Mexiko: Von Mexiko-City nach Cancun

Rundreise inklusive Flug und örtlicher Reiseleitung

Eines vorweg: Wir versprechen Ihnen auf dieser Reise aus voller Überzeugung einen unvergesslich schönen Urlaub. Doch wir können nicht garantieren, dass die zwei Wochen in Méxiko ausreichen werden, um Orte wie Teotihuacán, Chichén Itzá, Oaxaca oder Zinacantán fehlerfrei aussprechen zu lernen, denn selbst wir üben immernoch.Viel wichtiger ist uns ohnehin, dass Sie diese und viele weitere Stätten und ihre monumentalen Zeugnisse aus der Hochkultur der Maya und Azteken in aller Ausführlichkeit und unter erfahrener Führung kennenlernen werden.

Méxiko atmet an jeder Ecke Geschichte. Neben den präkolumbianischen Kulturen haben auch die spanischen Kolonialherren überall im Land ihre architektonischen und kulturellen Spuren hinterlassen. In den Metropolen Méxiko-City und Cancún bildet die pulsierende Energie des wirtschaftlich aufstrebenden Landes einen fast unwirklichen Kontrast zur jahrtausendealten Geschichte und der überwältigenden landschaftlichen Vielfalt zwischen karibischen Tropenparadiesen, Vulkanen und schroffem Bergland, majestätischen Wasserfällen und bizarren Schluchten.

Ihre Rundreise wird Ihnen aber nicht nur landschaftlich sondern auch kulinarisch so manche neue Entdeckung bescheren. Sie meinen, Sie kennen den Geschmack von Chili con Carne, Fajitas und Enchiladas? Sie trinken Tequila nur mit Hut und halten einen Wurm im Schnaps für ein Versehen? Dann seien Sie offen für Neues. Méxiko ist auch bei Tisch für so manche Überraschung gut.

  • 2 Tage Besichtigungen in Mexiko City
  • Besuch der Mayastätte Chichén Itzá
  • 4 Abendessen inklusive

Programm

1. Tag: Anreise nach Mexiko-City - Gemeinsames Abendessen

Der Haustürtransfer bringt Sie bequem zu Ihrem Flughafen nach Dresden oder Leipzig. Mit Lufthansa fliegen Sie über Frankfurt/Main nach Mexiko. Sie erreichen am Abend Mexiko-City, wo sie bereits am Flughafen erwartet werden. Ein Transfer bringt Sie in Ihr Hotel, in welchem Sie Zeit für eine Erfrischung haben.

Bei einem gemeinsamen Abendessen lernen Sie Ihre Mitreisende kennen. Das Restaurant Café de Tacuba, welches 1912 im Herzen von Mexiko Stadt in der Nähe der Plaza de la Constitución eröffnete, ist Teil der traditionellen Gastronomie von Mexiko Stadt. Genießen Sie in gemütlicher Atmosphäre die typisch mexikanische Küche des Hauses. Egal ob Sie die gefüllten Chilis, die Pambachitos, die Panuchos oder eine Torta de Enchilada probieren, das Restaurant wird Sie nicht enttäuschen. Als Nachtisch empfiehlt sich eine heiße Schokolade "Estilo Tacuba".

Sie übernachten im Hampton Inn & Suites by Hilton (Februar & März) oder im Histórico Central (November).

2. Tag: Stadtbesichtigung Mexiko-City

Nach einem gemütlichen Frühstück lernen Sie eine der größten Städte der Welt kennen mit all seinen Schätzen kennen. Das Museo del Templo Mayor existiert seit 1987. Neben der 8 Tonnen schweren Steinscheibe mit der Abbildung der Mondgöttin Coyolxauhqui, deren Fund das Templo Mayor Projekt 1978 seine Initiierung verdankt, thematisiert das Museum den Kult der Menschenopfer in Tenochtitlán, den Anbau von Getreide und Mais auf den schwimmenden Gärten und die Geschichte des alten aztekischen Tempeldistriktes.

Mexiko Stadt ist politischer, sozialer und kultureller Mittelpunkt des Landes mit zahlreichen Universitäten, Museen und Baudenkmälern. Während eines Rundgangs im Zentrum besuchen Sie den Präsidentenpalastes, Zócalos und die Kathedrale. Umgeben von den schneebedeckten Zwillingsvulkanen Popocatépetl und Iztaccíhuatl leben heute mehr als 25 Millionen Menschen in Mexiko Stadt.

Später flanieren Sie durch den beeindruckenden Chapultepec Park. Die Anlage war einst nur Waldfläche und für die Azteken ein heiliger Ort. Heute ist es eine grüne Oase inmitten der Hauptstadt mit alten Schatten spendenden Bäumen, verträumten Seen, einem Skulpturengarten, mehreren Museen und Monumenten (wie der Altar a la Patria in Erinnerung an die Niños), einem Zoo und schönen Marktständen. Oberhalb des Parks liegt das Schloss, das 1864 vom habsburgischen Kaiser Maximilian von Mexiko im Stil seiner italienischen Villa umgebaut wurde.

Sie übernachten erneut im Hampton Inn & Suites by Hilton (Februar & März) oder im Histórico Central (November)

3.Tag: Schwimmende Gärten - Frida Kahlo und Diego Riviera

Das Museo Nacional de Antropología ist das am häufigsten besuchte Museum Mexikos. Es besteht aus zwölf Ausstellungshallen, von denen jede einer anderen präkolumbischen Kulturgruppe Mexikos gewidmet ist - insgesamt fast 80.000 m² Ausstellungsfläche. Entworfen im Jahr 1964 unter der Führung des Architekten Pedro Ramírez Vázquez, beeindruckt der monumentale Bau insbesondere mit einer mächtigen Säule im Innenhof, die einen riesigen Betonschirm trägt. Entdecken Sie unter vielen anderen die Kulturen der Olmeken, Tolteken, Azteken und der Maya.

Der Stadtteil Xochimilco im Süden von Mexiko Stadt ist für seine schwimmenden Gärten bekannt, die die Azteken vor mehreren hundert Jahren auf dem Texcoco-See zur Versorgung ihrer Hauptstadt angelegt haben. Die Kanäle der „huertos flotantes“ haben eine Gesamtlänge von mehr als 150 km und wurden 1987 zum UNESCO-Weltkulturerbe erklärt; sie sind für die Bevölkerung und Touristen ein beliebtes Ausflugsziel sowie eine Lebensader in der Megametropole. Auf einer kleinen Bootstour lernen Sie die Gärten kennen.

Stärken Sie sich bei einem gemeinsamen Mittagessen, ehe Sie sich auf die Spuren der wohl berühmtesten Künstler Mexikos begeben.

Das Museum Dolores Olmedo Patiño liegt im Süden von Mexiko Stadt im Stadtteil Xochimilco. Sie finden hier die Werke von Frida Kahlo, Diego Rivera, Angelina Beloff und Fernando Gamboa. Dolores Olmedo war eine erfolgreiche Bauunternehmerin und Mäzenin der genannten Künstler. 1992 übergab Dolores Olmedo die Hazienda und die dazugehörigen Sammlungen dem „Volk von Mexiko“.

Sie übernachten erneut im Hampton Inn & Suites by Hilton.

4. Tag: Mexiko-City - Puebla 

( ca. 50km & 140km Fahrtstrecke)

Bevor Sie die Hauptstadt verlassen, sehen Sie sich ein letztes Highlight im Norden der Stadt an. Die beiden der Jungfrau von Guadalupe gewidmeten Basilikas stehen direkt nebeneinander. Bei einem kleinen Spaziergang können Sie die Kirchen und die dahinter gelegenen Gärten besichtigen. Besonderes Highlight ist der sagenumwobene Umhang der Jungfrau in der neuen, modernen Basilika.

Anschließend fahren Sie nach Teotihuacán. Besuchen Sie die gewaltige Pyramidenanlage von Teotihuacán. Sie war die erste Stadt der „Neuen Welt“. Zwischen 250 v. Chr. und 700 n. Chr. erbaut, wohnten zur Zeit ihrer Blüte etwa 125.000 bis 250.000 Menschen in rund 2.300 Wohnkomplexen, damals sicherlich die größte Metropole auf dem amerikanischen Kontinent. Erst wenn man die gewaltige – 1 km lange – „Straße der Toten“ entlang läuft, werden die Dimensionen dieser Anlage bewusst. Die langjährigen Ausgrabungen werden systematisch durchgeführt und täglich gibt es neue Erkenntnisse über diese vergangene Kultur.

Sie verlassen Teotihuacán und fahren weiter nach Puebla. Entdecken Sie bei einem Rundgang durch das Zentrum die Schönheit der Stadt. Die Architektur der mexikanischen Kolonialstadt wird durch die farbenprächtigen Talavera-Kacheln bestimmt, die in der ganzen Region Verwendung fanden und mit immer neuen Designs auch heute noch begeistern. Die schönsten Sehenswürdigkeiten Pueblas liegen nicht weit entfernt vom Zócalo und sind in kurzer Zeit zu Fuß zu erreichen – ein Muss dabei ist die Kathedrale und die Plaza de la Constitución als einer der schönsten Plätze Mexikos.

Sie übernachten in Puebla.

5. Tag: Botanischer Garten - Monte Alban

(ca. 150km und 230km Fahrtstrecke)

Sie verlassen die Kolonialstadt Puebla und fahren weiter nach Süden. Der erste Tagesstopp zeigt Ihnen die vielfältige Vegetation Mexikos auf kleinem Raum. Der Jardín Botánico in Zapotitlán Salinas ist kein Garten im üblichen Sinne, sondern eine naturbelassene Landschaft, die Sie über Treppen und Wege erkunden können. Umgeben von meterhohen Säulenkakteen, Palmen und Elefantenfußbäumen erforschen Sie den Kakteenwald. Von der Spitze des Hügels hat man einen wunderbaren Ausblick auf die Umgebung.

Eine längere Fahrt erwartet Sie nun auf dem Weg nach Oaxaca. Unterwegs kommen Sie mit in die Welt der Zapoteken und Mixteken auf dem Monte Albán. Die grandiosen, auf einem künstlich abgeflachten Hügelrücken gelegenen Ruinen sind von einem Kranz aus Terrassen, Häusern, Tempeln und Gräbern an den Hängen des Berges umgeben. Am Fuße des Monte Albán lebte die einfache Bevölkerung. In seiner Blütezeit (500 - 800 n. Chr.) soll das Zentrum ca. 50.000 Einwohner gezählt haben.

Sie übernachten in Oaxaca.

6. Tag: Stadtbesichtigung Oaxaca

Sie besuchen das Museo Cultural de Oaxaca, untergebracht im ehemaligen Dominikanerkloster aus dem 16. Jahrhundert. Zu den beeindruckendsten Funden gehören die Goldarbeiten aus dem Grab 7 (1250 – 1480 n. Chr.) von Monte Albán, die zu den hervorragenden Meisterwerken der mixtekischen Goldschmiedekunst zählen. Aber nicht nur Edelmetall wurde hoch geschätzt, sondern auch Schmuck aus Jadeit, Serpentin und Türkis als Symbol des Lebens.

Bei einem Rundgang durch das Zentrum von Oaxaca erleben Sie eine der schönsten Kolonialstädte Mexikos. Im Valle Central gelegen, gehört Oaxaca zwar klimatisch zu den Tropen, erreicht aber durch die Höhenlage (1.500 m) nur eine mittlere Jahrestemperatur von angenehmen 21°C. Flanieren Sie über das alte Kopfsteinpflaster und besuchen Sie neben der prachtvollen Kirche Santo Domingo de Guzmán und dem immer quirligen Zócalo auch einen der vielen farbenfrohen Märkte.

Das El Asador Vasco mit seinem einzigartigen Ambiente und seiner hervorragenden Lage direkt am Zócalo zählt zu den besten Restaurants in Oaxaca. Heute dinieren Sie auf der langen überdachten Terrasse mit Blick auf den lebendigen Zócalo, unter Schirmen vor dem Restaurant oder im einzigartig gestalteten Gastraum mit seinen warmen Holztönen. Neben der ausgezeichneten Küche bietet das El Asador Vasco auserlesene mexikanische Weine und einen Service, der Ihnen jeden Wunsch von den Lippen liest. Sehr zu empfehlen ist die hausgemachte Tortillasuppe sowie das Chuletón al Carbón con Pimientos Confitados.

Sie übernachten erneut in Oaxaca.

7. Tag: Tule - Mitla - Tehuantepec

(ca. 70km Fahrtstrecke)

Zwischen Oaxaca und Mitla befindet sich die beschauliche Gemeinde Santa María del Tule. Im Zentrum der Ortschaft besuchen Sie neben der kleinen Kirche den gewaltigen Ahuehuete-Baum, der im Laufe seiner ca. 2.000 Lebensjahre einen Umfang von mehr als 36,2 m erreicht hat.

Sie fahren weiter nach Mitla. Die Bedeutung des „Ortes der Toten“ ist bis heute nicht geklärt und macht deutlich, wie viel Wissen sich im Dunkel der Geschichte verliert. Die Gebäude von Mitla wurden wohl vollständig von den Zapoteken erbaut. Insbesondere die Säulengruppe mit dem Patio de las Grecas zählt zu den Höhepunkten der vorspanischen Architektur in Mexiko. Mitla war Sitz „des großen Sehers“ und somit für viele Jahre das religiöse Zentrum der Zapoteken.

Auf dem Weg nach Tehuantepec machen Sie Halt im kleinen Dorf Santiago Matatlán und besichtigen eine Mezcal-Destillerie. Die berühmte mexikanische Spirituose aus dem Fleisch der Agave hat regelmäßig einen Alkoholgehalt von 40% und wird aus dem Herz der Pflanze hergestellt, nachdem diese das erste Mal geblüht hat. Die Blätter werden abgeschlagen, die „piña“ gekocht und zermahlen; dann wird die entstandene Masse fermentiert und mehrfach destilliert. Bei der Verkostung darf natürlich auch der berühmte Wurm (Gusano del Maguey) nicht fehlen – der eigentlich eine Raupe ist.

Genießen Sie einen kurzen Halt an der Playa Cangrejo. Kilometerweit säumt dieser Pazifikstrand die weit geschwungene Bucht. In dem kleinen Restaurant direkt am Meer – eine offene Las Palapas-Hütte – gibt es die besten Meeresfrüchte in der ganzen Provinz Oaxaca. Alternativ genießen Sie bei entsprechender Wetterlage ein erfrischendes Bad im Pazifik oder erholen sich bei einem Spaziergang im Sand.

(Playa Cangrejo ist nur ein Beispiel von vielen wunderschönen Badestränden an der Pazifikküste, von denen Sie einen besuchen werden)

Sie übernachten in Tehuantepec.

8. Tag: Bootsfahrt im Sumidero-Canyon

(ca. 300km Fahrtstrecke)

Starten Sie zu einer Bootsfahrt durch den grandiosen Sumidero-Canyon. Ihre Fahrt führt durch die tief eingeschnittene Schlucht des Río Grijalva. Im Angesicht der steilen, bis zu 1.000 m in die Höhe ragenden Wände werden Sie an nordische Fjorde erinnert. Hohe Wasserfälle mit üppig überwuchernden Farnen und Moosen überraschen durch ihre Vielfalt. Tropische Vegetation und exotische Tiere wie Mini-Alligatoren, Tukane, Pelikane und Reiher leben im Sumidero-Nationalpark.

Nach einer beeindruckenden Bootsfahrt steht heute die lange Fahrt nach San Cristóbal auf dem Programm, wo Sie auch übernachten.

9. Tag: San Cristóbal de las Casas - Chamula & Zinacantán

(ca. 35km Fahrtstrecke)

Auf einer Höhe von 2.133 m erwartet den Besucher in San Cristóbal de las Casas ein angenehmes Klima. Seit 1844 trägt die Stadt zum Gedenken an den bedeutenden Pater Bartolomé de Las Casas ihren heutigen Namen. Vom Zócalo führt der Weg durch die Altstadt zur Kathedrale sowie dem schönsten Bauwerk San Cristóbals, der Kirche Iglesia del Convento Santo Domingo.

Anschließend besuchen Sie das Indianerdorf Chamula – Zeremonialzentrum der Chamula und Zinacantán. In der Kirche fließen Katholizismus und Mayarituale zusammen. Die Kirche ist nicht bestuhlt, der Boden mit Kiefernadeln und Stroh ausgelegt. Familien mit Heilern beschwören die Geister, während vor den Figuren der 12 Apostel Männer wie Frauen in tiefer Spiritualität niederknien und beten.

Der Name Zinacantán bedeutet „Platz der Fledermäuse“ in Nahuatl und stammt aus der Zeit der Conquista. Besuchen Sie die mächtige Kolonialkirche und erleben Sie die Nachfahren der Maya als eine dynamische und selbstbewusste Gemeinschaft – mehr als 99% der Tzotzil sprechen weiterhin ihre indigene Sprache. Im Anschluss an den kleinen Stadtrundgang sind Sie Gast in der kleinen Weberei dreier Schwestern. Bei frisch zubereiteten Tortillas erfahren Sie mehr über das Leben in Zinacantán und die Webkunst der engagierten Klein-Unternehmerinnen.

Später fahren Sie zurück nach San Cristobál und genießen ein gemeinsames Abendessen. Das Las Pichanchas ist ein gemütlich eingerichtetes Restaurant im Zentrum von San Cristóbal de las Casas. Die Sitzplätze im kleinen, überdachten Innenhof laden zum gemütlichen Beisammensein ein. Täglich ab 20.45 Uhr finden hier farbenfrohe Tanzvorführungen beim Klang der traditionellen Marimba statt. Die Küche ist auf die typischen Gerichte des Bundesstaates Chiapas spezialisiert, so sollten Sie unbedingt die leckeren Tamales (gefüllter Maisteig, der in Maisblättern gegart wird) oder Pechuga Jacuané  (mit Bohnen gefüllte Hähnchenbrust) probieren; lassen Sie noch Platz für die Chimbos, eine Süßspeise aus Eigelb und Zimt.

Sie übernachten erneut in San Cristóbal de las Casas. 

10. Tag: Wasserfälle von Roberto Barrios - Palenque

(ca. 320km Fahrtstrecke)

Rund 40 km südlich von Palenque liegen die rauschenden Wasserfälle von Roberto Barrios*. Versteckt über mehrere Terrassen finden sich hier die bezaubernden Wasserkaskaden auf einer Strecke von mehreren hundert Metern inmitten des subtropischen Dschungels von Chiapas. Das türkisblaue Wasser und die unberührte Natur laden zum Schwimmen in den kleinen Felsbecken ein. Eine geheimnisvolle, grüne Oase, die Abenteuer und Entspannung vereint.

*Je nach Verkehrssituation kann eine andere Strecke nach Palenque genommen werden. Diese Strecke wäre kürzer und führt an den Wasserfällen von Misol-Ha vorbei. Ob dies möglich ist, muss vor Ort zeitnah entschieden werden.

Sie übernachten in Palenque.

11. Tag: Ruinenstadt Palenque

(ca. 360km Fahrtstrecke)

Am Rande des subtropischen Regenwaldes von Chiapas gelegen, erreichen Sie die schönste Ruinenstadt Mexikos. Um 300 v. Chr. gegründet, stand Palenque im 7. und 8. Jh. n. Chr. in voller Blüte; alle heute noch zu sehenden Gebäude stammen aus dieser Periode. So zum Beispiel der Tempel der Inschriften mit mehr als 620 Hieroglyphen, die die Geschichte des Königs Pakal erzählen – oder der große Palast, der Sonnentempel und der Nordtempel mit seinen Stucküberresten und kriegerischen Szenen.

Nach Besichtigung der Ruinenstadt fahren Sie weiter nach Campeche. Die Stadt Campeche ist von einer Mauer umgeben, die früher zum Schutz vor Piraten diente. Auf einem Rundgang besichtigen Sie die kleinen Gässchen der bedeutenden Hafenstadt mit restaurierten Kolonialgebäuden, dem Zócalo und der Kathedrale La Concepción. Lassen Sie sich zurückversetzen in die Zeit der spanischen Eroberer.

Sie übernachten in Campeche.

12. Tag: Uxmal - Mérida

(ca. 140km Fahrtstrecke)

Am Morgen begeben Sie sich auf die Fahrt nach Uxmal. Tauchen Sie in die Geschichte der spätklassischen Maya-Epoche ein. Der Name Uxmal steht für „die dreimal Erbaute“. Ungefähr 600 – 950 n. Chr. entstanden, konnte die Bedeutung vieler Bauten bis heute noch nicht vollständig entschlüsselt werden. Die Anlage beeindruckt den Besucher mit verzierten Fassaden, riesigen Terrassen und Plätzen, Säulen und Torbögen.

Anschließend führt Sie Ihre Reise in eine der wichtigsten Städte der Halbinsel Yucatáns. 1542 gegründet, ist die koloniale Perle Mérida bis zum heutigen Tag das wirtschaftliche und kulturelle Zentrum Yucatáns. Bei Ihrem Rundgang lernen Sie die große Kathedrale, den Palacio Municipal und das Geburtshaus des Stadtgründers – das Casa de Montejo – kennen. Mérida beeindruckt mit kolonialem Charme, engen Straßen und romantischen Pferdedroschken. Überall in der Stadt ist der Einfluss Spaniens und Frankreichs spürbar. So diente zum Beispiel die Champs-Elysées als Vorbild für den Boulevard Paseo de Montejo.

Sie übernachten in Mérida.

13. Tag: Chichén Itzá - Cancún

(ca. 200km Fahrtstrecke)

Das Beste kommt bekanntlich meist zu Schluss -so auch der Besuch der Kultstätte Chichén Itzá. Von den verschütteten und vom Urwald überwucherten Bauten wurden bis heute erst ca. 30 freigelegt und restauriert. „El Castillo“, das beeindruckendste Gebäude (30 m hoch), erhebt sich weit über die Anlage hinaus. „El Caracol“ erinnert uns an ein Schneckenhaus. Das Observatorium diente den Maya unter anderem zur Beobachtung der Venus und ihrer Bahn.

Nach dem Besuch der Kultstätte führt Sie die Weiterfahrt in das touristische Zentrum Mexikos - nach Cancún. Bei einem gemeinsamen Abschiedsabendessen können Sie schon viele Eindrück der langen Reise Revue passieren lassen. Genießen Sie Ihren Lieblingsfisch in gehobener Atmosphäre. In Fred’s House bleiben keine Wünsche offen und man fühlt sich, als sei man auf einer Yacht oder auf dem Deck einer Galeone. Genießen Sie auf der Außenterrasse den Sonnenuntergang mit Blick auf die Lagune, während man umrandet durch üppige Bepflanzung und sanfter Beleuchtung dem Wasserlauf der Springbrunnen lauscht. Besonders für seine herausragend zubereiteten Austern ist das Restaurant nicht nur in Cancún, sondern auf der ganzen Halbinsel Yucatán bekannt.

14. Tag: Strandtag in Cancún - Heimflug

Heute können Sie entspannen! Genießen Sie einen Tag am traumhaften Sandstrand, welches direkt an Ihrem Hotel liegt. Lassen Sie die Seele baumeln und erfrischen Sie sich im kühlen, türkisfarbenen Wasser, welches vom Karibischen Meer und dem Golf von Mexiko in ruhigen Wellen den Strand von Cancún erreicht.

Am späten Abend werden Sie mit einem Transfer zum Flughafen gebracht. Mit Lufthansa fliegen Sie über Nacht zurück nach Deutschland.

15. Tag: Heimreise

Sie erreichen den Flughafen in Frankfurt in den frühen Morgenstunden. Ein letzter Umstieg bringt Sie zurück nach Dresden oder Leipzig, wo schon Hautürtransfer bereitsteht, um Sie zurück in die Heimat zu bringen - im Gepäck nicht nur Koffer und Souvenirs, sondern wundervolle, beeindruckende und einmalige Erinnerungen an eine atemberaubende Reise durch Mexiko.

ab3099 

Beförderung

  • Haustürtransfer in ausgewählten Regionen
  • Flug mit Lufthansa nach Mexiko City und zurück von Cancún in der Economy Class (Umsteigeverbindung)
  • Transfers Flughafen – Hotel – Flughafen
  • Fahrt im Reisebus während der Rundreise

Hotels & Verpflegung

  • 3 Übernachtungen im 4*-Hotel Hampton Inn & Suites by Hilton (Februar und März) oder im Hotel Histórico Central in Mexiko City
  • 1 Übernachtung im 3*-Hotel Colonial de Puebla in Puebla
  • 2 Übernachtungen im 4*-Hotel Casa Conzatti in Oaxaca
  • 1 Übernachtung im 3*-Hotel Calli in Tehuantepec
  • 2 Übernachtungen im 4*-Hotel Mansión del Valle San Cristóbal in San Cristóbal
  • 1 Übernachtung im 4*-Hotel Ciudad Real Palenque in Palenque
  • 1 Übernachtung im 4*-Hotel Plaza Campeche in Campeche
  • 1 Übernachtung im 3*-Hotel Holiday Inn Express Mérida Centro Histórico in Mérida
  • 1 Übernachtung im 4*-Hotel Beachscape Kin-Ha Villas & Suites in Cancún (März & November) oder Sunscape Akumal (Februar)
  • 13x Frühstück
  • 1x Mittagessen
  • 4x Abendessen in örtlichen Restaurants

Ausflüge & Besichtigungen

  • Ausflüge: Basilica de Guadalupe, Pyramiden von Teotihuacán, Botanischer Garten Zapotitlán Salinas, Ruinenberg Monte Alban, Santa María del Tule, Mitla, Tzotzil-Mayadörfer Camula und Zinacantán, Palenque, Uxmal, Chichén Itzá
  • Stadtrundfahrt/-gänge: Mexiko City, Puebla, Oaxaca, San Cristóbal, Campeche, Mérida
  • Besichtigungen: Weberei und Tortillaherstellung in Zinacantán
  • Eintritte: Museen lt. Programm in Mexiko City, Pyramiden von Teotihuacán, Botanischer Garten Zapotitlán Salinas, Mitla, Palenque, Campeche, Uxmal, Chichén Itzá
  • Bootsfahrten: Schwimmende Gärten Mexiko-City, Sumidero Canyon
  • Mezcal-Destillerie mit Verkostung

Zusätzlich inklusive

  • Aktuelle Steuern & Sicherheitsgebühren
  • Trinkgelder für Zimmermädchen und Kofferträger
  • 1 Reiseführer pro Buchung
  • Örtliche Reiseleitung 1.–14. Tag
  • sz-Reisebegleitung

ab3099 

Zielland

Mexiko

Landesdaten

Lage

Die Vereinigten Mexikanischen Staaten grenzen im Norden an die USA, im Osten an den Golf von Mexiko, im Südosten an Belize, im Süden an Guatemala und im Westen an den Pazifischen Ozean.

Mexiko (amtlich: Estados Unidos Mexicanos, Vereinigte Mexikanische Staaten) ist eine präsidiale Republik mit bundesstaatlicher Verwaltung.

Fläche: 1.958.201 km².

Verwaltungsstruktur: 31 Bundesstaaten (Aguascalientes, Baja California, Baja California Sur, Campeche, Chiapas, Chihuahua, Coahuila, Colima, Durango, México, Guanajuato, Guerrero, Hidalgo, Jalisco, Michoacán, Morelos, Nayarit, Nuevo León, Oaxaca, Puebla, Querétaro, Quintana Roo, San Luis Potosí, Sinaloa, Sonora, Tabasco, Tamaulipas, Tlaxcala, Veracruz, Yucatán, Zacatecas) und der Bundesdistrikt "Distrito Federal" mit der Hauptstadt Mexikos.

Einwohner

Bevölkerung: ca. 112,3 Millionen

Städte:

Mexico City (2.230 m ü. M., Hauptstadt), ca. 8,6 Millionen

Guadalajara (1.710 m), ca. 1,5 Millionen

Puebla (2.310 m), ca. 1,4 Millionen

Tijuana, ca. 1,3 Millionen

Ciudad Juárez (1.144 m), ca. 1,3 Millionen

León, ca. 1,2 Millionen

Nezahualcóyotl, ca. 1,1 Millionen

Monterrey (580 m), ca. 1,1 Millionen

Chihuahua (1.392 m), ca. 809.200

Mérida (Meereshöhe), ca. 777.600

San Luis Potosí (2.020 m), ca. 722.800

Aguascalientes, ca. 722.300

Hermosillo, ca. 715.100

Saltillo, ca. 709.700

Mexicali (Meereshöhe), ca. 689.800

Culiacán, ca. 675.800

Acapulco de Juárez (Meereshöhe), ca. 673.500

Querétaro, ca. 629.500

Torréon, ca. 608.800

Morelia, ca. 597.500

Veracruz, (Meereshöhe), ca. 554.800

Durango, ca. 518.700

Toluca de Lerdo, ca. 489.300

Mazatlán (Meereshöhe), ca. 381.600

Oaxaca (1.600 m), ca. 255.000

Sprache

Amtssprache ist Spanisch; Englisch wird in den Touristenorten verstanden. Außerdem werden noch über 80 indianische Sprachen gesprochen, die wichtigsten sind Náhuatl (Aztekisch), Maya-Dialekte, Mixtec und Zapotec (etwa 10 Prozent der Bevölkerung sprechen nur indianische Sprachen).

Zeitverschiebung

In Mexiko gibt es drei Zeitzonen:

- Nordwestliche Zone: Bundesstaat Baja California (MEZ -9)

- Pazifikzone: Bundesstaaten Baja California Sur, Chihuahua, Nayarit, Sinaloa, Sonora (MEZ -8)

- Zentralzone: die übrigen Bundesstaaten Mexikos einschließlich Mexiko-Stadt ("Distrito Federal") (MEZ -7)

In Mexiko gilt wie in Mitteleuropa in den meisten Landesteilen die Sommerzeit (April bis Oktober), der Zeitunterschied bleibt daher erhalten.

Stromspannung

110/120 Volt Wechselstrom, 60 Hertz.

Es sind Flachstecker wie in den USA üblich. Man sollte deshalb Adapter mitnehmen.

Telefon/Post

Post

Luftpost nach Europa ist bis zu einer Woche unterwegs.

Telefon

Die Vorwahl für Ferngespräche von Deutschland, Österreich und der Schweiz nach Mexiko ist 0052. Die Vorwahl von Mexiko nach Deutschland ist 0049, nach Österreich 0043 und in die Schweiz 0041.

Für Ferngespräche innerhalb Mexikos (Direktwahl) müssen die 01, die jeweilige Ortsvorwahl (Clave LADA) und Teilnehmernummer gewählt werden.

Auslandsgespräche lassen sich auch von einer Telefonzelle mit der Aufschrift "caseta de larga distancia" führen: Es wählt ein Operator die gewünschte Telefonnummer, bezahlt wird nach dem Gespräch.

Eine Telefonkarte, die sogenannte "tarjeta telefónica" ("Tarjeta Ladatel") bekommt man in Geschäften, in Kaufhäusern und an Zeitungsständen. Viele Apparate akzeptieren auch Kreditkarten. Ferngespräche aus Hotels sind meist sehr teuer.

NOTRUFNUMMERN: Polizei 066, Unfallrettung 065 und Feuerwehr 068; "Tourist Help Line": 078, Locatel (offizieller Informationsdienst in Mexico City; hilft auch im Falle von vermissten Personen weiter) (55) 56 58 11 11, Homepage: www.locatel.df.gob.mx.

Mobilfunk

Netztechnik: GSM 850/1900, GSM 1900, 3G 850 und 3G 850/1900.

GSM 1900-fähig sind Triband- und Quadband-Handys.

Derzeit gibt es Roamingverträge mit Anbietern in Mexiko von E-Plus, O2, Telekom Deutschland und Vodafone.

Internet

Länderkürzel: .mx

Feiertage

1. Januar (Neujahr), 4. Februar (Tag der Verfassung), 18. März (Geburtstag von Benito Juárez), 1. Mai (Tag der Arbeit), 16. September (Nationalfeiertag; Unabhängigkeitstag), 18. November (Jahrestag der Revolution von 1910), 24. Dezember (Heiligabend), 25. Dezember (Weihnachten), 31. Dezember (Silvester).

Fällt ein Feiertag auf einen Samstag oder Sonntag, wird er auf den darauffolgenden Arbeitstag verschoben.

An folgenden Tagen können Institutionen und einige Geschäfte geschlossen sein oder geänderte Öffnungszeiten haben:

6. Januar (Heilige Drei Könige), 18. April (Gründonnerstag), 19. April (Karfreitag), 5. Mai (Schlacht von Puebla), 2. November (Allerseelen), 12. Dezember (Tag der Jungfrau von Guadeloupe).

Schulferien sind von Mitte Juli bis Ende August. Haupturlaubszeiten für Geschäftsleute sind die zweiwöchigen Osterferien sowie Mitte bis Ende Dezember. Sofern Feiertage auf einen Dienstag oder Donnerstag fallen, wird dies häufig für ein verlängertes Wochenende genutzt.

Öffnungszeiten

- Banken: Mo bis Fr 9-17 Uhr (kleine Filialen bis 13.30 Uhr), einige wenige Filialen sind auch samstags 9-14 Uhr geöffnet

- Wechselstuben ("casa de cambio") in der Regel: Mo bis Fr 8.30-18 Uhr, Sa und So 8.30-14 Uhr

- Kaufhäuser und Supermärkte: Mo bis So 8/10-20/21 Uhr, immer mehr Supermärkte sind 24 Stunden geöffnet, kleinere Geschäfte sind meist zwischen 13 und 16 Uhr geschlossen

- Behörden: Mo bis Fr 9-13 Uhr. Ministerien und andere staatliche Institutionen: Mo bis Fr 10-14 Uhr, 16/17-20/21 Uhr

- Büros: Mo bis Fr 8-14 Uhr, 16-21 Uhr. Es gibt keine "offiziellen" Öffnungszeiten

- Post: Mo bis Fr 9-18 Uhr, Sa 9-12 Uhr

Kleidung

Je nach Jahreszeit, Klimazone und Höhenlage sollte man unterschiedliche Kleidung mitnehmen. Von Oktober bis Anfang März (Trockenzeit) ist wärmere Kleidung angebracht, während man von Mitte März bis Mai Sommerkleidung und von Juni bis September (Regenzeit) Sommer- und Übergangskleidung sowie Regenschutz dabeihaben sollte. In den höher gelegenen Orten, insbesondere in Mexico City, sollte man während des ganzen Jahres wegen der starken Temperaturschwankungen immer auch Wollsachen mitnehmen. Frauen sollten auf freizügige Kleidung (Trägerhemden, Shorts u.Ä.) verzichten, um Belästigungen zu vermeiden. Außerhalb der Touristenzentren sollte man möglichst nicht in kurzen Hosen oder gar in Badekleidung unterwegs sein. In Kirchen findet man mit kurzen Hosen und nackten Schultern gar keinen Einlass. In Hotels und Restaurants der gehobenen Kategorie ist für den Herrn Jackett und Krawatte erforderlich.

Geschichte/Politik

Archäologische Funde deuten darauf hin, dass die Besiedlung Mexikos schon um 20.000 v. Chr. begann. Vor dem Aztekenreich, das die Spanier unter ihrem Feldherren Cortés eroberten, gab es bereits viele hochentwickelte Kulturen. Die erste Hochkultur war die der Olmeken (1.500 bis 300 v. Chr.), die am Golf von Campeche entstand. In deren Epoche gab es die ersten pyramidenförmigen Tempelanlagen. Zu dieser Zeit entstanden im Hochland auch die ersten städtischen Siedlungen. Während der klassischen Kulturperiode (etwa 250 v. bis 900 n. Chr.) taten sich vor allem die Maya mit der Gründung ganzer Stadtstaaten in den Wäldern von Chiapas und auf Yucatán hervor. In der Zeit nach 900 lösten die Tolteken, Mixteken und zuletzt die Azteken, die sich bereits Mexica nannten, einander ab.

1517 erreichten spanische Seefahrer unter Hernández de Cordoba die Küste von Yucatán. Hernán Cortés, der 1519 im heutigen Veracruz an Land gegangen war, nahm bald darauf den Aztekenherrscher Moctezuma II. gefangen und tötete ihn. Kaiser Karl V. machte Cortés zum Gouverneur von "Neuspanien". Die indianische Bevölkerung wurde durch eingeschleppte Krankheiten, unmenschliche Arbeitsbedingungen und Misshandlungen drastisch reduziert. Spanische Missionsorden setzten gewaltsam die Christianisierung durch.

1821 wurde die Unabhängigkeit erklärt und ein Kaiser ausgerufen. Bereits 1823 wurde Mexiko Republik. Im Mexikanischen Krieg (1846 bis 1848) verlor Mexiko etwa die Hälfte seines Territoriums an die USA. Bis 1850 lösten sich annähernd 50 Regierungen ab.

Porfiro Diaz, der nach 1867 die Macht ergriff, regierte 30 Jahre lang als Diktator, der zwar das Land modernisierte, aber das Volk in immer tiefere Armut stürzte. Nach dem Bürgerkrieg, der von 1910 bis 1917 dauerte, wurde die mexikanische Verfassung proklamiert, die - mit wenigen Veränderungen - bis heute gilt. Ihre Hauptziele sind Bodenreform, soziale Gerechtigkeit, Ausbau des Bildungswesens und die Einschränkung kirchlicher Macht.

Nach dem Zweiten Weltkrieg, in dem Mexiko ab 1942 auf Seiten der Alliierten kämpfte, gab es einen weiteren Industrialisierungsschub. Die Abfolge ziviler Präsidenten seit 1946, die alle der Institutionalisierten Revolutionspartei (PRI) angehörten, zeugt politisch von einem gefestigten Staatswesen der präsidialen Bundesrepublik. Anfang der 80er begann jedoch eine wirtschaftliche Krise, durch Misswirtschaft und Korruption verursacht, die zu Umstrukturierungen in Politik und Wirtschaft sowie zu einem rigorosen Sparprogramm führten. Ausgelöst durch ethnische und soziale Konflikte kam es ab 1994 zum Aufstand der indianischen Landbevölkerung, der von der Zapatistischen Nationalen Befreiungsarmee (EZLN) geführt wurde.

Wirtschaft

Mexiko ist ein bedeutendes Bergbauland. Es besitzt zahlreiche Vorkommen an mineralischen Bodenschätzen. Sehr produktiv sind vor allem die kleineren und mittleren Bergbauunternehmen. Derzeit werden 45 unterschiedliche Metallerze und Mineralien gefördert.

Nach Russland, den USA und Saudi-Arabien ist Mexiko der viertgrößte Erdölproduzent. Allerdings ist der Erdölrausch der späten 70er Jahre, von dem die Mexikaner sich enorme Entwicklungsimpulse erhofft hatten, längst verflogen. Immerhin kam es durch die Expansion auf dem Erdölsektor zu einer eindrucksvollen Entwicklung des verarbeitenden Gewerbes.

Mexiko ist trotz der fortgeschrittenen Industrialisierung noch weitgehend landwirtschaftlich geprägt. Die mexikanische Landwirtschaft beschäftigt 40 Prozent der Arbeitskräfte, hat aber nur einen Anteil von etwa 9 Prozent am Bruttoinlandsprodukt. Die mexikanische Forstwirtschaft leidet unter einem Mangel an Produktivität. Auch die Wiederaufforstung liegt im Argen. Der Raubbau in den tropischen Regenwäldern des Südens nimmt beängstigende Formen an.

Beim Tourismus nimmt Mexiko im Bereich der Drittweltländer inzwischen eine Spitzenposition ein. Der Fremdenverkehr ist einer der wichtigsten Devisenbringer des Landes.

Religion

Knapp 90 Prozent der Einwohner Mexikos sind Anhänger des Katholizismus, der mit präkolumbianischen Glaubensvorstellungen durchsetzt ist, 5 Prozent sind Protestanten. Daneben gibt es Minderheiten, wie etwa Juden und Bahai.

Vegetation

Mexiko ist die Heimat von fast 30.000 Spezies blühender Pflanzen einschließlich 1.000 Orchideenarten. Es gibt 58 staatliche Parks und Biosphären-Naturschutzgebiete. Die Flora ist sehr artenreich. Viele europäische Nutzpflanzen wie Mais, Tomaten und Tabak stammen aus Mexiko.

In der Wüste und Halbwüste Mexikos gedeihen Arten, die in ihrem Gewebe große Feuchtigkeitsmengen speichern können. Zahlreich vertreten sind Feigenkakteen.

Die Gras- und Strauchsteppe zeigt demgegenüber stärkeren Bewuchs und kann sich nach ergiebigeren Niederschlägen in üppiges Gras verwandeln. Auch hier gibt es viele Arten von Kakteen, ferner Mesquitesträucher, Yuccapalmen und die "Chaparrales" genannten Dornensträucher, außerdem Agaven und den von den Indios "Peyotl" genannten, berauschend wirkenden Kaktus.

Die Westliche, die Östliche und die Südliche Sierra Madre sowie der Vulkangürtel, die das Zentrale Hochland einfassen, sind reich an Laub- und Nadelwald. Immergrüner Tropenwald steht nahe des südwestlichen Küstenstreifens am Golf von Mexiko. In den amphibischen Küstenbereichen gedeihen Sumpfpflanzen, Bambus und Mangroven. Ausgedehnte Buschvegetation prägt entlang der Pazifikküste Mittel- und Südmexikos sowie im Norden der Halbinsel Yucatán das Landschaftsbild.

Tropischen Regenwald findet man im Süden der Halbinsel Yucátan, in Chiapas, Tabasco und Veracruz.

Tierwelt

Viele der zahlreichen Schutzgebiete würden in Europa eher als Naherholungsgebiete oder Freizeitparks bezeichnet werden. Mexikos einstmals reiche und zum Teil einzigartige Fauna wurde durch rücksichtslose Jagd stark dezimiert. Die verbliebenen, offiziell geschützten Tierarten (Jaguar, Puma, Ozelot, Luchs, Ameisenbär und Luchs, um nur einige zu nennen) haben sich in die Berge und Urwälder zurückgezogen. Affen sowie Papageien, Kolibris, Pelikane und andere Wasser- und Sumpfvögel sind in freier Wildbahn noch reichlich vorhanden. Reptilien wie Leguane, Schildkröten und Schlangen (darunter einige sehr giftige) ebenfalls.

Die meisten Tiere bekommt man auf der Halbinsel Baja California zu sehen. Hier können Seelöwen, Robben, Seeotter, Pelikane, Meeresschildkröten und andere Küstenbewohner noch relativ unbehelligt leben. Im Frühjahr ist der Naturpark Ojo de Liebre an der Westküste (bei Guerro Negro) einen Besuch wert. Denn dorthin kommen trächtige Wale von weither, um zu kalben und ihre Jungen in der geschützten Bucht die ersten Wochen sicher zu umhegen.

An der Südküste von Yucatan und im Golf von Mexiko sind zutrauliche Delfine keine Seltenheit - oft begleiten sie Ausflugs- oder Fährboote bis zum Hafen.

Kulinarisches

Da Mexiko aus mehreren Regionen besteht, gibt es auch in der Küche regionale Unterschiede. Während in den Ebenen die deftig-scharfen Rindfleischgerichte vorherrschen, sind die Küstenregionen für ihre raffinierten Kompositionen aus Langusten, Garnelen und Fisch aller Art bekannt. Doch die Grundlage der meisten Gerichte ist die "Tortilla", dieser feine Fladen aus Maismehl. Die Tortilla ist Nahrung und Werkzeug zugleich. Tortillas sind sowohl Bestandteil von Suppen als auch von Gemüsegerichten. In Streifen geschnitten, ersetzt sie die Nudel oder ist, knusprig geröstet, Beilage zu Gerichten aus Schweinefleisch, Huhn, Rindfleisch oder den braunen "Frijoles" - den Bohnen, die in fast allen Gerichten verwendet werden.

In den Küchen Mexikos findet man die für den europäischen Gaumen oft überraschenden indianischen Spezialitäten, vermischt mit der Kochkunst der spanischen Eroberer. Die mexikanische Küche ist scharf - verursacht durch die 200 verschiedenen Chilisorten, die jedem Gericht eine eigene Note verleihen.

Mexikos Cantinas bieten eine reiche Auswahl an Biersorten. Man darf sich nicht wundern, wenn auf dem Rand einer Bierdose eine Prise Salz und etwas Zitronensaft gereicht werden. Das ist angesichts der Hitze als Ausgleich des Mineralstoff- und Vitaminhaushaltes gedacht.

Souvenirs

Die beste Einkaufsmöglichkeit, auch für Souvenirs, ist der Markt. Wer sich Zeit zum Herumstöbern nimmt, kann Kostbarkeiten finden. In den Läden und Kaufhäusern sind die Preise festgelegt, auf dem Markt kann (und soll) man handeln. Man kann nach Kunsthandwerk Ausschau halten. Dieses kann recht abwechslungsreich sein: farbenfroh, geheimnisvoll oder auch surrealistisch. Viele Materialien werden von den Handwerkern benutzt: Silber (Mexiko ist der weltgrößte Hersteller von Silbererzeugnissen), Gold (Schmuckstücke von erstaunlicher Verarbeitung zwischen 14 und 18 Karat), Kupfer (vom kleinen traditionellen Schmuckstück bis zum großen Küchengerät - in Santa Clara del Cobre befindet sich das Nationalmuseum für Kupferwaren), Onyx (ein marmor-ähnlicher Edelstein für Zierobjekte), Keramik (eine erstaunlich reiche Auswahl von gebrannter Keramik, die in Oaxaca schwarz und in Tlaquepaque rot ist, bis zu feinen Fayencen und Glaskeramik), Lackarbeiten (Schatullen, Tabletts und Möbel), Stoffe (Baumwolle, Wolle, Seide und alle sonstigen Naturfasern mit phantasievollen Stickereien, Kleidung und Teppiche) und auch Masken (eines der reizvollsten Kunsthandwerke in Mexiko: Abbilder von Göttern und Teufeln).

Klimainformationen

Im südlichen Landesteil und in Yucatán ist das Klima unterhalb 800 m heiß tropisch und feucht. Die durchschnittlichen Temperaturen liegen in dieser Gegend Mexikos über 25 °C.

Ab 800 m Höhe bis etwa 1.800 m ist das Klima gemäßigt. Es werden im Durchschnitt Temperaturen zwischen 18 und 22 °C gemessen, wobei die Temperaturen auf einer Höhe von 1.500 m am angenehmsten sind.

Die kalte Klimazone Mexikos beginnt ab einer Höhe von 2.000 m, auf der sich auch Mexiko City (2.240 m) befindet. In dieser Zone liegt die durchschnittliche Jahrestemperatur bei etwa 15 °C. Im Winter ist es tagsüber mit 20 bis 25 °C recht warm, nachts jedoch sogar frostig. Im Sommer von April bis Ende Juni ist es mittags mit Höchsttemperaturen zwischen 25 und 30 °C sehr warm. Die Trockenzeit dauert von Oktober bis Mai.

Zur Regenzeit zählen die Monate Juni bis September. In dieser Zeit regnet es meistens heftig (sehr schwül), jedoch nur selten für längere Zeit.

Bei einem Aufenthalt im Gebiet Mexico City muss die meiste Zeit mit sehr schlechter Luft gerechnet werden. Reisende mit Atemproblemen sollten sich mit Medikamenten entsprechend darauf einstellen.

Beste Reisezeit

Mexiko bietet ganzjährig je nach Reiseziel gute Gelegenheiten Urlaub zu machen.

Sehr gut sind die Bedingungen jedoch im Zeitraum von etwa Oktober bis April, in dem es warm und relativ trocken ist. Allerdings ist in dieser Zeit auch mit höheren Reisekosten zu rechnen.

Während der Regenzeit von Ende Mai bis September gibt es meist kurze Regenschauer am Nachmittag.

In den Küstenregionen ist es im Sommer sehr heiß und schwül. Dagegen herrscht auf den Hochplateaus über 2.000 m das ganze Jahr über angenehmes warmes und trockenes Klima.

Vorgeschriebene Impfungen

Keine.

Empfohlene Impfungen

Hepatitis A, Typhus.

Informationen zur Malaria

Malaria

Risiko nur regional, dort allgemeine SCHUTZMASSNAHMEN.

- In den Abend- und Nachtstunden im Freien möglichst helle langärmelige Kleidung und lange Hosen tragen.

- Unbedeckte Hautstellen mit einem mückenabwehrenden Mittel einreiben.

- In klimatisierten Räumen Türen und Fenster geschlossen halten.

- Wenn Moskitos in den Schlafraum gelangen können, unbedingt ein intaktes Moskitonetz verwenden. Es ist darauf zu achten, dass es allseits unter die Matratze geschlagen wird.

- Abends im Schlafraum ein Insektenvertilgungsmittel sprühen.

Medikament (Stand-by-Therapie) zur Behandlung von Malaria MALARIA CT mitführen.

Keine Chemoprophylaxe empfohlen, Medikament zur Notfallbehandlung (Stand-by-Therapie):

Chloroquin (Resochin, Weimerquin)

Verbreitung

Kein Übertragungsrisiko besteht in Stadtgebieten, z.B. Mexico City, in den Touristenzentren am Pazifik oder Golf von Mexiko (z.B. Acapulco, Cancún) sowie im zentralen Hochland (Sierra Madre).

Ein sehr geringes Risiko gibt es im Gebiet der Huatulco Bay in der Provinz Oaxaca.

Ein mäßiges Malariarisiko besteht ganzjährig in von Touristen selten besuchten, ländlichen Gebieten unterhalb von 1.000 Metern (z.B. Chiapas, Chihuahua, Oaxaca, Guerrero, Campeche, Quintana Roo, Sinaloa, Michoacan, Nayarit, Hidalgo, Colima, Tabasco). Erhöhtes Übertragungsrisiko in den Monaten höheren Niederschlags (Juni bis November). Nur Malaria tertiana (P. vivax).

Malaria wird durch den Stich eines Moskitos meist in der Zeit zwischen Abenddämmerung und Sonnenaufgang auf den Menschen übertragen.

Ärztliche Hilfe

MEXIKO-CITY: Dr. Armin Reimers Hauser (spricht Deutsch), Vito Allessio Robles 117/104,, Mexico City 20, Tel. (55) 56 61 90 23.

CANCÚN:Dr. Carlos M. Robles Cruz, Blvd. Luis Donaldo Colosio,, Cancún, Tel. (998) 71 47 09 85.

Währung

Währungseinheit

Währungseinheit: Mexikanischer Peso (mex$)

1 Mexikanischer Peso = 100 Centavos.

Derzeitiger Kurs:

1 Euro = ca. 23,23 mex$

1 US-$ = ca. 20,45 mex$

Hinweise

Bei den unten aufgeführten Umrechnungskursen handelt es sich um Devisenkurse der Deutschen Bundesbank, die die Preisnotierung des Euro und des US-Dollar in der Währung des Reiselandes angibt. Mit Devisenkursen werden z.B. Rechnungen unterschiedlicher Währungen gegeneinander verrechnet. (Im Gegensatz zum Sortenkurs wird hier jedoch nicht der Wert angegeben, den man in Deutschland am Bankschalter für einen Euro oder US-Dollar erhält.)

Devisenbestimmungen/Umtausch

Einfuhr Fremdwährung: unbeschränkt

Einfuhr Landeswährung: bis zum Gegenwert von 10.000 US-$

Deklaration: Ja - bei Einfuhr generell von Fremdwährung sowie bei der Einfuhr von Landeswährung im Gegenwert von über 10.000 US-$.

Ausfuhr Fremdwährung: deklarierte Beträge abzüglich Umtauschbeträge

Ausfuhr Landeswährung: bis zum Gegenwert von 10.000 US-$

Umtauschempfehlung: im Reiseland

Umtausch: US-$, Britische Pfund und Euro werden bei Banken und Wechselbüros ("casas de cambio") akzeptiert. Das Währungszeichen für den mexikanischen Peso in Mexiko ist "$". Darüber hinaus sind die Preise auch durch "M$", "MX$" oder "MN" (Moneda Nacional) gekennzeichnet. Preise in US-Dollars erkennt man durch die Kürzel "US$" oder "USD". Wechsel- und Einlösebelege sind aufzubewahren. Bargeld in Fremdwährung sollte nur in Höhe des unmittelbaren Bedarfs gewechselt werden. Banktransfers sollten wegen langer Überweisungsdauer vermieden werden.

Internationale Kreditkarten: Ja (EuroCard/MasterCard, Visa, American Express) - gängige Kreditkarten werden fast überall akzeptiert, allerdings kann es in Einzelfällen zu Zahlungsschwierigkeiten mit ausländischen Kreditkarten kommen. Bargeldauszahlungen sind gegen Vorlage der Kreditkarte und eines Ausweises bei Banken möglich.

Geldautomat: Ja - das Abheben von Bargeld mit den gängigen Kreditkarten und oftmals mit Girocard (mit Maestro-Logo) ist in den größeren Städten möglich. >>> Geld sollte aus Sicherheitsgründen nur in Begleitung sowie in öffentlichen Gebäuden (z.B. Hotels oder Bank) abgehoben werden, da es zu Überfällen mit Todesfolge auch von ausländischen Reisenden gekommen ist.

Auskunftstellen

Im Reiseland

Touristenhotlines:

- landesweit:

INFOTUR (Centro Integral de Atención al Turista; Ciat): Das Zentrum erteilt touristische Informationen und z.B. Hilfe bei Pannen unter der Telefonnummer 078 oder 0180 00 06 88 39 (jeweils 24 Stunden).

Homepage: www.sectur.gob.mx

- Mexiko City:

Tourism Secretary of Mexico City, kostenlose Hotline im Falle touristischer Fragen: Tel. 01 800 008 90 90

Deutsch-Mexikanische Industrie- und Handelskammer

(Cámara Mexicano-Alemana de Comercio e Industria, A.C.)
Ciudad de México
Deutsch-Mexikanische Industrie- und Handelskammer

(Cámara Mexicano-Alemana de Comercio e Industria, A.C.)
Apartado Postal 10-872
11002 Ciudad de México /Distrito Federal/Mexico
(0052 55) 15 00 59 10
(0052 55) 15 00 59 00
www.camexa.com.mx
info@ahkmexiko.com.mx

Confederación de Cámaras Nacionales de Comercio, Servicos y Turismo

(CONCANACO/SERVYTUR)

Mexico Chamber of Commerce
Balderas 144

Col. Centro
06070
México /Distrito Federal/Mexico
(0052 55) 57 09 11 52
(0052 55) 57 22 93 00
www.camexa.com.mx
comentarios@concanaco.com.mx

Turística de México
Viaducto Miguel Aleman No. 105

Col. Escandón

Del. Miguel Hidalgo
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Ciudad de México D.F./Mexiko
Turística de México
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11580 Ciudad de México
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11587 Ciudad de México D.F./Mexico
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Sehenswertes

Mexiko City

Die Hauptstadt liegt in einem von über 2.200 m hohen, gewaltigen Bergzügen umgebenen Talkessel. In unmittelbarer Nähe der Stadt erheben sich eindrucksvoll zwei schneebedeckte Fünftausender: die Vulkane Popocatépetl und Ixtaccíhuatl. Die wichtigsten Sehenswürdigkeiten des denkmalgeschützten Centro Histórico de la Ciudad gruppieren sich um den Zócalo, den Hauptplatz, an dem der mächtige, 1523 begonnene Nationalpalast, die barocke Kathedrale (die größte Kirche Lateinamerikas) mit wertvoller Einrichtung und die Kirche Sagrario Metropolitano stehen. Darüber hinaus gibt es das Azteken-Ausgrabungsgebiet Templo Mayor (mit hochinteressantem Museum), die stimmungsvolle Plaza Santo Domingo, die Plaza Garibaldi (mit Markt und allabendlicher Mariachi-Musik) und den viel besuchten Alameda-Park, an dessen Ostseite der prunkvolle Palacio de Bellas Artes (Ballet Folklórico, Opern und Konzerte), der langsam in den sumpfigen Boden zu versinken droht.

Besuchenswert ist ferner der riesige Park Bosque de Chapultepec, die grüne Lunge der Stadt. Außer schönen alten Bäumen und vielen Freizeit-Attraktionen beherbergt er eine Anzahl erstklassiger Museen, darunter mit dem Anthropologischen Museum eines der schönsten Museen der Welt.

Yucatán

Diese im Osten Mexikos gelegene flache Halbinsel trennt den Golf von Mexiko von der Karibik. Die der Karibik zugewandte Seite ist durch ihre tropische Küstenlandschaft mit traumhaften weißen Sandstränden, Palmen sowie den vorgelagerten Inseln und Korallenriffen ein Paradies für Urlauber und die beliebteste Ferienregion Mexikos. Die Palette der Badeorte reicht dabei vom größten Badeort Cancún mit seinem karibischen Trubel über entlegenere Ferienzentren wie Pamul, Akumal und Xcaret bis hin zu verträumten Strandidyllen auf der Isla Mujeres. Fast überall laden Korallenriffe zum Tauchen inmitten exotischer Fischschwärme ein, besonders bekannt sind die Riffe der Isla de Cozumel. In Yucatán, auch "Land der Maya" genannt, befinden sich viele beeindruckende Maya-Ruinen, darunter die großartige Anlage von Chichén Itzá sowie die Ruinen von Tulum und Cobá.

Chiapas

Der südliche Bundesstaat Chiapas ist geprägt von zerklüftetem Hochland und subtropischem Regenwald. Er gehört landschaftlich gesehen zu den schönsten Mexikos. Hier befinden sich sechs sehenswerte Naturparks, unter ihnen der Cañón del Sumidero, Agua Azul und Lagunas de Montebello. Mittelpunkt des zentralen Hochlandes ist die bezaubernde Kolonialstadt San Cristóbal de las Casas, die mit alten Patiohäusern und engen, kopfsteingepflasterten Gassen ihr koloniales Bild in einer noch sehr ursprünglichen Region bewahrt hat und stark indianisch geprägt ist. In Chiapas befindet sich auch die Ruinenstadt Palenque, die zu den mächtigen Städten aus der klassischen Epoche der Maya-Zivilisation (300 - 900) gehört und als reizvollste Ausgrabungsstätte Mexikos gilt. Ursprüngliche Dschungellandschaft und anmutige Bauweise machen den besonderen Reiz dieser Anlage aus. Sehenswert sind vor allem der Tempel der Inschriften mit seinen über 600 in die Innenwand eingemeißelten Hieroglyphen, in der man erst 1949 die noch unversehrte Grabkammer des Priesterkönigs Pacal entdeckte, sowie das Museum, in dem unter anderem die Objekte aus dem Grab der Roten Königin gezeigt werden.

Baja California

Die 1.300 km lange Halbinsel Baja California, die im Norden Mexikos liegt und im Westen vom Pazifik im Osten vom Golf von Kalifornien begrenzt wird, war lange ein Geheimtipp bei Sportanglern aus der ganzen Welt. Mittlerweile weist Baja California schöne, mit Rücksicht auf die natürlichen Gegebenheiten erschlossene Ferienorte an traumhaften Sandstränden auf, wie etwa Tijuana, La Paz, Ensenada und San José del Cabo. Unter anderem in der Bahía Magdalena und der Laguna San Ignacio können ab Mitte Dezember Grauwale beobachtet werden, die hierherkommen, um sich zu paaren und zu kalben. Das Innere der Halbinsel ist dagegen sehr karg und beeindruckt mit einer grandiosen Landschaft, die durch Wüste, Kakteen, bizarre Canyons sowie verlassene Missionsorte gekennzeichnet ist und zu Wanderungen einlädt.

Oaxaca

Die Kolonialstadt Oaxaca liegt im gleichnamigen Bundesstaat inmitten eines ausgedehnten Hochplateaus zwischen steil aufragenden Gebirgszügen der Sierra Madre del Sur. Sie wurde 1529 von den Spaniern gegründet. Die gut erhaltenen Straßenzüge der schachbrettartig um den Zócalo angelegten Stadt mit ihren einstöckigen Patiohäusern aus der Kolonialzeit ließen Oaxaca zu einem Touristenklassiker werden. Der zentrale Platz der Stadt, der Zócalo, ist ideal für eine Ruhepause. Eingerahmt von spanischen Kolonnaden mit Restaurants und Straßencafés findet man in einer parkähnlichen Anlage Bänke, Schatten spendende Bäume sowie einen Musikpavillon, in dem abends Konzerte gegeben werden. An der Nordseite des Platzes steht die Kathedrale, die 1733 fertig gestellt wurde und deren barocke Fassade sehenswert ist. Im Museo Regional de Oaxaca, das im ehemaligen Kloster Santo Domingo untergebracht ist, werden eine umfangreiche ethnographische Ausstellung, präkolumbianische Stücke, Exponate aus der Kolonialzeit sowie zeitgenössische Kunst gezeigt. Hier befindet sich auch der berühmte Schatz aus dem Grab Nummer sieben von Monte Albán. Oaxaca ist nicht zuletzt der ideale Ausgangspunkt für einen Besuch der im Umkreis von 25 km gelegenen prähistorischen Ausgrabungsstätten Monte Albán, Mitla und Yagul.

Monte Albán

Monte Albán, die wichtigste Stätte der Zapoteken, befindet sich nur neun km südwestlich von Oaxaca. Um 500 v. Chr. wurde von den Olmeken auf einem eingeebneten Plateau (750 x 250 m) eine Kultstätte angelegt. Später befand sich dort der Tempelbezirk der zeitweise mit rund 35.000 Einwohnern bedeutendsten Stadt der Zapoteken, die bis rund 800 n. Chr bewohnt wurde. Dann wurde Monte Albán weitgehend verlassen; die Mixteken nutzen nur noch die alten Grabkammern als Begräbnisstätte für ihre Herrscher. Die ausgedehnte Ruinenanlage, die einen überwältigenden Blick auf das Tal von Oaxaca bietet, gruppiert sich um einen zentralen Platz, der von verschiedenen Gebäuden, Tempeln, einem Observatorium, Gräbern und Ballspielplätzen umgeben wird. Besonders sehenswert sind Los Danzantes (um 700 v. Chr.), Steinplatten mit Reliefs, die Menschen in seltsamen Verrenkungen darstellen.

Teotihuacán

Die Metropole im mexikanischen Hochland, die rund 45 Kilometer nördlich von Mexiko City liegt, war in der Zeit zwischen 100 v. Chr. und 700 n. Chr. die größte und bedeutendste Stadt Amerikas. Warum sie verlassen wurde - schon die nachfolgenden Tolteken fanden um 900 nur Ruinen vor -, weiß niemand genau. Die ausgegrabenen Pyramiden, Tempel und Heiligtümer sind sorgfältig restauriert und gehören zu den beeindruckendsten in ganz Mexiko. Sie geben, zusammen mit den zahlreichen Resten ehemaliger Wohnanlagen, ein gutes Bild der damaligen Zweihunderttausend-Einwohner-Stadt.

Guadalajara

Mexikos zweitgrößte Stadt liegt in knapp 1.600 m Höhe, hat ein sprichwörtlich angenehmes Klima und noch viel europäisch-koloniale Atmosphäre im Stadtkern. Man findet gepflegte Parkanlagen, elegante Wohnviertel sowie breite, freundliche Avenidas und Einkaufsstraßen. Sehenswert sind in Guadalajara außerdem die Wandbildmalereien von José Clemente Orozco, der zu den bedeutendsten Muralisten (Wandbildmalern) der Welt gehört.

Acapulco

Mexikos berühmtestes Seebad ist nichts für Freunde verträumter Fischerdörfer. Zunächst waren es amerikanische Urlauber, die den heruntergekommenen Hafenort an der schönen Hufeisenbucht entdeckten. Dann, in den späten 1950er Jahren, begann der internationale Touristenrummel. Hoteltürme schossen wie Pilze aus dem schmalen Streifen zwischen Strand und grünen Hügeln. Heute ist Acapulco ein Mekka für alle, die saubere Strände (es gibt zwanzig verschiedene) und warmes Wasser, kombiniert mit 24 Stunden Urlaubstreiben, suchen.

Puebla

Puebla besitzt einen historischen Kern mit spanisch-kolonialer Atmosphäre. Es gibt zahlreiche besuchenswerte Kirchen und Museen. Die Wände der Häuser aus dem 16. bis 18. Jahrhundert sind mit bunten Kacheln verziert. Um den prachtvollen Hauptplatz Zócalo gruppieren sich die interessantesten Bauten, darunter die riesige Kathedrale im Renaissance-Stil und das Bischöfliche Palais, beide mit kostbarer Barock-Ausstattung.

Taxco

Die wunderschön inmitten einer Hügellandschaft gelegene Stadt ist eine der am wenigsten berührten Kolonialstädte Mexikos, die komplett unter Denkmalschutz steht. Taxco war einst ein Zentrum des Silberbergbaus. Noch heute gibt es hier über hundert Silberschmiede-Werkstätten. Im Gewirr von teils steilen Kopfsteinpflaster-Gässchen entdeckt man zahllose malerische Winkel und intime Plätze mit blumengeschmückten Kolonialhäusern. Am kleinen Zócalo, dem Hauptplatz, erhebt sich die 1758 vollendete herrliche Kirche San Sebastián y Santa Prisca. Sie ist im typisch spanischen Stil des Churriguerismus verziert.

Xochicalco

Die über 12 Quadratmeter große festungsartige Ruinenstätte, deren Blütezeit als Handelszentrum und religiöse Metropole im Zeitraum vom siebten bis zehnten Jahrhundert lag, zeigt großartige Steinreliefs, die auf toltekischen Einfluss schließen lassen. Wenige kurvenreiche Kilometer südwestlich entfernt, verstecken sich die berühmten Grutas de Cacahuamilpa. Diese größten und sehenswertesten Tropfsteinhöhlen des Landes liegen mitten im Nationalpark gleichen Namens.

Uxmal

Hier kann man den klassischen Stil der Maya (siebtes bis zehntes Jahrhundert) am allerbesten studieren. Die Stadt war knapp einen Quadratkilometer groß und wird heute noch von der 38 m hohen "Pyramide des Wahrsagers" überragt, zu deren Spitze 118 extrem steile Stufen führen. Eindrucksvoll ist auch das um einen viereckigen Innenhof angelegte "Haus der Nonnen", in dem aber keine Nonnen wohnten, sondern vermutlich als Götter-Opfer ausgesuchte Jungfrauen ihre letzten Tage verbrachten.

Chichén Itzá

Dies ist die berühmteste, meistbesuchte und am besten restaurierte aller Mayastädte auf der Halbinsel Yucatán. Sie wurde von den Maya um 450 n. Chr. gegründet und um 1.000 von den Tolteken übernommen, die aus dem 1200 km entfernten Tollán bei Teotihuacán eingewandert waren. Mehr als hundert Jahre haben die Ausgrabungs- und Restaurierungsarbeiten der acht km² großen Anlage gedauert. Besonders eindrucksvoll sind die Pyramide "El Castillo", die als steinerner Kalender diente, der prächtige, von tausend Säulen umgebene Kriegertempel sowie der 145 m lange und 37 m breite Ballspielplatz, der größte und schönste, der je entdeckt wurde. Das rituelle Spiel der Maya verlangte, dass die Spieler einen Hartgummiball durch steinerne Ringe schlagen mussten - aber nicht etwa mit Hilfe von Händen oder Füßen, sondern lediglich mit Knie, Hüfte oder Ellbogen. Der Verlierer wurde den Göttern geopfert.

Cancún

Ganz Cancún ist ein Ferienzentrum neuesten Zuschnitts. 1970 lebten hier noch maximal 200 Menschen, heute sind es etwa 200.000, die vorwiegend vom Tourismus leben. Cancún besteht aus einem Zentrum etwas abseits des Meeres und einer schmalen, 20 km langen Landbrücke zwischen einer Lagune und dem Meer. Dieser schmale Streifen ist vollständig mit Hotels bebaut. Geboten wird alles, was den vorwiegend US-amerikanischen Urlaubern gefällt: endlos lange, blendend weiße Karibikstrände, türkisfarbene Lagunen, alle denkbaren Sportmöglichkeiten, fantasievoll konzipierte Hotelbauten, viel Abendunterhaltung, klimatisierte Einkaufszentren mit erlesenen Boutiquen und Feinschmecker-Restaurants.

Barranca del Cobre

Die "Kupferschlucht" ist eigentlich ein ganzes Netz von Schluchten, das sich durch die Sierra Tarahumara im Nordwesten Mexikos zieht. Mit ihren bis zu 1.500 m breiten und zum Teil mehr als einen Kilometer senkrecht abfallenden Felswänden ist dieses Naturwunder ums Vierfache größer als der weltberühmte Grand Canyon in den USA. 1961, nach neunjähriger Bauzeit, wurde die ungewöhnlich kühn angelegte Streckenanlage der Eisenbahn Chihuahua al Pacífico vollendet. Sie überwindet annähernd 2.500 Meter Höhenunterschied, führt über 39 Brücken und durch 86 Tunnel und bietet atemberaubende Ausblicke. Am Aussichtspunkt El Divisadero, einem der Höhepunkte der 13-stündigen Reise, hält der Zug eine Viertelstunde lang, damit sich die Passagiere in Ruhe umschauen und fotografieren können.

Reisehinweise

Wegen der großen Anzahl an Migranten, die sich derzeit auf dem Weg von den südlichen Grenzübergängen nach Mexiko-Stadt bzw. zu den nördlichen Grenzübergängen zu den USA befinden, muss mit Behinderungen des Reiseverkehrs in den entsprechenden Grenzregionen gerechnet werden. Das Auswärtige Amt rät Reisenden, besonders vorsichtig zu sein und sich über die aktuelle Lage vor Ort informiert zu halten.

Sicherheitslage:

Die Sicherheitssituation des Landes verschlechtert sich derzeit. Sie ist durch die Zunahme der Kriminalität (auch Organisierte Kriminalität) geprägt: Erpressungen, Entführungen, Überfällen, Morde. Verbrechen werden auch bei Tag und überall verübt. Im Rahmen der gewaltsamen Kämpfen zwischen der Polizei und dem Militär auf der einen Seite und der Organisierten Kriminalität sowie den Drogenbanden auf der anderen Seite kamen schon viele Menschen ums Leben, auch Unbeteiligte. Polizisten können ebenfalls in die Verbrechen verwickelt sein.

Die Sicherheitslage kann sich jederzeit durch Anschläge gegen Politiker im Zusammenhang mit der Übergabe des Präsidentenamtes am 1. Dezember 2018 verschärfen. Demonstrationen sollten gemieden werden, da Gewalteskalationen nicht selten sind. Es kann zeitweise zur Blockade von Hauptverkehrsstraßen durch Demonstranten kommen.

Das Auswärtige Amt rät dringend ab von Reisen:

- in die Grenzgebiete USA/Mexiko

- in die Städte Acapulco, Chihuahua (Ausnahme bei An- und Abreise per Flugzeug oder Benutzung des Zugs "El Chepe"), Ciudad Juarez, Culiacán, Tijuana

- in die Bundesstaaten:

> Colima (mit Ausnahme der Hafenstadt Manzanillo)

> Michoacán, Jalisco, Guanajuato - dies gilt jeweils nur für die ländlichen Gebiete

> Guerrero (mit Ausnahme der Stadt Ixtapa-Zihuatanejo bei An- und Abreise per Flugzeug)

> Sinaloa (mit Ausnahme der Stadt Mazatlán (hier "Zona Dorada" und historisches Zentrum bei An- und Abreise per Flugzeug) und der Stadt Los Mochis bei Benutzung des Zugs "El Chepe")

> Tamaulipas

Von nächtlichen Aufenthalten im Zentrum von Stadt Cancún rät das Auswärtige Amt ab. Hintergrund sind gewalttätige Auseinandersetzungen.

Außerdem wird von unbegleiteten Einzelreisen auf der Bundesstraße 199 in Chiapas (zwischen Palenque und San Cristobal de las Casas) abgeraten.

Zu besonderer Vorsicht wird in Guadalajara und Umgebung (Jalisco) geraten, da es hier derzeit zu Auseinandersetzungen zwischen der Organisierten Kriminalität und den Sicherheitskräften kommt.

Reisende sollte sich vor Ort genau über die Gefahrensituation informieren und sich durch entsprechende Vorsichtsmaßnahmen darauf einstellen (z.B. durch Meiden von Stadtteilen).

Frauen sollten wegen zunehmenden Übergriffen nachts oder in einsamen Gegenden nur in Begleitung unterwegs sein.

Bei Überlandfahrten wird auf vielen Strecken zu besonderer Vorsicht geraten.

Im Falle eines Überfalls sollte Reisende keine Gegenwehr leisten, um durch Waffen nicht verletzt zu werden. Die üblichen Sicherheitsmaßnahmen für Reisen (wichtige Dokumente in der Unterkunft verwahren etc.) sollte beachtet werden.

Gefahren durch Naturereignisse:

- Hurrikan-Saison: In den Bundesstaaten im Süden der USA, in Mexiko, Zentralamerika sowie in der Karibik ist jeweils in der Zeit von Juni bis November mit Hurrikans zu rechnen. Kennzeichen dieser tropischen Wirbelstürme sind u.a. Windgeschwindigkeiten in Orkanstärke, starke Regenfälle und unter Umständen auch Erdrutsche. Informationen dazu gibt es bei Wettervorhersagen in den jeweiligen Ländern oder im Internet, beispielsweise unter www.nhc.noaa.gov, www.wunderground.com/tropical und www.proteccioncivil.gob.mx.

- Vulkan:

Wegen erhöhter Aktivität des Vulkans Popocatepetl muss die von den zuständigen Behörden verhängte Sicherheitszone mit einem Radius von 12 km um den Krater in jedem Fall gemieden werden. Hinweise sind abrufbar unter www.cenapred.gob.mx > Volcán Popocatépetl.

- Erdbeben:

Im September 2017 haben sich im Bundesstaat Oaxaca und Zentralmexiko zwei starke Erdbeben ereignet, die zu vielen Toten sowie großen Sachschäden geführt haben.

Mit weiteren Beben muss gerechnet werden (so geschehen Mitte Februar 2018 bei Mexiko-City), da sich das Land in einer Erdbebenzone befindet.

Informationen: www.atlasnacionalderiesgos.gob.mx, https://www.ready.gov/earthquakes.

Weitere Informationen zur Sicherheitssituation im Reiseland sind auf den Internetseiten des Auswärtigen Amtes zu finden.

Bitte auch den Abschnitt "Allgemeine Vorsichtsmaßnahmen" beachten.

Allgemeine Vorsichtsmaßnahmen

Ausweispflicht:

Reisende sollten bei Kontrollen neben dem Reisepass auch die Bescheinigung parat haben, die den Aufenthaltsstatus enthält (FMM oder FMI etc.).

Taxis:

Generell sollten nur Taxis benutzt werden, die sich an den offiziellen Taxiständen befinden. Alternativ können Taxis auch telefonisch angefordert werden. Taxis sollten jedoch nicht wegen Gefahr von Raubüberfällen an der Straße gestoppt werden.

Überlandreisen:

- Reisende, insbesondere Mietwagenfahrer, sind durch Raubüberfälle gefährdet. Sie sollten bei Reisen mit dem Auto nicht bei Dunkelheit unterwegs sein.

- Pausen etc. sollten nur an Autobahnhaltestellen, Tankstellen oder Haltebuchten gemacht werden, wenn sich auch andere Personen dort aufhalten.

- Wird man am Straßenrand darauf aufmerksam gemacht, Pannenhilfe zu leisten, sollte besser an der nächsten Tankstelle gehalten werden, um Unterstützung dafür anzufordern.

- Anhalter sollten nicht mitgenommen werden.

- Reisende, die abgelegene Bereiche des Landes erkunden wollen, sollten in diesen Fällen Fremdenführer in Anspruch nehmen, die mit Ausweisen von Sectur ("Secretaria de Turismo" - www.sectur.gob.mx) ausgestattet sind.

- Bei Überfällen sollte man sich nicht wehren, da die Kriminellen in der Regel daraufhin Gewalt anwenden und die Opfer verletzen oder gar töten.

Busse:

- Überfälle auf Busse stellen ebenso ein Risiko für Reisende dar.

Busse sind darüber hinaus in technischer Hinsicht oftmals ein Problem, da sie sich in schlechtem Zustand befinden. Davon ausgenommen sind Busse der Luxusklasse oder ersten Klasse, sie können daher als Reisemittel genutzt werden.

- Zur Ruinenstadt Teotihuacán sollten als Verkehrsmittel nur Touristenbusse, keine Linienbusse benutzt werden.

Drogen:

Drogen ein- und auszuführen, damit zu handeln sowie zu konsumieren ist streng verboten!

Fotografieren:

Fotos von Personen sollten nur mit deren persönlicher Erlaubnis gemacht werden.

Alkohol:

Es darf kein Alkohol abseits von Lokalen in der Öffentlichkeit konsumiert werden.

Bitte auch den Abschnitt "Reisehinweise" beachten.

SPERR-NOTRUF: Deutsche können ihre Girocards, Kreditkarten, Handys und einige andere elektronische Berechtigungen über die Sperr-Notruf-Nummer ++49 116 116 (aus dem Ausland neben ++49 116 116 auch ++49 30 4050 4050 wählbar) rund um die Uhr sperren lassen. Der Anrufer wird mit den Herausgebern der jeweiligen Medien verbunden, sofern diese sich dem Sperr-Notruf angeschlossen haben. Eine Liste der angeschlossenen Herausgeber ist im Internet unter www.sperr-notruf.de zu finden.

Ebenso ist es möglich, die Online-Ausweisfunktion (elektronischer Identitätsnachweis - eID) des neuen Personalausweises unter den oben genannten Nummern sowie unter 0180 1 333 333 (Bürgerservice des Bundesinnenministeriums) sperren zu lassen.

ab3099 

Ausführliche Einreisebestimmungen

Ausführliche Einreisebestimmungen finden Sie hier.

Hinweis zu den Ausflügen:

Alle Ausflüge und Führungen finden in deutscher Sprache statt, soweit nichts anderes angegeben ist. Bitte beachten Sie, dass sich die angegebene Reihenfolge der Ausflüge ändern kann. 

Einreisebestimmungen für deutsche Staatsangehörige (Reisedokumente / Visum / Impfung):

Deutsche Staatsangehörige benötigen für diese Reise gültige Ausweisdokumente. Die Reise kann sonst nicht angetreten werden!
Je nach Reiseland kann es sein, dass ein Visum erforderlich ist. In einigen Ländern sind ggf. auch Impfvorschriften zu beachten. Ausführliche Einreisebestimmungen finden Sie online bei der jeweiligen Reise unter der Rubrik „Länder“. Außerdem erhalten Sie diese Infos auch in Ihren zugesandten Reise-Vertragsunterlagen.
Wir empfehlen Ihnen dringend, sich schon vor der Buchung einer Reise über Ihre Einreisebestimmungen zu informieren. Bitte erkundigen Sie sich dabei auch über mögliche Bearbeitungszeiten für ggf. benötigte Visa, um eine rechtzeitige Bearbeitung vor Abreise zu gewährleisten sowie über notwendige Impfungen.
Bitte beachten Sie, dass seit dem 26. Juni 2012 jedes Kind, welches ins Ausland reist, unabhängig vom Alter ein eigenes Reisedokument benötigt. Eintragungen im Reisepass der Eltern werden nicht mehr anerkannt. Bitte beantragen Sie das notwendige Reisedokument bei den zuständigen Behörden.

Einreisebestimmungen für nicht-deutsche Staatsangehörige (Reisedokumente / Visum / Impfung):

Falls Personen ohne deutsche bzw. mit nicht ausschließlich deutscher Staatsbürgerschaft mitreisen, beachten Sie bitte, dass in diesem Fall andere bzw. gesonderte Einreisebestimmungen für Ihr gewähltes Reiseland gelten können. Hierüber geben die jeweiligen Auslandsvertretungen bzw. zuständigen Konsulate entsprechend Auskunft. Wir empfehlen Ihnen dringend, sich schon vor der Buchung einer Reise über Ihre Einreisebestimmungen zu informieren. Bitte erkundigen Sie sich dabei auch über mögliche Bearbeitungszeiten für ggf. benötigte Visa, um eine rechtzeitige Bearbeitung vor Abreise zu gewährleisten.
Sollten Sie in diesem Zusammenhang Fragen haben, helfen wir Ihnen gerne weiter. Bitte kontaktieren Sie uns unter unserer kostenfreien Service-Hotline 0800 250 00 00 (Mo-Fr 9-19 Uhr).

Absagefrist durch den Reiseveranstalter sz-Reisen:

Falls die Mindesteilnehmerzahl für Ihren Reisetermin nicht erreicht werden sollte, behält sich sz-Reisen vor, bis spätestens 4 Wochen vor Reiseantritt (bei Tagesfahrten bis zu 2 Wochen) die Reise abzusagen bzw. vom Reisevertrag zurückzutreten. Weitere Informationen hierzu finden Sie in den Allgemeinen Geschäftsbedingungen unter §7.

Hinweis für Menschen mit eingeschränkter Mobilität:

sz-Reisen sind nicht geeignet für Gäste mit eingeschränkter Mobilität. sz-Reisen sind meistens Reisen in Bewegung: Um alle Besichtigungen, Rundgänge und Ausflüge in vollem Umfang miterleben zu können, sollten Sie „gut zu Fuß“ sein. Auch so manch ein Hotel ist noch nicht auf Rollatoren oder weitergehende Mobilitätsbeschränkungen eingestellt. Daher sind unsere Reisen für schwer gehbehinderte Gäste sowie für Gäste im Rollstuhl oder mit starker Sehbehinderung nicht geeignet (auch Gehörlosigkeit oder allg. Reisebehinderung).
Im Zweifel können wir vorab für Sie prüfen, ob eine Teilnahme möglich ist. Bitte fragen Sie uns vor der Buchung, ob diese Reise für Sie geeignet ist. Wir beraten Sie gern unter unserer kostenlosen Service-Hotline 0800 250 00 00 (Mo-Fr 9-19 Uhr).

Zahlung & Reiserücktritt bei sz-Reisen:

Ausführliche Informationen zu Zahlung und zum Reiserücktritt finden Sie in den Allgemeinen Geschäftsbedingungen SZ-Reisen GmbH unter § 2. + 5. + 7. + 8.

Hinweis bei Hotelaufenthalt:

Die angegebene Hotelklassifizierung ist landestypisch.

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Reisedaten

Reise/Reiseziel:
Mexiko: Von Mexiko-City nach Cancun
Veranstalter:
SZ-Reisen GmbH, Ostra-Allee 20, 01067 Dresden
Mindestteilnehmerzahl:
15
Ungefähre Gruppengröße:
17
  • auf/zu

    Zusatzoptionen:

    Flughafen:

    • Transferregionen
    • Transferregionen

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    • Weitere Flughäfen auf Anfrage buchbar

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Reiseversicherung

Wir empfehlen Ihnen den sofortigen Abschluss einer Reiserücktrittsversicherung (Reiserücktritt und Reiseabbruch), sowie bei Auslandsreisen eine zusätzliche private Auslandskrankenversicherung.

Wir helfen Ihnen dabei, den optimalen Versicherungsschutz für Sie zu finden. Lesen Sie das Produktinformationsblatt und wählen Sie die gewünschte Versicherung aus.
Wir werden Sie vor der Buchung zu den Konditionen beraten.
Hier finden Sie vorab eine aktuelle Tarifübersicht.

Die Versicherungskosten sind abhängig vom Reisepreis pro Person. Bei Versicherungskosten über 200 € pro Person müssen Reisekunden seit Februar 2018 den gewünschten Reiseschutz direkt bei der ERV buchen. Nach Abschluss der Reisebuchung können Sie hier Ihre Versicherung hinzubuchen.

Sonstiges

MX-CA06

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