Goldene Zwiebeltürme & prunkvolle Paläste

Mit dem Bus nach Russland

Geografieunterricht 1919: Ein Schiff fährt von Kiel über die Ostsee in Deutschlands nördlichste Stadt. Wo landet es? Flensburg? Leider falsch. Damals hieß die Antwort Klaipeda, denn der litauische Ostseehafen gehörte bis 1920 zum deutschen Reich und ist unsere erste Station auf einer faszinierenden Rundreise um die Ostsee. Die weitere Route legt sich um das Binnenmeer wie ein von Riesen geworfenes Lasso, das auch die russische Hauptstadt Moskau streift. Deren Sehenswürdigkeiten über aber vor allem unter der Erde werden Sie begeistern, wenn wir uns von den palastartig angelegten und prunkvoll geschmückten Metrostationen die schönsten ansehen.

Zuvor führt uns das Lasso von Litauen ins lettische Daugavpils, die zweitgrößte Stadt des Landes, die für Ihre vollständig erhaltene Zitadelle aus dem 19. Jahrhundert bekannt ist. Im russischen Smolensk erwartet uns ein „Kreml“, der zu den mächtigsten Festungen des Zarenreiches zählte. Vor allem aber hat sich die Stadt der Kunst verschrieben. Viele Künstler haben sich hier niedergelassen und eine Außenstelle der Eremitage präsentiert Werke verschiedener Epochen. Deren Original, die Petersburger Eremitage an den Ufern der Newa, öffnet uns seine Tore an unserem zweiten Tag in der Stadt Peters des Großen. Wir besichtigen auf unserer Stadtrundfahrt die berühmte Isaakskathedrale, die Peter und Paul Festung, deren Turmdach sich als goldene Nadel in den Himmel reckt und die Parkanlagen von Schloss Peterhof. Zwischen Moskau und Petersburg machen wir Halt im ehrwürdigen Weliki Nowgorod. Das architektonische Erbe dieser Bilderbuchstadt, die als eine der lebenswertesten Russlands gilt, gehört zum UNESCO Weltkulturerbe. Über Turku in Finnland sowie Stockholm und Göteborg in Schweden schließt sich unser Lassokreis nach zwei aufregenden Wochen mit der Ausschiffung in Kiel.

  • Majestätische Moskauer Metro
  • Weliki Nowgorod - Wiege der russischen Demokratie
  • Prunk und Pracht in St. Petersburg

Programm

1. Tag: Von Kiel ins Baltikum

Die Reise beginnt mit der Fahrt nach Kiel, denn dort schiffen Sie auf der Fähre ein, die Sie nach Klaipeda in Litauen bringt. 

2. Tag: Klaipeda 

Der erste Halt auf dieser Rundreise ist in Klaipeda, dessen bewegte Vergangenheit Sie auf einer Stadtführung kennenlernen. Vielen ist die Stadt mit ihrer deutschen Vergangenheit als Memel bekannt. Sie gehörte aber auch schon zu Preußen, Schweden, und der Sowjetunion. Aber nicht nur die faszinierende Geschichte der Hafenstadt, sondern auch die schöne Altstadt mit ihren Fachwerkhäusern, alten Speichern und dem Theaterplatz wird Sie sicherlich begeistern.

Nach der Stadtführung stärken Sie sich in Ihrem Hotel beim Abendessen.

3. Tag: Von Litauen nach Lettland

Heute lernen Sie ein weiteres Land im Baltikum kennen, denn Sie fahren nach Daugavpils in Lettland. Unterwegs halten Sie am Berg der Kreuze in Siauliai, ein katholischer Wallfahrtsort in Litauen. Es ranken sich verschiedene Legenden um die Entstehung des Hügels. Eine von ihnen besagt, dass ein besorgter Vater am Bett seiner kranken Tochter schlief, als ihm im Traum eine weiße Frauengestalt erschien. Sie trug ihm auf, ein Kreuz auf einem Hügel zu errichten. Als der Vater nach vollendeter Tat zurückkehrte, war seine Tochter wieder gesund. Im 20. Jahrhundert wurde der Hügel zu einem Wahrzeichen des litauischen Protests gegen die sowjetische Besatzung. Die Hintergründe und viele weitere interessante Fakten erfahren Sie von Ihrer örtlichen Reiseleitung.

Die Nacht verbringen Sie in Daugavpils, wo Sie auch in Ihrem Hotel zu Abend essen.

4. Tag: Smolensk - ein erster Eindruck von Russland

Die Fahrt geht weiter und Sie überqueren noch einmal eine Ländergrenze - dieses Mal nach Russland. Ihr Tagesziel ist die russische Stadt Smolensk. Sie war über die Jahrhunderte hinweg heiß begehrt bei unterschiedlichen Nationen. Im 13. Jahrhundert wurde das Fürstentum von Mongolen geplündert, im 15. Jahrhundert fiel das Gebiet ans Großfürtentum Litauen bevor es 100 Jahre später vom Großfürtentum Moskau erobert wurde. Wieder 100 Jahre später, wurde die Stadt von polnisch-litauischen Gruppen eingenommen und von 1632 bis 1634 wurde sogar ein Krieg ausgefochten, um Smolensk wieder an das Zarenreich anzugliedern. 

Nun haben Sie selbst Gelegenheit, sich von den Vorzügen Smolensks zu überzeugen.

5. Tag: Weiterreise zur russischen Hauptstadt

Bevor Sie sich auf den Weg nach Moskau machen, zeigt Ihnen ein örtlicher Reiseleiter die Sehenswürdigkeiten von Smolensk, dessen Stadtbild viele hervorragende Beispiele der russischen Bauweise, von Kiewer Rus bis hin zu stalinistischer Architektur, aufweist. Zu den wichtigsten Sehenswürdigkeiten gehören die Festungsmauern, die auch oft als Kremlmauern bezeichnet werden, sowie die Auferstehungskathedrale und weitere historische Kirchen. Das Opernhaus wurde 1780 eröffnet und ist eines der ältesten weltweit.

Nach der Stadtführung geht die Reise weiter zu Ihrem Hotel in der russischen Hauptstadt, wo Sie ein entspanntes Abendessen genießen.

6. Tag: Moskau, Moskau - Deine Seele ist so groß!

Vielleicht schallt Ihnen das Lied der Gruppe Dschingis Khan auch durch den Kopf, wenn Sie an diese Metropole denken. Auch wenn das Lied sicherlich nicht jedem gefällt, so hat die Pop Gruppe mit ihrem Text doch recht: "Moskau, Moskau - Tor zur Vergangenheit". Auf der ganztägigen Stadtführung erleben Sie die Stadt von ihren vielen Facetten. Natürlich darf ein Besuch des weltberühmten Kreml nicht fehlen. Dort besuchen Sie eine der drei orthodoxen Kathedralen. Und vergessen Sie nicht ein Erinnerungsfoto von der Basilius-Kathedrale zu schießen. Sie ist schließlich für viele Menschen weltweit das Sinnbild Russlands schlechthin. 

Was bei einem Aufenthalt in Moskau aber auch auf gar keinen Fall fehlen darf, ist eine Fahrt mit der Metro. Wobei es nicht so sehr um die U-Bahn selbst geht, sondern um die einzigartigen Stationen. Sie sind aufgrund ihrer teilweise sehr dekadenten Architektur als unterirdische Paläste bekannt. So erwarten Sie unter anderem mit Stuck verkleidete und von Kronleuchtern erhellte Hallen.

7. Tag: Von der Hauptstadt zu einer der ältesten Städte Russlands

Sie verlassen Moskau und reisen weiter nach Weliki Nowgorod, das im Jahr 2009 sein 1150-jähriges Bestehen feierte. Nicht nur gehört das architektionische Erbe der Stadt zum UNESCO Welterbe, sondern Weliki Nowgorod wurde auch zu einer der lebenswertesten Städte Russlands gewählt. Die beeindruckenden Sehenswürdigkeiten werden Ihnen am nächsten Tag auf einer Stadtführung gezeigt. 

Je nachdem wann Sie ankommen, können Sie schon einmal selbst auf eine kleine Erkundungstour gehen. Oder Sie legen die Beine hoch und entspannen sich etwas, bevor Sie Ihr Abendessen im Hotelrestaurant genießen.

8. Tag: Weliki Nowgorod und weiter nach Sankt Petersburg

Nicht nur Moskau hat einen Kreml! Am Vormittag besichtigen Sie den Kreml und die Sophienkathedrale von Weliki Nowgorod. Natürlich zeigt Ihnen Ihr örtlicher Reiseleiter auch andere sehenswerte Orte der Stadt und erzählt Ihnen viele spannende Geschichten.

Im Anschluss geht es weiter nach St. Petersburg. Wussten Sie, dass Zar Peter I, der Gründer von St. Petersburg mehrere Male durch Sachsen reiste und unter anderem auf der Festung Königstein und in Dresden weilte? Höchste Zeit also, dass wir einen Gegenbesuch abstatten. St. Petersburg ist die zweitgrößte Stadt Russlands und die viertgrößte Europas. Es war der Traum von Peter dem Großen mit einer weltoffenen, rationalen und europäischen Stadt, ein Tor zum Westen zu erschaffen. Wir finden, das ist ihm gelungen. Aber überzeugen Sie sich selbst! Sie verbringen hier drei Nächte und haben so viel Gelegenheit diese besondere Stadt ausführlich zu erkunden.

9. Tag: Stadtbesichtigung

Heute widmen Sie sich ganz und gar der Stadt St. Petersburg. Auf einer ganztägigen Stadtführung zeigt Ihnen Ihr örtlicher Reiseleiter die vielen beeindruckenden Sehenswürdigkeiten. Natürlich darf ein Besuch der Peter-Paul-Festung nicht fehlen. Sie war ursprünglich als militärische Anlage gedacht, doch fand sie lange Verwendung als Kasernenanlage und als eines der berüchtigsten Gefängnisse des Zarenreichs. In der neueren Geschichte war sie ein Zentrum des Aufstands während der Revolution. Heute beherbergt die Peter-Paul-Kathedrale die Grablege der Zarenfamilie.

Außerdem besichtigen Sie die Isaakskathedrale. Sie ist die größte Kirche von Sankt Petersburg und einer der größten sakralen Kuppelbauten der Welt. Es ist kaum vorstellbar, aber im Inneren der Kirche finden mehr als 10.000 Menschen Platz. Im Innenraum können Sie mehr als 200 Gemälde und Mosaike bewundern.

10. Tag: Eremitage und Schloss Peterhof

Was darf bei einem Besuch in St. Petersburg auf gar keinen Fall fehlen? Richtig! Ein Besuch der weltberühmten Eremitage. Sie ist eines der größten und bedeutendsten Kunstmuseen der Welt. Mindestens so interessant wie sein Inhalt ist das Gebäude - der Winterpalast. Sowohl das Gebüde als auch die Gemäldesammlung gehen auf die russiche Zarin Katharina die Große zurück. Mitte des 19. Jahrhunderts trennte der Zar die Zarenresidenz und die Eremitage-Sammlung und es war zum ersten Mal der Öffentlichkeit erlaubt - wenn auch unter großen Einschränkungen - die Sammlung zu besichtigen.

Heute besuchen Sie außerdem die Parkanlagen von Schloss Peterhof. Die Palastanlage befindet sich 30 Kilometer außerhalb von Sankt Petersburg und wurde von Peter I errichtet. Seine Nachfolger bauten das Gelände aus. Dank seiner vielen Springbrunnen, Statuen und der wunderschönen Landschaftsgestaltung gilt es mittlerweile als das "russische Versailles".

11. Tag: Von Sankt Petersburg nach Turku in Finnland

Es heißt Abschied nehmen von Russland. Sie verlassen St. Petersburg und fahren Richtung Finnland. In Turku schiffen Sie für die Fährpassage nach Stockholm ein.

12. Tag:  Stockholm - Göteborg und Fähre nach Kiel

Nach der Ausschiffung in Stockholm können Sie während der Fahrt in Richtung Göteborg das romantische Schweden, das Land der Inga Lindström, vom Bus aus genießen. Am späten Nachmittag erreichen Sie Göteborg, wo Sie Ihre Reise an Bord einer Fähre der STENA LINE in Richtung Kiel fortsetzen.

13. Tag: Kiel und Heimreise

Nach dem Frühstück verlassen Sie gegen 09.00 Uhr das Schiff. Ihre Reise neigt sich nun dem Ende zu und Sie fahren zurück nach Hause.

ab2025 

Beförderung

  • Haustürtransfer in ausgewählten Regionen
  • Fahrt im modernen Reisebus
  • Fährüberfahrten: Kiel - Klaipeda, Turku - Stockholm, Göteborg - Kiel

Hotels & Verpflegung

  • 1 Fährübernachtung in Doppelkabinen (innen) auf der Passage Kiel - Klaipeda
  • 1 Übernachtung im Mittelklassehotel in Klaipeda
  • 1 Übernachtung im Mittelklassehotel in Daugavpils
  • 1 Übernachtung im Mittelklassehotel in Smolensk
  • 2 Übernachtungen im Mittelklassehotel in Moskau
  • 1 Übernachtung im Mittelklassehotel in Weliki Nowgorod
  • 3 Übernachtungen im Mittelklassehotel in Sankt Petersburg
  • 1 Fährübernachtung in Doppelkabinen (innen) auf der Passage Turku - Stockholm
  • 1 Fährübernachtung in Doppelkabinen (innen) auf der Passage Göteborg - Kiel
  • 12 x Frühstück
  • 9 x Abendessen

Ausflüge & Besichtigungen

  • Ausflug: Parkanlagen von Schloss Peterhof in Petroworez
  • Stadtführungen: Klaipeda, Smolensk, Moskau, Weliki Nowgorod, St. Petersburg
  • Besichtigung: Berg der Kreuze in Siauliai
  • Eintritte: Kreml in Moskau inkl. 1 Kathedrale, Kreml in Weliki Nowgorod inkl. Sophienkathedrale, Isaakskathedrale, Peter-Paul-Festung und Eremitage in St. Petersburg, Parkanlagen von Schloss Peterhof in Petroworez

Zusätzlich inklusive

  • Metrofahrt in Moskau
  • 1 Reisetaschenbuch pro Buchung
  • Registrierungsgebühren in den Hotels
  • Örtliche Reiseleitung: 2.-11. Tag
  • sz-Reisebegleitung

ab2025 

Zielland

Russland

Frauen ohne Männerbegleitung können sich generell frei und ohne Probleme bewegen, solange sie die auch in Westeuropa bekannten Vorsichtsmaßnahmen beachten. Es ist jedoch eher unüblich, abends alleine auszugehen.
Die wenigsten Hotels und Museen in Russland sind auf Behinderte eingestellt. Die öffentlichen Verkehrsmittel sind für Rollstuhlfahrer praktisch unzugänglich.
In Russland sind noch nicht alle Vorurteile gegen Homosexuelle ausgeräumt, es gibt auch keine öffentlich präsente Schwulen- oder Lesbenszene. Homosexuelle Handlungen sind zwar legal, gleichgeschlechtliche Partnerschaften werden jedoch nicht anerkannt und das Thema wird in der Öffentlichkeit tabuisiert. Im Juni 2013 wurde ein Gesetz erlassen, welches die „Propaganda nicht-traditioneller sexueller Beziehungen" unter Strafe stellt.
Es ist nicht ratsam, seine Homosexualität offen zu zeigen.
Touristen aus dem europäischen Ausland benötigen ein Visum und einen Reisepass, der im Fall deutscher Staatsbürger noch mind. 3 Monate und im Fall österreichischer und schweizerischer Bürger mind. 6 Monate über die Reise hinaus gültig sein muss. Kindereinträge im Reisepass eines Elternteils sind nicht mehr gültig. Jedes Kind benötigt ein eigenes Ausweisdokument. Ein Visum bekommt man bei der Botschaft oder einem der Konsulate der Russischen Föderation im Heimatland. Um ein Besuchervisum zu bekommen, benötigt man eine Einladung, die in Russland von jedem Touristikunternehmen ausgestellt bzw. vom Reiseveranstalter besorgt wird. Bei Gruppenreisen wird das Visum meist vom Reisebüro besorgt. Individualreisende müssen Pass, ausgefüllten Visumsantrag, Buchungsbestätigung des Hotels und ein Passfoto mindestens einen Monat vor Reisebeginn bei einem russischen Konsulat einreichen. Für Deutsche besteht Krankenversicherungspflicht; sie müssen ihrem Visumsantrag zusätzlich eine Krankenversicherungsbescheinigung beilegen. Bei der Ankunft in Russland muss man sein Visum innerhalb von drei Tagen registrieren, sprich abstempeln lassen, sonst kann es Probleme bei der Ausreise geben. Dies übernimmt das OWIR bzw. das vorgebuchte Hotel. Die Registrierung kann auch per Post erfolgen.
Die Ausreise ohne gültiges Visum sowie Visaverlängerungen sind nicht möglich. Hotels oder die zuständige Innenbehörde erteilen Auskunft über für Ausländer gesperrte Städte und Gebiete. Für die Halbinsel Krim gelten gesonderte Bestimmungen; hier sollen sich Kreuzfahrtgäste - wie in ganz Russland - künftig für 72 Stunden, Hotel- und Resortgäste für bis zu 12 Tage ohne Visum aufhalten können.
Da sich Einreisebestimmungen kurzfristig ändern können, ist es ratsam, die aktuellen Vorschriften und weitere Details rechtzeitig vor der Reise bei der Russischen Botschaft zu erfragen (https://russische-botschaft.ru/de).
Landesweiter Ruf für Feuerwehr 01, für Polizei (Milizia) 02, für Notarzt 03.
Das Telefonieren von einem privaten Apparat ist innerhalb einer Stadt gebührenfrei. Für Ortsgespräche von öffentlichen Telefonzellen braucht man eine Karte, die an den Ticketschaltern in den Metrostationen und bei der Post erhältlich ist. Ferngespräche innerhalb der Russischen Föderation sowie Auslandsgespräche sind von den Fernsprechern mit Aufschrift „International" mit einer Extrakarte möglich. Sie können außerdem von speziellen Telefonämtern (peregoworny punkt) geführt werden. Hotels verlangen in der Regel horrende Telefongebühren. Jedes Auslandstelefonat (außer per Handy) wird mit 8 eingeleitet, nach dem Freizeichen kann dann die Landes- und die Stadtvorwahl (ohne Null) gewählt werden. Vorwahl Deutschland: 1049, Vorwahl Schweiz: 1041, Vorwahl Österreich: 1043. Die Landesvorwahl für Russland lautet 007, wobei die folgende Null der Ortsvorwahl nicht ausgelassen werden darf. Mobil telefonieren ist problemlos möglich; Anbieter sind z.B. BeeOnline (http://www.beeonline.ru) oder Mobile Telesystems (http://www.mts.ru). Internet (oft auch Wi-Fi) gibt es in Hotels und Internetcafés.
Für Russland gibt es keine speziellen Impfvorschriften, jedoch empfiehlt das Auswärtige Amt einen Impfschutz gegen Tetanus, Diphtherie, und Hepatitis A, bei Langzeitaufenthalten von mehr als vier Wochen oder bei besonderer Exposition auch gegen Hepatitis B, Tollwut und FSME.
Da sich Impfvorschriften kurzfristig ändern können, ist es ratsam, die aktuellen Vorschriften vor der Reise direkt bei der jeweiligen Botschaft oder konsularischen Vertretung des Ziellandes zu erfragen. Bitte erkundigen Sie sich zusätzlich auf den Internetseiten Ihres Auswärtigen Amtes über mögliche aktuelle medizinische Risiken für Reisen ins jeweilige Land.
Behörden sind in der Regel von 8-16 Uhr, meist mit einer Mittagspause, geöffnet; samstags ist geschlossen. Banken haben Schalterstunden gewöhnlich 9.30-12 und 13-18 Uhr. Es gibt in Russland keine einheitliche Regelung der Ladenöffnungszeiten. Große Kaufhäuser und Lebensmittelgeschäfte sind zwischen 8 und 21 Uhr geöffnet, die meisten auch an Sonn- und Feiertagen. Es gibt außerdem zahlreiche 24-Stunden-Lebensmittelläden. Restaurants sind etwa zwischen 12 und 23/24 Uhr geöffnet, manche pausieren zwischen 16 und 17 Uhr. Viele kleinere Cafés schließen bereits um 21 Uhr. Museen haben sehr unterschiedliche Öffnungszeiten und Ruhetage.
Es ist in Russland wieder üblich, Trinkgeld zu geben. Die Höhe liegt je nach der Zufriedenheit mit der erbrachten Leistung bei ca. 10-15 %. Es ist oft ratsam, das Trinkgeld im Voraus zu geben.
Nowogodnije kanikuly (Neujahr, 1.-5. Januar); oschdestwo Christowo (russisch-orthodoxes Weihnachtsfest, 7. Januar); Den saschtschitnika Otetschestwa (Tag der Verteidiger des Vaterlandes, 23. Februar); Meschdunarodny schenski den (Internationaler Frauentag, 8. März); Prasdnik Wesny i Truda (Tag des Frühlings und der Arbeit, 1. Mai); Den Pobedy (Tag des Sieges, 9. Mai); Den Rossii (Tag Russlands, 12. Juni); Den narodnowo jedinstwa (Tag der nationalen Einheit, 4. November).
Deutsche Botschaft
Uliza Mosfilmowskaja 56
119285 Moskau
Tel.: +7-495-9379500
Fax: +7-499-7830875
Web: http://www.moskau.diplo.de

Österreichische Botschaft
Bolschoj Lewschinskij per. 7
119034 Moskau
Tel.: +7-495-7806066
Fax: +7-495-9374269
Web: http://www.bmeia.gv.at/botschaft/moskau.html

Schweizerische Botschaft
Per. Оgorodnaya Sloboda 2/5
Entrance 1, Side Gusyatnikov Per.
101000, Moscow
Tel.: +7-495-2583830, Visa: +7-495-9958512
Fax:+7-495-5807534
E-Mail: moscow@eda.admin.ch
Web: http://www.eda.admin.ch/moscow
Die Stromspannung beträgt 220 Volt bzw. 110 Volt in Badezimmern. Die Mitnahme eines Universaladapters wird empfohlen, da die Eurostecker in die Steckdosen älterer Gebäude nicht passen.
In der Russischen Föderation wird davon ausgegangen, dass Sie sofort und bar für medizinische Leistungen zahlen. Das geschieht grundsätzlich in Rubeln, ist aber meist auch in US-Dollars möglich. Mit westlichem Standard ausgestattet sind in Moskau folgende Krankenhäuser:
European Medical Center (EMC) mit 24-Stunden-Service, Spiridonievsky pereulok 5, bld.1, Tel.: +7-495-9336655, http://www.emcmos.ru und International Clinic Medsi, Prospekt Mira, bld. 6 (Eingang: Grokholsky Pereulok), Tel.: +7-495-9337700, http://medsi.ru/eng/icm.
In Sankt Petersburg:
American Medical Clinic & Hospital (AMC), 78 Moika embankment, Tel.: +7-812-7402090, http://www.amclinic.com.
Außerhalb der Großstädte ist nicht unbedingt der gleiche medizinische Standard wie in Mitteleuropa gewährleistet, oft sind russische Sprachkenntnisse erforderlich. Bei Reisen nach Russland besteht eine Krankenversicherungspflicht, bei der Visabeantragung muss ein Versicherungsschein vorgelegt werden. Der Abschluss einer Reisekrankenversicherung ist deshalb obligatorisch. Eine Liste der akzeptierten Versicherungsunternehmen erhält man bei den russischen Auslandsvertretungen. Genauere Informationen bietet die Homepage der Russischen Botschaft https://russische-botschaft.ru/de.
Zollfrei nach Russland eingeführt werden dürfen 400 Zigaretten oder 100 Zigarren, 200 Zigarillos oder 500 g Rauchtabak (Personen über 18 Jahre), 3 l alkoholische Getränke (ab 21 Jahren), Parfüm für den Eigenbedarf, 250 g Kaviar sowie Geschenke und andere Waren im Wert von bis zu 1.500 EUR und einem Gewicht von bis zu 50 kg.
Die Ausfuhr von Antiquitäten und Kunstgegenständen aus der Zeit vor 1945 ist nicht erlaubt. Der Export von zeitgenössischen Kunstgegenständen (Bilder, Grafiken etc.) bedarf einer speziellen Erlaubnis des Kulturministeriums. Souvenirs sowie persönliche Sachen dürfen zollfrei ein- und ausgeführt werden. Dazu gehören: je eine Film- und/oder Fotokamera, 10 Filme pro Person, eine Videokamera, ein Kofferradio, Tonband- und tragbares Fernsehgerät, eine Reiseschreibmaschine, ein Laptop sowie ein Musikinstrument. 280 g Kaviar bzw. 5 kg Fisch sind ebenso zollfrei. Eine Zollerklärung muss bei der Einreise nur ausgefüllt werden, wenn man mehr als 10.000 USD oder andere anzumeldende Wertsachen einführt. Für frisches Obst und Gemüse besteht Einfuhrverbot.
Bei der Rückreise in die EU dürfen über 17-Jährige 200 Zigaretten oder 100 Zigarillos mit einem Höchstgewicht von 3 g pro Stück oder 50 Zigarren oder 250 g Tabak sowie 1 l Spirituosen, 2 l Zwischenerzeugnisse, 4 l nicht schäumenden Wein und 16 l Bier sowie andere Waren, wie Parfüm, Kaffee, Tee und Elektrogeräte bis zu einem Wert von 300 EUR zollfrei einführen, wobei die Wertgrenze für Jugendliche unter 15 Jahren bei 175 EUR und für Flug- und Schiffsreisende bei 430 EUR liegt. Bei der Wiedereinreise in die Schweiz dürfen über 17-jährige 250 Zigaretten oder Zigarren oder 250 g anderer Tabakfabrikate sowie 5 l alkoholische Getränke mit einem Alkoholgehalt bis 18 Vol.-% und 1 l alkoholische Getränke mit einem Alkoholgehalt über 18 Vol.-% zollfrei einführen. Die Wertfreigrenze aller eingekauften Waren beträgt 300 CHF (inkl. Geschenke, Alkohol und Tabakerzeugnisse).
Da sich Zollbestimmungen kurzfristig ändern können, ist es ratsam, die aktuellen Vorschriften kurz vor der Reise direkt bei der jeweiligen Botschaft zu erfragen. Weitere Infos auch unter http://www.zoll.de.
In Russland gibt es die unterschiedlichsten klimatischen Verhältnisse. Im zentralen Gebiet herrscht ein kontinentales Klima mit oft harten Wintern und heißen Sommern. Die Wintertemperaturen in Moskau können -30 °C erreichen, sind aber aufgrund der trockenen Luft meist gut auszuhalten, im Sommer ist Hitze mit Werten über 30 °C keine Seltenheit.
Die touristische Hauptsaison in Zentralrussland dauert in der Regel von Mai bis September. Die Metropolen Moskau und St. Petersburg bieten jedoch während des ganzen Jahres kulturelle Veranstaltungen von Weltruf. Besonders Ballett- und Opernliebhaber sollten ihre Reise auf die Nebensaison verlegen, da die meisten Theater, darunter auch das Bolschoj-Theater in Moskau und das Mariinskij-Theater in St. Petersburg, im Sommer eine Pause machen. Die Hauptreisezeit nach St. Petersburg fällt in die Zeit der „Weißen Nächte" (Juni/Juli), wenn außer diesem Naturspektakel Musik- und Theaterfestivals geboten werden.
Borschtsch - Russische Rote-Beete-Suppe
Suppen sind in Russland eine gern gegessene Vorspeise. Zu den bekanntesten Suppen zählen Borschtsch, eine Rote-Bete-Suppe, Soljanka, eine scharfe Suppe bestehend aus Kraut und Salzgurken, Ucha, eine Fischsuppe, und Schtschi, eine Kohlsuppe. Neben Roggenbrot werden zu den Suppen auch häufig Pelmeni gegessen. Pelmeni, das russische Nationalgericht, sind mit Fleisch gefüllte Teigtaschen. Als Appetithäppchen bietet sich eine Scheibe Brot mit russischem Kaviar an. Kaviar schmeckt auch hervorragend auf russischem Ei mit Remoulade. Weitere typische Vorspeisen sind Herings-, Eier- und Kartoffelsalate sowie Sülzen und eingelegter Fisch. Zum Essen wird Wein oder Wodka getrunken. Den süßen Abschluss bilden Lebkuchen, Konfekt oder Suschki, ein leicht süßlich schmeckendes Gebäck. Zum Dessert trinken die Russen gern schwarzen Tee.
Teilabschnitt der Transsibirischen Eisenbahn
Wer mit dem PKW nach und in Russland reisen will, braucht eine Grüne Versicherungskarte. Nachtfahrten sollten vermieden und stets ein bewachter Parkplatz aufgesucht werden. Zudem sind die Straßenverhältnisse häufig miserabel, große Schlaglöcher und schlecht beleuchtete Straßen sind die Regel. Mietwagen sind fast ausschließlich in Städten wie Moskau oder St. Petersburg erhältlich. Taxis sollten ohne russischsprachige Begleitung gemieden werden, auch die Nutzung der Bahn östlich von Moskau kann Besucher vor beträchtliche Probleme stellen.
Eine ausgesprochen schöne Möglichkeit des Reisens in Russland hingegen stellt die Fahrt mit der Transsibirischen Eisenbahn dar. Die längste Eisenbahnstrecke der Welt führt in acht Tagen von Moskau quer durch Russland bis nach Wladiwostok. Eine ähnlich schöne Art, Russland zu entdecken, ist die Teilnahme an einer Flusskreuzfahrt auf einem der zahlreichen Ströme Russlands, z.B. der Wolga flussabwärts von Moskau Richtung St. Petersburg.
Von Reisen in den Nordkaukasus (Dagestan, Inguschetien, Nordossetien und Kabardino-Balkarien und Tschetschenien) wird dringend abgeraten (http://www.auswaertiges-amt.de).
Februar/März In der Fastnachtswoche, Masleniza, werden überall Bliny, russische Eierkuchen, und Medowucha, ein Honigwein, angeboten. Am Ende der Fastnachtszeit werden vielerorts Strohpuppen verbrannt, um den Winter zu vertreiben.
Rentierrennen und ein Skimarathon sind Teil des Ende März in Murmansk auf der Insel Kola stattfindenden Festivals des Nordens.
März/April Opern-, Ballett- und Schauspielaufführungen sind die Schwerpunkte des Golden Mask Festivals in Moskau (http://www.goldenmask.ru).
Juni In diesem Monat findet das Moskauer Filmfestival statt (http://www.moscowfilmfestival.ru).
Das International Film Festival St. Petersburg nennt sich auch Festival of Festivals (http://www.filmfest.ru).
Juni/Juli Anlässlich der Weißen Nächte werden in St. Petersburg Konzerte gegeben und viele Partys gefeiert.
September Der Tag des Tigers wird in Wladiwostok mit einer feierlichen Parade begangen.
Dezember/Januar Landesweit feiert man den sogenannten Russischen Winter, ein Kunst- und Folklorefest. Auf dem Programm stehen Theateraufführungen, Konzerte und Schlittenfahrten durch die verschneiten Winterlandschaften.
Amtssprache: Russisch
Bevölkerung: rund 143 Mio. Einwohner
Fläche: 17.075.400 km²
Hauptstadt: Moskau (rund 12 Mio. Einwohner)
Landesvorwahl: +7
Währung: Rubel (Abk.: R; ISO-4217-Code: RUB)
Zeitzonen: Russland hat 11 Zeitzonen, die Differenz zur MEZ liegt zwischen +1 und +11 Stunden.

Transitland

Litauen

Neujahr (1. Januar); Unabhängigkeitstag von 1918 (16. Februar); Tag der Wiedererlangung der Unabhängigkeit 1990 (11. März); Ostern (März/April); Tag der Arbeit (1. Mai); Johannistag (24. Juni); Staatstag (6. Juli); Mariä Himmelfahrt (15. August); Allerheiligen (1. November); Weihnachten (25. & 26. Dezember).
Allein reisende Frauen können sich in Litauen frei bewegen und auf eigene Faust das Land erkunden. Nachts sind einsame Gegenden zu meiden. In Bars und Diskos sollte auf Grund der Gefahr von K.o.-Tropfen das Glas auf keinen Fall aus den Augen gelassen werden, auch bei unverlangt angebotenen Drinks sollte Vorsicht geboten sein. In Großstädten, vor allem in Touristenhochburgen, sind Diebstähle oftmals das größte Problem. Wertsachen sollten daher immer eng am Körper und nicht offensichtlich getragen werden.
Geschäfte öffnen montags bis freitags von etwa 10-19 Uhr und samstags von 10-18 Uhr. Supermärkte haben dagegen oftmals 7 Tage die Woche von 8-22 Uhr auf. Postämter arbeiten montags bis freitags von 8/9-16 Uhr. In der Hauptstadt hat die Post bis etwa 19 Uhr geöffnet und samstags 9-16 Uhr. Banken kann man in der Regel montags bis freitags von 8-17/18 Uhr und teilweise auch samstags erreichen.
Waren für den persönlichen Gebrauch, die in einem EU-Land mit allen Abgaben gekauft wurden, können ohne Beschränkungen innerhalb der EU mitgeführt werden. Als Richtmengen gelten: 800 Zigaretten, 400 Zigarillos, 200 Zigarren, 1 kg Tabak, 10 l Spirituosen bzw. alkoholhaltige Süßgetränke (Alkopops), 20 l Zwischenerzeugnisse, 90 l Wein, wovon maximal 60 l Schaumwein sein dürfen, und 110 l Bier. Kaffee und kaffeehaltige Erzeugnisse sind bis 10 kg ebenfalls zollfrei. Für Parfüm gelten keine Mengenbegrenzungen. Bargeld und gleichgestellte Zahlungsmittel (z.B. Sparbücher, Schecks/Reiseschecks) dürfen unbeschränkt ein- und ausgeführt werden, müssen aber bei Befragen ab 10.000 EUR angemeldet werden.
Aus Nicht-EU-Ländern dürfen 200 Zigaretten oder 100 Zigarillos oder 50 Zigarren oder 250 g Tabak sowie 1 l Spirituosen oder 2 l Zwischenerzeugnisse oder 4 l nicht schäumender Wein und 16 l Bier eingeführt werden. Geldmittel ab einem Wert von 10.000 EUR müssen angemeldet werden. Bei der Wiedereinreise in die Schweiz dürfen über 17-jährige 250 Zigaretten oder Zigarren oder 250 g anderer Tabakfabrikate sowie 5 l alkoholische Getränke mit einem Alkoholgehalt bis 18 Vol.-% und 1 l alkoholische Getränke mit einem Alkoholgehalt über 18 Vol.-% zollfrei einführen. Die Wertfreigrenze aller eingekauften Waren beträgt 300 CHF (inkl. Geschenke, Alkohol und Tabakerzeugnisse).
Bestimmte Waren wie Arznei- und Betäubungsmittel, jugendgefährdende und verfassungswidrige Medien, Fälschungen oder Produkte aus der Tier- und Pflanzenwelt (z. B. Elfenbein oder Krokodilleder) unterliegen Genehmigungspflichten oder Verboten.
Da sich Zollbestimmungen kurzfristig ändern können, ist es ratsam, die aktuellen Vorschriften kurz vor der Reise direkt bei der jeweiligen Botschaft zu erfragen.
Viele Hotels, Ferienhäuser und öffentliche Einrichtungen wurden in den größeren Städten bereits behindertengerecht ausgebaut. Auch Gehwege befinden sich dort zumeist in einem guten Zustand, so dass sich Stolperfallen für Rollstuhlfahrer und blinde Menschen in Grenzen halten.
Homosexualität ist zwar seit Jahren straffrei und es existiert ein Antidiskriminierungsgesetz, doch steht man dem Thema nicht überall offen gegenüber. In vielen konservativen, religiös geprägten Teilen des Landes stößt die gleichgeschlechtliche Liebe immer noch derart auf Ablehnung, dass sogar ein Gesetz verabschiedet wurde, welches die Thematisierung von Homosexualität an Schulen und öffentlichen Einrichtungen für Kinder und Jugendliche verbietet. In der Hauptstadt und in Kaunas sowie Klaipeda gibt es kleine LGBT-Communities.
Für Kinder und Erwachsene sollte generell ein ausreichender Impfschutz bestehen, vor allem gegen Tetanus, Diphtherie, Pertussis, MMR und Hepatitis. Speziell für Litauen-Reisen von April bis Oktober sollte außerdem über einen Impfschutz gegen FSME (durch Zecken übertragene Virusinfektion) nachgedacht werden.
Da sich Impfvorschriften kurzfristig ändern können, ist es ratsam, die aktuellen Vorschriften vor der Reise direkt bei der jeweiligen Botschaft oder konsularischen Vertretung des Ziellandes zu erfragen. Bitte erkundigen Sie sich zusätzlich auf den Internetseiten Ihres Auswärtigen Amtes über mögliche aktuelle medizinische Risiken für Reisen ins jeweilige Land.
Für Telefonate ins Ausland gelten die jeweiligen Ländervorwahlen. Für Deutschland gilt die 0049, für die Schweiz die 0041 und für Österreich die 0043. Litauen hat die Landesvorwahl 00370. Mit dem Wegfall der Roaminggebühren innerhalb der EU ist auch mobiles Telefonieren in Litauen günstig geworden. Öffentliche Münz- und Kartentelefone sind vorhanden, die dazugehörigen Karten bekommt man an vielen Kiosken, Postämtern oder in den Läden der Telecom (Lietuvos telekomas). Die günstigste Kommunikationsmöglichkeit bietet das Internet, z.B. in Hotels und Internetcafés oder über W-LAN an öffentlichen Plätzen.
In Litauen gilt die EU-Notrufnummer 112.
Hotels, Restaurants und Taxis erheben oftmals bereits einen Servicezuschlag auf den Rechnungspreis. Bei besonderer Zufriedenheit freut sich das Personal aber über ein kleines finanzielles Extra in Höhe von etwa 10 %.
Als Mitglied der Europäischen Union und des Schengener Abkommens gibt es an den EU-Grenzen zu Litauen keine Grenzkontrollen mehr. Dennoch müssen Schweizer und EU-Bürger bei der Einreise einen gültigen Personalausweis/eine Identitätskarte oder einen Reisepass mit sich führen. Kindereinträge im Reisepass eines Elternteils sind nicht mehr gültig. Jedes Kind benötigt ein eigenes Ausweisdokument. Wer mit dem PKW einreist, benötigt zusätzlich die grüne Versicherungskarte.
Da sich Einreisebestimmungen kurzfristig ändern können, ist es ratsam, die aktuellen Vorschriften kurz vor der Reise direkt bei der jeweiligen Botschaft zu erfragen.
Die Netzspannung beträgt 220 Volt Wechselstrom (50 Hertz). In der Regel werden die Steckertypen C (Eurostecker) und F (Schukostecker) wie in Deutschland und Österreich verwendet. Für Schweizer Stecker des Typs J (dreipoliger Rundstecker) wird daher ein Adapter benötigt.
Die medizinische Versorgung in den größeren Städten des Landes ist gut und mit deutschen, österreichischen und schweizerischen Standards zu vergleichen. Außerhalb der Städte fehlt es jedoch oftmals an technischen und apparativen Möglichkeiten. Für EU-Bürger und solche der EFTA-Länder gilt die europäische Krankenversicherungskarte EHIC, die die ärztliche Versorgung und Kostenübernahme regelt, jedoch keine Rücktransporte übernimmt. Daher sollte vor Abreise bei der eigenen Krankenkasse überprüft werden, ob diese mit inbegriffen sind.
Deutsche Botschaft
Z. Sierakausko g. 24
03105 Vilnius
Tel.: +370-5-2106400
Fax: +370-5-2106446
E-Mail: info@wilna.diplo.de
Web: https://wilna.diplo.de

Österreichisches Honorarkonsulat
Jogailos g. 9
01116 Vilnius
Tel.: +370-5-2666682
Fax: +370-5-2125591
E-Mail: consul@austrianconsulate.lt
Web: www.austrianconsulate.lt

Schweizerisches Generalkonsulat
Lvovo 25
09320 Vilnius
Tel.: +370-5-2032969
Fax: +370-5-2032944
E-Mail: vilnius@honrep.ch
Web: https://www.eda.admin.ch
Die zuständige Botschaft befindet sich in Riga/Lettland.
Hoch im Kurs stehen in Litauen vor allem Kartoffelgerichte, wie z.B. Cepelinai, mit Hackfleisch gefüllte Kartoffelklöße, Kugelis, ein Kartoffelauflauf mit Speck und Zwiebeln, oder Bulviniai Blynai, Kartoffelpuffer. Eine typisch litauische Vorspeise ist Šaltibarščiai, eine kalte Rote-Beete-Suppe. Für den kleinen Hunger zwischendurch bietet sich eine Scheibe Roggenbrot mit Skilandis an, einer geräucherten Wurst.
Hauptspeisen sind meist sehr deftig wie z.B. Kohlrouladen oder Rinderbraten. Unbedingt probieren sollte man litauisches Bier, Met, einen Honigwein, oder Trejos Devynerios, einen Bitterbranntwein, hergestellt aus 26 Kräutern. Auf vielen Dessertkarten findet man verschiedene Pfannkuchenvarianten sowie mit Quark oder Beeren gefüllte Mehlklöße. Vorzüglich schmeckt auch Šakotis, litauischer Baumkuchen. Dazu trinkt man in der Regel einen starken, ungesüßten Espresso.
Das Straßennetz ist noch im Ausbau, befindet sich aber bereits in einem vergleichsweise guten Zustand. Dennoch gilt Litauen auf Grund der sehr hohen Anzahl an Verkehrstoten als das gefährlichste Land für Autofahrer. Grund dafür sind hier aber nicht unbedingt die Straßen, sondern die teilweise höchst riskante Fahrweise der Einheimischen. Wer mit dem eigenen Auto anreist oder sich einen Mietwagen leistet, der sollte daher unbedingt besonders umsichtig fahren. Hinweis: Autofahrer sind verpflichtet, das ganze Jahr auch tagsüber mit Abblendlicht zu fahren; zudem muss ein kleiner Feuerlöscher im Auto sein.
Für den öffentlichen Nahverkehr sind vor allem Busse zuständig. Litauische Sprachkenntnisse sind für die Entschlüsselung der Fahrpläne durchaus hilfreich. Kurioserweise befinden sich manche Haltestellen direkt an den litauischen Autobahnen, hier ist beim Ein- und Aussteigen besondere Vorsicht geboten.
Februar Die karnevalistischen Umzüge an Uzgavenes sind in der Altstadt von Vilnius zu bestaunen.
21. März Der Frühlingsanfang wird in ganz Vilnius mit Gesang, Tanz und großen Feuern begangen.
Mai Anlässlich des internationalen Folklorefestes Skamba Skamba Kankliai werden in der Altstadt von Vilnius Volkstänze und -lieder zum Besten gegeben. An den zahlreichen Ständen werden litauische Köstlichkeiten und Kunsthandwerk angeboten.
Juni Die Sommersonnenwende wird im ganzen Land mit Tänzen und Johannisfeuern gefeiert.
Juli Klaipeda ist bekannt für seine tollen Festivals. Ende Juli findet stets das Seefest mit vielen kleinen Angel- und Segelwettbewerben und bunten Lichtspielen statt.
Juli/August Lesungen und Konzerte sind Teil des Thomas-Mann-Festivals im einstigen Sommerhaus Thomas Manns in Nida (http://www.thomas-mann-festival.de).
Das Sommerfestival von Christophor punktet mit zahlreichen Theaterperformances vor der Kulisse der historischen Altstadt.
September Der Tag des Herbstäquinoktium, auch Herbstkarneval genannt, wird jedes Jahr fröhlich und farbenprächtig begangen. Rund um die Hauptstadt finden zahlreiche Veranstaltungen statt und eine Feuerskulpturenparade fährt durch das Zentrum.
Besonders ausgelassen feiert man in diesem Monat das Erntefest in Dzūkija.
In Litauen herrscht ein gemäßigtes Kontinentalklima. In den Wintermonaten sinken die Temperaturen auf bis zu -5 °C. Die schneereichen und stabilen Winter locken jedes Jahr zahlreiche Touristen in die litauischen Skigebiete. Die Sommer sind relativ mild mit Höchsttemperaturen um die 22 °C.
Für die warmen Sommermonate empfiehlt sich die Mitnahme von leichter, atmungsaktiver Kleidung. Für kühle Abende sollte stets etwas Langärmeliges mitgenommen werden, auch Regenschutz ist empfehlenswert.
Amtssprache: Litauisch
Bevölkerung: rund 3 Mio. Einwohner
Fläche: 65.300 km²
Hauptstadt: Vilnius (rund 530.000 Einwohner)
Landesvorwahl: +370
Währung: Euro (Abk.: €; ISO-4217-Code: EUR)
Zeitzone: Eastern European Time (EET). Mitteleuropäische Zeit (MEZ) +1 Std.

Lettland

Neujahr (1. Januar); Karfreitag & Ostern (März/April); Tag der Arbeit (1. Mai); Wiederherstellung der Unabhängigkeit der Republik Lettland (4. Mai); Mittsommerfest (23. Juni); Johannisfest (24. Juni); Ausrufung der Republik Lettland (18. November); Weihnachten (25./26 Dezember); Silvester (31. Dezember).
Gebäude und öffentliche Verkehrsmittel sind in der Regel noch nicht behindertengerecht ausgestattet.
Telefonzellen funktionieren mit Telefonkarten, die in Tankstellen, größeren Geschäften und Kiosken verkauft werden. In Lettland wurde das Telefonsystem digitalisiert. Von einem Anschluss mit 8-stelliger digitaler Nummer kann man jede andere 8-stellige Nummer anwählen, das Wählen der Vorwahl entfällt. Wenn man eine Nummer nicht erreicht, lässt man die 6 (Festnetz) oder 2 (Mobilnetz) am Anfang der Nummer weg. Noch sind nicht alle Telefonnummern umgestellt. Für Mobiltelefone bieten sich wieder aufladbare Prepaid-Karten im Wert von ca. 20 EUR an, die man in größeren Geschäften und an Kiosken erhält. Die Landesvorwahl von Lettland lautet: 00371.
Feuerwehr: 01, Polizei: 02, Ambulanz: 03 (Festnetz und mobil)
Da Hepatitis A in Lettland endemisch ist, ist es ratsam, sich vor einer Reise impfen zu lassen bzw. einen bestehenden Impfschutz aufzufrischen. Dies gilt insbesondere für Langzeitaufenthalte von mehr als vier Wochen. In diesem Fall kann auch eine Impfung gegen Hepatitis B und Tollwut sinnvoll sein.
Von April bis Oktober besteht außerdem landesweit die Gefahr einer Infektion mit Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME) durch Zeckenbisse, die in den baltischen Ländern öfters vorkommt als im übrigen Europa. Eine Impfung ist daher anzuraten.
Darüber hinaus empfiehlt sich vor Antritt einer Reise generell eine Überprüfung bzw. Auffrischung der Standardimpfungen (Tetanus, Diphtherie, Pertussis (Keuchhusten), ggfs. auch Mumps, Masern, Röteln (MMR) und Influenza).
Da sich Impfvorschriften kurzfristig ändern können, ist es ratsam, die aktuellen Vorschriften vor der Reise direkt bei der jeweiligen Botschaft oder konsularischen Vertretung des Ziellandes zu erfragen. Bitte erkundigen Sie sich zusätzlich auf den Internetseiten Ihres Auswärtigen Amtes über mögliche aktuelle medizinische Risiken für Reisen ins jeweilige Land.
Die Geschäfte in den Städten sind in der Regel Mo-Fr 10-21, Sa/So 10-20 Uhr geöffnet. In ländlichen Gebieten schließen die Geschäfte früher und oft auch zur Mittagszeit. Banken öffnen werktags zwischen 9 und 10 Uhr und schließen zwischen 16 und 18 Uhr. Wechselstuben haben oft sieben Tage pro Woche geöffnet.
Deutsche Botschaft
Raina bulvaris 13
1050 Riga
Tel.: +371-67085100
Fax: +371-67085148
Web: http://www.riga.diplo.de

Österreichische Botschaft
Elizabetes iela 15-4°
1010 Riga
Tel.: +371-67216125
E-Mail: riga-ob@bmeia.gv.at

Schweizerische Botschaft
Elizabetes 2
1340 Riga
Tel.: +371-67338351
Fax: +371-67338354
Web: http://www.eda.admin.ch/riga
Für Reisende aus EU-Ländern entfällt die Passkontrolle. Ein gültiger Personalausweis ist dennoch mitzuführen, denn die Ein- oder Ausreise ohne gültigen Pass oder Ausweis stellt eine Ordnungswidrigkeit dar, die mit einer Geldstrafe von bis zu 2.500 EUR geahndet werden kann. Kindereinträge im Reisepass eines Elternteils sind nicht mehr gültig. Jedes Kind benötigt ein eigenes Ausweisdokument. Auch Reisende aus der Schweiz können im Rahmen des Schengener Abkommens die Grenzen zu Lettland kontrollfrei überschreiten. Sie benötigen Identitätskarte oder Reisepass.
Da sich Einreisebestimmungen kurzfristig ändern können, ist es ratsam, die aktuellen Vorschriften kurz vor der Reise direkt bei der jeweiligen Botschaft zu erfragen.
Alleinreisende Frauen werden in Lettland nicht mit besonderen Problemen konfrontiert. Mit den üblichen Vorsichtsmaßnahmen kann man sich sehr gut in Lettland bewegen. Dazu gehört - wie fast überall - dass Frauen nicht allein per Anhalter reisen sollten.
Die medizinische Versorgung durch Ärzte und Apotheken ist flächendeckend. In Lettland wird auf die Europäische Krankenversicherungskarte (European Health Insurance Card - EHIC) behandelt. Man muss die Behandlung im Voraus bezahlen. Die Krankenkasse erstattet dann gegen Vorlage der Quittung die Kosten. Für eventuell anfallende Rücktransport- und Mehrkosten ist eine private Auslandskrankenversicherung sinnvoll.
Homosexualität wird in Lettland von der Bevölkerung eher weniger toleriert. In der Lettischen Verfassung ist die Ehe für Schwule und Lesben explizit verboten. In Riga gibt es eine kleine Schwulenszene. Den offenen Austausch von Zärtlichkeiten sollte man aus Sicherheitsgründen jedoch vermeiden, da es in der Vergangenheit zu Gewalthandlungen gegenüber Lesben und Schwulen gekommen ist.
Trinkgelder waren in Lettland früher nicht üblich, werden in den Städten mittlerweile jedoch erwartet. Im Restaurant und im Hotel sind 10 % des Rechungsbetrages normal. Auf dem Lande trifft man gelegentlich noch auf Unverständnis, wenn man Trinkgeld gibt.
In Lettland ist das öffentliche Verkehrsnetz gut ausgebaut. Busse sind das wichtigste Verkehrsmittel. In jeder größeren Stadt gibt es einen Busbahnhof. Auch kleinere Ortschaften werden mindestens einmal pro Tag angefahren (http://www.autoosta.lv). Das Bahnstreckennetz wird erst allmählich wieder aufgebaut. Es ist nicht sehr weit verzweigt und nur auf den Hauptstrecken fahren die Züge in einer guten Taktfrequenz. Autos kann man in größeren Städten und an den Flughäfen mieten. Die Hauptverkehrsstraßen sind in einem guten Zustand. Bei Nebenstraßen ist dies nicht immer der Fall. In Lettland fährt man immer mit Abblendlicht. Die Promillegrenze liegt bei 0,5.
Die Netzspannung beträgt 230 Volt/50 Hertz. Wie in Deutschland und Österreich werden die Steckertypen C (Eurostecker) und F (Schukostecker) verwendet. Für die in der Schweiz verwendeten Stecker des Typs J (dreipolige Rundstecker) wird ein Adapter benötigt.
Waren für den persönlichen Gebrauch, die in einem EU-Land mit allen Abgaben gekauft wurden, können ohne Beschränkungen innerhalb der EU mitgeführt werden. Es gelten folgende Richtmengen: 800 Zigaretten oder 400 Zigarillos mit einem Höchstgewicht von 3 g pro Stück oder 200 Zigarren oder 1 kg Tabak und 10 l Spirituosen, 20 l Zwischenerzeugnisse, 90 l Wein, davon max. 60 l Schaumwein, und 110 l Bier.
Aus Nicht-EU-Ländern dürfen 200 Zigaretten oder 100 Zigarillos oder 50 Zigarren oder 250 g Tabak sowie 1 l Spirituosen, 2 l Zwischenerzeugnisse, 4 l nicht schäumender Wein und 16 l Bier eingeführt werden.
Bargeld im Wert von über 10.000 EUR muss bei Ein- und Ausreise innerhalb der EU auf Befragen angegeben werden. Die Einfuhr von Waffen ist verboten. Für die Ausfuhr von Antiquitäten wird ein Ausfuhrzertifikat benötigt. Bei der Wiedereinreise in die Schweiz dürfen über 17-jährige 250 Zigaretten oder Zigarren oder 250 g anderer Tabakfabrikate sowie 5 l alkoholische Getränke mit einem Alkoholgehalt bis 18 Vol.-% und 1 l alkoholische Getränke mit einem Alkoholgehalt über 18 Vol.-% zollfrei einführen. Die Wertfreigrenze aller eingekauften Waren beträgt 300 CHF (inkl. Geschenke, Alkohol und Tabakerzeugnisse).
Da sich Zollbestimmungen kurzfristig ändern können, ist es ratsam, die aktuellen Vorschriften kurz vor der Reise direkt bei der jeweiligen Botschaft zu erfragen. Weitere Infos auch unter http://www.zoll.de.
Lettland hat ein gemäßigtes Klima mit angenehmen Sommern und kalten Wintern. Wärmster Monat ist der Juli mit durchschnittlichen Temperaturen von ca. 16-18 °C. Der kälteste Monat an der Ostsee ist der Januar mit Temperaturen von bis zu -20 °C. Im Osten des Landes ist es im Februar mit -10 °C am kältesten. Der Niederschlag ist relativ gleichmäßig über das Jahr verteilt. Die beste Reisezeit ist von Mai bis September. Das Baden in der Ostsee ist eigentlich nur im Sommer empfehlenswert mit Wassertemperaturen von bis zu 17 °C.
Januar Das erste wichtige Ereignis des Jahres ist das Weltcuprennen auf der Bobbahn in Sigulda.
April-Mai Verzaubern lassen darf man sich auf dem International Baltic Ballet Festival in Riga (http://www.ballet-festival.lv).
Juni In den Burgruinen von Cesis wird das Mittelalter-Festival mit Ritterspielen und Theateraufführungen veranstaltet.
Das wichtigste Fest für jeden Letten ist das Sonnenwendfest in der Nacht vom 23. zum 24. Juni.
Juli In Liepaja trifft man sich zum Stadtfest.
In diesem Monat empfiehlt sich ebenfalls das Internationale Opernfestival in Sigulda.
In Ventspils lohnt sich ein Besuch auf dem jährlichen Meeresfest, das mit einer feierlichen Prozession und einer rauschenden Party gefeiert wird.
Teil des Stadtfestes von Kuldiga ist ein mittelalterlicher Markt.
November-Februar Das Winterfest in Riga ist ein Musikfestival, das sich über den Zeitraum von vier Monaten erstreckt (http://www.hbf.lv).
Die Küche Lettlands ist von der russischen, deutschen sowie polnischen Küche beeinflusst. Das lettische Nationalgericht ist Pelmeni, mit Schweinefleisch gefüllte Teigtaschen. Weitere Spezialitäten sind graue Bohnen oder Erbsen mit Speck und Zwiebeln, Kartoffeln mit Hüttenkäse, geräucherte Wurst und eingelegter Hering. Borschtsch, eine Rote-Beete-Suppe wird hierzulande auch sehr gern gegessen. Die auf Speisekarten am häufigsten zu findenden Fische sind Lachs, Hering, Hecht, Forelle und Aal. In den Wintermonaten sind hauptsächlich Fleisch, Gemüse und Kartoffeln die Grundzutaten eines jeden Gerichtes. Im Sommer werden die verschiedenen Beeren zu Marmelade oder Obstkuchen verarbeitet. Honigkuchen und Hefezöpfe sind ebenfalls beliebte Nachspeisen. Für den kleinen Hunger zwischendurch bieten sich Pasteten mit Kohl und hartgekochten Eiern oder Pfannkuchen mit Fleisch und Käse an. Zum Essen trinkt man in der Regel Bier oder lettischen Champagner und als Digestif einen russischen oder lettischen Wodka.
Amtssprache: Lettisch
Bevölkerung: rund 2,3 Mio. Einwohner
Fläche: 64.589 km²
Hauptstadt: Riga (rund 720.000 Einwohner)
Landesvorwahl: +371
Währung: Euro (Abk.: €; ISO-4217-Code: EUR)
Zeitzone: Eastern European Time (EET); Mitteleuropäische Zeit (MEZ) & Mitteleuropäische Sommerzeit (MESZ) +1 Std.

Finnland

Es sind keine bestimmten Impfungen vorgeschrieben. Sinnvoll kann aber eine Impfung gegen Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME) sein, die besonders zwischen März und Oktober durch Zeckenbisse übertragen wird. Gefährdete Gebiete sind v.a. die Åland-Inseln, Turku, Kokkola oder Lappeenranta.
Insbesondere bei Reisen nach Lappland sollte man im Sommer auf ausreichenden Mückenschutz achten.
Da sich Impfvorschriften kurzfristig ändern können, ist es ratsam, die aktuellen Vorschriften vor der Reise direkt bei der jeweiligen Botschaft oder konsularischen Vertretung des Ziellandes zu erfragen. Bitte erkundigen Sie sich zusätzlich auf den Internetseiten Ihres Auswärtigen Amtes über mögliche aktuelle medizinische Risiken für Reisen ins jeweilige Land.
Staatsangehörige der Länder des Schengener Abkommens (u.a. Deutschland, Österreich, Schweiz) werden bei der Ein- und Ausreise im Normalfall nicht zur Passkontrolle gebeten. Sie sollten aber einen gültigen Reisepass oder Personalausweis (Identitätskarte) bei sich führen. Kindereinträge im Reisepass eines Elternteils sind nicht mehr gültig. Jedes Kind benötigt ein eigenes Ausweisdokument. Bei einem Aufenthalt von bis zu 90 Tagen ist kein Visum erforderlich. Bei einem Aufenthalt von mehr als drei Monaten müssen sich EU-Bürger bei der Polizei registrieren lassen.
Da sich Einreisebestimmungen kurzfristig ändern können, ist es ratsam, die aktuellen Vorschriften kurz vor der Reise direkt bei der jeweiligen Botschaft zu erfragen.
Allgemeiner Notruf: 112
Die Landesvorwahl von Finnland lautet 00358. Will man von Finnland ins Ausland telefonieren, wählt man die 990, 999 oder 994, gefolgt von der jeweiligen Landeskennzahl (49 für Deutschland, 43 für Österreich, 41 für die Schweiz) und anschließend die Rufnummer des Teilnehmers. Münzapparate gibt es nur noch wenige, Telefonkarten (puhelin kortti) sind an Kiosken und in Postämtern erhältlich.
Wer das eigene Handy nutzen möchte, kann vor Ort eine Prepaid-Karte erwerben, z.B. von Saunalahti (https://saunalahti.fi). W-LAN gibt es in den meisten größeren Hotels, in vielen Cafés und Restaurants.
Die finnische Gesellschaft steht Homosexuellen größtenteils liberal und tolerant gegenüber. Der Austausch von Zärtlichkeiten unter Gleichgeschlechtlichen in der Öffentlichkeit, wie Händehalten oder Küssen, löst in der Regel keine diskriminierenden Reaktionen aus. Eine LGBTQ-Szene mit entsprechenden Bars und Clubs findet man in Helsinki und anderen Großstädten. Seit März 2017 können homosexuelle Paare in Finnland heiraten, eingetragene Partnerschaften sind schon seit 2002 möglich.
Frauen können Finnland sicher und problemlos alleine bereisen. Es ist ratsam, die gleichen Sicherheitsvorkehrungen wie in anderen europäischen Ländern zu befolgen, d.h. Trampen und nächtliche Spaziergänge auf eigene Faust in wenig belebten Gegenden vermeiden. Finnische Männer sind generell eher zurückhaltend, allerdings sollten Frauen ohne Begleitung am späten Abend vorsichtig sein, vor allem wenn Alkohol im Spiel ist.
Menschen mit Behinderung können Finnland i.d.R. ohne Probleme breisen. Hotels und Ferienanlagen sind normalerweise auf Rollstuhlfahrer eingestellt und auch die wichtigsten Sehenswürdigkeiten der Hauptstadt (z.B. die Kathedrale und die meisten Museen) verfügen über behindertengerechte Zugänge. Zu Ferienhäusern gehören sogar oft eigene Angelstege, die mit dem Rollstuhl befahren werden können. Lediglich in kleineren Orten, die touristisch wenig erschlossen sind, kann es zu Schwierigkeiten kommen.
Weitere Auskünfte erteilt die Organisation Mobility International oder Procap Reisen:

Mobility International Schweiz
Rötzmattweg 51
4600 Olten
Tel.: +41-62-2126740
Fax: +41-62-2126739
E-Mail: info@mis-ch.ch
Web: http://www.mis-ch.ch

Procap-Reisen
Froburgstraße 4
4601 Olten
Tel.: +41-62-2068830
Fax: +41-62-2068839
E-Mail: info@procap.ch
Web: http://www.procap-reisen.ch
Öffnungszeiten: Do 9-12 und 13.30-16:30 Uhr, Mi 13.30-16.30 Uhr, Fr 9-12 und 13.30-15.30 Uhr
Uudenvuodenpäivä (Neujahr, 1. Januar); Loppiainen (Heilige Drei Könige, 6. Januar); Pitkäperjantai (Karfreitag, März/April); Pääsiäispäivä (Ostersonntag, März/April); Pääsiäispäivä (Ostermontag, März/April); Vappu (Maifeiertag, 1. Mai); Helatorstai (Christi Himmelfahrt, Mai); Juhannuspäivä (Mittsommerfest, Samstag zwischen dem 20. und 26. Juni); Pyhäinpäivä (Allerheiligen, 1. November); Itsenäisyyspäivä (Unabhängigkeitstag, 6. Dezember); Joulupäivä (1. Weihnachtsfeiertag, 25. Dezember); Tapaninpäivä (2. Weihnachtsfeiertag, 26. Dezember).
Hotels und Restaurants schlagen ein Bedienungsgeld bereits auf die Rechnung auf, beim Taxifahren ist ein Servicezuschlag ebenfalls inbegriffen. Gepäckträger, Hotel- und Restaurantportiers hingegen erwarten ein Trinkgeld von etwa 1 EUR.
Banken haben i.d.R. Mo-Fr 9-16 Uhr geöffnet, Postämter von Mo-Fr 9-18 Uhr. Geschäfte sind größtenteils Mo-Fr von 8-18/20 Uhr, Sa 8-15/18 Uhr für ihre Kunden da und haben So teilweise von 8-18 Uhr geöffnet, teilweise geschlossen. In größeren Supermärkten kann man werktags bis etwa 21 Uhr, Sa/So bis 23 Uhr einkaufen, in kleineren Lebensmittelgeschäften Mo-Fr bis 23 Uhr, Sa/So bis 18/23 Uhr.
Waren für den persönlichen Gebrauch, die in einem EU-Land mit allen Abgaben gekauft wurden, können ohne Beschränkungen innerhalb der EU mitgeführt werden. Als Richtmengen gelten: 800 Zigaretten, 400 Zigarillos, 200 Zigarren, 1 kg Tabak, 10 l Spirituosen bzw. alkoholhaltige Süßgetränke (Alkopops), 20 l Zwischenerzeugnisse, 90 l Wein, wovon maximal 60 l Schaumwein sein dürfen, und 110 l Bier. Kaffee und kaffeehaltige Erzeugnisse sind bis 10 kg ebenfalls zollfrei. Für Parfüm gelten keine Mengenbegrenzungen. Bargeld und gleichgestellte Zahlungsmittel (z.B. Sparbücher, Schecks/Reiseschecks) dürfen innerhalb der EU unbeschränkt ein- und ausgeführt werden, ab 10.000 EUR müssen sie aber auf Befragen angegeben werden.
Aus Nicht-EU-Ländern dürfen 200 Zigaretten oder 100 Zigarillos oder 50 Zigarren oder 250 g Tabak sowie 1 l Spirituosen oder 2 l Zwischenerzeugnisse oder 4 l nicht schäumender Wein und 16 l Bier eingeführt werden.
Bei der Wiedereinreise in die Schweiz dürfen über 17-jährige 250 Zigaretten oder Zigarren oder 250 g anderer Tabakfabrikate sowie 5 l alkoholische Getränke mit einem Alkoholgehalt bis 18 Vol.-% und 1 l alkoholische Getränke mit einem Alkoholgehalt über 18 Vol.-% zollfrei einführen. Die Wertfreigrenze aller eingekauften Waren beträgt 300 CHF (inkl. Geschenke, Alkohol und Tabakerzeugnisse). Für die Rückreise von den Åland-Inseln in die EU gelten dieselben Bestimmungen wie bei Einreise aus einem Nicht-EU-Land (s. oben).
Da sich Zollbestimmungen kurzfristig ändern können, ist es ratsam, die aktuellen Vorschriften kurz vor der Reise direkt bei der jeweiligen Botschaft zu erfragen. Weitere Infos auch unter http://www.tulli.fi und http://www.zoll.de.
Die Stromspannung beträgt 230 Volt Wechselstrom. Die auch im deutschsprachigen Raum üblichen Stecker des Typs C und F passen auch in Finnland, daher sind keine speziellen Adapter notwendig.
Für Reisende aus EU-Ländern sind ärztliche Behandlungen in finnischen Gesundheitszentren (terveyskeskus) und Polikliniken gegen Vorlage der Europäischen Krankenversicherungskarte (EHIC) kostenlos. Es können lediglich lokale Gebühren anfallen. Reisende aus Nicht-EU-Ländern sollten prüfen, ob zwischen Finnland und ihrem Heimatland ein Sozialversicherungsabkommen besteht. Rechnungen, auch für zahnmedizinische Behandlungen, müssen vor Ort beglichen und später bei der Krankenkasse zur Erstattung eingereicht werden. Es gibt öffentliche Gesundheitszentren sowie private Ärztezentren.
Der Abschluss einer privaten Reisekrankenversicherung, die einen medizinisch notwendigem Rücktransport einschließt, ist zu empfehlen. Medikamente sind in Finnland nur in Apotheken erhältlich, wobei die Öffnungszeiten je nach Region stark variieren können.
Trinkgeld ist in Finnland eher unüblich, da ein Service-Zuschlag in den meisten Rechnungen enthalten ist. Trotzdem hat niemand etwas gegen ein finanzielles Extra, vor allem Hotelportiers, Barkeeper und Taxifahrer freuen sich darüber. Das Aufrunden des Zahlungsbetrags auf den ganzen Euro gehört zur täglichen Praxis, da in Finnland keine Cent-Münzen im Umlauf sind.
Deutsche Botschaft
Krogiuksentie 4
00340 Helsinki
Tel.: +358-9-458580
Fax: +358-9-45858258
E-Mail: info@helsinki.diplo.de
Web: https://helsinki.diplo.de
Öffnungszeiten: Mo-Fr 9-12 Uhr

Österreichische Botschaft
Unioninkatu 22, 4. Stock
00130 Helsinki
Tel.: +358-9-6818600
E-Mail: helsinki-ob@bmeia.gv.at
Web: https://www.bmeia.gv.at/oeb-helsinki
Öffnungszeiten: Mo-Fr 9-12 Uhr

Schweizerische Botschaft
Kalliolinnantie 16 A 2 a
00140 Helsinki
Tel.: +358-9-6229500
Fax: +358-9-62295050
E-Mail: hel.vertretung@eda.admin.ch
Web: https://www.eda.admin.ch/helsinki
Februar In diesem Monat findet das Helsinki Metal Meeting statt (http://www.fme.fi).
Kurze Zeit später darf auf dem Winter Fest in Helsinki gerodelt, skigelaufen und schlittschuhgefahren werden. Zahlreiche Fahrgeschäfte laden ebenfalls ein (http://www.linnanmaki.fi).
Mai Auf dem Programm des World Village Festivals in Helsinki stehen Musik, Tanz und Literatur (http://www.maailmakylassa.fi).
Gelacht werden darf auf dem Comedy Festival Tomaatteja! Tomaatteja! in Hämeenlinna (http://www.tomaattejatomaatteja.com).
Juni Eines der größten Rock Festivals des Landes ist Provinssirock in Seinäjoki (http://www.provinssirock.net).
Beim Midnight Sun Film Festivals in Sodankylä flimmern neue Streifen über die Leinwand (http://www.msfilmfestival.fi).
Juli Ein weiteres Jahreshighlight ist das Full Moon Dance Festival in Pyhäjärvi (http://www.fullmoondance.fi).
Das vorherrschende Verkehrsmittel in Finnland ist das Auto. Haupt- und Nebenstraßen sind größtenteils asphaltiert, Letztere manchmal nur mit Schotter oder Rollkies bedeckt. Ein dichtes Autobahnnetz ist nur im Ballungsraum von Helsinki zu finden. Touristen benötigen einen nationalen Führerschein. Das Mitführen einer international anerkannten Fahrerlaubnis kann jedoch von Vorteil sein. Empfehlenswert ist darüber hinaus die grüne Versichertenkarte, welche im Falle eines Unfalls die Abwicklung erleichtert und als Versicherungsnachweis gilt.
In geschlossenen Ortschaften ist in Finnland eine Höchstgeschwindigkeit von 50 km/h erlaubt, auf Landstraßen darf man höchstens 80 km/h fahren und auf Autobahnen 120 km/h. Die Winterreifenpflicht beginnt mit dem Dezember und endet am letzten Tag des Februars. Alternativ kann man in diesem Zeitraum mit Allwetterreifen mit einer Mindestprofiltiefe von 3 Millimetern fahren. Spikes zu nutzen, ist im Zeitraum von November bis März erlaubt. Liegt der Ostermontag später, sind sie bis zu diesem Tag zugelassen.
Fluggäste schätzen das gut ausgebaute Flugnetz des Anbieters Finnair (https://www.finnair.com). Es verbindet zahlreiche Städte miteinander. Ein weiterer Anbieter nationaler Flüge ist SAS (https://www.flysas.com). Mit dem Zug (u.a. ICE) gelangen Touristen in die wichtigsten Städte (https://www.vr.fi/cs/vr/fi/etusivu). Autoreisezüge stoppen beinahe täglich an den Bahnhöfen von Kolari, Rovaniemi, Kemijärvi, Turku, Helsinki, Tampere und Oulu.
Touristen dürfen sich vor allem im Norden Finnlands auf Rentier-Gerichte freuen. Die Finnen bevorzugen hingegen „Savulohi", warmen geräucherten Lachs, „Lenkki Makkara", gegrillte Würstchen mit wahlweise scharfem oder süßem Senf oder aber „Leipäjuusto", gebackenen Käse, serviert mit Beeren, die im Sommer auch ein beliebtes Dessert sind. Finnische Torten stehen das ganze Jahr über auf den Speisekarten. Sie bestehen aus Biskuit und Beeren, umhüllt von einer Creme und Schokolade oder Sirup. Zwischendurch naschen die Finnen gerne ein Hefegebäck namens „Pulla" oder einfach nur Lakritze. In Finnland wird sehr viel Kaffee getrunken, ganz gleich zu welcher Tageszeit. Gegen Abend wird gelegentlich noch ein Schuss Alkohol hinzugefügt, besonders während der kalten Wintermonate. Der Nationalschnaps ist der nach Lakritze schmeckende „Salmiakki". Weniger Alkohol hat das selbstgebraute Partygetränk „Kotikalja", bestehend aus Wasser, Malz, Zucker und Hefe.
Finnland gehört zur Wald- und Schneezone, die zusammen mit den kontinentalen Luftströmen das Wetter bestimmt. Warme Sommer und kalte Winter sind typisch für Suomi, obwohl der weltweite Klimawandel auch hier zu spüren ist. Die höchsten Durchschnittstemperaturen der skandinavischen Länder verzeichnet Südostfinnland und auch in Lappland können die Temperaturen im Sommer 30° C erreichen. Das sonnigste Gebiet in Europas Norden ist hingegen die Westküste Finnlands.
Im Winter werden im Norden Finnlands Tiefsttemperaturen von -30° C erreicht. Mitte Februar wird es milder und durch die trockene Luft lassen sich die kalten Temperaturen besser aushalten. Unangenehm nasskalt kann es während der Übergangszeit in Helsinki werden. Davon abgesehen benötigen Finnlandbesucher den Regenschirm selten. Die Niederschlagsmenge ist geringer als in Mitteleuropa. Sie fällt zu 40 Prozent im Winter als Schnee.
Von November bis April können Wintersportler mit einer schneebedeckten Landschaft rechnen, für Lang- und Abfahrtslauf ist der März der beste Monat. Von Juni bis August profitieren Sommer- und Aktivurlauber von behaglichen Temperaturen und langen Tagen.
Amtssprache: Finnisch und Schwedisch
Bevölkerung: rund 5,5 Mio. Einwohner
Fläche: 338.424 km²
Hauptstadt:Helsinki (rund 620.000 Einwohner)
Landesvorwahl: +358
Währung: Euro (Abk.: €; ISO-4217-Code: EUR)
Zeitzone: Eastern European Time (EET); Mitteleuropäische Zeit (MEZ) & Mitteleuropäische Sommerzeit (MESZ): +1 Std.

Schweden

Vor allem an der schwedischen Ostküste, in und um Stockholm sowie am Mälarensee und auf Gotland besteht das Risiko, sich durch Zeckenbisse mit Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME) zu infizieren. Sind längere Aufenthalte in Wald und Natur vorgesehen, ist eine Impfung empfehlenswert.
Ansonsten sollte man eine Reise nach Schweden zum Anlass nehmen, den Standard-Impfschutz (v.a. gegen Diphtherie, Tetanus und Keuchhusten) zu überprüfen bzw. ggfs. zu erweitern. Spezielle Impfvorschriften bestehen nicht.
Da sich Impfvorschriften kurzfristig ändern können, ist es ratsam, die aktuellen Vorschriften vor der Reise direkt bei der jeweiligen Botschaft oder konsularischen Vertretung des Ziellandes zu erfragen. Bitte erkundigen Sie sich zusätzlich auf den Internetseiten Ihres Auswärtigen Amtes über mögliche aktuelle medizinische Risiken für Reisen ins jeweilige Land.
Seit 2009 können gleichgeschlechtliche Paare in Schweden heiraten. Der überwiegende Teil der schwedischen Gesellschaft begegnet homosexuellen Männern und Frauen liberal und tolerant. Das Austauschen von Zärtlichkeiten wie Händchenhalten und Küssen in der Öffentlichkeit ruft in der Regel keine diskriminierenden Reaktionen der Bevölkerung hervor. Einschlägige Clubs und Bars findet man in Großstädten wie Stockholm und Göteborg.
Nyårsdagen (Neujahr, 1. Januar); Trettondedag jul (Heilige Drei Könige, 6. Januar); Långfredagen (Karfreitag, März/April); Påskdagen & Annandag påsk (Ostersonntag und -montag, März/April); Första maj (Tag der Arbeit, 1. Mai); Kristi himmelsfärds dag (Christi Himmelfahrt, Mai); Pingstdagen (Pfingstsonntag, Mai/Juni); Nationaldagen (Nationalfeiertag, 6. Juni); Midsommardagen (Mittsommertag, Juni); Alla helgons dag (Allerheiligen, 2. November); Julafton (Heiligabend, 24. Dezember); Juldagen (1. Weihnachtsfeiertag, 25. Dezember); Annandag jul (2. Weihnachtsfeiertag, 26. Dezember); Nyårsafton (Silvester, 31. Dezember).
In Hotels und Restaurants ist der Bedienungszuschlag im Preis bereits inbegriffen. Jedoch ist ein Trinkgeld für guten Service üblich. Im Taxi wird der Preis aufgerundet.
Informationen zu behindertengerechtem Reisen erhält man bei: De Handikappades Riksförbund, Storforsplan 44, Box 43, 123 21 Farsta, Tel.: +46-8-6858000, Fax: +46-8-6456541, https://dhr.se, info@dhr.se.
Waren für den persönlichen Gebrauch, die in einem EU-Land mit allen Abgaben gekauft wurden, können ohne Beschränkungen innerhalb der EU mitgeführt werden. Es gelten folgende Richtmengen: 800 Zigaretten, 400 Zigarillos mit einem Höchstgewicht von 3 g pro Stück, 200 Zigarren, 1 kg Tabak sowie 10 l Spirituosen, 20 l Zwischenerzeugnisse, 90 l Wein, davon max. 60 l Schaumwein, und 110 l Bier.
Für die Einfuhr von Lebensmitteln nach Schweden gelten folgende Regeln: Fische (ausgenommen und gereinigt) und Fleisch dürfen bis zu 15 kg für den Eigenverbrauch eingeführt werden. Milch, Käse, Butter und Eier dürfen nur dann eingeführt werden, wenn sie zum persönlichen Gepäck des Reisenden gehören. Weitere Informationen findet man unter http://www.tullverket.se.
Zusammen mit Bier oder anderen alkoholischen Getränken darf der Wert von 1.700 SEK nicht überschritten werden. Unter 20 Jahren ist die Einfuhr von Alkohol verboten. Landes- und Fremdwährung darf uneingeschränkt ein- und ausgeführt werden.
Aus Nicht-EU-Ländern dürfen 200 Zigaretten oder 100 Zigarillos oder 50 Zigarren oder 250 g Tabak sowie 1 l Spirituosen, 2 l Zwischenerzeugnisse, 4 l nicht schäumender Wein und 16 l Bier eingeführt werden.
Bei der Rückreise in die Schweiz dürfen über 17-Jährige 250 Zigaretten oder Zigarren oder 250 g andere Tabakwaren und 5 l Alkohol unter 18 Vol.-% sowie 1 l Alkohol über 18 Vol.-% einführen. Die Wertfreigrenze aller Waren beträgt 300 CHF (inklusive Geschenke, Alkohol und Tabakerzeugnisse).
Da sich Zollbestimmungen kurzfristig ändern können, ist es ratsam, die aktuellen Vorschriften kurz vor der Reise direkt bei der jeweiligen Botschaft zu erfragen.
Notrufnummer für Polizei, Feuerwehr und Krankenwagen: 112.
Deutsche Botschaft
Skarpögatan 9
115 27 Stockholm
Tel.: +46-8-6701500
Fax: +46-8-6701572
Web: https://stockholm.diplo.de

Österreichische Botschaft
Kommendörsgatan 35/V
11458 Stockholm
Tel.: +46-8-6651770
Fax: +46-8-6626928
E-Mail: stockholm-ob@bmeia.gv.at
Web: https://www.bmeia.gv.at/oeb-stockholm

Schweizerische Botschaft
Valhallavägen 64
100 41 Stockholm
Tel.: +46-8-6767900
Fax: +46-8-211504
E-Mail: sto.vertretung@eda.admin.ch
Web: https://www.eda.admin.ch/stockholm
Staatsangehörige der EU benötigen bei einem Aufenthalt bis zu drei Monaten zur Einreise einen Reisepass oder den Personalausweis. Auch europäische Staatsangehörige außerhalb der EU sind vom Visumzwang befreit; sie müssen zur Einreise bis zu einem Aufenthalt von 90 Tagen lediglich einen gültigen Reisepass vorzeigen (für Bürger der Schweiz ist die gültige Identitätskarte ausreichend). Kindereinträge im Reisepass eines Elternteils sind nicht mehr gültig. Jedes Kind braucht ein eigenes Ausweisdokument.
Da sich Einreisebestimmungen kurzfristig ändern können, ist es ratsam, die aktuellen Vorschriften kurz vor der Reise direkt bei der jeweiligen Botschaft zu erfragen.
Frauen können in Schweden sicher und problemlos alleine reisen. Außergewöhnliche Vorsichtsmaßnahmen sind nicht zu treffen. Allgemeine Gefahrensituationen wie Trampen ohne Partner oder nächtliche Spaziergänge allein auf der Straße oder im Park sind - wie in anderen europäischen Ländern auch - zu vermeiden. Bestimmte Reaktionen der Männer wie Pfiffe, Gesten und Rufe sind in übertriebenem Maße nicht zu erwarten.
Telefonkarten erhält man in Geschäften der Telia-Telefongesellschaft (Telebutiken), Kiosken, Hotels und Geschäften. Die Vorwahl von Schweden ist 0046. Beim Telefonieren aus Schweden ins Heimatland wählt man 00 + Landeskennzahl (Deutschland 49, Österreich 43, Schweiz 41) + Ortsvorwahl ohne 0 + Teilnehmernummer. Manche öffentliche Telefone akzeptieren auch Kreditkarten. Sie sind mit CCC gekennzeichnet. Das Mobilfunknetz für GSM 900 und 1800 ist gut ausgebaut.
In Schweden sind die Öffnungszeiten nicht reglementiert. Meistens gelten jedoch folgende Zeiten: Banken auf dem Land haben Mo-Fr 9.30-15 Uhr, Do bis 17 Uhr, in den größeren Städten tgl. 9.30-17 Uhr geöffnet. Postämter öffnen Mo-Fr 9/9.30-18 Uhr, Sa 10-13 Uhr, auf dem Land oft kürzer und im Juli sind sie samstags oft geschlossen. Fachgeschäfte: meist Mo-Fr 9.30-18 Uhr, Sa 9-13/16 Uhr. Lebensmittelgeschäfte: meist Mo-Fr 9-19/20 Uhr, teilweise bis 22 Uhr, Sa 9-13 Uhr, So 11-16/17 Uhr. Museen: meist 10-17 Uhr.
Die ärztliche Versorgung in Schweden entspricht mitteleuropäischem Standard. Bei Unfall oder Erkrankung wendet man sich an die Poliklinik (vårdcentral), in dringenden Fällen an die Unfallaufnahme (akuten) des nächstgelegenen Krankenhauses (sjukhus). Zwischen Schweden und vielen EU-Staaten bestehen Abkommen, nach denen Touristen im akuten Krankheitsfall den Schweden gleichgestellt sind. Die für eine Behandlung notwendige Europäische Krankenversicherungskarte erhält man bei den heimischen Krankenkassen. Eine größere Unabhängigkeit und Flexibilität hat man mit dem Abschluss einer Reisekrankenversicherung.
Die Stromspannung beträgt 230 Volt Wechselstrom. Es werden dieselben Steckertypen (C und F) wie in Deutschland und Österreich verwendet, für in der Schweiz verwendete dreipolige Rundstecker (Typ J) wird ein Adapter benötigt.
Typisches Wildwechsel-Warnschild
Angesichts der enormen Nord-Süd-Ausdehnung des Landes von mehr als 1.500 km wird deutlich, dass man trotz des gut ausgebauten Straßennetzes und der geringen Verkehrsdichte - Ausnahmen sind nur die Ballungsräume um Stockholm, Göteborg und Malmö - für Autofahrten von der Südküste nach Lappland viel Zeit einplanen muss. Ganz gleich, in welchem Landesteil man unterwegs ist, man sollte stets aufmerksam fahren; Kollisionen mit Wild oder gar Elchen sind lebensgefährlich. Erkundigen Sie sich nach den Tempolimits, auf Überschreitungen stehen hohe Bußgelder. Außerdem muss auch tagsüber das Abblendlicht eingeschaltet sein.
Inlandsflüge verbinden rund 40 Flugplätze miteinander. Vor allem im Süden des Landes ist das Netz der Bahnlinien eng geknüpft, im Norden existieren nicht so viele Verbindungen. Busse, die von den Bahnhöfen in regelmäßigen Abständen in kleinere Orte fahren, können zusammen mit dem Zugticket gebucht werden. Preisgünstig reist man mit Expressbussen, die gut 1.500 Orte im Land ansteuern.
Das Kaledonische Gebirge an der Westgrenze zu Norwegen schirmt den überwiegenden Teil Schwedens vom Atlantik ab. Charakteristisch für das Land ist daher ein Kontinentalklima mit großen Temperaturschwankungen im Verlauf eines Jahres. In den manchmal über 25 °C warmen Sommern gibt es zuweilen wochenlange Schönwetterperioden, im schneereichen Winter sinken die Temperaturen oft weit unter den Gefrierpunkt. Die schönsten Reisemonate sind - auch wegen der langen Tage - Juni bis August.
Januar-Februar Das Göteborg International Film Festival ist das größte öffentliche Film-Festival in Skandinavien (http://www.goteborg.filmfestival.org).
Juni Auf dem viertägigen Sweden Rock Festival in Sölvesborg treten u.a. internationale Stars auf (http://www.swedenrock.com).
Die Sommersonnenwende wird im ganzen Land mit Mittsommerfesten gefeiert.
Juni/Juli Das Stockholm Jazz Festival findet auf der Insel Skeppsholmen statt (http://www.stockholmjazz.com).
Juli Östersjöfestivalen ist ein baltisches Festival, das in Karlshamn mit Konzerten, einer Straßenparade und gutem Essen gefeiert wird (http://www.ostersjofestivalen.se).
August Das Malmöfestivalen erstreckt sich über acht Tage. Freuen darf man sich u.a. auf viel Musik, Theaterstücke, Comedy, einen Zirkus und Kunstmarkt sowie zahlreiche Shows.
November-Dezember Göteborg Christmas ist der größte Weihnachtsmarkt in Skandinavien. Der romantisch beleuchtete Markt erstreckt sich vom Vergnügungspark Liseberg bis zum Hafen. Die vielen Lichter, das gute Essen und die passende Musik tragen zu einer einzigartigen weihnachtlichen Atmosphäre bei.
Urlauber dürfen sich auf ein Frühstück mit original schwedischem Knäckebrot freuen. Auf den Abendspeisekarten findet man Biff à la Lindström, einen gefüllten Hackfleischbraten, serviert mit Kartoffeln und Erbsen, Hühnergulasch mit Bananen und Erdnüssen, Fleischbällchen in Rahmsauce oder Bratkartoffeln mit Zwiebeln, Fleisch, Spiegelei und Roter Bete. Zum Essen wird besonders gerne Cider vom Fass getrunken, meist in den Geschmacksrichtungen Apfel oder Birne. Kaffee ist ein sehr populäres Getränk. Typisch schwedische Nachspeisen sind Kanelbullar, Zimtschnecken, Semlor, gebackener Hefeteig, gefüllt mit Marzipan und Schlagsahne, Prinsesstårta, eine mit Marzipan überzogene Torte, und Chokladbollar, mit Kokossplittern ummantelte Pralinen aus Kakaopulver, Haferflocken und Fett.
Amtssprache: Schwedisch, Finnisch, Meänkieli und Samisch
Bevölkerung: rund 9,5 Mio. Einwohner
Fläche: 450.295 km²
Hauptstadt: Stockholm (rund 795.000 Einwohner)
Landesvorwahl: +46
Währung: Schwedische Krone (Abk.: Skr; ISO-4217-Code: SEK)
Zeitzone: Mitteleuropäische Zeit (MEZ)

Deutschland

Es sind keine speziellen Impfungen für die Einreise nach Deutschland vorgeschrieben. Sinnvoll sind jedoch immer die vom Robert-Koch-Institut (RKI) empfohlenen Standardimpfungen gegen Tetanus, Diphtherie, Pertussis (Keuchhusten), ggfs. auch gegen Mumps, Masern, Röteln (MMR) und Influenza). Vor allem bei Reisen zwischen April und Oktober in die Risikogebiete im Süden Deutschlands (Teile Bayerns und Baden-Württembergs) und bei vermehrtem Aufenthalt in freier Natur sollte man über eine Impfung gegen die durch Zeckenbisse übertragene Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME) nachdenken.
Da sich Impfvorschriften kurzfristig ändern können, ist es ratsam, die aktuellen Vorschriften vor der Reise direkt bei der jeweiligen Botschaft oder konsularischen Vertretung des Ziellandes zu erfragen.
Um nach Deutschland einreisen zu können, genügt ein gültiger Personalausweis bzw. die Identitätskarte; europäische Staatsangehörige außerhalb der EU benötigen einen Reisepass. Obwohl es für EU-Bürger keine Grenzkontrollen mehr gibt, muss man sich jederzeit mit einem gültigen Dokument ausweisen können. Einträge von Kindern im Reisepass der Eltern sind nicht mehr gültig,, jedes Kind benötigt ein eigenes Ausweisdokument.
Da sich Einreisebestimmungen kurzfristig ändern können, ist es ratsam, die aktuellen Vorschriften kurz vor der Reise direkt bei der jeweiligen Botschaft zu erfragen.
Für allein reisende Frauen ist Deutschland ein sicheres Reiseziel, besondere Vorsichtsmaßnahmen müssen nicht ergriffen werden. Wie in anderen europäischen Ländern auch, sollte auf Trampen ohne Partner oder nächtliche Spaziergänge auf einsamen Straßen oder in Parks verzichtet werden.
Die meisten gesetzlichen Feiertage gelten bundesweit, einige nur in einzelnen Bundesländern: Neujahr (1. Januar); Heilige Drei Könige (6. Januar, in Bayern, Baden-Württemberg und Sachsen-Anhalt); Karfreitag (März/April); Ostermontag (März/April); Maifeiertag (1. Mai); Christi Himmelfahrt (Mai); Pfingstmontag (Mai/Juni); Fronleichnam (Mai/Juni, in Bayern, Baden-Württemberg, Hessen, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz und Saarland); Mariä Himmelfahrt (15. August, in katholischen Gemeinden Bayerns und im Saarland); Tag der Deutschen Einheit (3. Oktober); Reformationstag (31. Oktober, in Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen); Allerheiligen (1. November, in Bayern, Baden-Württemberg, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, Niedersachsen); Buß- und Bettag (November, nur in Sachsen); 1. und 2. Weihnachtsfeiertag (25./26. Dezember).
Banken haben meist Mo-Mi und Fr von 8.30 bis 12.30 und von 14 bis 16 Uhr, Do abends bis 18 Uhr geöffnet. Geschäfte sind in der Regel von Mo-Fr zwischen 9 und 18.30 Uhr, samstags von 9 bis 13 Uhr für ihre Kunden da; kleinere Läden machen oft eine Mittagspause. Die Öffnungszeiten von Kaufhäusern und vielen Geschäften in Innenstadtlage liegt Mo-Sa zwischen 9 und 20 Uhr, Supermärkte öffnen früher und schließen später. Museen sind meist montags geschlossen und Di-So von 9/10-17/18 Uhr zugänglich.
Deutschland ist i.A. recht gut auf die Bedürfnisse von Menschen mit Behinderung eingestellt. Zahlreiche öffentliche Einrichtungen, Touristenattraktionen und Hotels verfügen über behindertengerechte Zugänge. Weitere Auskünfte erteilt die Organisation Mobility International oder Procap Reisen:

Mobility International Schweiz
Rötzmattweg 51
4600 Olten
Tel.: +41-62-2126740
Fax: +41-62-2126739
E-Mail: info@mis-ch.ch
Web: http://www.mis-ch.ch

Procap-Reisen
Froburgstraße 4
4601 Olten
Tel.: +41-62-2068830
Fax: +41-62-2068839
E-Mail: info@procap.ch
Web: http://www.procap-reisen.ch
Öffnungszeiten: Do 9-12 und 13.30-16:30 Uhr, Mi 13.30-16.30 Uhr, Fr 9-12 und 13.30-15.30 Uhr
Die landesweite Notrufnummer für die Polizei lautet 110, für Feuerwehr und Rettungsdienst 112.
Im Bereich der persönlichen Dienstleistungen ist ein Trinkgeld angemessen. In Restaurants und Cafés erhält das Service-Personal bei Zufriedenheit ca. 10 % des Rechnungsbetrags, bei Taxifahrten rundet man die Summe auf.
Homosexualität wird in Deutschland von der überwiegenden Bevölkerungsmehrheit, vor allem in der jungen Generation, toleriert und akzeptiert. Das Austauschen gleichgeschlechtlicher Zärtlichkeiten wie Küssen oder Händehalten in der Öffentlichkeit ruft in der Regel keine diskriminierenden Reaktionen hervor. Großstädte wie Frankfurt oder Berlin verfügen mit einschlägigen Bars und Clubs über eine lebendige Homosexuellen- und Transvestitenszene. Seit 2001 war die „Eingetragene Partnerschaft" als eheähnliche, rechtliche Absicherung der Beziehung gleichgeschlechtlicher Paare möglich, seit 1. Oktober 2017 ist nun auch die Homo-Ehe erlaubt.
Die medizinische Versorgung in Deutschland ist flächendeckend gut, der Standard allgemein hoch. Für Schweizer und EU-Bürger, mit deren Heimatländern ein Sozialabkommen besteht, erfolgt eine ärztliche Behandlung über die Krankenversicherungskarte (EHIC), ansonsten muss die Rechnung zunächst privat bezahlt werden. In diesem Fall ist es ratsam, eine Reisekrankenversicherung abzuschließen, welche die Kosten gegen Vorlage der Rechnung erstattet.
Waren für den persönlichen Gebrauch, die in einem EU-Land mit allen Abgaben gekauft wurden, können ohne Beschränkungen innerhalb der EU mitgeführt werden. Als Richtmengen gelten: 800 Zigaretten, 400 Zigarillos, 200 Zigarren, 1 kg Tabak, 10 l Spirituosen bzw. alkoholhaltige Süßgetränke (Alkopops), 20 l Zwischenerzeugnisse, 60 l Schaumwein und 110 l. Wein darf für private Zwecke aus anderen EU-Ländern in unbegrenzter Menge nach Deutschland eingeführt werden. Kaffee und kaffeehaltige Erzeugnisse sind bis 10 kg ebenfalls zollfrei. Bargeld und gleichgestellte Zahlungsmittel (z.B. Sparbücher, Schecks/Reiseschecks) können innerhalb der EU in unbegrenzter Höhe mitgeführt werden, müssen aber ab einem Wert von 10.000 EUR auf Anfrage beim Zoll angegeben werden. Für Parfüm gelten innerhalb der EU keine Mengenbegrenzungen.
Aus Nicht-EU-Ländern (z.B. Schweiz) dürfen 200 Zigaretten oder 100 Zigarillos oder 50 Zigarren oder 250 g Tabak sowie 1 l Spirituosen (über 22 Vol.-% Alkoholgehalt) oder 2 l Zwischenerzeugnisse (bis 22 Vol.-% Alkoholgehalt), 4 l nicht schäumender Wein und 16 l Bier eingeführt werden, außerdem Waren (Geschenke) bis zu einem Wert von 300 EUR, wobei die Grenze für Flug- und Seereisende bei 430 EUR und für Reisende unter 15 Jahre bei 175 EUR liegt. Die Nordseeinsel Helgoland und Büsingen am Hochrhein gehören nicht zum Zollgebiet der EU, daher gelten hier besondere Bestimmungen.
Bei der Wiedereinreise in die Schweiz dürfen über 17-jährige 250 Zigaretten oder Zigarren oder 250 g anderer Tabakfabrikate sowie 5 l alkoholische Getränke mit einem Alkoholgehalt bis 18 Vol.-% und 1 l alkoholische Getränke mit einem Alkoholgehalt über 18 Vol.-% zollfrei einführen. Die Wertfreigrenze aller eingekauften Waren beträgt 300 CHF (inkl. Geschenke, Alkohol und Tabakerzeugnisse).
Da sich Zollbestimmungen kurzfristig ändern können, ist es ratsam, die aktuellen Vorschriften kurz vor der Reise direkt bei der jeweiligen Botschaft zu erfragen. Weitere Informationen auch unter http://www.zoll.de.
Die Netzspannung beträgt 230 Volt Wechselstrom.
Österreichische Botschaft
Stauffenbergstraße 1
10785 Berlin
Tel.: +49-30-202870
Fax: +49-30-2290569
E-Mail: berlin-ob@bmeia.gv.at
Web: https://www.bmeia.gv.at/oeb-berlin
Öffnungszeiten: Mo, Di, Do, Fr 9-13 Uhr, Mi 12-16 Uhr

Schweizerische Botschaft
Otto-von-Bismarck-Allee 4A
10557 Berlin
Tel.: +49-30-3904000
Fax: +49-30-3911030
E-Mail: ber.vertretung@eda.admin.ch
Web: https://www.eda.admin.ch/berlin
Öffnungszeiten: Mo-Fr 9-12 Uhr
ICE im Hauptbahnhof Frankfurt am Main
Deutschland verfügt über ein hervorragend ausgebautes und engmaschiges Verkehrsnetz mit sehr guten Autobahn- und Zugverbindungen von Süd nach Nord und Ost nach West. Dem Rhein-Main- und Ruhrgebiet kommt dabei eine wichtige Stellung als zentrale Verkehrsknotenpunkte zu.
Hochgeschwindigkeitszüge (ICE) der Deutschen Bahn verbinden die großen Städte miteinander; wer frühzeitig bucht oder eine BahnCard besitzt, kommt in den Genuss überaus günstiger Preise.
Seit 2013 haben sich mehr und mehr Fernbusunternehmen am Markt etabliert, die ebenfalls Verbindungen in alle größeren und auch in kleinere Städte zu konkurrenzlos günstigen Preisen anbieten. Bekannte Anbieter sind z.B. Flixbus (https://www.flixbus.de) oder - altbewährt - die Deutsche Touring (Eurolines, https://www.eurolines.de).
Auf regionaler Ebene gibt es zahlreiche Verkehrsverbände, die mit guten Verbindungen und einheitlichen Tickets für S-Bahn, U-Bahn, Tram und Linienbusse eine gute Abdeckung erreichen und auch entlegenere Ziele an den öffentlichen Nahverkehr anbinden.
Inlandsflüge sind durch die Dumpingpreise verschiedener Anbieter in den letzten Jahren immer beliebter geworden, jedoch zeichnet sich aus Umweltgründen zur Zeit eine Kehrtwende ab. Ohnehin lohnt sich ein Flug innerhalb Deutschlands oft erst ab einer Entfernung von mind. 500 km, da viele Flughäfen weit außerhalb der großen Städte liegen.
Für alle, die das Land individuell mit dem Auto erkunden möchten, gibt es ein Netz aus etwa 150 ausgewiesenen „Ferienstraßen“, die sich auf bestimmte Themen oder Landschaften beziehen, z.B. die Deutsche Märchenstraße von Hanau nach Bremen oder die (ehemalige) Deutsche Ferienroute Alpen-Ostsee von Berchtesgaden (Königssee) bis Puttgarden auf der Ostseeinsel Fehmarn. Die längste unter ihnen ist die Deutsche Alleenstraße zwischen Rügen und dem Bodensee. All diese Touristikstraßen haben eine Gemeinsamkeit: Sie führen vorbei an besonders sehenswerten Natur- und Kulturlandschaften und kulturhistorisch bedeutsamen Orten und umfahren dabei die oft verstopften Hauptverkehrsadern des Landes (weitere Infos unter https://www.ferienstrassen.info).
Ein besonderes Vergnügen, nicht erst seit Aufkommen von E-Bikes und Pedelecs, stellen die unzähligen Fernradwege innerhalb Deutschlands dar, die häufig entlang malerischer Flusslandschaften oder durch sehenswerte Täler und Gebirge führen.
Wichtig für Autofahrer: In zahlreichen deutschen Städten wurden und werden Umweltzonen eingeführt, die nur noch mit Fahrzeugen mit entsprechender Kennzeichnung (Umweltplakette) befahren werden dürfen. Weitere Infos unter https://www.umwelt-plakette.de.
Deutschland, zwischen Atlantik und dem vom Kontinentalklima geprägten Osteuropa gelegen, befindet sich in der gemäßigt-kühlen Westwindzone. An der Küste sind die Jahreszeiten (warme Sommer, kalte Winter) weniger stark ausgeprägt als im Landesinneren und das Wetter ist insgesamt wechselhafter. In den Wintermonaten führen Tiefausläufer vom Atlantischen Ozean zu häufigen Niederschlägen im Alpenraum und westlich der Mittelgebirge. Kalte Polarluft sorgt bisweilen für Schneefälle bis in die Niederungen. In den Sommermonaten herrscht meist angenehmes Hochdruckwetter mit trocken-warmen Winden aus östlicher Richtung oder feucht-schwüler Luft aus dem Südwesten. Am wärmsten wird es in Deutschland im Oberrheingraben im Südwesten und im Alpenvorland, wenn ein trockener, warmer Fallwind (Föhn) aus südlicher Richtung weht.
Die beste Reisezeit hängt davon ab, welche Region man bereisen möchte und welche Aktivitäten für einen Urlaub in Deutschland geplant sind. Nord- und Ostseeküste locken von Juni bis September mit überwiegend schönem Wetter und herrlichen Sandstränden. Die besten Bedingungen für Wintersport herrschen in den Alpen von Dezember bis März. Aktivurlauber wie Radfahrer und Wanderer gehen ihrer Leidenschaft am besten zwischen April/Mai und Oktober nach. Ein Kultururlaub mit Stadtbesichtigungen bietet sich das ganze Jahr über an.
Kettenkarussell auf dem Oktoberfest
Februar Der Kölner Rosenmontagszug, Höhepunkt der Karnevalssaison, ist der größte Karnevalszug Deutschlands. Vier Stunden ziehen Musikkapellen und Wagen durch die Kölner Innenstadt (https://koelnerkarneval.de).
April-Mai In der Nacht auf den 1. Mai tanzt ganz Deutschland traditionsgemäß auf großen Veranstaltungen und in Diskotheken in den Mai.
Mai-September Beim Feuerwerksspektakel "Rhein in Flammen" werden zu unterschiedlichen Terminen Großfeuerwerke entlang des Rheins entzündet: in Bonn, Rüdesheim, Bingen, Koblenz, Oberwesel und St. Goar (https://www.rhein-in-flammen.com).
Juni Ein gigantisches Sommerfest wird alljährlich in Kiel veranstaltet. Die sogenannte Kieler Woche ist das größte Segelsportereignis der Welt (https://www.kieler-woche.de).
Juni-Juli Das Schützenfest Hannover ist das weltgrößte Schützenfest. Die Spaßmeile der Kirmes erstreckt sich über 5 km (http://schuetzenfest-hannover.de).
Mitte Juni-Anfang September In Ralswiek wird bei den Störtebeker Festspielen spektakuläres Open-Air-Theater geboten (https://stoertebeker.de).
Juli Das Kaltenberger Ritterturnier ist das größte Ritterturnier der Welt und findet auf Schloss Kaltenberg im gleichnamigen Dorf Kaltenberg in Oberbayern statt (https://www.ritterturnier.de).
August Am ersten Augustwochenende herrscht im Hunsrück der Ausnahmezustand. Auf der ehemaligen Raketenstation Pydna steigt jährlich "Nature One", das größte europäische Festival der elektronischen Tanzmusik (https://www.nature-one.de).
Das letzte Augustwochenende wird in Frankfurt am Main mit einem der größten europäischen Kulturfestivals, dem Museumsuferfest, begangen. Neben zahlreichen Künstlern und Musikern, die auf den Bühnen entlang des Mainufers performen, können auch einige Museen gratis besucht werden (https://www.museumsuferfest.de).
September-Oktober Das Münchener Oktoberfest auf der Theresienwiese ist das größte Volksfest der Welt. Die sogenannten Wiesn beginnen dann, wenn es wieder heißt: O'zapft is! (https://www.oktoberfest.de)
November-Dezember Eine ganz besondere Adventsstimmung vermittelt der Nürnberger Christkindlesmarkt (https://www.christkindlesmarkt.de).
Zünftige deutsche Kost
Traditionell gilt die deutsche Küche als eher deftig. Eines der Nationalgerichte ist Sauerkraut mit Eisbein bzw. Schweinshaxe oder mit Bratwürstchen. Des Deutschen liebste Beilage sind Kartoffeln, egal ob als Salzkartoffeln, Pellkartoffeln, Bratkartoffeln, Kartoffelpüree, Kartoffelpuffer oder Kroketten. Als Snack essen die Deutschen gerne rohes Fleisch, wie z.B. Schweine-Mett oder Rinder-Tatar auf einer ordentlich gebutterten Scheibe Graubrot oder einer Brötchenhälfte mit rohen Zwiebeln. Den kleinen Hunger stillt man auch gerne mit belegten Brötchen, einem Heringssalat oder einer Scheibe Brot mit Harzer Käse, d.h. Sauermilchkäse.
Zum Essen trinkt der Deutsche entweder Bier, vorzugsweise Pils, oder Wein. Beliebte Weinsorten sind Riesling, Müller-Thurgau und Silvaner. In einigen Regionen, vor allem in Hessen, wird auch gerne Apfelwein getrunken. Zum sogenannten Gläschen Ebbelwoi für zwischendurch wird häufig eine Laugenbrezel gereicht. Zum Nachtisch werden Kuchen mit Äpfeln, Pflaumen, Erdbeeren oder Rhabarber angeboten. Dazu wird gern Kaffee getrunken. In Ostfriesland bevorzugt man hingegen Tee.
Amtssprache: Deutsch
Bevölkerung: rund 82,5 Mio. Einwohner
Fläche: 357.340 km²
Hauptstadt: Berlin (rund 3,7 Mio. Einwohner)
Landesvorwahl: +49
Währung: Euro (Abk.: €; ISO-4217-Code: EUR)
Zeitzone: Mitteleuropäische Zeit (MEZ)
Es sind keine speziellen Impfungen für die Einreise nach Deutschland vorgeschrieben. Sinnvoll sind jedoch immer die vom Robert-Koch-Institut (RKI) empfohlenen Standardimpfungen gegen Tetanus, Diphtherie, Pertussis (Keuchhusten), ggfs. auch gegen Mumps, Masern, Röteln (MMR) und Influenza. Vor allem bei Reisen zwischen April und Oktober in die Risikogebiete im Süden Deutschlands (Teile Bayerns und Baden-Württembergs) und bei vermehrtem Aufenthalt in freier Natur sollte man über eine Impfung gegen die durch Zeckenbisse übertragene Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME) nachdenken.
Da sich Impfvorschriften kurzfristig ändern können, ist es ratsam, die aktuellen Vorschriften vor der Reise direkt bei der jeweiligen Botschaft oder konsularischen Vertretung des Ziellandes zu erfragen. Bitte erkundigen Sie sich zusätzlich auf den Internetseiten Ihres Auswärtigen Amtes über mögliche aktuelle medizinische Risiken für Reisen ins jeweilige Land.
ab2025 

Ausführliche Einreisebestimmungen

Ausführliche Einreisebestimmungen finden Sie hier.

Hinweis zu den Ausflügen:

Alle Ausflüge und Führungen finden in deutscher Sprache statt, soweit nichts anderes angegeben ist. Bitte beachten Sie, dass sich die angegebene Reihenfolge der Ausflüge ändern kann. 

Einreisebestimmungen für deutsche Staatsangehörige (Reisedokumente / Visum / Impfung):

Deutsche Staatsangehörige benötigen für diese Reise gültige Ausweisdokumente. Die Reise kann sonst nicht angetreten werden!
Je nach Reiseland kann es sein, dass ein Visum erforderlich ist. In einigen Ländern sind ggf. auch Impfvorschriften zu beachten. Ausführliche Einreisebestimmungen finden Sie online bei der jeweiligen Reise unter der Rubrik „Länder“. Außerdem erhalten Sie diese Infos auch in Ihren zugesandten Reise-Vertragsunterlagen.
Wir empfehlen Ihnen dringend, sich schon vor der Buchung einer Reise über Ihre Einreisebestimmungen zu informieren. Bitte erkundigen Sie sich dabei auch über mögliche Bearbeitungszeiten für ggf. benötigte Visa, um eine rechtzeitige Bearbeitung vor Abreise zu gewährleisten sowie über notwendige Impfungen.
Bitte beachten Sie, dass seit dem 26. Juni 2012 jedes Kind, welches ins Ausland reist, unabhängig vom Alter ein eigenes Reisedokument benötigt. Eintragungen im Reisepass der Eltern werden nicht mehr anerkannt. Bitte beantragen Sie das notwendige Reisedokument bei den zuständigen Behörden.

Einreisebestimmungen für nicht-deutsche Staatsangehörige (Reisedokumente / Visum / Impfung):

Falls Personen ohne deutsche bzw. mit nicht ausschließlich deutscher Staatsbürgerschaft mitreisen, beachten Sie bitte, dass in diesem Fall andere bzw. gesonderte Einreisebestimmungen für Ihr gewähltes Reiseland gelten können. Hierüber geben die jeweiligen Auslandsvertretungen bzw. zuständigen Konsulate entsprechend Auskunft. Wir empfehlen Ihnen dringend, sich schon vor der Buchung einer Reise über Ihre Einreisebestimmungen zu informieren. Bitte erkundigen Sie sich dabei auch über mögliche Bearbeitungszeiten für ggf. benötigte Visa, um eine rechtzeitige Bearbeitung vor Abreise zu gewährleisten.
Sollten Sie in diesem Zusammenhang Fragen haben, helfen wir Ihnen gerne weiter. Bitte kontaktieren Sie uns unter unserer kostenfreien Service-Hotline 0800 250 00 00 (Mo-Fr 9-19 Uhr).

Einreise Russland:

Deutsche Staatsangehörige benötigen für die Einreise nach Russland einen gültigen Reisepass und ein Visum. Das Visum wird durch die zuständigen russischen Konsulate in Deutschland in den Originalreisepass der Gäste eingeklebt. Die Visumbeschaffung durch sz-Reisen ist auf Wunsch möglich! (Zusatzkosten p. P. in 2020: 120 €; ab 2021: 160 €).
Folgende Unterlagen sind dafür rechtzeitig für jeden Reisenden einzusenden (wir werden Sie dafür ca. 10 Wochen vor der Abreise kontaktieren und Ihnen die entsprechenden Formulare zuschicken): 
- Persönlich unterschriebener Visaantrag 
- Passbild im Format 3,5 x 4,5 cm (entsprechend der Vorgaben für den biometrischen Reisepass)
- Original-Reisepass, der nach Reiseende noch mindestens 6 Monate gültig sein muss (mindestens eine Doppelseite muss frei sein)
- Bestätigung der bestehenden Auslandskrankenversicherung in Kopie (Ausstellungsdatum/Datum der Bestätigung darf nicht älter als 3 Monate sein) Unserem Kundenservice liegt eine Liste der von der Botschaft akzeptierten Versicherungsunternehmen vor.

Visumbeschaffung durch sz-Reisen:

Für diese Reise besteht Visumpflicht für deutsche Staatsangehörige. 
Sollten Sie den Service der Visumbeschaffung durch sz-Reisen wünschen, so beachten Sie bitte folgende Hinweise:
Ihnen werden ca. 10 - 8 Wochen vor Reiseantritt die notwendigen Formulare zugesandt. Bitte halten Sie ab diesem Zeitpunkt Ihren Reisepass bzw. ein Farbkopie und 1 biometrisches Passfoto zur Abgabe bereit. Den Reisepass mit eingeklebtem Visum bzw. das elektronische Visum erhalten Sie ca. 14 Tage vor Abreise mit den Reiseunterlagen oder direkt vom Reiseleiter am Abreisetag zurück. Eine Visumsbeantragung 8 bis 4 Wochen vor Reisebeginn ist nur noch auf Anfrage und mit Aufpreis möglich. Unter 4 Wochen bis zum Reisebeginn ist die Beschaffung nicht mehr möglich.
 

Absagefrist durch den Reiseveranstalter sz-Reisen:

Falls die Mindesteilnehmerzahl für Ihren Reisetermin nicht erreicht werden sollte, behält sich sz-Reisen vor, bis spätestens 4 Wochen vor Reiseantritt (bei Tagesfahrten bis zu 2 Wochen) die Reise abzusagen bzw. vom Reisevertrag zurückzutreten. Weitere Informationen hierzu finden Sie in den Allgemeinen Geschäftsbedingungen unter §7.

Hinweis für Menschen mit eingeschränkter Mobilität:

sz-Reisen sind nicht geeignet für Gäste mit eingeschränkter Mobilität. sz-Reisen sind meistens Reisen in Bewegung: Um alle Besichtigungen, Rundgänge und Ausflüge in vollem Umfang miterleben zu können, sollten Sie „gut zu Fuß“ sein. Auch so manch ein Hotel ist noch nicht auf Rollatoren oder weitergehende Mobilitätsbeschränkungen eingestellt. Daher sind unsere Reisen für schwer gehbehinderte Gäste sowie für Gäste im Rollstuhl oder mit starker Sehbehinderung nicht geeignet (auch Gehörlosigkeit oder allg. Reisebehinderung).
Im Zweifel können wir vorab für Sie prüfen, ob eine Teilnahme möglich ist. Bitte fragen Sie uns vor der Buchung, ob diese Reise für Sie geeignet ist. Wir beraten Sie gern unter unserer kostenlosen Service-Hotline 0800 250 00 00 (Mo-Fr 9-19 Uhr).

Hinweis zu Reisen in „Corona-Zeiten“:

Bitte beachten Sie, dass wir die aufgeführten Leistungen einer Reise nur dann bzw. in dem Rahmen erbringen können, wie es die behördlichen Vorschriften in Deutschland und in Ihrem Urlaubsland rechtlich zulassen. Davon können unmittelbar von uns angebotene Leistungsbestandteile betroffen sein (z.B. eingeschränkte Poolnutzung, Menü statt Buffet), aber auch Einschränkungen bei der Einreise (z.B. vorgeschriebene Fieber- oder Corona-Tests) sowie allgemein vor Ort (z.B. Maskenpflicht in Geschäften oder eingeschränkter Zutritt zu Sehenswürdigkeiten). Ihre gesetzlichen Gewährleistungsansprüche bleiben hiervon unberührt. 
 

Zahlung & Reiserücktritt bei sz-Reisen:

Ausführliche Informationen zu Zahlung und zum Reiserücktritt finden Sie in den Allgemeinen Geschäftsbedingungen SZ-Reisen GmbH unter § 2. + 5. + 7. + 8.

Hinweis bei Hotelaufenthalt:

Die angegebene Hotelklassifizierung ist landestypisch.

ab2025 

Reisedaten

Reise/Reiseziel:
Goldene Zwiebeltürme & prunkvolle Paläste
Veranstalter:
Ambiente Kreuzfahrten, Stresemannstraße 30, 10963 Berlin
Mindestteilnehmerzahl:
25
Ungefähre Gruppengröße:
35
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    • ( Transferregionen)

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Reiseversicherung

Wir empfehlen Ihnen den sofortigen Abschluss einer Reiserücktrittsversicherung (Reiserücktritt und Reiseabbruch), sowie bei Auslandsreisen eine zusätzliche private Auslandskrankenversicherung.

Wir helfen Ihnen dabei, den optimalen Versicherungsschutz für Sie zu finden. Lesen Sie das Produktinformationsblatt und wählen Sie die gewünschte Versicherung aus.
Wir werden Sie vor der Buchung zu den Konditionen beraten.
Hier finden Sie vorab eine aktuelle Tarifübersicht.

Die Versicherungskosten sind abhängig vom Reisepreis pro Person. Bei Versicherungskosten über 200 € pro Person müssen Reisekunden seit Februar 2018 den gewünschten Reiseschutz direkt bei der ERGO buchen. Nach Abschluss der Reisebuchung können Sie hier Ihre Versicherung hinzubuchen.

NEU: Ergänzungs-Versicherung Covid-19
Ab sofort ist die Ergänzungs-Versicherung Covid-19 schon ab 4 € pro Buchung (bis zu 9 Personen) in Kombination zu einer Reiserücktritts-Versicherung oder einem Rundum-Sorglos-Paket der ERGO Reiseversicherung (bei Neuabschluss oder bis 30 Tage vor Abreise für eine bereits abgeschlossene Einmal-Versicherung) buchbar. Ausführliche Informationen dazu finden Sie hier.

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