Benelux: Klein, aber fein!

Luxemburg, Belgien & die Niederlande in einer Reise erleben

Wollte man herausfinden, ob Benelux die Abkürzung für Belgien, Niederlande, Luxemburg oder eine italienische Bezeichnung für „schönen Luxus“ ist – diese Reise würde wenig Erhellendes beitragen, denn hier trifft beides zu. Der komfortable Reisebus, die Übernachtungen in 4-Sterne Hotels und das vielfältige Programm mit Stadtbesichtigungen, regionalen Attraktionen und Nordseeflair lassen die acht Tage wie im Fluge vergehen und Sie mit einem vollgepackten Rucksack an Eindrücken zurückkehren.

Luxemburg ist einerseits ein Schmelztiegel europäischer Kulturen und hat sich dennoch – von der Sprache über die Kulinarik bis zur Mentalität der Menschen – eine fast exotisch wirkende Eigenständigkeit erhalten. In Belgien erleben Sie mit Besuchen in Dinant, Brüssel, Brügge und Gent einen bunten Querschnitt der vielfältigen Historie, Kultur und Modernität des Landes, in dem – trotz der geringen Größe – erstaunliche Naturschönheiten wie das romantische Maastal Platz finden. Und natürlich verlassen Sie die Niederlande nicht, ohne die Metropole Amsterdam mit ihren Grachten, das beschauliche Delft mit seiner weltberühmten Keramik, den Käsemarkt in Alkmaar und die wohl niederländischste aller Kleinstädte, Volendam, gesehen zu haben. Bei einem Abstecher nach Friesland zum IJsselmeer und zur Nordsee sehen Sie schließlich zu, wie die Holländer Land gewinnen, im wahrsten Sinne des Wortes. Eine Reise, drei Länder – was die Japaner können, können Sie schon lange. Nur viel gemütlicher!

  • Drei Länder in einer Reise
  • Besuch des Käsemarktes in Alkmaar
  • Bootsfahrt in Giethoorn

Programm

1. Tag: Anreise nach Luxemburg

Sie reisen quer durch Deutschland nach Luxemburg, einem der kleinsten Flächenstaaten der Erde. Am zeitigen Abend beziehen Sie Ihr Zimmer für die nächsten beiden Nächte im 4*-Hotel in Luxemburg. Nach dem Abendessen haben Sie noch die Gelegenheit zu einem kleinen Spaziergang.    

2. Tag: Luxemburg – Müllerthal  

Nach dem Frühstück unternehmen Sie mit einer örtlichen Reiseleitung eine Stadtführung in Luxemburg. Entdecken Sie die Schönheiten einer sympathischen Hauptstadt und gehen Sie auf Tuchfühlung mit der ehemaligen Festungsstadt, die man einst das „Gibraltar des Nordens” nannte! Die Stadt Luxemburg ist vor allem durch die historische Altstadt, den sagenumwobenen Bockfelsen und ihr multikulturelles Ambiente geprägt – eine Europastadt mit Herz. Am Nachmittag unternehmen Sie einen Ausflug in das Müllerthal, eine Landschaft mit Sandsteinfelsen und malerischen Wasserläufen. Abendessen und Übernachtung in Luxemburg.  

3. Tag: Dinant – Maastal – Brüssel   

Sie fahren zunächst durch die Ardennen nach Belgien. Auf der Höhe von Dinant, auch als Perle des Maastals bekannt, verlassen Sie die Autobahn und besuchen dieses einzigartige Städtchen. Es liegt eingequetscht zwischen steilen Felsen und grünen Hügeln am Ufer der Maas. Doch nicht nur die Lage ist reizvoll: In der Stadt gibt es große Prachtgebäude, mittelalterliche Bauwerke, verzierte Villen, kleine Plätze und gemütliche Gassen – scheinbar unberührt seit Jahrhunderten. Bummeln Sie in Dinant über die Brücke und genießen Sie von dort das unglaubliche Panorama – die Stiftskirche an der Maas, überragt von einem Felsen mit einer Zitadelle auf der Spitze. Herrlich lässt es sich auch am Flussufer entlang spazieren und durch Gassen schlendern. Anschließend unternehmen Sie eine Fahrt durch das romantische Maastal. Es bieten sich atemberaubende Ausblicke auf bizarr abfallende Felshänge, urwüchsige Täler sowie Schlösser, Abteien und zauberhafte Dörfer, die sich an das Flussufer schmiegen. Am Nachmittag erkunden Sie die belgische Landeshauptstadt Brüssel. Ihre örtliche Reiseleitung zeigt Ihnen das Atomium, das königliche Schloss und schließlich bei einem Rundgang den beeindruckenden Grand Place, einen der schönsten Marktplätze der Welt. Natürlich sagen Sie auch dem kleinen Manneken Pis „Bonjour“. Am Abend beziehen Sie Ihr Hotel in Gent und nehmen dort auch Ihr Abendessen ein.  

4. Tag: Brügge – Gent  

Eine örtliche Reiseleitung wird Sie heute den ganzen Tag begleiten. Zunächst geht die Fahrt nach Brügge. Im Rahmen einer Stadtführung lernen Sie die Sehenswürdigkeiten der malerischen Stadt kennen und erfahren viel über die Geschichte der Stadt als eine der Handelsmetropolen Europas im Mittelalter. Sie sehen einen Teil der mehr als 200 unter Denkmalschutz stehenden Gebäude. Rund um die „Oude Burg“ gibt es viel zu bewundern, z.B. den Beginenhof oder das Rathaus. Hier scheint die Zeit stehen geblieben zu sein. Sie haben auch die Möglichkeit, eine romantische Grachtenfahrt zu unternehmen (fakultativ). Geruhsam gleitet das Boot auf den schmalen Wasserwegen vorbei an den hübsch restaurierten Fassaden. Nachmittags lernen Sie Gent näher kennen. Eine malerische Stadt mit reicher Geschichte und historischen Gebäuden, die mit zu den schönsten Reisezielen der Welt zählt. Während der Stadtführung sehen Sie die Wasserburg der Grafen von Flandern, den Belfried und die St.-Bavo-Kathedrale sowie die Zunfthäuser an der Leie. Abendessen und Übernachtung im Hotel wie am Vortag. 

5. Tag: Delft – Amsterdam

Nach dem Frühstück heißt es Abschied nehmen von Belgien. Sie reisen weiter in die Niederlande. Sie fahren nach Delft, wo Sie bereits von einer Reiseleitung zur Stadtführung erwartet werden. Delft ist bekannt durch den Maler Jan Vermeer und vor allem durch das Delfter Blau. Nach der Führung durch die von Grachten umgebene Altstadt begleitet Sie die Reiseleitung in die Landeshauptstadt Amsterdam. Sie lernen diese lebendige Stadt im Rahmen einer Führung kennen. Besonders markant sind die Giebel der Häuser, die sich an den Grachten nahtlos aneinander reihen. Für die nächsten beiden Nächte haben wir für Sie ein Hotel in Hilversum reserviert, wo Sie auch die Abendessen einnnehmen. 

6. Tag: Edam – Volendam

Heute steht Nord-Holland auf Ihrem Programm. Sie erkunden mit einer örtlichen Reiseleitung die kleine Stadt Edam mit ihrer malerischen Innenstadt. Die sehenswerten Häuser und kleinen Grachten stammen aus dem 17. und 18. Jahrhundert – der Blütezeit des Ortes. Damals lebte die Stadt vom Käse- und Fischhandel. Auch Sie denken sicher gleich als erstes an den weltbekannten kugelrunden Käse mit der knallroten Rinde. Anschließend fahren Sie in das alte Fischerdorf Volendam, an der Küste des IJsselmeeres. Der kleine Hafen mit den Booten, die hübschen Häuschen und kleinen Zugbrücken versprühen eine ganz besondere Romantik. Genießen Sie die Seeluft und probieren Sie ein leckeres Fischbrötchen. Danach besuchen Sie eine Holzschuhschnitzerei und einen holländischen Käsebauernhof. Natürlich dürfen Sie hier auch den guten Käse kosten. Diese typisch holländischen Handwerke dürfen während einer Reise durch Holland nicht fehlen. Nachdem Sie ein wahres Bilderbuch-Holland erlebt haben fahren Sie zum Nachmittag wieder zurück. Abendessen und Übernachtung im Hotel wie am Vortag. 

7. Tag: Alkmaar – Friesland – Giethoorn

Bevor Sie weiter nach Friesland reisen, erkunden Sie das historische Städtchen Alkmaar. Erfreuen Sie sich an den schmalen Gassen mit den pittoresken Fachwerkhäusern und vielleicht statten Sie auch der "Großen St.-Laurens-Kirche" einen Besuch ab. Vor allem ist Alkmaar jedoch für seinen Käsemarkt bekannt. Auf dem Waagplatz stapeln sich in langen Reihen die großen runden Käse. Die weiß gekleidete Käseträgergilde sorgt für das Wiegen des Käses während des Käsemarktes. Die Händler bestimmen die Qualität und feilschen kräftig um die Preise. Ein echtes Spektakel! Ihr Weg führt Sie immer weiter gen Norden, bis Sie schließlich den Abschlussdeich erreichen. Sie passieren den 32 km langen und 90 Meter breiten Deich in Ihrem bequemen Reisebus. Genießen Sie bei einem Stopp auf der Mitte des Deichs die einzigartige Aussicht: zu beiden Seiten Wasser. Auf der einen Seite die Nordsee und auf der anderen das IJsselmeer. Schließlich erreichen Sie Giethoorn, wo Sie zu einer Kahnfahrt über die Kanäle erwartet werden. Das autofreie und überaus romantische Wasserdorf Giethoorn schlängelt sich auf einer Länge von acht Kilometern entlang des Dorfkanales und liegt mitten im Naturschutzgebiet De Wieden. Schilfgedeckte Häuser auf Anhöhen und unzählige Kanäle mit charakteristischen Holzbrücken machen diesen Ort unverwechselbar. Zusammen mit dem Nationalpark De Weerribben ist es das größte Tieflandsmoorgebiet in West-Europa. Anschließend fahren Sie zum Hotel für Ihre letzte Übernachtung im Rahmen dieser schönen Reise.

8. Tag: Heimreise

Nach dem ausgiebigen Frühstück im Hotel geht es wieder gen Heimat.

ab1139 
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Beförderung

  • Haustürtransfer in ausgewählten Regionen
  • Fahrt im modernen Reisebus

Hotels & Verpflegung

  • 2 Übernachtungen im 4*-Hotel Novotel Luxembourg Kirchberg in Luxemburg
  • 2 Übernachtungen im 4*-Hotel Holiday Inn Gent Expo (beim Termin 11.09. - 18.09.2021 im 3*-Europahotel) in Gent
  • 2 Übernachtungen im 4*-Amrâth Hotel Lapershoek Arenapark in Hilversum
  • 1 Übernachtung im 3*-Hotel Inn Salland in Raalte
  • 7 x Frühstück
  • 7 x Abendessen

Ausflüge & Besichtigungen

  • Ausflüge: Müllerthal in Luxemburg, Dinant und Maastal, Brügge und Gent, Nordholland mit Edam und Volendam 
  • Stadtführungen: Luxemburg, Brüssel, Delft, Amsterdam und Edam jeweils mit örtlicher Reiseleitung
  • Besichtigungen: Käsemarkt in Alkmaar, Käserei und Holzschuhmacherei
  • Fahrt über den Abschlussdeich
  • Bootsfahrt in Giethoorn

Zusätzlich inklusive

  • Kurtaxe
  • Örtliche Reiseleitung: 2., 4. und 5. Tag
  • sz-Reiseleitung

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Zielland

Belgien

Für Menschen mit Behinderung sind öffentliche Einrichtungen in Belgien nicht immer aber häufig problemlos zu erreichen. Hotelverzeichnisse weisen in der Regel auf behindertengerechte Ausstattungen hin.
Deutsche Botschaft
Rue Jacques de Lalaingstraat 8-14
1040 Brüssel
Tel.: +32-2-7871800
Fax: +32-2-7872800
E-Mail: info@bruessel.diplo.de
Web: https://bruessel.diplo.de

Österreichische Botschaft
Avenue de Cortenbergh / Kortenberglaan 52
1050 Brüssel
Tel.: +32-2-2890700
Fax: +32-2-5136641
E-Mail: bruessel-ob@bmeia.gv.at
Web: https://www.bmeia.gv.at

Schweizerische Botschaft
Place du Luxembourg 1
1050 Brüssel
Tel.: +32-2-2854350
Fax: +32-2-2303781
E-Mail: bruxelles@eda.admin.ch
Web: https://www.eda.admin.ch/bruxelles
Alleinreisende Frauen sind in Belgien keinen besonderen Gefahren ausgesetzt. Wie in anderen Ländern auch sollte man auf das Trampen (ohne Partner) verzichten und sich nicht nachts alleine an unbelebten Orten (einsame Straßen oder Parkanlagen) aufhalten.
Münztelefone gibt es kaum noch. Da Kartentelefone jedoch auch in Belgien immer zahlreicher werden, empfiehlt es sich, eine so genannte Telecard zu kaufen. Telefonkarten (Telecartes) gibt es für 5, 10 und 25 EUR an jedem Kiosk, in Postämtern sowie an Automaten und im Zeitschriftenhandel. Mit dem Handy gibt es keine Probleme in Belgien: Über Roaming bieten alle Netzbetreiber über den Euro-Tarif automatisch Zugang zu den Angeboten ihrer belgischen Partner. Allerdings entstehen bei der Mobilfunknutzung höhere Gebühren als im Heimatland. Vorwahl: Deutschland 0049, Österreich 0043, Schweiz 0041, Belgien 0032. Auskunft: Inland 1407, Ausland 1404. Am kostengünstigsten ist die Kommunikation über das Internet, in Hotels, Cafés und einigen öffentlichen Orten häufig gratis zur Verfügung gestellt über W-LAN.
Es gibt keine besonderen Impfungen, die im Zusammenhang mit einer Reise nach Belgien empfohlen werden. Generell ist es sinnvoll, die Standardimpfungen gemäß dem aktuellen Impfkalender des Robert-Koch-Institutes zu überprüfen und ggf. zu vervollständigen. Bei Langzeitaufenthalten oder besonderer Exposition ist eine Meningokokken-Impfung für Kinder und Jugendliche in Betracht zu ziehen.
Da sich Impfvorschriften kurzfristig ändern können, ist es ratsam, die aktuellen Vorschriften vor der Reise direkt bei der jeweiligen Botschaft oder konsularischen Vertretung des Ziellandes zu erfragen. Bitte erkundigen Sie sich zusätzlich auf den Internetseiten Ihres Auswärtigen Amtes über mögliche aktuelle medizinische Risiken für Reisen ins jeweilige Land.
Die Netzspannung beträgt wie fast überall in Europa 230 Volt Wechselstrom bei 50 Hertz. Für flache Eurostecker und Konturenstecker (Typ C), die auch in Deutschland, Österreich und der Schweiz Verwendung finden, ist kein Adapter erforderlich. Für andere Steckertypen braucht man ggf. einen Adapter.
Allgemeiner Notruf: 112, Notarzt und Feuerwehr: 100, Polizei: 101
Neujahr (1. Januar); Ostermontag (März/April); Tag der Arbeit (1. Mai); Christi Himmelfahrt (Mai); Pfingstmontag (Mai/Juni); Nationalfeiertag (21. Juli); Maria Himmelfahrt (15. August); Allerheiligen (1. November); Waffenstillstandstag 1918 (11. November); Weihnachten (25. und 26. Dezember).
Fällt einer dieser Tage auf einen Sonntag, so ist der darauffolgende Montag ein Feiertag. In Flandern ist auch der 11. Juli (Tag der flämischen Gemeinschaft) gesetzlicher Feiertag.
EU-Bürger können Waren zum eigenen Gebrauch zollfrei ein- und ausführen, allerdings sollten die folgenden Richtmengen beachtet werden: Bis zu 800 Zigaretten, 400 Zigarillos mit einem Höchstgewicht von 3 g pro Stück, 200 Zigarren, 1 kg Tabak sowie 10 l Spirituosen, 20 l Zwischenerzeugnisse, 60 l Schaumwein, und 110 l Bier kann man problemlos als Eigenbedarf deklarieren.
Aus Nicht-EU-Ländern dürfen 200 Zigaretten oder 100 Zigarillos oder 50 Zigarren oder 250 g Tabak sowie 1 l Spirituosen, 2 l Zwischenerzeugnisse, 4 l nicht schäumender Wein und 16 l Bier eingeführt werden. Schweizer dürfen bei der Rückreise 250 Zigaretten oder Zigarren oder 250 g anderer Tabakfabrikate sowie 5 l alkoholische Getränke mit einem Alkoholgehalt bis 18 Vol.-% und 1 l alkoholische Getränke mit einem Alkoholgehalt über 18 Vol.-% zollfrei einführen. Die Wertfreigrenze aller eingekauften Waren beträgt 300 CHF (inkl. Geschenke, Alkohol und Tabakerzeugnisse).
Da sich Zollbestimmungen kurzfristig ändern können, ist es ratsam, die aktuellen Vorschriften kurz vor der Reise direkt bei der jeweiligen Botschaft zu erfragen. Weitere Infos auch unter https://www.zoll.de.
Die Geschäftszeiten der Banken sind Mo-Fr von 9 bis 15.30 Uhr, Postämter sind i.d.R. Mo-Fr von 9 bis 16/17 und Sa von 9 bis 12 Uhr für ihre Kunden da. Die meisten Geschäfte haben Mo-Sa von 9 bis 19 Uhr, Supermärkte Mo-Sa von 9 bis 20 Uhr geöffnet. In Bäckereien und anderen Lebensmittelgeschäften kann man oft auch sonntagvormittags einkaufen.
Homosexualität wird in Belgien von der überwiegenden Bevölkerungsmehrheit, vor allem der jungen Generation, toleriert und akzeptiert. 2003 öffnete Belgien als zweites Land nach den Niederlanden den Weg in die Homo-Ehe. Das Austauschen von gleichgeschlechtlichen Zärtlichkeiten zwischen Männern oder Frauen wie Küssen oder Händehalten in der Öffentlichkeit ruft in der Regel keine diskriminierenden Reaktionen der Gesellschaft hervor. Die Großstadt Brüssel verfügt mit einschlägigen Bars und Clubs über eine lebendige Homosexuellen- und Transvestitenszene.
Staatsangehörige der EU-Länder müssen einen gültigen Reisepass oder Personalausweis mitführen, unterliegen aber keinen Grenzkontrollen. Schweizer benötigen für einen Aufenthalt von bis zu 90 Tagen einen gültigen Reisepass bzw. einen Personalausweis (Identitätskarte). Kindereinträge im Reisepass eines Elternteils sind nicht mehr gültig. Jedes Kind benötigt ein eigenes Ausweisdokument.
Da sich Einreisebestimmungen kurzfristig ändern können, ist es ratsam, die aktuellen Vorschriften kurz vor der Reise direkt bei der jeweiligen Botschaft zu erfragen.
Obwohl ein Sozialversicherungsabkommen besteht, akzeptieren belgische Ärzte die europäische Krankenversicherungskarte teilweise nicht. Man zahl die Arztrechnung in diesen Fällen zunächst selbst und sollte eine detaillierte Honorarabrechnung verlangen, um den entsprechenden Betrag im Nachhinein von der Krankenkasse erstattet zu bekommen. Es ist empfehlenswert, eine private Zusatzversicherung abzuschließen. Weitere Infos bei den Krankenversicherungen oder im Reisebüro.
Restaurant-Rechnungen enthalten bereits ein Trinkgeld, dennoch rundet man den Betrag bei Zufriedenheit auf. Taxifahrer erhalten kein Extra-Trinkgeld, da dieses ebenfalls schon im Preis einkalkuliert ist. Öffentliche Toiletten können in der Regel gegen eine Gebühr genutzt werden.
Vom Internationalen Flughafen Brüssel (https://www.brusselsairport.be) aus gelangt man mit dem Airport City Express bequem in die Innenstadt. Der City Express fährt bis zu sechs Mal pro Stunde zu den drei Hauptbahnhöfen Gare Centrale, Gare du Nord und Gare du Midi. Außerdem bestehen direkte Zugverbindungen in die größeren Städte Belgiens. Busverbindungen gibt es mit De Lijn (https://www.delijn.be) zum Gare du Nord und zum NATO-Hauptquartier, MIVB/STIB-Busse fahren zu den EU-Institutionen.
Das Fernstraßennetz ist sehr gut ausgebaut. Auf Autobahnen darf maximal 120 km/h gefahren werden, auf Landstraßen 90 km/h. Wenn der Fahrbahnrand mit einer gelben Linie markiert ist, heißt dies, dass in diesem Abschnitt nicht geparkt werden darf. Es ist ratsam, die Grüne Versicherungskarte mitzunehmen, auch wenn dies nicht vorgeschrieben ist.
Amtssprache: Niederländisch, Französisch und Deutsch
Bevölkerung: rund 11,35 Mio. Einwohner
Fläche: 30.528 km²
Hauptstadt: Brüssel (Region Brüssel-Hauptstadt: rund 1,12 Mio. Einwohner)
Landesvorwahl: +32
Währung: Euro (Abk.: €; ISO-4217-Code: EUR)
Zeitzone: Mitteleuropäische Zeit (MEZ)
Historischer Umzug „Ommegang" in Brüssel
Februar/März Carnaval de Binche ist Belgiens berühmtester Karneval. Drei Tage lang stehen festliche Paraden und Feuerwerke auf dem Programm (http://www.carnavaldebinche.be).
April Das International Festival of Fantasy Film in Brüssel ist ein Ort voller Zombies, Vampire und allerlei düsterer Gestalten, hält neben Horrorschockern aber auch ein Kinderprogramm und einen Bodypainting-Contest bereit (https://www.bifff.net).
Juni/Juli Im Juli verwandelt sich das Brüsseler Fünfeck in eine riesige Bühne. Ommegang heißt der farbenprächtige Umzug in historischen Kostümen, der schließlich am Grand Place ausklingt (http://www.ommegang.be).
JuliEin weiteres Highlight im Sommer ist das Gentse Feesten, eines der größten Volks- und Folklorefeste Europas (https://gentsefeesten.stad.gent/nl).
September In ganz Belgien wird der Tag des offenen Denkmals mit der Besichtigung von Monumenten begangen, die normalerweise nicht frei zugänglich sind (https://www.openmonumenten.be).
November-Januar In ganz Belgien werden jedes Jahr zur Weihnachtszeit verschiedene Weihnachtsmärkte aufgebaut, wobei die in Brüssel, Brügge, Durbuy, Eupen, Gent, Hasselt, Ieper, Leuven, Lüttich, Oostende und Robertville zu den schönsten gehören.
Belgische Pralinen
Belgische Waffeln
Auf fast jeder Speisekarte in Belgien ist die Vorspeise Salade Liegeoise zu finden. Hierbei handelt es sich um einen Salat aus Kartoffeln, Prinzessbohnen, Knoblauch und wahlweise Ardenner Schinken. Das belgische Nationalgericht sind Moules et frites, fangfrische Miesmuscheln mit Fritten. Als Spezialität des Landes gilt Kaninchen mit Backpflaumen. Weitere typisch belgische Gerichte sind Waterzooi, ein flämischer Geflügel- oder Fischeintopf, Carbonade Flamande, ein Rinder- oder Schweinegulasch, Lapin a la Gueuze, in Bier geschmortes Kaninchen, und Vol-au-vent, ein Hühnerfrikassee mit Blätterteig.
Zum Essen trinkt man besonders gerne Bier; in Belgien gibt es über 500 verschiedene Biersorten. Wer zu seinem Bier nur einen kleinen Snack verzehren möchte, bestellt sich Brot mit belgischem Käse und Radieschen. In Belgien gibt es auch Bierrouten, die zu den verschiedenen Brauereien führen. Zum Dessert werden entweder Brüsseler Waffeln mit Sahne, Spekulatius oder Lebkuchen gereicht. Weltbekannt ist Belgien für seine Schokolade und Pralinen mit Sahne, Krokant, Marzipan oder Likör.
Aufgrund der überschaubaren Größe des Landes gibt es kaum regionale Klimaunterschiede; es herrscht ein typisches Seeklima mit mäßig heißen Sommern und milden Wintern. Durch den Golfstrom gibt es in den Küstenregionen ganzjährig nur geringe Temperaturschwankungen, jedoch kann der Westwind hier vom Atlantik her immer wieder Regen bringen.
Eine Reise nach Belgien ist das ganze Jahr über zu empfehlen, wobei ein Städtetrip im Frühling oder Herbst am schönsten ist; nicht zuletzt, weil zu diesen Jahreszeiten eine Vielzahl von kulturellen Veranstaltungen auf dem Programm steht. Schnee gibt es lediglich in den Ardennen, wo man im Winter wunderbar Langlaufski fahren kann. Die Küstenorte werden sommers wie winters gerne besucht.

Luxemburg

Von Telefonzellen aus kann man mit Telefonkarten (Telecard) telefonieren, die man bei der Post oder am Kiosk erhält. Die Zahl der Münztelefone nimmt stetig ab. Einige Telefone erlauben jedoch auch die Nutzung mit Kreditkarten.
Telefonieren mit dem Mobiltelefon ist problemlos möglich. Prepaid-Karten sind bei längerem Aufenthalt empfehlenswert. Anbieter sind z.B. Millicom Luxembourg S.A. (http://www.millicom.com) und P & T Luxembourg (http://redirection.luxgsm.lu). Die Landesvorwahlen lauten 00352 für Luxemburg, 0049 für Deutschland, 0043 für Österreich und 0041 für die Schweiz. Innerhalb von Luxemburg gibt es keine Ortsvorwahlen. Im ganzen Land stehen Internetcafés zur Verfügung. Anbieter ist u.a. Visual Online Sarl (http://www.vo.lu).
Frauen können in Luxemburg sicher und problemlos alleine reisen. Außergewöhnliche Vorsichtsmaßnahmen sind nicht zu treffen. Allgemeine Gefahrensituationen wie per Anhalter fahren oder nächtliche Spaziergänge allein sind - wie in anderen europäischen Ländern auch - zu vermeiden.
Neijoerschdag (Neujahr, 1. Januar); Ouschterméindeg (Ostermontag, März/April); Dag vun der Aarbecht (Tag der Arbeit, 1. Mai); Christi Himmelfahrt (Mai); Péngschtméindeg (Pfingstmontag, Mai/Juni); Lëtzebuerger Nationalfeierdag (23. Juni); Léiffrawëschdag (Mariä Himmelfahrt, 15. August); Allerhellgen (Allerheiligen, 1. November); Chrëschtdag (Weihnachten, 25. Dezember); Stiefesdag (Stephanitag, 26. Dezember). Fällt einer dieser Feiertage auf einen Sonntag, gilt der nächste Tag als gesetzlicher Feiertag.
Notarzt und Feuerwehr: 112, Polizei: 113.
Öffentliche Einrichtungen in Luxemburg sind nicht immer behindertengerecht ausgestattet. Hotelverzeichnisse enthalten in der Regel einen Hinweis, ob die Einrichtung für Rollstuhlfahrer problemlos zugänglich ist. Weitere Informationen sind auch beim jeweiligen Reiseveranstalter erhältlich oder bei:

Info-Handicap
65, Avenue de la Gare
L-1611 Luxembourg
Phone +352-3664661
Fax +352-360885
http://www.welcome.lu
Die Geschäfte sind in der Regel Mo-Sa 8/9-18 Uhr, Bäckereien und Fleischereien auch sonntagmorgens geöffnet. Banken öffnen Mo-Fr 8-12 Uhr 14-16.30/17 Uhr. Postämter sind normalerweise Mo-Fr 8-12 und 13.30-17 Uhr, Sa zur selben Zeit aber nur in der Hauptstadt.
Es gelten keine speziellen Impfvorschriften für Luxemburg. Wie vor jeder Auslandsreise sollte aber auch vor einer Reise nach Luxemburg der aktuelle Stand der Standardimpfungen (gegen Tetanus, Diphtherie, Pertussis (Keuchhusten), ggfs. auch Mumps, Masern, Röteln (MMR) und Influenza) überprüft und bei Bedarf aufgefrischt werden. Bei längeren Aufenthalten (über 4 Wochen) und besonderer Exposition empfiehlt sich eine Meningokokken-Impfung für Kinder und Jugendliche.
Da sich Impfvorschriften kurzfristig ändern können, ist es ratsam, die aktuellen Vorschriften vor der Reise direkt bei der jeweiligen Botschaft oder konsularischen Vertretung des Ziellandes zu erfragen. Bitte erkundigen Sie sich zusätzlich auf den Internetseiten Ihres Auswärtigen Amtes über mögliche aktuelle medizinische Risiken für Reisen ins jeweilige Land.
Für Reisende aus EU-Ländern entfällt die Passkontrolle. Ein gültiger Personalausweis ist mitzuführen. Schweizer benötigen Identitätskarte oder Reisepass. Kindereinträge im Reisepass eines Elternteils sind nicht mehr gültig; jedes Kind benötigt ein eigenes Ausweisdokument. Da sich Einreisebestimmungen kurzfristig ändern können, ist es ratsam, die aktuellen Vorschriften vor der Reise direkt bei der jeweiligen Botschaft oder konsularischen Vertretung zu erfragen.
Deutsche Botschaft
20-22, ave. Emile Reuter
2420 Luxemburg
Tel.: +352-4534451
Fax: +352-455604
E-Mail: info@luxe.diplo.de
Web: http://www.luxemburg.diplo.de
Öffnungszeiten: Mo-Fr 9-12 Uhr

Österreichische Botschaft
3, rue des Bains
1212 Luxemburg
Tel.: +352-471188
Fax: +352 463974
E-Mail: luxemburg-ob@bmeia.gv.at
Web: http://www.aussenministerium.at/luxemburg
Öffnungszeiten: Mo-Fr 10-12.30 Uhr

Schweizerische Botschaft
25a, Boulevard Royal
2449 Luxemburg
Tel.: +352-2274741
Fax: +352-22747420
E-Mail: lux.vertretung@eda.admin.ch
Web: http://www.eda.admin.ch/luxembourg
Öffnungszeiten: Mo-Fr 10-12 Uhr
Homosexualität ist in Luxemburg per Gesetz straffrei und wird von der überwiegenden Bevölkerungsmehrheit toleriert und akzeptiert. Das Austauschen gleichgeschlechtlicher Zärtlichkeiten in der Öffentlichkeit ruft in der Regel keine diskriminierenden Reaktionen der Gesellschaft hervor. Die Gesetze zur Homosexualität in Luxemburg sind verhältnismäßig liberal. Luxemburg hat gleichgeschlechtliche Partnerschaften durch die Einführung von Eingetragenen Partnerschaften gesetzlich anerkannt.
Waren für den persönlichen Gebrauch, die in einem EU-Land mit allen Abgaben gekauft wurden, können ohne Beschränkungen innerhalb der EU mitgeführt werden. Es gelten folgende Richtmengen: 800 Zigarettenl, 400 Zigarillos mit einem Höchstgewicht von 3 g pro Stück, 200 Zigarren, 1 kg Tabak sowie 10 l Spirituosen, 20 l Zwischenerzeugnisse, 90 l Wein, davon max. 60 l Schaumwein, und 110 l Bier.
Aus Nicht-EU-Ländern dürfen 200 Zigaretten oder 100 Zigarillos oder 50 Zigarren oder 250 g Tabak sowie 1 l Spirituosen, 2 l Zwischenerzeugnisse, 4 l nicht schäumender Wein und 16 l Bier eingeführt werden. Bei der Wiedereinreise in die Schweiz dürfen über 17-jährige 250 Zigaretten oder Zigarren oder 250 g anderer Tabakfabrikate sowie 5 l alkoholische Getränke mit einem Alkoholgehalt bis 18 Vol.-% und 1 l alkoholische Getränke mit einem Alkoholgehalt über 18 Vol.-% zollfrei einführen. Die Wertfreigrenze aller eingekauften Waren beträgt 300 CHF (inkl. Geschenke, Alkohol und Tabakerzeugnisse). Landes- und Fremdwährung darf unbeschränkt ein- und ausgeführt werden, muss aber ab einem Wert von 10.000 EUR auf Befragen angegeben werden.
Da sich Zollbestimmungen kurzfristig ändern können, ist es ratsam, die aktuellen Vorschriften kurz vor der Reise direkt bei der jeweiligen Botschaft zu erfragen. Weitere Infos auch unter http://www.zoll.de.
Trinkgelder sind in Luxemburg üblich. In Hotel- und Restaurantrechnungen sind 15 % bereits enthalten. Taxifahrer rechnen ebenfalls mit ca. 15 % Trinkgeld.
Die medizinische Versorgung in Luxemburg entspricht mitteleuropäischem Standard. Bürger der EU- und EFTA-Länder werden gegen Vorlage der Europäischen Krankenversicherungskarte (European Health Insurance Card - EHIC) behandelt. Man muss die Behandlung direkt bezahlen. Die Krankenkasse erstattet dann gegen Vorlage der Quittung einen Anteil der Kosten. Eine private Reisezusatzversicherung, die eventuell anfallende Rücktransportkosten übernimmt, ist empfehlenswert.
Die Netzspannung beträgt 230 Volt/50 Hertz. Ein Adapter ist nicht notwendig.
Luxemburg verfügt über keinen besonders weit verzweigten Schienenverkehr. Es gibt eine Hauptlinie von Süd nach Nord, die einige bekannte Destinationen anfährt, jedoch kommt man mit Bussen häufig besser ans Ziel, denn das Land besitzt ein gut ausgebautes Busliniensystem. Sowohl Züge als auch Busse werden von der Société Nationale des Chemins de Fer Luxembourgeois (http://www.cfl.lu/fr) betrieben. Für beide gelten einheitliche Gebühren; es gibt Tickets für Kurzstrecken („courte durée“, gültig für zwei Stunden nach Entwertung) und Tagestickets (Billet Réseau). Mit letzterem können alle Züge und Busse im ganzen Land bis um 4 Uhr am nächsten Morgen genutzt werden. Eine gute Alternative ist die „Luxemburg Card“, die zur Nutzung aller öffentlichen Verkehrsmittel berechtigt und zudem Eintritt zu zahlreichen Attraktionen gewährt. Sie wird für 1, 2 oder 3 Tage (13/20/28 EUR) sowie für Familien oder Einzelpersonen ausgestellt.
Luxemburg, die 1.000-jährige Festungsstadt, hat ihren Besuchern viel zu bieten. Im Westen rahmen Grünanlagen, im Osten und Süden die Flussschleifen der Alzette und der Pétrusse die historische Oberstadt um die zentrale Place d'Armes ein. Zur Erkundung bietet das Tourist Office unterschiedliche mehrsprachige Führungen an, die wahlweise mit dem Bus, zu Fuß oder per Rad durchgeführt werden. So kann man sich auf einem kultur- und naturhistorischen Rundweg, dem „Wenzelrundgang" mit der Vergangenheit Luxemburgs vertraut machen (Startpunkt ist der Bockfelsen). Einen einzigartigen Ausblick bietet der reizvolle Höhenweg „Chemin de la Corniche".
Busse fahren auch das Viertel der EU-Behörden und neuen Kulturbauten auf dem Kirchberg im Nordosten an. Bei Fragen zu den Verbindungen inner- wie außerhalb der Stadt hilft der Infoschalter am Hauptbahnhof bzw. die Servicenummer Tel. 2465-2465 von Mobilitéit (http://www.mobiliteit.lu).
In Luxemburg herrscht ein gemäßigtes westeuropäisches Klima vor, das ein wenig durch Winde vom Atlantischen Ozean beeinflusst wird. Im Norden in der Ardennen-Region ist es etwas regnerischer und kühler als im Rest des kleinen Landes. Die Winter sind mild und häufig fällt Schnee. Im Sommer liegt die durchschnittliche Tagestemperatur bei 17 °C. Die beste Reisezeit ist von Mai bis Oktober.
Die traditionelle Luxemburger Küche ist schwer und deftig. Kartoffeln, Bohnen, Speck und andere nahrhafte Zutaten standen einst auf dem Speiseplan derer, die es sich leisten konnten. Deftig ist zum Beispiel „Judd mat Gardebounen" (geräucherter Schweinenacken mit Bohnen) oder „Eislekker Ham" (Schinken aus den Luxemburger Ardennen). Inzwischen haben vor allem in der Hauptstadt viele Gastronomen die traditionellen Elemente mit französischen, italienischen und exotischen Elementen verfeinert. Getrunken wird gerne der heimische Moselwein - meist keine Spitzentrauben, aber deutlich besser als die Moselweine früherer Jahre. Hotels und Restaurants sind in Luxemburg etwa so teuer wie in der Schweiz. Preiswert sind - wie in Frankreich - die Mittagsgerichte. Vor allem freitags und samstags abends sind die Lokale voll.
Rosenmontag In Diekirch wird ein besonders farbenfroher Karnevalsumzug veranstaltet (http://www.cavalcade.lu).
März-Juni Der musikalische Frühling trägt den Namen „Printemps Musical" und beinhaltet klassische Konzerte sowie Ballettaufführungen in unterschiedlichsten Veranstaltungsräumen. (http://www.printempsmusical.lu).
Juni-September In der Stadt Luxemburg wird jährlich der „Summer in the City" veranstaltet. Dazu gehören Konzerte, Freiluftkino, Ausstellungen, Märkte und natürlich zahlreiche Feste (http://www.summerinthecity.lu).
August-September In Limpertsberg bietet der Jahrmarkt „Schobermesse" Spaß und Unterhaltung für die ganze Familie (http://www.funfair.lu).
Amtssprache: Letzebuergisch, Deutsch und Französisch
Bevölkerung: rund 550.000 Einwohner
Fläche: 2.586 km²
Hauptstadt: Luxemburg (rund 107.000 Einwohner)
Landesvorwahl: +352
Währung: Euro (Abk.: €; ISO-4217-Code: EUR)
Web: http://www.visitluxembourg.com/de
Zeitzone: Mitteleuropäische Zeit (MEZ)

Niederlande

Die Einrichtungen für Behinderte gehören zu den vorbildlichsten in Europa. Informationen gibt es bei niederländischen Fremdenverkehrsämtern oder speziellen Einrichtungen. „Reiswijzer voor gehandicapten" heißt eine niederländische Broschüre, erhältlich bei: Stichting Informatie voorziening Gehandicapten Nederland (Zakkendragershof 34-44, Postbus 70, 3500 AB Utrecht, Tel.: +31-30-316416).
Obwohl für Angehörige der EU Grenzkontrollen entfallen, ist die Mitnahme eines Reisepasses oder Personalausweises unabdingbar. Kindereinträge im Reisepass eines Elternteils sind nicht mehr gültig. Jedes Kind benötigt ein eigenes Ausweisdokument. Europäische Staatsangehörige außerhalb der EU benötigen zur Einreise bis zu einem Aufenthalt von 90 Tagen einen gültigen Reisepass.
Da sich Einreisebestimmungen kurzfristig ändern können, ist es ratsam, die aktuellen Vorschriften kurz vor der Reise direkt bei der jeweiligen Botschaft zu erfragen.
Landesweiter Notruf: 112
Vorwahl: Deutschland 0049, Österreich 0043, Schweiz 0041, Niederlande 0031. Auskunft: Inland 118 (automatisch, 0,40 EUR pro Anruf), 0900-8008 (Telefonistin, 1 EUR pro Anruf, höchstens 3 Auskünfte), international 060418. Öffentliche Telefone sind fast nur noch Kartentelefone, für die man die so genannte KPN Telefoonkaart braucht, die es an Zeitungskiosken und in Postämtern zu kaufen gibt. Das eigene Handy funktioniert in den Niederlanden problemlos und ist durch den. Die vielen unterschiedlichen Betreibergesellschaften liefern sich einen Tarifkampf, so dass die Gebühren häufig wechseln. Mobilfunkanbieter sind z.B. T-Mobile (https://www.t-mobile.nl), Orange (https://www.orange.com), KPN Mobile (https://www.kpn.com) und Telfort (https://www.telfort.nl).
Frauen können in den Niederlanden sicher und problemlos alleine reisen. Außergewöhnliche Vorsichtsmaßnahmen sind nicht zu treffen. Allgemeine Gefahrensituationen wie Trampen ohne Partner oder nächtliche Spaziergänge allein auf der Straße oder im Park sind - wie in anderen europäischen Ländern auch - zu vermeiden.
Nieuwjaar (Neujahr, 1. Januar); Goede Vrijdag (Karfreitag, März/April); Pasen (Ostern, März/April); Koningsdag (Königstag, 27. April); Bevrijdingsdag (Befreiungstag, 5. Mai); Hemelvaartsdag (Christi Himmelfahrt, Mai); Pinksteren (Pfingsten, Mai/Juni); Kerstmis (Weihnachten, 25. & 26. Dezember).
In Cafés, Restaurants, Hotels und Taxis sollte man den Betrag großzügig aufrunden. Taxifahrer erwarten etwa 10 % des Fahrpreises. Selbstverständlich freuen sich Kellner und Zimmermädchen immer über einen (wohlverdienten) finanziellen Bonus.
Als erstes Land der Welt führten die Niederlande im April 2001 die gleichgeschlechtliche Ehe ein. Auch Kinder dürfen seither von gleichgeschlechtlichen Ehepartnern adoptiert werden. Homosexualität wird von der überwiegenden Bevölkerungsmehrheit, vor allem der jungen Generation, toleriert und akzeptiert. Das Austauschen gleichgeschlechtlicher Zärtlichkeiten wie Küssen oder Händehalten in der Öffentlichkeit ruft in der Regel keine diskriminierenden Reaktionen der Gesellschaft hervor. Großstädte wie Amsterdam und Rotterdam verfügen mit einschlägigen Bars und Clubs über eine lebendige Homosexuellen- und Transvestitenszene.
Deutsche Botschaft
Groot Hertoginnelaan 18-20
2517 EG Den Haag
Tel.: +31-70-3420600
Fax: +31-70-3651957
E-Mail: ambduits@euronet.nl
Web: https://niederlande.diplo.de

Österreichische Botschaft
Van Alkemadelaan 342
2597 AS Den Haag
Tel.: +31-70-3245470
Fax: +31-70-3282066
E-Mail: den-haag-ob@bmeia.gv.at
Web: https://www.bmeia.gv.at/oeb-den-haag

Schweizerische Botschaft
Lange Voorhout 42
2514 EE Den Haag
Tel.: +31-70-3642831
Fax: +31-70-3561238
E-Mail: thehague@eda.admin.ch
Web: http://www.eda.admin.ch/denhaag
Banken: Mo 13-16 Uhr, Di-Fr 9-16 Uhr, größere Filialen bis 17 Uhr. Postämter Mo-Fr 9-17, größere Filialen Sa 9-12 Uhr. Geschäfte: Mo-Fr 8.30/9-18/18.30 Uhr, Sa 8.30/9-16/17Uhr, Mo ab 13, Do oder Fr bis 21 Uhr. Aufgrund eines neuen Ladenschlussgesetzes, das längere Öffnungszeiten und den Verkauf am Sonntag genehmigt, haben viele größere Geschäfte und Lebensmittelketten abends länger geöffnet. Museen haben keine einheitlichen Zeiten. Im Allgemeinen sind sie am Montag geschlossen.
Es gibt keine besonderen Impfvorschriften für die Niederlande. Generell empfiehlt sich aber eine Überprüfung bzw. Auffrischung der Standardimpfungen (Tetanus, Diphtherie, Pertussis (Keuchhusten), ggfs. auch Mumps, Masern, Röteln (MMR) und Influenza). Bei einem längeren Aufenthalt bzw. besonderer Exposition ist eine Meningokokken-Impfung für Kinder und Jugendliche in Erwägung zu ziehen.
Da sich Impfvorschriften kurzfristig ändern können, ist es ratsam, die aktuellen Vorschriften vor der Reise direkt bei der jeweiligen Botschaft oder konsularischen Vertretung des Ziellandes zu erfragen. Bitte erkundigen Sie sich zusätzlich auf den Internetseiten Ihres Auswärtigen Amtes über mögliche aktuelle medizinische Risiken für Reisen ins jeweilige Land.
EU-Bürger können Waren zum eigenen Gebrauch zollfrei ein- und ausführen, allerdings sollten die Höchstmengen beachtet werden: Waren für den persönlichen Gebrauch, die in einem EU-Land mit allen Abgaben gekauft wurden, können ohne Beschränkungen innerhalb der EU mitgeführt werden. Innerhalb der EU gelten folgende Richtmengen: 800 Zigaretten, 400 Zigarillos mit einem Höchstgewicht von 3 g pro Stück, 200 Zigarren, 1 kg Tabak und 10 l Spirituosen, 20 l Zwischenerzeugnisse, 90 l Wein, davon max. 60 l Schaumwein, und 110 l Bier. Aus Nicht-EU-Ländern dürfen 200 Zigaretten oder 100 Zigarillos oder 50 Zigarren oder 250 g Tabak sowie 1 l Spirituosen, 2 l Zwischenerzeugnisse, 4 l nicht schäumender Wein und 16 l Bier eingeführt werden. Bei der Wiedereinreise in die Schweiz dürfen über 17-jährige 250 Zigaretten oder Zigarren oder 250 g anderer Tabakfabrikate sowie 5 l alkoholische Getränke mit einem Alkoholgehalt bis 18 Vol.-% und 1 l alkoholische Getränke mit einem Alkoholgehalt über 18 Vol.-% zollfrei einführen. Die Wertfreigrenze aller eingekauften Waren beträgt 300 CHF (inkl. Geschenke, Alkohol und Tabakerzeugnisse).
Da sich Zollbestimmungen kurzfristig ändern können, ist es ratsam, die aktuellen Vorschriften kurz vor der Reise direkt bei der jeweiligen Botschaft zu erfragen. Weitere Infos auch unter http://www.zoll.de.
Bürger der EU werden im Krankheitsfall nach Vorlage der Europäischen Krankenversichertenkarte (EHIC) kostenlos behandelt. Wird sie einmal nicht akzeptiert, so muss man sofort bezahlen und erhält gegen Quittung die Kosten von seiner Krankenkasse in der Regel erstattet. Für Reisende außerhalb der EU, aber auch EU-Bürgern, empfiehlt sich der Abschluss einer privaten Reisekrankenversicherung, wenn man nicht privat krankenversichert ist, um unabhängiger und flexibler in der Arztwahl zu sein. Apotheken haben Mo-Fr 8-18, Sa 9-18 und zuweilen auch So 11-12 und 17-18 Uhr geöffnet. Eine Liste mit den wechselnden Bereitschaftsdiensten liegt in allen Apotheken und vielen VVV-Auskunftsbüros aus.
Die Netzspannung beträgt 230 Volt Wechselstrom. Es werden dieselben Steckertypen (C und F) wie in Deutschland und Österreich verwendet; für den in der Schweiz auch gebräuchlichen dreipoligen Rundstecker (Typ J) wird ein Adapter benötigt.
Das niederländische Straßennetz ist ausgezeichnet und auch die Eisenbahn- und Buslinien sind gut ausgebaut. Viele Urlauber bevorzugen als Fortbewegungsmittel das Auto: Die Entfernungen sind nicht groß, das Netz der Autobahnen und Schnellstraßen ist dicht. Darüber hinaus sind Autobahnen nicht mautpflichtig, lediglich der Kiltunnel bei Dordrecht, der Westerscheldetunnel in der Provinz Zeeland und die Prins-Willem-Alexander-Brücke bei Tiel kosten eine kleine Gebühr. Auf Autobahnen darf man 130 km/h, in Ortschaften 50 km/h und außerhalb 80 km/h fahren. Die Promillegrenze liegt bei 0,5. Verstöße gegen Verkehrsregeln werden hart geahndet, auch bei Falschparkern ist die Polizei schnell mit der Parkkralle vor Ort. Gelbe Markierungen an Bordsteinen bzw. am Fahrbahnrand weisen auf ein Parkverbot hin.
Die niederländische Bahn (http://www.ns.nl) bedient mit dichten Taktzeiten fast alle Orte des Landes. Wo der Zug nicht hinkommt, übernehmen Regionalbusse den Weitertransport. Es gibt attraktive Angebote für Besucher, z.B. Tagesnetzkarten für das ganze Land. Die Nahverkehrssysteme in den großen Städten sind sehr gut ausgebaut. Die ehemalige Streifenkarte (Nationale Strippenkaart) wurde von der OV-Chipkaart, einer elektronisch aufladbaren Fahrkarte abgelöst, die für Busse, Straßen- und U-Bahnen sowie für Züge innerhalb der Stadtgrenzen in allen Städten der Niederlande gilt. Erhältlich ist die Karte an Bahnhöfen, Kiosken und in zahlreichen Supermärkten (https://www.ov-chipkaart.nl). Etliche Fähren verkehren über die Binnengewässer und zu den Westfriesischen Inseln (https://www.teso.nl/de).
Ideal ist das Land mit 15.000 km Radwegen auch für Fahrradfahrer. Das Fahrrad oder „fiets", wie es hier heißt, ist allgegenwärtig. Es erweist sich als praktisches Fortbewegungsmittel, die zahlreichen Fahrradwege sind überwiegend in hervorragendem Zustand. Auf vielen Fähren ist die Fahrradmitnahme selbstverständlich. Zu beachten ist allerdings, dass manche Fähren nur an Wochenenden und in der warmen Jahreszeit verkehren. Auch in der Bahn, wo es großzügige Stellplätze gibt, ist die Fahrradmitnahme samt Anhänger in fast allen Zügen möglich. Spontane Radtouren allein oder mit der ganzen Familie gestalten sich daher recht unkompliziert. Aber Achtung: Es gibt auch Sperrzeiten für die Fahrradmitnahme, meist von Montag bis Freitag zu den geschäftlichen Stoßzeiten.
Die niederländische Küche war schon immer einfach und gesund: Fisch und Meeresfrüchte in allen Variationen, frisches Obst und Gemüse und nicht zu vergessen die zahlreichen Käsespezialitäten, für die das Land in aller Welt bekannt ist. Zum Abschluss einer Mahlzeit wird immer das „kopje koffie" (Tasse Kaffee) getrunken, das mehrmals zu jeder Tageszeit serviert wird. Für die kleine Mahlzeit zwischendurch sind die leckeren „pannekoeken" (Pfannkuchen) mit „stroop" (Sirup) zu empfehlen. Im Winter isst man vor allem „stamppot", einen Eintopf mit Grünkohl und Speck, und trinkt dazu einen starken Genever (Wacholderschnaps), der auch vorzüglich wärmt. Natürlich hat jede Region zusätzlich ihre eigenen Spezialitäten, an der Küste füllt das Meer die Speisekarte. Wer typisch niederländisch essen gehen möchte, sollte nach dem Schild „Neerlands Dis" Ausschau halten: einer weiß-blauen Suppenschüssel.
Amtssprache: Niederländisch, Friesisch (Provinz Friesland)
Bevölkerung: rund 16,8 Mio. Einwohner
Fläche: 41.528 km² (18,41 % Wasser)
Hauptstadt: Amsterdam (rund 800.000 Einwohner, im Großraum 1,1 Mio.)
Landesvorwahl: +31
Währung: Euro (Abk.: €; ISO-4217-Code: EUR)
Zeitzone: Mitteleuropäische Zeit (MEZ)
Ganz allgemein herrscht in den Niederlanden ein maritimes Klima mit mäßigen Sommern und milden Wintern. Da das Wetter in allen Regionen nicht gerade beständig ist und schnell und häufig umschlägt, sollte man auch auf längere Regenperioden und steife Meeresbrisen gefasst sein. Relativ stabil ist das Wetter im Osten und Süden des Landes. Im Westen dagegen ist es wegen der Nähe zum Meer ziemlich stürmisch und wechselhaft. Auch im Sommer weht stets ein kühles Lüftchen und die Temperaturen steigen kaum über 27 °C. Dafür wird es im Winter selten richtig kalt. Temperaturen unter 0 °C sind eher die Ausnahme.
Die meisten Touristen zieht es im Sommer in die Niederlande, weshalb Städte und Strände dann oft hoffnungslos überfüllt sind. Weniger überlaufen, aber genauso attraktiv präsentiert sich das Land im Frühling, wenn Tulpen und Obstbäume blühen. Ins Reisegepäck gehören immer ein warmer Pulli, die Regenjacke und je nach Jahreszeit eine dicke oder dünnere windabweisende Jacke.
März-Mai Im Keukenhof in Lisse ist eine paradiesische Blumenausstellung zu bestaunen (http://www.keukenhof.nl).
27. April Im ganzen Land feiert man den Koningsdag, den Nationalfeiertag der Niederlande.
Mai Am Nationalen Molendag können viele Windmühlen des Landes besichtigt werden (http://www.nationalemolenengemalendag.nl).
Mai/Juni Auf dem Programm des legendären Holland Festivals in Amsterdam stehen die schönsten Opern, Konzerte sowie Schauspiel- und Tanzaufführungen (http://www.hollandfestival.nl).
Juni Ronde om Texel, d.h. Runde um die Insel Texel, ist die größte Katamaran-Regatta der Welt (http://www.roundtexel.com).
Juli Der Zomercarnaval in Rotterdam, der mit einer spektakulären Straßenparade gefeiert wird, ist ein beliebtes Festival (http://www.zomercarnaval.nl).
September Landesweit wird der Tag des offenen Denkmals begangen (http://www.openmonumentendag.nl).
November Auf dem Crossing Border Festival in Den Haag treten Dichter und Musiker auf (http://www.crossingborder.nl).

Transitland

Deutschland

Es sind keine speziellen Impfungen für die Einreise nach Deutschland vorgeschrieben. Sinnvoll sind jedoch immer die vom Robert-Koch-Institut (RKI) empfohlenen Standardimpfungen gegen Tetanus, Diphtherie, Pertussis (Keuchhusten), ggfs. auch gegen Mumps, Masern, Röteln (MMR) und Influenza). Vor allem bei Reisen zwischen April und Oktober in die Risikogebiete im Süden Deutschlands (Teile Bayerns und Baden-Württembergs) und bei vermehrtem Aufenthalt in freier Natur sollte man über eine Impfung gegen die durch Zeckenbisse übertragene Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME) nachdenken.
Da sich Impfvorschriften kurzfristig ändern können, ist es ratsam, die aktuellen Vorschriften vor der Reise direkt bei der jeweiligen Botschaft oder konsularischen Vertretung des Ziellandes zu erfragen.
Um nach Deutschland einreisen zu können, genügt ein gültiger Personalausweis bzw. die Identitätskarte; europäische Staatsangehörige außerhalb der EU benötigen einen Reisepass. Obwohl es für EU-Bürger keine Grenzkontrollen mehr gibt, muss man sich jederzeit mit einem gültigen Dokument ausweisen können. Einträge von Kindern im Reisepass der Eltern sind nicht mehr gültig,, jedes Kind benötigt ein eigenes Ausweisdokument.
Da sich Einreisebestimmungen kurzfristig ändern können, ist es ratsam, die aktuellen Vorschriften kurz vor der Reise direkt bei der jeweiligen Botschaft zu erfragen.
Für allein reisende Frauen ist Deutschland ein sicheres Reiseziel, besondere Vorsichtsmaßnahmen müssen nicht ergriffen werden. Wie in anderen europäischen Ländern auch, sollte auf Trampen ohne Partner oder nächtliche Spaziergänge auf einsamen Straßen oder in Parks verzichtet werden.
Die meisten gesetzlichen Feiertage gelten bundesweit, einige nur in einzelnen Bundesländern: Neujahr (1. Januar); Heilige Drei Könige (6. Januar, in Bayern, Baden-Württemberg und Sachsen-Anhalt); Karfreitag (März/April); Ostermontag (März/April); Maifeiertag (1. Mai); Christi Himmelfahrt (Mai); Pfingstmontag (Mai/Juni); Fronleichnam (Mai/Juni, in Bayern, Baden-Württemberg, Hessen, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz und Saarland); Mariä Himmelfahrt (15. August, in katholischen Gemeinden Bayerns und im Saarland); Tag der Deutschen Einheit (3. Oktober); Reformationstag (31. Oktober, in Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen); Allerheiligen (1. November, in Bayern, Baden-Württemberg, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, Niedersachsen); Buß- und Bettag (November, nur in Sachsen); 1. und 2. Weihnachtsfeiertag (25./26. Dezember).
Banken haben meist Mo-Mi und Fr von 8.30 bis 12.30 und von 14 bis 16 Uhr, Do abends bis 18 Uhr geöffnet. Geschäfte sind in der Regel von Mo-Fr zwischen 9 und 18.30 Uhr, samstags von 9 bis 13 Uhr für ihre Kunden da; kleinere Läden machen oft eine Mittagspause. Die Öffnungszeiten von Kaufhäusern und vielen Geschäften in Innenstadtlage liegt Mo-Sa zwischen 9 und 20 Uhr, Supermärkte öffnen früher und schließen später. Museen sind meist montags geschlossen und Di-So von 9/10-17/18 Uhr zugänglich.
Deutschland ist i.A. recht gut auf die Bedürfnisse von Menschen mit Behinderung eingestellt. Zahlreiche öffentliche Einrichtungen, Touristenattraktionen und Hotels verfügen über behindertengerechte Zugänge. Weitere Auskünfte erteilt die Organisation Mobility International oder Procap Reisen:

Mobility International Schweiz
Rötzmattweg 51
4600 Olten
Tel.: +41-62-2126740
Fax: +41-62-2126739
E-Mail: info@mis-ch.ch
Web: http://www.mis-ch.ch

Procap-Reisen
Froburgstraße 4
4601 Olten
Tel.: +41-62-2068830
Fax: +41-62-2068839
E-Mail: info@procap.ch
Web: http://www.procap-reisen.ch
Öffnungszeiten: Do 9-12 und 13.30-16:30 Uhr, Mi 13.30-16.30 Uhr, Fr 9-12 und 13.30-15.30 Uhr
Die landesweite Notrufnummer für die Polizei lautet 110, für Feuerwehr und Rettungsdienst 112.
Im Bereich der persönlichen Dienstleistungen ist ein Trinkgeld angemessen. In Restaurants und Cafés erhält das Service-Personal bei Zufriedenheit ca. 10 % des Rechnungsbetrags, bei Taxifahrten rundet man die Summe auf.
Homosexualität wird in Deutschland von der überwiegenden Bevölkerungsmehrheit, vor allem in der jungen Generation, toleriert und akzeptiert. Das Austauschen gleichgeschlechtlicher Zärtlichkeiten wie Küssen oder Händehalten in der Öffentlichkeit ruft in der Regel keine diskriminierenden Reaktionen hervor. Großstädte wie Frankfurt oder Berlin verfügen mit einschlägigen Bars und Clubs über eine lebendige Homosexuellen- und Transvestitenszene. Seit 2001 war die „Eingetragene Partnerschaft" als eheähnliche, rechtliche Absicherung der Beziehung gleichgeschlechtlicher Paare möglich, seit 1. Oktober 2017 ist nun auch die Homo-Ehe erlaubt.
Die medizinische Versorgung in Deutschland ist flächendeckend gut, der Standard allgemein hoch. Für Schweizer und EU-Bürger, mit deren Heimatländern ein Sozialabkommen besteht, erfolgt eine ärztliche Behandlung über die Krankenversicherungskarte (EHIC), ansonsten muss die Rechnung zunächst privat bezahlt werden. In diesem Fall ist es ratsam, eine Reisekrankenversicherung abzuschließen, welche die Kosten gegen Vorlage der Rechnung erstattet.
Waren für den persönlichen Gebrauch, die in einem EU-Land mit allen Abgaben gekauft wurden, können ohne Beschränkungen innerhalb der EU mitgeführt werden. Als Richtmengen gelten: 800 Zigaretten, 400 Zigarillos, 200 Zigarren, 1 kg Tabak, 10 l Spirituosen bzw. alkoholhaltige Süßgetränke (Alkopops), 20 l Zwischenerzeugnisse, 60 l Schaumwein und 110 l. Wein darf für private Zwecke aus anderen EU-Ländern in unbegrenzter Menge nach Deutschland eingeführt werden. Kaffee und kaffeehaltige Erzeugnisse sind bis 10 kg ebenfalls zollfrei. Bargeld und gleichgestellte Zahlungsmittel (z.B. Sparbücher, Schecks/Reiseschecks) können innerhalb der EU in unbegrenzter Höhe mitgeführt werden, müssen aber ab einem Wert von 10.000 EUR auf Anfrage beim Zoll angegeben werden. Für Parfüm gelten innerhalb der EU keine Mengenbegrenzungen.
Aus Nicht-EU-Ländern (z.B. Schweiz) dürfen 200 Zigaretten oder 100 Zigarillos oder 50 Zigarren oder 250 g Tabak sowie 1 l Spirituosen (über 22 Vol.-% Alkoholgehalt) oder 2 l Zwischenerzeugnisse (bis 22 Vol.-% Alkoholgehalt), 4 l nicht schäumender Wein und 16 l Bier eingeführt werden, außerdem Waren (Geschenke) bis zu einem Wert von 300 EUR, wobei die Grenze für Flug- und Seereisende bei 430 EUR und für Reisende unter 15 Jahre bei 175 EUR liegt. Die Nordseeinsel Helgoland und Büsingen am Hochrhein gehören nicht zum Zollgebiet der EU, daher gelten hier besondere Bestimmungen.
Bei der Wiedereinreise in die Schweiz dürfen über 17-jährige 250 Zigaretten oder Zigarren oder 250 g anderer Tabakfabrikate sowie 5 l alkoholische Getränke mit einem Alkoholgehalt bis 18 Vol.-% und 1 l alkoholische Getränke mit einem Alkoholgehalt über 18 Vol.-% zollfrei einführen. Die Wertfreigrenze aller eingekauften Waren beträgt 300 CHF (inkl. Geschenke, Alkohol und Tabakerzeugnisse).
Da sich Zollbestimmungen kurzfristig ändern können, ist es ratsam, die aktuellen Vorschriften kurz vor der Reise direkt bei der jeweiligen Botschaft zu erfragen. Weitere Informationen auch unter http://www.zoll.de.
Die Netzspannung beträgt 230 Volt Wechselstrom.
Österreichische Botschaft
Stauffenbergstraße 1
10785 Berlin
Tel.: +49-30-202870
Fax: +49-30-2290569
E-Mail: berlin-ob@bmeia.gv.at
Web: https://www.bmeia.gv.at/oeb-berlin
Öffnungszeiten: Mo, Di, Do, Fr 9-13 Uhr, Mi 12-16 Uhr

Schweizerische Botschaft
Otto-von-Bismarck-Allee 4A
10557 Berlin
Tel.: +49-30-3904000
Fax: +49-30-3911030
E-Mail: ber.vertretung@eda.admin.ch
Web: https://www.eda.admin.ch/berlin
Öffnungszeiten: Mo-Fr 9-12 Uhr
ICE im Hauptbahnhof Frankfurt am Main
Deutschland verfügt über ein hervorragend ausgebautes und engmaschiges Verkehrsnetz mit sehr guten Autobahn- und Zugverbindungen von Süd nach Nord und Ost nach West. Dem Rhein-Main- und Ruhrgebiet kommt dabei eine wichtige Stellung als zentrale Verkehrsknotenpunkte zu.
Hochgeschwindigkeitszüge (ICE) der Deutschen Bahn verbinden die großen Städte miteinander; wer frühzeitig bucht oder eine BahnCard besitzt, kommt in den Genuss überaus günstiger Preise.
Seit 2013 haben sich mehr und mehr Fernbusunternehmen am Markt etabliert, die ebenfalls Verbindungen in alle größeren und auch in kleinere Städte zu konkurrenzlos günstigen Preisen anbieten. Bekannte Anbieter sind z.B. Flixbus (https://www.flixbus.de) oder - altbewährt - die Deutsche Touring (Eurolines, https://www.eurolines.de).
Auf regionaler Ebene gibt es zahlreiche Verkehrsverbände, die mit guten Verbindungen und einheitlichen Tickets für S-Bahn, U-Bahn, Tram und Linienbusse eine gute Abdeckung erreichen und auch entlegenere Ziele an den öffentlichen Nahverkehr anbinden.
Inlandsflüge sind durch die Dumpingpreise verschiedener Anbieter in den letzten Jahren immer beliebter geworden, jedoch zeichnet sich aus Umweltgründen zur Zeit eine Kehrtwende ab. Ohnehin lohnt sich ein Flug innerhalb Deutschlands oft erst ab einer Entfernung von mind. 500 km, da viele Flughäfen weit außerhalb der großen Städte liegen.
Für alle, die das Land individuell mit dem Auto erkunden möchten, gibt es ein Netz aus etwa 150 ausgewiesenen „Ferienstraßen“, die sich auf bestimmte Themen oder Landschaften beziehen, z.B. die Deutsche Märchenstraße von Hanau nach Bremen oder die (ehemalige) Deutsche Ferienroute Alpen-Ostsee von Berchtesgaden (Königssee) bis Puttgarden auf der Ostseeinsel Fehmarn. Die längste unter ihnen ist die Deutsche Alleenstraße zwischen Rügen und dem Bodensee. All diese Touristikstraßen haben eine Gemeinsamkeit: Sie führen vorbei an besonders sehenswerten Natur- und Kulturlandschaften und kulturhistorisch bedeutsamen Orten und umfahren dabei die oft verstopften Hauptverkehrsadern des Landes (weitere Infos unter https://www.ferienstrassen.info).
Ein besonderes Vergnügen, nicht erst seit Aufkommen von E-Bikes und Pedelecs, stellen die unzähligen Fernradwege innerhalb Deutschlands dar, die häufig entlang malerischer Flusslandschaften oder durch sehenswerte Täler und Gebirge führen.
Wichtig für Autofahrer: In zahlreichen deutschen Städten wurden und werden Umweltzonen eingeführt, die nur noch mit Fahrzeugen mit entsprechender Kennzeichnung (Umweltplakette) befahren werden dürfen. Weitere Infos unter https://www.umwelt-plakette.de.
Deutschland, zwischen Atlantik und dem vom Kontinentalklima geprägten Osteuropa gelegen, befindet sich in der gemäßigt-kühlen Westwindzone. An der Küste sind die Jahreszeiten (warme Sommer, kalte Winter) weniger stark ausgeprägt als im Landesinneren und das Wetter ist insgesamt wechselhafter. In den Wintermonaten führen Tiefausläufer vom Atlantischen Ozean zu häufigen Niederschlägen im Alpenraum und westlich der Mittelgebirge. Kalte Polarluft sorgt bisweilen für Schneefälle bis in die Niederungen. In den Sommermonaten herrscht meist angenehmes Hochdruckwetter mit trocken-warmen Winden aus östlicher Richtung oder feucht-schwüler Luft aus dem Südwesten. Am wärmsten wird es in Deutschland im Oberrheingraben im Südwesten und im Alpenvorland, wenn ein trockener, warmer Fallwind (Föhn) aus südlicher Richtung weht.
Die beste Reisezeit hängt davon ab, welche Region man bereisen möchte und welche Aktivitäten für einen Urlaub in Deutschland geplant sind. Nord- und Ostseeküste locken von Juni bis September mit überwiegend schönem Wetter und herrlichen Sandstränden. Die besten Bedingungen für Wintersport herrschen in den Alpen von Dezember bis März. Aktivurlauber wie Radfahrer und Wanderer gehen ihrer Leidenschaft am besten zwischen April/Mai und Oktober nach. Ein Kultururlaub mit Stadtbesichtigungen bietet sich das ganze Jahr über an.
Kettenkarussell auf dem Oktoberfest
Februar Der Kölner Rosenmontagszug, Höhepunkt der Karnevalssaison, ist der größte Karnevalszug Deutschlands. Vier Stunden ziehen Musikkapellen und Wagen durch die Kölner Innenstadt (https://koelnerkarneval.de).
April-Mai In der Nacht auf den 1. Mai tanzt ganz Deutschland traditionsgemäß auf großen Veranstaltungen und in Diskotheken in den Mai.
Mai-September Beim Feuerwerksspektakel "Rhein in Flammen" werden zu unterschiedlichen Terminen Großfeuerwerke entlang des Rheins entzündet: in Bonn, Rüdesheim, Bingen, Koblenz, Oberwesel und St. Goar (https://www.rhein-in-flammen.com).
Juni Ein gigantisches Sommerfest wird alljährlich in Kiel veranstaltet. Die sogenannte Kieler Woche ist das größte Segelsportereignis der Welt (https://www.kieler-woche.de).
Juni-Juli Das Schützenfest Hannover ist das weltgrößte Schützenfest. Die Spaßmeile der Kirmes erstreckt sich über 5 km (http://schuetzenfest-hannover.de).
Mitte Juni-Anfang September In Ralswiek wird bei den Störtebeker Festspielen spektakuläres Open-Air-Theater geboten (https://stoertebeker.de).
Juli Das Kaltenberger Ritterturnier ist das größte Ritterturnier der Welt und findet auf Schloss Kaltenberg im gleichnamigen Dorf Kaltenberg in Oberbayern statt (https://www.ritterturnier.de).
August Am ersten Augustwochenende herrscht im Hunsrück der Ausnahmezustand. Auf der ehemaligen Raketenstation Pydna steigt jährlich "Nature One", das größte europäische Festival der elektronischen Tanzmusik (https://www.nature-one.de).
Das letzte Augustwochenende wird in Frankfurt am Main mit einem der größten europäischen Kulturfestivals, dem Museumsuferfest, begangen. Neben zahlreichen Künstlern und Musikern, die auf den Bühnen entlang des Mainufers performen, können auch einige Museen gratis besucht werden (https://www.museumsuferfest.de).
September-Oktober Das Münchener Oktoberfest auf der Theresienwiese ist das größte Volksfest der Welt. Die sogenannten Wiesn beginnen dann, wenn es wieder heißt: O'zapft is! (https://www.oktoberfest.de)
November-Dezember Eine ganz besondere Adventsstimmung vermittelt der Nürnberger Christkindlesmarkt (https://www.christkindlesmarkt.de).
Zünftige deutsche Kost
Traditionell gilt die deutsche Küche als eher deftig. Eines der Nationalgerichte ist Sauerkraut mit Eisbein bzw. Schweinshaxe oder mit Bratwürstchen. Des Deutschen liebste Beilage sind Kartoffeln, egal ob als Salzkartoffeln, Pellkartoffeln, Bratkartoffeln, Kartoffelpüree, Kartoffelpuffer oder Kroketten. Als Snack essen die Deutschen gerne rohes Fleisch, wie z.B. Schweine-Mett oder Rinder-Tatar auf einer ordentlich gebutterten Scheibe Graubrot oder einer Brötchenhälfte mit rohen Zwiebeln. Den kleinen Hunger stillt man auch gerne mit belegten Brötchen, einem Heringssalat oder einer Scheibe Brot mit Harzer Käse, d.h. Sauermilchkäse.
Zum Essen trinkt der Deutsche entweder Bier, vorzugsweise Pils, oder Wein. Beliebte Weinsorten sind Riesling, Müller-Thurgau und Silvaner. In einigen Regionen, vor allem in Hessen, wird auch gerne Apfelwein getrunken. Zum sogenannten Gläschen Ebbelwoi für zwischendurch wird häufig eine Laugenbrezel gereicht. Zum Nachtisch werden Kuchen mit Äpfeln, Pflaumen, Erdbeeren oder Rhabarber angeboten. Dazu wird gern Kaffee getrunken. In Ostfriesland bevorzugt man hingegen Tee.
Amtssprache: Deutsch
Bevölkerung: rund 82,5 Mio. Einwohner
Fläche: 357.340 km²
Hauptstadt: Berlin (rund 3,7 Mio. Einwohner)
Landesvorwahl: +49
Währung: Euro (Abk.: €; ISO-4217-Code: EUR)
Zeitzone: Mitteleuropäische Zeit (MEZ)
Es sind keine speziellen Impfungen für die Einreise nach Deutschland vorgeschrieben. Sinnvoll sind jedoch immer die vom Robert-Koch-Institut (RKI) empfohlenen Standardimpfungen gegen Tetanus, Diphtherie, Pertussis (Keuchhusten), ggfs. auch gegen Mumps, Masern, Röteln (MMR) und Influenza. Vor allem bei Reisen zwischen April und Oktober in die Risikogebiete im Süden Deutschlands (Teile Bayerns und Baden-Württembergs) und bei vermehrtem Aufenthalt in freier Natur sollte man über eine Impfung gegen die durch Zeckenbisse übertragene Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME) nachdenken.
Da sich Impfvorschriften kurzfristig ändern können, ist es ratsam, die aktuellen Vorschriften vor der Reise direkt bei der jeweiligen Botschaft oder konsularischen Vertretung des Ziellandes zu erfragen. Bitte erkundigen Sie sich zusätzlich auf den Internetseiten Ihres Auswärtigen Amtes über mögliche aktuelle medizinische Risiken für Reisen ins jeweilige Land.
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Ausführliche Einreisebestimmungen

Ausführliche Einreisebestimmungen finden Sie hier.

Hinweis zu den Ausflügen:

Alle Ausflüge und Führungen finden in deutscher Sprache statt, soweit nichts anderes angegeben ist. Bitte beachten Sie, dass sich die angegebene Reihenfolge der Ausflüge ändern kann. 

Einreisebestimmungen für deutsche Staatsangehörige (Reisedokumente / Visum / Impfung):

Deutsche Staatsangehörige benötigen für diese Reise gültige Ausweisdokumente. Die Reise kann sonst nicht angetreten werden!
Je nach Reiseland kann es sein, dass ein Visum erforderlich ist. In einigen Ländern sind ggf. auch Impfvorschriften zu beachten. Ausführliche Einreisebestimmungen finden Sie online bei der jeweiligen Reise unter der Rubrik „Länder“. Außerdem erhalten Sie diese Infos auch in Ihren zugesandten Reise-Vertragsunterlagen.
Wir empfehlen Ihnen dringend, sich schon vor der Buchung einer Reise über Ihre Einreisebestimmungen zu informieren. Bitte erkundigen Sie sich dabei auch über mögliche Bearbeitungszeiten für ggf. benötigte Visa, um eine rechtzeitige Bearbeitung vor Abreise zu gewährleisten sowie über notwendige Impfungen.
Bitte beachten Sie, dass seit dem 26. Juni 2012 jedes Kind, welches ins Ausland reist, unabhängig vom Alter ein eigenes Reisedokument benötigt. Eintragungen im Reisepass der Eltern werden nicht mehr anerkannt. Bitte beantragen Sie das notwendige Reisedokument bei den zuständigen Behörden.

Einreisebestimmungen für nicht-deutsche Staatsangehörige (Reisedokumente / Visum / Impfung):

Falls Personen ohne deutsche bzw. mit nicht ausschließlich deutscher Staatsbürgerschaft mitreisen, beachten Sie bitte, dass in diesem Fall andere bzw. gesonderte Einreisebestimmungen für Ihr gewähltes Reiseland gelten können. Hierüber geben die jeweiligen Auslandsvertretungen bzw. zuständigen Konsulate entsprechend Auskunft. Wir empfehlen Ihnen dringend, sich schon vor der Buchung einer Reise über Ihre Einreisebestimmungen zu informieren. Bitte erkundigen Sie sich dabei auch über mögliche Bearbeitungszeiten für ggf. benötigte Visa, um eine rechtzeitige Bearbeitung vor Abreise zu gewährleisten.
Sollten Sie in diesem Zusammenhang Fragen haben, helfen wir Ihnen gerne weiter. Bitte kontaktieren Sie uns unter unserer kostenfreien Service-Hotline 0800 250 00 00 (Mo-Fr 9-19 Uhr).

Absagefrist durch den Reiseveranstalter sz-Reisen:

Falls die Mindesteilnehmerzahl für Ihren Reisetermin nicht erreicht werden sollte, behält sich sz-Reisen vor, bis spätestens 4 Wochen vor Reiseantritt (bei Tagesfahrten bis zu 2 Wochen) die Reise abzusagen bzw. vom Reisevertrag zurückzutreten. Weitere Informationen hierzu finden Sie in den Allgemeinen Geschäftsbedingungen unter §7.

Hinweis für Menschen mit eingeschränkter Mobilität:

sz-Reisen sind nicht geeignet für Gäste mit eingeschränkter Mobilität. sz-Reisen sind meistens Reisen in Bewegung: Um alle Besichtigungen, Rundgänge und Ausflüge in vollem Umfang miterleben zu können, sollten Sie „gut zu Fuß“ sein. Auch so manch ein Hotel ist noch nicht auf Rollatoren oder weitergehende Mobilitätsbeschränkungen eingestellt. Daher sind unsere Reisen für schwer gehbehinderte Gäste sowie für Gäste im Rollstuhl oder mit starker Sehbehinderung nicht geeignet (auch Gehörlosigkeit oder allg. Reisebehinderung).
Im Zweifel können wir vorab für Sie prüfen, ob eine Teilnahme möglich ist. Bitte fragen Sie uns vor der Buchung, ob diese Reise für Sie geeignet ist. Wir beraten Sie gern unter unserer kostenlosen Service-Hotline 0800 250 00 00 (Mo-Fr 9-19 Uhr).

Hinweis zu Reisen in „Corona-Zeiten“:

Bitte beachten Sie, dass wir die aufgeführten Leistungen einer Reise nur dann bzw. in dem Rahmen erbringen können, wie es die behördlichen Vorschriften in Deutschland und in Ihrem Urlaubsland rechtlich zulassen. Davon können unmittelbar von uns angebotene Leistungsbestandteile betroffen sein (z.B. eingeschränkte Poolnutzung, Menü statt Buffet), aber auch Einschränkungen bei der Einreise (z.B. vorgeschriebene Fieber- oder Corona-Tests) sowie allgemein vor Ort (z.B. Maskenpflicht in Geschäften oder eingeschränkter Zutritt zu Sehenswürdigkeiten). Ihre gesetzlichen Gewährleistungsansprüche bleiben hiervon unberührt. 
 

Zahlung & Reiserücktritt bei sz-Reisen:

Ausführliche Informationen zu Zahlung und zum Reiserücktritt finden Sie in den Allgemeinen Geschäftsbedingungen SZ-Reisen GmbH unter § 2. + 5. + 7. + 8.

Hinweis bei Hotelaufenthalt:

Die angegebene Hotelklassifizierung ist landestypisch.

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Reisedaten

Reise/Reiseziel:
Benelux: Klein, aber fein!
Veranstalter:
SZ-Reisen GmbH, Ostra-Allee 20, 01067 Dresden
Mindestteilnehmerzahl:
25
Ungefähre Gruppengröße:
35
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    • ( Transferregionen)
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Kontaktieren Sie uns auch gerne telefonisch bei Gruppenanfragen: 0800 – 250 00 00 (Anruf kostenlos)
Sind alle Mitreisenden deutsche Staatsbürger (ohne doppelte Staatsbürgerschaft)?*

Reiseversicherung

Wir empfehlen Ihnen den sofortigen Abschluss einer Reiserücktrittsversicherung (Reiserücktritt und Reiseabbruch), sowie bei Auslandsreisen eine zusätzliche private Auslandskrankenversicherung.

Wir helfen Ihnen dabei, den optimalen Versicherungsschutz für Sie zu finden. Lesen Sie das Produktinformationsblatt und wählen Sie die gewünschte Versicherung aus.
Wir werden Sie vor der Buchung zu den Konditionen beraten.
Hier finden Sie vorab eine aktuelle Tarifübersicht.

Die Versicherungskosten sind abhängig vom Reisepreis pro Person. Bei Versicherungskosten über 200 € pro Person müssen Reisekunden seit Februar 2018 den gewünschten Reiseschutz direkt bei der ERGO buchen. Nach Abschluss der Reisebuchung können Sie hier Ihre Versicherung hinzubuchen.

NEU: Ergänzungs-Versicherung Covid-19
Ab sofort ist die Ergänzungs-Versicherung Covid-19 schon ab 4 € pro Buchung (bis zu 9 Personen) in Kombination zu einer Reiserücktritts-Versicherung oder einem Rundum-Sorglos-Paket der ERGO Reiseversicherung (bei Neuabschluss oder bis 30 Tage vor Abreise für eine bereits abgeschlossene Einmal-Versicherung) buchbar. Ausführliche Informationen dazu finden Sie hier.

Sonstiges

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