Madagaskar: Trauminsel voller Aussteiger

Einzigartige Fauna und Flora erleben

Ob Madagaskar eine gute Wahl ist, um ein neues alternatives Leben nach Aussteigermanier zu beginnen? Wir wissen es nicht. Fest steht, dass das Eiland östlich von Afrika selbst einer der ältesten „Aussteiger“ der Erdgeschichte – also ohne Kontakt zu anderen Landmassen – ist. Und gerade deshalb ein faszinierendes Reiseziel, denn hier sind 80 Prozent der Blütenpflanzen und Säugetierarten, die Hälfte der Vogelarten, 95 Prozent der Reptilien und sogar 100 Prozent der Froscharten endemisch – das heißt sie kommen nur hier vor.

Populärstes Beispiel bei den Pflanzen sind die gigantischen Baobabbäume mit ihren grotesk verdickten Stämmen und der scheinbar kümmerlichen Laubkrone. Bei den Tieren sicher die Lemuren, die zuletzt durch die Animationsfilmreihe „Madagaskar“ zu komödiantischen Ehren gekommen ist.

Aber auch touristisch ist Madagaskar von einzigartiger Vielfalt. Tropische Regenwälder wechseln sich mit Dornsavannen und fruchtbarem Hochland ab. Reisterrassen und Vanilleplantagen prägen die Landwirtschaft und Thermalquellen, die französische Kolonialzeit hat idyllische Städte hinterlassen und paradiesische Strände und Tauchreviere locken Sonnenurlauber rund ums Jahr auf die Insel. Auf unserer Rundreise „nehmen wir alles mit“, was die Insel ausmacht – auf Fahrten mit dem Bus, Wanderungen in die Natur, Strandtagen und Stadtbesichtigungen. Und wer weiß – vielleicht denken Sie nach zwei Wochen im Paradies ja tatsächlich übers Aussteigen nach?

  • 2 Wanderungen in Nationalparks
  • Badeaufenthalt am Strand von Ifaty
  • Besuch des Chamäleonberges

Programm

1. Tag: Anreise

Ihre Reise ins einzigartige Madagaskar beginnt direkt vor Ihrer Haustür mit dem Taxiservice zum Flughafen. Via Istanbul fliegen Sie nach Antananarivo (Nachtflug).

2. Tag: Ankunft auf Madagaskar

Am späten Nachmittag landen Sie in Antananarivo, wo Sie bereits von Ihrer örtlichen Deutsch sprechenden Reiseleitung erwartet werden. Vom Flughafen aus fahren Sie zum Hotel. Übernachtung in Antananarivo.

3. Tag: Fahrt nach Antsirabe

Nach dem Frühstück brechen Sie in Richtung Süden auf. Die Landschaft ist in dieser Region der Insel durch satte, grüne Reisfelder und von landestypischen, roten Backsteinhäusern geprägt. Auf Ihrem Weg machen Sie Halt an einer Edelsteinschleiferei. Madagaskar gilt weltweit als eines der Länder mit dem höchsten Vorkommen von Edel- und Halbedelsteinen. Die kostbaren Steine haben demnach auch eine verwurzelte Bedeutung in der Kultur der Madagassen. So gilt beispielsweise der Quarz  traditionellerweise als Fruchtbarkeitssymbol.  Die Übernachtung erfolgt in einem Stadthotel in Antsirabe.

4. Tag: Antsirabe - Ambositra - Ranomafana

Antsirabe ist ein Kurort auf 1.555 m, umgeben von Reisfeldern und malerischen Bergen. Er ist für seine sprudelnden Thermalquellen bekannt und wegen des vorherrschenden gemäßigten Klimas ein sehr beliebtes Urlaubsdomizil. So besaßen zu Kolonialzeiten zahlreiche Franzosen in dieser Region ein Wochenendhaus. So erinnern diverse Gebäude an die vergangene Vorherrschaft Frankreichs. Sie fahren weiter nach Ambositra, geprägt von alten Backsteinhäusern mit von Hand geschnitzten Balkongeländern. Ambositra gilt als bedeutendste Stadt der madagassischen Holzschnitzerei und sie haben auch zahlreiche Holzwerkstätten hier ihren Sitz. Eine davon werden Sie besuchen. Die Kunst der Holzschnitzerei ist auf den Volksstamm der Zafimaniry zurückzuführen, die neben traditionellen Stücken, wie Grabstätten, auch einfache Gebrauchsgegenstände fertigen und teilweise reich verzieren. Ihr nächstes Etappenziel ist der Ort Ranomafana, der früher für seine heißen Quellen bekannt war. Heute genießt die Ortschaft durch ihren Nationalpark mit dem artenreichsten Primärwald der Insel Weltberühmtheit.  Übernachtung in Ranomafana.

5. Tag: Wanderung im Nationalpark von Ranomafana

Frisch gestärkt unternehmen Sie heute eine ca. fünfstündige Wanderung unter Leitung fachkundiger „Ranger“ im Ranomafana Nationalpark. Sie werden in die Geheimnisse des Parks mit seiner einmaligen Flora und Fauna eingeführt Der Park steht unter dem Schutz der UNESCO und bietet ausreichend Möglichkeit, die insgesamt zwölf, im Park ansässigen, Lemurenarten zu beobachten. Mit etwas Glück bekommen Sie ein Exemplar der beiden seltensten Arten zu sehen, für die der Park berühmt wurde: den Goldenen Bambuslemur und den noch selteneren Großen Bambuslemur. Letzterer gehört zu den fünf am stärksten vom Aussterben bedrohten Primatenarten. Auf dieser Tour durch den mystisch anmutenden Regenwald werden Sie vollends in die endemische Natur Madagaskars eintauchen. (Bitte achten Sie auf Trittsicherheit und festes Schuhwerk, da Steigungen und kleine Trampelpfade zu überwinden sind. Bei Nässe sind die Pfade sehr rutschig.) Spätnachmittags unternehmen Sie eine Abendpirsch am Park entlang, um die nachtaktiven Lemuren zu suchen. 

6. Tag: Ambalavao - Tsaranoro

Nach dem Frühstück führt Sie der Weg weiter nach Ambalavao. Unterwegs besuchen Sie den kommunalen Lemurenpark "Anja". Ambalavao lernen Sie auf  einem Stadtrundgang kennen. Auf den Märkten Ambalavaos bieten die kundigsten Naturmediziner und Zauberer Madagaskars Heil- und Zauberkräuter an. In Ambalavao leben die Antaimoro, die als erstes Volk Madagaskars von den Arabern lesen und schreiben sowie die Herstellung von Papier erlernten. Noch heute wird hier das Papier nach den traditionellen Techniken der Antaimoro hergestellt. Nach dem Besuch einer Papierwerkstatt fahren Sie in das Tsaranoro Tal. Spektakuläre Landschaften, Inselberge und Reisterrassen vor der imposanten Kulisse des Andringitra Massivs (2658 m) werden Sie in Staunen versetzen. In Tsaranoro verbringen Sie die kommende Nacht.

7. Tag: Tsaranoro - Chamäleonberg 

Eine ca. sechsstündige Wanderung auf den Chamäleonberg steht nun auf dem Programm. Ein sehr beliebtes Ausflugsziel in einer beeindruckenden Berglandschaft mit gewaltigen Granitwänden erwartet Sie. Schaut man genau hin, dann sieht man in Felsnischen auch noch einige Felsgräber. Ein herrlicher Blick über das Tal von Bestileo ist der Lohn Ihrer Anstrengungen.

8. Tag: Tsaranoro - Ranohira 

Weiter geht es nun nach Ranohira. Die Straße führt Sie über Ihosy und die breite Ebene von Horombe. Bis zum Horizont erstrecken sich die Graslandschaften, Weidegebiet für die Bara mit ihren großen Zebuherden. Nach etwa 1,5 stündiger Fahrt ist der kleine Ort Ranohira zu Füßen des weithin sichtbaren Isalo-Gebirges erreicht. Der Name bedeutet "Wasser der singenden Lemuren". Ursprünglich lag dieser Ort noch einige Kilometer näher am Gebirge, bei den beiden Schluchten "Canyon des Makis" und "Canyon des Rats". Der damalige Platz wird heute Andranokova "Wasser des Königs" genannt. Heute ist Ranohira Ausgangspunkt für den Besuch des Isalo-Nationalparks.  Übernachtung in Ranohira.

9. Tag: Wanderung Isalo Nationalpark 

Nach dem Frühstück unternehmen Sie eine Tageswanderung im Isalo Nationalpark. Sie erleben eindrucksvolle Panoramablicke über die zerklüfteten Schluchten des Isalo mit seinen einzigartigen Sandsteinformationen und der interessanten und vor allem vielfältigen Flora. Eine typische Trockenvegetation wechselt sich mit savannenartigen Waldgebieten und grünen Wäldern ab. Doch auch die Tierwelt ist einzigartig. Neben zahlreichen Lemurenarten zählen auch seltene Reptilien- und Vogelarten zu den Bewohnern des Parks. Badesachen nicht vergessen! Mehrere natürliche Pools laden zum Schwimmen ein. (Bitte achten Sie auf Trittsicherheit und festes Schuhwerk, da Steigungen zu überwinden sind.) Übernachtung in Ranohira.

10. Tag: Ilakaka - Tulear - Ifaty

Heute passieren Sie weite Steppenlandschaften mit Palmen auf Ihrem Weg nach Ilakaka, die "Stadt der Saphire". Diesen Beinamen trägt Ilakaka seit dem Jahr 1998, als sich die Nachricht über einen zufälligen Fund von Saphiren wie ein Lauffeuer verbreitete und die Bevölkerung des Ortes in rasantem Tempo von ca. 230 auf heute über 120.000 Einwohner anwuchs.  Unterwegs halten Sie an den an den Grabstätten der Mahafaly und besuchen eine örtliche Grundschule. (Bitte beachten Sie, dass dieser Programmpunkt nur außerhalb der Schulferien stattfinden kann.) Anschließend fahren Sie weiter an die Küste bis nach Ifaty, wo Sie Ihr Strandhotel beziehen. Am Abend erwartet Sie noch ein besonderer Höhepunkt. Sie genießen den heutigen Sonnenuntergang bei einem köstlich frischen Cocktail mit Blick auf die atemberaubend schöne Landschaft.

11. Tag: Freizeit oder fakultativer Ausflug in den Reniala Privatpark

Der heutige Tag steht im Zeichen der Entspannung. Nutzen Sie Ihre freie Zeit zum Schnorcheln oder für einen Strandspaziergang! Zudem haben Sie die Möglichkeit, am fakultativen Ausflug in den Reniala Privatpark teilzunehmen (vor Ort buchbar). Der Naturpark ist berühmt für seinen üppigen Baobabwald und einzigartige Dornenvegetation. Übernachtung in Ifaty.

12. Tag: Freizeit

Heute haben Sie Zeit, die Annehmlichkeiten Ihres Hotels zu genießen und einfach die Seele baumeln zu lassen.  Übernachtung in Ifaty.

13. Tag: Flug von Tulear nach Antananarivo, Handwerksmarkt

Per Transfer fahren Sie heute von Ifaty nach Tulear, um per Flugzeug zurück nach Antananarivo zu gelangen (Flugzeit: ca. 1 Stunde). Auf Ihrer Fahrt vom Flughafen zum Hotel machen Sie einen Zwischenstopp am Kunst- und Handwerksmarkt. Vielleicht finden Sie ja das eine oder andere Souvenir! Am späten Nachmittag werden Sie zum Flughafen von Antananarivo gebracht und treten Ihren Heimflug an. Zunächst fliegen Sie nach Istanbul (Nachtflug).

14. Tag: Ankunft in Deutschland

Sie landen in Istanbul und fliegen weiter nach Berlin-Tegel. Mit dem Transfer nach Hause geht Ihre traumhafte Reise zu Ende. 

Hinweis:
Bitte entnehmen Sie den Reiseverlauf zum Novembertermin 2019 folgendem Link.

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» Für diese Reise stehen im Moment keine Termine zur Verfügung.

Beförderung

  • Haustürtransfer in ausgewählten Regionen
  • Flug mit Turkish Airlines via Istanbul nach Antananarivo und zurück von Antananarivo via Istanbul in der Economy Class
  • Inlandsflug mit Tsaradia Airlines von Tulear nach Antananarivo
  • Transfers Flughafen – Hotel – Flughafen
  • Fahrt im klimatisierten Reisebus während der Rundreise

Hotels & Verpflegung

  • 1 Übernachtung im gehobenen Mittelklassehotel in Antananarivo
  • 1 Übernachtung im gehobenen Mittelklassehotel in Antsirabe
  • 2 Übernachtungen im gehobenen Mittelklassehotel in Ranomafana
  • 2 Übernachtungen im Mittelklassehotel im Raum Tsaranoro
  • 2 Übernachtungen im gehobenen Mittelklassehotel in Ranohira
  • 3 Übernachtungen im gehobenen Mittelklassehotel in Ifaty
  • 11 x Halbpension
  • Sundowner in Ifaty

Ausflüge & Besichtigungen

  • Stadtrundfahrten/-gänge: Antsirabe, Ambositra, Ambalavao
  • Ausflüge/Besichtigungen: Papierfabrik, Edelstein- und Saphirstadt Ilaka
  • Wanderungen: Ranomafana Nationalpark mit Lemurenbeobachtung, Isalo Nationalpark
  • Besuche: Edelsteinschleiferei in Anstirabe, Holzschnitzerwerkstatt in Ambositra, Werkstatt für Papierherstellung in Ambavalo, Lemurenpark "Anja", Grabstätten der Mahafaly mit einer Grundschule (nur außerhalb der Ferien möglich)

Zusätzlich inklusive

  • Aktuelle Steuern & Sicherheitsgebühren
  • Örtliche Reiseleitung: 2.-9., 12.-13. Tag
  • Lokale Guides in den Nationalparks und Reservaten
  • sz-Reisebegleitung

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Zielland

Madagaskar

Schweizer sowie EU-Bürger benötigen für die Einreise einen noch 6 Monate gültigen Reisepass und ein Weiter- bzw. Rückflugticket. Kindereinträge im Reisepass eines Elternteils sind nicht mehr gültig, jedes Kind benötigt ein eigenes Ausweisdokument. Außerdem ist ein Visum erforderlich, das man bei der Einreise am Flughafen erhält. Ein Touristenvisum für Kurzaufenthalte bis zu 30 Tage ist kostenlos, Visa bis 60 und 90 Tage sind kostenpflichtig und bei der Madagassischen Botschaft im Vorfeld zu beantragen (http://www.botschaft-madagaskar.de).
Da sich Einreisebestimmungen kurzfristig ändern können, ist es ratsam, die aktuellen Vorschriften vor der Reise direkt bei der jeweiligen Botschaft oder konsularischen Vertretung zu erfragen.
Deutsche Botschaft
101, Làlana Pastora Rabeony Hans (Ambodirotra)
101 Antananarivo
Tel.: +261-20-2223802
Fax: +261-20-2226627
E-Mail: info@antananarivo.diplo.de
Web: http://www.antananarivo.diplo.de
Öffnungszeiten: Mo-Do 7-12.30 Uhr und 13-16 Uhr, Fr 7-13 Uhr

Schweizerische Botschaft
Immeuble „ARO"
Làlana Solombavambahoaka
Frantsay 77
101 Antananarivo
Tel.: +261-20-2262997
Fax: +261-20-2228940
E-Mail: ant.vertretung@eda.admin.ch
Web: https://www.eda.admin.ch/antananarivo
Öffnungszeiten: 8.30-11.30 Uhr

Österreichisches Honorarkonsulat
LOT III E 132 Fort
Voyron
101 Antananarivo
Tel.: +261-20-2221522
E-Mail: consulat.austria@moov.mg
Web: http://www.bmeia.gv.at
Öffnungszeiten: Mo-Fr 9-12 Uhr
Die zuständige Botschaft befindet sich in Pretoria/Südafrika.
Nicht nur als Frau sollte man sich auf Madagaskar umsichtig verhalten, denn die allgemeine Kriminalität und Gewaltbereitschaft hat in der letzten Zeit erheblich zugenommen. Spaziergänge in städtischen Gebieten und am Strand sind (auch in Begleitung und vor allem nach Einbruch der Dunkelheit) unbedingt zu vermeiden. Von größeren Menschenansammlungen sollte man sich fernhalten.
Bereits bei der Ankunft am Flughafen zeigt sich die Gastfreundlichkeit und Hilfsbereitschaft der Madagassen, die sich besonders um Menschen mit Behinderung bemühen. Neuere Hotels und andere große Häuser haben mittlerweile behindertengerechte Zugänge und Einrichtungen. In ländlicheren Regionen fehlen diese zum großen Teil aber noch, zudem können die schlechten Straßenzustände besonders für körperlich eingeschränkte Menschen zum Hindernis werden.
Bei der direkten Einreise aus Deutschland, Österreich und der Schweiz besteht keine Impfpflicht. Das gilt nicht für die Einreise aus einem Gelbfiebergebiet; hier ist eine entsprechende Vorsorgeimpfung nachzuweisen. Für Kinder und Erwachsene sollte vor Auslandsreisen generell ein ausreichender Impfschutz bestehen, vor allem gegen Tetanus, Diphtherie, Pertussis, Polio, MMR und Hepatitis. Bei Langzeitaufenthalten ist zusätzlich eine Impfung gegen Tollwut und Typhus empfehlenswert. Um Durchfallerkrankungen zu vermeiden, sollte Leitungswasser nicht als Trinkwasser verwendet werden, auch nicht zum Zähneputzen oder Spülen. Zudem ist auf Grund erhöhter Gefahr von Malaria- und Chikungunya-Fieber auf umfangreichen Insektenschutz zu achten. Im westlichen Tiefland sollte auf das Baden im offenen Süßwasser vermieden werden, es besteht Bilharziose-Gefahr. Vorsicht ist bei eventuell giftigen Spinnen, Skorpionen und anderen Insekten geboten.
Da sich Impfvorschriften kurzfristig ändern können, ist es ratsam, die aktuellen Vorschriften vor der Reise direkt bei der jeweiligen Botschaft oder konsularischen Vertretung des Ziellandes zu erfragen. Bitte erkundigen Sie sich zusätzlich auf den Internetseiten Ihres Auswärtigen Amtes über mögliche aktuelle medizinische Risiken für Reisen ins jeweilige Land.
Für Telefonate ins Ausland gelten die jeweiligen Ländervorwahlen. Für Deutschland ist das die 0049, für die Schweiz die 0041 und für Österreich die 0043. Madagaskar hat die Landesvorwahl 00261. Beim Telefonieren mit dem Mobiltelefon können hohe Roaminggebühren entstehen. Daher empfiehlt es sich, beim eigenen Mobilfunkanbieter nach kostensparenden Auslandstarifen zu fragen. Eine weitere, günstige Kommunikationsmöglichkeit ist die Nutzung einer madagassischen Prepaid-Karte, die z.B. in Supermärkten erhältlich ist. Auf der Straße trifft man immer wieder Telefonshop-Anbieter, die ein Telefon bereitstellen und pro Minute abrechnen (Preise stehen meist auf einer Tafel). Achtung: Bei Festnetzanrufen aus dem Ausland muss die 20 vorgewählt werden, bei Anrufen mit dem Mobiltelefon innerhalb des Landes muss die 03 vorgewählt werden; beides folgt erst nach der Ländervorwahl.
Neujahr (1. Januar); Jahrestag des Aufstands von 1947 (29. März); Ostern (März/April); Tag der Arbeit (1. Mai); Unabhängigkeitstag (26. Juni); Mariä Himmelfahrt (15. August); Allerheiligen (1. November); Weihnachten (25. Dezember). Darüber hinaus gibt es weitere bewegliche Feiertage, wie Christi Himmelfahrt (Mai) und Pfingsten (Mai/Juni).
Trinkgelder sind auch in Madagaskar gerne gesehen. In Restaurants empfiehlt es sich, 5 % des Rechnungsbetrags zu geben. Kofferträger erwarten 200 Ariary pro Gepäckstück. Der Reiseführer und dazugehörige Busfahrer sollten mit etwa 10.000 Ariary pro Tag belohnt werden.
Geschäfte öffnen montags bis samstags von 8-18/19 Uhr, oftmals mit einer längeren Mittagspause zwischen 12 und 15 Uhr. Postämter und Banken arbeiten montags bis freitags von 7/8-15 Uhr. Behörden und andere Büros sind unter der Woche in der Regel zwischen 8 und 17.30 Uhr geöffnet.
500 Zigaretten oder 25 Zigarren oder 500 g Tabak sowie eine Flasche mit alkoholischem Getränk dürfen zollfrei eingeführt werden. Waffen und Drogen dürfen nicht eingeführt werden, Devisen müssen ab einem Betrag von 7.500 Euro deklariert werden. Fossilien und Edelsteine dürfen nur mit Genehmigung ausgeführt werden. Zollfreigrenzen bei der Wiedereinreise nach Deutschland und Österreich sind 200 Zigaretten oder 100 Zigarillos mit einem Höchstgewicht von 3 g pro Stück oder 50 Zigarren oder 250 g Tabak sowie 1 l Spirituosen, 2 l Zwischenerzeugnisse, 4 l nicht schäumender Wein und 16 l Bier sowie 1 l Spirituosen oder 2 l Wein und Geschenke bis 300 EUR (Schiffs- und Flugreisende 430 EUR). Bei der Wiedereinreise in die Schweiz dürfen über 17-jährige 250 Zigaretten oder Zigarren oder 250 g anderer Tabakfabrikate sowie 5 l alkoholische Getränke mit einem Alkoholgehalt bis 18 Vol.-% und 1 l alkoholische Getränke mit einem Alkoholgehalt über 18 Vol.-% zollfrei einführen. Die Wertfreigrenze aller eingekauften Waren beträgt 300 CHF (inkl. Geschenke, Alkohol und Tabakerzeugnisse). Bestimmte Waren wie Arznei- und Betäubungsmittel, jugendgefährdende und verfassungswidrige Medien, Fälschungen oder Produkte aus der Tier- und Pflanzenwelt (z. B. Elfenbein oder Krokodilleder) unterliegen Genehmigungspflichten oder Verboten.
Da sich Zollbestimmungen kurzfristig ändern können, ist es ratsam, die aktuellen Vorschriften kurz vor der Reise direkt bei der jeweiligen Botschaft zu erfragen.
Die Notrufnummern in Madagaskar unterscheiden sich von Region zu Region, daher sollte man sich bei Ankunft direkt vor Ort informieren. In der Hauptstadt gelten: Polizei 117, Feuerwehr 118. In dringenden Notfällen ist die Deutsche Botschaft unter +255-786971692 zu erreichen.
Homosexualität ist zwar straffrei, doch gesellschaftlich immer noch ein Tabuthema. Unter Umständen muss mit Anfeindungen gerechnet werden. Es gibt keine bekannten LGBT-Communities, da sich Homosexuelle eher versteckt halten. Homosexuelle Paare sollten sich daher in der Öffentlichkeit nicht zu nahe kommen. Öffentliche sexuelle Handlungen, sowohl homo- als auch heterosexueller Art, sind strafbar.
Die Netzspannung beträgt 110/220 Volt. Es kommen zwar auch die in Deutschland, der Schweiz und Österreich verwendeten Steckertypen C und J vor, doch da die Steckdosen innerhalb des Landes variieren können, empfiehlt sich die Mitnahme eines Adapters.
Die medizinische Versorgung ist nicht mit der europäischen zu vergleichen. Oftmals fehlt es an Hygienemaßnahmen sowie technischen und apparativen Möglichkeiten. Zudem gibt es nur wenige Englisch sprechende Ärzte. Vor der Reise sollte unbedingt geprüft werden, ob die Krankenversicherung Auslandsreisen und Rücktransporte mit einschließt.
In und um die Hauptstadt ist das Straßennetz vergleichsweise gut ausgebaut und befindet sich in einem relativ guten Zustand. In anderen Teilen des Landes sieht es dagegen ganz anders aus. Oftmals fehlen befestigte Straßen, die vorhandenen sind lediglich holprige Lehm- oder Sandwege, die bei schlechten Wetterverhältnissen nicht zu befahren sind. Zudem liegt die Durchschnittsgeschwindigkeit gerade einmal bei 50 km/h. Wer so viel Geduld mitbringt und sich einen Mietwagen leistet, der sollte zu seiner eigenen Sicherheit darauf achten, dass die Türen in Ballungsgebieten stets von innen verriegelt sind. Mietwagen werden meist mit einheimischem Fahrer gebucht, der gleichzeitig auch als Reiseführer agiert.
Für alle anderen empfiehlt sich das Flugzeug. Die Inlandsfluglinie Air Madagascar (https://www.airmadagascar.com) fliegt regelmäßig alle größeren Ortschaften an, manche allerdings nur einmal in der Woche. Für den öffentlichen Nahverkehr sind Kleinbusse verantwortlich. Diese sind sehr preiswert, aber wohl auch die unbequemste Art zu fahren. Die Buslinien sind zwar nach Strecken nummeriert, jedoch erschweren fehlende Fahrpläne die Suche nach dem richtigen Bus.
Reis ist das Hauptnahrungsmittel der Madagassen. Bei den Einheimischen kommt er zu jeder Tageszeit auf den Tisch: morgens mit etwas Zucker gesüßt, mittags als süßes Gebäck (Mofo) mit frischen Früchten oder salzige Reisküchlein, und abends mit diversen Laoka (Beilagen), wie Huhn, frischem Fisch oder als vegetarische Variante mit Gemüse. Dazu wird Reiswasser getrunken, aber auch simplen Kaffee oder Zuckerrohr- und Palmenwein.
Dank des guten Klimas gibt es eine große Anzahl tropischer Früchte. Mangos und vor allem Bananen werden genauso gerne verspeist wie verschiedene Nusssorten. Das süße Snack Koba dravina besteht beispielsweise aus in Zucker eingelegten Erdnüssen, die mit Reismehl und Bananenblättern umhüllt und anschließend gekocht werden.
März Das madagassische Neujahr „Alahamady Be” wird jedes Jahr zwei Tage lang mit großen Festen, Geschenken, traditionellen Liedern und viel leckerem Essen begangen.
Mai Das „Taralily“ ist das Reiserntefest der Madagassen. Die Einheimischen versammeln sich dann in vielen Orten zu großen Festessen mit traditionellen Tänzen und Gesängen.
Mai Das Straßenkünstler-Festival "Zegny Zo" steht jedes Jahr unter einem bestimmten Motto. Nationale und internationale Künstler beeindrucken dabei in der Stadt Diego-Suarez unzählige Zuschauer mit ihrem Können.
Mai/Juni Auf der Insel Nosy Be findet seit 1994 das „Donia“-Musikfestival statt. Die Konzerte dauern 5 Tage und ziehen tausende Besucher an. Das Fest gilt als die größte Musikveranstaltung im Indischen Ozean (http://www.festival-donia.com).
Das Land befindet sich in einer tropischen Klimazone. Die Wetterverhältnisse können jedoch sehr unterschiedlich sein. So sind die Temperaturen an den Küsten um einiges höher als im inneren Hochland. An der Westküste (500 mm) regnet es dagegen weitaus weniger als an der Ostküste, an der es regional bis zu 4.000 mm Regen geben kann. Die durchschnittlichen Temperaturen liegen um die 25 °C, wobei im Hochland das Thermometer auch unter 0 °C sinken kann.
Die ideale Reisezeit fürs Hochland ist von November bis April, in den Küstenregionen ist es von Juni bis September am schönsten. Leichte, atmungsaktive Kleidung gehört auf jeden Fall ins Reisegepäck. Zusätzlich sollte für kühlere Abende und Ausflüge ins Hochland wärmende Kleidung mitgenommen werden. Zudem empfiehlt sich zu jeder Jahreszeit Regen- und auch Sonnenschutz.
Amtssprache: Madagassisch, Französisch
Bevölkerung: rund 29 Mio. Einwohner
Fläche: 592.000 km²
Hauptstadt: Antananarivo (über 2 Mio. Einwohner)
Landesvorwahl: +261
Währung: Malagasy Ariary (Abk.: Ar; ISO-4217-Code: MGA)
Zeitzone: East Africa Time (EAT). Mitteleuropäische Zeit (MEZ) +2 Std., keine Umstellung auf Sommerzeit
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Ausführliche Einreisebestimmungen

Ausführliche Einreisebestimmungen finden Sie hier.

Hinweis zu den Ausflügen:
Für Ausflüge in die Natur sollten Sie sehr trittsicher sein und immer festes Schuhwerk nutzen. Oftmals bestehen die Wege aus losem Geröll und können durch Feuchtigkeit schnell rutschig werden. Auch müssen Steigungen überwunden werden können. 

Hinweis zum Geldumtausch:
Bitte beachten Sie, dass Bargeldabhebungen nur mit Kreditkarte und in größeren Städten möglich ist. Gern stellt Ihnen Ihr örtlicher Reiseleiter vor Ort über ihn die Möglichkeit Geld zu tauschen. 

Einreisebestimmungen für deutsche Staatsangehörige (Reisedokumente / Visum / Impfung):

Deutsche Staatsangehörige benötigen für diese Reise gültige Ausweisdokumente. Die Reise kann sonst nicht angetreten werden!
Je nach Reiseland kann es sein, dass ein Visum erforderlich ist. In einigen Ländern sind ggf. auch Impfvorschriften zu beachten. Ausführliche Einreisebestimmungen finden Sie online bei der jeweiligen Reise unter der Rubrik „Länder“. Außerdem erhalten Sie diese Infos auch in Ihren zugesandten Reise-Vertragsunterlagen.
Wir empfehlen Ihnen dringend, sich schon vor der Buchung einer Reise über Ihre Einreisebestimmungen zu informieren. Bitte erkundigen Sie sich dabei auch über mögliche Bearbeitungszeiten für ggf. benötigte Visa, um eine rechtzeitige Bearbeitung vor Abreise zu gewährleisten sowie über notwendige Impfungen.
Bitte beachten Sie, dass seit dem 26. Juni 2012 jedes Kind, welches ins Ausland reist, unabhängig vom Alter ein eigenes Reisedokument benötigt. Eintragungen im Reisepass der Eltern werden nicht mehr anerkannt. Bitte beantragen Sie das notwendige Reisedokument bei den zuständigen Behörden.

Einreisebestimmungen für nicht-deutsche Staatsangehörige (Reisedokumente / Visum / Impfung):

Falls Personen ohne deutsche bzw. mit nicht ausschließlich deutscher Staatsbürgerschaft mitreisen, beachten Sie bitte, dass in diesem Fall andere bzw. gesonderte Einreisebestimmungen für Ihr gewähltes Reiseland gelten können. Hierüber geben die jeweiligen Auslandsvertretungen bzw. zuständigen Konsulate entsprechend Auskunft. Wir empfehlen Ihnen dringend, sich schon vor der Buchung einer Reise über Ihre Einreisebestimmungen zu informieren. Bitte erkundigen Sie sich dabei auch über mögliche Bearbeitungszeiten für ggf. benötigte Visa, um eine rechtzeitige Bearbeitung vor Abreise zu gewährleisten.
Sollten Sie in diesem Zusammenhang Fragen haben, helfen wir Ihnen gerne weiter. Bitte kontaktieren Sie uns unter unserer kostenfreien Service-Hotline 0800 250 00 00 (Mo-Fr 9-19 Uhr).

Einreise Madagaskar:

Deutsche Staatsangehörige benötigen für die Einreise nach Madagaskar ein Visum, das bei Ankunft am internationalen Flughafen von Antananarivo für einen Aufenthalt bis zu 90 Tagen ausgestellt wird. Die Gebühr für das Visum ist gestaffelt und beträgt für einen Aufenthalt bis zu 30 Tagen ca. 150.000,- Ar (ca. 35 Euro). Dieser Betrag ist individuell vor Ort zu entrichten und ist nicht im Reisepreis inkludiert.

Absagefrist durch den Reiseveranstalter sz-Reisen:

Falls die Mindesteilnehmerzahl für Ihren Reisetermin nicht erreicht werden sollte, behält sich sz-Reisen vor, bis spätestens 4 Wochen vor Reiseantritt (bei Tagesfahrten bis zu 2 Wochen) die Reise abzusagen bzw. vom Reisevertrag zurückzutreten. Weitere Informationen hierzu finden Sie in den Allgemeinen Geschäftsbedingungen unter §7.

Hinweis für Menschen mit eingeschränkter Mobilität:

sz-Reisen sind nicht geeignet für Gäste mit eingeschränkter Mobilität. sz-Reisen sind meistens Reisen in Bewegung: Um alle Besichtigungen, Rundgänge und Ausflüge in vollem Umfang miterleben zu können, sollten Sie „gut zu Fuß“ sein. Auch so manch ein Hotel ist noch nicht auf Rollatoren oder weitergehende Mobilitätsbeschränkungen eingestellt. Daher sind unsere Reisen für schwer gehbehinderte Gäste sowie für Gäste im Rollstuhl oder mit starker Sehbehinderung nicht geeignet (auch Gehörlosigkeit oder allg. Reisebehinderung).
Im Zweifel können wir vorab für Sie prüfen, ob eine Teilnahme möglich ist. Bitte fragen Sie uns vor der Buchung, ob diese Reise für Sie geeignet ist. Wir beraten Sie gern unter unserer kostenlosen Service-Hotline 0800 250 00 00 (Mo-Fr 9-19 Uhr).

Hinweis zu Reisen in „Corona-Zeiten“:

Bitte beachten Sie, dass wir die aufgeführten Leistungen einer Reise nur dann bzw. in dem Rahmen erbringen können, wie es die behördlichen Vorschriften in Deutschland und in Ihrem Urlaubsland rechtlich zulassen. Davon können unmittelbar von uns angebotene Leistungsbestandteile betroffen sein (z.B. eingeschränkte Poolnutzung, Menü statt Buffet), aber auch Einschränkungen bei der Einreise (z.B. vorgeschriebene Fieber- oder Corona-Tests) sowie allgemein vor Ort (z.B. Maskenpflicht in Geschäften oder eingeschränkter Zutritt zu Sehenswürdigkeiten). Ihre gesetzlichen Gewährleistungsansprüche bleiben hiervon unberührt. 
 

Hinweis zu den Ausflügen:

Alle Ausflüge und Führungen finden in deutscher Sprache statt, soweit nichts anderes angegeben ist. Bitte beachten Sie, dass sich die angegebene Reihenfolge der Ausflüge ändern kann. 

Zahlung & Reiserücktritt bei sz-Reisen:

Ausführliche Informationen zu Zahlung und zum Reiserücktritt finden Sie in den Allgemeinen Geschäftsbedingungen SZ-Reisen GmbH unter § 2. + 5. + 7. + 8.

Hinweis bei Hotelaufenthalt:

Die angegebene Hotelklassifizierung ist landestypisch.

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