MS DOURO CRUISER: Auf Rotweinströmen durch Portugal

Porto - Entre-os-Rios - Régua - Pinhao - Vega Terrón - Pocinho - Pinhao - Porto

Blicken Sie auf eine berauschende Landschaft aus sich auftürmenden Hängen und Weinterrassen. Anmutig bahnt sich der Douro seinen Weg durch das wohl spektakulärste Weinanbaugebiet der Welt. Entdecken Sie auf unserer Reise auch die Schönheit der Architektur Portos und lassen Sie sich in den reizvollen Städten des portugiesischen Hinterlandes ins Mittelalter entführen.

Im spanischen Salamanca, dem "lebendigen Museum",können Sie Geschichte in Form von Jahrhunderte alter Bauwerke praktisch anfassen.Im Anschluss an Ihrer Kreuzfahrt können Sie auf Wunsch noch die portugiesische Hauptstadt Lissabon erleben.

  • Das spektakulärste Weinanbaugebiet der Welt
  • Stadtrundgang Pinhao und Besuch einer traditionellen Quinta inklusive
  • inkl. Flug nach Porto & zurück

Programm

ReiseverlaufHafenAnkunftAbfahrtGeplante Landausflüge (fak.)

1. Tag:

Porto--Einschiffung 17:00 - 19:00 Uhr

2. Tag:

Porto 14:30Stadtrundfahrt/ -gang (AP)
Entre-os-Rios18:30  

3. Tag:

Entre-os-Rios 08:30 
Régua12:00 Ausflug Lamego (AP)

4. Tag:

Régua 09:00Mateuspalast in Vila Real (AP)
Pinhao11:3012:30 
Vega Terrón / Barca d'Alva19:00  

5. Tag:

Vega Terrón / Barca d'Alva  Tagesausflug Salamanca

6. Tag:

Vega Terrón / Barca d'Alva 09:00Castelo Rodrigo (AP)
Pocinho11:3012:30 
Pinhao17:30 Stadtrundgang Pinhao (inklusive)
Besuch einer traditionellen Quinta (inklusive)

7. Tag:

Pinhao 06:30 
Porto14:00 Ausflug Guimaraes oder Museum "World of Discoveries" oder 6-Brücken-Tour mit Helikopter

8. Tag:

Porto09:00 Rückflug oder Transfer nach Lissabon für 4-tägige Verlängerung
Fahrplanänderungen vorbehalten

Das ausführliche Landausflugsprogramm finden Sie hier: 

ab1939 

"MS DOURO CRUISER"

Willkommen an Bord unserer MS DOURO CRUISER. Hier sind beste Aussichten garantiert! Entspannen Sie auf dem Sonnendeck und genießen Sie die herrliche Landschaft des Dourotals mit ihren Weinterrassen. Der Swimmingpool an Deck lädt zwischendurch zu einer erfrischenden Abkühlung ein. Komfort wird an Bord groß geschrieben. Die stilvoll eingerichteten Kabinen verfügen im Oberdeck sogar über einen Privatbalkon mit Sitzmöglichkeiten. Im gemütlichen Restaurant genießen Sie eine hervorragende landestypische und internationale Küche sowie die edlen Tropfen der weltberühmten Weinregion.

An Bord

  • Bordsprache: deutsch
  • Zahlungsmittel: EURO
  • WLAN: ja; gegen Gebühr an Rezeption buchbar
  • Rauchen: auf den Außendecks gestattet; im gesamten Innenbereich und in den Kabinen nicht gestattet 
  • Kleidung: sportlich-elegant; zum Abendessen gepflegte Kleidung
  • Barrierefreiheit: Lift zwischen Unter- und Oberdeck; Treppenlift vom Ober- zum Sonnendeck
  • Restaurants: ein Restaurant; keine rollstuhlgerechten Kabinen
  • Unterhaltung: Themenabende; Quizveranstaltungen; Bingo; Live-Musik; Bücher; Brett- und Kartenspiele zur Verfügung
  • Aktivitäten: Panorama-Salon mit Bar; Souvenir-Shop; Pool; Sonnendeck mit Sonnenschutz
  • Trinkgelder: Empfehlung 5 bis 7 € pro Person/Nacht

Kabinen

  • Anzahl Kabinen: 65 Außenkabinen
  • Decks: 4 Passagierdecks
  • Ausstattung Bad: Dusche/WC, Haartrockner
  • Klimaanlage: ja
  • TV: ja

Technische Daten

  • Baujahr: 2005
  • Flagge: Portugal
  • Länge/Breite/Tiefgang: 78,11 m / 11,4 m / 1,50 m
  • Max. Passagierzahl:130
  • Besatzung: 30

Anmerkung

Die Fenster sind generell nicht zu öffnen, es sei denn es ist explizit ausgeschrieben. 

Bitte beachten Sie die von nicko festgelegte Mindestteilnehmerzahl von 100 Personen. 

ab1939 

Beförderung

  • Haustürtransfer zum/ab Schiff in ausgewählten Regionen
  • Flug nach Porto und zurück, bei Buchung Verlängerungsprogramm Rückflug von Lissabon ( jeweils Umsteigeverbindung) in der Economy Class
  • Einschiffung in Porto
  • Ausschiffung in Porto

Kabine & Verpflegung

  • 7 Übernachtungen in gebuchter Kabinenkategorie
  • Vollpension
  • Willkommens- und Abschiedsempfang mit dem Kapitän
  • Festliches Galadinner im Rahmen der VP

Zusätzlich inklusive

  • Stadtrundgang Pinhao und Besuch einer traditionellen Quinta inklusive
  • Gepäckbeförderung vom Anlegeplatz in die Kabine und zurück
  • Nutzung der Bordeinrichtungen
  • Ein- und Ausschiffungsgebühren
  • Unterhaltungsprogramm an Bord
  • Informationsmaterial zur Reise
  • Deutsch sprech. Bordreiseleitung

ab1939 

Zielland

Portugal

Landesdaten


Lage


Portugal grenzt im Norden und Osten an Spanien und im Süden und Westen an den Atlantischen Ozean. Die Festlandsküste Portugals hat in Nord-Süd-Richtung (Atlantik) eine Länge von 660 km, in West-Ost-Richtung (Südküste) 172 km.


Fläche: Einschließlich Azoren und Madeira 92.270 km².


Verwaltungsstruktur: 18 Distrikte (distritos) (Aveiro, Beja, Braga, Braganca, Castelo Branco, Coimbra, Evora, Faro, Guarda, Leiria, Lisboa, Portalegre, Porto, Santarem, Setubal, Viana do Castelo, Vila Real, Viseu) und 2 autonome Regionen: Acores (Azoren) und Madeira.


Einwohner


Bevölkerung: ca. 10,5 Millionen


davon auf Madeira ca. 267.800


auf den Azoren ca. 246.800.


Städte:


Lissabon (Hauptstadt) ca. 545.200 (Stadtgebiet; Regierungsbezirk: ca. 2,8 Mill.)


Vila Nova de Gaia ca. 302.100


Porto ca. 237.600


Cascais ca. 205.100


Braga ca. 181.800


Amadora ca. 175.600


Matosinhos ca. 174.900


Almada ca. 173.300


Seixal 158.000


Coimbra ca. 143.100


Setúbal ca. 120.800


Funchal/Madeira ca. 112.000


Sprache


Die Landessprache ist Portugiesisch. In Geschäftskreisen wird auch Englisch und Französisch, zuweilen auch Deutsch gesprochen.


Zeitverschiebung


Mitteleuropäische Zeit (MEZ) -1 Stunde auf dem Festland Portugals und auf Madeira, Mitteleuropäische Zeit (MEZ) -2 Stunden auf den Azoren.


Auch in Portugal gilt die europäische Sommerzeit.


Stromspannung


220 Volt Wechselstrom, 50 Hertz.


Die Steckdosen entsprechen in der Regel dem normalen Standard; da jedoch immer wieder Abweichungen vorkommen, empfiehlt es sich, einen Adapter mitzunehmen.


Telefon/Post


Telefon


Die Vorwahl von Deutschland, Österreich und der Schweiz nach Portugal ist 00351. Nach Deutschland wählt man die Ländervorwahl 0049, nach Österreich 0043 und in die Schweiz 0041. Öffentliche Münz- und Kartentelefone stehen zur Verfügung. Telefonkarten sind in den Läden der Telecom Portugal, in Postämtern, einigen Kiosken und Tabakwarenläden erhältlich.


In Hotels, Pensionen und auf Campingplätzen wird oft das 2- bis 3-fache des offiziellen Gebührensatzes verlangt.


NOTRUFNUMMER: Polizei, Unfallrettung, Feuerwehr 112.


Mobilfunk


Netztechnik: GSM 900/1800 und 3G 2100.


Derzeit gibt es Roamingverträge mit Anbietern in Portugal von E-Plus, O2, Telekom Deutschland und Vodafone.


Internet


Länderkürzel: .pt


Feiertage


1. Januar (Neujahr), 5. März (Karneval; nicht landesweit Feiertag, jedoch weit verbreitet), 18. April (Gründonnerstag), 19. April (Karfreitag), 25. April (Tag der Befreiung), 1. Mai (Tag der Arbeit), 10. Juni (Nationalfeiertag; Camoes- oder Portugal-Tag), 13. Juni (St. Anton; nur in Lissabon), 20. Juni (Fronleichnam), 15. August (Mariä Himmelfahrt), 5. Oktober (Tag der Republik), 1. Dezember (Unabhängigkeitstag), 8. Dezember (Mariä Empfängnis), 25. Dezember (Weihnachten).


Die Hauptferienzeiten sind Juli und vor allem August.


Öffnungszeiten


Banken: Mo bis Fr 8.30-15 Uhr, einige Banken öffnen erst um 9 Uhr


Geschäfte: Im Allgemeinen 9/9.30-19 Uhr, manche Läden schließen zwischen 12.30/13 und ca. 15 Uhr


Verbraucher- und Supermärkte: täglich von 9-20/21/24 Uhr bzw. sonntags bis 13 Uhr; Samstagnachmittag sind die meisten Geschäfte geschlossen. An Sonntagen dürfen die Geschäfte an manchen Orten bis zu 6 Stunden öffnen.


Büros: Mo bis Fr 9-12, 14-17/18 Uhr


Behörden: Mo bis Fr 9-12 Uhr, 14-17 Uhr


Kleidung


Von Juni bis September ist Sommerkleidung erforderlich. Für Herbst und Frühjahr sollte man außerdem leichte Wollsachen und Regenkleidung mitnehmen. Für den Winter ist auf dem Festland Übergangskleidung, auf den Azoren Winterkleidung notwendig. Eine gute Sonnenbrille ist bei einem Aufenthalt in Portugal unerlässlich.


Für Madeira und die Azoren ist ganzjährig Regenschutz angebracht.


Festes Schuhwerk für Ausflüge und Wanderungen sollte man ebenfalls dabeihaben.


In Hotels der Luxuskategorie wird Wert auf formelle Kleidung gelegt.

Geschichte/Politik


Die Geschichte Portugals ist eng mit der spanischen Geschichte verbunden. Nachdem das Gebiet im zweiten Jahrhundert v. Chr. Teil der römischen Provinz Lusitania war und im fünften Jahrhundert n. Chr. die Westgoten die Herrschaft übernahmen, herrschten vom achten bis zum 13. Jahrhundert die muslimischen Mauren auf der ganzen iberischen Halbinsel. Erst im 13. Jahrhundert gelang es, die Mauren endgültig zurückzudrängen. Im 14. Jahrhundert begann die portugiesische Entdecker- und Eroberungsära. Portugal wurde zur größten Kolonialmacht der Welt. Über Jahrhunderte wurden die Kolonien in Afrika und Asien ausgebeutet und Brasilien beherrscht. Im 15. Jahrhundert verlor Portugal die Dominanz im Handel mit Ostindien an die Niederlande und England. Durch die Involvierung in die spanischen Kriege wurde Portugal erheblich geschwächt.


1811 wurde Portugal zur Republik, was aber dennoch keine innere Ruhe brachte. 1926 begann die Zeit der Militärdiktaturen mit wechselnden Regierungschefs. Ein autoritärer Einparteienstaat wurde aufgebaut und eine Opposition verboten. 1974 wurde die Diktatur von der Bewegung der Streitkräfte (MFA) gestürzt ("Nelken-Revolution"). Die Kolonien wurden nach schweren Kämpfen in die Unabhängigkeit entlassen. Die ersten Parlamentswahlen fanden 1976 statt. Portugal ist Mitglied der Europäischen Union.


Wirtschaft


In den achtziger Jahren war Portugal die am wenigsten entwickelte Region in Westeuropa. Aufgrund von Anpassungshilfen der Europäischen Gemeinschaft stieg das reale Wirtschaftswachstum. Rund 70 Prozent der Portugiesen leben und arbeiten auf dem Lande. Sie erwirtschaften aber nur ein kärgliches Einkommen. Die Landwirtschaft macht etwa zehn Prozent des Bruttosozialproduktes aus. Die wichtigsten Erntegüter sind Kartoffeln, Trauben, Tomaten, Mais, Weizen und Oliven. Portugal ist weltweit einer der größten Produzenten für Wein und Olivenöl. Außerdem ist das Land einer der größten Korkproduzenten der Welt. Die industrielle Fertigung wird für die portugiesische Wirtschaft immer bedeutsamer. Erzeugnisse aus der Heimarbeit wie Spitzen, Töpferware und Ziegel sind weltberühmt.


Die touristische Infrastruktur wurde seit dem Beitritt zur Europäischen Gemeinschaft besonders an der Algarve ausgeweitet.


Religion


Über 90 Prozent der portugiesischen Bevölkerung sind römisch-katholisch. Die Protestanten sind eine kleine Minderheit. Brauchtum und Religion spielen im Alltagsleben Portugals noch eine große Rolle. Am deutlichsten ist dies bei den vielen Feiertagen, Prozessionen und Wallfahrten zu beobachten. Viele Portugiesen unternehmen mindestens einmal im Leben eine Pilgerreise nach Fátima, dem größten Wallfahrtsort des Landes.


Vegetation


Im Landesinneren des Nordens herrschen europäische Gewächse vor, während der Süden viele Pflanzen mediterranen Ursprungs aufweist.


Tierwelt


Die portugiesische Tierwelt ist vielfältig. Man trifft dort Arten, die in mitteleuropäischen, mediterranen und nordafrikanischen Lebensräumen beheimatet sind. Sogar Wölfe und Luchse soll es noch geben. Die Nähe zu Afrika ist interessant für Ornithologen, die die Zugvögel auf ihren mittel- und westeuropäischen Routen beobachten können.

Kulinarisches


Die traditionelle Küche bietet Spezialitäten aus dem Meer wie Fisch und Meeresfrüchte, aber auch schmackhafte Fleischgerichte. "Caldeirada" eine Fischsuppe, "Açorda" eine Brotsuppe mit Krabben, Knoblauch sowie Koriander, und "Bacalhau", ein Klippfisch, gelten als portugiesische Spezialitäten. Typische Fleischgerichte sind "Cozido à Portuguesa", Fleischeintopf mit Rind- und Schweinefleisch, Kohl, Reis, Kartoffeln, Speck und Wurst, sowie "Cabrito", Zicklein. Auch "Arroz Doce", süßer Reis in verschiedenen Variationen, wird im ganzen Land gern gegessen. Als Lissabonner Spezialität gelten zum Kaffee ("bica" - sehr starker Kaffee) die Blätterteigcremetörtchen "Pastel de Nata". Zum Abschluss werden schwerer Carcavelos Wein, Muskateller oder Kirschlikör serviert.


Sitten und Gebräuche


Portugal ist ein Land der Feste, besonders der religiösen Feierlichkeiten. Fast jeder Ort hat seinen eigenen Osterumzug und jedes Dorf besitzt einen oder mehrere Heilige. Ein Besuch lohnt sich am 24. Juni, dem Johannistag, besonders in Porto.


Souvenirs


Beliebte Souvenirs aus Portugal sind Lederwaren (besonders günstig in Braga, Coimbra), Keramik, Porzellan, Korbwaren, Schmuck aus Gold und Silber, Schuhe, Stickereien sowie Wein und Portwein (besonders gut aus dem Norden). Auch Azulejos, bemalte Kacheln mit religiösen oder historischen Motiven, sind beliebte Reisemitbringsel. Innerhalb von Portugal gibt es unterschiedliche Preise: Während man an der Algarve nahezu mitteleuropäische Preise bezahlt, bekommt man z.B. in Coimbra oder Porto alle Waren wesentlich günstiger.


Duty Free


Einreise aus EU-Ländern


Bei unmittelbarer Einreise aus den anderen EU-Ländern (innergemeinschaftlicher Reiseverkehr; trifft nicht zu für die Kanarischen Inseln, außerdem nicht für die britischen Kanalinseln und nicht für Grönland) bestehen keine Beschränkungen/Formalitäten abgabenrechtlicher Art für das Reisegepäck und ausschließlich zu privaten Zwecken mitgeführte Waren. Ausgenommen sind verbotene Waren wie Drogen, Waffen usw. (Besonderheiten s.u.; für Waren zu gewerblichen Zwecken s. Abschnitt "Geschäftsreisende").


Im EU-Mitgliedstaat eingekaufte, bereits versteuerte (sog. verbrauchssteuerpflichtige) Waren können von Privatpersonen (ohne nochmalige Besteuerung) problemlos mitgeführt werden, wenn sie ausschließlich für ihren Eigenbedarf, d.h. nicht zu gewerblichen/kommerziellen Zwecken, erworben wurden.


Für folgende Waren gilt als Richtmenge für den Eigenbedarf:


TABAKWAREN: 800 Zigaretten, 400 Zigarillos (Zigarren mit einem Stückgewicht von höchstens 3 g), 200 Zigarren, 1.000 g Rauchtabak;


ALKOHOLISCHE GETRÄNKE: 10 Liter Spirituosen, 20 Liter sog. Zwischenerzeugnisse (z.B. Campari, Port, Madeira, Sherry), 90 Liter Wein (davon höchstens 60 Liter Schaumwein), 110 Liter Bier.


Eine Überschreitung dieser Richtmengen ist im Einzelfall möglich, wenn nachgewiesen wird, dass auch die größere Menge ausschließlich für den privaten Eigenbedarf bestimmt ist.


Bei anderen mitgeführten, verbrauchssteuerpflichtigen Waren kann bei der Einreise nach bestimmten Kriterien (u.a. die Gründe für den Besitz, Beförderungsart, Unterlagen über die Menge der Waren) geprüft werden, ob sie ggf. zu gewerblichen Zwecken bestimmt sind.


KRAFTSTOFFE für Motorfahrzeuge, die nicht im Hauptbehälter des Fahrzeugs oder in einem geeigneten Reservebehälter mitgeführt werden, können ggf. erneut besteuert werden.


REISENDEN UNTER 17 JAHREN wird keine Steuerbefreiung für Spirituosen und Tabakwaren gewährt.


Einreise aus Drittländern


Bei der Einreise aus anderen als EU-Ländern (Drittländern) ist die zum persönlichen Gebrauch während der Reise benötigte und zur Wiederausfuhr bestimmte Reiseausrüstung sowie der Reiseproviant von Eingangsabgaben befreit.


Ferner sind Waren, die Reisende gelegentlich und ausschließlich zum persönlichen Ge- oder Verbrauch oder für ihren Haushalt oder als Geschenk in ihrem persönlichen Reisegepäck einführen, im Rahmen folgender Mengen und Wertgrenzen abgabenfrei:


- 200 Zigaretten oder 100 Zigarillos (Zigarren mit einem Stückgewicht von höchstens 3 g) oder 50 Zigarren oder 250 g Rauchtabak;


- 1 Liter Spirituosen mit einem Alkoholgehalt von mehr als 22 Volumenprozent ODER 2 Liter Spirituosen, Aperitifs aus Wein oder Alkohol, Taffia, Sake oder ähnliche Getränke, mit einem Alkoholgehalt von 22 Volumenprozent oder weniger;


- 4 Liter nicht schäumende Weine;


- 16 Liter Bier;


- eine dem persönlichen Bedarf des Reisenden entsprechende Menge an Arzneimitteln;


- andere Waren bis zu einem Gesamtwert von 300 Euro bei Einreise auf dem Landweg oder 430 Euro für Flug- und Seereisende; jeweils 150 Euro für Reisende unter 15 Jahren.


Die Abgabenbefreiung wird nicht gewährt:


- Reisenden unter 17 Jahren für Tabakwaren, Spirituosen, Wein, Schaumwein, Likörwein, Aperitifs und ähnliche alkoholische Getränke.


Außerdem dürfen bis zu 10 l Treibstoff in Reservekanistern eingeführt werden.

Klimainformationen


PORTUGIESISCHES FESTLAND: Im Norden Portugals herrscht mildes atlantisches Klima mit hoher Luftfeuchtigkeit und viel Niederschlag; besonders viel Regen fällt in den Monaten Oktober bis April. Nach Süden hin geht das Klima allmählich in Mittelmeerklima mit heißen und trockenen Sommern über.


Lissabons Klima ist gemäßigt. Die Sommerhitze, die in den Monaten von Mai bis September auftritt, wird durch kühle, nördliche Winde gemildert. Die durchschnittliche Sommertemperatur betragen 22°C, die Wintertemperatur selten weniger als 10°C.


Die Region Algarve im Süden hat mediterranes Klima. Im Januar/Februar betragen die Höchst- bzw. Tiefsttemperaturen 15,5°C bzw. 8,5°C; im Sommer 23,5-24,5°C bzw. 15-18°C.


MADEIRA: Madeira hat sehr mildes Klima mit einer Durchschnittstemperatur von 16°C im Winter und 21°C im Sommer. Mit Regenfällen muss man zu jeder Zeit rechnen; auf Porto Santo jedoch weniger als auf Madeira selbst. Die Wassertemperatur beträgt im Jahresdurchschnitt 19°C. Die Temperaturen fallen selten unter 17°C.


AZOREN: Die Azoren liegen im Bereich des Golfstroms und haben daher während des ganzen Jahres mildes, jedoch wechselhaftes Klima. Die durchschnittlichen Temperaturen sind im Frühjahr 16°C, im Sommer 22°C, im Herbst 18°C und im Winter 14°C. Die durchschnittliche Luftfeuchtigkeit ist mit 75-77 Prozent hoch, Niederschläge sind auf das ganze Jahr verteilt. Die Wassertemperaturen der Azoren betragen ca. 17°C im Frühjahr und 22°C im Sommer.


Beste Reisezeit


Die beste Zeit, um Portugal zu besuchen, ist die Zeit von Mai bis Oktober.


Die im Atlantischen Ozean liegenden Azoren und Madeira haben das ganze Jahr über ein sehr mildes und angenehmes Klima. Mit Regenschauern muss man jedoch immer wieder rechnen.

Vorgeschriebene Impfungen



Keine bei Einreise direkt aus Europa.


Gelbfieber bei Einreise aus INFEKTIONSGEBIETEN


GELBFIEBER-INFEKTIONSGEBIETE


ACHTUNG:


Alle Länder innerhalb der Gelbfieber-Endemiezonen können von den Einreisebehörden als INFEKTIONSGEBIETE angesehen werden. Deswegen ist, aus folgenden Ländern kommend, eine Impfung gegen Gelbfieber ratsam.


In AFRIKA:


Angola, Äquatorialguinea, Äthiopien, Benin, Burkina Faso, Burundi, Côte d`Ivoire, Demokratische Republik Kongo, Gabun, Gambia, Ghana, Guinea, Guinea-Bissau, Kamerun, Kenia, Kongo, Liberia, Mali, Niger, Nigeria, Ruanda, Sambia, Sao Tomé + Principe, Senegal, Sierra Leone, Somalia, Sudan, Tansania, Togo, Tschad, Uganda, Zentralafrikanische Republik.


In SÜD- und MITTELAMERIKA:


Argentinien, Bolivien, Brasilien, Ecuador, Französisch Guayana, Guyana, Kolumbien, Panama, Paraguay, Peru, Suriname, Trinidad und Tobago, Venezuela.



(Gilt nur für Reisende zu den Azoren und nach Madeira.)



Empfohlene Impfungen


Hepatitis A.


Informationen zur Malaria


Malaria


Keine.


Verbreitung


Portugal ist malaria-frei.


Ärztliche Hilfe


LISSABON: UCS Integrated Health Care, Aeroporto, Dr. Rui M. Pombal (spricht Englisch), Lissabon, Tel. 218 43 63 05.


Region FARO:Clinica Medica, Dr. Peter Pertl (spricht Deutsch), Monte Carvoeiro, Tel. 282 35 77 20.

Währung


Währungseinheit


Währungseinheit: Euro ( EUR)


1 Euro = 100 Cent.


Derzeitiger Kurs:


1 US-$ = ca. 0,87 EUR


Devisenbestimmungen/Umtausch


Einfuhr Fremdwährung: unbeschränkt


Einfuhr Landeswährung: unbeschränkt


Deklaration: Ja - schriftliche Deklaration bei Einreise in Portugal aus einem Nicht-EU-Land sowie Ausreise aus Portugal in ein Nicht-EU-Land ab einem Wert von 10.000 Euro (auch in anderen Währungen, Reiseschecks oder auf Dritte ausgestellte Schecks, Zahlungsanweisungen etc.).


Ausfuhr Fremdwährung: unbeschränkt


Ausfuhr Landeswährung: unbeschränkt


Umtausch: Geld kann in Banken, in Wechselstuben oder an Geldwechselautomaten umgetauscht werden.


Internationale Kreditkarten: Ja - die gängigen Kreditkarten werden von größeren Hotels und Geschäften sowie internationalen Autovermietern in Städten und Touristenzentren meist akzeptiert. Im Landesinneren ist Barzahlung die Regel.


Geldautomat: Ja - Bankautomaten (MB - Multibanco) sind in ausreichender Zahl vorhanden. Das Abheben mit der Girocard (mit Maestro- oder V-Pay-Logo) und Kreditkarten ist möglich.

Auskunftstellen



Turismo de Portugal


Portugiesisches Fremdenverkehrsamt
Rua Ivone Silva, Lote 6
1050-124
Lissabon /Portugal
(00351) 217 81 00 09
(00351) 211 14 02 00
www.icep.pt; www.portugal.org oder www.portugalinsite.pt
info@visitportugal.com


Direcção Regional do Turismo
Avenida Arriaga, 18
9004-519
Funchal /Madeira/Portugal
(00351) 291 23 21 51
(00351) 291 21 19 00
www.ccila-portugal.com
info.srt@gov-madeira.pt


Associação de Turismo dos Açores
Avenida Infante D. Henrique 55, 3º-C
9500-150
Ponta Delgada /Azoren/Portugal
(00351) 296 28 84 47
(00351) 296 28 80 82
www.ccila-portugal.com
turismoacores@visitazores.com


Deutsch-Portugiesische Industrie- und Handelskammer


(Câmara de Comércio e Indústria Luso-Alema)
Av. da Liberdade, 38-2°
1269-039
Lissabon /Portugal
(00351) 213 321 12 20
(00351) 213 21 12 00
www.ccila-portugal.com
infolisboa@ccila-portugal.com
Mo bis Fr 9-12, 14-17 Uhr


Zweigstelle der Deutsch-Portugiesischen Industrie- und Handelskammer


(Câmara de Comércio e Indústria Luso-Alema)
Av. Sidónio Pais n.º 379
4100-468
Porto /Portugal
(00351) 226 00 37 89
(00351) 226 06 15 60
www.ccila-portugal.com
infoporto@ccila-portugal.com


Câmara de Comércio e Indústria Portuguesa


(Portuguese Chamber of Commerce and Industry)
Rua das Portas de Santo Antao 89
1169-022
Lissabon /Portugal
(00351) 213 22 40 51
(00351) 213 22 40 50
www.icep.pt; www.portugal.org oder www.portugalinsite.pt
geral@ccip.pt



Botschaften und Konsulate


Von Deutschland



Vertretungen auf den portugiesischen Inseln:


Cónsul Honorário da República Federal da Alemanha
Abelheira de Cima, 86, Faja de Baixo
9500-459
Ponta Delgada
Cónsul Honorário da República Federal da Alemanha
Caixa Postal 101
9500-459 Ponta DelgadaAzoren
(00351) 918 79 26 33
www.Honorarkonsul-Faro.de
ponta-delgada@hk-diplo.de
Amtsbezirk: Azoren


Übergeordnete Auslandsvertretung:


Botschaft Lissabon


Cónsul Honorário da República Federal da Alemanha
Largo do Phelps 6, 1
9050-025
Funchal
(00351) 291 23 01 08
(00351) 291 22 03 38
www.Honorarkonsul-Faro.de
funchal@hk-diplo.de
Amtsbezirk: Madeira


Übergeordnete Auslandsvertretung:


Botschaft Lissabon


Botschaft der Republik Portugal


(mit Konsularabteilung)
Zimmerstraße 56
10117
Berlin
(0 30) 590 06 36 00
(0 30) 590 06 35 00
sconsular.berlim@mne.pt (Konsularabteilung)
Mo bis Fr 9-13, 14.30-17.30 Uhr


Konsularabteilung: Mo bis Fr 9-12.30, 14-16 Uhr
Geschäftsbereich der Konsularabteilung: Berlin, Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen


Generalkonsulat von Portugal
Friedrichstraße 20
40217
Düsseldorf
(02 11) 32 33 57
(02 11) 13 87 80
consulado.dusseldorf@mne.pt
Mo, Di, Mi 8-13 und 14-15.30 Uhr, Do, Fr 8-13 Uhr


Generalkonsulat von Portugal
Büschstraße 7/1. Stock
20354
Hamburg
(0 40) 35 53 48 60
(0 40) 355 34 84
consulado.hamburgo@mne.pt
Mo, Di, Mi 9-14 Uhr, Do 9-17 Uhr, Fr 9-13 Uhr


Honorarkonsulat von Portugal
Schulstraße 2
86938
Schondorf
(01 78) 188 30 40
vs@consul-honorario.bayern
nach telefonischer Vereinbarung


Generalkonsulat von Portugal
Königstraße 20/1. Stock (Marquardt-Haus)
70173
Stuttgart
(07 11) 227 39 89
(07 11) 22 73 96
mail@cgstg.dgaccp.pt
Mo, Di, Do, Fr 8.30-13.30 Uhr, Mi 8.30-15.30 Uhr
Außenstelle des Konsulats:


65795 Hattersheim am Main


Schulstraße 43


Tel. (0 61 90) 975 34 90


E-Mail: frankfurt@mne.pt


Embaixada da República Federal da Alemanha
Campo dos Mártires da Pátria, 38
1169-043
Lissabon /Portugal
(00351) 218 85 38 46
(00351) 218 81 02 10
www.embaixada-alemanha.pt
info@lissabon.diplo.de
Amtsbezirk: Portugal


Konsularischer Amtsbezirk: Distritos (Bezirke) Beja, Castelo Branco, Évora, Faro, Leiria, Lissabon, Portalegre, Santarém, Setúbal sowie die autonomen Regionen Azoren und Madeira


Cónsul Honorário da República Federal da Alemanha
Rua António Crisógno dos Santos


n.o 29, Bloco 3, Escritório I
8600-678
Lagos /Portugal
(0035) 12 82 79 96 68
www.Honorarkonsul-Faro.de
lagos@hk-diplo.de
Amtsbezirk: Distritos (Bezirke) Beja, Faro, Évora, Portalegre, Setúbal


Übergeordnete Auslandsvertretung: Botschaft Lissabon


Cónsul Honorário da República Federal da Alemanha
Av. Sidónio Pais, 379
4100-468
Porto /Portugal
(00351) 226 00 37 89
(00351) 226 10 81 22
www.Honorarkonsul-Faro.de
porto@hk-diplo.de
Amtsbezirk: Distritos (Bezirke) Aveiro, Braga, Braganca, Coimbra, Guarda, Porto, Viana do Castelo, Vila Real und Viseu


Übergeordnete Auslandsvertretung: Botschaft Lissabon



Ärztliche Hilfe


LISSABON: UCS Integrated Health Care, Aeroporto, Dr. Rui M. Pombal (spricht Englisch), Lissabon, Tel. 218 43 63 05.


Region FARO:Clinica Medica, Dr. Peter Pertl (spricht Deutsch), Monte Carvoeiro, Tel. 282 35 77 20.

Sehenswertes


Lissabon


Lissabon, die Stadt am Tejo, ist eine der ältesten Städte Europas. Bereits 48 v.Chr. wurde sie unter den Römern freie Stadt, im Jahr 714 von den Arabern besetzt und 1147 vom ersten König Portugals Dom Alfonso Henriques erobert. Im 15. und 16. Jahrhundert war Lissabon als Tor zur Welt Ausgangspunkt zahlreicher Entdeckungsreisen, denen die Blütezeit Lissabons im 16. Jahrhundert unter König Manuel I. folgte. In dieser Zeit wurde der so genannte manuelinische Stil entwickelt, dessen Ausprägung heute am besten in Belém, dem westlichsten Stadtteil Lissabons, zu besichtigen ist. Große Teile der Altstadt wurden von den Zerstörungen des Erdbebens von 1755 betroffen, nur das Stadtviertel am Hügel Alfama blieb weitgehend verschont. Die in der Folge des Erdbebens neu errichteten Stadtviertel, wie die Baixa im Zentrum, wurden vollkommen geometrisch im pombalinischen Baustil aufgebaut.


Lissabon ist reich an Baudenkmälern, welche die bewegte Geschichte widerspiegeln. Zu nennen sind hier das Kloster Jerónimos, der Turm von Belém, das Denkmal der Entdeckungen und eine Huldigung an das Zeitalter der großen Seefahrer, der Platz Comércio, die Burg São Jorge und die gesamte Baixa Pombalina. Daneben bietet die portugiesische Hauptstadt eine vielfältige und interessante Kulturszene mit Theateraufführungen, Konzerten und Ausstellungen. Die Bairro Alto (Oberstadt) ist bekannt für ihre nächtlichen Vergnügungsmöglichkeiten.


1998 fand in Lissabon die EXPO statt, deren Thema die Weltmeere waren. Bleibende Attraktionen sind die neue internationale Messe (FIL), das Ozeanarium, der Pavillon des Atlantiks, eine Uferanlage mit Restaurants und anderen Dienstleistungen sowie die Seilbahn, die über das EXPO-Gelände an der Tejo Bucht führt. Der Aufenthalt in der portugiesischen Hauptstadt lässt sich sehr gut mit einem Strandurlaub an der Costa de Lisboa verbinden. Das mondäne Estoril oder das belebte Cascais laden hierzu genauso ein, wie versteckte Buchten von Sines bis Porto Covo.


Porto und der Douro


Die zweitgrößte Stadt Portugals steht synonym für den Portwein, der im Tal des Douro produziert wird. Empfehlenswert ist die Besichtigung einer der Portwein-Kellereien, die am Südufer des Douro entstanden sind. Der Douro, aus Spanien kommend, ist hier besonders reizvoll. An seinen Biegungen liegen einige der schönsten Landschaften Portugals. Weinliebhaber können in einer Autotour von Amarante nach Lamego durch das Kernland der portugiesischen Weinbaugebiete fahren. In Pinhão, dem wichtigsten Anbauzentrum der Region für hochwertigen Portwein, kann man auch die eine oder andere Flasche guten Portwein kaufen.


Algarve


Sie ist die bekannteste und die am meisten besuchte portugiesische Region. Das angenehme Wetter zu jeder Jahreszeit und die Sandstrände ziehen das ganze Jahr über Touristen an, mit allen auch negativen Effekten. Zwischen Lagos und Faro ist das Ufer heute mit Hotels, Appartementhäusern und Einkaufszentren zugebaut. Etwas unberührtere Natur findet man noch um Dagres und Tavira. Die Algarve lässt sich in vier Gebiete einteilen. Die Region im Osten von Faro bis zur Grenze Spaniens bietet einen ruhigen Küstenabschnitt mit Stränden, Salzsümpfen und Lagunen. Hier liegen mit Tavira, Olhão und Faro hübsche kleine Orte, die einen Besuch lohnen. Westlich von Faro liegen die Haupttouristenzentren der Region: Albufeira, Praia da Rocha und Lagos. Die dritte Region, hinter Lagos beginnend, hat eine wilde und felsige Küste. Das Wasser ist hier kälter als in den vorher genannten Gebieten. Landeinwärts schließt sich der vierte Algarveteil an, der weitgehend unberührt ist, die Serra de Monchique. Hier gibt es kleine Landgüter und entlegene Dörfer. Neben Oliven-, Feigen-, Quitten- und Johannisbrotbäumen wachsen auch Orangen- und Mandelbäume.


Costa de Lisboa


Das Umland der portugiesischen Hauptstadt Lissabon ist sehenswert. Den Besucher erwarten der offene wilde Atlantik, exotische Parks, Dünen- und Badestrände, zwei kleine Gebirge zum Wandern und eine ganze Reihe kleiner Fischerhäfen. Der Tejo teilt das Land um Lissabon in eine West und eine Südhälfte. Im Westen liegen die mondänen Vororte, wie Cascais, das noch den Glanz vergangener Zeiten trägt oder Sintra mit seinen Palästen und Gärten. Hinter Cascais kann man am Baco do Inferno, dem "Höllenschlund" bereits die Gewalt des Meeres ahnen. Im Süden lohnt sich ein Besuch der Serra Arràbida, einem bewaldeten Höhenzug, der steil zum Meer hin abfällt. Der Nationalpark der Serra ist ein beliebtes Wandergebiet. Vom Monte Formosinho (499 Meter) genießt man einen schönen Ausblick.


Minho


Diese Region Portugals, zwischen Porto und den Norden Spaniens gelegen, ist voll von Naturschönheiten. Ruhige Flusstäler, Weinberge und Waldgebiete geben der Minho ihren ganz besonderen Reiz. In den kleinen Dörfern und auf den Kleinbauernhöfen spielt sich das Leben heute noch wie vor hunderten von Jahren ab. Es wird noch immer mit Pferd und Pflug geackert. Die Kärglichkeit und Armut, die für den Besucher idyllisch und malerisch erscheint, hat ihre Tücken. Das Gebiet ist stark von der Abwanderung bedroht. Die kleinen Städte wie Braga profitieren heute vom Tourismus, der ihnen in zunehmenden Maße Wohlstand bringt. Sehenswert ist dort die barocke Wallfahrtskirche Bom Jesus do Monte. In Tagesfahrten mit dem Auto kann man einige der kleineren Städte und Ortschaften der Region wie beispielsweise Guimarães erkunden. Ein Muss für Wanderfreunde ist der Parque Nacional de Peneda-Gerês mit seinen Granithügeln und -bergen.


Posuadas


Pousadas sind attraktive Übernachtungsmöglichkeiten, die sich oft in umgebauten, alten Gebäuden oder einer reizvollen ländlichen Umgebung befinden. Die Preise schwanken je nach Kategorie zwischen 45 und 200 Euro. Wegen ihrer Beliebtheit wird empfohlen, sie lange im Voraus zu buchen.


Madeira


Die Inselgruppe, bestehend aus der Hauptinsel Madeira, der kleineren Insel Porto Santo und den drei unbewohnten Inselchen Ilhéu Chao, Deserta Grande und Ilhéu de Bugio (Ilhas Desertas), liegt im Atlantik westlich von Marokko. Die Inseln sind vulkanischen Ursprungs. Die höchste Erhebung der hügeligen Landschaft ist der Pico Ruivo (1861) auf Madeira.


Funchal, die Hauptstadt Madeiras sollte man zu Fuß erkunden, da der Verkehr dicht ist und die Innenstadt wenig Parkmöglichkeiten bietet. Die Sehenswürdigkeiten sind neben der Kathedrale von Funchal, das alte Zollgebäude, das Fort São Tiago, der Stadtpark und die Hafenpromenade mit den schwimmenden Cafés. Nicht versäumen sollte man einen Besuch in der Markthalle Funchals, in der es alle Arten von exotischen und frischen Früchten und Gemüsen zu kaufen gibt. In den Seitenhallen werden Fleisch- und Milchprodukte feilgeboten. Über die Treppe an der Stirnseite der Freilufthalle gelangt man zum Fischmarkt. Hier kann man neben vielen anderen Fischarten auch Thunfische und Espada kaufen. Vom Markt ist es nicht weit nach Alt-Funchal. Hier finden sich viele kleine und gemütliche Restaurants, die teilweise als Gartenlokale aufgemacht sind. Die Oberstadt wird durch das Pico Fort genannte Castelo de São de Pico, dominiert. Am Fuße der Festung liegt der Englische Friedhof. Auch die Quinta das Sruzes mit der Gartenanlage und dem archäologischen Park ist sehenswert.


Von Funchal aus kann man einen Ausflug nach dem 6,5 km entfernten Monte unternehmen. Dieser Ort, der in früheren Jahrzehnten als Sommerresidenz wohlhabender Leute mehr Bedeutung für den Tourismus hatte als heute, ist bekannt wegen seiner Toboggan-Schlitten (Korbschlitten), mit denen man den steilen Caminho do Monte bis nach Funchal hinunter fahren kann. Der Botanische Garten ist ebenfalls einen Besuch wert. Hier kann man nicht nur die Pflanzen Madeiras bewundern, man kann auch deren Namen und Herkunft erfahren. Alle Pflanzen sind beschriftet und nach systematischen Gesichtspunkten angepflanzt. Neben den Blumen ist auch eine Abteilung mit kultivierten Nutzpflanzen wie Zuckerrohr, Banane und Maracuja zu besichtigen. In einem der Häuser können Blumenzwiebeln gekauft werden.


Neben dem Botanischen Garten wurde 1989 der Vogelpark Jardim dos Loiros eröffnet. Die Quinta Magnólia ist, wie der Botanische Garten, ein ehemaliges Landhaus, das zu einem Erholungspark umgebaut wurde. Im Süßwasserschwimmbad, auf dem großzügigen Kinderspielplatz und auf den vielen Grünflächen kann man mit der Familie den einen oder anderen Urlaubstag verbringen. Die Quinta do Palheiro Ferreiro, auch Blandy´s Garden genannt, sollte man bei einem Madeirabesuch wegen seiner landschaftlich schönen Lage und seiner Blumenpracht keinesfalls verpassen. Hier gibt es alles, was Madeira an Pflanzen zu bieten hat und das in großer Zahl. Bänke laden in der gepflegten Anlage zum Ausruhen ein. Da die Quinta sich im Privatbesitz befindet, kann das neue Wohnhaus nicht besichtigt werden. Die Quinta ist monntags bis freitags nur vormittags geöffnet.


Der "Heilige Hafen" Porto Santo ist neben Madeira die einzige bewohnte Insel des Archipels. Nur 3.600 Menschen leben auf der 42 km² großen Insel, die touristisch im Schatten ihrer "großen Schwester" lebt. Porto Santo liegt rund 70 Kilometer von Funchal entfernt, eine Überfahrt dauert je nach Schiffsart zwischen dreieinhalb Stunden und 50 Minuten; mit dem Flugzeug ist sie in 15 Minuten zu erreichen. Das Besondere dieser Insel, von der auch als Badeinsel Madeiras gesprochen wird, ist der sieben Kilometer lange Sandstrand, der auf Madeira fehlt. Die Temperaturen sind mit denen in Funchal vergleichbar, so dass Besucher auch im Winter ein kurzes Bad im Meer nehmen können. Die Entdeckung der übrigen Insel kann in organisierten Touren, aber auch mit dem Fahrrad unternommen werden. Im Sommer ist Porto Santo vor allem Erholungsort der Madeirenser.


Das Naturschutzgebiet Ribeiro Frio befindet sich etwa 17 km von Funchal entfernt an der Straße nach Faial/Santana. An der regenreichen Nordseite der Insel befindet sich noch ein Gebiet mit erhaltener einheimischer Flora, dem Laurisilva (Wald der Lorbeerbäume). Der Ribeiro Frio bietet mit seinem klaren und sauerstoffreichen Wasser ideale Bedingungen für die Aufzucht von Forellen. Die bereits von der Straße aus sichtbaren Bassins sind terrassenförmig angelegt. Ein Wald mit nur hier vorkommenden Gewächsen, darunter eine Vielzahl von Lorbeerarten, umgibt die Forellenstation. Überall finden sich Bänke und Tische zum Picknicken und zum Ausruhen. Unterhalb der Station befindet sich ein Anglerrevier.


Madeira Urlaub ist für die meisten Urlauber ein Wanderurlaub, denn nur so kann man die unterschiedlichen Landschaften der Insel wirklich entdecken. Es bieten sich Gebirgswanderungen im Gebiet des Pico Ruivo, Küstenwanderungen am Ponto de São Lourenço oder Wanderungen entlang der künstlich angelegten Wasserläufe, den Levadas, an.


Azoren


Die Inselgruppe der Azoren besteht aus neun bewohnten und einigen kleineren unbewohnten Inseln und liegt 1.600 km westlich von Lissabon im Atlantik. 250.000 Bewohner leben auf einer Fläche von 2.352 km², mit 747 km² ist Sao Miguel die größte Insel der Azoren. Auf der Insel Pico liegt der Alto de Pico, mit 2.351 m der höchste Berg aller zur Portugal gehörenden Gebiete. Besucher werden hauptsächlich von der unberührten Natur der Inseln angezogen, denn die Azoren sind bisher touristisch noch wenig erschlossen. Das Bild der durch ihren vulkanischen Ursprung sehr urwüchsigen Landschaft ist gekennzeichnet durch Strände von grauem und schwarzem Sand, warme Quellen und mit Wasser gefüllte Vulkankrater und besonders durch ihre tiefen Höhlen und Grotten.


Sao Miguel, die Hauptinsel des Archipels ist ein lohnendes Ziel für etwa eine Woche. Beeindrucken lassen sollte man sich von der Schönheit der drei Kraterseen Sete Citades, Lagoa do Fogo und Lagoa das Furnas mit dem ihn umschließenden Tal von Furnas. Sehr sehenswert ist der ebenfalls im Tal gelegene Park Terra Nostra, in dem man tropische Pflanzen neben Gewächsen aus kühleren Breiten findet. Anschließend bietet sich ein Besuch der einzigen Teeplantage Europas in Gorreana an. Ponta Delgada, das touristische Zentrum der Azoren, erstreckt sich entlang einer Bucht und besitzt einen schönen Jachthafen mit Segelbooten aus aller Welt. Museen und Denkmäler, geschichtsträchtige Straßenzüge reihen sich an Hotels, Restaurants und Geschäfte. Das pulsierende Nachtleben bietet Unterhaltung bis in die frühen Morgenstunden. Auf der anderen Seite der Insel liegt Ribeira Grande, die größte Siedlung an der Nordküste. Lagoa, Nordeste und Povocao sind die Orte, an denen die ersten Siedler anlandeten und Vila Franca, die erste Hauptstadt der Insel, bildet einen weiteren Anziehungspunkt für Reisende, die sich für die Geschichte der Insel interessieren. Golf, Tauchen, Reiten, Tennis, Schwimmen, Surfen und Segeln runden das Programm für Aktivurlauber ab.


Santa Maria ist die Insel mit den schönsten Stränden und den meisten Sonnenstunden. Seine Wellen sind eine Herausforderung für Surfer, und Hochsee-Angeln, Segeln, und Tauchen sind weitere Attraktionen für sportliche Urlauber. Denjenigen, die einen ruhigen und erholsamen Urlaub bevorzugen, hat die Insel durch ihre idyllische Landschaft und den geruhsamen Rhythmus ländlichen Lebens ebenfalls viel zu bieten. Vila do Porto, Santo Espirito, Anjos und Sao Pedro sind reizvolle Stationen für Ausflüge, bei denen Kirchen, Klöster und Festungen aus der Vergangenheit besichtigen kann.


Auf Terceira bieten sich dem Reisenden sowohl Geschichte und Kultur als auch grüne Landschaften, die zu Wanderungen einladen. Wegen seiner beispielhaften Stadtentwicklung aus dem 16. Jahrhundert inmitten des Atlantik wurde die Stadt Angra de Heroísmo zur Weltkulturstadt erklärt. Zahlreiche Kirchen, Paläste und die Kapellen Sao Carlos, Fontinha, Sao Brás und Lajes zeugen von einer bewegten Vergangenheit. Einen Besuch wert sind auch das Fischerdorf Biscoitos mit einem großen, sehr naturnahen Lava-Schwimmbecken, in dem auch Kinder gefahrlos baden können und dem Wein Museum "Museu do Vinho". Besondere Naturerlebnisse sind beispielsweise der Ausblick von der 1.021 m hohen Serra de Santa Barbara im Nordwesten der Insel, die Schwefeldampfquellen Furnas do Enxofre sowie der kleine See Lagoa do Negro im Inselinneren.


Sao Jorge ist eine Insel für Wanderfreunde, lohnenswert ist zum Beispiel eine Wanderung von der Faja (schmale Küstenebene vor einer Steilküste) dos Cubes aus am Fuß der bis zu 780 m hohen Steilküste entlang zur verlassenen Faja do Belo und noch weiter zur nahezu verlassenen Faja dos Tijolos, die beide nur zu Fuß zu erreichen sind. Weitere Ausflugsziele auf San Jorge sind die Inseldörfer, wie z.B. die zwei Orte mit Stadtrechten Velas und Calheta.


Auf Graciosa ist Urlaub einfach, gesund und erholsam. Die kleine Insel lädt ein zum Wandern inmitten der Weinranken und schwarzen Steinmauern aus Lava. Von den Bergen bietet sich oft eine atemberaubende Aussicht. Entlang der Küste gibt es viele Buchten und kleine Inseln zu entdecken.


Faial


Die endlosen blauen Hortensienhecken geben Faial auch den Namen Ilha Azul (blaue Insel). Die Vulkanfelder von Capelinhos, die imposante Caldeira (Vulkankrater) und einer der farbenprächtigsten Jachthäfen der Welt, die Marina von Horta, bieten dem Reisenden ein breitgefächertes Programm. Vom architektonischen Standpunkt sind u.a. folgende Gebäude besuchenswert: die Kirchen Sao Salvador, Nossa Senhora das Angústias und Nossa Senhora do Carmo, wie das Kloster Sao Francisco sowie der Torre de Relógio (Uhrturm), der Império dos Nobres und die Festung Santa Cruz aus dem 16. Jahrhundert, das jetzt als Restaurant dient. Angeboten werden auch drei verschiedene Rundfahrten, auf denen man die Stadt Horta und ihre landschaftlich sehr schöne Umgebung kennen lernen kann. Vom höchsten Punkt der Insel, Cabeco Gordo (1.043 m), hat man einen herrlichen Rundblick auf die Westküste.


Pico


Pico ist eine Insel für Naturliebhaber mit vielfältiger farbenprächtiger Vegetation. Während es im Juli die meterhohen Hortensienwände sind, die der Insel das Farbenkleid verleihen, leuchtet im August der gelbe wilde Ingwer und verbreitet seinen Duft. Der gleichnamige Berg ist mit einer Höhe von 2.351 m der höchste Berg Portugals. Eine Reise nach Pico ist eine Reise in die Vergangenheit. Das Leben ist einfach und die Menschen kommen nicht so schnell aus der Ruhe. Damit eignet sich Pico besonders für Reisende, die Entspannung und Erholung suchen.


Flores


Die westlichste Azoreninsel weist im Jahresmittel die meisten Niederschläge des Archipels auf. Der Name Flores, steht für ursprüngliche Natur, Blumen in Hülle und Fülle, rauschende Wasserfälle und für ein Spektrum von Grüntönen, wie man es ausgeprägter auf den Azoren nicht finden kann. Hier wird das Maismehl noch mit Wassermühlen gemahlen und im Hochland erwarten den Besucher sieben Kraterseen, deren Umgebung zum Wandern einlädt.


Corvo, die kleinste Insel der Azoren ist in nur wenigen Stunden zu erkunden. Die einzige Kirche des Ortes enthält ein wertvolles flämisches Gemälde aus dem 16. Jahrhundert. Der Monte Gordo ist eine Herausforderung für Bergwanderer und bietet auf dem Gipfel eine beeindruckende Aussicht auf das Meer und die Nachbarinsel Flores.

Reisehinweise


Waldbrände: In den Sommermonaten kommt es in Portugal aufgrund des heißen und trockenen Klimas regelmäßig zu Wald- und Buschbränden. So kommt es in diesem Jahr in der Algarve durch weiträumige Brände zu großen Schäden.


Weitere Informationen zur Sicherheitslage in Portugal sind auf den Internetseiten des Auswärtigen Amtes zu finden.


Allgemeine Vorsichtsmaßnahmen


* Im Sommer sind in Portugal großräumige Waldbrände möglich. Reisende sollten sich darüber in den Medien informieren.


* Vor allem in Touristenzentren muss mit Kleinkriminalität (von Taschendiebstählen bis hin zu Einbrüchen in Ferienwohnungen) gerechnet werden. Entsprechende Vorsichtsmaßnahmen sind zu treffen.


* In Portugal darf in öffentlichen Räumen (u.a. Behörden, Bahnhöfen, Flughäfen, Geschäften, Hotels, Restaurants) nicht geraucht werden. In Restaurants darf geraucht werden, wenn beispielsweise Belüftungsanlagen oder Raucherräumlichkeiten vorhanden sind.


* Pfeffersprays sind in Portugal in die Regelungen des Waffengesetzes des Landes eingeordnet. Folglich ist dafür ein Waffenschein erforderlich.


Ansonsten sind die auf Reisen allgemein üblichen Vorsichtsmaßnahmen ausreichend.


SPERR-NOTRUF: Deutsche können ihre Girocards, Kreditkarten, Handys und einige andere elektronische Berechtigungen über die Sperr-Notruf-Nummer ++49 116 116 (aus dem Ausland neben ++49 116 116 auch ++49 30 4050 4050 wählbar) rund um die Uhr sperren lassen. Der Anrufer wird mit den Herausgebern der jeweiligen Medien verbunden, sofern diese sich dem Sperr-Notruf angeschlossen haben. Eine Liste der angeschlossenen Herausgeber ist im Internet unter www.sperr-notruf.de zu finden.


Ebenso ist es möglich, die Online-Ausweisfunktion (elektronischer Identitätsnachweis - eID) des neuen Personalausweises unter den oben genannten Nummern sowie unter 0180 1 333 333 (Bürgerservice des Bundesinnenministeriums) sperren zu lassen.

Ausflugsland

Portugal

Landesdaten


Lage


Portugal grenzt im Norden und Osten an Spanien und im Süden und Westen an den Atlantischen Ozean. Die Festlandsküste Portugals hat in Nord-Süd-Richtung (Atlantik) eine Länge von 660 km, in West-Ost-Richtung (Südküste) 172 km.


Fläche: Einschließlich Azoren und Madeira 92.270 km².


Verwaltungsstruktur: 18 Distrikte (distritos) (Aveiro, Beja, Braga, Braganca, Castelo Branco, Coimbra, Evora, Faro, Guarda, Leiria, Lisboa, Portalegre, Porto, Santarem, Setubal, Viana do Castelo, Vila Real, Viseu) und 2 autonome Regionen: Acores (Azoren) und Madeira.


Einwohner


Bevölkerung: ca. 10,5 Millionen


davon auf Madeira ca. 267.800


auf den Azoren ca. 246.800.


Städte:


Lissabon (Hauptstadt) ca. 545.200 (Stadtgebiet; Regierungsbezirk: ca. 2,8 Mill.)


Vila Nova de Gaia ca. 302.100


Porto ca. 237.600


Cascais ca. 205.100


Braga ca. 181.800


Amadora ca. 175.600


Matosinhos ca. 174.900


Almada ca. 173.300


Seixal 158.000


Coimbra ca. 143.100


Setúbal ca. 120.800


Funchal/Madeira ca. 112.000


Sprache


Die Landessprache ist Portugiesisch. In Geschäftskreisen wird auch Englisch und Französisch, zuweilen auch Deutsch gesprochen.


Zeitverschiebung


Mitteleuropäische Zeit (MEZ) -1 Stunde auf dem Festland Portugals und auf Madeira, Mitteleuropäische Zeit (MEZ) -2 Stunden auf den Azoren.


Auch in Portugal gilt die europäische Sommerzeit.


Stromspannung


220 Volt Wechselstrom, 50 Hertz.


Die Steckdosen entsprechen in der Regel dem normalen Standard; da jedoch immer wieder Abweichungen vorkommen, empfiehlt es sich, einen Adapter mitzunehmen.


Telefon/Post


Telefon


Die Vorwahl von Deutschland, Österreich und der Schweiz nach Portugal ist 00351. Nach Deutschland wählt man die Ländervorwahl 0049, nach Österreich 0043 und in die Schweiz 0041. Öffentliche Münz- und Kartentelefone stehen zur Verfügung. Telefonkarten sind in den Läden der Telecom Portugal, in Postämtern, einigen Kiosken und Tabakwarenläden erhältlich.


In Hotels, Pensionen und auf Campingplätzen wird oft das 2- bis 3-fache des offiziellen Gebührensatzes verlangt.


NOTRUFNUMMER: Polizei, Unfallrettung, Feuerwehr 112.


Mobilfunk


Netztechnik: GSM 900/1800 und 3G 2100.


Derzeit gibt es Roamingverträge mit Anbietern in Portugal von E-Plus, O2, Telekom Deutschland und Vodafone.


Internet


Länderkürzel: .pt


Feiertage


1. Januar (Neujahr), 5. März (Karneval; nicht landesweit Feiertag, jedoch weit verbreitet), 18. April (Gründonnerstag), 19. April (Karfreitag), 25. April (Tag der Befreiung), 1. Mai (Tag der Arbeit), 10. Juni (Nationalfeiertag; Camoes- oder Portugal-Tag), 13. Juni (St. Anton; nur in Lissabon), 20. Juni (Fronleichnam), 15. August (Mariä Himmelfahrt), 5. Oktober (Tag der Republik), 1. Dezember (Unabhängigkeitstag), 8. Dezember (Mariä Empfängnis), 25. Dezember (Weihnachten).


Die Hauptferienzeiten sind Juli und vor allem August.


Öffnungszeiten


Banken: Mo bis Fr 8.30-15 Uhr, einige Banken öffnen erst um 9 Uhr


Geschäfte: Im Allgemeinen 9/9.30-19 Uhr, manche Läden schließen zwischen 12.30/13 und ca. 15 Uhr


Verbraucher- und Supermärkte: täglich von 9-20/21/24 Uhr bzw. sonntags bis 13 Uhr; Samstagnachmittag sind die meisten Geschäfte geschlossen. An Sonntagen dürfen die Geschäfte an manchen Orten bis zu 6 Stunden öffnen.


Büros: Mo bis Fr 9-12, 14-17/18 Uhr


Behörden: Mo bis Fr 9-12 Uhr, 14-17 Uhr


Kleidung


Von Juni bis September ist Sommerkleidung erforderlich. Für Herbst und Frühjahr sollte man außerdem leichte Wollsachen und Regenkleidung mitnehmen. Für den Winter ist auf dem Festland Übergangskleidung, auf den Azoren Winterkleidung notwendig. Eine gute Sonnenbrille ist bei einem Aufenthalt in Portugal unerlässlich.


Für Madeira und die Azoren ist ganzjährig Regenschutz angebracht.


Festes Schuhwerk für Ausflüge und Wanderungen sollte man ebenfalls dabeihaben.


In Hotels der Luxuskategorie wird Wert auf formelle Kleidung gelegt.

Geschichte/Politik


Die Geschichte Portugals ist eng mit der spanischen Geschichte verbunden. Nachdem das Gebiet im zweiten Jahrhundert v. Chr. Teil der römischen Provinz Lusitania war und im fünften Jahrhundert n. Chr. die Westgoten die Herrschaft übernahmen, herrschten vom achten bis zum 13. Jahrhundert die muslimischen Mauren auf der ganzen iberischen Halbinsel. Erst im 13. Jahrhundert gelang es, die Mauren endgültig zurückzudrängen. Im 14. Jahrhundert begann die portugiesische Entdecker- und Eroberungsära. Portugal wurde zur größten Kolonialmacht der Welt. Über Jahrhunderte wurden die Kolonien in Afrika und Asien ausgebeutet und Brasilien beherrscht. Im 15. Jahrhundert verlor Portugal die Dominanz im Handel mit Ostindien an die Niederlande und England. Durch die Involvierung in die spanischen Kriege wurde Portugal erheblich geschwächt.


1811 wurde Portugal zur Republik, was aber dennoch keine innere Ruhe brachte. 1926 begann die Zeit der Militärdiktaturen mit wechselnden Regierungschefs. Ein autoritärer Einparteienstaat wurde aufgebaut und eine Opposition verboten. 1974 wurde die Diktatur von der Bewegung der Streitkräfte (MFA) gestürzt ("Nelken-Revolution"). Die Kolonien wurden nach schweren Kämpfen in die Unabhängigkeit entlassen. Die ersten Parlamentswahlen fanden 1976 statt. Portugal ist Mitglied der Europäischen Union.


Wirtschaft


In den achtziger Jahren war Portugal die am wenigsten entwickelte Region in Westeuropa. Aufgrund von Anpassungshilfen der Europäischen Gemeinschaft stieg das reale Wirtschaftswachstum. Rund 70 Prozent der Portugiesen leben und arbeiten auf dem Lande. Sie erwirtschaften aber nur ein kärgliches Einkommen. Die Landwirtschaft macht etwa zehn Prozent des Bruttosozialproduktes aus. Die wichtigsten Erntegüter sind Kartoffeln, Trauben, Tomaten, Mais, Weizen und Oliven. Portugal ist weltweit einer der größten Produzenten für Wein und Olivenöl. Außerdem ist das Land einer der größten Korkproduzenten der Welt. Die industrielle Fertigung wird für die portugiesische Wirtschaft immer bedeutsamer. Erzeugnisse aus der Heimarbeit wie Spitzen, Töpferware und Ziegel sind weltberühmt.


Die touristische Infrastruktur wurde seit dem Beitritt zur Europäischen Gemeinschaft besonders an der Algarve ausgeweitet.


Religion


Über 90 Prozent der portugiesischen Bevölkerung sind römisch-katholisch. Die Protestanten sind eine kleine Minderheit. Brauchtum und Religion spielen im Alltagsleben Portugals noch eine große Rolle. Am deutlichsten ist dies bei den vielen Feiertagen, Prozessionen und Wallfahrten zu beobachten. Viele Portugiesen unternehmen mindestens einmal im Leben eine Pilgerreise nach Fátima, dem größten Wallfahrtsort des Landes.


Vegetation


Im Landesinneren des Nordens herrschen europäische Gewächse vor, während der Süden viele Pflanzen mediterranen Ursprungs aufweist.


Tierwelt


Die portugiesische Tierwelt ist vielfältig. Man trifft dort Arten, die in mitteleuropäischen, mediterranen und nordafrikanischen Lebensräumen beheimatet sind. Sogar Wölfe und Luchse soll es noch geben. Die Nähe zu Afrika ist interessant für Ornithologen, die die Zugvögel auf ihren mittel- und westeuropäischen Routen beobachten können.

Kulinarisches


Die traditionelle Küche bietet Spezialitäten aus dem Meer wie Fisch und Meeresfrüchte, aber auch schmackhafte Fleischgerichte. "Caldeirada" eine Fischsuppe, "Açorda" eine Brotsuppe mit Krabben, Knoblauch sowie Koriander, und "Bacalhau", ein Klippfisch, gelten als portugiesische Spezialitäten. Typische Fleischgerichte sind "Cozido à Portuguesa", Fleischeintopf mit Rind- und Schweinefleisch, Kohl, Reis, Kartoffeln, Speck und Wurst, sowie "Cabrito", Zicklein. Auch "Arroz Doce", süßer Reis in verschiedenen Variationen, wird im ganzen Land gern gegessen. Als Lissabonner Spezialität gelten zum Kaffee ("bica" - sehr starker Kaffee) die Blätterteigcremetörtchen "Pastel de Nata". Zum Abschluss werden schwerer Carcavelos Wein, Muskateller oder Kirschlikör serviert.


Sitten und Gebräuche


Portugal ist ein Land der Feste, besonders der religiösen Feierlichkeiten. Fast jeder Ort hat seinen eigenen Osterumzug und jedes Dorf besitzt einen oder mehrere Heilige. Ein Besuch lohnt sich am 24. Juni, dem Johannistag, besonders in Porto.


Souvenirs


Beliebte Souvenirs aus Portugal sind Lederwaren (besonders günstig in Braga, Coimbra), Keramik, Porzellan, Korbwaren, Schmuck aus Gold und Silber, Schuhe, Stickereien sowie Wein und Portwein (besonders gut aus dem Norden). Auch Azulejos, bemalte Kacheln mit religiösen oder historischen Motiven, sind beliebte Reisemitbringsel. Innerhalb von Portugal gibt es unterschiedliche Preise: Während man an der Algarve nahezu mitteleuropäische Preise bezahlt, bekommt man z.B. in Coimbra oder Porto alle Waren wesentlich günstiger.


Duty Free


Einreise aus EU-Ländern


Bei unmittelbarer Einreise aus den anderen EU-Ländern (innergemeinschaftlicher Reiseverkehr; trifft nicht zu für die Kanarischen Inseln, außerdem nicht für die britischen Kanalinseln und nicht für Grönland) bestehen keine Beschränkungen/Formalitäten abgabenrechtlicher Art für das Reisegepäck und ausschließlich zu privaten Zwecken mitgeführte Waren. Ausgenommen sind verbotene Waren wie Drogen, Waffen usw. (Besonderheiten s.u.; für Waren zu gewerblichen Zwecken s. Abschnitt "Geschäftsreisende").


Im EU-Mitgliedstaat eingekaufte, bereits versteuerte (sog. verbrauchssteuerpflichtige) Waren können von Privatpersonen (ohne nochmalige Besteuerung) problemlos mitgeführt werden, wenn sie ausschließlich für ihren Eigenbedarf, d.h. nicht zu gewerblichen/kommerziellen Zwecken, erworben wurden.


Für folgende Waren gilt als Richtmenge für den Eigenbedarf:


TABAKWAREN: 800 Zigaretten, 400 Zigarillos (Zigarren mit einem Stückgewicht von höchstens 3 g), 200 Zigarren, 1.000 g Rauchtabak;


ALKOHOLISCHE GETRÄNKE: 10 Liter Spirituosen, 20 Liter sog. Zwischenerzeugnisse (z.B. Campari, Port, Madeira, Sherry), 90 Liter Wein (davon höchstens 60 Liter Schaumwein), 110 Liter Bier.


Eine Überschreitung dieser Richtmengen ist im Einzelfall möglich, wenn nachgewiesen wird, dass auch die größere Menge ausschließlich für den privaten Eigenbedarf bestimmt ist.


Bei anderen mitgeführten, verbrauchssteuerpflichtigen Waren kann bei der Einreise nach bestimmten Kriterien (u.a. die Gründe für den Besitz, Beförderungsart, Unterlagen über die Menge der Waren) geprüft werden, ob sie ggf. zu gewerblichen Zwecken bestimmt sind.


KRAFTSTOFFE für Motorfahrzeuge, die nicht im Hauptbehälter des Fahrzeugs oder in einem geeigneten Reservebehälter mitgeführt werden, können ggf. erneut besteuert werden.


REISENDEN UNTER 17 JAHREN wird keine Steuerbefreiung für Spirituosen und Tabakwaren gewährt.


Einreise aus Drittländern


Bei der Einreise aus anderen als EU-Ländern (Drittländern) ist die zum persönlichen Gebrauch während der Reise benötigte und zur Wiederausfuhr bestimmte Reiseausrüstung sowie der Reiseproviant von Eingangsabgaben befreit.


Ferner sind Waren, die Reisende gelegentlich und ausschließlich zum persönlichen Ge- oder Verbrauch oder für ihren Haushalt oder als Geschenk in ihrem persönlichen Reisegepäck einführen, im Rahmen folgender Mengen und Wertgrenzen abgabenfrei:


- 200 Zigaretten oder 100 Zigarillos (Zigarren mit einem Stückgewicht von höchstens 3 g) oder 50 Zigarren oder 250 g Rauchtabak;


- 1 Liter Spirituosen mit einem Alkoholgehalt von mehr als 22 Volumenprozent ODER 2 Liter Spirituosen, Aperitifs aus Wein oder Alkohol, Taffia, Sake oder ähnliche Getränke, mit einem Alkoholgehalt von 22 Volumenprozent oder weniger;


- 4 Liter nicht schäumende Weine;


- 16 Liter Bier;


- eine dem persönlichen Bedarf des Reisenden entsprechende Menge an Arzneimitteln;


- andere Waren bis zu einem Gesamtwert von 300 Euro bei Einreise auf dem Landweg oder 430 Euro für Flug- und Seereisende; jeweils 150 Euro für Reisende unter 15 Jahren.


Die Abgabenbefreiung wird nicht gewährt:


- Reisenden unter 17 Jahren für Tabakwaren, Spirituosen, Wein, Schaumwein, Likörwein, Aperitifs und ähnliche alkoholische Getränke.


Außerdem dürfen bis zu 10 l Treibstoff in Reservekanistern eingeführt werden.

Klimainformationen


PORTUGIESISCHES FESTLAND: Im Norden Portugals herrscht mildes atlantisches Klima mit hoher Luftfeuchtigkeit und viel Niederschlag; besonders viel Regen fällt in den Monaten Oktober bis April. Nach Süden hin geht das Klima allmählich in Mittelmeerklima mit heißen und trockenen Sommern über.


Lissabons Klima ist gemäßigt. Die Sommerhitze, die in den Monaten von Mai bis September auftritt, wird durch kühle, nördliche Winde gemildert. Die durchschnittliche Sommertemperatur betragen 22°C, die Wintertemperatur selten weniger als 10°C.


Die Region Algarve im Süden hat mediterranes Klima. Im Januar/Februar betragen die Höchst- bzw. Tiefsttemperaturen 15,5°C bzw. 8,5°C; im Sommer 23,5-24,5°C bzw. 15-18°C.


MADEIRA: Madeira hat sehr mildes Klima mit einer Durchschnittstemperatur von 16°C im Winter und 21°C im Sommer. Mit Regenfällen muss man zu jeder Zeit rechnen; auf Porto Santo jedoch weniger als auf Madeira selbst. Die Wassertemperatur beträgt im Jahresdurchschnitt 19°C. Die Temperaturen fallen selten unter 17°C.


AZOREN: Die Azoren liegen im Bereich des Golfstroms und haben daher während des ganzen Jahres mildes, jedoch wechselhaftes Klima. Die durchschnittlichen Temperaturen sind im Frühjahr 16°C, im Sommer 22°C, im Herbst 18°C und im Winter 14°C. Die durchschnittliche Luftfeuchtigkeit ist mit 75-77 Prozent hoch, Niederschläge sind auf das ganze Jahr verteilt. Die Wassertemperaturen der Azoren betragen ca. 17°C im Frühjahr und 22°C im Sommer.


Beste Reisezeit


Die beste Zeit, um Portugal zu besuchen, ist die Zeit von Mai bis Oktober.


Die im Atlantischen Ozean liegenden Azoren und Madeira haben das ganze Jahr über ein sehr mildes und angenehmes Klima. Mit Regenschauern muss man jedoch immer wieder rechnen.

Vorgeschriebene Impfungen



Keine bei Einreise direkt aus Europa.


Gelbfieber bei Einreise aus INFEKTIONSGEBIETEN


GELBFIEBER-INFEKTIONSGEBIETE


ACHTUNG:


Alle Länder innerhalb der Gelbfieber-Endemiezonen können von den Einreisebehörden als INFEKTIONSGEBIETE angesehen werden. Deswegen ist, aus folgenden Ländern kommend, eine Impfung gegen Gelbfieber ratsam.


In AFRIKA:


Angola, Äquatorialguinea, Äthiopien, Benin, Burkina Faso, Burundi, Côte d`Ivoire, Demokratische Republik Kongo, Gabun, Gambia, Ghana, Guinea, Guinea-Bissau, Kamerun, Kenia, Kongo, Liberia, Mali, Niger, Nigeria, Ruanda, Sambia, Sao Tomé + Principe, Senegal, Sierra Leone, Somalia, Sudan, Tansania, Togo, Tschad, Uganda, Zentralafrikanische Republik.


In SÜD- und MITTELAMERIKA:


Argentinien, Bolivien, Brasilien, Ecuador, Französisch Guayana, Guyana, Kolumbien, Panama, Paraguay, Peru, Suriname, Trinidad und Tobago, Venezuela.



(Gilt nur für Reisende zu den Azoren und nach Madeira.)



Empfohlene Impfungen


Hepatitis A.


Informationen zur Malaria


Malaria


Keine.


Verbreitung


Portugal ist malaria-frei.


Ärztliche Hilfe


LISSABON: UCS Integrated Health Care, Aeroporto, Dr. Rui M. Pombal (spricht Englisch), Lissabon, Tel. 218 43 63 05.


Region FARO:Clinica Medica, Dr. Peter Pertl (spricht Deutsch), Monte Carvoeiro, Tel. 282 35 77 20.

Währung


Währungseinheit


Währungseinheit: Euro ( EUR)


1 Euro = 100 Cent.


Derzeitiger Kurs:


1 US-$ = ca. 0,87 EUR


Devisenbestimmungen/Umtausch


Einfuhr Fremdwährung: unbeschränkt


Einfuhr Landeswährung: unbeschränkt


Deklaration: Ja - schriftliche Deklaration bei Einreise in Portugal aus einem Nicht-EU-Land sowie Ausreise aus Portugal in ein Nicht-EU-Land ab einem Wert von 10.000 Euro (auch in anderen Währungen, Reiseschecks oder auf Dritte ausgestellte Schecks, Zahlungsanweisungen etc.).


Ausfuhr Fremdwährung: unbeschränkt


Ausfuhr Landeswährung: unbeschränkt


Umtausch: Geld kann in Banken, in Wechselstuben oder an Geldwechselautomaten umgetauscht werden.


Internationale Kreditkarten: Ja - die gängigen Kreditkarten werden von größeren Hotels und Geschäften sowie internationalen Autovermietern in Städten und Touristenzentren meist akzeptiert. Im Landesinneren ist Barzahlung die Regel.


Geldautomat: Ja - Bankautomaten (MB - Multibanco) sind in ausreichender Zahl vorhanden. Das Abheben mit der Girocard (mit Maestro- oder V-Pay-Logo) und Kreditkarten ist möglich.

Auskunftstellen



Turismo de Portugal


Portugiesisches Fremdenverkehrsamt
Rua Ivone Silva, Lote 6
1050-124
Lissabon /Portugal
(00351) 217 81 00 09
(00351) 211 14 02 00
www.icep.pt; www.portugal.org oder www.portugalinsite.pt
info@visitportugal.com


Direcção Regional do Turismo
Avenida Arriaga, 18
9004-519
Funchal /Madeira/Portugal
(00351) 291 23 21 51
(00351) 291 21 19 00
www.ccila-portugal.com
info.srt@gov-madeira.pt


Associação de Turismo dos Açores
Avenida Infante D. Henrique 55, 3º-C
9500-150
Ponta Delgada /Azoren/Portugal
(00351) 296 28 84 47
(00351) 296 28 80 82
www.ccila-portugal.com
turismoacores@visitazores.com


Deutsch-Portugiesische Industrie- und Handelskammer


(Câmara de Comércio e Indústria Luso-Alema)
Av. da Liberdade, 38-2°
1269-039
Lissabon /Portugal
(00351) 213 321 12 20
(00351) 213 21 12 00
www.ccila-portugal.com
infolisboa@ccila-portugal.com
Mo bis Fr 9-12, 14-17 Uhr


Zweigstelle der Deutsch-Portugiesischen Industrie- und Handelskammer


(Câmara de Comércio e Indústria Luso-Alema)
Av. Sidónio Pais n.º 379
4100-468
Porto /Portugal
(00351) 226 00 37 89
(00351) 226 06 15 60
www.ccila-portugal.com
infoporto@ccila-portugal.com


Câmara de Comércio e Indústria Portuguesa


(Portuguese Chamber of Commerce and Industry)
Rua das Portas de Santo Antao 89
1169-022
Lissabon /Portugal
(00351) 213 22 40 51
(00351) 213 22 40 50
www.icep.pt; www.portugal.org oder www.portugalinsite.pt
geral@ccip.pt



Botschaften und Konsulate


Von Deutschland



Vertretungen auf den portugiesischen Inseln:


Cónsul Honorário da República Federal da Alemanha
Abelheira de Cima, 86, Faja de Baixo
9500-459
Ponta Delgada
Cónsul Honorário da República Federal da Alemanha
Caixa Postal 101
9500-459 Ponta DelgadaAzoren
(00351) 918 79 26 33
www.Honorarkonsul-Faro.de
ponta-delgada@hk-diplo.de
Amtsbezirk: Azoren


Übergeordnete Auslandsvertretung:


Botschaft Lissabon


Cónsul Honorário da República Federal da Alemanha
Largo do Phelps 6, 1
9050-025
Funchal
(00351) 291 23 01 08
(00351) 291 22 03 38
www.Honorarkonsul-Faro.de
funchal@hk-diplo.de
Amtsbezirk: Madeira


Übergeordnete Auslandsvertretung:


Botschaft Lissabon


Botschaft der Republik Portugal


(mit Konsularabteilung)
Zimmerstraße 56
10117
Berlin
(0 30) 590 06 36 00
(0 30) 590 06 35 00
sconsular.berlim@mne.pt (Konsularabteilung)
Mo bis Fr 9-13, 14.30-17.30 Uhr


Konsularabteilung: Mo bis Fr 9-12.30, 14-16 Uhr
Geschäftsbereich der Konsularabteilung: Berlin, Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen


Generalkonsulat von Portugal
Friedrichstraße 20
40217
Düsseldorf
(02 11) 32 33 57
(02 11) 13 87 80
consulado.dusseldorf@mne.pt
Mo, Di, Mi 8-13 und 14-15.30 Uhr, Do, Fr 8-13 Uhr


Generalkonsulat von Portugal
Büschstraße 7/1. Stock
20354
Hamburg
(0 40) 35 53 48 60
(0 40) 355 34 84
consulado.hamburgo@mne.pt
Mo, Di, Mi 9-14 Uhr, Do 9-17 Uhr, Fr 9-13 Uhr


Honorarkonsulat von Portugal
Schulstraße 2
86938
Schondorf
(01 78) 188 30 40
vs@consul-honorario.bayern
nach telefonischer Vereinbarung


Generalkonsulat von Portugal
Königstraße 20/1. Stock (Marquardt-Haus)
70173
Stuttgart
(07 11) 227 39 89
(07 11) 22 73 96
mail@cgstg.dgaccp.pt
Mo, Di, Do, Fr 8.30-13.30 Uhr, Mi 8.30-15.30 Uhr
Außenstelle des Konsulats:


65795 Hattersheim am Main


Schulstraße 43


Tel. (0 61 90) 975 34 90


E-Mail: frankfurt@mne.pt


Embaixada da República Federal da Alemanha
Campo dos Mártires da Pátria, 38
1169-043
Lissabon /Portugal
(00351) 218 85 38 46
(00351) 218 81 02 10
www.embaixada-alemanha.pt
info@lissabon.diplo.de
Amtsbezirk: Portugal


Konsularischer Amtsbezirk: Distritos (Bezirke) Beja, Castelo Branco, Évora, Faro, Leiria, Lissabon, Portalegre, Santarém, Setúbal sowie die autonomen Regionen Azoren und Madeira


Cónsul Honorário da República Federal da Alemanha
Rua António Crisógno dos Santos


n.o 29, Bloco 3, Escritório I
8600-678
Lagos /Portugal
(0035) 12 82 79 96 68
www.Honorarkonsul-Faro.de
lagos@hk-diplo.de
Amtsbezirk: Distritos (Bezirke) Beja, Faro, Évora, Portalegre, Setúbal


Übergeordnete Auslandsvertretung: Botschaft Lissabon


Cónsul Honorário da República Federal da Alemanha
Av. Sidónio Pais, 379
4100-468
Porto /Portugal
(00351) 226 00 37 89
(00351) 226 10 81 22
www.Honorarkonsul-Faro.de
porto@hk-diplo.de
Amtsbezirk: Distritos (Bezirke) Aveiro, Braga, Braganca, Coimbra, Guarda, Porto, Viana do Castelo, Vila Real und Viseu


Übergeordnete Auslandsvertretung: Botschaft Lissabon



Ärztliche Hilfe


LISSABON: UCS Integrated Health Care, Aeroporto, Dr. Rui M. Pombal (spricht Englisch), Lissabon, Tel. 218 43 63 05.


Region FARO:Clinica Medica, Dr. Peter Pertl (spricht Deutsch), Monte Carvoeiro, Tel. 282 35 77 20.

Sehenswertes


Lissabon


Lissabon, die Stadt am Tejo, ist eine der ältesten Städte Europas. Bereits 48 v.Chr. wurde sie unter den Römern freie Stadt, im Jahr 714 von den Arabern besetzt und 1147 vom ersten König Portugals Dom Alfonso Henriques erobert. Im 15. und 16. Jahrhundert war Lissabon als Tor zur Welt Ausgangspunkt zahlreicher Entdeckungsreisen, denen die Blütezeit Lissabons im 16. Jahrhundert unter König Manuel I. folgte. In dieser Zeit wurde der so genannte manuelinische Stil entwickelt, dessen Ausprägung heute am besten in Belém, dem westlichsten Stadtteil Lissabons, zu besichtigen ist. Große Teile der Altstadt wurden von den Zerstörungen des Erdbebens von 1755 betroffen, nur das Stadtviertel am Hügel Alfama blieb weitgehend verschont. Die in der Folge des Erdbebens neu errichteten Stadtviertel, wie die Baixa im Zentrum, wurden vollkommen geometrisch im pombalinischen Baustil aufgebaut.


Lissabon ist reich an Baudenkmälern, welche die bewegte Geschichte widerspiegeln. Zu nennen sind hier das Kloster Jerónimos, der Turm von Belém, das Denkmal der Entdeckungen und eine Huldigung an das Zeitalter der großen Seefahrer, der Platz Comércio, die Burg São Jorge und die gesamte Baixa Pombalina. Daneben bietet die portugiesische Hauptstadt eine vielfältige und interessante Kulturszene mit Theateraufführungen, Konzerten und Ausstellungen. Die Bairro Alto (Oberstadt) ist bekannt für ihre nächtlichen Vergnügungsmöglichkeiten.


1998 fand in Lissabon die EXPO statt, deren Thema die Weltmeere waren. Bleibende Attraktionen sind die neue internationale Messe (FIL), das Ozeanarium, der Pavillon des Atlantiks, eine Uferanlage mit Restaurants und anderen Dienstleistungen sowie die Seilbahn, die über das EXPO-Gelände an der Tejo Bucht führt. Der Aufenthalt in der portugiesischen Hauptstadt lässt sich sehr gut mit einem Strandurlaub an der Costa de Lisboa verbinden. Das mondäne Estoril oder das belebte Cascais laden hierzu genauso ein, wie versteckte Buchten von Sines bis Porto Covo.


Porto und der Douro


Die zweitgrößte Stadt Portugals steht synonym für den Portwein, der im Tal des Douro produziert wird. Empfehlenswert ist die Besichtigung einer der Portwein-Kellereien, die am Südufer des Douro entstanden sind. Der Douro, aus Spanien kommend, ist hier besonders reizvoll. An seinen Biegungen liegen einige der schönsten Landschaften Portugals. Weinliebhaber können in einer Autotour von Amarante nach Lamego durch das Kernland der portugiesischen Weinbaugebiete fahren. In Pinhão, dem wichtigsten Anbauzentrum der Region für hochwertigen Portwein, kann man auch die eine oder andere Flasche guten Portwein kaufen.


Algarve


Sie ist die bekannteste und die am meisten besuchte portugiesische Region. Das angenehme Wetter zu jeder Jahreszeit und die Sandstrände ziehen das ganze Jahr über Touristen an, mit allen auch negativen Effekten. Zwischen Lagos und Faro ist das Ufer heute mit Hotels, Appartementhäusern und Einkaufszentren zugebaut. Etwas unberührtere Natur findet man noch um Dagres und Tavira. Die Algarve lässt sich in vier Gebiete einteilen. Die Region im Osten von Faro bis zur Grenze Spaniens bietet einen ruhigen Küstenabschnitt mit Stränden, Salzsümpfen und Lagunen. Hier liegen mit Tavira, Olhão und Faro hübsche kleine Orte, die einen Besuch lohnen. Westlich von Faro liegen die Haupttouristenzentren der Region: Albufeira, Praia da Rocha und Lagos. Die dritte Region, hinter Lagos beginnend, hat eine wilde und felsige Küste. Das Wasser ist hier kälter als in den vorher genannten Gebieten. Landeinwärts schließt sich der vierte Algarveteil an, der weitgehend unberührt ist, die Serra de Monchique. Hier gibt es kleine Landgüter und entlegene Dörfer. Neben Oliven-, Feigen-, Quitten- und Johannisbrotbäumen wachsen auch Orangen- und Mandelbäume.


Costa de Lisboa


Das Umland der portugiesischen Hauptstadt Lissabon ist sehenswert. Den Besucher erwarten der offene wilde Atlantik, exotische Parks, Dünen- und Badestrände, zwei kleine Gebirge zum Wandern und eine ganze Reihe kleiner Fischerhäfen. Der Tejo teilt das Land um Lissabon in eine West und eine Südhälfte. Im Westen liegen die mondänen Vororte, wie Cascais, das noch den Glanz vergangener Zeiten trägt oder Sintra mit seinen Palästen und Gärten. Hinter Cascais kann man am Baco do Inferno, dem "Höllenschlund" bereits die Gewalt des Meeres ahnen. Im Süden lohnt sich ein Besuch der Serra Arràbida, einem bewaldeten Höhenzug, der steil zum Meer hin abfällt. Der Nationalpark der Serra ist ein beliebtes Wandergebiet. Vom Monte Formosinho (499 Meter) genießt man einen schönen Ausblick.


Minho


Diese Region Portugals, zwischen Porto und den Norden Spaniens gelegen, ist voll von Naturschönheiten. Ruhige Flusstäler, Weinberge und Waldgebiete geben der Minho ihren ganz besonderen Reiz. In den kleinen Dörfern und auf den Kleinbauernhöfen spielt sich das Leben heute noch wie vor hunderten von Jahren ab. Es wird noch immer mit Pferd und Pflug geackert. Die Kärglichkeit und Armut, die für den Besucher idyllisch und malerisch erscheint, hat ihre Tücken. Das Gebiet ist stark von der Abwanderung bedroht. Die kleinen Städte wie Braga profitieren heute vom Tourismus, der ihnen in zunehmenden Maße Wohlstand bringt. Sehenswert ist dort die barocke Wallfahrtskirche Bom Jesus do Monte. In Tagesfahrten mit dem Auto kann man einige der kleineren Städte und Ortschaften der Region wie beispielsweise Guimarães erkunden. Ein Muss für Wanderfreunde ist der Parque Nacional de Peneda-Gerês mit seinen Granithügeln und -bergen.


Posuadas


Pousadas sind attraktive Übernachtungsmöglichkeiten, die sich oft in umgebauten, alten Gebäuden oder einer reizvollen ländlichen Umgebung befinden. Die Preise schwanken je nach Kategorie zwischen 45 und 200 Euro. Wegen ihrer Beliebtheit wird empfohlen, sie lange im Voraus zu buchen.


Madeira


Die Inselgruppe, bestehend aus der Hauptinsel Madeira, der kleineren Insel Porto Santo und den drei unbewohnten Inselchen Ilhéu Chao, Deserta Grande und Ilhéu de Bugio (Ilhas Desertas), liegt im Atlantik westlich von Marokko. Die Inseln sind vulkanischen Ursprungs. Die höchste Erhebung der hügeligen Landschaft ist der Pico Ruivo (1861) auf Madeira.


Funchal, die Hauptstadt Madeiras sollte man zu Fuß erkunden, da der Verkehr dicht ist und die Innenstadt wenig Parkmöglichkeiten bietet. Die Sehenswürdigkeiten sind neben der Kathedrale von Funchal, das alte Zollgebäude, das Fort São Tiago, der Stadtpark und die Hafenpromenade mit den schwimmenden Cafés. Nicht versäumen sollte man einen Besuch in der Markthalle Funchals, in der es alle Arten von exotischen und frischen Früchten und Gemüsen zu kaufen gibt. In den Seitenhallen werden Fleisch- und Milchprodukte feilgeboten. Über die Treppe an der Stirnseite der Freilufthalle gelangt man zum Fischmarkt. Hier kann man neben vielen anderen Fischarten auch Thunfische und Espada kaufen. Vom Markt ist es nicht weit nach Alt-Funchal. Hier finden sich viele kleine und gemütliche Restaurants, die teilweise als Gartenlokale aufgemacht sind. Die Oberstadt wird durch das Pico Fort genannte Castelo de São de Pico, dominiert. Am Fuße der Festung liegt der Englische Friedhof. Auch die Quinta das Sruzes mit der Gartenanlage und dem archäologischen Park ist sehenswert.


Von Funchal aus kann man einen Ausflug nach dem 6,5 km entfernten Monte unternehmen. Dieser Ort, der in früheren Jahrzehnten als Sommerresidenz wohlhabender Leute mehr Bedeutung für den Tourismus hatte als heute, ist bekannt wegen seiner Toboggan-Schlitten (Korbschlitten), mit denen man den steilen Caminho do Monte bis nach Funchal hinunter fahren kann. Der Botanische Garten ist ebenfalls einen Besuch wert. Hier kann man nicht nur die Pflanzen Madeiras bewundern, man kann auch deren Namen und Herkunft erfahren. Alle Pflanzen sind beschriftet und nach systematischen Gesichtspunkten angepflanzt. Neben den Blumen ist auch eine Abteilung mit kultivierten Nutzpflanzen wie Zuckerrohr, Banane und Maracuja zu besichtigen. In einem der Häuser können Blumenzwiebeln gekauft werden.


Neben dem Botanischen Garten wurde 1989 der Vogelpark Jardim dos Loiros eröffnet. Die Quinta Magnólia ist, wie der Botanische Garten, ein ehemaliges Landhaus, das zu einem Erholungspark umgebaut wurde. Im Süßwasserschwimmbad, auf dem großzügigen Kinderspielplatz und auf den vielen Grünflächen kann man mit der Familie den einen oder anderen Urlaubstag verbringen. Die Quinta do Palheiro Ferreiro, auch Blandy´s Garden genannt, sollte man bei einem Madeirabesuch wegen seiner landschaftlich schönen Lage und seiner Blumenpracht keinesfalls verpassen. Hier gibt es alles, was Madeira an Pflanzen zu bieten hat und das in großer Zahl. Bänke laden in der gepflegten Anlage zum Ausruhen ein. Da die Quinta sich im Privatbesitz befindet, kann das neue Wohnhaus nicht besichtigt werden. Die Quinta ist monntags bis freitags nur vormittags geöffnet.


Der "Heilige Hafen" Porto Santo ist neben Madeira die einzige bewohnte Insel des Archipels. Nur 3.600 Menschen leben auf der 42 km² großen Insel, die touristisch im Schatten ihrer "großen Schwester" lebt. Porto Santo liegt rund 70 Kilometer von Funchal entfernt, eine Überfahrt dauert je nach Schiffsart zwischen dreieinhalb Stunden und 50 Minuten; mit dem Flugzeug ist sie in 15 Minuten zu erreichen. Das Besondere dieser Insel, von der auch als Badeinsel Madeiras gesprochen wird, ist der sieben Kilometer lange Sandstrand, der auf Madeira fehlt. Die Temperaturen sind mit denen in Funchal vergleichbar, so dass Besucher auch im Winter ein kurzes Bad im Meer nehmen können. Die Entdeckung der übrigen Insel kann in organisierten Touren, aber auch mit dem Fahrrad unternommen werden. Im Sommer ist Porto Santo vor allem Erholungsort der Madeirenser.


Das Naturschutzgebiet Ribeiro Frio befindet sich etwa 17 km von Funchal entfernt an der Straße nach Faial/Santana. An der regenreichen Nordseite der Insel befindet sich noch ein Gebiet mit erhaltener einheimischer Flora, dem Laurisilva (Wald der Lorbeerbäume). Der Ribeiro Frio bietet mit seinem klaren und sauerstoffreichen Wasser ideale Bedingungen für die Aufzucht von Forellen. Die bereits von der Straße aus sichtbaren Bassins sind terrassenförmig angelegt. Ein Wald mit nur hier vorkommenden Gewächsen, darunter eine Vielzahl von Lorbeerarten, umgibt die Forellenstation. Überall finden sich Bänke und Tische zum Picknicken und zum Ausruhen. Unterhalb der Station befindet sich ein Anglerrevier.


Madeira Urlaub ist für die meisten Urlauber ein Wanderurlaub, denn nur so kann man die unterschiedlichen Landschaften der Insel wirklich entdecken. Es bieten sich Gebirgswanderungen im Gebiet des Pico Ruivo, Küstenwanderungen am Ponto de São Lourenço oder Wanderungen entlang der künstlich angelegten Wasserläufe, den Levadas, an.


Azoren


Die Inselgruppe der Azoren besteht aus neun bewohnten und einigen kleineren unbewohnten Inseln und liegt 1.600 km westlich von Lissabon im Atlantik. 250.000 Bewohner leben auf einer Fläche von 2.352 km², mit 747 km² ist Sao Miguel die größte Insel der Azoren. Auf der Insel Pico liegt der Alto de Pico, mit 2.351 m der höchste Berg aller zur Portugal gehörenden Gebiete. Besucher werden hauptsächlich von der unberührten Natur der Inseln angezogen, denn die Azoren sind bisher touristisch noch wenig erschlossen. Das Bild der durch ihren vulkanischen Ursprung sehr urwüchsigen Landschaft ist gekennzeichnet durch Strände von grauem und schwarzem Sand, warme Quellen und mit Wasser gefüllte Vulkankrater und besonders durch ihre tiefen Höhlen und Grotten.


Sao Miguel, die Hauptinsel des Archipels ist ein lohnendes Ziel für etwa eine Woche. Beeindrucken lassen sollte man sich von der Schönheit der drei Kraterseen Sete Citades, Lagoa do Fogo und Lagoa das Furnas mit dem ihn umschließenden Tal von Furnas. Sehr sehenswert ist der ebenfalls im Tal gelegene Park Terra Nostra, in dem man tropische Pflanzen neben Gewächsen aus kühleren Breiten findet. Anschließend bietet sich ein Besuch der einzigen Teeplantage Europas in Gorreana an. Ponta Delgada, das touristische Zentrum der Azoren, erstreckt sich entlang einer Bucht und besitzt einen schönen Jachthafen mit Segelbooten aus aller Welt. Museen und Denkmäler, geschichtsträchtige Straßenzüge reihen sich an Hotels, Restaurants und Geschäfte. Das pulsierende Nachtleben bietet Unterhaltung bis in die frühen Morgenstunden. Auf der anderen Seite der Insel liegt Ribeira Grande, die größte Siedlung an der Nordküste. Lagoa, Nordeste und Povocao sind die Orte, an denen die ersten Siedler anlandeten und Vila Franca, die erste Hauptstadt der Insel, bildet einen weiteren Anziehungspunkt für Reisende, die sich für die Geschichte der Insel interessieren. Golf, Tauchen, Reiten, Tennis, Schwimmen, Surfen und Segeln runden das Programm für Aktivurlauber ab.


Santa Maria ist die Insel mit den schönsten Stränden und den meisten Sonnenstunden. Seine Wellen sind eine Herausforderung für Surfer, und Hochsee-Angeln, Segeln, und Tauchen sind weitere Attraktionen für sportliche Urlauber. Denjenigen, die einen ruhigen und erholsamen Urlaub bevorzugen, hat die Insel durch ihre idyllische Landschaft und den geruhsamen Rhythmus ländlichen Lebens ebenfalls viel zu bieten. Vila do Porto, Santo Espirito, Anjos und Sao Pedro sind reizvolle Stationen für Ausflüge, bei denen Kirchen, Klöster und Festungen aus der Vergangenheit besichtigen kann.


Auf Terceira bieten sich dem Reisenden sowohl Geschichte und Kultur als auch grüne Landschaften, die zu Wanderungen einladen. Wegen seiner beispielhaften Stadtentwicklung aus dem 16. Jahrhundert inmitten des Atlantik wurde die Stadt Angra de Heroísmo zur Weltkulturstadt erklärt. Zahlreiche Kirchen, Paläste und die Kapellen Sao Carlos, Fontinha, Sao Brás und Lajes zeugen von einer bewegten Vergangenheit. Einen Besuch wert sind auch das Fischerdorf Biscoitos mit einem großen, sehr naturnahen Lava-Schwimmbecken, in dem auch Kinder gefahrlos baden können und dem Wein Museum "Museu do Vinho". Besondere Naturerlebnisse sind beispielsweise der Ausblick von der 1.021 m hohen Serra de Santa Barbara im Nordwesten der Insel, die Schwefeldampfquellen Furnas do Enxofre sowie der kleine See Lagoa do Negro im Inselinneren.


Sao Jorge ist eine Insel für Wanderfreunde, lohnenswert ist zum Beispiel eine Wanderung von der Faja (schmale Küstenebene vor einer Steilküste) dos Cubes aus am Fuß der bis zu 780 m hohen Steilküste entlang zur verlassenen Faja do Belo und noch weiter zur nahezu verlassenen Faja dos Tijolos, die beide nur zu Fuß zu erreichen sind. Weitere Ausflugsziele auf San Jorge sind die Inseldörfer, wie z.B. die zwei Orte mit Stadtrechten Velas und Calheta.


Auf Graciosa ist Urlaub einfach, gesund und erholsam. Die kleine Insel lädt ein zum Wandern inmitten der Weinranken und schwarzen Steinmauern aus Lava. Von den Bergen bietet sich oft eine atemberaubende Aussicht. Entlang der Küste gibt es viele Buchten und kleine Inseln zu entdecken.


Faial


Die endlosen blauen Hortensienhecken geben Faial auch den Namen Ilha Azul (blaue Insel). Die Vulkanfelder von Capelinhos, die imposante Caldeira (Vulkankrater) und einer der farbenprächtigsten Jachthäfen der Welt, die Marina von Horta, bieten dem Reisenden ein breitgefächertes Programm. Vom architektonischen Standpunkt sind u.a. folgende Gebäude besuchenswert: die Kirchen Sao Salvador, Nossa Senhora das Angústias und Nossa Senhora do Carmo, wie das Kloster Sao Francisco sowie der Torre de Relógio (Uhrturm), der Império dos Nobres und die Festung Santa Cruz aus dem 16. Jahrhundert, das jetzt als Restaurant dient. Angeboten werden auch drei verschiedene Rundfahrten, auf denen man die Stadt Horta und ihre landschaftlich sehr schöne Umgebung kennen lernen kann. Vom höchsten Punkt der Insel, Cabeco Gordo (1.043 m), hat man einen herrlichen Rundblick auf die Westküste.


Pico


Pico ist eine Insel für Naturliebhaber mit vielfältiger farbenprächtiger Vegetation. Während es im Juli die meterhohen Hortensienwände sind, die der Insel das Farbenkleid verleihen, leuchtet im August der gelbe wilde Ingwer und verbreitet seinen Duft. Der gleichnamige Berg ist mit einer Höhe von 2.351 m der höchste Berg Portugals. Eine Reise nach Pico ist eine Reise in die Vergangenheit. Das Leben ist einfach und die Menschen kommen nicht so schnell aus der Ruhe. Damit eignet sich Pico besonders für Reisende, die Entspannung und Erholung suchen.


Flores


Die westlichste Azoreninsel weist im Jahresmittel die meisten Niederschläge des Archipels auf. Der Name Flores, steht für ursprüngliche Natur, Blumen in Hülle und Fülle, rauschende Wasserfälle und für ein Spektrum von Grüntönen, wie man es ausgeprägter auf den Azoren nicht finden kann. Hier wird das Maismehl noch mit Wassermühlen gemahlen und im Hochland erwarten den Besucher sieben Kraterseen, deren Umgebung zum Wandern einlädt.


Corvo, die kleinste Insel der Azoren ist in nur wenigen Stunden zu erkunden. Die einzige Kirche des Ortes enthält ein wertvolles flämisches Gemälde aus dem 16. Jahrhundert. Der Monte Gordo ist eine Herausforderung für Bergwanderer und bietet auf dem Gipfel eine beeindruckende Aussicht auf das Meer und die Nachbarinsel Flores.

Reisehinweise


Waldbrände: In den Sommermonaten kommt es in Portugal aufgrund des heißen und trockenen Klimas regelmäßig zu Wald- und Buschbränden. So kommt es in diesem Jahr in der Algarve durch weiträumige Brände zu großen Schäden.


Weitere Informationen zur Sicherheitslage in Portugal sind auf den Internetseiten des Auswärtigen Amtes zu finden.


Allgemeine Vorsichtsmaßnahmen


* Im Sommer sind in Portugal großräumige Waldbrände möglich. Reisende sollten sich darüber in den Medien informieren.


* Vor allem in Touristenzentren muss mit Kleinkriminalität (von Taschendiebstählen bis hin zu Einbrüchen in Ferienwohnungen) gerechnet werden. Entsprechende Vorsichtsmaßnahmen sind zu treffen.


* In Portugal darf in öffentlichen Räumen (u.a. Behörden, Bahnhöfen, Flughäfen, Geschäften, Hotels, Restaurants) nicht geraucht werden. In Restaurants darf geraucht werden, wenn beispielsweise Belüftungsanlagen oder Raucherräumlichkeiten vorhanden sind.


* Pfeffersprays sind in Portugal in die Regelungen des Waffengesetzes des Landes eingeordnet. Folglich ist dafür ein Waffenschein erforderlich.


Ansonsten sind die auf Reisen allgemein üblichen Vorsichtsmaßnahmen ausreichend.


SPERR-NOTRUF: Deutsche können ihre Girocards, Kreditkarten, Handys und einige andere elektronische Berechtigungen über die Sperr-Notruf-Nummer ++49 116 116 (aus dem Ausland neben ++49 116 116 auch ++49 30 4050 4050 wählbar) rund um die Uhr sperren lassen. Der Anrufer wird mit den Herausgebern der jeweiligen Medien verbunden, sofern diese sich dem Sperr-Notruf angeschlossen haben. Eine Liste der angeschlossenen Herausgeber ist im Internet unter www.sperr-notruf.de zu finden.


Ebenso ist es möglich, die Online-Ausweisfunktion (elektronischer Identitätsnachweis - eID) des neuen Personalausweises unter den oben genannten Nummern sowie unter 0180 1 333 333 (Bürgerservice des Bundesinnenministeriums) sperren zu lassen.

Spanien

Landesdaten


Lage


Das Königreich Spanien grenzt im Norden an Frankreich, im Osten an das Mittelmeer, im Süden an die Straße von Gibraltar und im Westen an Portugal und den Atlantischen Ozean.


Das Staatsgebiet umfasst auch die Balearen, die Kanarischen Inseln und die Provinzen Melilla und Ceuta in Nordafrika.


Fläche: 504.782 km².


Einwohner


Bevölkerung: ca. 46,8 Millionen


Städte:


Madrid (Hauptstadt) ca. 3,2 Millionen


Barcelona ca. 1,6 Millionen


Valencia ca. 792.100


Sevilla ca. 698.000


Zaragoza ca. 678.100


Málaga ca. 561.400


Murcia ca. 437.700


Palma de Mallorca ca. 402.000


Las Palmas/Gran Canaria ca. 381.300


Bilbao ca. 351.400


Alicante ca. 329.300


Córdoba ca. 328.300


Valladolid ca. 311.700


Granada ca. 241.000


Santa Cruz de Tenerife ca. 204.500


Bevölkerungszahlen in den Autonomen Regionen:


Andalusien ca. 8,4 Millionen


Katalonien ca. 7,5 Millionen


Madrid ca. 6,4 Millionen


Valencia ca. 5 Millionen


Galicien ca. 2,8 Millionen


Castilla y León ca. 2,5 Millionen


Baskenland ca. 2,2 Millionen


Castilla-La Mancha ca. 2,1 Millionen


Kanarische Inseln ca. 2,1 Millionen


Murcia ca. 1,5 Millionen


Aragon ca. 1,3 Millionen


Asturien ca. 1,1 Millionen


Balearen ca. 1,1 Million


Extremadura ca. 1,1 Million


Navarra ca. 640.100


Kantabrien ca. 592.500


La Rioja ca. 321.200


Ceuta y Melilla ca. 164.800


Sprache


Amtssprachen sind Spanisch, Katalanisch, Galicisch und Baskisch. In den Touristengebieten wird häufig Deutsch und Englisch gesprochen oder verstanden.


Zeitverschiebung


Mitteleuropäische Zeit (MEZ) mit europäischer Sommerzeit.


Auf den Kanarischen Inseln Mitteleuropäische Zeit (MEZ) -1 Stunde. Da auch dort die Sommerzeit gilt, bleibt der Zeitunterschied immer erhalten.


Telefon/Post


Post


Luftpostsendungen im innereuropäischen Postverkehr sind etwa 5 Tage unterwegs.


Telefon


Die Telefonvorwahl von Deutschland, Österreich und der Schweiz nach Spanien ist 0034, danach wählt man die neunstellige Teilnehmernummer beginnend mit der 9. Von Spanien nach Deutschland wählt man die Vorwahl 0049, nach Österreich die 0043 und in die Schweiz die 0041. Kartentelefone funktionieren mit "tarjetas telefónicas". Sie sind in Tabakgeschäften (estancos) oder in Sparkassen erhältlich.


NOTRUFNUMMERN: Polizei, Unfallrettung, Feuerwehr 112.


Mobilfunk


Netztechnik: GSM 900/1800.


Derzeit gibt es Roamingverträge mit Anbietern in Spanien von E-Plus, O2, Telekom Deutschland und Vodafone.


Internet


Länderkürzel: .es


Feiertage


1. Januar (Neujahr), 6. Januar (Heilige Drei Könige), 19. März (St. Joseph, in einigen Regionen), 18. April (Gründonnerstag), 19. April (Karfreitag), 22. April (Ostermontag, in einigen Regionen), 1. Mai (Tag der Arbeit), 15. August (Mariä Himmelfahrt), 12. Oktober (Nationalfeiertag), 1. November (Allerheiligen), 6. Dezember (Verfassungstag), 8. Dezember (Mariä Empfängnis), 25. Dezember (Weihnachten).


Zusätzlich gibt es einige nur regional begangene Feiertage.


Die Hauptferienmonate sind Juli bis September. Auch die Oster- und Weihnachtswoche werden häufig für Kurzurlaube genutzt.


Öffnungszeiten


Geschäfte: In Spanien gibt es keine gesetzlichen Ladenschlusszeiten, die Schließzeiten der Geschäfts liegen jedoch in der Regel zwischen 20 und 22 Uhr. Samstags schließen viele Einzelhandelsgeschäfte um 14 Uhr.


Im Sommer haben kleinere Läden von 9/9.30-14.30 Uhr und 17.30-20 Uhr geöffnet, größere Geschäfte und Supermärkte meist durchgehend und auch am Samstag, teilweise sogar an bestimmten Sonntagen. Im Winter öffnen kleinere Läden von 9/9.30-14 Uhr und 17-20 Uhr


Banken: Mo bis Fr 8.30-14/14.30 Uhr; Sa im Winter 8.30-13 Uhr (im Sommer, ca. ab 1. Mai, am Sa geschlossen)



Büros: Mo bis Fr 9-18 Uhr; die Mittagspause findet entweder von 13 bis 14 Uhr statt oder von 14-16/17 Uhr. Bei der längeren Mittagspause endet der Arbeitstag in der Regel erst um 19 Uhr


Behörden: Mo bis Fr 9-14 Uhr


Post: Mo bis Fr 9-14 Uhr, in Großstädten zum Teil wesentlich länger


Kleidung


Während der Sommermonate ist in den Küstengebieten, auf den Balearen sowie im Landesinneren leichte Sommerkleidung, im Herbst und Frühjahr Übergangskleidung ausreichend.


Im Winter werden warme Wollsachen sowie ein warmer Mantel benötigt.


Auf den Kanarischen Inseln genügt bis auf die Wintermonate Sommerkleidung, von Dezember bis März sollte man auch warme Pullover oder Übergangsjacken dabei haben. In Madrid ist es bei einer Höhe von 635 m über dem Meeresspiegel im Winter empfindlich kalt, daher ist warme Kleidung hier dringend erforderlich.


Gute Schuhe und eine Sonnenbrille sind das ganze Jahr über wichtig.


In einigen Hotels und Restaurants wird besonders beim Abendessen großer Wert auf lange Hosen, Jackett und Krawatte gelegt, sonst wird im allgemeinen Alltagskleidung akzeptiert.


Abendkleidung ist nur bei besonders förmlichen Veranstaltungen vorgeschrieben.


Badekleidung gehört ausschließlich an den Strand und in die Feriengebiete.

Geschichte/Politik


Die frühesten Zeugnisse von Ureinwohnern der Iberischen Halbinsel sind Höhlenzeichnungen aus der paläolithischen Epoche. Die Phönizier gründeten um 1.100 vor Christus erste Handelsniederlassungen an der Küste, z.B. an der Stelle des heutigen Cádiz. In der zweiten Hälfte des 3. Jahrhunderts vor Christus begannen die Kartharger auf die Halbinsel vorzudringen und gründeten um 230 vor Christus die Stadt Barcelona. Ab 200 vor Christus fiel das Land an die Römer, die es 600 Jahre in Besitz nahmen. Nach kurzer Herrschaft der Westgoten zogen 711 Araber über die Meerenge von Gibraltar und eroberten in Kürze die gesamte Halbinsel.


Die Ehe zwischen Ferdinand II. von Aragón und Isabella I. von Kastilien begründete 1479 den spanischen Nationalstaat. Im selben Jahr begründete der von den Herrschern unterstützte Christoph Columbus mit der Entdeckung Amerikas die spanische Vorherrschaft zur See. Erst 1492 gelang mit der Eroberung Granadas die Reconquista, die vollständige Rückeroberung durch die christlichen Heere. Durch die vernichtende Niederlage der Spanischen Armada gegen die Engländer im Jahr 1588 verlor Spanien seine Vormachtstellung in Europa. Bis 1815 kam es zu einem erbitterten Unabhängigkeitskampf der Spanier von den Franzosen, der mit der Einführung einer liberalen Verfassung endete.


Mit Beginn des 19. Jahrhunderts lösten sich die lateinamerikanischen Kolonien von Spanien. Während des Ersten Weltkrieges blieb Spanien neutral. 1923 bis 1930 wurde nach einem Militärputsch Spanien von einem Direktorium ohne Parlament regiert. Danach wurde in Spanien die Zweite Republik ausgerufen. 1936 putschte sich der faschistische General Franco an die Macht. Der sich anschließende Spanische Bürgerkrieg, der von 1936 bis 1939 dauerte, wurde von den Faschisten gewonnen. Zwei Jahre nach Francos Tod im Jahr 1975 folgten die ersten freien Wahlen seit 1936. 1982 trat Spanien der NATO bei, und seit 1986 ist es Vollmitglied der Europäischen Union.


Wirtschaft


Traditionell ist Spanien ein landwirtschaftlich geprägter Staat. Seit Mitte der fünfziger Jahre ist aber auch die Industrie sehr schnell angewachsen. Der Tourismus ist in Spanien ein bedeutender Wirtschaftsfaktor.


Die wichtigsten landwirtschaftlichen Produkte sind Weizen, Gerste, Zuckerrüben, Mais, Kartoffeln, Roggen, Hafer, Reis, Tomaten und Zwiebeln. Spanien ist einer der weltweit größten Weinproduzenten und verfügt über ausgedehnte Weinanbaugebiete sowie über Zitrus- und Olivenhaine. An der Mittelmeerküste werden Zuckerrohr, Orangen, Zitronen, Feigen, Mandeln und Kastanien angebaut. Der früher trockene Küstengürtel ist Dank ausgeklügelter Bewässerungssysteme heute eine der fruchtbarsten Gegenden in Spanien. Die Korkeiche gehört zu den wichtigsten Bäumen des Landes.


Die Fischfangindustrie spielt in der spanischen Volkswirtschaft eine wichtige Rolle. Gefangen werden hauptsächlich Thunfisch, Tintenfisch, Seehecht, Sardine, Sardelle, Markrele und Muscheln.


Spanien verfügt über beträchtliche Mineralienvorkommen wie Kohle, Eisenerz, Blei und Rohöl. Zu den wichtigsten in Spanien hergestellten Gütern gehören Stoffe, Eisen und Stahl, Fahrzeuge, Kleidung und Schuhe, Schiffe und raffiniertes Erdöl.


Religion


Etwa 97 Prozent der Spanier bekennen sich zum römisch-katholischen Glauben. Es gibt kleinere Gemeinden von Protestanten, Juden und Muslimen.


Vegetation


Nur ein kleiner Teil Spaniens ist bewaldet. In den, an den Berghängen besonders im Nordwesten noch bestehenden, Wäldern gibt es Eichen und Korkeichen, deren Rinde alle zehn Jahre abgeschält werden kann. Die natürliche Vegetation in der zentralen Hochebene besteht vor allem aus Büschen und Sträuchern. Auf dem trockenen Boden gedeihen Weintrauben besonders gut.


Tierwelt


Zur Tierwelt Spaniens zählen Wölfe, Füchse, Wildschweine, Wildkatzen und Rotwild. Zu den berühmtesten domestizierten Tieren gehören die Stiere, die für den spanischen Nationalsport, den Stierkampf, gezüchtet werden. Die Vogel- und die Insektenwelt ist vielfältig. In den Bergflüssen und -seen leben zahlreiche Fischarten wie Barben, Schleien und Forellen.

Kulinarisches


Spaniens Küche mit ihren regionalen Spezialitäten zählt Dank der Qualität und Vielfalt zu einer der Besten der Welt. Charakteristisch ist die Verwendung von Olivenöl, viel Knoblauch und frischen Produkten. Landesweite Grundgerichte sind Eier- und Reisgerichte, Fisch- und Meeresfrüchte sowie Eintöpfe. Aus der maurischen Zeit stammen orientalische Gewürze wie Zimt, Muskatnuss, Kümmel und Safran. Spanien hat gute Desserts zu bieten, darunter Turrón (aus Honig und Mandeln), Gewürzkuchen und zahlreiche Früchte wie Datteln und Feigen.


Der Wein gehört zu jedem Hauptgericht dazu. Das spanische Bier ist hell und wird sehr kalt serviert.


Souvenirs


Das spanische Kunsthandwerk mit seiner langen Tradition bietet zahlreiche schöne Mitbringsel. Keramik gibt es, mit regionalen Unterschieden, im ganzen Land. Lederwaren werden vorweigend in Andalusien, in Katalonien und auf den Balearen angeboten. Neben Schmuck, Stoffen, Spitzen und Teppichen sind auch spanische Lebensmittel (Wein, Süßigkeiten, Spirituosen) als Souvenir sehr zu empfehlen.


Duty Free


Einreise aus EU-Ländern


Bei unmittelbarer Einreise aus BULGARIEN und RUMÄNIEN, die am 1. Januar 2007 der EU beigetreten sind, wird es voraussichtlich zunächst Beschränkungen bei der Einfuhr von Tabakwaren geben. Es sollten zunächst nur die für Reisende aus Drittstaaten geltenden Höchstmengen mitgeführt werden:


- 200 Zigaretten oder 100 Zigarillos (Zigarren mit einem Stückgewicht von höchstens 3g) oder 50 Zigarren oder 250g Rauchtabak.


EINREISE aus BISHERIGEN EU-LÄNDERN (EU-25 Staaten):


Bei unmittelbarer Einreise aus der Bundesrepublik Deutschland und den anderen EU-Ländern (innergemeinschaftlicher Reiseverkehr, trifft NICHT ZU für die Kanarischen Inseln, außerdem nicht für die britischen Kanalinseln und nicht für Grönland) bestehen keine Beschränkungen/Formalitäten abgabenrechtlicher Art für das Reisegepäck und ausschließlich zu privaten Zwecken mitgeführte Waren, ausgenommen sind verbotene Waren wie Drogen, Waffen usw. (Besonderheiten s.u.; für Waren zu gewerblichen Zwecken s. Abschnitt "Geschäftsreisende").


Im EU-Mitgliedstaat eingekaufte, bereits versteuerte (sog. verbrauchssteuerpflichtige) Waren können von Privatpersonen (ohne nochmalige Besteuerung) problemlos mitgeführt werden, wenn sie ausschließlich für ihren Eigenbedarf, d.h. nicht zu gewerblichen/kommerziellen Zwecken, erworben wurden.


(Die im folgenden genannten Freimengen gelten nicht für die KANARISCHEN INSELN sowie nicht für die spanischen Enklaven CEUTA und MELILLA, für diese Gebiete gelten die im Abschnitt "Einreise aus Drittländern" genannten Freimengen).


Für folgende Waren gilt als Richtmenge für den Eigenbedarf:


TABAKWAREN: 800 Zigaretten, 400 Zigarillos (Zigarren mit einem Stückgewicht von höchstens 3 g), 200 Zigarren, 1000 g Rauchtabak;


ALKOHOLISCHE GETRÄNKE: 10 Liter Spirituosen, 20 Liter sog. Zwischenerzeugnisse (z.B. Campari, Port, Madeira, Sherry), 90 Liter Wein (davon höchstens 60 Liter Schaumwein), 110 Liter Bier.


Eine Überschreitung dieser Richtmengen ist im Einzelfall möglich, wenn nachgewiesen wird, dass auch die größere Menge ausschließlich für den privaten Eigenbedarf bestimmt ist.


Bei anderen mitgeführten verbrauchssteuerpflichtigen Waren kann bei der Einreise nach bestimmten Kriterien (u.a. die Gründe für den Besitz, Beförderungsart, Unterlagen über die Menge der Waren) geprüft werden, ob sie ggf. zu gewerblichen Zwecken bestimmt sind.


KRAFTSTOFFE für Motorfahrzeuge, die nicht im Hauptbehälter des Fahrzeugs oder in einem geeigneten Reservebehälter mitgeführt werden, können ggf. erneut besteuert werden.


REISENDEN UNTER 17 JAHREN wird keine Steuerbefreiung für Spirituosen und Tabakwaren gewährt.


Einreise aus Drittländern


Bei der Einreise aus Nicht-EU-Ländern (Drittländern) ist die zum persönlichen Gebrauch während der Reise benötigte und zur Wiederausfuhr bestimmte Reiseausrüstung sowie der Reiseproviant von Eingangsabgaben befreit.


Ferner sind Waren, die Reisende gelegentlich und ausschließlich zum persönlichen Ge- oder Verbrauch, für ihren Haushalt oder als Geschenk in ihrem persönlichen Reisegepäck einführen, im Rahmen folgender Mengen und Wertgrenzen abgabenfrei:


- 200 Zigaretten oder 100 Zigarillos (Zigarren mit einem Stückgewicht von höchstens 3 g) oder 50 Zigarren oder 250 g Rauchtabak;


- 16 Liter Bier;


- 4 Liter nicht schäumende Weine;


- 1 Liter Spirituosen mit einem Alkoholgehalt von mehr als 22 Volumenprozent ODER 2 Liter Spirituosen, Aperitifs aus Wein oder Alkohol, Tafia, Sake oder ähnliche Getränke, mit einem Alkoholgehalt von 22 Volumenprozent oder weniger, oder Schaumwein oder Likörwein;


- eine dem persönlichen Bedarf des Reisenden entsprechende Menge an Arzneimitteln;


- andere Waren/Geschenke bis zum Gesamtwert von 430 Euro für Flug- und Seereisende bzw. von 300 Euro für Einreisende auf dem Landweg. Für Kinder und Jugendliche unter 15 Jahren erhöht sich der Freibetrag auf 175 Euro.


Die Abgabenbefreiung wird nicht gewährt:


- Reisenden unter 17 Jahren für Tabakwaren, Spirituosen, Wein, Schaumwein, Likörwein, Aperitifs und ähnliche alkoholische Getränke.

Klimainformationen


Die Gebiete im Norden und Nordwesten haben atlantisches Seeklima. Die Meseta und das Ebrobecken weisen dagegen ausgesprochen kontinentales, das andalusische Becken sowie die Landschaften am Mittelmeer ein mediterranes Klima auf.


In den östlichen, südlichen und südöstlichen Küstengebieten sind die Herbst-, Winter- und Frühjahrsmonate ausgesprochen mild und es herrscht mäßige Feuchtigkeit. In den Sommermonaten ist es tagsüber sehr heiß, nachts kühlt es jedoch meist ab.


Die Zentralgegenden, hingegen, weisen rauhe, relativ kalte Winter und trockene, heiße Sommer auf.


Die durchschnittlichen Temperaturen liegen in Madrid im Sommer bei 35°C, im Winter werden dort 5°C gemessen. In Barcelona dagegen, steigt das Thermometer im Sommer nur auf 24°C und fällt im Winter auf 11°C. Auf den Balearen betragen die durchschnittlichen Temperaturen im Sommer 28-33°C, im Winter 13-18°C.


Das Klima auf den Kanaren ist subtropisch, warm und trocken. Die Temperaturen sind sowohl im Sommer als auch im Winter ausgeglichen. Im Sommer steigt die Temperatur tagsüber meist auf 25°C, im Winter fällt sie nicht unter 13°C. Stärkere Niederschläge fallen nur auf den gebirgigen Inseln Teneriffa, La Palma und Gran Canaria. Die Meerwassertemperaturen schwanken von 22°C im Sommer bis 19°C im Winter.


Beste Reisezeit


Spanien bietet das ganze Jahr über gute klimatische Voraussetzungen, um einen angenehmen Urlaub zu verbringen. Die beste Reisezeit ist:


- für Madrid, Barcelona und die Balearen der Frühling und Herbst


- für Südspanien sowie spanische Riviera (Algeciras bis Málaga) der Herbst, Winter und Frühjahr


- für den nördlichen Teil Spaniens der Sommer.


Die Kanarischen Inseln können wegen ihres ausgeglichenen Klimas das ganze Jahr über bereist werden.

Vorgeschriebene Impfungen


Keine.


Empfohlene Impfungen


Keine.


Informationen zur Malaria


Malaria


Keine.


Verbreitung


Spanien ist malaria-frei.

Währung


Währungseinheit


Währungseinheit: Euro ( EUR)


1 Euro = 100 Cent.


Derzeitiger Kurs:


1 US-$ = ca. 0,94 EUR


1 US-$ = ca. 0,87 EUR


Hinweise


Möchte man in spanischen Geschäften mit Kreditkarte oder mit ec-/Maestro-Card bezahlen, wird als Identifikationsnachweis oft ein Führerschein mit Foto oder eine Kopie der Reisepassseite mit Foto und persönlichen Daten akzeptiert. Es wird jedoch darauf hingewiesen, dass die Geschäfte nicht zur Akzeptanz dieser Dokumente verpflichtet sind, sondern auch die Vorlage einer gültigen nationalen Identitätskarte oder eines gültigen Reisepasses im Original verlangen können.


Devisenbestimmungen/Umtausch


Einfuhr Fremdwährung: unbeschränkt


Einfuhr Landeswährung: unbeschränkt


Deklaration: Ja - schriftliche Deklaration bei Ein- und Ausreise ab einem Wert von 10.000 Euro (auch in anderen Währungen, Reiseschecks oder auf Dritte ausgestellte Schecks, Zahlungsanweisungen etc.).


Ausfuhr Fremdwährung: unbeschränkt


Ausfuhr Landeswährung: unbeschränkt


Internationale Kreditkarten: Ja - werden in größeren Hotels und Geschäften, vielfach in Restaurant der größeren Städte sowie bei größeren Autovermietern akzeptiert.


Geldautomat: Ja - EC-Karte (PIN-Nummer) oder Kreditkarte. Bargeld-Auszahlungsschalter gibt es in fast allen großen Hotels.

Auskunftstellen


Im Reiseland



Die Polizei hat einen speziellen Service für Touristen eingerichtet, die in Schwierigkeiten sind ("Servicio de Atención al Turista Extranjero" - SATE). Dort erhalten Reisende englischsprachige Auskünfte und gegebenenfalls notwendige Hilfestellung.



SATE DE MADRID


Calle Leganitos 19


28004 Madrid


Tel.: 91 548 85 37, 91 548 80 08


E-Mail: satemadrid@esmadrid.com


SATE DE BENIDORM


Plaza de Canalejas, 1, Edificio Torrejó


03501 Benidorm/Alicante


Tel.: 966 81 23 34, 966 80 98 70


E-Mail: benidorm.sate@policia.es


SATE DE BENALMÁDENA


Avda. Antonio Machado 10, Edificio Turismo


29630 Benalmádena/Andalusien


Tel.: 952 56 36 65


E-Mail: benalmadena.sate@policia.es


SATE DE ESTEPONA


Plaza de las Flores s/n


29680 Estepona, Málaga/Andalusien


Tel.: 952 80 90 00


E-Mail: estepona.sate@policia.es


SATE DE GRANADA


Calle Cárcel Baja, 3. Junto a la Catedral de Granada


18001 Granada/Andalusien


Tel.: 95 827 88 16


E-Mail: granada.sate@policia.es


SATE DE MÁLAGA


Plaza de la Marina 11


29001 Málaga/Andalusien


Tel.: 951 92 61 61, 951 99 98 18


E-Mail: malaga.sate@policia.es


SATE DE MARBELLA


Plaza de los naranjos s/n


29602 Marbella/Andalusien


Tel.: 952 76 11 00


E-Mail: marbella.sate@policia.es


SATE DE SEVILLA


Patio de Banderas, número 4


41004 Sevilla/Andalusien


Tel.: 954 56 47 67


E-Mail: sevilla.cdcentrosate@policia.es


SATE DE GANDIA


Avda. de la Paz 4 - El Grau de Gandia


46730 Gandía/Valencia


Tel.: 962 95 98 12


SATE DE MANACOR


Calle Rei Jaume III, nº 8


07500 Manacor/Mallorca


Tel.: 97 182 30 03


E-Mail: manacor.participacion@policia.es


SATE DE MAHÓN


Calle de la Concepción 1


07701 Mahón/Menorca


Tel.: 971 36 37 12


E-Mail: mahon.denuncias@policia.es


SATE DE PALMA DE MALLORCA


Calle Marbella 37, Can Pastilla


07610 Palma de Mallorca/Mallorca


Tel.: 97 149 42 19, 97 126 62 62


E-Mail: mallorca.cdplayaparticipacion@policia.es


SATE DE IBIZA


Avda. de la Paz s/n


07800 Ibiza


Tel.: 97 139 84 98


Instituto de Turismo de España - Turespaña
Capitán Haya 41
28020
Madrid /Spanien
(0034) 91 343 35 00
info@tourspain.es


Deutsche Handelskammer für Spanien


(Cámara de Comercio Alemana para España)
Avenida Pio XII, 26-28
28016
Madrid
Deutsche Handelskammer für Spanien


(Cámara de Comercio Alemana para España)
Apartado de Correos 19252
28080 Madrid/Spanien
(0034) 91 359 12 13
(0034) 91 353 09 10
www.ccape.es
madrid@ahk.es
Mo bis Do 9-13 Uhr und 14-17 Uhr, Fr 9-14 Uhr


Sommeröffnungszeiten: Mo bis Fr 9-14 Uhr


Deutsche Handelskammer für Spanien


Zweigstelle Barcelona


(Cámara de Comercio Alemana para España)
Calle Córsega 301-303
08008
Barcelona /Spanien
(0034) 93 415 27 17
(0034) 93 415 97 08
www.ccape.es
barcelona@ahk.es
Mo bis Fr 10-14 Uhr


Spanisches Fremdenverkehrsamt
Lietzenburger Str. 99
10707
Berlin
(0 30) 882 66 61
(0 30) 882 65 43
www.spain.info
berlin@tourspain.es
Mo bis Fr 10-14 Uhr


Spanisches Fremdenverkehrsamt
Myliusstraße 14
60323
Frankfurt/M.
(0 69) 72 53 13
(0 69) 72 50 33/38
www.spain.info
frankfurt@tourspain.es
Mo bis Fr 9-14 Uhr


Spanisches Fremdenverkehrsamt
80051
München
Spanisches Fremdenverkehrsamt
Postfach 15 19 40
80051 München
(0 89) 53 07 46 20
(0 89) 530 74 60
www.spain.info
munich@tourspain.es
Mo bis Fr 9-13 Uhr (kein Publikumsverkehr)


Tenerife Tourism Corporation



www.webtenerife.com


Fremdenverkehrsamt La Gomera
c/o KPRN network GmbH


Hamburger Allee 45
60486
Frankfurt
(0 69) 719 13 60 51
(0 69) 719 13 60
frankfurt@kprn.de



Botschaften und Konsulate


Von Deutschland



CÁDIZ siehe Jerez de la Frontera


Cónsul Honorario de la República Federal de Alemania
Carrer d' Antonio Jaume 2-2°- 9a
07800
Ibiza
Cónsul Honorario de la República Federal de Alemania
Apartado 437
07800 Ibiza/Spanien
(0034) 971 31 57 63
(0034) 971 31 57 63
ibiza@hk-diplo.de
Amtsbezirk: Ibiza und Formentera


Übergeordnete Auslandsvertretung: Generalkonsulat Barcelona


Cónsul Honorario de la República Federal de Alemania
Avenida de Méjico n° 10


Portal 1, 2°D
11405
Jerez de la Frontera
Cónsul Honorario de la República Federal de Alemania
Avenida Duque de Abrantes, 44
11407 Jerez de la Frontera/Cádiz/Spanien
(0034) 956 18 21 44
(0034) 956 18 74 63
Jerez-de-la-frontera@hk-diplo.de
Amtsbezirk: Provinz Cádiz


Übergeordnete Auslandsvertretung: Generalkonsulat Málaga


Consulado de la República Federal de Alemania
Calle Albareda 3-2°
35007
Las Palmas de Gran Canaria /Spanien
(0034) 928 26 27 31
(0034) 928 49 18 80, 928 49 18 70, 928 49 18 71
Amtsbezirk: Autonome Gemeinschaft der Kanaren.


Übergeordnete Auslandsvertretung: Botschaft Madrid


Cónsul Honorario de la República Federal de Alemania
Carrer D'es Negres 32
07703
Mao-Mahón /Menorca/Spanien
(0034) 971 36 16 68
(0034) 971 36 16 68
mahon@hk-diplo.de
Amtsbezirk: Insel Menorca


Übergeordnete Auslandsvertretung: Konsulat Palma de Mallorca


Consulado de la República Federal de Alemania
C/Mauricio Moro Pareto


2-5, Edificio Eurocom


Bloque Sur
29006
Málaga
Consulado de la República Federal de Alemania
Apartado 940
29080 Málaga /Spanien
(0034) 952 32 00 33
(0034) 952 36 35 91
Amtsbezirk: Die autonome Region Andalusien mit den Provinzen Almeria, Cádiz, Córdoba, Granada, Huelva, Jaén, Málaga, Sevilla sowie Ceuta und Melilla.


Consulado de la República Federal de Alemania



Calle Porto Pi 8, 3° D


Edificio Reina Constanza
07015
Palma /Mallorca/Spanien
(0034) 971 70 77 40
(0034) 971 70 77 37
Amtsbezirk: Mallorca, Menorca, Ibiza und Formentera


Cónsul Honorario de la República Federal de Alemania
Zikunaga Bailara 57G
20120
San Sebastian -Hernani/Spanien
(0034) 943 33 55 11
(0034) 943 33 55 08
san-sebastian@hk-diplo.de
Amtsbezirk: Guipúzcoa und Navarra


Übergeordnete Auslandsvertretung: Botschaft Madrid


Cónsul Honorario de la República Federal de Alemania
Playa Blanca Avda. de la Llegada/El Varadero No. 30
35580
Playa Blanca /Spanien/Lanzarote
(0034) 928 51 92 32
(0034) 928 51 92 31
Lanzarote-fuerteventura@hk-diplo.de
(ohne Visabefugnis)


Cónsul Honorario de la República Federal de Alemania
Avenida Maritima no. 66
38700
Santa Cruz de la Palma /Spanien
(0034) 922 41 32 78
(0034) 922 42 06 89
santa-cruz-de-la-palma@hk-diplo.de
Amtsbezirk: Insel La Palma


Übergeordnete Auslandsvertretung: Botschaft Madrid


Consulado de la República Federal de Alemania



c./Costa y Grijalba, 18



38080
Santa Cruz de Tenerife /Spanien
Consulado de la República Federal de Alemania
Apartado de Correos 10504
38080 Santa Cruz de Tenerife
(0034) 922 15 15 55
(0034) 922 24 88 20
santa-cruz-de-tenerife@hk-diplo.de
Amtsbezirk: Insel Teneriffa


Übergeordnete Auslandsvertretung: Botschaft Madrid


Cónsul Honorario de la República Federal de Alemania
Avenida Marqués de Sotelo, 4, 3°, 9 A
46002
Valencia /Spanien
(0034) 96 394 23 88
(0034) 96 310 62 53
valencia@hk-diplo.de
Amtsbezirk: Provinz Valencia


Übergeordnete Auslandsvertretung: Generalkonsulat Barcelona


Cónsul Honorario de la República Federal de Alemania
Calle Colón 26


2do piso
36201
Vigo (Pontevedra) /Spanien
(0034) 986 12 31 49
(0034) 986 12 31 49
vigo@hk-diplo.de
Amtsbezirk: Provinzen La Coruña, Lugo, Orense und Pontevedra


Übergeordnete Auslandsvertretung: Botschaft Madrid


Cónsul Honorario de la República Federal de Alemania
Calle Cinco de Marzo, 7.1° Izq
50004
Zaragoza /Spanien
(0034) 976 21 47 83
(0034) 976 30 26 66
zaragoza@hk-diplo.de
Amtsbezirk: Provinzen Zaragoza, Huesca und Teruel


Übergeordnete Auslandsvertretung: Generalkonsulat Barcelona


Botschaft des Königreichs Spanien


mit Konsularabteilung
Lichtensteinallee 1
10787
Berlin
(0 30) 25 79 95 57
(0 30) 254 00 70
www.spanischebotschaft.de
emb.berlin.sc@maec.es
Mo bis Do 9-17 Uhr, Fr 9-14 Uhr



Spanisches Honorarkonsulat
Budapesterstraße 34 b
01069
Dresden
(03 51) 879 00 22
(03 51) 87 90 00
info@spanisches-honorarkonsulat.de
Mo bis Fr 9-18 Uhr (nach telefonischer Vereinbarung)
(keine Visumerteilung)


Spanisches Generalkonsulat
Homberger Straße 16
40474
Düsseldorf
(02 11) 438 03 15
(02 11) 43 90 80
cog.dusseldorf@maec.es
Visa-Abteilung Mo bis Fr 8-14 Uhr und den 1. Samstag im Monat 8-13 Uhr


Spanisches Generalkonsulat
Nibelungenplatz 3
60318
Frankfurt/M.
(0 69) 596 47 42
(0 69) 959 16 60
cogfrancfort@maec.es
Mo bis Fr 8-13.30 Uhr


Spanisches Generalkonsulat
Mittelweg 37
20148
Hamburg
(0 40) 41 74 49
(0 40) 414 64 60
cog.hamburgo@maec.es
Mo bis Fr 9-13 Uhr (erster Samstag im Monat von 9-14 Uhr nur Passabteilung für spanische Staatsangehörige)


Spanisches Generalkonsulat
Oberföhringer Straße 45
81925
München
(0 89) 981 02 06
(0 89) 998 47 90
cog.munich@maec.es
Mo bis Fr 8-13 Uhr, Sa 9.30-12 Uhr


Spanisches Generalkonsulat
Lenzhalde 61
70192
Stuttgart
(07 11) 226 59 27
(07 11) 997 98 00
cog.stuttgart@maec.es
Mo bis Fr 8.30-14 Uhr


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Sehenswertes


Madrid


Madrid, die Hauptstadt und die größte Stadt Spaniens, ist eine europäische Metropole. Die Stadt ist nicht nur das Zentrum der Verwaltung, des Geschäftslebens, der Finanzwelt und der Mode des Landes sondern auch ein kulturelles Zentrum und ein kulinarisches Paradies. Der Sitz der Staatsregierung, des Parlaments und der großen Konzerne befindet sich hier.


Geografisch gesehen liegt Madrid fast genau in der Mitte der Iberischen Halbinsel auf einem zentralen Hochplateau am Rio Manzanares. Mit einer Höhenlage von 665 Metern ist Madrid die höchst gelegene Hauptstadt Europas.


Die Stadt hat eine bewegte Geschichte, die von der mittelalterlichen Epoche über die Habsburger und Bourbonen bis ins Isabellinische Zeitalter und ins zeitgenössische Madrid reicht. Das Stadtbild spiegelt die Geschichte und Kultur aller dieser Epochen eindrucksvoll wider. Beeindruckend ist der Reichtum an Palästen, Schlössern, Museen und einzigartigen Bauwerken.


Madrid hat sich auch zum kulturellen Zentrum Spaniens entwickelt. Mit über 30 Theatern und dem Konzerthaus bildet die Stadt den Mittelpunkt des spanischen Musik- und Theatergeschehens. Madrid ist mit seinem Museumsdreieck Prado, Thyssen-Museum und Rheina-Sofia-Museum auch Hauptstadt der Kunst.


Außer dem regen Kulturleben und Kunstschaffen wird auch ein intensives Nachtleben geboten, das sich mit keiner anderen europäischen Hauptstadt vergleichen lässt. Mehr als 100 Kinos, Diskotheken und ein riesiges Angebot an Restaurants, Bars und Kneipen sorgen für einen interessanten Aufenthalt.


Barcelona


Barcelona, die Hauptstadt Kataloniens und die zweitgrößte Stadt Spaniens, ist zugleich das wichtigste Industrie- und Handelszentrum des Landes. Daneben zählt die Metropole aufgrund ihrer Attraktionen zu den beliebtesten Städtereisezielen: Zahlreiche traditionelle und moderne architektonische Kulturgüter ziehen bei angenehmen klimatischen Bedingungen Jahr für Jahr viele Besucher in ihren Bann. Monumente aus den verschiedensten Epochen spiegeln die 2.000 Jahre alte Geschichte Barcelonas wider.


Das Gotische Viertel mit der stolzen Kathedrale, dem alten Rathaus, dem Bischofssitz und dem Palast der katalanischen Regierung einerseits und das modernistische, von Antonio Gaudí geprägte Barcelona mit der unvollendeten Kirche der Heiligen Familie, dem Güell-Park und der Casa Milà andererseits bieten vielfältige Gelegenheiten für Stadtbesichtigungen. Sehenswerte Beispiele der fantasievollen Neugestaltung der Stadt aus der jüngsten Vergangenheit sind der Port Olímpic und der neu aufgeschüttete Palmenstrand oder auch der Stadtteil El Raval, der sich vom zwielichtigen Vorstadt- zum Szeneviertel Barcelonas entwickelt hat.


Darüber hinaus gibt es für Kulturliebhaber viele interessante Museen, wie zum Beispiel das Picasso-Museum, das Nationale Kunstmuseum von Katalonien (MNAC) und die Fundació Joan Miró (Joan-Miró-Stiftung), sowie ein reichhaltiges Veranstaltungsprogramm.


Auch als Einkaufsstadt hat Barcelona einiges zu bieten. Das breite Angebot reicht von exklusiven Designerläden bis hin zu Antiquitätenshops und Straßenmärkten. Die vielleicht berühmteste Straße Spaniens, die Rambles, lädt zum Flanieren und Verweilen in schicken Straßencafés ein und gewährt auf den einzelnen Abschnitten Einblicke in sehr unterschiedliche Bereiche des pulsierenden Lebens der Metropole. Eine große Auswahl an Restaurants mit katalanischer und internationaler Küche ist ein weiterer Pluspunkt, die Stadt zu besuchen.


Das grüne Spanien


Der grüne Norden Spaniens wird gebildet durch die Regionen Baskenland, Kantabrien, Asturien und Galicien. Im Baskenland, mit seiner uralten eigenen Kultur, erwarten den Reisenden immergrüne Wiesen, typische Bauernhäuser sowie zahlreiche Strände und Fischerhäfen. Das etwa 14 Kilometer vom Meer entfernt liegende Bilbao ist die schönste Stadt des Gebietes. Sie hat einen schönen alten Stadtkern, wobei die Kathedrale und das Gebäude der Stadtverwaltung besondere Beachtung verdienen.


Seit 1997 gibt es in Bilbao das Guggenheim Museum mit seinem spektakulären Neubau des amerikanischen Architekten Frank O. Gehry. Allein wegen der Architektur lohnt ein Besuch. Ausgestellt werden u.a. Werke von Kandinsky, Modigliani, Picasso, Miró, Serra und Kiefer. San Sebastián-Donostia ist wegen seiner schönen Strände und seiner eleganten Ausstrahlung bei vielen Besuchern geschätzt. In Kantabriens sanfter Landschaft sind zahlreiche Zeugen vorhistorischer Zeit zu sehen.


Besonders hervorzuheben sind die Felsmalereien in den Höhlen von Altamira in der Nähe des Dorfes Santillana de Mar. Die wilde Natur des Picos de Europa, eines Gebirgszugs der sich über Kantabrien und Asturien erstreckt, wird im gleichnamigen Nationalpark geschützt. Santander, die Hauptstadt Kantabriens, ist von schönen Stränden umgeben. Oviedo, die Hauptstadt Asturiens, ist eine schöne Stadt mit einer beeindruckenden spätgotischen Kathedrale. Besonders die Cámara Santa mit der Heiligen Truhe, einem einzigartigen Reliquienschatz, ist sehenswert.


Galicien, die Region im äußersten Nordwesten Spaniens war bereits im Mittelalter berühmt, da sie am Jakobsweg, der Hauptstraße der Pilger Europas, liegt. Santiago de Compostela, die heutige Hauptstadt Galiciens, ist ein altes Pilgerzentrum. Ihre romanische Kathedrale (mit Barockfassade) stellt das Herz der Stadt dar, die noch andere sehenswerte Baudenkmäler wie die Stiftskirche Santa Maria del Mar und den Palast der Gelmírez aufweist. Weitere einladende Städte in Galicien sind La Coruña, Lugo und Orense mit ihrem römischen Erbe, das noch vielerorts sichtbar ist.


Andalusien


Mit viel Sonne, einer schönen noch gepflegten Tradition und seiner Geschichte mit dem Erbe der Araber ist Andalusien für Touristen eine der reizvollsten Gegenden Spaniens. Städte wie Sevilla, Cordoba, Granada und Malaga laden zu Erkundungstouren ein.


Sevilla, die Hauptstadt Andalusiens, hat einen starken eigenen Charakter bewahrt. Ihre volkstümlichen Stadtviertel sind genauso interessant wie ihre großen Sehenswürdigkeiten u.a. die Kathedrale mit dem Orangenhof (Patio de los Naranjos) und den Anbauten Capilla Mayor sowie Capilla Real, der Alcazar, eine alte arabische Festung, die Giralda, das Minarett der alten Moschee aus dem 12. Jahrhundert, das später als Glockenturm in die Kathedrale einbezogen wurde und der Goldturm. Die Semana Santa mit ihren historischen Umzügen am Palmsonntag und Karfreitag und Feierlichkeiten in der Kathedrale in Sevilla ist eines der beeindruckensten Feste Spaniens.


Auch Cordoba, das jahrhundertelang die Hauptstadt eines unabhängigen Moslemkalifates war, hat die Spuren aus jener Zeit bewahrt. Ganz besonders ist hier auf die ehemalige Moschee und heutige Kathedrale hinzuweisen, die eine der größte Moscheen der Welt und die bedeutendste Schöpfung maurischer Baukunst in Spanien ist. Nördlich vom Platz Camposanto de los Mártires gelangt man in das Judería, das jüdische Viertel mit der Sinagoga, eine der ältesten erhaltenen Synagogen Spaniens.


Granada ist wegen seines reichen Kulturschatzes zum Nationalmonument erklärt worden. Neben der Kathedrale, der Capilla Real (Grabkapelle der katholischen Könige mit zahlreichen Kunstschätzen) prägt die Alhambra, ein riesiger Palast mit großen Innenräumen, Arkadengängen, Pavillions und wunderschönen Gartenanlagen, das Stadtbild. Für den Alhambrapalast sollte man sich rechtzeitig eine Eintrittskarte verschaffen.


Das an der Küste gelegene Málaga schließlich ist eine Stadt mit einem milden Klima. Sie wird von der arabischen Festung Alcazaba beherrscht, deren prächtige Gartenanlagen sehr sehenswert sind. An der Westseite des Burgberges entdeckt man Überreste eines römischen Theaters.


Die Costa del Sol rund um Málaga ist mit Orten wie Marbella, Torremolinos, Calahonda, Torre del Mar und Estepona eines der bedeutendsten Touristengebiete Spaniens. Besonders interessant sind hier die Stadt Ronda, die am Rande einer steilen Felsschlucht liegt, Almería mit ihrem reichen arabischen Erbe und der schönen Küste sowie die gegenüber der andalusischen Küste gelegene nordafrikanische Küste mit Ceuta und Melilla. Sehr interessant ist von hier aus auch ein Besuch des Nationalparks Doñana.


Baskenland


In Bilbao lebt fast die Hälfte der Einwohner des Baskenlandes. Durch die Flussmündung erfuhr die Stadt schon früh eine industrielle Entwicklung. Der Hafen war Bilbaos wichtigste Einnahmequelle und Entwicklungskern. Bilbao ist heute der Wirtschaftsschwerpunkt des Baskenlandes. Die Altstadt liegt teilweise am mäandernden Fluss und ist mit Fußgängerbereichen ausgestattet. Im Zentrum der Altstadt befindet sich die Kathedrale Santiago, die Ende des 14. Jahrhundert erbaut wurde.


Victoria-Gasteiz ist die Hauptstadt des Autonomen Gebietes Baskenland und Sitz des entsprechenden Parlamentes. Umweltfreundlichkeit und städteplanerischer Einfallsreichtum haben Victoria-Gasteiz mehrere Auszeichnungen für ihre Lebensqualität eingebracht. Die im 12. Jahrhundert gegründete Stadt wurde durch ein Feuer zerstört und im Jahre 1202 als typisch mittelalterlicher Marktflecken wieder aufgebaut. In den Folgejahren wurde die Stadt im gotischen Stil erweitert. Der historische Stadtteil ist renoviert und die Fußgängerzonen und Einkaufsstraßen werden ergänzt durch Promenaden aus dem 19. Jahrhundert, durch Paläste und viele Stadtparks. Im Spielkartenmuseum werden Spiele aus dem 15. bis 19. Jahrhundert gezeigt; einen Schwerpunkt bilden dabei spanische Karten.


Die Bergregionen des Baskenlandes sind gut mit Wander- und Radwegen ausgestattet. Unter den Naturschutzgebieten ist der Park Gorbeira bemerkenswert. Hier findet man zahlreiche Hirsche, Wildschweine, Fischotter und Nerze.


Die Orte der kantabrischen Küste sind mit ihrer Brandung ausgezeichnet zum Surfen geeignet. Das Dorf Mundaka ist wegen seiner eigenartigen "Welle von links" berühmt.


Nationalparks in Spanien


Spaniens Nationalparks haben das Ziel, das Naturerbe des Landes zu schützen und zu bewahren. Im Norden des Landes sind der Nationalpark Picos de Europa (Buchen, Eichen, Birken, Gemsbock), der Nationalpark von Ordesa und Monte Perdido (Gletscher, verkarstete Schluchten, reichhaltige Fauna und Bergziegen) und der Nationalpark Aigües Tortes und Estany de Sant Maurici in den katalonischen Pyrenäen zu nennen.


Der Nationalpark Tablas de Daimiel liegt in dem Gebiet, das die feuchte Mancha genannt wird. In ihm können über 200 verschiedene Vogelarten beobachtet werden, die hier überwintern oder eine Rast einlegen. Ebenfalls sehenswert ist der Nationalpark Cabañeros in der Region Kastilien-La Mancha, in dem der Wald des Mittelmeerraumes anzutreffen ist.


Zweifellos der beeindruckendste Nationalpark des spanischen Festlandes ist der Nationalpark Doñana im Süden des Landes, der von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt wurde. Dort überlappen sich drei verschiedene Ökosysteme: Sumpf, Dünen an der Küste und Strände am Atlantik. In seinem weitverzweigten Wassersystem sind zahlreiche Entenarten, das Wasserhuhn, Raubvögel wie der Kaiseradler und andere vom Aussterben bedrohte Tiere zu beobachten. Viele Zugvögel rasten hier im Frühjahr und Herbst.


Weitere Nationalparks befinden sich auf den Kanarischen Inseln wie der Nationalpark Timanfaya auf Lanzarote, der Nationalpark Caldera de Taburiente auf La Palma, der Nationalpark Las Cañadas del Teide auf Teneriffa und der Nationalpark Garajonay auf Gomera.


Badestrände in Spanien


Dank der 4.000 Kilometer langen Küsten und des milden Klimas mit mehr als 300 Sonnentagen im Jahr sind die Strände Spaniens bei Touristen sehr begehrt.


Die beliebtesten davon sind die Costa Brava, der nördlichste spanische Küstenstreifen am Mittelmeer, die Costa Dorada in den Provinzen Barcelona und Tarragona, die sich durch feinen, gelben Sand auszeichnet, die Costa Blanca mit der Küstenzone von Alicante mit schönen Sandstränden und die Costa del Sol, die andalusische Mittelmeerküste, die zum am dichtesten besiedelten Touristengebiet geworden ist. Das Hinterland birgt zahlreiche kulturelle Schätze (vgl. Andalusien).


Weiterhin zu nennen sind die Costa de Almeria, der Küstenstreifen von Cabo de Gata bis Motril, wo noch eher einsame Strände zu finden sind, und die Costa de la Luz an der spanischen Atlantikküste, die über ausgedehnte Sandstrände und relativ unberührte Dünenlandschaften verfügt. Daneben sind die Strände auf den Balearen Mallorca, Menorca und Ibiza sowie auf den Kanarischen Inseln zu empfehlen.


Kanarische Inseln


Die kanarische Inselgruppe liegt im Nordatlantik, ca. 1.500 Kilometer von der Küste der Iberischen Halbinsel entfernt. Sie besteht aus den sieben Inseln Gran Canaria, Teneriffa, Lanzarote, Fuerteventura, La Palma, Gomera und Hierro. Mit ihrem vulkanischen Ursprung, ihren geologischen Formationen und ihrer Pflanzenwelt sind die Inseln ein Naturparadies. Das warme und trockene Klima (auch im Winter) und die Strände haben die Inseln zu einem Touristenzentrum gemacht.


Gran Canaria bietet eine faszinierende Vielfalt von Landschaften: Sandwüsten im Süden, Gebirge mit üppiger tropischer Vegetation, bizarre Felslandschaften mit tief eingeschnittenen Barrancos, Weinberge, Bananen- und Kaffeeplantagen im Norden sowie kilometerlange Strände. Daneben findet der kulturell interessierte Besucher Spuren der Ureinwohner der Inselgruppe und Kunstdenkmäler der spanischen Epoche. Las Palmas bietet alle Vorteile einer pulsierenden Großstadt, aber auch das ruhige Altstadtviertel Vegueta und den herrlichen 2.600 m langen Sandstrand Las Canteras.


Teneriffa bietet neben schönen, aber stark besuchten Sandstränden, sehr abwechslungsreiche Landschaften abseits der Touristenzentren. Der riesige Krater des Pico del Teide, mit 3.718 m der höchste Berg Spaniens, bietet gute Wandermöglichkeiten in einer bizarren Vulkanlandschaft. Die Hauptstadt Santa Cruz de Tenerife lädt neben guten Einkaufsmöglichkeiten auch zum Besuch von Museen ein. Einen Ausflug ist auch der Ort La Orotava wert, im landschaftlich bezaubernden gleichnamigen Tal gelegen. Sehenswert sind vor allem die typischen, aus Teakholz geschnitzten Balkone aus dem 17. Jahrhundert. Der Botanische Garten unweit des Touristenzentrums Puerto de la Cruz wurde schon 1788 angelegt und lohnt einen Besuch.


Lanzarote bietet mit seiner durch Vulkanismus entstandenen Mondlandschaft ein ganz eigenes Naturerlebnis. Der Nationalpark Timanfana mit seinen Feuerbergen lädt zum Besuch ein, wie auch die 6 km lange vulkanische Grotte Cueva de los Verdes im Nordosten der Insel.


Fuerteventura ist mit endlosen leeren Stränden ideal für Reisende, die dem hektischen Treiben der anderen Inseln entkommen wollen. Besonders schöne Strände sind Jandía im Süden und Corralejo im Norden.


La Palma, die grüne Insel, wie sie auch genannt wird, bietet neben den schönen Sandstränden mit der zum Nationalpark erklärten Caldera de Taburiente auch gute Wandermöglichkeiten. Sehenswert ist in der Hauptstadt der Insel Santa Cruz de La Palma das in einem großen Segelschiff untergebrachte Seefahrtsmuseum, einer Nachbildung des Schiffes, das Kolumbus nach Amerika brachte.


La Gomera, noch relativ unerschlossen, ist ideal für Wanderungen. Lohnenswerte Ziele sind u.a. die Bergwelt um den Garajoney und der urwaldartige Bosque del Cedro mit über 100jährigen Loorbeerbäumen. Bei einer Inselumrundung mit dem Boot sind zauberhafte Orte wie das Fischerdorf Playa de Santiago, aber auch einsame Strände sowie die Vulkanit-Säulen Los Organos (Orgelpfeifen) zu entdecken.


El Hierro, die wildeste und kleinste Kanareninsel, ist ein idealer Ort für ruhige Ferien in abwechslungsreicher Landschaft: wüstenhafte Gegenden, urwaldartige Kiefernwälder und natürliche Schwimmbecken laden neben schönen Stränden zum Verweilen ein.


Balearen


Die Inselgruppe der Balearen liegt im westlichen Mittelmeer in einer Entfernung von 90 bis 200 km vor der Südostküste Spaniens. Sie ist mit 5.014 km² die kleinste autonome spanische Region und setzt sich aus den Hauptinseln, den eigentlichen Balearen, Mallorca, Menorca sowie Ibiza, Formentera und weit über 100 kleineren unbewohnten Inseln zusammen. Geologisch gesehen sind die Inseln Teil des penibetischen oder andalusischen Faltengebirges. Trotz dieser Gemeinsamkeit unterscheiden sich die Inseln im Landschaftsbild sehr stark voneinander, was übrigens auch für die Geschichte der Inseln zutrifft (so war etwa Ibiza khartagischen und arabischen Einflüssen ausgesetzt, Mallorca dagegen stand unter römischer und Menorca unter englischer Herrschaft). Die Balearen sind durch ihre landschaftliche Schönheit und das milde Klima ein beliebtes Reiseziel.


Mallorca, die größte Insel der Balearen bietet das vielfältigste touristische Angebot. Man kann die Berglandschaft der Sierra de Tramuntana mit malerischen Orten erleben, oder die im Süden gelegenen schönsten Strände der Insel wie Ses Covetes und Es Trenc besuchen. Dabei gibt es abseits der Touristenzentren im Inneren Mallorcas durchaus noch ländliche traditionelle Gebiete zu entdecken. Bei Alcùdia finden sich teilweise gut erhaltene Reste der römischen Stadt Pollentia.


Menorca ist die zweitgrößte Insel der Balearen und weist kaum Erhebungen auf. Die Steilküste wird durch viele Strände unterbrochen, die zum Teil touristisch noch nicht erschlossen sind. Viele Naturhäfen bieten ideale Bedingungen für Wassersportler. Sehenswert sind auch die prähistorischen Monumente, z.B. Grabstätten und runde Steintürme.


Ibiza ist wegen des stabilen Wetters ideal für einen Strandurlaub, und lebhafte Touristenzentren garantieren eine abwechslungsreiche Freizeitgestaltung.


Formentera dagegen, nur mit dem Schiff erreichbar, ist von großem Interesse für ruhesuchende Touristen und hat sehr schöne Sandstrände.

Reisehinweise


Katalonien:


In Katalonien muss aufgrund der angespannten politischen Situation jederzeit mit Protestaktionen, vor allem in Barcelona, gerechnet werden. Reisende sollten Menschenansammlungen meiden und sich über die Medien auf dem Laufenden halten.


Terroranschlag:


In der Innenstadt von Barcelona kam es am 17. August 2017 zu einem Terroranschlag mit vielen Toten, indem ein Lieferwagen mit hoher Geschwindigkeit auf der Promenadestraße Las Ramblas fuhr. In der Nacht zum 18. August fand ein weiterer islamistischer Terroranschlag in Cambrils statt, der ebenfalls Tote forderte. Reisende sollten vorsichtig sein und sich über die Medien auf dem Laufenden halten.


Nach wie vor gilt für ganz Spanien die zweithöchste Terrorwarnstufe.


Sommersaison:


Weil es in der Sommersaison von Zeit zu Zeit zu Überfällen auf Touristen entlang der spanischen Autobahnen kommt, sollten Reisende während der Fahrt besonders umsichtig sein und z.B. darauf achten, dass sie sich nicht von Fremden täuschen lassen (beispielsweise durch vorgetäuschte Pannen und angebotene Hilfeleistungen auf Rastplätzen).


Derartige Vorkommnisse häufen sich schon seit einigen Jahren besonders auf der A7 zwischen der französisch-spanischen Grenzstation La Jonquera und Barcelona. Es empfiehlt sich deshalb, nur auf belebten Rastplätzen Pause zu machen und im Fall einer Autopanne nur offizelle Pannendienste zu rufen (z.B. Autopistas).


Naturkatastrophen:


Während der Sommermonate kommt es aufgrund des Klimas in Spanien immer wieder zu Busch- und Waldbränden. In solchen Fällen muss auch in touristischen Regionen mit Beeinträchtigungen der Infrastruktur gerechnet werden. Reisende sollten sich an entsprechenden Hinweisen in den Medien und der lokalen Behörden orientieren.


Regenfälle:


Gegen Ende des Sommers kommt es auf dem spanischen Festland häufig zu wolkenbruchartigen Regenfällen, die von der über die Sommermonate ausgetrockneten Erde nicht aufgenommen werden und durch die sich die teilweise ausgetrockneten Flussbetten rasend schnell zu reißenden Flüssen entwickeln. Bei diesen Regenfällen sollten sich Reisende an einem sicheren Ort Schutz suchen.


Weitere Informationen zur Sicherheitssituation in Spanien sind auf den Internetseiten des Auswärtigen Amtes zu finden.


Allgemeine Vorsichtsmaßnahmen


SICHERHEITSSITUATION/KRIMINALITÄT: Taschendiebstähle kommen in Großstädten und touristischen Zentren gehäuft vor. Wichtige Dokumente, z.B. Reisepässe, größere Geldbeträge und andere Wertgegenstände sollten nach Möglichkeit im Hotelsafe deponiert werden. In den kleineren Touristenzentren geschehen auch Einbrüche in Ferienwohnungen oder Ferienhäusern.


Der Bargeldbestand sollte möglichst klein gehalten werden. Besser sollte mit Kreditkarte oder EC-Karte gezahlt werden.


RAUCHVERBOT: In ganz Spanien gilt ein strenges Anti-Tabak-Gesetz. Das Rauchen ist in allen geschlossenen öffentlich zugänglichen Räumen wie kulturelle Einrichtungen, Einkaufszentren, öffentliche Verkehrsmittel, Bürogebäude, Gaststätten, Bars und Restaurants verboten. Im Außenbereich darf nicht geraucht werden auf Kinderspielplätzen, Schulhöfen sowie auf dem Außengelände von Krankenhäusern. Das Rauchverbot gilt auch für sämtliche touristische Einrichtungen, Hotels ist es jedoch erlaubt, ein Raucherzimmer anzubieten; sie dürfen außerdem bis zu 30 Prozent ihrer Zimmer für Raucher reservieren. Bei Verstößen gegen die Regelung drohen hohe Geldbußen.


SPERR-NOTRUF: Deutsche können ihre Girocards, Kreditkarten, Handys und einige andere elektronische Berechtigungen über die Sperr-Notruf-Nummer ++49 116 116 (aus dem Ausland neben ++49 116 116 auch ++49 30 4050 4050 wählbar) rund um die Uhr sperren lassen. Der Anrufer wird mit den Herausgebern der jeweiligen Medien verbunden, sofern diese sich dem Sperr-Notruf angeschlossen haben. Eine Liste der angeschlossenen Herausgeber ist im Internet unter www.sperr-notruf.de zu finden.


Ebenso ist es möglich, die Online-Ausweisfunktion (elektronischer Identitätsnachweis - eID) des neuen Personalausweises unter den oben genannten Nummern sowie unter 0180 1 333 333 (Bürgerservice des Bundesinnenministeriums) sperren zu lassen.

ab1939 

Ausführliche Einreisebestimmungen

Ausführliche Einreisebestimmungen finden Sie hier.

Das Nachprogramm Lissabon enthält folgende Leistungen:

  • 3 Übernachtungen mit Frühstück im Hotel Olissippo Marquês de Sá**** in Lissabon (oder vergleichbares Hotel)
  • 3 Ausflüge (während dem Anschlussprogramms)
  • Verpflegung während des Anschlussprogramms (Frühstück, Mittagessen, Abendessen)
  • Alle Bustransfers

Das Getränkepaket

Behalten Sie den vollen Überblick über Ihre Ausgaben und genießen Sie folgende Getränke ohne Einschränkung von 9-24 Uhr:

  • Offene Hausweine im Glas (weiß, rosé und rot)
  • Offener Haussekt im Glas
  • Fass- und Flaschenbiere, alkoholfreies Bier
  • Unseren Tagescocktail (mit/ohne Alkohol)
  • Alle offenen alkoholfreien Getränke
  • Kabinenwasser und tägliches Ausflugswasser
  • Alle Kaffeespezialitäten (ohne Alkohol)
  • Heiße Schokolade und Tee

Bitte beachten Sie: Getränkepakete können ausschließlich für die gesamte Dauer der Kreuzfahrt und für alle in der Kabine untergebrachten Personen gebucht werden. Inhalte von Minibars sind nicht enthalten.

 

 

Einreisebestimmungen für deutsche Staatsangehörige (Reisedokumente / Visum / Impfung):

Deutsche Staatsangehörige benötigen für diese Reise gültige Ausweisdokumente. Die Reise kann sonst nicht angetreten werden!
Je nach Reiseland kann es sein, dass ein Visum erforderlich ist. In einigen Ländern sind ggf. auch Impfvorschriften zu beachten. Ausführliche Einreisebestimmungen finden Sie online bei der jeweiligen Reise unter der Rubrik „Länder“. Außerdem erhalten Sie diese Infos auch in Ihren zugesandten Reise-Vertragsunterlagen.
Wir empfehlen Ihnen dringend, sich schon vor der Buchung einer Reise über Ihre Einreisebestimmungen zu informieren. Bitte erkundigen Sie sich dabei auch über mögliche Bearbeitungszeiten für ggf. benötigte Visa, um eine rechtzeitige Bearbeitung vor Abreise zu gewährleisten sowie über notwendige Impfungen.
Bitte beachten Sie, dass seit dem 26. Juni 2012 jedes Kind, welches ins Ausland reist, unabhängig vom Alter ein eigenes Reisedokument benötigt. Eintragungen im Reisepass der Eltern werden nicht mehr anerkannt. Bitte beantragen Sie das notwendige Reisedokument bei den zuständigen Behörden.

Einreisebestimmungen für nicht-deutsche Staatsangehörige (Reisedokumente / Visum / Impfung):

Falls Personen ohne deutsche bzw. mit nicht ausschließlich deutscher Staatsbürgerschaft mitreisen, beachten Sie bitte, dass in diesem Fall andere bzw. gesonderte Einreisebestimmungen für Ihr gewähltes Reiseland gelten können. Hierüber geben die jeweiligen Auslandsvertretungen bzw. zuständigen Konsulate entsprechend Auskunft. Wir empfehlen Ihnen dringend, sich schon vor der Buchung einer Reise über Ihre Einreisebestimmungen zu informieren. Bitte erkundigen Sie sich dabei auch über mögliche Bearbeitungszeiten für ggf. benötigte Visa, um eine rechtzeitige Bearbeitung vor Abreise zu gewährleisten.
Sollten Sie in diesem Zusammenhang Fragen haben, helfen wir Ihnen gerne weiter. Bitte kontaktieren Sie uns unter unserer kostenfreien Service-Hotline 0800 250 00 00 (Mo-Fr 9-19 Uhr).

Absagefrist durch den Reiseveranstalter sz-Reisen:

Falls die Mindesteilnehmerzahl für Ihren Reisetermin nicht erreicht werden sollte, behält sich sz-Reisen vor, bis spätestens 4 Wochen vor Reiseantritt (bei Tagesfahrten bis zu 2 Wochen) die Reise abzusagen bzw. vom Reisevertrag zurückzutreten. Weitere Informationen hierzu finden Sie in den Allgemeinen Geschäftsbedingungen unter §7.

Hinweis zu den Ausflügen:

Alle Ausflüge und Führungen finden in deutscher Sprache statt, soweit nichts anderes angegeben ist. Bitte beachten Sie, dass sich die angegebene Reihenfolge der Ausflüge ändern kann. 

Hinweis für Menschen mit eingeschränkter Mobilität:

sz-Reisen sind nicht geeignet für Gäste mit eingeschränkter Mobilität. sz-Reisen sind meistens Reisen in Bewegung: Um alle Besichtigungen, Rundgänge und Ausflüge in vollem Umfang miterleben zu können, sollten Sie „gut zu Fuß“ sein. Auch so manch ein Hotel ist noch nicht auf Rollatoren oder weitergehende Mobilitätsbeschränkungen eingestellt. Daher sind unsere Reisen für schwer gehbehinderte Gäste sowie für Gäste im Rollstuhl oder mit starker Sehbehinderung nicht geeignet (auch Gehörlosigkeit oder allg. Reisebehinderung).
Im Zweifel können wir vorab für Sie prüfen, ob eine Teilnahme möglich ist. Bitte fragen Sie uns vor der Buchung, ob diese Reise für Sie geeignet ist. Wir beraten Sie gern unter unserer kostenlosen Service-Hotline 0800 250 00 00 (Mo-Fr 9-19 Uhr).

Zahlung & Reiserücktritt bei sz-Reisen:

Ausführliche Informationen zu Zahlung und zum Reiserücktritt finden Sie in den Allgemeinen Geschäftsbedingungen SZ-Reisen GmbH unter § 2. + 5. + 7. + 8.

Kreuzfahrten mit Nicko

Ihr Reiseveranstalter ist die SZ-Reisen GmbH. Wir arbeiten bei dieser Kreuzfahrt mit der Reederei Nicko zusammen. Aus diesem Grund erhalten sie innerhalb der sz-Reisen Reiseunterlagen die Kreuzfahrt-Unterlagen von Nicko.

Hinweis bei Hotelaufenthalt:

Die angegebene Hotelklassifizierung ist landestypisch.

ab1939 

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Reise/Reiseziel:
MS DOURO CRUISER: Auf Rotweinströmen durch Portugal
Veranstalter:
SZ-Reisen GmbH, Ostra-Allee 20, 01067 Dresden
Mindestteilnehmerzahl:
15
  • auf/zu

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