MS AMERA: Weihnachten und Jahreswechsel im Morgenland

Monaco - Valetta - Alexandria/Ägypten - Pord Said - Suez Kanal - Hurghada - Salalah - Muscat - Mumbai - Kochi - Thoothukudi - Colombo

Maritime und durch die typische Phoenix-Atmosphäre geprägte Weihnachten und Silvester an Bord Ihrer Amera erleben Sie während dieser 21 Tage dauernden Kreuzfahrt Richtung Osten, die Sie von Monaco über Malta nach Alexandria und weiter zum Suez-Kanal führt. Nach der Durchfahrt erwartet man Sie in Hurghada, ehe die Reise in den Oman fortgeführt wird. Gleich drei Stationen auf dem Indischen Subkontinent locken im Anschluss bevor Ihre Kreuzfahrt mit MS Amera auf Sri Lanka zu Ende geht.

  • sz-Reisen Plus: 50 € p.P. Ausflugsguthaben 
  • Von Monaco über Malta ins Land der Pharaonen
  • Sonnenschein, Kreuzfahrtgenuss und Jahreswechsel im Roten Meer
  • Auf Entdeckungsreise im Oman und Indien mit Finale auf Sri Lanka

Programm

TagHafenAnAbgepl. Ausflüge(fak.)

1. Tag:

Monaco/Monaco19:00

Einschiffung

2. Tag:

Urlaub auf See

3. Tag:

Valetta/Malta13:0019:00

Valetta und Mdina, Panoramafahrt Malta,  Hafenrundfahrt

4. Tag:

1. Weihnachtstag auf See

5. Tag:

2. Weihnachtstag auf See

6. Tag:

Alexandria/Ägypten06:0008:00

Kairo und die Pyramiden von Gizeh, Memphis und Sakkara

Kreuzen vor dem Nil-Delta
Port Said/Ägypten21:0023:00

7. Tag:

Suez-Kanal - Durchfahrt-

8. Tag:

Hurghada/Ägypten06:0022:00

Hurghada, Schnorchelausflug, Luxor und das Tal der Könige

9. Tag:

Kreuzen im Roten Meer

10. Tag:

Silvester im Roten Meer

11. Tag:

Silvester auf See
Bab-Al-Mandab-Meerenge - Durchfahrt-

12. Tag:

Urlaub auf See

13. Tag:

Salalah/Oman11:0017:00

Magisches Dhofar, Höhepunkte in Salalah

14. Tag:

Kreuzen vor der Küste Omans

15. Tag:

Muskat/Oman09:0019:00

Muscat, Dhaufahrt, Delphinbeobachtung

16. Tag:

Kreuzen im Arabischen Meer

17. Tag:

Kreuzen im Arabischen Meer

18. Tag:

Mumbai/Indien07:0018:00

Highlights von Mumbai, Delhi und Taj Mahal

19. Tag:

Urlaub auf See

20. Tag:

Kochi (Cochin)/Indien08:0017:00

Panoramafahrt Cochi, Vaikom und Bootsfahrt mit Teepause

21. Tag:

Thoothukudi/Indien11:0019:00

Stadtrundfahrt mit Stadtbummel, Ländliches Indien

22. Tag:

Colombo/Sri Lanka08:00

Ausschiffung und Heimreise per Flug (Umsteigeverbindung)

ab4029 

MS Amera

Mit maximal 835 Gästen bietet das über 39.000 BRZ große und 205m lange Schiff eine zur "Willkommen zu Hause"-Philosophie passenden, familiären Atmosphäre und ist gleichzeitig angenehm geräumig. Dennoch klein genug, um sich auf typische, weltweite Reiserouten begeben und Reiseziele ansteuern zu können, die größeren Schiffe verwehrt bleiben.

Besonders beliebt und an Bord vorhanden: Die Rundum-Promenade, der Ausguck über die Brücke und viele weitere Freiflächen. Hier kann man dem Meer ganz nah sein.

Kabinen

Diverse, großzügig geschnittene Kabinenkategorien und Suiten stehen Ihnen zur Verfügung. Neben Top-Ausstattung erwarten Sie bequeme Betten, viel Schrankraum und schöne Bäder mit diversen kleinen Extras. Einer kleinen Anzahl Innenkabinen stehen über 90% komfortabler Außenkabinen und Balkon-Kabinen bzw. Suiten gegenüber.

Kulinarik

An Bord erwarten Sie kulinarische Highlights zu diversen Veranstaltungen in verschiedenen Restaurants. Sie können diese genießen, bei freier Platzwahl und langen Tischzeiten. Entweder in einem der Hauptrestaurants »Ozean« und »Amera« oder im Lido Buffet-Restaurant. Darüber hinaus haben Sie die Möglichkeit, sich für einen besonderen Abend einen Tisch in Pichler's Spezialitätenrestaurants zu reservieren. Für einen schönen Ausklang des Tages sorgen zahlreiche Bars, Lounges und Cafés auf verschiedenen Decks, innen wie außen.

Bordleben

Ob im Fitness-Center, am Außenpool, beim Jogging auf der Rundum-Promenade an Deck oder im Wellness-/Beauty- und Spa-Bereich – Möglichkeiten gibt es viele. Lassen Sie es sich beim Sport, in der Sauna oder bei einer Massage gut gehen. Tagsüber erwarten Sie zahlreiche Programmangebote sowie Lektorate und abends tolle Show-Unterhaltung und Live-Musik.

Anmerkung

Die Fenster sind generell nicht zu öffnen, es sei denn es ist explizit ausgeschrieben. 

ab4029 

Beförderung

  • Haustürtransfer zum/ab Schiff in ausgewählten Regionen
  • Flug mit renommierter Fluggesellschaft nach Nizza und zurück von Colombo/Sri Lanka in Economy Class (Umsteigeverbindung) oder Transfer zum Schiff  mit ZWÜ/HP nach Monaco
  • Transfer Flughafen - Hafen - Flughafen
  • Einschiffung in Monaco
  • Ausschiffung in Colombo

sz-Reisen Plus

  • 50 € p. P. Ausflugsguthaben an Bord

Kabine & Verpflegung

  • 21 Übernachtungen in gebuchter Kabinenkategorie
  • Vollpension inkl. Tischwein und Säfte des Tages zu den Hauptmahlzeiten#
  • Willkommensdrink
  • Festliches Galadinner im Rahmen der VP
  • 1 Ü/HP auf Hinfahrt bei Busanreise

Zusätzlich inklusive

  • E-Visum Indien (ca. 25US$)
  • Transitvisum Sri Lanka
  • Gepäckbeförderung vom Anlegeplatz in die Kabine und zurück
  • Nutzung der Bordeinrichtungen
  • Teilnahme Bordveranstaltungen
  • Bademantel
  • Ein- & Ausschiffungsgebühren
  • Deutsch sprech. Bordreiseleitung

ab4029 

Zielland

Deutschland

Die medizinische Versorgung in Deutschland ist flächendeckend gut, der Standard allgemein hoch. Für Schweizer und EU-Bürger, mit deren Heimatländern ein Sozialabkommen besteht, erfolgt eine ärztliche Behandlung über die Krankenversicherungskarte (EHIC), ansonsten muss die Rechnung zunächst privat bezahlt werden. In diesem Fall ist es ratsam, eine Reisekrankenversicherung abzuschließen, welche die Kosten gegen Vorlage der Rechnung erstattet.
Österreichische Botschaft Stauffenbergstraße 1 10785 Berlin Tel.: +49-30-202870 Fax: +49-30-2290569 E-Mail: berlin-ob@bmeia.gv.at Web: https://www.bmeia.gv.at/oeb-berlin Öffnungszeiten: Mo, Di, Do, Fr 9-13 Uhr, Mi 12-16 Uhr Schweizerische Botschaft Otto-von-Bismarck-Allee 4A 10557 Berlin Tel.: +49-30-3904000 Fax: +49-30-3911030 E-Mail: berlin@eda.admin.ch Web: https://www.eda.admin.ch/berlin Öffnungszeiten: Mo-Fr 9-12 Uhr
Die Netzspannung beträgt 230 Volt Wechselstrom.
Traditionell gilt die deutsche Küche als eher deftig. Eines der Nationalgerichte ist Sauerkraut mit Eisbein bzw. Schweinshaxe oder mit Bratwürstchen. Des Deutschen liebste Beilage sind Kartoffeln, egal ob als Salzkartoffeln, Pellkartoffeln, Bratkartoffeln, Kartoffelpüree, Kartoffelpuffer oder Kroketten. Als Snack essen die Deutschen gerne rohes Fleisch, wie z.B. Schweine-Mett oder Rinder-Tatar auf einer ordentlich gebutterten Scheibe Graubrot oder einer Brötchenhälfte mit rohen Zwiebeln. Den kleinen Hunger stillt man auch gerne mit belegten Brötchen, einem Heringssalat oder einer Scheibe Brot mit Harzer Käse, d.h. Sauermilchkäse. Zum Essen trinkt der Deutsche entweder Bier, vorzugsweise Pils, oder Wein. Beliebte Weinsorten sind Riesling, Müller-Thurgau und Silvaner. In einigen Regionen, vor allem in Hessen, wird auch gerne Apfelwein getrunken. Zum sogenannten Gläschen Ebbelwoi für zwischendurch wird häufig eine Laugenbrezel gereicht. Zum Nachtisch werden Kuchen mit Äpfeln, Pflaumen, Erdbeeren oder Rhabarber angeboten. Dazu wird gern Kaffee getrunken. In Ostfriesland bevorzugt man hingegen Tee.
Die meisten gesetzlichen Feiertage gelten bundesweit, einige nur in einzelnen Bundesländern: Neujahr (1. Januar); Heilige Drei Könige (6. Januar, in Bayern, Baden-Württemberg und Sachsen-Anhalt); Karfreitag (März/April); Ostermontag (März/April); Maifeiertag (1. Mai); Christi Himmelfahrt (Mai); Pfingstmontag (Mai/Juni); Fronleichnam (Mai/Juni, in Bayern, Baden-Württemberg, Hessen, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz und Saarland); Mariä Himmelfahrt (15. August, in katholischen Gemeinden Bayerns und im Saarland); Tag der Deutschen Einheit (3. Oktober); Reformationstag (31. Oktober, in Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen); Allerheiligen (1. November, in Bayern, Baden-Württemberg, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, Niedersachsen); Buß- und Bettag (November, nur in Sachsen); 1. und 2. Weihnachtsfeiertag (25./26. Dezember).
Februar Der Kölner Rosenmontagszug, Höhepunkt der Karnevalssaison, ist der größte Karnevalszug Deutschlands. Vier Stunden ziehen Musikkapellen und Wagen durch die Kölner Innenstadt (https://koelnerkarneval.de). April-Mai In der Nacht auf den 1. Mai tanzt ganz Deutschland traditionsgemäß auf großen Veranstaltungen und in Diskotheken in den Mai. Mai-September Beim Feuerwerksspektakel "Rhein in Flammen" werden zu unterschiedlichen Terminen Großfeuerwerke entlang des Rheins entzündet: in Bonn, Rüdesheim, Bingen, Koblenz, Oberwesel und St. Goar (https://www.rhein-in-flammen.com). Juni Ein gigantisches Sommerfest wird alljährlich in Kiel veranstaltet. Die sogenannte Kieler Woche ist das größte Segelsportereignis der Welt (https://www.kieler-woche.de). Juni-Juli Das Schützenfest Hannover ist das weltgrößte Schützenfest. Die Spaßmeile der Kirmes erstreckt sich über 5 km (http://schuetzenfest-hannover.de). Mitte Juni-Anfang September In Ralswiek wird bei den Störtebeker Festspielen spektakuläres Open-Air-Theater geboten (https://stoertebeker.de). Juli Das Kaltenberger Ritterturnier ist das größte Ritterturnier der Welt und findet auf Schloss Kaltenberg im gleichnamigen Dorf Kaltenberg in Oberbayern statt (https://www.ritterturnier.de). August Am ersten Augustwochenende herrscht im Hunsrück der Ausnahmezustand. Auf der ehemaligen Raketenstation Pydna steigt jährlich "Nature One", das größte europäische Festival der elektronischen Tanzmusik (https://www.nature-one.de). Das letzte Augustwochenende wird in Frankfurt am Main mit einem der größten europäischen Kulturfestivals, dem Museumsuferfest, begangen. Neben zahlreichen Künstlern und Musikern, die auf den Bühnen entlang des Mainufers performen, können auch einige Museen gratis besucht werden (https://www.museumsuferfest.de). September-Oktober Das Münchener Oktoberfest auf der Theresienwiese ist das größte Volksfest der Welt. Die sogenannten Wiesn beginnen dann, wenn es wieder heißt: O'zapft is! (https://www.oktoberfest.de) November-Dezember Eine ganz besondere Adventsstimmung vermittelt der Nürnberger Christkindlesmarkt (https://www.christkindlesmarkt.de).
Für allein reisende Frauen ist Deutschland ein sicheres Reiseziel, besondere Vorsichtsmaßnahmen müssen nicht ergriffen werden. Wie in anderen europäischen Ländern auch, sollte auf Trampen ohne Partner oder nächtliche Spaziergänge auf einsamen Straßen oder in Parks verzichtet werden.
Homosexualität wird in Deutschland von der überwiegenden Bevölkerungsmehrheit, vor allem in der jungen Generation, toleriert und akzeptiert. Das Austauschen gleichgeschlechtlicher Zärtlichkeiten wie Küssen oder Händehalten in der Öffentlichkeit ruft in der Regel keine diskriminierenden Reaktionen hervor. Großstädte wie Frankfurt oder Berlin verfügen mit einschlägigen Bars und Clubs über eine lebendige Homosexuellen- und Transvestitenszene. Seit 2001 war die „Eingetragene Partnerschaft" als eheähnliche, rechtliche Absicherung der Beziehung gleichgeschlechtlicher Paare möglich, seit 1. Oktober 2017 ist nun auch die Homo-Ehe erlaubt.
Deutschland, zwischen Atlantik und dem vom Kontinentalklima geprägten Osteuropa gelegen, befindet sich in der gemäßigt-kühlen Westwindzone. An der Küste sind die Jahreszeiten (warme Sommer, kalte Winter) weniger stark ausgeprägt als im Landesinneren und das Wetter ist insgesamt wechselhafter. In den Wintermonaten führen Tiefausläufer vom Atlantischen Ozean zu häufigen Niederschlägen im Alpenraum und westlich der Mittelgebirge. Kalte Polarluft sorgt bisweilen für Schneefälle bis in die Niederungen. In den Sommermonaten herrscht meist angenehmes Hochdruckwetter mit trocken-warmen Winden aus östlicher Richtung oder feucht-schwüler Luft aus dem Südwesten. Am wärmsten wird es in Deutschland im Oberrheingraben im Südwesten und im Alpenvorland, wenn ein trockener, warmer Fallwind (Föhn) aus südlicher Richtung weht. Die beste Reisezeit hängt davon ab, welche Region man bereisen möchte und welche Aktivitäten für einen Urlaub in Deutschland geplant sind. Nord- und Ostseeküste locken von Juni bis September mit überwiegend schönem Wetter und herrlichen Sandstränden. Die besten Bedingungen für Wintersport herrschen in den Alpen von Dezember bis März. Aktivurlauber wie Radfahrer und Wanderer gehen ihrer Leidenschaft am besten zwischen April/Mai und Oktober nach. Ein Kultururlaub mit Stadtbesichtigungen bietet sich das ganze Jahr über an.
Deutschland ist i.A. recht gut auf die Bedürfnisse von Menschen mit Behinderung eingestellt. Zahlreiche öffentliche Einrichtungen, Touristenattraktionen und Hotels verfügen über behindertengerechte Zugänge. Weitere Auskünfte erteilt Procap Reisen und Sport: Mobility International Schweiz (MIS) c/o Procap Reisen und Sport Frohburgstrasse 4 4601 Olten Tel.: +41-62-2068830 E-Mail: info@mis-ch.ch Web: https://www.procap.ch
Die landesweite Notrufnummer für die Polizei lautet 110, für Feuerwehr und Rettungsdienst 112.
Banken haben meist Mo-Mi und Fr von 8.30 bis 12.30 und von 14 bis 16 Uhr, Do abends bis 18 Uhr geöffnet. Geschäfte sind in der Regel von Mo-Fr zwischen 9 und 18.30 Uhr, samstags von 9 bis 13 Uhr für ihre Kunden da; kleinere Läden machen oft eine Mittagspause. Die Öffnungszeiten von Kaufhäusern und vielen Geschäften in Innenstadtlage liegt Mo-Sa zwischen 9 und 20 Uhr, Supermärkte öffnen früher und schließen später. Museen sind meist montags geschlossen und Di-So von 9/10-17/18 Uhr zugänglich.
Deutschland verfügt über ein hervorragend ausgebautes und engmaschiges Verkehrsnetz mit sehr guten Autobahn- und Zugverbindungen von Süd nach Nord und Ost nach West. Dem Rhein-Main- und Ruhrgebiet kommt dabei eine wichtige Stellung als zentrale Verkehrsknotenpunkte zu. Hochgeschwindigkeitszüge (ICE) der Deutschen Bahn verbinden die großen Städte miteinander; wer frühzeitig bucht oder eine BahnCard besitzt, kommt in den Genuss überaus günstiger Preise. Seit 2013 haben sich mehr und mehr Fernbusunternehmen am Markt etabliert, die ebenfalls Verbindungen in alle größeren und auch in kleinere Städte zu konkurrenzlos günstigen Preisen anbieten. Bekannte Anbieter sind z.B. Flixbus (https://www.flixbus.de) oder - altbewährt - die Deutsche Touring (Eurolines, https://www.eurolines.de). Auf regionaler Ebene gibt es zahlreiche Verkehrsverbände, die mit guten Verbindungen und einheitlichen Tickets für S-Bahn, U-Bahn, Tram und Linienbusse eine gute Abdeckung erreichen und auch entlegenere Ziele an den öffentlichen Nahverkehr anbinden. Inlandsflüge sind durch die Dumpingpreise verschiedener Anbieter in den letzten Jahren immer beliebter geworden, jedoch zeichnet sich aus Umweltgründen zur Zeit eine Kehrtwende ab. Ohnehin lohnt sich ein Flug innerhalb Deutschlands oft erst ab einer Entfernung von mind. 500 km, da viele Flughäfen weit außerhalb der großen Städte liegen. Für alle, die das Land individuell mit dem Auto erkunden möchten, gibt es ein Netz aus etwa 150 ausgewiesenen „Ferienstraßen“, die sich auf bestimmte Themen oder Landschaften beziehen, z.B. die Deutsche Märchenstraße von Hanau nach Bremen oder die (ehemalige) Deutsche Ferienroute Alpen-Ostsee von Berchtesgaden (Königssee) bis Puttgarden auf der Ostseeinsel Fehmarn. Die längste unter ihnen ist die Deutsche Alleenstraße zwischen Rügen und dem Bodensee. All diese Touristikstraßen haben eine Gemeinsamkeit: Sie führen vorbei an besonders sehenswerten Natur- und Kulturlandschaften und kulturhistorisch bedeutsamen Orten und umfahren dabei die oft verstopften Hauptverkehrsadern des Landes (weitere Infos unter https://www.ferienstrassen.info). Ein besonderes Vergnügen, nicht erst seit Aufkommen von E-Bikes und Pedelecs, stellen die unzähligen Fernradwege innerhalb Deutschlands dar, die häufig entlang malerischer Flusslandschaften oder durch sehenswerte Täler und Gebirge führen. Wichtig für Autofahrer: In zahlreichen deutschen Städten wurden und werden Umweltzonen eingeführt, die nur noch mit Fahrzeugen mit entsprechender Kennzeichnung (Umweltplakette) befahren werden dürfen. Weitere Infos unter https://www.umwelt-plakette.de.
Amtssprache: Deutsch Bevölkerung: rund 83 Mio. Einwohner Fläche: 357.340 km² Hauptstadt: Berlin (rund 3,8 Mio. Einwohner) Landesvorwahl: +49 Währung: Euro (Abk.: €; ISO-4217-Code: EUR) Zeitzone: Mitteleuropäische Zeit (MEZ)
Im Bereich der persönlichen Dienstleistungen ist ein Trinkgeld angemessen. In Restaurants und Cafés erhält das Service-Personal bei Zufriedenheit ca. 10 % des Rechnungsbetrags, bei Taxifahrten rundet man die Summe auf.
Waren für den persönlichen Gebrauch, die in einem EU-Land mit allen Abgaben gekauft wurden, können ohne Beschränkungen innerhalb der EU mitgeführt werden. Als Richtmengen gelten: 800 Zigaretten, 400 Zigarillos, 200 Zigarren, 1 kg Tabak, 10 l Spirituosen bzw. alkoholhaltige Süßgetränke (Alkopops), 20 l Zwischenerzeugnisse, 60 l Schaumwein und 110 l. Wein darf für private Zwecke aus anderen EU-Ländern in unbegrenzter Menge nach Deutschland eingeführt werden. Kaffee und kaffeehaltige Erzeugnisse sind bis 10 kg ebenfalls zollfrei. Bargeld und gleichgestellte Zahlungsmittel (z.B. Sparbücher, Schecks/Reiseschecks) können innerhalb der EU in unbegrenzter Höhe mitgeführt werden, müssen aber ab einem Wert von 10.000 EUR auf Anfrage beim Zoll angegeben werden. Für Parfüm gelten innerhalb der EU keine Mengenbegrenzungen. Aus Nicht-EU-Ländern (z.B. Schweiz) dürfen 200 Zigaretten oder 100 Zigarillos oder 50 Zigarren oder 250 g Tabak sowie 1 l Spirituosen (über 22 Vol.-% Alkoholgehalt) oder 2 l Zwischenerzeugnisse (bis 22 Vol.-% Alkoholgehalt), 4 l nicht schäumender Wein und 16 l Bier eingeführt werden, außerdem Waren (Geschenke) bis zu einem Wert von 300 EUR, wobei die Grenze für Flug- und Seereisende bei 430 EUR und für Reisende unter 15 Jahre bei 175 EUR liegt. Die Nordseeinsel Helgoland und Büsingen am Hochrhein gehören nicht zum Zollgebiet der EU, daher gelten hier besondere Bestimmungen. Bei der Wiedereinreise in die Schweiz dürfen über 17-jährige 250 Zigaretten oder Zigarren oder 250 g anderer Tabakfabrikate sowie 5 l alkoholische Getränke mit einem Alkoholgehalt bis 18 Vol.-% und 1 l alkoholische Getränke mit einem Alkoholgehalt über 18 Vol.-% zollfrei einführen. Die Wertfreigrenze aller eingekauften Waren beträgt 300 CHF (inkl. Geschenke, Alkohol und Tabakerzeugnisse). Da sich Zollbestimmungen kurzfristig ändern können, ist es ratsam, die aktuellen Vorschriften kurz vor der Reise direkt bei der jeweiligen Botschaft zu erfragen. Weitere Informationen auch unter http://www.zoll.de.

Monaco

Monaco verfügt über eine der höchsten Dichte an Ärzten weltweit und die medizinische Versorgung ist gut. Allerdings gehört Monaco nicht zur EU, weshalb Deutsche und Österreicher mit der Europäischen Versicherungskarte (EHIC) nicht ausreichend abgesichert sind. Besucher sollten in jedem Fall eine Auslandsreiseversicherung abschließen.
Neben den Botschaften in Paris (A, D) bzw. Marseille (CH) sind folgende Konsulate in Monaco zuständig: Deutsches Honorarkonsulat Le Bristol, 25 bis, Bd. Albert 1er, 98000 Monaco MC-98000 Monaco Tel: +377-97974965 E-Mail: monaco@hk-diplo.de Österreichisches Honorargeneralkonsulat "Monte Carlo Palace" 7, Boulevard des Moulins, MC 98000 Monte Carlo Tel.: +377-93-302300 Fax: +377-92-160454 E-Mail: cons-austriche@monaco.mc Schweizerisches Konsulat c/o Epicure SCP le George V 14, Avenue de Grande Bretagne 98000 Monaco Cedex Tel.: +377-97-981240 E-Mail: monaco@honrep.ch
Üblich ist eine Netzspannung von 127 oder 220/230 V bei 50 Hz. Es werden Stecker vom Typ C, D, E oder F verwendet, ein Adapter ist notwendig.
Die Küche Monacos ist mediterran und entspricht weitgehend der französischen. Aber auch italienische Einflüsse sind deutlich zu spüren. Man kocht mit viel frischem Gemüse, wobei Tomaten, Zwiebeln und Oliven eine zentrale Rolle spielen. Gerichte mit Fleisch, Fisch und Meeresfrüchte fehlen auf keiner Speisekarte. Als monegassisches Nationalgericht gilt Barbajuan, frittierte, gefüllte Teigtaschen, die an Ravioli erinnern. Dabei kann die Füllung je nach Variante unterschiedlich sein, enthält jedoch in Monaco typischerweise keinen Reis. Barbajuan wird traditionell am Nationalfeiertag verzehrt. Zu Weihnachten gibt es in vielen Familien Pain de Noël (Weihnachtsbrot), das mit Walnüssen in Form eines Kreuzes und einem Olivenzweig verziert wird.
Neujahr (1. Januar); Tag der Heiligen Devota (27. Januar); Ostermontag (März/April); Tag der Arbeit (1. Mai); Christi Himmelfahrt (Mai); Pfingstmontag (Mai/Juni); Fronleichnam (Mai/Juni); Mariä Himmelfahrt (15. August); Allerheiligen (1. November); Nationalfeiertag (19. November); Mariä Empfängnis (8. Dezember); Weihnachten (25. Dezember)
Januar Schon seit 1911 bildet die Rallye Monte Carlo den alljährlichen Auftakt für die Motorsport-Saison. Sie führt im Hinterland von Monaco durch die französischen Seealpen (https://acm.mc). Im gleichen Monat begeistert das internationale Zirkusfestival von Monte Carlo, das traditionell unter der Schirmherrschaft der monegassischen Fürstenfamilie steht, eine Woche lang mit den besten Clowns und Aktrobaten (https://www.montecarlofestival.mc). Mai/Juni Der Grand Prix von Monaco ist das einzige Formel-1-Autorennen, das mitten in einer Stadt ausgetragen wird. Unter den Zuschauern befinden sich zahlreiche Stars und Sternchen (https://www.formula1monaco.com). September Die größten und ausgefallensten Yachten Europas sind Ende des Monats auf der Monaco Yacht Show zu bestaunen. Auch hier ist die High Society natürlich vertreten (https://www.monacoyachtshow.com). 19. November Den Nationalfeiertag Monacos am Namenstag von Fürst Rainier III. begeht man im Fürstentum mit einer feierlichen Zeremonie. Auf dem Programm stehen ein musikalisch untermaltes Feuerwerk am Hafen und eine Messe, an der auch die Fürstenfamilie teilnimmt. Anschließend werden Gäste und Einheimische von der Grimaldi-Familie vom Balkon des Palastes aus begrüßt.
Frauen können Monaco problemlos alleine bereisen. Ein gesundes Maß an Vorsicht sollte man aber auch hier walten lassen und sich z.B. nicht nachts alleine in einsamen Gegenden aufhalten und auf das Trampen verzichten.
Homosexualität ist in Monaco legal und wird von einem großen Teil der Bevölkerung akzeptiert. Gleichgeschlechtliche Ehen sind nicht möglich, seit 2020 jedoch eingetragene Partnerschaften. Eine nennenswerte LGTB-Szene gibt es in dem kleinen Fürstentum nicht, wohl aber in nahegelegenen französischen Städten wie Nizza, Marseille oder Lyon.
Monaco ist geprägt von mildem Mittelmeerklima mit trockenen, warmen Sommern sowie milden, feuchten Wintern. Wie an der gesamten Côte d’Azur scheint dazu häufig die Sonne - im Juli durchschnittlich 10 Stunden pro Tag und selbst im Dezember verwöhnt sie den Stadtstaat im Mittel täglich knapp 5 Stunden lang. Der meiste Regen fällt im März, Oktober und November. Durch den Schutz der Seealpen sind extreme Wetterlagen in Monaco kaum zu erwarten. In den Monaten Juli und August ist es mit durchschnittlich 23 °C und Höchstwerten um die 30 °C meist angenehm warm, aber auch im Winter (Dezember bis Februar) fallen die Werte kaum unter 10 °C. Die beste Reisezeit für Monaco ist im Frühling und im Sommer.
Menschen mit Behinderung können sich in Monaco relativ gut fortbewegen. Zahlreiche Hotels, Restaurants und Touristenattraktionen wie der Palast der Grimaldi-Familie sind für Rollstuhlfahrer zugänglich und immer mehr Bushaltestellen werden barrierefrei umgebaut. Neuere Busse verfügen über eine Rampe und sind behindertengerecht ausgestattet. Ein Piktogramm auf den elektronischen Anzeigetafeln der Haltestellen gibt an, ob der nächste Bus für Rollstuhlfahrer geeignet ist oder nicht. Eine Besonderheit in Monaco ist der Strand Larvotto, der mit dem Gütezeichen „Handiplage“ ausgezeichnet wurde und mit rollstuhlgerechten Duschen, Rampen und sanitären Anlagen ausgestattet ist. In den Sommermonaten steht geschultes Personal zur Verfügung, das behinderten Menschen z.B. beim Gang ins Wasser mit den Amphibienrollstühlen hilft. Weitere Infos unter http://www.wato.de.
Es gelten die Zentrale Europäische Notrufnummer 112 sowie die 17 für die Polizei, die 18 für die Feuerwehr und die 15 für Notarzt und Ambulanz.
Geschäfte in Monaco haben i.d.R. werktags zwischen 9 und 19 Uhr geöffnet (z.T. auch länger), kleinere Geschäfte machen oft eine Mittagspause, fangen dafür aber früher an und haben abends länger geöffnet. Manche Lebensmittelgeschäfte sind auch sonntagvormittags geöffnet. Banken arbeiten normalerweise montags bis freitags von 9-12 und von 14-16 Uhr, Credit Foncier de Monaco beim Casinos öffnet täglich (auch an Wochenenden und Feiertagen) von 12.00-23.00 Uhr. Die Post ist von Montag bis Freitag 8-19 Uhr und samstags 8-12 Uhr für ihre Kunden da.
Obwohl es in Monaco eine Vielzahl unterirdischer Parkhäuser gibt, empfiehlt es sich, das Auto außerhalb des Fürstentums stehenzulassen. Die Verkehrslage ist zu den Stoßzeiten sehr angespannt und wer sich nicht zu Fuß fortbewegen möchte, kann dies problemlos mit öffentlichen Verkehrsmitteln tun. Es verkehren sechs Buslinien (darunter auch Nachtbusse), die mehr als 140 Haltestellen anfahren. Fahrkarten sind entweder direkt im Bus oder im Büro der Betreibergesellschaft Compagnie des Autobus de Monaco (3 avenue President J.F Kennedy) erhältlich (https://www.cam.mc). Angeboten werden u.a. Einzelfahrkarten oder Tickets für 6 Fahrten; alle Tickets sind auch für das Busboot zur Überquerung des Hafens gültig. Für Touristen empfiehlt sich der Kauf einer Tageskarte (Carte Touristique Journalière), welche die unbegrenzte Nutzung aller Linien bis Betriebsschluss ermöglicht. Züge der französischen SNCF (https://www.sncf.com) verbinden Monaco mit verschiedenen Destinationen in Frankreich; der unterirdische Bahnhof Monaco-Monte Carlo liegt an der Avenue Prince Pierre und ist Station der landschaftlich reizvollen Bahnstrecke Marseille-Ventimiglia. Zudem gibt es häufige Verbindungen nach Nizza (25 Min.) und Menton (10 Min.). Private Buslinien verkehren zwischen Monaco und dem Flughafen Nizza. Für Naturfreunde bietet sich eine Wanderung auf dem 2002 eingeweihten Fernwanderweg Via Alpina an, der von Monaco nach Triest führt und auf seinen fünf Routen alle acht Alpenstaaten (Italien, Slowenien, Deutschland, Österreich, Schweiz, Liechtenstein, Frankreich, Monaco) durchläuft.
Amtssprache: Französisch Bevölkerung: rund 38.000 Einwohner Fläche: 2,02 km² Hauptstadt: Monaco Staatsform: Erbmonarchie Vorwahl: +377 Währung: Euro (Abk.: €; ISO-4217-Code: EUR) Zeitzone: Mitteleuropäische Zeit (MEZ) und Mitteleuropäische Sommerzeit (MESZ)
Obwohl das Trinkgeld in den Rechnungen bereits inbegriffen ist, ist es üblich, bei besonderer Zufriedenheit in Restaurants, Bars und Cafés ein Trinkgeld in Höhe von 5-10 % zu geben. Kofferträger und Zimmermädchen freuen sich über einen kleinen Bonus, z.B. in Höhe von 2 EUR pro Nacht bzw. pro Gepäckstück.
Zwar gehört Monaco nicht zur EU, aber zum Zollgebiet der Europäischen Gemeinschaft, da mit Frankreich ein Zollabkommen besteht. Daher gelten dieselben Zollbestimmungen wie für Frankreich. Reisende aus EU-Ländern dürfen Waren uneingeschränkt ein- und ausführen, wobei folgende Richtmengen gelten: 800 Zigaretten, 400 Zigarillos, 200 Zigarren, 1 kg Tabak und 10 l Spirituosen, 20 l Zwischenerzeugnisse, 90 l Wein, davon max. 60 l Schaumwein, und 110 l Bier pro Person. Aus Nicht-EU-Ländern dürfen 200 Zigaretten oder 100 Zigarillos oder 50 Zigarren oder 250 g Tabak sowie 1 l Spirituosen, 2 l Zwischenerzeugnisse, 4 l nicht schäumender Wein und 16 l Bier eingeführt werden. Mitgeführte Geldbeträge im Wert von über 10.000 EUR müssen vor der Einreise und auch bei der Ausreise deklariert werden. Bei der Wiedereinreise in die Schweiz dürfen über 17-jährige 250 Zigaretten oder Zigarren oder 250 g anderer Tabakfabrikate sowie 5 l alkoholische Getränke mit einem Alkoholgehalt bis 18 Vol.-% und 1 l alkoholische Getränke mit einem Alkoholgehalt über 18 Vol.-% zollfrei einführen. Die Wertfreigrenze aller eingekauften Waren beträgt 300 CHF (inkl. Geschenke, Alkohol und Tabakerzeugnisse). Da sich Zollbestimmungen kurzfristig ändern können, ist es ratsam, die aktuellen Vorschriften kurz vor der Reise direkt bei der jeweiligen Botschaft zu erfragen. Weitere Infos auch unter https://www.zoll.de.

Malta

Das Gesundheitssystem auf Malta ist ausgezeichnet. Die Mehrzahl der Ärzte studierte an Universitäten Großbritanniens, in vielen Touristenzentren findet man außerdem Deutsch sprechende Zahnärzte und Allgemeinmediziner. Wer einen Arzt braucht, wendet sich am einfachsten an die Rezeption des Hotels oder erkundigt sich in einer Apotheke. Das Mater Dei Hospital in Birkirkara auf Malta (Tel.: +356-25450000) und das Gozo General Hospital (Tel.: +356-2344-6000) unterhalten einen 24-Stunden-Notfalldienst. Über die aktuellen Notdienste der Apotheken am Sonntag informiert die „Sunday Times". Die Behandlungskosten in Krankenhäusern oder durch Ärzte in den staatlichen Health Centres werden entweder komplett über die Europäische Versicherungskarte (EHIC) abgerechnet oder gegen Rechnung von der Kankenkasse nachträglich übernommen. Generell wird allen Reisenden empfohlen, für den Aufenthalt eine private Reisekrankenversicherung abzuschließen, die auch eine Rückholversicherung einschließt.
Deutsche Botschaft Whitehall Mansions, 3. Stock Ta' Xbiex Seafront, Ta' Xbiex XBX 1026 Valletta Tel.: +356-22604000 Fax: +356-22604115 E-Mail: info@valletta.diplo.de Web: https://valletta.diplo.de Bereitschaftsdienst der Botschaft für Notfälle außerhalb der Dienstzeit und am Wochenende: Mobiltelefonnummer +356-99475966. Österreichisches Honorarkonsulat Villa Seminia, 8, Sir Temi Zammit Avenue Ta'Xbiex XBX 1011, Valletta XBX 1026 Malta Tel.: +356-21221597 E-Mail: austrianconsulatemalta@bianchi.com.mt Web: https://www.bmeia.gv.at/oeb-malta Österreichische Botschaft c/o BMEIA, Minoritenplatz 8, A-1010 Wien Tel.: +430-501150 E-Mail: valletta-ob@bmeia.gv.at Web: https://www.bmeia.gv.at/oeb-malta Schweizerisches Generalkonsulat 6 Zachary Street VLT1131 Valletta Tel.: +356-21244159 Fax: +356-21237750 E-Mail: valletta@honrep.ch Web: https://www.eda.admin.ch/roma Schweizerische Botschaft Via Barnaba Oriani 61 00197 Rom, Italien Tel.: +39-06-809571 E-Mail: roma@eda.admin.ch Web: https://www.eda.admin.ch/roma
Die Netzspannung beträgt 230 Volt/50 Hertz. Hotelzimmer verfügen in der Regel über Universalsteckdosen, darüber hinaus sind die in Großbritannien gebräuchlichen Drei-Pin-Stecker üblich. Auf Malta gibt es sog. Commonwealth-Adapter („plug"). Am besten besorgt man sich bereits vor der Abreise einen Universaladapter mit mehreren Steckern, der auch in vielen anderen Ländern verwendet werden kann.
Fisch und Meeresfrüchte sowie die Produkte der Insel - z.B. Thymian, Olivenöl und Knoblauch - prägen die maltesische Küche, die ferner auch von Sizilien, dem arabischen und nordafrikanischen Raum beeinflusst ist. Eine Spezialität ist Kaninchen, welches als Eintopf mit Tomaten, Rotwein und Knoblauch oder in anderen Variationen zubereitet wird. Beliebt ist auch die mit viel Knoblauch zubereitete, würzige Fischsuppe Aljotta, ähnlich einer Bouillabaisse. Mediterrane Köstlichkeiten wie Bzar ahdar (gefüllte Paprikaschoten), Gbejna (ein Weißkäse aus Ziegen- oder Schafsmilch,) Pastizzi (gebackene und gefüllte Teigtaschen), Ravjul (Ravioli) oder Süßigkeiten wie Sinizza (Quarkgebäck) und Imqaret (mit Dattelpaste gefülltes Gebäck) lassen Freunden der Mittelmeerküche das Wasser im Munde zusammenlaufen. Darüber hinaus bringt Malta feine Weine mit Herkunftsbezeichnung hervor, die den Genuss perfekt machen.
L-Ewwel tas-Sena (Neujahr, 1. Januar); San Pawl Nawfragu (Schiffbruch des hl. Paulus, 10. Februar); San Ġużepp (St. Josef Tag, 19. März); Jum il-Helsien (Freiheitstag, 31. März); Il-Ġimgħa l-Kbira (Karfreitag, März/April); Jum il-Haddiem (Tag der Arbeit, 1. Mai); Sette Giugno (Nationalfeiertag, 7. Juni); L-Imnarja (Fest des St Peter & St Paul, 29. Juni); Santa Marija (Mariä Himmelfahrt, 15. August); Jum il-Vitorja (Siegestag, 8. September); Jum l-Indipendenza (Unabhängigkeitstag, 21. September); Il-Kunċizzjoni (Mariä Empfängnis, 8. Dezember); Jum ir-Repubblika (Tag der Republik, 13. Dezember); Il-Milied (Weihnachten, 25. Dezember).
Februar/März In diesen Monaten findet der Malta Marathon statt (https://www.maltamarathon.com). Februar/März Die Hochburgen des Karnevals sind Valletta und Nadur. Auf dem Karnevalsprogramm stehen bunte Umzüge und Tanzwettbewerbe. 31. März Am Freiheitstag werden im Grand Harbour Bootsrennen ausgetragen. März/April An den Karfreitags-Prozessionen in Vittoriosa, Senglea und Cospicua werden lebensgroße Statuen durch die Stadt getragen. April/Mai Ein absolutes Highlight ist das Malta Fireworks Festival. Schauplatz ist der Grand Harbour (https://www.maltafireworksfestival.com). 23./24. Juni Das Patronatsfest der St. John's Co-Cathedral in Valletta wird mit Freudenfeuern gefeiert (https://www.stjohnscocathedral.com). Juli Das Malta International Jazz Festival findet in Valletta statt (https://www.festivals.mt/mjf). 13. Dezember Anlässlich des Republic Days wird das traditionelle Pferderennen in Marsa veranstaltet.
Frauen, die Malta alleine bereisen, haben keine besonderen Vorsichtsmaßnahmen zu treffen. Wie in anderen (europäischen) Ländern auch, sollte man generell darauf verzichten, ohne Partner zu trampen oder abendliche Spaziergänge im Park oder auf der Straße alleine zu unternehmen. Da Taschendiebstähle auf Malta zugenommen haben, sollten Geld, Wertgegenstände und Ausweisdokumente an einem sicheren Ort (Hotelsafe, Brusttasche) aufbewahrt werden.
Homosexualität ist auf Malta bei einem Teil der streng katholischen Bevölkerung noch immer verpönt, insgesamt nimmt die Akzeptanz jedoch zu. Der Austausch von Zärtlichkeiten bei Gleichgeschlechtlichen, wie Küssen oder Händehalten in der Öffentlichkeit, kann diskriminierende Reaktionen hervorrufen. Im Juli 2017 stimmte das Parlament für die Homo-Ehe. Es gibt eine Reihe von LGBT-Clubs, z.B. in St. Julian's, die aufgrund ihrer schönen Atmosphäre auch von Heterosexuellen besucht werden. Weitere Infos unter http://www.maltagayrights.org.
Malta hat ein subtropisch-mediterranes Klima, nennenswerte regionale Unterschiede gibt es aufgrund der überschaubaren Größe der Insel nicht. In den trockenen Sommermonaten (Juni-September) sorgen heiße Winde aus Nordafrika für warme Temperaturen, die nicht selten die 35°C übersteigen. Im Winter ist es mild bei frühlingshaften Temperaturen und Sonnenschein mit kurzen, heftigen Regenschauern. Im März kommt es vermehrt zu Niederschlägen, weshalb sich die Natur in den Monaten April und Mai besonders grün zeigt und zu ausgiebigen Wanderungen einlädt. Auch Oktober und November sind gute Monate für Ausflüge in die Natur. Von Juni bis September ist Badesaison und auch im Herbst ist das Wasser mit 22°C und mehr noch angenehm warm. Richtig kalt wird es auf Malta nicht, jedoch kann es in den Wintermonaten durchaus windig und feucht sein. Daher empfiehlt es sich, zu dieser Zeit auch wärmere Kleidung im Gepäck zu haben.
Auskunft zu Einrichtungen für Menschen mit Behinderung erteilt auf Malta die National Commission Persons with Disability (Tel.: +356-22267600, https://www.crpd.org.mt).
Die allgemeine Notrufnummer für Notarzt, Notruf und Feuerwehr lautet 112. Die Notrufnummer für die Polizei lautet 191.
Geschäfte sind in der Regel montags bis samstags von 9-19 Uhr, in Touristengebieten auch bis 22 Uhr, geöffnet, mit einer mehrstündigen Mittagspause ab 12.30 oder 13 Uhr. Schreibwaren- und Lebensmittelläden öffnen teilweise auch am Sonntagvormittag. Banken sind üblicherweise Mo-Fr von 8.30-16 Uhr für ihre Kunden da. Schalterstunden der Post sind von Mo-Sa 7.30-12.45 Uhr, in größeren Orten auch nachmittags; das Postamt am Luqa Airport hat Mo-Sa von 7.30-15 Uhr geöffnet. Tankstellen bleiben meist sonntags geschlossen, die kleineren auch wochentags ab etwa 19 Uhr.
Vom Central Bus Terminal in Valletta fahren alle 10-30 Minuten öffentliche Busse in alle anderen Orte der Insel und auch die Badestrände sind gut mit dem Bus zu erreichen. Auf Gozo hingegen werden lediglich Rundstrecken von und nach Victoria bedient. Nach Mgarr (Gozo) gelangt man am schnellsten mit dem Wasserflugzeug vom Kreuzfahrtterminal „Valletta Waterfront“, von Cirkewwa (Malta) verkehrt eine Autofähre nach Mgarr. Der Fahrplan der Busse dort richtet sich nach dem der Fähren. Taxis erkennt man auf Malta an ihrer weißen Farbe und den roten Nummernschildern. Sie fahren zu nicht gerade günstigen Festpreisen vom Flughafen aus, wo man am Schalter bezahlt (https://www.maltairport.com). Ansonsten rechnen sie nach Taxameter ab. Autofahrer, die jünger als 25 Jahre alt sind, zahlen beim Ausleihen eines Mietwagens eine zusätzliche Versicherungsgebühr, älteren Fahrern bleibt diese erlassen. Es ist Vorsicht geboten, denn die Fahrweise der Einheimischen ist oft rasant und risikoreich und die Beschilderung lässt zu wünschen übrig. Es herrscht Linksverkehr!
Amtssprache: Maltesisch, Englisch Bevölkerung: rund 500.000 Einwohner Fläche: 316 km² Hauptstadt: Valletta (rund 5.800 Einwohner) Landesvorwahl: +356 Währung: Euro (Abk.: €; ISO-4217-Code: EUR) Zeitzone: Mitteleuropäische Zeit (MEZ, engl. Central European Time, CET)
In Hotels ist ein Trinkgeld von 10% üblich, sofern dieses nicht bereits im Preis inbegriffen ist. Friseure und Kellner in Restaurants und Cafés sollte man ebenfalls - bei Zufriedenheit - mit einem Trinkgeld von etwa 10% des Rechnungspreises belohnen. Trinkgelder für Taxifahrer sind auf Malta in der Regel nicht üblich.
Für EU-Bürger gelten folgende Richtmengen bei der zollfreien Ein- und Ausfuhr von Waren zum eigenen Verbrauch: 800 Zigaretten, 400 Zigarillos, 200 Zigarren, 1 kg Tabak, 10 l Spirituosen, 20 l andere alkoholische Getränke bis 22 Vol.-%, 90 l Wein (davon max. 60 l Schaumwein) und 110 l Bier. Die Freimengen für Reisende aus Nicht-EU-Ländern (z.B. Schweiz) liegen bei 200 Zigaretten oder 100 Zigarillos oder 50 Zigarren oder 250 g Tabak, 1 l Spirituosen über 22 Vol.-% oder 2 l leichtere Alkoholika und 4 l nicht schäumendem Wein und 16 l Bier, 500 g Kaffee, 50 g Parfüm und 0,25 l Eau de Toilette. Bei der Wiedereinreise in die Schweiz dürfen über 17-jährige 250 Zigaretten oder Zigarren oder 250 g anderer Tabakfabrikate sowie 5 l alkoholische Getränke mit einem Alkoholgehalt bis 18 % Vol. und 1 l alkoholische Getränke mit einem Alkoholgehalt über 18 % Vol. zollfrei einführen. Die Wertfreigrenze aller eingekauften Waren beträgt 300 CHF (inkl. Geschenke, Alkohol und Tabakerzeugnisse). Da sich Zollbestimmungen kurzfristig ändern können, ist es ratsam, die aktuellen Vorschriften kurz vor der Reise direkt bei der jeweiligen Botschaft zu erfragen. Infos auch unter https://www.zoll.de.

Ägypten

Eine ausreichende medizinische Versorgung ist in Kairo gewährleistet. Außerhalb der Hauptstadt hat sich in den letzten Jahren die Situation zwar deutlich verbessert, doch selbst in den Haupttouristenzentren entspricht die medizinische Versorgung in ägyptischen Krankenhäusern nicht europäischen Standards. Die Ärzte sind jedoch meist sehr gut ausgebildet. Im Bedarfsfall helfen Hotels bei der Suche nach einem Deutsch oder Englisch sprechenden Arzt. Behandlungskosten müssen sofort bezahlt werden. Es empfiehlt sich daher, den Umfang der Krankenversicherung zu überprüfen. Apotheken sind gut sortiert, evtl. werden Produkte anderer Hersteller angeboten (Beipackzettel bereithalten). Prüfen Sie vor der Abreise, ob Ihre Krankenversicherung eine ärztliche Behandlung im Ausland ausreichend abdeckt, und ob Sie über eine Notfall-Rücktransportversicherung verfügen.
Deutsche Botschaft 2, Sh. Berlin, (off Sh. Hassan Sabri) Samalek-Kairo Tel.: +20-2-27282000 Fax: +20-2-27282159 E-Mail: info@kairo.diplo.de Web: https://kairo.diplo.de Österreichische Botschaft 5, Sharia Wissa Wassef/Sharia El-Nil Riyadth-Tower 11111 Kairo Tel.: +20-2-35702975 Fax: +20-2-35702979 E-Mail: kairo-ob@bmeia.gv.at Web: https://www.bmeia.gv.at/oeb-kairo Schweizerische Botschaft 10, Abdel Khalek Sarwat Street 11511 Kairo Tel.: +20-2-25758284 Fax: +20-2-25745236 E-Mail: cairo@eda.admin.ch Web: https://www.eda.admin.ch/cairo
Die Stromspannung in Ägypten beträgt 220 V. Es gibt verschiedene Steckdosen - ein Universaladapter wird empfohlen.
Ägyptische Küche ist - bei Beachtung der Devise „Schälen, kochen oder meiden" - überaus bekömmlich und sehr schmackhaft. Köstlichkeiten wie Falafel, Koshari oder verschiedenste Vorspeisen sollte man unbedingt probieren. Gefüllte Täubchen sind eine Delikatesse des Landes, auch die üppigen Nachspeisen wie Umm Ali verdienen Beachtung. Dazu passen frische Fruchtsäfte, anschließend ein Glas Tee mit Minze oder eine Tasse mit Kardamon gewürzter Mokka. In den Straßencafés von Kairo kann man dies alles in der passenden Umgebung genießen.
Gesetzliche Feiertage: Befreiung des Sinai (25. April); Tag der Arbeit (1. Mai); Suezkanaltag (18. Juni); Jahrestag der Revolution im Jahr 1952 (23. Juli); Tag der Streitkräfte (6. Oktober); Sueztag (24. Oktober). Islamische Feiertage richten sich nach dem islamischen Mondkalender und verschieben sich alljährlich - gegenüber dem gregorianischen Kalender (Sonnenkalender) - um etwa 11 Tage rückwärts. Die genauen Termine werden nach Sichtung des Neumondes von der Geistlichkeit festgelegt. Daher wird oft erst am Vorabend entschieden, ob ein Fest am nächsten Tag stattfindet. Der bedeutendste Einschnitt im Jahresverlauf ist der Beginn des Fastenmonats, des Ramadan, der mit dem Fest des Fastenbrechens „Id-ul-Fitr" 30 Tage später beendet wird. Weitere wichtige islamische Feiertage sind Eid al-Adha (Großes Opferfest), Awil sanaa hijreya (Islamisches Neujahrsfest), Aschura (Fastentag) und Mawlid an-Nabi (Geburtstag Prophet Mohammeds). Koptische Feiertage: Weihnachten (7. Januar, in Schaltjahren am 8. Januar); Ostern und Pfingsten (eine Woche später als bei den römisch-katholischen Christen); Sham El Nessim (Frühlingsfest, am koptischen Ostermontag); Neujahr (11./12. September).
Januar/Februar Traditionell beginnt in der letzten Januarwoche eines jeden Jahres die älteste arabische Buchmesse in Kairo, die bis in den Februar hineinreicht und ein immer größer werdendes Publikum anspricht. März/April Beim Downtown Contemporary Arts Festival (D-CAF) finden in der gesamten Innenstadt von Kairo verschiedene Kunstausstellungen statt (https://d-caf.org). Mai Bei der Ausstellung La Casa im Cairo International Conference Centre (CICC) werden jedes Jahr neue und altbewährte Wohntrends gezeigt (http://www.lacasaegypt.com). Juli/August: Beim Cairo Opera House Summer Festival stehen arabische Konzerte, Volkstänze und originalsprachige Opern auf dem Programm (https://www.cairoopera.org). August Klassische Musik unter freiem Himmel ist das Motto des Festivals auf der Zitadelle in Kairo. Ende des Monats findet in Ismailia am Suezkanal das Internationale Folklore-Festival statt. September An 40 verschiedenen Schauplätzen Kairos werden beim Internationalen Festival des Zeitgenössischen und Experimentellen Theaters arabische und internationale Stücke aufgeführt. November/Dezember Beim Internationalen Filmfestival werden der Öffentlichkeit rund 150 internationale Filme in verschiedenen Kinos von Kairo gezeigt (http://www.ciff.org.eg).
Allein reisende Frauen sollten sich an bestimmte Regeln halten: Die Kleidung gibt in Ägypten klare Signale - tragen Sie dezente, die Körperformen verhüllende Kleider. In Gesprächen sollten Sie direkten Augenkontakt vermeiden. Händchenhalten oder andere „harmlose" Körperkontakte haben in Ägypten einen ganz anderen Stellenwert als bei uns, bleiben Sie also distanziert. Fühlen Sie sich unwohl, werden Sie ruhig laut und weisen Sie Annäherungen frühzeitig deutlich zurück.
Homosexualität ist in Ägypten nach wie vor ein völliges Tabu und gesetzlich verboten. Dass Männer in Ägypten oft Händchen haltend auf der Straße gehen, hat nichts mit gleichgeschlechtlicher Liebe zu tun. Falls Sie eindeutig angesprochen werden sollten, halten Sie sich auf jeden Fall zurück. Die ägyptische Polizei und auch die Richter machen bei Ausländern keine Ausnahmen vom Gesetz - es droht Gefängnisstrafe!
Ägypten bietet ganzjährig gutes Reisewetter, je nach Interessenslage und Zielgebiet. Für Studienreisende ist die Zeit von Oktober bis März ideal, die Tagestemperaturen liegen zwischen 18-25 °C. Im Dezember/Januar wird es abends frisch, im Norden kann es regnen. Zum Sinai-Trekking und für Wüstentouren eignet sich die Zeit von Ende September bis Anfang November und ab März bis Mai. Im Frühjahr muss man in der Wüste mit Sandstürmen rechnen. Die heißen Sommermonate verbringt man am besten am Roten Meer, wo die Wassertemperatur ab Juni über 25 °C steigt. Ägypten ist ein konservatives Land - selbst im Sommer ist deshalb von kurzen Hosen bei Männern oder tiefen Ausschnitten oder ärmellosen Oberteilen bei Frauen abzuraten. Weite Gewänder aus leichter Baumwolle schützen gegen Überhitzung, Sonnenbrand und Insektenstiche. Eine Kopfbedeckung ist ganzjährig anzuraten, bequeme Schuhe (Sandalen, Turnschuhe, beim Trekking feste Wanderschuhe) sind bei jeder Reiseform sinnvoll. An den Stränden sind FKK oder oben ohne gesetzlich verboten.
Ägypter sind Menschen mit Behinderung gegenüber ausgesprochen hilfsbereit. Dennoch ist es aufgrund der Infrastruktur für Rollstuhlfahrer und Gehbehinderte nicht ganz einfach, im Land zu reisen. Die meisten Sehenswürdigkeiten liegen in steinig-sandigem Gelände. Am Roten Meer gibt es einige Tauchschulen, die Kurse für Körperbehinderte anbieten, z.B. Camel Dive Club in Sharm el-Sheikh (Tel.: +20-69-3600700, E-Mail: info@cameldive.com, http://cameldive.com). EgyptForAll bietet nicht nur Tauchausflüge, sondern auch Nilkreuzfahrten auf Schiffen mit spezieller Ausrüstung an (https://egyptforall.net).
Folgende Notrufnummern gelten landesweit: Polizei: 122, Ambulanz: 123, Feuerwehr: 125, Touristenpolizei: 126.
Die meisten Geschäfte öffnen samstags bis donnerstags um 9 Uhr, schließen mittags zwischen 12-14 Uhr und haben abends noch bis 22 Uhr geöffnet. Ämter sind täglich außer freitags von 8-14 Uhr geöffnet, Banken von 8.30-13.30 und 18-20 Uhr. Bankfilialen in Hotels bieten 24-Stunden-Service, ebenso einige Telekommunikationszentren. Das zentrale Postamt in Kairo ist von Sa-Do rund um die Uhr geöffnet. Andere Postämter sind von Sa-Do 8.30-15 Uhr geöffnet. Sehenswürdigkeiten sind täglich von 7-17/18 Uhr im Sommer, von 8-16/17 Uhr im Winter geöffnet, die meisten Museen von 9-13 und 17-22 Uhr (Winter 16-21 Uhr). Während des Ramadan schließen die meisten Besichtigungsorte um 15 oder 16 Uhr.
Aufgrund der aktuellen politischen Lage in Ägypten ist das Flugzeug das Verkehrsmittel der Wahl. Von Kairo über Luxor verkehrt zwar auch ein komfortabler Schlafwagenzug nach Assuan (Tickets hierfür sollte man eine Woche im Voraus reservieren, für normale Verbindungen genügt der Kauf einen Tag im Voraus) und Erste-Klasse-Fahrkarten sind relativ preiswert. Von der Nutzung des veralteten und störanfälligen Schienensystems wird jedoch generell abgeraten. Auch von längeren Überlandfahrten mit dem Bus oder mit dem Mietwagen sollten Reisende laut aktueller Sicherheitshinweise des Auswärtigen Amtes derzeit absehen. Von Kairo aus bestehen Flugverbindungen zu allen wichtigen Städten, in der Hauptsaison werden die wichtigsten touristischen Orte in Oberägypten und am Roten Meer mitunter mehrmals täglich von Egypt Air angeflogen. Trotzdem sollte man rechtzeitig buchen und v.a. in der Hauptsaison die Flüge sicherheitshalber vor Abflug in einem Egypt-Air-Büro bestätigen lassen. Planen Sie für die Abfertigung am Flughafen Kairo unbedingt ausreichend Zeit ein! Bei Taxifahrten häufen sich vor allem in den Urlaubsgebieten (z.B. Hurghada) Betrugsfälle. Man sollte stets darauf achten, dass das Taxameter eingeschaltet ist und sich bereits im Vorfeld (z.B. im Hotel) über den ungefähren Preis für das gewünschte Ziel erkundigen. Die Bezahlung erfolgt i.d.R. nach dem Ausstieg durch das Fenster. Begleitete Konvois verkehren nur noch auf der Strecke zwischen Assuan und Abu Simbel. Für alle anderen Strecken wurde dieser Begleitservice eingestellt. Bitte beachten Sie unbedingt die aktuellen Reisehinweise des Auswärtigen Amtes (https://www.auswaertiges-amt.de).
Amtssprache: Arabisch Bevölkerung: rund 99 Mio. Einwohner Fläche: 1.001.449 km² Hauptstadt: Kairo (rund 9 Mio. Einwohner) Landesvorwahl: +20 Nationalfeiertag 23. Juli, Revolutionstag Religion: ca. 90 % Muslime, ca 10 % koptische Christen (Landesdurchschnitt) Währung: Ägyptisches Pfund (Abk.: LE; ISO-4217-Code: EGP) Zeitzone: Eastern European Time (EET); Unterschied zur Mitteleuropäischen Zeit (MEZ): +1 Std.; keine Umstellung auf Sommerzeit
Verschiedene Telefongesellschaften ermöglichen das Telefonieren innerhalb Ägyptens sowie ins Ausland zu relativ günstigen Preisen. Mobil telefonieren ist in der Gegend rund um den Nil und in den größeren Städten problemlos möglich, in abgelegenen Regionen kann es allerdings zu Problemen kommen. Es empfiehlt sich, die Mailbox des Mobiltelefons auszuschalten, da für die Nutzung im Ausland zusätzliche Gebühren anfallen können. Das Telefonieren von Hotels aus ist meist recht teuer; für häufige Auslandsgespräche kann es daher sinnvoll sein, eine Prepaid-SIM-Karte vor Ort zu erwerben (hierfür ist ein Handy ohne Simlock notwendig). Darüber hinaus finden sich in den touristischen Zentren zahlreiche Telefonshops und Internetcafés. Alternativ kann man Kosten sparen, indem man sich von zu Hause aus über eine günstige Vorwahl-Verbindung im Ausland anrufen lässt. Die internationale Landesvorwahl von Ägypten lautet 0020; wer in die Schweiz telefonieren möchte, wählt die 0041 vorweg, nach Österreich die 0043 und nach Deutschland die 0049.
Trinkgeld ist für viele Ägypter eine wichtige Einkommensquelle. Taxifahrer, Kellner, Kofferträger erwarten nicht nur vom ausländischen Gast ein „Bakschisch". Bei zufrieden stellender Leistung sind 5-10 % angemessen, Grundeinheit ist die Pfundnote (z.B. als Toilettengebühr). Verwechseln Sie Trinkgeld nicht mit Almosen, Bettlern sollten Sie nur in eindeutigen Fällen etwas spenden, Kindern nie ohne echte Gegenleistung Geld geben.
Persönlicher Reisebedarf kann zollfrei eingeführt werden, Personen über 18 Jahre dürfen 1 l Spirituosen, wahlweise 200 Zigaretten/100 Zigarillos/25 Zigarren/250 g Tabak, 50 g Parfum und Geschenke im Wert bis zu 100 EGP einführen. Die Ausfuhr von Antiquitäten sowie viele Tiere und Pflanzen, die unter Natur- oder Artenschutz stehen, ist verboten. Landeswährung darf nur bis zu einem Betrag von 5.000 EGP ein- und ausgeführt werden, Fremdwährung muss ab einem Wert von 10.000 USD deklariert werden. Die Ausfuhr nachgebildeter Antiquitäten muss angegeben werden. Bei der Rückreise in die EU dürfen Personen über 17 Jahre 200 Zigaretten oder 100 Zigarillos mit einem Höchstgewicht von 3 g pro Stück oder 50 Zigarren oder 250 g Tabak sowie 1 l Spirituosen, 2 l Zwischenerzeugnisse, 4 l nicht schäumenden Wein und 16 l Bier sowie andere Waren, wie Parfüm, Kaffee, Tee und Elektrogeräte bis zu einem Wert von 300 EUR zollfrei einführen, wobei die Wertgrenze für Jugendliche unter 15 Jahre bei 175 EUR und für Flug- und Schiffsreisende bei 430 EUR liegt. Bei der Wiedereinreise in die Schweiz dürfen über 17-jährige 250 Zigaretten oder Zigarren oder 250 g anderer Tabakfabrikate sowie 5 l alkoholische Getränke mit einem Alkoholgehalt bis 18 Vol.-% und 1 l alkoholische Getränke mit einem Alkoholgehalt über 18 Vol.-% zollfrei einführen. Die Wertfreigrenze aller eingekauften Waren beträgt 300 CHF (inkl. Geschenke, Alkohol und Tabakerzeugnisse). Da sich Zollbestimmungen kurzfristig ändern können, ist es ratsam, die aktuellen Vorschriften kurz vor der Reise direkt bei der jeweiligen Botschaft zu erfragen.

Israel

Laut Auswärtigem Amt ist die Qualität der medizinischen Versorgung in Israel gut bis sehr gut. Bei Reisen in das palästinensische Gebiet muss jedoch mit geringeren Standards gerechnet werden. Für den Notfall wird eine Auslandskrankenversicherung mit Rückholoption empfohlen.
Deutsche Botschaft 3, Daniel Frisch Street, 19. Stock 64731 Tel Aviv Tel.: +972-3-6931313 Fax: +972-3-6969217 E-Mail: info@tel-aviv.diplo.de Web: https://tel-aviv.diplo.de Österreichische Botschaft Sason Hogi Tower Abba Hillel Silver Street 12, 4. floor Ramat Gan 5250606 Tel.: +972-3-6120924 Fax: +972-3-7510716 E-Mail: tel-aviv-ob@bmeia.gv.at Web: https://www.bmeia.gv.at/en/austrian-embassy-tel-aviv Schweizerische Botschaft 228 Rue Hayarkon 63405 Tel Aviv Tel.: +972-3-5464455 Fax: +972-3-5464408 E-Mail: telaviv@eda.admin.ch Web: https://www.eda.admin.ch/telaviv
Die Netzspannung in Israel ist 220 Volt/50 Hertz. Da die Stromstecker dreipolig sind, sollten Sie einen Adapter mitnehmen.
Die israelische Küche ist sehr vielfältig. Einerseits wurde sie beeinflusst von jüdischen Einwanderern aus Osteuropa, die traditionelle Gerichte wie gefüllten Fisch, eine Art Fischpastete, oder deftige Fleischgerichte mit nach Israel brachten. Auf der anderen Seite wurde die israelische Küche stark von arabischen Traditionen geprägt. Hummus, Falafel und Reis sind dabei wesentliche Bestandteile. Gemäß jüdischer Religionslehre gibt es außerdem viele Restaurants, die koscheres Essen zubereiten, wobei darauf geachtet wird, dass nur das Fleisch von Wiederkäuern mit gespaltenen Hufen wie z.B. Rindern, Schafen oder Ziegen für Speisen verwendet wird. Auch werden Milch und Fleisch nie zusammen konsumiert. Zum Nachtisch reicht man in Israel gerne Obst oder süßes Gebäck. Typische israelische Getränke sind frisch gepresste Fruchtsäfte oder lokale Biere wie Goldstar und Maccabi. In den letzten Jahren erlebte besonders die Weinindustrie einen erheblichen Aufschwung und bietet Weinfreunden eine große Auswahl.
Tu B’Shvat (Neujahrsfest der Bäume, Januar, Februar); Purim (Gedenken an die Errettung der Juden in Persien, Februar/März); Pessach (Gedenken an den Auszug aus Ägypten, Dank für die Errettung aus der Sklaverei und Vorfreude auf das (Wieder-)Kommen des Messias, März/April); Yom HaShoah (Holocaust-Gedenktag, April/Mai); Yom haZikaron (Gedenktag an die gefallenen israelischen Soldaten und Opfer des Terrorismus, April/Mai); Yom haAtzma'ut (Unabhängigkeitstag, April/Mai); Lag baOmer (Tag des Omer-Zählens/Todestag von Rabbi Schimon bar Jochai, Mai); Schawuot (Wochenfest, Mai/Juni); Tischa beAv (Fast- und Trauertag, an welchem der Zerstörung des Jerusalemer Tempels gedacht wird, Juli/August); Rosh HaShanah (Jüdisches Neujahr, September/Oktober); Yom Kippur (Versöhnungstag, September/Oktober); Sukkot (Laubhüttenfest, Oktober); Schmini Azeret (Achter Festtag/Schlußfest, Oktober); Simchat Thora (Torafreude/2. Tag des Schlußfestes, Oktober); Chanukka (Lichterfest, Dezember). Alle Feiertage werden bereits mit Beginn des Sonnenuntergangs am Vorabend gefeiert, so auch der nationale wöchentliche Feiertag „Sabbat", der vom Sonnenuntergang am Freitag bis zum Einbruch der Dunkelheit am Samstag andauert.
Januar Am 18. Januar findet in Netivot (Südisrael) alljährlich eine Zeremonie zu Ehren des Heiligen Rabbi Yisrael Abuhatezira statt, auch bekannt als Baba Sali. März In Mateh Asher wird am zweiten und dritten Märzwochenende das Milch-Festival veranstaltet, bei dem es Kunst, Spiele und Workshops rund um das Thema Milch und Kühe gibt. April Das Passahfest ist einer der wichtigsten jüdischen Feiertage und erinnert an den Auszug der Israeliten aus Ägypten. Vielerorts, wie zum Beispiel auch in Jerusalem, finden in der siebentägigen Festtagsperiode zahlreiche Feierlichkeiten rund um das Thema Landwirtschaft statt. Das Passahfest wird in diesen Gegenden als Frühlings- und Freiheitsfest angesehen. Mai Zwischen Mitte und Ende Mai liegt der israelische Nationalfeiertag, der Jerusalemtag. Zu diesem Anlass gibt es zahlreiche Events, Shows und Stadttouren in Jerusalem. Ebenfalls im Mai kann man beim Israel-Festival in Jerusalem Einblicke in israelische Theaterstücke, Tänze und Musik erhalten. August Während des Wein-Festivals im Israelischen Museum in Jerusalem können Besucher über 150 verschiedene Weine verkosten und an Workshops teilnehmen. Oktober Tausende Israelis, Touristen und Pilger nehmen jedes Jahr am traditionellen Jerusalem-Marsch teil, der im Rahmen des siebentägigen Laubhüttenfests stattfindet und an beliebten Touristenattraktionen vorbeiführt. Startpunkte sind Ramat Rachel und Givat Hatahmoschet, von wo aus zwei Paraden durch Jerusalem führen. In Tel Aviv kommen Tanzbegeisterte beim internationalen Tanz-Festival ganz auf ihre Kosten.
Grundsätzlich müssen alleinreisende Frauen in Israel nicht mit Problemen rechnen. Dennoch sollte man auf zu kurze, aufreizende Kleidung verzichten, da dies auf streng gläubige Moslems anstößig wirken könnte. Auch vom Fahren per Anhalter wird abgeraten.
Homosexualität ist in Israel legal. Als einziges asiatisches Land gibt es in Israel ein Antidiskriminierungsgesetz, das die im Ausland geschlossene gleichgeschlechtliche Ehe akzeptiert und diesen Paaren Steuervorteile sowie Adoptionsrecht gewährt. In vielen Großstätten gibt es aktive Schwulen- und Lesben-Communities.
Israel lässt sich grob in vier Klimazonen unterteilen. Die Mittelmeerküste und das Jordantal sind bekannt für ihre milden Winter. Während am Mittelmeer jedoch im Sommer feuchtes, subtropisches Klima herrscht, ist der Sommer im Jordantal sehr trocken und heiß. Im Bergland sind die Winter kühl und vereinzelt kann es sogar zu Schneefall kommen. Demgegenüber steht der Negev, wo man ganzjährig halbwüstenartiges Klima vorfindet. Von November bis Mai ist in Israel Regenzeit, weshalb es sich empfiehlt, das Land vorzugsweise von Juni bis Oktober zu besuchen. Je nach Region liegen die Höchsttemperaturen in dieser Zeit bei 29-39 °C. Die Sommermonate Juli und August bieten optimale Bedingungen für eine Reise nach Jerusalem. Tel Aviv sollte man jedoch aufgrund der hohen Luftfeuchtigkeit während dieser Monate meiden. Im Sommer trägt man in Israel in der Regel leichte Kleidung und Sandalen, wobei man in Gebirgsgegenden für den Abend immer eine Strickjacke dabei haben sollte. Für die Wintermonate werden warme Klamotten empfohlen. Außerdem sollte man beim Betreten von heiligen Stätten auf dezente Kleidung achten. Kurze Röcke, Shorts und tiefe Ausschnitte sind hier nicht erwünscht.
In Israel wurde sehr viel Wert darauf gelegt, Touristenattraktionen behindertengerecht zu gestalten, damit sie allen Besuchern zugänglich sind. Einige Sehenswürdigkeiten wurden speziell für Sehbehinderte angepasst, sodass die Möglichkeit besteht, einen Teil der Gegend tastend zu erkunden. Genauere Information zu diesem Thema erhalten Sie auf Englisch im Internet (http://www.access-unlimited.co.il).
Polizei: 100, Feuerwehr: 102, Krankenwagen: 101.
Geschäfte haben i.d.R. von 9-19 Uhr geöffnet, wobei Sie bei einigen Läden mit einer zweistündigen Mittagspause rechnen müssen. Supermärkte haben oft längere Öffnungszeiten (7-21 Uhr). Da der Samstag in Israel als Ruhetag gilt (Sabbat), schließen die Geschäfte freitags oft schon um die Mittagszeit und öffnen erst wieder am Sonntagmorgen. Offiziell wird der Sabbat in Israel von Freitagabend bis Samstagabend (jeweils zum Sonnenuntergang) gefeiert; Restaurants und Bars und viele Freizeiteinrichtungen öffnen daher oft bereits am Samstagabend wieder ihre Pforten. Banken haben ebenfalls von Sonntag bis Donnerstag geöffnet, allerdings an einigen Wochentagen nur vormittags.
Israel verfügt über ein gut ausgebautes Straßennetz, was eine bequeme Fortbewegung mit Auto und Bus ermöglicht. Mit Privat- oder Mietwagen kann man die relativ geringen Entfernungen zwischen den einzelnen Städten gut zurücklegen. In den größeren Städten finden sich Niederlassungen bekannter Mietwagenfirmen wie z.B. Sixt (https://www.shlomo.co.il), Avis (https://www.avis.co.il) oder Hertz (https://www.hertz.co.il). Ein internationaler Führerschein ist zwar offiziell nicht erforderlich, wird aber empfohlen; das Mindestalter beträgt 21 Jahre. Das wichtigste öffentliche Verkehrsmittel in Israel ist der Bus; das Land verfügt über ein gut ausgebautes Linienbussystem. Es gibt mehrere private und staatliche Busunternehmen. Führendes Busunternehmen ist Egged, dessen Busse im ganzen Land verkehren (https://www.egged.co.il/Eng). Tickets sind am Schalter an jedem Bahnhof erhältlich oder können online erworben werden. Bitte beachten Sie, dass viele Routen, insbesondere über Land, am Sabbat (von Freitagnachmittag bis Samstagabend) nicht bedient werden. In Ostjerusalem, Nazareth und Westjordanland verkehren arabische Busse auch am Sabbat. Zugverbindungen bestehen zwischen Tel Aviv, Jerusalem, Haifa und Naharija sowie zwischen verschiedenen kleineren Städten. Am Sabbat gibt es keinen Zugverkehr. Bitte beachten Sie stets die aktuellen Reisewarnungen des Auswärtigen Amtes (https://www.auswaertiges-amt.de).
Amtssprache: Neu-Hebräisch (Iwrit), Arabisch Bevölkerung: rund 9 Mio. Einwohner Fläche: 20.766 km² Hauptstadt: Jerusalem (rund 940.000 Einwohner) Landesvorwahl & Ortsvorwahl: +972 Währung: Neuer Israelischer Schekel (Abk.: NIS; ISO-4217-Code: ILS) Zeitzone: Israel Standard Time (IST); Mitteleuropäische Zeit (MEZ) & Mitteleuropäische Sommerzeit (MESZ) +1 Stunde
In Israel gibt es ein hochmodernes Telefon- und Handynetz, das im ganzen Land verfügbar ist. Die internationale Vorwahl für Anrufe nach Israel ist 00972. Die Vorwahl für Gespräche aus Israel nach Deutschland lautet 0049, nach Österreich 0043 und in die Schweiz 0041.
Rechnungen in Hotels und Restaurants enthalten bereits einen Bedienungszuschlag von 10-15 %. Ein kleines Trinkgeld ist dennoch üblich.
Bei der Einreise nach Israel dürfen Personen über 17 Jahren 250 g Tabakwaren, 1 l alkoholische Getränke und 2 l Wein zollfrei einführen. Bis zu 250 ml Parfüm und andere Waren bis zu einem Wert von 200 USD müssen nicht deklariert werden. Geldbeträge ab 90.000 ILS, Tauchausrüstungen und neu erworbene technische Geräte müssen beim Zoll angemeldet werden. Die Einfuhr von Drogen, pornografischem Material, Handys mit einer Reichweite von 900 Mhz und Fleisch ist verboten. Besondere Vorschriften gelten für die Einfuhr von Geldmitteln in palästinensische Gebiete. Tiere, Pflanzen, Blumen und Samen sowie einige Medikamente, technische Geräte und Waffen unterliegen bestimmten Einfuhrregulierungen und sollten angezeigt werden. Bei der Rückreise in die EU dürfen Personen über 17 Jahre 200 Zigaretten oder 100 Zigarillos mit einem Höchstgewicht von 3 g pro Stück oder 50 Zigarren oder 250 g Tabak sowie 1 l Spirituosen, 2 l Zwischenerzeugnisse, 4 l nicht schäumenden Wein und 16 l Bier sowie andere Waren, wie Parfüm, Kaffee, Tee und Elektrogeräte bis zu einem Wert von 300 EUR zollfrei einführen, wobei die Wertgrenze für Jugendliche unter 15 Jahre bei 175 EUR und für Flug- und Schiffsreisende bei 430 EUR liegt. Bei der Wiedereinreise in die Schweiz dürfen über 17-jährige 250 Zigaretten oder Zigarren oder 250 g anderer Tabakfabrikate sowie 5 l alkoholische Getränke mit einem Alkoholgehalt bis 18 Vol.-% und 1 l alkoholische Getränke mit einem Alkoholgehalt über 18 Vol.-% zollfrei einführen. Die Wertfreigrenze aller eingekauften Waren beträgt 300 CHF (inkl. Geschenke, Alkohol und Tabakerzeugnisse). Da sich Zollbestimmungen kurzfristig ändern können, ist es ratsam, die aktuellen Vorschriften kurz vor der Reise direkt bei der jeweiligen Botschaft zu erfragen.

Jordanien

Die medizinische Versorgung in und um die Hauptstadt Amman ist gut. Hier gibt es zwei große Privatkrankenhäuser (Al-Khalidi Medical Center und Arab Medical Center), in denen mit einem sehr guten Versorgungstandart zu rechnen ist. In ländlichen Gegenden ist die Versorgung dagegen nicht immer optimal. Vor der Reise sollte grundsätzlich geprüft werden, ob die Krankenkasse Auslandsreisen und Rücktransporte mit einschließt.
Deutsche Botschaft Benghasi Street 25 Jabal Amman Tel.: +962-6-5901170 Fax: +962-6-5901282 E-Mail: info@amman.diplo.de Web: https://amman.diplo.de Österreichische Botschaft Mithqal Al-Fayez Street 36 Jabal Amman Tel.: +962-6-4601101 Fax: +962-6-4612725 E-Mail: amman-ob@bmeia.gv.at Web: https://www.bmeia.gv.at/oeb-amman Schweizerische Botschaft Abdul Jabbar Al-Rawi street No. 4 South Abdoun Amman Tel.: +962-6-5931416 Fax: +962-6-5930685 E-Mail: amman@eda.admin.ch Web: https://www.eda.admin.ch/amman
Die Netzspannung beträgt 220 Volt Wechselstrom. Da es unterschiedliche Steckdosen gibt, empfiehlt sich die Mitnahme eines Adapters. Die Stromversorgung ist besonders in ländlichen Gegenden nicht immer konstant.
Unverzichtbar ist in der jordanischen Küche wohl das dünne, frisch gebackene Fladenbrot, das bei jeder Mahlzeit als „Besteckersatz“ dabei ist. Zum Frühstück gibt es zumeist pürierte Kichererbsen in Form von Humus oder als Falafel und dazu eine Tasse schwarzen Tee. Vor dem Mittag- oder Abendessen wird zunächst die Metzzeh gegessen, eine jordanische Vorspeise. Diese besteht aus vielen kleinen Schälchen, gefüllt mit würzigen Dips, frittierten Fleischbällchen (Koubba maqliya) oder Teigtaschen mit Ziegenkäse und Spinat (Fattayer/Sambusek). Stücke des Fladenbrots werden dabei zu einer Art Löffel geformt und in die aufgetischten Schälchen gedippt. Achtung: Ein angebissenes Fladenbrot bitte nicht noch einmal zum Dippen verwenden! Beliebte Hauptgerichte sind anschließend Mansaf, Lammfleisch mit Reis und Joghurtsauce, oder Magloubah, Hühnchen mit zartem Gemüse und Safran-Reis. Doch auch Vegetarier kommen in Jordanien dank der zahlreichen fleischfreien Gerichte voll auf ihre Kosten.
Neujahr (1. Januar); Karfreitag, Ostersonntag & -montag (März/April); Tag der Arbeit (1. Mai); Unabhängigkeitstag (25. Mai); Gedenktag zu Ehren des Militärs (10. Juni); Weihnachten (25. Dezember). Islamische Feiertage richten sich nach dem islamischen Mondkalender, die genauen Termine werden von der Geistlichkeit festgelegt. Die Feiertage sind beweglich, da sie sich am Mondzyklus orientieren und verschieben sich alljährlich - gegenüber dem gregorianischen Kalender - um etwa 11 Tage rückwärts. Der bedeutendste Einschnitt im Jahresverlauf ist der Beginn des Fastenmonats, des Ramadan, der mit dem Fest des Fastenbrechens „Eid al-Fitr" 30 Tage später beendet wird. Weitere wichtige islamische Feiertage in Jordanien sind Eid al-Adha (Großes Opferfest), Muharram (Islamisches Neujahr), Milad Al Nabi (Geburtstag des Propheten Mohammed) und Lailat al-Miraj (Himmelfahrt des Propheten Mohammed).
April Jedes Frühjahr startet der spektakuläre Dead Sea Marathon in Amman. Entlang der Küste des Toten Meeres bietet er Teilnehmern einen einzigartigen Panoramablick. Juni Ab dem 30. Juni präsentiert das Jordan Festival in Amman auf zahlreichen Bühnen Performances einheimischer und internationaler Sänger, Tänzer und Schauspieler. Juli Im Dörfchen Fuheis findet zur Sommerzeit das örtliche Kulturfest statt. Dann gibt es Theater- und Musikvorführungen und hell beleuchtete Geschäfte haben ihre Türen bis in die Nacht hinein geöffnet. Mitten in der Wüste findet ebenfalls im Juli jährlich das einzigartige Distant-Heat Festival statt. Dann wummern hier coole Techno-Beats durch Wadi Rum und Aqaba. Anmerkung: In Krisenzeiten kann das eine oder andere Festival ausfallen.
Allein reisende Frauen sind in Jordanien zu erhöhter Wachsamkeit aufgerufen. Das Land ist zwar in einigen Teilen sehr westlich geprägt, dennoch sollte man nicht allzu freizügig in der Öffentlichkeit auftreten, auch wenn dies in Touristenhochburgen oftmals anders aussieht. Badekleidung gehört an den Strand, Mini-Röcke, Shorts, ärmellose Oberteile sowie enganliegende Kleidungsstücke sollten vermieden werden. Das Tragen eines Kopftuches ist nicht unbedingt notwendig, jedoch empfiehlt es sich, stets ein großes Tuch mit sich zu führen (z.B. für die Besichtigung von Moscheen). Das Tragen eines (vermeintlichen Ehe-)Ringes hält unerwünschte Verehrer ab. Bei Reisen innerhalb des Landes kann es sinnvoll sein, eine Begleitperson an der Seite zu haben und sich z.B. innerhalb der Städte mit (offiziellen) Taxis fortzubewegen.
Homosexualität ist seit Jahren straffrei, dennoch ist die gleichgeschlechtliche Liebe in der Gesellschaft ein absolutes Tabuthema. Es existiert kein Antidiskriminierungsgesetz und auch gleichgeschlechtliche Ehen werden nicht anerkannt. Homosexuellen Paaren wird daher von Zärtlichkeiten in der Öffentlichkeit abgeraten. Doch auch heterosexuelle Paare sollten aus Respekt vor der jordanischen Kultur eher darauf verzichten.
Größtenteils herrscht in Jordanien kontinentales Wüstenklima. Die Sommer sind extrem heiß bei Temperaturen bis zu 40 °C. Die durchschnittlichen Wintertemperaturen liegen bei 13-20 °C. Der Nordwesten ist mit jährlich 800 mm die niederschlagreichste Region. Wer ein solch extremes Klima nicht gewohnt ist, der sollte außerhalb der Sommermonate zwischen September und November und zwischen März und Mai reisen. Leichte, atmungsaktive Kleidung gehört auf jeden Fall in den Koffer. Die wärmende Jacke sollte aber auch nicht vergessen werden. Besonders in den Wüstenregionen können die Temperaturen nachts stark fallen.
Größere Städte haben oftmals behindertengerechte Zugänge und Einrichtungen. Anders sieht das in ländlichen Gebieten aus. Die unbefestigten Wege sind besonders für Rollstuhlfahrer ungeeignet. Viele Touristenattraktionen außerhalb der Großstädte, wie etwa die Stadt Petra, bieten jedoch Kutschfahrten, bei denen man ganz bequem die Gegend erkunden kann. Vor der Reise ist es empfehlenswert, sich z.B. über das Jordan Tourism Board weitere Informationen einzuholen (http://www.visitjordan.com).
Für Jordanien gelten folgende Notrufnummern: Ambulanz 191, Polizei 192, Erste Hilfe 193, Feuerwehr (Amman) 199.
Geschäfte öffnen generell täglich von 9.30-13.30 Uhr und von 15.30-18 Uhr, teilweise auch länger. Der wöchentliche Ruhetag ist der Freitag. Banken öffnen in der Regel samstags bis donnerstags von 8.30-12.30 Uhr und von 15.30-17.30 Uhr. Postämter haben samstags bis donnerstags von 7-19 Uhr (Sommer) oder von 7-17 Uhr (Winter) geöffnet, sowie teilweise freitags von 7-13 Uhr.
Das jordanische Verkehrssystem befindet sich generell in einem guten Zustand. Die Straßenverhältnisse in und um die größeren Städte des Landes sind meist gut. Auch Fernstraßen in ländlicheren Regionen sind zumeist relativ gut ausgebaut. Oftmals sind diese aber sehr kurvenreich und unübersichtlich, zudem fehlt es nachts an ausreichender Straßenbeleuchtung. Auch tauchen hier häufig unerwartet Tiere oder unbeleuchtete Fahrzeuge auf der Fahrbahn auf. Daher empfiehlt es sich, zum Mietwagen evtl. einen erfahrenen, einheimischen Fahrer mitzubuchen. Wer einen Mietwagen selbst fahren möchte, benötigt dazu einen internationalen Führerschein. Auf nächtliche Überlandfahrten außerhalb Ammans sollte verzichtet werden. Für den öffentlichen Nahverkehr sind Minibusse zuständig, für den Fernverkehr die Busgesellschaft JETT (https://www.jett.com.jo/ar). Von Fahrten ins syrisch-jordanische oder irakische Grenzgebiet wird dringend abgeraten. Insbesondere die Grenze zum Irak kann ohne vorherige Ankündigung geschlossen werden. Es empfiehlt sich, stets die aktuellen Reisehinweise und -warnungen des Auswärtigen Amtes zu beachten (https://www.auswaertiges-amt.de). Im Jordantal sowie in einigen anderen Regionen sind vereinzelt noch Landminen zu finden. Diese Gebiete sind jedoch in der Regel gut gekennzeichnet und meist abgesperrt.
Amtssprache: Arabisch Bevölkerung: rund 10,1 Mio. Einwohner Fläche: 89.342 km² Hauptstadt: Amman (rund 4 Mio. Einwohner) Landesvorwahl: +962 Währung: Jordanischer Dinar (Abk.: JD; ISO-4217-Code: JOD) Zeitzone: Eastern European Time (EET); Mitteleuropäische Zeit (MEZ) +2 Stunden, während der Mitteleuropäischen Sommerzeit (MESZ) +1 Stunde
Für Telefonate ins Ausland gelten die jeweiligen Ländervorwahlen. Für Deutschland ist das die 0049, für die Schweiz die 0041 und für Österreich die 0043. Jordanien hat die Landesvorwahl 00962. Die Roaminggebühren beim mobilen Telefonieren ins Ausland können sehr hoch sein. Daher empfiehlt sich die Nutzung von öffentlichen Fernsprechanlagen, die in der Nähe von Postämtern und in privaten Telefonzentralen zu finden sind. In ländlichen Gebieten fehlen diese jedoch oftmals, hier können zumindest Ortsgespräche meist von lokalen Geschäften aus geführt werden. Wer mit dem Handy telefonieren möchte, sollte auf eine nationale SIM Karte zurückgreifen oder über die WLAN Verbindung im Hotel per Messenger wie Skype und WhatsApp zuhause anrufen.
In den meisten Hotels und Restaurants ist ein Servicezuschlag im Preis inbegriffen. Wenn dies nicht der Fall ist, so empfiehlt sich bei besonderer Zufriedenheit ein Trinkgeld in Höhe von 10%. Kofferträger und Raumpersonal kann man mit einem halben Dinar pro Gepäckstück bzw. Tag zusätzlich entlohnen. Reiseführer und dazugehörige Busfahrer sollten immer ein kleines Trinkgeld für ihre Arbeit erhalten.
Die Einfuhr von Waffen, Drogen und pornographischem Material ist verboten. Alkohol darf bis zu 1 l und Zigaretten bis 200 Stück und Tabak bis 200 g zollfrei eingeführt werden. Israelische Währung darf nicht eingeführt werden. Andere Fremdwährungen dürfen dagegen unbegrenzt ein- und ausgeführt werden, müssen aber ab einem Wert von 15.000 JOD (ca. 16.000 EUR) angegeben werden. Die Ausfuhr von Antiquitäten und Korallen ist streng verboten. Zollfreigrenzen bei der Wiedereinreise nach Deutschland und Österreich sind 200 Zigaretten oder 100 Zigarillos mit einem Höchstgewicht von 3 g pro Stück oder 50 Zigarren oder 250 g Tabak sowie 1 l Spirituosen, 2 l Zwischenerzeugnisse, 4 l nicht schäumender Wein und 16 l Bier sowie 1 l Spirituosen oder 2 l Wein und Geschenke bis 300 EUR (Schiffs- und Flugreisende 430 EUR). Bei der Wiedereinreise in die Schweiz dürfen über 17-Jährige 250 Zigaretten oder Zigarren oder 250 g anderer Tabakfabrikate sowie 5 l alkoholische Getränke mit einem Alkoholgehalt bis 18 Vol.-% und 1 l alkoholische Getränke mit einem Alkoholgehalt über 18 Vol.-% zollfrei einführen. Die Wertfreigrenze aller eingekauften Waren beträgt 300 CHF (inkl. Geschenke, Alkohol und Tabakerzeugnisse). Bestimmte Waren wie Arznei- und Betäubungsmittel, jugendgefährdende und verfassungswidrige Medien, Fälschungen oder Produkte aus der Tier- und Pflanzenwelt (z. B. Elfenbein oder Krokodilleder) unterliegen Genehmigungspflichten oder Verboten. Da sich Zollbestimmungen kurzfristig ändern können, ist es ratsam, die aktuellen Vorschriften kurz vor der Reise direkt bei der jeweiligen Botschaft zu erfragen.

Vereinigte Arabische Emirate

Die medizinische Versorgung in den Vereinigten Arabischen Emiraten ist sehr gut. Es gibt zum einen staatliche Krankenhäuser wie das Rashid Hospital oder das Latifa Hospital in Dubai. Zum anderen kann man sich in einer der vielen privaten Arztpraxen, „clinics" genannt, behandeln lassen. Die Bezahlung erfolgt im Anschluss an die Behandlung bar oder mit Kreditkarte. Prüfen Sie vor der Abreise, ob Ihre Krankenversicherung eine ärztliche Behandlung im Ausland ausreichend abdeckt und ob Sie über eine Notfall-Rücktransportversicherung verfügen.
Deutsche Botschaft Towers at the Trade Center West Tower, 14 Floor Abu Dhabi Tel.: +971-2-5967700 E-Mail: info@abu-dhabi.diplo.de Web: https://uae.diplo.de Öffnungszeiten: So-Do 9-12 Uhr Österreichische Botschaft Sky Tower, Office Nr. 504, Reem Island Abu Dhabi Tel.: +971-2-6944999 E-Mail: abu-dhabi-ob@bmeia.gv.at Web: https://www.bmeia.gv.at/oeb-abu-dhabi Öffnungszeiten: So-Mi 9-13 Uhr, Do 12-13 Uhr Schweizerische Botschaft Centro Capital Center Building, 17th Floor Kaleej Al Arabi Street Abu Dhabi Tel.: +971-2-6274636 E-Mail: abudhabi@eda.admin.ch Web: https://www.eda.admin.ch/uae Öffnungszeiten: So-Do 9-12 Uhr
Die Netzspannung beträgt 220/240 Volt bei einer Frequenz von 50 Hertz. Für die Steckdosen mit Drei-Pol-System wird ein Adapter benötigt. In den meisten Hotels bekommt man einen Adapter an der Rezeption oder beim „housekeeping".
Gewürze, wie z.B. Koriander, Zimt, Nelken, Kümmel, Muskatnuss und Knoblauch verleihen den arabischen Gerichten einen besonderen Geschmack. Auf den meisten Speisekarten findet man Kebab, Fisch- oder Fleischspieße, Kofta, Lammhackwürstchen, sowie verschiedene Reisgerichte. Typische Beilagen sind Gemüse, Falafel, frittierte Gemüsebällchen, Fladenbrot, Wara Enab, mit Reis gefüllte Weinblätter, Hummus (Kichererbsenbrei), und Tabouleh, (Salat aus Weizenschrot, Minze, Tomaten und Petersilie). Den süßen Abschluss bilden ein Puddingauflauf aus Milch, Rosinen und Mandeln, ein Reismehlpudding mit Pistazien und Rosenwasser, ein Griesmandelkuchen sowie Dattelkonfekt. Die Araber trinken gerne Atar, einen süßen Sirup, Ingwermilch, Tee mit Minze oder Beduinenkaffee (Kaffee mit Zucker, Zimt, Kardamom und Ingwer).
Neujahr (1. Januar), Nationalfeiertag zur Gründung der VAE (2. Dezember). Islamische Feiertage richten sich nach dem islamischen Mondkalender, die genauen Termine werden von der Geistlichkeit festgelegt. Die Feiertage sind beweglich, da sie sich am Mondzyklus orientieren und verschieben sich alljährlich - gegenüber dem gregorianischen Kalender - um etwa 11 Tage rückwärts. Der bedeutendste Einschnitt im Jahresverlauf ist der Beginn des Fastenmonats, des Ramadan, der mit dem Fest des Fastenbrechens „ʿĪdu l-Fitr" 30 Tage später beendet wird. Weitere wichtige islamische Feiertage in den VAE sind ʿĪd al-'Aḍḥá (Großes Opferfest), Ras as-Sanah al-Hijriyah (Islamisches Neujahr), ʿĪd Mīlād an-Nabī (Geburtstag des Propheten Mohammed) und al-miʿrāǧ (Himmelfahrt des Propheten Mohammed).
Januar/Februar Das mehrwöchige Dubai Shopping Festival lässt die Herzen von Schnäppchenjägern höher schlagen, bietet Spiel, Spaß und Unterhaltung für die ganze Familie (http://mydsf.ae). Februar/März Im Februar findet das Emirates Airline Dubai Jazz Festival statt (http://www.dubaijazzfest.com). Im Februar/März messen sich die besten Spieler bei den Dubai Duty Free Tennis Championships (https://dubaidutyfreetennischampionships.com). Sportlich geht es weiter mit dem Dubai Desert Classic Golfturnier im Februar/März (https://www.omegadubaidesertclassic.com). März Das höchstdotierte Pferderennen der Welt ist der Dubai World Cup (https://www.dubairacingclub.com). März/April Auf dem zweiwöchigen Programm des Abu Dhabi Music and Arts Festivals stehen Kunst, Ballett, Musik, Ausstellungen und Workshops (https://www.artdubai.ae). November Ein absolutes Highlight ist die alle zwei Jahre stattfindende Dubai Air Show. Ein folkloristisches Rahmenprogramm wird ebenfalls geboten (https://www.dubaiairshow.aero). 2. Dezember Am National Day werden spektakuläre Ruderboot-Rennen ausgetragen. Dezember Glamourös geht es auf dem Dubai International Film Festival zu (https://www.facebook.com/DubaiFilmFestival).
Die Vereinigten Arabischen Emirate gehören zu den sichersten Ländern des Mittleren Osten mit einer niedrigen Kriminalitätsrate. Frauen können sich i.d.R. völlig ungefährdet allein durch die Stadt bewegen und auch allein Auto fahren. Allerdings kommt es bei Taxifahrten und Spaziergängen nach Einbruch der Dunkelheit zu vereinzelten Übergriffen auf junge Mädchen und Frauen, weshalb hier eine erhöhte Vorsicht geboten ist. Auf dem Land trifft man Frauen fast nie alleine auf der Straße an. Touristinnen sollten sich zurückhaltend und konservativ kleiden, d.h. dass zumindest Knie und Schultern bedeckt sein sollten.
Aus religiösen Gründen ist gleichgeschlechtliche Liebe in den VAE wie in allen islamischen Ländern verboten. Bei Anzeige werden homosexuelle Beziehungen strafrechtlich geahndet. Reisende sollten ihre Homosexualität nicht öffentlich zeigen.
In den VAE herrscht ein subtropisches, arides Klima. Meistens erwartet die Besucher ein wolkenloser, blauer Himmel und Sonnenschein. Regen fällt - wenn überhaupt - nur im Winter (Januar bis März), dann können jedoch wahre Regenstürme niedergehen. Allerdings sind diese meist von kurzer Dauer. Die Temperaturen betragen im Winter ca. 25 °C tagsüber, nachts 10-15 °C, die Luft ist dann eher trocken. Die Sommer sind extrem heiß: Zwischen April und September liegen die Tagestemperaturen um 40 °C, im Juli und August werden bis zu 50 °C erreicht, nachts sind es immer noch 35 °C. Die Luftfeuchtigkeit von knapp 100 % sorgt für tropische Verhältnisse. Als Reisezeit sind die Monate Oktober bis Mai zu empfehlen. Sollten Sie während des Fastenmonats Ramadan in die VAE reisen wollen, bedenken Sie bitte, dass zu dieser Zeit auch von Besuchern erwartet wird, dass sie - zumindest in der Öffentlichkeit - tagsüber auf das Essen, Trinken und Rauchen verzichten und es Einschränkungen bei Öffnungszeiten und verschiedenen Unterhaltungsangeboten geben kann.
Viele Sehenswürdigkeiten wie das Dubai Museum sind behindertengerecht ausgestattet. Einige der führenden Hotels wie z.B. das Jumeira Beach Hotel verfügen über barrierefreie Zimmer und Anlagen. Einzelheiten kann man im gewünschten Hotel erfragen.
Polizei und Rettungsdienst erreicht man landesweit unter 999. Für die Feuerwehr wählt man 997.
Die meisten Geschäfte und Malls haben jeden Tag geöffnet, meist von 10-22 Uhr einige sogar bis 24 Uhr. In den meisten Supermärkten kann man zwischen 7-22 Uhr einkaufen, in manchen sogar rund um die Uhr. Banken haben ihre Öffnungszeiten Sa-Mi 8-13 Uhr und 16.30-18.30 Uhr, Do 8-12 Uhr. Behörden arbeiten So-Do von 7.30-14 Uhr.
In Dubai, Abu Dhabi und Sharjah - den drei wichtigsten Emiraten des Landes - ist die touristische Infrastruktur exzellent. Sowohl nationale wie internationale Autovermieter haben Stationen am Flughafen, in der Innenstadt und mittlerweile auch in den vier kleineren Emiraten. Zur Anmietung braucht man einen internationalen Führerschein, und das Mindestalter beträgt bei PKW 21 Jahre, bei Geländewagen 25 Jahre. Die Straßenverhältnisse sind ausgezeichnet, alle großen Städte sind durch mehrspurige und nachts beleuchtete Autobahnen miteinander verbunden. Außerdem gibt es ausreichend Rastplätze. Da der Berufsverkehr zu Stoßzeiten katastrophale Ausmaße angenommen hat (vor allem in Dubai und Sharjah) und Parkplätze eine Rarität sind, empfiehlt sich in den Städten die Benutzung der öffentlichen Verkehrsmittel. Hier steht das Taxi an erster Stelle, und fast alle verfügen über ein Taxameter. In den Stadtzentren sind immer ausreichend Taxen unterwegs, um eines per Handzeichen heranzurufen; für die entlegenen Stadtteile gibt es einen Taxiruf. Nur Dubai und Abu Dhabi verfügen über ein innerstädtisches Busnetz. Flugverbindungen zwischen den Emiraten werden nur von teuren Privatunternehmen angeboten und lohnen wegen der kurzen Distanzen nicht. Eine Eisenbahn gibt es nicht. Für Überlandfahrten bieten sich entweder die günstigen Sammeltaxis oder die Mietwagen an.
Amtssprache: Arabisch Bevölkerung: rund 9,9 Mio. Einwohner Fläche: 83.600 km² Hauptstadt: Abu Dhabi (rund 1,5 Mio. Einwohner) Landesvorwahl: +971 Religion: Islam (96 % der Bevölkerung) Währung: VAE-Dirham (Abk.: Dh/Dhs; ISO-4217-Code: AED) Zeitzone: Gulf Standard Time (GST). Unterschied zur Mitteleuropäischen Zeit (MEZ): +3 Stunden (Mitteleuropäische Sommerzeit (MESZ) +2 Stunden); keine Umstellung auf Sommerzeit
Das Trinkgeld ist eine der Grauzonen in den VAE, da in einigen Restaurants bereits 10 % Service Charge im Preis enthalten ist, in anderen nicht. Grundsätzlich liegt man mit den üblichen 10 % nicht falsch.
Man darf 400 Zigaretten und 50 Zigarren, 500 g Tabak, 4 l Spirituosen (nur bei Einreise über Flughafen und nicht in Sharjah) sowie Parfum in angemessenen Mengen ein- sowie ausführen. Die Landeswährung sowie Fremdwährungen unterliegen keinerlei Beschränkungen. Streng verboten sind Ein- und Ausfuhr von Waffen, Drogen und Pornographie. Achtung - viele westliche Illustrierte gelten aufgrund ihrer freizügigen Bilder bereits als pornographische Publikationen. Einige gängige Medikamente dürfen nur mit ärztlicher Verschreibung eingeführt werden. E-Zigaretten werden bei der Einfuhr konfisziert. Zollfreigrenzen bei der Wiedereinreise nach Deutschland und Österreich sind 200 Zigaretten oder 100 Zigarillos mit einem Höchstgewicht von 3 g pro Stück oder 50 Zigarren oder 250 g Tabak sowie 1 l Spirituosen, 2 l Zwischenerzeugnisse, 4 l nicht schäumender Wein und 16 l Bier sowie 1 l Spirituosen oder 2 l Wein und Geschenke bis 300 EUR (Schiffs- und Flugreisende 430 EUR). Bei der Wiedereinreise in die Schweiz dürfen über 17-jährige 250 Zigaretten oder Zigarren oder 250 g anderer Tabakfabrikate sowie 5 l alkoholische Getränke mit einem Alkoholgehalt bis 18 Vol.-% und 1 l alkoholische Getränke mit einem Alkoholgehalt über 18 Vol.-% zollfrei einführen. Die Wertfreigrenze aller eingekauften Waren beträgt 300 CHF (inkl. Geschenke, Alkohol und Tabakerzeugnisse). Da sich Zollbestimmungen kurzfristig ändern können, ist es ratsam, die aktuellen Vorschriften kurz vor der Reise direkt bei der jeweiligen Botschaft zu erfragen oder unter http://www.dubaicustoms.gov.ae zu überprüfen.

Oman

Die ärztliche Versorgung in Oman ist als gut zu bezeichnen. Sowohl in der Hauptstadt Muscat, wo es mehrere Krankenhäuser und Privatkliniken gibt, als auch in den Regionalhauptstädten wie z.B. Sohar, Sur oder Nizwa gibt es moderne Hospitäler. Auf dem Land sind die Zustände jedoch nicht nur technisch, sondern auch hygienisch oft problematisch. Zudem findet sich hier nur schwer ein Englisch oder Französisch sprechender Arzt. Eine Behandlung muss vor Ort bezahlt werden. Erkundigen Sie sich deshalb rechtzeitig vor Reiseantritt bei Ihrer Krankenkasse, ob diese solche Kosten übernimmt, ansonsten ist eine Reisekrankenversicherung sehr empfehlenswert. Medikamente gibt es in guter Auswahl in den zahlreichen Apotheken des Landes, nur wer auf besondere Medikamente angewiesen ist, sollte diese in ausreichender Menge mitnehmen. Achten Sie darauf, die Reiseapotheke den Temperaturen entsprechend vor Wärme zu schützen.
Deutsche Botschaft Al-Khuwair, Jami'at Al-Duwal Al-Arabiah Street Muscat Tel.: +968-2469-1218 Fax: +968-2469-1278 E-Mail: info@maskat.diplo.de Web: https://maskat.diplo.de Öffnungszeiten: So-Do 8-11 Uhr Die österreichische Botschaft in Muscat wurde 2011 geschlossen, zuständig ist seither die Botschaft in Riyadh, Saudi-Arabien: Österreichische Botschaft Diplomatic Quarter Riyadh Riyadh 11693 Saudi-Arabien Tel.: +966-1-4801217 Fax: +966-1-4801526 E-Mail: riyadh-ob@bmeia.gv.at Web: http://www.aussenministerium.at/riyadh Öffnungszeiten: So-Do 9-12 Uhr Schweizerische Botschaft Villa 1366 Way 3017 Shatti Al Qurum Muscat Tel.: +968-24603267 Fax: +968-24603298 E-Mail: muscat@eda.admin.ch Web: https://www.eda.admin.ch/muscat
Die Netzspannung beträgt 220/240 Volt, 50 Hertz. Adapter für die englischen Drei-Pol-Steckdosen sind notwendig.
Die omanische Küche ist geprägt von indischen, indonesischen, arabischen und ostafrikanischen Einflüssen. Dabei werden vor allem Gerichte mit Reis, Huhn, Lamm, Ziege, Fisch und Meeresfrüchten serviert, z.B. in Form von shoowa (Lamm mit Dattelbrei in Palmen- und Bananenblättern gebacken) oder kabsa (Schaf gefüllt mit Mandeln, Reis und Gewürzen). Fleisch wird gerne gegrillt oder gekocht verzehrt, dazu isst man Soßen mit Gemüse (Bohnen, Artischocken, Zwiebeln, Tomaten, Kichererbsen). In Essig eingelegtes Gemüse, wie Kürbis, Blumenkohl oder Spargel, wird oft als Beilage gereicht. Gewürze und Kräuter spielen eine wichtige Rolle, vor allem Kardamom, Kreuzkümmel, Pfeffer, Koriander, Gewürznelken und Muskat geben den Speisen eine besondere Note. Zum Nachtisch gibt es Obst, insbesondere frische Datteln oder Halwa, eine Mehlspeise. Generell wird zum Essen gerne Wasser getrunken, aber auch schwarzer Tee und Kaffee sind beliebte Getränke. Alkohol wird nur in einigen Hotels und Restaurants mit Sondergenehmigung ausgeschenkt, ist aber meist sehr teuer. In Privathaushalten pflegt man in Oman auch heute noch den von den Beduinen übernommenen Brauch, sich zum Essen auf dem Boden niederzulassen. Gegessen wird mit der (rechten!) Hand aus kleinen Schüsseln und Platten, zwischen den Gängen reinigt man die Finger mit Rosenwasser. In Restaurants - inzwischen gibt es eine Vielzahl an Lokalen mit internationaler Küche - kann man jedoch auch ganz nach westlicher Art auf dem Stuhl sitzend speisen.
Am 18. November wird jährlich der Nationalfeiertag, Geburtstag von Sultan Qaboos, begangen. Islamische Feiertage richten sich nach dem islamischen Mondkalender, die genauen Termine werden von der Geistlichkeit festgelegt. Die Feiertage sind beweglich, da sie sich am Mondzyklus orientieren und verschieben sich alljährlich - gegenüber dem gregorianischen Kalender - um etwa 11 Tage rückwärts. Der bedeutendste Einschnitt im Jahresverlauf ist der Beginn des Fastenmonats, des Ramadan, der mit dem Fest des Fastenbrechens „Eid al-Fitr" 30 Tage später beendet wird. Weitere wichtige islamische Feiertage im Oman sind Eid al-Adha (Großes Opferfest), El am Hejir (Islamisches Neujahr), Milad Al Nabi (Geburtstag des Propheten Mohammed) und Lailat al-Miraj (Himmelfahrt des Propheten Mohammed).
Neujahr Am 1. Tag des neuen Jahres werden Pferde- und Kamelrennen zu Ehren des Sultans veranstaltet. Der Termin verschiebt sich jedes Jahr in Abhängigkeit vom Mondkalender. Januar/Februar Einen Monat lang feiert man seit 1998 die omanische Kultur, ihre Geschichte und Traditionen beim alljährlichen Muscat Festival in der Hauptstadt. Auf dem Programm stehen neben antiken und modernen Theaterstücken sowie zeitgenössischen Konzerten von Künstlern der arabischen Welt inzwischen auch Multimedia-Shows u.v.m. Juli/August Im Hochsommer verwandelt der Südwest-Monsun (Khareef) die trockene Gegend rund um Salalah in eine saftig-grüne Oase. Dieses Ereignis wird mit dem Khareef-Festival in Salalah mit Tanz und Gesang sowie zahlreichen kulturellen, wirtschaftlichen, sportlichen und religiösen Aktivitäten gebührend gefeiert. So kann man z.B. auch einheimischen Handwerkern bei ihrer Arbeit über die Schulter sehen und ihre Werke käuflich erwerben. 18. November Am Geburtstag des Sultans, dem Nationalfeiertag, werden die Straßen und Häuser mit Fahnen, Lichtern und Bildern Seiner Majestät geschmückt und Feuerwerke veranstaltet.
Oman ist ein sicheres Reiseland und Frauen können es problemlos allein - auch mit dem Auto - bereisen. Auf den Landessitten entsprechende Kleidung sollte geachtet werden.
Man sollte das Hand-in-Hand gehen arabischer Männer nicht mit Homosexualität verwechseln - es ist ein Ausdruck der Freundschaft. Gleichgeschlechtliche Liebe ist offiziell verboten und darf nicht in der Öffentlichkeit ausgelebt werden!
Das Sultanat Oman liegt im äußersten Südosten der Arabischen Halbinsel und somit in einer subtropischen Klimazone. Die Sommermonate von Mai bis September sind generell trocken und heiß mit Tagestemperaturen bis 45 °C. An den Küsten kommt an manchen Tagen eine unangenehm hohe Luftfeuchtigkeit hinzu. Eine Ausnahme sind der östliche Küstenstreifen und das Dhofar-Gebirge im Süden, denn von Juni bis September/Oktober sorgen stürmische Monsunwinde für feuchtes Wetter mit Tagestemperaturen um 30 °C. Die beste Reisezeit für das Sultanat sind die kühleren Wintermonate von Mitte Oktober bis etwa Mitte April mit einer durchschnittlichen Tagestemperatur um 30 °C. In dieser Zeit fallen zwar auch die meisten Niederschläge, doch meist nur in kurzen, dafür aber umso heftigeren Schauern. Allerdings gibt es immer mehr europäische Reiseveranstalter, die günstige Pauschalangebote in den heißen Sommermonaten anbieten. Aufgrund der Traditionen des Landes und der klimatischen Bedingungen empfiehlt es sich, leichte Sommerkleidung, die Arme und Beine bedeckt, dazu Sonnenbrille und -creme sowie eine Kopfbedeckung einzupacken.
Einige Sehenswürdigkeiten sind für Behinderte aufgrund ihrer historischen Bauweise leider nur schwer bis gar nicht zu besichtigen, z.B. die Festungen oder diverse Museen, die in diesen untergebracht sind. Während die modernen Hotels und Einkaufszentren der Hauptstadt behindertengerecht gebaut sind, sind entsprechende Hotelzimmer im Rest des Landes noch recht spärlich.
Polizei/Feuerwehr/Ambulanz: 9999
Die normalen Geschäftszeiten sind Sa-Do von 9-13 und 16-19 Uhr, Einkaufszentren bis 20 Uhr. Banken schließen bereits um 12 Uhr. Supermärkte und kleine Geschäfte im Landesinneren sind meist durchgehend geöffnet von 7-22 Uhr, einige Großmärkte sogar rund um die Uhr. Die genauen Zeiten sind in der Tagespresse veröffentlicht (Oman Daily Observer im Businessteil).
In der Hauptstadt Muscat bieten neben den internationalen Vermietstationen auch lokale Anbieter mittlerweile eine große Flotte vom Kleinwagen bis zum geräumigen Geländewagen an. Um sein Wunschauto zu bekommen, empfiehlt sich zur Hauptreisezeit jedoch eine Reservierung noch von zu Hause aus. Ein internationaler Führerschein ist notwendig. Das Straßennetz wird stetig ausgebaut, sowohl nach Sur an der Ostküste als auch ins Landesinnere gibt es mehrspurige Autobahnen. So wird es auch für Individualtouristen, die mit dem eigenen Mietfahrzeug unterwegs sind, in Zukunft leichter werden, abgelegene Wadis und Wüstenregionen zu erreichen. Die wichtigsten Sehenswürdigkeiten des Landes sind auch mit öffentlichen Verkehrsmitteln gut zu erreichen. Es gibt Taxis, Sammeltaxis, und die staatliche Busgesellschaft ONTC (Oman National Transport Company) hat ein gut ausgebautes Liniennetz. Inlandsflugverbindungen lohnen sich nur ins 1.000 km von Muscat entfernte Salalah und auf die Halbinsel Musandam. Verschiedene deutschsprachige Reiseveranstalter arbeiten Ihnen gern eine individuelle Tour mit dem Mietwagen aus und reservieren auch die nötigen Hotelübernachtungen. Aufgrund anhaltender Spannungen in einigen Ländern des Nahen und Mittleren Ostens wird Reisenden in den Oman geraten, in der Öffentlichkeit zurückhaltend aufzutreten, in ihrem Verhalten auf die religiösen, politischen, kulturellen und sozialen Traditionen des Landes Rücksicht zu nehmen und sich von eventuellen Demonstrationen oder Protestveranstaltungen fernzuhalten. Bei Bootsexkursionen vor der Westküste der Vereinigten Arabischen Emirate (VAE) sollten die Gewässer um die Inseln Abu Moussa, Greater Tumb und Lesser Tumb gemieden werden. Die drei Inseln werden sowohl von den VAE als auch vom Iran beansprucht und in Seekarten als zum jeweiligen Territorium gehörend ausgewiesen. Bootsbesatzungen wurden von iranischer Seite unter dem Vorwurf der „Verletzung der iranischen Hoheitsgewässer und illegaler Einwanderung" bereits festgenommen und in Gerichtsverfahren zu Haftstrafen verurteilt. Außerdem besteht das Risiko von Piratenangriffen und Kaperungen.
Amtssprache: Arabisch Bevölkerung: rund 4,6 Mio. Einwohner Hauptstadt: Muscat (rund 770.000 Einwohner) Fläche: 309.500 km² Landesvorwahl: +968 Währung: Omani Rial (Abk.: RO; ISO-4217-Code: OMR) Zeitzone: Gulf Standard Time (GST). Unterschied zur Mitteleuropäischen Zeit (MEZ): +3 Std. (Mitteleuropäische Sommerzeit (MESZ) +2 Std.); keine Umstellung auf Sommerzeit
Oman verfügt über ein sehr gutes Telefonnetz. Von öffentlichen Telefonzellen kann man mittels einer überall erhältlichen Telefonkarte problemlos nach Europa telefonieren. Internationale Vorwahlen: Oman 00968, Deutschland 0049, Österreich 0043, Schweiz 0041. Fast alle europäischen Mobiltelefonanbieter haben mittlerweile einen Vertrag mit der omanischen Telefongesellschaft, sodass Sie mit ihrem Handy auch in Oman telefonieren können. Sehr viel günstiger sind jedoch die Prepaid-Karten der beiden nationalen Gesellschaften oredoo (https://ooredoo.om) und omantel (https://www.omantel.om). Für ca. 10 OMR erhält man bereits am Flughafen eine lokale Telefonnummer mit ca. 5 OMR Gesprächsguthaben. Kostensparend ist außerdem die Kommunikation über das Internet, etwa über öffentliche Hotspots, im Hotel oder Internetcafé.
In den kleineren Restaurants ist ein Trinkgeld eher unüblich, Taxifahrer, Kofferträger und Kellner internationaler Einrichtungen erhalten ca. 10 % des Rechnungsbetrages, Kofferträger ca. 200-300 baiza pro Gepäckstück. Das Bedienungsgeld (service charge) ist häufig in der Rechnung enthalten. Allerdings kommt dies selten dem Sie bedienenden Kellner zugute, sodass dieser sich über eine kleine Extragabe freut. Bei organisierten Rundreisen und Tagesausflügen ist ein Trinkgeld für Fahrer und Reiseleiter ebenfalls üblich.
Nach Oman dürfen von Personen ab 21 Jahren zollfrei eingeführt werden: eine Flasche Alkohol (gilt nur für Nichtmuslime und die Einreise am Flughafen, nicht bei Einreise auf dem Landweg) 400 Zigaretten, 100 ml Parfüm sowie Gegenstände des persönlichen Bedarfs. Verboten ist die Einfuhr von Waffen, Drogen und pornografischem Material wie Zeitschriften, wozu auch die freizügigen Titelblätter verschiedener Nachrichtenmagazine gehören (und konfisziert werden). Ebenso verboten ist die Einfuhr von Pflanzensamen, frischen Lebensmitteln, vor allem Schweinefleisch. Bei der Rückreise in die EU dürfen Personen über 17 Jahre 200 Zigaretten oder 100 Zigarillos mit einem Höchstgewicht von 3 g pro Stück oder 50 Zigarren oder 250 g Tabak sowie 1 l Spirituosen, 2 l Zwischenerzeugnisse, 4 l nicht schäumenden Wein und 16 l Bier sowie andere Waren, wie Parfüm, Kaffee, Tee und Elektrogeräte bis zu einem Wert von 300 EUR zollfrei einführen, wobei die Wertgrenze für Jugendliche unter 15 Jahre bei 175 EUR und für Flug- und Schiffsreisende bei 430 EUR liegt. Bei der Wiedereinreise in die Schweiz dürfen über 17-jährige 250 Zigaretten oder Zigarren oder 250 g anderer Tabakfabrikate sowie 5 l alkoholische Getränke mit einem Alkoholgehalt bis 18 Vol.-% und 1 l alkoholische Getränke mit einem Alkoholgehalt über 18 Vol.-% zollfrei einführen. Die Wertfreigrenze aller eingekauften Waren beträgt 300 CHF (inkl. Geschenke, Alkohol und Tabakerzeugnisse). Da sich Zollbestimmungen kurzfristig ändern können, ist es ratsam, die aktuellen Vorschriften kurz vor der Reise direkt bei der jeweiligen Botschaft zu erfragen.

Ausflugsland

Deutschland

Die medizinische Versorgung in Deutschland ist flächendeckend gut, der Standard allgemein hoch. Für Schweizer und EU-Bürger, mit deren Heimatländern ein Sozialabkommen besteht, erfolgt eine ärztliche Behandlung über die Krankenversicherungskarte (EHIC), ansonsten muss die Rechnung zunächst privat bezahlt werden. In diesem Fall ist es ratsam, eine Reisekrankenversicherung abzuschließen, welche die Kosten gegen Vorlage der Rechnung erstattet.
Österreichische Botschaft Stauffenbergstraße 1 10785 Berlin Tel.: +49-30-202870 Fax: +49-30-2290569 E-Mail: berlin-ob@bmeia.gv.at Web: https://www.bmeia.gv.at/oeb-berlin Öffnungszeiten: Mo, Di, Do, Fr 9-13 Uhr, Mi 12-16 Uhr Schweizerische Botschaft Otto-von-Bismarck-Allee 4A 10557 Berlin Tel.: +49-30-3904000 Fax: +49-30-3911030 E-Mail: berlin@eda.admin.ch Web: https://www.eda.admin.ch/berlin Öffnungszeiten: Mo-Fr 9-12 Uhr
Die Netzspannung beträgt 230 Volt Wechselstrom.
Traditionell gilt die deutsche Küche als eher deftig. Eines der Nationalgerichte ist Sauerkraut mit Eisbein bzw. Schweinshaxe oder mit Bratwürstchen. Des Deutschen liebste Beilage sind Kartoffeln, egal ob als Salzkartoffeln, Pellkartoffeln, Bratkartoffeln, Kartoffelpüree, Kartoffelpuffer oder Kroketten. Als Snack essen die Deutschen gerne rohes Fleisch, wie z.B. Schweine-Mett oder Rinder-Tatar auf einer ordentlich gebutterten Scheibe Graubrot oder einer Brötchenhälfte mit rohen Zwiebeln. Den kleinen Hunger stillt man auch gerne mit belegten Brötchen, einem Heringssalat oder einer Scheibe Brot mit Harzer Käse, d.h. Sauermilchkäse. Zum Essen trinkt der Deutsche entweder Bier, vorzugsweise Pils, oder Wein. Beliebte Weinsorten sind Riesling, Müller-Thurgau und Silvaner. In einigen Regionen, vor allem in Hessen, wird auch gerne Apfelwein getrunken. Zum sogenannten Gläschen Ebbelwoi für zwischendurch wird häufig eine Laugenbrezel gereicht. Zum Nachtisch werden Kuchen mit Äpfeln, Pflaumen, Erdbeeren oder Rhabarber angeboten. Dazu wird gern Kaffee getrunken. In Ostfriesland bevorzugt man hingegen Tee.
Die meisten gesetzlichen Feiertage gelten bundesweit, einige nur in einzelnen Bundesländern: Neujahr (1. Januar); Heilige Drei Könige (6. Januar, in Bayern, Baden-Württemberg und Sachsen-Anhalt); Karfreitag (März/April); Ostermontag (März/April); Maifeiertag (1. Mai); Christi Himmelfahrt (Mai); Pfingstmontag (Mai/Juni); Fronleichnam (Mai/Juni, in Bayern, Baden-Württemberg, Hessen, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz und Saarland); Mariä Himmelfahrt (15. August, in katholischen Gemeinden Bayerns und im Saarland); Tag der Deutschen Einheit (3. Oktober); Reformationstag (31. Oktober, in Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen); Allerheiligen (1. November, in Bayern, Baden-Württemberg, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, Niedersachsen); Buß- und Bettag (November, nur in Sachsen); 1. und 2. Weihnachtsfeiertag (25./26. Dezember).
Februar Der Kölner Rosenmontagszug, Höhepunkt der Karnevalssaison, ist der größte Karnevalszug Deutschlands. Vier Stunden ziehen Musikkapellen und Wagen durch die Kölner Innenstadt (https://koelnerkarneval.de). April-Mai In der Nacht auf den 1. Mai tanzt ganz Deutschland traditionsgemäß auf großen Veranstaltungen und in Diskotheken in den Mai. Mai-September Beim Feuerwerksspektakel "Rhein in Flammen" werden zu unterschiedlichen Terminen Großfeuerwerke entlang des Rheins entzündet: in Bonn, Rüdesheim, Bingen, Koblenz, Oberwesel und St. Goar (https://www.rhein-in-flammen.com). Juni Ein gigantisches Sommerfest wird alljährlich in Kiel veranstaltet. Die sogenannte Kieler Woche ist das größte Segelsportereignis der Welt (https://www.kieler-woche.de). Juni-Juli Das Schützenfest Hannover ist das weltgrößte Schützenfest. Die Spaßmeile der Kirmes erstreckt sich über 5 km (http://schuetzenfest-hannover.de). Mitte Juni-Anfang September In Ralswiek wird bei den Störtebeker Festspielen spektakuläres Open-Air-Theater geboten (https://stoertebeker.de). Juli Das Kaltenberger Ritterturnier ist das größte Ritterturnier der Welt und findet auf Schloss Kaltenberg im gleichnamigen Dorf Kaltenberg in Oberbayern statt (https://www.ritterturnier.de). August Am ersten Augustwochenende herrscht im Hunsrück der Ausnahmezustand. Auf der ehemaligen Raketenstation Pydna steigt jährlich "Nature One", das größte europäische Festival der elektronischen Tanzmusik (https://www.nature-one.de). Das letzte Augustwochenende wird in Frankfurt am Main mit einem der größten europäischen Kulturfestivals, dem Museumsuferfest, begangen. Neben zahlreichen Künstlern und Musikern, die auf den Bühnen entlang des Mainufers performen, können auch einige Museen gratis besucht werden (https://www.museumsuferfest.de). September-Oktober Das Münchener Oktoberfest auf der Theresienwiese ist das größte Volksfest der Welt. Die sogenannten Wiesn beginnen dann, wenn es wieder heißt: O'zapft is! (https://www.oktoberfest.de) November-Dezember Eine ganz besondere Adventsstimmung vermittelt der Nürnberger Christkindlesmarkt (https://www.christkindlesmarkt.de).
Für allein reisende Frauen ist Deutschland ein sicheres Reiseziel, besondere Vorsichtsmaßnahmen müssen nicht ergriffen werden. Wie in anderen europäischen Ländern auch, sollte auf Trampen ohne Partner oder nächtliche Spaziergänge auf einsamen Straßen oder in Parks verzichtet werden.
Homosexualität wird in Deutschland von der überwiegenden Bevölkerungsmehrheit, vor allem in der jungen Generation, toleriert und akzeptiert. Das Austauschen gleichgeschlechtlicher Zärtlichkeiten wie Küssen oder Händehalten in der Öffentlichkeit ruft in der Regel keine diskriminierenden Reaktionen hervor. Großstädte wie Frankfurt oder Berlin verfügen mit einschlägigen Bars und Clubs über eine lebendige Homosexuellen- und Transvestitenszene. Seit 2001 war die „Eingetragene Partnerschaft" als eheähnliche, rechtliche Absicherung der Beziehung gleichgeschlechtlicher Paare möglich, seit 1. Oktober 2017 ist nun auch die Homo-Ehe erlaubt.
Deutschland, zwischen Atlantik und dem vom Kontinentalklima geprägten Osteuropa gelegen, befindet sich in der gemäßigt-kühlen Westwindzone. An der Küste sind die Jahreszeiten (warme Sommer, kalte Winter) weniger stark ausgeprägt als im Landesinneren und das Wetter ist insgesamt wechselhafter. In den Wintermonaten führen Tiefausläufer vom Atlantischen Ozean zu häufigen Niederschlägen im Alpenraum und westlich der Mittelgebirge. Kalte Polarluft sorgt bisweilen für Schneefälle bis in die Niederungen. In den Sommermonaten herrscht meist angenehmes Hochdruckwetter mit trocken-warmen Winden aus östlicher Richtung oder feucht-schwüler Luft aus dem Südwesten. Am wärmsten wird es in Deutschland im Oberrheingraben im Südwesten und im Alpenvorland, wenn ein trockener, warmer Fallwind (Föhn) aus südlicher Richtung weht. Die beste Reisezeit hängt davon ab, welche Region man bereisen möchte und welche Aktivitäten für einen Urlaub in Deutschland geplant sind. Nord- und Ostseeküste locken von Juni bis September mit überwiegend schönem Wetter und herrlichen Sandstränden. Die besten Bedingungen für Wintersport herrschen in den Alpen von Dezember bis März. Aktivurlauber wie Radfahrer und Wanderer gehen ihrer Leidenschaft am besten zwischen April/Mai und Oktober nach. Ein Kultururlaub mit Stadtbesichtigungen bietet sich das ganze Jahr über an.
Deutschland ist i.A. recht gut auf die Bedürfnisse von Menschen mit Behinderung eingestellt. Zahlreiche öffentliche Einrichtungen, Touristenattraktionen und Hotels verfügen über behindertengerechte Zugänge. Weitere Auskünfte erteilt Procap Reisen und Sport: Mobility International Schweiz (MIS) c/o Procap Reisen und Sport Frohburgstrasse 4 4601 Olten Tel.: +41-62-2068830 E-Mail: info@mis-ch.ch Web: https://www.procap.ch
Die landesweite Notrufnummer für die Polizei lautet 110, für Feuerwehr und Rettungsdienst 112.
Banken haben meist Mo-Mi und Fr von 8.30 bis 12.30 und von 14 bis 16 Uhr, Do abends bis 18 Uhr geöffnet. Geschäfte sind in der Regel von Mo-Fr zwischen 9 und 18.30 Uhr, samstags von 9 bis 13 Uhr für ihre Kunden da; kleinere Läden machen oft eine Mittagspause. Die Öffnungszeiten von Kaufhäusern und vielen Geschäften in Innenstadtlage liegt Mo-Sa zwischen 9 und 20 Uhr, Supermärkte öffnen früher und schließen später. Museen sind meist montags geschlossen und Di-So von 9/10-17/18 Uhr zugänglich.
Deutschland verfügt über ein hervorragend ausgebautes und engmaschiges Verkehrsnetz mit sehr guten Autobahn- und Zugverbindungen von Süd nach Nord und Ost nach West. Dem Rhein-Main- und Ruhrgebiet kommt dabei eine wichtige Stellung als zentrale Verkehrsknotenpunkte zu. Hochgeschwindigkeitszüge (ICE) der Deutschen Bahn verbinden die großen Städte miteinander; wer frühzeitig bucht oder eine BahnCard besitzt, kommt in den Genuss überaus günstiger Preise. Seit 2013 haben sich mehr und mehr Fernbusunternehmen am Markt etabliert, die ebenfalls Verbindungen in alle größeren und auch in kleinere Städte zu konkurrenzlos günstigen Preisen anbieten. Bekannte Anbieter sind z.B. Flixbus (https://www.flixbus.de) oder - altbewährt - die Deutsche Touring (Eurolines, https://www.eurolines.de). Auf regionaler Ebene gibt es zahlreiche Verkehrsverbände, die mit guten Verbindungen und einheitlichen Tickets für S-Bahn, U-Bahn, Tram und Linienbusse eine gute Abdeckung erreichen und auch entlegenere Ziele an den öffentlichen Nahverkehr anbinden. Inlandsflüge sind durch die Dumpingpreise verschiedener Anbieter in den letzten Jahren immer beliebter geworden, jedoch zeichnet sich aus Umweltgründen zur Zeit eine Kehrtwende ab. Ohnehin lohnt sich ein Flug innerhalb Deutschlands oft erst ab einer Entfernung von mind. 500 km, da viele Flughäfen weit außerhalb der großen Städte liegen. Für alle, die das Land individuell mit dem Auto erkunden möchten, gibt es ein Netz aus etwa 150 ausgewiesenen „Ferienstraßen“, die sich auf bestimmte Themen oder Landschaften beziehen, z.B. die Deutsche Märchenstraße von Hanau nach Bremen oder die (ehemalige) Deutsche Ferienroute Alpen-Ostsee von Berchtesgaden (Königssee) bis Puttgarden auf der Ostseeinsel Fehmarn. Die längste unter ihnen ist die Deutsche Alleenstraße zwischen Rügen und dem Bodensee. All diese Touristikstraßen haben eine Gemeinsamkeit: Sie führen vorbei an besonders sehenswerten Natur- und Kulturlandschaften und kulturhistorisch bedeutsamen Orten und umfahren dabei die oft verstopften Hauptverkehrsadern des Landes (weitere Infos unter https://www.ferienstrassen.info). Ein besonderes Vergnügen, nicht erst seit Aufkommen von E-Bikes und Pedelecs, stellen die unzähligen Fernradwege innerhalb Deutschlands dar, die häufig entlang malerischer Flusslandschaften oder durch sehenswerte Täler und Gebirge führen. Wichtig für Autofahrer: In zahlreichen deutschen Städten wurden und werden Umweltzonen eingeführt, die nur noch mit Fahrzeugen mit entsprechender Kennzeichnung (Umweltplakette) befahren werden dürfen. Weitere Infos unter https://www.umwelt-plakette.de.
Amtssprache: Deutsch Bevölkerung: rund 83 Mio. Einwohner Fläche: 357.340 km² Hauptstadt: Berlin (rund 3,8 Mio. Einwohner) Landesvorwahl: +49 Währung: Euro (Abk.: €; ISO-4217-Code: EUR) Zeitzone: Mitteleuropäische Zeit (MEZ)
Im Bereich der persönlichen Dienstleistungen ist ein Trinkgeld angemessen. In Restaurants und Cafés erhält das Service-Personal bei Zufriedenheit ca. 10 % des Rechnungsbetrags, bei Taxifahrten rundet man die Summe auf.
Waren für den persönlichen Gebrauch, die in einem EU-Land mit allen Abgaben gekauft wurden, können ohne Beschränkungen innerhalb der EU mitgeführt werden. Als Richtmengen gelten: 800 Zigaretten, 400 Zigarillos, 200 Zigarren, 1 kg Tabak, 10 l Spirituosen bzw. alkoholhaltige Süßgetränke (Alkopops), 20 l Zwischenerzeugnisse, 60 l Schaumwein und 110 l. Wein darf für private Zwecke aus anderen EU-Ländern in unbegrenzter Menge nach Deutschland eingeführt werden. Kaffee und kaffeehaltige Erzeugnisse sind bis 10 kg ebenfalls zollfrei. Bargeld und gleichgestellte Zahlungsmittel (z.B. Sparbücher, Schecks/Reiseschecks) können innerhalb der EU in unbegrenzter Höhe mitgeführt werden, müssen aber ab einem Wert von 10.000 EUR auf Anfrage beim Zoll angegeben werden. Für Parfüm gelten innerhalb der EU keine Mengenbegrenzungen. Aus Nicht-EU-Ländern (z.B. Schweiz) dürfen 200 Zigaretten oder 100 Zigarillos oder 50 Zigarren oder 250 g Tabak sowie 1 l Spirituosen (über 22 Vol.-% Alkoholgehalt) oder 2 l Zwischenerzeugnisse (bis 22 Vol.-% Alkoholgehalt), 4 l nicht schäumender Wein und 16 l Bier eingeführt werden, außerdem Waren (Geschenke) bis zu einem Wert von 300 EUR, wobei die Grenze für Flug- und Seereisende bei 430 EUR und für Reisende unter 15 Jahre bei 175 EUR liegt. Die Nordseeinsel Helgoland und Büsingen am Hochrhein gehören nicht zum Zollgebiet der EU, daher gelten hier besondere Bestimmungen. Bei der Wiedereinreise in die Schweiz dürfen über 17-jährige 250 Zigaretten oder Zigarren oder 250 g anderer Tabakfabrikate sowie 5 l alkoholische Getränke mit einem Alkoholgehalt bis 18 Vol.-% und 1 l alkoholische Getränke mit einem Alkoholgehalt über 18 Vol.-% zollfrei einführen. Die Wertfreigrenze aller eingekauften Waren beträgt 300 CHF (inkl. Geschenke, Alkohol und Tabakerzeugnisse). Da sich Zollbestimmungen kurzfristig ändern können, ist es ratsam, die aktuellen Vorschriften kurz vor der Reise direkt bei der jeweiligen Botschaft zu erfragen. Weitere Informationen auch unter http://www.zoll.de.

Monaco

Monaco verfügt über eine der höchsten Dichte an Ärzten weltweit und die medizinische Versorgung ist gut. Allerdings gehört Monaco nicht zur EU, weshalb Deutsche und Österreicher mit der Europäischen Versicherungskarte (EHIC) nicht ausreichend abgesichert sind. Besucher sollten in jedem Fall eine Auslandsreiseversicherung abschließen.
Neben den Botschaften in Paris (A, D) bzw. Marseille (CH) sind folgende Konsulate in Monaco zuständig: Deutsches Honorarkonsulat Le Bristol, 25 bis, Bd. Albert 1er, 98000 Monaco MC-98000 Monaco Tel: +377-97974965 E-Mail: monaco@hk-diplo.de Österreichisches Honorargeneralkonsulat "Monte Carlo Palace" 7, Boulevard des Moulins, MC 98000 Monte Carlo Tel.: +377-93-302300 Fax: +377-92-160454 E-Mail: cons-austriche@monaco.mc Schweizerisches Konsulat c/o Epicure SCP le George V 14, Avenue de Grande Bretagne 98000 Monaco Cedex Tel.: +377-97-981240 E-Mail: monaco@honrep.ch
Üblich ist eine Netzspannung von 127 oder 220/230 V bei 50 Hz. Es werden Stecker vom Typ C, D, E oder F verwendet, ein Adapter ist notwendig.
Die Küche Monacos ist mediterran und entspricht weitgehend der französischen. Aber auch italienische Einflüsse sind deutlich zu spüren. Man kocht mit viel frischem Gemüse, wobei Tomaten, Zwiebeln und Oliven eine zentrale Rolle spielen. Gerichte mit Fleisch, Fisch und Meeresfrüchte fehlen auf keiner Speisekarte. Als monegassisches Nationalgericht gilt Barbajuan, frittierte, gefüllte Teigtaschen, die an Ravioli erinnern. Dabei kann die Füllung je nach Variante unterschiedlich sein, enthält jedoch in Monaco typischerweise keinen Reis. Barbajuan wird traditionell am Nationalfeiertag verzehrt. Zu Weihnachten gibt es in vielen Familien Pain de Noël (Weihnachtsbrot), das mit Walnüssen in Form eines Kreuzes und einem Olivenzweig verziert wird.
Neujahr (1. Januar); Tag der Heiligen Devota (27. Januar); Ostermontag (März/April); Tag der Arbeit (1. Mai); Christi Himmelfahrt (Mai); Pfingstmontag (Mai/Juni); Fronleichnam (Mai/Juni); Mariä Himmelfahrt (15. August); Allerheiligen (1. November); Nationalfeiertag (19. November); Mariä Empfängnis (8. Dezember); Weihnachten (25. Dezember)
Januar Schon seit 1911 bildet die Rallye Monte Carlo den alljährlichen Auftakt für die Motorsport-Saison. Sie führt im Hinterland von Monaco durch die französischen Seealpen (https://acm.mc). Im gleichen Monat begeistert das internationale Zirkusfestival von Monte Carlo, das traditionell unter der Schirmherrschaft der monegassischen Fürstenfamilie steht, eine Woche lang mit den besten Clowns und Aktrobaten (https://www.montecarlofestival.mc). Mai/Juni Der Grand Prix von Monaco ist das einzige Formel-1-Autorennen, das mitten in einer Stadt ausgetragen wird. Unter den Zuschauern befinden sich zahlreiche Stars und Sternchen (https://www.formula1monaco.com). September Die größten und ausgefallensten Yachten Europas sind Ende des Monats auf der Monaco Yacht Show zu bestaunen. Auch hier ist die High Society natürlich vertreten (https://www.monacoyachtshow.com). 19. November Den Nationalfeiertag Monacos am Namenstag von Fürst Rainier III. begeht man im Fürstentum mit einer feierlichen Zeremonie. Auf dem Programm stehen ein musikalisch untermaltes Feuerwerk am Hafen und eine Messe, an der auch die Fürstenfamilie teilnimmt. Anschließend werden Gäste und Einheimische von der Grimaldi-Familie vom Balkon des Palastes aus begrüßt.
Frauen können Monaco problemlos alleine bereisen. Ein gesundes Maß an Vorsicht sollte man aber auch hier walten lassen und sich z.B. nicht nachts alleine in einsamen Gegenden aufhalten und auf das Trampen verzichten.
Homosexualität ist in Monaco legal und wird von einem großen Teil der Bevölkerung akzeptiert. Gleichgeschlechtliche Ehen sind nicht möglich, seit 2020 jedoch eingetragene Partnerschaften. Eine nennenswerte LGTB-Szene gibt es in dem kleinen Fürstentum nicht, wohl aber in nahegelegenen französischen Städten wie Nizza, Marseille oder Lyon.
Monaco ist geprägt von mildem Mittelmeerklima mit trockenen, warmen Sommern sowie milden, feuchten Wintern. Wie an der gesamten Côte d’Azur scheint dazu häufig die Sonne - im Juli durchschnittlich 10 Stunden pro Tag und selbst im Dezember verwöhnt sie den Stadtstaat im Mittel täglich knapp 5 Stunden lang. Der meiste Regen fällt im März, Oktober und November. Durch den Schutz der Seealpen sind extreme Wetterlagen in Monaco kaum zu erwarten. In den Monaten Juli und August ist es mit durchschnittlich 23 °C und Höchstwerten um die 30 °C meist angenehm warm, aber auch im Winter (Dezember bis Februar) fallen die Werte kaum unter 10 °C. Die beste Reisezeit für Monaco ist im Frühling und im Sommer.
Menschen mit Behinderung können sich in Monaco relativ gut fortbewegen. Zahlreiche Hotels, Restaurants und Touristenattraktionen wie der Palast der Grimaldi-Familie sind für Rollstuhlfahrer zugänglich und immer mehr Bushaltestellen werden barrierefrei umgebaut. Neuere Busse verfügen über eine Rampe und sind behindertengerecht ausgestattet. Ein Piktogramm auf den elektronischen Anzeigetafeln der Haltestellen gibt an, ob der nächste Bus für Rollstuhlfahrer geeignet ist oder nicht. Eine Besonderheit in Monaco ist der Strand Larvotto, der mit dem Gütezeichen „Handiplage“ ausgezeichnet wurde und mit rollstuhlgerechten Duschen, Rampen und sanitären Anlagen ausgestattet ist. In den Sommermonaten steht geschultes Personal zur Verfügung, das behinderten Menschen z.B. beim Gang ins Wasser mit den Amphibienrollstühlen hilft. Weitere Infos unter http://www.wato.de.
Es gelten die Zentrale Europäische Notrufnummer 112 sowie die 17 für die Polizei, die 18 für die Feuerwehr und die 15 für Notarzt und Ambulanz.
Geschäfte in Monaco haben i.d.R. werktags zwischen 9 und 19 Uhr geöffnet (z.T. auch länger), kleinere Geschäfte machen oft eine Mittagspause, fangen dafür aber früher an und haben abends länger geöffnet. Manche Lebensmittelgeschäfte sind auch sonntagvormittags geöffnet. Banken arbeiten normalerweise montags bis freitags von 9-12 und von 14-16 Uhr, Credit Foncier de Monaco beim Casinos öffnet täglich (auch an Wochenenden und Feiertagen) von 12.00-23.00 Uhr. Die Post ist von Montag bis Freitag 8-19 Uhr und samstags 8-12 Uhr für ihre Kunden da.
Obwohl es in Monaco eine Vielzahl unterirdischer Parkhäuser gibt, empfiehlt es sich, das Auto außerhalb des Fürstentums stehenzulassen. Die Verkehrslage ist zu den Stoßzeiten sehr angespannt und wer sich nicht zu Fuß fortbewegen möchte, kann dies problemlos mit öffentlichen Verkehrsmitteln tun. Es verkehren sechs Buslinien (darunter auch Nachtbusse), die mehr als 140 Haltestellen anfahren. Fahrkarten sind entweder direkt im Bus oder im Büro der Betreibergesellschaft Compagnie des Autobus de Monaco (3 avenue President J.F Kennedy) erhältlich (https://www.cam.mc). Angeboten werden u.a. Einzelfahrkarten oder Tickets für 6 Fahrten; alle Tickets sind auch für das Busboot zur Überquerung des Hafens gültig. Für Touristen empfiehlt sich der Kauf einer Tageskarte (Carte Touristique Journalière), welche die unbegrenzte Nutzung aller Linien bis Betriebsschluss ermöglicht. Züge der französischen SNCF (https://www.sncf.com) verbinden Monaco mit verschiedenen Destinationen in Frankreich; der unterirdische Bahnhof Monaco-Monte Carlo liegt an der Avenue Prince Pierre und ist Station der landschaftlich reizvollen Bahnstrecke Marseille-Ventimiglia. Zudem gibt es häufige Verbindungen nach Nizza (25 Min.) und Menton (10 Min.). Private Buslinien verkehren zwischen Monaco und dem Flughafen Nizza. Für Naturfreunde bietet sich eine Wanderung auf dem 2002 eingeweihten Fernwanderweg Via Alpina an, der von Monaco nach Triest führt und auf seinen fünf Routen alle acht Alpenstaaten (Italien, Slowenien, Deutschland, Österreich, Schweiz, Liechtenstein, Frankreich, Monaco) durchläuft.
Amtssprache: Französisch Bevölkerung: rund 38.000 Einwohner Fläche: 2,02 km² Hauptstadt: Monaco Staatsform: Erbmonarchie Vorwahl: +377 Währung: Euro (Abk.: €; ISO-4217-Code: EUR) Zeitzone: Mitteleuropäische Zeit (MEZ) und Mitteleuropäische Sommerzeit (MESZ)
Obwohl das Trinkgeld in den Rechnungen bereits inbegriffen ist, ist es üblich, bei besonderer Zufriedenheit in Restaurants, Bars und Cafés ein Trinkgeld in Höhe von 5-10 % zu geben. Kofferträger und Zimmermädchen freuen sich über einen kleinen Bonus, z.B. in Höhe von 2 EUR pro Nacht bzw. pro Gepäckstück.
Zwar gehört Monaco nicht zur EU, aber zum Zollgebiet der Europäischen Gemeinschaft, da mit Frankreich ein Zollabkommen besteht. Daher gelten dieselben Zollbestimmungen wie für Frankreich. Reisende aus EU-Ländern dürfen Waren uneingeschränkt ein- und ausführen, wobei folgende Richtmengen gelten: 800 Zigaretten, 400 Zigarillos, 200 Zigarren, 1 kg Tabak und 10 l Spirituosen, 20 l Zwischenerzeugnisse, 90 l Wein, davon max. 60 l Schaumwein, und 110 l Bier pro Person. Aus Nicht-EU-Ländern dürfen 200 Zigaretten oder 100 Zigarillos oder 50 Zigarren oder 250 g Tabak sowie 1 l Spirituosen, 2 l Zwischenerzeugnisse, 4 l nicht schäumender Wein und 16 l Bier eingeführt werden. Mitgeführte Geldbeträge im Wert von über 10.000 EUR müssen vor der Einreise und auch bei der Ausreise deklariert werden. Bei der Wiedereinreise in die Schweiz dürfen über 17-jährige 250 Zigaretten oder Zigarren oder 250 g anderer Tabakfabrikate sowie 5 l alkoholische Getränke mit einem Alkoholgehalt bis 18 Vol.-% und 1 l alkoholische Getränke mit einem Alkoholgehalt über 18 Vol.-% zollfrei einführen. Die Wertfreigrenze aller eingekauften Waren beträgt 300 CHF (inkl. Geschenke, Alkohol und Tabakerzeugnisse). Da sich Zollbestimmungen kurzfristig ändern können, ist es ratsam, die aktuellen Vorschriften kurz vor der Reise direkt bei der jeweiligen Botschaft zu erfragen. Weitere Infos auch unter https://www.zoll.de.

Malta

Das Gesundheitssystem auf Malta ist ausgezeichnet. Die Mehrzahl der Ärzte studierte an Universitäten Großbritanniens, in vielen Touristenzentren findet man außerdem Deutsch sprechende Zahnärzte und Allgemeinmediziner. Wer einen Arzt braucht, wendet sich am einfachsten an die Rezeption des Hotels oder erkundigt sich in einer Apotheke. Das Mater Dei Hospital in Birkirkara auf Malta (Tel.: +356-25450000) und das Gozo General Hospital (Tel.: +356-2344-6000) unterhalten einen 24-Stunden-Notfalldienst. Über die aktuellen Notdienste der Apotheken am Sonntag informiert die „Sunday Times". Die Behandlungskosten in Krankenhäusern oder durch Ärzte in den staatlichen Health Centres werden entweder komplett über die Europäische Versicherungskarte (EHIC) abgerechnet oder gegen Rechnung von der Kankenkasse nachträglich übernommen. Generell wird allen Reisenden empfohlen, für den Aufenthalt eine private Reisekrankenversicherung abzuschließen, die auch eine Rückholversicherung einschließt.
Deutsche Botschaft Whitehall Mansions, 3. Stock Ta' Xbiex Seafront, Ta' Xbiex XBX 1026 Valletta Tel.: +356-22604000 Fax: +356-22604115 E-Mail: info@valletta.diplo.de Web: https://valletta.diplo.de Bereitschaftsdienst der Botschaft für Notfälle außerhalb der Dienstzeit und am Wochenende: Mobiltelefonnummer +356-99475966. Österreichisches Honorarkonsulat Villa Seminia, 8, Sir Temi Zammit Avenue Ta'Xbiex XBX 1011, Valletta XBX 1026 Malta Tel.: +356-21221597 E-Mail: austrianconsulatemalta@bianchi.com.mt Web: https://www.bmeia.gv.at/oeb-malta Österreichische Botschaft c/o BMEIA, Minoritenplatz 8, A-1010 Wien Tel.: +430-501150 E-Mail: valletta-ob@bmeia.gv.at Web: https://www.bmeia.gv.at/oeb-malta Schweizerisches Generalkonsulat 6 Zachary Street VLT1131 Valletta Tel.: +356-21244159 Fax: +356-21237750 E-Mail: valletta@honrep.ch Web: https://www.eda.admin.ch/roma Schweizerische Botschaft Via Barnaba Oriani 61 00197 Rom, Italien Tel.: +39-06-809571 E-Mail: roma@eda.admin.ch Web: https://www.eda.admin.ch/roma
Die Netzspannung beträgt 230 Volt/50 Hertz. Hotelzimmer verfügen in der Regel über Universalsteckdosen, darüber hinaus sind die in Großbritannien gebräuchlichen Drei-Pin-Stecker üblich. Auf Malta gibt es sog. Commonwealth-Adapter („plug"). Am besten besorgt man sich bereits vor der Abreise einen Universaladapter mit mehreren Steckern, der auch in vielen anderen Ländern verwendet werden kann.
Fisch und Meeresfrüchte sowie die Produkte der Insel - z.B. Thymian, Olivenöl und Knoblauch - prägen die maltesische Küche, die ferner auch von Sizilien, dem arabischen und nordafrikanischen Raum beeinflusst ist. Eine Spezialität ist Kaninchen, welches als Eintopf mit Tomaten, Rotwein und Knoblauch oder in anderen Variationen zubereitet wird. Beliebt ist auch die mit viel Knoblauch zubereitete, würzige Fischsuppe Aljotta, ähnlich einer Bouillabaisse. Mediterrane Köstlichkeiten wie Bzar ahdar (gefüllte Paprikaschoten), Gbejna (ein Weißkäse aus Ziegen- oder Schafsmilch,) Pastizzi (gebackene und gefüllte Teigtaschen), Ravjul (Ravioli) oder Süßigkeiten wie Sinizza (Quarkgebäck) und Imqaret (mit Dattelpaste gefülltes Gebäck) lassen Freunden der Mittelmeerküche das Wasser im Munde zusammenlaufen. Darüber hinaus bringt Malta feine Weine mit Herkunftsbezeichnung hervor, die den Genuss perfekt machen.
L-Ewwel tas-Sena (Neujahr, 1. Januar); San Pawl Nawfragu (Schiffbruch des hl. Paulus, 10. Februar); San Ġużepp (St. Josef Tag, 19. März); Jum il-Helsien (Freiheitstag, 31. März); Il-Ġimgħa l-Kbira (Karfreitag, März/April); Jum il-Haddiem (Tag der Arbeit, 1. Mai); Sette Giugno (Nationalfeiertag, 7. Juni); L-Imnarja (Fest des St Peter & St Paul, 29. Juni); Santa Marija (Mariä Himmelfahrt, 15. August); Jum il-Vitorja (Siegestag, 8. September); Jum l-Indipendenza (Unabhängigkeitstag, 21. September); Il-Kunċizzjoni (Mariä Empfängnis, 8. Dezember); Jum ir-Repubblika (Tag der Republik, 13. Dezember); Il-Milied (Weihnachten, 25. Dezember).
Februar/März In diesen Monaten findet der Malta Marathon statt (https://www.maltamarathon.com). Februar/März Die Hochburgen des Karnevals sind Valletta und Nadur. Auf dem Karnevalsprogramm stehen bunte Umzüge und Tanzwettbewerbe. 31. März Am Freiheitstag werden im Grand Harbour Bootsrennen ausgetragen. März/April An den Karfreitags-Prozessionen in Vittoriosa, Senglea und Cospicua werden lebensgroße Statuen durch die Stadt getragen. April/Mai Ein absolutes Highlight ist das Malta Fireworks Festival. Schauplatz ist der Grand Harbour (https://www.maltafireworksfestival.com). 23./24. Juni Das Patronatsfest der St. John's Co-Cathedral in Valletta wird mit Freudenfeuern gefeiert (https://www.stjohnscocathedral.com). Juli Das Malta International Jazz Festival findet in Valletta statt (https://www.festivals.mt/mjf). 13. Dezember Anlässlich des Republic Days wird das traditionelle Pferderennen in Marsa veranstaltet.
Frauen, die Malta alleine bereisen, haben keine besonderen Vorsichtsmaßnahmen zu treffen. Wie in anderen (europäischen) Ländern auch, sollte man generell darauf verzichten, ohne Partner zu trampen oder abendliche Spaziergänge im Park oder auf der Straße alleine zu unternehmen. Da Taschendiebstähle auf Malta zugenommen haben, sollten Geld, Wertgegenstände und Ausweisdokumente an einem sicheren Ort (Hotelsafe, Brusttasche) aufbewahrt werden.
Homosexualität ist auf Malta bei einem Teil der streng katholischen Bevölkerung noch immer verpönt, insgesamt nimmt die Akzeptanz jedoch zu. Der Austausch von Zärtlichkeiten bei Gleichgeschlechtlichen, wie Küssen oder Händehalten in der Öffentlichkeit, kann diskriminierende Reaktionen hervorrufen. Im Juli 2017 stimmte das Parlament für die Homo-Ehe. Es gibt eine Reihe von LGBT-Clubs, z.B. in St. Julian's, die aufgrund ihrer schönen Atmosphäre auch von Heterosexuellen besucht werden. Weitere Infos unter http://www.maltagayrights.org.
Malta hat ein subtropisch-mediterranes Klima, nennenswerte regionale Unterschiede gibt es aufgrund der überschaubaren Größe der Insel nicht. In den trockenen Sommermonaten (Juni-September) sorgen heiße Winde aus Nordafrika für warme Temperaturen, die nicht selten die 35°C übersteigen. Im Winter ist es mild bei frühlingshaften Temperaturen und Sonnenschein mit kurzen, heftigen Regenschauern. Im März kommt es vermehrt zu Niederschlägen, weshalb sich die Natur in den Monaten April und Mai besonders grün zeigt und zu ausgiebigen Wanderungen einlädt. Auch Oktober und November sind gute Monate für Ausflüge in die Natur. Von Juni bis September ist Badesaison und auch im Herbst ist das Wasser mit 22°C und mehr noch angenehm warm. Richtig kalt wird es auf Malta nicht, jedoch kann es in den Wintermonaten durchaus windig und feucht sein. Daher empfiehlt es sich, zu dieser Zeit auch wärmere Kleidung im Gepäck zu haben.
Auskunft zu Einrichtungen für Menschen mit Behinderung erteilt auf Malta die National Commission Persons with Disability (Tel.: +356-22267600, https://www.crpd.org.mt).
Die allgemeine Notrufnummer für Notarzt, Notruf und Feuerwehr lautet 112. Die Notrufnummer für die Polizei lautet 191.
Geschäfte sind in der Regel montags bis samstags von 9-19 Uhr, in Touristengebieten auch bis 22 Uhr, geöffnet, mit einer mehrstündigen Mittagspause ab 12.30 oder 13 Uhr. Schreibwaren- und Lebensmittelläden öffnen teilweise auch am Sonntagvormittag. Banken sind üblicherweise Mo-Fr von 8.30-16 Uhr für ihre Kunden da. Schalterstunden der Post sind von Mo-Sa 7.30-12.45 Uhr, in größeren Orten auch nachmittags; das Postamt am Luqa Airport hat Mo-Sa von 7.30-15 Uhr geöffnet. Tankstellen bleiben meist sonntags geschlossen, die kleineren auch wochentags ab etwa 19 Uhr.
Vom Central Bus Terminal in Valletta fahren alle 10-30 Minuten öffentliche Busse in alle anderen Orte der Insel und auch die Badestrände sind gut mit dem Bus zu erreichen. Auf Gozo hingegen werden lediglich Rundstrecken von und nach Victoria bedient. Nach Mgarr (Gozo) gelangt man am schnellsten mit dem Wasserflugzeug vom Kreuzfahrtterminal „Valletta Waterfront“, von Cirkewwa (Malta) verkehrt eine Autofähre nach Mgarr. Der Fahrplan der Busse dort richtet sich nach dem der Fähren. Taxis erkennt man auf Malta an ihrer weißen Farbe und den roten Nummernschildern. Sie fahren zu nicht gerade günstigen Festpreisen vom Flughafen aus, wo man am Schalter bezahlt (https://www.maltairport.com). Ansonsten rechnen sie nach Taxameter ab. Autofahrer, die jünger als 25 Jahre alt sind, zahlen beim Ausleihen eines Mietwagens eine zusätzliche Versicherungsgebühr, älteren Fahrern bleibt diese erlassen. Es ist Vorsicht geboten, denn die Fahrweise der Einheimischen ist oft rasant und risikoreich und die Beschilderung lässt zu wünschen übrig. Es herrscht Linksverkehr!
Amtssprache: Maltesisch, Englisch Bevölkerung: rund 500.000 Einwohner Fläche: 316 km² Hauptstadt: Valletta (rund 5.800 Einwohner) Landesvorwahl: +356 Währung: Euro (Abk.: €; ISO-4217-Code: EUR) Zeitzone: Mitteleuropäische Zeit (MEZ, engl. Central European Time, CET)
In Hotels ist ein Trinkgeld von 10% üblich, sofern dieses nicht bereits im Preis inbegriffen ist. Friseure und Kellner in Restaurants und Cafés sollte man ebenfalls - bei Zufriedenheit - mit einem Trinkgeld von etwa 10% des Rechnungspreises belohnen. Trinkgelder für Taxifahrer sind auf Malta in der Regel nicht üblich.
Für EU-Bürger gelten folgende Richtmengen bei der zollfreien Ein- und Ausfuhr von Waren zum eigenen Verbrauch: 800 Zigaretten, 400 Zigarillos, 200 Zigarren, 1 kg Tabak, 10 l Spirituosen, 20 l andere alkoholische Getränke bis 22 Vol.-%, 90 l Wein (davon max. 60 l Schaumwein) und 110 l Bier. Die Freimengen für Reisende aus Nicht-EU-Ländern (z.B. Schweiz) liegen bei 200 Zigaretten oder 100 Zigarillos oder 50 Zigarren oder 250 g Tabak, 1 l Spirituosen über 22 Vol.-% oder 2 l leichtere Alkoholika und 4 l nicht schäumendem Wein und 16 l Bier, 500 g Kaffee, 50 g Parfüm und 0,25 l Eau de Toilette. Bei der Wiedereinreise in die Schweiz dürfen über 17-jährige 250 Zigaretten oder Zigarren oder 250 g anderer Tabakfabrikate sowie 5 l alkoholische Getränke mit einem Alkoholgehalt bis 18 % Vol. und 1 l alkoholische Getränke mit einem Alkoholgehalt über 18 % Vol. zollfrei einführen. Die Wertfreigrenze aller eingekauften Waren beträgt 300 CHF (inkl. Geschenke, Alkohol und Tabakerzeugnisse). Da sich Zollbestimmungen kurzfristig ändern können, ist es ratsam, die aktuellen Vorschriften kurz vor der Reise direkt bei der jeweiligen Botschaft zu erfragen. Infos auch unter https://www.zoll.de.

Ägypten

Eine ausreichende medizinische Versorgung ist in Kairo gewährleistet. Außerhalb der Hauptstadt hat sich in den letzten Jahren die Situation zwar deutlich verbessert, doch selbst in den Haupttouristenzentren entspricht die medizinische Versorgung in ägyptischen Krankenhäusern nicht europäischen Standards. Die Ärzte sind jedoch meist sehr gut ausgebildet. Im Bedarfsfall helfen Hotels bei der Suche nach einem Deutsch oder Englisch sprechenden Arzt. Behandlungskosten müssen sofort bezahlt werden. Es empfiehlt sich daher, den Umfang der Krankenversicherung zu überprüfen. Apotheken sind gut sortiert, evtl. werden Produkte anderer Hersteller angeboten (Beipackzettel bereithalten). Prüfen Sie vor der Abreise, ob Ihre Krankenversicherung eine ärztliche Behandlung im Ausland ausreichend abdeckt, und ob Sie über eine Notfall-Rücktransportversicherung verfügen.
Deutsche Botschaft 2, Sh. Berlin, (off Sh. Hassan Sabri) Samalek-Kairo Tel.: +20-2-27282000 Fax: +20-2-27282159 E-Mail: info@kairo.diplo.de Web: https://kairo.diplo.de Österreichische Botschaft 5, Sharia Wissa Wassef/Sharia El-Nil Riyadth-Tower 11111 Kairo Tel.: +20-2-35702975 Fax: +20-2-35702979 E-Mail: kairo-ob@bmeia.gv.at Web: https://www.bmeia.gv.at/oeb-kairo Schweizerische Botschaft 10, Abdel Khalek Sarwat Street 11511 Kairo Tel.: +20-2-25758284 Fax: +20-2-25745236 E-Mail: cairo@eda.admin.ch Web: https://www.eda.admin.ch/cairo
Die Stromspannung in Ägypten beträgt 220 V. Es gibt verschiedene Steckdosen - ein Universaladapter wird empfohlen.
Ägyptische Küche ist - bei Beachtung der Devise „Schälen, kochen oder meiden" - überaus bekömmlich und sehr schmackhaft. Köstlichkeiten wie Falafel, Koshari oder verschiedenste Vorspeisen sollte man unbedingt probieren. Gefüllte Täubchen sind eine Delikatesse des Landes, auch die üppigen Nachspeisen wie Umm Ali verdienen Beachtung. Dazu passen frische Fruchtsäfte, anschließend ein Glas Tee mit Minze oder eine Tasse mit Kardamon gewürzter Mokka. In den Straßencafés von Kairo kann man dies alles in der passenden Umgebung genießen.
Gesetzliche Feiertage: Befreiung des Sinai (25. April); Tag der Arbeit (1. Mai); Suezkanaltag (18. Juni); Jahrestag der Revolution im Jahr 1952 (23. Juli); Tag der Streitkräfte (6. Oktober); Sueztag (24. Oktober). Islamische Feiertage richten sich nach dem islamischen Mondkalender und verschieben sich alljährlich - gegenüber dem gregorianischen Kalender (Sonnenkalender) - um etwa 11 Tage rückwärts. Die genauen Termine werden nach Sichtung des Neumondes von der Geistlichkeit festgelegt. Daher wird oft erst am Vorabend entschieden, ob ein Fest am nächsten Tag stattfindet. Der bedeutendste Einschnitt im Jahresverlauf ist der Beginn des Fastenmonats, des Ramadan, der mit dem Fest des Fastenbrechens „Id-ul-Fitr" 30 Tage später beendet wird. Weitere wichtige islamische Feiertage sind Eid al-Adha (Großes Opferfest), Awil sanaa hijreya (Islamisches Neujahrsfest), Aschura (Fastentag) und Mawlid an-Nabi (Geburtstag Prophet Mohammeds). Koptische Feiertage: Weihnachten (7. Januar, in Schaltjahren am 8. Januar); Ostern und Pfingsten (eine Woche später als bei den römisch-katholischen Christen); Sham El Nessim (Frühlingsfest, am koptischen Ostermontag); Neujahr (11./12. September).
Januar/Februar Traditionell beginnt in der letzten Januarwoche eines jeden Jahres die älteste arabische Buchmesse in Kairo, die bis in den Februar hineinreicht und ein immer größer werdendes Publikum anspricht. März/April Beim Downtown Contemporary Arts Festival (D-CAF) finden in der gesamten Innenstadt von Kairo verschiedene Kunstausstellungen statt (https://d-caf.org). Mai Bei der Ausstellung La Casa im Cairo International Conference Centre (CICC) werden jedes Jahr neue und altbewährte Wohntrends gezeigt (http://www.lacasaegypt.com). Juli/August: Beim Cairo Opera House Summer Festival stehen arabische Konzerte, Volkstänze und originalsprachige Opern auf dem Programm (https://www.cairoopera.org). August Klassische Musik unter freiem Himmel ist das Motto des Festivals auf der Zitadelle in Kairo. Ende des Monats findet in Ismailia am Suezkanal das Internationale Folklore-Festival statt. September An 40 verschiedenen Schauplätzen Kairos werden beim Internationalen Festival des Zeitgenössischen und Experimentellen Theaters arabische und internationale Stücke aufgeführt. November/Dezember Beim Internationalen Filmfestival werden der Öffentlichkeit rund 150 internationale Filme in verschiedenen Kinos von Kairo gezeigt (http://www.ciff.org.eg).
Allein reisende Frauen sollten sich an bestimmte Regeln halten: Die Kleidung gibt in Ägypten klare Signale - tragen Sie dezente, die Körperformen verhüllende Kleider. In Gesprächen sollten Sie direkten Augenkontakt vermeiden. Händchenhalten oder andere „harmlose" Körperkontakte haben in Ägypten einen ganz anderen Stellenwert als bei uns, bleiben Sie also distanziert. Fühlen Sie sich unwohl, werden Sie ruhig laut und weisen Sie Annäherungen frühzeitig deutlich zurück.
Homosexualität ist in Ägypten nach wie vor ein völliges Tabu und gesetzlich verboten. Dass Männer in Ägypten oft Händchen haltend auf der Straße gehen, hat nichts mit gleichgeschlechtlicher Liebe zu tun. Falls Sie eindeutig angesprochen werden sollten, halten Sie sich auf jeden Fall zurück. Die ägyptische Polizei und auch die Richter machen bei Ausländern keine Ausnahmen vom Gesetz - es droht Gefängnisstrafe!
Ägypten bietet ganzjährig gutes Reisewetter, je nach Interessenslage und Zielgebiet. Für Studienreisende ist die Zeit von Oktober bis März ideal, die Tagestemperaturen liegen zwischen 18-25 °C. Im Dezember/Januar wird es abends frisch, im Norden kann es regnen. Zum Sinai-Trekking und für Wüstentouren eignet sich die Zeit von Ende September bis Anfang November und ab März bis Mai. Im Frühjahr muss man in der Wüste mit Sandstürmen rechnen. Die heißen Sommermonate verbringt man am besten am Roten Meer, wo die Wassertemperatur ab Juni über 25 °C steigt. Ägypten ist ein konservatives Land - selbst im Sommer ist deshalb von kurzen Hosen bei Männern oder tiefen Ausschnitten oder ärmellosen Oberteilen bei Frauen abzuraten. Weite Gewänder aus leichter Baumwolle schützen gegen Überhitzung, Sonnenbrand und Insektenstiche. Eine Kopfbedeckung ist ganzjährig anzuraten, bequeme Schuhe (Sandalen, Turnschuhe, beim Trekking feste Wanderschuhe) sind bei jeder Reiseform sinnvoll. An den Stränden sind FKK oder oben ohne gesetzlich verboten.
Ägypter sind Menschen mit Behinderung gegenüber ausgesprochen hilfsbereit. Dennoch ist es aufgrund der Infrastruktur für Rollstuhlfahrer und Gehbehinderte nicht ganz einfach, im Land zu reisen. Die meisten Sehenswürdigkeiten liegen in steinig-sandigem Gelände. Am Roten Meer gibt es einige Tauchschulen, die Kurse für Körperbehinderte anbieten, z.B. Camel Dive Club in Sharm el-Sheikh (Tel.: +20-69-3600700, E-Mail: info@cameldive.com, http://cameldive.com). EgyptForAll bietet nicht nur Tauchausflüge, sondern auch Nilkreuzfahrten auf Schiffen mit spezieller Ausrüstung an (https://egyptforall.net).
Folgende Notrufnummern gelten landesweit: Polizei: 122, Ambulanz: 123, Feuerwehr: 125, Touristenpolizei: 126.
Die meisten Geschäfte öffnen samstags bis donnerstags um 9 Uhr, schließen mittags zwischen 12-14 Uhr und haben abends noch bis 22 Uhr geöffnet. Ämter sind täglich außer freitags von 8-14 Uhr geöffnet, Banken von 8.30-13.30 und 18-20 Uhr. Bankfilialen in Hotels bieten 24-Stunden-Service, ebenso einige Telekommunikationszentren. Das zentrale Postamt in Kairo ist von Sa-Do rund um die Uhr geöffnet. Andere Postämter sind von Sa-Do 8.30-15 Uhr geöffnet. Sehenswürdigkeiten sind täglich von 7-17/18 Uhr im Sommer, von 8-16/17 Uhr im Winter geöffnet, die meisten Museen von 9-13 und 17-22 Uhr (Winter 16-21 Uhr). Während des Ramadan schließen die meisten Besichtigungsorte um 15 oder 16 Uhr.
Aufgrund der aktuellen politischen Lage in Ägypten ist das Flugzeug das Verkehrsmittel der Wahl. Von Kairo über Luxor verkehrt zwar auch ein komfortabler Schlafwagenzug nach Assuan (Tickets hierfür sollte man eine Woche im Voraus reservieren, für normale Verbindungen genügt der Kauf einen Tag im Voraus) und Erste-Klasse-Fahrkarten sind relativ preiswert. Von der Nutzung des veralteten und störanfälligen Schienensystems wird jedoch generell abgeraten. Auch von längeren Überlandfahrten mit dem Bus oder mit dem Mietwagen sollten Reisende laut aktueller Sicherheitshinweise des Auswärtigen Amtes derzeit absehen. Von Kairo aus bestehen Flugverbindungen zu allen wichtigen Städten, in der Hauptsaison werden die wichtigsten touristischen Orte in Oberägypten und am Roten Meer mitunter mehrmals täglich von Egypt Air angeflogen. Trotzdem sollte man rechtzeitig buchen und v.a. in der Hauptsaison die Flüge sicherheitshalber vor Abflug in einem Egypt-Air-Büro bestätigen lassen. Planen Sie für die Abfertigung am Flughafen Kairo unbedingt ausreichend Zeit ein! Bei Taxifahrten häufen sich vor allem in den Urlaubsgebieten (z.B. Hurghada) Betrugsfälle. Man sollte stets darauf achten, dass das Taxameter eingeschaltet ist und sich bereits im Vorfeld (z.B. im Hotel) über den ungefähren Preis für das gewünschte Ziel erkundigen. Die Bezahlung erfolgt i.d.R. nach dem Ausstieg durch das Fenster. Begleitete Konvois verkehren nur noch auf der Strecke zwischen Assuan und Abu Simbel. Für alle anderen Strecken wurde dieser Begleitservice eingestellt. Bitte beachten Sie unbedingt die aktuellen Reisehinweise des Auswärtigen Amtes (https://www.auswaertiges-amt.de).
Amtssprache: Arabisch Bevölkerung: rund 99 Mio. Einwohner Fläche: 1.001.449 km² Hauptstadt: Kairo (rund 9 Mio. Einwohner) Landesvorwahl: +20 Nationalfeiertag 23. Juli, Revolutionstag Religion: ca. 90 % Muslime, ca 10 % koptische Christen (Landesdurchschnitt) Währung: Ägyptisches Pfund (Abk.: LE; ISO-4217-Code: EGP) Zeitzone: Eastern European Time (EET); Unterschied zur Mitteleuropäischen Zeit (MEZ): +1 Std.; keine Umstellung auf Sommerzeit
Verschiedene Telefongesellschaften ermöglichen das Telefonieren innerhalb Ägyptens sowie ins Ausland zu relativ günstigen Preisen. Mobil telefonieren ist in der Gegend rund um den Nil und in den größeren Städten problemlos möglich, in abgelegenen Regionen kann es allerdings zu Problemen kommen. Es empfiehlt sich, die Mailbox des Mobiltelefons auszuschalten, da für die Nutzung im Ausland zusätzliche Gebühren anfallen können. Das Telefonieren von Hotels aus ist meist recht teuer; für häufige Auslandsgespräche kann es daher sinnvoll sein, eine Prepaid-SIM-Karte vor Ort zu erwerben (hierfür ist ein Handy ohne Simlock notwendig). Darüber hinaus finden sich in den touristischen Zentren zahlreiche Telefonshops und Internetcafés. Alternativ kann man Kosten sparen, indem man sich von zu Hause aus über eine günstige Vorwahl-Verbindung im Ausland anrufen lässt. Die internationale Landesvorwahl von Ägypten lautet 0020; wer in die Schweiz telefonieren möchte, wählt die 0041 vorweg, nach Österreich die 0043 und nach Deutschland die 0049.
Trinkgeld ist für viele Ägypter eine wichtige Einkommensquelle. Taxifahrer, Kellner, Kofferträger erwarten nicht nur vom ausländischen Gast ein „Bakschisch". Bei zufrieden stellender Leistung sind 5-10 % angemessen, Grundeinheit ist die Pfundnote (z.B. als Toilettengebühr). Verwechseln Sie Trinkgeld nicht mit Almosen, Bettlern sollten Sie nur in eindeutigen Fällen etwas spenden, Kindern nie ohne echte Gegenleistung Geld geben.
Persönlicher Reisebedarf kann zollfrei eingeführt werden, Personen über 18 Jahre dürfen 1 l Spirituosen, wahlweise 200 Zigaretten/100 Zigarillos/25 Zigarren/250 g Tabak, 50 g Parfum und Geschenke im Wert bis zu 100 EGP einführen. Die Ausfuhr von Antiquitäten sowie viele Tiere und Pflanzen, die unter Natur- oder Artenschutz stehen, ist verboten. Landeswährung darf nur bis zu einem Betrag von 5.000 EGP ein- und ausgeführt werden, Fremdwährung muss ab einem Wert von 10.000 USD deklariert werden. Die Ausfuhr nachgebildeter Antiquitäten muss angegeben werden. Bei der Rückreise in die EU dürfen Personen über 17 Jahre 200 Zigaretten oder 100 Zigarillos mit einem Höchstgewicht von 3 g pro Stück oder 50 Zigarren oder 250 g Tabak sowie 1 l Spirituosen, 2 l Zwischenerzeugnisse, 4 l nicht schäumenden Wein und 16 l Bier sowie andere Waren, wie Parfüm, Kaffee, Tee und Elektrogeräte bis zu einem Wert von 300 EUR zollfrei einführen, wobei die Wertgrenze für Jugendliche unter 15 Jahre bei 175 EUR und für Flug- und Schiffsreisende bei 430 EUR liegt. Bei der Wiedereinreise in die Schweiz dürfen über 17-jährige 250 Zigaretten oder Zigarren oder 250 g anderer Tabakfabrikate sowie 5 l alkoholische Getränke mit einem Alkoholgehalt bis 18 Vol.-% und 1 l alkoholische Getränke mit einem Alkoholgehalt über 18 Vol.-% zollfrei einführen. Die Wertfreigrenze aller eingekauften Waren beträgt 300 CHF (inkl. Geschenke, Alkohol und Tabakerzeugnisse). Da sich Zollbestimmungen kurzfristig ändern können, ist es ratsam, die aktuellen Vorschriften kurz vor der Reise direkt bei der jeweiligen Botschaft zu erfragen.

Israel

Laut Auswärtigem Amt ist die Qualität der medizinischen Versorgung in Israel gut bis sehr gut. Bei Reisen in das palästinensische Gebiet muss jedoch mit geringeren Standards gerechnet werden. Für den Notfall wird eine Auslandskrankenversicherung mit Rückholoption empfohlen.
Deutsche Botschaft 3, Daniel Frisch Street, 19. Stock 64731 Tel Aviv Tel.: +972-3-6931313 Fax: +972-3-6969217 E-Mail: info@tel-aviv.diplo.de Web: https://tel-aviv.diplo.de Österreichische Botschaft Sason Hogi Tower Abba Hillel Silver Street 12, 4. floor Ramat Gan 5250606 Tel.: +972-3-6120924 Fax: +972-3-7510716 E-Mail: tel-aviv-ob@bmeia.gv.at Web: https://www.bmeia.gv.at/en/austrian-embassy-tel-aviv Schweizerische Botschaft 228 Rue Hayarkon 63405 Tel Aviv Tel.: +972-3-5464455 Fax: +972-3-5464408 E-Mail: telaviv@eda.admin.ch Web: https://www.eda.admin.ch/telaviv
Die Netzspannung in Israel ist 220 Volt/50 Hertz. Da die Stromstecker dreipolig sind, sollten Sie einen Adapter mitnehmen.
Die israelische Küche ist sehr vielfältig. Einerseits wurde sie beeinflusst von jüdischen Einwanderern aus Osteuropa, die traditionelle Gerichte wie gefüllten Fisch, eine Art Fischpastete, oder deftige Fleischgerichte mit nach Israel brachten. Auf der anderen Seite wurde die israelische Küche stark von arabischen Traditionen geprägt. Hummus, Falafel und Reis sind dabei wesentliche Bestandteile. Gemäß jüdischer Religionslehre gibt es außerdem viele Restaurants, die koscheres Essen zubereiten, wobei darauf geachtet wird, dass nur das Fleisch von Wiederkäuern mit gespaltenen Hufen wie z.B. Rindern, Schafen oder Ziegen für Speisen verwendet wird. Auch werden Milch und Fleisch nie zusammen konsumiert. Zum Nachtisch reicht man in Israel gerne Obst oder süßes Gebäck. Typische israelische Getränke sind frisch gepresste Fruchtsäfte oder lokale Biere wie Goldstar und Maccabi. In den letzten Jahren erlebte besonders die Weinindustrie einen erheblichen Aufschwung und bietet Weinfreunden eine große Auswahl.
Tu B’Shvat (Neujahrsfest der Bäume, Januar, Februar); Purim (Gedenken an die Errettung der Juden in Persien, Februar/März); Pessach (Gedenken an den Auszug aus Ägypten, Dank für die Errettung aus der Sklaverei und Vorfreude auf das (Wieder-)Kommen des Messias, März/April); Yom HaShoah (Holocaust-Gedenktag, April/Mai); Yom haZikaron (Gedenktag an die gefallenen israelischen Soldaten und Opfer des Terrorismus, April/Mai); Yom haAtzma'ut (Unabhängigkeitstag, April/Mai); Lag baOmer (Tag des Omer-Zählens/Todestag von Rabbi Schimon bar Jochai, Mai); Schawuot (Wochenfest, Mai/Juni); Tischa beAv (Fast- und Trauertag, an welchem der Zerstörung des Jerusalemer Tempels gedacht wird, Juli/August); Rosh HaShanah (Jüdisches Neujahr, September/Oktober); Yom Kippur (Versöhnungstag, September/Oktober); Sukkot (Laubhüttenfest, Oktober); Schmini Azeret (Achter Festtag/Schlußfest, Oktober); Simchat Thora (Torafreude/2. Tag des Schlußfestes, Oktober); Chanukka (Lichterfest, Dezember). Alle Feiertage werden bereits mit Beginn des Sonnenuntergangs am Vorabend gefeiert, so auch der nationale wöchentliche Feiertag „Sabbat", der vom Sonnenuntergang am Freitag bis zum Einbruch der Dunkelheit am Samstag andauert.
Januar Am 18. Januar findet in Netivot (Südisrael) alljährlich eine Zeremonie zu Ehren des Heiligen Rabbi Yisrael Abuhatezira statt, auch bekannt als Baba Sali. März In Mateh Asher wird am zweiten und dritten Märzwochenende das Milch-Festival veranstaltet, bei dem es Kunst, Spiele und Workshops rund um das Thema Milch und Kühe gibt. April Das Passahfest ist einer der wichtigsten jüdischen Feiertage und erinnert an den Auszug der Israeliten aus Ägypten. Vielerorts, wie zum Beispiel auch in Jerusalem, finden in der siebentägigen Festtagsperiode zahlreiche Feierlichkeiten rund um das Thema Landwirtschaft statt. Das Passahfest wird in diesen Gegenden als Frühlings- und Freiheitsfest angesehen. Mai Zwischen Mitte und Ende Mai liegt der israelische Nationalfeiertag, der Jerusalemtag. Zu diesem Anlass gibt es zahlreiche Events, Shows und Stadttouren in Jerusalem. Ebenfalls im Mai kann man beim Israel-Festival in Jerusalem Einblicke in israelische Theaterstücke, Tänze und Musik erhalten. August Während des Wein-Festivals im Israelischen Museum in Jerusalem können Besucher über 150 verschiedene Weine verkosten und an Workshops teilnehmen. Oktober Tausende Israelis, Touristen und Pilger nehmen jedes Jahr am traditionellen Jerusalem-Marsch teil, der im Rahmen des siebentägigen Laubhüttenfests stattfindet und an beliebten Touristenattraktionen vorbeiführt. Startpunkte sind Ramat Rachel und Givat Hatahmoschet, von wo aus zwei Paraden durch Jerusalem führen. In Tel Aviv kommen Tanzbegeisterte beim internationalen Tanz-Festival ganz auf ihre Kosten.
Grundsätzlich müssen alleinreisende Frauen in Israel nicht mit Problemen rechnen. Dennoch sollte man auf zu kurze, aufreizende Kleidung verzichten, da dies auf streng gläubige Moslems anstößig wirken könnte. Auch vom Fahren per Anhalter wird abgeraten.
Homosexualität ist in Israel legal. Als einziges asiatisches Land gibt es in Israel ein Antidiskriminierungsgesetz, das die im Ausland geschlossene gleichgeschlechtliche Ehe akzeptiert und diesen Paaren Steuervorteile sowie Adoptionsrecht gewährt. In vielen Großstätten gibt es aktive Schwulen- und Lesben-Communities.
Israel lässt sich grob in vier Klimazonen unterteilen. Die Mittelmeerküste und das Jordantal sind bekannt für ihre milden Winter. Während am Mittelmeer jedoch im Sommer feuchtes, subtropisches Klima herrscht, ist der Sommer im Jordantal sehr trocken und heiß. Im Bergland sind die Winter kühl und vereinzelt kann es sogar zu Schneefall kommen. Demgegenüber steht der Negev, wo man ganzjährig halbwüstenartiges Klima vorfindet. Von November bis Mai ist in Israel Regenzeit, weshalb es sich empfiehlt, das Land vorzugsweise von Juni bis Oktober zu besuchen. Je nach Region liegen die Höchsttemperaturen in dieser Zeit bei 29-39 °C. Die Sommermonate Juli und August bieten optimale Bedingungen für eine Reise nach Jerusalem. Tel Aviv sollte man jedoch aufgrund der hohen Luftfeuchtigkeit während dieser Monate meiden. Im Sommer trägt man in Israel in der Regel leichte Kleidung und Sandalen, wobei man in Gebirgsgegenden für den Abend immer eine Strickjacke dabei haben sollte. Für die Wintermonate werden warme Klamotten empfohlen. Außerdem sollte man beim Betreten von heiligen Stätten auf dezente Kleidung achten. Kurze Röcke, Shorts und tiefe Ausschnitte sind hier nicht erwünscht.
In Israel wurde sehr viel Wert darauf gelegt, Touristenattraktionen behindertengerecht zu gestalten, damit sie allen Besuchern zugänglich sind. Einige Sehenswürdigkeiten wurden speziell für Sehbehinderte angepasst, sodass die Möglichkeit besteht, einen Teil der Gegend tastend zu erkunden. Genauere Information zu diesem Thema erhalten Sie auf Englisch im Internet (http://www.access-unlimited.co.il).
Polizei: 100, Feuerwehr: 102, Krankenwagen: 101.
Geschäfte haben i.d.R. von 9-19 Uhr geöffnet, wobei Sie bei einigen Läden mit einer zweistündigen Mittagspause rechnen müssen. Supermärkte haben oft längere Öffnungszeiten (7-21 Uhr). Da der Samstag in Israel als Ruhetag gilt (Sabbat), schließen die Geschäfte freitags oft schon um die Mittagszeit und öffnen erst wieder am Sonntagmorgen. Offiziell wird der Sabbat in Israel von Freitagabend bis Samstagabend (jeweils zum Sonnenuntergang) gefeiert; Restaurants und Bars und viele Freizeiteinrichtungen öffnen daher oft bereits am Samstagabend wieder ihre Pforten. Banken haben ebenfalls von Sonntag bis Donnerstag geöffnet, allerdings an einigen Wochentagen nur vormittags.
Israel verfügt über ein gut ausgebautes Straßennetz, was eine bequeme Fortbewegung mit Auto und Bus ermöglicht. Mit Privat- oder Mietwagen kann man die relativ geringen Entfernungen zwischen den einzelnen Städten gut zurücklegen. In den größeren Städten finden sich Niederlassungen bekannter Mietwagenfirmen wie z.B. Sixt (https://www.shlomo.co.il), Avis (https://www.avis.co.il) oder Hertz (https://www.hertz.co.il). Ein internationaler Führerschein ist zwar offiziell nicht erforderlich, wird aber empfohlen; das Mindestalter beträgt 21 Jahre. Das wichtigste öffentliche Verkehrsmittel in Israel ist der Bus; das Land verfügt über ein gut ausgebautes Linienbussystem. Es gibt mehrere private und staatliche Busunternehmen. Führendes Busunternehmen ist Egged, dessen Busse im ganzen Land verkehren (https://www.egged.co.il/Eng). Tickets sind am Schalter an jedem Bahnhof erhältlich oder können online erworben werden. Bitte beachten Sie, dass viele Routen, insbesondere über Land, am Sabbat (von Freitagnachmittag bis Samstagabend) nicht bedient werden. In Ostjerusalem, Nazareth und Westjordanland verkehren arabische Busse auch am Sabbat. Zugverbindungen bestehen zwischen Tel Aviv, Jerusalem, Haifa und Naharija sowie zwischen verschiedenen kleineren Städten. Am Sabbat gibt es keinen Zugverkehr. Bitte beachten Sie stets die aktuellen Reisewarnungen des Auswärtigen Amtes (https://www.auswaertiges-amt.de).
Amtssprache: Neu-Hebräisch (Iwrit), Arabisch Bevölkerung: rund 9 Mio. Einwohner Fläche: 20.766 km² Hauptstadt: Jerusalem (rund 940.000 Einwohner) Landesvorwahl & Ortsvorwahl: +972 Währung: Neuer Israelischer Schekel (Abk.: NIS; ISO-4217-Code: ILS) Zeitzone: Israel Standard Time (IST); Mitteleuropäische Zeit (MEZ) & Mitteleuropäische Sommerzeit (MESZ) +1 Stunde
In Israel gibt es ein hochmodernes Telefon- und Handynetz, das im ganzen Land verfügbar ist. Die internationale Vorwahl für Anrufe nach Israel ist 00972. Die Vorwahl für Gespräche aus Israel nach Deutschland lautet 0049, nach Österreich 0043 und in die Schweiz 0041.
Rechnungen in Hotels und Restaurants enthalten bereits einen Bedienungszuschlag von 10-15 %. Ein kleines Trinkgeld ist dennoch üblich.
Bei der Einreise nach Israel dürfen Personen über 17 Jahren 250 g Tabakwaren, 1 l alkoholische Getränke und 2 l Wein zollfrei einführen. Bis zu 250 ml Parfüm und andere Waren bis zu einem Wert von 200 USD müssen nicht deklariert werden. Geldbeträge ab 90.000 ILS, Tauchausrüstungen und neu erworbene technische Geräte müssen beim Zoll angemeldet werden. Die Einfuhr von Drogen, pornografischem Material, Handys mit einer Reichweite von 900 Mhz und Fleisch ist verboten. Besondere Vorschriften gelten für die Einfuhr von Geldmitteln in palästinensische Gebiete. Tiere, Pflanzen, Blumen und Samen sowie einige Medikamente, technische Geräte und Waffen unterliegen bestimmten Einfuhrregulierungen und sollten angezeigt werden. Bei der Rückreise in die EU dürfen Personen über 17 Jahre 200 Zigaretten oder 100 Zigarillos mit einem Höchstgewicht von 3 g pro Stück oder 50 Zigarren oder 250 g Tabak sowie 1 l Spirituosen, 2 l Zwischenerzeugnisse, 4 l nicht schäumenden Wein und 16 l Bier sowie andere Waren, wie Parfüm, Kaffee, Tee und Elektrogeräte bis zu einem Wert von 300 EUR zollfrei einführen, wobei die Wertgrenze für Jugendliche unter 15 Jahre bei 175 EUR und für Flug- und Schiffsreisende bei 430 EUR liegt. Bei der Wiedereinreise in die Schweiz dürfen über 17-jährige 250 Zigaretten oder Zigarren oder 250 g anderer Tabakfabrikate sowie 5 l alkoholische Getränke mit einem Alkoholgehalt bis 18 Vol.-% und 1 l alkoholische Getränke mit einem Alkoholgehalt über 18 Vol.-% zollfrei einführen. Die Wertfreigrenze aller eingekauften Waren beträgt 300 CHF (inkl. Geschenke, Alkohol und Tabakerzeugnisse). Da sich Zollbestimmungen kurzfristig ändern können, ist es ratsam, die aktuellen Vorschriften kurz vor der Reise direkt bei der jeweiligen Botschaft zu erfragen.

Jordanien

Die medizinische Versorgung in und um die Hauptstadt Amman ist gut. Hier gibt es zwei große Privatkrankenhäuser (Al-Khalidi Medical Center und Arab Medical Center), in denen mit einem sehr guten Versorgungstandart zu rechnen ist. In ländlichen Gegenden ist die Versorgung dagegen nicht immer optimal. Vor der Reise sollte grundsätzlich geprüft werden, ob die Krankenkasse Auslandsreisen und Rücktransporte mit einschließt.
Deutsche Botschaft Benghasi Street 25 Jabal Amman Tel.: +962-6-5901170 Fax: +962-6-5901282 E-Mail: info@amman.diplo.de Web: https://amman.diplo.de Österreichische Botschaft Mithqal Al-Fayez Street 36 Jabal Amman Tel.: +962-6-4601101 Fax: +962-6-4612725 E-Mail: amman-ob@bmeia.gv.at Web: https://www.bmeia.gv.at/oeb-amman Schweizerische Botschaft Abdul Jabbar Al-Rawi street No. 4 South Abdoun Amman Tel.: +962-6-5931416 Fax: +962-6-5930685 E-Mail: amman@eda.admin.ch Web: https://www.eda.admin.ch/amman
Die Netzspannung beträgt 220 Volt Wechselstrom. Da es unterschiedliche Steckdosen gibt, empfiehlt sich die Mitnahme eines Adapters. Die Stromversorgung ist besonders in ländlichen Gegenden nicht immer konstant.
Unverzichtbar ist in der jordanischen Küche wohl das dünne, frisch gebackene Fladenbrot, das bei jeder Mahlzeit als „Besteckersatz“ dabei ist. Zum Frühstück gibt es zumeist pürierte Kichererbsen in Form von Humus oder als Falafel und dazu eine Tasse schwarzen Tee. Vor dem Mittag- oder Abendessen wird zunächst die Metzzeh gegessen, eine jordanische Vorspeise. Diese besteht aus vielen kleinen Schälchen, gefüllt mit würzigen Dips, frittierten Fleischbällchen (Koubba maqliya) oder Teigtaschen mit Ziegenkäse und Spinat (Fattayer/Sambusek). Stücke des Fladenbrots werden dabei zu einer Art Löffel geformt und in die aufgetischten Schälchen gedippt. Achtung: Ein angebissenes Fladenbrot bitte nicht noch einmal zum Dippen verwenden! Beliebte Hauptgerichte sind anschließend Mansaf, Lammfleisch mit Reis und Joghurtsauce, oder Magloubah, Hühnchen mit zartem Gemüse und Safran-Reis. Doch auch Vegetarier kommen in Jordanien dank der zahlreichen fleischfreien Gerichte voll auf ihre Kosten.
Neujahr (1. Januar); Karfreitag, Ostersonntag & -montag (März/April); Tag der Arbeit (1. Mai); Unabhängigkeitstag (25. Mai); Gedenktag zu Ehren des Militärs (10. Juni); Weihnachten (25. Dezember). Islamische Feiertage richten sich nach dem islamischen Mondkalender, die genauen Termine werden von der Geistlichkeit festgelegt. Die Feiertage sind beweglich, da sie sich am Mondzyklus orientieren und verschieben sich alljährlich - gegenüber dem gregorianischen Kalender - um etwa 11 Tage rückwärts. Der bedeutendste Einschnitt im Jahresverlauf ist der Beginn des Fastenmonats, des Ramadan, der mit dem Fest des Fastenbrechens „Eid al-Fitr" 30 Tage später beendet wird. Weitere wichtige islamische Feiertage in Jordanien sind Eid al-Adha (Großes Opferfest), Muharram (Islamisches Neujahr), Milad Al Nabi (Geburtstag des Propheten Mohammed) und Lailat al-Miraj (Himmelfahrt des Propheten Mohammed).
April Jedes Frühjahr startet der spektakuläre Dead Sea Marathon in Amman. Entlang der Küste des Toten Meeres bietet er Teilnehmern einen einzigartigen Panoramablick. Juni Ab dem 30. Juni präsentiert das Jordan Festival in Amman auf zahlreichen Bühnen Performances einheimischer und internationaler Sänger, Tänzer und Schauspieler. Juli Im Dörfchen Fuheis findet zur Sommerzeit das örtliche Kulturfest statt. Dann gibt es Theater- und Musikvorführungen und hell beleuchtete Geschäfte haben ihre Türen bis in die Nacht hinein geöffnet. Mitten in der Wüste findet ebenfalls im Juli jährlich das einzigartige Distant-Heat Festival statt. Dann wummern hier coole Techno-Beats durch Wadi Rum und Aqaba. Anmerkung: In Krisenzeiten kann das eine oder andere Festival ausfallen.
Allein reisende Frauen sind in Jordanien zu erhöhter Wachsamkeit aufgerufen. Das Land ist zwar in einigen Teilen sehr westlich geprägt, dennoch sollte man nicht allzu freizügig in der Öffentlichkeit auftreten, auch wenn dies in Touristenhochburgen oftmals anders aussieht. Badekleidung gehört an den Strand, Mini-Röcke, Shorts, ärmellose Oberteile sowie enganliegende Kleidungsstücke sollten vermieden werden. Das Tragen eines Kopftuches ist nicht unbedingt notwendig, jedoch empfiehlt es sich, stets ein großes Tuch mit sich zu führen (z.B. für die Besichtigung von Moscheen). Das Tragen eines (vermeintlichen Ehe-)Ringes hält unerwünschte Verehrer ab. Bei Reisen innerhalb des Landes kann es sinnvoll sein, eine Begleitperson an der Seite zu haben und sich z.B. innerhalb der Städte mit (offiziellen) Taxis fortzubewegen.
Homosexualität ist seit Jahren straffrei, dennoch ist die gleichgeschlechtliche Liebe in der Gesellschaft ein absolutes Tabuthema. Es existiert kein Antidiskriminierungsgesetz und auch gleichgeschlechtliche Ehen werden nicht anerkannt. Homosexuellen Paaren wird daher von Zärtlichkeiten in der Öffentlichkeit abgeraten. Doch auch heterosexuelle Paare sollten aus Respekt vor der jordanischen Kultur eher darauf verzichten.
Größtenteils herrscht in Jordanien kontinentales Wüstenklima. Die Sommer sind extrem heiß bei Temperaturen bis zu 40 °C. Die durchschnittlichen Wintertemperaturen liegen bei 13-20 °C. Der Nordwesten ist mit jährlich 800 mm die niederschlagreichste Region. Wer ein solch extremes Klima nicht gewohnt ist, der sollte außerhalb der Sommermonate zwischen September und November und zwischen März und Mai reisen. Leichte, atmungsaktive Kleidung gehört auf jeden Fall in den Koffer. Die wärmende Jacke sollte aber auch nicht vergessen werden. Besonders in den Wüstenregionen können die Temperaturen nachts stark fallen.
Größere Städte haben oftmals behindertengerechte Zugänge und Einrichtungen. Anders sieht das in ländlichen Gebieten aus. Die unbefestigten Wege sind besonders für Rollstuhlfahrer ungeeignet. Viele Touristenattraktionen außerhalb der Großstädte, wie etwa die Stadt Petra, bieten jedoch Kutschfahrten, bei denen man ganz bequem die Gegend erkunden kann. Vor der Reise ist es empfehlenswert, sich z.B. über das Jordan Tourism Board weitere Informationen einzuholen (http://www.visitjordan.com).
Für Jordanien gelten folgende Notrufnummern: Ambulanz 191, Polizei 192, Erste Hilfe 193, Feuerwehr (Amman) 199.
Geschäfte öffnen generell täglich von 9.30-13.30 Uhr und von 15.30-18 Uhr, teilweise auch länger. Der wöchentliche Ruhetag ist der Freitag. Banken öffnen in der Regel samstags bis donnerstags von 8.30-12.30 Uhr und von 15.30-17.30 Uhr. Postämter haben samstags bis donnerstags von 7-19 Uhr (Sommer) oder von 7-17 Uhr (Winter) geöffnet, sowie teilweise freitags von 7-13 Uhr.
Das jordanische Verkehrssystem befindet sich generell in einem guten Zustand. Die Straßenverhältnisse in und um die größeren Städte des Landes sind meist gut. Auch Fernstraßen in ländlicheren Regionen sind zumeist relativ gut ausgebaut. Oftmals sind diese aber sehr kurvenreich und unübersichtlich, zudem fehlt es nachts an ausreichender Straßenbeleuchtung. Auch tauchen hier häufig unerwartet Tiere oder unbeleuchtete Fahrzeuge auf der Fahrbahn auf. Daher empfiehlt es sich, zum Mietwagen evtl. einen erfahrenen, einheimischen Fahrer mitzubuchen. Wer einen Mietwagen selbst fahren möchte, benötigt dazu einen internationalen Führerschein. Auf nächtliche Überlandfahrten außerhalb Ammans sollte verzichtet werden. Für den öffentlichen Nahverkehr sind Minibusse zuständig, für den Fernverkehr die Busgesellschaft JETT (https://www.jett.com.jo/ar). Von Fahrten ins syrisch-jordanische oder irakische Grenzgebiet wird dringend abgeraten. Insbesondere die Grenze zum Irak kann ohne vorherige Ankündigung geschlossen werden. Es empfiehlt sich, stets die aktuellen Reisehinweise und -warnungen des Auswärtigen Amtes zu beachten (https://www.auswaertiges-amt.de). Im Jordantal sowie in einigen anderen Regionen sind vereinzelt noch Landminen zu finden. Diese Gebiete sind jedoch in der Regel gut gekennzeichnet und meist abgesperrt.
Amtssprache: Arabisch Bevölkerung: rund 10,1 Mio. Einwohner Fläche: 89.342 km² Hauptstadt: Amman (rund 4 Mio. Einwohner) Landesvorwahl: +962 Währung: Jordanischer Dinar (Abk.: JD; ISO-4217-Code: JOD) Zeitzone: Eastern European Time (EET); Mitteleuropäische Zeit (MEZ) +2 Stunden, während der Mitteleuropäischen Sommerzeit (MESZ) +1 Stunde
Für Telefonate ins Ausland gelten die jeweiligen Ländervorwahlen. Für Deutschland ist das die 0049, für die Schweiz die 0041 und für Österreich die 0043. Jordanien hat die Landesvorwahl 00962. Die Roaminggebühren beim mobilen Telefonieren ins Ausland können sehr hoch sein. Daher empfiehlt sich die Nutzung von öffentlichen Fernsprechanlagen, die in der Nähe von Postämtern und in privaten Telefonzentralen zu finden sind. In ländlichen Gebieten fehlen diese jedoch oftmals, hier können zumindest Ortsgespräche meist von lokalen Geschäften aus geführt werden. Wer mit dem Handy telefonieren möchte, sollte auf eine nationale SIM Karte zurückgreifen oder über die WLAN Verbindung im Hotel per Messenger wie Skype und WhatsApp zuhause anrufen.
In den meisten Hotels und Restaurants ist ein Servicezuschlag im Preis inbegriffen. Wenn dies nicht der Fall ist, so empfiehlt sich bei besonderer Zufriedenheit ein Trinkgeld in Höhe von 10%. Kofferträger und Raumpersonal kann man mit einem halben Dinar pro Gepäckstück bzw. Tag zusätzlich entlohnen. Reiseführer und dazugehörige Busfahrer sollten immer ein kleines Trinkgeld für ihre Arbeit erhalten.
Die Einfuhr von Waffen, Drogen und pornographischem Material ist verboten. Alkohol darf bis zu 1 l und Zigaretten bis 200 Stück und Tabak bis 200 g zollfrei eingeführt werden. Israelische Währung darf nicht eingeführt werden. Andere Fremdwährungen dürfen dagegen unbegrenzt ein- und ausgeführt werden, müssen aber ab einem Wert von 15.000 JOD (ca. 16.000 EUR) angegeben werden. Die Ausfuhr von Antiquitäten und Korallen ist streng verboten. Zollfreigrenzen bei der Wiedereinreise nach Deutschland und Österreich sind 200 Zigaretten oder 100 Zigarillos mit einem Höchstgewicht von 3 g pro Stück oder 50 Zigarren oder 250 g Tabak sowie 1 l Spirituosen, 2 l Zwischenerzeugnisse, 4 l nicht schäumender Wein und 16 l Bier sowie 1 l Spirituosen oder 2 l Wein und Geschenke bis 300 EUR (Schiffs- und Flugreisende 430 EUR). Bei der Wiedereinreise in die Schweiz dürfen über 17-Jährige 250 Zigaretten oder Zigarren oder 250 g anderer Tabakfabrikate sowie 5 l alkoholische Getränke mit einem Alkoholgehalt bis 18 Vol.-% und 1 l alkoholische Getränke mit einem Alkoholgehalt über 18 Vol.-% zollfrei einführen. Die Wertfreigrenze aller eingekauften Waren beträgt 300 CHF (inkl. Geschenke, Alkohol und Tabakerzeugnisse). Bestimmte Waren wie Arznei- und Betäubungsmittel, jugendgefährdende und verfassungswidrige Medien, Fälschungen oder Produkte aus der Tier- und Pflanzenwelt (z. B. Elfenbein oder Krokodilleder) unterliegen Genehmigungspflichten oder Verboten. Da sich Zollbestimmungen kurzfristig ändern können, ist es ratsam, die aktuellen Vorschriften kurz vor der Reise direkt bei der jeweiligen Botschaft zu erfragen.

Vereinigte Arabische Emirate

Die medizinische Versorgung in den Vereinigten Arabischen Emiraten ist sehr gut. Es gibt zum einen staatliche Krankenhäuser wie das Rashid Hospital oder das Latifa Hospital in Dubai. Zum anderen kann man sich in einer der vielen privaten Arztpraxen, „clinics" genannt, behandeln lassen. Die Bezahlung erfolgt im Anschluss an die Behandlung bar oder mit Kreditkarte. Prüfen Sie vor der Abreise, ob Ihre Krankenversicherung eine ärztliche Behandlung im Ausland ausreichend abdeckt und ob Sie über eine Notfall-Rücktransportversicherung verfügen.
Deutsche Botschaft Towers at the Trade Center West Tower, 14 Floor Abu Dhabi Tel.: +971-2-5967700 E-Mail: info@abu-dhabi.diplo.de Web: https://uae.diplo.de Öffnungszeiten: So-Do 9-12 Uhr Österreichische Botschaft Sky Tower, Office Nr. 504, Reem Island Abu Dhabi Tel.: +971-2-6944999 E-Mail: abu-dhabi-ob@bmeia.gv.at Web: https://www.bmeia.gv.at/oeb-abu-dhabi Öffnungszeiten: So-Mi 9-13 Uhr, Do 12-13 Uhr Schweizerische Botschaft Centro Capital Center Building, 17th Floor Kaleej Al Arabi Street Abu Dhabi Tel.: +971-2-6274636 E-Mail: abudhabi@eda.admin.ch Web: https://www.eda.admin.ch/uae Öffnungszeiten: So-Do 9-12 Uhr
Die Netzspannung beträgt 220/240 Volt bei einer Frequenz von 50 Hertz. Für die Steckdosen mit Drei-Pol-System wird ein Adapter benötigt. In den meisten Hotels bekommt man einen Adapter an der Rezeption oder beim „housekeeping".
Gewürze, wie z.B. Koriander, Zimt, Nelken, Kümmel, Muskatnuss und Knoblauch verleihen den arabischen Gerichten einen besonderen Geschmack. Auf den meisten Speisekarten findet man Kebab, Fisch- oder Fleischspieße, Kofta, Lammhackwürstchen, sowie verschiedene Reisgerichte. Typische Beilagen sind Gemüse, Falafel, frittierte Gemüsebällchen, Fladenbrot, Wara Enab, mit Reis gefüllte Weinblätter, Hummus (Kichererbsenbrei), und Tabouleh, (Salat aus Weizenschrot, Minze, Tomaten und Petersilie). Den süßen Abschluss bilden ein Puddingauflauf aus Milch, Rosinen und Mandeln, ein Reismehlpudding mit Pistazien und Rosenwasser, ein Griesmandelkuchen sowie Dattelkonfekt. Die Araber trinken gerne Atar, einen süßen Sirup, Ingwermilch, Tee mit Minze oder Beduinenkaffee (Kaffee mit Zucker, Zimt, Kardamom und Ingwer).
Neujahr (1. Januar), Nationalfeiertag zur Gründung der VAE (2. Dezember). Islamische Feiertage richten sich nach dem islamischen Mondkalender, die genauen Termine werden von der Geistlichkeit festgelegt. Die Feiertage sind beweglich, da sie sich am Mondzyklus orientieren und verschieben sich alljährlich - gegenüber dem gregorianischen Kalender - um etwa 11 Tage rückwärts. Der bedeutendste Einschnitt im Jahresverlauf ist der Beginn des Fastenmonats, des Ramadan, der mit dem Fest des Fastenbrechens „ʿĪdu l-Fitr" 30 Tage später beendet wird. Weitere wichtige islamische Feiertage in den VAE sind ʿĪd al-'Aḍḥá (Großes Opferfest), Ras as-Sanah al-Hijriyah (Islamisches Neujahr), ʿĪd Mīlād an-Nabī (Geburtstag des Propheten Mohammed) und al-miʿrāǧ (Himmelfahrt des Propheten Mohammed).
Januar/Februar Das mehrwöchige Dubai Shopping Festival lässt die Herzen von Schnäppchenjägern höher schlagen, bietet Spiel, Spaß und Unterhaltung für die ganze Familie (http://mydsf.ae). Februar/März Im Februar findet das Emirates Airline Dubai Jazz Festival statt (http://www.dubaijazzfest.com). Im Februar/März messen sich die besten Spieler bei den Dubai Duty Free Tennis Championships (https://dubaidutyfreetennischampionships.com). Sportlich geht es weiter mit dem Dubai Desert Classic Golfturnier im Februar/März (https://www.omegadubaidesertclassic.com). März Das höchstdotierte Pferderennen der Welt ist der Dubai World Cup (https://www.dubairacingclub.com). März/April Auf dem zweiwöchigen Programm des Abu Dhabi Music and Arts Festivals stehen Kunst, Ballett, Musik, Ausstellungen und Workshops (https://www.artdubai.ae). November Ein absolutes Highlight ist die alle zwei Jahre stattfindende Dubai Air Show. Ein folkloristisches Rahmenprogramm wird ebenfalls geboten (https://www.dubaiairshow.aero). 2. Dezember Am National Day werden spektakuläre Ruderboot-Rennen ausgetragen. Dezember Glamourös geht es auf dem Dubai International Film Festival zu (https://www.facebook.com/DubaiFilmFestival).
Die Vereinigten Arabischen Emirate gehören zu den sichersten Ländern des Mittleren Osten mit einer niedrigen Kriminalitätsrate. Frauen können sich i.d.R. völlig ungefährdet allein durch die Stadt bewegen und auch allein Auto fahren. Allerdings kommt es bei Taxifahrten und Spaziergängen nach Einbruch der Dunkelheit zu vereinzelten Übergriffen auf junge Mädchen und Frauen, weshalb hier eine erhöhte Vorsicht geboten ist. Auf dem Land trifft man Frauen fast nie alleine auf der Straße an. Touristinnen sollten sich zurückhaltend und konservativ kleiden, d.h. dass zumindest Knie und Schultern bedeckt sein sollten.
Aus religiösen Gründen ist gleichgeschlechtliche Liebe in den VAE wie in allen islamischen Ländern verboten. Bei Anzeige werden homosexuelle Beziehungen strafrechtlich geahndet. Reisende sollten ihre Homosexualität nicht öffentlich zeigen.
In den VAE herrscht ein subtropisches, arides Klima. Meistens erwartet die Besucher ein wolkenloser, blauer Himmel und Sonnenschein. Regen fällt - wenn überhaupt - nur im Winter (Januar bis März), dann können jedoch wahre Regenstürme niedergehen. Allerdings sind diese meist von kurzer Dauer. Die Temperaturen betragen im Winter ca. 25 °C tagsüber, nachts 10-15 °C, die Luft ist dann eher trocken. Die Sommer sind extrem heiß: Zwischen April und September liegen die Tagestemperaturen um 40 °C, im Juli und August werden bis zu 50 °C erreicht, nachts sind es immer noch 35 °C. Die Luftfeuchtigkeit von knapp 100 % sorgt für tropische Verhältnisse. Als Reisezeit sind die Monate Oktober bis Mai zu empfehlen. Sollten Sie während des Fastenmonats Ramadan in die VAE reisen wollen, bedenken Sie bitte, dass zu dieser Zeit auch von Besuchern erwartet wird, dass sie - zumindest in der Öffentlichkeit - tagsüber auf das Essen, Trinken und Rauchen verzichten und es Einschränkungen bei Öffnungszeiten und verschiedenen Unterhaltungsangeboten geben kann.
Viele Sehenswürdigkeiten wie das Dubai Museum sind behindertengerecht ausgestattet. Einige der führenden Hotels wie z.B. das Jumeira Beach Hotel verfügen über barrierefreie Zimmer und Anlagen. Einzelheiten kann man im gewünschten Hotel erfragen.
Polizei und Rettungsdienst erreicht man landesweit unter 999. Für die Feuerwehr wählt man 997.
Die meisten Geschäfte und Malls haben jeden Tag geöffnet, meist von 10-22 Uhr einige sogar bis 24 Uhr. In den meisten Supermärkten kann man zwischen 7-22 Uhr einkaufen, in manchen sogar rund um die Uhr. Banken haben ihre Öffnungszeiten Sa-Mi 8-13 Uhr und 16.30-18.30 Uhr, Do 8-12 Uhr. Behörden arbeiten So-Do von 7.30-14 Uhr.
In Dubai, Abu Dhabi und Sharjah - den drei wichtigsten Emiraten des Landes - ist die touristische Infrastruktur exzellent. Sowohl nationale wie internationale Autovermieter haben Stationen am Flughafen, in der Innenstadt und mittlerweile auch in den vier kleineren Emiraten. Zur Anmietung braucht man einen internationalen Führerschein, und das Mindestalter beträgt bei PKW 21 Jahre, bei Geländewagen 25 Jahre. Die Straßenverhältnisse sind ausgezeichnet, alle großen Städte sind durch mehrspurige und nachts beleuchtete Autobahnen miteinander verbunden. Außerdem gibt es ausreichend Rastplätze. Da der Berufsverkehr zu Stoßzeiten katastrophale Ausmaße angenommen hat (vor allem in Dubai und Sharjah) und Parkplätze eine Rarität sind, empfiehlt sich in den Städten die Benutzung der öffentlichen Verkehrsmittel. Hier steht das Taxi an erster Stelle, und fast alle verfügen über ein Taxameter. In den Stadtzentren sind immer ausreichend Taxen unterwegs, um eines per Handzeichen heranzurufen; für die entlegenen Stadtteile gibt es einen Taxiruf. Nur Dubai und Abu Dhabi verfügen über ein innerstädtisches Busnetz. Flugverbindungen zwischen den Emiraten werden nur von teuren Privatunternehmen angeboten und lohnen wegen der kurzen Distanzen nicht. Eine Eisenbahn gibt es nicht. Für Überlandfahrten bieten sich entweder die günstigen Sammeltaxis oder die Mietwagen an.
Amtssprache: Arabisch Bevölkerung: rund 9,9 Mio. Einwohner Fläche: 83.600 km² Hauptstadt: Abu Dhabi (rund 1,5 Mio. Einwohner) Landesvorwahl: +971 Religion: Islam (96 % der Bevölkerung) Währung: VAE-Dirham (Abk.: Dh/Dhs; ISO-4217-Code: AED) Zeitzone: Gulf Standard Time (GST). Unterschied zur Mitteleuropäischen Zeit (MEZ): +3 Stunden (Mitteleuropäische Sommerzeit (MESZ) +2 Stunden); keine Umstellung auf Sommerzeit
Das Trinkgeld ist eine der Grauzonen in den VAE, da in einigen Restaurants bereits 10 % Service Charge im Preis enthalten ist, in anderen nicht. Grundsätzlich liegt man mit den üblichen 10 % nicht falsch.
Man darf 400 Zigaretten und 50 Zigarren, 500 g Tabak, 4 l Spirituosen (nur bei Einreise über Flughafen und nicht in Sharjah) sowie Parfum in angemessenen Mengen ein- sowie ausführen. Die Landeswährung sowie Fremdwährungen unterliegen keinerlei Beschränkungen. Streng verboten sind Ein- und Ausfuhr von Waffen, Drogen und Pornographie. Achtung - viele westliche Illustrierte gelten aufgrund ihrer freizügigen Bilder bereits als pornographische Publikationen. Einige gängige Medikamente dürfen nur mit ärztlicher Verschreibung eingeführt werden. E-Zigaretten werden bei der Einfuhr konfisziert. Zollfreigrenzen bei der Wiedereinreise nach Deutschland und Österreich sind 200 Zigaretten oder 100 Zigarillos mit einem Höchstgewicht von 3 g pro Stück oder 50 Zigarren oder 250 g Tabak sowie 1 l Spirituosen, 2 l Zwischenerzeugnisse, 4 l nicht schäumender Wein und 16 l Bier sowie 1 l Spirituosen oder 2 l Wein und Geschenke bis 300 EUR (Schiffs- und Flugreisende 430 EUR). Bei der Wiedereinreise in die Schweiz dürfen über 17-jährige 250 Zigaretten oder Zigarren oder 250 g anderer Tabakfabrikate sowie 5 l alkoholische Getränke mit einem Alkoholgehalt bis 18 Vol.-% und 1 l alkoholische Getränke mit einem Alkoholgehalt über 18 Vol.-% zollfrei einführen. Die Wertfreigrenze aller eingekauften Waren beträgt 300 CHF (inkl. Geschenke, Alkohol und Tabakerzeugnisse). Da sich Zollbestimmungen kurzfristig ändern können, ist es ratsam, die aktuellen Vorschriften kurz vor der Reise direkt bei der jeweiligen Botschaft zu erfragen oder unter http://www.dubaicustoms.gov.ae zu überprüfen.

Oman

Die ärztliche Versorgung in Oman ist als gut zu bezeichnen. Sowohl in der Hauptstadt Muscat, wo es mehrere Krankenhäuser und Privatkliniken gibt, als auch in den Regionalhauptstädten wie z.B. Sohar, Sur oder Nizwa gibt es moderne Hospitäler. Auf dem Land sind die Zustände jedoch nicht nur technisch, sondern auch hygienisch oft problematisch. Zudem findet sich hier nur schwer ein Englisch oder Französisch sprechender Arzt. Eine Behandlung muss vor Ort bezahlt werden. Erkundigen Sie sich deshalb rechtzeitig vor Reiseantritt bei Ihrer Krankenkasse, ob diese solche Kosten übernimmt, ansonsten ist eine Reisekrankenversicherung sehr empfehlenswert. Medikamente gibt es in guter Auswahl in den zahlreichen Apotheken des Landes, nur wer auf besondere Medikamente angewiesen ist, sollte diese in ausreichender Menge mitnehmen. Achten Sie darauf, die Reiseapotheke den Temperaturen entsprechend vor Wärme zu schützen.
Deutsche Botschaft Al-Khuwair, Jami'at Al-Duwal Al-Arabiah Street Muscat Tel.: +968-2469-1218 Fax: +968-2469-1278 E-Mail: info@maskat.diplo.de Web: https://maskat.diplo.de Öffnungszeiten: So-Do 8-11 Uhr Die österreichische Botschaft in Muscat wurde 2011 geschlossen, zuständig ist seither die Botschaft in Riyadh, Saudi-Arabien: Österreichische Botschaft Diplomatic Quarter Riyadh Riyadh 11693 Saudi-Arabien Tel.: +966-1-4801217 Fax: +966-1-4801526 E-Mail: riyadh-ob@bmeia.gv.at Web: http://www.aussenministerium.at/riyadh Öffnungszeiten: So-Do 9-12 Uhr Schweizerische Botschaft Villa 1366 Way 3017 Shatti Al Qurum Muscat Tel.: +968-24603267 Fax: +968-24603298 E-Mail: muscat@eda.admin.ch Web: https://www.eda.admin.ch/muscat
Die Netzspannung beträgt 220/240 Volt, 50 Hertz. Adapter für die englischen Drei-Pol-Steckdosen sind notwendig.
Die omanische Küche ist geprägt von indischen, indonesischen, arabischen und ostafrikanischen Einflüssen. Dabei werden vor allem Gerichte mit Reis, Huhn, Lamm, Ziege, Fisch und Meeresfrüchten serviert, z.B. in Form von shoowa (Lamm mit Dattelbrei in Palmen- und Bananenblättern gebacken) oder kabsa (Schaf gefüllt mit Mandeln, Reis und Gewürzen). Fleisch wird gerne gegrillt oder gekocht verzehrt, dazu isst man Soßen mit Gemüse (Bohnen, Artischocken, Zwiebeln, Tomaten, Kichererbsen). In Essig eingelegtes Gemüse, wie Kürbis, Blumenkohl oder Spargel, wird oft als Beilage gereicht. Gewürze und Kräuter spielen eine wichtige Rolle, vor allem Kardamom, Kreuzkümmel, Pfeffer, Koriander, Gewürznelken und Muskat geben den Speisen eine besondere Note. Zum Nachtisch gibt es Obst, insbesondere frische Datteln oder Halwa, eine Mehlspeise. Generell wird zum Essen gerne Wasser getrunken, aber auch schwarzer Tee und Kaffee sind beliebte Getränke. Alkohol wird nur in einigen Hotels und Restaurants mit Sondergenehmigung ausgeschenkt, ist aber meist sehr teuer. In Privathaushalten pflegt man in Oman auch heute noch den von den Beduinen übernommenen Brauch, sich zum Essen auf dem Boden niederzulassen. Gegessen wird mit der (rechten!) Hand aus kleinen Schüsseln und Platten, zwischen den Gängen reinigt man die Finger mit Rosenwasser. In Restaurants - inzwischen gibt es eine Vielzahl an Lokalen mit internationaler Küche - kann man jedoch auch ganz nach westlicher Art auf dem Stuhl sitzend speisen.
Am 18. November wird jährlich der Nationalfeiertag, Geburtstag von Sultan Qaboos, begangen. Islamische Feiertage richten sich nach dem islamischen Mondkalender, die genauen Termine werden von der Geistlichkeit festgelegt. Die Feiertage sind beweglich, da sie sich am Mondzyklus orientieren und verschieben sich alljährlich - gegenüber dem gregorianischen Kalender - um etwa 11 Tage rückwärts. Der bedeutendste Einschnitt im Jahresverlauf ist der Beginn des Fastenmonats, des Ramadan, der mit dem Fest des Fastenbrechens „Eid al-Fitr" 30 Tage später beendet wird. Weitere wichtige islamische Feiertage im Oman sind Eid al-Adha (Großes Opferfest), El am Hejir (Islamisches Neujahr), Milad Al Nabi (Geburtstag des Propheten Mohammed) und Lailat al-Miraj (Himmelfahrt des Propheten Mohammed).
Neujahr Am 1. Tag des neuen Jahres werden Pferde- und Kamelrennen zu Ehren des Sultans veranstaltet. Der Termin verschiebt sich jedes Jahr in Abhängigkeit vom Mondkalender. Januar/Februar Einen Monat lang feiert man seit 1998 die omanische Kultur, ihre Geschichte und Traditionen beim alljährlichen Muscat Festival in der Hauptstadt. Auf dem Programm stehen neben antiken und modernen Theaterstücken sowie zeitgenössischen Konzerten von Künstlern der arabischen Welt inzwischen auch Multimedia-Shows u.v.m. Juli/August Im Hochsommer verwandelt der Südwest-Monsun (Khareef) die trockene Gegend rund um Salalah in eine saftig-grüne Oase. Dieses Ereignis wird mit dem Khareef-Festival in Salalah mit Tanz und Gesang sowie zahlreichen kulturellen, wirtschaftlichen, sportlichen und religiösen Aktivitäten gebührend gefeiert. So kann man z.B. auch einheimischen Handwerkern bei ihrer Arbeit über die Schulter sehen und ihre Werke käuflich erwerben. 18. November Am Geburtstag des Sultans, dem Nationalfeiertag, werden die Straßen und Häuser mit Fahnen, Lichtern und Bildern Seiner Majestät geschmückt und Feuerwerke veranstaltet.
Oman ist ein sicheres Reiseland und Frauen können es problemlos allein - auch mit dem Auto - bereisen. Auf den Landessitten entsprechende Kleidung sollte geachtet werden.
Man sollte das Hand-in-Hand gehen arabischer Männer nicht mit Homosexualität verwechseln - es ist ein Ausdruck der Freundschaft. Gleichgeschlechtliche Liebe ist offiziell verboten und darf nicht in der Öffentlichkeit ausgelebt werden!
Das Sultanat Oman liegt im äußersten Südosten der Arabischen Halbinsel und somit in einer subtropischen Klimazone. Die Sommermonate von Mai bis September sind generell trocken und heiß mit Tagestemperaturen bis 45 °C. An den Küsten kommt an manchen Tagen eine unangenehm hohe Luftfeuchtigkeit hinzu. Eine Ausnahme sind der östliche Küstenstreifen und das Dhofar-Gebirge im Süden, denn von Juni bis September/Oktober sorgen stürmische Monsunwinde für feuchtes Wetter mit Tagestemperaturen um 30 °C. Die beste Reisezeit für das Sultanat sind die kühleren Wintermonate von Mitte Oktober bis etwa Mitte April mit einer durchschnittlichen Tagestemperatur um 30 °C. In dieser Zeit fallen zwar auch die meisten Niederschläge, doch meist nur in kurzen, dafür aber umso heftigeren Schauern. Allerdings gibt es immer mehr europäische Reiseveranstalter, die günstige Pauschalangebote in den heißen Sommermonaten anbieten. Aufgrund der Traditionen des Landes und der klimatischen Bedingungen empfiehlt es sich, leichte Sommerkleidung, die Arme und Beine bedeckt, dazu Sonnenbrille und -creme sowie eine Kopfbedeckung einzupacken.
Einige Sehenswürdigkeiten sind für Behinderte aufgrund ihrer historischen Bauweise leider nur schwer bis gar nicht zu besichtigen, z.B. die Festungen oder diverse Museen, die in diesen untergebracht sind. Während die modernen Hotels und Einkaufszentren der Hauptstadt behindertengerecht gebaut sind, sind entsprechende Hotelzimmer im Rest des Landes noch recht spärlich.
Polizei/Feuerwehr/Ambulanz: 9999
Die normalen Geschäftszeiten sind Sa-Do von 9-13 und 16-19 Uhr, Einkaufszentren bis 20 Uhr. Banken schließen bereits um 12 Uhr. Supermärkte und kleine Geschäfte im Landesinneren sind meist durchgehend geöffnet von 7-22 Uhr, einige Großmärkte sogar rund um die Uhr. Die genauen Zeiten sind in der Tagespresse veröffentlicht (Oman Daily Observer im Businessteil).
In der Hauptstadt Muscat bieten neben den internationalen Vermietstationen auch lokale Anbieter mittlerweile eine große Flotte vom Kleinwagen bis zum geräumigen Geländewagen an. Um sein Wunschauto zu bekommen, empfiehlt sich zur Hauptreisezeit jedoch eine Reservierung noch von zu Hause aus. Ein internationaler Führerschein ist notwendig. Das Straßennetz wird stetig ausgebaut, sowohl nach Sur an der Ostküste als auch ins Landesinnere gibt es mehrspurige Autobahnen. So wird es auch für Individualtouristen, die mit dem eigenen Mietfahrzeug unterwegs sind, in Zukunft leichter werden, abgelegene Wadis und Wüstenregionen zu erreichen. Die wichtigsten Sehenswürdigkeiten des Landes sind auch mit öffentlichen Verkehrsmitteln gut zu erreichen. Es gibt Taxis, Sammeltaxis, und die staatliche Busgesellschaft ONTC (Oman National Transport Company) hat ein gut ausgebautes Liniennetz. Inlandsflugverbindungen lohnen sich nur ins 1.000 km von Muscat entfernte Salalah und auf die Halbinsel Musandam. Verschiedene deutschsprachige Reiseveranstalter arbeiten Ihnen gern eine individuelle Tour mit dem Mietwagen aus und reservieren auch die nötigen Hotelübernachtungen. Aufgrund anhaltender Spannungen in einigen Ländern des Nahen und Mittleren Ostens wird Reisenden in den Oman geraten, in der Öffentlichkeit zurückhaltend aufzutreten, in ihrem Verhalten auf die religiösen, politischen, kulturellen und sozialen Traditionen des Landes Rücksicht zu nehmen und sich von eventuellen Demonstrationen oder Protestveranstaltungen fernzuhalten. Bei Bootsexkursionen vor der Westküste der Vereinigten Arabischen Emirate (VAE) sollten die Gewässer um die Inseln Abu Moussa, Greater Tumb und Lesser Tumb gemieden werden. Die drei Inseln werden sowohl von den VAE als auch vom Iran beansprucht und in Seekarten als zum jeweiligen Territorium gehörend ausgewiesen. Bootsbesatzungen wurden von iranischer Seite unter dem Vorwurf der „Verletzung der iranischen Hoheitsgewässer und illegaler Einwanderung" bereits festgenommen und in Gerichtsverfahren zu Haftstrafen verurteilt. Außerdem besteht das Risiko von Piratenangriffen und Kaperungen.
Amtssprache: Arabisch Bevölkerung: rund 4,6 Mio. Einwohner Hauptstadt: Muscat (rund 770.000 Einwohner) Fläche: 309.500 km² Landesvorwahl: +968 Währung: Omani Rial (Abk.: RO; ISO-4217-Code: OMR) Zeitzone: Gulf Standard Time (GST). Unterschied zur Mitteleuropäischen Zeit (MEZ): +3 Std. (Mitteleuropäische Sommerzeit (MESZ) +2 Std.); keine Umstellung auf Sommerzeit
Oman verfügt über ein sehr gutes Telefonnetz. Von öffentlichen Telefonzellen kann man mittels einer überall erhältlichen Telefonkarte problemlos nach Europa telefonieren. Internationale Vorwahlen: Oman 00968, Deutschland 0049, Österreich 0043, Schweiz 0041. Fast alle europäischen Mobiltelefonanbieter haben mittlerweile einen Vertrag mit der omanischen Telefongesellschaft, sodass Sie mit ihrem Handy auch in Oman telefonieren können. Sehr viel günstiger sind jedoch die Prepaid-Karten der beiden nationalen Gesellschaften oredoo (https://ooredoo.om) und omantel (https://www.omantel.om). Für ca. 10 OMR erhält man bereits am Flughafen eine lokale Telefonnummer mit ca. 5 OMR Gesprächsguthaben. Kostensparend ist außerdem die Kommunikation über das Internet, etwa über öffentliche Hotspots, im Hotel oder Internetcafé.
In den kleineren Restaurants ist ein Trinkgeld eher unüblich, Taxifahrer, Kofferträger und Kellner internationaler Einrichtungen erhalten ca. 10 % des Rechnungsbetrages, Kofferträger ca. 200-300 baiza pro Gepäckstück. Das Bedienungsgeld (service charge) ist häufig in der Rechnung enthalten. Allerdings kommt dies selten dem Sie bedienenden Kellner zugute, sodass dieser sich über eine kleine Extragabe freut. Bei organisierten Rundreisen und Tagesausflügen ist ein Trinkgeld für Fahrer und Reiseleiter ebenfalls üblich.
Nach Oman dürfen von Personen ab 21 Jahren zollfrei eingeführt werden: eine Flasche Alkohol (gilt nur für Nichtmuslime und die Einreise am Flughafen, nicht bei Einreise auf dem Landweg) 400 Zigaretten, 100 ml Parfüm sowie Gegenstände des persönlichen Bedarfs. Verboten ist die Einfuhr von Waffen, Drogen und pornografischem Material wie Zeitschriften, wozu auch die freizügigen Titelblätter verschiedener Nachrichtenmagazine gehören (und konfisziert werden). Ebenso verboten ist die Einfuhr von Pflanzensamen, frischen Lebensmitteln, vor allem Schweinefleisch. Bei der Rückreise in die EU dürfen Personen über 17 Jahre 200 Zigaretten oder 100 Zigarillos mit einem Höchstgewicht von 3 g pro Stück oder 50 Zigarren oder 250 g Tabak sowie 1 l Spirituosen, 2 l Zwischenerzeugnisse, 4 l nicht schäumenden Wein und 16 l Bier sowie andere Waren, wie Parfüm, Kaffee, Tee und Elektrogeräte bis zu einem Wert von 300 EUR zollfrei einführen, wobei die Wertgrenze für Jugendliche unter 15 Jahre bei 175 EUR und für Flug- und Schiffsreisende bei 430 EUR liegt. Bei der Wiedereinreise in die Schweiz dürfen über 17-jährige 250 Zigaretten oder Zigarren oder 250 g anderer Tabakfabrikate sowie 5 l alkoholische Getränke mit einem Alkoholgehalt bis 18 Vol.-% und 1 l alkoholische Getränke mit einem Alkoholgehalt über 18 Vol.-% zollfrei einführen. Die Wertfreigrenze aller eingekauften Waren beträgt 300 CHF (inkl. Geschenke, Alkohol und Tabakerzeugnisse). Da sich Zollbestimmungen kurzfristig ändern können, ist es ratsam, die aktuellen Vorschriften kurz vor der Reise direkt bei der jeweiligen Botschaft zu erfragen.
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Geburtstagsgeschenk

Wenn Sie 2022/23 einen runden Geburtstag feiern oder in den Monaten Dezember/Januar ein neues Lebensjahr beginnen, erhalten Sie eine Reisepreisreduzierung von 500 €. Für dieses Geburtstags-Angebot (gültig nur für Vollzahler) haben wir ein limitiertes Kabinenkontingent reserviert. Bitte senden Sie uns eine Kopie Ihres Personalausweises zu unter Angabe der Buchungsnummer an kreuzfahrten@sz-reisen.de

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Visum Indien:
Für deutsche Staatsbürger ist es notwendig, für die Einreise nach Indien vor Reisebeginn ein elektronisches Visum ("e-Visa") zu beantragen. Dieses Visum ist für alle Gäste zwingend erforderlich, die in Indien an Land gehen möchten. Ein Ausdruck dieses erteilten Visums muss im Reisepass mitgeführt werden. Das Visum beantragen wir für Sie.

Visum Sri Lanka:

Für deutsche Staatsbürger ist es notwendig, vor Reisebeginn für den Aufenthalt in Sri Lanka ein elektronisches Transitvisum (ETA) zu beantragen. Dieses Visum ist für alle Gäste zwingend erforderlich, auch wenn Sie nicht an Land gehen möchten. Ein Ausdruck dieses erteilten Visums muss im Reisepass mitgeführt werden. Die Beantragung erfolgt über uns.

Fakultative Ausflugsbuchungen:

Ihre Erlebnisreise entlang der Reiseroute können Sie wunderbar ergänzen. Die Liegezeiten sind so geplant, daß Sie interessante Städte und die Landschaften auf organisierten Ausflügen oder auf eigene Faust kennenlernen. 

Eine Vorausbuchung ist ab ca. 2 Monate vor Reisebeginn möglich.

Hierfür nutzen Sie bitte die Internetseite: www.phoenixreisen.com unter dem Stichpunkt „Mein Phoenix", oder wenden sich bitte an Ihre Buchungsstelle.

Ihre Phoenix-Buchungsnummer erhalten Sie mit Ihren Buchungsunterlagen/Rechnung oder über Ihre Buchungsstelle.

Hinweis zum Covid-Impfschutz:
Für diese Reise ist zum Reiseantritt ein vollständiger Impfschutz notwendig! (Vollständig geimpft: ab 15 Tage nach der letzten notwendigen Impfung) Der Status "genesen" ist nicht ausreichend. 
Für ungeimpfte Kinder unter 18 Jahren ist die Teilnahme ggfs. mit PCR-Test möglich (abhängig vom Zielgebiet).
Alle Gäste benötigen für den Check-In an Bord zusätzlich zum gelben Impfausweis das EU Covid-19 Zertifikat mit QR-Code (digital oder in Papierform). ACHTUNG: Der gelbe Impfpausweis allein ist nicht ausreichend!
 

Hinweis zu den Ausflügen:

Alle Ausflüge und Führungen finden in deutscher Sprache statt, soweit nichts anderes angegeben ist. Bitte beachten Sie, dass sich die angegebene Reihenfolge der Ausflüge ändern kann. 

Einreisebestimmungen für deutsche Staatsangehörige (Reisedokumente / Visum / Impfung):

Deutsche Staatsangehörige benötigen für diese Reise gültige Ausweisdokumente. Die Reise kann sonst nicht angetreten werden!
Je nach Reiseland kann es sein, dass ein Visum erforderlich ist. In einigen Ländern sind ggf. auch Impfvorschriften zu beachten. Ausführliche Einreisebestimmungen finden Sie online bei der jeweiligen Reise unter der Rubrik „Länder“. Außerdem erhalten Sie diese Infos auch in Ihren zugesandten Reise-Vertragsunterlagen.
Wir empfehlen Ihnen dringend, sich schon vor der Buchung einer Reise über Ihre Einreisebestimmungen zu informieren. Bitte erkundigen Sie sich dabei auch über mögliche Bearbeitungszeiten für ggf. benötigte Visa, um eine rechtzeitige Bearbeitung vor Abreise zu gewährleisten sowie über notwendige Impfungen.
Bitte beachten Sie, dass seit dem 26. Juni 2012 jedes Kind, welches ins Ausland reist, unabhängig vom Alter ein eigenes Reisedokument benötigt. Eintragungen im Reisepass der Eltern werden nicht mehr anerkannt. Bitte beantragen Sie das notwendige Reisedokument bei den zuständigen Behörden.

Einreisebestimmungen für nicht-deutsche Staatsangehörige (Reisedokumente / Visum / Impfung):

Falls Personen ohne deutsche bzw. mit nicht ausschließlich deutscher Staatsbürgerschaft mitreisen, beachten Sie bitte, dass in diesem Fall andere bzw. gesonderte Einreisebestimmungen für Ihr gewähltes Reiseland gelten können. Hierüber geben die jeweiligen Auslandsvertretungen bzw. zuständigen Konsulate entsprechend Auskunft. Wir empfehlen Ihnen dringend, sich schon vor der Buchung einer Reise über Ihre Einreisebestimmungen zu informieren. Bitte erkundigen Sie sich dabei auch über mögliche Bearbeitungszeiten für ggf. benötigte Visa, um eine rechtzeitige Bearbeitung vor Abreise zu gewährleisten.
Sollten Sie in diesem Zusammenhang Fragen haben, helfen wir Ihnen gerne weiter. Bitte kontaktieren Sie uns unter unserer kostenfreien Service-Hotline 0800 250 00 00 (Mo-Fr 9-19 Uhr).

Hinweis für Menschen mit eingeschränkter Mobilität:

sz-Reisen sind nicht geeignet für Gäste mit eingeschränkter Mobilität. sz-Reisen sind meistens Reisen in Bewegung: Um alle Besichtigungen, Rundgänge und Ausflüge in vollem Umfang miterleben zu können, sollten Sie „gut zu Fuß“ sein. Auch so manch ein Hotel ist noch nicht auf Rollatoren oder weitergehende Mobilitätsbeschränkungen eingestellt. Daher sind unsere Reisen für schwer gehbehinderte Gäste sowie für Gäste im Rollstuhl oder mit starker Sehbehinderung nicht geeignet (auch Gehörlosigkeit oder allg. Reisebehinderung).
Im Zweifel können wir vorab für Sie prüfen, ob eine Teilnahme möglich ist. Bitte fragen Sie uns vor der Buchung, ob diese Reise für Sie geeignet ist. Wir beraten Sie gern unter unserer kostenlosen Service-Hotline 0800 250 00 00 (Mo-Fr 9-19 Uhr).

  • Hinweise zu Reisen in "Corona-Zeiten":

Bitte beachten Sie, dass wir die aufgeführten Leistungen einer Reise nur dann bzw. in dem Rahmen erbringen können, wie es die behördlichen Vorschriften in Deutschland und in Ihrem Urlaubsland rechtlich zulassen. Davon können unmittelbar von uns angebotene Leistungsbestandteile betroffen sein (z.B. eingeschränkte Poolnutzung, Menü statt Büfett), aber auch Vorgaben bei der Einreise ins Urlaubsland oder Rückreise nach Deutschland (z.B. vorgeschriebene Corona-Tests oder Impf-/Genesenen-Nachweise) sowie allgemein vor Ort (z.B. Maskenpflicht in Geschäften oder eingeschränkter Zutritt zu Sehenswürdigkeiten). Ihre gesetzlichen Gewährleistungsansprüche bleiben hiervon unberührt.

Absagefrist durch den Reiseveranstalter sz-Reisen:

Falls die Mindesteilnehmerzahl für Ihren Reisetermin nicht erreicht werden sollte, behält sich sz-Reisen vor, bis spätestens 4 Wochen vor Reiseantritt (bei Tagesfahrten bis zu 2 Wochen) die Reise abzusagen bzw. vom Reisevertrag zurückzutreten. Weitere Informationen hierzu finden Sie in den Allgemeinen Geschäftsbedingungen SZ-Reisen GmbH unter §7.

Zahlung & Reiserücktritt bei sz-Reisen:

Ausführliche Informationen zu Zahlung und zum Reiserücktritt finden Sie in den Allgemeinen Geschäftsbedingungen SZ-Reisen GmbH unter § 2. + 5. + 7. + 8.

Kreuzfahrt mit Phoenix Reisen

Ihr Reiseveranstalter ist die SZ-Reisen GmbH. Wir arbeiten bei dieser Kreuzfahrt mit der Reederei Phoenix Reisen zusammen. Aus diesem Grund erhalten sie innerhalb der sz-Reisen Reiseunterlagen die Kreuzfahrt-Unterlagen von Phoenix Reisen.

Einreise Sri Lanka:

Für deutsche Staatsangehörige besteht in Sri Lanka Pass- und Visumpflicht. Der Reisepass muss 6 Monate über das Reiseende hinaus gültig sein. Bei Einreisen ist für deutsche Staatsangehörige die Einholung eines gebührenpflichtigen Visums erforderlich. Dieses wird vorab durch sz-Reisen als „Electronic Travel Authorization“ (eTA) im Online Verfahren unter www.eta.gov.lk beantragt. Achten Sie bitte unbedingt darauf, dass alle Angaben korrekt sind. Die srilankischen Behörden bestehen auch bei kleinen Fehlern (z.B. Zahlendreher oder versehentliche Eintragung des Buchstaben „O“ anstatt der Zahl „0“ in der Passnummer) auf der Ausstellung eines neuen Visums am Flughafen, für das dann erneut Gebühren verlangt werden (40 USD, Stand 10/16). Bitte senden Sie alle benötigten Informationen bis spätestens 8 Wochen vor Reisebeginn an die SZ-Reisen GmbH, Kundenservice, Ostra-Allee 20, 01067 Dresden.

Hinweis bei Hotelaufenthalt:

Die angegebene Hotelklassifizierung ist landestypisch.

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Reisedaten

Reise/Reiseziel:
MS AMERA: Weihnachten und Jahreswechsel im Morgenland
Veranstalter:
sz-Reisen GmbH
Mindestteilnehmerzahl:
25
  • auf/zu

    Haustürtransfer:

    inkl. Transfer ab/an Haustür Region A/B

    weitere Informationen:

    • Busanreise nach Monaco
  • auf/zu

    Flughafen Dresden (DRS) inklusive Transfer Region B

    Flughafen Leipzig (LEJ) inklusive Transfer Region A

    Zusatzoptionen:

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Reiseversicherung

Wir empfehlen Ihnen den sofortigen Abschluss einer Reiserücktrittsversicherung (Reiserücktritt und Reiseabbruch), sowie bei Auslandsreisen eine zusätzliche private Auslandskrankenversicherung.

Wir helfen Ihnen dabei, den optimalen Versicherungsschutz für Sie zu finden. Lesen Sie das Informationsblatt zu Versicherungsprodukten und wählen Sie die gewünschte Versicherung aus.
Wir werden Sie vor der Buchung zu den Konditionen beraten.
Hier finden Sie vorab eine aktuelle Tarifübersicht.

Die Versicherungskosten sind abhängig vom Reisepreis pro Person. Bei Versicherungskosten über 200 € pro Person müssen Reisekunden seit Februar 2018 den gewünschten Reiseschutz direkt bei der ERGO buchen. Nach Abschluss der Reisebuchung können Sie hier Ihre Versicherung hinzubuchen.

NEU: Ergänzungs-Versicherung Covid-19
Ab sofort ist die Ergänzungs-Versicherung Covid-19 schon ab 13 € pro Buchung (bis zu 9 Personen) in Kombination zu einer Reiserücktritts-Versicherung oder einem Rundum-Sorglos-Paket der ERGO Reiseversicherung (bei Neuabschluss oder bis 30 Tage vor Abreise für eine bereits abgeschlossene Einmal-Versicherung) buchbar. Ausführliche Informationen dazu finden Sie hier.

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