Qatar & Oman: Zwischen Zukunft und 1001-Nacht

Zwei ungleiche Schönheiten in 10 Tagen erleben

Nakhal Oman Doha Downtown Doha Nacht Skyline Skyline Doha mit traditionellem Dhow Sultan Qaboos Grand Mosque Maskat Oman Oman Strand

Was erwarten Sie von einer Reise an den Golf? Architektonischen Futurismus und High-Tech-Design, digitale Zukunft und unverhohlenen Reichtum? Oder die magische Anziehungskraft und Idylle des Orients, Wüstenromantik und die Geschichten von 1001 Nacht? Das dachten wir uns und haben mit der Kombination von Qatar und Oman beides in einen faszinierenden Urlaub gepackt.   

In Qatar wird Zukunft gebaut und besonders in der Hauptstadt Doha bleibt kein noch so verwegener Plan unvollendet. Die künstliche Insel „The Pearl, die halbmondförmige Strandpromenade „Al Corniche“, die großen, glitzernden Shopping-Mails sind nur einige der atemberaubenden Beispiele menschlicher Gestaltungskraft, die Sie hier bestaunen werden. Aber auch großer Sport und große Kunst sind in Qatar „Staatsräson“: Auf der Kamelrennbahn in Shahania und beim Besuch des Scheich Faisal Privatmuseums heißt es Kameras raus und Mund auf zum Staunen.

Beschaulicher und romantischer gestaltet sich der zweite Teil Ihrer Reise im Sultanat Oman, denn hier setzt man trotz zukunftsgewandter Moderne weniger auf Futurismus als auf die Pflege des historischen Erbes und der Kultur. Statt glitzernder Hochhausskylines bekommen Augen und Kameras in der Hauptstadt Maskat und auf Ihrer Rundfahrt durch das Land Moscheen und Paläste, Fischerhäfen und Souks, Forts und pittoreske Altstädte zu sehen. Mit dem gewaltigen Fort Bahla machen Sie Halt an einem UNESCO Weltkulturerbe und auf Jeepsafaris erleben Sie den magischen Sonnenuntergang und können in Wadis schwimmen gehen. Und wenn noch Zweifel bestehen, dass Sie hier durch das Land von 1001 Nacht reisen, werden die in Sur, der Heimatstadt von Sindbad dem Seefahrer, endgültig verschwinden, wie ein Geist in seiner Lampe!

  • Das Beste aus zwei Golfstaaten
  • Unvergesslicher Sonnenuntergang in Wahiba Sands

Programm

1. Tag: Anreise

Wenn Sie möchten, werden Sie ganz bequem von zu Hause abgeholt und zum Flughafen gefahren. Hier lernen Sie Ihren sz-Reisebegleiter kennen und gemeinsam mit ihm fliegen Sie in Richtung Qatar. Freuen Sie sich auf aufregende Tage inmitten modernster Moderne und 1001 Nacht. 
Nach Ankunft in Doha werden Sie zum Hotel gefahren, wo Sie am Abend auch ihr erstes Abendessen einnehmen.

2. Tag: Stadtbesichtigung in Doha

Nach einem stärkenden Frühstück starten Sie Ihre Entdeckungstour in Arabien. 
Beginnen werden Sie sie mit einer ausführlichen Stadtbesichtigung in Doha mit ihren zahlreichen sehenswerten Orten.
Zum Beipspiel "The Pearl", eine 400 Hektar große, künstlich aufgeschüttete Insel gehört zu den glamourösesten Adressen in Qatar. Viele Restaurants, Cafés und Bars sind hier zu finden. 
Weiter geht es mit einem Besuch der "Al Corniche", einer langen Strandpromenade entlang der halbmondförmigen Bucht von Doha. Hier finden Sie auch das große Nationalmuseum des Landes, welchem Sie einen Besuch abstatten. Es beherbergt zahlreiche archäologische und kulturelle Gegenstände, Manuskripte, Fotografien, Schmuck und Gewänder. Diese Gegenstände erfüllen nicht nur die Geschichte Katars sondern der gesamten Region mit Leben. 
Ein weiteres Highlight wird Ihr Besuch der "Grand Mosque" mit ihrem unvergleichlichen Mix aus Moderne und alter Kultur. Besonders bemerkenswert sind die insgesamt 93 Kuppeln der Moschee, deren Fassade ganz traditionell aus hellem Sandstein besteht. Der große Gebetsraum ist wunderbar geschmückt und ganz in Rot und Gold gehalten.
Natürlich darf auch ein Besuch des örtlichen Souks nicht fehlen, wo Sie sicherlich hübsche Souvenirs für zu Hause finden werden. 

Hinweis: Bitte beachten Sie die Kleidervorschriften für den Besuch der Großen Moschee.

3. Tag: Kamelsport und die Welt der Scheichs

Kamelrennen sind in Qatar äußerst beliebt und zählen zu den Sportarten der Scheichs. Grund genug also sich nach dem Frühstück auf zu machen und sich eine solche Rennbahn einmal aus nächster Nähe anzusehen. Sie fahren nach Al Shahaniya, denn hier befindet sich Qatars populärste Rennbahn. Zeitig am Morgen oder spät am Abend finden hier Rennen statt. 
Im Anschluss besuchen Sie das höchstinteressante Sheikh Faisal Privatmuseum, welches mit tausenden Artifakten, wie Oldtimern, Gemälden und reicher internationaler Kunst ausgestattet ist. Zum Abschluss Ihres Ausfluges besichtigen Sie von außen die Imam Muhammad ibn Abd al-Wahhab Moschee, die Nationalmoschee von Qatar. Ihren Namen erhielt sie von einem sunnitisch-muslimischen Prediger, Gelehrten und Theologen aus der Najd-Region im zentralen Arabien.
Am Nachmittag haben Sie Zeit Doha auf eigene Faust zu erkunden. Ihre sz-Reisebegleitung steht Ihnen mit Tipps zur Seite.

4. Tag: Zeit zum Shoppen

Genießen Sie den Morgen und den Vormittag so, wie Sie es wünschen. Am Nachmittag haben Sie dann Möglichkeit zum Shoppen, Feilschen und Jagen von Souveniren. Denn Doha gehört zu den Shopping-Paradiesen dieser Welt. Zwei riesige Malls und ein trditioneller Markt wollen von Ihnen entdeckt werden. Das City Center ist venezianisch gestaltet, die Mall of Qatar ist das größte Einkaufszentrum des Landes. Beide bieten zahllose Boutiquen, Geschäfte, Restaurants und viel Unterhaltung.
Nach dem aufregenden und bunten Nachmittag ist es Zeit für etwas Ruhigeres. Sie nehmen an einer Dhow-Fahrt teil. Die traditionell, aus Holz gerfertigten Segelboote, welche früher für den Handel und zum Perlentauchen genutzt wurden, bieten Ihnen nun die perfekte Möglichkeit den Sonnenuntergang vor der Skyline Dohas zu genießen. Eine frische Brise wird sie vom quirligen Tag abkühlen.  

5. Tag: Flug in den Oman

Nach dem Frühstück heißt es nun Abschied nehmen von Qatar. Sie werden zum Flughafen gefahren und fliegen anschließend in den Oman, dem Reiseziel der kommenden Tage. 
Ebenso herzlich werden Sie in Maskat begrüßt und zum Hotel gefahren. Je nach Flugzeit haben Sie entweder noch Zeit in Doha oder in Maskat bevor Sie Ihr Abendessen im Stadthotel einnehmen. 

6. Tag: Stadtbesichtigung in Maskat

Auch in Maskat beginnt Ihr Tag mit einem guten Frühstück. Anschließend starten Sie Ihre Stadtbesichtigung mit einem Besuch der Grand Mosque, ein Muss für alle Architektur-Liebhaber. Aber nicht nur von außen lohnt es sich die Moschee zu besichtigen. Insbesondere die Haupthalle ist eindrucksvoll gestaltet: Weißer Marmor, Fliesenmosaike, florale Ornamente und Kalligrafien schmücken die Räumlichkeit. Über der Gebetshalle wölbt sich eine imposante 50 Meter hohe  Kuppel, in der ein acht Tonnen schwerer Kronleuchter hängt, der zu den größten Lüstern der Welt zählt. 
Nun führt Sie Ihre Rundfahrt durch die Stadt weiter durch das diplomatische Viertel  bis zum Royal Opera House, welcher Sie ebenfalls einen Besuch abstatten. Das Opernhaus beherbergt einige internationale und lokale Opernaufführungen. 
Nach den architektonischen Wundern des Omans wenden Sie sich nun wieder grundfesteren Sehenswürdigkeiten zu. Wir beginnen mit dem Fischmarkt. Mischen Sie sich unter die Marktbesucher und lassen Sie sich treiben, bevor es für Sie zu einem Mittagessen in einem lokalen Restaurant geht. Am Nachmittag nehmen Sie erneut an einer Dhow-Fahrt teil, die Beste Art die Hauptstadt des Landes auf sich wirken zu lassen. Dabei passieren Sie den Yacht-Club, das Fischerdorf Sidab, den historischen Hafen der Stadt, den Sultansplast, welcher von den Forts Jalali und Mirani flankiert wird und kehren am Hotel Al Bustan Palace um, um wieder zurück zu fahren. Währenddessen werden Ihnen Getränke und leckere Datteln gereicht.    
Zum Abschluss des Tages lernen Sie noch den Muttrah Souk kennen, einen traditionellen omanischen Markt. Gewürze, Schmuck und exotische Kräuter sind nur ein paar Beispiele dessen, was Sie hier sehen werden. Ihr örtlicher Reiseleiter bummelt mit Ihnen gemütlich durch die Stände und hilft ihnen gern für ihr Lieblings-Souvenir den besten Preis auszuhandeln. 
Ihr Abendessen wird Ihnen heute in einem typisch omanischen Restaurant mit omanischer Küche serviert.

7. Tag: Das Fort Nakhal

Entlang der Küste von Batinah führt Sie Ihre Rundreise nun weiter in den Norden. Den ersten Stopp des Tages legen Sie in Barka ein, einer kleinen Stadt am Meer mit kleinen Souks und einem Fort direkt am Wasser. Von hier geht es weiter nach Nakhl zum Nakhl Fort, welches spektakulär an einem hervorragenden Felsen zu Füßen des Western Hajar-Gebirges gelegen ist. Danach besuchen Sie eine sehr mineralhaltige, heiße Quelle bevor es zur alten Hauptstadt des Omans weitergeht. Nach Nizwa. Ein Mittagessen wird Ihnen in einem traditionellen Restaurant serviert und anschließend besichtigen Sie das große, runde und sehr bedeutende Fort aus der Dynastie der Yaruba. Es ist das größte Fort der Arabischen Halbinsel. Sie sehen den Souk und haben Zeit sich die feinen Waren hier anzuschauen. Das Silber aus Nizwa wird als das Beste des Landes betrachtet. 

8. Tag: Forts, Wüste und die Sonne

Der heutige Tag startet mit einem Fotostopp in Bahla. Hier lebte die älteste registrierte Zivilisation des Omans. Auch in Bahla gibt es ein großes beeindruckendes Fort, welches zum UNESCO Weltkulturerbe gehört. Heute ist es die Hauptstadt der Töpferei.
Weiter führt Sie der Weg nach Jabrin mit seiner berühmten Festung. Es besteht aus labyrinthartig angelegten Räumen mit imposanten Deckenmalereien, beeindruckenden Türmen, Innenöfen, Verließen, Geheimwegen, falschen Fluren, Tunnel und Fluchtwegen. Passen Sie gut auf, dass Sie sich darin nicht verlieren!
Nach einem weiteren Mittagessen im omanischen Restaurant werden Sie in Jeeps zur nächsten Übernachtungsstätte gefahren. Sie erreichen Wahiba Sands, die großen, 200 Kilometer langen und 100 Kilometer weiten Sanddünen des Omans. Sie erstrecken sich vom östlichen Hajar-Gebirge bis zum Arabischen Meer und bilden die traditionelle Heimat der Beduinen. Diese wissen in einer solchen Landschaft zu überleben. Nach dem Bezug des Camps werden Sie mit den Jeeps zur Spitze der Dünen gefahren und erleben einen unvergesslichen Sonnenuntergang. 

9. Tag: Der Fahrtwind der Jeeps

Haben Sie noch ein wenig Lust die Fahrtwinde der Wüste in Ihren Haaren zu spüren? Dann geht die Fahrt in den Jeeps noch ein wenig weiter und führt Sie ins Wadi Bani Khalid. Die hier vorzufindenden kleinen Teiche sind kühl, tief und überwältigend schön. Umgrenzt von Palmen und riesigen, orange-roten Felsen haben Sie hier die Möglichkeit das Wasser bei einem ausgiebigen Bad zu genießen. 
Anschließend fahren Sie weiter nach Sur, dem alten ostafrikanischen Hafen und heute ein gemütlicher Küstenort mit traditionellen Unterkünften. Sehen Sie den alten Lagerplatz früherer Dhows. Hier werden Sie heute noch per Hand gefertigt. Kein Wunder, dass Sindbad der Seefahrer selbst hier zugange war.
Am Nachmittag setzen Sie Ihre Reise entlang der Küstenstraße weiter fort. Ein Fotostopp im Wadi Tiwi, einer spektakulär tiefen und engen Schlucht eingeschnitten in die Berge, unterbricht Ihre Fahrt genauso wie das Senkloch Bimah, eine geologische Formation, welche malerisch gelegen ist, bevor Sie entlang beeindruckender Bergszenen wieder in Maskat ankommen. 

10. Tag: Zeit zum Baden und Abreise

Der heutige Tag steht nun ganz der Erholung zur Verfügung. Gehen Sie ans Meer, genießen Sie die Wärme und die Sonne und lassen Sie die Seele baumeln. 
Am Abend lassen Sie sich ein letztes Mal ihr Essen während eines Abschiedsabendessens in einem omanischen Restaurant im arabischen Ambiente schmecken. 
Im Anschluss werden Sie zum Flughafen gefahren und Ihr Rückflug in die Heimat beginnt.

11. Tag: Ankunft zu Hause

Sie landen in Deutschland und werden gern von uns wieder nach Hause gebracht. Im Gepäck haben Sie erlebnisreiche und beeindruckende Bilder der letzten Tage. 

ab 3149 

Beförderung

  • Haustürtransfer in ausgewählten Regionen
  • Flug mit renommierter Fluggesellschaft nach Doha/Qatar und zurück von Maskat/Oman in der Economy Class (Umsteigeverbindung)
  • Flug mit renommierter Fluggesellschaft von Doha/Qatar nach Maskat/Oman in der Economy Class
  • Transfers Flughafen – Hotel – Flughafen
  • Fahrt im Reisebus während der Rundreise 

Hotels & Verpflegung

  • 4 Übernachtungen im 4*-Stadthotel in Doha
  • 2 Übernachtungen im 4*-Hotel in Maskat
  • 1 Übernachtung im 4*-Hotel in Nizwa
  • 1 Übernachtung im Safari Desert Camp
  • 1 Übernachtung im 4*-Strandhotel in Maskat
  • 9x Frühstück
  • 4x Mittagessen
  • 10x Abendessen

Ausflüge & Besichtigungen

  • Stadtbesichtigungen: Doha, Maskat
  • Eintritte: Nationalmuseum von Qatar in Doha; Scheich Faisal Privatmuseum; Große Moschee, Royal Opera House in Maskat; Fort in Nakhal; Fort in Nizwa; Festung in Jabrin
  • Aufenthalte: Insel „The Pearl“, Promenade „Al Corniche“, MIA Park, Katara Village, Große Moschee und Souk in Doha; Imam Muhammad ibn Abd al-Wahhab Moschee; Fischmarkt und Souk in Muttrah; Küstenstadt Barka; Souk in Nizwa; Wadi Bani Khalid; Hafenstadt Sur
  • Ausflüge: Kamelrennbahn in Shahania
  • Besuch einer Shopping-Mall in Doha
  • Abendliche Dhow-Fahrt in Doha
  • Dhow-Fahrt inkl. Softdrinks, Kaffee, Tee und Datteln in Maskat
  • Fotostopps: Fort Bahla; Schlucht Wadi Tiwi; Sinkloch Bimah
  • Jeepfahrt nach Wahiba Sands mit Sonnenuntergangstour
  • Jeepfahrt ins Wadi Bani Khalid 

Zusätzlich inklusive

  • Aktuelle Steuern und Sicherheitsgebühren
  • Mineralwasser und Soft Drinks während der Ausflüge im Oman
  • 1 Late Check-out am Abreisetag
  • 1 Reisetaschenbuch pro Buchung
  • Örtliche Reiseleitung 1.-10. Tag
  • sz-Reisebegleitung

ab 3149 

Zielland

Oman

Die ärztliche Versorgung in Oman ist als gut zu bezeichnen. Sowohl in der Hauptstadt Muscat, wo es mehrere Krankenhäuser und Privatkliniken gibt, als auch in den Regionalhauptstädten wie z.B. Sohar, Sur oder Nizwa gibt es moderne Hospitäler. Auf dem Land sind die Zustände jedoch nicht nur technisch, sondern auch hygienisch oft problematisch. Zudem findet sich hier nur schwer ein Englisch oder Französisch sprechender Arzt. Eine Behandlung muss vor Ort bezahlt werden. Erkundigen Sie sich deshalb rechtzeitig vor Reiseantritt bei Ihrer Krankenkasse, ob diese solche Kosten übernimmt, ansonsten ist eine Reisekrankenversicherung sehr empfehlenswert. Medikamente gibt es in guter Auswahl in den zahlreichen Apotheken des Landes, nur wer auf besondere Medikamente angewiesen ist, sollte diese in ausreichender Menge mitnehmen. Achten Sie darauf, die Reiseapotheke den Temperaturen entsprechend vor Wärme zu schützen.
Deutsche Botschaft Al-Khuwair, Jami'at Al-Duwal Al-Arabiah Street Muscat Tel.: +968-2469-1218 Fax: +968-2469-1278 E-Mail: [email protected] Web: https://maskat.diplo.de Öffnungszeiten: So-Do 8-11 Uhr Die österreichische Botschaft in Muscat wurde 2011 geschlossen, zuständig ist seither die Botschaft in Riyadh, Saudi-Arabien: Österreichische Botschaft Diplomatic Quarter Riyadh Riyadh 11693 Saudi-Arabien Tel.: +966-1-4801217 Fax: +966-1-4801526 E-Mail: [email protected] Web: http://www.aussenministerium.at/riyadh Öffnungszeiten: So-Do 9-12 Uhr Schweizerische Botschaft Villa 1366 Way 3017 Shatti Al Qurum Muscat Tel.: +968-24603267 Fax: +968-24603298 E-Mail: [email protected] Web: https://www.eda.admin.ch/muscat
Die Netzspannung beträgt 220/240 Volt, 50 Hertz. Adapter für die englischen Drei-Pol-Steckdosen sind notwendig.
Die omanische Küche ist geprägt von indischen, indonesischen, arabischen und ostafrikanischen Einflüssen. Dabei werden vor allem Gerichte mit Reis, Huhn, Lamm, Ziege, Fisch und Meeresfrüchten serviert, z.B. in Form von shoowa (Lamm mit Dattelbrei in Palmen- und Bananenblättern gebacken) oder kabsa (Schaf gefüllt mit Mandeln, Reis und Gewürzen). Fleisch wird gerne gegrillt oder gekocht verzehrt, dazu isst man Soßen mit Gemüse (Bohnen, Artischocken, Zwiebeln, Tomaten, Kichererbsen). In Essig eingelegtes Gemüse, wie Kürbis, Blumenkohl oder Spargel, wird oft als Beilage gereicht. Gewürze und Kräuter spielen eine wichtige Rolle, vor allem Kardamom, Kreuzkümmel, Pfeffer, Koriander, Gewürznelken und Muskat geben den Speisen eine besondere Note. Zum Nachtisch gibt es Obst, insbesondere frische Datteln oder Halwa, eine Mehlspeise. Generell wird zum Essen gerne Wasser getrunken, aber auch schwarzer Tee und Kaffee sind beliebte Getränke. Alkohol wird nur in einigen Hotels und Restaurants mit Sondergenehmigung ausgeschenkt, ist aber meist sehr teuer. In Privathaushalten pflegt man in Oman auch heute noch den von den Beduinen übernommenen Brauch, sich zum Essen auf dem Boden niederzulassen. Gegessen wird mit der (rechten!) Hand aus kleinen Schüsseln und Platten, zwischen den Gängen reinigt man die Finger mit Rosenwasser. In Restaurants - inzwischen gibt es eine Vielzahl an Lokalen mit internationaler Küche - kann man jedoch auch ganz nach westlicher Art auf dem Stuhl sitzend speisen.
Am 18. November wird jährlich der Nationalfeiertag, Geburtstag von Sultan Qaboos, begangen. Islamische Feiertage richten sich nach dem islamischen Mondkalender, die genauen Termine werden von der Geistlichkeit festgelegt. Die Feiertage sind beweglich, da sie sich am Mondzyklus orientieren und verschieben sich alljährlich - gegenüber dem gregorianischen Kalender - um etwa 11 Tage rückwärts. Der bedeutendste Einschnitt im Jahresverlauf ist der Beginn des Fastenmonats, des Ramadan, der mit dem Fest des Fastenbrechens „Eid al-Fitr" 30 Tage später beendet wird. Weitere wichtige islamische Feiertage im Oman sind Eid al-Adha (Großes Opferfest), El am Hejir (Islamisches Neujahr), Milad Al Nabi (Geburtstag des Propheten Mohammed) und Lailat al-Miraj (Himmelfahrt des Propheten Mohammed).
Neujahr Am 1. Tag des neuen Jahres werden Pferde- und Kamelrennen zu Ehren des Sultans veranstaltet. Der Termin verschiebt sich jedes Jahr in Abhängigkeit vom Mondkalender. Januar/Februar Einen Monat lang feiert man seit 1998 die omanische Kultur, ihre Geschichte und Traditionen beim alljährlichen Muscat Festival in der Hauptstadt. Auf dem Programm stehen neben antiken und modernen Theaterstücken sowie zeitgenössischen Konzerten von Künstlern der arabischen Welt inzwischen auch Multimedia-Shows u.v.m. Juli/August Im Hochsommer verwandelt der Südwest-Monsun (Khareef) die trockene Gegend rund um Salalah in eine saftig-grüne Oase. Dieses Ereignis wird mit dem Khareef-Festival in Salalah mit Tanz und Gesang sowie zahlreichen kulturellen, wirtschaftlichen, sportlichen und religiösen Aktivitäten gebührend gefeiert. So kann man z.B. auch einheimischen Handwerkern bei ihrer Arbeit über die Schulter sehen und ihre Werke käuflich erwerben. 18. November Am Geburtstag des Sultans, dem Nationalfeiertag, werden die Straßen und Häuser mit Fahnen, Lichtern und Bildern Seiner Majestät geschmückt und Feuerwerke veranstaltet.
Oman ist ein sicheres Reiseland und Frauen können es problemlos allein - auch mit dem Auto - bereisen. Auf den Landessitten entsprechende Kleidung sollte geachtet werden.
Man sollte das Hand-in-Hand gehen arabischer Männer nicht mit Homosexualität verwechseln - es ist ein Ausdruck der Freundschaft. Gleichgeschlechtliche Liebe ist offiziell verboten und darf nicht in der Öffentlichkeit ausgelebt werden!
Das Sultanat Oman liegt im äußersten Südosten der Arabischen Halbinsel und somit in einer subtropischen Klimazone. Die Sommermonate von Mai bis September sind generell trocken und heiß mit Tagestemperaturen bis 45 °C. An den Küsten kommt an manchen Tagen eine unangenehm hohe Luftfeuchtigkeit hinzu. Eine Ausnahme sind der östliche Küstenstreifen und das Dhofar-Gebirge im Süden, denn von Juni bis September/Oktober sorgen stürmische Monsunwinde für feuchtes Wetter mit Tagestemperaturen um 30 °C. Die beste Reisezeit für das Sultanat sind die kühleren Wintermonate von Mitte Oktober bis etwa Mitte April mit einer durchschnittlichen Tagestemperatur um 30 °C. In dieser Zeit fallen zwar auch die meisten Niederschläge, doch meist nur in kurzen, dafür aber umso heftigeren Schauern. Allerdings gibt es immer mehr europäische Reiseveranstalter, die günstige Pauschalangebote in den heißen Sommermonaten anbieten. Aufgrund der Traditionen des Landes und der klimatischen Bedingungen empfiehlt es sich, leichte Sommerkleidung, die Arme und Beine bedeckt, dazu Sonnenbrille und -creme sowie eine Kopfbedeckung einzupacken.
Einige Sehenswürdigkeiten sind für Behinderte aufgrund ihrer historischen Bauweise leider nur schwer bis gar nicht zu besichtigen, z.B. die Festungen oder diverse Museen, die in diesen untergebracht sind. Während die modernen Hotels und Einkaufszentren der Hauptstadt behindertengerecht gebaut sind, sind entsprechende Hotelzimmer im Rest des Landes noch recht spärlich.
Polizei/Feuerwehr/Ambulanz: 9999
Die normalen Geschäftszeiten sind Sa-Do von 9-13 und 16-19 Uhr, Einkaufszentren bis 20 Uhr. Banken schließen bereits um 12 Uhr. Supermärkte und kleine Geschäfte im Landesinneren sind meist durchgehend geöffnet von 7-22 Uhr, einige Großmärkte sogar rund um die Uhr. Die genauen Zeiten sind in der Tagespresse veröffentlicht (Oman Daily Observer im Businessteil).
In der Hauptstadt Muscat bieten neben den internationalen Vermietstationen auch lokale Anbieter mittlerweile eine große Flotte vom Kleinwagen bis zum geräumigen Geländewagen an. Um sein Wunschauto zu bekommen, empfiehlt sich zur Hauptreisezeit jedoch eine Reservierung noch von zu Hause aus. Ein internationaler Führerschein ist notwendig. Das Straßennetz wird stetig ausgebaut, sowohl nach Sur an der Ostküste als auch ins Landesinnere gibt es mehrspurige Autobahnen. So wird es auch für Individualtouristen, die mit dem eigenen Mietfahrzeug unterwegs sind, in Zukunft leichter werden, abgelegene Wadis und Wüstenregionen zu erreichen. Die wichtigsten Sehenswürdigkeiten des Landes sind auch mit öffentlichen Verkehrsmitteln gut zu erreichen. Es gibt Taxis, Sammeltaxis, und die staatliche Busgesellschaft ONTC (Oman National Transport Company) hat ein gut ausgebautes Liniennetz. Inlandsflugverbindungen lohnen sich nur ins 1.000 km von Muscat entfernte Salalah und auf die Halbinsel Musandam. Verschiedene deutschsprachige Reiseveranstalter arbeiten Ihnen gern eine individuelle Tour mit dem Mietwagen aus und reservieren auch die nötigen Hotelübernachtungen. Aufgrund anhaltender Spannungen in einigen Ländern des Nahen und Mittleren Ostens wird Reisenden in den Oman geraten, in der Öffentlichkeit zurückhaltend aufzutreten, in ihrem Verhalten auf die religiösen, politischen, kulturellen und sozialen Traditionen des Landes Rücksicht zu nehmen und sich von eventuellen Demonstrationen oder Protestveranstaltungen fernzuhalten. Bei Bootsexkursionen vor der Westküste der Vereinigten Arabischen Emirate (VAE) sollten die Gewässer um die Inseln Abu Moussa, Greater Tumb und Lesser Tumb gemieden werden. Die drei Inseln werden sowohl von den VAE als auch vom Iran beansprucht und in Seekarten als zum jeweiligen Territorium gehörend ausgewiesen. Bootsbesatzungen wurden von iranischer Seite unter dem Vorwurf der „Verletzung der iranischen Hoheitsgewässer und illegaler Einwanderung" bereits festgenommen und in Gerichtsverfahren zu Haftstrafen verurteilt. Außerdem besteht das Risiko von Piratenangriffen und Kaperungen.
Amtssprache: Arabisch Bevölkerung: rund 4,6 Mio. Einwohner Hauptstadt: Muscat (rund 770.000 Einwohner) Fläche: 309.500 km² Landesvorwahl: +968 Währung: Omani Rial (Abk.: RO; ISO-4217-Code: OMR) Zeitzone: Gulf Standard Time (GST). Unterschied zur Mitteleuropäischen Zeit (MEZ): +3 Std. (Mitteleuropäische Sommerzeit (MESZ) +2 Std.); keine Umstellung auf Sommerzeit
Oman verfügt über ein sehr gutes Telefonnetz. Von öffentlichen Telefonzellen kann man mittels einer überall erhältlichen Telefonkarte problemlos nach Europa telefonieren. Internationale Vorwahlen: Oman 00968, Deutschland 0049, Österreich 0043, Schweiz 0041. Fast alle europäischen Mobiltelefonanbieter haben mittlerweile einen Vertrag mit der omanischen Telefongesellschaft, sodass Sie mit ihrem Handy auch in Oman telefonieren können. Sehr viel günstiger sind jedoch die Prepaid-Karten der beiden nationalen Gesellschaften oredoo (https://ooredoo.om) und omantel (https://www.omantel.om). Für ca. 10 OMR erhält man bereits am Flughafen eine lokale Telefonnummer mit ca. 5 OMR Gesprächsguthaben. Kostensparend ist außerdem die Kommunikation über das Internet, etwa über öffentliche Hotspots, im Hotel oder Internetcafé.
In den kleineren Restaurants ist ein Trinkgeld eher unüblich, Taxifahrer, Kofferträger und Kellner internationaler Einrichtungen erhalten ca. 10 % des Rechnungsbetrages, Kofferträger ca. 200-300 baiza pro Gepäckstück. Das Bedienungsgeld (service charge) ist häufig in der Rechnung enthalten. Allerdings kommt dies selten dem Sie bedienenden Kellner zugute, sodass dieser sich über eine kleine Extragabe freut. Bei organisierten Rundreisen und Tagesausflügen ist ein Trinkgeld für Fahrer und Reiseleiter ebenfalls üblich.
Nach Oman dürfen von Personen ab 21 Jahren zollfrei eingeführt werden: eine Flasche Alkohol (gilt nur für Nichtmuslime und die Einreise am Flughafen, nicht bei Einreise auf dem Landweg) 400 Zigaretten, 100 ml Parfüm sowie Gegenstände des persönlichen Bedarfs. Verboten ist die Einfuhr von Waffen, Drogen und pornografischem Material wie Zeitschriften, wozu auch die freizügigen Titelblätter verschiedener Nachrichtenmagazine gehören (und konfisziert werden). Ebenso verboten ist die Einfuhr von Pflanzensamen, frischen Lebensmitteln, vor allem Schweinefleisch. Bei der Rückreise in die EU dürfen Personen über 17 Jahre 200 Zigaretten oder 100 Zigarillos mit einem Höchstgewicht von 3 g pro Stück oder 50 Zigarren oder 250 g Tabak sowie 1 l Spirituosen, 2 l Zwischenerzeugnisse, 4 l nicht schäumenden Wein und 16 l Bier sowie andere Waren, wie Parfüm, Kaffee, Tee und Elektrogeräte bis zu einem Wert von 300 EUR zollfrei einführen, wobei die Wertgrenze für Jugendliche unter 15 Jahre bei 175 EUR und für Flug- und Schiffsreisende bei 430 EUR liegt. Bei der Wiedereinreise in die Schweiz dürfen über 17-jährige 250 Zigaretten oder Zigarren oder 250 g anderer Tabakfabrikate sowie 5 l alkoholische Getränke mit einem Alkoholgehalt bis 18 Vol.-% und 1 l alkoholische Getränke mit einem Alkoholgehalt über 18 Vol.-% zollfrei einführen. Die Wertfreigrenze aller eingekauften Waren beträgt 300 CHF (inkl. Geschenke, Alkohol und Tabakerzeugnisse). Da sich Zollbestimmungen kurzfristig ändern können, ist es ratsam, die aktuellen Vorschriften kurz vor der Reise direkt bei der jeweiligen Botschaft zu erfragen.

Katar

Die medizinische Versorgung ist weder technisch noch hygienisch oder apparativ mit europäischen Standards zu vergleichen. Deutsch, Englisch oder Französisch sprechende Ärzte sind nur vereinzelt anzutreffen, was die Verständigung erschwert. Es ist dringend zu empfehlen, eine Auslandsreisekrankenversicherung mit Rückholoption abzuschließen, um im Notfall auch im Heimatland behandelt werden zu können. Jeder Reisende sollte eine kleine Reiseapotheke mit dem Nötigsten im Gepäck haben. Wer auf spezielle Medikamente angewiesen ist, sollte auch diese in ausreichender Menge einpacken, jedoch vorab bei einer zuständigen Behörde Auskunft über eventuelle Restriktionen einholen, da einige Länder bestimmte Inhaltsstoffe von Medikamenten nicht erlauben.
Deutsche Botschaft No. 6, Al-Jazira Al-Arabiya Street Fereej Kolaib Doha Tel.: +974-44082300 Fax: +974-44082333 E-Mail: [email protected] Web: https://doha.diplo.de Österreichische Botschaft Palm Tower, 33 level, West Bay, Doha Mobil: +974-33211450 E-Mail: [email protected] Web: https://www.bmeia.gv.at/oeb-doha Schweizerische Botschaft Villa 60, Zone 66 Wadi al Humra Street 807 Doha Tel.: +974-4020-3400 Fax: +974-4020-3402 E-Mail: [email protected] Web: https://www.eda.admin.ch/doha
Die Netzspannung beträgt 240 V Wechselstrom bei 50 Hz. Reisende aus Deutschland, Österreich und der Schweiz benötigen einen Adapter.
In Katar dominiert die arabische Küche das kulinarische Angebot. Gegessen wird in Restaurants, an Schnellimbissen oder in erstklassigen Food Courts von Einkaufszentren. Frische Zutaten spielen allerorts eine große Rolle und machen die exotischen Gerichte besonders schmackhaft. Neben frischem Fisch und Meeresgetier aus dem arabischen Golf gelangen vor allem Lamm- und Hühnerfleisch in die Kochtöpfe. Mit für die arabische Küche typischen Gewürzen wie Zimt, Koriander, Minze und Knoblauch verfeinert, werden sie gemeinsam mit Reis, Gemüse und Salat serviert. Hummus, ein Kichererbsenbrei, der meistens mit Fladenbrot gedippt wird, gehört zu den traditionellen Vorspeisen. Katarische Desserts sind genau wie in anderen arabischen Ländern extrem süß und reichhaltig. Beliebt sind Milchreis mit Mandeln und Rosinen, Pudding mit Pistazien und Rosenwasser, Halwa und die honiggetränkten Baklava. Alkohol ist aus religiösen Gründen verboten, wird aber in manchen Hotelbars und Restaurants an Touristen ausgeschenkt. Viel und gerne wird der schwarze, mit reichlich Zucker versetzte Tee aus kleinen, hübsch verzierten Teegläsern getrunken.
Lediglich der Nationalfeiertag am 18. Dezember fällt jedes Jahr auf das gleiche Datum. Islamische Feiertage wie Eid al-Adha (großes Opferfest), Al-Hijri (islamisches Neujahr), Maulid al-Nabi (Geburtstag des Propheten Mohammed), Lailat al-Miraj (Himmelfahrt des Propheten Mohammed) und Eid al-Fitr (Fastenbrechen nach dem Ramadan) richten sich nach dem islamischen Mondkalender, die genauen Termine werden von der Geistlichkeit festgelegt. Die Feiertage sind beweglich, da sie sich am Mondzyklus orientieren und verschieben sich alljährlich - gegenüber dem gregorianischen Kalender - um etwa 11 Tage rückwärts.
Januar Auf dem Doha Golf Club-Gelände wird immer im Januar das internationale Golfturnier Qatar Masters ausgetragen, bei dem Profispieler aus aller Welt gegeneinander antreten (https://www.qatar-masters.com). März Beim Doha Cultural Festival werden Kunst, Musik, Poesie, Theater und Tanz dazu genutzt, den teilnehmenden Touristen die Kultur des Landes näherzubringen. März/April Das Thimun Qatar Northwestern University Film Festival ist Teil eines Diskussions- und Lernprogramms, das sich mit Problemen auf der Welt auseinandersetzt und jungen Studenten die Möglichkeit gibt, sich mitzuteilen und kreativ zu werden. April Emir GCC Camels Race, eines der authentischsten Kamelrennen, das jedes Jahr auf dem Alshahaniya Race Track in der Nähe von Doha stattfindet, sollte man sich nicht entgehen lassen. Juli/August Mitte Juli bis Mitte August ist es wieder Zeit für das Qatar Summer Wonder Festival of Fun, bei dem sowohl Kinder als auch Erwachsene bei Musik, Zirkusaufführungen, Feuerwerk, Paraden und zahlreichen Mitmachangeboten eine Menge Spaß haben können.
Allein reisende Frauen können sich problemlos in Katar bewegen, sollten sich jedoch an die Gepflogenheiten des Landes anpassen und allgemeine Sicherheitsvorkehrungen unbedingt einhalten; dazu gehört z.B., sich nicht zu später Stunde allein in abgelegenen Ecken aufzuhalten und wichtige Dokumente nur in Kopie mitzunehmen, während die Originale im Safe verbleiben. Miniröcke, kurze Hosen und schulterfreie Oberteile sind tabu und ein zurückhaltendes Verhalten gegenüber Männern ist durchaus angebracht, da ein offensives Auftreten rasch zu Missverständnissen führen kann. Lästige Machosprüche seitens einheimischer Männer sind jedoch nicht zu befürchten.
In Katar sind homosexuelle Handlungen ebenso gesetzeswidrig wie außereheliche Liebschaften und können mit einer Freiheitsstrafe von bis zu 15 Jahren belegt werden. Auf ein diskretes Verhalten in der Öffentlichkeit ist unbedingt zu achten.
Subtropische klimatische Verhältnisse sorgen in Katar für schweißtreibende Sommermonate und milde Winter mit zeitweise heftigen Niederschlägen. Zwischen Juni und September können die Temperaturen auf bis zu 50 °C ansteigen, weshalb die beste Reisezeit zwischen Oktober und April liegt. Dann lässt es sich bei Werten zwischen 20 und 30 °C gut aushalten.
Viele öffentliche Einrichtungen und Hotels haben sich bereits auf Gäste mit Behinderung eingestellt. Rollstuhlrampen und gesonderte sanitäre Einrichtungen sind keine Seltenheit und es gibt mittlerweile auch einige Taxis, die für den Transport von Rollstuhlfahrern geeignet sind.
Feuerwehr, Polizei und Krankenwagen sind unter der Kurzwahl 999 erreichbar.
In Katar wird allgemein von Samstag bis Donnerstag gearbeitet. Während Banken häufig nur von So-Do zwischen 8-12 Uhr geöffnet haben, sind die Öffnungszeiten von Geschäften variabel. Meistens sind sie jedoch von Sa-Do zwischen 9.30-12.30 Uhr und von 16-18 Uhr und länger für ihre Kunden da.
Das Straßennetz umfasst etwa 1.200 km und ist in einem guten Zustand. Während der Regenzeit sind viele Straßen nur schlecht befahrbar. Der Fahrstil der Einheimischen ist chaotisch und rasant, weshalb es wichtig ist, besonders vorrausschauend zu fahren. Im Fall eines Verkehrsunfalls sollten die Fahrzeuge in ihrer Position nicht verändert werden, solange die Polizeibeamten nicht eingetroffen sind, da dies als Schuldeingeständnis gewertet werden kann. Wüstentouren unternimmt man am besten mit erfahrenen Reiseveranstaltern oder Ortskundigen und ausschließlich in einer Gruppe von mehreren Geländewagen. Dabei sollte ein großer Vorrat an Wasser, Nahrungsmitteln, Benzin und Ersatzteilen nicht fehlen. Es empfiehlt sich, die geplante Route und den Zeitpunkt der Rückkehr im Hotel oder bei Bekannten zu hinterlegen. Alkohol am Steuer ist tabu und wird genau wie andere Verkehrsverstöße mit hohen Strafen geahndet. Mit einem Internationalen Führerschein können Touristen für einen Zeitraum von einer Woche einen Mietwagen leihen. Wer länger als eine Woche in Katar Auto fahren möchte, muss beim Traffic Department einen katarischen Führerschein beantragen, der für die Dauer des Aufenthalts gültig ist. Es ist oft möglich, zusätzlich zum PKW einen Chauffeur zu mieten. Taxis gehören zu den gängigen Fortbewegungsmitteln in Katar. Die Fahrzeuge sind i.d.R. mit einem Taxameter ausgestattet, können aber auch stundenweise gemietet werden. Neben den Taxis gibt es auch sogenannte Limousinen-Services, die am Flughafen bereitstehen und an den Rezeptionen von größeren Hotels gebucht werden können. Sie sind etwas teurer als die üblichen Taxis, werden aber auch von qualifizierterem Personal bedient, das sich besser auskennt. Öffentliche Verkehrsmittel sind zwar vorhanden, aber nicht besonders zuverlässig. Der Busbetreiber Mowasalat bedient das Busnetz in Doha und verbindet die Hauptstadt u.a. mit Al Khor, Al Shamal, Al Wakra, Al Jemailiya und Dukhan. Wer sich auf eine Reise durch Katar begibt, sollte sich den Gepflogenheiten vor Ort anpassen. Das Tragen von kurzen Hosen und Röcken sowie ärmellosen T-Shirts ist unangebracht. Barbusiges Sonnen ist strikt verboten und wird als Beleidigung der Einheimischen wahrgenommen. Das Fotografieren und Filmen ist ohne Genehmigung generell zu unterlassen, wobei insbesondere Aufnahmen von militärischen Gebäuden, Moscheen, Palästen, Häfen und Flughäfen sowie fremden Personen nicht erlaubt sind. Während des Ramadans ist es unhöflich, tagsüber in der Öffentlichkeit zu essen, zu trinken oder zu rauchen. Vergehen gegen das Betäubungsmittelgesetz werden schon bei den geringsten Mengen jeglicher Drogen mit langjährigen Gefängnisstrafen belegt.
Amtssprache: Arabisch Bevölkerung: rund 2,8 Mio. Einwohner Fläche: 11.437 km² Hauptstadt: Doha (rund 2,4 Mio. Einwohner) Landesvorwahl: +974 Währung: Qatari Riyal (Abk.: QR; ISO-4217-Code: QAR) Zeitzone: Arabia Standard Time (AST). Es besteht ein Unterschied zur Koordinierten Weltzeit, der Universal Time Coordinated (UTC) von +3 Stunden. Die Differenz zur Mitteleuropäischen Zeit (MEZ) beträgt +2 Stunden und +1 Stunde zur Mitteleuropäischen Sommerzeit (MESZ), da keine Umstellung auf Sommerzeit vorgenommen wird.
Die Vorwahl von Katar ist 00974. Für Gespräche nach Deutschland wird der jeweiligen Ortsvorwahl und der anschließenden Festnetznummer die 0049 vorangestellt, nach Österreich gilt die 0043 und in die Schweiz die 0041 als Landesvorwahl. Kartentelefone, für welche man Telefonkarten in verschiedenen Läden und Kaufhäusern erwerben kann, sind weit verbreitet. Am preisgünstigsten sind Gespräche zwischen 19-7 Uhr. Mobiltelefone werden über GSM 900/1800 betrieben. Neben Ooredoo (https://www.ooredoo.qa) gehört Vodafone Qatar (https://www.vodafone.qa) zu den gängigen Mobilfunkanbietern vor Ort. Roamingabkommen bestehen u.a. mit deutschen, österreichischen und schweizerischen Anbietern. Die meisten Hotels bieten einen Internetzugang, außerdem gibt es in Doha Internet-Cafés und zum Teil kostenloses W-LAN in öffentlichen Parks.
Für Dienstleistungen werden i.d.R. 10 % des Rechnungsbetrages erwartet, die in Hotel- und Restaurantrechnungen häufig schon enthalten sind. Taxifahrer erwarten kein Trinkgeld.
Gegenstände des persönlichen Bedarfs, geringe Mengen an Parfum sowie Geschenke und sonstige Waren (Laptop, Kamera, Mobiltelefon) mit einem Gesamtwert von bis zu 3.000 QR dürfen zollfrei eingeführt werden. Über-18-Jährigen ist es erlaubt, zusätzlich ca. 400 g Tabak mitzunehmen. Landes- und Fremdwährung kann uneingeschränkt ein- und ausgeführt werden. Das Einführen von Schusswaffen bedarf einer Sondergenehmigung des Verteidigungsministeriums; Alkohol, Schweinefleisch und freizügige Bücher oder Zeitschriften sind nicht erlaubt. Bei der Wiedereinreise in die EU und die Schweiz dürfen Personen über 17 Jahre 200 Zigaretten oder 100 Zigarillos mit einem Höchstgewicht von 3 g pro Stück oder 50 Zigarren oder 250 g Tabak zollfrei mit sich führen. An alkoholischen Getränken sind bei der Rückreise in die EU 1 l Spirituosen, 2 l Zwischenerzeugnisse, 4 l nicht schäumender Wein und 16 l Bier sowie andere Waren, wie Parfüm, Kaffee, Tee und Elektrogeräte bis zu einem Wert von 300 EUR zollfrei erlaubt, wobei die Wertgrenze für Jugendliche unter 15 Jahre bei 175 EUR und für Flug- und Schiffsreisende bei 430 EUR liegt. Bei der Wiedereinreise in die Schweiz dürfen über 17-jährige 250 Zigaretten oder Zigarren oder 250 g anderer Tabakfabrikate sowie 5 l alkoholische Getränke mit einem Alkoholgehalt bis 18 Vol.-% und 1 l alkoholische Getränke mit einem Alkoholgehalt über 18 Vol.-% zollfrei einführen. Die Wertfreigrenze aller eingekauften Waren beträgt 300 CHF (inkl. Geschenke, Alkohol und Tabakerzeugnisse). Da sich Zollbestimmungen kurzfristig ändern können, ist es ratsam, die aktuellen Vorschriften kurz vor der Reise direkt bei der jeweiligen Botschaft zu erfragen.
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 Länder-Information
ab 3149 

Ausführliche Einreisebestimmungen:

Ausführliche Einreisebestimmungen finden Sie hier.

Hinweis zur Kleidervorschrift zum Besuch der "Grand Mosque" in Doha und Maskat:
Männern ist es untersagt die Moschee in Shorts und ärmellosen Hemden zu betreten. Lange Hosen und Hemden/T-Shirts mit Ärmeln sind obligatorisch. 
Frauen werden gebeten sich konservativ zu kleiden. Weite Kleider bzw. Hosen und Blusen, welche nur minimal die Haut zeigen, werden hier erwartet. Bitte bedecken Sie außerdem Ihr Haar mit einem Tuch/Schal etc.

Hinweis zum Baden in den Wadis:
Wadis sind öffentliche Badestellen für Einheimische und Touristen. Bitte denken Sie an die kulturellen Gegebenheiten! Frauen werden gebeten Kleidung zu tragen, die mindestens bis zu den Knien reichen. Bikinis werden nicht empfohlen, T-Shirts und Shorts sind in Ordnung.

Hinweis zu den Ausflügen in Qatar und Oman: 
Bitte beachten Sie, dass während einiger Ausflüge in die Natur wanderfeste Schuhe und leichte, helle Bekleidung empfohlen wird, da die Umgebung oft steinig, steil und sehr warm ist. 
Während Ihrer Aufenthalte in Städten und der Begegnung mit Einheimischen empfehlen wir sich Smart Casual zu kleiden.

Einreisebestimmungen für deutsche Staatsangehörige (Reisedokumente / Visum / Impfung):

Deutsche Staatsangehörige benötigen für diese Reise gültige Ausweisdokumente. Die Reise kann sonst nicht angetreten werden!
Je nach Reiseland kann es sein, dass ein Visum erforderlich ist. In einigen Ländern sind ggf. auch Impfvorschriften zu beachten. Ausführliche Einreisebestimmungen finden Sie online bei der jeweiligen Reise unter der Rubrik „Länder“. Außerdem erhalten Sie diese Infos auch in Ihren zugesandten Reise-Vertragsunterlagen.
Wir empfehlen Ihnen dringend, sich schon vor der Buchung einer Reise über Ihre Einreisebestimmungen zu informieren. Bitte erkundigen Sie sich dabei auch über mögliche Bearbeitungszeiten für ggf. benötigte Visa, um eine rechtzeitige Bearbeitung vor Abreise zu gewährleisten sowie über notwendige Impfungen.
Bitte beachten Sie, dass seit dem 26. Juni 2012 jedes Kind, welches ins Ausland reist, unabhängig vom Alter ein eigenes Reisedokument benötigt. Eintragungen im Reisepass der Eltern werden nicht mehr anerkannt. Bitte beantragen Sie das notwendige Reisedokument bei den zuständigen Behörden.

Einreisebestimmungen für nicht-deutsche Staatsangehörige (Reisedokumente / Visum / Impfung):

Falls Personen ohne deutsche bzw. mit nicht ausschließlich deutscher Staatsbürgerschaft mitreisen, beachten Sie bitte, dass in diesem Fall andere bzw. gesonderte Einreisebestimmungen für Ihr gewähltes Reiseland gelten können. Hierüber geben die jeweiligen Auslandsvertretungen bzw. zuständigen Konsulate entsprechend Auskunft. Wir empfehlen Ihnen dringend, sich schon vor der Buchung einer Reise über Ihre Einreisebestimmungen zu informieren. Bitte erkundigen Sie sich dabei auch über mögliche Bearbeitungszeiten für ggf. benötigte Visa, um eine rechtzeitige Bearbeitung vor Abreise zu gewährleisten.
Sollten Sie in diesem Zusammenhang Fragen haben, helfen wir Ihnen gerne weiter. Bitte kontaktieren Sie uns unter unserer kostenfreien Service-Hotline 0800 250 00 00 (Mo-Fr 9-19 Uhr).

Absagefrist durch den Reiseveranstalter sz-Reisen:

Falls die Mindesteilnehmerzahl für Ihren Reisetermin nicht erreicht werden sollte, behält sich sz-Reisen vor, bis spätestens 4 Wochen vor Reiseantritt (bei Tagesfahrten bis zu 2 Wochen) die Reise abzusagen bzw. vom Reisevertrag zurückzutreten. Weitere Informationen hierzu finden Sie in den Allgemeinen Geschäftsbedingungen SZ-Reisen GmbH unter §7.

Hinweis zu den Ausflügen:

Alle Ausflüge und Führungen finden in deutscher Sprache statt, soweit nichts anderes angegeben ist. Bitte beachten Sie, dass sich die angegebene Reihenfolge der Ausflüge ändern kann. 

Hinweis für Menschen mit eingeschränkter Mobilität:

sz-Reisen sind nicht geeignet für Gäste mit eingeschränkter Mobilität. sz-Reisen sind meistens Reisen in Bewegung: Um alle Besichtigungen, Rundgänge und Ausflüge in vollem Umfang miterleben zu können, sollten Sie „gut zu Fuß“ sein. Auch so manch ein Hotel ist noch nicht auf Rollatoren oder weitergehende Mobilitätsbeschränkungen eingestellt. Daher sind unsere Reisen für schwer gehbehinderte Gäste sowie für Gäste im Rollstuhl oder mit starker Sehbehinderung nicht geeignet (auch Gehörlosigkeit oder allg. Reisebehinderung).
Im Zweifel können wir vorab für Sie prüfen, ob eine Teilnahme möglich ist. Bitte fragen Sie uns vor der Buchung, ob diese Reise für Sie geeignet ist. Wir beraten Sie gern unter unserer kostenlosen Service-Hotline 0800 250 00 00 (Mo-Fr 9-19 Uhr).

  • Hinweise zu Reisen in "Corona-Zeiten":

Bitte beachten Sie, dass wir die aufgeführten Leistungen einer Reise nur dann bzw. in dem Rahmen erbringen können, wie es die behördlichen Vorschriften in Deutschland und in Ihrem Urlaubsland rechtlich zulassen. Davon können unmittelbar von uns angebotene Leistungsbestandteile betroffen sein (z.B. eingeschränkte Poolnutzung, Menü statt Büfett), aber auch Vorgaben bei der Einreise ins Urlaubsland oder Rückreise nach Deutschland (z.B. vorgeschriebene Corona-Tests oder Impf-/Genesenen-Nachweise) sowie allgemein vor Ort (z.B. Maskenpflicht in Geschäften oder eingeschränkter Zutritt zu Sehenswürdigkeiten). Ihre gesetzlichen Gewährleistungsansprüche bleiben hiervon unberührt.

Zahlung & Reiserücktritt bei sz-Reisen:

Ausführliche Informationen zu Zahlung und zum Reiserücktritt finden Sie in den Allgemeinen Geschäftsbedingungen SZ-Reisen GmbH unter § 2. + 5. + 7. + 8.

Hinweis bei Hotelaufenthalt:

Die angegebene Hotelklassifizierung ist landestypisch.

ab 3149 

Reisedaten

Reise/Reiseziel:
Qatar & Oman: Zwischen Zukunft und 1001-Nacht
Veranstalter:
sz-Reisen GmbH
Mindestteilnehmerzahl:
20
Ungefähre Gruppengröße:
21
  • auf/zu

    Berlin Brandenburg Willy Brandt (BER) inklusive Transfer Region B/D/F

    Berlin Brandenburg Willy Brandt (BER) ohne Haustürtransfer

    Zusatzoptionen:

  • auf/zu

    Berlin Brandenburg Willy Brandt (BER) inklusive Transfer Region B/F

    Berlin Brandenburg Willy Brandt (BER) ohne Haustürtransfer

    Zusatzoptionen:

Reiseversicherung

Wir empfehlen Ihnen den sofortigen Abschluss einer Reiserücktrittsversicherung (Reiserücktritt und Reiseabbruch), sowie bei Auslandsreisen eine zusätzliche private Auslandskrankenversicherung.

Wir helfen Ihnen dabei, den optimalen Versicherungsschutz für Sie zu finden. Lesen Sie das Informationsblatt zu Versicherungsprodukten und wählen Sie die gewünschte Versicherung aus.
Wir werden Sie vor der Buchung zu den Konditionen beraten.
Hier finden Sie vorab eine aktuelle Tarifübersicht.

Die Versicherungskosten sind abhängig vom Reisepreis pro Person. Bei Versicherungskosten über 200 € pro Person müssen Reisekunden seit Februar 2018 den gewünschten Reiseschutz direkt bei der ERGO buchen. Nach Abschluss der Reisebuchung können Sie hier Ihre Versicherung hinzubuchen.

Ergänzungs-Versicherung Covid-19
Schon ab 26€ pro Buchung (bis zu 9 Personen) ist die Ergänzungs-Versicherung Covid-19 in Kombination zu einer Reiserücktritts-Versicherung oder einem Rundum-Sorglos-Paket der ERGO Reiseversicherung (bei Neuabschluss oder bis 30 Tage vor Abreise für eine bereits abgeschlossene Einmal-Versicherung) buchbar. Ausführliche Informationen dazu finden Sie hier.

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