Wanderreise Jersey mit Saint Malo

Traumhafte Insel im Atlantik

Man könnte Jersey in fünf längeren Tagesetappen einmal umrunden, denn ein Küstenpfad führt immer am Wasser entlang. Aber erstens wäre dann keine Zeit mehr für das Binnenland der britischen Kanalinsel mit ihren französischen Genen und dem milden Golfstromklima. Und zweitens sind wir nicht hier, um Wanderrekorde zu brechen, sondern um uns die schönsten Ecken der Insel auf leichten bis mittelschweren Wanderungen mit viel Muße zu erschließen.

Dabei wollen wir auch ihre Sehenswürdigkeiten wie die mittelalterliche Festung Mont Orgueil Castle oder den markanten Leuchtturm von La Corbiére besuchen. Jener ist nur bei Ebbe zu Fuß zu erreichen, denn die Flut lässt das Wasser hier um sagenhafte 12 Meter steigen und verwandelt den Leuchtturmfelsen binnen Stunden in eine brandungsumwogte Insel.

Das Innere der Insel, vorbei an Windmühlen und Bachläufen, erkunden wir bei unserer Wanderung von der Tesson Mill durch das St-Peter`s Valley zum Waterworks Valley. Durch Dünen und Strandhafer führt unser Weg im kleinen Nationalpark „Les Mielles de Morville“ und spektakuläre Weltsichten bis nach Guernsey oder Sark erwarten uns an der Nordküste auf Klippenpfaden zwischen Plémont und der Bonne Nuit Bay.

Apropos Guernsey: wenn Sie Lust haben, zeigen wir Ihnen auch diese Nachbarinsel auf einem fakultativen Ausflug.  Oder Sie nutzen die freien Tage zum Ausruhen oder für eigene Wege auf Jersey - auch die Städtchen und Fischerdörfer halten manche Entdeckung bereit.

 

  • Exklusiver Direktflug ab/an Leipzig
  • Ausflug nach Saint Malo inklusive
  • 3*-Hotel direkt am langen weißen Sandstrand

Programm

1. Tag: Anreise

Sie fliegen nonstop von Leipzig nach Jersey. Am Flughafen werden Sie von Ihrer Deutsch sprechenden Reiseleitung empfangen und zu Ihrem Hotel gebracht.

2. Tag: Inselrundfahrt Jersey, damit Sie einen Insel-Überblick bekommen

An der Südküste entlang bringt Sie der Bus über La Rocque zum mittelalterlichen „Mont Orgueil Castle“, das über dem malerischen Städtchen Gorey thront und Jersey 600 Jahre vor französischen Angriffen schützte. Dann gehts an St. Catherine’s Breakwater mit seiner endlos langen Mole vorbei nach Rozel, das als schönstes Fischerdorf der Insel gilt, und Bouley Bay. Weiter führt Sie die Fahrt durch kleine, von dichtem Grün gesäumte Straßen vorbei an der Nordküste mit ihren versteckten Buchten nach St. Ouen, wo der berühmte, fast acht Kilometer lange Sandstrand im Westen der Insel beginnt. Hier wenden wir uns nach Süden bis zum Leuchtturm von Corbière, der zu den meistfotografierten Motiven zählt. Anschließend fahren Sie über die St. Brelade’s Bay, die einen der schönsten Strände zu bieten hat, nach Noirmont, wo es einen „really breathtaking view” zu genießen gibt. Und dann bringt Sie der Bus über das pittoreske Hafenstädtchen St. Aubin zurück in Ihr Hotel.

3. Tag: Wanderung von St. Aubin zum Jersey Wetland Centre

Auf dem relativ einfachen, aber schönen Weg ohne große Steigungen lernen Sie die Südwestküste der Insel kennen. Anfangs geht es auf dem Railway Walk, der ehemaligen Eisenbahntrasse nach Corbière; dort biegen wir nach Norden ab und wandern entlang der Bucht von St. Ouen zum Naturschutzgebiet Les Mielles de Morville, das von Dünen geprägt wird, die vor allem mit Strandhafer bewachsen sind. Endpunkt ist das Jersey Wetland Centre des National Trusts, das über die beeindruckende Vielfalt der hier vorkommenden Zug- und Brutvögel informiert. Rund um den St. Ouen’s Pond, das einzige natürliche Süßwasserreservoir der Insel, sind Flora und Fauna von besonderem Interesse; hier gibt es mehr als 200 Vogelarten, und im späten Frühjahr verwandeln rund 40.000 Orchideen die Landschaft in ein Blütenmeer. 

(Dauer: 4h, Strecke: 11,5km, Höhendifferenz: +/-50m)

4. Tag: Zur freien Verfügung oder Zusatzausflug: Wandern auf Guernsey (wetterabhängig)

Der heutige Tag steht Ihnen zur freien Verfügung. Erkunden Sie Jersey auf eigene Faust - Ihr Reiseleiter gibt Ihnen gerne Tipps oder buchen Sie folgenden Zusatzausflug:

Fakultativer Zusatzausflug: Wandern auf Guernsey (wetterabhängig).
Ihre Reiseleitung begleitet Sie auf den Transfers zur Fähre und auf Guernsey, der zweitgrößten Kanalinsel, zum Startpunkt der Tour.Am Jerbourg Point treffen die Klippen der südlichen und östlichen Küstenlinien aufeinander; von hier aus bietet sich ein wirklich atemberaubender Blick auf Guernseys Küsten sowie die gegenüberliegenden Inseln Herm, Sark und Brecqhou. Der Weg führt dann zur Fermain Bay, einer versteckten Bucht an der Ostküste. „The Beach Café“ an der Fermain Bay ist der ideale Ort für eine delikate Rast, denn „The Guardian“ hat diesen Hot Spot zum zweitbesten Beach Café der Welt gekürt! Wer will und wenn das Wetter danach ist: Das azurblaue Wasser des Atlantiks lädt zum Bade … Entlang der Ostküste führt der Weg weiter nach St. Peter Port, das sich dramaturgisch perfekt wie ein Amphitheater über dem Hafen aufbaut und als schönste Stadt der Channel Islands gilt. Ihre Reiseleitung führt Sie durch verwinkelte Kopfsteingassen und zu ungezählten schönen historischen Gebäuden, attraktiven Shops und schließlich wieder zum Hafen, wo die Fähre am Nachmittag zur Rückfahrt nach Jersey bereitsteht.

(Dauer: 2,5 h, Strecke: 7 km, Höhendifferenz: +/- 50 m)

5. Tag: Wanderung von der Tesson Mill durch St. Peter’s Valley zum Waterworks Valley

Die „Hoch-Zeit der Mühlen“ auf Jersey war das 18. Jahrhundert; damals importierte man Weizen aus Osteuropa, der hier gemahlen und nach den USA und Kanada exportiert wurde. Ein Relikt aus dieser Zeit ist Tesson Mill, die größte Mühle der Insel; seit dem 2. Weltkrieg wird hier zwar kein Korn mehr gemahlen, aber das Gebäude ist unverändert beeindruckend. Von hier wandern wir weiter durch St. Peter’s Valley zur Moulin de Quétivel, die 1299 als „Königsmühle“ zum ersten Mal urkundlich erwähnt wurde und heute noch zu bestimmten Anlässen in Betrieb genommen wird. Dann gehen wir auf „Green Lanes“ und versteckten Pfaden durchs grüne Inselinnere ins Waterworks Valley. In südlicher Richtung führt die Tour weiter auf dem von Bäumen und Bänken gesäumten „Chemin des Moulins“ nach Süden, und da es hier jede Menge romantischer Wasserflächen gibt, ist die Chance, Eisvögel, Kormorane oder Reiher in freier Wildbahn zu entdecken, äußerst hoch. – Kurz vor der Südküste endet die Wanderung; der Bus bringt Sie in Ihr Hotel zurück. 

(Dauer: 3,5h, Strecke: 9km, Höhendifferenz: keine)

6. Tag: Küstenwanderung von Plémont zur Bonne Nuit Bay

Dies ist eine besonders schöne Tour entlang der Nordküste Jerseys, auf der jedoch wegen einiger steiler Abschnitte und etlicher Treppensteige festes Schuhwerk erforderlich ist. Gestartet wird an der Bucht von Plémont, die von einer beeindruckenden Klippenszenerie umschlossen ist und bei Ebbe einen traumhaften Sandstrand zu bieten hat. Von hier wandern wir zum ebenfalls wunderschönen Sandstrand von Grève de Lecq und weiter zum Devil’s Hole, einem tiefen natürlichen Krater, um den sich wilde Geschichten ranken und von dem aus man einen exzellenten Blick auf Guernsey und Sark hat. Das nächste Etappenziel ist Sorel Point, der nördlichste Punkt der Insel, und dann gehts an der Steilküste entlang unserem Ziel entgegen, der Bonne Nuit Bay; die verdankt ihren netten Namen der geschützten Lage, die es den Schiffern in stürmischen Zeiten gestattete, hier vor Anker eine ruhige Nacht zu verbringen. Das wussten übrigens auch Schmuggler zu schätzen, die den heutigen Fischereihafen im 17. und 18. Jahrhundert sehr gerne nutzten. Anforderungen: 15 km / moderat, Gehzeit ca. 5 Stunden.

(Dauer: 5h, Strecke: 15km, Höhendifferenz: +/-50m)

7. Tag: Ausflug Saint Malo

Heute bringt Sie eine Fähre auf das französische Festland in die Bretagne. Hier besichtigen Sie den wunderschönen Küstenort Saint Malo. Er ist einer der bedeutendsten Häfen der bretonischen Nordküste und aufgrund seines einzigartigen historischen Stadtkerns und seiner beeindruckenden Befestigungsanlage einer der am meisten besuchten Touristenorte Frankreichs. Bei einem Stadtrundgang lernen Sie die wunderschöne Altstadt kennen und besichtigen natürlich auch die mächtige Kathedrale aus dem 12. Jahrhundert. Natürlich haben Sie auch noch genügend Zeit für eigenen Erkundungen und eine Tasse Kaffee in einer der zahlreichen Bars, Restaurants oder Cafés, bevor die Fähre Sie wieder zurück nach Jersey bringt.

8. Tag: Rückreise

Transfer zum Flughafen Jersey und Rückflug nach  Leipzig.

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3*-Hotel Ambassadeur

Lage:

Das Mittelklasse-Hotel liegt nur durch die Uferstraße getrennt, direkt am langen weißen Sandstrand der Inselhauptstadt St. Helier. Die Entfernung zum Zentrum der Stadt beträgt ca. 2.000 Meter, die man zum großen Teil gemütlich am Strand entlag zurück legen kann. 

Ausstattung:

Das geschmackvoll eingerichtete Haus verfügt über eine Lobby, Bar, Restaurant und Außenpool. 

Zimmer:

Die schönen und mordernen Zimmer sind alle mit Tee-/Kaffekocher, Satelliten-TV, Direktwahltelefon, kostenlosem WLAN, Bad/Dusche und WC ausgestattet.

http://www.hotelambassadeur.co.uk/

PDF-Download (Hotel-Information)
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Beförderung      

  • Direktflug mit renommierter Fluggesellschaft von Leipzig nach Jersey und zurück 
  • Transfers Flughafen-Hotel-Flughafen
  • Fahrt im Reisebus während der Ausflüge

Hotel & Verpflegung

  • 7 Übernachtungen im 3*-Hotel Ambassadeur in St. Helier
  • 7x Frühstücksbüffet 

Ausflüge & Besichtigungen
Alle in deutscher Sprache, soweit nicht anders angegeben

  • Inselrundfahrt Jersey mit Besichtigung Mont Orgueil Castle
  • Ausflug Sait Malo inkl. Besichtigung der Kathedrale
  • Wanderungen:
    • von St. Aubin zum Jersey Wetland Centre
    • von der Tesson Mill durch St. Peters Valley zum Waterworks Valley
    • Küstenwanderung von Plémont nach Bonne Nuit Bay

Zusätzlich inklusive

  • Aktuellen Steuern & Sicherheitsgebühren
  • Reisetaschenbuch pro Buchung
  • Örtliche Wanderreiseleitung während der Wanderungen
  • Örtliche Reiseleitung: 2. und 7. Tag
  • sz-Reisebegleitung

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Zielland

Ausflugsland

Frankreich

Die medizinische Versorgung in Frankreich ist gut und entspricht modernen Standards. Adressen von Krankenhäusern und ärztlichen Notdiensten erhält man bei Apotheken, in Zeitungen und im Internet. Apotheken erkennt man an einem Schild mit grünem Kreuz. Für Notfälle ist der S.A.M.U. (Service d'aide médicale urgente) zuständig, der unter der Nummer 15 gerufen werden kann. Bürger der EU und Staatsangehörige der Schweiz können sich zwar gegen Vorzeigen der Europäischen Krankenversicherungskarte (EHIC) behandeln lassen, wobei die Behandlung zunächst aus eigener Tasche gezahlt werden muss und später durch die französische Krankenkasse Caisse Primaire d'Assurance Maladie teilweise erstattet wird. Allerdings ist die Eigenbeteiligung relativ hoch, weshalb es ratsam ist, vorab zusätzlich eine private Auslandsreisekrankenversicherung abzuschließen. die alle Kosten übernimmt.
Deutsche Botschaft 13-15, Avenue Franklin D.Roosevelt 75008 Paris Pass- und Visastelle: 28 rue Marbeau 75116 Paris Tel.: +33-1-53834500 Fax: +33-1-53834502 E-Mail: info@paris.diplo.de Web: https://allemagneenfrance.diplo.de Öffnungszeiten: Mo-Do 8.30-16.45 Uhr, Fr 8.30-14 Uhr Österreichische Botschaft 6, Rue Fabert 75007 Paris Tel.: +33-1-40633063 Fax: +33-145556365 E-Mail: paris-ka@bmeia.gv.at Web: https://www.bmeia.gv.at/oeb-paris Öffnungszeiten: Mo-Fr 9-12 Uhr Schweizerische Botschaft und Konsulat 142, rue de Grenelle 75007 Paris Tel.: +33-1-49556700 Fax: +33-1-49556767 E-Mail: paris@eda.admin.ch Web: https://www.eda.admin.ch/paris Öffnungszeiten: Mo-Fr 9-12 Uhr
Generell gilt in Frankreich die 230-Volt-Spannung, es können aber auch die 110-Volt-Anschlüsse vorkommen. Die gängigen Stecker-Typen sind C und E, für letzteren ist ein Adapter notwendig.
Frankreich ist bekannt für seine exquisite Küche. In der Picardie findet man köstliche Gemüsegerichte auf der Speisekarte. Eine Spezialität der Bretagne sind Belon-Austern, verschiedene Krebssorten und Hummer. Bretonische Artischocken sollte man unbedingt kosten. Crêpes, hauchdünne Pfannkuchen, werden entweder mit Käse und Schinken als herzhafte Mahlzeit oder mit Zucker und anderen süßen Zugaben als Nachspeise verzehrt. In der Weinbauregion Loire isst man gerne Wildgerichte oder Flussfische. Getrunken wird hier der eigene Sauvignon Blanc. Trüffelgerichte stehen in Aquitanien auf den Speisekarten. Das Elsass ist bekannt für seine Flamm- und Zwiebelkuchen. Burgund ist berühmt für seine edlen Weiß- und Rotweine. Fisch- und Fleischgerichte werden hier meist mit Weinsaucen serviert. Weinbergschnecken und der Senf aus Dijon sind hierzulande ebenfalls eine Delikatesse. An der französischen Küste wird natürlich hauptsächlich frischer Fisch gegessen. Die Küche der Provence ist geprägt von aromatischen Kräutern. In ganz Frankreich erhält man zum Dessert die weltbekannte Crème Brulée mit Karamellkruste.
Jour de l'an (Neujahr, 1. Januar); Lundi de Pâques (Ostermontag, März/April); Fête du travail (Tag der Arbeit, 1. Mai); Fête de la Victoire (Ende des Zweiten Weltkrieges, 8. Mai); Ascension (Christi Himmelfahrt, Mai); Pentecôte (Pfingsten, Mai/Juni); Fête Nationale de la France (Nationalfeiertag, 14. Juli); Assomption (Mariä Himmelfahrt, 15. August); Toussaint (Allerheiligen, 1. November); Armistice 1918 (Waffenstillstand 1918, 11. November); Noël (Weihnachten, 25. Dezember). Nur im Elsass: Vendredi Saint (Karfreitag, März/April) und Lendemain de Noël (2. Weihnachtsfeiertag, 26. Dezember).
Januar Die Route der Monte Carlo Motor Rally führt entlang der Französischen Riviera und durch das Fürstentum von Monaco. Inzwischen gibt es auch eine E-Rallye im Oktober (https://acm.mc). Februar Das Highlight des zwölftägigen Karnevals in Nizza ist der Faschingsdienstag. Blumenkorsos, Fackelzüge und ein großes Feuerwerk sorgen für prächtige Stimmung (http://www.nicecarnaval.com). Februar/März Große, fantasievolle Figuren aus Orangen und Zitronen kann man bei der Fête du Citron in Menton bewundern (https://www.fete-du-citron.com). April Der Marathon de Paris ist einer der größten Marathons in Europa. Start ist auf der Avenue des Champs-Élysées und Ziel ist am Arc de Triomphe (http://www.parismarathon.com). Mai Viele Berühmtheiten halten sich in diesem Monat in Cannes auf. Das Cannes Film Festival ist eines der ältesten und beliebtesten Film Festivals der Welt (https://www.festival-cannes.com). Juli Le Grand Tour de France, das bedeutendste Radrennen der Welt, führt durch zahlreiche Städte und Ortschaften des Landes und endet am Champs-Élysées in Paris (https://www.letour.fr). Dezember Ganz Lyon leuchtet bei der Fête des Lumières (https://www.fetedeslumieres.lyon.fr).
Frauen können Frankreich sicher und problemlos alleine bereisen. Bestimmte Vorkehrungen sind nicht zu treffen, jedoch sollte man den gesunden Menschenverstand walten lassen und z.B. auf das Trampen ohne Partner verzichten und sich nicht bei Dunkelheit alleine in abgelegenen Gegenden oder Parks aufhalten. Ein besonders aufdringliches Verhalten von Seiten der Männer ist nicht zu erwarten.
Homosexualität wird in Frankreich von einem Großteil der Bevölkerung, insbesondere der jüngeren Generation, toleriert und akzeptiert. Der Austausch gleichgeschlechtlicher Zärtlichkeiten wie Küssen oder Händehalten in der Öffentlichkeit löst normalerweise keine diskriminierenden Reaktionen aus. Auf der Nationalversammlung am 12.02.2013 in Paris stimmte die klare Mehrheit der Abgeordneten für die „Homo-Ehe" und das Recht auf Adoption für gleichgeschlechtliche Paare. Großstädte wie Paris und Marseille verfügen über eine lebendige LGBT-Szene mit einschlägigen Clubs und Bars. Infos unter https://www.gay-sejour.com.
Aufgrund der geografischen Ausdehnung zwischen Mittelmeer, europäischem Festland und Atlantik sowie der verschiedenen Landschaftstypen ist das Klima Frankreichs regional unterschiedlich. Milde, regenreiche Winter und heiße, trockene Sommer sind für die Mittelmeerküste typisch. Die beste Reisezeit reicht hier vom Frühjahr bis in den Spätherbst. Maritimes Klima mit ganzjährigen Niederschlägen sowie mäßig warmen Sommer- und kühlen Wintermonaten prägt die Atlantikküste und die Kanalzone. Dort dominieren feuchte Meeresluft und kräftige Winde das gesamte Jahr über. Wetterfeste Kleidung sollte unbedingt mitgebracht werden. Das Zentrum und der Osten des Landes werden von einem Übergangsklima mit kalten, schneereichen Wintern und heißen Sommern bestimmt. Schönste Reisezeit für Wintersportler sind die Monate Dezember bis März und für Wanderer der Frühling und der Herbst. Wenn auch in Frankreich zwischen der zweiten Juli- und der letzten Augustwoche Ferienzeit ist, werden Unterkunftsmöglichkeiten knapp.
Viele Museen und andere touristische Einrichtungen sind mittlerweile behindertengerecht ausgestattet. Die oft überfüllten Zügen von Métro und RER sowie das komplette unterirdische Metrosystem in Paris sind jedoch für Menschen mit körperlicher Einschränkung kaum nutzbar. Im Schnellzug TGV gibt es immerhin einen Stellplatz für Rollstühle in den Wagen der 1. Klasse, die vom Rollstuhlfahrer und einer Begleitperson ohne Aufpreis, jedoch mit Reservierung, genutzt werden kann. Hotels und Einrichtungen mit dem Siegel „Tourisme et Handicap" listet die Webseite https://www.tourisme-handicaps.org auf.
Polizei (Police): 17, Feuerwehr (Pompiers): 18, Notarzt und Krankenwagen (S.A.M.U.): 15, Zentrale Europäische Notrufnummer (Numéro d'appel d'urgence): 112
Die Ladenöffnungszeiten sind in Frankreich unterschiedlich. In der Regel haben die Geschäfte Mo-Sa von 9 bis 19 Uhr geöffnet, Supermärkte teilweise bis 22 Uhr, manche auch am Sonntag. Der Samstag wird normalerweise wie ein Werktag gehandhabt. Bäckereien öffnen spätestens um 7 Uhr ihre Türen. In kleineren Ortschaften und in der Nebensaison werden auch Mittagspausen eingelegt. Banken im Großraum Paris öffnen Mo-Fr von 9 bis 16.30 Uhr, in anderen Teilen des Landes Di-Sa von 10 bis 12 und von 14 bis 16 Uhr; Postämter sind Mo-Fr von 9 bis 18 und Sa von 9 bis 12 Uhr für ihre Kunden da.
Die Autobahnen der Grande Nation sind mautpflichtig. Vor allem an den Wochenenden (Freitagnachmittag und Sonntagabend) und zu Beginn bzw. gegen Ende der Ferien kann es zu langen Staus kommen. Deshalb ist es ratsam, Anfang Juli und Ende August längere Fahrten auf die Werktage zu legen oder auf Nationalstraßen auszuweichen. Das dichte Schienennetz der staatlichen Eisenbahn SNCF (https://www.sncf.com) läuft überwiegend via Paris. Der Hochgeschwindigkeitszug TGV ist bis spätestens eine Stunde vor Abfahrt reservierungspflichtig. Die Preise für Bahnfahrten richten sich sowohl nach dem Buchungs- als auch nach dem Fahrtzeitpunkt. Allerdings gibt es in abgelegenen Regionen oft keine oder kaum Möglichkeiten, sich mit dem Zug fortzubewegen, dafür werden hier aber alternative öffentliche Verkehrsmittel eingesetzt. Busse der SNCF und der privaten Unternehmen verkehren in ländlichen Gebieten dennoch oft nur einmal am Tag, zwischen den Großstädten häufiger. Bahnreisende sollten darauf achten, dass ihr Reisegepäck mit Namen und Anschrift gezeichnet ist. In vielen Bahnhöfen gibt es keine Möglichkeit der Gepäckaufbewahrung mehr. Auf Bahnhöfen und Flughäfen ist mit verstärkten Gepäck- und Personenkontrollen zu rechnen. Auch an Eingängen (z.B. Museen) kann es zu Handtaschenkontrollen kommen. Die Promillegrenze liegt wie in Deutschland bei 0,5. Seit Juli 2012 sind alle Auto- und Motorradfahrer dazu verpflichtet, einen Alkohol-Schnelltest im Auto mit sich zu führen; bei Verstoß wird jedoch in der Regel kein Bußgeld erhoben.
Amtssprache: Französisch Bevölkerung: rund 67 Mio. Einwohner Fläche: 543.965 km² (ohne Übersee-Departements) Hauptstadt: Paris (rund 2,1 Mio. Einwohner) Landesvorwahl: +33 Währung: Euro (Abk.: €; ISO-4217-Code: EUR) Zeitzone: Mitteleuropäische Zeit (MEZ)
Obwohl ein Bediengeld bereits in den Rechnungen enthalten ist („Services inclus") ist es üblich, den Betrag aufzurunden bzw. etwa 10 % des Rechnungsbetrags nach dem Bezahlen auf dem Tisch zu hinterlassen. Auch das Servicepersonal im Hotel und Taxifahrer etc. erwarten ein kleines Trinkgeld.
Für Reisende aus EU-Ländern bestehen keine Einschränkungen für die Ein- und Ausfuhr von Waren, die für den Eigenbedarf erworben wurden, wohl aber Richtmengen: Für den privaten Verbrauch dürfen 800 Zigaretten, 400 Zigarillos, 200 Zigarren, 1 kg Tabak und 10 l Spirituosen, 20 l Zwischenerzeugnisse, 90 l Wein, davon max. 60 l Schaumwein, und 110 l Bier pro Person mitgenommen werden. Aus Nicht-EU-Ländern dürfen 200 Zigaretten oder 100 Zigarillos oder 50 Zigarren oder 250 g Tabak sowie 1 l Spirituosen, 2 l Zwischenerzeugnisse, 4 l nicht schäumender Wein und 16 l Bier eingeführt werden. Mitgeführte Geldbeträge im Wert von über 10.000 EUR müssen vor der Einreise und auch bei der Ausreise beim französischen Zoll deklariert werden. Bei der Wiedereinreise in die Schweiz dürfen über 17-jährige 250 Zigaretten oder Zigarren oder 250 g anderer Tabakfabrikate sowie 5 l alkoholische Getränke mit einem Alkoholgehalt bis 18 Vol.-% und 1 l alkoholische Getränke mit einem Alkoholgehalt über 18 Vol.-% zollfrei einführen. Die Wertfreigrenze aller eingekauften Waren beträgt 300 CHF (inkl. Geschenke, Alkohol und Tabakerzeugnisse). Bei Rückreise aus den französischen Überseedepartements (Martinique, Guadeloupe, Réunion und Französisch-Guayana) in die EU gelten dieselben Bestimmungen wie bei Einreise aus einem Nicht-EU-Land: Es dürfen 200 Zigaretten oder 100 Zigarillos oder 50 Zigarren oder 250 g Tabak sowie 1 l Spirituosen oder 2 l Zwischenerzeugnisse oder 4 l nicht schäumender Wein und 16 l Bier eingeführt werden. Da sich Zollbestimmungen kurzfristig ändern können, ist es ratsam, die aktuellen Vorschriften kurz vor der Reise direkt bei der jeweiligen Botschaft zu erfragen. Weitere Infos auch unter http://www.zoll.de.
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Ausführliche Einreisebestimmungen:

Ausführliche Einreisebestimmungen finden Sie hier.

Hinweis:
Änderungen des Reiseverlaufs aufgrund des Wetters oder unvorhergesehener Ereignisse bleiben dem Wanderreiseleiter vorbehalten. Für diese Reise ist eine normale Kondition ausreichend. Es wird meist auf breiten Wanderwegen mit nur wenigen leichten Steigungen oder auf weglosem Gelände, wie z.B. Wiesen, gewandert. Festes Trekkingschuhwerk mit griffiger Sohle ist zu empfehlen, da die Wege aufgrund von Regen zum Teil rutschig sein können.

Hinweis zu den Ausflügen:

Alle Ausflüge und Führungen finden in deutscher Sprache statt, soweit nichts anderes angegeben ist. Bitte beachten Sie, dass sich die angegebene Reihenfolge der Ausflüge ändern kann. 

Einreisebestimmungen für deutsche Staatsangehörige (Reisedokumente / Visum / Impfung):

Deutsche Staatsangehörige benötigen für diese Reise gültige Ausweisdokumente. Die Reise kann sonst nicht angetreten werden!
Je nach Reiseland kann es sein, dass ein Visum erforderlich ist. In einigen Ländern sind ggf. auch Impfvorschriften zu beachten. Ausführliche Einreisebestimmungen finden Sie online bei der jeweiligen Reise unter der Rubrik „Länder“. Außerdem erhalten Sie diese Infos auch in Ihren zugesandten Reise-Vertragsunterlagen.
Wir empfehlen Ihnen dringend, sich schon vor der Buchung einer Reise über Ihre Einreisebestimmungen zu informieren. Bitte erkundigen Sie sich dabei auch über mögliche Bearbeitungszeiten für ggf. benötigte Visa, um eine rechtzeitige Bearbeitung vor Abreise zu gewährleisten sowie über notwendige Impfungen.
Bitte beachten Sie, dass seit dem 26. Juni 2012 jedes Kind, welches ins Ausland reist, unabhängig vom Alter ein eigenes Reisedokument benötigt. Eintragungen im Reisepass der Eltern werden nicht mehr anerkannt. Bitte beantragen Sie das notwendige Reisedokument bei den zuständigen Behörden.

Gut zu Fuß:

Bei dieser Reise werden u.a. längere Strecken gelaufen. Sie sollten also "gut zu Fuß" sein. Wir empfehlen Ihnen außerdem bequeme und feste Schuhe für diese Ausflüge. 

Einreisebestimmungen für nicht-deutsche Staatsangehörige (Reisedokumente / Visum / Impfung):

Falls Personen ohne deutsche bzw. mit nicht ausschließlich deutscher Staatsbürgerschaft mitreisen, beachten Sie bitte, dass in diesem Fall andere bzw. gesonderte Einreisebestimmungen für Ihr gewähltes Reiseland gelten können. Hierüber geben die jeweiligen Auslandsvertretungen bzw. zuständigen Konsulate entsprechend Auskunft. Wir empfehlen Ihnen dringend, sich schon vor der Buchung einer Reise über Ihre Einreisebestimmungen zu informieren. Bitte erkundigen Sie sich dabei auch über mögliche Bearbeitungszeiten für ggf. benötigte Visa, um eine rechtzeitige Bearbeitung vor Abreise zu gewährleisten.
Sollten Sie in diesem Zusammenhang Fragen haben, helfen wir Ihnen gerne weiter. Bitte kontaktieren Sie uns unter unserer kostenfreien Service-Hotline 0800 250 00 00 (Mo-Fr 9-19 Uhr).

Hinweis für Menschen mit eingeschränkter Mobilität:

sz-Reisen sind nicht geeignet für Gäste mit eingeschränkter Mobilität. sz-Reisen sind meistens Reisen in Bewegung: Um alle Besichtigungen, Rundgänge und Ausflüge in vollem Umfang miterleben zu können, sollten Sie „gut zu Fuß“ sein. Auch so manch ein Hotel ist noch nicht auf Rollatoren oder weitergehende Mobilitätsbeschränkungen eingestellt. Daher sind unsere Reisen für schwer gehbehinderte Gäste sowie für Gäste im Rollstuhl oder mit starker Sehbehinderung nicht geeignet (auch Gehörlosigkeit oder allg. Reisebehinderung).
Im Zweifel können wir vorab für Sie prüfen, ob eine Teilnahme möglich ist. Bitte fragen Sie uns vor der Buchung, ob diese Reise für Sie geeignet ist. Wir beraten Sie gern unter unserer kostenlosen Service-Hotline 0800 250 00 00 (Mo-Fr 9-19 Uhr).

  • Hinweise zu Reisen in "Corona-Zeiten":

Bitte beachten Sie, dass wir die aufgeführten Leistungen einer Reise nur dann bzw. in dem Rahmen erbringen können, wie es die behördlichen Vorschriften in Deutschland und in Ihrem Urlaubsland rechtlich zulassen. Davon können unmittelbar von uns angebotene Leistungsbestandteile betroffen sein (z.B. eingeschränkte Poolnutzung, Menü statt Büfett), aber auch Vorgaben bei der Einreise ins Urlaubsland oder Rückreise nach Deutschland (z.B. vorgeschriebene Corona-Tests oder Impf-/Genesenen-Nachweise) sowie allgemein vor Ort (z.B. Maskenpflicht in Geschäften oder eingeschränkter Zutritt zu Sehenswürdigkeiten). Ihre gesetzlichen Gewährleistungsansprüche bleiben hiervon unberührt.

Zahlung & Reiserücktritt bei sz-Reisen:

Ausführliche Informationen zu Zahlung und zum Reiserücktritt finden Sie in den Allgemeinen Geschäftsbedingungen SZ-Reisen GmbH unter § 2. + 5. + 7. + 8.

Hinweis bei Hotelaufenthalt:

Die angegebene Hotelklassifizierung ist landestypisch.

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