So langsam neigt sich unsere Donaureise auf der MS VistaFidelio dem Ende. Doch auch im letzten Teil unseres Reiseberichts gibt es noch einmal jede Menge zu erleben ...

Neunte Station: Rousse

 

 

Nun haben wir die Stadt Rousse in Bulgarien erreicht. Bei diesem Ziel sollten Sie auf keinen Fall den Ausflug zum Höhlenkloster versäumen. Doch auch die Stadt an sich hat so einiges zu bieten. Aber lassen Sie sich einfach überraschen. Falls Sie außerdem ein Fan von Rosenöl sind, dann wäre jetzt die richtige Gelegenheit sich damit einzudecken. 

Zehnte Station: Eisernes Tor

Nach Rousse steuern wir einen weiteren großen Höhepunkt dieser Reise an. Es handelt sich um die Durchfahrt vom „Eisernen Tor“.

Um den Schlüssel für dieses Tor zu bekommen, müssen wir aber erst einmal den Donauneptun huldigen. Kleiner Spaß am Rande. Den Namen „Eisernes Tor“ hat diese Region der Donau bekommen, wo der Fluss noch nicht gezähmt war. Dieser Teil der Donau war bis zum Bau der beiden großen Staustufen Djerdap 1und2 eines der gefährlichsten Stellen für die damalige Schifffahrt. Gespickt von starken Stromschnellen und Felsmassiven konnten die Schiffe nur mit geschulten Lotzen die Donau durchfahren.

Unabhängig von der traumhaften Landschaft, die auch an die norwegischen Fjorde erinnert, sind die beiden Staustufen, wobei Djerdap 1 am spektakulärsten ist, ein tolles Erlebnis. Die Schleuse besteht aus zwei Kammern mit einer Fallhöhe von 2 x 16 Meter. Wenn wir diese große Schleuse verlassen, breitet sich eine traumhafte Natur auf, die für einen Zeitraum von ca 2 Stunden sich vor Ihren Augen präsentiert.

 

Nach diesem erlebnisreichen Vormittag ist noch ein Stop in Donji Milanovac geplant.

Wenn sie Ausgrabungen, die eine über 4000 Jahre alte Geschichte sehen und deren Geschichte erfahren wollen, sollten Sie sich für den Ausflug Lepenski Vir anmelden.

Am späten Nachmittag geht es weiter auf unseren Rückweg.

Elfte Station: Mohács

Nach einem Flusstag erreichen wir Mohács. Hier überschreiten wir wieder die europäische Außengrenze und kommen in den Schengenraum. An dieser Stelle müssen wir uns erneut auf die umfangreiche Kontrolle einrichten. Bitte bringen Sie an dieser Stelle viel Geduld mit!

Zwölfte Station: Budapest

Am 14. Tag kommen wir wieder in Budapest an. Hier gibt es nur einen technischen Stopp.

Als Information für die Gäste, die den Ausflug zum Donauknie gebucht haben, dieser beginnt in Budapest und der erste Halt wird am größten katholischen Dom von Ungarn sein. Es ist die Sankt-Adalbert-Kathedrale von Esztergom oder wie man diesen Platz auch nennt: „Das Ungarische Rom“.

 

Der eindrucksvolle Sakralbau ist der Gottesmutter und dem heiligen Adalbert von Prag geweiht und heißt daher mit vollem Namen „Kathedrale Unserer Lieben Frau und des heiligen Adalbert”.

Esztergom war früher die Hauptstadt Ungarns, heute ist die St.-Adalbert-Kathedrale die Kathedralkirche des römisch-katholischen Erzbistums Esztergom-Budapest. 1856 komponierte Franz Liszt die „Große Messe“, die hier uraufgeführt wurde.

Von Esztergom geht es weiter nach Visegrád. An den bewaldeten Hängen am Ufer der Donau ziehen sich die Mauerreste von Burg Visegrád aus dem 13. Jahrhundert bis zu den Gipfeln hinauf. Die Burg schaut seit ihrem Bestehen auf eine turbulente Geschichte zurück und bereits die Römer nutzten die strategische Lage. Von den Burganlagen aus hat man einen wunderbaren Blick auf das berühmte Donauknie

Unsere MS VistaFidelio erwartet nun die Ausflugsgäste am Anleger von Visegrád und weiter geht es in die „Kleine Hauptstadt“ Bratislava.

Dreizehnte Station: Bratislava

 

Gegen Mittag des kommenden Tages erreichen wir Bratislava, die Hauptstadt der Slowakei.

Diese Stadt blickt auf eine 2000-jährige Geschichte zurück. Auch wenn es eine sehr junge Hauptstadt ist, viele der barocken Gebäude stammen aus der „Goldenen Zeit“ der Stadt, die zwischen dem 16. und 19. Jahrhundert liegt.

 

 

 

 

Bei einer Stadtrundfahrt besichtigen Sie unter anderem die komplett restaurierte Burg, die über Bratislava thront. Im Volksmund nennt man sie auch „den umgelegten Kaffeetisch“, wegen der vier gleich großen Ecktürme. Aber auch einen Spaziergang durch die Altstadt sollten sie unbedingt machen.

 

Und wenn Sie noch kein Mitbringsel für Kinder oder Enkel haben sollten, dann gibt es da ein Geschäft, wo man sicher eins bekommen kann. Auf einem der Fotos werden Sie sicherlich den kleinen niedlichen Kerl erkennen!

 

Am späten Nachmittag legen wir mit der MS VistaFidelio ab und unsere letzte Etappe, die Wachau rückt in unmittelbare Nähe.

Vierzehnte Station: Wachau

Der vorletzte Tag unserer langen Donau-Reise ist gekommen und wir legen in Weißenkirchen in der Wachau an. Nutzen Sie nun die Gelegenheit für einen besonderen Ausflug, denn es steht eine Rundfahrt durch die Wachau und einer Marillen-Verkostung auf dem Plan.

Aber auch ein individueller Spaziergang lohnt sich.

Wenn wir dann wieder ablegen, sollten Sie auf dem Sonnendeck die Schönheiten der Wachau vom Schiff aus genießen.

Die legendäre Crew-Show

Am vorletzten Abend gibt es gewöhnlich immer noch einen kulturellen Höhepunkt der Reise: die legendäre Crewshow. Diese sollten Sie auf keinen Fall verpassen.

Hier zeigt die Crew, was sie außer ihrer Arbeit an Bord, noch so alles drauf hat und ich versichere Ihnen, es ist eine ganze Menge. Ich kenne diese Show sehr gut und war auch schon Bestandteil dieser.

Aber auch andere Veranstaltungen werden Sie auf diese Reise erleben können. So wird es einen Piratenabend, ein Frühshoppen, ein Musikquizabend und einen Wkmi-Abend (Wer kann mitmachen) erleben. Unser Bordmusiker sorgt aber unabhängig davon jeden Abend für musikalische Unterhaltung. Also Langeweile wird hier nicht aufkommen.

Die Abschiedsgala & Rückreise

Am letzten Abend steht dann die Abschiedsgala an, wo sich die gesamte Crew bei Ihnen verabschieden möchte.

Dann ist auch schon Tag 17 der Reise! Heute heißt Abschied nehmen von der MS Vista Fidelio, denn unsere Flusskreuzfahrt Passaubis zum Donaudelta und zurück endet hier.

Na noch nicht ganz, denn die Busse von sz-Reisen bringen Sie ja noch in Ihre Heimatorte. Auf der Heimfahrt sollten Sie sich ein wenig zurücklehnen, die Augen schließen und diese Reise in Gedanken an sich vorüberziehen lassen: Wien, Budapest, Belgrad, das Donaudelta und ... und ... und ...

Vielleicht bis bald!

Auch ich möchte mich an dieser Stelle von Ihnen mit folgenden Worten verabschieden:

„Meine lieben Gäste, ich wünsche Ihnen für die Zukunft alles Gute, viel Gesundheit und vielleicht sieht man sich ja irgendwo und irgendwann auf dieser Welt mal wieder! Ich wünsche Ihnen eine angenehme Heimkehr!"

Ihr Reiseleiter Volkmar Richter

Fotos & Text von Volkmar Richter


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