Goldene Zwiebeltürme & prunkvolle Paläste

Mit dem Bus nach Russland

Geografieunterricht 1919: Ein Schiff fährt von Kiel über die Ostsee in Deutschlands nördlichste Stadt. Wo landet es? Flensburg? Leider falsch. Damals hieß die Antwort Klaipeda, denn der litauische Ostseehafen gehörte bis 1920 zum deutschen Reich und ist unsere erste Station auf einer faszinierenden Rundreise um die Ostsee. Die weitere Route legt sich um das Binnenmeer wie ein von Riesen geworfenes Lasso, das auch die russische Hauptstadt Moskau streift. Deren Sehenswürdigkeiten über aber vor allem unter der Erde werden Sie begeistern, wenn wir uns von den palastartig angelegten und prunkvoll geschmückten Metrostationen die schönsten ansehen.

Zuvor führt uns das Lasso von Litauen ins lettische Daugavpils, die zweitgrößte Stadt des Landes, die für Ihre vollständig erhaltene Zitadelle aus dem 19. Jahrhundert bekannt ist. Im russischen Smolensk erwartet uns ein „Kreml“, der zu den mächtigsten Festungen des Zarenreiches zählte. Vor allem aber hat sich die Stadt der Kunst verschrieben. Viele Künstler haben sich hier niedergelassen und eine Außenstelle der Eremitage präsentiert Werke verschiedener Epochen. Deren Original, die Petersburger Eremitage an den Ufern der Newa, öffnet uns seine Tore an unserem zweiten Tag in der Stadt Peters des Großen. Wir besichtigen auf unserer Stadtrundfahrt die berühmte Isaakskathedrale, die Peter und Paul Festung, deren Turmdach sich als goldene Nadel in den Himmel reckt und die Parkanlagen von Schloss Peterhof. Zwischen Moskau und Petersburg machen wir Halt im ehrwürdigen Weliki Nowgorod. Das architektonische Erbe dieser Bilderbuchstadt, die als eine der lebenswertesten Russlands gilt, gehört zum UNESCO Weltkulturerbe. Über Turku in Finnland sowie Stockholm und Göteborg in Schweden schließt sich unser Lassokreis nach zwei aufregenden Wochen mit der Ausschiffung in Kiel.

  • Majestätische Moskauer Metro
  • Weliki Nowgorod - Wiege der russischen Demokratie
  • Prunk und Pracht in St. Petersburg

Programm

1. Tag: Von Kiel ins Baltikum

Die Reise beginnt mit der Fahrt nach Kiel, denn dort schiffen Sie auf der Fähre ein, die Sie nach Klaipeda in Litauen bringt. 

2. Tag: Klaipeda 

Der erste Halt auf dieser Rundreise ist in Klaipeda, dessen bewegte Vergangenheit Sie auf einer Stadtführung kennenlernen. Vielen ist die Stadt mit ihrer deutschen Vergangenheit als Memel bekannt. Sie gehörte aber auch schon zu Preußen, Schweden, und der Sowjetunion. Aber nicht nur die faszinierende Geschichte der Hafenstadt, sondern auch die schöne Altstadt mit ihren Fachwerkhäusern, alten Speichern und dem Theaterplatz wird Sie sicherlich begeistern.

Nach der Stadtführung stärken Sie sich in Ihrem Hotel beim Abendessen.

3. Tag: Von Litauen nach Lettland

Heute lernen Sie ein weiteres Land im Baltikum kennen, denn Sie fahren nach Daugavpils in Lettland. Unterwegs halten Sie am Berg der Kreuze in Siauliai, ein katholischer Wallfahrtsort in Litauen. Es ranken sich verschiedene Legenden um die Entstehung des Hügels. Eine von ihnen besagt, dass ein besorgter Vater am Bett seiner kranken Tochter schlief, als ihm im Traum eine weiße Frauengestalt erschien. Sie trug ihm auf, ein Kreuz auf einem Hügel zu errichten. Als der Vater nach vollendeter Tat zurückkehrte, war seine Tochter wieder gesund. Im 20. Jahrhundert wurde der Hügel zu einem Wahrzeichen des litauischen Protests gegen die sowjetische Besatzung. Die Hintergründe und viele weitere interessante Fakten erfahren Sie von Ihrer örtlichen Reiseleitung.

Die Nacht verbringen Sie in Daugavpils, wo Sie auch in Ihrem Hotel zu Abend essen.

4. Tag: Smolensk - ein erster Eindruck von Russland

Die Fahrt geht weiter und Sie überqueren noch einmal eine Ländergrenze - dieses Mal nach Russland. Ihr Tagesziel ist die russische Stadt Smolensk. Sie war über die Jahrhunderte hinweg heiß begehrt bei unterschiedlichen Nationen. Im 13. Jahrhundert wurde das Fürstentum von Mongolen geplündert, im 15. Jahrhundert fiel das Gebiet ans Großfürtentum Litauen bevor es 100 Jahre später vom Großfürtentum Moskau erobert wurde. Wieder 100 Jahre später, wurde die Stadt von polnisch-litauischen Gruppen eingenommen und von 1632 bis 1634 wurde sogar ein Krieg ausgefochten, um Smolensk wieder an das Zarenreich anzugliedern. 

Nun haben Sie selbst Gelegenheit, sich von den Vorzügen Smolensks zu überzeugen.

5. Tag: Weiterreise zur russischen Hauptstadt

Bevor Sie sich auf den Weg nach Moskau machen, zeigt Ihnen ein örtlicher Reiseleiter die Sehenswürdigkeiten von Smolensk, dessen Stadtbild viele hervorragende Beispiele der russischen Bauweise, von Kiewer Rus bis hin zu stalinistischer Architektur, aufweist. Zu den wichtigsten Sehenswürdigkeiten gehören die Festungsmauern, die auch oft als Kremlmauern bezeichnet werden, sowie die Auferstehungskathedrale und weitere historische Kirchen. Das Opernhaus wurde 1780 eröffnet und ist eines der ältesten weltweit.

Nach der Stadtführung geht die Reise weiter zu Ihrem Hotel in der russischen Hauptstadt, wo Sie ein entspanntes Abendessen genießen.

6. Tag: Moskau, Moskau - Deine Seele ist so groß!

Vielleicht schallt Ihnen das Lied der Gruppe Dschingis Khan auch durch den Kopf, wenn Sie an diese Metropole denken. Auch wenn das Lied sicherlich nicht jedem gefällt, so hat die Pop Gruppe mit ihrem Text doch recht: "Moskau, Moskau - Tor zur Vergangenheit". Auf der ganztägigen Stadtführung erleben Sie die Stadt von ihren vielen Facetten. Natürlich darf ein Besuch des weltberühmten Kreml nicht fehlen. Dort besuchen Sie eine der drei orthodoxen Kathedralen. Und vergessen Sie nicht ein Erinnerungsfoto von der Basilius-Kathedrale zu schießen. Sie ist schließlich für viele Menschen weltweit das Sinnbild Russlands schlechthin. 

Was bei einem Aufenthalt in Moskau aber auch auf gar keinen Fall fehlen darf, ist eine Fahrt mit der Metro. Wobei es nicht so sehr um die U-Bahn selbst geht, sondern um die einzigartigen Stationen. Sie sind aufgrund ihrer teilweise sehr dekadenten Architektur als unterirdische Paläste bekannt. So erwarten Sie unter anderem mit Stuck verkleidete und von Kronleuchtern erhellte Hallen.

7. Tag: Von der Hauptstadt zu einer der ältesten Städte Russlands

Sie verlassen Moskau und reisen weiter nach Weliki Nowgorod, das im Jahr 2009 sein 1150-jähriges Bestehen feierte. Nicht nur gehört das architektionische Erbe der Stadt zum UNESCO Welterbe, sondern Weliki Nowgorod wurde auch zu einer der lebenswertesten Städte Russlands gewählt. Die beeindruckenden Sehenswürdigkeiten werden Ihnen am nächsten Tag auf einer Stadtführung gezeigt. 

Je nachdem wann Sie ankommen, können Sie schon einmal selbst auf eine kleine Erkundungstour gehen. Oder Sie legen die Beine hoch und entspannen sich etwas, bevor Sie Ihr Abendessen im Hotelrestaurant genießen.

8. Tag: Weliki Nowgorod und weiter nach Sankt Petersburg

Nicht nur Moskau hat einen Kreml! Am Vormittag besichtigen Sie den Kreml und die Sophienkathedrale von Weliki Nowgorod. Natürlich zeigt Ihnen Ihr örtlicher Reiseleiter auch andere sehenswerte Orte der Stadt und erzählt Ihnen viele spannende Geschichten.

Im Anschluss geht es weiter nach St. Petersburg. Wussten Sie, dass Zar Peter I, der Gründer von St. Petersburg mehrere Male durch Sachsen reiste und unter anderem auf der Festung Königstein und in Dresden weilte? Höchste Zeit also, dass wir einen Gegenbesuch abstatten. St. Petersburg ist die zweitgrößte Stadt Russlands und die viertgrößte Europas. Es war der Traum von Peter dem Großen mit einer weltoffenen, rationalen und europäischen Stadt, ein Tor zum Westen zu erschaffen. Wir finden, das ist ihm gelungen. Aber überzeugen Sie sich selbst! Sie verbringen hier drei Nächte und haben so viel Gelegenheit diese besondere Stadt ausführlich zu erkunden.

9. Tag: Stadtbesichtigung

Heute widmen Sie sich ganz und gar der Stadt St. Petersburg. Auf einer ganztägigen Stadtführung zeigt Ihnen Ihr örtlicher Reiseleiter die vielen beeindruckenden Sehenswürdigkeiten. Natürlich darf ein Besuch der Peter-Paul-Festung nicht fehlen. Sie war ursprünglich als militärische Anlage gedacht, doch fand sie lange Verwendung als Kasernenanlage und als eines der berüchtigsten Gefängnisse des Zarenreichs. In der neueren Geschichte war sie ein Zentrum des Aufstands während der Revolution. Heute beherbergt die Peter-Paul-Kathedrale die Grablege der Zarenfamilie.

Außerdem besichtigen Sie die Isaakskathedrale. Sie ist die größte Kirche von Sankt Petersburg und einer der größten sakralen Kuppelbauten der Welt. Es ist kaum vorstellbar, aber im Inneren der Kirche finden mehr als 10.000 Menschen Platz. Im Innenraum können Sie mehr als 200 Gemälde und Mosaike bewundern.

10. Tag: Eremitage und Schloss Peterhof

Was darf bei einem Besuch in St. Petersburg auf gar keinen Fall fehlen? Richtig! Ein Besuch der weltberühmten Eremitage. Sie ist eines der größten und bedeutendsten Kunstmuseen der Welt. Mindestens so interessant wie sein Inhalt ist das Gebäude - der Winterpalast. Sowohl das Gebüde als auch die Gemäldesammlung gehen auf die russiche Zarin Katharina die Große zurück. Mitte des 19. Jahrhunderts trennte der Zar die Zarenresidenz und die Eremitage-Sammlung und es war zum ersten Mal der Öffentlichkeit erlaubt - wenn auch unter großen Einschränkungen - die Sammlung zu besichtigen.

Heute besuchen Sie außerdem die Parkanlagen von Schloss Peterhof. Die Palastanlage befindet sich 30 Kilometer außerhalb von Sankt Petersburg und wurde von Peter I errichtet. Seine Nachfolger bauten das Gelände aus. Dank seiner vielen Springbrunnen, Statuen und der wunderschönen Landschaftsgestaltung gilt es mittlerweile als das "russische Versailles".

11. Tag: Von Sankt Petersburg nach Turku in Finnland

Es heißt Abschied nehmen von Russland. Sie verlassen St. Petersburg und fahren Richtung Finnland. In Turku schiffen Sie für die Fährpassage nach Stockholm ein.

12. Tag:  Stockholm - Göteborg und Fähre nach Kiel

Nach der Ausschiffung in Stockholm können Sie während der Fahrt in Richtung Göteborg das romantische Schweden, das Land der Inga Lindström, vom Bus aus genießen. Am späten Nachmittag erreichen Sie Göteborg, wo Sie Ihre Reise an Bord einer Fähre der STENA LINE in Richtung Kiel fortsetzen.

13. Tag: Kiel und Heimreise

Nach dem Frühstück verlassen Sie gegen 09.00 Uhr das Schiff. Ihre Reise neigt sich nun dem Ende zu und Sie fahren zurück nach Hause.

ab2025 

Beförderung

  • Haustürtransfer in ausgewählten Regionen
  • Fahrt im modernen Reisebus
  • Fährüberfahrten: Kiel - Klaipeda, Turku - Stockholm, Göteborg - Kiel

Hotels & Verpflegung

  • 1 Fährübernachtung in Doppelkabinen (innen) auf der Passage Kiel - Klaipeda
  • 1 Übernachtung im Mittelklassehotel in Klaipeda
  • 1 Übernachtung im Mittelklassehotel in Daugavpils
  • 1 Übernachtung im Mittelklassehotel in Smolensk
  • 2 Übernachtungen im Mittelklassehotel in Moskau
  • 1 Übernachtung im Mittelklassehotel in Weliki Nowgorod
  • 3 Übernachtungen im Mittelklassehotel in Sankt Petersburg
  • 1 Fährübernachtung in Doppelkabinen (innen) auf der Passage Turku - Stockholm
  • 1 Fährübernachtung in Doppelkabinen (innen) auf der Passage Göteborg - Kiel
  • 12 x Frühstück
  • 9 x Abendessen

Ausflüge & Besichtigungen

  • Ausflug: Parkanlagen von Schloss Peterhof in Petroworez
  • Stadtführungen: Klaipeda, Smolensk, Moskau, Weliki Nowgorod, St. Petersburg
  • Besichtigung: Berg der Kreuze in Siauliai
  • Eintritte: Kreml in Moskau inkl. 1 Kathedrale, Kreml in Weliki Nowgorod inkl. Sophienkathedrale, Isaakskathedrale, Peter-Paul-Festung und Eremitage in St. Petersburg, Parkanlagen von Schloss Peterhof in Petroworez

Zusätzlich inklusive

  • Metrofahrt in Moskau
  • 1 Reisetaschenbuch pro Buchung
  • Registrierungsgebühren in den Hotels
  • Örtliche Reiseleitung: 2.-11. Tag
  • sz-Reisebegleitung

ab2025 

Zielland

Russland

Landesdaten


Lage


Die Russische Föderation ist der eigentliche Kernstaat der GUS (Gemeinschaft Unabhängiger Staaten).


Sie liegt im östlichen Teil Europas und im westlichen und nördlichen Teil Asiens. Die Russische Föderation wird im Norden und Nordosten begrenzt durch die Barentssee und das Nordpolarmeer, im Osten durch die Bering-Straße und das Ochotskische Meer.


Im Südosten und Süden hat die Russische Föderation Grenzen mit der Volksrepublik China, Korea-Nord, der Mongolei, Kasachstan, Georgien und stößt weiterhin an das Kaspische Meer und das Schwarze Meer. Seit März 2014 zählt die Russische Föderation auch die Halbinsel Krim am Schwarzen Meer, gegenüber der russischen Taman-Halbinsel, zu ihrem Staatsgebiet.


Im Westen grenzt die Russische Föderation an die Ukraine, Belarus/Weißrussland, Lettland, Estland, Finnland und Norwegen.


Die Russische Exklave Kaliningrad/Königsberg wird im Norden und Osten umschlossen von Litauen, im Süden von Polen und im Westen von der Ostsee.


Fläche: 17.075.400 km² (inklusive Kaliningrad)


Verwaltungsstruktur:


21 Republiken: Adygeya, Altay, Bashkortostan, Buryatiya, Chechnya, Chuvashiya, Dagestan, Ingushetiya, Kabardino-Balkariya, Kalmykiya, Karachaevo-Cherkesiya, Kareliya, Khakasiya, Komi, Mariy El, Mordoviya, Sakha, Severnaya Osetiya-Alaniya, Tatarstan, Tyva, Udmurtiya


9 Regionen ("kray")


46 Verwaltungsregionen ("oblast")


2 autonome Städte (Moskau, St. Petersburg)


1 autonome Region


4 autonome Bezirke


Einwohner


Bevölkerung der Russischen Föderation: ca. 143 Millionen Einwohner.


Städte:


Moskau (Hauptstadt) ca. 11,5 Millionen


St. Petersburg ca. 4,8 Millionen


Nowosibirsk ca. 1,5 Millionen


Jekaterinburg ca. 1,3 Millionen


Nishni Nowgorod ca. 1,3 Millionen


Samara ca. 1,2 Millionen


Omsk ca. 1,2 Millionen


Tscheljabinsk ca. 1,1 Millionen


Ufa ca. 1,1 Million


Kasan ca. 1,1 Millionen


Rostow am Don ca. 1,1 Millionen


Wolgograd ca. 1 Million


Perm ca. 991.500


Krasnojarsk ca. 973.900


Saratow ca. 837.800


Wladiwostock ca. 592.100


Sprache


Die Amtssprache der Russischen Föderation ist Russisch. Daneben existieren die eigenen Sprachen der russischen Republiken sowie mehr als 80 Minderheitensprachen.


Zeitverschiebung


In Russland gibt es keine Zeitumstellung zwischen Sommer- und Winterzeit (2014 wurde letztmalig umgestellt).


Die Zeitumstellung (Ende März bis Ende Oktober) in Europa bewirkt, dass je nach Zeitzone in Russland noch eine Stunde abgezogen werden muss.


Die Russische Föderation liegt in 11 Zeitzonen. Die Spanne der Zeitunterschiede reicht von Mitteleuropäischer Zeit (MEZ) +1 Stunde im Westen Russlands bis MEZ +11 Stunden im Osten.


KALININGRADER ZEIT +1 Stunde


Kaliningrad und Region



MOSKAUER ZEIT +2 Stunden


Großteil des europäischen Russlands sowie die Autonome Republik Krim (seit 2014 > Russland)


Regionen: Archangelsk - Astrachan - Belgorod - Brjansk - Iwanowo - Jaroslawl - Kaluga - Kirow - Kostroma - Krasnodar - Kursk - Leningrad - Lipezk - Moskau - Murmansk - Nischni - Nowgorod - Nowgorod - Orjol - Pensa - Pskow - Rjasan - Rostow - Saratow - Smolensk - Stawropol - Tambow - Tula - Twer - Uljanowsk - Wladimir - Wolgograd - Wologda - Woronesch


Republiken: Adygeja - Dagestan - Inguschetien - Kabardino-Balkarien - Kalmückien - Karatschai-Tscherkessien - Karelien - Komi - Krim - Mari El - Mordwinien - Nordossetien-Alanien - Tatarstan - Tschetschenien - Tschuwaschien


Autonomer Kreis der Nenzen



SAMARAER ZEIT +3 Stunden


Region: Samara


Republik: Udmurtien



JEKATERINBURGER ZEIT +4 Stunden


Regionen: Perm - Kurgan - Orenburg - Swerdlowsk (Jekaterinburg) - Tjumen - Tscheljabinsk


Republik: Baschkortostan (Baschkirien)


Autonome Kreise: Chanten und Mansen/Jugra (Chanty-Mansijsk) - Jamal-Nenzen



OMSKER ZEIT +5 Stunden


Regionen: Altai - Nowosibirsk - Omsk - Tomsk


Republik: Altai



KRASNOJARSKER ZEIT +6 Stunden


Regionen: Krasnojarsk - Kemerowo


Republiken: Tuwa - Chakassien



IRKUTSKER ZEIT +7 Stunden


Regionen: Transbaikalien - Irkutsk


Republik: Burjatien



JAKUTSKER ZEIT +8 Stunden


Teile von Sacha, Rep.: Jakutsk (Hauptstadt) und alle administrativen Kreise


Region: Amur



WLADIWOSTOKER ZEIT +9 Stunden


Regionen: Primorskij (Primorje) - Chabarowsk - Magadan -Sachalin


Teile von Sacha, Rep.: Oimjakonski - Werchojanski - Ust-Janski


Jüdische Autonome Oblast



SREDNEKOLYMSKER ZEIT +10 Stunden


Teile von Sacha, Rep.: Abyjski - Allaichowski - Momski - Nischnekolymski - Srednekolymski und Werchnekolymski administrative Kreise sowie Sewero



KAMTSCHATKA-ZEIT +11 Stunden


Region Kamtschatka


Autonomer Kreis der Tschuktschen


Stromspannung


In Moskau und in anderen Städten beträgt die Netzspannung in der Regel 220 Volt, 50 Hz.


Telefon/Post


Post


Luftpost benötigt von Moskau und St. Petersburg ca. 10 Tage und mehr, von anderen russischen Städten länger. Wenn man sicher gehen möchte, dass Post auf jeden Fall ankommt, sollte man sie per Einschreiben versenden.


Telefon


Die Vorwahl von Deutschland, Österreich und der Schweiz in die Russische Föderation ist 007. Die Vorwahlen von der Russischen Föderation nach Deutschland sind 8 (Freizeichen abwarten), dann wählt man 1049 und danach die deutsche Ortsvorwahl ohne Null. Analog dazu wählt man nach Österreich nach der 8 (Freizeichen abwarten) 1043 und in die Schweiz 1041. Neben den privaten Telefonanbietern, die auch Kartentelefone anbieten, gibt es staatliche Telefonbüros (meist in der Nähe des Postamtes) sowie Satellitentelefonbüros, die zuverlässigere Verbindungen bieten, aber auch teurer sind. Das Telefonieren vom Hotel aus ist kompliziert und außerdem sehr kostspielig.


NOTRUFNUMMER: 112.


Mobilfunk


Netztechnik: GSM 900/1800 und 3G 2100.


Derzeit gibt es Roamingverträge mit Anbietern in der Russischen Föderation von E-Plus, O2, Telekom Deutschland und Vodafone.


Internet


Länderkürzel: .ru


Internetanschlüsse stehen in den Hotels und Internetcafés größerer Städte zur Verfügung.


Feiertage


1. Januar (Neujahrstag), 2. bis zum 4. Januar (Neujahrsfeiertage), 8. Januar (Neujahrsfeiertag), 23. Februar (Tag des Verteidigers des Vaterlandes), 8. März (Internationaler Frauentag), 1. Mai (Tag der Arbeit und des Frühlings), 2. und 3. Mai (öffentliche Feiertage), 9. Mai (Tag des Sieges), 10. Mai (öffentlicher Feiertag), 12. Juni (Nationalfeiertag; Tag der Deklaration über die Staatssouveränität), 4. November (Tag der nationalen Einheit).


Orthodoxer Feiertag: 7. Januar (Weihnachten)


Bitte beachten: Fällt ein Feiertag auf einen Samstag oder Sonntag, ist der darauffolgende oder ein durch die Regierung festgelegter Werktag arbeitsfrei.


Die Hauptferienzeit geht von Anfang Juni bis Ende August. Weitere typische Ferienzeiten sind die ersten zwei Januar- und die ersten zwei Maiwochen. Aber auch die Tage vor und nach offiziellen Feiertagen werden gern für Kurzurlaube benutzt.


Öffnungszeiten


Banken: Mo bis Do ca. 9.30-17 Uhr, Fr ca. 9.30-16 Uhr (oft ohne Mittagspause);


Post: Mo bis Fr 8-20/21 Uhr, Sa, So und an Feiertagen kürzere Öffnungszeiten, in Großstädten oft rund um die Uhr geöffnet;


Geschäfte: Lebensmittelläden in der Regel die ganze Woche von 9-22/23 Uhr, oft ohne Mittagspause. In Großstädten gibt es auch Supermärkte bzw. kleinere Geschäfte (Kioske), die rund um die Uhr geöffnet haben. Kaufhäuser und Shopping Malls oftmals Mo bis So 10/11-20/21/22 Uhr;


Büros: Mo bis Fr 9/10-17/18 Uhr, üblicherweise mit einer Stunde Mittagspause ab 13 Uhr;


Behörden: Mo bis Fr 8/9-17 Uhr, in der Regel mit einer Stunde Mittagspause, oft ab 13 Uhr.


Kleidung


Im Sommer (Juni bis August) sollte man normale Sommerkleidung dabeihaben. Im Frühjahr und Herbst sollte man Übergangskleidung mitnehmen. Außerdem braucht man unbedingt eine Regenjacke oder einen anderen Regenschutz. Im Winter sollte man warme Wollsachen, warme Wintermäntel und gefüttertes, wasserunempfindliches Schuhwerk mitnehmen. Eine warme Kopfbedeckung ist unbedingt notwendig. Dies gilt allerdings nicht für die subtropischen Gebiete am Schwarzen Meer.

Geschichte/Politik


Im sechsten nachchristlichen Jahrhundert kamen Ostslawen in die russische Tiefebene. Um die Jahrtausendwende übernahm man aus Byzanz die christliche Lehre. Im elften Jahrhundert zeigte Kiew (in der benachbarten Ukraine) alle Möglichkeiten fürstlicher Machtentfaltung. Diese feudale Pracht verschwand, als im 13. Jahrhundert die Mongolen ins Land kamen und bis ins 15. Jahrhundert Tribut forderten. Die Stämme im Südwesten Russlands stellten sich daraufhin unter fremden Schutz. So bildeten sich zwei neue Völker heraus: das weißrussische (Belarus) und das ukrainische.


Im Nordosten hingegen formierte sich aus vielen einzelnen Stämmen das Großrussentum. Es hatte seine Zentrale lange Zeit im Osten des Reiches, in Nowgorod. Erst im 14. Jahrhundert übernahm Moskau diese Rolle. Im 15. Jahrhundert befreiten sich die Russen von den Tataren. Im 16. Jahrhundert baute Zar Ivan der Schreckliche als Alleinherrscher die russische Macht aus, eroberte Kasan und Astrachan sowie große Teile von Sibirien. Im 17. Jahrhundert gewannen die Russen auch im Westen Land. Peter der Große versuchte zu Beginn des 18. Jahrhunderts, Russland in Richtung Westen zu orientieren. Neue Hauptstadt wurde St. Petersburg.


Russland wurde nun eine Großmacht und spielte in der europäischen Politik ebenso mit wie im außenpolitischen chinesischen Machtgefüge. 1917 setzte die Februar-Revolution dem Zarenreich ein Ende. 1922 wurde die UdSSR gegründet und 1934 in den Völkerbund aufgenommen.


Nach dem Zweiten Weltkrieg versuchte die UdSSR den inzwischen geschaffenen großen Ostblock zu halten.


1991 begann die Auflösung der UdSSR, die "Gemeinschaft der Unabhängigen Staaten" (GUS) mit Russischer Föderation, Weißrussland und Ukraine wurde gegründet. Bald darauf schlossen sich die Staaten Aserbaidschan, Armenien, Kasachstan, Kirgistan, Moldau, Tadschikistan, Turkmenistan und Usbekistan an. Nicht in der GUS-Gemeinschaft ist Georgien.


Mitte März 2014 hat die Schwarzmeerhalbinsel Krim offiziell ihre Unabhängigkeit von der Ukraine nach einem Referendum ausgerufen, Russland wiederum die Krim als Teil der Russischen Föderation anerkannt. Die Ukraine betrachtet die Krim dagegen nach wie vor als eine autonome Republik und Bestandteil ihres Staatsgebiets, weltweit wird der Beitritt der Halbinsel zu Russland ebenso nicht anerkannt.


Wirtschaft


Die Wirtschaft ist noch im Übergang von der Plan- zur Marktwirtschaft. Problematisch ist, dass die ehedem amtlich verordneten Abnahmequoten innerhalb der ehemaligen UdSSR nicht mehr existieren, viele Produkte aber auch im Ausland keine Nachfrage finden.


Russland hat viele Bodenschätze - von der Steinkohle über das Eisenerz zu Stahlveredlern (beispielsweise Vanadium); man findet sie sowohl im Ural als auch in Westsibirien. Erdöl und Erdgas gibt es im Wolgagebiet, im Ural, in Nordkaukasien und in Westsibirien. Russland steht auf dem dritten Platz in der weltweiten Konkurrenz der erdölfördernden Länder. Auch Gold und Diamanten werden gewonnen. Entsprechend der Bodenschätze haben die Eisen- und die Stahlindustrie sowie der Maschinenbau große Bedeutung, daneben auch die chemische und petrochemische Industrie.


Nur etwa 13 Prozent der Landesfläche werden landwirtschaftlich genutzt; dort wird vor allem Getreide angebaut, aber auch Zuckerrüben und Gemüse gedeihen. Die wichtigsten Anbaugebiete liegen im europäischen Russland. Dort züchtet man auch Rinder und Schweine. Beim Holz gehört Russland zu den größten Produzenten der Erde, 45 Prozent der Landesfläche sind bewaldet. Probleme der Landwirtschaft sind mangelnde Produktivität, zu wenig Produktionsmittel, Schwierigkeiten bei Transport und Lagerung.


Der Tourismus konzentriert sich auf die Städte Moskau und St. Petersburg, auf die Schwarzmeerküste und den westlichen Kaukasus.


Religion


72 Millionen orthodoxe Christen, 13 Millionen Muslime (hauptsächlich im Gebiet von Ural und Wolga), 1 Million Katholiken, 1 Million Buddhisten (Südsibirien), 0,5 Millionen Juden sowie Protestanten und weitere Minderheiten.


Vegetation


Im russischen Norden erstreckt sich weithin die Tundra. Auf Frostböden wachsen Moose, Flechten und Kräuter, in den südlicheren Teilen der Tundra auch niedrige Gehölze wie Zwergbirken und Zwergweiden.


Weiter südlich erstreckt sich die Waldtundra mit Birken, Lärchen und Kiefern; diese geht in die Taiga über, die das weltweit größte Waldgebiet darstellt. Hier wachsen Fichten, Tannen und Lärchen, Arven und Kiefern. Weiter in Richtung Süden trifft man im europäischen Teil Russlands auf die Taiga, einen Mischwald mit Birken und Eichen, Buchen und Linden, Ahorn und Fichten. Östlich des Ural stehen meist Birken.


Südlich der Taiga liegt ein breiter Steppengürtel, der zuerst Baumsteppe, dann Grassteppe ist. Die Grassteppe besitzt äußerst fruchtbare Böden. Sie gehören zu den wertvollsten in Russland. Deshalb ist ein großer Teil der Steppe in Äcker umgewandelt worden.


Tierwelt


Im Norden Russlands, an der Küste, ziehen sich polare Regionen hin. Dort sind Walrosse und Robben, Eisbären und viele Seevögel zu Hause. Südlich davon, in der Tundra, trifft man auf Polarfüchse und Schneehasen, Murmeltiere und Lemminge sowie auf Schneehühner. Während des Sommers kommen von Süden auch Rentiere und Wölfe in diese Gegend sowie sehr viele Vögel. Weiter südlich, in der Taiga, sind während der übrigen Jahreszeit Elche und Wölfe zu Hause. Außerdem findet man dort Luchse, Silber- und Blaufüchse, Fischotter und Zobel sowie die zahlreichen Vertreter der mitteleuropäischen Tierwelt; Hasen, Rot- und Schwarzwild, Eichhörnchen, aber auch Biber. In der Gegend vom Amur lebt noch der sehr selten gewordene Sibirische Tiger.


Weiter südlich, wo es in die Steppen geht, hat die Tierwelt durch die bäuerliche Landnutzung sehr abgenommen. Immerhin leben hier noch Lemminge und Murmeltiere, Wiesel und Hamster, vereinzelt auch Wölfe, Steppenfüchse sowie der Steppen- und der Tigeriltis, der Dachs und der Nerz. Die Seiga-Antilope, die fast ausgerottet war, ist inzwischen streng geschützt.

Kulinarisches


In Russland wird traditionell sehr fett und süß gegessen. Auf den richtigen Vitamingehalt, Ausgewogenheit und Kalorienmenge wird kaum geachtet. Obst und Gemüse stehen nicht im Vordergrund, dafür gehören Kohl und Kartoffeln fast immer zum Mittagessen. Sehr beliebt sind in Russland selbst gesammelte Pilze und Beeren.


Zum Frühstück isst man oft Kascha (Haferbrei), Reis mit Milch und Zucker, Eier, Blinis (gerollte Buchweizenpfannkuchen) oder auch heiße Würstchen und Kartoffeln mit Fleischsauce. Zum Trinken gibt es Trinksahne, Kefir, Kaffee oder Tee.


Das Mittagessen ist die wichtigste Mahlzeit der Russen und wird zwischen 14 Uhr und 15 Uhr gegessen. Es besteht häufig aus zwei Gerichten. Das erste ist Suppe, oft Tomaten-, Kohl- oder Rote-Bete-Suppe, das zweite Gericht bilden Fleisch, Kartoffeln und Salat.


Als beliebte russische Speisen gelten auch Pelmeni (Teigtaschen, gefüllt mit drei Sorten Fleisch oder mit Lachs), Piroschki (Hefekuchen, gefüllt mit Kohl, Fleisch, Pilzen oder Fisch) und Okroschka (eine auf Kwas basierende Kaltsuppe mit Gurken, gekochten Eiern und Zwiebeln). Befstroganow (geschnetzeltes Rindfleisch mit Champignons und Zwiebeln), Schaschlik und Fischgerichte, wie Stör, Lachs oder Zander, gelten als typische Hauptgerichte.


Zum Nachtisch sind vor allem Eis und süße Gebäckstückchen empfehlenswert.


Die in Moskau servierten Weine stammen meist aus Georgien, wie der Mukusani, ein voller Rotwein, oder der Zinandali, ein trockener Weißwein. Beim Bier sollte man sich besser an die Importware halten. Tee aus dem Samovar ist die empfehlenswerte Alternative zum unüblichen Kaffee, der am ehesten in den internationalen Hotels so schmeckt, wie ein Kaffeetrinker es erwartet. Nationalgetränk ist der Wodka, der bei so ziemlich jeder Gelegenheit getrunken wird. Das "Wässerchen" mit 40 bis 45 Prozent Alkohol ist das Lebenselixier der Russen. Russen trinken Wodka pur ohne Eis und immer mit einem Trinkspruch "Hinuntergestürzt". Der erste Wodka wird vor dem Beginn der Mahlzeit getrunken.


Kwas, russisches Brotbier, ist seit 1056 bekannt und neben Wodka ebenfalls ein Nationalgetränk in Russland. Es wird in allen russischen Städten für ein paar Kopeken aus großen gelben Fässern abgezapft, es wird aber auch in Flaschen angeboten. Geschmacksvarianten sind Apfel-, Kirsch-, Honig- oder auch Bojaren-Kwas.


Sitten und Gebräuche


In Russland leben über hundert Völker beisammen, die sich - neben der russischen Amtssprache - in einer Vielzahl von Idiomen verständigen.


In Städten oder größeren Orten gilt allgemein: Man ist von alters her ziemlich konservativ, bei der Kleidung, und besonders im gegenseitigen Umgang (sofern noch nicht viel Wodka getrunken wurde). Titel hört man gern, Höflichkeit wird sehr geschätzt.


Besondere Rituale gelten beim Wodka-Trinken in Gesellschaft. Da muss, um unmittelbar nachspülen zu können, neben dem Wodka-Glas ein zusätzliches Getränk bereitstehen (Mineralwasser oder Bier). Ein handfester Imbiss gehört dazu: Gurken, Käse, Wurst. Und dann wird Wodka nur nach einem Toast (auf Russisch: "Tost") und ausschließlich mit einem einheitlichen, gemeinsamen Schluck getrunken.


Souvenirs


In vielen russischen Orten lebt die Tradition des alten Kunstgewerbes noch. Beispiele: Archangelsk, wo man nach wie vor Holz- und Beinschnitzereien, aber auch Geschenke aus Rentierfell herstellt. In Perm werden Schmuck- und Halbedelsteine, die im Ural gefunden wurden, geschnitten und geschliffen. In Jaroslawl versteht man sich auf Silberschmuck, in St. Petersburg auf kleine Puppen. Da gibt es auch die Babuschkas, hohle bunte Holzpüppchen unterschiedlicher Größe, bei denen man eine in die andere hineinstecken kann. Die Möglichkeiten, Souvenirs zu finden, gehen noch viel weiter; in den Städten kann man alle diese Kleinigkeiten kaufen.

Klimainformationen


Von Nord nach Süd ist ein Übergang von arktischem zu kontinentalem Klima mit starken jahreszeitlichen Schwankungen erkennbar.


Im europäischen Teil der Russischen Föderation ist der Sommer, der üblicherweise von Juni bis einschließlich August dauert, warm, und man kann zu dieser Zeit mit viel Sonnenschein rechnen. Gelegentlich kommt es zu Regenfällen. Die durchschnittlichen Temperaturen betragen zu dieser Jahreszeit etwa 17 bis 26°C. Ein sehr angenehmer Monat ist der September. Im Frühling und Herbst ist es kühl.


Im Winter, der in der Regel von November bis März dauert, gibt es Schnee und Frost. Die Temperaturen schwanken zu dieser Jahreszeit zwischen etwa -17 und -1°C. In einigen Regionen der Russischen Föderation sinkt das Thermometer auf Temperaturen von -30°C . Die Kälte ist jedoch meist trocken und deshalb auch leichter zu ertragen. In den südwestlichen Landesteilen sinkt die Temperatur selbst im Januar selten unter 0°C.


Am Schwarzen Meer dauert die Badesaison bei angenehm warmen Temperaturen von Mai bis Oktober; die Temperaturen liegen in den Monaten Dezember bis Februar bei 7 bis 10°C.


Der Norden des europäischen Teils der Russischen Föderation sowie Sibirien und der asiatische Teil der Russischen Föderation haben kurze, nicht übermäßig heiße Sommer, jedoch kalte, sehr lange Winter (5 bis 7 Monate, Temperaturen im Januar teilweise -45 bis -17°C).


Beste Reisezeit


Den europäischen Teil und die südlichen Gebiete der Russischen Föderation, wie z.B. die Region am Schwarzen Meer, bereist man am besten von Mai bis Oktober, in den nördlichen Gebieten ist es in den Sommermonaten am angenehmsten.

Vorgeschriebene Impfungen


Keine.


Empfohlene Impfungen


Hepatitis A, regional FSME,


zusätzlich für Individualreisende Typhus.


Informationen zur Malaria


Malaria


Keine.


Verbreitung


Die Russische Föderation ist malaria-frei.


Ärztliche Hilfe


MOSKAU: Botschaft der Bundesrepublik Deutschland, Dr. Wolfgang Luster, Moskau, Tel. (0495) 939 92 69, 939 91 07;


ST. PETERSBURG:Prof. Dr. A. Storozchenko (spricht Englisch), Udelny Prospect 22,, St. Petersburg, Tel. (0812) 553 21 01;


JEKATERINBURG:Gebietskrankenhaus Nr. 1, Dr. Oled Beliaev (spricht Deutsch), Wolgogradskaja Str. 165,, Jekaterinburg, Tel. (03432) 28 44 10;


NOVOSIBIRSK:Kranoobsk Bezirkskrankenhaus, Hr. Ortwin Iwanowitsch-Bergen (spricht Deutsch), Novosibirsk, Tel. (03832) 48 02 53;


NISHNIJ NOWGOROD:State Regional Hospital, Dr. V. Zagainov, Rodionova Street 190,, Nishnij Nowgorod, Tel. (08312) 38 95 59;


PERM:Klinik für Kardiologie, Dr. S. Tchazov, Lunatcharskogo Str. 95,, Perm, Tel. (03422) 34 86 74;


SAMARA:Dr. A. Pismenny, 443068 Novo-Saqdovaya Str. 154,, Samara, Tel. (08462) 35 15 91.

Währung


Währungseinheit


Währungseinheit: Rubel (Rbl)


1 Rubel = 100 Kopeken.


Derzeitiger Kurs:


1 Euro = ca. 75,88 Rbl


1 US-$ = ca. 66,63 Rbl


Hinweise


Bei den unten aufgeführten Umrechnungskursen handelt es sich um Devisenkurse der Deutschen Bundesbank, die die Preisnotierung des Euro und des US-Dollar in der Währung des Reiselandes angibt. Mit Devisenkursen werden z.B. Rechnungen unterschiedlicher Währungen gegeneinander verrechnet. (Im Gegensatz zum Sortenkurs wird hier jedoch nicht der Wert angegeben, den man in Deutschland am Bankschalter für einen Euro oder US-Dollar erhält.)


Devisenbestimmungen/Umtausch


Einfuhr Fremdwährung: unbeschränkt


Einfuhr Landeswährung: unbeschränkt


Deklaration: Ja - wenn bei der EINFUHR alle Devisen, Rubel, Reiseschecks sowie Wertpapiere den Wert von 10.000 US-$ überschreiten. Ein Exemplar des Deklarationsformulars muss für die Ausreise aufbewahrt werden (siehe Hinweis "bei AUSREISE").


>>>


Schriftliche Deklaration bei der AUSFUHR von Beträgen (Landes- und Fremdwährung) über 3.000 US-$ notwendig. Bei Beträgen über 10,000 US-$ (Summe aller Devisen, Rubel, Reiseschecks und Wertpapiere) ist die Vorlage des bei Einreise ausgefüllten Deklarationsformulars notwendig.


>>>


Bei Verdacht auf Devisenschmuggel kann neben der Konfiszierung des Devisenbetrags und einer Geldstrafe eine mehrmonatige Haftstrafe drohen.


Ausfuhr Fremdwährung: unbeschränkt


Ausfuhr Landeswährung: unbeschränkt


Umtausch: Direktzahlungen in Devisen sind nicht erlaubt. Die oft in US-$ angegebenen Preise werden zum Tageskurs in Rubel verlangt. Für den Umtausch sollten nur druckfrische Scheine mitgeführt werden. Es sind für manche Dienstleistungen (z.B. auch Trinkgeld) Devisen in kleinen Scheinen notwendig. Geld und Reiseschecks sollten nur in zugelassenen Banken oder Wechselstuben umgetauscht werden. Jeder Geldwechsel muss auf dem Deklarationsformular vermerkt werden, und alle Quittungen sollten bis zur Ausreise aufbewahrt werden.


Internationale Kreditkarten: Ja (American Express, Diners Club, Visa, EuroCard/MasterCard) - werden in größeren Hotels, Geschäften und Restaurants akzeptiert. Einzelheiten sind vom Aussteller der betreffenden Kreditkarte erhältlich. Reisende sollten bei der Bezahlung mit Kreditkarte den Reisepass vorweisen können, da es häufig zu Betrügereien im Zusammenhang mit Kreditkarten kommt. In ländlichen Gebieten ist nur Bargeldzahlung möglich.


Geldautomat: Ja - an den Geldautomaten kann man mit Kredit- oder Bankkarte Bargeld abheben. Man sollte sich jedoch nicht ausschließlich auf Geldautomaten verlassen, sondern zur Sicherheit grundsätzlich einen für einige Tage reichenden Bargeldvorrat besitzen. Da es in der Vergangenheit zu Fällen von Missbrauch von Kredit- oder Bankkarte durch manipulierte Geldautomaten gekommen ist, wird beim Einsatz der Karte zu Vorsicht geraten. Reisende sollten sich vergewissern, dass die Automaten nicht manipuliert wurden, und sicherstellen, dass sie bei der Eingabe des PIN-Codes nicht beobachtet werden.


Reiseschecks: Ja - können jedoch nur selten eingelöst werden.


Rücktausch: ist schwierig.

Auskunftstellen



Russia Federal Agency for Tourism
Myasnitskaya Ulitsa 47
101990
Moskau /Russische Föderation
(007) 495 607 76 80, 495 607 36 57
www.ahk.de
rustourism@ropnet.ru


German Industry and Commerce in the Russian Federation


Deutsch-Russische Auslandshandelskammer
1. Kasatschi per. 7
119017
Moskau /Russische Föderation
Deutsch-Russische Auslandshandelskammer
c/o APK Worldwide Courier GmbH


Desenissstraße 54
22083 Hamburg /Deutschland
(007) 495 234 49 51
(007) 495 234 49 50
www.ahk.de
ahk@russland-ahk.ru


Representation of the Chamber of Commerce


in Kaliningrad


Vertretung der Handelskammer in Kaliningrad
Prospekt Mira 49/51
236000
Kaliningrad /Russische Föderation
Reisedienst von Rahden, Ostabteilung


f. Handelskammer Hamburg
Heidkamp 49
28790 Schwanewede
(007 4012) 95 42 36
(007 4012) 95 55 44, 95 44 90
www.hkhamb-ahk-kaliningrad.com
service.hk24@gmail.com


German-Russian Chamber of Commerce
Business-Centrer "Nevsky 68", 3. Etage


Nevsky Pr. 68a, Liter A
191025
St. Petersburg /Russische Föderation
German-Russian Chamber of Commerce
P.O. Box 109 WP 1631
53501 Lappeenranta/Finnland
(007) 812 332 14 16
(007) 812 332 14 15
www.hkhamb-ahk.spb.ru
info@petersburg-ahk.ru; altmann@petersburg-ahk.ru



Botschaften und Konsulate



Konsularabteilung der Botschaft der


Russischen Föderation
Behrenstraße 66
10117
Berlin
Konsularabteilung der Botschaft der


Russischen Föderation
Unter den Linden 63-65
10117 Berlin
(0 30) 22 65 19 99
(0 30) 22 65 11 84
www.russische-botschaft.de
infokonsulatberlin@gmail.com
Mo bis Fr 9-13 Uhr
Geschäftsbereich der Konsularabteilung: Berlin, Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern und Sachsen-Anhalt



Visumanträge sind abzugeben bei:


VFS Global
Charlottenstraße 62, 1.OG
10117
Berlin
(0 30) 22 19 57 53
www.russische-botschaft.de
info.rusberlin@vfshelpline.com
Mo bis Fr 9-17 Uhr
Geschäftsbereich: Berlin, Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern und Sachsen-Anhalt


Generalkonsulat der Russischen Föderation
Waldstraße 42


Bad Godesberg
53177
Bonn
Generalkonsulat der Russischen Föderation
Postfach 20 02 08
53177 Bonn
(02 28) 31 21 64
(02 28) 386 79 31
bonn.russische-botschaft.de
info@ruskonsulatbonn.de; visa@ruskonsulatbonn.de
Mo bis Fr 8.30-13.30 Uhr
 


Visumanträge sind abzugeben bei:


VFS Global
Burgstraße 54, 1.OG
53177
Bonn
(02 28) 28 60 95 20
www.russische-botschaft.de
info.rusbonn@vfshelpline.com
Mo bis Fr 9-17 Uhr
Geschäftsbereich: Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, Saarland



Honorarkonsulat der Russischen Föderation
E.ON-Platz 1



40479
Düsseldorf
(02 11) 45 79 54 01
(02 11) 45 79 54 00
bonn.russische-botschaft.de
honorarkonsulat-russland-nrw@uniper.energy
Mo bis Do 9-12 Uhr
(keine Visumerteilung)


Generalkonsulat der Russischen Föderation
Oeder Weg 16-18
60318
Frankfurt/Main
Generalkonsulat der Russischen Föderation
Eschenheimer Anlage 33/34
60318 Frankfurt/Main
(0 69) 59 67 45 05
(0 69) 430 08 26 11
bonn.russische-botschaft.de
visa@ruskonsulatfrankfurt.de
Mo bis Fr 9-13 Uhr
 


Visumanträge sind abzugeben bei:


VFS Global
Schumannstraße 27 EG
60325
Frankfurt
(0 69) 20 17 18 36
www.russische-botschaft.de
info.rusfrankfurt@vfshelpline.com
Mo bis Fr 9-17 Uhr
Geschäftsbereich: Baden-Württemberg, Hessen



Generalkonsulat der Russischen Föderation
Am Feenteich 20
22085
Hamburg
(0 40) 229 77 27
(0 40) 229 52 01, 229 53 01
mail@generalkonsulat-rus-hamburg.de
Mo bis Fr 9-12 Uhr
 


Visumanträge sind abzugeben bei:


VFS Global
Kanalstraße 12, EG
22085
Hamburg
(0 40) 226 34 66 99
(0 30) 30 80 92 96 > Callcenter
www.russische-botschaft.de
info.rushamburg@vfshelpline.com
Mo bis Fr 9-17 Uhr
Geschäftsbereich: Bremen, Hamburg, Niedersachsen, Schleswig-Holstein




Honorarkonsulat der Russischen Föderation
Hohenzollernstraße 26
30161
Hannover
(05 11) 98 63 10 81
(05 11) 98 63 10 80
bonn.russische-botschaft.de
niedersachsen@honorarkonsulrus.com
Mo, Di, Do 9-12 Uhr, Fr 14-18 Uhr
(keine Visumerteilung)


Generalkonsulat der Russischen Föderation
Turmgutstraße 1-3
04155
Leipzig
(03 41) 564 95 89
(03 41) 585 18 76, 590 29 23
rusgenkon_leipzig@t-online.de
Mo bis Fr 8.30-13 Uhr



Visumanträge sind abzugeben bei:


VFS Global
Lutzowstraße 11, 2.OG
04155
Leipzig
(03 41) 25 07 70 69
www.russische-botschaft.de
info.leipzig@vfshelpline.com
Mo bis Fr 9-17 Uhr
Geschäftsbereich: Sachsen, Thüringen



Generalkonsulat der Russischen Föderation
Maria-Theresia-Straße 17
81675
München
(0 89) 550 38 28
(0 89) 59 25 03 (Mo bis Fr 9-13 Uhr)
ruskonsmchn@t-online.de
Mo bis Fr 9-12.30 Uhr
 


Visumanträge sind abzugeben bei:


VFS Global
Unsöldstraße 2, EG
80538
München
(0 08) 91 21 92 14
www.russische-botschaft.de
info.rusmunich@vfshelpline.com
Mo bis Fr 9-17 Uhr
Geschäftsbereich: Bayern



Honorarkonsulat der Russischen Föderation
Am Plärrer 14
90429
Nürnberg
(09 11) 530 77 63
(09 11) 530 77 62
bonn.russische-botschaft.de
hkrf@knauf.de
Mo, Di, Mi, Fr 9-13 Uhr nach Vereinbarung
(keine Visumerteilung)
(nur Mittel-, Ober- und Unterfranken sowie Oberpfalz)


Honorarkonsulat der Russischen Föderation
Leitzstraße 45
70469
Stuttgart
(07 11) 93 30 73 33
(07 11) 93 30 73 00 (Mo bis Fr 10-12 Uhr)
bonn.russische-botschaft.de
honorarkonsul@mangoldconsulting.com
Mo bis Fr 10-11 Uhr
(keine Visumerteilung)


Embassy of the Federal Republic of Germany


Botschaft der Bundesrepublik Deutschland
Uliza Mosfilmowskaja 56


(Consular Section: Leninski Prospekt 95a


119313 Moskau)
119285
Moskau /Russische Föderation
(007) 495 936 21 43
(007) 495 937 95 00
www.deutschebotschaft-moskau.ru
Amtsbezirk:


- Republik Adygeja, Dagestan, Inguschetien, Kabardino-Balkarien, Kalmückien, Karatschai-Tscherkessien, Mari El, Mordwinien, Nordossetien-Alanien, Tatarstan, Tschetschenien, Tschuwaschien, Udmurtien


- Moskau


- Verwaltungsregion Krasnodar, Stawropol


- Verwaltungsgebiet Astrachan, Belgorod, Brjansk, Iwanowo, Jaroslawl, Kaluga, Kirow, Kostroma, Kursk, Lipezk, Moskau, Nischnij Nowgorod, Orjol, Pensa, Rjasan, Rostow, Samara, Saratow, Smolensk, Tambow, Tula, Twer, Uljanowsk, Wladimir, Wolgograd, Woronesch



Visumanträge sind abzugeben bei:


VFS Global, Internet: www.vfsglobal.com/germany/russia/german/


Consulate General of the Federal Republic of Germany


Generalkonsulat der Bundesrepublik Deutschland
Uliza Kuibyschewa 44


(World Trade Center)
620026
Jekaterinburg /Russische Föderation
(007) 343 351 13 25
(007) 343 351 13 00
www.deutschesgeneralkonsulat-saratow.ru
Amtsbezirk:


- Republik Baschkortostan


- die Verwaltungsregion Perm


- die Verwaltungsgebiete Chelyabinsk, Kurgan, Orenburg, Swerdlowsk, Tjumen


- die autonomen Verwaltungsbezirke Jamal-Nenzen, Jugra (Autonomer Bezirk der Chanten und Mansen)



Visumanträge sind abzugeben bei:


VFS Global, Internet: www.vfsglobal.com/germany/russia/german/


Consulate General of the Federal Republic of Germany


Generalkonsulat der Bundesrepublik Deutschland
Uliza Telmana 14
236008
Kaliningrad /Russische Föderation
(007) 4012 92 02 28
(007) 4012 92 02 30
www.deutschesgeneralkonsulat-nowosibirsk.ru
Amtsbezirk: Kaliningrad


Honorary Consulate of the Federal Republic of Germany


Honorarkonsulat der Bundesrepublik Deutschland
Proyezd Mirny, 16, Claas
350039
Krasnodar /Russische Föderation
(007) 861 214 10 25
(007) 861 214 10 22
www.deutschebotschaft-moskau.ru
krasnodar@hk-diplo.de
Amtsbezirk: Regionen Krasnodar und Stawropol sowie das Gebiet Rostow am Don


Übergeordnete Auslandsvertretung: Botschaft Moskau


Consulate General of the Federal Republic of Germany


Generalkonsulat der Bundesrepublik Deutschland
Krasnyj Prospekt 28
630099
Nowosibirsk /Russian Federation
(007) 383 210 63 02
www.deutschesgeneralkonsulat-nowosibirsk.ru
Amtsbezirk:


- Republiken Altai, Burjatien, Chakassien, Sacha (Jakutien), Tuwa


- Verwaltungsregionen Altai, Chabarowsk, Kamtschatka, Krasnojarsk, Primorje und Transbaikal


- Verwaltungsgebiete Amur, Irkutsk, Kemerowo, Magadan, Nowosibirsk, Omsk, Sachalin, Tomsk


- Autonome Gebiete und autonome Verwaltungsbezirke: Autonomer Bezirk der Tschuktschen sowie Jüdisches autonomes Gebiet



Visumanträge sind abzugeben bei:


VFS Global, Internet: www.vfsglobal.com/germany/russia/german/


Consulate General of the Federal Republic of Germany


Generalkonsulat der Bundesrepublik Deutschland
Furschtatskaja uliza 39
191123
St. Petersburg /Russian Federation
(007) 812 327 31 17
(007) 812 320 24 00
www.deutschesgeneralkonsulat-stpetersburg.ru
Amtsbezirk:


- Republiken: Karelien, Komi


- St. Petersburg


- Verwaltungsgebiete Archangelsk, Leningrad, Murmansk, Nowgorod, Pskow, Wologda


- Autonomer Bezirk der Nenzen



Visumanträge sind abzugeben bei:


VFS Global, Internet: www.vfsglobal.com/germany/russia/german/


Honorary Consulate of the Federal Republic of Germany


Honorarkonsulat der Bundesrepublik Deutschland
Admirala Kusnezowa 53/81
690037
Wladiwostok /Russische Föderation
(007) 4232 30 01 55
(007) 4232 52 66 69
www.deutschebotschaft-moskau.ru
info@zahar.ru
Amtsbezirk: Verwaltungsregion Primorje



Ärztliche Hilfe


MOSKAU: Botschaft der Bundesrepublik Deutschland, Dr. Wolfgang Luster, Moskau, Tel. (0495) 939 92 69, 939 91 07;


ST. PETERSBURG:Prof. Dr. A. Storozchenko (spricht Englisch), Udelny Prospect 22,, St. Petersburg, Tel. (0812) 553 21 01;


JEKATERINBURG:Gebietskrankenhaus Nr. 1, Dr. Oled Beliaev (spricht Deutsch), Wolgogradskaja Str. 165,, Jekaterinburg, Tel. (03432) 28 44 10;


NOVOSIBIRSK:Kranoobsk Bezirkskrankenhaus, Hr. Ortwin Iwanowitsch-Bergen (spricht Deutsch), Novosibirsk, Tel. (03832) 48 02 53;


NISHNIJ NOWGOROD:State Regional Hospital, Dr. V. Zagainov, Rodionova Street 190,, Nishnij Nowgorod, Tel. (08312) 38 95 59;


PERM:Klinik für Kardiologie, Dr. S. Tchazov, Lunatcharskogo Str. 95,, Perm, Tel. (03422) 34 86 74;


SAMARA:Dr. A. Pismenny, 443068 Novo-Saqdovaya Str. 154,, Samara, Tel. (08462) 35 15 91.

Sehenswertes


Moskau


Moskau, die Hauptstadt und die größte Stadt Russlands, liegt im Herzen des europäischen Teils der Russischen Föderation. Sie hat sich seit dem 12. Jahrhundert - mit Unterbrechungen - zu einem der einflussreichsten Machtzentren der Erde entwickelt. Die Stadt ist heute gleichermaßen der Mittelpunkt des russischen Lebens für Politik, Wirtschaft und Kultur. Auch die russisch-orthodoxe Kirche hat ihr Zentrum in Moskau.


In den letzten Jahren hat sich die Stadt stark ausgebreitet, so dass der relativ kompakte Kern heute von endlos scheinenden Hochhaus-Vorstadtlandschaften umschlossen wird. Die Stadtgrenze der sowohl flächen- als auch einwohnermäßig größten Stadt Russlands wird durch eine 109 Kilometer lange Stadtautobahn markiert.


Auch wenn Moskau wegen seiner Größe (fast 1.000 Quadratkilometer) und der für die meisten Besucher aus Deutschland unverständlichen Sprache recht unübersichtlich erscheint, kann man sich doch zurechtfinden und viel sehen und erleben. Die meisten Sehenswürdigkeiten liegen dicht innerhalb des Garten- und des Boulevardrings, der in etwa der alten Stadtmauer entspricht. Die Attraktionen reichen von historischen Schätzen über atemberaubende Sammlungen und Ausstellungen bis hin zu einem breiten architektonischen Reichtum, der an Palästen, Kathedralen, Kirchen und Kapellen sichtbar wird. Über 80 Museen, zum Teil mit Exponaten von Weltrang, vermitteln einen einmaligen Einblick in die Geschichte und Kultur Russlands. Den Kreml, den Roten Platz mit der Basiliuskathedrale und dem Lenin Mausoleum, das Puschkinmuseum für Bildende Künste, die Tretyakov Galerie sowie das Kaufhaus GUM sollte man sich als Besucher nicht entgehen lassen.


Die Moskauer U-Bahn ist nicht nur sehr zuverlässig, sondern bietet mit ihren Bahnhöfen auch einmalige Kunstwerke mit Leuchtern, Skulpturen und schönen Mosaiken. Auch in den mit der U-Bahn erreichbaren Vorstädten Moskaus gibt es noch überraschend viele Sehenswürdigkeiten, beispielsweise die Wehrklöster, von denen das Neue Jungfrauenkloster eines der beeindruckendsten ist.


Daneben bietet Moskau ein reiches kulturelles Leben mit Oper und Ballett, die weltweit einen hervorragenden Ruf genießen und einen jeden Moskaubesuch krönen. In den grünen Oasen der Stadt wie dem Gorki, Ismailowo- und Siegespark kann man sich von den anstrengenden Besichtigungstouren, fernab der Hektik der Stadt, erholen.


Aller Prunk und alle Pracht können aber nicht darüber hinwegtäuschen, dass Moskau mit einigen Problemen zu kämpfen hat. Für Touristen spürbar ist, dass Moskau eine der ökologisch besonders belasteten Städte der Welt ist. Die Luftverschmutzung übersteigt in Moskau die zulässigen Grenzwerte um das Mehrfache. In den Sommermonaten liegt fast immer eine Smogkappe über der Stadt.


St. Petersburg


Russlands zweitgrößte Stadt gehört zu den attraktivsten der Welt - vor allem durch die Harmonie ihrer architektonischen Ensembles, von denen viele nach dem Zweiten Weltkrieg sorgsam restauriert wurden. Die Schönheit der Plätze, Palais und Parks ist so faszinierend wie die Sammlungen von Kleinodien der Weltkultur in den zahlreichen Museen. St. Petersburgs berühmtester Bau ist der Winterpalast von 1762, ein barockes Meisterstück der Architektur. Hier residierten Russlands Zaren. Heute findet man im Palast die nicht minder berühmte Eremitage, Russlands bedeutendstes Museum und eines der besten in der Welt. 8000 Gemälde kann man hier sehen - und zwei Millionen andere Schaustücke. Ganz in der Nähe beginnt der Newsky-Prospekt, die viereinhalb Kilometer lange Hauptverkehrsstraße mit ihren vielen prächtigen Bauten. Dies ist die eigentliche City von St. Petersburg.


In der Umgebung gibt es eine Reihe prächtiger Schlösser und Landsitze, darunter den sehr gut restaurierten Peterhof, das ebenfalls restaurierte Schloss Pawlowski mit seinem ausgedehnten Landschaftspark und die Sommerresidenz der Zarin, den Katharinenpalast.


Wladimir


Eine sehr gute Möglichkeit, Geschichte und Kultur des alten Russland kennenzulernen, bieten die Städte des sogenannten "Goldenen Rings" nordöstlich von Moskau: Wladimir, Susdal, Jaroslawl, Rostow Welikij, Sergijew Possad und andere. Wladimir war im Mittelalter lange Zeit ein Zentrum russischer Kultur und Staatsmacht. Zwei Kathedralen aus jener Zeit stehen noch: die prachtvolle Mariä-Himmelfahrt-Kathedrale (von 1160) und die für Demetrius (von 1197) sowie das Goldene Tor (von 1164).


Susdal


Die Stadt besteht seit dem elften Jahrhundert und ist wie ein Museum: Sie hat über 70 Baudenkmäler aus altrussischer Zeit bewahrt, die erstklassig konserviert und restauriert wurden. Susdal wurde mehrfach für diese Restaurationsarbeiten ausgezeichnet.


Jaroslawl


1010 gegründet, hat diese Stadt im Lauf ihrer Geschichte erstaunlich viele Kunsthandwerker hervorgebracht. Im 17. Jahrhundert war sie für die Schöpfungen ihrer Silberschmiede, Töpfer und Weber bekannt. Die künstlerische Atmosphäre jener Zeit prägt sich noch heute im Erlöser-Kloster, vor allem aber in den Kirchen aus: in der Prophet-Elias-Kirche, der Johannes-Chrysostomos-Kirche und der Kirche Johannes des Täufers.


Rostow


Diese Stadt wird bereits 862 in einer Urkunde erwähnt. Der Rostower Kreml ist sehr malerisch; in seinem Turm hängen nicht weniger als 13 harmonisch abgestimmte Glocken. Das Kreml-Museum (eines der ersten Museen in Russland) zeigt Ikonen, Münzen, Holzplastiken und Stickereien, vor allem aber Beispiele der einst berühmten Rostower Emaille-Malerei.


Archangelsk


In der alten Hafenstadt starteten die allerersten Nordpol-Expeditionen; hier steht heute das Holz-Baukunst-Museum "Klein-Karelien". In vielen Dörfern Nordrusslands wurden Wohnhäuser, Kirchen, Kapellen, Windmühlen, Brücken, Scheunen und sogar hölzerne Fahrdämme gesammelt und zu einem Dorf zusammengestellt - als Zeugnis dafür, wie viel in Russland einst aus Holz gebaut wurde.


Krasnojarsk


Nahe der sibirischen Stadt am Jenessei liegt der Naturschutzpark "Stolby". Der Name weist auf die bizarren Felssäulen und andere, bis zu 100 m hohe Felsformationen hin. Die findet man hier - abgesehen von den Braunbären, Rehen, Zobeln und Sibirischen Rentieren, die hier leben.


Irkutsk


In die Hauptstadt von Ost-Sibirien wurden im vorigen Jahrhundert viele missliebige russische Adelige verbannt. Das hat dort zu einer erstaunlichen gesellschaftlichen und kulturellen Entwicklung geführt, die man heute noch an der Atmosphäre der Stadt und an vielen Bauwerken erkennen kann.


Kishi


Die kleine Insel im Onega-See ist seit einigen Jahren ein historisch-architektonisches und ethnisches Freilichtmuseum. Zentrum ist ein Wunder der Holzbaukunst: die 35 m hohe Christi-Verklärungs-Kirche mit ihren 22 Kuppeln, die 1714 von Zimmerleuten ohne Bauplan oder Metermaß, ohne Nägel, nur mit Händen und Äxten geschaffen wurde.


Perm


In der Nähe, bei Kungut, liegt eine 5,6 km lange Karsthöhle. Sie enthält Grotten, Tropfsteine und 60 Seen. Die Ecken und Höhlungen werden verschiedenfarbig beleuchtet.


Sergijew Possad


Das Sergius-Dreifaltigkeits-Kloster ist sehr alt, das ausgedehnteste, bedeutendste im Land und Russlands größtes Heiligtum. Hier hat die russisch-orthodoxe Kirche ihr Zentrum.


Transsibirische Eisenbahn


Die Eisenbahnstrecke von Moskau nach Peking ist eine der berühmtesten der Welt. Sie fährt durch das ganze russische Gebiet (Wolga-Ebene, Ural, weststibirische Steppe, ostsibirische Bergtaiga) nach China. Für die 7.000 km von Moskau bis Peking ist man knapp sechs Tage und Nächte unterwegs. Auch Teilstücke kann man fahren - beispielsweise bis zur letzten Station auf russischem Gebiet, nach Wladiwostok. Die Schlafabteile sind geräumig, die Küche in der Bahn ist gut, die Fahrt ist erstaunlich preiswert.

Reisehinweise


Reisebeschränkungen:


Die Grenzübergänge zwischen der Russischen Föderation und Belarus sind nur für die Nutzung von Staatsangehörigen von Belarus und der Russischen Föderation zugelassen. Das Auswärtige Amt empfiehlt daher bis aus Weiteres, nicht von der Russischen Föderation nach Belarus zu reisen und umgekehrt. Dies betrifft auch Flug- und Bahnreisen.


In den Grenzgebieten zwischen der Russischen Föderation und Belarus gibt es jetzt so genannte Grenzzonen, die nur mit offizieller Genehmigung betreten werden dürfen.


Von Reisen nach INGUSCHETIEN, TSCHETSCHENIEN, DAGESTAN und NORDOSSETIEN wird abgeraten. Es besteht ein hohes Sicherheitsrisiko.


Die Grenzstelle zu Georgien, Dariali/Hoher Lars (Nordossetien/Russland), sowie der Grenzübergang zu Aserbaidschan, Samur (Dagestan/Russland), sind für den internationalen Reiseverkehr geöffnet. Jedoch ist es möglich, dass der Übertritt an beiden Grenzübergängen mit Problemen wegen zu hoher Auslastung verbunden ist.


Bei Reisen in entlegene Gebiet sollte nachgefragt werden, ob im Reisegebiet Sonderregelungen hinsichtlich der Einreise bestehen.


Terroranschläge:


Terroranschläge können sich vor allem in der russischen Kaukasusregion ereignen, aber sie sind auch landesweit jederzeit möglich. Sie haben immer wieder zahlreiche Tote gefordert.


Russische Behörden raten zu erhöhter Vorsicht, vor allem bei Menschenansammlungen und der Benutzung der öffentlichen Verkehrsmittel.


Homosexualität:


Homosexualität ist nicht illegal. In Russland ist jedoch "homosexuelle Propaganda" in der Öffentlichkeit verboten, gemeint sind positive Aussagen zur Homosexualität jeglicher Art, wenn Minderjährige anwesend sind oder Äußerungen in den Medien verbreitet werden. Reisenden drohen Geldbußen, Haft (ca. 15 Tage) oder Ausweisung.


Es besteht die Möglichkeit, dass Homosexuelle, die in der Öffentlichkeit zu ihrer Homosexualität stehen oder ihre Zuneigung zum gleichgeschlechtlichen Partner zeigen, von Privatpersonen attackiert werden.


Weitere Informationen zur Sicherheitssituation im Reiseland sind auf den Internetseiten des Auswärtigen Amts zu finden.


Allgemeine Vorsichtsmaßnahmen


Wanderer im Grenzbereich zu Kaliningrad (Polen-Russland) sowie in der Kurischen Nehrung (Litauen/Russland) sollten beachten, dass die "grüne" Grenze an verschiedenen Stellen nur durch weit auseinander liegende Grenzsteine markiert ist. Wer die Grenze auch nur für wenige Meter illegal überschreitet, muss mit der Festnahme durch die russische Grenzpolizei und einer mehrjährigen Haftstrafe rechnen.


Gewisse Regionen in der Russischen Föderation dürfen von Ausländern nicht betreten werden (sogenannte Sperrgebiete). Da diese aber in der Regel nicht gekennzeichnet sind, sind darüber Auskünfte vor Ort einzuholen. Zuständig ist dafür meist die Behörde FMS (Föderaler Migrationsdienst), bei der sich Reisende nach ihrer Ankunft (siehe Abschnitt "Meldebestimmungen") melden müssen.


Militärische Objekte und Anlagen von militärischem Interesse wie Bahnhöfe, Häfen, Flughäfen und Grenzen dürfen nicht fotografiert werden. Bei Aufnahmen von Personen sollten diese vorher um Zustimmung gebeten werden.


Drogen dürfen weder ein- noch ausgeführt werden.


SPERR-NOTRUF: Deutsche können ihre Girocards, Kreditkarten, Handys und einige andere elektronische Berechtigungen über die Sperr-Notruf-Nummer ++49 116 116 (aus dem Ausland neben ++49 116 116 auch ++49 30 4050 4050 wählbar) rund um die Uhr sperren lassen. Der Anrufer wird mit den Herausgebern der jeweiligen Medien verbunden, sofern diese sich dem Sperr-Notruf angeschlossen haben. Eine Liste der angeschlossenen Herausgeber ist im Internet unter www.sperr-notruf.de zu finden.


Ebenso ist es möglich, die Online-Ausweisfunktion (elektronischer Identitätsnachweis - eID) des neuen Personalausweises unter den oben genannten Nummern sowie unter 0180 1 333 333 (Bürgerservice des Bundesinnenministeriums) sperren zu lassen.

Transitland

Litauen

Landesdaten


Lage


Die Republik Litauen ist das südlichste Land der drei baltischen Staaten. Im Norden grenzt Litauen an Lettland, im Osten und Südosten an Belarus, im Südwesten an Polen und im Westen an die Ostsee und an Kaliningrad, eine Enklave der Russischen Föderation.


Fläche: ca. 65.300 km².


Verwaltungsstruktur: 10 Distrikte.


Einwohner


Bevölkerung: ca. 3,3 Millionen


Städte:


Vilnius (Wilna; Hauptstadt) ca. 540.600


Kaunas (Kovno) ca. 340.300


Klaipeda (Memel) ca. 179.100


Siauliai (Schaulen) ca. 124.500


Panevezys ca. 110.900


Palanga (Polangen) ca. 17.500


Sprache


Die Amtssprache ist Litauisch. Eine Verständigung in Russisch, Englisch und Deutsch ist vielfach auch möglich.


Zeitverschiebung


Osteuropäische Zeit = Mitteleuropäische Zeit (MEZ) +1 Stunde


Da auch in Litauen die Sommerzeit gilt, bleibt der Zeitabstand von 1 Stunde immer erhalten.


Stromspannung


220 Volt Wechselstrom, 50 Hertz. In Litauen sind meist europäische zweipolige Stecker üblich. In ländlichen Gebieten können Adapter für Osteuropa notwendig sein.


Telefon/Post


Telefon


Die Vorwahl von Deutschland, Österreich und der Schweiz nach Litauen ist 00370.


Die Vorwahl von Litauen nach Deutschland ist 0049, nach Österreich 0043 und in die Schweiz 0041.


An Zeitschriften-Kiosken gibt es Telefonkarten für die Telefonzellen.


NOTRUFNUMMERN: Europaweite Notrufnummer 112 oder Polizei 02, Unfallrettung 03, Feuerwehr 01.


Mobilfunk


Netztechnik: GSM 900/1800 und 3G 2100.


Derzeit gibt es Roamingverträge mit Anbietern in Litauen von E-Plus, O2, Telekom Deutschland und Vodafone. Mobiltelefone müssen an der Grenze deklariert werden.


Internet


Länderkürzel: .lt


Internetcafés gibt es in Großstädten, in kleineren Städten ist Internetzugang teilweise in Bibliotheken möglich.


Feiertage


1. Januar (Neujahr), 16. Februar (Tag der Unabhängigkeit 1918), 11. März (Tag der Wiederherstellung der Unabhängigkeit 1990), 22. April (Ostermontag), 1. Mai (Tag der Arbeit), 24. Juni (Johannistag), 6. Juli (Nationalfeiertag; Krönungstag von Fürst Mindaugas 1253), 15. August (Mariä Himmelfahrt), 1. November (Allerheiligen), 24., 25. und 26. Dezember (Weihnachten).


An Arbeitstagen, die einem gesetzlichen Feiertag vorausgehen, wird für Vollzeitbeschäftigte die Arbeitszeit um eine Stunde gekürzt.


Die Hauptferienzeit liegt in den Monaten Juni bis August. In dieser Zeit sollte man sich alle Geschäftstermine bestätigen lassen. Gleiches gilt für die Zeit zwischen Weihnachten und Neujahr sowie um Ostern.


Öffnungszeiten


Banken: Mo bis Fr 9/10-16/18 Uhr, manchmal auch Sa Vormittag;


Behörden: Mo bis Fr 8-12, 13-17 Uhr;


Geschäfte: Mo bis Fr 9/19-18/20 Uhr, manchmal Mittagspause, Sa 9/10-15 Uhr; Lebensmittelgeschäfte Mo bis Sa 8-20 Uhr; Supermärkte haben meist an allen Wochentagen von 8-22 Uhr geöffnet, zum Teil auch 24 Stunden; Buchhandlungen sind montags oft geschlossen;


Museen: Mi bis So 11/12-17/19 Uhr;


Post: Mo bis Fr 8/9-16/19 Uhr, in Vilnius auch Sa und So Vormittag.


Kleidung


Im Sommer sollte man leichte Kleidung dabeihaben, aber immer auch leichte Wollsachen mitnehmen, da es in den Morgen- und Abendstunden doch recht kühl werden kann. Im Frühjahr und Herbst ist Übergangskleidung angebracht. Im Winter sollte man warme Kleidung und vor allem warme, schneetaugliche Schuhe dabeihaben. Eine Regenjacke sollte man auf jeden Fall mitnehmen. Kirchen sollte man mit bedeckten Schultern betreten. Kurze Hosen werden bei Frauen ungern gesehen.

Geschichte/Politik


Im dritten vorchristlichen Jahrtausend besiedelten Balten die Gegend von Litauen. Im 13. Jahrhundert fielen deutsche Ordensritter ein und gründeten im benachbarten heutigen Lettland den Ordensstaat Livland. Als dieser im 16. Jahrhundert seine Macht verlor, stritten sich alsbald Polen, Schweden und Russland um die Hafenstädte der drei baltischen Länder Litauen, Lettland und Estland. Die folgende russische Herrschaft führte im 19. Jahrhundert sowohl zu Verarmung in den Ländern als auch zu Unruhen und Auswanderung.


Nach dem ersten Weltkrieg konnten die drei baltischen Staaten mehrere Jahre lang als demokratisch regierte Republiken existieren. Doch im September 1939 kam das Baltikum wieder zu Russland. Durch stalinistische Säuberungen, Deportationen und Massenvernichtungen bluteten die Länder aus.


Nach 1985, im Zuge von Glasnost und Perestroika, forderten auch die Litauer ihre Unabhängigkeit. Am 6. September 1991 schied Litauen (mit Estland und Lettland) aus der zerfallenden Sowjetunion aus und wurde zur eigenständigen Republik.


Im Mai 2003 entschied sich Litauen in einem Referendum für einen EU-Beitritt. Litauen ist seit 01. Mai 2004 Mitglied der Europäischen Union.


Wirtschaft


In und bei den drei Städten Vilnius, Klaipeda und Kaunas werden Textilien und Kleidung produziert sowie Elektrogeräte, Maschinen und Werkzeuge. Die Landwirtschaft, die vor allem Viehzucht mit Milch- und Fleischwirtschaft betreibt, ist immer noch ein wichtiger Wirtschaftszweig Litauens. 71 Prozent der Staatsfläche werden landwirtschaftlich genutzt oder sind mit Wald bestanden.


Der Tourismus ist in Litauen gut angelaufen. Die Besucherzahlen steigen, die Infrastruktur wird ausgebaut. Viele Städte sind auf ausländische Besucher eingerichtet. Immer mehr Anbieter von ländlichen Ferienunterkünften haben sich auf die Wünsche der westlichen Besucher eingestellt. Viele haben Angelgerät oder Leihräder im Angebot, einige auch Boote oder Reitpferde. In den bekannteren Seebadeorten findet der Besucher zeitgemäße Freizeit-Einrichtungen.


Religion


Fast 80 Prozent der litauischen Bevölkerung sind Katholiken. Minderheiten bilden Anhänger der protestantischen und russisch-orthodoxen Kirche sowie der islamischen und jüdischen Religion.


Vegetation


Litauen ist ein Land der Naturschätze. Man findet viele Laub- und Mischwälder, vor allem aber Wasser: über 800 Flüsse und 3.000 Seen. In den Nationalparks sind zahlreiche seltene Tier- und Pflanzenarten zu Hause. Die Naturerlebnisse, die in Litauen geboten werden, sind großartig. Den Besucher erwarten sehr schöne Landschaften, in denen Wälder und Seen dominieren, dazu eine teilweise kaum berührte Tier- und Pflanzenwelt. Viele der Pflanzen sind streng geschützt.


Tierwelt


In Litauen findet man alle in Mitteleuropa heimischen Arten wie Rehe und Rotwild, Füchse, Marder und Wildschweine. Doch leben in den Wäldern auch Wildtiere, die man in unseren Ländern lange nicht mehr gesehen hat - vereinzelt sogar Wölfe und Luchse. Bisamratten und Fischotter fühlen sich an den Ufern nicht verschmutzter Flüsse und Seen wohl. Man findet sie vor allem im Kamanos-Schutzgebiet, das fast an der Grenze zu Lettland gelegen ist. Dort erstrecken sich Mischwälder und Moore, in denen auch Biber und viele Wasservögel leben. Die Kurische Nehrung ist ein wichtiges Gebiet für den Vogelzug (auf der Nehrung wurde einst die erste Vogelwarte der Welt errichtet). Und in den Kiefernwäldern der Kurischen Nehrung kann man mächtige Elche mit ihrem eindrucksvollen Schaufelgeweih sehen.

Kulinarisches


Die litauische Küche ist schlicht, solide und herzhaft. Kartoffelklöße in Specksoße beispielsweise sind etwas typisch litauisches. Fleischgerichte und Salate schmecken ländlich und gut. Blinys, die es überall im Baltikum gibt, sind kleine Pfannkuchen - meist mit saurer Sahne oder Fisch gefüllt. Fisch wird vorzugsweise geräuchert oder mariniert gegessen; die litauischen Marinaden sind oft ausgezeichnet. Wem das alles nicht behagt, der kann sich aber auch ein "Bifteka", "Kotleta" oder "Snitzeli" bestellen.


Man trinkt Kaffee oder Tee. Wer einiges zu zahlen bereit ist, bekommt vertraute westliche Biere vorgesetzt. Wein und Sekt kommen fast immer aus Russland oder Georgien und sind für unseren Geschmack meist zu süß. Wodka wird fast überall in guter russischer Qualität gebrannt.


Beeren- und Fruchtsäfte sind meist ausgezeichnet (was man von den Fabrik-Limonaden nicht sagen kann).


Sitten und Gebräuche


Traditionen und Trachten werden in Litauen sehr gepflegt. Es gibt ausgelassene Feste wie die allenthalben mit Sonnwendfeuern und viel Fröhlichkeit gefeierte Johannisnacht. "Baltica" ist ein internationales sommerliches Folklorefest, das jedes Jahr in der Hauptstadt eines anderen baltischen Landes stattfindet.


Eine sehr beliebte Veranstaltung ist "Skamba, skamba kankliai" (Ende Mai in Vilnius). Auf Deutsch heißt das "Es klingen, es klingen die Zithern". An dem großen Folklorefest nehmen auch viele ausländische Musiker, Sänger- und Tanzgruppen teil.


Souvenirs


Die Bezeichnung "Baltikum" für die drei Staaten Litauen, Estland und Lettland leitet sich ab von der sagenhaften Bernsteininsel Baltia. Noch heute wird die Ostsee in vielen Sprachen "Mare Baltikum" genannt, das Baltische Meer. Denn an der Ostseeküste findet sich Bernstein; teilweise wird er sogar in einer Art von Bergbau gewonnen. Daraus stellt man auch in Litauen sehr hübsche Schmuckartikel her. Außerdem findet man geschmackvolle Holzarbeiten (wie Besteck, Dosen usw.) sowie schlichte, aber schöne Artikel aus Keramik. Es gibt in Litauen viele Ladengeschäfte ("Dailé") mit kunsthandwerklichen Artikeln. Gute Souvenirs kann man auch im Freilichtmuseum Rumsiskés kaufen.


Duty Free


Einreise aus EU-Ländern


Bei unmittelbarer Einreise aus den anderen EU-Ländern (innergemeinschaftlicher Reiseverkehr; trifft nicht zu für die Kanarischen Inseln, außerdem nicht für die britischen Kanalinseln und nicht für Grönland) bestehen keine Beschränkungen/Formalitäten abgabenrechtlicher Art für das Reisegepäck und ausschließlich zu privaten Zwecken mitgeführte Waren. Ausgenommen sind verbotene Waren wie Drogen, Waffen usw. (Besonderheiten s.u.; für Waren zu gewerblichen Zwecken s. Abschnitt "Geschäftsreisende").


Im EU-Mitgliedstaat eingekaufte, bereits versteuerte (sog. verbrauchssteuerpflichtige) Waren können von Privatpersonen (ohne nochmalige Besteuerung) problemlos mitgeführt werden, wenn sie ausschließlich für ihren Eigenbedarf, d.h. nicht zu gewerblichen/kommerziellen Zwecken, erworben wurden.


Für folgende Waren gilt als Richtmenge für den Eigenbedarf:


TABAKWAREN: 800 Zigaretten, 400 Zigarillos (Zigarren mit einem Stückgewicht von höchstens 3 g), 200 Zigarren, 1.000 g Rauchtabak;


ALKOHOLISCHE GETRÄNKE: 10 Liter Spirituosen, 20 Liter sogenannter Zwischenerzeugnisse (z.B. Campari, Port, Madeira, Sherry), 90 Liter Wein (davon höchstens 60 Liter Schaumwein), 110 Liter Bier.


Eine Überschreitung dieser Richtmengen ist im Einzelfall möglich, wenn nachgewiesen wird, dass auch die größere Menge ausschließlich für den privaten Eigenbedarf bestimmt ist.


Bei anderen mitgeführten, verbrauchssteuerpflichtigen Waren kann bei der Einreise nach bestimmten Kriterien (u.a. die Gründe für den Besitz, Beförderungsart, Unterlagen über die Menge der Waren) geprüft werden, ob sie ggf. zu gewerblichen Zwecken bestimmt sind.


KRAFTSTOFFE für Motorfahrzeuge, die nicht im Hauptbehälter des Fahrzeugs oder in einem geeigneten Reservebehälter mitgeführt werden, können ggf. erneut besteuert werden.


REISENDEN UNTER 18 JAHREN wird keine Steuerbefreiung für alkoholische Getränke und Tabakwaren gewährt.


Einreise aus Drittländern


Bei der Einreise aus anderen als EU-Ländern (Drittländern) sind die zum persönlichen Gebrauch während der Reise benötigte und zur Wiederausfuhr bestimmte Reiseausrüstung sowie der Reiseproviant von Eingangsabgaben befreit.


Ferner sind Waren, die Reisende gelegentlich und ausschließlich zum persönlichen Ge- oder Verbrauch oder für ihren Haushalt oder als Geschenk in ihrem persönlichen Reisegepäck einführen, im Rahmen folgender Mengen und Wertgrenzen abgabenfrei (Angaben pro Person):


- 200 Zigaretten oder 100 Zigarillos (Zigarren mit einem Stückgewicht von höchstens 3 g) oder 50 Zigarren oder 250 g Rauchtabak;


- 1 Liter Spirituosen mit einem Alkoholgehalt von mehr als 22 Volumenprozent ODER 2 Liter Spirituosen, Aperitifs aus Wein oder Alkohol, Taffia, Sake oder ähnliche Getränke, mit einem Alkoholgehalt von 22 Volumenprozent oder weniger;


- 4 Liter nicht schäumende Weine;


- 16 Liter Bier;


- eine dem persönlichen Bedarf des Reisenden entsprechende Menge an Arzneimitteln;


- andere Waren bis zu einem Gesamtwert von 300 Euro bei Einreise auf dem Landweg und Flüssen oder 430 Euro für Flug- und Seereisende; jeweils 150 Euro für Reisende unter 15 Jahren.


Die Abgabenbefreiung wird nicht gewährt:


- Reisenden unter 17 Jahren für Tabakwaren, Spirituosen, Wein, Schaumwein, Likörwein, Aperitifs und ähnliche alkoholische Getränke.


Außerdem dürfen bis zu 10 l Treibstoff in Reservekanistern eingeführt werden.


Generell VERBOTEN ist die Einfuhr von Narkotika und anderen Betäubungs- und Aufputschmitteln.

Klimainformationen


Litauen hat normales mitteleuropäisches Klima mit angenehmen Sommern und kalten Wintern. Der Juli ist der wärmste Monat mit durchschnittlichen Temperaturen von etwa 20°C. Der schneereiche Winter hat durchschnittliche Temperaturen von circa -5°C. Der meiste Regen fällt in den Sommermonaten Juli und August.


Beste Reisezeit


Von Mai bis September.

Vorgeschriebene Impfungen


Keine.


Empfohlene Impfungen


FSME.


Informationen zur Malaria


Malaria


Keine.


Verbreitung


Litauen ist malaria-frei.


Ärztliche Hilfe


VILNIUS: Dr. Indre Kukareniene, Baltic-American Medical and Surgical Clinic (spricht Englisch), 124 Antakalnio Street,, Vilnius, Tel. 68 62 17 13 (Handy).

Währung


Währungseinheit


Währungseinheit: Euro (EUR)


1 Euro = 100 Cent.


Derzeitiger Kurs:


1 US-$ = ca. 0,87 EUR


Hinweise


Seit dem 1. Januar 2015 gehört Litauen zur Eurozone.


Devisenbestimmungen/Umtausch


Einfuhr Fremdwährung: unbeschränkt.


Einfuhr Landeswährung: unbeschränkt.


Deklaration: Ja - schriftliche Deklaration bei Einreise in Litauen aus einem Nicht-EU-Land sowie Ausreise aus Litauen in ein Nicht-EU-Land ab einem Wert von 10.000 Euro (auch in anderen Währungen, Reiseschecks oder auf Dritte ausgestellte Schecks, Zahlungsanweisungen etc.).


Ausfuhr Fremdwährung: unbeschränkt.


Ausfuhr Landeswährung: unbeschränkt.


Internationale Kreditkarten: Ja - Girocard und Kreditkarten werden in Hotels, Restaurants und Geschäften akzeptiert.


Geldautomat: Ja - das Abheben von Bargeld ist mit Kreditkarte und Girocard (mit Maestro- oder V-Pay-Logo) in Städten möglich.


Reiseschecks: Ja - in Euro oder US-$. Sie werden von Banken und Wechselstuben angenommen. >>> Da die Akzeptanz von Reiseschecks in Banken jedoch rückläufig ist, sollten immer auch noch andere Zahlungsmittel (Bargeld, Kreditkarte etc.) für die Reise mitgeführt werden.

Auskunftstellen



Litauisches Fremdenverkehrsamt
c/o AVIAREPS Tourism GmbH


Josephspitalstraße 15
80331
München
(0 89) 552 53 34 89
(0 89) 552 53 38 11, 552 53 38 10
www.tourism.lt
litauen.de@aviareps.com


Tourist Information Center of Lithuania
Vilniaus Street 22
01119
Vilnius /Litauen
(00370) 5 262 81 69
(00370) 5 262 96 60
www.tourism.lt
tic@vilnius.lt


Deutsch-Baltische Handelskammer in Litauen
Vinco Kudirkos 6
03105
Vilnius /Litauen
(00370) 5 213 10 13
(00370) 5 213 11 22
www.ahk-lit.lt
info.lt@ahk-balt.org


Association of Lithuanian Chambers of Commerce,


Industry and Crafts
Vasingtono a. 1-63a
01108
Vilnius /Litauen
(00370) 5 261 21 12
(00370) 5 261 21 02
www.chambers.lt
info@chambers.lt



Botschaften und Konsulate


In Deutschland



STUTTGART siehe Künzelsau


Embassy of the Federal Republic of Germany
Z. Sierakausko g. 24
03105
Vilnius /Lithuania
(00370) 5 210 64 46
(00370) 5 210 64 00
www.deutschebotschaft-wilna.lt
info@wilna.diplo.de
Amtsbezirk: Litauen


Honorary Consulate of the Federal Republic of Germany
Universität Klaipeda


H. Manto g. 84
92294
Klaipeda /Lithuania
(00370) 46 39 89 80
(00370) 46 39 89 81
www.deutschebotschaft-wilna.lt
klaipeda@hk-diplo.de
Amtsbezirk: Westlitauen


Übergeordnete Auslandsvertretung: Botschaft Wilna


Botschaft der Republik Litauen
Charitéstraße 9
10117
Berlin
(0 30) 89 06 81 15
(0 30) 890 68 10
http://de.urm.lt
info-botschaft@mfa.lt
Konsularabt. Mo bis Fr 10-13 Uhr
(für Visa-Angelegenheiten)


Honorarkonsulat der Republik Litauen
Königsbrücker Straße 61
01099
Dresden
(03 51) 814 06 88
(0176) 15 06 07 03, (03 51) 81 40 60
info@konsulatlitauen.de
Mo bis Fr 8-12, 14-17 Uhr
(keine Visumerteilung)


Honorarkonsulat der Republik Litauen
Melchendorfer Straße 64
99096
Erfurt
(03 61) 373 55 62
(03 61) 428 31 12
honorarkonsulat@tuev-thueringen.de
Mo bis Fr 9-12 Uhr
(keine Visumerteilung)


Honorarkonsulat der Republik Litauen
Huttropstraße 60
45138
Essen
(02 01) 81 41 42 16
(02 01) 81 41 42 15
j.gramke@inea.net
Mo bis Fr 9-13 Uhr
(keine Visumerteilung)


Honorarkonsulat der Republik Litauen
Große Bahnstraße 31
22525
Hamburg
(0 40) 239 36 98 20
(0 40) 239 36 98 10
office@kurt-bodewig.de
Mo bis Do 9-13.30 Uhr
(keine Visumerteilung)


Honorarkonsulat der Republik Litauen
Amrichshäuser Straße 10
74653
Künzelsau
(0 79 40) 126 91 04
(0 79 40) 126 91 03
mail@wolfgang-stetten.de
Mo bis Fr 8-12 Uhr
(keine Visumerteilung)


Honorarkonsulat der Republik Litauen
Max-Bill-Straße 48
80807
München
(0 89) 17 10 43 75
(0176) 15 06 07 03
muc@honorarkonsul-litauen.de
nach telefonischer Vereinbarung
(keine Visumerteilung)



Ärztliche Hilfe


VILNIUS: Dr. Indre Kukareniene, Baltic-American Medical and Surgical Clinic (spricht Englisch), 124 Antakalnio Street,, Vilnius, Tel. 68 62 17 13 (Handy).

Sehenswertes


Vilnius


Die am Zusammenfluss von Neris und Vilia hübsch gelegene Hauptstadt Litauens ist, was ihren alten Stadtkern betrifft, eine kulturhistorische Sehenswürdigkeit ersten Ranges. Von der schneeweißen klassizistischen Kathedrale unterhalb des Burghügels am Nerisufer bis zum spätgotischen Ausros-Tor am Südende der Altstadt ist sie ein Schmuckkästchen voller architektonischer Perlen aus Gotik, Renaissance und Barock. Besonders reizvoll sind das gotische Ensemble von Annen- und Bernhardinerkirche im Osten sowie der verschachtelte Universitätskomplex aus dem 16. und 17. Jahrhundert in der Mitte der Stadt. Aber auch die stattlichen Bürgerhäuser entlang der Altstadt-Hauptstraße sind sehenswert.


Kaunas


Litauens zweitwichtigste Stadt liegt am Zusammenfluss zweier Ströme: Nemunas (Memel) und Neris. Die Altstadt mit schön restaurierten Bürgerhäusern aus dem 16. bis 19. Jahrhundert, mit Kirchen, Klöstern, Galerien und Museen umschließt den malerischen Marktplatz mit dem ehemaligen Rathaus. Das schneeweiße Gebäude, das wie eine klassizistische Kirche aussieht, wurde bereits im 16. Jahrhundert erbaut. Heute dient es als Keramikmuseum und Hochzeitspalast. Die im 19. Jahrhundert angelegte Neustadt ist das heutige Stadtzentrum. Hier verläuft der 1,7 km lange, von Linden beschattete Flanierboulevard Laisves Aleja ("Freiheitsallee"), gesäumt von Kaufhäusern, Kirchen und Museen, Blumenrabatten und Ruhebänken. Straßenmusikanten beleben die Szene.


Klaipeda


Der einzige größere Seehafen Litauens ist die drittgrößte Stadt des Landes. Klaipeda liegt an der Mündung des Flusses Dané, am Ausgang des Kurischen Haffs. Die Altstadt am Südufer des Flusses ist bescheiden, doch man ist bemüht, die betagten Fachwerkbauten und Speicher zu restaurieren. Der prächtige Dreimast-Windjammer "Meridianas" (heute ein Restaurantschiff) ist am Dané-Kai festgemacht.


Trakai


Die alte Hauptstadt Litauens ist wegen ihrer reizvollen Holzhäuser und der stolzen gotischen Wasserburg eine Sehenswürdigkeit. Sie liegt in einer malerischen Seenlandschaft südwestlich von Vilnius. Trakai und seine Umgebung wurden zum historischen Nationalpark erklärt. Außerdem ist die wunderschöne Gegend bei Wassersportlern sehr beliebt.


Palanga


Dank der Eingemeindung einer Reihe von kleineren Orten erstreckt sich Litauens größter Kur- und Seebadeort 25 Kilometer an der Küste entlang bis zur Grenze Lettlands. Palanga lockt mit sehr schönen Sandstränden, kiefernbewachsenen Dünen, einem botanischen Garten und einem sehenswerten Bernstein-Museum.


Rumsiskés


Dieser Ort ist für sein ungewöhnlich großes und interessantes Freilichtmuseum berühmt. Traditionelle Bauwerke aus verschiedenen Regionen Litauens wurden jeweils zu einem kleinen Dorf zusammengestellt. Die Kirchen, Kapellen, Bauernhäuser, Katen, Stallungen, Scheunen, Läden und Handwerkerstätten aus früheren Zeiten sind allesamt authentisch eingerichtet, von Bauerngärten und Viehweiden umgeben.


Kurische Nehrung


Diese 100 km lange, sehr schmale Landzunge ist eine der großen Attraktionen Litauens: Eine einzigartige Landschaft aus feinem Sand mit Dünen, Sandwüsten, endlosen Stränden, kiefernbestandenen Buchten, Birkenwäldern und malerischen Fischerdörfern. Einer der bekanntesten Badeorte ist Smiltyné (früher "Sandkrug"). Attraktionen sind - neben dem schönen kieferngesäumten Ostseestrand - das Meeresmuseum mit Aquarium sowie ein volkskundliches Freilichtmuseum mit Schifffahrtsabteilung.


Im Hauptort Nida gibt es noch viele alte Fischerhäuser, von denen eines als Museum dient. Wie zahlreiche prominente Künstler seiner Zeit hatte hier der Schriftsteller Thomas Mann ein reetgedecktes Ferienhaus erworben, das heute als Gedenkstätte dient. Lohnend ist auch ein Gang über den Friedhof. Nahe bei Nida erhebt sich Europas höchste Wanderdüne: die 60 m hohe, schneeweiße "Große Düne".


Aukstaitija-Nationalpark


Der Park, 300 km² groß, ist vor allem ein gutes Wandergebiet. Er umfasst ein Hügelland im Osten Litauens mit unzähligen Seen und Bächen, dichten, wildreichen Wäldern und vereinzelten Mooren. Es gibt zahlreiche gut angelegte Wander- und Radwege, dazu Rast- und Campingplätze.

Reisehinweise


Bei Ausflügen zur Grenze Litauen/Russische Föderation:


Im Gebiet Kaliningrad - Kurische Nehrung gibt es einen 4 km langen Grenzabschnitt, wo die Markierung zwischen den Landesgebieten im Wasser nur durch Bojen vorgenommen worden ist, an Land sind lediglich auf einer Strecke von 1,8 Kilometern einige Grenzzeichen gesetzt. Ein durchgängiger Zaunm fehlt.


Es ist zu beachten, dass der Übertritt der litauischen Grenze auch hier laut russischer Gesetze als illegal ausgelegt wird und Personen dafür festgenommen werden können. Dies gilt für Grenzübertritte sowohl im Wasser als auch an Land, selbst wenn es sich um ein paar Meter handelt.


Weitere Informationen zur Sicherheitssituation im Reiseland sind auf den Internetseiten des Auswärtigen Amtes zu finden.


Bitte auch den Abschnitt "Allgemeine Vorsichtsmaßnahmen" beachten.


Allgemeine Vorsichtsmaßnahmen


* Drogen: Drogen ein- und auszuführen, damit zu handeln sowie zu konsumieren ist verboten.


* Es sind Vorkehrungen gegen Autodiebstähle besonders in größeren Städten zu treffen (z.B. Parkplätze benutzen, die bewacht sind; kein Gepäck im Auto zurücklassen).


* "Wildes Campen" sollte unterlassen werden, stattdessen sollte man nur bewachte Campingplätze benutzen.


* Kleinkriminalität: Hauptsächlich an Tourismusattraktionen, in Altstädten großer Städte sowie in Bus- und Bahnhöfen ist jederzeit mit Diebstählen zu rechnen.


SPERR-NOTRUF: Deutsche können ihre Girocards, Kreditkarten, Handys und einige andere elektronische Berechtigungen über die Sperr-Notruf-Nummer ++49 116 116 (aus dem Ausland neben ++49 116 116 auch ++49 30 4050 4050 wählbar) rund um die Uhr sperren lassen. Der Anrufer wird mit den Herausgebern der jeweiligen Medien verbunden, sofern diese sich dem Sperr-Notruf angeschlossen haben. Eine Liste der angeschlossenen Herausgeber ist im Internet unter www.sperr-notruf.de zu finden.


Ebenso ist es möglich, die Online-Ausweisfunktion (elektronischer Identitätsnachweis - eID) des neuen Personalausweises unter den oben genannten Nummern sowie unter 0180 1 333 333 (Bürgerservice des Bundesinnenministeriums) sperren zu lassen.

Lettland

Landesdaten


Lage


Die Republik Lettland gehört zu den Baltischen Staaten. Lettland grenzt im Westen an die Ostsee, im Norden an Estland, im Osten an die Russische Föderation, im Süd-Osten an Belarus und im Süden an Litauen.


Fläche: ca. 64.589 km².


Verwaltungsstruktur: 26 Distrikte.


Einwohner


Bevölkerung: ca. 2,3 Millionen


Städte:


Riga (Hauptstadt) ca. 658.600


Daugavpils (Dünaburg) ca. 93.300


Liepaja (Libau) ca. 84.000


Jelgava ca. 59.500


Jurmala ca. 50.800


Ventspils ca. 38.800


Sprache


Die Amtssprache ist Lettisch. Russisch ist weit verbreitet. Eine Verständigung ist oft auch auf Englisch oder Deutsch möglich. Mit Russischkenntnissen sollte man zurückhaltend sein, da manchmal negative Reaktionen hervorgerufen werden können.


Zeitverschiebung


Osteuropäische Zeit = Mitteleuropäische Zeit (MEZ) +1 Stunde.


Da auch in Lettland die Sommerzeit gilt, bleibt der Zeitabstand von 1 Stunde immer erhalten.


Stromspannung


220 Volt Wechselstrom, 50 Hertz.


In Lettland sind zweipolige Stecker in Gebrauch. Für deutsche Stecker ist kein Adapter notwendig.


Telefon/Post


Post


Luftpost ist bis zu 7 Tage nach Westeuropa unterwegs.


Telefon


Die Vorwahl von Deutschland, Österreich und der Schweiz nach Lettland ist 00371, danach folgt die achtstellige Teilnehmernummer.


Die Vorwahl von Lettland nach Deutschland ist 0049, nach Österreich 0043 und in die Schweiz 0041.


In Kaufhäusern, bei der Post und an Zeitschriften-Kiosken gibt es Telefonkarten für die öffentlichen Telefonzellen, die es überall in Lettland gibt. Mit einigen Kreditkarten kann man ebenfalls telefonieren.


NOTRUFNUMMERN: Europaweite Notrufnummer 112 oder Polizei 02, Unfallrettung 03, Feuerwehr 01.


Rigaer Touristen-Polizei: Tel. (00371) 67 18 18 18.


Mobilfunk


Netztechnik: GSM 900/1800, 3G 900/2100 und 3G 2100.


Derzeit gibt es Roamingverträge mit Anbietern in Lettland von E-Plus, O2, Telekom Deutschland und Vodafone.


Internet


Länderkürzel: .lv


Feiertage


1. Januar (Neujahr), 19. April (Karfreitag), 22. April (Ostermontag), 1. Mai (Tag der Arbeit; Einberufung der konstituierenden Versammlung der Republik Lettland 1920), 4. Mai (Nationalfeiertag; Tag der Unabhängigkeit 1990), 23. Juni (Ligo; Mittsommerfest), 24. Juni (Jani; Johannistag), 18. November (Nationalfeiertag; Jahrestag der Proklamation der Lettischen Republik 1918), 24. bis 26. Dezember (Weihnachten), 31. Dezember (Silvester).


Fallen die Feiertage am 4. Mai und 18. November auf einen Samstag oder Sonntag, werden sie am darauffolgenden Montag nachgefeiert.


Außerdem wird an Arbeitstagen, die einem gesetzlichen Feiertag vorausgehen, die Arbeitszeit um eine Stunde reduziert.


Die Hauptferienzeit geht von Juni bis August. Während dieser Monate sollte man sich alle Geschäftstermine bestätigen lassen. Gleiches gilt für die Zeit zwischen Weihnachten und Neujahr sowie um Ostern.


Öffnungszeiten


Geschäfte: Mo bis Fr von 10-19 Uhr, Sa 10-16 Uhr, Lebensmittelgeschäfte sind häufig bis 22 Uhr geöffnet, größere Supermärkte auch täglich rund um die Uhr. Bei kleineren Geschäften gibt es eine Mittagspause;


Banken: Mo bis Fr 9/10-17/18 Uhr, vereinzelt auch Sa 9-12 Uhr;


Behörden: Mo bis Fr 9-18 Uhr;


Post: Mo bis Fr 8/9-16/19 Uhr, vereinzelt auch Sa 9-13 Uhr.


Kleidung


Im Sommer sollte man außer Übergangskleidung auch noch leichte Wollsachen dabeihaben, da die Morgen- und Abendstunden oft doch recht kühl sein können. Im Winter sollte man warme Kleidung und warme Schuhe mitnehmen. Eine Regenjacke sollte man auf jeden Fall im Reisegepäck sein.

Geschichte/Politik


Im dritten vorchristlichen Jahrtausend besiedelten Balten die Gegend von Lettland. Im 13. Jahrhundert fielen deutsche Ordensritter ein, legten 60 wehrhafte Burgen an und gründeten den Ordensstaat Livland. Dieser erlebte im 14. Jahrhundert seine Blütezeit.


Als im 16. Jahrhundert Livland seine Macht verlor, stritten sich alsbald Polen, Schweden und Russland um die Hafenstädte der drei baltischen Länder Lettland, Estland und Litauen. Die darauf folgende russische Herrschaft führte im 19. Jahrhundert sowohl zu einer Verarmung in den Ländern als auch zu Unruhen und Auswanderung.


Nach dem Ersten Weltkrieg konnten die drei baltischen Staaten mehrere Jahre lang als demokratisch regierte Republiken existieren. Doch im September 1939 kam das Baltikum wieder zu Russland. Durch stalinistische Säuberungen, Deportationen und Massenvernichtungen bluteten die Länder aus. Zwangseinweisungen russischer Arbeiter füllten nach 1945 die Lücken und führten zur Russifizierung: Viele Letten fühlten sich fremd im eigenen Land.


Nach 1985, im Zuge von Glasnost und Perestroika, forderten auch die Letten ihre Unabhängigkeit. Am 6. September 1991 schied Lettland (mit Estland und Litauen) aus der zerfallenden Sowjetunion aus und wurde zur eigenständigen Republik.


Lettland ist seit dem 1. Mai 2004 Mitglied der Europäischen Union.


Wirtschaft


Lettland hat es verstanden, vor allem in und nahe der Hauptstadt Riga eine Produktion qualitätsvoller elektrischer und feinmechanischer Geräte aufzubauen. Dazu gehören auch Haushaltsgeräte wie Kühlschränke, ebenso jedoch Mopeds und Kleinbusse, Fernsprech- und Funkanlagen. Neuerdings versucht man, die Textil-, die Holz- und die Baustoff-Industrie weiter zu entwickeln. Die Landschwirtschaft ist jedoch weiterhin wichtig. Lettland gilt als die Kornkammer des Baltikums, doch auch die Viehwirtschaft spielt eine große Rolle. Hier hat die schnell angepackte Privatisierung der Landwirtschaft viel gebracht.


Der Tourismus spielt in Lettland zunehmend eine Rolle. Die Besucherzahlen steigen, die Infrastruktur wird ausgebaut. Viele größere Städte sind gut auf ausländische Besucher eingerichtet.


Immer mehr Anbieter von ländlichen Ferienunterkünften sind dabei, sich auf die Wünsche der westlichen Besucher einzustellen. Neben der fast selbstverständlichen Sauna haben viele schon Angelgerät oder Leihräder im Angebot. Einige vermieten Paddelboote oder Reitpferde, manche bieten Kutschfahrten an.


Religion


55 Prozent der lettischen Bevölkerung sind Protestanten, 24 Prozent Katholiken und 9 Prozent gehören der russisch-orthodoxen Kirche an.


Vegetation


Die Naturerlebnisse, die in Lettland geboten werden, sind großartig: schöne Landschaften, in denen Wälder und Seen dominieren, eine teilweise kaum berührte Tier- und Pflanzenwelt. Viele der Pflanzen sind streng geschützt. Naturfreunde haben Möglichkeiten zu interessanten Beobachtungen - so im Schlosspark von Kazdanga (bei Aizpute), Lettlands artenreichstem Park, und im Gauja-Nationalpark.


Tierwelt


Neben den in Mitteleuropa heimischen Arten wie Rehe, Rot- und Schwarzwild, Füchse und Marder leben in den Wäldern Wildtiere, die man in unseren übervölkerten Ländern lange nicht mehr gesehen hat. Allerdings wurden manche (wie Wisente und Biber) erst kürzlich wieder angesiedelt. Andere (vereinzelt Wölfe, Bären und Luchse) haben sich bis heute vor allem in den einsamen Waldgebieten Lettlands halten können.

Kulinarisches


Die lettische Küche ist sehr herzhaft. Die häufigen Suppen sind solide - mit Gemüse, Brot oder Milch. Man isst viel Schweine-, Lamm- und Rindfleisch. Dazu: Beeren und, vor allem, Pilze. Beliebt sind auch herzhafte Kartoffelgerichte, beispielsweise mit Hackfleisch gefüllte Kartoffelklöße, Cepelinai genannt, oder der als Kugelis bekannte Kartoffelauflauf. Auf russische Einflüsse sind Blinys zurückzuführen, die es überall im Baltikum gibt: kleine Pfannkuchen, meist mit Quark oder Hackfleisch gefüllt.


Man trinkt Kaffee oder Tee. Einheimisches Bier ist sehr gut. Wein und Sekt kommen fast immer aus Russland oder Georgien und sind für unseren Geschmack meist zu süß. Wodka wird überall in russischer Qualität gebrannt. Typisch ist der in Riga gebraute "Rigas Balzams", der "Schwarze Balsam", ein weithin berühmter Kräuterlikör.


Beeren- und Fruchtsäfte sind meist ausgezeichnet (was man von den Fabrik-Limonaden nicht sagen kann), Met und Honiglikör gelten als baltische Spezialitäten; in allen drei Ländern gibt es viele Imker.


Sitten und Gebräuche


Traditionen und Trachten werden in Lettland sehr gepflegt. Es gibt ausgelassene Feste - wie die allenthalben mit Sonnwendfeuern und viel Fröhlichkeit gefeierte Johannisnacht.


Auch der Martinstag am 10. November wird volkstümlich begangen. "Baltica" heißt ein internationales sommerliches Folklorefest, das jedes Jahr in der Hauptstadt eines anderen baltischen Landes stattfindet.


Eine sehr beliebte Veranstaltung - die allerdings nicht weit in die Historie zurückreicht - ist die Oldtimer-Rallye (die üblicherweise im Juli gerader Jahre in der Hauptstadt Riga stattfindet): Ein Wettbewerb der Autoveteranen, von denen es in Lettland erstaunlich viele gibt.


Eine der bekannten volkstümlichen Veranstaltungen ist das Song-Festival (im Juli in Jurmala): ein Gesangswettbewerb für Solisten und Chöre.


Souvenirs


Die Bezeichnung "Baltikum" für die drei Staaten Lettland, Estland und Litauen leitet sich ab von der sagenhaften Bernsteininsel Baltia. Noch heute wird die Ostsee in vielen Sprachen "Mare Baltikum" genannt, das Baltische Meer. Denn an der Ostseeküste findet sich Bernstein; teilweise wird er sogar in einer Art von Bergbau gewonnen. Daraus stellt man hübsche Schmuckartikel her. Außerdem findet man geschmackvolle Holzarbeiten wie Besteck und Dosen sowie schön bestickte Textilien, da Holzschnitzen und Weben früher die typisch lettischen Handwerke waren. Es gibt in Lettland viele Ladengeschäfte ("Dailrade") mit kunsthandwerklichen Artikeln. Gute Souvenirs kann man auch im Freilichtmuseum von Riga kaufen.


Duty Free


Einreise aus EU-Ländern


Bei unmittelbarer Einreise aus den anderen EU-Ländern (innergemeinschaftlicher Reiseverkehr; trifft nicht zu für die Kanarischen Inseln, außerdem nicht für die britischen Kanalinseln und nicht für Grönland) bestehen keine Beschränkungen/Formalitäten abgabenrechtlicher Art für das Reisegepäck und ausschließlich zu privaten Zwecken mitgeführte Waren. Ausgenommen sind verbotene Waren wie Drogen, Waffen usw. (Besonderheiten s.u.; für Waren zu gewerblichen Zwecken s. Abschnitt "Geschäftsreisende").


Im EU-Mitgliedstaat eingekaufte, bereits versteuerte (sog. verbrauchssteuerpflichtige) Waren können von Privatpersonen (ohne nochmalige Besteuerung) problemlos mitgeführt werden, wenn sie ausschließlich für ihren Eigenbedarf, d.h. nicht zu gewerblichen/kommerziellen Zwecken, erworben wurden.


Für folgende Waren gilt als Richtmenge für den Eigenbedarf:


TABAKWAREN: 800 Zigaretten, 400 Zigarillos (Zigarren mit einem Stückgewicht von höchstens 3 g), 200 Zigarren, 1.000 g Rauchtabak;


ALKOHOLISCHE GETRÄNKE: 10 Liter Spirituosen, 20 Liter sogenannter Zwischenerzeugnisse (z.B. Campari, Port, Madeira, Sherry), 90 Liter Wein (davon höchstens 60 Liter Schaumwein), 110 Liter Bier.


Eine Überschreitung dieser Richtmengen ist im Einzelfall möglich, wenn nachgewiesen wird, dass auch die größere Menge ausschließlich für den privaten Eigenbedarf bestimmt ist.


Bei anderen mitgeführten, verbrauchssteuerpflichtigen Waren kann bei der Einreise nach bestimmten Kriterien (u.a. die Gründe für den Besitz, Beförderungsart, Unterlagen über die Menge der Waren) geprüft werden, ob sie ggf. zu gewerblichen Zwecken bestimmt sind.


KRAFTSTOFFE für Motorfahrzeuge, die nicht im Hauptbehälter des Fahrzeugs oder in einem geeigneten Reservebehälter mitgeführt werden, können ggf. erneut besteuert werden.


REISENDEN UNTER 18 JAHREN wird keine Steuerbefreiung für alkoholische Getränke und Tabakwaren gewährt.


Einreise aus Drittländern


Bei der Einreise aus anderen als EU-Ländern (Drittländern) sind die zum persönlichen Gebrauch während der Reise benötigte und zur Wiederausfuhr bestimmte Reiseausrüstung sowie der Reiseproviant von Eingangsabgaben befreit.


Ferner sind Waren, die Reisende gelegentlich und ausschließlich zum persönlichen Ge- oder Verbrauch oder für ihren Haushalt oder als Geschenk in ihrem persönlichen Reisegepäck einführen, im Rahmen folgender Mengen und Wertgrenzen abgabenfrei:


- 200 Zigaretten oder 100 Zigarillos (Zigarren mit einem Stückgewicht von höchstens 3 g) oder 50 Zigarren oder 250 g Rauchtabak;


- 1 Liter Spirituosen mit einem Alkoholgehalt von mehr als 22 Volumenprozent ODER 2 Liter Spirituosen, Aperitifs aus Wein oder Alkohol, Taffia, Sake oder ähnliche Getränke mit einem Alkoholgehalt von 22 Volumenprozent oder weniger;


- 4 Liter nicht schäumende Weine;


- 16 Liter Bier;


- eine dem persönlichen Bedarf des Reisenden entsprechende Menge an Arzneimitteln;


- andere Waren bis zu einem Gesamtwert von 300 Euro bei Einreise auf dem Landweg und Flüssen oder 430 Euro für Flug- und Seereisende; jeweils 285 Euro für Reisende unter 15 Jahren.


Die Abgabenbefreiung wird nicht gewährt:


- Reisenden unter 17 Jahren für Tabakwaren, Spirituosen, Wein, Schaumwein, Likörwein, Aperitifs und ähnliche alkoholische Getränke.


Außerdem dürfen bis zu 10 l Treibstoff in Reservekanistern eingeführt werden.


Die Einfuhr von unverarbeiteter Milch oder rohem Fleisch ist grundsätzlich untersagt.


Ein- und Ausfuhrverbot besteht weiterhin für Betäubungsmittel aller Art.


AUSFUHR: Anmerkung: Geschichtlich (vor 1947) oder künstlerisch wertvolle Kunstgegenstände dürfen nur mit Genehmigung der Staatlichen Inspektion zum Schutz der Kulturdenkmäler, Pils iela 20, Riga, Tel. (00371) 722 45 19, Fax (00371) 722 88 08, E-Mail: info@mantojums.lv, Homepage: www.mantojums.lv, ausgeführt werden.

Klimainformationen


Lettland hat mitteleuropäisches Klima mit angenehmen Sommern und kalten Wintern. Der Juli ist der wärmste Monat mit durchschnittlichen Temperaturen von ca. 16-18°C. Der kälteste Monat an der Küste ist der Januar. Nicht selten werden dann Temperaturen von -20°C gemessen. Im Osten ist es im Februar mit etwa -10°C am kältesten. Der Niederschlag ist relativ gleichmäßig über das Jahr verteilt.


Beste Reisezeit


Von Mai bis September.

Vorgeschriebene Impfungen


Keine.


Empfohlene Impfungen


Hepatitis A.


Informationen zur Malaria


Malaria


Keine.


Verbreitung


Lettland ist malaria-frei.


Ärztliche Hilfe


RIGA: Dr. Zaiga Kalnina (spricht Englisch), 13 Pilsonu Str.,, Riga, Tel. 67 06 94 19, Mobiltelefon 29 57 54 25.

Währung


Währungseinheit


Währungseinheit: Euro (EUR)


1 Euro = 100 Cent.


Derzeitiger Kurs:


1 US-$ = ca. 0,87 EUR


Hinweise


Seit dem 1. Januar 2014 gehört Lettland zur Eurozone.


Devisenbestimmungen/Umtausch


Einfuhr Fremdwährung: unbeschränkt.


Einfuhr Landeswährung: unbeschränkt.


Deklaration: Ja - schriftliche Deklaration bei Einreise in Lettland aus einem Nicht-EU-Land sowie Ausreise aus Lettland in ein Nicht-EU-Land ab einem Wert von 10.000 Euro (auch in anderen Währungen, Reiseschecks oder auf Dritte ausgestellte Schecks, Zahlungsanweisungen etc.).


Ausfuhr Fremdwährung: unbeschränkt


Ausfuhr Landeswährung: unbeschränkt


Internationale Kreditkarten: Ja (Visa, EuroCard/MasterCard, Diners Club) - werden von größeren Hotels, zahlreichen Geschäften und Restaurants akzeptiert, auch bei internationalen Autovermietern und manchen Tankstellen.


Geldautomat: Ja - Mit der Girocard (mit Maestro- oder V-Pay-Logo) und auch mit Kreditkarten kann in allen kleineren und größeren Städten an Geldautomaten Geld abgehoben werden.

Auskunftstellen


Im Reiseland



Die Rigaer Polizei hat eine spezielle Einheit eingerichtet, die sich um Touristen in Schwierigkeiten kümmert. Dort erhalten Reisende rund um die Uhr englischsprachige Auskünfte und gegebenenfalls notwendige Hilfestellung. Touristen-Polizei: Tel. (00371) 67 18 18 18.


Latvian Tourism Development Agency


Fremdenverkehrsamt Lettland
Brivibas iela 55
1519
Riga /Lettland
(00371) 67 35 81 28
(00371) 67 22 99 45
www.latviatourism.lv
info@latvia.travel


Deutsch-Baltische Handelskammer in Lettland
Strelnieku iela 1-4
1010
Riga /Lettland
(00371) 67 83 04 78
(00371) 67 32 07 18
www.ahk-let.lv
info.lv@ahk-balt.org


Latvijas Tirdzniecibas un rupniecibas palata


Latvia Chamber of Commerce Industry (LCCI)
Krisjana Valdemara iela 35
1010
Riga /Lettland
(00371) 67 82 00 92
(00371) 67 83 08 11
www.latviatourism.lv
info@chamber.lv



Botschaften und Konsulate


In Deutschland



STUTTGART siehe Künzelsau


Embassy of the Federal Republic of Germany
Raina Bulvaris 13
LV-1050
Riga
Embassy of the Federal Republic of Germany
P.O. Box 186
LV-1050 Riga/Lettland
(00371) 67 08 51 49
(00371) 67 08 51 00
www.deutschebotschaft-riga.lv
info@riga.diplo.de
Amtsbezirk: Lettland


Botschaft der Republik Lettland


(mit Konsularabteilung)
Reinerzstraße 40/41
14193
Berlin
(0 30) 82 60 02 33
(0 30) 82 60 02 10/12
www.botschaft-lettland.de
embassy.germany@mfa.gov.lv
Konsularabteilung: Mo, Do 13-16 Uhr, Di, Mi, Fr 10-13 Uhr



Honorarkonsulat der Republik Lettland
Allerkei 4
28309
Bremen
(04 21) 458 55 29 29
(04 21) 45 85 52 90
info@lettischer-honorarkonsul-bremen.de
Di 9-11 Uhr und nach Vereinbarung



(keine Visumerteilung)


Honorarkonsulat der Republik Lettland
Vogelsanger Weg 6
40470
Düsseldorf
(02 11) 635 42 77
(02 11) 635 41 08
bruno.braun@de.tuv.com
nach telefonischer Vereinbarung
(keine Visumerteilung)


Honorarkonsulat der Republik Lettland
c/o Wedding Partner


Börsenstraße 15
60322
Frankfurt/M.
(0 69) 29 70 31 30
(0 69) 29 70 31 66
ruediger.vonrosen@web.de
Di, Mi, Do 9-11 Uhr
(keine Visumerteilung)


Honorarkonsulat der Republik Lettland
Neuer Wall 10
20354
Hamburg
(0 40) 36 96 56 56
(0 40) 36 55 33
honorarkonsulat-lettland-hh@web.de
Di 10-12 Uhr
(keine Visumerteilung)


Honorarkonsulat der Republik Lettland
c/o TÜV Rheinland Holding AG


Am Grauen Stein
51105
Köln
(02 21) 206 13 13
(02 21) 806 21 07
bruno.braun@de.tuv.com
Di 9-11 Uhr
(keine Visumerteilung)


Honorarkonsulat der Republik Lettland
Oberamteistraße 20
74653
Künzelsau
(0 79 40) 98 24 33
(0 79 40) 98 24 31
h.sigloch@sigloch.de
Mo bis Fr 9-12 Uhr



(keine Visumerteilung)


Honorarkonsulat der Republik Lettland
c/o Mapra Assekuranzkontor GmbH


Moislinger Allee 53-55
23558
Lübeck
(04 51) 389 79 43
(04 51) 389 79 89
info@honorarkonsulate-lettland.de
Mo bis Fr 10-16 Uhr
(keine Visumerteilung)


Honorarkonsulat der Republik Lettland
Ohmstraße 22
80802
München
(0 89) 33 03 72 72
(0 89) 33 03 72 71
georg.claessens@lettland-bayern.de
Mo bis Fr 9-14 Uhr
(keine Visumerteilung)


Honorarkonsulat der Republik Lettland
c/o Kirchhoff Schadach Assekuranzmakler GmbH


Wielandstraße 7
18055
Rostock
(03 81) 20 26 02 83
info@honorarkonsulate-lettland.de
Mi 10-12 Uhr und nach telefonischer Vereinbarung
(keine Visumerteilung)



Ärztliche Hilfe


RIGA: Dr. Zaiga Kalnina (spricht Englisch), 13 Pilsonu Str.,, Riga, Tel. 67 06 94 19, Mobiltelefon 29 57 54 25.

Sehenswertes


Riga


Lettlands Hauptstadt ist Riga: Sehr lebendig und in ihrer reichen hanseatischen Vergangenheit geprägt von Ordensrittern und wohlhabenden Kaufleuten, mit prächtigen (teils mittelalterlichen) Bauten und vielen Grünanlagen. Sie breitet sich an beiden Ufern des größten baltischen Stromes, der Daugava, aus. Ihre strategisch günstige Lage verdankt sie dem Bremer Domherrn Albert, der 1201 mit einem Kreuzfahrerschiff anreiste und just hier, im unzugänglichen Mündungsgebiet des Stromes, die Hauptstadt des geplanten Ordensstaates gründete.


Riga war von Anbeginn ein westlich geprägter Handelsplatz - von deutschen Geistlichen und Kaufleuten beherrscht, von deutschen Handwerkern aufgebaut. Bis heute hat der alte, ummauerte Stadtkern seine mittelalterliche Anlage mit den verwinkelten Gassen behalten. Darin haben viele kulturhistorisch wertvolle Kirchen, Türme und Profanbauten überdauert. Aber auch die Neustadt mit ihren prächtigen Bauten aus Gründerzeit und Jugendstil ist eine eingehende Besichtigung wert. Kaum sonstwo in Europa findet man eine ähnliche Konzentration guterhaltener Jugendstil-Architektur wie in der lettischen Hauptstadt.


Riga ist wohl auch heute wieder die wirtschaftliche Zentrale und die kulturelle Metropole des Baltikums.


Ein Besuch im ethnografischen Freilichtmuseum Lettlands am benachbarten Jugla-See mit seinen über 100 Gebäuden aus allen Teilen des Landes und den Folklore-Vorführungen ist die etwas langwierige Anfahrt allemal wert.


Jurmala


An der weiten Rigaer Bucht, 14 km westlich von Riga, liegen ehemalige Fischerdörfer, die Ende des vorigen Jahrhunderts zu beliebten Seebädern wurden. Neben malerischen alten Fischerhäusern und wunderschönen Villen aus der Zeit der Jahrhundertwende stehen, leider, Plattenbau-Ferienheime aus der Zeit der Sowjetunion. Heute heißt die inzwischen 40 km lange Strandsiedlung samt ihren bewaldeten Dünen insgesamt "Jurmala" ("Meeresland").


Aizpute


Vom 13. bis 16. Jahrhundert war die kleine Hansestadt Hasenpoth, wie sie damals hieß, Sitz der Ordensritter und des kurländischen Domkapitels. Als ihr Hafen versandete, übernahm die südwestlich gelegene Stadt Liepaja die Rolle als bedeutendes Handelszentrum an der Ostseeküste. Sehenswert sind in Aizpute aber nach wie vor die Reste der alten Ordensburg und die benachbarte Wassermühle. Östlich von Aizpute liegt das klassizistische Schloss Kazdanga in einem weitläufigen Park voller exotischer Baumveteranen.


Cesis


Dieses beschauliche Städtchen zählt zu den ältesten und schönsten des Landes. Wenden, wie es früher hieß, war jahrhundertelang Sitz der livländischen Ordensmeister und eine geschäftige Handelsstadt der Hanse. Die eindrucksvolle Ruine der Ordensburg, die romanisch-gotische Johanniskirche mit ihren interessanten Grabmalen sowie viele alte Häuser im verwinkelten Stadtkern stammen aus jenen Tagen.


Sigulda


Das touristische Zentrum der "Lettischen Schweiz" liegt äußerst malerisch im tiefen Gauja-Tal. Dass dieser alte Ordensritter- und Bischofssitz Ende des 19. Jahrhunderts eine beliebte Sommerfrische der russischen Zarenfamilie war, merkt man auf Schritt und Tritt. Klassizistische Villen und Landhäuser, schattige Grünanlagen, ein neogotisches Schloss (heute ein Sanatorium) sowie eine Freilichtbühne (für Sängerfeste, Konzerte und Theateraufführungen) vor der romantischen Ordensburg-Ruine erinnern an damals.


Gauja-Nationalpark


In Lettland gibt es weite, unberührte Landschaften von großem Reiz. Die schönste, rund um das Urstromtal der Gauja (bei Sigulda), wurde schon vor sechzig Jahren zum Nationalpark erklärt. Dieser Gauja-Nationalpark erhielt seine heutigen Ausmaße von 920 km² erst 1974. Er bietet traumhaft schöne Flusstäler, steil aufragenden Sandsteinklippen mit interessanten Höhlen, dazu weite, unberührte Wälder und lichte Birkenhaine sowie mehrere hübsche Badeseen. Es gibt gute Wanderwege mit reizvoll gelegenen, teilweise gut ausgestatteten Rast- und Lagerplätzen sowie Möglichkeiten für Flusswanderer.

Reisehinweise


Zurzeit liegt kein Reisehinweis vor.


Bitte auch den Abschnitt "Allgemeine Vorsichtsmaßnahmen" beachten.


Allgemeine Vorsichtsmaßnahmen


* KRIMINALITÄT: Bei Tourismusattraktionen ist mit Diebstählen zu rechnen. Betrügereien mit Kreditkarten oder überzogenen Preisen können beim Besuch von Lokalen und bei Taxifahrten in Riga vorkommen. Auch Delikte mit K.O.-Tropfen sind bekannt geworden.


Das Tourismusamt in Riga hat sich auf diese Fälle eingestellt und bietet Hilfe an: Tel. 11 88 (innerhalb des Landes; 24 Stunden besetzt; in englischer Sprache).


Außerdem steht in Riga zur Verfügung: die "Touristen Polizei", Tel. (00371) 67 18 18 18 (auf Englisch und Deutsch; rund um die Uhr besetzt);


* GEBRAUCH VON ALKOHOL: Alkohol in der Öffentlichkeit abseits von Lokalen zu konsumieren ist untersagt.


* DROGEN ein- und auszuführen, damit zu handeln sowie zu konsumieren ist verboten.


* RAUCHVERBOT: Das Rauchen in öffentlichen Verkehrsmitteln und Büros sowie kulturellen Gebäuden ist verboten. Ebenso darf in gastronomischen Betrieben nicht geraucht werden, wenn nicht spezielle Raucherzonen eingerichtet wurden. In Riga ist das Rauchen an Stränden mit Ausnahme von extra dafür vorgesehenen Zonen verboten.


SPERR-NOTRUF: Deutsche können ihre Girocards, Kreditkarten, Handys und einige andere elektronische Berechtigungen über die Sperr-Notruf-Nummer ++49 116 116 (aus dem Ausland neben ++49 116 116 auch ++49 30 4050 4050 wählbar) rund um die Uhr sperren lassen. Der Anrufer wird mit den Herausgebern der jeweiligen Medien verbunden, sofern diese sich dem Sperr-Notruf angeschlossen haben. Eine Liste der angeschlossenen Herausgeber ist im Internet unter www.sperr-notruf.de zu finden.


Ebenso ist es möglich, die Online-Ausweisfunktion (elektronischer Identitätsnachweis - eID) des neuen Personalausweises unter den oben genannten Nummern sowie unter 0180 1 333 333 (Bürgerservice des Bundesinnenministeriums) sperren zu lassen.

Finnland

Landesdaten


Lage


Finnland liegt in Nordeuropa zwischen dem 60. und 70. Breitengrad. Es grenzt im Westen an Schweden, im Norden an Norwegen, im Osten an die Russische Föderation und im Süden und Südwesten an die Ostsee.


Fläche: 338.144 km². Die größte Längenausdehnung des Landes beträgt 1.160 km, die größte Breite etwa 540 km.


Verwaltungsstruktur: 5 Provinzen und die Åland-Inseln mit autonomen Provinzstatus.


Einwohner


Bevölkerung: 5,2 Millionen


Städte: (in Klammern der schwedisch-sprachige Name der Stadt):


Helsinki (Helsingfors; Hauptstadt) ca. 604.000


Espoo (Esbo) ca. 252.450


Tampere (Tammerfors) ca. 215.200


Vantaa (Vanda) ca. 203.000


Turku (Åbo) ca. 178.650


Oulu (Uleåborg) ca. 143.900


Jyväskylä ca. 132.100


Lahti (Lahtis) ca. 102.300


Kuopio ca. 97.450


Kouvola 87.600


Pori (Björneborg) ca. 83.150


Sprache


Die Landessprachen sind Finnisch (91,7 Prozent) und Schwedisch (5,5 Prozent), in Lappland wird Samisch gesprochen. Als Geschäftssprachen gelten Englisch und Deutsch.


Zeitverschiebung


Osteuropäische Zeit (OEZ) entspricht der MEZ +1 Stunde


Da auch in Finnland Sommerzeit gilt, bleibt der Zeitunterschied während der Sommerzeit erhalten.


Stromspannung


220 Volt Wechselstrom, 50 Hertz.


Telefon/Post


Telefon


Die Vorwahl von Deutschland, Österreich und der Schweiz nach Finnland ist 00358, von Finnland nach Deutschland 0049, nach Österreich 0043 und in die Schweiz 0041.


NOTRUFNUMMERN: Polizei, Unfallrettung und Feuerwehr 112.


Mobilfunk


Netztechnik: GSM 900/1800.


Derzeit gibt es Roamingverträge mit Anbietern in Finnland von E-Plus, O2, Telekom Deutschland und Vodafone.


Internet


Länderkürzel: .fi


Feiertage


1. Januar (Neujahr), 6. Januar (Dreikönigstag), 19. April (Karfreitag), 22. April (Ostermontag), 1. Mai (Maifeiertag), 30. Mai (Himmelfahrt), 22. Juni (Mittsommertag, der nächste Samstag zum 23. Juni), 2. November (Allerheiligen), 6. Dezember (Unabhängigkeitstag), 25. und 26. Dezember (Weihnachten).


Büros sind üblicherweise auch an den Tagen vor dem Mittsommertag und an Heiligabend geschlossen. Die Mittsommerfeierlichkeiten finden hauptsächlich am Freitag vor dem eigentlichen Mittsommertag statt. Außerdem können Angestellte an Silvester meistens mittags ihre Arbeit beenden.


Die Haupturlaubszeit liegt zwischen dem Mittsommerfest und Ende Juli. Geschäftsreisen sind in dieser Zeit wenig sinnvoll, da kaum Entscheidungsträger anzutreffen sind.


Öffnungszeiten


Geschäfte: Montag bis Freitag 9-20 Uhr, Samstag 9-15/18 Uhr;


Banken: Montag bis Freitag 9-16.30 Uhr.


Post: Montag bis Freitag 9-18 Uhr.


Kleidung


Im Sommer sollte man leichtere Kleidung aber auch auf jeden Fall Übergangskleidung, wie etwa eine Herbstjacke mitnehmen. Die Mitnahme einer Regenjacke ist ebenfalls zu empfehlen. Da es im Winter empfindlich kalt werden kann (bis zu -20°C), braucht man warme Wollkleidung und möglichst einen daunengefütterten Mantel sowie warmes und schneetaugliches Schuhwerk.

Geschichte/Politik


Die ältesten Spuren einer menschlichen Besiedlung Finnlands stammen aus der Zeit um 9.000 v. Chr., aus der Periode der letzten Eiszeit. Sie gehen auf Jäger- und Sammlervölker zurück, die vermutlich aus dem Osten kamen. Während der Ära der Wikinger waren die Finnen Einflüssen sowohl aus dem Osten als auch aus dem Westen ausgesetzt. Die Christianisierung der finnischen Stämme erfolgte vor etwa 1.000 Jahren fast zeitgleich von Osten und Westen, so dass es heute zwei Staatsreligionen gibt, die evangelisch-lutherische und die orthodoxe. Zur Zeit der Kreuzzüge im zwölften und 13. Jahrhundert geriet Finnland in den Einflussbereich der schwedischen Krone. Ab dem 16. Jahrhundert war Finnland ein schwedisches Herzogtum. Im Laufe des 18. Jahrhunderts musste Schweden ganz Südost-Finnland an Russland abtreten. 1809 wurde Finnland Großfürstentum des Zaren. Nach dem Zusammenbruch des Zarenreiches 1917 wurde in Finnland eine unabhängige Republik ausgerufen, die die junge Sowjetregierung anerkennen musste. Im nachfolgenden Bürgerkrieg zwischen rechten und linken Kräften siegten die "Weißen" (bürgerlichen Kräfte) gegen die "Roten" (revolutionäre Kräfte). 1919 wurde eine neue republikanische Verfassung angenommen. Der Liberale Kaarlo J. Ståhlberg wurde zum ersten Staatspräsidenten von Finnland gewählt. Bei Ausbruch des 2. Weltkrieges im Jahr 1939 erklärte Finnland seine Neutralität. Nachdem sich Finnland der Forderung der UdSSR widersetzt hatte, bestimmte Gebiete im Austausch mit Teilen Sowjetisch Kareliens abzutreten, marschierten 1939 sowjetische Truppen in das Land ein. Im Winterkrieg und im Fortsetzungskrieg verlor Finnland im Norden das Petsamogebiet und musste die Porkkalahalbinsel im Finnischen Meerbusen an die UdSSR verpachten. 1948 schlossen die UdSSR und Finnland einen Freundschafts- und Beistandspakt. 1956 erhielt Finnland die Porkkalahalbinsel zurück. Das Hauptaugenmerk der finnischen Außenpolitik bis zum Zusammenbruch der sowjetischen Hegemonie in Osteuropa Anfang der neunziger Jahre lag auf der Wahrung einer strikten internationalen Neutralität und freundschaftlicher Beziehungen zur UdSSR, jedoch unter Betonung der finnischen Unabhängigkeit.


Wirtschaft


Nach dem Zweiten Weltkrieg stand Finnland vor großen wirtschaftlichen Problemen, die sich u.a. in einer hohen Inflationsrate, Arbeitslosigkeit und einer negativen Handelsbilanz zeigten. Seither ist der industrielle Sektor ausgeweitet worden, was zur Verbesserung der Handelsbilanz beiträgt. Der Ackerbau ist in Finnland hauptsächlich auf die fruchtbaren Küstengegenden beschränkt. Wichtige landwirtschaftliche Produkte sind neben Gerste und Zuckerrüben auch Hafer, Kartoffeln und Weizen. Das fruchtbare Waldland stellt die wertvollste natürliche Ressource Finnlands dar. Finnland verfügt auch über einige reiche Erzvorkommen, aus denen Kupfer, Zink, Eisen und Nickel gewonnen werden. Die Zellstoff-, Papier- und Holzindustrie macht einen großen Teil der finnischen Industrieproduktion aus.


Religion


90 Prozent der Bevölkerung gehören der Evangelisch-Lutherischen Kirche an. Die Finnisch-Orthodoxe Kirche hat seit dem Zweiten Weltkrieg einen drastischen Rückgang der Mitgliederzahl zu verzeichnen.


Vegetation


Nahezu drei Viertel der finnischen Landfläche sind von Wald bedeckt, der überwiegend aus Fichten und Kiefern bestehender Nadelwald ist. Lediglich im äußersten Süden finden sich auch Wälder aus Espen, Erlen, Ahorn und Ulmen. Ca. 1.200 Blütenpflanzen- und Farnarten sowie etwa 1.000 verschiedene Flechten sind zu finden.


Tierwelt


Im dünn besiedelten Norden gibt es wild lebende Tiere wie Bären, Wölfe, Luchse und Polarfüchse. Die von den Lappen (Eigenbezeichnung: Samen) gezähmten Rentiere kommen in der Wildnis kaum noch vor. Wildgänse, Schwäne, Schneehühner, Schneeammern und Goldregenpfeifer nisten in ganz Nordfinnland. An Süßwasserfischen hat Finnland neben Lachsen auch noch Forellen aufzuweisen. Entlang der Küste leben Robben.

Kulinarisches


Die finnische Küche hat eine Reihe einheimischer Spezialitäten zu bieten, die sowohl westliche als auch russische Einflüsse zeigen. Besonders gut sind dabei die Fischgerichte mit Lachs, Regenbogenforelle oder Barsch. Auch Fleischgerichte mit Rentier oder Wild sind sehr zu empfehlen. Hier einige Spezialitäten: Graavi lohi (gebeizter Lachs), Mäti (Kaviar von frischen Fischen), Poronpaisti (Rentierbraten), Lanttulaatikko (Steckrübenauflauf). Als Süßspeise ist die Kiisseli, eine Beerengrütze aus Waldbeeren mit Milch oder Sahne hervorzuheben. Wer gern Sekt oder Liköre trinkt, sollte den finnischen Sekt aus Johannis- oder Stachelbeeren oder die Waldfruchtliköre einmal probieren. Für finnische Verhältnisse preisgünstig isst man in den "baari" oder "kahvila" genannten Selbstbedienungsrestaurants, in denen außer Leichtbier keine alkoholischen Getränke ausgeschenkt werden.


Souvenirs


Bestseller unter den Souvenirs sind Glas, Schmuck, Keramik, Kunsthandwerk und Pelze. Wer das finnische Design liebt, kauft Waren von u.a. Aarikka (Design aus Holz, Modeschmuck), Arabia (Glas, Porzellan, Steingut, künstlerische Objekte), Kalevala Koru (traditioneller Schmuck nach historischen Mustern) oder Pentik (Keramik, Pelze, Lederbekleidung).


Duty Free


Einreise aus EU-Ländern


Bei unmittelbarer Einreise aus den anderen EU-Ländern (innergemeinschaftlicher Reiseverkehr; trifft nicht zu für die Kanarischen Inseln und für Åland, außerdem nicht für die britischen Kanalinseln und nicht für Grönland) bestehen keine Beschränkungen/Formalitäten abgabenrechtlicher Art für das Reisegepäck und ausschließlich zu privaten Zwecken mitgeführte Waren. Ausgenommen sind verbotene Waren wie Drogen, Waffen usw. (Besonderheiten s.u.; für Waren zu gewerblichen Zwecken s. Abschnitt "Geschäftsreisende").


Im EU-Mitgliedstaat eingekaufte, bereits versteuerte (sog. verbrauchssteuerpflichtige) Waren können von Privatpersonen (ohne nochmalige Besteuerung) problemlos mitgeführt werden, wenn sie ausschließlich für ihren Eigenbedarf, d.h. nicht zu gewerblichen/kommerziellen Zwecken, erworben wurden.


Für folgende Waren gilt als Richtmenge für den Eigenbedarf:


TABAKWAREN - für Personen ab 18 Jahren: 800 Zigaretten, 400 Zigarillos (Zigarren mit einem Stückgewicht von höchstens 3 g), 200 Zigarren, 1.000 g Rauchtabak. Diese Richtmengen gelten allerdings nur, wenn die Tabakwaren eine Warnung vor den gesundheitlichen Risiken durch Tabak, die Angabe des Teer-, Nikotin- und Kohlenmonoxidgehaltes und Informationen, die die Identifizierung und Rückverfolgung des Produktes ermöglichen, in finnischer und schwedischer Sprache aufweisen. Ohne eine solche Beschriftung dürfen nicht mehr als 200 Zigaretten, 50 Zigarren, 100 Zigarillos und 250 Gramm Pfeifen- oder Zigarettentabak eingeführt werden;


Es dürfen, für den eigenen Bedarf, pro Person jährlich 1.000 Gramm Schnupftabak, die in einem anderen EU-Land erworben wurden, eingeführt werden. Es ist verboten Schnupftabak als Geschenk einzuführen.


ALKOHOLISCHE GETRÄNKE - Getränke mit einem Alkoholgehalt über 22 Volumenprozent nur für Personen ab 20 Jahren, andere alkoholische Getränke für Personen ab 18 Jahren: 10 Liter Spirituosen, 20 Liter sog. Zwischenerzeugnisse (z.B. Campari, Port, Madeira, Sherry), 90 Liter Wein (davon höchstens 60 Liter Schaumwein), 110 Liter Bier.


Eine Überschreitung dieser Richtmengen ist im Einzelfall möglich, wenn nachgewiesen wird, dass auch die größere Menge ausschließlich für den privaten Eigenbedarf bestimmt ist. Alkoholische Getränke mit einem Alkoholgehalt von über 80 Prozent dürfen NICHT eingeführt werden.


Bei anderen mitgeführten, verbrauchssteuerpflichtigen Waren kann bei der Einreise nach bestimmten Kriterien (u.a. die Gründe für den Besitz, Beförderungsart, Unterlagen über die Menge der Waren) geprüft werden, ob sie ggf. zu gewerblichen Zwecken bestimmt sind.


KRAFTSTOFFE für Motorfahrzeuge, die nicht im Hauptbehälter des Fahrzeugs oder in einem geeigneten Reservebehälter mitgeführt werden, können ggf. erneut besteuert werden (jedoch kann auf Fähren die Mitnahme von Kraftstoff im Reservekanister aus Sicherheitsgründen verboten sein).


Einreise aus Drittländern


Bei der Einreise aus anderen als EU-Ländern (Drittländern) ist die zum persönlichen Gebrauch während der Reise benötigte und zur Wiederausfuhr bestimmte Reiseausrüstung sowie der Reiseproviant von Eingangsabgaben befreit.


Ferner sind Waren, die Reisende gelegentlich und ausschließlich zum persönlichen Ge- oder Verbrauch oder für ihren Haushalt oder als Geschenk in ihrem persönlichen Reisegepäck einführen, im Rahmen folgender Mengen und Wertgrenzen abgabenfrei:


alkoholische Getränke - für Personen ab 20 Jahren 1 Liter alkoholische Getränke (Alkoholgehalt über 22 Volumenprozent) oder ab 18 Jahren 2 Liter Aperitifs (maximal 22 Volumenprozent) oder Schaumwein und 4 Liter nicht schäumende Weine und 16 Liter Bier (Alkoholische Getränke mit einem Alkoholgehalt von über 80 Prozent dürfen NICHT eingeführt werden!);


Tabakwaren - für Personen ab 18 Jahren 200 Zigaretten oder 100 Zigarillos (maximal 3g/Stück) oder 50 Zigarren und 250 g loser Tabak und nicht mehr als 10 ml Verbrauchsstoff für E-Zigaretten;


eine dem persönlichen Bedarf des Reisenden entsprechende Menge an Arzneimitteln;


Andere Waren bis zu einem Gesamtwert von 430 Euro für Flug- und Seereisende, für Einreisende auf anderen Verkehrswegen bis zu einem Gesamtwert von 300 Euro; für Reisende unter 15 Jahren gilt die Freimenge von 175 Euro unabhängig vom Einreiseweg.


Videogeräte sind deklarationspflichtig.


Bei LEBENSMITTELN gibt es besondere Vorschriften, s. Abschnitt "Pflanzen und Lebensmittel".


TREIBSTOFF: Der im normalen Treibstofftank eines Fahrzeugs enthaltene Treibstoff ist zoll- und steuerfrei. Zusätzlich sind bei Pkw und Motorrädern bis zu 10 Liter Treibstoff in Reservekanistern abgabenfrei erlaubt. Auf den meisten Fährschiffen ist die Mitnahme von Treibstoff in Reservekanistern allerdings verboten.

Klimainformationen


Finnland hat mäßig warme Sommer und kalte, schneereiche Winter. Die durchschnittlichen Temperaturen liegen im Sommer, in den Wochen von Anfang Juni bis Mitte September, bei etwa 13°C. Während der wärmsten Monate, im Juni und Juli, kann das Thermometer bis auf 28/30°C steigen. Die finnischen Winter sind sehr lang und kalt; sie dauern vier bis sechs Monate und die durchschnittlichen Temperaturen liegen bei -3°C bis -15°C. Die Wintersaison ist im Süden von Januar bis März und in Lappland von Mitte November bis Ende April.


Die Mitternachtssonne scheint am 70. Breitengrad im Zeitraum von Mitte Mai bis Ende Juli.


Beste Reisezeit


Die beliebteste Sommerreisezeit sind die Monate Juni und Juli. Wintersportler besuchen Finnland am besten in der Zeit von Februar bis Mitte April.

Vorgeschriebene Impfungen


Keine.


Empfohlene Impfungen


Saisonal FSME.


Informationen zur Malaria


Malaria


Keine.


Verbreitung


Finnland ist malaria-frei.

Währung


Währungseinheit


Währungseinheit: Euro ( EUR)


1 Euro = 100 Cent.


Derzeitiger Kurs:


1 US-$ = ca. 0,87 EUR


Hinweise


1- und 2-Eurocent-Münzen werden in Finnland nicht mehr geprägt und, da alle Preise auf die nächsten 5 Cent auf- oder abgerundet wurden, auch nicht mehr benötigt. Sie werden aber als Zahlungsmittel akzeptiert.


Devisenbestimmungen/Umtausch


Einfuhr Fremdwährung: unbeschränkt


Einfuhr Landeswährung: unbeschränkt


Deklaration: Ja - schriftliche Deklaration bei Einreise aus einem Nicht-EU-Land sowie bei Ausreise in ein Nicht-EU-Land ab einem Wert von 10.000 Euro (auch in anderen Währungen, Reiseschecks oder auf Dritte ausgestellte Schecks, Zahlungsanweisungen etc.).


Ausfuhr Fremdwährung: unbeschränkt


Ausfuhr Landeswährung: unbeschränkt


Internationale Kreditkarten: Ja - werden häufig akzeptiert.


Geldautomat: Ja - An den Geldautomaten kann mit der mit Girocard (mit Maestro- oder V-Pay-Zeichen) Bargeld abgehoben werden.

Auskunftstellen



Visit Finland
c/o Finpro


Porkkalankatu 1
00181
Helsinki
Finnish Tourist Board
P.O. Box 358
00181 Helsinki/Finnland
(00358) 294 69 51
visitfinland.info@visitfinland.com


Deutsch-Finnische Handelskammer
Mikonkatu 25
00100
Helsinki
Deutsch-Finnische Handelskammer
P.O. Box 83
00101 Helsinki/Finnland
(00358 9) 64 28 59
(00358 9) 612 21 20
www.dfhk.fi
info@dfhk.fi
Mo-Fr 9-12 Uhr, 13-16 Uhr


Finland Central Chamber of Commerce
World Trade Center Helsinki


Aleksanterinkatu 17
00101
Helsinki
Finland Central Chamber of Commerce
P.O. Box 1000
00101 Helsinki/Finnland
(00358 9) 65 03 03
(00358 9) 42 42 62 00
keskuskauppakamari@chamber.fi
Mo-Fr 8-16 Uhr



Botschaften und Konsulate


Von Deutschland



TAMPERE siehe Ylöjärvi


Honorary Consul of the Federal Republic of Germany
c/o Sundborn Oy


Juhana Herttuan puistokatu 23
20100
Turku
Honorary Consul of the Federal Republic of Germany


c/o Sunborn Oy
PL 100
20101 Turku/Finnland
(00358 2) 445 45 20
(00358 2) 445 45 01
turku@hk-diplo.de
Amtsbezirk: Regionen Varsinais-Suomi und Satakunta


Übergeordnete Auslandsvertretung: Botschaft Helsinki


Honorary Consul of the Federal Republic of Germany
c/o Vaasan Käyttöauto


Rantamaantie 35
65350
Vaasa /Finnland
(00358 6) 315 63 02
(00358 6) 315 63 00
vaasa@hk-diplo.de
Amtsbezirk: Regionen Etelä-Pohjanmaa, Pohjanmaa und Keski-Pohjanmaa


Übergeordnete Auslandsvertretung: Botschaft Helsinki


Honorary Consul of the Federal Republic of Germany
c/o Avant Tecno Oy


Ylötie 1
33470
Ylöjärvi /Finnland
(00358 3) 348 55 11
(00358 3) 347 88 21
tampere@hk-diplo.de
vorübergehend geschlossen.
Amtsbezirk: Regionen Kanta-Häme und Pirkanmaa


Übergeordnete Auslandsvertretung: Botschaft Helsinki


Botschaft von Finnland


mit Konsularabteilung
Rauchstraße 1
10787
Berlin
(0 30) 50 50 33 33
(0 30) 50 50 30
www.finnland.de
info.berlin@formin.fi
Mo bis Fr 9-12 Uhr
Geschäftsbereich der Konsularabteilung:


Baden-Württemberg, Bayern, Berlin, Brandenburg, Hessen, Saarland, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Thüringen


Honorarkonsulat von Finnland
Präsident-Kennedy-Platz 1a
28203
Bremen
Honorarkonsulat von Finnland
Postfach 286153
28361 Bremen
(04 21) 398 33 18
(04 21) 398 33 30
finn_konsulat@blg.de
Di 9-12 Uhr und nach Vereinbarung
(keine Visumerteilung)
(im Land Niedersachsen nur die Landkreise Ammerland, Cloppenburg, Friesland, Oldenburg, Wesermarsch, und Wittmund sowie die kreisfreien Städte Delmenhorst, Oldenburg und Wilhelmshaven)


Honorarkonsulat von Finnland
c/o Kluge und Partner


Kaiser-Wilhelm-Ring 10
40545
Düsseldorf
(02 11) 15 94 94 02
(02 11) 15 94 94 00/01
FinnischesHonorarKonsulat@juergen-kluge.com
nach telefonischer Vereinbarung
(keine Visumerteilung)


Honorarkonsulat von Finnland
c/o Hasche Sigle


Neue Mainzer Str. 2-4
60311
Frankfurt/Main
(0 69) 97 94 69 34
(0 69) 97 94 69 33
HonorarkonsulFinnlandFrankfurt@t-online.de
Mo bis Do 9-12 Uhr, nachmittags nach telefonischer Vereinbarung
(keine Visumerteilung)


Honorarkonsulat von Finnland
Am Sandtorkai 30 (Kesselhaus)
20457
Hamburg
(0 40) 39 80 31 01
(0 40) 39 80 31 10
stadel@mcfcorpfin.com
Mo bis Fr 9-12 Uhr, nachmittags nach Vereinbarung


Honorarkonsulat von Finnland
Karl-Wiechert-Allee 55
30625
Hannover
(05 11) 57 01 14 01
(05 11) 57 01 25 25
Fin.Kon@concordia.de
Di bis Do 10-12
(keine Visumerteilung)
mit Ausnahme der Landkreise Ammerlan, Cloppenburg, Friesland, Oldenburg, Wesermarsch und Wittmund sowie der kreisfreien Städte Delmenhorst, Oldenburg und Wilhelmshaven


Honorarkonsulat von Finnland
c/o Rud. Prey GmbH Co. KG


Rendsburger Landstraße 187
24113
Kiel
(04 31) 689 91 00
(04 31) 689 91 02
honorarkonsulfinnland@kiel.prey.de
Mo bis Do 9-12 Uhr
(keine Visumerteilung)
(mit Ausnahme der Stadt Lübeck und der Kreise Herzogtum Lauenburg, Ostholstein, Bad Segeberg und Stormarn)


Honorarkonsulat von Finnland
c/o Industrie- und Handelskammer zu Lübeck
23554
Lübeck
(04 51) 60 06 42 41
(04 51) 600 62 41
lorenz@ihk-luebeck.de
Mo bis Do 8:30-17 Uhr, Fr 8:30-16 Uhr
(keine Visumerteilung)
Nur die Stadt Lübeck und die Kreise Herzogtum Lauenburg, Ostholstein, Bad Segeberg und Stormarn


Honorarkonsulat von Finnland
Maria-Theresia-Straße 6
81675
München
(0 89) 414 14 75 10
schoeller@honorarkonsulfinnland.de
Di bis Do 15-17 Uhr
(keine Visumerteilung)


Honorarkonsulat von Finnland
c/o Pricewaterhouse Coopers AG


Friedrichstraße 14
70174
Stuttgart
(07 11) 250 34 53 06
(07 11) 250 34 52 04
smith.finnischeskonsulat@de.pwc.com
Mo bis Fr 9-17 Uhr
(keine Visumerteilung)


Embassy of the Federal Republic of Germany
Krogiuksentie 4 B
00340
Helsinki /Finnland
(00358 9) 45 85 85 90
(00358 9) 45 85 80
www.helsinki.diplo.de
Amtsbezirk: Finnland


Honorary Consul of the Federal Republic of Germany
c/o Broman Group Oy


Tulliportinkatu 55
80130
Joensuu
Saksan liittotasavallan kunniakonsuli
c/o Broman Group Oy, PL 169
80101 Joensuu/Finnland
(00358 13) 254 41 99
(00358 44) 700 78 00
joensuu@hk-diplo.de
Amtsbezirk: Region Pohjois-Karjala


Übergeordnete Auslandsvertretung: Botschaft Helsinki


Honorary Consul of the Federal Republic of Germany
c/o Keskisuomalainen Oyj


Aholaidantie 3
40320
Jyväskylä
Saksan liittotasavallan kunniakonsuli
c/o Keskisuomalainen Oyj


PL 159
40101 Jyväskylä/Finnland
(00358 14) 62 24 20
(00358 14) 62 20 00
jyvaeskylae@hk-diplo.de
Amtsbezirk: Region Keski-Suomi


Übergeordnete Auslandsvertretung: Botschaft Helsinki


Honorary Consul of the Federal Republic of Germany
Ihalankatu 11
53600
Lappeenranta /Finnland
(00358 20) 41 41 23
(00358 40) 585 23 55
lappeenranta@hk-diplo.de
Amtsbezirk: Regionen Kymenlaakso und Etelä Karjala


Übergeordnete Auslandsvertretung: Botschaft Helsinki


Honorary Consul of the Federal Republic of Germany
Mariehamn Axtours.ax Ab


Ålandsvägen 36
22100
Mariehamn /Finnland
(00358 01) 85 12 13
aland@hk-diplo.de
Amtsbezirk: Åland-Inseln


Übergeordnete Auslandsvertretung: Botschaft Helsinki


Honorary Consul of the Federal Republic of Germany
c/o Pörhön Autoliike Oy


Nuottasaarentie 6
90400
Oulu /Finnland
(00358 20) 762 40 03
(00358 20) 762 44, 762 40 01
oulu@hk-diplo.de
Amtsbezirk: Regionen Pohjois-Pohjanmaa und Kainuu


Übergeordnete Auslandsvertretung: Botschaft Helsinki


Honorary Consul of the Federal Republic of Germany
c/o Rauman Satama Oy


Hakunintie 19
26100
Rauma /Finnland
(00358 2) 822 63 69
(00358 2) 837 11, 503 03 97 00
rauma@hk-diplo.de
Amtsbezirk: Region Satakunta


Übergeordnete Auslandsvertretung: Botschaft Helsinki


Honorary Consul of the Federal Republic of Germany
c/o Lapland Safaris


Koskikatu 1
96200
Rovaniemi /Finnland
(00358 16) 331 12 12
rovaniemi@hk.diplo.de
Amtsbezirk: Region Lappi


Übergeordnete Auslandsvertretung: Botschaft Helsinki



Sehenswertes


Helsinki


Helsinki, die finnische Hauptstadt und das Tor zur Ostsee, ist eine von Meer und Inseln umgebene Stadt mit einer ereignisreichen Geschichte. Im Jahr 2000 feierte sie ihr 450-jähriges Bestehen. Von der 1550 gegründeten Hüttensiedlung des schwedischen Königs Gustav Wasa und der schwedischen Herrschaft bis zur Stellung als russische Provinzzentrale im 19. Jahrhundert und als Hauptstadt eines unabhängigen Finnlands ab 1917 ist Helsinki fünfmal niedergebrannt und hat einen Bürgerkrieg überstanden. Die wechselvolle Geschichte hat das Stadtbild geprägt - heute ist sie durch die Synthese östlicher und westlicher Kultur gekennzeichnet. Empirebauten, Gebäude im Stil der finnischen Nationalromantik mit wuchtigen Säulen und des Funktionalismus, der modernen finnischen Architektur, sind genauso zu bewundern wie östliche Einflüsse in der orthodoxen Uspenski-Kathedrale. Entsprechend ist Helsinki auch eine wichtige Drehscheibe der zunehmenden Kommunikation zwischen Ost und West.


Ausgedehnte Parks und Anlagen sorgen in Helsinki für viel Grün. Die schwedische Seefestung Sveaborg auf einer Insel vor Helsinki aus dem Jahr 1748, heute Suomenlinna genannt, gehört zum Weltkulturerbe der UNESCO. Der Titel der "Kulturhauptstadt Europas", der Helsinki gemeinsam mit acht europäischen Städten im Jahr 2000 verliehen wurde, hat die Lebensqualität in Helsinki weiter verbessert und für die finnische Kultur im Ausland geworben. Heute ist das erstaunlich quirlige und höchst internationale Helsinki eine Stadt im Umbruch. Neue Gebäude wie das Museum für moderne Kunst, Kiasma, das im Volksmund als "Wal", "Kürbis" und "U-Boot" bezeichnet wird, und das moderne Verlagshaus der größten finnischen Tageszeitung Helsingin Sanomat sind Ausdruck des Wandels in der Stadt.


Südfinnland


Im Süden Finnlands treffen schon seit Jahrhunderten Einflüsse aus Ost- und Westeuropa aufeinander. Hier kann der kulturell interessierte Besucher der alten Königsstraße folgen und viele Sehenswürdigkeiten aus Vergangenheit und Gegenwart entdecken. Geschichte, Kunst, Kultur und Einkaufsvergnügen lassen sich in den lebhaften Hafenstädten des Südens finden und auch für Wasser- und Naturliebhaber wird etwas geboten. Um den Süden Finnlands kennen zu lernen, bietet sich aber auch eine Bootstour entlang der von zahlreichen Inseln gesäumten Küste an. Am südlichsten Punkt Finnlands liegt der beliebte Badeort Hanko. Wer an Industriegeschichte interessiert ist, sollte die beiden Eisenhüttendörfer Fiskars und Billnäs oder die älteste Eisenhütte Finnlands in Mustio, Karjaa, besuchen. Auch die kleine Stadt Lohja am Lohjanjärvi-See bietet zahlreiche Sehenswürdigkeiten u.a. das Kalkgrubenmuseum Tytyri. Gerade eine halbe Stunde von Helsinki entfernt liegt der Tuusulanjärvi-See. Hier gründete sich vor hundert Jahren eine Künstlerkolonie, der u.a. Jean Sibelius, der berühmte finnische Komponist, angehörte. Seine Villa Ainila wurde zum Museum. Die Städte Hyvinkää und Riihimäki sind bekannt für ihre Kunstmuseen und Galerien. Östlich von Helsinki, direkt am Meer, liegen die historischen Städte Porvoo und Loviisa, die mit ihren schönen Cafés und Restaurants zum Schlendern und Verweilen einladen. Während in Porvoo der Dom das Stadtbild prägt, ist die 250 Jahre alte Festung die Sehenswürdigkeit von Loviisa. In den Städten Kotka und Hamina, die dicht an der russischen Grenze liegen, zeigen sich die östlichen Kultureinflüsse besonders deutlich. In Kotka kann man die "Kaiserliche Fischerhütte" von Zar Alexander III. besichtigen. In der gesamten Region finden im Sommer und Herbst zahlreiche kulturelle und sportliche Veranstaltungen statt.


Westfinnland


Die abwechslungsreiche Küste Westfinnlands erstreckt sich über gut 700 Kilometer vom Süden bis in den Norden. Die Region ist von Meer und Natur geprägt, hat aber auch dem kultur- und geschichtsinteressierten Besucher einiges zu bieten. Zu den bedeutendsten Sehenswürdigkeiten von Turku, der alten Hauptstadt Finnlands, gehören die Burg und der Dom aus dem 13. Jahrhundert. Ein Muss für Familien mit Kindern ist Muminland, 20 Fahrminuten von Turku entfernt, wo die "Mummis", drollige Märchenfiguren, besucht werden können. Bezaubernd ist auch die Schärenwelt mit ihren mehr als 41 000 Inseln und Klippen. Von Turku aus können Ausflugsfahrten in die Schärenwelt gebucht werden. Auch mit dem Auto oder mit dem Fahrrad können viele Schären-Inseln besucht werden, da sie mit Brücken oder Fährverbindungen verknüpft sind.


Pori, mit seinem maritimen Flair, ist in jedem Juli Austragungsort des internationalen Pori Jazzfestivals, bei dem sich renommierte Größen des Jazz und anderer Musikrichtungen treffen. In der historischen Küstenstadt Vaasa bieten elf Museen und Kunsthallen Kultur pur. Das Museum der Region Österbotten informiert über die Lebensweise und die Geschichte der Region. Daneben werden Konzerte, Opern und Theateraufführungen angeboten. Nach so viel Kultur erholt man sich im Vergnügungspark Wasalandia, einer tropischen Badelandschaft im Inselparadies Vaskiluoto. Sehenswert in der Region Vaasa ist auch der Tierpark Ähtäri.


Åland-Inseln


Ein Reiseziel für Sportler, Aktivurlauber und Familien sind die 6.500 Åland-Inseln, südlich vom finnischen Festland gelegen. Die Inseln sind geprägt durch das Meer und die Seefahrt. (Angler, Wanderer, Golfer, Radfahrer und Segler kommen hier voll auf ihre Kosten. Mariehamn, die einzige Stadt auf den Åland-Inseln, ist ein beliebter Treffpunkt von Einheimischen und Besuchern. Das Wahrzeichen der Stadt ist die Viermastbarke Pommern, gleich daneben liegt das bekannte Schifffahrtsmuseum. Man erreicht die Inseln auf dem Luft- und dem Seeweg, sowohl vom finnischen Festland als auch von Schweden aus.


Wildmark


Eine Region für Naturliebhaber ist die Wildmark im Nordwesten Finnlands. Rund um den Oulujärvi-See können Angler und Kanuten ihren Sport ausüben. In Rokua liegt der kleinste Nationalpark Finnlands, der mit seiner frischen Luft, dem kristallklaren Wasser der Seen und den Islandmoosfeldern das Herz eines jeden Naturfreundes höher schlagen lässt. Neben Angeln bieten sich Aktivitäten wie Geländereiten, Wandern und im Winter Hundeschlittenfahren oder Skilanglauf an. Auf dem Fluss Oulujoki, der seit jeher als Transportweg von West nach Ost diente, kann man eine gemütliche Flussfahrt unternehmen. Und im Feuchtgebiet Liminganlahti, einem der bekanntesten Vogelbeobachtungsgebiete Finnlands, können Vogelkundler auf Beobachtungstour gehen.


Kainuu


Kainuu im Osten Finnlands ist ein Paradies für den Aktivurlauber. Seen und Flüsse laden zum Angeln und Paddeln ein. Auf den Wanderer warten großartige Berglandschaften, und Mountain-Biker haben viele Routen zur Auswahl. Golfplätze stehen genauso zur Verfügung wie Skipisten und Loipen für Wintersportliebhaber. Auch für historisch und kulturell Interessierte hat die Region etwas zu bieten. An dem großen Oulujärvi-See liegt Kajaani, das Handels- und Kulturzentrum der Region Kainuu. Hier können u.a. die alten Bergruinen und die Bilderkirche von Paltaniemi besichtigt werden. Da der Teerhandel eine große Bedeutung für die Stadt hatte, gibt es im Kajaani Museum eine eigene Teer-Abteilung. Im Kunstmuseum werden wechselnde Ausstellungen gezeigt.


Lappland


Landschaftlich unterscheidet sich Lappland mit seinen Fjälls, den hügeligen Regionen unterhalb der Baumgrenze, und Einöden deutlich vom übrigen Finnland. Hier erwarten den Besucher Ruhe und Einsamkeit, die Vielfalt des Lichts im Sommer und die Erfahrung, welchen Einfluss die Natur auf Körper und Seele haben kann. Ein Höhepunkt für Touristen ist immer wieder die "nachtlose Nacht", auch Mitternachtssonne genannt. Beliebte Reiseziele im finnischen Teil Lapplands sind Kemi, Kemijärvi, Rovaniemi und Tornio. Lappland bietet gute Bedingungen zum Angeln, Goldwaschen, Wandern und Skilaufen.

Reisehinweise


Zurzeit liegt kein Reisehinweis vor.


Allgemeine Vorsichtsmaßnahmen


RAUCHVERBOT:


In den meisten Restaurants und Kneipen in Finnland besteht ein striktes Rauchverbot. Das Rauchen ist nur noch auf offenen Terrassen sowie in Räumen erlaubt, in denen weder Speisen noch Getränke serviert werden.


Auch in öffentlichen Einrichtungen und am Arbeitsplatz ist das Rauchen verboten.


SPERR-NOTRUF: Deutsche können ihre Girocards, Kreditkarten, Handys und einige andere elektronische Berechtigungen über die Sperr-Notruf-Nummer ++49 116 116 (aus dem Ausland neben ++49 116 116 auch ++49 30 4050 4050 wählbar) rund um die Uhr sperren lassen. Der Anrufer wird mit den Herausgebern der jeweiligen Medien verbunden, sofern diese sich dem Sperr-Notruf angeschlossen haben. Eine Liste der angeschlossenen Herausgeber ist im Internet unter www.sperr-notruf.de zu finden.


Ebenso ist es möglich, die Online-Ausweisfunktion (elektronischer Identitätsnachweis - eID) des neuen Personalausweises unter den oben genannten Nummern sowie unter 0180 1 333 333 (Bürgerservice des Bundesinnenministeriums) sperren zu lassen.

Schweden

Landesdaten


Lage


Schweden liegt auf der Ostseite der Skandinavischen Halbinsel. Es erstreckt sich in seiner Nord-Süd-Ausdehnung über 1.600 km zwischen dem 55. und 70. Grad nördlicher Breite und grenzt im Westen und Norden an Norwegen sowie ebenfalls im Norden und Nordosten an Finnland. Die übrigen Grenzen bildet die Ostsee, das Kattegat und Skagerrak.


Fläche: 449.964 km².


Verwaltungsstruktur: 21 Bezirke.


Einwohner


Bevölkerung: ca. 9,58 Millionen


Städte:


Stockholm (Hauptstadt) ca. 881.200, mit Vororten ca. 2,12 Millionen


Göteborg ca. 526.100


Malmö ca. 307.800


Uppsala ca. 202.600


Linköping ca. 148.500


Västerås ca. 140.500


Örebro ca. 139.000


Norrköping ca. 132.100


Helsingborg ca. 132.000


Jönköping ca. 129.500


Umea ca. 117.300


Sprache


Die Landessprache ist Schwedisch. Daneben wird vielfach Englisch gesprochen.


Zeitverschiebung


Mitteleuropäische Zeit (MEZ) mit europäischer Sommerzeit (kein Zeitunterschied).


Telefon/Post


Post


Post nach Europa benötigt ca. 3-4 Tage. Briefkästen sind gelb.


Telefon


Die Vorwahl für Schweden von Deutschland, Österreich und der Schweiz aus ist 0046, danach wird die Ortskennzahl ohne die 0 und dann die Teilnehmernummer gewählt. Von Schweden nach Deutschland wählt man 0049, nach Österreich 0043 und in die Schweiz 0041. In Schweden sind Telefonkarten sehr verbreitet, die man an Kiosken oder in Geschäften der schwedischen Telefongesellschaft kaufen kann. Öffentliche Telefonzellen, die Kreditkarten (VISA und MasterCard) akzeptieren, sind mit CCC gekennzeichnet.


Faxcenter gibt es in fast allen Städten.


NOTRUFNUMMERN: Polizei, Unfallrettung und Feuerwehr: 112 in ganz Schweden.


Mobilfunk


Netztechnik: GSM 900/1800.


Derzeit gibt es Roaming-Verträge mit Anbietern in Schweden von E-Plus, O2, Telekom Deutschland und Vodafone.


Internet


Länderkürzel: .se


Internetcafés gibt es in fast allen Städten.


Feiertage


1. Januar (Neujahr), 6. Januar (Heilige Drei Könige), 19. April (Karfreitag), 22. April (Ostermontag), 1. Mai (Tag der Arbeit), 30. Mai (Christi Himmelfahrt), 6. Juni (Nationalfeiertag), 22. Juni (Mittsommertag), 2. November (Allerheiligen), 24. Dezember (Heiligabend, halbtags), 25. Dezember (Weihnachten), 26. Dezember (Boxing Day), 31. Dezember (Silvester, halbtags).


Die Sommerferien sind regional gestaffelt von Anfang Juni bis Mitte August. Von Mittsommer bis Mitte August haben viele Unternehmen und Geschäfte Betriebsferien.


Öffnungszeiten


Banken: Mo bis Fr 9.30-15 Uhr, üblicherweise haben die Banken an einem Nachmittag in der Woche bis 16 Uhr, z.T. bis 18 Uhr geöffnet, in den Zentren größerer Städte teilweise Mo bis Fr bis 17.30 Uhr. Am Gründonnerstag und am 24. Dezember sind Banken meist geschlossen.


Geschäfte: Es gibt keine Ladenschlussgesetze. Die Öffnungszeiten werden individuell vom Ladenbesitzer gewählt. Fachgeschäfte meist Mo bis Fr 10-19/20 Uhr, Sa und teilweise So 10-14 bzw. 16 Uhr. Größere Lebensmittelgeschäfte in Großstädten täglich (auch an Sonn- und Feiertagen) 8-20 Uhr; Kleine Facheinzelhändler meist Mo bis Fr 10-18 Uhr, Sa 10-14 Uhr.


Tankstellen: täglich 7-21/22 Uhr, an Autobahnen durchgehend.


Post: Mo bis Fr 9/9.30-18 Uhr, Sa 9-13 Uhr, auf dem Land oft kürzer. Im Juli ist in manchen Orten der Samstag geschlossen.


Büros: Gleitzeitregelungen; Öffnungszeiten bzw. Kontaktzeiten i.d.R. in der Kernzeit Mo bis Do 9-16 Uhr; Fr 9-13 Uhr. Mittagspause meist zwischen 11.30 und 14 Uhr.


Museen: meist zwischen 10 und 17 Uhr (im Sommer auch länger).


Vor Feiertagen schließen Banken und Büros bereits um 13 Uhr, viele Läden ebenfalls schon am Spätnachmittag.


Kleidung


Im Frühjahr, Sommer und Herbst sollte man Kleidung entsprechend der Jahreszeit mitnehmen; dazu im Sommer einen Regenmantel und im Frühjahr und Herbst einen wärmeren Mantel oder eine Jacke. Im Winter braucht man unbedingt warme Kleidung und nach Möglichkeit gut gefüttertes Schuhwerk.

Geschichte/Politik


Schweden war bereits früh besiedelt. Ab etwa 800 n. Chr. gründeten die Wikinger von Schweden aus insbesondere in Russland und Osteuropa erste Kolonien und errichteten Handelsstraßen. Unter der Herrschaft Erichs IX. (1150 bis 1160) erstarkte Schweden. Erich führte einen Kreuzzug nach Finnland und zwang den Eroberten das Christentum auf. In den folgenden zwei Jahrhunderten wurde Finnland vollständig von den Schweden unterworfen. Erich wurde später zum schwedischen Schutzpatron. Vom 14. bis zum 16. Jahrhundert war das Land mehrfach durch eine Union mit Dänemark und Norwegen verbunden. Nachdem 1523 die Unabhängigkeit Schwedens hergestellt wurde, begann eine Periode der Expansion. Im 16. und 17. Jahrhundert erreichte das Land eine Großmachtstellung. 1818 kam der französische Marschall Bernadotte auf den Thron. Unter seiner Führung erlebte Schweden einen beträchtlichen wirtschaftlichen, politischen und kulturellen Aufschwung und die Verfassung wurde reformiert. Im Ersten und Zweiten Weltkrieg blieb Schweden neutral. Trotz zahlreicher Grenzzwischenfälle und Angriffe des Deutschen Reiches auf schwedische Schiffe konnte das Land seinen neutralen Status bis zum Kriegsende wahren. Schweden wurde Zufluchtsland für viele Emigranten aus Deutschland. Ende 1946 trat Schweden den Vereinten Nationen (UN) bei. Von 1936 bis 1976 regierten die Sozialdemokraten ununterbrochen das Land. 1994 stimmte die Bevölkerung Schwedens mit 52,2 Prozent dem Beitritt zur EU zu. Schwedischer König ist seit 1973 Karl XVI. Gustav aus dem Hause Bernadotte.


Wirtschaft


Die urbane, industrialisierte Wirtschaft Schwedens basiert im wesentlichen auf den großen Waldbeständen, den reichen Eisenerzvorkommen und den großen Wasserkraftreserven. Schweden rangiert zwar unter den Ländern mit dem höchsten Lebensstandard, erlebte jedoch in den frühen 90er Jahren eine große Wirtschaftskrise, der einschneidende Reformen folgten. Ein Großteil der landwirtschaftlichen Nutzfläche liegt in den Tiefebenen Südschwedens. Schweden kann seinen Eigenbedarf an Agrarprodukten weitgehend selbst decken. Die Agrarproduktion umfasst hauptsächlich Fleisch- und Milchprodukte. Angebaut werden Weizen, Gerste, Zuckerrüben, Kartoffeln, Hafer und Raps. Schweden hat die größten Holzvorkommen in Westeuropa und ist weltweit einer der größten Holzproduzenten. Der Fischfang konzentriert sich auf Heringe sowie Kabeljau, Flundern und Lachse. Die Förderung von Erzen ist ein bedeutender Wirtschaftsfaktor. Außerdem werden u.a. Zink, Gold, Erdöl, Uran und Eisenkies gefördert. Schweden ist heute eines der größten Industrieländer Europas. Wichtige Industriezweige sind der Maschinen- und Fahrzeugbau, die elektrische und elektronische Industrie sowie die Holz- und Papierindustrie. Wichtige Erzeugnisse sind Papier, Zement, Möbel, Glas und Glaswaren, Chemikalien, Textilien und Bekleidung, Flugzeuge, Schiffe und Nahrungsmittel.


Religion


Fast 95 Prozent der schwedischen Bevölkerung gehören der evangelisch-lutherischen Kirche an. Weitere protestantische Konfessionen sind Baptisten und Methodisten. Eine Minderheit gehört der römisch-katholischen Kirche, dem Islam und dem Judentum an.


Vegetation


In Nordschweden dominiert alpine und arktische Vegetation. An die karge Vegetation der Gebirgsregionen schließen sich Moorlandschaften an. Danach folgt eine Baumzone mit Birken und Weiden. Die niedriger gelegene und zugleich größte Zone besteht aus Nadelwäldern, mit Fichten und Kiefern. Im Süden dominieren Laubbäume wie Eichen und Buchen.


Tierwelt


Bär, Luchs, Marder, Rothirsch und Wolf sind die am häufigsten vorkommenden wilden Tiere in den Waldgebieten. Der Lemming, ein kleines Nagetier, findet sich in den hochgelegenen Mooren. Rentiere und Elche sind in Nordschweden verbreitet. Außerdem besitzt Schweden eine vielfältige Vogelwelt.

Kulinarisches


Schweden bietet ungewöhnliche Geschmackserlebnisse, wie z.B. gegorenen Hering (Surströmming). Elch- und Rentierfleisch, Fischgerichte, Köttbullar (Fleischbällchen), und das typische schwedische Buffet, Smörgåsbord sollte man sich nicht entgehen lassen. Jede schwedische Provinz hat ihre Spezialitäten.


Kaffee ist in Schweden eine Art Nationalgetränk. Dazu isst man Hefegebäck oder frische Waffeln mit Obst. Leichtbier (unter 3,5 vol%) kann in Schweden in Lebensmittelgeschäften gekauft werden. Stärkere alkoholische Getränke dürfen nur die staatlichen Alkoholgeschäfte (systembolaget) führen.


Souvenirs


Besonders beliebt als Mitbringsel sind Glasartikel, in Blei eingefasste Leuchten und Lampen, Kunsthandwerk (das man am besten direkt beim Hersteller kauft), Webartikel sowie Kleidung und Sportausrüstung. In den Sommermonaten Juli und August kann beim Schlussverkauf (Rea) das ein oder andere Schnäppchen gemacht werden.


Duty Free


Einreise aus EU-Ländern


Bei unmittelbarer Einreise aus den anderen EU-Ländern (innergemeinschaftlicher Reiseverkehr; trifft nicht zu für die Kanarischen Inseln, außerdem nicht für die britischen Kanalinseln und nicht für Grönland) bestehen keine Beschränkungen/Formalitäten abgabenrechtlicher Art für das Reisegepäck und ausschließlich zu privaten Zwecken mitgeführte Waren. Ausgenommen sind verbotene Waren wie Drogen, Waffen usw. (Besonderheiten s.u.; für Waren zu gewerblichen Zwecken s. Abschnitt "Geschäftsreisende").


Im EU-Mitgliedstaat eingekaufte, bereits versteuerte (sog. verbrauchssteuerpflichtige) Waren können von Privatpersonen (ohne nochmalige Besteuerung) problemlos mitgeführt werden, wenn sie ausschließlich für ihren Eigenbedarf, d.h. nicht zu gewerblichen/kommerziellen Zwecken, erworben wurden.


Für folgende Waren gilt als Richtmenge für den Eigenbedarf:


TABAKWAREN: 800 Zigaretten*, 400 Zigarillos (Zigarren mit einem Stückgewicht von höchstens 3 g), 200 Zigarren, 1.000 g Rauchtabak;


ALKOHOLISCHE GETRÄNKE: 10 Liter Spirituosen, 20 Liter sog. Zwischenerzeugnisse (z.B. Campari, Port, Madeira, Sherry), 90 Liter Wein (davon höchstens 60 Liter Schaumwein), 110 Liter Bier.


Eine Überschreitung dieser Richtmengen ist im Einzelfall möglich, wenn nachgewiesen wird, dass auch die größere Menge ausschließlich für den privaten Eigenbedarf bestimmt ist.


Bei anderen mitgeführten, verbrauchssteuerpflichtigen Waren kann bei der Einreise nach bestimmten Kriterien (u.a. die Gründe für den Besitz, Beförderungsart, Unterlagen über die Menge der Waren) geprüft werden, ob sie ggf. zu gewerblichen Zwecken bestimmt sind.


KRAFTSTOFFE für Motorfahrzeuge, die nicht im Hauptbehälter des Fahrzeugs oder in einem geeigneten Reservebehälter mitgeführt werden, können ggf. erneut besteuert werden.


REISENDEN UNTER 18 JAHREN wird keine Steuerbefreiung für Tabakwaren bzw. UNTER 20 JAHREN keine Steuerbefreiung für alkoholische Getränke gewährt. Für den Eigenbedarf können Lebensmittel eingeführt werden. Die Mengengrenze für Fisch ist auf maximal 15 Kilogramm beschränkt.


*Ausnahmeregelung:


In Bulgarien, Kroatien, Lettland, Litauen, Ungarn oder Rumänien gekaufte Zigaretten dürfen nur noch bis zu einer Menge von 300 Stück steuerfrei eingeführt werden..


Einreise aus Drittländern


Bei der Einreise aus anderen als EU-Ländern (Drittländer) sowie den Aland Inseln, den Kanal-Inseln oder den Kanarischen Inseln ist die zum persönlichen Gebrauch während der Reise benötigte und zur Wiederausfuhr bestimmte Reiseausrüstung sowie der Reiseproviant von Eingangsabgaben befreit.


Ferner sind Waren, die Reisende gelegentlich und ausschließlich zum persönlichen Ge- oder Verbrauch oder für ihren Haushalt oder als Geschenk in ihrem persönlichen Handgepäck einführen, im Rahmen folgender Mengen und Wertgrenzen abgabenfrei:


ALKOHOLISCHE GETRÄNKE - nur für Personen ab 20 Jahren -


- 1 Liter Spirituosen mit einem Alkoholgehalt von mehr als 22 Prozent vol. ODER


- 2 Liter Spirituosen, Aperitifs aus Wein oder Alkohol (u.a. Wermut, Portwein, Sherry), Tafia, Sake oder ähnliche Getränke, sämtliche mit einem Alkoholgehalt von mehr als 15 Prozent vol. aber nicht mehr als 22 Prozent vol., oder Schaumwein;


- 4 Liter Wein (Alkoholgehalt von nicht mehr als 15 Prozent vol.);


- 64 Liter Starkbier (Alkoholgehalt von mehr als 3,5 Prozent vol.);


TABAKWAREN - nur für Personen ab 18 Jahren -


- 200 Zigaretten oder 100 Zigarillos (max. 3g/Stück) oder 50 Zigarren oder 250 g Rauchtabak;


- eine dem persönlichen Bedarf des Reisenden entsprechende Menge an Arzneimitteln;


REISEPROVIANT - für Personen ab 12 Jahren maximal 15 kg, jedoch keine Frischwaren.


- Andere Waren/Geschenke (jedoch einschließlich des Werts eventuell mitgeführter Flaschen Starkbiers oder Kaffees oder Tees) bis zu einem Gesamtwert von 430 Euro für Flug- und Seereisende, für Einreisende auf dem Landweg auf 300 Euro, für Kinder und Jugendliche unter 15 Jahren beträgt der Freibetrag grundsätzlich 150 Euro.


Falls keine der vorgenannten Vergünstigungen zutrifft, sind grundsätzlich steuer- und abgabenfrei:


für Reisende ab 18 Jahren - 40 Zigaretten oder 20 Zigarren oder 20 Zigarillos oder 100 g Rauchtabak.

Klimainformationen


Das Klima weist erhebliche Unterschiede in den verschiedenen Teilen des Landes auf. Nordschweden liegt im Bereich des Polarkreises und hat sehr lange, kalte Winter mit Tiefsttemperaturen bis -40°C. Die Mitternachtssonne scheint nördlich des Polarkreises von Juni bis Mitte Juli ("Mittsommernacht"), die Winter sind lang mit wenig Tageslicht.


Mittel- und Südschweden haben angenehme Sommer (Juni bis August) mit einer durchschnittlichen Temperatur in Stockholm um 18°C. Die Winter (Dezember bis März) sind kalt mit starken Schneefällen. Zu dieser Zeit werden in Stockholm im Durchschnitt etwa -3°C gemessen.


Beste Reisezeit


Eine Reise nach Süd- und Mittelschweden ist in den Monaten Mai bis September am angenehmsten. Ein Besuch in Nordschweden ist während der Wochen von Anfang Juni bis Mitte Juli angebracht.

Vorgeschriebene Impfungen


Keine.


Empfohlene Impfungen


Saisonal FSME.


Informationen zur Malaria


Malaria


Keine.


Verbreitung


Schweden ist malaria-frei.

Währung


Währungseinheit


Währungseinheit: Schwedische Krone (skr)


1 Schwedische Krone = 100 Öre.


Derzeitiger Kurs:


1 Euro = ca. 10,40 skr


1 US-$ = ca. 9,14 skr


Hinweise


Bei den unten aufgeführten Umrechnungskursen handelt es sich um Devisenkurse der Deutschen Bundesbank, die die Preisnotierung des Euro und des US-Dollar in der Währung des Reiselandes angibt. Mit Devisenkursen werden z.B. Rechnungen unterschiedlicher Währungen gegeneinander verrechnet. (Im Gegensatz zum Sortenkurs wird hier jedoch nicht der Wert angegeben, den man in Deutschland am Bankschalter für einen Euro oder US-Dollar erhält.)


Devisenbestimmungen/Umtausch


Einfuhr Fremdwährung: unbeschränkt


Einfuhr Landeswährung: unbeschränkt


Deklaration: Ja - schriftliche Deklaration bei Einreise nach Schweden aus einem Nicht-EU-Land sowie bei Ausreise aus Schweden in ein Nicht-EU-Land ab einem Wert von 10.000 Euro (auch in anderen Währungen, Reiseschecks oder auf Dritte ausgestellte Schecks, Zahlungsanweisungen etc.).


Ausfuhr Fremdwährung: unbeschränkt


Ausfuhr Landeswährung: unbeschränkt


Umtausch: Der Euro wird in Geschäften mit außen angebrachtem Euro-Zeichen (gelber Euro auf blauem Grund) als Zahlungsmittel akzeptiert.


Internationale Kreditkarten: Ja - werden fast überall akzeptiert. Geldabhebung bei allen Banken möglich. Da in Schweden üblicherweise auch Kleinstbeträge mit Karte bezahlt werden (z.B. Parkuhren, öffentlicher Nahverkehr), wird die Mitnahme einer international üblichen Kredit- oder Bankkarte empfohlen. Um mit Kreditkarte zu bezahlen oder abzuheben, ist auch die dazugehörige PIN erforderlich.


Geldautomat: Ja - Girocard (mit Maestro- oder V-Pay-Logo) und Kreditkarten (PIN ist jeweils erforderlich) werden generell akzeptiert.


Reiseschecks: Ja - sie werden jedoch nur noch selten akzeptiert.

Auskunftstellen



VisitSweden
Voltvägen 32
83148
Östersund / Schweden
(0046 63) 663 55 66
info@swetourism.se


Deutsch-Schwedische Handelskammer


(Tysk-Svenska Handelskammaren)
Valhallavägen 185
11553
Stockholm
Deutsch-Schwedische Handelskammer
Postfach 27104
10252 Stockholm/ Schweden
(0046 8) 665 18 04
(0046 8) 665 18 00
info@handelskammer.se
Mo bis Fr 9-12, 13-16 Uhr; im Juli verkürzte Öffnungszeiten


International Chamber of Commerce, Stockholm



Jakobs Torg 3
11152
Stockholm / Schweden
(0046 8) 411 31 15
(0046 8) 440 89 20
icc@icc.se



Botschaften und Konsulate



Botschaft des Königreichs Schweden
Rauchstraße 1
10787
Berlin
(0 30) 50 50 67 89
(0 30) 50 50 60
www.schweden.org/
ambassaden.berlin@gov.se
Mo bis Fr 9-12 Uhr
(Geschäftsbereich der Konsularabteilung: nur Land Berlin)


Honorarkonsulat des Königreichs Schweden
Altenwall 6
28195
Bremen
(04 21) 223 99 58
(04 21) 223 93 54
schwedischeskonsulat.hb@t-online.de
Mo 14.30-17 Uhr, Mi und Do 9-12 Uhr
(keine Visumerteilung)


Honorary Consulate of the Kingdom of Sweden


Honorarkonsulat des Königreichs Schweden
Berliner Allee 32
40212
Düsseldorf
(02 11) 323 97 52
(02 11) 323 84 57
konsulat@schwedenkammer.de
Di und Do 10-12 Uhr
(keine Visumerteilung)


Honorarkonsulat des Königreichs Schweden
Regierungsstraße 61/62
99084
Erfurt
(03 61) 348 42 85
(03 61) 346 24 98
info@schwedenkonsulat.de
Di 9-12, Do 13-16 Uhr und nach telefonischer Vereinbarung
(keine Visumerteilung)


Honorarkonsulat des Königreichs Schweden
Bockenheimer Landstraße 51-53
60325
Frankfurt/M.
(0 69) 79 40 26 16
(0 69) 79 40 26 15
www.schwedengkhamburg.de
konsulat@msa.se
Di 9-11 Uhr, Do 15-17 Uhr
(keine Visumerteilung)


Honorarkonsulat des Königreichs Schweden
Ditmar-Koel-Straße 36
20459
Hamburg
(0 40) 64 50 60 63
(0 40) 24 82 76 64
honorarkonsulat.schweden.hh@t-online.de
Di und Do 10.30-12.30, 13.30-15.30 Uhr
(keine Visumerteilung)


Honorarkonsulat des Königreichs Schweden
Plaza de Rosalia 1
30449
Hannover
(05 11) 35 77 25 43
(05 11) 35 77 25 42
honorarkonsul@iks-hannover.de
Mo, Di, Fr 9-12, Do 15-18 Uhr
(keine Visumerteilung)


Honorarkonsulat des Königreichs Schweden
c/o Stena Line Terminal Office Tower


Schwedenkai 1
24103
Kiel
(04 31) 997 07 77
(04 31) 90 93 81
konsulat.schweden.kiel@web.de
Mo bis Fr 9-12 Uhr
(keine Visumerteilung)
(nur die kreisfreien Städte Flensburg, Kiel und Neumünster sowie die Landkreise Dithmarschen, Nordfriesland, Pinneberg,


Plön, Rendsburg-Eckernförde, Schleswig-Flensburg und Steinburg)


Honorarkonsulat des Königreichs Schweden
c/o IHK Leipzig


Goerdelerring 5
04109
Leipzig
(03 41) 308 51 20
(03 41) 308 51 10
pl@schwedenkonsulat.com
Di und Mi 9-12 Uhr sowie nach Vereinbarung
(keine Visumerteilung)


Honorarkonsulat des Königreichs Schweden
Pferdemarkt/Marlesgrube 1
23552
Lübeck
(04 51) 871 95 99
(04 51) 871 95 45
luebeck@honorarkonsulat-schweden.de
Di 11-13 Uhr, Do 12-14 Uhr sowie nach telefonischer Vereinbarung
(keine Visumerteilung)
(nur die Stadt Lübeck sowie die Kreise Lauenburg, Ostholstein, Segeberg und Stormarn)


Honorarkonsulat des Königreichs Schweden
Brienner Straße 9
80333
München
(0 89) 54 52 11 09
(0 89) 54 52 12 15
schwedisches.honorarkonsulat@wernerlaw.de
Mo, Di, Do 9.30-12 Uhr
(keine Visumerteilung)


Honorarkonsulat des Königreichs Schweden
Altkarlshof 6
18146
Rostock
(03 81) 658 66 10
(03 81) 658 67 51
www.fsn.de
schwedisches-konsulat@fsn.de
Di 13-15, Do 9-12 Uhr
(keine Visumerteilung)


Honorarkonsulat des Königreichs Schweden
Rotebühlstraße 77
70178
Stuttgart
(07 11) 66 72 20 36, 66 72 20 85
(07 11) 66 72 19 99
schweden-konsulat@klett-gruppe.de
Mo-Fr 10-12 Uhr
(keine Visumerteilung)


Tyska Ambassaden
Skarpögatan 9
11527
Stockholm
Tyska Ambassaden
Box 27832
11593 Stockholm/Schweden
(0046 8) 670 15 72
(0046 8) 670 15 00
www.german-embassy.se



info@stockholm.diplo.de
Amtsbezirk: Schweden


Honorarkonsulat der Bundesrepublik Deutschland
c/o Norma Precision AB


Jägargatan
67040
Amotfors /Schweden
(0046 571) 3 15 40
(0046 571) 3 15 00
amotfors@hk-diplo.de
Amtsbezirk:Värmlands Län


Übergeordnete Auslandsvertretung: Botschaft Stockholm


Honorarkonsulat der Bundesrepublik Deutschland
Östra Hamngatan 42


NK-Huset
41109
Göteborg /Schweden
(0046 721) 55 58 45
goeteborg@hk-diplo.de
Amtsbezirk: Göteborg, Orust, Tjörn, Stenungsund, Lilla Edet, Ale, Kungälv, Öckerö, Lerum, Partille, Härryda, Mölndal, Gullpang, Mariestad, Töreböda, Karlsborg, Lidköping, Götene, Skövde, Tibro, Grästorp, Vara, Skara, Hjo, Essunga, Falköping, Tidaholm, Alingsas, Vargada, Herrljunga, Bollebygd, Boras, Ulricehamn, Mark, Svenljunga und Tranemo in Västra Götalands Län.


Übergeordnete Auslandsvertretung: Botschaft Stockholm


Honorarkonsulat der Bundesrepublik Deutschland



Galoppvägen 6
25483
Helsingborg /Schweden
(0046 702) 11 60 58
helsingborg@hk-diplo.de
Amtsbezirk: Skåne län


Übergeordnete Auslandsvertretung: Botschaft Stockholm


Honorarkonsulat der Bundesrepublik Deutschland



c/o Amber Advokater


Lantmätargränd 59
55320
Jönköping /Schweden
(0046 36) 30 59 99
(0046 36) 30 59 88
joenkoeping@hk-diplo.de
Amtsbezirk: Jönköpings Län


Übergeordnete Auslandsvertretung: Botschaft Stockholm


Honorarkonsulat der Bundesrepublik Deutschland
c/o Destination Kalmar


Ölandskajen 9
39231
Kalmar
Honorarkonsulat der Bundesrepublik Deutschland
c/o Destination Kalmar


Box 611
39126 Kalmar/Schweden
(0046 480) 41 77 20
(0046 480) 41 77 10
kalmar@hk-diplo.de
Amtsbezirk: Kalmar Län und Blekinge Län


Übergeordnete Auslandsvertretung: Botschaft Stockholm


Honorarkonsulat der Bundesrepublik Deutschland



Södra Kungsgatan 4
97235
Luleå /Schweden
(0046 702) 66 96 30
lulea@hk-diplo.de
Amtsbezirk: Norrbottens Län


Übergeordnete Auslandsvertretung: Botschaft Stockholm


Honorarkonsulat der Bundesrepublik Deutschland
Roddaregatan 18


21612 Limhamn
21122
Malmö /Schweden
(0046 40) 45 89 50
malmoe@hk-diplo.de
Mo bis Fr 8.30-11.30 Uhr
Amtsbezirk: Region Skåne


Übergeordnete Auslandsvertretung: Botschaft Stockholm


Honorarkonsul der Bundesrepublik Deutschland


c/o Siljan Teknik AB
Pål Olles Väg 23
79590
Rättvik /Schweden
(0046 70) 237 95 00
raettvik@hk-diplo.de
Amtsbezirk:Dalarnas Län


Übergeordnete Auslandsvertretung: Botschaft Stockholm


Honorarkonsul der Bundesrepublik Deutschland
c/o Mattssonföretagen i Uddevalla AB


Gustav Mattssons Väg 2
45150
Uddevalla /Schweden
(0046 522) 3 74 20
(0046 522) 9 80 10, (direkt) 9 80 81
uddevalla@hk-diplo.de
Amtsbezirk: Kommunen Uddevalla, Lysekil, Vänersborg, Trollhättan, Strömstad, Dals-Ed, Bengtfors, Amal, Tanum, Sotenäs, Munkedal, Färgelanda und Mellerud in Västra Götalands Län


Übergeordnete Auslandsvertretung: Botschaft Stockholm


Honorarkonsulat der Bundesrepublik Deutschland



c/o Gotlandsakademin AB


Hamngatan 3
62157
Visby (Gotland) /Schweden
(0046 498) 21 21 44
(0046 498) 27 64 80
visby@hk-diplo.de
Amtsbezirk: Gotlands Län


Übergeordnete Auslandsvertretung: Botschaft Stockholm



Sehenswertes


Stockholm


Stockholm, die schwedische Haupt- und Königsstadt, ist auf 14 Inseln erbaut, die über 57 Brücken miteinander verbunden sind und wird deshalb vielfach auch als "Venedig des Nordens" bezeichnet. Entsprechend ihrer Größe und Vitalität ist Stockholm eine durchaus lebhafte Weltstadt, die besonders auch für ihr Nachtleben bekannt ist.


Das Zentrum der 1252 zum ersten Mal urkundlich erwähnten Stadt ist voller Geschichte. Gamla Stan das mittelalterliche, zentrale Stadtviertel, liegt auf einer Insel zwischen Norrmalm und Södermalm. Hier begann die Entwicklung der Stadt, deren Name sich von "stock" für Baumstamm und "holme" für kleine Insel ableitet. Der als Gründer geltende Birger Jarls ließ dort, wo heute das Schloss steht eine Burg errichten, um die dann eine befestigte Siedlung entstand. Neben den staatstragenden Institutionen wie Schwedischer Reichstag, Oberster Gerichtshof und Königshaus, sind in Gamla Stan schmucke Häuschen, kleine Läden sowie zahlreiche Restaurants und Cafés zu finden. Södermalm, das ehemalige Arbeiterviertel mit ausgeprägter Kunst- und Kneipenkultur, schließt sich südlich an Gamla Stan an. Weitere Stadtteile sind Norrmalm, die moderne City mit Hauptbahnhof und großen Warenhäusern, das westlich davon liegende Verwaltungszentrum Kungsholmen, das nordwestliche Vasastaden sowie das östlich der Norrmalm gelegene Nobelviertel Östermalm.


Die schwedische Hauptstadt ist eine der ökologisch saubersten Städte der Welt. Das war nicht immer so. Die vom 15. bis zum 17. Jahrhundert durch ihre günstigen Lebensbedingungen stark wachsende Stadt gehörte in der Zeit der Industrialisierung zu den schmutzigsten Zentren Europas. Heute kann man mitten in der City baden und fischen. Der Djurgården im Osten Stockholms ist zum ersten Nationalstadtpark erklärt worden und umfasst dank seiner Größe eine ganze Reihe weiterer Sehenswürdigkeiten. Er bildet mit dem weltberühmten Freilichtmuseum Skansen, dem Vergnügungspark Gröna Lund, der Museumsinsel Skeppsholmen und Astrid Lindgrens Märchenhaus ein städtisches Erholungsgebiet mit einer reichen Tier- und Pflanzenwelt.


Kulturell hat Stockholm mit den zahlreichen Museen und Veranstaltungen einiges zu bieten. Bekannte Museen sind unter anderem das Historische Museum und das Nordische Museum, das Vasa Museum, das Reichsmuseum für Naturkunde und für Kunstliebhaber das allein schon wegen des Gebäudes sehenswerte Museum für Moderne Kunst. Daneben gibt es fast hundert Bühnen für Konzerte, Ballett, Oper und Theater und nahezu die gleiche Anzahl Kunstgalerien.


Das Nachtleben Stockholms ist abwechslungsreich. Die schwedische Hauptstadt gehört zu den europäischen Städten, die "in" sind. Von den im Jahr 2014 getätigten 11,8 Millionen Übernachtungen kam jede dritte aus dem Ausland. Und deutsche Besucher sind dabei ganz oben vertreten. Die jungen Besucher können sich in Bars und Clubs amüsieren. Für das gesetztere Publikum gibt es schwedische Tanzlokale mit Livemusik. Pubs und trendige Bars sind hauptsächlich in den Stadtteilen Södermalm und Kungsholmen zu finden. Die großen Nachtclubs und Restaurants liegen in der Innenstadt, am Park Kungsträdgården und am Stureplan.


Stockholm ist, wie viele europäische Großstädte von teilweise wenig einladenden Vorstädten umgeben, aber auch von durchaus attraktiven Naherholungsgebieten. Abwechslung vom Erlebnis der Großstadt kann man in der östlichen Schärenlandschaft, die aus 24.000 Inseln besteht sowie am Mälarsee beim Wassersport und Wandern finden. Am Mälarsee befinden sich auch zahlreiche Schlösser und etliche sehenswerte kleinere Orte, die mit Booten von Stockholm aus zu besichtigen sind.


Göteborg


Die zweitgrößte Stadt Schwedens ist der wichtigste Hafen- und Handelsplatz des Landes. Die Stadt, die 1621 gegründet wurde, ist relativ jung. Großen Einfluss auf die Stadtplanung hatten die Niederländer, die man nach Schweden geholt hatte. So wurden ursprünglich die Hauptverkehrswege Göteborgs, wie in vielen niederländischen Städten, von Kanälen gebildet. Die meisten sind nun zugeschüttet, nur der Zentralkanal und der einstige Wallgraben existieren noch. Die Stadtentwicklung wird im Stadtmuseum näher dargestellt. Außerdem sehenswert sind in Göteborg das Rathaus, das Kronhuset, Göteborgs ältestes erhaltenes Haus, die 1994 eröffnete Oper sowie die Themen- und Vergnügungsparks Liseberg und Slottskogsparken. Von Lilla Bommen aus verkehren Motorboote zur Festung Ny Elfsborg, die eines der beliebtesten Ausflugsziele von Göteborg aus ist. Auch Ausflüge in die Schärenwelt können unternommen werden.


Nordschweden


Die Provinzen Hälsingland, Medelpad, Ångermanland, Härjedalen, Jämtland, Västerbotten, Norrbotten und Lappland nehmen beinahe die Hälfte der schwedischen Landesfläche ein, sind aber sehr dünn besiedelt. Hälsingland mit seinen Bergen, zahllosen Seen und weiten Wäldern, ist ein Paradies für Wanderer, Biker und Angler. Der Hälsingehambo, ein Tanzwettbewerb, lockt jährlich Tausende von Tänzern auf die 70 Kilometer lange Strecke. An der Hohen Küste in Medelpad und Ångermanland liegt der Nationalpark Skuleskogen, der durch Wanderwege gut erschlossen ist. Sundsvall, das wichtigste Handelszentrum Nordschwedens, bietet kulturelle Abwechslung. Neben prächtigen Bauten ist hier u.a. ein Freilichtmuseum mit einer alten Töpferwerkstatt, einem Handwerksmuseum und einem Kramladen zu besichtigen. Vom Aussichtsturm auf dem Stadtberg genießt man einen herrlichen Blick über die umgebende Landschaft. Jämtland und Härjedalen sind Outdoor-Paradiese für Abenteuerlustige. Besucher können im Fjäll Wandern, Radfahren, Klettern oder Raften. Die Provinzen Västerbotten und Norrbotten werden auch die Riviera des Nordens genannt, weil sich hier die Sonne öfter sehen lässt als irgendwo sonst in Schweden. Hier werden eine Vielzahl von Übernachtungsmöglichkeiten geboten, vom Luxushotel über das Blockhaus bis hin zur traditionellen Samikote, dem Zelthaus der Ureinwohner Lapplands. Lappland steht für unendliche Weite, klare Luft und quellfrisches Wasser. Etwa die Hälfte von Schwedisch-Lappland liegt nördlich des Polarkreises, wo im Sommer die Mitternachtssonne scheint. Bei längeren Wanderungen sollte man sich in dieser Weite lieber geführten Gruppen anschließen.


Westschweden


Der Westen Schwedens besteht aus den Provinzen Bohuslän, Västergötland und Dalsland und natürlich aus Göteborg, der Stadt am Meer. Nördlich von Göteborg erstreckt sich die Küstenprovinz Bohuslän, die schon seit langer Zeit als Urlaubsregion geschätzt wird. Neben Wassersport- und Angelfreunden finden hier auch Geschichtsinteressierte ihr Betätigungsfeld. Besonders bedeutend sind die von der UNESCO in die Liste des Kulturerbes aufgenommenen Felszeichnungen von Tanum aus der Bronzezeit. In Västergötland kommen besonders Fahrrad- und Angelurlauber sowie Familien mit Kindern auf ihre Kosten. Attraktionen sind der schleusenreiche Göta-Kanal, den man mit dem Schiff befahren kann, der Vergnügungspark von Skara, das Schloss Läckö und ein Besuch in einer Porzellanfabrik. Die seenreiche Provinz Dalsland ist ein Urlaubsziel für Aktivurlauber.


Südschweden


Südschweden hat viele Gesichter. Hier gibt es die Stadt Malmö, die schöne Provinz Skåne, Blekinge, der Garten Schwedens und das Sommerparadies Halland. Das Småland sowie die Inseln Öland und Gotland gehören ebenfalls zu dieser Region. Ein guter Ausgangspunkt für die Entdeckung Südschwedens ist Malmö, die drittgrößte Stadt Schwedens. Das Zentrum, der Stortorget, ist noch immer von Wassergräben und Kanälen umzogen. Neben dem Rathaus ist die St. Petri Kykra, ein gotischer Backsteinbau, sehenswert. 14 km östlich der Stadt liegt das Schloss Torup inmitten eines schönen Parks. Die Provinz Skåne im südlichsten Zipfel Schwedens ist ein Schlemmerparadies. Durch die Landwirtschaft und die Fischerei gibt es hier taufrische Produkte. Für die Küstenprovinz Halland sind die kilometerlangen, feinsandigen Strände charakteristisch. In Blekinge bestimmen die Schären das Landschaftsbild. In Såmeland mit seiner von Astrid Lindgren beschriebenen Bilderbuchlandschaft lässt sich gut wandern, Rad fahren oder paddeln. Öland und Gotland haben außer Strand, Meer und bizarren Felsformationen noch Anderes zu bieten. Auf Öland, auf die die königliche Familie jährlich zu Besuch kommt, kann Eketorp, ein altes Wehrdorf aus der Eisenzeit, das Freilichtmuseum Hillelsberga sowie der königliche Sommersitz Solliden besucht werden. Auf Gotland ist vor allem die Stadt Visby interessant, die das Bild einer mittelalterlichen Hansestadt weitgehend bewahrt hat. Sehenswert auch der Galgenberg, eine mittelalterliche Hinrichtungsstätte sowie die Villa Villkulla, die durch die Verfilmung von Astrid Lindgrens Pippi-Langstrumpf-Geschichten bekannt wurde.

Reisehinweise


An den schwedischen Grenzstellen werden bis auf Weiteres Grenzkontrollen vorgenommen. Diese können zu längeren Wartezeiten an der Grenze führen.


Reisende sollten keine unbekannten Personen im Gebiet der dänisch-schwedischen Grenze mitnehmen. Dies wird bei Grenzübertritt als Schleusung ausgelegt und bestraft.


Bitte beachten Sie auch den Abschnitt "Allgemeine Vorsichtsmaßnahmen"


Weitere Informationen zur Sicherheitssituation im Reiseland sind auf den Internetseiten des Auswärtigen Amts zu finden.


Allgemeine Vorsichtsmaßnahmen


SICHERHEIT: Besonders in den Innenstädten, Touristenzentren, auf Fähren und Flughäfen kommt es häufig zu Taschendiebstählen und zu Autoeinbrüchen.


Um Überfälle zu vermeiden, sollte man in Schweden, wenn man mit dem Wohnmobil unterwegs ist, bewachte Campingplätze anfahren, um zu übernachten.


ALKOHOL: Das Trinken von Alkohol ist auf einigen öffentlichen Plätzen verboten.


RAUCHEN: In Restaurants und in öffentlichen Gebäuden gilt ein allgemeines Rauchverbot.


DROGEN: Der Besitz von Drogen, auch wenn es sich nur um geringe Mengen zum Eigenverbrauch handelt, ist verboten, ebenso verboten ist der Konsum von Drogen. Drogendelikte können mit einer Freiheitsstrafe bis zu 3 Jahren, in schweren Fällen auch länger, belegt werden. In diesem Zusammenhang wird besonders vor unwissentlichem Drogenschmuggel gewarnt; vor allem an der dänisch-schwedischen Grenze kommt es häufiger vor, dass Reisende zur Mitnahme fremder Waren überredet werden.


STRAFRECHT: Prostitution ist in Schweden strafbar.


SPERR-NOTRUF: Deutsche können ihre Girocards, Kreditkarten, Handys und einige andere elektronische Berechtigungen über die Sperr-Notruf-Nummer ++49 116 116 (aus dem Ausland neben ++49 116 116 auch ++49 30 4050 4050 wählbar) rund um die Uhr sperren lassen. Der Anrufer wird mit den Herausgebern der jeweiligen Medien verbunden, sofern diese sich dem Sperr-Notruf angeschlossen haben. Eine Liste der angeschlossenen Herausgeber ist im Internet unter www.sperr-notruf.de zu finden.


Ebenso ist es möglich, die Online-Ausweisfunktion (elektronischer Identitätsnachweis - eID) des neuen Personalausweises unter den oben genannten Nummern sowie unter 0180 1 333 333 (Bürgerservice des Bundesinnenministeriums) sperren zu lassen.

ab2025 

Ausführliche Einreisebestimmungen

Ausführliche Einreisebestimmungen finden Sie hier.

Hinweis zu den Ausflügen:

Alle Ausflüge und Führungen finden in deutscher Sprache statt, soweit nichts anderes angegeben ist. Bitte beachten Sie, dass sich die angegebene Reihenfolge der Ausflüge ändern kann. 

Einreisebestimmungen für deutsche Staatsangehörige (Reisedokumente / Visum / Impfung):

Deutsche Staatsangehörige benötigen für diese Reise gültige Ausweisdokumente. Die Reise kann sonst nicht angetreten werden!
Je nach Reiseland kann es sein, dass ein Visum erforderlich ist. In einigen Ländern sind ggf. auch Impfvorschriften zu beachten. Ausführliche Einreisebestimmungen finden Sie online bei der jeweiligen Reise unter der Rubrik „Länder“. Außerdem erhalten Sie diese Infos auch in Ihren zugesandten Reise-Vertragsunterlagen.
Wir empfehlen Ihnen dringend, sich schon vor der Buchung einer Reise über Ihre Einreisebestimmungen zu informieren. Bitte erkundigen Sie sich dabei auch über mögliche Bearbeitungszeiten für ggf. benötigte Visa, um eine rechtzeitige Bearbeitung vor Abreise zu gewährleisten sowie über notwendige Impfungen.
Bitte beachten Sie, dass seit dem 26. Juni 2012 jedes Kind, welches ins Ausland reist, unabhängig vom Alter ein eigenes Reisedokument benötigt. Eintragungen im Reisepass der Eltern werden nicht mehr anerkannt. Bitte beantragen Sie das notwendige Reisedokument bei den zuständigen Behörden.

Einreisebestimmungen für nicht-deutsche Staatsangehörige (Reisedokumente / Visum / Impfung):

Falls Personen ohne deutsche bzw. mit nicht ausschließlich deutscher Staatsbürgerschaft mitreisen, beachten Sie bitte, dass in diesem Fall andere bzw. gesonderte Einreisebestimmungen für Ihr gewähltes Reiseland gelten können. Hierüber geben die jeweiligen Auslandsvertretungen bzw. zuständigen Konsulate entsprechend Auskunft. Wir empfehlen Ihnen dringend, sich schon vor der Buchung einer Reise über Ihre Einreisebestimmungen zu informieren. Bitte erkundigen Sie sich dabei auch über mögliche Bearbeitungszeiten für ggf. benötigte Visa, um eine rechtzeitige Bearbeitung vor Abreise zu gewährleisten.
Sollten Sie in diesem Zusammenhang Fragen haben, helfen wir Ihnen gerne weiter. Bitte kontaktieren Sie uns unter unserer kostenfreien Service-Hotline 0800 250 00 00 (Mo-Fr 9-19 Uhr).

Einreise Russland:

Deutsche Staatsangehörige benötigen für die Einreise nach Russland einen gültigen Reisepass und ein Visum. Das Visum wird durch die zuständigen russischen Konsulate in Deutschland in den Originalreisepass der Gäste eingeklebt. Die Visumbeschaffung durch sz-Reisen ist auf Wunsch möglich! (Zusatzkosten p. P. in 2020: 120 €; ab 2021: 160 €).
Folgende Unterlagen sind dafür rechtzeitig für jeden Reisenden einzusenden (wir werden Sie dafür ca. 10 Wochen vor der Abreise kontaktieren und Ihnen die entsprechenden Formulare zuschicken): 
- Persönlich unterschriebener Visaantrag 
- Passbild im Format 3,5 x 4,5 cm (entsprechend der Vorgaben für den biometrischen Reisepass)
- Original-Reisepass, der nach Reiseende noch mindestens 6 Monate gültig sein muss (mindestens eine Doppelseite muss frei sein)
- Bestätigung der bestehenden Auslandskrankenversicherung in Kopie (Ausstellungsdatum/Datum der Bestätigung darf nicht älter als 3 Monate sein) Unserem Kundenservice liegt eine Liste der von der Botschaft akzeptierten Versicherungsunternehmen vor.

Visumbeschaffung durch sz-Reisen:

Für diese Reise besteht Visumpflicht für deutsche Staatsangehörige. 
Sollten Sie den Service der Visumbeschaffung durch sz-Reisen wünschen, so beachten Sie bitte folgende Hinweise:
Ihnen werden ca. 10 - 8 Wochen vor Reiseantritt die notwendigen Formulare zugesandt. Bitte halten Sie ab diesem Zeitpunkt Ihren Reisepass bzw. ein Farbkopie und 1 biometrisches Passfoto zur Abgabe bereit. Den Reisepass mit eingeklebtem Visum bzw. das elektronische Visum erhalten Sie ca. 14 Tage vor Abreise mit den Reiseunterlagen oder direkt vom Reiseleiter am Abreisetag zurück. Eine Visumsbeantragung 8 bis 4 Wochen vor Reisebeginn ist nur noch auf Anfrage und mit Aufpreis möglich. Unter 4 Wochen bis zum Reisebeginn ist die Beschaffung nicht mehr möglich.
 

Absagefrist durch den Reiseveranstalter sz-Reisen:

Falls die Mindesteilnehmerzahl für Ihren Reisetermin nicht erreicht werden sollte, behält sich sz-Reisen vor, bis spätestens 4 Wochen vor Reiseantritt (bei Tagesfahrten bis zu 2 Wochen) die Reise abzusagen bzw. vom Reisevertrag zurückzutreten. Weitere Informationen hierzu finden Sie in den Allgemeinen Geschäftsbedingungen unter §7.

Hinweis für Menschen mit eingeschränkter Mobilität:

sz-Reisen sind nicht geeignet für Gäste mit eingeschränkter Mobilität. sz-Reisen sind meistens Reisen in Bewegung: Um alle Besichtigungen, Rundgänge und Ausflüge in vollem Umfang miterleben zu können, sollten Sie „gut zu Fuß“ sein. Auch so manch ein Hotel ist noch nicht auf Rollatoren oder weitergehende Mobilitätsbeschränkungen eingestellt. Daher sind unsere Reisen für schwer gehbehinderte Gäste sowie für Gäste im Rollstuhl oder mit starker Sehbehinderung nicht geeignet (auch Gehörlosigkeit oder allg. Reisebehinderung).
Im Zweifel können wir vorab für Sie prüfen, ob eine Teilnahme möglich ist. Bitte fragen Sie uns vor der Buchung, ob diese Reise für Sie geeignet ist. Wir beraten Sie gern unter unserer kostenlosen Service-Hotline 0800 250 00 00 (Mo-Fr 9-19 Uhr).

Hinweis zu Reisen in „Corona-Zeiten“:

Bitte beachten Sie, dass wir die aufgeführten Leistungen einer Reise nur dann bzw. in dem Rahmen erbringen können, wie es die behördlichen Vorschriften in Deutschland und in Ihrem Urlaubsland rechtlich zulassen. Davon können unmittelbar von uns angebotene Leistungsbestandteile betroffen sein (z.B. eingeschränkte Poolnutzung, Menü statt Buffet), aber auch Einschränkungen bei der Einreise (z.B. vorgeschriebene Fieber- oder Corona-Tests) sowie allgemein vor Ort (z.B. Maskenpflicht in Geschäften oder eingeschränkter Zutritt zu Sehenswürdigkeiten). Ihre gesetzlichen Gewährleistungsansprüche bleiben hiervon unberührt. 
 

Zahlung & Reiserücktritt bei sz-Reisen:

Ausführliche Informationen zu Zahlung und zum Reiserücktritt finden Sie in den Allgemeinen Geschäftsbedingungen SZ-Reisen GmbH unter § 2. + 5. + 7. + 8.

Hinweis bei Hotelaufenthalt:

Die angegebene Hotelklassifizierung ist landestypisch.

ab2025 

Reisedaten

Reise/Reiseziel:
Goldene Zwiebeltürme & prunkvolle Paläste
Veranstalter:
Ambiente Kreuzfahrten, Stresemannstraße 30, 10963 Berlin
Mindestteilnehmerzahl:
25
Ungefähre Gruppengröße:
35
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Reiseversicherung

Wir empfehlen Ihnen den sofortigen Abschluss einer Reiserücktrittsversicherung (Reiserücktritt und Reiseabbruch), sowie bei Auslandsreisen eine zusätzliche private Auslandskrankenversicherung.

Wir helfen Ihnen dabei, den optimalen Versicherungsschutz für Sie zu finden. Lesen Sie das Produktinformationsblatt und wählen Sie die gewünschte Versicherung aus.
Wir werden Sie vor der Buchung zu den Konditionen beraten.
Hier finden Sie vorab eine aktuelle Tarifübersicht.

Die Versicherungskosten sind abhängig vom Reisepreis pro Person. Bei Versicherungskosten über 200 € pro Person müssen Reisekunden seit Februar 2018 den gewünschten Reiseschutz direkt bei der ERGO buchen. Nach Abschluss der Reisebuchung können Sie hier Ihre Versicherung hinzubuchen.

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