Antike Westtürkei: Weltgeschichte in zehn Tagen

Istanbul - Bursa - Troja - Pergamon - Pamukkale - Antalya

Sagen Sie nicht, wir hätten Sie nicht gewarnt: Sie werden auf dieser Reise sehr viele alte Gebäude zu sehen bekommen - und die meisten davon sind nicht mehr ganz intakt. Wenn Sie aber für die Antike schwärmen, ist das genau der Grund weshalb Sie diese Reise in Ihrem ganzen Leben nicht wieder vergessen werden. So dicht gepackt sind die zehn Tage mit absoluten Highlights, dass man kaum zu Atem kommt, wenn man sie aufzählt. Wir gestalten die Reise trotzdem ohne Hektik und mit viel Muße für gutes Essen in gemütlichen Hotels.

Wir besuchen Istanbul mit seinen Attraktionen wie der Hagia Sophia, dem Topkapi Palast, und der Sultan Ahmed Moschee. Die Wiege der osmanischen Architektur sehen wir in der ehemaligen Hauptstadt Bursa mit der stilbildenden Grünen Moschee. In Troia besichtigen wir die zum UNESCO Welterbe gehörende Ausgrabungsstätte, die Heinrich Schliemann der Legende nach nur entdeckte, weil er sein Schiff verpasst hatte und den Tipp erhielt, es an dieser Stelle noch einmal zu versuchen. Pergamon überwältigt schon dank seiner Vielfalt an Tempeln, Heiligtümern und antiken Stätten und in Ephesos besuchen wir eine der Geburtsstätten des Christentums und  sehen mit dem Artemis Tempel eines der Sieben Weltwunder der Antike. In Aphrodisias erwartet uns das Marmorwunder, Pamukkale begeistert uns mit seinen an Baumwolle erinnernden weißen Kalksteinterrassen und wir lernen, dass man selbst in Antalya mit seinen Sehenswürdigkeiten nicht dazu verdammt ist, seine Zeit am Strand totzuschlagen. 

  • Sagenumwobenes Troia
  • Kalksinterterassen Pamukkale
  • Bootsfahrt auf dem Bosporus

Programm

1. Tag: Anreise Istanbul

Sie fliegen von Leipzig nach Istanbul und werden am Flughafen von Ihrer örtlichen Reiseleitung in Empfang genommen, bevor es mit dem Bus zum Hotel geht. Den Abend lassen Sie ausklingen mit einem Kennlernabendessen in einem Restaurant an der Galatabrücke und einer anschließenden Lichterfahrt.

2. Tag: Istanbul

Nach Ihrem Frühstück erwartet Sie eine Stadtführung durch Istanbul. Sie besichtigen die Hagia Sophia, eine der schönsten und ältesten Basiliken der Stadt, den Topkapi-Palast, der auf einer Seezunge zwischen Halic (Goldenes Horn) und Bogazici (Bosporus) liegt, den Hippodromplatz und die Sultan-Ahmet- Moschee mit ihren sechs schlanken Minaretten. Den Abschluss macht die Yerebatan-Zisterne, ein Wasserreservoir der Spätantike, die wegen ihres türkischen Namens auch "Versunkener Palast" genannt wird. 

Der Abend steht Ihnen zur freien Verfügung.

3. Tag: Istanbul - Bursa

Bevor Ihre Fähre nach Asien ablegt, haben Sie noch Zeit, über den Ägyptischen Basar (Gewürzbasar) zu schlendern und sich von dem Meer an Düften und Farben verzaubern zu lassen. 
Anschließend führt Sie eine Bootfahrt auf dem Bosporus, welcher das Schwarze Meer mit dem Marmarameer verbindet, zum asiatischen Istanbul. Während der Fahrt haben Sie einen fantastischen Ausblick auf das Goldene Horn und die prachtvollen Paläste und Villen der großen Metropole.
Dort angekommen, fahren Sie weiter nach Bursa, welche bekannt ist für ihre Moscheen und historischen Stätten aus dem frühern Osmanischen Reich. 

In Bursa übernachten Sie für die nächsten zwei Nächte in einem Thermalhotel.

4. Tag: Bursa

Nach Ihrem Frühstück besichtigen Sie die berühmte Grüne Moschee. Sie gilt als Meisterwerk der frühosmanischen Architektur und ist Ausgangspunkt einer Reihe im Bursa-Stil errichteter Moscheen. Zum Mittagessen haben Sie die Möglichkeit in einem typischen Restaurant kulinarische Köstlichkeiten auszuprobieren. Bursa war früher das Zentrum des Seidenhandels und besitzt auch heute noch zahlreiche Seidenmanufakturen. Aus diesem Grund darf ein Besuch des Seidenbasars nicht fehlen - Feilschen und Handeln ist hier ausdrücklich erwünscht.

5. Tag: Bursa - Troja - Çanakkale

Die Fahrt geht weiter über den Nordwesten bis hin zur zum UNESCO-Welterbe gehörenden Ausgrabungsstätte in Troia, die Heinrich Schliemann der Legende nach nur entdeckte, weil er sein Schiff verpasst hatte und den Tipp erhielt, es an dieser Stelle noch einmal zu versuchen. Troia war Schauplatz für die spannenden Geschichten des Trojanischen Krieges, die Homer in seiner Illias so wortreich umschreibt.

Das Ziel des Tages ist Çanakkale, wo Sie in einem Hotel direkt am Meer übernachten werden.

6. Tag: Çanakkale - Pergamon - Kuşadası

Am Vormittag erkunden Sie ausführlich die Akropolis von Pergamon, das steilste Theater Kleinasiens und den Sockel des berühmen Pergamonaltars, den deutsche Ausgräber in den 1870er Jahren verpackt und nach Berlin verschickt haben.
Beim anschließenden Besuch einer Teppichknüpferei wird Ihnen die filigrane Tradition des Teppichknüpfens von türkischen Frauen vorgeführt. Der anatolische Teppich ist ein handwerkliches Kunstwerk und zeichnet sich durch seine charakteristischen Farben, Muster, Strukturen und Techniken aus.

Als Zeichen der türkischen Gastfreundschaft wird Ihnen ein Mittagessen in einem kleinen Lokal einer Genossenschaft mit typischen Speisen und Getränke wie Pide (Türkische Pizza), Göreme (Fladenbrot) und Ayran serviert.

Danach fahren Sie weiter in den nächsten Ort Kuşadası, wo Sie übernachten werden.

7. Tag: Kuşadası - Ephesus - Şirince Dorf

Nach dem Frühstück machen Sie sich auf den Weg nach Ephesus. Die klassische griechische Stadt ist der Ort, an dem sich einst eines der sieben Weltwunder der Antike erhob - der Tempel der Artemis. Ephesus ist einer der am besten erhaltenen archäologischen Ausgrabungsstätten der Welt. Sie begeben sich auf einen Rundgang durch die mit Marmor gepflasterten Straße, vorbei an mit Mosaiken und Fresken geschmückten römischen Häusern und beeindruckenden historischen Gebäuden, darunter die berühmte Celsus-Bibliothek, der Hadrianstempel und das große Theater. Zusammen mit vielen anderen Sehenswürdigkeiten bieten sie einen Einblick, wie der Alltag sich damals hier abgespielt hat. 

Das Bergdorf Şirince hingegen scheint sich im Laufe der Jahre kaum verändert zu haben. Jahrhundertealte Weinkeller, hervorragende türkische Hausmannskost, türkischen Kaffee auf Quarzsand und einzigartiges Kunsthandwerk gehören zu den Highlights in Şirince.

8. Tag: Kuşadası - Aphrodisias - Hierapolis - Pamukkale

Auf dem Weg nach Pamukkale liegt die Ausgrabung von Aphrodisias. Sie ist bekannt als "Marmorwunder" und zeigt die gut erhaltenen Ruinen des Tetrapylon, der Hadriansthermen und des Theaters, welche Sie besichtigen werden.
In Pamukkale erwarten Sie die strahlend weißen Kalksinterterrassen, die über Jahrtausende durch kalkhaltige Thermalquellen entstanden sind. Die Terrassen zählen zu den bedeutendsten Naturwundern der Türkei und stehen auf der Liste des Weltkulturerbes der UNESCO.
Außerdem besichtigen Sie den antiken Friedhof von Hierapolis, der mit seinen über 1200 frei gelegten Sarkophagen zu den interessantesten Grabstätten Anatoliens gehört.

9. Tag: Pamukkale - Antalya

Nach dem Frühstück genießen Sie auf der Fahrt nach Antalya die atemberaubenden Landschaften des schroffen Taurusgebirges. Unser Tagesziel ist Antalya, wo Sie während einer Stadtrundfahrt die schönsten Plätze kennenlernen werden. Dazu gehört der Besuch eines Basars und die teilweise restaurierte Altstadt mit dem alten Jachthafen. Werfen Sie einen Blick auf das Hadrianstor, eines der ältesten und bedeutendsten Sehenswürdigkeiten der Stadt, und bestaunen Sie das Yivil-Minarett, welches im 13. Jahrhundert erbaut wurde und säulenförmig bis 38 Meter in den Himmel ragt.

Der Rest des Tages steht Ihnen zur freien Verfügung. Nutzen Sie zum Beispiel die Gelegenheit für einen Einkaufsbummel in der Stadt.

Sollten Sie eine Badeverlängerung gebucht haben, werden Sie in Ihr 5*-Hotel Amelia Beach Resort & Spa an der türkischen Riviera zwischen Antalya und Alanya gebracht. Entspannen Sie während Ihres 5-tägigen Aufenthalts am Kies- und Sandstrand, welcher sich direkt am Hotel befindet. All Inclusive bietet Ihnen das Amelia Beach Resort & Spa folgende Verpflegung:

  • Frühstück- Mittag- und Abendessen in Buffetform
  • Lokale alkoholfreie und alkoholische Getränke 10.00-24.00 Uhr
  • 1 x pro Aufenthalt Abendessen im A-la-Carte-Restaurant (Reservierung erforderlich, nach Verfügbarkeit)
  • Minibar bei Ankunft mit Softdrinks und täglich mit Wasser befüllt
  • Langschläferfrühstück,
  • Nachmittagssnacks, Kuchen, Eis
  • Mitternachtssnacks

10. Tag: Heimreise

Nach Ihrem Frühstückt heißt es Abschied nehmen. Gemeinsam mit Ihrer Reisebegleitung und Erinnerungen an zehn Tage Weltgeschichte fliegen Sie nach Hause zurück.

ab1299 

Beförderung 

  • Haustürtransfer in ausgewählten Regionen
  • Flug mit Turkish Airlines nach Istanbul und zurück von Antalya in der Economy Class (Umsteigeverbindung)
  • Transfer Flughafen – Hotel – Flughafen
  • Fahrt im Reisebus während der Rundreise

Hotels & Verpflegung

  • 2 Übernachtungen im 4*-Hotel  in Istanbul
  • 2 Übernachtungen im 4*-Hotel  in Bursa
  • 1 Übernachtung im 4*-Hotel  in Çanakkale
  • 2 Übernachtungen im 4*-Hotel im Raum Kuşadası
  • 1 Übernachtung im 4*-Hotel in Pamukkale
  • 1 Übernachtung im 4*-Hotel in Antalya
  • 9x Frühstück
  • 9x Abendessen in örtlichen Restaurants oder im Hotel als Büffet oder Menü
  • 2x typisches Mittagessen

 Ausflüge & Besichtigungen

  • Stadtrundfahrt in Istanbul inklusive aller Eintritte mit Hagia Sophia, Topkapi Palast, Sultanahmet Moschee, Hippodrom, Yerebatan-Zisterne
  • Besichtigungen: Grüne Moschee und Seidenbasar in Bursa, Troia, Akropolis von Pergamon, Ephesus mit Tempel der Artemis, Bergdorf Şirince, Ausgrabungsstätte Aphrodisias, Kalksinterterrassen Pamukkale, Nekropole Hierapolis, Altstadt von Antalya
  • Bootsfahrt auf dem Bosporus
  • Besuch einer Teppichknüpferei in Bergama

Zusätzlich inklusive

  • Alle aktuellen Steuern und Sicherheitsgebühren
  • 1 Reisetaschenbuch pro Buchung
  • Örtliche, Deutsch sprechende Reiseleitung während der Ausflüge
  • sz-Reisebegleitung

ab1299 

Zielland

Türkei

Landesdaten

Lage

Die Republik Türkei liegt mit etwa drei Prozent ihres Staatsgebietes in Europa und mit etwa 97 Prozent in Kleinasien. Sie grenzt im Norden an das Schwarze Meer, im Nordosten an Georgien und Armenien, im Osten an den Iran, im Süden an den Irak, an Syrien und an das Mittelmeer, im Westen an das Ägäische Meer und Griechenland und im Nordwesten an Bulgarien.

Fläche: 779.452 km².

Verwaltungsstruktur: 81 Provinzen (iller).

Einwohner

Bevölkerung: ca. 76 Millionen

Städte:

Ankara (Hauptstadt) ca. 4,4 Millionen

Istanbul ca. 13,1 Millionen

Izmir ca. 3,3 Millionen

Bursa ca. 1,9 Millionen

Adana ca. 1,6 Millionen

Gaziantep ca. 1,3 Millionen

Konya ca. 1 Million

Antalya ca. 1 Million

Kayseri ca. 950.000

(obige Zahlen gelten nur für die Städte, nicht für die gleichnamige Provinz)

Sprache

Die Amtssprache ist Türkisch. Im Südosten des Landes wird teilweise kurdisch gesprochen, außerdem hört man mitunter Arabisch, Griechisch und Armenisch. In Städten und Touristenorten wird oft Deutsch gesprochen, daneben auch Englisch und Französisch.

Zeitverschiebung

Mitteleuropäische Zeit (MEZ) +2 Stunden.

Während der europäischen Sommerzeit beträgt der Zeitunterschied +1 Stunde.

Telefon/Post

Post

Die Postämter haben ein gelbes Schild mit der Aufschrift PTT. Luftpostsendungen nach Mittel- und Nordeuropa benötigen in der Regel drei Tage. Postlagernde Sendungen händigt das jeweilige Hauptpostamt gegen Vorlage des Personalausweises oder des Reisepasses aus.

Telefon

Die Vorwahl von Deutschland, Österreich und der Schweiz in die Türkei ist 0090, von der Türkei nach Deutschland wählt man 0049, nach Österreich 0043 und in die Schweiz 0041, danach entfällt jeweils die 0 der Ortsvorwahl.

Telefonate können im Selbstwählferndienst von öffentlichen Telefonen oder von einer Kabine im Postamt aus geführt werden. Kartentelefone sind weit verbreitet, Telefonkarten sind in allen Postämtern sowie den meisten Zeitungskiosken erhältlich, daneben gibt es auch Telefonmünzen, sogenannte "Jetons".

Fast alle Postämter und viele Hotels bieten einen Fax-Dienst an.

NOTRUFNUMMERN: Polizei 155, Unfallrettung 112, Feuerwehr 110.

Mobilfunk

Netztechnik: GSM 900 oder GSM 1800.

Derzeit gibt es Roamingverträge mit Anbietern in der Türkei von E-Plus, O2, Telekom Deutschland und Vodafone.

Internet

Länderkürzel: .tr

Internetcafés sind allen größeren Städten vorhanden, ihre Zahl wächst ständig.

Feiertage

1. Januar (Neujahr), 23. April (Unabhängigkeits- und Kindertag), 1. Mai (Tag der Arbeit), 19. Mai (Gedenken an Atatürk sowie Jugend- und Sporttag), 30. August (Siegesfest), 28. und 29. Oktober (Republikfest).

Islamische Feiertage  (Verschiebungen um einen Tag, in seltenen Fällen zwei Tage, sind möglich!): 5. bis 7. Juni (Fastenbrechen am Ende des Ramadan), 11. bis 14. August (Opferfest).

Der Ramadan dauert im Jahr 2019 vom 6. Mai bis zum 3. Juni (die Daten können je nach Land um einen oder zwei Tage abweichen).

Wöchentlicher Ruhetag ist der Sonntag.

Während des Ramadan, des islamischen Fastenmonats, kann das Geschäftsleben eingeschränkt sein.

Die Hauptferienzeit geht von Mitte Juni bis Anfang September.

Öffnungszeiten

Banken: Mo bis Fr 8.30/9-18 Uhr (geöffnet für Kunden bis 16.30/17/17.30 Uhr), Mittagspause 12/12.30-13.30 Uhr, einige Filialen haben durchgehend geöffnet;

Behörden: Mo bis Fr 8.30/9-17 Uhr (persönliche Sprechzeiten bis 15.30/16 Uhr), Mittagspause 12.30-13 Uhr;

Büros: Mo bis Fr 9-12, 13-17 Uhr;

Geschäfte: Kleine Geschäfte sieben Tage durchgehend 8/9 Uhr bis 21/22 Uhr; Einkaufszentren und Shopping Malls sieben Tage durchgehend 10-22 Uhr;

Post: Mo bis Fr 8-12, 13-17 Uhr. In den größeren Städten und in manchen Touristenzentren sind Postämter für Teilbereiche (z.B. Telefon) auch bis 24 Uhr und So 9-19 Uhr geöffnet.

Kleidung

Im Sommer ist leichte Sommerkleidung ausreichend. Für die Abendstunden sollte man aber auch wärmere Sachen dabeihaben. Im Winter werden warme Kleidung, ein Wintermantel sowie festes Schuhwerk und Gummistiefel benötigt. Wichtig sind außerdem eine gute Sonnenbrille sowie ein Regenschutz für das ganze Jahr mit Ausnahme der Monate Juni bis September.

Legere Kleidung wird überall akzeptiert. Badekleidung und ähnliches gehört jedoch in die Ferienanlagen und an den Strand.

Geschichte/Politik

Bereits von 1900 bis 1200 v. Chr. entwickelte sich in Anatolien die erste Hochkultur des Landes. Im neunten und achten Jahrhundert v. Chr. errichteten die Phryger ein Königreich, das in Anatolien zu einer Vormachtstellung gelangte. Von der Mitte des sechsten Jahrhundert bis zum Jahr 333 v. Chr. gehörte der Großteil Kleinasiens, einschließlich Anatoliens, zum Perserreich. Dann wurde es vom Reich Alexanders des Großen abgelöst. Im zweiten und ersten Jahrhundert v. Chr. drangen die Römer nach Kleinasien ein. Nach der Teilung des Römischen Reiches im vierten Jahrhundert n. Chr. wurde Kleinasien Teil des Oströmischen Reiches (Byzantinisches Reich). Im elften Jahrhundert siegten die türkischen Seldschuken über die Byzantiner. Das Osmanische Reich, das im 14. Jahrhundert entstand, griff rasch auf Europa über. Stationen waren 1389 die Schlacht auf dem Amselfeld gegen die vereinigten Balkanfürsten, 1453 die Eroberung Konstantinopels, 1529 die vergebliche Belagerung Wiens und dann der allmähliche Rückzug, der bis ins 20. Jahrhundert dauerte. Seit 1883 wurde die türkische Armee von deutschen Offizieren ausgebildet. 1908 fand die Verschwörung der Jungtürken statt, die Sultan Abd ül Hamid II zur Anerkennung der 1876 erlassenen Verfassung zwang. Im Ersten Weltkrieg kämpfte die Türkei auf deutsch/österreichischer Seite. Als Folge des Krieges wurde das ehemalige Weltreich auf Kleinasien und Istanbul reduziert.

Nach Abschaffung des Sultanats proklamierte Mustafa Kemal (Atatürk) 1923 die Republik. Ankara wurde zur Hauptstadt ernannt. Kemal nahm grundlegende Reformen in Angriff, wie die Trennung von Staat und Religion, das westeuropäische Rechtssystem oder die rechtliche Gleichstellung der Frau. Nach dem Tod Atatürks 1939 setzte ein Demokratisierungsprozess ein. Im Zweiten Weltkrieg blieb die Türkei neutral. Nach dem Krieg schloss sich die Türkei dem westlichen Bündnissystem an und trat der NATO bei. Durch mehrere Phasen von Militärdiktaturen unterbrochen (1960/61, 1971-1973, 1980-1982) setzte sich der Demokratisierungsprozess in der Türkei fort.

Wirtschaft

Die meisten Erwerbstätigen arbeiten in der Landwirtschaft. Exportiert werden in erster Linie Tabak und Baumwolle, aber auch Weizen, Zitrusfrüchte, Oliven. Die Türkei verfügt über viele Bodenschätze, auch die Erdölförderung mit einer eigenen Raffinerie spielt eine große Rolle.

Der Hauptdevisenbringer ist der Tourismus, der enorme Zuwachsraten zu verzeichnen hat.

Religion

99 Prozent der Bevölkerung bekennen sich zum Islam. Die Mehrzahl sind Sunniten. Im Südosten des Landes lebt eine große Anzahl von Schiiten. Sehr geringe Anteile haben das Christen- und Judentum.

Vegetation

In Ostthrakien und Westanatolien ist Mittelmeervegetation charakteristisch. Landeinwärts geht sie in einen lichten Kiefern- und Eichenwald über. In Inneranatolien dominiert eine karge Steppenvegetation. Die Gebirge sind weitgehend bewaldet, im Taurus z.B. mit Schwarzkiefern, Zedern, Eichen und Wacholder, im Pontischen Gebirge mit Buchen und Eichen sowie Wacholder.

Tierwelt

Wölfe, Füchse, Wildkatzen, Hyänen, Schakale, Rotwild, Bären, Marder und Bergziegen kommen in entlegeneren Gegenden vor. Neben zahlreichen einheimischen Vogelarten wie Wildgänsen, Rebhühnern und Wachteln gibt es am Bosporus Raubvögel, u. a. Adler, Bussarde und verschiedene Falkenarten. Im Meer werden Bonitos (eine Thunfischart), Makrelen und Barsche, im Schwarzen Meer vor allem Anchovis gefangen.

Kulinarisches

In der Türkei gibt es eine reiche Auswahl an Suppen, Vorspeisen, Gemüse und Fleischgerichten, nicht zu vergessen die Mehlspeisen, Salate und Süßspeisen. Die Restaurants sind meist rund um die Uhr geöffnet.

Die türkischen Vorspeisen ("mezeler") sind ein Gedicht. Auswahl und Präsentation laden zu immer wieder neuem Probieren ein. Angenehm, dass es nicht verpönt ist, nach ausgiebigem Vorspeisengenuss direkt zum Nachtisch ("tathlar") überzugehen.

Vor oder auch nach dem Essen wird "raki" serviert, ein Anisschnaps, der meist mit eiskaltem Wasser verdünnt getrunken wird (und der später auf dem Markt erstanden ein für Türkei-Liebhaber ideales Mitbringsel darstellt).

Sitten und Gebräuche

Türkische Bäder ("hamam") können ohne weiteres auch von Touristen besucht werden. Die notwendigen Ausstattungen (Badeschuhe, Shampoo, Rubbelhandschuh) können in jedem Bad auch geliehen werden. In türkischen Bädern baden Frauen und Männer zu getrennten Zeiten oder in getrennten Abteilungen. Fast völlig entkleidet, mit Badeschuhen ausgestattet, kann auch der Tourist die wohlige Atmosphäre im "hamam" genießen. Nach dem Bad kommt der Bademeister oder die Bademeisterin zum Rubbeln und Massieren. Nach dieser angenehmen Körperpflege - es gehört zum Prinzip des Bades, dass sich der Besucher verwöhnen lässt, hat der Tourist viel von der orientalischen Badekultur gelernt. Moderne Hotelanlagen bieten meist ebenfalls ein "türkisches Bad", in dem jedoch Männer und Frauen gemeinsam baden - es hat mit einem echten "hamam" wenig gemeinsam.

Souvenirs

In einem Bazar kann man neben allen Konsumgütern auch handwerkliche Arbeiten und Gebrauchsgegenstände finden. Zu den beliebten Kaufobjekten gehören Teppiche, Silberwaren, Schmuck und Lederwaren. Brillengestelle namhafter Firmen sind ebenso günstig wie Jeans, T-Shirts oder andere Baumwollprodukte. Handgeknüpfte Teppiche sind in türkischen Wohnungen echte Schmuckstücke, die selbstverständlich nie mit Schuhen betreten werden. Sie dienen auf dem Boden als Sitzgelegenheit für Gäste, die in türkischen Häusern immer willkommen sind. Ein typisches Andenken ist auch das "tavla" (Backgammon)-Spiel. Schöne Holzkästen lassen sich erwerben. Es gibt sehr schönen Gold- und Silberschmucke. Die Preise orientieren sich am Tagespreis für Gold bzw. Silber. Da für die Verarbeitung nur wenig berechnet wird, ist der Schmuck deutlich günstiger als in Deutschland. Es fehlt oft der in der Türkei nicht obligatorische Goldstempel.

Klimainformationen

Auf Grund der geografischen Lage hat die Türkei kein einheitliches Klima.

Istanbul hat gemäßigtes Klima; heiße Sommer (gelegentlich bis 40°C), jedoch weht ständig ein frischer Wind vom Meer her. Die durchschnittliche Temperatur während der heißesten Monate Juli und August beträgt 28-30°C. Im Winter fällt das Thermometer hier fast nie unter 4°C, es ist nasskalt.

Entlang der türkischen Riviera (von Antalya bis Iskenderun) herrscht fast das ganze Jahr über subtropisches Klima. Im Sommer ist die durchschnittliche Temperatur etwa 30°C, im Winter 12 bis 15°C.

Das Landesinnere (Hochland von Anatolien und Thrakien) hat ein ausgesprochen kontinentales Klima: heiße Sommer (bis 40°C), kalte Winter (bis minus 28°C). Im Winter liegt oft länger als drei Monate Schnee. In Ankara beträgt die durchschnittliche Temperatur im Sommer 23°C, im Winter minus 5°C.

Beste Reisezeit

Frühling und Herbst.

Vorgeschriebene Impfungen

Keine.

Empfohlene Impfungen

Hepatitis A, zusätzlich für Individualreisende Typhus.

Informationen zur Malaria

Malaria

Risiko nur regional, dort allgemeine SCHUTZMASSNAHMEN.

- In den Abend- und Nachtstunden im Freien möglichst helle langärmelige Kleidung und lange Hosen tragen.

- Unbedeckte Hautstellen mit einem mückenabwehrenden Mittel einreiben.

- In klimatisierten Räumen Türen und Fenster geschlossen halten.

- Wenn Moskitos in den Schlafraum gelangen können, unbedingt ein intaktes Moskitonetz verwenden. Es ist darauf zu achten, dass es allseits unter die Matratze geschlagen wird.

- Abends im Schlafraum ein Insektenvertilgungsmittel sprühen.

Große Touristenorte an der Küste sind malaria-frei.

Verbreitung

Die bekannten Touristenorte an der Mittelmeerküste sind malaria-frei.

Ein geringes Malariarisiko besteht von März bis November in den tiefergelegenen, von Touristen selten besuchten Regionen im Süd-Osten des Landes (Grenzgebiet zu Syrien).

Ärztliche Hilfe

ISTANBUL: Dr. Roxane Berjaoui (spricht Englisch), Turquie Assistance, Istanbul, Tel. (0212) 53 27 95 19 19;

ANKARA:Dr. Suat Erseven, Capitol Medical Services (CMS), Ankara, Tel. (0312) 447 37 60, 446 16 07.

Währung

Währungseinheit

Währungseinheit: Türkische Lira (TRY)

Derzeitiger Kurs:

1 Euro = ca. 5,88 TRY

1 US-$ = ca. 5,17 TRY

Hinweise

Bei den unten aufgeführten Umrechnungskursen handelt es sich um Devisenkurse der Deutschen Bundesbank, die die Preisnotierung des Euro und des US-Dollar in der Währung des Reiselandes angibt. Mit Devisenkursen werden z.B. Rechnungen unterschiedlicher Währungen gegeneinander verrechnet. (Im Gegensatz zum Sortenkurs wird hier jedoch nicht der Wert angegeben, den man in Deutschland am Bankschalter für einen Euro oder US-Dollar erhält.)

Devisenbestimmungen/Umtausch

Einfuhr Fremdwährung: unbeschränkt

Einfuhr Landeswährung: unbeschränkt

Deklaration: Ja - bei der Einfuhr von Fremd- oder Landeswährung im Gegenwert von über 5.000 US-$.

Ausfuhr Fremdwährung: bis zum Gegenwert von 5.000 US-$ (einschließlich Landeswährung) bzw. in Höhe der deklarierten Einfuhr.

Ausfuhr Landeswährung: bis zum Gegenwert von 5.000 US-$ (einschießlich Fremdwährung) bzw. in Höhe der deklarierten Einfuhr.

Umtausch: Es ist ratsam, größere Geldbeträge erst in der Türkei umzutauschen. Es ist mit ständigen Geldabwertungen zu rechnen.

Alle Umtausch- und Einkaufsbelege müssen als Nachweis für den legalen Umtausch aufbewahrt werden.

Internationale Kreditkarten: Ja - werden von großen Hotels, verschiedenen Geschäften, internationalen Autovermietern und teilweise an Tankstellen akzeptiert. Auch mit der EC-/Maestrokarte kann bei vielen Händlern und Dienstleistungsunternehmen und an den Tankstellen der internationalen Ketten bezahlt werden. In den meisten Fällen muss man dazu zusätzlich den Reisepass oder Personalausweis vorlegen. Unter Angabe der PIN kann man mit der Kreditkarte außerdem Geld bei Banken oder an entsprechend gekennzeichneten Automaten Bargeld abheben.

Geldautomat: Ja - Mit Kreditkarte oder Girocard (mit Maestro-Logo) kann in Verbindung mit der PIN an Geldautomaten problemlos Geld abgehoben werden. Reisende sollten sich vor Abreise bei ihrer Hausbank über eventuelle Beschränkungen bei der Bargeldbeschaffung mit der Girocard informieren.

Auskunftstellen

Türkische Botschaft

Abteilung für Tourismus und Information
Tiergartenstr. 19-21
10785
Berlin
(0 30) 214 39 52
(0 30) 214 37 52, 214 38 52
info@tuerkeifasziniert.de
nur allgemeine Tourismusinformationen

Türkisches Generalkonsulat

Abteilung für Tourismus und Information
Baseler Straße 37
60329
Frankfurt/M.
(0 69) 23 27 51
(0 69) 23 30 81, 23 56 03
info@tuerkei-tourismus-kultur.de
nur allgemeine Tourismusinformationen

Türkisches Generalkonsulat

Abteilung für Tourismus und Information
Karlsplatz 3/1
80335
München
(0 89) 178 56 60
(0 89) 17 80 31 32, 17 80 31 86
nur allgemeine Tourismusinformationen

Deutsch-Türkische Industrie- und Handelskammer

(Alman-Türk Ticaret ve Sanayi Odasi)
Yeniköy Cad. No. 88
34457
Tarabaya - Istanbul -Ortaköy
(0090 212) 363 05 60
(0090 212) 363 05 00
info@dtr-ihk.de
Mo bis Fr 8-17 Uhr

Ministerium für Kultur und Tourismus
Atatürk Bulvari No. 29
06050
Ankara
(0090 312) 212 83 00, 312 43 59
(0090 312) 309 08 50
Mo bis Fr 8-17 Uhr

Botschaften und Konsulate

In Deutschland

KÖLN siehe Hürth

Türkisches Generalkonsulat
An der Karlsschanze 7
55131
Mainz
(0 61 31) 83 51 19
(0 61 31) 98 26 00, 982 60 11
konsulat.mainz@mfa.gov.tr
Mo bis Fr 8.30-11.30 Uhr

Türkisches Generalkonsulat
Menzinger Straße 3
80638
München
(0 89) 178 56 60
(0 89) 178 03 10
konsulat.muenchen@mfa.gov.tr
für Visa-Angelegenheiten Di, Mi, Do 13-16 Uhr
(nur Reg.-Bez. Schwaben, Ober- und Niederbayern)

Türkisches Generalkonsulat
Lotharingerstraße 25-27
48147
Münster
(02 51) 4 33 27
(02 51) 41 47 00
konsulat.muenster@mfa.gov.tr
Botschaft: Mo bis Fr 8.30-12.30 Uhr

Visa-Abteilung Mo bis Fr 14-15.30 Uhr


(nur Reg.-Bez. Münster und Detmold)

Türkisches Generalkonsulat
Regensburger Straße 69
90478
Nürnberg
(09 11) 46 89 62
(09 11) 94 67 60
konsulat.nuernberg@mfa.gov.tr
Visa-Abteilung Mo bis Fr 8.30-16.30 Uhr (Wartenummern werden nur zwischen 8.30 und 12 Uhr vergeben)
(nur Reg.-Bez. Unter-, Mittel- und Oberfranken sowie Oberpfalz)

Honorarkonsulat der Republik Türkei
Dechbettener Straße 10
93049
Regensburg
(09 41) 5 77 70
(09 41) 78 03 66 20
cc@archhu.de
Mo bis Do 8-17.30 Uhr, Fr 8-14 Uhr
(keine Visumerteilung)
(nur die Reg.-Bez. Oberfranken und Oberpfalz)

Türkisches Generalkonsulat
Kerner Str. 19b
70182
Stuttgart
(07 11) 262 21 02, 46 89 62
(07 11) 16 66 70
www.tuerkischebotschaft.de; www.mfa.gov.tr
konsulat.stuttgart@mfa.gov.tr
Botschaft: Mo bis Fr 8.30-12.30 Uhr

Visa-Abteilung: Di bis Do 8.30-12.30 Uhr und nach telefon. Vereinbarung
(nur Reg.-Bez. Stuttgart und Tübingen)

Almanya Federal Cumhuriyeti Büyükelçiliôi
114 Atatürk Bulvari
06680
Ankara -Kavaklidere
Almanya Federal Cumhuriyeti Büyükelçiliôi
Posta Kutusu 54
06552 Çankaya-Ankara/Türkei
(0090 312) 455 53 37
(0090 312) 455 51 00
www.germanembassyank.com; www.ankara.diplo.de

Almanya Federal Cumhuriyeti Muavin Konsoloslugu
Çaglayan Mah. Barinaklar Bulv.No: 54
07235
Antalya
Almanya Federal Cumhuriyeti Muavin Konsoloslugu
PK: 12
07230 Antalya/Türkei
(0090 242) 321 69 14
(0090 242) 314 11 01/02
Amtsbezirk: Antalya, Burdur, Isparta

Almanya Federal Cumhuriyeti Fahri Konsolosu
Kanuni Sultan Süleyman Caddesi No. 15
48400
Bitez-Bodrum-Mugla /Türkei
(0090 252) 363 86 94
(0090 252) 363 92 85, 363 82 87
Amtsbezirk: Vilayet (Provinz) Mugla

Übergeordnete Auslandsvertretung: Generalkonsulat Izmir

Almanya Federal Cumhuriyeti Fahri Konsolosu
Baglarbasi Mah. 1. Sedir Sok. No: 10

Evke ONYX Is Merkezi, Kat.4 D: 27
Osmangazi Bursa/Türkei
(0090 224) 244 61 99, 222 35 97
(0090 224) 222 20 97, 221 00 99
Amtsbezirk: Vilayets (Regierungsbezirke) Bursa, Balikesir, Bilecik, Canakkale und Eskisehir

Übergeordnete Auslandsvertretung: Generalkonsulat Istanbul

Almanya Federal Cumhuriyeti Fahri Konsolosu
Balikpazari Caddesi of Sitesi

C-Blok Daire 2

Kaleici
22020
Edirne /Türkei
(0090 284) 224 52 85
(0090 284) 213 55 63
Amtsbezirk: Vilayets (Provinzen) Edirne, Kirklareli und Tekirdag

Übergeordnete Auslandsvertretung: Generalkonsulat Istanbul

Almanya Federal Cumhuriyeti Fahri Konsolosu
Organize Sanayi Bölgesi

20 No'lu Caddesi No. 10
Baspinar - Sehitkamil - Gaziantep /Türkei
(0090 342) 337 52 27
(0090 342) 337 52 25
Amtsbezirk: Gaziantep, Sanliurfa, Kahramanmaras, Adiyaman, Kilis

Übergeordnete Auslandsvertretung: Botschaft Ankara

Almanya Federal Cumhuriyeti Bafikonsolosluôu
Inönü Caddesi 10
34437
Gümüssuyu-Istanbul
Almanya Federal Cumhuriyeti Bafikonsolosluôu
Posta Kutusu 6
34431 Istanbul-Beyoglu/Türkei
(0090 212) 249 99 20
(0090 212) 334 61 00
www.deutschesgeneralkonsulat-istanbul.org.tr

Almanya Federal Cumhuriyeti Baskonsolosluôu
Izmir Korutürk Mah., Havuzbasi Sokak 1
35330
Balcova-Izmir
Almanya Federal Cumhuriyeti Baskonsoloslugu
Posta Kutusu 156
35212 Izmir/Türkei
(0090 232) 488 88 74
(0090 232) 488 88 88
Amtsbezirk: Vilayets (Provinzen) Afyon, Antalya, Aydin, Burdur, Denizli, Isparta, Izmir, Kütahya, Manisa, Mugla, Usak

Almanya Federal Cumhuriyeti Fahri Konsolosu

Organize Sanayi Bölgesi
Organize Sanayi Bölgesi, Fatih Sultan Mehmet Bulvari No: 270, Inecik
38070
Malikgazi-Kayseri /Türkei
(0090 352) 321 34 84
(0090 352) 321 34 74
Amtsbezirk: Vilayets (Provinzen) Aksaray, Kayseri, Malatya, Nigde, Nevsehir, Sivas, Tokat, Yozgat

Übergeordnete Auslandsvertretung: Botschaft Ankara

Almanya Federal Cumhuriyeti Fahri Konsolosu
Gazipasa Caddesi

Saruhan Ishani Kat 1
Trabzon /Türkei
(0090 462) 323 28 27
(0090 462) 323 08 24
Amtsbezirk: Vilayets (Regierungsbezirke) Trabzon, Artvin, Bayburt, Rize, Erzincan, Gümüshane und Giresun

Übergeordnete Auslandsvertretung: Generalkonsulat Istanbul

Botschaft der Türkischen Republik
Tiergartenstraße 19-21
10785
Berlin
(0 30) 27 59 10 27
(0 30) 27 58 50
www.tuerkischebotschaft.de
botschaft.berlin@mfa.gov.tr
Mo bis Fr 8.45 - 12.45, 13.45 17.45 Uhr
(Visa-Erteilung nur in Diplomaten-, Dienst- und Spezialpässe)

Türkisches Generalkonsulat
Heerstraße 21
14052
Berlin
(0 30) 893 18 98
(0 30) 89 68 02 11, 89 68 02 42
konsulat.berlin@mfa.gov.tr
Botschaft Mo bis Fr 9-13 Uhr

Visa-Abteilung Mo bis Fr 13-14 Uhr

Türkisches Generalkonsulat
Cecilienallee 41
40474
Düsseldorf
(02 11) 454 78 22
(02 11) 45 47 80
www.tuerkischebotschaft.de
konsulat.duesseldorf@mfa.gov.tr
Mo bis Fr 8.30-12.30 Uhr, telefonische Auskünfte Mo bis Fr 14.30-17 Uhr
(nur Reg.-Bez. Düsseldorf mit Ausnahme der Städte Essen und Mühlheim)

Türkisches Generalkonsulat
Zehnthof 55
45307
Essen
(02 01) 42 38 67
(02 01) 84 21 60
konsulat.essen@mfa.gov.tr
Botschaft: Mo bis Fr 8.30-11.30 Uhr

Visa-Abteilung: 14.30-16.00 Uhr
(nur Reg.-Bez. Arnsberg sowie die Städte Essen und Mülheim des Reg.-Bez. Düsseldorf)

Türkisches Generalkonsulat
Kennedyallee 115-117
60596
Frankfurt/M.
(0 69) 70 90 32
(0 69) 77 29 42
konsulat.frankfurt@mfa.gov.tr
für Visa-Angelegenheiten Mo bis Fr 9-13 Uhr, 13.30-14.30 Uhr (Wartenummern werden nur zwischen 7.30 und 10.30 vergeben);

für türk. Staatsangehörige Mo bis Fr 8-10.30 Uhr

Türkisches Generalkonsulat
Tesdorpfstraße 18
20148
Hamburg
(0 40) 44 52 58
(0 40) 448 03 30
konsulat.hamburg@mfa.gov.tr
für Visa-Angelegenheiten Mo bis Fr 8.30-12 Uhr;

für türk. Staatsangehörige Mo bis Fr 8.30-12 Uhr

Türkisches Generalkonsulat
An der Christuskirche 3
30167
Hannover
(05 11) 1 77 00
(05 11) 76 86 50
konsulat.hannover@mfa.gov.tr
Mo bis Fr 8.30-12 Uhr, telefonische Auskünfte Mo bis Fr 14.30-16.30 Uhr

Türkisches Generalkonsulat
Luxemburger Straße 285
50354
Köln-Hürth
(0 22 33) 7 55 72
(0 22 33) 97 41 80
konsulat.koeln@mfa.gov.tr
für Visa-Angelegenheiten Mo und Fr 8.30-12.30 Uhr;

für türk. Staatsangehörige Mo bis Fr 8.30-12.30 Uhr
(nur Reg.-Bez. Köln)

Türkisches Generalkonsulat
Rintheimer Straße 82
76131
Karlsruhe
(07 21) 85 60 13
(07 21) 98 44 00, 984 40 10/11
konsulat.karlsruhe@mfa.gov.tr
Mo bis Fr 8.30-11.30 Uhr, außerdem telefonisch erreichbar Mo bis Fr 14.30-17 Uhr, Visumbeantragung Mo bis Fr 8.30-11.30 Uhr
(nur Reg.-Bez. Freiburg und Karlsruhe)

Ärztliche Hilfe

ISTANBUL: Dr. Roxane Berjaoui (spricht Englisch), Turquie Assistance, Istanbul, Tel. (0212) 53 27 95 19 19;

ANKARA:Dr. Suat Erseven, Capitol Medical Services (CMS), Ankara, Tel. (0312) 447 37 60, 446 16 07.

Sehenswertes

Istanbul

Eine Städtereise nach Istanbul führt in eine lange und reiche Vergangenheit, war doch die Stadt, die Europa und Asien verbindet, Hauptstadt dreier Weltreiche: des Römischen Reiches (Byzanz), des Byzantinischen Reiches (Konstantinopel) und des Osmanischen Reiches (Istanbul). Als einzige Stadt auf unserem Globus erstreckt sie sich über zwei Kontinente. Aus dem Stadtbild ist heute besonders die osmanische Zeit nicht mehr wegzudenken. Die Silhouette der Stadt ist durch Kuppeln und Minarette bestimmt. Daneben zeigt sich aber auch die Widersprüchlichkeit Istanbuls. Herrscht im Stadtteil Fatih ein traditionell orientalisches Leben, zeigen die modernen Shopping Malls eher das Bild einer westlichen Stadt.

Istanbul hat zahlreiche, höchst interessante Sehenswürdigkeiten. Die Schwierigkeit für Touristen besteht darin, dass man sich in ein paar Tagen gar nicht alles anschauen kann, was Istanbul zu bieten hat. Darum sollte man eine Auswahl treffen und sich Zeit für seine Präferenzen nehmen! Die berühmtesten Attraktionen der Stadt sind zweifelsohne die Hagia Sophia, das wohl symbolträchtigste Bauwerk Istanbuls, die Sultan Akmet Camii oder Blaue Moschee sowie die Hohe Pforte und der Topkapi-Palast als Ausdruck des osmanischen Reiches. Zahlreiche Museen wie das Archäologische Museum, das Museum für türkische und islamische Kunst sowie das Topkapi-Palast Museum bieten einen anschaulichen Einblick in die Geschichte und Kultur der Stadt.

Wer es lieber etwas ruhiger und weniger überlaufen möchte, sollte durch das "frömmste" Viertel Istanbuls, das Eyüp Viertel, oder durch das kosmopolitische Viertel Galata schlendern. Sehenswerte Geheimtipps sind auch das Chora Kloster im Stadtteil Kariye mit seinen wertvollen Mosaiken, der Versunkene Palast (Yerebatan Sarayi) in der Nähe des Sultan-Ahmed-Parks, eine riesige Zisterne aus dem 6. Jahrhundert und der Beylerbeyi Palast (am "asiatischen Pfeiler" der 1973 erbauten Bosporus-Brücke), in dem die Sultane im ausgehenden 19. Jahrhundert lebten.

Am Bosporus boomt die Wirtschaft, hier herrscht reger Handel. Istanbul ist daher auch eine Einkaufsstadt, in der man besonders gut traditionelles Kunsthandwerk einkaufen kann. Zu den beliebtesten Einkaufszentren gehören Kapali Carsi, ein in der Altstadt gelegenes Labyrinth von Ladenstraßen und die orientalischen Basare. Neben dem Großen Basar ist der kleine Gewürzbasar, auch Ägyptischer Basar genannt, für eine Shopping-Tour sehr zu empfehlen.

In den letzten Jahren ist die Millionen-Metropole enorm gewachsen und mehr als die Hälfte der Menschen lebt in Vierteln, die nicht durch staatliche Planung entstanden sind. Wenn der Tourist davon auch wenig merkt, lassen sich die Folgen dieser Entwicklung nicht immer verbergen: Luftverschmutzung, Wassermangel und eine schlechte Wasserqualität, Lärm, Müllprobleme und Verkehrschaos.

Wem dies zu viel wird, kann Ruhe und Entspannung in den Wäldern und an den Stränden der näheren Umgebung Istanbuls finden.

Troja

Nordägäis - Izmir - Pergamon - Troja

Die Nordägäis mit der Stadt Izmir bietet ein breites Reiseangebot, das von weltbekannten Ausgrabungsstätten wie Troja und Pergamon bis hin zu türkisch geprägten Ferienzentren wie Akçay, Ayvalik oder Faço reicht. Im Hinterland liegt die osmanisch geprägte Stadt Manis und die Münzstadt Sardes.

Izmir, die größte Hafenstadt der Türkei, liegt in einer halbmondförmigen Bucht an der ägäischen Küste. Die Stadt war und ist der Ausgangspunkt für Reisen zu den bekannten historischen Stätten. Für Shopping-Freunde ist der Bazar der Stadt vor allem wegen seiner Gold- und Schmuckläden einen Besuch wert. Bevor man in den umliegenden Orten Ausschau hält, sollte man Izmir einmal von oben betrachten. Die Festung Kadif Kale (Samtburg) bietet einen großartigen Blick auf die Stadt und den Hafen.

Für einen kulturellen Tagesausflug von Izmir aus bietet sich das rund 105 km entfernte Bergama an. Die kleine, reizvolle Marktstadt ist vor allem wegen seiner antiken Anlage des antiken Pergamon bekannt. Das antike Prestigeobjekt der Attaliden ist wegen seiner herausragenden Lage auf einer steilen Akropolis heute wohl einer der schönsten Orte der Türkei. Auf dem Höhepunkt der Macht im 2. Jahrhundert v. Chr. konkurrierte die Stadt mit Alexandria als Zentrum der Gelehrsamkeit. Die wichtigsten Sehenswürdigkeiten sind die Akropolis mit ihren fünf Königspalästen, die Bibliothek und der Tempel der Athene. Das berühmte Theater ist in einen steilen Berghang hineingebaut. Auch das Asklepieion, eine bemerkenswerte medizinische Stätte unterhalb der Akropolis, ist eine Besichtigung wert. Die offizielle Besichtigung Pergamons beginnt auf dem Oberen Burgberg. Es ist aber auch möglich, zu Fuß durch die obere Altstadt von Bergama zur Serpentinenstraße zu gelangen und von dort dem Pfad auf die Akropolis zu folgen.

Die zweite berühmte Ausgrabungsstätte in der Nordägäis, Troja, liegt ca. 317 km vom Izmir entfernt. Troja ist wohl die bekannteste türkische Ausgrabungsstätte. Dies liegt nur zum Teil an der "Ilias" von Homer (Troja hieß bei den Griechen "Ilion") - insbesondere für Deutsche wurde Troja bekannt duch den Hobbyarchäologen Heinrich Schliemann. Schliemann fand den legendären Schatz des Priamos, der sich heute in russischem Besitz befindet.

Troja besteht aus nicht weniger als neun Siedlungsschichten. Der älteste Bau war eine Burg aus den Jahren 3000-2600 v. Chr. In der zweiten erweiterten Siedlung, die 2300 v. Chr. durch einen Brand zerstört wurde, lebten ca. 3 000 Menschen. Aus dieser Zeit sind wertvolle Funde erhalten, u.a. der Schatz des Priamos. Es folgen Phasen von mehr ärmlichen Siedlungen. Das "Ilion" Homers, in der Schicht 7a, wurde nach 1300 v. Chr. erbaut und um 1200 v. Chr. ebenfalls von einem Feuer vernichtet. Dies stimmt mit der Sage um den Trojanischen Krieg und der Einnahme Trojas von den Griechen überein. Im Anschluss folgten weitere Siedlungen, deren letzte mit dem Goteneinfall 262 n. Chr. zerstört wurde. In dieser letzten Stadt, bei der eine Unterstadt eingegliedert wurde, lebten 40 000 Menschen.

Der Ausgrabungshügel ist täglich von Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang geöffnet, vor Ort sind Schautafeln angebracht, Videos geben eine Einstimmung auf den Rundgang. Die wertvollsten Funde von Troja sind allerdings in den Museen von Istanbul und Çanakkale zu sehen.

Südägäis

An der Südägais liegen die weltberühmten Ruinen von Ephesus, die Städte Priene (mit ihrer fantastischen Lage über der Schwemmlandebene des Büyük Menderes) und Milet mit dem imposanten Theater sowie der Tempel von Didyma. Es gibt aber auch viele traumhafte Sandstrände und einige befinden sich abseits der Touristenzentren, so zum Beispiel die Dotça-Halbinsel, Ören östlich von Bodrum und die Karaburun-Halbinsel. An der Küste entlang ziehen sich außerdem viele kleine Buchten, die wegen fehlender touristischer Infrastruktur noch weitgehend unberührt sind.

Lykien

In der Region Lykien sind neben schönen Stränden hauptsächlich die von dem Volk der Lykier hinterlassenen Gräber sehenswert. In Fethiye, das auch durch seine beeindruckende Lage viele Touristen anzieht, können lykische Felsgräber im Osten der Stadt besichtigt werden. Steinsarkophage sind überall im Ort verstreut zu entdecken. Neben der Kultur kommen im Olympos-Nationalpark zwischen Finike und Antalya auch Naturliebhaber auf ihre Kosten. Er bietet neben den Ruinenstädten Phaselis und Olympos auch das mächtige Massiv des Tahtali Dagi (im Altertum Olympos genannt), dichte Wälder und schöne Meeresbuchten. Wanderer können in der dünn besiedelten Landschaft längere Spaziergänge unternehmen und sich dann an stillen Buchten oder am Strand von Olympos erholen.

Türkische Riviera

Die Südküste zwischen Antalya und Antakya, die auch "Türkische Riviera" genannt wird, bietet Ruinen jeder Größe, u.a. die Ruinen von Termessos, Perge, Aspendos und Side, weite Strände und Bergmassive. Das größte Touristenzentrum der Südküste Antalya ist zugleich eine der größten Städte der Türkei und Wirtschaftmetropole der Region. Sehenswert sind hier die Altstadt mit gut erhaltenen osmanische Erkerhäusern und dem Kesik-Minarett, der alte Hafen und das archäologische Museum mit beeindruckenden Exponaten aus der Antike. Alanya, eine der touristischsten Städte der Türkei, wird gekrönt von dem 250 Meter hohen Burgfelsen mit den Ruinen des alten Alanya und der mittelalterlichen Festungsanlage. Am Westrand des Burgfelsens liegt die Damlatas-Tropfsteinhöhle, die besichtigt werden kann. Östlich von Alanya nimmt der internationale Massentourismus ab. Ab Mersin trifft man vorwiegend türkische Urlauber. Eine Ausnahmen bildet Kiz Kalesi, das sich mit seinen feinen Sandstränden und der Inselfestung zu einer Hochburg des türkischen Badetourismus entwickelt hat. Besucher, die sich für Basars interessieren oder landestypische Souvenirs kaufen möchten, sollten einen Besuch in Antaky, dem früheren Antiochia, nicht versäumen.

Segeln

Die abwechslungsreiche türkische Küste ist mit ihren unzähligen Buchten, Inseln und küstennahen Ruinenstätten für Segler wie geschaffen. Die Küste ist manchmal bis zum Ufer mit Pinien gesäumt, manchmal von schroffen Felsen umgeben.

Besonders zwischen Izmir und Antalya ist die Küste reich an kleinen Buchten und Meeresarmen, die zum Ankern einladen. Die Wassertiefe an der türkischen Küste beträgt allgemein 10-12 Meter, gefährliche Riffe sind auf jeder Seekarte vermerkt.

Windverhältnisse: In der mittleren und südlichen Ägäis weht um die Mittagszeit ein Wind aus nordwestlicher Richtung. Dieser "Meltem" legt sich meist über Nacht. Es gibt selten Tage mit wenig Wind. Im Gebiet des Golfs von Antalya wechseln sich See- und Landbrisen aus süd- bis südwestlicher bzw. nördlicher Richtung ab. Nord- und Westwinde im Frühling, Südwinde im Herbst und Winter.

Auskunft: Verband der Yachtbetreiber (Yat Isletmeleri Dernegi), Eski Cesme Mak. Firkateyn Sok. 37, 48400 Bodrum, Telefon (252)316 23 98, Fax (252) 316 16 01.

Türkische Thermalbäder

Es gibt in der Türkei über 1.000 Thermalquellen. Die größte Thermalschwimmhalle der Türkei liegt zehn Kilometer westlich von Izmir (Balcova). Das Wasser (62°C) ist für Trink- und Badekuren geeignet, wirkt schmerzstillend und krampflösend und hilft bei rheumatischen und gynäkologischen Beschwerden.

Die Quelle von Balikli Cermik, 17 km nordöstlich von Sivas, enthält Fische, die bei Hauterkrankungen, besonders Schuppenflechte, die Haut "säubern". Daneben findet das Wasser Anwendung bei Rheuma und gynäkologischen Beschwerden.

Reisehinweise

Der im Juli 2016 ausgerufene Notstand wurde am 19. Juli 2018 für beendet erklärt. Reisenden wird dennoch geraten, sich von politischen Veranstaltungen und größeren Menschenansammlungen fernzuhalten.

Das Auswärtige Amt weist daraufhin, dass in letzter Zeit in der Türkei auch Deutsche von freiheitsentziehenden Maßnahmen betroffen waren. Gründe hierfür waren häufig nicht nachvollziehbar. Kritische Äußerungen gegenüber der türkischen Regierung in sozialen Netzwerken oder der Verdacht, dass der Betroffene Beziehungen zu einer in der Türkei als terroristisch eingestuften Organisation hat, können Anlass zu einem Strafverfahren sein.

Seit Anfang Februar 2017 wurde zahlreichen Reisenden - auch mehreren deutschen Staatsangehörigen - ohne Angabe von Gründen die Einreise in die Türkei verweigert. Viele der hiervon Betroffenen hatten einen kurdischen oder türkisch-alevitischen Familienhintergrund.

Seit Mitte des Jahres 2015 kam es immer wieder zu terroristischen Anschlägen. Besonders in großen Metropolen ist mit weiteren Anschlägen zu rechnen, die sich auch gezielt gegen Ausländer richten können.

Reisende sollten sich über die Medien zur Entwicklung der Lage informieren und die Anweisungen der Sicherheitskräfte befolgen.

Auch Aufenthalte in der Nähe von Regierungs- und Militäreinrichtungen sollten vermieden werden. Die Benutzung von Verkehrsmitteln des öffentlichen Personennah- und Fernverkehrs sollte auf das erforderliche Maß eingeschränkt werden.

Auch bei Reisen über Land ist erhöhte Vorsicht angebracht.

Von Reisen in das Grenzgebiet der Türkei zu Syrien und Irak, insbesondere in die Städte Diyarbakir, Cizre, Silopi, Idil, Yüksekova und Nusaybin, sowie in die Provinzen Mardin, Sirnak und Hakkari wird dringend abgeraten.

Allgemeine Hinweise:

Das Ausmaß der Gewaltkriminalität ist verhältnismäßig gering, allerdings mit leicht zunehmender Tendenz. Besondere Vorsicht, insbesondere im Umgang mit wenig bekannten Personen und an einsamen Orten ist angebracht.

Auf Wertsachen sollte grundsätzlich immer geachtet werden, besonders beim Verlassen von Fahrzeugen.

Besonders in der Großstadt Istanbul sollte man sich vor Taschendieben in Acht nehmen, speziell an belebten Plätzen. Betrugsfälle wurden vermehrt aus dem Stadtteil Beyoglu bekannt, bei denen Touristen zum Abheben großer Summen Bargeld gezwungen wurden.

Laut Informationen der deutschen Botschaft wurden deutsche Staatsbürger in letzter Zeit nach ihrer Rückkehr aus dem Türkei-Urlaub mehrfach Opfer von Betrügereien, indem sie telefonisch unter verschiedenen Vorwänden zur Zahlung von Geldern mit Western Union in die Türkei aufgefordert wurden. Den Betroffenen wird empfohlen, sich in diesen Fällen vorab an die Polizei in Deutschland zu wenden.

Weitere Informationen zur Sicherheitssituation in der Türkei sind auf den Internetseiten des Auswärtigen Amtes zu finden.

Allgemeine Vorsichtsmaßnahmen

KRIMINALITÄT: In Istanbul kommt es häufig zu Passdiebstählen, Reisepässe und andere Ausweispapiere sollten daher an einer sicheren Stelle verwahrt werden, z.B. im Hotelsafe, während der Reise sollten nur Kopien mitgeführt werden.

ÖFFENTLICHE SICHERHEIT: Politische Stellungnahmen gegenüber der türkischen Regierung sollten unbedingt vermieden werden, ebenso Sympathiebekundungen mit terroristischen Organisationen.

STRAßENVERKEHR: Im Straßenverkehr besteht grundsätzlich ein hohes Unfallrisiko, was bei Dunkelheit noch verstärkt wird (z.B. durch fehlende Beleuchtung). Übernachtungen im Auto sollten nur auf bewachten Park- oder Campingplätzen stattfinden.

FOTOGRAFIEREN/FILMEN: Fotografien von Personen sollten nur mit deren persönlicher Erlaubnis gemacht werden. Fotografierverbot besteht in unmittelbarer Nähe militärischer Einrichtungen.

In Museen ist das Filmen und Fotografieren oft nur gegen eine Gebühr erlaubt. Für das professionelle Fotografieren in Moscheen ist eine Genehmigung des Vakiflar Genel Müdürlügü einzuholen. In Sonderfällen kann man sich mit dem zuständigen Priester (Imam) in Verbindung setzen.

RAMADAN: Die Zeit des islamischen Fastenmonats Ramadan variiert von Jahr zu Jahr (2019: ca. 6. Mai bis ca. 3. Juni). Während dieser Zeit gilt für Muslime ein Fastengebot (Verzicht auf Speisen und Getränke und z.B. auch Rauchen) von Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang. Reisende sollten sich den Verhaltensregeln des islamisch geprägten Landes anpassen. Essen, Trinken und Rauchen in der Öffentlichkeit während der Tagesstunden ist im Ramadan verpönt. Außerdem ist mit Einschränkungen im Alltag (z.B. tagsüber Schließung von Restaurants außerhalb der Hotels, reduzierte Arbeitszeiten bei Behörden) zu rechnen.

DROGEN: Der Besitz oder der Handel von/mit Rauschgift oder Narkotika wird sehr streng bestraft. Es drohen langjährige Gefängnisstrafen, wobei türkische Gefängnisse absolut nicht westeuropäischen Vorstellungen entsprechen.

RAUCHVERBOT: Das Rauchen ist verboten in allen öffentlichen Gebäuden, Verkehrsmitteln und Einkaufszentren sowie in Sportstadien und Krankenhäusern. Das Verbot gilt ebenso für geschlossene Räume in Restaurants, Kaffeehäusern, Bars und Diskotheken. Im Freien auf einer Terrasse oder im Garten einer Gaststätte darf allerdings nach wie vor geraucht werden. Wer gegen das Gesetz verstößt, muss mit einer Strafe von umgerechnet 35 Euro rechnen. Ein auf der Straße weggeworfener Zigarettenstummel kostet 12,50 Euro. Die Einhaltung der Regeln wird landesweit von rund 5.000 Kontrolleuren überwacht.

SPERR-NOTRUF: Deutsche können ihre Girocards, Kreditkarten, Handys und einige andere elektronische Berechtigungen über die Sperr-Notruf-Nummer ++49 116 116 (aus dem Ausland neben ++49 116 116 auch ++49 30 4050 4050 wählbar) rund um die Uhr sperren lassen. Der Anrufer wird mit den Herausgebern der jeweiligen Medien verbunden, sofern diese sich dem Sperr-Notruf angeschlossen haben. Eine Liste der angeschlossenen Herausgeber ist im Internet unter www.sperr-notruf.de zu finden.

Ebenso ist es möglich, die Online-Ausweisfunktion (elektronischer Identitätsnachweis - eID) des neuen Personalausweises unter den oben genannten Nummern sowie unter 0180 1 333 333 (Bürgerservice des Bundesinnenministeriums) sperren zu lassen.

ab1299 

Ausführliche Einreisebestimmungen

Ausführliche Einreisebestimmungen finden Sie hier.

Bitte beachten Sie das die Türkei ein muslimisch geprägtes Land ist. Der Zutritt zu Moscheen und anderen heiligen Stätten des Islam ist nur unter Einhaltung der Kleiderordnung erlaubt. Dazu gehören, dass Knie und Schultern zu bedecken sind. Frauen müssen zusätzlich ein Kopftuch tragen. 

Hinweis zu den Ausflügen:

Alle Ausflüge und Führungen finden in deutscher Sprache statt, soweit nichts anderes angegeben ist. Bitte beachten Sie, dass sich die angegebene Reihenfolge der Ausflüge ändern kann. 

Einreisebestimmungen für deutsche Staatsangehörige (Reisedokumente / Visum / Impfung):

Deutsche Staatsangehörige benötigen für diese Reise gültige Ausweisdokumente. Die Reise kann sonst nicht angetreten werden!
Je nach Reiseland kann es sein, dass ein Visum erforderlich ist. In einigen Ländern sind ggf. auch Impfvorschriften zu beachten. Ausführliche Einreisebestimmungen finden Sie online bei der jeweiligen Reise unter der Rubrik „Länder“. Außerdem erhalten Sie diese Infos auch in Ihren zugesandten Reise-Vertragsunterlagen.
Wir empfehlen Ihnen dringend, sich schon vor der Buchung einer Reise über Ihre Einreisebestimmungen zu informieren. Bitte erkundigen Sie sich dabei auch über mögliche Bearbeitungszeiten für ggf. benötigte Visa, um eine rechtzeitige Bearbeitung vor Abreise zu gewährleisten sowie über notwendige Impfungen.
Bitte beachten Sie, dass seit dem 26. Juni 2012 jedes Kind, welches ins Ausland reist, unabhängig vom Alter ein eigenes Reisedokument benötigt. Eintragungen im Reisepass der Eltern werden nicht mehr anerkannt. Bitte beantragen Sie das notwendige Reisedokument bei den zuständigen Behörden.

Einreisebestimmungen für nicht-deutsche Staatsangehörige (Reisedokumente / Visum / Impfung):

Falls Personen ohne deutsche bzw. mit nicht ausschließlich deutscher Staatsbürgerschaft mitreisen, beachten Sie bitte, dass in diesem Fall andere bzw. gesonderte Einreisebestimmungen für Ihr gewähltes Reiseland gelten können. Hierüber geben die jeweiligen Auslandsvertretungen bzw. zuständigen Konsulate entsprechend Auskunft. Wir empfehlen Ihnen dringend, sich schon vor der Buchung einer Reise über Ihre Einreisebestimmungen zu informieren. Bitte erkundigen Sie sich dabei auch über mögliche Bearbeitungszeiten für ggf. benötigte Visa, um eine rechtzeitige Bearbeitung vor Abreise zu gewährleisten.
Sollten Sie in diesem Zusammenhang Fragen haben, helfen wir Ihnen gerne weiter. Bitte kontaktieren Sie uns unter unserer kostenfreien Service-Hotline 0800 250 00 00 (Mo-Fr 9-19 Uhr).

Absagefrist durch den Reiseveranstalter sz-Reisen:

Falls die Mindesteilnehmerzahl für Ihren Reisetermin nicht erreicht werden sollte, behält sich sz-Reisen vor, bis spätestens 4 Wochen vor Reiseantritt (bei Tagesfahrten bis zu 2 Wochen) die Reise abzusagen bzw. vom Reisevertrag zurückzutreten. Weitere Informationen hierzu finden Sie in den Allgemeinen Geschäftsbedingungen unter §7.

Hinweis für Menschen mit eingeschränkter Mobilität:

sz-Reisen sind nicht geeignet für Gäste mit eingeschränkter Mobilität. sz-Reisen sind meistens Reisen in Bewegung: Um alle Besichtigungen, Rundgänge und Ausflüge in vollem Umfang miterleben zu können, sollten Sie „gut zu Fuß“ sein. Auch so manch ein Hotel ist noch nicht auf Rollatoren oder weitergehende Mobilitätsbeschränkungen eingestellt. Daher sind unsere Reisen für schwer gehbehinderte Gäste sowie für Gäste im Rollstuhl oder mit starker Sehbehinderung nicht geeignet (auch Gehörlosigkeit oder allg. Reisebehinderung).
Im Zweifel können wir vorab für Sie prüfen, ob eine Teilnahme möglich ist. Bitte fragen Sie uns vor der Buchung, ob diese Reise für Sie geeignet ist. Wir beraten Sie gern unter unserer kostenlosen Service-Hotline 0800 250 00 00 (Mo-Fr 9-19 Uhr).

Zahlung & Reiserücktritt bei sz-Reisen:

Ausführliche Informationen zu Zahlung und zum Reiserücktritt finden Sie in den Allgemeinen Geschäftsbedingungen SZ-Reisen GmbH unter § 2. + 5. + 7. + 8.

Hinweis bei Hotelaufenthalt:

Die angegebene Hotelklassifizierung ist landestypisch.

ab1299 

Reisedaten

Reise/Reiseziel:
Antike Westtürkei: Weltgeschichte in zehn Tagen
Veranstalter:
SZ-Reisen GmbH, Ostra-Allee 20, 01067 Dresden
Mindestteilnehmerzahl:
20
Ungefähre Gruppengröße:
20
  • auf/zu

    Flughafen:

    • Transferregionen

    weitere Informationen:

    • Badeverlängerung auf Anfrage zubuchbar
  • auf/zu

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