Dass unsere Gäste nicht nur mit Miss Sophie und Butler James Silvester feiern werden, war ihnen sicher schon bei Buchung bewusst. Aber was bietet Krakau für Genießer ?

Nein, es ist nicht allein die Busfahrt, die mit unserem Bordservice und dem bekannten 4-Gänge-Mittagsmenü: 2 Wiener, Senf, Weißbrot vor uns steht, sondern es sind die Aussichten und Informationen zu den Landschaften der Oberlausitz und Niederschlesiens. Und diese Fahrt konnten wir bereits genießen, denn wir hatten einen ruhigen, sonnigen, milden Wintertag erwischt.

Tag 1: Bunzlau - ein Traum der Töpferzunft

Bunzlau war unser erster Stopp und wir erfuhren von der Töpferzunft  bereits seit dem 16. Jahrhundert in dieser Region, von der Herstellung der kaffeebraunen Lehmglasurgefäße bis zu dem Feinsteinzeug mit eigenen Mustern. Ja, der Ursprung der „Schwämmeltechnik“ mit dem Motiv des „Pfauenauges“ liegt in Bunzlau. Und uns faszinierte nicht nur die Besichtigung der Werkstätten, sondern auch der Besuch in den Verkaufsräumen.

Das war schon ein erster Genuss, dieses und jenes zu kaufen, sich daran zu erfreuen. Klar, dass es dann ein weiterer Genuss war, nach 8 Stunden Fahrt mit Pausen und einem schmackhaften Menü in unserem Hotel die Füße hochzulegen, versteht sich von selbst.

Tag 2: Ein kulinarischer Genuss

Am zweiten Tag holte uns die regionale Gästeführerin von unserem Hotel ab und, ausgestattet mit Kopfhörern, ging es per pedes auf einen Stadtrundgang über die Weichsel als erstes zu dem fauchenden Ungeheuer, ein Bronzedrache, am Fuße des Wawels. Der furchterregende Drache soll laut Legende nur vorzugsweise attraktive Jungfrauen verspeist haben. Diesen Genuß mussten wir ihm ersparen. Über den Königsweg, vorbei an der Dominikaner-und Franziskanerkirche ging es ins Universitätsgelande und von da aus weiter zum Hauptmarkt bis zur Marienkirche. Um 12:00 Uhr war es für uns ein Genuss, in der Marienkirche zu sitzen und den Ausführungen unserer Reiseleiterin zum Alarmruf des Trompeters, zum Veit Stoß Altar und zum gesamten Innenraum der Marienkirche zu lauschen.

Und dann konnte sich jeder individuell den kulinarischen Genüssen hingeben. Überall gab es kleine Kaffees, der Weihnachtsmarkt war noch geöffnet und überall gibt es die wohlschmeckenden großen Kringel von den Straßenverkäufern für 4 Zloty mit Sesam, Mohn, Kürbiskernen.

Nachmittags trafen wir uns dann auf dem dicken Wawelhügel, ein riesiger Kalksteinhügel an der Weichsel. Der Wawel, Sitz der weltlichen und kirchlichen Macht, der polnischen Monarchen.

Womit wir wieder beim Genuss sind. Es ist ein Genuss, auf dem Wawel die repäsentativen königlichen Gemächer, die Schatz- und Rüstkammer, das Schloß, die Krönungkathedrale und den Arkadenhof zu sehen. Man schafft das alles gar nicht, wie oftmals beim Essen.

Tag 3: Silvestergala par excellence

Am nächsten Tag geht es fakultaiv in die Salzmine in Wieliczka. Klar, es sind in der Mine wieder zwei Stunden Fußmarsch, aber die Spuren alter Bergbauarbeiten, Zeugnisse der Religiosität und die St. Kinga-Kapelle zu sehen, das ist ein magischer Genuß über die Menschen und die Natur.

Und was ist dann unser krönender Abschluss dieses Tages ? Noch lange nicht unser Silvesterabend, sondern der Besuch eines einzigartigen Chopin-Klavierkonzertes. Nur exclusiv für uns Gäste von SZ und nur für uns ein exclusiver Künstler am Flügel. Eine Stunde purer Kunstgenuß, auch für Kunstbanausen. Und wollen sie wissen, was es gab: Genuß, ein Glas Sekt zur Einstimmung. 

Im Hotel wieder angekommen, wurde das kleine Schwarze hervorgeholt. Ganz schick wurden unsere Gäste im Hotel am Festsaal mit einem Glas Cocktail begrüßt. Festlich gedeckte Tische, Kerzen- und Blumenschmuck, unser separater Raum waren ein Genuss für die Augen.

Es gab ein Menü vom Feinsten, es gab alle Getränke kostenlos, es gab ein Buffet, welches für die gesamte Redaktion von SZ Lesereisen gereicht hätte und es gab eine Silvestertorte.

Der discjockey erfüllte alle unsere Musikwünsche und es war ein Genuss, wie dennoch die pflastermüden Tanzbeine geschwungen wurden. Halb drei verließen die letzten Gäste unseren Silvesterabend.

Tag 4: Heimfahrt mit Ehrendiplom

Am ersten Januar war unsere Rückfahrt und für mich als Reiseleiter war es ein Genuß, wie alle Gäste zufrieden im Bus schliefen. Und es war aber von allen, wirklich von allen Gästen die Meinung, ja, das war Krakau für Genießer.

Und es wird Wiederholungstäter geben, die diesen Genuß zum Jahreswechsel 2023/2024 wieder buchen möchten, denn die Welt gehört dem, der sie genießt. Essen ist nur ein Bedürfnis, Genießen ist eine Kunst. Seien Sie zu diesem Jahreswechsel, der sicher kommt, schon heute eingeladen, von ihrem Reisebüro, SZ -Reisen.

Übrigens, unser Busfahrer Jürgen Herkt von Salza Tours wurde zum Jahresende mit dem Ehrendiplom des Weltverbandes der Transport-Beschäftigten geehrt. Auch das ist SZ-Reisen: erfahrene Reisefachleute, kompetente Reiseleiter:innen und ein starkes, zuverlässiges Team und eben auch ganz wichtig, unsere zuverlässigen Busfahrer.

Ihre Reiseleiterin Birgit Schütz


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