Mit Hurtigruten entlang Norwegens Küste
Am 4. September 2026 starteten 24 Gäste von sz-Reisen an Bord der MS Finnmarken zu einer 15-tägigen Hurtigruten-Kreuzfahrt ab Hamburg entlang der norwegischen Küste.
Von den beeindruckenden Fjorden Norwegens über die Lofoten bis zum berühmten Nordkap erlebte die Reisegruppe mit Reiseleiter Uwe Schwarz spektakuläre Naturlandschaften, faszinierende Polarlichter und malerische Küstenorte.
Entdecken Sie in unserem Reisebericht zur Norwegen-Kreuzfahrt mit Hurtigruten die schönsten Höhepunkte dieser Reise durch den hohen Norden.
Tag 1/2: Leinen los in Hamburg
Unsere Reise begann am 4. September 2026 mit 24 Gästen und mir als Reisebegleiter.
Mit dem gewohnten Haustürtransfer von sz-Reisen ging es zunächst zum Bus am Flughafen Dresden und von dort weiter nach Hamburg, wo uns die MS Finnmarken der norwegischen Reederei Hurtigruten bereits am Kai erwartete.
Nach einem schnellen Check-in konnten wir das Schiff erkunden und unsere Kabinen für die kommenden 15 Tage beziehen.
Es folgte die obligatorische Sicherheitseinweisung, und pünktlich um 18 Uhr hieß es: Leinen los! Unsere Fahrt begann elbabwärts in Richtung Nordsee. Am Abend erwartete uns ein Buffet, wie es auch bei der klassischen Hurtigruten-Reise am ersten Abend üblich ist.
Um Mitternacht erreichten wir die Elbmündung und wurden von der Nordsee – oder besser gesagt, vom „Blanken Hans“ – empfangen. Einige Gäste hatten sich bereits im Vorfeld mit Tabletten oder Pflastern gegen Seekrankheit versorgt, die man auch an Bord erhalten konnte. So zogen es einige am ersten Seetag lieber vor, in ihren Kabinen zu bleiben.
Tag 3: Stavanger und der Lysefjord
Zum Glück war niemand aus unserer Gruppe richtig seekrank. Beim Frühstück vor unserem ersten Stopp in Norwegens Ölhauptstadt Stavanger waren alle wieder bestens gelaunt und freuten sich auf die Stadt und das schöne Wetter, das uns dort erwartete.
Nach dem Frühstück unternahm ich mit den Gästen, die keinen Ausflug gebucht hatten, einen gemütlichen, etwa zweistündigen Spaziergang durch die Altstadt. Dabei erzählte ich ihnen einiges über Stavanger und seine Geschichte.
Am Nachmittag stand dann das Bordprogramm auf dem Plan. Um 17 Uhr hieß es erneut: Leinen los! Die Fahrt in den Lysefjord begann, der mit seinen steilen, über 1.000 Meter hohen Bergen beeindruckt. Unterwegs gab es einige Wasserfälle und natürlich den berühmten Preikestolen, auch Predigerstuhl genannt, mit seiner rund 600 Meter über dem Fjord aufragenden Felsplattform, von unten zu bestaunen.
Am späten Abend setzten wir unsere Reise in Richtung Bergen fort. Den Tagesausklang bildeten ein Sektempfang und die anschließende Vorstellung der Crew.
Tag 4: Bergen und das historische Bryggen
Am nächsten Morgen legten wir in Bergen an und wurden mit typisch bergischem Wetter begrüßt: bewölkter Himmel und zeitweiliger Regen. Trotzdem waren sich unsere Gäste einig, dass es ein rundum gelungener Tag mit vielen schönen Erlebnissen und interessanten Geschichten über die Stadt war.
Natürlich durfte ein Spaziergang durch das historische Viertel Bryggen mit seinen wunderschönen alten Holzhäusern aus der Zeit der Deutschen Hanse nicht fehlen. Die berühmten Hansekontore, die auf Norwegisch Tyskebryggen genannt werden, gehören zu den Wahrzeichen der Stadt und standen selbstverständlich auch auf unserem Programm.
Einige Gäste nutzten anschließend die Gelegenheit, mit der Fløibanen auf den Hausberg Fløyen zu fahren, um Bergen von oben zu bewundern.
Am Nachmittag veranstaltete ich an Bord ein etwa einstündiges Treffen für unsere Gäste. Dabei beantwortete ich ihre Fragen und erzählte Wissenswertes über Norwegen, seine Menschen, den Walfang und die Fischerei sowie über die Geschichte des Landes und die Ölförderung.
Diese Treffen veranstalte ich regelmäßig während unserer Reisen. Sie kommen bei unseren Gästen sehr gut an und bieten immer wieder Gelegenheit für interessante Gespräche, neue Erkenntnisse und natürlich auch jede Menge Spaß.
Tag 5: Seetag entlang der norwegischen Fjorde
Am darauffolgenden Tag stand ein Seetag auf dem Programm. Bei schönem Wetter konnten wir den ganzen Tag über die vorbeiziehende Landschaft genießen – mit Panoramafahrten zwischen vorgelagerten Inseln und durch die wunderschönen norwegischen Fjorde.
Am Nachmittag fand wieder ein Treffen mit mir statt. Zwischendurch bot das Expeditionsteam an Bord immer wieder interessante und informative Vorträge und Begegnungen an, sowohl in den Räumlichkeiten des Schiffes als auch draußen auf dem Außendeck.
Für kulinarische Abwechslung war ebenfalls gesorgt: Über die gesamte Reise verteilt gab es immer wieder regionale Kostproben, die vom Küchenchef oder vom Leiter der Barabteilung präsentiert wurden.
Tag 6: Træna und die Überquerung des Polarkreises
Am nächsten Vormittag erreichten wir die Inselgruppe Træna, die aus über 1.000 Inseln und kleinen Schären besteht. Rund 65 Kilometer vom norwegischen Festland entfernt, zählt Træna mit seinen 443 Einwohnern zu den kleinsten Kommunen Norwegens.
Die Bewohner bezeichnen sich selbst gerne als „Menschen des Meeres“. Aufgrund der hervorragenden Bedingungen für den Fischfang ist das Archipel bereits seit mehr als 9.000 Jahren besiedelt.
Besonders bemerkenswert ist auch die Tierwelt: Die Inseln bieten Tausenden Seevögeln und zahlreichen Seeadlerpaaren ideale Brutgebiete. Jahr für Jahr kehren auch die Papageitaucher zurück, um hier zu brüten – ein faszinierendes Naturschauspiel.
Bei wunderschönem Wetter unternahmen wir einen gemütlichen Spaziergang über die Insel und konnten die besondere Atmosphäre dieses abgelegenen Ortes genießen.
Am Abend setzten wir unsere Reise weiter nach Norden fort. Und dann war es so weit: Exakt um 18:28:01 Uhr überquerten wir den Polarkreis! Ein besonderer Moment auf unserer Reise entlang der norwegischen Küste. Wer übrigens die Zeit der Polarkreis-Überquerung errät, gewinnt die Schiffsflagge.
Tag 7: Trollfjord, Senja und Tromsø
Am nächsten Morgen hieß es für alle an Bord: früh aufstehen! Bereits um 5:30 Uhr fuhren wir in den berühmten Trollfjord auf den Lofoten ein. Kaffee und heiße Schokolade am frühen Morgen kamen bei unseren Gästen besonders gut an und sorgten für einen gemütlichen Start in diesen besonderen Tag.
Um 10 Uhr folgte dann die traditionelle Polarkreistaufe, mit der wir die Überquerung des Polarkreises am Vortag gebührend feierten.
Gegen 13 Uhr legten wir im kleinen Fischerort Torsken auf Senja an, der zweitgrößten Insel Norwegens. Der Ort liegt malerisch an einem kleinen Fjord, umgeben von beeindruckenden, teils über 1.000 Meter hohen Bergen. Einige Gäste nahmen an den vom Schiff organisierten Ausflügen teil, während andere gemeinsam mit mir den kleinen Ort erkundeten.
Am Abend umrundeten wir bei weiterhin schönem Wetter die Insel Senja auf der Seeseite und fuhren anschließend zurück in die Fjorde. Gegen Mitternacht passierten wir schließlich Tromsø und setzten unsere Reise weiter nach Norden fort.
Tag 8: Nordkap und Polarlichter
Am nächsten Tag stand das Nordkap auf dem Programm. Bevor wir dieses mit unserem Schiff auf der Meerseite passierten, fuhren wir langsam an der Vogelinsel Gjesværstappan vorbei. Hier brüten Millionen von Seevögel aus über 20 Arten, darunter Papageientaucher (Puffins), Dreizehenmöwen, Kormorane, Basstölpel, Seeadler, Trottellummen und Tordalken. Am Nordkap legte unser Schiff einen kurzen Stopp ein und die Crew vom Expeditions Team erklärte wieder vieles zu dem 307 m hohen Felsen und der Geschichte.
Gegen 13:30 Uhr legten wir in Honnigsvag auf der Nordkap Insel Magerøya an. Gemeinsam mit unseren Gästen besuchte ich zunächst die Galerie von Eva Schmutterer. Dort erklärte ich zusammen mit einer Mitarbeiterin, wie die berühmten Collagen der Künstlerin entstehen.
Um 15:00 Uhr starteten wir mit neun Bussen, begleitet von örtlichen Guides, unseren Ausflug zum Nordkap. Bei weiterhin gutem Wetter hatten wir vor Ort etwa anderthalb Stunden Zeit, um das Nordkapzentrum zu erkunden und die beeindruckende Umgebung zu genießen. Zu Beginn unseres Besuchs sahen wir uns im Kino einen rund 20-minütigen Film über die Jahreszeiten und das Leben am Nordkap an.
Gegen 18:00 Uhr waren alle Gäste wieder an Bord. Doch der Tag hielt noch ein ganz besonderes Highlight für uns bereit: Ab etwa 22:00 Uhr zeigten sich fantastische Polarlichter am Himmel. Ich half einigen Gästen dabei, die richtigen Kameraeinstellungen zu finden, damit sie dieses beeindruckende Naturschauspiel bestmöglich festhalten konnten.
Mit diesem faszinierenden Himmelsspektakel ging ein weiterer wunderschöner und erlebnisreicher Tag zu Ende.
Tag 9: Tromsø – Das Tor zur Arktis
Am darauffolgenden Vormittag führte uns unsere Reise durch die faszinierende Insel- und Fjordwelt des hohen Nordens zurück in Richtung Süden. Vorbei am Gletscher im Jøkelfjord, an kleinen Fischerdörfern und den imposanten Gipfeln der Lyngenalpen konnten wir noch einmal die beeindruckende Landschaft Nordnorwegens genießen.
Um 12 Uhr legten wir in Tromsø an. Die Stadt, die auch als „Tor zur Arktis“ bekannt ist, empfing uns bei weiterhin schönem Wetter. Am Kai lag bereits das Hurtigruten-Schiff MS Midnatsol. Gegen 15 Uhr traf dann auch noch die MS Polarlys auf ihrer klassischen Route nach Kirkenes ein. So bot sich uns ein besonderer Anblick: Gleich drei Hurtigruten-Schiffe lagen nebeneinander im Hafen!
Einige unserer Gäste hatten wieder verschiedene Ausflüge über das Schiff gebucht und machten sich mit den bereitstehenden Bussen auf den Weg, um die Umgebung zu erkunden.
Mit den übrigen Gästen unserer Gruppe unternahm ich einen gemütlichen Stadtspaziergang durch Tromsø. Ich kenne die Stadt und ihre Geschichte seit über 20 Jahren und habe sie sehr ins Herz geschlossen. Auch ich bin von hier aus schon zu verschiedenen Expeditionen und Unternehmungen aufgebrochen – unter anderem seit vielen Jahren zu den winterlichen Walbeobachtungen weiter nördlich.
Etwa zwei Stunden lang erkundeten wir gemeinsam die Stadt und ihre Sehenswürdigkeiten. Zum Abschluss konnten wir sogar noch eine Hochzeit vor der hölzernen Kathedrale von Tromsø beobachten – ein schöner und unerwarteter Moment am Ende unseres Spaziergangs.
Gegen 18 Uhr verließen wir Tromsø wieder und setzten unsere Reise in Richtung Süden fort. Dabei durchquerten wir den Straumsfjord, dessen Gewässer von kräftigen Gezeitenströmungen geprägt sind, und fuhren an der Insel Senja vorbei weiter in Richtung Bodø.
Tag 10: Bodø und der Saltstraumen

Eigentlich sollte unser nächster Stopp auf den Lofoten in Reine sein. Darauf hatten sich alle Gäste besonders gefreut: mit dem Schiff in diesem kleinen Hafen vor der mächtigen „Lofotenwand“ zu liegen und die beeindruckende Kulisse zu genießen.
Leider machte uns das Wetter einen Strich durch die Rechnung. Starker Wind ließ ein sicheres Anlegen im kleinen Hafen nicht zu, sodass wir auf einen Besuch in Reine verzichten mussten.
Stattdessen liefen wir Bodø auf dem norwegischen Festland an. Dort stand unter anderem ein Ausflug zum Saltstraumen auf dem Programm, der für seine gewaltigen Gezeitenströmungen bekannt ist. Einige unserer Gäste nutzten die Gelegenheit, dieses beeindruckende Naturphänomen bei einer Busfahrt kennenzulernen. Ich selbst unternahm mit einigen wetterfesten Gästen einen kleinen Spaziergang durch die auch als „Adlerstadt“ bekannte Stadt Bodø.
Am Nachmittag gab es an Bord natürlich wieder verschiedene Veranstaltungen. Ein besonderes Highlight war unter anderem eine Verkostung, die unser Küchenchef für die Gäste vorbereitet hatte.
Nach dem Ablegen setzten wir unsere Reise in Richtung Süden fort. Gut geschützt vor dem Wind fuhren wir zwischen Fjorden und Inseln hindurch und erreichten gegen 21 Uhr erneut den Polarkreis. Damit lag ein weiterer besonderer Moment unserer Reise hinter uns.
Tag 11: Herzlicher Empfang in Bessaker

Am nächsten Tag legten wir gegen Mittag etwas außerhalb des kleinen Ortes Bessaker an. Dort wurden wir von der Bevölkerung mit Fahnen und Musik herzlich empfangen.
Anschließend ging es für alle, die mitkommen wollten, in einem fröhlichen, musikalisch begleiteten Marsch von etwa 30 Minuten ins kleine Ortszentrum. Dort warteten kostenloser Kaffee und verschiedene Zimtschnecken auf uns. Livemusik im örtlichen Pub durfte natürlich ebenfalls nicht fehlen. Und wer hätte das gedacht: Sogar ein Trabant, unser legendärer „Trabi“, konnte bestaunt werden!
Wer noch genügend Energie hatte, konnte gemeinsam mit einem örtlichen Guide die rund 950 Stufen auf den etwa 150 Meter hohen Hausberg erklimmen und die Aussicht genießen.
Nach diesem wunderschönen Nachmittag ging es zurück zum Schiff. Für Gäste, die nicht mehr so gut zu Fuß waren oder den Rückweg lieber bequem zurücklegen wollten, hatte das örtliche Bus- und Taxiunternehmen während unserer gesamten Liegezeit einen kostenlosen Shuttlebus im Dauereinsatz eingerichtet. Ein toller Service, der allen zugutekam!
Natürlich wurden wir auch gebührend verabschiedet: Die Einwohner winkten mit Fahnen und sorgten mit Musik für einen stimmungsvollen Abschied. Unser Kapitän ließ es sich nicht nehmen, mit dem Schiffshorn zu antworten.
Anschließend setzten wir unsere Reise bei einem wunderschönen Sonnenuntergang fort. Vorbei an einem berühmten Leuchtturm an der Einfahrt zum Trondheimfjord ging es weiter in Richtung Sæbø im norwegischen Fjordland.
Tag 12: Sæbø und die beeindruckende Fjordlandschaft

Am Morgen um 9 Uhr gingen wir vor dem kleinen Ort Sæbø vor Anker. Da der Ort in der Nähe des berühmten Geirangerfjords nur über einen kleinen Anleger verfügt, blieb unser Schiff auf dem Wasser vor Anker und die Gäste wurden mit Tenderbooten an Land gebracht.
Für diesen Tag hatten unsere Gäste verschiedene Möglichkeiten, die beeindruckende Fjordlandschaft zu erkunden. Viele hatten eine Rundfahrt mit dem Bus gebucht, bei der auch der Besuch eines typischen Fjordbauernhofs auf dem Programm stand. Andere entschieden sich für eine Fahrt mit kleineren Booten durch die Fjorde, während weitere Gäste gemeinsam mit einem ortskundigen Führer zu einer Wanderung aufbrachen.
Ganz gleich, für welche Unternehmung sich unsere Gäste entschieden hatten – am Ende waren sich alle einig: Die norwegische Fjordwelt ist einfach atemberaubend! Die gewaltigen Berge, tief eingeschnittenen Fjorde und die unberührte Natur, die teilweise zum UNESCO-Weltnaturerbe gehören, führen uns eindrucksvoll vor Augen, wie klein wir Menschen angesichts dieser grandiosen Landschaft eigentlich sind.
Am Nachmittag lichteten wir den Anker und setzten unsere Reise fort. Dabei passierten wir die Insel Bremanger mit dem Hornelen, einer der höchsten Meeresklippen Europas, die sich rund 860 Meter steil über dem Meer erhebt. Ein weiterer beeindruckender Anblick auf unserer Reise entlang der norwegischen Küste!
Tag 13: Kopervik und Norwegens maritime Geschichte
Am nächsten Morgen legten wir in Kopervik nahe Haugesund an. Viele unserer Gäste nutzten erneut die Gelegenheit, an einem organisierten Ausflug teilzunehmen. Ich selbst machte mich mit einigen Gästen von sz-Reisen auf den Weg, um den kleinen Ort gemeinsam zu erkunden.
Im örtlichen Heimatmuseum wurden wir von einigen älteren Herren herzlich empfangen und spontan zu einem Rundgang durch die Ausstellung eingeladen. Kaffee und Kekse durften dabei natürlich nicht fehlen. Besonders interessant war die kleine Ausstellung über das Kreuzfahrtschiff D/S Dresden, das am 20. Juni 1934 vor der norwegischen Küste strandete und später sank. Die Herren erklärten uns anschaulich die Hintergründe dieses historischen Ereignisses – ein spannender Einblick in die maritime Geschichte der Region!
Am Nachmittag verließen wir Kopervik und damit unseren letzten Hafen in Norwegen. Vorbei am südlichsten Punkt des Landes nahmen wir Kurs auf Dänemark und überquerten während der Nacht das ruhige Skagerrak. Ein weiterer Abschnitt unserer Reise ging damit zu Ende, und wir näherten uns langsam wieder dem Süden.
Tag 14: Esbjerg und der Abschied an Bord
Um 13 Uhr erreichten wir unseren letzten Hafen auf dieser Reise und legten in Esbjerg an.
Esbjerg ist ein bedeutender Hafen für die Energieversorgung und insbesondere für die Installation und Wartung von Offshore-Windparks in der Nordsee. Natürlich nutzten wir auch hier die Gelegenheit, bei einem gemütlichen Spaziergang die Altstadt zu erkunden und noch einmal dänische Hafenluft zu schnuppern.
Am Abend erwartete uns schließlich das letzte, hervorragende Abendessen an Bord – unser festliches Abschiedsessen. Bei gutem Essen und in angenehmer Atmosphäre ließen wir die vielen schönen Erlebnisse der vergangenen Tage noch einmal Revue passieren.
Anschließend nahm unser Schiff Kurs auf Hamburg, wo unsere erlebnisreiche Reise entlang der norwegischen Küste langsam zu Ende ging.
Tag 15: Rückkehr nach Hamburg und Heimreise
Über Nacht fuhren wir durch die Deutsche Bucht und die Elbe hinauf zurück nach Hamburg. Bei einem wunderschönen Sonnenaufgang über der Hansestadt legten wir um 7 Uhr am neuen Cruise Center hinter der Elbphilharmonie an.
Das Frühstück wurde an diesem Morgen bereits ab 6 Uhr serviert, und um 8 Uhr konnten wir von Bord gehen. Unser Bus stand pünktlich bereit, sodass wir uns gegen 9 Uhr auf den Rückweg nach Dresden machen konnten.
Dort kamen wir um 15:30 Uhr an. Damit ging eine wunderschöne, erlebnisreiche Reise entlang der norwegischen Küste zu Ende – mit vielen beeindruckenden Landschaften, interessanten Begegnungen und unvergesslichen gemeinsamen Erlebnissen, an die wir uns sicher noch lange erinnern werden.
Fazit: Eine unvergessliche Reise entlang der norwegischen Küste
Eine wunderschöne Reise mit Hurtigruten von Hamburg entlang der norwegischen Küste liegt hinter uns. Insgesamt liefen wir zwölf Häfen an. Besonders reizvoll war dabei, dass viele davon kleine, charmante Orte waren, deren Namen man vorher kaum kannte und die uns mit ihrem ganz eigenen Charakter überraschten.
Wunderschöne Ausflüge, ein abwechslungsreiches Bordprogramm und unzählige Eindrücke machten diese Reise zu einem besonderen Erlebnis. Komfortable Kabinen und die hervorragende norwegische Küche, die in insgesamt drei Restaurants an Bord angeboten wurde, rundeten das Reiseerlebnis perfekt ab.
Eine Reise voller beeindruckender Landschaften, herzlicher Begegnungen und unvergesslicher Momente, die uns sicher noch lange in Erinnerung bleiben wird.
Text und Fotos von Uwe Schwarz
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