Andorra: Riesenerlebnis im Zwergstaat

Fünf leichte bis mittelschwere Wanderungen

Zwergstaat - mit diesem Attribut wird Andorra wohl am häufigsten assoziiert. Und tatsächlich ist das Land in den Pyrenäen mit seinen gut 75.000 Einwohnern nicht gerade das größte unter der Sonne. Für uns aber ist etwas anderes wichtiger: Andorra ist mit allein 65 Gipfeln über 2.000 Meter der „Bergstaat“ schlechthin und damit ein Wanderparadies mit unerschöpflichem Potenzial von spektakulären Aus- und Einblicken. Zur Illustration: Hätte Deutschland pro Einwohner so viele Zweitausender, müssten rund um die Zugspitze noch einmal ca. 70.000 Gipfel Platz finden.

Auf fünf leichten bis mittelschweren Wanderungen wollen wir uns dieses Paradies in seinen vielen Facetten erschließen. Dazu gehören Wege oberhalb der Baumgrenze - wo sich im Übrigen ein Drittel der Landesfläche befindet - und vorbei an glasklaren Gletscherseen, Wasserfällen und rauschenden Bächen. Wir gehen Routen durch grüne Täler mit subalpiner Flora, die so besonders und artenreich ist, dass sie unter UNESCO Naturerbeschutz steht. Wir durchwandern Tabakfelder, Dörfer und Städte, in denen einfache Bauernhäuser sich mit prächtigen Gebäuden abwechseln. Und wir erleben Weltkulturerbe im Vall Madriu-Perafita-Claror und im Dorf Os de Civis, wo wir mit einem Grillfest auf der Berghütte den Höhepunkt der Reise feiern.

Und immer wieder begegnet uns auch die Landesgeschichte des 1278 gegründeten Staates - etwa bei der Besichtigung des kleinstes Parlaments Europas in der Hauptstadt Andorra La Vella. Zwergstaat hin oder her: Andorra ist ein Riesenerlebnis.

  • Hotel im Herzen der Pyrenäen
  • Bergfest mit Musik, Getränken und Grillspezialitäten
  • Naturpark von Sorteny (UNESCO Naturerbe)

Programm

1. Tag: Anreise

Ihre Wanderreise nach Andorra beginnt mit dem Flug nach Barcelona. In der spanischen Mittelmeermetropole angekommen, fahren Sie per Transfer (ca. 2,5 Stunden Fahrtzeit) zu Ihrem Hotel im Herzen der Pyrenäen. Bei einem Willkommensgetränk gibt Ihnen Ihre örtliche Reisleitung erste Informationen zu Ihrer bevorstehende Wanderwoche. Beim anschließenden Begrüßungsabendessen haben Sie Gelegenheit, Ihre Reisegruppe in Ruhe kennenzulernen.

2. Tag: Moreno See

Heute starten Sie zu Ihrer ersten ganztägigen Wandertour zum malerischen Moreno See. Auf Ihrem Weg passieren Sie mehrere Gletscherseen in einer wilden, einsamen Umgebung und steigen dabei in die Granitzone der Pyrenäen auf. Ihr heutiges Etappenziel wird die Berghütte Ensagents sein. Nach einer ausgiebigen Verschnaufpause treten Sie den Abstieg an. Immer wieder werden Sie von malerischen Panoramablicken belohnt.

(Dauer: 5 h, Strecke: 9 km, Höhenmeter: +/- 500 m)

3. Tag: Panoramafahrt mit zwei Wanderungen

Der heutige Tag beginnt mit einer Panoramafahrt entlang des Tales Valira del Nord ins ländliche Andorra. Einen ersten Halt legen Sie im von prächtigen Gebäuden aus dem 18. Jahrhundert geprägten Hauptort Ordino ein. Am Fuße des Pic de Casamanya gelegen, befindet sich die Ortschaft auf einer Höhe von 1.298 Metern. Auf Ihrer Weiterfahrt passieren Sie Tabakfelder, Wiesen mit grasenden Kühen und pittoreske romanische Kirchen. Entlang der Orte La Cortinada und El Serrat  fahren Sie ins Tal Tristaina mit einer subalpinen Flora, wie Hakenkiefer, Alpenrose und Fettkraut.

Im Naturpark von Sorteny (UNESCO Naturerbe) angekommen, unternehmen Sie eine malerische Wanderungen und genießen eine Fülle von mehr als 700 Pflanzanarten, darunter ca. 50 endemische Arten.

(Dauer: 3 h, Strecke: 7 km)

Im Anschluss fahren Sie weiter nach Llorts, bedeutend für seine zahlreichen Eisenminen. Entlang der “Ruta del Ferro” (Eisenweg) begeben Sie sich auf eine weitere kleine Tour. (Dauer: 1 h, Strecke: 4 km, Höhenmeter: +/- 126 m)

Per Bus fahren Sie im Anschluss weiter nach Pal, ein kleines Dorf mit einer Vielzahl von historischen Bauernhäusern und einer kleinen romanischen Kirche, der Kirche St. Climent de Pal. Ehe Sie Ihre Rückfahrt zum Hotel antreten, wartet ein weiterer Höhepunkt auf Sie – im wahrsten Sinne des Wortes! In 2.305 Metern Höhe passieren Sie einen der höchsten Pyrenäenpässe nahe des Coll de la Botella. An der geografischen Grenze zu Spanien genießen Sie einen fabelhaften Ausblick.

4. Tag: Tal von Incles - Bergsee Estanys de Juclar

Ihre heutige Wanderung entführt Sie in das “Tal der Tausend Blumen”, wie das Tal von Incles, ein Seitental des Riu d`Orient, auch liebevoll genannt wird. Vorbei an saftig grünen Wiesen, duftenden Blumen- und Rhododendronhängen, schroffen Felsen sowie Wasserfällen und kleinen Bächen, die von pittoresken Brücken überspannt werden, erreichen Sie in 2.294 Metern Höhe Ihr heutiges Tagesziel, den Bergsee Estanys de Juclar.

(Dauer: 6 h, Strecke: 15 km, Höhenmeter: +/- 650 m)

5. Tag: Vall Madriu-Perafita-Claror

Heute erwandern Sie einen Teil der Kulturlandschaft Vall Madriu-Perafita-Claror. Die zum UNESCO Weltkulturerbe gehörende Landschaft macht etwa 10% der Gesamtfläche Andorras aus. Zunächst passieren Sie einen bereiten, bequemen Pfad entlang des Cami de les Fonts (zu dt. Quellenweg), umgeben von einer dichten Vegetation und zahlreichen Quellen. Anschließend geht es bergauf durch Pinien- und Birkenwälder bis zum Coll Jovell, von wo aus Sie einen fantastischen Ausblick auf Andorra la Vella genießen können. Der weitere Weg führt über grob gehauene Felsblöcke hinauf zum Jovell-Pass. Durch vereinzelte Schneisen hindurch, können Sie weit in das Madriu Tal hinein blicken. Die Fontverd-Hütte, Ihr heutiges Tagesziel, befindet sich auf einem malerischen Wiesengelände in einer Talsohle auf Höhe des Madriu-Flusses.

(Dauer: 5 h, Strecke: 11 km, Höhenmeter: +/- 650 m)

6. Tag: Andorra la Vella – Grillfest

Bei einem Stadtrundgang erkunden Sie heute die Hauptstadt Andorra la Vella. In einer Höhe von gut 1.000 Metern ü. NN gilt Andorra la Vella als die höchstgelegene Hauptstadt Europas. Am Vormittag besuchen Sie das kleinste Parlament Europas, das Casa de la Vall, und besichtigen zudem die Kirche St. Esteve, deren Bau in das 11. Jahrhundert zurückreicht. Bei einem Bummel durch die malerischen Gassen der Altstadt können Sie das besondere Flair dieser Stadt genießen.

Im Anschluss an die Stadterkundung fahren Sie durch die, auf der Liste des UNESCO Weltkulturerbe geführten Dörfer Aixovall und Bixessari. In der urigen Ortschaft Os de Civis erwartete Sie ein stimmungsvolles Grillfest mit Musik und zahlreichen kulinarischen Leckerbissen.

Der Rest des Tages steht Ihnen zur individuellen Verfügung.

7. Tag: Freizeit

Den heutigen Tag können Sie ganz nach Belieben gestalten. Nutzen Sie die freie Zeit, um die Annehmlichkeiten Ihres Hotels zu genießen und/oder Sie unternehmen einen Badeausflug in die berühmten Caldea Therme. Oder aber Sie entscheiden sich für eine individuelle Wander- oder Radtour. Ihre Reisebegleitung ist Ihnen sehr gern bei der Planung behilflich.

8. Tag: Heimreise

Heute heißt es Abschied nehmen von der tarumhaft schönen Bergwelt der Pyrenäen. Per Transfer fahren Sie zum Flughafen von Barcelona und treten Ihren Rückflug nach Deutschland an.

ab1089 

4*-Hotel Panorama

Lage: Das Hotel befindet sich im Zentrum der Kleinstadt Escaldes-Engordany, welche fließend in die andorrische Hauptstadt Andorra la Vella übergeht. Einkaufsmöglichkeiten befinden sich in unmittelbarer Nähe. Die bekannten Caldea Therme erreichen Sie in nur 10 Gehminuten.

Zimmer: Sämtliche Zimmer sind mit kostenfreiem WLAN, TV, Klimaanlage, Telefon, Kühlschrank und Mietsafe ausgestattet. Die Badezimmer verfügen über Dusche oder Badewanne/WC, Haartrockner und kostenlose Pflegeprodukte.

Ausstattung: Nach Ihren Wandertouren können Sie im beheizten Swimmingpool, im Whirlpool oder in der Sauna entspannen. Einen traumhaften Panoramablick auf die pyrenäische Bergwelt genießen Sie von der Sonnenterrasse aus. Regionale und internationale Küche erwartet Sie im hoteleigenen Restaurant. Zudem können Sie Cocktails und Getränke an der Hotelbar genießen.

PDF-Download (Hotel-Information)
ab1089 

Beförderung

  • Flug mit Lufthansa nach Barcelona und zurück in der Economy Class (Umsteigeverbindung)
  • Transfers Flughafen – Hotel – Flughafen
  • Fahrt im modernen Reisebus während der Ausflüge

Hotels & Verpflegung

  • 7 Übernachtungen im 4*-Hotel Panorama in Escaldes
  • 7 x Frühstück
  • 7 x Abendessen im Hotel
  • 1 x Mittagessen (Tag 6)

Ausflüge & Besichtigungen

  • Wanderungen: “Moreno See”, “Naturpark Sorteny”, “Tal von Incles”, “Botanische Entdeckungen” und “Panoramawege”
  • Eintritt: Casa de la Vall

Zusätzlich inklusive

  • Panoramafahrt am 3. Tag
  • Aktuelle Steuern und Sicherheitsgebühren
  • 1 Reisetaschenbuch pro Buchung
  • Örtliche Wander-/Reiseleitung während der Ausflüge
  • sz-Reisebegleitung

ab1089 

Zielland

Andorra

 Landesdaten

Lage

Das Fürstentum Andorra liegt im Herzen der Pyrenäen (die höchste Erhebung ist mit 2.942 m der Coma Pedrosa); es wird im Norden und Osten von Frankreich, im Süden und Westen von Spanien umschlossen.

Fläche: 468 km².

Verwaltungsstruktur: 7 Täler (Parròquies) (Andorra la Vella, Canillo, Encamp, La Massana, Escaldes-Engordany, Ordino, Sant Julia de Loria).

Einwohner

Bevölkerung: ca. 72.000

Städte:

Andorra la Vella (Hauptstadt) ca. 20.000

Escaldes-Engordany ca. 14.400

Sant Julià de Lorià ca. 7.800

Encamp ca. 7.600

La Massana ca.5.400

Sprache

Die Amtssprache Andorras ist Katalanisch. Außerdem werden Spanisch und Französisch gesprochen.

Zeitverschiebung

Mitteleuropäische Zeit (MEZ) mit europäischer Sommerzeit (kein Zeitunterschied).

Stromspannung

220 Volt Wechselstrom, 50 Hertz; Mitnahme eines Adapters empfiehlt sich.

Telefon/Post

Telefon

Die Vorwahl von Deutschland, Österreich und der Schweiz nach Andorra ist 00376. Von Andorra nach Deutschland muss 0049 vorgewählt werden, nach Österreich 0043 und in die Schweiz 0041.

NOTRUFNUMMERN: Polizei 110, Feuerwehr/Ambulanz 118, ärztlicher Notfalldienst 116, allgemeiner Notruf/Bergwacht 112.

Mobilfunk

Netztechnik: GSM 900.

Derzeit gibt es Roamingverträge mit Anbietern in Andorra von E-Plus, O2, Telekom Deutschland und Vodafone.

Internet

Länderkürzel: .ad

Feiertage

1. Januar (Neujahr), 6. Januar (Heilige Drei Könige), 4. März (Karneval), 14. März (Tag der Verfassung), 19. April (Karfreitag), 22. April (Ostermontag), 1. Mai (Tag der Arbeit), 9. Juni (Pfingstmontag), 15. August (Mariä Himmelfahrt), 8. September (Nationalfeiertag), 1. November (Allerheiligen), 8. Dezember (Mariä Empfängnis), 25. Dezember (1.Weihnachtstag), 26. Dezember (Stephanitag).

Die sieben Gemeindebezirke haben dazu noch jeweils im Juli oder August ihr sogenanntes Jahresfest, das von Samstag bis Montag geht.

An den vier Feiertagen Neujahr, Verfassungstag, Nationalfeiertag und am ersten Weihnachtsfeiertag sind alle Geschäfte/Unternehmen geschlossen. Tourismusbezogene Betriebe und Geschäfte arbeiten an den übrigen Feiertagen, Banken und öffentliche Ämter sind jedoch geschlossen.

Öffnungszeiten

Geschäfte: Mo bis Fr 9.30-20 Uhr, Sa 9.30-21 Uhr, So 9.30-19 Uhr;

Banken: Mo bis Fr 9-13 Uhr, 15-17 Uhr; Sa 9-12 Uhr.

Kleidung

Normale europäische Kleidung ist zu empfehlen. Für die Abende sollte man auch während der Sommermonate leichte Wollsachen oder eine Jacke mitnehmen. Gute Schuhe sind angebracht.

Geschichte/Politik

In den Pyrenäen, auf der Grenze zwischen Frankreich und Spanien, liegt Andorra - ein winziger Staat, der sich durch die vergangenen Jahrhunderte die Selbstständigkeit bewahrt hat. Seit 1278 steht er unter der Herrschaft des spanischen Bischofs von Urgel, gleichzeitig aber auch unter der Protektion Frankreichs. Bis dahin war Andorra katalanisch. Das katalanische Idiom ist heute noch die andorranische Staatssprache.

Wirtschaft

Die Landwirtschaft spielt heute nur noch eine geringe Rolle, sie beschränkt sich in erster Linie auf Tabakanbau und die Weidewirtschaft mit Großvieh und Schafen.

Zu den wichtigsten Wirtschaftszweigen gehört der Tourismus. Andorra verfügt über Hotels und Gasthäuser aller Kategorien. Die zahlreichen Sportmöglichkeiten, vor allem der Skisport, ziehen viele Touristen an. Aber auch Thermalkuren, z.B. in der Thermal-Anlage Caldea in Escaldes und die Einkaufsmöglichkeiten machen Andorra attraktiv.

Religion

95 Prozent der Bevölkerung sind römisch-katholische Christen. Minderheiten sind Protestanten, Juden und Zeugen Jehovas.

Vegetation

Fast die Hälfte des Landes besteht aus Wiesen und Weiden. Sie sind - ebenso wie die Wälder - Gemeinschaftsbesitz. Raritäten sind die Lilien-Glockenblumen, zwölf verschiedene Arten von Veilchen sowie wilde Zichorien und wilder Sellerie.

Die Höhenunterschiede in diesem Bergland (rund 1.000 Meter bei Andorra la Vella, weit über 2.000 Meter in den Bergen) bestimmen Unterschiede in der Vegetation. Unter den Bäumen ist die Kiefer am meisten verbreitet (bis etwa 1.600 m die Waldkiefer, höher dann die Schwarzkiefer). Es gibt in den Schattenlagen auch Tannenwälder, in den Tälern findet man ausgedehnte Buchsbaumbestände. Immerhin liegen fast 40 Prozent des Landes oberhalb der Baumgrenze bei etwa 2.300 m. Dort oben findet man ausgedehnte Grasmatten. Noch in 2.000 m Höhe gedeiht Roggen!

Tierwelt

In der Bergwelt Andorras, bis auf fast 3.000 Meter, sind noch viele seltene Tiere zu beobachten - Steinböcke und Gämsen ebenso wie Steinadler und Bartgeier, Falken, Fasane und Auerhähne.

Kulinarisches

Das Angebot an Restaurants mit einheimischer und internationaler Küche ist beachtlich. Besonders angenehm sitzt man in den Bordes, den ehedem bescheidenen Bauernhäusern aus grauem Stein und Holz, aus denen gemütliche Gaststätten geworden sind. Da Andorra einst katalanisch war, speist man weitgehend nach katalanischer Speisekarte - mit vielen, sorgfältig abgeschmeckten Soßen.

Die Speisen sind einfach, oft sogar derb, die Portionen groß. Man isst viel Gemüse. Spezialität: "Zarzuela de Mariscos" (wörtlich: "Singspiel der Meeresfrüchte"), die jeweils ganz frisch zubereitet wird. "Xanfaina" ist eine Art von Gemüsesoße, die alles enthalten kann, was im Garten wächst. "Romescu" ist eine andere recht scharfe Spezialsoße, in der Mandeln und Cayenne-Pfeffer enthalten sind.

Der Wein, der in Andorra getrunken wird, kommt sowohl aus Spanien als auch aus Frankreich. Für guten andorranischen Wein ist das Klima zu rauh.

Sitten und Gebräuche

Bei den traditionellen Festen der Bevölkerung wird nach wie vor die historische Verbundenheit mit Katalonien deutlich. Die andorranische Nationalhymne, die man immer wieder hören kann, ist noch durchaus mittelalterlich: Im Text wird Karl der Große gebeten, Andorra vor den Mauren zu schützen.

Die Volkstänze Sardana (überall im Land) , Marratxa (in Sant Julià de Lòria), Contrapàs (in Andorra la Vella), bei denen traditionell auch Zuschauer mitmachen, werden ähnlich auch in Katalonien, Spaniens nordöstlichster Provinz, getanzt.

Besonders hervorzuheben sind das Jazz-Festival von Escaldes im Juli sowie das Musikfestival von Ordino und das Musik- und Tanz-Festival in Andorra la Vella, beide im Oktober.

Typisch für die fest gefügten Bräuche in Andorra ist, dass Ausländer kein Land erwerben dürfen. Und die Staatsbürgerschaft steht nur solchen Familien zu, die bereits in der dritten Generation in Andorra ansässig sind.

Souvenirs

Wer andorranisches Kunsthandwerk mit nach Hause nehmen möchte, sollte sich nach Keramik, Wollstoffen, Möbelstücken, Holz- und Lederwaren sowie Kunstschmiedearbeiten umsehen.

Klimainformationen

Das Klima Andorras ist durch mäßig kalte Winter und warme Sommer geprägt. Die Durchschnittstemperatur beträgt im Sommer tagsüber 26°C (nachts 15°C), im Winter minus 8 bis minus 6°C.

In den Bergregionen fallen bis zu 2.000 mm Niederschlag, der größte Teil des Niederschlags fällt als Schnee, der bis zu 6 Monate liegen bleibt. Bedingt durch die Höhenlage (900-2.400 m) und die geografische Lage ist die Zahl der Sonnenstunden relativ hoch.

Vorgeschriebene Impfungen

Keine.

Empfohlene Impfungen

Keine.

Informationen zur Malaria

Malaria

Keine.

Verbreitung

Andorra ist malaria-frei.

Währung

Währungseinheit

Währungseinheit: Euro ( EUR)

1 Euro = 100 Cent.

Derzeitiger Kurs:

1 US-$ = ca. 0,87 EUR

Devisenbestimmungen/Umtausch

Internationale Kreditkarten: Ja - werden von den meisten Geschäften und Hotels akzeptiert.

Geldautomat: Ja

Auskunftstellen

Oficina Nacional de Turisme d'Andorra


C/Dr. Vilanova, 13
Andorra la Vella /Andorra
(00376) 820 214 / 825 823
www.andorra.ad
info@andorra.ad

Departament de Turisme

Govern d'Andorra


Camí de la Grau s/n

Edifici Prat del Rull
AD500
Andorra la Vella /Andorra
(00376) 875 702
www.andorra.ad
turisme@govern.ad

Cambra de Comerc, Indústria i Serveis d´Andorra
C/ Prat de la Creu 8,
AD500
Andorra la Vella /Andorra
(00376) 80 92 93
(00376) 80 92 92
www.andorra.ad
ccis@andorra.ad

Botschaften und Konsulate

Von Deutschland

zuständig Madrid/Spanien:

Embajada de la República Federal de Alemania
Calle de Fortuny 8
28010
Madrid /Spanien
(0034) 91 310 21 04
(0034) 91 557 90 00
www.embajada-alemania.es
info@madrid.diplo.de
Amtsbezirk: Spanien und Andorra

Konsularischer Amtsbezirk: Provinzen Álava, Avila, Asturien (Asturias), Badajoz (Extremadura), Burgos, Cáceres, Ciudad Real, Cuenca, Guadalajara, Guipúzcoa, Kantabrien (Cantabria), La Coruña, La Rioja, Léon, Lugo, Madrid, Navarra, Orense, Palencia, Pontevedra, Salamanca, Segovia, Soria, Toledo, Valladolid, Vizcaya, Zamora

Der Leiter der Vertretung ist zugleich als Botschafter im Fürstentum Andorra mit Sitz in Madrid akkreditiert

Von Deutschland

außerdem in Andorra:

Cónsul Honorario de la República Federal de Alemania
Avinguda Meritxell, n° 75

Edifici Quars, 4a planta
AD500
Andorra la Vella /Andorra
(00376) 87 49 18
(00376) 87 49 00
andorra@hk-diplo.de
Übergeordnete Auslandsvertretung: Generalkonsulat Barcelona

Ambassade de Principaute d' Andorre
Carrer Prat de la Creu 62-64
AD 500
Principality of Andorra /Andorra
(00376 86) 95 59
(00376 87) 57 04
www.andorra.be
joan_forner@govern.ad

Sehenswertes

Andorra la Vella

Der Hauptort stellt eine originelle Mischung von rustikalen und hochmodernen Bauten dar. Das bemerkenswerte Regierungsgebäude aus dem 16. Jahrhundert, die "Casa de la Val", präsentiert sich äußerlich sehr schlicht. Es war ursprünglich das Wohnhaus der Familie Busquets, ist seit 1702 Sitz des andorranischen 24köpfigen Parlaments und des Gerichts. Der Sitzungssaal ist schön (und kann besucht werden). Die Casa wird mit einem 40 Zentimeter langen, fast drei Pfund schweren Schlüssel geöffnet. Innen steht ein Archivschrank (in dem angeblich noch Dokumente aus der Zeit Karls des Großen liegen sollen). Zu seinen sechs Schlössern besitzen sechs von den sieben Gemeinden Andorras (zu denen 58 Dörfer gehören) die Schlüssel. Auch die vollständig eingerichtete alte Küche und das Postmuseum im zweiten Stock können besichtigt werden.

Casa d`Arency e Plandolit

Dieses original eingerichtete Haus in Ordino (zwischen Andorra la Vella und Ordino Arcalis) stammt aus dem 17. und 19. Jahrhundert. Es gibt Einblick in die Lebensweise einer vornehmen andorranischen Familie.

Soldeu

Andorras höchstes Dorf (1.825 m) ist eines der typischsten: Eine romanische Kirche, dicht drum herum steinerne Gebirgshäuser mit flachen Giebeldächern und Holzbalkonen. So oder ähnlich sehen alle 58 Kleindörfer in Andorra aus.

Thermal-Badezentrum "Caldea"

Zahlreiche Thermalquellen mit schwefelhaltigem Pyrenäenwasser (besonders wirksam bei Rheuma und Kreislaufstörungen) speisen das große, witzig konzipierte Erlebnisbad. Durch hohe, kühn gestaltete Glaswände blickt man von den Heiß- und Kaltwasserbecken, den indisch-römischen Thermen, Jet-Streams, Whirlpools, Sprudelbecken und anderen therapeutisch wirksamen Spaß-Einrichtungen auf die bewaldeten Berghänge ringsum. Zu den weiteren Attraktionen von "Caldea" zählen die auf drei Ebenen verteilten Saunen, Solarien, Massageräume, ein Schönheitssalon, ein Panorama-Café sowie Restaurants, Bars und eine Diskothek. Erfreulich für Eltern kleinerer Kinder: der Nachwuchs kann während des Aufenthalts im Kinderhort abgegeben werden.

Kirchen

Eine stattliche Anzahl kunsthistorisch interessanter Kirchen, Kapellen und Glockentürme aus romanischer Zeit blieb in Andorra erhalten. Manche der schlichten, aber sehr eindrucksvollen Gotteshäuser aus rohbehauenen Feldsteinen wurden in gotischer Zeit mit kostbaren Altären, Bildtafeln und Schnitzfiguren ausgestattet. Sieben Kirchen sind besonders berühmt: Die Kirchen von Sant Joan de Caselles, von Sant Romà de les Bones, von Sant Marti de la Cortinada, von Sant Climent de Pal, von Sant Coloma, von Sant Cerni de Nagol und von Sant Miquel d´Engolasters. Viele der über das ganze Land verstreuten Steinkreuze und Bogenbrücken stammen ebenfalls aus dem hohen Mittelalter. Es gibt darüber hinaus eine für das kleine Land außerordentlich große Zahl weiterer romanischer Kunstwerke.

Wanderwege

Die schönsten Möglichkeiten, das Bergland mit seiner botanischen Vielfalt kennenzulernen, bieten die Wanderwege, die sich durch das ganze Land ziehen - von Frankreich nach Spanien. Auch mit dem Mountain-Bike oder zu Pferd (man kann beides leihen!) macht die Entdeckungsreise Spaß.

Skigebiete

Andorra hat, seine Bergsituation ausnutzend, ein bedeutendes Skizentrum der Pyrenäen errichtet.

Grandvalira verbindet die Skiorte Pas de La Casa - Grau Roig und Soldeu el Tarter miteinander. Dieses Skigebiet liegt auf einer Höhe von 1.710 bis 2.640 m. Insgesamt gibt es 193 km Pisten; 4 Seilbahnen und 45 Lifte stehen zur Verfügung.

Vallnord umfasst die Skiorte Ordino Arcalis und Pal - Aransal:

* Ordino - Arcalis (bis 2.640 m, 26 km Pisten, 13 Lifte)

* Pal - Arinsal (bis 2.560 m, 63 km Pisten, 22 Lifte)

Ein spezielles Langlaufgebiet ist La Rabassa (2.000 m) mit 15 km Waldpisten. Canaro ist eine Anfänger-Anlage mit 2 Liften.

Reisehinweise

Zurzeit liegt kein Reisehinweis vor.

Allgemeine Vorsichtsmaßnahmen

Die auf Reisen allgemein üblichen Vorsichtsmaßnahmen sind ausreichend.

SPERR-NOTRUF: Deutsche können ihre Girocards, Kreditkarten, Handys und einige andere elektronische Berechtigungen über die Sperr-Notruf-Nummer ++49 116 116 (aus dem Ausland neben ++49 116 116 auch ++49 30 4050 4050 wählbar) rund um die Uhr sperren lassen. Der Anrufer wird mit den Herausgebern der jeweiligen Medien verbunden, sofern diese sich dem Sperr-Notruf angeschlossen haben. Eine Liste der angeschlossenen Herausgeber ist im Internet unter www.sperr-notruf.de zu finden.

Ebenso ist es möglich, die Online-Ausweisfunktion (elektronischer Identitätsnachweis - eID) des neuen Personalausweises unter den oben genannten Nummern sowie unter 0180 1 333 333 (Bürgerservice des Bundesinnenministeriums) sperren zu lassen.

Transitland

Spanien

Landesdaten

Lage

Das Königreich Spanien grenzt im Norden an Frankreich, im Osten an das Mittelmeer, im Süden an die Straße von Gibraltar und im Westen an Portugal und den Atlantischen Ozean.

Das Staatsgebiet umfasst auch die Balearen, die Kanarischen Inseln und die Provinzen Melilla und Ceuta in Nordafrika.

Fläche: 504.782 km².

Einwohner

Bevölkerung: ca. 46,8 Millionen

Städte:

Madrid (Hauptstadt) ca. 3,2 Millionen

Barcelona ca. 1,6 Millionen

Valencia ca. 792.100

Sevilla ca. 698.000

Zaragoza ca. 678.100

Málaga ca. 561.400

Murcia ca. 437.700

Palma de Mallorca ca. 402.000

Las Palmas/Gran Canaria ca. 381.300

Bilbao ca. 351.400

Alicante ca. 329.300

Córdoba ca. 328.300

Valladolid ca. 311.700

Granada ca. 241.000

Santa Cruz de Tenerife ca. 204.500

Bevölkerungszahlen in den Autonomen Regionen:

Andalusien ca. 8,4 Millionen

Katalonien ca. 7,5 Millionen

Madrid ca. 6,4 Millionen

Valencia ca. 5 Millionen

Galicien ca. 2,8 Millionen

Castilla y León ca. 2,5 Millionen

Baskenland ca. 2,2 Millionen

Castilla-La Mancha ca. 2,1 Millionen

Kanarische Inseln ca. 2,1 Millionen

Murcia ca. 1,5 Millionen

Aragon ca. 1,3 Millionen

Asturien ca. 1,1 Millionen

Balearen ca. 1,1 Million

Extremadura ca. 1,1 Million

Navarra ca. 640.100

Kantabrien ca. 592.500

La Rioja ca. 321.200

Ceuta y Melilla ca. 164.800

Sprache

Amtssprachen sind Spanisch, Katalanisch, Galicisch und Baskisch. In den Touristengebieten wird häufig Deutsch und Englisch gesprochen oder verstanden.

Zeitverschiebung

Mitteleuropäische Zeit (MEZ) mit europäischer Sommerzeit.

Auf den Kanarischen Inseln Mitteleuropäische Zeit (MEZ) -1 Stunde. Da auch dort die Sommerzeit gilt, bleibt der Zeitunterschied immer erhalten.

Telefon/Post

Post

Luftpostsendungen im innereuropäischen Postverkehr sind etwa 5 Tage unterwegs.

Telefon

Die Telefonvorwahl von Deutschland, Österreich und der Schweiz nach Spanien ist 0034, danach wählt man die neunstellige Teilnehmernummer beginnend mit der 9. Von Spanien nach Deutschland wählt man die Vorwahl 0049, nach Österreich die 0043 und in die Schweiz die 0041. Kartentelefone funktionieren mit "tarjetas telefónicas". Sie sind in Tabakgeschäften (estancos) oder in Sparkassen erhältlich.

NOTRUFNUMMERN: Polizei, Unfallrettung, Feuerwehr 112.

Mobilfunk

Netztechnik: GSM 900/1800.

Derzeit gibt es Roamingverträge mit Anbietern in Spanien von E-Plus, O2, Telekom Deutschland und Vodafone.

Internet

Länderkürzel: .es

Feiertage

1. Januar (Neujahr), 6. Januar (Heilige Drei Könige), 19. März (St. Joseph, in einigen Regionen), 18. April (Gründonnerstag), 19. April (Karfreitag), 22. April (Ostermontag, in einigen Regionen), 1. Mai (Tag der Arbeit), 15. August (Mariä Himmelfahrt), 12. Oktober (Nationalfeiertag), 1. November (Allerheiligen), 6. Dezember (Verfassungstag), 8. Dezember (Mariä Empfängnis), 25. Dezember (Weihnachten).

Zusätzlich gibt es einige nur regional begangene Feiertage.

Die Hauptferienmonate sind Juli bis September. Auch die Oster- und Weihnachtswoche werden häufig für Kurzurlaube genutzt.

Öffnungszeiten

Geschäfte: In Spanien gibt es keine gesetzlichen Ladenschlusszeiten, die Schließzeiten der Geschäfts liegen jedoch in der Regel zwischen 20 und 22 Uhr. Samstags schließen viele Einzelhandelsgeschäfte um 14 Uhr.

Im Sommer haben kleinere Läden von 9/9.30-14.30 Uhr und 17.30-20 Uhr geöffnet, größere Geschäfte und Supermärkte meist durchgehend und auch am Samstag, teilweise sogar an bestimmten Sonntagen. Im Winter öffnen kleinere Läden von 9/9.30-14 Uhr und 17-20 Uhr

Banken: Mo bis Fr 8.30-14/14.30 Uhr; Sa im Winter 8.30-13 Uhr (im Sommer, ca. ab 1. Mai, am Sa geschlossen)

Büros: Mo bis Fr 9-18 Uhr; die Mittagspause findet entweder von 13 bis 14 Uhr statt oder von 14-16/17 Uhr. Bei der längeren Mittagspause endet der Arbeitstag in der Regel erst um 19 Uhr

Behörden: Mo bis Fr 9-14 Uhr

Post: Mo bis Fr 9-14 Uhr, in Großstädten zum Teil wesentlich länger

Kleidung

Während der Sommermonate ist in den Küstengebieten, auf den Balearen sowie im Landesinneren leichte Sommerkleidung, im Herbst und Frühjahr Übergangskleidung ausreichend.

Im Winter werden warme Wollsachen sowie ein warmer Mantel benötigt.

Auf den Kanarischen Inseln genügt bis auf die Wintermonate Sommerkleidung, von Dezember bis März sollte man auch warme Pullover oder Übergangsjacken dabei haben. In Madrid ist es bei einer Höhe von 635 m über dem Meeresspiegel im Winter empfindlich kalt, daher ist warme Kleidung hier dringend erforderlich.

Gute Schuhe und eine Sonnenbrille sind das ganze Jahr über wichtig.

In einigen Hotels und Restaurants wird besonders beim Abendessen großer Wert auf lange Hosen, Jackett und Krawatte gelegt, sonst wird im allgemeinen Alltagskleidung akzeptiert.

Abendkleidung ist nur bei besonders förmlichen Veranstaltungen vorgeschrieben.

Badekleidung gehört ausschließlich an den Strand und in die Feriengebiete.

Geschichte/Politik

Die frühesten Zeugnisse von Ureinwohnern der Iberischen Halbinsel sind Höhlenzeichnungen aus der paläolithischen Epoche. Die Phönizier gründeten um 1.100 vor Christus erste Handelsniederlassungen an der Küste, z.B. an der Stelle des heutigen Cádiz. In der zweiten Hälfte des 3. Jahrhunderts vor Christus begannen die Kartharger auf die Halbinsel vorzudringen und gründeten um 230 vor Christus die Stadt Barcelona. Ab 200 vor Christus fiel das Land an die Römer, die es 600 Jahre in Besitz nahmen. Nach kurzer Herrschaft der Westgoten zogen 711 Araber über die Meerenge von Gibraltar und eroberten in Kürze die gesamte Halbinsel.

Die Ehe zwischen Ferdinand II. von Aragón und Isabella I. von Kastilien begründete 1479 den spanischen Nationalstaat. Im selben Jahr begründete der von den Herrschern unterstützte Christoph Columbus mit der Entdeckung Amerikas die spanische Vorherrschaft zur See. Erst 1492 gelang mit der Eroberung Granadas die Reconquista, die vollständige Rückeroberung durch die christlichen Heere. Durch die vernichtende Niederlage der Spanischen Armada gegen die Engländer im Jahr 1588 verlor Spanien seine Vormachtstellung in Europa. Bis 1815 kam es zu einem erbitterten Unabhängigkeitskampf der Spanier von den Franzosen, der mit der Einführung einer liberalen Verfassung endete.

Mit Beginn des 19. Jahrhunderts lösten sich die lateinamerikanischen Kolonien von Spanien. Während des Ersten Weltkrieges blieb Spanien neutral. 1923 bis 1930 wurde nach einem Militärputsch Spanien von einem Direktorium ohne Parlament regiert. Danach wurde in Spanien die Zweite Republik ausgerufen. 1936 putschte sich der faschistische General Franco an die Macht. Der sich anschließende Spanische Bürgerkrieg, der von 1936 bis 1939 dauerte, wurde von den Faschisten gewonnen. Zwei Jahre nach Francos Tod im Jahr 1975 folgten die ersten freien Wahlen seit 1936. 1982 trat Spanien der NATO bei, und seit 1986 ist es Vollmitglied der Europäischen Union.

Wirtschaft

Traditionell ist Spanien ein landwirtschaftlich geprägter Staat. Seit Mitte der fünfziger Jahre ist aber auch die Industrie sehr schnell angewachsen. Der Tourismus ist in Spanien ein bedeutender Wirtschaftsfaktor.

Die wichtigsten landwirtschaftlichen Produkte sind Weizen, Gerste, Zuckerrüben, Mais, Kartoffeln, Roggen, Hafer, Reis, Tomaten und Zwiebeln. Spanien ist einer der weltweit größten Weinproduzenten und verfügt über ausgedehnte Weinanbaugebiete sowie über Zitrus- und Olivenhaine. An der Mittelmeerküste werden Zuckerrohr, Orangen, Zitronen, Feigen, Mandeln und Kastanien angebaut. Der früher trockene Küstengürtel ist Dank ausgeklügelter Bewässerungssysteme heute eine der fruchtbarsten Gegenden in Spanien. Die Korkeiche gehört zu den wichtigsten Bäumen des Landes.

Die Fischfangindustrie spielt in der spanischen Volkswirtschaft eine wichtige Rolle. Gefangen werden hauptsächlich Thunfisch, Tintenfisch, Seehecht, Sardine, Sardelle, Markrele und Muscheln.

Spanien verfügt über beträchtliche Mineralienvorkommen wie Kohle, Eisenerz, Blei und Rohöl. Zu den wichtigsten in Spanien hergestellten Gütern gehören Stoffe, Eisen und Stahl, Fahrzeuge, Kleidung und Schuhe, Schiffe und raffiniertes Erdöl.

Religion

Etwa 97 Prozent der Spanier bekennen sich zum römisch-katholischen Glauben. Es gibt kleinere Gemeinden von Protestanten, Juden und Muslimen.

Vegetation

Nur ein kleiner Teil Spaniens ist bewaldet. In den, an den Berghängen besonders im Nordwesten noch bestehenden, Wäldern gibt es Eichen und Korkeichen, deren Rinde alle zehn Jahre abgeschält werden kann. Die natürliche Vegetation in der zentralen Hochebene besteht vor allem aus Büschen und Sträuchern. Auf dem trockenen Boden gedeihen Weintrauben besonders gut.

Tierwelt

Zur Tierwelt Spaniens zählen Wölfe, Füchse, Wildschweine, Wildkatzen und Rotwild. Zu den berühmtesten domestizierten Tieren gehören die Stiere, die für den spanischen Nationalsport, den Stierkampf, gezüchtet werden. Die Vogel- und die Insektenwelt ist vielfältig. In den Bergflüssen und -seen leben zahlreiche Fischarten wie Barben, Schleien und Forellen.

Kulinarisches

Spaniens Küche mit ihren regionalen Spezialitäten zählt Dank der Qualität und Vielfalt zu einer der Besten der Welt. Charakteristisch ist die Verwendung von Olivenöl, viel Knoblauch und frischen Produkten. Landesweite Grundgerichte sind Eier- und Reisgerichte, Fisch- und Meeresfrüchte sowie Eintöpfe. Aus der maurischen Zeit stammen orientalische Gewürze wie Zimt, Muskatnuss, Kümmel und Safran. Spanien hat gute Desserts zu bieten, darunter Turrón (aus Honig und Mandeln), Gewürzkuchen und zahlreiche Früchte wie Datteln und Feigen.

Der Wein gehört zu jedem Hauptgericht dazu. Das spanische Bier ist hell und wird sehr kalt serviert.

Souvenirs

Das spanische Kunsthandwerk mit seiner langen Tradition bietet zahlreiche schöne Mitbringsel. Keramik gibt es, mit regionalen Unterschieden, im ganzen Land. Lederwaren werden vorweigend in Andalusien, in Katalonien und auf den Balearen angeboten. Neben Schmuck, Stoffen, Spitzen und Teppichen sind auch spanische Lebensmittel (Wein, Süßigkeiten, Spirituosen) als Souvenir sehr zu empfehlen.

Duty Free

Einreise aus EU-Ländern

Bei unmittelbarer Einreise aus BULGARIEN und RUMÄNIEN, die am 1. Januar 2007 der EU beigetreten sind, wird es voraussichtlich zunächst Beschränkungen bei der Einfuhr von Tabakwaren geben. Es sollten zunächst nur die für Reisende aus Drittstaaten geltenden Höchstmengen mitgeführt werden:

- 200 Zigaretten oder 100 Zigarillos (Zigarren mit einem Stückgewicht von höchstens 3g) oder 50 Zigarren oder 250g Rauchtabak.

EINREISE aus BISHERIGEN EU-LÄNDERN (EU-25 Staaten):

Bei unmittelbarer Einreise aus der Bundesrepublik Deutschland und den anderen EU-Ländern (innergemeinschaftlicher Reiseverkehr, trifft NICHT ZU für die Kanarischen Inseln, außerdem nicht für die britischen Kanalinseln und nicht für Grönland) bestehen keine Beschränkungen/Formalitäten abgabenrechtlicher Art für das Reisegepäck und ausschließlich zu privaten Zwecken mitgeführte Waren, ausgenommen sind verbotene Waren wie Drogen, Waffen usw. (Besonderheiten s.u.; für Waren zu gewerblichen Zwecken s. Abschnitt "Geschäftsreisende").

Im EU-Mitgliedstaat eingekaufte, bereits versteuerte (sog. verbrauchssteuerpflichtige) Waren können von Privatpersonen (ohne nochmalige Besteuerung) problemlos mitgeführt werden, wenn sie ausschließlich für ihren Eigenbedarf, d.h. nicht zu gewerblichen/kommerziellen Zwecken, erworben wurden.

(Die im folgenden genannten Freimengen gelten nicht für die KANARISCHEN INSELN sowie nicht für die spanischen Enklaven CEUTA und MELILLA, für diese Gebiete gelten die im Abschnitt "Einreise aus Drittländern" genannten Freimengen).

Für folgende Waren gilt als Richtmenge für den Eigenbedarf:

TABAKWAREN: 800 Zigaretten, 400 Zigarillos (Zigarren mit einem Stückgewicht von höchstens 3 g), 200 Zigarren, 1000 g Rauchtabak;

ALKOHOLISCHE GETRÄNKE: 10 Liter Spirituosen, 20 Liter sog. Zwischenerzeugnisse (z.B. Campari, Port, Madeira, Sherry), 90 Liter Wein (davon höchstens 60 Liter Schaumwein), 110 Liter Bier.

Eine Überschreitung dieser Richtmengen ist im Einzelfall möglich, wenn nachgewiesen wird, dass auch die größere Menge ausschließlich für den privaten Eigenbedarf bestimmt ist.

Bei anderen mitgeführten verbrauchssteuerpflichtigen Waren kann bei der Einreise nach bestimmten Kriterien (u.a. die Gründe für den Besitz, Beförderungsart, Unterlagen über die Menge der Waren) geprüft werden, ob sie ggf. zu gewerblichen Zwecken bestimmt sind.

KRAFTSTOFFE für Motorfahrzeuge, die nicht im Hauptbehälter des Fahrzeugs oder in einem geeigneten Reservebehälter mitgeführt werden, können ggf. erneut besteuert werden.

REISENDEN UNTER 17 JAHREN wird keine Steuerbefreiung für Spirituosen und Tabakwaren gewährt.

Einreise aus Drittländern

Bei der Einreise aus Nicht-EU-Ländern (Drittländern) ist die zum persönlichen Gebrauch während der Reise benötigte und zur Wiederausfuhr bestimmte Reiseausrüstung sowie der Reiseproviant von Eingangsabgaben befreit.

Ferner sind Waren, die Reisende gelegentlich und ausschließlich zum persönlichen Ge- oder Verbrauch, für ihren Haushalt oder als Geschenk in ihrem persönlichen Reisegepäck einführen, im Rahmen folgender Mengen und Wertgrenzen abgabenfrei:

- 200 Zigaretten oder 100 Zigarillos (Zigarren mit einem Stückgewicht von höchstens 3 g) oder 50 Zigarren oder 250 g Rauchtabak;

- 16 Liter Bier;

- 4 Liter nicht schäumende Weine;

- 1 Liter Spirituosen mit einem Alkoholgehalt von mehr als 22 Volumenprozent ODER 2 Liter Spirituosen, Aperitifs aus Wein oder Alkohol, Tafia, Sake oder ähnliche Getränke, mit einem Alkoholgehalt von 22 Volumenprozent oder weniger, oder Schaumwein oder Likörwein;

- eine dem persönlichen Bedarf des Reisenden entsprechende Menge an Arzneimitteln;

- andere Waren/Geschenke bis zum Gesamtwert von 430 Euro für Flug- und Seereisende bzw. von 300 Euro für Einreisende auf dem Landweg. Für Kinder und Jugendliche unter 15 Jahren erhöht sich der Freibetrag auf 175 Euro.

Die Abgabenbefreiung wird nicht gewährt:

- Reisenden unter 17 Jahren für Tabakwaren, Spirituosen, Wein, Schaumwein, Likörwein, Aperitifs und ähnliche alkoholische Getränke.

Klimainformationen

Die Gebiete im Norden und Nordwesten haben atlantisches Seeklima. Die Meseta und das Ebrobecken weisen dagegen ausgesprochen kontinentales, das andalusische Becken sowie die Landschaften am Mittelmeer ein mediterranes Klima auf.

In den östlichen, südlichen und südöstlichen Küstengebieten sind die Herbst-, Winter- und Frühjahrsmonate ausgesprochen mild und es herrscht mäßige Feuchtigkeit. In den Sommermonaten ist es tagsüber sehr heiß, nachts kühlt es jedoch meist ab.

Die Zentralgegenden, hingegen, weisen rauhe, relativ kalte Winter und trockene, heiße Sommer auf.

Die durchschnittlichen Temperaturen liegen in Madrid im Sommer bei 35°C, im Winter werden dort 5°C gemessen. In Barcelona dagegen, steigt das Thermometer im Sommer nur auf 24°C und fällt im Winter auf 11°C. Auf den Balearen betragen die durchschnittlichen Temperaturen im Sommer 28-33°C, im Winter 13-18°C.

Das Klima auf den Kanaren ist subtropisch, warm und trocken. Die Temperaturen sind sowohl im Sommer als auch im Winter ausgeglichen. Im Sommer steigt die Temperatur tagsüber meist auf 25°C, im Winter fällt sie nicht unter 13°C. Stärkere Niederschläge fallen nur auf den gebirgigen Inseln Teneriffa, La Palma und Gran Canaria. Die Meerwassertemperaturen schwanken von 22°C im Sommer bis 19°C im Winter.

Beste Reisezeit

Spanien bietet das ganze Jahr über gute klimatische Voraussetzungen, um einen angenehmen Urlaub zu verbringen. Die beste Reisezeit ist:

- für Madrid, Barcelona und die Balearen der Frühling und Herbst

- für Südspanien sowie spanische Riviera (Algeciras bis Málaga) der Herbst, Winter und Frühjahr

- für den nördlichen Teil Spaniens der Sommer.

Die Kanarischen Inseln können wegen ihres ausgeglichenen Klimas das ganze Jahr über bereist werden.

Vorgeschriebene Impfungen

Keine.

Empfohlene Impfungen

Keine.

Informationen zur Malaria

Malaria

Keine.

Verbreitung

Spanien ist malaria-frei.

Währung

Währungseinheit

Währungseinheit: Euro ( EUR)

1 Euro = 100 Cent.

Derzeitiger Kurs:

1 US-$ = ca. 0,94 EUR

1 US-$ = ca. 0,87 EUR

Hinweise

Möchte man in spanischen Geschäften mit Kreditkarte oder mit ec-/Maestro-Card bezahlen, wird als Identifikationsnachweis oft ein Führerschein mit Foto oder eine Kopie der Reisepassseite mit Foto und persönlichen Daten akzeptiert. Es wird jedoch darauf hingewiesen, dass die Geschäfte nicht zur Akzeptanz dieser Dokumente verpflichtet sind, sondern auch die Vorlage einer gültigen nationalen Identitätskarte oder eines gültigen Reisepasses im Original verlangen können.

Devisenbestimmungen/Umtausch

Einfuhr Fremdwährung: unbeschränkt

Einfuhr Landeswährung: unbeschränkt

Deklaration: Ja - schriftliche Deklaration bei Ein- und Ausreise ab einem Wert von 10.000 Euro (auch in anderen Währungen, Reiseschecks oder auf Dritte ausgestellte Schecks, Zahlungsanweisungen etc.).

Ausfuhr Fremdwährung: unbeschränkt

Ausfuhr Landeswährung: unbeschränkt

Internationale Kreditkarten: Ja - werden in größeren Hotels und Geschäften, vielfach in Restaurant der größeren Städte sowie bei größeren Autovermietern akzeptiert.

Geldautomat: Ja - EC-Karte (PIN-Nummer) oder Kreditkarte. Bargeld-Auszahlungsschalter gibt es in fast allen großen Hotels.

Auskunftstellen

Im Reiseland

Die Polizei hat einen speziellen Service für Touristen eingerichtet, die in Schwierigkeiten sind ("Servicio de Atención al Turista Extranjero" - SATE). Dort erhalten Reisende englischsprachige Auskünfte und gegebenenfalls notwendige Hilfestellung.

SATE DE MADRID

Calle Leganitos 19

28004 Madrid

Tel.: 91 548 85 37, 91 548 80 08

E-Mail: satemadrid@esmadrid.com

SATE DE BENIDORM

Plaza de Canalejas, 1, Edificio Torrejó

03501 Benidorm/Alicante

Tel.: 966 81 23 34, 966 80 98 70

E-Mail: benidorm.sate@policia.es

SATE DE BENALMÁDENA

Avda. Antonio Machado 10, Edificio Turismo

29630 Benalmádena/Andalusien

Tel.: 952 56 36 65

E-Mail: benalmadena.sate@policia.es

SATE DE ESTEPONA

Plaza de las Flores s/n

29680 Estepona, Málaga/Andalusien

Tel.: 952 80 90 00

E-Mail: estepona.sate@policia.es

SATE DE GRANADA

Calle Cárcel Baja, 3. Junto a la Catedral de Granada

18001 Granada/Andalusien

Tel.: 95 827 88 16

E-Mail: granada.sate@policia.es

SATE DE MÁLAGA

Plaza de la Marina 11

29001 Málaga/Andalusien

Tel.: 951 92 61 61, 951 99 98 18

E-Mail: malaga.sate@policia.es

SATE DE MARBELLA

Plaza de los naranjos s/n

29602 Marbella/Andalusien

Tel.: 952 76 11 00

E-Mail: marbella.sate@policia.es

SATE DE SEVILLA

Patio de Banderas, número 4

41004 Sevilla/Andalusien

Tel.: 954 56 47 67

E-Mail: sevilla.cdcentrosate@policia.es

SATE DE GANDIA

Avda. de la Paz 4 - El Grau de Gandia

46730 Gandía/Valencia

Tel.: 962 95 98 12

SATE DE MANACOR

Calle Rei Jaume III, nº 8

07500 Manacor/Mallorca

Tel.: 97 182 30 03

E-Mail: manacor.participacion@policia.es

SATE DE MAHÓN

Calle de la Concepción 1

07701 Mahón/Menorca

Tel.: 971 36 37 12

E-Mail: mahon.denuncias@policia.es

SATE DE PALMA DE MALLORCA

Calle Marbella 37, Can Pastilla

07610 Palma de Mallorca/Mallorca

Tel.: 97 149 42 19, 97 126 62 62

E-Mail: mallorca.cdplayaparticipacion@policia.es

SATE DE IBIZA

Avda. de la Paz s/n

07800 Ibiza

Tel.: 97 139 84 98

Instituto de Turismo de España - Turespaña
Capitán Haya 41
28020
Madrid /Spanien
(0034) 91 343 35 00
info@tourspain.es

Deutsche Handelskammer für Spanien

(Cámara de Comercio Alemana para España)
Avenida Pio XII, 26-28
28016
Madrid
Deutsche Handelskammer für Spanien

(Cámara de Comercio Alemana para España)
Apartado de Correos 19252
28080 Madrid/Spanien
(0034) 91 359 12 13
(0034) 91 353 09 10
www.ccape.es
madrid@ahk.es
Mo bis Do 9-13 Uhr und 14-17 Uhr, Fr 9-14 Uhr

Sommeröffnungszeiten: Mo bis Fr 9-14 Uhr

Deutsche Handelskammer für Spanien

Zweigstelle Barcelona

(Cámara de Comercio Alemana para España)
Calle Córsega 301-303
08008
Barcelona /Spanien
(0034) 93 415 27 17
(0034) 93 415 97 08
www.ccape.es
barcelona@ahk.es
Mo bis Fr 10-14 Uhr

Spanisches Fremdenverkehrsamt
Lietzenburger Str. 99
10707
Berlin
(0 30) 882 66 61
(0 30) 882 65 43
www.spain.info
berlin@tourspain.es
Mo bis Fr 10-14 Uhr

Spanisches Fremdenverkehrsamt
Myliusstraße 14
60323
Frankfurt/M.
(0 69) 72 53 13
(0 69) 72 50 33/38
www.spain.info
frankfurt@tourspain.es
Mo bis Fr 9-14 Uhr

Spanisches Fremdenverkehrsamt
80051
München
Spanisches Fremdenverkehrsamt
Postfach 15 19 40
80051 München
(0 89) 53 07 46 20
(0 89) 530 74 60
www.spain.info
munich@tourspain.es
Mo bis Fr 9-13 Uhr (kein Publikumsverkehr)

Tenerife Tourism Corporation


www.webtenerife.com

Fremdenverkehrsamt La Gomera
c/o KPRN network GmbH

Hamburger Allee 45
60486
Frankfurt
(0 69) 719 13 60 51
(0 69) 719 13 60
frankfurt@kprn.de

Botschaften und Konsulate

Von Deutschland

CÁDIZ siehe Jerez de la Frontera

Cónsul Honorario de la República Federal de Alemania
Carrer d' Antonio Jaume 2-2°- 9a
07800
Ibiza
Cónsul Honorario de la República Federal de Alemania
Apartado 437
07800 Ibiza/Spanien
(0034) 971 31 57 63
(0034) 971 31 57 63
ibiza@hk-diplo.de
Amtsbezirk: Ibiza und Formentera

Übergeordnete Auslandsvertretung: Generalkonsulat Barcelona

Cónsul Honorario de la República Federal de Alemania
Avenida de Méjico n° 10

Portal 1, 2°D
11405
Jerez de la Frontera
Cónsul Honorario de la República Federal de Alemania
Avenida Duque de Abrantes, 44
11407 Jerez de la Frontera/Cádiz/Spanien
(0034) 956 18 21 44
(0034) 956 18 74 63
Jerez-de-la-frontera@hk-diplo.de
Amtsbezirk: Provinz Cádiz

Übergeordnete Auslandsvertretung: Generalkonsulat Málaga

Consulado de la República Federal de Alemania
Calle Albareda 3-2°
35007
Las Palmas de Gran Canaria /Spanien
(0034) 928 26 27 31
(0034) 928 49 18 80, 928 49 18 70, 928 49 18 71
Amtsbezirk: Autonome Gemeinschaft der Kanaren.

Übergeordnete Auslandsvertretung: Botschaft Madrid

Cónsul Honorario de la República Federal de Alemania
Carrer D'es Negres 32
07703
Mao-Mahón /Menorca/Spanien
(0034) 971 36 16 68
(0034) 971 36 16 68
mahon@hk-diplo.de
Amtsbezirk: Insel Menorca

Übergeordnete Auslandsvertretung: Konsulat Palma de Mallorca

Consulado de la República Federal de Alemania
C/Mauricio Moro Pareto

2-5, Edificio Eurocom

Bloque Sur
29006
Málaga
Consulado de la República Federal de Alemania
Apartado 940
29080 Málaga /Spanien
(0034) 952 32 00 33
(0034) 952 36 35 91
Amtsbezirk: Die autonome Region Andalusien mit den Provinzen Almeria, Cádiz, Córdoba, Granada, Huelva, Jaén, Málaga, Sevilla sowie Ceuta und Melilla.

Consulado de la República Federal de Alemania


Calle Porto Pi 8, 3° D

Edificio Reina Constanza
07015
Palma /Mallorca/Spanien
(0034) 971 70 77 40
(0034) 971 70 77 37
Amtsbezirk: Mallorca, Menorca, Ibiza und Formentera

Cónsul Honorario de la República Federal de Alemania
Zikunaga Bailara 57G
20120
San Sebastian -Hernani/Spanien
(0034) 943 33 55 11
(0034) 943 33 55 08
san-sebastian@hk-diplo.de
Amtsbezirk: Guipúzcoa und Navarra

Übergeordnete Auslandsvertretung: Botschaft Madrid

Cónsul Honorario de la República Federal de Alemania
Playa Blanca Avda. de la Llegada/El Varadero No. 30
35580
Playa Blanca /Spanien/Lanzarote
(0034) 928 51 92 32
(0034) 928 51 92 31
Lanzarote-fuerteventura@hk-diplo.de
(ohne Visabefugnis)

Cónsul Honorario de la República Federal de Alemania
Avenida Maritima no. 66
38700
Santa Cruz de la Palma /Spanien
(0034) 922 41 32 78
(0034) 922 42 06 89
santa-cruz-de-la-palma@hk-diplo.de
Amtsbezirk: Insel La Palma

Übergeordnete Auslandsvertretung: Botschaft Madrid

Consulado de la República Federal de Alemania


c./Costa y Grijalba, 18


38080
Santa Cruz de Tenerife /Spanien
Consulado de la República Federal de Alemania
Apartado de Correos 10504
38080 Santa Cruz de Tenerife
(0034) 922 15 15 55
(0034) 922 24 88 20
santa-cruz-de-tenerife@hk-diplo.de
Amtsbezirk: Insel Teneriffa

Übergeordnete Auslandsvertretung: Botschaft Madrid

Cónsul Honorario de la República Federal de Alemania
Avenida Marqués de Sotelo, 4, 3°, 9 A
46002
Valencia /Spanien
(0034) 96 394 23 88
(0034) 96 310 62 53
valencia@hk-diplo.de
Amtsbezirk: Provinz Valencia

Übergeordnete Auslandsvertretung: Generalkonsulat Barcelona

Cónsul Honorario de la República Federal de Alemania
Calle Colón 26

2do piso
36201
Vigo (Pontevedra) /Spanien
(0034) 986 12 31 49
(0034) 986 12 31 49
vigo@hk-diplo.de
Amtsbezirk: Provinzen La Coruña, Lugo, Orense und Pontevedra

Übergeordnete Auslandsvertretung: Botschaft Madrid

Cónsul Honorario de la República Federal de Alemania
Calle Cinco de Marzo, 7.1° Izq
50004
Zaragoza /Spanien
(0034) 976 21 47 83
(0034) 976 30 26 66
zaragoza@hk-diplo.de
Amtsbezirk: Provinzen Zaragoza, Huesca und Teruel

Übergeordnete Auslandsvertretung: Generalkonsulat Barcelona

Botschaft des Königreichs Spanien

mit Konsularabteilung
Lichtensteinallee 1
10787
Berlin
(0 30) 25 79 95 57
(0 30) 254 00 70
www.spanischebotschaft.de
emb.berlin.sc@maec.es
Mo bis Do 9-17 Uhr, Fr 9-14 Uhr

Spanisches Honorarkonsulat
Budapesterstraße 34 b
01069
Dresden
(03 51) 879 00 22
(03 51) 87 90 00
info@spanisches-honorarkonsulat.de
Mo bis Fr 9-18 Uhr (nach telefonischer Vereinbarung)
(keine Visumerteilung)

Spanisches Generalkonsulat
Homberger Straße 16
40474
Düsseldorf
(02 11) 438 03 15
(02 11) 43 90 80
cog.dusseldorf@maec.es
Visa-Abteilung Mo bis Fr 8-14 Uhr und den 1. Samstag im Monat 8-13 Uhr

Spanisches Generalkonsulat
Nibelungenplatz 3
60318
Frankfurt/M.
(0 69) 596 47 42
(0 69) 959 16 60
cogfrancfort@maec.es
Mo bis Fr 8-13.30 Uhr

Spanisches Generalkonsulat
Mittelweg 37
20148
Hamburg
(0 40) 41 74 49
(0 40) 414 64 60
cog.hamburgo@maec.es
Mo bis Fr 9-13 Uhr (erster Samstag im Monat von 9-14 Uhr nur Passabteilung für spanische Staatsangehörige)

Spanisches Generalkonsulat
Oberföhringer Straße 45
81925
München
(0 89) 981 02 06
(0 89) 998 47 90
cog.munich@maec.es
Mo bis Fr 8-13 Uhr, Sa 9.30-12 Uhr

Spanisches Generalkonsulat
Lenzhalde 61
70192
Stuttgart
(07 11) 226 59 27
(07 11) 997 98 00
cog.stuttgart@maec.es
Mo bis Fr 8.30-14 Uhr

Embajada de la República Federal de Alemania
Calle de Fortuny 8
28010
Madrid /Spanien
(0034) 91 310 21 04
(0034) 91 557 90 00
www.embajada-alemania.es
info@madrid.diplo.de
Amtsbezirk: Spanien und Andorra

Konsularischer Amtsbezirk: Provinzen Álava, Avila, Asturien (Asturias), Badajoz (Extremadura), Burgos, Cáceres, Ciudad Real, Cuenca, Guadalajara, Guipúzcoa, Kantabrien (Cantabria), La Coruña, La Rioja, Léon, Lugo, Madrid, Navarra, Orense, Palencia, Pontevedra, Salamanca, Segovia, Soria, Toledo, Valladolid, Vizcaya, Zamora

Der Leiter der Vertretung ist zugleich als Botschafter im Fürstentum Andorra mit Sitz in Madrid akkreditiert

Cónsul Honorario de la República Federal de Alemania
Centro Comercial Neptuno, Avenida Carlos III. N° 401

local 18 bajo
04720
Aguadulce (Almeria)/Spanien
(0034) 950 34 18 13
(0034) 950 34 05 55
aguadulce@hk-diplo.de
Amtsbezirk: Provinz Almeria

Übergeordnete Auslandsvertretung: Generalkonsulat Sevilla

Cónsul Honorario de la República Federal de Alemania
Alicante Avenida Maisonnave, 7, 2°
03003
Alicante /Spanien
(0034) 965 11 80 70
alicante@hk-diplo.de
Amtsbezirk: Provinzen Alicante, Murcia und Albacete

Übergeordnete Auslandsvertretung: Generalkonsulat Barcelona

Consulado General de la República Federal de Alemania
Torre Mapfre

Calle de la Marina 16-18, 30°
08005
Barcelona
Consulado General de la República Federal de Alemania


Apartado 389
08080 Barcelona/Spanien
(0034) 932 92 10 02
(0034) 932 92 10 00
Amtsbezirk: Provinzen Albacete, Alicante, Barcelona, Castellón, Gerona, Huesca, Lérida, Murcia, Tarragona, Teruel, Valencia, Zaragoza; Fürstentum Andorra

Cónsul Honorario de la República Federal de Alemania
Calle San Vicente, 8, Edificio Alba, planta 13°-3
48001
Bilbao /Spanien
(0034) 94 424 39 76
(0034) 94 423 85 85
bilbao@hk-diplo.de
Amtsbezirk: Provinzen Vizcaya, Alava, La Rioja

Übergeordnete Auslandsvertretung: Botschaft Madrid

Sehenswertes

Madrid

Madrid, die Hauptstadt und die größte Stadt Spaniens, ist eine europäische Metropole. Die Stadt ist nicht nur das Zentrum der Verwaltung, des Geschäftslebens, der Finanzwelt und der Mode des Landes sondern auch ein kulturelles Zentrum und ein kulinarisches Paradies. Der Sitz der Staatsregierung, des Parlaments und der großen Konzerne befindet sich hier.

Geografisch gesehen liegt Madrid fast genau in der Mitte der Iberischen Halbinsel auf einem zentralen Hochplateau am Rio Manzanares. Mit einer Höhenlage von 665 Metern ist Madrid die höchst gelegene Hauptstadt Europas.

Die Stadt hat eine bewegte Geschichte, die von der mittelalterlichen Epoche über die Habsburger und Bourbonen bis ins Isabellinische Zeitalter und ins zeitgenössische Madrid reicht. Das Stadtbild spiegelt die Geschichte und Kultur aller dieser Epochen eindrucksvoll wider. Beeindruckend ist der Reichtum an Palästen, Schlössern, Museen und einzigartigen Bauwerken.

Madrid hat sich auch zum kulturellen Zentrum Spaniens entwickelt. Mit über 30 Theatern und dem Konzerthaus bildet die Stadt den Mittelpunkt des spanischen Musik- und Theatergeschehens. Madrid ist mit seinem Museumsdreieck Prado, Thyssen-Museum und Rheina-Sofia-Museum auch Hauptstadt der Kunst.

Außer dem regen Kulturleben und Kunstschaffen wird auch ein intensives Nachtleben geboten, das sich mit keiner anderen europäischen Hauptstadt vergleichen lässt. Mehr als 100 Kinos, Diskotheken und ein riesiges Angebot an Restaurants, Bars und Kneipen sorgen für einen interessanten Aufenthalt.

Barcelona

Barcelona, die Hauptstadt Kataloniens und die zweitgrößte Stadt Spaniens, ist zugleich das wichtigste Industrie- und Handelszentrum des Landes. Daneben zählt die Metropole aufgrund ihrer Attraktionen zu den beliebtesten Städtereisezielen: Zahlreiche traditionelle und moderne architektonische Kulturgüter ziehen bei angenehmen klimatischen Bedingungen Jahr für Jahr viele Besucher in ihren Bann. Monumente aus den verschiedensten Epochen spiegeln die 2.000 Jahre alte Geschichte Barcelonas wider.

Das Gotische Viertel mit der stolzen Kathedrale, dem alten Rathaus, dem Bischofssitz und dem Palast der katalanischen Regierung einerseits und das modernistische, von Antonio Gaudí geprägte Barcelona mit der unvollendeten Kirche der Heiligen Familie, dem Güell-Park und der Casa Milà andererseits bieten vielfältige Gelegenheiten für Stadtbesichtigungen. Sehenswerte Beispiele der fantasievollen Neugestaltung der Stadt aus der jüngsten Vergangenheit sind der Port Olímpic und der neu aufgeschüttete Palmenstrand oder auch der Stadtteil El Raval, der sich vom zwielichtigen Vorstadt- zum Szeneviertel Barcelonas entwickelt hat.

Darüber hinaus gibt es für Kulturliebhaber viele interessante Museen, wie zum Beispiel das Picasso-Museum, das Nationale Kunstmuseum von Katalonien (MNAC) und die Fundació Joan Miró (Joan-Miró-Stiftung), sowie ein reichhaltiges Veranstaltungsprogramm.

Auch als Einkaufsstadt hat Barcelona einiges zu bieten. Das breite Angebot reicht von exklusiven Designerläden bis hin zu Antiquitätenshops und Straßenmärkten. Die vielleicht berühmteste Straße Spaniens, die Rambles, lädt zum Flanieren und Verweilen in schicken Straßencafés ein und gewährt auf den einzelnen Abschnitten Einblicke in sehr unterschiedliche Bereiche des pulsierenden Lebens der Metropole. Eine große Auswahl an Restaurants mit katalanischer und internationaler Küche ist ein weiterer Pluspunkt, die Stadt zu besuchen.

Das grüne Spanien

Der grüne Norden Spaniens wird gebildet durch die Regionen Baskenland, Kantabrien, Asturien und Galicien. Im Baskenland, mit seiner uralten eigenen Kultur, erwarten den Reisenden immergrüne Wiesen, typische Bauernhäuser sowie zahlreiche Strände und Fischerhäfen. Das etwa 14 Kilometer vom Meer entfernt liegende Bilbao ist die schönste Stadt des Gebietes. Sie hat einen schönen alten Stadtkern, wobei die Kathedrale und das Gebäude der Stadtverwaltung besondere Beachtung verdienen.

Seit 1997 gibt es in Bilbao das Guggenheim Museum mit seinem spektakulären Neubau des amerikanischen Architekten Frank O. Gehry. Allein wegen der Architektur lohnt ein Besuch. Ausgestellt werden u.a. Werke von Kandinsky, Modigliani, Picasso, Miró, Serra und Kiefer. San Sebastián-Donostia ist wegen seiner schönen Strände und seiner eleganten Ausstrahlung bei vielen Besuchern geschätzt. In Kantabriens sanfter Landschaft sind zahlreiche Zeugen vorhistorischer Zeit zu sehen.

Besonders hervorzuheben sind die Felsmalereien in den Höhlen von Altamira in der Nähe des Dorfes Santillana de Mar. Die wilde Natur des Picos de Europa, eines Gebirgszugs der sich über Kantabrien und Asturien erstreckt, wird im gleichnamigen Nationalpark geschützt. Santander, die Hauptstadt Kantabriens, ist von schönen Stränden umgeben. Oviedo, die Hauptstadt Asturiens, ist eine schöne Stadt mit einer beeindruckenden spätgotischen Kathedrale. Besonders die Cámara Santa mit der Heiligen Truhe, einem einzigartigen Reliquienschatz, ist sehenswert.

Galicien, die Region im äußersten Nordwesten Spaniens war bereits im Mittelalter berühmt, da sie am Jakobsweg, der Hauptstraße der Pilger Europas, liegt. Santiago de Compostela, die heutige Hauptstadt Galiciens, ist ein altes Pilgerzentrum. Ihre romanische Kathedrale (mit Barockfassade) stellt das Herz der Stadt dar, die noch andere sehenswerte Baudenkmäler wie die Stiftskirche Santa Maria del Mar und den Palast der Gelmírez aufweist. Weitere einladende Städte in Galicien sind La Coruña, Lugo und Orense mit ihrem römischen Erbe, das noch vielerorts sichtbar ist.

Andalusien

Mit viel Sonne, einer schönen noch gepflegten Tradition und seiner Geschichte mit dem Erbe der Araber ist Andalusien für Touristen eine der reizvollsten Gegenden Spaniens. Städte wie Sevilla, Cordoba, Granada und Malaga laden zu Erkundungstouren ein.

Sevilla, die Hauptstadt Andalusiens, hat einen starken eigenen Charakter bewahrt. Ihre volkstümlichen Stadtviertel sind genauso interessant wie ihre großen Sehenswürdigkeiten u.a. die Kathedrale mit dem Orangenhof (Patio de los Naranjos) und den Anbauten Capilla Mayor sowie Capilla Real, der Alcazar, eine alte arabische Festung, die Giralda, das Minarett der alten Moschee aus dem 12. Jahrhundert, das später als Glockenturm in die Kathedrale einbezogen wurde und der Goldturm. Die Semana Santa mit ihren historischen Umzügen am Palmsonntag und Karfreitag und Feierlichkeiten in der Kathedrale in Sevilla ist eines der beeindruckensten Feste Spaniens.

Auch Cordoba, das jahrhundertelang die Hauptstadt eines unabhängigen Moslemkalifates war, hat die Spuren aus jener Zeit bewahrt. Ganz besonders ist hier auf die ehemalige Moschee und heutige Kathedrale hinzuweisen, die eine der größte Moscheen der Welt und die bedeutendste Schöpfung maurischer Baukunst in Spanien ist. Nördlich vom Platz Camposanto de los Mártires gelangt man in das Judería, das jüdische Viertel mit der Sinagoga, eine der ältesten erhaltenen Synagogen Spaniens.

Granada ist wegen seines reichen Kulturschatzes zum Nationalmonument erklärt worden. Neben der Kathedrale, der Capilla Real (Grabkapelle der katholischen Könige mit zahlreichen Kunstschätzen) prägt die Alhambra, ein riesiger Palast mit großen Innenräumen, Arkadengängen, Pavillions und wunderschönen Gartenanlagen, das Stadtbild. Für den Alhambrapalast sollte man sich rechtzeitig eine Eintrittskarte verschaffen.

Das an der Küste gelegene Málaga schließlich ist eine Stadt mit einem milden Klima. Sie wird von der arabischen Festung Alcazaba beherrscht, deren prächtige Gartenanlagen sehr sehenswert sind. An der Westseite des Burgberges entdeckt man Überreste eines römischen Theaters.

Die Costa del Sol rund um Málaga ist mit Orten wie Marbella, Torremolinos, Calahonda, Torre del Mar und Estepona eines der bedeutendsten Touristengebiete Spaniens. Besonders interessant sind hier die Stadt Ronda, die am Rande einer steilen Felsschlucht liegt, Almería mit ihrem reichen arabischen Erbe und der schönen Küste sowie die gegenüber der andalusischen Küste gelegene nordafrikanische Küste mit Ceuta und Melilla. Sehr interessant ist von hier aus auch ein Besuch des Nationalparks Doñana.

Baskenland

In Bilbao lebt fast die Hälfte der Einwohner des Baskenlandes. Durch die Flussmündung erfuhr die Stadt schon früh eine industrielle Entwicklung. Der Hafen war Bilbaos wichtigste Einnahmequelle und Entwicklungskern. Bilbao ist heute der Wirtschaftsschwerpunkt des Baskenlandes. Die Altstadt liegt teilweise am mäandernden Fluss und ist mit Fußgängerbereichen ausgestattet. Im Zentrum der Altstadt befindet sich die Kathedrale Santiago, die Ende des 14. Jahrhundert erbaut wurde.

Victoria-Gasteiz ist die Hauptstadt des Autonomen Gebietes Baskenland und Sitz des entsprechenden Parlamentes. Umweltfreundlichkeit und städteplanerischer Einfallsreichtum haben Victoria-Gasteiz mehrere Auszeichnungen für ihre Lebensqualität eingebracht. Die im 12. Jahrhundert gegründete Stadt wurde durch ein Feuer zerstört und im Jahre 1202 als typisch mittelalterlicher Marktflecken wieder aufgebaut. In den Folgejahren wurde die Stadt im gotischen Stil erweitert. Der historische Stadtteil ist renoviert und die Fußgängerzonen und Einkaufsstraßen werden ergänzt durch Promenaden aus dem 19. Jahrhundert, durch Paläste und viele Stadtparks. Im Spielkartenmuseum werden Spiele aus dem 15. bis 19. Jahrhundert gezeigt; einen Schwerpunkt bilden dabei spanische Karten.

Die Bergregionen des Baskenlandes sind gut mit Wander- und Radwegen ausgestattet. Unter den Naturschutzgebieten ist der Park Gorbeira bemerkenswert. Hier findet man zahlreiche Hirsche, Wildschweine, Fischotter und Nerze.

Die Orte der kantabrischen Küste sind mit ihrer Brandung ausgezeichnet zum Surfen geeignet. Das Dorf Mundaka ist wegen seiner eigenartigen "Welle von links" berühmt.

Nationalparks in Spanien

Spaniens Nationalparks haben das Ziel, das Naturerbe des Landes zu schützen und zu bewahren. Im Norden des Landes sind der Nationalpark Picos de Europa (Buchen, Eichen, Birken, Gemsbock), der Nationalpark von Ordesa und Monte Perdido (Gletscher, verkarstete Schluchten, reichhaltige Fauna und Bergziegen) und der Nationalpark Aigües Tortes und Estany de Sant Maurici in den katalonischen Pyrenäen zu nennen.

Der Nationalpark Tablas de Daimiel liegt in dem Gebiet, das die feuchte Mancha genannt wird. In ihm können über 200 verschiedene Vogelarten beobachtet werden, die hier überwintern oder eine Rast einlegen. Ebenfalls sehenswert ist der Nationalpark Cabañeros in der Region Kastilien-La Mancha, in dem der Wald des Mittelmeerraumes anzutreffen ist.

Zweifellos der beeindruckendste Nationalpark des spanischen Festlandes ist der Nationalpark Doñana im Süden des Landes, der von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt wurde. Dort überlappen sich drei verschiedene Ökosysteme: Sumpf, Dünen an der Küste und Strände am Atlantik. In seinem weitverzweigten Wassersystem sind zahlreiche Entenarten, das Wasserhuhn, Raubvögel wie der Kaiseradler und andere vom Aussterben bedrohte Tiere zu beobachten. Viele Zugvögel rasten hier im Frühjahr und Herbst.

Weitere Nationalparks befinden sich auf den Kanarischen Inseln wie der Nationalpark Timanfaya auf Lanzarote, der Nationalpark Caldera de Taburiente auf La Palma, der Nationalpark Las Cañadas del Teide auf Teneriffa und der Nationalpark Garajonay auf Gomera.

Badestrände in Spanien

Dank der 4.000 Kilometer langen Küsten und des milden Klimas mit mehr als 300 Sonnentagen im Jahr sind die Strände Spaniens bei Touristen sehr begehrt.

Die beliebtesten davon sind die Costa Brava, der nördlichste spanische Küstenstreifen am Mittelmeer, die Costa Dorada in den Provinzen Barcelona und Tarragona, die sich durch feinen, gelben Sand auszeichnet, die Costa Blanca mit der Küstenzone von Alicante mit schönen Sandstränden und die Costa del Sol, die andalusische Mittelmeerküste, die zum am dichtesten besiedelten Touristengebiet geworden ist. Das Hinterland birgt zahlreiche kulturelle Schätze (vgl. Andalusien).

Weiterhin zu nennen sind die Costa de Almeria, der Küstenstreifen von Cabo de Gata bis Motril, wo noch eher einsame Strände zu finden sind, und die Costa de la Luz an der spanischen Atlantikküste, die über ausgedehnte Sandstrände und relativ unberührte Dünenlandschaften verfügt. Daneben sind die Strände auf den Balearen Mallorca, Menorca und Ibiza sowie auf den Kanarischen Inseln zu empfehlen.

Kanarische Inseln

Die kanarische Inselgruppe liegt im Nordatlantik, ca. 1.500 Kilometer von der Küste der Iberischen Halbinsel entfernt. Sie besteht aus den sieben Inseln Gran Canaria, Teneriffa, Lanzarote, Fuerteventura, La Palma, Gomera und Hierro. Mit ihrem vulkanischen Ursprung, ihren geologischen Formationen und ihrer Pflanzenwelt sind die Inseln ein Naturparadies. Das warme und trockene Klima (auch im Winter) und die Strände haben die Inseln zu einem Touristenzentrum gemacht.

Gran Canaria bietet eine faszinierende Vielfalt von Landschaften: Sandwüsten im Süden, Gebirge mit üppiger tropischer Vegetation, bizarre Felslandschaften mit tief eingeschnittenen Barrancos, Weinberge, Bananen- und Kaffeeplantagen im Norden sowie kilometerlange Strände. Daneben findet der kulturell interessierte Besucher Spuren der Ureinwohner der Inselgruppe und Kunstdenkmäler der spanischen Epoche. Las Palmas bietet alle Vorteile einer pulsierenden Großstadt, aber auch das ruhige Altstadtviertel Vegueta und den herrlichen 2.600 m langen Sandstrand Las Canteras.

Teneriffa bietet neben schönen, aber stark besuchten Sandstränden, sehr abwechslungsreiche Landschaften abseits der Touristenzentren. Der riesige Krater des Pico del Teide, mit 3.718 m der höchste Berg Spaniens, bietet gute Wandermöglichkeiten in einer bizarren Vulkanlandschaft. Die Hauptstadt Santa Cruz de Tenerife lädt neben guten Einkaufsmöglichkeiten auch zum Besuch von Museen ein. Einen Ausflug ist auch der Ort La Orotava wert, im landschaftlich bezaubernden gleichnamigen Tal gelegen. Sehenswert sind vor allem die typischen, aus Teakholz geschnitzten Balkone aus dem 17. Jahrhundert. Der Botanische Garten unweit des Touristenzentrums Puerto de la Cruz wurde schon 1788 angelegt und lohnt einen Besuch.

Lanzarote bietet mit seiner durch Vulkanismus entstandenen Mondlandschaft ein ganz eigenes Naturerlebnis. Der Nationalpark Timanfana mit seinen Feuerbergen lädt zum Besuch ein, wie auch die 6 km lange vulkanische Grotte Cueva de los Verdes im Nordosten der Insel.

Fuerteventura ist mit endlosen leeren Stränden ideal für Reisende, die dem hektischen Treiben der anderen Inseln entkommen wollen. Besonders schöne Strände sind Jandía im Süden und Corralejo im Norden.

La Palma, die grüne Insel, wie sie auch genannt wird, bietet neben den schönen Sandstränden mit der zum Nationalpark erklärten Caldera de Taburiente auch gute Wandermöglichkeiten. Sehenswert ist in der Hauptstadt der Insel Santa Cruz de La Palma das in einem großen Segelschiff untergebrachte Seefahrtsmuseum, einer Nachbildung des Schiffes, das Kolumbus nach Amerika brachte.

La Gomera, noch relativ unerschlossen, ist ideal für Wanderungen. Lohnenswerte Ziele sind u.a. die Bergwelt um den Garajoney und der urwaldartige Bosque del Cedro mit über 100jährigen Loorbeerbäumen. Bei einer Inselumrundung mit dem Boot sind zauberhafte Orte wie das Fischerdorf Playa de Santiago, aber auch einsame Strände sowie die Vulkanit-Säulen Los Organos (Orgelpfeifen) zu entdecken.

El Hierro, die wildeste und kleinste Kanareninsel, ist ein idealer Ort für ruhige Ferien in abwechslungsreicher Landschaft: wüstenhafte Gegenden, urwaldartige Kiefernwälder und natürliche Schwimmbecken laden neben schönen Stränden zum Verweilen ein.

Balearen

Die Inselgruppe der Balearen liegt im westlichen Mittelmeer in einer Entfernung von 90 bis 200 km vor der Südostküste Spaniens. Sie ist mit 5.014 km² die kleinste autonome spanische Region und setzt sich aus den Hauptinseln, den eigentlichen Balearen, Mallorca, Menorca sowie Ibiza, Formentera und weit über 100 kleineren unbewohnten Inseln zusammen. Geologisch gesehen sind die Inseln Teil des penibetischen oder andalusischen Faltengebirges. Trotz dieser Gemeinsamkeit unterscheiden sich die Inseln im Landschaftsbild sehr stark voneinander, was übrigens auch für die Geschichte der Inseln zutrifft (so war etwa Ibiza khartagischen und arabischen Einflüssen ausgesetzt, Mallorca dagegen stand unter römischer und Menorca unter englischer Herrschaft). Die Balearen sind durch ihre landschaftliche Schönheit und das milde Klima ein beliebtes Reiseziel.

Mallorca, die größte Insel der Balearen bietet das vielfältigste touristische Angebot. Man kann die Berglandschaft der Sierra de Tramuntana mit malerischen Orten erleben, oder die im Süden gelegenen schönsten Strände der Insel wie Ses Covetes und Es Trenc besuchen. Dabei gibt es abseits der Touristenzentren im Inneren Mallorcas durchaus noch ländliche traditionelle Gebiete zu entdecken. Bei Alcùdia finden sich teilweise gut erhaltene Reste der römischen Stadt Pollentia.

Menorca ist die zweitgrößte Insel der Balearen und weist kaum Erhebungen auf. Die Steilküste wird durch viele Strände unterbrochen, die zum Teil touristisch noch nicht erschlossen sind. Viele Naturhäfen bieten ideale Bedingungen für Wassersportler. Sehenswert sind auch die prähistorischen Monumente, z.B. Grabstätten und runde Steintürme.

Ibiza ist wegen des stabilen Wetters ideal für einen Strandurlaub, und lebhafte Touristenzentren garantieren eine abwechslungsreiche Freizeitgestaltung.

Formentera dagegen, nur mit dem Schiff erreichbar, ist von großem Interesse für ruhesuchende Touristen und hat sehr schöne Sandstrände.

Reisehinweise

Katalonien:

In Katalonien muss aufgrund der angespannten politischen Situation jederzeit mit Protestaktionen, vor allem in Barcelona, gerechnet werden. Reisende sollten Menschenansammlungen meiden und sich über die Medien auf dem Laufenden halten.

Terroranschlag:

In der Innenstadt von Barcelona kam es am 17. August 2017 zu einem Terroranschlag mit vielen Toten, indem ein Lieferwagen mit hoher Geschwindigkeit auf der Promenadestraße Las Ramblas fuhr. In der Nacht zum 18. August fand ein weiterer islamistischer Terroranschlag in Cambrils statt, der ebenfalls Tote forderte. Reisende sollten vorsichtig sein und sich über die Medien auf dem Laufenden halten.

Nach wie vor gilt für ganz Spanien die zweithöchste Terrorwarnstufe.

Sommersaison:

Weil es in der Sommersaison von Zeit zu Zeit zu Überfällen auf Touristen entlang der spanischen Autobahnen kommt, sollten Reisende während der Fahrt besonders umsichtig sein und z.B. darauf achten, dass sie sich nicht von Fremden täuschen lassen (beispielsweise durch vorgetäuschte Pannen und angebotene Hilfeleistungen auf Rastplätzen).

Derartige Vorkommnisse häufen sich schon seit einigen Jahren besonders auf der A7 zwischen der französisch-spanischen Grenzstation La Jonquera und Barcelona. Es empfiehlt sich deshalb, nur auf belebten Rastplätzen Pause zu machen und im Fall einer Autopanne nur offizelle Pannendienste zu rufen (z.B. Autopistas).

Naturkatastrophen:

Während der Sommermonate kommt es aufgrund des Klimas in Spanien immer wieder zu Busch- und Waldbränden. In solchen Fällen muss auch in touristischen Regionen mit Beeinträchtigungen der Infrastruktur gerechnet werden. Reisende sollten sich an entsprechenden Hinweisen in den Medien und der lokalen Behörden orientieren.

Regenfälle:

Gegen Ende des Sommers kommt es auf dem spanischen Festland häufig zu wolkenbruchartigen Regenfällen, die von der über die Sommermonate ausgetrockneten Erde nicht aufgenommen werden und durch die sich die teilweise ausgetrockneten Flussbetten rasend schnell zu reißenden Flüssen entwickeln. Bei diesen Regenfällen sollten sich Reisende an einem sicheren Ort Schutz suchen.

Weitere Informationen zur Sicherheitssituation in Spanien sind auf den Internetseiten des Auswärtigen Amtes zu finden.

Allgemeine Vorsichtsmaßnahmen

SICHERHEITSSITUATION/KRIMINALITÄT: Taschendiebstähle kommen in Großstädten und touristischen Zentren gehäuft vor. Wichtige Dokumente, z.B. Reisepässe, größere Geldbeträge und andere Wertgegenstände sollten nach Möglichkeit im Hotelsafe deponiert werden. In den kleineren Touristenzentren geschehen auch Einbrüche in Ferienwohnungen oder Ferienhäusern.

Der Bargeldbestand sollte möglichst klein gehalten werden. Besser sollte mit Kreditkarte oder EC-Karte gezahlt werden.

RAUCHVERBOT: In ganz Spanien gilt ein strenges Anti-Tabak-Gesetz. Das Rauchen ist in allen geschlossenen öffentlich zugänglichen Räumen wie kulturelle Einrichtungen, Einkaufszentren, öffentliche Verkehrsmittel, Bürogebäude, Gaststätten, Bars und Restaurants verboten. Im Außenbereich darf nicht geraucht werden auf Kinderspielplätzen, Schulhöfen sowie auf dem Außengelände von Krankenhäusern. Das Rauchverbot gilt auch für sämtliche touristische Einrichtungen, Hotels ist es jedoch erlaubt, ein Raucherzimmer anzubieten; sie dürfen außerdem bis zu 30 Prozent ihrer Zimmer für Raucher reservieren. Bei Verstößen gegen die Regelung drohen hohe Geldbußen.

SPERR-NOTRUF: Deutsche können ihre Girocards, Kreditkarten, Handys und einige andere elektronische Berechtigungen über die Sperr-Notruf-Nummer ++49 116 116 (aus dem Ausland neben ++49 116 116 auch ++49 30 4050 4050 wählbar) rund um die Uhr sperren lassen. Der Anrufer wird mit den Herausgebern der jeweiligen Medien verbunden, sofern diese sich dem Sperr-Notruf angeschlossen haben. Eine Liste der angeschlossenen Herausgeber ist im Internet unter www.sperr-notruf.de zu finden.

Ebenso ist es möglich, die Online-Ausweisfunktion (elektronischer Identitätsnachweis - eID) des neuen Personalausweises unter den oben genannten Nummern sowie unter 0180 1 333 333 (Bürgerservice des Bundesinnenministeriums) sperren zu lassen.

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Ausführliche Einreisebestimmungen

Ausführliche Einreisebestimmungen finden Sie hier.

Hinweis zum Reiseverlauf:

Änderungen des Reiseverlaufs aufgrund des Wetters oder unvorhergesehener Ereignisse bleiben dem Wanderreiseleiter vorbehalten.

Hinweis zum Schwierigkeitsgrad:

Eine gute Kondition, normale Wandererfahrung und Trittsicherheit sind erforderlich.
Die Wanderungen haben leichtes bis mittleres Schwierigkeitsniveau. Manchmal führt der Weg über schmale Pfade, Steilstufen und Engstellen. Trekking- bzw. Bergschuhe mit guter Profilsohle sind unbedingt erforderlich. Wanderstöcke sind außerdem zu empfehlen.

Einreisebestimmungen für deutsche Staatsangehörige (Reisedokumente / Visum / Impfung):

Deutsche Staatsangehörige benötigen für diese Reise gültige Ausweisdokumente. Die Reise kann sonst nicht angetreten werden!
Je nach Reiseland kann es sein, dass ein Visum erforderlich ist. In einigen Ländern sind ggf. auch Impfvorschriften zu beachten. Ausführliche Einreisebestimmungen finden Sie online bei der jeweiligen Reise unter der Rubrik „Länder“. Außerdem erhalten Sie diese Infos auch in Ihren zugesandten Reise-Vertragsunterlagen.
Wir empfehlen Ihnen dringend, sich schon vor der Buchung einer Reise über Ihre Einreisebestimmungen zu informieren. Bitte erkundigen Sie sich dabei auch über mögliche Bearbeitungszeiten für ggf. benötigte Visa, um eine rechtzeitige Bearbeitung vor Abreise zu gewährleisten sowie über notwendige Impfungen.
Bitte beachten Sie, dass seit dem 26. Juni 2012 jedes Kind, welches ins Ausland reist, unabhängig vom Alter ein eigenes Reisedokument benötigt. Eintragungen im Reisepass der Eltern werden nicht mehr anerkannt. Bitte beantragen Sie das notwendige Reisedokument bei den zuständigen Behörden.

Einreisebestimmungen für nicht-deutsche Staatsangehörige (Reisedokumente / Visum / Impfung):

Falls Personen ohne deutsche bzw. mit nicht ausschließlich deutscher Staatsbürgerschaft mitreisen, beachten Sie bitte, dass in diesem Fall andere bzw. gesonderte Einreisebestimmungen für Ihr gewähltes Reiseland gelten können. Hierüber geben die jeweiligen Auslandsvertretungen bzw. zuständigen Konsulate entsprechend Auskunft. Wir empfehlen Ihnen dringend, sich schon vor der Buchung einer Reise über Ihre Einreisebestimmungen zu informieren. Bitte erkundigen Sie sich dabei auch über mögliche Bearbeitungszeiten für ggf. benötigte Visa, um eine rechtzeitige Bearbeitung vor Abreise zu gewährleisten.
Sollten Sie in diesem Zusammenhang Fragen haben, helfen wir Ihnen gerne weiter. Bitte kontaktieren Sie uns unter unserer kostenfreien Service-Hotline 0800 250 00 00 (Mo-Fr 9-19 Uhr).

Absagefrist durch den Reiseveranstalter sz-Reisen:

Falls die Mindesteilnehmerzahl für Ihren Reisetermin nicht erreicht werden sollte, behält sich sz-Reisen vor, bis spätestens 4 Wochen vor Reiseantritt (bei Tagesfahrten bis zu 2 Wochen) die Reise abzusagen bzw. vom Reisevertrag zurückzutreten. Weitere Informationen hierzu finden Sie in den Allgemeinen Geschäftsbedingungen unter §7.

Hinweis zu den Ausflügen:

Alle Ausflüge und Führungen finden in deutscher Sprache statt, soweit nichts anderes angegeben ist. Bitte beachten Sie, dass sich die angegebene Reihenfolge der Ausflüge ändern kann. 

Hinweis für Menschen mit eingeschränkter Mobilität:

sz-Reisen sind nicht geeignet für Gäste mit eingeschränkter Mobilität. sz-Reisen sind meistens Reisen in Bewegung: Um alle Besichtigungen, Rundgänge und Ausflüge in vollem Umfang miterleben zu können, sollten Sie „gut zu Fuß“ sein. Auch so manch ein Hotel ist noch nicht auf Rollatoren oder weitergehende Mobilitätsbeschränkungen eingestellt. Daher sind unsere Reisen für schwer gehbehinderte Gäste sowie für Gäste im Rollstuhl oder mit starker Sehbehinderung nicht geeignet (auch Gehörlosigkeit oder allg. Reisebehinderung).
Im Zweifel können wir vorab für Sie prüfen, ob eine Teilnahme möglich ist. Bitte fragen Sie uns vor der Buchung, ob diese Reise für Sie geeignet ist. Wir beraten Sie gern unter unserer kostenlosen Service-Hotline 0800 250 00 00 (Mo-Fr 9-19 Uhr).

Zahlung & Reiserücktritt bei sz-Reisen:

Ausführliche Informationen zu Zahlung und zum Reiserücktritt finden Sie in den Allgemeinen Geschäftsbedingungen SZ-Reisen GmbH unter § 2. + 5. + 7. + 8.

Hinweis bei Hotelaufenthalt:

Die angegebene Hotelklassifizierung ist landestypisch.

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Reisedaten

Reise/Reiseziel:
Andorra: Riesenerlebnis im Zwergstaat
Veranstalter:
SZ-Reisen GmbH, Ostra-Allee 20, 01067 Dresden
Mindestteilnehmerzahl:
20
Ungefähre Gruppengröße:
22
  • auf/zu

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Die Versicherungskosten sind abhängig vom Reisepreis pro Person. Bei Versicherungskosten über 200 € pro Person müssen Reisekunden seit Februar 2018 den gewünschten Reiseschutz direkt bei der ERV buchen. Nach Abschluss der Reisebuchung können Sie hier Ihre Versicherung hinzubuchen.

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