Baltikum: Drei Länder, drei Charaktere

Rundreise mit Übernachtungen in Vilnius (Litauen), Riga (Lettland) und Tallinn (Estland)

Vielfalt ist ein Versprechen, wenn Sie die 3 Länder Litauen, Lettland und Estland besuchen. Im Vergleich ihrer sprachlichen, geschichtlichen und kulturellen Prägung werden Sie deutliche Unterschiede feststellen. Sie erleben quirlige und moderne Hauptstädte, die Lebenslust versprühen - jede auf ihre ganz eigene Art.

Vilnius, die litauische Hauptstadt, rockt den Spätbarock. Die katholische Stadt pflegt ihre alten Klöster und Kirchen ebenso wie ihre Offenheit für fremde Kulturen aus aller Welt. Der Gotische Winkel, die Universität und die Wasserfestung Trakai, nahe der Stadt gelegen inmitten einer stimmungsvollen Seenlandschaft, sind herrliche Motive für Ihr Fotoalbum.

Ganz anders das lettische Riga. Es glänzt mit Jugendstilhäusern und pulsierendem Großstadtleben. Das Schwarzhäupterhaus und die St. Petri-Kirche stehen beim Sightseeing genauso hoch im Kurs wie die Straßencafés, wo Style und Chicwie auf einem Catwalk an Ihnen vorbeiflanieren.

Estlands Hauptstadt Tallinn putzt das Mittelalter sichtbar heraus und setzt seine imposanten Stadtmauern, Altstadtgassen und Wehrtürme gekonnt in Szene. Im Gegensatz dazu ist das Leben hier fortschrittlich organisiert. Die Parlamentswahl via Internet beispielsweise ist für Estland völlig selbstverständlich.

Einzigartige Naturerlebnisse wie der Laheema-Nationalpark mit seinen Buchten und die Gauja-Schlucht sind inklusive. Und natürlich die Dünen der Kurischen Nehrung, in denen einst Thomas Mann lange Sommer verbrachte. Greifen Sie zu - die baltische Wundertüte steckt voller Überraschungen!

  • Rundreise mit Übernachtungen in den Hauptstädten Vilnius, Riga und Tallinn
  • Spaziergang auf Europas höchster Düne in der Kurischen Nehrung
  • Laheema-Nationalpark mit Besuch des Gutes Palmse

Programm

1. Tag: Anreise nach Vilnius (Litauen)

Mit unserem Haustürtransfer geht es für Sie zunächst zum Flughafen nach Dresden oder Leipzig (Lufthansa) bzw. nach Berlin-Tegel (AirBaltic), von wo aus Ihr Flugzeug in Richtung Litauen abhebt (Zwischenlandung in Frankfurt/M. oder Riga).

In Vilnius werden Sie am Flughafen bereits durch Ihre örtliche Reiseleitung erwartet, die sich darauf freut, Ihnen die zahlreichen Facetten des Baltikums näher zu bringen. Den Transfer zum Hotel verknüpfen wir mit einer Stadtrundfahrt durch Vilnius und einem Altstadtspaziergang. Dabei sehen Sie unter anderem den Kathedralenplatz, der von der tempelartigen, weiß leuchtenden Kathedrale St. Stanislaus und dem frei stehenden Glockenturm beherrscht wird. Neben dem Tor der Morgenröte - dem einzigen erhaltenen Stadttor aus dem 16.Jahrhundert, steht auch die Universität auf dem Besichtigungsprogramm. Diese liegt mitten in der Altstadt und erstreckt sich über 12 Innenhöfe. Die ältesten Gebäude stammen noch aus dem 16. Jahrhundert, der Gründungszeit der Universität.

Sie übernachten in Vilnius.

2. Tag: Vilnius - Trakai - Klaipeda

Nach Ihrem Frühstück fahren Sie nach Trakai (Traken), einem der Höhepunkte Ihrer Rundreise. Das Städtchen, einst die Hauptstadt des litauischen Reiches, liegt idyllisch inmitten von Seen. Noch heute leben hier einige Karaäer, Nachfahren einer altjüdischen Sekte. Ihre farbenfrohen Häuser fallen ebenso ins Auge wie die große gotische Inselburg, die wichtigste Sehenswürdigkeit von Trakai. Die alten Gemäuer wurden wunderbar restauriert und während Ihres Besuches erhalten Sie einen Einblick in die Zeit, als die Burg noch bewohnt war und der Fürst Vytautas hier berühmte europäische Staatsmänner zu Besuch hatte.

Anschließend geht die Fahrt weiter nach Klaipeda, wo Sie auch übernachten werden.

3. Tag: Stadtrundgang in Klaipeda & Ausflug auf die Kurische Nehrung

Heute entdecken Sie das alte Zentrum der drittgrößten litauischen Stadt. Die denkmalgeschützte Altstadt mit ihren engen Gassen, alten Fachwerkhäusern und Speichern ist geprägt von 700 Jahren deutscher Geschichte. Der zentrale Platz der Altstadt ist der Theaterplatz in dessen Mittelpunkt der Simon-Dach-Brunnen steht, bekrönt von der bekannten Frauengestalt des Ännchens von Tharau. Das gleichnamige Lied des memelländischen Dichters Simon Dach zählt noch heute zum deutschen Liedgut. Vielleicht fühlen Sie sich ja zu einem kleinen Ständchen motiviert?

Anschließend geht es mit dem Bus und per Fähre auf die Kurische Nehrung. Die schmale Landzunge, welche im südlichen Teil bereits zu Russland gehört, war schon immer eine beliebte Sommerfrische. Bereits Thomas Mann ließ sich hier nieder und natürlich darf auch ein Besuch in seinem Sommerhaus in Nida/Nidden nicht fehlen. Auf dem Rückweg nach Klaipeda besteigen und besichtigen Sie die Hohe Düne. Aus 52 Metern hat man bei guter Sicht einen schönen Blick über die Nehrung und das Haff, bis hinein in das Kaliningrader Gebiet.

4. Tag: Klaipeda - "Berg der Kreuze" in Siauliai - Rundale (Lettland) - Riga

Auf dem heutigen Programm steht ein ganz besonderer Besichtigungspunkt, der auch einen kleinen Einblick ins das religiöse Leben der Litauer ermöglicht - Siauliai, der "Berg der Kreuze". Scheinbar mitten im Nirgendwo erhebt sich ein Hügel, bedeckt mit unzähligen Kreuzen. Bereits seit der Zarenzeit hinterlassen hier Pilger die unterschiedlichsten Kreuze sowie kleine Jesusfiguren. Noch niemand hat sich die Mühe gemacht, diese christlichen Symbole zu zählen, aber die schiere Menge ist unglaublich beeindruckend!

Haben Sie schon einmal vom Versailles des Nordens, Schloss Rundale (Ruhenthal), gehört? Die Anlage werden Sie im Anschluss besuchen. Das mittlerweile im Staatsbesitz befindliche Barockschloss ließ die russische Zarin Anna Iwanowna für den kurländischen Herzog Biron errichten. Der Baumeister Bartolomeo Francesco Restrelli, welcher auch die Pläne für den Winterpalast der Eremitage in St. Petersburg erstellte, entwarf diese Anlage und ließ auch den Garten in französischem Stil anlegen. Bunte, liebevoll gepflegte Rabatten und die in zarten Gelbtönen gehaltene Fassade des Schlosses laden zum Fotografieren und Entdecken ein.

Sie fahren weiter zu Ihrer nächsten Unterkunft in Riga.

5. Tag: Riga

Während einer Stadtrundfahrt erkunden Sie gemeinsam mit Ihrem Reiseleiter Riga, die größte Stadt des Baltikums. Das Stadtbild wird geprägt durch die Daugava/Düna, welche durch gewaltige Brücken überspannt wird, sowie durch zahlreiche Jugendstil-Ensembles. Im Stadtkern findet man noch heute Zeugnisse aus der Zeit, als Riga Hansestadt war. Die Große und Kleine Gilde und das in den 90iger Jahren wieder errichtete Schwarzhäupterhaus beeindrucken ebenso wie das einzige erhaltene Stadttor und das Schloss. Überragt wird alles von der Petrikirche, Rigas höchster Kirche. Von der zweiten Galerie des 123,5 Meter hohen Turms haben Sie einen schönen Blick auf Altstadt, Ostsee und Daugava. Anschließend haben Sie Zeit für eigene Erkundungen.

Am Abend erwartet Sie ein gemeinsames Abendessen in Ihrem Hotel in Riga.

6. Tag: Riga - Gauja Nationalpark mit Burg Turaida - Sigulda

Nach dem Frühstück führt Sie Ihre Reiseleitung durch das wohl beliebteste Reiseziel in Lettland, den Gauja Nationalpark. Hierher kamen bereits im 19. Jahrhundert die ersten Besucher, die durch die ursprüngliche Landschaft, welche der Gauja-Fluss geschaffen hat, angelockt wurden.

Im Zentrum des Nationalparks liegt Turaida, ein Ortsteil von Sigulda (Segewold). Über grünen Baumkronen und dem Fluss Gauja erhebt sich hier die aus roten Ziegeln gebaute mächtige Burg Turaida, was übersetzt so viel wie Gottesgarten bedeutet. Die Anlage wurde ursprünglich für den Bischof Philipp von Ratzeburg errichtet und beherbergt heute ein Museum sowie einen Skulpturengarten.

Den Abend können Sie bei einem gemütlichen Abendessen in Ihrem Hotel in Sigulda ausklingen lassen.

7. Tag: Sigulda - Pärnu (Estland) - Tallinn

Heute fahren Sie in die Hafenstadt Pärnu. Die 44.000 Einwohner Stadt wurde im 13. Jahrhundert vom Deutschen Orden gegründet und gilt als das wichtigste Seebad Estlands. Die Bezeichnung "Sommerhauptstadt Estlands" ist gerechtfertigt - sogar der Bürgermeister von Tallinn übergibt zu Beginn der Sommersaison symbolisch die Hauptstadtrechte an den Bürgermeister von Pärnu. Während einer Führung durch die Hansestadt entdecken Sie unter anderem das klassizistische Rathaus, ursprünglich Wohnsitz eines reichen Händlers, die Katharinenkirche und auch die Kuningastraße, wo sich ein schön restauriertes Speicherhaus aus dem 17. Jahrhundert befindet. Lassen Sie diesen Kurort auf sich wirken, ehe Sie Ihre Reise weiter in das Baltikumsland Estland führt.

Sie fahren weiter zu Ihrer nächsten Unterkunft in Tallinn.

8. Tag: Stadtrundgang in Tallinn & Ausflug in den Lahemaa-Nationalpark

Zunächst geht es nach Ihrem Frühstück in die Altstadt von Tallinn für einen Spaziergang. Nicht übersehen können Sie hier die mittelalterliche Stadtmauer. Sie war 3 Meter dick und bis zu 16 Meter hoch und besaß 46 Wehrtürme. Etwa die Hälfte sind noch erhalten und ein beeindruckendes Fotomotiv. Gleiches gilt für den Langen Hermann, den größten erhaltenen Turm der alten Burg. Dieser überragt die Dächer der Altstadt und ist schon von Weitem zu erkennen. Ebenfalls auf dem Domberg befindet sich die Domkirche, eines der ältesten estnischen Gotteshäuser aus dem 13. Jahrhundert. Die ursprünglich römisch-katholische Kathedrale wurde mit Abschluss der Reformation in Estland zur lutherischen Domkirche und ist heute Bischofskirche. Im Inneren können Sie sich selbst von der schlichten Schönheit dieser dreischiffigen Basilika im gotischen Stil überzeugen. Faszinierend sind auch die "Drei Schwestern", drei der schönsten Beispiele mittelalterlicher Bausubstanz in Tallinn.

Von Tallinn aus fahren Sie zunächst in den bekannten Lahemaa-Nationalpark, den größten Nationalpark Estlands. Durch dessen Buchtenlandschaft streifen noch heute Elche, Bären und Luchse. Außerdem haben sich hier noch einige schöne deutsch-baltische Gutshäuser erhalten, darunter das barocke Adelshaus Palmse aus dem 17./18. Jahrhundert. Das Adelsgeschlecht Von Der Pahlen war mehr als 200 Jahre lang Eigentümer dieses in seiner baulichen Pracht und schieren Größe einzigartigen Herrenhaus-Komplexes. Heute befinden sich im Gut ein Hotel und ein Museum, außerdem hat hier die Nationalparkverwaltung ihren Sitz. Beim Bummel durch die idyllische Parkanlage vergeht die Zeit wie im Flug. Nach dem Besuch des Nationalparks werden Sie zurück nach Tallinn gebracht.

Ein Abschiedsabendessen rundet Ihre Reise durch die drei baltischen Länder gemütlich ab.

9. Tag: Heimreise

An Ihrem letzten Tag bringt Sie der Transfer nach dem Frühstück zum Flughafen um die Heimreise anzutreten. Hier verabschiedet sich Ihre örtliche Reiseleitung von Ihnen. Mit dem Rückflug und dem Transfer nach Hause geht eine beeindruckende Reise ins Baltikum für Sie zu Ende.

ab1428 

Beförderung

  • Haustürtransfer 
  • Flug mit renommierter Fluggesellschaft nach Vilnius (Umsteigeverbindung) und zurück von Tallinn (Umsteigeverbindung) in der Economy Class
  • Transfer Flughafen - Hotel - Flughafen
  • Fahrt im Reisebus während der Rundreise
  • Fährüberfahrt zur Kurischen Nehrung

Hotels & Verpflegung

  • 1 Übernachtung in einem 3*/4*-Hotel in Vilnius
  • 2 Übernachtungen in einem 3*/4*-Hotel in Klaipeda
  • 2 Übernachtungen in einem 3*/4*-Hotel in Riga 
  • 1 Übernachtung in einem 3*/4*-Hotel in Sigulda
  • 2 Übernachtungen in einem 3*/4*-Hotel in Tallinn
  • 8 x Frühstück
  • 8 x Abendessen im Hotel
  • 1 x estnisches Mittagessen in einer Taverne im Lahemaa Nationalpark

Ausflüge & Besichtigungen

  • Ausflüge: Kurische Nehrung, "Berg der Kreuze" in Siauliai, Gauja Nationalpark und Lahemaa Nationalpark
  • Stadtbesichtigungen: Vilnius, Klaipeda, Nida, Riga, Sigulda, Pärnu und Tallinn
  • Eintritte: Wasserburg Trakai, Thomas-Mann-Haus in Nida, Barockschloss in Rundale, St. Petri-Kirche mit Auffahrt auf den Turm in Riga, Burg Turaida, Domkirche in Tallinn und Gut Palmse im Lahemaa Nationalpark

Zusätzlich inklusive

  • Aktuellen Steuern & Sicherheitsgebühren
  • Nationalpark-Gebühr für die Kurische Nehrung
  • 1 Reisetaschenbuch pro Buchung
  • Örtliche Reiseleitung (Reiseleiterwechsel an den Grenzen): 1.-9. Tag
  • sz-Reisebegleitung

ab1428 

Zielland

Litauen

Neujahr (1. Januar); Unabhängigkeitstag von 1918 (16. Februar); Tag der Wiedererlangung der Unabhängigkeit 1990 (11. März); Ostern (März/April); Tag der Arbeit (1. Mai); Johannistag (24. Juni); Staatstag (6. Juli); Mariä Himmelfahrt (15. August); Allerheiligen (1. November); Weihnachten (25. & 26. Dezember).
Allein reisende Frauen können sich in Litauen frei bewegen und auf eigene Faust das Land erkunden. Nachts sind einsame Gegenden zu meiden. In Bars und Diskos sollte auf Grund der Gefahr von K.o.-Tropfen das Glas auf keinen Fall aus den Augen gelassen werden, auch bei unverlangt angebotenen Drinks sollte Vorsicht geboten sein. In Großstädten, vor allem in Touristenhochburgen, sind Diebstähle oftmals das größte Problem. Wertsachen sollten daher immer eng am Körper und nicht offensichtlich getragen werden.
Geschäfte öffnen montags bis freitags von etwa 10-19 Uhr und samstags von 10-18 Uhr. Supermärkte haben dagegen oftmals 7 Tage die Woche von 8-22 Uhr auf. Postämter arbeiten montags bis freitags von 8/9-16 Uhr. In der Hauptstadt hat die Post bis etwa 19 Uhr geöffnet und samstags 9-16 Uhr. Banken kann man in der Regel montags bis freitags von 8-17/18 Uhr und teilweise auch samstags erreichen.
Waren für den persönlichen Gebrauch, die in einem EU-Land mit allen Abgaben gekauft wurden, können ohne Beschränkungen innerhalb der EU mitgeführt werden. Als Richtmengen gelten: 800 Zigaretten, 400 Zigarillos, 200 Zigarren, 1 kg Tabak, 10 l Spirituosen bzw. alkoholhaltige Süßgetränke (Alkopops), 20 l Zwischenerzeugnisse, 90 l Wein, wovon maximal 60 l Schaumwein sein dürfen, und 110 l Bier. Kaffee und kaffeehaltige Erzeugnisse sind bis 10 kg ebenfalls zollfrei. Für Parfüm gelten keine Mengenbegrenzungen. Bargeld und gleichgestellte Zahlungsmittel (z.B. Sparbücher, Schecks/Reiseschecks) dürfen unbeschränkt ein- und ausgeführt werden, müssen aber bei Befragen ab 10.000 EUR angemeldet werden.
Aus Nicht-EU-Ländern dürfen 200 Zigaretten oder 100 Zigarillos oder 50 Zigarren oder 250 g Tabak sowie 1 l Spirituosen oder 2 l Zwischenerzeugnisse oder 4 l nicht schäumender Wein und 16 l Bier eingeführt werden. Geldmittel ab einem Wert von 10.000 EUR müssen angemeldet werden. Bei der Wiedereinreise in die Schweiz dürfen über 17-jährige 250 Zigaretten oder Zigarren oder 250 g anderer Tabakfabrikate sowie 5 l alkoholische Getränke mit einem Alkoholgehalt bis 18 Vol.-% und 1 l alkoholische Getränke mit einem Alkoholgehalt über 18 Vol.-% zollfrei einführen. Die Wertfreigrenze aller eingekauften Waren beträgt 300 CHF (inkl. Geschenke, Alkohol und Tabakerzeugnisse).
Bestimmte Waren wie Arznei- und Betäubungsmittel, jugendgefährdende und verfassungswidrige Medien, Fälschungen oder Produkte aus der Tier- und Pflanzenwelt (z. B. Elfenbein oder Krokodilleder) unterliegen Genehmigungspflichten oder Verboten.
Da sich Zollbestimmungen kurzfristig ändern können, ist es ratsam, die aktuellen Vorschriften kurz vor der Reise direkt bei der jeweiligen Botschaft zu erfragen.
Viele Hotels, Ferienhäuser und öffentliche Einrichtungen wurden in den größeren Städten bereits behindertengerecht ausgebaut. Auch Gehwege befinden sich dort zumeist in einem guten Zustand, so dass sich Stolperfallen für Rollstuhlfahrer und blinde Menschen in Grenzen halten.
Homosexualität ist zwar seit Jahren straffrei und es existiert ein Antidiskriminierungsgesetz, doch steht man dem Thema nicht überall offen gegenüber. In vielen konservativen, religiös geprägten Teilen des Landes stößt die gleichgeschlechtliche Liebe immer noch derart auf Ablehnung, dass sogar ein Gesetz verabschiedet wurde, welches die Thematisierung von Homosexualität an Schulen und öffentlichen Einrichtungen für Kinder und Jugendliche verbietet. In der Hauptstadt und in Kaunas sowie Klaipeda gibt es kleine LGBT-Communities.
Für Kinder und Erwachsene sollte generell ein ausreichender Impfschutz bestehen, vor allem gegen Tetanus, Diphtherie, Pertussis, MMR und Hepatitis. Speziell für Litauen-Reisen von April bis Oktober sollte außerdem über einen Impfschutz gegen FSME (durch Zecken übertragene Virusinfektion) nachgedacht werden.
Da sich Impfvorschriften kurzfristig ändern können, ist es ratsam, die aktuellen Vorschriften vor der Reise direkt bei der jeweiligen Botschaft oder konsularischen Vertretung des Ziellandes zu erfragen. Bitte erkundigen Sie sich zusätzlich auf den Internetseiten Ihres Auswärtigen Amtes über mögliche aktuelle medizinische Risiken für Reisen ins jeweilige Land.
Für Telefonate ins Ausland gelten die jeweiligen Ländervorwahlen. Für Deutschland gilt die 0049, für die Schweiz die 0041 und für Österreich die 0043. Litauen hat die Landesvorwahl 00370. Mit dem Wegfall der Roaminggebühren innerhalb der EU ist auch mobiles Telefonieren in Litauen günstig geworden. Öffentliche Münz- und Kartentelefone sind vorhanden, die dazugehörigen Karten bekommt man an vielen Kiosken, Postämtern oder in den Läden der Telecom (Lietuvos telekomas). Die günstigste Kommunikationsmöglichkeit bietet das Internet, z.B. in Hotels und Internetcafés oder über W-LAN an öffentlichen Plätzen.
In Litauen gilt die EU-Notrufnummer 112.
Hotels, Restaurants und Taxis erheben oftmals bereits einen Servicezuschlag auf den Rechnungspreis. Bei besonderer Zufriedenheit freut sich das Personal aber über ein kleines finanzielles Extra in Höhe von etwa 10 %.
Als Mitglied der Europäischen Union und des Schengener Abkommens gibt es an den EU-Grenzen zu Litauen keine Grenzkontrollen mehr. Dennoch müssen Schweizer und EU-Bürger bei der Einreise einen gültigen Personalausweis/eine Identitätskarte oder einen Reisepass mit sich führen. Kindereinträge im Reisepass eines Elternteils sind nicht mehr gültig. Jedes Kind benötigt ein eigenes Ausweisdokument. Wer mit dem PKW einreist, benötigt zusätzlich die grüne Versicherungskarte.
Da sich Einreisebestimmungen kurzfristig ändern können, ist es ratsam, die aktuellen Vorschriften kurz vor der Reise direkt bei der jeweiligen Botschaft zu erfragen.
Die Netzspannung beträgt 220 Volt Wechselstrom (50 Hertz). In der Regel werden die Steckertypen C (Eurostecker) und F (Schukostecker) wie in Deutschland und Österreich verwendet. Für Schweizer Stecker des Typs J (dreipoliger Rundstecker) wird daher ein Adapter benötigt.
Die medizinische Versorgung in den größeren Städten des Landes ist gut und mit deutschen, österreichischen und schweizerischen Standards zu vergleichen. Außerhalb der Städte fehlt es jedoch oftmals an technischen und apparativen Möglichkeiten. Für EU-Bürger und solche der EFTA-Länder gilt die europäische Krankenversicherungskarte EHIC, die die ärztliche Versorgung und Kostenübernahme regelt, jedoch keine Rücktransporte übernimmt. Daher sollte vor Abreise bei der eigenen Krankenkasse überprüft werden, ob diese mit inbegriffen sind.
Deutsche Botschaft
Z. Sierakausko g. 24
03105 Vilnius
Tel.: +370-5-2106400
Fax: +370-5-2106446
E-Mail: info@wilna.diplo.de
Web: https://wilna.diplo.de

Österreichisches Honorarkonsulat
Jogailos g. 9
01116 Vilnius
Tel.: +370-5-2666682
Fax: +370-5-2125591
E-Mail: consul@austrianconsulate.lt
Web: www.austrianconsulate.lt

Schweizerisches Generalkonsulat
Lvovo 25
09320 Vilnius
Tel.: +370-5-2032969
Fax: +370-5-2032944
E-Mail: vilnius@honrep.ch
Web: https://www.eda.admin.ch
Die zuständige Botschaft befindet sich in Riga/Lettland.
Hoch im Kurs stehen in Litauen vor allem Kartoffelgerichte, wie z.B. Cepelinai, mit Hackfleisch gefüllte Kartoffelklöße, Kugelis, ein Kartoffelauflauf mit Speck und Zwiebeln, oder Bulviniai Blynai, Kartoffelpuffer. Eine typisch litauische Vorspeise ist Šaltibarščiai, eine kalte Rote-Beete-Suppe. Für den kleinen Hunger zwischendurch bietet sich eine Scheibe Roggenbrot mit Skilandis an, einer geräucherten Wurst.
Hauptspeisen sind meist sehr deftig wie z.B. Kohlrouladen oder Rinderbraten. Unbedingt probieren sollte man litauisches Bier, Met, einen Honigwein, oder Trejos Devynerios, einen Bitterbranntwein, hergestellt aus 26 Kräutern. Auf vielen Dessertkarten findet man verschiedene Pfannkuchenvarianten sowie mit Quark oder Beeren gefüllte Mehlklöße. Vorzüglich schmeckt auch Šakotis, litauischer Baumkuchen. Dazu trinkt man in der Regel einen starken, ungesüßten Espresso.
Das Straßennetz ist noch im Ausbau, befindet sich aber bereits in einem vergleichsweise guten Zustand. Dennoch gilt Litauen auf Grund der sehr hohen Anzahl an Verkehrstoten als das gefährlichste Land für Autofahrer. Grund dafür sind hier aber nicht unbedingt die Straßen, sondern die teilweise höchst riskante Fahrweise der Einheimischen. Wer mit dem eigenen Auto anreist oder sich einen Mietwagen leistet, der sollte daher unbedingt besonders umsichtig fahren. Hinweis: Autofahrer sind verpflichtet, das ganze Jahr auch tagsüber mit Abblendlicht zu fahren; zudem muss ein kleiner Feuerlöscher im Auto sein.
Für den öffentlichen Nahverkehr sind vor allem Busse zuständig. Litauische Sprachkenntnisse sind für die Entschlüsselung der Fahrpläne durchaus hilfreich. Kurioserweise befinden sich manche Haltestellen direkt an den litauischen Autobahnen, hier ist beim Ein- und Aussteigen besondere Vorsicht geboten.
Februar Die karnevalistischen Umzüge an Uzgavenes sind in der Altstadt von Vilnius zu bestaunen.
21. März Der Frühlingsanfang wird in ganz Vilnius mit Gesang, Tanz und großen Feuern begangen.
Mai Anlässlich des internationalen Folklorefestes Skamba Skamba Kankliai werden in der Altstadt von Vilnius Volkstänze und -lieder zum Besten gegeben. An den zahlreichen Ständen werden litauische Köstlichkeiten und Kunsthandwerk angeboten.
Juni Die Sommersonnenwende wird im ganzen Land mit Tänzen und Johannisfeuern gefeiert.
Juli Klaipeda ist bekannt für seine tollen Festivals. Ende Juli findet stets das Seefest mit vielen kleinen Angel- und Segelwettbewerben und bunten Lichtspielen statt.
Juli/August Lesungen und Konzerte sind Teil des Thomas-Mann-Festivals im einstigen Sommerhaus Thomas Manns in Nida (http://www.thomas-mann-festival.de).
Das Sommerfestival von Christophor punktet mit zahlreichen Theaterperformances vor der Kulisse der historischen Altstadt.
September Der Tag des Herbstäquinoktium, auch Herbstkarneval genannt, wird jedes Jahr fröhlich und farbenprächtig begangen. Rund um die Hauptstadt finden zahlreiche Veranstaltungen statt und eine Feuerskulpturenparade fährt durch das Zentrum.
Besonders ausgelassen feiert man in diesem Monat das Erntefest in Dzūkija.
In Litauen herrscht ein gemäßigtes Kontinentalklima. In den Wintermonaten sinken die Temperaturen auf bis zu -5 °C. Die schneereichen und stabilen Winter locken jedes Jahr zahlreiche Touristen in die litauischen Skigebiete. Die Sommer sind relativ mild mit Höchsttemperaturen um die 22 °C.
Für die warmen Sommermonate empfiehlt sich die Mitnahme von leichter, atmungsaktiver Kleidung. Für kühle Abende sollte stets etwas Langärmeliges mitgenommen werden, auch Regenschutz ist empfehlenswert.
Amtssprache: Litauisch
Bevölkerung: rund 3 Mio. Einwohner
Fläche: 65.300 km²
Hauptstadt: Vilnius (rund 530.000 Einwohner)
Landesvorwahl: +370
Währung: Euro (Abk.: €; ISO-4217-Code: EUR)
Zeitzone: Eastern European Time (EET). Mitteleuropäische Zeit (MEZ) +1 Std.

Lettland

Neujahr (1. Januar); Karfreitag & Ostern (März/April); Tag der Arbeit (1. Mai); Wiederherstellung der Unabhängigkeit der Republik Lettland (4. Mai); Mittsommerfest (23. Juni); Johannisfest (24. Juni); Ausrufung der Republik Lettland (18. November); Weihnachten (25./26 Dezember); Silvester (31. Dezember).
Gebäude und öffentliche Verkehrsmittel sind in der Regel noch nicht behindertengerecht ausgestattet.
Telefonzellen funktionieren mit Telefonkarten, die in Tankstellen, größeren Geschäften und Kiosken verkauft werden. In Lettland wurde das Telefonsystem digitalisiert. Von einem Anschluss mit 8-stelliger digitaler Nummer kann man jede andere 8-stellige Nummer anwählen, das Wählen der Vorwahl entfällt. Wenn man eine Nummer nicht erreicht, lässt man die 6 (Festnetz) oder 2 (Mobilnetz) am Anfang der Nummer weg. Noch sind nicht alle Telefonnummern umgestellt. Für Mobiltelefone bieten sich wieder aufladbare Prepaid-Karten im Wert von ca. 20 EUR an, die man in größeren Geschäften und an Kiosken erhält. Die Landesvorwahl von Lettland lautet: 00371.
Feuerwehr: 01, Polizei: 02, Ambulanz: 03 (Festnetz und mobil)
Da Hepatitis A in Lettland endemisch ist, ist es ratsam, sich vor einer Reise impfen zu lassen bzw. einen bestehenden Impfschutz aufzufrischen. Dies gilt insbesondere für Langzeitaufenthalte von mehr als vier Wochen. In diesem Fall kann auch eine Impfung gegen Hepatitis B und Tollwut sinnvoll sein.
Von April bis Oktober besteht außerdem landesweit die Gefahr einer Infektion mit Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME) durch Zeckenbisse, die in den baltischen Ländern öfters vorkommt als im übrigen Europa. Eine Impfung ist daher anzuraten.
Darüber hinaus empfiehlt sich vor Antritt einer Reise generell eine Überprüfung bzw. Auffrischung der Standardimpfungen (Tetanus, Diphtherie, Pertussis (Keuchhusten), ggfs. auch Mumps, Masern, Röteln (MMR) und Influenza).
Da sich Impfvorschriften kurzfristig ändern können, ist es ratsam, die aktuellen Vorschriften vor der Reise direkt bei der jeweiligen Botschaft oder konsularischen Vertretung des Ziellandes zu erfragen. Bitte erkundigen Sie sich zusätzlich auf den Internetseiten Ihres Auswärtigen Amtes über mögliche aktuelle medizinische Risiken für Reisen ins jeweilige Land.
Die Geschäfte in den Städten sind in der Regel Mo-Fr 10-21, Sa/So 10-20 Uhr geöffnet. In ländlichen Gebieten schließen die Geschäfte früher und oft auch zur Mittagszeit. Banken öffnen werktags zwischen 9 und 10 Uhr und schließen zwischen 16 und 18 Uhr. Wechselstuben haben oft sieben Tage pro Woche geöffnet.
Deutsche Botschaft
Raina bulvaris 13
1050 Riga
Tel.: +371-67085100
Fax: +371-67085148
Web: http://www.riga.diplo.de

Österreichische Botschaft
Elizabetes iela 15-4°
1010 Riga
Tel.: +371-67216125
E-Mail: riga-ob@bmeia.gv.at

Schweizerische Botschaft
Elizabetes 2
1340 Riga
Tel.: +371-67338351
Fax: +371-67338354
Web: http://www.eda.admin.ch/riga
Für Reisende aus EU-Ländern entfällt die Passkontrolle. Ein gültiger Personalausweis ist dennoch mitzuführen, denn die Ein- oder Ausreise ohne gültigen Pass oder Ausweis stellt eine Ordnungswidrigkeit dar, die mit einer Geldstrafe von bis zu 2.500 EUR geahndet werden kann. Kindereinträge im Reisepass eines Elternteils sind nicht mehr gültig. Jedes Kind benötigt ein eigenes Ausweisdokument. Auch Reisende aus der Schweiz können im Rahmen des Schengener Abkommens die Grenzen zu Lettland kontrollfrei überschreiten. Sie benötigen Identitätskarte oder Reisepass.
Da sich Einreisebestimmungen kurzfristig ändern können, ist es ratsam, die aktuellen Vorschriften kurz vor der Reise direkt bei der jeweiligen Botschaft zu erfragen.
Alleinreisende Frauen werden in Lettland nicht mit besonderen Problemen konfrontiert. Mit den üblichen Vorsichtsmaßnahmen kann man sich sehr gut in Lettland bewegen. Dazu gehört - wie fast überall - dass Frauen nicht allein per Anhalter reisen sollten.
Die medizinische Versorgung durch Ärzte und Apotheken ist flächendeckend. In Lettland wird auf die Europäische Krankenversicherungskarte (European Health Insurance Card - EHIC) behandelt. Man muss die Behandlung im Voraus bezahlen. Die Krankenkasse erstattet dann gegen Vorlage der Quittung die Kosten. Für eventuell anfallende Rücktransport- und Mehrkosten ist eine private Auslandskrankenversicherung sinnvoll.
Homosexualität wird in Lettland von der Bevölkerung eher weniger toleriert. In der Lettischen Verfassung ist die Ehe für Schwule und Lesben explizit verboten. In Riga gibt es eine kleine Schwulenszene. Den offenen Austausch von Zärtlichkeiten sollte man aus Sicherheitsgründen jedoch vermeiden, da es in der Vergangenheit zu Gewalthandlungen gegenüber Lesben und Schwulen gekommen ist.
Trinkgelder waren in Lettland früher nicht üblich, werden in den Städten mittlerweile jedoch erwartet. Im Restaurant und im Hotel sind 10 % des Rechungsbetrages normal. Auf dem Lande trifft man gelegentlich noch auf Unverständnis, wenn man Trinkgeld gibt.
In Lettland ist das öffentliche Verkehrsnetz gut ausgebaut. Busse sind das wichtigste Verkehrsmittel. In jeder größeren Stadt gibt es einen Busbahnhof. Auch kleinere Ortschaften werden mindestens einmal pro Tag angefahren (http://www.autoosta.lv). Das Bahnstreckennetz wird erst allmählich wieder aufgebaut. Es ist nicht sehr weit verzweigt und nur auf den Hauptstrecken fahren die Züge in einer guten Taktfrequenz. Autos kann man in größeren Städten und an den Flughäfen mieten. Die Hauptverkehrsstraßen sind in einem guten Zustand. Bei Nebenstraßen ist dies nicht immer der Fall. In Lettland fährt man immer mit Abblendlicht. Die Promillegrenze liegt bei 0,5.
Die Netzspannung beträgt 230 Volt/50 Hertz. Wie in Deutschland und Österreich werden die Steckertypen C (Eurostecker) und F (Schukostecker) verwendet. Für die in der Schweiz verwendeten Stecker des Typs J (dreipolige Rundstecker) wird ein Adapter benötigt.
Waren für den persönlichen Gebrauch, die in einem EU-Land mit allen Abgaben gekauft wurden, können ohne Beschränkungen innerhalb der EU mitgeführt werden. Es gelten folgende Richtmengen: 800 Zigaretten oder 400 Zigarillos mit einem Höchstgewicht von 3 g pro Stück oder 200 Zigarren oder 1 kg Tabak und 10 l Spirituosen, 20 l Zwischenerzeugnisse, 90 l Wein, davon max. 60 l Schaumwein, und 110 l Bier.
Aus Nicht-EU-Ländern dürfen 200 Zigaretten oder 100 Zigarillos oder 50 Zigarren oder 250 g Tabak sowie 1 l Spirituosen, 2 l Zwischenerzeugnisse, 4 l nicht schäumender Wein und 16 l Bier eingeführt werden.
Bargeld im Wert von über 10.000 EUR muss bei Ein- und Ausreise innerhalb der EU auf Befragen angegeben werden. Die Einfuhr von Waffen ist verboten. Für die Ausfuhr von Antiquitäten wird ein Ausfuhrzertifikat benötigt. Bei der Wiedereinreise in die Schweiz dürfen über 17-jährige 250 Zigaretten oder Zigarren oder 250 g anderer Tabakfabrikate sowie 5 l alkoholische Getränke mit einem Alkoholgehalt bis 18 Vol.-% und 1 l alkoholische Getränke mit einem Alkoholgehalt über 18 Vol.-% zollfrei einführen. Die Wertfreigrenze aller eingekauften Waren beträgt 300 CHF (inkl. Geschenke, Alkohol und Tabakerzeugnisse).
Da sich Zollbestimmungen kurzfristig ändern können, ist es ratsam, die aktuellen Vorschriften kurz vor der Reise direkt bei der jeweiligen Botschaft zu erfragen. Weitere Infos auch unter http://www.zoll.de.
Lettland hat ein gemäßigtes Klima mit angenehmen Sommern und kalten Wintern. Wärmster Monat ist der Juli mit durchschnittlichen Temperaturen von ca. 16-18 °C. Der kälteste Monat an der Ostsee ist der Januar mit Temperaturen von bis zu -20 °C. Im Osten des Landes ist es im Februar mit -10 °C am kältesten. Der Niederschlag ist relativ gleichmäßig über das Jahr verteilt. Die beste Reisezeit ist von Mai bis September. Das Baden in der Ostsee ist eigentlich nur im Sommer empfehlenswert mit Wassertemperaturen von bis zu 17 °C.
Januar Das erste wichtige Ereignis des Jahres ist das Weltcuprennen auf der Bobbahn in Sigulda.
April-Mai Verzaubern lassen darf man sich auf dem International Baltic Ballet Festival in Riga (http://www.ballet-festival.lv).
Juni In den Burgruinen von Cesis wird das Mittelalter-Festival mit Ritterspielen und Theateraufführungen veranstaltet.
Das wichtigste Fest für jeden Letten ist das Sonnenwendfest in der Nacht vom 23. zum 24. Juni.
Juli In Liepaja trifft man sich zum Stadtfest.
In diesem Monat empfiehlt sich ebenfalls das Internationale Opernfestival in Sigulda.
In Ventspils lohnt sich ein Besuch auf dem jährlichen Meeresfest, das mit einer feierlichen Prozession und einer rauschenden Party gefeiert wird.
Teil des Stadtfestes von Kuldiga ist ein mittelalterlicher Markt.
November-Februar Das Winterfest in Riga ist ein Musikfestival, das sich über den Zeitraum von vier Monaten erstreckt (http://www.hbf.lv).
Die Küche Lettlands ist von der russischen, deutschen sowie polnischen Küche beeinflusst. Das lettische Nationalgericht ist Pelmeni, mit Schweinefleisch gefüllte Teigtaschen. Weitere Spezialitäten sind graue Bohnen oder Erbsen mit Speck und Zwiebeln, Kartoffeln mit Hüttenkäse, geräucherte Wurst und eingelegter Hering. Borschtsch, eine Rote-Beete-Suppe wird hierzulande auch sehr gern gegessen. Die auf Speisekarten am häufigsten zu findenden Fische sind Lachs, Hering, Hecht, Forelle und Aal. In den Wintermonaten sind hauptsächlich Fleisch, Gemüse und Kartoffeln die Grundzutaten eines jeden Gerichtes. Im Sommer werden die verschiedenen Beeren zu Marmelade oder Obstkuchen verarbeitet. Honigkuchen und Hefezöpfe sind ebenfalls beliebte Nachspeisen. Für den kleinen Hunger zwischendurch bieten sich Pasteten mit Kohl und hartgekochten Eiern oder Pfannkuchen mit Fleisch und Käse an. Zum Essen trinkt man in der Regel Bier oder lettischen Champagner und als Digestif einen russischen oder lettischen Wodka.
Amtssprache: Lettisch
Bevölkerung: rund 2,3 Mio. Einwohner
Fläche: 64.589 km²
Hauptstadt: Riga (rund 720.000 Einwohner)
Landesvorwahl: +371
Währung: Euro (Abk.: €; ISO-4217-Code: EUR)
Zeitzone: Eastern European Time (EET); Mitteleuropäische Zeit (MEZ) & Mitteleuropäische Sommerzeit (MESZ) +1 Std.

Estland

Impfungen sind für eine Reise nach Estland nicht vorgeschrieben. Reist man aber zwischen April und Oktober nach Estland, wird eine Impfung gegen Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME), die durch Zeckenbisse übertragen wird, empfohlen.
Darüber hinaus ist es sinnvoll, anlässlich einer Auslandsreise, seinen Impfschutz gegen Tetanus, Diphtherie, Pertussis (Keuchhusten) und ggfs. auch gegen Mumps, Masern, Röteln (MMR) und Influenza zu überprüfen bzw. aufzufrischen. Auch eine Impfung gegen Hepatits A und B sowie gegen Tollwut ist insbesondere bei Langzeitaufenthalten zu empfehlen.
Da sich Impfvorschriften kurzfristig ändern können, ist es ratsam, die aktuellen Vorschriften vor der Reise direkt bei der jeweiligen Botschaft oder konsularischen Vertretung des Ziellandes zu erfragen. Bitte erkundigen Sie sich zusätzlich auf den Internetseiten Ihres Auswärtigen Amtes über mögliche aktuelle medizinische Risiken für Reisen ins jeweilige Land.
Innerhalb des Schengenraumes bestehen keine Passkontrollen mehr. Deutsche, Österreicher und Schweizer müssen über einen für noch mindestens drei weitere Monate gültigen Personalausweis (Identitätskarte) oder Reisepass verfügen, um einreisen zu dürfen. Kindereinträge im Reisepass eines Elternteils sind nicht mehr gültig. Jedes Kind benötigt ein eigenes Ausweisdokument.
Für einen Aufenthalt von bis zu 90 Tagen benötigen weder Deutsche, noch Österreicher oder Schweizer ein Visum. Eine gebührenpflichtige Verlängerung um weitere 90 Tage ist bei der zuständigen Ausländerbehörde (Direccion Nacional de Migraciones) zu beantragen.
Da sich Einreisebestimmungen kurzfristig ändern können, ist es ratsam, die aktuellen Vorschriften kurz vor der Reise direkt bei der jeweiligen Botschaft zu erfragen.
Seit dem Beitritt des Landes zur EU im Jahr 2004 sind v.a. im Bereich der Hotellerie und Gastronomie (insbesondere mit drei oder mehr Sternen) vermehrt Bemühungen festzustellen, den Bedürfnissen behinderter Menschen gerecht zu werden. Rechtlich gesehen ist Barrierefreiheit für alle Bedienungseinrichtungen vorgeschrieben, in denen dies baulich möglich ist.
In Privatunterkünften und in ländlichen Gebieten kann sich die Suche nach einer passenden Unterkunft allerdings noch schwierig gestalten. In einigen Teilen der Altstadt von Tallinn sind Rollstuhlfahrer auf fremde Hilfe angewiesen, da die Wege manchmal sehr steil sind; Kopfsteinpflaster und hohe Bordsteinkanten erschweren die Fortbewegung zusätzlich. Museen, Spa- und Wellnesseinrichtungen sowie Naturparks sind inzwischen meist mit behindertengerechten Zugängen ausgestattet.
Weitere Auskünfte erteilt die Organisation Mobility International oder Procap Reisen:

Mobility International Schweiz
Rötzmattweg 51
4600 Olten
Tel.: +41-62-2126740
Fax: +41-62-2126739
E-Mail: info@mis-ch.ch
Web: http://www.mis-ch.ch

Procap-Reisen
Froburgstraße 4
4601 Olten
Tel.: +41-62-2068830
Fax: +41-62-2068839
E-Mail: info@procap.ch
Web: http://www.procap-reisen.ch
Öffnungszeiten: Do 9-12 und 13.30-16:30 Uhr, Mi 13.30-16.30 Uhr, Fr 9-12 und 13.30-15.30 Uhr

Informationen im Internet auch unter http://www.wato.de oder http://www.behindertenreisen.de.
Feuerwehr und Ambulanz: 112, Polizei: 110
Im Baltikum gibt es keine Ladenschlussgesetze. Die Geschäfte in den Städten sind in der Regel Mo-Fr 9-19/20 Uhr, Sa/So bis 17/18 Uhr geöffnet. In ländlichen Gebieten schließen die Geschäfte früher und oft auch zur Mittagszeit. Große Einkaufszentren bleiben dagegen oft bis 22 Uhr geöffnet. Banken können werktags zwischen 9 und 16 Uhr aufgesucht werden; Wechselstuben oft auch am Wochenende. Die Hauptpost in Tallinn öffnet Mo-Fr 8-20 Uhr und Sa 8-17 Uhr (https://www.omniva.ee). Büros sind Mo-Fr 8.30-17.30/18.30 Uhr besetzt.

Trinkgelder waren in Estland früher nicht üblich, werden in den Städten mittlerweile jedoch erwartet. In Restaurants und Hotels sind 10 % des Rechungsbetrages üblich.
Telefonzellen funktionieren mit Telefonkarten, die in Tankstellen, größeren Geschäften und Kiosks verkauft werden. Telefonnummern aus Estland sind meist siebenstellig und haben keine gesonderte Vorwahl.
Für die Nutzung von Mobiltelefonen bieten sich wiederaufladbare Prepaid-Karten an, die man in größeren Geschäften und Kiosks erhält. Um nach Deutschland zu telefonieren wählt man 0049 vor, nach Österreich 0043 und für Gespräche in die Schweiz 0041. Estland hat die Landesvorwahl 00372.
Neujahr (1. Januar); Unabhängigkeitstag (24. Februar); Karfreitag (März/April); Ostersonntag (März/April); Maifeiertag (1. Mai); Pfingsten (Mai/Juni); Tag des Sieges (23. Juni); Johannisfest (24. Juni); Tag der wiedererlangten Unabhängigkeit (20. August); Weihnachten (24./25./26. Dezember).
Die medizinische Versorgung durch Ärzte und Apotheken ist flächendeckend. In Estland wird auf die Europäische Krankenversicherungskarte (European Health Insurance Card, kurz „EHIC") behandelt. Man muss die Behandlung im Voraus bezahlen. Die Krankenkasse erstattet dann gegen Vorlage der Quittung die Kosten. Rücktransport- und Mehrkosten deckt eine private Auslandskrankenversicherung ab.
Homosexualität wird in Estland im zunehmenden Maße akzeptiert, lange Zeit war die gleichgeschlechtliche Liebe jedoch eher tabuisiert. Seit 1992 ist Homosexualität in Estland legal, seit 2004 besteht ein Antidiskriminierungsgesetz. Eine LGBT-Szene gibt es in Tallinn und in Tartu. Eingetragene Partnerschaften sind möglich, die Homo-Ehe nicht.
Allein reisende Frauen werden in Estland nicht mit besonderen Problemen konfrontiert. Mit den üblichen Vorsichtsmaßnahmen kann man sich sehr gut in Estland bewegen. Dazu gehört - wie fast überall - dass Frauen nicht allein per Anhalter reisen sollten.
Waren für den persönlichen Gebrauch, die in einem EU-Land mit allen Abgaben gekauft wurden, können ohne Beschränkungen innerhalb der EU mitgeführt werden. Es gelten folgende Richtmengen: 800 Zigaretten, 400 Zigarillos mit einem Höchstgewicht von 3 g pro Stück, 200 Zigarren, 1 kg Tabak sowie 10 l Spirituosen, 20 l Zwischenerzeugnisse, 90 l Wein, davon max. 60 l Schaumwein, und 110 l Bier.
Aus Nicht-EU-Ländern dürfen 200 Zigaretten oder 100 Zigarillos oder 50 Zigarren oder 250 g Tabak sowie 1 l Spirituosen oder 2 l Zwischenerzeugnisse oder 4 l nicht schäumender Wein und 16 l Bier eingeführt werden.
Andere Waren sind bis zu einem Wert von 300 EUR bzw. 430 EUR bei Anreise per Schiff oder Flugzeug von Abgaben befreit (Jugendliche unter 15 Jahre: 175 EUR). Bei der Wiedereinreise in die Schweiz dürfen über 17-jährige 250 Zigaretten oder Zigarren oder 250 g anderer Tabakfabrikate sowie 5 l alkoholische Getränke mit einem Alkoholgehalt bis 18 Vol.-% und 1 l alkoholische Getränke mit einem Alkoholgehalt über 18 Vol.-% zollfrei einführen. Die Wertfreigrenze aller eingekauften Waren beträgt 300 CHF (inkl. Geschenke, Alkohol und Tabakerzeugnisse).
Da sich Zollbestimmungen kurzfristig ändern können, ist es ratsam, die aktuellen Vorschriften kurz vor der Reise direkt bei der jeweiligen Botschaft zu erfragen. Weitere Infos auch unter http://www.zoll.de.
Die Netzspannung beträgt 230 Volt/50 Hertz. In der Regel passen Stecker des Typs C und F. In ländlichen Gebieten ist ein Reiseadapter trotzdem sinnvoll.
Busse sind das wichtigste öffentliche Verkehrsmittel in Estland. Das Land verfügt über zahlreiche Verbindungen, die mindestens einmal pro Tag auch kleinere Ortschaften anfahren (http://www.tpilet.ee). In Tallinn starten Busse in die Region am Busbahnhof direkt neben dem Hauptbahnhof.
Die Bahnverbindungen sind im Vergleich seltener und oft langsamer, werden aber in jüngerer Zeit verbessert (http://www.edel.ee). Die Vororte von Tallinn erreicht man mit einer Elektrobahn (http://elron.ee). Der Schiffsverkehr funktioniert gut; die wichtigsten Inseln können in relativ kurzen Abständen mit Fähren erreicht werden. Informationen über Kreuzfahrten finden sich unter http://www.baltikuminfo.de.
Mietwagen erhält man in größeren Städten und an den Flughäfen. Neben den Fahrzeugpapieren und einer Unfallversicherung benötigt man zum Selbstfahren auch einen internationalen Führerschein. Die Hauptverkehrsstraßen sind in einem guten Zustand. Bei Nebenstraßen ist dies nicht immer der Fall. In Estland fährt man immer mit Abblendlicht und es herrscht Rechtsverkehr. Die Promillegrenze liegt bei 0,0. Die Geschwindigkeitsbegrenzung beträgt 50 km/h innerhalb geschlossener Ortschaften, 90 km/h außerhalb und bis zu 120 km/h auf Schnellstraßen.
Estland ist relativ flach und daher auch zum Fahrradfahren gut geeignet. Allerdings haben es Radfahrer schwer, sich im Straßenverkehr gegenüber den Autofahrern zu behaupten. Immerhin gibt es bislang rund 4.000 km ausgewiesene Radwege. Radkarten für die Gegend rund um Tallinn können z.B. unter http://www.tallinn.ee heruntergeladen werden.
Deutsche Botschaft
Toom-Kuninga 11
15048 Tallinn
Tel.: +372-627-5300
Fax: +372-627-5304
E-Mail: info@tallinn.diplo.de
Web: http://www.tallinn.diplo.de
Öffnungszeiten: Mo, Di, Do, Fr 9.30-11.30 Uhr, Mi 14-16 Uhr

Österreichische Botschaft
Vambola 6, 5. Stock
10114 Tallinn
Tel.: +372-627-8740
Fax: +372-631-4365
E-Mail: tallinn-ob@bmeia.gv.at
Web: www.aussenministerium.at/tallinn
Öffnungszeiten: Mo-Fr 10-12.30 Uhr

Schweizerisches Generalkonsulat
c/o Trüb Baltic AS
Laki 5
10621 Tallinn
Tel.: +372-658-1133
E-Mail: tallinn@honrep.ch
Web: https://www.eda.admin.ch/riga
Die zuständige Botschaft befindet sich in Riga/Lettland.
April-Mai In Tallinn, Tartu, Pärnu, Viljandi und Otepää feiert man das Jazzkaar Festival. Die Konzerte werden von internationalen sowie einheimischen Stars dargeboten (http://www.jazzkaar.ee).
Juni In ganz Estland feiert man die Johannisnacht bzw. das Mittsommerfest mit Musik, Tanz und Lagerfeuern.
Juli Das Biersommer Festival Õllesummer in Tallinn ist das größte baltische Freiluft-Fest. An insgesamt fünf Tagen treten nationale und internationale Bands auf (http://www.ollesummer.ee).
August In diesem Monat findet in Tartu das Love Film Festival Tartuff statt (http://www.tartuff.ee).
November-Dezember Ein besonderes Highlight ist das in Tallinn, Tartu und Pärnu veranstaltete Black Nights Festival. Das Filmfest zeigt weltweite Kinohits (http://www.poff.ee).
Während des langen Winters isst man in Estland gerne Blutwurst mit Sauerkraut. Weitere estnische Nationalgerichte sind Sult, Kalb- oder Schweinefleisch in Aspik, Rossolye, eingelegter Hering mit Rüben, und Taidetud Basikarind, gefüllter Kalbsbraten. Typische Fischgerichte sind Milchsuppe mit Fisch oder Salzhering mit gekochten Kartoffeln, saurer Sahne und Zwiebelringen. Aal oder Scholle verspeist der Este am liebsten geräuchert. Gern gegessen werden auch in Öl eingelegte Sprotten. Zum Hinunterspülen wird hauptsächlich Bier getrunken. Platz eins der beliebtesten hochprozentigen Drinks belegen Viru Valge oder Saaremaa, regionale Wodka-Sorten, und Vana Tallinn, ein Kräuterschnaps. Naschkatzen sollten unbedingt Kohuke probieren, eine mit Hüttenkäse gefüllte aromatische Schokolade. "Kama" aus geröstetem Gersten-, Roggen-, Hafer-, Erbsen- und Bohnenmehl kann, angemacht mit Milch und Honig, ebenso als Nachspeise wie als süßes Frühstück serviert werden.
Amtssprache: Estnisch
Bevölkerung: rund 1,3 Mio. Einwohner
Fläche: 45.227 km²
Hauptstadt: Tallinn (rund 430.000 Einwohner)
Landesvorwahl: +372
Währung: Euro (Abk.: €; ISO-4217-Code: EUR)
Zeitzone: Eastern European Time (EET); Mitteleuropäische Zeit (MEZ) & Mitteleuropäische Sommerzeit (MESZ): +1 Std.
Estland hat ein gemäßigtes Klima mit langen, kalten Wintern und kurzen, relativ warmen Sommern. Im Winter betragen die Temperaturen im Durchschnitt zwischen -3 °C und -7 °C. Tiefsttemperaturen von -25 bis -30 °C sind durchaus möglich. Im Sommer liegen die durchschnittlichen Temperaturen zwischen 13 und 17 °C. Die meisten Niederschläge fallen in den Sommermonaten, die sich dennoch als beste Reisezeit empfehlen.
ab1428 

Ausführliche Einreisebestimmungen

Ausführliche Einreisebestimmungen finden Sie hier.

Hinweis zu den Ausflügen:

Alle Ausflüge und Führungen finden in deutscher Sprache statt, soweit nichts anderes angegeben ist. Bitte beachten Sie, dass sich die angegebene Reihenfolge der Ausflüge ändern kann. 

Einreisebestimmungen für deutsche Staatsangehörige (Reisedokumente / Visum / Impfung):

Deutsche Staatsangehörige benötigen für diese Reise gültige Ausweisdokumente. Die Reise kann sonst nicht angetreten werden!
Je nach Reiseland kann es sein, dass ein Visum erforderlich ist. In einigen Ländern sind ggf. auch Impfvorschriften zu beachten. Ausführliche Einreisebestimmungen finden Sie online bei der jeweiligen Reise unter der Rubrik „Länder“. Außerdem erhalten Sie diese Infos auch in Ihren zugesandten Reise-Vertragsunterlagen.
Wir empfehlen Ihnen dringend, sich schon vor der Buchung einer Reise über Ihre Einreisebestimmungen zu informieren. Bitte erkundigen Sie sich dabei auch über mögliche Bearbeitungszeiten für ggf. benötigte Visa, um eine rechtzeitige Bearbeitung vor Abreise zu gewährleisten sowie über notwendige Impfungen.
Bitte beachten Sie, dass seit dem 26. Juni 2012 jedes Kind, welches ins Ausland reist, unabhängig vom Alter ein eigenes Reisedokument benötigt. Eintragungen im Reisepass der Eltern werden nicht mehr anerkannt. Bitte beantragen Sie das notwendige Reisedokument bei den zuständigen Behörden.

Einreisebestimmungen für nicht-deutsche Staatsangehörige (Reisedokumente / Visum / Impfung):

Falls Personen ohne deutsche bzw. mit nicht ausschließlich deutscher Staatsbürgerschaft mitreisen, beachten Sie bitte, dass in diesem Fall andere bzw. gesonderte Einreisebestimmungen für Ihr gewähltes Reiseland gelten können. Hierüber geben die jeweiligen Auslandsvertretungen bzw. zuständigen Konsulate entsprechend Auskunft. Wir empfehlen Ihnen dringend, sich schon vor der Buchung einer Reise über Ihre Einreisebestimmungen zu informieren. Bitte erkundigen Sie sich dabei auch über mögliche Bearbeitungszeiten für ggf. benötigte Visa, um eine rechtzeitige Bearbeitung vor Abreise zu gewährleisten.
Sollten Sie in diesem Zusammenhang Fragen haben, helfen wir Ihnen gerne weiter. Bitte kontaktieren Sie uns unter unserer kostenfreien Service-Hotline 0800 250 00 00 (Mo-Fr 9-19 Uhr).

Absagefrist durch den Reiseveranstalter sz-Reisen:

Falls die Mindesteilnehmerzahl für Ihren Reisetermin nicht erreicht werden sollte, behält sich sz-Reisen vor, bis spätestens 4 Wochen vor Reiseantritt (bei Tagesfahrten bis zu 2 Wochen) die Reise abzusagen bzw. vom Reisevertrag zurückzutreten. Weitere Informationen hierzu finden Sie in den Allgemeinen Geschäftsbedingungen unter §7.

Hinweis für Menschen mit eingeschränkter Mobilität:

sz-Reisen sind nicht geeignet für Gäste mit eingeschränkter Mobilität. sz-Reisen sind meistens Reisen in Bewegung: Um alle Besichtigungen, Rundgänge und Ausflüge in vollem Umfang miterleben zu können, sollten Sie „gut zu Fuß“ sein. Auch so manch ein Hotel ist noch nicht auf Rollatoren oder weitergehende Mobilitätsbeschränkungen eingestellt. Daher sind unsere Reisen für schwer gehbehinderte Gäste sowie für Gäste im Rollstuhl oder mit starker Sehbehinderung nicht geeignet (auch Gehörlosigkeit oder allg. Reisebehinderung).
Im Zweifel können wir vorab für Sie prüfen, ob eine Teilnahme möglich ist. Bitte fragen Sie uns vor der Buchung, ob diese Reise für Sie geeignet ist. Wir beraten Sie gern unter unserer kostenlosen Service-Hotline 0800 250 00 00 (Mo-Fr 9-19 Uhr).

Hinweis zu Reisen in „Corona-Zeiten“:

Bitte beachten Sie, dass wir die aufgeführten Leistungen einer Reise nur dann bzw. in dem Rahmen erbringen können, wie es die behördlichen Vorschriften in Deutschland und in Ihrem Urlaubsland rechtlich zulassen. Davon können unmittelbar von uns angebotene Leistungsbestandteile betroffen sein (z.B. eingeschränkte Poolnutzung, Menü statt Buffet), aber auch Einschränkungen bei der Einreise (z.B. vorgeschriebene Fieber- oder Corona-Tests) sowie allgemein vor Ort (z.B. Maskenpflicht in Geschäften oder eingeschränkter Zutritt zu Sehenswürdigkeiten). Ihre gesetzlichen Gewährleistungsansprüche bleiben hiervon unberührt. 
 

Zahlung & Reiserücktritt bei sz-Reisen:

Ausführliche Informationen zu Zahlung und zum Reiserücktritt finden Sie in den Allgemeinen Geschäftsbedingungen SZ-Reisen GmbH unter § 2. + 5. + 7. + 8.

Hinweis bei Hotelaufenthalt:

Die angegebene Hotelklassifizierung ist landestypisch.

ab1428 

Reisedaten

Reise/Reiseziel:
Baltikum: Drei Länder, drei Charaktere
Veranstalter:
SZ-Reisen GmbH, Ostra-Allee 20, 01067 Dresden
Mindestteilnehmerzahl:
25
Ungefähre Gruppengröße:
30
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NEU: Ergänzungs-Versicherung Covid-19
Ab sofort ist die Ergänzungs-Versicherung Covid-19 schon ab 4 € pro Buchung (bis zu 9 Personen) in Kombination zu einer Reiserücktritts-Versicherung oder einem Rundum-Sorglos-Paket der ERGO Reiseversicherung (bei Neuabschluss oder bis 30 Tage vor Abreise für eine bereits abgeschlossene Einmal-Versicherung) buchbar. Ausführliche Informationen dazu finden Sie hier.

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