation etwas zu ändern. In einigen Dörfern gibt es zudem nicht eine einzige Toilette. Die Einwohner verrichten ihre Notdurft dann meist im Freien und die Exkremente gelangen ungeklärt in den See, dies ist oft Ursache für zahlreiche Krankheiten wie etwa Typhus oder Bilharziose.
     
  • Das Ökosystem des Viktoriasees ist stark gefährdet. Täglich gelangen ungeklärte Industrieabwässer, Pestizide, Treibstoff von Booten und Müll in den See. Hinzu kommt, dass das Nordufer des Sees zunehmend dichter besiedelt wird. Aus anderen Teilen des Landes kommen Menschen an den See, in der Hoffnung auf eine sichere Lebensgrundlage. 
     
  • Gemeinsam mit der ugandischen Organisation Katosi Women Development Trust (KWDT) setzt sich arche noVa daher seit 2014 für eine Verbesserung der Lebensbedingungen, insbesondere für sichere Wasserquellen und angemessene Sanitär- und Hygieneversorgung im Distrikt Mukono ein. Im Rahmen des Projekts entstehen beispielsweise öffentliche Brunnen, öffentliche Toiletten und geschlechtergetrennte Gemeinschaftsduschen
     
  • Eine zumeist nicht organisierte Müllentsorgung führte bisher zu einer zusätzlichen Belastung der Region. Deshalb werden kommunale Abfallsammelstellen eingerichtet und die Gemeinden für die Gefahren sensibilisiert. Außerdem werden die Menschen darin geschult, aus organischem Abfall Dünger herzustellen. Alle Arbeiten werden von Frauenselbsthilfegruppen in den Gemeinden gesteuert.  

UPDATE JUNI 2020: CORONA IN UGANDA

Eingeschränkte Hilfsmaßnahmen durch COVID-19

  • Generelle Situation in Uganda


Die ugandische Regierung hat einen sehr umfassenden Lockdown über das Land verhängt, betroffen sind u.a. jegliche Gemeindeaktivitäten und das öffentliche Transportwesen. Die Mitarbeiter unserer Partnerorganisation KWDT sind eingeschränkt im Homeoffice arbeitsfähig. Sie sind nach Kräften bemüht ein Mindestmaß an Projektoutput zu generieren. Richtlinien zur COVID19-Prävention wurden durch arche noVa erarbeitet, durch KWDT in die Landessprache übersetzt und zeitnah an die unterstützten Selbsthilfegruppen verteilt. Die grundlegende telefonische Kommunikation mit den Selbsthilfegruppen ist nur sehr eingeschränkt möglich. Schlechte individuelle technische Voraussetzungen und Gebiete, die über keine Funkabdeckung verfügen, machen die Kommunikation extrem schwierig.
Um die Gemeinden doch umfänglich zu erreichen, nutzt KWDT ein Radiosystem. Darüber hinaus verbreitet ein externer Dienstleister die wichtigen Informationen und Handlungsanweisungen zu COVID19 per Lautsprecher.

  • Auswirkungen von COVID-19 auf die Gemeinden bzw. im Projekt


Aufgrund der Lockdown-Maßnahmen sind u.a. Leerungsmaßnahmen der Gemeindelatrinen  ausgesetzt, die Latrinen waren deshalb nicht nutzbar. KWDT erkannte die Gefahr eines Rückfalls der Menschen in alte Verhaltensweisen und einer Verschlechterung des hygienischen Allgemeinzustandes. Der Partner bemüht sich zurzeit um externe Dienstleister zur Leerung der Latrinen. 
Die Mehrheit der Frauen verdient ihr Einkommen täglich. Zurzeit verfügen sie deshalb nicht über ein Einkommen, sondern geben ihr Erspartes für Lebensmittel und Hygienebedarf aus. Viele Frauen hatten im Zuge geplanter Selbstständigkeit einen Microkredit aufgenommen. Aktuell sind sie nicht in der Lage ihre Kredite zu bedienen. Die Gewährung von Darlehen wurde durch die Regierung grundsätzlich untersagt. KWDT wird mit den Selbsthilfegruppen die Möglichkeiten der Herstellung von Hygienemasken als ersatzweise Einkommen generierende Maßnahme beraten.

  • Mangel an Lebensmitteln: Im Gegensatz zur Landwirtschaft, die nicht direkt betroffen ist, wurden alle Fischereiaktivitäten durch die Regierung ausgesetzt. In allen Fischergemeinden besteht eine Abhängigkeit von Fisch für den Verkauf als Einkommen und als Grundnahrungsmittel. Das Verbot des Fischfangs hat den Hunger in den Gemeinden verstärkt. Eine ersatzweise Verteilung von Nahrungsmitteln durch die Behörden erfolgt nicht. Bei KWDT häufen sich die Hilferufe aus den betroffenen Gemeinden.
     
  • Alle Baumaßnahmen wurden ausgesetzt. Die meisten Zulieferer sind geschlossen. Die Geschäfte, die noch liefern können, haben ein sehr eingeschränktes Angebot – die Preise sind für die knappen Güter nach oben geschnellt. Die meisten Menschen haben keinen Zugang zu ihren Arbeitsplätzen, da der private und öffentliche Verkehr eingestellt wurde. Auch die traditionelle Beförderung via Motorrädern wurde untersagt. Da auch ein Monitoring der Baumaßnahmen zurzeit nicht möglich wäre, hat KWDT alle Bauleistungen zurzeit komplett ausgesetzt. 
     
  • Alle Trainingsmaßnahmen wurden ausgesetzt. Die Gemeinden verwehren sich zudem vor der Präsenz von auswertigen Personen.

JETZT HIER HELFEN!

Spenden Sie für die Corona-Nothilfe weltweit



Unsere Unterstützung von 2018 bis 2019

Projekt: Sanddämme in Kenia 

  • Erinnern Sie sich an das Phänomen im Sandkasten, wie in einem Sandloch schon in wenigen Zentimetern Tiefe das gespeicherte Wasser zusammenläuft? Dieses Prinzip – die enorme Wasserspeicherfähigkeit des Sandes – nutzt das Sanddammprojekt. Die Menschen in Kenia bauen in Eigenregie Mauern in trockenen Wasserläufen, hinter denen sich während der Regenzeit große Mengen nassen Sandes absetzen. Das in diesem Sand gespeicherte Wasser kann später in der Trockenzeit über Brunnen gefördert werden.
     
  • Die Spenden der sz-Reisen Brunnenaktie halfen im Jahr 2018 der Kyutuni Embui Jugend-Selbsthilfegruppe bestehend aus 13 jungen Männern beim Bau ihres Sanddamms. Mit sichtbarem Ergebnis: die Wege zum Wasserholen haben sich verkürzt, die Hygienesituation ist deutlich verbessert, durch die verbesserte Bewässerung ermöglichen Landwirtschaft und Viehzucht höhere Einkommen und eine bessere Ernährung.



Unsere Unterstützung von 2015 bis 2018

Projekt: Wasserversorgung in Myanmar

  • 2015 haben wir unsere Brunnenaktien ins Leben gerufen, um zusammen mit unseren Reisegästen eine Spendenaktion mit arche noVa für die durch Naturkatastrophen heimgesuchte Region am Delta des Irrawaddy-Flusses in Myanmar durchzuführen. 
     
  • Die ersten Spendeneinnahmen wurden für die Verbesserung der Wasserversorgung und damit der Lebensbedingungen der Menschen im Delta verwendet. Bis 2018 konnten mit der Förderung durch sz-Reisen der Bau von Regenwassersammeltanks und Tiefbrunnen realisiert werden, was die Verbesserung der Wasserversorgung für insgesamt über 200 Haushalten ermöglicht hat. 

Fotos, Videos und Textinhalte © arche noVa e.V. 


Wissen, wen Ihre Spende erreicht

Ihre Spende ist bei arche noVa e.V. in guten Händen:
Als sz-Reisen-Brunnenaktionär erfahren Sie von sz-Reisen und arche noVa, was mit Ihrer Spende erreicht wurde. Das DZI-Spendensiegel bescheinigt arche noVa seit 1993 den verantwortungsvollen und sparsamen Umgang mit den anvertrauten Mitteln. 

Ihr direkter Kontakt zu arche noVa e.V.: 
info@arche-nova.org
0351 / 481984 0