MS HAMBURG: Panama-Kanal und Pazifikküste Südamerikas

Bridge of the Americas Panama
Bridge of the Americas Panama ©Plantours und Partner
Ihre Reiseroute ©www.stepmap.de
Panama Kanal Schleuse
Panama Kanal Schleuse ©jdross75 - adobe stock
Panama Skyline
Panama Skyline ©cratervalley - adobe stock
MS Hamburg in Salaverry Peru
MS Hamburg in Salaverry Peru ©Plantours und Partner
Bridge of the Americas Panama
Panama Kanal Schleuse
Panama Skyline
MS Hamburg in Salaverry Peru

Panama City - Colón - Panamakanal - Buenaventura - Manta - Guayaquil - Salaverry - Callao - Matarani - Iquique - Valparaíso - Santiago de Chile

  • Tagespassage Panamakanal
  • Panama, Kolumbien, Ecuador, Peru und Chile
  • Mehrtagesausflüge nach Quito, Machu Picchu und zu den Galapagos Inseln buchbar
  • Glückskabinen buchbar!
Buchungscode: PA-PA01

Panama City - Colón - Panamakanal - Buenaventura - Manta - Guayaquil - Salaverry - Callao - Matarani - Iquique - Valparaíso - Santiago de Chile

  • Tagespassage Panamakanal
  • Panama, Kolumbien, Ecuador, Peru und Chile
  • Mehrtagesausflüge nach Quito, Machu Picchu und zu den Galapagos Inseln buchbar
  • Glückskabinen buchbar!
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Es ist schon ein einmaliges Erlebnis, mit MS HAMBURG durch den Panama-Kanal zu gleiten und plötzlich die Weite des Pazifiks vor sich auftauchen zu sehen. Das ruft nach noch mehr Abenteuer mehr! In Kolumbien spazieren Sie zum Leuchtturm von Buenaventura oder machen einen Ausflug zum San Cipriano Naturreservat. In Ecuador erleben Sie den Tropenwald hautnah oder bummeln durch die Millionenstadt Guayaquil. In Peru bestaunen Sie die Inka-Ruinenstadt Macchu Pichu oder das Naturparadies Lagunas de Meija. Nach zwei herrlichen Tagen auf See kommt Valparaíso in Sicht, wo sie eine schmucke Altstadt mit kunterbunten Häuserzeilen begrüßt. So viel Abwechslung gibt es auf einer Südamerikareise nur selten zu erleben!

Programm

TagHafenAnAbgepl. Ausflüge(fak.)

1. Tag:

Panama City

Hinflug und Transfer nach Colón

Colón / Panama13:00

Einschiffung; 

Panama City & Miraflores Schleusen; Fort San Lorenzo

2. Tag:

Tagespassage Panama-Kanal

3. Tag:

Urlaub auf See

4. Tag:

Buenaventura / Kolumbien08:0020:00

San Cipriano Natur Reservat; Strand & Kultur

5. Tag:

Urlaub auf See

6. Tag:

Manta / Ecuador07:3014:00

Quito (Mehrtagesausflug); Pacoche Tropenwald; Manta & Montechristi

7. Tag:

Guayaquil / Ecuador08:3019:00

Galapagos Inseln (Mehrtagesausflug); Guayaquil und Kakao aus Ecuador; Stadtrundfahrt; Seminario Park & Museum; Botanischer Garten & Samanes Park

8. Tag:

Urlaub auf See

9. Tag:

Salaverry / Peru08:3019:00

Machu Picchu (Mehrtagesausflug); Trujillo mit Sonnen- und Mondtempel; Huanchaco und Chan Chan

10. Tag:

Urlaub auf See

11. Tag:

Callao / Peru08:0019:00

Lima; Larco Herrera & Goldmuseum

12. Tag:

Urlaub auf See

13. Tag:

Matarani (Mollendo) / Peru08:0017:00

Arequipa – die weiße Stadt der Anden; Naturparadies Lagunas de Meija

14. Tag:

Iquique / Chile13:3018:30

Iquique – Besichtigung auf den Spuren der Nitratbarone; Geisterstädte Iquiques

15.-16. Tag:

Urlaub auf See

17. Tag:

Valparaíso / Chile08:00

Ausschiffung; Transfer nach Santiago de Chile und Rückflug

18. Tag:

Ankunft in Deutschland und Transfer nach Hause

Hinweise:

Die angegebenen Landausflüge sind (wenn nicht anders angegeben) nicht im Reisepreis enthalten. 

Geringfügige Fahrplanänderungen vorbehalten

PA-PA01

» Für diese Reise stehen im Moment keine Termine zur Verfügung.

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Beförderung

  • Haustürtransfer in ausgewählten Regionen
  • Beförderung zum/vom Flughafen
  • Flug nach Panama City und zurück von Santiago de Chile in Economy Class (Umsteigeverbindung)
  • Transfer Flughafen – Hafen – Flughafen
  • Einschiffung in Colón
  • Ausschiffung in Valparaíso

Kabine & Verpflegung

  • 16 Übernachtungen in gebuchter Kabinenkategorie
  • Vollpension
  • Ganztägige Kaffee- und Tee-Station
  • Willkommens- und Abschiedsdrink
  • Kapitänsdinner am Anfang und am Ende der Reise im Rahmen der VP
  • Sekt zum Frühstück
  • Getränke nach Ausflugsrückkehr

Zusätzlich inklusive

  • Gepäckbeförderung vom Anlegeplatz in die Kabine und zurück
  • Nutzung der Bordeinrichtungen
  • Teilnahme Bordveranstaltungen
  • Ein- & Ausschiffungsgebühren
  • Ausführliche Informationen zu den Landausflügen
  • Lektorate über Ihre Reiseziele sowie thematische Vorträge
  • Informationsmaterial zur Reise
  • Deutsch sprech. Bordreiseleitung
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MS Hamburg

Die MS HAMBURG schreibt ein Kapitel der unvergesslichen Kreuzfahrt. Sie steht für das Beste aus zwei Welten: Klein und fein. Komfortabel und leger. Individuell und kommunikativ. Stilvoll und sportlich. International und deutschsprachig. Weltoffen und privat.

Die MS Hamburg kann aufgrund ihrer geringen Größe abgelegene polare Treibeisregionen oder große Flüsse, wie den St.-Lorenz-Strom befahren. Ebenso sind aufgrund des geringen Tiefgangs die großen Seen in Nordamerika ein mögliches Kreuzfahrtziel. Die MS Hamburg hat eine Länge von 144,13 Metern, ist 21,50 Meter breit, 6 Decks hoch und hat einen maximalen Tiefgang von 5,15 Meter. Maximal 400 Passagiere finden in 134 Außenkabinen (15 Quadratmeter), 63 Innenkabinen (13 Quadratmeter) und 8 Suiten (31 Quadratmeter) Platz. Neben einen Fitnessbereich mit Meerblick, einen Concierge-Service wird es auch Jeep-Safaris und Opernkarten für das Festland geben. Rund 170 Besatzungsmitglieder kümmern sich um das Wohl der Gäste an Bord der MS Hamburg.

Lesen Sie hier mehr über die MS Hamburg.

Kabinenausstattung:
Täglich woanders, ohne die Koffer zu packen, das gehört zum Schönsten einer Kreuzfahrt. Und was dieses Gefühl noch steigert sind Kabinen so bequem wie ein richtiges Zuhause. Großzügig geschnitten, mit oder ohne Fenster gleichermaßen gemütlich und ansprechend in Design und Ausstattung. Geräumige Kleiderschränke gehören selbstverständlich dazu wie das Duschbad mit WC und Föhn, der Bademantel, die Klimaanlage, die Sitzecke, Telefon, Safe und Minibar. 
Für jeden ist das Richtige dabei. Wählen Sie nach Ihrem Geschmack von der kuscheligen Innenkabine bis zu unseren Suiten mit eigener Veranda Ihr persönliches Zuhause auf großer Fahrt.

Ausstattung: 
Bars, Restaurants, Concierge-Service, Bordboutique,  Bordhospital, Sonnendeck, 6 Passagierdecks,  rund 170 Besatzungsmitglieder

Freizeit und Unterhaltung:
Bibliothek, Fitnessbereich mit Meerblick, Sauna, Friseur, Kosmetik, Massage, Fahrräder & Walkingstöcke für Ihren individuellen Landgang, Internet / E-Mail, Fotograf & Videoproduzent

Kabinenkategorien:

  • Kat.TI =  TOP Zwei-Bett innen (div.Decks)
  • Kat.TA = TOP Zwei-Bett außen (div.Decks)
  • Kat.1 =  Vier-Bett innen  (Deck 2)
  • Kat.2 =  Zwei-Bett innen (Deck 2)
  • Kat.2a = Einzel innen  (Deck 2)
  • Kat.3 = Zwei-Bett innen  (Deck 3)
  • Kat.4 = Zwei-Bett innen  (Deck 4 / 5)
  • Kat.5 = Zwei-Bett außen  (Deck 1)
  • Kat.6 = Zwei-Bett außen  (Deck 2 / 4)
  • Kat.6a = Einzel außen  (Deck 4)
  • Kat.7 = Zwei-Bett außen (Deck 2)
  • Kat.8 = Zwei-Bett außen  (Deck 3 / 4)
  • Kat.9 = Zwei-Bett außen  (Deck 4)
  • Kat.10 = Zwei-Bett außen  (Deck 5)
  • Kat.11 = Zwei-Bett Suite außen  (Deck 2)
  • Kat.12 = Zwei-Bett Suite außen  (Deck 4 / 5)
  • Kat.13 = Zwei-Bett Suite, mit Veranda  (Deck 4)

Ausflüge:
Sie bekommen die Landausflugsprogramme für die jeweiligen Reisen ca. 3 Monate vor Reisebeginn zugeschickt und können dann Vorausbuchungen vornehmen. Die Bezahlung erfolgt grundsätzlich über Ihr Kabinenkonto. An Bord können Sie im Büro der Kreuzfahrten-Reiseleitung noch Landausflüge dazubuchen (vorbehaltlich Verfügbarkeit). 

Bordsprache:
Deutsch

Zusatzkosten/ Nebenkosten:
Landausflüge, Getränke, Telefongespräche, Verzehr in den Bars, persönliche Serviceleistungen an Bord, wie zum Beispiel Friseur, Wäscheservice, ärztliche Behandlungen. Treibstoff-Zuschläge, die ggf. nachträglich von der Reederei erhoben werden.

Trinkgeld:
International ist es üblich, dem Bedienungspersonal als Ausdruck der Zufriedenheit mit dem gebotenen Service ein Trinkgeld zukommen zu lassen. Die Höhe ist selbstverständlich jedem Gast freigestellt und sollte die Anerkennung einer guten Leistung sein. Der auf Kreuzfahrtschiffen übliche Satz liegt bei € 6,- pro Person und Tag.
Die Schiffsleitung empfiehlt, den Betrag zwischen dem Kabinensteward, dem Tischsteward und dem Barpersonal aufzuteilen. Für die „unsichtbaren Geister“ finden Sie eine Box an der Rezeption. Die Besatzung von der HAMBURG bedankt sich herzlich.

Kleidung an Bord:
Die HAMBURG ist ein fröhliches Schiff mit einer legeren und gemütlichen Atmosphäre. Wir empfehlen Ihnen daher tagsüber bequeme, sportliche Kleidung. Wir bitten Sie jedoch, Gesellschaftsräume und Restaurant nicht in Badekleidung zu betreten. Am Abend empfehlen wir dem Herrn im Restaurant sportlich-elegante Kleidung, Damen entsprechend. Auf jeder Kreuzfahrt gibt es in der Regel zwei festliche Abendveranstaltungen, bei denen um festliche Kleidung gebeten wird. 

Fahrstuhl:
Alle Decks können über zwei Fahrstühle erreicht werden.

Zahlungsmittel an Bord:
Die offizielle Währung ist der Euro. Im Restaurant und an den Bars können Sie mit Ihrem Bordausweis bezahlen. Am Ende der Kreuzfahrt erhalten Sie dann an der Rezeption eine Gesamtrechnung, die Sie in bar, per EC-Karte oder per Kreditkarte (VISA, MASTER oder AMEX, Gültigkeit der Kreditkarte 2 Monate) begleichen können. Mit dieser Rechnung werden auch die Landausflüge bezahlt.

Allgemeines:
Für jeden Gast liegt in der Kabine ein Bademantel bereit. In Ihrer Kabine steht Ihnen kostenlos ein Safe zur Verfügung. Das gesamte Schiff ist klimatisiert. 

Fenster: 
Die Fenster sind generell nicht zu öffnen, es sei denn es ist explizit ausgeschrieben. 

Bitte beachten Sie die von Plantours Kreuzfahrten festgelegte Mindestteilnehmeranzahl von 350 Personen.

MS Hamburg mit Zodiak
MS Hamburg mit Zodiak ©Plantours und Partner
MS Hamburg im Eis
MS Hamburg im Eis ©Plantours und Partner
Zodiac Fahrt
Zodiac Fahrt ©Plantours und Partner
MS Hamburg Infinity, Balkon
Kabinenbeispiel ©Plantours Kreuzfahrten
MS Hamburg mit Zodiak
MS Hamburg im Eis
Zodiac Fahrt
MS Hamburg Infinity, Balkon
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Zielland

Panama

In den ländlichen Gegenden Panamas kann eine gute medizinische Versorgung nicht immer gewährleistet werden. In größeren Städten hingegen gibt es sehr gute medizinische Einrichtungen, die dem europäischen Standard entsprechen. Sollte man auf spezielle Medikamente angewiesen sein, ist es ratsam, einen ausreichenden Vorrat von Zuhause mitzunehmen. Hierbei sind die Vorschriften für die Mitnahme von betäubungsmittelhaltigen Medikamenten zu beachten, die über die Botschaft oder das Konsulat in Erfahrung gebracht werden können.
Deutsche Botschaft Calle 53 Marbella Edificio World Trade Center Piso 20 (PH) Panama City Tel.: +507-263-7733 Fax: +507-223-6664 E-Mail: [email protected] Web: http://www.panama.diplo.de Öffnungszeiten: Mo-Fr 7-15.30 Uhr Österreichisches Honorargeneralkonsulat Calle Sevilla Casa F 7b Villa de las Fuentes Nr. 1 Panama City Tel.: +507-260-4525 E-Mail: [email protected] Web: http://www.bmeia.gv.at Öffnungszeiten: Mo-Fr 8-12 Uhr Die zuständige Botschaft befindet sich in Kolumbien. Schweizerisches Generalkonsulat Edificio Casa Blanca planta baja Bella Vista Calle 44 y Avenida Justo Arosemena Panama City Tel.: +507-395-9922 Fax: +507-395-9923 E-Mail:[email protected] Web: http://www.eda.admin.ch/sanjose Die zuständige Botschaft befindet sich in Costa Rica.
Die Stromspannung beträgt 110 Volt/60 Hertz. Ein Adapter ist notwendig. Die Anschaffung eines Stromwandlers für Geräte, die nicht bei 110 Volt oder 60 Hertz betrieben werden können, ist bei häufigen Reisen nach Panama sinnvoll.
Zu den kulinarischen Spezialitäten Panamas zählen Ceviche, Fisch in Limonensaft mit Zwiebeln und Paprikaschoten; Palacones de Platano, gebratene Kochbananen; Sancocho, Eintopf aus Huhn, Fleisch und Gemüse; Tamales, gewürzte Pastete, in Bananenblätter gewickelt; Carimanolas und Empanadas, Teigtaschen mit Fleisch, Huhn oder Käse gefüllt. In Panama gibt es eine große Auswahl an Bier, Wein und Spirituosen. Auch die gelb leuchtende Inka-Cola ist ein weit verbreitetes, beliebtes Limonadengetränk. Vorsicht ist beim Genuss von rohem Obst und Salaten geboten, Leitungswasser sollte nicht als Trinkwasser verwendet werden.
Año Nuevo (Neujahr, 1. Januar); Día de los Mártires (Gedenktag zum Flaggenstreit zwischen den Vereinigten Staaten und Panama 1964, 9. Januar); Carneval (Februar/März); Jueves Santo (Gründonnerstag, März/April); Viernes Santo (Karfreitag, März/April); Día del Trabajo (Tag der Arbeit, 1. Mai); Fundación de la Ciudad de Panamá (Panama City-Tag, 15. August); Seperación de Panamá de Colombia (Tag der Unabhängigkeit von Kolumbien, 3. November); Día de la Bandera (Tag der Flagge, 4. November); Día de Colón (Colon-Tag, 5. November); Primer Grito de Independencia (Tag des 1. Aufrufs zur Unabhängigkeit von Spanien, 10. November); Independencia de Panamá de España (Tag der Unabhängigkeit von Spanien, 28. November); Día de la Madre (Muttertag, 8. Dezember); Navidad (Weihnachten, 25. Dezember).
Januar Das Panama Jazz Festival in Panama-Stadt ist eines der buntesten und kulturell wichtigsten Musikfestivals von Panama (http://www.panamajazzfestival.com). Februar/März Ausgelassene Karnevalsfeierlichkeiten finden im ganzen Land statt. April Das Azuero International ist ein landwirtschaftliches Fest in La Villa de Los Santos mit Rodeos, Tanz und Stierkämpfen. Mai/Juni In Los Santos wird das Corpus Cristi Festival zelebriert, wobei mit Teufelsmasken bei Folkloretänzen ausgelassen gefeiert wird. Juli Santa Librada in Las Tablas ist ein Fest, bei dem in volkstümlicher Tracht Folklore getanzt wird. September In diesem Monat findet das Patron Saint Festival of the Virgin of Mercedes bzw. Festival National de la Mejorana in Los Santos statt, ein beeindruckendes Folklorefestival (http://www.festivalnacionaldelamejorana.org). September Feria Del Mar: Das Meeresfest wird an vier aufeinanderfolgenden Tagen am Playa El Ismito, nördlich von Bocas Del Toro mit Musik und vielfältigen Einkaufs- und Essständen abgehalten. Oktober Das Black Christ Festival ist eines der wichtigsten religiösen Feierlichkeiten in Panama, wobei das heilige Kreuz durch die Straßen getragen und bei Speis und Trank eine Nacht lang gefeiert wird.
Allgemein besteht in Panama eine erhöhte Sicherheitsgefährdung, die jedoch nicht speziell alleinreisende Frauen betrifft. In Panama-Stadt sollten nachts besonders die Gebiete Calidonia, Curundu, Tocumen, Juan Díaz, 24 de Diciembre, El Chorrillo, Santa Ana und Pacora gemieden werden, da es hier häufiger zu Raubüberfällen kommt. Auch in Colón ist die Kriminalitätsrate recht hoch. Von einer Durchquerung der Urwaldprovinz Darién wird grundsätzlich abgeraten (siehe auch „Kriminalität").
Erst im Jahr 2008 wurden die Strafgesetze gegen einvernehmliche homosexuelle Handlungen in Panama abgeschafft. Eine Antidiskriminierungsgesetzgebung gibt es nicht und die Akzeptanz von Homosexualität in der Bevölkerung ist noch ausbaufähig.
In Panama herrschen tropische klimatische Verhältnisse mit hoher Luftfeuchtigkeit. Die Temperaturen bleiben das ganze Jahr über relativ konstant. Am Meer liegt die Durchschnittstemperatur zwischen 27 und 30 °C. Nachts kühlt es grundsätzlich ab, in den Bergen ist das Klima überwiegend frühlingshaft und von November bis April morgens, abends und nachts recht kühl. Von Mai bis November ist allgemein mit meist kurzen täglichen Niederschlägen zu rechnen. Von Juni bis November ist in Panama Hurrikan-Saison. Die besten Reisemonate sind Dezember bis April.
Körperlich eingeschränkte Menschen haben es in Panama schwer, denn behindertengerechte Einrichtungen findet man selten. Lediglich vor einigen größeren Hotels gibt es eine Rollstuhlrampe, hier und da findet sich auch ein Behindertenparkplatz oder ein rollstuhlgerechtes Badezimmer. Doch selbst in Hotels der Spitzenklasse gibt es keine speziellen Zimmer für körperbehinderte Menschen. Preisnachlässe sind ebenfalls nicht zu erwarten. Rat finden Einheimische wie Touristen beim: Instituto Panameño de Habilitación Especial Camino Real Betania Panama-Stadt Tel.: +507-501-05102009 Web: http://www.iphe.gob.pa
Polizei, Krankenwagen und Feuerwehr sind rund um die Uhr unter der Notrufnummer 911 zu erreichen. Die Feuerwehr und die Ambulanz können auch über die Direktwahl 103 und die Polizei über die 104 angerufen werden. Unter +507-511-9260 erreicht man die Touristenpolizei.
Banken: Mo-Fr von 8-16 Uhr, manche auch samstags; Geschäfte allgemein: Mo-Sa von 9/10-18/19 Uhr durchgehend; Büros: Mo-Fr allgemein 8-16 Uhr (Mittagspause zu unterschiedlichen Zeiten); Postämter: Mo-Fr 8-16 Uhr.
Die regionalen Fluggesellschaften Aeroperlas und AirPanama fliegen die meisten Regionen Panamas an. Die Flüge sind recht günstig und lohnen sich besonders nach Kuna Yala und zur ausschließlich per Flugzeug erreichbaren Isla Contadora. Zwischen Panama-Stadt und Colón befindet sich die einzige Bahnstrecke Panamas. Hier verkehrt neben einem Gütertransport Mo-Fr auch täglich einmal ein Passagierzug in beide Richtungen. Die Tickets sind im Vergleich zum Bustransfer extrem teuer, wobei die Strecke wundervolle Aussichten verspricht. Die günstigste Fortbewegungsvariante Panamas ist der Bus. Nahezu jeder Ort wird von Bussen angefahren, richtige Busstationen gibt es allerdings nur in größeren Städten wie Panama-Stadt oder David. In kleineren Ortschaften werden die Busse per Handzeichen angehalten. Die Straßen von Panama sind gut ausgebaut, jedoch kann es vor allem zwischen Mai und Oktober zu starken Überflutungen kommen, weshalb es zu dieser Zeit häufig Vollsperrungen gibt. Nachts sollte aufgrund der schlechten Straßenmarkierungen auf längere Fahrten verzichtet werden. Schiffslinien und Wassertaxis ermöglichen eine Verbindung zu den umliegenden Inseln.
Amtssprache: Spanisch Bevölkerung: etwa 3,9 Mio. Einwohner Fläche: 75.517 km² Hauptstadt: Panama-Stadt (rund 1,5 Mio. Einwohner) Landesvorwahl: +507 Währung: Panama Balboa (Abk.: ฿; ISO-4217-Code: PAB) Zeitzone: Eastern Standard Time (EST). Mitteleuropäische Zeit (MEZ) -6 Std., keine Umstellung auf Sommerzeit
Telefoniert man von Panama, gelten die internationalen Vorwahlen 0043 für Österreich, 0041 für die Schweiz und 0049 für Deutschland. Panama selbst hat die internationale Vorwahl 00507. Das Telefonieren in Panama ist recht günstig und Telefonkarten, wie vom Anbieter ClaroCOM, können an Kiosken, in Supermärkten und in Drogerien erstanden werden. Telefonate vom Hotel aus können recht teuer werden, da häufig eine Verbindungsgebühr erhoben wird. Um das Mobilfunknetz nutzen zu können, benötigt man ein Quadband- oder UMTS-Multiband-Handy, welches die Frequenzen GSM/WCDMA 850/1900 unterstützt. Anbieter mit UMTS-3G sind Cable & Wireless mit UMTS 850 (http://www.masmovil.com.pa), Claro mit UMTS 850/1900 (http://www.claro.com.pa) und Movistar mit UMTS 850/1900 (http://www.movistar.com.pa). Es gibt einige Mobiltelefonvermietungen, wie Cell Rent Panama (http://www.cellrentpanama.com), die gegen eine Gebühr funktionsfähige Mobiltelefone anbieten.
In Hotels und Restaurants sind etwa 10-15 % des Rechnungsbetrages als Trinkgeld üblich. Gepäckträger erhalten ab 1 PAB pro Gepäckstück. Taxifahrer erwarten kein Trinkgeld.
Zollfrei dürfen ab 18 Jahren 500 g Zigaretten oder 500 g Tabak sowie 3 Flaschen alkoholische Getränke, Parfüm für den persönlichen Gebrauch und Geschenke bis zu einem Wert von 50 USD nach Panama eingeführt werden. Landes- und Fremdwährung unterliegt ab einem Betrag von 10.000 USD der Deklarationspflicht. Die Einfuhr von Tier- und Pflanzenprodukten ist verboten. Bei der Rückreise in die EU dürfen Personen über 17 Jahre 200 Zigaretten oder 100 Zigarillos mit einem Höchstgewicht von 3 g pro Stück oder 50 Zigarren oder 250 g Tabak sowie 1 l Spirituosen, 2 l Zwischenerzeugnisse, 4 l nicht schäumenden Wein und 16 l Bier sowie andere Waren, wie Parfüm, Kaffee, Tee und Elektrogeräte bis zu einem Wert von 300 EUR zollfrei einführen, wobei die Wertgrenze für Jugendliche unter 15 Jahre bei 175 EUR und für Flug- und Schiffsreisende bei 430 EUR liegt. Bei der Wiedereinreise in die Schweiz dürfen über 17-jährige 250 Zigaretten oder Zigarren oder 250 g anderer Tabakfabrikate sowie 5 l alkoholische Getränke mit einem Alkoholgehalt bis 18 Vol.-% und 1 l alkoholische Getränke mit einem Alkoholgehalt über 18 Vol.-% zollfrei einführen. Die Wertfreigrenze aller eingekauften Waren beträgt 300 CHF (inkl. Geschenke, Alkohol und Tabakerzeugnisse). Da sich Zollbestimmungen kurzfristig ändern können, ist es ratsam, die aktuellen Vorschriften kurz vor der Reise direkt bei der jeweiligen Botschaft zu erfragen.

Kolumbien

Innerhalb der großen Städte ist die medizinische Versorgung in etwa mit europäischen Standards zu vergleichen. In ländlicheren Gebieten mangelt es jedoch oftmals an Hygiene und an technischen Möglichkeiten. Vor der Reise sollte grundsätzlich geprüft werden, ob die Krankenkasse Auslandsreisen und Rücktransporte mit einschließt.
Deutsche Botschaft Carrera 69, No 25 B - 44 Piso 7, Edificio World Business Port Bogotá, D.C. Tel.: +57-1-4232600 Fax: +57-1-4293145 E-Mail: [email protected], [email protected] Web: http://www.bogota.diplo.de Die österreichische Botschaft in Botogá wurde Ende 2012 geschlossen. Zuständig ist ab 2013 die Botschaft in Lima: Österreichische Botschaft Avenida Republica de Colombia/ex Avenida Central 643, piso 5 Lima 27, San Isidro Tel.: +51-1-4420503 Fax: +51-1-4428851 E-Mail: [email protected] Schweizerische Botschaft Carrera 9 No. 74-08, piso 11 Bogotá, D.C. Tel.: +57-1-3497230 Fax: +57-1-3497195 E-Mail: [email protected]
Die Netzspannung beträgt 110 Volt/60 Hertz. Üblicherweise sind die Steckdosen für zweipolige Flachstecker vorgesehen, daher ist die Mitnahme eines Adapters erforderlich.
Ob als frittierte Käse-Mais-Bällchen, den Buñelos, eingerollt als gefüllte Maisfladen, den Arepas, oder serviert in Bananenblättern mit fleischhaltiger Mais-Teig-Füllung - die am meisten verwendete Zutat in der kolumbianischen Küche ist definitiv der Mais. Doch die Kolumbianer haben zum Essen weitaus mehr zu bieten als nur Mais. Auch Fleisch in Form von gegrillten Spießen oder auch Reis kommen hier häufig auf den Teller. An der Küste wird zudem gerne fangfrischer Fisch verspeist. Zum Dessert gibt es u.a. Panela, Zuckerrohrsaft mit Kokosraspeln, oder Papayuela, süßes Feigenkompott. Zudem kann man sich in Kolumbien auf eine riesige Auswahl an Früchten freuen. Mangos, Bananen oder Avocados in zahlreichen verschiedenen Größen nehmen die Einheimischen am liebsten als erfrischende Fruchtsaftgetränke zu sich.
Ano Nuevo (Neujahr, 1. Januar); Epifanía (Heilige Drei Könige, 6. Januar); San José (Josefstag, 19. März); Jueves Santo y Viernes Santo (Gründonnerstag & Karfreitag, März/April); Día del Trabajo (Tag der Arbeit, 1. Mai); Ascensión del Señor (Christi Himmelfahrt, Mai); Corpus Christi (Fronleichnam, Mai/Juni); Sagrado Corazón (Pfingsten, Juni); Dia del Padre (Vatertag, 18. Juni); San Pedro y San Pablo (Peter und Paul, 29. Juni); Día de la Independencia (Unabhängigkeitstag, 20. Juli); Batalla de Boyacá (Tag der Befreiung, 7. August); Asunción de Nuestra Señora (Mariä Himmelfahrt, 15. August); Día de la Raza (Tag der Rasse/Entdeckung Amerikas, 12. Oktober); Día de Todos los Santos (Allerheiligen, 1. November); Independencia de Cartagena (Unabhängigkeit von Cartagena, 11. November); Inmaculada Concepción (Mariä Empfängnis, 8. Dezember); Navidad (Weihnachten, 25. Dezember).
4.-6. Januar Drei Tage dauert eine der bekanntesten Karnevalfeiern des Landes. In den Anden, in Pasto, findet dann der farbenprächtige Karneval der Schwarzen und Weißen statt. Februar In Cartagena steigt jährlich das älteste Filmfestival Südamerikas. Hier werden vor allem iberoamerikanische Filme gezeigt. Mai/Juni Das Festival der Wayúu-Kultur ist wohl eines der faszinierendsten in Kolumbien. Dabei bringen die Eingeborenen der Wayúus mit Tänzen, Gesängen, Handwerksarbeiten und vielem mehr den Besuchern ihre Kultur näher. August In Medellín findet an 10 Augusttagen das farbenfrohe Blumenfest statt. Die Stadt verwandelt sich in dieser Zeit in ein wahres Blumenmeer und bietet den zahlreichen Veranstaltungen damit eine grandiose Kulisse. 7.- 8. Dezember In dieser Dezembernacht wird die Stadt Villa de Lyva von unzähligen brennenden Kerzen erhellt. Zusätzlich gibt es zahlreiche Veranstaltungen und ein fantastisches Feuerwerk. Das Festival der Lichter soll auf die Weihnachtszeit einstimmen.
Kolumbien ist durchaus ein geeignetes Reiseziel für allein reisende Frauen. Doch gibt es einige Sicherheitshinweise zu beachten: So sollte man sich nie alleine in einsame Gegenden oder Gassen begeben oder per Anhalter fahren. Reisestrecken sollten gut geplant sein und Überlandfahrten nur bei Tag unternommen werden. Bei Einbruch der Dunkelheit empfiehlt es sich, nur mit Begleitung aus dem Haus zu gehen. Gläser oder Teller sollten nicht aus den Augen gelassen werden, da häufig Fälle bekannt wurden, in denen K.O.-Tropfen untergemischt wurden. Des Weiteren empfiehlt es sich, Schmuck nicht offen oder noch besser überhaupt nicht zu tragen.
Homosexualität ist in Kolumbien ein weitgehend offenes Thema. Sie ist straffrei und es gibt Antidiskriminierungsgesetze, die Homosexuellen beispielsweise den Zugang zum Militärdienst gewähren. Seit 2013 ermöglichten einzelne Richter gleichgeschlechtliche Ehen, 2016 wurde die Homo-Ehe landesweit eingeführt. In größeren Städten, insbesondere im Hauptstadt-Viertel Chapinero, gibt es zahlreiche LGBT-Communities und Clubs.
Kolumbien unterteilt sich grob in vier Klimazonen: In den Gebirgen findet man Gletscherklima, bis unter 3.000 m ü.d.M. herrscht kalttropisches Klima, bis 2.000 m ü.d.M. gibt es gemäßigtes Tropenklima, und das Flachland ist mit Temperaturen von über 25 °C von tropischem Klima geprägt. Die Regenzeit dauert etwa von April bis Oktober. Doch kommt es hier darauf an, wo man sich befindet. Manche Teile des Landes kennen nur kurze Regenphasen, während in einigen Orten so viel Regen fällt, dass gleich die Straßen überflutet werden. Die ideale Reisezeit ist daher in der Trockenzeit von Dezember bis März. Dann empfiehlt sich leichte, atmungsaktive Kleidung. Wer in die Berge reisen möchte, sollte dementsprechend auf warme Kleidung und festes Schuhwerk achten. Abends empfiehlt es sich generell, einen wärmenden Überzug dabei zu haben.
In vielen Gegenden fehlt es oftmals noch an behindertengerechten Zugängen und Einrichtungen und auch die holprigen Gehwege können für körperlich eingeschränkte Menschen problematisch werden. Menschen mit Behinderung sollten ihre Reise daher eventuell mit einem speziellen Reiseunternehmen (z.B. http://www.procap-reisen.ch) planen oder sich zuvor beim offiziellen Tourismusportal (http://www.colombia.travel) weitere Informationen einholen.
In Kolumbien gelten folgende Notrufnummern: Polizei und allgemeiner Notruf 112, Feuerwehr 119, Unfallrettung 231-90-08.
Geschäfte öffnen montags bis freitags in der Zeit von 8/10-18/19 Uhr, oft mit Mittagspause. Supermärkte haben meist etwas länger geöffnet. Banken arbeiten montags bis freitags von 9-15/16 Uhr und samstags von 9-12 Uhr. Behörden und andere Büros sind montags bis freitags von 8-12 Uhr und von 14-17 Uhr erreichbar.
Das Straßennetz befindet sich im Vergleich zu anderen südamerikanischen Ländern in keinem guten Zustand. Die Straßen sind vor allem außerhalb der großen Städte schlecht ausgebaut und bieten zusätzliche Gefahren wie Raubüberfälle und Erdrutsche. Das sicherste Verkehrsmittel ist daher das Flugzeug. Der größte Flughafen befindet sich in Bogotá, zahlreiche Regionalflughäfen sind im ganzen Land verteilt. Das Eisenbahnnetz ist für den öffentlichen Verkehr ebenfalls unzureichend ausgebaut, dagegen bringen die Schnellbusse „Transmilenio“ Touristen schnell ans Ziel. Überlandfahrten sollten nur tagsüber unternommen werden, da nachts die Gefahr von Überfällen extrem steigt. Taxis sollten zur Sicherheit telefonisch bestellt werden. Des Weiteren ist von Reisen in die unruhigen Departamentos Chocó, Cauca, Putumayo, Nariño, Arauca, Córdoba und Caquetá sowie von Reisen in die Grenzgebiete, an die Pazifikküste und in den Süden des Landes abzusehen. Es empfiehlt sich, stets die aktuellen Reisehinweise des Auswärtigen Amtes zu beachten (http://www.auswaertiges-amt.de).
Amtssprache: Spanisch Bevölkerung: rund 44,7 Mio. Einwohner Fläche: 1.138.910 km² Hauptstadt: Bogotá, D.C. (rund 7 Mio. Einwohner) Landesvorwahl: +57 Währung: Kolumbianischer Peso (Abk.: $; ISO-4217-Code: COP) Zeitzone: Colombia Time (COT). Mitteleuropäische Zeit (MEZ) -6 Stunden, keine Umstellung auf Sommerzeit
Für Telefonate ins Ausland gelten die jeweiligen Ländervorwahlen, zusätzlich muss bei Anrufen aus Kolumbien die 9 vorgewählt werden. Für Deutschland ist das die 00949, für die Schweiz die 00941 und für Österreich die 00943. Kolumbien hat die Landesvorwahl 0057. Die Roaminggebühren beim mobilen Telefonieren ins Ausland können sehr hoch sein. Daher empfiehlt es sich, die weit verbreiteten öffentlichen Telefonanlagen zu nutzen. In größeren Städten sind Kartentelefone üblich. Die Telefonkarten erhält man bei der Post oder in Kiosken.
Trinkgelder sind üblich und gerne gesehen. Hotels erheben oftmals bereits 16 % Servicezuschlag auf den Rechnungspreis. In Restaurants sind 10-15 % üblich. Kofferträger erhalten etwa 500 COP pro Gepäckstück. Taxifahrer erwarten meist kein Trinkgeld, guter Service kann aber mit bis zu 10 % extra belohnt werden.
200 Zigaretten, 50 Zigarren und bis zu 50 g Tabak und 2 Flaschen Alkohol dürfen abgabefrei eingeführt werden. Landes- und Fremdwährung darf bis zu einem Wert von 10.000 USD eingeführt werden. Für Fleisch, Gemüse, Pflanzen und Pflanzensamen besteht ein Einfuhrverbot. Für Waffen und Munition benötigt man eine Sondergenehmigung. Die Ausfuhr von Antiquitäten ist verboten, für Gold, Platin und Smaragde muss eine Rechnung vorgelegt werden. Zollfreigrenzen bei der Wiedereinreise nach Deutschland und Österreich sind 200 Zigaretten oder 100 Zigarillos mit einem Höchstgewicht von 3 g pro Stück oder 50 Zigarren oder 250 g Tabak sowie 1 l Spirituosen, 2 l Zwischenerzeugnisse, 4 l nicht schäumender Wein und 16 l Bier sowie 1 l Spirituosen oder 2 l Wein und Geschenke bis 300 EUR (Schiffs- und Flugreisende 430 EUR). Bei der Wiedereinreise in die Schweiz dürfen über 17-jährige 250 Zigaretten oder Zigarren oder 250 g anderer Tabakfabrikate sowie 5 l alkoholische Getränke mit einem Alkoholgehalt bis 18 Vol.-% und 1 l alkoholische Getränke mit einem Alkoholgehalt über 18 Vol.-% zollfrei einführen. Die Wertfreigrenze aller eingekauften Waren beträgt 300 CHF (inkl. Geschenke, Alkohol und Tabakerzeugnisse). Bestimmte Waren wie Arznei- und Betäubungsmittel, jugendgefährdende und verfassungswidrige Medien, Fälschungen oder Produkte aus der Tier- und Pflanzenwelt (z.B. Elfenbein oder Krokodilleder) unterliegen Genehmigungspflichten oder Verboten. Da sich Zollbestimmungen kurzfristig ändern können, ist es ratsam, die aktuellen Vorschriften kurz vor der Reise direkt bei der jeweiligen Botschaft zu erfragen.

Chile

In den Großstädten stehen gute Kliniken zur Verfügung, die Ausbildung des medizinischen Personals gilt als eine der besten in Südamerika. Privatkliniken, z.B. in Santiago oder Puerto Montt, genügen internationalen Standards. Die zahlreichen Apotheken(-ketten) sind gut ausgestattet, an Sonntagen stehen sie nach einem Zeitturnus offen. Im Normalfall übernehmen die Versicherungen keine Behandungs- und Krankentransportkosten im außereuropäischen Ausland, also sollte man unbedingt eine Reisekrankenversicherung abschließen.
Deutsche Botschaft Las Hualtatas 5677 Casilla 220, Correo 30 Vitacura Santiago de Chile Tel.: +56-2-4632500 Fax: +56-2-24632525 Web: https://santiago.diplo.de Öffnungszeiten: Di, Do, Fr 9-12 Uhr, Mi 9-12 und 14-16 Uhr Österreichische Botschaft Barros Errázuriz 1968, 3. Stock Providencia Santiago de Chile Tel.: +56-2-2234774 Fax: +56-2-22049382 E-Mail: [email protected] Web: https://www.bmeia.gv.at/oeb-santiago-de-chile Schweizerische Botschaft Américo Vespucio Sur 100, 14. Stock Las Condes Santiago de Chile Tel.: +56-2-29280100 Fax: +56-2-29280135 E-Mail: [email protected] Web: https://www.eda.admin.ch/santiago Öffnungszeiten: Mo-Fr 10-12 Uhr
Die Spannung beträgt 220 Volt bei 50 Hertz. Die in Deutschland, Österreich und der Schweiz gebräuchlichen Eurostecker (Typ C) können meist problemlos verwendet werden; für die runden Schukostecker des Typs F benötigt man einen Adapter. Ein solcher ist in Eisenwarenhandlungen und im Elektrohandel erhältlich. Viele Hotels stellen sie ihren Gästen zur Verfügung.
Die lange Pazifikküste, das andine Hochland sowie indianische und deutsche (!) Traditionen prägen die chilenische Küche. Fisch, Meeresfrüchte, sogar Algen und Eintöpfe mit Rindfleisch, Ziege und den indianischen Gemüsesorten Mais, Karotten und Kartoffeln sowie dem Mapuche-Gewürz merquén repräsentieren am besten die Küche des Landes. Deutsche Akzente setzen im Süden Blechkuchen (kuchen) und das Frühstück mit Ei, Wurst und Käse. Auf der Isla de Chiloé begeht man mit einem in der Erde gegarten Gericht, dem curanto, alle Festivitäten. Sehr beliebt sind empanadas mit Muschelfleisch, im Zentrum Chiles füllt man sie eher mit pino, einer orientalisch gewürzten Hackfleischmasse, die auch für die Zubereitung des Nationalgerichts pastel de choclo, einem Maisauflauf, verwendet wird. Das sehr gute patagonische Lamm wird vorzugsweise „a fuego lento" (ganz langsam) gebraten. Die chilenischen Weine genießen Weltruf. Das Nationalgetränk allerdings wird aus einem Schnaps gemixt, dem Trester Pisco, der mit Zitronensaft, Eischaum und Zimt zum Pisco Sour wird.
Año Nuevo (Neujahr, 1. Januar); Viernes Santo (Karfreitag, März/April); Sábado Santo (Karsamstag, März/April); Día del Trabajo (Tag der Arbeit, 1. Mai); Día de las Glorias Navales (Tag der Marine, 21. Mai); San Pedro y San Pablo (St. Peter und Paul, Ende Juni/Anfang Juli); Día de la Virgen del Carmen (Unsere Liebe Frau vom Berge Karmel-Tag, Mitte Juli); Asunción de la Virgen (Mariä Himmelfahrt, 15. August); Primera Junta Nacional de Gobierno (Unabhängigkeitstag von 1818, 18. Sept.); Día del Ejército (Ehrentag des Heeres, 19. Sept.); Día del Descubrimiento de Dos Mundos (Kolumbus-Tag, 12. Okt.); Todos Los Santos (Allerheiligen, 1. November); Inmaculada Concepción (Unbefleckte Empfängnis, 8. Dezember); Navidad (Weihnachten, 25. Dezember).
Januar Das Theaterfestival Santiago a Mil bringt Artisten aus aller Welt zusammen, die auf den Straßen und Bühnen von Santiago ein meisterhaftes Programm darbieten (https://www.santiagoamil.cl). Neben chilenischer Volksmusik wird auf dem Olmué Folk Festival im El Patagual Park von Olmué auch der nationale Folkloretanz Cueca vorgeführt (http://www.festivaldelhuaso.cl). Februar Am Brava-Strand und andernorts in Iquique wird die Karnevalszeit mit bunten Kostümparaden, Musik und Tanz ausgelassen gefeiert. März/April Im Mittelpunkt des Loolapooza Festivals im O’Higgins Park von Santiago stehen Konzerte bekannter Pop- und Rock-Bands. Zusätzlich runden verschiedene Freizeitangebote das Festivalprogramm ab und eine Kinderzone sorgt für das Vergnügen der jungen Gäste (https://www.lollapaloozacl.com). Der Marathon de Santiago lockt jedes Jahr etliche Läufer mit einem hohen Preisgeld an den Start (https://maratondesantiago.com). 16. Juli Jedes Jahr im Juli lädt La Tirana zur Fiesta de La Tirana, ein Kunst- und Musikevent, auf dem die Einheimischen ihr Gesicht hinter Teufelsmasken verstecken und der Jungfrau Carmen mit skurrilen Tänzen gedenken. August Neben der Ausstrahlung nationaler und internationaler Filmproduktionen stehen Diskussionen, Ausstellungen und verschiedene Wettbewerbe auf dem Programm des Santiago International Film Festivals (https://sanfic.com). 18. September Am chilenischen Nationalfeiertag Dieciocho (18) werden allerorts große Feste organisiert, die bis spät in die Nacht mit traditionellem Essen, reichlich Wein und dem chilenischen Cueca-Tanz gefeiert werden. Oktober Am 12. Oktober gedenkt Santiago dem Nationalhelden Kolumbus mit Trachtenparaden, die quer durch die Stadt führen. Dezember Zur Jahreswende pilgern mehrere hunderttausend Menschen nach Valparaíso, um sich den besten Blick auf das gigantische Feuerwerk über der Hafenbucht zu sichern.
Chilenen gelten neben den Argentiniern als Meister des pirópos, des - meist geschmackvollen - Kompliments. Richtig grobe Anmache bzw. Berührungen sind normalerweise nicht zu befürchten. Aber Ansprechen, Pfiffe und Kommentare gehören sehr wohl zum männlichen Repertoire, mit dem alleinreisende Frauen bedacht werden, was sich in der Regel aber nicht in verbale Aggressionen oder penetrante Aufdringlichkeit ausweitet. Hilft immer: auf Ehemann und Kinder verweisen, auch wenn man sie nicht hat. Eine gewisse Vorsicht, auch bei der Kleiderwahl, ist nie verkehrt.
Seit 2015 können Homosexuelle in Chile eine Art Lebenspartnerschaft eingehen, über die Einführung der Homo-Ehe wird diskutiert. Auf abfällige Blicke und Äußerungen müssen sich Schwule und Lesben dennoch einstellen, obwohl auch hier zu den Schwulenparaden „Orgullo Gay" zehntausende Teilnehmer kommen und es die Organisation Movilh gibt, die sich um die Anerkennung Homosexueller kümmert.
Das Klima auf der südlichen Halbkugel verhält sich genau umgekehrt zum europäischen: tiefster Winter herrscht im Juli/August. Im Süden ist es kälter als im Norden. Während man den Norden des Landes eigentlich ganzjährig bereisen kann, weil er Wüstenklima mit kühlen Nächten aufweist, ist der Süden von Januar bis Ende März am angenehmsten. Die südliche Zentralzone und der Kleine Süden haben eher mediterranes Klima, wobei die Küste oft nebelverhangen ist, was zu niedrigeren Temperaturen führt. Die Niederschlagsmenge nimmt nach Süden hin zu. Auch die Isla de Pascua (Osterinsel) ist ein ganzjähriges Ferienziel mit subtropischen Temperaturen.
Bauvorschriften regeln die Konstruktion von Rollstuhlrampen für öffentliche Gebäude in Chile. Auf Flughäfen und in Einkaufszentren gibt es Aufzüge. Immer mehr Hotels stellen um auf behindertengerechte Installationen; man sollte bei der Buchung erfragen, inwiefern das auch auf das gewünschte Hotel zutrifft.
Polizei (auch Carabineros, Straßenpolizei): 133, Feuerwehr: 132, Ambulanz: 131, Privater Rettungsdienst: 800800911. Wer mit dem Mietwagen unterwegs ist, bekommt von der Verleihfirma Nummern von Dienstleistern genannt, die für Pannenhilfe etc. zuständig sind.
Es gibt kein offizielles Ladenschlussgesetz. Die Geschäfte stehen meist von 10-21 Uhr offen, manche öffnen auch früher, Ladengalerien in Großstädten und Supermärkte schließen oft später. Banken und Behörden mit Publikumsverkehr arbeiten von 8 oder 9 bis 14 Uhr, die Post legt generell eine Mittagspause ein - Ausnahme ist die Zentralpost in Santiago.
Bei den immensen Strecken, die es zu überwinden gilt, um das ganze Land zu sehen, empfiehlt sich der South America Air Pass von LATAM. Er enthält je nach Reisewunsch verschiedene Coupons für Strecken, deren Abfolge vor Reiseantritt fixiert sein muss. Die Preise liegen relativ niedrig, die Osterinsel ist nicht eingeschlossen. Man kann ihn nicht im Land selbst erwerben, sondern er muss bereits vor Antritt der Reise gebucht werden (https://www.latam.com). Das Busnetz ist gut ausgebaut und pünktlich, besonders zwischen größeren Städten gibt es teilweise stündliche Abfahrten. Die Busse sind bequem und gepflegt, die Stationen oft mit Imbissrestaurants, kleinen Geschäften und Toiletten ausgestattet. Coche-cama (Bettwagen) nennt sich die komfortabelste Klasse, es folgen semi-cama und Pullman. Eine mautpflichtige Autobahn verbindet auf 1.500 km La Serena mit Puerto Montt und verläuft vom Kleinen Norden über die Zentralzone bis zum Großen Süden. Für die Carretera Austral braucht man ein robustes Fahrzeug.
Amtssprache: Spanisch Bevölkerung: rund 19 Mio. Einwohner Fläche: 756.098 km² (ohne Antarktisanteile) Hauptstadt: Santiago de Chile (rund 7 Mio. Einwohner) Landesvorwahl: +56 Religion: 67 % katholisch, 17 % Protestanten, 12 % Andersgläubige bzw. ohne Religion Währung: Chilenischer Peso (Abk.: chil$; ISO-4217-Code: CPL) Zeitzone: Chile Time (CLT; MEZ -5 Stunden). Im chilenischen Sommer (Aug./Sept./Okt. bis März/April/Mai) gilt die Chile Summer Time (CLST; MEZ -4 Stunden).
Die Vorwahlen lauten 0056 für Chile, 0049 für Deutschland, 0043 für Österreich und 0041 für die Schweiz. Um das eigene Handy in Chile benutzen zu können, muss man ggfs. International Roaming beantragen, es funktioniert aber meist automatisch. Die Gebühren können jedoch relativ hoch ausfallen, am besten man erkundigt sich vorher danach und nach spezieffeln Auslandstarifen. Oder man kauft an einem Kiosk eine Prepaid-Karte für öffentliche Fernsprecher - das ist meist noch günstiger, ebenso wie die Kommunikation über das Internet in Internetcafés oder im Hotel.
Es ist üblich, Trinkgeld zu geben und zwar: beim Restaurantbesuch, dem Zimmermädchen im Hotel und dem Reiseleiter bei Exkursionen. Die Höhe hängt von der Zufriedenheit des Kunden ab. Wenn auf der Restaurantrechnung ein gesonderter Trinkgeldbetrag aufgeführt wird, entfällt die zusätzliche Zahlung (üblich sind 10 %).
Die Ein- und Ausfuhr von Devisen ist unbegrenzt möglich, Bargeld oder Wertpapiere müssen bei der Einreise ab einem Wert von 10.000 USD und Neuwaren ab einem Wert von 500 USD deklariert werden. Es dürfen maximal 400 Zigaretten, 50 Zigarren, 500 g Tabak und 2,5 l Branntwein zollfrei eingeführt werden. Streng untersagt ist die Einfuhr von Nahrungsmitteln, geschützten Tieren, Pflanzen, Saatgut, Drogen und pornografischem Material. Die Geldstrafen beim kleinsten Vergehen sind nicht unerheblich. Importgeschäfte sind erlaubt, ab einem Betrag von 500 USD (FOB) muss jedoch ein Zollagent eingeschaltet werden. Bei der Rückreise nach Europa und in die USA dürfen weder Kaktusholz bzw. Kunsthandwerk aus Kaktusholz noch Alerce oder Kunsthandwerk aus Alerceholz eingeführt werden (Washingtoner Artenschutz-Abkommen). Weiterhin dürfen über 17-Jährige in die EU 200 Zigaretten oder 100 Zigarillos mit einem Höchstgewicht von 3 g pro Stück oder 50 Zigarren oder 250 g Tabak sowie 1 l Spirituosen, 2 l Zwischenerzeugnisse, 4 l nicht schäumenden Wein und 16 l Bier sowie andere Waren, wie Parfüm, Kaffee, Tee und Elektrogeräte, bis zu einem Wert von 300 EUR zollfrei einführen, wobei die Wertgrenze vom jeweiligen EU-Mitgliedsstaat bei Jugendlichen unter 15 Jahren auf 150 EUR herabgesetzt werden kann und für Flug- und Schiffsreisende bei 430 EUR liegt. Bei der Wiedereinreise in die Schweiz dürfen über 17-jährige 250 Zigaretten oder Zigarren oder 250 g anderer Tabakfabrikate sowie 5 l alkoholische Getränke mit einem Alkoholgehalt bis 18 Vol.-% und 1 l alkoholische Getränke mit einem Alkoholgehalt über 18 Vol.-% zollfrei einführen. Die Wertfreigrenze aller eingekauften Waren beträgt 300 CHF (inkl. Geschenke, Alkohol und Tabakerzeugnisse). Da sich Zollbestimmungen kurzfristig ändern können, ist es ratsam, die aktuellen Vorschriften kurz vor der Reise direkt bei der jeweiligen Botschaft zu erfragen.

Ecuador

Gute Privatkliniken, in denen auch englischsprachige Ärzte arbeiten, findet man in größeren Städten wie Quito. Notfallbehandlungen müssen meist im Voraus bezahlt werden; in manchen Fällen reicht es aus, eine gute Bonität nachzuweisen. Es ist ratsam, eine Kreditkarte mit einer Deckungssumme von mindestens 5.000 EUR mit sich zu führen. Auch auf den Galápagos-Inseln ist eine gute medizinische Versorgung gewährleistet, in ländlichen Regionen des Landes sieht das jedoch oft anders aus. Eine gut bestückte Reiseapotheke gehört ins Gepäck, ebenso sollte man vorab eine Auslandskranken- und Rückholversicherung abschließen. Wem die z.T. extremen Höhen zu schaffen machen, sollte möglichst auf Rauchen und Alkohol verzichten, sich am ersten Tag ausruhen und Coca-Tee (mate de coca) trinken. Derartige Akklimatisierungsbeschwerden sind meist nach ein bis zwei Tagen verschwunden.
Deutsche Botschaft Avenida Naciones Unidas y República de El Salvador Edificio "Citiplaza", piso 14, Quito Tel.: +593-2-2970820 (für Notfälle außerhalb der Öffnungszeiten: +593-999497967) Fax: +593-2-2970815 Web: https://quito.diplo.de/ec-es/botschaft Österreichische Botschaft in Lima, konsularische Zuständigkeit für Ecuador Avenida República de Colombia 643, 5° piso San Isidro (Lima 27) Tel.: +51-01-4420503 Fax.: +51-01-4428851 E-Mail: [email protected] Web: https://www.bmeia.gv.at/oeb-lima Schweizerische Botschaft Av. Amazonas N35-17 y Juan Pablo Sanz Edificio Xerox, Piso 2, Quito Tel.: +593-2-2434949 Fax: +593-2-2449314 E-Mail: [email protected] Web: https://www.eda.admin.ch/quito
Die Netzspannung in Ecuador beträgt 110 Volt Wechselstrom bei 60 Hertz. Verwendet werden fast ausschließlich US-Blattstecker. Es ist ratsam, einen Adapter mitzunehmen. Mit Stromausfällen muss jederzeit gerechnet werden.
Die ecuadorianische Küche, die auch als „comida criolla“ bezeichnet wird, ist vor allem eine Mischung aus spanischen und nordamerikanischen Einflüssen. Dabei wurden Lama und Meerschweinchen von den spanischen Siedlern weitgehend durch Schweine- und Rindfleisch ersetzt. Gebratenes Meerschweinchen (cuy) gilt jedoch immer noch als Delikatesse, ist aber relativ teuer und wird längst nicht mehr überall angeboten. Als Beilage isst man oft Kartoffeln, Mais und Kochbananen. Ceviche, eine Meeresfrüchte-Mischung aus Krabben, Muscheln, Langusten und Weißfisch, meist in Essig, Öl, Zitronen- oder Orangensaft mariniert und mit Tomaten, Zwiebeln und Kräutern verfeinert, gilt als Nationalgericht. Vor allem im Hochland Ecuadors isst man darüber hinaus gerne Suppen (sopas), so z.B. als Locro (Kartoffel-Mais-Suppe mit Käse und Avocado), Sanchocho (Suppe aus Fleisch, Erbsen, Kochbananen und Maniok) sowie Hühner- (caldo de gallina) bzw. Fisch- (sopa de pescado) oder Gemüsesuppe (sopa de verduras). Beliebte Getränke sind frisch gepresste Säfte (jugos), die gerne mit Wasser verdünnt oder mit Milch gemischt serviert werden, nichtalkoholische Getränke mit Kohlensäure werden als „colas“ bezeichnet. Ein typisch ecuadorianisches Getränk ist auch das aus Maismehl und Früchten hergestellte Colada Morada. Wasser ist mit (agua con gas) oder ohne Kohlensäure (agua sin gas) erhältlich. An alkoholischen Getränken konsumiert man gerne Bier (cerveza), von dem zwei einheimische Marken angeboten werden: Pilsener und Club. Daneben spielen auch die Zuckerrohrschnäpse Punta, Caña Manabit und Canelazo (mit Zuckerrohr und Zimt) besonders nach dem Essen eine wichtige Rolle.
Oberster Nationalfeiertag ist der Día de la Independencia (Unabhängigkeitstag) am 10. August. Weitere Feiertage sind Año Nuevo (Neujahr, 1. Januar), Carnaval (Karneval, Februar/März), Viernes Santo (Karfreitag, März/April), Día del Trabajador (Tag der Arbeit, 1. Mai), Batalla del Pichincha (Jahrestag der Schlacht von Pichincha, 24. Mai), Día de los Difuntos (Allerseelen, 2. November) und Navidad (Weihnachten, 25. Dezember). Wichtige lokale Feiertage sind außerdem Independencia de Guayaquil (Unabhängigkeitstag von Guayaquil, 10. Oktober), Independencia de Cuenca (Unabhängigkeitstag von Cuenca, 3. November) sowie Aniversario de la fundación de Quito (Gründungstag der Stadt, 6. Dezember).
Januar Am Tag der Heiligen Drei Könige werden in den größeren Städten, vor allem in Quito, feierliche Prozessionen veranstaltet. Februar Während des Karnevals bespritzen sich nicht nur die Ecuadorianer, sondern auch die Touristen gerne mit Wasser. Vielerorts werden Frucht- und Blumenfeste abgehalten. 1. Mai Am Tag der Arbeit sorgen Arbeiterparaden sowie Musik- und Showdarbietungen in den größeren Städten für Unterhaltung. Juni Vor allem in der Gegend rund um Cayambe und in Otavalo feiert man in diesem Monat das San-Pedro-Fest mit traditionellen Feuern sowie das Sonnenwendfest Inti Raymi mit bunten Trachten, Volksmusik und gegebenenfalls einem reinigenden Bad im Wasserfall von Peguche. 24. Juli Den Geburtstag des südamerikanischen Unabhängigkeitskämpfers Simón Bolívar begehen die Ecuadorianer in Quito mit einem rauschenden Straßenfest. 10. August Am Quito Independence Day feiert man die Unabhängigkeit von Spanien mit Militärparaden, Feuerwerk und eindrucksvollen Ausstellungen. 12. Oktober Am Día de la Raza wird in ganz Ecuador die Entdeckung der Neuen Welt durch Kolumbus mit Musik, Ständen und vielfältigen Veranstaltungen in der Hauptstadt Quito zelebriert. 2. November Allerseelen ist in Ecuador ein eher fröhlicher und bunter Feiertag, an dem die Friedhöfe der Städte mit unzähligen Blumen geschmückt werden. Man zieht mit blumengeschmückten Wagen durch die Straßen, säubert die Gräber und serviert den Verstorbenen ihr Leibgericht. 6. Dezember Die Hauptstadt verwandelt sich am Tag ihrer Gründung in einen einzigen Festplatz.
Insbesondere in den Touristengebieten ist Ecuador ein relativ sicheres Land. An den touristischen Hotspots der Städte (z.B. im Ausgehviertel Mariscal Sucre in Quito) sowie in öffentlichen Verkehrsmitteln ist mit Kleinkriminalität in Form von Diebstählen, aber auch mit Raubüberfällen zu rechnen. Ecuadorianische Männer können gegenüber (allein reisenden) Frauen relativ aufdringlich sein, Kontaktversuche und Prahlereien sind häufig. Dem kann man durch Verweis auf den im Hotel wartenden Ehemann oder demonstrativem Vorzeigen eines Eherings am Finger entgegenwirken.
Seit der Verfassungsänderung 1998 stand Homosexualität in Ecuador nicht mehr unter Strafe, seit 2008 wurden gleichgeschlechtliche Partnerschaften staatlich anerkannt und seit 2015 auch eingetragene Partnerschaften. Im Juni 2019 wurde die Homo-Ehe legalisiert. In der Hauptstadt Quito hat sich eine kleine Homosexuellenszene entwickelt. Die gesellschaftliche Toleranz ist jedoch noch relativ gering.
Ecuador erhielt seinen Namen dadurch, dass es nahe zum Äquator verläuft. Das Klima zeigt sich im gesamten Land warm und tropisch. Starke Klimaunterschiede gibt es aufgrund der Höhe zwischen der Andenregion und den Küstengebieten. Der östliche Regenwald und die Costa (Pazifikküste im Westen) bekommen häufig Niederschläge ab. Das Hochland wartet mit kühleren Temperaturen auf. Die Hauptstadt Quito (2.850 m) verzeichnet ähnliche Temperaturen wie Mitteleuropa im Spätsommer und die Luftfeuchtigkeit ist wesentlich niedriger als z.B. im östlichen Amazonasbecken. Wer zu einer Bergtour aufbrechen möchte, sollte dafür die Monate Juni bis November nutzen. Juni und Juli sind perfekt für Touren ins Amazonasgebiet. Die erste Jahreshälfte bietet sich für einen Besuch auf den Galapagos-Inseln an. An Sonnenschutz ist unbedingt zu denken, denn die Sonneneinstrahlung ist sehr stark. Für Wanderungen im Hochland sind Regenschutz und Jacke Pflicht. Wer auf den Galápagos-Inseln sowie an der Küste unterwegs ist, sollte zum Schutz vor Mücken lange, leichte Hosen tragen. Zudem kann man hier immer wieder von warmen, aber heftigen Regenschauern überrascht werden.
Bei Ausflügen in die Natur, Regenwald- und Trekkingtouren sehen sich Menschen mit körperlichen Einschränkungen oft unüberwindbaren Hindernissen gegenüber. Auch öffentliche Einrichtungen und Hotels sind oft noch nicht in ausreichendem Maße behindertenfreundlich ausgestattet. Im Gegensatz dazu verfügen einige Schiffe, die zwischen den Galápagos-Inseln verkehren, über Aufzüge und andere Vorrichtungen für Menschen mit Behinderung, die es ihnen erlauben, dieses Inselparadies auf einer Art "Mini-Kreuzfahrt" zu erkunden.
Folgende Telefonnummern sind für Reisende in Ecuador wichtig: Notruf 911, Polizei 101, Unfallrettung 131 und Feuerwehr 102.
Die Geschäftszeiten von Banken, Behörden und Ämtern liegen meist von Montag bis Freitag zwischen 9 und 16 Uhr, samstags von 9-13.30 Uhr. Geschäfte machen in der Regel eine Mittagspause (siesta) und sind montags bis freitags von 9 bis 13 und von 15 bis 19/20 Uhr sowie an Samstagen von 9 bis 13 Uhr geöffnet. Apotheken sind werktags von 9 bis 20 Uhr zugänglich. Ebenfalls bis 20 Uhr sind große Einkaufszentren für ihre Kunden da, viele öffnen auch sonntags ihre Türen, wobei sie dann meist schon gegen 16 Uhr schließen.
Ein komfortables und günstiges Verkehrsmittel in Ecuador sind die Langstreckenbusse. Die Busfahrer legen jedoch häufig eine riskante Fahrweise an den Tag, immer wieder kommt es zu Unfällen, vor allem in den Bergen. Für größere Flexibilität nutzen viele Urlauber einen Mietwagen, für den ein internationaler Führerschein, eine Kreditkarte und ein Mindestalter von 21 Jahren vorausgesetzt werden. Von gut ausgebauten Straßen bis hin zu Schotterpisten ist jeder Straßenzustand vorhanden. In den letzten Jahren wurde die Panamericana zu einer teilweise vierspurigen Schnellstraße ausgebaut. Da die Verkehrsregeln nur selten beachtet werden, ist auf den Straßen Vorsicht geboten. Auch Eisenbahn und Flugzeug können genutzt werden. Zwischen Guayaquil und Quito gibt es mehrere Flugverbindungen pro Tag. Nahezu ausschließlich per Flugzeug können vom Festland die Galapagos-Inseln angesteuert werden. Zwischen den Inseln fahren zudem Touristenboote und Mietyachten. Indiodörfer, Campingplätze oder Lodges im Amazonasgebiet sind häufig nur mit Booten erreichbar. Im Touristengebiet Baños sind die wieder vermehrt aktiven Vulkane Reventador, Tungurahua und Sangay wahre Attraktionen. Wer mehr über die vulkanischen Aktivitäten in Ecuador erfahren möchte, kann folgende Webseite nutzen: https://www.igepn.edu.ec. Unter https://www.auswaertiges-amt.de können aktuelle Reisehinweise eingesehen werden.
Amtssprache: Spanisch Bevölkerung: rund 17 Mio. Einwohner Hauptstadt: Quito (rund 2 Mio. Einwohner) Fläche: 256.370 km² Landesvorwahl: +593 Währung: US-Dollar (Abk.: $, ISO-4217-Code: USD) Zeitzone: Ecuador Time (ECT); Mitteleuropäische Zeit (MEZ) -6 Stunden (im Sommer -7), auf den Galápagos-Inseln -7 Stunden (im Sommer -8), keine Umstellung auf Sommerzeit
Die Landesvorwahl von Ecuador lautet 00593, ins Ausland wählt man die 00 plus die jeweilige Ländervorwahl: nach Deutschland die 0049, nach Österreich die 0043 und in die Schweiz die 0041. Telefone findet man in fast allen öffentlichen Gebäuden oder auch in kleineren Geschäften, wobei die Gebühren sehr unterschiedlich sein können. Es gibt sowohl Karten- als auch vereinzelt noch Münztelefone. Telefonkarten können an Tankstellen, in Einkaufszentren oder Restaurants erworben werden. Die Mobilfunk-Abdeckung ist gut, auch in abgelegenen Regionen. Handys kann man in Telefonläden oder am Flughafen mieten. Das eigene Smartphone kann mit speziellen Auslandstarifen genutzt werden, über die der zuständige Mobilfunkanbieter informiert.
In Hotels und Restaurants, vor allem der gehobenen Kategorie, enthält die Rechnung bereits 10 % Bedienzuschlag (Servicio) und 12 % Steuer. Sofern diese nicht enthalten sind, erwartet das Servicepersonal ein Trinkgeld in Höhe von etwa 5 %. Taxifahrer freuen sich, wenn der Betrag aufgerundet wird, was sie häufig aber schon von sich aus tun.
Zollfrei nach Ecuador einführen darf man 300 Zigaretten oder 50 Zigarren oder 200 g Tabak, außerdem 1 l Spirituosen sowie Artikel für den persönlichen Bedarf. Bei der Ausreise dürfen keine präkolumbischen Kunstgegenstände oder Souvenirs von artgeschützten Tieren mitgenommen werden. Geldbeträge über 10.000 USD müssen bei der Einreise deklariert werden, bei der Ausreise Beträge über 9.000 USD. Bei der Rückreise in die EU dürfen Personen über 17 Jahre 200 Zigaretten oder 100 Zigarillos mit einem Höchstgewicht von 3 g pro Stück oder 50 Zigarren oder 250 g Tabak sowie 1 l Spirituosen, 2 l Zwischenerzeugnisse, 4 l nicht schäumenden Wein und 16 l Bier sowie andere Waren, wie Parfüm, Kaffee, Tee und Elektrogeräte bis zu einem Wert von 300 EUR zollfrei einführen, wobei die Wertgrenze für Jugendliche unter 15 Jahre bei 175 EUR und für Flug- und Schiffsreisende bei 430 EUR liegt. Bei der Wiedereinreise in die Schweiz dürfen über 17-jährige 250 Zigaretten oder Zigarren oder 250 g anderer Tabakfabrikate sowie 5 l alkoholische Getränke mit einem Alkoholgehalt bis 18 Vol.-% und 1 l alkoholische Getränke mit einem Alkoholgehalt über 18 Vol.-% zollfrei einführen. Die Wertfreigrenze aller eingekauften Waren beträgt 300 CHF (inkl. Geschenke, Alkohol und Tabakerzeugnisse). Da sich Zollbestimmungen kurzfristig ändern können, ist es ratsam, die aktuellen Vorschriften kurz vor der Reise direkt bei der jeweiligen Botschaft zu erfragen.

Peru

Die medizinische Versorgung lässt sich nur in teuren Privatkliniken der Großstädte mit europäischen Verhältnissen vergleichen und ist vor allem in ländlichen Gebieten problematisch. Überall jedoch müssen medizinische Behandlungen sofort bezahlt werden. Um etwaige Kosten erstattet zu bekommen, wird der Abschluss einer Auslandskranken- und Reiserückholversicherung dringend empfohlen. Eine individuelle Reiseapotheke sollte stets mitgenommen und unterwegs den Temperaturen entsprechend geschützt werden. Ein häufig auftretendes Problem stellt die Höhenkrankheit dar; die dünne Luft oberhalb von 3.000 m kann einem schwer zusetzen. Schwere Kopfschmerzen, Atemnot, Herzklopfen, Übelkeit, Appetit- und Schlaflosigkeit sind Warnzeichen einer drohenden Höhenkrankheit. Dann helfen nur mehr die Beatmung mit Sauerstoff und ein rascher Abtransport in tiefer gelegene Gebiete.
Deutsche Botschaft Av. Dionisio Derteano 144 Edificio Alto Caral - Pisos 7 & 8 San Isidro - Lima 27 Tel.: +51-1-2035940 Fax: +51-1-4224813 E-Mail: [email protected] Web: https://lima.diplo.de Österreichische Botschaft Avenida Republica de Colombia/ex Avenida Central 643, piso 5 Lima 27, San Isidro Tel.: +51-1-4420503 Fax: +51-1-4428851 E-Mail: [email protected] Web: https://www.bmeia.gv.at/oeb-lima Schweizerische Botschaft Avenida Salaverry 3240 Lima 27, San Isidro Tel.: +51-1-2640305 E-Mail: [email protected] Web: https://www.eda.admin.ch/lima
Die Netzspannung beträgt 220 Volt bei 60 Hertz, gelegentlich auch 110 Volt bzw. 50 Hertz. Flachsteckdosen erfordern jedoch immer entprechende Adapter.
Man sollte schon etwas experimentierfreudig sein, um die landestypischen Gerichte Perus kennenzulernen. Gerichte mit Lama (llama) und Alpaka (alpaca) stehen, vor allem im Hinterland, ebenso auf der Speisekarte wie solche mit Meerschweinchen (cuy) und Hähnchen (pollo). Hauptbestandteile der peruanischen Küche sind Reis, Kartoffeln, Mais und Quinoa. An den Straßenständen, an denen man übrigens sehr preisgünstig essen kann, werden oft Anticuchos (Spieße mit Rinderherz) angeboten. Weit verbreitet ist auch Lomo saltado, eine Grillpfanne mit Rindfleisch, Kartoffeln, Tomaten und Zwiebeln. Eine scharfe Spezialität ist Rocoto, eine Paprikasorte, die oft gefüllt serviert wird. In der Küstenregion gibt es Gerichte mit Fisch und Meeresfrüchten in Hülle und Fülle, darunter Ceviche (marinierter Fisch mit Mais, Kartoffeln und Zwiebeln) oder Escabeche (eine Vorspeise aus gekochtem Fisch). Als Getränke beliebt sind Chicha (Maisbier), Pisco (aus Traubenmost hergestelltes Destillat), Inka Cola, Säfte (jugos) und Milchmixgetränke (liquado con leche). Man sollte bedenken, dass viele Restaurants in Peru abends bereits um 18 Uhr ihre Pforten schließen, touristisch ausgerichtete Lokale haben auch in den Abendstunden geöffnet.
Año Nuevo (Neujahr, 1. Januar); La Pascua (Ostern, März/April); Día del Trabajo (Tag der Arbeit, 1. Mai); Día del Corpus (Fronleichnam, Mai/Juni); Día de los Campesinos (Tag der Bauern, 14. Juni); Día de San Pedro y San Pablo (St. Peter und Paul, 29. Juni); Fiestas Patrias en el Perú (Unabhängigkeitstage, 28./29. Juli); Virgen de la Asunción (Mariä Himmelfahrt, 15. August); Santa Rosa de Lima (Tag der Hl. Rosa von Lima, 30. August); Combate Naval de Angamos (Tag der Marine, 8. Oktober); Día de la Dignidad Nacional (Tag der Nationalen Würde, 9. Oktober); Día de Todos los Santos (Allerheiligen 1. November); Virgen de la Concepción (Mariä Empfängnis, 8. Dezember); Navidad (Weihnachten, 25. Dezember).
Februar Im ganzen Land feiert man Feste mit Tanz und Gesang zu Ehren der Schutzheiligen des jeweiligen Ortes, so z.B. im Februar die Fiesta de la Virgen de la Candelaria in Puno. Insbesondere im Zusammenhang mit den sich anschließenden Karnevalsfeierlichkeiten wird die Diablada aufgeführt, ein Maskentanz, der den Kampf zwischen Gut und Böse, zwischen Engel und Teufel, versinnbildlicht. März/April In Arequipa, Ayacucho und Cusco finden am Ostersonntag farbenfrohe Prozessionen statt. 23./24. Juni Im Amazonasgebiet feiert man das Fest des Schutzheiligen Johannes mit rituellen Waschungen und fröhlichen Partys. 24. Juni Die Sonnenwendfeier der Inka (Inti Raymi) wird in Sacsayhuamán, einer ehemaligen Inka-Festung mit Theaterdarstellungen und historischen Kostümen gefeiert. 4. Oktober In allen peruanischen Kolonialstädten mit Franziskanerkirchen und -klöstern finden Feierlichkeiten anlässlich des Patronatstags von San Francisco statt. November In Puno wird in Gedenken an den ersten Inka, der hier an Land ging (Manco Capac), ein Folklorefest veranstaltet.
In Peru gilt, was auch andere südamerikanische Länder betrifft: Der Machismo ist stark ausgeprägt und bricht sich naturgemäß allein reisenden Frauen gegenüber am meisten Bahn. Wer eine Ehe und Kinder erwähnt oder vorschützt, wird als potenzielles „Opfer" von verbalen Anzüglichkeiten und Kontaktversuchen gleich deutlich uninteressanter. Von Flügen über die Nazca-Linien wird abgeraten, da es bereits mehrmals (fast) zu Flugunfällen gekommen ist. In den Regionen um Ica, Arequipa, Puno und zwischen Puerto Maldonado und Cusco kommt es gelegentlich zu nächtlichen Überfällen auf Touristenbusse. In Großstädten wie Lima und Cusco sollte man sich als Frau nachts nicht alleine im Freien aufhalten und generell nur offizielle, registrierte und wenn möglich telefonisch vorbestellte Taxis benutzen.
Ein Antidiskriminierungsgesetz bietet Schutz für Schwule und Lesben. Doch ein Politikerskandal vor einigen Jahren offenbarte, dass Homosexualität keinesfalls zur Normalität in Peru gehört und nach wie vor geächtet wird. Ein Gesetzentwurf zur Einführung Eingetragener Partnerschaften scheiterte 2015. Dementsprechend sei homosexuellen Pärchen Zurückhaltung auf der Reise angeraten. Eine breite Informationsplattform bietet https://www.gayperutravel.com.
Das Klima Perus gestaltet sich regional sehr unterschiedlich und reicht von tropischem Klima in Amazonien bis zum arktischen Klima in den Hochgebirgsregionen der Anden. Generell unterscheidet man zwischen Regen- und Trockenzeit, die jedoch je nach Landesteil variieren. Von April/Mai bis September/Oktober ist es in den Bergen klar und nachts z.T. sehr frisch (warme Kleidung!). In den Küstengebieten kann es dagegen oft neblig sein, da der unter dem Namen Garúa bekannte Küstennebel viele Berghänge der Sierra einhüllt. Zur gleichen Zeit herrschen hingegen ideale, sonnige und überwiegend trockene Bedingungen für Amazonas-Touren vor. Zwischen November und April ist es genau andersherum. Dann erlebt das Gebiet an der Küste und um die Hauptstadt Lima die schönste und trockenste Periode, während in den Bergen und in Amazonien Regenzeit herrscht. Trotz saisonaler Unterschiede: Die Luftfeuchtigkeit im Regenwald ist stets hoch, und die Temperaturen der Küstenebene liegen ganzjährig relativ konstant bei 20 °C. Die Sonne ist in den Bergen immer sehr intensiv, daher gehören Sonnenbrille, -hut und -creme mit hohem Lichtschutzfaktor unbedingt ins Gepäck.
Eine Peru-Rundreise stellt definitiv eine größere Herausforderung dar als ein Trip innerhalb Europas. Aber dennoch gibt es immer wieder positive Beispiele, sogar professionelle Reiseveranstalter, die diese Herausforderung annehmen. Mit guten Betreuern lässt sich sogar Machu Picchu im Rollstuhl erleben. So bietet z.B. der Rollstuhlreisen-Veranstalter Grabo Tours Reisen nach Süd- und Mittelamerika an (https://www.grabo-tours.de).
Der 24 Stunden unter der Nummer 01-5748000 erreichbare und kostenlose Telefondienst für Touristen ist eine einmalige Einrichtung. Der Notruf der Touristenpolizei Lima-Nord ist 01-4242053, für die Touristenpolizei Lima-Süd wählt man 01-4604525. In Notfällen können Urlauber hier Unterstützung finden. Die allgemeine Notrufnummer der Polizei lautet 105, die der Ambulanz (SAMU) 117, die der Feuerwehr 116.
Generell sind die Öffnungszeiten für öffentliche Büros oder private Unternehmen von 9-17 Uhr. Banken haben Mo-Fr von 9 bis 12.30 Uhr und von 15 bis 18 Uhr auf, Postämter Mo-Fr von 8-19 Uhr und am Samstag von 8-13 Uhr. Geschäfte und Handelsgesellschaften öffnen werktags in der Regel um 9 Uhr und schließen um 20 Uhr. Es gibt jedoch auch Geschäfte, die 24 Stunden geöffnet haben.
Die Sicherheitslage in Peru hat sich in den vergangenen Jahren zunehmend verbessert. Nichtsdestotrotz kommt es bisweilen zu Ausschreitungen, die auch zu Straßenblockaden führen können. So besteht etwa auf der Panamericana laut Auswärtigem Amt in der jüngsten Vergangenheit erhöhte Überfallgefahr, insbesondere in den Regionen um Ica, Arequipa, Puno, sowie zwischen Puerto Maldonado und Cusco. In Lima und Cusco sollte man speziell abends und nachts erhöhte Vorsicht walten lassen und sich, wenn möglich, nicht alleine in der Innenstadt aufhalten. Es ist ratsam, sich vor Reisebeginn über die aktuelle Sicherheitssituation zu informieren. Häufiger als Gewaltdelikte sind Diebstähle. Für einen Mietwagen sind ein internationaler Führerschein, eine Kreditkarte und ein Mindestalter von 21 Jahren notwendig. Zahlreiche Buslinien bieten günstige Transportmöglichkeiten in Luxusbussen an und sind oft die bessere Alternative zum Zug. Tipp: Rechtzeitig die Tickets besorgen, am besten einen Tag vorher. Das ist bei Sammeltaxis (colectivos) nicht nötig, sie fahren einfach los, wenn die 6-8 Plätze besetzt sind. Als Städteverbindung an der Küste sind sie durchaus üblich - und günstig. Taxis sind ebenfalls preiswert, Sie sollten aber darauf achten, dass das Taxi registriert ist und den Fahrpreis im Voraus aushandeln. Mit dem Flugzeug zu reisen ist in Peru weit verbreitet und wesentlich billiger als in Mitteleuropa. Im Regenwald kommen vornehmlich Boote zum Einsatz. Reisenden wird empfohlen, sich vor Überlandreisen bei den Behörden oder Reiseagenturen über die aktuelle Lage zu informieren. Stellen Sie sich auch auf Streiks bei innerstädtischem Transport ein.
Amtssprache: Spanisch Bevölkerung: rund 32,5 Mio. Einwohner Hauptstadt: Lima (rund 10 Mio. Einwohner) Fläche: 1.285.220 km² Landesvorwahl: +51 Währung: Nuevo Sol (Abk.: S/., ISO-4217-Code: PEN) Zeitzone: Peru Time (PET), Mitteleuropäische Zeit (MEZ) -6 Stunden (MESZ-7), keine Umstellung auf Sommerzeit
In den teureren Restaurants ist der Service meist inklusive bzw. wird automatisch verlangt. In günstigeren Etablissements freut man sich, wenn der Betrag ein bisschen aufgerundet wird, ein größeres Trinkgeld wird jedoch meist nicht erwartet. Taxifahrern gibt man kein Trinkgeld, vielmehr wird im Voraus ein fester Preis verhandelt. Auf Trekkingtouren ist es üblich, die Dienste des Führers, des Kochs und der Träger zusätzlich zum Grundpreis zu honorieren. Feste Regeln existieren diesbezüglich jedoch nicht.
Landes- und Fremdwährung darf in unbegrenzter Höhe ein- und ausgeführt werden. 400 Zigaretten oder 50 Zigarren oder 250 g Tabak, drei Flaschen alkoholische Getränke (bis 3 l), 2 kg Lebensmittel sowie andere Waren und Geschenke bis zu einem Gesamtwert von 300 USD dürfen von Personen über 18 Jahren zollfrei eingeführt werden. Für Wurstwaren und Käse wird eine Sondergenehmigung benötigt. Aus geschützten Tieren und Pflanzen hergestellte Souvenirs stehen ebenso wie präkolumbische Artefakte auf der Verbotsliste, sowohl bei der Ein- als auch bei der Ausfuhr. Bei der Rückreise in die EU dürfen Personen über 17 Jahre 200 Zigaretten oder 100 Zigarillos mit einem Höchstgewicht von 3 g pro Stück oder 50 Zigarren oder 250 g Tabak sowie 1 l Spirituosen, 2 l Zwischenerzeugnisse, 4 l nicht schäumenden Wein und 16 l Bier sowie andere Waren, wie Parfüm, Kaffee, Tee und Elektrogeräte bis zu einem Wert von 300 EUR zollfrei einführen, wobei die Wertgrenze für Jugendliche unter 15 Jahre bei 175 EUR und für Flug- und Schiffsreisende bei 430 EUR liegt. Bei der Wiedereinreise in die Schweiz dürfen über 17-jährige 250 Zigaretten oder Zigarren oder 250 g anderer Tabakfabrikate sowie 5 l alkoholische Getränke mit einem Alkoholgehalt bis 18 Vol.-% und 1 l alkoholische Getränke mit einem Alkoholgehalt über 18 Vol.-% zollfrei einführen. Die Wertfreigrenze aller eingekauften Waren beträgt 300 CHF (inkl. Geschenke, Alkohol und Tabakerzeugnisse). Bei der Wiedereinreise ins Heimatland werden selbst kleine Mengen von losem oder auch abgepacktem Koka-Tee vom Zoll beschlagnahmt und können Bußgeldverfahren nach sich ziehen. Da sich Zollbestimmungen kurzfristig ändern können, ist es ratsam, die aktuellen Vorschriften kurz vor der Reise direkt bei der jeweiligen Botschaft zu erfragen. Weitere Informationen über die Zollvorschriften in Peru enthält auch die Webseite der peruanischen Obersten Zollbehörde: http://www.aduanet.gob.pe.

Transitland

Panama

In den ländlichen Gegenden Panamas kann eine gute medizinische Versorgung nicht immer gewährleistet werden. In größeren Städten hingegen gibt es sehr gute medizinische Einrichtungen, die dem europäischen Standard entsprechen. Sollte man auf spezielle Medikamente angewiesen sein, ist es ratsam, einen ausreichenden Vorrat von Zuhause mitzunehmen. Hierbei sind die Vorschriften für die Mitnahme von betäubungsmittelhaltigen Medikamenten zu beachten, die über die Botschaft oder das Konsulat in Erfahrung gebracht werden können.
Deutsche Botschaft Calle 53 Marbella Edificio World Trade Center Piso 20 (PH) Panama City Tel.: +507-263-7733 Fax: +507-223-6664 E-Mail: [email protected] Web: http://www.panama.diplo.de Öffnungszeiten: Mo-Fr 7-15.30 Uhr Österreichisches Honorargeneralkonsulat Calle Sevilla Casa F 7b Villa de las Fuentes Nr. 1 Panama City Tel.: +507-260-4525 E-Mail: [email protected] Web: http://www.bmeia.gv.at Öffnungszeiten: Mo-Fr 8-12 Uhr Die zuständige Botschaft befindet sich in Kolumbien. Schweizerisches Generalkonsulat Edificio Casa Blanca planta baja Bella Vista Calle 44 y Avenida Justo Arosemena Panama City Tel.: +507-395-9922 Fax: +507-395-9923 E-Mail:[email protected] Web: http://www.eda.admin.ch/sanjose Die zuständige Botschaft befindet sich in Costa Rica.
Die Stromspannung beträgt 110 Volt/60 Hertz. Ein Adapter ist notwendig. Die Anschaffung eines Stromwandlers für Geräte, die nicht bei 110 Volt oder 60 Hertz betrieben werden können, ist bei häufigen Reisen nach Panama sinnvoll.
Zu den kulinarischen Spezialitäten Panamas zählen Ceviche, Fisch in Limonensaft mit Zwiebeln und Paprikaschoten; Palacones de Platano, gebratene Kochbananen; Sancocho, Eintopf aus Huhn, Fleisch und Gemüse; Tamales, gewürzte Pastete, in Bananenblätter gewickelt; Carimanolas und Empanadas, Teigtaschen mit Fleisch, Huhn oder Käse gefüllt. In Panama gibt es eine große Auswahl an Bier, Wein und Spirituosen. Auch die gelb leuchtende Inka-Cola ist ein weit verbreitetes, beliebtes Limonadengetränk. Vorsicht ist beim Genuss von rohem Obst und Salaten geboten, Leitungswasser sollte nicht als Trinkwasser verwendet werden.
Año Nuevo (Neujahr, 1. Januar); Día de los Mártires (Gedenktag zum Flaggenstreit zwischen den Vereinigten Staaten und Panama 1964, 9. Januar); Carneval (Februar/März); Jueves Santo (Gründonnerstag, März/April); Viernes Santo (Karfreitag, März/April); Día del Trabajo (Tag der Arbeit, 1. Mai); Fundación de la Ciudad de Panamá (Panama City-Tag, 15. August); Seperación de Panamá de Colombia (Tag der Unabhängigkeit von Kolumbien, 3. November); Día de la Bandera (Tag der Flagge, 4. November); Día de Colón (Colon-Tag, 5. November); Primer Grito de Independencia (Tag des 1. Aufrufs zur Unabhängigkeit von Spanien, 10. November); Independencia de Panamá de España (Tag der Unabhängigkeit von Spanien, 28. November); Día de la Madre (Muttertag, 8. Dezember); Navidad (Weihnachten, 25. Dezember).
Januar Das Panama Jazz Festival in Panama-Stadt ist eines der buntesten und kulturell wichtigsten Musikfestivals von Panama (http://www.panamajazzfestival.com). Februar/März Ausgelassene Karnevalsfeierlichkeiten finden im ganzen Land statt. April Das Azuero International ist ein landwirtschaftliches Fest in La Villa de Los Santos mit Rodeos, Tanz und Stierkämpfen. Mai/Juni In Los Santos wird das Corpus Cristi Festival zelebriert, wobei mit Teufelsmasken bei Folkloretänzen ausgelassen gefeiert wird. Juli Santa Librada in Las Tablas ist ein Fest, bei dem in volkstümlicher Tracht Folklore getanzt wird. September In diesem Monat findet das Patron Saint Festival of the Virgin of Mercedes bzw. Festival National de la Mejorana in Los Santos statt, ein beeindruckendes Folklorefestival (http://www.festivalnacionaldelamejorana.org). September Feria Del Mar: Das Meeresfest wird an vier aufeinanderfolgenden Tagen am Playa El Ismito, nördlich von Bocas Del Toro mit Musik und vielfältigen Einkaufs- und Essständen abgehalten. Oktober Das Black Christ Festival ist eines der wichtigsten religiösen Feierlichkeiten in Panama, wobei das heilige Kreuz durch die Straßen getragen und bei Speis und Trank eine Nacht lang gefeiert wird.
Allgemein besteht in Panama eine erhöhte Sicherheitsgefährdung, die jedoch nicht speziell alleinreisende Frauen betrifft. In Panama-Stadt sollten nachts besonders die Gebiete Calidonia, Curundu, Tocumen, Juan Díaz, 24 de Diciembre, El Chorrillo, Santa Ana und Pacora gemieden werden, da es hier häufiger zu Raubüberfällen kommt. Auch in Colón ist die Kriminalitätsrate recht hoch. Von einer Durchquerung der Urwaldprovinz Darién wird grundsätzlich abgeraten (siehe auch „Kriminalität").
Erst im Jahr 2008 wurden die Strafgesetze gegen einvernehmliche homosexuelle Handlungen in Panama abgeschafft. Eine Antidiskriminierungsgesetzgebung gibt es nicht und die Akzeptanz von Homosexualität in der Bevölkerung ist noch ausbaufähig.
In Panama herrschen tropische klimatische Verhältnisse mit hoher Luftfeuchtigkeit. Die Temperaturen bleiben das ganze Jahr über relativ konstant. Am Meer liegt die Durchschnittstemperatur zwischen 27 und 30 °C. Nachts kühlt es grundsätzlich ab, in den Bergen ist das Klima überwiegend frühlingshaft und von November bis April morgens, abends und nachts recht kühl. Von Mai bis November ist allgemein mit meist kurzen täglichen Niederschlägen zu rechnen. Von Juni bis November ist in Panama Hurrikan-Saison. Die besten Reisemonate sind Dezember bis April.
Körperlich eingeschränkte Menschen haben es in Panama schwer, denn behindertengerechte Einrichtungen findet man selten. Lediglich vor einigen größeren Hotels gibt es eine Rollstuhlrampe, hier und da findet sich auch ein Behindertenparkplatz oder ein rollstuhlgerechtes Badezimmer. Doch selbst in Hotels der Spitzenklasse gibt es keine speziellen Zimmer für körperbehinderte Menschen. Preisnachlässe sind ebenfalls nicht zu erwarten. Rat finden Einheimische wie Touristen beim: Instituto Panameño de Habilitación Especial Camino Real Betania Panama-Stadt Tel.: +507-501-05102009 Web: http://www.iphe.gob.pa
Polizei, Krankenwagen und Feuerwehr sind rund um die Uhr unter der Notrufnummer 911 zu erreichen. Die Feuerwehr und die Ambulanz können auch über die Direktwahl 103 und die Polizei über die 104 angerufen werden. Unter +507-511-9260 erreicht man die Touristenpolizei.
Banken: Mo-Fr von 8-16 Uhr, manche auch samstags; Geschäfte allgemein: Mo-Sa von 9/10-18/19 Uhr durchgehend; Büros: Mo-Fr allgemein 8-16 Uhr (Mittagspause zu unterschiedlichen Zeiten); Postämter: Mo-Fr 8-16 Uhr.
Die regionalen Fluggesellschaften Aeroperlas und AirPanama fliegen die meisten Regionen Panamas an. Die Flüge sind recht günstig und lohnen sich besonders nach Kuna Yala und zur ausschließlich per Flugzeug erreichbaren Isla Contadora. Zwischen Panama-Stadt und Colón befindet sich die einzige Bahnstrecke Panamas. Hier verkehrt neben einem Gütertransport Mo-Fr auch täglich einmal ein Passagierzug in beide Richtungen. Die Tickets sind im Vergleich zum Bustransfer extrem teuer, wobei die Strecke wundervolle Aussichten verspricht. Die günstigste Fortbewegungsvariante Panamas ist der Bus. Nahezu jeder Ort wird von Bussen angefahren, richtige Busstationen gibt es allerdings nur in größeren Städten wie Panama-Stadt oder David. In kleineren Ortschaften werden die Busse per Handzeichen angehalten. Die Straßen von Panama sind gut ausgebaut, jedoch kann es vor allem zwischen Mai und Oktober zu starken Überflutungen kommen, weshalb es zu dieser Zeit häufig Vollsperrungen gibt. Nachts sollte aufgrund der schlechten Straßenmarkierungen auf längere Fahrten verzichtet werden. Schiffslinien und Wassertaxis ermöglichen eine Verbindung zu den umliegenden Inseln.
Amtssprache: Spanisch Bevölkerung: etwa 3,9 Mio. Einwohner Fläche: 75.517 km² Hauptstadt: Panama-Stadt (rund 1,5 Mio. Einwohner) Landesvorwahl: +507 Währung: Panama Balboa (Abk.: ฿; ISO-4217-Code: PAB) Zeitzone: Eastern Standard Time (EST). Mitteleuropäische Zeit (MEZ) -6 Std., keine Umstellung auf Sommerzeit
Telefoniert man von Panama, gelten die internationalen Vorwahlen 0043 für Österreich, 0041 für die Schweiz und 0049 für Deutschland. Panama selbst hat die internationale Vorwahl 00507. Das Telefonieren in Panama ist recht günstig und Telefonkarten, wie vom Anbieter ClaroCOM, können an Kiosken, in Supermärkten und in Drogerien erstanden werden. Telefonate vom Hotel aus können recht teuer werden, da häufig eine Verbindungsgebühr erhoben wird. Um das Mobilfunknetz nutzen zu können, benötigt man ein Quadband- oder UMTS-Multiband-Handy, welches die Frequenzen GSM/WCDMA 850/1900 unterstützt. Anbieter mit UMTS-3G sind Cable & Wireless mit UMTS 850 (http://www.masmovil.com.pa), Claro mit UMTS 850/1900 (http://www.claro.com.pa) und Movistar mit UMTS 850/1900 (http://www.movistar.com.pa). Es gibt einige Mobiltelefonvermietungen, wie Cell Rent Panama (http://www.cellrentpanama.com), die gegen eine Gebühr funktionsfähige Mobiltelefone anbieten.
In Hotels und Restaurants sind etwa 10-15 % des Rechnungsbetrages als Trinkgeld üblich. Gepäckträger erhalten ab 1 PAB pro Gepäckstück. Taxifahrer erwarten kein Trinkgeld.
Zollfrei dürfen ab 18 Jahren 500 g Zigaretten oder 500 g Tabak sowie 3 Flaschen alkoholische Getränke, Parfüm für den persönlichen Gebrauch und Geschenke bis zu einem Wert von 50 USD nach Panama eingeführt werden. Landes- und Fremdwährung unterliegt ab einem Betrag von 10.000 USD der Deklarationspflicht. Die Einfuhr von Tier- und Pflanzenprodukten ist verboten. Bei der Rückreise in die EU dürfen Personen über 17 Jahre 200 Zigaretten oder 100 Zigarillos mit einem Höchstgewicht von 3 g pro Stück oder 50 Zigarren oder 250 g Tabak sowie 1 l Spirituosen, 2 l Zwischenerzeugnisse, 4 l nicht schäumenden Wein und 16 l Bier sowie andere Waren, wie Parfüm, Kaffee, Tee und Elektrogeräte bis zu einem Wert von 300 EUR zollfrei einführen, wobei die Wertgrenze für Jugendliche unter 15 Jahre bei 175 EUR und für Flug- und Schiffsreisende bei 430 EUR liegt. Bei der Wiedereinreise in die Schweiz dürfen über 17-jährige 250 Zigaretten oder Zigarren oder 250 g anderer Tabakfabrikate sowie 5 l alkoholische Getränke mit einem Alkoholgehalt bis 18 Vol.-% und 1 l alkoholische Getränke mit einem Alkoholgehalt über 18 Vol.-% zollfrei einführen. Die Wertfreigrenze aller eingekauften Waren beträgt 300 CHF (inkl. Geschenke, Alkohol und Tabakerzeugnisse). Da sich Zollbestimmungen kurzfristig ändern können, ist es ratsam, die aktuellen Vorschriften kurz vor der Reise direkt bei der jeweiligen Botschaft zu erfragen.

Kolumbien

Innerhalb der großen Städte ist die medizinische Versorgung in etwa mit europäischen Standards zu vergleichen. In ländlicheren Gebieten mangelt es jedoch oftmals an Hygiene und an technischen Möglichkeiten. Vor der Reise sollte grundsätzlich geprüft werden, ob die Krankenkasse Auslandsreisen und Rücktransporte mit einschließt.
Deutsche Botschaft Carrera 69, No 25 B - 44 Piso 7, Edificio World Business Port Bogotá, D.C. Tel.: +57-1-4232600 Fax: +57-1-4293145 E-Mail: [email protected], [email protected] Web: http://www.bogota.diplo.de Die österreichische Botschaft in Botogá wurde Ende 2012 geschlossen. Zuständig ist ab 2013 die Botschaft in Lima: Österreichische Botschaft Avenida Republica de Colombia/ex Avenida Central 643, piso 5 Lima 27, San Isidro Tel.: +51-1-4420503 Fax: +51-1-4428851 E-Mail: [email protected] Schweizerische Botschaft Carrera 9 No. 74-08, piso 11 Bogotá, D.C. Tel.: +57-1-3497230 Fax: +57-1-3497195 E-Mail: [email protected]
Die Netzspannung beträgt 110 Volt/60 Hertz. Üblicherweise sind die Steckdosen für zweipolige Flachstecker vorgesehen, daher ist die Mitnahme eines Adapters erforderlich.
Ob als frittierte Käse-Mais-Bällchen, den Buñelos, eingerollt als gefüllte Maisfladen, den Arepas, oder serviert in Bananenblättern mit fleischhaltiger Mais-Teig-Füllung - die am meisten verwendete Zutat in der kolumbianischen Küche ist definitiv der Mais. Doch die Kolumbianer haben zum Essen weitaus mehr zu bieten als nur Mais. Auch Fleisch in Form von gegrillten Spießen oder auch Reis kommen hier häufig auf den Teller. An der Küste wird zudem gerne fangfrischer Fisch verspeist. Zum Dessert gibt es u.a. Panela, Zuckerrohrsaft mit Kokosraspeln, oder Papayuela, süßes Feigenkompott. Zudem kann man sich in Kolumbien auf eine riesige Auswahl an Früchten freuen. Mangos, Bananen oder Avocados in zahlreichen verschiedenen Größen nehmen die Einheimischen am liebsten als erfrischende Fruchtsaftgetränke zu sich.
Ano Nuevo (Neujahr, 1. Januar); Epifanía (Heilige Drei Könige, 6. Januar); San José (Josefstag, 19. März); Jueves Santo y Viernes Santo (Gründonnerstag & Karfreitag, März/April); Día del Trabajo (Tag der Arbeit, 1. Mai); Ascensión del Señor (Christi Himmelfahrt, Mai); Corpus Christi (Fronleichnam, Mai/Juni); Sagrado Corazón (Pfingsten, Juni); Dia del Padre (Vatertag, 18. Juni); San Pedro y San Pablo (Peter und Paul, 29. Juni); Día de la Independencia (Unabhängigkeitstag, 20. Juli); Batalla de Boyacá (Tag der Befreiung, 7. August); Asunción de Nuestra Señora (Mariä Himmelfahrt, 15. August); Día de la Raza (Tag der Rasse/Entdeckung Amerikas, 12. Oktober); Día de Todos los Santos (Allerheiligen, 1. November); Independencia de Cartagena (Unabhängigkeit von Cartagena, 11. November); Inmaculada Concepción (Mariä Empfängnis, 8. Dezember); Navidad (Weihnachten, 25. Dezember).
4.-6. Januar Drei Tage dauert eine der bekanntesten Karnevalfeiern des Landes. In den Anden, in Pasto, findet dann der farbenprächtige Karneval der Schwarzen und Weißen statt. Februar In Cartagena steigt jährlich das älteste Filmfestival Südamerikas. Hier werden vor allem iberoamerikanische Filme gezeigt. Mai/Juni Das Festival der Wayúu-Kultur ist wohl eines der faszinierendsten in Kolumbien. Dabei bringen die Eingeborenen der Wayúus mit Tänzen, Gesängen, Handwerksarbeiten und vielem mehr den Besuchern ihre Kultur näher. August In Medellín findet an 10 Augusttagen das farbenfrohe Blumenfest statt. Die Stadt verwandelt sich in dieser Zeit in ein wahres Blumenmeer und bietet den zahlreichen Veranstaltungen damit eine grandiose Kulisse. 7.- 8. Dezember In dieser Dezembernacht wird die Stadt Villa de Lyva von unzähligen brennenden Kerzen erhellt. Zusätzlich gibt es zahlreiche Veranstaltungen und ein fantastisches Feuerwerk. Das Festival der Lichter soll auf die Weihnachtszeit einstimmen.
Kolumbien ist durchaus ein geeignetes Reiseziel für allein reisende Frauen. Doch gibt es einige Sicherheitshinweise zu beachten: So sollte man sich nie alleine in einsame Gegenden oder Gassen begeben oder per Anhalter fahren. Reisestrecken sollten gut geplant sein und Überlandfahrten nur bei Tag unternommen werden. Bei Einbruch der Dunkelheit empfiehlt es sich, nur mit Begleitung aus dem Haus zu gehen. Gläser oder Teller sollten nicht aus den Augen gelassen werden, da häufig Fälle bekannt wurden, in denen K.O.-Tropfen untergemischt wurden. Des Weiteren empfiehlt es sich, Schmuck nicht offen oder noch besser überhaupt nicht zu tragen.
Homosexualität ist in Kolumbien ein weitgehend offenes Thema. Sie ist straffrei und es gibt Antidiskriminierungsgesetze, die Homosexuellen beispielsweise den Zugang zum Militärdienst gewähren. Seit 2013 ermöglichten einzelne Richter gleichgeschlechtliche Ehen, 2016 wurde die Homo-Ehe landesweit eingeführt. In größeren Städten, insbesondere im Hauptstadt-Viertel Chapinero, gibt es zahlreiche LGBT-Communities und Clubs.
Kolumbien unterteilt sich grob in vier Klimazonen: In den Gebirgen findet man Gletscherklima, bis unter 3.000 m ü.d.M. herrscht kalttropisches Klima, bis 2.000 m ü.d.M. gibt es gemäßigtes Tropenklima, und das Flachland ist mit Temperaturen von über 25 °C von tropischem Klima geprägt. Die Regenzeit dauert etwa von April bis Oktober. Doch kommt es hier darauf an, wo man sich befindet. Manche Teile des Landes kennen nur kurze Regenphasen, während in einigen Orten so viel Regen fällt, dass gleich die Straßen überflutet werden. Die ideale Reisezeit ist daher in der Trockenzeit von Dezember bis März. Dann empfiehlt sich leichte, atmungsaktive Kleidung. Wer in die Berge reisen möchte, sollte dementsprechend auf warme Kleidung und festes Schuhwerk achten. Abends empfiehlt es sich generell, einen wärmenden Überzug dabei zu haben.
In vielen Gegenden fehlt es oftmals noch an behindertengerechten Zugängen und Einrichtungen und auch die holprigen Gehwege können für körperlich eingeschränkte Menschen problematisch werden. Menschen mit Behinderung sollten ihre Reise daher eventuell mit einem speziellen Reiseunternehmen (z.B. http://www.procap-reisen.ch) planen oder sich zuvor beim offiziellen Tourismusportal (http://www.colombia.travel) weitere Informationen einholen.
In Kolumbien gelten folgende Notrufnummern: Polizei und allgemeiner Notruf 112, Feuerwehr 119, Unfallrettung 231-90-08.
Geschäfte öffnen montags bis freitags in der Zeit von 8/10-18/19 Uhr, oft mit Mittagspause. Supermärkte haben meist etwas länger geöffnet. Banken arbeiten montags bis freitags von 9-15/16 Uhr und samstags von 9-12 Uhr. Behörden und andere Büros sind montags bis freitags von 8-12 Uhr und von 14-17 Uhr erreichbar.
Das Straßennetz befindet sich im Vergleich zu anderen südamerikanischen Ländern in keinem guten Zustand. Die Straßen sind vor allem außerhalb der großen Städte schlecht ausgebaut und bieten zusätzliche Gefahren wie Raubüberfälle und Erdrutsche. Das sicherste Verkehrsmittel ist daher das Flugzeug. Der größte Flughafen befindet sich in Bogotá, zahlreiche Regionalflughäfen sind im ganzen Land verteilt. Das Eisenbahnnetz ist für den öffentlichen Verkehr ebenfalls unzureichend ausgebaut, dagegen bringen die Schnellbusse „Transmilenio“ Touristen schnell ans Ziel. Überlandfahrten sollten nur tagsüber unternommen werden, da nachts die Gefahr von Überfällen extrem steigt. Taxis sollten zur Sicherheit telefonisch bestellt werden. Des Weiteren ist von Reisen in die unruhigen Departamentos Chocó, Cauca, Putumayo, Nariño, Arauca, Córdoba und Caquetá sowie von Reisen in die Grenzgebiete, an die Pazifikküste und in den Süden des Landes abzusehen. Es empfiehlt sich, stets die aktuellen Reisehinweise des Auswärtigen Amtes zu beachten (http://www.auswaertiges-amt.de).
Amtssprache: Spanisch Bevölkerung: rund 44,7 Mio. Einwohner Fläche: 1.138.910 km² Hauptstadt: Bogotá, D.C. (rund 7 Mio. Einwohner) Landesvorwahl: +57 Währung: Kolumbianischer Peso (Abk.: $; ISO-4217-Code: COP) Zeitzone: Colombia Time (COT). Mitteleuropäische Zeit (MEZ) -6 Stunden, keine Umstellung auf Sommerzeit
Für Telefonate ins Ausland gelten die jeweiligen Ländervorwahlen, zusätzlich muss bei Anrufen aus Kolumbien die 9 vorgewählt werden. Für Deutschland ist das die 00949, für die Schweiz die 00941 und für Österreich die 00943. Kolumbien hat die Landesvorwahl 0057. Die Roaminggebühren beim mobilen Telefonieren ins Ausland können sehr hoch sein. Daher empfiehlt es sich, die weit verbreiteten öffentlichen Telefonanlagen zu nutzen. In größeren Städten sind Kartentelefone üblich. Die Telefonkarten erhält man bei der Post oder in Kiosken.
Trinkgelder sind üblich und gerne gesehen. Hotels erheben oftmals bereits 16 % Servicezuschlag auf den Rechnungspreis. In Restaurants sind 10-15 % üblich. Kofferträger erhalten etwa 500 COP pro Gepäckstück. Taxifahrer erwarten meist kein Trinkgeld, guter Service kann aber mit bis zu 10 % extra belohnt werden.
200 Zigaretten, 50 Zigarren und bis zu 50 g Tabak und 2 Flaschen Alkohol dürfen abgabefrei eingeführt werden. Landes- und Fremdwährung darf bis zu einem Wert von 10.000 USD eingeführt werden. Für Fleisch, Gemüse, Pflanzen und Pflanzensamen besteht ein Einfuhrverbot. Für Waffen und Munition benötigt man eine Sondergenehmigung. Die Ausfuhr von Antiquitäten ist verboten, für Gold, Platin und Smaragde muss eine Rechnung vorgelegt werden. Zollfreigrenzen bei der Wiedereinreise nach Deutschland und Österreich sind 200 Zigaretten oder 100 Zigarillos mit einem Höchstgewicht von 3 g pro Stück oder 50 Zigarren oder 250 g Tabak sowie 1 l Spirituosen, 2 l Zwischenerzeugnisse, 4 l nicht schäumender Wein und 16 l Bier sowie 1 l Spirituosen oder 2 l Wein und Geschenke bis 300 EUR (Schiffs- und Flugreisende 430 EUR). Bei der Wiedereinreise in die Schweiz dürfen über 17-jährige 250 Zigaretten oder Zigarren oder 250 g anderer Tabakfabrikate sowie 5 l alkoholische Getränke mit einem Alkoholgehalt bis 18 Vol.-% und 1 l alkoholische Getränke mit einem Alkoholgehalt über 18 Vol.-% zollfrei einführen. Die Wertfreigrenze aller eingekauften Waren beträgt 300 CHF (inkl. Geschenke, Alkohol und Tabakerzeugnisse). Bestimmte Waren wie Arznei- und Betäubungsmittel, jugendgefährdende und verfassungswidrige Medien, Fälschungen oder Produkte aus der Tier- und Pflanzenwelt (z.B. Elfenbein oder Krokodilleder) unterliegen Genehmigungspflichten oder Verboten. Da sich Zollbestimmungen kurzfristig ändern können, ist es ratsam, die aktuellen Vorschriften kurz vor der Reise direkt bei der jeweiligen Botschaft zu erfragen.

Chile

In den Großstädten stehen gute Kliniken zur Verfügung, die Ausbildung des medizinischen Personals gilt als eine der besten in Südamerika. Privatkliniken, z.B. in Santiago oder Puerto Montt, genügen internationalen Standards. Die zahlreichen Apotheken(-ketten) sind gut ausgestattet, an Sonntagen stehen sie nach einem Zeitturnus offen. Im Normalfall übernehmen die Versicherungen keine Behandungs- und Krankentransportkosten im außereuropäischen Ausland, also sollte man unbedingt eine Reisekrankenversicherung abschließen.
Deutsche Botschaft Las Hualtatas 5677 Casilla 220, Correo 30 Vitacura Santiago de Chile Tel.: +56-2-4632500 Fax: +56-2-24632525 Web: https://santiago.diplo.de Öffnungszeiten: Di, Do, Fr 9-12 Uhr, Mi 9-12 und 14-16 Uhr Österreichische Botschaft Barros Errázuriz 1968, 3. Stock Providencia Santiago de Chile Tel.: +56-2-2234774 Fax: +56-2-22049382 E-Mail: [email protected] Web: https://www.bmeia.gv.at/oeb-santiago-de-chile Schweizerische Botschaft Américo Vespucio Sur 100, 14. Stock Las Condes Santiago de Chile Tel.: +56-2-29280100 Fax: +56-2-29280135 E-Mail: [email protected] Web: https://www.eda.admin.ch/santiago Öffnungszeiten: Mo-Fr 10-12 Uhr
Die Spannung beträgt 220 Volt bei 50 Hertz. Die in Deutschland, Österreich und der Schweiz gebräuchlichen Eurostecker (Typ C) können meist problemlos verwendet werden; für die runden Schukostecker des Typs F benötigt man einen Adapter. Ein solcher ist in Eisenwarenhandlungen und im Elektrohandel erhältlich. Viele Hotels stellen sie ihren Gästen zur Verfügung.
Die lange Pazifikküste, das andine Hochland sowie indianische und deutsche (!) Traditionen prägen die chilenische Küche. Fisch, Meeresfrüchte, sogar Algen und Eintöpfe mit Rindfleisch, Ziege und den indianischen Gemüsesorten Mais, Karotten und Kartoffeln sowie dem Mapuche-Gewürz merquén repräsentieren am besten die Küche des Landes. Deutsche Akzente setzen im Süden Blechkuchen (kuchen) und das Frühstück mit Ei, Wurst und Käse. Auf der Isla de Chiloé begeht man mit einem in der Erde gegarten Gericht, dem curanto, alle Festivitäten. Sehr beliebt sind empanadas mit Muschelfleisch, im Zentrum Chiles füllt man sie eher mit pino, einer orientalisch gewürzten Hackfleischmasse, die auch für die Zubereitung des Nationalgerichts pastel de choclo, einem Maisauflauf, verwendet wird. Das sehr gute patagonische Lamm wird vorzugsweise „a fuego lento" (ganz langsam) gebraten. Die chilenischen Weine genießen Weltruf. Das Nationalgetränk allerdings wird aus einem Schnaps gemixt, dem Trester Pisco, der mit Zitronensaft, Eischaum und Zimt zum Pisco Sour wird.
Año Nuevo (Neujahr, 1. Januar); Viernes Santo (Karfreitag, März/April); Sábado Santo (Karsamstag, März/April); Día del Trabajo (Tag der Arbeit, 1. Mai); Día de las Glorias Navales (Tag der Marine, 21. Mai); San Pedro y San Pablo (St. Peter und Paul, Ende Juni/Anfang Juli); Día de la Virgen del Carmen (Unsere Liebe Frau vom Berge Karmel-Tag, Mitte Juli); Asunción de la Virgen (Mariä Himmelfahrt, 15. August); Primera Junta Nacional de Gobierno (Unabhängigkeitstag von 1818, 18. Sept.); Día del Ejército (Ehrentag des Heeres, 19. Sept.); Día del Descubrimiento de Dos Mundos (Kolumbus-Tag, 12. Okt.); Todos Los Santos (Allerheiligen, 1. November); Inmaculada Concepción (Unbefleckte Empfängnis, 8. Dezember); Navidad (Weihnachten, 25. Dezember).
Januar Das Theaterfestival Santiago a Mil bringt Artisten aus aller Welt zusammen, die auf den Straßen und Bühnen von Santiago ein meisterhaftes Programm darbieten (https://www.santiagoamil.cl). Neben chilenischer Volksmusik wird auf dem Olmué Folk Festival im El Patagual Park von Olmué auch der nationale Folkloretanz Cueca vorgeführt (http://www.festivaldelhuaso.cl). Februar Am Brava-Strand und andernorts in Iquique wird die Karnevalszeit mit bunten Kostümparaden, Musik und Tanz ausgelassen gefeiert. März/April Im Mittelpunkt des Loolapooza Festivals im O’Higgins Park von Santiago stehen Konzerte bekannter Pop- und Rock-Bands. Zusätzlich runden verschiedene Freizeitangebote das Festivalprogramm ab und eine Kinderzone sorgt für das Vergnügen der jungen Gäste (https://www.lollapaloozacl.com). Der Marathon de Santiago lockt jedes Jahr etliche Läufer mit einem hohen Preisgeld an den Start (https://maratondesantiago.com). 16. Juli Jedes Jahr im Juli lädt La Tirana zur Fiesta de La Tirana, ein Kunst- und Musikevent, auf dem die Einheimischen ihr Gesicht hinter Teufelsmasken verstecken und der Jungfrau Carmen mit skurrilen Tänzen gedenken. August Neben der Ausstrahlung nationaler und internationaler Filmproduktionen stehen Diskussionen, Ausstellungen und verschiedene Wettbewerbe auf dem Programm des Santiago International Film Festivals (https://sanfic.com). 18. September Am chilenischen Nationalfeiertag Dieciocho (18) werden allerorts große Feste organisiert, die bis spät in die Nacht mit traditionellem Essen, reichlich Wein und dem chilenischen Cueca-Tanz gefeiert werden. Oktober Am 12. Oktober gedenkt Santiago dem Nationalhelden Kolumbus mit Trachtenparaden, die quer durch die Stadt führen. Dezember Zur Jahreswende pilgern mehrere hunderttausend Menschen nach Valparaíso, um sich den besten Blick auf das gigantische Feuerwerk über der Hafenbucht zu sichern.
Chilenen gelten neben den Argentiniern als Meister des pirópos, des - meist geschmackvollen - Kompliments. Richtig grobe Anmache bzw. Berührungen sind normalerweise nicht zu befürchten. Aber Ansprechen, Pfiffe und Kommentare gehören sehr wohl zum männlichen Repertoire, mit dem alleinreisende Frauen bedacht werden, was sich in der Regel aber nicht in verbale Aggressionen oder penetrante Aufdringlichkeit ausweitet. Hilft immer: auf Ehemann und Kinder verweisen, auch wenn man sie nicht hat. Eine gewisse Vorsicht, auch bei der Kleiderwahl, ist nie verkehrt.
Seit 2015 können Homosexuelle in Chile eine Art Lebenspartnerschaft eingehen, über die Einführung der Homo-Ehe wird diskutiert. Auf abfällige Blicke und Äußerungen müssen sich Schwule und Lesben dennoch einstellen, obwohl auch hier zu den Schwulenparaden „Orgullo Gay" zehntausende Teilnehmer kommen und es die Organisation Movilh gibt, die sich um die Anerkennung Homosexueller kümmert.
Das Klima auf der südlichen Halbkugel verhält sich genau umgekehrt zum europäischen: tiefster Winter herrscht im Juli/August. Im Süden ist es kälter als im Norden. Während man den Norden des Landes eigentlich ganzjährig bereisen kann, weil er Wüstenklima mit kühlen Nächten aufweist, ist der Süden von Januar bis Ende März am angenehmsten. Die südliche Zentralzone und der Kleine Süden haben eher mediterranes Klima, wobei die Küste oft nebelverhangen ist, was zu niedrigeren Temperaturen führt. Die Niederschlagsmenge nimmt nach Süden hin zu. Auch die Isla de Pascua (Osterinsel) ist ein ganzjähriges Ferienziel mit subtropischen Temperaturen.
Bauvorschriften regeln die Konstruktion von Rollstuhlrampen für öffentliche Gebäude in Chile. Auf Flughäfen und in Einkaufszentren gibt es Aufzüge. Immer mehr Hotels stellen um auf behindertengerechte Installationen; man sollte bei der Buchung erfragen, inwiefern das auch auf das gewünschte Hotel zutrifft.
Polizei (auch Carabineros, Straßenpolizei): 133, Feuerwehr: 132, Ambulanz: 131, Privater Rettungsdienst: 800800911. Wer mit dem Mietwagen unterwegs ist, bekommt von der Verleihfirma Nummern von Dienstleistern genannt, die für Pannenhilfe etc. zuständig sind.
Es gibt kein offizielles Ladenschlussgesetz. Die Geschäfte stehen meist von 10-21 Uhr offen, manche öffnen auch früher, Ladengalerien in Großstädten und Supermärkte schließen oft später. Banken und Behörden mit Publikumsverkehr arbeiten von 8 oder 9 bis 14 Uhr, die Post legt generell eine Mittagspause ein - Ausnahme ist die Zentralpost in Santiago.
Bei den immensen Strecken, die es zu überwinden gilt, um das ganze Land zu sehen, empfiehlt sich der South America Air Pass von LATAM. Er enthält je nach Reisewunsch verschiedene Coupons für Strecken, deren Abfolge vor Reiseantritt fixiert sein muss. Die Preise liegen relativ niedrig, die Osterinsel ist nicht eingeschlossen. Man kann ihn nicht im Land selbst erwerben, sondern er muss bereits vor Antritt der Reise gebucht werden (https://www.latam.com). Das Busnetz ist gut ausgebaut und pünktlich, besonders zwischen größeren Städten gibt es teilweise stündliche Abfahrten. Die Busse sind bequem und gepflegt, die Stationen oft mit Imbissrestaurants, kleinen Geschäften und Toiletten ausgestattet. Coche-cama (Bettwagen) nennt sich die komfortabelste Klasse, es folgen semi-cama und Pullman. Eine mautpflichtige Autobahn verbindet auf 1.500 km La Serena mit Puerto Montt und verläuft vom Kleinen Norden über die Zentralzone bis zum Großen Süden. Für die Carretera Austral braucht man ein robustes Fahrzeug.
Amtssprache: Spanisch Bevölkerung: rund 19 Mio. Einwohner Fläche: 756.098 km² (ohne Antarktisanteile) Hauptstadt: Santiago de Chile (rund 7 Mio. Einwohner) Landesvorwahl: +56 Religion: 67 % katholisch, 17 % Protestanten, 12 % Andersgläubige bzw. ohne Religion Währung: Chilenischer Peso (Abk.: chil$; ISO-4217-Code: CPL) Zeitzone: Chile Time (CLT; MEZ -5 Stunden). Im chilenischen Sommer (Aug./Sept./Okt. bis März/April/Mai) gilt die Chile Summer Time (CLST; MEZ -4 Stunden).
Die Vorwahlen lauten 0056 für Chile, 0049 für Deutschland, 0043 für Österreich und 0041 für die Schweiz. Um das eigene Handy in Chile benutzen zu können, muss man ggfs. International Roaming beantragen, es funktioniert aber meist automatisch. Die Gebühren können jedoch relativ hoch ausfallen, am besten man erkundigt sich vorher danach und nach spezieffeln Auslandstarifen. Oder man kauft an einem Kiosk eine Prepaid-Karte für öffentliche Fernsprecher - das ist meist noch günstiger, ebenso wie die Kommunikation über das Internet in Internetcafés oder im Hotel.
Es ist üblich, Trinkgeld zu geben und zwar: beim Restaurantbesuch, dem Zimmermädchen im Hotel und dem Reiseleiter bei Exkursionen. Die Höhe hängt von der Zufriedenheit des Kunden ab. Wenn auf der Restaurantrechnung ein gesonderter Trinkgeldbetrag aufgeführt wird, entfällt die zusätzliche Zahlung (üblich sind 10 %).
Die Ein- und Ausfuhr von Devisen ist unbegrenzt möglich, Bargeld oder Wertpapiere müssen bei der Einreise ab einem Wert von 10.000 USD und Neuwaren ab einem Wert von 500 USD deklariert werden. Es dürfen maximal 400 Zigaretten, 50 Zigarren, 500 g Tabak und 2,5 l Branntwein zollfrei eingeführt werden. Streng untersagt ist die Einfuhr von Nahrungsmitteln, geschützten Tieren, Pflanzen, Saatgut, Drogen und pornografischem Material. Die Geldstrafen beim kleinsten Vergehen sind nicht unerheblich. Importgeschäfte sind erlaubt, ab einem Betrag von 500 USD (FOB) muss jedoch ein Zollagent eingeschaltet werden. Bei der Rückreise nach Europa und in die USA dürfen weder Kaktusholz bzw. Kunsthandwerk aus Kaktusholz noch Alerce oder Kunsthandwerk aus Alerceholz eingeführt werden (Washingtoner Artenschutz-Abkommen). Weiterhin dürfen über 17-Jährige in die EU 200 Zigaretten oder 100 Zigarillos mit einem Höchstgewicht von 3 g pro Stück oder 50 Zigarren oder 250 g Tabak sowie 1 l Spirituosen, 2 l Zwischenerzeugnisse, 4 l nicht schäumenden Wein und 16 l Bier sowie andere Waren, wie Parfüm, Kaffee, Tee und Elektrogeräte, bis zu einem Wert von 300 EUR zollfrei einführen, wobei die Wertgrenze vom jeweiligen EU-Mitgliedsstaat bei Jugendlichen unter 15 Jahren auf 150 EUR herabgesetzt werden kann und für Flug- und Schiffsreisende bei 430 EUR liegt. Bei der Wiedereinreise in die Schweiz dürfen über 17-jährige 250 Zigaretten oder Zigarren oder 250 g anderer Tabakfabrikate sowie 5 l alkoholische Getränke mit einem Alkoholgehalt bis 18 Vol.-% und 1 l alkoholische Getränke mit einem Alkoholgehalt über 18 Vol.-% zollfrei einführen. Die Wertfreigrenze aller eingekauften Waren beträgt 300 CHF (inkl. Geschenke, Alkohol und Tabakerzeugnisse). Da sich Zollbestimmungen kurzfristig ändern können, ist es ratsam, die aktuellen Vorschriften kurz vor der Reise direkt bei der jeweiligen Botschaft zu erfragen.

Ecuador

Gute Privatkliniken, in denen auch englischsprachige Ärzte arbeiten, findet man in größeren Städten wie Quito. Notfallbehandlungen müssen meist im Voraus bezahlt werden; in manchen Fällen reicht es aus, eine gute Bonität nachzuweisen. Es ist ratsam, eine Kreditkarte mit einer Deckungssumme von mindestens 5.000 EUR mit sich zu führen. Auch auf den Galápagos-Inseln ist eine gute medizinische Versorgung gewährleistet, in ländlichen Regionen des Landes sieht das jedoch oft anders aus. Eine gut bestückte Reiseapotheke gehört ins Gepäck, ebenso sollte man vorab eine Auslandskranken- und Rückholversicherung abschließen. Wem die z.T. extremen Höhen zu schaffen machen, sollte möglichst auf Rauchen und Alkohol verzichten, sich am ersten Tag ausruhen und Coca-Tee (mate de coca) trinken. Derartige Akklimatisierungsbeschwerden sind meist nach ein bis zwei Tagen verschwunden.
Deutsche Botschaft Avenida Naciones Unidas y República de El Salvador Edificio "Citiplaza", piso 14, Quito Tel.: +593-2-2970820 (für Notfälle außerhalb der Öffnungszeiten: +593-999497967) Fax: +593-2-2970815 Web: https://quito.diplo.de/ec-es/botschaft Österreichische Botschaft in Lima, konsularische Zuständigkeit für Ecuador Avenida República de Colombia 643, 5° piso San Isidro (Lima 27) Tel.: +51-01-4420503 Fax.: +51-01-4428851 E-Mail: [email protected] Web: https://www.bmeia.gv.at/oeb-lima Schweizerische Botschaft Av. Amazonas N35-17 y Juan Pablo Sanz Edificio Xerox, Piso 2, Quito Tel.: +593-2-2434949 Fax: +593-2-2449314 E-Mail: [email protected] Web: https://www.eda.admin.ch/quito
Die Netzspannung in Ecuador beträgt 110 Volt Wechselstrom bei 60 Hertz. Verwendet werden fast ausschließlich US-Blattstecker. Es ist ratsam, einen Adapter mitzunehmen. Mit Stromausfällen muss jederzeit gerechnet werden.
Die ecuadorianische Küche, die auch als „comida criolla“ bezeichnet wird, ist vor allem eine Mischung aus spanischen und nordamerikanischen Einflüssen. Dabei wurden Lama und Meerschweinchen von den spanischen Siedlern weitgehend durch Schweine- und Rindfleisch ersetzt. Gebratenes Meerschweinchen (cuy) gilt jedoch immer noch als Delikatesse, ist aber relativ teuer und wird längst nicht mehr überall angeboten. Als Beilage isst man oft Kartoffeln, Mais und Kochbananen. Ceviche, eine Meeresfrüchte-Mischung aus Krabben, Muscheln, Langusten und Weißfisch, meist in Essig, Öl, Zitronen- oder Orangensaft mariniert und mit Tomaten, Zwiebeln und Kräutern verfeinert, gilt als Nationalgericht. Vor allem im Hochland Ecuadors isst man darüber hinaus gerne Suppen (sopas), so z.B. als Locro (Kartoffel-Mais-Suppe mit Käse und Avocado), Sanchocho (Suppe aus Fleisch, Erbsen, Kochbananen und Maniok) sowie Hühner- (caldo de gallina) bzw. Fisch- (sopa de pescado) oder Gemüsesuppe (sopa de verduras). Beliebte Getränke sind frisch gepresste Säfte (jugos), die gerne mit Wasser verdünnt oder mit Milch gemischt serviert werden, nichtalkoholische Getränke mit Kohlensäure werden als „colas“ bezeichnet. Ein typisch ecuadorianisches Getränk ist auch das aus Maismehl und Früchten hergestellte Colada Morada. Wasser ist mit (agua con gas) oder ohne Kohlensäure (agua sin gas) erhältlich. An alkoholischen Getränken konsumiert man gerne Bier (cerveza), von dem zwei einheimische Marken angeboten werden: Pilsener und Club. Daneben spielen auch die Zuckerrohrschnäpse Punta, Caña Manabit und Canelazo (mit Zuckerrohr und Zimt) besonders nach dem Essen eine wichtige Rolle.
Oberster Nationalfeiertag ist der Día de la Independencia (Unabhängigkeitstag) am 10. August. Weitere Feiertage sind Año Nuevo (Neujahr, 1. Januar), Carnaval (Karneval, Februar/März), Viernes Santo (Karfreitag, März/April), Día del Trabajador (Tag der Arbeit, 1. Mai), Batalla del Pichincha (Jahrestag der Schlacht von Pichincha, 24. Mai), Día de los Difuntos (Allerseelen, 2. November) und Navidad (Weihnachten, 25. Dezember). Wichtige lokale Feiertage sind außerdem Independencia de Guayaquil (Unabhängigkeitstag von Guayaquil, 10. Oktober), Independencia de Cuenca (Unabhängigkeitstag von Cuenca, 3. November) sowie Aniversario de la fundación de Quito (Gründungstag der Stadt, 6. Dezember).
Januar Am Tag der Heiligen Drei Könige werden in den größeren Städten, vor allem in Quito, feierliche Prozessionen veranstaltet. Februar Während des Karnevals bespritzen sich nicht nur die Ecuadorianer, sondern auch die Touristen gerne mit Wasser. Vielerorts werden Frucht- und Blumenfeste abgehalten. 1. Mai Am Tag der Arbeit sorgen Arbeiterparaden sowie Musik- und Showdarbietungen in den größeren Städten für Unterhaltung. Juni Vor allem in der Gegend rund um Cayambe und in Otavalo feiert man in diesem Monat das San-Pedro-Fest mit traditionellen Feuern sowie das Sonnenwendfest Inti Raymi mit bunten Trachten, Volksmusik und gegebenenfalls einem reinigenden Bad im Wasserfall von Peguche. 24. Juli Den Geburtstag des südamerikanischen Unabhängigkeitskämpfers Simón Bolívar begehen die Ecuadorianer in Quito mit einem rauschenden Straßenfest. 10. August Am Quito Independence Day feiert man die Unabhängigkeit von Spanien mit Militärparaden, Feuerwerk und eindrucksvollen Ausstellungen. 12. Oktober Am Día de la Raza wird in ganz Ecuador die Entdeckung der Neuen Welt durch Kolumbus mit Musik, Ständen und vielfältigen Veranstaltungen in der Hauptstadt Quito zelebriert. 2. November Allerseelen ist in Ecuador ein eher fröhlicher und bunter Feiertag, an dem die Friedhöfe der Städte mit unzähligen Blumen geschmückt werden. Man zieht mit blumengeschmückten Wagen durch die Straßen, säubert die Gräber und serviert den Verstorbenen ihr Leibgericht. 6. Dezember Die Hauptstadt verwandelt sich am Tag ihrer Gründung in einen einzigen Festplatz.
Insbesondere in den Touristengebieten ist Ecuador ein relativ sicheres Land. An den touristischen Hotspots der Städte (z.B. im Ausgehviertel Mariscal Sucre in Quito) sowie in öffentlichen Verkehrsmitteln ist mit Kleinkriminalität in Form von Diebstählen, aber auch mit Raubüberfällen zu rechnen. Ecuadorianische Männer können gegenüber (allein reisenden) Frauen relativ aufdringlich sein, Kontaktversuche und Prahlereien sind häufig. Dem kann man durch Verweis auf den im Hotel wartenden Ehemann oder demonstrativem Vorzeigen eines Eherings am Finger entgegenwirken.
Seit der Verfassungsänderung 1998 stand Homosexualität in Ecuador nicht mehr unter Strafe, seit 2008 wurden gleichgeschlechtliche Partnerschaften staatlich anerkannt und seit 2015 auch eingetragene Partnerschaften. Im Juni 2019 wurde die Homo-Ehe legalisiert. In der Hauptstadt Quito hat sich eine kleine Homosexuellenszene entwickelt. Die gesellschaftliche Toleranz ist jedoch noch relativ gering.
Ecuador erhielt seinen Namen dadurch, dass es nahe zum Äquator verläuft. Das Klima zeigt sich im gesamten Land warm und tropisch. Starke Klimaunterschiede gibt es aufgrund der Höhe zwischen der Andenregion und den Küstengebieten. Der östliche Regenwald und die Costa (Pazifikküste im Westen) bekommen häufig Niederschläge ab. Das Hochland wartet mit kühleren Temperaturen auf. Die Hauptstadt Quito (2.850 m) verzeichnet ähnliche Temperaturen wie Mitteleuropa im Spätsommer und die Luftfeuchtigkeit ist wesentlich niedriger als z.B. im östlichen Amazonasbecken. Wer zu einer Bergtour aufbrechen möchte, sollte dafür die Monate Juni bis November nutzen. Juni und Juli sind perfekt für Touren ins Amazonasgebiet. Die erste Jahreshälfte bietet sich für einen Besuch auf den Galapagos-Inseln an. An Sonnenschutz ist unbedingt zu denken, denn die Sonneneinstrahlung ist sehr stark. Für Wanderungen im Hochland sind Regenschutz und Jacke Pflicht. Wer auf den Galápagos-Inseln sowie an der Küste unterwegs ist, sollte zum Schutz vor Mücken lange, leichte Hosen tragen. Zudem kann man hier immer wieder von warmen, aber heftigen Regenschauern überrascht werden.
Bei Ausflügen in die Natur, Regenwald- und Trekkingtouren sehen sich Menschen mit körperlichen Einschränkungen oft unüberwindbaren Hindernissen gegenüber. Auch öffentliche Einrichtungen und Hotels sind oft noch nicht in ausreichendem Maße behindertenfreundlich ausgestattet. Im Gegensatz dazu verfügen einige Schiffe, die zwischen den Galápagos-Inseln verkehren, über Aufzüge und andere Vorrichtungen für Menschen mit Behinderung, die es ihnen erlauben, dieses Inselparadies auf einer Art "Mini-Kreuzfahrt" zu erkunden.
Folgende Telefonnummern sind für Reisende in Ecuador wichtig: Notruf 911, Polizei 101, Unfallrettung 131 und Feuerwehr 102.
Die Geschäftszeiten von Banken, Behörden und Ämtern liegen meist von Montag bis Freitag zwischen 9 und 16 Uhr, samstags von 9-13.30 Uhr. Geschäfte machen in der Regel eine Mittagspause (siesta) und sind montags bis freitags von 9 bis 13 und von 15 bis 19/20 Uhr sowie an Samstagen von 9 bis 13 Uhr geöffnet. Apotheken sind werktags von 9 bis 20 Uhr zugänglich. Ebenfalls bis 20 Uhr sind große Einkaufszentren für ihre Kunden da, viele öffnen auch sonntags ihre Türen, wobei sie dann meist schon gegen 16 Uhr schließen.
Ein komfortables und günstiges Verkehrsmittel in Ecuador sind die Langstreckenbusse. Die Busfahrer legen jedoch häufig eine riskante Fahrweise an den Tag, immer wieder kommt es zu Unfällen, vor allem in den Bergen. Für größere Flexibilität nutzen viele Urlauber einen Mietwagen, für den ein internationaler Führerschein, eine Kreditkarte und ein Mindestalter von 21 Jahren vorausgesetzt werden. Von gut ausgebauten Straßen bis hin zu Schotterpisten ist jeder Straßenzustand vorhanden. In den letzten Jahren wurde die Panamericana zu einer teilweise vierspurigen Schnellstraße ausgebaut. Da die Verkehrsregeln nur selten beachtet werden, ist auf den Straßen Vorsicht geboten. Auch Eisenbahn und Flugzeug können genutzt werden. Zwischen Guayaquil und Quito gibt es mehrere Flugverbindungen pro Tag. Nahezu ausschließlich per Flugzeug können vom Festland die Galapagos-Inseln angesteuert werden. Zwischen den Inseln fahren zudem Touristenboote und Mietyachten. Indiodörfer, Campingplätze oder Lodges im Amazonasgebiet sind häufig nur mit Booten erreichbar. Im Touristengebiet Baños sind die wieder vermehrt aktiven Vulkane Reventador, Tungurahua und Sangay wahre Attraktionen. Wer mehr über die vulkanischen Aktivitäten in Ecuador erfahren möchte, kann folgende Webseite nutzen: https://www.igepn.edu.ec. Unter https://www.auswaertiges-amt.de können aktuelle Reisehinweise eingesehen werden.
Amtssprache: Spanisch Bevölkerung: rund 17 Mio. Einwohner Hauptstadt: Quito (rund 2 Mio. Einwohner) Fläche: 256.370 km² Landesvorwahl: +593 Währung: US-Dollar (Abk.: $, ISO-4217-Code: USD) Zeitzone: Ecuador Time (ECT); Mitteleuropäische Zeit (MEZ) -6 Stunden (im Sommer -7), auf den Galápagos-Inseln -7 Stunden (im Sommer -8), keine Umstellung auf Sommerzeit
Die Landesvorwahl von Ecuador lautet 00593, ins Ausland wählt man die 00 plus die jeweilige Ländervorwahl: nach Deutschland die 0049, nach Österreich die 0043 und in die Schweiz die 0041. Telefone findet man in fast allen öffentlichen Gebäuden oder auch in kleineren Geschäften, wobei die Gebühren sehr unterschiedlich sein können. Es gibt sowohl Karten- als auch vereinzelt noch Münztelefone. Telefonkarten können an Tankstellen, in Einkaufszentren oder Restaurants erworben werden. Die Mobilfunk-Abdeckung ist gut, auch in abgelegenen Regionen. Handys kann man in Telefonläden oder am Flughafen mieten. Das eigene Smartphone kann mit speziellen Auslandstarifen genutzt werden, über die der zuständige Mobilfunkanbieter informiert.
In Hotels und Restaurants, vor allem der gehobenen Kategorie, enthält die Rechnung bereits 10 % Bedienzuschlag (Servicio) und 12 % Steuer. Sofern diese nicht enthalten sind, erwartet das Servicepersonal ein Trinkgeld in Höhe von etwa 5 %. Taxifahrer freuen sich, wenn der Betrag aufgerundet wird, was sie häufig aber schon von sich aus tun.
Zollfrei nach Ecuador einführen darf man 300 Zigaretten oder 50 Zigarren oder 200 g Tabak, außerdem 1 l Spirituosen sowie Artikel für den persönlichen Bedarf. Bei der Ausreise dürfen keine präkolumbischen Kunstgegenstände oder Souvenirs von artgeschützten Tieren mitgenommen werden. Geldbeträge über 10.000 USD müssen bei der Einreise deklariert werden, bei der Ausreise Beträge über 9.000 USD. Bei der Rückreise in die EU dürfen Personen über 17 Jahre 200 Zigaretten oder 100 Zigarillos mit einem Höchstgewicht von 3 g pro Stück oder 50 Zigarren oder 250 g Tabak sowie 1 l Spirituosen, 2 l Zwischenerzeugnisse, 4 l nicht schäumenden Wein und 16 l Bier sowie andere Waren, wie Parfüm, Kaffee, Tee und Elektrogeräte bis zu einem Wert von 300 EUR zollfrei einführen, wobei die Wertgrenze für Jugendliche unter 15 Jahre bei 175 EUR und für Flug- und Schiffsreisende bei 430 EUR liegt. Bei der Wiedereinreise in die Schweiz dürfen über 17-jährige 250 Zigaretten oder Zigarren oder 250 g anderer Tabakfabrikate sowie 5 l alkoholische Getränke mit einem Alkoholgehalt bis 18 Vol.-% und 1 l alkoholische Getränke mit einem Alkoholgehalt über 18 Vol.-% zollfrei einführen. Die Wertfreigrenze aller eingekauften Waren beträgt 300 CHF (inkl. Geschenke, Alkohol und Tabakerzeugnisse). Da sich Zollbestimmungen kurzfristig ändern können, ist es ratsam, die aktuellen Vorschriften kurz vor der Reise direkt bei der jeweiligen Botschaft zu erfragen.

Peru

Die medizinische Versorgung lässt sich nur in teuren Privatkliniken der Großstädte mit europäischen Verhältnissen vergleichen und ist vor allem in ländlichen Gebieten problematisch. Überall jedoch müssen medizinische Behandlungen sofort bezahlt werden. Um etwaige Kosten erstattet zu bekommen, wird der Abschluss einer Auslandskranken- und Reiserückholversicherung dringend empfohlen. Eine individuelle Reiseapotheke sollte stets mitgenommen und unterwegs den Temperaturen entsprechend geschützt werden. Ein häufig auftretendes Problem stellt die Höhenkrankheit dar; die dünne Luft oberhalb von 3.000 m kann einem schwer zusetzen. Schwere Kopfschmerzen, Atemnot, Herzklopfen, Übelkeit, Appetit- und Schlaflosigkeit sind Warnzeichen einer drohenden Höhenkrankheit. Dann helfen nur mehr die Beatmung mit Sauerstoff und ein rascher Abtransport in tiefer gelegene Gebiete.
Deutsche Botschaft Av. Dionisio Derteano 144 Edificio Alto Caral - Pisos 7 & 8 San Isidro - Lima 27 Tel.: +51-1-2035940 Fax: +51-1-4224813 E-Mail: [email protected] Web: https://lima.diplo.de Österreichische Botschaft Avenida Republica de Colombia/ex Avenida Central 643, piso 5 Lima 27, San Isidro Tel.: +51-1-4420503 Fax: +51-1-4428851 E-Mail: [email protected] Web: https://www.bmeia.gv.at/oeb-lima Schweizerische Botschaft Avenida Salaverry 3240 Lima 27, San Isidro Tel.: +51-1-2640305 E-Mail: [email protected] Web: https://www.eda.admin.ch/lima
Die Netzspannung beträgt 220 Volt bei 60 Hertz, gelegentlich auch 110 Volt bzw. 50 Hertz. Flachsteckdosen erfordern jedoch immer entprechende Adapter.
Man sollte schon etwas experimentierfreudig sein, um die landestypischen Gerichte Perus kennenzulernen. Gerichte mit Lama (llama) und Alpaka (alpaca) stehen, vor allem im Hinterland, ebenso auf der Speisekarte wie solche mit Meerschweinchen (cuy) und Hähnchen (pollo). Hauptbestandteile der peruanischen Küche sind Reis, Kartoffeln, Mais und Quinoa. An den Straßenständen, an denen man übrigens sehr preisgünstig essen kann, werden oft Anticuchos (Spieße mit Rinderherz) angeboten. Weit verbreitet ist auch Lomo saltado, eine Grillpfanne mit Rindfleisch, Kartoffeln, Tomaten und Zwiebeln. Eine scharfe Spezialität ist Rocoto, eine Paprikasorte, die oft gefüllt serviert wird. In der Küstenregion gibt es Gerichte mit Fisch und Meeresfrüchten in Hülle und Fülle, darunter Ceviche (marinierter Fisch mit Mais, Kartoffeln und Zwiebeln) oder Escabeche (eine Vorspeise aus gekochtem Fisch). Als Getränke beliebt sind Chicha (Maisbier), Pisco (aus Traubenmost hergestelltes Destillat), Inka Cola, Säfte (jugos) und Milchmixgetränke (liquado con leche). Man sollte bedenken, dass viele Restaurants in Peru abends bereits um 18 Uhr ihre Pforten schließen, touristisch ausgerichtete Lokale haben auch in den Abendstunden geöffnet.
Año Nuevo (Neujahr, 1. Januar); La Pascua (Ostern, März/April); Día del Trabajo (Tag der Arbeit, 1. Mai); Día del Corpus (Fronleichnam, Mai/Juni); Día de los Campesinos (Tag der Bauern, 14. Juni); Día de San Pedro y San Pablo (St. Peter und Paul, 29. Juni); Fiestas Patrias en el Perú (Unabhängigkeitstage, 28./29. Juli); Virgen de la Asunción (Mariä Himmelfahrt, 15. August); Santa Rosa de Lima (Tag der Hl. Rosa von Lima, 30. August); Combate Naval de Angamos (Tag der Marine, 8. Oktober); Día de la Dignidad Nacional (Tag der Nationalen Würde, 9. Oktober); Día de Todos los Santos (Allerheiligen 1. November); Virgen de la Concepción (Mariä Empfängnis, 8. Dezember); Navidad (Weihnachten, 25. Dezember).
Februar Im ganzen Land feiert man Feste mit Tanz und Gesang zu Ehren der Schutzheiligen des jeweiligen Ortes, so z.B. im Februar die Fiesta de la Virgen de la Candelaria in Puno. Insbesondere im Zusammenhang mit den sich anschließenden Karnevalsfeierlichkeiten wird die Diablada aufgeführt, ein Maskentanz, der den Kampf zwischen Gut und Böse, zwischen Engel und Teufel, versinnbildlicht. März/April In Arequipa, Ayacucho und Cusco finden am Ostersonntag farbenfrohe Prozessionen statt. 23./24. Juni Im Amazonasgebiet feiert man das Fest des Schutzheiligen Johannes mit rituellen Waschungen und fröhlichen Partys. 24. Juni Die Sonnenwendfeier der Inka (Inti Raymi) wird in Sacsayhuamán, einer ehemaligen Inka-Festung mit Theaterdarstellungen und historischen Kostümen gefeiert. 4. Oktober In allen peruanischen Kolonialstädten mit Franziskanerkirchen und -klöstern finden Feierlichkeiten anlässlich des Patronatstags von San Francisco statt. November In Puno wird in Gedenken an den ersten Inka, der hier an Land ging (Manco Capac), ein Folklorefest veranstaltet.
In Peru gilt, was auch andere südamerikanische Länder betrifft: Der Machismo ist stark ausgeprägt und bricht sich naturgemäß allein reisenden Frauen gegenüber am meisten Bahn. Wer eine Ehe und Kinder erwähnt oder vorschützt, wird als potenzielles „Opfer" von verbalen Anzüglichkeiten und Kontaktversuchen gleich deutlich uninteressanter. Von Flügen über die Nazca-Linien wird abgeraten, da es bereits mehrmals (fast) zu Flugunfällen gekommen ist. In den Regionen um Ica, Arequipa, Puno und zwischen Puerto Maldonado und Cusco kommt es gelegentlich zu nächtlichen Überfällen auf Touristenbusse. In Großstädten wie Lima und Cusco sollte man sich als Frau nachts nicht alleine im Freien aufhalten und generell nur offizielle, registrierte und wenn möglich telefonisch vorbestellte Taxis benutzen.
Ein Antidiskriminierungsgesetz bietet Schutz für Schwule und Lesben. Doch ein Politikerskandal vor einigen Jahren offenbarte, dass Homosexualität keinesfalls zur Normalität in Peru gehört und nach wie vor geächtet wird. Ein Gesetzentwurf zur Einführung Eingetragener Partnerschaften scheiterte 2015. Dementsprechend sei homosexuellen Pärchen Zurückhaltung auf der Reise angeraten. Eine breite Informationsplattform bietet https://www.gayperutravel.com.
Das Klima Perus gestaltet sich regional sehr unterschiedlich und reicht von tropischem Klima in Amazonien bis zum arktischen Klima in den Hochgebirgsregionen der Anden. Generell unterscheidet man zwischen Regen- und Trockenzeit, die jedoch je nach Landesteil variieren. Von April/Mai bis September/Oktober ist es in den Bergen klar und nachts z.T. sehr frisch (warme Kleidung!). In den Küstengebieten kann es dagegen oft neblig sein, da der unter dem Namen Garúa bekannte Küstennebel viele Berghänge der Sierra einhüllt. Zur gleichen Zeit herrschen hingegen ideale, sonnige und überwiegend trockene Bedingungen für Amazonas-Touren vor. Zwischen November und April ist es genau andersherum. Dann erlebt das Gebiet an der Küste und um die Hauptstadt Lima die schönste und trockenste Periode, während in den Bergen und in Amazonien Regenzeit herrscht. Trotz saisonaler Unterschiede: Die Luftfeuchtigkeit im Regenwald ist stets hoch, und die Temperaturen der Küstenebene liegen ganzjährig relativ konstant bei 20 °C. Die Sonne ist in den Bergen immer sehr intensiv, daher gehören Sonnenbrille, -hut und -creme mit hohem Lichtschutzfaktor unbedingt ins Gepäck.
Eine Peru-Rundreise stellt definitiv eine größere Herausforderung dar als ein Trip innerhalb Europas. Aber dennoch gibt es immer wieder positive Beispiele, sogar professionelle Reiseveranstalter, die diese Herausforderung annehmen. Mit guten Betreuern lässt sich sogar Machu Picchu im Rollstuhl erleben. So bietet z.B. der Rollstuhlreisen-Veranstalter Grabo Tours Reisen nach Süd- und Mittelamerika an (https://www.grabo-tours.de).
Der 24 Stunden unter der Nummer 01-5748000 erreichbare und kostenlose Telefondienst für Touristen ist eine einmalige Einrichtung. Der Notruf der Touristenpolizei Lima-Nord ist 01-4242053, für die Touristenpolizei Lima-Süd wählt man 01-4604525. In Notfällen können Urlauber hier Unterstützung finden. Die allgemeine Notrufnummer der Polizei lautet 105, die der Ambulanz (SAMU) 117, die der Feuerwehr 116.
Generell sind die Öffnungszeiten für öffentliche Büros oder private Unternehmen von 9-17 Uhr. Banken haben Mo-Fr von 9 bis 12.30 Uhr und von 15 bis 18 Uhr auf, Postämter Mo-Fr von 8-19 Uhr und am Samstag von 8-13 Uhr. Geschäfte und Handelsgesellschaften öffnen werktags in der Regel um 9 Uhr und schließen um 20 Uhr. Es gibt jedoch auch Geschäfte, die 24 Stunden geöffnet haben.
Die Sicherheitslage in Peru hat sich in den vergangenen Jahren zunehmend verbessert. Nichtsdestotrotz kommt es bisweilen zu Ausschreitungen, die auch zu Straßenblockaden führen können. So besteht etwa auf der Panamericana laut Auswärtigem Amt in der jüngsten Vergangenheit erhöhte Überfallgefahr, insbesondere in den Regionen um Ica, Arequipa, Puno, sowie zwischen Puerto Maldonado und Cusco. In Lima und Cusco sollte man speziell abends und nachts erhöhte Vorsicht walten lassen und sich, wenn möglich, nicht alleine in der Innenstadt aufhalten. Es ist ratsam, sich vor Reisebeginn über die aktuelle Sicherheitssituation zu informieren. Häufiger als Gewaltdelikte sind Diebstähle. Für einen Mietwagen sind ein internationaler Führerschein, eine Kreditkarte und ein Mindestalter von 21 Jahren notwendig. Zahlreiche Buslinien bieten günstige Transportmöglichkeiten in Luxusbussen an und sind oft die bessere Alternative zum Zug. Tipp: Rechtzeitig die Tickets besorgen, am besten einen Tag vorher. Das ist bei Sammeltaxis (colectivos) nicht nötig, sie fahren einfach los, wenn die 6-8 Plätze besetzt sind. Als Städteverbindung an der Küste sind sie durchaus üblich - und günstig. Taxis sind ebenfalls preiswert, Sie sollten aber darauf achten, dass das Taxi registriert ist und den Fahrpreis im Voraus aushandeln. Mit dem Flugzeug zu reisen ist in Peru weit verbreitet und wesentlich billiger als in Mitteleuropa. Im Regenwald kommen vornehmlich Boote zum Einsatz. Reisenden wird empfohlen, sich vor Überlandreisen bei den Behörden oder Reiseagenturen über die aktuelle Lage zu informieren. Stellen Sie sich auch auf Streiks bei innerstädtischem Transport ein.
Amtssprache: Spanisch Bevölkerung: rund 32,5 Mio. Einwohner Hauptstadt: Lima (rund 10 Mio. Einwohner) Fläche: 1.285.220 km² Landesvorwahl: +51 Währung: Nuevo Sol (Abk.: S/., ISO-4217-Code: PEN) Zeitzone: Peru Time (PET), Mitteleuropäische Zeit (MEZ) -6 Stunden (MESZ-7), keine Umstellung auf Sommerzeit
In den teureren Restaurants ist der Service meist inklusive bzw. wird automatisch verlangt. In günstigeren Etablissements freut man sich, wenn der Betrag ein bisschen aufgerundet wird, ein größeres Trinkgeld wird jedoch meist nicht erwartet. Taxifahrern gibt man kein Trinkgeld, vielmehr wird im Voraus ein fester Preis verhandelt. Auf Trekkingtouren ist es üblich, die Dienste des Führers, des Kochs und der Träger zusätzlich zum Grundpreis zu honorieren. Feste Regeln existieren diesbezüglich jedoch nicht.
Landes- und Fremdwährung darf in unbegrenzter Höhe ein- und ausgeführt werden. 400 Zigaretten oder 50 Zigarren oder 250 g Tabak, drei Flaschen alkoholische Getränke (bis 3 l), 2 kg Lebensmittel sowie andere Waren und Geschenke bis zu einem Gesamtwert von 300 USD dürfen von Personen über 18 Jahren zollfrei eingeführt werden. Für Wurstwaren und Käse wird eine Sondergenehmigung benötigt. Aus geschützten Tieren und Pflanzen hergestellte Souvenirs stehen ebenso wie präkolumbische Artefakte auf der Verbotsliste, sowohl bei der Ein- als auch bei der Ausfuhr. Bei der Rückreise in die EU dürfen Personen über 17 Jahre 200 Zigaretten oder 100 Zigarillos mit einem Höchstgewicht von 3 g pro Stück oder 50 Zigarren oder 250 g Tabak sowie 1 l Spirituosen, 2 l Zwischenerzeugnisse, 4 l nicht schäumenden Wein und 16 l Bier sowie andere Waren, wie Parfüm, Kaffee, Tee und Elektrogeräte bis zu einem Wert von 300 EUR zollfrei einführen, wobei die Wertgrenze für Jugendliche unter 15 Jahre bei 175 EUR und für Flug- und Schiffsreisende bei 430 EUR liegt. Bei der Wiedereinreise in die Schweiz dürfen über 17-jährige 250 Zigaretten oder Zigarren oder 250 g anderer Tabakfabrikate sowie 5 l alkoholische Getränke mit einem Alkoholgehalt bis 18 Vol.-% und 1 l alkoholische Getränke mit einem Alkoholgehalt über 18 Vol.-% zollfrei einführen. Die Wertfreigrenze aller eingekauften Waren beträgt 300 CHF (inkl. Geschenke, Alkohol und Tabakerzeugnisse). Bei der Wiedereinreise ins Heimatland werden selbst kleine Mengen von losem oder auch abgepacktem Koka-Tee vom Zoll beschlagnahmt und können Bußgeldverfahren nach sich ziehen. Da sich Zollbestimmungen kurzfristig ändern können, ist es ratsam, die aktuellen Vorschriften kurz vor der Reise direkt bei der jeweiligen Botschaft zu erfragen. Weitere Informationen über die Zollvorschriften in Peru enthält auch die Webseite der peruanischen Obersten Zollbehörde: http://www.aduanet.gob.pe.

Ausflugsland

Panama

In den ländlichen Gegenden Panamas kann eine gute medizinische Versorgung nicht immer gewährleistet werden. In größeren Städten hingegen gibt es sehr gute medizinische Einrichtungen, die dem europäischen Standard entsprechen. Sollte man auf spezielle Medikamente angewiesen sein, ist es ratsam, einen ausreichenden Vorrat von Zuhause mitzunehmen. Hierbei sind die Vorschriften für die Mitnahme von betäubungsmittelhaltigen Medikamenten zu beachten, die über die Botschaft oder das Konsulat in Erfahrung gebracht werden können.
Deutsche Botschaft Calle 53 Marbella Edificio World Trade Center Piso 20 (PH) Panama City Tel.: +507-263-7733 Fax: +507-223-6664 E-Mail: [email protected] Web: http://www.panama.diplo.de Öffnungszeiten: Mo-Fr 7-15.30 Uhr Österreichisches Honorargeneralkonsulat Calle Sevilla Casa F 7b Villa de las Fuentes Nr. 1 Panama City Tel.: +507-260-4525 E-Mail: [email protected] Web: http://www.bmeia.gv.at Öffnungszeiten: Mo-Fr 8-12 Uhr Die zuständige Botschaft befindet sich in Kolumbien. Schweizerisches Generalkonsulat Edificio Casa Blanca planta baja Bella Vista Calle 44 y Avenida Justo Arosemena Panama City Tel.: +507-395-9922 Fax: +507-395-9923 E-Mail:[email protected] Web: http://www.eda.admin.ch/sanjose Die zuständige Botschaft befindet sich in Costa Rica.
Die Stromspannung beträgt 110 Volt/60 Hertz. Ein Adapter ist notwendig. Die Anschaffung eines Stromwandlers für Geräte, die nicht bei 110 Volt oder 60 Hertz betrieben werden können, ist bei häufigen Reisen nach Panama sinnvoll.
Zu den kulinarischen Spezialitäten Panamas zählen Ceviche, Fisch in Limonensaft mit Zwiebeln und Paprikaschoten; Palacones de Platano, gebratene Kochbananen; Sancocho, Eintopf aus Huhn, Fleisch und Gemüse; Tamales, gewürzte Pastete, in Bananenblätter gewickelt; Carimanolas und Empanadas, Teigtaschen mit Fleisch, Huhn oder Käse gefüllt. In Panama gibt es eine große Auswahl an Bier, Wein und Spirituosen. Auch die gelb leuchtende Inka-Cola ist ein weit verbreitetes, beliebtes Limonadengetränk. Vorsicht ist beim Genuss von rohem Obst und Salaten geboten, Leitungswasser sollte nicht als Trinkwasser verwendet werden.
Año Nuevo (Neujahr, 1. Januar); Día de los Mártires (Gedenktag zum Flaggenstreit zwischen den Vereinigten Staaten und Panama 1964, 9. Januar); Carneval (Februar/März); Jueves Santo (Gründonnerstag, März/April); Viernes Santo (Karfreitag, März/April); Día del Trabajo (Tag der Arbeit, 1. Mai); Fundación de la Ciudad de Panamá (Panama City-Tag, 15. August); Seperación de Panamá de Colombia (Tag der Unabhängigkeit von Kolumbien, 3. November); Día de la Bandera (Tag der Flagge, 4. November); Día de Colón (Colon-Tag, 5. November); Primer Grito de Independencia (Tag des 1. Aufrufs zur Unabhängigkeit von Spanien, 10. November); Independencia de Panamá de España (Tag der Unabhängigkeit von Spanien, 28. November); Día de la Madre (Muttertag, 8. Dezember); Navidad (Weihnachten, 25. Dezember).
Januar Das Panama Jazz Festival in Panama-Stadt ist eines der buntesten und kulturell wichtigsten Musikfestivals von Panama (http://www.panamajazzfestival.com). Februar/März Ausgelassene Karnevalsfeierlichkeiten finden im ganzen Land statt. April Das Azuero International ist ein landwirtschaftliches Fest in La Villa de Los Santos mit Rodeos, Tanz und Stierkämpfen. Mai/Juni In Los Santos wird das Corpus Cristi Festival zelebriert, wobei mit Teufelsmasken bei Folkloretänzen ausgelassen gefeiert wird. Juli Santa Librada in Las Tablas ist ein Fest, bei dem in volkstümlicher Tracht Folklore getanzt wird. September In diesem Monat findet das Patron Saint Festival of the Virgin of Mercedes bzw. Festival National de la Mejorana in Los Santos statt, ein beeindruckendes Folklorefestival (http://www.festivalnacionaldelamejorana.org). September Feria Del Mar: Das Meeresfest wird an vier aufeinanderfolgenden Tagen am Playa El Ismito, nördlich von Bocas Del Toro mit Musik und vielfältigen Einkaufs- und Essständen abgehalten. Oktober Das Black Christ Festival ist eines der wichtigsten religiösen Feierlichkeiten in Panama, wobei das heilige Kreuz durch die Straßen getragen und bei Speis und Trank eine Nacht lang gefeiert wird.
Allgemein besteht in Panama eine erhöhte Sicherheitsgefährdung, die jedoch nicht speziell alleinreisende Frauen betrifft. In Panama-Stadt sollten nachts besonders die Gebiete Calidonia, Curundu, Tocumen, Juan Díaz, 24 de Diciembre, El Chorrillo, Santa Ana und Pacora gemieden werden, da es hier häufiger zu Raubüberfällen kommt. Auch in Colón ist die Kriminalitätsrate recht hoch. Von einer Durchquerung der Urwaldprovinz Darién wird grundsätzlich abgeraten (siehe auch „Kriminalität").
Erst im Jahr 2008 wurden die Strafgesetze gegen einvernehmliche homosexuelle Handlungen in Panama abgeschafft. Eine Antidiskriminierungsgesetzgebung gibt es nicht und die Akzeptanz von Homosexualität in der Bevölkerung ist noch ausbaufähig.
In Panama herrschen tropische klimatische Verhältnisse mit hoher Luftfeuchtigkeit. Die Temperaturen bleiben das ganze Jahr über relativ konstant. Am Meer liegt die Durchschnittstemperatur zwischen 27 und 30 °C. Nachts kühlt es grundsätzlich ab, in den Bergen ist das Klima überwiegend frühlingshaft und von November bis April morgens, abends und nachts recht kühl. Von Mai bis November ist allgemein mit meist kurzen täglichen Niederschlägen zu rechnen. Von Juni bis November ist in Panama Hurrikan-Saison. Die besten Reisemonate sind Dezember bis April.
Körperlich eingeschränkte Menschen haben es in Panama schwer, denn behindertengerechte Einrichtungen findet man selten. Lediglich vor einigen größeren Hotels gibt es eine Rollstuhlrampe, hier und da findet sich auch ein Behindertenparkplatz oder ein rollstuhlgerechtes Badezimmer. Doch selbst in Hotels der Spitzenklasse gibt es keine speziellen Zimmer für körperbehinderte Menschen. Preisnachlässe sind ebenfalls nicht zu erwarten. Rat finden Einheimische wie Touristen beim: Instituto Panameño de Habilitación Especial Camino Real Betania Panama-Stadt Tel.: +507-501-05102009 Web: http://www.iphe.gob.pa
Polizei, Krankenwagen und Feuerwehr sind rund um die Uhr unter der Notrufnummer 911 zu erreichen. Die Feuerwehr und die Ambulanz können auch über die Direktwahl 103 und die Polizei über die 104 angerufen werden. Unter +507-511-9260 erreicht man die Touristenpolizei.
Banken: Mo-Fr von 8-16 Uhr, manche auch samstags; Geschäfte allgemein: Mo-Sa von 9/10-18/19 Uhr durchgehend; Büros: Mo-Fr allgemein 8-16 Uhr (Mittagspause zu unterschiedlichen Zeiten); Postämter: Mo-Fr 8-16 Uhr.
Die regionalen Fluggesellschaften Aeroperlas und AirPanama fliegen die meisten Regionen Panamas an. Die Flüge sind recht günstig und lohnen sich besonders nach Kuna Yala und zur ausschließlich per Flugzeug erreichbaren Isla Contadora. Zwischen Panama-Stadt und Colón befindet sich die einzige Bahnstrecke Panamas. Hier verkehrt neben einem Gütertransport Mo-Fr auch täglich einmal ein Passagierzug in beide Richtungen. Die Tickets sind im Vergleich zum Bustransfer extrem teuer, wobei die Strecke wundervolle Aussichten verspricht. Die günstigste Fortbewegungsvariante Panamas ist der Bus. Nahezu jeder Ort wird von Bussen angefahren, richtige Busstationen gibt es allerdings nur in größeren Städten wie Panama-Stadt oder David. In kleineren Ortschaften werden die Busse per Handzeichen angehalten. Die Straßen von Panama sind gut ausgebaut, jedoch kann es vor allem zwischen Mai und Oktober zu starken Überflutungen kommen, weshalb es zu dieser Zeit häufig Vollsperrungen gibt. Nachts sollte aufgrund der schlechten Straßenmarkierungen auf längere Fahrten verzichtet werden. Schiffslinien und Wassertaxis ermöglichen eine Verbindung zu den umliegenden Inseln.
Amtssprache: Spanisch Bevölkerung: etwa 3,9 Mio. Einwohner Fläche: 75.517 km² Hauptstadt: Panama-Stadt (rund 1,5 Mio. Einwohner) Landesvorwahl: +507 Währung: Panama Balboa (Abk.: ฿; ISO-4217-Code: PAB) Zeitzone: Eastern Standard Time (EST). Mitteleuropäische Zeit (MEZ) -6 Std., keine Umstellung auf Sommerzeit
Telefoniert man von Panama, gelten die internationalen Vorwahlen 0043 für Österreich, 0041 für die Schweiz und 0049 für Deutschland. Panama selbst hat die internationale Vorwahl 00507. Das Telefonieren in Panama ist recht günstig und Telefonkarten, wie vom Anbieter ClaroCOM, können an Kiosken, in Supermärkten und in Drogerien erstanden werden. Telefonate vom Hotel aus können recht teuer werden, da häufig eine Verbindungsgebühr erhoben wird. Um das Mobilfunknetz nutzen zu können, benötigt man ein Quadband- oder UMTS-Multiband-Handy, welches die Frequenzen GSM/WCDMA 850/1900 unterstützt. Anbieter mit UMTS-3G sind Cable & Wireless mit UMTS 850 (http://www.masmovil.com.pa), Claro mit UMTS 850/1900 (http://www.claro.com.pa) und Movistar mit UMTS 850/1900 (http://www.movistar.com.pa). Es gibt einige Mobiltelefonvermietungen, wie Cell Rent Panama (http://www.cellrentpanama.com), die gegen eine Gebühr funktionsfähige Mobiltelefone anbieten.
In Hotels und Restaurants sind etwa 10-15 % des Rechnungsbetrages als Trinkgeld üblich. Gepäckträger erhalten ab 1 PAB pro Gepäckstück. Taxifahrer erwarten kein Trinkgeld.
Zollfrei dürfen ab 18 Jahren 500 g Zigaretten oder 500 g Tabak sowie 3 Flaschen alkoholische Getränke, Parfüm für den persönlichen Gebrauch und Geschenke bis zu einem Wert von 50 USD nach Panama eingeführt werden. Landes- und Fremdwährung unterliegt ab einem Betrag von 10.000 USD der Deklarationspflicht. Die Einfuhr von Tier- und Pflanzenprodukten ist verboten. Bei der Rückreise in die EU dürfen Personen über 17 Jahre 200 Zigaretten oder 100 Zigarillos mit einem Höchstgewicht von 3 g pro Stück oder 50 Zigarren oder 250 g Tabak sowie 1 l Spirituosen, 2 l Zwischenerzeugnisse, 4 l nicht schäumenden Wein und 16 l Bier sowie andere Waren, wie Parfüm, Kaffee, Tee und Elektrogeräte bis zu einem Wert von 300 EUR zollfrei einführen, wobei die Wertgrenze für Jugendliche unter 15 Jahre bei 175 EUR und für Flug- und Schiffsreisende bei 430 EUR liegt. Bei der Wiedereinreise in die Schweiz dürfen über 17-jährige 250 Zigaretten oder Zigarren oder 250 g anderer Tabakfabrikate sowie 5 l alkoholische Getränke mit einem Alkoholgehalt bis 18 Vol.-% und 1 l alkoholische Getränke mit einem Alkoholgehalt über 18 Vol.-% zollfrei einführen. Die Wertfreigrenze aller eingekauften Waren beträgt 300 CHF (inkl. Geschenke, Alkohol und Tabakerzeugnisse). Da sich Zollbestimmungen kurzfristig ändern können, ist es ratsam, die aktuellen Vorschriften kurz vor der Reise direkt bei der jeweiligen Botschaft zu erfragen.

Kolumbien

Innerhalb der großen Städte ist die medizinische Versorgung in etwa mit europäischen Standards zu vergleichen. In ländlicheren Gebieten mangelt es jedoch oftmals an Hygiene und an technischen Möglichkeiten. Vor der Reise sollte grundsätzlich geprüft werden, ob die Krankenkasse Auslandsreisen und Rücktransporte mit einschließt.
Deutsche Botschaft Carrera 69, No 25 B - 44 Piso 7, Edificio World Business Port Bogotá, D.C. Tel.: +57-1-4232600 Fax: +57-1-4293145 E-Mail: [email protected], [email protected] Web: http://www.bogota.diplo.de Die österreichische Botschaft in Botogá wurde Ende 2012 geschlossen. Zuständig ist ab 2013 die Botschaft in Lima: Österreichische Botschaft Avenida Republica de Colombia/ex Avenida Central 643, piso 5 Lima 27, San Isidro Tel.: +51-1-4420503 Fax: +51-1-4428851 E-Mail: [email protected] Schweizerische Botschaft Carrera 9 No. 74-08, piso 11 Bogotá, D.C. Tel.: +57-1-3497230 Fax: +57-1-3497195 E-Mail: [email protected]
Die Netzspannung beträgt 110 Volt/60 Hertz. Üblicherweise sind die Steckdosen für zweipolige Flachstecker vorgesehen, daher ist die Mitnahme eines Adapters erforderlich.
Ob als frittierte Käse-Mais-Bällchen, den Buñelos, eingerollt als gefüllte Maisfladen, den Arepas, oder serviert in Bananenblättern mit fleischhaltiger Mais-Teig-Füllung - die am meisten verwendete Zutat in der kolumbianischen Küche ist definitiv der Mais. Doch die Kolumbianer haben zum Essen weitaus mehr zu bieten als nur Mais. Auch Fleisch in Form von gegrillten Spießen oder auch Reis kommen hier häufig auf den Teller. An der Küste wird zudem gerne fangfrischer Fisch verspeist. Zum Dessert gibt es u.a. Panela, Zuckerrohrsaft mit Kokosraspeln, oder Papayuela, süßes Feigenkompott. Zudem kann man sich in Kolumbien auf eine riesige Auswahl an Früchten freuen. Mangos, Bananen oder Avocados in zahlreichen verschiedenen Größen nehmen die Einheimischen am liebsten als erfrischende Fruchtsaftgetränke zu sich.
Ano Nuevo (Neujahr, 1. Januar); Epifanía (Heilige Drei Könige, 6. Januar); San José (Josefstag, 19. März); Jueves Santo y Viernes Santo (Gründonnerstag & Karfreitag, März/April); Día del Trabajo (Tag der Arbeit, 1. Mai); Ascensión del Señor (Christi Himmelfahrt, Mai); Corpus Christi (Fronleichnam, Mai/Juni); Sagrado Corazón (Pfingsten, Juni); Dia del Padre (Vatertag, 18. Juni); San Pedro y San Pablo (Peter und Paul, 29. Juni); Día de la Independencia (Unabhängigkeitstag, 20. Juli); Batalla de Boyacá (Tag der Befreiung, 7. August); Asunción de Nuestra Señora (Mariä Himmelfahrt, 15. August); Día de la Raza (Tag der Rasse/Entdeckung Amerikas, 12. Oktober); Día de Todos los Santos (Allerheiligen, 1. November); Independencia de Cartagena (Unabhängigkeit von Cartagena, 11. November); Inmaculada Concepción (Mariä Empfängnis, 8. Dezember); Navidad (Weihnachten, 25. Dezember).
4.-6. Januar Drei Tage dauert eine der bekanntesten Karnevalfeiern des Landes. In den Anden, in Pasto, findet dann der farbenprächtige Karneval der Schwarzen und Weißen statt. Februar In Cartagena steigt jährlich das älteste Filmfestival Südamerikas. Hier werden vor allem iberoamerikanische Filme gezeigt. Mai/Juni Das Festival der Wayúu-Kultur ist wohl eines der faszinierendsten in Kolumbien. Dabei bringen die Eingeborenen der Wayúus mit Tänzen, Gesängen, Handwerksarbeiten und vielem mehr den Besuchern ihre Kultur näher. August In Medellín findet an 10 Augusttagen das farbenfrohe Blumenfest statt. Die Stadt verwandelt sich in dieser Zeit in ein wahres Blumenmeer und bietet den zahlreichen Veranstaltungen damit eine grandiose Kulisse. 7.- 8. Dezember In dieser Dezembernacht wird die Stadt Villa de Lyva von unzähligen brennenden Kerzen erhellt. Zusätzlich gibt es zahlreiche Veranstaltungen und ein fantastisches Feuerwerk. Das Festival der Lichter soll auf die Weihnachtszeit einstimmen.
Kolumbien ist durchaus ein geeignetes Reiseziel für allein reisende Frauen. Doch gibt es einige Sicherheitshinweise zu beachten: So sollte man sich nie alleine in einsame Gegenden oder Gassen begeben oder per Anhalter fahren. Reisestrecken sollten gut geplant sein und Überlandfahrten nur bei Tag unternommen werden. Bei Einbruch der Dunkelheit empfiehlt es sich, nur mit Begleitung aus dem Haus zu gehen. Gläser oder Teller sollten nicht aus den Augen gelassen werden, da häufig Fälle bekannt wurden, in denen K.O.-Tropfen untergemischt wurden. Des Weiteren empfiehlt es sich, Schmuck nicht offen oder noch besser überhaupt nicht zu tragen.
Homosexualität ist in Kolumbien ein weitgehend offenes Thema. Sie ist straffrei und es gibt Antidiskriminierungsgesetze, die Homosexuellen beispielsweise den Zugang zum Militärdienst gewähren. Seit 2013 ermöglichten einzelne Richter gleichgeschlechtliche Ehen, 2016 wurde die Homo-Ehe landesweit eingeführt. In größeren Städten, insbesondere im Hauptstadt-Viertel Chapinero, gibt es zahlreiche LGBT-Communities und Clubs.
Kolumbien unterteilt sich grob in vier Klimazonen: In den Gebirgen findet man Gletscherklima, bis unter 3.000 m ü.d.M. herrscht kalttropisches Klima, bis 2.000 m ü.d.M. gibt es gemäßigtes Tropenklima, und das Flachland ist mit Temperaturen von über 25 °C von tropischem Klima geprägt. Die Regenzeit dauert etwa von April bis Oktober. Doch kommt es hier darauf an, wo man sich befindet. Manche Teile des Landes kennen nur kurze Regenphasen, während in einigen Orten so viel Regen fällt, dass gleich die Straßen überflutet werden. Die ideale Reisezeit ist daher in der Trockenzeit von Dezember bis März. Dann empfiehlt sich leichte, atmungsaktive Kleidung. Wer in die Berge reisen möchte, sollte dementsprechend auf warme Kleidung und festes Schuhwerk achten. Abends empfiehlt es sich generell, einen wärmenden Überzug dabei zu haben.
In vielen Gegenden fehlt es oftmals noch an behindertengerechten Zugängen und Einrichtungen und auch die holprigen Gehwege können für körperlich eingeschränkte Menschen problematisch werden. Menschen mit Behinderung sollten ihre Reise daher eventuell mit einem speziellen Reiseunternehmen (z.B. http://www.procap-reisen.ch) planen oder sich zuvor beim offiziellen Tourismusportal (http://www.colombia.travel) weitere Informationen einholen.
In Kolumbien gelten folgende Notrufnummern: Polizei und allgemeiner Notruf 112, Feuerwehr 119, Unfallrettung 231-90-08.
Geschäfte öffnen montags bis freitags in der Zeit von 8/10-18/19 Uhr, oft mit Mittagspause. Supermärkte haben meist etwas länger geöffnet. Banken arbeiten montags bis freitags von 9-15/16 Uhr und samstags von 9-12 Uhr. Behörden und andere Büros sind montags bis freitags von 8-12 Uhr und von 14-17 Uhr erreichbar.
Das Straßennetz befindet sich im Vergleich zu anderen südamerikanischen Ländern in keinem guten Zustand. Die Straßen sind vor allem außerhalb der großen Städte schlecht ausgebaut und bieten zusätzliche Gefahren wie Raubüberfälle und Erdrutsche. Das sicherste Verkehrsmittel ist daher das Flugzeug. Der größte Flughafen befindet sich in Bogotá, zahlreiche Regionalflughäfen sind im ganzen Land verteilt. Das Eisenbahnnetz ist für den öffentlichen Verkehr ebenfalls unzureichend ausgebaut, dagegen bringen die Schnellbusse „Transmilenio“ Touristen schnell ans Ziel. Überlandfahrten sollten nur tagsüber unternommen werden, da nachts die Gefahr von Überfällen extrem steigt. Taxis sollten zur Sicherheit telefonisch bestellt werden. Des Weiteren ist von Reisen in die unruhigen Departamentos Chocó, Cauca, Putumayo, Nariño, Arauca, Córdoba und Caquetá sowie von Reisen in die Grenzgebiete, an die Pazifikküste und in den Süden des Landes abzusehen. Es empfiehlt sich, stets die aktuellen Reisehinweise des Auswärtigen Amtes zu beachten (http://www.auswaertiges-amt.de).
Amtssprache: Spanisch Bevölkerung: rund 44,7 Mio. Einwohner Fläche: 1.138.910 km² Hauptstadt: Bogotá, D.C. (rund 7 Mio. Einwohner) Landesvorwahl: +57 Währung: Kolumbianischer Peso (Abk.: $; ISO-4217-Code: COP) Zeitzone: Colombia Time (COT). Mitteleuropäische Zeit (MEZ) -6 Stunden, keine Umstellung auf Sommerzeit
Für Telefonate ins Ausland gelten die jeweiligen Ländervorwahlen, zusätzlich muss bei Anrufen aus Kolumbien die 9 vorgewählt werden. Für Deutschland ist das die 00949, für die Schweiz die 00941 und für Österreich die 00943. Kolumbien hat die Landesvorwahl 0057. Die Roaminggebühren beim mobilen Telefonieren ins Ausland können sehr hoch sein. Daher empfiehlt es sich, die weit verbreiteten öffentlichen Telefonanlagen zu nutzen. In größeren Städten sind Kartentelefone üblich. Die Telefonkarten erhält man bei der Post oder in Kiosken.
Trinkgelder sind üblich und gerne gesehen. Hotels erheben oftmals bereits 16 % Servicezuschlag auf den Rechnungspreis. In Restaurants sind 10-15 % üblich. Kofferträger erhalten etwa 500 COP pro Gepäckstück. Taxifahrer erwarten meist kein Trinkgeld, guter Service kann aber mit bis zu 10 % extra belohnt werden.
200 Zigaretten, 50 Zigarren und bis zu 50 g Tabak und 2 Flaschen Alkohol dürfen abgabefrei eingeführt werden. Landes- und Fremdwährung darf bis zu einem Wert von 10.000 USD eingeführt werden. Für Fleisch, Gemüse, Pflanzen und Pflanzensamen besteht ein Einfuhrverbot. Für Waffen und Munition benötigt man eine Sondergenehmigung. Die Ausfuhr von Antiquitäten ist verboten, für Gold, Platin und Smaragde muss eine Rechnung vorgelegt werden. Zollfreigrenzen bei der Wiedereinreise nach Deutschland und Österreich sind 200 Zigaretten oder 100 Zigarillos mit einem Höchstgewicht von 3 g pro Stück oder 50 Zigarren oder 250 g Tabak sowie 1 l Spirituosen, 2 l Zwischenerzeugnisse, 4 l nicht schäumender Wein und 16 l Bier sowie 1 l Spirituosen oder 2 l Wein und Geschenke bis 300 EUR (Schiffs- und Flugreisende 430 EUR). Bei der Wiedereinreise in die Schweiz dürfen über 17-jährige 250 Zigaretten oder Zigarren oder 250 g anderer Tabakfabrikate sowie 5 l alkoholische Getränke mit einem Alkoholgehalt bis 18 Vol.-% und 1 l alkoholische Getränke mit einem Alkoholgehalt über 18 Vol.-% zollfrei einführen. Die Wertfreigrenze aller eingekauften Waren beträgt 300 CHF (inkl. Geschenke, Alkohol und Tabakerzeugnisse). Bestimmte Waren wie Arznei- und Betäubungsmittel, jugendgefährdende und verfassungswidrige Medien, Fälschungen oder Produkte aus der Tier- und Pflanzenwelt (z.B. Elfenbein oder Krokodilleder) unterliegen Genehmigungspflichten oder Verboten. Da sich Zollbestimmungen kurzfristig ändern können, ist es ratsam, die aktuellen Vorschriften kurz vor der Reise direkt bei der jeweiligen Botschaft zu erfragen.

Ecuador

Gute Privatkliniken, in denen auch englischsprachige Ärzte arbeiten, findet man in größeren Städten wie Quito. Notfallbehandlungen müssen meist im Voraus bezahlt werden; in manchen Fällen reicht es aus, eine gute Bonität nachzuweisen. Es ist ratsam, eine Kreditkarte mit einer Deckungssumme von mindestens 5.000 EUR mit sich zu führen. Auch auf den Galápagos-Inseln ist eine gute medizinische Versorgung gewährleistet, in ländlichen Regionen des Landes sieht das jedoch oft anders aus. Eine gut bestückte Reiseapotheke gehört ins Gepäck, ebenso sollte man vorab eine Auslandskranken- und Rückholversicherung abschließen. Wem die z.T. extremen Höhen zu schaffen machen, sollte möglichst auf Rauchen und Alkohol verzichten, sich am ersten Tag ausruhen und Coca-Tee (mate de coca) trinken. Derartige Akklimatisierungsbeschwerden sind meist nach ein bis zwei Tagen verschwunden.
Deutsche Botschaft Avenida Naciones Unidas y República de El Salvador Edificio "Citiplaza", piso 14, Quito Tel.: +593-2-2970820 (für Notfälle außerhalb der Öffnungszeiten: +593-999497967) Fax: +593-2-2970815 Web: https://quito.diplo.de/ec-es/botschaft Österreichische Botschaft in Lima, konsularische Zuständigkeit für Ecuador Avenida República de Colombia 643, 5° piso San Isidro (Lima 27) Tel.: +51-01-4420503 Fax.: +51-01-4428851 E-Mail: [email protected] Web: https://www.bmeia.gv.at/oeb-lima Schweizerische Botschaft Av. Amazonas N35-17 y Juan Pablo Sanz Edificio Xerox, Piso 2, Quito Tel.: +593-2-2434949 Fax: +593-2-2449314 E-Mail: [email protected] Web: https://www.eda.admin.ch/quito
Die Netzspannung in Ecuador beträgt 110 Volt Wechselstrom bei 60 Hertz. Verwendet werden fast ausschließlich US-Blattstecker. Es ist ratsam, einen Adapter mitzunehmen. Mit Stromausfällen muss jederzeit gerechnet werden.
Die ecuadorianische Küche, die auch als „comida criolla“ bezeichnet wird, ist vor allem eine Mischung aus spanischen und nordamerikanischen Einflüssen. Dabei wurden Lama und Meerschweinchen von den spanischen Siedlern weitgehend durch Schweine- und Rindfleisch ersetzt. Gebratenes Meerschweinchen (cuy) gilt jedoch immer noch als Delikatesse, ist aber relativ teuer und wird längst nicht mehr überall angeboten. Als Beilage isst man oft Kartoffeln, Mais und Kochbananen. Ceviche, eine Meeresfrüchte-Mischung aus Krabben, Muscheln, Langusten und Weißfisch, meist in Essig, Öl, Zitronen- oder Orangensaft mariniert und mit Tomaten, Zwiebeln und Kräutern verfeinert, gilt als Nationalgericht. Vor allem im Hochland Ecuadors isst man darüber hinaus gerne Suppen (sopas), so z.B. als Locro (Kartoffel-Mais-Suppe mit Käse und Avocado), Sanchocho (Suppe aus Fleisch, Erbsen, Kochbananen und Maniok) sowie Hühner- (caldo de gallina) bzw. Fisch- (sopa de pescado) oder Gemüsesuppe (sopa de verduras). Beliebte Getränke sind frisch gepresste Säfte (jugos), die gerne mit Wasser verdünnt oder mit Milch gemischt serviert werden, nichtalkoholische Getränke mit Kohlensäure werden als „colas“ bezeichnet. Ein typisch ecuadorianisches Getränk ist auch das aus Maismehl und Früchten hergestellte Colada Morada. Wasser ist mit (agua con gas) oder ohne Kohlensäure (agua sin gas) erhältlich. An alkoholischen Getränken konsumiert man gerne Bier (cerveza), von dem zwei einheimische Marken angeboten werden: Pilsener und Club. Daneben spielen auch die Zuckerrohrschnäpse Punta, Caña Manabit und Canelazo (mit Zuckerrohr und Zimt) besonders nach dem Essen eine wichtige Rolle.
Oberster Nationalfeiertag ist der Día de la Independencia (Unabhängigkeitstag) am 10. August. Weitere Feiertage sind Año Nuevo (Neujahr, 1. Januar), Carnaval (Karneval, Februar/März), Viernes Santo (Karfreitag, März/April), Día del Trabajador (Tag der Arbeit, 1. Mai), Batalla del Pichincha (Jahrestag der Schlacht von Pichincha, 24. Mai), Día de los Difuntos (Allerseelen, 2. November) und Navidad (Weihnachten, 25. Dezember). Wichtige lokale Feiertage sind außerdem Independencia de Guayaquil (Unabhängigkeitstag von Guayaquil, 10. Oktober), Independencia de Cuenca (Unabhängigkeitstag von Cuenca, 3. November) sowie Aniversario de la fundación de Quito (Gründungstag der Stadt, 6. Dezember).
Januar Am Tag der Heiligen Drei Könige werden in den größeren Städten, vor allem in Quito, feierliche Prozessionen veranstaltet. Februar Während des Karnevals bespritzen sich nicht nur die Ecuadorianer, sondern auch die Touristen gerne mit Wasser. Vielerorts werden Frucht- und Blumenfeste abgehalten. 1. Mai Am Tag der Arbeit sorgen Arbeiterparaden sowie Musik- und Showdarbietungen in den größeren Städten für Unterhaltung. Juni Vor allem in der Gegend rund um Cayambe und in Otavalo feiert man in diesem Monat das San-Pedro-Fest mit traditionellen Feuern sowie das Sonnenwendfest Inti Raymi mit bunten Trachten, Volksmusik und gegebenenfalls einem reinigenden Bad im Wasserfall von Peguche. 24. Juli Den Geburtstag des südamerikanischen Unabhängigkeitskämpfers Simón Bolívar begehen die Ecuadorianer in Quito mit einem rauschenden Straßenfest. 10. August Am Quito Independence Day feiert man die Unabhängigkeit von Spanien mit Militärparaden, Feuerwerk und eindrucksvollen Ausstellungen. 12. Oktober Am Día de la Raza wird in ganz Ecuador die Entdeckung der Neuen Welt durch Kolumbus mit Musik, Ständen und vielfältigen Veranstaltungen in der Hauptstadt Quito zelebriert. 2. November Allerseelen ist in Ecuador ein eher fröhlicher und bunter Feiertag, an dem die Friedhöfe der Städte mit unzähligen Blumen geschmückt werden. Man zieht mit blumengeschmückten Wagen durch die Straßen, säubert die Gräber und serviert den Verstorbenen ihr Leibgericht. 6. Dezember Die Hauptstadt verwandelt sich am Tag ihrer Gründung in einen einzigen Festplatz.
Insbesondere in den Touristengebieten ist Ecuador ein relativ sicheres Land. An den touristischen Hotspots der Städte (z.B. im Ausgehviertel Mariscal Sucre in Quito) sowie in öffentlichen Verkehrsmitteln ist mit Kleinkriminalität in Form von Diebstählen, aber auch mit Raubüberfällen zu rechnen. Ecuadorianische Männer können gegenüber (allein reisenden) Frauen relativ aufdringlich sein, Kontaktversuche und Prahlereien sind häufig. Dem kann man durch Verweis auf den im Hotel wartenden Ehemann oder demonstrativem Vorzeigen eines Eherings am Finger entgegenwirken.
Seit der Verfassungsänderung 1998 stand Homosexualität in Ecuador nicht mehr unter Strafe, seit 2008 wurden gleichgeschlechtliche Partnerschaften staatlich anerkannt und seit 2015 auch eingetragene Partnerschaften. Im Juni 2019 wurde die Homo-Ehe legalisiert. In der Hauptstadt Quito hat sich eine kleine Homosexuellenszene entwickelt. Die gesellschaftliche Toleranz ist jedoch noch relativ gering.
Ecuador erhielt seinen Namen dadurch, dass es nahe zum Äquator verläuft. Das Klima zeigt sich im gesamten Land warm und tropisch. Starke Klimaunterschiede gibt es aufgrund der Höhe zwischen der Andenregion und den Küstengebieten. Der östliche Regenwald und die Costa (Pazifikküste im Westen) bekommen häufig Niederschläge ab. Das Hochland wartet mit kühleren Temperaturen auf. Die Hauptstadt Quito (2.850 m) verzeichnet ähnliche Temperaturen wie Mitteleuropa im Spätsommer und die Luftfeuchtigkeit ist wesentlich niedriger als z.B. im östlichen Amazonasbecken. Wer zu einer Bergtour aufbrechen möchte, sollte dafür die Monate Juni bis November nutzen. Juni und Juli sind perfekt für Touren ins Amazonasgebiet. Die erste Jahreshälfte bietet sich für einen Besuch auf den Galapagos-Inseln an. An Sonnenschutz ist unbedingt zu denken, denn die Sonneneinstrahlung ist sehr stark. Für Wanderungen im Hochland sind Regenschutz und Jacke Pflicht. Wer auf den Galápagos-Inseln sowie an der Küste unterwegs ist, sollte zum Schutz vor Mücken lange, leichte Hosen tragen. Zudem kann man hier immer wieder von warmen, aber heftigen Regenschauern überrascht werden.
Bei Ausflügen in die Natur, Regenwald- und Trekkingtouren sehen sich Menschen mit körperlichen Einschränkungen oft unüberwindbaren Hindernissen gegenüber. Auch öffentliche Einrichtungen und Hotels sind oft noch nicht in ausreichendem Maße behindertenfreundlich ausgestattet. Im Gegensatz dazu verfügen einige Schiffe, die zwischen den Galápagos-Inseln verkehren, über Aufzüge und andere Vorrichtungen für Menschen mit Behinderung, die es ihnen erlauben, dieses Inselparadies auf einer Art "Mini-Kreuzfahrt" zu erkunden.
Folgende Telefonnummern sind für Reisende in Ecuador wichtig: Notruf 911, Polizei 101, Unfallrettung 131 und Feuerwehr 102.
Die Geschäftszeiten von Banken, Behörden und Ämtern liegen meist von Montag bis Freitag zwischen 9 und 16 Uhr, samstags von 9-13.30 Uhr. Geschäfte machen in der Regel eine Mittagspause (siesta) und sind montags bis freitags von 9 bis 13 und von 15 bis 19/20 Uhr sowie an Samstagen von 9 bis 13 Uhr geöffnet. Apotheken sind werktags von 9 bis 20 Uhr zugänglich. Ebenfalls bis 20 Uhr sind große Einkaufszentren für ihre Kunden da, viele öffnen auch sonntags ihre Türen, wobei sie dann meist schon gegen 16 Uhr schließen.
Ein komfortables und günstiges Verkehrsmittel in Ecuador sind die Langstreckenbusse. Die Busfahrer legen jedoch häufig eine riskante Fahrweise an den Tag, immer wieder kommt es zu Unfällen, vor allem in den Bergen. Für größere Flexibilität nutzen viele Urlauber einen Mietwagen, für den ein internationaler Führerschein, eine Kreditkarte und ein Mindestalter von 21 Jahren vorausgesetzt werden. Von gut ausgebauten Straßen bis hin zu Schotterpisten ist jeder Straßenzustand vorhanden. In den letzten Jahren wurde die Panamericana zu einer teilweise vierspurigen Schnellstraße ausgebaut. Da die Verkehrsregeln nur selten beachtet werden, ist auf den Straßen Vorsicht geboten. Auch Eisenbahn und Flugzeug können genutzt werden. Zwischen Guayaquil und Quito gibt es mehrere Flugverbindungen pro Tag. Nahezu ausschließlich per Flugzeug können vom Festland die Galapagos-Inseln angesteuert werden. Zwischen den Inseln fahren zudem Touristenboote und Mietyachten. Indiodörfer, Campingplätze oder Lodges im Amazonasgebiet sind häufig nur mit Booten erreichbar. Im Touristengebiet Baños sind die wieder vermehrt aktiven Vulkane Reventador, Tungurahua und Sangay wahre Attraktionen. Wer mehr über die vulkanischen Aktivitäten in Ecuador erfahren möchte, kann folgende Webseite nutzen: https://www.igepn.edu.ec. Unter https://www.auswaertiges-amt.de können aktuelle Reisehinweise eingesehen werden.
Amtssprache: Spanisch Bevölkerung: rund 17 Mio. Einwohner Hauptstadt: Quito (rund 2 Mio. Einwohner) Fläche: 256.370 km² Landesvorwahl: +593 Währung: US-Dollar (Abk.: $, ISO-4217-Code: USD) Zeitzone: Ecuador Time (ECT); Mitteleuropäische Zeit (MEZ) -6 Stunden (im Sommer -7), auf den Galápagos-Inseln -7 Stunden (im Sommer -8), keine Umstellung auf Sommerzeit
Die Landesvorwahl von Ecuador lautet 00593, ins Ausland wählt man die 00 plus die jeweilige Ländervorwahl: nach Deutschland die 0049, nach Österreich die 0043 und in die Schweiz die 0041. Telefone findet man in fast allen öffentlichen Gebäuden oder auch in kleineren Geschäften, wobei die Gebühren sehr unterschiedlich sein können. Es gibt sowohl Karten- als auch vereinzelt noch Münztelefone. Telefonkarten können an Tankstellen, in Einkaufszentren oder Restaurants erworben werden. Die Mobilfunk-Abdeckung ist gut, auch in abgelegenen Regionen. Handys kann man in Telefonläden oder am Flughafen mieten. Das eigene Smartphone kann mit speziellen Auslandstarifen genutzt werden, über die der zuständige Mobilfunkanbieter informiert.
In Hotels und Restaurants, vor allem der gehobenen Kategorie, enthält die Rechnung bereits 10 % Bedienzuschlag (Servicio) und 12 % Steuer. Sofern diese nicht enthalten sind, erwartet das Servicepersonal ein Trinkgeld in Höhe von etwa 5 %. Taxifahrer freuen sich, wenn der Betrag aufgerundet wird, was sie häufig aber schon von sich aus tun.
Zollfrei nach Ecuador einführen darf man 300 Zigaretten oder 50 Zigarren oder 200 g Tabak, außerdem 1 l Spirituosen sowie Artikel für den persönlichen Bedarf. Bei der Ausreise dürfen keine präkolumbischen Kunstgegenstände oder Souvenirs von artgeschützten Tieren mitgenommen werden. Geldbeträge über 10.000 USD müssen bei der Einreise deklariert werden, bei der Ausreise Beträge über 9.000 USD. Bei der Rückreise in die EU dürfen Personen über 17 Jahre 200 Zigaretten oder 100 Zigarillos mit einem Höchstgewicht von 3 g pro Stück oder 50 Zigarren oder 250 g Tabak sowie 1 l Spirituosen, 2 l Zwischenerzeugnisse, 4 l nicht schäumenden Wein und 16 l Bier sowie andere Waren, wie Parfüm, Kaffee, Tee und Elektrogeräte bis zu einem Wert von 300 EUR zollfrei einführen, wobei die Wertgrenze für Jugendliche unter 15 Jahre bei 175 EUR und für Flug- und Schiffsreisende bei 430 EUR liegt. Bei der Wiedereinreise in die Schweiz dürfen über 17-jährige 250 Zigaretten oder Zigarren oder 250 g anderer Tabakfabrikate sowie 5 l alkoholische Getränke mit einem Alkoholgehalt bis 18 Vol.-% und 1 l alkoholische Getränke mit einem Alkoholgehalt über 18 Vol.-% zollfrei einführen. Die Wertfreigrenze aller eingekauften Waren beträgt 300 CHF (inkl. Geschenke, Alkohol und Tabakerzeugnisse). Da sich Zollbestimmungen kurzfristig ändern können, ist es ratsam, die aktuellen Vorschriften kurz vor der Reise direkt bei der jeweiligen Botschaft zu erfragen.

Peru

Die medizinische Versorgung lässt sich nur in teuren Privatkliniken der Großstädte mit europäischen Verhältnissen vergleichen und ist vor allem in ländlichen Gebieten problematisch. Überall jedoch müssen medizinische Behandlungen sofort bezahlt werden. Um etwaige Kosten erstattet zu bekommen, wird der Abschluss einer Auslandskranken- und Reiserückholversicherung dringend empfohlen. Eine individuelle Reiseapotheke sollte stets mitgenommen und unterwegs den Temperaturen entsprechend geschützt werden. Ein häufig auftretendes Problem stellt die Höhenkrankheit dar; die dünne Luft oberhalb von 3.000 m kann einem schwer zusetzen. Schwere Kopfschmerzen, Atemnot, Herzklopfen, Übelkeit, Appetit- und Schlaflosigkeit sind Warnzeichen einer drohenden Höhenkrankheit. Dann helfen nur mehr die Beatmung mit Sauerstoff und ein rascher Abtransport in tiefer gelegene Gebiete.
Deutsche Botschaft Av. Dionisio Derteano 144 Edificio Alto Caral - Pisos 7 & 8 San Isidro - Lima 27 Tel.: +51-1-2035940 Fax: +51-1-4224813 E-Mail: [email protected] Web: https://lima.diplo.de Österreichische Botschaft Avenida Republica de Colombia/ex Avenida Central 643, piso 5 Lima 27, San Isidro Tel.: +51-1-4420503 Fax: +51-1-4428851 E-Mail: [email protected] Web: https://www.bmeia.gv.at/oeb-lima Schweizerische Botschaft Avenida Salaverry 3240 Lima 27, San Isidro Tel.: +51-1-2640305 E-Mail: [email protected] Web: https://www.eda.admin.ch/lima
Die Netzspannung beträgt 220 Volt bei 60 Hertz, gelegentlich auch 110 Volt bzw. 50 Hertz. Flachsteckdosen erfordern jedoch immer entprechende Adapter.
Man sollte schon etwas experimentierfreudig sein, um die landestypischen Gerichte Perus kennenzulernen. Gerichte mit Lama (llama) und Alpaka (alpaca) stehen, vor allem im Hinterland, ebenso auf der Speisekarte wie solche mit Meerschweinchen (cuy) und Hähnchen (pollo). Hauptbestandteile der peruanischen Küche sind Reis, Kartoffeln, Mais und Quinoa. An den Straßenständen, an denen man übrigens sehr preisgünstig essen kann, werden oft Anticuchos (Spieße mit Rinderherz) angeboten. Weit verbreitet ist auch Lomo saltado, eine Grillpfanne mit Rindfleisch, Kartoffeln, Tomaten und Zwiebeln. Eine scharfe Spezialität ist Rocoto, eine Paprikasorte, die oft gefüllt serviert wird. In der Küstenregion gibt es Gerichte mit Fisch und Meeresfrüchten in Hülle und Fülle, darunter Ceviche (marinierter Fisch mit Mais, Kartoffeln und Zwiebeln) oder Escabeche (eine Vorspeise aus gekochtem Fisch). Als Getränke beliebt sind Chicha (Maisbier), Pisco (aus Traubenmost hergestelltes Destillat), Inka Cola, Säfte (jugos) und Milchmixgetränke (liquado con leche). Man sollte bedenken, dass viele Restaurants in Peru abends bereits um 18 Uhr ihre Pforten schließen, touristisch ausgerichtete Lokale haben auch in den Abendstunden geöffnet.
Año Nuevo (Neujahr, 1. Januar); La Pascua (Ostern, März/April); Día del Trabajo (Tag der Arbeit, 1. Mai); Día del Corpus (Fronleichnam, Mai/Juni); Día de los Campesinos (Tag der Bauern, 14. Juni); Día de San Pedro y San Pablo (St. Peter und Paul, 29. Juni); Fiestas Patrias en el Perú (Unabhängigkeitstage, 28./29. Juli); Virgen de la Asunción (Mariä Himmelfahrt, 15. August); Santa Rosa de Lima (Tag der Hl. Rosa von Lima, 30. August); Combate Naval de Angamos (Tag der Marine, 8. Oktober); Día de la Dignidad Nacional (Tag der Nationalen Würde, 9. Oktober); Día de Todos los Santos (Allerheiligen 1. November); Virgen de la Concepción (Mariä Empfängnis, 8. Dezember); Navidad (Weihnachten, 25. Dezember).
Februar Im ganzen Land feiert man Feste mit Tanz und Gesang zu Ehren der Schutzheiligen des jeweiligen Ortes, so z.B. im Februar die Fiesta de la Virgen de la Candelaria in Puno. Insbesondere im Zusammenhang mit den sich anschließenden Karnevalsfeierlichkeiten wird die Diablada aufgeführt, ein Maskentanz, der den Kampf zwischen Gut und Böse, zwischen Engel und Teufel, versinnbildlicht. März/April In Arequipa, Ayacucho und Cusco finden am Ostersonntag farbenfrohe Prozessionen statt. 23./24. Juni Im Amazonasgebiet feiert man das Fest des Schutzheiligen Johannes mit rituellen Waschungen und fröhlichen Partys. 24. Juni Die Sonnenwendfeier der Inka (Inti Raymi) wird in Sacsayhuamán, einer ehemaligen Inka-Festung mit Theaterdarstellungen und historischen Kostümen gefeiert. 4. Oktober In allen peruanischen Kolonialstädten mit Franziskanerkirchen und -klöstern finden Feierlichkeiten anlässlich des Patronatstags von San Francisco statt. November In Puno wird in Gedenken an den ersten Inka, der hier an Land ging (Manco Capac), ein Folklorefest veranstaltet.
In Peru gilt, was auch andere südamerikanische Länder betrifft: Der Machismo ist stark ausgeprägt und bricht sich naturgemäß allein reisenden Frauen gegenüber am meisten Bahn. Wer eine Ehe und Kinder erwähnt oder vorschützt, wird als potenzielles „Opfer" von verbalen Anzüglichkeiten und Kontaktversuchen gleich deutlich uninteressanter. Von Flügen über die Nazca-Linien wird abgeraten, da es bereits mehrmals (fast) zu Flugunfällen gekommen ist. In den Regionen um Ica, Arequipa, Puno und zwischen Puerto Maldonado und Cusco kommt es gelegentlich zu nächtlichen Überfällen auf Touristenbusse. In Großstädten wie Lima und Cusco sollte man sich als Frau nachts nicht alleine im Freien aufhalten und generell nur offizielle, registrierte und wenn möglich telefonisch vorbestellte Taxis benutzen.
Ein Antidiskriminierungsgesetz bietet Schutz für Schwule und Lesben. Doch ein Politikerskandal vor einigen Jahren offenbarte, dass Homosexualität keinesfalls zur Normalität in Peru gehört und nach wie vor geächtet wird. Ein Gesetzentwurf zur Einführung Eingetragener Partnerschaften scheiterte 2015. Dementsprechend sei homosexuellen Pärchen Zurückhaltung auf der Reise angeraten. Eine breite Informationsplattform bietet https://www.gayperutravel.com.
Das Klima Perus gestaltet sich regional sehr unterschiedlich und reicht von tropischem Klima in Amazonien bis zum arktischen Klima in den Hochgebirgsregionen der Anden. Generell unterscheidet man zwischen Regen- und Trockenzeit, die jedoch je nach Landesteil variieren. Von April/Mai bis September/Oktober ist es in den Bergen klar und nachts z.T. sehr frisch (warme Kleidung!). In den Küstengebieten kann es dagegen oft neblig sein, da der unter dem Namen Garúa bekannte Küstennebel viele Berghänge der Sierra einhüllt. Zur gleichen Zeit herrschen hingegen ideale, sonnige und überwiegend trockene Bedingungen für Amazonas-Touren vor. Zwischen November und April ist es genau andersherum. Dann erlebt das Gebiet an der Küste und um die Hauptstadt Lima die schönste und trockenste Periode, während in den Bergen und in Amazonien Regenzeit herrscht. Trotz saisonaler Unterschiede: Die Luftfeuchtigkeit im Regenwald ist stets hoch, und die Temperaturen der Küstenebene liegen ganzjährig relativ konstant bei 20 °C. Die Sonne ist in den Bergen immer sehr intensiv, daher gehören Sonnenbrille, -hut und -creme mit hohem Lichtschutzfaktor unbedingt ins Gepäck.
Eine Peru-Rundreise stellt definitiv eine größere Herausforderung dar als ein Trip innerhalb Europas. Aber dennoch gibt es immer wieder positive Beispiele, sogar professionelle Reiseveranstalter, die diese Herausforderung annehmen. Mit guten Betreuern lässt sich sogar Machu Picchu im Rollstuhl erleben. So bietet z.B. der Rollstuhlreisen-Veranstalter Grabo Tours Reisen nach Süd- und Mittelamerika an (https://www.grabo-tours.de).
Der 24 Stunden unter der Nummer 01-5748000 erreichbare und kostenlose Telefondienst für Touristen ist eine einmalige Einrichtung. Der Notruf der Touristenpolizei Lima-Nord ist 01-4242053, für die Touristenpolizei Lima-Süd wählt man 01-4604525. In Notfällen können Urlauber hier Unterstützung finden. Die allgemeine Notrufnummer der Polizei lautet 105, die der Ambulanz (SAMU) 117, die der Feuerwehr 116.
Generell sind die Öffnungszeiten für öffentliche Büros oder private Unternehmen von 9-17 Uhr. Banken haben Mo-Fr von 9 bis 12.30 Uhr und von 15 bis 18 Uhr auf, Postämter Mo-Fr von 8-19 Uhr und am Samstag von 8-13 Uhr. Geschäfte und Handelsgesellschaften öffnen werktags in der Regel um 9 Uhr und schließen um 20 Uhr. Es gibt jedoch auch Geschäfte, die 24 Stunden geöffnet haben.
Die Sicherheitslage in Peru hat sich in den vergangenen Jahren zunehmend verbessert. Nichtsdestotrotz kommt es bisweilen zu Ausschreitungen, die auch zu Straßenblockaden führen können. So besteht etwa auf der Panamericana laut Auswärtigem Amt in der jüngsten Vergangenheit erhöhte Überfallgefahr, insbesondere in den Regionen um Ica, Arequipa, Puno, sowie zwischen Puerto Maldonado und Cusco. In Lima und Cusco sollte man speziell abends und nachts erhöhte Vorsicht walten lassen und sich, wenn möglich, nicht alleine in der Innenstadt aufhalten. Es ist ratsam, sich vor Reisebeginn über die aktuelle Sicherheitssituation zu informieren. Häufiger als Gewaltdelikte sind Diebstähle. Für einen Mietwagen sind ein internationaler Führerschein, eine Kreditkarte und ein Mindestalter von 21 Jahren notwendig. Zahlreiche Buslinien bieten günstige Transportmöglichkeiten in Luxusbussen an und sind oft die bessere Alternative zum Zug. Tipp: Rechtzeitig die Tickets besorgen, am besten einen Tag vorher. Das ist bei Sammeltaxis (colectivos) nicht nötig, sie fahren einfach los, wenn die 6-8 Plätze besetzt sind. Als Städteverbindung an der Küste sind sie durchaus üblich - und günstig. Taxis sind ebenfalls preiswert, Sie sollten aber darauf achten, dass das Taxi registriert ist und den Fahrpreis im Voraus aushandeln. Mit dem Flugzeug zu reisen ist in Peru weit verbreitet und wesentlich billiger als in Mitteleuropa. Im Regenwald kommen vornehmlich Boote zum Einsatz. Reisenden wird empfohlen, sich vor Überlandreisen bei den Behörden oder Reiseagenturen über die aktuelle Lage zu informieren. Stellen Sie sich auch auf Streiks bei innerstädtischem Transport ein.
Amtssprache: Spanisch Bevölkerung: rund 32,5 Mio. Einwohner Hauptstadt: Lima (rund 10 Mio. Einwohner) Fläche: 1.285.220 km² Landesvorwahl: +51 Währung: Nuevo Sol (Abk.: S/., ISO-4217-Code: PEN) Zeitzone: Peru Time (PET), Mitteleuropäische Zeit (MEZ) -6 Stunden (MESZ-7), keine Umstellung auf Sommerzeit
In den teureren Restaurants ist der Service meist inklusive bzw. wird automatisch verlangt. In günstigeren Etablissements freut man sich, wenn der Betrag ein bisschen aufgerundet wird, ein größeres Trinkgeld wird jedoch meist nicht erwartet. Taxifahrern gibt man kein Trinkgeld, vielmehr wird im Voraus ein fester Preis verhandelt. Auf Trekkingtouren ist es üblich, die Dienste des Führers, des Kochs und der Träger zusätzlich zum Grundpreis zu honorieren. Feste Regeln existieren diesbezüglich jedoch nicht.
Landes- und Fremdwährung darf in unbegrenzter Höhe ein- und ausgeführt werden. 400 Zigaretten oder 50 Zigarren oder 250 g Tabak, drei Flaschen alkoholische Getränke (bis 3 l), 2 kg Lebensmittel sowie andere Waren und Geschenke bis zu einem Gesamtwert von 300 USD dürfen von Personen über 18 Jahren zollfrei eingeführt werden. Für Wurstwaren und Käse wird eine Sondergenehmigung benötigt. Aus geschützten Tieren und Pflanzen hergestellte Souvenirs stehen ebenso wie präkolumbische Artefakte auf der Verbotsliste, sowohl bei der Ein- als auch bei der Ausfuhr. Bei der Rückreise in die EU dürfen Personen über 17 Jahre 200 Zigaretten oder 100 Zigarillos mit einem Höchstgewicht von 3 g pro Stück oder 50 Zigarren oder 250 g Tabak sowie 1 l Spirituosen, 2 l Zwischenerzeugnisse, 4 l nicht schäumenden Wein und 16 l Bier sowie andere Waren, wie Parfüm, Kaffee, Tee und Elektrogeräte bis zu einem Wert von 300 EUR zollfrei einführen, wobei die Wertgrenze für Jugendliche unter 15 Jahre bei 175 EUR und für Flug- und Schiffsreisende bei 430 EUR liegt. Bei der Wiedereinreise in die Schweiz dürfen über 17-jährige 250 Zigaretten oder Zigarren oder 250 g anderer Tabakfabrikate sowie 5 l alkoholische Getränke mit einem Alkoholgehalt bis 18 Vol.-% und 1 l alkoholische Getränke mit einem Alkoholgehalt über 18 Vol.-% zollfrei einführen. Die Wertfreigrenze aller eingekauften Waren beträgt 300 CHF (inkl. Geschenke, Alkohol und Tabakerzeugnisse). Bei der Wiedereinreise ins Heimatland werden selbst kleine Mengen von losem oder auch abgepacktem Koka-Tee vom Zoll beschlagnahmt und können Bußgeldverfahren nach sich ziehen. Da sich Zollbestimmungen kurzfristig ändern können, ist es ratsam, die aktuellen Vorschriften kurz vor der Reise direkt bei der jeweiligen Botschaft zu erfragen. Weitere Informationen über die Zollvorschriften in Peru enthält auch die Webseite der peruanischen Obersten Zollbehörde: http://www.aduanet.gob.pe.

Chile

In den Großstädten stehen gute Kliniken zur Verfügung, die Ausbildung des medizinischen Personals gilt als eine der besten in Südamerika. Privatkliniken, z.B. in Santiago oder Puerto Montt, genügen internationalen Standards. Die zahlreichen Apotheken(-ketten) sind gut ausgestattet, an Sonntagen stehen sie nach einem Zeitturnus offen. Im Normalfall übernehmen die Versicherungen keine Behandungs- und Krankentransportkosten im außereuropäischen Ausland, also sollte man unbedingt eine Reisekrankenversicherung abschließen.
Deutsche Botschaft Las Hualtatas 5677 Casilla 220, Correo 30 Vitacura Santiago de Chile Tel.: +56-2-4632500 Fax: +56-2-24632525 Web: https://santiago.diplo.de Öffnungszeiten: Di, Do, Fr 9-12 Uhr, Mi 9-12 und 14-16 Uhr Österreichische Botschaft Barros Errázuriz 1968, 3. Stock Providencia Santiago de Chile Tel.: +56-2-2234774 Fax: +56-2-22049382 E-Mail: [email protected] Web: https://www.bmeia.gv.at/oeb-santiago-de-chile Schweizerische Botschaft Américo Vespucio Sur 100, 14. Stock Las Condes Santiago de Chile Tel.: +56-2-29280100 Fax: +56-2-29280135 E-Mail: [email protected] Web: https://www.eda.admin.ch/santiago Öffnungszeiten: Mo-Fr 10-12 Uhr
Die Spannung beträgt 220 Volt bei 50 Hertz. Die in Deutschland, Österreich und der Schweiz gebräuchlichen Eurostecker (Typ C) können meist problemlos verwendet werden; für die runden Schukostecker des Typs F benötigt man einen Adapter. Ein solcher ist in Eisenwarenhandlungen und im Elektrohandel erhältlich. Viele Hotels stellen sie ihren Gästen zur Verfügung.
Die lange Pazifikküste, das andine Hochland sowie indianische und deutsche (!) Traditionen prägen die chilenische Küche. Fisch, Meeresfrüchte, sogar Algen und Eintöpfe mit Rindfleisch, Ziege und den indianischen Gemüsesorten Mais, Karotten und Kartoffeln sowie dem Mapuche-Gewürz merquén repräsentieren am besten die Küche des Landes. Deutsche Akzente setzen im Süden Blechkuchen (kuchen) und das Frühstück mit Ei, Wurst und Käse. Auf der Isla de Chiloé begeht man mit einem in der Erde gegarten Gericht, dem curanto, alle Festivitäten. Sehr beliebt sind empanadas mit Muschelfleisch, im Zentrum Chiles füllt man sie eher mit pino, einer orientalisch gewürzten Hackfleischmasse, die auch für die Zubereitung des Nationalgerichts pastel de choclo, einem Maisauflauf, verwendet wird. Das sehr gute patagonische Lamm wird vorzugsweise „a fuego lento" (ganz langsam) gebraten. Die chilenischen Weine genießen Weltruf. Das Nationalgetränk allerdings wird aus einem Schnaps gemixt, dem Trester Pisco, der mit Zitronensaft, Eischaum und Zimt zum Pisco Sour wird.
Año Nuevo (Neujahr, 1. Januar); Viernes Santo (Karfreitag, März/April); Sábado Santo (Karsamstag, März/April); Día del Trabajo (Tag der Arbeit, 1. Mai); Día de las Glorias Navales (Tag der Marine, 21. Mai); San Pedro y San Pablo (St. Peter und Paul, Ende Juni/Anfang Juli); Día de la Virgen del Carmen (Unsere Liebe Frau vom Berge Karmel-Tag, Mitte Juli); Asunción de la Virgen (Mariä Himmelfahrt, 15. August); Primera Junta Nacional de Gobierno (Unabhängigkeitstag von 1818, 18. Sept.); Día del Ejército (Ehrentag des Heeres, 19. Sept.); Día del Descubrimiento de Dos Mundos (Kolumbus-Tag, 12. Okt.); Todos Los Santos (Allerheiligen, 1. November); Inmaculada Concepción (Unbefleckte Empfängnis, 8. Dezember); Navidad (Weihnachten, 25. Dezember).
Januar Das Theaterfestival Santiago a Mil bringt Artisten aus aller Welt zusammen, die auf den Straßen und Bühnen von Santiago ein meisterhaftes Programm darbieten (https://www.santiagoamil.cl). Neben chilenischer Volksmusik wird auf dem Olmué Folk Festival im El Patagual Park von Olmué auch der nationale Folkloretanz Cueca vorgeführt (http://www.festivaldelhuaso.cl). Februar Am Brava-Strand und andernorts in Iquique wird die Karnevalszeit mit bunten Kostümparaden, Musik und Tanz ausgelassen gefeiert. März/April Im Mittelpunkt des Loolapooza Festivals im O’Higgins Park von Santiago stehen Konzerte bekannter Pop- und Rock-Bands. Zusätzlich runden verschiedene Freizeitangebote das Festivalprogramm ab und eine Kinderzone sorgt für das Vergnügen der jungen Gäste (https://www.lollapaloozacl.com). Der Marathon de Santiago lockt jedes Jahr etliche Läufer mit einem hohen Preisgeld an den Start (https://maratondesantiago.com). 16. Juli Jedes Jahr im Juli lädt La Tirana zur Fiesta de La Tirana, ein Kunst- und Musikevent, auf dem die Einheimischen ihr Gesicht hinter Teufelsmasken verstecken und der Jungfrau Carmen mit skurrilen Tänzen gedenken. August Neben der Ausstrahlung nationaler und internationaler Filmproduktionen stehen Diskussionen, Ausstellungen und verschiedene Wettbewerbe auf dem Programm des Santiago International Film Festivals (https://sanfic.com). 18. September Am chilenischen Nationalfeiertag Dieciocho (18) werden allerorts große Feste organisiert, die bis spät in die Nacht mit traditionellem Essen, reichlich Wein und dem chilenischen Cueca-Tanz gefeiert werden. Oktober Am 12. Oktober gedenkt Santiago dem Nationalhelden Kolumbus mit Trachtenparaden, die quer durch die Stadt führen. Dezember Zur Jahreswende pilgern mehrere hunderttausend Menschen nach Valparaíso, um sich den besten Blick auf das gigantische Feuerwerk über der Hafenbucht zu sichern.
Chilenen gelten neben den Argentiniern als Meister des pirópos, des - meist geschmackvollen - Kompliments. Richtig grobe Anmache bzw. Berührungen sind normalerweise nicht zu befürchten. Aber Ansprechen, Pfiffe und Kommentare gehören sehr wohl zum männlichen Repertoire, mit dem alleinreisende Frauen bedacht werden, was sich in der Regel aber nicht in verbale Aggressionen oder penetrante Aufdringlichkeit ausweitet. Hilft immer: auf Ehemann und Kinder verweisen, auch wenn man sie nicht hat. Eine gewisse Vorsicht, auch bei der Kleiderwahl, ist nie verkehrt.
Seit 2015 können Homosexuelle in Chile eine Art Lebenspartnerschaft eingehen, über die Einführung der Homo-Ehe wird diskutiert. Auf abfällige Blicke und Äußerungen müssen sich Schwule und Lesben dennoch einstellen, obwohl auch hier zu den Schwulenparaden „Orgullo Gay" zehntausende Teilnehmer kommen und es die Organisation Movilh gibt, die sich um die Anerkennung Homosexueller kümmert.
Das Klima auf der südlichen Halbkugel verhält sich genau umgekehrt zum europäischen: tiefster Winter herrscht im Juli/August. Im Süden ist es kälter als im Norden. Während man den Norden des Landes eigentlich ganzjährig bereisen kann, weil er Wüstenklima mit kühlen Nächten aufweist, ist der Süden von Januar bis Ende März am angenehmsten. Die südliche Zentralzone und der Kleine Süden haben eher mediterranes Klima, wobei die Küste oft nebelverhangen ist, was zu niedrigeren Temperaturen führt. Die Niederschlagsmenge nimmt nach Süden hin zu. Auch die Isla de Pascua (Osterinsel) ist ein ganzjähriges Ferienziel mit subtropischen Temperaturen.
Bauvorschriften regeln die Konstruktion von Rollstuhlrampen für öffentliche Gebäude in Chile. Auf Flughäfen und in Einkaufszentren gibt es Aufzüge. Immer mehr Hotels stellen um auf behindertengerechte Installationen; man sollte bei der Buchung erfragen, inwiefern das auch auf das gewünschte Hotel zutrifft.
Polizei (auch Carabineros, Straßenpolizei): 133, Feuerwehr: 132, Ambulanz: 131, Privater Rettungsdienst: 800800911. Wer mit dem Mietwagen unterwegs ist, bekommt von der Verleihfirma Nummern von Dienstleistern genannt, die für Pannenhilfe etc. zuständig sind.
Es gibt kein offizielles Ladenschlussgesetz. Die Geschäfte stehen meist von 10-21 Uhr offen, manche öffnen auch früher, Ladengalerien in Großstädten und Supermärkte schließen oft später. Banken und Behörden mit Publikumsverkehr arbeiten von 8 oder 9 bis 14 Uhr, die Post legt generell eine Mittagspause ein - Ausnahme ist die Zentralpost in Santiago.
Bei den immensen Strecken, die es zu überwinden gilt, um das ganze Land zu sehen, empfiehlt sich der South America Air Pass von LATAM. Er enthält je nach Reisewunsch verschiedene Coupons für Strecken, deren Abfolge vor Reiseantritt fixiert sein muss. Die Preise liegen relativ niedrig, die Osterinsel ist nicht eingeschlossen. Man kann ihn nicht im Land selbst erwerben, sondern er muss bereits vor Antritt der Reise gebucht werden (https://www.latam.com). Das Busnetz ist gut ausgebaut und pünktlich, besonders zwischen größeren Städten gibt es teilweise stündliche Abfahrten. Die Busse sind bequem und gepflegt, die Stationen oft mit Imbissrestaurants, kleinen Geschäften und Toiletten ausgestattet. Coche-cama (Bettwagen) nennt sich die komfortabelste Klasse, es folgen semi-cama und Pullman. Eine mautpflichtige Autobahn verbindet auf 1.500 km La Serena mit Puerto Montt und verläuft vom Kleinen Norden über die Zentralzone bis zum Großen Süden. Für die Carretera Austral braucht man ein robustes Fahrzeug.
Amtssprache: Spanisch Bevölkerung: rund 19 Mio. Einwohner Fläche: 756.098 km² (ohne Antarktisanteile) Hauptstadt: Santiago de Chile (rund 7 Mio. Einwohner) Landesvorwahl: +56 Religion: 67 % katholisch, 17 % Protestanten, 12 % Andersgläubige bzw. ohne Religion Währung: Chilenischer Peso (Abk.: chil$; ISO-4217-Code: CPL) Zeitzone: Chile Time (CLT; MEZ -5 Stunden). Im chilenischen Sommer (Aug./Sept./Okt. bis März/April/Mai) gilt die Chile Summer Time (CLST; MEZ -4 Stunden).
Die Vorwahlen lauten 0056 für Chile, 0049 für Deutschland, 0043 für Österreich und 0041 für die Schweiz. Um das eigene Handy in Chile benutzen zu können, muss man ggfs. International Roaming beantragen, es funktioniert aber meist automatisch. Die Gebühren können jedoch relativ hoch ausfallen, am besten man erkundigt sich vorher danach und nach spezieffeln Auslandstarifen. Oder man kauft an einem Kiosk eine Prepaid-Karte für öffentliche Fernsprecher - das ist meist noch günstiger, ebenso wie die Kommunikation über das Internet in Internetcafés oder im Hotel.
Es ist üblich, Trinkgeld zu geben und zwar: beim Restaurantbesuch, dem Zimmermädchen im Hotel und dem Reiseleiter bei Exkursionen. Die Höhe hängt von der Zufriedenheit des Kunden ab. Wenn auf der Restaurantrechnung ein gesonderter Trinkgeldbetrag aufgeführt wird, entfällt die zusätzliche Zahlung (üblich sind 10 %).
Die Ein- und Ausfuhr von Devisen ist unbegrenzt möglich, Bargeld oder Wertpapiere müssen bei der Einreise ab einem Wert von 10.000 USD und Neuwaren ab einem Wert von 500 USD deklariert werden. Es dürfen maximal 400 Zigaretten, 50 Zigarren, 500 g Tabak und 2,5 l Branntwein zollfrei eingeführt werden. Streng untersagt ist die Einfuhr von Nahrungsmitteln, geschützten Tieren, Pflanzen, Saatgut, Drogen und pornografischem Material. Die Geldstrafen beim kleinsten Vergehen sind nicht unerheblich. Importgeschäfte sind erlaubt, ab einem Betrag von 500 USD (FOB) muss jedoch ein Zollagent eingeschaltet werden. Bei der Rückreise nach Europa und in die USA dürfen weder Kaktusholz bzw. Kunsthandwerk aus Kaktusholz noch Alerce oder Kunsthandwerk aus Alerceholz eingeführt werden (Washingtoner Artenschutz-Abkommen). Weiterhin dürfen über 17-Jährige in die EU 200 Zigaretten oder 100 Zigarillos mit einem Höchstgewicht von 3 g pro Stück oder 50 Zigarren oder 250 g Tabak sowie 1 l Spirituosen, 2 l Zwischenerzeugnisse, 4 l nicht schäumenden Wein und 16 l Bier sowie andere Waren, wie Parfüm, Kaffee, Tee und Elektrogeräte, bis zu einem Wert von 300 EUR zollfrei einführen, wobei die Wertgrenze vom jeweiligen EU-Mitgliedsstaat bei Jugendlichen unter 15 Jahren auf 150 EUR herabgesetzt werden kann und für Flug- und Schiffsreisende bei 430 EUR liegt. Bei der Wiedereinreise in die Schweiz dürfen über 17-jährige 250 Zigaretten oder Zigarren oder 250 g anderer Tabakfabrikate sowie 5 l alkoholische Getränke mit einem Alkoholgehalt bis 18 Vol.-% und 1 l alkoholische Getränke mit einem Alkoholgehalt über 18 Vol.-% zollfrei einführen. Die Wertfreigrenze aller eingekauften Waren beträgt 300 CHF (inkl. Geschenke, Alkohol und Tabakerzeugnisse). Da sich Zollbestimmungen kurzfristig ändern können, ist es ratsam, die aktuellen Vorschriften kurz vor der Reise direkt bei der jeweiligen Botschaft zu erfragen.

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 Länder-Information
PA-PA01

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Ausführliche Einreisebestimmungen:

Ausführliche Einreisebestimmungen finden Sie hier.

WICHTIGE INFOMATION:

Die Getränkepakete beinhalten folgende Leistungen:

Getränkepaket Silber (alkoholfrei):

  • Mineralwasser mit und ohne Kohlensäure (glasweise)
  • Softdrinks (Cola, Cola light, Fanta, Sprite, Bitter Lemon, Ginger Ale, Tonic Water)
  • verschiedene Fruchtsäfte und Fruchtsaftschorlen
  • 10% Rabatt auf Flaschenweine
  • 10% Rabatt für besondere kulinarische Veranstaltungen
  • 10% Rabatt auf Weinverkostungen

Getränkepaket Gold:

  • Mineralwasser mit und ohne Kohlensäure (glasweise)
  • Softdrinks (Cola, Cola light, Fanta, Sprite, Bitter Lemon, Ginger Ale, Tonic Water)
  • verschiedene Fruchtsäfte und Fruchtsaftschorlen
  • Bier vom Fass (Königs Pilsener) und Alster (Radler)
  • Weizenbier
  • alkoholfreies Bier (Beck’s, Franziskaner)
  • offene Hausweine (weiß, rosé und rot), auch als Schorle (glasweise)
  • offener Sekt und Prosecco (glasweise)
  • Auswahl an offenen Weinen (glasweise)
  • Auswahl an Cocktails
  • 20% Rabatt auf Flaschenweine
  • 20% Rabatt für besondere kulinarische Veranstaltungen
  • 20% Rabatt auf Weinverkostungen

Getränkepaket Platin:

  • Mineralwasser mit und ohne Kohlensäure (glasweise)
  • Softdrinks (Cola, Cola light, Fanta, Sprite, Bitter Lemon, Ginger Ale, Tonic Water)
  • verschiedene Fruchtsäfte und Fruchtsaftschorlen
  • Bier vom Fass (Königs Pilsener) und Alster (Radler)
  • Weizenbier
  • alkoholfreies Bier (Beck’s, Franziskaner)
  • offene Hausweine (weiß, rosé und rot), auch als Schorle (glasweise)
  • offener Sekt und Prosecco (glasweise)
  • alle Cocktails 
  • große Auswahl an Spirituosen / Schnäpsen
  • Barista Kaffee (Crema, Cappuccino, Espresso, Latte Macchiato, Milchkaffee) von der Bar
  • 30% Rabatt auf Flaschenweine
  • 30% Rabatt für besondere kulinarische Veranstaltungen
  • 30% Rabatt auf Weinverkostungen
  • Mineralwasser für die Ausflüge (0,5 lt. pro Gast/Ausflug)
  • täglich Canapés in der Kabine
  • 10% Rabatt für die Bord-Wäscherei
    (Waschen und Bügeln)
  • Extra-Rabatte auf Aktivitäten an Bord
    (z.B. Rundgang hinter den Kulissen)

Bitte beachten Sie:
Das Getränkepaket muss von allen Personen einer Kabine gebucht werden. Pro Kabine kann nur das gleiche Getränkepaket gebucht werden (Ausnahme: Kinder unter 18 Jahren). Die Getränkepakete sind nicht auf andere Personen übertragbar. Die Getränke werden von 10.00 bis 24.00 Uhr angeboten und werden ausschließlich in Gläsern ausgeschenkt. Die Getränkepakete können nur für die gesamte Dauer der Kreuzfahrt und nur vorab gebucht werden. Getränke aus der Mini-Bar sind in den Paketen nicht enthalten. Die Kaffee- und Teestation im Palmgarten steht allen Gästen ganztägig kostenfrei zur Verfügung.

Einreisebestimmungen für deutsche Staatsangehörige (Reisedokumente / Visum / Impfung):

Deutsche Staatsangehörige benötigen für diese Reise gültige Ausweisdokumente. Die Reise kann sonst nicht angetreten werden!
Je nach Reiseland kann es sein, dass ein Visum erforderlich ist. In einigen Ländern sind ggf. auch Impfvorschriften zu beachten. Ausführliche Einreisebestimmungen finden Sie online bei der jeweiligen Reise unter der Rubrik „Länder“. Außerdem erhalten Sie diese Infos auch in Ihren zugesandten Reise-Vertragsunterlagen.
Wir empfehlen Ihnen dringend, sich schon vor der Buchung einer Reise über Ihre Einreisebestimmungen zu informieren. Bitte erkundigen Sie sich dabei auch über mögliche Bearbeitungszeiten für ggf. benötigte Visa, um eine rechtzeitige Bearbeitung vor Abreise zu gewährleisten sowie über notwendige Impfungen.
Bitte beachten Sie, dass seit dem 26. Juni 2012 jedes Kind, welches ins Ausland reist, unabhängig vom Alter ein eigenes Reisedokument benötigt. Eintragungen im Reisepass der Eltern werden nicht mehr anerkannt. Bitte beantragen Sie das notwendige Reisedokument bei den zuständigen Behörden.

Einreisebestimmungen für nicht-deutsche Staatsangehörige (Reisedokumente / Visum / Impfung):

Falls Personen ohne deutsche bzw. mit nicht ausschließlich deutscher Staatsbürgerschaft mitreisen, beachten Sie bitte, dass in diesem Fall andere bzw. gesonderte Einreisebestimmungen für Ihr gewähltes Reiseland gelten können. Hierüber geben die jeweiligen Auslandsvertretungen bzw. zuständigen Konsulate entsprechend Auskunft. Wir empfehlen Ihnen dringend, sich schon vor der Buchung einer Reise über Ihre Einreisebestimmungen zu informieren. Bitte erkundigen Sie sich dabei auch über mögliche Bearbeitungszeiten für ggf. benötigte Visa, um eine rechtzeitige Bearbeitung vor Abreise zu gewährleisten.
Sollten Sie in diesem Zusammenhang Fragen haben, helfen wir Ihnen gerne weiter. Bitte kontaktieren Sie uns unter unserer kostenfreien Service-Hotline 0800 250 00 00 (Mo-Fr 9-19 Uhr).

Hinweis zu den Ausflügen:

Alle Ausflüge und Führungen finden in deutscher Sprache statt, soweit nichts anderes angegeben ist. Bitte beachten Sie, dass sich die angegebene Reihenfolge der Ausflüge ändern kann. 

Hinweis für Menschen mit eingeschränkter Mobilität:

sz-Reisen sind nicht geeignet für Gäste mit eingeschränkter Mobilität. sz-Reisen sind meistens Reisen in Bewegung: Um alle Besichtigungen, Rundgänge und Ausflüge in vollem Umfang miterleben zu können, sollten Sie „gut zu Fuß“ sein. Auch so manch ein Hotel ist noch nicht auf Rollatoren oder weitergehende Mobilitätsbeschränkungen eingestellt. Daher sind unsere Reisen für schwer gehbehinderte Gäste sowie für Gäste im Rollstuhl oder mit starker Sehbehinderung nicht geeignet (auch Gehörlosigkeit oder allg. Reisebehinderung).
Im Zweifel können wir vorab für Sie prüfen, ob eine Teilnahme möglich ist. Bitte fragen Sie uns vor der Buchung, ob diese Reise für Sie geeignet ist. Wir beraten Sie gern unter unserer kostenlosen Service-Hotline 0800 250 00 00 (Mo-Fr 9-19 Uhr).

  • Hinweise zu Reisen in "Corona-Zeiten":

Bitte beachten Sie, dass wir die aufgeführten Leistungen einer Reise nur dann bzw. in dem Rahmen erbringen können, wie es die behördlichen Vorschriften in Deutschland und in Ihrem Urlaubsland rechtlich zulassen. Davon können unmittelbar von uns angebotene Leistungsbestandteile betroffen sein (z.B. eingeschränkte Poolnutzung, Menü statt Büfett), aber auch Vorgaben bei der Einreise ins Urlaubsland oder Rückreise nach Deutschland (z.B. vorgeschriebene Corona-Tests oder Impf-/Genesenen-Nachweise) sowie allgemein vor Ort (z.B. Maskenpflicht in Geschäften oder eingeschränkter Zutritt zu Sehenswürdigkeiten). Ihre gesetzlichen Gewährleistungsansprüche bleiben hiervon unberührt.

Absagefrist durch den Reiseveranstalter sz-Reisen:

Falls die Mindesteilnehmerzahl für Ihren Reisetermin nicht erreicht werden sollte, behält sich sz-Reisen vor, bis spätestens 4 Wochen vor Reiseantritt (bei Tagesfahrten bis zu 2 Wochen) die Reise abzusagen bzw. vom Reisevertrag zurückzutreten. Weitere Informationen hierzu finden Sie in den Allgemeinen Geschäftsbedingungen SZ-Reisen GmbH unter §7.

Zahlung & Reiserücktritt bei sz-Reisen:

Ausführliche Informationen zu Zahlung und zum Reiserücktritt finden Sie in den Allgemeinen Geschäftsbedingungen SZ-Reisen GmbH unter § 2. + 5. + 7. + 8.

Kreuzfahrten mit Plantours

Ihr Reiseveranstalter ist die SZ-Reisen GmbH. Wir arbeiten bei dieser Kreuzfahrt mit der Reederei / dem Veranstalter Plantours zusammen. Aus diesem Grund erhalten sie innerhalb der sz-Reisen Reiseunterlagen die Kreuzfahrt-Unterlagen von Plantours.

 

Hinweis bei Hotelaufenthalt:

Die angegebene Hotelklassifizierung ist landestypisch.

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